Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
2374
21.10.2026
Beschreibung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Sonntags bis freitags um 17 Uhr, samstags um 7 Uhr. Zusätzlich gibt es werktags um 7 Uhr ein kurzes Nachrichten-Update.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Über die Köpfe von Kiew und Brüssel hinweg verhandeln Steve Wikoff, Geschäftsfreund von Donald Trump, und Jared Kushner, Schwiegersohn des US-Präsidenten, mit Russland einen Plan für die Zukunft der Ukraine. Mehr als das Statement des Kremls, dass die Gespräche “gut“, “konstruktiv“ und “nützlich“ gewesen seien, wurde bis Freitagnachmittag nicht bekannt. Ein Friedensabkommen scheint nicht in Reichweite. Er bezweifle, dass Russland überhaupt zu Kompromissen bereit sei, sagt SZ-Ukraine-Korrespondent Florian Hassel. Er glaube nicht, dass es in den kommenden Monaten ein Ergebnis geben werde. “Vor allem glaube ich, dass es kein für die Ukraine akzeptables Ergebnis geben würde", sagt Hassel weiter. Trotz bereits mindestens 250 000 toten und verletzten russischen Soldaten sei Russlands Machthaber Wladimir Putin weiter bereit, hohe Verluste in Kauf zu nehmen. **Zum Weiterlesen: ** Lesen Sie hier einen Beitrag der SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig, wie es zu der Auseinandersetzung um die ARD-Nahost-Korrespondentin Sophie von der Tann kam. Hier lesen Sie einen Kommentar zu dem Thema. Und hier einen Bericht über die Preisverleihung des “Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises in Köln. Hier finden Sie die Rede zur Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises in Köln des Ex-Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle, in der es darum geht, wie stark die freie und kritische Berichterstattung inzwischen bedroht wird. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Euronews und Daily Express Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  2. Es war knapp, aber es hat gereicht. Die Regierungskrise ist abgewendet. Der Bundestag hat mit absoluter Mehrheit für das Rentenpaket der Koalition gestimmt. Konkret heißt das: Die Aktivrente für Senioren, die länger arbeiten wollen, soll kommen. Die Mütterrente soll ausgeweitet werden. Und das Rentenniveau soll bis 2031 auf 48 Prozent des Durchschnittseinkommens festgesetzt werden. Letzteres war der Teil des Pakets, gegen den sich eine Gruppe junger Unionsabgeordneter in den vergangenen Wochen gewehrt hatte. Sie befürchten, dass diese Regelung ihre Generation zu sehr belastet. Deswegen hatten sie gedroht, bei der Abstimmung im Bundestag mit „Nein“ zu stimmen. Die Koalition hätte dann keine Mehrheit gehabt. Die Folge wäre eine Regierungskrise gewesen. Doch dazu ist es nicht gekommen. Von den 328 Abgeordneten der Koalition haben 318 für das Rentenpaket gestimmt. Wie es auf den letzten Metern gelungen ist, die Mehrheit zu sichern – und was vom Rentenstreit bleiben wird, erklärt Katharina Riehl, Leiterin des SZ-Politikressorts, im Podcast. Weitere Nachrichten: Bundestag stimmt für Wehrdienstreform, während Schülerinnen und Schüler bundesweit demonstrieren; Mehrere Länder boykottieren Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Zum Weiterlesen: Desaster mit Ansage: Hier finden Sie den Text von Marie Gundlach über den ESC-Boykott. Wolkig Weiß: Lesen Sie hier den Text von Marie Schmidt über die Pantone Farbe des Jahres 2026, „Cloud Dancer“. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  3. Es ist wahrscheinlicher geworden, dass die schwarz-rote Koalition ihr Rentenpaket am Freitag durch den Bundestag bringt. Aber weniger aus eigener Stärke, sondern weil die Linke nicht gegen das Paket stimmen wird. Wenn die Linke sich wie angekündigt geschlossen enthält, dann könnte sich die Koalition bis zu 44 Abweichler bei der Abstimmung erlauben. Warum die Linke – nicht zum ersten Mal – Kanzler Merz (CDU) hilft – und warum die Grünen das auffällig scharf kritisiert haben, erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Markus Balser, SZ-Redakteur im Berliner Parlamentsbüro. Er sagt: Die Linke lege damit einen Finger in eine Wunde der Union. Es sei eine geschickte Art, den Unvereinbarkeitsbeschluss der Union anzuzählen. Denn eigentlich hat die Union auf einem Bundesparteitag 2018 einen Beschluss verabschiedet, der eine Zusammenarbeit mit der Linken ausschließt. Weitere Nachrichten: Bundestag beschließt Entlastungen für Pendler, Gastronomen und Ehrenamtliche; Nato sagt 1 Milliarde Dollar für Waffenlieferungen an die Ukraine zu. Zum Weiterhören und -lesen: Die „Auf den Punkt“-Folge zum Rentenstreit hören Sie hier. Wie Ökonom Fratzscher die Probleme der Rente lösen würde, hören Sie hier. Die „Das Thema“-Folge zur investigativen Recherche „Damascus Dossier“ über Folter in Syrien hören Sie hier. Alles Wichtige zum „Damascus Dossier“ finden Sie hier. Eine Geschichte über die Akten von Assads Geheimdienst – und was die über Täter und Opfer des Regimes verraten, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luisa Ringel Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial: ARD.

  4. Das politische Dilemma im Rentenstreit, aus dem die schwarz-rote Koalition aktuell einen Ausweg sucht, zeigt sich an den beiden grundlegenden Positionen, die sich in dem Streit gegenüberstehen. Auf der einen Seite ist die Position, für die vor allem die SPD steht: Die Renten seien jetzt schon teilweise so niedrig, dass Menschen in Armut leben müssten. Deswegen dürfen die Renten laut SPD nicht sinken – und das Rentenniveau soll bis mindestens 2031 stabil gehalten werden. Auf der anderen Seite stehen die Abgeordneten der Jungen Union, die sagen: Der derzeitige Plan der Regierung ist viel zu teuer. Die Junge Union rechnet mit Folgekosten von bis zu 120 Milliarden Euro ab 2031. Weil es die jüngere Generation ist, die diese Kosten mit Beiträgen oder über den Bundeshaushalt finanzieren muss, sagen die jungen Abgeordneten in der Unionsfraktion: Das ist ungerecht für die Jüngeren. Gibt es da keine Idee, mit der die Rente sowohl für die junge Generation bezahlbar bleibt – und zugleich für die Senioren Bezüge ermöglicht, die nicht zu Altersarmut führen? Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung sagt, er hat eine solche Idee: eine „Rentenpauschale“ oder ein sogenannter „Boomer-Soli“. Beide Modelle würden, sagt er, weniger von Jung nach Alt umverteilen, sondern von Reich zu Arm. Weitere Nachrichten: Kreml äußert sich nach Ukraine-Verhandlungen, EU will Ende 2027 unabhängig von russischem Gas sein, USA verschärfen Einwanderung. Zum Weiterhören und -lesen: Die „Auf den Punkt“-Folge zum Koalitionsstreit zur Rente finden Sie hier. Die „Auf den Punkt“-Folge zu Putins Verhandlungsbereitschaft hören Sie hier. Den Text zu Spotify Wrapped lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett, Luisa Ringel Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  5. Die Verhandlungen über einen möglichen Frieden im Ukraine-Krieg gehen weiter. An diesem Dienstag ist US-Chefunterhändler Steve Witkoff nach Moskau gereist. Dort soll er mit Putin über einen möglichen Weg zur Waffenruhe und zu einem dauerhaften Frieden verhandeln. SZ-Russland-Korrespondentin Silke Bigalke sagt aber, dass sie nicht zuversichtlich ist, was die Verhandlungen betrifft. Jeder Vertrag, in dem Putin Zugeständnisse in seinen Kernforderungen mache, habe ein Problem, sagt sie. „Dann ist eben die Gefahr, dass er diesen Vertrag nicht einhält.“ Weitere Nachrichten: 20 000 Schuss Munition von der Bundeswehr geklaut, „Junge Gruppe“ soll bei Rentenkommission beteiligt werden. Zum Weiterhören und zum Rätseln: Die „Auf den Punkt“-Folgen zu Trumps-Ukraine-Plan finden Sie hier: „Trumps Ukraine-Plan: Friss oder stirb“ „Trumps Ukraine-Plan: Eine Chance für Europa?“ „US-Verhandler Witkoff: Trumps – und Putins Mann?“ Das deutschprachige Wordle-Rätsel finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luisa Ringel Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über AKIpress news (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  6. Es gab viel Aufregung rund um die Veranstaltung der AfD-Jugend in Gießen am Wochenende. Vor den Messehallen ist die Polizei mit Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen Demonstrierende vorgegangen. Die Demonstrierenden wollten verhindern, dass sich die neue Jugendorganisation der AfD gründet. Und in der Messehalle hat die Rede von Alexander Eichwald, einem AfD-Politiker aus Herford in Nordrhein-Westfalen für Irritationen gesorgt. Aber das, was sich sonst in der Hessenhalle in Gießen abgespielt hat, hat weniger Aufmerksamkeit bekommen. Zum Beispiel die Rede des neuen Vorsitzenden der AfD-Jugend, Jean-Pascal Hohm. Darin sprach er davon, dass die AfD-Jugend Patrioten seien, die die Interessen der Bürger im Blick habe. Das habe sie auch in der Vergangenheit getan.Die Vorgänger-Organisation “Junge Alternative”, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde, hat Deutsche mit Migrationshintergrund als Bürger zweiter Klasse angesehen. Über den Tag in der Hessenhalle in Gießen und darüber, wie Hohm die “Generation Deutschland” ausrichtet, spricht in dieser Podcastfolge Tim Frehler aus dem SZ-Politikressort. Weitere Nachrichten: Junge Gruppe hält Rentenpaket weiter für „nicht zustimmungsfähig“; Witkoff reist nach Moskau – Selenskij in Paris empfangen. Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier nach, warum manche den Auftritt von Alexander Eichwald zunächst für Satire gehalten haben. Hören Sie hier “Und nun zum Sport” vor dem Rückspiel im Finale der Nations League der Frauen. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakub Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über AfD TV. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  7. Diese Bilder gingen vor einem Jahr um die Welt: Syrer laufen durch den Palast von Baschar al-Assad in Damaskus und machen dort Selfies. Die Rebellen hatten damals auch die syrische Hauptstadt erobert, während der Diktator nach Moskau floh. Es war das Ende des Bürgerkriegs, der 2011 begann, und das Ende von mehr als 50 Jahren Diktatur der Assads. Seither heißt Syriens neuer Machthaber Ahmed al-Scharaa. Er hat eine Vergangenheit in der Terrororganisation al-Qaida, von der er sich abgewendet haben will. Vor allem in der Union wurde gerade darüber gestritten, ob man syrische Geflüchtete, die in Deutschland Schutz gesucht haben, bereits jetzt wieder zurückschicken kann. Aber: Wie ist die Lage in Syrien? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Bernd Dörries, Nahost-Korrespondent der SZ mit Sitz in Libanon. Er hat in Damaskus Rückkehrer getroffen. Weitere Nachrichten: Netanjahu bittet um Begnadigung; USA und Ukraine verhandeln über Kriegsende; Grüne diskutieren Ausrichtung ihrer Partei. Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier die Recherche von Bernd Dörries. Hören Sie hier die Sendung von "Auf den Punkt" über die Rolle der USA als Vermittler im Ukraine-Krieg. Lesen Sie hier nach, ob der Einsatz der Polizei in Gießen verhältnismäßig war und hören Sie hier die Samstagsausgabe von “Auf den Punkt.” Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Lars Langenau Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  8. An diesem Samstag gründet sich in Gießen die neue Jugendorganisation der AfD, die “Generation Deutschland”. Aber: Ist sie wirklich “neu”? Oder ist sie genauso rechtsextrem wie ihr Vorgänger, die “Junge Alternative”? Die wurde vom Verfassungsschutz 2023 als “gesichert rechtsextrem” eingestuft. Sie hat sich daraufhin selbst aufgelöst. Die “Generation Deutschland” soll für einen Neustart stehen, auch weil sie enger an die Mutterpartei AfD gebunden sein soll wie ihre Vorgängerin. Aber schon der designierte Vorsitzende der “Generation Deutschland” Jean-Pascal Hohm lässt daran Zweifel aufkommen, denn er wird vom Verfassungsschutz Brandenburg als rechtsextremistisch eingestuft. Hohm hält das für “politisch motiviert”. Über die “neue” Jugendorganisation der AfD spricht in dieser Folge Anna-Sophie Heinze von der Uni Trier. Sie forscht dort unter anderem zu Rechtsextremismus und politischen Jugendorganisationen. Sie sagt: Formal sei es eine Neugründung, aber inhaltlich und personell erwarte sie Kontinuität. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  9. Die Koalitionsspitzen von CDU, CSU und SPD wollen das Rentenpaket nicht mehr ändern. Also bleibt es dabei, wie die Regierung mit dem Übertritt von Millionen Babyboomern in die Rente umgehen will: Verhindert werden soll, dass die Renten viel langsamer steigen als die Einkommen in Deutschland. Und dazu soll das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent gehalten werden. Das wollten junge Abgeordnete der Union bislang nicht akzeptieren. Doch jetzt bekommen die Rebellen ein Angebot: Eine Rentenkommission soll bis Juni 2026 Vorschläge vorlegen für mehr Generationengerechtigkeit. Verhandelt werden soll dabei auch über ein bisheriges No-Go-Thema der SPD: ein späteres Rentenalter als 67. Hat der Koalitionsausschuss den Rentenstreit nur vertagt? Ist die Zustimmung junger Abgeordneter jetzt sicher? Darüber spricht SZ-Politikchef Nicolas Richter in der neuen Folge von “Auf den Punkt”. Weitere Nachrichten: Bundestag beschließt Haushalt 2026; Selenskijs Stabschef unter Korruptionsverdacht; mutmaßlicher Drahtzieher der Nord-Stream-Anschläge in deutscher U-Haft. **Zum Weiterhören und -lesen: ** [Hier finden Sie die wichtigsten Beschlüsse des Koalitionsausschusses] zum Nachlesen.(https://www.sueddeutsche.de/politik/koalitionsausschuss-ergebnisse-rentenpaket-verbrenner-aus-e-auto-foerderung-2026-li.3345665)). Die Folge von “Auf den Punkt” über die Korruption in der Ukraine hören Sie hier. Das Gespräch von Carolin Emcke mit dem Soziologe Nils Kumkar über unsere doch weniger gespaltene Gesellschaft finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Justin Patchett Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  10. Steve Witkoff ist Trumps Mann für schwierige Verhandlungen, nach Gaza jetzt gerade auch für Russland. Er hält den Kontakt zu Putin aufrecht und berät den US-Präsidenten. Eine Enthüllung der Nachrichtenagentur Bloomberg lässt aber zweifeln, wie unabhängig Witkoff ist. Bloomberg hat das Transkript eines Telefonats veröffentlicht, in welchem Witkoff Putins außenpolitischem Berater Juri Uschakow Tipps gibt, wie es Putin am besten gelingen kann, Donald Trump zu überzeugen. Zum Beispiel, indem er dessen Gaza-Plan lobt und ihn einen „Mann des Friedens“ nennt. Bloomberg hat noch einen zweiten Mitschnitt veröffentlicht. Und zwar von einem Telefonat zwischen zwei Russen, zwischen Uschakow und Kirill Dmitrijew, einem weiteren Berater von Putin. Darin wird vorgeschlagen, einen angeblichen Friedensplan durchsickern zu lassen - in der Hoffnung, dass ihn die USA übernehmen. Und das stärkt einen weiteren Verdacht: dass Trumps Ukraine-Plan, der vergangene Woche öffentlich wurde, zumindest teilweise aus Russland stammt. In dieser Podcastfolge spricht Charlotte Walser, die für die SZ aus Washington berichtet, darüber, wie russlandfreundlich Trumps Regierung ist. Und sie erzählt mehr über Unterhändler Steve Witkoff. Weitere Nachrichten: Schüsse auf Nationalgardisten in Washington; Verheerender Brand in Hochhäusern in Hongkong. Zum Weiterhören und -lesen: Hier finden Sie alle Folgen des SZ-Plus-Podcasts „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“. Die Recherche über gelöschte Google-Bewertungen finden Sie hier. Wir freuen uns außerdem sehr, wenn Sie an unserer Umfrage zu Nachrichten aus München teilnehmen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett, Lars Langenau Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  11. Die Brandmauer zur AfD ist eine Strategie der Parteien, wie sie mit der rechtspopulistischen und in Teilen rechtsextremistischen AfD umgehen wollen. Keine Kooperationen, keine Koalitionen – selbst wenn es dadurch in den Parlamenten immer schwieriger wird, eine Mehrheit zu bilden. Aber: In der Union wird die Brandmauer immer häufiger hinterfragt. Schon vor Monaten hat Jens Spahn gesagt, dass die AfD wie jede andere Partei im Bundestag behandelt werden sollte. Auch wenn die offizielle Parteilinie eine andere ist: Friedrich Merz, Kanzler und Parteichef der Union, grenzt sich immer wieder von der AfD ab. Ein ähnlicher Trend lässt sich gerade in der Wirtschaft beobachten. Auch dort hieß es lange: Mit der AfD arbeiten wir nicht zusammen. Aber auch da scheint die Brandmauer öffentlich angezählt zu werden: Der Lobbyverband “Verband der Familienunternehmer” hat AfD-Politiker im Oktober zu einer Veranstaltung eingeladen. Und Albrecht von der Hagen, der Hauptgeschäftsführer des Verbands, hat gesagt: “Wir verabschieden uns von den Brandmauern.” Die Brandmauer habe eh nichts gebracht. Über das Verhältnis der deutschen Wirtschaft zur Brandmauer spricht in dieser Folge Meike Schreiber, sie berichtet für die SZ aus Frankfurt über Wirtschaftsthemen. Weitere Nachrichten: Rentenpaket soll nicht noch einmal aufgeschnürt werden; Empörung über Witkoff-Telefonat mit Putin-Berater. Zum Weiterhören: Hören Sie hier die Folge von “Auf den Punkt” über den Ukraine-Plan nach. Hören Sie hier die Folge von “Das Thema” über Schwurbler in der Familie. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  12. Schulen in Deutschland bekommen immer häufiger Anschlagsdrohungen: Amok-, Gewalt- oder Bombenanschläge. Am Dienstag meldete das Bundeskriminalamt: Die Polizei ermittelt gegen vier Beschuldigte, die für hunderte Bombendrohungen in ganz Deutschland verantwortlich sein sollen. Sie sollen Mails mit Drohungen gegen öffentliche Gebäude wie Bahnhöfe, Einkaufszentren und Schulen verschickt haben. Der Vorwurf: Es soll sich um eine kriminelle Vereinigung handeln. Das Bundeskriminalamt sagt, die Drohungen sollten den öffentlichen Frieden stören und Verunsicherung in der Bevölkerung auslösen. Die Fälle, auf die sich die Ermittler beziehen, sind aus dem Jahr 2024. Aber Drohungen gegen Schulen gibt es ganz aktuell in ganz Deutschland. Darüber spricht im Podcast Vinzent-Vitus Leitgeb aus dem SZ-Politikressort. Er hat sich einen Überblick über die Lage verschafft und darüber gesprochen, ob es eine Spur nach Russland gibt. Weitere Nachrichten: Unionsfraktion ringt um Zustimmung zu Rentenpaket. Prozess im Fall Hanna Wörndl: Freispruch für Sebastian T. Zum Weiterlesen: Lesen Sie hier, welche Optionen es im Rentenstreit noch gibt. Lesen Sie hier, woran Betroffene eine Burn-out-Erkrankung erkennen können. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  13. Nachdem die Europäer beim 28-Punkte-Plan, mit dem die USA einen Frieden in der Ukraine erwirken wollen, erneut übergangen wurden, konnten sie in den vergangenen Tagen auch kleine Erfolge erringen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat es am Freitagabend geschafft, Donald Trump ans Telefon zu bekommen. Dann wurde ein Treffen amerikanischer und europäischer Gesandter in Genf organisiert. Dort ist am Sonntag ein zweiter Erfolg gelungen. Gemeinsam mit US-Außenminister Marco Rubio haben die Delegierten eine überarbeitete Version des ursprünglichen Plans erstellt. Dieser Gegenentwurf ist bisher nicht öffentlich. Aber laut Medienberichten soll darin unter anderem stehen, dass ein Nato-Beitritt der Ukraine weiterhin möglich sein müsse. Und dass, bevor über den Austausch und das Abtreten von Gebieten diskutiert wird, erst einmal der Krieg enden müsse. Abseits des G-20-Gipfels in Johannesburg hat Friedrich Merz außerdem noch einmal klargestellt, dass die USA keinen Waffenstillstand über die Köpfe der Europäer und der Ukraine hinweg erzwingen können. Die Frage ist nur: Kommt diese Ansage bei der Trump-Regierung an? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Daniel Brössler aus der SZ-Parlamentsredaktion. Er berichtet für die SZ über den Kanzler und das Auswärtige Amt. Er sagt, der Vorstoß der USA kann für die Europäer auch eine Chance sein. Am Ende werde die größte Herausforderung aber sein, auch Wladimir Putin an den Verhandlungstisch zu bekommen. Weitere Nachrichten: EU und Afrikanische Union beraten über wirtschaftliche Zusammenarbeit; Ökonomen gegen Rentenpläne der Koalition; Tote im Gazastreifen trotz Waffenruhe. Zum Weiterlesen: Wie lange wird es sich RTL eigentlich noch leisten können, Dieter Bohlen zu beschäftigen? Gastautor Micky Beisenherz mit Überlegungen zur Zukunft des Fernsehsenders. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  14. Im brasilianischen Belém ist die Weltklimakonferenz COP30 mit einem Minimalkompromiss zu Ende gegangen. Nachdem es in der Nacht zu Samstag noch so ausgesehen hatte, als ob die gesamte Konferenz scheitern könnte, einigten sich die Staaten dann doch auf eine gemeinsame Abschlusserklärung. Aber eben eine, die vieles offen lässt: Nur freiwillige Maßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung, kein Fahrplan zum Abschied von fossilen Energieträgern und das Thema globale Entwaldung taucht nur in einem Nebendokument auf. Dabei hätte es doch eigentlich gerade jetzt entschiedene Maßnahmen fürs Klima gebraucht, während das 1,5 Grad Ziel immer unrealistischer wird und sich die USA aus dem Pariser Klimaabkommen verabschiedet haben. War die COP30 also nur eine große Enttäuschung? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Michael Bauchmüller, SZ-Experte für Energie- und Umweltpolitik. Er hat die Weltklimakonferenz von Belém aus begleitet und sagt: So frustrierend das Ergebnis der Konferenz auch ist – es ist wichtig, dass sie stattgefunden hat. Weitere Nachrichten: Verhandlungen über 28-Punkte-Plan zum Ukraine-Krieg in Genf gestartet; G-20-Gipfel in Johannesburg ohne die USA. Zum Weiterhören und -lesen: Ist sie zu radikal oder sind wir zu passiv? Hören Sie hier den SZ-Plus-Podcast „Greta. Die Geschichte einer Eskalation“. Das Ende des Dresscodes: Hier finden Sie den Text über die aufgeweichten Kleiderregeln. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Julia Bergmann Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  15. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat eine Debatte über Sexarbeit losgetreten. In einer Rede bei der Verleihung der „Heldinnen-Awards“ der Alice-Schwarzer-Stiftung sagte sie: „Deutschland – so hart es klingt – ist der Puff Europas.“ Sie hat sich anschließend für ein Sexkaufverbot in Deutschland ausgesprochen. Nach dem Nordischen Modell soll es demnach verboten sein, Sex zu kaufen. Sex anzubieten, soll straffrei sein. Aber würde das die Bedingungen für Sexarbeitende tatsächlich verbessern? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Ruby Rebelde. Sie ist seit 15 Jahren Sexarbeiterin – zunächst in Clubs, inzwischen in der BDSM-Szene – und Aktivistin gegen Sexarbeitsfeindlichkeit. Sie sagt zu Klöckners Vorstoß: „Das macht mich wirklich zornig, weil Frau Klöckner versucht es damit zu begründen, dass sie Sexarbeitenden, dass sie Frauen schützen will. Und sie bringt uns nur noch viel mehr in Gefahr als vorher.“ Zum Weiterlesen und -hören: Den Beitrag der „tagesschau“ zur Situation für Sexarbeitende in Belgien finden Sie hier. Die Reportage über das Bürgermeisteramt von meinem Kollegen David Kulessa finden Sie hier. Den Evaluationsbericht zum Prostituiertenschutzgesetz finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Lars Langenau Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über EMMAgazin (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  16. Die Bundesregierung will härter gegen häusliche Gewalt vorgehen. Am Donnerstag hat sie daher einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der Familiengerichten härtere Strafen für Täter ermöglicht. Sie sollen Täter von häuslicher Gewalt künftig dazu verpflichten können, eine elektronische Fußfessel zu tragen, die über deren Aufenthalt informiert. Zusätzlich können Opfer freiwillig ein Gerät nutzen, das sie warnt, wenn ihnen der Täter zu nah kommt. Neue Zahlen der polizeilichen Kriminalitätsstatistik zeigen, wie notwendig es ist, häusliche Gewalt einzudämmen. Sie sind auf einem neuen Höchststand. Und vor allem Frauen sind betroffen. Was eine elektronische Fußfessel da bringen kann, erzählt im Podcast Valerie Höhne, die für die SZ über die Berliner Politik berichtet und auch bei der Vorstellung der Zahlen durch das Bundeskriminalamt dabei war. Und dann spricht in dieser Podcastfolge auch noch Hubert Wetzel, SZ-Korrespondent für europäische Sicherheitspolitik in Brüssel, über den jetzt bekannt gewordenen 28-Punkte-Plan mit dem die USA der Ukraine einen Waffenstillstand aufzwingen wollen. Weitere Nachrichten: Länder blockieren Abschlusserklärung bei Weltklimakonferenz. Zum Weiterlesen und Hören: Lesen Sie hier mehr über das Ausmaß von Gewalt gegen Frauen. Hier können Sie die „Auf den Punkt“-Folge über den 28-Punkte-Plan für die Ukraine nachhören. Die Rezension zum zweiten Wicked-Film lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  17. Die Ukraine befindet sich gerade in einer sehr schweren Lage. An der Front steht sie schwer unter Druck und ist der russischen Armee deutlich unterlegen. Bald dürfte die strategisch wichtige Stadt Pokrowsk an Moskau fallen. Und auch politisch ist das Land in einer Krise. Seit der Korruptionsskandal im Energiesektor und im Umfeld von Wolodimir Selenskij öffentlich wurde, steht der ukrainische Präsident schwer in der Kritik. Mitten hinein in diese Lage kommen Berichte aus den USA, wonach sich der US-Sondergesandte Steve Witkoff mit einem Verhandler aus dem Kreml in Miami getroffen habe. Dabei sei ein 28-Punkte-Plan entstanden, melden das Portal Axios und die Financial Times. Mit diesem Plan wollen die USA und Russland demnach den Krieg beenden. Allerdings: Der Plan besteht offenbar hauptsächlich aus Kernforderungen von Russlands Machthaber Wladimir Putin: Die Ukraine soll sich vollständig aus dem Donbass zurückziehen, ihre Armee halbieren und russisch als Amtssprache einführen. Die Ukraine kann dem unmöglich zustimmen – und wurde offenbar auch nicht in die Beratungen über den Plan einbezogen, ebenso wenig wie die Europäer. Die Ukraine und Europa haben den USA und Russland derzeit nur wenig entgegenzusetzen, analysiert Hubert Wetzel, SZ-Korrespondent in Brüssel. Den Plan akzeptieren dürften sie trotzdem nicht. Das wäre ein verheerendes Signal. Zum Weiterlesen- und hören: Lesen Sie hier das Interview mit Klimaforscher Anthony Leiserowitz. Hier geht es zur „Auf den Punkt“-Folge über den Korruptionsskandal in der Ukraine. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  18. Die Bedrohung durch Russland ein unberechenbarer Donald Trump im Weißen Haus - es gibt genug Gründe, warum Deutschland gerade intensiv über Verteidigung diskutiert. Von der maroden Bundeswehr, bis hin zur Neuorganisation des Wehrdiensts. Viele Politiker nennen immer wieder Schweden als gutes Beispiel für Wehrfähigkeit und orientieren sich auch in ihren Gesetzesvorhaben an dem skandinavischen Land. Was machen die Schweden beim Thema Verteidigung besonders gut? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Sina-Maria Schweikle aus dem SZ-Parlamentsbüro in Berlin. Sie erklärt, dass Verteidigungsfähigkeit in Schweden als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird – und jeder im Krisenfall genau wisse, was zu tun ist. Weitere Nachrichten: Erneute Verzögerung bei der Eröffnung von Stuttgart 21; Lkw-Hersteller MAN könnte Produktion nach Polen verlegen. Zum Weiterlesen: Verteidigung made in Schweden: Lesen Sie hier das Interview mit Schwedens Verteidigungsminister Pål Jonson. Die nie endende Baustelle? Hier erfahren Sie mehr über die Verzögerung bei Stuttgart 21. Der Mann und das Mädchen: Lesen Sie hier die Recherche zur Beziehung des Liedermachers Konstantin Wecker mit einer Minderjährigen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Aylin Sancak Hinweis: Im Podcast heißt es, dass Stuttgart 21 eigentlich schon 2021 hätte eröffnet werden sollen. Das ist falsch. Ursprünglich war eine Eröffnung für das Jahr 2019 geplant gewesen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  19. 18.11.2025
    13 min

    Normalerweise perlen Skandale an Donald Trump weitestgehend ab. Aber den Skandal um seine Verbindungen zu dem verurteilten Menschenhändler und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wird Trump einfach nicht los. Seit Monaten diskutieren die USA darüber, wie eng die Freundschaft zwischen dem in Haft gestorbenen Epstein und Trump war – und was Trump von dem Menschenhandel wusste. Sogar republikanische Abgeordnete, die sonst fest auf Trump-Linie waren, setzen sich inzwischen dafür ein, die kompletten Epstein-Akten zu veröffentlichen. In dieser Folge ordnet Charlotte Walser, die für die SZ aus Washington über den Fall berichtet, ein, wie gefährlich der Epstein-Skandal für Trump werden könnte – und bereits jetzt ist. Trump müsse zwar nicht um sein Präsidentenamt bangen. Aber er enttäusche gerade Teile der Maga-Bewegung. Weitere Nachrichten: Arbeitsministerin Bas warnt vor Bruch der Koalition; UN-Sicherheitsrat stimmt für Trumps Gaza-Friedensplan. Zum Weiterhören und -lesen: Die „Auf den Punkt“-Folge vom Montag zum Rentenpaket hören Sie hier. Den Text „Hitlers Blut und Hoden erklären nicht seine Verbrechen“ lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  20. Für Kanzler Friedrich Merz läuft es gerade nicht besonders gut: Stadtbild-Debatte, der Streit in seiner Union darüber, ob Geflüchtete nach Syrien abgeschoben werden können und jetzt streitet seine Partei auch noch um die Rente. Die Bundesregierung plant ein neues Rentenpaket. Und das sieht auch vor, dass das Rentenniveau nach 2031 um einen Prozentpunkt höher liegen soll, als nach geltendem Recht. Eigentlich regelt das Rentenniveau nämlich, wie die Renten im Verhältnis zu den Löhnen steigen. 111 Milliarden Euro dürfte das höhere Rentenniveau bis 2040 kosten. Das lehnt die Junge Union ab. Weil das höhere Rentenniveau vermutlich aus der Steuerkasse finanziert werden müsste, und vor allem die jüngere Generation belastet. Dieser Unmut der jungen Union darüber, ist am Wochenende richtig hochgekocht. Denn die Junge Union hat sich zu ihrer Jahresversammlung getroffen. Auch Friedrich Merz war da und hat für das Rentenpaket geworben. Und von den Mitgliedern gab es viele kritische Rückfragen. Darüber, ob Friedrich Merz gerade das Vertrauen bei seinem Partei-Nachwuchs verliert und was dieser Streit für die Regierung bedeutet, spricht in dieser Folge Henrike Roßbach, die derzeit das Parlamentsbüro der SZ in Berlin leitet. Weitere Nachrichten: Todesurteil für Bangladeschs Ex-Regierungschefin; Trump empfiehlt Abstimmung über Epstein-Aktenöffnung. Zum Weiterhören und -lesen: Hören Sie hier die Folge von “Auf den Punkt” über das geplante Rentenpaket. Erfahren Sie hier, was Merz auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel gesagt hat. Lesen Sie hier, warum Kriminelle Krypto lieben. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER