
c’t uplink - der IT-Podcast aus Nerdistan
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- 03.06.202332 min
Mit dabei: Jahn Mahn, Wilhelm Drehling und Sophia Zimmermann Programmieren lernen lohnt sich. Die Motivation, sich mit Python, Java und Co. zu beschäftigen, ist dabei vielfältig: Die einen suchenn womöglich einen besser bezahlten Job, die anderen wollen die Technik, die uns umgibt, besser verstehen und wieder andere haben Spaß daran, ihre Problemlöserfähigkeiten zu trainieren. Manchmal kommt auch alles zusammen. Doch wie findet man den Anfang und die richtige Sprache? Darüber sprechen wir im c’t uplink. Die Kollegen berichten von ihren eigenen Erfahrungen mit Programmiersprachen und empfehlen kleine Projekte für den Anfang. Nicht zuletzt machen sie Mut. Denn Scheitern gehört gerade am Start dazu und ist sehr lehrreich. Also: Keine Angst und endlich loslegen!
- 27.05.202340 min
Mit dabei: Dorothee Wiegand, Dennis Schirmmacher, Jan Schüßler Wie Lehrkräfte an Schulen und Unis generative KI à la ChatGPT einsetzen können, darüber sprechen wir in dieser Folge des c’t uplink. Außerdem: Unser Antiviren-Notfallwerkzeug Desinfec’t ist in der 2023er-Ausgabe erschienen. ChatGPT im Unterricht? Das klingt spontan erstmal nach einer komischen Idee: Wollte man das nicht vor Kurzem noch flächendeckend verbieten? Und in Schulen? Die teilweise nicht einmal WLAN auf die Kette kriegen? Und: ist das jetzt das Ende der Hausarbeit, wie wir sie kennen? Was bedeutet es für Prüfungen und andere Leistungsbewertungen? Zu alledem baumelt auch noch dieses Damoklesschwert namens Datenschutz über dem Thema. Im Uplink erklärt Dorothee Wiegand, warum ausufernde Ängste übertrieben sind. Im schulischen Einsatz geht es vor allem darum, den Umgang mit KI-Systemen zu lernen und sowohl ihre Verwendung als Werkzeug zu meistern, als auch ihre Grenzen zu verstehen – zum Beispiel, dass man bis dato besser alles nachprüft, was ChatGPT erzählt. Interssanterweise gibt es auch Firmen, die schon einsetzbare KI-Anwendungen in maßgeschneiderter Form für die Schule anbieten. Die helfen dann auch, ein Datenschutz-Desaster zu vermeiden. Und: Alles neu macht der Mai – auch das Desinfec’t. Genauer gesagt wird das Live-Antiviren-Tool jeden Frühling von einem Team um c’t-Redakteur Dennis Schirrmacher auf den aktuellen Stand gebracht. Er ist es denn auch, der im uplink erklärt, was die 2023er-Ausgabe neues kann, warum man zwischen zwei verschiedenen Linux-Kerneln wählen kann und für welche Aufgaben sich Desinfec’t überhaupt eignet. Denn die Toolbox kann nicht nur mit mehreren Scannern nach Viren suchen, sondern bringt auch ein Fernwartungsprogramm, Datenrettungssoftware und professionelle Tools für die Malware-Analyse mit – und mehr. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Die Plus.line AG aus Frankfurt bietet über 400 Kunden Lösungen an, die genau auf deren Bedürfnisse abgestimmt sind. Mit den Schwerpunkten Managed Cloud / Hosting, Network Services & IT Outsourcing, eigenen Rechenzentren, einem Linux-, Netzwerk-, und Windows-Team sowie herausfordernden Projekten sind wir ein spannender und menschlicher Arbeitgeber auf Augenhöhe. Karriere bei der Plus.line AG --> https://www.plusline.net/karriere === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende ===
- 20.05.202396 min
Mit dabei: Lutz Labs, Christof Windeck, Florian Müssig und Jörg Wirtgen In Folge 48.4 des Podcasts c't uplink sprechen wir über das Smartphone Google Pixel 7a, über Docking-Stationen für Notebooks mit USB-C und Thunderbolt 4 und über kompakte 14-Zoll-Notebooks ab 950 Gramm Gewicht. Die a-Varianten von Googles Pixel-Smartphones sind jedes Jahr interessante Schnäppchen. Dieses Jahr zieht Google den Preis deutlich an -- bietet aber auch mehr Leistung. Tatsächlich setzt sich das Pixel 7a nicht mehr so deutlich vom Pixel 7 ab, das zum Straßenpreis von 550 Euro zu bekommen ist: 510 Euro kostet das Pixel 7a nämlich laut Preisliste. Im Podcast erläutert Smartphone- und Android-Experte Stefan Porteck die Gemeinsamkeiten mit dem Pixel 7 und schätzt die paar wenigen Unterschiede ein. Die Benchmark- und die ersten Laufzeitergebnisse des 7a aus dem Test kommen zur Sprache, ebenso die Qualität der Kamera, naja, und auch kurz Spekulationen zum Straßenpreis. Insgesamt jedenfalls erweist sich das Pixel 7a damit als rundes Paket. Notebook-Dockingstationen und die Unterschiede zwischen Thunderbolt 4 und USB-C Auf die Schnittstelle warten wir seit Jahrzehnten: Man stöpselt nur ein Kabel von der Docking-Station ins Notebook, und darüber lädt es, steuert externe Monitore an, bekommt LAN und findet Maus, Tastatur, Webcam, Lautsprecher, externe Festplatte und andere USB-Geräte. Genau das bietet USB-C, also Thunderbolt 4, oder Thunderbolt 3, oder USB4 -- äh, ganz so einfach ist es also doch nicht. Der Podcast erklärt die Unterschiede zwischen diesen Standards, die Gemeinsamkeiten und die Kompatibilitäten. So sind USB-C-Docks und -Monitore für viele Zwecke schon ganz gut, kommen aber bei schnellen SSDs und mehreren Monitoren an ihre Grenzen. Thunderbolt 4 ist die mächtigere Schnittstelle, allerdings kosten die Docks deutlich mehr. Die PC-Experten Christof Windeck und Lutz Labs dröseln die USB- und Thunderbolt-Details auseinander, der Notebook-Experte Florian Müssig ergänzt, welche Notebooks was davon können, wie viele Monitore unterstützen und wie viel Strom benötigen. 14-Zoll-Notebooks ab 950 Gramm c't hat kompakte Notebooks von 960 Gramm bis 1,6 Kilogramm getestet -- die Notebook-Klasse, die früher Subnotebook oder Ultrabook genannt wurde. Im Podcast spricht Notebook-Experte Florian Müssig über die einzelnen Modelle und gibt Tipps zur Laufzeit, zu Displaytypen und zur Ausstattung. Einige haben ein OLED-Panel, einige ein mattes, einige Touch, einige einen Stift -- und wir sprechen über 16:9 vs. 16:10 (und 3:2 von HP), über 90 und 120 Hz (Acer, Asus, Lenovo, Samsung) und über hohe Auflösungen. Die Laufzeiten reichen dicke über den Tag, beim LG Gram mit 25 Stunden braucht man vielleicht sogar übers Wochenende kein Netzteil. Über USB-C laden sie alle, und alle können das Laden bei weniger als 100 Prozent stoppen, um den Akku zu schonen -- bei diesen Laufzeiten akzeptabel. Als Prozessoren kommt die aktuelle dreizehnte Core-i-Generation zum Einsatz, beim HP noch deren Vorgänger. Wir erklären die Unterschiede der CPUs, der Kühlsysteme und der resultierenden Geschwindigkeiten. Notebooks mit der aktuellen AMD-Generation waren noch nicht lieferbar. Im Test: Acer Swift Go 14, Asus ZenBook 14X, HP Dragonfly Folio G3, Lenovo Yoga Slim 7i Carbon, LG Gram 14, MSI Summit E14 Flip, Samsung Galaxy Book3 Pro 14
- 13.05.202350 min
Mit dabei: Robin Brandt, Steffen Hergert, Stefan Porteck und Sophia Zimmermann E-Bikes sind heute smart, sportlich und belastbar, schick und praktisch. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen und wie findet man das passende E-Bike für die eigenen Ansprüche. Im c’t Uplink schauen wir konkret auf die Modelle von Ampler, Honbike, Rose, Urtopia und VanMoof. Außerdem zeigen wir, wo die Technik steht und wie die Gegebenheiten zu Hause kaufbestimmend sind.
- 06.05.202391 min
Mit dabei: Pina Merkert, Lutz-Labs, Niklas Dierking und Jörg Wirtgen Heute im Studio: Pina Merkert (KI-Expertin), Lutz-Labs (SSDs) und Niklas Dierking (2-Faktor-Login), Moderation Jörg Wirtgen. Wir sprechen über SSDs mit SATA-Anschluss zum Nachrüsten für alte PCs und Notebooks. Danach erklären wir, wie 2-Faktor-Authentifizierungen gehackt werden können und warum sie trotzdem sinnvoll sind. Schließlich diskutieren wir, wie sich künstliche Intelligenz auf die Medien und auf einige Jobs auswirken könnte. PCIe-SSDs sind für moderne PCs erste Wahl. Wenn aber alle M.2-Slots belegt sind oder Rechner oder Notebook schon älter sind und gar keine M.2-Slots haben, dann kommen SATA-SSDs ins Spiel. c't hat einige neue Modelle getestet und ist dabei durchaus auf Ungereimtheiten gestoßen. Wir werfen einen Blick ins Innere, wundern uns, dass eine 512-GByte-SSD doppelt so viele Speicherchips benötigt wie die 1-TByte-Variante des gleichen Herstellers -- und dass eine andere SSD mit einer ungeraden Zahl von Speicherchips kommt. Daraus ergeben sich ein paar Tipps zur Auswahl. Auch interessant: Einige der SSDs haben ein Plastikgehäuse, andere eines zumindest mit einer Metallseite. Die Lesegeschwindigkeiten der SATA-SSDs wiederum taugen nicht viel als Unterscheidungskriterium, eher schon die Schreibgeschwindigkeiten. Wir vergleichen sie mit denen der M.2-Schnittstelle -- die klar überlegene Bauform, falls sie denn vorhanden ist. Zum Schluss sprechen wir über die Speichermengen, die bei lokal installierten KI-Anwendungen anfallen, auch ein Kriterium zum Auswahl der optimalen SSD. Die sogenannte Zweifaktor-Authentifizierung gilt im Allgemeinen als sicher. Wir geben einen Überblick der wichtigsten Methoden: per SMS, per Hardware -- vor allem FIDO2-kompatiblen USB-Sticks wie dem YubiKey -- oder per TOTP. Letzteres sind diese sechsstelligen PINs, die eine spezielle App erzeugt, die sogenannten Einmalpasswörter (Time Based One Time Password). Google hatte dazu vorige Tage eine Änderung der Authenticator-App angekündigt, das wir kurz (als noch nicht gut genug) einsortieren. Wie das SMS-Verfahren knackbar ist, ist schon länger bekannt -- neuerdings aber lassen sich auch die TOTP-Logins abgreifen, und zwar mit einem aufwändigen Phishing-Verfahren, das wir erklären. Dagegen hilft vor allem die übliche Vorsicht beim Anklicken von Links in zwielichtigen Mails, die allerdings auch immer weniger zwielichtig aussehen. Noch besser schützen die FIDO2-Keys, da sie die URL mitcodieren und daher bei einer falschen URL gar kein Passwort liefern. Seit einigen Monaten sprießen neue KI-Wekzeuge wie Pilze aus dem Boden. Ein paar davon funktionieren so gut, dass sie Jobs umkrempeln werden. Besonders betroffen sind Journalistinnen, Werbetexter und Illustratoren. Wer diese Berufsgruppen beschäftigt, muss sich in Zukunft die ethische Frage stellen, ob es vertretbar ist mit KI Kosten zu sparen. Für Nutzer:innen stellt sich zudem die Frage, inwiefern KI-generierte Medien überhaupt noch von menschengemachten unterscheidbar sind. Das verlangt sehr viel Medienkompetenz - was junge und alte Menschen oft erst noch lernen müssen. Ein richtiger Ausweg aus dem gesellschaftlichen Dilemma ist nicht absehbar. Aber wie immer hilft technisches Verständnis für die Technik, um die Entwicklung ein Stück weit vorherzusehen. Viel wird davon abhängen, wie tief das echte Verständnis zukünftiger KIs gehen wird. Wir erklären die regelbasierten KIs und gehen auf die Skalierungshypothese ein. SPONSOR-HINWEIS AVM ist Europas führender Hersteller von Produkten für das digitale Zuhause. Mit rund 880 Mitarbeitenden und der bekanntesten Marke für WLAN-Router bringt AVM Millionen von Menschen ins Internet. Spannende Jobs unter jobs.avm.de SPONSOR-HINWEIS ENDE
- 29.04.202342 min
Mit dabei: Christof Windeck, Andrijan Möcker, Jan Mahn und Pina Merkert Im c't-uplink 48.1 geht es um zwei verschiedene Themen: Die absurden Hardware-Anforderungen von Windows 11 und wie man Balkonkraftwerke plant. Windows-11-Hardware Windows 11 hat absurd hohe Hardwareanforderungen: Prozessoren jünger als 2017, 64 Bit, TPM2.0. Rechner, die das nicht erfüllen, laufen heute einfach mit Windows 10. Aber am 14. Oktober 2025 wird Microsoft aufhören, Sicherheitsupdates für Windows 10 herauszugeben und alle älteren Rechner können mangels Updates nicht mehr sinnvoll mit Windows betrieben werden. Die Anforderungen wirken völlig willkürlich, weil es kaum einen Unterschied zwischen den unterstützen Prozessoren und den gerade nicht mehr unterstützen der nächstälteren Generation gibt. Die sind auch 2025 noch für viele Aufgaben schnell genug, weshalb Microsoft effektiv Firmen und Privatleute zwingt, bis zu diesen Stichtag funktionierende Rechner unnötig gegen neue auszutauschen. Für die Umwelt ist das eine Katastrophe und zudem eine vermeidbare Belastung für den Geldbeutel. Der c’t-Prozessor-Spezialist Christof Windeck erklärt im c't-uplink im Gespräch mit Pina Merkert welche Hardware zukünftige Windows-11-Rechner mitbringen müssen und wo ein Upgrade sinnvoll sein kann. Außerdem deckt er auf, warum Microsoft so viele Rechner für untauglich erklärt und ob die Sicherheit von PCs sich mit der Umstellung verbessert. Nach einer ganz kurzen Pause geht es weiter mit den zweiten Thema: Planen von Balkonkraftwerken Ein Balkonkraftwerk will man spätestens seit der letzten Stromrechnung. Die kleinen Photovoltaikanlagen an Balkongeländern, auf Garagen und Gartenhaus-Dächern, an Fassaden und Carports produzieren Strom, der direkt in der Wohnung verbraucht wird, in der sie angeschlossen werden. Jede selbst erzeugte Kilowattstunde muss man nicht vom Stromanbieter kaufen und so spart man Geld, obwohl man keinen eigenen Strom verkaufen kann. Genehmigungspflichtig sind Balkonkraftwerke nicht, die Formalitäten sind sehr überschaubar. Das liegt auch daran, dass die kleinen Solaranlagen kaum Einfluss auf das Stromnetz haben - außer dass Netzbetreiber weniger verdienen. Wer für sein Balkonkraftwerk Vermieter oder eine Eigentümergemeinschaft überzeugen muss, sollte sich aber über die Formalitäten informiert haben. Am besten erledigt man das noch während der Planungsphase. Andrijan Möcker hat eine frei verfügbare Vorlage für alle wichtigen Planungsschritte eines Balkonkraftwerks zusammen mit seinem Artikel in c't 10 veröffentlicht. Im Uplink-Studio erklärt er zusammen mit Jan Mahn und Pina Merkert, worauf man bei der Planung von Balkonkraftwerken achten sollte. Außerdem klärt das Trio, welche Schritte essenziell sind, auf welche Gefahren man achten sollte und ob sich die Wechselrichter-Preise stabilisiert haben.
- 22.04.202358 min
Mit dabei: Christian Hirsch, Jörg Wirtgen Ein USB-C-Ladegerät in einer Mehrfachsteckdose unterzubringen klingt trivial. Doch im c't-Test sind überraschende Probleme aufgetaucht. * Der eigentliche Tausch einer CPU gegen eine schnellere dauert nur wenige Sekunden. Mehr Zeit benötigen die Vorbereitungen und die Recherche. Notebook, Smartphone oder Tablet zum Laden direkt in die Steckdose einzustöpseln statt ein Ladegerät zu benötigen -- das vermindert das Kabelchaos, mag auf Reisen im Ausland praktisch sein und, falls schaltbar, unterstützt vielleicht beim Stromsparen. Doch was nach einem simplen Mitnehmprodukt aus der Grabbelkiste klingt, hat seine Tücken, wie c't-Redakteur Rudi Opitz im Podcast c't uplink erklärt. Zuerst birgt das Laden per USB-C (USB-PD, USB Power Delivery) selbst schon Tücken: Mehrere Spannungen sind vorgesehen, von denen die Ladegeräte nicht alle implementieren müssen. Vor allem den günstigen Modellen fehlen die 20 Volt, die wiederum fast alle Notebooks benötigen -- sie laden dann also nicht. Zudem schalten bei einigen der Steckdosen die verschiedenen USB-Buchsen ihre Spannung nicht unabhängig voneinander: Hängt ein Smartphone an der einen Buchse, schafft die daneben die fürs Notebook nötigen 20 Volt nicht. Desweiteren unterscheiden sich die Steckdosen darin, welche der proprietären Schnellladetechniken für USB-A sie unterstützen. Danach zeigt c't-Redakteur Christian Hirsch, wie man den Hauptprozessor seines PCs gegen einen schnelleren tauscht. So wird der alte PC fit für neue Aufgaben, und vielleicht glückt ihm dann auch ein bisher von Microsoft verweigertes Update auf WIndows 11. Wir klären, wieviel schneller die neue CPU sein sollte, damit der Wechsel sich lohnt. Dann geht die Recherche los, welche CPUs das eigene Mainboard unterstützt. Bevor man den Rechner aufschraubt, sind die wichtigsten Schritte, ein BIOS-Update durchzuführen und gegebenenfalls die Festplattenverschlüsselung auszuschalten -- beziehungsweise über alles nachzudenken, das möglicherweise Informationen im TPM-Chip speichert, da der in einige Prozessoren integriert ist. Das Netzteil hingegen dürfte in den meisten Fällen ausreichend dimensioniert sein. Zu alldem gibt der Podcast Tipps, und dann auch zum konkreten Tausch: Was ist bei Lüftern, Wärmeleitpaste und den verschiedenen AMD- und Intel-Sockeltypen zu beachten? Nach dem Umbau stehen dann möglicherweise noch Treiberupdates an -- und dann nicht vergessen, die Festplattenverschlüsselung wieder zu aktivieren.
- 15.04.202372 min
Mit dabei: Achim Barczok, Florian Müßig, Ernst Ahlers, Niklas Dierking, Jan Schüßler Die neuen Low-End-CPUs von AMD und Intel versprechen einen satten Performance-Schub bei günstigen Notebooks. Florian Müssig hat die ersten beiden Notebooks mit den CPUs getestet. Das 550 Euro teure HP 17 hat den neuen AMD Ryzen 3 7320U eingebaut. Im Acer Aspire 3 Spin 14 für 650 Euro steckt Intels Core i3-N305 - mit 8 Kernen! Das Leistungsniveau der neuen CPUs passt, doch die beiden Notebooks lassen (preisbedingt) Potenzial liegen. Wer sich in der Wohnung oder im Haus über schlechte WLAN-Versorgung ärgert, landet schnell bei Mesh-Systemen, die mit mehreren Nodes das Internet noch in die letzte Ecke bringen. Ernst Ahlers hat sieben Systeme unter anderem von AVM (Fritzbox), D-Link und TP-Link für c't getestet. Er gibt Tipps, wie man die Nodes optimal in der Wohnung aufstellt. Für die PC-Hilfe aus der Ferne nutzen die meisten die Fernwartungsprogramme TeamViewer und AnyDesk. Die drängeln einen allerdings bisweilen, die kostenpflichtige Varianten zu nutzen - außerdem muss man den Herstellern vertrauen, wenn man seine Daten über deren Server schickt. Niklas Dierking und Jan Schüßler haben sich die Alternativen MeshCentral, Remotely und RustDesk angeschaut. Die sind quelloffen und lassen sich auf einem eigenen Server installieren. Für RustDesk und MeshCentral hat Niklas Docker-Compose-Vorlagen gebastelt, die einem die Installation erleichtern. === Anzeige / Sponsorenhinweis === mittwald hat Hosting neu gedacht und alles auf die Anforderungen und Workloads von Agenturen und Freelancern optimiert – inklusive Private Cloud Infrastruktur, smarter Oberfläche und flexiblen Tarifen. Konfiguriere deinen Server selbst oder überlass es mittwald, sich um die optimalen Specs zu kümmern. Immer top Performance. Das Beste: Dein Hosting bei mittwald ist 100% CO2-neutral. www.mittwald.de/ctuplink === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende ===
- 08.04.202356 min
Mit dabei: Liane Dubowy, Mirko Dölle, Carsten Spilleund und Pina Merkert Stable Diffusion ist ein bisschen wie ein eigener Illustrator: Was man in einem kurzen Satz beschreibt, verwandelt die KI in Minuten in ein konkretes Bild. Dabei zeigt das System durchaus Kreativität, weil jeder Klick auf den Generieren-Knopf ein gänzlich neues Bild entstehen lässt. KI-Bildgeneratoren wie Dall-E 2 oder Midjourney nutzen für diesen Zaubertrick die Cloud, für die man spätestens dann zahlen muss, wenn das Startguthaben eines neuen Accounts verbraucht ist. Ganz anders Stable Diffusion: Das neuronale Netz ist Open Source, weshalb man die Software einfach auf dem eigenen Rechner installieren kann. Dort erzeugt man dann nach Herzenslust so viele Bilder wie man will. Und die passende Grafikkarte haben viele ohnehin schon, weil man die gleiche Hardware für PC-Gaming braucht. Nicht-Gamer können sich ziemlich kostengünstig auf dem Gebrauchtmarkt mit einer Grafikkarte mit mindestens 4 Gigabyte Videospeicher ausstatten und loslegen - die Leistung der CPU ist egal. Herausgefunden hat das Carsten Spille, der für c’t 9/2023 alle sinnvollen Grafikkarten für Stable Diffusion ausprobiert hat. Wie man Stable Diffusion möglichst stressfrei installiert, hat Mirko Dölle erklärt und Liane Dubowy führt durch das Web-Interface von Automatic1111, mit dem man bequem an alle relevanten Parameter und Zusatzfunktionen der KI kommt. Zusammen mit Pina Merkert erklären die drei im c’t-uplink, wie man Stable Diffusion installiert, bedient und welche Hardware sich lohnt. Hörerinnen und Fans des Audiopodcasts bekommen die komplette Folge am Stück in den Podcatcher. Als Service für Videofans und YouTube-Genießerinnen haben wir die Gesprächsrunde die Themen in Installation, Web-Interface und Hardware aufgespalten.
- 01.04.202363 min
Mit dabei: Pina Merkert, Michael Link und Keywan Tonekaboni 3D-Drucker üben eine starke Faszination aus: Scheinbar aus dem Nichts entstehen Schicht für Schicht Formen, Figuren und Bauteile. Doch nach dem Hype kam die Ernüchterung. Für ein Massenprodukt sind 3D-Drucker zu komplex. Hersteller und Anwender reden inzwischen Klartext, was machbar ist und wo die Grenzen sind. Für Hobbyisten, Nerds und Konstrukteure sind sie dennoch ein erschwingliches Tool, um individuelle Projekte umzusetzen. Und wer selbst keinen 3D-Drucker anschaffen möchte, kann seine Modelle bei einem Dienstleister fertigen lassen. Im c’t uplink geben wir Einblick, wie 3D-Drucker heute praktisch genutzt werden, ob im Makerspace, Ingenieursbüro oder in der Industrie. Es gibt verschiedene 3D-Druckverfahren mit kryptischen Abkürzungen (FDM, SLA, SLS, …), die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Und für jedes Druckverfahren gibt es auch unterschiedliche Materialien, ob Kunststoff-Filamente, Kunstharze oder Metallpulver. Im c’t uplink erklärt 3D-Druck-Veteranin und c’t-Redakteurin Pina Merkert, wie sich die Verfahren unterscheiden und für welchen Einsatzzweck sich welches Material eignet. Wenn schon Do-it-yourself, dann schon richtig, dachte sich c’t-Redakteur Michael Link. Er ist mit einem 3D-Drucker-Bausatz in die Materie eingestiegen und druckt Nützliches für seine anderen Hobbies. Was man bei der Wahl eines 3D-Druckers bedenken sollte und wie die ersten Schritte in der additiven Fertigung gelingen, berichtet er Moderator Keywan Tonekaboni im c’t uplink.
- 25.03.202367 min
Mit dabei: Sven Hansen, Stefan Porteck und Jörg Wirtgen Manch einer, der sich für ein E-Auto entschieden hat, mag aufgrund der gestiegenen Stromkosten nochmal neu denken. Vielleicht doch lieber ein letzter Verbrenner? Oder ein Hybrider, dann kann man Strom und Benzin tanken, was gerade billiger ist. Im Podcast c't uplink diskutieren wir die Vor- und Nachteile der Fahrzeugtypen und erklären, welche verschiedenen Konzepte es bei Hybrid-Fahrzeugen gibt. Wir greifen damit die Titelgeschichte von c't 8/2023 auf. Vier Arten von Hybrid-Kfz gibt es aus technischer Sicht. Wir erklären, warum nur zwei davon als E-Auto-Alternative taugen: Vollhybride und Plug-in-Hybride. Dabei dröseln wir auch Begriffe wie Range-Extender, sequenzielle und parallele Antriebe auf. Mehrere Szenarien gehen wir durch sowie praktische und finanzielle Vor- und Nachteile gegenüber E-Autos und Verbrennern. Die Verbrauchswerte vieler Plug-in-Hybride entpuppen sich dabei als lächerlich niedrig. Wir erklären den Skandal dahinter und wie die Fahrzeughersteller sich so ihre Flottenverbrauchswerte greenwashen. Die Regulierer arbeiten an einer Verbesserung -- und wir überlegen, ob danach den Käufern der Plug-in-Hybriden eine ähnliche Falle droht wie im Dieselskandal. Schließlich diskutieren wir, welche Probleme und Nachteile der E-Autos die Hybriden überhaupt lösen, gerade mit Blick auf den Strompreis. Vielleicht ist ein E-Auto doch die bessere Wahl -- oder auch ein letzter Verbrenner oder vielleicht ein Gebrauchter. Oder man bleibt noch eine Weile bei dem Auto, das man gerade hat. Auch über E-Fuels denken wir dabei nach, wo sie vielleicht helfen und warum sie für den Individualverkehr oder gar das nächste Auto keine Lösung sind. SPONSOR-HINWEIS Diese Ausgabe des c't Uplink ist gesponsert von der HUK-COBURG. Besuche unseren Fachvortrag zum Thema "Mainframe - Das digitale Rückgrat der HUK-COBURG" am 27. April 2023 vor Ort oder Online. Mehr Informationen dazu findest du hier: https://bit.ly/Mainframe_Event SPONSOR-HINWEIS ENDE
- 18.03.202370 min
Mit dabei: Achim Barczok, Niklas Dierking, Markus Montz, Dušan Živadinović Vanilla OS ist ein besonderes Linux-System: Die Distribution sieht mit dem unverbastelten Gnome schick aus, hat eine unveränderliche Root-Partition und installiert Apps nach dem Container-Prinzip. c't-Redakteur Niklas Dierking gefällt es, dass sich einerseits Einsteiger schnell zurechtfinden, Linux-Experten andererseits Pakete aus verschiedensten Repositories installieren können. An einigen Stellen hakelt es bei der ersten stabilen Version jedoch noch. Markus Montz befasst sich für c't mit Zahlungsdienstleistern, Händlern und Verkaufsplattformen im Netz. Dabei stößt er immer wieder auf neue Betrugsmaschen, mit denen Kriminelle arglose Käufer, aber auch Verkäufer und größere Unternehmen betrügen. Deshalb rät er, ein paar Grundregeln beim Online-Handel zu beachten, selbst wenn das Gegenüber noch so vertrauenswürdig erscheint. Für den aktuellen c't-Schwerpunkt rund um VPNs hat Dušan Živadinović diverse Peer-to-Peer-VPNs getestet. Deren moderne Struktur erlauben besonders kurze Latenzen und viel Komfort beim Einrichten. Angetan hat es ihm außerdem ein neuer VPN-Dienst für Smartphones, Pretty Good Phone Privacy, der sogar die Identifikationsnummer der SIM-Karte, die IMSI, verschleiert.
- 11.03.202361 min
Mit dabei: Robin Brand, Steffen Herget und Jörg Wirtgen Im Podcast c't uplink sprechen wir zuerst über ein Titelthema der c't 7/2023: günstige Smartphones und Featurephones. Wir haben Android-Smartphones von 150 bis 220 Euro getestet und Telefone unter 100 Euro -- die so genannten Featurephones. Die c't-Redakteure Robin Brand und Steffen Herget erklären, welche Erwartungen die Telefone erfüllen und wofür doch etwas mehr Geld notwendig ist. Im zweiten Teil berichten wir über Smartphone-Neuheiten für 2023: rollbare Displays, Satelliten-Smartphones und neue High-End-Handys. Die Kollegen Robin Brand, Daniel Herbig und Steffen Herget haben die Fachmesse Mobile World Congress (MWC) in Barcelona besucht und berichten von ihren Entdeckungen. Zum Smartphone-Test traten fünf Android-Geräte zwischen 150 und 220 Euro an. Sie punkten mit langen Laufzeiten, einige zudem mit gutem Display und einer langen Versorgung mit Sicherheitsupdates. Wo die Geräte an ihre Grenzen kommen, und welche Aufgaben sie gut erledigen, erläutern wir im Podcast. Zudem haben wir sechs Featurephones getestet. Sparen auf jeden Fall Geld, doch wie bedient man sie und was können sie? Einige laufen unter KaiOS, einem Mobilbetriebssystem, für das es sogar nachinstallierbare Apps gibt. Wir diskutieren, ob solche Geräte beispielsweise für Senioren geeignet sind, für Kinder, oder als Zweitgerät. Auf dem MWC haben die Kollegen ein Smartphone mit rollbarem Display von Lenovo begutachtet. Wir erklären, was da genau rollt und ob das Roll-Phone eine sinnvolle Alternative zu den bisherigen Falt-Smartphones darstellen könnte. Handyhersteller Bullit Group und Chiphersteller Mediatek haben einen kleinen Satellten-Empfänger gezeigt, mit dem per Bluetooth jedes Handy per Satellit Kontakt aufnehmen kann. Eine zweite neue Handy-Satellitenanbindung zeigte Qualcomm in einem neuen Snapdragon-SoC. Wir erklären die Unterschiede der Konzepte und vergleichen mit Apples Satellitenanbindung des iPhone 14 -- und geben einen Ausblick auf 5G-Satellitenkommunikation. Das neue High-End-Smartphone Xiaomi 13 will mit besonders guter Kamera in Zusammenarbeit mit Leica punkten. c't hatten vorab mit den Entwicklern geredet und auch den Haupt-Konkurrent Samsung Galaxy S23 im Fotolabor, sodass wir eine erste Einschätzung wagen können. Und schließlich haben die Kollegen auf dem MWC ein reparierbares Smartphone von Nokia gesehen -- und Foldables vermisst. In unserem YouTube-Kanal finden Sie diese Folge zweigeteilt, die Featurephones/Billigsmartphones (Folge 47.4b) seit Samstag Morgen, die MWC-News (Folge 47.4a) seit Donnerstag. SPONSOR-HINWEIS CyberArk (NASDAQ: CYBR) ist das weltweit führende Unternehmen im Bereich Identity Security. Mit dem Privileged Access Management als Kernkomponente bietet CyberArk eine umfassende Sicherheit für jede – menschliche oder nicht-menschliche – Identität über Business-Applikationen, verteilte Arbeitsumgebungen, Hybrid-Cloud-Workloads und DevOps-Lifecycles hinweg. www.cyberark.de SPONSOR-HINWEIS ENDE
- 04.03.202357 min
Mit dabei: Christian Hirsch, Christof Windeck und Sophia Zimmermann Mini-PCs suchen den besten Kompromiss zwischen Leistung und Größe. Mit diesem Anspruch platzieren sie sich irgendwo zwischen dem klassischen PC und dem mobilen Laptop. Interessant sind sie vor allem fürs Home Office in kleinen Arbeitszimmern oder an einem Schreibtischeckchen im Wohnzimmer. Mit speziellen Halterungen verschwinden sie hier hinter einem Monitor und brauchen daher deutlicher Platz als ein Tower. Anders als bei Laptops kann man sich außerdem seine Peripherie-Geräte rund um Maus uns Tastatur frei zusammenstellen. Im uplink schauen wir uns an, mit welcher Technik die Mini-Computer arbeiten, was sie über Office-Aufgaben hinaus erledigen können und in welchen Varianten sie verfügbar sind. Zudem sprechen wir über Grenzen der Technik. Dazu haben die c’t Kollegen Christian Hirsch und Christoph Windeck den Mini-PC-Bauvorschlag aus der c't 6/2023 mitgebracht. Sie zeigen nicht nur, was drinsteckt, sondern blicken auch hinter die Kulissen der Bauvorschläge allgemein.
Mit dabei: Achim Barczok, Niklas Dierking, Christof Windeck Der Raspberry Pi ist ein großartiger Allrounder, wenn es ums Basteln mit Hardware geht. Doch aktuell sind die meisten Modelle sauteuer oder gar nicht zu bekommen. Und für manch ein Projekt wie Heimserver, NAS oder Mini-Kamera passen andere Plattformen viel besser. Christof Windeck führt in c't uplink durch die Vor- und Nachteile von NanoPi, ESP32, Arduino Odroid & Co. Rockchip-Platinen wie die von NanoPi oder BananaPi passen aufgrund ihrer Bauform und der Anschlüsse häufig besonders gut zu speziellen Anwendungen wie eine lokale Firewall oder ein NAS. Einige hinken aber mit den Linux-Updates hinterher. Mini-Computer auf x86-Basis wie der Odroid H3 haben hohe Software-Kompatibilität und haben häufig viele Schnittstellen, dafür brauchen sie in der Regel mehr Strom und sind teurer. Mit kleinen, sparsamen Mini-Boards wie dem ESP32 oder dem Arduino verteilt man prima kleine Sensoren und Kameras in Wohnung und Garten, dafür ist die Rechenleistung arg beschränkt. Niklas Dierking stellt zwei besondere Projekte aus der c't 6/2023 vor. Er hat ein kompaktes NAS gebastelt mit dem Odroid H3, zwei Platten und als Software OpenMediaVault. Ohne Speicher kostet das NAS 300 Euro. Noch günstiger ist man mit einem ausrangierten Thin Client unterwegs: Der reicht zwar nicht fürs NAS, aber für einen sparsamen Heimserver. Auf einem Gebrauchtgerät für 70 Euro auf eBay (Fujitsu Futro S740) haben wir unter anderem eine Smart-Home-Zentrale installiert.
- 18.02.202366 min
Mit dabei: Ronald Eikenberg, Joerg Heidrich und Tobias Scheible Schon unter 20 Euro bekommt man ein Hacking-Gadget, die interessanten kosten um 100 Euro. Im Podcast c't uplink stellen wir einige vor und beschreiben, welche vielen verschiedenen Arten von Hacks und Tricks sie beherrschen. Auch die rechtliche Seite kommt zur Sprache: Was darf ich besitzen, was darf ich anwenden, was darf ich für Pentests beispielsweise in der eigenen Firma ausprobieren? Die dazu passende Titelgeschichte "Hacking-Gadgets" erscheint in c’t 5/2023. Als Gäste im Podcast-Studio sind dabei: Ronald Eikenberg, Autor der Titelgeschichte, Tobias Scheible, Sicherheitsforscher mit besonderem Faible für die angriffslustigen Geräte und Joerg Heidrich, Datenschutzbeauftragter und Justiziar des Heise Verlags. https://www.heise.de/select/ct/2023/5 Einige der Gadgets ermöglichen einen Angriff aufs WLAN von außen, indem sie auf Knopfdruck alle angemeldeten Geräte aus dem WLAN werfen und dazu bringen, sich an einem Fake-Router anzumelden. Wir erwähnen Tipps, wie man sein WLAN gegen solche Angriffe schützt. Andere Gadgets hören auf beispielsweise von Smart-Home-Geräten genutzten Frequenzen mit -- klingt nach einem harmlosen Mitlesen des Thermometers des Nachbarn, aber ermöglicht Bewegungsprofile von den Fahrzeugen zu erstellen, deren Reifenventile per Funk vor Platten warnen. Eine große Gefahr geht von den Hacking-Gadgets aus, die Angreifer an einen PC anschließen: Die Kästchen tarnen sich als USB-Sticks oder LAN-Adapter und sind in der Lage, Daten zu klauen, Passwörter mitzulesen oder den gesamten PC zu übernehmen. Andere zerstören den PC einfach. Wir zeigen einige Modelle, erklären deren Möglichkeiten und entwerfen Schutzmaßnahmen. Der wohl wichtigste Schutz ist, die Mitarbeiter zu sensibilisieren: Eines der gefährlichsten Gadgets, das Tastatureingaben mitliest und per WLAN verschickt, könnten auch wir nicht von einem harmlosen USB-Kabel unterscheiden. Wichtig ist auch, bestehende Sicherheitsstandards zu implementieren: Ein Hacking-Gadget kopiert RFID-Karten, die vielerorts als Zugangsschutz dienen -- und das gelingt nur, wenn der Ausgeber der Karten einige schützende Maßnahmen vergisst. Wir haben das direkt mit der Heise-Zugangskarte ausprobiert -- puh, glücklicherweise ließ sie sich nicht kopieren. Ein weiteres Gadget zeigt, ob der NFC-Chip beim Smartphone wirklich ausgeschaltet ist. Mit dabei: Ronald Eikenberg, Joerg Heidrich und Tobias Scheible
- 11.02.202342 min
Mit dabei: Hartmut Gieselmann, Jo Bager, Wolfgang Stieler und Keywan Tonekaboni Seit einigen Wochen macht ChatGPT die Welle. Die KI beantwortet Wissensfragen, verfasst Texte oder programmiert Software. ChatGPT beschäftigt momentan nicht nur Fachmedien und IT-Newsportale. Auch Kulturmagazine und Nachrichtensendungen sprechen über den Chatbot von OpenAI. Kein Wunder, verbindet ChatGPT doch das angepasste Sprachmodell von GPT-3.5 mit einem einfachen Interface: einem Gespräch per Chat. Einfach zu bedienen und mit auf den ersten Blick erstaunlichen Antworten. In c’t uplink erklärt c’t-Redakteur Jo Bager, warum dies für ihn der iPhone-Moment für KI-Systeme ist und zeigt live, wie die Interaktion mit ChatGPT abläuft. Der Hype um ChatGPT hat gleichzeitig die ganze Branche in Bewegung gebracht. Microsoft hat kräftig in OpenAI investiert und angekündigt, Bing mit einer KI aufzumotzen. Google in Zugzwang hat eigene KI-Systeme angekündigt. Daneben gibt es bereits jetzt schon zahlreiche KI-Start-ups. Ihre Dienste versprechen, Mails zu beantworten, Tweets zu verfassen oder bestehende Texte verständlicher umzuformulieren. Was es für KI-Textgeneratoren auf dem Markt gibt und welche neuen Probleme die mit sich bringen erläutert c’t Redakteur Hartmut Gieselmann. Die Text-KIs erzählen aber auch gehörigen Quatsch, selbst ChatGPT. Wie bereits GPT-3, auf dessen Sprachmodell ChatGPT aufbaut, halluziniert die KI Fakten herbei und verweist auf nicht existierende Quellen. Weshalb das passiert und welche Grenzen Systeme wie ChatGPT haben, verrät Wolfgang Stieler, Redakteur von MIT Technology Review. Gemeinsam mit Moderator Keywan Tonekaboni diskutieren Jo Bager, Hartmut Gieselmann und Wolfgang Stieler in c’t uplink, wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändern wird. Reden in Zukunft Maschinen mit Maschinen? Oder werden KIs Bildung und Beruf verändern, wie einst Taschenrechner die Mathematik oder Suchmaschinen die Recherche?
- 04.02.202374 min
Mit dabei: Pina Merkert, Andrijan Möcker und Sophia Zimmermann Geduld braucht, wer sich momentan eine Photovoltaik-Anlage anschaffen will. Die Fachbetriebe sind auf Monate hin ausgebucht und die Preise unverschämt hoch. Wagt man sich selbst an die Installation, kommt schneller zum Ziel und kann Geld sparen – vor allem, wenn es um überschaubare Projekte beispielsweise auf dem Dach des Gartenhäuschens oder der Garage geht. Wie das funktionieren kann, haben die c’t Redakteurinnen und Redakteure Pina Merkert, Andrijan Möcker und Jan Mahn ausprobiert. Im uplink berichten Pina und Andrijan von ihren Erfahrungen und zeigen auf, dass das alles kein Hexenwerk ist. Und sie machen deutlich: Selbst, wenn man doch nicht vorhat, zum Anlagen-Installateur zu werden, ist es sinnvoll, sein Projekt selbst einmal durchzuplanen. So kann man dem Fachbetrieb später auf Augenhöhe begegnen.
- 28.01.202365 min
Mit dabei: Achim Barczok, Lutz Labs, Jan Schüßler, Christof Windeck Der 28. Januar ist Europäischer Datenschutztag: Passend dazu geben wir in c't uplink Tipps zum Verschlüsseln von Daten auf PCs, Notebooks und externen Speichermedien. Die meisten Betriebssysteme können von Haus aus den kompletten Rechner verschlüsseln. In der aktuellen Folge von c't uplink erklären wir, wie das genau funktioniert und wie man sein System dafür konfiguriert. Windows bringt von Haus aus die SSD- und Festplattenverschlüsselung BitLocker mit - auch in der Home-Variante in abgespeckter Form als "Geräteverschlüsselung". Als Alternative bietet sich das Open-Source-Tool VeraCrypt an, dass man auf Linux, macOS und Windows nutzen kann. Sowohl BitLocker als auch Veracrypt haben so ihre Tücken, weshalb c't-Windows-Experte Jan Schüßler dazu häufig Leserfragen bekommt. Christof Windeck aus dem Hardware-Ressort erklärt, wie Sicherheitschips auf dem PC mit Verschlüsselungssoftware zusammenspielen und warum das alles ziemlich sicher ist, obwohl man zum Entsperren eines verschlüsselten Windows-Notebooks kein kompliziertes Passwort eingeben muss. Deshalb muss man auch höllisch aufpassen: Wenn bei einem Update etwas schief geht und der Bitlocker-Wiederherstellungsschlüssel verlangt wird, sollte man ihn unbedingt parat haben. Am besten, man druckt ihn aus und heftet ihn für alle Fälle ab. In c't hat Lutz Labs außerdem spezielle USB-Sticks, Festplatten und SSDs mit integrierter Verschlüsselung getestet. Um die zu entsperren, muss man eine PIN auf einem eingebauten Tastenfeld eintippen oder sich per Fingerabdruck identifizieren. Für den Test hat Lutz die Hardware auch an einen Sicherheitsexperten geschickt, der die Dinger aufgebohrt und zu hacken versucht hat.
Mit dabei: Wilhelm Drehling, Markus Montz, Christian Wölbert Die Brieftasche quillt über mit Kreditkarten, Kundenkarten, Ausweisen, Kassenzetteln, Gutscheinkarten und immerhin auch ein paar Geldscheinen. Wir diskutieren im Podcast c't Uplink, wie das Smartphone das Portemonnaie ersetzt: Bezahlen per Handy oder Smartwatch, wie man Kundenkarten am besten in Apps mitnimmt, und was sich Richtung E-Perso oder digitalem Führerschein tut. Die digitale Geldbörse ist nicht nur kleiner und praktischer als die echte, sondern sogar sicherer. Dazu sprechen wir mit den drei c't-Redakteuren Wilhelm Drehling, Markus Montz und Chrisitian Wölbert, von denen die Titelgeschichte "Die digitale Brieftasche" in der aktuellen c't 3/2023 stammt. Sie erklären die Möglichkeiten, Risiken und Vorteile der digitalen Brieftasche, aber auch die Grenzen, denn ganz kommt man um die Plastikkarten noch nicht herum. Das Bezahlen per Smartphone oder Smartwatch wird immer verbreiteter -- scheitert im Alltag aber in den Läden, die keine Kreditkarten annehmen, sondern nur EC-Karten (die inzwischen Girocards heißen). Wir zeigen einen Ausweg und fassen die anderen Aspekte zusammen: Was leisten Google Wallet (Google Pay) und Apple Wallet, an welche Daten kommen die beiden, und wie steht es um die Sicherheit: Tatsächlich ist das eigene Geld beim Diebstahl des Handys sogar sicherer als beim Diebstahl der Brieftasche. Viele weitere Plastikkärtchen, vor allem die Kundenkarten etwa der Supermärkte, lassen sich ebenfalls digital mitnehmen. Google und Apple Wallet wollen helfen, aber wir erklären, warum sie das nicht gut hinbekommen. Besser eignen sich andere Kundenkarten-Sammel-Apps, doch die wiederum erweisen sich als Datensauger -- bis auf zwei empfehlenswert datensparsame Apps, die wir vorstellen. Zudem werfen wir einen Blick auf spezialisierte Apps einiger Herausgeber der Karten. Schwieriger wird's beim Personalausweis und Führerschein. Wir erklären, warum der e-Perso (genauer: die eID) unser Anliegen gar nicht erfüllt, sondern eine andere Aufgabe hat.; auch die zukünftige Smart-eID bringt nicht den Personalausweis ins Handy. Etwas besser schlägt sich das Verimi-Wallet, aber auch weit weg vom Ideal. Und über die digitale Krankenkarte reden wir lieber erst gar nicht. So ganz können wir die Geldbörse also noch nicht zu Hause lassen, aber ein wenig dünner haben wir sie im Laufe des Podcasts schon bekommen.



















