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- Rentenstreit: Jung gegen Alt im Bundestag
15.10.2025 · 12 Min.
Bei der Unterzeichnung des Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas haben sich vor allem die USA und arabische Länder gefeiert. Denn europäische Politiker waren an den Verhandlungen eher am Rande beteiligt. Nun könnte Europa aber an der Kontrolle von Grenzübergängen und dem Wiederaufbau des Gazastreifens beteiligt werden. Findet Europa seine Rolle? Und wieso waren Vertreter des Kontinents so abwesend von den Verhandlungen? Diese und weitere Fragen beantwortet Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel. Junge Abgeordnete der Union blockieren das geplante Rentenpaket der Koalition. Das geht aus einem Beschluss von insgesamt 18 Mitgliedern der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hervor, über den der Spiegel berichtet hatte. Der Vorwurf an Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD): Mit ihrem Entwurf würde sie das Rentenniveau, anders als vereinbart, auch über das Jahr 2031 festsetzen, was für künftige Generationen Milliarden an Kosten bedeute. Carla Neuhaus ist Wirtschaftsredakteurin der ZEIT. Sie hat mit den Abgeordneten gesprochen, kennt ihre Gründe für die Blockade und schätzt die Konsequenzen für die Regierung ein. Und sonst so? Was bei einer Erkältung mit der Psyche passiert Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Tickets zum ersten ZEIT Podcast Club finden Sie hier. Weitere Links zur Folge: Rente: Junge Abgeordnete von CDU und CSU wollen Rentenpaket blockieren Generationengerechtigkeit: Sind die Boomer wirklich an allem schuld? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Was wird aus der Hamas?
14.10.2025 · 10 Min.
Auch wenn zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas seit dem vergangenen Freitag Waffenruhe herrscht, sind noch nicht alle Bedingungen des Abkommens erfüllt. So hat die Hamas noch nicht alle sterblichen Überreste der Geiseln an Israel zurückgegeben; auch ihre Waffen will sie nicht abgeben. Außerdem sind Kämpfer der Hamas wieder offen auf den Straßen zu sehen. Laut US-Präsident Donald Trump sollen sie zumindest vorübergehend die Kontrolle auf Gazas Straßen ausüben. Kann sich die Hamas doch im Gazastreifen halten? Und was passiert, wenn sie die Bedingungen für einen Waffenstillstand nicht einhält? Diese und weitere Fragen beantwortet Yassin Musharbash aus dem Investigativressort der Zeit. In Frankreich hat Sébastien Lecornu seine erste Regierungserklärung als neuer Premierminister gehalten. Darin hat er unter anderem angekündigt, dass seine Regierung im kommenden Jahr rund 30 Milliarden Euro einsparen will. Die umstrittene Rentenreform, die der Auslöser für die aktuelle politische Krise in Frankreich ist, soll für mindestens zwei Jahre ausgesetzt werden. Mit diesem Schritt dürfte Lecornu vor allem versucht haben, die Sozialisten vor dem morgigen Misstrauensvotum im Parlament auf seine Seite zu ziehen. Es ist bereits Lecornus zweiter Anlauf, eine Regierung zu bilden. Präsident Emmanuel Macron hatte ihn nach seinem Rücktritt vor etwas mehr als einer Woche erneut damit beauftragt. Annika Joeres, Frankreich-Korrespondentin der ZEIT, fasst die Lage in der Assemblée Nationale zusammen. Zwischen den USA und China eskaliert der Handelsstreit: Beide erheben seit dem heutigen Dienstag Hafengebühren für Schiffe aus dem jeweils anderen Land. Nachdem China Exportbeschränkungen für Technologien im Zusammenhang mit sogenannten seltenen Erden eingeführt hat, droht US-Präsident Donald Trump China mit Zöllen von 100 Prozent. Beide Länder erhöhen so den Druck auf die Gegenseite, sagt Jens Mühling. Er ist China-Korrespondent der ZEIT und schätzt das Ausmaß des Streits ein. Und sonst so? Wieso man immer an der langsamsten Kasse im Supermarkt landet … Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Tickets zum ersten ZEIT Podcast Club finden Sie hier. Weitere Links zur Folge: Frieden in Nahost: Gaza ohne Hamas? Regierungskrise in Frankreich: Déjà-Lecornu Globale Energiewende: Sonne oder Öl? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Benko-Prozess: Klappe, die erste!
14.10.2025 · 13 Min.
Der österreichische Unternehmer René Benko, Gründer der pleitegegangenen Signa-Gruppe, steht am Dienstag und Mittwoch erstmals vor Gericht. In dem Verfahren wird ihm vorgeworfen, Geld vor Gläubigern versteckt zu haben. Zahlreiche weitere Prozesse könnten folgen: Allein in Österreich laufen 14 Ermittlungsverfahren. Ermittler sehen in seinem Firmengeflecht ein Schneeballsystem, das über Jahre mit Investorengeldern aufrechterhalten wurde. Vor dem ersten Prozesstag analysiert Ingo Malcher, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, die Ausgangslage. Nach den Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas in der ägyptischen Stadt Scharm al-Scheich ist der von Donald Trump vorgeschlagene Friedensplan am Montag offiziell unterzeichnet worden. Ägypten fungierte dabei nicht nur als Gastgeber, sondern spielte eine zentrale Vermittlerrolle. Welche Eigeninteressen hinter Ägyptens Engagement stehen und welche Rolle das Land langfristig beim Wiederaufbau Gazas spielen könnte, ordnet ZEIT-Journalistin Anna-Theresa Bachmann ein. Und sonst so? Der Deutsche Buchpreis 2025 ist verliehen worden. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Tickets zum ersten ZEIT Podcast Club finden Sie hier. Weitere Links zur Folge: René Benko: Der große Verführer Österreich: Signa Holding von René Benko beantragt Konkurs René Benko: Alle müssen sich stellen René Benko: "Capo Benko" René Benko: Das Prinzip Wunderkind Österreich: Signa-Gründer René Benko festgenommen Friedensplan: Gazaverhandlungen in Ägypten laufen wieder Trumps 20-Punkte-Plan: Das sind die nächsten Schritte im Nahostfriedensprozess Ägypten: Plötzlich ein entscheidender Staat Gipfel zur Zukunft Gazas: Ägypten legt Plan für Wiederaufbau des Gazastreifens vor Gazaabkommen: Grenzübergang Rafah offen: Patienten verlassen Gazastreifen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: 737 Tage in Gefangenschaft – die Rückkehr der israelischen Geiseln
13.10.2025 · 11 Min.
Nach 738 Tagen in Gefangenschaft hat die Hamas heute alle der 20 noch lebenden Geiseln zurück an Israel übergeben. Nach Angaben des israelischen Militärs wurden am Morgen zunächst sieben der Geiseln über die Grenze nach Israel gebracht, am Vormittag folgten die restlichen 13. Israels Militär geht nicht davon aus, dass die Hamas auch alle 28 toten Geiseln heute übergeben kann. Israel hat unterdessen begonnen, palästinensische Gefangene und Häftlinge freizulassen. Insgesamt soll Israel nach der Vereinbarung über eine Waffenruhe mit der Hamas rund 1.700 im Gazastreifen festgenommene Palästinenser und rund 250 zu teils lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilte Häftlinge freilassen. Aus Tel Aviv berichtet die freie Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke. In einer Rede vor der Knesset, dem israelischen Parlament, hat Israels Präsident Benjamin Netanjahu US-Präsident Donald Trump gedankt und ihn als "besten Freund Israels im Weißen Haus" bezeichnet. In seiner Rede hat Donald Trump daraufhin prophezeit, dass mit dem Gazaabkommen eine neue Ära des Friedens im Nahen Osten anbrechen werde. Welche Rolle werden die USA bei der Zukunft Gazas übernehmen? Das ordnet die US-Korrespondentin der ZEIT, Juliane Schäuble, ein. Außerdem im Update: Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaft geht für die Theorie der kreativen Zerstörung an die Ökonomen Joel Mokyr, Philippe Aghion und Peter Howitt. Was es mit dieser Theorie auf sich hat, erklärt der Wirtschaftsredakteur der ZEIT, Thomas Fischermann. Und sonst so? Charlie Chaplins letztes Drehbuch Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Übergabe der Geiseln: Ein kleiner Moment der Heilung Israel: Das sind die freigelassenen Geiseln Nahost: Israel beginnt mit Freilassung von Palästinensern Liveblog: Krieg in Gaza: “Israel ist stark und wird für immer bestehen und gedeihen” Gazaabkommen: Trump deutet vorübergehendes Sicherheitsmandat für Hamas in Gaza an Präsident Herzog: Trump soll in Israel mit höchster ziviler Auszeichnung geehrt werden Wirtschaftsnobelpreis: Drei Ökonomen erhalten Nobelpreis für Theorie der kreativen Zerstörung Nobelpreise: Die Nobelpreise 2025 Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Ein großer Tag für Israel
13.10.2025 · 11 Min.
Heute Morgen noch vor Sonnenaufgang sollen die verbliebenen 48 israelischen Geiseln übergeben werden. Schätzungen zufolge sind rund 20 von ihnen noch am Leben, wobei sich zwei in einem kritischen Zustand befinden sollen. Von allen anderen will die Hamas die Leichenteile aushändigen. Im Gegenzug muss Israel knapp 2.000 inhaftierte Palästinenser freilassen. Zudem kündigte US-Präsident Donald Trump für heute seinen Besuch an. Der Knesset-Vorsitzende Amir Ohana twitterte dazu: "Israel erwartet den Friedenspräsidenten". Wie die restliche israelische Gesellschaft auf Trump blickt, wer die verbliebenen Geiseln sind und welche Folgen die Freilassung der Geiseln für die Menschen in Israel haben könnte, weiß Lea Frehse, Nahostkorrespondentin der ZEIT, die in Israel vor Ort ist. In ganz Deutschland gibt es nicht genügend Wohnungen. Nach Schätzungen des Pestel Instituts fehlen allein in Westdeutschland mittlerweile 1,2 Millionen Wohnungen. Besonders problematisch ist die Lage in den Großstädten. Die Bundesregierung möchte den Wohnungsmangel nun in den Griff bekommen und hat dafür ein neues Gesetz verabschiedet – den Bauturbo. Damit soll neuer bezahlbarer Wohnraum geschaffen und bürokratische Hürden abgebaut werden. Die Änderung im Baugesetzbuch ist bis 2030 befristet. Ob der Bauturbo wirklich die Lösung des Problems ist, woran es liegt, dass so viele Wohnungen fehlen und warum die Oppositionsparteien gegen das Gesetz gestimmt haben, analysiert Anne-Sophie Lang aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Sie hat mit Experten über das Gesetz gesprochen. Und sonst so: Pilze spielen auf Synthesizern Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Gaza: "Kommen sie lebend zurück? Im Leichensack? Oder gar nicht?" Gaza-Friedensabkommen: Was wir über die verbleibenden israelischen Geiseln wissen Palästinensische Gefangene: Verschleppte Zivilisten gegen verurteilte Mörder Nahostkonflikt: Jubel für Trump bei Kundgebung in Tel Aviv – Buhrufe für Netanjahu Die Lage im Überblick: Trump will Rede vor israelischem Parlament halten Dauerflaute im Wohnungsbau: Studie: Wohnungsmangel verschärft Wirtschaftskrise Mietpreise und Kaufpreise: So viel Wohnung bekommen Sie für Ihr Geld in Berlin Bauturbo: "Langfristig kann der Bauturbo teuer werden" Bauturbo: Das fehlende Puzzleteil für den Wohnungsbau Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie es in Gaza weitergeht
12.10.2025 · 12 Min.
In den nächsten Tagen sind im Gazastreifen eine Reihe geplanter Schritte mit humanitärer und politischer Bedeutung vorgesehen. Nach Informationen aus Verhandlungskreisen soll bereits am Montag die Übergabe der rund 20 lebenden Geiseln sowie der bisher geborgenen Leichname beginnen. Die Übergaben erfolgen diskret an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und möglicherweise ägyptische Stellen. Im Anschluss ist die Freilassung von knapp 2000 palästinensischen Häftlingen geplant. Außerdem ist für Dienstag die Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah nach Ägypten vorgesehen. Wie diese Abläufe organisiert sind, ordnet Bastian Berbner, Redakteur im Dossier der ZEIT, ein. Trotz neuer Rekordwerte bei den weltweiten CO₂-Emissionen im Jahr 2024 wenden sich viele Regierungen vom Klimaschutz ab. Auch die öffentliche Unterstützung nimmt ab: Laut einer Studie des Umweltbundesamtes halten nur noch 54 Prozent der Deutschen Klimaschutz für „sehr wichtig“, 2020 waren es noch 65 Prozent. Die ZEIT hat mit Klimaaktivistin Luisa Neubauer, Grünen-Politikerin Ricarda Lang und Umweltökonomin Claudia Kemfert darüber gesprochen, warum die Klimabewegung an Einfluss verloren hat. Petra Pinzler, Korrespondentin der Hauptstadtredaktion der ZEIT, erklärt, was die drei Frauen fordern und welche Wege notwendig sind, um Menschen erneut zu mobilisieren. Und sonst so: Mit KI die Sprache der Wale verstehen Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge Überleben in Gaza: Ein Tag in Gaza Gazastreifen: Das erste Mal seit Monaten: Durchatmen Krieg in Gaza: Die beste schlechte Chance Gaza-Friedensabkommen: Was wir über die verbleibenden israelischen Geiseln wissen Nahost: Israel setzt Freilassung palästinensischer Gefangener aus Gaza-Abkommen: Grenzübergang Rafah offen: Patienten verlassen Gazastreifen Klimawandel: Weltweite CO₂-Emissionen im Energiebereich erreichen Höchststand Klimaaktivismus: Die Klimabewegung zerfällt. Ist das eigentlich schlimm? Klimabewegung: "Wir waren uns bisweilen zu sicher" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial: Es fährt kein Zug nach Lobito
11.10.2025 · 34 Min.
In der Demokratischen Republik Kongo liegen einige der größten Kobaltvorkommen der Welt. Sie sind wichtig für den Bau von Elektroautos, Handys oder auch Waffen. Derzeit kontrolliert China einen Großteil der Vorkommen. Doch mit einem milliardenschweren Bahnprojekt wollen die USA und die EU China Konkurrenz machen: Der Lobito-Korridor soll die Minen mit dem Hafen Lobito in Angola verbinden und westlichen Ländern besseren Zugang zu den Rohstoffen ermöglichen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht von einer "Zusammenarbeit auf Augenhöhe", frei von kolonialem Denken. Aber wie stehen die Menschen im Kongo zu den Plänen? ZEIT-Reporter Issio Ehrich hat vor Ort recherchiert und spricht in dieser "Was jetzt?“-Spezial-Folge mit Menschen, die direkt betroffen sind: Minenarbeiter Christian Ngoy hofft auf neue Märkte und bessere Arbeitsbedingungen. Maniokbauer Ernest Kayembe Miji wurde für den Bau einer Mine aus seinem Dorf vertrieben und sorgt sich um die Zukunft seiner Familie, wenn noch mehr Bergbau betrieben wird. Moderation: Issio Ehrich Redaktion: Elise Landschek Produktion: Markus Gläser Per Mail erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de. Alle Folgen können Sie hier hören. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Macrons achter Versuch
11.10.2025 · 13 Min.
Der Ex-Regierungschef soll jetzt doch weiter machen: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Sébastien Lecornu erneut zum Premierminister ernannt. Dabei war Lecornu erst vor vier Tagen nach internen Spannungen zurückgetreten. Da am kommenden Montag dringend der Plan für den Haushalt 2026 feststehen soll und sich das hoch verschuldete Frankreich aktuell in einer schweren Krise befindet, drängte Macron auf eine schnelle Entscheidung. Die erneute Nominierung Lecornus ist seit 2017 der insgesamt achte Versuch Macrons, eine funktionierende Regierung zu bilden. Am Nachmittag kamen deshalb alle Parteien, bis auf die Parteien am linken und rechten Rand, im Élysée-Palast zusammen. Annika Joeres berichtet für DIE ZEIT aus Frankreich und beantwortet im Podcast, warum der Job des Premierministers gerade so unbeliebt ist und ob nicht eine vorgezogene Präsidentschaftswahl der bessere Weg aus der politischen Krise wäre. Eigentlich hatten sich Union und SPD im Koalitionsvertrag auf eine freiwillige Wehrpflicht geeinigt. Der Gesetzesentwurf sah vor, dass Männer und Frauen mit 18 Jahren einen Fragebogen der Bundeswehr zugeschickt bekommen. Männer müssen ihn ausfüllen und zur Musterung, Frauen hingegen nicht. Wer jedoch nicht zur Bundeswehr möchte, müsse auch keinen Wehrdienst leisten. Doch dieses freiwillige Konzept steht nun auf der Kippe, weil die Union plötzlich doch eine sofortige Wehrpflicht fordert, sollte die Anzahl der Freiwilligen nicht ausreichen. Woher der plötzliche Sinneswandel der CDU/CSU kommt, ob sich eine Wehrpflicht so einfach umsetzen lässt und ob es nicht doch noch einen Kompromiss geben könnte, weiß der sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs. Und sonst so: Die Diddl-Maus kommt zurück nach Deutschland. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Frankreich: Macron will heute neuen Premierminister ernennen Frankreich: Französischer Premierminister Sébastien Lecornu tritt zurück Regierungskrise in Frankreich: Macron und Parteispitzen beginnen Beratungen über neue Regierung Politische Krise in Frankreich: "Das Land versinkt im Chaos" Bundeswehr: Neuer Wehrdienst setzt auf Freiwilligkeit mit Pflichtelementen Modell der Wehrpflicht: Warum eine Wehrpflicht mit Zwang nicht die Probleme löst Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Der Friedensnobelpreis geht nach Venezuela
10.10.2025 · 11 Min.
Es ist doch nicht Donald Trump geworden, sondern María Corina Machado: Den Friedensnobelpreis erhält in diesem Jahr die venezolanische Oppositionsführerin und nicht der US-Präsident. Die Entscheidung für Machado begründet das Komitee in Oslo damit, dass sie sich in Venezuela gegen den autoritären Präsidenten Nicolás Maduro und für einen gerechten und friedlichen Übergang von einer Diktatur zu einer Demokratie einsetzt. Das Weiße Haus hat die Entscheidung kritisiert: Das Nobelkomitee stelle Politik über Frieden, heißt es aus Washington. Thomas Fischermann, ZEIT-Koordinator für internationale Wirtschaftsberichterstattung und früher Leiter des Südamerika-Büros der ZEIT, erklärt, warum Machado den Preis aus seiner Sicht verdient hat und welches Risiko sie mit ihrem Engagement eingeht. Seit elf Uhr mitteleuropäischer Zeit ist die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas in Kraft. Im nächsten Schritt des 20-Punkte-Plans sollen im Tausch gegen palästinensische Gefangene alle in der Gewalt der Hamas verbliebenen israelischen Geiseln freigelassen werden. In der Nacht auf Freitag hatte die Mehrheit der israelischen Regierung unter Benjamin Netanjahu für diese Einigung gestimmt. Zwar sprachen die rechtsextremen Regierungsmitglieder sich dagegen aus, wurden jedoch am Ende überstimmt. Trotz der Waffenruhe hat Netanjahu angekündigt, dass die israelische Armee zunächst weiter im Gazastreifen bleibt, um Druck auf die Hamas auszuüben, sich zu entwaffnen. Ob der Krieg damit vorbei ist, beantwortet Jan Roß, Israel-Korrespondent der ZEIT. Außerdem blickt er voraus, welche innenpolitischen Konsequenzen die Entscheidung des Kabinetts für Israel hat. Außerdem im Update: Die hessische Polizei musste sich in den vergangenen Jahren mehrfach mit rechtsextremistischen Vorfällen in den eigenen Reihen auseinandersetzen. Nun gerät sie erneut in Verruf, auch wenn dieses Mal kein extremistisches Motiv im Raum steht: Die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das Hessische Landeskriminalamt haben am Morgen mehrere Dienststellen und Wohnungen von 17 Polizistinnen und Polizisten zwischen 24 und 56 Jahren durchsucht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Körperverletzung, Strafvereitelung und Verfolgung Unschuldiger vor. Was noch? Mit Freunden macht alles viel mehr Spaß Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Friedensnobelpreis 2025: Friedensnobelpreis für María Corina Machado aus Venezuela Friedensnobelpreis: Weißes Haus reagiert auf Nobelpreisvergabe Nicolás Maduro: Tausende protestieren in Venezuela gegen Amtsantritt von Maduro Waffenruhe in Gaza: Donald Trumps große Stunde Gaza-Friedensabkommen: Was wir über die verbleibenden israelischen Geiseln wissen Gazakrieg: Israels Regierung genehmigt Gazaabkommen Liveblog: Krieg in Gaza: Israelische Armee bleibt im Gazastreifen Gazaplan: "Wer wirklich Frieden will, muss im Zweifel auf den eigenen Sieg verzichten" Polizei Hessen: Wie offen ist die hessische Polizei nach rechts? Rechtsextremismus: Extremes Innenstadtrevier Frankfurt: Dienststellen und Wohnungen von Polizisten in Frankfurt durchsucht OK, America? / US-Regierung: Angst vor Bürgerkrieg – könnte Trump dann ewig bleiben? Das Politikteil / Pläne der Bundesregierung: "Was denkt wohl ein Wladimir Putin über unseren Emo-Kanzler?" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Verdient Donald Trump den Friedensnobelpreis?
10.10.2025 · 13 Min.
Heute Mittag wird in Oslo bekannt gegeben, wer den diesjährigen Friedensnobelpreis erhält. Ginge es nach Donald Trump, wäre er der perfekte Preisträger – alles andere wäre “eine Beleidigung”. Nach eigener Aussage habe er innerhalb von sieben Monaten Amtszeit sieben Kriege beendet, vielleicht könnte sogar bald noch ein Achter dazukommen. Denn Israel und die Hamas haben einer Waffenruhe zugestimmt, die auf starkes Drängen der USA zu Stande gekommen ist. Ob der US-Präsident den Preis wirklich verdient hätte, zu welchem Anteil das Abkommen zwischen Israel und der Hamas auf sein Konto geht und ob Trump tatsächlich so viele Kriege beendet hat, analysiert Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. “Das Bürgergeld ist jetzt Geschichte”, sagte CSU-Chef Markus Söder. Demnächst wird es Grundsicherung heißen. Doch nicht nur der Name ist neu, sondern auch inhaltlich soll sich einiges ändern: Wenn berechtigte Personen mehrmals ihren Termin beim Jobcenter nicht wahrnehmen, sollen alle Leistungen gestrichen werden. Mit der Reform möchte die Bundesregierung beim Haushalt sparen. Ob auf diese Weise tatsächlich mehr Geld gespart werden kann, ob die Kürzungen von staatlicher Hilfe zulässig sind und wie sich der Koalitionspartner SPD nach wochenlangen Diskussionen positioniert, weiß der stellvertretende Leiter des Politikressorts der ZEIT, Mark Schieritz. Und sonst so: Welches Bundesland hat die sympathischsten Bewohner? Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald, Helena Schmidt Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Korrekturhinweis: In einer früheren Version des Audios haben wir gesagt, Donald Trumps erste Amtszeit sei "vor gut zehn Jahren" gewesen. Sie begann aber erst vor gut neun Jahren. Wir haben die entsprechende Stelle geschnitten. Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Donald Trump: Woher kommt Trumps Nobelpreis-Obsession? US-Präsident: Für Trump wäre Verweigerung des Nobelpreises eine "Beleidigung" Israel nach Einigung: Netanjahu hat noch viel Spielraum Koalitionsausschuss: Koalition einigt sich auf neue Grundsicherung Beschlüsse Koalitionsausschuss: Herbst der Härte Bürgergeld: Mit dem Bürgergeld lässt sich der Haushalt nicht sanieren Bundesagentur für Arbeit: Nahles sieht Milliardeneinsparung beim Bürgergeld kritisch Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Große Erleichterung in Nahost – und ein paar Fragezeichen
09.10.2025 · 11 Min.
Zwei Jahre nach Beginn des Gazakriegs haben sich Israel und die Hamas auf den ersten Teil des US-Friedensplans geeinigt. Konkret soll ab sofort eine Waffenruhe für Gaza gelten, die 20 noch lebenden israelischen Geiseln sollen freigelassen werden. Zudem sollen täglich mindestens 400 Lastwagen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen gelassen werden und Hunderte palästinensische Gefangene aus Israels Gefängnissen freikommen. Ist diese Einigung ein Schritt in Richtung Frieden? Yassin Musharbash aus dem Investigativressort der ZEIT ordnet die aktuellen Entwicklungen ein und analysiert, wie es jetzt für beide Seiten weitergehen könnte. Nach rund achtstündigen Beratungen und Diskussionen endete der Koalitionsausschuss der SPD- und Unionsspitzen im Kanzleramt. Zu den Unstimmigkeiten und Debatten zur Sozialpolitik der letzten Wochen gibt es Einigungen: Das Bürgergeld heißt bald Grundsicherung, ab nächstem Jahr soll die Aktivrente in Kraft treten und drei Milliarden Euro sollen für die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur locker gemacht werden. Was sich die Bundesregierung von den Beschlüssen verspricht und welche Kritik es gibt, erklärt Ferdinand Otto aus dem Politikressort der ZEIT. Was noch? Der Gewinner des Literaturnobelpreises kommt aus Ungarn Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Hannah Grünewald, Helena Schmidt Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Gazakrieg: Israel und Hamas einigen sich auf erste Phase des US-Friedensplans Krieg in Gaza: Die beste schlechte Chance Reaktionen zum Gazaabkommen: "Ein erster Schritt, um das Leid zu beenden" Israel nach Einigung: Netanjahu hat noch viel Spielraum Israel und Hamas: Wie es nach der Einigung weitergehen könnte Generaldebatte im Bundestag: Kanzler Merz sieht "herausforderndste Phase der jüngsten Geschichte" Koalitionsausschuss: Koalition einigt sich auf neue Grundsicherung Gesetzentwurf: Aktivrente dürfte Staat jährlich 890 Millionen Euro kosten Sondervermögen Infrastruktur: Wir nehmen die 500 Milliarden! Nobelpreis: Literaturnobelpreis geht an László Krasznahorkai aus Ungarn Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Friedrich Merz lädt zum Autogipfel ins Kanzleramt
09.10.2025 · 12 Min.
In der deutschen Automobilindustrie wurden im vergangenen Jahr über 50.000 Stellen abgebaut: 13.000 bei Bosch, 35.000 bei VW, 5.000 bei Daimler und weitere bei kleineren Zulieferern. Die Branche steckt in einer tiefen Krise, die auch die gesamte deutsche Wirtschaft belastet. Um Lösungen zu diskutieren, hat Bundeskanzler Friedrich Merz einen Gipfel in Berlin einberufen, zu dem die Chefs großer Autokonzerne, Gewerkschafts- und Verbandsvertreter sowie Kabinettsmitglieder geladen sind. Wie die Probleme der Branche gelöst werden können und was die Autokonzerne von der Politik fordern, analysiert Fabian Franke, Redakteur für Wirtschaft und Mobilität bei der ZEIT. US-Präsident Donald Trump droht angesichts des Widerstands gegen den Einsatz der Nationalgarde in Städten wie Portland und Chicago mit der Anwendung des Insurrection Act, eines Aufstandsgesetzes von 1807. Es erlaubt dem Präsidenten, das Militär im Inland gegen bewaffnete Rebellion oder „innere Gewalt“ einzusetzen. Donald Trump begründet den Schritt mit Protesten gegen die Einwanderungsbehörde ICE und angeblich steigender Kriminalität. Die Nationalgarde darf nur im Kriegsfall oder bei Notlagen unter die Kontrolle des Präsidenten gebracht werden. Wie die Bevölkerung zu diesen Maßnahmen steht, ordnet Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der ZEIT ein. Und sonst so? Zähneputzen vor oder nach dem Frühstück? Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: IAA in München: Wie schlimm steht es wirklich um die deutsche Autoindustrie? Stellenabbau bei Bosch: ABS und Zündkerze reichen nicht Friedrich Merz: Außenkanzler zieht auch nicht mehr Elektromobilität: Klingbeil will Kfz-Steuerbefreiung für E-Autos verlängern Industrie: Reiche will bei Klimaschutzverträgen auch CO₂-Speicherung fördern Chronik der US-Präsidentschaft: Die wichtigsten Entscheidungen Donald Trumps im Überblick USA: Nationalgarde im US-Bundesstaat Illinois eingetroffen Entsendung von Nationalgarde: US-Präsident Trump droht mit Einsatz von Aufstandsgesetz USA: Chicago verbietet ICE-Errichtung von Kontrollpunkten in Parks Proteste gegen US-Einwanderungsbehörden: Dodger Stadium in Los Angeles sperrt offenbar ICE aus Trumps Militäreinsatz: US-Richterin untersagt Verlegung der Nationalgarde nach Oregon Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Gen-Z-Proteste auf Marokkos Straßen
08.10.2025 · 10 Min.
In Marokko protestieren seit über einer Woche junge Menschen unter dem Namen "GenZ 212" gegen Korruption und milliardenschwere Ausgaben für die Fußball-WM 2030. In mehreren Städten, darunter Rabat, Marrakesch und Casablanca, kam es zu teils gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei und zahlreichen Festnahmen. Seit September wurden laut Berichten drei Menschen getötet und viele verletzt. Die Demonstrierenden fordern Investitionen in Schulen und Krankenhäuser. Es sind die größten Demonstrationen seit Jahren. Wie es zu den Protesten kam und warum gerade junge Menschen auf die Straße gehen, analysiert ZEIT-Autor Mohamed Amjahid. Der Bundestag berät über neue Verschärfungen in der Migrationspolitik. Geplant ist die Abschaffung der "Turbo-Einbürgerung", die seit 2024 eine Einbürgerung bereits nach drei Jahren bei besonderen Integrationsleistungen ermöglicht. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) hält das Modell für einen Fehler. In den meisten Bundesländern lag die Zahl solcher Einbürgerungen im ein- oder zweistelligen Bereich, bundesweit unter einem Prozent. Kritiker warnen, dass die Abschaffung ein negatives Signal an hoch qualifizierte Fachkräfte sendet. Ferdinand Otto, Redakteur im Politikressort der ZEIT, ordnet ein, wie wahrscheinlich die Rücknahme des Gesetzes ist und welche Folgen dies haben könnte. Außerdem im Update: Die designierte Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer (SPD), ist nach einem Messerangriff außer Lebensgefahr. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft wurde sie von ihrer 17-jährigen Tochter niedergestochen. Iris Stalzer habe die Jugendliche bei einer ersten Vernehmung selbst belastet. Der Chemienobelpreis 2025 geht an Susumu Kitagawa, Richard Robson und Omar Yaghi. Ausgezeichnet werden sie für die Entwicklung metallorganischer Gerüste (MOFs), die unter anderem CO₂ aus der Luft filtern und Schadstoffe abbauen können. Was ihre Forschung so besonders macht, erklärt Linda Fischer, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT. Und sonst so? Dürfen Veggieprodukte weiter Wurst heißen? Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Kritik an der Fußball-WM 2030: Demonstranten in Marokko kritisieren Ausgaben für Fußball-WM Fifa: Fußball-WM 2030 wird auf drei Kontinenten ausgetragen Proteste in Marokko: Polizei tötet drei Menschen bei Protesten in Marokko Migrationsgipfel in München: Bundesinnenminister will Migrationswende auf EU-Ebene voranbringen Arbeitsmarkt: Bärbel Bas will Anwerbung von ausländischen Fachkräften erleichtern Bundesinnenministerium: Dobrindt will "Turbo-Einbürgerung" der Ampel abschaffen Einbürgerung: Ausländer müssen teilweise Jahre auf deutschen Pass warten Nobelpreis: So verlief die Verkündung der Chemienobelpreisträger Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- "Niemand in Paris glaubt, dass das noch zu einer Regierung führt"
08.10.2025 · 11 Min.
Sébastien Lecornu sucht im Auftrag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron weiter nach einem Kompromiss für ein Regierungsprogramm – obwohl er eigentlich am Montag seinen Rücktritt als Premierminister erklärt hatte. Nach Angaben des französischen Präsidialamts soll er bis Mittwochabend "letzte Verhandlungen [...] führen, um eine Grundlage für das Handeln und die Stabilität des Landes festzulegen". Konkret fokussiert Lecornu sich dabei auf den Staatshaushalt Frankreichs und die Lage im Überseegebiet Neukaledonien. Auf X hat Lecornu geschrieben: "Ich werde dem Staatschef am Mittwochabend sagen, ob es möglich ist oder nicht, damit er dann alle nötigen Konsequenzen ziehen kann." Was genau Lecornu schaffen muss und wie seine Chancen stehen, erklärt der Frankreichkorrespondent der ZEIT, Matthias Krupa. Bis 2029 fehlen dem Bund zusammengerechnet 172 Milliarden Euro. Nach Rechnungen der Linkspartei könnte der Staat mit einer Vermögensteuer jährlich mehr als 100 Milliarden Euro einnehmen. 69 Prozent der Befragten sprachen sich im "Deutschlandtrend" im April für eine Vermögensteuer aus. Wäre sie eine ernsthafte Option, damit der Staat die Löcher im Haushalt stopfen könnte, ohne bei den Sozialausgaben zu sparen? Und welche Argumente führen die Kritiker einer solchen Steuer ins Feld? Würde sie am Ende der deutschen Wirtschaft schaden? Diese und weitere Fragen beantwortet der stellvertretende Leiter des Ressorts Wirtschaft der ZEIT, Kolja Rudzio. Und sonst so? Zwei Frauen, die nach der Geburt verwechselt wurden, finden sich nach fast 35 Jahren. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Regierungskrise in Frankreich: Zurückgetretener Lecornu nimmt Verhandlungen über Kompromiss auf Regierungskrise in Frankreich: Französischer Ex-Premier fordert vorgezogene Präsidentschaftswahl Regierungskrise in Frankreich: Welche Möglichkeiten bleiben Macron? Vermögensteuer: Kann man es von den Reichen holen? Soziale Ungleichheit: "Die Ungleichheit ist krass durch die Decke gegangen" Vermögenssteuer: Kann eine Vermögenssteuer das Sozialsystem stabilisieren? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Wie Israel der Opfer des Hamas-Terrors gedenkt
07.10.2025 · 11 Min.
Zwei Jahre nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 haben in Israel Tausende Menschen der Opfer gedacht. Um 6.29 Uhr, dem Zeitpunkt, an dem der Angriff begann, legten sie an Tatorten wie dem Nova-Festivalgelände, Kreuzungen und Kibbuzen eine Schweigeminute ein. Beim Angriff wurden 1.200 Menschen getötet und rund 250 verschleppt. Allein auf dem Festival kamen fast 400 junge Menschen ums Leben. 47 Geiseln sind noch in der Gewalt der Hamas, nach Militärangaben vermutlich 25 davon tot. ZEIT-Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke ordnet ein, wie Israel diesen nationalen Tag der Trauer verbringt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat vor einer neuen Welle des Antisemitismus in Deutschland gewarnt. In einer Videobotschaft warnte er vor antisemitischer Hetze und Gewalt, die seit 2023 deutlich zugenommen hätte. Er betonte: "Jüdinnen und Juden müssen in Deutschland ohne Angst leben können." Auch Großbritanniens Premier Keir Starmer und UN-Generalsekretär António Guterres verurteilten Antisemitismus und riefen zu Frieden im Gazastreifen auf. Gleichzeitig erlaubte das Verwaltungsgericht in Frankfurt am Main propalästinensische Proteste an diesem Jahrestag, nachdem die Stadt aus Sorge vor "Verherrlichung von Gewalt" die Demo verbieten wollte. Außerdem im Update: Die neu gewählte Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer (SPD), ist nach einem Messerangriff schwer verletzt worden. Laut Sicherheitskreisen wurde die 57-Jährige mit mehreren Stichverletzungen in ihrem Wohnhaus gefunden und befindet sich in Lebensgefahr. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Der Physik-Nobelpreis 2025 geht an den Briten John Clarke, den Franzosen Michel Devoret und den US-Amerikaner John Martinis. Ausgezeichnet werden sie für die Entdeckung des makroskopischen quantenmechanischen Tunneleffekts und der Energiequantisierung in einem elektrischen Stromkreis. Was ihre Experimente so besonders macht, erklärt Robert Gast, Redakteur im Wissensressort der ZEIT. Und sonst so? Die Pause ist die kleine Schwester des Urlaubs. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: 7. Oktober: Dass jeder Tropfen nach Hause kommt Liveblog: Krieg in Gaza: Angehörige gedenken mit Schweigeminute der Opfer des Hamas-Massakers Naher Osten: Wie der 7. Oktober die Welt verändert hat Hamas-Angriff auf das Nova-Festival: Die Überlebenden Krieg in Nahost: Hamas erklärt sich zur Geisel-Freilassung bereit Gazastreifen: Israels Militär meldet erste Schritte zur Umsetzung des Friedensplans Bundesregierung: Schafft Merz die Wende? 7. Oktober: Friedrich Merz sieht neue Welle des Antisemitismus in Deutschland Antisemitismusbeauftragter: Klein sieht Lebensqualität von Juden "extrem eingeschränkt" Was jetzt? / Hamas-Angriffe auf Israel: Warum jetzt? Jahrestag des Hamas-Angriffs: Gericht erlaubt Pro-Palästina-Demonstration in Frankfurt Nordrhein-Westfalen: Designierte Bürgermeisterin von Herdecke durch Messerstiche verletzt Nobelpreis: So verlief die Bekanntgabe des Nobelpreises für Physik Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- 7. Oktober, zwei Jahre danach – was könnte Israel heilen?
07.10.2025 · 13 Min.
Zum zweiten Mal jährt sich der Angriff der islamistischen Terrorgruppe Hamas auf Israel. Am 7. Oktober 2023 wurden 1.200 Menschen getötet und 251 entführt. Das Massaker war der Auslöser für Israels Krieg im Gazastreifen, der bis heute andauert und in dem nach Angaben der Vereinten Nationen und der von der Hamas kontrollierten palästinensischen Gesundheitsbehörde mehr als 60.000 Bewohnerinnen und Bewohner getötet worden sind. Von den Geiseln, die bis heute in der Gewalt der Hamas sind, leben vermutlich noch 20. International und deutschlandweit wird heute mit verschiedenen Aktionen an das Schicksal der Geiseln erinnert, die sich noch immer in Gewalt der Hamas befinden, und der Opfer des Massakers gedacht. Wie hat sich die Lage in Israel in den letzten beiden Jahren entwickelt? Und wie geht es den Menschen dort inzwischen? Das ordnet die Journalistin Natalie Amiri ein, die für die ARD über den Nahen Osten berichtet und in den vergangenen zwei Jahren immer wieder Israel besucht hat. Mit hybriden Mitteln, also meist verdeckten Attacken unterhalb der Schwelle eines direkten Angriffs, attackiert Russland europäische Länder, darunter Polen, die baltischen Staaten, Dänemark und auch Deutschland. Auch abseits des russischen Angriffskriegs in der Ukraine geht es auf dem europäischen Kontinent also nicht unbedingt friedlich zu. Die russischen Geheimdienste schicken Saboteure und lassen Drohnen über Infrastruktur wie Flughäfen, Atomkraftwerke und Kasernen fliegen. Doch was genau bedeutet eigentlich hybride Kriegsführung? Und welche Lehren sollten die europäischen Gesellschaften aus all diesen Vorfällen ziehen? Dazu hat der sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, mit Kolleginnen und Kollegen recherchiert und stellt die Erkenntnisse im Podcast vor. Und sonst so? Tatü-tata trifft Schuhuu-schuhuu. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: 7. Oktober: Dass jeder Tropfen nach Hause kommt 7. Oktober: "Papa, bist du wirklich sicher, dass sie im Gefängnis sind?" Hamas-Angriff am 7. Oktober: Der Tag, der nicht enden will Russische Provokationen: Hier wird Europa provoziert Hybrider Krieg: Nun muss Europa sich wehren Reaktion auf russische Angriffe: Euch ging's wohl zu gut Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Der französische Premier geht, die Krise bleibt
06.10.2025 · 11 Min.
Am Montagmorgen ist der französische Premierminister Sébastien Lecornu zurückgetreten. Das Präsidialamt in Paris teilte mit, dass Präsident Emmanuel Macron den Rücktritt angenommen habe. Vor nicht einmal einem Monat, am 9. September, hatte Macron Lecornu zum Premierminister ernannt. Hintergrund der Regierungskrise ist der Streit um den Haushalt für das kommende Jahr, in dem Frankreich angesichts seiner Staatsfinanzen wesentliche Einschnitte bei öffentlichen Ausgaben bevorstehen. Wie kann es in Frankreich nun weitergehen? Und profitieren die Rechtspopulisten von der Regierungskrise? Antworten darauf gibt die freie Journalistin Annika Joeres, die für die ZEIT aus Frankreich berichtet. In Ägypten verhandeln seit heute ranghohe Vertreter Israels, der Hamas und der USA über den 20-Punkte-Plan von US-Präsident Donald Trump. Deutschlands Außenminister Johann Wadephul (CDU) will ebenfalls zu den Verhandlungen reisen. Über Trumps Friedensplan sagte er: "Es gibt keinen besseren Plan als den von Präsident Trump." Der 20-Punkte-Plan sieht unter anderem die Übergabe der Geiseln und die Entmachtung der Hamas vor – und wird von mehreren arabischen Staaten unterstützt. "Das sind gute Vorzeichen, aber es muss jetzt Handwerksarbeit geleistet werden. Dazu möchte ich meine Beiträge leisten", sagte Wadephul. Außerdem im Update: Israel hat nach eigenen Angaben weitere 171 Aktivisten der abgefangenen Gaza-Hilfsflotte ausgewiesen. Unter ihnen befindet sich auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Sie seien heute von Israel aus nach Griechenland und in die Slowakei abgeschoben worden, teilte das israelische Außenministerium mit. Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin geht in diesem Jahr für die Entdeckungen zur sogenannten peripheren Immuntoleranz an die US-Forscher Mary E. Brunkow, Fred Ramsdell und den japanischen Wissenschaftler Shimon Sakaguchi. Was die Forschenden genau entdeckt haben, erklärt der ZEIT-Chefreporter Gesundheit, Jakob Simmank. Und sonst so? Wozu Kürbisse nützlich sind. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Politische Krise in Frankreich: "Das Land versinkt im Chaos" Frankreich: Französischer Premierminister Sébastien Lecornu tritt zurück Frankreich: Konservative könnten sich aus Frankreichs neuer Regierung zurückziehen Gazakrieg: Wadephul will zu Gaza-Verhandlungen nach Ägypten reisen Gaza-Friedensplan: Außenminister Wadephul sieht realistische Chance für Waffenstillstand Gazakrieg: Wadephul fordert internationale Zusammenarbeit für Gaza-Friedensplan Nahostkonflikt: Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte beklagen die Behandlung durch Israel Nobelpreis: So verlief die Bekanntgabe der Nobelpreisträger für Medizin Nobelpreis 2025: Medizin-Nobelpreis für Grundlagenforschung zum Immunsystem Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Shutdown und trotzdem Rekorde an der Börse
06.10.2025 · 13 Min.
Trotz Stillstand der Verwaltung, Jobverlusten und hohen Zölle erreichen die US-Börsen neue Rekorde. Während in Washington wegen des Streits zwischen Präsident Donald Trump und den Demokraten Behörden geschlossen bleiben, steigen die Aktienindizes weiter. Der S&P 500 erreichte den 31. Rekordstand des Jahres, der Dow Jones und der MSCI World verzeichnen ebenfalls Höchststände. Ein zentraler Grund ist die Erwartung sinkender Zinsen. Auch der KI-Boom, insbesondere durch den US-Chiphersteller Nvidia, spielt eine Rolle. Gleichzeitig warnen Branchenführer vor einer möglichen Überbewertung. Was ein Ende des KI-Hypes für die US-Wirtschaft bedeuten würde, analysiert Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT. In Stockholm und Oslo beginnt die Nobelpreis-Saison 2025. Traditionell wird zuerst der Preis für Physiologie oder Medizin verkündet, gefolgt von Physik, Chemie, Literatur und dem Friedensnobelpreis in Oslo. Den Abschluss bildet der Wirtschaftswissenschaftspreis der schwedischen Zentralbank. Verliehen werden die Auszeichnungen an Personen oder Gruppen, die „der Menschheit im vergangenen Jahr den größten Nutzen gebracht haben“. Neben dem Preisgeld von rund einer Million Euro geht es vor allem um Prestige, das in der Wissenschaft nach wie vor hoch angesehen ist. Stefan Schmitt, Redakteur im Wissensressort der ZEIT, ordnet ein, wer dieses Jahr für einen Nobelpreis infrage kommen könnte. Und sonst so: Feuerwehreinsatz wegen einer Frucht Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge US-Märkte: Chaos in Washington, schwindende Jobs – und trotzdem Börsenrekorde? USA: Das Comeback der US-Wirtschaft hat zwei trügerische Treiber US-Notenbank Fed: Zinsen runter. Kurse rauf? OpenAI: Groß, größer, Nvidia bei OpenAI Techkonzerne: Nvidia investiert fünf Milliarden Dollar in Intel Neustart / Künstliche Intelligenz: Was, wenn die KI-Blase platzt? Nobelpreise: Große Preise, große Namen - Die Nobelpreis-Saison beginnt Nihon Hidankyo: Friedensnobelpreis geht an japanische Anti-Atomwaffen-Organisation Donald Trump: Woher kommt Trumps Nobelpreis-Obsession? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Der Weg zum Frieden in Gaza ist noch weit
05.10.2025 · 12 Min.
Die Hamas hat offiziell zugestimmt, Teile des von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Gazafriedensplans zu akzeptieren. Intern herrscht jedoch Uneinigkeit. Während politische Führer der Terrororganisation im Exil den Vorschlag befürworten, lehnen Kommandanten in Gaza die eigene Entwaffnung und eine schnelle Freilassung israelischer Geiseln ab. Der israelische Premier Benjamin Netanjahu begrüßt hingegen den Plan. Beobachter vermuten hinter seinem Einlenken taktische Motive: Die Freilassung der Geiseln könnte von seiner politischen Verantwortung und wachsender internationaler Kritik ablenken. Auch in der Hamas-Erklärung sehen Beobachter einen Versuch, Zeit zu gewinnen. ZEIT-Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke analysiert die Lage und ordnet ein, wie es jetzt weitergeht. In Syrien finden erstmals seit dem Sturz von Baschar al-Assad im Dezember 2024 Parlamentswahlen statt. Der neue Machthaber Ahmed al-Scharaa, Anführer der Rebellengruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS), regiert seitdem das Land, er möchte die internationale Isolation Syriens beenden. Die Wahl gilt als Symbol für einen politischen Neuanfang, verläuft jedoch unter eingeschränkten Bedingungen. Gewählt wird nur das Parlament, und der Präsident selbst steht nicht zur Wahl. Auch die Sicherheitslage im Land bleibt angespannt: Berichte über Gewalttaten gegen Minderheiten und Machtkämpfe innerhalb des HTS werfen Fragen über die Stabilität der neuen Regierung auf. Wie die Wahl ablaufen wird, ordnet ZEIT-Redakteurin Lea Frehse ein. Und sonst so: Eine Ode auf die langsamsten Tiere Moderation und Produktion: Lisa Caspari Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge Krieg in Nahost: Hamas erklärt sich zur Geisel-Freilassung bereit Gazakrieg: Trumps Idee vom ewigen Frieden 20-Punkte-Plan für Gaza: Von diesem Plan hängt auch Netanjahus Zukunft ab Benjamin Netanjahu: Frieden ist nicht Netanjahus Stärke Was jetzt? / Siedlungen im Gazastreifen: Israels rechte Siedlerbewegung und ihre Pläne für den Gazastreifen Sturz von Baschar al-Assad: Das Volk im Zentrum der Macht Syrien: Übergangsregierung kündigt Parlamentswahl in Syrien für Oktober an Syrien: Marco Rubio spricht mit Ahmed al-Scharaa über Stabilität in Nahost Syrien: US-Regierung streicht syrische HTS-Miliz von Terrorliste Nahost-Expertin über Syrien: Was will Ahmed al-Scharaa wirklich? Wahlen in Syrien: Was von den Wahlen in Syrien zu erwarten ist – und was nicht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial "Der Wahlkreis": Sind die Boomer wirklich an allem schuld?
04.10.2025 · 60 Min.
Kaum eine Generation ist so umstritten wie die Boomer – und kaum eine politisch so einflussreich. Seit 20 Jahren werden wir von Boomern regiert. Sie sind die verlässlichste Wählergruppe von SPD und CDU. Die Regierung macht Politik von Boomern für Boomer – und trotzdem gelten die Boomer als Problem: für das Renten- und Pflegesystem und für das Klima sowieso. In der aktuellen Folge von "Der Wahlkreis" blicken unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhof und Robert Pausch aus Millennialsicht auf diese Generation. Was sind die Verdienste der Boomer und was die Probleme? Werden wir die Boomer vermissen? Und: Gibt es einen spezifischen Boomer-Blick auf die Welt? Einen "Boomer State of Mind?" Der nächste Wahlkreis erscheint am 18. Oktober. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists Shownotes Heinz Bude zu den Boomern Reinhard Mohr: Zaungäste Studie der Uni Wuppertal zum Arbeitsethos der Boomer Volker Weiß zu rechter Geschichtspolitik Friedrich Merz zu seiner Boomer-Sozialisation Ein lesenswertes Buch von einem Boomer-Grünen über die frühen Jahre seiner Partei Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.