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- 27.10.202510 min
Am Sonntag hat die Partei von Argentiniens Präsident Javier Milei bei den Zwischenwahlen zum Kongress gut 40 Prozent der Stimmen bekommen. Die oppositionellen Peronisten nur knapp 32 Prozent. Mit diesem Mandat kann Milei seinen radikalen Umbau der Wirtschaft fortsetzen. US-Präsident Donald Trump hat sich Mileis Wahlsieg selbst auf die Fahne geschrieben und dabei auf US-Finanzhilfen in Milliardenhöhe verwiesen. Das war “eine klare Erpressung”, sagt SZ-Lateinamerika-Korrespondent Jan Heidtmann. Denn es war verbunden mit der Aussage, “dieses Geld gäbe es nur dann, wenn die Argentinier auch für Milei stimmen würden”. Weitere Nachrichten: München stimmt für Bewerbung für Olympische Sommerspiele; Vogelgrippe breitet sich weiter aus; Großstadt in Sudan von Rebellen eingekesselt. Zum Weiterhören und -lesen: Den Bericht von Jan Heidtmann über den Wahlsieg von Javier Milei lesen Sie hier. Ronen Steinkes Analyse über eine neue juristische Interpretation von Nazi-Vergleichen am Beispiel des Publizisten Norbert Bolz und des Politikveteranen Jürgen Todenhöfer finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Justin Patchett Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über White House und The Guardian. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 26.10.202513 min
Es war zwar nur eine Mehrheit von einer Stimme, aber die hat gereicht, damit die Knesset am Mittwochabend einen umstrittenen Gesetzentwurf in erster Lesung annimmt. Ultrarechte Abgeordnete hatten den Entwurf eingebracht und darin gefordert, dass das israelische Recht auf alle Siedlungen im Westjordanland ausgeweitet wird. De facto bedeutet das eine vollständige Annexion. Kritik an der Abstimmung kam unter anderem von der Bundesregierung. Sehr lautstark haben auch verschiedene ranghohe Politiker aus den USA die Entscheidung kritisiert. Und das, obwohl die Entscheidung des Parlaments nicht bindend ist und vermutlich auch nicht final bestätigt werden wird. Seit dem Sechstagekrieg steht das Westjordanland unter israelischer Besatzung. Die internationale Staatengemeinschaft sieht sie völkerrechtswidrig an. Netanjahus Regierung verfolgt eine aggressive Siedlungspolitik, die dazu geführt hat, dass der Anteil der israelischen Bevölkerung im Westjordanland in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen hat. Gleichzeitig gibt es dort immer wieder gewaltvolle Übergriffe zwischen Palästinensern und israelischen Siedlern. Welche Folgen es nun für dieses Gebiet hat, dass das israelische Parlament eine Annexion vorantreibt, ordnet in dieser Podcastfolge Moritz Baumstieger ein. Der ehemalige Nahost-Reporter war vor Ort in Israel und hat dabei auch das Westjordanland besucht. Weitere Nachrichten: Asean-Gipfel in Malaysia; Trump droht Kanada wegen Werbespot mit zusätzlichen Zöllen; Polizei in Frankreich nimmt im Zusammenhang mit Louvre-Einbruch zwei Verdächtige fest. Zum Weiterhören und -lesen: Hier finden Sie den Text, den Moritz Baumstieger über die Siedlergewalt im Westjordanland geschrieben hat. Den Podcast über den Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha können Sie hier nachhören. Hier erfahren Sie mehr zu den Festnahmen im Kontext des Louvre-Einbruches. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion, Redaktion: Benjamin Markthaler Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
1972 haben die olympischen Sommerspiele das letzte Mal in Deutschland stattgefunden – in München. Die Spiele sind der Stadt bis heute als “heiter” in Erinnerung geblieben. Gleichzeitig sind sie überschattet vom Attentat palästinensischer Terroristen, die am elften Tag der Spiele die israelische Mannschaft im olympischen Dorf überfallen und zwei Israelis ermordet haben. Neun Israelis wurden als Geiseln genommen und bei der gescheiterten Befreiungsaktion der Polizei ermordet. Deutschland hat sich lange schwergetan, das Attentat aufzuarbeiten. Erst 50 Jahre später konnte sich die Bundesregierung mit den Hinterbliebenen auf eine angemessene Entschädigung einigen. Und was Olympia angeht: sollen die Spiele wirklich nochmal in Deutschland stattfinden? Diese Idee hatte es lange schwer. Bis zum vergangenen Jahr: Die Bundesregierung hat während der Spiele in Paris verkündet, sie unterstütze eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Es Gibt aber noch viele offene Fragen. Etwa Mit welcher Stadt sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bewerben möchte. Möglich wären Berlin, Hamburg, München und die Region Rhein-Ruhr, entweder für das Jahr 2036, 2040 oder 2044. Unklar ist auch: wie teuer wird das für den Steuerzahler? Und während die einen sagen, dass Olympia ein Impuls für die Wirtschaft sei und den öffentlichen Nahverkehr verbessere, haben andere Sorge, dass die Mieten in diesen Städten noch weiter steigen. Doch was ist mit dem symbolischen Wert olympischer Spiele? Darüber sprecht in dieser Podcastfolge der SZ-Reporter Holger Gertz. Weitere Nachrichten: Knessetabstimmung über Westjordanland-Annexion; Israel muss humanitäre Versorgung des Gazastreifens sicherstellen; Uhren werden zurückgestellt; Niederlande wählt neues Parlament. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Hören Sie hier die neue Folge des Interview-Podcasts mit Ronen Steinke. Erfahren Sie hier mehr über die Annexion des Westjordanlands und hier über das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Mehrfach hatte Kanzler Friedrich Merz einen “Herbst der Reformen” angekündigt. Bisher aber wird nur das Bürgergeld umbenannt und verschärft. Zudem kommt die Aktivrente. Unterstützung in seinem Reformwillen findet der CDU-Chef beim SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil. Gewerkschaften warnen vor einem “Herbst der Grausamkeiten” statt der angekündigten Reformen. Die Gewerkschaften Verdi und IG Metall befürchten unter anderem, dass die angekündigte Verlängerung der Regelarbeitszeit von Acht Stunden pro Tag zu Ausbeutung und gesundheitlicher Belastung der Arbeitnehmer führen könnte. Und auch beim Bürgergeld sehen die Gewerkschaften Probleme. So könnten die beschlossenen Kürzungen beim Zuschuss für Wohnkosten zu einem Anstieg der Obdachlosigkeit führen. Die Gewerkschaften dagegen fordern zur Sicherung des Sozialstaates unter anderem eine Vermögenssteuer für Superreiche, sagt Alexander Hagelüken aus der SZ-Wirtschaftsredaktion in dieser Podcastfolge. Weitere Nachrichten: Trump bricht Handelsgespräche mit Kanada ab; Wett- und Manipulationsskandal erschüttert NBA; Rauschgiftdelikte in Deutschland sinken. **Zum Weiterhören und -lesen: ** Den Bericht über die Kritik an Kanzler Friedrich Merz und die Gegenvorschläge von IG Metall und Verdi lesen Sie hier. Einen Artikel über den Wettskandal bei der NBA lesen Sie hier. Unsere SZ-Plus-Podcast-Serie über Greta Thunberg finden Sie hier. Den SZ-Recherchepodcast “Das Thema” über die Auswirkungen einer Erderwärmung um drei Grad hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Carlo Sarsky Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 23.10.202511 min
Die Vorwürfe, die Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) der AfD macht, wiegen schwer: Dem Handelsblatt hat er gesagt, die Opposition in Erfurt missbrauche ihr Fragerecht im thüringischen Landtag dazu, um Informationen über die kritische Infrastruktur an Moskau weiterzuleiten. Es wirke, als arbeite die AfD eine „Auftragsliste des Kreml“ ab. Das Wort Spionage wolle er in diesem Zusammenhang nicht verwenden, sagt Maier der SZ. Aber er stellt den Verdacht in den Raum, die AfD begehe Landesverrat. Die AfD weist das zurück und spricht von Verleumdung. Sie wolle durch ihre Anfragen nur mögliche Schwächen in der kritischen Infrastruktur offenlegen. Ob sich der Vorwurf von Maier belegen lässt, darüber spricht in dieser Folge Georg Ismar, Sicherheitsexperte aus dem Berliner Büro der SZ. Weitere Nachrichten: Neue Sanktionen gegen Russland; mehr Steuereinnahmen für Bund, Länder und Kommunen. Zum Weiterhören: Hier geht es zur ersten Folge des neuen SZ-Podcasts „GRETA – Die Geschichte einer Eskalation“. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Lars Langenau Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 22.10.202512 min
Dass das Verhältnis zwischen Ungarn und der EU angespannt ist, ist nicht neu. Seit Jahren blockiert Ministerpräsident Viktor Orbán wichtige Entscheidungen, wegen rechtsstaatlicher Vergehen hat die EU Fördergelder zurückgehalten. Vor allem beim Krieg in der Ukraine sind Budapest und Brüssel schwer zerstritten. Vor dem EU-Gipfel am Donnerstag, auf dem es um Migration, Wirtschaft aber auch um die Unterstützung der Ukraine geht, ist die Stimmung feindselig. Grund dafür ist auch der jüngste Aufreger: Orbán hatte US-Präsident Trump und Russlands Machthaber Putin nach Budapest eingeladen. Und dass, obwohl Putin als Kriegsverbrecher per Haftbefehl gesucht wird. Und obwohl er von seinen Maximalforderungen im Krieg weiter kein Stück abrückt. Das Treffen findet zwar wohl vorerst nicht statt, trotzdem ist die Einladung gegenüber den anderen EU-Staaten ein Affront. Welche Möglichkeiten hat die EU, mit dem Quertreiber aus Ungarn umzugehen? Und warum macht Orbán immer wieder Politik gegen die Interessen der EU, obwohl er von deren Geldern abhängig ist? Das analysiert in dieser Folge SZ-Brüssel-Korrespondent Hubert Wetzel. Weitere Nachrichten: Spionagevorwürfe gegen thüringische AfD; DB Cargo Chefin muss gehen. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Text von Nils Minkmar zur Merz’ Stadtbild-Aussage. Und hier geht es zur Kolumne von Nava Ebrahimi. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 21.10.202512 min
Die „Junge Gruppe“ der Union im Bundestag ist aufgebracht. Ihre 18 Mitglieder haben gesagt, der Entwurf für das neue Rentengesetz der Koalition sei nicht zustimmungsfähig. Der Grund: Die Koalition will das Rentenniveau nicht nur bis 2031 festschreiben, sondern geht auch für die Jahre danach von zweistelligen Milliardenbeträgen aus, die pro Jahr vom Haushalt in die Rente fließen sollen. Dabei gilt eigentlich: Je mehr Ältere es gibt und je weniger junge Menschen, die die Rente bezahlen, desto langsamer sollen die Renten steigen. Die jungen Unionsabgeordneten wollen das verhindern. Und für die Koalition könnte das tatsächlich zum Problem werden. Denn die Mehrheit im Bundestag beträgt nur 12 Sitze – also sechs weniger als die „Junge Gruppe“ der Union. In dieser Folge von „Auf den Punkt“ geht es um die Rentenpläne der Regierung – und ob sie tatsächlich so ungerecht sid, wie es die jungen Unionsabgeordneten behaupten. Weitere Nachrichten: Treffen von Trump und Putin verzögert sich, ehemaliger französischer Präsident Sarkozy tritt Haftstrafe an. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Text über den neuen Ballsaal im Weißen Haus. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 20.10.202513 min
Weil im kommenden Jahr viele Wahlen anstehen, suchen die Parteien schon jetzt nach einem Weg, sich darauf vorzubereiten. Genauer gesagt: Sie suchen nach einem Weg, um die AfD einzuhegen, die insbesondere in den Umfragen für die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt vorn liegt. Die CDU hat dieser Frage am Wochenende eine eigene Tagung gewidmet. Zeitgleich haben vor dem Brandenburger Tor etwa zweitausend Menschen dafür demonstriert, dass die CDU die Brandmauer, also die strikte Abgrenzung zur AfD auch künftig einhält, entgegen der Forderungen einiger Stimmen aus der Partei. Und die Demonstration hat sich auch gegen eine Äußerung von Kanzler Friedrich Merz aus der vergangenen Woche gerichtet. Merz hatte im Zusammenhang mit Migration von einem „Problem im Stadtbild“ gesprochen. Und obwohl dieser Kommentar in einem offenen Brief der Grünen als Wahlhilfe für die AfD ausgelegt wurde, hat der Kanzler auf einer Pressekonferenz am Montag seinen Kommentar noch einmal verteidigt. Gleichzeitig hatte er eine starke Abgrenzung seiner Partei zur AfD bekräftigt. Passt das zusammen? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Tim Frehler aus der SZ-Parlamentsredaktion. Und Reporter Andreas Glas ordnet ein, inwiefern Kommentare über das Stadtbild der Union schaden. Weitere Nachrichten: Offenbar Streit zwischen Trump und Selenskij; Polizei geht im Vermisstenfall Rebecca Reuß von einem Verbrechen aus. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum Louvre-Diebstahl. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Justin Patchett Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @cdutv auf Youtube. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 19.10.202513 min
Von Texas bis Oregon haben in den USA am Samstag fast sieben Millionen Menschen gegen Donald Trump demonstriert. Unter dem Motto „No Kings“ protestierten sie gegen die Aushebelung der Gewaltenteilung und die Einschüchterung Andersdenkender. Die regierenden Republikaner versuchen die Proteste als anti-amerikanisch zu denunzieren. Mike Johnson, der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, nannte die Demonstranten “Hamas-Unterstützer”, “Antifa-Typen” und “Marxisten in voller Montur“. Die Proteste richten sich auch gegen Massenabschiebungen und die US-Einwanderungsbehörde ICE, deren Beamte seit Monaten hart gegen Migranten vorgehen. Das sei eine gezielte Machtdemonstration und verbreite Angst, sagt die freie Journalistin Franziska Grillmeier, die in New York in einem Gerichtsgebäude recherchiert hat. Grillmeier vergleicht diese Szenen mit dem Vorgehen an den europäischen Außengrenzen. Weitere Nachrichten: Raubüberfall auf das Museum Louvre; Trump enttäuscht Selenskij. Zum Weiterhören und -lesen: Einen Beitrag über die Gängelung von Journalisten durch die Regierung Trump lesen Sie hier einen Bericht aus den USA und hier einen über seinen jüngsten Rachefeldzug. Über das "System Putin" hat Carolin Emcke im SZ-Podcast "In aller Ruhe" mit dem diesjährigen Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels gesprochen. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion, Produktion: Benjamin Markthaler Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters und ZDF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Diesmal geht es um ein Thema, das aktuell wenig beachtet wird: der Klimawandel. In dieser Woche ist eine internationale Studie veröffentlicht worden, der jährliche „Global Tipping Points Report 2025“. Für den Bericht haben in diesem Jahr 163 Forscherinnen und Forscher aus 23 Ländern zusammengearbeitet. Sie beschreiben darin, was „Klimakipppunkte“ sind – und ab wieviel Grad Erwärmung die jeweiligen Kipppunkte eintreten könnten. Worum es bei Klimalkipppunkten genau geht – und warum es sich lohnt, auf solche Punkte zu blicken – erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Jonathan Donges vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Er ist einer der Autoren der Studie. Donges sagt: „Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens noch irgendwie einzuhalten, bedarf es sehr, sehr schneller politischer Handlung.“ Und er erklärt, dass es auch „positive Kipppunkte“ beim Klimawandel gibt. Die Studie „Global Tipping Points Report 2025“ finden Sie hier. Zum Weiterlesen und -hören: Bei Carolin Emcke spricht die Ökonomin Maja Göpel im Podcast „In aller Ruhe“ über die Bedeutung von internationaler Zusammenarbeit, kritische Selbstreflexion und neue Herausforderungen für die Klimabewegung. Den Besuch von Johanna Ardojan bei den Dreharbeiten des neuen „Pumuckl“-Films lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Franka Bals Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Jung & Naiv (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 17.10.202513 min
Wie geht es weiter mit Israel und der Hamas? Und was wird mit dem Gazastreifen passieren? Auch wenn der Waffenstillstand und ein Ende der Bombardierung des Gazastreifens Hoffnung machen, gibt es noch viele offene Fragen. Die Einigung zwischen Israel und Hamas scheint äußerst fragil. Weiterhin wartet Israel auf die sterblichen Überreste mehrerer Geiseln, die die Hamas übergeben sollte. Die israelische Regierung droht damit, den Gaza-Grenzübergang Rafah nicht wieder zu öffnen und sogar die Kampfhandlungen wieder aufzunehmen. Die Hamas verbreitet in den sozialen Medien Videos, die Hinrichtungen zeigen sollen. Frieden sieht anders aus. Über einige der bislang völlig ungeklärten Fragen spricht in dieser Podcastfolge der SZ-Krisenreporter Tomas Avenarius. Er berichtet von seinen Erfahrungen in Tel Aviv und im Westjordanland. Und er erklärt, welche Szenarien für den Gazastreifen möglich wären - und welche Hürden es auf dem Weg dahin gibt. Weitere Nachrichten: Bürgergeld bringt weniger Einsparungen als geplant; Selenskij trifft Trump im Weißen Haus. Zum Weiterhören und -lesen: Hier finden Sie die interaktive Datenanalyse zur Romance-Literatur. Hören Sie hier den „Auf den Punkt“-Podcast über die Reformanstrengungen der Bundesregierung. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 16.10.202510 min
Der russische Angriffskrieg und ein wehrhaftes Europa haben am Donnerstag die Regierungserklärung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) dominiert: “In dieser rauer gewordenen Welt gilt: Nur Stärke bewahrt Frieden.” Entsprechend hat die Europäische Kommission gerade den Aufbau eines Drohnenwalls angekündigt - und die verstärkte Befestigung der Grenzen Richtung Osten bis 2030. Am Freitag wird der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij in Washington versuchen, von Donald Trump die US-Marschflugkörper Tomahawk zu erwerben. Das sei allerdings “nur eine von Trumps schon zigfach vorgenommenen Versprechen und Andeutungen”, sagt SZ-Ukraine-Korrespondent Florian Hassel. Er glaube nicht, dass der US-Präsident diese weitreichenden Waffen an Kiew liefern werde. Inzwischen verfüge die Ukraine selbst über eigene weitreichende Marschflugkörper Flamingo. Allerdings noch nicht in ausreichender Stückzahl. Wichtiger seien derzeit noch immer Kampfdrohnen im Einsatz gegen die russische Ölindustrie. Weitere Nachrichten: Frankreichs Premier Lecornu übersteht zwei Misstrauensvoten; Verstöße gegen Waffenruhe in Gaza; Trump genehmigt CIA-Einsätze in Venezuela. **Zum Weiterlesen: ** Erkenntnisse aus Merz’ Regierungserklärung finden Sie hier. Einen Beitrag über ein wehrhaftes Europa lesen Sie hier. Einen Artikel über Trumps Ambitionen in Venezuela lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Justin Patchett Produktion: Benjamin Markthaler Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Drei Stunden lang schien es am Dienstag so, als sei die Wehrdienst-Lotterie beschlossene Sache. Das hätte geheißen, dass künftig per Losverfahren entschieden werden soll, wer zur Bundeswehr muss, wenn sich nicht genug Frauen und Männer freiwillig dafür melden. Aber dann kam es doch wieder ganz anders als ursprünglich angekündigt. Union und SPD sagten ihre geplante Pressekonferenz zum Losverfahren wieder ab. Offenbar vor allem wegen Bedenken aus der SPD und von Verteidigungsminister Boris Pistorius. Die Union ist empört. Die Regierungskoalition steckt in ihrem nächsten Streit. In dieser Podcastfolge erklärt Georg Ismar aus der SZ-Parlamentsredaktion, warum SPD Union das Losverfahren am Dienstag erst verkündet und dann wieder zurückgenommen haben und welche Optionen die Bundesregierung nun hat. Außerdem erzählt Manuel Stroh, Bundesvorsitzender der Schüler Union, wie junge Menschen in seinem Umfeld auf die Wehrdienst-Debatte schauen. Er sagt, dass der ständige Streit um das Thema für viel Verunsicherung sorgt. Weitere Nachrichten: Bundesregierung beschließt Aktivrente. Zum Weiterhören und -lesen: Wie ein Medienaufreger entsteht: Hier lesen Sie das Interview mit Tiktoker Levi Penell. SZ-Podcast „Ist das gerecht?“: Hören Sie hier, warum der Autor Ole Nymoen sagt, dass er nicht für sein Land in den Krieg ziehen möchte. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion, Redaktion: Justin Patchett Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 14.10.202514 min
Die Philippinen sind Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Ein Land, in dem Social Media viel mächtiger ist als Bücher. Das bittere Erfahrungen mit dem autoritären Ex-Präsidenten Rodrigo Duterte gemacht hat, der in Manila von 2016 bis 2022 regiert hat und dessen Aufstieg durch Desinformation in den sozialen Medien ermöglicht wurde. Seit März 2025 sitzt Duterte wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gefängnis des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. In Frankfurt auftreten wird auch die philippinische Journalistin und Friedensnobelpreisträgerin von 2021 Maria Ressa. Sie hatte vor 15 Jahren das Nachrichten- und Infoportal “Rappler” gegründet. Seither stemmen sich dort investigative Journalisten gegen eine Welle von Desinformationen, sagt SZ-Südostasien-Korrespondent David Pfeifer. Weitere Nachrichten: Wehrpflicht im Losverfahren; Frankreichs Premier setzt Rentenreform aus; Verletzung der Waffenruhe in Gaza. **Zum Weiterlesen: ** Über Maria Ressa lesen Sie hier einen Beitrag von David Pfeifer. Ein Interview von 2021 mit der Friedensnobelpreisträgerin aus dem SZ-Magazin lesen Sie hier. Hier finden Sie den SZ-Podcast “Und nun zum Sport”. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über das Nobelpreiskomitee. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 13.10.202514 min
737 Tage lang waren sie Geiseln der Hamas. 737 Tage lang hofften ihre Familien, dass sie wieder nach Hause kommen. Währenddessen überzog die israelische Armee den Gazastreifen mit einem brutalen Krieg, in dem Zehntausende Palästinenser getötet wurden. Am Montag sind alle 20 noch lebende Geiseln wieder nach Israel zurückgekehrt. Die Hamas hat angekündigt, vier Leichen von toten Geiseln zu übergeben, insgesamt sollen 28 tote Geiseln in den Händen der Hamas sein. Die Freilassung der Geiseln ist Teil von Trumps Friedensplan. Der sieht auch vor, dass im Gegenzug fast 2000 palästinensische Gefangene freigelassen werden, darunter auch verurteilte Terroristen. Das israelische Militär zieht sich teilweise aus dem Gazastreifen zurück, die Hamas soll sich entwaffnen. Was bedeutet dieser Tag für Israel? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Ofer Waldman. Er leitet das Israel-Büro der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv. Weitere Nachrichten: Trump hält Rede in der Knesset und reist zum “Friedensgipfel” nach Ägypten; Wirtschaftsnobelpreis an drei Forscher aus den USA und Frankreich verliehen. Zum Weiterlesen: Lesen Sie hier nach, was diese Umzugskartons in Hamburg mit der deutschen Russlandpolitik zu tun haben. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
In der vergangenen Woche haben sich die Spitzen der Koalition aus CDU, CSU und SPD im Koalitionsausschuss getroffen – und der Druck war hoch, dass sie mit Ergebnissen auseinandergehen. Schließlich hatte Kanzler Merz schon öfters einen „Herbst der Reformen“ angekündigt. Die beiden größten Einigungen schnell zusammengefasst: Das Bürgergeld heißt in Zukunft „Grundsicherung“. Was sich außerdem ändert: Wer nicht mit dem Jobcenter kooperiert, soll stärker sanktioniert werden. Wer zum Beispiel dreimal nicht zu einem Termin beim Jobcenter erscheint, dem droht, dass die Unterstützung komplett gestrichen wird. Auch die Miete. Die zweite größere Einigung: Die sogenannte „Aktivrente“ soll kommen. Die bedeutet: Wer im Rentenalter ist und trotzdem weiterarbeitet, kann steuerfrei bis zu 2000 Euro im Monat dazuverdienen. Aber für die ganz großen Reformen der Sozialversicherungen – Rente-, Pflege-, Krankenversicherung – gibt es weiterhin nur einen Zeitplan: Die Rente soll zum Beispiel nächstes Jahr angegangen werden. Ist das jetzt also schon der groß angekündigte „Herbst der Reformen“? Und was sagt das dann aus, über den Kanzler und dessen Regierungsstil? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Nicolas Richter, der das SZ-Parlamentsbüro in Berlin leitet. Weitere Nachrichten: Hamas bestätigt Geiselfreilassung am Montag; Gaza-Friedensgipfel in Ägypten am Montag; Schauspielerin Diane Keaton ist gestorben. Zum Weiterlesen: Einen Text von Nicolas Richter und Henrike Roßbach über Merz’ erste Monate im Amt lesen Sie hier. Den Nachruf von David Steinitz auf die Oscar-Preisträgerin Diane Keaton lesen Sie hier. Den Text über die Pariser Fashion Week von Tanja Rest lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Katja Guttmann Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Gleich zwei hochrangige Politiker haben in dieser Woche vor hybrider Kriegsführung aus Russland gewarnt. Einmal EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, in einer Rede vor dem EU-Parlament. Und dann auch Bundeskanzler Friedrich Merz in einem Interview bei ntv. Dort sagte Merz über den Machthaber Putin: „Er führt einen Informationskrieg gegen uns.“ Aber was genau heißt das eigentlich, Informationskrieg? Darüber spricht in dieser Podcastfolge die Sicherheitsexpertin Julia Smirnova vom Center für Monitoring, Analyse und Strategie in Berlin. Sie forscht dazu, wie autoritäre Staaten mithilfe von digitalen Technologien die öffentliche Meinung manipulieren. Im Podcast erklärt sie, wie russische Desinformation funktioniert, warum sie so gefährlich ist und was helfen kann, um unsere Gesellschaft weniger anfällig für diese Art von Angriffen zu machen. Außerdem erzählt in dieser Folge Linus Freymar, SZ-Redakteur in Portland, was er von den Protesten gegen die Einwanderungsbehörde ICE mitbekommt und ob die Lage dort wirklich so „kriegsähnlich“ ist, wie es US-Präsident Trump behauptet. Weitere Nachrichten: Bundespolizei soll bald Drohnen abschießen dürfen; EU diskutiert über „Chatkontrolle“ erlauben. Zum Weiterhören: Hier finden Sie alle Folge des SZ-Podcasts „Ist das gerecht?“. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Justin Patchett, Annkathrin Stich Produktion: Carlo Sarsky Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Venezuelas Oppositionschefin María Corina Machado bekommt den diesjährigen Friedensnobelpreis. Die 58-Jährige stammt aus einer wohlhabenden Familie und war von Anfang an eine Gegnerin von Hugo Chávez und dann von dessen Nachfolger Nicolás Maduro. Machado gilt als sehr konservativ, sagt der ehemalige SZ-Lateinamerika-Korrespondent Christoph Gurk. Wurde sie früher von vielen als zu radikal angesehen, ist sie mittlerweile zur Anführerin der Opposition in Venezuela aufgestiegen. Sie sei keine Versöhnerin, sagt Gurk, aber “eine sehr mutige Frau, die für die Demokratie kämpft”. Weitere Nachrichten: Waffenruhe in Gaza; Nationalgarde in Chicagos Vororten; Kritik an Abschaffung des Bürgergeldes. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Justin Patchett Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 09.10.202515 min
Zwei Jahre Krieg, Tod und Zerstörung. Und jetzt ist plötzlich alles vorbei? Das, was US-Präsident Trump in einem Post in seinem sozialen Netzwerk Truth Social verkündet hat, wirkt fast unwirklich. Aber Hamas und Israel haben bestätigt, das es stimmt. Die beiden Konfliktparteien haben sich geeinigt. Bald soll die Hamas alle Geiseln freilassen. Und die Israel wird die in Gaza stationierten Truppen zurückziehen. Das ist ein Durchbruch in den Verhandlungen zwischen Israel und Hamas. Aber vieles über die Einigung ist noch vage. Über das, was bisher über diesen Deal bekannt ist und was noch offen ist, darüber spricht in dieser „Auf den Punkt“-Folge Matthias Kolb aus dem SZ-Politikressort. Und Skandinavien-Korrespondent Alex Rühle erzählt, wie viel Druck Donald Trump auf das Nobelpreiskomitee ausübt und warum, das gerade in Norwegen auch vielen Menschen Sorge bereitet. Weitere Nachrichten: Koalitionsausschuss einigt sich auf Bürgergeld-Reform; Macron will neuen Premierminister binnen 48 Stunden ernennen; Literaturnobelpreis geht an den ungarischen Autor László Krasznahorkai. Zum Weiterlesen: Sollte Donald Trump den Friedensnobelpreis bekommen? Hören Sie hier die Podcastfolge zur Regierungskrise in Frankreich. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Timo Nicolas, Leopold Zaak Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 08.10.202512 min
Vor einer Woche konnten sich Republikaner und Demokraten nicht auf einen Haushalt einigen. Seitdem sind viele Bundesbehörden in den USA lahmgelegt. Ein sogenannter “Shutdown” ist in Kraft getreten. 750 000 Bundesangestellte wurden beurlaubt. Die, die noch arbeiten, werden gerade nicht bezahlt. Und Trump will den Shutdown jetzt nutzen, um die US-Verwaltung zu zerschlagen, er hat Massenentlassungen angekündigt. Beurlaubte Bundesangestellte sollen auch keine Gehaltsnachzahlungen mehr bekommen. Obwohl der Kongress nach dem letzten Shutdown Ende 2018 ein Gesetz verabschiedet hatte, das garantieren soll, das beurlaubte Bundesangestellte zumindest nach dem Shutdown bezahlt werden. Ob Trump damit und mit den Massenentlassungen durchkommt und wem die US-Bürger die Schuld am Shutdown geben, darüber spricht in dieser Folge Charlotte Walser - sie berichtet für die SZ aus Washington. Weitere Nachrichten: Kabinett beschließt Polizeigesetz mit neuem Drohnen-Passus; Gaza-Gespräche gehen in den dritten Tag; Chemie-Nobelpreis für drei Materialforscher. Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier nach, wofür dieses Jahr der Chemie-Nobelpreis vergeben wurde. Hören Sie hier die Folge von "Das Thema" über Drohnenabwehr. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER



















