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- Der Welt geht das Süßwasser aus
27.01.2026 · 12 Min.
Der Menschheit geht an vielen Orten das Wasser aus. Von einem "Wasserbankrott" sprechen die Vereinten Nationen in einer aktuellen Studie. Wörter wie "Wasserknappheit" oder "Wasserkrise" reichen demnach nicht mehr aus, um die reale Lage zu beschreiben, denn vielerorts sei der Verlust von Süßwasserreserven nicht mehr umkehrbar: "Viele Regionen leben über ihre hydrologischen Verhältnisse", sagt Kaveh Madani, Hauptautor der Studie. Rund vier Milliarden Menschen sind mindestens einen Monat im Jahr schwerer Wasserknappheit ausgesetzt. Obwohl starker Wassermangel in Deutschland noch als umkehrbar gilt, ist der globale Wasserkreislauf vernetzt – Dürre in anderen Ländern hat also auch Auswirkungen auf Europa. Welche Regionen besonders betroffen sind und wo die Folgen in Europa besonders spürbar werden, weiß Rike Becker. Sie forscht am Imperial College in London zur Ressource Wasser. Die Europäische Union und Indien wollen ein Freihandelsabkommen vereinbaren. Die Unterschrift könnte schon am heutigen Dienstag während eines Gipfeltreffens erfolgen, zu dem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in die indische Hauptstadt Neu-Delhi gereist sind. Vor allem europäische Autos und Wein sollen in Zukunft leichter nach Indien gelangen, während indische Elektronik, Textilien und Chemikalien leichter auf den europäischen Markt kommen sollen. Indien und die EU verhandeln schon länger über niedrigere Handelsbarrieren. Nach neun Jahren Pause sind die Verhandlungen 2022 wieder aufgenommen worden. Zuletzt hat der internationale Druck durch China und die USA die EU und Indien näher zusammengebracht. Wenn das Abkommen unterzeichnet wird, muss als Nächstes das EU-Parlament zustimmen. Wird es dort auf ähnliche Hürden stoßen wie zuletzt das Mercosur-Abkommen? Und was erhoffen sich eigentlich beide Seiten von dem Abkommen? Diese und weitere Fragen beantwortet Natalie Mayroth. Sie berichtet für die ZEIT aus und über Südasien. Und sonst so? Flugbegleiter gibt sich als Pilot aus und fliegt kostenlos. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger und Elise Landschek Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz in Indien: Es muss jetzt einfach gehen China, Indien und Russland: So was gab’s noch nie Sicherheitspolitik: "Wir brauchen mehr Wasserdiplomatie" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Keine Teilzeit mehr für alle?
26.01.2026 · 11 Min.
Der Wirtschaftsflügel der CDU fordert ein Ende des Rechts auf "Lifestyle-Teilzeit". Arbeitnehmer sollen zur Vollzeit verpflichtet werden. Das Recht auf weniger Stunden soll in Zukunft nur unter bestimmten Umständen bestehen: beispielsweise wenn Menschen Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich berufsbegleitend weiterbilden. Kolja Rudzio aus dem Wirtschaftsressort erklärt, inwieweit Teilzeit mit dem Fachkräftemangel zusammenhängt und welches Signal die Debatte um die "Lifestyle-Teilzeit" an potenzielle Wähler senden könnte. Nach dem erneuten Tod eines Zivilisten durch die Einwanderungsbehörde ICE haben die demokratischen Ex-Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama die Bevölkerung zu friedlichen Protesten gegen die Politik von Donald Trump aufgerufen. Nachdem mehrere Republikaner unabhängige Ermittlungen forderten, sagte US-Präsident Trump nun: Man prüfe den Vorfall und werde die Ergebnisse präsentieren. Außerdem im Update: Der Goldpreis hat heute zum ersten Mal die Rekordmarke von 5.000 Dollar pro Feinunze geknackt. Auch Silber ist nachgefragt wie nie. Was treibt den Boom für Edelmetalle an? Das beantwortete ZEIT-Wirtschaftsredakteur und Börsenexperte Victor Gojdka im Podcast. Die EU-Kommission startet Ermittlungen gegen Elon Musks Plattform X. Und: Die israelische Armee hat im Gazastreifen den Leichnam der letzten vermissten Hamas-Geisel gefunden. Und sonst so? Online-Ärzte helfen Menschen im Iran. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Ole Pflüger und Elise Landschek Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Arbeitszeit: Teilzeit-Vorstoß von Wirtschaftsflügel sorgt für Streit in der CDU Debatte um Teilzeit: Von wegen Lifestyle Nach dem Tod von Alex Pretti: Barack Obama und Bill Clinton rufen zu Protesten in Minneapolis auf Minneapolis: Donald Trump kündigt Prüfung der Schüsse auf Alex Pretti an Gold und Silber: Der brisante Boom der Edelmetalle Krisenanlage: Goldpreis steigt erstmals auf Rekordwert von 5.000 Dollar Skandal um KI-Nacktbilder: EU leitet wegen Chatbot Grok Verfahren gegen Musks Unternehmen X ein Liveblog: Krieg in Gaza: Israel sucht Leiche letzter Geisel im Gazastreifen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- ICE tötet in der Stadt. Wie Minneapolis sich wehrt
26.01.2026 · 13 Min.
In Minneapolis ist ein 37-jähriger US-Amerikaner bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE von Einsatzkräften erschossen worden. Damit ist er schon die zweite Person, die von ICE innerhalb von wenigen Wochen getötet wurde. Das US-Heimatschutzministerium bezeichnete das Vorgehen der Einsatzkräfte als "Selbstverteidigung". Mehrere Videoaufnahmen des Vorfalls zeigen ein anderes Bild. Die Regierung von Minnesota und die Stadt Minneapolis forderten den Abzug der ICE-Beamten aus der Stadt. Außerdem haben führende Demokraten damit gedroht, Gelder für ICE im nächsten Haushaltsplan zu blockieren. US-Korrespondent Paul Middelhoff ist für die ZEIT am Ort des Geschehens und beschreibt im Podcast die Stimmung in der Stadt. In gleich fünf Bundesländern werden 2026 neue Parlamente gewählt. Den Auftakt macht am 8. März Baden-Württemberg. Zwei Wochen später wird in Rheinland-Pfalz der nächste Landtag bestimmt. Am 6. September wird Sachsen-Anhalt gewählt, wo die AfD um ihren Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund aktuell mit 40 Prozent der Stimmen in den Umfragen führt. Am 20. September stimmen die Wählerinnen und Wähler in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ab. Auch dort könnte die AfD erstmals stärkste Kraft im Landtag werden. Was bedeutet das für die Union und die Bundesregierung von Bundeskanzler Friedrich Merz? Und was sind die wichtigsten Themen im Wahlkampf? Diese Fragen beantwortet Politikredakteurin Lisa Caspari bei "Was jetzt?". Und sonst so? Nachhaltigkeit auf der Litfaßsäule – Amsterdam schränkt Fleisch- und Flugwerbung ein. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Minnesota: Was wir über die tödlichen Schüsse in Minneapolis wissen Minneapolis: Kaltes Grauen Tödliche Schüsse in Minneapolis: Wer war Alex Pretti? Wahlumfragen: Grüne und SPD schöpfen wieder Hoffnung Superwahljahr 2026: Achtung: Superwahljahr! AfD-Vorwahlkampf: CDU oder SPD? "Ich wüsste nicht, dass die hier präsent sind" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Neue Chance für den IS?
25.01.2026 · 13 Min.
Zwischen der syrischen Regierung und der von Kurden dominierten Miliz SDF gilt im Norden Syriens vorerst weiter eine Waffenruhe. Am Samstagabend hat das syrische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass diese um 15 Tage verlängert werden soll. Doch politisch bleibt der Konflikt ungelöst: Damaskus fordert die vollständige Kontrolle über den Nordosten, die kurdische Selbstverwaltung will ihre Autonomie sichern. Die Kämpfe haben zuletzt die Sicherheitslage in der Region verschärft, mit direkten Folgen für die Zivilbevölkerung. Besonders im Fokus steht das Flüchtlingslager Al-Hol, in dem Zehntausende Menschen leben, darunter Angehörige von IS-Kämpfern. Terrorismusexperten warnen seit Jahren, dass das Lager durch die Isolation ein Nährboden für die Ideologie des "Islamischen Staats" sei. Der geschwächte Einfluss der SDF wirft die Frage auf, inwiefern die Terrormiliz IS von der Instabilität profitiert. Andrea Backhaus, Nahostkorrespondentin der ZEIT, berichtet im Podcast, was über die Lage der Zivilbevölkerung in den umkämpften Gebieten bekannt ist und warum der Nordosten Syriens auch in Europa schon bald zurück auf die politische Tagesordnung drängen könnte. In den Alpen ist dieser Winter ungewöhnlich tödlich. Allein am vergangenen Wochenende sind in Österreich acht Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen. In der Schweiz gab es in der kaum gestarteten Wintersaison sechs Lawinentote. Besonders gefürchtet sind sogenannte Schneebrettlawinen, die im Hochwinter am häufigsten auftreten und für die meisten Todesfälle verantwortlich sind. Sie können von einem beliebigen Punkt ausgelöst werden – oft schon durch einzelne Skifahrer oder Tourengeher. Viele Menschen in Deutschland planen in den kommenden Wochen ihren Skiurlaub. Wie groß ist die Gefahr? Und was kann man tun, um sich zu schützen? Linda Fischer aus dem Wissensressort der ZEIT erklärt im Podcast, wie Schneebrettlawinen entstehen und was im Ernstfall die Überlebenschancen erhöht. Und sonst so? Ein Dorf, das seinen Status als Welterbe wieder loswerden will Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Syrien: Waffenruhe zwischen syrischer Regierung und Kurden verlängert Kämpfe in Syrien: Syriens womöglich größte Zerreißprobe Österreich: Acht Tote bei Lawinenunglücken in Österreich Skifahren: Was tun bei einer Lawine? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Cem Özdemirs Grünen-Problem
24.01.2026 · 13 Min.
Gut sechs Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben die Grünen in einer aktuellen Umfrage aufgeholt. Laut einer Erhebung von Infratest dimap kommen die Grünen auf 23 Prozent der Stimmen. Die CDU bleibt mit 29 Prozent stärkste Kraft. Amtsinhaber Winfried Kretschmann tritt bei der Landtagswahl am 8. März nicht erneut an. Der grüne Spitzenkandidat Cem Özdemir wird als natürlicher Nachfolger gesehen. Belastet wird sein Wahlkampf jedoch durch parteiinterne Konflikte. Anlass ist die Entscheidung einer Mehrheit der Grünen im Europaparlament, das Freihandelsabkommen Mercosur gerichtlich überprüfen zu lassen. Mariam Lau, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet ein, welche Auswirkungen dies auf den Wahlkampf der Grünen in Baden-Württemberg haben könnte. Die Plattform TikTok gehört zu den größten sozialen Netzwerken überhaupt. Besonders in den USA ist TikTok verbreitet. Gleichzeitig steht die Plattform seit Jahren in der Kritik. Der Mutterkonzern ByteDance ist ein chinesisches Unternehmen, und in den USA gibt es die Sorge, dass Nutzerdaten oder Inhalte unter Einfluss der chinesischen Regierung geraten könnten. Deshalb verabschiedete der US-Kongress 2024 ein Gesetz, das ByteDance zum Verkauf des US-Geschäfts von TikTok verpflichtete. In den vergangenen Wochen wurde dieser Verkauf umgesetzt, nun ist er offiziell abgeschlossen. TikTok in den USA wird nun von einem Konsortium mehrerer Unternehmen betrieben. Was das für Nutzer aus den USA bedeutete, analysiert Pauline Schinkels, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT. Und sonst so? Kinderverbot in der französischen Bahn Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Superwahljahr 2026: Achtung: Superwahljahr! Cem Özdemir: Wie sehr können sich die Grünen noch verbiegen? Cem Özdemir: Was geht eigentlich mit Cem? Cem Özdemir: Kann er Kretschmann? TikTok-Verbot: Das muss jetzt kurz wehtun TikTok-Verbot: Wird TikTok in den USA jetzt abgeschaltet? TikTok in den USA: Jetzt schnappt er sich auch noch TikTok TikTok-Deal: Ein TikTok-Deal – jetzt aber wirklich? TikTok: US-Sparte von TikTok startet als eigene Firma Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Rom sehen und weiterarbeiten
23.01.2026 · 11 Min.
Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni möchten die Zusammenarbeit ihrer beiden Länder unter anderem in Fragen der Wirtschaft, Verteidigung und Migration vertiefen. Das haben die beiden am Freitag bei einer Pressekonferenz in Rom bekannt gegeben. Merz war im Anschluss an den EU-Gipfel in Brüssel mit zehn Bundesministern zu den deutsch-italienischen Regierungsberatungen nach Rom geflogen. Der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, hat Kanzler Merz nach Rom begleitet und ordnet im Podcast dessen persönliches Verhältnis zu Meloni ein. Am Freitag ist das Weltwirtschaftsforum in Davos zu Ende gegangen. Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump seinen umstrittenen sogenannten Friedensrat gegründet, von dem Kritiker annehmen, dass er mit diesem Institutionen der Vereinten Nationen zu ersetzen plant. Der Chefredakteur der ZEIT, Jochen Wegner, hat das Treiben in Davos beobachtet und nennt es “das seltsamste Weltwirtschaftsforum, das es je gab”. Zur Dominanz der USA und der Rolle von Techunternehmen sowie der Bedeutung des Forums für die Menschen in Europa spricht er im Podcast. Außerdem im Update: Der französische Premierminister Sébastien Lecornu hat am Freitag zwei Misstrauensvoten im Parlament überstanden. Was das für Frankreich bedeutet, erklärt ZEIT-Autorin Annika Joeres. In Dresden hat am Freitag der Prozess wegen Terrorverdachts gegen die sogenannten sächsischen Separatisten begonnen. Acht junge Männer aus der rechtsextremen Szene sind angeklagt. Sie sollen geplant haben, im Krisenfall mit Waffengewalt Gebiete in Sachsen zu erobern, um dort einen eigenständigen, an der NS-Ideologie ausgerichteten Staat zu errichten. Tilmann Steffen, Politikredakteur der ZEIT, hat den Prozessauftakt im Dresdner Oberlandesgericht begleitet. Und sonst so? 40-Jähriger in der dritten Runde der Australian Open Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Deutschland und Italien: Merz und Meloni vereinbaren engere Zusammenarbeit bei der Verteidigung Deutschland und Italien: Merz mit zehn Ministern zu Gesprächen mit Meloni in Rom eingetroffen Davos: Es braucht ein ganzes Dorf, um einen US-Präsidenten zu erziehen Europäische Außenpolitik: Europa hat seine Angst verloren Davos: Trump zieht Friedensrat-Einladung für Kanadas Premier Carney zurück Haushaltsstreit in Frankreich: Französische Regierung übersteht zwei Misstrauensvoten Rechtsextremismus: Prozess gegen Terrorgruppe Sächsische Separatisten begonnen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Ein Friedensrat voller Kriegstreiber?
23.01.2026 · 12 Min.
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat US-Präsident Donald Trump gestern die Gründung des sogenannten Friedensrats bekannt gegeben. Das Gremium war ursprünglich für den Gazakrieg vorgesehen, soll nach Trumps Vorstellungen nun aber weltweit Konflikte lösen. Rund 60 Nationen wurden dafür eingeladen. Zugesagt haben unter anderem autoritäre Machthaber wie Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko. Aus Europa beteiligen sich bis jetzt nur Bulgarien und Ungarn. Was von dem Friedensrat tatsächlich zu erwarten ist, ordnet ZEIT-Politikreporter Christian Vooren im Podcast ein. Die Proteste im Iran sind in der vergangenen Woche nach dem brutalen Vorgehen der Regierungskräfte zum Erliegen gekommen. Eine Kontaktperson der ZEIT berichtete von Scharfschützen, Straßenschlachten und ausgebrannten Geschäften. Zudem wurde das Internet nahezu vollständig abgeschaltet, weshalb nur wenige Informationen nach außen dringen. Laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Activists News Agency wurden bei den Protesten 4.560 Menschen getötet – die meisten davon Demonstranten. Andere Schätzungen gehen von 5.000 bis 20.000 Toten aus. Omid Rezaee schreibt für DIE ZEIT und versucht trotz der Abschottung des Landes, mit Menschen im Iran in Kontakt zu bleiben. Er berichtet bei "Was jetzt?" wie die Stimmung im Land aktuell ist und ob das Internet wieder angeschaltet wird. Und sonst so? Lüften geht viral auf TikTok. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Geplanter Friedensrat: Donald Trumps Schurken-UN Nahost: Das sind die Mitglieder des "Friedensrats" für Gaza US-Präsident: Donald Trump will Gaza-Friedensrat weltweite Zuständigkeit geben Proteste im Iran: Gegen die Unschärfe Proteste im Iran: Iranisches Staatsfernsehen meldet mehr als 3.000 Tote nach Protesten Sanktionen gegen Iran: "Wir nennen das den Wagenburg-Effekt" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: "Trump kriegt Grönland nicht"
22.01.2026 · 11 Min.
Im Konflikt um Grönland hat US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos seine zuvor angekündigten Militär- und Zolldrohungen vorerst zurückgenommen. Die Einigung wurde zwischen Donald Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte erzielt. Nach Angaben aus Nato-Kreisen soll ein Abkommen die Zusammenarbeit zur Sicherung der Arktis stärken. Zu den diskutierten Punkten gehört demnach der Verzicht der USA auf angekündigte Zölle gegen acht europäische Länder. Im Gegenzug soll das bestehende Stationierungsabkommen für US-Truppen in Grönland aus dem Jahr 1951 überprüft werden. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen war nicht direkt an den Verhandlungen beteiligt. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, welche konkreten Folgen das Abkommen für die Souveränität Dänemarks und den Status Grönlands hat. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Bundeskanzler Friedrich Merz die Grönland-Einigung begrüßt und dabei entsprechende Äußerungen von US-Präsident Donald Trump hervorgehoben. Den Schwerpunkt seiner Rede legte der Bundeskanzler jedoch auf einen Appell zur engeren Zusammenarbeit in Wirtschaft und Sicherheit. Die Welt sei in eine neue Phase der Großmachtpolitik eingetreten, die auf Stärke und im Zweifel auch auf Gewalt beruhe. Gerichtet war das vor allem an Russland und China. Kritik richtete Merz aber auch an die USA: Drohungen, europäisches Territorium mit Gewalt zu erwerben, seien inakzeptabel, neue Zölle würden die Grundlagen der transatlantischen Beziehungen untergraben. Europas Antwort darauf werde geschlossen, ruhig, angemessen und zugleich bestimmt ausfallen. Gleichzeitig warnte Merz davor, die transatlantische Partnerschaft vorschnell aufzugeben. Wie die Rede des Bundeskanzlers in Davos aufgenommen wurde, analysiert Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Politikressorts der ZEIT. Außerdem im Update: Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in Davos eine Rede gehalten; außerdem hat er sich mit US-Präsident Donald Trump getroffen. Währenddessen führte der US-Sondergesandte Steve Witkoff Gespräche mit russischen Vertretern. Und sonst so? Matt Damon kritisiert Netflix-Strategie Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Grönland: Was, wenn die Vernunft nicht siegt? Außenpolitik von Trump: "Europa müsste dem Mobber Trump endlich die Stirn bieten" Liveblog: Weltwirtschaftsforum 2026: Treffen von Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj hat begonnen Streit um Grönland: Trump kündigt Zusatzzölle gegen Deutschland und weitere EU-Länder an OK, America? / Grönland-Konflikt: Trumps Grönland-Hickhack Grönland: USA soll in Grönland-Abkommen Mitbestimmungsrecht eingeräumt werden Grönlandkonflikt: Der Feind im Bündnis Friedrich Merz: Schluss mit kuschelig Friedrich Merz: Operation Besänftigung Livestream: Friedrich Merz in Davos: Jetzt live: Friedrich Merz' Rede in Davos Davos: Friedrich Merz warnt vor Ära der Großmachtpolitik Grönland: Europa warnt USA mit deutlichen Worten vor Annexion Grönlands Lars Klingbeil: Lars Klingbeil sieht transatlantische Partnerschaft "in der Auflösung" Lage in der Ukraine: Selenskyjs politische Rochade Livestream: Wolodymyr Selenskyj: Jetzt live: Wolodymyr Selenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum Ukrainekrieg: 1.418 Tage Krieg, aber kaum Erfolge Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Doch keine Zölle
22.01.2026 · 13 Min.
Lange gab sich US-Präsident Donald Trump wenig kompromissbereit. Er will, dass Grönland den USA gehört. Für Europa kam das nicht infrage, und so drohte der US-Präsident zuletzt mit Zöllen von bis zu 25 Prozent, um die Europäer unter Druck zu setzen. Am späten Mittwochabend gab es nun aber offenbar eine Einigung beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT, fasst zusammen, was darüber bisher bekannt ist. Wegen der ausgefallenen Stromversorgung verlassen Tausende Menschen die ukrainische Hauptstadt Kyjiw. Mitten im Winter sind aktuell mehrere Regionen und weite Teile der Hauptstadt ohne Strom. Bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius fehlen vielen Menschen Strom, Wasser und Heizung. Der Bürgermeister Kyjiws, Vitali Klitschko, hat den Einwohnern geraten, die Stadt zu verlassen, zum Dienstag sind bereits 600.000 Einwohnerinnen und Einwohner seinem Rat gefolgt. Russland bombardiert mit Raketen, Drohnen und Bomben bereits länger die ukrainische Energieinfrastruktur. In den vergangenen Wochen haben sich die Angriffe jedoch intensiviert. Olivia Kortas, Ukrainekorrespondentin der ZEIT, berichtet vom Leben in der verdunkelten Hauptstadt und von der Flucht, auf die sich viele Menschen nun begeben. Und sonst so? Alex Honnold klettert ohne Sicherung auf das Hochhaus Taipei 101. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kyjiw: Bitterkalte Kriegstage in Kyjiw Lage in Kyjiw: "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier nicht bleiben" TikTok-Deal: Ein TikTok-Deal – jetzt aber wirklich? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Wieso Donald Trump nicht auf "ein Stück Eis" verzichten will
21.01.2026 · 10 Min.
Donald Trumps Rede auf dem Wirtschaftsgipfel in Davos steht für Europa ganz im Zeichen Grönlands. Trump hat einerseits oberflächlich Entwarnung gegeben: "Ich will keine Gewalt anwenden. Ich werde keine Gewalt anwenden." Andererseits hat er ausdrücklich seinen Anspruch auf Grönland unterstrichen. Nur die USA könnten "dieses riesige, gewaltige Land, dieses riesige Stück Eis schützen". Wie ist Trumps Rede in Davos einzuschätzen? Und hat er seine Drohungen gegen die Unterstützer Grönlands wiederholt? Diese und weitere Fragen beantwortet Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT. Wie ist Trumps Rede in Davos einzuschätzen? Und hat er seine Drohungen gegen die Unterstützer Grönlands wiederholt? Diese und weitere Fragen beantwortet Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT. Das Europäische Parlament hat den Start des Freihandelsabkommens Mercosur verzögert. Die Abgeordneten sprachen sich mit einer Mehrheit für eine Prüfung der Rechtmäßigkeit des Abkommens durch den Gerichtshof der Europäischen Union aus. Das Abkommen über niedrigere Handelsbarrieren zwischen der EU und verschiedenen südamerikanischen Ländern wird bereits seit 25 Jahren verhandelt. Wie fatal die Verzögerung ist und was das Abkommen der EU überhaupt bringt, weiß Ulrich Ladurner, Korrespondent der ZEIT in Brüssel. Die Bundesanwaltschaft hat in Brandenburg zwei mutmaßliche Unterstützer der sogenannten Separatistengebiete Donezk und Luhansk festnehmen lassen. Sie sollen seit 2016 hohe Posten in einem Verein gehabt haben, der den Transport von Drohnen in die Region organisiert haben soll. Die „Volksrepubliken Donezk und Luhansk“ wurden 2016 mit Waffengewalt aus der Ostukraine gelöst, inzwischen hat Russland sich die Provinzen einverleibt. In Berlin hat die Bundesanwaltschaft zudem eine mutmaßliche Spionin Russlands festnehmen lassen. Die Deutsch-Ukrainerin soll unter anderem Informationen mit Bezug zum Krieg in der Ukraine für einen russischen Geheimdienst beschafft haben. Und sonst so? Macrons Sonnenbrille in Davos wird zum Hype. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Donald Trump in Davos: Maga ist schon da Grönland: Europa braucht eine Dual-Use-Strategie gegen Trump Mercosur-Abkommen: Was das Mercosur-Abkommen bringt AfD-Spionageverdacht: Unterwegs im Auftrag fremder Mächte Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Mikroplastik: Sind die Ängste übertrieben?
21.01.2026 · 12 Min.
Immer wieder haben Studien in den letzten Jahren die Existenz von Mikroplastik im menschlichen Körper festgestellt und auf mögliche Gesundheitsrisiken hingewiesen. Doch zuletzt meldeten sich nun kritische Stimmen aus der Forschung in einem Brief zu Wort. Sie zweifeln an den Befunden und kritisieren methodische Fehler. Was lässt sich nun zuverlässig über die Wirkung von Mikroplastik im menschlichen Körper sagen? Das erklärt Linda Fischer, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos wird am heutigen Mittwoch US-Präsident Donald Trump erwartet. Doch auch abseits seines eigenen Besuchs prägen Trump und sein Umfeld die Konferenz – und das schon vor seinem Auftritt. Marlies Uken aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT ist vor Ort und berichtet im Podcast von der US-Dominanz in den Alpen – und welche einst prägenden Themen gänzlich aus Davos verschwunden sind. Und sonst so? Was wir am Weltknuddeltag von Kuh Veronika lernen können. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kunststoffe: Die Mikroplastik-Panik Børge Brende: Die Welt schaut nach Davos – aber eigentlich auf Donald Trump Liveblog: USA und Grönland Donald Trump in Davos: Maga ist schon da Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Bei Anruf krank – drücken die Deutschen sich vor der Arbeit?
20.01.2026 · 10 Min.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Regeln bei der telefonischen Krankschreibung überprüfen. Die Koalition habe sich darauf verständigt, Missbrauch auszuschließen, sagte sie dem Tagesspiegel. Sie folgt damit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der in den vergangenen Tagen wiederholt angeblichen Missbrauch angeprangert hatte. Angesichts von durchschnittlich 14,5 Krankheitstagen pro Person fragte Merz auf einer Wahlkampfveranstaltung: "Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?" An dem hohen Krankenstand sei auch die telefonische Krankschreibung schuld. Sind die Deutschen einfach faul oder tatsächlich öfter krank? Diese und weitere Fragen beantwortet Hanna Grabbe aus dem Wissensressort der ZEIT. In Syrien kämpft weiterhin die syrische Armee gegen die kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF). Die Armee soll die SDF trotz Gesprächen über einen möglichen Waffenstillstand aus Gebieten vertrieben haben. Am Dienstag zogen sich die SDF-Milizen wegen der Kämpfe sogar aus einem der berüchtigtsten Gefangenenlager Syriens zurück: dem Lager Al-Hol. Dort sitzen Tausende Angehörige von IS-Kämpfern in Gefangenschaft, vor allem Frauen, Kinder und Jugendliche. Wieso die syrische Armee gegen die SDF vorgeht und was das über den Gesamtzustand Syriens aussagt, erklärt Anna-Theresa Bachmann. Sie berichtet für die ZEIT aus Damaskus. In der Ukraine herrscht der härteste Winter seit dem Angriff Russlands. Nach erneutem Beschuss in der vergangenen Nacht durch Russland sind in der Hauptstadt Kyjiw 335.000 Haushalte bei minus 14 Grad Celsius ohne Strom. Die Bundeswehr ist erstmals seit Jahren deutlich gewachsen. Zum Jahreswechsel 2025/26 waren 184.000 Männer und Frauen im Dienst. Um die Nato-Ziele zu erreichen, braucht die Bundeswehr bis Mitte der 2030er-Jahre 260.000 Soldaten sowie 200.000 Reservistinnen und Reservisten. Und sonst so? Wenn das Koks per Postkarte kommen soll – und abgefangen wird. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Krankenstand: Der Kollege ist schon wieder krank? Das gibt's doch nicht Hausärztin: "Inzwischen existiert ein komisches Verständnis davon, krank zu sein" Lage in Kyjiw: "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier nicht bleiben" Syrien: Nicht jeder kleine Spitzel wird belangt werden Boris Pistorius: Und jetzt auch noch Grönland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Warum sich Russland und China über den Streit um Grönland freuen
20.01.2026 · 12 Min.
US-Präsident Donald Trump hat in einem Brief an den norwegischen Regierungschef Jonas Gahr Støre den Anspruch Dänemarks auf Grönland infrage gestellt. Das Schreiben liegt der Nachrichtenagentur Reuters und weiteren Medien vor, Trump behauptet darin, es gebe keinerlei schriftliche Belege für Dänemarks Besitzanspruch. Er hatte am Samstag angekündigt, ab Februar neue Zölle zu erheben, unter anderem gegen Deutschland. Gelten sollen die Strafzölle so lange, bis die betroffenen Staaten einem Verkauf Grönlands an die USA zustimmen. Im Juni solle der Zollsatz auf 25 Prozent steigen. Deutschland und weitere europäische Staaten hatten mit Protest auf die Drohung reagiert und Widerstand angekündigt. Doch wie blicken China und Russland auf den Streit um Grönland? Das ordnen der Redakteur für internationale Politik, Steffen Richter, und der Russlandexperte der ZEIT, Maxim Kireev, ein. Im Sudan leiden mehr als 21 Millionen Menschen unter akutem Hunger. Die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen warnt, dass ihre Lebensmittelvorräte bis Ende März aufgebraucht sind. Begonnen hat der Bürgerkrieg im Sudan vor knapp drei Jahren. In dem ostafrikanischen Land kämpft die reguläre Armee gegen die RSF-Miliz, das steht für Rapid Support Forces. Über die Lage in Darfur und im Nachbarland Tschad, wo viele sudanesische Geflüchtete in Lagern leben, berichtet Jan Friedrich-Rust. Er ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger und war im November und Dezember des vergangenen Jahres in der Region Zentral-Darfur und im Tschad unterwegs. Und sonst so? Seit 97 Jahren auf der Piste: Österreichs ältester Skifahrer Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Simone Gaul, Rita Lauter Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Drohungen der USA: Donald Trump zweifelt Dänemarks Anspruch auf Grönland an Konflikt um Grönland: Es reicht! Thomas Röwekamp: "America first bedeutet nicht, dass die Nato am Ende ist" Bürgerkrieg: UN melden weitreichendes Leid der Zivilisten im Sudan Krieg im Sudan: Drei von mehr als 21 Millionen Sudan: Bürgerkrieg im Sudan Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Greift die EU jetzt zur "Handels-Bazooka"?
19.01.2026 · 11 Min.
Die Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump verschärfen den Konflikt zwischen US-Regierung und Europäischer Union. Als Reaktion auf den europäischen Widerstand gegen Trumps Pläne zur Übernahme Grönlands kündigte der US-Präsident zusätzliche Strafzölle auf europäische Waren an. Ab dem 1. Februar sollen Einfuhren aus Deutschland und weiteren EU-Ländern mit zehn Prozent belegt werden, ab Juni stellte Trump sogar Zölle von 25 Prozent in Aussicht. Die Spitzen der EU beraten nun über mögliche Gegenmaßnahmen. Dabei rückt auch das sogenannte Instrument zur Bekämpfung von Zwangsmaßnahmen, die "Bazooka des Handels", erneut in den Fokus. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, erklärt im Podcast, wie sinnvoll dessen Einsatz ist und was zehn Prozent Zusatzzoll für Deutschland bedeuten würden. Außerdem im Update: Die Bundesregierung will den Kauf von Elektroautos erneut ankurbeln und stellt dafür insgesamt drei Milliarden Euro bereit. Rund 800.000 Fahrzeuge sollen damit gefördert werden. Beim Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge im Süden Spaniens sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am Sonntagabend nahe der Gemeinde Adamuz in der Provinz Córdoba, nachdem einer der Züge entgleist war. Die Ursache des Unfalls ist bisher unklar. Was bisher dazu bekannt ist, ordnet Antonia Schaefer ein. Sie berichtet für die ZEIT aus Spanien. Und sonst so? Hans Zimmer zaubert die Musik zur neuen "Harry Potter"-Serie Skript und Redaktion: Constanze Kainz Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Streit um Grönland: Trump kündigt Zusatzzölle gegen Deutschland und weitere EU-Länder an Zollstreit mit den USA: EU plant offenbar Gegenzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro Spanien: Zahl der Toten nach Zugunglück steigt auf mindestens 39 Elektromobilität: Bund fördert E-Autos mit bis zu 6.000 Euro Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Gipfel in Davos: Dialog das Motto, Zolldrohung die Realität
19.01.2026 · 13 Min.
In einer angespannten weltpolitischen Lage beginnt morgen im Schweizer Davos das fünftägige Weltwirtschaftsforum. Rund 3.000 Teilnehmer aus mehr als 130 Ländern werden erwartet, darunter etwa 65 Staats- und Regierungschefs sowie Hunderte Spitzenmanager. Erst gestern kündigte US-Präsident Donald Trump neue Strafzölle gegen die europäischen Nato-Mitglieder an, die einer US-Übernahme Grönlands entgegenstehen. Diese sollen so lange bestehen, bis ein Abkommen über den Kauf von Grönland abgeschlossen ist. Im Podcast ordnet Marlies Uken, die stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts, ein, ob das Weltwirtschaftsforum mehr ist als ein Debattentreffen und wie Europa mit Trumps Zollandrohungen umgehen könnte. Seit gut einem Jahr führt Machthaber Ahmed al-Scharaa Syrien, nachdem Langzeitdiktator Baschar al-Assad von Al-Scharaas Miliz gestürzt wurde. Und auch der neue Machthaber ist hochumstritten. Zuletzt gab es erneut Kämpfe mit kurdischen Kräften in der nordsyrischen Stadt Aleppo. Kommt es hier zu einer erneuten Eskalation und wie glaubwürdig ist Al-Scharaas Wandel vom Gotteskrieger zum sich gemäßigt gebenden Präsidenten? Das ordnet Anna-Theresa Bachmann, die für die ZEIT in Syrien unterwegs ist, im Podcast ein. Und sonst so? Krapfen mit Weißwurst und Senf Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Global Risks Report: Sorge vor wirtschaftlichen Auseinandersetzungen ist gestiegen Reaktionen auf Trumps Zollankündigung: "Wir lassen uns nicht einschüchtern" Konflikt um Grönland: Es reicht! Aleppo: Tausende flüchten vor möglicher Offensive gegen Kurden in Syrien Geplante Gespräche in Deutschland: Merz will mit Al-Scharaa über mögliche Rückkehr von Syrern sprechen Syrien: Nicht jeder kleine Spitzel wird belangt werden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was hat Trumps neues Gazakomitee vor?
18.01.2026 · 12 Min.
Die US-Regierung hat die zweite Phase des von Präsident Donald Trump vorgelegten Plans für den Gazastreifen ausgerufen. Vorgesehen ist, dass künftig eine palästinensische Regierung aus Fachleuten ohne Hamas-Bezug die Verwaltung des Gazastreifens übernimmt. Diese Übergangsregierung soll von einem internationalen Gremium beaufsichtigt werden, dessen Zusammensetzung Donald Trump nun offiziell bekannt gegeben hat. Es soll den politischen Prozess begleiten und den Wiederaufbau und die künftige Verwaltung des Gazastreifens koordinieren. Was von dem Gremium zu erwarten ist, ordnet Rieke Havertz ein. Sie ist internationale Korrespondentin der ZEIT. Immer mehr deutsche Städte planen, Seilbahnen in den öffentlichen Nahverkehr zu integrieren. Verkehrsplaner betrachten urbane Seilbahnen als mögliche Ergänzung zu Straßenbahnen, Bussen und U-Bahnen. Auch in Bonn, Herne und anderen Städten laufen Planungen. Fachleute weisen darauf hin, dass Seilbahnen schnell gebaut, pro Kilometer kostengünstig und geeignet sind, bestehende Verkehrsnetze zu entlasten. International sind urbane Seilbahnen bereits etabliert, etwa in La Paz oder Paris. Max Rauner analysiert, wie realistisch Seilbahnen als Alternative zu Bus und Bahn tatsächlich sind. Und sonst so? High January statt dry January Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge OK, America? / US-Außenpolitik: Amerikas neue Welt(un)ordnung Gazastreifen: USA starten zweite Phase des Friedensplans für Gaza OK, America? / Donald Trump und Nahost: Trumps internationaler Triumph Trumps 20-Punkte-Plan: Das sind die nächsten Schritte im Nahost-Friedensprozess Wiederaufbau in Gaza: Wo anfangen? Waffenruhe in Gaza: Donald Trumps große Stunde Nahost: US-Regierung benennt Mitglieder des Friedensrats für Gaza Tony Blair: "Entweder du stürzt die Verhältnisse um – oder sie stürzen dich" Klimaschutz: "Es braut sich ein Sturm zusammen" Gazakrieg: US-Außenminister sagt Israel "unerschütterliche Unterstützung" zu Jared Kushner: Der geschickte Mr. Kushner Seilbahn: Drahtseilakt ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das? / Urbane Seilbahnen: Mit der Seilbahn zur Arbeit oder ins Café – bald auch in Deutschland? Frankreich: Paris eröffnet erste Stadtseilbahn für Vororte Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was das Mercosur-Abkommen für die Welt bedeutet
17.01.2026 · 14 Min.
Nach mehr als 26 Jahren Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten das Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur verabschiedet. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will das Abkommen unterzeichnen und reist dafür nach Paraguay, um auch die Zustimmung der Mercosur-Staaten einzuholen. Für die Länder Südamerikas bedeutet das Abkommen einen wirtschaftspolitischen Wendepunkt: Jahrzehntelang hatten sie ihre Märkte abgeschottet, um die eigene Industrie zu schützen. In der EU stößt das Abkommen aber auch auf Kritik. Welche Auswirkungen das Abkommen sonst auf die Weltordnung haben wird, analysiert ZEIT-Autor Philipp Lichterbeck. In Frankreich stehen im März landesweite Kommunalwahlen an, 2027 folgt die nächste Präsidentschaftswahl. Parteichef Jordan Bardella vom Rassemblement National (RN) könnte Marine Le Pen als Spitzenfigur der Partei ersetzen. Dieser wurde nach einer Verurteilung wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder das Recht auf eine Kandidatur entzogen. Laut Umfragen wünschen sich bereits 44 Prozent der Franzosen, dass Jordan Bardella bei der nächsten Präsidentschaftswahl antritt. ZEIT-Korrespondent Matthias Krupa ordnet ein, wie wahrscheinlich es ist, dass Marine Le Pen tatsächlich nicht antreten werden kann. Und sonst so? „Großer Stutenkerl“ für Friedrich Merz Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Rat der Europäischen Union: EU stimmt für Mercosur-Freihandelsabkommen EU-Parlament: Ursula von der Leyen muss sich weiterem Misstrauensvotum stellen Mercosur-Freihandelsabkommen: Zu spät, zu halbherzig Mercosur-Abkommen: Platzt der Deal, würde das vor allem Europa schaden Bauernproteste: Die Angst der Bauern vor Mercosur Jordan Bardella: Radikal erfolgreich Marine Le Pen: Marine Le Pens Revanche Marine Le Pen: Ein Gericht schreibt Geschichte Marine Le Pen: Prozess gegen Le Pen entscheidet über ihre Präsidentschaftskandidatur Prozess gegen Marine Le Pen: Le Pens Kampf gegen ihren politischen Tod Rassemblement National: Jünger, radikaler und noch beliebter Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Wohin zielt Trumps Iran‑Politik?
16.01.2026 · 10 Min.
Nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran verstärken die USA Medienberichten zufolge ihre militärische Präsenz im Nahen Osten. Der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und Begleitschiffe seien auf dem Weg vom Südchinesischen Meer in die Region, berichtet die "New York Times". Trump hatte seit Beginn der Massenproteste im Iran mehrfach mit einem Eingreifen der USA gedroht und den Demonstrierenden Hilfe zugesagt. Neben dem im Raum stehenden militärischen Eingreifen haben die USA bereits mit neuen Sanktionen gegen iranische Politiker und Unternehmen reagiert. Zugleich sendete Trump widersprüchliche Signale. Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus sagte er, dass "die Tötungen im Iran aufhören" – ohne dafür Belege zu nennen. Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob die USA einen Militärschlag planen und welche langfristigen Ziele sie in der Region verfolgen. Südkoreas ehemaliger Präsident Yoon Suk Yeol ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der konservative Politiker sich der Vollstreckung eines Haftbefehls widersetzt hatte. Im Dezember 2024 hatte Yoon überraschend das Kriegsrecht verhängt und das Land in eine Staatskrise gestürzt. Hintergrund war ein Haushaltsstreit mit den Oppositionsparteien. Außerdem im Update: Nach dem Bruch der Koalition aus SPD und BSW in Brandenburg wollen Sozialdemokraten und CDU in dem Bundesland "zügig" mit Verhandlungen über eine Koalition beginnen. Ende des Jahres soll der Führerschein digital auf dem Smartphone verfügbar sein. Und sonst so? Akkordeon ist Instrument des Jahres Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Iran: USA verlegen offenbar Flugzeugträger in den Nahen Osten Internationale Einflussnahme im Iran: Lässt sich die Gewalt im Iran noch stoppen? Kriegsrecht verhängt: Südkoreas Ex-Präsident Yoon wegen Behinderung der Justiz verurteilt Potsdam: SPD und CDU in Brandenburg wollen über Koalition verhandeln Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Chatbot Grok: Nackt im Netz
16.01.2026 · 12 Min.
Nach der EU und Großbritannien hat nun auch der US-Bundesstaat Kalifornien Ermittlungen gegen xAI, das KI-Unternehmen von Elon Musk, aufgenommen. Der von xAI entwickelte Chatbot Grok steht seit Tagen enorm in der Kritik: Innerhalb von kurzer Zeit hat die KI tausendfach gefälschte Nacktbilder von Frauen und auch von Kindern erzeugt. Nutzer haben Fotos realer Personen hochgeladen und forderten Grok auf, die Personen im Bikini oder in sexuell expliziten Posen darzustellen. Diese sogenannten Deepnudes wurden anschließend vor allem in Elon Musks sozialem Netzwerk X verbreitet. Elon Musk wies die Vorwürfe zunächst zurück. Später lenkten seine Unternehmen unter wachsendem Druck ein: X kündigte an, illegale Inhalte zu löschen und die Bildfunktion von Grok einzuschränken. Doch was bedeutet es für die Betroffenen, Opfer von Deepnudes zu werden? Und wie lässt sich verhindern, dass so etwas erneut passiert? Das erklärt David Will aus dem Digitalressort bei "Was jetzt?". Seit drei Monaten gilt inzwischen die Waffenruhe zwischen der israelischen Armee und der Hamas im Gazastreifen. Auch wenn seitdem deutlich weniger gekämpft und geschossen wird, bleibt die humanitäre Lage für die Menschen vor Ort katastrophal. Am Mittwoch haben die USA angekündigt, dass die zweite Phase ihres sogenannten Friedensplans für den Gazastreifen beginnt. Und zwar, obwohl zentrale Ziele der ersten Phase bislang nicht erreicht wurden. Vorgesehen ist nun eine Übergangsregierung aus 15 Sachverständigen, die den Gazastreifen vorübergehend verwalten soll. Das kündigte der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, an. Sowohl die Hamas als auch die Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas haben die Mitgliederliste nach Medienberichten gebilligt. Das Gremium soll von Ali Schaath, einem ehemaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde, geleitet werden und steht vor einem Berg an Aufgaben: Zunächst soll die Hamas entwaffnet werden, damit der schwer zerstörte Küstenstreifen irgendwann wieder aufgebaut werden kann. Die radikalislamische Miliz weigert sich bislang jedoch, ihre Waffen niederzulegen. Wie realistisch ist es, dass die Übergangsregierung bei ihren zwei größten Herausforderungen Erfolg hat? Das ordnet Lea Frehse, Nahostexpertin aus der Politikredaktion der ZEIT, im Podcast ein. Und sonst so? Gründen die Staatschefs von Japan und Südkorea bald ihre eigene Band? Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Live-Aufzeichnung vom Politikteil mit Igor Levit am 27. Januar Elon Musk: X kündigt Sperre von sexualisierten Deepfake-Bildern an Deepfakes: Stefanie Hubig will verstärkt gegen sexualisierte KI-Bilder vorgehen Grokipedia: Stimmt das, Grok? Gazastreifen: USA starten zweite Phase des Friedensplans für Gaza Liveblog: Krieg in Gaza: USA verkünden Beginn von zweiter Phase des Gaza-Friedensplans Hilfsorganisationen in Gaza: "Was droht, ist noch mehr Chaos und noch mehr Leid" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Die Bundeswehr in Grönland – Strategie oder Symbolik?
15.01.2026 · 10 Min.
Die Bundeswehr hat erstmals Soldaten nach Grönland entsandt. Offiziell spricht das Verteidigungsministerium von einer "Erkundung" auf Einladung Dänemarks, um mögliche militärische Beiträge zur Unterstützung Dänemarks auszuloten. Insgesamt 13 Bundeswehrangehörige sollen gemeinsam mit Soldaten weiterer europäischer Staaten an dem Einsatz teilnehmen. Auch Schweden, Norwegen und Frankreich hatten angekündigt, auf Anfrage Dänemarks Soldaten nach Grönland zu schicken. Hintergrund ist der wiederholt bekräftigte Anspruch von US-Präsident Donald Trump, die Kontrolle über die arktische Insel zu übernehmen – notfalls auch ohne Zustimmung Dänemarks. Warum Deutschland Bundeswehrsoldaten nach Grönland schickt und welche Bedeutung dieser Einsatz hat, ordnet Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein. Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) fordert ein härteres Vorgehen gegen das Erstellen und Verbreiten von sexualisierten KI‑Bildern. Anlass dafür sind unter anderem solche Fotos, die die KI Grok auf Elon Musks Plattform X erzeugt hat. Mit Grok lassen sich innerhalb von Sekunden sogenannte Deep-Nudes realer Frauen und Mädchen erstellen und über die Plattform X verbreiten. Die EU-Kommission forderte X bereits zum Handeln auf, mehrere Staaten sperrten den Zugang zu Grok, und im US-Bundesstaat Kalifornien laufen Ermittlungen gegen xAI, den Betreiber von Grok. Außerdem im Update: Die deutsche Wirtschaft ist nach zwei Rezessionsjahren in Folge im vergangenen Jahr erstmals wieder gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 leicht um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Bundestag kam es zu einer Debatte über die geplante Grundsicherung. Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) verteidigte den Gesetzesentwurf der Regierung. Sie betonte, dass Menschen, die mitwirken können, dies auch tun müssten, andernfalls drohten schnellere Sanktionen. Zugleich stellte sie klar, dass Unterstützung weiterhin allen zugutekommen werde, die Hilfe benötigen. Die Grünen und die Linken kritisierten die Reform scharf. Und sonst so? Happy Birthday, Wikipedia! Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Konflikt um Grönland: Deutschland und Frankreich schicken Soldaten nach Grönland Bundeswehr in Grönland: 13 Soldaten auf heikler Mission Grönlandkonflikt: Der Feind im Bündnis Deepfakes: Stefanie Hubig will verstärkt gegen sexualisierte KI-Bilder vorgehen Missbrauch von KI: Groteske Geschmacklosigkeit Konjunktur: Deutsche Wirtschaft 2025 leicht gewachsen Debatte im Bundestag: Geplante Grundsicherung sorgt für Streit im Bundestag Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.