Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
2376
22.10.2026
Beschreibung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Sonntags bis freitags um 17 Uhr, samstags um 7 Uhr. Zusätzlich gibt es werktags um 7 Uhr ein kurzes Nachrichten-Update.
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Episoden
  1. Am Donnerstagmorgen ist bekannt geworden, dass am Mittwoch im bayerischen Bayreuth zwei Deutschrussen verhaftet worden sind. Ihnen wird Spionage für einen russischen Geheimdienst vorgeworfen. Einer der beiden soll sich sogar bereiterklärt erklärt haben, in Deutschland Sprengstoff- und Brandanschläge auf militärisch genutzte Infrastruktur und deutsche Industriestandorte zu verüben. Ziel soll dabei gewesen sein, die militärische Unterstützung von Deutschland an die Ukraine zu unterminieren. Und das ist nicht der einzige Fall: In Berlin ist am heutigen Donnerstag ein Prozess weitergegangen, in dem sich zwei andere Männer verantworten müssen. Der Vorwurf: Auch sie sollen Informationen an einen russischen Geheimdienst weitergegeben haben. Einer der beiden ist Mitarbeiter des BND. Zwei Fälle, in denen Männer in Deutschland offenbar für russische Geheimdienste tätig waren. Wie gefährlich ist das für die Sicherheit in Deutschland? Darüber spricht in dieser Folge Christoph Koopmann, SZ-Experte für innere Sicherheit und Kriminalität. Weitere Nachrichten: EU-Sanktionen gegen Iran, Ermittlungen gegen Landrat im Ahrtal eingestellt Zum Weiterlesen und -hören: Das SZ-Magazin über Wohnen und Einrichtung lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen Redaktion: Nadja Schlüter, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  2. 2021 in Merseburg und 2023 in Gera. Zweimal hat Björn Höcke, der rechtsexterme Chef der Thüringer AfD, “Alles für Deutschland” in eine Rede eingebaut, also einen verbotenen Wahlspruch der SA, der Schlägertruppe der Nationalsozialisten. Deswegen steht Höcke ab Donnerstag vor Gericht. Ihm drohen bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe. In der Verhandlung geht es nicht nur darum, ob er seine Worte bewusst gewählt hat, sondern auch um die politische Zukunft von Björn Höcke und der AfD. Die steht in Thüringen längst nicht mehr so stark da wie noch vor ein paar Monaten. Über den Prozess und seine möglichen Folgen spricht in dieser Folge Iris Mayer, SZ-Korrespondentin für Ostdeutschland. Weitere Nachrichten: Sanktionen gegen Iran, Waffenforderungen der Ukraine Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Kommentar vor Sebastian Beck über die Haltung der bayerischen Staatsregierung zur Cannabis-Legalisierung. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Maja Goertz, Franziska von Malsen Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches Audiomaterial über: Welt Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  3. Bundeskanzler Olaf Scholz trifft sich mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping. Es gibt viel zu besprechen, vor allem ein Thema: der Krieg in der Ukraine. Bei Scholz’ letztem Besuch vor eineinhalb Jahren hat Xi im Anschluss Russlands atomare Drohungen verurteilt. Für Scholz war das ein außenpolitischer Erfolg. Jetzt will Scholz Xi dazu bringen, sich für den Frieden einzusetzen und endlich Druck zu machen auf Russland. Ob das gelingen kann, darüber spricht in dieser Folge Daniel Brössler, Parlamentskorrespondent der SZ, der Scholz auf seiner Reise begleitet. Weitere Nachrichten: Israels Antwort auf Iran, Brand in Kopenhagen Zum Weiterlesen und -hören Hier finden Sie den Text über die Kinder, die die Überreste eines Urelefanten gefunden haben. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Maja Goertz, Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Manager Magazin Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  4. Der Iran hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag 300 Raketen, Marschflugkörper und Drohnen auf Israel abgefeuert. Fast alle wurden schon in der Luft abgefangen. Israel und seine Verbündeten, vor allem die USA, aber beispielsweise auch Großbritannien, Frankreich und Jordanien, haben den iranischen Angriff gemeinsam abgewehrt. Niemand ist durch den Beschuss ums Leben gekommen. Trotzdem könnte der Angriff vom Wochenende Konsequenzen haben, die die Dimension des Kriegs im Gazastreifen bei Weitem übertreffen. Seinen eigenen Angriff von diesem Wochenende, den hat Iran im Anschluss relativiert. Revolutionsführer Ali Chamenei hat erklären lassen, die Vergeltung seines Regimes könne damit als “erledigt” betrachtet werden. Man habe keine Absicht, die Operation fortzusetzen. Es sei denn, Israel lege es darauf an. Aber kann eine Deeskalation wirklich noch gelingen? Oder glaubt die israelische Regierung, keine Wahl zu haben? Darüber spricht in dieser Folge Thomas Avenarius, SZ-Kriegs- und Krisenreporter. Weitere Nachrichten: Novelle Klimaschutzgesetz Zum Weiterlesen und -hören: “Und nun zum Sport” über Meister Bayer Leverkusen Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über UN Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  5. Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt". Israel gesprochen, weiter über die Ukraine-Hilfe gestritten und eine neue Verteidigungsallianz im Indopazifik geschmiedet. Viel Welt- und Außenpolitik also, die aber auch Auswirkungen auf die Innenpolitik und auf die Wähler und Wählerinnen in den USA hat. Wie genau und inwiefern die außenpolitischen Entscheidungen in dieser Woche auch mit der Vorbereitung auf eine mögliche Trump-Präsidentschaft zu tun haben, darum geht es in dieser Folge von "Auf den Punkt – Die US-Wahl". Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 11.04.2024 um 17 Uhr. Zum Weiterlesen: Mehr zum Treffen zwischen Joe Biden und Japans Premierminister Fumo Kishida [finden Sie in diesem Text von Peter Burghardt.] (https://www.sueddeutsche.de/politik/pazifik-botschaften-staerke-china-1.6541913) [Einen Text von US-Korrespondent Peter Burghardt über US-Außenminister Blinkens Nahost-Reise finden Sie HIER.] (https://www.sueddeutsche.de/politik/israel-gaza-waffenstillstand-blinken-usa-1.6476048) [Hier finden Sie einen Text von US-Korrespondent Fabian Fellmann über US-Hilfen für die Ukraine] (https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-kongress-ukraine-hilfe-blockade-republikaner-1.6516477) Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Reuters, The Late Show with Stephen Colbert und Fox News. Hier geht es zum Kanal von "Auf den Punkt: Die US-Wahl". Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  6. Am Sonntag spielt Bayer 04 Leverkusen gegen Werder Bremen. Gewinnt Leverkusen das Spiel, sind sie deutscher Meister. Gelingt das nicht, hat das Team noch fünf Spieltage lang Zeit, die noch fehlenden Punkte zu holen. Die Meisterschaft in der Bundesliga ist wohl entschieden. Und damit endet auch eine jahrelange Meister-Serie der Bayern. Elfmal in Folge holten sie den Titel. Endet die Bayern-Dominanz in der Liga? Wird der Wettbewerb in Zukunft wieder spannender? Darüber spricht Michael Reschke. Er war jahrelang Manager in Leverkusen und später Kaderplaner bei den Bayern. Zum Weiterlesen und -hören Das Interview von Marlene Weiß mit guten Gründen, um optimistisch zu bleiben, finden Sie hier: Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 12.04.2024 um 16 Uhr. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Vinzent Vitus Leitgeb, Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über: ARD, Reuters, @YeahFussball via Youtube, @ErnstCornelia via X Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  7. Wenn das geltende Klimaschutzgesetz nicht vor dem 15. Juli reformiert werde, sagt FDP-Verkehrsminister Volker Wissing, sei sein Ministerium laut Gesetz verpflichtet, ein Sofortprogramm vorzulegen – mit einem Vorschlag, wie Deutschland im Bereich Verkehr die CO2-Ziele doch noch erreichen kann. Und für ein solches Sofortprogramm gebe es dann nur noch eine Lösung: ein dauerhaftes Fahrverbot an Wochenenden, auch im Lieferverkehr. Aber ist das wirklich die einzige Lösung und was bezweckt Wissing mit seiner Ankündigung? Darüber spricht in dieser Folge Vivien Timmler, SZ-Expertin für Verkehrspolitik. Weitere Nachrichten: Bezahlkarte für Geflüchtete, drohende Eskalation zwischen Iran und Israel Zum Weiterlesen und -hören: Die Reportage über das Jobsharing-Modell des deutschen Botschafterehepaars in Schweden lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches Audiomaterial über Deutschlandfunk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  8. Bundeskanzler Olaf Scholz reist am Wochenende für drei Tage nach China. Bei dem Besuch soll es vor allem geht um die Wirtschaftsbeziehungen der Länder gehen. Deutschland versucht seit einiger Zeit, eine neue Strategie im Umgang mit China zu finden: „De-Risking“. Die deutsche Wirtschaft soll wirtschaftlich unabhängiger werden. Wie erfolgreich diese Strategie bisher ist, ordnet SZ-Redakteur Florian Müller ein. Er ist Wirtschaftskorrespondent in Peking. Weitere Nachrichten: Tarifeinigung bei Lufthansa, Hoffnung für Julian Assange Zum Weiterlesen und -hören: Das Doppelinterview mit Gesine Schwan und Martin Schulze Wessel können Sie hier lesen. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches Audiomaterial über Bundesministerium für Wirtschaft über faz, phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  9. In den vergangenen drei Jahren hat Galeria Karstadt Kaufhof dreimal Insolvenz angemeldet. Das aktuelle Verfahren läuft seit Januar - und am Mittwoch haben sich die neuen Investoren offiziell vorgestellt: Richard Baker und Bernd Beetz. Wie sie das Unternehmen dauerhaft profitabel machen wollen, ist bisher nicht ganz klar. Geplant ist, mehr als 70 Standorte zu übernehmen. Welche Filialen geschlossen werden sollen, ist noch unklar. Deshalb sind auch zum Stellenabbau noch keine Details bekannt. Alleine in der Unternehmenszentrale in Essen rechnet man aber wohl mit 450 Arbeitsplätzen, die wegfallen sollen. Sind diese Pläne ein Kahlschlag für die Beschäftigten - oder der erhoffte Befreiungsschlag für das Unternehmen? Das ordnet Uwe Ritzer ein. Er ist freier Journalist, der für die SZ die Insolvenzverfahren der Warenhauskette seit Jahren begleitet. Weitere Nachrichten: SPD und FDP einigen sich bei Mietpreisbremse und Datenspeicherung **Zum Weiterlesen und -hören: ** Mehr Hintergründe zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems können Sie hier nachhören. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Franziska von Malsen Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  10. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat am Dienstag geurteilt, dass die Schweiz ein fundamentales Recht verletzt: das Menschenrecht der klagenden Seniorinnen auf Privat- und Familienleben. Gemeint ist damit, dass der Klimawandel Gesundheit und Leben der Frauen bedroht, und dass die Schweiz nicht genug getan hat, um ihre Bürgerinnen zu schützen. Mit den Schweizer Frauen freuen sich Klimaaktivisten auf der ganzen Welt und ganz besonders eine Gruppe von portugiesischen Jugendlichen und ein ehemaliger Bürgermeister aus Frankreich. Sie hatten in Straßburg mit einem ganz ähnlichen Anliegen geklagt, allerdings erfolglos. Was haben die Seniorinnen anders gemacht und was bedeuten diese Urteile fürs Klima? Das erklärt Thomas Hummel, SZ-Experte für deutsche und internationale Klimapolitik. Weitere Nachrichten: Mehr Rechte für leibliche Väter Zum Weiterlesen und -hören: Reportage über die Anhörung vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag, ob Deutschland Beihilfe zu einem Genozid an den Palästinensern in Gaza leistet Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen Redaktion: Vinzent Leitgeb, Johannes Korsche Produktion: Annika Bingger Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  11. Am Dienstag soll die polizeiliche Kriminalstatistik für das vergangene Jahr veröffentlicht werden, aber schon jetzt gibt es um die Zahlen eine große Debatte. Seit 2019 sind die Straftaten in Deutschland um mehr als neun Prozent gestiegen, die Gewalttaten sind auf einem Rekordhoch. Besonders auffällig sind die Zuwächse bei Jugend- und Ausländerkriminalität. Politikerinnen und Politiker fordern bereits härtere Strafen und eine schärfere Asylpolitik. Aber würde das wirklich helfen? Und ist die Lage wirklich so düster, wie die Statistik das vermuten lässt? Jan Bielicki aus dem SZ-Politikressort ordnet die Zahlen ein. Weitere Nachrichten: Israel zieht Truppen ab, Explosion an AKW in der Ukraine Zum Weiterlesen und -hören Hier können Sie den Text über das Urteil zur Suizidhilfe nachlesen. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Franziska von Malsen Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  12. Begriffe wie „Völkermord“ oder „Kriegsverbrechen“ sind in der aktuellen Nachrichtenlage überall zu hören. Aber was bedeuten sie eigentlich? Und welche juristischen Auswirkungen hat es, dass Südafrika Israel vor dem Internationalen Gerichtshof wegen Verdacht auf Völkermord in Gaza verklagt? Das erklärt in dieser Wochenendfolge von „Auf den Punkt“ Jurist Christian Walter. Er ist Professor am Lehrstuhl für Völkerrecht und Öffentliches Recht an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zum Weiterlesen: Zum Text rund um den Machtkampf beim Formel-1-Rennstall Red Bull lesen Sie hier. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 05.04.2024, um 15 Uhr. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Leopold Zaak, Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über tagesschau, Guardian News, AFP Deutschland, ABC News, phoenix, France 24 English. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  13. Die Slowakei wählt am Wochenende einen neuen Präsidenten. Und bei der Wahl steht einiges auf dem Spiel. Gewinnt Peter Pellegrini, dann kann die populistische und russlandfreundliche Regierung von Robert Fico durchregieren. Sie könnte den Rechtsstaat weiter abbauen und das Land in Richtung Moskau treiben, ganz nach dem Vorbild Ungarns. Ivan Korčok, der Gegenkandidat, steht für eine demokratische, westlich orientierte Slowakei. Viele setzen deshalb ihre Hoffnungen auf ihn. Als Präsident kann er nämlich Vorhaben der Regierung ausbremsen. SZ-Osteuropakorrespondentin Viktoria Großmann erklärt im Gespräch, was bei der Wahl auf dem Spiel steht: für die Slowakei, die EU und die Nato. Weitere Nachrichten: Humanitäre Hilfe in Gaza, Drohnenangriffe auf Russland **Wie gehen Sie damit um, wenn Sorgen ums Klima die Freude über das schöne Wetter überlagern? Schreiben Sie uns an podcast@sz.de. ** Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Maja Goertz, Franziska von Malsen Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  14. Egisto Ott war erst Polizist, dann Mitarbeiter des österreichischen Verfassungsschutzes. In beiden Jobs hatte er Zugang zu sensiblen Daten und soll das ausgenutzt haben, um für russische Geheimdienste vermeintliche Staatsfeinde aufzuspüren. Jetzt ist Ott erneut verhaftet worden. Der Fall führt auch zu einem der meistgesuchten Männer der Welt: Ex-Wirecard-Vorstand Jan Marsalek. Wer ist Egisto Ott und wie gefährlich ist er? Darüber spricht in dieser Folge Jörg Schmitt aus dem SZ-Investigativressort und Experte für Geheimdienste. Weitere Nachrichten: Bundeswehrreform Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zur Podcast-Serie “Wirecard: 1,9 Milliarden Lügen” Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Jakob Arnu

  15. Vergangene Woche setzte die tschechische Regierung ein Internetportal auf die Sanktionsliste: Voice of Europe. Die Seite sei, so der tschechische Geheimdienst, ein Instrument des Kremls, um prorussische Propaganda in Europa zu verbreiten. Mit rechtspopulistischen Inhalten sei versucht worden, die öffentliche Meinung in Europa und auch die nahenden EU-Wahlen zu beeinflussen. Die tschechische Zeitung Dennik N berichtet, Russland habe auch europäische Politiker bezahlt, um sich pro-russisch oder anti-ukrainisch zu äußern. Mehrere Hunderttausend Euro sollen geflossen sein, auch an Politiker in Deutschland. Im Verdacht stehen auch zwei Politiker der AfD. SZ-Parlamentskorrespondent Roland Preuß erklärt im Gespräch, was an den Vorwürfen dran ist und wie die Partei damit umgeht. Weitere Nachrichten: Nato-Unterstützung für die Ukraine, Erbeben in Taiwan Zum Weiterlesen und -hören Hier finden Sie die Sammlung der wichtigsten Tore von großen Fußballspielern, die Sport-Reporter Javier Cáceres getroffen hat. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches Audiomaterial über: @tjeen bei Youtube

  16. Bei einem Angriff der israelischen Armee in der Nacht von Montag auf Dienstag sind sieben Mitarbeitende der Hilfsorganisation World Central Kitchen getötet worden. Der Schock und die Entrüstung über den Tod der Helfenden ist groß. Der Einsatz der World Central Kitchen sei mit der Israelischen Armee abgesprochen gewesen, heißt es in einem Statement der NGO. Der Fall zieht große internationale Aufmerksamkeit auf die Versorgung im abgeriegelten Gazastreifen. Die Situation dort ist katastrophal. 1,1 Millionen Menschen drohen zu verhungern, die Hälfte aller Einwohner. Und das obwohl eine Vielzahl an Hilfsorganisationen versucht, die dringend benötigte Nahrung nach Gaza zu bringen. Was ist über die Todesumstände der NGO-Mitarbeitenden bis jetzt bekannt und was könnte der Vorfall für Folgen haben? Darüber spricht in dieser Folge Bernd Dörries, SZ-Korrespondent für die arabische Welt und Nordafrika. Weitere Nachrichten: Explosion bei iranischer Botschaft in Damaskus, Deutscher Verteidigungsetat Zum Weiterlesen und -hören: Vierzig Hamster, keine Schule: Warum in Deutschland die Genehmigungen für Bauvorhaben manchmal sehr lange dauern, lesen Sie hier. (Kopfschütteln und Lacher garantiert!) Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen Redaktion: Leopold Zaak, Maja Goertz Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über ABC via Youtube

  17. Jedes zehnte Paar in Deutschland wünscht sich ein Kind, aber es klappt nicht. Aus medizinischen Gründen und weil die Fruchtbarkeit ab 35 Jahren stark abnimmt. Vor allem künstliche Befruchtung kann helfen, aber auch damit klappt es nicht immer. Liegt die Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch bei der Frau, dann schaut es in Deutschland schlecht aus für das Paar. Wenn die künstliche Befruchtung mit den eigenen Eizellen einfach nicht klappen will, dann wäre eine Eizellspende eine Möglichkeit. Medizinisch ist das schon seit den 80er Jahren möglich. Aber in Deutschland ist die Eizellspende immer noch verboten. Anders als die Samenspende. Sie ist in Deutschland schon lange erlaubt. Am kompliziertesten ist der Fall, wenn das Problem mit der Gebärmutter der Frau zu tun hat. Diesen Paaren bleibt dann nur noch ein Weg: die Leihmutterschaft. Aber: Eizellspende und Leihmutterschaft, beides ist in Deutschland illegal. Das könnte sich demnächst ändern. Was spricht für die zwei Verfahren – und was dagegen. Das erklärt in dieser Folge Leila Al-Serori aus dem SZ-Politikressort. Zum Weiterlesen und -hören: Die Langzeitreportage über die Pflegeklasse finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak

  18. Selten hat ein so sperriges Wort so viel Hoffnung ausgelöst: Es geht um das neue Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Das soll die prekäre Arbeitssituation von Nachwuchsakademikerinnen und -akademikern an der Universität verbessern. Aber kann es das auch? Darüber spricht in dieser Sendung die SZ-Expertin für Bildungspolitik Kathrin Müller-Lancé. Sie sagt, dass die Reform manches verbessern könnte. Aber das Grundproblem im Wissenschaftsbetrieb dürfte bleiben. Weitere Nachrichten: Konjunkturprognose für 2024 bei 0,1 Prozent Wachstum, Berichte über Bombardierung von Rafah Zum Weiterlesen und -hören: Die neue Folge von „Das Thema – Der Recherche-Podcast“ zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie, hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Franziska von Malsen Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über Bundestag, Jörg Thomsen (YouTube).

  19. Sechs Mal hat die Lokführergewerkschaft GDL seit November gestreikt und damit den Bahnverkehr in Deutschland in den Notbetrieb gezwungen. Jetzt gibt es endlich eine Einigung zwischen GDL und Deutscher Bahn. Claus Weselsky, der Chef der GDL, hat durchgesetzt, was er für seine Mitglieder immer gefordert hat: die 35-Stunden-Woche. Aber: Erstmal wird die Arbeitszeit nur von aktuell 38 auf 37 Wochenstunden abgesenkt. Wer seine Arbeitszeit dann weiter verringern will, muss das aktiv bei der Bahn anmelden und kann dann bis 2029 stufenweise auf 35 Stunden reduzieren. Das vielleicht wichtigste Detail: Die Mitarbeitenden verdienen dann für 35 Wochendtunden den gleichen Lohn wie heute für 38. Sie können sich aber auch für bis zu 40 Stunden Wochenarbeitszeit entscheiden und so ihr Einkommen steigern. SZ-Politikredakteur Benedikt Peters spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” darüber, ob der Tarifabschluss einen generellen Trend abbildet – ob also 35 Wochenstunden schon bald die neue Vollzeit sein könnten. Weitere Nachrichten: Abschiebung Julian Assange weiter ausgesetzt, eingestürzte Brücke in Baltimore Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie die Reportage über den Einsatz der Bundeswehr bei der Gaza-Luftbrücke. Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Aylin Sancak

  20. Freitagabend, in einer Konzerthalle bei Moskau. Eigentlich soll gleich die Rockband „Piknik“ auftreten. Aber das Konzert beginnt nie. Gegen 20.30 Uhr stürmen vier Terroristen das Gebäude. Mit automatischen Schusswaffen schießen sie auf die Konzertbesucher, 6000 Leute waren zum Konzert gekommen. Mindestens 137 Menschen sind bei dem Terroranschlag getötet worden, circa 180 wurden verletzt. Die russischen Ermittlungsbehörden haben inzwischen vier Tatverdächtige festgenommen und öffentlich dem Haftrichter vorgeführt. Mindestens drei von ihnen sollen sich bereits schuldig bekannt haben. Insgesamt sind laut russischen Ermittlungsbehörden elf Personen verhaftet worden, die an dem Anschlag beteiligt gewesen seien sollen. Es gibt ein Bekennerschreiben der Terrormiliz „Islamischer Staat“, Experten halten es für glaubwürdig. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte vor dem Anschlag Warnungen von US-Geheimdiensten als Versuch abgetan, Russland zu destabilisieren. Wird er dafür in Russland kritisiert? Könnte der Anschlag auch zum Problem für seinen Machtapparat werden? Silke Bigalke, SZ-Korrespondentin in Moskau, ordnet ein. Weitere Nachrichten: UN-Sicherheitsrat fordert Waffenstillstand im Nahost-Krieg, EU-Kommission eröffnet Verfahren gegen Apple, Alphabet und Meta. Zum Weiterlesen und -hören Die neue Folge von „Und nun zum Sport“ hören Sie hier. Die Reportage von Silke Bigalke lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Franziska von Malsen, Antonia Franz Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über AFP Deutschland (Youtube).