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Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu ist zurückgetreten – und das nach nur vier Wochen im Amt. Er sehe keine Grundlage, um das Amt auszufüllen und die Regierung der Nationalversammlung vorzustellen. Damit ist er nicht der Erste , der an der Regierungsbildung gescheitert ist. Seit 2024 hat Frankreich vier Premierminister verschlissen. Trotz des Rücktritts von Lecornu will Präsident Emmanuel Macron nicht aufgeben. Lecornu soll nochmal versuchen, eine handlungsfähige Regierung auf die Beine zu stellen – binnen 48 Stunden. Sollte das nicht gelingen, steuert Frankreich in eine politisch ungewisse Zukunft. Das Land würde zunehmend unregierbar. Und Macron selbst wird immer lauter angezählt. Sowohl von der Opposition als auch im eigenen Lager. Ob sich Macron unter diesen Umständen noch halten kann, analysiert in dieser Folge SZ-Frankreich-Expertin Kathrin Wiesel-Lancé. Weitere Nachrichten: Angriff auf SPD-Bürgermeisterin in NRW, Christian Lindner wechselt in die Wirtschaft, Physik Nobelpreis an US-Quantenmechanik-Forscher Zum Weiterlesen: Hier können Sie nachlesen, wofür die Physiknobelpreisträger ausgezeichnet wurden. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Justin Patchett Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
- 06.10.202515 min
An diesem Dienstag jährt sich zum zweiten Mal das furchtbarste Pogrom seit dem Zweiten Weltkrieg: Am 7. Oktober 2023 hat die Hamas in Israel 1182 Menschen ermordet und 251 Personen in den Gazastreifen verschleppt. Die meisten von ihnen keine Soldaten, sondern Menschen, die nie auf so eine Extremsituation vorbereitet wurden, darunter auch 35 Kinder. Mehr als 100 Geiseln sind seither im Zuge eines Austauschs mit palästinensischen Gefangenen frei gekommen, nur ein kleiner Teil wurde von Israels Armee befreit. 48 Geiseln sind noch immer in den Händen der Islamisten. Von ihnen leben laut israelischen Angaben wohl noch 20. Nur was heißt Leben? Ausgeliefert der Willkür teils sadistischer Bewacher, die schlagen, foltern und systematisch aushungern, wie Überlebende berichtet haben. Überleben in ständiger Todesangst, ohne Privatsphäre, in engen, schmutzigen Tunneln, teils 20, 30 Meter tief unter der Erde. Ohne Tageslicht, ohne Frischluft, ohne sauberes Wasser, in erzwungener hygienischer Verwahrlosung. Umtost von Bombeneinschlägen in einem mit aller Härte geführten Krieg. Die psychischen Wunden der Zurückgekehrten zeigen sich erst später, sagt Yuriy Nesterko. Der Psychologe leitet die Wissenschaftliche Abteilung vom Zentrum Überleben in Berlin. Hier behandelt ein Team Folteropfer aus Ländern wie Israel, dem Westjordanland, Syrien, der Türkei, Afghanistan und der Ukraine. Menschen, die Folter und lange Gefangenschaft erlebt haben, leiden oft an komplexen psychischen Traumata wie posttraumatischer Belastungsstörung, Depressionen und Persönlichkeitsveränderungen, sagt Nesterko weiter. Der Verlust von Sicherheit und Kontrolle sowie der fehlende Kontakt zu Angehörigen führen zu einem Zusammenbruch von Vertrauen und Bindungen. Weitere Nachrichten: Frankreichs Premier Lecornu tritt zurück; Merz für verpflichtendes Soziales Jahr; Medizin-Nobelpreis geht an drei Immunforscher. Zum Weiterlesen: Kontakt zum Zentrum Überleben in Berlin finden Sie hier. Über die Entwicklung im Gazakrieg bleiben Sie bei unserem Liveblog informiert. Über den Medizin-Nobelpreis an Mary Brunkow, Fred Ramsdell und Shimon Sakaguchi und die Bedeutung ihrer Forschung lesen Sie hier einen Text. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich, Franka Bals Produktion: Johannes Korsche, Carlo Sarsky Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Nach vier Jahren in der Opposition ist der Unternehmer Andrej Babiš zurück an der Macht. Von 2017 bis 2021 war er schonmal Ministerpräsident Tschechiens. Seinen Bürgerinnen und Bürgern hat er im Wahlkampf vor allem soziale Unterstützung und niedrigere Energiepreise versprochen. In Tschechien ist vieles teuerer geworden, durch die Inflation sinken die Reallöhne stärker als in anderen EU-Ländern. Mit seinen Versprechen kam Andrej Babiš deswegen gut an: er und seine Partei haben 34,5 Prozent der Stimmen geholt und sich damit klar gegen das proeuropäische Wahlbündnis des amtierenden Ministerpräsidenten Petr Fiala durchgesetzt. Das kam nur auf gut 23 Prozent der Stimmen. Andrej Babiš hätte gerne alleine regiert. Aber um mit einer Mehrheit regieren zu können, braucht er Koalitionspartner und könnte dabei auf eine rechtsextreme und antieuropäische Partei angewiesen sein. Darüber, was das Wahlergebnis für Europa und die Unterstützung der Ukraine bedeutet, spricht in dieser Folge Viktoria Großmann, Korrespondentin der SZ mit Sitz in Warschau. Weitere Nachrichten: Russland überzieht Ukraine mit Luftangriffen; Thunberg soll in israelischer Haft misshandelt worden sein; Trump schickt Nationalgarde nach Chicago. Hören Sie hier "Auf den Punkt" über Trumps Friedensplan nach. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Alexandra Föderl-Schmid, Viktoria Großmann. Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Vergangenen Dienstag sind 800 hochrangige Mitglieder und Generäle der US-Streitkräfte nach Virginia geflogen. Dort haben US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth das us-amerikanische Militär auf sich eingeschworen. Hegseth warb für einen aggressiven "Kämpferethos" und äußerte sich verächtlich gegenüber Gleichstellung und Diversität in Streitkräften. Trump kündigte erneut den Einsatz von US-Soldaten im Inland an, in demokratisch regierten Großstädten wie Chicago, New York, New Orleans, San Francisco, Los Angeles, Memphis, Seattle oder Portland. In Washington sind bereits seit Mitte August Soldaten im Einsatz. Das sei in den USA seit Jahrzehnten nicht geschehen, sagt Reinhard Krumm, Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Washington. Trump habe mit der Armee ein Instrument in der Hand, das er auch innenpolitisch einsetzt. Weitere Nachrichten: Krieg im Sudan; Vorschau auf Nobelpreise; Tag der Deutschen Einheit. Zum Weiterlesen und -hören: Einen Artikel von unserem US-Korrespondenten über das bizarre Treffen von Hegseth und Trump mit US-Militärs lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Justin Patchett, Annkathrin Stich, Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CBS. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 02.10.202512 min
Über Polen, über Dänemark, über Schleswig-Holstein: Immer wieder wurden in den vergangenen Wochen Drohnen im europäischen Luftraum gesichtet. Deswegen will die EU jetzt einen „Drohnenwall“ aufbauen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen kündigte an, ein „Anti-Drohnen-System“ für den gesamten Kontinent einzurichten. Aber wie funktioniert so etwas in der Praxis? Darüber spricht in dieser Folge SZ-Auslandskorrespondentin Viktoria Großmann. Sie hat in Estland unter anderem ein Unternehmen besucht, das schon sehr konkret an einem System zur Drohnenabwehr arbeitet. Weitere Nachrichten: Angriff auf Synagoge in Manchester; Gaza-Flotilla um Greta Thunberg von israelischer Armee festgesetzt. Zum Weiterlesen: Das Porträt der „Momo“-Hauptdarstellerin lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliche Audiomaterial über DWS News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Viele Münchner Handys leuchteten am Mittwoch rot auf. Die Leitstelle der Stadt hat vor einer “extremen Gefahr” gewarnt. Auch andere Warn-Apps haben ausgelöst und eine “unspezifische Sprengstoffdrohung” gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt war bereits bekannt, dass das Oktoberfest zumindest bis zum Nachmittag wegen einer Bombendrohung gesperrt wird. Während die Theresienwiese am Vormittag geräumt wird, sagte Münchens Oberbürgermeister Reiter in einer Stadtratssitzung, dass es vorerst nicht zu verantworten sei, Menschen auf die Wiesn zu lassen. Die Bombendrohung stehe im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Lerchenau, einem Münchner Stadtteil. Dort war es am frühen Morgen zu mehreren Explosionen gekommen. Ein Einfamilienhaus stand in Flammen. Die Wohnhäuser in der Umgebung mussten evakuiert werden und eine Schule in der Nähe gesperrt werden. Die Polizei sagte, der mutmaßliche Täter, ein 57-jähriger Deutscher, habe in einem Brief auch mit einem Anschlag auf das Oktoberfest gedroht. Es gibt zwei schwer verletzte und eine – zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses – vermisste Person. Über die Hintergründe der Tat berichtet in dieser Folge des Podcasts Martin Bernstein, SZ-Polizeireporter in München. Und SZ-Redakteur Jannis Brühl schildert seine Eindrücke von der Räumung auf der Theresienwiese. Weitere Nachrichten: Shutdown in den USA; Ergebnisse der Kabinettsklausur; Drohnensichtungen in Schleswig-Holstein. Zum Weiterlesen: Verfolgen Sie hier den Liveblog zur Oktoberfest-Sperrung. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
“Es ist der vielleicht der größte Tag in der Geschichte der Zivilisation”, sagt US-Präsident Trump am Montagabend im Weißen Haus, als er seinen Friedensplan für den Gazastreifen vorstellt – gemeinsam mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Aber dieser Friedensplan hat einen Haken: Er wurde nur mit einer der beiden Kriegsparteien ausgehandelt, nämlich mit Israel. Die Terrororganisation Hamas soll ihm trotzdem zustimmen. Der Plan sieht vor, dass die Hamas sich unter anderem selbst entwaffnet und in Zukunft keine Rolle mehr im Gaza-Streifen spielt. Und dass die Geiseln – ob lebend oder verstorben – innerhalb von 3 Tagen freigelassen werden. “Wenn die Hamas den Plan ablehnt, dann wird Israel den Job selbst erledigen. Auf die einfache oder auf die harte Tour”, sagte Netanjahu. Trump sichert ihm in dem Fall seine volle Unterstützung zu. Die Hamas gibt danach bekannt, sie werde den Plan “in gutem Glauben” prüfen und dann antworten. Über die vielen offenen Fragen und Probleme des Friedensplans von Trump spricht in dieser Folge Kristiana Ludwig, SZ-Korrespondentin in Tel Aviv. Weitere Nachrichten: Israelische Armee setzt Angriffe fort; Piloten stimmen für Streik bei der Lufthansa; Zahl der Arbeitslosen sinkt. Zum Weiterlesen: Lesen Sie das Essay über Rechtspopulismus im Vereinigten Königreich hier: Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: YouTube-Kanal des Weißen Hauses. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 29.09.202512 min
Bis zu 100 000 Menschen haben sich am Samstag in Berlin zum bislang größten Protest in Deutschland gegen den seit fast zwei Jahren in Gaza tobenden Krieg versammelt. Außenminister Johann Wadephul (CDU) nannte die Situation dort kürzlich eine “Hölle auf Erden”. Doch Israels Premier Benjamin Netanjahu zeigt sich von der Kritik unbeeindruckt. In Gaza sind währenddessen viele Palästinenser erneut auf der Flucht, teilweise zum zwanzigsten Mal, sagt SZ-Nahost-Korrespondenten Bernd Dörries. Die Zerstörung in Gaza-Stadt sei enorm. Satellitenbilder zeigen, dass ganze Vororte und Randbezirke dem Erdboden gleichgemacht wurden. Angesichts des Elends dort wirbt Dörries für Sanktionen gegen die israelische Führung. Andere Ansätze hätten bisher nichts gebracht. Und Netanjahu verweigere sich bislang konsequent einem Frieden. Weitere Nachrichten: Lufthansa streicht 4000 Stellen; Proeuropäer siegen in Moldau; AfD verliert Stichwahlen in NRW. **Zum Weiterlesen: ** Einen Bericht von Bernd Dörries über die Situation in Gaza-Stadt lesen Sie hier. Hier finden Sie den Kommentar von Bernd Dörries zu Sanktionen gegen Israel. Unser Liveblog zum Gazakrieg steht hier. Fragen und Antworten zum am Samstag zeitweise komplett abgeriegelten Oktoberfest lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ABS-CBN-News und The Independent. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 28.09.202513 min
Bei den Parlamentswahlen in Moldau müssen sich die Menschen an diesem Sonntag zwischen EU und Russland entscheiden. Die Frage, ob eine prorussische oder eine proeuropäische Politik die richtige ist, war eines der entscheidenden Wahlkampfthemen. Und es ist sehr sicher, dass Russland viel Geld und Energie investiert hat, um sicherzustellen, dass die Wahl zu den eigenen Gunsten ausfällt. Wie stark der russische Einfluss in der Republik Moldau ist, darüber spricht in dieser Podcastfolge die SZ-Korrespondentin Verena Mayer. Sie erzählt von Wahlmanipulation, Desinformation und bezahlten Protesten. Und sie sagt: Moldau sei Russlands Testfeld. Hier werden Methoden ausgetestet, die wir bald auch in Westeuropa sehen werden. Weitere Nachrichten: Trump kündigt Militäreinsatz in Portland an; Sanktionen gegen iranisches Atomprogramm wieder in Kraft. Zum Weiterhören und -lesen: Trump hat ein neues Friedensabkommen im Gaza-Krieg ins Spiel gebracht. Lesen Sie hier, wie es aussehen könnte. Hören Sie hier die „Auf den Punkt“-Folge zu Trumps Einsatz der Nationalgarde in Los Angeles. Hier können Sie die „Auf den Punkt“-Folge über den Einsatz der Nationalgarde in Washington hören. Und hier finden Sie einen Podcast mit einer generellen Einschätzung zu Donald Trumps Politik. Ist das schon Faschismus? Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Julia Daniel Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Schon in der ersten Amtszeit von Donald Trump haben radikale Christen und religiöse Rechte in den USA immer mehr Einfluss gewonnen. Und in seiner zweiten Periode wird das offenbar noch mehr. Zu sehen war das auch bei der Trauerfeier für Charlie Kirk. Der rechtsextreme Podcaster wurde dort zum Märtyrer der Maga-Bewegung erhoben. US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy verglich Kirk auf der Bühne mit Jesus Christus. Und Trumps Stabschef Stephen Miller sieht die Maga-Bewegung in einem Kampf von Gut gegen Böse. Der Mord an Kirk wird längst nicht nur politisch aufgeladen – er hat auch eine religiöse Komponente. Und besonders rechte, nationalistische Christen versuchen gerade, das für sich zu nutzen. In dieser Folge analysiert Autorin und Historikerin Annika Brockschmidt, was von der Trauerfeier für Kirk abzuleiten ist. Sie sagt: Der christliche Nationalismus ist in den USA bereits im Mainstream angekommen. Weitere Nachrichten: Trump erklärt Antifa zur Terrororganisation, Stichwahlen in NRW, Parlamentswahlen in Syrien. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie das Interview mit Bernd das Brot. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche, Annkathrin Stich Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ABC News, CNN, Daystar. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die Bundesregierung plant große Investitionen in die Weltraumsicherheit. Bis 2030 sollen 35 Milliarden Euro in Weltraumprojekte investiert werden. Unter anderem sollen neue Strukturen bei der Bundeswehr aufgebaut werden und ein Netz aus Satelliten eingerichtet werden. Das hat der Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius angekündigt. Und bei der Gelegenheit hat er vor Angriffen und Überwachung aus China und Russland gewarnt. Dies passiere nämlich schon jetzt. In dieser Podcastfolge spricht der SZ-Raumfahrtexperte Dieter Sürig über das Investitionspaket. Er erklärt, warum Weltraumsicherheit inzwischen ein wichtiges Thema ist – und welche Angriffe aus dem Weltraum schon jetzt stattfinden. Weitere Nachrichten: AfD muss aus ihrer Parteizentrale ausziehen; Trump verkündet 100 Prozent Zölle auf Arzneimittelimporte. Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier das Interview mit Astronautin Samantha Cristoforetti: „Ein Weltraumspaziergang ist kein touristisches Abenteuer“ Die „Auf den Punkt“-Folge mit Astronaut Alexander Gerst hören Sie hier. Hier finden Sie den Text über das Oktoberfest-Attentat 1980. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett, Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 25.09.202514 min
Über mehreren dänischen Flughäfen war am Mittwochabend der Luftraum gesperrt. Und zwar, weil dort Drohnen gesichtet wurden. Das ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert. Am Montag gab es deshalb auch in Kopenhagen und Oslo zeitweise keinen Flugverkehr. Woher die Drohnen über Skandinavien stammen, ist unklar. Allerdings: die jüngsten Vorfälle reihen sich in eine Reihe weiterer Luftraumverletzungen in den vergangenen Wochen ein. Erst haben Drohnen Polen überflogen, dann sind bemannte Kampfjets in den Luftraum über Estland aufgetaucht. In beiden Fällen handelt es sich wohl um bewusste Provokationen aus Russland. Wie kann das Bündnis damit umgehen, ohne die Situation zu eskalieren? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts „Auf de Punkt“ Hubert Wetzel, SZ-Korrespondent für Brüssel und die Nato. Er erklärt, welche Möglichkeiten das Verteidigungsbündnis hat - und welchen Zwängen sie unterliegt. Weitere Nachrichten: China kündigt mehr Klimaschutz an; Dirk Rompf verzichtet nach Kritik auf Infrago-Chefposten; Bundestag wählt neue Verfassungsrichter. Zum Weiterlesen: Wie die Nato den Luftraum schützt. Wir freuen uns, wenn Sie bei unserer KI-Umfrage mitmachen: sz.de/ki-umfrage. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau, Annkathrin Stich Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 24.09.202511 min
Dienstag hatte US-Präsident Donald Trump seinen Auftritt vor der UN-Vollversammlung. Seine fast einstündige Rede vor den Delegierten war eine wilde Mischung aus Selbstlob, Superlativen, haltlosen Behauptungen und einem Frontalangriff auf die Vereinten Nationen. „Ein Medley seiner schönsten Lügen und Verschwörungserzählungen und Selbstlobhudeleien“, sagt Boris Herrmann, SZ-Korrespondent in New York. Aber: Der Kontrast zu seiner ersten Rede 2018, als er noch ausgelacht wurde, war deutlich. „Heute lacht niemand mehr, die Leute wissen, man muss diesen Typ mehr ernst nehmen und gleichzeitig fällt es schwer, es tatsächlich zu tun,“ meint Herrmann. Lediglich Brasiliens Präsident Lula da Silva hatte zuvor in seiner Rede die Einmischung der USA in die brasilianische Politik harsch kritisiert. Trump ging darauf am Ende seiner Rede jedoch überraschend positiv ein und sagte, Lula sei ein „sehr netter Typ“. Herrmann vermutet, dass Trump Lulas Kritik nicht mitbekommen hatte, da er zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch auf einer kaputten Rolltreppe gestanden haben könnte. Weitere Nachrichten: Jimmy Kimmel kehrt zurück; Ukraine-Krieg; Generaldebatte im Bundestag. Zum Weiterhören und -lesen: Einen Bericht über Trumps Auftritt in New York können Sie hier lesen. Zu Jimmy Kimmels Comebacks lesen Sie hier einen Artikel. Den Link zu unserem Recherchepodcast „Das Thema“ und zur neuesten Folge über die Verschuldung junger Erwachsener finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Leopold Zaak, Annkathrin Stich Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über BBC. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die Liste ist lang: Frankreich, Großbritannien, Kanada, Australien. Sie alle haben Palästina in den vergangenen Tagen als Staat anerkannt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat auf einem Gipfeltreffen einen Tag vor der UN-Generaldebatte in New York gesagt, es sei Zeit, zu einem Frieden und einer Zweistaatenlösung zu kommen. Dafür hat er von vielen Delegierten Applaus bekommen. Kritik daran äußerten die USA und Israel. Die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagt, einen palästinensischen Staat dürfe es nicht geben. Und US-Präsident Donald Trump steht bisher fest an der Seite Israels. De facto änderte die Initiative von Frankreich also erst einmal wohl nichts. Ist sie also nur Symbolpolitik? Ronen Steinke aus der SZ-Politikredaktion sagt, dass von der Anerkennung Palästinas trotzdem ein wichtiges Signal ausgehen kann – in Richtung der Palästinenser und in Richtung Israel. Weitere Nachrichten: Nato warnt Russland vor Luftraumverletzungen, Drohnensichtungen in Dänemark. Zum Weiterlesen: Hier geht es zum Liveblog zur US-Politik. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche, Annkathrin Stich Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Deutsche Welle. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 22.09.202512 min
Am Montagmorgen hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder eine neue Strategie vorgelegt, wie die Deutsche Bahn aus der Krise kommen soll. Besonders die Zuverlässigkeit will er dabei in den Fokus stellen. Außerdem will er saubere Sanitäranlagen, sichere Bahnhöfe, mehr Komfort, bessere Kundenkommunikation und 5G am Gleis. Und darum soll sich bald eine neue Bahn-Chefin kümmern: Evelyn Palla. Sie folgt auf Richard Lutz, der die Bahn in den vergangenen acht Jahren nicht aus der Krise führen konnte. SZ-Bahnexpertin Vivien Timmler hält Palla für eine gute Wahl: “Sie hat es schon einmal geschafft, ihren eigenen Bereich DB Regio in die Profitabilität zu führen, der früher auch Verluste gemacht hat und die Hoffnung ist natürlich jetzt, dass ihr das auch bei dem gesamten Konzern gelingt.” Die neue Bahnstrategie des Verkehrsministers hingegen findet Timmler etwas “unambitioniert”, wobei darin auch etwas Positives liegt: “Es könnte so eine Zeit des neuen Realismus bei der Bahn anfangen.” Weitere Nachrichten: Wadephul will Zwei-Staaten-Prozess anstoßen; Proteste in Brasilien gegen mögliche Amnestie für Bolsonaro. Zum Weiterhören und -lesen: Hier können Sie den neuen SZ-Immobilienrechner ausprobieren. https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wirtschaft/immobilienrechner-so-viel-eigenheim-koennen-sie-sich-leisten-e986810/ Moderation, Redaktion: Antonia Franz Redaktion: Annkathrin Stich und Helen Krueger-Janson Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Seit Monaten versucht US-Präsident Donald Trump die US-Notenbank, die Fed, gefügig zu machen. Er schimpft auf den Leiter der Fed. Und versucht mit konstruierten Vorwürfen, die Notenbankerin Lisa Cook loszuwerden. Trumps will deutlich niedrigere Zinsen, das soll einen Wirtschaftsboom auslösen. Allerdings würde das mit einem großen Risiko einhergehen. Es könnte zu einer hohen Inflation kommen, die nicht nur in den USA zu einem großen Problem werden würde. Das sagt SZ-Redakteur Claus Hulverscheidt, er ist Finanzpolitik-Experte in der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin – und hat davor für die SZ aus und über den Finanzplatz New York berichtet. Er sagt: Es droht eine ökonomische Kernschmelze, wenn Trump das bekommt, was er fordert. Außerdem ordnet in dieser Folge der SZ-Nato-Korrespondent Hubert Wetzel den Vorfall vom Freitagabend ein, als drei russische Kampfjets in estnischen Luftraum geflogen sind. Eine weitere Provokation, um die Reaktion der Nato zu testen, sagt Wetzel. Und: Das Risiko, dass es zu einem Zusammenstoß kommt, wird immer höher. Zum Weiterhören und -lesen: Den Kommentar von Claus Hulverscheidt lesen Sie hier. Den Text von Viktoria Großmann aus Warschau zu dem Vorfall im estnischen Luftraum lesen Sie hier. Die „Auf den Punkt“-Folge zu den russischen Drohnen über Polen können Sie hier nachhören. Den Text darüber, woher die menschliche Vorliebe für Alkohol kommt, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Berit Kruse Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 20.09.202526 min
Diese Woche wurde mal wieder ein Lebenszeichen von Jan Marsalek bekannt, wenn auch kein freiwilliges. Der ehemalige Wirecard-Manager hält sich wohl in Moskau auf, das legt eine Recherche des “Spiegel” und weiterer Medien nahe. Marsalek war einer der Schlüsselfiguren, als Wirecard 2020 zusammenbrach. Und Wirecard war bis dahin die deutsche Hoffnung im Finanzmarkt. Ein Zahlungsdienstleister, der es mit amerikanischen Anbietern aufnehmen konnte. Damit hat es Wirecard bis in den DAX geschafft. Es war eine Erfolgsgeschichte - bis daraus einer der größten Fälle von Wirtschaftskriminalität wurde, den es in Deutschland je gab. Plötzlich fehlten 1,9 Milliarden Euro und der Konzern löste sich in wenigen Tagen auf. Insgesamt hat Wirecard drei Milliarden Euro Schulden hinterlassen und Tausende Anleger geprellt. Und Marsalek? In den Augen des Bundeskriminalamts ist er ein Wirtschaftsbetrüger. Er müsste wohl für viele Jahre ins Gefängnis. Aber erwischt haben ihn die Behörden bislang noch nicht. Jetzt haben Journalisten herausgefunden: ein internationaler Haftbefehl hält Marsalek wohl nicht davon ab, sich an russischen Spionage-Aktionen zu beteiligen, die sie wohl auch gegen Ziele in Deutschland richten. Darüber, wie gefährlich Jan Marsalek noch ist, spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der Leiter des SZ-Investigativressorts Ralf Wiegand. Weitere Nachrichten: Brandsätze in Paketen, Verdächtige in Litauen festgenommen; Nawalny laut Witwe vergiftet worden; Leichtathletik-WM: Gentests für Athletinnen. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Hören Sie hier den Podcast Wirecard 1,9 Milliarden Lügen. Lesen Sie hier den Text von "The Atlantic" über Charlie Kirk. Erfahren Sie hier mehr über den Gentest bei der Leichtatheltik-WM in Tokio. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche, Annkathrin Stich Produktion: Aylin Sancak Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Um Julia Ruhs und die von ihr moderierte ARD-Sendung “Klar” tobt eine Kontroverse: Der NDR hatte diese Woche auf eine weitere Zusammenarbeit mit der freien Mitarbeiterin verzichtet. Am Donnerstag hatte der NDR dann aber bekannt gegeben, dass man die Sendung zwar fortsetzen wolle, künftig aber mit einer eigenen Moderation. Drei Sendungen wird der NDR 2026 mit Tanit Koch drehen, Ex-Chefredakteurin der Bild und RTL Deutschland. Drei weitere wird Julia Ruhs für den BR drehen. Doch zuvor hatte sich Julia Ruhs über den Umgang des NDR mit ihr öffentlich beschwert. Der NDR hat damit wohl das Gegenteil dessen bewirkt, was er eigentlich erreichen wollte – nämlich auch konservativere Meinungen in der ARD Raum zu geben. Das sei ein “Armutszeugnis”, schrieb Ruhs. Allerdings gab es zu Recht auch Kritik an handwerklichen Mängeln in der ersten Folge zur Migration, sagt Aurelie von Blazekovic, Teamleiterin der SZ-Medienseite. Vielfach sei der Ton der Sendung aber auch schlicht provokant gewesen. Auch wenn die Aufregung “ein bisschen einkalkuliert” gewesen sei, müsse der öffentlich-rechtliche Rundfunk Meinungsvielfalt aushalten. Weitere Nachrichten: Hamas droht Israel; Lösung für TikTok in den USA. **Zum Weiterlesen: ** Einen Bericht über das Reportageformat „Klar“ und die Kritik an der Moderatorin lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Annkathrin Stich Produktion: Carlo Sarsky Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD und Welt TV. Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Der Fernsehsender ABC hat die Absetzung von Jimmy Kimmels Show mit dieser Äußerung des Late-Night-Hosts begründet: „Wir hatten am Wochenende einige neue Tiefpunkte, als die MAGA-Gang verzweifelt versuchte, den Typen, der Charlie Kirk ermordet hat, als alles andere als einen von ihnen darzustellen und alles Mögliche tat, um daraus politisches Kapital zu schlagen.“ Das sei „unsensibel“ und „beleidigend“ gewesen. Grund für den Sender, die Show „Jimmy Kimmel Live“, die seit 2003 läuft, nicht mehr auszustrahlen. Kimmel ist damit schon der zweite Late-Night-Host, der seit Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump abgesetzt wird. Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Stephen Colberts Show im kommenden Jahr auslaufen werde. In beiden Fällen hatte Trump zuvor die Absetzung der Hosts gefordert. Auf Truth Social forderte Trump die Absetzung zweier weiterer Late-Night-Hosts. Warum ist Trump die Absetzung der Late-Night-Shows so wichtig? „Weil sie moralische Instanzen sind“, sagt SZ-Feuilleton-Redakteur Andrian Kreye, der für viele Jahre auch aus New York berichtet hat. Weitere Nachrichten: Deutschlandticket wird teurer; Studie zum Umgang mit rechtspopulistischen Parteien veröffentlicht. Zum Weiterhören: Die „Auf den Punkt”-Folge anlässlich der angekündigten Absetzung von Stephen Colberts Late-Night-Show hören Sie hier. Die neue Folge „Deutsch-amerikanische Freundschaft“ hören Sie hier auf sz.de oder hier auf Spotify. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett, Annkathrin Stich Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Jimmy Kimmel Live (YouTube-Kanal). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 17.09.202512 min
Seit der Nacht zum Dienstag erobern Tausende israelische Soldaten in Gaza-Stadt Gebäude um Gebäude. Nach eigenen Angaben erwartet die Armee dort bis zu 3000 kampfbereite Hamas-Mitglieder. Die Kämpfe könnten sich Monate hinziehen. Und die knapp eine Million Menschen in der Stadt geraten zwischen die Fronten. UN-Generalsekretär António Guterres mahnt. Und mehr als zwei Dutzend Hilfsorganisationen klagen: “Wir versagen gegenüber den Menschen in Gaza. Wir versagen gegenüber den Geiseln. Und wir versagen gegenüber unserer eigenen kollektiven moralischen Verpflichtung.“ Tatsächlich gebe es im gesamten Gazastreifen kaum noch sichere Orte, in die die Menschen fliehen könnten, sagt auch SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig. Die israelische Armee habe zwar bestimmte Zonen als sicher erklärt, aber dort fehle es an Infrastruktur wie Wasser und Strom. Auch ist die Grenze nach Ägypten geschlossen. Die Lage sei katastrophal, sagt Ludwig. Weitere Nachrichten: EU-Kommission beantragt Israel-Sanktionen; Generaldebatte im Bundestag; Mordanklage gegen Tyler R.; Zum Weiterlesen: Eine Reportage von Kristiana Ludwig jüngst aus dem Gazastreifen lesen Sie hier. Hier bleiben Sie beim SZ-Liveblog zum Nahen Osten auf dem Laufenden. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Annkathrin Stich Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters und Tagesschau. Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER



















