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Seit der SPD-Politiker Matthias Ecke vergangenen Freitag zusammengeschlagen wurde, wird wieder viel über die Gefahren diskutiert, denen sich Politikerinnen und Politiker gegenübersehen – vorwiegend auf kommunaler Ebene. Denn Eckes Fall war nur einer von mehreren zuletzt. Allein am Dienstag wurde Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey von einem Angreifer leicht verletzt. Auch die Grünen-Spitzenkandidatin für den Stadtrat Dresden, Yvonne Mosler, wurde an dem Tag bedrängt und beschimpft. Was kann gegen solche Angriffe helfen? Darüber spricht in dieser Folge André Berghegger, Geschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, der 11 000 Kommunen vernetzt und deren Interessen organisiert. Der CDU-Politiker Berghegger ist 51 Jahre alt und Jurist. Er war von 2006 bis 2013 hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Melle in Niedersachsen. 2013 bis 2023 war er im Deutschen Bundestag der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Seit Januar ist er nun Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds. Weitere Nachrichten: Dortmund im Champions-League-Finale; US-Waffenlieferungen an Israel; CDU-Grundsatzprogramm verabschiedet; Xi Jinping auf Europareise. Hinweis der Redaktion: Wegen des Brückentags veröffentlichen wir diese längere Wochenendausgabe von „Auf den Punkt“ schon am Freitag statt einer kurzen Folge. Als Nächstes erscheint am Sonntag die neue Episode von „Auf den Punkt: Die US-Wahl“. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 10.05.2024 um 16 Uhr. Zum Weiterlesen: Wie bereitet sich die Polizei auf die Europameisterschaft 2024 vor? Wem es gelingt, eines der personalisierten EM-Tickets zu erwerben, der rückt fast automatisch sehr persönliche Daten heraus. Was geschieht mit denen? Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über dpa, Reuters, Youtube "White House" und "CDU". Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 08.05.202412 min
Bis Mittwoch läuft der Parteitag der CDU in Berlin, auf dem die Union ihr neues Grundsatzprogramm verabschiedet und Friedrich Merz als Parteichef wiedergewählt hat. Das Grundsatzprogramm haben die Delegierten am Dienstag einstimmig angenommen. Die Wiederwahl von Merz war zwar nicht ganz einstimmig, aber immerhin 90 Prozent hat er geholt. Die CDU präsentiert sich also als geschlossene und entschlossene Partei - vor allem mit Blick auf den Bundestagswahlkampf 2025. Als Merz 2021 die Partei übernommen hat, war die CDU noch in schlechterer Verfassung: Die Merkel-Ära war zu Ende - und die Partei war ausgelaugt. Wie hat Friedrich Merz die Partei wieder belebt und wie hat er sie programmatisch ausgerichtet? Darüber spricht SZ-Hauptstadtkorrespondentin Henrike Roßbach in dieser Folge von „Auf den Punkt“. Weitere Nachrichten: Franziska Giffey in Bibliothek attackiert, Russland greift ukrainische Stromversorgung an Zum Weiterlesen und -hören Die „Auf den Punkt“-Folge vom Montag zu den Attacken auf Politikerinnen und Politikern hören Sie hier. Die Wochenendfolge „Auf den Punkt“ zum CDU-Grundsatzprogramm hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über tagesschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Ein Video des Nachrichtensenders Euronews zeigt Szenen vom Montagabend in Rafah, wie man sie aus dem Gazastreifen lange nicht mehr gesehen hat. Tanzende, vor Freude springende junge Männer, die Arme sind nach oben gereckt zum Jubeln. Sie feiern, weil kurz davor eine Nachricht die Runde gemacht hat: Die Hamas habe einem Deal für eine Waffenruhe zugestimmt. Kurz darauf meldet sich die israelische Regierung zu Wort: Das Angebot der Hamas sei weit davon entfernt, die israelischen Forderungen zu erfüllen. Israel nimmt am Dienstagmorgen den Grenzübergang bei Rafah ein. Der israelische Verteidigungsminister Joav Gallant spricht von einer mehrstufigen Invasion, die gestoppt werden könne, wenn die Hamas einer „vernünftigen Verhandlungslösung“ zustimme. Wie realistisch ist eine baldige Waffenruhe im Gaza-Krieg? SZ-Nahost-Expertin Sina-Maria Schweikle ordnet ein. Weitere Nachrichten: Bürodurchsuchung bei AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah, Wladimir Putin zum fünften Mal als russischer Präsident vereidigt Zum Weiterlesen und -hören Den Kommentar zu Friedrich Merz lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Helen Krueger-Janson Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches Audiomaterial über Euronews (deutsch). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Freitagabend in Dresden: Der SPD-Europapolitiker Matthias Ecke plakatiert für den Europawahlkampf. Vier Männer prügeln auf ihn ein. Ecke wird schwer verletzt, er muss daraufhin operiert werden. Diese Attacke hat für eine breite Diskussion über die Sicherheit von Parteivertretern gesorgt. Dabei ist es längst nicht der einzige Fall von Gewalt gegen Wahlkämpfende. Inzwischen hat sich ein 17-Jähriger im Fall Matthias Ecke der Polizei gestellt. Am Montagvormittag wurden die Wohnungen von drei weiteren Tatverdächtigen im Alter von 17 und 18 Jahren untersucht. Es sei Beweismaterial sichergestellt worden, hat die Polizei mitgeteilt. Sie gehe von einem rechtsextremistischen Motiv aus. Weitere Nachrichten: Evakuierung in Rafah, CDU-Parteitag in Berlin Zum Weiterlesen und -hören Die „Auf den Punkt“-Folge vom Wochenende können Sie hier hören. Den Kommentar von Ronen Steinke zu den Angriffen auf Politiker lesen Sie hier. Die Kindheitserinnerungen von Matthias Brandt zum Rücktritt seines Vaters Willy Brandt lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix, Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 05.05.202423 min
Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt". Mehrheitswahlrecht, Wahlkreismanipulation, unproportionale Repräsentanz: Wenn die Amerikaner und Amerikanerinnen wählen, spiegelt das Ergebnis am Ende oft nicht – oder nur teilweise – ihren Willen wider. Das liegt an einem sehr komplizierten und vor allem veralteten Wahlsystem. Viele Menschen im Land verlieren dadurch das Vertrauen in die Demokratie. In dieser Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" geht es um die Rolle des Electoral College, Aktivismus gegen "Gerrymandering", um Reformideen für das Wahlsystem und die Frage, warum sie bisher immer gescheitert sind. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text des SZ-Korrespondenten Peter Burghardt über sein Treffen mit der Aktivistin Helen Butler. Redaktionsschluss für diese Sendung war Mittwoch, 17.04.2024, um 17 Uhr. Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über CNN und NBC News. Hier geht es zum Kanal von "Auf den Punkt: Die US-Wahl". Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am Bundesparteitag der CDU wird es montags vor allem um die Neuwahl des Bundesvorstands gehen – auch auf das Ergebnis von Friedrich Merz wird genau geachtet werden, wenn er sich der Wiederwahl als Parteivorsitzender stellt. Am Dienstag rücken dann stärker die Inhalte in den Fokus: Denn die CDU möchte ihr neues Grundsatzprogramm beschließen, dessen Entwurf sie schon vor wenigen Monaten vorstellte. Kritische Debatten gab es seither unter anderem um eine Formulierung zur Rolle des Islams in Deutschland und um die Vorstellungen der CDU zu einem verschärften europäischen Asylrecht. Wird die Partei nun also konservativer? Darüber spricht in dieser Folge Ursula Münch. Die Politikwissenschaftlerin ist Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Sie sagt, sie sehe das Grundsatzprogramm eher als kohärente Weiterentwicklung bisheriger Ideen. „Natürlich entdecke ich, dass man die Partei mit einem konservativen Profil präsentiert“, so Münch, „aber ich entdecke auch die anderen Profile, also auch diese liberalen Akzentuierungen.“ Zum Weiterlesen und -hören: Die Texte zum “Leben auf dem Land” können Sie hier lesen. Mehr über die neuen Blutgruppen-Experimente finden Sie hier. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 03.05.2024 um 18 Uhr. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Johannes Korsche, Michael Ries Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches Audiomaterial über Reuters, Youtube-Kanäle “CDU”, “White House” und “U.S. Department of State”. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Seit Wochen gibt es Proteste in der georgischen Hauptstadt Tiflis. Tausende Menschen versammeln sich vor dem Parlamentsgebäude und demonstrieren gegen ein geplantes Gesetz. Das sieht vor, dass ausländische Nichtregierungsorganisationen ihre Einnahmen offen legen müssen - aus Transparenzgründen, sagt die Regierungspartei "Georgischer Traum". Die Opposition und die Demonstrierenden sehen das anders. Sie sorgen sich, dass damit westliche Organisationen kontrolliert werden sollen. Denn im Nachbarland Russland gibt es ein sehr ähnliches Gesetz. Und das wird schon seit 2012 dazu genutzt, ausländische Medien und Organisationen zu zerschlagen. Wie passt das zusammen mit Georgiens Status als EU-Beitrittskandidat? Sonja Zekri ist für die SZ in Tiflis und hat mit Demonstrierenden gesprochen. Sie erklärt, warum Georgien ein sehr widersprüchliches Verhältis zur EU hat. Weitere Nachrichten: Tories verlieren bei den Kommunalwahlen in England und Wales, Russischer Geheimdienst offenbar für Cyberattacke auf SPD verantwortlich, Schlichtung am Bau gescheitert. Zum Weiterlesen und -hören Das Portrait von Ryan Gosling finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Tiktok @lkhabe. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 02.05.202413 min
Die Lücke im Haushalt 2025 ist schätzungsweise 25 Milliarden Euro groß –wenn Finanzminister Christian Lindner die Schuldenbremse einhalten will. Seine Ministerkolleginnen und -kollegen hatten bis Donnerstag Zeit, ihm zu sagen, wie sie in ihrem Ressort die Sparvorgaben erreichen wollen. Und sparen müssen quasi alle, mit Ausnahme des Verteidigungsministers Boris Pistorius. Aber längst nicht alle haben am Donnerstag bereitwillig Sparbudgets beim Finanzminister abgegeben. Ein Beispiel: das Außenministerium. Laut Lindners Finanzplan liegt das Budget für Außenministerin Annalena Baerbock im kommenden Jahr bei 5,1 Milliarden Euro. Baerbock meldete aber am Donnerstag einen Bedarf von 7,3 Milliarden Euro an. Droht jetzt der nächste große Ampelstreit? Paul-Anton Krüger, SZ-Parlamentsredaktion in Berlin, ordnet ein. Weitere Nachrichten: Kanzler Scholz telefoniert mit Israels Ministerpräsident Netanjahu, EU-Deal mit Libanon beschlossen. Zum Weiterlesen und -hören Den Text zur Trainersuche des FC Bayern München lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Bundesfinanzministerium. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die vergangenen Jahre waren in der britischen Politik turbulent: Als Boris Johnson Premierminister war, gab es nahezu täglich Skandale. Es folgte Liz Truss, deren Amtszeit bereits nach 49 Tagen endete. Seit Oktober 2022 regiert Rishi Sunak. Die Hoffnung, als er das Amt antrat: Dass unter ihm wieder etwas professionelle Ruhe in den politischen Betrieb in London kommt. Kurz vor der nächsten Parlamentswahl, die bis Januar 2025 angesetzt sein muss, wählen die Briten am Donnerstag Tausende Gemeinderäte und Bürgermeister. Die Kommunalwahlen sind auch eine Art Testlauf für Rishi Sunak. SZ-Korrespondent Michael Neudecker gibt Einblick in die politische Welt Großbritanniens. Weitere Nachrichten: Deutsche Wirtschaft wächst minimal, Eilanträge im Verfahren von Nicaragua gegen Deutschland vom Internationalen Gerichtshof zurückgewiesen. Zum Weiterlesen und -hören Den Text zur Bafög-Reform lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Sky News, The Telegraph. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Zuletzt hatte es im November 2023 noch einmal einige Debatten rund um das Deutschlandticket gegeben. Wie würde es 2024 finanziert werden? Und kann das bundesweite Abo für den ÖPNV auch langfristig sichergestellt werden? Damals einigten sich die Verkehrsminister der Länder mit Bundesverkehrsminister Wissing auf eine Lösung bis 2025. Aber was danach kommen soll, weiß niemand. Und immer noch wird debattiert, ob das Ticket denn wirklich die große „Revolution im ÖPNV“ war, wie Wissing sagte. Zum Einjährigen Bestehen des 49-Euro-Tickets, zieht Vivien Timmler im Podcast Bilanz. Sie berichtet für die SZ in Berlin über Verkehrspolitik. Weitere Nachrichten: Pedro Sanchez tritt nicht zurück; Verhandlungen zu Israel und Gaza in Riad. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Leopold Zaak, Maja Goertz Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches Audiomaterial über Youtube BMDV. Zum Weiterlesen und -hören: Alle Folgen unsere Fußball-Podcasts „Und nun zum Sport“ finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 28.04.202427 min
Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt". Hunderte Personen wurden diese Woche allein an der Elite-Universität Columbia in New York vorübergehend festgenommen. Doch Protestcamps und Festnahmen gibt es inzwischen im gesamten Land. Teils haben die Universitäten der USA ihren Unterricht auf Online-Veranstaltungen umgestellt oder Präsenztermine abgesagt. Denn zu heftig wird über die Rolle der USA im Gaza-Krieg debattiert, und auch grundsätzlicher über Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus und die Grenzen der Meinungsfreiheit. Die Proteste haben das Potenzial zu einem der entscheidenden Momente für diesen Wahlkampf 2024 zu werden. Denn gerade die jungen Wählerinnen und Wähler verhalfen Joe Biden 2020 zum Sieg gegen Donald Trump. Für die Republikaner bieten die teils überzogenen und stark verkürzten Parolen der aktuellen Proteste dagegen eine weitere Möglichkeit, gegen vermeintlich verkommene Eliten zu mobilisieren. Zudem können sie sich – wie an diesem Mittwoch der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson – klar Stellung für Israels Regierung beziehen. Wie verworren die Situation ist, besprechen diese Folge Stefan Kornelius und Vinzent-Vitus Leitgeb. Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 25.04.2024, um 17 Uhr. Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über MSNBC, ABC, PBS News Hour, Forbes Breaking News Reuters. Zum Weiterlesen: Den Newsletter zur US-Wahl können Sie hier abonnieren. Den Text zum möglichen TikTok-Verbot in den USA lesen Sie hier. Hier geht es zum Kanal von "Auf den Punkt: Die US-Wahl". Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Vor einigen Wochen sorgte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) mit einem Satz für Aufsehen: Deutschland solle kriegstüchtig werden. Damit verbunden ist auch: eine personelle Aufstockung der Bundeswehr. Denn für den Ernstfall hat Deutschland wohl zu wenige Soldaten. Deswegen wird gerade darüber diskutiert, die Wehrpflicht wieder einzuführen. Pistorius lässt gerade verschiedene Modelle prüfen. Die Wehrpflicht wieder einzuführen, dürfte schwierig werden. Denn sobald es bei der Bundeswehr um “Pflicht” geht, stellt sich die FDP dagegen. Nils Gründer sitzt für die FDP im Bundestag und im Verteidigungsausschuss. Er sagt: Eine Pflicht sei gar nicht umsetzbar. Die Truppe müsse in der Mitte der Gesellschaft ankommen, damit sich mehr Menschen freiwillig bei der Bundeswehr melden. Zum Weiterlesen und -hören Hier finden Sie den Kommentar von Raphael Geiger zur missglückten Döner-Geste von Bundespräsident Steinmeier. Und hier gibt es die Folge von “Das Thema” zur sogenannten Gruppe Reuß. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 26.04.2024, um 16 Uhr. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Maya Goertz, Johannes Korsche und Vinzent Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Ard und Reuters Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Das EU-Parlament hat in seiner letzten Sitzungswoche dieser Wahlperiode noch viele Gesetze verabschiedet: Recht auf Reparatur, abgeschwächte Öko-Regeln für die Landwirtschaft, Neuregelung bei den Staatsschulden der EU-Länder. Ein Hinweis darauf, dass das Parlament eine wesentlich wichtigere Rolle einnimmt als füher. Jetzt beginnt der Europawahlkampf. Josef Kelnberger, SZ-Korrespondent in Brüssel, zieht Bilanz der vergangenen Wahlperiode - und wagt einen Ausblick auf die Zukunft des Parlaments. Weitere Nachrichten: Bundestag verabschiedet Reform des Klimaschutzgesetzes und Solarpaket, weitere US-Hilfen für die Ukraine. Zum Weiterlesen und -hören: Hier hören Sie die neue Folge von “Auf den Punkt: Die US-Wahl”. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Vitus-Vinzent Leitgeb, Maja Goertz Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau, Europäisches Parlament. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am Mittwochabend postet Spaniens sozialdemokratischer Ministerpräsident Pedro Sánchez einen Brief an die spanischen Bürgerinnen und Bürger. Er erwägt darin, als Ministerpräsident zurückzutreten. Er frage sich, schreibt er, ob sich die Arbeit als Regierungschef für ihn noch lohne, wenn Rechte und Rechtsextreme versuchten, Politik in eine Schlammschlacht zu verwandeln. Aktuell ist es nicht Sánchez selbst, sondern seine Frau Begoña Gómez, die sich einer Attacke ausgesetzt sieht. Die Organisation “Manos Limpias” hat Anzeige gegen sie erstattet. “Manos Limpias”, übersetzt “Saubere Hände”, ist eine rechtsgerichtete Lobbygruppe, die seit Jahren linke Funktionsträger in Spanien attackiert. In der Anzeige gegen Sánchez’ Ehefrau wirft “Manos Limpias” ihr Korruption und Einflussnahme in der Wirtschaft vor. Begoña Gómez soll für Geschäfte dieser Art die Verbindungen von ihrem Ehemann ausgenutzt haben. Sanchez schreibt, die Vorwürfe gegen seine Frau seien skandalös und haltlos. Bis Montag will er jetzt nachdenken, wie er weitermacht, bis dahin hat er alle öffentlichen Termine abgesagt. Was steckt hinter den Vorwürfen und wie ernst ist es ihm mit einem möglichen Rücktritt? Darüber spricht in dieser Folge SZ-Spanienkorrespondent Patrick Illinger. Weitere Nachrichten: EU-Rede Macron, Weinstein-Urteil aufgehoben Zum Weiterlesen und -hören: Den Text über die große Fragen, was ein erfülltes Leben ausmacht, lesen Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen Redaktion: Johannes Korsche, Leopold Zaak Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über LeMonde
In den USA droht Tiktok ein Verbot, sollte das Unternehmen nicht bis spätestens Winter 2025 einen neuen Eigentümer haben. Bisher gehört es zum chinesischen Mutterkonzern ByteDance. Die Vorwürfe und das Misstrauen gegen Tiktok sind hart: Spionage für China und Beeinflussung der öffentlichen Meinung im Sinne der chinesischen Regierung. Außerdem schade gezielt der mentalen Gesundheit von Jugendlichen, sagen die US-Abgeordneten. Ist Tiktok wirklich so gefährlich? Und wäre ein Verbot der App auch in Deutschland denkbar? Darüber spricht in dieser Folge Simon Hurtz gesprochen, er ist freier Journalist und schreibt für die SZ über Social Media. Weitere Nachrichten: Krah bleibt AfD-Spitzenkandidat, Lieferkettengesetz im EU-Parlament verabschiedet Zum Weiterlesen und -hören: Die „Auf den Punkt“-Folge vom Dienstag finden Sie hier. Den Text zur Reparatur der Voyager 1 lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial: Tiktok (@Haifischlikez, @baldnewsnetworks). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Innerhalb von wenigen Tagen werden über ganz Deutschland veteilt sechs Menschen festgenommen, die alle unter einem ähnlichen Verdacht stehen: Sie sollen für autoritäre Staaten spioniert haben, einmal für Russland, einmal für China. Und Dienstagfrüh dann die nächste Meldung: Jian G. ist in Dresden verhaftet worden, er soll für China spioniert haben. Sein Fall ist deshalb besonders brisant, weil Jian G. für Maximilian Krah arbeitet, Spitzenkandidat der AfD für die Europawahl. Seit 2019 soll Jian G. für Krah in Brüssel arbeiten. Die Ermittler gehen davon aus, dass er im Politikbetrieb gewonnene Informationen an das chinesische “Ministerium für Staatssicherheit” übermittelt hat. Vor allem werfen sie ihm vor, chinesische Oppositionelle ausspioniert zu haben, die in Deutschland leben. Sein Chef Krah will von alldem nichts gewusst haben. Wer ist Jian G. und wie bedrohlich wäre es für die Sicherheit in Deutschland, wenn an den Vorwürfen etwas dran ist? Darüber spricht in dieser Folge Nico Richter gesprochen, Leiter des SZ-Parlamentsbüros in Berlin. Weitere Nachrichten: “Recht auf Reparatur” Gesetz Zum Weiterlesen und -hören: Lesen Sie hier die Texte über Lärm und Stille. Und hier den Text über das Akkustik-Design in Bars und Restaurants. Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 22.04.202413 min
Die USA haben am Wochenende ein neues Hilfspaket für die Ukraine beschlossen. 61 Milliarden Dollar umfasst die Hilfe - die gesamte bisherige US-Militärunterstützung hat sich auf 44 Milliarden Dollar belaufen. In der Ukraine ist die Erleichterung deswegen groß. Denn die Lage für die ukrainische Armee an der Front ist momentan schlecht. Zwar löst die US-Hilfe nicht jedes Problem der Ukraine. SZ-Korrespondent Florian Hassel sagt aber: „Präsident Selenskij hat vorher gesagt, dass die Ukraine den Krieg ohne diese US-Hilfen verlieren werde. Und genauso wichtig sind sie auch.“. Zum Weiterlesen: Den Text zum FDP-Plan zur „Beschleunigung der Wirtschaftswende“ lesen Sie hier. Weitere Nachrichten: Rücktritt des Direktors des israelischen Militärgeheimdienstes, Drei Personen wegen Spionage festgenommen Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Leopold Zaak, Maja Goertz Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Guardian News, President of Ukraine - Official Website. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt". In den vergangenen Jahren wurde in vielen US-Bundesstaaten das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch eingeschränkt oder Abbrüche wurden sogar fast vollständig verboten. Möglich wurde das durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA im Jahr 2022, mit dem das landesweite Recht auf Abtreibung gekippt wurde. Für diese Entscheidung war wiederum maßgeblich der damalige Präsident Donald Trump verantwortlich, der in seiner Amtszeit den Supreme Court mit mehrheitlich konservativen Richtern besetzt hat. Das Thema ist nun im Wahlkampf vieldiskutiert. Viele Anhänger der US-Demokraten sind für ein umfassendes Recht auf Schwangerschaftsabbruch, viele republikanische Wähler und Wählerinnen wollen Abbrüche am liebsten komplett verbieten – das Thema spaltet das Land. Wie die beiden Lager die Debatte führen, welcher Kandidat dabei auf welche Strategien setzt und wieso Schwangerschaftsabbrüche überhaupt zu einem Kulturkampf- und dann auch zu einem parteipolitischen Wahlkampfthema geworden sind, darum geht es in dieser Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl". Zum Weiterlesen und -hören: Über den aktuellen Stand aller Verfahren gegen Trump und die Taktik des ehemaligen US-Präsidenten lesen Sie in diesem Text. Mehr über die Auswahl der Geschworenen lesen Sie hier. Die Podcast-Folge über die Verfahren gegen Donald Trump können Sie hier hören. Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 18.04.2024, um 17 Uhr. Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Truth Social @realDonaldTrump, Reuters, Washington Post, NBC News, Hindustan Times, CBS News, Twitter @JoeBiden und MSNBC. Hier geht es zum Kanal von "Auf den Punkt: Die US-Wahl". Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Auf Israel fliegen vor einer Woche mehr als 300 iranische Drohnen, Raketen und Marschflugkörper. Losgeschickt als “Vergeltung”, wie das iranische Regime mitgeteilt hat. Zuvor waren bei einem Bombenangriff in Syrien zwei Generäle der iranischen Revolutionsgarde getötet worden. Der Angriff wird Israel zugeschrieben. Freitagfrüh meldet das iranische Regime, Drohnen bei Isfahan abgefangen zu haben. Das gilt als israelische Antwort auf den iranischen Großangriff. Unter anderem Deutschland und die USA hatten auf eine zurückhaltende israelische Reaktion hingearbeitet und Iran sanktioniert. Das Ziel sei es, Iran weiter zu isolieren, hat EU-Ratspräsident Charles Michel die Sanktionen begründet. Mit wem arbeitet Iran zusammen – und droht eine weitere Eskalation? Darüber spricht Azadeh Zamirirad, Iran-Expertin und Stellvertretende Leiterin der Forschungsgruppe Afrika und Mittlerer Osten bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Zum Weiterlesen und -hören Die Freitagssendung von Auf den Punkt finden Sie hier. Der Text zur Tagesgebühr in Venedig lesen Sie hier. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 19.04.2024 um 16 Uhr. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Maja Goertz Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über: Al Jazeera English, AFP Deutschland, phoenix, ZDFheute Nachrichten. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die iranischen Staatsmedien senden am Freitagmorgen vor allem eine Botschaft an die Bevölkerung: Alles ganz normal, es ist nichts passiert. Diesen Nachrichten war eine angespannte Nacht vorausgegangen: Am frühen Freitagmorgen berichteten US-Medien, dass Israel einen Luftangriff auf iranisches Territorium ausgeführt habe, in der Nähe von Isfahan, einer Großstadt im Zentrum von Iran. Es war von Raketen und Drohnen im iranischen Luftraum sowie von Explosionen die Rede. Als Quellen für die Informationen wurden israelische und US-amerikanische Regierungsvertreter genannt. Die Attacke soll eine Reaktion auf den Angriff Irans auf Israel am vergangenen Wochenende gewesen sein. Offiziell bestätigt wurde das Ganze aber bisher nicht – weder von Israel noch von den USA. Iran reagierte schnell mit einer eigenen Interpretation der Ereignisse: Das sei kein breit angelegter Angriff gewesen, hieß es aus Teheran. Wie groß war dieser der mutmaßliche Angriff Israels auf Iran? Droht jetzt die Eskalation im Nahen Osten, die seit dem Ausbruch des Gaza-Kriegs immer wieder befürchtet wird? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Raphael Geiger, SZ-Korrespondent in Istanbul und für die Berichterstattung über Iran zuständig. Zum Weiterlesen: Den SZ-Newsblog zum Krieg im Nahen Osten finden Sie hier. Weitere Nachrichten: Julian Nagelsmann verlängert Vertrag als Bundestrainer, EU verhängt erstmals Sanktionen gegen israelische Siedler Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Franziska von Malsen Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER



















