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- 06.09.20188 Min.
Syrische Truppen stehen kurz vor einer Bodenoffensive auf die Provinz Idlib. Dort sind zehntausende bewaffnete Rebellen, aber auch drei Millionen Zivilisten eingeschlossen. Die Hälfte von ihnen ist schon einmal, innerhalb Syriens vor dem Krieg geflohen und hat nur unzureichenden Zugang zu sauberem Wasser und zu Nahrungsmitteln. Jetzt verhandeln Diplomaten unter Hochdruck, um die Situation zu entschärfen. Im Podcast erklärt Paul-Anton Krüger, SZ-Korrespondent für den Nahen Osten, wie dramatisch die Lage ist ob eine humanitäre Katastrophe noch verhindert werden kann. Weitere Themen: Karstadt übernimmt Kaufhof, AfD Thüringen wird zum Prüffall für den Verfassungsschutz, UEFA-Nationsleague beginnt erstmals. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Weiteres Audiomaterial über Reuters und das Weiße Haus. Die Digitalreportage über den Sommer 2018 finden sie unter diesem Link. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de. Die SZ hat einen neuen Sportpodcast: Und nun zum Sport erscheint immer montags um 17 Uhr. In der aktuellen Folge geht es um die US Open. Alle Infos auf sz.de/sportpodcast.
- 05.09.20188 Min.
Außenminister Heiko Maas reist am Mittwoch zum Antrittsbesuch in die Türkei. Dort will er auch kritische Themen ansprechen und sich für die Deutschen einsetzen, die aus "politischen Gründen" in der Türkei inhaftiert sind. Gleichzeitig will er weiter daran arbeiten, die Beziehungen zur Türkei zu verbessern. Diese Doppelstrategie ist nötig, kommentiert Luisa Seeling im Podcast. Die Bundesregierung muss bei kritischen Themen in der Türkei Stellung beziehen, nur so lässt sich die Entspannungspolitik mit der Türkei öffentlich rechtfertigen. Weitere Themen: Sachsens Ministerpräsident kritisiert Berichterstattung, May beschuldigt Russland im Fall Skripal, Plädoyer in Höxter Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Weiteres Audiomaterial über Reuters. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de. Die neue Folge "Das Thema" finden Sie unter diesem Link. Die SZ hat einen neuen Sportpodcast: Und nun zum Sport erscheint immer montags um 17 Uhr. In der aktuellen Folge geht es um die US Open. Alle Infos auf sz.de/sportpodcast.
- 04.09.201810 Min.
Die neue politische Bewegung “Aufstehen” von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine ist schon seit ein paar Wochen in den sozialen Netzwerken aktiv: Auf Twitter, Instagram und Facebook sind Videos von Unterstützern zu sehen. Aber was die Bewegung genau erreichen möchte und wie sie sich organisiert, war bis jetzt unklar. Am Dienstag haben die Gründer der Bewegung eine fast zweistündige Pressekonferenz abgehalten, um ihr Ziel zu erklären: Linke Mehrheiten in den Parlamenten, ermöglicht durch breite Online-Debatten. Im Podcast erklärt Stefan Braun aus dem Berliner Parlamentsbüro wieso er die Bewegung für eine gute Idee hält und was das größte Problem von "Aufstehen" sein könnte. Redaktionsschluss war 16:00. Weitere Themen: Dritter Tatverdächtiger in Chemnitzer Tötungsfall, Trump droht Russland und Iran, Modernisierung der Bundeswehr. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Weiteres Audiomaterial über die Bundespressekonferenz. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de. Die SZ hat einen neuen Sportpodcast: Und nun zum Sport erscheint immer montags um 17 Uhr. In der aktuellen Folge geht es um die US Open. Alle Infos auf sz.de/sportpodcast.
- 03.09.201810 Min.
Nachdem AfD-Funktionäre am Samstag gemeinsam mit Rechtsextremen und Hooligans durch Chemnitz marschierten, fordern jetzt SPD, Grüne und einige Mitglieder der CDU eine bundesweite Observierung der Partei durch den Verfassungsschutz. Die Junge Alternative, die Jugendorganisation der AfD, wird in Bremen und Niedersachsen bereits überwacht. Wie radikal ist die AfD? Jens Schneider berichtet aus Berlin seit der Parteigründung über die AfD. Er kommentiert, dass die AfD seit ihrer Gründung zwar radikaler geworden ist, eine Überwachung durch den Verfassungsschutz aber nicht die richtige Reaktion darauf ist. Weitere Themen: Urteil im Mordfall in Kandel, China investiert weitere Milliarden in Afrika, Jens Spahn macht Vorschlag zur Organspende. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carlo Sarsky Weiteres Audiomaterial von den Facebook-Seiten der AfD Bayern und Natascha Kohnen. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de. Die SZ hat einen neuen Sportpodcast: Und nun zum Sport erscheint immer montags um 17 Uhr. In der aktuellen Folge geht es um die US Open. Alle Infos auf sz.de/sportpodcast.
- 31.08.20189 Min.
Angela Merkel hat lange abgewogen: Will Deutschland lieber den Präsidenten der EU-Kommission oder den der Europäischen Zentralbank stellen? Jetzt unterstützt die Bundeskanzlerin den stellvertretenden CSU-Chef Manfred Weber. Der möchte im nächsten Jahr auf Jean-Claude Juncker folgen und Kommissionspräsident werden. Er wäre der erste Deutsche in dieser Funktion. Weber ist aktuell schon der Fraktionsvorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP) im europäischen Parlament. Am 8. November wählt die EVP ihren Kandidaten. Webers Erfolgsrezept: Man merkt ihm nicht an, dass er bei der CSU ist, kommentiert Detlef Esslinger. Der stellvertretende Leiter des Ressorts Innenpolitik stellt den CSU-Mann vor, der lieber in Brüssel als in München Karriere machen wollte. Weitere Themen: Juncker will Zeitumstellung abschaffen, Trump schlägt Angebot der EU aus, Verdächtiger von Chemnitz hätte abgeschoben werden können. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 30.08.20189 Min.
Am 19. Dezember 2016 fährt Anis Amri auf dem Berliner Breitscheidplatz in eine Menschenmenge und tötet 12 Menschen. Nach der Tat stellt sich heraus, dass er den Behörden längst bekannt ist. Mehr noch: Er steht unter Beobachtung: Der Verfassungsschutz hatte eine Vertrauensperson im Umfeld der Moschee im Einsatz, die Amri in Berlin häufig besucht hat. Das wollte die Behörde aber verschweigen, wie jetzt aus Recherchen des ARD-Magazins Kontraste, des rbb und der Berliner Morgenpost hervorgeht. Den Recherchen zufolge hat sich Hans-Georg Maaßen, der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, drei Monate nach dem Anschlag mit dem Berliner Innensenator getroffen. Der Verfassungsschutz hat für das Treffen einen sogenannten Sprechzettel angefertigt. In diesem steht drin, dass die Thematik nicht hochkochen dürfe. Maaßen hat damit bewusst das Parlament belogen, sagt Ronen Steinke. Trotzdem, vermutet der Innenpolitikredakteur der Süddeutschen Zeitung, werde Innenminister Horst Seehofer weiter an Maaßen festhalten. Weitere Themen: "Hutbürger" muss Polizeidienst verlassen, EU will bei neuen US-Zöllen Gespräche unterbrechen, 2018 ist kein Jahrhundertsommer. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 29.08.201810 Min.
Union und SPD haben sich auf einen Kompromiss in der Rente verständigt. Es ist überhaupt verwunderlich, dass ein so großer Streit ausbrechen konnte, wo doch vieles schon im Koalitionsvertrag geregelt ist. Doch die Haushaltslage ist so gut, dass CDU und CSU schneller Steuern und Abgaben senken wollen. Die Sozialdemokraten sind bei der Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung zwar noch dabei, den Solidaritätszuschlag wollen sie aber noch nicht so schnell abschaffen. Die Lust, gemeinsam zu regieren, merke sie den Koalitionspartnern nicht so stark an, sagt Cerstin Gammelin. Die Hauptstadtkorrespondentin der Süddeutschen Zeitung beschreibt, wie der Rentenstreit vorerst auf Eis gelegt wurde. Viele wichtige Entscheidungen stehen aber schon im Herbst an. Und dann wird es in der großen Koalition wieder knirschen. Weitere Themen: Löw gesteht Fehler bei Özil-Fotos ein, Haftbefehl von Chemnitz im Netz, CSU stürzt in Umfrage ab. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 28.08.201810 Min.
Am Montagabend kommt es in Chemnitz wieder zu Ausschreitungen. Mehrere Tausend rechte Demonstranten und Gegendemonstranten stehen sich gegenüber. Feuerwerkskörper und Gegenstände fliegen in beide Richtungen. Einige heben den Arm zum Hitlergruß, mindestens neun Menschen werden verletzt. Nun fordert Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer für eine offene Gesellschaft zu kämpfen. Es müsse ein Ruck durch Deutschland und auch die sächsische Gesellschaft gehen. Antonie Rietzschel, die für die SZ in Leipzig schreibt, fordert schon seit einiger Zeit ein entschlosseneres Vorgehen der Landesregierung gegen die rechte Szene ein. Überhaupt muss Sachsen erkennen, dass es ein Problem mit Rechtsextremismus hat. Rietzschel war am Montagabend in Chemnitz vor Ort und beschreibt, wie der Tod eines 35 Jahre alten Deutschen genügte, um über 5000 Rechte auf die Straße zu bringen. Und das, obwohl noch nicht einmal fest steht, wer der Täter war. Weitere Themen: Frankreichs Umweltminister tritt zurück, Große Koalition streitet über Rente und die Methoden der türkischen Sicherheitsbehörden. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl und Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 27.08.201810 Min.
Gleich mehrfach wurden in den letzten Wochen politische Debatten angestoßen, die sehr stark mit der jungen Generation zu tun haben. Bei der Rente sollen Steuergelder für ein stabiles Rentenniveau sorgen. Beim Klimaschutz gesteht die Bundesregierung ein, dass sie ihre Ziele bis 2020 nicht erreichen wird und wehrt sich gegen strengere Regeln bis 2030. Weil es ungenügend freiwillige Helfer gibt, könnten Schulabsolventen nach den Vorstellungen der Union zum Dienst verpflichtet werden. Die Interessen der jungen Generation, so scheint es zumindest auf dem ersten Blick, spielen dabei keine große Rolle. Doch wie soll die Gruppe der 18- bis 35-Jährigen ernst genommen werden, wenn sie für ihre Interessen nicht eintritt, nicht auf die Straße geht und die Wahlbeteiligung bei Ihnen am geringsten ausfällt, fragt Henrike Roßbach. Die Hauptstadtkorrespondentin der SZ kritisiert die Rentenvorschläge von Finanzminister Olaf Scholz, verlangt von den jungen Menschen aber auch mehr Engagement. Weitere Themen: Mord in Chemnitz, Bilanz der Bayerischen Grenzpolizei, Macron pocht auf europäische Verteidigungspolitik. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl und Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Weiteres Material von ARD und ZDF. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 24.08.201810 Min.
An turbulente Wochen in Washington hat man sich mittlerweile gewöhnt. Doch diese ist sogar für Donald Trump speziell. Denn der US-Präsident muss gleich mehrere harte Rückschläge verarbeiten: Am Dienstag wird Trumps ehemaliger Wahlkampfmanager Paul Manafort verurteilt und sein Ex-Anwalt Michael Cohen belastet ihn schwer. Cohen sagt, er habe während des Wahlkampfs im Auftrag von Trump Schweigegeld an zwei Frauen gezahlt, die behaupten eine Affäre mit Trump gehabt zu haben. In einem Interview mit Fox News streitet Trump ab, gegen Gesetz verstoßen zu haben und greift erneut seinen Justizminister Jeff Sessions an. Doch dieser lässt sich die regelmäßigen Demütigungen nicht mehr gefallen. Außerdem soll David Peker, ein Freund von Trump, jetzt mit den Behörden zusammenarbeiten. Trotz allem hat Trump nichts zu befürchten, solange die Demokraten die Zwischenwahlen im November nicht gewinnen, sagt Hubert Wetzel. Der Washington-Korrespondent der SZ glaubt nicht, dass Schweigegeldzahlungen an vermeintliche Affären Trump-Wähler umstimmen können. Weitere Themen: Waldbrände in Brandenburg, Koalitionsstreit in Sachsen, Australiens Premier tritt zurück. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Weiteres Material von Fox News. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 23.08.201810 Min.
Am vergangenen Donnerstag hält Angela Merkel eine Rede in Dresden. Wie zu erwarten, gibt es eine Demonstration von der islam- und ausländerfeindlichen Bewegung Pegida. Ein Kameramann des ZDF-Politikmagazins "Frontal 21" filmt die Demonstranten. Plötzlich kommt ein Mann mit Deutschlandhut auf ihn zu und fordert ihn in pöbelndem Ton auf, zur Polizei mitzukommen. Diese kobntrolliert das Kamerateam und hält es eine Dreiviertelstunde lang fest. Jetzt hat sich herausgestellt, der Mann mit Deutschlandhut ist ein Mitarbeiter des Landeskriminalamts Sachsen. Er war zu diesem Zeitpunkt nicht im Dienst, sondern im Urlaub. Doch wer gegen die sogenannte "Lügenpresse" - und sei es in seiner Freizeit - kämpft, hat nichts bei der Polizei verloren, sagt Constanze von Bullion. Die Hauptstadtkorrespondentin der Süddeutschen Zeitung fordert klare Ansagen vom Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und Bundesinnenminister Horst Seehofer. Weitere Themen: Messerattacke in Paris, Handelsstreit zwischen USA und China, Deutsche Bahn erhöht Preise. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Weiteres Material von dpa. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 22.08.20189 Min.
Bei gleich zwei Gerichtsverfahren gegen ehemalige enge Vertraute von Donald Trump kam es am Dienstag zu einem Durchbruch. Paul Manafort, der frühere Wahlkampfmanager von Trump, wurde unter anderem wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Und Trumps ehemaliger Anwalt Michael Cohen hat vor Gericht zugegeben, dass er im Auftrag von Donald Trump Schweigegeld gezahlt hat. Vor allem das Geständnis von Michael Cohen belastet den Präsidenten schwer. Denn dieser sagt aus, dass Trump von den Zahlungen gewusst und ihn sogar direkt damit beauftragt habe. Das hatte Trump bis jetzt bestritten. Ob beide Gerichtsverfahren zu tickenden Zeitbomben für Trump werden, erklärt Reymer Klüver, der lange Zeit SZ-Korrespondent in Washington war. Weitere Themen: Bauern bekommen Dürre-Hilfen, BGH stärkt Mieterrechte, Festnahme von Terrorverdächtigen. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Jean-Marie Magro Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 21.08.201810 Min.
Wir erleben gerade einen der heißesten Sommer der Geschichte. Einige Forscher sprechen sogar von einer Heißzeit - dass man also den Klimawandel gar nicht mehr aufhalten kann. Durch die spürbare Hitze in diesem Jahr kommt aber wieder Bewegung in die Klimapolitik. Zumindest hat Brüssel dazu einen Vorschlag gemacht. Klimakommissar Miguel Arias Cañete will, dass die EU-Mitgliedsstaaten ihre Klimaziele erhöhen. Bisher sollen sie 40 Prozent ihrer Treibhausgasemissionen bis 2030 einsparen. Nun fordert der EU-Kommissar 45 Prozent. Und ausgerechnet die Bundesregierung drückt bei diesen Zielen schon länger auf die Bremse. Dabei muss Europa endlich wieder Vorbild im Kampf gegen den Klimawandel sein, kommentiert Michael Bauchmüller, Hauptstadtkorrespondent der Süddeutschen Zeitung. Weitere Themen: Flüchtlinge auf Arbeitsmarkt gut integriert, USA schieben Ex-KZ-Aufseher ab, Flüchtlingsschiff darf in Italien anlegen. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 20.08.201810 Min.
Achteinhalb Jahre lang stand Griechenland unter der Aufsicht von internationalen Geldgebern. Insgesamt sind für die Rettung Griechenlands 289 Milliarden Euro geflossen. Klaus Regling, der Chef des Euro-Krisenfonds ESM, hat schon verkündet, dass er zur Feier des Tages ein gutes Glas Ouzo trinken will. Und der europäische Finanzkommissar Pierre Moscovici erklärt die Krise für beendet. Doch die wirtschaftliche Lage Griechenlands bleibt weiter schlecht. Das Land ist immer noch hoch verschuldet. Fast jeder fünfte Grieche ist arbeitslos. Viele junge Menschen sind ins Ausland gegangen, weil sie in ihrem Heimatland keine Zukunft sehen. Und auch wenn die internationale Finanzaufsicht endet, hat sich Griechenland dazu verpflichtet, weitere Reformen durchzuführen. Alexander Mühlauer, Brüssel-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, ist der Meinung, dass Athen weiterhin fremdbestimmt bleibt. Weitere Themen: Meşale Tolu darf Türkei verlassen, deutsche Sparer verlieren Geld, Finanzminister Scholz wird für Rentenpläne kritisiert. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Weiteres Audiomaterial von der Europäischer Kommission. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 17.08.201810 Min.
Es war eine Katastrophe mit Ansage: Schon lange vor dem Einsturz warnten Ingenieure, dass die Konstruktion Autobahnbrücke von Genua zu gewagt sei. Bei dem Unglück am Dienstag starben mindestens 38 Menschen, einige Verletzte werden in Krankenhäusern behandelt und Dutzende werden immer noch vermisst. Am Samstag soll ein Staatsbegräbnis stattfinden. Die Politik streitet sich unterdessen schon, wer an der Katastrophe die Schuld trage. In Italien sprechen Politiker, Intellektuelle und Journalisten davon, dass die kaputte Brücke stellvertretend für ein kaputtes Land stehe. Doch es gibt vieles, das in Italien gut ist. Und wenn das Land die richtigen Schlüsse aus der Katastrophe zieht, kann sogar ganz Europa davon profitieren, kommentiert Stefan Ulrich aus dem Meinungsressort der SZ. Weitere Themen: Rücknahmeabkommen mit Griechenland, Merkel trifft Putin, Google-Mitarbeiter gegen China-Suchmaschine. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 16.08.201810 Min.
Vor genau 30 Jahren betreten zwei Männer in blauen Overalls eine Filiale der Deutschen Bank in Gladbeck. Der Kleinkriminelle Hans-Jürgen Rösner und sein Komplize Dieter Degowski sind bewaffnet. Sie nehmen zwei Geiseln und fordern von der Polizei ein Lösegeld von 300.000 Mark, ein Fluchtfahrzeug und Handschellen. Aus diesem einfachen Banküberfall entwickelt sich eine 54 Stunden lange Verfolgungsjagd bei der drei Menschen sterben. Unvergessen bleibt die Medienberichterstattung, die völlig aus dem Ruder läuft. Interviews mit Verbrechern und deren Geiseln werden geführt. Hans-Jürgen Rösner stellt sich wie bei einer Pressekonferenz vor Kameras und Mikrofone und hält sich dabei sogar seine Pistole in den Mund. Braucht es die Bilder des Geiseldramas von Gladbeck noch? Ja, findet Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung. Weitere Themen: Seehofer legt Eckpunkte für Einwanderungsgesetz vor, noch zahlreiche Menschen in Genua vermisst, Aretha Franklin ist gestorben. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 14.08.20189 Min.
Donald Trump bezeichnet die Weltwirtschaft gerne als eine Arena. Und sein aktuelles Duell mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan hat tatsächlich etwas von einem Stierkampf: Die türkische Lira fällt zwar schon seit Monaten. Aber als Trump am Freitag twitterte, dass er die Strafzölle auf türkischen Stahl und Aluminium verdoppeln würde und diese Ankündigung am Montag auch gleich in die Tat umsetzte, da stürzte die Lira erst richtig ab. Und Erdoğan? Der kündigte jetzt an, dass die Türkei amerikanische Elektronikprodukte boykottieren will. Währenddessen leidet die türkische Bevölkerung unter der Währungskrise und ihren Folgen. Trotzdem muss Erdoğan vorerst nicht um sein Präsidentenamt fürchten, kommentiert Christiane Schlötzer, Türkei-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung. Weitere Themen: Mehrere Tote bei Brückeneinsturz in Genua, Verdacht auf Terroranschlag in London, "Aquarius" darf in Malta anlegen. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Material von Reuters. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 13.08.201810 Min.
Es ist erst ein paar Wochen her, da sah es kurzzeitig so aus, als ob die Schwesterparteien CDU und CSU am Asylstreit auseinanderbrechen würden. Der Konflikt zwischen der Kanzlerin Merkel und Innenminister Seehofer wurde beigelegt, damals verständigten sich beide darauf, dass Deutschland Verhandlungen mit Einzelstaaten über die Rückführung von Flüchtlingen führen sollte. Am Wochenende trat das erste bilaterale Abkommen in Kraft: Deutschland darf jetzt Flüchtlinge direkt nach Spanien zurückschicken. Das gilt aber nur für sehr wenige Flüchtlinge. Und zeitgleich sagt die Kanzlerin zum ersten Mal, dass das europäische Asylsystem, das Dublin-Verfahren, "nicht funktionsfähig" sei. Diese Einsicht hätte auch schon früher kommen können, kommentiert Thomas Urban, SZ-Korrespondent in Madrid. Weitere Themen: Währungskrise in der Türkei, Bayer-Aktie auf Sinkflug, Kämpfe in Afghanistan. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Material von Reuters. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 10.08.201810 Min.
Der Absturz der türkischen Währung war sowieso schon drastisch: Am Freitagmorgen musste man für 100 Lira etwa 17 Dollar zahlen. 2016 waren es noch doppelt so viel. Und jetzt kam noch ein Tweet von Donald Trump dazu. Er will in Zukunft noch mehr Zölle auf Aluminium und Stahl aus der Türkei erheben. Und schon muss man für 100 türkische Lira nur noch 15 Dollar zahlen. Auch die Inflation ist hoch und ausländische Investoren ziehen ihr Geld aus der Türkei ab. Steht das Land vor einem wirtschaftlichen Kollaps? Das kommentiert Markus Zydra, SZ-Finanzkorrespondent in Frankfurt am Main. Außerdem: Jan Ullrich festgenommen, Sonde “Parker Solar Probe” bricht zur Sonne auf, Söders Familiengeld wird von Bundesregierung torpediert. Redaktionsschluss war 16:00. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 09.08.20188 Min.
Ryanair macht seit mehreren Jahren Milliardengewinne - und das bei einem durchschnittlichen Ticketpreis von 40 Euro. Damit das funktioniert, muss an anderen Stellen gespart werden. Darauf haben die Angestellten keine Lust mehr. “Irgendwer muss dafür bezahlen. Das Personal wird es nicht mehr tun”, sagt ein Vertreter der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit. Für diesen Freitag hat Cockpit zum Streik aufgerufen. Es geht auch um höhere Gehälter, aber vor allem um eine einheitliche Gehaltsstruktur, die es so bisher noch nicht gibt. 250 Flüge von und nach Deutschland sind schon gestrichen. Wie aussichtsreich der Streik ist, erklärt Detlef Esslinger, stellvertretender Leiter des Ressorts Innenpolitik der SZ. Außerdem: 43 Tote bei Luftangriff auf Schulbus in Jemen, Raketenalarm in Israel, Deutschland zahlt immer mehr Kindergeld ins Ausland. Redaktionsschluss war 16:00. Zusätzliches Audio-Material über Reuters. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.




















