Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
237823.10.2026
Beschreibung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Sonntags bis freitags um 17 Uhr, samstags um 7 Uhr. Zusätzlich gibt es werktags um 7 Uhr ein kurzes Nachrichten-Update.
Häufig erwähnt
  • Deutschland
  • AfD
  • Berlin
  • SZ
  • USA
  • Sachsen-Anhalt
  • SPD
  • Friedrich Merz
  • CDU
  • Euro
  • Ukraine
  • EU
  • Trump
  • Russland
  • Auf den Punkt
Episoden
  1. Bis zum Sonntag tagen die Staats- und Regierungschefs und -chefinnen von Großbritannien, USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien und Kanada in Hiroshima beim G-7-Gipfel. Das Hauptthema des Treffens ist Russlands Krieg gegen die Ukraine. Aber die G7-Staaten beschäftigt noch ein anderes großes Thema: der Umgang mit China. Zum einen, weil China weiterhin zu Putin steht und dessen Angriffskrieg nicht verurteilt, zum anderen, weil die Volksrepublik ihre wirtschaftliche Macht auf der Welt immer weiter ausbaut. "Alle G-7-Staaten haben das gleiche Problem: Sie alle wollen von der enormen Wirtschaftsmacht Chinas profitieren und alle wollen das nach ihren eigenen Regeln machen", sagt Thomas Hahn, Japan-Korrespondent der SZ, der dieses Wochenende vom Gipfel berichtet. "Aber im Großen und Ganzen sind sich die G7 einig, dass ein regelbasierter Wirtschaftsraum wichtig ist für den Wohlstand und die Freiheit von allen. Und dass man aufpassen muss, dass China sein System nicht allen überstülpt." Als beispielhaften Weg, der den G7 in dieser Hinsicht zumindest "sympathisch" sei, nennt Hahn unter anderem Japans Freihandelsprogramm "Free and Open Indo-Pacific": "Dabei geht es darum,in einem Wirtschaftsraum, den China auch nutzen möchte, Netzwerke und Kooperationen zu schaffen, damit China dort nicht hegemonial wirtschaften kann." Wichtig sei auch, dass die G7 den Ländern des Globalen Südens nicht immer "mit der Moralkeule kommen und ihnen sagen, wie ihr politisches System oder ihr Verhältnis zu anderen Staaten sein sollte". Stattdessen sollte man sich auf eine Zusammenarbeit bei großen Fragen wie dem Klimawandel oder der Lebensmittelsicherheit einigen. Weitere Nachrichten: Syrien erstmals seit 2011 wieder beim Gipfel der Arabischen Liga, Ampel legt Entwurf zur Reform des Staatsbürgerschaftsrechts vor. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Antonia Franz Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Reuters, Prime Minister's Office of Japan (Youtube)

  2. Patrick Graichen ist seit diesem Mittwoch nicht mehr Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Er galt als Robert Habecks wichtigster Beamter und kümmerte sich unter anderem um die Umsetzung der Energiewende. Seit Anfang Mai wird ihm Vetternwirtschaft vorgeworfen, weil Graichen den neuen Chef der bundeseigenen Deutschen Energie-Agentur, Michael Schäfer, mit ausgewählt hatte – obwohl Schäfer Graichens Trauzeuge war. Robert Habeck hatte allerdings vergangene Woche gesagt, dass Graichen "wegen dieses Fehlers nicht gehen muss." Nun ist aber noch ein weiterer Fehler herausgekommen: Graichen hatte die Förderung eines Projekts des BUND-Landesverbands Berlin genehmigt, in dessen Vorstand seine Schwester sitzt. Als Konsequenz hat Robert Habeck am Mittwoch nun doch angekündigt, dass Graichen aus dem Ministerium ausscheiden wird. Wie schwerwiegend Graichens Fehler sind, wie es jetzt weitergeht im Bundeswirtschaftsministerium und welchen Schaden Habeck und die Grünen genommen haben, diese Fragen beantwortet Claus Hulverscheidt aus dem SZ-Parlamentsbüro. Weitere Nachrichten: Prozessauftakt gegen "Vereinte Patrioten", Starkregen und Überschwemmungen in Italien. Weiterhören: Hier geht es zur SZ-Podcast-Serie "German Angst". Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über tagesschau (Youtube).

  3. Im Prozess gegen ihn hat der ehemalige Audi-Chef Rupert Stadler am Dienstag ein Geständnis abgelegt. Er habe nicht genügend dagegen unternommen, dass Autos mit schmutzigen Diesel-Motoren und betrügerischer Software jahrelang als sauber verkauft wurden. Seit über zweieinhalb Jahren läuft der Prozess gegen Stadler. Gemeinsam mit ihm sind auch der frühere Chef-Motorenentwickler Wolfgang Hatz und der ehemalige Audi-Ingenieur Giovanni P. angeklagt. Alle drei haben sich auf einen Deal mit dem Gericht eingelassen – Geständnis gegen Geldstrafe und Freiheitsstrafe auf Bewährung. Stephan Radomsky beobachtet den Prozess für die SZ. Er sagt: “Das Bestreben des Gerichts war es, eine möglichst rechtssichere Entscheidung zu fällen, ein Urteil, das Bestand hat.” Der Prozess sei extrem komplex und technisch gewesen. Außerdem sei Stadler vielleicht nicht nur der erste, sondern auch der letzte Topmanager aus dem VW-Konzern, der im Diesel-Skandal gesteht. Auf die Klage der Aktionäre, die gerade vor dem Oberlandesgericht Braunschweig verhandelt wird, werde das Stadler-Geständnis keinen Einfluss haben, so Radomsky. Weitere Nachrichten: Jeder vierte Viertklässler kann nicht richtig lesen, Studie über Polizeigewalt Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Pedersen, Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über ARD, Tagesschau und NDR

  4. In einem nächtlichen Wahlkrimi konnten weder Amtsinhaber Recep Tayyip Erdoğan von der AKP noch sein Herausforderer Kemal Kılıçdaroğlu vom Oppositionsbündnis die nötigen 50 Prozent der Stimmen erreichen. Sie müssen also in zwei Wochen in die Stichwahl. Dabei geht laut dem SZ-Türkei-Korrespondenten Raphael Geiger Erdoğan als klarer Favorit ins Rennen, “weil der dritte Kandidat Sinan Oğan, das ist ein sehr rechts-nationalistischer Kandidat, der hat 5 Prozent der Stimmen bekommen. Das ist besser, als viele erwartet hatten. Oğan hat sich zwar noch nicht entschieden, ob er nun eine Empfehlung ausspricht, wohin seine Wähler wechseln sollen. Aber die Wähler, die ihn gewählt haben, dürften zumindest zum Teil zu Erdoğan wechseln, weil sie eben nationalistisch gesinnt sind, eher rechtslastig gesinnt sind und wahrscheinlich mit dem Oppositionsbündnis, zu dem inoffiziell auch die Kurden gehören, nichts zu tun haben werden wollen.” Da Erdoğan nur wenige Stimmen fehlen, wird es wohl für seinen Herausforderer Kılıçdaroğlu sehr schwierig werden. Dennoch sagt Geiger: “Die Opposition wird natürlich versuchen - jetzt oder nie - alles zu mobilisieren. Es war ja schon eine sehr hohe Wahlbeteiligung. Aber es geht ja jetzt wirklich darum, in zwei Wochen diese historische Chance, Erdogan noch aus dem Amt zu vertreiben, zu nutzen. Auch wenn sie deutlich kleiner ist seit gestern.” Weitere Nachrichten: Wahl in Bremen, Selenskyj in Großbritannien. Moderation, Redaktion: Antonia Franz Redaktion: Tami Holderried Produktion: Imanuel Pedersen

  5. In der bundeseigenen “Deutschen Energie-Agentur” wird ein neuer Geschäftsführer bestimmt. Er ist der Trauzeuge eines Staatssekretärs im Bundeswirtschaftsministerium, Patrick Graichen. Heikel deswegen, weil Graichen bei der Besetzung mitbestimmt hat - und erst spät seine persönliche Verbindung offengelegt hat. Ein Fehler, sagt Graichen und sein Chef, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen jetzt. Und: Das Besetzungsverfahren wird wiederholt. Die Opposition wittert “Filz” und spricht sogar von mafiösen Strukturen in Habecks Ministerium. Ist da was dran? Timo Lange vom gemeinnützigen Verein Lobbycontrol sagt, “dass es keine systematische Vetternwirtschaft in dem Fall ist.” Bedenklich sei allerdings, “dass Herr Graichen das erst formal gegenüber seinem Chef, also Herrn Habeck, angezeigt hat, als Medien schon nachgefragt haben.” Prinzipiell komme es immer wieder vor, dass sich in Wirtschaft und Politik Verwandtschafts- oder Freundesbeziehungen mit Beruflichem mische. “Man kann das nicht komplett verhindern, dass es solche Beziehungen gibt. Man sollte es auch nicht tun.” Aber: “Man muss dann einen Umgang damit finden, Stichwort: Compliance.” Allgemein sagt Lange: “Man muss schon einen Unterschied sehen, wenn es darum geht, sich in die eigene Tasche zu wirtschaften.” Also: “Wenn ein politisches Amt, eine politische Position ausgenutzt wird, um selber daran zu verdienen.” Als Beispiele, die da näher an Korruptionsvorwürfe heranreichen, nennt er Philipp Amthors Einsatz für Augustus Intelligence und auch die diversen Maskendeals. Die Lösung für Lange: “Da geht es ganz zentral um Transparenz.” Und: “Dazu brauchen wir - wir nennen das - Lobbying-Fußabdruck für Gesetze.” Damit soll klar werden, wer welchen Einfluss auf ein Gesetz genommen hat. Weiterhören und Weiterlesen: Die Auf den Punkt-Sendung zum Fall Graichen im Bundeswirtschaftsministerium hören Sie hier. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 12.05.2023 um 18 Uhr. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Tami Holderried, Vinzent-Vitus Leitgeb, Wanda Silberhorn Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Welt, Zeit, Tagesschau, Inside Edition, IsraeliPM.

  6. In der Stadt Bachmut in der Ukraine tobt seit Monaten ein erbitterter Abnutzungskampf. Zehntausende Menschen sollen alleine dort gefallen sein. Auch auf der Seite Russlands, die vor allem die berüchtigte Söldnertruppe Wagner in Bachmut einsetzt. Und gerade die scheint aktuell große Probleme zu haben. Es gibt neue Berichte über ukrainische Raumgewinne in Bachmut und Warnungen, dass die russischen Truppen dort bald eingekesselt sein könnten. Vor allem der Wagner-Chef Jewgenij Prigoschin fordert in scharfem Ton mehr Unterstützung aus Moskau. Wie die Söldnertruppe Wagner überhaupt so groß wurde und warum sie gerade ausbluten könnte, erklärt in dieser Folge Sonja Zekri, die für die SZ über den Krieg in der Ukraine berichtet und auch schon in Bachmut vor Ort war. Weitere Nachrichten: Explosion von Ratingen; Wahl in Bremen. Die beiden Texte von Raphael Geiger über die Türkei-Wahl finden Sie hier: Steht die Türkei vor einem neuen Zeitalter? Die Frau des Staatsfeindes Nummer Eins Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Tami Holderried Produktion: Benjamin Markthaler

  7. Der sogenannte Islamische Dschihad hat am Mittwoch und Donnerstag Tel Aviv und das Landesinnere Israels angegriffen. Israel hat wiederum Ziele im Gazastreifen beschossen. Ist das schon eine neuer Krieg im Nahen Osten? Peter Münch ist Israel-Korrespondent der SZ, er berichtet aus Tel Aviv. Am Donnerstagmittag ist die Lage in Tel Aviv ruhig, so Münch. Im Grenzgebiet rund um den Gazastreifen habe der Raketenbeschuss am Donnerstagmorgen aber wieder eingesetzt. Münch hofft, dass “es schnell vorbeigeht, so eine Art Druckentladung auf beiden Seiten ist und dann wieder Ruhe einkehrt.” Ob sich der Konflikt zu einem Krieg entwickle, hänge vor allem von der Reaktion der Hamas ab. Bislang halte die sich aber noch zurück. Weitere Nachrichten: Bahn-Streiks ab Sonntag, Kritik am Flüchtlingsgipfel. Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Benjamin Markthaler. Zusätzliches Audiomaterial über Youtube (IsraeliPM).

  8. "Title 42" ist eine Notverordnung, die der damalige US-Präsident Donald Trump 2020 verabschiedet hat. Mit ihr war es möglich, Asylbewerber direkt an der Grenze und ohne Anhörung zurückzuweisen. Offiziell sollte auf diese Weise die Ausbreitung des Corona-Virus eingedämmt werden – aber vermutlich ging es der Trump-Regierung auch darum, dass möglichst wenig Menschen einwandern. An diesem Donnerstag läuft "Title 42" aus. Darum warten bereits Zehntausende Migranten an der Grenze, Beobachter sprechen sogar von mindestens 150 000. Sie hoffen auf eine leichtere Einreise in die USA. Es wird vermutet, dass sich nach dem 11. Mai noch sehr viel mehr Menschen auf den Weg machen werden. Peter Burghardt, US-Korrespondent der SZ, war gerade an der Grenze zwischen San Diego und Tijuana und hat mit Migranten gesprochen, die aktuell im Niemandsland zwischen Mexiko und den USA festsitzen. "Sie sind dort teilweise tagelang.Viele sagen, dass sie nichts zu Essen und zu Trinken bekommen", sagt er. "Man schaut sie an durch die Gitterstäbe, als ob sie in einem Zoo wären – und so kommen sie sich auch vor. Einer hat gesagt: Wir sind wie Tiere hier." Nach dem Ende von "Title 42"werden unzählige neue Anträge eingehen, die dann auch wieder alle geprüft werden müssen. "Wie das alles in der Praxis wird, weiß man nicht", sagt Burghardt. "Trump hat das Asylrecht mehr oder weniger abschaffen wollen. Biden möchte zum Vor-Corona-Modell zurückkehren. Aber das wird wahnsinnig aufwendig und es fehlt an der Grenze auch ganz einfach an Personal." Schon seit Jahren ringe man in den USA um eine Reform des Asylsystems, ohne dass eine Einigung in Sicht sei. Eines ist laut Burghardt aber klar: "Die USA brauchen, wie auch Europa, unbedingt Migranten. Wenn ich mir anschaue, wer hier in den USA asphaltiert, gärtnert, kocht und bedient – das sind in aller Regel Migranten." Hier geht es zur Reportage von Peter Burghardt über die aktuelle Situation an der Grenze. Weitere Nachrichten: Aktuelle Stunde zur "Trauzeugenaffäre" im Bundeswirtschaftsministerium, militante Palästinenser beschießen israelisches Genbiet Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Tami Holderried, Jonas Junack, Lars Langenau Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Reuters und Phoenix.

  9. Mehr als eine Millionen Geflüchtete hat Deutschland seit Kriegsbeginn aus der Ukraine aufgenommen. Und im vergangenen Jahr kamen noch 218 000 Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus anderen Ländern dazu. Und damit stellt sich die Frage: Wer bezahlt das, also zum Beispiel die Unterkünfte? Darüber streiten gerade Bund und Länder. Am Mittwoch treffen sie sich deswegen zu einem Flüchtlingsgipfel. Wie könnte da eine Lösung aussehen? Das habe ich Paul-Anton Krüger aus dem Berliner SZ-Büro gefragt. “Übers Jahr gerechnet geht die Bundesregierung davon aus, dass wir bei 300.000 bis 350.000 Asylbewerber landen könnten”, sagt Krüger. Und da kämen noch die Geflüchteten aus der Ukraine dazu: “Und diese Doppelbelastung ist aus Sicht der Kommunen eine Überlastung.” Auf der anderen Seite sage der Bund, “dass er seit Mitte 2022 einen Großteil der Kosten für die ukrainischen Kriegsflüchtlinge trägt - mehr als 90 Prozent nach Angaben des Bundes.” Und der Bund “argumentiert damit, dass damit die größten Belastungen für die Kommunen und für die Länder sowieso schon abgefedert seien.” Kann es am Mittwoch eine Einigung geben? “Bei diesem Treffen, wie gesagt, sagen selbst die Beteiligten, fehlt Ihnen im Moment die Vorstellungskraft dafür.” Weitere Nachrichten: Scholz’ Europa-Rede, Tag der Befreiung in Russland Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Tami Holderried, Theresa Fuchs Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Welt.

  10. Vier Tage arbeiten, drei Tage frei haben - und dabei genauso viel verdienen wie bisher. Das ist die Idee der Viertagewoche. Und die finden über 80 Prozent der deutschen Arbeitnehmer gut. Das zeigt eine repräsentative Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, die 4.000 Beschäftigte befragt hat. Linke Politiker sehen das ähnlich – aber die Arbeitgeber, die Union und die FDP warnen vor Wettbewerbsnachteilen und weniger Wohlstand. SZ-Experte Benedikt Peters sagt, es sei auf jeden Fall wert, darüber nachzudenken. Es sei ein sehr “zeitgemäßes” Konzept und habe auch schon in Pilotversuchen positive Effekte gezeigt. Arbeitnehmer seien produktiver und zufriedener, außerdem meldeten sie sich seltener krank. Die Viertagewoche könnte laut Peters auch gegen den Fachkräftemangel helfen – weil sie Arbeitnehmer in Teilzeit zum Aufstocken bringen könnte. Allerdings sei das Konzept nicht auf alle Branchen anwendbar und man müsse das alles in Studien “nochmal gut durchrechnen”, so Peters. Weitere Nachrichten: Länder werfen Bund falsche Rechnung vor, Weltkriegsgedenken im Zeichen des Ukraine-Kriegs Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Laura Terberl Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über WDR, ZDF.

  11. An diesem Samstag wird König Charles III offiziell zum britischen König gekrönt. Damit wird er auch zum Staatsoberhaupt von 15 Staaten im Commonwealth. Die Royals begeistern viele Menschen. Aber nicht alle: Denn es gibt auch viel Kritik an den Royals und der Monarchie an sich. Zu teuer, zu abgehoben – und überhaupt: nicht mehr zeitgemäß. Karina Urbach ist Historikerin mit dem Forschungsschwerpunkt "deutsch-britische Beziehungen der jüngeren Geschichte". Sie lebt in Cambridge und arbeitet in London. Sie sagt: “Das Gefälle ist einfach enorm.” Damit meint sie einerseits die immensen Reichtümer der britischen Royals und andererseits die finanzielle Lage vieler Britinnen und Briten. Sie sagt: “Diese Krönung wäre eine Chance gewesen, mehr Großzügigkeit zu zeigen.” Denn die Krönung bezahlt nicht Charles selbst, sondern der britische Steuerzahler. Charles werde sich aber große Mühe geben, Kontinuität und Verlässlichkeit auszustrahlen, denn dafür stehe die Monarchie in Großbritannien. Weiterlesen: Den Text über den Ursprung der Kronjuwelen finden Sie hier. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 05.05.2023 um 18 Uhr. Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Johannes Korsche, Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über BBC, euronews, BR, phoenix.

  12. Seit 20 Jahren ist Recep Tayyip Erdoğan in der Türkei an der Macht und regiert das Land seitdem zunehmend autoritär. Bei allen Wahlen seitdem stand sein Sieg eigentlich nie in Frage. Bis jetzt: Für die Präsidentschaftswahl am 14. Mai sehen aktuell fast alle Umfragen Kemal Kılıçdaroğlu von der sozialdemokratischen CHP vorne. Raphael Geiger, Türkei-Korrespondent der SZ in Istanbul, glaubt, dass es für diese Wechselstimmung vor allem zwei Gründe gibt. "Der eine ist die Hyperinflation, die das Land seit mehreren Jahren erlebt. Große Teile der türkischen Bevölkerung sind schlichtweg verarmt", sagt er. "Der andere Grund ist, dass die Person Erdoğan nicht mehr so zieht. Man merkt ihm an, dass er ein bisschen müde geworden ist, dass er nicht mehr dieses Charisma ausstrahlt und dass er auch keine neue Geschichte zu erzählen hat." Erdoğan fehle eine Vision für die nächsten Jahre. Sein Konkurrent Kılıçdaroğlu setzt laut Geiger auf Nähe zu den Menschen: "Er versucht zu zeigen, dass er bescheiden ist, und sagt: Wir sind die, die sich wirklich wieder um die Probleme die Leute kümmern werden." Er habe außerdem ein Oppositionsbündnis geschaffen, das es sich als Ziel gesetzt habe, die Ära Erdoğan zu beenden und zu bestimmten Werten zurückzukehren – etwa zu einem starken Rechtsstaat und weniger Korruption. ** Hier geht es zum Podcast "Das Thema" über Erdoğans Weg an die Macht und seine Präsidentschaft. ** Weitere Nachrichten: Wagner-Chef kündigt Rückzug aus Bachmut an, Grüne wollen höhere Förderung für klimafreundlichere Heizungen Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über Twitter @RTErdogan und @kilicdarogluk.

  13. Zwei Drohnen fliegen durch den Moskauer Nachthimmel in Richtung Kreml, sie werden abgeschossen. Russland behauptet danach: Ein ukrainischer Terroranschlag. Die Ukraine sagt: Wir waren es nicht. Bleibt die Frage: Wer war es denn nun? Und warum? Florian Hassel, Ukraine-Korrespondent der SZ, ordnet ein. War es die Ukraine? “Dafür spricht, dass die Ukraine seit Monaten einen intensivierten Drohnenkrieg führt. Sowohl auf der Krim als auch verstärkt auf Ziele in Russland. Ende Februar ist zum ersten Mal eine Drohne relativ nahe an Moskau gesichtet worden.” Aber in Moskau gibt es “einen ziemlich weitgehenden Abwehrschirm”. War es eine russische Operation? “Was merkwürdig ist, ist, dass die Videos der Überwachungskamera, die am Kreml montiert ist und die unter Aufsicht des russischen Geheimdienstes steht, flugs bei einem Moskauer Fernsehsender gelandet sind.” Also: “Dass diese Aufnahmen so schnell öffentlich gemacht worden sind” spreche dafür, dass es vom Kreml selbst inszeniert gewesen sein könnte. Weitere Nachrichten: Deutscher Erdüberlastungstag, Scholz in Afrika. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Wanda Silberhorn Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Zum Weiterlesen und Weiterhören: Den Bericht von Florian Hassel zu dem angeblichen Drohnenangriff auf den Kreml lesen Sie hier. SZ Plus-Podcast "German Angst" Immer mehr Menschen in Deutschland wollen vorbereitet sein, wenn eine Katastrophe kommt. So weit, so vernünftig. Doch es gibt auch Menschen, die mit Ängsten und Sorgen Wähler zu gewinnen oder Geld zu verdienen. Und dann gibt es Extremisten, die einen Tag X, der alles verändern könnte, sogar selbst durch Anschläge herbeiführen wollen. Eine Podcast-Recherche, die von den Wäldern vor Cottbus in den Bundestag führt. Zu Rechtsradikalen und zu Menschen, die sich in die mutmaßliche Terrorgruppe „Vereinte Patrioten“ eingeschleust haben. Hören Sie hier die erste Folge kostenlos.

  14. Um zu verstehen, was da gerade im Wirtschaftsministerium los ist, muss man sich im Wesentlichen drei Männer merken - und wie sie zusammenhängen: Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck von den Grünen, sein wichtigster Staatssekretär Patrick Graichen und Michael Schäfer, der Chef von der Deutschen Energie-Agentur werden sollte. Das ist ein bundeseigenes Unternehmen. Und deswegen hatte Graichen bei der Besetzung auch ein großes Wort mitzureden. Aber warum nun das Aufsehen? Michael Schäfer ist der Trauzeuge von Patrick Graichen. “Da ist natürlich die Frage: Hat Herr Graichen da unabhängig und nur nach der Qualifikation des Bewerbers entscheiden können? Oder hat er vielleicht seinem Trauzeugen da positiver gegenübergestanden als anderen Bewerbern?”, sagt SZ-Redakteur Claus Hulverscheidt im Podcast. Graichen ist der wichtigste Mitarbeiter von Habeck: “Es gibt kein energiepolitisches Thema von Belang in den letzten Monaten, an dem er nicht beteiligt war.” Ganz allgemein: “Er ist so eine Art operativer Arm des Bundeswirtschaftsministers Habeck.” Deswegen ist der Vorgang natürlich auch für Habeck ein Problem. “Aber nicht in dem Sinne, dass da irgendjemand um seinen Job fürchten muss”, ordnet Hulverscheidt ein. Die Opposition spricht von “mafiösen Strukturen” im Wirtschaftsministerium. “Das ist meines Erachtens fünf Nummern zu groß”, sagt Claus Hulverscheidt. Weitere Nachrichten: Ex-Audi-Chef Rupert Stadler kündigt Geständnis an, Deutschland sinkt in Pressefreiheits-Rangliste, Kreml beschuldigt die Ukraine eines Angriffs auf Putin. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Tami Holderried, Antonia Franz Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Jung & Naiv (YouTube), Phoenix, klimaaktiv (YouTube). Zum Weiterhören: Die beiden “Das Thema”-Folgen zur Wahl in der Türkei und Erdogan finden Sie hier.

  15. Egal, ob in Bus, Bahn, Tram-, S- und U-Bahnen: Seit diesem Montag ist das Deutschlandticket gültig. Für 49 Euro pro Monat kann man damit alles nutzen, was deutschlandweit unter die Rubrik "öffentlicher Personennahverkehr" fällt. Also: Busse und Bahnen der örtlichen Verkehrsunternehmen, Trambahnen, U- und S-Bahnen in den großen Städten, Regionalbahnen und Regionalexpresszüge der Deutschen Bahn. Gestartet ist das Projekt aber direkt mit technischen Problemen. Und viele sagen: Das Ticket ist zu teuer, um die Verkehrswende wirklich voranbringen zu können. SZ-Verkehrsexpertin Christina Kunkel erklärt in dieser Folge, warum es für sie trotzdem ein guter erster Schritt ist. Weitere Nachrichten: Polizei zieht positive Bilanz vom 1. Mai, USA vor Zahlungsunfähigkeit Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über Instagram.

  16. US-Präsident Joe Biden hat angekündigt, wieder zu kandidieren. Damit hat er den Wahlkampf in den USA eröffnet. Und irgendwie ist es ja so wie beim letzten Mal schon, eine andere Frage überschattet das fast ein bisschen: Wird wirklich wieder Donald Trump für die Republikaner antreten? Und wird der Wahlkampf dann wieder so schmutzig wie beim letzten Mal? “Auf dem Papier ist es eine ganz hervorragende Bilanz”, sagt die deutsch-amerikanische Politologin Cathryn Clüver Ashbrook von der Bertelsmann Stiftung über Joe Bidens Präsidentschaft. Trotzdem plagen ihn schlechte Beliebtheitswerte in der Bevölkerung. Und auch nach Bidens Ankündigung bleibt der Eindruck: “Donald Trump überstrahlt alles.” Biden gegen Trump: “Es könnte auf den Kampf der alten, weißen Männer um das Weiße Haus hinauslaufen.” Trump sei wichtig für die Republikanische Partei, weil “er es geschafft hat, neue Wähler für die Republikanische Partei zu akquirieren”. Inhaltlich sei auch nicht viel Neues zu erwarten: “Es ist in vielerlei Hinsicht die altbekannte Donald-Trump-Platte.” Sein schärfster Konkurrent in der Republikanischen Partei ist Ron DeSantis, Gouverneur in Florida. “Im Grunde schon ein Erbe des politischen Gedankenguts von Donald Trump.” DeSantis ist “parteipolitisch beziehungsweise programmatisch fast noch rechter einzuordnen als Donald Trump.” Sein größtes Argument als Gouverneur ist aber: ”Er kann sagen: Trump redet darüber, ich kann es durchsetzen.” Clüver Ashbrook ist sich sicher: “Das wird ein gigantisch teurer und dreckiger Wahlkampf.” Und: “Wenn die Wahl zwischen Joe Biden und Donald Trump steht, dann zieht Joe Biden auch 2024 wieder ins Weiße Haus ein.” Sollten die Republikaner “einen jüngeren Kandidaten oder eine jüngere Kandidatin ins Rennen schicken, dann wird es weit schwerer werden für Joe Biden.” Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 28.04.2023, um 17 Uhr. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Tami Holderried, Nadja Schlüter, Wanda Silberhorn Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über Joe Biden (YouTube), TODAY, Skype, phoenix, Berliner Morgenpost, Sky News Australia, Fox Business, FOX 32 Chicago, MSNBC. Weiterlesen und Weiterhören: Die “Auf den Punkt”-Folge vom Dienstag zur erneuten Kandidatur von Joe Biden finden Sie hier. Ein herrlich buntes Storytelling zu den telefonierenden Papageien lesen Sie hier. SZ Plus-Podcast "German Angst" Immer mehr Menschen in Deutschland wollen vorbereitet sein, wenn eine Katastrophe kommt. So weit, so vernünftig. Doch es gibt auch Menschen, die mit Ängsten und Sorgen Wähler zu gewinnen oder Geld zu verdienen. Und dann gibt es Extremisten, die einen Tag X, der alles verändern könnte, sogar selbst durch Anschläge herbeiführen wollen. Eine Podcast-Recherche, die von den Wäldern vor Cottbus in den Bundestag führt. Zu Rechtsradikalen und zu Menschen, die sich in die mutmaßliche Terrorgruppe „Vereinte Patrioten“ eingeschleust haben. Alle Folgen finden Sie hier.

  17. Eigentlich hat eine schief gelaufene Wahl dem Berliner CDU-Chef Kai Wegner ja erst die Chance eröffnet, Berliner Bürgermeister zu werden. Aber jetzt macht eine andere schief gelaufene Wahl ihm das Leben schwer. Erst im dritten Wahlgang ist Wegner am Donnerstag in einem Wahl-Krimi zum Bürgermeister gewählt wurden. Und die AfD versuchte auch noch, die Situation für sich zu nutzen. Indem sie implizierte, nur mit ihren Stimmen sei Wegner zum Bürgermeister gewählt worden. SZ-Berlin-Korrespondent Jan Heidtmann erklärt im Podcast, da es eine geheime Wahl gewesen sei, könne man natürlich nie genau wissen, mit wessen Stimmen Wegner gewählt worden ist: “​​Man kann aber sehr sicher davon ausgehen, dass Wegner trotzdem mit einer eigenen Mehrheit von SPD und CDU gewählt worden ist. Und das ist ja jetzt erst mal das ganz Entscheidende.” Das Chaos von Donnerstag solle jetzt aber erstmal durch Routinen geheilt werden, so Heidtmann. Und es gibt ja auch einiges zu tun in Berlin. Es steht eine große Verwaltungsreform an und auch bei den steigenden Mieten will die Koalition von Wegner Abhilfe leisten. Weitere Nachrichten: Inflationsrate sinkt; weitere Bahnstreiks drohen. Moderation, Redaktion: Antonia Franz Redaktion: Tami Holderried Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über ZDF.

  18. Über 14 Monate ist es her, dass russische Truppen die Ukraine angegriffen haben. Zuletzt schien der Krieg festgefahren. Aber jetzt rechnen viele Beobachtende damit, dass die schon länger angekündigte Großoffensive der Ukraine sehr bald starten könnte. Darauf bereiten sich auch die russischen Truppen vor. Aber was könnte die Ukraine tatsächlich erreichen? Nicolas Freund, SZ-Politikredakteur, sagt: “Es geht vor allem darum, so großen Druck auf Russland auszuüben, dass Putin endlich verhandeln will.” Weitere Nachrichten: Türkinnen und Türken in Deutschland wählen, Wegner vor drittem Wahlgang in Berlin. Weiterlesen: Den Kommentar zur Wahl in der Türkei von Raphael Geiger finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Nadja Schlüter, Wanda Silberhorn, Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Telegram.

  19. Wie wir unsere Wohnungen oder Häuser heizen, das wird sich in vielen Fällen sehr bald ändern. Die Ampelkoalition hat dazu einen Gesetzentwurf vorgelegt. Darin steht: Ab 2024 müssen alle neuen Heizungen mindestens 65% erneuerbare Energien nutzen. Was das in der Praxis bedeutet merken nicht nur Verbraucher, sondern auch Heizungsinstallateure. Nakissa Salavati aus der SZ-Wirtschaftsredaktion hat einen von ihnen begleitet. Sie sagt: “Die Heizungsindustrie steht vor dem größten Wandel seit Jahrzehnten!” Weitere Nachrichten: Verfassungsschutz stuft Junge Alternative als rechtstextrem ein, Gespräche zwischen Bahn und EVG erneut gescheitert. Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Antonia Franz, Wanda Silberhorn Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über ARD.

  20. Monatelang gab es Andeutungen und Spekulationen. Am Dienstagmittag deutscher Zeit war es dann da: Das Video, mit dem Joe Biden offiziell seine zweite Präsidentschaftskandidatur verkündet hat. Er beschwört darin die persönliche Freiheit aller Amerikaner, spricht sich deutlich gegen Trump aus und zeigt ein buntes, multikulturelles und ziemlich gut gelauntes Amerika. Der Slogan zu all dem lautet: "Let’s finish the Job." Für Bidens Kandidatur spricht, dass er in seiner Amtszeit einiges erreicht hat: großen Investitionen in die US-Infrastruktur, den "Inflation Reduction Act", mit dem der Klimaschutz vorangebracht wurde, Wirtschaftswachstum und sinkende Arbeitslosigkeit nach der Pandemie. “Aber der wichtigste Grund für die Kandidatur wird wohl sein, dass die Demokraten sich auf niemand anderen verständigen können, der gegen Trump diese Schlagkraft hätte”, sagt Stefan Kornelius, Politik-Chef der SZ. Zum Problem könnte für Biden sein Alter werden. Auch viele Amerikaner halten ihn mit 80 Jahren für zu alt für eine erneute Kandidatur. "Das ist ein valides Argument", so Kornelius. "Es ist absolut berechtigt zu fragen: Kann er das noch mal vier Jahre durchhalten? Meine Antwort ist: Das wird sehr schwierig." Besonders auffällig sei darum auch, wie prominent die Vizepräsidentin Kamala Harris in dem Kandidatur-Video auftauche: "Sie ist die natürliche Nachfolgerin für den Fall, dass er nicht mehr kann. Das ist die Botschaft, die die Demokraten ebenfalls vermitteln müssen." Hier geht es zum SZ-Podcast "In aller Ruhe". Weitere Nachrichten: Waffenruhe im Sudan erneut gescheitert, Stiko empfiehlt Covid-Impfung für Kinder nicht mehr Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Tami Holderried, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Youtube / Joe Biden