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- Niger kündigt EU-Deal auf
29.11.2023 · 11 Min.
Die Militärregierung in Niger hat ein Gesetz gegen die Schleusung von irregulären Migranten außer Kraft gesetzt. Das Gesetz war 2015 auf Druck der EU in Kraft getreten, um Migrantinnen und Migranten auf dem Weg nach Europa aufzuhalten. Issio Ehrich, Autor bei ZEIT ONLINE und Experte für die Sahelzone, berichtet über die Hintergründe und Konsequenzen der Öffnung der Migrationsroute. Die Zahl der Atemwegserkrankungen in Deutschland ist nach aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts in den vergangenen Wochen wieder deutlich angestiegen. Doch wieso sind einige Menschen dauernd krank, während es andere fast nie erwischt? Um diese Frage zu beantworten forscht eine Arbeitsgruppe am Uniklinikum Freiburg seit 2011 zur Krankheitsanfälligkeit der Allgemeinbevölkerung. Florian Schumann von ZEIT ONLINE hat mit Alexandra Nieters über die Ergebnisse ihrer Forschung gesprochen und erklärt im Podcast, wie viele Erkältungen im Jahr als normal gelten und wodurch man sich am besten vor einer Erkrankung schützen kann. Und sonst so? Der hässliche Löwe von Schloss Gripsholm. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Anne Schwedt und Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Putsch in Niger: Generäle an die Macht! Sahelroute: Putschregierung in Niger öffnet die Migrationsroute wieder Immunsystem: Warum sind manche ständig krank – und andere nie? Erkältungssaison: Wer neben Ihnen hustet und schnieft, hat wahrscheinlich Corona [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Krise, Krise und nochmals Krise
28.11.2023 · 10 Min.
Bundeskanzler Olaf Scholz hat heute im Bundestag eine Regierungserklärung abgegeben. In der 25-minütigen Rede ging es vor allem um die gegenwärtige Haushaltslage, die nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Nachtragshaushalt 2021 vor knapp zwei Wochen sehr angespannt ist. Als Reaktion auf das Urteil hatte das Kabinett am Montag einen Gesetzesentwurf für den Nachtragshaushalt 2023 gebilligt, der aber noch vom Bundestag beschlossen werden muss. Unionsfraktionschef Friedrich Merz kündigte bereits an, die Haushaltspläne der Regierungskoalition für 2023 eingehend prüfen lassen zu wollen. In den vergangenen Wochen wurde viel gestreikt. Auch in Kitas, Schulen und Universitäten. Heute hatten die Gewerkschaft GEW und Verdi erneut zu bundesweiten Streiks in öffentlichen Bildungseinrichtungen aufgerufen. Neben der Forderung nach höherem Lohn, sollte auch auf die schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam gemacht werden. Wie katastrophal die Zustände sind, zeigt jetzt auch eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung. Doch wie viel können Streiks an der Situation tatsächlich verändern? Das weiß Frida Thurm. Sie ist Gesellschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt sie, welche Auswirkungen die derzeitige Situation hat und was es bräuchte, um die Situation der Kinderbetreuung zu verbessern. Außerdem im Update: Gil Ofarim hat im Verleumdungsprozess gegen ihn, überraschend ein Geständnis abgelegt. Im Oktober 2021 hatte der Musiker Antisemitismusvorwürfe gegen einen Mitarbeiter eines Leipziger Hotels erhoben. Ofarim muss 10.000 Euro Strafe zahlen. Das Verfahren gegen ihn wird eingestellt. Was noch? In Großbritannien wurden jetzt vier Männer angeklagt 2019 eine Toilette geklaut zu haben. Im Wert von gut 5.5 Millionen Euro. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. *Weitere Links zur Folge: Regierungserklärung zum Haushalt: "Dieses Urteil schafft eine neue Realität" Haushaltskrise: Merz hält Nachtragshaushalt für "gewagte, aber mögliche Konstruktion" Kinderbetreuung: Studie sieht erheblichen Fachkräftemangel in Kitas Verleumdungsprozess: Gil Ofarim räumt Vorwürfe ein und entschuldigt sich [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Von "Nie wieder" keine Spur
28.11.2023 · 11 Min.
Die gestriegene Bedrohung für Jüdinnen und Juden in Deutschland bestätigt der jährliche Report des Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias). Zwischen den Attacken am 7. Oktober und dem 9. November wurden demnach 994 antisemitische Vorfälle, also 29 Fälle pro Tag, registriert. Das bedeutet eine Vervierfachung im Vergleich mit dem Jahr 2022. Christian Endt ist stellvertretender Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er die Zahlen des Reports ein und beantwortet, was über die registrierten antisemitischen Vorfälle bekannt ist. Mit Hoffnung haben die Regierungen des Westens in den vergangenen Monaten auf die ukrainische Gegenoffensive geblickt. Mittlerweile ist klar: Diese Hoffnungen wurden enttäuscht. Auch wirtschaftlich geht es Russland trotz aller Sanktionen besser als erwartet – und im Inland hat sich die Lage seit dem gescheiterten Putschversuch des Wagner-Führer Jewgeni Prigoschin beruhigt. Maxim Kireev ist Redakteur für internationale Politik bei ZEIT ONLINE und beobachtet die Lage in Russland. Im Podcast analysiert er, was Putin in Zukunft dennoch gefährlich werden könnte. Und sonst so? Popmusik gegen Lachszucht Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Antisemitismus: Antisemitische Vorfälle haben sich vervierfacht Lagebild Antisemitismus: "Die bittere Bilanz: Antisemitismus hat einen Platz in Deutschland" Ukraine-Krieg: Politisch oder militärisch, die Ukraine muss gewinnen Ukraine-Karte aktuell: Russland rückt bei Awdijiwka weiter vor Russland beim G20-Gipfel: Wladimir Putin ist plötzlich wieder Mainstream [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Sieben Wochen in Geiselhaft
27.11.2023 · 9 Min.
In der vergangenen Woche haben sich Israel und die Hamas auf eine viertägige Waffenruhe verständigt. Während der Feuerpause, die am Freitag begonnen hat, sollen 50 Geiseln gegen 150 palästinensische Gefangenen ausgetauscht werden. Steffi Hentschke ist Nahostkorrespondentin und berichtet für ZEIT ONLINE aus Tel Aviv. Im Podcast erklärt sie, was eine verlängerte Waffenruhe bedeuten würde, und berichtet, wie es den freigelassenen Geiseln geht. Bundeskanzler Olaf Scholz hat heute Vertreterinnen und Vertreter der Automobilbranche sowie verschiedene Regierungsvertreter zu einem Gipfeltreffen eingeladen. Dabei geht es insbesondere um das Thema Elektromobilität. Ruth Fend ist Wirtschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt sie, wie es um die Förderung der E-Autos aktuell steht und worum es beim Autogipfel heute noch geht. Außerdem im Update: Heftige Schneestürme haben in weiten Teilen Osteuropas für Chaos gesorgt, vor allem in der Ukraine. Knapp 150.000 Menschen waren am Montagmorgen noch von der Stromversorgung abgeschnitten, weil in Odessa der Schornstein eines Heizkraftwerks einbrach. Die Wärmeversorgung ist mittlerweile weitestgehend wiederhergestellt. In Indonesien wurde ein Sumatra-Nashorn zur Welt gebracht. Nur noch knapp 80 Sumatra-Nashörner gibt es auf der ganzen Welt. Geboren wurde es im Way-Kambas-Nationalpark auf der Insel Sumatra. Einen Namen hat es noch nicht. Was noch? Neuseeland wollte ein strenges Rauchverbot auf den Weg bringen, doch das wird womöglich von der neuen Regierung wieder gekippt. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. *Weitere Links zur Folge: Geiselbefreiung in Israel: Ein ganzes Land atmet kurz auf Krieg in Nahost: Hoffen auf Verlängerung der Gaza-Feuerpause Autogipfel im Kanzleramt: Scholz berät mit der Automobilwirtschaft über Ausbau der E-Mobilität Umweltbonus: Für E-Autos wird es eng Finanzen: Kabinett stimmt Nachtragshaushalt für 2023 zu Bedrohte Tierarten: Seltenes Sumatra-Nashorn in Indonesien geboren [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Die Grünen bleiben auf Ampelkurs
27.11.2023 · 12 Min.
Am Sonntag ging ein emotionaler Parteitag der Grünen zu Ende. Vier Tage lang hatte die Partei in Karlsruhe über ihre weitere Ausrichtung diskutiert, den Parteivorsitz erneut gewählt und über das Programm zur Europawahl debattiert. Heftig gestritten wurde über das Thema Asylpolitik. Katharina Schuler war beim Parteitag vor Ort. Sie ist Redakteurin im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE. Im Podcast berichtet sie von den wichtigsten Momenten des Parteitags. Seit den Terroranschlägen der Hamas auf Israel haben antisemitische Übergriffe und Anfeindungen weltweit zugenommen. Judenhass wird global sichtbarer. In Frankreich, wo die größte jüdische Community Europas lebt, nimmt das Ausmaß an Gewalt gegen Jüdinnen und Juden ebenfalls zu. Annika Joeres berichtet für ZEIT ONLINE aus Frankreich. Im Podcast berichtet sie, wer mutmaßlich dahintersteckt. Und sonst so: Abschied von einem geliebten Haustier zu nehmen, ist nicht einfach. In Baden-Württemberg hilft dabei jetzt eine Tierbestattungskirche. Moderation und Produktion: Erica Zingher _Mitarbeit: Lisa Pausch und Lea Schüler _ Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Grünen-Parteitag: Eine Warnung für die Parteispitze Grünen-Parteitag: Annalena Baerbock wirbt für umstrittenen Asylkompromiss Gewalt gegen Jüdinnen und Juden: Antisemitische Straftaten im dritten Quartal deutlich gestiegen Antisemitismus: Frankreich ringt um Kurs angesichts des Gaza-Kriegs [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Olaf Scholz, der Finanzcrack?
26.11.2023 · 12 Min.
Es hat mittlerweile eine gewisse Routine: Eine politische Krise bricht sich Bahn, ein orientierendes Leitwort des Kanzlers wird gefordert, doch Olaf Scholz hüllt sich erst einmal in Schweigen. So auch bei der aktuellen Haushaltskrise. In der vergangenen Woche hat das Bundesverfassungsgericht den Nachtragshaushalt für 2021 für verfassungswidrig erklärt – 60 Milliarden Euro fehlen. Als Mastermind des verfassungswidrigen Buchungstricks gilt Olaf Scholz. Kann der Kanzler – und seine Ampelkoalition – die Krise unbeschadet überstehen? Das ordnet Michael Schlieben ein, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. In China gibt es seit einigen Wochen einen Anstieg der Zahl von Lungenentzündungen. Betroffen ist vor allem der Norden des Landes, erkrankt sind meist Kinder. Jetzt hat sich die Weltgesundheitsorganisation eingeschaltet. Jakob Simmank leitet das Gesundheitsressort bei ZEIT ONLINE und erklärt, ob Grund zur Sorge besteht. Alles außer Putzen: Großer Stoff oder kleine Welt: Der Buch-O-Mat hilft weiter. Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Olaf Scholz: Verzockt Haushaltskrise: Was ist die Schuldenbremse – und bedroht sie die Demokratie? Atemwegserkrankung: Häufung von unklaren Lungenentzündungen in China [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial: "Im Westjordanland liegt der Schlüssel zur Zukunft der palästinensischen Gebiete"
25.11.2023 · 37 Min.
Seit dem Massaker vom 7. Oktober und die Angriffe Israels auf den Gazastreifen hat sich die Sicherheitslage im Westjordanland verschlechtert. Es kommt zu immer mehr Gewalt in den ländlichen Gebieten des Westjordanlands, zu Angriffen von jüdischen Siedlern auf Palästinenser und Palästinenserinnen. Nahostkorrespondentin Lea Frehse sagt: Es könnte im Westjordanland sein, wo sich entscheidet, ob dieser Krieg noch größer wird. Und es könnte auch dort sein, wo der Schlüssel zur Zukunft der Palästinenser liegt. Schlägt Israel die Hamas in Gaza, muss dort eine neue Regierung her. Dann könnte die Palästinensische Autonomiebehörde aus dem Westjordanland auch Gaza übernehmen – darauf drängen die wichtigsten Vermittler dieses Krieges, die USA, sagt Frehse. In dieser Sonderfolge von "Was jetzt?" ist die Nahostkorrespondentin der ZEIT zu Gast und berichtet von ihrer Recherche in dem besetzten Gebiet. Wie erleben die Menschen im Westjordanland den Krieg in Israel und Gaza? Könnte die Hamas sich mit dem Massaker vom 7. Oktober beim Volk im Westjordanland sogar profiliert haben? Und wenn hier nur noch wenige Menschen an eine Zweistaatenlösung glauben, liegt genau darin eine Chance? Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wer regiert Gaza nach dem Krieg?: Reportage von Lea Frehse aus dem Westjordanland Jüdische Siedlungen im Westjordanland: Reportage von Andrea Backhaus Nach den Angriffen der Hamas eskaliert im Westjordanland die Gewalt: Reportage "Die Gewehre gezückt, die Finger am Auslöser" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Doch keine Chips aus Magdeburg?
25.11.2023 · 11 Min.
Ein 60-Milliarden-Loch hat das Bundesverfassungsgericht in die Finanzplanungen der Bundesregierung gerissen. Zahlreiche Förderprogramme wurden mit dem Klima- und Transformationsfonds geplant – jetzt stehen sie auf der Kippe. Eins davon: eine neue Halbleiter-Fabrik in Magdeburg. Jurik Caspar Iser ist Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, was hier für die Region auf dem Spiel steht. Zum dritten Mal verabschiedet sich Thomas Gottschalk heute Abend endgültig von "Wetten, dass..?". Im September 1987 übernahm Gottschalk die Samstagabendshow von dem Erfinder des Formats, Frank Elstner. Dieses Mal dabei sein wird neben Prominenten wie Cher, Shirin David und Bastian Schweinsteiger auch ZEIT-ONLINE-Kulturredakteur Daniel Gerhardt – allerdings im Publikum und nicht auf der Bühne. Im Podcast spricht er darüber, was mit "Wetten, dass..?" verloren geht. Alles außer Putzen: Der perfekte Moment, um die Gefriertruhe abzutauen Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bundeshaushalt: Jetzt wird abgerechnet CO₂-Budget: Was, wenn die Menschheit ihr Konto überzieht? Intel in Magdeburg: Eine Stadt bangt um ihre Zukunft Thomas Gottschalk: "Ich bin ein Gesichtsvermieter" Abo-Aktion für "Was Jetzt"-Hörer: (www.abo.Zeit.de/wasjetzt) [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Die ersten Geiseln kommen frei
24.11.2023 · 9 Min.
Seit 7 Uhr Ortszeit gilt die zwischen Israel und der Hamas vereinbarte Waffenruhe, und die ersten israelischen Geiseln sollen freigekommen sein. Für 4 Tage Waffenruhe und im Austausch für 150 palästinensische Gefangene sollen etwa 50 israelische Frauen und Kinder in den kommenden Tagen aus der Geiselhaft der Hamas nach Israel zurückkehren können. Sie waren am 7. Oktober zusammen mit rund 190 weiteren Menschen von der Hamas aus Israel verschleppt worden. Der Bundesrat hat ein Gesetz zur Reform der Krankenhäuser von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gestoppt und in den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat überwiesen. Das geplante Krankenhaustransparenzgesetz soll der erste Teil eines größeren Reformpaketes sein. Es sollte die Krankenhäuser verpflichten, auf einem öffentlichen Onlineatlas über ihre Leistungen und ihre Behandlungsqualität zu informieren. Carla Neuhaus berichtet, wie es nun weitergeht. Außerdem im Update: Die Lokführergewerkschaft GDL hat die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn für gescheitert erklärt und weitere Warnstreiks angekündigt. Die Grünen haben auf ihrem Parteitag in Augsburg Ricarda Lang und Omid Nouripour zum zweiten Mal zu ihren Parteivorsitzenden gewählt. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Benjamin Probst Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Israel und Hamas: Dieser Deal ist ein Sieg für die Terroristen der Hamas Gefangenenaustausch: Wen Israel freilässt Krankenhausreform: Bundesrat lehnen Transparenzgesetz zu Klinikreform ab Bündnis 90/Die Grünen: Parteitag bestätigt Lang und Nouripour als Grünenvorsitzende Podcast Bestenliste: Die zehn besten Podcasts aus 2023 [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Gaza: Bericht aus einer "apokalyptischen Landschaft"
24.11.2023 · 11 Min.
Die unabhängige Berichterstattung aus dem Gazastreifen ist kompliziert. Weil Auslandspresse lange keinen Zugang zu dem Gebiet hatte, drangen neben Aussagen von Zivilisten und NGOs vor allem die widersprüchlichen Informationen der israelischen Armee oder der Hamas nach draußen. Nun konnte DIE ZEIT zum ersten Mal seit Kriegsbeginn einen Reporter nach Gaza schicken. Holger Stark, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT, war in Begleitung des israelischen Militärs im Gazastreifen und konnte dabei auch in einen Tunnel der Hamas unterhalb des Schifa-Krankenhauses hinabsteigen. Er erzählt, wie der Besuch seinen Blick auf den Konflikt verändert hat und erklärt, inwiefern das Militär seine Berichterstattung eingeschränkt hat. Bundesfinanzminister Christian Lindner setzt die Schuldenbremse aus und will für das Jahr 2023 einen Nachtragshaushalt beschließen. Wie der wachsende Investitionsbedarf in den kommenden Jahren gedeckt werden soll, ist aber weiter unklar. Ließe sich die Schuldenbremse reformieren, um die Modernisierung des Landes zu ermöglichen? Fabian Franke, Redakteur für Wirtschaft bei ZEIT ONLINE, hat stellt verschiedene Ideen vor und erklärt, wie wahrscheinlich sie sind. Und sonst so? Der erste Weltmeister im Müllsammeln heißt Großbritannien! Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Benjamin Probst Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Krieg gegen die Hamas: Über dem Norden des Gazastreifens weht jetzt die Flagge Israels Frieden in Nahost: Ein Staat, zwei Staaten, Konföderation? Schuldenbremse: Dreieinhalb Ideen für eine neue Schuldenbremse Schuldenbremse: Wir haben kein Schuldenproblem [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: “Alle Parteien in den Niederlanden stehen unter Schock”
23.11.2023 · 10 Min.
Nachdem im Sommer die Regierung des langjährigen Ministerpräsidenten Mark Rutte zerbrochen ist, fanden am Mittwoch vorgezogene Neuwahlen in den Niederlanden statt. Nach aktuellem Stand der Hochrechnung wird die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders stärkste Kraft im Parlament – Wilders zeigt sich entschlossen, regieren zu wollen. Ulrich Ladurner ist Europakorrespondent der ZEIT. Im Podcast analysiert er, was sich mit dieser Wahl in der niederländischen Gesellschaft, aber auch auf EU-Ebene verändern könnte. "Machen, was zählt", das ist das Motto des viertägigen Parteitags der Grünen. Überschattet von der Haushaltskrise der Regierung muss sich die Partei jetzt vor allem mit sich selbst befassen. Katharina Schuler ist Redakteurin im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert sie, ob die Parteibasis der Grünen noch hinter der Ampelregierung steht. Außerdem im Update: Die angekündigte Feuerpause zwischen Israel und der islamistischen Hamas soll am Freitag um sechs Uhr deutscher Zeit beginnen, wie der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Madschid al-Ansari, mitteilte. Am Nachmittag sollen demnach die ersten Geiseln freigelassen werden. Im Streit um die Folgen des Haushaltsurteils hat Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) angekündigt, die Schuldenbremse für das laufende Jahr auszusetzen. Er werde dem Kabinett am kommenden Mittwoch den Entwurf eines Nachtragshaushaltes für 2023 vorlegen. Und sonst so? Zugvögel fliegen in die falsche Richtung Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wahl in den Niederlanden: Wer folgt auf Mark Rutte? Wahl in den Niederlanden: Rechtspopulist Geert Wilders liegt bei Parlamentswahl vorne Thema: Geert Wilders Nachtragshaushalt 2021: Was das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Haushalt bedeutet Die Grünen: Annalena Baerbock und Robert Habeck legen Parteifunktionen nieder Liveblog: Krieg in Israel und Gaza [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- "Das Problem ist größer als die Ampel"
23.11.2023 · 11 Min.
Nachdem das Bundesverfassungsgericht den Haushalts-Kompromiss der Regierung vergangene Woche für verfassungswidrig erklärt hat, sucht die Ampel nach Lösungen. Genauer nach Wegen, ein 60-Milliarden-Euro-Loch im Etat für das kommende Jahr zu stopfen. Dabei wird erneut sichtbar, wie uneinig sich die Ampelparteien sind: Robert Pausch ist Redakteur im Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er die Krise der Ampel ein. Während die Welt auf Nahost schaut, beginnt für die Ukraine eine der schwierigsten Phasen im Krieg gegen Russland. Vor sechs Wochen haben die Russen ihren Großangriff auf die Stadt Awdijiwka begonnen. Awdijiwka ist seither der am blutigsten umkämpfte Ort in der Ukraine. Olivia Kortas berichtet als Korrespondentin aus Gegend von Awdijiwka. Im Podcast erzählt sie von ihren Eindrücken nahe der umkämpften Stadt. Und sonst so? Aufgeräumtes Zimmer im Video-Call dank KI Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Henrike Hartmann, Matthias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ampelkoalition: Ausgetrickst Nachtragshaushalt 2021: Was das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Haushalt bedeutet Haushaltsurteil: Bereinigungssitzung für Haushalt 2024 wird verschoben Thema: Krieg in der Ukraine Ukraine-Karte aktuell: Russland rückt laut Militärexperten am östlichen Dnipro-Ufer vor [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Wie geht es nach einer Feuerpause weiter?
22.11.2023 · 9 Min.
Es ist der erste wesentliche diplomatische Fortschritt im Krieg zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas: Nach tagelangen Verhandlungen hat das israelische Kabinett eine viertägige Waffenruhe mit der Hamas gebilligt. In dieser Zeit sollen 50 Geiseln, die von der Hamas verschleppt wurden, im Austausch gegen 150 palästinensische Gefangene freigelassen werden. Evelyn Finger leitet das Ressort Glauben und Zweifeln und erklärt im Podcast, welche Folgen das Abkommen für den weiteren Kriegsverlauf haben könnte. Eigentlich sollte die aktuelle Legislaturperiode in den Niederlanden noch bis 2025 andauern. Doch nach einem Streit der Regierungskoalition zur Asylpolitik zerbrach die Regierung im Sommer. Deswegen gibt es jetzt vorgezogene Parlamentswahlen. Die Ergebnisse könnten knapp werden: Laut Meinungsumfragen vor der Wahl lagen die rechtsliberale Regierungspartei VVD, die rechtspopulistische PVV und das rot-grüne Wahlbündnis fast gleichauf. Außerdem im Update: Tagelang ging es in der Führungsebene bei OpenAI hin und her. Vergangene Woche wurde der CEO und ChatGPT-Entwickler Sam Altman dann nach einem Streit um die Unternehmensausrichtung kurzerhand entlassen. Jetzt die Überraschung: Altman kehrt als CEO zurück. Das geht auch auf die Unterstützung von OpenAI-Mitarbeitenden zurück. Abiturienten aus Bayern haben gegen Legasthenie-Vermerke in ihren Zeugnissen bis vor das Bundesverfassungsgericht geklagt. Durch den Hinweis, dass bestimmte Leistungen aufgrund ihrer Legasthenie nicht bewertet wurden, würden sie benachteiligt, so die Kläger. Das Bundesverfassungsgericht gab ihnen heute teilweise recht. Was noch? Sotheby's hat letzte Woche in London einen Scotch-Whisky für schlappe 2,7 Millionen US-Dollar versteigert. Cheers! Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. *Weitere Links zur Folge: Krieg in Israel und Gaza: Israel stimmt Feuerpause und Austausch von Geiseln gegen Häftlinge zu Geiselabkommen: Ein historischer Deal mit unklaren Folgen Wahl in den Niederlanden: Wer folgt auf Mark Rutte? Parlamentswahl: Niederlande-Wahl: Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet ChatGPT-Entwickler: OpenAI verkündet Rückkehr von Sam Altman [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Kein Geld mehr für Zukunftsprojekte?
22.11.2023 · 10 Min.
In der vergangenen Woche hatte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe geurteilt, dass der Nachtragshaushalt für 2021 verfassungswidrig ist. Als Reaktion auf das Urteil verhängte das Bundesfinanzministerium nun eine Haushaltssperre auch für künftige Ausgaben. Was das für geplante Klima- und Transformationsprojekte bedeutet, weiß Anja Stehle. Sie ist Wirtschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE. Nicht nur bei der Bahn wird gestreikt, auch Beschäftige in Hochschulen und Bibliotheken, an Unis und in Krankenhäusern legen die Arbeite nieder und fordern mehr Geld. Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder. Auch Erzieherinnen fordern mehr Geld. In Berlin, Bremen und Hamburg wollen sie heute zu einem "Stadtstaaten-Streiktag" zusammenkommen.Hannah Scherkamp ist Redakteurin im Arbeitsressort bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erläutert sie die Forderungen genauer. Und sonst so: Für eine heitere Pause vom Alltag kann man jetzt zum Hörer greifen und einfach das Lachtelefon anrufen. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Klimafonds: Welche Klimaprojekte jetzt bedroht sind Nachtragshaushalt und Klimapolitik: 60 Milliarden Euro weg – und kein Plan B Öffentlicher Dienst: Ver.di kündigt Warnstreiks an Schulen, Kitas und Krankenhäusern an Kitastreik: Nicht nur reiche Eltern sollen arbeiten können [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Alles auf Halt im Haushaltsstreit
21.11.2023 · 10 Min.
Als Reaktion auf das Urteil vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) eine Haushaltssperre angekündigt. Diese soll vor allem sogenannte Verpflichtungsermächtigungen betreffen. Das sind zukünftige Verpflichtungen, die in der Regel längerfristig finanziert werden müssen. Ferdinand Otto ist Politikredakteur bei ZEIT ONLINE und analysiert im Podcast die möglichen Folgen der Haushaltssperre. Vor genau zehn Jahren fingen in Kiew die friedlichen proeuropäischen Demonstrationen auf dem Maidan-Platz an, die sich innerhalb weniger Wochen zu brutalen Protesten für Demokratie und Unabhängigkeit entwickelten. Drei Monate hielten die Demonstrationen an, bei denen über 100 Menschen getötet wurden und die mit dem Sturz des russlandnahen Präsidenten Viktor Janukowitsch endeten. Um die Demonstrantinnen und Demonstranten der Maidan-Proteste zu würdigen, ist Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Dienstagmorgen nach Kiew gereist. In Island steht womöglich einer der verheerendsten Vulkanausbrüche seit 50 Jahren bevor. 3.700 Einwohner wurden aus der Stadt Grindavík auf der Reykjanes-Halbinsel im Südwesten des Landes in Sicherheit gebracht. Dort haben die Erdbeben der letzten Wochen Spielplätze, Häuserfassaden und ganze Straßen gespalten. Geologen berichten von einem unterirdischen Vulkansystem mit mehreren Magmatunneln. Claudia Vallentin ist Redakteurin im Ressort Wissen von ZEIT ONLINE und erklärt, was ein Vulkanausbruch in Island für die Insel, aber auch das europäische Festland bedeuten könnte. Was noch? In Berlin soll eine Teststrecke für eine geräusch- und fahrerlose Magnetschwebebahn gebaut werden. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bundeshaushalt: Koalition im Schock Schuldenbremse: Wir haben kein Schuldenproblem Interview: "Im Zweifel für das Imperium" Grindavík: Warum auf Island ständig Vulkane ausbrechen [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wo die 60 Milliarden Euro fürs Klima jetzt herkommen sollen
21.11.2023 · 12 Min.
60 Milliarden Euro wollte die Ampelregierung in den sogenannten Klima- und Transformationsfonds stecken. Doch laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts darf die Ampelregierung die 60 Milliarden Euro, die ursprünglich für die Corona-Pandemie bestimmt waren, nicht umwidmen. Zacharias Zacharakis ist Redakteur für Wirtschaft bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er das Urteil des Bundesverfassungsgerichts und seine wirtschaftlichen Konsequenzen ein. Als Forum für Dialog zwischen den unterschiedlichen Vereinigungen muslimischen Glaubens hat die Bundesregierung 2006 die Deutsche Islamkonferenz (DIK) gegründet. Ziel der Konferenz ist nach eigenen Angaben ein "besseres Miteinander von Muslimen und Nicht-Muslimen, Muslimen untereinander sowie von Moscheegemeinden und ihren lokalen Umfeldern" zu schaffen. Wieso Vertreterinnen und Vertreter der größten muslimischen Verbände nicht an der Konferenz teilnehmen, erklärt Mariam Lau, Politikredakteurin der ZEIT. Und sonst so? Warum warnen Influencer vor Haferflocken? Das steckt hinter der #OatmealConspiracy. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Anne Schwedt und Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Sparkurs droht Deutschland in die Rezession zu stürzen Nachtragshaushalt und Klimapolitik: 60 Milliarden Euro weg – und kein Plan B Deutsche Islamkonferenz: Was für eine Wohlfühlveranstaltung Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Porridge-Weltmeisterschaft: Tausendmal gerührt [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Was wir über die Situation im Schifa-Krankenhaus wissen
20.11.2023 · 10 Min.
Bereits seit Wochen ist das Schifa-Krankenhaus im Gazastreifen ein zentraler Schauplatz im Krieg zwischen Israel und der Hamas. Unterhalb der Klinik hat das israelische Militär nun nach eigenen Angaben einen Tunnel der Hamas freigelegt. Derweil sind weiterhin Feuerpausen im Gespräch. Wie es um das Thema steht, weiß Steffi Hentschke, Nahostkorrespondentin in Tel Aviv. Der libertäre Populist und Oppositionspolitiker Javier Milei hat die Präsidentenwahl in Argentinien gewonnen. In einer Stichwahl setzte sich Milei als Kandidat der Partei La Libertad Avanza gegen den bisherigen Wirtschaftsminister Sergio Massa vom Mitte-Links-Bündnis Unión por la Patria durch. Lisa Pausch berichtet für ZEIT ONLINE aus Argentinien. Im Podcast analysiert sie, was von dem neuen Präsidenten zu erwarten ist. Außerdem im Update: Die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Annette Kurschus hat im Missbrauchskomplex ihren Rücktritt erklärt. Und sonst so? Traditionelle friesische Nachnamen sollen in Deutschland bald wieder möglich sein. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Israel-Gaza-Krieg Thema: Schifa-Krankenhaus Nahostkrieg: WHO bezeichnet Schifa-Krankenhaus als "Todeszone" Gaza-Krieg: Notbesetzung soll in Schifa-Krankenhaus verbleiben Javier Milei: Ultraliberaler gewinnt Präsidentschaftswahl in Argentinien Stichwahl: Wer wird Argentiniens Krisenmanager? Was jetzt?-Spezial: Inflation in Argentinien – Gezinkte Stromzähler und ein Coldplay-Dollar [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Der Popstar des KI-Hypes
20.11.2023 · 11 Min.
Erst wurde OpenAI-Chef Sam Altman gefeuert, jetzt soll er zurück. Unternehmensintern scheint es Werteunterschiede über die Ausrichtung von OpenAI, der Firma hinter ChatGPT gegeben zu haben. Denn der kommerzielle Führungsstil Altmans stehe im Widerspruch mit den ursprünglichen Zielen von OpenAI, das 2015 als Non-Profit-Forschungsorganisation gegründet wurde, sagt Lisa Hegemann im Podcast. Sie leitet das Digitalressort von ZEIT ONLINE. Um gegen den Wohnungsmangel in Deutschland vorzugehen, hat Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) einen "Turbo-Pakt" vorgestellt, der den Wohnungsbau beschleunigen soll. Unter anderem sollen Anträge, die zu lange unbearbeitet bleiben, automatisch genehmigt und der Ausbau von Wohnraum, Dachgeschossen sowie das serielle Bauen sollen erleichtert werden. Marcus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT spricht im Podcast über die konkreten Maßnahmen des "Turbo-Pakts" und erklärt, was es mit der aktuellen Stornierungswelle im Wohnungsbau auf sich hat. Und sonst so? Frankreichs Sorge um den Camembert Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Sam Altman: Darum musste Sam Altman gehen Interview mit Sam Altman: "Irgendwann werden wir ein Modell erschaffen, das gefährlich ist" ChatGPT: OpenAI will Sam Altman offenbar zurückgewinnen Wohnungsbau: Ins Grüne geplant Datenanalyse: Wer in der Stadt lebt, gibt seine Wohnung so schnell nicht auf [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Neuanfang mit einer Seenotretterin
19.11.2023 · 12 Min.
Die Partei Die Linke ist mit schlechten Umfrageergebnissen und einer sich auflösenden Bundestagsfraktion in ihren Bundesparteitag in Augsburg gestartet. Spätestens die Europawahl im kommenden Jahr soll den Neuanfang bringen. Dafür kandidiert die ehemalige Seenotrettungskapitänin Carola Rackete. Welche Europapolitik verfolgt die Linke? Und ist der Neustart geglückt? Diese und weitere Fragen beantwortet Katharina Schuler, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Früher galt die Pille als Symbol der sexuell befreiten Frau, heute befreien sich viele Frauen lieber von der Pille – vor allem wegen der Angst vor Nebenwirkungen. So nehmen nur noch etwa 46 Prozent der 18- bis 29-Jährigen das hormonelle Verhütungsmittel. Gleichzeitig wird die natürliche Zyklusbestimmung für die Verhütung immer beliebter. Wie sicher die Methode ist und ob die Pille wirklich so viele Nebenwirkungen hat, weiß Hannah Grabbe, Wissensredakteurin bei DIE ZEIT. Alles außer Putzen: Serienmarathon mit der Berlin-Doku "Capital B" Moderation und Produktion: Lisa Caspari Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Carola Rackete: "Ich bin kein verwöhntes Mittelstandskind, das die Welt retten will" Linke Parteien: "Das linke Lager ist, Entschuldigung, am Arsch" Antibabypille: Die neue Befreiung Verhütungsmittel: Ohne Pille geht's auch Studie: Kondom löst Pille als Verhütungsmittel Nummer eins ab [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial: Gezinkte Stromzähler und ein Coldplay-Dollar
18.11.2023 · 38 Min.
Seit 32 Jahren führt Fabián einen Lebensmittelladen in der argentinischen Stadt Mendoza – und fast genauso lange kämpft er mit der Inflation im Land. Früher änderte er alle paar Monate die Preise, dann alle paar Wochen. Mittlerweile muss er jeden Tag irgendeinen Preis anpassen. Mittlerweile liegt die Inflation in Argentinien im Jahresschnitt bei 140 Prozent. Auch bei der Stichwahl um das Präsidentenamt steht das Thema im Mittelpunkt. Dort tritt an diesem Wochenende der derzeitige Wirtschaftsminister Sergio Massa gegen einen Mann an, der radikale Pläne verfolgt: Der radikalkapitalistische Javier Milei, Sieger der Vorwahlen, will den argentinischen Peso beerdigen und stattdessen den US-Dollar als offizielle Währung einführen. Mit seinem teils schrillen Auftreten hat er viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen und ist vor allem bei den Argentiniern beliebt, die desillusioniert sind, nachdem die alteingesessenen Parteien seit Jahrzehnten erfolglos gegen die Inflation gekämpft haben. In dieser Spezialfolge von "Was jetzt?" stellt die Argentinien-Korrespondentin Lisa Pausch den polarisierenden Javier Milei vor, erklärt die Ursachen der Inflation und trifft Argentinierinnen und Argentinier, die kreative Wege gefunden haben, um in der Dauerinflation zu überleben. Moderation und Produktion: [Azadê Peşmen] (https://www.zeit.de/autoren/P/Azade_Pesmen/index) Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.