Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
237924.10.2026
Beschreibung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Sonntags bis freitags um 17 Uhr, samstags um 7 Uhr. Zusätzlich gibt es werktags um 7 Uhr ein kurzes Nachrichten-Update.
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Episoden
  1. Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an Nadia Murad und Denis Mukwege. Es sind zwei Menschen, die - jeder für sich - bemerkenswerte Lebensgeschichten haben. Sie ist Jesidin, ist von der IS-Terrormiliz im Irak versklavt worden und hat es geschafft, zu fliehen. Er ist Gynäkologe und hat im Kongo Tausende Frauen operiert, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind. Auf dem ersten Blick scheinen die beiden Gewinner nicht viel miteinander zu tun zu haben. Doch Isabel Pfaff, Redakteurin in der SZ-Außenpolitik, liest die Entscheidung des Nobelpreiskomitees als ein Statement gegen sexuelle Gewalt im Krieg auf der ganzen Welt. Nadia Murad und Denis Mukwege werden durch ihre Auszeichnungen für ihre Botschaften noch mehr Gehör finden, meint auch Moritz Baumstieger. Weitere Themen: Hambacher Forst, Urteil im Höxter-Prozess, Röttgen kritisiert Merkel. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl, Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Material über The Nobel Prize. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  2. 04.10.201810 Min.

    Angela Merkel und ihre Delegation aus Ministern und Wirtschaftsvertretern haben ein volles Programm in Israel: Sie besuchen die Gedenkstätte Yad Vashem und das Israel-Museum. Merkel erhält in Haifa eine Ehrendoktorwürde. Israels Premier Benjamin Netanjahu spricht von einer einzigartigen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Und für die wirtschaftlichen Beziehungen stimmt das sogar, da sieht das Verhältnis zwischen Deutschland und Israel prächtig aus. Aber die Wirtschaft ist nur ein Aspekt. Und bei vielen anderen hat es in den letzten Jahren immer wieder laut gekracht. Zum Beispiel bei der Siedlungspolitik oder beim Atomabkommen mit Iran. Differenzen, die Merkel auch an diesem Tag nicht unerwähnt lässt. Doch die Bundeskanzlerin betont auch die besondere Verantwortung für Israel und dass in Deutschland Antisemitismus zum Teil wieder verstärkt auftritt. Es ist ein pragmatischer Weg, den Merkel in Jerusalem begeht, erklärt Alexandra Föderl-Schmid, Israel-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung. Weitere Themen: Niederlande weist vier Russen aus, FBI schließt Bericht zu Kavanaugh ab, Deutsche Bahn erhöht Preise. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau Produktion: Carlo Sarsky Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  3. 02.10.201810 Min.

    Mehr als sechs Stunden haben die Spitzen von Union und SPD im Kanzleramt beraten. Dann, um 2:39 Uhr in der Früh, steht fest: Die große Koalition hat sich beim Diesel geeinigt. Für alte Fahrzeuge werden Umtauschprämien gezahlt, damit Autofahrer dafür ein saubereres Auto erhalten. Andere können auf eine Hardware-Nachrüstung hoffen. Und auch bei der Zuwanderung von internationalen Fachkräften haben sich Union und SPD auf ein Eckpunktepapier einigen können. Man will den Sommer vergessen machen, in dem die Koalition zweimal kurz davor stand, zu zerbrechen. Doch den Worten, dass man sich jetzt auf die Sacharbeit konzentrieren werde, will der SZ-Hauptstadtkorrespondent Stefan Braun nicht glauben. Besonders nicht, wenn diese Worte von Alexander Dobrindt kommen. Weitere Themen: VW trennt sich von Stadler, mehr als 1200 Tote in Indonesien, Physik-Nobelpreis geht an Laserforscher. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Material über Bundespressekonferenz. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  4. Der 29. März rückt immer näher. Es ist der Stichtag für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Und noch immer sind zentrale Fragen nicht beantwortet: Bleibt Großbritannien im Binnenmarkt? Was wird aus der Grenze zwischen Irland und Nordirland? Geht es nach Theresa May, dann soll Großbritannien beim Austausch von Waren und Agrargütern Teil des EU-Binnenmarkts bleiben. Dafür aber nicht im Bereich von Dienstleistungen und bei der Personenfreizügigkeit. Die EU kritisiert den Plan als Rosinenpickerei. Und auch in ihrer eigenen Partei muss May viel Kritik einstecken. Obwohl auf dem Parteitag der Tories in Birmingham, der noch bis Mittwoch läuft, keine Abstimmung ansteht: May steht unter Beschuss und muss erneut um ihr Amt kämpfen. Bis Mittwoch soll der Brexit-Kurs der Partei stehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Großbritannien ohne Deal aus der EU ausscheidet, ist in Birmingham um 20 Prozent gestiegen, sagt die London-Korrespondentin der SZ, Cathrin Kahlweit. Weitere Themen: Sieben Mitglieder mutmaßlich rechtsterroristischer Gruppe festgenommen, Medizin-Nobelpreis-Gewinner stehen fest, Charles Aznavour ist gestorben. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Material über BBC. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  5. 28.09.201814 Min.

    In zwei Wochen wählt Bayern einen neuen Landtag. Und die CSU könnte so schlecht abschneiden wie seit 1950 nicht mehr. Die Grünen könnten sind dagegen im Höhenflug. Sie könnten zweitstärkste Kraft werden und schlussendlich vielleicht sogar mitregieren. Im Podcast erklärt Lisa Schnell, Landtagskorrespondentin der SZ, wie die Grünen im Freistaat so stark werden konnten, wie ihre Basis zu einer Koalition mit der CSU steht und was für Alternativen zu Schwarz-Grün Markus Söder hat. Diese Folge ist die erste von vier Sonderfolgen von "Auf den Punkt" zur bayerischen Landtagswahl. Sie werden an den kommenden Wochenenden bis zur Wahl und in der Woche darauf veröffentlich. Weitere Themen: Der Bayernplan 2013 im SZ-Check, 10 Punkte der FDP, AfD in Dachau. Alle aktuellen Informationen zur Bayernwahl finden sie auch auf dieser Themenseite: sz.de/thema/LandtagswahlinBayern Moderation; Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Justin Patchett Zusätzliches Material über den Bayerischen Landtag und die CSU Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  6. 28.09.201810 Min.

    Christine Blasey Ford ist sich sicher: Trumps Wunschkandidat für den Supreme Court, Brett Kavanaugh, hat vor 36 Jahren versucht, sie zu vergewaltigen. Auf einer Party habe sie der völlig betrunkene Kavanaugh in ein Schlafzimmer gezogen und sie auf einem Bett festgehalten. Als sie die Geschichte vor dem Justizausschuss des Senats erzählt, zittert sie. "Ich habe Angst", sagt sie. Ford wird über mehrere Stunden befragt. Auch wenn sie die Vorgänge glaubhaft schildert: Kavanaugh streitet wenige Stunden später alles ab. Kavagnaugh tritt wütend auf, weint zwischendurch aber auch. Er beschuldigt die Demokraten, die alles dafür tun würden, seine Nominierung zu verhindern. Beide sagen unter Eid aus. Einer lügt. Nur wer? Auch Hubert Wetzel, SZ-Korrespondent in Washington, ist sich nicht sicher. Weitere Themen: Merkel sieht "tiefgreifende Differenzen" mit Türkei, Vergewaltigungsvorwurf gegen CR7, Tausende Schwulen und Lesben heiraten. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Material über US-Senat. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  7. 27.09.20189 Min.

    Sicherheitsstufe 1 ist in Berlin angesagt. 4200 Beamte sind im Einsatz, vermummte Scharfschützen liegen auf dem Dach des Hotel Adlon und gepanzerte Polizeifahrzeuge versperren den Weg zum Brandenburger Tor. Alles nur für Recep Tayyip Erdoğan. Erdoğan ist zum ersten Mal zu einem offiziellen Staatsbesuch eingeladen. Tausende Kritiker des türkischen Staatspräsidenten wollen demonstrieren. Gegen ein autokratisches System und damit viele Menschen, die wegen sehr fragwürdiger Gründe in türkischen Gefängnissen festgehalten werden, freikommen. Für das offizielle Staatsbankett, das am Freitagabend beim Bundespräsidenten Steinmeier stattfindet, haben einige Oppositionspolitiker ihre Teilnahme abgesagt. Doch dabei geht es nur um einen offiziellen Rahmen, sagt Luisa Seeling. Die SZ-Redakteurin für Außenpolitik meint, man kann mit Erdoğan dinieren, wenn man die Probleme offen anspricht. Weitere Themen: Deutschland trägt EM 2024 aus, Wirtschaftswachstum schwächelt, russischer Oberst im Fall Skripal verdächtig. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Material über dpa und Uefa. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  8. 26.09.201810 Min.

    Gestatten: Ralph Brinkhaus, 50 Jahre alt, aus Ostwestfalen. Er ist Finanzexperte und seit 2009 Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Seit Dienstagabend ist er außerdem neuer Fraktionsvorsitzender der Union. Brinkhaus hat sich gegen Volker Kauder durchgesetzt, der von Angela Merkel unterstützt wurde. Die Kanzlerin muss eine Niederlage eingestehen. Asylstreit, Maaßen-Affäre und jetzt die Abwahl von einem der wichtigsten Vertrauten: Merkels Macht erodiert, analysieren Opposition und Beobachter. In der Unionsfraktion selbst versucht man den Vorgang runter zu spielen. Das sei eben Demokratie. Doch mit der Wahl von Ralph Brinkhaus verliert die Kanzlerin nicht nur eine zentrale Stütze, sondern langsam auch den Einfluss auf die Frage, wer ihr nachfolgt, sagt Stefan Braun, Hauptstadtkorrespondent der Süddeutschen Zeitung. Weitere Themen: Umweltministerium knickt ein, Dieter Zetsche hört als Daimler-Chef auf, CDU-Fraktionsvorsitzender in Sachsen schließt Koalition mit AfD nicht aus. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Material über dpa und Reuters. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  9. 25.09.201810 Min.

    Es sind erschreckende Zahlen, die an diesem Dienstag bei der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda vorgestellt werden: mindestens 3677 Kinder und Jugendliche sind in Deutschland zwischen 1946 und 2014 von Klerikern sexuell missbraucht worden. Mehr als die Hälfte von ihnen war jünger als 14 Jahre. Das steht in der Studie zum Missbrauch in der katholischen Kirche. Nur gegen ein Drittel der Kleriker ist daraufhin ein kirchenrechtliches Verfahren eröffnet worden. Häufig wurden die Täter einfach nur in eine andere Gemeinde versetzt. Erzbischof Reinhard Marx ist bestürzt. Opferverbände und der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung fordern mehr Transparenz. Andere wollen, dass die Kirche Priestern erlaubt, zu heiraten. Für Matthias Drobinski, der für die Süddeutsche Zeitung über Kirchenthemen schreibt, kommt die derzeitige Form des Klerikalismus an ihr Ende. Weitere Themen: Merkel macht Diesel-Affäre zur Chefsache, Österreichs Innenministerium warnt Polizei vor Medien, Fluglinie muss Israeli nicht befördern. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Material über dpa und katholisch.de. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  10. 24.09.201810 Min.

    Hans-Georg Maaßen darf nicht Verfassungsschutzpräsident bleiben und er wird auch nicht zum Staatssekretär befördert. Das hat die Bundesregierung Andrea Nahles zu verdanken. Die SPD-Chefin hatte am Freitag darauf gedrängt, noch einmal neu über die Personalie zu verhandeln. Bundeskanzlerin Angela Merkel hofft nun, dass die Affäre endlich beendet ist - und sie bedauert die Vorgänge der vergangenen Woche. Sie habe zu wenig an das gedacht, was die Menschen zu Recht bewegt. Die Regierungskrise durch die Personalie Maaßen steht für das Bild, das die große Koalition insgesamt abgibt. Die Stimmung ist gereizt, die Lust, gemeinsam zu regieren, scheint erschöpft und ständig bringt Innenminister Horst Seehofer die Partner gegen sich auf. Doch die Krise der Regierung kann nicht auf den CSU-Chef allein reduziert werden. Sie hängt auch mit der Kanzlerin zusammen, der ein wichtiger Instinkt abhanden gekommen ist, sagt Stefan Braun, Hauptstadtkorrespondent der Süddeutschen Zeitung. Weitere Themen: EU-Kommission verklagt Polen, Siemens bewirbt sich um Milliarden-Auftrag in Irak, im Hambacher Forst wird wieder geräumt. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Material über Reuters. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  11. 20.09.201810 Min.

    Dass die Stimmung in der SPD nicht gut ist, ist schon länger so. Aber dass der Verfassungsschutzpräsident Maaßen, den die SPD in den Ruhestand schicken wollte, jetzt sogar befördert wird… Das ist für viele genug der Demütigung. Andrea Nahles wird von vielen Seiten kritisiert. Vom Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert über den Berliner Bürgermeister Michael Müller bis hin zu treuen Gefolgsleuten wie Ralf Stegner. An diesem Donnerstagvormittag verteidigt sich Nahles im Bayerischen Landtag. Sie trifft dort auf eine Frau, die ihre Entscheidung besonders kritisiert hat: die Spitzenkandidatin der Bayern SPD Natascha Kohnen. Nahles sagt, sie wäre vor einer Abwägung gestanden und es hätte sie gewundert, wenn dieser Kompromiss nicht zu Empörung und Verwunderung geführt hätte. Für Ferdos Forudastan, Innenpolitik-Chefin der SZ, ist die Zustimmung von Nahles trotzdem rational nicht zu erklären. Weitere Themen: Verfassungsschutz will Ditib beobachten, Uneinigkeit beim Brexit, Kim will Trump treffen. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Material über dpa Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  12. 19.09.201810 Min.

    Verfassungsschutzpräsident Maaßen fällt weich. Sehr weich. Er muss seinen Posten zwar aufgeben, faktisch wird er aber befördert. Als Staatssekretär im Innenministerium wird Maaßen den Schwerpunkt Sicherheit verantworten und er bekommt im Jahr dafür rund 30.000 Euro mehr. Vor allem die SPD wollte, dass Horst Seehofer Maaßen entlässt. Der Innenminister verteidigt die Beförderung. Die Causa Maaßen sei nicht sein Thema gewesen, sagt er. Die Opposition ist empört. Nicht nur über Seehofer, sondern sie kritisiert die ganze Koalition. Denn es waren die drei Parteivorsitzenden Merkel, Seehofer und Nahles, die die Entscheidung am Montag im Einvernehmen getroffen haben. Und auch in der SPD sind Spitzenleute überrascht. Parteivize Natascha Kohnen fordert, dass die Mitglieder im Bundeskabinett der Personalie nicht zustimmen. Und der Chef des SZ-Meinungsressorts, Heribert Prantl, ist fassungslos. Weitere Themen: Koreagipfel, FBI könnte gegen Trumps Wunschrichter ermitteln, Volkszählung ist verfassungskonform. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Material über dpa und Reuters Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  13. Noch immer sind drei Millionen Zivilisten in der Region Idlib eingekesselt. Zusammen mit Zehntausenden bewaffneten Dschihadisten und gemäßigten Rebellen. Der syrische Machthaber Assad drängt schon seit langem auf die finale Schlacht um Idlib. Der russische Präsident Wladimir Putin hat noch vor ein paar Tagen in Teheran gesagt, Frieden gibt es nur nach der “vollständigen Befreiung” Idlibs. Viele haben das als Kampfansage gedeutet. An diesem Montagabend dann die große Überraschung: Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdoğan einigen sich darauf, bis zum 15. Oktober eine entmilitarisierte Zone einzurichten. Sie soll 15 bis 20 Kilometer breit sein und das Gebiet der syrischen Rebellen und islamistischen Kämpfer vom Territorium Assads trennen. Doch viele Fragen bleiben noch offen, kommentiert Paul-Anton Krüger, der Nahost-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung. Weitere Themen: Chemnitz-Verdächtiger kommt frei, USA belegt China mit weiteren Zöllen, russischer Regierungskritiker Wersilow wahrscheinlich vergiftet. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau Produktion: Julia Ongyerth Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  14. 17.09.201810 Min.

    Erst urteilen Richter, dass auch Frankfurt Fahrverbote für schmutzige Diesel vorbereiten muss. Das gleiche war schon in Stuttgart, München und Hamburg passiert. Daraufhin fordern immer mehr Politikerinnen und Politiker, dass Verkehrsminister Andreas Scheuer die Automobilhersteller zu Hardware-Nachrüstungen zwingen soll. Am Freitag erklärt Scheuer, man werde sich "technische Gedanken" machen, wie man bestehende Fahrzeuge noch sauberer bekommen kann. Einige vermuten daraufhin, dass sich Scheuer Hardware-Nachrüstungen vorstellen könnte. Am Samstag, auf dem Parteitag der CSU, sagt Scheuer jedoch etwas völlig anderes. Hardware-Nachrüstungen seien entweder technisch nicht möglich oder stünden in keinem Kosten-Nutzen-Verhältnis. Damit bringt er erneut SPD-Umweltministerin Svenja Schulze gegen sich auf. Die pocht weiterhin auf die Nachrüstungen auf Kosten der Industrie. Aus Sicht des SZ-Wirtschaftsreporters Thomas Fromm wirft Scheuer mit Nebelkerzen um sich. Weitere Themen: Merkel wendet sich offenbar von Maaßen ab, Deutsche sehen Integration positiv, neue 100- und 200-Euro-Scheine. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Audio Material über Phoenix und das BMVI. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  15. 14.09.201810 Min.

    Normalerweise ist die CSU auf ihren Parteitagen vor allem eines: selbstbewusst. Der Bayerische Ministerpräsident tritt in den Saal, der Defiliermarsch ertönt und die Redner übertrumpfen sich mit ihrem Lob für den Freistaat. Normalerweise. Nach der neuesten Umfrage steht die Partei aber nur noch bei 35 Prozent. Weit weg von der absoluten Mehrheit. Gründe für den Tiefflug in den Umfragen gibt es mehrere. In seinen ersten Monaten als Ministerpräsident hat Markus Söder sehr umstrittene Projekte umsetzen wollen: den Kreuzerlass oder das Familiengeld zum Beispiel. Hinzu kommt, dass die CSU im Sommer fast die Koalition im Bund gespalten hat. Und viele werfen der CSU vor, sich nicht genug von der AfD zu distanzieren. Söder greift die AfD deswegen mehr und mehr an. Der Parteitag könnte Söders letzte Chance sein, ein Debakel zu verhindern, erklärt Wolfgang Wittl, politischer Landeskorrespondent der Süddeutschen Zeitung. Weitere Themen: Seehofer greift AfD an, zweite Verurteilung wegen "Hitlergrußes", Scheuer kündigt Konzept für Diesel-Nachrüstungen an. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audio Material über Reuters und den Deutschen Bundestag. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  16. 13.09.201810 Min.

    Es ist der vielleicht größte Polizeieinsatz in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen: Der Hambacher Forst wird geräumt. Mehrere Hundertschaften rücken am Mittwochmorgen mit Wasserwerfern und Räumpanzern in den 200 Hektar großen Wald. Denn 150 teilweise militante Umweltaktivisten leben hier in 60 Baumhäusern. Sie bilden Menschenketten, halten Sitzstreiks ab und ketten sich an Bäumen fest. Sie wollen verhindern, dass der Energiekonzern RWE den Wald für die Kohlestromproduktion roden lässt. Für die Aktivisten ist der Hambacher Forst das Symbol für den Kampf gegen die Braunkohle, die klimaschädlichste Kohleart überhaupt. Und nirgendwo in Europa steigen so viele Treibhausgase in den Himmel wie aus den Kraftwerken in Nordrhein-Westfalen. Doch kann eine Rodung überhaupt verhindert werden? Der NRW-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, Christian Wernicke, ist vor Ort im Hambacher Wald und schildert seine Eindrücke. Weitere Themen: SPD fordert Maaßens Rücktritt, Rückführungsabkommen mit Italien, türkische Zentralbank hebt Leitzins stark an. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audio Material über Reuters und den Deutschen Bundestag. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  17. 12.09.201810 Min.

    AfD-Parteichef Alexander Gauland eröffnet an diesem Mittwoch die Generaldebatte im Deutschen Bundestag. Und von Anfang an ist klar: Es wird hoch hergehen. Wer spaltet dieses Land, fragt Gauland mehrmals. Seine Partei jedenfalls nicht. Kurz darauf fordert Ex-SPD-Chef Martin Schulz die Demokraten auf, sich der AfD entgegen zu stellen. Noch drastischer sagt es die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt mit Blick auf Chemnitz: Der Osten sei nicht die AfD und auch nicht "die Arschlöcher, die auf Straße gehen und hetzen". Das politische Berlin ist derzeit sehr angespannt, sagt Stefan Braun. Manchen falle es schwer, den richtigen Ton zu treffen. Der SZ-Hauptstadtkorrespondent blickt auf die Generaldebatte und auf die drängendsten Probleme der Regierung Merkel. Weitere Themen: Mehrheit für Rechtsstaatsverfahren gegen Ungarn, Juncker will Euro als Leitwährung, fast 3700 Kirchenmissbrauchsfälle seit dem Zweiten Weltkrieg. Die aktuelle Folge des SZ-Podcasts "Das Thema" finden Sie hier online. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Julia Ongyerth Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.

  18. 11.09.201810 Min.

    Die Vorwürfe gegen die ungarische Regierung von Viktor Orbán sind nicht neu. Kritiker prangern die Beschneidung von Grundrechten, der Pressefreiheit und des Rechtsstaat an sowie den harten Umgang mit Flüchtlingen. Bisher wich Orbán von seiner Linie kaum ab. Nun könnte auf Ungarn aber ein unangenehmes Rechtsstaatsverfahren zukommen. Nämlich dann, wenn zwei Drittel der Abgeordneten im Europäischen Parlament einem entsprechenden Bericht zustimmen. Orbán verteidigt sich im Europäischen Parlament. Er sagt, der Bericht verwehre dem ungarischen Volk den Respekt. Man werde seine Grenzen weiterhin schützen - wenn nötig, auch gegen die europäischen Mitgliedsstaaten. Eine typische Rhetorik für den ungarischen Premier, sagt Daniel Brössler. Der Hauptstadtkorrespondent der Süddeutschen Zeitung erklärt auch, ob ein Rechtsstaatsverfahren überhaupt erfolgreich sein kann. Weitere Themen: Russlands größtes Militärmanöver seit 1981, EuGH stärkt Arbeitnehmerrechte in kirchlichen Einrichtungen, Hurrikan "Florence" nimmt Kurs auf Südostküste der USA. Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Julia Ongyerth Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de. Die SZ hat einen neuen Sportpodcast: Und nun zum Sport erscheint immer montags um 17 Uhr. In der aktuellen Folge geht es um die US Open. Alle Infos auf sz.de/sportpodcast.

  19. 10.09.20189 Min.

    Am Montag startet der Musterverfahrens-Prozess, bei dem Volkswagen nun auch in Deutschland groß zahlen soll. Die VW-Aktionäre fordern neun Milliarden Euro als Schadensersatz für ihre Kursverluste. Im Zentrum des Prozesses stehen die Fragen: "Was wusste VW wann?" und "Wann hätte VW welche Informationen mit seinen Aktionären teilen müssen?". Für die Süddeutsche Zeitung begleitet Angelika Slavik den Prozess. Im Podcast schildert sie ihre ersten Eindrücke aus dem Gericht. Sie erklärt, was die Motive der Musterklägerin DEKA Inverstments sind und wieso sich der Prozess so lange ziehen wird. Weitere Themen: SPD gegen Bundeswehreinsatz in Syrien, Reaktionen auf Todesfall in Köthen, schwieriger Wahlausgang in Schweden. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carlo Sarsky Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de. Die SZ hat einen neuen Sportpodcast: Und nun zum Sport erscheint immer montags um 17 Uhr. In der aktuellen Folge geht es um die US Open. Alle Infos auf sz.de/sportpodcast.

  20. Hans-Georg Maaßen hat über die Ereignisse in Chemnitz gesprochen – aber nicht mit dem Bundesinnenminister, Horst Seehofer, sondern mit der Bild-Zeitung. Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz hat dabei angezweifelt, dass es in Chemnitz eine rechtsextremistische Hetzjagden gab. "Es liegen keine Belege dafür vor, dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist", sagte Maaßen. Jetzt fordern ihn mehrere Parteien zum Rücktritt auf. Im Podcast kritisiert Ferdos Forudastan, Leiterin der SZ-Innenpolitik, Maaßens Vorgehen und erklärt, wieso es schon längst nicht mehr um eine semantische Debatte um das Wort "Hetzjagd" geht. Maaßen sei der falsche für seinen Job. Weitere Themen: HNA steigt bei Deutscher Bank aus, Pfleger leiden unter Stress, Syrien-Gipfel in Teheran hat begonnen. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Weiteres Audiomaterial über dpa und die Bundespressekonferenz. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de. Die SZ hat einen neuen Sportpodcast: Und nun zum Sport erscheint immer montags um 17 Uhr. In der aktuellen Folge geht es um die US Open. Alle Infos auf sz.de/sportpodcast.