Der Business Podcast - Sales- & Business- Wissen für selbstständige Frauen

Gretel Niemeyer & TEAM | Business Coaching ⚓
555
20.10.2026
Beschreibung
Moin, wir sind das Team von SMASH IT! - dem Business Coaching Programm von und mit Gretel Niemeyer. Unser Motto: "Mehr Geld in Frauenhände". Wir lieben es, Dinge im Butter bei die Fische Style umzusetzen und anzusprechen. - Genau das erwartet dich hier in diesem Podcast Knackiges Business-Wissen direkt in dein Ohr - Tolle Interview-Gäste mit spannenden Insights in ihr Business! Wir geben Impulse für ein erfolgreiches Business, teilen unsere Verkaufs-Tricks und stellen coole Unternehmer:innen vor. Moin um Neun erscheint jeden Dienstag um 9 Uhr Website: https://www.gretelniemeyer.com Instagram: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84
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Episoden
  1. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen W A R U M ? Warum hast Du drei Unternehmen, Laura? Diese Frage bekommt Laura nicht selten gestellt und mindestens genau so oft hat sie keine gute Antwort darauf 🤣🤣 Naja. Eine hat sie schon: In jeder der Firma kann ich verschiedene Anteile von mir ausleben, verschiedene Wünsche und Visionen zum Ausdruck bringen und so auch in drei Richtungen wachsen und mich entwickeln. Dass das oftmals etwas viel ist liegt wohl auf der Hand. Aber so war es bei Laura schon immer. Erfahre in dieser Folge, was Laura sich von ihren drei beruflichen Standbeinen in diesem Jahr wünscht, wo die Unterschiede liegen und bekomme einen Eindruck, warum Laura doch für alle drei Bereiche so sehr brennt 🔥 Spring im Anschluss gerne mal rüber zu Insta oder WhatsApp und schreibe Laura ne Nachricht - sie freut sich immer sehr sehr über Podcast Feedback und Resonanz! Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto: Kareen Kittelmann Fotografie Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge hier bei Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Ich freue mich sehr, eine neue Podcastfolge aufzunehmen zu einem Thema, was mir total wichtig ist. Was immer mal wieder gefragt wird, denn in dem Interview, was Gretel und ich geführt haben, wo Gretel mir Fragen gestellt hat, ging es ja unter anderem um die Frage Laura, wie bekommst du drei Unternehmen unter einen Hut und wirst dabei nicht völlig plemplem? Die erste Antwort war: Es ist ein sehr, sehr großer Hut. Und die zweite Antwort war: Wer sagt, dass ich nicht völlig plemplem bin? Ähm, Scherz beiseite, aber es ist ja so, dass ich drei Unternehmen habe. Und es gibt ja auch immer wieder neue Menschen hier bei Moin um Neun, wenn du dazu gehörst. Hallo, schön, dass du da bist und ja, es ist einfach so, dass ich ja eine Person bin, die gerne unterschiedliche Dinge tut. Und das auch schon immer getan habe. Ich war ja, ich kann mich nicht daran erinnern, dass es jemals anders war. Ob im Studium, mit zwei Nebenjobs oder ob ähm, ja, also seitdem ich selbständig bin, seit zwölf Jahren sowieso. Und deswegen gibt es heute eine Folge dazu, wie ich mit diesen drei Unternehmen ins nächste Jahr, in dieses Jahr mittlerweile 2024 blicke. Wer es nicht weiß, ich bin studierte Wirtschaftspsychologie. Ich bin selbstständige Trainerin und Coach. Das ist mein Beruf. Und das lebe ich in drei verschiedenen Unternehmen aus. Das erste ist dieses hier, dieses wundervolle Unternehmen mit Gretel zusammen, nämlich die Laura und Gretel GbR. Wir haben gemeinsam eine Firma, wir haben diesen Podcast. Wir haben vor allem als Herzensprodukt unsere gemeinsame Mastermind Gruppe für selbstständige Frauen Smash it!. Unsere Smashies sind die Teilnehmerinnen dieser Mastermind Gruppe. Das ist ein ganz großer Bereich meiner Tätigkeit. Daneben gibt es noch einen zweiten, sehr großen Bereich meiner Tätigkeit. Und zwar leite ich und führe ich mit meiner werten Mutter Bettina Roschewitz zusammen. Das Jin Shin Jyutsu Zentrum in Hamburg b.z.w. mittlerweile in der Welt, weil wir ein digitales Unternehmen sind. Diese Firma leiten wir zusammen. Und wenn du da ein bisschen mehr zu erfahren möchtest und uns mal zusammen erleben möchtest, dann spring unbedingt zurück, wenn du es noch nicht getan hast. Zur letzten Podcastfolge von mir, denn dort habe ich Bettina im Interview gehabt. Also mit meiner Mutter zusammen leite ich ein Unternehmen ein, vor allem Online Unternehmen im Gesundheitsbereich. Wir begleiten Menschen dabei bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung dabei in den Heilungsweg, den eigenen zu kommen und auch dabei wieder zu Kraft und Wohlbefinden zu kommen. Das ist das Jin Shin Jyutsu Zentrum auch ein sehr großer Teil. Und dann gibt es noch den dritten Bereich. Das bin ich ganz klassisch als Soloselbstständige Wirtschaftspsychologin und Trainerin. Und in diesem Bereich arbeite ich mit einigen großen Firmenkunden zusammen und begleite Teams und Führungskräfte im Bereich Mentale Gesundheit, Resilienz, Umgang mit Hass, Umgang mit schwierigen Emotionen. Mittlerweile mache ich aber auch viel Führungskräfte Sparring, Reverse Sparring. Also in diesem Bereich bin ich ganz alleine mit meiner kleinen Firma, sozusagen auch noch tätig, also drei Unternehmen. Und da braucht es natürlich einen großen Hut, um die Unternehmen überhaupt zusammenzubekommen. Und ganz ehrlich, oftmals schaffe ich es auch nicht gut, oftmals gehen Sachen unter. Oftmals brauche ich länger, als ich mir das wünschen würde. Und oftmals bin ich als Bottleneck in diesen Firmen auch ein bisschen überlastet, auf jeden Fall. Ich habe aber eben angefangen und das kannst du auch in der Interviewfolge hören, wo Gretel mich interviewt. Mir Tools anzueignen, mit denen ich klarkomme. Ich habe ein sehr analoges Leben neben meiner Arbeit und da weiß ich einfach mittlerweile genau, was mir gut tut und was ich brauche. Jetzt bekomme ich immer mal wieder die Frage, was haben diese Unternehmer so gemeinsam? Oder warum hast du überhaupt drei? Würde eins nicht reichen? Das stimmt, eins würde reichen. Eins würde mich auch schon wahrscheinlich komplett ausfüllen. Aber es ist so entstanden und es ist in jeder dieser Firma ein anderer Anteil von mir. Wir sind viele hier in Laura. Und das genieße ich sehr, auch wenn es oftmals sehr viel ist zugegebenermaßen. Hmmm. Und was ich heute in dieser Podcastfolge mit dir teilen möchte, ist, dass ich in den drei Firmen in diese drei Unternehmen auch drei unterschiedliche Wünsche an das Jahr habe oder drei unterschiedliche Erwartungen oder Schwerpunkte. Und die möchte ich einmal mit dir teilen. Und wir fangen an mit dem gemeinsamen Unternehmen mit Gretel, weil das ist ja auch unser gemeinsamer Podcast hier im Bereich ähm oder in der gemeinsamen Zusammenarbeit von Gretel und mir war unser letztes Jahr unter dem Hashtag Bossup wirklich super, super intensiv, auch mega erfolgreich. Und dieses Jahr wünsche ich mir von dieser Firma, dieser gemeinsamen, dass wir Wurzeln bilden und dass wir Stabilität reinbekommen und dass wir nicht mehr ganz so viele riesige Veränderungen wie 2023 haben werden, sondern ein bisschen Stabilität und Ruhe. Denn wir sind ja beides quirlige Geister und haben letztes Jahr sehr, sehr viel umgeworfen. Wir haben im Oktober noch mal die Struktur von Smash it! enorm verändert, verbessert, angepasst. Wir haben seit Mitte letzten Jahres unsere erste Festangestellte, unser Team wächst. Also es ist wirklich sehr, sehr viel und ich wünsche mir für das Jahr 2024 wirklich Wurzeln, Stabilität und Ruhe. Denn das war nicht das, wie unser letztes Jahr geprägt war. In der zweiten Firma mit meiner Mutter im Jin Shin Jyutsu Zentrum haben sich sozusagen die Rollen sehr entwickelt. Wir machen das jetzt seit vier Jahren zusammen und in diesem Zeitraum sind meine Mutter und ihr Mann ein Stück weit von der Kapitänen Brücke runtergegangen, weil sie als Experten und Expertinnen dienen, aber nicht mehr im Daily Business involviert sind. Und ich bin auf diese Kapitänen Brücke gewachsen und wir haben mittlerweile ein großes Team. Wir haben mittlerweile fünf feste Mitarbeiterinnen, feste Teammitglieder und noch einige, die uns für Projekte oder als Mentoren unterstützen. Und in dieser Firma im Jin Shin Jyutsu Zentrum wird mein Fokus auf dem Thema Teamführung und CEO werden liegen. Da bin ich letztes Jahr schon enorm reingewachsen. Es macht mir wahnsinnig viel Spaß. Wir haben das tollste Team der Welt. Also an dieser Stelle einmal viele Grüße an das Team von Gretel und mir und an das Team von unserem Jin Shin Jyutsu Zentrum. Und ich möchte richtig viel Hirnschmalz, richtig viel Zeit und Liebe in diese Teams stecken. Denn das ist eines der größten Potenziale und das größte, die größten Ressourcen, die wir haben. Und das ist für mich wirklich absolut zentral. Nachdem wir im letzten Jahr sehr viel an unserem Funnel und an unseren Produkten gearbeitet haben, möchte ich mich dieses Jahr vor allem auf unser Kernteam und auf unser erweitertes Team konzentrieren. So Geschichten wie Bottlenecks aus dem Weg räumen, gucken, wo ist ein Bottleneck, wo es häufig hängen bleibt, wo sind Workflows noch nicht gut? Also diese Themen möchte ich mir angucken. Und in meinem dritten Business, in meinem ganz klassischen Wirtschaftspsychologin und Trainerin Business, möchte ich den Fokus schärfen. Ich möchte nicht mehr ganz so viele Dinge annehmen und ich möchte lieber etwas weniger machen, dafür hochwertiger. Und ich möchte in den Bereich Retreats reingehen. Es wird 2024 in Schweden das eine oder andere Retreat mit mir geben und ich möchte mich trauen, wirklich für meine Themen noch mehr reinzugehen. Das habe ich letztes Jahr schon enorm gemacht, dass ich auch Anfragen abgelehnt habe, wenn sie nicht in meinen Bereich passen, wenn ich mich damit nicht gut fühle. Und da möchte ich weiter reinwachsen. Ich möchte noch mehr ins Sparring gehen, ich möchte mehr am großen Hebel arbeiten und am allerliebsten auch viel mit Führungskräften. Das hat letztes Jahr sich auch schon wahnsinnig toll entwickelt. Und ja, ich möchte da in dem Bereich einfach den weiterhin meinen Ausdruck finden und weiter meine KundInnen auch bewusst auswählen. Also ich arbeite viel mit Menschen, die in Bereichen arbeiten, die mir am Herzen liegen. Das ist viel Journalismus, das sind viel NGOs und ich möchte in diesen Bereichen unbedingt tiefer rein, weil ich so auch Werte von mir vertreten kann und in Bereichen tätig sein kann, wo wirklich Werte eine hohe Rolle spielen, nämlich Demokratie, Gemeinschaft, Unterstützung, Empathie, Solidarität. Und das ist mir super wichtig und das kann ich über diesen Bereich meiner Arbeit sehr, sehr gut ausdrücken. Und deswegen freue ich mich da wahnsinnig drauf, da weiter reinzuwachsen und mit gewisser Klarheit und einem starken Nein zu Dingen, die ich nicht mehr machen möchte, wo ich auch in den letzten Jahren schon enorm viel gelernt habe und tatsächlich auch schon viele Aufträge gar nicht erst angenommen habe oder auch sogar bestehende Kunden abgestoßen habe, was ein irre schwieriger Prozess für mich war. Da kann Gretel auch ein paar Lieder von Singen, weil ich da oft an ihrem Ohr hing. Aber es hat mich letztendlich sehr befreit. Also das sind meine drei Ideen für dieses Jahr. Mal gucken, was das Jahr antwortet. Ich habe noch kein Wort für dieses Jahr, aber wenn eins aufploppt, werde ich es mit dir und euch teilen. Das Wort des Jahres die letzten zwei Jahre war bei mir ja Zeitwohlstand, weil das Thema Zeit für mich wahnsinnig wichtig, bedeutsam und schön ist und ich immer ein Ticken zu wenig davon habe, wie du vielleicht auch in dieser Folge merkst. Eben Hashtag großer Hut, viel, was drunter passen möchte. Wenn du magst, schick mir doch gerne auch mal deine Vorhaben für dieses Jahr. Wo möchtest du reinwachsen als Unternehmerin? Für mich sind ganz klar die Themen Ruhe und Stabilität, Teamaufbau, Team Weiterentwicklung und das Thema Fokus und auf das fokussieren, was ich wirklich möchte und die anderen Sachen auch gerne rechts und links liegen lassen. Wenn du Lust hast, spring doch mal rüber zu Insta oder schick mir ne WhatsApp Nachricht, du findest die Links in den Shownotes und ich würde mich sehr von dir freuen, von dir zu hören, wo es für dich in diesem Jahr hingehen darf und wo deine Entwicklungsfelder sind. Und wenn du noch mehr Lust hast, lass uns auch gerne in einem Passigkeits Check oder so, mal schauen ob wir vielleicht zusammen diesen Weg gehen und ob wir vielleicht zusammen in deine Entwicklungsfelder reinschauen und gucken, was da noch so möglich ist und was auch final mit 2023 vielleicht gehen darf. Genau. In diesem Sinne, ich freue mich sehr, wenn wir uns am Donnerstag wieder zur nächsten Podcastfolge hören und ich schicke dir erst mal viele Grüße und freue mich von dir zu hören. Ich freue mich wirklich immer sehr über Podcast Rückmeldung. Also springe gerne rüber, sag einfach mal hallo, schickt mir ein Herz oder irgendwas. Würd mich sehr sehr freuen über Podcast Feedback, denn das ist gar nicht so häufig wie man so denkt. Also hab einen schönen Tag und bis ganz bald. Ciao, ciao.

  2. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Ich bin jetzt 64, dass kann ich ja verraten… 🤣 ich glaube, da gehen Menschen in anderen Berufen in Rente. Das finde ich eine lustige Vorstellung 🤪 Erfahre, was Bettina und Laura Roschewitz in den letzten Jahren zusammen gerockt haben, was die absoluten MEGA Learnings waren, worauf es wirklich ankommt und wie es auch als Mutter & Tochter gelingen kann, ein modernes und agiles Unternehmen zu gründen und leiten. Es geht um … … die Mischung von Vertrauen & Kontrolle … gute Aufgabenteilung … nicht zu viel Freiheit … und das große Glück, nicht zu eitel zu sein, sich Hilfe zu suchen. Erfahre außerdem, warum Bettina ein Pferd und Laura ein Luchs ist und was das mit ihrem erfolgreichen Unternehmen zu tun hat! Du hast Interesse an Bettinas Januar Challenge für Kraft & Wohlbefinden? Dann schreib Laura hier eine Nachricht mit "Ich will Energie" und sie lässt Dir alles zukommen. Hier findest Du außerdem alle Infos zum Jin Shin Jyutsu und unserer Arbeit! Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge, hier bei Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel und zu früher Stunde in diesem Jahr schnappe ich mir doch mal meine liebe Mutter Bettina und wir machen hier ein Interview. Mutter Tochter, die ja auch gemeinsam ein Business führen und Familie sind und alles Mögliche. Hallo Bettina, schön, dass du hier bist. Bettina Roschewitz: Hallo liebe Laura, auch Anfang des neuen Jahres freue ich mich, mit dir zu sprechen. Das ist ja immer bereichernd und herausfordernd, je nachdem, wie unsere thematische Lage gerade ist. Ich freue mich. Danke. Laura Roschewitz: Wie schön. Mein Ruf eilt mir sozusagen voraus. Für alle, die das vielleicht noch nicht wissen oder noch nicht so genau wissen Bettina und ich sind nicht nur Mutter und Tochter, Tochter und Mutter, sondern wir leiten auch seit mittlerweile fast vier Jahren zusammen eine Firma, nämlich das Jin Shin Jyutsu Zentrum. Das müsst ihr euch jetzt nicht merken und nicht schreiben können. Da könnt ihr einfach in die Shownotes gucken. Dort findet ihr die Verlinkung zum Jin Shin Jyutsu Zentrum. Und diese vier Jahre waren ja insgesamt sowieso schon mal ein wilder Ritt, also gestartet in der Pandemie Zeit haben wir angefangen, eine Vor Ort Praxis, eine alternative Heilpraxis aus Hamburg in ein digitales virtuelles Unternehmen zu verwandeln. Bevor wir über das letzte Jahr 2023 ein bisschen schnacken wollen. Was würdest du sagen, Bettina, magst du dich einmal vorstellen, wer du bist, was dieses Jin Shin Jyutsu ist und vielleicht mal so einen kleinen Abriss geben, wie du bisher gearbeitet hast und was in diesen letzten Jahren so passiert ist? Bettina Roschewitz: Ja, bis zur Zeit der Pandemie hatte ich in Hamburg ein Heilzentrum, wo ich mit Kollegen zusammen auch mit meinem Mann zusammen eine Alltagspraxis hatte, wo wir die Menschen mit Jin Shin Jyutsu behandelt haben. Das ist eine japanische Heilkunst, eine Heilmethode. Und wir hatten halt eine große Alltagspraxis. Von Montag bis Freitag drei, vier Behandlungszimmer und die Leute kamen zu Behandlungen mit Ja von Schwangeren bis Sterbebegleitung. Wir haben das ganze Spektrum abgedeckt. Ich bin da große Spezialistin, weil ich das eben jetzt schon seit 35 Jahren mache, damals seit 30 Jahren. Und so war unser Leben. Das war das Normalste von der Welt. Ich habe halt viel gearbeitet, an den Wochenenden oft Seminare gegeben. Es gab Jahre, wo ich in ganz Europa, auch in der Schweiz, überall Wochenendseminare gegeben habe. So war mein Leben und ich dachte ehrlich gesagt, es geht so weiter, bis ich irgendwann keine Lust mehr habe. Und das war nicht abzusehen, wann da meine ja meine Faszination für diese Heilmethode und für Menschen an sich und wann das mal weniger werden sollte. Und dann kam Corona und von einem Tag zum anderen wurde das Zentrum geschlossen. Wir durften ja alle nicht mehr arbeiten. Und wenn man natürlich Angestellte hat und ein Team, dann ist es ja klar. Man, wir waren alle unter Großen in großen Schwierigkeiten, kannten ja die Situationen nicht, wussten nicht wie damit umgehen. Ja und dann haben wir bzw. ich war überhaupt nicht in der Lage, irgendwie zu reagieren. Ich dachte okay, das war's jetzt, wie soll es weitergehen gehen? Ja, und dann kamst du mit dieser brillanten Idee, das doch irgendwie zu transformieren, auf ein Online Unternehmen und ich hatte keine Ahnung, was das bedeutet. Ich wusste überhaupt nicht, wie das gehen soll. Ich hatte wirklich. Ich war total naiv, völlig unerfahren. Das, was ich mitgebracht habe, ist dieses Feuer für die Menschen, diese unglaubliche Expertise, die langjährige Erfahrung. Und insofern bin ich eben gesprungen auf eine andere Ebene des Unterrichtens und der Begleitung. Aber die Methode hatte ich eben schon sehr verankert. So war ungefähr der Start. Ich glaube, das habe ich so einigermaßen gut erinnert, oder? Laura Roschewitz: Ja, als du gerade gesprochen hast, habe ich auch nochmal so ein bisschen mitreflektiert. Schon irgendwie auch Wahnsinn. Es war, als wie ihr vorher gearbeitet habt oder wie ich auch groß geworden bin, überhaupt gar nicht vorstellbar. Ähm, das online oder digital zu machen. Also das war ja, ich würde sagen, 80 % von deiner Arbeit oder von dem Unternehmen war ja eigentlich eins zu eins Behandlung von Menschen am Menschen. Also ihr als Therapeuten habt eine Person, so nennt man das geströmt, das ist könnt ihr euch vorstellen, dass das so ähnlich wie eine Akupunktur Behandlung oder eine Behandlung beim Heilpraktiker oder bei Osteopathen. So ganz grob ist es halt diese Richtung. Die Details könnt ihr alle euch anschauen, wenn ihr entweder auf unsere Website www.jsj-zentrum.de geht oder eben über die Shownotes rüberspringt auf unsere Social Kanäle oder auch zu unserem Podcast. Bettina hat auch seit einem Jahr ziemlich genau jetzt ein Jahr einen Podcast, der heißt My Hands, also meine Hände auf Englisch und damals. Also das wäre so, wenn man jetzt vor vier Jahren eine Osteopathin gefragt hätte, wie machst, kannst du daraus ein Online Business machen oder eine Akupunktur Fachfrau, könnten wir uns das eigentlich gar nicht vorstellen. Und die große Transformation war ja eigentlich, dass ihr von der größte Teil damals war eben eins zu eins Begleitung von Patienten und einfach Menschen in Krisensituationen, seien es körperliche oder seelische, oft auch beides hin zu einem, wir bringen dir online virtuell bei, wie du diese Methode selber lernen kannst und wie du dich selber begleiten kannst. Das ist ja eigentlich der größte Wandel gewesen, was früher auch. Ihr habt Kurse gegeben und Ausbildung gemacht, aber es war mal an den Wochenenden, es war auch viel, aber es war ja nicht der Hauptteil. Der Hauptteil war ja eigentlich die eins zu eins Begleitung. Bettina Roschewitz: Das stimmt. Und vor allen Dingen, es waren dann Wochenendkurse. Und dann hatten wir die Menschen, die haben wir, die Menschen nicht mehr gesehen. Das fand ich schon immer skurril, aber es gab ja keine andere Lösung. Und jetzt hat sich eben das total verändert in eine Begleitung, in eine dauerhafte Begleitung. Und das ist das, was mich jetzt ja ich bin ja schon ein bisschen weiter Fortgeschritten in der Praxiserfahrung, aber auch im Alter was, was sich so stimmig und richtig anfühlt, dass ich dazu einen Beitrag leisten kann, Menschen wirklich zu begleiten, da zu sein für sie, das ist, das ist ein solches Geschenk. Und ich meine, ich kann es ja sagen, ich bin 64, ihr könnt es euch wahrscheinlich gar nicht vorstellen, aber als ich Jin Shin Jyutsu gelernt habe, da gab es noch nicht mal Computer. Da hatten wir so am Drucker ausgedruckte kleine Handouts. Die hießen noch nicht mal so. Die hießen Skript. So hab ich, so hab ich angefangen. Laura Roschewitz: Ja, und es gab auch nicht die Diskussion, ob ein Q und A aufgezeichnet wurde oder ob es wie lange Sachen verfügbar sind, sondern man ist irgendwo hingegangen, hat es gelernt, dass was hängengeblieben ist, ist hängengeblieben und danach ist man nach Hause gefahren. Man konnte auch keine Fragen mehr stellen und wir haben dann vor drei Jahren, also ganz am Anfang haben wir eigentlich noch gar nicht so richtig Produkte entwickelt oder so. Da haben wir erst mal nur versucht, das Business zu retten und online zu machen, was vorher eben vor Ort war. Und dann haben wir jetzt aber vor drei Jahren angefangen, wirkliche Produkte zu entwickeln und haben mittlerweile eigentlich ein Signature Produkt. Das ist unser Jin Shin Jyutsu lernen Jahres Programm. Also eine dauerhafte Begleitung, in der man wirklich alle Basics dieser Heilmethode erlernt. Sowohl theoretisch in dem Ganzen, also so ein großer großer Membership Bereich mit 13 Lektionen mit einem 200 seitigen Workbook, aber eben auch dann der Begleitung über eine WhatsApp Gruppe, über die Community, über die Q+As, über die Live Termine usw. Und da haben wir über 120 Menschen drin aktuell. Und was würdest du sagen, wie hat es sich für dich? Erstmal noch mal kurz zurück auf die Jahre, wie hat sich deine Arbeit als Unternehmerin, als Selbstständige verändert in der Zeit? Bettina Roschewitz: Es ist viel konzentrierter geworden. Ich kann. Ich war natürlich gefordert, als wir diese Produkte entwickelt haben. Ich war absolut gefordert, mein Bestes zu geben. Mein Input, noch mal mich zu konzentrieren, es auf einer richtig guten Art und Weise zu präsentieren. Ich hatte nicht so viele Schlupflöcher wie vor Ort, da konnte man so ein bisschen. Ja, man konnte sich ein bisschen rausreden und da war ich auch ziemlich erfahren. Das konnte ich irgendwie, da war ich irgendwie auch eine. Ja, war ich irgendwie cool, das. Den Zahn hast du mir auch gleich gezogen. Das ging überhaupt nicht mehr, sondern es war ein Produkt zu entwickeln, was einfach perfekt ist, was auch unsere Kompetenz widerspiegelt, was aber auch so neue Räume eröffnet, von denen ich eben gar keine Ahnung hatte. Und da musste ich ja auch reintreten. Also da war ich ja ganz ungeschult und ich wusste noch nicht mal, dass es die Räume gibt. Dann habe ich gelernt von dir, es gibt die Räume, dann habe ich Schiss gekriegt, weil ich mich nicht auskannte. Dann hast du gesagt Ja, dann was, was? Was nützt dir diese Angst? Jetzt überwinde das und jetzt stell dich dem. Und dann bin ich da reingewachsen. Und wenn ich mir jetzt vorstelle, in wie vielen Interviews oder in welcher Form ich mit einer Selbstverständlichkeit über Jin Shin Jyutsu über mich sprechen kann, das ist, das ist wie ein Wunder. Aber das brauchte ebenso wie ich die Menschen begleite, dass sie in ihre Selbstverantwortlichkeit kommen und ihre Gesundheit und ihre Psyche wieder in ihre eigenen Hände nehmen, brauchte ich eben auch diese engmaschige Begleitung. Und das kann ich euch sicherlich vorstellen. Das ist natürlich auf Mutter Tochter Ebene nochmal. Also da hast du mich auch nie geschont. Aber ich weiß, dass du das ja mit anderen Unternehmerinnen auch so machst und dieses nicht schonen, sondern so gnadenlos hingucken. Das war manchmal wirklich schweißtreibend, aber das Beste, was mir passieren konnte, weil ich hätte mich irgendwie durch gewunden. Und ich kenne ja auch Kolleginnen, die ohne Unterstützung probiert haben, Jin Shin Jyutsu irgendwie online zu unterrichten und es hat einfach bei niemandem geklappt. Sehr traurig, aber sie haben eben auch nicht diese Unterstützung für sich eingefordert, weil das ist mir einfach klar und auch für die nächsten Schritte auch unsere Produkte immer zu verbessern. Das und sich nicht zu sagen, nun mache ich das, worauf ich jetzt mal Lust habe und zack, zack, zack ist man irgendwie wieder weg. Sondern diese klare Ausrichtung und dein gnadenlos im besten Sinne gnadenloses Feedback. Ja, das hat sich wirklich auch unternehmerisch total gelohnt. Laura Roschewitz: Es ist, da muss ich ein bisschen schmunzeln, weil wir haben sehr, sehr viele, sehr witzige Momente auch gehabt, wenn man so zurückguckt. Also wir haben dieses Onlinebusiness gegründet und es fußt jetzt vom Kanal her fußt das die meiste Zeit auf Facebook. Wir haben mit Facebook relativ früh angefangen, nicht im riesigen Stil, aber wir haben das aufgebaut und wir haben YouTube aufgebaut, schon vor sechs Jahren ungefähr. Und das haben wir ausgebaut. Aber ihr, du und dein Mann Pascal seid ja überhaupt keine Internetuser in dem Sinne gewesen. Und als wir dann wirklich losgelegt haben, war ganz schnell klar, dass wir eine eigene App entwickeln wollen, wo unsere Kundinnen alle Inhalte von unseren Modulen und Programmen eben virtuell auch online, auch offline im Urlaub am Handy nutzen können, weil wir eben durch die Brille der Kunden geguckt haben und gesehen haben Ja, du kannst keine Entspannungsmethode lernen, du kannst keine Selbstheilungsmethode lernen, weil du immer am Computer sitzen muss. Das ist einfach nicht möglich. Du musst die Meditation im Bett hören können, du musst sie im Flugzeug hören können, du musst so, und da haben wir eine App entwickelt. Und zu der Zeit wusstest du nicht ganz genau, was eine App ist. Also schon irgendwie. Du hast ein Smartphone und du bist ja auch irgendwie fit daran. Aber was nun genau eine App ist und was das bringt. Also es war auch sehr viel Vertrauen gefragt deinerseits, eurerseits. Genauso war es dann eigentlich mit dem Podcast. Da sind wir auch lange drum herumgeschlichen und was ich irgendwie besonders finde ist, dass wir viele Sachen gemacht haben, die auch nicht unbedingt euers sind, wo ihr jetzt sagt, ihr findet jetzt Instagram toll oder ihr findet YouTube toll, sondern dass wir überlegt haben, dass wir stets durch den Markt geguckt haben und durch die Brille unserer potenziellen Kundinnen. Was brauchen die, um ein richtig gutes Produkt zu machen? Was brauchen die was? Weil das hätte eben auch ganz anders laufen können. Und mittlerweile haben wir das Unternehmen auf wirklich wenigen Produkten gefußt. Also es gibt unser wie gesagt Jahres Programm Jin Shin Jyutsu lernen. Das ist unser Signature Programm, das ist das wo den meiste Energie reinstecken und dann gibt es da drunter noch kleinere Formate, Workshops und einen kleinen Fingerkurs. Und dann gibt es darüber eben unsere Ausbildung, die ja auch aufeinander aufbauen, die Formate. Was würdest du sagen, 2023 war ja doch noch mal ein anderes Jahr, als wir uns das, glaube ich, vorher vorgestellt haben. Was würdest du sagen, war als Bettina und als Jin Shin Jyutsu Expertin, als Unternehmerin so dein größtes Learning? Gretel und ich habe auch gerade ein paar Folgen gemacht, so ein bisschen zurück geguckt. Was würdest du sagen, war für dich vielleicht überraschend anders, als du es erwartet hast? Oder was hat das Jahr dich gelehrt? Was würdest du sagen? Bettina Roschewitz: Also es war wieder ein anstrengendes Jahr. Das hatte ich irgendwie anders erwartet. Ähm. Ich kann es gar nicht genau festmachen, was daran anstrengend war. Aber es ist eben dieses dauerhafte konzentriert sein auf Verbesserung, auf Größe, auf Ausdehnung. Was man, was ich am Ende des Jahres einfach spüre, aber in einer sehr, sehr guten Art und ich muss wirklich sagen letztendlich, wie gut unser Hauptprogramm das Jin Shin Jyutsu Lernen ist, das hat mir das Jahr geschenkt. Wir haben da zwar alles reingetan, all unsere Liebe, all unsere Expertise, aber jetzt von so vielen Menschen zu hören, wie grandios das ist, ehrlich gesagt, das war die größte Überraschung. Das klingt jetzt so komisch. Ich habe es immer für total gut gehalten. Aber wenn man das so hört, dass die Leute sagen, das hat mein Leben verändert, ich bin bei mir angekommen, ich habe das alles gelernt. Und wenn ich diese. Ich habe ja diese Fragen, die ich immer beantworte, die sind so berührend. Das war für mich, also im schönsten Sinne überraschend, dass das wirklich so gut ist. Und ja, und dass die Menschen dann weiter mit uns wachsen wollen. Auch dieser zweite Schritt, der ja gar nicht so geplant war, der war gar nicht so klar. Und ja, ich bin weit davon entfernt aufzuhören. Und ich bin jetzt ja eine sogenannte Rentnerin, wie man das so sagt, wenn man nicht selbstständig ist. Es ist ja so in manchen Berufen so, dass man dann irgendwie in Rente geht und das finde ich irgendwie total lustig. Also das entspricht mir so gar nicht. Und das. Es hat mir ganz viel. Es hat mich überrascht, wie, ja, wie ich doch die Ernte einfahre von all der Arbeit und dass die Arbeit, aber trotzdem, also auch online zu arbeiten, da war ich auch anfangs ein bisschen naiv. Da habe ich auch gedacht, das ist vielleicht ein bisschen einfacher als die Menschen so eins zu eins. Überhaupt nicht. Also das ist zu merken, wie viel wir auch arbeiten für unseren Erfolg. Und aber das Schönste wirklich in 23 war, dass die Leute unsere Sachen so toll finden. Also das ist eine schöne, schöne Überraschung. Und das sollen ja nächstes Jahr, also jetzt in diesem Jahr 24 sollen das ja noch viel mehr werden. Das ist ja das, worauf wir jetzt hinarbeiten. Laura Roschewitz: Ja, und das hat sich auch darin gezeigt, dass Menschen unsere Programme freiwillig verlängert haben. Wir haben sogar die ersten Verlängerungen von der Verlängerung, weil sie einfach sagen, es tut ihnen wahnsinnig gut, uns im Alltag an der Seite zu haben. Und wir haben eben auch einen großen Schmerz der Welt erlebt in den letzten Jahren, wo eben aus diversen Gründen viele auch bestimmt ganz, ganz tolle Schulmediziner und Schulmedizinerinnen nicht mehr die Zeit für ihre Patienten und Patientinnen haben und wo einfach dieses Hinhören, dieses regelmäßig sich Zeit nehmen, zuhören, hinschauen, das nicht wegdrücken. Das hat einfach mal eine Wahnsinnsqualität entwickelt. Und auch diese Gemeinschaft, die entstanden ist von diesen über 100 Frauen. Ich glaube, wir haben zwei Männer im Programm, die sich einfach unterstützen, die sich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das finde ich schon sehr beeindruckend und letztendlich ja auch, dass wir mit fast 50 Frauen dann in die Ausbildung gestartet sind im Herbst letzten Jahres. Finde ich wahnsinnig beeindruckend. Jetzt hast du eben schon so angekündigt, wo es denn hingeht. Ich meine, wenn wir noch mal zwischenchecken, es hat natürlich auch immer viel damit zu tun, dass wir uns auch unternehmerisch weiterentwickeln. Wir arbeiten echt viel auch daran zu gucken, wer hat welche Rollen, wie ist unser Team, wer braucht mehr Stunden, wo entwickeln wir uns rein, wo brauchen wir jemand Neues? Also wir sind auch viele Mutige, auch Teamentscheidungen gegangen. Wir haben immer Mentoren an unserer Seite. Was würdest du sagen, ist dein Wunsch an das jetzt gerade frisch angefangene 2024? Was ist deine Vision für dieses Jahr? Bettina Roschewitz: Ja, meine Vision ist unverändert. Meine Vision ist so, es ist die gleiche, die sie war, als ich mit 28 das Jin Shin Jyutsu kennengelernt habe. Die Vision war beim allerersten Kontakt klar, und die hat sich überhaupt nicht verändert. Die Form, wie ich, wie ich sie in die Welt bringe, hat sich verändert. Aber die Vision ist immer noch die gleiche. Ich möchte gerne dazu beitragen, dass die Menschen in diese Selbstverantwortung kommen, dass sie lernen, wie sie sich selbst regulieren können, dass es einzieht in die Familien, in die Partnerschaften, auch in die Firmen. Das ist das, was, was schon immer der Motor war für meine Arbeit. Und das hat sich überhaupt nicht verändert. Nur ich habe jetzt die Möglichkeit, das auf ganz andere Art und Weise zu machen. Wie sollte das gehen? Ich habe es ja gemerkt, ich habe einmal im Monat in Zürich einen Kurs gegeben, dann den nächsten Monat in Köln, den nächsten Monat in München. Ja, und das war sehr, sehr begrenzt. Und jetzt haben wir natürlich ganz andere Möglichkeiten. Und das, ja, da wird die Vision. Ja, ich bin froh, dass ich sie nie losgelassen habe. Es gab ja auch Krisen in meiner Selbstständigkeit. Und was war, wenn ich mal krank war usw. und so fort. Aber das die ist unerschütterlich. Laura Roschewitz: Und es ist ganz spannend. Wir haben uns als Team unter anderem mal aufgestellt mit Tieren und geguckt, wer hat welchen Charakter, wer trägt welche Qualität rein. Und Bettina ist bei uns im Team das Pferd und im Team Jargon sagen wir häufig das Pferd muss wieder auf die Koppel, es muss auf die Weide, es muss in die Prärie, es muss eine Runde galoppieren, es muss sich auslaufen. Und ich bin im Team der Luchs. Ich visiere eigentlich eine Sache an und die wird dann auch zu Ende gebracht und dann wird im Schatten ausgeruht und dann geht es weiter. Was? Wie findest du das? Oder wie schätzt du das ein? Was Gretel und mir ja auch häufig begegnet, ist, dass viele selbstständige Frauen sich verzetteln an neuen Ideen, an ich könnte ja noch dies ich könnte ja noch, dass Ach nee, jetzt der Kurs wird mir jetzt ein bisschen langweilig. Jetzt habe ich ihn ja schon zweimal gegeben. Mach ich wieder was Neues. Ich weiß ja aus sicherer Quelle, dass du durchaus dazu neigst, auch viele neue Ideen zu haben. Wie gelingt dir da eine Balance? Wie kommt? Wie ist das für dich? Im Online ist es mal theoretisch ist es ja ein Land mit unbegrenzten Möglichkeiten. Das ist ja anders als damals mit der Praxis. Da hattest du ja, konntest du acht Behandlungen am Tag machen und dann war es das auch auf eine Art. Wie fühlt sich das für dich an oder wie gehst du damit um mit diesem Zwiespalt zwischen ganz, ganz viel Neues machen wollen und auch bei den bewährten Sachen? Aber dranbleiben. Bettina Roschewitz: Ja, da habe ich halt einfach Hilfskräfte, die mich immer wieder in die Außenbox bringen. Laura Roschewitz: Also Stall und Riegel vor. Bettina Roschewitz: Absolut. Und das sind, das ist, das sind die tollen Frauen an meiner Seite aus unserem aufgebauten Team, die mich in meine Grenzen weisen. Das heißt ja nicht, dass die Ideen unterbrochen werden. Die werden dann aber zu einem angemessenen Zeitpunkt noch mal wieder vorgelegt. Manchmal haben sie sich erübrigt, weil ich gemerkt habe, es war ein Vergaloppieren. Manchmal habe ich durchaus auch noch Ideen, die, die sinnvoll sind und auch passen ins Konzept. Aber das ist, das ist das Allerwichtigste. Ich kann nicht eine Expertin für eine Heilmethode sein und gleichzeitig mein Onlinebusiness händeln. Das ist komplett Selbstüberschätzung. Zum Glück kannte ich mich so wenig aus, dass ich da gar keine Selbstüberschätzung habe. Aber jetzt ist es eben auch als sozusagen ja das Reptil in der Firma wirklich zu vertrauen, loszulassen, mich wirklich einzulassen. Und das ist zum Glück eine Qualität, die, das habe ich geübt im Leben, das Leben hat mich das gelehrt, wirklich da loszulassen und absolut zu vertrauen. Und ja, und dann ist das eine sehr kluge und sehr versierte und sehr kompetente Führung. Und das ist wie das Wildpferd, was aber dann eben auch an der Leine ist. Und dann bin ich aber nicht die Entscheiderin. Ich kann das Ganze wissen, ich kann das alles, kann meine ganze Expertise, das ist ja eine Riesenkoppel, die kann ich ja in die Formate bringen. Aber lass mich bloß nicht mitentscheiden, wohin was jetzt gerade irgendwie sinnvoll ist, weil da lasse ich mich viel zu emotional leiten, da bin ich zu viel, zu sehr im Therapeuten und nicht Unternehmerin. Und das ist der große, das ist die große Veränderung. Freue ich mich so riesig auf dieses Jahr. Und vielleicht kannst du du willst du da noch ein, zwei Sätze zu sagen, was wir für dieses Jahr vorhaben? Laura Roschewitz: Ja, total spannend. Manchmal ist es eben auch meine Rolle, dann als Begleiterin, als Mentoren, als als Teamer das Pferd an die Longe zu nehmen und auch mal einen halben Tag im Kreis laufen zu lassen. Das gehört halt auch dazu und das ist was, was, was auch Gretel und ich finde ich viel beobachten, dass das natürlich manchmal langweilig ist und manchmal ist es nicht total sexy Oberjuicy, tolly Molly, sondern manchmal ist eben Unternehmerin sein, auch an der Longe im Kreis laufen. Und damit meinen wir gar nicht immer, wir haben immer noch genug Kreativität, immer noch genug neue Formate und Austoben. Aber die Balance muss eben stimmen. Und wenn wir eins gelernt haben im 2023 war es, dass es eben der Fokus auf unsere Kernprodukte, dass das einfach 2 bis 3 Produkte mit den rausgehen und die verbessern und immer noch mal gucken wo können wir es noch 1 % besser machen, wo können wir es noch 1 % besser machen, wo können wir die Kommunikation schärfen, wo sind wir gut vertreten auf den Kanälen? Was sagt der Markt gerade? Und das werden wir einfach ausbauen und damit werden wir größer werden. Und dafür sind die Weichen gestellt in diesem Jahr, also wir fangen haben zum Beispiel jetzt im Januar, wo du diese Folge gerade hörst, eine Challenge. Da geht es den ganzen Januar um das Thema Selbstliebe, Selbstheilung und in deine Kraft zu kommen. Und eben das nicht mit dem hundertsten Mittelchen und tausenden Tröpfchen, sondern mit deinen eigenen Händen aus deiner eigenen Kraft. Und wenn du daran Interesse hast, dann schaue gerne mal in die Shownotes, da verlinken wir das. Du kannst mich gerne auch anschreiben, springe gerne rüber zu Instagram oder zu WhatsApp. Die Kontakte sind hier alle in den Shownotes. Das ist eine WhatsApp Challenge. Du kannst einfach rüber springen und kannst kostenlos teilnehmen. Das geht den ganzen Januar und ist jetzt schon eine richtig coole Stimmung und macht einfach mega mega viel Spaß. Und so werden wir auch in das Jahr starten. Das ist auch was neues für uns ist ein neuer Kanal, aber wir sind eben den neuen Dingen total aufgeschlossen und ich freue mich da sehr drauf. Bettina Roschewitz: Ich find es auch richtig cool. Also gleich mit so einer groß, mit einer großen und mit einer neuen Erfahrung in das Jahr zu starten, das ist einfach. Das hört eben auch nicht auf, wenn man eben an dieser Vision, wenn ich an dieser Vision festhalte, dann kann ich nicht in alten Schuhen hängenbleiben, dann kann ich auch nicht die sein, die sagt ja, es ist immer so gewesen, dann brauche ich eben die, die die Expertise, die sich eben mit anderen Dingen auskennt und das zusammen. Ich finde es einfach richtig toll und ich freue mich, diesen Januar schon mit so einer tollen Gruppe irgendwie dabei zu sein, zu unterstützen. Das ist einfach cool. Laura Roschewitz: Genau. Wenn dich das jetzt neugierig gemacht hat, dann darfst du dich gerne gerne melden, bei uns. Spring rüber zu mir zu Insta. Du kannst doch gerne zum Jin Shin Jyutsu zentrum rüberspringen. Auch zu Insta verlinken wir auch. Also es gibt 1000 Wege, die zu uns führen. Du musst dir den Namen nicht merken, du kannst einfach drauf klicken. Und ja Bettina, vielen Dank. Zeit ist schon wieder verflogen. Wenn ihr neugierig seid, meldet euch gerne auch bei Bettina. Wie gesagt, ihr findet alle Infos und ich schicke sie euch sonst gerne auch noch mal zu. Also wenn du magst, schick mir einfach kurz ein Hinweis, dass du Interesse hast, dann liefern wir dir alles frei Haus serviert einen Gruß aus der Küche. Ja, ich freue mich sehr auf das gemeinsame Jahr. Jetzt starten Gretel und ich so richtig durch und wir auch. Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, einmal ein bisschen zurückzublicken, ein bisschen hinter die Kulissen zu schauen. Und dann würde ich sagen. Los geht's. Bettina Roschewitz: Los geht's. Auf ein tolles Jahr. Tschüss. Laura Roschewitz: Vielen Dank und euch noch einen schönen Tag. Und hier bis zur nächsten Folge Moin um Neun. Wir freuen uns, von euch zu hören. Ciao.

  3. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Mit 3 knackigen Plädoyers startet Laura dieses Jahr mit Dir für mehr mentale Gesundheit und Fitness. Ihre drei Impulse in der heutigen Podcast Folge sind: 1.⁠ ⁠Verlernen statt Lernen 2.⁠ ⁠Bringe Raum zwischen Reiz und Reaktion 3.⁠ ⁠Jedes Problem war mal eine Lösung Es sind also nicht die gewohnten "mach mal 5 Min Pause" Tipps sondern Laura nimmt Dich - wie sie es liebt - eine Etage tiefer in die Welt der Psychologie. Hör' unbedingt in die Folge, denn mit den drei Zeilen hier weißt Du noch nicht, was sich alles in dieser kostbaren Folge verbirgt! Und schicke Deine Resonanz gerne an Laura - spring rüber zu WhatsApp oder Insta und hinterlasse ihr gerne eine Nachricht. Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto: Kareen Kittelmann Fotografie Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Gretel und Laura. Ja, die Feiertage sind um. Wir sind im neuen Jahr gelandet und heute geht's bei uns richtig los. Seit gestern sind wir wieder voll am Start. Wir haben über die Feiertage ein bisschen Kraft geschöpft und genau sind sie jetzt wieder voll am Start. Diese Folge nehmen wir schon vorher auf, weil wir natürlich wissen, dass wir gerade Anfang Januar immer mega viel zu tun haben. Aber wir freuen uns jetzt gerade, wo ich die Folge aufnehme, sehr auf die weihnachtliche Auszeit. Vielleicht hast du die letzten Folgen von Moin um Neun nicht mitbekommen, weil du im Urlaub warst, weil du Weihnachten zelebriert hast oder oder, oder. Fair enough. Alles sehr gute Gründe, aber die letzten fünf Folgen solltest du auf keinen Fall verpassen. Denn was Gretel und ich an 2023 nicht so viel geschafft haben, waren gemeinsame Podcastfolgen, weil wir einfach super wenig gemeinsame Zeit hatten. Und wenn wir die hatten, haben wir die lieber als Freundinnen verbracht oder als CEOs unserer eigenen Firma. Und über Weihnachten und Neujahr haben wir uns aber ein Herz gefasst und haben fünf Doppelfolgen aufgenommen, also fünf Folgen mit uns beiden. Da gibt es einmal zwei Folgen zum Thema Jahresrückblick 2023 ein Interview von Gretel mit mir, wo sie mir zehn Fragen stellt und von denen es echt eine wirklich richtig schwer. Ganz am Ende komme ich wirklich ins Schwitzen. Dann gibt es eine Jahresvorschau Trends für 2024 und es gibt eine Interviewfolge, die letzte, wo ich Gretel interviewen durfte und zehn Fragen im Gepäck hab, wo man Gretel finde ich noch mal von einer sehr, sehr, sehr schönen, spannenden Seite neu entdecken kann. Also die letzten fünf Folgen sind wirklich der Hammer und deswegen nochmal die herzliche Einladung, da auch noch mal reinzuschauen. Jetzt aber zu unserer Podcastfolge heute. Heute soll es darum gehen, dass ich über die Feiertage und schon in dieser vorweihnachtlichen Zeit jetzt, wo ich diese Folge aufnehme, viel drüber nachgedacht habe, was ich Menschen mitgeben kann, was ich euch als unsere Community mitgeben kann für 2024, für das Thema mentale Gesundheit als Selbstständige. Also die Frage, wie kann ich mental gesund bleiben oder sein oder werden als Selbstständige und Unternehmerin. Das ist eine super zentrale Frage, denn wir wissen alle wenn wir krank sind, haut es uns aus den Latschen. Das ist als Selbständige eh schon oft echt doof. Wenn wir mental krank sind, zeigen eben auch Studien ganz eindeutig, dass wir in der Regel viel länger krank sind und viel länger ausfallen. Und deswegen unter anderem ist es so, so, so wichtig, dass wir als Selbstständige auf unsere mentale Gesundheit achten. Ich habe heute drei Tipps im Gepäck, die für mich ein absolut wichtiges Thema sind, weil alle drei vielleicht ein bisschen anders sind, als du sie bisher bedacht hast. Und es ist mir ein Vergnügen, sie dir einmal vorzustellen. Mein sind vielleicht gar keine Tipps, sondern vielleicht sind es mehr Inspirationen. Vielleicht sind es eher Wachrütteler. Und zwar der erste davon ist und dem gebe ich die Überschrift Verlernen statt lernen. Wir leben in einer Zeit, wo uns an jeder Ecke und an jedem Ende etwas angeboten wird, zu kaufen. Wir können die neuesten Apps kaufen, die neuesten Entspannungstechniken, die neuesten Kurse. Und klar, ich bin auch Unternehmerin und Selbständige. Ich verkaufe auch. Aber für deine mentale Gesundheit ist es nach den letzten Jahren zum Teil auch sehr, sehr wichtig, mal antizyklisch zu gucken. Anti des Marktes und Anti dessen, was du vielleicht gerade denkst, versuchst oder dir auch vorgeschlagen wird über Ads und Co.. Denn es ist so, dass die Dinge, die nachgewiesenermaßen für unsere mentale Gesundheit sehr, sehr zentral und elementar sind, oftmals nicht zu kaufen sind. Was meine ich damit? So was wie ein Spaziergang in der Natur oder einfach in der Natur sitzen und vor dich hinschauen? Ähm, etwas malen oder mal Tagebuch schreiben. Das sind alles Sachen, die nachgewiesenermaßen uns entspannen können. Einen ruhigen Atem zu haben, eine kleine Gehmeditation, das sind viele Dinge, die weißt du. Aber vielleicht wendest du sie so wie ich auch in deinem Alltag zu oft nicht an. Und deswegen ist es so, dass wir eher auch Dinge wieder verlernen müssen. So was wie immer das Handy dabei haben, immer reagieren, wenn was Pling oder Summ macht. Ähm, immer noch nach dem Motto erst die Arbeit, dann das Vergnügen funktionieren. Also es gibt einfach Dinge, die wir eher verlernen müssen und dann würde unsere mentale Gesundheit in a way von alleine bleiben oder wiederkommen. Und es braucht gar nicht immer unbedingt das hundertste tolle Wundertool, die hundertste neue App. Ganz oft geht es eben darum, dir Zeit zu nehmen und die können wir uns ja nun mal nicht kaufen. Das, darüber wird es in den nächsten Wochen auch von mir nochmal eine Special Folge geben, denn das Thema Zeit beschäftigt mich seit über zehn Jahren. Das ist mir gerade aufgefallen, denn ich habe meine Bachelorarbeit an der Uni über das Thema Zeit geschrieben und Zeit ist eine von wenigen Dingen, die sehr, sehr gerecht verteilt ist, weil wir alle 24 Stunden am Tag haben und die sich nicht kaufen lässt. Und das ist ein ziemlich specialiges Ding und wir können sie auch nicht kontrollieren, weil wir nicht wissen, wie viel wir davon noch haben. Also Zeit ist einfach ein wahnsinnig spannendes Ding und das kann man nicht kaufen. Klar kann man versuchen, sich über Dinge Zeit zurückzukaufen, aber dann ist ja auch wieder die Frage, wie nutzen wir unsere Zeit? Deswegen ist mein erstes Plädoyer ich glaube, es sind Plädoyers. Mein erstes Plädoyer ist Verlernen statt Lernen. Mach dir nicht den Druck in deiner Freizeit noch dies, dass noch 150 Sachen zu machen. Dieser Selbstoptimierungswahn schadet unserer mentalen Gesundheit häufig. Oftmals geht es darum, wieder zu verlernen, wie leistungsgetrieben wir sind und wie hohe Ansprüche wir haben und wieder zu entdecken und wieder zu lernen, dass es viele einfache Dinge sind, die uns in unserer mentalen Gesundheit unterstützen und stärken können. Wie zum Beispiel in die Natur gehen, sich mit Menschen treffen, etwas schreiben, etwas lesen und nach Möglichkeit bitte neben deiner wahrscheinlich auch viel virtuell stattfindenden Arbeit möglichst viel Analoges tun. Klammer auf. Das ist einer der Gründe, warum ich viel Zeit in Schweden verbringe. Klammer zu, Klammer noch mal wieder auf. Darum ging es auch unter anderem in der Interviewfolge, wo Gretel mir zehn Fragen gestellt hat. Mein zweites Plädoyer für eine mentale Gesundheit ist, für deine mentale Gesundheit vor allem Übe einen Raum zwischen einen Reiz und deine Reaktion zu bringen. Was meine ich damit? Wir sind Leben gerade in einer Zeit, in der wir extrem darauf gepolt und geschult sind, dass wir unsere Reize super superschnell und schneller und schneller und schneller durch das Internet jagen. Und dass wir superschnell reagieren, liken, kommentieren, teilen, pushen, schieben, irgendwas wischen. Alles. Und für unsere mentale Gesundheit ist das aber überhaupt nicht sinnvoll. Und unser Gehirn ist da auch noch überhaupt nicht hin entwickelt. Und deswegen ist es sehr, sehr, sehr wichtig, dass wir wieder lernen, zwischen Reiz und Reaktion Räume zu bringen. Das heißt, es ist sozusagen das Antimodell zu Tikok, wenn man sich mal Tiktok anguckt. Früher waren das einfach Videos, die hat man so selber aktiv so gewischt usw. Es geht mittlerweile immer schneller. Es gibt sogar diese Funktion, dass das einfach so durchhuscht die ganze Zeit, dass du es halt nicht mal mehr selber wischen musst. Wir sind also von geschriebenem Wort zu Audio und Video, wir sind von langen Videos zu kurzen Videos. Es geht ja, die Frequenz geht immer hoch. Und deswegen braucht es ein für unsere Psyche ein gutes Training, vor allem als Selbstständige. Ein gutes Training, um nicht immer in diesem Reiz - Reaktion, Reiz - Reaktion in dieser Geschwindigkeit zu sein. Das heißt, wir müssen bewusst wieder lernen, einen Reiz zu sehen und nicht zu reagieren. Zum Beispiel zu sehen auf dem Handy passiert etwas, nicht zu reagieren, zu sehen, ich kriege eine Email nicht zu reagieren. Wir sind ganz, ganz viele von uns Selbstständigen sind in der Burn on Phase, was die Phase vor dem Burnout ist, wo wir sozusagen dauerhaft im Einsatz sind. Und das ist wahnsinnig gefährlich, wahnsinnig anstrengend. Und deswegen gönn deinem Körper, deinem System Auszeiten, indem du bewusst lernst, Dinge liegen zu lassen. Damit meinen wir nicht Prokrastination von wichtigen Schritten als Unternehmerin, sondern Dinge, die auch nicht nötig sind. Oftmals reagieren wir immediately auf Sachen, die man auch gut einen Tag oder sogar zwei oder drei liegen lassen kann. Also das zweite Plädoyer Bring ein Raum zwischen Reiz und Reaktion und entdecke deine Freiheit wieder deine Wahlfreiheit. Denn häufig sind schnelle Reaktionen auch nicht die besten, weil wir da häufig emotional reagieren. Und als Unternehmerin ist es auch wichtig, zu unterscheiden können und bewusst die emotionale oder die rationale Ebene ansteuern zu können. Und mein drittes Plädoyer ist. Jedes Problem war mal eine Lösung. Mich erreichen immer super viele Nachrichten und ich arbeite ja sowohl im Coaching als auch im Kontext als auch in unserer Mastermind sehr viel mit mentalen Glaubenssätzen, Überzeugungen, alles, was wir so im Bereich Mindset und Psychologie so zusammenfassen. Da geht es ja sehr, sehr viel darum, dass Menschen Probleme haben. Ich habe ein Problem damit, zu verkaufen. Ich habe ein Problem damit, sichtbar zu sein. Ich traue mich nicht, ich habe Angst davor usw.. Ich möchte aber eine Lanze dafür brechen, dass jedes Problem auch mal eine Lösung war. Und diesen Satz muss man sich so zwei, drei mal auf der Zunge zergehen lassen. Wie jedes Problem war mal eine Lösung. Das bedeutet, dass wenn du zum Beispiel so wie viele unserer Kundinnen vielleicht so vor zwei, drei Jahren gegründet hast, vielleicht auch in der Pandemiezeit, hast du jetzt geübt, über Jahre hinweg ein Stein den Berg hoch zu rollen. Also stell dir einen Berg vor und einen großen Stein und du stehst da drunter und rolls den hoch und rollst und rollst ganz langsam. Und ab und zu geht es auch noch ein paar Schritte zurück und dann wieder vor. So. So sah vielleicht dein Business in den letzten Jahren aus. Und jetzt kann es sein, dass du vielleicht mal auf einem kleinen Zwischenplateau angekommen bist. Vielleicht stehen schon ein paar Sachen, andere laufen noch nicht so gut. Wie auch immer es sei. Kann es sein, dass deine Lösung ganz lange war durchpowern, durchziehen, machen, tun, nicht anhalten. Anhalten ist gefährlich. Das war lange eine Lösung. Wenn du aber auf einem Plateau stehst und vielleicht eigentlich verschnaufen könntest gerade und hast trotzdem dieses Prinzip von durchziehen, machen, nicht stehen bleiben, dann macht es irgendwann für dein System keinen Sinn mehr. Das steht dann auf diesem Plateau und denkt, warum stresst sie denn jetzt so? Was ist denn los? Ich verstehe es gar nicht. Und dann fühlt sich ein Plateau nicht nach Entspannung an und du kannst dich da auch nicht auf die Bank setzen und mal in Ruhe nach vorne gucken, sondern du hast Adrenalin, Cortison, Cortisol und du hast Hormone, du hast richtig Power, aber brauchst sie eigentlich gerade gar nicht. Anderes Beispiel: Wenn du als Unternehmerin die Woche über durchziehst und möchtest am Wochenende dich erholen, dann gelingt das ganz vielen Menschen nicht, mit denen ich arbeite, weil eben besagtes Stresslevel so weit oben ist und dauerhaft oben, dass ein gewisser Suchtfaktor entsteht und sich alles, was darunter ist, scheiße anfühlt. Und deswegen gibt es so was unter anderem deswegen gibt es so was wie Leisure Sickness, die Freizeit Erkrankung, dass du am Wochenende stärker von Symptomen befallen bist usw.. Das heißt, mach dir bewusst, dass das Problem, was du gerade spürst, sei es eine dauerhafte Anspannung, sei es Perfektionismus, sei es nicht abschalten können. Das das mal eine Lösung war und überlegt dir mal, wofür war das eine Lösung? In welcher Lebenssituation? Manchmal ist es wirklich so, dass so was schon von Kindheit an eine Lösungsstrategie war. Mach es allen gerecht. Sei perfekt, solche Antreiber zu identifizieren und dann zu merken Du bist gerade an einem Persönlichkeitsentwicklungsschub. Und dann in solchen Momenten werden Lösungen zu Problemen. Dann nervt dein Antreiber dich. Dann möchtest du endlich mal abschalten können und kannst es nicht. Und dann ist der Moment, wo du zum Beispiel mit Menschen wie mir arbeiten kannst und gucken kannst, wie kriege ich das jetzt aufgelöst und wie wird aus dem Problem eine neue Lösung? Was brauche ich jetzt? Aber der allererste Schritt ist, dass du dir bewusst machst, dass das mal eine Lösung war. Dass das kein Bullshit ist, dass du das nicht machst, weil du blöd bist, sondern weil es eine Lösung war und mit ganz viel Selbstliebe und ganz viel Selbstwertschätzung drauf schaust und es dem noch mal danke! Danke, lieber Perfektionismus, dass du mich dahin gebracht hast, wo ich bin. Ich brauche dich jetzt aber so in der Form nicht mehr. Also mal auf dem Beifahrersitz. Ich sitze jetzt am Steuer. Tausche Perfektionismus gegen x beliebiges Thema aus deinem Leben. Meine drei Plädoyers sind also Verlernen statt lernen. Zurück zu den Basics, zur Natur, zu den ganz, ganz einfachen Dingen. Schlaf im Übrigen auch Zeit. Also all diese Dinge sind erst mal Basics für unsere mentale Gesundheit. Und wenn wir die nicht beherrschen, wenn wir die nicht integriert bekommen, Pausen machen, ausreichend Schlaf, gute Ernährung, gut trinken, jeden Tag draußen sein, dann müssen wir eben auch gar nicht noch die hundertste App kaufen, sondern dann geht es eher darum, zu verlernen, was wir alles machen könnten um wieder zu den Basics zurückzukommen. Zweitens Einen Raum zwischen Reiz und Reaktion bringen und wieder verlernen, immer sofort zu reagieren. Und drittens Schau dir diesen Satz an Jedes Problem war mal eine Lösung. Honoriere deine Probleme, weil sie waren wahrscheinlich in der Vergangenheit einmal eine Lösung. Und schau dann, wie du jetzt aus dem Problem in den Lösungsmodus wieder kommen kannst. Wenn du dazu Lust hast, schick mir gerne mal eine Nachricht. Du siehst hier in den Shownotes, die Verlinkungen oder springen einfach auch rüber zu Insta oder zu WhatsApp und schreib mir mal, welches aktuelle Problem von dir mal eine Lösung war. Das wäre super. Also ich bin mega gespannt. Wenn du Lust hast, schickt mir mal ne Nachricht und sage zum Beispiel Mein Problem von heute ist mein Perfektionismus. Der war aber mal eine Lösung, weil ich dadurch zum Beispiel viel Liebe zu Hause bekommen habe und Anerkennung, weil ich immer alles sehr, sehr gut gemacht habe, zum Beispiel in der Schule. Könnte ja ein Beispiel sein. Wenn du Lust hast, spring mal rüber. Ich wäre wahnsinnig neugierig, was du mit diesem Satz und mit diesen Plädoyers von heute anfangen kannst. Spring rüber. Schick mir eine Nachricht. Ich antworte. Versprochen. Und ich gebe dir auch gerne noch einen Impuls dazu. Und wenn du jetzt spürst, dass du da gerne tiefer reinschauen möchtest, dann melde dich sowieso und buche ein Gespräch mit uns. Und dann schauen wir mal zusammen, wie wir dich begleiten können. Hab ne schöne Zeit. Wir hören uns hier wieder zur nächsten Podcastfolge am Donnerstag und bis dahin alles Gute und bye bye, Tschüss.

  4. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Ufffzzzz… Gar nicht so einfach! Gretel stellt sich 10 Fragen von Laura, die es zum Teil wirklich in sich haben 😵 Kostprobe gefällig? 1.⁠ ⁠Was schätzt Du, wie viele WhatsApp Nachrichten haben wir uns 2023 geschickt? 2.⁠ ⁠Was hat Dich das letzte Mal so richtig viel Mut & Überwindung gekostet? 3.⁠ ⁠Was wünschst Du Dir von mir als Laura, Freundin & Best Business Buddy? 4.⁠ ⁠Nie wieder Lippenstift oder nie wieder Ohrringe? … und weitere 6 Fragen hat Laura im Gepäck für Gretel! Hör' oder schau unbedingt in die Folge rein und schick Laura auf Insta eine DM mit Fragen, die Du noch an Gretel hast. Das Format hat uns so dermaßen gut gefallen (auch wenn wir echt geschwitzt haben), dass wir es unbedingt in 2024 wiederholen möchten. Also: Her mit Deinen Fragen an Gretel, ich notiere alles und nehme es mit 💙🌊🔥 Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto: Kareen Kittelmann Fotografie Laura Roschewitz: Halli Hallo und Moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack heute in der zweiten Wir interviewen uns gegenseitig Edition und ich freue mich sehr, dass ich heute einen mir sehr am Herzen liegenden Gast oder eine Gästin hier habe, nämlich die liebe Gretel, herzlich willkommen! Schön, dass du da bist. Gretel Niemeyer: Ja, vielen, vielen Dank. Ich habe heute Morgen noch gedacht, eigentlich gebe ich sehr gerne Interviews. Jetzt gerade weiß ich es nicht mehr. Laura Roschewitz: Ja, gut drauf achten, was man so von sich gibt. Also ich durfte ja. Ich bin ja schon das Vergnügen gekommen, von Gretel interviewt zu werden. Solltest du das verpasst haben, spring doch mal zurück zur Folge hier bei Moin um Neun. Das hat mich bewegt, berührt und etwas zum Schwitzen gebracht. Aber umso mehr freue ich mich, dass ich jetzt meine ausgetüftelten Fragen aus dem virtuellen, notariell abgestempelten Briefumschlag holen darf und dich interviewen darf Gretel, bist du bereit für die erste Frage in unserem Special? Gretel Niemeyer: Nein, eigentlich nicht. Ich habe auch gerade so ein Kratzen im Hals. Vielleicht muss ich doch lieber auf die Couch. Laura Roschewitz: Ja, ja. Es geht los. Wir machen mal die Anwärm Phase mit einer Rolle, die vielleicht nicht alle von dir kennen? Gretel ist ja berühmt berüchtigte DJane und legt im Coffe Speed Networking die flotten Hits aufs Parkett. Wenn 2023 ein Song wäre. Wir haben ja auch eine Playlist zum Coffey Speed Networking. Welchen davon oder welchen nehmen du sonst rauf und runter hörst würdest du dem Jahr so zuordnen oder widmen? Gretel Niemeyer: Ich hasse dich jetzt schon für die Frage. Weil das Ding ist der folgende Ich habe ein ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz unfassbar schlechtes Musikgedächtnis. Mein Mann ist das komplette Gegenteil. Der kennt alle Titel, alle Sachen. Und jetzt fragst du mich Und immer wenn man mich nach Musik fragt, fällt mir nur Shakira ein. Es ist wirklich so ein Ding. Ich habe wirklich viel gehört dieses Jahr auf Spotify Jahresrückblick hat mir gesagt, dass Pink meine Top Künstlerin ist und so und Lady Gaga und so. Aber wenn ich mir jetzt von unserer Playlist aus dem Coffee Speed Networking, die ich mir jetzt gerade nicht bei Spotify ziehe, aber es gern tun würde, dann gäbe es natürlich eigentlich nur ein Lied, das geht. Und das ist „Zusammen“. Unsere Coffee Speed Networking Hymne mittlerweile wird sie, glaube ich genannt hat, weil wir die immer zum Ausgang hören. Der Rest der Playlist verändert sich „Zusammen“, bleibt aber immer gleich. Und ich glaube, dass Zusammenhalt, Zusammensein, zusammen Sachen erbauen, erschaffen oder einfach zusammen und füreinander da sein. Das schon ist was. Ja, worum es gehen sollte und was dieses Jahr super oft super wichtig für mich war. Laura Roschewitz: Na ja, sagt ja auch schon ein bisschen was aus, dass es auf der Playlist nicht runterfällt. Also du wählst ja sonst auch sehr kreative Songs aus dem letzten Coffee Speed Networking hatten wir auf jeden Fall. Absolut. Für mich als kinderlose Person ist das wahnsinnig cool, weil ich über Gretel auch oft so Kinder Songs entdecke. Alles mögliche da schon über Eulen Songs und der Beat oder was weiß ich was alles schon kennengelernt habe. Und letztes Mal ja. Also ihr müsst. Auf jeden Fall solltet ihr beim Coffee Speed Networking nicht dabei sein. Ist das mal wieder ein Grund, euch dafür unbedingt anzumelden. Gretel Niemeyer: Oder solltet ihr die Playlist haben wollen, die wirklich wirklich gut ist? Wir haben da drauf. Auch jetzt fällt mir wieder ein vom letzten Mal wir haben die den Bummelkasten drauf. Wir haben von der Eule was drauf, wir haben von Zurück in die Zukunft was drauf, wir haben schon Echt was drauf und dann aber auch ein paar Rocksongs, weil ich wirklich immer kurz vor Coffee Speed Networking überlege. Und da ich selber so eine eigentlich musikalische Nulpe bin, kann man wirklich nicht anders sagen. Also ich bin wirklich so so jemand, die Spotify dankbar ist, dass die so automatisch Playlisten erstellen. Der Rest meiner Familie hat aber Ahnung und deswegen ist es oft so eine Mischung aus dem, was mein Mann uns gerade über hilft und dem was die Kinder aus der Schule mitbringen und dann vielleicht noch mal echt so eine Jugenderinnerung von mir, weil die ja auch gerade wieder im Fokus stehen. Ja, so entstehen die Playlists und wenn du sie also haben möchtest, schreib mir gerne auf Instagram und dann schicke ich dir die Spotify Playlist zu. Laura Roschewitz: Sehr gut, sehr gut. Check die erste Frage Check. Dann gehen wir zur zweiten Frage. Ich seh dich ja sehr viel. Leider nicht so viel live und in Farbe, aber in Farbe schon, denn du trägst sehr oft, denn das wissen wahrscheinlich gar nicht alle Menschen, weil ich glaube, nicht alle sehen dich so viel im Bild. Du trägst ja sehr gerne Farbe und du trägst auch sehr gerne Pullis mit Aufdrucken. Und gerade dieses Jahr hattest du relativ viele Worte auf deinen Pullis stehen. Und ich würde dich fragen, wenn du jetzt ein Wort für jetzt gerade so findest, was du gerne als Ausdruck auf deinen Pulli drucken würdest. Kurz Klammer auf Es sind häufig französische Wörter, die wir lesen, aber es darf in jeder Sprache jedes Wort sein. Welches gibst du uns heute mit? Gretel Niemeyer: Na ja, da geht ja eigentlich nur eins. Du grinst so, als wüsste es schon, was ich sage. Nein. Boss up. Also Boss up, ist mein Wort, meine Wortcombo des Jahres. Tatsächlich, weil sie so sehr ausdrückt. Ich glaube, wir haben es auch in der einen Jahresrückblick Folge schon mal weiter ausgeführt, weil es einfach darum geht, Grenzen zu setzen, groß zu träumen, mutig zu sein, nicht mehr jeden Scheiß mit sich machen zu lassen. In einer Vorbildrolle, in der man vielleicht oder in die man gekommen ist, wirklich auch anzukommen und sich da gut drin zu fühlen. Und. Ja einfach auch nicht mehr klein zu spielen. Wir haben ja ganz oft in unserer noch nicht so langen Karriere zusammen, haben wir ja schon ganz oft gesagt eh, ist uns noch egal, wie alle anderen das machen. Wir machen das so, wie es für uns passt. Und trotzdem haben wir ganz oft noch so Zugeständnisse gemacht oder noch mal hier irgendwie was gemacht und geholfen und dies und das und das will ich gar nicht aufgeben. Aber ich will, dass das im Großen und Ganzen wir Verantwortung für uns übernehmen und andere Verantwortung für sich übernehmen. Und ich will, dass Ruhe reinkommt und ich will einfach klare Ansagen machen. Und das ist für mich Boss up und ich würde alle meine Pullis für einen Pulli mit Boss up hergeben, glaube ich. Tatsächlich. Jetzt wo du es sagst, überleg ich gerade schon, wo man sich gut Pullis drucken lassen kann. Laura Roschewitz: Ja, das verbinde ich total mit dir, auch mit deiner Entwicklung. Tatsächlich. Also so als Freundin von außen, dich auch im Äußeren und Inneren entwickeln zu sehen. Und da gehört irgendwie so ein Statement auf einem Pulli auf jeden Fall dazu, dass man es auch gar nicht erst erklären muss. Und nicht lange sabbeln. Da steht es. Das ist schon mal ein Statement. Gretel Niemeyer: Ja, ja, tatsächlich, weil ich habe ja auch in die Selbstständigkeit bin ich auch gestartet, oder im ersten Fotoshooting hatte ich noch so ein Hoodie, anders stand ja auch I can I will end of story und das zieht sich halt auch irgendwie so durch. Laura Roschewitz: Total. Bist du bereit für die dritte Frage? Die Ähm. Ja, genau. Es ist spannend, weil wir haben ja die Fragen unabhängig voneinander entwickelt und dann eben versiegelt. Und ich durfte sie auch nicht mehr anpassen. Meine dritte Frage ist was hat dich in letzter Zeit mal richtig viel Mut oder Überwindung gekostet? Also wo hast du anders gehandelt, als du es vielleicht intuitiv hättest machen wollen? Oder wo musstest du nochmal drüber nachdenken? Was hat dich vielleicht auch mal eine schlaflose Nacht gekostet oder wo? Was bringst du damit in Verbindung mit dem Thema Mut und Überwindung? Gretel Niemeyer: Hm. Also. Wo nicht? Laura Roschewitz: Gegenfrage. Gretel Niemeyer: Ich glaube, es ist. Eher so ein Ding von, wo es, wo es krass, gegen eigene Muster läuft, da ist es immer schwer raus zu kommen und da muss man mutig sein. Also wenn ich also ich ticke ja generell so, wie du weißt, dass ich sehr, sehr gut geben kann und ziemlich schlecht nehmen kann. Da hat sich ja auch mein mein Warum hin entwickelt, dieses Jahr das selber noch besser zu lernen und das dann auch weiterzugeben. Und ich glaube tatsächlich so. So Gott, bringt mich voll raus hier die Frage, aber ich glaube, mutig sein ist für mich wirklich. Ja, Sachen anzunehmen oder gegen, wie gesagt, gegen das Muster zu handeln. Und auch mal ein großes, richtig großes Angebot rauszuschicken oder so. Wo ich denke boah krass, bist du out of your mind. Ja, das ist ja voll krass, was du da jetzt so Geldbeträge aufrufst. Das habe ich natürlich auch und ich habe genau so einen Imposter wie alle anderen auch. Und ich habe auch meine Geldvorgeschichte und wie ich geprägt bin. Und dann aber auch zu sagen, ja, das ist in der privaten Gretel, die kann diese Ängste haben und sich ins Hemd machen und sich denken boah, sag mal, geht's eigentlich noch? Und dann muss aber die Unternehmerin sagen Ja und gleichzeitig du hast das gelernt, du kannst das, du kannst das, du kannst das. Die Arbeit mit dir ist wertvoll, weil so und so und so und dann eben auch so eine boldmoves machen und und so rausgehen oder eben auch ich glaube auch das ist auch irgendwie neu für mich ist ist nicht für alle anderen mitzudenken was irgendwie ich weiß nicht ob es am Mittelkind liegt oder an was noch, aber das mache ich gerne für alle mitdenken und für alle, die Verantwortung übernehmen. Und das finde ich ziemlich mutig, da nicht mehr so übergriffig zu sein, sondern die anderen auch dahin laufen zu lassen, wo sie halt hinwollen. Und zwar trotzdem an der Seite zu sein. Aber eben nicht diejenige, die die Verantwortung für alles übernimmt. Aber sag mal. Hast du mehr so Fragen? Du hast … Ich hab immer mal so eine Rosenkohl Frage dazwischengepackt und… Laura Roschewitz: Es kommt. Es kommt auch nochmal eine Verschnauf Rosenkohl Frage kommt auch noch, aber es dauert noch ein bisschen. Du hast jetzt gerade eine super gute Überleitung gemacht zu einer Frage, die ich auch. Du hast ja in der Folge, wo du mich interviewt hast, auch gesagt, dass es dir gar nicht so super leicht gefallen ist, die Fragen zu stellen. Bei mir kommt die jetzt. Aber du hast ja gerade auch gesagt, dass du auch gerne das Nehmen üben möchtest und wir präsentieren uns hier ja auch als Unternehmerin, als Team, aber auch als Freundinnen. Und ich frage mich was wünschst du dir von mir? Was sind Wünsche an mich als Partnerin, als Freundin, als Buddy? Da schlummern ja bestimmt Dinge und wir reden auch so über viel. Aber wir nutzen noch mal die Zeit. Was? Das ist ein Wunsch, das kann ja in alle Richtungen sein. Aber das habe ich mich so gefragt. Diese Frage konnte, der konnte ich nicht umgehen. Gretel Niemeyer: Also mein erster Gedanke war Bleib einfach. Bleib einfach wie du bist und bleib einfach da. Bitte. Weil ich jetzt nach wie vor einfach so unglaublich krass finde, dass wir uns überhaupt kennen und dass das hier alles so passiert ist. Und dass wir mit so vielen Sachen so gleich ticken und. Ja also gleich irre sind und gleich verrückt und gleich ruhig. Und wenn wir irgendwann mal unterschiedliche ticken, dann fängt die andere uns eigentlich immer wieder ein. Also wenn wir uns so gegenseitig. Von daher wünsche ich mir eigentlich nur einerseits, dass es so bleibt und andererseits, dass ich halt mehr von dir hab. So dass wir, dass wir uns halt regelmäßiger sehen. Das hat jetzt zwar ganz okay angefangen dieses Jahr mit zwei, dreimal. Weiß ich gerade gar nicht. Genau. Ich glaube, es ist tatsächlich das. Lass doch mal dafür sorgen, dass wir mehr Zeit haben. Ich glaube, wir balancieren das schon super aus, auch mit Freundschaft und Business. Mal geht es halt über Business. Oft ist Freundschaft und dann rutscht Business noch so rein. Aber das ist ja alles super, super natürlich an. Und ich glaube. Ich würde es. Also es hat sich so krass natürlich so entwickelt, wie es jetzt ist. Ich wüsste nicht, was ich mir wünschen sollte. Sorry. Laura Roschewitz: Ist ja ein Wunsch, ist ja ein Wunsch. Also. Gretel Niemeyer: Was wünschst du dir denn von mir? Laura Roschewitz: Ich wünsche mir. Aber das geht ja gar nicht. Du darfst gar keine Fragen stellen. Aber ich wünsche mir, dass du, ähm. Ja, ich könnte das jetzt wiederholen, dass du da bist und bleibst. Und das du diesen Weg weiter gehst, den du gehst. Das ist, glaube ich, der Wunsch an dich als Freundin, weil davon profitiere ich ja auch zutiefst. Also dass du diesen wir haben da ja in der vorvorletzten Folge auch drüber gesprochen, diese Entwicklung von innen, also dieses innere Aufrichten, Abbossen, dass du nach Forte gefahren bist, also all diese Moves, die so für mich so von außen betrachtet so viel noch mehr Gretel in mein Leben auch gebracht haben, weil du halt einfach glaub ich immer dichter an dich heranwächst, das find ich einfach so geil und das darf nicht aufhören. Das ist, glaube ich, der Wunsch Weitermachen. Gretel Niemeyer: Jetzt müssen wir abbrechen und einfach. Laura Roschewitz: Nein, da müssen wir jetzt abbrechen. Nein, leider müssen wir nicht abbrechen. Ich habe nämlich so eine kleine Zwischenfrage, auf die ich sehr stolz bin. Es ist eine Schätzfrage. Es ist etwas komplett anderes. Es ist eine Schätzfrage. Ich hole natürlich nicht. Ich greife sehr tief in die Trickkiste. Und zwar ist es unsere fünfte Frage. Und die Frage ist: Was schätzt du, wie viele WhatsApp Nachrichten haben wir uns 2023 zugeschickt? Ich habe eine Antwort auf diese Frage. Das möchte ich dazu sagen. Ich habe keine Kosten und Mühen gescheut. Wir beide. Gretel Niemeyer: Die Nachricht ist sozusagen ein… Laura Roschewitz: Genau. Gretel Niemeyer: Ich mache nur kurz einen Rechner auf. Laura Roschewitz: Ja, Mach mal! Ähm. Gretel Niemeyer: Und es ist ja noch nicht ganz vorbei, das Jahr vielleicht zu 70.000. Laura Roschewitz: Krass. Ja, ähm. Also tatsächlich nicht weniger. Es war relativ schwer, das herauszufinden. Wie viele einzelne Nachrichten. Das System ist irgendwann gecrasht, weil es nur Zeilen zählen konnte. Aber wir haben bisher in diesem Jahr nur in unserem Einzelchat 29.880 WhatsApp Nachrichten hin und her geschickt, natürlich ohne Teamchat usw.. Aber ich war so gespannt, weil wir das so oft sagen, dass wir uns ja eigentlich jeden Tag also wir schreiben uns jeden Tag. Und da wollte ich mal eine Zahl dranhängen, weil ich hatte gar keine Idee. Gretel Niemeyer: Ich habe jetzt auch einfach nur 200 mal 365 gerechnet und das fühlte sich irgendwie realistisch an. Laura Roschewitz: Und das ist ja auch schon mal echt eine Ansage ist. Gretel Niemeyer: Bei 73.000 habe ich mal drei abgerechnet, weil ist ja noch… Okay, aber ich bin schon ziemlich weit vorbei geschossen. Aber gut. Laura Roschewitz: Ja, aber bei fast 30.000 finde ich schon auch. Und wir haben ja noch mehrere Gruppen, über die wir auch schreiben. Also das Friendship is real. Also das ist schon ziemlich intensiv. Also es ist auf jeden Fall kurzer random Funfact deutlich mehr als ich mir mit meinem Partner hin und her schreibe. Auch das habe ich an der Stelle mal ausgerechnet. Sehr spannend. Kurz, eine Etappe sozusagen weiter. Wir beide haben ja vor geraumer Zeit mal einen kleinen Workshop gemacht, teilgenommen, in dem wir eine Malerkette gebastelt haben. Jeder für sich in einer Gruppe sozusagen. Wir für uns, um uns eine gewisse, einen Spruch oder einen Leitspruch oder einen Gedanken zu manifestieren und so mitzunehmen. Jetzt arbeitest du ja, ich weiß es nicht genau, mit wie vielen Frauen dieses Jahr du gearbeitet hast, sowohl in natürlich Smash it! als auch im eins zu eins an VIP Days usw.. Welchen Spruch würdest du gerne, wenn du mal so von oben drauf guckst auf diese vielen Frauen, die selbstständig sind und die damit erfolgreich sein wollen? Welchen Spruch würdest du auf eine Malerkette sozusagen virtuell raufpacken? Was nimmst du wahr? Also bei diesen Frauen, was brauchen die dringend? Gretel Niemeyer: Klarheit. Laura Roschewitz: Klarheit. Gretel Niemeyer: Gib mir Klarheit. Oder ja, ich glaube, es wäre wirklich Klarheit, Klarheit, Klarheit. Weil es geht ja immer. Klarheit ist einfach alles irgendwie. Na also, wenn wir mal ganz im Thema verkaufen und Businessaufbau bleiben, Klarheit übers Angebot und klaren Preis, eine klare Kommunikation, also wirklich Klarheit und dann aber auch Klarheit darüber, was es eigentlich braucht, weil total oft verzettelt. Oder vielleicht ist auch Klarheit und Fokus beides zusammen, weil oft verzettelt man sich gerade am Anfang. Dann gibt es irgendwie zig Leute, die einen sagen, wie es jetzt richtig geht und ich finde da halt. Legt euch auf ein System oder einen Mentor oder ein Programm fest und entscheidet euch da gut für und dann macht es auch und wechselt nicht ständig hin und her. Also da irgendwie so Klarheit, was wirklich was bringt und was wirklich einen Unterschied macht und auch Klarheit über, du hast vorhin gesagt. Ich bin irgendwie näher an mich ran gerückt oder ich bin mehr Gretel geworden. Halt Klarheit auch darüber, wer du eigentlich bist, was deine Rolle ist, was du sein möchtest, was deine No gos sind, wo deine Grenzen sind, ja, wer du als Unternehmerin bist. Also wirklich so Klarheit und fokussiertes Umsetzen, das sind so die Sachen, die, die's braucht. Und wenn die nämlich einsetzen auf den unterschiedlichen Ebenen, dann wird auch irgendwie klar Ja, Selbstständigkeit, Unternehmertum ist immer ein right, definitiv. Also wird auch nie mega super duper easy. Aber ich glaube, es macht es einfacher, es dann tatsächlich auch als Job zu sehen, der eine Sicherheit gibt und an den wir nicht 24 for 7 denken müssen. Und einfach zu wissen, ja was funktioniert. Also Klarheit, Fokus, Machen, das würde auf meiner Mailaccount stehen. Laura Roschewitz: Klarheit, Fokus, Machen, Klarheit, Fokus, Machen. Das wär cool, wenn das so darum geht. Das ist gut. Ja, genau. Also wir haben jetzt schon Merchandise Ideen, würde ich sagen. Es gibt einen Bossup-Pulli. Es gibt eine Malerkette mit Klarheit, Fokus, Machen. Ähm, ich bin sehr gespannt, was sich daraus noch so entwickelt. Es ist ganz witzig. Wir haben, als wir uns die Fragen überlegt haben, offensichtlich manchmal schon in ähnliche Richtung gedacht und ich hatte die Frage mitgebracht, wenn deine Tochter dich fragt, warum du eigentlich morgens dich an den Schreibtisch setzt. Was ist deine Antwort? Gretel Niemeyer: Na ja, der Witz ist ja, dass tatsächlich in der Klasse meines Sohnes. Laura Roschewitz: Das finde ich auch sehr lustig, das wusste ich ja erst danach. Das muss ich dann, das ist so witzig. Gretel Niemeyer: Also mein Sohn ist ein Jahr älter, der ist sieben und wird im Februar acht und da stellen Eltern einmal die Woche im Hort ihre Berufe vor. Und ich habe dann erst gedacht, als die Hortnerin auf mich zukommen Ja, was soll ich sagen? Ich setz mich morgens an Schreibtisch und habe ganz viele Telefonate, völlig langweilig für Kinder. Und dann habe ich aber überlegt, was, was macht meinen Job eigentlich so aus und woran scheitert es ganz oft? Und ich sage ja gerne Verkaufen ist Mindset plus Handwerk und das Handwerk ist eine Sache, aber da grätscht auch ganz oft das Mindset wieder rein. Ja, einer meiner Lieblinge ist ja schreibt Follow up E Mails und was da im Kopf abgeht von Ich will nicht nerven und ich bin zu viel und das geht doch nicht und die kommen schon von alleine. Und bin ich gut genug und so. Es ist halt der Wahnsinn und deswegen werde ich, wenn ich das in der Schule tatsächlich mache, noch weiß, noch nicht ganz genau, wie ich das mache. Aber darauf hin arbeiten, dass die Kinder oder ich den Kindern sage Wisst ihr, was wir Erwachsenen oft verlernt haben? Was ihr noch richtig gut könnt zu sagen, wo drin ihr gut seid und wo ihr besser seid als andere und warum ihr so toll seid und warum jemand das, was ihr macht, keiner so gut kann wie euch. Wie ihr das macht. Und also wirklich so den Selbstwert stärken. Weil ich glaube, dass das tatsächlich einer der größten, eine der größten Hürden unserer Kundinnen ist. Die sind alle super gut und die sind alle echt krasse Expertinnen in ihrem Bereich und verkaufen hat aber so viel mit Ich trau mich auch rauszugehen und was zu verlangen zu tun. Und deswegen würde ich meiner Tochter oder einem 7-jährigen Kind sagen, was ich da mache. Ich setz mich hin und ich arbeite mit Frauen, vor allem, die selbstständig sind, die also ihr eigener Chef, ihre eigene Chefin sind und die richtig, richtig gut sind in dem, was sie machen und die aber nicht so genau wissen, wie sie das verkaufen können, was sie machen. Und weil man nämlich, wenn man nichts verkauft, kein Geld verdient und dann auch keine Rechnungen bezahlen kann. Deswegen ist das super wichtig, dass man das lernt. Und das zeige ich den Frauen, wie das geht, wie die, ähm, genau wie die richtig selbstbewusst werden können, wie die sich richtig cool finden können, wie die richtig tolle Angebote haben können, die andere Menschen ihnen dann abkaufen. Witzig, wie sich auch die Stimme verändert, wenn man mit einer 7-jährigen… Laura Roschewitz: Total. Ich bin ja in die letzte Folge gleich so eingestiegen. War gleich im Erklärmodus. Total. Gehen wir mal weiter zur nächsten Frage direkt Frage Nummer acht. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass du im September eine dir auferlegte eigene Challenge hattest. Und ich wollte einmal fragen Was hast du aus deiner. Ich gehe jeden Tag im September im Wildwasser baden Schwimmen Challenge gelernt. Was hast du daraus mitgenommen? Ich war ja ganz auf den letzten Metern Teil davon in Warnemünde. Was würdest du sagen, hat dir diese Challenge gegeben, gezeigt? Gretel Niemeyer: Hm. Naja, tatsächlich ist es bei mir immer so, dass Challenges kommen und gehen. Jetzt im Moment habe ich gerade keine. War aber auch eine Weile krank und hatte dann auch ehrlich gesagt keinen Bock auf Challenge. Und genau, ich hatte gesagt geh da 30 Tage lang baden. Und fand es eigentlich schon am Tag vier oder fünf spannend, dass es halt wirklich nicht mehr um das ob ich es mache geht, sondern nur noch, wie ich das irgendwie unter kriege. Das haben wir ja auch ganz oft in der Selbstständigkeit sagen wir auch ganz oft Hör auf, dir ständig die Frage zu stellen. Wenn du die nicht beantwortet hast, dann geh und mach es auch und dann kannst du halt gucken, wie du das machst. Und ich habe tatsächlich, also in dem in dem Monat war tatsächlich auch so Sachen wie Ich fahr zum Klassentreffen und ja, wir haben uns am See getroffen. Aber es war nicht so richtig klar, ob ich jetzt mit Menschen, die ich 20 Jahre lang nicht gesehen hatte, direkt in See springen möchte. Also bin ich hier morgens um 6:30 auf das Wasser gegangen. Oder wir haben uns in Warnemünde getroffen und es wurde halt immer eingeplant. Und ich habe halt wirklich so dorthin gedacht, mir immer zu überlegen okay, wo hast du die Möglichkeit, das an dem Tag zu machen, wie kannst du es gut unterbringen? Und das finde ich eigentlich ganz cool, wenn man sich Challenges setzt, die einen irgendwie die ein weiterbringen, die schon auch irgendwie. Ja, Challenges sind also eine Herausforderung, wo du halt nicht so sagst, okay, ja, dann mache ich es halt nicht mehr, sondern ich glaube, es ist so ein so ein Character Ding irgendwo. Und mir hat es natürlich schon auch geholfen, es öffentlich zu machen und zu sagen so ist es. Wenn du dann okay hier und da bist, nochmal drauf angesprochen, dann will ich zumindest mir da auch nicht die Blöße geben. Und es war einfach tatsächlich was, wo ich wusste, es tut mir gut. Also ich fange jetzt nicht an mit einer Challenge, keine Ahnung. Jeden Tag drei Wasser, drei Liter Wasser trinken, weil ich kenn mich. Da würde ich am Abend um zehn da sitzen und denken Scheiße, wie kann ich jetzt noch die anderthalb Liter in mich rein? Ja. Aber da wusste ich, mir tut das gut. Und ich möchte das mehr in mein Leben integrieren. Und deswegen habe ich das gemacht. Und genau dieses ob und wie ich glaube, das war so das Größte. Das Größte und das es geht. Dass der Körper sich da, ja, also das ist wirklich auch so Routinen sind du gewöhnst dich dran. Ich meine in Warnemünde war es nachher schon teilweise echt kalt und knackig. Ich bin da trotzdem 10 bis 15 Minuten im Wasser geblieben und geschwommen, wo andere schon so, oh was macht die da. Und ich dachte so naja, war es doch auch nicht viel kälter als gestern. Laura Roschewitz: Genau. Also der Vergleich ist anders. Ich finde es zeigt auch immer so dieses es wird mit der Zeit nicht unbedingt einfacher, sondern du wirst besser, weil du dir nicht mehr diese vielen Fragen stellst. Weil du nicht mehr und so. Und weil du dich auch dran gewöhnst. Also ich finde das mit dem mit der Wassertemperatur auch so ein super Ding, weil wenn du nach 30 Tagen wieder reingehst, merkst du den Unterschied. Krass. Wenn du's jeden Tag machst, dann merkst du das nicht, dass es runtergeht von der Temperatur. Also nicht so doll. Ein bisschen natürlich auch. Ja, sehr, sehr spannend. Gretel Niemeyer: Ich glaube, für mich war auch so ein Ding von nach außen zu kommunizieren, also gerade so in meiner Familie, vielleicht auch einfach, das ist jetzt so. Laura Roschewitz: Ja. Gretel Niemeyer: Also sich davon auch gar nicht abbringen zu lassen, sondern zu sagen, das ist jetzt so. Das merke ich für mich immer krass, wenn ich selber noch schwimme, selber nicht so richtig sicher bin. Da sind wir wieder bei der Klarheit und nicht klar formuliere, was ich brauche und möchte. Dann ist es viel leichter, meine Grenzen da irgendwie einzulatschen. Wenn ich aber jetzt sage, so Leute, das ist jetzt so, müssen wir jetzt noch mit einplanen, dann passiert es auch und dann reagiert auch das Umfeld so, dass es halt irgendwie dann dazugehört. Laura Roschewitz: Voll. Ja, absolut, absolut. Genau das wäre auch das gewesen, wie ich es von außen wahrgenommen habe. Also dann ist es Klarheit, Fokus, Machen. Dann ist es halt so, da ist es wieder, unsere Malerkette. Kommen wir zur neunten Frage, die ich liebe. Ähm, was bedeutet dir Geld? Gretel Niemeyer: Ist mir sehr wichtig. Ähm. Laura Roschewitz: Vielleicht nochmal ganz kurzer Einschub, weil das ist ja nun wirklich etwas, was uns sehr viel begegnet und unsere Arbeit finde ich also auch die diversesten krassen Glaubenssätze rund um Geld, gerade bei uns Frauen. Und da ist ja nun mal auch sehr vorne auf steht bei dir und deinem Job, finde ich. Das fand ich eine super spannende Frage, ganz uneitel. Aber was bedeutet dir Geld? Gretel Niemeyer: Ja, finde ich einfach super, super, super, super, super, sehr sehr sehr wichtig, weil es einfach unglaublich viel bewegen kann in dieser Welt. Weil es mir erst mal auch Sicherheit gibt. Eine Absicherung für mich, für meine Familie, für meine Lieben. Ja, ich möchte natürlich auch, dass meine Kinder alles haben, was sie brauchen. Dass die sich da irgendwie keine Sorgen machen usw.. Ich bin jemand, die unglaublich gerne gibt, die also auch unglaublich gerne spendet. Ich möchte auch für uns in unserem Unternehmen in der Lage zu sein, jemandem Stipendium geben zu können oder einen Rabatt geben zu können, wenn ich die Person wirklich voranbringen möchte usw. Und es ist einfach so ein Puffer irgendwie. Nun habe ich tatsächlich gestern so mit halbem Ohr diese Reportage über Superreiche mit gesehen, die mein Mann geguckt hat und da geht mir schon echt das Messer in der Tasche auf ehrlicherweise. Aber ich finde, dass Geld einfach ein Hebel ist und was du daraus machst und und wem du damit hilfst oder ob das für dich behältst usw. Das ist so dein Ding. Ja, also ich will mich jetzt nicht mit viel Geld irgendwie eine Yacht kaufen oder so einen Scheiß, weil es einfach auch überhaupt nicht meinen Werten und meinem Lebensstil entspricht. Aber ich würde gerne noch richtig viel mehr Geld verdienen, um richtig vielen tollen Menschen und Institutionen auch helfen zu können. So Institutionen wie Hospize finanzieren sich zu weiten Teilen über, über Spenden oder so was wie das Busenkollektiv mittlerweile eingetragener Verein finanzieren sich halt über Spenden. Und es gibt so viele Menschen, die viele, viel wertvolle Arbeit investieren und die sehr kreativ sind. Und ich sage dann immer sehr gerne ich bin jetzt nicht oberkreativ, aber ich kann halt durch Geld unterstützen und das wird oft so klein gemacht und ich finde es aber so groß, weil auch die Menschen, die da tolle große Sachen ermöglichen und machen, die sollen ja auch bitte vernünftig krankenversichert sein und die sollen auch bitte sich nicht irgendwie dreimal Sorgen machen müssen, ob sie die Rechnungen am Ende des Monats bezahlen können und. Ja, ich finde Geld super wichtig und ich mag Geld. Und ich finde es gut, wenn meine Kundinnen auch Geld mögen oder lernen, es zu mögen. Laura Roschewitz: Voll deswegen war mir das so wichtig. Ich finde, es ist ein Prozess. Und es ist ja, Geld ist eine Lupe. Wenn du Gutes tust, dann wirst kannst du mit Geld mehr Gutes tun. Es ist halt auch wahnsinnig cool. Ich glaube, viele Menschen, viele Frauen haben das Gefühl, mit mehr Geld werden sie schlechter. Aber wenn du ein guter Mensch bist, ein reines Herz hast, dann ist meiner Meinung nach Geld eine Lupe, die vergrößert. Du kannst einfach mehr davon machen. Gretel Niemeyer: Wobei es bringt halt schon auch krasses Konfliktpotenzial. Ich habe von, habe den Namen leider vergessen, können wir aber eigentlich schon von uns packen. Die hat halt recherchiert oder die hat rausgefunden, dass es aber krass schwer ist, wenn Frauen in Beziehungen mehr Geld verdienen als Männer. Dass es die Männer tatsächlich so unglücklich macht, zum Teil. Und hohe Prozentzahlen der Männer, die ich jetzt nicht im Kopf, dass da wirklich das die früher sterben. Also wirklich krass. Das heißt dass natürlich noch so ein Konfliktpotenzial und so ein Ding von ja wenn sie jetzt erfolgreicher ist als er so Holy fuck, was dann. Aber ich denke auch, da müssen wir einfach, ähm ja, müssen wir einfach wieder unsere Vorbildrolle auch sehen. Wir haben nachfolgende Generationen von Mädchen und jungen Frauen, die bitte auch vernünftig bezahlt werden sollen, egal ob angestellt oder in der Selbstständigkeit. Und deswegen müssen wir ein natürliches Verhältnis zu Geld aufbauen, finde ich. Laura Roschewitz: Absolut. Check. 100 % unterschrieben. Und bevor wir rausgehen aus dieser Podcastfolge, gibt es zum Auftauchen noch eine Entweder oder Frage. Gretel, nie wieder Ohrringe oder nie wieder Lippenstift? Gretel Niemeyer: Hexe. Laura Roschwitz: Die Antwort ist Hexe. Gretel Niemeyer: Das ist die schwerste Frage in der ganzen fucking Episode. Laura Roschwitz: Ich weiß, deswegen habe ich sie ganz ans Ende gepackt. Gretel Niemeyer: Ohrringe. Laura Roschwitz: Nie wieder Ohrringe. Gretel Niemeyer: Ja, aber nur weil ich weiß, dass du das nicht durchsetzen kannst. Laura Roschwitz: Okay, Die nächste Frage ist, was passiert, wenn Laura Kanzlerin wird? Gretel Niemeyer: Also das gute ist ja, du hast ja nicht. Also, man kann ja noch eine Kette haben, die glitzert. Laura Roschwitz: Es war nicht Schmuck. Ich habe extra nicht Schmuck gemacht. Das wäre was anderes gewesen. Aber nie wieder Ohrringe, nie wieder Lippenstift. Gut, Gretel sehen wir dann zukünftig nur noch mit Lippenstift und nicht mehr mit Ohrringen. Liebe Gretel, es war mir ein Vergnügen. Es war ein wilder Ritt. Ich habe gesagt, ich wünschte, ich könnte das auch sagen, dass mir das durchgehend ein Vergnügen war. Es wäre gelogen. Laura Roschewitz: Manchmal muss man manchmal das Business auch nicht einfach erzählen. Wir ja auch immer gehört auch dazu. Und selbe Aufforderung und Wunsch an euch, wenn ihr zuhört und zugehört habt gerade. Und ihr habt doch Fragen an Gretel. Dann schreibt uns gerne, springt mal rüber zu Insta, gerne auch zu mir, Laura Roschewitz und hau mal raus. Was interessiert euch? Was möchtet ihr über Gretel wissen? Was denkt ihr über Gretel, was ihr mal proven wollt? Ob das wirklich stimmt? Bin sehr gespannt. Meldet euch sehr gerne bei uns und wir schauen dann mal, je nachdem, wie die Reaktionen auf diese beiden Folgen ausfallen, ob wir das vielleicht zu einem dauerhaften oder wiederkehrenden Format machen. Mir hat es auf jeden Fall wirklich viel Spaß gemacht und auch mal wieder gezeigt, über wie viele Sachen wir auch nicht sprechen sozusagen. Also vielen Dank euch fürs Zuhören und danke dir, Gretel. Gretel Niemeyer: Ja, danke für diese tollen Fragen, liebe Laura. Und danke fürs Zuhören. Laura Roschewitz: Und dann bis zur nächsten Folge. Ciao, Ciao. Gretel Niemeyer: Ciao.

  5. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen HAPPY NEW YEAR 🧨🎆🍀💙🔥 Und Zackovanilliii - da ist 2024! Nach einem wirklich wilden 2023 freuen wir uns riesig, mit Dir und euch gemeinsam ins neue Jahr zu starten. Während wir noch die letzten Batterien auftanken, um dann mit voller Kraft loszulegen, haben wir vor der Pause für Dich eine Podcast-Folge aufgenommen, die Du auf keinen Fall verpassen solltest! Wir beschäftigen uns mit den Fragen: 1.⁠ ⁠Was wird 2024 anders? Was bedeutet "No more Bullshit" für uns ⁉️ 2.⁠ ⁠Was kann bleiben, was hat sich 2023 im Business bewährt ⁉️ 3.⁠ ⁠Was muss angepasst werden, was braucht Veränderung ⁉️ Schnupper direkt in die Folge rein und lass Dich von uns mitnehmen hinter die Kulissen des Online Business von 2023. Wir haben im letzten Jahr so viel Erfahrung gesammelt, dass wir diese Folge gerne für einen Klartext-Ausblick nutzen 💙 Und eines noch: Wenn Du jetzt unsere Folge gehört hast und es Dir doch noch in den Fingern juckt zum Januar mit uns zu starten: THIS IS YOUR LAST CALL! Melde Dich bis Freitag, den 5. Januar bei und auf Insta und schreibe "Last Call Smashie"! Wir finden dann Wege, wie wir auf dem kurzen Dienstweg einen Weg finden, dass Du den Turbo-Start hinlegst und mit uns und den tollen anderen Smashies direkt loslegst 💙🤘 Wir freuen uns von Dir zu hören und wünschen Dir und uns einen fantastischen Start ins Jahr 2024 🔥 Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto: Kareen Kittelmann Fotografie Gretel Niemeyer: Grüße. Moin, Moin! Happy New Year und willkommen zur ersten Folge Moin um Neun im neuen Jahr. Laura, schön, dich zu sehen. Laura Roschewitz: Wie krass. Jetzt irgendwie so über 2024 zu sprechen. Ich habe neulich ja in der Mastermindsession schon gesagt Ja, und letztes Jahr 2023. Ich war ja schon mal in 24, sozusagen. Aber jetzt sind wir alle zusammen in 2024. Jetzt, wo ihr diese Folge hört. Also Happy New Year und auf ein schönes, tolles, neues, gemeinsames Business- und Lebensjahr. Gretel Niemeyer: Absolut. Ja, wenn du ähm. Wenn du vielleicht noch mal hören möchtest, wie 2023 für uns gelaufen ist, wie wir das uns am Anfang des Jahres gar nicht hätten vorstellen können, was alles passiert ist, dann horch noch mal in die vor vorletzte Folge oder so rein im letzten Jahr. Das wirst du finden bei Moin um Neun. Da haben wir das Jahr nochmal Revue passieren lassen. Und nach dieser Folge, muss ich ganz ehrlich sagen, war ich sehr gespannt und da bin ich sehr gespannt auf 2024. Und wir wollen uns ja diese Folge jetzt mal so ein bisschen darum kümmern. Mal zu schauen für dich als Selbständige, für uns, als Selbständige, als Unternehmerinnen. Was sind denn so die Trends in 2024 bzw. was sind Sachen, die auf jeden Fall notwendig sind? Was sind Sachen, die gar nicht mehr funktionieren? Und was sind Sachen, die wir, an denen wir auch einfach festhalten können, sodass wir das nicht irgendwie ständig neu erfinden, nur weil der Kalender von 23 auf 24 umgeschlagen wird. Laura Roschewitz: Absolut. Und deswegen vielleicht von uns schon mal so ein kleiner Disclaimer hier zum Anfang. Vieles wird auch bleiben, also lasst uns nicht diese kollektive Hysterie unterstützen, dass jetzt ein neues Jahr und jetzt muss alles anders werden. Gar nicht. Im Gegenteil. Wir wollen heute in dieser Folge mal so nach dem Motto Love it change it, leave it. Darauf gucken was ist gut? Was hat sich bewährt? Was bleibt? Was kann man vielleicht ein bisschen anpassen und verändern? Und was muss auch weg? Weil da gibt es auch ein paar Sachen, die einfach wir nicht mehr mitnehmen wollen in dieses neue Jahr. Was wir 23 find ich so beobachtet haben. Und für mich liegt da ganz oben auf ein Punkt und zwar please no more bullshit in 2024. Also Gretel und ich haben uns wirklich finde ich. Wir haben uns im letzten Jahr doch ganz schön oft mal irgendwie so Sachen und Links und so hin und her geschickt, wo wir so dachten WTF, was ist los mit der Businesswelt? Ist es euer PIEP ernst? Also wo wir wirklich so dachten? Was gibt es eigentlich auch für wahnsinnige Bullshit Angebote am Markt, wo Menschen darauf reinfallen, die das buchen, die ausgenommen werden wie Weihnachtsgänse und wo einfach nichts dahinter steckt. Und das ist vielleicht so das erste Ding. Lass mal 2024 echte gute Angebote an den Markt bringen und kein Bullshit mehr. Gretel Niemeyer: Ja voll! Und ich sehe das. Ich sehe das so zweischneidig. Also, bevor du dich da draußen für irgendwas entscheidest, lass dir bitte nicht die Pistole auf die Brust setzen. Es gibt immer die Möglichkeit, eine Nacht drüber zu schlafen. Und das sage ich so deutlich, weil wir letztes Jahr einige Vorgespräche hatten mit Frauen, die arg auf die Schnauze geflogen sind. Man kann es wirklich nicht anders sagen mit Programmen, die überhaupt gar nicht das gehalten haben, was sie versprochen haben, die Tausende und Abertausende Euro gekostet haben, die zum Teil per Rate noch weiter gezahlt werden mussten und wo Schweigepflicht vereinbart wurden usw.. Und ehrlich, ich habe auch gar keine Lust mehr drauf, solche tollen Menschen total am Boden bei uns in Vorgesprächen sitzen zu haben und mir dann zu denken Naja, aber ganz for free kann ich dir die Sachen, die wir hier machen halt auch nicht anbieten. I'm sorry. Wir gucken ja dann immer schon was, was man wie wo noch machen kann. Aber einerseits halt wirklich Leute ey, bevor ihr was bucht. Viele Programme, viele gute Programme haben ihren Preis und es ist auch völlig gut und völlig fair. Aber kein eins zu eins kostet 144.000 €. Das ist einfach Bullshit. Also fallt bitte nicht auf Bullshitangebote rein. Und zweitens ist es gerade gesagt Laura. Bitte macht auch keine Bullshit Angebote. Überlegt euch, was ihr da reinpackt, überlegt euch was Sinn macht, überlegt, was wirklich ein Problem, ein Schmerzpunkt löst. Dann hängt ein vernünftiges Preisschild dran und orientiert euch an euren Werten. Also wirklich, ich denke mir immer wieder, wenn du gutes Geld verdienen möchtest, dann zahle auch gutes Geld. Wenn du nicht verarscht werden möchtest, dann verarsche auch niemanden, sondern man ey. Können wir uns bitte mal auf das besinnen, was wirklich wichtig ist? Und das ist eben auch das Miteinander. Und es ist die Tatsache, dass wir uns morgens noch im Spiegel in den Spiegel schauen können. Und das ist aber auch, dass wir Fehler machen und zu Fehlern stehen können und uns gegenseitig helfen. Und ja, das also. Bin hier schon wieder komplett durch, schon einmal komplett durch. Aber das. Das fällt mir zu No Bullshit ein. Laura Roschewitz: Minute vier im Podcast Puls auf 180. Also wenn du jetzt zuhörst einmal durchatmen. Die Psychologin spricht kurz durch. Aber es leitet uns finde ich super gut zu dem zweiten Punkt. Weil was du eben gesagt hast, wir haben auch wirklich kein Bock mehr, die Menschen bei uns in den Vorgesprächen sitzen zu haben, die super verunsichert sind, die irgendwie am Boden sind, die das Gefühl haben, wen kann ich eigentlich noch vertrauen? Und das ist, finde ich so ein ganz wichtiger nächster Punkt nämlich so die Frage wie kannst du im nächsten Jahr, wie kannst du dieses Jahr Menschen zeigen, dass sie dir vertrauen können? Weil das ist etwas, was wir von euch sehr viel gespiegelt bekommen haben in Smash it!. Vor allem bei bestehenden Kunden, aber auch bei Neukunden, bei Passigkeitschecks, bei Gesprächen. Dass Menschen gemerkt haben, sie hören unseren Podcast jetzt vielleicht schon ein Jahr, haben vielleicht schon Ups and Downs von uns mitbekommen, haben schon gehört, dass wir auch mal Tacheles schnacken und bring Menschen dazu, dass sie dir vertrauen. Und zwar auf eine authentische Art und Weise, weil du dich zeigst, wer du bist, weil du zeigst, dass du ein Fachwissen hast, dass du Expertin bist, aber auch, dass du Mensch bist und dass du nicht irgendeine freakige Maschine bist, die einfach nur versucht, möglichst schnell irgendwie Geld zu melken, sondern zeig dich als Mensch, weil so willst du auch gesehen werden. Und das ist nachher das, was uns wirklich ausmacht. Und deswegen ist dieser Punkt Vertrauen und Authentizität glaube ich in diesem Jahr super wichtig. Nach ein paar freakigen Jahren an diesem Online Business Markt. Gretel Niemeyer: Voll! Ich glaube halt tatsächlich auch, dass dass wir das zum Teil auch erst wieder lernen dürfen. Ja, weil in dem Moment, wo wir uns echt zeigen und authentisch zeigen, so abgelutscht das Wort sein mag, setzen wir uns natürlich auch so ein bisschen der Bewertung von außen aus, nicht ein bisschen richtig doll. So, und warum haben einige Programme so viel Erfolg? Weil sie dir suggerieren, sie würden dir den einfachen Weg zeigen, bei dem gar nichts schiefgehen kann. Und Newsflash diesen Weg gibt es halt einfach nicht. So, wir sind, wir müssen echt sein. Wir müssen uns zum Teil verletzlich zeigen. Wir sind nicht weniger Expertin dadurch, dass wir auch mal sagen, wo wir auf die Nase geflogen sind usw. Aber es ist halt wirklich, wirklich wichtig, sich mal zu überlegen wofür stehe ich eigentlich? Und jeder, der uns schon ein bisschen folgt, weiß wir sind wirklich eher von der pragmatischen Sorte. Ich sag jetzt nicht, dass du zwei Monate Innenschau betreiben sollst. Aber überleg dir mal, was wirklich wichtig ist, wem du auch ein Vorbild sein möchtest, wie du gern von außen gesehen werden möchtest. Und dann überleg dir, wie das deine Entscheidungen und deinen dein Außenauftritt einfach beeinflusst. Und ja, diesen schnellen Weg irgendwie 0 8 15 strategiemäßig, den gibt es nicht. Also verabschiede dich davon. Und wenn es das ist, wo du hinterher bist, was du willst, dann überleg dir noch mal, ob du gerade auf dem richtigen Weg bist. Laura Roschewitz: Absolut. Es gibt diesen, diesen Knopf, diesen Button, diesen roten Knopf. Gibt es nicht, wann immer dir jemand diesen verspricht. Werde hellhörig und renne. Weil das. Ich habe gerade heute eine Email bekommen von einer Person, die eine Mastermindgruppe angepriesen hat, die über ein paar Monate geht. Ich glaube auch ungefähr sechs Monate, wo noch ein Retreat mit drin ist und wo wirklich in dieser Email alles aufgezählt wird. Du wirst endlich zufrieden sein, du wirst dich gut fühlen, du wirst erfolgreich sein. Du wirst. Also da war eine Liste, die wird dir keine Psychotherapeutin, die wird dir kein. Niemand würde das attestieren, dass du das schaffen kannst in einem halben Jahr, weil die Person weiß ja auch gar nicht, wo du stehst. Also in einem Newsletter zu versprechen, dass ich dich dahin bringe, finde ich im höchsten Maße unseriös. Du kannst natürlich sagen, ich habe die Expertise, ich kann dir die Transformation anbieten, wenn du dabei sein möchtest und wenn du all in gehst, okay. Aber zu sagen, und dann sitzen wir noch einmal irgendwo in der Karibik und machen einen Retreat. Leute, das ist nicht die wahre Veränderung. Die wahre Veränderung ist, dass Menschen an deiner Seite sind, dich begleiten, dir einen Popo Tritt geben, wenn du mal irgendwie ab vom Weg kommst, dir immer Händchen halten, um Tränen trocknen, wenn es dir gerade nicht gut geht und dich einfach begleiten und ein ernsthaftes Interesse daran haben, dass du deine Entwicklung machst. Und das ist für mich das Thema Vertrauen. Und das finde ich haben wir im letzten Jahr ganz krass gesehen, dass es das einfach wieder braucht und dass wir da jetzt kollektiv immer dran arbeiten dürfen, dass wir uns da menschlich zeigen und eben was Vertrauen und Vertrauen erarbeitet man sich halt auch und das kriegt man nicht einfach geschenkt, vor allem nicht nach diesen Jahren. Gretel Niemeyer: Total. Ja, ich bin da absolut bei dir und eine gute Begleitung aus meiner Sicht nimmt halt das oder schaut sich das ernsthaft an, was da ist, auch was das Ziel sein soll, wo es hingehen soll und schaut dann, was da ein guter Weg hin ist. Und für dich ist es ein anderes Ziel als für mich ist es ein anderes Ziel als für unsere 20 Smashies. Und das ist halt auch okay. Und ich glaube tatsächlich, dass da das eigentliche Wachstum drin besteht zu sagen, das ist mein Weg und der muss nicht für alle cool sein und den müssen nicht alle verstehen. Aber ich muss die Stärke und den Mut haben, ihn zu gehen. So, und das ist es. Und wir sagen ja im Coaching auch ganz oft, dass du halt mit einem Vorbild voran gehst. Der Klassiker, wenn du irgendwie ins Wasser gehst und du bist nur bis zur Hüfte und der, den du Coach, der soll aber bis zum Hals gehen, wird nicht passieren, sondern du musst dich selber halt einmal bis zum Hals dorthin bewegen. Und wenn du dann sagst nee, hier ist sicher und tiefer wird es nicht und ist alles gut, dann ist, dann ist auch alles gut. Und dieses Vertrauen, wie du sagst, das darf auch eine Zeit brauchen, das muss nicht über Nacht kommen und es wird auch nicht kommen über fünf Posts pro Woche. Und weiß ich nicht drei Reels und keine Ahnung was, sondern das ist halt eine kontinuierliche Sache und die besteht auch aus meiner Sicht nicht nur aus Geben, Geben, Geben, Geben, Geben, sondern auch aus sich zurücknehmen, warten, sacken lassen und dann mal gucken, was, was, was auf dem, auf der anderen Seite, wie die Reaktion ausfällt und darauf dann wieder respektvoll reagieren. Laura Roschewitz: Und das bringt uns eigentlich auch schon zum Dritten Punkt, weil so sehr wir ja auch beide Fans davon sind, dass jeder sich ja gesehen fühlt und mit ihrem Weg und ihrem Business rausgeht, gibt es aber auch einfach einige Regeln, die wichtig sind, an die man sich einfach halten sollte, wenn man erfolgreich sein möchte. Und ich finde, da ist dieses Thema von Konsistenz. Du hast es gerade schon erwähnt, das bildet Vertrauen, Also nicht noch die fancy neue Reel Challenge hier und das Fancy jetzt mache ich Tiktok dort und noch jetzt mache ich ach nee, heute will ich nur noch das, sondern dass endlich was Vertrauen bildet. Und das können wir uns angucken. Überall in der Psychologie, bei Kindern, überall ist halt Vertrauensaufbau, braucht Zeit, braucht Konsistenz, braucht das du vielleicht mal zuhörst, wenn dir jemand sagt ach, ich weiß nicht, und dass du dann hin hörst und nicht einfach versuchst, demjenigen einfach nur was überzustülpen, sondern dass du auch hin hörst, guckst. Wieso ist deine Unsicherheit? Dir vielleicht auch mal was zu Herzen nimmst und mal darüber nachdenkst, ist da was dran? Wie wirke ich dann nach außen und dann wirklich Konsistenz, also konsistent da sein als Brand, als Personenmarke, weil keiner. Also eine Eintagsfliege zu vertrauen ist halt super schwer. Wenn du sagst, ich mach jetzt mal kurz YouTube und jetzt meine mal kurz das, das ist halt super, super schwierig und das merken wir ja auch über diesen Podcast hier. Ehrlich gesagt hat das auch eine Weile gedauert, bis der angelaufen ist und bis wir Feedback bekommen haben und bis darüber auch Buchungen Kundinnen zu uns gekommen sind. Gretel Niemeyer: Ja, ja, absolut. Und das ist ja bestes Stichwort wieder für mein eins meiner Lieblingsteam die Verkaufsroutine. Ja, routiniert Sachen machen, weiter Sachen machen, nicht jedem Schmetterling hinterherrennen, sondern sich mal zu überlegen, sich hinzusetzen, was sind denn für mich umsatzrelevante Sachen. Was sind denn meine Ziele? Was sollte ich denn mal regelmäßig machen? Sechs Wochen, acht Wochen usw. bevor ich dann mal gucke okay, was davon hat jetzt geklappt, was davon hat nicht geklappt usw. Und dann dürfen die Dinge natürlich auf den Prüfstand gestellt werden. Aber unternehmerisch denken heißt für mich halt auch einer Routine Einzug oder erlauben, einer Routine Einzug zu zu halten. Es muss nicht immer alles fashy und toll und riesig und neu und trendy und keine Ahnung was sein. Ja, meistens wenden unsere Kundinnen, die Verkaufsroutine erarbeitet haben oder jetzt auch einige, die die Master Class online gekauft haben. Die haben mir dann geschrieben Hey, voll super, gut, gut erklärt und voll easy. Und jetzt kann ich das voll alleine machen und jetzt habe ich hier meine Verkaufsoutine. Und dann schmunzel ich ein bisschen und schreibe zurück. Ja, ich habe auch nie gesagt, dass die Verkaufsroutine zu erstellen Rocket Science wäre. Nein, es ist ja nicht ohne Grund so, dass uns Menschen buchen mit Smash it! für die Umsetzung und fürs Dranbleiben. Oder dass wir in dieser Master Class noch irgendwelche Sachen mit eingebaut haben, um das zu tracken, um dranzubleiben usw.. Also Konsistenz, dranbleiben, auch die nicht so Bling Bling Glitzer Sachen wirklich zu machen und dranzubleiben, das ist Konsistenz und das baut dann auch wieder an den Punkt 2 anschließend Konsistenz auf, weil wir einfach da sind, präsent sind. Laura Roschewitz: Und auch morgen noch da sind. Und ihr könnt euch auch darauf verlassen, dass dieser Podcast nächste Woche, Dienstag und Donnerstag wieder hier ist. Und das baut Vertrauen auf. Das ist wie in jeder Beziehung. Dass es dann wie in jedem Bereich ist, ist nicht das Fancy juhu Anfangsstadium, da macht ganz viel Spaß. Aber es geht eben auch darum. Damit meinen wir auch nicht, dass es kein Spaß machen soll. Aber auch Konsistenz kann Spaß machen. Auch die umsatzrelevanten Tätigkeiten, die URTIs machen Spaß, wenn sie auf dein Ziel einzahlen und wenn du weißt, wofür du es machst. Wenn du das nur als kleines Teil betrachtest, ja dann macht vielleicht auch irgendwann ein Podcast aufnehmen keinen Spaß mehr. Und manchmal sagen wir auch jetzt heute noch eine Folge aufnehmen, aber das große Ganze zu sehen, was meinst du, wie mir das Herz aufgeht, wenn ich irgendwie sehe, Wir haben fast 370 Folgen Podcast. Ja gut, das finde ich schon ganz schön krass und das finde ich auch ganz schön sexy. Also, und das ist vielleicht der nächste Punkt, zu dem ich so überleiten würde, was finde ich irgendwie so ein bisschen Change it is. Es gab jetzt irgendwie Jahre im Onlinebusiness, wo dieser One to many Content irgendwie so wahnsinnig wichtig war. Also E Mail Marketing rauf und runter, Reeles, also alles, was Reichweite hatte, alles, was irgendwie viele Klicks hatte, war so der heiße Scheiß. Und da kann ich auch ein Lied von singen, also eine E Mail Marketing aufgebaut mit knapp 10.000 Leuten. Ich hatte dieses Jahr mehrere. Ich hatte einmal ein Interview mit der Tagesschau, mit 600.000 Views und ich kann euch sagen, nur die Reichweite macht es auch nicht. Das war total cool. Aber zu sehen, nur weil Menschen dich sehen, das ist wie an irgendeiner Bushaltestelle stellen. Wenn nicht der richtige Bus kommt, bringt es halt nix. Also das war, hat total viel gebracht und das war eine riesen Erfahrung. Aber es hat mich zum Beispiel für mein Business nicht in dem Maße vorangebracht und das finde ich so krass mal zu gucken. Okay, es geht nicht nur um diesen one to many, es geht nicht nur um Oberflächenvergrößerung, sondern es geht auch um die Qualität der Kontakte. Und da ist eben der eins zu eins Kontakt so wahnsinnig wichtig, was ich finde, was wir im letzten Jahr noch mal sehr doll ausgebaut und auch positiv erfahren haben, das ist einfach, man muss auch mit Menschen sprechen. Gretel Niemeyer: Voll ja, das gehört genau zu den Dingen oder in die Kategorie von Ey Leute, es ist vielleicht nicht sexy, vielleicht nicht der neue geile, heiße Scheiß, aber es hat letztes Jahr funktioniert, besser als viele andere Sachen. Und es wird auch dieses Jahr besser funktionieren als viele andere Sachen. Direkt ins Gespräch mit Menschen zu gehen und wie das aussehen kann. Ob du deine Follower alle einmal anschreibt auf eine bestimmte Art und Weise, ob du auf externe Netzwerktreffen gehst, ob du vielleicht mal in deinem Umfeld guckst. Wir nennen das ja bei Smash it! Segler sammeln und schaust Hey, wer könnte denn eine Update Message vertragen? Wer könnte denn mal wissen wollen, was ich mache? Das ist eins zu eins Kontakt und eins zu eins Kontakt hat das schöne, dass wir in der Regel ein Feedback bekommen. Vielleicht nicht beim ersten, vielleicht müssen wir ein Follow up machen und zweites und drittes. Auch das sind wieder Sachen für jede Verkäuferin, absolut basic und für die allermeisten von euch. Sorry to say, der absolute Pain und Sachen, die er einfach nicht macht und deswegen funktioniert es auch nicht. Also ich bin mir sicher, dass mindestens die Hälfte von euch, die uns gerade hören, wenn ihr an der Front mit den eins zu eins Kontakten mal vernünftig eure Hausaufgaben machen würdet. Und ich meine es wirklich nicht böse, aber dann könntet ihr euch die Hälfte der Posts und die Hälfte der Newsletter und wahrscheinlich auch den einen oder anderen Blogartikel, einfach sparen und würdet konsistent, da ist es wieder, zu euren Umsätzen kommen und das finde ich halt so wichtig, dass wir wirklich auch mal schauen, wo wollen wir hin, was bringt uns dahin, was habe ich für ein Angebot und dann nicht so so kämpfen und unten an der fucking Produkttreppe anfangen, sorry to say ya und uns da irgendwie durchkämpfen, wenn wir eigentlich mit einem vernünftigen Angebot und ein bisschen aus der Komfortzone rauskommen, ein bisschen die Basic Sachen wie eins zu eins Kontakt mal umsetzen würden. Also ich schwör dir, dann wären so viele unserer Hörerinnen erfolgreicher oder noch erfolgreicher. Und wirklich basic knowledge eigentlich. Laura Roschewitz: Ja, das sind halt super oft Ablenkungsmanöver, weil das ist vielen und das kennen wir auch eher unangenehm oder man weiß nicht genau wie. Man hat Angst vor Ablehnung usw. Das gehört dazu und wir haben es auch, finde ich. Gerade wo wir diese Folge aufnehmen mal wieder gesehen, dass eine Smashie das eben gemacht hat und drangeblieben ist und ganz kurz danach kam wie bei der Ketchup Flasche der Blubb. Und sie hat geschrieben hey und ich habe hier einen neuen Kontakt und die haben sich gemeldet. Wir sagen ja nicht, dass es immer einfach ist, aber es lohnt sich einfach. Und das ist eben auch unternehmerisch mal hin zu gucken lohnt sich das eigentlich, was ich hier mache oder schreibe ich den 159. Blogartikel zu einem Thema, was eventuell doch keiner liest? Und das bringt uns vielleicht zum vorletzten Thema. Wir erleben oft, dass dieses, das Gras ist schöner auf der anderen Seite und ein neues Programm wäre toll oder ein neues Format wäre toll. Oder wie gesagt, ich gehe zu Tiktok, das ist bestimmt toll. Und ich habe gerade den Satz: Das Gras ist nicht grüner auf der anderen Seite, sondern das Gras ist grüner, dort, wo du es wässerst. Und das finde ich irgendwie sehr cool, weil das stimmt. Das bringt es auch so auf den Punkt. Es geht nicht darum, ob das auf der anderen Seite vom Zaun ist oder auf dieser, sondern es geht darum, dass du dich drum kümmerst, da ist wieder die Konsistenz. Du gießt ja auch nicht einmal im Jahr und wartest dann wieder, sondern das machst du halt konsistent und dann wird das Gras grüner. Und so ist es auch mit Formaten. Wenn du vielleicht noch relativ am Anfang stehst, dann lass dir bitte nicht erzählen, dass es super easy peasy ist, ein tolles Gruppenprogramm zu verkaufen. Was immer angepriesen wird als der heilige, große, glühende Klotz, der ja so einfach zu verkaufen ist, weil es ist günstiger und dadurch kannst du viel mehr Menschen erreichen und es ist viel leichter zu verkaufen. Long Story Short Nein. Gretel Niemeyer: Ja, aber viel mehr habe ich dazu auch gar nicht wirklich so, wenn du zu uns in Passigkeitscheck kommst und dein erster Gedanke ist war hier und ich will dieses Gruppenprogramm machen, dann fragen wir erst mal, warum und was du denn schon für eins zu eins Erfahrung hast und was dich denn auf die Idee bringt oder was dich glauben lässt oder daran glauben lässt, dass du zu diesem bestimmten Zeitpunkt acht Plätze verkauft haben wirst. Denn das ist hammerschwer. Das ist wirklich nicht so leicht. Und willst du wirklich am Anfang mit einer nicht bestehenden Liste oder einer sehr kleinen Liste, wo dir diese eins zu eins Kontakt, da ist es wieder ihr offensichtlich nicht so leicht fällt und nun vielleicht noch gar nicht so viel aufgebaut hast. Willst du zu dem Zeitpunkt wirklich deine ganze Energie da reinstecken, zu einem Tag X in 4, 6, 8, 12 Wochen ein Programm zu füllen? Holy fuck! Also sorry, dass ich schon wieder so so fluche, aber wenn wir dann einfach mal gucken, machen wir auch gerne in den Vorgesprächen zu sagen Ja, was ist denn die Idee dahinter und welchen Umsatz soll es denn bringen? Und was machst du denn, wenn es den Umsatz nicht bringt? Und wie viel Arbeit und Zeit wirst du denn in den zwei drei Monaten da reinstecken? Aha, aha, aha. Macht es nicht vielleicht eher Sinn? Nee, ein nicht so zeitsensitives Offer zu machen, was vielleicht ein bisschen teurer ist, direkt die richtigen Kunden anspringt, spricht oder auch anspringt und dadurch erst mal den Kopf über Wasser zu kriegen, um sich dann zu überlegen Hey, ich habe jetzt Erfahrungen gesammelt. Ich muss jetzt auch nicht schon zehn Leute gleichzeitig betreuen, sondern ich kann erst mal zutsche machen und von jeder Kundin, jedem Kunden zum nächsten auch lernen. Und das finde ich einfach. Jetzt bin ich einfach wichtig, weil wir sehen auch im Markt das, dass es so Programme gibt, die dir versprechen, dass du dein Gruppenprogramm füllen wirst. Und wir kennen einige dieser Programme und. Neeein, nee, weil du oft genug noch mit dir und deinem Expertenwissen zu tun hast und das Verkaufen irgendwie hintenan stellst und dann noch ein paar Mindfucks mit reinspringen. Und dann hast du den Launch verkackt und hast einfach drei Monate Zeit verschwendet und das ist mega frustrierend, bis du dann wieder aufstehst und wieder losläufst. Das dauert. Deswegen. Wir sagen ja gar nicht, dass wir gegen Gruppenprogramme sind. Und wenn du jetzt total vehement dafür wärst, würden wir das halt mal schauen. Aber solche Ideen challengen wir dann halt einfach auch. Laura Roschewitz: Ja. Und was ich superwichtig finde Ihr seht vielleicht auch am Markt, je nachdem, wem ihr so folgt. Auch super viele Menschen, die halt so was launchen und bla bla bla. Und wir haben aber auch einfach super viel Einblick hinter die Kulissen und wissen bei wie vielen es einfach nicht klappt. Und darüber wird in den seltensten Fällen gesprochen. In den seltensten Fällen wird gesagt So, ich habe ja die letzten 3, 4, 5, 6 Wochen hier gelauncht und Leute übrigens, es hat keiner gekauft, das wird einfach, das passiert nicht. Und deswegen, das kann ich auch unternehmerisch niemandem vorwerfen, das wüsste ich auch nicht, ob ich das kommunizieren würde, das ist eine ganz andere Frage. Aber es ist wichtig, dass ihr wisst, dass es so ist und dass wir das zu Genüge beobachtet haben in 2023. Dass es eben nicht einfach ist, diese Gruppen Programme zu füllen. Und gerade wenn du eher am Anfang stehst, guck, dass du einen Schritt nach dem anderen machst und lieber solide Schritte, als alles auf eine Karte zu setzen. Weil nicht selten haben wir beobachtet, dass Menschen nach dem Launch völlig erschöpft sind, völlig ausgelutscht und dann mit einer Person irgendwie starten. Und dann hätten sie auch einfach ein eins zu eins verkaufen können. Und das bringt uns, wenn ich für heute auch zum letzten Punkt. Denn das ist so, dass über allem Thema, dem wir uns ja auch schon oft gewidmet haben und was einfach so der Punkt ist, ja, wir haben uns ja gerade auch immer und immer wieder darüber unterhalten, wie oft wir sehen, dass Menschen von Programmen zu Programmen springen, von Freebie zu Freebie springen. Man sieht sie hier und da und sie versuchen alles gleichzeitig. Und der letzte Punkt ist Fokus. Bleib bei deinem Fokus auf dem, was du wirklich möchtest. Guck, wo du hin willst, mach ne vernünftige Jahresplanung, so wie wir sie machen in Smash it! zum Beispiel und setz dich damit auseinander, wo du wirklich hin willst. Und guck nicht, Gretel wie du gerade meintest. Dieses fünf Schmetterlinge fangen drei Hasen. Parallel hinterherlaufen funktioniert nicht. Nimm dir eins vor und mach das solide. Eins nach dem anderen. Konzentrier dich darauf, was da zu tun ist. Und dann kannst du ja in einem halben Jahr oder in drei Monaten was anderes angehen. Aber versuche nicht gleichzeitig dein kleines, mittleres und großes Programm, Einzel und Gruppen und am besten noch ein Freebie und ein Podcast anzubieten. Es wird nicht funktionieren. Du wirst nicht vom Fleck kommen. Gretel Niemeyer: Ja, und mir hat mal meine Mentorin relativ am Anfang meines Businesses auch gesagt boah Gretel, was du da in neun Monaten auf die Beine gestellt hast, das habe ich ja in drei Jahren nicht gemacht. Nur dass ich zehn mal so viel Umsatz wie du machst mache. Dann hab ich gesagt okay, okay. Und da hatte ich noch so diesen klassischen Gedanken von, wenn diese 5.000 € Umsatz jeden Monat hier schon so krass anstrengend sind, wie soll das mit 10, 15, 20, 30000 im Monat aussehen und konnte das auch nicht glauben, wenn sie mir gesagt hätte Hey, pass mal auf, diese diese Leichtigkeit, die kommt eben durch den Fokus natürlich, die kommt auch durch Struktur, die kommt auch durch Dinge abgeben usw. Die kommt aber vor allem dadurch, dass du die richtigen Dinge tust, auf die du manchmal keinen Bock hast, aber eben die richtigen Dinge. Und das bedeutet nicht fünf Blogartikel pro Monat, nicht zehn Newsletter. Wenn du noch keine wirklich bestehende Liste hast, nicht irgendwie drei Posts und zwei Reeles jede Woche, sondern tatsächlich mal zu schauen, da sind wir auch wieder beim eins zu eins Kontakt übrigens, welche der Dinge, die du in der Zeit, die du zur Verfügung hast? Ja, teile dir mal die Zeit, die du zur Verfügung hast, ein in delivery an die Kunden, in Verkaufen, in Arbeit, am Business, in selber lernen usw. administrativen Scheiß und so und dann guck dir doch mal an, wie viel Zeit du jetzt fürs Verkaufen zum Beispiel hast. Nehmen wir mal an, ganz kurz, also positiv berechnet zehn Stunden die Woche, das wäre ja mega geil. Und wenn dann aber Blogartikel schreiben, posten usw. alles darein zählt und wir wissen ja, wie lange das auch alles dauert, wie sehr man in Canva versacken kann usw., dann frag dich mal was wirklich jetzt und da sind wir bei einem meiner Lieblingsbilder, die Nadel wirklich in die richtige Richtung schiebt. Und das wirst du nur durch fokussiertes Angehen der richtigen Aktivitäten hinkriegen. Und ich bin ehrlich, auch ich brauchte dafür erst mal meine Mentorin, die mir derbe den Kopf gewaschen hat und gesagt hat so Gretel, das kannst du weitermachen, wenn du noch Zeit hast nach allem anderen. Und absolut. Dafür sind halt Mentoren wie wir ja letztlich für unsere Kundinnen auch da mal zu sagen Kannst du machen, aber würd ich halt nicht voranbringen, mach mal lieber so genau. Laura Roschewitz: Und das ist halt wirklich Erfahrungswerte. Das ist ein Blick auf die letzten Jahre und den Blick nach vorne. Und es ist einfach so, dass solange du super viel Inspiration raus gibst. Ich habe auch dieses Jahr wieder eine Person begleitet, die super tolle Reichweite hatte, ganz viel Inspiration gegeben. Es hat einfach niemand gekauft. Das heißt, es ist wirklich die Frage, wie kommst du auch ins Verkaufen? Weil das ist unternehmerisch. Ansonsten und das ist super hart, aber ansonsten ist und bleibt es ein Hobby, wenn damit kein Umsatz reinkommt. Und wenn das für dich keine berufliche finanzielle Perspektive hat oder du sagst, ich möchte damit kein Geld verdienen, ist das für mich ein reines Inspirationsbusiness. Okay, aber dann ist es für dich selber auch gesünder, das so zu definieren. Und macht es zum Beispiel Mentorinnen oder auch Kundinnen viel einfacher, das zu fühlen, worum es da eigentlich geht auf deinem Account. Aber wenn es ein Business sein soll, mit dem du wirklich Geld verdienst, mit dem du wirtschaften willst, wo du vielleicht wachsen möchtest, dir ein Team aufbauen, dann gehört es halt nunmal an allererster Stelle und ganz nach oben auf die To Do Liste, was es ja oft nicht ist. Gretel Niemeyer: Ganz genau. Und wir haben ja schon in der Jahresabschlussfolge das gemacht. Bisschen crazy, aber unsere, unser Business, unsere Regeln. Wir haben zum 01.01. die Preise für unsere Super Duper Mastermind, die beste Mastermind südlich des Nordpols um mehr als 1.000 € erhöht. Wenn du jetzt aber diese Folge hörst und du sagst Oh shit, wir haben bei der ein oder anderen Sache echt ins Schwarze getroffen und ich möchte dieses Jahr richtig was in meinem Business wuppen. Ich möchte mich wirklich unternehmerisch weiterentwickeln und mein Unternehmen eben auch weiterentwickeln. Dann hast du jetzt hier letztmalig und das ist wirklich das letzte Mal bis Ende der Woche bis zum 05.01. die Chance uns anzuschreiben, gerne auf Instagram GretelNiemeyer oder Laura.Roschewitz, uns auf diese Folge hinzuweisen und du bekommst, falls Smash it! das Richtige für dich ist. Das finden wir in einem gemeinsamen Vorgespräch heraus. Du bekommst noch die 2023er Konditionen und das ist jetzt wirklich das allerletzte Mal. Ich habe schon oft gesagt, das jetzt mal langsam gut ist, aber wenn du jetzt merkst, okay, Weihnachtsfeiertage sind rum und jetzt kommt das neue Jahr, dann starte doch mit uns in die Jahresplanung. Die ist nächste Woche. Am 10. Januar planen wir zusammen in Smash it! das kommende Jahr. Es ist also ein super Moment. Und wie gesagt, wir bieten dir hier nochmals an zu den 1.000 € EUR günstigeren Konditionen zu buchen. Ja, Last Call. Laura Roschewitz: Last Call for Passenger. Genau, die Crew steht schon. Wir fangen mit richtig vielen tollen Smashies an, mit neuen Smashies, ganz, ganz neuen Gesichtern. Es kommen aber auch ein paar Smashies zurück, worauf wir uns auch sehr freuen. Was immer auch nochmal so eine Auszeichnung ist, finde ich, wenn Menschen, die schon mal mit uns mindestens ein halbes Jahr gearbeitet haben, die rausgegangen sind, weil sie Mutter geworden sind, weil sie ein bisschen alleine laufen wollten, warum auch immer, jetzt zurückkommen und sagen, sie möchten noch mal mit uns eine Runde schippern. Das freut mich tatsächlich auch immer super, super doll deswegen. Es wird eine Mega Crew, wird eine tolle Jahres Auftakt Stimmung und wenn du jetzt den Ruf hörst, dann spring rüber, schreib uns an. Und ansonsten würde ich sagen sind wir am Ende angekommen und freuen uns auf ein knackiges 2024 mit viel Klarheit, wenig Bullshit und ganz viel Fokus auf die Dinge, die uns wichtig sind. Und das wird, glaube ich ziemlich cool. Gretel Niemeyer: Das glaube ich auch. Ich habe nichts hinzuzufügen. Laura Roschewitz: Bis zur nächsten Folge. Ciao ciao. Gretel Niemeyer: Ciao.

  6. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Sag mal, Laura …. … wie schaffst Du es eigentlich, 3 Unternehmen gleichzeitig unter einen Hut zu bekommen?🎩 … was ist Mut für Dich? 💪 … was gibts aus Deinem Leben, was wir alle (auch Gretel) noch nicht wissen? 🤭 uuuuuunnnnd 🥁🥁🥁 (eine wahnsinnig schwierige Frage, so spontan und vor laufendem Mikro: Was machst Du an Dir? 😵 Puhhh… Da kam sogar Laura ganz schön ins Schwitzen 🥵🥵 Höre auf der Zielgeraden dieses Podcast Jahres in diese spezielle Folge rein und lerne Laura von einer neuen, tiefen Seite kennen. Du hast noch Fragen an Laura? Was findest Du an der Person Roschewitz spannend? Schreib Gretel hier bei Insta eine Nachricht und lass sie wissen, was Du spannend findest zu erfahren. Wir wollen dieses Format gerne wiederholen und die kommende Interview-Folge hier bei MOIN um NEUN wird das Pendant zu dieser Folge: Laura interviewt Gretel! Wir freuen uns von Dir zu hören 😍 Kostprobe gefällig? 1.⁠ ⁠Was schätzt Du, wie viele WhatsApp Nachrichten haben wir uns 2023 geschickt? 2.⁠ ⁠Was hat Dich das letzte Mal so richtig viel Mut & Überwindung gekostet? 3.⁠ ⁠Was wünschst Du Dir von mir als Laura, Freundin & Best Business Buddy? 4.⁠ ⁠Nie wieder Lippenstift oder nie wieder Ohrringe? … und weitere 6 Fragen hat Laura im Gepäck für Gretel! Hör' oder schau unbedingt in die Folge rein und schick Laura auf Insta eine DM mit Fragen, die Du noch an Gretel hast. Das Format hat uns so dermaßen gut gefallen (auch wenn wir echt geschwitzt haben), dass wir es unbedingt in 2024 wiederholen möchten. Also: Her mit Deinen Fragen an Gretel, ich notiere alles und nehme es mit 💙🌊🔥 Links zu Laura und Gretel: Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun. Könntest du uns jetzt sehen, dann würdest du sehen, wie sich hier zwei Frauen wie die Honigkuchenpferde angrinsen. Denn wir hatten wieder mal eine ganz grandiose Idee gestern erst und setzen die heute direkt mal um. Und die Idee ist folgende bzw. erst mal. Moin Laura, schön, dass du da bist. Laura Roschewitz: Hallo. Sagt sie ganz etwas schüchtern und etwas aufgeregt ins Mikro. Moin, moin zur neuen Folge. Ich bin ein bisschen aufgeregt. Irgendwas zwischen aufgeregt und ein ganz bisschen Angst ist glaub ich auch dabei. Gretel Niemeyer: Zurecht. Laura Roschewitz: Ich weiß. Gretel Niemeyer: Denn Laura ist heute mein Interview Gast. Wir haben uns gedacht, wäre doch cool, wenn ihr uns mal ein bisschen besser kennenlernt. Und das haben wir nicht so 0-8-15 mäßig gemacht, sondern wir haben uns gedacht, jede von uns interviewt einmal die andere. Jede von uns denkt sich zehn Fragen aus, die sie der anderen stellt. Das Spannende daran ist Laura interviewt mich ja danach. Das heißt, sie darf oder darf jetzt ihre Fragen nicht mehr ändern. Sie musste die schon fertig haben, in einem notariell n Umschlag gekriegt haben, den sie dann erst in der Folge öffnet. Und an sich fand ich die Idee gestern super und war super entspannt. Hatte dann so sechs Fragen heute Morgen und dann, ja dann schickt mir Laura ein Screenshot, wie sie ganz entspannt mit der Katze da sitzt und sagt Ich habe supercoole Fragen vorbereitet, ich freue mich voll. Und da habe ich kurz überlegt, ob ich Fragen Imposter kriege und mich krank melde. Laura Roschewitz: Ich hätte es dir auch sofort geglaubt. Wenn du gesagt hätte, ich bin krank, hätte ich gesagt: Ach, gute Besserung. Gretel Niemeyer: Aber was Laura stattdessen erreicht hat, ist, dass ich natürlich noch eine Schippe draufgelegt habe bei meinen Fragen, das wir uns schon mal überlegen können, wie wir Momente, in denen sie überlegt, möglichst überbrücken. Laura Roschewitz: Vielleicht machen wir so ein bisschen Musik. Haben wir Musik als Einspieler? So ein bisschen Fahrstuhlmusik. Gretel Niemeyer: Haben wir nur mit der GEMA geklärt fürs Coffee Speed Networking. Laura Roschewitz: Stimmt so ein Ärger. Gretel Niemeyer: Ja, also so schlimm sind die Fragen jetzt auch nicht. Aber ich würde sagen, wir haben zehn Fragen und sie sind zwischen easy peasy und ein bisschen deeper. Ich würde sagen, wir fangen einfach mal an, oder? Laura Roschewitz: Ja. Absolut. Es wird ja nicht besser. Das Wasser wird ja nicht wärmer wie wir immer so schön sagen. Gretel Niemeyer: Ich habe es tatsächlich. Also, ich habe wirklich. Ich habe hier Fragen aufgestellt oder auch geschrieben, bei denen ich dachte, das weiß ich selber auch zu großen Teilen noch nicht. Laura Roschewitz: Ach was. Ich bin so, ich bin vor allem auch so mega gespannt, weil ich ja auch schon meine Fragen kenne. Und ich finde es so lustig. Es sagt auch so viel über uns aus, was man sich für Fragen überlegt. Gretel Niemeyer: Ja jetzt. Jetzt will ich mich wieder ein bisschen unter Druck. Deswegen fangen wir lieber an. Die Fragen, die du stellst, sagen mehr über dich als über mich. Also, Laura Roschewitz, erkläre doch bitte einer 7-jährigen, als was du arbeitest und was du da genau machst. Laura Roschewitz: Also, ich bin so was ähnliches wie eine Lehrerin und ich begleite Menschen dabei, wenn sie, so wie du jetzt zum Beispiel bist ja, in der ersten Klasse. Und ich bin sozusagen Lehrerin für diejenigen, die als Erwachsene anfangen, sich ein Unternehmen aufzubauen, also eine Firma. Und da achte ich vor allem darauf, so wie es in der Schule Schulfächer gibt, da wäre ich jetzt Lehrerin für Gesundheit, für auch so was wie Zahlen, aber auch so was wie wie kann ich mich weiterentwickeln? Vielleicht kennst du auch schon so was wie Philosophie. Also manchmal geht es auch so in die große Frage Richtung. Das ist mein Job. Also ich gehe morgens ins Büro, setze mich an den Computer und bin dann sozusagen Lehrerin für Erwachsene. Gretel Niemeyer: Da hast du natürlich was. Also du hast es sehr gut gemacht, erst mal ein Bienchen, Aber jetzt hast du natürlich nur eins deiner Businesses vorgestellt. Das war ein bisschen Schummeln, finde ich. Laura Roschewitz: Das weiß die 7-jährige aber nicht. Gretel Niemeyer: Das stimmt, aber dazu, ich überspringe mal Frage zwei, ich gehe mal direkt zu Frage drei, denn du hast ja drei verschiedene Businesses. Du bist ja nicht nur die Lehrerin für Erwachsene, sondern du hast ja auch mit deinen Eltern noch ihr Heilpraktiker. Das unaussprechliche Heilpraktikerbusiness, einmal digitalisiert von in der Praxis hin zu komplett digital. Und dann gibst du noch Workshops. Und ja, die Tagesschau fragt dich immer mal an zu so Themen wie Resilienz. Wie kommen wir eigentlich noch klar in diesem Leben, das jetzt ja nicht die spitzeste Positionierung. Wie schaffst du es, diese drei Businesses unter einen Hut zu kriegen? Schaffst du das, oder? Laura Roschewitz: Ja, aber erst mal. Also erst mal der Hut ist sehr groß. Also ich habe einfach nur einen XXL Sombrero oder so überlappt in alle Richtungen. Das ist die erste Antwort, die mir kam. Und die zweite ist Nein, ich schaffe es nicht. Ich scheitere regelmäßig. Also es gibt regelmäßig Momente, wo etwas hinten runterfällt, wo ich mir viel mehr vornehme oder viel mehr zu tun wäre, als ich schaffe. Und ich würde auch sagen, dass das eine der größten Herausforderungen für mich ist in dieser Konstellation mit den drei Firmen. Gleichzeitig hat mich tatsächlich selber dieses zu spitze Nische schon immer auch eingeschränkt, was wir ja auch wenn ich viel so bei Kundinnen sehen. Aber es heißt halt für mich auch, dass ich trotzdem in der jeweiligen Firma sehr spitz positioniert bin, was meine Aufgaben angeht. Und das ist so der Schlüsselfaktor, wo ich die letzten zwei Jahre ziemlich reingewachsen bin, dass ich in dieser Firma nicht mehr den ganz großen Hut auf habe und für alles zuständig bin, sondern da wirklich gucke, was ist eigentlich mein Job, was ist meine Rolle und versuche möglichst viel möglichst erfolgreich zu delegieren und Teamaufbau zu betreiben. Gretel Niemeyer: Also generell Sombrero sind aber in den einzelnen Firmen eher so Zylinder. Kann ich mir das so vorstellen? Laura Roschewitz: Zielvorstellung. Gretel Niemeyer: Ja genau. Laura. Was bringt dich denn so richtig zur Weißglut? Laura Roschewitz: Boah, also ich will jetzt nicht. Auf gar keinen Fall. Also also das ist wirklich was, wo mich Menschen auch falsch einschätzen. Also ich kann richtig aufbrausend sein. Ähm. Und was mich am alleraller allerallermeisten von allen Sachen aus der Reserve lockt, ist, wenn man mich anlügt, wenn man nicht ehrlich ist. Also das ist wirklich für mich sehr schwierig, auch wenn ich oft die Psychologin auf meiner Schulter sagt, dann ja und wenn jemand mich anlügt, das hat ja mehr mit der Person zu tun als mit dir. Ich drehe halt trotzdem hohl. Ich komme gar nicht klar, wenn man mich bewusst anlügt oder wenn man mir bewusst Sachen verschweigt, damit ich mich nicht ärgere, aufrege oder so was. Also alles, was so in Richtung mauscheln, lügen, das ist bei mir ganz schwierig. Und was ich auch ganz schlimm finde, ist das Gefühl, nicht gesehen und nicht gehört zu werden. Also wenn ich irgendwie einen Konflikt mit jemandem habe und die Person stellt sich tot. Erstaunlicherweise suche ich mir auch gerne solche Menschen in meinem Leben, gerade auch so in der Partnerschaft. Man sucht sich ja immer so seine Herausforderungen. Aber ja, es ist tatsächlich so, dass das etwas ist, was mich total triggert. Also wenn ich irgendwie ignoriert werde, das Gefühl habe, jemand ignoriert mich, wie wir hier ja auch schon öfter mal gesagt haben, das ist für mich echt schwierig und dann kann ich auch aufbrausend werden. Dauert lange, aber dann geht es auch hoch. Gretel Niemeyer: Also wenn ich jetzt hier aus Erfahrung sprechen würde, dass in diesem Fall jetzt tatsächlich nicht. Aber genau. Gut, also super, Dankeschön. Kommen wir zur nächsten Frage, die mindestens genauso deep ist. Wie stehst du zu Rosenkohl? Laura Roschewitz: Also Rosenkohl macht mich sehr brandaktuell heute ein bisschen traurig, weil wir haben hier in Schweden Rosenkohl gepflanzt, der sehr prächtig gewachsen ist und auf den letzten Metern wurde er eine Mischung zwischen von Hasen und Rehen aufgegessen. Und er ist auch erfroren, weil es so schnell kalt wurde. Alle sagen immer Rosenkohl liebt den Frost. Also unser Rosenkohl ist glaube ich eher so ein Italiener oder so, der findet den Frost richtig doof. Und ansonsten liebe ich aber Rosenkohl, aber erst so seit ungefähr zehn Jahren. Früher fand ich es so ganz klassisch Kind oder junger Mensch. Ich glaube, das geht vielen so, fand es ganz widerlich und auf einmal fand ich es aber supersupergeil und bin jetzt ein bisschen traurig, dass das uns weggefressen wird. Gretel Niemeyer: Das ist nicht fair. Also ich liebe Rosenkohl, aber ich vertrage es irgendwie nicht so gut. Also wirklich, ich kann es essen und kriege direkt Bauchschmerzen, aber es schmeckt einfach geil. Laura Roschewitz: Ja, ich mag's es auch sehr gerne. Also, ich hätte dir gerne eine Portion aus Schweden rübergeschickt, aber. Gretel Niemeyer : Ja muss auch tatsächlich eine einzelne Portion sein, weil der Rest der Familie findet es absolut widerlich. 2 Portionen hätten gereicht. Teile mal mit uns ein Lowlight und ein Highlight aus dem Jahr 2023. Nur eins. Laura Roschewitz: Ein Lowlight und ein Highlight. Gretel Niemeyer: Priorisierung und so.. Laura Roschewitz: Also Highlight fällt mir viel leichter. Ein absolutes Highlight war für mich, mit meiner Best Business Buddy und Freundin Gretel in Warnemünde zu sitzen und gefühlte zwei drei Stunden zu frühstücken und aufs Meer zu gucken. Das hat sich sehr eingebrannt irgendwie bei mir. Das ist echtes Highlight. Und ein Lowlight war im Februar, als ich nach Madeira geflogen bin für einen Monat und mich super darauf gefreut habe, aber auch ein bisschen Schiss hatte, das erste Mal einen Monat alleine irgendwo zu sein und einfach in der ersten Woche fett Corona gekriegt habe und dachte, das war einfach die dümmste Idee meines Lebens. Also da war ich schon ganz schön down. Gretel Niemeyer: Das war auch so. Also das hat sich für mich auch ehrlich gesagt so doof angefühlt, weil du äh, ich hatte ja gerade einen geilen Urlaub kurz davor. Laura Roschewitz: Genau das hat mich auch durchaus ein bisschen inspiriert. Gretel Niemeyer: Genau. Und dann hast du eine Weile überlegt, ob du das jetzt machst. Und dann haben wir gesagt Ja, crazy Aktion auf jeden Fall machen, wird Supergeil und Change your Life, No Midlife und so. Und dann. Es war wirklich da, habe ich echt so auch gedacht. So ein bisschen auch Scheiße. Und du hast ihr das auch noch geraten dahin zufliegen und jetzt liegt sie da ganz alleine. Und dann hattest du auch noch irgendwie, ähm, das war doch auch so weit überallhin und so steil oder so. Laura Roschewitz: Ja, es war. Es war. Es war super steil. Ich wollte auf den Berg und ich konnte ja nicht laufen. Ich war so super fertig wegen Corona und jeder der Corona oder viele die Corona hatten wissen ja das ist auch echt lange so auf die Pumpe geht. Ich habe da ewig gebraucht, um überhaupt zu irgendeinem Supermarkt oder irgendeine eine Apotheke zu kommen. Und das war schon. Ja, jetzt rückblickend sage ich, das war eine ganz gute Erfahrung, weil ich da wirklich mich auch durchgebissen habe und ich lange so ein Thema hatte mit alleine durch irgendwelche schwierigen Sachen gehen. Aber das war in dem Moment ein echtes Lowlight. Also das war wirklich krass. Gretel Niemeyer: Ja, das war auch irgendwie so, es kam immer noch was drauf und immer noch was drauf und immer. Und dann hat man glaub ich irgendwie, dann war noch Karneval, nee, da war es noch so sau laut. Laura Roschewitz: Und ich hatte gegenüber von meiner Wohnung war so eine Karaokedisko und ich kam ja am Wochenende an, hatte dann erst mal sofort Fett Fieber und dann gab's so Karaoke, Karaoke, Party Bar direkt vor meinem Fenster. Ich war wirklich. Ich dachte einfach kann ich jetzt wieder zurück? Und es geht ja dann aber auch und ginge ja auch nicht. Also ich hatte auch das Gefühl, ich kann gar nichts machen. Und dazu kam auch so ein krasses Erwartungsmanagement von Hey, das ist jetzt, das muss der Monat sein, da hast du die so. Also man hat ja auch es war jetzt ja nicht so, als würde ich einfach zu Hause ablümmeln, sondern ich hatte natürlich schon die Idee, dass das natürlich auch alles besonders toll sein muss. Das ist schon krass. Gretel Niemeyer: Ja, ich finde es so cool, dass du das sagst, weil ehrlicherweise. Ich habe ja auch ein paar Jahre im Ausland gelebt, an unterschiedlichen Stellen. Und wenn mich da immer jemand danach gefragt hat, habe ich immer gesagt Ja, cool. Und es war auch einfach Alltag. Und das ist, glaube ich, so das Ding. Man muss wahrscheinlich schon irgendwo länger sein und sich auch erlauben, dass es ganz normaler Alltag ist und dass man nicht aus jedem Tag das Oberhighlight machen muss, weil sonst ist ja. Ja sonst ist schwierig mit Glücklichsein. Laura Roschewitz: Genau das war so gar nicht Alltag und ich hatte auch so eine Mischung. Das war, finde ich auch tricky zwischen Urlaubserwartungen irgendwie, dass es besonders fancy ist und ich in besonders fancygen Cafes sitze und völlig unrealistisch. Und gleichzeitig nimmt man ja beim Online Business Fluch und Segen liegen ja nah zusammen. Und dann nimmst du, nehme ich ja auch meine Arbeit mit. Und es war auch klar, dass ich Launche in dieser Zeit und das crashte so total. Also dann irgendwie krank sein. Und bei mir war tatsächlich jedes Mal Corona auch verbunden mit emotionalem Tiefpunkt. Also ich war da richtig angeschlagen und es war jetzt nicht nur, dass ich Fieber hatte, sondern ich war einfach richtig down. Und an dieser Stelle gehen mal Grüße raus an Kristin Holm. Die Liebe hat in der Zeit auch auf Madeira und vorher hatte sie mir gesagt nimm dir eine Wolldecke mit und ich dachte noch so eine Wolldecke nach Madeira, so weit kommt es ja wohl noch. Also nimm dein Lieblingsstück mit. Und ich hatte ja gesagt Ja, Wolldecke, meinst du? Ich war so froh, dass ich meine gelbe Wolldecke dabeihatte, weil ich einfach so geschlottert habe. Also Kristin, vielen Dank noch mal für deinen, deine Tipps. Gretel Niemeyer: Und dein Support und Medikamente vorbeigebracht. Laura Roschewitz: Total. Gretel Niemeyer: Laura. Was? Welches Buch hast du mehr als einmal gelesen? Und hast du ein, zwei Buchtipps für unsere HörerInnen? Laura Roschewitz: Also grundlegend bin ich ja eher so auf dem Trip, eher bei 0mal statt einmal mit den meisten Büchern. Ich kaufe ja sehr gerne Bücher, aber ich sag nur Eskalation im Buchladen in Warnemünde. Gretel Niemeyer: Das war sehr gut. Laura Roschewitz: Das war wunderbar, wie man es schaffen kann, irgendwie an vier Tagen drei Mal im Buchladen zu landen. Gretel Niemeyer: Und jedes Mal mit mindestens zwei Büchern rauszugehen. Laura Roschewitz: Und die Betonung auf mindestens. Also ein Buch was mich in meinem Leben enorm geprägt hat, ist einfach Momo. Also das ist wirklich. Ich habe es als Hörbuch rauf und runter, ich habe es sogar noch als CD, obwohl ich gar kein CD Spieler mehr besitze. Also dieses Buch rund um Zeit und Zeitdiebe. Es ist einfach Story of my life. Ähm, ich habe ja meine Abschlussarbeit an der Uni auch über Zeit geschrieben. Es beschäftigt mich schon so lange und Momo ist was. Das kann ich einfach. In jeder Lebensphase hör ich wieder was anderes. Ich finde es Wahnsinn, wie das geschrieben ist, dass es sowohl Kinder als auch Erwachsene so abholt. Also da bin ich immer wieder super krass geflasht und auch ein bisschen wehmütig jedes Mal, weil ich das Thema Zeit einfach krass finde. Hm. Was ich empfehlen würde, sind auf ist auf jeden Fall das Buch der 50 Sätze, die dein Leben verändern können. Also das ist tatsächlich etwas, wo ich muss ich zugeben, am Anfang dachte naja, okay. How how hard can it be so. Was kann da schon für Weisheiten drin stehen? Hm, okay, dann habe ich es gekauft und ich habe es einfach vom ersten Moment an geliebt. Das hat mich auch dieses Jahr. Wir haben es ja auch oft verschenkt und weitergereicht. Es ist etwas, was mich sehr begleitet hat in der Einfachheit und auch in der, in dem drastisch sein, seine eigenen Bedürfnisse zu formulieren. Das hat mich sehr bewegt. Ich finde auch uns und ich glaube, das würde ich jedem und jeder empfehlen, das sich mal zu Gemüte zu führen, sich auf den Schreibtisch zu legen. Für alle Fälle. Ja. Gretel Niemeyer: Ja, da hast du recht. Absolutes Lieblingsbuch. Und. Ich habe mir ja fast gedacht, dass du Momo sagst. Und pass auf. Mein Sohn, der hat sich dieses Jahr zu Weihnachten ja Frieden gewünscht. Und dann habe ich mir gedacht okay, wie können wir das machen? Und zwar nur Frieden. Und mal davon ab, dass wir vielleicht auch noch eine Patenschaft übernehmen usw.. Dann schaue ich nochmal war ich gestern im Buchladen und habe mir gedacht okay, du fragst jetzt einfach mal, was für ein Buch man verschenken könnte, wenn das Kind sich ein Buch zum Frieden wünscht oder Frieden wünscht. Und mir wurde als erstes Buch Momo empfohlen und ich habe es natürlich gekauft, weil es ja auch darum geht, zuzuhören, für andere da zu sein, im Kleinen anzufangen, damit es im Großen dann auch funktionieren kann. Und ja, tatsächlich wird Momo also dieses Jahr unterm Weihnachtsbaum liegen. Laura Roschewitz: Sehr cool. Ja, es ist wirklich ein Buch, was nicht nur das Thema Zeit abdeckt, sondern eben auch Gemeinschaft. Füreinander da sein, sich entwickeln, Abenteuer. Ich finde, es sind so viele Sachen drin. Ich glaube, ich lese es einfach noch mal an Weihnachten. Ich, das ist so schön. Ich habe es in diversen Ausführungen und liebs so doll. Gretel Niemeyer: Ja, das glaube ich dir. Jetzt war das ja. Also ich war super crazy. Ja, aber ehrlich gesagt sind es ja schon super crazy Jahre. Und ich habe ja schon angedeutet, dass du zum Beispiel bei der Tagesschau über Resilienz redest, darüber, wie man in diesen Crazy Times irgendwie beisammen bleibt und irgendwie klar kommt. Was machst du konkret? Um nicht durchzudrehen? Laura Roschewitz: Einen großen Hut aufsetzen. Genau. Können wir darüber sprechen? Nein. Also, ich glaube, ich werde das ja auch oft gefragt, was es mit Schweden auf sich hat für mich und dieses Leben an einem Platz, wo nix passiert, wo es einfach super, super analog, langsam, monoton ist auf eine Art. Das macht mich manchmal rasend und ich denke, ich muss wieder in die Stadt ziehen. Und was soll das hier eigentlich alles? Aber es ist ein sehr, sehr gutes Gleichgewicht für mich, für einen sehr schnellen, eine sehr hohe Taktung und einen sehr schnellen Alltag. Ich bin ein totales Naturkind, also was mich also das Gretel weiß, das also was mich einfach zum Ausrasten bringt ist wenn ich irgendwas ernten kann, Einkochen, Pflanzen, Samen ziehen, so was. Also alles, was ich so haptisch erleben kann und sehen kann, das gibt mir halt, gibt mir Hirnnahrung und ich habe ja dieses Jahr jetzt 2023, habe ich angefangen mit Hobbies. Das ist ein Konzept, was ich vorher nicht kannte. Also ich bin ziemlich hobbylos groß geworden. Ich hatte halt als Kind mein Pferd. Das war natürlich ein riesen Hobby, aber als Erwachsene habe ich das Konzept nie so richtig verstanden, war aber immer ein bisschen eifersüchtig, wenn jemand so Hobbies hatte. Und dieses Jahr habe ich angefangen wieder zu reiten und bin im Chor beigetreten und mach das beides jede Woche und merke, dass mir das auch unwahrscheinlich gut tut. Also alles, was so eine gewisse Kontinuität bietet und was auch ein Kontrast ist zur virtuellen Welt, weil ich ja 98 % virtuell arbeite, also das mache ich, um nicht durchzudrehen. Und ich brauche einfach auch viel aus meinem, ich ziehe einfach auch viel aus meinem Beruf. Also nach einem erfolgreichen Workshop oder nach einer tollen Smash it! Runde, da bin ich auch einfach. Also es klingt immer so Kalenderspruch mäßig, aber bin ich einfach auch aufgeladen. Da sind schon wichtige Batterien aufgeladen und ab und zu mal in den Süden reisen. Gretel Niemeyer: Oh ja, sehr gut. Also, dass dieses Konzept Hobbys nicht vertraut war, das höre ich jetzt zum Ersten. Also nicht wirklich zum Ersten Mal. Aber auf den Punkt gebracht, glaube ich zum Ersten Mal. Ich natürlich mitgekriegt, dass du angefangen hast zu reiten und im Chor und so, aber. Ja, das war jedenfalls ein witziger Satz. Laura Roschewitz: Ja, ich kenne es gar nicht. Gretel Niemeyer: Also neidisch auf Leute mit Hobbys? Laura Roschewitz: Ja, wenn mir jemand erzählt Ja, ich gehe jetzt hier hin oder wenn du zum Schwimmen gehst. Okay. Ja, das machen die jetzt einfach so.. Also, ich bin halt. Also, wenn man meine Mutter und meinen Vater fragt oder so. Die haben auch keine Hobbys. Also ich bin damit nicht groß geworden. Das ist gar nicht. Also weder Sport noch Töpferkurs. Also ich kenn das wirklich nicht. Also ich habe das einfach nicht erlebt. Und es gab dann dieses eine Hobby, das war mein Pferd. Aber das war auch nicht so ein Hobby Hobby. Ich war jetzt nicht so ein Mädchen, die einmal in der Woche zum Reiten gefahren ist, sondern neben unserem Haus war eine Koppel. Da stand ein Pferd, das war meins und das war mehr so wie da gehst halt jeden Tag hin, so wie du halt jeden Tag in die Schule gehst. Und als Erwachsene ist mir das komplett flöten gegangen und das ist sehr cool, das wieder zu erobern oder neu zu entdecken. Gretel Niemeyer: Cool. Jetzt ist es ja so wir kennen uns erwiesenermaßen seit vier Jahren und genauso erwiesenermaßen warst du offensichtlich früher ein ganz anderer Mensch als heute, was mich regelmäßig, ähm, verwundert zurücklässt, wenn du irgendwie mal einen Schwank aus früheren Tagen erzählst. Aber ich kann mit der jetzigen Laura kann ich ganz gut. Also es ist in Ordnung und ich frage mich aber oder bzw. die nächste Aufgabe: Erzähl uns doch mal was von dir, was ich auf jeden Fall auch noch nicht weiß. Laura Roschewitz: Puh, das ist eine gute Frage. Gretel Niemeyer: Jetzt kategorisiert sie gerade so jugendfrei, nicht jugendfrei. Was kann ich erzählen? Laura Roschewitz: Also, vielleicht. Das weiß ich nicht, aber ich weiß nicht, ob du das weißt. Aber als ich zwölf war, sind wir umgezogen vom wirklich Land Land in eine Kleinstadt in der Nähe von Hamburg nach Ahrensburg. Und als ich 13 wurde, habe ich gemerkt irgendwie. Ich war sehr früh sehr doll pubertär. Und ich hatte ja einen drei Jahre älteren Bruder, der war das nicht, der hat so vor sich hin gelebt und ich war irgendwie immer schon sehr aktiv und habe dann in Ahrensburg gemerkt, irgendwie muss ich was anders machen, weil ich war ja 13 Jahre an der Waldorfschule, das wissen die meisten oder manche. Und dadurch hatte ich so einen super festen Freundeskreis. So, die ganzen WaldorfschülerInnen waren halt meine Freunde. Man wächst ja zusammen, man wechselt nicht die Schule, man wechselt nix. Und es war mir ein bisschen staubig. Und dann bin ich mit 13, 13 1/2 mit dem Fahrrad zum Jugendzentrum gefahren und hab mich vors Jugendzentrum gestellt und gewartet und dachte, da passiert halt. Aber ich hab gehört, dass es da Donnerstagabend Kneipen Abend gibt und meine Mutter hat mir halt erlaubt, bis 10:00 unterwegs zu sein und dann bin ich irgendwie um halb 8 da mit dem Fahrrad hingefahren. War halt nix los, war super kalt, ich stand da halt bis 9, weil das ging erst um neun los und ich wusste das ja nicht, ich wahr halt noch superjung und und dachte halt, es geht um sieben los oder so. Ich hatte keine. Es gab ja auch nicht Internet oder so in dem Sinne. Also das war halt noch nicht so, er hat ja kein Smartphone. Na naja. Und dann kam eine Frau auf mich zu, das Mädchen Nora. Die war 15 damals, ist bis heute eine Freundin und wir haben uns vor dem Jugendzentrum irgendwie verquatscht. Und dann bin ich da rein, bin versackt und zwar sehr lange, länger als bis zehn. Und meine Mutter hat im Jugendzentrum angerufen und gefragt, ob ich da bin. Das war natürlich sehr peinlich. Wenn man das erste Mal in so einem Jugendzentrum ist, dann ruft natürlich Mutti an und ich habe rausgehandelt, dass ich bis halb 12 bleiben darf und bin dann auch um halb 12 nach Hause. Und da hat so eine Jugendfreizeit, Kneipen, Musik, Orientierung bei mir angefangen. Das war vorher gar kein Thema. Bei mir kante ich mir, ich war halt auch total grün hinter den Ohren. Ich war halt ein Landei und hab gefühlt noch mit Puppen gespielt und das war so ein richtiger Schwung. Und da ist mein Bruder bis heute ein bisschen eifersüchtig drauf, weil der da nie einen Fuß frei gekriegt hat. Und ich war dann so die jüngere. Und dann hat mein totales Kneipenrauchen Saufen Fußballleben angefangen, wovon du ja ein bisschen was weißt. Aber das war schon, finde ich, so rückblickend enorm mutig, dass ich da einfach hingefahren bin und sie dann einfach angequatscht habe. Ich so Hallo, also so, heute denke ich krass, aber das hat echt, würde ich sagen, ganz schön die Weichen gestellt in meinem Leben. Gretel Niemeyer: Krass ja, das wusste ich tatsächlich noch nicht. Laura Roschewitz: Da stand ich vor dem Speicher, der hieß der Speicher oder auch das … Speicher, Bunker, irgendwie so was. Also klein Laura steht vom Speicher anderthalb Stunden und fragt sich. Ich habe natürlich auch 15 Mal drüber nachgedacht, wieder nach Hause zu fahren, aber das war mir dann auch zu doof. Also. Ja und es hat wirklich geprägt. Ich habe dann Jahre und mehr oder weniger von 13 bis 26 als sehr viel Zeit in Kneipen und im Fußballstadion verbracht und so bis das dann für mich auch mal ausgelebt war. Gretel Niemeyer: Spannend. Jetzt hast du gerade schon gesagt, das war ganz schön mutig. Und Mut ist ja auch eines deiner großen Themen. Was ist Mut? Bist du mutig? Bist du es noch? Laura Roschewitz: Ja, ich bin es auf jeden Fall noch. Ich finde mich oft mutig, weil ich auch oft Angst habe. Also, ich bin einfach ein Mensch, der Angst ganz gut fühlen und wahrnehmen kann. Und ich habe eine Angst Geschichte, die Angst und ich habe mir eine eine Geschichte miteinander und ich glaube, dass ich ziemlich viele mutige Dinge mache und es muss mir aber auch erst mal beigebracht werden oder gespiegelt werden. Dafür so einen Sensor zu entwickeln. Ich dachte immer, so ganz normal und oder ich dachte halt eher ja, wieso, ich habe ja aber so viel Angst, weil ich halt auch oft angespannt war oder Angst hatte, irgendwas nicht zu schaffen oder so. Und heute? Es hat sich bei mir total verändert. Ich habe das neulich gerade so ein bisschen reflektiert und was früher so Angst war vor konkreten Dingen. Ist heute eher so eine etwas erwachsenere Angst geworden, also so eine Angst, nicht genug Zeit für die wichtigen Dinge gehabt zu haben. Oder Angst, die wichtigsten guten Entscheidungen nicht getroffen zu haben, weil ich zu viel gearbeitet habe, zum Beispiel oder so was. Und ich stelle mich den Momenten aber immer wieder. Das ist schon mein Gefühl. Und das ist für mich halt Mut, sich einzugestehen, das steht mir bevor oder davor habe ich Angst oder da weiß ich gar nichts und das dann trotzdem. Also ich meine, ich bin halt auch im schwedischen Chor, ich kann kein Schwedisch, aber in dem Chor geht es schon irgendwie. Und in meiner zweiten oder ersten Session, da musste jeder in der Mitte alleine stehen und singen. Ich kann weder singen noch schwedisch noch irgendwas. Und ich bin aber halt auch drangeblieben, obwohl das sehr unangenehm war und gehe da halt immer wieder hin. Genau wie mit dem Reiten. Davor hatte ich auch erst mal gehörig Schiss mit so einem keine Ahnung 800 Kilo Pferd durch den schwedischen Wald zu reiten. Und wenn man dann so. Ruft Hallo, hier kommen die Hästana. Na, weil man weiß, da wird gejagt, dann ist es auch okay. Oder wenn die Reitbegleitung sagt: Zieh mal eine Warnweste an. Hier sind heute die Jäger unterwegs. Also es gibt genug Situationen, wo ich schon mit einer Angst oder Sorge konfrontiert bin und immer, immer wieder mutige Schritte gehe. Generell das ganze Schwedenleben verlangt viel Mut und ein bisschen Wahnsinn. Gretel Niemeyer: Wie groß dieser Anteil ist, dass müssen wir nicht diskutieren. Laura Roschewitz: Das lassen wir. Das lassen wir mal so stehen. Gretel Niemeyer: Wir kommen zur letzten Frage. Die ist mir tatsächlich ein bisschen unangenehm. Aber eigentlich auch nur, weil wir, glaube ich, so geprägt sind. Punkt. Die ist eigentlich gar nicht so schlimm. Aber ich merke, wie ich die ganze Zeit nur dachte, boah hoffentlich stellt sie mir nicht auch so eine Frage. Und zwar geht es ja darum, dass wir auch unter uns möchte ich sagen oder generell unseren Kunden. Wir müssen mal lernen zu sagen und zu zeigen, was wir richtig gut sind, wo wir richtig gut sind usw. Deswegen ist die letzte Aufgabe oder Frage. Laura, gib dir doch mal selbst ein Pep Talk, so als wärst du deine beste Freundin, so als wärst du ich und würde dich mit Liebe überschütten. Sag mal, woran du gut bist, was du gut kannst, was du an dir magst, mindestens eine Minute. Kannst aber auch länger. Laura Roschewitz: An mir selber. Oder darf ich über dich reden? Gretel Niemeyer: Nein. Sonst wäre es ja voll einfach. Laura Roschewitz: Ganz schlechte Internetverbindung. Okay. Gretel Niemeyer: Ich hasse mich selber für diese Frage, aber ich feiere es so voll. Also die Zeit läuft auch erst, wenn du anfängst zu reden. Laura Roschewitz: Schade. Also. Okay. Okay. Also, was ich, ähm. Was ich gut finde an mir, ist, dass ich gelernt habe, ziemlich ruhig auf Dinge zu reagieren. Gretel Niemeyer: Die Pausen rechne ich raus. Laura Roschewitz: Und wenn ich brumme. Wenn ich so äh mache. Gretel Niemeyer: Nein. Laura Roschewitz: Okay, also ich. Ich mag an mir, dass ich gelernt habe, oft einen ruhigen Kopf zu bewahren und nicht zu schnell rumzuflattern. Ähm. Und eigentlich so ein bisschen schafig zu sein. Das klingt immer so negativ, aber ich sage mal, ich bin eigentlich so ein Schaf. Ich gucke erst mal. Und habe so eine gewisse stoische Gelassenheit in vielen Dingen. Das mag ich. Gleichzeitig bin ich aber, würde ich sagen, keine Schnarchnase oder Schlaftablette, sondern habe schon den nötigen Pfeffer im Arsch, um auch Dinge umzusetzen. Und ich glaube, dass man sich sehr doll auf mich verlassen kann. Wenn man mich einmal an der Backe hat als Freundin oder Partnerin, dann wird man mich auch so schnell nicht wieder los. Man kann auch ziemlich viele doofe Sachen machen und trotzdem habe ich Menschen noch sehr gerne. Und ich glaube ja. Ich glaube, man kann sich sehr auf mich verlassen. Ich glaube, ich bin schon eine Bank. Wenn man mir sagt, hier brennt die Hütte, dann setze ich mich ins Flugzeug und flieg irgendwo hin oder mach irgendwas. Das finde ich, glaube ich, ganz cool. Das ist gar nicht so einfach. Ansonsten glaube ich, dass ich. Ich glaube, man kann mit mir über alles reden. Ich glaube, ich bin nicht ein Moralapostel und das finde ich auch ganz cool. Ich weiß, dass viele Menschen, was heißt viele, das klingt jetzt so, aber das ist ein paar Menschen in meinem Leben gibt, die mir Dinge anvertrauen, die sie nicht allen oder nicht so vielen anvertrauen. Und ich glaube, ich kann die gut nehmen, ohne sie zu bewerten. Und das finde ich auch ganz cool, dass ich das nehme. Ich So, und dann wohnt das irgendwo in mir und dann bin ich kein Moralapostel. Ich Ich bewerte das eigentlich nicht so schnell oder sag Oh Gott, wie kannst du nur, sondern bin dann eher so Ach krass, so ist das für dich. Okay, das war sehr krass. Also ich bewundere das dann eher und ich glaube, das ist auch ganz gut. Ich glaube, ich bin eine ganz gute Vertraute. Und das war mindestens eine Minute. Gretel Niemeyer: Es war ja so knapp. Aber du hast es ja auch. Weißt du was dein Füllwort war? Laura Roschewitz: Vielleicht ein bisschen. Irgendwie so was. Ne sag. Gretel Niemeyer: Ich glaube. Ich glaube. Ich glaube. Du bist so. Du hast schon richtig viele gute Sachen gesagt. Brauchst du gar nicht glauben. Ja, Laura, damit sind wir am Ende meines Fragenkatalogs angekommen. Laura Roschewitz: Ist ja auch gut. So ein Podcast ist ja ohne Geruch und ohne. Also ich merkte, dass ist gar nicht so einfach. Die letzte Frage hat es schon in sich. Ähm, krass, wie anders. Doch so ein bisschen. Ist jetzt gar nicht so, dass ich jetzt denke, ich sei ein schlechter Mensch. Aber ich finde es krass, das so zu formulieren. Das finde ich gar nicht so einfach. Gretel Niemeyer: Ja, voll. Also bin ich auch voll bei dir. Ich finde es schön, dass du gerade gesagt hast ich glaube, ich bin nicht nachtragend oder irgendwie so was hast du gesagt? Man kann dir, man kann dir viel zumuten und trotzdem redest du noch mit einem. Das ist schön. Das gibt mir Zuversicht. Ich muss auch nach dieser Folge. Laura, vielen, vielen Dank für deine super offenen und tollen Antworten. Wenn ihr da draußen noch andere Fragen an Laura habt, reicht uns die doch einfach mal ein. Wer weiß, ob wir nicht noch eine zweite Runde machen. Kontaktiert mich einfach auf Instagram, da findet ihr mich unter Gretel Niemeyer und dann schickt gerne auch ein paar Spicy Fragen, die ich Laura dann beim nächsten Interview unter die Nase reiben darf. Laura Roschewitz: Vielleicht wird das ja so ein Format. Ich finde es eigentlich ganz cool. Gretel Niemeyer: Ja, ich auch. Laura. Schön, dass du da warst bei Moin um Neun. Laura Roschewitz: Ja, vielen Dank für die Einladung und macht weiter so mit euerm Podcast, ihr super Heldinnen hier mit 370 Folgen. Ziemlich cool. Gretel Niemeyer: Gut. Alles Liebe zu euch da draußen. Tschüss. Laura Roschewitz: Bis dann. Tschüss. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  7. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Klappe die zweite - und weiter geht die wilde 2023 Sause! Da es einfach so viel zu reflektieren und teilen gab, kommt hier Teil 2 unserer Jahresrückbklick-Folge. Ungewöhnlich offen, deep und deutlich sprechen Laura & Gretel hier über Herausforderungen, das Wachstum von Innen heraus und vieles mehr. In dieser Doppelfolge geht es darum… … wie wir es schaffen, aus Tälern wieder herauszukommen 💙 … wie unsere Freundschaft erhalten bleibt und sogar mehr und mehr wächst 💙 … wie wir zu delegieren lernen 💙 … warum Vertrauen gerade dann wichtig ist, wenn wir negatives erfahren 💙 … und vieles mehr! Hör' Dir unbedingt beide Teile der Doppelfolgen rein und gib erzähl uns, wie Du 2023 wahrgenommen hast, was Du an unseren Blickwinkeln interessant findest und wie Du auf 2024 blickst! Wir freuen uns sehr von Dir zu lesen 💙 Links zu Laura und Gretel: Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Ja, das ist mega krass und ich habe gerade als du erzählt hast. Dachte ich erstmal so wie krass. Wir haben dieses Jahr auch einfach viele Sachen umgesetzt, um die wir so ein bisschen länger rumgeschlichen sind, wo wir so, also wo wir auch gemerkt haben, wir brauchen einfach auch den Support, wir brauchen ein Team, wir brauchen mehr Schultern und mehr Köpfe, die das tragen. Allein dieses Slack Member, also dieser Bereich von von uns, den wir jetzt aufgebaut haben, der so gut ist, wo wir halt einfach immer oder länger schon das Gefühl hatten, also solche Entscheidung via Facebook kostet uns den letzten Nerv, es kostet uns Kraft, keiner hat Bock darein zu gucken, es nervt einfach abartig und ist dann aber umzusetzen. Und guck mal jetzt ist Anfang Dezember und es kommt uns schon vor. Also es ist schon so gesettelt. Wir haben auch so viele Dinge dann auch wirklich gut umgesetzt, dass sie auch gut gesettelt sind. Und das finde ich halt krass, dass wir irgendwie ich glaube, was wir ja oft erleben ist, dass viele Menschen in diese ich muss erst noch und dann Falle kommen oder wenn dann wenn ich mehr Umsatz habe dann dass wenn es gut läuft, dann das. Und eigentlich haben wir dieses Jahr ehrlich gesagt die mutigsten Entscheidungen getroffen, wenn es gerade nicht so geil lief und uns eigentlich selber voll die Vorschusslorbeeren gegeben und Vorschussvertrauen und gesagt, eigentlich sind wir gerade eher unten im Tal. So, es ist gerade das scheint uns nicht die Sonne auf dem Popo so, sondern eigentlich sitzen wir da gerade und denken so Boah, krass, das ist auch ganz schön anstrengend und es ist, der Markt verändert sich also es hat sich so viel verändert und immer dann sind wir so ein bisschen antizyklisch reingegangen und haben irgendwie große Entscheidungen getroffen, eine Festangestellte, Smash it! umzuschmeißen, zu investieren in unser Business, uns Unterstützung zu suchen. Und da habe ich das Gefühl, und das wird mir eigentlich jetzt erst so richtig klar während der Folge, dass es sich jetzt aber auf den letzten Metern des Jahres auch irgendwie richtig auszahlt und dass jetzt gerade Feedback kommt, das wir von außen anders wahrgenommen werden, dass wir zum Teil offensichtlich ein bisschen polarisieren, dass Menschen uns irgendwie auch sich so ein bisschen an uns reiben. Und das ist ja auch, wo wir hin wollen. Wir wollen halt nicht mehr einfach erzählen, was alle hören wollen. Klammer auf, haben wir so auch nie gemacht, Klammer zu. Aber wir werden auch immer mehr Wir. Wir sprechen immer mehr, was uns wichtig ist aus wir finde ich, das kriegt immer Smash it! und unsere gemeinsame Firma kriegt immer mehr unsere gemeinsame Handschrift. Und das ist irgendwie krass, finde ich zu sehen. Also diesen Prozess, wenn man so zurück guckt, zu sehen, wie sich das entwickelt. Glaube, da können wir uns schon noch ein bisschen auf die Schulter klopfen. Gretel Niemeyer: Ja, ich glaube auch, wie du gerade gesagt hast, es geht gar nicht darum zu sagen, man hätte das vorher nicht bewusst gemacht oder man hätte nicht irgendwie was gesagt, was man gedacht hätte. Ich glaube, wir haben uns einfach vorher nicht so die Zeit dafür genommen oder uns da nicht so. Ja, ja, vielleicht auch nicht so ernst genommen. Nö, das ist eher so ein Ding von Ja, was? Ja gut, was soll ich dazu sagen? Hab jetzt auch gar keine Zeit dafür. Und jetzt ist es eher so Na also, auf die Firma bezogen ja, ist aber unsere Firma und wie wir das wollen. Ja, und im Zweifel wir beide müssen uns halt immer grün sein. Aber das ist das, worum es geht. Hm. Und ich sehe es auch. Also. Ich würde bei Smash it! zum Beispiel gar nicht sagen, also es Smash it! hat auch jede Phase von dem von der Mastermind hatte ihre Daseinsberechtigung und war gut und wir sind aber seitdem seit wir das gegründet haben und es ist ja wirklich im April werden es drei Jahre sein. Ist diese Mastermind so krass gewachsen. Ist diese Brand einmal gewachsen, aber auch das, was es eben bringt. Wenn ich mich jetzt in Slack durch die Prosecco Momente klicke und ich sehe einfach, wer da welche Kunden gesignt hat und wer über sich hinausgewachsen ist und wer irgendwelche Follow ups gemacht hat, auf die man keinen Bock hatte und und wie, wie eben die Frauen, die wir begleiten dürfen im 1:1, in Smash it!, wie die wachsen, wie die über sich hinauswachsen, wie wie wir wirklich auch dieses, diesen Fokus auf dieses unternehmerische Denken legen und auf dieses Hey, was bist du wert und sieh ein, wie gut du bist und und sieh ein, dass deine Zeit wertvoll ist und stell das in Rechnung, was, was wirklich dazu passt usw. und das ist einfach. Also ich bin. Ich rede mich in jedem Vorgespräch zu Smash it! so in Rage vor Leidenschaft, weil ich dieses Programm so sehr mag und die Frauen, die da drin sind, und die Frauen, mit denen ich das mache, Du und natürlich auch Jenny, unsere Client Successmanagerin, und Claudia, die für diesen Podcast zuständig ist, und Olivia, die uns wahnsinnig bei der ganzen Technik unterstützt und ich denke mir so ey, so krass. Ja, wenn ich sehe, wer in diesen zwölf Monaten auch gerade wieder die Frauen, die wir irgendwie zusammengebracht haben im Coffee Speed Networking oder über Empfehlungen, die wir geben oder eben in Smash it!. Wenn ich sehe, wie die sich gegenseitig unterstützen und wie die Sachen beieinander buchen und wie die sich bei Launches irgendwie helfen und wie die vielleicht sich selber sogar zusammentun und eine Firma gründen oder so, dann denke ich ein krasser Scheiß, was wir da wirklich aus dem Boden gestampft haben. Also wirklich. Laura Roschewitz: Voll. Das haben wir in den letzten Monaten auch ein paar mal so gesehen, das dass es so Momente gab, wo ich irgendwie durch Insta rum gescrollt habe und da dachte so hey, woher kennen die sich denn? Und dann mal so überlegt und geguckt also ah ja, cool, die kennen sich ja. Ach ja und sie waren in Smash it! und Coffee Speed achso. Und so gemerkt habe. Ja krass ist es schon, so ein Netz, was wir da irgendwie auch spannen und ähm dass das, dass wir das glaube ich ich glaube einen Lernschritt oder einen Schritt dieses Jahr war schon auch das noch mal mehr zu sehen und zu würdigen. Das was wir quasi also Hashtag eigene Medizin schlucken, was wir natürlich unseren Kunden ja auch immer mitgeben und wobei wir sie begleiten, dass man auch wirklich da hingucken muss, seine eigenen Prosecco Momente angucken, was haben wir eigentlich erreicht, das sich öfter mal innezuhalten und zu gucken das finde ich, war bei uns ganz klar und was ich auch, wo wir jetzt so drüber sprechen, so merke, wie wir uns halt auch als Team verändert haben und in a good way, also dass wir halt gemerkt haben, okay, diese Vertrauensbasis, die ist so krass da und es gab auch genug, ich sage mal unter Anführungsstrichen Konfliktsituationen, auch von außen genug Proben, wo man sich hätte streiten können, wo man sagt Nein, ich will es aber anders. Oder warum machst du das jetzt so oder so und es ist einfach nicht passiert. Natürlich ist mal Spannung, weil wir Spannung haben, aber es ist nie ein Ich vertrau dir nicht, oder Ich möchte das jetzt aber ausdiskutieren, weil ich das jetzt aber anders haben will oder so und es gibt mir so viel Kraft und das hat sich auch in den letzten Monaten noch mal finde ich so entwickelt, dass es mittlerweile einfach Dinge gibt. Ich saß neulich in unserem internen Teammeeting und ihr habt einfach über Sachen geredet, von denen ich keinen blassen Schimmer hatte. Ich wusste nicht, worum es geht und am Ende war es so Ja, das machen wir dann so, oder? Und ich saß da so ja, ich weiß nicht, wovon ihr sprecht, aber ich bin dabei. Also wenn Gretel das angeleiert hat, und wenn ihr das zusammen besprochen habt, dann wird es schon gut sein. Und das ist glaub ich auch noch mal, wir haben wirklich, finde ich, das ist was, das ist schon so 2023 Entwicklung, dass wir auch die Hüte noch mal neu zurechtgerückt haben und gesagt haben okay, dann machst du den Bereich, der liegt dir eh mehr, da hast du Bock drauf, da ziehst du was draus zu machst den Bereich, dass wir uns da echt nochmal geschärft haben, das finde ich einfach supergeil und das darf und muss so weitergehen. Gretel Niemeyer: Ja, ja und für mich ist es auch so, also ich weiß noch, wie ich vor einem Jahr. Hatte ich ab und zu mal jemanden im Vorgespräch sitzen die saßen mir gegenüber und war so Oh Gott, oh Gott, ich rede wirklich mit dir. Und da war also so befremdet, so so auch ich bin ja voll das Fan Girl. Und dann hatte ich noch so Alter, ähm, wüßtest du, was bei mir alles gerade so nicht läuft, na dann würdest du vielleicht würdest du vielleicht nicht so hier sitzen, aber ich. Ich habe das Gefühl, dass ich in diesem Jahr auch so ein bisschen mit der Vorbildrolle, die du ja einfach irgendwo hast, irgendwann ja, wenn du dich als Personal Brand entwickelst oder wenn du irgendwie größer wirst und in die Sichtbarkeit gehst. Ähm, dass ich mich damit irgendwie angefreundet habe und dass die plötzlich was ganz Normales ist. Zwei Beispiele dazu. Ich habe also, als wir zu unserem VIP Day die Smashies in Berlin alle hatten, da hatten wir am Ende, weil ein Programmpunkt sich irgendwie anders entwickelt hat, noch eine Stunde Zeit und wir hätten sagen können Hey, cool, dann gehen wir alle eine Stunde vorher nach Hause und treffen wir uns nachher zum Essen oder und so haben wir es ja gemacht. Wir haben gesagt Hey, ähm, wir, wir setzen uns einfach hier vorne hin und ihr könnt uns alle Fragen stellen, die ihr uns stellen wollt und wir antworten euch transparent und ehrlich und so. Und das war so geil, weil es kam so coole Fragen und es war einfach so natürlich auch diese Sachen zu teilen und zu sagen Ja, so ist es gelaufen und das und das. Und wie ist unsere Zusammenarbeit und unsere Freundschaft und wie haben wir so Sachen organisiert usw. Und das fühlte sich irgendwie echt und fühlte sich nicht nur so an, es war einfach, es war irgendwie echt und normal und ich habe so gedacht, ja, und jetzt in dieser Rolle zu sein, das habe ich mir auch erarbeitet. Aber ich hab jetzt hier irgendwie 100 Kundinnen betreut und ich bin jetzt drei Jahre im Online Business und das Ding läuft und wir haben ein Team und wir haben ein geiles Gruppenprogramm und wir sind beide noch in unseren Bereichen unterwegs. Und da ich echt gedacht ja, geil, okay, angekommen. Check. Zweite Situation: Das ist noch gar nicht passiert. Es wird nächstes Jahr im Januar Februar passieren und das hat auch gar nichts mit dem Business zu tun. In der zweiten Klasse von meinem Sohn hat die Hortnerin organisiert, dass Eltern vorbeikommen und über ihre Jobs erzählen. Und die hat mich gestern noch mal direkt darauf angesprochen. Frau Niemeyer, wie sieht es denn aus? Sie hatten jetzt eine OP Schwester und jemand mit Gebärdensprache und dies und das und ich dann so naja, ehrlicherweise den ganzen Tag nur vor dem Computer und habe Calls und Coachings, ich weiß jetzt nicht wie wie viel das bringt und dann habe ich nochmal so drei Sekunden drüber nachgedacht und dachte so eh warte mal, das was wir mit am meisten coachen ist den eigenen Wert zu erkennen, ist aus dem eigenen System rauszuschmeißen, wie wir sozialisiert sind, zum Teil dieses people please harmony Ding, dieses Licht unter den Scheffel stellen, dieses sich kleiner machen als man ist usw. Und ich habe mir so gedacht ey, eigentlich ist doch geil, wenn du da die Möglichkeit hast, vor lauter 7- und 8-jährigen da irgendwie was reinzubringen. Irgendwie so ein Ding von Achtsamkeit Selbstwert. Ich bin gut, ich kann alles werden, was ich will. Ich kann selbstständig sein, ich kann auf eigenen Beinen stehen, ich kann verkaufen, so weißt du. Und so habe ich gedacht ja, ähm, da hab ich dann wieder, da habe ich dann irgendwie wieder Bock drauf. Und mein Vorbild will ich halt irgendwie auch sein. Laura Roschewitz: Also wenn ihr bis jetzt diese Podcast Folge nur hört, solltet ihr da mal kurz zu YouTube rüberspringen zu dieser Minute, weil da leuchten die Augen. Das ist richtig, das ist so richtig die keine Ahnung. Die Pailletten am Start bei dir und leuchten. Also das ist schon sehr sehr geil ja aber ich fühle es total fühlst total und manchmal sind es eben die Privaten und Businessmomente zusammen, die dann diesen Unterschied machen. Und als du das gerade ja auch gesagt hast, dieses, dieser Moment beim VIP Day, dieses ehrliche Rausgehen und ich finde das immer ganz wichtig, ich glaube, das verwechseln auch viele. Das heißt nicht, dass man sonst lügt, ja, sondern das ist einen anderen, den Winkel anders aufmachen, eine andere, einen anderen Grad sozusagen zu ermöglichen. Und das, finde ich, gab es dieses Jahr echt oft bei uns. Ich habe das auch ganz doll in Vorgesprächen und ich habe wirklich, als wir angefangen haben mit diesem Programm, habe ich mich vor den Passigkeitschecks hingesetzt, die Leute recherchiert, habe mir überlegt, was ich den für Fragen stelle. Ich war so, hatte das Gefühl, ich muss total gut vorbereitet sein, genau wie für diesen Podcast. Ich habe hatte viel mehr dieses Gefühl von Ich muss jemand sein, ich muss eine Rolle ausfüllen und dieses Jahr hat uns, finde ich gezeigt mir auf jeden Fall, dass die eigentlich tiefsten Momente die sind, wo man mal so richtig frei, tief von der Leber weg erzählen kann, wie es ist, dass man. Das hatten wir in Smash it! häufig. Ich hatte das häufig in Passigkeitsschecks und ich habe das auch gemerkt, dass mir das voll den Push gibt, dass ich irgendwie gemerkt habe, ich hatte gerade ein Passigkeitscheck mit einer Frau und die war so cool. Und ich schreib dir jetzt einfach, wie cool ich sie finde, dass ich sie also mit dieser Energie, dass ich sie super gerne an Bord hätte, dass ich sie voll sehe und so und das ist was anderes als zu sagen, ich schreibe jetzt meine Follow up E Mail, sondern es ist irgendwie das zu spüren und zu sagen Jo, und da sind wir jetzt all in. Und erstaunlicherweise hat es dann eben mit diesen Personen auch oft gematcht. Also das finde ich irgendwie super krass. Und vielleicht noch ein Punkt für mich auch so privat, der mir eben klar geworden ist, als du das mit deinem mit dem Vortrag in der Schule erzählt hast. Ähm, ich habe dieses Jahr sozusagen in meinem Privatleben glaub ich auch eine Entscheidung mit getroffen, die auch extrem weittragend ist. Und zwar hat ja, mein Partner war auch lange selbstständig und der hat Anfang des Jahres entschieden, nicht mehr selbstständig zu sein. Und es war eine der wohltuendsten Entscheidungen überhaupt, also auch sich zu fragen. Und das finde ich, sehen wir auch manchmal bei Kundinnen, auch nicht, diese Selbstständigkeit so krass zu glorifizieren, sondern zu gucken, passt es zu mir, passt es in den Lebensabschnitt, wo ich gerade bin und dann auch eine mutige Entscheidung zu treffen und dann diese Ob Frage zu beantworten, anstatt fünf Jahre mit der Wie Frage rumzueiern. Kann ich mich besser organisieren? Ist dies oder ist das sozusagen okay? Für uns ist es das und es mag für die eine oder andere Person attraktiv sein, man kann es ausprobieren und entweder ist es dann ein Ja oder es ist auch ein Nein. Ich finde, dieses Nein haben wir dieses Jahr auch irgendwie oft erlebt. Also in vielen, vielen Situationen haben wir uns auch getraut, nein zu sagen. Wir haben auch, ich habe auch zu Kundinnen gemerkt, Nee, das passt einfach nicht. Wir haben Menschen weiterempfohlen, wo wir das Gefühl hatten, da passt es besser, es passt nicht zu uns. All diese Dinge, finde ich, haben uns sehr viel Kraft gegeben. So dieses Nein zu Sachen, die nicht passen und Ja zu Veränderungen und Anpassungen, die halt einfach uns schon haben ordentlich schwitzen lassen, aber uns dafür auch wirklich vorangebracht haben. Gretel Niemeyer: Ja, und wir haben das zwar nicht besprochen, aber du hast mir gerade so den roten Teppich ausgerollt, dass ich gerade dachte, wir erhöhen ja zum 01.01. unsere Preise um über 1.000 € für Smash it!. Und diese Folge wird. Ich habe gerade noch mal nachgeguckt am 26.12. ausgestrahlt. Es wird also nicht die Möglichkeit geben, da noch einen Passigkeitscheck zu buchen. Wenn du jetzt aber so crazy bist da draußen, die du uns zuhörst und merkst boah, das ist jetzt genau die Unterstützung, die ich eigentlich brauche für mein Business. Zwei so leidenschaftliche, tachelesredende Frauen, die offensichtlich auch wissen, wovon sie reden, höre ich gerne noch durch weitere zig Podcastfolgen. Du hast ungefähr 360 davon zur Verfügung. Wenn du jetzt also sagen solltest irgendwie scheint dieses Smash it! mein Ding zu sein. Wir werden keine Passigkeitschecks mehr in 2023 anbieten. Aber schreib uns einfach zum Beispiel mir auf Instagram, du findest mich unter GretelNiemeyer und bin ziemlich sicher auch zwischen den Jahren mal online. Schreib mir einfach. Bezieh sich auf diese Podcastfolge und dann machen wir einfach einen Termin zum Schnacken aus fürs nächste, Anfang nächstes Jahr. Und du bekommst dann natürlich noch die Kondition aus diesem Jahr. Also wenn du dich. Nur, wenn du das hörst und sagst okay, ich glaube, das ist voll mein Ding. Und ich sag mal so, du meldest dich bis allerspätestens der Ende der letzten Januarwoche. Dann können wir da sicherlich noch was mit den 2023er Konditionen drehen. Denn wir lieben einfach Frauen, die anpacken. Die ein bisschen verrückt sind. Die mutig sind und die umsetzen. Und ja, ist mir gerade so eingefallen. Laura, wollte ich mal mit dir besprechen. Laura Roschewitz: Finde ich super, wenn du den Wink mit dem Weihnachtsbaum oder mit dem, was auch immer jetzt gerade gehört hast, mit der Wunderkerze auf Silvester zugehen, dann melde dich bei uns. Und das finde ich auch noch mal einen coolen Punkt, weil das ist auch, was wir den Smashies beibringen. Ein Unternehmen zu führen und eine Unternehmerin zu sein, heißt eine gewisse Struktur, die wir ja auch wirklich liefern auf dem Tablett, an die man sich sozusagen dann nur noch anpassen und sie mitgestalten sollte. Und dann aber und wenn man das schafft, finde ich, wenn man diese Grundstruktur hat, dann wieder auch aufzumachen und freie Entscheidungen zu treffen. Du bist ja deine eigene Chefin, wenn du sagst Ja, es gilt bis dahin und du machst eine Ausnahme, machst du eine Ausnahme. Oder du sagst, da ist mir jetzt gerade nach, weil wir hier in so einer Stimmung sind, dann machst du das. Aber was wir eben so oft erleben, ist, es muss halt erst mal dieses Grundgerüst da sein und da muss es, muss diese Basis da sein. Vorher darf man auch keine Ausnahmen und kein Rumgewischel machen, weil sonst wird es ein ewiges Herumgeeiere. Und das finde ich ehrlich gesagt eine Riesenfreiheit, dass wir so ein gut laufendes Unternehmen haben, dass wir halt auch zum Beispiel mal, wenn wir das Gefühl haben, das ist jetzt der richtige Moment, auch mal zum Beispiel ein Sozialplatz anbieten können oder so, also das ist schon was, was diese unternehmerische Freiheit einfach genial. Das ist wirklich, wirklich cool und lässt mich sehr motiviert aufs nächste Jahr blicken. Gretel Niemeyer: Doch das ist doch ein super Abschluss. Dann lass uns doch hier einfach mal Schluss machen, denn es wird ja noch ein paar witzige Folgen geben. Es wird erstens natürlich Anfang 2024 ein Ausblick auf 2024 geben. Also was sehen wir? Was sind für uns die Trends, was sind für uns die No gos usw.? Und dann haben wir außerdem noch besprochen und das finde ich super witzig, dass wir uns gegenseitig interviewen. Und zwar darfst du, liebe Hörerinnen, liebe Hörer da draußen, dir das so vorstellen, dass Laura und ich in den nächsten Tagen, bevor wir diese Folgen aufzeichnen, uns jeweils zehn Fragen überlegen. Ich interviewe Laura zuerst. Das heißt, Laura muss ihre Fragen versiegeln, damit sie nicht ihre Fragen dann an meine Fragen anpassen kann. Das gildet nämlich nicht. Und sie muss dann, wenn wir unsere Folge, also wenn sie mich sozusagen interviewt, erst dann die notariell beglaubigte, die notariell beglaubigt, äh, Briefumschlag öffnen, um die magischen Fragen rauszuziehen. Nein, also das ist glaube ich, nochmal witzig, dass wir uns gegenseitig interviewen. Wir haben dieses Jahr wieder 50 tollen Unternehmern, Unternehmerinnen hier die Bühne geboten und haben uns selber noch nie so richtig bzw. schon lange nicht mehr so richtig gegenseitig mal vorgestellt oder Sachen gefragt. Und ich bin sehr gespannt. Ich habe vorher sehr deepe Fragen zu stellen, kannst dich schon mal warm anziehen und jetzt wird ärgere ich mich schon, dass ich die Klappe so weit aufgemacht habe. Aber… Laura Roschewitz: Den Druck nehme ich gerne an, ich habe jetzt auch erst habe ich auch Stress, jetzt muss ich mir richtig geile Kreative und deepe Fragen überlegen. Aber Challenge akzeptiert also hört gerne hier auch weiterhin Podcast rein. Wir haben uns überlegt, dass wir euch auch durch die Feiertage hinweg gerne diese Service Dienstleistung hier anbieten. Und ja, lasst uns gerne auch eine Nachricht da. Wie fandet ihr diese Folge? Das war jetzt ja mal so ein ganz offener Rückblick. Schickt uns gerne, springt rüber zu Insta, zu Gretel Niemeyer oder zu mir Laura.Roschewitz. Wir freuen uns von euch zu hören. Ist sowieso immer schön von euch als Resonanz auf diesen Podcast zu bekommen, weil das ja einfach ein Into the Blue einfach rein sprechen ist. Und das ist immer schön zu hören, was ihr mitnimmt, was euch inspiriert. Und auch wenn ihr Fragen oder Kommentare habt, immer gerne her damit. Gretel Niemeyer: Ja, und da ich ja sehr gerne immer das letzte Wort habe, kann ich das wirklich nochmal unterstreichen. Wir haben dieses Jahr einmal so eine Aktion gehabt, wo ihr unseren Podcast bewertet habt. Macht das bitte gerne weiter. Das ist super gut und wichtig für uns paar Sternchen, Kommentare usw. Und wenn dich der Affe beißt, schreib uns doch einfach eine kurze Email oder eine kurze Nachricht auf Instagram. Wir freuen uns wirklich den Arsch ab, wenn wir manchmal sehen, wer von euch uns alles hört. Dass wir in verschiedensten Spotify Charts mit unter den Top fünf Podcast sind, ist für mich immer noch völlig unerklärlich. Da kommt jetzt der fette Imposter durch, aber ich freue mich wirklich sehr und deswegen gebt uns ein Gesicht zu euch. Wir wissen einfach super gerne, wem wir da draußen unser Herz ausschütten oder unsere Businessimpulse weitergeben. Ja, das wäre super. Laura Roschewitz: Genau. Und in diesem Sinne bis zur nächsten Folge. Bis dann, ihr Lieben. Gretel Niemeyer: Tschüss. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  8. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Tiefe Ruhe, feierlich Punsch trinken & idyllisch Kekse backen auf der Zielgeraden des Jahres? Nicht so bei uns 🔥 In dieser Doppelfolge plaudern Laura & Gretel intensiv darüber, was dieses Jahr noch ansteht (und das sind ein paar echte Knaller) und was 2023 alles im Gepäck hatte für uns! Dabei werfen sie im ersten Teil der Doppelfolge den Blick auf die Fragen: 🌊Wo sind wir eigentlich im Januar 2023 gestartet? 🌊Was waren die krassen, deepen und auch echt schwierigen Momente 2023? 🌊Was haben unsere Reisen mit uns gemacht? Bei allem blicken wir vor allem auf die innere & äußere Entwicklung, die wir als Unternehmerinnen und Freundinnen gemacht haben. Und da es so viel zu erzählen gab, geht es in der nächsten Podcastfolge direkt weiter .. Also unbedingt am kommenden Dienstag wieder reinschalten! Links zu Laura und Gretel: Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo, herzlich willkommen und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge hier bei Moin um Neun mit ein bisschen Schmunzeln und ein bisschen Lachen, denn Gretel und ich machen mal wieder zusammen eine Folge Moin Gretel. Hello. Gretel Niemeyer: Moin. Immer wenn wir hier zusammensitzen, denke ich mir so, das sollten wir viel öfter machen. Das ist voll gut, dass wir wieder zwei Monate ins Land und wir haben es wieder nicht gemacht oder nicht geschafft oder nicht priorisiert. Was auch immer man sich überlegt, aber es ist so gut. Laura Roschewitz: Yes! Wir sind hier. Auf der Zielgeraden des Jahres. Gibt es noch einmal die volle Dröhnung Das doppelte Lottchen hier. Wie schön! Ich freue mich sehr. Wir wollen das ja heute auch mal zum Thema machen. Und hier wir nehmen die Folge auf am 12. Dezember. Und trotzdem fühlen wir schon sehr diese Jahresendstimmung und Zielgerade und sind selber jetzt gerade in unserem Business noch finde ich so in den letzten Zügen ganz viele Sachen umzusetzen und dann aber auch auf diese Pause hinzusteuern. Und da gibt es doch keinen besseren Moment, als mal innezuhalten und zu gucken, wo stehen wir eigentlich so und wie sind wir dieses Jahr gestartet und was ist dazwischen alles passiert? Gretel Niemeyer: Voll, voll! Also mal davon ab, dass du gerade gesagt hast. Wir hacken noch ein paar Sachen ab. Also ich habe hier noch ein paar richtig große Baustellen. Das sind noch ein paar Berge zu besteigen. Wirklich krass. Also ich kann sagen, ich habe da Bock drauf, aber es sind schon nochmal ein paar krasse Dinger. Und interessanterweise habe ich heut morgen erst mit meinem Mann kurz mal geschnackt und der meinte so, das war gerade, erst war das so und dann war das so und dann ging es hoch, dann ging es runter, dann ging das noch ein bisschen runter und dann ist voll krass und jetzt ist mega busy. Also mal so, mal so irgendwie zusammen gefasst. Und ich muss es wirklich mal sagen, mir fällt gerade, wir haben ja relativ spontan, wie wir meistens sind, entschieden, dass diese Folge eine Folge des Rückblicks aufs Jahr sein kann. Und ich weiß vom Gefühl super krass, dass wir super viele Sachen gemacht haben. Ja, ich habe das Gefühl, ich finde den Anfangspunkt nicht so richtig. Also ich könnte jetzt nicht ganz genau sagen, wo wir am 01.01. standen, weil es wirklich gefühlt sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr weit weg ist. Laura Roschewitz: Total und ich habe ich habe eben auch kurz überlegt okay wo standen wir, wo stand ich Anfang des Jahres und ich erinnere mich noch relativ gut ich jetzt so ganz persönlich privat, dass ich letztes Jahr über Weihnachten und Silvester so eine Auszeit hatte und so wirklich runtergefahren bin. Das erste Mal seit Drölfzig irgendwie und in das Jahr gestartet bin und das Gefühl mit so einer Euphorie, mit so einer Aufbruchsstimmung dieses Jahr gestartet bin, was ich sonst gar nicht so habe. Ich dachte immer so Ja, ja, komm mit euern Neujahrsgeschichten und so. Aber letztes Jahr habe ich das irgendwie mal gespürt und ich kann es aber auch, wie du gerade meintest, gar nicht mehr so ganz gut abrufen, was da so passiert ist. Aber ich sehe, wenn ich so auf das Jahr zurückblicke, so einige krasse Leuchtturmmomente irgendwie, wo ich so denke boah krass, da hat sich richtig was geändert. Da ist viel passiert, sowohl innerlich finde ich in mir, in uns und uns als Team als auch äußerlich haben wir irgendwie krasse Sachen verändert. Also ich habe das Gefühl, es war so ein Jahr. Wenn ich jetzt Rückblicke des absoluten Wachstums. Gretel Niemeyer: Voll. Laura Roschewitz: Innerlich und äußerlich und Veränderungen haben echt irgendwie auch keine Veränderung gescheut, das finde ich auch krass. Also eigentlich ganz schön krass. Gretel Niemeyer: Total. Jetzt erinnere ich mich also jetzt gerade, wo du so geredet hast, war dann so habe ich überlegt, wie war denn bei mir? Der Anfang des Jahres. Und tatsächlich ging es mir ja letztes Jahr so scheiße dann Ende des Jahres, da habe ich ja im Dezember alles abgesagt, alles abgebrochen. Da gab es die berühmte Folge von Gretel unter ihrem Schreibtisch, die wirklich viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Und dann bin ich ja im Januar das erste Mal alleine ohne Familie in den Urlaub geflogen und weiß noch, wie ich da auf Fuerteventura in dem Schwimmcamp saß auf der Terrasse und dachte So geil kann Leben sein. Da dachte ich so Ey, Januar, eigentlich hat dir das nie so viel ausgemacht mit dem Wetter und so, aber jetzt sitzt du hier und jetzt siehst du auch boah es kann ja auch anders gehen und es kann ja viel leichter gehen. Und es kann ja richtig cool sein. Und ich habe das Gefühl, dass sich das so ein bisschen durchs Jahr gezogen hat. Also dieses Ding von es kann doch auch anders gehen. Und wir haben ja dieses Jahr auch wirklich so ein paar herbe Schläge einstecken dürfen von außen, so Finanzamt Zahlungen oder Geschichten, die einfach nicht geklappt haben, wie wir uns das gerne gewünscht hätten usw. Und irgendwie habe ich aber bei allem, was so passiert ist. Wirklich jetzt rückblickend muss ich sagen, es musste irgendwie so sein. Irgendwie muss es so sein. Irgendwie haben wir einen krassen Bossupmove gemacht dieses Jahr. Und zwar wirklich so aus Überzeugung. Also so echt. So voller Intensität. So voll. So ein Ding von, du kannst die ganze Zeit drüber reden, wie du Grenzen setzt und wie du für dich einstehst und so. Oder du kannst ein paar Mal ein bisschen Scheiße fressen und dann gibt's einfach keine Alternative mehr dazu habe ich so das Gefühl, Du kannst das jetzt auch nicht, dass es dir gleich so deep wird. Aber also irgendwie ist es genau so, es ist einfach so von innen heraus, wie du gesagt hast, so von innen heraus, ein heute so nicht mehr, sondern jetzt geht das so, weil wir das so wollen. Und ja, das ist also muss ich echt sagen, 2023 hat krass was bewegt. Laura Roschewitz: Ja voll. Und als du eben mit dem Januar angefangen hast mit deiner Reise und ich, da habe ich mich jetzt auch dran erinnert, dieses krasse Gefühl von von innen heraus verändern sich sein. Ich hatte gar nicht das Gefühl, wir sind jetzt auch nicht so die Typen, die sich hier im Januar hinsetzen und die Tarotkarten legen und gucken, wie soll das Jahr so werden. Dafür sind wir glaub ich einfach auch nicht die Typen. Aber was bei dir der Januar war, war bei mir glaube ich der Februar. Da war ich auf Madeira und da hatte ich es mir irgendwie supergeil vorgestellt und es war was super Scheiße erstmal, weil ich einfach alleine, komplett alleine auf dieser Insel war, niemanden kannte und fett Corona hatte und es mir wirklich total schlecht ging ich parallel mit dem Jin Shin Jyutsu Zentrum den größten Launch des Jahres irgendwie vor der Hütte liegen hatte und einfach dachte warum? Was soll das? Und auch in dieser Zeit sind so krasse Sachen bei mir entstanden, weil ich irgendwie gemerkt habe okay, das was du gerade meintest, so dieses muss das eigentlich so sein? Also das ist so eine Frage, die uns total durchs Jahr begleitet hat So muss das, so anstrengend muss das so, weil wir das schon immer so machen oder weil man das so macht? Was können wir ändern? Können wir das alles ändern? Und auch so ein ganz krass. Ich finde, das Jahr hat uns krass gefragt, ob wir an uns glauben, ob wir uns vertrauen oder nicht. Und dann haben wir aber irgendwie auch diese wirklich großen Schritte gemacht in unserem Business, die ich jetzt eigentlich erst so richtig spüre und wo ich auch einfach überzeugt bin, dass die ihre Früchte tragen. Aber das war schon noch mal richtig mit dem Pürierstab einmal durchgegangen. Gretel Niemeyer: Ja, das stimmt voll. Und ich muss sagen, auch eins meiner Highlights. Also ist jetzt hier ja gar nicht irgendwie groß geordnet oder so, aber eins meiner Highlights war tatsächlich auch im Mai. Ich weiß nicht, ob du dich erinnerst, als ich nach Erfurt gefahren bin zum ExpertInnentag, den Angelique. Ich entschuldige mich an dieser Stelle, dass ich den Namen immer noch falsch ausspreche. Das kann nicht wahr sein. Also Angelique jedenfalls, Lisa Matla und Anne Bucher, die sind zusammen in der Mastermind, in der eigenen kleinen, selbstorganisierten. Und die haben so einen offline Tag organisiert. Und ich fand das erstens richtig cool, dass die mich dazu eingeladen haben, weil die dazu. Ich glaube, wir waren nur zu zehnt und das war so ein Tag, wo wir dort angekommen sind und wirklich alle, die sie da waren Bianca Fritz, Christine Holm, Katharina Lewald, Isabell, der Nachname, ich wieder nicht weiß die aber was mit Stimme macht weiter. Wir haben uns einfach zusammengesetzt und no bullshit mäßig uns ausgetauscht über unsere Businesses, die Themen, worüber wir oder an denen wir zu knabbern haben. Wir haben uns Tipps gegeben gegenseitig. Und zwar so völlig, so völlig, was man so sagt, Women support women. Also da ging es irgendwie gar keiner von den Frauen darum irgendwas ja irgendwelche Infos abzugraben oder irgendwie so was. Ich glaube auf die Idee wäre keine gekommen, sondern es waren alle in so einer Stimmung von geben zu sehen, dass es den anderen besser geht. Sich auch das nehmen was man selber braucht und einfach so ehrlich und offen und toll, dass ich den Rest des Jahres eigentlich von diesem ExpertInnentag geschwärmt habe und dementsprechend hart geknickt war, als ich im Oktober zur zweiten Ausgabe wieder eingeladen wurde. Und erst mal mit Corona im Bett lag. Das war wirklich so! In den Herbstferien meiner Kinder alles organisiert, Kinder wegorganisiert. Dies das. Dann ist das ins Wasser gefallen. Dann habe ich Corona gekriegt und dann habe ich wirklich. Also da war ich kurz vor Stinkefinger 2023, aber ja, also ich muss sagen, solche Begegnungen, solche ehrlichen Begegnungen auf Augenhöhe, wo es wirklich darum geht, sich gegenseitig zu stärken, zu unterstützen. Davon hatte ich auch ein paar richtig gute dieses Jahr und dafür bin ich super dankbar. Laura Roschewitz: Ja stimmt, das ist irgendwie krass und es hat, finde ich auch nochmal gezeigt, dass schon auch diese Qualität von sich live treffen. Das finde ich, hat dieses Jahr so das erste Jahr nach Corona wo es wieder eine andere Qualität bekommen hat, finde ich. Also wir haben uns ja im weiß ich nicht mehr. Wann waren wir denn in Schweden, du Franzi, Blickle und ich? Ach Gott, da bin so schlecht drin Gretel Niemeyer: Im Mai. Laura Roschewitz: Das war auch im Mai, da haben wir uns getroffen. Das fand ich wahnsinnig cool und inspirierend und dachte Ey, meine Güte, wir müssen uns auch einfach ab und zu in regelmäßigen Abständen sehen, weil ich meine, jeder weiß es trotzdem noch mal gesagt. Wir haben einfach jeden Tag Kontakt seit immer. Und ja,… Gretel Niemeyer: Das ist eigentlich gar nicht so lang. Aber mittlerweile sind vier Jahre. Normalerweise könnte man sagen, wir kennen uns noch gar nicht so lange, so ein Jahr oder so. Boah krass, was ihr da alles schon gemacht habt. Und mittlerweile denke ich so, krass vier Jahre, upsi. Laura Roschewitz: Also bei mir sind es auch irgendwie eher noch so zwei Jahre, aber immer, ich bin ja auch gefühlt noch 29. Gut, das ist ein anderes Thema, aber das fand ich irgendwie krass, als wir uns in Schweden getroffen haben und wie mutig und schnell wir irgendwie Entscheidungen auf einmal getroffen haben, als wir zusammen waren. Und um das schon mal vorweg zu greifen das hat sich irgendwie nochmal wiederholt. Jetzt, als wir dann im September in Warnemünde waren, es waren so zwei da war, jeweils so knappes halbes Jahr ein paar Monate dazwischen und dann nochmal so, es war so wie so zwei große Wellen, die echt auch Veränderungen mit sich gebracht haben, die schon passiert sind auch nochmal vor allem, weil wir uns die Zeit genommen haben und zusammen auch eine Auszeit Workation, egal wie man es so nennt. Aber wir zusammen vor Ort waren an einem guten Ort mit wenig Ablenkung und einfach einfach alles auf den Tisch gepackt haben und gefühlt von morgens bis abends geredet haben. Das fand ich schon auch ziemlich ziemlich inspirierend und das möchte ich unbedingt ins nächste Jahr auch mitnehmen und noch mal machen. Also das ist einfach nicht mehr verhandelbar, das, dass wir uns sehen und dass wir da halt irgendwie alle Karten auf den Tisch legen und gucken, was muss, was nicht, was ist gut, was kann weg usw.. Gretel Niemeyer: Ja, ja, ja, man muss sich auch gerade überlegt, fand ich ganz witzig, weil ähm gute Entscheidung kann man übrigens auch mit einem Glas Sekt im Wellness Bereich treffen. Laura Roschewitz: Stimmt. Ich hörte davon. Gretel Niemeyer: Ich hörte da vom Hörensagen. Ähm ja. Also absolut dieses Treffen und vor Ort sein. Und wir werden ja ab und zu auch mal gefragt, wieso das jetzt zwischen uns so gut passt. Ich muss wirklich sagen, ich glaube, da hat die Venus im Zenit vom Mars gestanden oder so, ich das könnte ich niemandem beibringen und auch nicht replizieren. Aber es ist wie du sagst und und das hängt auch ein bisschen an dem ExpertInnentag. Also ich war bei diesem ExpertInnentag in Erfurt im Mai in Essen im Mai und dann, dann haben wir uns kurz danach getroffen und da hatten wir noch überlegt Hey Smash it!, unsere Mastermind läuft richtig gut, aber wir brauchen jetzt jemanden für Clain Success Team. Oder vielleicht wollen wir auch nur für Content irgendwas abgeben, aber nur so auf Freelancer Basis mit unserer VA. So cool die auch ist, läuft es einfach nicht weiter. Wir brauchen jemanden, der uns wirklich auch was abnimmt und richtig mitdenkt und und unsere Kundinnen richtig gut betreuen kann usw.. Und bis dahin haben wir ja immer, wann wir auch in diesem Freelance Denke, in dieser Freelance Denke. Dann weiß ich noch bei diesen Expertinnen Tag habe ich das auch mit auf den Tisch gepackt und da meinte die Steuerberaterin die da war eh ne, ab so und so viele Stunden macht es gar keinen Sinn mehr. Und Scheinselbständigkeit, dies und das und Loyalität ans Unternehmen gebunden und steuerlich, die sind steuerlich das. Und dann haben wir uns in Schweden getroffen und dann war das wirklich so eine Sache von dann stellen wir wohl jemanden fest ein wah. Laura Roschewitz: Was muss man denn da eigentlich so machen, wenn man jemanden… Lass doch mal überlegen. Ja. Also das war wirklich Wahnsinn. Gretel Niemeyer: Ja, ich weiß noch, wie wir das dann irgendwie ausgeschrieben haben als Freelance Stelle währenddessen mit den Bewerbungen auch die kamen gesagt haben unsere Top Bewerberin will eine Festanstellung. Hoho. Müssen wir mal drüber nachdenken. Und ich weiß noch, wie wir in Schweden in diesen ein kleinen Cafe da waren und ihr kurz schon mal was bestellt habt und ich noch mit der Steuerberaterin telefonierte, um zu gucken, wie man denn die Betriebsnummer bestellt, beantragt und wo man das macht und was man eigentlich alles braucht und was da steuerlich Sinn macht und so und und. Ja, es ist wirklich wieder so der Klassiker, den wir ja auch im Coaching oft haben, dieses ob und wie, ob hatten wir uns denn entschieden, es braucht da jemanden und es braucht jemand Gutes und das und das und das brauchen wir. OB haben wir entschieden. Ja, wir sind zwei, die mutige Entscheidung treffen und dann echt zu uns ins wie, wie kann das aussehen und dann halt einfach machen, also. Laura Roschewitz: Und ich glaube es war es war auch so cool, weil wir da mit Franzi Blicke zusammen waren und der viele Grüße und Liebe raus zu dir ja auch sehr vertrauen. Und das war auch so cool, noch so eine noch ein Korrektiv dabeizuhaben, die wir mit ins Boot holen konnten und die ja auch super viel Erfahrung hat und uns sehr gut kennt. Und dann hatte ich auch das Gefühl von Start, Überlegung, Festangestellte an Bord holen, bis Entscheidung. Ich weiß es ja, ich hätte jetzt zehn, 10 bis 14 Tage gesagt, also das soll jetzt wirklich nicht lange ausgebrütet und nicht noch fünf mal hin und her gewälzt. Und ich finde, an diesen Momenten in diesem Jahr würde ich sagen, können wir auch wirklich unsere Qualität sehen. Also dieses wenn es wichtig ist, halten wir daran fest und beißen uns auch durch. Siehe dieser Podcast und bleiben dran und bauen auf diese Konsistenz auf dieses Durchziehen, weil wir einfach auch wissen unternehmerisch, dass es wichtig ist und nicht immer nur nach Bock geht. Und wenn wir aber auch merken, und das finde ich, haben wir dieses Jahr uns so bewiesen, das gibt mir super viel Kraft für das nächste Jahr, wenn wir irgendwie merken, wir müssen was ändern, es irgendwas stimmt nicht, wir sind irgendwo rausgewachsen oder wir wollen irgendwo reinwachsen, dann machen wir das halt auch. Also das war ja so dieses Teamding im Mai, als wir dann wirklich geguckt haben, diese Stelle zu besetzen und da reingejumpt sind und ja, von Tuten und Blasen keine Ahnung hatten. Also wirklich gar nicht. Gretel Niemeyer: Hashtag Zeiterfassung und so ein scheiß. Laura Roschewitz: Ja, ach so, das muss man machen. Ja, okay, ein Vertrag. Gretel Niemeyer: Achso oh, okay. Laura Roschewitz: Also wirklich auch sich durch so Sachen durchzuquälen, die ja auch echt nicht. Ähm, ja, für uns auf jeden Fall keine Freude sind, aber zu wissen, wofür das machen. Und ich finde, das stand schon auch sehr. Du hast ja vorhin dieses Bossup gesagt und auch sehr unter dem Zeichen von sinnvoll delegieren, sinnvoll aussortieren, was überhaupt nötig ist und auch mal Sachen sein zu lassen, auch mal Sachen gerade auch mal zu sagen, Nee, ganz ehrlich, da haben wir jetzt die letzten 5 % nicht mehr machen. Ich finde, es hat sich dann so durch dieses Jahr irgendwie total durchgezogen. Gretel Niemeyer: Und ja, total. Und ich da kann ich dir auch so eine große Liebeserklärung nur aussprechen, weil es ist so schön. Manchmal denke ich, boah das ist jetzt echt ne krasse Scheiße. Schon eine krasse Idee. Also es ist schon ein bisschen krass, jemanden fest einzustellen. Sind wir überhaupt? Naja, ich sage es mal trotzdem. Also ich sage es einfach mal, mal sehen was Laura sagt und dann so. Okay, ja, also warum nicht? Wir müssen halt mal hindenken und das ist halt auch so cool oder als jetzt ich finde wir haben da wirklich so diese Gabe dann auch oder wir wissen einfach hey, wir können laut denken und super oft denkt die andere ja schon in die gleiche Richtung, hat es vielleicht nur noch nicht in Worte gefasst. Und ich finde, genauso war das auch mit dem Umbau von Smash it! jetzt im Oktober. Wir sind ja nicht zu der Workation gefahren und haben gesagt, jetzt müssen wir Smash it! umbauen. Laura Roschewitz: Wird gar nicht. Ehrlich gesagt, wir wollten uns halt sehen und wir wollten ne geile Zeit haben und es war auch klar, dass wir auch mal arbeiten. So ist ja logisch, wir sind es ja immer noch, aber es gab eigentlich keine Agenda. Gretel Niemeyer: Und dann gab es einfach irgendwie so ein Stein, der das Ding ins Rollen gebracht hat. Und das muss man ja sagen, wenn wir was machen, dann halt richtig zu 80 %. Aber richtig. Ja, und plötzlich war da so ein Ding von. Nee, also nee, passt jetzt nicht mehr so ganz. Das muss anders, das muss anders, das muss anders. Wie praktisch das in zwei Wochen Smash it! VIP Day ist oder in einer Woche Smash it! VIP Day ist und wir die Sachen dann auch direkt kommunizieren können usw. Und das ist wirklich also. Muss ich sagen, auch wir stecken ja jetzt noch mitten in den Umbauarbeiten und es hat sich aber schon so viel verändert in Smash it! und es fängt damit an, dass unser unser Slackbereich echt so das Herzstück ist. Laura Roschewitz: habe ich auch gerade so hingedacht. Gretel Niemeyer: Ja wir mittlerweile ja wirklich sagen können, ey Smash it! ist schon ein 1:1 Programm mit Gruppenkomponente wird es aber immer mehr, weil einfach die Betreuung so krass individuell ist und ich höre das in jedem Vorgespräch und denke mir okay, ja, die große Baustelle, die wir halt noch haben für für das Ende des Jahres ist da noch ein bisschen die Struktur noch mehr mitwachsen zu lassen, damit es wirklich stimmt, damit es wirklich passig ist, damit wirklich auch die acht Frauen, die jetzt im Januar schon sich angemeldet haben und neu anfangen damit da alles zutsche ist. Und für unsere aktuellen Smashies sowieso. Und ja, ich finde so, dass wir uns das aber immer zutrauen, weil es halt nicht so ist von Oh, das darf ich nicht oder das kann ich nicht, sondern wir wissen schon irgendwie, was gut ist. Wir korrigieren uns sonst gegenseitig, wenn wir irgendwie Zweifel haben. Wir nehmen uns da auch ernst. Und ich finde auch so ein bisschen der Blick von außen auf uns und unser Business scheint sich geändert zu haben. Also nicht geändert, aber auch so mitgewachsen. Also wie oft dieses Jahr habe ich gehört, an euch kommt man halt einfach nicht vorbei, in dieser Bubble kommt man einfach nicht an euch vorbei, an euren Events, an eurem Podcast, an eurer Mastermind. Es kennt halt wirklich jeder und ich meine was ist das bitte für ein geiles Kompliment. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  9. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Veränderungen meistern - kaum etwas fordert Unternehmen, Teams und uns als Gesellschaft mehr! Doch wie kann es gelingen, Veränderungen erfolgreich zu gestalten und alle mitzunehmen? Wie können wir mit Widerständen umgehen, wie kann Gemeinschaft gelingen und dennoch nicht in Stillstand ausarten? All diesen spannenden Fragen & Themen widmen sich Nadja & Iza von Repack the Bag. In dieser Podcast-Folge nimmt Nadja uns mit in die Welt der Partizipation, zeigt auf, was ihr Leben in einer Kommune mit ihrer Arbeit zu tun hat und sprüht nur vor Motivation! Du findest die Arbeit der beiden spannend? Du hast Veränderungsprozesse, die nicht gut gelingen in Deinem Leben, Deiner Firma oder kennst Menschen, die dringend an dieses Thema ran möchten? Dann findest Du hier alle Infos zu Repack the Bag: https://repackthebag.com/ Nadja & Iza freuen sich riesig, wenn sie von Dir hören. Spring dazu gerne auch zu Nadja & Iza auf Insta hier: https://www.instagram.com/repackthebag/ Viel Freude mit dieser engagierten Folge, die gut gegen Weltschmerz und Stagnation hilft ❤️ Links zu Laura und Gretel: Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo, herzlich willkommen und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und auf der Zielgeraden zu Weihnachten befinden wir uns auf der Zielgeraden des Jahres und wir lassen uns nicht lumpen und laden uns noch mal einen richtig coolen, spannenden Podcastgast hier ein. Hallo und herzlich willkommen, liebe Nadja Schürmann! Hallo! Nadja Schürmann: Hi. Hi. Hi. Laura Roschewitz: Wie schön, dass du da bist. Zum Anfang versuche ich ja immer, unsere Podcastgästinnen bisschen vorzustellen. Und bei dir, will ich wohl zugeben, finde ich das ein bisschen herausfordernd, weil du in meinem Kopf unter so verschiedenen Kapiteln abgespeichert bist, dass ich aber trotzdem erst mal versuche. Du darfst dann gerne ergänzen, hinzufügen usw.. Nadja Schürmann ist für mich… Du bist für mich ein Teil der Firma Repack the Bag und mit deiner Kollegin Iza zusammen seid ihr für mich so ein Duo, was wirklich in die Welt hinausstürmt, um die Welt zu verbessern. Das klingt immer so groß und blumig und romantisch, aber im Großen und Ganzen seid ihr das. Ihr wollt Menschen und Organisationen motivieren, sich miteinander auseinanderzusetzen. Ihr seid konfliktfreudig, ihr seid reibungsfreudig und ihr wollt vor allem Menschen und Organisationen begleiten wieder in echte partizipative Prozesse zu kommen, also wirklich in einen Austausch und Menschen wirklich teilhaben zu lassen. Und warum ich das extrem wichtig finde, persönlich und beruflich und warum unsere Welt danach schreit, wollen wir in dieser Podcastfolge einmal gemeinsam beleuchten. Aber neben diesem Trainerin, Business oder diesem Begleitungs-, Beratungsbusiness, was du mit deiner Kollegin Iza zusammen hast, bist du auch noch viel mehr. Du bist für mich ein Tausendsassa. Du bist ein Funkenschlag der Ideen. Du bist kennst dich super gut aus mit Permakultur, mit Landschaft, Landwirtschaft, wohnst zu einem tollen Wohnprojekt und bietest so viele Türen in meinem Köpfchen, in die ich gerne eintreten würde, dass ich mich sehr doll konzentrieren muss. Dass wir unseren HörerInnen hier treu bleiben und im zeitlichen Rahmen bleiben. Also herzlich willkommen, liebe Nadja. Nadja Schürmann: Danke schön. Besser hätte ich es nicht beschreiben können. Ich konnte überall sehr gut mitgehen. Ja. Voll. Ich glaube, erst mal bleibt mir da gar nicht so viel mehr hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass für mich persönlich, da hatten wir bisher noch nicht so viele Schnittstellen. Für mich persönlich bin ich auch eine Reisende. Ich glaube, das ist noch ein Element, was sich irgendwie zugehörig zu mir fühle, ist auf jeden Fall, dass das Reisen im weitesten und im konkreten Sinne auch. Laura Roschewitz: Ich sage mal, innerlich und äußerlich auch spannend. Das verbindet uns vielleicht tatsächlich auch mehr, als wir bisher wussten. Lass uns doch mal anfangen und wir fangen mal ganz klassisch vielleicht an mit dem Business Part, weil das ist ja ein Podcast für selbstständige Frauen und Unternehmerinnen. Magst du einem mal erzählen, wie du mit deiner Partnerin, mit deiner Partnerin in Crime sozusagen dazu gekommen bist, dieses Repack the Bag zu gründen? Was ist das überhaupt? Wofür steht Repack the Bag? Hole uns da mal ein bisschen rein, wie ihr zusammen diesen Weg eingeschlagen seid. Nadja Schürmann: Ja, gerne. Ich glaube, es ist ein bisschen die Frage, wo man anfängt, ab wann wir gegründet haben. Ich glaube, gedanklich sind wir da seit Jahren schon unterwegs. Ähm, und so richtig konkreter wurde es mit Corona tatsächlich. Iza ist ganz viel in der Schule unterwegs und ich war eher unterwegs in so transformativen Projekten, politischen Projekten, in Theaterpädagogik und eher in solchen Kontexten, Stadtforschung so. Und wir haben uns aber ganz viel ausgetauscht über diesen Switch während Corona, den alle gespürt haben, dieses plötzlich ist alles online und plötzlich sind irgendwie Lehrerinnen und und Trainerinnen usw. total frontal. Also alle, die vorher irgendwie total dabei waren zu sagen Bildung geht im Kontakt und Interaktion usw. Auf einmal war alles online, auf einmal ging es, Vortrag, habt ihr Fragen? Es gab irgendwie keine Fragen. Okay, fertig. So und in dem Kontext haben wir im Gespräch sozusagen ausversehen ein Modell entwickelt und ein Konzept wie man auch online Bildung resonant gestalten kann. Also wie wir auch online in Kontakt miteinander, in Beziehung miteinander lernen und lehren können. Das war eigentlich der Start und dieses Modell ist ein Lern Reise Rucksack, deswegen Repack the bag. Und uns ging es darum, Trainerinnen und Fortbildnerinnern zu begleiten, ihren Methoden Rucksack im weitesten Sinne umzupacken. Andere Sachen auch rausschmeissen, die vielleicht nicht mehr relevant oder nicht mehr hilfreich sind für neue Kontexte und andere Methoden und Tools und Wissen usw. einzupacken. Das war sozusagen der Start. Damit sind wir losgegangen und haben vor allem im schulischen Kontext gearbeitet. Dann haben wir gemerkt und das war so ein bisschen für uns, glaube ich, auch Teil unserer eigenen Lernreise zu gucken, wo ganz konkret eigentlich bei uns das Warum ist. Warum sind wir da so mit Feuerblut hinter? Du hattest schon gesagt, irgendwie Funkensprüherin, ich glaub, das sind wir beide. Und wir waren total begeistert. Und immer, wenn wir es so konkret in einem Satz sagen mussten, nämlich wir machen online Fortbildung war so ne das irgendwie, das ist es nicht. So und dann haben wir nochmal rausgesucht dank dir auch unter anderem haben wir gestartet mit Smash it! und das hat uns echt super geholfen nochmal rauszuzoomen und zu gucken, was ist der Kern, warum machen wir das eigentlich, wofür brennen wir? Weil das wir brennen haben wir gemerkt und sind darauf gestoßen, dass es uns eigentlich darum geht, diesen Veränderungsprozess in dem Fall Corona nachhaltig gut zu gestalten, menschenfreundlich und kontextfreundlich so zu gestalten, dass diese Veränderung nachhaltig gut im Kontakt funktioniert. So und so sind wir quasi dann hin zu Ah, okay. Das, was uns tatsächlich daran so so gegriffen hat, sage ich mal wofür wir brennen, ist eben Veränderungsprozesse gestalten und zwar partizipativ, so dass alle Beteiligten in dem Kontext und wie der Kontext ist, ist uns eigentlich schnuppe, dass halt die Leute, die irgendwie in dem Kontext betroffen sind von welcher auch immer, Veränderungen mitgenommen werden und gemeinsam gestalten und dadurch die Veränderung halt nachhaltig und gut wirkt. Laura Roschewitz: Was würdest du denn sagen? Das finde ich super spannend. Ich begleite ja auch viele Teams und wenn ich als Trainerin unterwegs bin, geht es ganz oft darum, dass ein Team, ein Mensch, eine Führungskraft, eine Person mit einer, sagen wir mal im weitesten Sinne unfreiwilligen Veränderung konfrontiert ist. Corona war ja auch eine unfreiwillige Veränderung für uns alle. Was würdest du sagen in diesem unfreiwilligen Veränderungsprozessen? Also wenn es jetzt nicht heißt Ah, ich von mir intrinsisch möchte mich noch mal neu orientieren, sondern irgendwie passiert etwas um mich herum, was und da müssen wir gar nicht so tief eintauchen. Dafür soll man sich gerne ein Kennenlerngespräch mit euch buchen. Aber was würdest du sagen, ist so ein Schlüsselfaktor, oder wo guckt ihr besonders hin? Wie kann denn Veränderung gelingen? Du hast jetzt das Wort partizipativ und so schon so ein bisschen mit reingeworfen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass hier auch einige zuhören, die da noch nicht so tief drin, was würdest du sagen? Mit Veränderungen sind wir ja alle konfrontiert. Was ist entscheidend, ob jemand, ob ein Team, ob eine Gruppe, ob eine Stadt, ein Dorf oder ein Wohnprojekt, ob die Veränderungen erfolgreich meistern oder nicht erfolgreich. Nadja Schürmann: Ich glaube, das ist sehr oft, dass Veränderungen dann eben zumindest nicht von allen gewollt passiert, gerade in so größeren Systemen. Und ich würde behaupten oder unserer Erfahrung nach ist es eben genau das. Vor allem die Widerstände einmal angucken zulassen. Konflikte, die dadurch auch entstehen und die wichtig auch sind, die total hilfreich und nützlich sein können, um wirklich eine gute Veränderung zu gestalten. Und ich glaube, da geht es einmal um so Elemente, dass die Beteiligten quasi eben gesehen werden und da sein dürfen mit Widerständen und Konflikten und auf der anderen Seite die beteiligten Menschen in ihre Stärke zu bringen und in ihre Position als GestalterIn, zumindest in einem konkreten, bestimmten Rahmen. Ich glaube, das ist sehr hilfreich, wenn man den Rahmen absteckt, in wem, in welchem man eben selbst wirksam sein kann und die Veränderung, die vielleicht von außen kommt, trotzdem noch gestalten kann. Wo ist da der Spielraum? Und das machen wir dann quasi mit den Teams gemeinsam. Laura Roschewitz: Jetzt finde ich es total interessant, weil wir ja letztendlich auch als Gesellschaft, als Individuen, als Welt gerade mit extrem vielen… Kommt mir so vor und ich glaube, dass das auch faktisch so vielen Veränderungen konfrontiert sind in den letzten Jahren und wenn wir mal nach vorne gucken, auch noch ziemlich viele Veränderungen auf uns zukommen werden, die nicht in dem Sinne freiwillig sind. Wie guckst du mit dieser Brille, mit dieser Brille der Partizipation und als, ich vermute mal als tendenziell eher Veränderungsfan? Also ich würde jetzt mal vermuten, dass du Veränderungen so als was Positives, als vielleicht Sprungbrett für was Neues eher empfindest. Wie guckst du in diese Welt, in der wir aktuell leben? Also du als Nadja, du als Unternehmerin, du als Tandemteam mit Iza? Wie schaust du in diese Welt? Nadja Schürmann: Ja, ich glaube. Ja da, wie du schon sagst, da steht auch einiges an Veränderungen und da steht auch sehr viel an ungewollten Veränderungen bzw. an Veränderungspotenzialen, würde ich sagen. Weil das ist einer der schmerzhaften Punkte, die ich da sehe, dass eben nicht wirklich Veränderung passiert, die eigentlich passieren müsste, um gut zu gestalten. Und ich glaube. Ja, das ist tatsächlich auch einer der Gründe in deinem Intro, so groß und pathetisch angesprochen. Genau das ist es, glaube ich. Ich, ich, das ist ich möchte die Welt damit verändern. Und Repack the Bag ist ein ein Standbein davon. Anderes ist eben mein Wohnort. Das ich in einer Gemeinschaft lebe, das sehe ich auch als Veränderung, wie wir halt in Selbstwirksamkeit kommen können und wie wir uns darin üben uns selber als Gestalterin zu betrachten. Und ich glaube ja, genau so sehe ich dann auch auf die Welt mit ganz viel, ganz viel Schmerz, oft auch Wut, Verzweiflung und enorm vielen Widerständen. Ähm, und ich übe mich darin, das stehen zu lassen. Das klappt mal gut, mal nicht so gut. Manchmal ist es, glaube ich auch zu viel, um es komplett stehen zu lassen. Ich glaube schon, dass es auch in so einem großen Kontext auch in Ordnung ist, das mal zur Seite zu schieben. Aber im Großen und Ganzen versuche ich es stehen zu lassen und zu gucken, wo ist mein Spielraum. Für mich persönlich als Nadja, als Unternehmerin, als Mutter, als Mensch in Gemeinschaft, als Mensch in politischen Projekten, als Mensch mit transkulturellem Hintergrund usw. und so fort. Laura Roschewitz: Jetzt arbeite ich jetzt auch viel im Bereich Hass im Netz, Umgang mit Hate Speech, Umgang damit, wie wir in Social Media miteinander umgehen. Was würdest du sagen durch diese Nadja Brille auf die Welt? Was wäre denn die Medizin oder hast du. Das fand ich so superspannend, weil ich erlebe sehr viel, sehr viel Hass, sehr viel Ohnmacht, sehr viel Hilflosigkeit. So beobachte ich das bei Menschen, die zum Beispiel unter einem Beitrag der Tagesschau, wo gegendert wurde, komplett eskalieren und irgendwie schlimmste Beleidigungen und sonst was von sich geben. Wie würdest du aus einer partizipativen Sicht oder aus der Sicht auch wie du lebst in deinem Wohnprojekt? Wie ihr arbeitet mit Repack the bag, wie guckst du da drauf? Was? Was denkst du dann? Was würdest du am liebsten tun? Was würdest du mit den Menschen gerne machen? Ich Ich sehe dich so als Potential entfalterin und frag mich halt, was würdest du, wenn du jetzt könntest? Wenn du einfach jeden Uwe und jeden, der da so rum motzt, wenn du das könntest, also wenn du ein Gespräch mit denen führen könntest oder wenn du die in Formate bringen kannst, was glaubst du, wäre eine Medizin oder ein Anknüpfungspunkt? Nadja Schürmann: Oh, andere Frage. Da kommt es darauf an, welche Rolle du ansprichst. Oder welche, welche Nadja in mir. Es gibt eine Nadja, die sagt boah Uwe, setz dich hin, halt die Klappe, du redest Bullshit. Komm mal klar. So. Ja, das gibt es. Absolut. Und ich weiß, dass das aber nichts bringen wird. Und ich weiß, dass es Gründe gibt, warum so ein Uwe so reagiert. Und das ist nicht irgendein Sternchen oder ein groß geschriebenes Binnen I. Das kann nicht der Grund sein. Es gibt aber Gründe. Und ich glaube, das wäre eine, eine wichtige, ein wichtiger Umgang damit diesen Grund. Wenn ich jetzt mit Uwe ins Gespräch kommen würde, wer das glaube ich, der erste Pfad, den ich wählen würde zu gucken, wo kommt dieser absurd in dem Kontext unverhältnismäßige Widerstand her? Da muss es andere Gründe für geben und die gibt es. Und ich bin der Überzeugung, da ist ganz viel Angst im Spiel, ganz viel Sorge, nicht gesehen zu werden usw.. Und jetzt kann die Feministin in mir sagen Boah Uwe, ey, ihr wurdet die letzten Jahrzehnte nur gesehen. Ich komm mal klar, dass jetzt auch mehr Menschen gesehen werden, deswegen wirst du nicht weniger gesehen. Und die Partizipations Nadja in mir denkt sich ja das stimmt auch Feministin Nadja, aber damit kommen wir jetzt auch nicht weiter. Also ich glaube das ist schlagen beide Beine Herzen in meiner Brust und ich und dann gibt es noch schon Grenzen, wo ich sagen würde okay, da, da würde ich auch nicht mehr weiter ins Gespräch kommen, wenn es um wirklichen Menschenhass geht. Wenn es also wo Dialog einfach nicht mehr möglich ist, dann müsste man, glaube ich, tatsächlich andere Strategien finden als Teilhabe. Aber ich glaube, dass diese, diese Methode von Teilhabe an Gesellschaft, an Diskursen, an Veränderungen im Unternehmen, das sehe ich als ein Werkzeug, um wirklich Menschen zu verbinden, um wichtige Veränderungen positiv zu gestalten und menschenfreundlich und Umwelt. Laura Roschewitz: Genau. Weil das, was ich da oft beobachte, wenn ich durch die durch die professionelle Brille drauf gucke, ist eben genau dieses klassische Ding, was wir auch tief aus dem Rassismus kennen. Dass Menschen, wenn sie zum Beispiel eine Person aus einem anderen Kulturkreis kennen, weil sie den Kiosk an der Ecke führen, dann ist das eine nette Person, aber grundlegend, genau, grundlegend die Türken, die sollen schon mal alle nicht zu uns kommen. Also das erlebe ich sehr viel online, diese Spaltung, diese innere Spaltung von Menschen. Und da erlebe ich schon sehr viel, dass Menschen, die partizipativ irgendwie eingebunden sind, die eine Rolle haben, die eine Wichtigkeit haben, die auch. Ja eine soziale Funktion haben. Nicht so schnell in diese Muster fallen wie Menschen, die das überhaupt nicht haben. Und deswegen würde mich interessieren, wie ihr Partizipation in eurem Wohnprojekt lebt, weil das tatsächlich noch mal was ist was glaube ich sich gar nicht so einfach von der Unternehmerin Nadja abkoppeln lässt, weil mein Gefühl ist, dass das so ein Konglomerat Nadja ist. Und ich glaube, dass es da rein für das vielleicht auch mal interessant, weil ich bin mir relativ sicher, dass von unseren ZuhörerInnen die allerwenigsten Menschen in Wohnprojekten wie eures es ist leben. Wie lebt ihr da Partizipation? Nadja Schürmann: Ich würde sogar noch eine Schippe drauflegen. Je nach Kontext sage ich Wohngemeinschaft. Eigentlich ist es aber eine Kommune, insofern sozusagen, also weil da so viele Bilder hochgehen. Und in der Kommune, ja geht es um Solidarisches, uns geht es um solidarisches Leben miteinander. Wir haben eine gemeinsame Ökonomie, zum Beispiel wirtschaften zusammen und üben uns eben, das zu leben, diese, diese Partizipation, dieses Mitdenken. Wir versuchen uns gegenseitig mitzudenken, ohne Familie oder Freundinnen zu sein, also quasi eine andere Beziehungsform aufzubauen, die es möglich macht, in größeren Kontexten zusammenzuleben, die ja mehr oder weniger nicht selbst gewählt. Natürlich ist es selbst gewählt, aber nicht so wie eine Freundin, wo ich sagen würde okay, dich mag ich, dich mag ich nicht, dann ziehe ich mich zurück, sondern Ja verbindliches Zusammenleben. Da ja Partizipation ich glaube, da haben wir ganz, ganz formale Strukturen, sag ich mal, so was wie unsere Entscheidungsfindung. Also wir haben eine Genossenschaft gegründet und den Hof gekauft und Entscheidungen treffen wir im Konsens. Also große wichtige Entscheidungen, nicht welche Tesafilm oder welche Klebefilmmarke wir kaufen, aber wer zum Beispiel einzieht oder größere Renovierungsarbeiten oder genauso so große Entscheidungen treffen wir im Konsens. Das bedeutet, dass alle mitgehen können. Also Entscheidungen im Konsens ist eben ein Gegenentwurf zu demokratisch. Wir stimmen ab oder so. Und dann sitzen da irgendwie vier Leute, die finden es blöd, aber fünf fanden es halt gut und dann müssen die vier das zähneknirschend mittragen. Das fällt halt auf die Füße. Früher oder später würde uns das dann auf die Füße fallen. Deswegen fahren wir sehr gut damit, im Konsens zu entscheiden, was natürlich aber auch und das ist die ich weiß nicht, ob ich es Kehrseite der Medaille nennen würde, aber es ist auf jeden Fall auch präsent. Das dauert einfach länger. Es dauert halt einfach. Wir müssen in Beziehung sein, wir müssen im Kontakt sein, wir müssen irre viel sprechen, ein Gefühl füreinander entwickeln usw.. Also ich glaube das gehört schon zu diesem Partizipation, wie wir es leben zusammen. Laura Roschewitz: Das heißt, meine nächste Frage wäre gewesen, aber die hast du jetzt schon beantwortet. Was würdest du sagen, ist das größte Potenzial von dieser Art, gemeinsam zu leben? Da habe ich sehr Klarheit herausgehört, dass alle wirklich mitkommen, dass es wirklich Gemeinschaft ist, dass aber auch Verbindlichkeit ist. Was ich auch mega spannend finde, wo wir eine eigene Folge zu machen könnten, weil mir fehlt oft die Verbindlichkeit in unserer Welt heute. Ich habe das Gefühl, dieses kommst du nicht heute kommst du morgen, dieses groß, diese großstädtische Einsamkeit, die viele Menschen betrifft, weil sie sich nirgends so richtig dazugehörig fühlen, ist ja auch ein großes Thema. Und die WHO schätzt Einsamkeit als Ich glaube, ich stelle zwei Todesursachen in der Welt. Also das ist schon echt extrem. Also die Prognose nach vorne ist da echt düster. Und gleichzeitig höre ich aber auch als Herausforderung Kehrseite oder vielleicht auch einfach was nervt ma so richtig? Wahrscheinlich einfach, dass man über viele Dinge noch mal reden muss und nochmal und es wahrscheinlich einfach auch Menschen gibt, die leichter mitgehen können. Andere haben vielleicht häufiger ein Aber oder können das nicht so gut. Und da stelle ich mir vor, dass es natürlich einfach Zeit- und Ressourcenintensiv ist auf eine Art. Nadja Schürmann: Ja und nein. Ich würde es gar nicht so als Kehrseite unbedingt sehen. Klar, für manche ist es eine Kehrseite, für mich ist es eher so ein Zusatz sozusagen. Laura Roschewitz: Also ein Bonus. Nadja Schürmann: Ein Bonus. Und was du gerade meintest mit diesem. Es gibt Menschen, die können mal mehr mitgehen, mal weniger mitgehen. Da geht es ja auch ganz klar um Rollen, zum Beispiel. Was weiß ich. Also wir können ja ganz hinten anfangen, was hatte ich für eine Kindheit, wie bin ich mit dem und dem Thema großgeworden und deswegen habe ich damit halt ein dickes Ding und jemand anders sitzt da und hat jetzt ist egal und und und. Das irgendwie immer wieder zu reflektieren, immer wieder aufzubrechen und zu gucken ah, okay, du und du sitzt in der Rolle. Dafür gibt es ja einfach konkrete Methoden. Keine Ahnung, dass man zum Beispiel Hüte hat, so Bedenkenträgerinnen und dann macht es mal jemand anders und nicht immer die gleiche Person. So ein bisschen sozusagen. Also Rollen haben ja oft Funktionen in Gruppen. Und so diese Funktion, die eine bestimmte Rolle hat von der einzelnen Person, also von dem Individuum wegzunehmen, das ist, genau das ist, glaube ich, schon schon hilfreich und es ist auch einfach Übungssache. Also ich glaube am Ende, das, was mich hierher getrieben hat und das, was ich hier so so toll finde, ist, dass wir Fähigkeiten üben, die wir in der Welt, wie ich sie mir wünsche, brauchen, die uns aber niemand beibringt. Wie du sagst, in der ob jetzt Stadt oder nicht, Individualisierung, irre groß, voll viele Ängste, Zukunftsängste, es gibt ja so, Kriege ssw. und so fort. Einfach irre viel Leid, was uns beibringt am Ende, wenn man es ganz groß wird. Der Kapitalismus, der uns irgendwie zeigt, mit Ellebogen durch die Welt zu gehen, ist das das was hilft? Damit kommst du am besten durch und ich möchte das so nicht und ich bin auch einfach. Also ob ich das jetzt möchte oder nicht, das funktioniert auch einfach nicht. Also so werden wir nicht weitermachen können und wir müssen überlegen, wie dann so. Und ich glaube, das ist das, was wir hier im Kleinen versuchen und ein Stück weit, was wir mit Repack the Bag eben auch machen möchten, solche Prozesse begleiten. Und dazu begleiten die, die eine Veränderung einfach, wo es wichtig ist, die so zu machen, dass sie auch gut ist. Also Digitalisierung ist nach wie vor ein Thema. Wir sind in der Kultur der Digitalität. Das ist einfach so, ob wir das wollen oder nicht, ist eigentlich ziemlich egal erstmal. Und jetzt geht es darum, das so zu gestalten, dass es uns zugutekommt, dass die Vorteile hervorkommen, dass die Nachteile irgendwie zumindest unter Kontrolle sind. Laura Roschewitz: Was würdest du sagen, für welche Menschen, Gruppen, Teams, Organisationen? So, da können wir jetzt auch 40 Sachen aufzählen, aber was würdest du sagen? Vielleicht so drei Überschriften, für wen wollt ihr Iza und du tätig sein? Also wo wollt ihr eure Zeit? Und das ist ja früher oder später als Selbstständige ist immer eine Frage wo stecke ich meine Zeit rein, wo gebe ich Ressourcen rein? Wen wollt ihr begleiten? Nadja Schürmann: Also das, was nach wie vor da ist und auch bleiben darf, gerne. Das sind Schulen oder andere Bildungsinstitutionen, auch so was wie Volkshochschule oder so, wo es eben oft um Digitalität geht. Und da gibt es unterschiedliche Formate. Mal ein Tagesseminar oder aber auch langfristige Entwicklungskonzepte, die wir gemeinsam dann gestalten und neu hinzu kommen Gruppen wie zum Beispiel städtische Gemeinden, die da geht es ja auch, Also ich habe Kultur der Metropole studiert, noch so ein Thema, worüber wir wahrscheinlich ein ganze Podcast reden können, was das genau ist. Es ist ein Schnittstellenstudium und es geht quasi darum, statt vom Menschen her zu betrachten und nicht von der bebauten Umgebung. Und dazu gehört ganz viel auch Stadtforschung und und Stadtgestaltung, dass sie dem Menschen dient und nicht zum Beispiel dem Auto oder wie auch immer. Und das ist auch ein Feld, was oder eine Zielgruppe, die wir begleiten oder beraten. Städtische Gemeinden oder Nachbarschaftsprojekte weiß ich nicht. Der Gemeinschaftsgarten, der gestartet werden soll. Wo aber Menschen wirklich mitmachen sollen oder die Solawi, wo, wo diese Teilhabe wirklich ernst gemeint ist. Also Projekte, wo es nicht nur darum geht, den Stempel zu machen, oh hier dürfen Leute mitmachen, sondern wo es in echt darum geht, die Menschen, die es betrifft, einzubinden. Laura Roschewitz: Oder wo es vielleicht noch nicht gelingt, da wärt ihr auch sehr richtig bei Nadja und ich finde, man erlebt häufiger mal so Projekte, wo man merkt, das war gut gemeint. Da ist es tolles entstanden, aber es funktioniert einfach gar nicht, weil es irgendwie nicht lebendig ist und keiner sich irgendwie dazugehörig fühlt, also das Gefühl hat, das hat nichts mit mir zu tun. Nadja Schürmann: Ich war mal bei einem Permakultur Workshop und da ging es auch um so um so Gestaltung. Da war so ein Spielplatz und total gut entstanden mit Jugendlichen, die dann da irgendwie Skizzen gemacht haben und gesagt haben, was sie gerne hätten, nämlich keine Ahnung, Fußballplatz, bla bla. So ein paar Elemente. Und dieser, also dieser Spielplatz wird null genutzt. Er wirkte komplett tot und unlebendig, weil eben das einmal ein Event war. Jetzt zeichnen wir den Spielplatz und das war's. Also gar keine langfristige Teilhabe und dadurch irgendwie so ein bisschen am Ziel vorbei. Und das ist total frustrierend für alle Beteiligten. Also am Ende ja auch total für die Stadt, die gesagt hat, jetzt wollen wir hier was Cooles machen. Laura Roschewitz: Und dann werden solche Projekte vielleicht nicht wieder angeboten, weil das heißt, die werden nicht angenommen. Wie gesagt, auch darüber könnten wir noch noch extra reden. Wahrscheinlich mache ich irgendwann mal eine zweite Folge. Wir sind schon auf der Zielgeraden hier, dieser ersten gemeinsamen Folge. Ich glaube, es ist schon ziemlich klar geworden. Ich finde es mega spannend, wie die verschiedenen Bereiche zusammenkommen. Ich glaube, dass ihr da eben auch in einer besonderen Leuchtturmfunktion seid, in eurem Projekt, in eurer Kommune, dass das eure Arbeit sehr beeinflusst. Vielleicht als letzte Frage und als letzten Satz sozusagen. Was glaubst du oder was können wir alle? Was sollten wir vielleicht alle von der Natur, von der Permakultur, von unserem ökologischen System um uns herum, was sollten wir lernen? Was sollten wir wieder dichter zu uns holen? Nadja Schürmann: Also von der Permakultur auf jeden Fall, Mensch ist auch Gestalter, Gestalterin in einem Kontext. Wo der Kontext aber führt. Also es gibt ja diesen Permakultur Spruch Permakultur ist ein Tanz zwischen Mensch und System, wo das System führt. Und ich glaube, dass das, was ich erlebe, da ganz oft so ein Entweder oder. Entweder ich bin jetzt hier Gestalterin und bestimme alles oder ich bin frustriert, weil ich kann nichts machen. Und ich glaube, dass wir da da rauskommen müssen, dass wir und ich kann das. Ich kenne das Gefühl, ich fühle es auch. Und ich glaube, es ist aber eine Entscheidung zu sagen Nee, wir, wir haben einen Kontext, den wir gestalten können und wir müssen einfach anfangen. Wir müssen anfangen und miteinander reden und zuhören und beobachten, ausprobieren, anpassen, ausprobieren, anpassen und einfach uns auf den Weg machen. Ja. Laura Roschewitz: Ich finde ziemlich guten Abschluss dieser Folge. Das lasse ich einfach mal so stehen, weil ich es wirklich sehr, sehr stark finde. Wenn du jetzt diese Folge gehört hast und das spannend findest, dann sag ich dir nochmal den Namen Nadja Schürmann und eure gemeinsame Firma heißt Repack the Bag. Du findest natürlich alle Infos in den Shownotes und musst einfach nur mundgerecht drauf klicken und kommst direkt zu Nadja und Iza rüber. Kannst mal dich umschauen. Folge Nadja unbedingt. Das ist mega interessant, switcht da mal rein. Es ist eine ganz andere Welt, glaube ich für viele. Aber wir sind uns einig, Nadja und ich sind uns einig. Das waren wir schon vor der Folge und jetzt bin ich es noch mehr, dass wir das brauchen und dass wir uns gemeinsam auf den Weg machen müssen und sollten und die Ärmel hochkrempeln. Und ich danke euch sehr für eure Arbeit und für deine Zeit hier für den Podcast. Nadja Schürmann: Danke dir! Laura Roschewitz: Einen schönen Tag an alle Zuhörer und Zuhörerinnen und bis bald in der nächsten Podcastfolge am kommenden Dienstag, da ist Weihnachten wahrscheinlich. Na ja, irgendwann gibt es eine neue Podcastfolge und dann hören wir uns wieder. Bis dann. Ciao. Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie

  10. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Ganz vielleicht ist dies eine Folge, die ein bisschen was vom doppelten Lottchen hat. Denn Caro Zahn (Gründerin von She Does Business) und Gretel sehen sich nicht nur ähnlich, kommen beide aus Mecklenburg Vorpommern und lieben es, selbständige Frauen dabei zu begleiten, so richtig erfolgreich zu werden. Nö, sie teilen auch ziemlich viele Ansichten und eins ihrer Mottos, auch wenn die Eine es auf Deutsch nutzt - „Ich KANN das. Ich WILL das. Ich MACH das.“ - und die Andere auf Englisch -„I CAN. I WILL. END OF STORY“. Was es mit Caros Karriere als Detektivin auf sich hatte, kann Gretel zwar nicht herausfinden, aber die beiden Nordlichter schnacken darüber: 💙 welches die 3 größten Ängste beim Start in die Selbständigkeit sind - und was du dagegen tun kannst 💙 was Caro alles schon war, bevor sie Coachin für selbständige Frauen wurde und was ihre Mission ist 💙 was wir von easy peasy 100.000 € Umsatzplänen halten - well, you can imagine THAT one 🤣 💙 welche Trends wir in der Coaching-Szene sehen und was das für unsere Kundinnen bedeutet Caro’s Signature Programm „Profitabel Selbständig“ ist genau das Richtige für dich, wenn du am Beginn deiner Selbständigkeit stehst und von Anfang an alle (wichtigen) Fäden in der Hand haben willst. Hör mal in diese Folge rein, denn der kurzweiliger Schnack ist die perfekte Kombi aus ein bisschen Tacheles und dem einen oder anderen wertvollen Impuls für deine Selbständigkeit. Links zu Caro Zahn: Website: https://shedoesbusiness.de/profitabel-selbstaendig-warteliste/ Instagram: https://www.instagram.com/she_does_business/ Links zu Laura und Gretel: Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g

  11. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Kennst Du dieses furchtbare Gefühl, dass es nie einfach mal gut ist? Das immer noch mehr zu tun ist, das immer das nächste To Do auf Dich wartet? Und sehnst Du Dich nach einem Feierabend oder Wochenende, wo Du einfach mal stolz auf Dich und Dein Business blickst und Dir selbst auf die Schultern klopfst? Dann solltest Du Dir diese Folge auf keinen Fall entgehen lassen. Laura zeigt Dir ein Tool, dass sie selbst enorm in ihrer mentalen Gesundheit als Selbstständige vorangebracht hat UND dabei den Erfolg ihrer drei Unternehmen gesteigert hat. Das Zauberwort lautet: T R A C K E R! Wenn Du jetzt neugierig bist, haben wir eine Überraschung: Wir schenken Dir unseren Tracker! Klick einfach hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 und schick Laura eine WhatsApp Nachricht mit "Ja, ich will tracken". Oder spring zu Insta, folge Lauras Account: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ und schreibe per DM "Ja, ich will tracken". Ende mit never Ending To Do's und endlich wieder zufrieden abends ins Bett fallen. Links zu Laura und Gretel: Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo, herzlich willkommen und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Ich freue mich sehr, heute eine Podcastfolge aufzunehmen zu einem Thema, was meine Selbstständigkeit bzw. mein Unternehmerinnen Dasein in den letzten zwei Jahren maßgeblich verändert hat. Und das Thema ist Tracken. Was meine ich damit? Ich meine damit, dass ich Jahre und Jahrzehnte lang gefühlt immer nur geschrieben habe und festgehalten habe, was ich alles zu tun habe. Also, wer kennt sie nicht, die berühmt berüchtigte viel zu lange To Do Liste, wo man einfach nur Sachen abgehakt, abgehakt, abgehakt hat. Sie dann noch mal neu geschrieben hat, weil sie unordentlich wurde oder man das vielleicht digital gemacht hat, aber eigentlich sich jahrelang habe ich mich damit rumgeplagt, dass ich eigentlich immer einen Berg von Arbeit vor mir hatte und eigentlich nie das Gefühl hatte, dass es auch mal gut ist, dass es auch mal ein Ziel wirklich erreicht wurde. Und für mich als Psychologin und als Frau, die sich sehr viel damit beschäftigt, wie wir mental gesund, selbstständig sein können und welche Formate, welche Tools, welche Tipps und Tricks dabei helfen können. Ähm. Nicht ausgelaugt, nicht überarbeitet, nicht erschöpft zu sein. Dabei habe ich mir in den letzten Jahren das System eines Trackers angewöhnt. Das bedeutet, dass ich mir für meine unterschiedlichen Bereiche in meinen Businesses verschiedene Tracker gebaut habe, an denen ich sozusagen wie so eine Stempelkarte abstempeln kann, wenn ich Dinge erfolgreich erledigt habe. Und das werde ich jetzt direkt mal mit Leben füllen, um es so konkret wie möglich zu machen. Ich werde euch in dieser Podcastfolge drei Tracker vorstellen, wie ich die nutze. Und wenn du jetzt sagst Boah, das interessiert mich total das Thema, dann klick unbedingt in die Shownotes, denn da steht ein Link mit dem das sag ich jetzt schon direkt zum Anfang kannst du mir schreiben und direkt einen Tracker von mir bekommen als Freebie. Sehr coole Geschichte. Also du darfst mir sehr, sehr gerne auf diesen Link klicken, dann kommst du zu mir, kannst mir schreiben eine direkte WhatsApp Message und bekommst meine Tracker Vorlage, eine Tracker Vorlage. Was kann man also alles tracken? Tracken bedeutet ja nur eigentlich festhalten, aber für mich bedeutet es viel viel mehr. Fange ich mal vom Großen zum Kleinen an. Wie kann ich zum Beispiel mir als Selbstständige. Meine Vorhaben für einen Monat nehmen wir mal einen Monat festhalten und nicht in das Hamsterrad von ich muss noch, ich muss noch, ich muss noch, ich muss noch, reinkommen. Dazu erstelle ich mir jeden Monat für meine Firmen einen Tracker. Und das bedeutet, dass ich mir zum Beispiel überlege, wie viele Verkäufe möchte ich von Produkt A in diesem Monat haben? Wie viele neue Google Bewertungen möchte ich für meine Firma haben? Wie viele Newsletter möchte ich rausgeschickt haben? Wie viele Verkäufe von Produkt B möchte ich erreicht haben? Wie viele Podcasts möchte ich selber produziert haben? Wie bei wie vielen Podcast möchte ich zu Gast gewesen sein? So, ich überlege mir 5 bis 7 verschiedene Dinge, die ich wirklich gut tracken kann. Damit meine ich jetzt nicht wie oft habe ich gefrühstückt, wie oft habe ich Yoga gemacht? Das ist für mich nicht mein unternehmerisches Tracking Ziel. Sondern wirklich zu gucken, was zahlt zum einen auf meinen Umsatz ein und zum anderen auf meine Geschäftsentwicklung. Und da gehört für mich dazu mein Marketing, meine Umsätze, meine Verkäufe, meine Außenwirkung, meine Darstellung als Expertin. Dann tracke ich, zum Beispiel habe ich ein, also ich erstelle mir einen Tracker in einem PDF Dokument, sozusagen in Canva. Und in diesem Dokument lege ich an, für jeden Verkauf, den ich haben will, zum Beispiel ein Herz. Und sagen wir, ich möchte mein Programm in diesem Monat fünf Mal verkaufen, dann sind fünf graue Herzen in dem Tracker. Dann kommt dazu, ich möchte fünf neue Google Bewertungen, da habe ich fünf Gs für Google in Grau. Dann sage ich, ich möchte zehn neue Podcastfolgen aufgenommen haben, dann habe ich zehn Mikrofone. Dann habe ich, ich möchte bei zwei anderen Menschen selber im Podcast zu Gast gewesen sein oder als Speakerin auf der Bühne gestanden haben, dann habe ich zwei kleine Bühnen in Grau. Das mache ich immer zum Ersten eines Monats für jedes meiner Businesses. Das sind drei. Und dann kann ich jede Woche und jeden Tag einchecken und gucken Wie stehe ich denn da mit meinem Tracker? Wenn ich dann zum Beispiel einen Verkauf generieren kann, dann gehe ich in meinen Tracker und fülle dieses zum Beispiel Herz von Grau auf meine Signature Farbe oder auf meine Firmenfarbe. Wenn Gretel und ich einen Verkauf haben, wird es pink. Wenn ich das mit meinem Jin Shin Jyustu Zentrum habe, wird es türkis. Das ist meine Farbe dort. Das heißt, ich tracke wirklich alles und sehe immer, kann zu jeder Zeit auch mit meinem Team drauf gucken, wo stehen wir in diesem Monat mit unseren Firmen Zielen. Eine Woche vor Ende des Monats hole ich mir immer fest als Termin in meinem Kalender Tracker checken und gucke wo stehe ich, in welchem Bereich bin ich vielleicht am Ziel? In welchem Bereich bin ich vielleicht übers Ziel hinaus und in welchem Bereich ist noch was offen? Und dementsprechend gestalte ich immer die letzte Woche meines Monats. Und zwar gucke ich da immer hin. Welcher Bereich braucht noch die meiste Aufmerksamkeit? Natürlich habe ich trotzdem noch To Do Listen und schreibe mir auf, was ich am Tag so oder in der Woche erledigt haben möchte. Aber ich habe immer diesen Tracker und ich sage dir, es gibt mir ein unfassbar gutes Gefühl, wenn ich sehe, ich habe 5/5 Sachen abgehakt oder vielleicht sogar noch eine sechste verkauft. Wie geil ist das denn? Oder ich sehe, ich habe diesen Monat ganz viel gemacht, aber an der Verkaufen Front habe ich nur 1/5 Herzen gefüllt. Dann weiß ich, was ich die letzte Woche zu tun habe. Das ist etwas, was mir enorm hilft. Es gibt für mich einen Monats-Tracker. Es gibt für mich aber auch einen Tracker, der spezifischer ist, zum Beispiel für einen Launch. Das bedeutet, dass ich zum Beispiel mir überlege, wenn ich launche und ich habe gerade mit dem Jin Shin Jyutsu Zentrum eine Ausbildung gelauncht und da wusste ich von Anfang an, die Plätze sind begrenzt, aber ich möchte diese begrenzten Plätze auch gerne füllen. Und da war immer meine Idee, dass ich zwischen 45 und 50 Leuten rauskommen möchte, die in dieser Ausbildung mit uns starten. Also habe ich gesagt, ich bau mir einen Tracker mit 50 Plätzen für diese Ausbildung und am Anfang sind die alle grau. Man denkt wie soll ich die bloß jemals füllen? Ich möchte diese Menschen so gerne in dieses Format begleiten, aber woher sollen sie überhaupt kommen? Und dann füllen sie sich nach und nach über E Mail Marketing, über eins zu eins Gespräche, über Webinare, über Infoabende, über alle Wege, die ich jeden Tag als Unternehmerin bespiele. Dieser Tracker hat sich dann wirklich auch gefüllt und ich bin am Ende mit dieser Firma bei 47 gefüllten kleinen Herzen rausgekommen. Und es gibt eine Podcastfolge von mir. Ich weiß leider nicht, welche das ist. Die kann ich jetzt gerade nicht erwähnen, aber es gibt eine von mir, wo ich mal dazu gesprochen habe. Das erfolgreichste, die erfolgreichsten Unternehmer, die es gibt, sind die, die sich ambitionierte Ziele setzen und diese knapp verfehlen, weil sie ganz knapp darunter bleiben. Dazu gibt es Forschung. Denn diese Menschen zum einen haben das Zutrauen in sich, unternehmerisch zu wirken und haben aber danach noch den Ansporn, es nächstes Mal noch ein bisschen besser zu machen. Und damit meine ich kein toxisches Selbst optimieren, sondern unternehmerisch noch den Hebel zu finden, wo ich vielleicht die drei Plätze auch noch hätte füllen können. Trotzdem gehe ich absolut positiv aus diesem Launch. Freue mich riesig, dass wir mit 47 Menschen starten. Wozu hat der Tracker mir geholfen? Wir hatten eine ganze Zeit lang in diesem Launch, dass wir 38 Personen hatten. Das ist schon eine irre große Runde. Das hat uns riesig gefreut. Es war so, so toll, es waren so tolle Frauen dabei und ich hätte ohne den Tracker wahrscheinlich an dieser Stelle aufgegeben. Ich hätte gesagt es ist gut, das ist die Runde, das fühlt sich rund an, ich fühl das auch so. Ich hätte mir das alles so ein bisschen gemütlich geredet, aber ich hatte den Tracker und ich habe gemerkt Nein, ich habe mir vorgenommen, dass wir diese 50 Personen erreichen wollen. Das ist ja nicht nur, weil ich mich selbst verwirklichen möchte, sondern weil ich die Zahlen durchkalkuliert habe. Weil darauf der Preis kalkuliert ist, weil wir daraus gucken können, wie können wir in Werbung, wie können wir unser Team investieren, wie können wir uns ausbauen, wie können wir uns selber attraktive Gehälter auszahlen usw.. Das heißt, dieser Tracker sorgte dafür, dass ich zwar dann bei den 38 einmal tief durchgeatmet habe und dann aber kreativ geworden bin. Ich habe überlegt, wie bekommen wir denn diese zwölf Personen noch? Und dann war es auf einmal auch greifbar. Ich wusste, ich möchte noch zwölf Personen. Wenn einer gebucht hat, waren das schon 10 % davon. Ich konnte mich wirklich selber motivieren voranzugehen. Und Thema Motivation ist für uns Selbstständige wahnsinnig wichtig. Und das Thema, dass wir wirklich wissen, wann ist auch mal gut, ist genauso wichtig. Denn so ein Tracker sorgt auch dafür, dass ich auch mal abends Feierabend machen kann, mich zurücklehnen und sagen kann Ich habe das getan, was ich tun konnte und ich bin meinem Ziel näher gekommen oder ich habe es erreicht. Denn viele Frauen, die Grit und ich begleiten, haben so ein diffuses Gefühl von Ist das eigentlich nie gut. Vielleicht kennst du das auch so dieses Ich und morgen es weiter und morgen geht's weiter und dann geht es weiter und nächste Woche. Und das und das ist auf Dauer sehr zermürbend und weder psychisch noch körperlich besonders wohltuend. Das heißt, so ein Tracker kann wirklich dabei auch helfen, dass ich auch A meine Ziele erreiche. Ich weiß, wo ich hin will, dass ich B mich kalibrieren kann und zum Beispiel am Ende des Monats nochmal gucken, wo ist denn da was auf, wo will ich hin? Es führt es mir schwarz auf weiß vor Augen und C aber auch mental mich dabei unterstützen kann, mal in ein Gefühl von Alles ist gut. Ich habe meine Ziele im Blick, ich habe sie erreicht, ich habe sie vielleicht sogar übertroffen. Und jetzt kann ich mal ein Wochenende, ein Abend, eine Woche, was auch immer mir eine Auszeit nehmen, mich zurücklehnen und mich nem Funprojekt widmen, was auch immer. Das heißt, Tracker können mir dabei helfen, A: erfolgreich zu sein, meine Ziele zu erreichen, aber B auch mental gesund zu bleiben. Wenn du jetzt sagst Boah, das gelingt mir gar nicht so gut, weil ich eigentlich immer von To do Liste zu To do Liste hetze, immer weiter. Eigentlich nie so ein befriedigendes Gefühl. Habe eigentlich nie das Gefühl hab eh, heute trinke ich mal ein Glas Sekt, Osaft, Tee und stoß immer auf mich an, dann bist du perfekt geeignet dafür, dir mit Trackern dein unternehmerisches Dasein zu ermöglichen, zu verbessern und wirklich dafür zu sorgen, dass du erfolgreicher, unzufriedener bist. Bei mir funktioniert das extrem gut. Ich habe jeden Monat einen Monats-Tracker, ich habe für jeden Launch einen Tracker und ich packe mir dazu noch in meinen Google Kalender immer ein Emoticon von einem Tier, ein bestimmtes Tier. Es ist bei mir der Luchs bzw. der Tiger, wenn ich meine Ziele erreicht habe, wenn ich etwas verkauft habe, so dass ich auch auf einen Blick das sehen kann. Das heißt ich visualisiere mir sehr stark, wo ich hin möchte, wo ich stehe und was gerade noch fehlt, um dahin zu kommen. Für mich ist das eine Mischung zwischen Visualisierung und Gamification. Das heißt, dass mein Gehirn das wirklich verarbeiten kann, dass es nicht diffus ist, sondern dass es sehr konkret ist. Und ich kann euch verraten mir macht es unheimlich viel Spaß, diese Tracker abzustempeln. Das gibt mir eine totale Befriedigung, wenn ich sehe, ich kann wieder ein abhaken, ich kann wieder einen abhaken. Und jetzt gerade ganz aktuell, wo ich diese Folge aufnehme, launche ich gerade einen kleinen Workshop und da ist mein Ziel 50 und ich bin aktuell bei 38 und ich habe das Gefühl, super, die zwölf kann ich noch schaffen. Hätte ich mir aber nicht 50 vorgenommen, wenn ich den Tracker gebaut und die 38 schon abgehakt, würde ich meine Buchung irgendwo in Elopage sehen, wüsste das gar nicht so genau, ob das nun 35 oder 37 sind und hätte auch nicht die Motivation zu sagen ich schreib noch mal einen richtig guten Newsletter, ich schreib vielleicht noch mal eins zu eins ein paar Personen an und nehme mir die Zeit und nehme mir den Fokus, um mein Ziel zu erreichen. Wenn dich das interessiert, dann klick mal die Shownotes, denn dort ist ein Link drin, wie du mich anschreiben kannst und wenn du möchtest, schicke ich dir for free unsere Vorlage für einen Tracker, so dass du nach dieser Podcastfolge direkt damit auch loslegen kannst. Wenn es dir jetzt zu schwierig ist, in die Shownotes zu klicken, dann springe einfach rüber zu Insta, sobald du das nächste Mal bei Insta bist, gib Laura Roschewitz ein. Entweder sind wir schon verbunden oder du folgst mir dann und schick mir dann, das ist die Bedingung, folgt mir einmal und schickt mir dann eine DM und schreib „ich hätte gerne den Tracker“, dann schicke ich ihn dir auch sehr gerne auf Insta rüber. In diesem Sinne. Das war mir eine sehr, sehr wichtige Folge, weil sie wirklich mein unternehmerisches Leben und das sage ich nicht so oft. Das hat mich wirklich verändert. Das hat mich erfolgreicher gemacht, es hat mich zufriedener gemacht. Und wenn das dir irgendwie dienen kann, freut mich das sehr. Melde dich gerne, wir schicken dir eine kostenlose Vorlage zu. Und in diesem Sinne wünsche ich dir einen engagierten Tag, viel Freude. Bis dann. Ciao.

  12. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Was hat eine Familie in der Adventszeit 🕯 mit unserer Mastermind-Gruppe Smash it! gemeinsam? Ganz. Schön. Viel. Erfahre im Interview mit Eltern-Coach und Smashie Julia Strobel warum… 💫 alles alleine machen wollen für sie ein echter Entwicklungshemmer im Business war! 💫 sie sich entschieden hat, einmal in ihr Business zu investieren und mit uns zu arbeiten! 💫 sie so viele Eltern begleitet, die stets ihr Bestes geben aber dabei als Einelkämpfer völlig ausbrennen auf die Dauer! 💫 eine Doppelspitze in der Familie und im Business wahres Gold wert ist! Eine knackige Adventsfolge mit einem Super Special Adventsangebot von Julia. Schnapp Dir mit Deinem Partner / Deiner Partnerin einmalig einen Online Termin mit Julia und mach diese Weihnachtszeit 🎅 zur ersten eures Lebens, die nicht erschöpft und mit Streit unter dem Weihnachtsbaum endet! Alle Infos findest Du hier: https://www.juliastrobel.de/ Und wenn Du jetzt neugierig geworden bist, schnapp Dir einen Call mit Laura oder Gretel hier: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Gretel und Laura. Und kurz nach Nikolaus ist es wieder Zeit für eine Interviewfolge und ich freue mich sehr, dass wir heute eine Folge gemeinsam aufzeichnen. Julia und ich, die so eine Doppelausrichtung hat. Das finde ich ganz spannend. Und ihr werdet jetzt in den nächsten Minuten erfahren, worum es bei uns hier heute geht. Aber erst mal sage ich Moin, moin und hallo, rüber zu dir, Julia nach Hamburg. Julia Strobel: Hallo, moin, moin liebe Laura. Laura Roschewitz: Wie schön ein Nordlicht, auch wenn ich ja gerade Schweden bin. Aber die Hamburger Seele. Julia, magst du dich vielleicht einmal unseren Zuhörerinnen und auch ein paar Zuhörern vorstellen? Du warst schon mal bei uns am Podcast zu Gast. Aber ja, stell dich doch mal vor wer bist du und was machst du, damit alle gleich mal wissen, wen sie hier…, weil mich kennen sie ja schon. Julia Strobel: Ja, also ich, wie gesagt, bin hier in Hamburg und hier bin ich Coach für Väter und Eltern. Also zu allen Themen rundum Vereinbarkeit, Familie, Partnerschaft, Erziehung. Patchwork, Bumm, Bumm, Bumm, Bumm, Bumm. Da ist viel los. Da ist viel Dampf manchmal in der Hütte. Das mache ich hier live vor Ort und das mache ich online. Und eben total wichtig mit diesem Fokus auf die Väter, weil die auch wollen, weil es da auch immer mehr um das Thema Family und Job, wie kriege ich das alles unter einen Hut? Wie bin ich ein guter Papa, wie erziehe ich heute meine Kinder? Was mache ich, was mache ich nicht, wie will ich eigentlich sein usw. Darum geht es. Und ich berate kleinere und mittelständische Unternehmen genau auch zu diesem Thema, nämlich Vereinbarkeit mit dem Fokus auf eine väterbewusste Vereinbarkeit, weil sich auch da noch ziemlich viel bewegen muss. Laura Roschewitz: Ja, da hast du ein dickes Brett dir vorgelegt, was du bohren möchtest. Auf jeden Fall. Aber wir lieben es. Wir finden es so cool, weil es eben wirklich so ist, dass auf jeden Fall in meiner Bubble ist es so, dass wenn wir über das Thema Vereinbarkeit sprechen, das ist eigentlich immer gleich in Richtung Frauen, in Richtung Mütter, in Richtung Mamas geht. Und so wichtig auch dieses Thema ja ist, hat das ja schon eine größere Bühne. Auf jeden Fall als das Thema, was du dir sozusagen vorgeknöpft hast. Also Pionierin. Und wir wollen diese Folge heute so ein bisschen unter die Überschrift stellen von dem Thema Du kannst, also wie gut kannst du Hilfe annehmen, wie stark denkst du eigentlich, dass du alles alleine machen musst? Weil das betrifft uns sowohl als Selbstständige, als Unternehmerinnen, als auch uns im Familienkontext, als Mütter, als Väter, als Paare. Jetzt sind wir ja so mitten in der Adventszeit und lass uns doch mal einmal den Blick, mal so zuerst den Scheinwerfer rüberleuchten, einmal zu den Familien. Wie nimmst du das Thema Hilfe annehmen und alles alleine machen in Familien war also was kriegst du da so mit? Wie leicht fällt es Menschen, wie schwer? Was sind da vielleicht so Themen, die du auch dieses Jahr besonders mitbekommen hast? Julia Strobel: Also ich sehe, dass sich alle schwer tun, ehrlich gesagt. Ich sehe sehr oft Familien und habe es eigentlich mit zwei Einzelkämpfern zu tun und sehe, dass beide, also Vater wie Mutter, ihr Bestes geben, jeweils da, wo sie das tun. Und zu denken, ich muss das jetzt schaffen, ich muss das, ja, ich muss hier mein Mann, meine Frau stehen und muss das schaffen wir. Nach wie vor gibt es starke Prägungen, wie wir das in unserer Kindheit gelernt und vorgelebt bekommen haben. Und die Prägung sieht für die Mütter eben noch anders aus als für die Väter. Für beide geht es darum, diese Familie am Laufen zu halten, aber sie kämpfen eben oft so an auseinanderliegenden Polen, weißt du? Also dieses, dieses ich sage manchmal zu den Eltern Na stellt euch doch vor, ihr seht die Führungs, die Führungsriege eures Kleinen, eures kleinen Familienunternehmens und ihr seid eine Doppelspitze. Ja, auch da müsst ihr sozusagen in einem Team arbeiten. Auch da müsst euch absprechen, ihr habt eine gemeinsame Vision, ihr habt gemeinsame Ziele, ihr habt gemeinsame Projekte und manchmal ist Familie genau so, ja, und wir sind einfach so viel stärker, wenn wir das Sachen zusammen tun. Deswegen hat jeder noch seine einzelnen Aufgaben. Aber der Schritt vorher, nämlich das Commitment, die gemeinsame, tatsächlich auch so was wie eine Vision zu haben, auch für meine Familie und dann zu sagen und dann auch ganz klar zu benennen, an diesem Punkt komme ich jetzt hier nicht weiter. Das ist entweder nicht meine Aufgabe oder ich brauche dafür Unterstützung. Damit tun wir uns alle sehr, sehr schwer und ehrlich gesagt manchmal auch die Väter noch ein bisschen schwerer als die Mütter. Ich sehe sehr viel Unterstützungsangebote für Mütter von bis vor der Geburt, bis nach der Geburt alles Mögliche. Und ich sehe ganz, ganz wenig für die Väter. Laura Roschewitz: Wie erklärst du dir das? Also ich finde es ja sehr sehr spannend und ich kann jetzt nur laienmäßig erst mal so ein bisschen die Küchenpsychologie rausholen. Na ja, vielleicht ist bei Vätern, bei Männern wirklich das Thema Hilfe annehmen auch nochmal anders stigmatisiert. Also mit Schwäche oder mit du bist ein Loser. Du schaffst das nicht alleine. Ist das auch was, wo deine Gedanken und Erfahrungen hingehen? Julia Strobel: Ja, definitiv. Definitiv. Das ist, da ist die Prägung so stark ist so stark. Ja. Das erste ist schon mal, dass sie ihre na so, ihre inneren Konflikte oder so was oft gar nicht so wahr, so ernst nehmen. Also Sie sind schnell dabei zu sagen ja, ja, ist nicht so schlimm oder wird sich schon lösen oder was weiß ich so und und sich eben irrsinnig schwer tun. Und das ist auch statistisch tatsächlich bewiesen, wie lange es dauert, bis ein Mann um Hilfe bittet, weil ja, das ist noch Schwäche. Es steht mir nicht zu und es ist einfach, ich muss das hinkriegen. Ich bin der Macher und ich bin der Problemlöser. Also aus der Rolle rauszukommen, ich habe keine Lösung mehr, sondern ich bin bei einem Problem. Das fällt wirklich vielen sehr, sehr schwer. Laura Roschewitz: Total. Ich meine, da grätscht mir gerade mal so die innere Psychologin ein bisschen rein. Das sieht man ja auch, zum Beispiel bei psychischen Erkrankungen. Es dauert wesentlich. Also man kann ja immer sagen, okay, Frauen sind so und so viel häufiger von Depressionen oder von Angstzuständen oder so betroffen. Oder man guckt hin und sagt vielleicht gehen die Männer einfach nicht zum Arzt oder zum Therapeuten oder sehr viel später. Was ja auch wirklich sehr dramatische Folgen hat, wenn wir uns zum Beispiel Stoff gebundenen Konsum anschauen oder Suizide. Also Männer haben wohl generational nicht oder noch weniger gelernt, Hilfe anzunehmen, oder? Wie du gerade gesagt hast, fand ich es sehr schön zu merken okay, für dieses Problem finde ich alleine keine Lösung und jetzt suche ich mir Unterstützung, weil vielleicht kann es ja jemand anders. Julia Strobel: Genau. Genau. Laura Roschewitz: Du hast aber gerade auch so ein paar Steilvorlagen gemacht und die muss ich jetzt sozusagen auch mal rein. Du hast gerade von Doppelspitze gesprochen und ja, auch von dem stärker zusammen sein. Du bist ja auch Teil unserer Smash it! Crew und das auch schon eine ganze Weile. Wie war es für dich als Soloselbständiger als Unternehmerin, dir Hilfe zu nehmen für dein Business? Wie? Wie würdest du das reflektieren, diesen Prozess? Julia Strobel: Auch das ist mir nicht leicht gefallen. Auch da habe ich mich schon auch in dem Moment erkannt, wo ich eigentlich so drauf und dran war, irgendwie noch eine Qualifikation draufzusetzen, noch irgendwie so ein Zusatz zu machen usw. und dann aber zu merken, Aber eigentlich ist das gar nicht mein Problem. Also klar versuche ich damit etwas zu lösen, nämlich die Sache. Okay, ich möchte ja mein Produkt, ich möchte meine Dienstleistung verkaufen. Also wenn ich jetzt noch ein Qualitätssiegel draufsetze, dann werden ja noch viel mehr Leute kommen, sozusagen. Aber das so, das war aber nicht, das war gar nicht das Problem. Also es ist mir schwer gefallen und dann zu sagen, mir einzugestehen, tatsächlich, ich kann gar nicht alles von Anfang an so können, wie ich das als Solo Unternehmerin brauche für mein Business. Und ich kann meine Arbeit als Coach, das kann ich ja, da brauche ich keine Unterstützung. Aber wie ich das sozusagen in die Welt bringe, dafür brauche ich Unterstützung. Und ich habe eben auch gemerkt oder mich bei mir selber daran erinnert, ich mache gern die Sachen dann richtig. Also wenn ich sie mache, mache ich sie gern richtig. Und ich wollte raus aus so, ich wurschteln da so vor mich hin, sozusagen, und das macht so ein Wort zu bezeichnen, sondern. Und auch das hat mir auch geholfen zu sagen okay, ich bin ja selber Profi für etwas in einem Teilbereich, für dieses, für die Väter und die Eltern. Und es wird doch auch genauso Profis geben für mein Thema, nämlich das Verkaufen. Also na ja, dann nehme ich die doch an, das ist ja vice versa sozusagen, funktioniert es dann? Laura Roschewitz: Ja, weil das ist ja der Punkt, an dem Gretel und ich manchmal, also so wirklich auch nervös werden, weil wir das so oft beobachten und wir können das total nachvollziehen. Wir kennen das auch von uns selber, dass Selbstständige, gerade Frauen, wenn sie gründen, so sehr stark in dieser Rolle von ich muss alles alleine machen hängen. Und zwar werden dann Yogalehrerin auf einmal zu Webdesignerin, weil sie das Gefühl hat, sie müssen ihre Seite selber machen. Sie werden dabei auch zu Steuerfachangestellten, weil sie die Steuer alleine machen und sie werden auch zu Verkäuferinnen und Vertrieblerinnen und Social Media Experten. Und dass das ziemlich overwellming ist und dass man damit irgendwie irgendwann durchdreht und vermutlich auch nicht so schnell ans Ziel kommt, weil man diesem ganzen Hasen hinterherläuft. Das ist etwas, was wir sehr viel beobachten und was eben. Was ich zum Beispiel bei Männern nicht so in der Berufswelt nicht so stark wahrnehme. Also die Männer, die ich kenne, die selbstständig sind, die sagen auch viel schneller, ich gründe ein Unternehmen und ich investiere am Anfang. Und das ist zum Beispiel alleine schon von der Sprache her ein ganz großer Unterschied zu vielen Frauen, die ich kenne. Die sagen ja, ich mach mich selbstständig oder auch erst mal nur in Teilzeit. Ich habe ja auch noch eine Familie. Also es ist sehr viel schüchterner, auch zum Teil glaube ich oder auch zurückhaltender. Was hat denn den Impuls gegeben oder welche Stimme in dir hat dann irgendwann so das eben gesagt? Da wird es schon auch Experten geben. Was hat dich dazu bewegt, dann zu sagen Ich mach das jetzt, ich buche so ein sechs Monatsprogramm und ich lass mich begleiten. Welche, welche Vision oder welches Ziel oder welcher Wunsch stand dahinter? Julia Strobel: Also ich glaube das stärkste war. Also erstens war der Schmerz oder der Frust groß genug, tatsächlich und das auch so wahrzunehmen, zu sagen, ich komme hier nicht weiter, also da passiert mir zu wenig. Und der größte Wunsch war einfach Ich will von Profis lernen, ich will das gut machen, ich will das richtig aufsetzen, ich will, wie gesagt aus dem irgendwie, ich schuster mir das so zusammen möchte ich rauskommen, weil ich und das dockt ein bisschen an dem an, was du über die Männer gesagt hast. Das ist mein Business. Also ich will, dass das erfolgreich ist. Ich mache das nicht zum Zeitvertreib und mir selber sozusagen diese Ernsthaftigkeit zu schenken und mir diese Ernsthaftigkeit zu ermöglichen und zu sagen Ja, so, so mache ich mir, das bin ich mir und meinem Anspruch an meine Arbeit schuldig. Laura Roschewitz: Ist total spannend. Wie du es beschreibst, habe ich noch nie so aus der Perspektive gesehen, aber mir selber diese Ernsthaftigkeit auch schuldig sein auf eine gewisse Art und Weise, weil letztendlich wissen wir ja alle. Wir investieren wahnsinnig viel Zeit, wahnsinnig viel Ressourcen, schlaflose Nächte und ja, auch einfach ganz viel Herzblut ja ins Business. Und die meisten von uns machen sich ja mit irgendwas selbstständig, wo sie auch dahinterstehen und nicht einfach nur mit irgendwas, um Geld zu verdienen rein. Was würdest du sagen, wenn du jetzt mal so zurückblickst über die letzten Monate? Was ist dir die größte Unterstützung bei Smash it!? Julia Strobel: Mir ist die größte Unterstützung die Kommunikation, also die Kombination aus Team und Struktur. Also ich. Genau. Punkt. Dieses Ich. Da gibt es erstens euch als als Leitungsteam mit den Profis, als Profis, die uns an die Hand nehmen. Und dann gibt es das Team der Smashies. Das bietet eben auch noch mal Mehrwert, weil weil man genau andere sieht bei sich, weil Chemie manchmal stimmt, weil man sich gegenseitig unterstützt. Das heißt, man macht seine Oberfläche auch wieder größer. Und die Struktur, also wie gehe ich die Dinge an, Was ist Schritt eins, was ist Schritt zwei, was ist Schritt drei? Wie setze ich mir Ziele? Wie baue ich die dann ein? Wie setze ich die um? Wie oft tue ich das? Wie oft tue ich das? Wie oft tue ich das? Das war für mich tatsächlich auch der Game Changer. Das dann, das so zu erleben. Laura Roschewitz: Jetzt hören uns bestimmt einige Menschen zu. Wir haben auch einige neue Hörerinnen und Hörer hier im Podcast. Hallo an euch! Schön, dass ihr da seid. Nun ist ja immer so, dass Menschen uns irgendwo kennenlernen, zum Beispiel beim Coffee Speed Networking oder über irgendeine Anzeige oder über unsere Webseite oder über diesen Podcast. Und ich verstehe, dass Menschen gerade so zu diesem vor diesem Moment zum Beispiel so ein Passigkeitsscheck, so ein Gespräch bei uns zu buchen, eine gewisse Scheu haben und zum Teil nehmen wir sogar so eine Art Angst wahr. Und ich sehe natürlich auch, woher das rührt. Aus ganz, ganz vielen Gründen wahrscheinlich. Aber einer ist, glaube ich auch, dass es natürlich auch am Markt super viele Angebote gibt, die ja ein bisschen mehr heiße Luft sind, als dass da wirklich dahinter steht. Und dass in den letzten Jahren dieser Onlinebusiness Bubble einfach auch extrem aufgebauscht wurde. Und wir sehen jetzt gerade so ein bisschen das Kartenhaus auch zusammenfallen. Es setzen sich gerade die durch, die auch wirklich irgendwie ein bisschen Ballaststoff dahinter haben und die irgendwie wissen, was sie machen. Vielleicht kannst du mal aus dem Nähkästchen oder so aus deiner Perspektive plaudern, wie du auch Gretel und mich wahrnimmst. Also ich finde es wirklich eine spannende Frage, wenn jetzt jemand überlegt Ja und ich trau mich nicht, weil ich habe Angst, dass die mir was verkaufen wollen, was ich dann vielleicht doch nicht will oder was ich nicht gut anfühlt. Vielleicht magst du mal aus deiner teilnehmenden Perspektive beschreiben, wie du die Stimmung, also was für ein was für eine Chemie Du hast eben Chemie gesagt da auch herrscht, weil wir können das immer aus unserer Perspektive erzählen. Aber ich fände es noch mal spannend, deinen Blick drauf zu hören. Julia Strobel: Also ich glaube, dass sich da für mich umgesetzt hat, erstens diese Ernsthaftigkeit. Weil nicht über irgendwas nur geplaudert oder leere Worthülsen oder sowas. Für mich aufgegangen ist, ist auch eure Doppelspitze, die da enormen Mehrwert hat, weil ihr jeweils sehr eigene Profile und sehr eigene Expertisen habt, die aber für das ganze Thema des Verkaufens so ungeheuer wichtig sind. Ich finde es einfach total richtig, das so zusammenzubringen. Und das hat Platz. Und ich fand es eine gute Kombi oder finde es eine gute Kombi, dass jeder, der teilnimmt an seinem Punkt startet, wo er gerade ist und was ansteht. Und trotzdem kommen natürlich Themen vor oder Tools oder Dinge, die dann auch wieder jeder macht. Ja, also also es wird ja nicht für jeden das Rad neu erfunden, aber jeder startet an einem anderen Punkt, weißt du, also das das kommt sozusagen zusammen und ähm und das ist einfach dann als Smashie dann interessant zu verfolgen, wo steht jetzt gerade jemand anders und welches Thema muss der gerade durch muss die gerade durcharbeiten und welches gerade ich so also dieses profitieren davon. Und es geht meines Erachtens in die Tiefe, es geht in die Breite. Und es ist auf jeden Fall eine Professionalisierung, auch dadurch, dass ihr, wie gesagt sehr ernsthaft dabei seid, auch sehr nah an uns dran seid und immer wieder verfolgt, wo sind die Schritte und uns sozusagen nicht auslasten. Also so, na ja, weißt du so ja gut dann. Läuft jetzt halt nicht so oder was weiß ich so, also insofern passt dann diese große Überlegung, das Commitment, aha, will ich das, investiere ich das? So viel zum Thema Invest. Bin ich mir das wert? Wird dann nachher finde ich eingelöst in dem, was ich bekommen habe, in dem Sinne, wie ich es gerade geschildert habe. Laura Roschewitz: Ja, Danke dafür, dass, ähm das ist, glaube ich, eine ganz große Sorge von vielen Menschen. Und ich kann die wirklich, wirklich teilen, dass es einfach viele Programme gibt, wo man auch so reinkommt und dann ist man halt eine Nummer. Und natürlich haben wir sozusagen unsere CEO Tätigkeiten usw. Aber wir haben da über die letzten Monate Smash it! auch so weiterentwickelt, dass wir wirklich garantieren können, nah an den Leuten dranzubleiben, an jeder Einzelnen. Weil das ist, was Gretel und mir schlaflose Nächte oder krause Stirn bereiten kann. Wenn wir merken, jemand ist überhaupt nicht da, wo sie hin will, und das ist etwas, was wir sozusagen noch beeinflussen können, weil wir etwas nicht zur Verfügung gestellt haben oder weil wir etwas nicht begleitet haben oder so. Deswegen gucken wir halt auch immer wieder neu, wie können wir das Programm verbessern? Weil die Zeiten ändern sich. Nicht zuletzt im letzten Jahr haben wir, also einfach gesellschaftlich und unternehmerisch wahnsinns Veränderungen durchgemacht. Angefangen mit dem Ukrainekonflikt hat sich sehr sehr viel verändert, auch im Verbraucherverhalten usw. Und wir haben ja auch viele Menschen, die mit Privatpersonen arbeiten und da ändert sich einfach viel und da muss man halt hingucken und darf nicht die Scheuklappen aufsetzen. Und das finde ich noch mal spannend. Wenn wir jetzt noch mal den Bogen schlagen zwischen Smash it! als Unterstützung für Selbstständige und Unternehmerin und dich als Unterstützerin für Eltern, für Paare, für Väter. Jetzt ist ja gerade die Zeit, so haben wir die Folge auch angefangen, wo es gerade in der Adventszeit, also sowohl für uns unternehmerisch als wahrscheinlich für die allermeisten Eltern ziemlich trubel ig zugeht. Und ein paar von Smash it! ist ja auch, dass wir immer mal wieder schauen Ist es vielleicht gerade wichtig, dass du ein besonderes Angebot in die Welt bringst? Also wir versuchen sehr, sehr viel in Strukturen zu gießen und langfristig zu planen. Und dann gibt es aber immer mal wieder auch diese spontanen Abbiegungen, weil sie einfach sozusagen auf dem Weg liegen. Was gibt es denn da gerade bei dir? Weil ich weiß zufällig aus sicherer Quelle, dass du da gerade so ein spontanes Angebot in die Welt gebracht hast. Julia Strobel: Ja, ich erzähl erst was zu dem Angebot und dann sage ich, wieso das so gut reingepasst hat. Also genau aus dem aus dieser Situation heraus, zu sehen, du befindest dich in der Situation, die einfach nicht passt. Ja, ist jetzt Weihnachten alle Eltern Oberkante Unterlippe würde ich sagen. Ja. Also zu dem, was sonst schon zu tun ist, kommt jetzt noch der ganze Weihnachtsgedöns drauf. Und Weihnachten, Achtung ist wirklich überladen mit unseren Erwartungen, mit unseren Prägungen von früher, mit um uns rum. Die ganze Welt glitzert und mit uns glitzert gar nicht so! Also da kann ganz schön viel crashen. Weihnachten ist eine hoch konfliktreiche und wirklich schwierige, kann eine sehr, sehr schwierige Zeit sein. So, und das jetzt aus den Erfahrungen mitzunehmen, habe ich gesagt So, und jetzt nehmt es doch nicht einfach hin. Auch weil ich sehe, dass in den Familien, bei den Eltern die eben häufig das nicht zusammen machen, sondern die Mama hat. Meistens ist es die Mama, alles im Kopf, was jetzt zu tun ist, hin, uns her und die gehen das nicht zusammen an und irgendwann kommt der Partner. Ja, wieso bist du nicht so erschöpft? Und ist doch alles schön hier? Der Weihnachtsbaum steht doch und die Geschenke liegen drunter. Und wenn man sozusagen an dem Punkt einfach keinen Bock hat darauf und sagst Hey, Moment, und dieses Jahr machen wir es anders. Dieses Jahr nehmen wir uns einmal die Zeit, ja, anderthalb Stunden mit mir und wir checken alles. Was steht jetzt an, was wollen wir davon wirklich und was bitte streichen wir von dieser Liste und dann schauen wir, wer von uns wann was macht. Ja, und wenn ihr das einmal. Wenn man das einmal durchexerziert hat. Ja, das ist das, wo ich meine, das trifft dann auch wieder auf Smash it!, wenn ich das einmal gemacht habe, wenn ich einmal gespürt habe und gemerkt habe, ich mach das zusammen mit meiner Partnerin und meinem Partner wirklich zusammen, dann kann ich das immer wieder machen und dann kann ich dafür sorgen, dass Weihnachten auch eine gemeinsame Geschichte wird. Und wenn wir dann schon erschöpft liegen, dann liegen wir wenigstens beide erschöpft unterm Weihnachtsbaum. Und nicht weißt du. Also es ist ja, bleibt ja deswegen kein Ponyhof. Aber es ist eine andere Geschichte, wenn wir es zusammentun und wenn der eine ist, aus seinem Kopf rauszieht, auf den Tisch legt und beide sich drüber beugen und sagen okay, und dann machen wir es gemeinsam. So, und deswegen habe ich dieses Weihnachtspecial jetzt als Elterncoaching für dieses Jahr aufgesetzt, weil ich finde, das ist einfach, das muss einfach sein. Da könnt ihr so viel, so viel Stress und so viel Druck rausnehmen für ein Mal sich hinsetzen mit mir anderthalb Stunden und dann läuft es anders. Genau. Laura Roschewitz: Ja, das ist vielleicht auch dieser schwierige Moment. Kann ich mir vorstellen, weil wahrscheinlich, wenn ich so im Stress bin, das erleben wir bei Selbständigen auch dann zu denken, jetzt eine Stunde oder anderthalb Stunden rausziehen. Das kann ich nicht. Die Zeit habe ich ja nun wirklich nicht. Also genau das kennst du wahrscheinlich auch den Einwand und da hast du bestimmt auch eine gute Einwandbehandlung für sozusagen, weil das ist ja tatsächlich können wir nur von uns berichten. Meistens hat man die Zeit 2, 3, 4, hundertmal raus, weil man eben, wenn man sich einmal hinsetzt, dann nicht jeden Tag Diskussionen führt oder jeden Tag in die Streit Spirale kommt oder Konflikte hat. Dazu haben wir ja auch schon mal gesprochen. Das heißt noch mal gerne dein Appell Warum macht es Sinn, das jetzt zu machen, auch wenn die Zeit gerade sich sehr knapp anfühlt? Julia Strobel: Genau deswegen, weil wir sozusagen die knappe Zeit einfach viel besser verteilen, viel besser steuern und die Dinge wieder in der Hand haben und gemeinsam in der Hand haben. Es rudert nicht jeder alleine für sich als Einzelkämpfer, sondern es ist ein Invest in euch als Team, als Elternteam und es ist ein Invest in eure Strukturen das ganze zu händeln. Also das ist einfach ja es rechnet sich zigfach so wie du sagst. Und zwar nicht nur. Ich meine es nicht nur. Das ist auch nicht nur eine monetäre Frage, sondern das ist eine, das ist eine hochemotionale Geschichte. Und da am Ende zu sehen und zu merken, das haben wir gepackt, wir haben es wirklich mal gemeinsam gemacht. Es war so ein anderes Weihnachten, so eine andere Adventszeit dieses Jahr, weil wir da einmal uns anderthalb Stunden hingesetzt haben. Ja, ist übrigens auch total bequem online und zu Hause, also muss auch keiner irgendwie seine Tasche packen oder Babysitter besorgen, sondern kann man das auch noch so machen. Also das ist es definitiv wert. Laura Roschewitz: Also sich einmal in Spielfilmlänge sich mit dem eigenen Dingen beschäftigen. Julia Strobel: Genau. Genau. Und danach kann man dann noch tatsächlich Liebe anschauen. Laura Roschewitz: Genau. Ja, ja. Aber das ist ja wirklich ein spannender Punkt. Weil wir erleben gerade viele, die sagen, boah ich bin. Ich pfeife auf dem letzten Loch. Jetzt schon. Jetzt, wo wir aufnehmen, ist gerade erst noch vor dem ersten Advent. Das heißt, jetzt sind schon viele. Und wenn man das finde ich dich noch mal so kurz. Nimm dir mal eine Sekunde Zeit, wenn du jetzt zuhörst und überlegt mal kurz, du hast jetzt noch einen Monat vor dir, wenn die Folge ausgestrahlt wird, ein Ticken weniger, aber es ist noch genug Zeit, um noch weiter erschöpft zu sein. Und diese Vorstellung, ich glaube, das war das, was du vorhin auch meintest. Weihnachten ist einfach auch aufgeladen mit Erwartungen. Es ist nicht so und dann ist mir jetzt egal, wie die Zeit ist, es ist Weihnachten und Urlaub sind ja so, wie ich das aus meiner Arbeit auch kenne, häufig sehr brisante Phasen, weil man eben erwartet, dass es besonders schön ist. Es soll für die Kinder toll sein, aber man möchte sich auch erholen. Man ist erschöpft und die Familie und Geschenke. Also es gibt irgendwie viele Erwartungen im Raum und ich kann euch Zuhörenden jetzt nur ans Herz legen, schaut mal in die Shownotes, da haben wir Julias Angebot noch mal verlinkt. Es ist super easy peasy, es sind anderthalb Stunden, es ist online, ihr klickt euch einfach kurz rein und findet garantiert auch einen flexiblen Termin zu der Zeit, die für euch gut passt. Also schaut da unbedingt mal vorbei und vielleicht magst du noch mal hier, weil es ist ja ein Podcast, der über die Ohren geht. Noch mal deinen ganzen Namen und deine Website einmal sagen, falls jemand gerade Auto fährt und nicht in die Shownotes klicken kann. Julia Strobel: Also mein Name ist Julia Strobel. Väter und Eltern Coaching und die Websites ist www.JuliaStrobel.de. Laura Roschewitz: Super! In diesem Sinne würde ich sagen. Also alle Eltern, die jetzt gerade zuhören oder leitet den Podcast auch gerne weiter an Eltern, an Mütter und Väter, die ihr kennt, die vielleicht schon ja gesagt haben, geschrieben haben Ich bin völlig alle oder ich habe nicht mal Zeit, einmal auf den Weihnachtsmarkt zu gehen oder oder oder. Leite das sehr, sehr gerne weiter. Und wenn du sozusagen auf der anderen Seite Interesse hast, über das Business nachzudenken, mit uns gemeinsam, dann kannst du vielleicht dir Julias Worte noch mal zu Herzen nehmen und schauen muss ich das wirklich alles alleine machen? Oder gibt es vielleicht eine kleine, leise Stimme in dir, die sagt Nee, gemeinsam wäre schon auch cool, dann lass uns das wissen und melde dich bei uns und buche den Passigkeitscheck. Wir beißen nicht, wir überreden nicht, sondern wir sprechen miteinander, so wie du es hier in diesem Podcast von uns gewöhnt bist. Liebe Julia, ich danke dir sehr und ich wünsche dir und der Welt sehr viele Elternpaare, die in der nächsten Zeit zu dir kommen, weil ich glaube, dass es auch fürs große Ganze sehr heilsam sein kann, wenn mehr Eltern ihre Themen gemeinsam auf den Tisch packen. Julia Strobel: Das wünsche ich mir und allen Eltern auch. Und ich danke dir sehr, Laura, für dieses Gespräch. Laura Roschewitz: Vielen Dank für deine Worte und euch wünschen mir jetzt erst mal noch einen schönen 7. Dezember, also einen schönen adventlichen Tag. Vielleicht ist es bei euch ja auch ganz gemütlich. Schon hier liegt gerade viel Schnee und bis zur nächsten Folge am kommenden Dienstag, wenn du uns besuchen willst, gehst du am besten zu www.LauraundGretel.de Oder schaust auch mal in die Shownotes. Da findest du alles. Also vielen Dank Julia. Danke euch fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge. Ciao, ciao.

  13. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Alles wird teurer – nur viele Selbständige halten ihre Preise konstant. Und das oft seit Jahren. Bist du eine von ihnen? Das ist natürlich vor allem dann ein Problem, wenn du mit niedrigen Preisen gestartet bist, weil du dachtest, am Anfang könne man noch keine höheren Preise verlangen und irgendwann würdest du deine Preise dann eben anpassen. Well – aus der Erfahrung aus der Arbeit mit mehr als 100 Kundinnen kann ich sagen: Deine Preise zu erhöhen gehört für viele Selbständige zu den schwersten Aufgaben überhaupt. Warum? 🫣 Weil ja plötzlich alle Kund:innen weglaufen könnten. 🫣 Weil der Preis ja am Wert des Angebots orientiert sein sollte – Aber was ist mein Angebot überhaupt wert? 🫣 Sind meine Kund:innen nicht vor allem bei mir gelandet, weil ich recht günstig war? Einig sind wir uns wohl, dass es keine Option ist, dich weiterhin unter Wert bezahlen zu lassen. Und vielleicht am Ende des Monats keinen Puffer auf dem Konto aufgebaut zu haben, obwohl du die ganze Zeit arbeitest. Also hör dir diese Folge an und du lernst, wann ein guter Zeitpunkt ist, um deine Preise zu erhöhen und wie du das am Besten angehst. Links zu Laura und Gretel: Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Ich habe heute die Ehre, hier eine Einzelfolge aufs Parkett zu legen und ich habe mir dafür ein Thema ausgesucht, das für viele Selbständige ein totaler Pain in the ass ist, nämlich das Thema Preise und ganz speziell das Thema Preise erhöhen. Wie kommuniziere ich eine Preiserhöhung? Wann mache ich das? Wie verkaufe ich mir auch selber vielleicht, dass jetzt der Moment ist, um meine Preise anzupassen? Seien wir mal ehrlich, wir gucken uns die letzten Jahre an und wir sehen Inflation, Ressourcenknappheit, Lieferengpässe usw. und sehen also, dass sich um uns herum super viele Preise verändern. Und ehrlicherweise, eigentlich gibt es da immer nur eine Richtung und die geht nach oben. Nur viele Selbständige scheuen sich davor, ihre Preise anzupassen. Und vielleicht gehörst du ja auch dazu. Die Preise zu erhöhen ist natürlich genau dann oder vor allem dann richtig, richtig schwierig, wenn du schon mit sehr niedrigen Preisen angefangen hast. Also wir sehen das ganz, ganz oft bei uns in der Mastermind oder ich auch im eins zu eins in den Gesprächen mit Selbstständigen, dass sie sagen Na ja, als ich noch nicht so viel Ahnung hatte, bin ich einfach mit niedrigen Preisen eingestiegen. Vielleicht habe ich mich an Dienstleistern, Anbietern orientiert, die sehr, sehr günstig waren und mich mit denen verglichen. Und vor allem das Preisargument als das genommen, weswegen jemand mit mir arbeiten sollte. Und nun bin ich entweder ausgebucht und kann trotzdem meine Rechnungen nicht bezahlen oder ich sehe eben auch ey, irgendwie habe ich jetzt Kunden und das ist auch ganz cool. Aber ich dreh und dreh und dreh mich und komm nicht wirklich auf einen grünen Zweig. Komm nicht zu einem Gefühl von okay, ich kann auch mal durchatmen. Ich kann hier wirklich mich als Unternehmerin fühlen, weil ich einfach so am Rödeln bin. Und trotzdem ich wirklich viel zu tun habe, schaffe ich es einfach nicht wirklich finanziell so vorzusorgen, dass ich, ja, dass ich vernünftig davon leben kann, dass ich noch einen Puffer habe, dass ich Altersvorsorge in die Altersvorsorge einzahlen kann usw.. Also wenn du gerade vielleicht noch am Anfang stehst und du denkst dir Oh, ich starte mal lieber mit tiefen Preisen, mit niedrigen Preisen und erhöhe die später dann bitte, bitte hör gut zu. Denn es ist so unglaublich viel schwerer, die Preise später zu erhöhen, als die Preise einmal vernünftig festzusetzen und dann von einem vernünftigen Level loszulaufen. Warum ist das so? Weil natürlich, wenn wir erst mal eine Kundenkartei sozusagen haben, dann haben wir auch immer Angst, dass wenn wir die Preise erhöhen, uns die Kunden weglaufen, wenn sie. Wir haben vielleicht die Angst, dass sie vor allem wegen des niedrigen Preises bei uns gelandet sind und erzählen uns dann so Sachen wie Na ja, aber wenn ich jetzt meine Preise erhöhe, dann laufen die alle weg und dann habe ich gar nichts mehr. Also lieber behalte ich doch den Spatz in der Hand, als der berühmten Taube auf dem Dach hinterherzulaufen. Und das ist absoluter Käse. Also tatsächlich haben schon viele meiner Kundinnen Preiserhöhungen hingelegt und auch signifikante Preiserhöhungen hingelegt. Entweder weil sie sie seit sechs Jahren nicht angepasst hatten oder weil der Preis generell schon sehr, sehr niedrig und Markt unüblich niedrig war. Und es ist eigentlich immer so, dass deine Kunden mitziehen. Ja, dass vielleicht von zehn Kunden einer sagt Och nö, dann gehe ich woanders hin. Und es ist auch so, dass dieser, dieser Moment, wo du eine Preiserhöhung anschiebst, wo du auch wirklich noch mal darüber nachdenkst und drüber redest, welchen Wert du dort schaffst und was wirklich, ja, was deine Arbeit wirklich bedeutet und was sie wert ist. Dass du dann auch noch mal tiefer einsteigst und auch verstehst, wie deine Kunden ticken, wie sie dich wertschätzen, was sie an dir wertschätzen. Und ganz ehrlich, die, die dann sagen, was du willst jetzt vernünftige Preise verdienen, dann gehe ich woanders hin und such mir den nächsten Idioten, der mir das für ein Appel und ein Ei macht. Das sind doch tatsächlich schon nicht die Leute, die du gern haben möchtest. Wie funktioniert nun das berühmte Preise erhöhen? Aus meiner Sicht funktioniert es immer über den Wert eines Angebots. Und zwar nicht vor allem oder vorrangig darüber, wie viel Zeit du jetzt brauchst, um das Angebot wahr werden zu lassen oder umzusetzen, sondern vor allem darüber, welchen Wert das Angebot für dein Gegenüber hat. Also tatsächlich darum, was du jemandem abnimmst, wie viel Zeit du jemandem ersparst, wie viel Kopfschmerzen du jemandem ersparst, wie viel Hilfe dein Angebot wirklich bringt. Und deswegen sagen wir auch in der Angebotserstellung immer wenn du dir überlegst, was dein Angebot ist, dann achte bitte darauf, dass es wirklich den Schmerz von jemandem trifft und dass jemand wirklich bereit sein wird, für dieses Angebot zu zahlen. Also das Angebot, der Preis des Angebots geht immer über den Wert dieses Angebots. Wenn du noch relativ am Anfang steht, dann kannst du gut auch über deinen Stundenlohn gehen. Und wirklich mal schauen, okay, wie viel Zeit stecke ich da wirklich rein? Wie viel? Ja wie viel Wissen schaffe ich es, stecke ich da rein und da schau dir dann wirklich aber auch bitte die ganze Vorarbeit an und die Nacharbeit und die Adminarbeit, die da drinsteckt, denn das wird super gern vergessen, wenn du an einem Punkt stehst, das du sagst Boah, aber ich weiß ja noch gar nicht mal, wie ich zu dem Stundenlohn kommen soll. Dann schreibt mir sehr, sehr gerne eine Nachricht über Instagram. Da findest du mich unter Gretel Niemeyer. Ich schicke dir dann super gerne unseren Calculator für den Stundensatz zu, damit du von Anfang an gleich nicht irgendwie viel zu niedrig startest, sondern einen vernünftigen Stundensatz ansetzt. Und jetzt hast du vielleicht erkannt, uh, demit. Meine Preise sind viel zu niedrig. Wenn ich so weitermache, dann drehe ich mich im Kreis. Ich kann keine großen Sprünge machen. Ich kann mir vielleicht nicht erlauben, das neue Angebot, das ich entwickeln wollte, mir dafür Freiraum zu schaffen, weil ich einfach so sehr in der Delivery mit meinen bestehenden Kunden stecke. Und ich bin auch echt abhängig von meinen jetzigen Kunden. Weil wenn mir einer davon wegbricht, dann habe ich schon echt finanzielle Probleme. Wenn du also sagst, boah jetzt ist der Moment, um die Preise zu erhöhen, dann gucken wir uns jetzt mal an, wie das gut funktionieren kann. Erster Punkt: Geh bitte nie über so allgemeine Sachen wie Na ja, da draußen ist ja Inflation, deswegen alle erhöhen ihre Preise, deswegen mache ich das auch. Das ist wirklich der allerschlechteste Grund um oder die allerschlechteste Art und Weise, eine Preiserhöhung zu kommunizieren, sondern jeder geht darauf, was sich bei dir verändert hat, warum der Wert deines Angebots sich erhöht hat oder auch nicht so was wie Damals war ich noch Anfängerin, jetzt muss ich mal vernünftige Preise verlangen, sondern so was wie Als ich gestartet bin, war ich vielleicht in dem und dem Bereich unterwegs. Seitdem habe ich mich in unterschiedlichen Themen fortgebildet. Wir haben jetzt ja gemeinsam schon das und das und das erreicht. Das sollte sich aus meiner Sicht jetzt auch in den Preisen widerspiegeln, weswegen ich sie zum Soundsovielten erhöhe auf. Und dann guckst du halt, ob du ein Paketpreis hast, einen Stundensatz hast, was auch immer deine Form der Abrechnung ist. Also wichtig ist, dass wirklich auch klar wird warum erhöhst du die Preise? Und zwar nicht in einem Rechtfertigungsmodus, sondern in einem Erklärungsmodus. Und was bedeutet das auch für deinen Kunden, Deine Kundin? Was haben sie davon, trotzdem weiter mit dir zu arbeiten? Wo hat sich deine Expertise vielleicht vergrößert, wo bist du selber professioneller geworden, bist gewachsen usw. dass du sozusagen erklären, nicht rechtfertigen, erklären kannst, woher der gesteigerte Wert in deinem Angebot kommt? Hast du vielleicht genau, haben deine Kund:innen vielleicht bestimmte Ergebnisse, die es anderswo nicht gibt auf dem Markt? Bist du vielleicht irgendwo spezialisiert, jetzt, was du vorher nicht hattest, also guck einfach mal hin, was hast du eigentlich, was hat sich bei dir verbessert, verändert, so dass du das im Wert deines Angebots widerspiegeln kannst? Und jetzt gerade in dem Moment, wo ich die Folge aufnehme und wo sie, wo sie erscheinen wird, ist ein sehr, sehr guter Moment, um die Preise zu erhöhen, denn wir stehen kurz vor dem Jahreswechsel. Du hast aber trotzdem noch genug Zeit, um eine mögliche Preiserhöhung zu kommunizieren und deinem Gegenüber, also deinen Kundinnen, auch die Möglichkeit zu geben, mit dir verhandeln, zu verhandeln oder sich im Zweifel auch eine Alternative zu suchen. Denn auch das ist ja eine total totalvibel Option, sag ich mal.. Also wenn du jetzt zum Beispiel überlegst hey, zum 1.1. erhöhe ich meine Preise, dann ist jetzt sozusagen der Moment, sich erst mal zu überlegen wohin erhöhst du deine Preise? Und auch da sei bitte nicht super zimperlich, denn mit der Preiserhöhung gehen immer auch Fragen an sich selbst einher. Fragen Ist das meine Arbeit überhaupt wert? Kann ich das überhaupt? Wie gesagt, was, wenn jemand abspringt? Was, wenn die jetzt alle denken, ich übertreibe und ich verlange hier irgendwas total vom anderen Planeten usw. Und es geht ja auch ein ganzer administrativer und kommunikativer Aufwand damit einher. Und das möchtest du einfach nicht jedes Jahr machen oder zweimal im Jahr machen. Von daher überlegt dir jetzt wirklich gut. Idealerweise zusammen mit einer Kapazitätsplanung. Was kann denn das richtige gute neue Preisniveau für dich sein? Und dann kommuniziere das an deine Kunden und dann kann das eben so aussehen, dass du sagst Liebe Kundin XY, zum 01.01.2024 verändern sich meine Konditionen, meine Preise liegen dann bei… Und dann erwähnst du halt deine unterschiedlichen Preispakete. Bitte lass mich bis zum, ganz wichtig eine Deadline mit einbauen, wissen, ob du unter den neuen Konditionen weiter mit mir arbeiten möchtest oder ob du noch Fragen dazu hast. Also wirklich wichtig. Es ist wichtig, dass du ein Datum, zu dem das sozusagen losgeht, einbaust, dass du eine Deadline einbaust und dass du dann zum Beispiel auch, wenn die Deadline ran ist. Wenn du also zum Beispiel dann nichts von deinen Kundinnen oder einer Kundin gehört hast, dass du da noch mal nachhakst, wenn die Deadline rum ist und zum Beispiel so was sagst wie Liebe Kundin XY, vor und so vor soundsoviel Tagen, Wochen habe ich dich darauf hingewiesen, dass meine Konditionen ab dem 1.01.24 sich ändern werden. Die Deadline dafür um mir zurückzumelden, ob du das weiter, ob du weiter mit mir arbeiten möchtest, die war gestern. Ich gehe also davon aus, dass die neuen Konditionen für dich in Ordnung sind. So hast du es auf jeden Fall einmal schwarz auf weiß und du hast deine Hausaufgaben des Follow ups gemacht. Also ganz, ganz wichtig ist da wirklich die Kommunikation auf Augenhöhe, dass du nicht anfängst mit hätte, könnte, würde. Irgendwas, dass du nicht anfängst, dich klein zu machen, sondern dass du dir in einem ersten Schritt überlegst, ab wann ändern sich die Konditionen, wie ändern sich die Konditionen und wie kann ich das kommunizieren? Und du musst auch zum Beispiel gar nicht allen Kunden gleichzeitig Bescheid sagen. Du könntest dir auch überlegen und das haben wir ja ganz regelmäßig auch wer von meinen Kundinnen bei wem wäre es jetzt nicht ganz so schlimm, wenn der wegfallen würde? Wenn der mir jetzt sagen würde Ah neh möchte ich nicht weitermachen, auf wen kann ich verzichten? In Anführungsstrichen, bei wem würde mir das nicht so schwerfallen? Also fang da vielleicht nicht gerade mit deinem Lieblingskunden, deiner Lieblingskundin an, sondern mach eine Kundenliste. Überleg auch noch mal bei wem habe ich wie viel Zeit reingesteckt, was hat mir wie viel Freude bereitet? Was sind wirklich Projekte und Kunden, Kundinnen, mit denen ich unbedingt weiterarbeiten möchte? Und dann fang sozusagen ganz unten bei der Liste an, bei denen, die am entbehrlichsten sind und arbeite dich nach vorne durch, denn dann wirst du spätestens bei deinen Lieblingskund:innen so das Selbstbewusstsein entwickelt haben, dass du vernünftig kommunizierst und das ja, dass dir das auch keine Angst mehr machen wird. Und jetzt haben wir natürlich gesagt okay, der 01.01. eines Jahres ist ein guter Zeitpunkt, um Preise zu erhöhen. Ehrlicherweise ist es aber gar nicht so entscheidend, wann der richtige Zeitpunkt ist. Also ähnlich wie mit den Neujahrsvorsätzen, wo wir immer denken, Ja, es braucht da jetzt ein bestimmtes Datum und dann legen wir los und haben es dann spätestens zwei Wochen später wieder vergessen, was wir uns alles vorgenommen hatten. Ähnlich ist es mit dem Preise setzen oder Preise erhöhen. Alles, was du wirklich brauchst, um es nachhaltig zu kommunizieren, zu verändern, zu verankern, ist, dass du die Entscheidung triffst, diese Änderungen herbeizuführen, dass du klar kommunizierst, ab wann das der Fall ist. Wann es eine Deadline gibt, wann und wie man sich mit dir noch darüber austauschen kann. Und dann kann es auch schon losgehen. Ja, also wirklich, klammer dich jetzt nicht dran. Wenn du diese Folge erst Mitte Dezember hörst und merkst Oh Gott, ich hab ja gar keine Zeit mehr, meinen Kund:innen da Bescheid zu sagen. Gar kein Thema. Dann macht das eben zum 01.02.. Zum Beispiel setzt die Deadline auf Mitte Januar und also erzähl halt einfach eine andere Geschichte drumrum. Deswegen sad super Überleitung, denn jetzt ist tatsächlich auch bei uns in Smash it! der Zeitpunkt gekommen, dass wir unsere Preise mal wieder erhöhen. Die waren jetzt schon sehr lange stabil und wir haben uns aber wieder zwei, zwei Runden schon einer kompletten Überarbeitung unserer Lieblingsmastermind südlich des Nordpols, unterzogen. Das heißt, Smash it! ist jetzt wirklich zu einem, zu einem eins zu eins Programm eigentlich mit einer Gruppenkomponente geworden. Wir haben eine Client Success Managerin eingestellt, die dafür sorgt, dass du deine Ziele, die wir individuell mit dir am Anfang festlegen, wirklich auch erreichst. Wir sind mit der ganzen Plattform von Facebook zu Slack umgezogen, um noch näher an euch dran zu sein und um dafür zu sorgen, dass ihr nicht diese ganzen Social Media Ablenkungen die ganze Zeit habt. Wir haben tolle neue Formate erschaffen und andere Formate mitgenommen. Es gibt nach wie vor zum Beispiel unsere Mastermindcalls, in denen ihr eure Business Fragen stellen und klären könnt. Wir haben aber zum Beispiel auch thematische Calls mit eingebaut wie Verkaufscalls zweimal im Monat, Mindsetcalls zweimal im Monat. Wir sorgen dafür, dass du konstant in die Umsetzung kommst und nicht nur alle zwei Monate zur Umsetzungswoche. Wir haben also richtig, richtig viel getan, damit Smash it! noch viel geiler wird und du als Selbstständige und Unternehmerin dich tatsächlich in diesen sechs Monaten krass weiter entwickelst und ein Business wirklich auf die nächste Stufe hebst. Und deswegen erhöhen wir auch bei Smash it! unsere Preise zum 01.01.24. Du kannst also, wenn du dieses Jahr bei uns noch ein Vorgespräch buchst, noch die alten Preise mitnehmen und es ist wirklich ein ziemlicher Sprung, der den neuen Wert von Smash it! widerspiegelt. Das heißt, wenn du jetzt schon lange um die Mastermind drumrum schleichst, wenn du vielleicht schon mal in unserem Infocall warst, wenn du vielleicht schon mal ein Passigkeitscheck mit uns hattest, wenn du vielleicht schon mal auf der Landingpage warst oder dich mit einer anderen Smashy unterhalten hast. Oder wenn du auch von mir aus super gern jetzt neu hier im Orbit bist und wissen willst, was ist eigentlich diese Mastermind? Was machen Gretel und Laura da? Ist das vielleicht für mich das Richtige jetzt in meiner Selbstständigkeit, um diese Selbstständigkeit auf ein richtig gutes Fundament zu stellen oder damit zu wachsen, zu einem neuen Ziel. Dann sage ich mal so, jetzt aber flott bucht ihr noch einen Passigkeitschecks, den wir natürlich unter dieser Folge auch verlinken, mit Laura oder mit mir. Schau mal, ob Smash it! die richtige Mastermind und die richtige Unterstützung für dich ist. Und dann sicher dir auf jeden Fall noch den den 2023er Preis, denn der ist deutlich unter dem 2024er Preis. Und da wir das Thema Integrität sehr leben. Es ist wirklich so, dass wir nur, wenn du dieses Jahr mit uns noch das Gespräch führst oder zumindest den Termin noch dieses Jahr buchst, wirklich noch diesen Preis vergeben. Ab nächstem Jahr ist der dann verschwunden und im Vergangenheits Laura und Gretel Universum zu finden. In diesem Sinne wünsche ich Dir ganz, ganz viel Erfolg und Mut und Durchsetzungskraft und wirklich machen, wenn es darum geht, deine Preise zu erhöhen. Du bist toll. Du bist eine Expertin in deinem Bereich. Ich bin mir sicher, dass du viel gelernt hast oder lernen willst und wirst. Das du wirklich Menschen begleiten und ihnen helfen kannst. Und dafür ist es eben auch super wichtig, dass deine Preise stimmig sind, dass du davon leben kannst. Also schicke ich dir hiermit eine große Portion Klarheit und Mut, damit du diesen wichtigen und für viele schwierigen Schritt angehst. Und wenn Smash it! für dich das Richtige ist oder du das gerne herausfinden möchtest, dann schreib mir super gern auch bei Instagram und oder such dir direkt einen Passigkeitscheck und wir gucken mal, ob die Mastermind vielleicht dein neues Business zu Hause wird. In diesem Sinne wünsche ich dir eine wunderschöne Vorweihnachtszeit zu diesem Zeitpunkt schon. Wünsch dir alles Gute und freue mich auf alles, was da kommen mag.

  14. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Leonie Müller ist Coach, Organisationsberaterin und Speakerin zu allen Themen rund um New Work. Und dieses Konzept lebt sie auch, denn Leonie fährt in ihrem selbst umgebauten Van quer durch Deutschland und berät Einzelpersonen und Unternehmen dazu, wie Arbeit & Transformation neu gedacht und gelebt werden können. Für einen wunderbar ehrlichen, tiefgründigen und leidenschaftlichen Schnack hat Leonie uns die Schiebetür ihres New Work Vans geöffnet. 8,5 Quadratmeter, die gleichzeitig Leonies Wohnzimmer und Büro sind. Leonie und Gretel schnacken darüber: 🤘🏻 Was New Work eigentlich ist und was es für deine Selbständigkeit bedeutet 🤘🏻 Warum du zwar mit vielen Menschen verbunden bist, aber deutlich weniger abhängig, als du vielleicht meinst 🤘🏻 Warum Mut im Leben so wichtig ist – und wie du es schaffst, selbst mutiger zu werden. 🤘🏻 Wie Leonie mit unvorhergesehenen Situationen umgeht – etwa wenn sie von LKWs auf einem Parkplatz zugeparkt wird 🤘🏻 Ob es in ihrem “unsicheren” Leben, in dem sie oft morgens noch nicht weiß, wo der nächste Stellplatz ist, dennoch Routinen gibt, die ihr wichtig sind. Außerdem schnacken sie darüber, wie es ist, ein Leben zu führen, das so ganz anders ist als das vieler anderer Menschen – und was das für Reaktionen hervorrufen kann. Eine absolute Must-Hear-Folge, ganz egal, ob du gerade im Auto sitzt, das Klo putzt oder eine Runde spazieren gehst. Links zu Leonie: http://www.linkedin.com/in/leonie-mueller-work https://www.instagram.com/leoniemueller.work/ https://www.leoniemueller.work Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute ist wieder mal Interviewzeit. Das heißt, mir gegenüber steht nicht Laura, sondern die liebe Leonie Müller. Leonie ist Organisationstrainerin, Speakerin und Coach. Und zwar vor allem mit dem Thema New Work unterwegs. Und wenn ich sage Unterwegs, dann meine ich wirklich unterwegs. Denn sie lebt und arbeitet aus einem Van heraus. Moin Leonie, schön, dass du da bist. Leonie Müller: Hi Gretel, grüß dich. Danke für die Einladung. Gretel Niemeyer: Die erste Frage muss natürlich sein Wo bist du gerade? Wo treffe ich dich an? Leonie Müller: Ich bin gerade im schönen Bremen und stehe hier auf einem riesigen Kopfsteingepflasterten Platz vor der Messe, wo man ganz toll mit dem Wohnmobil übernachten kann, direkt hinterm Hauptbahnhof und der Altstadt. Gretel Niemeyer: Wahnsinn ist das. Also ich wollte jetzt schon eine Weile auf Instagram und ich sehe das auch immer, wo du so stehst, aber so richtig vorstellen kann ich es mir noch nicht. Genau wie das Thema New Work übrigens. New Work ist für mich immer noch so ein großes Wort. Kannst du es vielleicht für uns mal zu Beginn dieser Folge ein bisschen runterbrechen? Was alles zählt zu New Work? Was muss ich mir darunter vorstellen? Leonie Müller: New Work ist tatsächlich ein Begriff, der auf sehr viele verschiedene Arten und Weisen genutzt wird. Ich beschreibe es immer gern wie so ein Containerbegriff. Also es ist ein Container, da steht New Work drauf, der steht irgendwo in der Landschaft rum und da schmeißen verschiedene Menschen und Organisationen verschiedene Themen und Begriffe rein und sagen dann Das ist New Work, also Homeoffice, flexible Arbeitsmodelle, agile Arbeitsmethoden, neu Hierarchie, neue Bezahlmodelle, Employer Branding, ganz verschiedene Themen, die zurzeit sehr aktuell sind. Und eigentlich steht dieser Container aber nicht irgendwo in einer Landschaft, sondern im Garten eines alten weißen Mannes, der so alt ist, dass er inzwischen leider schon tot ist. Frithjof Bergmann nämlich, der den Begriff vor 40 Jahren geprägt hat und darunter eigentlich eine Alternative zum Lohnarbeit System verstanden hat und nicht nur schönere Büros, wie es heutzutage oft draus gemacht wird. Gretel Niemeyer: Und hat dann New Work auch… Also gibt es da eigentlich eine direkte Beziehung oder Verbindung hin zur Selbstständigkeit? Oder würdest du sagen, jeder der sich selbstständig macht, lebt sowieso schon New Work in der eigenen, in den eigenen vier Wänden, sag ich mal. Leonie Müller: Da ist eine große, ein großer Zusammenhang. Bergmann hat das Lohnarbeit System damals ja kritisiert und hat gesagt, dass Arbeit, also Erwerbsarbeit, etwas ist für die meisten Menschen, was sie krank macht. Also man ist so ein bisschen angeschlagen, man schleppt sich aber trotzdem hin und denkt sich so bis Freitag schaffe ich es noch und bis zum Urlaub schaffe ich es noch und bis zur Rente schaffe ich es noch und werde aber immer kränker auf dem Weg. Und dass Arbeit aber andererseits auch wahnsinnig viel Sinn und Freude machen kann und eben zu einem gesunden Leben beitragen kann. Und dass Arbeit was sein sollte, was Menschen stärkt. Und ich finde, das kennen wir Selbstständige und viele andere Selbstständige ja auch. Wir machen das ja nicht, weil es einfacher ist und weil es weniger Arbeit ist, sondern weil wir mit der Selbstständigkeit uns eine Arbeit wählen und schaffen können, die uns Freude bringt und die wir für sinnvoll halten und die mit unseren Stärken und Werten verbunden ist. Und dann ist Arbeit eben, auch wenn sie mal anstrengend ist, etwas, was insgesamt uns stärkt. Und da ist, glaube ich, ein ganz, ganz großer Zusammenhang, der für uns Selbstständige und Unternehmer ein bisschen einfacher herzustellen ist als vielleicht für den durchschnittlichen Arbeitnehmer. Gretel Niemeyer: Und jetzt bist du mit einem Van unterwegs, 8,5 Quadratmeter. Habe ich das richtig in Erinnerung? Genau wie du den immer umgebaut hast. Wie kam es dazu? Seit wann machst du das? Ähm, ja. Fangen wir mal mit den einfachen Fragen an. Leonie Müller: Genau. Also, ähm, hergeleitet ist, das ich eine sehr nomadische Seele bin. Ich bin immer schon viel und gerne gereist. Ich durfte vor dem Studium neun Monate um die Welt reisen, hatte im Studium lange eine Bahncard 100 und keine eigene Wohnung und im ersten Corona Lockdown hatte ich dann die Idee mit dem Business Van Life. Van Life hatte ich auf der Weltreise in Australien im Wohnmobil schon mal gemacht. Und das ist ja ein sehr großer Trend, wenn man sich mal auf Instagram zum Beispiel umschaut. Und da dachte ich mir so Hey, das muss doch auch noch ein bisschen, ein bisschen anders gehen. Und das nicht nur für einen bei einer Weltreise oder für ein Sabbatical zu nutzen, sondern auch wirklich in Deutschland Fulltime im Van zu leben. Und das für mich auch noch ein bisschen weiterzudenken und einen Raum zu schaffen, wo ich auch mit Kunden arbeiten kann, also wo ich nicht nur selbst drin wohne. Und dann schlafe ich mal auf den Kunden Parkplatz und gehe da rein und mache meinen Workshop. Sondern eben auch zu sagen, ich habe hier einen mobilen Arbeits und Workshop und Coachingraum, den ich eben anbieten kann und wo ich mit Menschen arbeiten kann. Und eben das Thema Arbeitsräume ist ja was, worüber wir auch viel sprechen und wie sehr Raum auf uns wirkt. Und da glaube ich, tut es gut, mal so aus den klassischen Bürosettings rauszukommen, wenn wir anders und neu über Arbeit nachdenken wollen. Und so ist die Idee mit diesem Van dann entstanden, den ich dann seit zweieinhalb Jahren jetzt habe, seit Anfang 2021 und ein halbes Jahr selbst ausgebaut habe. Und da jetzt eben full time drin lebe und durch Deutschlandreise. Gretel Niemeyer: Verrückt, also echt richtig cool und verrückt. Ähm, wie ist es denn? Also du hast jetzt gerade schon gesagt, New Work bedeutet eben auch so zu arbeiten, dass es guttut, die Arbeit zu lieben, zu leben und uns dann nicht einfach hinzuschleppen. Jetzt ist ja gerade auch in der Selbstständigkeit das Thema Abgrenzung ein großes, großes Thema. Wann ist Arbeit mal genug, wann habe ich genug gemacht, wann kann ich es liegen lassen? Und bei dir würde ich sagen, kann ich mir vorstellen, geht es ja noch einen Schritt weiter, weil du hast dann auch noch in deinen vier Wänden Menschen, die eine, die in dein zu Hause kommen, weil dein Zuhause auch gleichzeitig dein Büro ist, du keine Tür hast, die du hinter dir zumachst, du auch in den Urlaub fährst, in Anführungsstrichen oder in Urlaubsregionen fährst. Sagen wir es mal so. Und von dort arbeitest. Wie klappt das bei dir mit dieser Abgrenzung oder der Einteilung? Ist das einfach? Ist dir das irgendwie gegeben? Hast du da irgendwelche Regeln oder irgendwelche Alarmsignale? Wenn du merkst, Boah, das ist jetzt zu viel Arbeit oder so, wie kann ich mir das vorstellen? Leonie Müller: Ich habe, glaube ich, wie viele Selbstständige so eine dünnere Linie zwischen Leben und Arbeit, weil die Arbeit eben was ist, was ich gerne mache und was auch aus meinem Leben heraus und damit entsteht und ist es auf jeden Fall so, dass ich öfter mal nochmal abends in die Mails gucke oder am Wochenende eine Idee habe und das aufschreibe. Und was die Arbeit hier mit Kunden in meinem kleinen Zuhause angeht, sage ich immer Meine Work Life Balance sind 90 Grad, weil ich ein Klappbett gebaut habe, an der einen Seite hinten im Heck. Und wenn das unten ist und eben ein Bett ist, dann ist das für mich wirklich ein privater Raum, wo ich alleine bin oder vielleicht mit guten Freunden abhänge. Dann hängen wir zwischen Sofa und Bett ab und es ist eben ein privater Raum. Und wenn ich das hochklappe, dann habe ich Kunden hier drin. Also dann sieht man das Bett nicht, dann verschwindet das an der Wand, da kann man über dem Whiteboard stehen, was da drüber angebracht ist und kann da schreiben und arbeiten. Und der Raum wirkt wirklich ganz anders, auch für mich psychologisch. Ob jetzt das Bett hoch oder runter ist und so gesehen klappt das ganz gut, dann so diese Trennung zu haben. Und wenn das Bett hoch ist, dann habe ich kein Problem damit, dass hier fremde Menschen durchlaufen. Ich stell den Van auch auf Messen aus oder mache Tage der offenen Schiebetür, die Unternehmen buchen können, wo ich dann eben mit dem Van vorbeikomme, mich auf den Parkplatz stelle und auf einen Vortrag oder einen Workshop mache. Und dann rennen hier nur 200 Leute durch und gucken sich das an und da habe ich gar kein Problem mit. Gretel Niemeyer: Okay. Cool. Und du hast… Eine Frage muss ich dazu noch stellen. Bist du besonders ordentlich? Kann man das sagen? Leonie Müller: Jein. Gretel Niemeyer: Wenn jemand bei dir an die Tür klopft und du würdest auf machen können, oder wie ist das? Leonie Müller: Ja, das schon. Ich sag mal so, der Vorteil ist, ich würde zwar sagen, dass ich eigentlich immer noch zu viel Kram dabei habe hier im Van, aber es ist ein kleiner Raum. Es sind 8,5 Quadratmeter und alles hat seinen Platz. Und ich muss die Sachen auch regelmäßig verstauen, weil ich fast jeden Tag fahre mit dem Van. Das heißt, ich kann nicht alles rumstehen lassen, dann wird es rumfliegen. Und das führt einfach dazu, dass hier immer eine gewisse Grundordnung herrscht bzw. so großes Chaos auch gar nicht ausbrechen kann, bzw. wenn es das tut, dann ist es alles relativ schnell wieder aufgeräumt, weil es halt nur acht Quadratmeter sind. Und das ist glaube ich was, was man im Van Life sehr schnell lernt oder allgemein, wenn man minimalistischer lebt. Sich zu fragen was brauche ich eigentlich, was brauche ich für mich privat, was brauche ich für die Freizeit, was brauche ich zum Arbeiten und das dann zu reduzieren und auch ganz schnell zu merken, wie viel Zeit es spart. Weil wenn ich hier jetzt einmal aufräume und durch putze, dann ist das so in einer halben Stunde gut geschafft. Nebenbei freue ich mich auch noch, dass ich das Bad jetzt nur putzen muss und nicht wieder bauen, weil das Bauen viel mehr Arbeit war und dementsprechend geht das dann eigentlich viel schneller. Gretel Niemeyer: Und ja, du hast ja gerade gesagt, du reflektierst oder überlegst einfach was brauche ich eigentlich, um glücklich zu sein, arbeiten zu können usw.. Was brauchst du denn, um glücklich zu sein? Weil das ist ja offensichtlich kein fester Wohnort und keine festen Routinen vor Ort, sondern was brauchst du? Was, was braucht Leonie, um glücklich zu sein? Leonie Müller: Ich glaube, für mich ist gerade im aktuellen Lebensabschnitt dieses Thema Flexibilität und Freiraum und Abenteuer sehr wichtig. Also jetzt haben wir hier Montagmorgen und die Woche beginnt und ich weiß noch nicht, wo ich am Ende der Woche genau gewesen sein werde, wo ich übernachtet haben werden, welche schönen Ecken in neuen Städten ich entdeckt habe oder auf welchem grauen Parkplatz ich irgendwo stehe. Und das ist immer so was, wenn ich abends einschlafe und mir denke So, wow, heute Morgen wusste ich noch gar nicht, dass ich das und das erleben würde. Das können auch ganz kleine Sachen sein. Es muss nicht was Großes sein, aber das gibt mir ein Gefühl von Lebendigkeit. Und die Lebendigkeit wiederum gibt mir ein Gefühl von Freiheit und Glücklichsein. Und das ist was, wo ich zurzeit super dankbar bin, dass das alles zusammengeht, also das, wie ich leben möchte, wie ich arbeiten möchte, wie ich wohnen möchte und dass das alles zusammen funktioniert. Gretel Niemeyer: Und dann habe ich mich noch gefragt, kann man eigentlich so was wie eine Routine in der Unsicherheit finden? Weil, wie du ja gerade gesagt hast, du weißt heute noch nicht, wo du am Freitag einschlafen willst oder wo du sein wirst, wo du stehen wirst. Du weißt nicht, was dazwischen alles passieren wird. Du hast auch ja zwischendurch immer mal wieder herausfordernde Situationen, ob jetzt irgendwas mit dem Auto ist oder es dir irgendwie nicht gut geht oder so. Gibt es da irgendwelche Sachen, wo du sagen kannst Ja, aber obwohl die äußeren Umstände so unsicher sind zum Teil, gibt es gewisse Sachen, die sind einfach immer gleich oder da gibt es so eine gewisse Routine, einfach wie du einen Übernachtungsplatz suchst zum Beispiel oder solche Geschichten. Leonie Müller: Auf jeden Fall. Also ich bin auch fest der Überzeugung, ob jetzt im Van life oder in anderen Kontexten, dass je mehr Flexibilität man in einem Lebensbereich hat und braucht und will, desto mehr Struktur und Routine und Ordnung braucht man auf der anderen Seite, damit das funktioniert. Also ich bin so ein typischer Mittelmensch. Ich bin sehr, sehr stark im Organisieren und tue das auch gerne und muss das auch tun, weil ich muss, muss eine Ahnung haben, wann muss ich an welchem Ort sein für Termine, wie lange brauche ich da hin, wann muss ich auf dem Weg noch tanken und Frischwasser und Müll und Toilette etc. mich darum kümmern? Wann treffe ich wie Freunde, wo finde ich Übernachtungsplätze etc. Da ist eine große Struktur und Routine drin und andererseits ermöglicht die mir eben dann auch die Freiheit zu sagen So, jetzt fahre ich, jetzt biege ich doch schon mal hier ab, weil ich habe ja gerade alles, ich habe volle Tanks und ich habe einen vollen Kühlschrank und habe genug Strom in der Batterie und kann jetzt zwei Tage im Wald stehen, wenn ich gerade spontan möchte. Und das hängt sehr viel zusammen. Und letztendlich diese Routine, die man glaube ich auch in einem normalen Wohnung hat. Und mit einer vielleicht normaleren Arbeit habe ich auch. Also die gleiche Art und Weise aufzustehen, mir meinen Tee zu kochen, zu duschen, mir meinen Kalender aufzuschlagen, den Tag zu organisieren, abends eine Runde zu spazieren oder Fahrrad zu fahren oder Yoga zu machen oder was zu lesen. Das sind glaube ich Sachen, die sehr ähnlich sind, auch zu einem normaleren, sesshaften Lebensstil. Gretel Niemeyer: Und jetzt habe ich ein Reel glaube ich, von dir gesehen, wo du zwischen LKWs eingepackt warst. Und das ist ja eigentlich der Klassiker von Äußere Umstände. Wir können nichts mehr machen und müssen einfach mit der Situation klarkommen. Hol mich da mal ein bisschen ab. Erstens, wie passiert das? Zweitens kann man es wirklich nur aussitzen. Und drittens. Also irgendwie sehe ich da schon viele Parallelen einfach zu einer, zur Lebenseinstellung wahrscheinlich, die du hast, oder? Leonie Müller: Total. Also das war so eine typische Situation, wo man sich hinterher denkt Oh Gott, wie doof. Und vorher halt nicht drauf kommt, dass das so was mal passiert. Ich habe, wie ich das öfter mache. Ich bin auf der Durchreise von einem Ort zum anderen, habe zwischendrin Termine, so wie wir das gerade machen. Über Laptop, die ich hier an meinem Steh-Schreibtisch im Van mache. Habe mich dafür auf einen Autobahnrastplatz gestellt, wollt dann nach zwei Stunden Meetings weiterfahren am frühen Abend und hab dann festgestellt, weil ich auf so einen länglichen LKW Parkplatz geparkt hatte, dass hinter mir auch LKWs geparkt haben, wo die eigentlich nicht hingehören und mich eben zugeparkt haben von allen vier Seiten. Und was auf jeden Fall auch damit zusammenhängt, wie dass seit einigen Monaten die Parkplätze auf den Autobahnen deutlich voller sind. Ich weiß nicht, ob es jetzt auf einmal doppelt so viele LKWs gibt, aber es ist alles sehr, sehr eng geworden. Und dann bin ich zu den Fahrern, die um mich herum geparkt haben, hingegangen und habe geklopft und denen die Situation geschildert und gefragt. Der eine zum Beispiel hätte einfach nur 3 Meter vorfahren müssen, dann wäre ich rausgekommen und er hätte sich wieder zurückstellen können. Und dann haben die mir eben erklärt, dass das nicht geht, weil die diese Fahrten Schreiber an Bord haben, die auch für arbeitsschutzmäßig die Zeiten überwachen, wie lange die fahren, wie lange die Pause machen etc. Und ja, so habe ich dann festgestellt, dass ich da jetzt erst mal nicht rauskomme und habe bei denen dann auch gefragt, wann die weiter fahren. Und da war dann klar, es war so 18, 19:00 und es war klar, dass die so um vier, 5:00 morgens die meisten weiterfahren und ich denke, dass ich wieder rauskomme. Und ich wusste am nächsten Tag, am Mittag ein paar Stunden weiter entfernt sein. Es wäre entspannter gewesen, am Abend noch loszukommen, aber es war jetzt nicht ultra Tragisch, es war jetzt nicht so, dass ich am nächsten Morgen um 8:00 Kundentermin hatte, wo ich 500 Kilometer entfernt noch hin musste. Sonst wäre ich vermutlich auch auf die Idee gekommen, die Polizei zu rufen, weil das genaugenommen als Nötigung gilt, wenn man jemanden zu parkt in egal was, egal in was für einer Situation, weil es eben einfach kein offizieller Parkplatz war, wo diese eine der vier Seiten der LKWs geparkt hat und hat mir dann. Aber habe mich erstmal wie du ja gefragt hast hat mich erst mal irgendwie eingeengt gefühlt und so okay, jetzt komme ich hier nicht weg. Ich war gerade so im Schwung gerade umgezogen, Jogginganzug an und jetzt nochmal zwei Stunden auf die Autobahn und dann ging das nicht. Und dann war es aber irre zu beobachten in der Selbstbeobachtung, wie schnell mein Gehirn umgeschaltet hat, sich gedacht hat okay, jetzt ist 19:00, so bis vier, 5:00 ist ja nicht so lang, vielleicht kann ich auch ein paar Stunden zwischendrin schlafen, dann bin ich jetzt hier halt, ist nicht tragisch, ich verpasse nix großes dadurch. Dann gucke ich mir jetzt halt mal an, wie es ist, so ein paar Stunden an so ein Autobahnraststätte direkt neben der Autobahn rumzuhängen und habe dann bin über den Parkplatz getigert, habe mich da umgeschaut und habe geguckt, was so passiert. Dann gab es auch ein LKW Unfall auf dem Parkplatz, während ich da stand. Dann habe ich das beobachtet, bin ein bisschen auf dem Spielplatz, habe da ein bisschen Gymnastik gemacht und ja, habe einfach so ein paar ulkige Stunden sag ich mal da verlebt und das auf Instagram zum Beispiel auch mit meiner Community geteilt die dann auch ein paar Tipps geschickt hat, was ich denn jetzt so noch so machen könnte mit der Zeit. Und da habe ich dann, als ich dann um um 4:00 morgens ich konnte nicht viel schlafen, weil das auch recht laut war, aber es war warm meine Heizung lief, ich hatte volle Wassertanks, ich konnte was essen, also Grundbedürfnisse alle gedeckt und Internet sogar auch noch und ja, konnte dann morgens weiterfahren und habe mich auf jeden Fall dann sehr befreit gefühlt. Aber man musste auch sehr sehr schmunzeln ob dieser Erfahrung, weil das glaube ich oft im Leben und auch in der Selbstständigkeit, in der Arbeit, im Privaten so ist, dass wir von außen, egal wie unabhängig wir sein wollen und es vielleicht auch im Vergleich zu anderen sind. Aber es gibt immer die Grenzen, es gibt die Grenzen unseres eigenen Körpers, wie wir bei gesundheitlichen Themen merken. Es gibt die Grenzen der Schwerkraft und des Universums und der Systeme, in der wir leben. Und man kann nicht alles verändern und man muss auch nicht alles verändern, um trotzdem eine gute, interessante, aufregende Zeit darin zu haben. Und das war wieder so ein Moment, wo ich sehr stark gemerkt habe, wie das Van life auch sehr viel Lebensphilosophie beinhaltet. Gretel Niemeyer: Ja, absolut tolle Antwort. Ich hätte dir auch noch länger zuhören können ja, tolle Antwort, weil ich habe gerade vor kurzem auch eine Podcast Folge mit jemandem aufgenommen und da ging es eben auch darum, dass wir in der Selbstständigkeit ganz oft, wenn was nicht läuft, so als der Typ Mensch, der sich oft selbstständig macht, ja erst mal guckt, was habe ich falsch gemacht, wo ist mein Fehler, wo habe ich was falsch gemacht, wo hätte ich anders reagieren müssen? Und dein Beispiel zeigt einfach Schön, dass wir es immer gar nicht alleine sind. Ja, wir können auch einfach mal zugeparkt werden oder von anderen abhängig sein. Oder es gibt andere äußere Einflüsse, auf die wir einfach keinen selber keinen Einfluss nehmen können. Und das schränkt uns natürlich in unserer Selbstwirksamkeit ein. Und da dann zu sagen okay, das fühlt sich gerade nicht gut an, aber ich kann das Gespräch suchen, ich kann eine Lösung suchen oder ich kann im Zweifel, wenn ich keine Lösung finde oder die Situation nicht ändern kann, gucken, wie kann ich mit der Situation umgehen. Leonie Müller: Ja, und das ist, glaube ich, das ist, glaube ich, uns modernen Menschen allgemein und gerade uns Selbstständigen sehr innewohnend, dass wir dieses große Freiheitsbestreben haben und dieses Ich kümmere mich um alles, ich mache alles, ich kann alles, ich sorge für mich und für mein Business. Und wir haben. Wir schwenken oft zwischen diesen beiden Polen und auch zwischen diesen beiden Wörtern, die wir benutzen, einmal so Freiheit und Unabhängigkeit und andererseits eben dieses abhängig sein. Und dazwischen ist ja eigentlich auch noch was. Und das ist dieses Verbundensein für mich. Also wir sind verbunden mit der Welt, Ich bin als Seele verbunden mit meinem Körper. Ich bin als Van verbunden mit der Straßenverkehrsordnung und den Straßen, auf denen ich fahre. Als Mensch bin ich verbunden mit meiner Familie, mit meinen Kunden, mit meinen Freunden, mit dem allen um mich herum. Und Verbundenheit ist erst mal ein neutraler Begriff. Abhängigkeit ist sehr stark negativ konnotiert. Man ist abhängig wie ein kleines Kind, das halt ohne elterliche Hilfe nicht überleben kann. Aber wir als erwachsene, gesunde Menschen haben wir einfach ganz viele, ganz viel Verbundenheit in unserem Leben. Und ich glaube, wenn wir mal genau betrachten, wovon genau bin ich abhängig und womit bin ich eigentlich verbunden? Dann stellen wir fest, dass das Abhängige viel kleiner ist. Und eigentlich die Verbundenheit viel größer ist und sich da eben immer zu fragen, wie kann ich diese Verbundenheit beeinflussen? Also wenn ich unzufrieden bin in einer Beziehung, irgendeiner Art und Weise, dann bin ich nicht davon abhängig, dass jetzt endlich der andere mal was ändert, sondern ich bin ja Teil des Ganzen. Und wenn ich was an mir und in mir verändere oder auch einfach verändere, wie ich etwas anspreche, was meine Bedürfnisse sind, was ich mir wünschen möchte oder auch mit Kunden genau zu besprechen, wie genau arbeiten wir zusammen? Wir haben. Wir sind immer Teil mächtig, wie Rod Kohn gesagt hat, die die zehn zentrierte Interaktion begründet hat. Wir sind nicht ohnmächtig und wir sind nicht allmächtig. Wir sind allmächtig. Es gibt immer irgendwas, was man gerade machen kann, und sei es in dem Moment zu verändern, wie wir gerade über etwas nachdenken. Und das gibt dann auch wiederum ein Gefühl von mehr Selbstwirksamkeit und Souveränität und Freiheit festzustellen. Egal in was für eine Situation ich bin, ich kann anders drüber nachdenken. Gretel Niemeyer: Ja, und gerade wo du auch gesprochen hast, fiel es mir auch so ein bisschen wie Schuppen von den Augen, weil ja klar, Abhängigkeit ist erstmal so ein negativer Begriff, aber wenn wir das auch wieder ähnlich wie man das ja auch bei enttäuscht und so kennen, wenn man nur sagt, ich hänge von etwas ab. So und in welcher Art und Weise ich von jemandem abhängt oder jemand anders von mir abhängt, das können wir ja dann selber definieren oder wie sich das anfühlt, von jemandem abzuhängen, in welcher Art auch immer. Aber da finde ich dieses andere Wort, dieses Verbundensein ja tatsächlich wirklich schön. Dankeschön. Leonie Müller: Ja, es ist gerne. Das ist auch, was du meintest mit enttäuscht, man unterlag einer Täuschung und die ist dann weg und so. Ich finde das ist einfach immer wieder irre zu sehen, wie sehr das, wie wir über etwas nachdenken, das ganze Thema verändern kann, die ganze Wertung, etwas von etwas, von einer Situation, von einem Erlebnis verändern kann. Und ich persönlich mag auch am Van life sehr, ja, diese philosophische Komponente, die da immer wieder mit drinsteckt und dass wir auch einfach, glaube ich, als moderne Menschen lernen dürfen, dass wir eben wir sind alles gleichzeitig, wir sind frei und wir sind abhängig und wir sind verbunden. Und da eben genau zu fragen Circle of Influence ist ja auch so ein Modell, was im Coaching oft verwendet wird, wo ich auch mit vielen Kunden das nutze, der eben uns anregt zu unterscheiden, was können wir kontrollieren, was können wir beeinflussen und was können wir nicht beeinflussen? Und oft ist der Circle dessen, was wir konnten, was wir beeinflussen können, viel größer, als wir eigentlich glauben. Und man muss ja auch einfach sagen, auch mit den Problemen, die wir hier haben in der westlichen Welt, wenn man dann mal ehrlich ist, noch mal vergleicht, was andere Menschen in anderen Teilen der Welt so für Probleme, für Herausforderungen haben, stellt man oft fest, dass das bei uns doch vielleicht jetzt für uns gerade dramatisch ist, aber jetzt nicht wirklich das Allerschlimmste ist, was einem Menschen jemals passiert ist oder passieren könnte. Und das hilft ja auch oft schon dann das loszulassen, sich aber durchzuschütteln und zu sagen okay, so wie es bei mir dann an Autobahnraststätte ging, so okay, dann ist jetzt mein, mein Schicksal, die nächsten neun Stunden hier zu verbringen und ist jetzt auch nicht das Allerschlimmste. Gretel Niemeyer: Ja, ja, absolut. Und ich habe eine Geschichte zu erzählen, und zwar ganz menschlich. Und erzähl doch mal, du hast dir den Van selber ausgebaut und das ist ja was, was dir ganz offensichtlich viele gar nicht so zugetraut haben oder wo immer wieder auch so kommt. So was du ganz alleine und als Frau? Und wie kann das denn eigentlich sein? Und was glaubst du? Warum ist es immer noch so? Also woran liegt es, dass wir das einfach, dass wir zwar auf dem Papier oft schon sagen Nun, jeder kann alles werden, wenn wir nur fest dran glauben. Nein, wenn wir wirklich dafür losgehen. Aber wenn dann mal jemand ausschert und nicht den klassischen Weg geht oder wenn eine Frau handwerklich begabt ist, Gott bewahre, und auch noch ein Auto ausbauen kann, dann ist es schon wieder nicht das Normale und wird irgendwie kommentiert. Warum ist das so? Leonie Müller: Ich glaube, da sind wir ganz stark in diesem Thema der gesellschaftlichen Narrative drin. Also wir alle wachsen in der einen oder anderen Gesellschaft auf und bekommen mit, wie etwas ist und wie etwas angeblich immer schon war und wie es auch immer nur sein kann in Zukunft. Und dazu gehört eben auch, dass einmal das Thema, das Handwerk ja allgemein total unterbewertet ist, auch in der Wirtschaft. Wir haben 1/4 Million offene Stellen im Handwerk, weil alle studieren müssen und weil es irgendwie nicht so angesehen ist. Und andererseits, ja das immer gerade noch, auch was verschiedene Backgrounds angeht und was auch gerade Männer und Frauen angeht, da einfach immer noch viele Vorurteile herrschen, wo, ja wo dann eben Menschen, wenn dann jemand was anders macht, damit konfrontiert werden. Und das ist etwas, was ich sowohl beim Vanausbau auch als allgemein bezogen auf den Lebensstil immer wieder feststelle. Dass Menschen dann erst mal irritiert sind, weil sie so was noch nicht gesehen haben, weil sie nicht dachten, dass eine Frau so was kann. Und wo ich auch sagen muss, ich habe auch nie was Handwerkliches gemacht. Auch leider, weil ich es in der Schule nie hatte. Und ich habe mich hier halt reingearbeitet. Ich habe jetzt nicht vorher schon groß Sachen gebaut, sondern das ist mit dem Drang entstanden, das hier umsetzen zu wollen, das ich mich da reingefuchst habe. Und so geht es auch ganz vielen anderen Vanliferinnen und Selbst-Ausbauerinnen, die ich kenne. Und was ich immer wieder spannend finde ist, dass Menschen oft das dann nicht von sich selbst getrennt betrachten können, sondern ganz oft Menschen wie ich, die so einen anderen Lebensweg wählen, anderen Lebensstil wählen, dafür kritisiert werden, aktiv oder indirekt. Dass wir das machen, das erlebe ich ganz häufig, dass Menschen erwarten, dass man ihren Lebensstil bejaht und bestätigt. Also, wenn sich jemand für den klassischen Lebensweg oder für das, was wir klassisch nennen, entscheidet, nach dem Motto, ich heirate, ich kriege Kinder. Ich habe ein Haus und ein Carport und zwei Autos und einen Hund. Das ist ja sehr schön, wenn das jemand so macht. Ich finde es auch total toll, wenn Leute das wirklich so machen, weil sie das total fühlen und das total Bock drauf haben. Und manche, was ich immer wieder erlebe, ist aber, dass die sich dann davon angegriffen fühlen, dass Leute wie ich anders leben, weil sie nicht für sich einfach sagen können, das ist das, was ich möchte, was mir Freude macht. Dafür habe ich mich entschieden, dafür arbeite ich, das habe ich mir aufgebaut. Sondern ich fühl mich unsicher mit der Entscheidung, dass ich diesen Weg gegangen bin. Und deswegen sollten bestenfalls alle Menschen, die mir jemals begegnen, mich bestätigen in diesem Weg, den ich, den ich eingeschlagen habe. Gretel Niemeyer: Oder genauso unglücklich sein wie ich. Leonie Müller: Ja, genau, genau. Auch das ist, das ist das Allerschlimmste, wenn man was anders macht und damit dann auch noch zufrieden ist. Auch wenn. Im Sommer gab es zum Beispiel mal einen Artikel in Spiegel Online über mich und das ist immer superspannend, die Kommentare dazu zu analysieren, weil man da einfach feststellt, dass das Menschen das nicht für sich stehen lassen können. Es muss dann immer so was geschrieben werden. Wie so, Ja, aber lange kann man das ja nicht durchhalten und nächstes Jahr wohnt sie bestimmt wieder in der Wohnung und sagt dann ist aber eine ganz tolle Erfahrung oder irgendwie sowas. Also das… Gretel Niemeyer: Ich finde das ist so geil selbst, wenn es so wäre. Leonie Müller: Genau. Und das finde ich, das finde ich so schade und das ist was, was ich auch neben der neben der eigentlichen Arbeit, die ich mit meinen Kunden mache, auch mit dem was ich per Social Media zum Beispiel mache, halt rüberbringen möchte. Es kann immer schief gehen, man kann was probieren und es kann nicht funktionieren. Auch das hier hätte ja nicht funktionieren können, aus verschiedenen Gründen. Oder tut es vielleicht irgendwann nicht mehr. Aber nicht nur ich glaube, sondern wir wissen wissenschaftlich belegt, dass man am Ende des Lebens am meisten das bereut, was man nicht probiert hat. Also wo man genau genommen irgendwie die Möglichkeit gehabt hätte. Und das einzige, was einem gefehlt hat, ist wirklich zu probieren war Mut. Und das ist was, womit viele Menschen sich konfrontiert fühlen, wenn sie eben sehen, dass Menschen anders leben, anders lieben, anders wohnen, anders arbeiten. Und da bin ich gespannt, wie sich das in Zukunft entwickeln wird und ob wir es schaffen, da ein bisschen mehr die Perspektive dafür zu weiten. Und Menschen eben auch. Man kann ja auch mit 50 noch mal neu anfangen oder mit 70. Also es gibt so viele Möglichkeiten, dass das Leben zu ergreifen und das es wenigstens zu probieren. Und wenn man, selbst wenn man scheitert, weiß man, dass man es probiert hat. Und da würde ich mir mehr Selbstwahrnehmung wünschen. Gretel Niemeyer: Das ist spannend, weil tatsächlich in dem letzten Interview, was ich gerade schon erwähnt habe, da gab es ein Zitat, das Lieblingszitat meiner letzten Interviewgästin und das ist Doubt kills more Dreams than failure ever well, also die Zweifel, fehlender Mut begräbt mehr Träume, als das Versagen oder Scheitern es jemals schaffen wird. Also wirklich so dieses Ding von was ist, wenn es nicht klappt? Was ist? Was sagen alle anderen, was hier, was da, was trallala? Und am Ende blickst du zurück und sagst Ja, hätte ich mal, und das glaube ich, ist ja auch erwiesen, dass dieses, diese Reue von Warum habe ich nicht, warum? Ich hätte doch dass es viel schlimmer als der, dann bin ich mit irgendwas auf die Nase gefallen. Aber daraus habe ich irgendwie noch was gelernt. Und wie das gerade gesagt hast, ich glaube tatsächlich, dass oft die Menschen, die gerade selber nicht zufrieden sind mit dem, was sie gewählt haben und die dann wieder Mut bräuchten, um in eine andere Richtung zu gehen oder die dort Mut bräuchten, dort auszubrechen. Ich glaube, dass es tatsächlich oft so ein Triggern ist oder ein gewisser Neid, weil warum würdest du sonst jemand anderem nicht gönnen, wie diese Person lebt, liebt, arbeitet, was auch immer. Leonie Müller: Eben das sagt, vielmehr über die Person aus, die dann da urteilt, als über die Person, die beurteilt wird. Und ein kleiner Buchtipp am Rande, ich glaube, dieses Buch heißt fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen von der von einer englischen Hospizarbeiterin. Sehr empfehlenswert, wenn man da mal tiefer reintauchen möchte. Und ich glaube, das Thema mit dem Mut ist, da sind wir auch wieder bei dem, was wir eben hatten, mit dem, was brauche ich wirklich und was ist mir wichtig und für wir leben ja immer noch im Kapitalismus und im System, was sehr auf Geld und finanziellen Erfolg und finanziellen Reichtum und Wachstum fundiert ist. Und ich glaube, was viele Menschen in dieser Zeit zunehmend realisieren, ist, dass man Mut nicht kaufen kann. Also ich kann. Wenn ich viel Geld habe, kann ich natürlich zum Beispiel mit Coaches wie uns auch eine Session machen und daran arbeiten und mal gucken, wo kommt das ähnlich her, dass ich so viel Angst habe, dass ich mich nicht traue etc. Aber den letzten Schritt muss man letztendlich selbst gehen und man kann noch so viel Geld und so viel what so ever haben, so viel finanziellen Wohlstand. Wenn man diesen Mut nicht aufbringen kann, bringt einem das alles nichts. Und da finde ich, leben wir gerade in einer spannenden Zeit, wo sicherlich auch aufgrund der vielen Krisen, durch die die Welt gerade geht und auf die sie zu steuert, immer mehr Menschen das hinterfragen, was sie eigentlich wollen und brauchen und ob nicht vielleicht jetzt ein guter Zeitpunkt ist, es einfach mal zu probieren, auch wenn man auf die Schnauze fliegt. Als dann in zehn Jahren zu sagen Oh, hätte ich das damals mal damals war ja eigentlich aus jetziger Perspektive wäre es ja damals ideal gewesen, hätte ich es mal probiert. Und das ist was, wo ich immer nur wieder ermutigen kann. Und es ist auch immer wieder toll finde, wenn Menschen hier dann durchgehen und sich das angucken und so überlegen, laut denken und überlegen. So, ja, ja, Bücher haben sie auch dabei und so viel braucht man ja eigentlich gar nicht. Und auch eigentlich würde ich da so was auch gerne mehr, mehr minimalistisch leben zum Beispiel. Ich glaube, es gibt nichts Wichtigeres, als dass wir Menschen uns gegenseitig inspirieren. Gretel Niemeyer: Ja, absolut. Das ist ja schon fast ein schönes Schlusswort. Aber es interessiert mich natürlich dennoch, wie. Also mit wem arbeitest du so zusammen? Auch, wie findest du diese Kunden? Du arbeitest ja schon auch, hast du gesagt, viel mit Unternehmen. Man trifft dich hier und da auf Messen an usw.. Was ist so? Was arbeitest du jeden Tag? Kann man als Selbstständige mit dir arbeiten und von deinem Wissen profitieren? Hol uns doch da mal so ein bisschen ab. Wie kann man sich von ihr inspirieren lassen? Leonie Müller: Gerne. Genau. Und das eine ist, dass ich mit Einzelpersonen arbeite im Karrierecoaching. Also Menschen, die sich beruflich entwickeln wollen. Das kann manchmal schon ein konkretes Ziel sein, manchmal aber auch einfach nur so ein Gefühl von Ha, da ist so eine Reibung. Ich bin irgendwie unzufrieden. Ich weiß nicht, da will ich mal reingucken. Einerseits arbeite ich damit an mit Einzelpersonen und andererseits begleite ich Unternehmen bei dem, was gerade in der Arbeitswelt so ansteht. Ich bin studierte Kommunikationswissenschaftlerin ursprünglich und mache systemische Beratung, arbeite zum Beispiel viel mit Lego, wo wir dann Modelle dessen bauen, wie eigentlich die Rollen verteilt sind, wie wir zusammenarbeiten, wie wir besser kommunizieren können, was eben so in den Bereich Organisationsentwicklung geht. Und da begleite ich Unternehmen sowohl über längeren Zeitraum als auch, dass ich einzelne Workshops anbiete oder auch Vorträge, zum Beispiel bei Unternehmensveranstaltungen. Und ja, verbunden mit dem Van, eben auch oft mit dem Tag der offenen Schiebetür, weil ich den ja sowieso immer dabei habe und mich dann auch freue, dann ja interessierten Kunden und Mitarbeitern das hier zu zeigen und vielleicht ein bisschen zu inspirieren, nicht nur darüber nachzudenken, wie wir anders arbeiten wollen, weil wir das meiner Meinung nach nicht isoliert tun können. Wenn wir darüber nachdenken, denken wir automatisch auch darüber nach wie möchte ich eigentlich leben, wie möchte ich wohnen, wo möchte ich wohnen und leben? Und die Themen hängen ja letztendlich alle zusammen. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr cool, sehr spannend. Wir verlinken natürlich wie in jeder Folge deine relevanten Links ja auch unter dieser Folge bzw. unter dem Social Media Post dazu. Dann interessiert mich am Ende nur noch. Die schwierigste Frage zum Schluss. Nein, vielleicht der eine oder andere Tipp Wie kann man denn mutiger werden? Du hast gerade schon gesagt, Mut ist das Ding, wo man was wir alle brauchen, das, woran es oft so fehlt. Wie wird man mutiger? Hast du vielleicht einen ersten Schritt hin zu mehr Mut? Ein Tipp dafür. Leonie Müller: Auf jeden Fall ein theoretisches, ein praktisches. In der Theorie hilft ganz oft auch im Coaching zum Beispiel meinen Coachies und auch mir selbst, wenn ich vor irgendwas Angst oder Zweifel habe, die Frage: Was wäre das Schlimmste, was passieren könnte, weil wir uns dann wir melden. Wir malen uns immer irgendwas ganz Schlimmes aus. Und wenn man sich wirklich mal hinsetzt und mal aufschreibt, stellt man fest Hm, im Zweifel verliere ich ein bisschen Geld oder ein bisschen Zeit. Aber ich werde vermutlich nicht dabei umkommen. Und ich werde vermutlich nicht alles aufgeben müssen. Und dann stellt man oft fest, dass das Risiko gar nicht so hoch ist, wie man erst mal so gefühlt gedacht hat, dass es hoch ist. Das ist der der theoretische Tipp also sich zu fragen Was ist das Schlimmste, was passieren könnte. Und der praktische Tipp ist, im Alltag immer ein kleines bisschen mutiger zu werden. Also wenn ich eine Person bin, der es schwer fällt, auf fremde Leute zuzugehen, und die was zu fragen, zum Beispiel dann einfach mal durch eine Innenstadt schlendern und einfach mal Leute nach der Uhrzeit fragen oder nach dem Weg zum Bahnhof oder irgendwie ja einfach ins Tun kommen. Nicht gleich, … ja ins Tun kommen, nicht nur denken und sich denken. So Oh, ich arbeite jetzt zwei Jahre in meinem Kopf daran, dass ich mutiger werde. Und dann gehe ich gleich auf die große Bühne vor 300.000 Menschen, sondern kleine kleine Steps machen und letztendlich ja unser System damit umprogrammieren. Wenn ich immer wieder Leute anspreche auf der Straße, wenn ich feststelle, dass 9/10 Leuten freundlich reagieren und dadurch lernt mein System, oh, das hat ja gar nicht weh getan. Und das hat sogar vielleicht ein bisschen Spaß gemacht. Und die waren ja nett und das war gar nicht so schlimm. Und dann traut man sich irgendwann auch größere Sachen zu, die man sich trauen möchte. Gretel Niemeyer: Sehr sehr cool finde ich beide. Also ich finde beide Tipps eigentlich sehr praxisorientiert und danke dir sehr dafür. Und generell danke ich dir sehr für dieses Gespräch, Leonie. Es war super spannend dich kennenzulernen. Wenn ihr Lust habt, mehr über Leonie zu erfahren, dann verlinken wir natürlich in Instagram Account und ihre Webseite hier, wenn ihr mit ihr arbeiten möchtet. Schaut auch auf jeden Fall mal bei ihr vorbei. Zu den Themen New Work, Mutig werden, Transformation. Oder vielleicht bucht er sie auch als Speaker Aspikerin für eines eurer Events. You never know. Wer diese Folge hört. Leonie, ich danke dir ganz, ganz herzlich für deine Zeit und deine Insides. Leonie Müller: Vielen Dank für die Einladung und für das tolle, neugierige Gespräch. Gretel Niemeyer: Alles, Alles Liebe. Bis bald. Tschüss. Leonie Müller: Bis bald.

  15. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Solltest du aus uns unerfindlichen Gründen noch nicht zum letzten Coffee Speed Networking des Jahres angemeldet sein – dann wird es langsam höchste Eisenbahn! Denn die 8., 9. oder 10. Ausgabe – wir sind uns da nicht so ganz sicher – unseres legendären Netzwerk-Events willst du nicht verpassen! #fomoindahouse Solltest du noch nicht vorfreudig die Stunden zählen, sondern immer noch überlegen, ob du den Termin mit dem Steuerberater im gleichen Slot wirklich verschieben kannst, dann gibt dir Gretel in dieser Folge 7 gute Gründe, um dich SOFORT fürs Coffee Speed Networking anzumelden. Kurzer Spoiler: Über 300 selbständige Frauen sind angemeldet und werden in einer Stunde und entspannter Atmosphäre ne Menge für ihr Business tun Das CSN ist nur noch dieses Mal ganz sicher kostenlos Wie du dich am besten knackig und interessant vorstellst, erklären wir dir direkt nach der Anmeldung in einem kurzen Pitch-Video Du wirst feststellen: Es gibt einfach keine guten Gründe, um NICHT beim Coffee Speed Networking dabei zu sein. Also: Spring rüber zum Link und meld dich an! Denk bitte an die Verifizierung deiner Mailadresse! Das ist WIRKLICH wichtig! Lade doch gleich noch ein paar Business Buddies ein. The more, the merrier. Wir freuen uns auf eine bunte, lustige und interessante Netzwerk-Runde mit dir! Jetzt anmelden: https://lauraundgretel.de/networking-coffee/ Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Der Erstausstrahlungszeitpunkt dieser Folge ist der 28.11. und das bedeutet wir sind mitten in der Coffee Speed Networking Woche. Denn unser neues oder unser beliebtes Netzwerk Event Coffee Speed Networking geht am 30.11. von 13 bis 14 uhr in die nächste Runde. Ich weiß ehrlicherweise nicht, wie oft wir das jetzt schon gemacht haben. Ob es jetzt das achte oder das zehnte Mal ist, ist auch völlig egal, denn es ist ein unglaublich cooles Event für dich als Selbstständige, um dich mit anderen Selbstständigen zu vernetzen, um neue Kunden, Kundinnen zu finden, um Kooperationspartner zu finden, um vielleicht eine eigene Mastermind zu finden usw. und so fort. Warum machen wir jetzt also diese Folge zwei Tage vor der nächsten Edition, Edition vom Coffee Speed Networking? Wenn du schon angemeldet bist, dann freu dich und höre jetzt einmal in diesen 10 bis 15 Minuten an, was die sieben Gründe sind, aus denen du dich genau richtig entschieden hast, dich fürs Coffee Speed Networking übermorgen anzumelden. Wenn du noch nicht angemeldet bist und du brauchst noch ein paar Gründe, dann ist jetzt der Moment, um wirklich einmal die Lauscher auf zuzuspitzen und einmal genau hinzuhören, den Kalender direkt mal zu zücken und dir für den 30.11. von 13 bis 14 uhr alles frei zu räumen, was da drin sein könnte, denn du möchtest das Coffee Speed Networking mit Sicherheit nicht verpassen. Grund Nummer Eins, warum du daran teilnehmen solltest, ist erstmal der Grund, dass Netzwerken immer wichtig ist und das Netzwerken und sich ein starkes Netzwerk aufzubauen für uns als Selbstständige wirklich eine der Grundaufgaben und Grundtätigkeiten sein sollte, in die wir unsere Zeit stecken. Warum? Ein starkes Netzwerk hilft uns unglaublich weiter mit echten Tipps, ehrlichen Feedbacks, mit Empfehlungen, mit KundInnen, die da rauskommen. Und so weiter. Also ein echtes Netzwerk, wo du echte Menschen kennenlernst, da wirst du gleich so ein Gefühl haben von so cool, ich bin nicht alleine. Und wenn du dann auch noch lernst zu artikulieren, was du zu geben hast und was du gerne nehmen möchtest, was du also suchst, mit wem du arbeiten möchtest, wo du vielleicht gerade keine Ahnung, eine technische Herausforderung hast oder irgendwas, woran du dir schon länger die Zähne ausbeißt. Dann kannst du sicher sein, dass ein starkes Netzwerk die ganz viele Nerven erspart und dafür sorgt, dass du deutlich schneller ans Ziel kommst, als wenn du alleine rumwurschtelst und suchst. Also generell erst mal hier eine Lanze gebrochen fürs Netzwerken und dafür, die eigene Reichweite immer und immer wieder zu erhöhen. Immer und immer wieder aus der eigenen Komfortzone rauszugehen. Denn du weißt überhaupt nicht, was für tolle Menschen da alles noch draußen sind und auf dich warten und dich kennenlernen wollen. Dafür musst du eben den Schritt aus deiner Komfortzone wagen. Und wir haben mit dem Coffee Speed Networking wirklich ein Event geschaffen, bei dem es ganz besonders einfach ist zu netzwerken. Denn es geht nicht darum, schleimig irgendwo rumzustehen oder sich in irgendwelche Gespräche sneaken zu müssen oder irgendwie mit Menschen reden zu müssen, auf die man gar keinen Bock hat. Punkt Nummer zwei der Liste Warum du dir unbedingt überlegen solltest zu kommen. Oder dich dazu beglückwünschen kannst, dass du dich schon angemeldet hast. Ist nämlich der, dass über 300 Frauen sich wieder angemeldet haben fürs Coffee Speed Networking. 300 Frauen, die alle selbstständig sind, die alle in den unterschiedlichsten Bereichen unterwegs sind und die Lust haben, sich miteinander zu unterstützen. Die sagen Ey, dieses Ding von Sisterhood und wir unterstützen uns alle gegenseitig und es braucht starke Kooperationen. Das ist nicht einfach nur so ein leeres Gewäsch und so dahingeredet, sondern wir wollen das wirklich. Wir wollen wirklich, dass Frauen anfangen, sich gegenseitig Dinge zu gönnen und sich zu unterstützen und füreinander da zu sein. Und wir leben das auch. Und das sind wie gesagt 300 Frauen, die sich da jetzt schon angemeldet haben und nur vielleicht so als Hintergrundinformation. Wir nehmen dafür auch jedes Mal, denn das Coffee Speed Networking findet etwa einmal im Quartal statt, jedes Mal richtig Geld in die Hand. Also dafür, dass neue Frauen auch das Coffee Speed Networking entdecken, durchforsten wir LinkedIn. Wir, wir schalten Ads, wir sind organisch unterwegs mit Stories, wir schreiben Newsletter usw. Alles dafür, dass du wirklich ein Event hast, wo du nicht mit den gleichen Hanseln wie beim letzten Mal in einem Raum sitzt, sondern dass du wirklich neue Gesichter kennenlernst und ein Netzwerk wirklich, wirklich erweiterst. Punkt Nummer Drei warum das Coffee Speed Networking unbedingt in deine Planung diese Woche gehört. Ist das so ungefähr das absolute Gegenteil von so einer Kaffeefahrt ist. Also natürlich sind Laura und ich da. Natürlich moderieren wir das. Natürlich werden wir dir auch was über Smash it! die beste Mastermind südlich des Nordpols erzählen. Alles andere wäre fahrlässig. Denn ganz ehrlich, die Infos willste einfach haben. Und gleichzeitig sagen wir aber und leben wir wirklich von Anfang an, dass es um dich und um euch geht. Also es geht darum, dass ihr euch kennenlernt, dass ihr in diese Netzwerkrunden geht, dass ihr wirklich die Visibility bekommt, die ihr wollt. Und das funktioniert einerseits so, dass es drei Netzwerkrunden gibt, bei denen wir euch in kleinere Gruppen schicken, bei denen ihr also in sogenannten Break out Rooms mit maximal 2 bis 4 anderen Frauen sitzt und euch dort vorstellen könnt und auch wirklich genug Zeit dafür habt. Und für die Mutigen unter euch gibt es auch die Möglichkeit zu sagen Hey, ich trau mich, ich möchte mich vor allen anderen vorstellen und auch das da geben wir auch 2 bis 3 von euch die Möglichkeit, sich wirklich vor der ganzen Gruppe vorzustellen und einen richtig coolen Pitch hinzulegen und zu sagen Hey, cool, mein Name und mein Gesicht kennen jetzt mal 300 Leute auf Schlag merken das ist doch mal richtig geil. Und ganz ehrlich. Diese Sichtbarkeit und diese Reichweite kriegst du in fast keinem anderen Netzwerkevent. Außerdem und das habe ich eben schon angesprochen Punkt Nummer Vier, ist das Coffee Speed Networking ein geschützter Raum. Was bedeutet das? Dass du eben nicht vor 200 Leuten sprechen möchtest, wenn du dich damit unwohl fühlst, sondern die eigentlichen Netzwerkrunden. Die finden in kleinen Räumen statt, mit 2 bis 4 Leuten. Ihr habt da wirklich genug Zeit, auch um miteinander zu reden. Wir moderieren das so, dass es entspannt und fluffig ist, dass jede von euch auch ein bestimmtes Zeitkontingent hat, um sich vorzustellen, dass jeder also ihren Raum auch einnehmen kann und dafür sorgen kann, dass das Gegenüber zuhört. Ähm, ja, und das ist einfach ein entspannter und guter und wertschätzende Austausch ist solltest du dich bis jetzt noch nicht angemeldet haben, weil du denkst Oh, ist es so unangenehm, so viele Menschen und dann gucken die mich alle an. Nein, am Ende des Tages sind in den ganz normalen Runden 2 bis 4 Menschen und ich bin mir sicher, dass du das gut händeln kannst. Punkt Nummer Fünf, warum du dich jetzt genau dieses Mal zum Coffee Speed Networking anmelden solltest und nicht darauf spekulieren, dass es ja bestimmt nächstes Jahr wieder ist und dass du es dann machst usw.. Erstens müssen wir mal aufhören, solche Sachen, die wichtig sind und die uns vielleicht aber auch ein bisschen schwer fallen, auf die lange Bank zu schieben. Das ist aber eher eine generelle Geschichte. Und zweitens ist es tatsächlich so, dass Laura und ich uns zwar sehr oft sehr einig sind, aber nicht immer und bei allem. Und das Coffee Speed Networking ist ein super Beispiel dafür. Wir sind also noch gar nicht ganz klar darüber, wie es weitergeht, in welcher Form es weitergeht. Wird es vielleicht bezahlt sein? Wird es vielleicht unterschiedliche Varianten des Coffee Speed Networkings geben? Wenn du es also so nochmal erleben möchtest, wie es bis jetzt immer war mit Musik in einer riesengroßen Gruppe, mit guter Stimmung, mit einem Impuls von uns, dann solltest du dich jetzt und kostenlos genau, dann solltest du dich jetzt für das Coffee Speed Networking am 30.11. von 13 bis 14 uhr anmelden. Zwei Punkte habe ich noch, warum das Coffee Speed Networking diese Woche auf jeden Fall auf deine To Do Liste gehört. Der eine Punkt davon ist die gute Laune. Ich verspreche dir hoch und heilig, du wirst aus diesem Termin, dieser, sagen wir mal Mittagspause, aktiven Mittagspause gehen. Du wirst einen krassen Hype fühlen, eine krasse Motivation. Du wirst einfach merken Hey, geil, ich bin hier gar nicht alleine mit dem, was ich mache. Ich bin mit meinen Baustellen nicht alleine. Hier sind so viele andere tolle Frauen, die sich auch was cooles aufbauen und die vielleicht auch an der einen oder anderen Stelle struggeln, die sich aber gegenseitig unterstützen, die sich voranbringen wollen. Und dazu lege ich natürlich als DJ Gretel ohne großartigen Musikgeschmack wieder auf. Und allein das ist schon legendär und sollte dich dazu bringen, auf jeden Fall beim Coffee Speed Networking vorbeizuschauen. Eine sehr, sehr gut investierte Stunde. Und last but not least wenn du jetzt sagst Oh, ich habe das noch nie gemacht und schon allein dieses ganze Thema Pitch oder ich muss sagen, wer ich bin und was ich mache und wie das geht und so. Da wird mir ganz anders und lieber würde ich die Wäsche bügeln und die Steuererklärung machen, als mich dort auf so ein Netzwerkevent zu bewegen. Dann kannst du dich entspannen. Denn we have your back. Wenn du dich also jetzt gleich anmeldest zum Coffee Speed Networking, bekommst du von uns auch noch eine Email mit der Info dazu, wie du deinen Pitch vorbereiten kannst, wie du entspannt vor der Gruppe vortragen kannst, auf was es eigentlich ankommt bei so einer Vorstellung. Und ich versichere dir, dass du dich danach schon deutlich entspannter und besser vorbereitet fühlst. Also allein schon für dieses Video lohnt es sich, sich jetzt das Coffee Speed Networking am 30.11.. Also von mir aus gesehen jetzt übermorgen anzumelden. Ich freue mich auf jeden Fall, wenn du wieder dabei bist. Ich freue mich auch, wenn du kommentierst, ob du schon dabei warst, wie oft du dabei warst, was es dir gebracht hat, postet es gerne hier auf dem Podcast Anbieter deiner Wahl oder eben auch auf Instagram und LinkedIn und Facebook unter die entsprechenden Posts. Und ansonsten freue ich mich wahnsinnig drauf, dich beim Coffee Speed Networking am 30. zu sehen. Und ja, hab es schön bis dahin und bis ganz bald. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  16. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Was haben Selbstständigkeit & Liebe miteinander zu tun? Wie wirkt sich eine unglückliche Beziehung oder ein unfreiwilliges Single-Dasein auf Deine Selbstständigkeit aus? Im Gespräch mit Kathy Stone - selbst ehemalige Business Coaching und heute beruflich in Sachen Liebe unterwegs - finden wir heraus, wie diese Themen einander bedingen und warum bei vielen Menschen der berufliche Erfolg erst dann wirklich kommt, wenn die Liebes-Ebene geklärt ist! By the way erzählt Laura in dieser Folge auf einmal, wie sie ihren Partner gefunden hat und lüftet die eine oder andere sehr private Geschichte, die bisher in diesem Podcast noch nie Erwähnung fand! Finde hier alle weiteren Infos zu Kathy und melde Dich gerne nach dieser Podcast Folge bei ihr - sie freut sich auf Dich! LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kathy-stone-%E2%99%A5%EF%B8%8F-a2a510286/ Homepage: https://www.kathystone.de Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hello, Hello und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge hier bei Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und hier ist ein bisschen Love is in the air. Denn heute haben wir einen Interviewgast hier, und zwar die liebe Kathy Stone. Hallo und herzlich willkommen. Schön, dass du bei Moin um Neun bist. Kathy Stone: Hallo, vielen lieben Dank für die Einladung. Laura Roschewitz: Ja, gerne doch. Und wenn du jetzt vielleicht denkst, das klingt ja wie ein neuer Flirt Podcast, dann wunderst dich nicht. Dann die nächste halbe Stunde, die wir hier ungefähr plaudern werden, soll es nämlich um das Thema Liebe und Dating und Beziehungen gehen. Und die liebe Kathy und ich haben uns gerade vor fünf Minuten ungefähr kennengelernt, denn es ist so ein kleines Blind Date für uns. Wir haben uns in der großen Onlinewelt getroffen, auf einer großen Plattform und haben uns irgendwie gleich hat es irgendwie ganz gut gematcht und geflowt. Und so kam eine relativ spontane Blind Date Podcastfolge hier zustande. Kathy, magst du dich einfach mal vorstellen? Wer bist du? Woher kommst du und was machst du? Das ist ja ein Selbstständigen Podcast. Also auch gerne mal das Business vorstellen. Kathy Stone: Ja, Hallo zusammen, ich bin Kathy. Ich bin Beziehungs- und Datingcoach. Ich habe meinen Traumberuf gefunden, arbeite im Auftrag der Liebe, wohne hier in der Nähe vom schönen Stuttgart. Ich bin Hundemama und ich liebe es ja Single Ladies und auch Frauen einfach zu helfen, eine glückliche Beziehung zu verwirklichen. Laura Roschewitz: Sehr spannend. Wenn ihr jetzt uns nur zuhört und das ist ja schon so der Sinn und Zweck von einem Podcast. Aber es kann ja auch sein, dass du uns zu schaust, weil wir streamen ja auch immer rüber zu YouTube. Dann hat man auch gerade bei Kathy im Hintergrund den Wauzi gesehen. Er heißt Fjell, glaube ich. Und genau er hat sich mal kurz ins Bild gemogelt. Ähm, normalerweise übernimmt diesen Job ja meine Katze, aber heute bin ich im Büro und die Katze ist zu Hause. Und normalerweise läuft sie auch gerne ins Bild. Kathy Stone: Ach, süß. Laura Roschewitz: Kathy. Erzähl doch mal, das ist jetzt ja nicht so ein Beruf wie Versicherungsmaklerin oder Bürokauffrau. Das ist ja schon ein bisschen spezieller. Wie ist es dazu gekommen, dass du heute hier sitzt und voller Freude und Energie erzählst, dass du Beziehungs- und Datingcoach bist? Was? Was ist dein Weg dahin gewesen? Kathy Stone: Mein Weg war tatsächlich komplett über das private Leben. Also das heißt, ich war in einer Beziehung, die ging 9 bis 10 Jahre und der Alltag ist riesengroß geworden. Ich war damals schon selbstständig als Business Coach. Tatsächlich. Von daher finde ich euren Podcast nur erste Sahne. Ich liebe den und bei uns ist aber damals so der Alltag war so riesengroß und ich habe mich dann gefragt Hey, wie geht die glückliche Liebe? Und dann habe ich mich selbst eingebuddelt. Bei mir war 2018 so ein Jahr, wo bei mir so ein Game Changer war und habe dann gemerkt Wow, wie leicht kann man in einer Beziehung und im Alltag kommunizieren, dass sich beide wirklich geliebt fühlen. Und bei mir war es aber damals so in der Beziehung. Wir waren leider schon zu spät dran. Also unser Tank stand schon auf Reserve, da gingen wir freundschaftlich, aber halt keine Liebe mehr. Und dann war ich drei Jahre lang wirklich Single und ich habe den größten Mist erlebt, den man so erleben kann. Ich habe viele… Also meine Taktik war damals so ich, ich, ich, ich schieb diesen Trennungsschmerz weg. Ich will ihn nicht fühlen, weil bei mir hat es damals wirklich den Boden unter den Füßen weggerissen. Nach 9 oder 10 Jahren und ich habe Mauern um mich rum aufgebaut, Mauern, Mauern, Mauern. Aber ich glaube, gerade wir Frauen, ja, wir wollen ja diese glückliche Liebe haben, wir wollen sie haben. Und dadurch habe ich ganz viele toxische Männer dann angezogen, bis sich dann das für mich lösen konnte. Und das war so parallel wie die die private Story, wo dann Freundinnen auch immerzu zu mir gekommen sind in Beziehungen, wie funktioniert es? Und dann habe ich 2020 den Mut gehabt und bin noch mal ins eiskalte Wasser gesprungen und habe gesagt Okay, ich verdiene damit jetzt mein cooles Geld, ich mache jetzt ein Business damit. Und Mut wird ja immer belohnt. Laura Roschewitz: Ja, absolut. Und ich sage ja immer ja, Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst. Also meistens entstehen ja die Geschichten, wenn man Angst hat und wenn einem so richtig der Arsch auf Grundeis geht und man ist trotzdem tut und man sich traut und man diese Schritte geht und nicht, wenn es einfach der rote Teppich ausgerollt wurde, sondern wenn es halt auch ein bisschen stückelig und steinig ist. Kathy Stone: Genau turn your pain into power. Laura Roschewitz: Wie kann ich mir das vorstellen? Wie arbeitest du heute mit Frauen? Also was ist dein Job? Also bist du dabei, wenn jemand Single ist und einen neuen Mann eine neue Frau kennenlernen möchte? Oder begleitest du Paare, die schon lange zusammen sind oder alles? Oder beides? Oder nichts davon? Und was ganz anderes? Erzähl mal, wie das abläuft. Kathy Stone: Nee, beides beides. Also ich habe… Mein Herz ist wirklich einmal für die Singlefrauen, die wirklich jetzt eine Traumbeziehung wollen muss, dann darum geht okay, wie kann ich Ihnen wirklich viel Schritten meine Traumbeziehung anziehen? Das ist ganz schön, dass man den Mist wirklich löst, den man von alten Beziehungen nur mit sich rumträgt, oder? Manchmal ist es auch einfach nur ein Date, wo was richtig doofes gefallen ist. So ein Satz, der einen so krass verletzt hat. Und da geht es, okay, wie kann ich das spielend leicht lösen, diese Mauern, die ich um mich herum aufgebaut habe. Und es ist wirklich so. Noah küsst diese Mauer und sie fährt runter und das ist so. Danach fühlt man sich wie will einen so die Sonne geküsst hat. Wie wenn diese Freiheitsstatue in den USA und man hat sich so frei gemacht und dann geht es natürlich so darum okay was bedeutet für mich Liebe? Wann fühle ich mich geliebt? Und dann kommt auch dieser Glow wieder rein. Und das Manifestieren natürlich. Das ist ein ganz wichtiger Prozess. Der Prozess Schritt, ich glaub den kennt man ja auch. Wenn ihr alle so andere Podcasts ja auch manchmal so hört diese Liste mit dem Traummann, Traumfrau, die funktioniert aber eben wirklich erst, wenn wir die die Schritte vorgemacht haben. Und das ist richtig schön, weil dieses diese Leichtigkeit, die dann in der Liebe reinkommt, die wirkt sich eben auch auf den Umsatz aus und auf die Kunden. Also das ist so, wenn man diesen Glow hat und plötzlich wieder strahlt und man sieht plötzlich Kundinnen und Kunden an, die viel wertschätzender sind, die viel dankbarer sind. Es ist, wenn man glaube, für Frauen ist es wichtig, dass man jemanden hat, an dem man sich festhalten kann. Und die Beziehung gibt einem Halt. Und das ist dieses Krasse, wo die Liebe so einen krasse, krasse Wirkung hat auf das Business, auch gerade wenn man selbstständig ist. Laura Roschewitz: Das wäre jetzt genau das, wär jetzt nämlich meine Frage gewesen, wie würdest du sagen uns hören dir jetzt auch einfach super viele selbstständige Frauen zu, Frauen in Gründung, Frauen, die vielleicht schon so Teilzeit neben dem Hauptjob selbstständig sind. Was würdest du sagen, was ist deiner Erfahrung nach der Einfluss von, sagen wir mal auch mal mit Menschen in Beziehungen oder auch Single Frauen, aber gehen wir mal vielleicht von Beziehung aus die nicht rund laufen? Du hast ja auch gesagt, deine Beziehung damals, der Alltag hat euch irgendwie aufgefressen. Es gab wahrscheinlich viele eher negative oder schwierige Sachen, oder? Irgendwie war es auf jeden Fall nicht mehr so, dass es ganz viel Energie gegeben hat. Was würdest du sagen? Wie wirkt sich das aus auf uns Frauen, auf uns Selbstständige? Was beobachtest du da? Wenn man eine, ich nenne es jetzt mal als Überschrift unerfüllte Beziehung hat? Kathy Stone: Das ist also so ein riesengroßer Einfluss. Man sieht es meistens am Umsatz. Also der Umsatz geht zurück. Ich kann von mir selber sprechen, ich habe das ziemlich alles zurück verfolgt. Ja, was waren meine Höhen im Business auch umsatzmäßig? Ja. Wann haben die Kassen schön geklungen und wann war es wirklich so, wo du sagst boah ein Tief, es läuft alles schwer. Und wenn die Beziehung zu Hause, also wenn die Liebe nicht mehr stimmt, wenn sie einem mehr Energie raubt als Energie gibt, ist das Business, fühlt sich das oft schwer an? Man tut auch gerade Sachen, vielleicht in Social Media, die sich auch schwer anfühlen. Ja, so, Thema Sichtbarkeit, verkaufen usw. Das fällt einem viel, viel schwerer, wenn die Beziehung nicht mehr so läuft wie am Anfang, wo man verliebt war. Und ich sag mal so klar, wenn man 5, 6, 7, 8, wie viel Jahre auch immer zusammen ist, ist die Verliebtheit, man kann das aufrechterhalten, die wird schöner, weil die ja reift wie so eine Blume. Aber es fühlt sich trotzdem noch so wie so eine Art Verliebtheit an, nur viel, viel vertrauter. Und man hat wirklich die Liebe, die gibt so viel Kraft, so viel Flügel. Also wenn man an das Gesetz der Anziehung glaubt, ja, das ist so, die Leute, die und man fühlt es einfach. Du siehst es Frauen an, ob sie glücklich sind in ihrer Beziehung, weil die Strahlen dann so von innen heraus oder ob es einfach gerade nicht mehr so gut läuft. Und ne, vorher auch schon gesagt so Authentizität ist das, was einfach zählt. Das heißt, wenn, wenn die Frau in ihrer Mitte ist, eine glückliche Beziehung auch hat, dann kommen die Kunden einfach viel leichter. Laura Roschewitz: Wie, ich plaudere mal kurz aus dem Nähkästchen und bin gespannt, was ein Beziehungs- und Datingcoach du dazu sagt. Das habe ich glaub ich noch nie im Podcast erzählt, aber ich war vor, muss ich überlegen, vor 6,5 - 7 Jahren wurde ich sehr, sehr unschön verlassen. Also wirklich von einem Mann, den ich sehr geliebt habe, und der hat mich wirklich sehr, sehr, sehr unschön, direkt nach meinem 30. Geburtstag verlassen. Und ich hatte vorher auch auch, wie du gesagt hast, so eine gewisse Mauer um mich herum gebaut und hatte die endlich überwunden und habe ihn an meinem 30. Geburtstag, meiner ganzen Familie und allen vorgestellt und ich wurde eine Woche später verlassen. Das war. Das ging so richtig, richtig tief. Und die Monate darauf habe ich mich einfach verbarrikadiert und wollte natürlich von Gott und der Welt gar nichts hören und habe dann aber in einer wirklichen Lust und Laune Aktion mit einer Freundin, die das auch nicht mehr sehen konnte, dass ich da noch rum Trauerkloße da kommen. Wir legen mir hier so ein Online Dating Profil an. Das war dann im März. Ich wurde im Dezember verlassen. Ich habe im Dezember Geburtstag. Wir sind hier zwei Schützen heute und habe dann im März mir so ein Online Dating Profil auf so einer Seite mit ihr eingerichtet und sie hat ein Foto von mir gemacht und so und dann haben wir das zusammen gestaltet und dann habe ich so ein bisschen da rumgesurft und so rumgezwischt und gewischt und so und habe natürlich auch ganz viel No goes irgendwie gesehen und dachte so um Gottes Willen, du bist jetzt irgendwie 30, da der Drops ist gelutscht, da kommt nix Vernünftiges mehr um die Ecke, die sind alle schon besetzt oder aus gutem Grund nicht mehr auf dem Markt. Und hab dann aber tatsächlich würde ich sagen, einen ziemlich guten Griff gemacht. Ich habe nämlich meinen jetzigen Partner auf dieser App kennengelernt, habe ihn angeschrieben, fand ihn super knorke irgendwie vom Auftritt und er hat sich einfach erst mal drei Wochen lang nicht gemeldet und hat sich dann zurückgemeldet. Und dann sind wir innerhalb von vier Wochen zusammengekommen und innerhalb von drei Monaten bei mir eingezogen. Und ich würde gar nicht sagen, dass hier alles rosarot ist. Überhaupt gar nicht. Aber mittlerweile haben wir in sechs Jahren enorm viel zusammen erlebt. Wir sind umgezogen, haben das Land gewechselt, haben ganz, ganz viel zusammen gemacht. Und er war tatsächlich der einzige Mann, den ich jemals getroffen habe von dieser Plattform. Und ich bin da so rein. Und von so rückwärts betrachtet denke ich immer so ich bin so reingegangen, habe mir immer so geguckt, was da so los ist, hab mir den einen rausgepickt und bin wieder gegangen. Wie, das erlebst du so, weil die Welt hat sich auch sehr verändert und ich finde das super spannend, wie sich Dating auch verändert, weil wir erleben ja einmal diese ganze Onlinedating Bubble, der ich super skeptisch gegenüberstand und gesagt habe das ist ja kompletter Schmarrn, da jetzt rumzuwischen und anhand von so einem oberflächlichen Profil. Ich muss ja aber zugeben, dass es bei mir ganz gut funktioniert hat und gleichzeitig aber auch noch die reale Welt, in der man ja daten kann. Und wie stehst du dazu? Was ist deine Meinung, was denkst du, wenn ich so diese Geschichte erzähle, hol mich mal rein, was in dem Kopf von einem Dating- und Beziehungscoach abgeht, wenn du so was hörst. Kathy Stone: Dann sage ich nur wieder typisch Schütze, weil Schützen sind vom Glück geknutscht. Also ich arbeite auch sehr gern mit der Astropsychologie, eine Wissenschaft. Und es ist ganz, ganz wichtig, dass auch unterschiedliche Typen, wir sind alle einzigartig und Schütze ist jetzt ein Feuerzeichen. Die sind einfach, die gehen gern raus, die zeigen sich, die probieren Neues aus, die sind offen und dann kann so was auch funktionieren, Onlinedating. Ich sag immer Also bei meinen Ladies ist es so, die treffen auf den leichtesten Wegen ihren Traummann oder ihre Traumfrau. Und für die einen ist Online Dating leicht, für die nächste ist es spazieren oder Gassi gehen leicht, die andere ist aber einfach in ihrer Praxis und massiert gerade jemanden. Und dann kommt da gerade der Kunde so auf den Tisch oder du denkst dir so, wow, das ist er. Also ich habe wirklich schon alles erlebt und dieser rote Faden ist einfach. Es ist immer der leichteste Weg und wenn ich dafür offen bin. Na also, das ist ganz, ganz wichtig, auch vom her, also vom Herz offen. Oft sagt unser Verstand ja, ich will vor allem mit 30 noch Kinder kriegen blablabla. Oh Gott, die Uhr tickt und also so krasser Druck funktioniert meistens nicht. Und das ist auch immer so die Frage, wie weit ist das Herz schon? Also bist du wirklich bereit dich zu öffnen für einen neuen Traummann, Traumfrau und dann funktioniert so was auch sehr, sehr gut. Laura Roschewitz: Habe ich auch noch nie davon erzählt hier im Podcast. Sehr sehr interessant. Was würdest du sagen? Das finde ich ja super spannend. Wir wollen ja über Liebe sprechen, aber wir wollen auch über Business sprechen. Was würdest du sagen? Du warst ja selber auch als Business Coach unterwegs, hast dann kaltes Wasser, bist noch mal neu gesprungen. Was würdest du sagen, was sind die Gemeinsamkeiten von den Themen Liebe und Business? Also wo gibt es Parallelen und wie hat sich aber deine Arbeit auch verändert? Also es ist ja bestimmt nicht mehr so wie früher, wo du mit Unternehmerin gearbeitet hast. Erzähl mal, also nimm uns mal mit auf diese Reise, weil du warst ja, es hatte ja auch einen Grund, dass du vorher mit Unternehmerin gearbeitet hast und jetzt eben mit Privatpersonen, die das Thema Liebe, sich ja sich dem widmen oder stellen wollen. Was ist da der Unterschied? Was sind Gemeinsamkeiten? Kathy Stone: Also die Gemeinsamkeit ist es sind weiterhin, ich habe unglaublich viele Selbstständige, also 80 % sind Frauen, die ich habe sind nach wie vor sind starke Frauen und entweder haben sie schon ihr eigenes Business oder sie überlegen, ob sie sich nicht noch gründen sollen. Das ist so der rote Faden. Gleichzeitig geht es immer. Ich arbeite immer von innen nach außen. Also Spielregeln setzen gilt im Business genauso wie in der Liebe. Ich sage halt Spielregeln, weil es darf Luft zum Atmen haben. Was sich verändert hat? Ich habe mein Business Coaching war für mich viel mehr kopflastig, Zahlen, Daten, Fakten. Die Liebe ist viel weicher. Das ist für mich Herz, also man merkt ich bin, also Astropsychologie, das ist unglaublich wichtig, weil wir haben vier Elemente. Wir haben Feuer, Wasser, Luft und Erde. Und je nachdem, was wir für Elemente sind, sind wir auch unterschiedlich. Eher Herzmenschen oder eher Kopfmenschen. Und ich bin einfach ein kompletter Herzmensch. Dadurch ziehe ich auch jetzt dadurch, dass ich mich verstanden habe, wie ich ticke, wie ich auch liebe. Es ist ein ganz anderes Harmonie jetzt im Business, weil ich dadurch auch viel mehr Frauen anziehe, die auch so Herzmenschen sind. Also auch viel Feuer und Wasser, Energie, also Feuer, weil alles Feuer ist, Widder, Löwe und Schütze. Und wir haben Wasserenergie, Krebs, Skorpion und Fische, die eben viel in ihrem Horoskop Zeichnung haben und die auch offen für Horoskope sind und auch daran glauben, dass man eben die Astrologie da einen unglaublich viel helfen kann. Egal ob das Human Design ist oder wie auch immer man das nennt. Und das hat sich bei mir geändert. Diese energetischer Faktor, der ist größer geworden. Laura Roschewitz: Also ich nehme so ein bisschen wahr, vom Kopf mehr ins Gefühl kommen. Kathy Stone: Ja, definitiv. Laura Roschewitz: Hast du auch männliche Kunden? Kathy Stone: Ich hatte am Anfang männliche Kunden. Laura Roschewitz: Apropos Kopf und Gefühl. Das fände ich nochmal spannend, wie sich das verhält. Kathy Stone: Ähm, du meinst also die Ladies, die zu mir kommen, die sind meistens im Kopf also so eine Suggestion von mir früher ganz oft, wo ich ganz oft denke, Oh man, so war ich auch. Ich kenne das auch ganz gut. Gerade… Und die werden aber alle zu Herzmenschen, weil wir Frauen sind Herzmenschen. Also das ist so und wir geben ja auch total gern, wir sind so fürsorgliche Mamas. Und es ist so viele haben in der Liebe einfach schon eine Trennung erlebt und machen dann erst mal dicht. Und das ist es. Dann kommen sie zu mir, weil sie sagen weil ich wünsch mir dass. Es ist die Liebe, es ist ein. Ja, du bist Wirtschaftspsychologin. Also, Stammhirn, so Liebe, Fortpflanzung. Das ist einfach bei uns drin. Und diese Sehnsucht bleibt bei uns ein Leben lang. Laura Roschewitz: Ja, und das finde ich spannend. Deswegen habe auch gefragt, ob auch Männer dabei sind bei deinen Kunden. Weil das ja schon. Ich weiß nicht, wie du das wahrnimmst, aber ich stelle mir vor, dass es einer Frau vielleicht leichter fällt, da Hilfe anzunehmen in dem Bereich. Ist das wahr? Kathy Stone: Ja, also ich hatte am Anfang hatte ich auch Männer, die tatsächlich aber unglücklich in ihrer Beziehung waren oder Single Männer. Es ist dann aber aus meiner Erfahrung dann oft so, dass den Männern dann die Arbeit wichtig ist. Ja und ich bin so eine kleine Weltverbesserin. Das heißt, wenn Frauen sich öffnen für die Liebe wieder und sagen okay, ich will jetzt eine Traumbeziehung, aber ich will dann wieder glücklich kommunizieren in meiner Beziehung. Der Mann folgt immer, immer, aber die Frau darf halt diesen ersten Schritt machen. Und das Krasse ist gerade, bist du Mama? Also ich habe auch viele Singlemamas und es ist spannend, wenn die Beziehung sich zu dem Mann ändert oder zu sich selbst, ja auch, dass dann auch die Liebe zu den Kindern nochmal intensiver wird. Und die Kinder dann auch unbewusst zu Hause was lernen, wie eine glückliche Beziehung ist und dadurch die natürlich dann in Zukunft ja viel auch viel glücklichere Beziehungen anziehen. Also diese Hebelwirkung, was passiert, wenn wir Liebe wirklich leben und eine glückliche Beziehung wirklich von A bis Z zulassen? Diskussionen und Streitereien gehören dazu, genauso wie sich danach wieder vereinigt. Also Liebe ist die schönste Arbeit der Welt, sage ich immer. Die belohnt einen sofort. Laura Roschewitz: Das finde ich spannend, weil du auch gerade noch mal dieses Thema Kinder reingebracht hast. Ich bin kinderlos, aber ich finde es mega spannend. Ich beschäftige mich super viel auch mit Paartherapien und solche Geschichten. Finde es mega interessant, einfach weil ich auch transgenerationale Sachen interessant finde. Und das ist schon ein toller und spannender Aspekt, weil ich glaube, wenn wir jetzt mal so fragen würden unter unseren Hörerinnen, zum Beispiel hier im Podcast, wie viele von uns hatten kommen aus einem Elternhaus, wo eine glückliche liebende Beziehung herrschte, alle mal kurz Hand hoch, bei dem das so ist. Und ich denke mal, hier sitzen auf jeden Fall gerade zwei, die die Hand eher weiter unten gehalten haben. Das finde ich schon mal sehr spannend, weil das ist ja auch was, was wir einfach lernen, lernen am Modell usw.. Ich würde auch davon ausgehen, dass man Beziehungen lernen kann. Aber wenn wir natürlich alle keine Vorbilder hatten oder vielleicht toxische oder negative oder einfach belastete Vorbilder haben, woher sollen wir es lernen? Weil in der Schule gibt es auch kein Fach, das Liebe heißt. Kathy Stone: Ja korrekt. Ich habe jetzt auch mit einer Lehrerin gesprochen, habe gesagt hier, sag mal, wir brauchen Liebe nicht biologisch, sondern wirklich von der Kommunikation her. Wie geht es? Wie sind diese Liebessprachen und ich kann als Kind einfach so sagen meine Eltern haben sich jetzt vor sechs, sieben Jahren oder so was getrennt, haben einen neunen Partner jeweils gefunden und die sind beide meine Mama wie mein Papa. Die sind so glücklich, so glücklich habe ich sie noch nie erlebt als Kind. So rückblickend sage ich mir so, als Kind wünscht man sich doch nichts sehnlicher, als dass Mama und Papa glücklich sind. So diese Hey, als Mama hast du auch eine Verantwortung. So Vorbildfunktion. So wie geht eine glückliche Beziehung und das als Papa genauso. Und es ist so, so schön das zu sehen, egal ob das dann zusammen weitergeht oder ob man sich trennt. Es ist… Hey, ich bin ein gutes Vorbild, voll egoistisch für mich oder manche Frauen. Dieses egoistisch klappt noch nicht so ganz, dann wenigstens für die Kinder, dass mein Kind lernt, wie sieht glückliche Beziehung aus? Wie dass man auch Händchen halten darf in der Öffentlichkeit und lauter solche Dinge. Laura Roschewitz: Das finde ich auch sehr schön. Also ich finde ganz interessant, das kenne ich aus meinen Beziehungen. Ich finde es zum Beispiel sehr spannend, was man halt vorgelebt bekommen hat, wie Liebe funktioniert, wie Streit funktioniert. Also das ist ja auch ein Risiko, also bei mir in meinen Beziehungen erstaunlicherweise auf jeden Fall immer ein Thema, weil ich zum Beispiel ich streite einfach gerne, das gebe ich gerne zu, ich bin ein Streithahn, Henne. Also ich finde Streit, dass er da entsteht, Reibung, da entsteht Wärme. Ich finde, da lösen sich Dinge, dann lernt man sich neu kennen. Ich finde Streit erstmal ne ganz knorke Sache eigentlich in Beziehungen. Ich bin eher so, dass ich mich mit Menschen gut streiten kann, die mir sehr nahestehen. Mit Menschen, die weiter weg sind, bin ich eher eher ein, würde ich sagen eher harmoniebedürftig. Wohingegen aber zum Beispiel mein Partner sehr konfliktscheu ist und versucht, Konflikte total zu vermeiden. Das ist wahrscheinlich kennst du das auch? Also jetzt gar nicht unbedingt persönlich, aber auch als ja, als Coach. Das finde ich sehr spannend. Und du hast eben ein Wort reingeworfen, wenn ich so die Sprache der Liebe. Magst du dazu mal was erzählen? Weil das finde ich noch mal spannend, als Idee. Also was gibt es überhaupt für Sprachen der Liebe? Ich glaube, man drückt sich ja. Ich glaube, ganz oft entstehen Konflikte, so wie ich das wahrnehme von außen, weil man eigentlich hat man schon dasselbe Ziel, aber man drückt es komplett unterschiedlich aus. Der eine vielleicht irgendwie versucht ein Geschenk zu machen, die andere nimmt das aber überhaupt nicht wahr oder so. Also irgendwie passt es ganz oft nicht und wenn man später drauf guckt, fällt einem auf, dass man ja eigentlich dasselbe Ziel hatte. Kathy Stone: Genau. Also der Weg zu einer glücklichen Liebe, zu einer glücklichen Beziehung geht wirklich darum, auch mal für sich so zu definieren was ist, wann fühle ich mich eigentlich geliebt? Weil Liebe ist ja nicht wie ein Vorfahrtsschild, wo jeder weiß jetzt habe ich Vorfahrt. Dann diese Eindeutigkeit, diese Klarheit in der Sprache gibt es nicht. Also wenn ich Beziehung sagt, macht der denkt der eine leidenschaftliche Nächte, die er braucht, um sich vollkommen geliebt zu fühlen. Und die andere sagt Oh Gott, ich will aber jeden Tag eigentlich einen schönen Rosenstrauß oder einmal in der Woche. Und es ist dieses Verständnis für den Partner zu entwickeln, was er oder sie braucht, um sich geliebt zu fühlen und auch, was ich brauche und es zu kommunizieren, weil wir gehen ganz oft. Es ist total menschlich. Gehen wir davon aus, dass der Partner sich oder die Partnerin sich genauso geliebt fühlt wie ich. Also. Ja, und das ist so wichtig, sich selbst zu verstehen und dann eben entweder mit dem Partner darüber sprechen, je nachdem, wie offen er oder sie ist. Oder ihnen zu beobachten. Also ich habe gerade wenn es um das Beziehungscoaching geht und die Frauen machen den ersten Schritt und je nachdem, wie offen der Mann ist, kommt der dann ins Coaching dazu oder nicht? Und es funktioniert auf beide Weisen. Also der Mann muss nicht da sein, sondern es gibt dann Möglichkeiten herauszufinden, wie er sich geliebt fühlt, dass sie das dann machen kann. Und es ist am Anfang so erst mal so. Was? So ein bisschen skeptisch, was macht die? Das sehe ich jetzt anders, aber es knutscht das Herz, also es spricht die Männlichkeit an, oder. Also ich arbeite auch mit Frauen zusammen, die Frauen lieben genauso. Und es ist dieses Wow, ich werde so angenommen, wie ich bin. Wow. Ich werde so geliebt wie ich bin, mit allen Ecken und Kanten. Und das ist dieses Glow, diese Leichtigkeit, die dann wieder reinkommt. Und das kann man lernen. Und es geht schnell. Laura Roschewitz: Ja, das finde ich so, ich muss gerade ein bisschen schmunzeln, weil es gibt so was, was ich in meinen Beziehungen zum Beispiel. Was ich also wie ich jemanden liebe, ausdrücken kann, was ich aber überhaupt nicht mag, wenn das jemand bei mir macht. Ich bin zum Beispiel ein total so ein kümmernder Mensch und ich liebe es zum Beispiel für meinen Partner zu kochen. Finde ich großartig und ich koche auch Dinge, die ich selber nicht mag für meinen Partner, also ess ich dann nicht. Aber das wird dann aufgeteilt und da schütteln auch ganz viele den Kopf darüber, sagen, wie kannst du das und so. Aber für mich ist das wichtig. Ich mache das unheimlich gerne, es bedeutet mir aber gar nichts und es nervt mich total, wenn mein Partner für mich was kocht. Also erstens ist es meistens nicht das, was mir besonders gut schmeckt. Zweitens entscheide ich gerne, was ich esse. Also für mich ist Essen oder Kochen ist ein Hobby, eine Art Leidenschaft. Ich gärtnere total gerne. Und das ist so witzig, weil ich glaube, mein Partner denkt immer Na ja, aber wenn ich für ihn was koche und darin so eine Liebe ausdrücke, dass nimmt der wahr, dann denkt er, wenn er das für mich macht, ist das auch so und ich finde es aber total ätzend. Also für mich ist es überhaupt kein Liebesdienst, sondern ich finde es irgendwie. Ja, es nervt mich. Also es ist, glaube ich zum Beispiel vielleicht ein ganz kleines, aber wo man das vielleicht so erkennen kann. Kathy Stone: Genau. Also bei uns ist es auch so ich backe für meinen Mann backe ich auch immer Sonntags Brötchen oder Kuchen, weil er das liebt. Also bei uns geht Liebe durch den Magen so, und ich könnte natürlich auch frische Brötchen beim Bäcker kaufen, aber da fühlt er sich nicht so geliebt, wie wir nicht das selbst mache. Ich habe nicht immer Lust zum Backen, ganz offen und ehrlich gesagt, aber ich weiß, dass es, dass er sich geliebt fühlt, dass er sich dann einfach so glücklich damit ist, ja, dass er mich danach umarmt oder mir ein schönes Kompliment macht. Und dann geht da mein Herz auf. Aber für mich ist Anerkennung einfach unglaublich wichtig. Das ist dafür empfinde ich beispielsweise Liebe. Und so ist es. Und er braucht es. Aber er findet es auch schön. Ich glaube, Komplimente findet jeder schön. Die Frage ist Fühlst du dich dadurch geliebt? Und es gibt Menschen, die sagen, also ich fühl mich dadurch sehr geliebt. Und Menschen, die sagen Ja, okay, aber so eine Umarmung ist mir beispielsweise viel wichtiger. Laura Roschewitz: Ja, das ist das klingt jetzt ja auch sehr Rollenstereotype mit Ich koche und backe gerne, das ist ja. Bei uns ist die Rollenverteilung sonst auch sehr unheteronormativ in vielen Dingen. Aber auch das ist ja völlig fein für mich. Das ist irgendwie auch, finde ich. Wir sind ja heute in so einer Zeit, wo auch alles und sehr viel in Frage gestellt wird, wo ich auch manchmal beobachte, dass es sogar manchmal schwierig für mich ist, dann sich in so einem klassischen Rollending wiederzufinden. Aber es ist halt nun mal so es ist einfach so, dass ich wahnsinnig gerne koche. Und das würde ich auch für eine Frau tun und das würde ich auch für das spielt gar keine Rolle, ob da nun ein Mann neben mir ist oder nicht. Aber für mich ist das auf jeden Fall eine Sprache der Liebe für mich. Kathy Stone: Ja, also für mich geht es auch, weil gerade beim Thema Liebe man hört so viel, was man machen soll und Tipps hier, Tipps da. Ich arbeite deswegen auch nur um eins zu eins, weil Liebe entsteht, wenn Mann und Frau oder Frau und Frau auf der gleichen Wellenlänge sind. Also wenn Körper, Geist und Seele wirklich sich küssen, ineinander verschmelzen in der Kommunikation wie körperlich, wie im Alltag. Und es ist total egal, welche Rollenbilder wir haben, es ist schnuppe, ob es also was die Gesellschaft wirklich denkt oder was die beste Freundin einem rät. Das Wichtigste, das Allerwichtigste ist, dass es für die beiden passt. Weil dann haben wir Liebe. Ja und ich habe den Fehler am Anfang wirklich auch gemacht, weil Liebe jeder will ne Beziehung ja jeder. Und dann fragst du da und fragst du dann mich hat das immer voll verunsichert. Das ist so, wenn ich mein Leben so zurück analysiere, merke ich das. Boah, die weibliche Intuition ist einfach ein Geschenk Gottes. Wir haben die und darauf, sich zu vertrauen und es zu hören und den Mut dann auch haben, das zu kommunizieren, anzusprechen. Laura Roschewitz: Sehr spannend. Du hast eben schon gesagt, deswegen arbeitest du nur im eins zu eins. So zum Abschluss unserer Folge. Die Zeit galoppiert hier schon wieder vor sich hin. Wie kann man denn mit dir arbeiten und wie? Wir packen natürlich den Link zu dir in die Shownotes. Also falls du gerade Auto fährst, Nudeln kochst, das Baby wickelst. Also die Shownotes sind natürlich voll mit dem Kontakt zu dir. Aber magst du nochmal kurz erzählen, wie du arbeitest und wer bei dir willkommen ist und wo wir Infos finden? Kathy Stone: Bei mir sind alle Frauen willkommen. Für die Single Ladies gibt es True Love. Das ist das eins zu eins Coachingprogramm, wo es darum geht, wie du jetzt deine Traumbeziehung anziehst, das ist vier Monate. Alles steht auf der Homepage, sollst gerne mir schreiben. Und für die Paare, die also schon ein Mann, eine Frau an ihrer Seite haben, gibt es Glücksgriff. Das ist dann das eins zu eins Coaching mit Partner oder ohne, wo es darum geht, wie man glücklich im Alltag kommunizieren kann, so dass man sich wirklich rundum geliebt fühlt. Laura Roschewitz: Fantastisch. Sehr gut. Dann würde ich sagen an dieser Stelle erst mal vielen Dank für deine Zeit, für deine Leidenschaft, für das Thema. Also ich finde es großartig. Ich finde es toll, sich dem Thema Liebe zu widmen, weil, wie ich vorhin auch schon gesagt habe, es ist so entscheidend. Es ist so omnipräsent. Letztendlich Beziehungen, lieben, aber auch Kommunikation, Konflikt. Also das kennt doch jeder. Wenn man mal eine Nacht durch gestritten hat, dann ist am Tag auch nicht viel mit einem anzufangen. Und wenn die Konflikte noch nicht ausgetragen sind und so vor sich hin schwelen, da wird es auch nicht besser. Das heißt, es kennen wir alle und gerade für uns selbstständige Frauen vielleicht heute noch mal so ein Reminder von dir, dass zur Selbstständigkeit auch gehört, sich mal seine Liebesbeziehung anzuschauen oder auch seine nicht existente Liebesbeziehung. Und zu gucken, wo will ich da eigentlich hin? Was stärkt mich, um als Unternehmerin auch wieder wirklich kraftvoll in die Welt raus zu rennen? Kathy Stone: Ja Liebe gibt Kraft. Laura Roschewitz: Ja, Liebe gibt Kraft. Und ich würde auch echt so weit gehen und sagen Liebe kann auch ganz viel Kraft ziehen, wenn sie nicht gut, nicht bewusst, nicht, ja nicht gut gelebt wird sozusagen. Und dafür gibt es Expertinnen. Also vielen Dank dir, liebe Kathy, und ihr springt gerne rüber und schaut mal auf ihrem Profil vorbei auf der Website. Ich schätze dich so ein, dass du dich sehr freust, wenn man dir immer eine Nachricht rüberschickt hier nach dem Podcast. Also fühlt euch frei und eingeladen, mal vorbeizuschauen. Kathy Stone: Genau. Vielen lieben Dank, liebe Laura. Laura Roschewitz: Danke dir und euch wünschen wir jetzt einen schönen Tag und wir hören uns wieder nächsten Dienstag zur nächsten Podcastfolge. Tschüss!

  17. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Nur wer Schritte macht, kommt auch voran! In dieser Doppel-Podcast Folge mit Laura & Gretel geht es heiß her, denn wir diskutieren, warum es uns fix und fertig macht, wenn Menschen von Programm zu Programm hopsen ohne wirklich in die Umsetzung zu kommen. Wir beschreiben, wie es uns selbst mit dem Thema Umsetzen geht, wie es ist, wenn man Coaches hat, die einem ab und zu den Kopf waschen und wie es für uns ist, wenn unsere Kundinnen nicht in die Umsetzung kommen. Wir sprechen darüber … 👉 warum Einmalzahlungen in Coaching-Programmen manchmal gefährlich sein können! 👉 warum 6 Monate sehr kurz sein können -und wie genau richtig lang! 👉 wie Du reagieren solltest, wenn Du merkst, dass Du Dinge vor Dir herschiebst - und wie nicht! 👉 was es mit uns macht, wenn Menschen uns im Programm nicht vertrauen! 👉 was ein Maßband mit Deinem Erfolg zu tun hat! … und vieles mehr! Bock auf eine gemeinsame Reise, weil Du spürst, dass Du zwar vielleicht von unseren Folgen manchmal getriggert oder angepiekst bist, aber uns gleichzeitig dadurch auch vertraust? Dann schau mal bei uns vorbei: https://lauraundgretel.de/smash-it/ Endlich mal wieder deepe SMASH IT! Vibes hier bei MOIN um NEUN - lass Dir diese Folge auf keinen Fall entgehen! Links zu Laura und Gretel: Smash it!: https://lauraundgretel.de/smash-it/ Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Laura Roschewitz: Halli Hallo, herzlich willkommen und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Lange war dieser Satz nicht so wahr. Gretel Niemeyer: Ach, das ist schön. Laura Roschewitz: Es gibt mal wieder eine Folge mit uns beiden zusammen. Ich freue mich riesig und irgendwie bin ich ein bisschen aufgeregt, wenn ich das Intro mache und du bist dabei. Das ist ganz lustig. Wir machen das ja wirklich nicht mehr so oft, aber heute ist mal wieder Zeit dafür. Und wir haben, finde ich, heute ein Thema mitgebracht, was wir auch nur zusammen machen können. Also das ist wirklich so ein uns super wichtiges Thema. Und zwar wollen wir wirklich noch mal Inside Out sprechen, wie es uns als Unternehmerinnen mit einem Thema geht, und zwar sowohl wie wir es selber wahrnehmen, als Unternehmerin, die sich ja auch von anderen Menschen begleiten lassen, die sich an anderen orientieren, die Mentoren haben usw., aber auch als Mentorinnen, als Begleiterin, als Coaches von anderen selbstständigen Frauen. Gretel Niemeyer: So sieht es aus. Ja, so sieht es aus. Und das Thema stellen wir heute unter die Überschrift. Wenn du schon all in gehst, dann mach gefälligst auch. Was meinen wir damit? Dass wir das ganz oft sehen, dass Menschen im Coaching Programme, in Mentoren, in Berater usw. investieren. Dass natürlich am Anfang immer die große Frage ist Woher nehme ich jetzt so viel Geld wirklich in die Hand und das dann aber irgendwann vergessen zu werden scheint, wie viel Geld man da in die Hand genommen hat und man einfach nicht umsetzt. Und das ist scheiße, das ist halt Scheiße für dich. Falls dir das schon mal passiert ist, dass es scheiße für Menschen wie uns, die Coaches und Beraterinnen und Mentorinnen sind und die ja wollen, dass umgesetzt und gemacht und getan wird. Und manchmal habe ich das Gefühl, wenn das Geld einmal bezahlt ist, dann ist es so aus dem Auge, aus dem Sinn. Dann sind plötzlich sechs oder acht oder zwölf Monate um und man weiß dann gar nicht, warum nicht umgesetzt wurde. Und das sorgt natürlich auf beiden Seiten für Frust. Und das ist nicht cool. Und darum soll es heute gehen. Laura Roschewitz: Total. Und ich finde es auch einfach so! Ja, es soll so zentral sein, wie sich das anfühlt. Weil es fühlt sich ja wie du schon gerade gesagt, dass das fühlt sich für dich nicht gut an, weil du letztendlich doch irgendwie mit dem Gefühl aus einem Programm, aus einem Coaching, aus einer Mastermind, aus einem Mentoring, aus einem Kurs gehst und das Gefühl hast, irgendwie war das Geld nicht so gut investiert. Aber ob das Geld gut investiert ist oder nicht, das entscheidest du oder das entscheide ich, wenn ich ein Programm buche, eben nicht nur in dem Moment, wo ich das Geld überweise oder in dem Moment, wo ich die Entscheidung treffe oder in den ersten Wochen, sondern einfach durch das ganze Programm durch und dieses Momentum auch hochzuhalten. Ist für Menschen wie uns diese Programme anbieten, gar nicht so einfach. Und da stecken wir viel Hirnschmalz und Energie rein. Aber ich finde, das ist auch irgendwie die Selbstverantwortung von uns Selbstständigen und Unternehmerinnen, dass wir wirklich uns mal zusammenreißen auf eine gewisse Art und Weise und immer mal wieder gucken Ey, ich habe dieses Programm ja gebucht, um an einen Punkt zu kommen. Und wenn meine Mentorin, mein Coach, mein Berater jetzt gerade was vorschlägt oder sagt, probieren wir doch mal das aus und ich habe erst mal vielleicht eine Abwehr. Oder ich denke, bei mir funktioniert das nicht oder was. Dass ich trotzdem auch die Verantwortung habe, das wirklich zu machen, weil deswegen habe ich es ja gebucht. Nicht weil ich alleine am besten weiß, wie es funktioniert. Gretel Niemeyer: Ja, ganz genau. Und ich kenne das ja auch. Also wenn man in jemanden investiert, gerade auch in ein längeres Programm, dann überweist du am Anfang das Geld und hast noch sechs Monate oder zwölf Monate vor dir liegen und denkt so Boah, so viel Zeit, so krass, mega Wahnsinn, was ich da alles rocken werde. Und dann ist es aber super wichtig, sich das zum Teil entweder in kleinere Abschnitte einzuteilen oder sich wirklich regelmäßig daran zu erinnern, wie viel Zeit eigentlich noch ist, wie viel Zeit schon vergangen ist, was ich in der Zeit geschafft habe, was ich gerne noch schaffen möchte und einige Kunden und Kundinnen von uns. Die haben für sich zum Beispiel auch den Trick zu sagen und deswegen bieten wir zum Beispiel ja auch Ratenzahlung ohne Aufpreis an, dass die einfach sagen Ja, also wenn ich das einmal überweise, dann komme ich nicht in die Puschen. Wenn aber jeden Monat Geld abgeht, dann tut es jeden Monat wieder weh. Oder ich muss jeden Monat wieder überlegen und das entweder aktiv machen oder ich sehe, wie es vom Konto abgeht. Und dann erinnere ich mich dran. Ach scheiße ja, wolltest dranbleiben, Die Aufgabe wolltest du noch machen, das war dir vielleicht irgendwie blöd, aber ich habe das ja besprochen mit meinen Coaches, also mache ich das jetzt auch. Also finde ich, ist ein super super Trick, wo du vielleicht auch einfach mal gucken kannst, wie du tickst und ob das nicht eine Möglichkeit ist für dich, wenn du ein Programm buchst. Laura Roschewitz: Genau. Und du hast ja auch gerade schon gesagt, wir beide kennen das ja auch gut. Wir beide haben ja auch unsere Coaches, unsere Mentoren, Menschen, denen wir vertrauen, mit denen wir unser Business, unser gemeinsames Business, aber auch jeder unsere eigenen Business aufbauen, entwickeln. Und da kamen wir auch schon oft raus, entweder zusammen oder jeder von uns ist erst mal durch geschnauft, irgendwie doch ein bisschen ins Schwitzen geraten oder auch mal die eine oder andere Träne verdrückt und gesagt, boah Mist, da hat sie mich aber wieder auf den Topf gesetzt oder da habe ich mal wieder was gehört, was nicht so easy war. Und manchmal denke ich auch Boah, das nervt mich, wenn mein Mentor mir irgendwas sagt Ey, ganz ehrlich, habe ich jetzt gar keinen Bock drauf. Und ich finde aber, diese unternehmerische Haltung ist dann, eine Nacht drüber zu schlafen, sich mal kurz kaltes Wasser ins Gesicht zu machen und zu sagen okay, aber dieser Mensch ist ja unternehmerisch. Das finde ich auch ganz wichtig. Das muss auch nicht unbedingt zwingend menschlich sein oder zwingend von allen Werten. Aber der ist vielleicht unternehmerisch an dem Punkt, wo ich hin möchte oder in der Richtung, in die ich möchte. Und dann finde, ich braucht es bei diesem, wenn ich investiere, auch so ein Vertrauen zu sagen, Nee, das probiere ich jetzt, das probiere ich aus und dann kann ich immer noch kalibrieren und merken, das passt zu mir. Das nicht so, das ist ja, man soll ja gar nicht kopieren, darum geht es gar nicht. Und gute Mentoren und Coaches schlagen einem das ja auch nicht vor zu kopieren, sondern erarbeiten wirklich Wege. Aber diese Schritte zu gehen und auszuprobieren, das ist dann meine gottverdammte Verantwortung, das wirklich zu machen. Weil sonst und das finde ich wichtig, sich immer wieder vor Augen zu führen. Sonst werde ich halt da ankommen, wo ich es mir vorstellen kann. Und ich möchte ja dahin, wo jemand anders, der den Weg schon gegangen ist, der schon einfach mehr wissen, mehr Expertise hat, wo derjenige denkt, wo ich sein kann und wo die Person mich auch sieht. Weil manchmal trauen wir es uns ja auch gar nicht zu und denken. Ja, also so wird das mit mir ja nicht funktionieren, oder so. Haben wir ja 1000 Mindfucks. Gretel Niemeyer: Ja, ja, absolut. Und ich denke mir auch bevor du das Geld in die Hand nimmst, ja Coaching Programme kosten ja einfach Geld. Überlegst du doch, ist das jetzt der Mensch, der mich ein Stück weit führen soll oder von dem ich was lernen möchte und dann versaue es dir doch nicht selber dadurch, dass du zeitgleich noch drei andere Programme machst. Also ich sag immer ganz gerne am Ende des Tages ist nichts von oder oder das vieles von dem was wir beibringen können im Bereich Business Coaching Mindset. Ist ja jetzt nicht Rocket Science im Sinne von Kein anderer kann das. Ja, es gibt da sicherlich draußen Programme, die ähnlich sind. Aber es gibt halt nicht noch mal Laura und Gretel. Es gibt nicht noch mal die Kombination, es gibt nicht noch mal, die, weiß ich nicht 70, 80 Menschen, die wir schon begleitet haben im Programm oder die Art und Weise, wie wir das machen. Und ehrlicherweise, das mag sich jetzt ein bisschen krass anhören, aber wenn sich jemand für uns entscheidet. Dann erwarte ich einfach auch, dass auf der anderen Seite dieses Commitment da ist zu sagen, ja, von den beiden will ich das jetzt lernen. Die, die sind da, wo ich hin will. Oder vielleicht in der Richtung, in der ich hin will. Oder die Arbeiten mit den Menschen, mit denen ich arbeiten möchte, haben in den Branchen gearbeitet, sind mir vielleicht sympathisch usw. Dann ist es doch für beide Seiten ehrlicherweise nur fair, wenn wir sagen jetzt probieren wir das mal miteinander aus und wir geben beide unser Bestes rein. Ja, dafür gibt es jetzt bei uns auch den Commitment Vertrag, wo wir sagen Mach das Programm zu deiner Prio. Denn wenn ich einfach nur mal an mein Lieblingsthema Verkaufsroutine denke, es wird nichts passieren, wenn du es so halt erst machst oder gar nicht machst, dann bist du frustriert. Aber wir am Ende des Tages auch. Und ja, wir geben so viel Liebe darein, so viel Herzblut. Wir gucken bei jeder Smashie immer, wann sie wo steht, was sie braucht, wie wir ihr noch helfen können usw.. Das mache ich auch super gerne, solange ich weiß, dass mein Gegenüber das auch zu schätzen weiß und es in dem Sinne zu schätzen weiß, dass sie dann auch macht, was wir sagen. Weil bei uns wird ja nicht ich bin ja schon wieder voll am Rundom Modus. Bei uns wird ja nicht irgendwie eine Strategie genommen. Ja, was ich in total vielen Coaching Programmen im Moment höre eine Strategie genommen, wie so, was, wie, ja, du musst 90 Tage jeden Tag bei Instagram live gehen und ansonsten kannst du das halt vergessen mit deinem Business. Ne, jede hat ihre individuelle Strategie. Es ist alles auf Augenhöhe, es wird nichts irgendwem übergestülpt. Und wenn du aber sagst Ah ja, gut, das haben wir jetzt besprochen, so machen wir das. Na ja, dann erwarte ich halt auch, dass du das machst. Oder dass du, wenn du es nicht machst, weil du irgendwelche Barrieren hast, zum Beispiel bei Laura an den Mindset Call kommst und besprichst, warum du das denn nicht machst, obwohl du weißt, dass du es machen solltest. Laura Roschewitz: Genau. Und das ist genau das ist halt, finde ich, dieses diese Verlockung. Und ich glaube, die kennen wir alle. Und das ist wieder so eine unternehmerische Aufgabe, dieser Verlockung zu widerstehen, zu denken, jetzt wird es hier unangenehm, jetzt muss ich hier was machen, was ich gar nicht so gerne mag. Dann guck ich doch mal bei der Challenge von der Person und beim Freebie von der und beim so, das erleben wir auch sehr oft und das ist echt was, womit man mich fertig machen kann. Wenn ich jemand ein halbes Jahr begleitet habe und sehe dann nach, dass die Person. Es geht mir ja gar nicht um Konkurrenz und um, sondern es geht mir darum, dass die Person danach, weil jemand anders quasi sagt Ah, hier guck ich mir jetzt nochmal das Thema Verkaufen oder das Thema Mindset oder irgendwas an, kann man ja alles machen und es ist alles völlig fein, dass man in unterschiedlichen Phasen unterschiedliche Begleitung hat. Alles gut. Aber wenn ich halt weiß, dass die Person einfach in einem Programm an bestimmten Punkten nicht weitergehen wollte und dann woanders sich den magischen Knopf wünscht, wo man einfach draufdrückt und dann funktioniert es. Wann immer euch Leute so was versprechen, macht einen großen Bogen drum, weil das funktioniert nicht und das behaupten wir auch nicht. Auch wir haben nicht den magischen Knopf, wo auf einmal alles einfach ist, weil wenn es den gäbe und irgendjemand ihn kennt und besitzt, dann wäre diese Person Multimilliardär in unserem Business und alle anderen wären weg vom Fenster. Nein, es gibt sehr viele verschiedene Anbieter und es gibt sehr viele Menschen, die Business Entwicklung, Business Coaching machen. Und es ist sehr wichtig, dass du den Menschen vertraust, mit denen du arbeitest, aber dann auch wirklich nicht zu denken. Das ist wieder dieses shiny Objects, das ist das Ding, das Gras auf der anderen Seite ist grüner. Man denkt ja, wenn ich das jetzt mit der noch mal versucht, ich hab bestimmt nochmal eine bessere Idee, aber to be honest, es ist einfach auch Arbeit und es ist Stück für Stück die Dinge umsetzen, die man bisher noch nicht gemacht hat und die man sich noch nicht getraut hat oder die man noch nicht wusste und nicht kannte. Und das heißt auch nicht, dass Selbstständigkeit immer für immer wahnsinnig anstrengend und schwer und nervig sein muss. Aber wenn man wachsen möchte, muss man meistens durch irgendwelche Nadelöhre durchgehen und dann wird es auch wieder leichter und angenehmer und es kommt Erfolg. Aber wenn man eben da gerade feststeckt, dann muss man da zusammen durchgehen und es bringt nicht, sich vor, ein anderes Nadelöhr zu stellen, weil auch das wird unangenehm sein, da durchzugehen. Gretel Niemeyer: Ja, und ganz ehrlich, ich finde, wir haben jetzt nicht den magischen Knopf, den hat er wie gesagt niemand. Aber wir haben so viel Support rundrum, sagen aber auch wir haben uns beide, wir haben noch eine Success Managerin. Du hast bei uns neben den ganzen Calls auch einen Slack Channel, Slack Channel mit dem Team, wo du dich echt jeden Tag an uns wenden kannst und wir gucken, wo du bei deinen Herausforderungen gerade strugglest und nicht weiter kommst und dann wird dir jemand helfen. Aber was wir halt nicht sind, sind mal ganz platt gesagt Arsch hinterher Trägerin. Wenn du selbstständig sein möchtest, dann gibt es einfach ein gewisse, eine gewisse Eigenmotivation, ein gewisser Drive, den es braucht, um bei einem Ziel anzukommen und natürlich auch einen Umsetzungswillen. Ja, ja, wir sagen ja nicht umsonst Ja klar, es braucht die Vision und es braucht keine Ahnung, Ja, das große Ziel und irgendwer muss dann aber auch machen. Und da braucht es einfach eine gute Balance. Und nicht immer willst du vielleicht hören, dass du in deiner Vision festgesteckt bist und jetzt auch mal den Arsch an die Wand kriegen solltest und machen solltest. Aber genau darum geht es ja auch. Ja, also wie gesagt, diesen diesen Knopf hat keiner und diesen Drive kannst du auch nur in dir selber finden. Und wenn er dir verloren geht, ja, dann sagen wir ja auch immer, du hast eine Holschuld. Wir helfen super gerne, wir machen viele Angebote, wir geben Impulse rein usw. Und wenn du dann aber merkst, ey Leute irgendwie mir fehlt hier was, ich bin lost, keine Ahnung, dann be your guest, ja, schreib einfach. Ich weiß überhaupt gerade gar nicht, wie weiter. Ich habe gar keinen Plan, aber hol dir das, weil es ist ja auch unser Ziel, dass du nach Smash it! jetzt nicht ins nächste Programm hüpfen musst, weil du einfach alleine nicht mehr kannst, sondern dass du weißt, was du brauchst, wie du es bekommst, wie du es dir holen kannst, wie du darum bitten kannst. Und ja, deswegen ist halt wirklich so unsere große Bitte einfach mein Gott, egal wo du jetzt gerade Geld investiert hast oder investieren wirst. Augen auf bei der Wahl des Programms, guck, dass das für dich passt, stell die richtigen Fragen und wenn du dann investiert hast. Mach um Gottes willen bitte auch. Laura Roschewitz: Ja, und da würde ich sagen, einer der Schlüsselfaktoren ist wirklich das Vertrauen. Stell dir das noch mal, hol dir das vor Augen. Du musst den Menschen, mit denen du arbeitest, vertrauen, dass sie dich auch wieder einnorden können und dass du dann aber nicht in eine Abwehr gehst oder sagst oder was wisst ihr? Das muss eine Vertrauensbasis sein. Und deswegen, unter anderem machen wir diesen Podcast, weil du über Monate und Jahre über 360 Folgen uns zuhören kannst, um zu gucken Vertraust du uns? Ist das angenehm? Ist das ein Vipe, mit dem du Lust hast zu arbeiten? Weil für mich ist dieses Vertrauen ganz zentral, weil wenn du das nicht hast, dann ist es natürlich ganz schwierig, auch in haarigen Momenten in so einem Programm wirklich dranzubleiben. Und die kommen, die kommen bei fast allen, die kamen bei Gretel, die kamen bei mir, weil unsere Mentoren und man ist ab und zu mal am Zweifeln. Und dann braucht es aber eben dieses Vertrauen. Und ein letztes, eine letzte Sache möchte ich noch sagen zu dem Thema Wie kannst du dir das vor Augen führen mit so einem Programm? Es gibt einen Supertrick für so zeitliche Einschätzungen, damit man sich das vorstellen kann. Wenn du ein Programm buchst, nimm dir ein Maßband und schneide es zum Beispiel, wenn das sechs Monate geht auf 60 Zentimeter und schneide das ab, jede Woche oder jeden Monat. Dass du siehst, wie viel noch übrig bleibt. Das macht man viel in Therapien, das macht man viel mit Menschen, die so mit dem Thema Lebensabend oder so zu tun haben, um zu gucken, wie viel ist noch da. Einerseits, wie viel ist schon vergangen, aber wie viel ist auch noch da? Und in der Zeit kannst du deine Ziele noch erreichen. Also wenn es dir hilft, versinnbildliche dir das. Guck es dir wirklich an und komm nicht in so einem Schwabbelmodus, wo es so vor sich hin geleetiert. Gretel Niemeyer: Ganz genau. Und wenn du jetzt sagst boah, ich fühle mich ein bisschen getriggert, aber irgendwie stimmt das auch, was ihr da erzählt und irgendwie habt ihr jetzt wieder diese Mastermind erwähnt und ich möchte mehr dazu wissen. Dann hüpf doch einfach mal entweder direkt auf unsere Smash it Sales Page, die wir natürlich unter diesem Podcast verlinken oder schreibt uns an auf Instagram und lass uns einfach mal zusammen rausfinden, ob Smash it! nicht vielleicht genau das Programm ist, das dich ins Tun kommt und das dich durch zwei ganz tolle und ehrliche und direkte Coaches unterstützen darf. Laura Roschewitz: Genau. Wir freuen uns von dir zu hören. Schickt uns eine Nachricht und ansonsten habt einen schönen Tag. Es war mir ein Vergnügen, mal wieder eine gemeinsame Folge aufzunehmen und wir hören uns hier wieder zur nächsten Folge. Bis dann. Gretel Niemeyer: Tschüß. Laura Roschewitz: Ciao. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  18. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Hast du das erreicht, was du dir vorgenommen hast? Wenn nicht, liegt’s vielleicht daran, dass du auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig getanzt hast. Oder dass du nicht die Aufgaben gemacht hast, die dich wirklich vorangebracht hätten. Nope, hier geht es nicht um “Hätte hätte, Bicycle-Chain", sondern darum, wie es ab jetzt anders werden kann. Gretels Rezept dafür: Fokus, Baby! Ein Plädoyer dafür, dranzubleiben und sich nicht ablenken zu lassen. Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute hast du mich mal wieder allein auf den Ohren, ohne meine liebe Laura. Und ich möchte einen Impuls geben zu einem meiner Lieblingsthemen, aber von dem ich weiß, dass nicht alle dieses Thema so toll finden und so gern mögen wie ich. Und ausnahmsweise geht es mal nicht ums Thema Verkaufen. Obwohl alle Attribute darauf auch zutreffen. Sondern es geht ums Thema Fokus. Also fokussiert etwas tun. Ähm, seinen eigenen Schuh durchziehen und nur Sachen machen, die auch wirklich was bringen. Das ist für mich Fokus. Hmmm, wenn du mit mir arbeitest oder wenn du mich schon mal hier oder da in einem Coaching erlebt hast, dann wirst du merken, dass einer meiner Lieblingssprüche ist. Bewegt es denn die Nadel in die richtige Richtung? Also ich möchte gerne, dass wir vielleicht nicht ausschließlich, aber doch in einem Großteil unserer Zeit Aktivitäten nachgehen, die die Nadel in die richtige Richtung schieben. Does it put the nadel in the right place und. Viel zu oft ist es so, wenn wir uns mal hinsetzen und wir einfach mal schauen, was wir den ganzen Tag machen und was am Ende dabei rumkommt, dann stellen wir fest, dass vieles von dem, was wir gemacht haben, vielleicht gar nicht in dieser Intensität notwendig gewesen wäre oder dass wir das doch ganz anders hätten machen können, dass wir einige Sachen vielleicht gar nicht hätten machen sollen. Ein gutes Beispiel dafür ist, wenn du vielleicht einen Newsletter hast, einen Newsletter bespielst, und du hast so um die 100 Leute auf deinem Newsletter, aber du schreibst jede Woche einen Newsletter an diese 100 People, die da auf deiner Liste sind. Ist wahrscheinlich keine Aktion, die dich wirklich weiterbringt, denn von den 100 Start Leuten, die wir auf der Liste haben, sind immer noch Freunde, Bekannte, Eltern usw., die sowieso nichts kaufen. Und wenn wir also viermal im Monat einen Newsletter an immer die gleichen Menschen schreiben, die in der Vergangenheit schon nicht gekauft haben, dann können wir davon ausgehen, dass das unser Ziel oder auf unser Ziel nicht wahnsinnig einzahlt, dass es also die Nadel nicht weiter in die richtige Richtung verschiebt. Um jetzt erst mal zu wissen, welche Aktivitäten es denn überhaupt geben kann, die diese Nadel in die richtige Richtung verschieben und möglichst auch noch einen großen Sprung machen dabei, müssen wir natürlich erst mal wissen, was denn unser Ziel ist. Und da ist es so wie eigentlich immer. Wir müssen schlaue und smarte Ziele definieren. Also du weißt es bestimmt schon. Smarte Ziele sind spezifisch, sie sind messbar, sie sind attraktiv, sie sind realistisch und sie haben auch einen Zeitstempel dran. Also sind Timely. Wir wissen also, wann wir nochmal überprüfen können, ob wir dieses Ziel erreicht haben oder nicht. Und warum reite ich jetzt hier also schon wieder auf den Zielen drum rum, wenn doch eigentlich das Thema Fokus sein soll? Ganz einfach mit dem Ziele setzen tun sich ganz viele immer noch richtig schwer. Vielleicht ja auch du. Denn es ist kein Ziel zu sagen, ich möchte sichtbarer werden oder ich möchte ohne Frust mehrere Kunden generieren. Oder ich möchte automatisiert, organisch, ohne viel dafür tun zu müssen, möchte ich regelmäßig Vorgespräche haben. Also du siehst hier, einerseits sind einige dieser Ziele nicht realistisch, denn organisch und automatisiert und ohne viel tun zu müssen. Ich weiß schon, dass es viele Anbieter da draußen gibt, die das versprechen, was aber absoluter Käse ist. Also ohne was zu tun, wirst du auch nichts zurückbekommen. Ist einfach so und dann ist eben auch die Frage bei diesen anderen Zielen, was heißt denn ohne Frust? Was heißt denn mehr Kunden? Was heißt denn sichtbarer werden? Also definiere eine Zahl für dich, definiere, in welchem Zeitraum du das schaffen möchtest, auf welcher Plattform du das schaffen möchtest und du wirst viel, viel näher an dein Ziel kommen, als wenn du so hin und her wurschtelt. Und dann kommt halt der Fokus ins Spiel. Bei ganz vielen Sachen bin ich mir sicher Kannst du, wenn du ein klares Ziel vor Augen hast, feststellen, ob die Aktivität, der du gerade nachgehst, wirklich darauf einzahlt. Also bleiben wir einfach mal bei dem Newsletter mit den 100 Abonnent:innen wenn wir sagen Eh, mein Umsatzziel pro Monat sind 3.000 €. Ich habe hier vielleicht auch ein Angebot, das ganz gut ist. Das kostet 500 €. Das würde ja bedeuten, ich brauche sechs Kunden, die jeden Monat mein Angebot buchen. Und dann kann ich mir die Frage stellen, braucht es dafür vier Newsletter? An immer die gleiche Liste, die mich auch schon kennt. Oder kann ich nicht zum Beispiel nun die Hälfte der Newsletter kappen und mit diesen sechs Stunden, die dann übrig bleiben, andere Aktivitäten noch mit einkippen, die wirklich fokussiert auf dieses Ziel sechs neue Kunden für mein Angebot auf 500 € jeden Monat bringen. Also da tatsächlich, überleg dir mal, was ist eigentlich dein Ziel? Kennst du das Ziel? Welche Aufgaben? Sie zahlen darauf ein. Und machst du diese Aufgaben auch wirklich? Denn ich habe es vorhin oder eingangs schon gesagt, es ist gerne mal so, dass wir. Ja, dass wir Fokus als etwas ziemlich unattraktives wahrnehmen, dass wir sagen naja, aber ich bin doch selbstständig um auch. Ja, um auch spontan entscheiden zu können, was ich machen möchte. Oder vielleicht bist du relativ künstlerisch unterwegs oder so und möchtest dich dadurch dann nicht einengen lassen. Vielleicht sagst du auch Och ja, jetzt mich hier so festzulegen, ich weiß ja noch gar nicht richtig, was funktioniert. Und ich möchte hier noch das ausprobieren und noch das Ausprobieren und noch das Ausprobieren. Kannst du alles machen, sind aber an sich nur Möglichkeiten oder nur Wege, mit denen du dich selbst sabotierst und mit denen du dafür sorgst, dass du nicht fokussiert deinem Ziel hinterher gehst. Dabei ist es ja so nur wenn wir Aufgaben, Aktivitäten, umsatzrelevante Tätigkeiten, was auch immer. Nur wenn wir das auch mal fokussiert und regelmäßig machen, können wir danach auch messen. Was hat denn eigentlich welchen Effekt gebracht? Was von den Sachen, die ich gemacht habe, war denn wirklich sinnvoll und womit habe ich eigentlich meine Zeit verschwendet oder zumindest mehr Zeit verschenkt, als es eigentlich Not getan hätte? Ja, weil wir dürfen ja auch nicht vergessen, wir sind nicht immer sehr rational in dem, was wir machen. Es gibt natürlich Aufgaben, die uns mehr liegen als andere Aufgaben. Oft ist es tatsächlich so, dass Aufgaben umsatzrelevante Tätigkeiten, die dafür sorgen, dass wir unsere Reichweite erhöhen, die also nach extern gerichtet sind und die oder für die notwendig ist, dass wir mit Menschen reden, die wir noch nicht kennen, dass wir fremde Menschen ansprechen, dass wir vielleicht jemanden um etwas bitten, dass wir vielleicht auf ein Netzwerk Event gehen, was für uns unangenehm ist, dass wir solche Aufgaben natürlich weniger gern machen, weil sie uns auch außerhalb unserer Komfortzone hin katapultieren. Weil es uns einfach nicht so sehr liegt, dass wir deswegen oder dass wir eben, jetzt verhaspele ich mich ein bisschen aber dass wir in faver von diesen Aufgaben also für diese Aufgaben die wir die uns nicht so liegen dass wir dafür gerne andere Aufgaben machen und dann sagen Oh jetzt habe ich ja gar keine Zeit mehr dafür. Also lieber schreiben wir noch jede Woche ein Blogartikel und noch jede Woche einen Newsletter und noch drei Social Media Posts, als dass wir sagen, die zehn Stunden, die ich dadurch jede Woche spare, könnte ich in Aktivitäten stecken, die mir nicht so sehr liegen. Das passiert ja so gut wie gar nicht. Und da wir natürlich alle Menschen sind und menschlich sind und es total normal ist, dass wir uns auch mal vor Sachen drücken, auf die wir nicht so Lust haben oder die uns nicht so sehr liegen. Genau deswegen ist Fokus so wichtig. Und genau deswegen ist es so wichtig, regelmäßig zu analysieren, was von den Sachen, die ich mache, bringt mir wirklich was, was zahlt wirklich auf mein Ziel ein? Und was ist nice to have? Oder mache ich einfach in einer Frequenz, die in dem Umfang nicht nottut und die da sind wir wieder bei der Nadel. Die Nadel einfach nicht so sehr in die richtige Richtung verschiebt, wie ich es bräuchte. Und jetzt ist meine Einladung, an der Stelle wirklich mal zu gucken bei dir, hast du deine Ziele, klar? Weißt du, was du dieses Jahr noch erreichen möchtest? Oder hast du, was ich nicht hoffe? Das Jahr für dich schon abgehakt. Wenn du also jetzt weißt, was du in den letzten vier, fünf Wochen dieses Jahres noch schaffen möchtest, weißt du dann auch, welche Schritte du dorthin gehen oder welche Schritte du gehen musst und darfst? Um dorthin zu kommen, ist dir das völlig klar? Weil wenn nicht, dann setz dich bitte mal hin und überlege dir, welche fokussierten Schritte mit der Zeit, die du zur Verfügung hast, jetzt wirklich einen Unterschied machen würden, damit du das Ziel, was du dir gesetzt hast, noch erreichst. Das ist gar nicht so einfach. Ich weiß, dass hier und da super viele Ablenkungen lauern. Das berühmte FOMO Fear of Missing out, die Angst, irgendwas zu verpassen, irgendwo nicht mitzuspielen, irgendwas nicht ausprobiert zu haben. Und genau das ist dann der Knaller. Und genau das würde dir zu deinem super Durchbruch und deinen zehn Vorgesprächen jede Woche verhelfen. Diese Angst ist natürlich immer da, aber als Unternehmerin heißt es auch zu sagen Ich treffe fokussierte Entscheidungen. Ich überlege mir gut, worauf ich meine Zeit verwende und dann auch mal dranzubleiben. Denn das kann ich dir wirklich sagen. Diejenigen, die erfolgreich sind, diejenigen, deren Businesses wachsen, diejenigen, die immer weitergehen und immer ein immer stabileres Business aufbauen, sind diejenigen, die nicht ständig irgendwas Neues ausprobieren, sondern es sind die, die sagen Okay, jetzt ist folgende Strategie dran A, B, C. Und wenn ich dann nach vier Wochen gucke, wie es mit A, B, C läuft, dann kann ich auswerten Ist es gut, ist es schlecht und dann kann ich gerne meine Strategie noch nochmal anpassen, verbessern und kann einfach unternehmerisch eine kluge Entscheidung treffen. Also hier eine Lanze für den Fokus, Fokus ist nicht langweilig. Fokus supercool. Fokus sorgt dafür, dass du an dein Ziel kommst und es sorgt dafür, dass du dich nicht links und rechts von 1000 Sachen ablenken lässt. Ich wünsch dir ein richtig gutes oder einen richtig guten Jahresendspurt mit viel Fokus, vielen tollen Ergebnissen, smarten Zielen und wenn du Hilfe dabei brauchst oder Hilfe dir dabei wünschst, gute Ziele zu setzen und ein fokussiertes strategisches Vorgehen für dich und dein Business zu erarbeiten, dann melde dich gern bei Laura und bei mir. Und dann schauen wir mal, ob unsere Mastermind Smash it! oder mein eins zu eins Happy Selling vielleicht das Richtige für dich ist. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  19. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Eine Schwangerschaft: wunderschön und sehr anstrengend zugleich! Wer könnte das besser wissen als die Hebamme und Doula Plus Akademie Gründerin Klaudia Kadau! Im Interview verrät sie uns, wie es dazu gekommen ist, dass sie nach über 30 Jahren Arbeit als Hebamme nun noch einmal ein neues Business startet, warum sie selbst so sehr dafür brennt, dass es mehr Doulas in der Welt gibt und wie sie ihr Wissen aus jahrzehntelanger Arbeit nun an Frauen weitergeben möchte! Macht Dich das Thema Doula neugierig? Dann melde Dich unbedingt zu Klaudias kostenlosem Info-Abend an. Am 16.11 hast Du noch die Gelegenheit zu erfahren, wie die Doula Ausbildung abläuft, für wen sie geeignet ist und ob Klaudia die Expertin ist, die Dich mit dem Thema Begleitung von Eltern und Geburten an die Hand nehmen darf! Anmeldung zum kostenlosen Info Abend: https://www.klaudiakadau.com/doulaplus-akademie/ Erfahre in dieser Folge außerdem, wie Klaudia es geschafft hat, Hebamme zu werden obwohl sie keinen Platz an der Hebammen-Schule bekommen hat und wie die schüchterne, junge Klaudia all ihren Mut zusammengenommen hat und zum Chefarzt persönlich … Ach hör' einfach rein! Viel Freude mit der neuen Folge! Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo, herzlich willkommen und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge hier bei Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel und ich freue mich sehr. Vielleicht bist du jetzt kurz irritiert, denn normalerweise kommt ja dienstags immer eine Solo Folge oder eine Folge von Gretel und mir zusammen. Heute aus besonderem Anlass haben wir einmal die Reihenfolge getauscht und in dieser Woche gibt es Dienstag ein Interview und zwar ein für mich ganz Besonderes und am Donnerstag eine Solo Folge. Also mal ein bisschen Disruption hier bei Moin um Neun. Und heute habe ich die Ehre, dieses Interview mit der lieben Klaudia Kadau zu führen. Sehr schön, dass du hier bist bei Moin um Neun. Ein Skandal, dass du noch nicht da warst und herzlich willkommen! Klaudia Kadau: Nun vielen Dank. Ich freue mich riesig. Laura Roschewitz: Sehr, sehr schön. Wir sind hier sozusagen kurz vor 360. Podcastfolge und ich war mir relativ sicher, dass wir schon mal zusammen eine Podcastfolge gemacht haben, einfach weil wir ja schon ganz verbunden sind und schon beidseitig miteinander gearbeitet haben. Und ich würde dich einmal versuchen vorzustellen in meinen eigenen Worten und dann darfst du ergänzen, ausradieren oder um noch so draufsetzen, sozusagen. Für mich bist du Klaudia, eine, nicht nur eine total erfahrene Hebamme. Ohne dass ich ja selber Mutter bin, weiß ich das einfach, nicht nur über die Jahre, die du schon als Hebamme tätig bist, sondern einfach mit allem, was du mir ausstrahlst, was du mir erzählst über deine Arbeit bist du aber für mich tatsächlich zu viel mehr geworden, nämlich eine Frau, die Menschen in dem gesamten Thema des Elternseins unfassbar gut begleiten kannst. Eine Vertraute, eine, ähm, ja, eine eine Expertin, eine Mentorin, eine Person, die einfach ihr Leben lang und schon, oder schon viele, viele Jahre und Jahrzehnte sich mit dem Thema Elternsein, Eltern werden, Geburten und alles, was da rum stattfindet, beschäftigt. Und das löst in mir so ein ganz starkes Vertrauen und Ruhegefühl aus, weil ich einfach weiß, die weiß schon, was sie macht. Das hat sie schon ein paar Mal gesehen. Also in meinen Worten vertraute Mentorin und Hebamme rund um das Thema Eltern werden, Eltern sein und Kinder auf die Welt bringen. Trifft es das, wie du dich wahrnimmst? Klaudia Kadau: Ja, vielen, vielen Dank. Ja, das ist ja so eine Lobeshymne, richtig. Aber tatsächlich geht es total in Resonanz, weil ich merke immer wieder auch nach über 30 Jahren Hebamme sein, wenn ich über das Thema spreche, dann bin ich so ganz nah und sofort dran und dabei. Und dann fällt auch alles andere, was man sonst so noch noch aufbaut, um sich herum. Und tatsächlich ist das jetzt so rückblickend, der mein Lebensinhalt ist bislang… Ich habe selber vier Kinder, ich habe, ich war oder bin alleinerziehend und habe dieses Frauenthema. Also frauenpolitisch halt auch und genau in dieser besonderen Phase, wo man von Frau zur Mutter wird, das hat mich schon immer aus allen Aspekten total bewegt und berührt und ich bin es tatsächlich aus Berufung. Ich war es schon immer, irgendwie, irgendwie. Und das hat mich halt über die ganzen Jahre getragen. Und deswegen, ja deswegen konnte ich dir da ebenso zustimmen. Ja, die Begeisterung und die Neugierde und diese immer weiter in diese Themen einzutauchen, die besteht einfach nach wie vor. Laura Roschewitz: Jetzt hast du gesagt über 30 Jahre, ähm, ich bin ja jetzt so, ich bin irgendwie 36. Auch das finde ich krass. Aber du hast quasi dann mit der Hebamme angefangen, als ich gerade als meine Eltern sozusagen gerade durch waren, die Kinder auf die Welt bringen. Wie ist es dazu gekommen? Also du hast eben auch schon diesen politischen Aspekt angesprochen und vor über 30 Jahren war es natürlich, waren wir einfach noch an einem ganz anderen Punkt, da gab es ja noch nicht so Internet und solche Geschichten. Wie ist es dazu gekommen, dass du Hebamme geworden bist? Klaudia Kadau: Ähm, ja, tatsächlich hatte ich schon immer, wenn man meine Mama fragt. Ich habe mal babygesittet und fand einfach alles immer total spannend. Meine Schwester war Tierärztin, das hat sich relativ schnell. Also hatten wir hier immer Baby Tiere zu Hause auch und so. Also dieses Thema Geburt und so, das war einfach. Und ich fand das immer so normal. Ich fand es immer so und da hat es mich auch immer hingezogen, wenn irgendwer ein Kind bekommen hat in der Nachbarschaft. Und dann war relativ schnell klar, ich will Hebamme werden. Und damals gab es, glaube ich, im Ganzen in der Bundesrepublik, was er damals nur 36 Hebammenschulen, ich habe mich beworben, habe überall Absagen bekommen. Und hab dann erst mal Kinderkrankenschwester gelernt und habe mich dann weiter die ganze Zeit über beworben und habe wirklich keinen Platz bekommen. Und das hat mich irgendwann so frustriert. Und ich weiß noch, dass ich dann irgendwann all meinen Mut zusammengenommen hatte. Also ich war nicht besonders, ich eher schüchtern und so. Dann habe ich aber all meinen Mut zusammen genommen und habe hier in Berlin irgendwie mich völlig in meinen Augen damals crazy angezogen. Bin zum Martin Luther Krankenhaus damals war es gefahren und habe da beim Chefarzt geklingelt, bin im Sekretariat vorbei und habe gesagt, ich muss jetzt hier ein Gespräch haben, ich bin Hebamme, ihr müsst mir noch zeigen, wie es geht. Ich muss so völlig verzweifelt mit Tränen in den Augen. Und dann fand er das wahrscheinlich völlig irre, aber hat mir tatsächlich. Hab dann tatsächlich einen Platz bekommen und habe auch da jetzt noch mit den Hebammen von damals so all die Jahre und das war immer mein zu Hause also so ich war aber an so einem Punkt, wo ich dachte, das kann jetzt nicht daran scheitern, dass man mir nicht zeigt, wie es geht so und das hat sich tatsächlich in den ganzen Jahren hat sich ja ganz viel verändert in der Geburtshilfe nach alternativen Geburtshilfe, einer Klinik, Geburtshilfe, überhaupt einer Freiberuflichkeit. Aber das hat mich halt immer getragen, dass das dieses Thema ist nie erloschen. Und ich bin total dankbar dafür, weil ich mir überhaupt nicht vorstellen könnte, wie das wäre, wenn ich dafür noch Energie aufbringen müsste. Ich habe die einfach dafür. Das ist einfach. Wenn ich eine Mama sehe oder Babys hier, dann ist einfach so eine Klappe und dann bin ich da. Laura Roschewitz: Und das hat sich auch noch in den 30 Jahren nicht grundlegend verändert, so wie es aussieht. Also wenn ihr jetzt sozusagen den Podcast gerade nur hört, was ja einen Podcast so an sich hat, könnte ja auch mal rüberspringen zu YouTube, da gibt es uns ja auch immer mit Video und Klaudia grinst so von einem Ohr bis zum anderen, wenn du dieses Thema so beschreibst, das erlebe ich immer wieder bei dir, dass du dann irgendwie auch mit allen Schwierigkeiten, die dieser Beruf ja auch mit sich bringt, über die wir auch noch sprechen wollen. Dann bist du aber irgendwie on fire und dann bist du da und dann ist da diese nicht versiegende Energie. Klaudia Kadau: Tatsächlich, das ist so, ja. Laura Roschewitz: Ähm, wie ist es? Das ist wirklich neugierig. Und Bekanntgabe bei jedem Thema sagen, es gibt, nächste Frage bitte wie ist es als Hebamme oder. Also ich kann mir das nicht so gut rechnen. Ich weiß auch nicht wie alt du bist, aber du hast gut. Du hast vier Kinder. Wie ist es denn eigentlich, als Hebamme Kinder zu bekommen? Also hat man dann selber eine Hebamme oder ist man dann mit denen ganz? Hat man dann eine Freundin Hebamme, die einen begleitet oder ist man dann ganz kritisch, weil man selber Hebamme ist? Ich kann mir das nicht vorstellen, aber ich kann es nicht so richtig vergleichen. Aber wenn ich mir gucke, wen es noch so in meinem Feld gibt, dann gucke ich da schon immer gespannt rüber. Aber es ist ja nicht so ein sensibler Moment, wie Kinder bekommen. Klaudia Kadau: Das ist echt ne total tolle Frage. Die habe ich noch nie so gestellt bekommen. Also ich habe mein erstes Kind bekommen in der Ausbildung im letzten Ausbildungsjahr und da waren sämtliche Hebammen Schüler, Freundinnen und sie haben alles mitbetreut und alles mit geübt, haben alles. Wir konnten natürlich dann auch ganz viel üben und für mich war ganz klar, ich bin überhaupt gar keine Hausgeburt Hebamme. Ich finde alternative Geburtsmedizin super, aber ich war schon immer eher ein Kliniktyp, oder? Und und auch in der Freiberuflichkeit. Aber für mich war ganz klar, ich bleibe zu Hause. Und dann haben wir dieses Kind zu Hause bekommen und mit befreundeten Hebammen und mit Freundinnen und das war total easy. Und dann habe ich mich doch aber sehr gewundert, weil ich dachte, ich bin Kinderkrankenschwester, ich bin Hebamme, das wird ja ein easy going damit, mit so einem Baby. Und irgendwie, nach vier Monaten, hab ich gedacht okay. Demut vor allen Frauen. Ich habe irgendwie ja, das war eine sehr, sehr schwierige Zeit. Und ich habe gemerkt Boah, das ist ja in der Theorie ganz, ganz anders. Aber ich weiß noch genau dieses Gefühl, wie das damals war, dass ich gedacht habe okay, das ist mein Leben ist jetzt vorbei. Die nächsten 18 Jahre bin ich hier für so einen kleinen Menschen verantwortlich, kann eigentlich alle Individualität sausen lassen. Duschen ist völlig überbewertet, Essen kochen oder irgendwas. Bin jetzt einfach nur noch da. Und ich weiß noch, wie sich das angefühlt hat und was mir da raus geholfen hat. Und ich glaube, dieses. Dieses Gefühl immer dabei zu haben und auch beim nächsten Kind das anders dann zu machen, anders umzusetzen und zu sagen nee, ich brauche jetzt wirklich jemanden, der mitgeht, der wirklich auch ich weiß das alles gar nicht. Ich finde, ich lerne mich bei jedem Kind neu kennen und und dieses Gefühl immer dabei behalten zu haben, hilft mir jetzt unheimlich. Ich habe einfach ein unheimliches Verständnis dafür, wenn die Frauen nach so einer erwartungsfrohen Zeit und vielleicht auch einer sehr guten und schönen Geburt trotzdem irgendwann da sitzen und sagen Puh, weil wir halt in unserer Gesellschaft nicht wirklich darauf vorbereitet werden, weil wir nicht wirkliche Role models haben, weil wir nicht wirklich sehen, wie das funktioniert. Das lernen wir einfach nicht. Und alle denken irgendwie, dass das bringen wir so mit. Aber Menschen bringen das nicht einfach mit, die müssen das und dürfen das lernen. Und ich glaube, bei den Frauen dogge ich dann auch am meisten an, das sind die, die ich dann wirklich gut unterstützen kann. Laura Roschewitz: Das heißt dein eigenes Mutter sein und Mutter werden hat schon auch sich sehr, wenn ich jetzt zuhöre, so sehr gegenseitig befruchtet irgendwie mit der Arbeit, weil das ist ja das ist ja eng verwoben es gibt ja auch das finde ich ganz spannend ich bin ja aktuell Mutter, nicht Mutter sozusagen. Ich bin kinderlos und ich bin eben habe mit dem Thema Mutter sozusagen mehr von außen zu tun. Und ich finde es sehr spannend, wie ich reagiere, wenn ich zum Beispiel höre, dass eine Hebamme selber keine Kinder hat oder selber vier Kinder das macht, was es macht einen Unterschied gar nicht, um es zu bewerten, sondern ich finde das interessant, wie man zum Beispiel Hebamme sein kann und möchte und selber keine Kinder hat, aus welchen Gründen auch immer. Da gibt es ja ganz ganz viele Gründe für oder eben sagt ich bin Hebamme und habe habe selber viele Kinder, dass das finde ich spannend. Ich kann mir keinen anderen Beruf vorstellen, wo das so tief in einem drin ist. Also ich kann sagen, ich begleite Selbstständige und ich bin auch selber selbstständig. Ja, das ist vielleicht irgendwie auch ein Thema, aber es ist natürlich nicht so elementar existenziell wie das Thema Mutter werden oder Geburten. Klaudia Kadau: Ja, das stimmt. Ich habe. Ich kann es ja nur von mir sagen. Ich bin mit jedem Kind. Ich war natürlich auch dann berufstätig und hatte diese Kinder. Teilweise habe ich meine Kinder mitgenommen zu Hausgeburten. Teilweise musste ich Frauen absagen, weil ich gesagt habe, mein Kind ist krank oder so, Nee, das ist schon. Ich bin mit jedem mehr reingewachsen. Das vierte Kind war dann auch noch ein Kaiserschnitt, was für mich furchtbar war, aber so für meinen Erfahrungswert jetzt, ja, jetzt kann ich auch die Frauen mit dem Kaiserschnitt ganz anders verstehen. Das war, das war so wertvoll letztendlich, weil ich da jetzt wirklich so einen anderen Zugang zu habe und für mich geht es tatsächlich übers selber erleben und sich da reinfühlen einfach in dieses Ich habe Verständnis dafür, weil ich es nachfühlen kann. Aber ich habe auch Kolleginnen, ähm, ganz, ganz tolle Kolleginnen, die selber keine Kinder haben, die großartige Hebammen sind, die einfach auch die Zeit und Nerven haben und das Herz am rechten Fleck. Das hat, glaube ich, was mit Berufung zu tun. Und ich glaube, ich weiß gar nicht, ob das dann. Mir hat immer viel geholfen, aber ich würde auch sagen, dass es auch in der Hebammerei unabhängig davon ist, ob man Kinder hat oder nicht. Wenn du das spürst, wenn du mit Frauen bist, wenn du mit Menschen bist, wenn du dieses Gefühl für jemanden hast und dein eigenes zurückstellen kannst und die sehen kannst an dem, wo sie jetzt gerade ist und die abholen kannst und einfach ganz, ganz viel, auch dann werden die anderen Hebammen Kolleginnen jetzt vielleicht so ein bisschen aber es ist natürlich auch ein großer Teil Medizin aber das Kernstück der Hebammerei, ist wirklich da sein und in der Hand halten und bestärken und Mut machen und Kraft geben und Energie geben. Laura Roschewitz: Ich finde es total spannend, weil ich kenn dich ja ein bisschen. Und als du das eben gesagt hast, dass du mit jedem mal Mutter werden, sozusagen tiefer reingewachsen bist und eingetaucht bist und gesagt hast auch, dass du das selber so fühlen wolltest, musstest, durftest. Ich weiß, dass das bei dir nicht nur in der Hebammerei und der Mutterthematik so ist, sondern auch in anderen Bereichen. Und ich habe mich gerade auch so ein bisschen positiv ertappt gefühlt, weil ich glaube, dass es mehr über dich aussagt als zum Beispiel über Kolleginnen, die vielleicht keine Kinder haben oder die auch Kinder haben oder so. Ich glaube, dass das eher oder könnte mir vorstellen, dass es eher eine Persönlichkeitsattribut an dir ist und ich kann mich damit total verbinden, weil ich ja zum Beispiel auch das Thema Angst mit vielen Menschen, mit denen ich arbeite, thematisiere, auch in vielen Teams und Organisationen und immer wieder für mich selber feststelle, dass ich mit dem Thema Angst empathischer bin, seitdem ich selber einfach mal zwei Jahre außer Gefecht war mit Angstzuständen, Angststörung, generalisierte Angststörung, Klinik, alles was dazugehört. Weil ich das Gefühl habe, ich habe jeden Winkel einmal selber beleuchtet. Ich habe das wirklich durchwühlt und nicht. Ja nicht gewusst, oder nicht, nicht mich belesen oder was auch immer. Für mich ist es tatsächlich auch so. Deswegen glaube ich tatsächlich, als ich das so gefragt habe, geht das vielleicht mehr darum, wie man selber so tickt als Person. Und ich glaube, es gibt schon Menschen, die mögen gerne durch alles einmal so selber durchgehen vielleicht. Klaudia Kadau: Da fühl ich mich auch sehr ertappt, weil ich tatsächlich ganz oft das machen muss und fühlen muss. Und das ist sind natürlich manchmal Sachen, wo andere sagen, mach das nicht. Das ist aus meiner Erfahrung nicht so sinnvoll und ich muss es dann irgendwie doch einmal machen, um dann zu merken Ja, die hatten recht. Das ist wirklich keine so gute Idee. Aber dann ist es für mich nicht mehr in Frage, sondern dann habe ich das, dann weiß ich's. Aber ich muss tatsächlich immer erst, also ganz oft in meinem Leben war das so, dass ich es einmal machen muss. Laura Roschewitz: Dann lass uns doch mal über andere Babys und andere Geburten sprechen. Von den physischen, von den Kindern, von dem Eltern werden so ein bisschen auch sozusagen den Scheinwerfer weiter schwenken zu dir. Du bist ja sozusagen nicht nur Mutter und Hebamme, sondern du bist ja auch. Über die letzten Jahre hast du dich extrem weiterentwickelt von der Hebamme zu einer Unternehmerin, die eben auch noch andere Bereiche abdecken möchte. Und da finde ich so spannend, nimm uns doch mal mit auf deine Reise als Unternehmerin, weil mir ist so vorkommt, als hättest du da jetzt einfach noch mal neue Räume in einem Haus betreten. Und das kann es aber auch nicht alles nur sein mit der Hebamme, weil so sehr du es liebst. Aber irgendwie gibt es da auch noch einen Teil, der raus will von dir als Unternehmerin, der nicht diese klassische Hebammenarbeit ist. Was ist da über die letzten Monate und Jahre in dir vorgegangen? Klaudia Kadau: Ja ganz spannend. Ich habe irgendwann gemerkt, das ist ja eher so ein schleichender Prozess. Natürlich auch, weil die Kinder größer wurden und aus dem Haus gegangen sind, ist nur noch eins zu Hause jetzt. Und ich gemerkt. Und dann haben mir meine Freundinnen eigentlich immer gesagt Ach, du redest immer so voll davon, dass du was anderes machen willst. Dann habe ich noch einen Heilpraktiker gemacht und so. Und. Und dann habe ich aber immer weiter als Hebamme gearbeitet. Und ich habe in den letzten Jahren mich immer wieder ertappt, dass ich gesagt habe die Zeiten sind sind einfach vorbei. Also ich habe hier noch mal eine kleine Praxis aufgemacht und habe noch Kurse dazu genommen und ich habe trotzdem gemerkt, irgendwas verändert sich gerade, aber ich konnte das gar nicht fassen, was. Und ich habe immer gedacht, das ich muss die Hebammerei aufhören. Und das habe ich dann so gesagt und habe mich immer reden hören, wie ich es gesagt habe. Aber es fühlte sich überhaupt gar nicht so an. Und ich bin weiterhin zu meinen Hausbesuchen gefahren. Und bis ich dann irgendwann durch lange Prozesse und so herausgefunden habe, es ist schon noch die Hebammerei, ich kann das nicht. Das ist nichts, was ich ablegen kann. Das ist und das bin ich halt Hebamme. Aber ich möchte das jetzt weitergeben. Ich möchte ganz viel weitergeben, was ich in als Erkenntnisse rausgezogen, was ich gelernt habe, was ich erfahren habe, was die vielen, vielen 1000 Frauen mir mitgegeben haben auf ihren Reisen, die ich da so kurz begleiten durfte. Und zeitgleich wurde der Hebammenmangel immer größer. Ich habe immer mehr am Schreibtisch gesessen und abgesagt, einfach Anfragen abgesagt, nach Hebammen Betreuung und noch zeitgleicher wurde die, wurde unser System ist so geblieben wie es ist. Es ist ein Krankenkassenleistungssystem mit einer festgelegten Gebührenordnung, was auch für die Frauen impliziert, sie sollen sich eine Hebamme suchen. Wissen gar nicht so richtig warum. Also es wurde alles so schwammig. Hebammen werden ja schlecht bezahlt und aus diesem ganzen habe ich gedacht, war aber so diese Trauer, dass ich so vielen absagen musste und dieses ich kann die einfach nicht mehr betreuen. Und auch Frauen, die ich vielleicht schon zweimal betreut habe, konnte ich beim dritten Mal nicht mehr betreuen, weil ich dann einfach keine Kapazität mehr hatte und habe gedacht, ich will jetzt aber Leute haben, die so mit meinen Werten arbeiten, die Zeit dafür haben, die auch zu den Frauen gehen. Und dann ist mir irgendwann aufgefallen, es müssen gar nicht unbedingt Hebammen sein, es können zum Beispiel auch sehr gerne Doulas sein. Und in den letzten Jahren ist in diesen diese Betreuungsform der Frauen. Sind da noch andere Berufsgruppen reingekommen. Es gibt Mütter pflegerinnen, es gibt im Wochenbett Pflegerinnen, die, die man privat zahlt, die ein tolles Wochenbett dir gestalten und zeitgleich ist auch bei den Frauen finde ich so ein Selbstfürsorge Bewusstsein angekommen. Ja, es ist jetzt ganz oft, dass die Frauen mir sagen nee, da leiste ich mir lieber ne Doula und nehm einen gebrauchten Kinderwagen oder so. Und gebe nicht 1.500 € für den Kinderwagen aus und. Und dann habe ich gedacht Oh, ich will so gern. Ich hatte so auch viel bei Frauen, die ich betreut habe. Oder wenn ich so irgendwo unterwegs war, ich gesagt habe ich bin Hebamme. Dass viele mehr gesagt haben Oh Mensch, das so ein toller Beruf, das will ich auch unbedingt. Und ich sag ja, wenn du diesen Funken hast, wenn du das willst, wenn du dir gut vorstellen kannst, mit den Familien zu gehen und dich um so eine werdende Mutter zu kümmern, werdende Eltern zu kümmern, um das Baby zu kümmern. Dann do it. Das muss nicht immer die Hebamme sein, wenn du diese Berufung mitbringst. Ja, und daraus ist mein neues Baby. Und tatsächlich fühlt sich das echt schwanger an. Mit allem, was dazu gehört. Die ersten drei Monate musste ich wirklich oft spucken oder war mir übel. Angst vor meiner eigenen Courage. Und. Ähm. Aber jetzt ist es schon so Hochschwanger fühlt sich es wieder ganz gut an, ich freue mich einfach nur noch aufs Baby. Genau daraus ist die Doula Plus Akademie geworden, die jetzt im Januar das erste Mal die Tore öffnet. Und meine Vision ist es, Frauen auszubilden, die das Herz auf dem rechten Fleck haben und Lust haben, sinnstiftend diesen Prozess zu begleiten, die Lust haben, Doula werden zu wollen, die sich vorstellen können, damit selbstständig zu arbeiten oder in Kooperation mit anderen Doulas as. Daraus wird sich noch noch, werden sich noch ganz andere Sachen ergeben. Und total spannend auf meinen auf meinem Weg. Den habe ich echt so für mich gemacht. Habe wenig geguckt, was andere machen Und so habe ich jetzt aber gemerkt, dass es Kreißsäle, unter anderem auch meine Heimat Krankenhaus gibt, die jetzt mit Doulas zusammenarbeiten. Es kommt jetzt langsam mehr dieses. Meine Tochter lebt in Australien, das ist gang und gäbe, da hat jeder ne Doula. Also es ist ein System, worauf ich mich total freue und ich freue mich jetzt auch wahnsinnig. Die ersten Anmeldungen sind schon da, sind tolle Frauen. Ich freue mich so richtig drauf. Laura Roschewitz: Das heißt, du bist sozusagen auf der Zielgeraden. Also die Geburt ist schon in Sichtweite, sozusagen. Erzähl doch mal ganz kurz, wenn jetzt die ein oder andere vielleicht gerade zuhört und sagt boah irgendwie sinnstiftend, vielleicht hat die ertappt ihr euch ja auch gerade dabei, dass ihr auch einer von denen seid, die so gesagt und ich habe das auch schon oft gehört, dieses Ach, wenn ich hätte unter allen Berufen hätte wählen können, wäre ich Hebamme geworden. Es gibt es, finde ich, verhältnismäßig oft. Ich habe noch nie gehört, dass jemand sagt Ach Laura, wenn ich zwischen allen Berufen wählen könnte, wäre ich Business Coach geworden. Das hat irgendwie noch keiner gesagt und auch nicht. Ja, also vieles nicht. Aber Hebamme hat ja scheinbar einen gewissen Zauber, ein Gewissen, eine gewisse Magie, eine gewisse, das gewisse Etwas. Und ich glaube, dass es natürlich auch was zu tun hat, dass das Thema Geburt einfach, ja egal wie modernisiert und digital und sonst was wir sind, einfach so was ureigenes, Tiefes ist, was irgendwie angelegt ist, wo sich ja auch viele auch als Psychologin von mir viele Dinge erklären lassen. Einfach Reproduktion, Geburt. Es ist einfach etwas, was ja was ich nicht mal eben anders darstellen lässt oder auf Tiktok abbilden lässt, sondern das ist irgendwie etwas, was ja schon auch noch ziemlich ursprünglich geblieben ist, weil es auch zum Teil gar nicht anders geht. Es ist einfach sehr analog, will ich sagen, und das finde ich eben so faszinierend. Und wenn jetzt die ein oder andere zuhört, weiß ich aus sicherer Quelle, dass man jetzt in deinem letzten Abschnitt dieser Schwangerschaft ja gerade sich noch schlau machen kann. Vielleicht, wenn man schon denkt, Doula, das ist was, womit ich schon lange liebäugele oder diesen Satz in sich trägt von Ich wollte immer Hebamme werden und dann bin ich doch Versicherungsmaklerin geworden oder so. Was können wir diesen Menschen denn anbieten? Was findet diese Woche noch statt? Ich weiß das Trommelwirbel. Klaudia Kadau: Achso, das meinst du. Laura Roschewitz: Das meine ich jetzt erst mal. Wie kann eine Person sich denn mit dir verbinden und sich über dieses Format und über deine Arbeit und über dich als Person, ja dir näherkommen? Klaudia Kadau: Ja, ganz einfach über meine Homepage. Da gibt es eine Unterseite Doula plus Akademie, da kann man sich ein Kennenlerngespräch direkt mit mir. Oder nächsten Donnerstag haben wir einen Infoabend, wo die ganze Akademie noch mal vorgestellt wird, die ganzen tollen Dozentinnen übrigens auch vorgestellt werden. Und genau das wäre wahrscheinlich das einfachste. Laura Roschewitz: Genau. Also 16.11. Uhrzeit? Klaudia Kadau: 20:00 Uhr Laura Roschewitz: 16.11., 20:00 Uhr. Geht einfach mal bei Klaudia auf die Webseite Klaudia Kadau. Beides mit K. Das finde ich noch wichtig. Das ist im Podcast ja immer so, nicht so einfach und deine Website ist einfach KlaudiaKadau.com durch geschrieben. Wir verlinken das natürlich auch noch mal in den Shownotes, aber kann ja sein, dass du gerade das Baby auf dem Arm hast oder ähm vielleicht im Auto sitzt oder wo auch immer. Also Klaudia Kadau, beides mit K, .com. Dort findet ihr Doula plus den Bereich und könnt euch zu dem Infoabend kostenlos anmelden, denn da erfahrt ihr alles. Was, das können wir im Detail hier gar nicht in dem Podcast erklären, was da alles mit drin ist, welche Module, welche Dozentinnen dabei sind, was die Inhalte sind. Vielleicht magst du trotzdem mal so einen ganz groben Rahmen drüber werfen, einfach so. Wie lange geht diese Ausbildung? Wann startet sie? Und vielleicht auch wie viel ist davon online? Was in Präsenz, dass du einfach nur mal so das einmal skizziert. Alle weiteren Inhalte lernt ihr natürlich am Infoabend und auf der Website. Klaudia Kadau: Ja, sehr sehr gerne. Also das wird ungefähr drei Monate dauern. Das ist jetzt der Beta Kurs, an dem ich dann natürlich auch noch so ein bisschen mit den Zeiten und so gucken muss. Aber es sind acht Online Veranstaltungen samstags immer jeweils zwei Module. Nachmittags gibt es einen Coworking Part, abends gibt es so ein gemeinsames Check out. Dann gibt es eine Präsenzwoche in Berlin, die es dann wirklich vom Montag bis Freitag den ganzen Tag über, wo wir so vertiefende Sachen machen und auch so was, was man nicht so gut über Zoom machen kann, so Tragesachen und solche Sachen und uns vernetzen kennenlernen. Ansonsten findet das über Zoom statt. Es gibt immer eine Aufzeichnung, wenn man nicht dabei sein kann. Es gibt Workbooks dazu und drei Monate wird diese Ausbildung sein. Danach ist aber schon das Ziel halt in dieser Doula Gemeinschaft weiter zu sein. Wir wollen die zukünftigen Doulas vernetzen, wir wollen den Arbeitsmöglichkeiten schaffen. In der Ausbildung gibt es auch ein Businessmodul, wo ein bisschen gezeigt wird, was man als erste Schritt in die Selbstständigkeit braucht. Genau. Das Ganze fängt im Januar an und der letzte Termin ist Ende März. Und das ist wirklich sehr genau man. Also es ist erhofft und erwünscht, dass man dann auch wirklich sofort loslegt. Es gibt Plätze, die wir zur Verfügung stellen, wo man hospitieren kann bei Geburtsvorbereitungskursen, in einer Kinderwunschin im Kreißsaal. So, dass man danach auch schnell ins Tun kommen kann. Laura Roschewitz: Total super und angesprochen dürft ihr euch fühlen, wenn ihr schon mit dem Thema in Kontakt seid. Aber auch wenn ihr damit noch nicht im Kontakt seid, wenn ihr einfach merkt, das Herzchen fängt an zu pochen oder ihr findet Klaudia einfach genauso cool, wie ich sie finde, dann ist das auch schon Grund zu dem Infoabend zu kommen und euch einfach ein bisschen reinzudenken. Weil ich glaube, es kann auch wenn du vielleicht Physiotherapeutin oder Masseurin bist oder in welchem Bereich auch immer, vielleicht mit Menschen arbeitest oder mit Schwangeren oder mit Menschen mit Eltern, die gerade Eltern geworden sind. Also es kann, glaube ich in so vielen Bereichen einfach den Horizont erweitern und die Empathie schulen, die ja das Verständnis für diesen zentralen Teil und da muss ich auch nochmal so leicht politisch in die Bresche springen, weil wir brauchen einfach Kinder in diesem Land, in diesem Europa. Wir brauchen Eltern, die sich das zutrauen. Weil ich als Kinderlose kann nur sagen, das ist auch nicht so ohne. Wir reden ja immer darüber, wie herausfordernd das für Eltern ist. Es ist auch sehr herausfordernd für Menschen, die sich das vielleicht gar nicht zutrauen, weil wir wissen Oh Gott, wir hören ganz viel. So was wie Na, Hebamme kannst sowieso knicken, da kriegste keine. Kita musst du schon sechs Jahre, bevor du überhaupt befruchtet bist, irgendwie beantragen. Und all diese Geschichten, das macht es ja auch nicht superattraktiv, Kinder zu bekommen. Und deswegen plädiere ich einfach sehr dafür, dass viele Menschen dieses Thema einfach mal neu und modern anschauen und aber und das bringst du halt mit mit der nötigen Expertise und nicht nur mit einem Wochenendkurs. Und dann kann man das schon, weil es braucht eben auch den Tiefgang und die auch jahrzehntelange Erfahrung an den Frauen mit den Frauen und mit den Kindern. Klaudia Kadau: Ja, genau das sehe ich genauso. Also was, was die mitbringen sollten, ist wirklich so ein Ja, ich ich will es so, ja, ich will und wenn du das mitbringst dann können wir wirklich gut. Ich habe wirklich ganz großartige Dozentinnen, unter anderem Nicola Schmidt vom artgerecht Projekt. Also das ist wirklich so mit Nick. Das ist wirklich so eine super fundierte Basis, die ist Wissenschaftsjournalistin, die hat ja also dass das wirklich dann nicht so blind drauf losgestürmt wird, aber in Kombination mit diesem Gefühl ich unterstütze andere auch dieses Geben, Versorgen, das fällt ja in unserer Gesellschaft wirklich. Aber da könnte ich jetzt ja ausufernd werden. Ja, aber dieses Frauen auch andere Frauen unterstützen und raus aus diesen Bubbles, aus diesen Challenges, aus den Mama Challenges, sondern wirklich dieses wertungsfreie Frauen begleiten unterstützt eine Community schaffen, die dann im besten Fall total happy Kinder in die Welt bringt, die dann in der nächsten Generation auch wieder das verbreiten. Das ist ja wirklich wie so einen Stein ins Wasser werfen und und die Wellen da beobachten, die da entstehen. Ja und das wäre meine große Vision, die ich habe mit meinen Doula s, die ich ausbilde. Laura Roschewitz: Super. Ihr Lieben, wir sind schon wieder am Ende dieser Folge angekommen. Ich weiß, dass Klaudia und ich hier sehr, sehr viele Themen auch so angerissen haben und in jedes davon könnten wir noch tiefer eintauchen. Aber ihr habt Klaudia jetzt kennengelernt. Ihr schaut unbedingt mal auf der Seite von auf der Webseite vorbei KlaudiaKadau.com. Am 16.11. ist der kostenlose Infoabend. Teilt das auch gerne auch zum Thema Geben und Nehmen. Wir alle, wir Selbstständigen, sind darauf ja auch angewiesen, Ein Stück weit, das sagen wir hier im Podcast ja auch immer wieder, dass wir uns unterstützen, dass wir teilen, dass wir mal kurz innehalten und denken vielleicht habe ich eine Freundin, vielleicht habe ich eine Kollegin, vielleicht habe ich jemanden, die dafür eigentlich perfekt geeignet ist. Und dass so Dinge erfolgreich werden für uns Selbstständige, hat ganz oft was mit Achtsamkeit zu tun. Ob ich mir mal ganz kurz den Moment Zeit nehme und innehalten oder ob ich jetzt einfach zum nächsten True Crime Podcast weiterschalte. Was auch fein ist. Mache ich auch viel, aber nehmt euch doch vielleicht einen kurzen Moment Zeit. Haltet einmal eine, weil das einfach ein Thema ist, was super, super wichtig ist und mir das Herz dafür schlägt. Liebe Klaudia, danke, dass du dir Zeit genommen hast. Klaudia Kadau: Liebe Laura, vielen Dank, dass du mir die Zeit gegeben hast. Laura Roschewitz: Und sehr, sehr gerne, sehr sehr sehr gerne. Hier in den sozusagen auf den letzten Metern dieser Schwangerschaft sind wir sehr glücklich, dass wir dich noch mal hochschwanger hier auf die Bühne stellen durften und den Scheinwerfer draufleuchten. Also wir wünschen dir einen total tollen Infoabend am 16.11. um 20:00 und ansonsten wünschen wir euch allen jetzt erst mal einen schönen Dienstag. Hoffen, dass ihr jetzt nicht den ganzen Tag denkt, dass Donnerstag ist, weil es ja eine Interviewfolge gab. Und am Donnerstag gibt es eine Solo Folge mit der lieben Gretel. Und dann wünschen wir euch erst mal ein tollen Tag und freuen uns von euch zu hören. Bis bald. Klaudia Kadau: Danke. Laura Roschewitz:Sehr gerne. Klaudia Kadau: Tschüss. Laura Roschewitz: Ciao.

  20. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Kennst du das!? - Du willst ein Verkaufsgespräch führen und möglichst souverän und entspannt wirken. Stattdessen wird die Stimme piepsig, du redest schneller, verlierst vielleicht den Faden und bist irgendwie froh, wenn es vorbei ist. 😳 Erste gute Nachricht: Damit bist du absolut nicht alleine. Zweite gute Nachricht: Daran kannst du etwsa ändern. Wie das gehen kann, bespreche ich mit Chris Strobler, Mindset- & Stimmcoach, Sänger und ehemaliger Comedian. Chris hat hunderte Stunden “vor Publikum” auf dem Buckel und schnackt/ babbelt (er ist Franke und wir versuchen, unser Vokabular zu erweitern) mit Gretel über folgende Themen: 🤘🏻 Was deine innere mit deiner äußeren Stimme zu tun 🤘🏻 Wie du Souveränität und Ruhe in deine Verkaufsgespräche bekommst 🤘🏻 Wie lange du mit “Fake it til you make it” durchkommen kannst – und warum das auf lange Sicht nicht reicht 🤘🏻 Woher Chris die Zuversicht nimmt, dass alles gut werden wird 🤘🏻 Welche Regeln er für sich und sein Leben aufgestellt hat – und warum du dir davon ne Scheibe abschneiden darfst Ein bewegendes, schlaues und sympathisches Gespräch mit, das du auf keinen Fall verpassen solltest. Links zu Chris Strobler: Webseite: https://strobler.info/ Linkedin: https://www.linkedin.com/in/chris-strobler/ Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute ist Donnerstag, das heißt, es steht wieder eine Interviewfolge an und mir gegenüber sitzt heute einer der wenigen Herren, die es in diesem Podcast geschafft haben. Ja, ich glaube, du bist der fünfte oder sechste, Chris Strobler, seines Zeichens Stimm- und Mindset Coach. Schön, dass du da bist. Chris Strobler: Ja, ich freue mich sehr. Und was für eine Ehre als Mann es hier rein geschafft zu haben. Wuhu, ja. Gretel Niemeyer: Das war gar keine Absicht. Aber irgendwie hat sich so ergeben. Genau. Erzähl mal Chris Stimm- und Mindset Coach. Meine erste Frage war tatsächlich, wie passt das zusammen? Chris Strobler: Es wundert mich nicht die Frage, die kommt total häufig. Wie passt das denn zusammen? Also ganz kurz auf den Punkt gebracht erst mal, wir haben eine innere Stimme, wir haben eine äußere Stimme. Und was die innere Stimme sagt, das wird sich in der äußeren Stimme ausdrücken. Und deswegen ist das Mindset absolut entscheidend. Die innere Haltung, die innere Perspektive zeichnet sich einfach ab in der Stimme und im Wording und überall. Und deswegen ist die Veränderung immer von innen nach außen. Deswegen ist die Verbindung Stimm- und Mindset Coaching entstanden. Es hat ein bisschen gedauert, einige Jahre, bis es an dem Punkt angekommen war, aber dann war es gesessen. Das ist die Erklärung, dass der Punkt, warum das Ganze so genannt wird. Gretel Niemeyer: Ja gut, ich habe schnell noch ein paar originellere Fragen im Laufe der Folge, aber ich vertraue. Chris Strobler: Ich habe vollstes Vertrauen. Gretel Niemeyer: Wir sind ja, wir sind ja eigentlich darüber connected, dass du eine Folge gehört hast, die ich beim Julian Heck gemacht habe und du dann gesagt hast, Stimme im Verkaufcall ist natürlich wahnsinnig wichtig und das kann ich wirklich nur unterschreiben. Und genau diesen Zusammenhang, den du gerade gesagt hast, zwischen was ich mir innen erzähle zu dem, wie ich dann außen auftrete, ist wahnsinnig wichtig. Magst du uns aus deiner Sicht einmal mitnehmen, wie die Stimme im Verkaufscall, sich verändern kann, worauf man da so achten sollte? Chris Strobler: Ich kann es mal aus der Sicht meiner meisten Kunden schildern oder den Menschen, die auf mich zukommen, wenn es ein Problem gibt. Zweifel, jede Art von Zweifel wird in der Stimme hörbar. Das ist wie so eine Lupe, die man drüberlegt. Also wenn Leute an ihren Preisen zweifeln, an ihren Angeboten oder so nicht wirklich überzeugt sind von dem, was wir machen und das Ganze noch so ein bisschen wackelig ist, dann wird das mit der Zeit in der Stimme hörbar, schwingt einfach mit, hat jetzt noch gar nichts mit der mit der mit der Geschwindigkeit, mit der Sprechgeschwindigkeit zu tun. Wir hören sofort, rufst du jemand an, hörst du sofort, wie ist der drauf? Melancholisch? Ist der fit? Ist der fresh, der ist der total voller Energie oder eher down? Und wir hören auch schnell vor allem, wenn wir Menschen näher kennen, ob jemand was überspielt. Und das lässt sich auch nicht verstecken, wenn man sich nicht kennt. So, so, die Leidenschaft schwingt mit. Die Zweifel, die werden genauso hörbar. Das ist mal das eine. Das passiert einfach übers Unterbewusstsein. Wir nehmen das wahr, wenn jemand Zweifel hat. Die andere Sache ist die, dass das Sprechtempo sich oft erhöht, also Leute schneller sprechen, viel erklären wollen in Verkaufsgesprächen oder wenn es um um Interesse geht, mal überhaupt zu besprechen, wie könnte eine Zusammenarbeit aussehen? Und die Leute haben dann so viel Stress im Kopf, dass sie nicht zum Punkt kommen. Also sie verpassen oft den Punkt. Das wird mir oft erzählt, den Punkt, überhaupt zum Angebot zu kommen. Es wird dann so ein Gequatsche und so ganz zum Schluss kommt dann noch so ein übrigens, ja, du kannst mit mir arbeiten und dann kommt das berühmte. Gretel Niemeyer: Ach und das kostet 2.000 €. Tschüß! Chris Strobler: Tschüss, ich melde mich. Ja, das ist dann oft der Schlusssatz. Ja, danke für deine Zeit. Ich melde mich dann bei dir und dann ist Go. Und das passiert in der Regel gar nichts und Sprechtempo erhöht sich und die Stimme, das ist das Fiese. Durch den Stress im Kopf erhöht sich auch die Stimme. Der Klang der Stimme geht nach oben, die Stimme wird höher, kurzatmiger. Und das merkst du dann ganz einfach. Das ist so eine psychologische Komponente, denn du nimmst dem Interessenten, der Interessentin dadurch die die Sicherheit bei dir zu kaufen, die, die, die spüren, irgendwas ist da unklar oder so und das drückt sich in der Stimme aus. Also es hängt jetzt erst mal im ersten Schritt gar nicht so sehr an dem Wording oder an dem Leitfaden oder so, das kann alles gut sein. Es hängt an diesem inneren Vertrauen zu sich und dass man auch glasklar weiß, was das Produkt, das kennst du, das ist deine Nische, das ist dein, da bist du zu Hause, was das Produkt dem anderen bringt und das wissen viele nicht. Und dann spricht sich das Ganze im Kreis rum. Gretel Niemeyer: Ja, ja, absolut. Und dann ist es halt eher so ein Schnack und man ist eher in dieser Friend zone. Und sobald es dann zum Angebot geht, wird es richtig unangenehm. Kenne ich absolut. Aber jetzt sag doch mal, du bist ja wie schon eingangs gesagt Stimm- und Mindset Coach und sagst ja letztlich okay, um eine souveräne Stimme zu haben, braucht es eben auch diese Ruhe, dass ich weiß, was ich verkaufe, dass ich weiß, der Preis ist in Ordnung usw.. Mindset aber dauert ja, aber einen Moment. Chris Strobler: Ja. Gretel Niemeyer: Wie stehst du denn dann zu so was wie Fake it til you make it? Also kann man gar nichts überspielen? Muss man wirklich innen anfangen wie es da so dein Take. Chris Strobler: Nee, man kann natürlich. Man kann natürlich Dinge überspielen. Schau, ich komme von der Bühne, ich habe Comedy gemacht und stehe schon saulang auf der Bühne. Und ganz klar, man kann Sachen überspielen, weil. In den letzten 30 Jahren. Wie oft ging es mir mal nicht so toll oder wie oft war mal irgendwas im Hintergrund und ich habe trotzdem mein Programm gespielt. Das ist auch ein Stück weit natürlich auch ein Training, dass du einfach in die Rolle schlüpfst und diese Rolle gut erfüllst. Und das können wir auch. Wenn wir nicht aus der Substanz zu sehr schöpfen, dann funktioniert das auch. Es ist ja immer so eine, so eine Lebensbalance. Also von daher, natürlich kann man das auch mal machen, wenn jetzt gerade nicht alles top ist. Die andere Sache ist einfach die, ich würde es nicht empfehlen, irgendwie krass zu faken und so zu tun als ob. Weil es nicht funktioniert. Weil es. Bestes Beispiel: Schau in den letzten vier, fünf Jahren haben wir so viel neue Selbstständige durch Corona ist nochmal ein Schwung gekommen und viele haben gedacht okay, online Content posten, dann funktioniert die ganze Sache. Jetzt merken die meisten, die ein bisschen hochpreisiger verkaufen. Da gehören auch Gespräche dazu. Es gibt Gesprächsbedarf, immer wieder. Und jetzt ist einfach das Problem, dass die meisten nicht gelernt haben, wie man überhaupt spricht, wie man überhaupt mit Menschen da umgeht und was überhaupt nötig ist. Und wenn die anfangen, irgendwie. Wenn denen ihr Coach sagt Hey, verkaufe dein Coaching für 5.000 €, der hat aber noch nie ein Produkt verkauft für 500 oder 1.000 €, geschweige denn sich selbst. Die Schere ist zu groß. Also das das kriegst du nicht hin. Ich sage mal, eine gute Sache ist die, baue dir ein Produkt und einen Preis, ein Angebot, mit dem du dich noch wohlfühlst, das dir auch über die Lippen kommt, ohne dass du jetzt gleich dabei sagst Oh Gott, mir bleibt das Herz stehen plus ein paar Prozent plus zehn plus 15 %. So ein bisschen bisschen Lampenfieber darf dazugehören. Aber weißt du, wenn jemand mit 500 € Coachings da ist, was alles fein ist, und dann soll plötzlich das Fünffache verlangen? Das wird nicht klappen, das haut nicht hin. Deswegen sage ich immer Nein, nicht rumfähigen, sondern bau dir wirklich erst mal ein Produkt und ein Wording, das für dich gut funktioniert plus ein paar Prozentpunkte obendrauf. Dass du dann nicht total, weil sonst ist jedes Gespräch ist das reinste, dass das einfach ein Sprengstofffass einfach, es geht hoch da du da machst dich fix und fertig. Gretel Niemeyer: Ja nee, also bin ich auch völlig bei dir. Also das ist. Ich glaube, das ist auch so ein bisschen der Grund, warum Verkaufen so einen unfassbar schlechten Ruf genießt oder warum es vielen so schwerfällt. Weil sie sich auf irgendeine Rolle, auf irgendein Produkt, in irgendein Schema reindrücken sollen, das nicht zu ihnen passt. Und genau wie du sagst man, es braucht erst mal ein Angebot, das passt. Es braucht einen Preis, mit dem du dich wohlfühlst. Und wie du es schon gesagt hast es kann ja sein, dass dein Zielpreis noch mal 40 % drüber liegt. Dann hast du halt den ersten Kunden, der 40 % günstiger kriegt, der nächste noch 30 % günstiger, denn. Also so kannst du dich ja auch rantasten. Aber wenn du natürlich vor jedem Gespräch da sitzt und dir denkst, die Preisfrage wird wieder kommen, wie mache ich das? Oh Gott, oh Gott. Chris Strobler: Was ist, wenn die Person nein sagt, wenn der ablehnt, wenn die Fragen hatten und das ist tatsächlich. Da sind wir wieder bei der Mindset Arbeit. Die meisten können sich es dann in dem Augenblick gar nicht vorstellen, dass es gut läuft von vornherein, dass das, ich Coache ja auch Leute, die auf die Bühne gehen und Vorträge halten durch meine Bühnenerfahrung dass das auch oft diese Angst, die Angst davor, dass etwas schiefgeht, ist viel größer als die Erwartung, es könnte ja alles gut gehen. Es kann ja alles super klappen. Darüber denken die meisten Leute gar nicht nach. Und das kann ja beim Verkauf genauso sein. Genau. Ja. Gretel Niemeyer: Ja, genau. Ich glaube, es hat auch wirklich immer so eine Mischung von habe ich natürlich nur ein oder zwei Verkaufsgespräche im Monat, was du auch in einem Reel ganz schön gesagt hast mit der Bedürftigkeit. Also muss das wirklich jetzt alles klappen in diesem Gespräch. Dann habe ich natürlich auch ein Problem, weil ich dann alles auf eine Karte setze, weil ich mich selber unter Druck setze. Das sind dann so äußere Faktoren, wo man natürlich … Chris Strobler: Da entsteht Druck, wenn Geld in die Kasse muss und dann ist natürlich einfach Druck da und dann ist das Gespräch super selten. Du hast dann wenig Erfahrung, du kannst wenig Erfahrungen sammeln und das ist natürlich eine schwierige Sache. Und da geht es aber noch mehr, mehr Ruhe vor dem Gespräch zu erzeugen. Und das mache ich dann ganz oft mit Kunden eine kleine Routine. Komm noch mal runter, atmen noch mal durch, wärme die Stimme noch mal auf. Hör vielleicht noch mal einen Song, der jetzt nicht im Uptempo ist. Viele empfehlen ja immer dieses Tschaka, bleib er ruhig, stell deine Ohren auf Zuhören ein und nimm das Gesagte auf, statt irgendwie zu plappern. Und das kann man schon so ein bisschen trainieren. Und je mehr Ruhe da reinkommt, umso besser. Dann klappen die Gespräche besser. Du kennst das. Das ist eine Sache, die funktioniert, wenn es einmal Klick gemacht hat. Dann funktioniert das. Einmal der Beweis mein Kunde hat mein Produkt gekauft und es war gut so.. Okay, dann ist das eine Sache. Dann wird. Dann wird die Stimme auch selbstsicherer. Aber vorher ist das wirklich umso wichtiger, je seltener das Gespräch ist, umso mehr eine gute Vorbereitung, die unaufgeregt ist. Gretel Niemeyer: Ja, genau, die unaufgeregt ist, wie du es ja auch sagst. Was passt zu dir? Welchen Song möchtest du hören? In welchen Klamotten fühlst du dich vielleicht besonders? Nun, besonders wohl? Möchtest du es noch mal durchgehen? Oder kurz vorher lieber gar nicht mehr reingucken, sondern was ganz anderes machen? Und das finde ich halt immer so schade, dass es oft, wie du es auch gesagt hast, dass oft so ein Schema F einfach drübergelegt wird von Wow geil, wir bringen uns alle in so eine Hype-Stimmung und dann, was soll das? Chris Strobler: High Energy! Gretel Niemeyer: Wenn wir selber gar nicht so ticken und unsere Kunden vielleicht auch nicht, weil wir Achtsamkeitscoachings verkaufen oder so. Das ist ja absurd einfach. Chris Strobler: Ja, und das ist dann schon wieder so eine aufgesetzte Rolle. Also nicht viel wichtiger als sprechen. Ich sag immer der. Der beste Weg, der schnellste Weg zu einer guten Stimme ist. Halt die Schnauze! Du hast zwei Ohren, einen Mund. Hör erst mal zu. Nimm das Gesagte auf. Das ist viel besser für den Dialog, als einfach zu plappern. Gretel Niemeyer: Ja, schön, dass du das gebracht hast. Chris Strobler: Sonst hättest du es gemacht. Gretel Niemeyer: Möglicherweise. Jetzt ist es so, dass für viele das so ein bisschen eine gewisse Sicherheit gibt, im Erstgespräch schon mal Expertise zu zeigen. Also bei meinen Kundinnen, da kürze ich manchmal gnadenlos die Zeit für Erstgespräche runter, weil die sich sonst dumm und dämlich coachen, um schon mal zu zeigen, was sie alles können und wie gut sie sind. Du sagst ja selber Ey, wehe ihr coacht im Erstgespräch. Warum ist das so? Chris Strobler: Also es ist erst mal so, dass viele, was du gerade bestätigst, dazu neigen, gleich Expertise zu zeigen, gleich zu helfen und gleich die ersten Hilfestellungen zu geben. Und was passiert ganz oft? Der Mensch sagt okay, jetzt habe ich erst mal zwei, drei Tipps an der Hand. Die kann ich ja jetzt erst mal ausprobieren. Und das wird passieren. Und die Sache ist die das ist das Mindset dahinter. Im Grunde hast du der Person, wenn du das tust, genau gar nicht geholfen. Weil die Tipps sind einfach nur, das sind schnelle Tipps. Die werden nicht in der Tiefe helfen und ihr verschwendet einfach nur Zeit. Weil letztendlich wird die Person wieder bei dir landen, wird nicht weiterkommen oder sie geht zu irgendeinem anderen Coach und bucht dort ein Coaching. Und deswegen sage ich immer „Bitte nicht coachen in dem ersten Gespräch“. Nein, auf gar keinen Fall Kein Coaching ohne Auftrag und zuhören. Es geht wirklich. Es ist viel sinnvoller, die Herausforderungen, die die Person hat, noch mal darzulegen und wirklich durchzugehen. Damit meine ich nicht in den Schmerzpunkt zu drücken, sondern noch mal klar zu machen, wo eure gemeinsame Reise hingeht und was eigentlich die Transformation ist, was eigentlich möglich ist. Das ist viel, viel wichtiger als jetzt gleich schnelle Tipps, dass es so es hat jemand hat eine eine Platzwunde und wir kleben einfach so ein Pflaster drauf und sagen Hey, schau mal, geht doch schon mal und ne rate ich davon ab. Zuhören, zuhören, zuhören und auch nochmal, die Absicherung holen. Habe ich dich richtig verstanden? Du möchtest dahin. Das ist dein Ziel. Darüber reden wir. Bin ich da absolut richtig? Sind wir da d'accord? Yes. Okay. Alles klar. Dann lass uns gemeinsam in die Richtung gehen und dann machen wir Schritt 1, 2, 3. Das kommt als Nächstes. Gretel Niemeyer: Ja, das hat er nun aber auch so ein bisschen was mit, auch wieder in sich ruhen zu tun. Zu wissen, was man kann. Zu wissen, dass die eigene Expertise vielleicht schon auf anderen Kanälen gezeigt wurde. Woher nimmst du oder was hast du für einen Tipp für jemanden, die gerade anfängt? Woher nimmst du diese Zuversicht, gut genug zu sein in dem, was du machst? Chris Strobler: Hm, das ist eine sehr, sehr gute Frage. Und das ist eine innere Arbeit. Ich würde Leuten, die am Anfang stehen, immer empfehlen, sich sehr präsent schriftlich herzuholen, was sie bereits alles erreicht haben, worauf sie stolz sind, was sie im Leben schon gerissen haben, welche Situation sie gemeistert haben, von wem sie umgeben sind, wen sie lieben, wer sie liebt, alles, was eben da ist, um da so ein Fels zu schaffen. Das ist ungemein wichtig und hilft so sehr, wenn das präsent ist. Weil Negativität schwingt immer stärker rein und das präsent ist, was man schon gerissen hat und was man alles schon erlebt hat und übt und auch bewältigt hat. Das sollte unbedingt da sein und präsent sein, dass man sich darauf beziehen kann in dem Moment. Also das heißt da, da darf das Mindset sich noch stabilisieren, da muss ein Fels her, auf den man sich beziehen kann. Und weil wir, die meisten neigen am Anfang dazu, sich schlechter zu verkaufen, als wir eigentlich wirklich sind, also dass sie jetzt irgendwie versuchen drüber zu babbeln und genau das passiert, was du sagst. Sie vertrauen sich noch nicht und haben das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Und das ist der Kernpunkt, der zu lösen ist. Du bist gut genug. Dein Angebot ist stark genug. Du bist als Person genug. Ich sag den Leuten immer, es ist genug, dass du da bist. Jetzt kommt noch deine Expertise on top. Das ist erst die Sahne auf dem Cappuccino. Und das sind so ganz, ganz, ganz wichtige Faktoren, damit es nicht ins Negative einstürzt. Also da unbedingt ein Fels am Anfang bauen, dass man da auf der sicheren Seite ist. Gretel Niemeyer: Ja, ja und ich finde halt, es kommt auch immer ein bisschen drauf an, mit wem man sich vergleicht. Vergleiche ich mich jetzt mit jemandem, die vor zehn Jahren losgelaufen ist, dann kann ich ja wirklich nur verlieren. Sondern wirklich gucken, was habe ich selbst eigentlich schon geschafft auf dieser Reise? Wo bin ich? Was habe ich geschafft in diesen in diesen Monaten? Und da so ein Realitätsgefühl, ein Stück weit auch zu entwickeln. Und ganz ehrlich, also ich sitze auch manchmal vor meinen Kundinnen und sage so „Ich mache mir manchmal vor einigen Sales Calls so derbe ins Hemd.“ Das dürfte ich gar nicht sagen, weil ich bin ja Sales Coach, aber wenn wir uns weiter erlauben, menschlich zu sein, Fehler zu machen, auch zu sagen, uns fällt auch nicht alles leicht. Ja, ich gebe manchmal meinen Kundinnen auch noch so, so Phrasen an die Hand, die sie nutzen können, wenn es gerade in die falsche Richtung geht in dem Gespräch. So was wie Mist, jetzt habe ich mich total verzettelt, ärgere ich mich gerade selber drüber. Aber lass mal wieder zurückkommen auf Thema XY. Also eigentlich, dass man merkt, so eine falsche Professionalität in solchen Gesprächen also professionell ja na klar. Aber auch einzugestehen Mist, jetzt habe ich mich verrannt. Und manchmal ist es viel einfacher das dann zu sagen, kurz wieder zurückzukommen und weiter zu machen, ist viel souveräner als fakemäßig drüberzuspielen. Chris Strobler: Da bin ich völlig bei dir, bin ich völlig bei dir. Und das gibt eine ganz wichtige Regel dabei, die ich immer vorne hinsetze. Wenn wir die ganze Zeit denken und schon darüber nachdenken, was wir als nächstes noch tun können, um noch mehr das Loch zu stopfen, nicht genug zu sein, dann können wir nicht zuhören. Und das ist in Gesprächssituation ganz oft, in Meetings, jemand erzählt was und man denkt schon über die Lösung nach und nimmt gar nicht mehr wahr, was gesagt wird. Das passiert in Gesprächen. Mir passiert das auch ganz oft. Und der Grund dahinter ist eigentlich immer nur der Gedanke, dass man noch nicht genug ist, dass es noch nicht genug ist. Und das passiert eben in der Social Media Welt super schnell. Wie du schon sagst, dass man sich vergleicht und schon vergisst, vergisst, was man selbst schon geleistet hat. Ich erlebe das immer wieder, dass Leute, du kennst das wahrscheinlich auch, Leute melden sich und du denkst Mensch, ich hab einen super Eindruck, wo soll es denn da klemmen gerade eben? Und dann erzählen die. Und haben gar nicht mehr auf dem Schirm, warum sie sich selbstständig gemacht haben, was der Hintergrund war für dieses Business, welche Vorteile das hat, wie schön das alles ist, das ist alles schon zum Nachteil geworden und so, so belastend. Und dann kommen solche Aussagen wie wie es ist schwer, Content zu erstellen. Es ist ganz schwer, einen Text zu schreiben und es ist ganz schwer, dieses Video zu drehen. Und dann Oh, die Verkaufsgespräche, mein Horror. Und jetzt, wenn du das hörst, dann brauchst du dich nicht wundern, warum das alles dann nicht noch nicht so gut funktioniert. Also das heißt, da muss echt ein Chance her. Gretel Niemeyer: Ja, ja, genau. Wir reden viel von Authentizität und sich zeigen, wie man ist. Aber wir wollen trotzdem so eine Social Media taugliche Authentizität. Und sobald es einen Bruch gibt zwischen dem, wie ich mich darstelle, und dem, wie ich dann im Verkaufsgespräch bin und dem, wie ich dann vielleicht in der Delivery bin, gibt es echt ein Problem. Weil idealerweise brauchen wir einfach. Also wollen wir unsere Kunden ja nicht verunsichern, sondern in sagen hey, hier kriegst du die gleiche Person wie hier, wie hier, wie hier in anderen Intensitäten. Aber ich ändere nicht plötzlich meine Persönlichkeit, wenn ich dein Coach werde. Das finde ich halt immer schwierig. Chris Strobler: Nee, nee, absolut nicht. Und es ist einfach. Ich sage mal, das Einfachste ist wirklich, wenn Ihr Kunde und du, wenn ihr euch versteht, wenn wirklich klar ist, was das Ziel ist und wobei du dann deine Kundin unterstützt und wo ihr rauskommen wollt, dass das wirklich ganz, ganz klar ist, wenn du selbst das Gefühl hast Hey, das ist wirklich lösbar, das kriegen wir hin, das ist wirklich, auch wenn da, auch wenn sie mal stolpert oder er drüber stolpert. Unterwegs kriegen wir wieder motiviert und das bekommen wir hin. Du bist überzeugt davon, dann funktioniert das auch, weil nur dann kann auch die Überzeugung bei deinem Gegenüber, bei deinen Kunden wachsen und nur dann kann die entstehen diese Überzeugung und das ist ganz wichtig deswegen, wenn man hier aufgesetzt ist, vergiss es, wird nicht funktionieren. Je mehr du das Gefühl hast, mein Produkt, meine Leistung, meine Erfahrung, die passt wirklich ganz genau darauf mal hinbekommen, auch wenn vielleicht mal was schiefgeht, ist das okay. Das sind super Voraussetzungen. Gretel Niemeyer: Ja, jetzt hast du schon vorhin vom Denken und wie das Denken sozusagen unsere Handlung beeinflusst geredet und was in irgendeinem der 1000 Posts, die ich mir angeguckt habe, geschrieben wenn es denkbar ist, ist auch machbar. Wie kam es zu diesem Slogan? Chris Strobler: Denkbar ist auch machbar. Das kam zu dem Slogan, das wenn du es dir vorstellen kannst, wenn du es visualisieren kannst, dann ist es meistens auch umsetzbar und machbar. Also, dass du zu der, dass du zu dem Verkaufserfolg kommst, dass du zu der Person wirst, die Content erstellen kann, ohne dass du dir das Bein morgens abhakst oder dass du eben ein Projekt dann einfach wirklich auf die Straße bringst. Der Slogan kam deswegen. Und ich sag dann auch immer wieder ganz gerne, weil in den vergangenen Jahren habe ich immer wieder Gespräche geführt mit Leuten, die schon wahnsinnig viel Kohle ausgegeben haben für Strategien und diese Strategien, die waren super. Trotzdem haben sie die Strategien nicht auf die Straße gebracht, weil sie unterwegs stolpern, am Zweifel, am Umsetzen. Das Leben bringt vielleicht mal was rein und sie stolpern unterwegs. Und je mehr die Zweifel, umso mehr Zweifel reinkommen, umso schwieriger wird die Umsetzung. Und das ist der ganz entscheidende Teil. Die Leute verlieren dann unterwegs das Ziel aus den Augen. Und diese Visualisierung, die schläft ein. Und denkbar ist gleich machbar heißt, wenn du dir immer wieder das Ende vorstellst. Dann wirst du zum Ziel geführt. Das muss stark sein. Die Vorstellung, die Emotion, das sollte emotional verknüpft sein. Ich gebe dir ein Beispiel. Zehn, elf ist ungefähr elf, zwölf Jahre her. Damals habe ich überlegt Chris, machst du mehr aus der Comedy? Ich war schon lange auf der Bühne mit A cappella usw., wollte aber mehr in die Comedy reingehen. Und für mich war klar, wenn ich es schaffen will, ein Programm zu schreiben, ne Premiere zu machen und ein Publikum anzuziehen, wenn ich da stolpernd unterwegs zweifel, dann wird das nix. Ich brauche ein starkes Bild und mein Bild war, dass sich am Ende der Show, die gab es noch gar nicht, dass ich am Ende der Show auf der Bühne stehe, so ein Publikum von 100, 150 Leuten da ist, die applaudieren und die Menschen sind beseelt und und lachen und hatten eine gute Zeit. Und das strahlt sich auf mich ab. Also ich habe diese Emotion hergestellt, wie sich das anfühlt, am Schluss dazustehen und nicht aufgeregt, sondern so verbunden mit dem Publikum. Und das hat dieses Zielbild, das hat mich automatisch dahin geholt. Und deswegen ist denkbar gleich machbar, weil dadurch habe ich's, dadurch habe ich es umgesetzt. Dadurch bin ich drangeblieben und habe mir gedacht Nein, ich will das Gefühl, ich will dieses Gefühl. Ich möchte dieses Gefühl und als es dann da war habe ich dann voll mit den Tränen gekämpft und habe einen auf großer Mann gemacht. War doch alles selbstverständlich, Leute. Und dann so Jo. Gretel Niemeyer: Ja geil, aber erzähl mal. Du machst ja heute gar keine Comedy mehr, weil es dir vor fünf Jahren, meine ich, die Füße unterm Körper weggezogen hat und du bei einer Show, wie nanntest du es, die Bühne geküsst hast. Ich glaube, wie nanntest du es? Chris Strobler: Den Boden geküsst. Gretel Niemeyer: Den Boden geküsst hast, weil oder nachdem du dich auch schon zwei Jahre mit krassen Schmerzen da durchgekämpft und durchgeboxt und für dich offensichtlich gekämpft hast. Einerseits, wie kam es dazu, wenn du das teilen möchtest? Andererseits frage ich mich, seit ich das gelesen habe. Und woher nimmst du die Zuversicht? Wirklich diese Zuversicht, wieder aufzustehen, weiter zu machen? Ich meine, dir wird es ja auch nicht immer gut gehen. Chris Strobler: Nee, nee, nee, natürlich nicht. Aber mir geht es heute entscheidend besser als damals. Das ist vor allem eine innerliche Veränderung. Das ist der Umgang damit. Aber also die Frage war, dass ich mal schildere, wie es dazu kam oder wie das ist. Gretel Niemeyer: Wenn du magst? Chris Strobler: Ja, ja, sehr, sehr, sehr gerne. Lass mich kurz einen Schluck trinken. Also das Ganze ist jetzt wahr. 2016 ist jetzt sieben Jahre her. Vor fünf Jahren habe ich dieses Business gestartet. Vorher war ich, hatte ich ja eine Gesangsschule und habe rein von der Bühne dann noch gelebt, also rein von Auftritten. Und das ist 2016 gewesen. Also letztendlich habe ich eine chronische Erkrankung, chronische Schmerzen über 7, 8 bis 10 Jahre reingeholt und dann, so 2014, ist die Krankheit komplett ausgebrochen und hat mich immer öfter ans Bett gefesselt. Der Zustand war eigentlich der. Ich bin zu einem Auftritt gefahren, auf Tour gefahren, habe irgendwie mich durchgewurschtelt, kam wieder zurück, lag wieder im Bett. Und so ging es über zwei Jahre so anfangs war das alle vier Wochen der Fall, dann alle drei, alle zwei und irgendwann war es jeden Tag so. Es war einfach chronisch. In 20 Tagen im Monat war ich quasi mit starken Schmerzen befallen. Und dann habe ich das Spiel halt eben weitergetrieben, bis ich den Boden geküsst habe. Bei einem Auftritt war volle Hütte. Leute waren da und es kam ein Song und ich konnte ihn einfach nicht mehr singen. Bin in die Knie gegangen und dann neben der Bühne ohnmächtig geworden und einfach vor Schmerz. Und das war natürlich erst mal ein Augenblick, der beschäftigt dich. Du weißt, da musst du was ändern, da darfst du jetzt was ändern, da darf ein großer Change im Leben kommen. Was aber nicht heißt, dass du es dann tatsächlich tust. Da brauchst du schon noch so zwei, drei Vorschlaghämmer auf den Kopf, bis du es dann wirklich machst. Weil Muster lassen sich nicht so einfach verändern. Aber ich bin dann diese Reise gegangen und habe mich viel mit mir beschäftigt therapeutisch. Habe mich begleiten lassen, habe mir einen Mentor gesucht, gesucht und habe wirklich das ganze Leben auf den Kopf gestellt. Viele kleine Feinheiten von morgens aufstehen, bis abends im Bett gehen und habe mich gefragt woher kommt es eigentlich, dass ich endlos Leistung bringen will? Immer vier Herdplatten an und die Backröhre und mit der anderen Hand wird noch die Wand gestrichen. Woher kommt es eigentlich? Das war ein Mangel. Es war ein Mangel, einfach pure Angst, in Mangel zu landen. Und wenn du diesen inneren Antrieb hast, bist du immer im Fight or Flight Modus und kommst da nicht raus. Und das war auch der Grund, warum diese Erkrankung reinkam. Ich habe den Boden geküsst und habe dann einmal mein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Und du hast die schöne Frage gestellt. Danke dafür. Woher nimmst du die Zuversicht? Richtig. War das richtig so? Woher die Zuversicht? So eine Erkrankung oder so eine Situation, die mit der gehst du unter oder die härtet dich total ab. Du wärst total resilient. Weil bei mir war es so ich war zehn Jahre selbstständig am Stück, konnte dann 18 Monate fast nicht arbeiten und meine Rücklagen waren komplett aufgefressen innerhalb weniger Monate. Und das heißt, ich war nach einer gewissen Zeit komplett Brooke mit Anfang 40, mit 41 war ich Brooke und hatte nichts mehr. Also wirklich musste mir. Ich musste mehr als 20 € von Leuten von meinen Freunden leihen für ein Abendessen und es ist keine schöne Situation. Aber es war auch eine Chance, weil ich wusste, wenn ich da durchkomme und in Zukunft das tue, was ich liebend gern mach und und mit großem Spaß und Leidenschaft auf mich aufpasse und da auch mal so rangeht, dass ich weiß, was ich wert bin, dann wird mir das nicht mehr passieren. Und ich wusste, wenn ich diese Situation, wenn ich das überwältige, wenn ich das hinbekomme, dann kann ich eigentlich nichts erschüttern. Da kann mich nichts mehr erschüttern, weil wenn man das gebacken bekommt, dann hast du, hast du dir echt einiges bewiesen. Das bringt einfach unwahrscheinlich viel Selbstvertrauen ins Leben rein. Gretel Niemeyer: Und ins Leben und auch in den Freundeskreis, die Familie und Freunde. Na also, wie du sagst. Um Hilfe bitten ist für mich persönlich zumindest eine der härtesten Sachen auf dieser Erde. Und wenn man es muss, aber und dann aber auch sieht, dass man aufgefangen wird, macht wahrscheinlich auch was mit einem. Chris Strobler: Natürlich. Also du weißt, du bist nicht allein. Du hast Leute um dich herum. Manche trennen sich auch. Manche gehen einfach weiter. Das passiert auch. Viele sind aber auch da und kümmern sich um dich. Und du merkst auch die Menschen wollen, dass es dir gut geht. Die wollen nicht, dass du irgendwie, dass es dir schlecht geht und die unterstützen dich dabei. Die wichtigste Sache dabei ist allerdings immer ähm, ganz wunderbares Buch, Heile dich selbst, Amy Scheer, die immer wieder sagt. Sagte immer Ich bin in der Lage, für mich selbst zu sorgen. Ich bin für mich selbst. Ich kann mir selbst helfen. Und es ist ganz wichtig, dieses sich selbst helfender zu wissen. Ich kann mich da rausziehen und daher kommt auch die innere Zuversicht. Und weißte, das Schöne ist das manchmal reicht ein Mü an innerer Zuversicht. Nur so ein kleiner Pixel, wo du sagst Hey, das ist ein Licht am Ende des Tunnels und ich werde es da wieder rausschaffen. Also wenn man rückblickend, wenn man offen sprechen schau, ich habe vor fünf Jahren bin ich gestartet mit null Budget. Es war nicht null, es war minus und ich hatte keine Kohle für Werbung. Ich musste alles selbst machen. Also habe ich Content geschrieben. Jeden Tag Content, jeden Tag mich weitergebildet, jeden Tag daran gearbeitet, bis es funktioniert. Ich habe heute erst einen Post auf LinkedIn gemacht. Mein erstes Produkt war in Hör Kurs für 15 € und ich weiß, mir sind die Tränen gekommen, als die ersten Menschen den gekauft haben. Ich habe die E Mail beantwortet, also ein Gefühl, als ob man der Opa zum ersten Mal Schokolade im Mund steckt. Es war so schön und da konnte ich mir auch noch nicht vorstellen, dass ich irgendwann Coachings für 3, 4, 5.000 € verkaufe. Das war damals noch nicht so. Rückblickend vor zehn Jahren habe ich Gesangsunterricht für 35 € die Stunde gegeben und heute liege ich bei 350 € in der Stunde. Und das ist ein Weg. Das passiert nicht. Also ich habe selbst erlebt, ich will jetzt auch nicht zu tief, ausschweifen und zu weit weggehen, weil das ist ein ganz sensibles, tiefes Thema. Aber ich bin überzeugt, jeder kann sich das selbst auch rausretten. Unterstützung ist immer schön und manchmal reicht so ein kleiner Funke, dass es nach vorne geht. Gretel Niemeyer: Ja. Ja, du hast viele, viele schlaue Sachen gesagt, die ich gar nicht wiederholen möchte. Also es geht halt wirklich auch über den den Wert und den darf man Stück für Stück erkennen und diese, diese Zuversicht. Es geht weiter. Ich glaube, dein Mantra geht auch ungefähr so warte, solange ich morgens aus dem Bett komme und mir nur ne Stulle oder mir ein Brot schmieren kann und selbstständig duschen kann ohne zu ertrinken, werde ich mich nicht beschweren. Chris Strobler: Ja, gibts keinen Grund zu klagen, weil alles safe ist. Also wenn man das so zurück, wenn man es zurücknimmt, wie ich jetzt heute mich fühle und da sitze. Vor sechs Jahren war es für mich eine Herausforderung, schaffe ich es mir ein schön ein Frühstück zu machen. Also das war wenn man das mal so, das ist ja so ein Minischritt, das hört sich jetzt lächerlich an, für mich war das wirklich des Tageswerk in dem Augenblick aber. Das war immer ein kleiner Schritt, ein kleines Puzzleteil, das die ganze Sache wieder nach vorne gebracht hat. Und die Denke, die ist auch geblieben. Das ist wie heute mit dem Content, mit der Arbeit, mit dem Verbessern, mit dem Dranbleiben, mit der Zusammenarbeit mit Kunden. Du wirst immer besser darin, du entdeckst immer wieder Kleine, du baust immer wieder Sachen dazu und es wird immer besser und besser. Und deswegen ist es auch logisch um wieder den Bogen zum Thema zu spannen, dass deine Preise steigen, dass du dein Geld wert bist und dass deine Kunden immens von dir profitieren, ganz klar. Gretel Niemeyer: Nun, ich würde auch gerne nochmal so einen letzten Bogen zu Ende spannen wollen. Chris Strobler: Hau raus! Gretel Niemeyer: Du hast ja auch durch diese ganzen Erfahrungen deine eigenen Regeln aufgestellt. Unter anderem, dass du die eigene Verantwortung für dich übernimmst, das alte Erlebnisse dort lässt oder sie loslässt und deinen Frieden damit machst, dass du auch ganz, ganz krass und darauf möchte ich gerne eingehen deine Zeit und deine Energie schützt, ist mir so wichtig, dieser Punkt. Weil gerade da haben wir Selbstständige ja oft ein Problem. Okay, wenn ich jetzt, wenn, wenn man mit mir arbeiten kann und ich bin diejenige sozusagen oder derjenige, der hier das Geld reinbringt und ich nehme mich zurück oder raus oder mach weniger oder gebe ab, dann passiert ja hier gar nichts. Wie händelst du das? Wie machst du das? Wie schützt du wirklich deine Energie und deine Zeit? Chris Strobler: Prioritäten setzen. Ganz klare Prioritäten. Dass ich mir das zur Aufgabe gemacht habe, heißt nicht, dass es mir nicht immer wieder passiert. Es ist erst wieder passiert und ich musste wieder mit der Kettensäge durch. Und das fängt schon damit an! Jeder von uns hat eine gewisse, hat eine gewisse Energie. Nehmen wir mal an 100 % so, wo teilt sich diese Energie schon in meiner Arbeit poste ich auf fünf Kanälen auf sieben oder mache ich vielleicht nur zwei und die dafür etwas tiefer und genauer? Und bin dann ready. Wem gebe ich meine Zeiten? Meiner Familie? Meinen liebsten Leuten? Was ist? Kann jeder einfach mich anrufen und kann mit mir quatschen und mich aufhalten? Nee, mache ich nicht. Nur Flugmodus. Nur Kunden können mich nicht einfach anrufen und irgendwie mich vollquatschen. Mache ich nicht. Das ist so nächster Punkt. Also, das heißt, ich schütze diesen Raum. Und ich habe auch ganz klar gezeigt, es gibt eine Kernarbeitszeit, es gibt eine Arbeitszeit, in der ich eher beobachtend unterwegs bin und schaue mir alles ein bisschen an und dann darfs auch geschlossen sein. Dann geht es auch wieder darum, Energie neu wieder aufzunehmen, die nicht zu verschwenden. Das passiert leider. Also das ist ein ganz schmaler Grat. Es passiert ganz schnell. Passiert ganz schnell, dass du dich in etwas reinziehen lässt. Und wir haben dabei immer in der Hand zu sagen Hey, Moment, nicht mein Thema, da lass ich mich gerade nicht reinziehen. Es ist eine LinkedIn Diskussion über irgendwelche Themen. Ist das gerade mein Thema? Nein, ich verschwende nicht meine Zeit und steig jetzt nicht in die politische Diskussion ein. Mein Fokus geht dahin und es ist immer wieder eine Herausforderung, weil wir alle sind anfällig für Dopamin, Bling, Bling, Bling, Bling, Bling Bling. Aber je mehr abgeschaltet ist, umso besser. Ich habe zum Beispiel am Smartphone alle Push Nachrichten aus. Ich bekomme keine Push Nachrichten von irgendwelchen Social Media Plattformen, auch WhatsApp. Ich muss aktiv nachschauen, was ist reingekommen und antworte aktiv und gehe dann auch wieder raus. Ein ganz wichtiger Punkt also da die Zeit zu schützen, extrem viel, ich habe das bei mir selbst festgestellt und auch bei vielen Kunden. Nehmen wir mal an, du hast ein Coaching, Business oder irgendeine Dienstleistung, hast irgendeine Dienstleistung und du bringst das Rad jetzt ins Laufen. Du verkaufst, hast eins zu eins Begleitungen, dann sagen deine Coaches Hey, du musst die magische Hürde von 10.000 € im Monat knacken und dann knackst du die hast verkauft verkauft. So, jetzt hast du plötzlich fünf Kunden gleichzeitig. Die du steuern muss. Ihr habt verschiedene Termine. Er trefft euch. Da braucht es was. Da braucht es das plötzlich. Der Workload geht nach oben. So, und zack, was ist jetzt? Jetzt hast du keine Zeit mehr für deine Akquise, die du ständig immer gemacht hast, als du keine Kunden hattest. Jetzt bist du im Teufels Rat. Wenn du jetzt nicht wegschneidest, brennst du komplett in die Hölle. Gretel Niemeyer: Ja, unterschreibe hier. Unterschreibe ich. Chris Strobler: Genau. Genau. Also ist es so. Was ist die Entscheidung? Entweder du holst dir Unterstützung, du schneidest etwas fest weg. Du sagst den Kunden vielleicht ab, aber das muss in der Balance bleiben, sonst hast du ganz schnell. Das machst du ein paar Monate und dann liegst du erst mal wieder flach und sagst Okay, ich darf wieder etwas dazulernen. Gretel Niemeyer: Und es geht ja auch ganz viel dann auch um Struktur im Business, solange wir noch nicht viele Kunden haben. Die können jeden Tag Coachings buchen und es ist egal wann. Und Verkaufsgespräch habe ich immer zur Verfügung. Und dann wirklich auch zu sagen nee. Chris Strobler: Ja. Gretel Niemeyer: Ich bin nicht immer da man geht, man kann nicht immer einfach auf mich zukommen, sondern es gibt feste Zeiten. Auch das, finde ich, ist oft, hat oft was mit Mut zu tun, weil sich so rauszunehmen, weg, lessavailable, ist gar nicht mal so einfach und aber auch ein gutes Stichwort auf die Art und Weise, wie man mit dir arbeiten kann, denn du nimmst ja im Moment ein Kunden pro Monat. Chris Strobler: Ja. Gretel Niemeyer: Im Eins zu eins an. Was gibt es generell für Möglichkeiten, mit dir zu arbeiten? Chris Strobler: Es gibt generell die Möglichkeit, dass man auf mich zukommt, erst mal erst mal mit mir spricht und dann kann man eins zu eins mit mir arbeiten. Das geht persönlich sogar teilweise in meinem Office in Bamberg. 95 % meiner Kunden arbeiten aber online mit mir. Das heißt, man kommt auf mich zu und wir besprechen, worum es geht, was lösbar ist. Und dann biete ich dir etwas an und dann gehen wir gemeinsam die Reise an. Also das ist wie bei vielen anderen auch. Was mir wichtig ist, dass vorher immer die Ziele klar sind und das auch klar ist, dass das Problem gelöst werden kann, das die eine, das die eine Form des eins zu eins Coaching, die eins zu eins Zusammenarbeit, die geht meistens über zehn Wochen hinweg. Also wir bleiben ein bisschen länger zusammen und auch zwischen den Coachings gibt es die Möglichkeit, mich zu kontaktieren. Da lege ich auch etwas fest, das nicht ausufert. Da sind wir wieder beim Thema Zeit, weil wenn jemand sechs Minuten Sprachnachricht schickt, das keine Sprachnachricht, das ist ein Podcast. Ja, genau, das ist die eine Sache. Und die andere Sache ist, die kann mich für Workshops und Workshops und Vorträge buchen. Und das nächste ist, ich habe meine Copy Speaking Academy. Das ist ein Gruppencoaching und die launcht immer wieder in verschiedenen Abständen. Und da ist dann quasi der Inhalt, wie ich mein Business mache. Wie ich herangehe vom, von der Kundenfindung bis zum Verkaufsgespräch, bis zum Webinar. Alles darin verpackt. Und dazu gibt es dann Mindset Calls. Gretel Niemeyer: Sehr sehr cool. Chris, ich danke dir sehr für diese Einblicke und sehr unterschiedlichen und tiefen Einblicke in dein Leben und deine Arbeit. Ich habe noch eine letzte Frage. Du hast irgendwo geschrieben, du arbeitest auf die Chris Strobler Art? Was ist denn die Chris Strobler Art? Was muss ich mir darunter vorstellen? Chris Strobler: Die Chris Strobler Art ist folgende. Ich kürze Dinge extrem ab. Ich bin von Natur aus jetzt nicht so ein Typ, der langkettige Prozesse ewig gut verfolgen kann. Und die Chris Strobler Art ist eigentlich die, dass ich immer die Dinge erleichtere, den Schwierigkeitsgrad rausnehmen und den kurzen Weg dorthin suche und sag so geht es einfach. Und das ist eigentlich die Chris Strobler Art, das heißt also rauszunehmen, den Schwierigkeitsgrad rauszunehmen und das Ganze einfach die Hürden runter zu setzen, sodass es zum Ergebnis kommt, weil das ist immer das Wichtigste, kein Ergebnis. Wenn solche Hürden sind, kein Ergebnis. Ja, und das ist so die Art, die ich anstrebe. Es muss nicht wahnsinnig kompliziert und komplex sein, kompliziert wird es von ganz allein. Gretel Niemeyer: Auch das kann ich unterschreiben. Ich danke dir sehr, sehr für dieses Gespräch. Wenn ihr noch Fragen an Chris habt, verlinken wir natürlich alles unter dieser Folge. Und ja, vielen, vielen Dank für die tollen Insights und euch da draußen. Alles Gute! Wir hören uns bei der nächsten Folge Moin um Neun. Chris Strobler: Ciao, ciao.