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- Update: EU-Asylrecht – Abschiebung in ein unbekanntes Land
18.12.2025 · 11 Min.
Das Europaparlament hat beschlossen, dass EU-Länder Asylbewerber künftig in Drittstaaten abschieben dürfen, in denen sie weder geboren wurden noch je gelebt haben. Das Verfahren, das an das umstrittene Ruanda-Modell Großbritanniens erinnert, soll Abschiebungen erleichtern, ohne dass ein reguläres Asylverfahren innerhalb der EU erfolgt. Die Abstimmung erfolgte überwiegend mit Stimmen rechts der Mitte, darunter CDU/CSU- und AfD-Abgeordnete. Linke, Grüne und Sozialdemokraten stimmten mehrheitlich dagegen. Wie wirksam dieses Verfahren tatsächlich ist und ob dadurch die Migration zurückgeht, analysiert Simon Langemann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Beim EU-Gipfel in Brüssel soll über die Nutzung der eingefrorenen russischen Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine entschieden werden. Bundeskanzler Friedrich Merz setzt sich dafür ein, die Mittel in Form eines sogenannten Reparationsdarlehens bereitzustellen. Mehrere Mitgliedsstaaten äußern jedoch Bedenken. Besonders zurückhaltend zeigt sich Belgien, da dort beim Finanzdienstleister Euroclear der Großteil der russischen Gelder verwaltet wird. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa machten deutlich, dass der Gipfel notfalls verlängert werde. Ziel sei eine Einigung über die Finanzierung der Ukraine für die kommenden zwei Jahre. Außerdem im Update: Bei der Schufa wurden verspätete Zahlungen bislang meist bis zu drei Jahre gespeichert, selbst wenn die Rechnungen inzwischen beglichen wurden. Der Bundesgerichtshof entschied nun, dass die Speicherfrist vom Einzelfall abhängt und in bestimmten Situationen auch kürzer ausfallen kann. Was das für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet, erklärt Marilena Piesker, Redakteurin im Geldressort der ZEIT. Und sonst so? Melanias eigene Dokuserie Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Abschiebungen in den USA: "Weil wir Migranten sind" "Ruanda-Modell": Willkommen in Ruanda Rechtsextremismus in Europa: So sieht der europäische Rechtsruck aus EVP: In der EU ist die Brandmauer bereits gefallen Russische Vermögen: EU einigt sich offenbar auf dauerhaftes Einfrieren russischer Vermögen Friedensverhandlungen in Berlin: Lohn des Risikos EU-Gipfel: Belgien fordert bei russischem Vermögen Vergemeinschaftung des Risikos Ukraine: Von der Leyen verlangt "gerechten Frieden" für die Ukraine Schufa: Drei Jahre im Schufa-Knast. Ist das gerecht? "Letzte Verteidigungswelle": Extrem jung, extrem schnell radikalisiert Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie die eingefrorenen russischen Milliarden der Ukraine helfen könnten
18.12.2025 · 13 Min.
In Brüssel beraten die Staats- und Regierungschefs der EU darüber, ob eingefrorenes russisches Staatsvermögen in Höhe von rund 210 Milliarden Euro zur Unterstützung der Ukraine eingesetzt werden soll. Die Gelder liegen überwiegend in der EU und sind seit Beginn des russischen Angriffskriegs blockiert. Die Ukraine ist dringend auf zusätzliche Milliarden angewiesen, um den Krieg weiter zu finanzieren. Mehrere EU-Staaten äußerten Bedenken, darunter Ungarn und Tschechien. Besonders zurückhaltend zeigt sich Belgien, wo ein Großteil der Vermögen verwahrt wird. Ob eine Einigung gelingt und wie lange die Mittel im Ernstfall reichen würden, ordnet Maxim Kireev, Politikredakteur der ZEIT, ein. Eine Studie des Kiel Instituts für Weltwirtschaft zeigt, dass Immobilien für Millennials weniger wegen hoher Kreditraten, sondern vor allem wegen des stark gestiegenen Eigenkapitalbedarfs unerschwinglicher geworden sind. Zwar ist die monatliche Belastung durch Hypotheken im Verhältnis zum Einkommen ähnlich geblieben, doch die Preise für Eigentumswohnungen haben sich seit den 1980er-Jahren vervielfacht. Eine Wohnung kostete 1980 im Schnitt rund 93.000 Euro, 2024 etwa 365.000 Euro. Welche politischen Maßnahmen den Erwerb von Wohneigentum künftig erleichtern könnten, analysiert Marcus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Staunen als geheime Superkraft Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: Und wenn die EU doch noch ziemlich mächtig ist? Krieg gegen die Ukraine: EU-Staaten beschließen dauerhaftes Einfrieren russischer Vermögen Russische Vermögen für die Ukraine: Der Milliardentrick des Friedrich Merz Russisches Vermögen: Wie russische Oligarchen europäische Staatshaushalte attackieren Was jetzt? / Ukrainekrieg: Wieso will Belgien die russischen Milliarden nicht freigeben? Ukrainekrieg: EU-Kommission stellt Finanzierungsplan für die Ukraine vor Immobilienpreise: Was Millennials beim Hauskauf ruiniert Eigenheim: "Ich dachte, für 1,5 Millionen Euro bekommt man mehr" 50-Jahres-Hypothek: Kann dieser Finanztrick mehr Menschen in Wohneigentum bringen? Eigenheim-Kauf: Ist Ihr Traum vom Eigenheim in Erfüllung gegangen? Oder geplatzt? Wohneigentum: Die Aufstiegsgesellschaft wohnt zur Miete Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Das Bürgergeld heißt bald Grundsicherung – Regierung erhöht den Druck auf Arbeitslose
17.12.2025 · 10 Min.
Die Bundesregierung hat sich auf eine Reform des Bürgergelds geeinigt und schon der Name ist neu: Künftig soll die Sozialleistung Grundsicherung heißen. Für rund fünfeinhalb Millionen Menschen in Deutschland ändert sich damit einiges. Wer eine als zumutbar geltende Arbeit ablehnt oder mehrfach nicht zu Terminen im Jobcenter erscheint, muss mit Kürzungen rechnen. Gleichzeitig verspricht die Koalition, die Vermittlung in Arbeit zu verbessern und Langzeitarbeitslose stärker zu unterstützen. Doch der Weg zu dieser Einigung war konfliktreich. Wochenlang stritten SPD und Union über Sanktionen, Pflichten und die Frage, wie viel Druck der Staat ausüben darf. Anna Mayr, Redakteurin im Hauptstadtbüro der ZEIT, hat die Debatte um die Reform intensiv begleitet. Im Podcast erklärt sie, warum die Koalition sich so uneinig war und was Arbeitssuchenden helfen würde, dauerhaft einen Job zu finden. Im Bundestag hat heute eine Regierungsbefragung stattgefunden. Eine Stunde lang beantwortete Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Fragen der Abgeordneten zu verschiedenen Themen. Er sprach dabei unter anderem über die Ukraine und die wirtschaftliche Lage in Deutschland. Außerdem im Update: Die Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles, hat in Interviews mit dem Magazin Vanity Fair überraschend kritisch über ihren Chef, US-Präsident Donald Trump gesprochen. Dieser habe die „Persönlichkeit eines Alkoholikers“, sagte Wiles. Nach der Veröffentlichung des Artikels warf Wiles der Zeitschrift allerdings vor, Zitate aus dem Zusammenhang gerissen zu haben. Kerstin Kohlenberg erklärt, welche Absichten Wiles verfolgen könnte. Der Regisseur und Autor Rosa von Praunheim ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Erst in der vergangenen Woche hatte er seinen langjährigen Lebensgefährten Oliver Sechting geheiratet. Der 1942 als Holger Radtke geborene Filmemacher schrieb mit mehr als 150 Kurz- und Langfilmen Filmgeschichte. Mit Werken wie "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" (1971) wurde er zu einem Wegbereiter der modernen Schwulenbewegung. Und sonst so? Eine Joggerin wird beim Laufen von einem Mann belästigt und nimmt ihn sofort selbst fest Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Grundsicherung: Bundesregierung einigt sich bei letzten Details der Bürgergeldreform Bürgergeldreform: Hätten sie es mal lieber ganz kaputt gehauen Liveblog: Bundestag Susie Wiles: Stabschefin kritisiert Trump und Vance ungewöhnlich deutlich Ikone der Schwulenbewegung: Filmemacher Rosa von Praunheim ist tot Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- "Für Merz ist das ein wichtiger Tag in einer entscheidenden Woche"
17.12.2025 · 13 Min.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält am Mittwoch im Bundestag seine letzte Regierungserklärung für dieses Jahr. Der Termin liegt mitten in einer entscheidenden Woche – zwischen den von ihm orchestrierten Berliner Ukrainegesprächen und seiner Reise zum EU-Gipfel nach Brüssel. Für Merz ebenso wie für Europa steht Großes auf dem Spiel: Die Frage der Finanzierung der Ukraine mithilfe des in Belgien eingefrorenen russischen Vermögens dürfte das entscheidende Thema beim Gipfel werden. Vor seiner Abreise will Merz zu Hause in Berlin noch einige zentrale Vorhaben der schwarz-roten Bundesregierung anschieben: In der letzten Kabinettssitzung des Jahres soll nicht nur die Reform der Grundsicherung beschlossen, sondern auch die Rentenkommission eingesetzt und ein Gesetz zur schnelleren Erneuerung der Infrastruktur Deutschlands auf den Weg gebracht werden. In seiner Bundestagsrede dürfte Merz eine innenpolitische Bilanz des zu Ende gehenden Jahres ziehen. Wie wird sich Merz vor dem Bundestag präsentieren? Und wie wichtig ist die aktuelle Phase für seine Kanzlerschaft? Diese und weitere Fragen beantwortet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Der Beginn des sogenannten Arabischen Frühlings, der die politische Ordnung mehrerer arabischer Länder erschütterte, ist 15 Jahre her. Der tunesische Gemüsehändler Mohamed Bouazizi, der sich aus Verzweiflung über die Willkür staatlicher Behörden in seinem Heimatland selbst verbrannte, trat eine Welle an Protesten los. Zunächst zwangen Demonstrierende den tunesischen Machthaber Ben Ali zur Flucht, schließlich griffen die Aufstände auf die Länder Ägypten, Libyen, Syrien und Jemen über. Was ist 15 Jahre später von den Protesten übrig? In Ägypten herrscht erneut ein Militärdiktator, in Syrien wurde das Assad-Regime erst nach einem jahrelangen blutigen Bürgerkrieg gestürzt. Und die heutige junge Generation führt kein besseres Leben als jene, die die Proteste einst lostrat, sagt Yassin Musharbash, Nahostkenner im Investigativressort der ZEIT. Im Podcast erinnert er sich, mit welchen Hoffnungen die Menschen damals auf die Straße gingen. Und sonst so? Bei einer Hochzeit im Sauerland ist ein Spiel in eine Prügelei ausgeartet. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Benjamin Probst, Lisa Pausch und Alicia Kleer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz: Der Fehler liegt im System Merz Regierungserklärung von Friedrich Merz: Das klärt ihr mal schön selbst Syrien: Hunderttausende feiern in Syrien Jahrestag von Sturz des Assad-Regimes Präsident Al-Sissi in Ägypten: Ein vorbildlicher Diktator Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Doch kein Verbrenner-Aus?
16.12.2025 · 11 Min.
Die EU-Kommission plant, vom vollständigen Aus für Verbrennungsmotoren bei Neuwagen ab 2035 abzurücken. Statt einer strikten Pflicht zur CO₂-Neutralität könnten auch nach 2035 noch Fahrzeuge mit Verbrenner- oder Hybridantrieb zugelassen werden – sofern ihre Emissionen auf anderem Weg ausgeglichen werden und bestimmte Kriterien erfüllt sind. Damit vollzieht die Kommissionen einen Kurswechsel gegenüber früheren Planungen. Die Bundesregierung zeigt sich positiv, Umweltverbände und Klimaexperten warnen vor einem möglichen Rückschlag für den Klimaschutz. Was würde dieser Schritt der EU-Kommission für den Umweltschutz bedeuten? Max Hägler, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, erklärt im Podcast, welche Folgen die angekündigten Änderungen für Verbraucher, Industrie und die europäische Klimapolitik haben könnten und ob die EU ein Verbrenner-Verbot überhaupt durchsetzen könnte. Donald Trump geht juristisch gegen Medien vor – diesmal gegen die BBC. Der US-Präsident hat das britische öffentlich-rechtliche Rundfunkunternehmen auf zehn Milliarden Dollar verklagt. Auslöser ist eine BBC-Dokumentation zum Sturm auf das Kapitol im Januar 2021. Darin seien Aussagen Trumps so zusammengeschnitten worden, dass der Eindruck entstanden sei, er habe zu Gewalt aufgerufen. Trump spricht von Verleumdung und Wahlbeeinflussung. In der Klage wirft er der BBC zudem vor, gegen geltendes Recht im US-Bundesstaat Florida verstoßen zu haben. Die BBC räumt Fehler ein und entschuldigt sich, hält die Klage jedoch für unbegründet. Was bezweckt Trump mit der Klage gegen ein europäisches Medienhaus? Und wie gefährlich ist sie für die Pressefreiheit? Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London, ordnet im Podcast ein, wie die BBC reagiert und welche politischen Motive hinter Trumps Vorgehen stehen. Außerdem im Update: US-Präsident Donald Trump hat Fentanyl per Dekret als "Massenvernichtungswaffe" eingestuft. Das extrem starke Schmerzmittel gilt als Haupttreiber der Drogenkrise in den USA und führt jedes Jahr zu Zehntausenden Toten. Während die US-Regierung für 2024 rund 48.000 Todesfälle durch Fentanyl meldet, spricht Trump von bis zu 300.000 Opfern jährlich. Welche Folgen die neue Einstufung hat und ob sie dem Gesundheitsschutz dient oder politisch instrumentalisiert wird, ordnet die US-Korrespondentin der ZEIT, Juliane Schäuble, im Podcast ein. Und sonst so? Vögel in der Stadt sind bunter. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Verkehr: EU-Kommission präsentiert Änderungen am Verbrenner-Aus BBC und Donald Trump: Donald Trump verklagt die BBC auf bis zu zehn Milliarden US-Dollar Kritik an Trump-Doku: Fiasko bei der BBC Drogen: Donald Trump stuft Fentanyl als "Massenvernichtungswaffe" ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Ukraineverhandlungen: Merz' Rückkehr an den Verhandlungstisch
16.12.2025 · 13 Min.
"Wir haben jetzt die Chance auf einen echten Friedensprozess für die Ukraine", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin bei einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr am Montag. In Berlin haben die Ukraine und die USA über einen Friedensplan verhandelt. Aus Sicht der Bundesregierung wurden insbesondere beim zentralen Thema der Sicherheitsgarantien für die Ukraine Fortschritte erzielt. Am Abend haben die EU-Staats- und Regierungschefs außerdem eine "multinationale Truppe" für die Ukraine nach Kriegsende vorgeschlagen. Im Podcast ordnet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, die Gespräche ein. "Ich denke an all jene, die noch nicht frei sind“, sagte die belarussische Oppositionelle Maria Kolesnikowa nach ihrer Freilassung. Am vergangenen Wochenende hat das Regime des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko insgesamt 123 politische Gefangene freigelassen, darunter den Friedensnobelpreisträger Ales Bjaljazki und den ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Wiktor Babariko. Vorausgegangen waren zweitägige Gespräche des US-Gesandten John Coale mit Lukaschenko in Minsk. Im Gegenzug für die Freilassung wollen die USA mehrere Sanktionen gegen Belarus aufheben. Maria Kolesnikowa war eine der führenden Figuren der Massenproteste nach der von massiven Manipulationsvorwürfen begleiteten Präsidentenwahl 2020. Als eine der wenigen führenden belarussischen Oppositionellen entschied sie sich gegen die Flucht ins Exil. Noch im selben Jahr wurde sie inhaftiert, monatelang gab es kein Lebenszeichen von ihr. Was erhoffen sich die USA und Belarus von diesem Deal? Und deutet die Freilassung der Gefangenen auf eine Lockerung der Repressionen hin? Simone Brunner, Redakteurin der ZEIT, erklärt im Podcast, wie es zur Vereinbarung kam und ob Russland dabei eine Rolle gespielt hat. Und sonst so? Warum das Bett manchmal mehr bringt als das Fitnessstudio. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg gegen die Ukraine Krieg in der Ukraine: Russland misst Nato-Verzicht der Ukraine große Bedeutung zu Freigelassene Oppositionelle in Belarus: "Ich denke an all jene, die noch nicht frei sind" Belarussische Oppositionelle: Maria Kolesnikowa und 122 weitere Gefangene in Belarus kommen frei Belarus: Maria ist frei! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Die jüdische Community in Australien fühlt sich alleingelassen
15.12.2025 · 11 Min.
Nach dem Angriff auf eine Menschenmenge am Bondi Beach in Sydney, Australien, ist die Zahl der Toten auf 16 gestiegen. Die Polizei geht von einem antisemitischen Anschlag aus. Bei den mutmaßlichen Tätern soll es sich um einen Vater und seinen Sohn gehandelt haben. Die beiden hatten am Sonntag das Feuer auf eine Gruppe jüdischer Menschen eröffnet, die an dem Strand den ersten Tag des jüdischen Lichterfestes Chanukka feiern wollten. "Es gibt in unserer Nation keinen Platz für diesen Hass, Gewalt und Terrorismus", sagte der australische Premierminister Anthony Albanese. Als Reaktion möchte er nun die Waffengesetze in Australien verschärfen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warf der australischen Regierung vor, in der Vergangenheit nicht entschlossen genug gegen Antisemitismus vorgegangen zu sein. Was ist einen Tag danach über den Anschlag bekannt? Und welche Bedeutung hat der Bondi Beach für jüdische Menschen in Australien? Diese und weitere Fragen beantwortet Vera Sprothen. Sie berichtet für die ZEIT aus Sydney. Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagt erneut zum Maskenkauf während der Coronapandemie aus. Das Besondere: Die Sitzung der Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Krisenpolitik während der Coronapandemie findet öffentlich statt. Spahn wird vorgeworfen, zu viele, teilweise fehlerhafte und zu teure Masken beschafft zu haben. Außerdem soll er die Beschaffung organisiert haben, obwohl Fachleute aus seinem Ministerium ihm davon abgeraten hatten. Und er soll die aus seinem Wahlkreis stammende Logistikfirma Fiege beauftragt haben, die nicht ausreichend Masken ausliefern konnte. Was der Tag für Jens Spahn bedeutet und was ihm genau vorgeworfen wird, erklärt Katja Klapsa. Sie beobachtet die Kommission für die ZEIT. Sechs Menschen sind für die Blockade einer Fähre mit dem damaligen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck an Bord verurteilt worden. Das Amtsgericht Husum befand sie wegen Nötigung und in einem Fall zusätzlich wegen Landfriedensbruchs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte für schuldig. Sie hatten vor knapp zwei Jahren mit 300 anderen Menschen und Traktoren den Fähranleger in Schlüttsiel blockiert. Dabei hatten sie eine Polizeikette durchbrochen und standen kurz davor, eine Fähre mit dem damaligen Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck an Bord zu stürmen. Die Fähre legte aber rechtzeitig wieder ab. Der Bauernverband distanzierte sich daraufhin von dem Protest, hielt aber an seiner Kritik an der Bundesregierung fest. Die Proteste richteten sich damals unter anderem gegen die Streichung von Agrarsubventionen. Und sonst so? Betrunkener Waschbär schlägt erneut zu. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Terroranschlag am Bondi Beach: Dass es ausgerechnet Bondi Beach traf? Sicher kein Zufall Jens Spahn: Die Maskendeals wird er nicht los Bauernproteste: Sechs Demonstranten wegen Habeck-Blockade verurteilt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Terrorangriff am Bondi Beach
15.12.2025 · 13 Min.
Mehrere Männer haben am Sonntag Sydney eine Veranstaltung zum jüdischen Lichterfest Chanukka angegriffen. Zahlreiche Menschen wurden getötet. Was bisher bekannt ist, hören Sie in dieser Ausgabe unseres Nachrichtenpodcasts. Die weiteren Themen: In Berlin kommen heute Vertreter der Ukraine, der USA und europäischer Staaten zu Gesprächen über ein mögliches Kriegsende zusammen. Bereits gestern wurde in Berlin zwischen Vertretern der Ukraine und den USA verhandelt. Hintergrund ist der von den USA vor drei Wochen ausgearbeitete und mit Moskau abgestimmte Friedensplan. Der Plan sah weitreichende Zugeständnisse der Ukraine an Russland vor: darunter Gebietsabtretungen und eine Verkleinerung der Armee. Vergangene Woche legte Kyjiw eigene Vorschläge vor. Anstatt eines Nato-Beitritts stehen mögliche Sicherheitsgarantien von Europa und den USA im Raum. Im Podcast ordnet Ukraine-Korrespondentin Olivia Kortsas ein, wo die größten Streitpunkte in den Verhandlungen liegen und wie ein Frieden aussehen könnte, der die Ukraine dauerhaft schützt. Der deutschen Filmindustrie geht es schlecht: Schrumpfende Budgets, weniger Aufträge und steigende Produktionskosten setzen die Branche unter Druck. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat ein Konzept ausgearbeitet, das in den kommenden fünf Jahren Investitionen von mehr als 15 Milliarden Euro mobilisieren soll. Knackpunkt ist die geplante freiwillige Selbstverpflichtung der Streamingdienste, durch die rund 1,83 Milliarden Euro in deutsche Produktionen fließen sollen. Die SPD hält das wegen fehlender rechtlicher Verbindlichkeit für nicht ausreichend. Sie fordert eine gesetzlich verpflichtende Investitionsquote für Streaminganbieter – ein Modell, das es in 16 europäischen Ländern bereits gibt. Über das Für und Wider des Vorschlags von Weimer spricht Thomas Schmidt aus dem ZEIT-Feuilleton im Podcast. Und sonst so? Krisen sind hörbar. Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Krieg in der Ukraine: Ukrainegespräche mit den USA und den Europäern beginnen in Berlin Ukrainekrieg: Steve Witkoff reist zu Treffen mit Wolodymyr Selenskyj in Berlin Friedensplan der USA: Angriffskrieg lohnt sich wieder Wolfram Weimer: Der Mann, der nicht liefern kann Kulturstaatsminister: Bundesregierung erwartet Milliardeninvestitionen in deutschen Film Filmförderung: Stirbt das deutsche Kino? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Bald keine 80 Millionen in Deutschland mehr
14.12.2025 · 13 Min.
In Berlin treffen sich Vertreter Europas, der Ukraine und der USA, um über einen gemeinsamen Friedensplan zu beraten. Bislang hatten die Beteiligten unterschiedliche Vorstellungen davon, wie ein möglicher Frieden zwischen Russland und der Ukraine aussehen könnte. Nun heißt es aus dem französischen Präsidialamt, ein gemeinsames Verhandlungsangebot an Russland sei in Arbeit. Auch die USA nehmen teil: Präsident Donald Trump schickt seinen Sondergesandten Steve Witkoff und seinen Schwiegersohn Jared Kushner nach Berlin. Treffen sollen sie unter anderem europäische Vertreter und den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, der ebenfalls erwartet wird. Doch wie realistisch ist ein solcher Plan? Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, analysiert im Podcast, wie nah USA, Europa und die Ukraine einer Einigung sind und ob Russland sich darauf einlassen dürfte. 80 Millionen – diese Zahl steht für Deutschland. Seit der Wiedervereinigung leben mehr als 80 Millionen Menschen in dem Land. Doch womöglich nicht mehr lange. Neue Prognosen des Statistischen Bundesamts zeichnen ein anderes Bild: In den kommenden Jahrzehnten könnte die Einwohnerzahl sinken. Wie stark das Land schrumpft, hängt von Geburtenrate, Zuwanderung und Lebenserwartung ab – doch fast alle Szenarien zeigen in dieselbe Richtung. Hinzu kommt eine zunehmende Alterung der Bevölkerung: Die Zahl der Menschen über 65 Jahre dürfte deutlich steigen. Was bedeutet das für das Land? Christian Endt aus dem Datenressort der ZEIT erklärt im Podcast, auf welche Bevölkerungszahl Deutschland zusteuert und welche Folgen das für Wirtschaft, Sozialsysteme und Gesellschaft hat. Und sonst so? Was bedeutet „Six Seven“? Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Friedensverhandlungen in der Ukraine: Der Frieden bekommt noch eine Chance Ukrainekrieg: Steve Witkoff reist zu Treffen mit Wolodymyr Selenskyj in Berlin Demografie: 80 Millionen Einwohner? Das war einmal Bevölkerungsentwicklung: Deutschland altert rasant – Zahl der Rentner steigt deutlich Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial "Der Wahlkreis": Warum Amerikas Rechte Europa so hasst
13.12.2025 · 68 Min.
Die USA erklären Europa zum Gegner. Und zwar hochoffiziell, in ihrer neuen Nationalen Sicherheitsstrategie. Das Dokument zeigt auf eindrückliche Weise, welche Denkschulengerade die Rechte in den USA prägen. Gleichzeitig spricht aus der Strategie auch eine gewisse Sorge – offenbar scheinen sich Donald Trump und seine Anhänger ihrem Siegeszug noch nicht allzu sicher zu sein. In der neuen Folge von Was jetzt – der Wahlkreis sprechen unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch darüber, warum die US-Rechte so besessen von Geburtenraten ist. Warum denkt sie, dass das Unglück für die USA schon nach dem Zweiten Weltkrieg begann? Und was genau verachtet sie so sehr am liberalen Denken? Der nächste Wahlkreis-Podcast erscheint am 31. Januar – mit einer kleinen Veränderung zum neuen Jahr: Paul Middelhoff wird neuer US-Korrespondent der ZEIT und sich fortan digital aus den Vereinigten Staaten zuschalten. Sonst bleibt aber alles gleich: In jeder Folge widmen sich unsere Wahlkreis-Hosts einem wichtigen Thema der Zeit, das über das tagesaktuelle Klein Klein hinausweist. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists Shownotes: Yoram Hazony: The Virtue of Nationalism (Buch) Yoram Hazony beim Podcaster Winston Marshall Patrick Deneen et al. über eine postliberale Außenpolitik Der postliberale Philip Pilkington über die Fehler liberaler Außenpolitik und Geburtenraten als sicherheitspolitisches Anliegen Über Geburtenraten und Great Replacement-Theorie im Denken der amerikanischen Rechten und des Christchurch-Attentäters Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- "Ich bin sowieso der freundlichste CSU-Vorsitzende seit Jahrzehnten"
13.12.2025 · 13 Min.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist am Samstag auf dem CSU-Parteitag in München zu Gast. Vorab hat CSU-Parteichef Markus Söder dem Bundeskanzler ungewöhnlich warme Worte gewidmet. "Es gibt niemanden, der die Union so zusammenhalten kann", sagte der bayerische Ministerpräsident. Im Zentrum des Parteitags steht die Wahl des gesamten CSU-Vorstands, bei der sich Söder erneut als Parteivorsitzender zur Wiederwahl stellte. Mit 83,6 Prozent erzielte er am Freitagabend aber eins der schlechtesten Ergebnisse in der Geschichte der CSU. Lisa Caspari, Politikredakteurin der ZEIT, erklärt, warum Söder schwächelt, warum er freundlich zu Merz sein will und wie die CSU sich vor den Kommunalwahlen aufstellen will. Eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung und der Uni Gießen zeigt erhebliche Mängel beim Kinderschutz in deutschen Kitas. Ein Viertel des Kitapersonals berichtet, dass es häufig bis ständig pädagogisches Fehlverhalten gegenüber Kindern beobachtet habe. Nur rund 40 Prozent geben an, solche problematischen Situationen nie zu erleben. Die Universität Gießen hat dazu mehr als 20.000 Kitafachkräfte und Kitaleitungen zum Kinderschutz in ihrer Einrichtung befragt. Die Ergebnisse bestätigen frühere Hinweise, dass das Wohl der Kinder in vielen Einrichtungen nicht immer gewährleistet ist. Doch was genau gilt als "pädagogisches Fehlverhalten"? Und welches Ausmaß hat das Problem in Deutschland erreicht? Johanna Schoener ist Redakteurin im Familienressort der ZEIT. Im Podcast berichtet sie, was die Studie bedeutet und welche Faktoren am häufigsten zu Übergriffen führen. Und sonst so? Wie Sie den Sozialstaat retten können. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Kai Schnier, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: CSU-Parteitag: Markus Söder beklagt "Bashing" gegen Friedrich Merz CSU: Parteitag der CSU Gewalt in Kitas: Wenn die Erzieherin schubst Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Stimmen die Ukrainer bald über Gebietsabtretungen ab?
12.12.2025 · 12 Min.
Die Ukraine hat den von den USA und mit Russland abgestimmten Friedensplan überarbeitet. Der ursprüngliche Entwurf sah weitreichende Zugeständnisse an Moskau vor. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj widerspricht nun vor allem bei zwei Punkten. Erstens solle die Armee eine Stärke von 800.000 Soldaten behalten. Und zweitens könne es aus seiner Sicht territoriale Zugeständnisse nur mit Zustimmung der Bevölkerung geben. Im Podcast erklärt Maxim Kireev aus dem Politikressort die Streitpunkte. Außerdem berichtet der ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner aus Brüssel, mit welcher Maßnahme Europa aktuell versucht auf ein Ende des Krieges hinzuwirken. Ein Tag nach der Beschlagnahmung eines Öltankers vor der Küste Venezuelas hat US-Präsident Donald Trump offen über den Einsatz von Bodentruppen gesprochen. Seit Monaten greift das US-Militär Boote in der Karibik und im Pazifik an, nach eigenen Angaben wurden dabei mehr als 80 Menschen getötet. Washington begründet die Einsätze mit dem Kampf gegen Drogenschmuggel und wirft Venezuelas Präsident Nicolás Maduro Verstrickungen vor – Belege dafür hat die US-Regierung nicht vorgelegt. Der autokratische Machthaber Venezuelas Nicolás Maduro spricht von einer gezielten Eskalation und wirft Trump vor, es auf die riesigen Ölreserven seines Landes abgesehen zu haben. ZEIT-Journalist David Will berichtet, wie die Regierung und die Menschen in Venezuela auf diese Drohkulisse blicken. Außerdem im Update: Die Bundesregierung wirft Russland einen großen Cyberangriff und gezielte Desinformation im letzten Bundestagswahlkampf vor. Als Reaktion wurde der russische Botschafter ins Auswärtige Amt einbestellt. Und sonst so? Wie ein KI-Voicebot einem erkrankten Politiker aus Österreich eine Stimme gegeben hat. Moderation und Produktion:Constanze Kainz Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Maximilian Renzikowski, Alicia Kleer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukraine: "Selenskyj ist bereit, über Zugeständnisse nachzudenken" Ukraine-Krieg: Am Ende entscheidet die Front Friedensplan für die Ukraine: Zwei Tage Euphorie in Moskau Nicolás Maduro: USA verhängen neue Sanktionen gegen Venezuela Venezuela: Was über die Beschlagnahmung des Öltankers bekannt ist US-Militärschläge in Lateinamerika: Warum der Konflikt zwischen den USA und Venezuela eskaliert Cyberangriff: Bundesregierung bestellt russischen Botschafter ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Bahnumbau: Wird jetzt alles gut?
12.12.2025 · 13 Min.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat die Umbaupläne der neuen Bahnchefin Evelyn Palla offiziell abgesegnet. Palla, seit zehn Wochen im Amt, plant einen tiefgreifenden Umbruch: Ab dem neuen Jahr soll die Konzernstruktur deutlich verschlankt werden – mit weniger Ressorts, weniger Führungspersonal und mehr Entscheidungsspielraum für die Bahnbeschäftigten vor Ort. Zusätzlich sollen Sofortprogramme beginnen, etwa für bessere Information, mehr Sauberkeit und höhere Sicherheit in Bahnhöfen und Zügen. Allein dafür will die Bahn nächstes Jahr rund 140 Millionen Euro investieren. Was für den Kurs der neuen Bahnchefin spricht: In ihrer früheren Tätigkeit als Chefin der Bahn-Tochter DB Regio sorgte sie mit ihrem Ansatz eines "Unternehmertums vor Ort" für bessere Geschäftszahlen und weniger Zugausfälle, sagt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Jonas Schulze Pals. Ob sich das Rezept auch auf den Gesamtkonzern übertragen lässt und ab wann Fahrgäste erste Verbesserungen spüren könnten, ordnet er im Podcast ein. Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe Zukunftspakt Pflege hat ihren Abschlussbericht vorgelegt, konnte sich jedoch nicht auf konkrete Empfehlungen einigen. Eingesetzt wurde die Arbeitsgruppe im Juli von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), um Wege zu einer umfassenden Pflegereform zu entwickeln. Unter den Zielen waren ein Plan für eine stabile Finanzierung der Pflegeversicherung, bessere ambulante Versorgung und weniger Bürokratie für Betroffene. Im Oktober hatte die Arbeitsgruppe einen Zwischenbericht vorgelegt. Dabei hatte sie vor einem jährlichen Finanzierungsloch von bis zu 15 Milliarden Euro bis 2033 gewarnt. Wenn die geburtenstarken Jahrgänge in den 2030er- und 2040er-Jahren in die Phase besonders hoher Pflegebedürftigkeit eintreten, dürften die schon bestehenden Probleme noch größer werden. Bei "Was jetzt?" erklärt Tina Groll aus dem Wirtschaftsressort, warum sich Bund und Länder nicht einigen konnten und wie es jetzt weitergehen soll. Und sonst so? Picasso zum Schnäppchenpreis Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Deutsche Bahn: Konzernchefin will Deutsche Bahn zuverlässiger machen ICE L: Jeder Fensterplatz hat jetzt ein Fenster Deutsche Bahn: Endlich traut sich mal jemand! Zukunftspakt Pflege: Wie das Pflegesystem repariert werden soll Pflegeversicherung: Warken: Wirkungen der Pflegeleistungen überprüfen Pflegesystem: Mehrheit der Deutschen bewertet Pflegesystem als schlecht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Schwarz-Rot auf Kuschelkurs
11.12.2025 · 11 Min.
Beim letzten Koalitionsausschuss des Jahres haben sich Union und SPD vor allem mit dem Ausbau der Infrastruktur beschäftigt. Umweltprüfungen sollen gelockert und das Heizungsgesetz abgeschafft werden. Die Koalitionäre zeigten sich nach dem Treffen betont harmonisch. Gleichzeitig bleibt die Reform des Bürgergelds, das künftig Grundsicherung heißen soll, ein zentraler Konfliktpunkt. Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast den Jahresabschluss der Regierung ein. Das ifo Institut erwartet für Deutschland in den kommenden Jahren deutlich weniger Wachstum als in früheren Prognosen. Für die Jahre 2026 und 2027 senkte das Institut seine Prognose auf ein Plus von 0,8 und 1,1 Prozent, jeweils 0,5 Prozentpunkte weniger als zuletzt vorhergesagt. Der Winter trifft die Menschen im Gazastreifen hart. Ein Sturmtief brachte viel Regen, teils starken Wind und Gewitter. Quynh Trần berichtet für die ZEIT über Gaza und erklärt im Podcast, wie das Unwetter das Leben der Menschen vor Ort erschwert. Nach Massenprotesten unter anderem gegen Korruption ist die bulgarische Regierung zurückgetreten. Seit Anfang Dezember hatten in Bulgarien Zehntausende Menschen wiederholt gegen Korruption und den Haushaltsentwurf für 2026 demonstriert. Und sonst so? Make Times New Roman Great Again. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss: 2026 kommt es erst richtig dicke Koalitionsausschuss: Schwarz-Rot einigt sich auf schnelleren Ausbau der Infrastruktur Konjunktur: Ifo senkt Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft deutlich Humanitäre Lage in Gaza: Winter in Trümmern Bulgarien: Bulgariens Regierung tritt nach Protesten zurück Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Glitzer, Gel und Ausbeutung
11.12.2025 · 13 Min.
Zollbehörden stoßen in deutschen Nagelstudios zunehmend auf Hinweise, die auf ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und mögliche Zwangsarbeit schließen lassen. Dabei wird der anhaltende Boom günstiger Nagelstudios unter anderem durch soziale Medien begünstigt. Ermittlern zufolge gelangen zahlreiche vietnamesische Arbeitskräfte über kostspielige Schleusungsnetzwerke nach Europa und geraten aufgrund hoher Schulden in Abhängigkeiten. Pia Schreiber gibt Einblicke in das Ausbeutungssystem. Sie ist Redakteurin im Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT. Immer mehr Menschen fliehen aus Venezuela nach Europa. Ihre Flucht dauert oft Monate und führt über Kolumbien, den gefährlichen Darién-Dschungel und Mexiko. Auslöser sind politische Verfolgung, Drohungen durch kriminelle Gruppen und die angespannte Lage unter Präsident Nicolás Maduro. Venezolaner stellen mittlerweile die größte Gruppe der Asylsuchenden in der EU. In Deutschland liegt ihre Anerkennungsquote jedoch nur bei rund elf Prozent, viele Anträge werden abgelehnt. Veronica Rossa, Hospitantin im Politikressort der ZEIT, ordnet die Lage der Menschen in Venezuela ein. Und sonst so? Unesco würdigt italienische Küche als immaterielles Kulturerbe Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Ausbeutung in Nagelstudios: Die Nagelprobe Nagelstudios: Nailed it? Auszubildende aus Vietnam: 20.000 Euro für eine Lehrstelle Schleusung von Migranten: Razzia gegen Schleusernetzwerk in NRW und Baden-Württemberg Geflüchtete aus Venezuela: "Wo sollen wir hin, wenn Deutschland uns ablehnt?" Darién-Dschungel: Mehr Menschen nutzen gefährliche Migrationsroute in Mittelamerika Venezuela-Krise: Wirklich wichtig ist ihnen Maduro am Ende nicht Asylverfahren: Anerkennungsquote von Asylsuchenden sinkt deutlich Karibik: Venezuela erlaubt wieder Abschiebeflüge aus den USA Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Selenskyj will Neuwahlen – unter einer Bedingung
10.12.2025 · 10 Min.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist bereit, trotz des laufenden Kriegs Präsidentschafts- und Parlamentswahlen abhalten zu lassen. Voraussetzung sei jedoch, dass die Verbündeten in den USA und in Europa während des Wahlprozesses für Sicherheit garantieren, sagte er. Zuvor hatte sich US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Politico für Wahlen in der Ukraine ausgesprochen. Auch Russland fordert seit Langem Neuwahlen und begrüßte Trumps Aussagen. Regulär wäre die Amtszeit Selenskyjs im vergangenen Jahr abgelaufen, doch während des Kriegs sind Wahlen ausgesetzt. Was müsste rechtlich geschehen, damit es trotzdem zu Wahlen kommen kann? Denis Trubetskoy berichtet für die ZEIT aus Kyjiw. Im Podcast erklärt er, warum Selenskyj seine Bereitschaft zu Wahlen an Sicherheitsgarantien knüpft und warum Trump Russlands Argument übernommen hat. Nach jahrelangem Streit hat der Bundesfinanzhof entschieden: Die Grundsteuerreform ist verfassungsgemäß. Die Änderung, die seit Anfang dieses Jahres gilt, erlaubt den Finanzämtern, Grundstücke nicht mehr einzeln neu zu bewerten, sondern auf pauschale Durchschnittswerte zurückzugreifen – ein System, das bei vielen Eigentümern zu höheren Steuerbescheiden führen kann. Zugleich betrifft das Grundsteuergesetz nicht nur Eigentümer: Vermieter legen üblicherweise die steigenden Kosten auf ihre Mieter um. Mehrere Immobilieneigentümer hatten gegen die Reform geklagt. Warum der Ärger so groß ist und welche Folgen das Urteil nun hat, ordnet Marcus Rohwetter, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, im Podcast ein. Außerdem im Update: In der marokkanischen Millionenstadt Fes sind am Dienstagabend zwei Mehrfamilienhäuser eingestürzt, dabei kamen mindestens 19 Menschen ums Leben. 16 weitere Personen wurden verletzt. Der Grund für den Einsturz ist bislang unklar. Die venezolanische Oppositionsführerin und diesjährige Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado konnte wegen Drohungen der autoritären Führung ihres Landes nicht persönlich an der Preisverleihung in Oslo teilnehmen. Sie meldete sich stattdessen per Audionachricht, während ihre Tochter den Preis für sie entgegennahm. Und sonst so? Ein Escape-Room, der zeigt, wie es geflüchteten Menschen ergeht Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Simone Gaul, Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: Wolodymyr Selenskyj erklärt sich zu Wahlen während des Kriegs bereit Liveblog: Krieg gegen die Ukraine Umstrittenes Gesetz: Bundesfinanzhof entscheidet über Grundsteuerreform Nordafrika: Wohnhaus stürzt in Marokko ein – 19 Tote Venezuela: Friedensnobelpreisträgerin Machado kommt nicht zur Preisverleihung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- TikTok? Erst ab 16 Jahren!
10.12.2025 · 12 Min.
In Australien gilt ab Mittwoch ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Australien ist damit das erste Land der Welt, das rigoros eine Altersgrenze für Social Media eingeführt hat. Die Regierung erhofft sich davon, die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Wie die Regierung das Gesetz durchsetzen will und ob Australiens Social-Media-Verbot ein Vorbild für Deutschland sein könnte, weiß Rita Lauter, Podcastredakteurin der ZEIT. Sie hat über das Thema bereits in einem "Was jetzt?"-Spezial berichtet. Der Medienkonzern Paramount will die Filmproduktionsfirma Warner Bros. Discovery für knapp 108,4 Milliarden US-Dollar übernehmen. Damit überbietet der Konzern die Streamingplattform Netflix. Warner Bros. gilt mit Filmklassikern wie "Harry Potter", "Casablanca" und "Batman" als Hollywoodgigant. Aber die Übernahme könnte auch politische Konsequenzen haben. Ist das Paramount-Angebot tatsächlich politisch motiviert? Und wie ist Trumps eigene Familie in den Kauf verwickelt? Diese und weitere Fragen beantwortet Heike Buchter, Korrespondentin der ZEIT in den USA. Und sonst so? Die Personen mit dem besten Style 2025 Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Social-Media-Verbot in Australien: Ein Zaun um den Ozean Social-Media-Verbot in Australien: Kommt die unbeschwerte Kindheit zurück? Netflix: Der Kampf um Hollywood beginnt erst Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Was vom EU-Lieferkettengesetz übrig bleibt
09.12.2025 · 9 Min.
Unterhändler des EU-Parlaments und des Rats der 27 EU-Mitglieder haben sich auf eine abgeschwächte Version des geplanten Lieferkettengesetzes geeinigt. Die Regeln zur Kontrolle von Menschenrechts- und Umweltstandards sollen künftig nur noch für Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von mindestens 1,5 Milliarden Euro gelten. Die ursprünglich vorgesehenen Grenzen von 1.000 Mitarbeitenden und 450 Millionen Euro Umsatz entfallen. Der Entwurf sieht zudem vor, die zivilrechtliche Haftung für Unternehmen zu streichen. Dadurch können Betroffene nicht mehr auf Schadenersatz klagen. Außerdem müssen Unternehmen anders als bisher geplant keine Klimahandlungspläne erstellen. Ob damit Menschenrechte und Klimaschutz hinter wirtschaftliches Wachstum zurücktreten, ordnet Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT, ein. Die Europäische Kommission hat ein Ermittlungsverfahren gegen Google eingeleitet. Der Konzern wird verdächtigt, seine KI rechtswidrig mit Inhalten Dritter, unter anderem aus Wikipedia, Nachrichtenseiten und YouTube-Videos, trainiert zu haben, ohne die Urheber angemessen zu bezahlen. Von den Vorwürfen betroffen ist unter anderem der neue KI-Modus von Google in der Suche. Die Kommission untersucht sowohl die mögliche Benachteiligung der Urheber als auch Googles Einfluss im Wettbewerb mit anderen KI-Anbietern. Bestätigen sich die Vorwürfe, droht Google ein Bußgeld von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Auch in anderen Fällen hat die EU bereits hohe Strafen gegen große Tech-Konzerne verhängt, darunter Apple, Meta, Microsoft, TikTok und X. Wie aussichtsreich die Klage gegen Google sein könnte, ordnet Jakob von Lindern, Redakteur im Digitalressort der ZEIT ein. Außerdem im Update: Bei einem vereitelten Putschversuch im westafrikanischen Benin sind am Wochenende mehrere Menschen getötet worden, unter ihnen soll auch der Generalstabschef sein. Eine Gruppe von Militärs hatte den staatlichen Fernsehsender besetzt und die Absetzung von Präsident Patrice Talon verkündet. Mehr als zehn Aufständische wurden festgenommen, weitere sind auf der Flucht. Der Präsident hat erklärt, die Regierung habe die Lage inzwischen wieder vollständig unter Kontrolle. Und sonst so? Social-Media-Detox ist gut für die Psyche. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle, Alicia Kleer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Europäische Union: EU-Länder beschließen Lieferkettengesetz Europäische Union: EU einigt sich auf Abschwächung des Lieferkettengesetzes Lieferkettengesetz: Geliefert und zurückgeschickt Lieferkettengesetz: Für die Bürokratie sind die Unternehmen mitverantwortlich Menschenrechte in der Wirtschaft: EU-Parlament billigt Aufschub von Lieferkettengesetz Risiken der Klimakrise: Wie die Klimakrise die deutsche Sicherheit gefährdet Google: EU leitet Ermittlungen gegen Google wegen KI-Datennutzung ein Gemini 3: Gewinnt Google gerade das KI-Rennen? Wettbewerb: EU leitet erneut Verfahren gegen Google ein Onlinewerbung: EU verhängt Strafe in Milliardenhöhe gegen Google Benin: Mehrere Festnahmen nach Putschversuch in Benin Benin: Militärgruppe in Benin gibt im Fernsehen Coup bekannt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Rentenkonzept: Wer früher zahlt, ist schneller raus
09.12.2025 · 12 Min.
In der Rentendebatte hat der Ökonom Jens Südekum, Chefberater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, am Wochenende einen Paradigmenwechsel vorgeschlagen: Der Renteneintritt solle sich künftig nicht mehr am Alter, sondern an der Zahl der geleisteten Beitragsjahre orientieren. Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet ein, welche Vor- und Nachteile Südekums Idee haben könnte. Die AfD baut momentan gezielt Kontakte zu US-Republikanern und dem Umfeld der Regierung von Donald Trump auf. Auch in dieser Woche reist eine Delegation der Partei nach Washington. Welche Ziele die AfD mit ihren USA-Reisen verfolgt, analysiert Christian Parth, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Plätzchen-Detektiv jagt Keks-Dealer Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Abstimmung im Bundestag: Bundestag beschließt umstrittenes Rentenpaket – mit Kanzlermehrheit Jens Südekum: "Bei steigender Lebenserwartung muss die Lebensarbeitszeit steigen" Rentensystem: Bärbel Bas für Koppelung von Renteneintrittsalter an Beitragsjahre Rentenpaket: Friedrich Merz sagt weitere Rentenreform für 2026 zu Rentendebatte: Arbeitgeber lehnen Vorschlag zu Renteneintritt nach Beitragsjahren ab Rentenrechner: Mit 65 in Rente? Oder schon mit 55? So kann es gelingen Rechtsruck: Nicht schon wieder! US-Präsident: Donald Trump ist nicht enttäuscht von Wahlergebnis der AfD AfD: AfD-Spitzen reisen zu Amtseinführung von Donald Trump Nationale Sicherheitsstrategie der USA: Ohne Europa kann auch Trump nicht Der US-Überblick am Morgen: Vance und Rubio greifen Einstufung der AfD an, Stellenabbau bei CIA Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Heute tanzen in Damaskus die Menschen auf den Straßen
08.12.2025 · 12 Min.
In Syrien feiern viele Menschen den ersten Jahrestag der Befreiung von der Diktatur. Inzwischen hat das Land eine Übergangsregierung unter dem ehemaligen Dschihadisten Ahmed al-Scharaa. Aber: Sie kontrolliert immer noch nicht das gesamte Staatsgebiet Syriens. Millionen Syrerinnen und Syrer leben außerdem weiterhin in Zelten. Anna-Theresa Bachmann berichtet aktuell für die ZEIT aus Syrien. Im Podcast spricht sie über die Feierlichkeiten im Land und die Hoffnung der Menschen auf einen Aufschwung. Außerdem spricht sie über die Pläne von Präsident Al-Scharaa. Die Grenze zwischen Thailand und Kambodscha ist seit Jahrzehnten umstritten. Nun ist es dort erneut zu Gewalt gekommen: Thailand hat Luftangriffe im Grenzgebiet geflogen, bei denen vier kambodschanische Zivilisten getötet worden sein sollen. Bei Kämpfen sei wiederum ein thailändischer Soldat gestorben. Worum es bei dem Konflikt eigentlich geht und wieso das Friedensabkommen aus dem Oktober nicht gehalten hat, weiß Felix Heiduk. Er leitet bei der Stiftung Wissenschaft und Politik die Forschergruppe Asien. Und sonst so? Der Pianist Lang Lang hat In der Weihnachtsbäckerei neu vertont. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst und Veronica Rossa Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Syrien: Nichts als Staub, Schrott und Ruinen Logistikunternehmen: Fracht nach Damaskus Thailand und Kambodscha: "Wir Thais lieben den Frieden, aber …" Integration: Deutschland, ich bin dein unbequemer Miteigentümer Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.