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- Geht der Terror der Hamas im Gazastreifen weiter?
25.10.2025 · 12 Min.
Der Waffenstillstand zwischen Israel und Gaza steht immer noch auf wackligen Beinen. Um Frieden in die Region zu bringen, haben sich US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio bei ihrem Besuch in Israel für eine internationale Friedenstruppe (ISF) ausgesprochen. Diese müsse sich dabei aus Staaten zusammensetzen, mit denen "Israel sich wohlfühlt", sagte Rubio. Währenddessen bestimmte der Internationale Gerichtshof (IGH), dass Israel die Zivilbevölkerung im Gazastreifen mit Hilfsgütern versorgen müsse. Doch wie steht es seit der Waffenruhe um die Hamas? Menschen aus Gaza berichten, dass die Terrororganisation verstärkt auf den Straßen patrouilliert und Zivilisten tötet. Wie die Hamas personell und waffentechnisch momentan ausgerüstet ist und ob es überhaupt möglich ist, sie zu besiegen, analysiert Lea Frehse, Außenpolitikredakteurin der ZEIT. In Deutschland verbreitet sich aktuell das H5N1-Virus, besser bekannt unter dem Namen Vogelgrippe, rasant. In den letzten zwei Wochen mussten laut dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) Hunderttausende Tiere notgeschlachtet werden. Die Tierseuche ist mittlerweile zwar das ganze Jahr über gegenwärtig, jedoch verbreitet sich das Virus jedes Jahr zur Zeit des Vogelzugs verstärkt. Dieses Jahr trifft es vermehrt Wildvögel, besonders Kraniche. Warum gerade die Kraniche diesen Herbst so betroffen sind, weiß ZEIT-Wissenschaftsredakteurin Claudia Vallentin. Und sonst so: Das Dosenpfand feiert 25-jähriges Jubiläum. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Waffenruhe in Gaza: Jetzt zeigen sich die Lücken des Friedensplans Hamas: Der Terror geht weiter Blockade des Gazastreifens: IGH sieht Israel zu Grundversorgung von Menschen in Gaza verpflichtet US-Außenminister in Israel: Rubio: Israel muss sich mit Gaza-Friedenstruppe wohlfühlen H5N1-Virus: Der Tod kommt aus der Luft Vogelgrippe in Deutschland: Hunderttausende Geflügelnutztiere wegen Vogelgrippe getötet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Was ist an den Spionagevorwürfen gegen die AfD dran?
24.10.2025 · 11 Min.
In Thüringen hat die AfD zuletzt rund 40 parlamentarische Anfragen gestellt, etwa zu Themen wie Drohnenabwehr oder Wasserversorgung. Solche Anfragen sind ein übliches parlamentarisches Instrument, mit dem insbesondere die Opposition die Arbeit der Regierung hinterfragen und kontrollieren kann. Thüringens Innenminister Georg Maier äußert jedoch Bedenken angesichts der Häufigkeit und inhaltlichen Ausrichtung dieser Anfragen. Er vermutet, dass die AfD das parlamentarische Fragerecht missbrauche, um "gezielt unsere kritische Infrastruktur auszuforschen". Er unterstellt der AfD gezielte Spionage für den Kreml. Was an den Vorwürfen dran ist und wie die AfD darauf reagiert, weiß Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT. "Wir haben ein massives Drogenproblem in Deutschland", warnte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt heute gemeinsam mit Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), auf der Konferenz zu den Lagebildern der Drogen- und organisierten Kriminalität. Nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat jeder zehnte Mensch in Deutschland ein Suchtproblem. Problematisch sei dabei die starke Ausbreitung von Crack und synthetischen Opioiden wie Fentanyl. Besorgniserregend sei auch, dass organisierte Kriminalität als Dienstleistung angeboten werde und dafür vermehrt Kinder und Jugendliche rekrutiert würden. Trotz Teillegalisierung mache Cannabis den größten Anteil an allen Rauschgiftdelikten aus. Dobrindt bezeichnet das Gesetz deshalb auch als "richtiges Scheißgesetz", denn es öffne kriminellem Drogenhandel "Tür und Tor". Außerdem im Update: Außenminister Johann Wadephul hat seine für zwei Tage geplante China-Reise kurzfristig abgesagt. Als Grund nannte das Auswärtige Amt, dass China keine weiteren Gesprächstermine bestätigt habe. Dabei, sagte eine Sprecherin, gäbe es gerade jetzt wichtigen Gesprächsbedarf – etwa zur Zusammenarbeit Chinas mit Russland und zu den wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Was noch? Ey Friedrich! – Eko Freshs Ansage an den Bundeskanzler Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: AfD-Spionageverdacht: Unterwegs im Auftrag fremder Mächte? AfD in Thüringen: Thüringens Innenminister wirft AfD Ausforschung von Infrastruktur vor AfD-Verbot: Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg Rechsextremismus: Einstufung der AfD als rechtsextremer Verdachtsfall ist rechtskräftig BKA-Lagebilder: Organisierte Kriminalität bleibt in Deutschland auf hohem Niveau Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen: Jeder Zehnte hat ein Suchtproblem Cannabislegalisierung: Der Kulturkampf ums Kiffen fällt aus Cannabislegalisierung: Deutschland braucht mehr legales Gras Außenminister: Johann Wadephul sagt Chinareise kurzfristig ab China und Russland: Russland ist für China ein Juniorpartner – und auch ein Problem Exportkontrollen aus China: "Irgendwann stehen die Bänder in Deutschland still" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Kleine Chips, große Probleme
24.10.2025 · 12 Min.
Die Autoindustrie steht möglicherweise vor der nächsten Krise. Der weltgrößte Anbieter einfacher Halbleiter, Nexperia, kann derzeit nicht genügend Chips liefern. Nachdem die niederländische Regierung den Hersteller unter ihre Kontrolle gestellt hatte – zuvor war Nexperia Teil eines chinesischen Konzerns –, stoppte China die Ausfuhr bestimmter Chip-Komponenten. Das hat gravierende Folgen vor allem für europäische Autobauer, denn: Viele der betroffenen Bauteile werden in Steuergeräten und Batteriesystemen eingesetzt. Im Gespräch erklärt Marc Widmann aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT was die Chip-Knappheit mit dem Handelskonflikt zwischen China und den USA zu tun hat und welche Auswege deutsche Autobauer wie VW derzeit suchen. Wenn Frauen gezielt aufgrund ihres Geschlechts getötet werden, spricht man von einem Femizid. Meistens sind die Täter Partner oder Ex-Partner. Im Jahr 2024 alleine wurden laut ZEIT-Recherchen 104 Frauen von ihren (Ex-)Partnern getötet. Doch es gibt Beispiele, die zeigen, dass sich etwas ändern lässt: In Spanien ist die Zahl der getöteten Frauen seit 2004 um rund ein Drittel gesunken – von 72 Fällen damals auf 48 im Jahr 2024. Wie hat das Land das geschafft? Welche politischen Maßnahmen, Schutzkonzepte und gesellschaftlichen Veränderungen haben dazu beigetragen? Darum geht es im Gespräch mit Salome Müller, die zu dem Thema recherchiert hat. Und sonst so? Die Macht des Staunens Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger, Hannah Grünewald Mitarbeit: Lisa Pausch, Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nexperia-Halbleiter: VW will drohenden Lieferausfall mit neuem Lieferanten abwenden Kfz-Gewerbe: Verband warnt vor Krise in der Autoindustrie durch fehlende Halbleiter Nexperia: Einfache Chips, riesiges Chaos Tötungsdelikte gegen Frauen 2024: Und dann malt er ein Herz mit ihrem Blut ans Fenster Femizide: Eine Fessel, die Frauen rettet Femizide und Popkultur: Aber ist das nicht auch irgendwie süß? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Können Trumps Sanktionen Putin stoppen?
23.10.2025 · 10 Min.
Um ihre Forderungen an Russland nach einem Waffenstillstand im Krieg gegen die Ukraine zu unterstreichen, haben die USA Sanktionen gegen zwei der größten russischen Ölkonzerne, Rosneft und Lukoil, verhängt. Scott Bessent, der US-Finanzminister, begründete in einer Mitteilung die Entscheidung mit Putins Weigerung, den "sinnlosen Krieg" zu beenden. Noch vor dem am heutigen Donnerstag stattfindenden EU-Gipfel einigten sich die EU-Staaten darauf, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen. Lässt sich Putin durch wirtschaftlichen Druck stoppen? Seine Einschätzung dazu teilt der Russland-Experte der ZEIT, Maxim Kireev. In Budapest haben am heutigen Donnerstag anlässlich des ungarischen Nationalfeiertags Tausende Menschen demonstriert. Für die Demonstration hatte Péter Magyar mobilisiert. Der 44-Jährige ist der Spitzenkandidat der liberal-konservativen Tisza-Partei für die ungarischen Parlamentswahlen im kommenden Jahr. In Umfragen liegt er aktuell vor Orbán. Wie realistisch ein Wahlsieg Magyars im Frühjahr ist, ordnet der Auslandskorrespondent der ZEIT, Ulrich Ladurner, ein. Außerdem im Update: Die 169. Steuerschätzung hat nach Angaben des Finanzministeriums ergeben, dass bis 2029 33,6 Milliarden Euro mehr in die öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen fließen sollen als bisher angenommen. Von dieser Steigerung profitieren allerdings vor allem Länder und Kommunen, der Bund dahingegen wohl kaum. Und sonst so? Die ChatGPT-Prompts der Profis. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald, Ole Pflüger Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: USA sanktionieren Russlands größte Ölkonzerne EU und Russland: EU-Staaten einigen sich auf neues Sanktionspaket gegen Russland Péter Magyar: Orbáns ärgster Feind Viktor Orbán: Ministerpräsident von Ungarn Haushalt: So kommt die Steuerschätzung zustande Steuern: Steuerschätzer erwarten bis 2029 kaum Mehreinnahmen für den Bund Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie hält die SPD es mit der AfD?
23.10.2025 · 13 Min.
Im Ringen der Union um ihr Verhältnis zur AfD besteht die SPD weiterhin auf einer klaren Abgrenzung. SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil sagte, dies sei „eine Eintrittsbedingung in die Bundesregierung“ gewesen. Am Montag sprach jedoch Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke davon, eine Zusammenarbeit mit der AfD sei denkbar, wenn diese sämtliche Extremisten rauswerfe. Wie passen die Positionen zusammen? Diese und weitere Fragen beantwortet Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT. Mit dem Waffenstillstand im Gazastreifen wird auch die Zerstörung dort immer stärker sichtbar. Der Schwiegersohn des US-Präsidenten Trump, Jared Kushner, sagte nach einem Besuch sogar: „Es sah aus, als hätte eine Atombombe eingeschlagen.“ Eine Analyse der ARD hat nun ergeben, dass in Gaza-Stadt etwa 85 Prozent aller Gebäude beschädigt sind. Wer die Koordination des Wiederaufbaus übernimmt und woran es derweil am meisten fehlt, weiß Quynh Trần. Sie berichtet für die ZEIT aus Israel. Und sonst so? Mücken können überwintern. Verdammt … Außerdem: Sehen Sie die Hosts der ZEIT-Podcasts live im ZEIT Podcast Club Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Benjamin Probst und Kai Schnier Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: SPD-Politikerin: Sie hat Angst – aber vertreiben lässt sie sich nicht CDU und AfD: Auf der Mauer, auf der Lauer Hamas: Der Terror geht weiter Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Warum sich Trump und Putin erst mal nicht treffen
22.10.2025 · 8 Min.
Das geplante Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin, bei dem weitere Gespräche über ein mögliches Ende des Ukrainekriegs geführt werden sollten, findet nun doch nicht statt. Trump sagte, er wolle "keine Zeit verschwenden" und werde "sehen, was passiert". Wieso ist das Treffen geplatzt? Und beharrt Putin auf seinen Maximalforderungen? Diese und weitere Fragen beantwortet Maxim Kireev, Politikredakteur der ZEIT und Experte für Osteuropa. Der Präsident des Reservistenverbands der Bundeswehr, Patrick Sensburg, geht im Kriegsfall von etwa 1.000 getöteten oder verwundeten Soldaten aus. Diese müssten dann durch Reservisten ersetzt werden, von denen es aktuell aber viel zu wenig gebe. Sensburg spricht sich daher für eine Wehrpflicht aus. Außerdem im Podcast: Das Europäische Parlament hat den Sacharow-Preis für Menschenrechte dieses Jahr an zwei inhaftierte Journalisten aus Osteuropa verliehen. Und sonst so? Update zum Kunstraub im Pariser Louvre Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Verhandlungen im Ukrainekrieg: Es wäre im Interesse beider Länder, zu verhandeln Menschenrechtspreis: EU-Parlament verleiht Sacharow-Preis an inhaftierte Journalisten Wehrpflicht: Wer töten will, muss sterben können Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Ist der Stillstand in den USA Strategie?
22.10.2025 · 12 Min.
Bereits seit Anfang Oktober herrscht in den USA eine Haushaltssperre. Weil sich Republikaner und Demokraten nicht auf einen Übergangshaushalt einigen können, sind in einem sogenannten Shutdown etwa 750.000 Mitarbeiter der Bundesbehörden zeitweise entlassen worden. Erstmals ist davon auch die Behörde für Atomwaffensicherheit betroffen. Wieso sich die Parteien blockieren und was für Folgen der Shutdown hat, weiß Heike Buchter. Sie ist Korrespondentin der ZEIT in den USA. Russland hat das Eindringen seiner Drohnen auf polnisches Gebiet Anfang September für Desinformationskampagnen genutzt. Über verschiedene Webseiten und Social-Media-Kanäle wurde dem Westen Kriegstreiberei vorgeworfen, die Herkunft der Drohnen infrage gestellt und Skepsis gegenüber der polnischen Regierung gesät. Wie funktionieren die Kampagnen? Und wie kann sich Deutschland davor schützen? Diese und weitere Fragen beantwortet Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT. Und sonst so? Mit der Ersthelfer-App schneller als der Notarzt sein und Leben retten. Moderation und Produktion: Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst und Kai Schnier Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Haushaltsstreit in den USA: Sie sollen den Schmerz spüren Bisherige US-Shutdowns: Wenn in Washington, D. C. nichts mehr geht Russische Propaganda: Wie Russland Desinformation zu Drohnenflügen über Polen streute Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Eine rechte Frau für Japan
21.10.2025 · 11 Min.
Die 64-jährige Sanae Takaichi von der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) ist die erste Frau, die eine Regierung Japans anführt. Sie gilt als nationalistische Hardlinerin. Ihre Amtszeit dürfte fragil werden, wirtschaftlich und politisch: Ihre Koalition verfügt über keine eigene Mehrheit. Wann brechen die Risse in der Koalition auf? Und wohin führt Takaichi Japan? Diese und weitere Fragen beantwortet Felix Lill, der für die ZEIT aus Asien berichtet. Die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, mehr Gaskraftwerke in Deutschland zu bauen, stehen auf der Kippe. Die Ministerin will mit dem Bau mehrerer Gaskraftwerke einer sogenannten Dunkelflaute vorbeugen. Aber bei der EU-Kommission liegt eine Beschwerde vor. Der Bau sei in der Größenordnung gar nicht notwendig, die Bundesregierung würde den Wettbewerb verzerren und alte Energien bevorzugen. Wie viel Strom Deutschland im Ernstfall wirklich bräuchte und ob Reiches Pläne von der EU gekippt werden könnten, weiß Marc Widmann, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy hat seine Haftstrafe angetreten. Ein Gericht hatte ihn wegen illegaler Wahlkampffinanzierung durch den ehemaligen libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi zu fünf Jahren Haft verurteilt. Und sonst so? Ein kleines schwedisches Dorf ist Fußballmeister geworden. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Hannah Grünewald und Pia Rauschenberger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern Weitere Links zur Folge: Wirtschaftsministerin: Reiches Kampf um Gaskraftwerke Katherina Reiche: Bremst sie die Energiewende? Japan unter Sanae Takaichi: Eine Frau an der Macht – und das Land rückt weit nach rechts Japan: Trump auf Japanisch Korruption in Frankreich: Nach Urteilen geraten oft die Richter unter Druck, nicht die Täter Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Verliert die Ukraine den Donbass?
21.10.2025 · 12 Min.
US-Präsident Donald Trump hat im Ukrainekrieg einen Waffenstillstand entlang der aktuellen Front vorgeschlagen. Die Donbass-Region im Osten der Ukraine solle dafür "zerschnitten“ werden, sagte er im Gespräch mit Journalisten. Trump hat seinen Kurs im Ukrainekrieg damit erneut geändert. Wieso ist Trump von seinem Kurs gegen Putin abgekommen? Und was würde es für die Ukraine bedeuten, die Donbass-Region teilweise aufzugeben? Diese und weitere Fragen beantwortet Maxim Kireev, Politikredakteur der ZEIT. Einbrecher haben aus dem Louvre-Museum in Paris mehrere Schmuckstücke aus der Sammlung Napoleons entfernt. Darunter von Diamanten übersäte Halsketten und Ohrringe sowie eine Brosche und eine Tiara. Die mutmaßlich vier Täter gelangten mit einer Hebebühne auf einen Balkon im ersten Stock des Louvre, brachen das Fenster auf und flohen auf Motorrollern. Was die Polizei schon herausgefunden hat und warum der Kunstraub so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, weiß Tobias Timm, Autor im Feuilleton der ZEIT. Und sonst so? Der erste Podcastclub der ZEIT: am 1. November live in Berlin Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern Weitere Links zur Folge: Geopolitik: Alarmstufe Grau Raub im Louvre: Ein Schock für Paris Kunstdiebstahl: Unser Krimi im Louvre Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: CDU und AfD – Freund oder Feind?
20.10.2025 · 9 Min.
Nach der Klausurtagung des CDU-Präsidiums hat Bundeskanzler Friedrich Merz am heutigen Montagvormittag auf einer Pressekonferenz die Abgrenzung seiner Partei von der AfD betont. Mit Blick auf die im kommenden Jahr anstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt sagte Merz: "Wahrscheinlich ist bei diesen Wahlen die AfD unser Hauptgegner." CDU und AfD hätten grundsätzlich verschiedene politische Überzeugungen. Die Rechtsaußen-Partei sei an Lösungen nicht interessiert, sondern wolle spalten und ausgrenzen, ergänzte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann. In der vergangenen Woche hatten mehrere aktive und ehemalige Unionspolitiker den Unvereinbarkeitsentschluss von 2018 infrage gestellt und für eine Öffnung zur AfD plädiert. Um der AfD den Nährboden zu entziehen, will die Bundesregierung nun Probleme lösen – aber welche? Das erklärt ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau. Wegen der Bedrohung durch Russland wollen Deutschland und Island militärisch enger zusammenarbeiten. Verteidigungsminister Boris Pistorius war dafür heute in Reykjavík und wurde vom Nato-Partner mit offenen Armen empfangen. Beide Länder unterzeichneten eine Absichtserklärung, die eine engere Kooperation vorsieht: So soll die Bundeswehr künftig einen Stützpunkt für ihre Schiffe und U-Boote auf Island bekommen. Auch deutsche Aufklärungsflugzeuge könnten dort stationiert werden. Zudem wollen beide Staaten ihre Zusammenarbeit bei der Cyberabwehr ausbauen. Island sei als Tor zur Arktis in einer geografisch wichtigen Position, sagte Pistorius. Im Gespräch erklärt Peter Dausend aus dem Hauptstadtbüro der ZEIT, was in Island genau besprochen wurde und wohin es für Boris Pistorius als Nächstes geht. Außerdem im Update: Durch Serverausfälle bei Amazon Web Services am Montagmorgen und -vormittag hat es weltweit große Internetprobleme gegeben. Diese sollen dem Unternehmen zufolge nun weitestgehend behoben sein. An einer vollständigen Behebung des Problems werde weiterhin gearbeitet. Und sonst so? Uraltdino in Argentinien ausgebuddelt. Außerdem: Für ein Was-jetzt?-Spezial suchen wir nach jungen Menschen, die für die Wehrpflicht sind und sich vorstellen könnten, Deutschland zu dienen. Schicken Sie uns doch gerne eine kurze Sprachnachricht an unsere neue WhatsApp-Nummer: +49 152 581 816 15. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Mounia Meiborg, Moses Fendel Mitarbeit: Maximilian Renzikowski, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: CDU-Klausur: "Wahrscheinlich ist bei diesen Wahlen die AfD unser Hauptgegner" Umgang mit der AfD: Mal wieder wackelt die Brandmauer CDU-Politiker: Der schwarz-blaue Sehnsuchtssatz Nato: Deutschland und Island vereinbaren engere Militärkooperation Russland und die Nato: Wenn Deutschland als Drehscheibe zur Zielscheibe wird Nato-Militärübung: Nato-Staaten beginnen jährliche Atomverteidigungsübung Serverprobleme bei AWS: Amazon Web Services gibt Entwarnung bei Cloud-Störung Cloud-Störung: Weltweite Störungen bei Onlinediensten wegen Amazon-Serverproblemen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Eine Waffenruhe von kurzer Dauer
20.10.2025 · 12 Min.
Nach etwas über einer Woche könnte die Waffenruhe zwischen Israel und Gaza schon wieder am Ende sein. Laut Israels Armee hat die Hamas mehrmals Soldaten angegriffen. Daraufhin habe Israel mehrere Luftangriffe im Süden des Gazastreifens gestartet. Die Hamas bestreitet die Vorwürfe bislang. Seit Tagen beschuldigen sich beide Seiten, die Waffenruhe nicht einzuhalten. Das US-Außenministerium hatte bereits im Vorfeld vor einem Bruch der Waffenruhe durch die Hamas gewarnt, was die Terrororganisation jedoch bestreitet. Steffi Hentschke, Nahostkorrespondentin für die ZEIT, ordnet im Podcast ein, was dieser Bruch für das Fortbestehen einer Waffenruhe bedeutet und wie die Vermittlerstaaten, vor allem die USA, auf die Vorfälle blicken. Immer mehr Menschen in Deutschland fühlen sich depressiv. Doch in der Bevölkerung zeigen sich je nach Einkommen und Bildungsstand Unterschiede: Menschen mit geringerem Einkommen und niedrigerem Schulabschluss berichten häufiger von depressiven Symptomen. Bei Menschen mit niedrigem Einkommen leiden 33 Prozent unter depressiven Gefühlen, während es bei Menschen mit hohem Einkommen nur acht Prozent sind. Das fand ein Forschungsteam des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Berliner Charité in einer Studie heraus. Armut erhöht das Risiko, an einer Depression zu erkranken, um das Dreifache. Denn Menschen in Armut leben häufiger unter prekären Umständen, und viele können sich etwa eine vollwertige Mahlzeit alle zwei Tage nicht leisten. Wie genau Armut und mentale Gesundheit zusammenhängen und warum das Thema auch für die Politik wichtig ist, analysiert Anaïs Kaluza aus dem Gesundheitsressort der ZEIT. Und sonst so: Die Ampel der Zukunft – mit vier Farben für autonome Fahrzeuge Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcast-Hosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Gazakrieg: Israel wirft Hamas Bruch von Waffenruhe vor und greift Gaza an Liveblog: Krieg in Gaza: Hamas bestreitet Verantwortung für Angriffe auf israelische Soldaten Gazakrieg: Trump droht der Hamas mit tödlichem Einsatz Psychische Gesundheit: Psychisch belasteter denn je Psychische Gesundheit in Krisen: "Menschen überschätzen, wie glücklich Reichtum macht" Grundsicherung: Zwei Paar Schuhe sind für viele Bürgergeldempfänger Luxus Armuts- und Reichtumsbericht: Immerschlimmeritis Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Die USA protestieren gegen ihren "Möchtegern-König"
19.10.2025 · 15 Min.
In den USA haben am gestrigen Samstag landesweit mehr als 2.600 Protestaktionen stattgefunden. Unter dem Motto "No Kings" gingen Millionen Menschen gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump auf die Straße. Schon im Juni hatten viele Bürgerinnen und Bürger gegen Autoritarismus und die Militarisierung der Demokratie demonstriert. Auslöser für die Proteste gibt es etliche: Trump weitet den Einsatz der Nationalgarde beständig auf weitere Städte aus, er schränkt die Pressefreiheit ein, ist verantwortlich für die Entlassung von Tausenden Angestellten des Bildungsministeriums und will Universitäten in ihrer Wissenschaftsfreiheit einschränken. Auch in der Hauptstadt Washington, D. C. haben gestern Menschen demonstriert. Wie war die Stimmung auf den Straßen, und wer sind die Menschen, die sich gegen Trump auflehnen? In Bolivien wählen die Menschen am heutigen Sonntag einen neuen Präsidenten. Im ersten Wahlgang im August erreichte kein Kandidat die absolute Mehrheit. Fest steht aber schon jetzt: Der neue Präsident wird ein rechtskonservativer sein. Die Entscheidung wird in einer Stichwahl zwischen dem christlich-demokratischen Senator Rodrigo Paz und dem konservativen Kandidaten Jorge Quiroga Ramírez fallen. Nach knapp zwei Jahrzehnten linker Regierungen zeichnet sich also ein politischer Kurswechsel ab. Bolivien ist nicht das einzige lateinamerikanische Land, das im Moment nach rechts rückt. Die "rosa Welle", der Aufschwung der Linken in Lateinamerika zu Beginn des Jahrtausends, scheint endgültig vorbei zu sein – etwa in Argentinien, Paraguay und Ecuador. Welche Gründe es für diesen Trend gibt, erklärt Alexandra Endres, Lateinamerikaexpertin der ZEIT. Und sonst so: Die 77. Frankfurter Buchmesse geht zu Ende Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Victoria Kempter, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcast-Hosts neu kennen, und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: "No Kings"-Proteste: Veranstalter rechnen mit Millionen Menschen bei Protesten gegen Trump USA: Landesweite Massenproteste gegen Donald Trump Portland: "Die Leute werden von ICE aus ihren Autos gezerrt" Medien in den USA: Sie liegen ihm zu Füßen US-Regierung: Gericht erlaubt weitere Entlassungen im US-Bildungsministerium Universitäten in den USA: Angriff auf den Geist Bolivien: Mitte-rechts-Kandidat gewinnt überraschend erste Wahlrunde in Bolivien Bolivien: Der Dschungelkönig Lateinamerika: Was ist los in Lateinamerika? Javier Milei: Der Feind seines Staates Südamerika: Konservativer Santiago Peña gewinnt Wahl in Paraguay Quito: Ecuadors Wahlrat erklärt Noboa zum Sieger der Präsidentschaftswahl Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial "Der Wahlkreis": Warum so viele Regierungen in Europa wackeln
18.10.2025 · 65 Min.
Überall in Europa klammern sich Regierungen derzeit an fragile Mehrheiten, sind Staatschefs gelähmt von Uneinigkeit in der eigenen Partei oder dem Widerstand der Opposition. Bündnisse fallen lange vor dem eigentlichen Wahltermin in sich zusammen. Jeder Staat hat seine eigene Geschichte, sein eigenes politisches System – und doch gibt es Probleme, mit denen alle gerade zu kämpfen haben. Aber wie kommt es dazu? Was steckt hinter der politischen Instabilität? Und warum ist das Regieren in Europa derzeit so verdammt schwierig? In der neuen Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" diskutieren Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch über die politische Dauerkrise auf dem Kontinent und die neue Kluft, die die Gesellschaften trennt. Warum schauen linke Eliten mit Scham auf ihre Wähler und warum profitieren gerade nur die rechten Parteien von der Globalisierung? Shownotes: Christophe Guilluy über Metropolia und Périphéria Die neue Strategie der Labour Party Und hier noch mal ausbuchstabiert zum Parteitag Didier Eribon – "Rückkehr nach Reims" "Von Mitterand zu Macron" Aufsatz von Piketty et al. Sehr lesenswerter Kommentar zu Piketty Oxford-Politologe Ben Ansell zu Labours Midlife-Crisis – insgesamt ein sehr lesenswerter Substack! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Warum die USA den Konflikt mit Venezuela suchen
18.10.2025 · 13 Min.
US-Präsident Donald Trump inszeniert sich zurzeit als Friedensstifter. Dabei droht er Venezuela seit Wochen und beschwört eine militärische Eskalation herauf. Er hat der CIA seine Erlaubnis erteilt, “verdeckte Operationen” durchzuführen. Offiziell will die US-Regierung Drogenschmuggel bekämpfen, doch immer mehr Hinweise deuten auf eine militärische Konfrontation hin. Was hinter den Operationen der CIA steckt, ob der amerikanische Geheimdienst Maduro wirklich stürzen soll und ob Trumps Vorgehen in Venezuela die republikanische Partei spaltet, beantwortet Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT. Diese Woche haben einige Unions-Politiker einen normaleren Umgang mit der AfD gefordert. Unter ihnen sind der frühere CDU-Generalsekretär Peter Tauber und Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Zustimmung erhielten sie auch von Parteimitgliedern aus Sachsen, Brandenburg und Thüringen. Noch im Februar verkündete Bundeskanzler Friedrich Merz, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben werde. Was hat sich jetzt geändert? Fabian Reinbold aus dem Politikressort der ZEIT analysiert die aktuellen Entwicklungen. Und sonst so: 1,6 Millionen neue Bäume für den Thüringer Wald Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Hamas-Geiseln: Der lange Weg nach Hause Waffenstillstand in Gaza: Hoffnung – dank Trump? Venezuela: Auf dem Weg in eine militärische Eskalation Venezuela: Trump erlaubt CIA verdeckte Einsätze in Venezuela Drogenschmuggel: Warum die tödlichen US-Angriffe in der Karibik hochproblematisch sind Drogenschmuggel: US-Angriff vor Venezuela soll kolumbianisches Boot getroffen haben Venezuela: USA verdoppeln Belohnung für Festnahme von Nicolás Maduro Brandmauer-Debatte: Ostdeutsche CDU-Politiker wollen Umgang mit AfD normalisieren Brandmauer: Tauber und zu Guttenberg fordern Normalisierung im Umgang mit der AfD CDU-Chef: Friedrich Merz schließt Zusammenarbeit mit AfD erneut aus Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Ein Dämpfer für die Ukraine
17.10.2025 · 11 Min.
Nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Freitag ist schon das nächste Treffen rund um den Ukrainekrieg geplant: dieses Mal zwischen Trump und Russlands Präsidenten Wladimir Putin in Budapest. Für die Ukraine bedeutet die Verabredung nichts Gutes, sagt Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT. So könnte sich die Hoffnung der Ukraine auf den US-Marschflugkörper Tomahawk zerschlagen haben. Außenminister Johann Wadephul ist für seinen Antrittsbesuch in die Türkei gereist. Sein Ziel: die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel wieder verbessern. Außerdem will er die Türkei bewegen, ihren Einfluss auf die Hamas zu nutzen, um den Friedensplan im Gazastreifen am Laufen zu halten. Waren die Gespräche erfolgreich? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, hat Wadephul auf seiner Reise begleitet. Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder hat im Untersuchungsausschuss des Schweriner Landtags zur Gaspipeline Nord Stream 2 ausgesagt. Er verteidigte den Bau der Pipeline. Der Untersuchungsausschuss klärt vor allem die Vorgänge rund um die Klimaschutzstiftung Mecklenburg-Vorpommern, mit der Sanktionen der USA umgangen wurden. Wie Schröder sich im Untersuchungsausschuss verteidigt hat und wie es um die Aufarbeitung allgemein steht, weiß Ferdinand Otto, Politikredakteur der ZEIT. Und sonst so? Der Vorlese-Friseur: Beim Haarschnitt das Lesen lernen. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Treffen zwischen Putin und Trump: Das war es dann wohl mit den Tomahawks Russische Ölwirtschaft: Jetzt kommt die Vergeltung Gazafriedensverhandlungen: Erdoğan sitzt jetzt in der ersten Reihe Gerhard Schröder: Video-Schelte nach Schwerin Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Drittes Treffen, neue Waffen? Selenskyj im Weißen Haus
17.10.2025 · 12 Min.
In Washington, D. C. will sich US-Präsident Donald Trump am heutigen Freitag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen. Sprechen dürften die beiden über eine mögliche Lieferung von weitreichenden Tomahawk-Marschflugkörpern, wie ein hochrangiger ukrainischer Beamter der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Außerdem soll es um die Lieferung von Patriot-Luftverteidigungssystemen gehen. Am vergangenen Sonntag hatte Trump über eine Lieferung der Tomahawk-Marschflugkörper an die Ukraine spekuliert. Sollte der russische Machthaber Wladimir Putin die Angriffe auf die Ukraine nicht einstellen, könne er mit der Lieferung der Marschflugkörper drohen, sagte Trump. Was Selenskyj von seinem Treffen mit Trump erwarten kann, ordnet der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann, ein. Die von Donald Trump und mehreren arabischen Staaten vermittelte Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas ist zwar fragil, hält aber bisher zumindest weitgehend. Die erste Phase des 20-Punkte-Plans sieht vor, dass die Hamas alle Geiseln an Israel übergibt. Am Montag wurden zwar alle 20 lebenden Geiseln freigelassen, doch ein zentraler Punkt des Abkommens bleibt aus Israels Sicht unerfüllt: die Übergabe der sterblichen Überreste von 28 toten Geiseln. Bislang wurden nur neun Leichen übergeben, 19 weitere befinden sich noch in Gaza. Laut Hamas ist ihre Bergung nur schwer möglich – angeblich, weil die Bergung aus den Trümmern zerstörter Gebäude schwierig ist. Israel will das nicht hinnehmen und droht mit einer Wiederaufnahme der Kämpfe. Steffi Hentschke berichtet für DIE ZEIT aus Israel und erklärt, wie die Suche nach den toten Geiseln verläuft und warum sie aus ihrer Sicht ein stabilisierendes Moment für die Waffenruhe sein kann. Und sonst so? Mit Leergut zum Führerschein – und vielleicht sogar zum ersten eigenen Auto Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Maximilian Renzikowski, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Krieg gegen die Ukraine: Gespräch zu möglicher Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern Donald Trump: Der 47. US-Präsident Andrij Melnyk: "Ich muss diesen Laden aufmischen" Waffenruheabkommen: Israel droht Hamas mit Wiederaufnahme der Kämpfe im Gazastreifen Gazakrieg: Israel und Hamas einigen sich auf erste Phase des US-Friedensplans Leben in Gaza: Aber welche Zukunft? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Macht die Digitalisierung den Führerschein billiger?
16.10.2025 · 12 Min.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) will den Führerschein in Deutschland wieder günstiger machen und plant dazu eine Reform der Fahrschulausbildung. Ziel ist es, die Fahrerlaubnis bezahlbarer zu machen, aber weiterhin hohe Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Vorgeschlagen werden vor allem eine digitalere und kompaktere Ausbildung. Warum der Führerschein so teuer geworden ist und was die Reform bringen könnte, fasst Jonas Schulze-Pals aus dem Wirtschaftsressort zusammen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat heute in seiner Regierungserklärung die Bedeutung einer starken europäischen Verteidigung betont. Er will die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas machen und die Verteidigungsfähigkeit der EU rasch ausbauen. Militärische Stärke sei eine zentrale Voraussetzung für Frieden in Europa, sagte Merz. Die aktuellen Streitpunkte in der Koalition – der Widerstand junger Unionsabgeordneter gegen die Rentenreform und das Chaos um die Wehrdienstreform in der SPD – sprach Merz im Bundestag aber kaum an. Wie ist das zu deuten? Fabian Reinbold, innenpolitischer Korrespondent der ZEIT ordnet ein. Außerdem im Update: In den USA gibt es neuen Streit zwischen der Trump-Regierung und den Medien: Fast alle Pentagon-Korrespondenten haben nachts ihre Büros geräumt und symbolisch sogar Möbel aus dem Gebäude getragen. Hintergrund sind neue Regeln, nach denen Journalistinnen und Journalisten das Pentagon verlassen müssen, wenn sie ohne Freigabe des Verteidigungsministers berichten. Selbst der konservative, Trump-nahe Sender FOX NEWS hat sich dem Protest angeschlossen. Und sonst so? Einfach mal miteinander reden: Das Plaudernetz Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Lernen Sie unsere Podcasthosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern. Weitere Links zur Folge: Angst vor der Fahrprüfung: "Ich habe 10.000 Euro in den Führerschein gesteckt" Führerschein: Bundesverkehrsminister Schnieder will Kosten für Führerschein senken Regierungserklärung von Friedrich Merz: Das klärt ihr mal schön selbst Pressefreiheit: Journalisten verlassen Pentagon wegen neuer Berichterstattungsregeln Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Waffenruhe in Gaza, aber die Not bleibt
16.10.2025 · 13 Min.
Nach zwei Jahren Krieg und weitverbreitetem Hunger gibt die neue Waffenruhe im Gazastreifen Hoffnung auf eine Verbesserung der humanitären Lage. Viele Menschen kehren erstmals zu ihren Häusern zurück, doch viele Gebäude sind zerstört. Nach Schätzungen der UN müssen mehr als 55 Millionen Tonnen Schutt entfernt werden. Trotz der Freilassung aller überlebenden Geiseln kündigte die Hamas an, den Kampf gegen Israel fortzusetzen. Gleichzeitig sollen Gespräche über eine zweite Phase des Friedensplans die Waffenruhe stabilisieren. Wie dabei die humanitäre Lage im Gazastreifen aussieht, ordnet Sandra Lorenz, Pressesprecherin der Johanniter Auslandshilfe, ein. Exklusive Berechnungen der ZEIT zeigen, dass die Videoplattform TikTok bei der Bundestagswahl 2025 spürbaren Einfluss auf das Wahlverhalten hatte. Besonders die AfD und die Linke profitierten deutlich von ihrer Präsenz auf der Plattform. Dagegen verloren Union, Grüne und auch die SPD bei TikTok-Nutzern an Zuspruch. Grundlage der Untersuchung sind Daten der German Longitudinal Election Study (GLES). Warum besonders AfD und Linke über TikTok so erfolgreich mobilisieren konnten, analysiert Christian Endt, stellvertretender Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung der ZEIT. Und sonst so? Rekordniederlage mit Haltung Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Krieg in Gaza: Die beste schlechte Chance Nahost: Millionen Tonnen Schutt in Gaza – Hamas will weiterkämpfen Gazastreifen: Freilassung der noch lebenden israelischen Geiseln hat begonnen Gazaabkommen: Trump deutet vorübergehendes Sicherheitsmandat für Hamas in Gaza an Gazastreifen: Das erste Mal seit Monaten: Durchatmen Soziale Medien: Wie TikTok die Stimmen von Hunderttausenden Wählern beeinflusst hat Social Media: TikTok, der politische Brutkasten Bundestagswahl 2025: Alle Ergebnisse aus den Wahlkreisen ZDF-"Politbarometer": AfD erreicht Höchstwert und liegt erstmals mit der Union gleichauf ZDF-"Politbarometer": Linke wäre laut neuer Umfrage im Bundestag – BSW nicht Wahlverhalten junger Menschen: "Junge Menschen tolerieren eher Falschinformationen auf Social Media" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie der Wehrdienstkompromiss doch noch platzte
15.10.2025 · 11 Min.
Anders als zunächst berichtet, ist die Einigung der schwarz-roten Koalition auf eine Reform des Wehrdienstes am Dienstagabend im letzten Moment gescheitert. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) lehnte den Entwurf auf Druck der SPD-Fraktion im Bundestag im letzten Moment ab. Trotz des Streits will die Koalition den Gesetzentwurf nun im Bundestag beraten. Wie der Deal scheiterte und wie es mit dem Gesetzentwurf weitergeht, ordnet Lisa Caspari, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat Sparvorschläge vorgelegt, um Beitragserhöhungen in der gesetzlichen Krankenversicherung zum Jahreswechsel zu verhindern. Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT, analysiert die Pläne der Gesundheitsministerin. Außerdem im Update: Der österreichische Investor René Benko ist vom Landesgericht Innsbruck wegen Schädigung seiner Gläubiger zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Und sonst so? Berühmte Ratte in Beton ist wahrscheinlich ein Eichhörnchen. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Wehrpflicht: Union und SPD einigen sich laut Medien auf Losverfahren bei Wehrdienst Wehrdienst: Auf Los geht's nicht los Wehrdienstgesetz: Norbert Röttgen wirft Boris Pistorius "destruktives Verhalten" vor Modell der Wehrpflicht: Warum eine Wehrpflicht mit Zwang nicht die Probleme löst Wehrpflicht: Welcher Wehrdienst soll es denn sein? Gesetzliche Krankenkassen: Gesundheitsministerin Warken will Krankenkassenbeiträge stabilisieren Sparvorschläge von Nina Warken: Sie hat sich bemüht Gesetzliche Krankenversicherung: Ausgaben der Krankenkassen im ersten Halbjahr deutlich gestiegen Medikamentenpreise: Warum kostet das Medikament so viel? Österreich: René Benko in erstem Prozess zu zwei Jahren Haft verurteilt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Rentenstreit: Jung gegen Alt im Bundestag
15.10.2025 · 12 Min.
Bei der Unterzeichnung des Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas haben sich vor allem die USA und arabische Länder gefeiert. Denn europäische Politiker waren an den Verhandlungen eher am Rande beteiligt. Nun könnte Europa aber an der Kontrolle von Grenzübergängen und dem Wiederaufbau des Gazastreifens beteiligt werden. Findet Europa seine Rolle? Und wieso waren Vertreter des Kontinents so abwesend von den Verhandlungen? Diese und weitere Fragen beantwortet Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel. Junge Abgeordnete der Union blockieren das geplante Rentenpaket der Koalition. Das geht aus einem Beschluss von insgesamt 18 Mitgliedern der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hervor, über den der Spiegel berichtet hatte. Der Vorwurf an Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD): Mit ihrem Entwurf würde sie das Rentenniveau, anders als vereinbart, auch über das Jahr 2031 festsetzen, was für künftige Generationen Milliarden an Kosten bedeute. Carla Neuhaus ist Wirtschaftsredakteurin der ZEIT. Sie hat mit den Abgeordneten gesprochen, kennt ihre Gründe für die Blockade und schätzt die Konsequenzen für die Regierung ein. Und sonst so? Was bei einer Erkältung mit der Psyche passiert Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Tickets zum ersten ZEIT Podcast Club finden Sie hier. Weitere Links zur Folge: Rente: Junge Abgeordnete von CDU und CSU wollen Rentenpaket blockieren Generationengerechtigkeit: Sind die Boomer wirklich an allem schuld? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.