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- Irma. Das Kind aus Srebrenica
08.07.2025 · 46 Min.
Christine Schmitz arbeitet im Juli 1995 als Krankenschwester für Ärzte ohne Grenzen in Bosnien. Dort wird sie Zeugin des Völkermords von Srebrenica. Und sie erlebt einen Moment, der sie danach ihr Leben lang begleitet. Ein junger Bosnier übergibt ihr seine einjährige Tochter, bevor er von einem serbischen Soldaten abgeführt wird. Christine bringt das Mädchen in Sicherheit und hilft bei der Evakuierung. In den Jahren danach fragt sie sich: Was ist aus dem Mädchen geworden? Und was aus dem Vater? Lange bekommt sie keine Antwort auf die Fragen. Dann bekommt sie plötzlich eine Email. Lob, Kritik und Anregungen gerne per Mail an irma@zeit.de Moderation, Skript und Recherche: Bastian Berbner und Simone Gaul Projektleitung: Ole Pflüger, Constanze Kainz Produktion: Ole Pflüger, Bony Stoev Redaktionelle Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Magdalena Inou, Markus Gläser Sounddesign: Alexander Krause, Bony Stoev Übersetzungen: Samra Halilović, Tanja Kosić, Lejla Krilić, Branislav Šovljanski Voiceover Irma: Senita Huskić Voiceover Mevlida: Lisa Hrdina Bildredaktion: Michael Pfister Fotos: Vedad Divović Cover: Lea Dohle Vielen Dank an Nedzad Avdić, Hans Blom, Barbara Matejčić, Hidayeta Mujkić, Alma Mustafić, Abdurahman Omić, Miralem Smajlović, Nemanja Stjepanović, Liesbeth Zegveld Alle Folgen von "Irma" können Sie mit einem Digital-Abo oder Podcast-Abo der ZEIT hören. Alle Infos dazu gibt es unter www.zeit.de/podcast-irma Ein kostenloses Probeabo können Sie abschließen unter www.zeit.de/podcastabo. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Sonderermittlerin spricht zu Spahns Maskenaffäre
08.07.2025 · 11 Min.
Ein Bericht zur Maskenbeschaffung in der Coronapandemie wirft dem damaligen Gesundheitsminister Jens Spahn schwerwiegende Versäumnisse vor. Die Sonderermittlerin Margaretha Sudhof kritisiert, Spahn habe Warnungen aus dem eigenen Ministerium ignoriert – zugunsten eines Milliarden-Deals, bei dem ein Schweizer Unternehmen massiv profitierte. Große Teile des Berichts wurden anfänglich geschwärzt, doch inzwischen wurde der ungeschwärzte Bericht veröffentlicht. Es geht auch um persönliche Kontakte von Jens Spahn und fragwürdige Entscheidungen mitten in der Krise. Die Masken kosteten damals den Bund fast sechs Milliarden Euro. Genutzt wurde am Ende weniger als ein Drittel, mehr als die Hälfte der Masken musste vernichtet werden. Welche politischen Konsequenzen drohen Spahn? Anne-Sophie Lang, Redakteurin im Ressort Politik und Wirtschaft der ZEIT, spricht im Podcast über die Hintergründe des Berichts und erklärt, warum bisher die Vorwürfe an Spahn abprallen. AfD-Abgeordnete wollen sich in Zukunft besser verhalten. Die AfD-Fraktion im Bundestag hat sich auf einen Verhaltenskodex geeinigt. Dieser wurde bei einer Klausurtagung der Abgeordneten in Berlin beschlossen, wie ein Fraktionssprecher bestätigte. In dem Papier geht es außerdem auch um "Regeln zur Prävention von Bestechlichkeit" und zum "Ausschluss von Interessenkonflikten". Fast 21 Prozent hat die AfD bei der letzten Bundestagswahl erreicht. Mit Blick auf eine gewachsene Wählerschaft hatte Co-Partei- und Fraktionschef Tino Chrupalla schon zuvor von mehr Verantwortung gesprochen und einen anderen Ton im Parlament angekündigt. In der vergangenen Legislaturperiode hat keine Fraktion so viele Ordnungsrufe wie die AfD bekommen: 84 an der Zahl. Kann dieses Vorhaben gelingen, und was ist die Motivation der AfD dahinter? Florian Eichel, Redakteur im politischen Feuilleton der ZEIT, erklärt im Podcast, ob sich die Partei damit ins bürgerliche Milieu vorarbeiten kann und wie sich das mit den extremistischen Inhalten verträgt. Und sonst so? Hund rettet Besitzer aus einer Gletscherspalte Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Maskenaffäre: Die Jungs mit den Masken Coronapandemie: Spahn nennt Vorwürfe zur Maskenbeschaffung bösartig Was jetzt? / Jens Spahn: Neue Details zu Spahns Maskendeals Bundestag: AfD-Bundestagsfraktion beschließt Verhaltenskodex Bundestag: AfD-Bundestagsfraktion will sich Benimmregeln geben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Wird Musks neue Partei eine Gefahr für Trump?
07.07.2025 · 11 Min.
Tesla-Chef Elon Musk will seine eigene Partei gründen. Wie der ehemalige Berater von US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform X mitteilte, soll die "America Party" den Menschen ihre Freiheit zurückgeben. Trump bezeichnete die Idee als lächerlich. Auch Tesla-Aktionäre zeigen sich nicht begeistert von den politischen Ambitionen Musks. Nach dessen Ankündigung rutschten die Aktien in den USA um sieben Prozent ab. Bereits vor einigen Wochen hatte Musk mit der Idee einer neuen Partei gespielt. Grund dafür war der Bruch mit Trump: Die beiden zerstritten sich wegen des neuen Haushaltsgesetzes, das die Staatsschulden stark erhöhen wird. US-Korrespondentin Heike Buchter erklärt im Podcast, ob Musks neue Partei Trump gefährlich werden könnte und warum es in den USA so kompliziert ist, eine Drittpartei zu gründen. Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hält eine Einigung auf eine Waffenruhe zwischen der Hamas und Israel noch diese Woche für möglich. Er zeigte sich zudem zuversichtlich, dass die Hamas einer Freilassung weiterer Geiseln zustimmen werde. Noch diesen Abend wird sich der Präsident mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu treffen, um über einen Deal zu verhandeln. Vor seiner Abreise nach Washington sagte Netanjahu allerdings, dass er keiner Vereinbarung zustimmen werde, bei der die radikal-islamistische Hamas im Gazastreifen an der Macht bleibt. Wie realistisch ein Deal ist und worüber Trump und Netanjahu noch sprechen werden, erklärt Politikredakteur Jan Roß. Außerdem im Update: Der Wahlausschuss des Bundestags soll am Abend für drei neue Bundesverfassungsrichter eine Empfehlung aussprechen. Anschließend wird am Freitag über den ersten Richter im Plenum abgestimmt. Zuvor hatte die Union Widerspruch gegen den Vorschlag der SPD geäußert. Und sonst so? Mit dem Buchfinder zur perfekten Reiselektüre. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Thema: Krieg im Nahen Osten USA: Elon Musk verkündet Gründung von neuer "America Party" "America Party": Wird Elon Musk den Republikanern jetzt gefährlich? USA: Trump bezeichnet Musks neue Partei als "lächerlich" Börse: Elon Musks Parteigründungspläne lassen Tesla-Aktien schwächeln Bundesverfassungsgericht: Widerstand in der Union gegen SPD-Vorschlag für Karlsruhe Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Polen startet Grenzkontrollen
07.07.2025 · 13 Min.
Ab heute beginnt auch Polen mit Kontrollen an der Grenze zu Deutschland. Die polnische Regierung reagiert damit auf die deutschen Grenzkontrollen, die bereits seit Oktober 2023 stattfinden – allerdings verstärkt seit Mai dieses Jahres. Denn Innenminister Alexander Dobrindt forderte eine Verschärfung der Kontrollen, um irreguläre Migration einzudämmen. Autofahrer und Pendler müssen sich nun auf lange Wartezeiten und Staus an der Grenze einstellen. Warum führt Polens Ministerpräsident Donald Tusk die Grenzkontrollen genau jetzt ein? Und belasten die Kontrollen das deutsch-polnische Verhältnis? Diese und weitere Fragen beantwortet ZEIT-Autorin Karolina Wigura im Podcast. Bundesweit beziehen etwa fünfeinhalb Millionen Menschen Bürgergeld. Unter ihnen Arbeitslose, Asylbewerber, Kranke und Rentner, die auf Grundsicherung angewiesen sind. Der Staat zahlt ihnen ihre Unterkunft, also Miete und Heizkosten. Die Gesamtausgaben für die Unterstützung bedürftiger Mieter lagen im vergangenen Jahr bei mehr als 20 Milliarden Euro. 2011 waren es rund 14 Milliarden, obwohl es damals mehr Bedürftige gab. Wieso die Ausgaben gestiegen sind, welche Rolle dabei großen Wohnungskonzernen wie Vonovia zukommt und warum der Staat auch viel bezahlen muss, wenn Menschen in Notunterkünften leben, analysiert Caterina Lobenstein aus dem Dossier-Ressort der ZEIT. Und sonst so: Frühwarnsystem gegen Abschiebungen in den USA Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Victoria Kempter, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Migration: Polen führt Grenzkontrollen zu Deutschland ein Grenzkontrollen: Polen will vor allem Fahrzeuge mit vielen Insassen überprüfen Christlich-Soziale Union: Dobrindt kündigt Zurückweisung von Asylsuchenden an der Grenze an Kosten der Unterkunft: Das Amt zahlt. Vonovia kassiert Unterkunftskosten im Bürgergeld: Wo der Staat die höchsten Mieten zahlt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Ein Geburtstag im Zeichen der Reinkarnation
06.07.2025 · 13 Min.
Vor einigen Jahren kündigte der Dalai Lama an, rund um seinen 90. Geburtstag seine Nachfolge zu regeln. Nun ist es so weit: Am heutigen Tag wird das Oberhaupt der Tibeter 90 Jahre alt. In einem Video kündigte er diese Woche an, sich mit seiner Reinkarnation zu befassen. Relevant ist seine Nachfolge nicht nur für die geistliche Welt, sondern auch für die politische. Die Region Tibet befindet sich seit über 70 Jahren unter chinesischer Kontrolle. Zudem möchte die chinesische Regierung die Reinkarnation des Dalai Lama kontrollieren. Sie dürfe nur in China erfolgen. Über die kontroverse Nachfolge des Dalai Lama, die möglichen politischen Auswirkungen für Tibets Zukunft und die Feierlichkeiten vor Ort berichtet Natalie Mayroth direkt aus Dharamsala. Nach einem Besuch in einem Berliner Club klagten mehrere Frauen über Schmerzen und einen vermuteten Stich in den Oberarm. Auch eine Volksfestbesucherin aus dem Landkreis Eichstätt berichtete von ähnlichen Erfahrungen und Symptomen. Die Vorfälle erinnern an die Spritzenattacken zwei Wochen zuvor auf dem Straßenfest Fête de la Musique in Frankreich. 145 Betroffene erstatteten Anzeige. Beweise für injizierte Substanzen liegen aber noch nicht vor. Wer in Frankreich genau betroffen war, welche Zusammenhänge es zwischen den Vorfällen geben könnte und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Spritzenattacken tatsächlich stattgefunden haben, analysiert Henrik Rampe aus dem Arbeitsressort der ZEIT. Und sonst so: Endlich Baden in der Seine – nach über 100 Jahren Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Victoria Kempter, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Dalai Lama: Chinesische Regierung streitet mit Dalai Lama über Nachfolge Dalai Lama: Operation Buddha-Tausch Spritzenattacken in Frankreich: Geht unter die Haut Zwischenfall: Spritzenattacke? Frauen in Berliner Club leicht verletzt Attacke auf Bürgerfest?: Nadel-Attacke auf Volksfest-Besucherin? Ermittlungen laufen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial: Ist die Willkommenskultur am Ende?
05.07.2025 · 35 Min.
In diesem Spezial hören Sie eine Folge unseres Schwesterpodcasts Was Jetzt? – Die Woche. Das Video finden Sie hier. Die Bundesregierung verfolgt in der Migrationspolitik zunehmend einen restriktiven Kurs, der sich durch verschärfte Grenzkontrollen, die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte und die Streichung finanzieller Mittel für Seenotrettungsorganisationen zeigt. Diese Maßnahmen sorgen für Kritik von Hilfsorganisationen und auch von Altkanzlerin Angela Merkel, die den harten Asylkurs und die Zurückweisungen an den Grenzen als rechtsstaatlich bedenklich einstuft. Trotz dieser restriktiven Maßnahmen gibt es auch Bemühungen, gezielt Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben, um den Arbeitsmarkt zu stärken. Dabei schaffen auch viele Geflüchtete mit der Zeit den Einstieg in dringend benötigte Berufe wie Pflege, Handwerk oder Logistik. In der öffentlichen Wahrnehmung jedoch dominieren oft negative Bilder: Geflüchtete werden als Sicherheitsrisiko dargestellt, obwohl die Gesamtkriminalität in Deutschland seit Jahren sinkt. Diese verzerrte Sicht wird politisch vor allem von der AfD genutzt. Ist Migration wirklich ein Problem für Deutschlands Sozialsysteme? Wohin steuert Deutschland mit der Migrationspolitik und wie gehen andere europäische Länder mit den Fragen der Migration um? Das bespricht Moderatorin Hannah Grünewald mit dem stellvertretenden Politikchef der ZEIT, Paul Middelhoff. Redaktionsleitung & Moderation: Hannah Grünewald Postproduktion: Simon Schmalhorst, Julian Claudi Podcastproduktion: Markus Gläser Redaktion & Produktion: Julian Claudi, Matthias Giordano, Lucie Liu, Fish&Clips Sprecherin: Elise Landschek Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie die Ukraine unabhängiger werden will
05.07.2025 · 12 Min.
In der Nacht auf Freitag hat Russland die Ukraine mit mehr als 500 Drohnen angegriffen. Nur etwa die Hälfte der Drohnen habe abgefangen werden können. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die USA zugesagte Waffenlieferungen an die Ukraine zurückhalten wollen. Nach eigenen Angaben kann die Ukraine nur etwa 40 Prozent ihres Bedarfs an Waffen selbst herstellen. Bundesaußenminister Johann Wadephul hatte am Montag bei seinem Besuch in Kyjiw eine engere Rüstungskooperation zwischen Deutschland und der Ukraine angekündigt. Über den Ausbau der ukrainischen Rüstungsindustrie spricht der sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, im Podcast. Wegen extremer Hitze in Frankreich hat der staatliche Stromkonzern EDF am vergangenen Sonntag das Kernkraftwerk Golfech im Süden des Landes heruntergefahren. Das Kraftwerk benutzt Wasser aus dem Fluss Garonne zum Kühlen. EDF wollte verhindern, dass sich der Fluss zu stark erwärmt. Verschiedene Betreiber von Atomkraftwerken fordern, ihr Kühlwasser auch in überhitzte Gewässer ableiten zu dürfen, um die Kraftwerke nicht herunterfahren zu müssen. Was bedeutet das für die Umwelt? Und wie wirken sich die Abschaltungen von Atomkraftwerken und Stromausfälle auf die Energieversorgung aus? Darüber spricht in Frankreich Annika Joeres. Und sonst so? Pinkeln auf der Tour de France. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Victoria Kempter, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: USA stoppen teilweise Waffenlieferungen an Ukraine Kyjiw: Ukraine meldet schwerste nächtliche Angriffe seit Kriegsbeginn Liveblog: Russischer Krieg gegen die Ukraine: Ukraine und Russland tauschen erneut Gefangene aus Hitzewelle: Frankreich fährt wegen extremer Hitze Kernkraftwerke herunter Atomenergie: Stimmt das eigentlich, dass eine Rückkehr zur Atomkraft sinnvoll wäre? Atomausstieg: Atomkraft? Ich weiß es doch auch nicht! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Warum die Wälder in Ostdeutschland häufiger brennen
04.07.2025 · 10 Min.
Bedingt durch die Sommerhitze der vergangenen Tage kam es in vielen Regionen Deutschlands zu Waldbränden. Obwohl die heiße Sommersaison gerade erst begonnen hat, ist 2025 nach Angaben des Europäischen Waldbrandüberwachungssystems (EFFIS) schon jetzt das heftigste Brandjahr. Bis Anfang Juli kam es bereits zu 28 Feuern, bei denen mehr als 5.200 Hektar in Flammen aufgingen. Am schlimmsten ist die Situation in Ostdeutschland. Obwohl es deutlich abgekühlt hat, brennen die Wälder weiter. Der größte Waldbrand im sächsischen Gohrischheide ist noch nicht gelöscht. Mindestens 600 Hektar Wald sind betroffen. Warum gerade Ostdeutschland so anfällig für Waldbrände ist, wie genau Waldbrände entstehen und ob man sie im Voraus verhindern kann, erklärt August Modersohn aus dem Büro der ZEIT in Leipzig. Im Krieg zwischen Israel und der Hamas haben die Vermittler USA, Ägypten und Katar einen neuen Vorschlag für eine 60-tägige Waffenruhe vorgelegt. Während Israel den "notwendigen Bedingungen" laut US-Präsident Donald Trump bereits zugestimmt hat, steht eine finale Antwort der Hamas bisher aus. Nun berichten der Hamas nahestehende Medien, dass auch die Terrororganisation den Vorschlag prüfen wolle. Die genauen Bedingungen des Deals sind jedoch noch unklar. Außerdem im Update: Heute Abend findet in der Schweiz das EM-Spiel der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft gegen Polen statt. Die Chancen auf einen Sieg gegen Polen stehen gut. Warum die deutschen Sportlerinnen die Fußballkrise beenden könnten, erklärt Oliver Fritsch aus der Sportredaktion der ZEIT im Podcast. Was noch? Ein Konzert zum Einschlafen Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Waldbrände: Es droht ein "Zeitalter des Feuers" Waldbrandgefahr in Deutschland: Warum es in Deutschland jetzt schon so viel brennt Sachsen und Brandenburg: Waldbrand in Gohrischheide "eskaliert" – Evakuierungen Die Lage im Überblick: Trump: Israel stimmt Gaza-Deal zu – Warten auf Hamas Fußballnationalmannschaft: Die deutschen Frauen eifern den Männer nach, leider Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie Trumps Gesetzespaket die soziale Ungleichheit verschärft
04.07.2025 · 11 Min.
US-Präsident Donald Trump plant, sein Gesetzespaket "Big Beautiful Bill" (BBB) am Unabhängigkeitstag der USA zu unterzeichnen. Der Entwurf sieht Steuersenkungen vor. Profitieren könnten vor allem Unternehmen und Wohlhabende. Finanziert werden soll das unter anderem durch Kürzungen bei Sozialprogrammen wie Medicaid und Lebensmittelhilfen. Dadurch könnten bis zu zwölf Millionen Amerikaner ihre Krankenversicherung verlieren. Trotz parteiinterner Konflikte wurde das Gesetz bereits im Senat verabschiedet. Heike Buchter ist Finanz-Korrespondentin für DIE ZEIT in New York. Im Podcast ordnet sie ein, welche Auswirkungen der Entwurf hat und welche Absichten Donald Trump damit verfolgt. Die neue Bundesregierung aus Union und SPD verändert den Kurs der Umwelt- und Klimapolitik deutlich. Maßnahmen wie die geplante Gasförderung vor Borkum, die Senkung des Gaspreises oder der Verzicht auf eine Erhöhung der Luftverkehrssteuer stoßen auf Kritik. Trotz Hitzeperioden und spürbaren Klimafolgen gebe der Koalitionsvertrag keine klare Antwort auf die Frage, wie eine schwarz-rote Umweltpolitik aussehen könnte, sagt Petra Pinzler, Korrespondentin der Hauptstadtredaktion der ZEIT. Sie analysiert im Podcast, was das für langfristige Probleme für Natur und Gesellschaft mit sich bringen könnte. Und sonst so? Rentner baut Schwimmbad Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Big Beautiful Bill: Donald Trumps Verrat an seiner Basis Donald Trumps Haushaltsgesetz: Ein "großes, schönes Gesetz". Für die Reichen Steuersenkungs- und Ausgabengesetz: Trumps Steuergesetz nimmt erste Hürde im US-Senat USA: Wo die Big Beautiful Bill Sozialkürzungen vorsieht Krankenversicherung in den USA: Kranke Reaktion, krankes System USA: Elon Musk droht Trump mit Gründung einer eigenen Partei USA: US-Senat billigt Donald Trumps Haushaltsgesetz Klimapolitik: Wie ausgestorben Energie: Kabinett stimmt Abkommen zu Gasförderung vor Borkum zu Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert Ticketsteuer: Kleine Steuer, große Wirkung? Klimaschutzpolitik: Bloß nicht "Klima" sagen Agrarpolitik von Schwarz-Rot: Wie Schwarz-Rot den Umwelt-Rollback plant Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Die Stromsteuer – ein Wortbruch?
03.07.2025 · 11 Min.
Kleinbetriebe und Privathaushalte werden bei der Stromsteuer nun doch nicht entlastet. Das hat der Koalitionsausschuss, bestehend aus Vertretern von CDU/CSU und SPD, am Mittwochabend entschieden. Begründet wird die Entscheidung mit fehlendem Geld: Die etwa 5,4 Milliarden Euro seien aktuell nicht vorhanden. Für große Unternehmen soll die Stromsteuer aber wie geplant gesenkt werden. Hat die Union damit ihr Wahlversprechen gebrochen? Diese und weitere Fragen beantwortet Ferdinand Otto, Politikredakteur der ZEIT. Bundeskanzler Friedrich Merz ist für seine "Zirkuszelt"-Aussage bezüglich der Regenbogenfahne am Bundestag vielfach kritisiert worden. Der LSVD+ – Verband Queere Vielfalt sprach von einer "Entgleisung", queere Sichtbarkeit sei kein "Zirkus". Auch von SPD, Grünen und Linken kam Kritik. In der TV-Sendung "Maischberger" am Dienstagabend hatte Merz das Hissen der Regenbogenfahne am Bundestag unter anderem mit den Worten abgelehnt: "Der Bundestag ist ja nun kein Zirkuszelt." ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau berichtet schon länger über Friedrich Merz und schätzt seine Äußerung ein. Der US-amerikanische Rapper Sean Combs ist in einem viel beachteten Prozess teilweise freigesprochen worden. Die New Yorker Jury befand ihn in den schwerwiegenden Vorwürfen der organisierten Kriminalität und sexuellen Ausbeutung für nicht schuldig. Lediglich in zwei Anklagepunkten bezüglich Prostitution wurde er für schuldig erklärt. Ist der Teilfreispruch ein Rückschlag für die Rechtsprechung bei MeToo-Fällen? Dirk Peitz, Leiter des Kulturressorts der ZEIT, hat den Prozess beobachtet. Er spricht im Podcast über die gesellschaftlichen Folgen des Urteils. Und sonst so? Die Stadt Köln streitet über die Umbenennung der eigenen Spielplätze. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Urteil im Prozess gegen Sean Combs: Ein Desaster Stromsteuer: Versprochen? Gebrochen! Regenbogenflagge auf dem Bundestag: Parteien und Verbände kritisieren Friedrich Merz' Zirkuszelt-Aussage Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Die tödliche Suche nach Lebensmitteln in Gaza
03.07.2025 · 13 Min.
Im Gazastreifen werden bei der Ausgabe von Hilfslieferungen immer wieder Zivilisten getötet. Laut Berichten von Medien und Hilfsorganisationen kommen so täglich zahlreiche Menschen bei der Suche nach Nahrung um. Die Zahl der Toten bei den Ausgabestellen steigt vor allem, seitdem die Verteilung von der privaten Organisation Gaza Humanitarian Foundation organisiert wird. Die Menschen nähern sich trotz der Gefahr den Ausgaben, denn laut den Vereinten Nationen ist die komplette Bevölkerung vom Hungertod bedroht. Yassin Musharbash vom Investigativressort der ZEIT hat mit Kollegen zu den Todesfällen recherchiert. Im Podcast schildert er die Lage vor Ort. EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič ist für Verhandlungen über die Handelsbeziehungen mit den USA nach Washington gereist. Die Europäische Union hat noch bis kommenden Mittwoch Zeit, um sich mit den USA auf Zollvereinbarungen zu einigen – sonst drohen pauschal Zölle von 50 Prozent auf EU-Güter, die in die USA verkauft werden. US-Präsident Donald Trump setzt Zölle immer wieder als Druckmittel ein, um seiner Meinung nach ungleiche Handelsbeziehungen zugunsten der USA neu zu verhandeln. In den aktuellen Verhandlungen mit der EU sind Zölle von zehn Prozent auf alle EU-Güter im Gespräch. Im Gegenzug erhoffen sich die Europäer Ausnahmen bei strategisch wichtigen Produkten, etwa Pharmazeutika, Alkoholika, Halbleitern und Verkehrsflugzeugen. Ob die pauschalen Zölle von zehn Prozent der europäischen Wirtschaft schaden würden und ob die Ausnahmewünsche der EU bei Trump eine Chance haben, beantwortet Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT. Und sonst so? Der Beijing Bikini: hitze- und bauchfrei in China Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Die Ausschreibung für das Volontariat der ZEIT Weitere Links zur Folge: Gaza: "Ich muss Essen mitbringen" Nahost: Abstraktes Sterben Emily Blanchard: "Es gibt immer noch Groll über Chlorhühnchen" Barry Eichengreen: "Wir leben in den gefährlichsten Zeiten seit der Kubakrise" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Ein neues Klimaziel aus Brüssel
02.07.2025 · 8 Min.
Die EU-Kommission hat in Brüssel ein neues Zwischenziel auf dem Weg zur angestrebten Klimaneutralität bis 2050 vorgestellt. Demnach sollen die Treibhausgasemissionen bis 2040 um 90 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Ein Teil davon soll durch international anerkannte Klimazertifikate kompensiert werden dürfen. Innerhalb der EU ist der Vorschlag jedoch umstritten. Die Bundesregierung plant außerdem, Mittel aus dem Klima- und Transformationsfonds für die Subventionierung von Erdgas zu verwenden. Was das für die Klimapolitik bedeutet, ordnet Stefan Schmitt, Redakteur des Wissensressorts der ZEIT, ein. Die USA setzen einen Teil der bereits zugesagten Waffenlieferungen an die Ukraine aus. Grund dafür sind laut dem US-Verteidigungsministerium niedrige Waffenbestände im eigenen Militär. Betroffen sind vor allem Luftabwehrraketen und andere Präzisionswaffen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte bereits im Juni vor den Folgen gewarnt, sollten die USA ihre Hilfen einstellen. Olivia Kortas ist ZEIT-Korrespondentin in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw. Im Podcast analysiert sie, welche Folgen das für die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine hat. Außerdem im Update: In mehreren Städten protestieren Taxifahrer gegen die Konkurrenz wie Uber und Bolt. Die Taxi-Branche fordert, auch für diese Anbieter Mindestpreise festzulegen. Uber und Bolt lehnen das ab und warnen vor Nachteilen für Verbraucher. Und sonst so? Böllerverbot in den Niederlanden Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Europäische Energiewirtschaft: EU-Kommission erlaubt subventionierten Industriestrompreis Klimaneutralität: Glauben Sie, Deutschland wird bis 2045 klimaneutral? Studie: CO₂-Emissionen in Deutschland gegenüber 1990 fast halbiert Klimapolitik: EU-Kommission will 90 Prozent weniger Emissionen bis 2040 CO₂-Zertifikate: Die Klima-Kompensation war tot. Kommt sie jetzt zurück? Fossile Energie: Wie Big Oil die globale Klimapolitik untergräbt Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert Pariser Klimaabkommen: "Trump sendet eine Botschaft der totalen Verantwortungslosigkeit" Klimakrise: Am Gas festzuhalten, ist ein Verbrechen an der Zukunft Joe Biden: Letzte Verzweiflungstaten Internationale Reaktionen: "Das ist kein America first, das ist America alone" US-Waffenlieferungen: Was ein Ende der US-Hilfen für die Ukraine bedeuten würde Liveblog: Russischer Krieg gegen die Ukraine: USA stoppen Teile ihrer Waffenlieferungen an Ukraine Ukraine: Wadephul kündigt in Kyjiw engere Zusammenarbeit mit der Ukraine an Gehalt als Taxifahrer: "Wenn ein Geschäftsmann einsteigt, rede ich nicht" Mindestpreise für Uber: Wie Städte Uber-Fahren teurer machen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Flexibler arbeiten bei Hitze
02.07.2025 · 12 Min.
Angesichts der aktuellen Hitzewelle warnen Meteorologen vor den zunehmenden gesundheitlichen Risiken durch hohe Temperaturen. Laut der Bundesagentur für Arbeit sind vor allem Beschäftigte im Baugewerbe, der Landwirtschaft und der Logistik betroffen, aber auch überhitzte Büros stellen eine Belastung dar. Vor diesem Hintergrund plädiert ZEIT-Redakteurin Isabel Fisch für eine bessere "Work-Wetter-Balance", die es ermöglicht, an heißen Tagen flexiblere Arbeitszeiten zu nutzen. In Ländern wie Neuseeland oder Spanien ist dieses Modell bereits etabliert. Im Podcast erklärt sie, wie eine solche Anpassung auch in Deutschland funktionieren könnte. Im ersten Koalitionsausschuss der schwarz-roten Bundesregierung steht neben der Migrationspolitik auch die umstrittene Stromsteuer auf der Agenda. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant derzeit eine Entlastung ausschließlich für Unternehmen. Private Haushalte würden entgegen den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag vorerst leer ausgehen. Verbraucherschützer und Handelsverbände fordern Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf, die Entlastung auf alle Verbraucher auszuweiten. Ob sich die Koalition bei der Stromsteuer einigen kann, analysiert Ferdinand Otto, Politikredakteur der ZEIT. Und sonst so? Die Fußball-EM der Frauen beginnt. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wetter: Hitzewelle bringt Temperaturen von fast 40 °C Gesundheit bei Hitze: Statistiker: Hitze fordert jährlich rund 22 Tote Arbeitsschutz: Arbeitsschutz bei Hitze – Ministerium gibt Tipps Hitze in Deutschland: So rettet man Menschenleben Hitze: Das passiert bei Hitze in unserem Körper Arbeiten bei Hitze: Mehr Sonnenstunden für alle! Frühe Hitzetage: Spanien: August-Hitze schon im Mai Koalitionsausschuss: Spitzen von Schwarz-Rot wollen Programm bis Sommer beschließen Bundesregierung: Frei nennt Umschichtungen als Bedingung für niedrigere Stromsteuer SPD-Parteitag in Berlin: SPD wählt Bas mit 95 Prozent in Parteispitze – Klingbeil abgestraft Strompreis: Keine Verbraucher-Entlastung bei Stromsteuer – Breite Kritik Koalitionsvertrag: "Was ist daran sozialdemokratisch?" Asylpolitik: Hendrik Wüst ruft nach Migrationsstreit zur Mäßigung auf Schwarz-rote Koalition: Wüst warnt Klingbeil vor Koalitionsbruch bei Stromsteuerentlastung Politbarometer: Merz überzeugt erstmals Mehrheit der Wähler Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Neue Hoffnung auf ein Kriegsende in Gaza?
01.07.2025 · 12 Min.
Israel hat ein baldiges Ende des Gazakriegs in Aussicht gestellt. Wie der israelische Außenminister Israel Katz am Montagabend verkündete, soll der Einsatz der israelischen Armee in Gaza bald abgeschlossen werden. Die jüngste Offensive hat laut dem israelischen Armeechef Eyal Zamir "bald die von der Regierung definierten Grenzen" erreicht – Israel kontrolliere mittlerweile drei Viertel des Gazastreifens. Auch US-Präsident Donald Trump rechnet in der kommenden Woche mit einer Feuerpause. Nahost-Korrespondentin Steffi Hentschke fasst im Podcast zusammen, wie die Chancen auf einen Waffenstillstand stehen und was ein Kriegsende für die Menschen in Gaza bedeuten würde. Im türkischen Izmir sind 120 Stadtverwaltungsmitarbeiter der Oppositionspartei CHP festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Korruption vor. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu befanden sich unter den Festgenommenen auch ranghohe Politiker der CHP. Deren Vizechef Murat Bakan bezeichnete das Vorgehen als “politisches Manöver" gegen die Partei. Die CHP steht seit Monaten unter politischem und juristischem Druck: Bei den jüngsten landesweiten Kommunalwahlen lag die derzeit größte Oppositionspartei deutlich vor der Regierungspartei AKP. Wegen angeblicher illegaler Machenschaften ließ der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bereits den Bürgermeister von Istanbul und prominenten Oppositionspolitiker Ekrem İmamoğlu festnehmen und kündigte weitere Schritte gegen die Partei an. Warum die Verhaftungswelle gerade jetzt kommt und was sich Erdoğan davon erhofft, erklärt Marion Sendker, Korrespondentin aus Istanbul. Außerdem im Update: Polen will Grenzkontrollen zu Deutschland und Litauen einführen. Laut Regierungschef Donald Tusk sollen die Maßnahmen am kommenden Montag in Kraft treten, um den “unkontrollierten Strom von Migranten” zu begrenzen. Damit reagiert Polen auf die von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) Anfang Mai eingeführten verschärften Grenzkontrollen. Und sonst so? Wann gilt man als cool? Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Notlage in Gaza: Die ungeklärte Machtfrage Liveblog: Krieg in Gaza: Israels Verteidigungsminister stellt Ende des Gazakriegs in Aussicht Türkei: 120 Festnahmen bei Einsatz gegen oppositionsregiertes Izmir Türkei: Zusammenstöße in Istanbul wegen vermeintlicher Mohammed-Karikatur Türkei: Mehr als 50 Festnahmen bei illegaler Pride-Parade in Istanbul Migration: Polen führt Grenzkontrollen zu Deutschland ein Grenzkontrollen: Wozu der ganze Aufwand? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Kipppunkte: Risiko oder Rettung fürs Klima?
01.07.2025 · 12 Min.
Der grönländische Eisschild schmilzt durch die Erderwärmung. Dabei sinkt seine Oberkante in wärmere Luftschichten und der Schwund beschleunigt sich von selbst, irgendwann ist die Veränderung unumkehrbar. Ein solches sich selbst verstärkendes Ereignis bezeichnet die Klimaforschung als "Kipppunkt". In Exeter, im Südwesten Englands, findet eine globale Kipppunkt-Konferenz statt. Forschende sprechen dort über Risiken, aber auch über sogenannte positive Kipppunkte. Toralf Staud, freier Autor für ZEIT ONLINE und DIE ZEIT, ist bei der Konferenz und hat zu dem Thema Kipppunkte ein Buch geschrieben. Im Podcast erklärt er, was alles hinter dem Begriff steckt und wie es gelingen kann, mehr positive Kipppunkte auszulösen. Offiziell gilt der Krieg zwischen dem Iran und Israel als beendet. Im Land selbst richtet sich die Repression nun vor allem gegen kritische Stimmen und religiöse Minderheiten. Augenzeugen berichten von mehreren Hinrichtungen, Hunderten Festnahmen und dem Vorwurf der Spionage. Besonders stark im Visier: Jüdinnen und Juden sowie Mitglieder der Glaubensgemeinschaft der Bahai. Omid Rezaee, Volontär bei ZEIT ONLINE, schreibt über die aktuelle Lage im Iran. Im Podcast analysiert er, warum ausgerechnet religiöse Minderheiten zur Zielscheibe werden. Und sonst so? In Frankreich kommt das Rauchverbot im öffentlichen Raum. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Pia Rauschenberger, Constanze Kainz Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Klimaschutz: Wenn Kipppunkte uns vor Kipppunkten retten Klima-Kipppunkt: Wo ist der Point of no Return? Nach den US-Angriffen: Iranische Beamte sprechen von geringen Schäden an Atomanlagen Ali Chamenei: Überleben ist seine stärkste Waffe Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Ringen um die Finanzierung von Entwicklungshilfe
30.06.2025 · 10 Min.
Im spanischen Sevilla hat heute die vierte UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung der Vereinten Nationen begonnen. Dort soll darüber beraten werden, wie Hilfsprogramme künftig bezahlt werden sollen. Ziel der UN-Mitgliedsstaaten ist es, auf der Konferenz die sogenannte Verpflichtung von Sevilla ("Compromiso de Sevilla") zu beschließen, ein neues Abkommen zur Entwicklungsfinanzierung. Unter Präsident Donald Trump haben die USA sich weitgehend aus der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zurückgezogen. Zuletzt waren auch in anderen Ländern wie Deutschland die Ausgaben für den Entwicklungsetat gekürzt worden. Justyna Szambelan, Senior Policy Advisor der Welthungerhilfe, nimmt in Sevilla an der UN-Konferenz teil. Deutschlands Außenminister Johann Wadephul ist zu seinem Amtsantrittsbesuch in die ukrainische Hauptstadt Kyjiw gereist. "Unsere Rüstungszusammenarbeit ist ein echter Trumpf", sagte Wadephul über die Zusammenarbeit Deutschlands mit der Ukraine in der Waffenproduktion. Wadephul wird bei seiner Ukrainereise zum ersten Mal von Vertretern der Rüstungsindustrie begleitet. Inwiefern können die deutsche und die ukrainische Seite von einer vertieften Zusammenarbeit profitieren? Denis Trubetskoy berichtet für ZEIT ONLINE aus der Ukraine und spricht im Podcast darüber, welche Unterstützung das Land aktuell besonders benötigt. Was noch? Ein vergessener Teil der weiblichen Anatomie. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz, Pia Rauschenberger Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Vereinte Nationen: UN beraten über neues Finanzierungsmodell für Entwicklungshilfe Internationale Zusammenarbeit: 30 Organisationen warnen Regierung vor Kürzung von Entwicklungshilfe Entwicklungszusammenarbeit: Hilfswerke warnen Bundesregierung vor Kürzungen im Kampf gegen Hunger Ukraine: Wadephul kündigt in Kyjiw engere Zusammenarbeit mit der Ukraine an Liveblog: Russischer Krieg gegen die Ukraine: Außenminister Johann Wadephul besucht in Kyjiw Kriegsschauplätze WHO-Bericht: Jeder sechste Mensch von Einsamkeit betroffen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Strategiepapier der Grünen: Der Versuch einer Kurskorrektur
30.06.2025 · 12 Min.
"Es gibt in Deutschland aktuell keine Mehrheit für progressive Politik" – so lautet die ernüchternde Bilanz der Grünenfraktionsspitze in einem neuen Strategiepapier. Auf sieben Seiten analysiert die Parteispitze, wie es dazu kommen konnte und wie die Partei den Kontakt zu der Wählerschaft wiederherstellen kann. Nach dem Wahlergebnis von 11,6 Prozent bei der vergangenen Wahl geht es bei den Grünen um Kurskorrekturen – auch mit Blick auf die Bundestagswahl 2029. Laut neusten Umfragen liegt die Linke inzwischen vor den Grünen – mit elf zu zehn Prozent. In einer Klausurtagung wollen die Grünen die Richtung für die kommenden Jahre festlegen. Gelingt den Grünen ein Neustart aus der Opposition heraus? Johannes Schneider, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT und ZEIT ONLINE, hat das Strategiepapier der Grünen gelesen. Im Podcast analysiert er, was das Papier über den aktuellen Zustand der Partei verrät und wie die Partei ihr Image als abgehobene Akademikerpartei ablegen will. Seit seinem Inkrafttreten Anfang 2023 sorgt es für Diskussionen: das deutsche Lieferkettengesetz. Das Gesetz verpflichtet größere Unternehmen dazu, entlang ihrer Produktionsketten auf die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards zu achten. Die Umsetzung ist komplex und voller bürokratischer Hürden. Nun scheint das Gesetz vor dem Aus zu stehen. Die neue Bundesregierung aus Union und SPD plant, es abzuschaffen und stattdessen durch eine abgeschwächte EU-Richtlinie zu ersetzen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Vorhaben im Mai bekräftigt. Wie stehen die Unternehmen zu dieser möglichen Änderung? Karin Finkenzeller, Autorin für ZEIT und ZEIT ONLINE, hat zum Lieferkettengesetz recherchiert. Im Podcast erklärt sie, worum es beim Lieferkettengesetz wirklich geht und was sein mögliches Ende bedeuten würde. Und sonst so? Steuervorteile für Serien, die in Kalifornien gedreht werden Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bündnis 90/Die Grünen: Viertstärkste Kraft bei der Bundestagswahl Franziska Brantner: "Wir wollen Visionen vorantreiben" Wahlumfrage: Linkspartei überholt die Grünen in Umfrage Lieferkettengesetz: Geliefert und zurückgeschickt Lieferkettengesetz: Damit schadet sich die Wirtschaft selbst Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wer hat jetzt in der SPD das Sagen?
29.06.2025 · 12 Min.
30 Prozentpunkte Unterschied beim Wahlergebnis für den SPD-Vorsitz: Das muss Lars Klingbeil, der von weiten Teilen seiner Partei für die schwere Niederlage bei der Bundestagswahl mitverantwortlich gemacht wird, erst mal verkraften. Verschiebt sich mit der 95-Prozent-Wahl von Bärbel Bas an seiner Seite die Machtdynamik in der Partei? Außerdem steht diesem Sonntag auf dem Parteitag die nächste inhaltliche Debatte an: Die Delegierten diskutieren über ein mögliches Verbotsverfahren gegen die AfD. Die Delegierten wollen die Prüfung eines solchen Schritts wohl offiziell unterstützen. Klingbeil und Justizministerin Stefanie Hubig, ebenfalls von der SPD, hatten sich bereits im Vorfeld dafür ausgesprochen. Innerhalb der Partei gibt es jedoch auch vereinzelt skeptische Stimmen. Neben der Neuwahl der Parteiführung stand auch die inhaltliche Ausrichtung der SPD und das umstrittene "Friedensmanifest" im Mittelpunkt. Wie mit prominenten Unterzeichnern des "Manifests" umgegangen wird, beschreibt ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Eva Lautsch. Die deutsche Wirtschaft stagniert. Die Ursachen sind sinkende Produktivität, alternde Gesellschaften und ein gestörter Welthandel. Zugleich wächst die Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Doch wie gravierend ist das Ausbleiben des Wachstums? Während Wachstumskritik meist in Zeiten des Wohlstands aufkommt, wird immer öfter diskutiert, ob auch ein alternatives und nachhaltiges Wachstum möglich ist. Der Ökonom Daniel Susskind plädiert für ein Modell, das grünes Wachstum mit technologischem Fortschritt verbindet. Entscheidend ist aus seiner Sicht, dass politische Entscheidungen zur Wachstumsbegrenzung auch von der Gesellschaft getragen werden. ZEIT-Wirtschaftskorrespondent Uwe-Jean Heuser ordnet ein, wie realistisch dieser Weg zu mehr Wachstum ist. Und sonst so: Die besten Mitbringsel aus der Heimat Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge Was jetzt? / SPD-Parteitag: Die SPD auf Seelenerkundung Parteitag der SPD: Sie wird abgefeiert, er abgestraft Bundestag: "Wir sind nicht naiv" SPD: Lars Klingbeil und Bärbel Bas zu SPD-Vorsitzenden gewählt SPD-Parteitag: Lars Klingbeil räumt bei SPD-Parteitag Fehler ein Lars Klingbeil: "Man blickt anders auf das Leben, wenn man kurz vor der Klippe stand" Bundestagswahl 2025: Alle Ergebnisse aus den Wahlkreisen SPD-Manifest: Lars Klingbeil weist Forderung nach Russland-Annäherung zurück Livestream: Aufrüstung: Milliarden für die Bundeswehr: Kann uns Geld beschützen? Bundesregierung: Was will die SPD jetzt sein? Parteitag der SPD: Was von der SPD übrig ist? Ein Apparat Deutsche Wirtschaft: Was in Deutschland schiefläuft Neunter Altersbericht: Die deutsche Gesellschaft wird älter – und pflegebedürftiger Zollstreit: Friedrich Merz dringt auf zeitnahes Zollabkommen zwischen EU und USA Deutschland-Monitor: 40 Prozent der Deutschen unzufrieden mit Demokratie Wirtschaftswachstum: Gibt es Wohlstand ohne Wachstum? Wirtschaftswachstum und Klimaschutz: Wir sollten nicht mehr über Wachstum reden Daniel Susskind: "Grünes Wachstum ist doch nicht umsonst" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial "Der Wahlkreis": Liefer-Mania – Wie die politische Mitte aus dem Loch kommen will
28.06.2025 · 59 Min.
"Liefern", das ist gerade das prägende Wort in der Politik. Alle Politiker der großen Koalition erklären, dass sie nun liefern wollen. Aber auch die Grünen betonen, dass sie in der alten Regierung nicht genug geliefert haben – und nun in der Opposition liefern wollen. Eine Politik, die liefert – das soll nicht zuletzt den Aufstieg der radikalen Rechten einbremsen. Aber was steckt hinter diesem Begriff? Welches Menschenbild? Welche Theorie davon, wie Politik funktioniert? In dieser Folge von "Was Jetzt? – Der Wahlkreis" blicken unsere Hosts Lisa Caspari, Robert Pausch und Paul Middelhoff auf das Konzept, über das auch in der US-Politik unter dem Schlagwort Deliverism seit einiger Zeit heftig diskutiert wird, und fragen sich: Honorieren es die Wähler wirklich, wenn Politiker "gute Politik" machen? Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists Shownotes: Über das Scheitern des Deliverism ZEIT-Autor Bernd Ulrich über das verkorkste Menschenbild der Politiker der Mitte Ezra Klein kurz und knapp über sein neues Buch Ein lesenswerter Text über die inhaltliche Leere der Deliverism-Demokraten Ein Text, der Deliverism als politische Strategie begründet Was könnte an die Stelle des Deliverism treten? Ein interessantes Gespräch von Ezra Klein mit dem Demoskopen und Politik-Berater David Shor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Budapest will dem Pride-Verbot trotzen
28.06.2025 · 12 Min.
In Budapest wollen am heutigen Samstag Tausende für LGBTQI+-Rechte auf die Straße gehen – trotz eines Verbots der ungarischen Polizei. Diese hatte die Veranstaltung mit Verweis auf den Kinderschutz untersagt. Die ungarische Verfassung verbietet nach einer Änderung Versammlungen, bei denen nicht heterosexuelle Lebensweisen dargestellt werden. Doch die Stadtverwaltung will sich dem widersetzen. "Diese Verbotsentscheidung hat keinerlei Bestand", teilte der liberale Bürgermeister der Hauptstadt, Gergely Karácsony, mit. Er möchte die Veranstaltung als städtisches "Freiheitsfest" durchsetzen. Tausende Menschen werden erwartet. Die rechtsnationalistische Regierung unter Viktor Orbán schränkt seit Jahren die Rechte von queeren Menschen ein. Auch diesmal gibt es aus dem Ausland scharfe Kritik: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen forderte, das Verbot aufzuheben. Petra Thorbrietz ist freie Publizistin und berichtet aus Budapest. Im Podcast erklärt sie, wie das gesellschaftliche Klima für queere Menschen in Ungarn ist und womit Teilnehmende der Parade rechnen müssen. Die Deutsche Bahn steckt seit Jahren in einer Krise. Für das Jahr 2024 verzeichnete das Unternehmen einen Verlust von 1,8 Milliarden Euro. Zuletzt hat der Spiegel interne Unterlagen ausgewertet und berichtet, dass das Unternehmen mehrere Notmaßnahmen in Betracht zieht, um aus der schwierigen Lage herauszukommen. Unter anderem sollen im Fernverkehr in den kommenden zehn Jahren rund 21.000 Sitzplätze wegfallen. Außerdem erwägt der Konzern, ICE-3-Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 330 km/h auszumustern oder zu verkaufen. Am Donnerstagabend widersprach die Bahn: Sie plane keine Streichung von Sitzplätzen – im Gegenteil, die Anzahl der verfügbaren Sitzplätze solle bis 2036 steigen. Konkrete Zahlen nannte das Unternehmen nicht. Was stimmt also? Jonas Schulze Pals ist Mobilitätsredakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Im Podcast erläutert er, was tatsächlich hinter den Plänen der Bahn steckt. Und sonst so? Powernap im Restaurant Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: LGBTQ-Rechte: Ungarische Polizei verbietet Pride-Parade in Budapest Ursula von der Leyen: Wiederwahl zur EU-Kommissionspräsidentin Budapest Pride: Ursula von der Leyen kritisiert Verbot von Pride-Parade in Budapest Deutsche Bahn: Verluste bei der Bahn Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.