Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Mitteldeutscher Rundfunk
379
21.10.2026
Beschreibung
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Episoden
  1. Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler sprechen zunächst über die aktuelle Lage in der Ukraine. Bühler sagt, die große Lage sei derzeit unverändert. Es gebe aber einige taktische Schauplätze, darunter die Stadt Awdijiwka. Seit vergangenem Montag greifen die Russen dort an. Bühler geht davon aus, dass die Ukrainer die Stadt halten und den Russen große Verluste zufügen können. Außerdem zieht er einen Vergleich zwischen den Kämpfen um Bachmut mit denen jetzt bei Awdijiwka. Deisinger und Bühler schauen sich außerdem die ukrainische Offensive genauer an. Anlass sind Einschätzungen, wonach die Ukraine ihre Ziele inklusive der Rückeroberung der Krim nicht erreichen werde. Bühler sieht das nicht so. Er sagt, man dürfe nicht nur die Bodenoffensive sehen, sondern müsse sich die gesamten Operationslinien anschauen. Mindestens die ukrainische Politik aber auch Teile der militärischen Führung hätten sich einen schnelleren Erfolg vorgestellt. Allerdings sei klar gewesen, dass die Offensive nicht in wenigen Tagen oder Wochen ihre Ziele erreichen würde. Bühler fasst außerdem die Erfolge der Ukrainer, aber auch der Russen zusammen. Und auch der Krieg in Israel ist in dieser Folge wieder ein Thema. Es geht unter anderem um die Fragen: Wie groß ist das Risiko, dass sich der Iran in den Krieg einschaltet? Und ist die Zwei-Staaten-Lösung noch eine realisierbare Option? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie uns an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  2. In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler zunächst über die aktuelle Lage in der Ukraine. Laut Bühler greift die ukrainische Armee weiter an, im Süden und bei Bachmut. Die russische Armee sei in der Defensive. Es gebe aber auch russische Gegenangriffe bei Awdijiwka in der Ostukraine. Ziel sei es, die von den Ukrainern gehaltene Stadt einzuschließen. Bühlers Einschätzung: Für Russland haben die Kämpfe einen politischen Hintergrund. Dass die Stadt wirklich fällt, sei derzeit nicht absehbar. Die Nato hat innerhalb der Ukraine-Kontaktgruppe beraten, was die Ukraine weiter an Waffen bekommen kann. Die Ukraine hofft vor allem auf Hilfe im Bereich der Luftverteidigung. Details sind nicht bekannt, aber offenbar will die Nato den Wünschen teilweise nachkommen. Ein Schaden an einer Gaspipeline zwischen Finnland und Estland: Es ist nicht bekannt, wer verantwortlich ist. Klar ist laut Bühler: Eine solche Infrastruktur lässt sich nicht effektiv vor Attacken schützen. Weitere Themen: Verluste bei der Artillerie + Der Mangel an Munition + Der Wunsch der Ukraine nach einem EU-Beitritt + Zwei prominente Rücktritte in der polnischen Armee, die viel über die Politik im Land verraten Außerdem geht es in dieser Folge noch einmal um die Lage in Israel. Warum läuft der Rücktransport der Deutschen, die derzeit noch in Israel sind, so schleppend? Wie ist die Rede von Bundeskanzler Scholz im Bundestag zu bewerten? Und: Die barbarische Gewalt in diesem Krieg macht sprachlos. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  3. In dieser Folge lassen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler aus aktuellem Anlass den Ukraine-Krieg außen vor. Sie sprechen über den Krieg zwischen Israel und der Terror-Organisation Hamas. Bühler sagt von sich, dass er kein ausgewiesener Nahost-Experte ist. Allerdings hat er die Region oft besucht. Der Angriff hat Israel überrascht, inzwischen sind mehr als 1.000 Menschen ums Leben gekommen. Es wurden auch zahlreiche Geiseln genommen und nach Gaza verschleppt. Israel hat den Kriegszustand ausgerufen. Auch auf palästinensischer Seite gibt es hunderte Tote. Bühler und Deisinger sprechen über die aktuellen Entwicklungen, die Dimension der Ereignisse und eine mögliche Bodenoffensive Israels. Weitere Themen: Könnte sich der Konflikt noch ausweiten? + Die Rolle des Iran + Die Rolle der Nato und der EU + Die Angriffe auf Israel durch die libanesische Hisbollah + Kommt der aktuelle Konflikt im Nahen Osten Russland entgegen? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  4. Im Mittelpunkt dieser Spezialfolge stehen Fragen von Hörerinnen und Hörern. Es geht unter anderem darum, in welchem Zustand die Rüstungsindustrie in der Ukraine ist. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, nach neuesten Angaben aus der Ukraine seien in dem Bereich 67.000 Menschen beschäftigt. Auch seien die Betriebe soweit hochgefahren worden, dass sie gerade Artilleriemunition auch selbst produzieren könnten. Bemerkenswert nennt er zudem die Drohnenentwicklung. Außerdem geht es um die von der Ukraine geforderte Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern und das vorläufige Nein dazu von Bundeskanzler Olaf Scholz aus dieser Woche. Bühler kritisiert die Kommunikation des Kanzlers. Er hatte gehofft, es klarer erläutert zu bekommen bei einer so langen Zeit der Diskussion in Deutschland. Weitere Fragen drehen sich um die Drohnenabwehr. Und Bühler beantwortet die Frage, welche Rolle Künstliche Intelligenz in dem Krieg spielt. Der frühere Nato-General erklärt, KI spiele erstmals in einem Krieg eine sehr bedeutende Rolle. Sie werde gerade für Streitkräfte hochentwickelter Staaten sehr viele Vorteile bringen. Aber der Mensch müsse den Finger am Abzug haben, nicht die Maschine. Weitere Themen: Setzt die Ukraine inzwischen alle in diesem Jahr neu aufgestellten Reserveverbände ein? Wird das Schwarze Meer zur Falle? Will die Ukraine Deutschland in den Krieg hineinziehen? Wann dürfen sich Bundeswehrsoldaten ergeben und was droht ihnen? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  5. Zum Beginn dieser Episode sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler noch einmal kurz über die aktuellen Spannungen im Kosovo. Hintergrund sind Berichte, dass Serbien Truppen an die Grenze zum Kosovo entsendet hat. Bühler findet das bedenklich und rechnet mit Konsequenzen seitens der Nato-Staaten. In den USA gibt es ein politisches Gezerre um den Haushalt. Neue Ukraine-Hilfen blieben dabei zunächst auf der Strecke. Nun ist der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, der Republikaner Kevin McCarthy, abgewählt worden. Die Parlamentskammer ist damit auf unabsehbare Zeit lahmgelegt. Das kann Folgen haben für die Militärhilfen, die die Ukraine von den USA bekommt. Überhaupt steht ein Teil der Republikaner dieser Unterstützung sehr kritisch gegenüber. Bühler sagt, die Entwicklungen seien besorgniserregend. Auch in anderen Ländern werden die Hilfen für die Ukraine mehr hinterfragt: Wird zum Beispiel die Slowakei nach den Wahlen dort ausscheren und ihre Unterstützung für die Ukraine zurückfahren? Droht eine Kettenreaktion? Bühler glaubt das nicht. Und er plädiert aus Anlass von mehreren Hörerfragen leidenschaftlich für die Ukraine-Hilfen. Weitere Themen: Schickt Großbritannien demnächst Soldaten als Ausbilder in den Ukraine-Krieg? + Wie genau schießt Artillerie? + Wie erfolgen Truppenverlegungen? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  6. Der russische Admiral Viktor Sokolow soll bei einem ukrainischen Angriff auf der Krim getötet worden sein. Russland bestreitet das. Ex-General Erhard Bühler erzählt, was er für plausibel hält und welche Indizien es für die eine oder andere Theorie gibt. An der Front gibt es keine großen Bewegungen. Die russische Armee konzentriert ihre Kräfte im Süden, die Ukraine versucht an mehreren Abschnitten vorzustoßen. Bühler vergleicht die Lage mit der zum Beginn der Offensive und stellt fest: Die Ukraine hat sehr wohl Fortschritte erzielt, besonders im Kampf gegen die russische Schwarzmeerflotte. Nach Ansicht des Generals geht es nicht nur um kurzfristige Geländegewinne. Das Ziel der Ukraine bestehe vielmehr darin, die Voraussetzungen für einen größeren Durchbruch zu schaffen. Im zweiten Teil des Podcasts sprechen Tim Deisinger und Erhard Bühler über die fragile Situation im Kosovo. Erhard Bühler ist vor kurzem dort gewesen und schildert seine Eindrücke. Bei einem Zwischenfall im Norden Kosovos sind drei Serben und ein kosovarischer Polizist getötet worden, das hat die Situation angeheizt. Bühler erklärt, was genau passiert ist und wer dafür verantwortlich zeichnet. Auf beiden Seiten ist das Misstrauen sehr groß, zum Teil angeheizt von den Medien. Auch die beiden führenden Politiker Vucic und Kurti tragen nicht dazu bei, dass dieses Misstrauen abnimmt. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  7. Lange hatten die USA gezögert. Nun wollen sie doch schon bald ATACMS-Artillerieraketen an die Ukraine liefern. In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-General Erhard Bühler über diese Raketen. Bühler erklärt, um was für Raketen es sich handelt und wofür sie eingesetzt werden können. Diese Raketen haben andere Fähigkeiten als die Marschflugkörper Taurus. Die möchte die Ukraine gerne von Deutschland haben, bekommt sie aber bisher nicht. Darüber wird schon seit Längerem diskutiert. Befürworter meinen, ohne den Taurus könne die Ukraine den Krieg nicht gewinnen. Gegner argumentieren, dass sich die Reichweite des Marschflugkörpers bis nach Russland erstrecke. Darauf gehen Deisinger und Bühler ein. Der Ex-General beantwortet auch Fragen von Hörerinnen und Hörern zum Thema. Außerdem befassen sich die beiden mit der aktuellen militärischen Lage. Sie schauen auf die jüngsten Entwicklungen auf beiden Seiten. So haben die Ukrainer eine Eisenbahnlinie bei Bachmut unter ihre Kontrolle bekommen. Und es geht um einen Bericht eines russischen Nachrichtenportals. Laut dem haben die Russen einen Leopard-Panzer zerstört und ein Besatzungmitglied zunächst in Gefangenschaft genommen. Der Mann habe behauptet, aktiver Bundeswehrsoldat zu sein. Diese Meldung wird auch in Deutschland vielfach in Sozialen Medien geteilt. Doch was ist dran? Erhard Bühler erklärt, warum er sie für absurd hält. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  8. In dieser Folge befassen sich Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler noch einmal mit einem Friedensplan. Er war Ende August von vier hoch angesehene deutschen Persönlichkeiten vorgelegt worden, darunter der frühere General Harald Kujat. In einem Gastbeitrag für die Berliner Zeitung vertreten sie die These, die Ukraine könne den Krieg nicht gewinnen und dürfe sich einem Frieden nicht verweigern. Bühler und Deisinger setzen sich hier Punkt für Punkt mit den Vorschlägen auseinander, die zu einem Waffenstillstand und zu Friedensverhandlungen führen sollen. Bühler zeigt sich allerdings skeptisch. Ein Beispiel: Unter anderem soll der UN-Sicherheitsrat einen Waffenstillstand beschließen. Der Ex-General hält das allerdings für ausgeschlossen. Denn es handele sich um ein Gremium, in dem die Ukraine nicht vertreten sei und Russland ein Vetorecht habe. Bei der ukrainischen Offensive gibt es derweil nicht viel Bewegung. Bühler schildert die aktuelle Entwicklung und berichtet, dass der Nachschub-Mangel zunehmend ein Problem wird. Zudem werde die Artillerie der Russen dezimiert, die Moral der Truppe sei angeschlagen, den Russen gelinge es immer weniger ihre militärischen Ziele zu schützen. Außerdem geht es um die schwindende Unterstützung Polens für die Ukraine. Bühler und Deisinger beobachten zudem eine gewisse Routine des UN-Sicherheitsrat beim Thema Krieg. Bühler meint aber, dass sollte man nicht überwerten. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  9. Ende August haben vier hoch angesehene deutsche Persönlichkeiten einen Friedensplan für die Ukraine vorgestellt, darunter der frühere General Harald Kujat. In einem Gastbeitrag erläutern sie, wie der Krieg in der Ukraine durch einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen beendet werden kann. In dieser Folge schauen sich Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler den Friedensvorschlag genauer an. Bühler ist der Meinung, dass das Papier durchaus Beachtung verdient hat und man sich intensiver damit auseinander setzen sollte. Er lobt, dass nicht nur ein Waffenstillstand und Friedensverhandlungen gefordert werden. Sondern die Autoren machten sich auch Gedanken, wie es umgesetzt werden könne. Bühler hat aber den Eindruck, dass sich der Friedensplan einseitig gegen die Ukraine richtet. Von ihr werde Verantwortung und Vernunft gefordert. Es gebe insgesamt zu viele Forderungen an das Opfer des Krieges. Russland und damit der Aggressor bleibe außen vor. Da gebe es keine Forderungen. Bühler sieht auch die Grundannahme im Papier kritisch, dass beide Seiten den Krieg nicht mehr gewinnen könnten. Außerdem geht es um die aktuelle Entwicklung der ukrainischen Offensive, etwa um den Kampf um Bachmut. Der frühere Nato-General erläutert, wie die Ukrainer dort voran kommen. Sie hätten in den letzten Wochen Erfolge gehabt, zum Nachteil der russischen Eliteverbände. Mehrere Brigaden seien zerschlagen worden. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  10. In dieser Folge sprechen Angela Tesch und Ex-Nato-General Erhard Bühler über den Stand der ukrainischen Offensive. Es gibt Militärexperten, die sich sehr skeptisch darüber äußern, ob die Ukraine vor dem Winter noch entscheidende Erfolge erzielen kann. Der US-General Mark Milley sagt dazu, die Ukrainer kämen gut voran, aber sie hätten nur noch 30-45 Tage Zeit, bis die Schlammperiode einsetze. Markus Reisner, Oberst des österreichischen Bundesheeres, sagt, die Offensive sei ins Stocken geraten. Bühler ist weniger skeptisch. Die Offensive sei nicht zum Erliegen gekommen, auch könne es bis zur Schlammperiode in der Südukraine noch dauern. Die Ukrainer kämen langsam aber systematisch voran. Ausführlich sprechen Tesch und Bühler auch über einen Gastbeitrag von mehrere Experten in der Berliner Zeitung, darunter der General a.D. Harald Kujat. Sie vertreten die These, die Ukraine könne den Krieg nicht gewinnen und dürfe sich einem Frieden nicht verweigern. Bühler kritisiert den Beitrag aus mehreren Gründen, teilweise sei er gar polemisch. Weitere Themen: Das deutsche Zögern bei den „Taurus“-Lieferungen – Misstrauen gegenüber der Ukraine? + Wie gut ist die Ukraine auf den kommenden Winter vorbereitet? + Die Schnellstraße M14 in der Südukraine als lohnendes Ziel für Artillerieangriffe? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  11. In dieser Folge sprechen Angela Tesch und Ex-Nato-General Erhard Bühler zunächst über die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg. In den vergangenen Tagen wurden seitens der Ukraine weitere Geländegewinne im Süden des Landes gemeldet. Bühler sieht noch keinen entscheidenden Durchbruch. Allerdings liege die Initiative in diesen Frontabschnitten weiter bei der Ukraine. Im Osten, bei Bachmut, binde die ukrainische Armee mit ihren Angriffen die russische Armee. Bühler spricht außerdem über ein Ereignis von „herausragender Bedeutung“: Im Schwarzen Meer hat die Ukraine die Bohrinseln westlich der Krim erstmals seit 2014 wieder in ihren Besitz gebracht. Das sei ein erheblicher Rückschlag für die Russen, besonders bei der Aufklärung in diesem Gebiet, so Bühler. Das Ganze sei von der Tragweite vergleichbar mit der Rückeroberung der Schlangeninsel durch die Ukrainer. Ein weiteres Thema in dieser Folge ist eine Bewertung des G20-Gipfels. Bühler sieht in der Abschlusserklärung mit Blick auf den Ukraine-Krieg positive Punkte. Und es geht um Hörerfragen zu diesen Themen: Trümmer auf rumänischem Boden – eine russische Drohne? + Die Rolle von Drohnen im Krieg + Die deutsche Panzerhaubitze 2000 in der Ukraine + Können Taurus-Marschflugkörper die Krim-Brücke zerstören? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  12. In dieser Folge sprechen Angela Tesch und der frühere Nato-General Erhard Bühler über den deutschen Haushaltsentwurf für das kommende Jahr. Bühler stellt fest, dass die Verteidigungsausgaben zu gering seien. Berücksichtige man die Entwicklung bei den Personal- und Betriebskosten würden sie sogar sinken. "Das ist nicht das, was bei der Zeitenwende versprochen wurde", stellt Bühler fest. Die Investitionen müssten vor allem über das 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen bezahlt werden. Das erschwere die Planung bei der Bundeswehr und führe zu Verzögerungen. Die Ursache für diese bedenkliche Entwicklung sieht Bühler nicht in den Hilfen für die Ukraine. Deutschland habe sich bei der Hilfe nicht übernommen. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt seien die deutschen Verteidigungsausgaben nicht sonderlich hoch. Außerdem ist die Hilfe laut Bühler notwendig. Warum er das so sieht, erklärt er in dieser Folge ausführlich. Natürlich spielt auch die aktuelle Lage in dieser Folge eine große Rolle. Im Süden greift die Ukraine weiter an, an der östlichen Front ist sie in der Defensive und verteidigt ihre Stellung. Ausnahme im Osten ist nach Aussage von Bühler aber der Raum Bachmut. Dort habe die Ukraine wie im Süden die Initiative. Im Zusammenhang mit der aktuellen Lage beantwortet Bühler auch viele Hörerfragen: Haben die Russen den Ukrainern bei Robotyne eine Falle gestellt? Besteht die Gefahr, dass die Ukrainer im Süden von den Russen eingekesselt werden? Warum baut die Ukraine nicht wie die Russen ein komplexes Verteidigungssystem mit Minen, Panzersperren und Schützengräben auf? Außerdem geht er auf Meldungen ein, dass Teile von russischen Drohnen auf rumänisches Gebiet gefallen seien. Eine Gefahr, dass bei der Nato der Bündnisfall ausgerufen werde, sieht er nicht. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  13. In dieser Folge sprechen sprechen Angela Tesch und der frühere Nato-General Erhard Bühler über den bevorstehenden Ministerwechsel im Verteidigungsministerium. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angekündigt, dass Oleksij Resnikow entlassen werden soll. Neuer Minister soll Rustem Umjerow werden. Für den Wechsel sieht Bühler gute Gründe. Unter der Führung von Resnikow habe es eine ganze Reihe von Skandalen und Straftaten gegeben. So habe man sich in der Ukraine für mehrere tausend Euro von der Wehrpflicht freikaufen können. Auch wenn Resnikow nicht persönlich verantwortlich sei, gehe es um politische Verantwortung. Das Vorgehen des Präsidenten sei wichtig, damit der Westen die Ukraine weiter unterstütze. An den designierten Minister hat Bühler hohe Erwartungen. Als Chef des Vermögensfonds habe er bewiesen, dass er effizient führen könne. Wie wird sich der Personalwechsel auf den Krieg auswirken? Welche Rolle spielt es, dass der neue Minister Krimtatare ist? Auch dazu bezieht Bühler Stellung. Außerdem befragt Tesch Ex-Nato-General Bühler ausführlich zur laufenden Gegenoffensive der Ukraine. "Einen Durchbruch sehe ich noch nicht", sagt Bühler zu den ukrainischen Erfolgen. Aber es gebe Einbrüche in die russischen Verteidigungssysteme. Diese habe die Ukraine deutlich in die Breite ausweiten können. Allerdings ist der Sommer vorbei und es bleibt nicht mehr viel Zeit bis zum Winter. Muss sich die Ukraine mit ihrer Offensive jetzt mehr beeilen? Bühler weist auch daraufhin, dass die Russen in der Verteidigung mit den ganzen Sperrsystemen gute Arbeit leisteten. Sie hätten außerdem in die elektronische Kriegsführung investiert und störten damit die ukrainische Gegenoffensive. Dazu empfiehlt Bühler einen Artikel der Neuen Zürcher Zeitung. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  14. Der Herbst naht. In dieser Folge sprechen Jan Kröger und der frühere Nato-General Erhard Bühler darüber, ob die Ukraine vor der Schlammperiode noch genug Zeit hat, ihre Offensive zu einem Erfolg zu führen. Bühler sagt, die Zeit laufe im Krieg immer davon. Er glaube aber nicht, dass das Wetter die Offensive der Ukrainer zeitnah zum Stehen bringen werde. Je nach Wetter blieben noch vier bis acht Wochen. Und auch dann könne es weitergehen. Man dürfe die Auswirkungen der Schlammperiode nicht überbewerten. Ein anderer Punkt sei die Unterstützung der Ukraine durch den Westen. Hier spiele der Faktor Zeit ebenso eine wichtige Rolle. Bühler sagt, die Ukraine brauche mehr Unterstützung durch die europäischen Länder. Zur aktuellen Lage: Im Süden und Osten greift die Ukraine weiter an. Südlich von Bachmut erzielt sie weitere kleine Erfolge. Hauptsächlich binde die Ukraine dort nennenswerte russische Kräfte, so Bühler. Im Süden ist die ukrainische Armee inzwischen bis zur schwer befestigten „Surowikin“-Linie vorgedrungen. Bühler sagt, die Ukraine wolle hier den operativen Durchbruch erreichen. Auf Wunsch von mehreren Hörern geht es in dieser Folge außerdem um den Begriff „Brückenkopf“. Wo genau spielt der gerade eine Rolle in der Ukraine und was muss alles getan werden, damit ein Brückenkopf gebildet, gehalten und ausgebaut werden kann? Das erklärt Bühler auch anhand aktueller Entwicklungen. Denn die Ukraine hat unter anderem bei Cherson einen Brückenkopf über den Dnipro gebildet. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  15. In dieser Folge sprechen Jan Kröger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über die jüngsten Erfolge der Ukraine bei ihrer Offensive. Die Rückeroberung des Ortes Robotyne ist nach Meinung des Generals wichtig. Von einem strategischen Durchbruch möchte er aber noch nicht sprechen. Bei der Offensive wird nun als nächstes der Ort Tokmak in den Fokus rücken. Bühler geht davon aus, dass die Ukraine versuchen wird, ihn von seinen Verbindungslinien abzuschneiden. Es gebe aber zahlreiche Risiken. So sei Tokmak von den Russen zu einer Festung ausgebaut worden. Kröger und Bühler schauen aber auch auf die Reaktionen der Russen. Berichten zufolge verlegen sie Teile der 76. Garde Luftsturmdivision aus der Oblast Luhansk in den Süden. "Das wird dazu führen, dass die Russen in der Region Luhansk kaum Optionen haben." An einen Durchbruch ist laut General für sie dort dann nicht zu denken. Außerdem gibt es eine russische Gegenoffensive im Nordosten an der Front im Raum Kupjansk und Lyman. Wie gefährlich ist diese Offensive? Was ist das Ziel der Russen? Der General schätzt auch die Situation auf der Halbinsel Krim ein, wo die Ukraine ein paar Erfolge zu verzeichnen hatte. Sie hat es unter anderem geschafft, ein Flugabwehrsystem S-400 zu zerstören. Bühler erkennt hier eine klare militärische Strategie. Außerdem bewertet er eine Äußerung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, der eine Entmilitarisierung der Krim unter bestimmten Voraussetzungen für möglich hält. Diese Folge thematisiert auch noch einmal den wahrscheinlichen Tod von Wagnergruppenchef Jewgeni Wiktorowitsch Prigoschin und die Folgen. Pawel Latuschka, ein belarussischer Oppositionspolitiker, warnt: Wagner-Söldner bekämen neue Reisepässe aus Belarus. Sie könnten in die EU einreisen und möglicherweise Terror-Anschläge verüben. Wie hoch ist diese Gefahr? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  16. In dieser Folge sprechen Jan Kröger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über den mutmaßlichen Tod des Chefs der Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin. Er und sein Stellvertreter Utkin sollen an Bord eines Flugzeug gewesen sein, das 300 Kilometer entfernt von Moskau abgestürzt ist. Bühler geht davon aus, dass eine Bombe oder eine Boden-Luftrakete den Absturz verursacht hat. Die Indizien, die dafür sprechen, erläutert er ausführlich. Auf den Krieg in der Ukraine wird der mögliche Tod Prigoschins laut Bühler keinen großen Einfluss haben. Dieser habe sich schon ab Mai aus dem Krieg abgemeldet. Allerdings sei mit Konsequenzen für die Wagner-Gruppe zu rechnen. Die Organisation sei oder werde zerschlagen. Eine Gefahr wird Bühler zufolge von ihr nicht mehr ausgehen. Das ein oder andere Mitglied werde vielleicht in die russische Armee gehen und dann gehe von ihm eine Bedrohung aus. Aber das betreffe nicht die Mehrheit der Söldner. Kröger und Bühler schauen auch auf die Lage an der Front. Nach Angaben des Ex-Nato-Generals hat die Ukraine vor allem in der Nähe der Stadt Robotyne erhebliche Fortschritte erzielt und die erste Verteidigungslinie durchbrochen. Sie könne möglicherweise Folgekräfte einsetzen, um in Richtung Asowsches Meer anzugreifen. "Das ist eine gute taktische Ausgangsposition, um einen operativen Durchbruch zu wagen", so Bühler. Der Ex-Nato-General bezieht auch Stellung zu einem Artikel der "New York Times", wonach hochrangige US-Militärs enttäuscht über die ukrainische Gegenoffensive seien. So habe die Ukraine zu viele Truppenteile an den falschen Orten. Sie müsse sich auf den Süden konzentrieren, um in Richtung Melitopol voranzukommen. Bühler erläutert, warum er diese Einschätzung nicht teilt. Außerdem bewertet er ausführlich den ukrainischen Angriff auf eine Tupolew vom Typ Tu-22M3 auf russischem Gebiet. Er geht auch auf die zugesagten Lieferungen von F16-Kampfjets durch Norwegen ein. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  17. In dieser Folge beschäftigen sich Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler sehr ausführlich mit der Frage eines Hörers. Er will wissen: Welche praktische Fähigkeit muss eigentlich die Ausrüstung eines Standard-Infanteristen haben? In seiner Antwort geht Bühler ins Detail und beschreibt Uniform, Waffen, Erste Hilfe oder Aufklärungsmittel. Er geht auch auf das Programm "Infanterist der Zukunft" ein. Gerade bei der Kommunikation wird sehr deutlich, wie modern Bundeswehr-Soldaten heute ausgerüstet sind. Sie haben laut Bühler einen "elektronischen Rücken". Sie könnten ihre Standorte permanent übermitteln und Lageinformationen weitergeben. Alles werde auf einer digitalen Karte dargestellt. Bühler zählt auch auf, was in der Notration EPA alles enthalten ist. Die ukrainische Armee kann dem Ex-General zufolge mit der Ausrüstung der Bundeswehr nicht mithalten, auch wenn sie Fortschritte gemacht habe. Bei der russischen Armee gebe es große Unterschiede zwischen den Einheiten. Ein weiteres Thema sind die zugesagten Lieferungen von F16-Kampfjets der Niederlande und von Dänemark an die Ukraine. Bis es soweit sei, werde es aber noch dauern, meint Bühler. Vorher müssten ukrainsche Piloten ausgebildet werden. Außerdem sei noch einiges zu klären. Dabei gehe es auch um Waffenlieferungen für die Flugzeuge. Weiterhin meint Bühler, dass sich Deutschland an der F-16-Koalition beteiligen könne, zum Beispiel durch die Bereitstellung von Infrastruktur, Ausbildung und Munition. "Das könnte nach dem Taurus jetzt die nächste Diskussion werden", so der Ex-General. Er hoffe, dass hier schon Überlegungen da seien. Natürlich schauen Deisinger und Bühler auch auf die aktuelle Lage. Auf den südlichen Angriffs-Achsen bei Melitopol und Berdjansk geht es laut Bühler für die Ukraine langsam voran. Die Russen verlören deutlich mehr Artillerie und Munition als die Ukrainer. Diese hätten die erste Sicherungslinie durchstoßen, die erste Hauptverteidigungslinie sei nahezu erreicht. Die Russen führten dagegen bei Kupjansk erfolgreich einen Entlastungsangriff durch. Allerdings hätten sie dort aber keine Reserven mehr. Was das Ziel der Russen dort ist, erklärt Bühler ausführlich. Bühler stellt außerdem fest, dass die Ukrainer sich auf die russischen Kampfhubschrauber besser eingestellt hätten. Drei von ihnen hätten sie abgeschossen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  18. In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über umstrittene Äußerungen aus der Nato. Es geht um den Direktor des Büros von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, Stian Jenssen. Der hatte in einer Podiumsdiskussion gesagt, eine mögliche Lösung für den Ukraine-Krieg könne darin bestehen, dass das Land Territorium abgebe und im Gegenzug Nato-Mitglied werde. Bühler findet die Aussagen nicht gut. Sie seien ein Fehler gewesen. Jenssen spreche aber auch nicht für die Nato. Er sei keine führende Persönlichkeit in der Nato, sondern ein Büroleiter. Bühler glaubt auch nicht, dass über einen solchen Weg zum Frieden in der Nato derzeit wirklich nachgedacht wird. Eine solche Lösung wäre laut Bühler schlecht für die internationale Ordnung, weil sie Russlands Angriffskrieg belohnen würde und die Unverletzlichkeit von Grenzen in Frage stelle. Jenssen selbst ist nach seinen Äußerungen inzwischen zurückgerudert und hat sich entschuldigt. Zur aktuellen Lage: Die Ukraine greift im Raum Bachmut und im Süden weiter an. Dabei wurden weitere Teile der bisher in Reserve gehaltenen Offensivkräfte eingesetzt. Im nordöstlichen Teil der Front – bei Kupjansk – greift die russische Armee an. Bühler sieht darin Entlastungsangriffe, die erfolgreich verlaufen. Denn die Erfolge der russischen Armee in diesem Abschnitt hätten dafür gesorgt, dass die Ukraine dort Reserven einsetzen müsse, die eigentlich für die Offensive bestimmt gewesen seien. Außerdem geht es um die Flugbereitschaft der Bundeswehr, die in den vergangenen Tagen unfreiwillig Schlagzeilen gemacht hat. Hintergrund ist, dass Außenministerin Annalena Baerbock bei einer geplanten Pazifikreise strandete und ihre Reise schließlich absagen musste. Bühler erklärt zunächst, was die Flugbereitschaft ist, wie viele Flugzeuge sie hat und was zu ihren Aufgaben gehört. Der Ex-General sagt: Der Vorfall sei ärgerlich. Es sei aber falsch, zu behaupten, die Flugbereitschaft der Bundeswehr sei unzuverlässiger als andere Fluglinien. Für Forderungen nach einer Abschaffung der Flugbereitschaft hat er kein Verständnis. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  19. In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über die Explosion einer russischen Seemine vor der Küste Rumäniens, in der Nähe des Badeorts Costinesti. Laut Bühler gab es schon mehrere Vorfälle mit russischen Seeminen. Rumänien habe sie aber nicht als Angriff gewertet und werde auch nicht in den Krieg eintreten. Außerdem erklärt der Ex-Nato-General, welche verschiedenen Arten von Seeminen es gibt, wie sie funktionieren und wie sie entschärft werden können. Auch die aktuelle Lage ist in dieser Folge Thema. Laut Bühler kommen die Ukrainer im Süden weiter langsam, aber stetig voran: "Das klingt wenig, ist aber angesichts der starken Verteidigung durchaus bemerkenswert." Außerdem bekämpfe die Ukraine die russische Artillerie sehr erfolgreich. Nach Einschätzung von Bühler hat die Ukraine dort zum ersten Mal nicht nur eine qualitative Überlegenheit bei der Artillerie, sondern auch eine quantitative. Außerdem hätten die Russen Probleme mit einer "Überdehnung der russischen Verteidigung". Was damit gemeint ist, erklärt Bühler ausführlich. Er geht aber auch auf die Erfolge der Russen in Kupjansk und Swatowe ein. Deisinger befragt Ex-Nato-General Bühler ausführlich zu den Entwicklungen in der aktuellen Taurus-Debatte. "Ich denke, dass Deutschland am Ende Taurus liefern wird", so Bühlers Prognose. Bedenken, die unter anderem von Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer kommen, teilt Bühler nicht. Es gebe keine Hinweise, dass die Ukraine sich nicht an die Abmachungen mit dem Westen halte und dann mit Taurus Ziele in Russland angreifen werde. Bühler erklärt auch, warum das Taurus-System die ukrainischen Flugzeuge schützen würde. Er geht aber auf die technischen Schwierigkeiten ein, die bei einer Lieferung überwunden werden müssten. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  20. Zur aktuellen Lage: Laut Ex-Nato General Erhard Bühler hat die Ukraine an der südlichen Front die Initiative. Sie sei aber weit von einem Durchbruch entfernt. Im Osten ist die russische Armee an einigen Frontabschnitten im Vorteil. Die Ukraine hat deswegen Reserven dorthin verlegt. Außerdem geht es ausführlich um die Rolle der Nato, die auch viele Hörerinnen und Hörer beschäftigt. Einige sehen das Bündnis kritisch, andere positiv. Es geht unter anderem um folgende Aspekte: Welche Rolle spielt die Türkei im Bündnis? Was eint die Mitgliedsstaaten und was trennt sie? Steckt hinter der Kritik an der Nato oft Antiamerikanismus? Und was haben die USA in der Geschichte getan, das diese Kritik ausgelöst hat? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.