Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
2376
22.10.2026
Beschreibung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Sonntags bis freitags um 17 Uhr, samstags um 7 Uhr. Zusätzlich gibt es werktags um 7 Uhr ein kurzes Nachrichten-Update.
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Episoden
  1. Seit dem Anschlag von Solingen und den jüngsten Wahlerfolgen der AfD hat die Debatte um Migration und Geflüchtete rapide an Schärfe gewonnen. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) plant mehr Befugnisse für den Verfassungsschutz, ein verschärftes Waffenrecht und wieder verstärkte Grenzkontrollen. Neben vermehrten Abschiebungen sollen sogenannte Dublin-Flüchtlinge, die aus sicheren Drittstaaten einreisen, keine Sozialleistungen mehr bekommen. Die Politikerin der Linksfraktion, Janine Wissler, kritisiert: "Der feuchte Traum eine jeden AfDlers ist zum Regierungshandeln geworden." Sie nennt die Debatte einen "Wettbewerb der Schäbigkeit", den Faeser verlieren werde. Denn egal, was sie tue, es werde "den Rechten nie reichen". Tatsächlich habe sich die Stimmung in den vergangenen Wochen geändert, sagt der Deutsch-Palästinenser Ayman Qasarwa. Viele Menschen überlegen, die ostdeutschen Bundesländer oder Deutschland insgesamt zu verlassen – sie fühlen sich nicht mehr sicher. Der Vorsitzende des Ausländerbeirats in Weimar und Geschäftsführer von Damost, dem Dachverband von Migrantenorganisationen in Ostdeutschland, aber sagt: "Wir halten die Stellung". Auch wenn Migranten gerade in die Rolle von "Hauptdarstellern in einem Horrorfilm" gedrängt werden. Er beklagt, dass es derzeit "immer um Migration" gehe. "Als ob Migration das Hauptproblem in Deutschland ist." Zum Weiterlesen: Mein Kollege Nils Minkmar beschäftigt sich damit, warum es gefährlich und trügerisch wäre, die AfD in Thüringen einfach mal regieren zu lassen. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 13.09.2024, um 16 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  2. Die Brandmauer gegen die AfD ist stabiler als vermutet. Das zumindest ist das Ergebnis einer Untersuchung eines Berliner Forscherverbunds. Diese haben sich angeschaut, wie gut sich die demokratischen Parteien in der ostdeutschen Kommunalpolitik von der AfD abgrenzen. Das Ergebnis zeigt: Bei einigen Themen halten die demokratischen Parteien die Brandmauer konstant aufrecht, und zwar vor allem dann, wenn das Thema ideologisch beeinflusst ist. Geht es stattdessen um Verkehrspolitik, dann kommt es aber durchaus vor, dass man mit der AfD zusammenarbeitet. Mehr dazu erzählt in dieser Podcastfolge Roland Preuß, Politikredakteur im SZ-Parlamentsbüro. Weitere Nachrichten: Mann in Oberfranken festgenommen, der einen Anschlag geplant haben soll; Donald Trump will kein zweites TV-Duell; Starkregen und Überschwemmung für Teile von Deutschland vorhergesagt. Zum Weiterlesen und -hören: Hier erklärt ein Mathematiker, warum Freitag der 13. eigentlich ein Glückstag ist. Und hier hören Sie die neueste Folge des Podcasts "Auf den Punkt: Die US-Wahl": Harris Debatten-Sieg ist noch lang kein Wahlsieg. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa, ARD, ZDF, DLF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  3. In Dresden ist eine der wichtigsten Elbbrücken eingestürzt. Dabei war sie gerade mal 53 Jahre alt. Auch wenn bei dem Einsturz keine Menschen zu Schaden gekommen sind, wird jetzt in Deutschland über den Zustand der Brücken diskutiert. Kann es sein, dass so etwas bald auch woanders passiert? Was ist mit Gebäuden? Über die Substanz deutscher Bauwerke spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Gerhard Matzig aus dem SZ-Feuilleton. Er ist Experte für Architektur und Stadtplanung und erklärt, warum manche Gebäude einstürzen, während andere Jahrhunderte halten. Was getan werden muss, um die maroden Gebäude in Deutschland zu erhalten. Weitere Nachrichten: Dresden warnt vor Hochwassergefahr, erster Weltraumspaziergang von privaten Astronauten. Zum Weiterhören: Hören Sie den Recherchepodcast „Das Thema“ zur Deutschen Bahn: Marode Schienen, kaputte Strukturen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau, Nadja Schlüter, Thisbe Westermann Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  4. In ihrem ersten – und vielleicht einzigen – TV-Duell schenken sich Kamala Harris und Donald Trump nichts: Die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin liefert sich mit ihrem Kontrahenten Donald Trump eine hitzige Debatte - und danach sicher ihr auch noch US-Superstar Taylor Swift ihre Unterstützung zu. Harris und Trump werfen einander vor, das Land heruntergewirtschaftet zu haben, keinen Plan für die drängenden Probleme zu haben und Lügen zu verbreiten. Trump unterstellt Migranten sogar, sie würden Haustiere essen. Doch Harris pariert und geht zum Angriff über. SZ-US-Korrespondent Fabian Fellmann konstatiert: "Trump hat seine Meisterin gefunden." Sie habe ihm gezeigt wie Angriff geht, "wie man sich über ihn sowohl empören, aber vor allem auch sich über ihn lustig machen kann. Sie hat ihn absolut entzaubert". Weitere Nachricht: Union bricht Gespräche über Migration ab, Carolabrücke in Dresden eingestürzt. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Bericht meines Kollegen Peter Burghardt über die TV-Debatte und hier den Kommentar von Fabian Fellmann. Die Reportage von Florian Hassel über die russischen Kriegsgefangenen in der Ukraine finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ABC. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  5. Die Bundesregierung verschärft ihren Migrationskurs. Innenministerin Nancy Faeser hat Kontrollen an den deutschen Grenzen angeordnet. Genaue Details dazu sind allerdings bisher nicht bekannt. Bei einem Treffen am Dienstagnachmittag wollen Bundesregierung und Union außerdem erneut über eine gemeinsame Linie in der Asylpolitik beraten. Welche Auswirkungen würden Kontrollen an den deutschen Grenzen haben? Und sind sie mit EU-Recht konform? Über die rechtlichen Dimensionen der Pläne der Ampel spricht in dieser Folge des Podcasts Wolfgang Janisch, justizpolitischer Korrespondent der SZ in Karlsruhe. Weitere Nachrichten: Israelischer Raketenangriff auf humanitäre Zone in Gaza, EuGH fällt wegweisende Urteile gegen Apple und Google. **Zum Weiterlesen: ** Lesen Sie hier mehr über die Urteile des Europäischen Gerichtshofs gegen Apple und Google. Und hier lesen Sie, welche Themen beim Harris-Trump-TV-Duell wichtig werden könnten. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau, Nadja Schlüter Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  6. Bei den Landtagswahlen in Sachsen kam die SPD auf 7,3 Prozent, in Thüringen sogar nur auf 6,1 Prozent – historisch schlechte Ergebnisse. Laut ARD-Deutschlandtrend hat der SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz einen Beliebtheitswert von gerade mal 18 Prozent und das ZDF-Politbarometer hat ergeben, dass 77 Prozent der Befragten finden, er könne sich "nicht durchsetzen", in ihm also keine Führungsfigur sehen. Scholz ist trotzdem überzeugt: Seine Partei kann die kommende Bundestagswahl gewinnen und er kann noch einmal Kanzler werden. Doch spätestens seit der SPD-Fraktionsklausur in der vergangenen Woche ist klar, dass auch in seiner Partei immer mehr an Olaf Scholz zweifeln. "Man nimmt es ihm übel, dass er einerseits die Partei auf seine Linie zwingen will und von allen Ruhe und Geschlossenheit verlangt, aber andererseits der Partei immer wieder neue Zumutungen auftischt", sagt Nicolas Richter, Leiter der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Über den angeschlagenen Kanzler und wie es mit Scholz und der Ampel weitergehen könnte, spricht Richter in dieser Folge von "Auf den Punkt". Weitere Nachrichten: Kritik an Scholz-Aussage über Friedenskonferenz mit russischer Beteiligung, Diskussion über Verschärfung der Migrationspolitik. Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Interview mit der Ruderin Kathrin Marchand, die die olympischen und paralympischen Spiele miteinander vergleicht. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Thisbe Westermann Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  7. Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt". Liz Cheney, eine der bekanntesten – und wenigen – Trump-Kritikerinnen innerhalb der Republikanischen Partei, hat in dieser Woche den ultimativen Vertrauensbruch begangen: Bei einer Veranstaltung an einer Universität in North Carolina sagte sie, sie werde im November Kamala Harris wählen. Auch beim Parteitag der Demokraten in Chicago haben einige Republikaner Reden gegen Trump gehalten, zum Beispiel seine ehemalige Pressesprecherin Stephanie Grisham, der Bürgermeister von Mesa, Arizona, John Giles, oder Geoff Duncan, der ehemalige Vize-Gouverneur von Georgia. Sie alle fühlen sich in der Republikanischen Partei nicht mehr zuhause, seit Trump sie übernommen und zur Make-America-Great-Again-Partei gemacht hat. Seit 170 Jahren gibt es die Republikanische Partei – in dieser langen Geschichte ist die Ära Trump also bisher nicht viel mehr als ein Wimpernschlag. Aber Trump hatte Wegbereiter: Personen und Strömungen, die die Republikanische Partei so geprägt, dass er sie sich letztlich unterwerfen konnte. Über diese Wegbereiter und die mögliche Zukunft der „Grand Old Party“ spricht in der aktuellen Folge „Auf den Punkt: Die US-Wahl“ Reymer Klüver. Er war von 2005 bis 2012 SZ-Korrespondent in Washington und berichtet bis heute als Redakteur für Außenpolitik über US-Politik. Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 05.09.2024 um 16 Uhr. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Lars Langenau, Thisbe Westermann Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial über CNN, WFAA, CBS News, ABC News, NBC News und The Tonight Show Starring Jimmy Fallon. Klicken Sie hier und nehmen Sie an unserer "Auf den Punkt"-Umfrage teil. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  8. In Sachsen hat die AfD einen Landtagswahlsieg nur knapp verpasst, gut ein Drittel der Menschen haben sie gewählt. Schaut man darauf, wie die unter 25-Jährigen abgestimmt haben, dann steht die AfD sogar noch besser da als im Gesamtwahlergebnis. Aber woran liegt das? Was macht die AfD für junge Menschen so attraktiv? Darum und um die Frage, was die hohen Zustimmungswerte für die AfD für die Zivilgesellschaft in Sachsen bedeuten, geht es in dieser Folge von "Auf den Punkt". Sozialarbeiter Georg Grohmann vom Landesarbeitskreis Mobile Jugendarbeit Sachsen berichtet, was Streetworker bei ihrer Arbeit erleben – und was er sich von der zukünftigen Landesregierung wünscht. **Zum Weiterlesen und -hören: ** AfD-Erfolg bei Männern: Warum das Wahlverhalten die Geschlechter spaltet. Sachsen nach der Wahl: Wir waren Helden. Nach dem Anschlag in München: Das Land braucht eine Zeitenwende. Hier hören Sie die aktuelle Folge des Podcast „Auf den Punkt: Die US-Wahl“: Der MAGA-Kult. Wie die Republikaner zur Trump-Partei wurden. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 6.09.2024 um 16 Uhr. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Jonathan Brandis Zusätzliches Audiomaterial über Gerede e.V. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  9. In dieser Woche sind Vertreter aus 53 der 54 afrikanischen Staaten nach Peking zum „Forum für China-Afrika-Kooperation“ gereist. Bei dem Gipfel, der seit dem Jahr 2000 nun zum neunten Mal stattgefunden hat, haben sie mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping hinter verschlossenen Türen über eine engere Zusammenarbeit beraten. Das Ergebnis sind weitere chinesische Investitionen in afrikanische Unternehmen und Infrastrukturprojekte, rund 45 Milliarden Euro in den kommenden drei Jahren. Warum die Chinesen weniger finanzielle Zusagen gemacht haben als beim vorherigen Gipfel, wie die Bilanz der bisherigen Investitionen in Afrika aussieht und wie die Volksrepublik versucht, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ideologisch Einfluss zu nehmen, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ die China-Korrespondentin Lea Sahay. Weitere Nachrichten: Pressekonferenz mit Ermittlungsstand zum Anschlagsversuch in München Zum Weiterlesen: Hier finden Sie einen Text über die Messungen des Klimadienstes Copernicus, die ergeben haben, dass der Nordhalbkugel-Sommer 2024 der bisher weltweit heißeste war. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters und ntv Nachrichten. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  10. Ein 18-jähriger Österreicher hat sich am Donnerstagmorgen in der Münchner Innenstadt einen Schusswechsel mit der Polizei geliefert. Dabei haben die Polizisten den mit einem Gewehr bewaffneten Mann erschossen. Der mutmaßliche Schütze soll nach Informationen von SZ, WDR und NDR zuvor wegen möglicher islamistischer Radikalisierung aufgefallen sein, sagt Redakteur Kassian Stroh vom SZ-Newsdesk. Der junge Mann soll in der Schule als strenggläubiger Muslim aufgefallen und mehrmals mit Schülern in Streit geraten sein. Bei einer Hausdurchsuchung durch Landesamt Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung in Salzburg soll Material entdeckt worden sein, dass eine dschihadistische Gesinnung vermuten lassen soll. Der junge Mann soll offenbar Anhänger der syrischen Terrorgruppe Jabhat al-Nusra gewesen sein. Die Ermittler gehen davon aus, dass er ein Attentat auf das israelische Generalkonsulat verüben wollte. Was noch über den Fall bekannt ist, erklärt Newsdesk-Redakteur Kassian Stroh im Podcast. Weitere Nachrichten: Wieder Schießerei an US-Schule, Macron ernennt Ex-EU-Kommissar Barnier zum Premier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über privat und BR24. Klicken Sie hier und nehmen Sie an unserer "Auf den Punkt"-Umfrage teil. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  11. Es gibt in Europa keinen größeren Automobilhersteller als Volkswagen. Und doch ist der Konzern in eine wirtschaftliche Schieflage geraten. VW muss sparen und plant deshalb Werke zu schließen - auch in Deutschland. Viele VW-Mitarbeiter bangen jetzt um ihre Jobs. Doch ob es wirklich zu Entlassungen so kommen wird, ist noch unklar. Der VW-Betriebsrat hat Widerstand gegen die Pläne der Konzernspitze angekündigt und auch politische Entscheidungsträger sind alarmiert. In dieser Folge von "Auf den Punkt" erzählt die SZ-Automobilexpertin Christina Kunkel, wie die Betriebsratssitzung von VW verlaufen ist, warum Volkswagen eigentlich überhaupt in eine Krise gerutscht ist und welchen Kompromiss Konzern und Gewerkschaften finden könnten, um dem Unternehmen zu helfen. Weitere Nachrichten: VW-Spitze verteidigt Sparkurs, Arbeitsminister Heil kündigt Nullrunde bei Bürgergeld an. **Zum Weiterlesen: **Hier lesen Sie, was SZ-Skandinavien-Korrespondent Alex Rühle über die dänische Migrationspolitik schreibt. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier und nehmen Sie an unserer "Auf den Punkt"-Umfrage teil. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  12. Das junge "Bündnis Sahra Wagenknecht" (BSW) hat am Sonntag bei den Landtagswahlen in Sachsen 11,8 Prozent und in Thüringen 15,8 Prozent der Wählerstimmen bekommen. Die Stimmen kamen vor allem von früheren Wählern der Linkspartei, aber auch von bisherigen Nichtwählern. Das ist eine Überraschung, sagt die Berliner SZ-Parlamentskorrespondentin Angelika Slavik. Schließlich dachte man, dass das BSW auch bei der AfD wildern würde. "Das geben die Zahlen im Augenblick aber nicht her." Slavik sieht das BSW als "links-konservative Partei", die eine Lücke im deutschen Parteienspektrum fülle. Für "Menschen, die sich eine restriktive Migrationspolitik wünschen, aber zum Beispiel eine eher linksorientierte Sozialpolitik". Aber das BSW sei noch eine "Partei in der ideologischen Findungsphase", für die "populistisch" ein nicht unberechtigtes Etikett sei. Deshalb sei auch noch unklar, ob das BSW wirklich in den Ländern mit der CDU regieren wolle. Schließlich habe Wagenknecht die "Hürden für mögliche Koalitionspartner sehr, sehr hoch angesetzt", indem sie von potenziellen Koalitionspartnern verlangt, sich von Waffenlieferungen an die Ukraine und der Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland zu distanzieren. Weitere Nachrichten: Prozess im VW-Abgasskandal gegen Ex-Vorstand Winterkorn, Haftbefehl gegen Oppositionsführer González in Venezuela. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie einen Text über das BSW, seine Ziele und seinen politischen Einfluss. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Thisbe Westermann Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Deutschlandfunk. Klicken Sie hier und nehmen Sie an unserer "Auf den Punkt"-Umfrage teil. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  13. Man hatte es irgendwie gewusst: Die Wahlergebnisse entsprechen so ziemlich genau den Umfragen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik wird die AfD in einem Bundesland zur stärksten Kraft. In Thüringen und in Sachsen kommt die Partei auf mehr als 30 Prozent der Stimmen - obwohl sie in beiden Ländern vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Das ist eine "dreifache Zäsur", sagt die stellvertretende Leiterin des Berliner Parlamentsbüros der SZ, Henrike Roßbach. "Zum einen, weil zum ersten Mal wieder eine rechtsextremistische Partei stärkste Kraft in einem deutschen Parlament geworden ist." Eine weitere Zäsur sei, "dass damit jetzt endgültig klar ist, dass in Bundesländern Koalitionen künftig notwendig sein werden, von denen man vor ein paar Jahren noch gedacht hätte, dass ist völlig unmöglich." Auch das schlechte Abschneiden der SPD sei ein tiefer Einschnitt, sagt Roßbach: "Und dass das gesamte Bündnis im Bund, also die Ampel aus SPD, Grünen und FDP, zusammen auf weniger Stimmenanteile kommt, als zum Beispiel das neue Bündnis Sahra Wagenknecht alleine." Weitere Nachrichten: Generalstreik und Proteste in Israel, bei VW drohen Werksschließungen, Söder zu Kanzlerkandidatur bereit. Klicken Sie hier und nehmen Sie an unserer "Auf den Punkt"-Umfrage teil. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters, Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  14. Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt". Auf ihrem Parteitag in Chicago haben die US-Demokraten ihre neue Kandidatin Kamala Harris gefeiert – und die Liebe zu ihrem Land. Dieser neu erwachte demokratische Patriotismus ist ein Gegenentwurf zum Nationalstolz der Republikaner unter Trump. In dieser Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" spricht SZ-Autor Jürgen Schmieder, der seit mehr als zehn Jahren in Los Angeles lebt, über den amerikanischen Patriotismus und wie er sich in den vergangenen Jahren verändert hat. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie die Reportage von Boris Herrmann aus Butte, Nebraska. Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 29.08.24 um 13 Uhr. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Lars Langenau Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial über LiveNOW from FOX, The Report, PBS News Hour, The Guardian, Reuters, Bloomberg QuickTake, Fox 4 Dallas-Fort Worth, Washington Post und @KamalaHQ (X). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  15. Seit dem Anschlag in Solingen diskutiert die Politik über islamistischen Terror, Abschiebungen und Messerverbote. Es geht um die Frage, was getan werden kann, um Anschläge in Deutschland künftig zu verhindern. Dazu hat die Bundesregierung als Konsequenz aus der Tat am Donnerstagabend ein Maßnahmenpaket beschlossen. In diesem Paket steht auch, dass die Präventionsarbeit gegen Extremismus gestärkt und gefördert werden soll. Dazu spricht in dieser Folge von "Auf den Punkt" der Deradikalisierungsexperte Thomas Mücke. Er erklärt, wie Radikalisierung funktioniert und warum Präventionsarbeit helfen kann, Gewalttaten zu verhindern. Zum Weiterlesen und -hören: Hören Sie hier die „Auf den Punkt“ Folge zur Verschärfung des Abschieberechts. Hier lesen Sie, warum Christoph Gurk Venezuela als „offene Diktatur“ bezeichnet. Hier können Sie die "Auf den Punkt"-Folge zum Erfolg von AfD und BSW in Thüringen nachhören. Den Text zur Frage, warum jungen Menschen die AFD wählen, lesen Sie hier. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 30.08.2024 um 17 Uhr. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  16. Nicht einmal eine Woche nach der Messerattacke von Solingen hat die Ampelregierung ein "Sicherheitspaket" präsentiert. Demnach sollen Asylbewerbern Leistungen gestrichen werden, Straftäter sollen einfacher ausgewiesen werden können und wer beispielsweise als Geduldeter Urlaub in der Heimat macht, soll den Schutz in Deutschland verlieren. Zudem gibt es Verschärfungen beim Waffenrecht, eine Ausweitung der Befugnisse für Sicherheitsbehörden – und am Freitagmorgen sind 28 afghanische Straftäter in ihre Heimat abgeschoben worden. Sie gehe davon aus, dass die Abschiebung „von langer Hand vorbereitet wurde“, sagt Constanze von Bullion aus dem Berliner SZ-Parlamentsbüro. "Das kriegt man nicht von heute auf morgen hin." Aber natürlich komme das der Bundesregierung vor den Landtagswahlen "sehr zupass". Weitere Nachrichten: Waffenruhe für Polio-Impfungen im Gazastreifen, Geheimdienste warnen vor Brandsätzen in Luftfracht. Zum Weiterlesen und -hören: Den Text über das Chaos bei Thyssenkrupp finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  17. Die Paralympischen Spiele in Paris sind seit Mittwochabend eröffnet. Wie bei den Olympischen Spielen fand die Eröffnungsfeier mitten in der Stadt statt: auf dem Place de la Concorde. Und natürlich gab es auch eine Parade der Nationen. Auf den Champs Élysées haben zwei Paralympioniken das Team Deutschland angeführt: Triathlet Martin Schulz und Kanutin Edina Müller. Was das für ein Gefühl ist, Fahnenträgerin zu sein und welche gesellschaftliche Bedeutung die Paralympics haben – darüber spricht Parakanutin Edina Müller in dieser Folge von “Auf den Punkt”. Weitere Nachrichten: Ampel einigt sich auf Maßnahmenpaket nach Solingen, Inflationsrate sinkt im August. Zum Weiterlesen: Den Recherchepodcast “Das Thema” zu geklautem Strom und illegalen Cannabis-Plantagen hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt, Thisbe Westermann Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters, ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  18. Am Freitagabend hat ein mutmaßlicher IS-Terrorist in Solingen vier Menschen mit einem Messer getötet und acht weitere Personen teils schwer verletzt. Seitdem sucht die Politik nach einer angemessenen Antwort. Diskutiert wird über Migrationspolitik und über die Praxis von Abschiebungen. Wer fordert was genau – und lassen sich solche Anschläge wie in Solingen dadurch wirklich verhindern? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Markus Balser aus dem Berliner Parlamentsbüro. Für ihn ist aber klar, dass es „mehr Integration“ und nicht weniger braucht. Dass die Regierung im Haushalt Mittel für Integrationskurse gekürzt hat, sieht er deswegen kritisch. Weitere Nachrichten: Britischer Premier Keir Starmer in Berlin auf Antrittsbesuch; israelische Offensive im Westjordanland. Zum Weiterlesen: Den Gastbeitrag von Gilda Sahebi zum Vergleich der Wahlkämpfe in den USA und in Deutschland lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Thisbe Westermann Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters, dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  19. Zwei Nächte in Folge stand die Ukraine erneut unter heftigem Beschuss aus Russland. Währenddessen gehen die Kämpfe an der Front in der Ostukraine weiter und gleichzeitig rücken ukrainische Truppen in der Grenzregion Kursk weiter in russisches Gebiet vor. Wie ist der Stand in diesem Krieg? Darüber spricht in dieser Folge von "Auf den Punkt" der SZ-Ukraine-Korrespondent Florian Hassel. Seiner Meinung nach gibt das Kriegsgeschehen für die Ukraine gerade keinen Anlass zum Optimismus. Denn während alle Welt auf die ukrainische Offensive in Kursk schaut, ringt die Ukraine an der Front im Osten um ihre Gebiete, sagt er. Und Russland habe genug Ressourcen, um diesen Krieg noch lange fortzuführen. Weitere Nachrichten: Merz und Scholz beraten über mögliche Verschärfung des Asylrechts; Sonderermittler Jack Smith fordert Wiederaufnahme des Trump-Verfahrens. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie, was Jakob Biazza über das Oasis-Comeback schreibt. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau, Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über X@ZelenskyyUA, phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  20. Am Freitagabend hat ein Mann auf einem Stadtfest in Solingen mit einem Messer drei Menschen getötet und acht Personen verletzt. Am Samstag, nachdem die Terrormiliz „Islamische Staat“ sich zu dem Anschlag bekannt hatte, hat sich der mutmaßliche Täter den Behörden gestellt: Issa al-H., ein 26-jähriger Syrer. Er ist Ende 2022 nach Deutschland gekommen und sollte 2023 eigentlich nach Bulgarien abgeschoben werden. Dort ist er in die EU eingereist. Die Polizei konnte ihn innerhalb der sechsmonatigen Rückführungsfrist aber nicht auffinden. Nach dem Anschlag wird wieder verstärkt über das Waffen- und das Asylrecht diskutiert – und auch eine weitere Frage ist jetzt wieder aktuell: Wie groß ist die Gefahr durch Islamismus in Deutschland? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ der SZ-Extremismus-Experte Christoph Koopmann. Weitere Nachrichten: Scholz kündigt nach Anschlag in Solingen politische Konsequenzen an, russische Luftangriffe auf die Ukraine. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Hier lesen Sie die Reportage aus Solingen vom vergangenen Wochenende. Hier finden Sie einen Text über den Besuch von Kanzler Olaf Scholz am Montag in Solingen. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Lars Langenau, Thisbe Westermann Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER