
Auf den Punkt
- Deutschland
- AfD
- Berlin
- SZ
- USA
- Sachsen-Anhalt
- SPD
- Friedrich Merz
- CDU
- Ukraine
- EU
- Euro
- Trump
- Russland
- Auf den Punkt
- 09.04.202539 min
Seit dem 1. April 2024 ist der Konsum, Besitz und Anbau von Cannabis in Deutschland mit Einschränkungen erlaubt. Dabei bleibt es auch zunächst: Union und SPD wollen die Legalisierung von Cannabis für Erwachsene auf den Prüfstand stellen – eine Rücknahme wurde aber nicht im Koalitionsvertrag festgeschrieben. "Im Herbst 2025 führen wir eine ergebnisoffene Evaluierung des Gesetzes zur Legalisierung von Cannabis durch", heißt es in dem gemeinsamen Dokument von CDU, CSU und SPD. Eine erste Evaluierung sieht das geltende Gesetz bereits vor. In Bayern aber gelten eh viel strengere Regeln. Christina Berndt aus dem SZ-Wissenschaftsressort und Thomas Kirchner aus der SZ-Politikredaktion sprechen in dieser Folge des Recherchepodcast “Das Thema” über die Herausforderungen und Risiken, insbesondere für Jugendliche. Aber auch um mögliche Vorteile einer kontrollierten Legalisierung. Denn laut Experten würden bereits etwa 17 Prozent der Deutschen zwischen 15 und 34 Jahren Cannabis konsumieren. Berndt formuliert ihre Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen vor allem auf Jugendliche und mahnt eine intensive Aufklärung über die Risiken an. Insgesamt aber sehen sie und Kirchner die Teillegalisierung aber als ein Schritt in die richtige Richtung, das aber durchaus noch Verbesserungspotenzial hat. Zum Weiterlesen: Zwischen Rausch und Ernüchterung - die Reportage über die Legalisierung von Cannabis lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches Audiomaterial über Deutschlandfunk und ntv. Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich für unsere aktuelle Umfrage Zeit nehmen: Was gefällt Ihnen an "Auf den Punkt" - und was nicht? Teilen Sie es uns mit! Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! https://easy-feedback.de/umfrage/1963836/r55o2x-multi-208377 Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 08.04.202513 min
Die Zölle, die US-Präsident Donald Trump vergangene Woche verkündet hat, treffen nahezu alle Länder auf der Welt. Aber: Nicht alle Länder gleich stark. Für chinesische Produkte sind sie zum Beispiel besonders hoch. China ist vom Export in die USA zudem besonders abhängig. Allein im vergangenen Jahr hat China Waren im Wert von knapp 440 Milliarden Dollar in die USA geliefert. Also etwa so viel, wie die Bundesrepublik Deutschland letztes Jahr durch den Bundeshaushalt ausgegeben hat. Und darauf sollen jetzt insgesamt 54 Prozent Zölle kommen. 20 Prozent davon hatte Trump schon eingeführt, von Mittwoch an sollen dann nochmal Zölle in Höhe von 34 Prozent hinzukommen, die er letzte Woche angekündigt hatte. Über einen eskalierenden Handelskrieg – und wie Peking das politisch für sich nutzen will – spricht in dieser Folge Gregor Scheu, SZ-Wirtschaftskorrespondent für China. Weitere Nachrichten: USA und Iran wollen über Atomprogramm verhandeln; Deutschland setzt Aufnahme von UN-Geflüchteten aus. Zum Weiterhören: Den neuen SZ-Podcast „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“ finden Sie hier und auf Spotify. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter Produktion: Jakob Arnu Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Als Donald Trump Präsident der USA wurde, haben die Börsen regelrecht euphorisch reagiert. Doch spätestens seit seiner Zollankündigung von vergangener Woche ist klar, welchen wirtschaftlichen Kurs der US-Präsident anstrebt. Am Montag ist der Deutsche Aktienindex DAX zwischenzeitlich um zehn Prozent eingebrochen. Und auch in anderen Ländern sinken die Börsenkurse massiv. Wie lange wird es noch dauern, bis sich die Börsen wieder von Trumps Zöllen erholen? Und welche Folgen haben diese Kurseinbrüche? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts die Leiterin des SZ-Wirtschaftsressorts Lisa Nienhaus. Weitere Nachrichten: Merz pocht auf Hilfen für die Wirtschaft; Schulunterricht für Tausende Schülerinnen und Schüler in Duisburg fällt wegen eines rechtsradikalen Drohschreibens aus. Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Zum Weiterlesen: Turbulenzen an der Börse: Wie ETF-Anlegerinnen und Anleger jetzt reagieren sollten. Lage an den Aktienmärkten: Die Börsen spielen Rezession. Lesen Sie hier einen Kommentar des SZ-Brüssel-Korrespondenten Jan Diesteldorf: Die Europäer können froh sein über die Coolness ihrer politischen Führung. Hier erfahren Sie, welche US-Milliardäre von der Börsenkrise betroffen sind – und welche nicht. Hier erfahren Sie, wie sich die drei ESC-Moderatorinnen auf den diesjährigen Eurovision Song Contest vorbereiten. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 05.04.202523 min
Im November 2024 nimmt die Polizei acht Personen fest, sie sollen Mitglieder einer mutmaßlichen, rechtsextremen Terrorgruppe gewesen sein. Sie nennen sich „Sächsische Separatisten“. Auch heute noch sitzen sie in Untersuchungshaft. Die Gruppe hat sich mit paramilitärischen Trainings auf den rechtsextremen Umsturz vorbereitet, den Tag X. Über die Verbindungen der neonazistischen Gruppe zur AfD spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Sebastian Erb, Redakteur im SZ-Investigativteam. Er hat in einem SZ-Reporterteam lange zu den „Sächsischen Separatisten“ recherchiert: Sie haben Ermittlungsunterlagen eingesehen, Telegram-Chats ausgewertet und mit Menschen aus dem Umfeld der Gruppe gesprochen. Redaktionsschluss war am Freitag, 4. April, 16 Uhr. Zum Weiterlesen und -hören: Den Text von Sebastian Erb und Lena Kampf über die „Sächsischen Separatisten“ lesen Sie hier. Die „Auf den Punkt“-Folge zu den Massenprotesten in der Türkei hören Sie hier. Die „Auf den Punkt“-Folge aus dem Dezember zum Putschversuch in Südkorea lesen Sie hier. Den Text zur ARD-Jubiläumsshow lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 04.04.202513 min
Die Waffenruhe, auf die sich Israel und Hamas im Januar geeinigt hatten, hat nicht gehalten. Seit gut zwei Wochen gibt es wieder Kämpfe in Gaza. Israel greift die Infrastruktur der Hamas an, dabei werden auch regelmäßig Zivilistinnen und Zivilisten getötet. Im Podcast berichtet Kristiana Ludwig, SZ-Korrespondentin in Tel Aviv, über den aktuellen Stand der immer noch laufenden Gespräche über ein Ende des Krieges. Sie vermutet, dass es für eine erneute Waffenruhe insbesondere Druck aus den USA braucht. Weitere Nachrichten: Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD auf der Zielgeraden; Börsenkurse brechen nach Trumps Zollankündigung ein; Südkoreas Präsident Yoon des Amtes enthoben. Zum Weiterhören und -lesen: Hören Sie hier die „Auf den Punkt“-Folge über den versuchten Putsch in Südkorea nach. Nach Trumps Zollankündigung geraten die Börsen in Panik. Lesen Sie hier, was das bedeutet: Star-Power am Broadway: Hier lesen Sie, welche Promis für lange Schlangen sorgen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Carlo Sarsky Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 03.04.202514 min
US-Präsident Donald Trump hat die Ära des globalen Freihandels beendet. Er hat Waren aus der ganzen Welt mit Einfuhrzöllen belegt. Für Importe aus der EU sollen vom Wochenende an 20 Prozent Zölle gelten. Das wird für europäische Unternehmen schwerwiegende Folgen haben. Exporte könnten einbrechen und Produkte teurer werden. Noch versucht die Europäische Kommission eine weitere Eskalation des Handelskonflikts abzuwenden. Aber viele Hoffnungen auf eine gute Lösung, zum Beispiel in einer Verhandlung mit Donald Trump, gibt es inzwischen nicht mehr. So schätzt es zumindest der SZ-Brüssel-Korrespondent Hubert Wetzel ein. Er erklärt im Podcast, welche Folgen die Zölle haben werden, und welche Optionen der EU jetzt noch bleiben. Weitere Nachrichten: Nato-Außenminister beraten in Brüssel; Ungarn kündigt bei Netanjahu-Besuch Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof an. Zum Weiterlesen: Wie aus Kleiderhandel bei Vinted plötzlich Sex-Stalking wird. Erfahren Sie hier außerdem mehr zu den Folgen von Trumps Zollpaket: Die Märkte reagieren: Weltweit brechen die Börsenkurse ein. Wer zockt hier eigentlich wen ab? Warum Donald Trump überall “Abzocker” am Werk sieht. Ein Schock: Wie sich die Zölle in Vietnam auswirken. Gnadenlos abgeblitzt: Warum die Zölle für die Schweiz noch einmal deutlich höher sind. Mehr Informationen zu den Zöllen gibt es in unserem SZ-Liveblog. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 02.04.202512 min
Vor eineinhalb Wochen wurde Istanbuls Bürgermeister festgenommen, Ekrem İmamoğlu von der größten türkischen Oppositionspartei CHP. Seitdem kommt es im ganzen Land, vor allem in Istanbul, regelmäßig zu Massenprotesten gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Offiziell wird İmamoğlu unter anderem Korruption vorgeworfen. Doch der eigentliche Grund für die Festnahme ist wohl, dass Erdoğan seinen größten Konkurrenten aus dem Weg räumen wollte. In den zwei Jahrzehnten an der Macht ist Erdoğans Regierungsstil immer autoritärer geworden und zudem steckt die Türkei auch durch seine Politik in einer tiefen Wirtschaftskrise, mit extrem hoher Inflation und hoher Jugendarbeitslosigkeit. Darum demonstrieren heute – wie schon bei den Gezi-Protesten 2013 – besonders viele junge Menschen gegen die Regierung. Können die Proteste wirklich etwas bewegen? Und wie will die Opposition den Widerstand aufrechterhalten, wenn die Straßenproteste womöglich demnächst abebben? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Raphael Geiger, der Türkei-Korrespondent der SZ. Weitere Nachrichten: polizeiliche Kriminalstatistik 2024 vorgestellt; Netzwerk für Missbrauchsdarstellungen von Kindern zerschlagen. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über The Guardian. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
In Berlin hat die geschäftsführende Innenministerin Nancy Faeser eine Bilanz ihrer Migrationspolitik vorgestellt. Insgesamt hat sich die SPD-Politikerin ein positives Zeugnis ausgestellt: Es sei gelungen, die irreguläre Migration zu begrenzen und zugleich die Zuwanderung von Fachkräften zu erhöhen. Während die Innenministerin die Migrationspolitik der Ampel lobt, verhandeln SPD und Union weiter über den neuen Koalitionsvertrag. Auch da ist Migration ein Thema. Schließlich fordert CDU-Chef Merz eine komplette Wende in der Migrationspolitik. Aber ist die angesichts rückläufiger Asylzahlen eigentlich noch nötig? Das ordnet im Podcast Markus Balser ein, Korrespondent für Innenpolitik im Berliner SZ-Parlamentsbüro. Weitere Nachrichten: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil erklärt seinen Rücktritt; Rabea Rogge ist erste deutsche Frau im Weltall. Zum Weiterlesen: Rabea Rogge ist die erste deutsche Frau im All. Erfahren Sie hier mehr darüber. Erfahren Sie hier mehr über den Rückzug von Stephan Weil. Trump sagt den US-Universitäten den Kampf an: Lesen Sie hier den Gastbeitrag einer Yale-Professorin. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 31.03.202510 min
In Paris ist die rechtsextreme Politikerin Marine Le Pen wegen der Veruntreuung von EU-Geldern schuldig gesprochen worden. Mehrere Millionen Euro waren eigentlich ausschließlich für parlamentarische Assistenten in Brüssel und Straßburg sowie für deren Dienst an Europa vorgesehen. Die Chefin des rechtsextremen Rassemblement National aber hat damit allerdings nach Überzeugung des Gerichts unter anderem die Löhne ihres Bodyguards, ihrer persönlichen Sekretärin und des Personals ihres nationalen Parteiapparats in den Büros bei Paris bezahlt. Dafür hat das Gericht sie zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt, zwei davon muss sie mit Fußfesseln verbringen, zwei sind zur Bewährung ausgesetzt. Zudem haben die Richter eine Geldstrafe von 100 000 Euro verhängt. Und ihr wurde das passive Wahlrecht für fünf Jahre entzogen, was bedeutet, dass sie 2027 nicht mehr als Präsidentschaftskandidatin antreten kann. Die Entscheidung wird von Le Pens Partei als politisch motiviert dargestellt, obwohl es sich um ein ordentliches Gerichtsverfahren gehandelt hat, sagt die ehemalige SZ-Frankreich-Korrespondentin Kathrin Müller-Lancé. Sie erwartet, dass das Urteil ihre Anhänger weiter radikalisieren wird. In Le Pens Fußstapfen könnte nun ihr politischer Zögling, der erst 29-jährige Jordan Bardella treten. Für Müller-Lancé markiert das Urteil das Ende der Ära Le Pen für das Rassemblement National, auch wenn ihre Familie weiterhin eine wichtige Rolle in der Partei spielen könnte. Weitere Nachrichten: Hohe Opferzahlen in Myanmar nach Erdbeben; Großdemo in der Türkei gegen Erdoğan. Zum Weiterhören und -lesen: Über die massiven Zumutungen in Dresdens Haushalt durch den Einsturz der Carolabrücke lesen Sie hier eine Reportage. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über TV1 Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 29.03.202526 min
Schon in der ersten Sitzung des 21. Deutschen Bundestags ist klar, wie viel sich verändert hat seit der Wahl. Die AfD hat doppelt so viele Sitze wie bisher, der rechte Rand im Parlament ist deutlich größer. Alle Versuche, die AfD kleinzuhalten, haben nicht funktioniert. Sie erhebt Anspruch darauf, einen Bundestagsvizepräsidenten stellen zu dürfen, außerdem beansprucht sie fünf Ausschussvorsitze für sich. Die anderen Parteien versagen den AfD-Kandidaten bisher die Zustimmung. Hinter der Frage nach Posten steckt ein größeres, übergeordnetes Dilemma, in dem die anderen Parteien stecken. Es drängt sich die Frage auf, ob man die AfD nicht einbinden sollte in den parlamentarischen Prozess. Damit verbunden ist aber auch die Sorge, dass die AfD damit weitermacht, die parlamentarische Demokratie verächtlich zu machen. Christian Stecker, Professor für Politikwissenschaft an der TU Darmstadt, sieht ein demokratietheoretisches Problem darin, die AfD auszuschließen. Sie aber einzubinden, sei allerdings auch ein großes Risiko. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text zum ersten Jahrestag der Teillegalisierung von Cannabis. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Clara Andersen, Johannes Korsche, Nadja Schlüter Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Deutschlands oberster Soldat ist davon überzeugt, dass sich Russland auf einen großen Krieg vorbereitet. Selbst nach einem möglichen Waffenstillstand in der Ukraine habe Deutschland keine Zeit "zum Durchatmen", meint der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer. Russland rüste weiter auf und habe die Anzahl seiner Soldaten im Vergleich zu Vorkriegszeiten verdoppelt. Die russische Militärstruktur sei deutlich gegen den Westen ausgerichtet. Deshalb werde ein Ende des Ukraine-Kriegs nicht dazu führen, dass "wir wieder Frieden auf dem europäischen Kontinent haben", sagte er kürzlich in der Talkshow "Maischberger". Das deckt sich mit der Einschätzung von Jörg Schmitt, dem stellvertretenden Leiter des Investigativ-Ressorts der Süddeutschen Zeitung. Er hat mit Kollegen vom WDR und NDR die Lageanalysen des BND und der Bundeswehr auswerten können. Bis Ende des Jahrzehnts könne Russland die Voraussetzungen für einen großangelegten konventionellen Krieg gegen die Nato schaffen, unabhängig vom Krieg in der Ukraine. Laut diesen Quellen könnte Moskau mit verschiedenen Szenarien versuchen, die Nato zu testen, sagt Schmitt. Etwa durch Provokationen im Baltikum oder in der Arktis. Wladimir Putin gehe es darum, die Reaktionsfähigkeit und den Beistandswillen der USA auszuloten. Weitere Nachrichten: Erdbeben in Myanmar und Thailand; Proteste gegen Netanjahu in Israel; Eisdecke der Arktis nimmt dramatisch ab. Zum Weiterhören und -lesen: Den Text zu der Gefahrenanalyse von BND und Bundeswehr lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 27.03.202513 min
Das Ehepaar Vance bereitet sich auf einen Besuch in Grönland am Freitag vor. Aber eingeladen hat den US-amerikanischen Vizepräsidenten und seine Frau Usha dort niemand. Deshalb wurden die ursprünglichen Reisepläne in dieser Woche auch nochmal umgeworfen. Das Vance-Ehepaar wird keine Grönländer vor Ort treffen. Und trotzdem fühlen sich die Menschen in Grönland bedroht. Denn Donald Trump macht keinen Hehl daraus, dass er die Insel zu einem Teil der USA machen will. Was er damit bezwecken könnte, erzählt SZ-Skandinavien-Korrespondent Alex Rühle. Und er gibt auch eine Einschätzung, wie realistisch diese koloniale Wunschvorstellung des US-Präsidenten ist. Weitere Nachrichten: Neue Zölle aus den USA bringen deutsche Autobauer in Bedrängnis; „Koalition der Willigen“ berät in Paris. Zum Weiterlesen: Hier können Sie einen Kommentar von Alex Rühle zu Trumps Grönland-Plänen lesen. Lesen Sie hier mehr zu den ursprünglichen Reiseplänen von Usha Vance. Hier erfahren Sie, was die neuen amerikanischen Zölle für die deutsche Autoindustrie bedeuten. Den Text über die Zwickmühle, in die sich die CDU in den ostdeutschen Bundesländern manövriert hat, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter, Leopold Zaak Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial X (@jdvance), The Guardian. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 26.03.202511 min
Im saudi-arabischen Riad verhandeln die Delegationen von USA und Russland stundenlang. Am Ende steht eine Vereinbarung: Angriffe auf die Energieinfrastruktur sollen für 30 Tage ausgesetzt werden. Und im Schwarzen Meer soll in diesem Zeitraum eine Waffenruhe gelten. Doch die Einigung ist sehr vage: Es ist unklar, wer sie kontrolliert, was bei Verstößen passieren soll – und auch, ob sie überhaupt schon gilt. Denn Russland stellt weitere Forderungen: Vor der Waffenruhe sollen Sanktionen aufgehoben werden, gegen russische Banken, Landwirtschaftsgüter und Schiffe. Sebastian Gierke aus dem SZ-Politikressort sieht in der Einigung vor allem einen Sieg für Putin. Denn für die Ukraine enthält sie quasi nichts, während Russland weitere Zugeständnisse erhält. Weitere Nachrichten: Solidaritätszuschlag ist verfassungskonform. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Text von Andrian Kreye über die Suche nach passenden Begriffen für das politische Geschehen in den USA. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über X-Account von Wolodimir Selenskij. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 25.03.202513 min
18 Mitglieder der Trump-Regierung haben einen militärischen Angriff auf die Huthi-Rebellen im Jemen geplant. Über den privaten Messengerdienst „Signal“, der auf offiziellen Regierungshandys nicht mal installiert werden darf. Das ist aufgeflogen, weil die Gruppe aus Regierungsvertretern aus Versehen einen Journalisten in die Chatgruppe aufgenommen haben. Es ist der nur der neueste Skandal aus der Trump-Regierung. Denn im Hintergrund läuft weiterhin der Abbau der Regierungsbehörden, der Angriff auf die unabhängige Justiz, die Entrechtung von Menschen mit – teils nur vermuteten – Migrationshintergrund – und die Expansionsfantasien in Richtung Kanada, Grönland und Panamakanal. Trotzdem formiert sich auf den Straßen kein Massenprotest. Und auch die US-Demokraten sind bisher erstaunlich leise. Warum tut sich die Opposition eigentlich so schwer, eine Antwort auf die vielen Trump-Skandale zu finden? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Fabian Fellmann, der aus Washington für die SZ und den Schweizer Tagesspiegel berichtet. Weitere Nachrichten: Konstituierende Bundestagssitzung und Wahl der Bundestagspräsidentin. Zum Weiterlesen: Die neue „Das Thema“-Folge über die zwei Leben der mutmaßlichen RAF-Terroristin Daniela Klette im Untergrund hören Sie hier. Den Text zur Diskussion um die neue Bundestagspräsidentin Julia Klöckner lesen Sie hier. Den Text von Fabian Fellmann zur Planung eines Angriffs des US-Militärs auf die Huthi-Rebellen via Signal lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN, Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 24.03.202515 min
An diesem Montag sollen die 16 Arbeitsgruppen von Union und SPD ihre Ergebnisse weitergeben. Nur: In vielen Streitpunkten haben die Verhandler sich nicht geeinigt. Worüber streiten sich die Verhandler gerade – und könnte daran die Regierungsbildung wirklich noch scheitern? Darüber spricht SZ-Berlin-Korrespondent Georg Ismar. Er berichtet für die über die aktuellen Koalitionsverhandlungen. Weitere Nachrichten: Verhandlungen in Riad; İmamoğlu zum Präsidentschaftskandidaten der CHP gewählt; Papst aus dem Krankenhaus entlassen. Zum Weiterhören: Die Folge „Auf den Punkt am Wochenende“ zur Festnahme von Ekrem İmamoğlu können Sie hier nachhören. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 22.03.202528 min
Am Mittwoch wurde der wichtigste türkische Oppositionspolitiker festgenommen: Istanbuls Bürgermeister Ekrem İmamoğlu. Einiges spricht dafür, dass die Vorwürfe politisch motiviert sind. Über die Hintergründe dieser Festnahme – und den Zustand der türkischen Demokratie spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Dawid Bartelt, Büroleiter der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung in Istanbul. Außerdem spricht Investigativ-Journalist Georg Mascolo über seine Recherche zum Ursprung der Corona-Pandemie. Darin ging es darum, dass es der deutsche Geheimdienst für wahrscheinlich hält, dass der Ursprung der Pandemie in einem chinesischen Labor liegt. Mascolo antwortet auf die Nachfrage eines Hörers: Warum wurde diese Recherche erst nach der Bundestagswahl veröffentlicht? Redaktionsschluss war Freitag, 21. März 2025, um 16 Uhr. Zum Weiterlesen und -hören: Hier können Sie die „Auf den Punkt“-Folge zur Corona-Recherche nachhören. Wird Paris zu schön? Den Text von SZ-Korrespondent Oliver Meiler zur Pariser Begrünung lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ekremimamoglu (Instagram). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 21.03.202513 min
Das Finanzpaket von Union und SPD hat die letzte, große Hürde genommen. Der Bundesrat hat für eine Reform der Schuldenbremse und das Sondervermögen für Infrastruktur gestimmt. Jetzt fehlt nur noch eine Unterschrift von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Es ist damit quasi sicher, dass die zukünftige Bundesregierung über einen deutlich größeren Finanztopf verfügen wird wie noch die Ampel. Allerdings: Was genau mit dem Geld passieren soll, ist noch nicht klar. Union und SPD müssen darüber erst in ihren Koalitionsverhandlungen sprechen. Allerdings werden schon Bedenken laut, dass die beiden Parteien bei ihren Investitionen Wichtiges nicht von Unwichtigem unterscheiden. Woran das liegt, erklärt in dieser Folge des Podcasts Nicolas Richter, Leiter der SZ-Parlamentsredaktion. Außerdem berichtet der SZ-Korrespondent Oliver Meiler über einen Missbrauchsfall, der zurzeit Frankreich erschüttert. Weitere Nachrichten: Französischer Arzt gesteht 299 Missbrauchsfälle; Donald Trump bereitet Zerschlagung des Bildungsministeriums der USA vor. Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier, was Wahlgeschenke die Steuerzahlerinnen und -zahler kosten würden. Hier hat die Redaktion einige Ideen zusammengetragen, was man alles mit 500 Milliarden Euro anstellen könnte. Mehr Hintergründe zum Missbrauchsfall in Frankreich finden sie hier. Lesen Sie hier mehr darüber, wie Donald Trump das Bildungsministerium aushöhlt. Und hier können sie die neueste Folge des Podcasts „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“ hören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 20.03.202512 min
Zwei Monate lang hat die Waffenruhe im Gazastreifen gehalten. Jetzt gibt es wieder israelische Luftangriffe und auch eine Bodenoffensives soll bereits begonnen haben. Der Gaza-Krieg geht also weiter. Wie ist es dazu gekommen? Warum hat die Waffenruhe nicht gehalten? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Peter Münch, langjähriger Israel-Korrespondent der SZ. Er sagt, dass die Waffenruhe insbesondere an Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gescheitert sei. Dieser ziehe einen innenpolitischen Nutzen aus dem Fortsetzen des Krieges. Weitere Nachrichten: Kritik an Baerbocks Nominierung als Präsidentin der UN-Generalversammlung; Proteste gegen Festnahme von Ekrem İmamoğlu; EU-Gipfel in Brüssel gestartet. Zum Weiterlesen: Lesen Sie hier, warum die Nominierung von Annalena Baerbock als Präsidentin der UN-Generalversammlung viel Empörung ausgelöst hat. Wie Frankreich über die Wehrpflicht diskutiert, können Sie hier nachlesen. Lesen Sie hier einen Kommentar von Peter Münch: Netanjahu eifert Trumps Willkür nach. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über YouTube @IsraeliPM. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am Dienstag kommt der französische Präsident Emmanuel Macron nach Deutschland. Und es ist davon auszugehen, dass er bei Gesprächen in Berlin auch versuchen wird, seine Pläne für eine europäische Friedenstruppe weiter voranzutreiben. Gemeinsam wollen sie die Vorreiter für ein europäisches Friedensprojekt sein. Die Idee ist, Truppen in die Ukraine zu entsenden, die die Einhaltung einer möglichen Waffenruhe bewachen könnten. Würde sich auch Deutschland an einem solchen Projekt beteiligen? Und wenn ja – könnte das die eh schon angeschlagene Bundeswehr überhaupt stemmen? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Sina-Maria Schweikle, die als SZ-Korrespondentin in Berlin für Verteidigungspolitik zuständig ist. Sie erklärt, warum sich Deutschland gerade eher bedeckt hält, was eine Beteiligung an einer Friedenstruppe angeht. Und warum sich die Bundesregierung dem Projekt trotzdem nicht komplett entziehen kann. Weitere Nachrichten: Eilanträge in Karlsruhe vor Bundestagsentscheidung zum Finanzpaket; Dritte Tarifrunde im öffentlichen Dienst; US-Astronauten dürfen nach neun Monaten zurück zur Erde. Zum Weiterlesen und -hören: Der Druck auf Deutschland wächst: Lesen Sie hier mehr zu den Überlegungen für eine europäische Friedenstruppe. Proteste in Serbien: Lesen Sie hier den Bericht von Balkan-Korrespondent Florian Hassel. Hier können Sie den “Auf den Punkt”-Podcast zum Personalmangel bei der Bundeswehr nachhören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
In Syrien sollen bereits weit mehr als 1200 Alawiten massakriert worden sein. Möglicherweise Tausende mehr. Es wurde zu einem "Dschihad" gegen eine religiöse Minderheit aufgerufen, sagt der Orientalist und Herausgeber des Zenith-Magazins, Daniel Gerlach. Opfer seien bei weitem nicht nur Kollaborateure des gestürzten Assad-Regimes. Die Appelle von Interimspräsident Ahmed Al-Scharaa wirken hilflos. Er hat lediglich einen Untersuchungsausschuss angekündigt, der die "Ereignisse" aufklären und die Beteiligten vor Gericht bringen soll. Die jüngsten Gräueltaten sind nach Ansicht von Gerlach das Ergebnis einer Verkettung von Ereignissen. Die neuen islamistischen Machthaber würden die Alawiten als Profiteure des alten Regimes sehen und wollten sich an ihnen rächen. Die Chancen für eine freie Zukunft in Syrien sieht Gerlach skeptisch. Vielmehr sei die Übergangsregierung eher an einer autoritären Lösung interessiert, die zwar andere Gruppen einbindet, aber nicht in einem demokratischen Sinne. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 14.03.2025 um 17 Uhr. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Euro News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER



















