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Was jetzt?

DIE ZEIT

2000 Folgen · Zuletzt aktualisiert am 08.11.2026


Über den Podcast

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

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  1. Siegt wieder ein Rechtsextremer bei der Wahl in Rumänien?

    04.05.2025 · 12 Min.

    In Rumänien finden heute erneut die Präsidentschaftswahlen statt. Eigentlich sollte das Ergebnis schon lange feststehen, doch das oberste Gericht des Landes hatte die Wahl Ende letzten Jahres für ungültig erklärt. Grund für die Annullierung war laut dem Gericht der bestätigte Verdacht auf russische Einmischung, bei dem insbesondere über die Plattform TikTok gezielte Wahlmanipulation betrieben wurde. Sieger der Wahl war der rechtsextreme Kandidat Călin Georgescu. Bei der Neuwahl darf er jedoch nicht mehr antreten. Stattdessen stellte die rechtsextreme Partei AUR George Simion als Spitzenkandidat auf. Die Wahl erregte internationale Aufmerksamkeit: Auf der Münchner Sicherheitskonferenz warf US-Vizepräsident JD Vance der EU starken "Demokratieverlust" vor. Wie Rumänien mit den Vorwürfen aus dem Ausland umgeht, welchen Einfluss der zunehmende Rechtsextremismus auf die Neuwahlen hat und welche internationalen Folgen ein Wahlsieg rechtsextremer Parteien haben könnte, analysiert Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT. Wikipedia, die achtgrößte Website der Welt, gilt als bekannte und häufig genutzte Informationsplattform. Die Internetseite legt Wert auf Fakten – ein Grundsatz, den Elon Musk ihr abspricht. Für ihn sei die Plattform zu unglaubwürdig und nicht ausgewogen. Deshalb hetzt er seit Monaten gegen "Wokepedia" und versucht, Einfluss auf die Inhalte zu nehmen. Nicolas Killian aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE hat sich angeschaut, was hinter Musks Vorwürfen steckt, welche Zusammenhänge es zur Trump-Regierung gibt und welche Möglichkeiten Wikipedia hat, um sich abzugrenzen und seine Neutralität zu bewahren. Und sonst so: Das Dschungel-Matriarchat – Bonobo-Weibchen verbünden sich Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Präsidentschaftswahl in Rumänien: Gewinnt ein Rechtsextremist die Wiederholungswahl in Rumänien? Rumänien: Präsidentschaftswahl in Rumänien muss wiederholt werden Călin Georgescu: Rechtsextremer Politiker nicht für Wahl in Rumänien zugelassen Präsidentenwahl in Rumänien: Rechtsradikaler George Simion könnte es in die Stichwahl schaffen Münchner Sicherheitskonferenz: J. D. Vance unterstellt "Demokratieverlust" in Europa Wikipedia: Angriff auf das Wissen der Welt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  2. Spezial zu Holocaustüberlebenden: Zu Besuch bei den letzten Zeitzeugen

    03.05.2025 · 37 Min.

    Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Am 8. Mai 1945 kapitulierte Deutschland bedingungslos. Durch die nationalsozialistische Herrschaft sind Schätzungen zufolge 65 Millionen Menschen gestorben – darunter sechs Millionen Jüdinnen und Juden. Heute leben laut der Jewish Claims Conference noch 220.800 Jüdinnen und Juden, die die NS-Verfolgung überlebt haben. Es ist die letzte Generation von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Für diesen Podcast haben wir drei Überlebende getroffen. Als der Krieg endete, waren sie zwölf, acht und fünf Jahre alt. Sie erzählen uns, wie ihr Leben vor dem Krieg aussah, welche Ängste sie während der Verfolgung erlebten – und welche sie bis heute begleiten. In dieser Folge von Was jetzt? – Spezial erzählen Janine Webber, Pedro Buchwald und Hélène Gutkowski von ihrer Kindheit im Krieg, ihre Sorgen im Hinblick auf den wachsenden Antisemitismus und darüber, was ihnen trotz allem Hoffnung gibt. "Für mich ist es am schwierigsten zu sagen: Ich liebe dich" Janine Webber anlässlich des Holocaust-Gedenktags 2018 Recherche & Skript: Anna Kemper Moderation & Skript: Helena Schmidt Redaktion: Ole Pflüger Sounddesign: Joscha Grunewald Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  3. Was Deutschland im Kampf gegen den Rechtsextremismus von Frankreich lernen kann

    03.05.2025 · 12 Min.

    In Frankreich ist der rechtsextreme Rassemblement National über Jahre zur politischen Normalität geworden. Seit dem Aufstieg der AfD in Deutschland lassen sich Parallelen zur politischen Entwicklung im Nachbarland ziehen. Studien zeigen, dass die Übernahme rechter Positionen durch die etablierten Parteien nicht zur Rückgewinnung von Wählerinnen und Wählern führt, sondern deren Ansichten weiter in Richtung dieser Positionen verschiebt. Gründe für diese Entwicklung sind unter anderem wirtschaftliche Unsicherheit und die Angst vor sozialem Abstieg. Kann Deutschland einen ähnlichen Weg vermeiden, indem es mehr in soziale Infrastruktur und wirtschaftliche Sicherheit investiert? ZEIT-Autorin Annika Joeres ordnet ein, wie finanzielle und gesellschaftliche Stabilität die politische Haltung von Menschen beeinflussen könnte. Architektur ist nicht nur Kulisse, sondern beeinflusst wesentlich, wie Menschen miteinander in Kontakt treten. Ein Beispiel ist das Jakob-Kaiser-Haus im Berliner Regierungsviertel: Während offene Treppen und verglaste Hallen offiziell der Kommunikation dienen sollten, nutzten Politiker wie Angela Merkel und Franz Müntefering eine unscheinbare Hintertreppe für vertrauliche Koalitionsgespräche. Auch in Büros oder Wohnungen beeinflusst die Raumaufteilung die Kommunikation. Max Rauner, Redakteur im Wissensressort der ZEIT, untersucht in seinem Artikel anhand politischer und historischer Beispiele, wie Raumgestaltung das Verhalten von Menschen beeinflusst. Und sonst so? ChatGPT übertreibt es mit der Freundlichkeit. Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: ZEIT WISSEN: Abo testen Rechtsextremismus: Verfassungsschutz stuft AfD als gesichert rechtsextremistisch ein CDU-Kabinettsmitglieder: Rings um das konservative Lagerfeuer Rechtsruck in Ostdeutschland: "Wenn ich die Jugendlichen hier so sehe, graust mir vor der Zukunft" Rassemblement National: Wo Rechtsextreme die wichtigen Positionen besetzen Plan D: Wähler in Deutschland: "Wir müssen im Dialog bleiben, sonst ist alles verloren" Sozialer Abstieg: In Zukunft mobil Haushaltskrise in Frankreich: Frankreichs Parlament verabschiedet strittigen Sparhaushalt Sondervermögen für Deutschlands Zukunft: Milliarden für Infrastruktur – doch wo bleiben die Reformen? Kollektive Kreativität: Wie kommen wir auf gute Ideen? Interview: "Sie kann es doch" Architektur: Koalitionsverhandlungen, Meuterei, Familienkrach, Team-Meetings, Liebeserklärungen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  4. Update: AfD gilt bundesweit als rechtsextrem

    02.05.2025 · 8 Min.

    Der Bundesverfassungsschutz hat die AfD in ganz Deutschland als "gesichert rechtsextrem" eingestuft. Somit ist die Partei nicht länger nur ein rechtsextremistischer Verdachtsfall. In Teilen der Bundesrepublik, in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, galt diese Einstufung schon länger. Gründe für die Neubewertung sind Missachtungen der Menschenwürde sowie starke Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung, insbesondere vor dem Hintergrund der vergangenen Bundestagswahl und der drei Landtagswahlen in Ostdeutschland. Ferdinand Otto, Innenpolitik-Redakteur bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, welche Konsequenzen die Einschätzung des Verfassungsschutzes für die zukünftige Arbeit der Partei haben und wie die AfD damit umgehen wird. In Hannover findet der 39. Evangelische Kirchentag statt. Bis Sonntag wird es etwa 1.500 Veranstaltungen geben. Auf dem Programm stehen Gottesdienste, aber auch Podiumsdiskussionen rund um Klima, Frieden und Rechtsextremismus. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung: "Mutig, stark, beherzt". Dass der Kirchentag durchaus politisch ist, zeigt auch die Anwesenheit mehrerer Politiker und Politikerinnen sowie Aktivisten und Aktivistinnen. Sowohl Klimaaktivistin Luisa Neubauer als auch Altkanzlerin Angela Merkel waren zu Gast. Für den geschäftsführenden Kanzler Olaf Scholz war der Besuch voraussichtlich sein letzter öffentlicher Auftritt. Außerdem im Update: Alexander Dobrindt, designierter Innenminister der CSU, fordert eine stärkere Kontrolle an den EU-Außengrenzen. Die bisherige Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems gehe ihm nicht weit genug. Damit ist er nicht der Einzige in der Union. Auch der designierte Kanzleramtsminister Thorsten Frei spricht sich für zusätzliche Grenzkontrollen aus. Sowohl aus Polen als auch von der deutschen Polizei kommt Kritik: Bereits jetzt gibt es massiven Stau an den Grenzübergängen, zu wenig Personal und ungeklärte rechtliche Fragen. Was noch? Wie man 115 Jahre alt wird – Tipps von der ältesten Frau der Welt. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Rechtsextremismus: Verfassungsschutz stuft AfD als gesichert rechtsextremistisch ein Sächsisches Oberverwaltungsgericht: AfD Sachsen darf als gesichert rechtsextrem eingestuft werden Gesichert rechtsextrem: Thüringer AfD scheitert mit Klage gegen Verfassungsschutz Verfassungsschutz: AfD Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextremistisch eingestuft Evangelische Kirche: Kirchentag beginnt: 150.000 Menschen in Hannover erwartet Evangelische Kirche: "Mutig, stark, beherzt": Motto des Kirchentages 2025 Evangelische Kirchen: Von Scholz bis Merkel: Kirchentag setzt politische Akzente Liveblog Regierungsbildung: Dobrindt kündigt sofortige Maßnahmen gegen irreguläre Migration an Migration: Thorsten Frei kündigt Zurückweisungen an Grenzen ab 6. Mai an Migrationspolitik: Polnische Botschaft warnt vor verschärften Grenzkontrollen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  5. Ein Hoffnungszeichen für die Ukraine

    02.05.2025 · 12 Min.

    Die USA und die Ukraine haben nach monatelangem Hin und Her ein Rohstoffabkommen unterzeichnet. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte den Deal vorgeschlagen, um den US-Präsidenten von Sicherheitsgarantien überzeugen zu können. Die sind jetzt allerdings nicht Bestandteil des Abkommens, die ukrainische Regierung spricht dennoch von einem "ebenbürtigen Abkommen". Die USA bekommen privilegierten Zugang zu begehrten Seltenen Erden. Was das Abkommen beiden Seiten bringt und wie der russische Präsident Wladimir Putin auf diesen Deal reagiert, analysiert Maxim Kireev, Ukraine-Experte der ZEIT. Er war die Überraschung im künftigen Kabinett des designierten Bundeskanzlers Friedrich Merz: Karsten Wildberger. Der Manager soll Deutschland, am besten so schnell wie möglich, modernisieren und digitalisieren. Zuvor war Wildberger Manager der Media-Saturn-Holding. Petra Pinzler, Korrespondentin in der Hauptstadt-Redaktion der ZEIT, ordnet seine Erfolgschancen und Herausforderungen ein. Und sonst so: Unbewacht im Museum: Das kann teuer werden Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: Ukraine und USA unterzeichnen Rohstoffabkommen Ukraine und USA: Dieser Deal setzt Putin unter Zugzwang Karsten Wildberger: Der Ungeduldige muss geduldig sein Karsten Wildberger: Heute Konzern, morgen Ministerium Podcast "Auch das noch": Folge mit Douglas Rushkoff Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  6. Arbeiten wir bald mehr?

    01.05.2025 · 11 Min.

    Der neue Koalitionsvertrag setzt auf eine deutliche Ausweitung der Arbeitszeit. Statt Debatten über Viertagewoche oder Work-Life-Balance, wie sie in den vergangenen Jahren geführt wurden, stehen nun längere Arbeitszeiten im Fokus. Die Koalition plant steuerfreie Zuschläge für Mehrarbeit, flexiblere Höchstarbeitszeiten und Anreize für Teilzeitkräfte, ihre Stunden aufzustocken. Ziel sei es, dem Arbeitskräftemangel und der anhaltenden Wirtschaftskrise zu begegnen. Gleichzeitig wird kritisiert, dass Themen wie Homeoffice, Teilzeitgerechtigkeit und das Ehegattensplitting nicht berücksichtigt wurden. David Gutensohn ist stellvertretender Ressortleiter im Arbeitsressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, was unter der neuen Regierung zum Thema Arbeit zu erwarten ist. Viele Studierende in Deutschland haben zunehmend Schwierigkeiten, längere Texte zu lesen und zu verstehen. Laut einer Vielzahl von Professorinnen und Professoren ist diese Entwicklung in den letzten Jahren immer deutlicher geworden. Besonders betroffen sind Studierende, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind, in der Ablenkungen durch Smartphones und soziale Medien ständiger Begleiter sind. Diese gewohnte Reizüberflutung schädigt die Fähigkeit, sich auf komplexe Texte zu konzentrieren und tief in wissenschaftliche Themen einzutauchen. Martin Spiwak, Redakteur im Wissensressort der ZEIT, erklärt, welche Gründe es für diese Lesekrise gibt und welche Wege aus ihr führen könnten. Und sonst so? Vater mit Baby wird von der Polizei verfolgt. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Arbeitszeit: Weniger ackern? Nein, mehr Viertagewoche: Mehr Mut zu weniger Arbeit Work-Life-Balance: Am besten nur noch Teilzeit Flexible Arbeitszeiten: Das Ende des Achtstundentags Steuerfreie Zuschläge für Überstunden: Klingt wie ein Burn-out-Bonusprogramm Arbeitsmarkt: Fehlen jetzt die Jobs – oder die Arbeitskräfte? ifo-Umfrage: Rund ein Viertel der Beschäftigten arbeitet im Homeoffice Teilzeit: Lieber gesund in Teilzeit als überarbeitet in Vollzeit Steuerreform: Bundesfinanzminister lehnt Abschaffung des Ehegattensplittings ab Künstliche Intelligenz: Zwei Drittel der Studierenden in Deutschland nutzen KI-Systeme Lesekompetenz: Ein Buch lesen? Ganz?! Internetnutzung: Jugendliche sind wieder länger online Digitale Reizüberflutung: Wie retten wir unsere Konzentration in der digitalen Welt? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  7. Update: SPD sagt Ja – aber wofür steht sie noch?

    30.04.2025 · 10 Min.

    Die Mitglieder der SPD haben dem Koalitionsvertrag mit CDU und CSU zugestimmt: 84,6 Prozent der Abstimmenden votierten für die schwarz-rote Regierungsbildung. Die Wahlbeteiligung lag bei 56 Prozent der knapp 360.000 Mitglieder, somit wurde das notwendige Quorum von 20 Prozent überschritten. Am Montag soll der 144-seitige Vertrag unterschrieben werden. SPD-Parteichef Lars Klingbeil soll das Amt des Vizekanzlers übernehmen und wohl Bundesfinanzminister werden. Neben ihm soll Boris Pistorius vermutlich Verteidigungsminister bleiben. Die übrigen SPD-Ministerien werden am Montag bekannt gegeben. Peter Dausend, Redakteur der Hauptstadtredaktion der ZEIT, analysiert, was das Votum für die Zukunft der SPD bedeutet. Mit einer Militärparade in Ho-Chi-Minh-Stadt hat Vietnam den 50. Jahrestag des Endes des Vietnamkriegs begangen, der von 1955 bis 1975 andauerte. Der Krieg endete mit dem Einmarsch nordvietnamesischer Truppen in die damals südvietnamesische Hauptstadt Saigon, die heute den Namen Ho-Chi-Minh-Stadt trägt. Die USA zogen sich 1973 aus dem Krieg zurück. Millionen Vietnamesen sind in dem Konflikt gestorben. Der Krieg wurde besonders für den massiven Einsatz verheerender US-Waffen wie Napalm und des Entlaubungsmittels Agent Orange berüchtigt – letzteres hat bis heute gesundheitliche Folgen. Außerdem im Update: In Hannover startet der 39. Deutsche Evangelische Kirchentag. Bis Sonntag soll ein vielfältiges Programm aus Gottesdiensten, Konzerten, Diskussionen und Begegnungen bis zu 100.000 Menschen anlocken. Zu den prominenten Gästen zählen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Kanzler Olaf Scholz und Ex-Kanzlerin Angela Merkel. Was noch? Meisterschaft im Möwenkreischen Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Regierungsbildung: SPD gibt Mitgliedervotum zum Koalitionsvertrag bekannt Bundesregierung: SPD-Mitglieder stimmen Koalitionsvertrag zu Übersicht zum Koalitionsvertrag: Das sind die wichtigsten Vorhaben von Schwarz-Rot Liveblog: Regierungsbildung: Lars Klingbeil soll Vizekanzler werden Bundeswehr: Minister "Task Force" Schwarz-Rot: Jusos sprechen sich gegen Koalitionsvertrag aus Besonderer Jahrestag: Vietnam feiert 50 Jahre Kriegsende - riesige Militärparade Vietnamkrieg: Dieser Krieg Regierung: Hardliner To Lam neuer Präsident von Vietnam 50. Jahrestag: Spuren des Vietnamkriegs von "Agent Orange" bis "Hanoi Jane" Veranstaltung in Hannover: Wie der Kirchentag 100.000 Besucher anlocken will Anja Siegesmund: "Nur eine politische Kirche hat Relevanz" Nato: Steinmeier nennt Aufrüstung die wichtigste Regierungsaufgabe Kabinett Scholz: Sie trotten traurig in den Ruhestand Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  8. 100 Tage Trump

    30.04.2025 · 13 Min.

    Vor 100 Tagen ist Donald Trump zum 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt worden. Und diese Zeit hat er ausführlich genutzt, um seine Devise "America First!" in die Tat umzusetzen: Mit hohen Zöllen wollte er sich daran rächen, dass unter anderem Europa die USA jahrelang ausgenutzt habe – und stürzte die Welt in eine Handelskrise. Dabei haben sich die internationalen Beziehungen der USA verschlechtert: Den ukrainischen Präsidenten nannte er einen Diktator, Kanada will er zum 51. Bundesstaat machen und Grönland von Dänemark abkaufen. Aber auch innerhalb der USA hat Trump einiges verändert. Welche seiner Vorhaben er bereits umgesetzt hat und warum seine Umfragewerte so schlecht sind, erklärt Rieke Havertz, internationale Korrespondentin von ZEIT und ZEIT ONLINE. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine verschwinden immer wieder ukrainische Bürger in besetzten Gebieten. Die Ukraine und die Vereinten Nationen schätzen die Anzahl auf Tausende Personen. Eine davon ist Viktoriia Roshchyna. Als Journalistin berichtete sie als eine der wenigen direkt aus den besetzten Gebieten und wurde wegen ihrer Arbeit schon mehrmals festgenommen. Als sie aufdecken will, wie Russland ukrainische Zivilisten an geheimen Orten festsetzt und misshandelt, bricht während ihrer Recherchen der Kontakt zu ihr ab. Später wird ihrer Familie nur ihr Tod gemeldet. Das Journalistenkonsortium Forbidden Stories hat mit einem Investigativ-Rechercheteam der ZEIT und von elf weiteren Medien ihre Recherche fortgeführt und untersucht, was mit der Journalistin passiert ist. Im Podcast spricht Christina Schmidt aus dem Investigativressort darüber, was das Team über Viktoriia Roshchyna herausgefunden hat und welches System dahintersteckt. Und sonst so? Mal wieder ein Gedicht auswendig lernen. Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: 100 Tage Donald Trump: Hat der US-Präsident noch Freunde? US-Präsident: Keine Atempause – 100 Tage Präsident Trump 100 Tage Trump: Die Demokratie stirbt am helllichten Tag Viktoriia Roshchyna: Zu nah dran Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  9. Update: Warum die SPD so hart mit Saskia Esken umgeht

    29.04.2025 · 11 Min.

    Nachdem die Union am Montag ihre neuen Minister vorgestellt hat, muss man sich bei der SPD noch etwas gedulden. Die Partei will erst nach dem Mitgliedervotum über den Koalitionsvertrag ihre Minister verkünden. Während Lars Klingbeil höchstwahrscheinlich einen Ministerposten übernehmen wird, ist das bei seiner Co-Parteichefin Saskia Esken nicht ganz so sicher. Esken gilt innerparteilich als umstritten und wird teilweise für das schlechte Wahlergebnis der SPD verantwortlich gemacht. Erst heute hat ihr Landesverband, die SPD Baden-Württemberg bekannt gegeben, Esken nicht noch mal für den Bundesvorstand zu nominieren. Ob sie wirklich einen schlechten Job gemacht hat, warum sie in der Partei so unbeliebt ist und wie ihre Chancen auf einen Ministerposten stehen, berichtet Politikredakteurin Eva Lautsch im Podcast. In Spanien und Portugal ist nach einem großflächigen Stromausfall die Stromversorgung wieder fast vollständig hergestellt, wie der spanische Netzbetreiber Red Eléctrica mitteilte. Die Bevölkerung der Iberischen Halbinsel musste mehr als 12 Stunden ohne Strom auskommen. Betroffen waren vor allem der Verkehr und die Infrastruktur sowie der Mobilfunk: Züge blieben stecken, Ampeln fielen aus und sorgten für Chaos auf den Straßen. Mit Kreditkarte bezahlen konnte man auch nicht mehr. Die konkrete Ursache für den Stromausfall ist weiterhin unklar, einen Cyberangriff schließt der Netzbetreiber aber vorerst aus. Stattdessen ist die Rede von einem "atmosphärischen Phänomen". Was dahintersteckt und wie es zu einem solchen Ausnahmezustand kommen konnte, erklärt Wissenschaftsredakteurin Viola Kiel. Außerdem im Update: Ein ehemaliger Mitarbeiter des AfD-Politikers Maximilian Krah ist wegen Spionage für einen chinesischen Geheimdienst angeklagt worden. Er soll unter anderem Informationen über Verhandlungen im Europäischen Parlament weitergegeben, aber auch Informationen über die AfD-Parteispitze gesammelt haben. In der Schweiz ist ein 19-Jähriger verhaftet worden, der einen Anschlag auf die Synagoge in Halle an der Saale geplant haben soll. Ihm werden die "Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat" sowie der unerlaubte Besitz einer Schusswaffe vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft Halle mit. Der Mann soll sich demnach länger auf die Tat vorbereitet haben. Die Behörde geht von einem rechtsextremistischen Motiv aus. Was noch? Eine Karte für die Limo im Sonnencafé Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Co-Parteichefin: SPD Baden-Württemberg nominiert Esken nicht für Bundesvorstand SPD-Spitze: "Bodenlos" und "verstörend": Umgang mit Esken spaltet Partei Stromausfall: Stromversorgung in Spanien und Portugal läuft fast komplett wieder Stromausfall in Spanien und Portugal: Spanischer Netzbetreiber schließt nach Stromausfall Cyberangriff aus Rechtsextremismus: Mann wegen geplanten Anschlags auf Synagoge in Halle verhaftet Generalbundesanwalt: Früherer Mitarbeiter von AfD-Politiker Krah wegen Spionage angeklagt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  10. Wer ist Johann Wadephul, der künftige Außenminister?

    29.04.2025 · 13 Min.

    Die Union hat ihre künftigen Ministerinnen und Minister vorgestellt – darunter einen Namen, den viele bislang kaum kannten: Johann Wadephul soll Außenminister in der neuen schwarz-roten Regierung werden. Der CDU-Politiker aus Schleswig-Holstein übernimmt damit eins der wichtigsten Ämter im Kabinett. Fast 60 Jahre lang stellte die CDU keinen Außenminister mehr, zuletzt war es Gerhard Schröder – nicht der SPD-Kanzler, sondern ein CDU-Politiker aus dem Saarland. Wie kompetent ist er und welche außenpolitische Linie will er verfolgen? Alice Bota, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob er einen Bruch mit Annalena Baerbocks "feministischer Außenpolitik" vollziehen wird. In Deutschland startet an diesem Dienstag eines der größten Digitalisierungsprojekte im Gesundheitswesen: die elektronische Patientenakte (ePA). Sie soll dafür sorgen, dass Medikationspläne, Befunde und Impfnachweise zentral gespeichert und für Ärztinnen und Ärzte, Apotheken oder Rettungsdienste abrufbar sind. Doch die Einführung ist umstritten: Datenschützer warnen davor, sensible Gesundheitsdaten auf Cloud-Servern zu speichern, Kritiker fürchten, dass Dritte Zugriff auf vertrauliche Diagnosen erhalten könnten. Wer das nicht möchte, muss aktiv widersprechen – ein sogenanntes Opt-out-Verfahren, das in der Medizin sonst eher ungewöhnlich ist. Pauline Schinkels, Redakteurin im Digitalressort von ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast, wie sicher die neue Akte ist und ob die ePA die Gesundheitsversorgung tatsächlich verbessern kann. Und sonst so? Weltrekord für längsten Sauna-Aufguss Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kabinettsmitglieder der Union: Nicht die üblichen Verdächtigen Neue Bundesregierung: Das sind die künftigen Ministerinnen und Minister der Union Neue Bundesregierung: CDU und CSU präsentieren ihre künftigen Kabinettsmitglieder ePA für alle: E-Patientenakte soll Ende April starten Elektronische Patientenakte: Was geht die Apothekerin meine Depression an? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  11. Update: Das sind die neuen Minister der Union

    28.04.2025 · 11 Min.

    Die Union hat ihre Minister für die zukünftige Bundesregierung verkündet. Einige davon wurden bereits von politischen Beobachtern erwartet: So soll beispielsweise der CDU-Politiker Johann Wadephul Außenminister werden, der Posten des Forschungsministeriums geht an die CSU-Politikerin Dorothee Bär. Einige Überraschungen gab es allerdings auch. Laut der Vereinbarung mit dem Koalitionspartner SPD gehen zehn der insgesamt 17 Ministerien an die Union. Welche Minister die SPD stellen wird, will die Partei erst nach dem Mitgliederentscheid zum Koalitionsvertrag verkünden. Mit welchen Ministern nicht gerechnet wurde und warum Merz’ Entscheidung kritisiert wird, weiß Fabian Reinbold, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Auf der dänischen Insel Bornholm haben sich die Minister der Nordländer und des Baltikums zu einer Konferenz der Nordic-Baltic Cooperation getroffen. Ebenfalls eingeladen sind dieses Mal auch Vertreter aus Deutschland, Frankreich und Polen, denn es geht um die Sicherheit im Ostseeraum. Seit dem Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine habe sich die Bedrohungslage dort stark verschärft, so Außenministerin Annalena Baerbock: Immer wieder werden Unterseekabel durchtrennt, Datenleitungen unterbrochen und Stromkabel beschädigt. Parallel zur Konferenz hat der russische Präsident Wladimir Putin eine einseitige Waffenruhe im Krieg gegen die Ukraine über drei Tage ausgerufen. Wie die Lage in der Ostsee aktuell aussieht, erklärt Verteidigungskorrespondent Hauke Friederichs. Außerdem im Update: In weiten Teilen Spaniens, Portugals und Frankreichs ist es zu einem großen Stromausfall gekommen. Davon betroffen waren vor allem der Verkehr, Mobilfunk und die Infrastruktur: Bahnen mussten evakuiert werden, Ampeln und Aufzüge fielen aus. Eine Ursache ist bis jetzt noch nicht bekannt. Bis die Versorgung wiederhergestellt ist, kann es noch Stunden dauern, so der Netzbetreiber REE. Vor einem Jahr hat ein Video bundesweite Empörung ausgelöst, in dem Partygäste auf Sylt rassistische Parolen sangen. Gegen drei der Gäste wurde ein Verfahren eingeleitet. Die Ermittlungen wurden jetzt allerdings eingestellt, wie die Staatsanwaltschaft Flensburg mitteilte. Die Parolen entsprechen noch nicht dem Strafbestand der Volksverhetzung. Gegen einen weiteren Mann wurde ein Strafbefehl erlassen. Was noch? Die Schuhe bitte anlassen. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Neue Bundesregierung: Das sind die künftigen Kabinettsmitglieder der Union Regierungsbildung: CDU/CSU-Kabinettsliste: Erfahrung und kleine Überraschungen Bedrohung durch Russland: Baerbock betont vor Ostseetreffen Einheit gegenüber Moskau Schattenflotte: Die im Schatten sieht man nicht Verdacht der Volksverhetzung: Staatsanwaltschaft beendet nach rassistischem Sylt-Video Ermittlungen Blackout: Großer Stromausfall in Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  12. Kanada will nicht der "51. Bundesstaat" werden

    28.04.2025 · 13 Min.

    In Kanada stehen heute die vorgezogenen Parlamentswahlen an. Im Januar noch sah es aus, als würde Pierre Poilievre, der Chef der Konservativen Partei, nächster Premierminister werden. Doch seine stilistische Nähe zu Donald Trumps "Make America great again"-Kampagne wurde für ihn zum Problem, seitdem viele Kanadier versuchen, sich stärker von den USA abzugrenzen. Nun liegen in aktuellen Umfragen die Liberalen vorne, ihr Kandidat Mark Carney hat gute Chancen, die Wahl zu gewinnen. Seit dem Rücktritt von Justin Trudeau ist er bereits Premierminister Kanadas. Carney gab als Devise aus: "Elbows up!" gegen Trump. Der US-Präsident verkündete zu Beginn seiner zweiten Amtszeit, dass er Kanada zum 51. Bundesstaat der USA machen wolle. Wie die Kanadier dieses Vorhaben vereiteln wollen, ob das gelingen kann und welche Bedeutung die Wahlen für das angespannte Verhältnis haben, beurteilt Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London. Die Plattform 4chan ist im Internet berühmt wie auch berüchtigt: Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes Imageboard, auf dem alles anonym gepostet werden kann. Unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung wurde die Plattform immer wieder durch die Verbreitung von Verschwörungsmythen, Rechtsextremismus und Frauenhass bekannt. Doch für knapp zwei Wochen war die Seite wegen eines Hackingangriffs offline. Seit Samstag ist 4chan wieder erreichbar. Wie konnte die Seite gehackt werden? Und welche Bedeutung hat sie für den digitalen Raum wie für die reale Welt? Eike Kühl aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE berichtet darüber in der aktuellen Podcastfolge. Und sonst so: Auch langsam zu laufen kann glücklich machen Moderation und Produktion: Henrik Oerding Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahlen in Kanada: An der Hüfte zusammengewachsen Kanada: Ein Schneeball in der Hölle Kanada: Mark Carney als neuer Premierminister von Kanada vereidigt Donald Trump: Wie der Kaiser von Amerika 4chan: Die Jauchegrube des Internets liegt trocken Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  13. Gipfeltreffen beim Papstbegräbnis

    27.04.2025 · 12 Min.

    Fünf Tage nach seinem Tod wurde Papst Franziskus am Samstag in Rom feierlich verabschiedet. Zur Trauerzeremonie auf dem Petersplatz waren Hunderttausende Menschen sowie zahlreiche Staats- und Regierungschefs, darunter US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, erschienen. Die beiden Präsidenten trafen sich erstmals seit dem Eklat im Februar 2025 zu einem persönlichen Gespräch. Das Treffen fand am Rande der Trauerfeierlichkeiten statt und wurde von beiden Seiten als sehr produktiv beschrieben. Details zum Inhalt des Gesprächs wurden bislang nicht veröffentlicht. Ulrich Ladurner ist Auslandskorrespondent der ZEIT. Im Podcast berichtet er von seinen Eindrücken der Beerdigung. Nach dem Anschlag im indisch kontrollierten Teil Kaschmirs hat sich der langjährige Konflikt zwischen Indien und Pakistan erneut zugespitzt. Die indischen Behörden machen die pakistanische Terrorgruppe The Resistance Front, eine Splittergruppe der islamistischen Organisation Lashkar-e-Taiba, verantwortlich. In Reaktion darauf forderte Indien pakistanische Staatsbürger zur Ausreise auf, wies pakistanische Diplomaten aus, setzte den wichtigen Indus-Wasservertrag aus und stoppte den Handel und Grenzverkehr. Pakistan wies alle Anschuldigungen zurück und verhängte ebenfalls Sanktionen. Konstantin Zimmermann, Nachrichtenredakteur der ZEIT, ordnet die Hintergründe des Konflikts ein. Und sonst so: Eisgenuss ganz einfach selbst gemacht Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge Todesursache: Papst Franziskus fiel nach Schlaganfall ins Koma Papst Franziskus: "Ich kenne auch die leeren Momente" Ukrainekrieg: Trump traf Selenskyj vor Papstbegräbnis Konklave: Franziskus – der neue Papst ist Argentinier Tod von Papst Franziskus: Er wollte Frieden Indien: Mehrere Tote nach mutmaßlichem Terrorangriff auf Touristen in Kaschmir Kaschmir: Darum geht es im Konflikt zwischen Pakistan und Indien Indien: Sicherheitskräfte erschießen Anführer von Terrorgruppe in Kaschmir Mutmaßlicher Terrorangriff: Indien ordnet Ausreise pakistanischer Staatsbürger bis Ende April an Kaschmir: Indische und pakistanische Soldaten schießen an Grenze aufeinander Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  14. Spezial "Der Wahlkreis": Merz und seine Quälgeister

    26.04.2025 · 51 Min.

    Von Friedrich Merz hat man in den vergangenen Tagen wenig gehört. Der Kanzler in spe führt interne Verhandlungen über sein künftiges Personaltableau, aber er wollte auch ein wenig durchschnaufen nach den “außergewöhnlich herausfordernden Wochen”, wie er den Wahlkampf und die Koalitionsgespräche kürzlich in einem Interview nannte. Ob er sich wirklich erholen konnte? Noch vor Ostern zettelte sein Parteifreund Jens Spahn eine Debatte darüber an, ob die Union nicht doch ihren Umgang mit der AfD lockern soll. Weil Spahn als neuer Unionsfraktionschef gehandelt wird - also der Mann, der künftig Mehrheiten für Merz im Bundestag verhandeln soll – ist der Vorstoß besonders brisant. Ist das schon die erste Illoyalität gegenüber dem nächsten Kanzler? Oder steckt etwas anderes dahinter? Darüber sprechen Robert Pausch und Lisa Caspari aus den Politikredaktionen von ZEIT und ZEIT ONLINE in einer neuen Folge von “Was Jetzt? - Der Wahlkreis”. Außerdem stellen sie sich die Frage, warum Alexander Dobrindt - früher oberster Sprücheklopfer der CSU – seit Neuestem so konziliant und versöhnlich auftritt. Steckt dahinter mehr als nur Strategie? Paul Middelhoff schaltet sich diesmal zum allgemeinen Bedauern nur kurz aus dem Urlaub zu. Die nächste Wahlkreis-Folge erscheint am 17. Mai, dann wieder in gewohnter Besetzung. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists Shownotes: Alexander Dobrindt über die “konservative Revolution” Ein Raumfahrtministerium für die CSU – macht das Sinn? Markus Söder bei “Inas Nacht” Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  15. Bricht Deutschland sein Versprechen an afghanische Schutzsuchende?

    26.04.2025 · 13 Min.

    2.600 Afghanen mit Aufnahmezusage warten derzeit auf die Einreise nach Deutschland. Ob sie tatsächlich einreisen können, soll erst die nächste Bundesregierung entscheiden – in den nächsten zwei Wochen seien keine Flüge mehr geplant, so das Auswärtige Amt. Die Visaverfahren und Aufnahmeprüfungen sollen jedoch weiterlaufen. Die neue Bundesregierung aus Union und SPD hat allerdings angekündigt, das Programm einzustellen. Sie will einzelne Zusagen überprüfen und gegebenenfalls zurückrufen. Das Aufnahmeprogramm für Schutz suchende Afghanen wurde vor vier Jahren von der damaligen Groko eingeführt. Warum die Regierung das Verfahren einstellen will und was das für die wartenden Afghanen bedeutet, erklärt Politikredakteur Tilman Steffen im Podcast. In Gera wählt das Bündnis Sahra Wagenknecht heute den Thüringer Landesparteivorstand. Am Tag vor der Wahl hat Parteichefin Sahra Wagenknecht selbst Stellung zu den Kandidaten bezogen und dabei den Showdown eines langen Machtkampfs eingeleitet: Seit der verlorenen Bundestagswahl ist das Verhältnis zwischen Wagenknecht und der amtierenden Thüringer BSW-Parteichefin Katja Wolf sehr angespannt. In einem Brief an die Thüringer BSW-Mitglieder spricht Wagenknecht von einem Vertrauensbruch zwischen der Bund- und Landesspitze. Stattdessen wirbt sie für eine Neuaufstellung des Vorstands und unterstützt dabei die Landtagsabgeordnete Anke Wirsing. Politikredakteurin Lisa Caspari analysiert, warum Wolf plötzlich in Ungnade gefallen ist und was die Wahl für die Partei bedeutet. Und sonst so? Haustiere sind die besseren Ehepartner. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Afghanistan: Nächste Regierung soll über Afghanen mit Aufnahmezusage entscheiden Afghanistan: Das Aufnahmeprogramm für Afghanen steht vor dem Aus Personalquerelen beim BSW: Wagenknecht macht Front gegen Thüringer BSW-Spitze BSW: Eine Partei vor der Sprengung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  16. Update: Selenskyj unter Druck

    25.04.2025 · 10 Min.

    In der vergangenen Nacht bombardierte Russland die ostukrainische Stadt Charkiw, bei einem Bombenanschlag im Moskauer Vorort Balaschicha ist laut russischen Behörden ein ranghoher General getötet worden. Fast zeitgleich landete der US-Sondergesandte Steve Witkoff heute Morgen in Moskau. Er soll die Friedensverhandlungen vorantreiben. Dieses Mal soll es vor allem um einen Vorschlag von US-Präsident Donald Trump gehen: Die Ukraine solle die von Russland völkerrechtswidrig besetzte Krim an Russland abtreten sowie weitere besetzte Gebiete im Osten. Während Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kyjiw, einlenkt und sagt, dass man “vorübergehend” Gebiete an Russland abtreten müsse, stellt sich Präsident Wolodymyr Selenskyj entschieden dagegen. Unter welchem Druck steht Selenskyj nun, und was sagen die Ukrainer und die Opposition zu seiner strikten Haltung? Olivia Kortas, Korrespondentin der ZEIT in Kyjiw, behält den Überblick und ordnet im Podcast die aktuelle Lage ein. In der Nacht zu Ostersonntag schoss in Oldenburg ein Polizist auf den 21-jährigen Lorenz A., der später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Laut Obduktionsbericht trafen ihn mindestens drei Schüsse von hinten. Vom Tathergang ist Folgendes bekannt: Lorenz A. wurde der Zugang zu einem Club verwehrt, woraufhin er Reizgas versprühte und dabei mehrere Menschen leicht verletzte. Lorenz A. versuchte zu fliehen, dann trafen ihn die Schüsse. Gegen den Polizeischützen ermittelt die Staatsanwaltschaft nun wegen Totschlags. Die Oldenburger Initiative Gerechtigkeit für Lorenz hat für heute Abend zu einer Kundgebung aufgerufen. Der Protestzug soll mit mehr als 1.000 Teilnehmenden durch die Innenstadt ziehen. Das Bündnis befürchtet einen rassistischen Hintergrund, denn Lorenz A. war Schwarz. ZEIT-ONLINE-Reporterin Paula Haase hat sich vor Ort umgehört und berichtet über die Stimmung in Oldenburg. Außerdem im Update: Die Mehlreserven im abgeriegelten Gazastreifen seien laut dem UN-Palästinenserhilfswerk vollständig aufgebraucht. Wegen der israelischen Blockade können seit Anfang März kaum noch Lebensmittel verteilt werden, obwohl 3.000 Lastwagen mit Hilfsgütern an der Grenze bereitstehen würden. Währenddessen will Israel die Hamas militärisch zur Freilassung der Geiseln zwingen. Zusätzlich reiste David Barnea, Chef des israelischen Geheimdiensts, nach Katar, um die Verhandlungen voranzutreiben. Die Hamas will hingegen keiner vorübergehenden Waffenruhe, sondern nur einem endgültigen Ende des Krieges zustimmen. Was noch? Musik wirkt im Gehirn wie Sex oder Essen Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Russischer Angriffskrieg: Kyjiws Bürgermeister Klitschko ruft Tag der Trauer aus Militär: Russischer General bei Auto-Explosion nahe Moskau getötet Krieg in der Ukraine: Interfax: US-Sondergesandter Witkoff zu Gesprächen in Moskau Ukraine-Krieg: US-Sondergesandter Witkoff trifft Putin – Trump macht Druck US-Präsident: Trump spricht von angeblicher Einigung mit Russland im Ukrainekrieg Ukrainegespräche in London: Es soll Trumps letztes "Angebot" werden Ukrainekrieg: USA schlagen Ukraine Berichten zufolge Gebietsverzicht vor Tödliche Schüsse durch Polizei: "Du wurdest uns genommen" – Trauer um getöteten Lorenz Staatsanwaltschaft Oldenburg: Schusswaffeneinsatz durch Polizeibeamten in Oldenburg: Obduktionsergebnisse liegen vor Polizeigewalt: Oldenburger planen Kundgebung nach tödlichen Schüssen auf Schwarzen Nahost: UN-Hilfswerk: Mehlreserven im Gazastreifen aufgebraucht Die Lage im Überblick: Bericht: Mossad-Chef verhandelt in Katar über Geiseln Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  17. Das Konklave – die wohl geheimste Wahl der Welt

    25.04.2025 · 13 Min.

    Am Samstag wird Papst Franziskus beigesetzt – nicht wie üblich im Petersdom, sondern auf eigenen Wunsch in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom. Mit seiner Beerdigung endet ein Pontifikat, das viele als historisch bezeichnen. Und gleichzeitig beginnt die vermutlich geheimnisvollste Wahl der Welt: das Konklave. 135 Kardinäle aus aller Welt werden sich in der Sixtinischen Kapelle versammeln, um hinter verschlossenen Türen einen neuen Papst zu wählen. Wie genau läuft diese Wahl ab? Wer darf überhaupt abstimmen und gibt es Favoriten für das höchste Amt der katholischen Kirche? Dazu sprechen wir mit Christina Rietz vom ZEIT-Ressort Christ & Welt. In Deutschland soll das Bezahlen einfacher und transparenter werden. Union und SPD planen ein Gesetz, das Betriebe verpflichtet, neben Bargeld auch digitale Zahlungsmethoden wie Kartenzahlung oder kontaktloses Bezahlen per Smartphone anzubieten. Der Hintergrund: Noch immer akzeptieren viele Restaurants, Bäckereien oder Friseursalons ausschließlich Bargeld. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das Einschränkungen – für den Staat möglicherweise Milliardenverluste durch Steuerhinterziehung. Während der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband vor hohen Kosten für kleine Betriebe warnt, verweisen Befürworter auf internationale Beispiele: In Italien und Griechenland ist bargeldloses Bezahlen längst Pflicht. Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT hat dazu recherchiert und ist im Podcast zu Gast. Und sonst so? Reality-TV in Österreich: "Das Abendessen" Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Susanne Hehr, Magdalena Inou Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Optiker von Papst Franziskus: Sie halfen ihm zu sehen Walter Kaspar: "Mit dem lieben Gott telefonieren" Trauer um Papst Franziskus: Wie soll man trauern, wenn neben einem jemand die Insta-Story dreht? Nachfolge von Papst Franziskus: Der Erneuerer Kartenzahlung: CASH ONLY! Steuerhinterziehung only? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  18. Update: Warum Kevin Kühnert sich zurückzog und wie es für ihn weitergeht

    24.04.2025 · 10 Min.

    Er war einer der prominentesten Politiker des Landes: Kevin Kühnert arbeitete sich vom Chef der Jusos zum SPD-Generalsekretär hoch, wurde Hoffnungsträger der SPD und galt als Retter der deutschen Sozialdemokratie. Umso überraschender kam sein Rücktritt im Oktober vergangenen Jahres, als er seinen Posten abgab und auch nicht mehr für den Bundestag kandidieren wollte. Ein halbes Jahr nach seinem Rücktritt hat er das erste Mal über seine Entscheidung gesprochen und dadurch eine Debatte über die Zustände losgelöst, unter denen Politiker arbeiten müssen. ZEIT-Redakteurin Caterina Lobenstein hat ihn getroffen und erzählt im Podcast, welche Gründe ihn zu seiner Entscheidung bewegt haben und wie es für den 35-Jährigen jetzt weitergeht. Die deutsche Wirtschaft wird im laufenden Jahr voraussichtlich nicht wachsen. Laut dem geschäftsführenden Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat die Bundesregierung die Konjunkturprognose auf null gesenkt. Außerdem wird eine Inflation von zwei Prozent erwartet. Das liege vor allem an der Handelspolitik des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump, der in den letzten Wochen hohe Sonderzölle eingeführt hatte. Es ist bereits das dritte Mal in Folge, dass die Wirtschaft in Deutschland nicht wächst – das hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie gegeben. Warum es trotz der schlechten Prognose doch noch Hoffnung für die deutsche Wirtschaft gibt, erklärt ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteur Jurik Caspar Iser. Außerdem im Update: Indien hat die Ausreise aller pakistanischen Staatsbürger angeordnet. Die Ausweisung folgt auf einen mutmaßlichen Terrorangriff vom Dienstag, bei dem in der Region Kaschmir mindestens 27 Menschen ums Leben kamen. Die indische Regierung wirft Pakistan vor, in Kaschmir "grenzüberschreitenden Terrorismus" zu unterstützen. Was noch? 35 Jahre Hubble-Teleskop Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kevin Kühnert: "Am Ende war da ein Gefühl von absoluter Vergeblichkeit" Konjunktur: Bundesregierung senkt Konjunkturprognose auf null Konjunktur: Drittes Jahr in Folge kein Wachstum – Habeck senkt Prognose Mutmaßlicher Terrorangriff: Indien ordnet Ausreise pakistanischer Staatsbürger bis Ende April an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  19. Musks Tage in der Politik sind gezählt

    24.04.2025 · 12 Min.

    Elon Musk will weniger Zeit in der Politik verbringen. Das verkündete der Regierungsberater von US-Präsident Donald Trump, nachdem die Quartalszahlen seines Unternehmens Tesla vorgelegt wurden. Mit einem Gewinneinbruch von 71 Prozent hat der Elektromobilhersteller seinen vorläufigen Tiefpunkt erreicht. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage von Tesla will sich Musk nun mehr der Leitung seines Unternehmens widmen und weniger für die Regierung arbeiten. Musk ist neben seiner Rolle als Berater des Präsidenten auch für die sogenannte Behörde für Regierungseffizienz zuständig. Allerdings wird spekuliert, ob die kriselnde Beziehung zu Trump nicht auch Grund für seinen Rückzug ist. Was an den Gerüchten dran ist und wie es für Elon Musk in der Regierung weitergeht, erklärt Rieke Havertz, internationale Korrespondentin bei ZEIT ONLINE. Immer mehr rechtsextreme Jugendgruppen gründen sich in Deutschland. Insgesamt 120 Gruppen zählt eine Recherche der ZEIT, sie nennen sich “Deutsche Jugend Voran”, “Jung und Stark” oder “Der Störtrupp”. Auffällig dabei ist, dass ihre Mitglieder sehr jung sind: Das toughe Auftreten der Gruppen in den sozialen Netzwerken spreche die Jugend an, sagen Sozialarbeiter. Bereits seit drei Jahren würden sich immer mehr Jugendliche zu rechtsextremen Gruppen zusammenschließen. Zum ersten Mal auffällig wurden sie erst im vergangenen Sommer durch Attacken auf Politiker oder Gegendemonstrationen zu den CSD-Paraden in verschiedenen Städten. Der Verfassungsschutz beobachtet die Gruppen seitdem intensiv. Im Podcast erklärt Christian Fuchs aus dem Investigativressort, wie der Rechtsextremismus wieder zur Jugendkultur wurde. Und sonst so? Der Kardinal-O-Mat. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Susanne Hehr, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Tesla: So stark brechen Teslas Verkäufe ein Elektroauto-Vorreiter: Musk will mehr Tesla-Chef statt Trumps Kostensenker sein Elon Musk: Tesla meldet Gewinneinbruch von mehr als 70 Prozent "Deutsche Jugend Voran": Neonazi, 12, will Zecken jagen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  20. Update: Donald Trumps Friedensplan für die Ukraine

    23.04.2025 · 10 Min.

    In London kommen Vertreter der Ukraine, der USA und europäischer Staaten zusammen, um über Schritte zur Beendigung des russischen Angriffskriegs zu beraten. US-Präsident Donald Trump plant dabei, ein finales Friedensangebot vorzulegen. Medienberichten zufolge sehen die US-Vorschläge unter anderem vor, dass Russland große Teile der besetzten ukrainischen Gebiete zugesprochen werden. Zudem soll die Ukraine auf eine Nato-Mitgliedschaft verzichten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnt territoriale Zugeständnisse entschieden ab. Donald Trump droht im Falle eines Scheiterns mit dem Rückzug aus den Friedensverhandlungen. Maxim Kireev, Redakteur im Politikressort der ZEIT, analysiert im Podcast das Friedensangebot der USA und ordnet ein, wie realistisch eine Einigung zwischen den beteiligten Staaten derzeit ist. Zwei Tage nach dem Tod von Papst Franziskus ist sein Leichnam in den Petersdom überführt worden, wo er seit Mittwoch öffentlich aufgebahrt ist. Bis Donnerstagabend können Gläubige im Dom Abschied nehmen. Am Samstag findet auf dem Petersplatz eine große Trauerfeier mit internationalen Staatsgästen statt, anschließend erfolgt die Beisetzung. Die Vorbereitungen für die Beerdigung laufen bereits und die Zeremonien folgen dabei den traditionellen Ritualen der katholischen Kirche und einer festgelegten Abfolge des Trauerprozesses. Maria Mast, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT, hat mit Trauernden in Rom gesprochen und schildert, wie die Menschen den Tod von Papst Franziskus erleben. Außerdem im Update: Die EU-Kommission verhängt erstmals Strafen nach dem Digital Markets Act: Apple muss 500 Millionen Euro zahlen, Meta 200 Millionen. Apple behindert App-Entwickler, alternative Angebote außerhalb des App-Stores zu bewerben, Meta verstößt bei Facebook und Instagram gegen Datenschutzregeln. Ein Erdbeben der Stärke 6,2 hat Istanbul und die Umgebung erschüttert. Es ereignete sich im Marmarameer, etwa 60 Kilometer westlich der Stadt. Trotz befürchteter Schäden gab es zunächst keine Berichte über Verletzte oder zerstörte Gebäude. Istanbul liegt in einem Erdbebengebiet. Was noch? Schimpansen teilen Alkoholfrüchte Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.