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DIE ZEIT

2000 Folgen · Zuletzt aktualisiert am 06.11.2026


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Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

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  1. Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Ist Schweitzer der Özdemir der SPD?

    22.03.2026 · 14 Min.

    In Rheinland-Pfalz wählen die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag einen neuen Landtag. SPD und CDU liegen in den Umfragen nahezu gleichauf: Für die SPD tritt der amtierende Ministerpräsident Alexander Schweitzer an. Er ist deutlich beliebter als sein Konkurrent Gordon Schnieder von der CDU, dennoch lag die Union in den Umfragen lange klar vor der SPD. Die Wahl wird deshalb oft mit der im Nachbarland Baden-Württemberg verglichen, wo Cem Özdemir für die Grünen seine Partei gegen den Bundestrend zum Sieg führte. Was, wenn Schweitzer das für die SPD wiederholt – was, wenn nicht? Und was waren die Themen des Wahlkampfs? Das beantwortet Peter Dausend, Politikredakteur der ZEIT. Die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes hat Deutschland kürzlich als "Täterparadies" bezeichnet. In Deutschland brachten 2024 mehr als 180.000 Frauen Partnerschaftsgewalt zur Anzeige, rund 53.000 meldeten Sexualstraftaten. Eine aktuelle Dunkelfeldstudie zeigt: Die Anzeigebereitschaft liegt bei fast allen Gewaltformen unter zehn Prozent. Als Vorreiter im Gewaltschutz gilt Spanien. Dort gibt es spezialisierte Gerichte und Polizeieinheiten, elektronische Fußfesseln für Gewalttäter und umfassende Präventionsarbeit. Justizministerin Stephanie Hubig kündigte an, Strafbarkeitslücken bei digitaler Gewalt zu schließen und etwa das Verbreiten pornografischer Deepfakes unter Strafe zu stellen. Doch reichen schärfere Gesetze allein? Livia Sarai Lergenmüller, Redakteurin im Familienressort der ZEIT, analysiert, welche gesellschaftlichen Veränderungen nötig sind – und warum Männer sich mit ihrer eigenen Haltung auseinandersetzen müssen. Und sonst so? Der von der Mutter verstoßene Affe Punch hat eine Freundin gefunden. Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Susanne Hehr und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Das sollten Sie zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wissen Rheinland-Pfalz: Was bewegt die Menschen in Rheinland-Pfalz? Sexualisierte Deepfakes: "Gerade im Internet fühlen sich Täter sehr sicher – oft zu Recht" Klaus Theweleit: "Diese Männer sind nicht zu Ende geboren" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  2. Trisomie: Gentest bei Schwangeren in der Kritik

    21.03.2026 · 12 Min.

    Der Einsatz von nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) hat in Deutschland deutlich zugenommen. Etwa jede zweite Frau entschied sich 2024 für einen solchen Test. Mithilfe einer Blutprobe soll so das Risiko eingeschätzt werden, dass das noch ungeborene Kind mit dem Gendefekt Trisomie auf die Welt kommt. Aber es gibt Kritik: Der Test würde Eltern eine falsche Gewissheit vermitteln und andere Untersuchungen verdrängen. Wie ist aus dem ursprünglich für Einzelfälle gedachten Test ein Massenphänomen geworden? Diese und weitere Fragen beantwortet Clara Hellner, Gesundheitsredakteurin der ZEIT. Wegen der israelischen Angriffe auf den Libanon haben fast eine Million Menschen ihr Zuhause verlassen. Täglich kreisen israelische Drohnen und Kampfjets über dem Himmel. Rund 1.001 Menschen, darunter viele Kinder, sind bei den Angriffen bereits gestorben. Andrea Backhaus berichtet für die ZEIT aus dem Libanon. Im Podcast berichtet sie vom Schicksal der Geflüchteten und über die Lage vor Ort. Und sonst so? Das Warten auf den Schuss zum Mond … Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Hannah Grünewald, Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Bluttest auf Trisomien: Ein Gentest in der Schwangerschaft? Plötzlich normal Trisomie 21: "Keiner hat ein Recht auf ein gesundes Kind" Libanon: "Es herrschte totale Panik" Ziele von Israel: Israel weiß genau, was es will Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  3. Collien Fernandes: Wie die Politik gegen Deepfakes vorgehen will

    20.03.2026 · 11 Min.

    Die Schauspielerin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Er soll über Jahre hinweg Fakeprofile von ihr erstellt haben. Collien Fernandes spricht von massivem Identitätsmissbrauch und hat Anzeige in Spanien erstattet. Die Vorwürfe umfassen laut einem Bericht des Spiegel unter anderem Identitätsmissbrauch, Beleidigung, Bedrohung sowie körperliche Gewalt in der Beziehung. Ein zuständiges Gericht hat Vorermittlungen eingeleitet. Ob Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt wird, ist offen. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Seine Anwälte weisen die Berichterstattung zurück. Der Fall löst breite Reaktionen in den sozialen Medien, aber auch in der Politik aus. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig fordert strengere Gesetze, insbesondere eine klare Strafbarkeit von Deepfake-Pornografie. Zudem plant sie Maßnahmen wie IP-Adressenspeicherung zur besseren Strafverfolgung. Hintergrund ist die stark zunehmende Verbreitung von Deepfakes im Internet, von der laut Experten bereits Hunderttausende betroffen sind. Warum Betroffene bislang unzureichend geschützt sind und ob die politischen Forderungen ausreichen, analysiert Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT. Das Pentagon hat beim US-Kongress die Freigabe von 200 Milliarden Dollar zusätzlich für den Krieg gegen den Iran beantragt. Laut Schätzungen kostet der Krieg pro Tag etwa eine Milliarde Dollar. Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, die Mittel seien notwendig, um Munition aufzufüllen und für mögliche künftige Einsätze vorbereitet zu sein. Präsident Donald Trump bezeichnete die Summe als "kleinen Preis" angesichts globaler Sicherheitsherausforderungen. Die Forderung wird im Kongress unterschiedlich aufgenommen. Demokratische Abgeordnete kritisieren, dass der Kongress vor Beginn des Militäreinsatzes nicht konsultiert worden sei. Einige Republikaner signalisierten Zurückhaltung, während sich andere, darunter Vertreter des Maga-Lagers, klar dagegen aussprechen. Wie die Chancen im Kongress für das Vorhaben des Pentagons stehen, ordnet Rieke Havertz ein, internationale Korrespondentin der ZEIT. Außerdem im Update: Drei Tage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz deutet eine Umfrage vom ZDF auf ein knappes Rennen zwischen CDU und SPD hin. Die CDU liegt demnach bei 29 Prozent, die SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer bei 27 Prozent. In der Direktwahlfrage liegt Alexander Schweitzer mit 40 Prozent klar vor CDU-Kandidat Gordon Schnieder, der auf 25 Prozent kommt. Deutschland ist laut dem Friedensforschungsinstitut Stockholm International Peace Research Institute der viertgrößte Waffenexporteur weltweit. Wegen des Kriegs im Iran lockert die Bundesregierung befristet die Regeln für Rüstungsexporte in die Golfregion und die Ukraine. Eine sechsmonatige Genehmigung soll Ausfuhren für Luft- und Seeverteidigung beschleunigen. Und sonst so? Das Zuckerfest geht los Moderation und Produktion: Simone Gaul Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Transparenzhinweis: In einer früheren Version dieses Textes haben wir geschrieben, dass Collien Fernandes ihrem Exmann vorwirft, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Das haben wir korrigiert. Christian Ulmens Anwalt hatte die Vorwürfe schon nach Bekanntwerden als "einseitige Darstellung falscher Tatsachen" bezeichnet und rechtliche Schritte gegen den Spiegel angekündigt. In einem Schreiben vom 27. März 2026 hieß es dann: "Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet. Entsprechende Darstellungen sind falsch". Fernandes hatte Ulmen im Spiegel nicht explizit vorgeworfen, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Auf den Vorwurf, Ulmen habe Fakeprofile seiner damaligen Ehefrau erstellt und über diese mit anderen Männern gechattet, geht das Schreiben seines Anwalts nicht ein. Weitere Links zur Folge: Collien Fernandes: "Ich stehe auf kleine Männer. Alles über 1,95 sortiere ich aus" Deepfakes: Fälscht keine Menschen! Digitale Gewalt: Bundesjustizministerin plant Gesetz gegen pornografische Deepfakes Deepfakes: Die Ohnmacht angesichts dieser Bilder KI-Bilder: Wenn Bilder nur noch Bullshit sind USA: US-Ministerium will offenbar zusätzlich 200 Milliarden für Irankrieg Liveblog: Irankrieg: Iran will Geheimdienst auf Kritiker im In- und Ausland ansetzen US-Kriegsministerium: Die Offenbarung des Pete OK, America? / Donald Trump: Der Kriegspräsident, der nicht von Krieg sprechen will Maga-Bewegung: Diesmal ohne Blumen im Haar Landtagswahl: CDU liegt in Rheinland-Pfalz laut Umfrage knapp vor SPD Sipri-Report: Waffenimporte europäischer Staaten haben sich mehr als verdreifacht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. 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  4. Die Verwundbarkeit der Golfstaaten

    20.03.2026 · 12 Min.

    Im Krieg im Iran greift Israel nun auch gezielt die iranische Energieinfrastruktur an. Diese Woche attackierte Israel das iranische Gasfeld South Pars, der Iran reagierte mit Attacken auf Öl- und Gasanlagen in den Nachbarstaaten am Golf. Ziel des Iran ist es, den Druck über die Energieversorgung zu erhöhen, Öl- und Gaslieferungen sind die Existenzgrundlage der Golfstaaten. Die Angriffe auf die Anlagen in Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen die Nachbarstaaten wirtschaftlich schwächen und stärker in den Konflikt hineinziehen. Die Golfstaaten, die zuletzt eher als Vermittler für den Westen auftraten, geraten dadurch selbst ins Visier. Was das für die Region bedeutet und warum die Golfstaaten so verwundbar sind, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast. Viele Pflegebedürftige in Deutschland lassen sich finanzielle Hilfen entgehen, obwohl sie darauf Anspruch hätten. Laut einer Studie des Paritätischen Gesamtverbands erhalten nur rund 76.000 von etwa 390.000 anspruchsberechtigten Menschen in häuslicher Pflege die sogenannte Hilfe zur Pflege. Das bedeutet: Über 80 Prozent verzichten auf Leistungen und zahlen oft hohe Eigenanteile selbst. Die Pflegekosten übersteigen dabei häufig die Leistungen der Pflegekasse. Zudem gibt es starke regionale Unterschiede. Während einige Bundesländer höhere Bewilligungsquoten haben, liegt der Bundesdurchschnitt nur bei etwa 19 Prozent. Warum die verdeckte Pflegearmut so verbreitet ist und wie Betroffene an die Unterstützung kommen, erklärt ZEIT-Redakteurin Tina Groll. Und sonst so? Hittler gegen Zielinski in Frankreich Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Irankrieg: Nato-Chef erwartet Einigung zur Absicherung der Straße von Hormus Iranüberblick: Trump droht mit Zerstörung von weltgrößtem Gasfeld, Angriffe auf Katar Irankrieg: Iran greift Gasanlagen in Katar und Saudi-Arabien an Straße von Hormus: Trumps Falle Irankrieg: Öl- und Gaspreise nach Angriffen am Golf erneut gestiegen Krieg in Nahost: Kamikaze-Drohnen auf die Glitzerwelt Pflegebedürftigkeit: Viele Pflegebedürftige zahlen zu viel aus eigener Tasche Die Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Pflege in der Familie: "Manchmal gehe ich allein ins Wohnzimmer und schreie" Pflege in Deutschland: Gute Pflege? Wäre möglich! Pflege der Eltern: Ein Zehn-Punkte-Plan, damit Pflege nicht zur Krise wird Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  5. Update: Was, wenn das weltweit größte Gasfeld zerstört wird?

    19.03.2026 · 12 Min.

    Gestern hat Israel erstmals das iranische Gasfeld South Pars angegriffen, eines der größten der Welt und zentral für die Energieversorgung des Landes. Kurz darauf folgten Gegenschläge: Der Iran attackierte Energieanlagen in Saudi-Arabien und Katar. Auch die USA reagierten: Präsident Donald Trump drohte dem Iran damit, das gesamte Feld zu zerstören, sollte dieser weiterhin Katars Flüssiggasanlagen angreifen. Nach den Angriffen in der Golfregion sind die Preise für Öl und Erdgas erneut gestiegen. Einer Studie zufolge wird der Energiepreisschock die Inflation in Deutschland steigen lassen. Welche weiteren wirtschaftlichen Folgen hat die Eskalation? Und was würde passieren, wenn die USA das größte Gasfeld der Welt zerstören? Omid Rezaee, Iran-Experte der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie groß die wirtschaftlichen Risiken sind und was das für die Menschen im Iran bedeutet. Beim EU-Gipfel in Brüssel ringen die Staats- und Regierungschefs um neue Ukrainehilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro. Eine Entscheidung wird erst am Donnerstagabend erwartet. Blockiert werden die Pläne weiterhin von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán. Er will erst zustimmen, wenn wieder russisches Öl durch die beschädigte Druschba-Pipeline nach Ungarn fließt. Die Ukraine weist den Vorwurf einer Blockade zurück und spricht von notwendigen Reparaturen. Ein Kompromiss ist bislang nicht in Sicht. Mehrere europäische Regierungschefs werfen Orbán Wortbruch vor. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz mahnt, gemeinsame Beschlüsse einzuhalten, und betont, wie wichtig Verlässlichkeit in der EU ist. Das Deutschlandticket könnte bald teurer werden. Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur sogenannten Trassenpreisbremse, die bislang dafür gesorgt hat, dass die Gebühren für Regionalbahnen bei der Schienennutzung gedeckelt bleiben. Der EuGH erklärte diese Regel für europarechtswidrig – damit droht eine Finanzierungslücke von mindestens 800 Millionen Euro im Schienennahverkehr. Wenn Bund und Länder die fehlenden Mittel nicht ausgleichen, könnten die Kosten an die Fahrgäste weitergegeben werden. Was das Urteil bedeutet und welche Folgen es für Bahnpreise und Pendler hat, erklärt Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Abelpreis für Mathematik geht erstmals nach Deutschland Moderation und Produktion: Constanze Kainz Produktion: Helena Schmidt, Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Iranüberblick: Trump droht mit Zerstörung von weltgrößtem Gasfeld, Angriffe auf Katar Irankrieg: Öl- und Gaspreise nach Angriffen am Golf erneut gestiegen Institut für ​Makroökonomie und Konjunkturforschung: Inflation in Deutschland könnte laut Studie wegen Irankrieg steigen Ungarn und die Ukraine: Viktor Orbán will Milliardenkredit für die Ukraine weiter blockieren Öffentlicher Nahverkehr: Jetzt könnte der Preis des Deutschlandtickets plötzlich wieder steigen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  6. EU-Gipfel: Was bedeutet Ungarns Blockade für die Ukraine?

    19.03.2026 · 12 Min.

    In Brüssel treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU zum EU-Gipfel. Zentrale Themen sind die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Beide Konflikte treffen die Europäische Union politisch und wirtschaftlich hart – doch nur in einem handelt sie einheitlich. Während die EU sich nicht in den Konflikt mit dem Iran hineinziehen lassen will, zeigt sie sich bei der Unterstützung der Ukraine uneins: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán blockiert weiter milliardenschwere Hilfen für die Ukraine. Offiziell geht es um die Druschba-Pipeline, durch die russisches Öl über die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei fließt. Sie war nach ukrainischen Angaben im Januar bei einem russischen Angriff beschädigt und vorübergehend stillgelegt worden. Gleichzeitig wird die Lage für die Ukraine immer schwieriger: höhere Ölpreise stärken Russland, die USA sind militärisch anderweitig gebunden. Johanna Roth, Auslandskorrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum Orbán an seiner Blockade festhält und welche Mittel die EU hat, um ihn umzustimmen. In einer abgelegenen Region in Spanien stößt eine Spaziergängerin auf verstörende Szenen in einem Schweinemastbetrieb: verweste Kadaver, kranke Tiere und katastrophale hygienische Zustände. Videomaterial der spanischen Tierschutzorganisation Animal Respect and Defence of the Environment liegt der ZEIT vor. Recherchen legen nahe, dass Fleisch aus diesem Betrieb möglicherweise in der Lieferkette des Discounters Aldi Nord landet und am Ende als Serrano-Schinken im Supermarktregal liegt. Spanien ist inzwischen Europas größter Produzent von Schweinefleisch – Ende 2024 betrug der Bestand rund 34,6 Millionen Tiere, Tendenz steigend. Wie eindeutig ist die Verbindung zwischen Aldi Nord und den dokumentierten Missständen? Und warum kommt es immer wieder zu solchen Fällen? Antonia Schaefer hat für die ZEIT zu dem Thema recherchiert. Im Podcast erklärt sie, was sich ändern muss, damit solche Zustände künftig verhindert werden. Und sonst so? Arbeit im Homeoffice fördert die Geburtenrate. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Den Podcast von Antonia Schaefer finden Sie hier. Irankrieg: Trump wegen Irankrieg "sehr enttäuscht" von der Nato Streit mit Ungarn: Ukraine will Druschba-Pipeline bis Anfang Mai reparieren Schweineproduktion in Deutschland: Abstieg einer Schinkenmacht Spanischer Schweinemastbetrieb: Das Leid hinter dem Serrano-Schinken Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  7. Update: Wolfram Weimer vs. Leipzig

    18.03.2026 · 12 Min.

    Zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse 2026 sind Proteste gegen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer angekündigt. Auslöser ist seine Entscheidung, drei linke Buchhandlungen vom Deutschen Buchhandlungspreis auszuschließen. Begründet hatte er das mit "verfassungsschutzrelevanten Erkenntnissen". Die Entscheidung stieß in der Branche auf Kritik, woraufhin Wolfram Weimer die Verleihung des Preises absagte. Das Aktionsbündnis Leipzig nimmt Platz ruft deshalb zu einer Demonstration auf. Raoul Löbbert, Redakteur im Kulturressort der ZEIT, analysiert Wolfram Weimers Umgang mit der Kritik und ordnet ein, was die Proteste für den Auftakt der Buchmesse bedeuten. Bundeskanzler Friedrich Merz hat in einer Regierungserklärung kurz vor dem EU-Gipfel die Europäische Union dazu aufgerufen, ihre Interessen geschlossen und selbstbewusst zu vertreten. Nur als vereinte Gemeinschaft verfüge die EU über das nötige Machtpotenzial in einer Welt, in der Großmächte offen Machtpolitik betreiben. Außerdem äußerte er sich zur Ukraine und zum Irankrieg und stellte klar, dass es derzeit kein überzeugendes Konzept für die Militäroperationen gebe und die USA Deutschland nicht in die Planungen einbezogen hätten. ZEIT-Korrespondent Fabian Reinbold ordnet die Rede des Bundeskanzlers ein. Außerdem im Update: Israel hat nach eigenen Angaben den iranischen Geheimdienstminister Esmail Chatib bei einem Luftangriff getötet. Das teilte Israels Verteidigungsminister Israel Katz mit. Aus Iran gab es bisher keine Bestätigung. Esmail Chatib galt als zentraler Akteur im iranischen Sicherheitsapparat und war seit fünf Jahren Minister für Nachrichtendienste. Und sonst so? Journalisten unter Druck durch Polymarket-Wetten Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Wolfram Weimer: "Das ist überhaupt nicht als Kulturkampf gedacht" Deutscher Buchhandlungspreis: Anwälte linker Buchläden bezichtigen Wolfram Weimer der Lüge Deutscher Buchhandlungspreis: Börsenverein kritisiert Ausschluss von Buchhandlungen bei Preisvergabe Deutscher Buchhandlungspreis: Wolfram Weimer sagt Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises ab Friedrich Merz: Das ist jetzt auch sein Krieg Davos: Friedrich Merz warnt vor Ära der Großmachtpolitik Irankrieg: Trump wegen Irankrieg "sehr enttäuscht" von der Nato Deutscher Bundestag: Friedrich Merz kritisiert die USA und Israel für Start des Irankrieges Liveblog: Irankrieg: Israel meldet Tötung von iranischem Geheimdienstminister Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  8. Israels Offensive und die Machtlosigkeit der libanesischen Regierung

    18.03.2026 · 12 Min.

    Im Libanon herrscht Sorge vor der wohl größten Bodenoffensive Israels seit 20 Jahren. Das US-amerikanische Nachrichtenportal "Axios" berichtet, dass Israel wohl das gesamte Gebiet südlich des Litani-Flusses einnehmen will. "Axios" bezieht sich dabei auf israelische und US-Kreise. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden bei den israelischen Angriffen auf den Libanon seit dem Beginn des Krieges im Iran am 2. März bereits 886 Menschen getötet und mehr als 2.100 weitere verletzt. Außerdem seien mehr als eine Million Menschen seit dem Wiederaufflammen des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon vertrieben worden. ZEIT-Autorin Stella Männer berichtet aus Beirut über die Lage im Land. Die Kolonialgeschichte Deutschlands wirkt bis heute nach, in Namibia gehört ein Großteil des Landes den Nachfahren deutschstämmiger Siedler. In der ehemaligen Kolonie "Deutsch-Südwestafrika" beging Deutschland einen Völkermord, ab 1904 ermordeten deutsche Soldaten systematisch mehr als 65.000 Menschen aus dem Volk der Herero und 10.000 Nama. Sie wurden erschossen, in Konzentrationslager gesperrt oder in die Wüste getrieben. Bis heute ist vor allem sehr wasser- und ressourcenreiches Land in Namibia vorwiegend im Besitz weißer Farmer. Viele Herero leben dahingegen in Armut. Zu ihrer eigenen Familiengeschichte in Namibia und der Frage, wie ihre Verwandten dort an ihren Besitz gekommen sind, hat ZEIT-Autorin Luise Land recherchiert. Und sonst so? Berlinerisch stirbt aus – zumindest in Berlin. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Israel und Libanon: Rückt Israel im Libanon ein? Krieg im Nahen Osten: Israel bestätigt Einsatz von Bodentruppen im Südlibanon Libanon: Westliche Staaten fordern Israel zum Verzicht auf Bodenoffensive auf Kolonialismus in Namibia: Das Land meiner Familie. Und die Menschen, die dort ermordet wurden Lüderitz: "Hey, du bist doch auch Deutscher. Weißt du denn, was deine Leute hier getan haben?" Deutscher Kolonialismus: Dieser Schädel, das war Opa Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  9. Update: Was will Trump mit Kuba?

    17.03.2026 · 11 Min.

    US-Präsident Donald Trump hat Anspruch auf Kuba erhoben. Vor Journalisten im Weißen Haus sagte er, er gehe davon aus, die Insel zu "übernehmen". Seit dem Angriff der USA auf Venezuela fehlt Kuba sein wichtigster Öllieferant, die Versorgung ist zusammengebrochen, Menschen hungern. Warum ist Trump an dem Inselstaat interessiert? Und welches Risiko birgt ein möglicher Angriff? Das beantwortet Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der ZEIT. Der iranische Sicherheitschef Ali Laridschani ist bei einem israelischen Luftangriff getötet worden. Das gab Israels Verteidigungsminister Israel Katz bekannt. Der 67-Jährige galt als Krisenmanager des Regimes. Bei dem Angriff sollen außerdem der Chef der Basidsch-Miliz und dessen Stellvertreter getötet worden sein. Kirchliche Arbeitgeber dürfen ihren Arbeitnehmern nicht automatisch kündigen, wenn diese aus der Kirche austreten. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Geklagt hatte eine Caritas-Mitarbeiterin, der nach ihrem Kirchenaustritt gekündigt worden war. Das Urteil sollte für die Kirchen ein Weckruf sein, findet Johannes Schneider, Redakteur im Politischen Feuilleton. Und sonst so? In Deutschland werden immer weniger Zwillinge, Drillinge, Vierlinge … geboren. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Energiekrise in Kuba: "Eine Lösung sehe ich eigentlich nur, wenn die USA Kuba übernehmen" Kuba: In Kuba wächst die Angst vor einem Angriff der USA Iran: Irans Revolutionsgarden, ein Staat im Staat Irankrieg: Irans Sicherheitschef Laridschani bei israelischen Angriffen getötet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  10. Ein Jahr Sondervermögen: Wo ist es hin, das ganze Geld?

    17.03.2026 · 13 Min.

    Es sind 500 Milliarden Euro, die Deutschland zusätzlich ausgeben kann. Seit einem Jahr steht dieses Geld in Form eines Sondervermögens der Bundesregierung zur Verfügung. Aber statt mit dem Geld zusätzliche Maßnahmen für Infrastruktur, Bildung und Klimaschutz zu finanzieren, wird es zu 95 Prozent zweckentfremdet, das hat das ifo Institut für Wirtschaftsforschung berechnet. Das Geld fließt demnach in bestehende Projekte und ersetzt dort Geld aus dem Kernhaushalt. Wie genau funktioniert das Verschieben der Gelder? Und wofür wird das Vermögen am Ende ausgegeben? Diese und weitere Fragen beantwortet Kolja Rudzio, stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT. Die Ukraine ist im Irankrieg ein gefragter Spezialist in der Abwehr von Drohnen geworden. Das Land ist durch seine Verteidigung gegen russische Drohnenschwärme auf dem Gebiet erfahren und hat bereits entsprechende Teams nach Saudi-Arabien und Katar geschickt. Auf der anderen Seite könnten der Ukraine bald Flugabwehrraketen fehlen. Auch in anderen Bereichen der Kriegsführung, etwa der Wirtschaft, könnte es für die Ukraine schwieriger werden. Welche Schwierigkeiten das sind und wie das Land darauf reagiert, weiß Olivia Kortas, Korrespondentin der ZEIT in Kyjiw. Und sonst so? Alles, was es über Fahrstuhlmusik zu wissen gilt Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Verwendung des Sondervermögens: Fast das gesamte Sondervermögen wird zweckentfremdet Finanzpolitik der Bundesregierung: Es geht um die Zukunft? Na ja, teilweise Ukraine und der Irankrieg: Ein Versuch, Partner zu werden Hanna Notte: "Russlands Ölgeschäft könnte vom Irankrieg profitieren" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  11. Update: Kein deutscher Militäreinsatz in der Straße von Hormus

    16.03.2026 · 11 Min.

    Die Außenminister der Europäischen Union haben am Montag in Brüssel über eine gemeinsame Linie mit Blick auf die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran beraten. Deutsche Politiker lehnen einen Einsatz der deutschen Marine einhellig ab. In der ZEIT-Redaktion gibt es unterschiedliche Meinungen zur Haltung der Bundesregierung. Die außenpolitischen Korrespondenten der ZEIT, Michael Thumann und Jörg Lau, erörtern im Podcast ihren jeweiligen Standpunkt. Um die stark gestiegenen Benzinpreise in Deutschland ging es am Montag beim Treffen einer Taskforce der Bundesregierung in Berlin. Politiker der schwarz-roten Koalition kritisierten die ebenfalls geladenen Mineralölkonzerne im Anschluss an das Treffen. Sie hätten nur unzureichende Antworten auf die Fragen der Politiker gehabt, hieß es. Außerdem im Update: Nach einer Recherche der Deutschen Presseagentur (dpa) steht Manfred Weber, Chef der konservativen EVP-Fraktion im EU-Parlament, unter Druck. Die dpa hatte recherchiert, dass Teile der EVP-Fraktion im Europaparlament, der auch die Unionsabgeordneten angehören, kürzlich gemeinsam mit dem rechten Flügel des Europaparlaments in einer Chatgruppe und bei einem Treffen über einen migrationspolitischen Gesetzvorschlag beraten haben sollen. Und sonst so? Banksy ist enttarnt – schade eigentlich! Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Straße von Hormus: Pistorius lehnt Beteiligung bei Sicherung der Straße von Hormus ab Irankrieg: Deutsche Außenpolitiker lehnen Einsatz der Marine am Golf ab Benzinpreise: Regierungspolitiker kritisieren Konzerne wegen hoher Benzinkosten Benzinpreise in Deutschland: So viel kostet Sprit in Ihrer Region im Vergleich EU-Parlament: CSU fordert Aufklärung zur Chatgruppe zwischen AfD und EVP Konservative Fraktion im Europaparlament: EVP-Chef weist Verantwortung für Zusammenarbeit mit der AfD von sich Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  12. Maga wollte keine Kriege mehr. Jetzt rufen sie Verrat

    16.03.2026 · 13 Min.

    Der Krieg gegen Iran sorgt innerhalb der Maga-Bewegung von US-Präsident Donald Trump für immer mehr Streit. Zwar gebe es einen Kern von Trump-Anhängern, die ihm blind folgen, sagt Paul Middelhoff, US-Korrespondent der ZEIT bei "Was Jetzt?". Doch prominente Stimmen wie Marjorie Taylor Greene, Tucker Carlson und Joe Rogan kritisieren Trump mittlerweile offen für den Beginn eines weiteren Krieges. Als Trump gewählt wurde, versprach er, er werde keine neuen Kriege anfangen, sondern sie beenden. Es geht dabei auch um seine Nachfolge: Außenminister Marco Rubio und Vizepräsident JD Vance vertreten unterschiedliche Positionen. Während Rubio als treibende Kraft hinter der militärischen Offensive gilt, warnt Vance vor einem langwierigen Konflikt im Nahen Osten und fühlt sich dem "America First"-Versprechen verpflichtet, die USA nicht in neue militärische Abenteuer zu verwickeln. Doch zu sehr abweichen von Trumps Linie darf Vance mit Blick auf seine Ambitionen nicht. Zwar hat Trump unter den Republikanern noch Zustimmung zu seinem Krieg, doch auch er kann nicht leugnen, dass dieser Krieg unbeliebt ist, sagt Paul Middelhoff im Podcast. In Budapest haben Ministerpräsident Viktor Orbán und sein Herausforderer Péter Magyar am Nationalfeiertag Wahlkampfkundgebungen abgehalten. Beide Parteien rechneten vorab mit jeweils mehr als 100.000 Teilnehmern. Die Veranstaltungen läuteten den Endspurt für die Parlamentswahlen am 12. April ein. Oppositionsführer Magyar hat sich in den letzten Monaten als ernsthafter Herausforderer von Orbán etabliert. Einst ein Insider des Orbán-Systems, kritisiert er die seit 16 Jahren regierende Fidesz-Partei für Korruption, Vetternwirtschaft und Propaganda. Mit der von ihm übernommenen Kleinpartei Tisza liegt er in Umfragen derzeit vorne und könnte den seit Jahren autoritär regierenden Premier stürzen. ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner war bei beiden Kundgebungen dabei und schildert seine Eindrücke von den Straßen Budapests. Und sonst so? :leichtes lächeln: und andere Missverständnisse bei Emojis Moderation und Produktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Irankrieg: Dieser Krieg muss sofort aufhören Lage im Iran: "Alles hängt davon ab, was der Boss, Trump, mit uns vorhat" Iran: Marco Rubio droht Iran im Fall von Angriffsplänen mit Militärschlag US-israelischer Angriff auf den Iran: Regierungswechsel im Iran hat laut Vance keine Priorität Donald Trump und Maga: America First ist flexibel Maga-Bewegung: Diesmal ohne Blumen im Haar Unterstützung von Donald Trump: Die Irrtümer über Donald Trumps Rückhalt Viktor Orbán: Endlich ist er weg! Péter Magyar: Dieser Mann könnte Viktor Orbán stürzen Wahl in Ungarn: Putins Mann soll Orbán retten Was jetzt? / Druschba-Pipeline: Viktor Orbán und der beschlagnahmte Geldtransporter Ungarn: Orbán-Partei Fidesz verliert vor Wahl weiter in Umfragen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  13. Kommunalwahlen in Frankreich: Die Rechtsextremen wollen die Macht

    15.03.2026 · 12 Min.

    Die Französinnen und Franzosen wählen am Sonntag neue Bürgermeister und kommunale Vertreter. Die Kommunalwahl gilt als Stimmungstest für die Präsidentschaftswahl in knapp einem Jahr. Der rechtsextreme Rassemblement National hofft jetzt bei der Kommunalwahl in vielen Orten auf einen Sieg. Die Partei hat im Wahlkampf Schwerpunkte in aussichtsreichen Kommunen gesetzt. So auch in Carcassonne im Süden Frankreichs. Matthias Krupa, Korrespondent der ZEIT in Frankreich, hat Carcassonne besucht und berichtet über den Wahlkampf in der Provinz und die Chancen des RN. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen ambulanten Psychotherapeuten künftig weniger Geld pro Behandlungssitzung. Demnach erhalten die behandelnden Therapeutinnen und Therapeuten ab April pro Sitzung 4,5 Prozent weniger Gehalt. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen spricht von einem "angemessenen Kompromiss". Die Kritik vonseiten der Therapeuten ist groß. Wieso genau wird am Gehalt gedreht? Und was davon trifft am Ende die Patientinnen und Patienten? Diese Fragen beantwortet Jan Schwenkenbecher, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT. Und sonst so? Elon-Musk-Tochter Vivian Jenna Wilson über ihre Verbindung zu ihrem Vater und ihr ganz persönliches Chaos. Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Kommunalwahl in Frankreich: Schön kaputt Kommunalwahlen in Frankreich: Was Sie über die Kommunalwahlen in Frankreich wissen müssen Vergütung für Therapeuten: Weniger Geld für Therapeuten? Keine gute Idee! Psychotherapie: Woran merke ich, ob meine Therapie wirkt? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  14. Spezial: Wie die Wohnungskrise entstand – und was dagegen hilft

    14.03.2026 · 44 Min.

    Die Wohnungssuche in Deutschland ist für viele Menschen zur Odyssee geworden: Hunderte Mails an Makler, Anzeigen auf Immobilienportalen, die nach Minuten wieder verschwinden, und lange Schlangen bei Wohnungsbesichtigungen. Am Ende steht oft eine Absage oder gar keine Antwort. Familien leben beengt, getrennte Paare bleiben aus finanzieller Not zusammen wohnen, Jobanfänger zahlen überteuerte Zwischenmieten. Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt zur Miete, doch in vielen Städten fehlen vor allem bezahlbare Mietwohnungen. Besonders in Großstädten treibt die hohe Nachfrage die Preise in die Höhe. Gleichzeitig bremsen hohe Baukosten und strengere Anforderungen an Energieeffizienz den Bau neuer Wohnungen. Politiker verschiedener Parteien bezeichnen den Wohnungsmangel seit Jahren als eine der zentralen sozialen Fragen des Landes: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Jahr 2025, Olaf Scholz (SPD) im Jahr 2021 und Horst Seehofer (CSU) als Bauminister im Jahr 2018. Warum ändert sich dann so wenig? Darüber spricht Rita Lauter in dieser Spezialfolge von "Was jetzt?" mit Caterina Lobenstein. Die Redakteurin im Dossier-Ressort der ZEIT recherchiert seit Jahren zum Wohnungsmarkt und zum Wohnungsbau. Im Podcast rekonstruiert sie die Dimensionen der heutigen Wohnungsnot und zeigt den eklatanten Kontrast dazu auf, wie es in den Anfangsjahren der Bundesrepublik gelang, die damals noch viel verheerendere Wohnungskrise zu lösen. Transparenzhinweis: In der Folge kommt auch eine Vermieterin im O-Ton vor. Wir haben ihre Stimme auf ihren Wunsch hin leicht verfremdet. Moderation und Skript: Rita Lauter Redaktion: Elise Landschek Produktion: Markus Gläser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Immobilienmarkt: Mieten oder kaufen? Interaktiver Rechner: Mieten oder Kaufen? Der endgültige Rechner Mietpreise in Deutschland: So teuer sind die Mieten in Ihrer Stadt im Deutschland-Vergleich Wohnungsnot: Wie man ein Wohnwunder schafft – und wie nicht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  15. Wie gut ist das Krisenmanagement von Katherina Reiche?

    14.03.2026 · 13 Min.

    Die neue Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche steht wegen stark steigender Energiepreise unter Druck. Auslöser ist der Krieg mit dem Iran, der die Ölpreise nach oben treibt. Katherina Reiche hatte im Wahlkampf einen klaren Bruch mit der Energiepolitik ihres Vorgängers Robert Habeck angekündigt. Nun sieht sie sich jedoch mit ähnlichen Problemen konfrontiert wie er während der Energiekrise nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine. Welche Herausforderungen Katherina Reiche jetzt bewältigen muss, analysiert Marlies Uken, stellvertretende Leiterin im Politikressort der ZEIT. Die stark gestiegenen Spritpreise wecken bei vielen Menschen das Interesse an Elektroautos. Laut dem Vergleichsportal Carwow stieg der Anteil der Anfragen seit Kriegsbeginn von 55 auf 63 Prozent. Die staatliche Kaufprämie kann den Einstieg erleichtern, ist aber an Bedingungen geknüpft. Wer zu Hause lädt, zahlt mit durchschnittlich 37 Cent pro Kilowattstunde deutlich weniger als beim Benzin. Öffentliches Schnellladen kann dagegen bis zu 89 Cent kosten. Für wen sich der Kauf lohnt, ordnet ZEIT-Autor Christoph M. Schwarzer im Podcast ein. Und sonst so? Defekte Rolltreppen wieder repariert Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Preise an Tankstellen: Geht doch, Frau Reiche Was jetzt? / Ölpreis: Neue Regeln gegen Spritpreissprünge Tanken: Koalitionspolitiker fordern zügige Umsetzung der Spritpreisbremse Deutsche Wirtschaft: Habeck erklärt Energiekrise in Deutschland für beendet Katherina Reiche: Das ist jetzt ihre Krise Katherina Reiche: Sie gehen lieber dahin, wo es schön ist Spritpreise: "Wird halt weniger gegessen" Preis eines Elektroautos: Erst der Spritpreisschock, dann das E-Auto? Öffentliche und private Ladeinfrastruktur: Wer E-Auto fahren will, sollte zu Hause laden können? Stimmt nicht! Günstige E-Autos: Es geht auch unter 25.000 Euro Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  16. Update: Müssen Reiche bald mehr Steuern zahlen?

    13.03.2026 · 11 Min.

    Bis zur Mitte der Wahlperiode will die schwarz-rote Bundesregierung kleine und mittlere Einkommen steuerlich entlasten. So steht es im Koalitionsvertrag. Ein konkretes Konzept gibt es aber noch nicht, weil sich Union und SPD bisher nicht einigen konnten. Doch nun kommt Bewegung in die Diskussion. Im Gespräch ist unter anderem ein höherer Spitzensteuersatz, wie das Handelsblatt berichtet. Demnach schließt die Union eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes nicht mehr kategorisch aus. Sie würde damit der SPD in einem zentralen Punkt entgegenkommen, um eine große Steuerreform zu ermöglichen. Der Steuerexperte Stefan Bach vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schlägt vor, den starken Belastungsanstieg für mittlere Einkommen zu glätten und den Solidaritätszuschlag abzuschaffen. Im Gegenzug soll der Spitzensteuersatz von 42 auf 49 Prozent steigen. Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im Politikressort der ZEIT, erklärt im Podcast, worum es in dem Reformvorschlag geht und wer davon profitieren würde. Deutsche Politikerinnen und Politiker kritisieren die Entscheidung der US-Regierung, angesichts stark gestiegener Energiepreise vorübergehend wieder den Verkauf von russischem Erdöl zu erlauben. "Wir halten es für falsch, die Sanktionen zu lockern", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Deutschland müsse den Druck auf das Regime in Moskau erhöhen, weil Russland keine Verhandlungsbereitschaft zeige. Auch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (ebenfalls CDU) warnte davor, Putins Kriegskasse weiter zu füllen. Die Entscheidung aus Washington kommt für die Bundesregierung überraschend und gibt Anlass zur Sorge um mögliche Folgen für die Unterstützung der Ukraine. Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, begleitet den Bundeskanzler auf seiner Reise nach Norwegen. Im Podcast ordnet er ein, welche Auswirkungen die Entscheidung auf den Krieg in der Ukraine haben könnte und warum der Bundeskanzler den US-Präsidenten ungewohnt deutlich kritisiert. Außerdem im Update: Abwehrsysteme der Nato haben nach türkischen Angaben eine dritte iranische Rakete zerstört. Diese sei vom Iran in Richtung Türkei abgeschossen worden, teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Es ist bereits der dritte Angriff auf den Nato-Bündnispartner Türkei seit Beginn des Irankriegs. Das Auswärtiges Amt plant vorerst keine weiteren Evakuierungsflüge für Deutsche aus der Golfregion. Und sonst so? Wie eine Kolonie von Königspinguinen von der Erderwärmung profitiert Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Einkommensteuertarif: Was ein höherer Spitzensteuersatz für Sie bedeuten könnte Wirtschaftspodcast: "Ist das eine Blase?": Wie entlasten wir die Mittelschicht? Irankrieg: Merz kritisiert US-Entscheidung zu russischem Öl als "falsch" Irankrieg: Nato-Abwehrsystem fängt weitere Rakete aus dem Iran über der Türkei ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  17. Das Regime ist noch da, die Weltwirtschaft bedroht

    13.03.2026 · 12 Min.

    Der Krieg der USA gegen den Iran könnte bereits entschieden sein. Zwar wurden iranische Militäreinrichtungen zerstört und Teile der Führung ausgeschaltet, doch ein politischer Umbruch im Iran ist bislang ausgeblieben. Zudem fehlen klare Kriegsziele der US-Regierung. Der Konflikt beschränkt sich bislang weitgehend auf Luftangriffe, die zwar große Schäden verursachen, aber kaum nachhaltige Veränderungen bewirken. Auch wirtschaftlich hat der Krieg Folgen: Angriffe auf die Straße von Hormus treiben die Energiepreise weltweit nach oben und belasten die Weltwirtschaft. Gleichzeitig könnten Länder wie Russland und China geopolitisch profitieren. Haben die USA den Krieg bereits verloren? Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT und sagt: Ja, haben sie. Und China und Russland werden das für sich nutzen. Ein Jahr nach dem Beschluss für ein großes Schuldenpaket zeigt eine neue Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW): Die Bundesregierung investiert zwar mehr in die Zukunft, aber vor allem über neue Sondertöpfe für Infrastruktur und Klimaschutz. Im regulären Haushalt, dem Kernhaushalt, sinken die Ausgaben für Zukunftsthemen wie Bildung, Forschung oder Digitalisierung weiter. Nur etwa ein Drittel der 125 Milliarden Euro Neuverschuldung fließt in langfristige Investitionen. Die Forscher warnen, dass die geplante Zukunftspolitik ohne dauerhaft höhere Ausgaben im Kernhaushalt nicht nachhaltig sein wird. Gleichzeitig bleiben große Haushaltslücken bestehen, weil die Regierung bisher weder Ausgaben gesenkt noch Steuern reformiert hat. Jurik Caspar Iser, Redakteur im Politikressort der ZEIT, erklärt, was in der Studie steht. Und sonst so? Minesweeper ist wieder da, aber in einer bizarren, realen Version Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Der Krieg gegen den Iran: Sie bomben weiter. Und jetzt? USA und Iran: Die USA haben schon verloren USA und Iran: Willkürlich und gefährlich Iran-Überblick: USA zerstören Minenleger nahe Straße von Hormus, Angriffe in Teheran Energiekrise: Vorsicht, hochentzündlich! Finanzpaket von Union und SPD: Bundestag stimmt für Schuldenpaket von Union und SPD Finanzpolitik der Bundesregierung: Es geht um die Zukunft? Na ja, teilweise Bundeshaushalt: So droht das Sondervermögen zu versickern Staatsschulden: Regierung will sich 2026 erstmals mehr als 500 Milliarden Euro leihen Was jetzt? / Haushalt der Bundesregierung: Mehr Schulden – und trotzdem fehlt das Geld Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  18. Update: Victor Orbán und der beschlagnahmte Geldtransporter

    12.03.2026 · 9 Min.

    Ungarn und die Ukraine sind immer mehr im Konflikt. Hintergrund ist das enge Verhältnis des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán zum russischen Machthaber Wladimir Putin. Zuletzt spitzte sich der Konflikt um einen ukrainischen Geldtransporter aus Österreich zu, den ungarische Behörden beschlagnahmten und bislang zurückhalten. Hinzu kommt die Druschba-Ölpipeline, durch die russisches Öl über die Ukraine nach Ungarn gelangt. Die Ukraine meldet Schäden durch russische Angriffe, Ungarn vermutet hingegen politische Verzögerungen. Ob die Parlamentswahl in Ungarn in einem Monat eine Rolle in diesem Konflikt spielt, ordnet Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT, ein. Der neue oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, hat sich erstmals seit seiner Ernennung öffentlich geäußert. In einer im Staatsfernsehen verlesenen Stellungnahme forderte er Rache für die Opfer des Krieges, insbesondere für die Schülerinnen, die mutmaßlich durch einen US-Luftangriff getötet wurden. Zudem sprach er sich dafür aus, die strategisch wichtige Straße von Hormus geschlossen zu halten, um sie als Druckmittel gegen die USA und Israel einzusetzen. Außerdem im Update: Die Benzin- und Dieselpreise bleiben mit zwei Euro pro Liter hoch. Die Bundesregierung kündigte Maßnahmen gegen einen weiteren Anstieg an. Unter anderem dürfen Tankstellen künftig Preise nur noch einmal täglich erhöhen. Seit der Eskalation im Irankrieg sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mehr als drei Millionen Menschen auf der Flucht. Und sonst so? Skulptur zeigt Trump und Epstein in Titanic-Pose Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Ungarn und Ukraine: EU-Kommission nennt ukrainische Drohung gegen Ungarn "inakzeptabel" Missbrauchsskandal in Ungarn: In Bedrängnis Ungarn: Viktor Orbán startet informelles Referendum gegen Ukrainehilfen Krieg in der Ukraine: Ukrainischer Angriff unterbricht Druschba-Pipeline nach Ungarn Wahl in Ungarn: Putins Mann soll Orbán retten Iran-Überblick: Tote bei Drohnenangriff im Iran, Attacken auf Ölsektor in Golfstaaten Institut der deutschen Wirtschaft: Iraner sind laut Studie gut in deutschen Arbeitsmarkt integriert Krieg in Nahost: Linke fordert sichere Fluchtwege für Iraner nach Europa Liveblog: Irankrieg: Rund drei Millionen Menschen im Iran seit Kriegsbeginn auf der Flucht Modschtaba Chamenei: Oberster Führer Modschtaba Chamenei laut Irans Regime leicht verletzt Modschtaba Chamenei: Oberster Führer Irans will Straße von Humus als Druckmittel einsetzen Energiekrise: Ölpreis steigt trotz Freigabe von Reserven deutlich Krieg im Iran: Internationale Energieagentur gibt 400 Millionen Barrel Öl frei Straße von Hormus: Welche Auswirkungen hat der Krieg im Nahen Osten auf die Schifffahrt? Preise an Tankstellen: Geht doch, Frau Reiche Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  19. Benzinpreise: Bereichern sich die Ölkonzerne am Irankrieg?

    12.03.2026 · 13 Min.

    Ein Krieg im Nahen Osten – und plötzlich steigen in Deutschland wieder die Energiepreise. Seit dem Angriff auf den Iran sind Gas, Benzin und Diesel deutlich teurer geworden. Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat den Anstieg der Spritpreise als ungerechtfertigt bezeichnet und ein schnelles Handeln der Bundesregierung gefordert. Den Ölkonzernen warf er "Preistreiberei" vor. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kündigte an, dass Tankstellen ihre Preise künftig nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen. Preissenkungen dagegen blieben jederzeit zulässig. Hilft das? Und warum sind die Spritpreise in Deutschland doppelt so stark gestiegen wie im EU-Schnitt? Marc Widmann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, erklärt im Podcast, warum der Benzinpreis nicht sinkt, der Ölpreis aber schon – und was die Maßnahmen der Bundesregierung bringen. In vielen Städten ist Wohnraum knapp, während Parkplätze große Flächen belegen. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat untersucht, wie viel Wohnraum entstehen könnte, wenn Parkplätze überbaut würden. In drei Beispielstädten – Dortmund, Görlitz und Ulm – könnten laut der Studie auf großen Parkplätzen theoretisch fast 14.000 neue Wohnungen gebaut werden. Wie könnte das praktisch funktionieren, ohne Autofahrer komplett zu verdrängen? Der Journalist Paul Meerkamp hat für DIE ZEIT zu dem Thema recherchiert. Er erklärt, ob Parkplätze tatsächlich großes Potenzial für neuen Wohnraum bieten – und wo das bereits erfolgreich umgesetzt wurde. Und sonst so? Wenn der Nachthimmel glüht, kommen die Meteoritenjäger. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Steigende Ölpreise: SPD will Ölpreise durch mehr Regeln für Konzerne einschränken Energiekrise: Vorsicht, hochentzündlich! Wohnungsnot: Wie man ein Wohnwunder schafft – und wie nicht Wohnungsbau: Jetzt kommen die Wohnungen vom Fließband Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  20. Update: Neue Regeln gegen Spritpreissprünge

    11.03.2026 · 11 Min.

    Der Ölpreis ist seit Beginn des Kriegs gegen den Iran stark gestiegen – und mit ihm auch die Spritpreise in Deutschland. Deshalb will die Bundesregierung nun einen Teil der strategischen Ölreserven freigeben. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) kündigte an, dass Deutschland diesen Schritt gemeinsam mit den G7-Staaten und der Internationalen Energieagentur (IEA) tun werde. Die Vorräte sollen im Kriegs- oder Katastrophenfall die Versorgung mit Öl zum Tanken, Heizen und für die Industrie sicherstellen sowie Preisanstiege dämpfen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters und Handelsblatt sollen insgesamt 400 Millionen Barrel freigegeben werden, mehr als je zuvor. Zu Beginn des Ukrainekriegs waren es 182 Millionen Barrel gewesen. Deutschland soll rund 19,5 Millionen Barrel freigeben, etwa ein Fünftel seiner Reserven. Außerdem will die Wirtschaftsministerin das sogenannte Österreichische Modell einführen: Tankstellen dürften dann die Preise nur noch einmal am Tag erhöhen, aber jederzeit senken. Dafür muss zunächst das Kartellrecht geändert werden; wann die neue Regelung eintritt, ist noch unklar. Außenminister Johann Wadephul (CDU) ist auf Nahostreise – von Israel und Saudi-Arabien über die Vereinigten Arabischen Emirate nach Katar. Am Dienstag traf er in Jerusalem als erster EU-Außenminister seit Beginn des Irankriegs seinen israelischen Amtskollegen Gideon Saar. Dabei kritisierte er die Gewalt radikaler israelischer Siedler im Westjordanland. Der israelische Rechtsstaat müsse dagegen "mit aller Entschlossenheit" vorgehen, sagte er und stellte sich damit hinter die jüngste Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz an der israelischen Siedlungspolitik in dem Gebiet. Zugleich forderte Wadephul eine regionale Friedensordnung, die die Sicherheit aller Staaten und Menschen in der Region gewährleisten soll. Was will der Außenminister mit seinem unangekündigten Krisenbesuch erreichen? Das berichtet Alice Bota aus dem Politikressort der ZEIT, die Wadephul auf seiner Reise begleitet. Auf dem Weltgipfel für Kernenergie in Paris bedauerte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Deutschlands Ausstieg aus der Atomkraft. Sie betonte, Atomkraft sei zuverlässig, bezahlbar und emissionsarm. Die Europäische Union will nun eine Strategie für sogenannte kleine modulare Reaktoren vorlegen. Diese sollen neben herkömmlichen Kernreaktoren zum Einsatz kommen und bis Anfang der 2030er-Jahre einsatzbereit sein. Doch was genau sind diese kleinen modularen Reaktoren? Welche Hoffnungen werden mit der Technologie verbunden – und sind sie realistisch? Das erklärt Robert Gast, Redakteur im Wissensressort der Zeit. Und sonst so? Der Autor und Illustrator Janosch feiert heute seinen 95. Geburtstag Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Soley Künne, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Krieg im Iran: Von der Leyen schlägt Maßnahmen zur Senkung der Energiepreise vor Krieg im Iran: Deutschland gibt Teil der Ölreserve frei Israel: Außenminister Wadephul kritisiert in Jerusalem Siedlergewalt Johann Wadephul: Außenminister der schwarz-roten Koalition Weltgipfel für Kernenergie in Paris: Von der Leyen nennt Abkehr von Atomkraft einen "strategischen Fehler" Ursula von der Leyen: Die EU-Kommissionspräsidentin Small Modular Reactors: Der Traum vom kleinen, sicheren Atomkraftwerk Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.