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- 16.06.202010 Min.
Die Corona-Warn-App ist am Dienstag in der Bundespressekonferenz präsentiert worden. Justizministerin Christine Lambrecht, Innenminister Horst Seehofer, Gesundheitsminister Jens Spahn, Kanzleramtsminister Helge Braun, der Präsident des Robert-Koch-Instituts und die Chefs von SAP und Telekom betonten die transparente Entwicklung, die vielen Tests, die Freiwilligkeit, die dezentrale Speicherung der Daten und dass selbst der Bundesdatenschutzbeauftragte zufrieden sei. Es wurde bei der Umsetzung der App versucht, sehr viel kritische Stimmen einzubinden, sagt auch SZ-Berlin-Korrespondentin Kristiana Ludwig. Durch das dezentrale Konzept seien datenschutzrechtliche Bedenken ausgeräumt worden. Und wenn es eine zweite Welle der Corona-Pandemie geben sollte, sei die App ein hilfreiches Mittel, Infektionsketten nachzuvollziehen. Skeptisch sehe sie allerdings, dass die App nur auf neuen Handys mit aktuellen Updates laufen würde. Dadurch würden viele Leute ausgeschlossen, die sich sonst vielleicht beteiligt hätten. Weitere Nachrichten: Nordkorea sprengt Verbindungsbüro nach Südkorea, Beginn Prozess Lübcke-Mord, Bayern hebt Katastrophenfall auf. Den Link zum Erklärvideo finden Sie hier, den ausführlichen Artikel mit Fragen und Antworten hier. Wir wollen diesen Podcast noch besser machen und würden uns deshalb darüber freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Weiteres Audiomaterial über Phoenix
- 15.06.202012 Min.
Der 27-jährige Philipp Amthor ist der konservative Gegenentwurf zu lässigen Gleichaltrigen. Jetzt will er auch CDU-Chef in Mecklenburg-Vorpommern werden. Doch dann berichtete Der Spiegel über seine dubiose Lobbyarbeit für die US-Firma "Augustus Intelligence". "Ich bin nicht käuflich", sagt Amthor. Aber er war nah dran, Grenzen zu überschreiten, meint der Berliner SZ-Korrespondent Stefan Braun. Die dürre Entschuldigung des CDU-Politikers reiche nicht aus, da er in dem Netzwerk des US-Unternehmens schon teure Reisen unternommen und Aktienoptionen besessen habe. Man wisse noch nicht einmal genau, was die Firma denn eigentlich treibe. Amthors Wahl zum CDU-Landeschef am 19. Juni sollen die Christdemokraten in Schwerin noch einmal überdenken. Weitere Nachrichten: Corona-Nothilfe für Studierende, Rechtsextremismus in Bundeswehr-Eliteeinheit KSK, Verfassungsschutz beobachtet AfD-Brandenburg. Wir wollen diesen Podcast noch besser machen und würden uns deshalb darüber freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Carolin Lenk Weiteres Audiomaterial über rbb-Talkshow "Chez Kömer" von Kurt Krömer
- 12.06.202010 Min.
Kaum eine Branche hat die Coronakrise so hart getroffen, wie die Luftfahrt. In Deutschland bekommt das auch die Lufthansa zu spüren: Sie steigt bald aus dem DAX ab und offenbar sind mehr als 20 000 Jobs in Gefahr. Und das, obwohl die Fluglinie neun Milliarden Euro Staatshilfe bewilligt bekommen hat. Das Geld sei nur die Voraussetzung dafür gewesen, dass die Lufthansa überhaupt die Zukunft planen kann, sagt der SZ-Wirtschaftsredakteur Jens Flottau. Die Aufbararbeit gehe erst richtig los. Weitere Meldungen: Konjunkturprogramm im Kabinett; Vorwürfe gegen Philipp Amthor; Brexit-Verhandlungen. Wir freuen uns, wenn Sie uns helfen, den Podcast noch besser zu machen, und dafür an dieser Umfrage teilnehmen. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Gabriel Garbers, Laura Terberl Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über die dpa.
- 11.06.20208 Min.
In der Corona-Krise hat sich inzwischen schon wieder vieles geändert: aktuell gibt es landesweit nur wenige Neuinfektionen. Und das Leben ist in einigen Bereichen auch schon lockerer geworden. Ein Problem dabei: In jedem Bundesland gibt es andere Regeln. Und zu jeder einzelnen Lockerungsmaßnahme gibt es gefühlt auch zehn unterschiedliche Meinungen. Dass dies auch irritieren und verunsichern kann, klingt auch in einigen Sprachnachrichten unserer Hörerinnen und Hörer durch, die wir in den vergangenen Wochen erhalten haben. Sie können uns auch weiter erreichen, auf WhatsApp unter der Nummer: 0176-96501041. Mehr Tagebucheinträge als Video oder Text finden Sie unter sz.de/kollektivestagebuch. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett
- 10.06.202012 Min.
Der 45. Präsident der USA hetzt, lügt und spaltet. Besonders sichtbar wird das nach dem gewaltsamen Tod des Schwarzen George Floyd durch einen weißen Polizisten. Immer deutlicher wird von Tag zu Tag, dass das einzige Ziel dieses Präsidenten ist, Präsident zu bleiben. Trump sei sich treu geblieben und fast schon berechenbar in seinem kalkulierten Wahnsinn, sagt der Leiter der SZ-Außenpolitik, Stefan Kornelius. Die permanente Zunahme an Aggression und Brutalität sei Trumps Wesenkern. Vier weitere Jahre Trump würden die USA in ein "oligarchisch geführtes Ein-Mann-Unternehmen" verwandeln. Sein demokratischer Herausforderer Joe Biden beweise sich gerade als das absolute Gegenteil des amtierenden Präsidenten. Weitere Nachrichten: Ermittlungen zu Palme-Mord eingestellt, Grüne fordern Umdenken bei Gentechnik, Reisewarnung für mehr als 160 Länder bis Ende August. Wir wollen diesen Podcast noch besser machen und würden uns deshalb darüber freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über Reuters
- 09.06.202013 Min.
In den vergangenen Wochen ging es für die AfD vor allem bergab. In Umfragen landet sie nur unter zehn Prozent. Immerhin am Dienstag kann die stärkste Oppositionspartei im Bundestag mal kurz wieder jubeln: Denn das Bundesverfassungsgericht rügte Innenminister Horst Seehofer (CSU). Die AfD schlachtet das erwartbare Urteil aus, aber es ist kein Sieg im politischen Sinne, denn Seehofer muss seine Äußerungen nicht zurücknehmen, sagt der Berliner SZ-Korrespondent Markus Balser. Die schlechten Umfragewerte hätten mehrere Ursachen: In der Corona-Krise habe die Partei keine Linie gefunden. Auch ihre Kritik an Angela Merkel habe nicht mehr gezündet, da der überwiegende Teil der Bevölkerung mit dem Handeln der Kanzlerin zufrieden war. Zudem sei es der Partei nicht mehr möglich gewesen, Angst vor Geflüchteten zu schüren, weil die wegen der geschlossenen Grenzen gar nicht mehr nach Europa kommen konnten. Der Bundesvorstand sei heillos zerstritten. Mehr als ein Jahr vor der Bundestagswahl breite sich in der Fraktion Unruhe aus. Weitere Nachrichten: Thüringen beendet Kontaktbeschränkungen, Einbruch der Exporte. Wir wollen diesen Podcast noch besser machen und würden uns deshalb darüber freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Valérie Nowak Weiteres Audiomaterial über ntv
- 08.06.202010 Min.
17 Jahre würde Madeleine “Maddie” McCann jetzt sein, falls sie noch leben sollte. Am 3. Mai 2007 verschwand die damals dreijährige Britin spurlos aus einer portugiesischen Ferienanlage. Immer wieder gab es darum teils wildeste Spekulationen. Am Mittwochabend präsentierte das Bundeskriminalamt dann völlig überraschend einen neuen Verdächtigen. Dabei handelt es sich um den 43-jährigen, vorbestraften Sexualtäter Christian B., sagt SZ-Korrespondent Peter Burghardt. B. sitze wegen anderer Delikte in Kiel in Haft. Möglicherweise sei er auch noch für das Verschwinden anderer Kinder verantwortlich. Aber auch im Fall Maddie fehle noch ein echter Beweis für seine Täterschaft, bislang gebe es nur Indizien. Sicher sei bislang nur, dass er sich zum Zeitpunkt ihres Verschwindens in Nähe des Tatorts aufgehalten habe. Weitere Nachrichten: Trump trifft Einsatzkräfte, Biden Floyds Angehörige; Rassismus bei der Polizei: Esken fordert Beschwerdestelle, Mann droht mit Anschlag auf Muslime. Wir wollen diesen Podcast noch besser machen und würden uns deshalb darüber freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen. Redaktion, Moderation: Lars. Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Weiteres Audiomaterial über ZDF-Sendung “Aktenzeichen XY … ungelöst”
- 05.06.202014 Min.
Deutschland und die USA sind hinsichtlich der Polizeigewalt gegen Menschen mit anderer Hautfarbe kaum vergleichbar. In den USA sind von der Polizei allein im letzten Jahr 430 Schwarze und Hispanics erschossen worden. In Deutschland erschossen Polizisten im Jahr 2018 gerade einmal elf Menschen insgesamt. Und trotzdem, das ist nicht allein auf die Polizei, sondern auf die gesamte Gesellschaft bezogen, gibt es auch in Deutschland ein strukturelles Rassismusproblem, sagt die Journalistin und Buchautorin Alice Hasters. Das werde nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd umso offensichtlicher. Weitere Themen: Heißester Mai seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, EU-Staaten wollen volle Reisefreiheit ab Juli. Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak
- 04.06.202011 Min.
130 Milliarden Euro ist das Konjunkturpaket der Bundesregierung schwer und damit das größte in der Geschichte der Bundesrepublik. Finanzminister Olaf Scholz will "mit Wumms aus der Krise". Zu den Maßnahmen gehören ein Kinderbonus, eine Entlastung der Kommunen und eine von niemandem erwartete Mehrwertsteuersenkung. Ein Konjunkturpaket, das den Namen und verdient, sagt die SZ-Hauptstadtkorrespondentin Cerstin Gammelin. Weitere Themen: EZB erweitert Anleihenkaufprogramm, Deutscher Verdächtiger im Fall Maddie. Wir wollen diesen Podcast noch besser machen und würden uns deshalb darüber freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen. Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Weiteres Audiomaterial über bundesregierung.de.
- 03.06.202012 Min.
In den USA dauern die Proteste wegen des Todes von George Floyd an. Der Großteil der Demonstrationen verläuft friedlich, an vielen Stellen eskalieren die Proteste jedoch - auch weil die Polizei sehr hart durchgreift. Über 9.000 Menschen wurden in den vergangenen Tagen von der Polizei festgenommen.In vielen Städten gibt es weitgehende Ausgangssperren. Jürgen Schmieder, SZ-Korrespondent in Los Angeles, erklärt im Podcast, wieso Trump die Proteste nur noch mehr anheizt und wie sich die Lage in den nächsten Tagen entwickeln wird. Weitere Themen: Deutschland hebt Reisewarnung für viele EU-Länder zum 15. Juni auf, Arbeitslosenzahlen steigen erneut. Wir wollen diesen Podcast noch besser machen und würden uns deshalb darüber freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen. Moderation: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Weiteres Audiomaterial über Reuters und dpa
Heinz-Chistian Strache war Vizekanzler von Österreich. Er war viele Jahre lang Chef der rechtspopulistischen FPÖ. Und das, obwohl man wusste, dass er als junger Mann der Neonazi-Szene nahestand. Das hat Strache auch nie bestritten. Dementiert hat er dagegen immer wieder etwas anderes: Nämlich, dass er sich antisemitisch geäußert hat. Ein handschriftlicher Eintrag von ihm in einem Buch voller Judenhass legt nun das Gegenteil nahe. Das ergeben SZ-Recherchen von Leila Al-Serori, Oliver Das Gupta, Peter Münch, Frederik Obermaier und Bastian Obermayer. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett
- 01.06.202033 Min.
Die letzte Spezialfolge des SZ-Nachrichtenpodcasts "Auf den Punkt" beginnt Anfang Mai: Die Bundesländer treiben den Wettbewerb um die Lockerungen auf die Spitze, die Fußball-Bundesliga nimmt den Betrieb wieder auf und an den Wochenenden demonstrieren Tausende gegen die Einschränkungen von Grundrechten. Droht die Stimmung zu kippen? Politiker erkennen in dieser Zeit, wo sich die Grenzen ihres Handelns befinden. Der SZ-Audioredakteur Jean-Marie Magro hat in den letzten Monaten immer wieder mit den Politikern Annegret Kramp-Karrenbauer, Malu Dreyer, Florian Herrmann und Lars Klingbeil darüber gesprochen, wie sie die Coronakrise erleben, vor welchen Konflikten sie in ihrer Arbeit stehen und wie sie diese Zeit verändert. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über dpa, Maybrit Illner, Anne Will und bundeskanzlerin.de.
- 31.05.202026 Min.
In der zweiten von drei Spezialfolgen des SZ-Nachrichtenpodcasts "Auf den Punkt" geht es um die Zeit nach Ostern: Alle Indikatoren deuten darauf hin, dass die Epidemie in Deutschland beherrschbar wird. Bund und Länder beschließen zum ersten Mal Lockerungen - die Einigskeit im deutschen Föderalismus ist aber nicht von Dauer. Hinzu kommt eine Debatte darüber, wie viel der Gesellschaft der Schutz des Lebens wert ist. Der SZ-Audioredakteur Jean-Marie Magro hat in den letzten Monaten immer wieder mit den Politikern Annegret Kramp-Karrenbauer, Malu Dreyer, Florian Herrmann und Lars Klingbeil darüber gesprochen, wie sie die Coronakrise erleben, vor welchen Konflikten sie in ihrer Arbeit stehen und wie sie diese Zeit verändert. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über dpa, Bayerische Staatsregierung, "Bericht aus Berlin", Sat1-Frühstücksfernsehen und bundeskanzlerin.de.
- 30.05.202026 Min.
Vor vier Monaten wurde in Deutschland zum ersten Mal das Coronavirus bei einem Patienten nachgewiesen. Seitdem hat das Virus unseren Alltag verändert. Was man dagegen unternehmen kann, dazu gibt es viele Meinungen, aber entscheiden muss am Ende die Politik. Der SZ-Audioredakteur Jean-Marie Magro hat in den letzten Monaten immer wieder mit den Politikern Annegret Kramp-Karrenbauer, Malu Dreyer, Florian Herrmann und Lars Klingbeil darüber gesprochen, wie sie diese Zeit erleben, vor welchen Konflikten sie in ihrer Arbeit stehen und wie sie diese Krise verändert. In der ersten von drei Spezialfolgen des SZ-Nachrichtenpodcasts "Auf den Punkt" geht es darum, wie das Virus seinen Weg hierher fand, warum man sich dafür entschied, das öffentliche Leben runterzufahren und wieso Deutschland einer Katastrophe entging. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über dpa, Bayerische Staatsregierung und bundeskanzlerin.de.
- 29.05.202013 Min.
Der CO₂-Ausstoß auf der Welt hat in den letzten Wochen ziemlich abgenommen. Kein Wunder, wegen der Coronakrise wird viel weniger produziert. Viele Menschen durften wegen der Lockdowns weltweit über Wochen hinweg gar nicht mehr ihre Wohnung verlassen. Laut einer Studie des Global Carbon Projects sind seit April im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weltweit 17 Prozent weniger CO₂-Treibhausgase ausgestoßen worden. Das sind ungefähr 1 Milliarde Tonnen CO₂. Eigentlich doch super für das Klima, oder nicht? Das sieht die Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer völlig anders. Weitere Themen: Proteste in Minneapolis, Streit zwischen Trump und Twitter, Touristen dürfen nach Dänemark. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak Die im Podcast angesprochene Studie des Global Carbon Projects können Sie hier lesen.
- 28.05.202011 Min.
Das "Gesetz zum Schutz der nationalen Sicherheit in Chinas Sonderverwaltungsregionen" richtet sich gegen Aktivitäten in Hongkong, die China als subversiv oder separatistisch ansieht. Seit Hongkong keine britische Kolonie mehr ist, hat die Stadt eine gewisse politische Eigenständigkeit. Im Kern dieser Autonomie steht das sogenannte Basic Law: Das garantiert z.B. das Recht auf Meinungsfreiheit - ein Recht, das in Festlandchina kein Bürger hat. Das Vorhaben wäre der bisher weitestgehende Eingriff in die Autonomie Hongkongs. Die China-Korrespondentin Lea Deuber erklärt in dieser Folge von "Auf den Punkt", wie die Demokratiebewegung in Hongkong auf das Gesetz reagiert und welche Zukunft sie noch für Hongkong sieht. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Valérie Nowak
- 27.05.202011 Min.
Am 01. Juli übernimmt Deutschland für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft. Die Bundesregierung hatte dafür schon lange einige Kernthemen und mehrere Gipfeltreffen sowie Konferenzen vorbereitet. Wegen der Corona-Pandemie ist jetzt allerdings vieles anders. Im überarbeiteten Programm für die deutsche Ratspräsidentschaft geht es fast nur noch um die Folgen von Corona. Bisherige Themen wurden durch Corona in einen neuen Kontext gesetzt, sagt SZ-Korrespondent Daniel Brössler. Gerade die EU-Haushaltsverhandlungen werden zu einer zentralen Aufgabe für die Bundesregierung und Angela Merkel. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Jean-Marie Magro Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über den Youtube-Kanal der Bundeskanzlerin.
- 26.05.202012 Min.
An der Spitze Brasiliens steht der rechtsradikale Präsident Jair Bolsonaro. Kürzlich wurde das Video einer Kabinettssitzung veröffentlicht, in der das Staatsoberhaupt andere Politiker ordinär beschimpft. Auch macht sich Bolsonaro noch immer über Corona lustig. Obwohl Brasilien inzwischen mit offiziell 375.000 Infektionen an zweiter Stelle hinter den USA liegt. Bolsonaro aber verordnet lieber das Malaria-Medikament Chloroquin als Heilmittel, obwohl es laut einer Studie die Sterblichkeit der Patienten erhöht. Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gibt es kaum. Soziale Distanz sei allerdings in den beengten Favelas auch kaum durchzuhalten, sagt SZ-Lateinamerika-Korrespondent Christoph Gurk. Doch Bolsonaro stehe dem Schicksal weiter Teile der Bevölkerung genauso leidenschaftslos gegenüber wie den indigenen Völkern im Amazonasgebiet. Seine ebenso chaotische wie verantwortungslose Politik sei auf dem Leben von vielen Menschen gebaut. Weitere Nachrichten: Unionspolitiker fordern frühere Soli-Abschaffung, Reisewarnung für EU soll fallen, weitere Lockerungen in Bayern. Beteiligen Sie sich am kollektiven Corona-Tagebuch der SZ. Schreiben Sie uns auf sz.de/kollektivestagebuch oder per Whatsapp unter 0176-96 50 10 41. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über Reuters
- 25.05.202011 Min.
Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow (Die Linke) will in seinem Bundesland vom 6. Juni an auf die geltenden Corona-Schutzvorschriften verzichten. Anstatt den bundesweit bislang gültigen Vorgaben soll es dann regionale Maßnahmen abhängig vom Infektionsgeschehen vor Ort geben. Er erntet für seinen Vorstoß breiten Widerspruch von Kanzlerin Merkel bis zu den Grünen. Applaus hingegen kommt von der FDP. Ramelow setze ja vor allem auf Eigenverantwortung und betont regionale Unterschiede, sagt Boris Herrmann vom SZ-Parlamentsbüro in Berlin. Man müsse den Vorschlag differenziert sehen. Ramelow spreche als Ministerpräsident und weniger als Linken-Politiker. Außerdem sei es doch erfrischend, wenn es jetzt mit der Unterstützung durch FDP-Chef Lindner zu überraschenden "Allianzen auf Zeit" komme. Aus dem Lockdown-Wettbewerb sei ein Lockerungs-Wettbewerb geworden. Weitere Nachrichten: Bund weiter für verbindliche Corona-Regeln, BGH verurteilt VW zu Schadensersatz im Dieselskandal. Beteiligen Sie sich am kollektiven Corona-Tagebuch der SZ. Schreiben Sie uns auf sz.de/kollektivestagebuch oder per Whatsapp unter 0176-96 50 10 41. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über MDR
- 22.05.202012 Min.
Das Coronavirus hat besonders in Alten- und Pflegeheimen gewütet. Es gibt inzwischen zahllose Meldungen aus Heimen in ganz Deutschland, in denen dutzende Bewohner an der Lungenkrankheit gestorben sind. Viele Heime stehen deshalb aus Schutz seit mehr als zwei Monaten unter Quarantäne. Viele Bewohner leben ein Leben, wie sie sonst nur Gefangene kennen. Die Einsamkeit ist für viele Menschen hart, sagt SZ-Wissenschaftsredakteurin Christina Berndt. Aber die Gefahr für die Alten wäre andernfalls zu hoch. Allerdings müsse man auch abwägen zwischen den psychischen Belastung und der Gefahr durch das Virus. Es gebe aber diverse Möglichkeiten, wie Besuche relativ gefahrlos und sicher organisiert werden könnten. Weitere Nachrichten: 107 Tote bei Absturz von pakistanischem Airbus, virtueller CSU-Parteitag, Steinmeier plädiert für Debattenkultur. Die SZ-Serie "Wenn wir alt werden - der große Pflegeratgeber" finden Sie unter SZ.de/Pflegeratgeber. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak




















