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DIE ZEIT

2000 Folgen · Zuletzt aktualisiert am 07.11.2026


Über den Podcast

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

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  1. US-Sicherheitsstrategie: Europa, ganz allein?

    08.12.2025 · 12 Min.

    Die USA haben eine neue Nationale Sicherheitsstrategie – und attackieren darin die Europäische Union. So ist in dem am vergangenen Freitag veröffentlichten Papier die Rede davon, dass innerhalb Europas Zensur betrieben werde. Die Migration wird als Gefahr für die Sicherheit des Kontinents und die nationalen Identitäten der europäischen Staaten beschrieben. Wie bedeutend das Papier für die Außenpolitik der USA ist und welche Lehren die europäischen Staaten daraus ziehen sollten, analysiert Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Außenminister Johann Wadephul (CDU) reist nach China. Er holt damit einen Besuch nach, der eigentlich schon für Ende Oktober geplant war. China hatte dem Minister damals nach kritischen Äußerungen Wadephuls viele hochrangige Termine nicht zugesagt, Wadephul sagte daraufhin seinerseits die Reise ab. Wie wirkt Wadephuls Absage aus dem Oktober noch nach? Und was für ein Besuch ist dieses Mal zu erwarten? Diese und weitere Fragen beantwortet Politikredakteurin Alice Bota, die den Minister auf seiner Reise begleitet. Und sonst so? Jodeln soll Weltkulturerbe werden – ein Crashkurs. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: US-Sicherheitsdoktrin: Die Anti-Europa-Doktrin Ukrainekonflikt: Und was springt für mich dabei raus? Chinareise: Lieber nicht reisen, als falsch reisen Abhängigkeit von China: An der Kette der Despoten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  2. BSW ohne Wagenknecht: Neuanfang oder Niedergang?

    07.12.2025 · 12 Min.

    In Magdeburg findet an diesem Wochenende der Bundesparteitag des BSW statt. Im Zentrum des Parteitags steht die Zukunft von Parteigründerin Sahra Wagenknecht. Sie zieht sich aus dem Parteivorstand zurück und will künftig die neu geschaffene Grundwertekommission leiten. Die neue Doppelspitze sollen Fabio De Masi und Wagenknechts Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali bilden. Politikredakteurin Lisa Caspari begleitet den Parteitag in Magdeburg und berichtet, wie es unter der neuen Führung mit der Partei weitergeht. Mehrere europäische Länder boykottieren den nächsten Eurovision Song Contest im Mai 2026 in Wien. Spanien, Irland, Slowenien und die Niederlande haben ihren Rückzug bereits angekündigt, Island und Belgien prüfen einen ähnlichen Schritt. Sie begründen den Boykott mit dem militärischen Vorgehen Israels im Gazastreifen. Kulturjournalist Jens Balzer sorgt sich im Podcast um die Zukunft des ESC und spricht über den Wettbewerb als Bühne für politischen Protest. Und sonst so? Unsere Nasenlöcher arbeiten im Schichtdienst. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: BSW-Parteitag: BSW will Parteinamen doch erst später ändern Bundesparteitag: BSW am Scheideweg Wahlprüfungsausschuss: Gutachten sieht keinen Anspruch auf Neuauszählung der Bundestagswahl Eurovision Song Contest: Der ESC ist zerstört Eurovision Song Contest: Das Ende des ESC könnte nahe sein Eurovision Song Contest: Der Boykott endet nicht mit dem Waffenstillstand Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  3. Spezial: Unter Assad im Gefängnis, heute im Parlament

    06.12.2025 · 23 Min.

    Über 50 Jahre hatten Baschar al-Assad und sein Vater über Syrien geherrscht, die Bevölkerung verfolgt, inhaftiert und gefoltert. Als 2011 Menschen dagegen auf die Straße gehen, lässt Assad die Proteste brutal niederschlagen. Noor Arabou ist damals erst 18 Jahre alt. Sie versorgt verletzte Demonstranten, wird inhaftiert und gefoltert. Nachdem sie freikommt, baut sie ein Krankenhaus auf, dokumentiert die Verbrechen des Regimes und flieht schließlich ins Exil. Und dann kommt der 8. Dezember 2024: Assad wird gestürzt. Oppositionelle Gruppen, angeführt von Hajat Tahrir al-Scham (HTS), übernehmen die Macht, der Anführer der HTS, Ahmed al-Scharaa, wird Übergangspräsident. Und Noor Arabou? Sie kehrt nach Syrien zurück, um ihr Land mitzugestalten. Arabou kandidiert für das neue Parlament und wird gewählt. Unsere Reporterin Andrea Backhaus hat sie in den Wochen nach der Wahl in Hama getroffen. Arabou erzählt, wie sich Syrien nach Assads Sturz entwickelt hat. Sie berichtet, vor welchen Herausforderungen die Gesellschaft steht. Und wie optimistisch sie ist, dass Syrien eine Demokratie werden kann. Moderation: Helena Schmidt Reporterin: Andrea Backhaus Sprecherin und Übersetzung: Alicia Kleer Redaktion: Bastian Berbner Produktion: Helena Schmidt, Markus Gläser Per Mail erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de. Alle Folgen können Sie hier hören. Archiv-Töne: https://www.youtube.com/watch?v=JcXP2xMk5oA https://www.youtube.com/watch?v=3h2LaiQQLnQ https://www.youtube.com/watch?v=vtGswyr3OwQ https://www.youtube.com/watch?v=RdomgTCp5xY https://www.nbcnews.com/video/the-protests-in-daraa-that-sparked-syria-s-10-year-civil-war-108742725698 https://www.youtube.com/watch?v=0dBacx_wz8g https://www.youtube.com/watch?v=yx5Wi-ExHS0 https://www.youtube.com/watch?v=_ywg3xpNIVA https://www.youtube.com/watch?v=3h2LaiQQLnQ https://www.youtube.com/watch?v=RdomgTCp5xY Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  4. Wie viel Kritik kann er? Friedrich Merz' Antrittsbesuch in Israel

    06.12.2025 · 12 Min.

    Bundeskanzler Friedrich Merz reist am Wochenende nach Israel und wird auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu treffen. Es ist sein erster Staatsbesuch in dem Land und dürfte nicht der einfachste werden. Denn Israels Regierung wird für die Kriegsführung im Gazastreifen, die Gewalt der Siedler im Westjordanland und die Kritik an der ARD-Journalistin Sophie von der Tann stark kritisiert. Wird Merz Netanjahu auch persönlich kritisieren? Und was bezweckt er mit seiner Reise? Diese und weitere Fragen beantwortet Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Gegen Jahresende teilen tausende Menschen in Deutschland ihr Spotify Wrapped. Das Unternehmen zeigt damit ganz offen, dass es die Daten der User sammelt, über die Hörgewohnheiten hinaus. Trotzdem scheint das niemanden zu stören, stattdessen teilen alle freudig die Spotify-Aktion auf Social Media. Wie sich Spotifys Datenhunger entwickelte und wieso das Unternehmen damit Datensammeln cool gemacht hat, weiß Eike Kühl, Autor für Digitalthemen der ZEIT. Und sonst so? Besoffener Waschbär randaliert in Spirituosen-Laden Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Israels Botschafter: "Versteht ihr nicht, was wir tun?" Siedlergewalt im Westjordanland: Früchte des Zorns Spotify Wrapped: Du hast in diesem Jahr 846 Stunden Daten geteilt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  5. Update: Friedrich Merz hat viel gewagt – und vorerst viel gewonnen

    05.12.2025 · 11 Min.

    Der Bundestag hat heute das Rentenpaket der Großen Koalition mit 318 Ja-Stimmen beschlossen. Der Kern des Gesetzes: Das Rentenniveau bleibt bis 2031 bei 48 Prozent. Das heißt: Wer 45 Jahre lang gearbeitet hat, bekommt als Rente 48 Prozent des aktuellen Durchschnittslohns. Nach 2031 soll dieser Wert zwar langsam sinken, aber weiterhin etwa einen Prozentpunkt höher liegen als nach bisherigem Recht. Genau das sorgte im Vorfeld für Streit: Die junge Gruppe der Unionsfraktion kritisierte den Entwurf wegen hoher Zusatzkosten ab 2031 – vor allem zulasten der jüngeren Generation. Zwar war nach der Ankündigung der Linkspartei, sich zu enthalten, klar, dass das Gesetz durchgehen würde. Doch es war unsicher, wie viele Abgeordnete aus Friedrich Merz' eigener Partei dagegen stimmen würden. Damit stand der Koalitionsfriede mit zur Abstimmung, und Merz selbst erhöhte die Spannung, indem er eine Kanzlermehrheit für das Vorhaben einforderte. Die bekam er. Warum das Abstimmungsergebnis eindeutiger als erwartet war, ob das auch für Unionsfraktionschef Jens Spahn ein Sieg war, und warum sich die Linken mit den Grünen gezofft haben, das erklärt ZEIT-Politikredakteur Ferdinand Otto. In zahlreichen Städten in Deutschland haben heute Tausende Schülerinnen und Schüler gegen die geplante Wehrpflicht protestiert. Anlass war eine weitere Bundestagsabstimmung: Am Vormittag wurde das Gesetz zur Modernisierung des Wehrdienstes verabschiedet. Es sieht vor, dass ab 2026 alle 18-jährigen Männer verpflichtend gemustert werden und zuvor einen Fragebogen zur Dienstbereitschaft ausfüllen müssen. Frauen können freiwillig teilnehmen. Finden sich nicht genug Freiwillige für die Bundeswehr, könnte der Bundestag künftig eine Bedarfswehrpflicht beschließen. Die Schulstreiks, die während der Unterrichtszeit stattgefunden haben, wurden unter anderem von Friedensinitiativen, der Bildungsgewerkschaft GEW sowie der Linken und dem BSW unterstützt. Alexander Holl aus dem ZEIT-Hochkant-Ressort war heute bei einer der Demonstrationen. Bei Was jetzt? berichtet er, wie die Stimmung unter den Jugendlichen war. Und sonst so? Der beste Tag, mit einem Ehrenamt anzufangen, war gestern. Der zweitbeste ist heute. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Entscheidung im Rentenstreit: Rentenpaket: Mehr Geld für Rentner, Mütter, Senioren im Job Rentenreform: Die Kurve, die für Friedrich Merz gefährlich wird Rentenversicherungsbericht: Renten sollen im Schnitt um fast drei Prozent jährlich steigen Wehrdienstgesetz: Jugendorganisation ruft zu Streik und Protesten gegen Wehrdienst auf Motive von Soldaten: Die neuen Freiwilligen Wehrdienst: "Ich möchte nicht für dieses Land sterben" Gesellschaft für deutsche Sprache: "KI-Ära" ist Wort des Jahres 2025 Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  6. Ein düsterer Tag für junge Menschen?

    05.12.2025 · 12 Min.

    Am Freitag stimmt der Bundestag in zwei Bereichen ab, die besonders junge Menschen betreffen: Rentenpaket und Reform des Wehrdienstes. Beide Themen sind sehr umstritten. Beim Rentenpaket ist weiterhin offen, ob sich eine Mehrheit findet. Beim Wehrdienst gilt die Zustimmung dagegen als sicher. Vorgesehen ist eine verpflichtende Musterung ganzer Jahrgänge junger Männer ab 2026, ein Fragebogen auch für Frauen und ein Modell, bei dem der Bundestag im Notfall eine Bedarfswehrpflicht auslösen kann. Wegen der morgigen Abstimmung haben Jugendorganisationen bundesweit zu Schulstreiks und Protesten aufgerufen. Im Podcast erklärt Michael Schlieben, Politikkorrespondent der ZEIT, welche Sorgen junge Menschen mit beiden Vorhaben verbinden und warum ihre Interessen politisch oft weniger Gewicht haben. Nirgendwo in Europa kommt so viel Kokain an wie in Belgien. Besonders in Antwerpen ist die Lage dramatisch: Eine Antwerpener Untersuchungsrichterin warnte zuletzt in einem anonymen Schreiben, das Land werde zunehmend von mafiösen Strukturen unterwandert; Ermittler seien überlastet, Justizbeamte stünden unter Polizeischutz. Auch auf den Straßen zeigt sich die Gewalt: Gab es 2023 noch etwa 300 Vorfälle von Waffengewalt im Land, sind es 2025 schon jetzt mehr als 500, viele davon im Umfeld des Drogenhandels. Alexander Kauschanski aus dem Auslandsteam der ZEIT hat mit Dealern, ehemals Abhängigen und Polizisten gesprochen. Bei Was jetzt? erzählt er, wieso Belgien zum Drogen-Hotspot geworden ist und was die Behörden noch dagegen tun können. Und sonst so? Musikhören gegen das Vergessen. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Junge Generation: Das Ende der Generationengerechtigkeit Rentenstreit: Finale im Rentenstreit – Hoffen auf Mehrheit Einsatzbereitschaft der Bundeswehr: Zu friedlich? Belgischer Justizminister: "Wer Kokain schnupft, dem klebt Blut an der Nase" Belgien: Festnahmen wegen mutmaßlicher Anschlagspläne gegen Staatsanwalt Kriminalität: Belgische Behörden zerschlagen mutmaßliche Drogenbande Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  7. Update: Was die neuen EU-Regeln für Gentechnik bedeuten

    04.12.2025 · 11 Min.

    Lebensmittel aus bestimmten gentechnisch veränderten Pflanzen sollen in der EU künftig ohne Kennzeichnung verkauft werden dürfen. Darauf haben sich Unterhändler der 27 Mitgliedsstaaten und des Europaparlaments geeinigt. Die Reform muss noch offiziell vom Parlament und den Regierungen bestätigt werden. Die Pläne betreffen Verfahren, bei denen das Erbgut nur verändert, aber keine fremden Gene von außerhalb hinzugefügt werden. Ziel ist laut den Befürwortern, dass neue, widerstandsfähigere Pflanzensorten schneller auf den Markt kommen – etwa solche, die besser mit Trockenheit umgehen können und weniger Dünger benötigen. Kritiker bemängeln jedoch, dass Verbraucher künftig nicht mehr erkennen können, ob ein Produkt gentechnisch verändert wurde. Streit gibt es zudem über die Patentierbarkeit der neuen Verfahren: Sie könnte große Agrarkonzerne bevorzugen, warnte unter anderem Deutschland. Was die Reform für Vorteile und Risiken birgt, erklärt Andreas Sentker aus dem ZEIT-Wissensressort. Die frühere EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini ist als Rektorin des College of Europe zurückgetreten. Die Elitehochschule im belgischen Brügge gilt als Kaderschmiede für angehende Diplomaten und EU-Beamte. Gegen sie und zwei weitere Personen laufen Verfahren wegen mutmaßlichen Betrugs, Korruption, Interessenkonflikten und der Verletzung von Berufsgeheimnissen. Die Uni soll EU-Fördergelder für ein Diplomaten-Ausbildungsprogramm erhalten haben, Mogherini soll sich dabei unzulässigerweise mit der zuständigen EU-Behörde abgestimmt haben. Mogherini weist die Vorwürfe zurück. Außerdem im Update: Der Bundestag hat ein Paket mit Steuererleichterungen für Gastronomen, Pendler und Menschen im Ehrenamt beschlossen. In Kraft treten kann es jedoch erst, wenn der Bundesrat am 19. Dezember zustimmt – bislang gibt es aus den Ländern Widerstand. Und sonst so? Barbarazweige für Blütenpracht am Weihnachtsfest. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Landwirtschaft: Europa wagt ein bisschen Gentechnik-Revolution Gentechnik in der Landwirtschaft: Und am Horizont: blühende Fabriklandschaften Ernährung: Mehr Gentechnik im Essen? Betrugsvorwürfe: Fühere EU-Außenbeauftragte Mogherini tritt als Uni-Rektorin zurück Pendlerpauschale: Bundestag beschließt umfangreiches Steuerpaket Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  8. BSW kämpft um 0,019 Prozent

    04.12.2025 · 13 Min.

    Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist bei der Bundestagswahl im Februar 2025 mit 4,981 Prozent knapp an der Fünfprozenthürde gescheitert. Es fehlen 9.529 Stimmen, weshalb die Partei eine Neuauszählung beantragt hat. Nun befasst sich der Wahlprüfungsausschuss des Bundestages mit dem Einspruch des BSW. Für eine Neuauszählung wäre ein mandatsrelevanter Wahlfehler erforderlich. Experten halten die Erfolgschancen einer erneuten Überprüfung der Stimmen für sehr gering. Was eine Änderung des Ergebnisses für Auswirkungen auf die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag hätte, erläutert Lisa Caspari, Politikredakteurin der ZEIT. Zum ersten Mal seit mehr als 27 Jahren reist ein deutscher Bundespräsident zu einem Staatsbesuch nach Großbritannien. Frank-Walter Steinmeier trifft König Charles III. und Queen Camilla. Patrik Schwarz ist geschäftsführender Redakteur der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, was den Besuch in Großbritannien eigentlich so besonders macht und warum die Faszination der Royals trotz des Skandals um die Epstein-Affäre weiterbesteht. Und sonst so? Post mit Herz gegen Einsamkeit Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Bündnis Sahra Wagenknecht: "Wir sind eine ganz normale Partei geworden. Und sogar noch schlimmer als die anderen" Bundestagswahl 2025: Alle Ergebnisse aus den Wahlkreisen Bündnis Sahra Wagenknecht: Die 0,019-Prozent-Frage Wahlprüfungsausschuss: Gutachten sieht keinen Anspruch auf Neuauszählung der Bundestagswahl Auszählpanne?: Verwechslung? Wahlleiter sollen bei BSW-Stimmen gut hinsehen Bündnis Sahra Wagenknecht: Wie sich das BSW in den Bundestag klagen will Britische Royals: Stets zu Diensten Britisches Königshaus: Das andere Märchen: Charles und Camilla 20 Jahre verheiratet Britische Royals: "Forever Home" – Was hinter William und Kates Umzug steckt Britische Royals: Prinz Andrew gibt wegen Epstein-Affäre Titel und Ehren auf Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  9. Update: Muss die Linkspartei Friedrich Merz wieder retten?

    03.12.2025 · 10 Min.

    Noch immer ist unklar, wie viele Abgeordnete der Union am Freitag im Bundestag gegen das Rentenpaket stimmen werden. Nun ist es aber wahrscheinlicher geworden, dass eine einfache Mehrheit zustande kommt. Denn die Linkspartei hat angekündigt, sich bei der Abstimmung enthalten zu wollen. Damit reichen der Koalition weniger Stimmen, als wenn sie dagegen gestimmt hätte. Die Enthaltung der Linken könnte also der entscheidende Faktor werden – wie schon bei der Wahl von Friedrich Merz zum Bundeskanzler. Heute hatte die Regierungskoalition aus Union und SPD einen Entschließungsantrag zurückgezogen, der mit dem Paket zur Abstimmung gebracht werden sollte. Worum es darin genau ging und warum die Mehrheiten so wacklig sind erklärt ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau. Die unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat eine neue Studie veröffentlicht. Zwischen 1949 und 2010 wertete sie 133 Berichte von Betroffenen aus, die sexualisierte Gewalt in der Schule erlebt hatten. Ziel der Untersuchung ist es, Strukturen zu identifizieren, die Missbrauch ermöglichen und vertuschen. Die Studie zeigt, dass den Betroffenen nur selten Hilfe zuteilwurde und es oft Mitwissende gab, die die Übergriffe ignorierten. Die Kommission empfiehlt daher, Kinderschutz fest in die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften zu integrieren und unabhängige Beschwerdestellen einzurichten, um Vorfälle besser aufzuarbeiten. Außerdem im Update: Deutschland rüstet seine Raketenabwehr mit dem israelisch-amerikanischen System Arrow auf. Das System kann ballistische Raketen aus bis zu 2.400 Kilometern Entfernung und bis zu 100 Kilometern Höhe abfangen. Damit sollen nicht nur Deutschland, sondern auch benachbarte EU-Staaten geschützt werden. Die Kosten belaufen sich auf rund vier Milliarden Euro, finanziert aus dem Sondervermögen der Bundeswehr. Und sonst so? Mit Hühnchen gegen den Klimawandel Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Rentenreform: Dieser Kompromiss ist eine Chance Rentenstreit: Koalition zieht Entschließungsantrag zur Rente überraschend zurück Koalitionsausschuss: Koalitionsspitzen einigen sich bei Rentenreform und Verbrenner-Aus Streit um die Rente: Die Union vor dem Moment der Wahrheit Rentenpaket: Wer zählen kann, ist klar im Vorteil Christine Bergmann: "Ich hatte oft das Gefühl, mir sitzt das Kind von damals gegenüber" Ist das normal? / Traumatherapie: "Viele Kinder denken: Das passiert nur mir, und ich bin schuld daran" Sexuelle Gewalt in der Schule: "Keiner hat geholfen" Sexualisierte Gewalt gegen Kinder: Jede fünfte Frau wurde als Minderjährige Opfer sexualisierter Gewalt Sexueller Missbrauch: "Nicht nur die Opfer sind Kinder, sondern auch die mutmaßlichen Täter" Arrow: Das kann das Raketenabwehrsystem Arrow Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  10. Wieso will Belgien die russischen Milliarden nicht freigeben?

    03.12.2025 · 14 Min.

    Mehr als 200 Milliarden Euro der russischen Staatsbank liegen auf europäischen Konten, wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine ist dieses Geld bis auf Weiteres eingefroren. Russland kommt also nicht an die Milliarden ran. Jetzt steht die Ukraine kurz vor der Zahlungsunfähigkeit, und einige EU-Staatschefs, allen voran Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), fordern, 140 Milliarden Euro dieses russischen Geldes an die Ukraine zu geben. Aber geht das überhaupt? Belgien jedenfalls ist dagegen und will dem Vorhaben der EU-Kommission nicht zustimmen. Wieso das Land die Pläne der EU blockiert, weiß Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel. Dem Iran geht das Wasser aus. Vor allem in der Hauptstadt Teheran sind die Reserven nahezu aufgebraucht. Wenn es nicht bald regnet, könnten 15 Millionen Menschen ohne gesicherte Wasserversorgung sein. Präsident Massud Peseschkian hat bereits gesagt, die Stadt müsse eventuell evakuiert werden – was bei einer Bevölkerung dieser Größe gar nicht machbar wäre. Ein Grund für die Wasserkrise ist der ausgebliebene Herbstregen, dazu kommt aber auch eine jahrelange Misswirtschaft und strukturelle Probleme. Ein Teil des Trinkwassers versickert in undichten Rohren, der Großteil fließt seit Jahrzehnten in die Landwirtschaft. Natürliche Flussläufe wurden für die Landwirtschaft verändert, und im ganzen Land wurden zahlreiche Staudämme gebaut. Wie sich die Situation in Teheran entwickelt hat und was die iranische Regierung jetzt tun kann, beantwortet Omid Rezaee. Er schreibt für die ZEIT über den Iran. Und sonst so? "Rage bait" ist das britische Wort des Jahres. Moderation und Produktion: Simone Gaul Redaktion: Hannah Grünewald und Ole Pflüger Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: EU-Gipfel zur Ukraine-Finanzierung: Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal Claudia Major: "Putin redet die ganze Zeit mit uns" Ukrainekrieg: Am Ende entscheidet die Front Iran: Teheran droht der "Tag null" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  11. Update: "Tötet sie alle" – Begehen die USA in der Karibik Kriegsverbrechen?

    02.12.2025 · 11 Min.

    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth gerät unter Druck, nachdem ihm ein Bericht der Washington Post vorwirft, im September den Befehl zur Tötung aller Besatzungsmitglieder eines mutmaßlichen Drogenbootes in der Karibik gegeben zu haben. Bei dem Einsatz starben elf Menschen, wobei zwei Überlebende gezielt bei einem zweiten Angriff getötet worden sein sollen. Der Vorfall ist Teil einer Reihe von Angriffen des US-Militärs im angeblichen Kampf gegen Drogen und vor allem im sich zuspitzenden Konflikt mit Venezuela. Begehen die USA hier etwa Kriegsverbrechen? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ordnet den Vorfall ein und was er für die Zukunft von Hegseth bedeutet. Die aktuelle EU-Richtlinie sieht vor, dass Neuwagen von 2035 an kein CO₂ mehr ausstoßen dürfen, damit die EU ihre Klimaziele einhalten kann. Nun hat die EU-Kommission auf einen Brief von Friedrich Merz reagiert, in dem er darum bat, das Verbrenner-Aus noch mal zu prüfen, sprich: zu verschieben. Denn der Bundeskanzler fordert, besonders "hocheffiziente Verbrenner" und Hybride weiterhin zuzulassen. EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas fand den Brief gut und sagte, die Kommission werde alle technologischen Entwicklungen berücksichtigen, einschließlich emissionsarmer Kraftstoffe und fortgeschrittener Biokraftstoffe. Ob die EU-Kommission also auf Deutschlands Wunsch reagiert und das geplante Verbrenner-Aus damit teilweise aushebelt, und was eigentlich ein hocheffizienter Verbrenner ist oder nicht ist, weiß Fabian Franke, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Außerdem im "Was jetzt?"-Update: Das Ozonloch über der Antarktis hat sich in diesem Jahr früher als sonst wieder geschlossen. Und sonst so? Einmal den Po schön locker lassen und dann damit tief Luft holen. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Pete Hegseth: Trumps überforderter Kulturkrieger Pete Hegseth: War's das für den Kriegsminister? USA: Drei Tote bei US-Angriff auf Boot in der Karibik US-Militärschläge in der Karibik: US-Armee soll Überlebende von Angriff auf Boot gezielt getötet haben USA: US-Regierung stellt sich hinter Verteidigungsminister Pete Hegseth Drogenschmuggel: Warum die tödlichen US-Angriffe in der Karibik hochproblematisch sind Bundesregierung: Friedrich Merz bittet EU schriftlich um Aufweichung von Verbrenner-Aus Verbrennerverbot: Bundeskanzler Merz will wegen Verbrenner-Aus direkt an EU schreiben EU-Kommission: EU will offenbar Verbrenner-Aus kippen Verbrenner-Aus: Das Märchen vom "hocheffizienten Verbrenner" Umweltschutz: Ozonloch über der Antarktis schließt sich ungewöhnlich früh Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  12. Friedenspläne mit Russland: Zum Scheitern verurteilt?

    02.12.2025 · 13 Min.

    Russlands Präsident Wladimir Putin empfängt am Dienstag den US-Sondergesandten Steve Witkoff in Moskau. Bei dem Treffen geht es um einen möglichen Frieden zwischen Russland und der Ukraine. Schwierige Themen dürften unter anderem mögliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine, die Abgabe von Land und die Frage nach einem möglichen Nato-Beitritt des Landes werden. Sind die Hoffnungen auf einen Waffenstillstand berechtigt? Und was wird die Ukraine für diesen Frieden zahlen müssen? Diese und weitere Fragen beantwortet Simone Brunner, Redakteurin für Osteuropa im Österreichbüro der ZEIT. Nach schätzungsweise 600.000 gestohlenen Kunstwerken in der NS-Zeit ist bis heute ein bedeutender Teil nicht wieder an die eigentlichen Besitzer zurückgegeben worden. Bisher war in solchen Streitfällen vor allem die Beratende Kommission NS-Raubgut zuständig – allerdings wenig erfolgreich. Nun hat die Bundesregierung ein neues Schiedsgericht eingesetzt. Was an dem neuen Schiedsgericht anders ist und wieso es immer noch kein Gesetz für die Rückgabe von geraubten Kunstwerken gibt, weiß Tobias Timm. Er ist Redakteur im Feuilleton der ZEIT. Und sonst so? Wie man ganz einfach ein Weihnachtsgedicht lernt. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Hannah Grünewald und Simone Gaul Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Minsker Abkommen: Wenn Putins Frieden eine Falle ist NS-Raubkunst: Jäger der verlorenen Schätze Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  13. Update: War der Polizeieinsatz in Gießen verhältnismäßig?

    01.12.2025 · 12 Min.

    Hat die Polizei bei den Protesten gegen die Gründung einer neuen AfD-Jugendorganisation in Gießen unverhältnismäßige Gewalt angewendet? Nein, sagt der hessische Innenminister Roman Poseck (CDU): Die Polizei habe bürgerkriegsähnliche Zustände verhindert und das Recht der AfD auf Versammlungsfreiheit geschützt. Das Bündnis Widersetzen, das die Proteste am vergangenen Samstag organisiert hat, hatte sich zum Ziel gesetzt, die AfD-Versammlung zu verhindern. Mitglieder des Bündnisses berichteten von teils "massiver Polizeigewalt". Auch der Marburger Rechtsanwalt Jannik Rienhoff kritisierte die Arbeit der Polizei. Er war in Gießen und vertritt einige der in Gewahrsam genommenen Demonstrierenden. Der Verband der Familienunternehmer hat die Aufhebung des Kontaktverbots zur AfD zurückgezogen. Das hat die Präsidentin des Verbandes, Marie-Christine Ostermann, am Sonntagabend verkündet. Vor mehr als einer Woche hatte sie das noch anders gesehen. Nach heftiger Kritik aus Parteien, Zivilgesellschaft und Teilen der Wirtschaft traten unter anderem die Unternehmen Rossmann, Vorwerk und Fritz-Kola aus dem Verband aus. Das hat gewirkt. Künftig will der Verband "andere Wege der Auseinandersetzung" mit der AfD finden. Warum dieser Sinneswandel und ob das alles nur ein Test war, das weiß Jens Tönnesmann, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Im Rentenstreit hält die junge Gruppe an Unions-Abgeordneten das Gesetzespaket weiterhin für "nicht zustimmungsfähig". "Dabei bleibt es", steht in einem Positionspapier, das der ZEIT vorliegt. Allerdings müsse jeder Abgeordnete der staatspolitischen Verantwortung nachkommen und zwischen dem Koalitionsfrieden und der finanziellen Stabilität abwägen. Damit bekräftigt die Gruppe trotz Druck aus der Fraktionsführung einerseits ihre Ablehnung des Gesetzespakets, öffnet ihren Mitgliedern aber andererseits den Weg für eine abweichende Abstimmung. Fabian Reinbold aus dem Politikressort ordnet ein. Und sonst so? Drei kompromisslose, hausbesetzende Nonnen Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Hannah Grünewald und Simone Gaul Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Verband der Familienunternehmer: Ein blauer Testballon Brandmauer zur AfD: Weghoffen und wegnuscheln geht nicht mehr Proteste gegen AfD-Parteijugend: Ein bisschen Selbstwirksamkeit Spahn bei Miosga: Der Rebell von gestern Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  14. Deutschland und Polen beraten über russische Aggressionen

    01.12.2025 · 12 Min.

    Nach dem Empfang des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk findet im Bundeskanzleramt die Plenarsitzung der 17. deutsch-polnischen Regierungskonsultationen statt. Neben Wirtschaft und Energie stehen auch der russische Krieg gegen die Ukraine und die damit verbundenen Sicherheitsfragen im Mittelpunkt. Polen gilt als wichtiger Unterstützer der Ukraine und ist ein entscheidendes Drehkreuz für Hilfs- und Waffenlieferungen in das Kriegsgebiet. Gleichzeitig wurde der polnische Luftraum in den vergangenen Monaten immer wieder durch russische Militärflugzeuge verletzt. Was diese Entwicklungen für die deutsch-polnische Zusammenarbeit bedeuten, analysiert Alice Bota, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Deutsche Kommunen stehen in diesem Jahr vor erheblichen Haushaltsdefiziten. Laut Städtetagspräsident Burkhard Jung könnte das Defizit insgesamt über 30 Milliarden Euro liegen. In Nordrhein-Westfalen verfügen nur noch zehn von 396 Kommunen über einen ausgeglichenen Haushalt. In Essen beträgt das erwartete Defizit bis Jahresende 123,3 Millionen Euro. Die Situation kann Auswirkungen auf kommunale Projekte und Dienstleistungen haben. Die Bundesregierung hat bereits ein Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität in Höhe von 100 Milliarden Euro beschlossen, das auch den Kommunen zugutekommen soll. Ob diese Mittel ausreichen, ordnet ZEIT-Redakteurin Katja Gerland ein. Und sonst so: Deflation in der Weihnachtsbäckerei Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Polen: Ministerpräsident Tusk baut polnische Regierung um Friedrich Merz in Polen: Die Polen wissen es besser Umfrage: Reparationen für Polen wichtiges Thema im Verhältnis zu Deutschland Polnisch-russische Beziehung: Polen schließt letztes russisches Konsulat im Land Ostsee: Polnische Jets fangen erneut russisches Aufklärungsflugzeug ab Russische Drohnen: Europa hat den Test nicht bestanden Haushaltskrise: Städtetag fordert Bund und Länder zu Soforthilfe auf "Kommunaler Shutdown": "Wir haben eine Zweiklassengesellschaft" Finanznot der Städte: Leipzigs OB fordert bessere Finanzierung der Kommunen Kommunalfinanzen: Ein abgekartetes Spiel Ministerpräsidentenkonferenz: Not In My Haushalt Kommunalpolitik: Essen ist fertig Klimapolitik: Verbände fordern Einsatz von Sondervermögen für ökologische Transition Sondervermögen für Infrastruktur: Stimmt das eigentlich, dass jetzt die Bagger rollen? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  15. Was will die neue AfD-Jugend?

    30.11.2025 · 12 Min.

    Rund um das Gründungstreffen einer neuen AfD-Jugendorganisation ist es am Samstag zu Protesten gekommen. Laut dem Deutschen Gewerkschaftsbund protestierten rund 20.000 Menschen gegen die Veranstaltung im hessischen Gießen. Die Demonstrierenden versuchten, die Zufahrtswege zum Veranstaltungsort zu blockieren, die Polizei setzte Wasserwerfer und Pfefferspray ein. Bundeskanzler Friedrich Merz und Innenminister Alexander Dobrindt kritisierten die Proteste, Dobrindt sprach von "Chaoten". Trotz der Aktionen konnte sich die neue AfD-Parteijugend mit etwa zwei Stunden Verspätung gründen, sie heißt künftig Generation Deutschland. Was ist an der neuen Parteijugend anders? Und was war die Motivation der Protestierenden? Diese und weitere Fragen beantwortet Tilman Steffen, Politikredakteur der ZEIT. Nach einem Jahr als europäische Kulturhauptstadt hat Chemnitz den Titel nun abgegeben. Rund 2.000 Events fanden im Rahmen des Programms statt, darunter Ausstellungen, Konzerte, Theateraufführungen und Sportveranstaltungen. Es sei ein Jahr "voller Erlebnisse, Emotionen, Begegnungen, Ideen und Stolz" gewesen, konstatierte Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD). Die Veranstalter zeigten sich zufrieden: Rund zwei Millionen Besucher seien in die sächsische Stadt gekommen. Im kommenden Jahr werden das finnische Oulu und das slowakische Trenčín den Titel der Kulturhauptstadt Europas tragen. Ob Chemnitz auch langfristig von dem Jahr profitieren wird und ob die Stadt es geschafft hat, ihr Image aufzubessern, weiß Franz Paul Helms. Er hat für die ZEIT die Abschlussveranstaltungen in Chemnitz begleitet. Und sonst so? Lebendige Frau im Sarg kurz vor Verbrennung gerettet. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: AfD-Jugendorganisation: Kein bisschen gemäßigter Chemnitz: Chemnitz ist das neue New York Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  16. Spezial: Social-Media-Verbot – Rückkehr zur unbeschwerten Kindheit?

    29.11.2025 · 31 Min.

    "Wir geben Kindern ihre Kindheit zurück; Eltern ihren Seelenfrieden", so hat es die australische Regierung vor einem Jahr versprochen. Als weltweit erstes Land setzt Australien ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren um – aufmerksam beobachtet vom Rest der Welt. Am 10. Dezember tritt das Gesetz in Kraft; Kinder und Jugendliche können dann nicht mehr auf ihre Accounts bei Instagram, Snapchat, TikTok oder YouTube zugreifen. Australien schreibt damit einerseits Geschichte und legt sich andererseits mit den großen Plattformen an – die sich heftig gegen das Gesetz gewehrt haben. Snapchat und YouTube bestreiten zum Beispiel, überhaupt ein soziales Netzwerk zu sein; TikTok-Vertretern wird von Abgeordneten vorgeworfen, Mitarbeiter eingeschüchtert zu haben. Doch dass die Plattformen mit ihren Algorithmen süchtig machen können, verstörendste Darstellungen von Gewalt und Pornografie schon in sehr jungen Jahren zugänglich machen und zugleich nicht genug für den Jugendschutz tun, darin sind sich Gesundheitsfachleute und viele Politikerinnen einig. Uneins aber sind sie bei anderen mutmaßlichen Zusammenhängen zwischen Social-Media-Konsum und mentaler Gesundheit. In Australien hat etwa jeder dritte Jugendliche bereits psychische Probleme erlebt. Massiver Konsum könne zu Depressionen, Angststörungen, Einsamkeit, Selbstverletzungen und noch Schlimmerem führen. Hinzu komme die Gefahr von Grooming, Erpressung und Übergriffen. Wie gut gelingt es der australischen Regierung, das Verbot umzusetzen – und wie kommt es bei australischen Jugendlichen an? Für dieses "Was jetzt?"-Spezial haben wir mit australischen Jugendlichen gesprochen, mit Psychologinnen und mit der Hochkommissarin für digitale Sicherheit, Julie Inman Grant. Links zur Folge Digitalpodcast "Neustart": Braucht es ein Social-Media-Verbot für Kinder? Altersgrenze für Social Media: Sie sollen lieber spielen als tiktoken Social-Media-Verbot in Australien: Ein Zaun um den Ozean Studie: Jeder zweite junge Mensch zeigt Symptome von Social-Media-Sucht Annekathrin Kohout: "Offlinesein muss man sich leisten können" Bildschirmzeit von Kindern: Tut ihnen das nicht an! Soziale Medien: Suchtbeauftragter fordert gestaffelte Altersfreigaben auf Social Media Jugendschutz: Dänemark plant Social-Media-Verbot für Kinder unter 15 Jahren Skript und Moderation: Rita Lauter Mitarbeit und Recherche: Vera Sprothen Redaktion: Mounia Meiborg und Ole Pflüger Regie, Aufnahmeleitung und Produktion: Markus Gläser Per Mail erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de. Alle Folgen können Sie hier hören. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  17. Die Grünen auf der Suche nach dem Wir

    29.11.2025 · 12 Min.

    In Hannover tagt seit gestern der Bundesparteitag der Grünen. Die Partei steckt in einer schwierigen Phase: In Umfragen stagniert sie bei zwölf Prozent und kann nicht von der Schwäche der Großen Koalition profitieren. Der Parteitag soll nun das Profil schärfen: Klimaschutz und soziale Fragen sollen wieder mehr in den Mittelpunkt rücken. Warum die Partei sich wieder auf ihre Kernthemen zurückbesinnen möchte und wie viel Aufbruchsstimmung das neue Spitzenpersonal verbreiten kann, darüber spricht Ferdinand Otto aus dem Politikressort im Podcast. Greenpeace steht in den Vereinigten Staaten vor einer ungewissen Zukunft. Hintergrund sind politische und juristische Maßnahmen gegen Umweltorganisationen, die sich seit der Rückkehr von US-Präsident Donald Trump ins Amt deutlich ausgeweitet haben. Im Februar wurde Greenpeace von einem Geschworenengericht in North Dakota zu mehr als 660 Millionen Dollar Schadensersatz an den Pipelinebetreiber Energy Transfer verurteilt. Heike Buchter ist US-Korrespondentin und erklärt im Podcast, welche Folgen das für die gesamte Umweltbewegung in den USA hat und warum die Recherche zum Thema vor Ort besonders kompliziert war. Und sonst so? Meerschweinchen oder Roboter? – ZKM Karlsruhe eröffnet ersten „Elektronischen Streichelzoo“ Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Moralismus in der Gesellschaft: Die Grünen moralisieren gar nicht! Felix Banaszak: "Der Zustand der Bahn ist demokratiezersetzend" Parteitag der Grünen: Sie suchen noch und finden nicht Greenpeace USA: Jahr eins der Vergeltung Klimapolitik der USA: Das ist Trumps Antiklimapolitik USA: US-Umweltbehörde will mehr als 30 Klimavorschriften rückgängig machen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  18. Update: Rentenreform beschlossen – und alles wieder gut?

    28.11.2025 · 12 Min.

    Die Spitzen von Union und SPD haben im Streit um das Rentenpaket eine Einigung gefunden. Der bisherige Gesetzentwurf zur gesetzlichen Rentenversicherung soll dem Bundestag trotz der Kritik vonseiten junger Unionsabgeordneter unverändert vorgelegt werden. In einem begleitenden Entschließungsantrag, in dem eine grundlegende Reform des Rentensystems anvisiert wird, sollen aber die Kritikpunkte der jungen Kritiker des Pakets berücksichtigt werden. Reicht ihnen das als Kompromiss? Seine Einschätzung dazu teilt der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, im Nachrichtenpodcast. Außerdem im Update: Andrij Jermak, Stabschef und engster Vertrauter von Präsident Wolodymyr Selenskyj, tritt zurück. Die ukrainischen Antikorruptionsbehörden hatten am Freitag sein Büro durchsucht. Aus Kyjiw berichtet dazu die Ukraine-Korrespondentin der ZEIT, Olivia Kortas. Und sonst so? Eine Zeitreise ins Internet ohne KI. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Rentenreform: Dieser Kompromiss ist eine Chance Koalitionsausschuss: Koalitionsspitzen einigen sich bei Rentenreform und Verbrenner-Aus Reaktion auf Rentenkompromiss: Grüne wollen in Rentenkommission mitarbeiten Verbrenner-Aus: Rückständig und auch noch teuer Plug-in-Hybrid-Autos: Ist das der saubere Alleskönner? Wolodymyr Selenskyj: So schwer war es nie Ukraine: Antikorruptionsermittler durchsuchen Büro von Selenskyjs Stabschef Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  19. Wie glaubwürdig ist der Neuanfang der AfD-Jugend?

    28.11.2025 · 12 Min.

    In Gießen will die AfD am Samstag ihre neue Jugendorganisation gründen. Als möglicher neuer Name kursiert Generation Deutschland. Im Frühjahr 2025 hat die Partei die Vorgängerorganisation Junge Alternative aufgelöst, nachdem sie vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft worden war. Die neue Jugendorganisation soll enger an die Mutterpartei gebunden sein: Mitglied werden kann nur, wer auch in der Partei ist. Rund 1.000 AfD-Mitglieder unter 36 sollen in der Gießener Messehalle zusammenkommen. Zur gleichen Zeit rechnet die Stadt mit heftigen Gegenprotesten – bis zu 50.000 Menschen werden erwartet. Inwieweit es sich bei der Neugründung um einen tatsächlichen Neuanfang handelt, was die neue von der alten Organisation unterscheidet, und wie die Mutterpartei ihre Jugend künftig unter Kontrolle halten will, erklärt Tilman Steffen aus dem Ressort Politik und Wirtschaft in dieser Folge von "Was jetzt?". Vor einem Jahr trat die Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon in Kraft. Sie wird allerdings fast täglich gebrochen. Denn Israel fliegt regelmäßig Drohnenangriffe, zuletzt starben in Sidon mindestens 13 Menschen. Beide Seiten werfen sich Vertragsbruch vor: Israel sagt, die Hisbollah nutze den Waffenstillstand zur Aufrüstung, während die Miliz es zugleich ablehnt, wie vereinbart ihre Waffen abzugeben. Die UN-Mission Unifil, die den Waffenstillstand überwachen soll, hat seit vergangenem Jahr mehr als 10.000 Verstöße registriert und wurde selbst mehrfach beschossen. Ihr Mandat läuft in einem Jahr aus. Stella Männer berichtet als Korrespondentin für DIE ZEIT aus Beirut und begleitet die Blauhelme derzeit als Reporterin durch das Grenzgebiet. Im Podcast berichtet sie von ihren Erlebnissen und sagt, was sie für die Zeit nach dem Ende von Unifil befürchtet. Und sonst so? Die Deutschen sind überall – und bald auch unterwegs zum Mond. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: AfD-Jugendorganisation: Verfassungsschutz sieht von sofortiger Einstufung der AfD-Jugend ab Gießen: 50.000 Menschen zu Protest gegen Gründung von AfD-Jugend erwartet AfD-Jugendorganisation: Neuer Name – genauso radikal? Luftangriff in Hauptstadt: Israel tötet Hisbollah-Anführer in Beirut Hisbollah: Das Problem mit der Entwaffnung Waffenruhe im Libanon: Die Trennung der Fronten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  20. Update: Was auf die Schüsse in D. C. folgt

    27.11.2025 · 9 Min.

    Am Mittwoch sind zwei Nationalgardisten in Washington, D. C. in der Nähe des Weißen Hauses angeschossen worden. US-Präsident Donald Trump nannte den Vorfall in einer Ansprache einen Akt des Terrors. Der mutmaßliche Schütze war direkt nach der Tat überwältigt und dabei selbst angeschossen worden, ehe er festgenommen wurde. Er ist nach den bisher vorliegenden Informationen ein 2021 in die USA eingereister 29-jähriger Afghane. Wie es in Washington, D. C. nach dem Vorfall nun weitergeht, ordnet die US-Korrespondentin der ZEIT Juliane Schäuble vor Ort ein. *In einer vorherigen Version wurde gesagt, die beiden Nationalgardisten wurden erschossen. Sie schweben allerdings in Lebensgefahr. Wir haben das in der aktuellen Version korrigiert. Papst Leo XIV. hat am heutigen Donnerstag seine erste Auslandsreise in die Türkei angetreten. Der Reiseauftakt in Ankara begann mit einer Kranzniederlegung im Mausoleum des laizistischen Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk und einem kurzen Treffen mit dem Präsidenten der Türkei, Recep Tayyip Erdoğan. Christen sind in der Türkei eine Minderheit, etwa 180.000 gibt es in dem größtenteils muslimischen Land. Nach einigen Reisestationen in der Türkei geht es für Papst Leo am 30. November weiter in den Libanon. Die Leiterin des Ressorts Glauben und Zweifeln der ZEIT, Evelyn Finger, spricht über die Reisepläne des Papstes. Außerdem im Update: Bei einem Großbrand in einer Wohnanlage in Hongkong sind mindestens 75 Menschen gestorben. Nach Behördenangaben suchen die Einsatzkräfte noch nach etwa 280 Vermissten. Das Feuer hatte sich offenbar über ein für Renovierungsarbeiten genutztes Baugerüst aus Bambus ausgebreitet. Und sonst so? Mann verkleidet sich als seine verstorbene Mutter, um ihre Rente zu erschleichen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Washington, D. C.: Was über die Schüsse auf Nationalgardisten in den USA bekannt ist Washington, D. C.: Trump spricht nach Schüssen auf Nationalgardisten von Terrorakt USA: Angriff auf Soldaten der Nationalgarde Auslandsreise von Papst Leo XIV.: Und was bezweckt er im Libanon? Papstreise: Ein Amerikaner will entwaffnen Brand in Wohnanlage: Regierung in Hongkong sagt Betroffenen von Großbrand Hilfen zu Hongkong: Zahl der Toten nach Brand in Hongkonger Wohnanlage steigt auf 55 Asien: Mindestens 13 Menschen sterben bei Großfeuer in Hongkong Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.