Der Business Podcast - Sales- & Business- Wissen für selbstständige Frauen

Gretel Niemeyer & TEAM | Business Coaching ⚓
555
20.10.2026
Beschreibung
Moin, wir sind das Team von SMASH IT! - dem Business Coaching Programm von und mit Gretel Niemeyer. Unser Motto: "Mehr Geld in Frauenhände". Wir lieben es, Dinge im Butter bei die Fische Style umzusetzen und anzusprechen. - Genau das erwartet dich hier in diesem Podcast Knackiges Business-Wissen direkt in dein Ohr - Tolle Interview-Gäste mit spannenden Insights in ihr Business! Wir geben Impulse für ein erfolgreiches Business, teilen unsere Verkaufs-Tricks und stellen coole Unternehmer:innen vor. Moin um Neun erscheint jeden Dienstag um 9 Uhr Website: https://www.gretelniemeyer.com Instagram: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84
Häufig erwähnt
  • Instagram
  • Smash It
  • LinkedIn
  • Moin um Neun
  • Grete
  • Moin
  • Berlin
  • Johanna
  • Euro
  • Theresa
  • Smash
  • Coffee Speed Networking
  • Susanne
  • Laura
  • Corona
Episoden
  1. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Hörst Du das Eis knacken, weil es so dünn ist? 🥶 In dieser Podcast Folge begiebt Laura sich auf sehr dünnes Eis und weiß es schon während der Aufnahme! Doch manche Wahrheiten müssen einfach ans Tageslicht, auch wenn sie mit Sicherheit nicht jedem schmecken werden! Lausche Laura, wie sie auseinandernimmt, warum einige Kolleginnen mit ihrer Selfcare-3-Stunden-Tag-Wellness Kommunikation wirklich gefährlich für die Branche sind und welche drei bitteren Auswirkungen das auf Selbstständige und Gründerinnen haben kann. Selten war Laura in einer Podcast Folge so on Fire 🔥 Lass gerne Deine Meinung da und spring mal rüber zu Laura (https://www.instagram.com/laura.roschewitz/) und schick ihr Feedback: Was denkst Du zu diesem etwas heiklen Thema? Und sei Dir sicher: Laura kann auch mit starken Emotionen umgehen - immerhin gibt sie genau dazu Team-Workshops in großen Firmen! Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo, herzlich willkommen und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und vielleicht ist das gefährlich, was ich grade tue, denn ich nehme eine Podcastfolge zu einem Thema auf, was mir eh schon den Puls ein bisschen hoch jagt und bin dazu gerade ziemlich hungrig. Also zieh dich warm an, die nächsten 5 bis 10, 12 Minuten könnten knackig werden, denn vielleicht hast du es bei Gretel und mir auch mitbekommen, dass dieses Jahr bei uns unter dem Thema Boss up und unsere Realität leben, unsere Wahrheit auch aussprechen steht. Und dazu möchte ich heute eine Podcastfolge aufnehmen zu einem Thema, was ganz, ganz dünnes Eis ist, glaube ich. So bekomme ich es auf jeden Fall immer wieder gespiegelt und dass ich trotzdem betreten möchte. Also Ladies and Gentleman, bitte hören Sie das Eis knacken, auf das ich jetzt trete. Worum soll es gehen? Vielleicht einen kleinen Disclaimer zum Anfang Ich bin Wirtschaftspsychologin. Ich bin auf mentale Gesundheit spezialisiert und gebe in großen Unternehmen Workshops zum Thema Resilienz, Achtsamkeit und mentale Gesundheit. Das heißt, das Thema Selfcare Mental, also mentale Gesundheit, Routinen und Resilienz sind Themen, die mir wahnsinnig wichtig sind. Dazu kommt, dass ich selber Betroffene einer Angststörung war und einer generalisierten Angststörung und Panikstörung über Jahre, ich damit selbst in der Klinik war über Monate und weiß, wie es auch als Betroffene ist. Zudem würde ich in jedem Fragebogen den höchsten Score an Hochsensibilität erfüllen und lebe mit einem Partner zusammen, der eine ADHS Diagnostik und weitere mit sich herumträgt. Das heißt, um mal kurz das Buch aufzumachen Ich weiß, wovon ich spreche und ich bin eine riesengroße Verfechterin davon, dass wir uns ehrlich mit unseren mentalen Krisen das Selfcare, einen hohen Wert einnimmt und dass wir auch als Selbständige und Unternehmerinnen es schaffen, das Thema mentale Gesundheit und Resilienz auf die Agenda zu nehmen. Das ist ein Thema, was mich irre antreibt und wo ich sage, das muss auf das große Tablett, da müssen wir gemeinsam drüber reden. Und wir müssen vor allem dafür sorgen, dass wir als Gesellschaft dieses Thema entsprechend und angemessen würdigen und enttabuisieren. Dafür gehe ich, stehe ich auf Bühnen, dafür schreibe ich Blogartikel, dafür schreibe ich für verschiedene Institutionen. Das ist mir sehr, sehr wichtig. Und dann gibt es aber in diesem Bereich unter uns Selbstständigen einen Trend oder eine Entwicklung, die ich haarscharf kritisieren möchte und wo ich diese Podcastfolge für nutzen möchte. Denn es gibt da eine Art Entwicklung, die mich wirklich besorgt und auch wütend macht. Worum geht es? Es geht darum, dass Gretel und ich ja für unsere Mastermind Smash it! und auch für andere Projekte viele, viele Gespräche mit Selbständigen und Unternehmerinnen führen. Und darin geht es natürlich auch immer darum, zum Beispiel, wie viel Umsatz du mit deinem Unternehmen machst und machen möchtest, wie viel du im letzten Jahr gemacht hast. Als eine Kennzahl, aber auch wie viel Zeit investierst du in dein Business? Aber ganz unterschiedliche andere Rahmenbedingungen. Die nennen wir dann die Erfolgsverhinderer, die wir immer gemeinsam uns anschauen und gucken, wo möchtest du denn mit deinem Business hin? Was mir dabei immer wieder auffällt und in den letzten sechs Monaten im erheblichem Maße ist, dass es wirklich nicht wenige Unternehmerinnen gibt in unserer vor allem Online Business Bubble, die sich als Unternehmerin, als Selbstständige bezeichnen und ein Business führen und dieses auch kommunizieren, auf ihren Social Kanälen zum Beispiel. Und gleichzeitig aber auch sehr präsent das Thema Selfcare und Selbstfürsorge widerspiegeln auf Ihren Kanälen. Was bedeutet das? Ich beobachte einfach bei vielen, vielen Frauen, weil ich nun mal in einem sehr weiblichen Umfeld bin, dass viel darüber gepostet wird, wie wichtig es ist, sich Zeit für sich zu nehmen, Pausen zu machen, gesunde Routinen zu etablieren, nicht zu viel zu arbeiten usw. usw. Urlaube zu machen. Ich kann diese Liste ewig weiterführen und ganz wichtig jeden dieser Punkte unterschreibe ich erstmal so, das ist total wichtig. Was mir aber über die Zeit wirklich bitter aufstößt, ist, dass es viele, viele Menschen am Markt gibt, die damit so eine Suggestion machen. Von „Wenn du nicht nur drei Stunden am Tag arbeitest, dann machst du irgendwas falsch. Wenn du mehr als drei Tage die Woche arbeitest, machst du irgendwas falsch. Wenn du es nicht schaffst, mit deinem Business sechs Mal im Jahr in irgendwelchen Luxushotels zu reisen, machst du irgendwas falsch.“ Was möchte ich sagen? Ich möchte sagen und ich möchte eine Lanze dafür brechen, dass wir ehrlicher miteinander umgehen und dass wir auch wirklich schauen, dass wir eine Verantwortung haben zum Beispiel auf Social Media. Wenn ich einen Account habe, wo ich mich als selbständige Unternehmerin präsentiere und dort kommuniziere, dass ich die Hälfte meiner Zeit auf Reisen bin, im Spa mich verwöhnen lasse, wenig Zeit zum Arbeiten habe, weil ich meinen Raum schütze usw., dann finde ich es wichtig, auch zu formulieren, ob ich das wirklich mit meinem Business ermöglichen kann oder ob ich zum Beispiel vielleicht auch andere Möglichkeiten in meinem Leben habe. Vielleicht bin ich einfach gesegnet und habe Geld, habe finanziellen Background. Vielleicht haben mein Mann oder meine Frau und ich einen Deal, dass wir unterschiedlich für Finanzielles sorgen. Vielleicht. Es gibt 1000 Möglichkeiten. Vielleicht habe ich noch einen Hauptjob, vielleicht habe ich ein passives Einkommen, was auch immer es ist. Ich finde es aber im höchsten Maße kritisch zu suggestieren, dass ich von meinem Business als Coach, als Yogalehrerin, als was auch immer mir dieses Leben ermöglichen kann, wenn ich es eigentlich aus meinem Business nicht kann. Ich weiß, wie gesagt, hört das Eis knacken, dass es bestimmt eine eine Folge, auf die ich viel Resonanz bekommen werde. Aber ich gehe so weit zu sagen, dass ich es fahrlässig finde. Ich finde es fahrlässig zu sagen, also zu suggerieren, dass das möglich ist. Nur mit zwei Stunden Arbeit am Tag, super viel Urlaub, super viel Pausen, super viel Me time, weil ich weiß, was das mit Menschen macht. Und dazu habe ich drei Punkte mitgebracht, die mir zurzeit gefühlt jeden Tag begegnen, weil ich so viele verunsicherte Gründerinnen, Starterinnen und Menschen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit erlebe. Die drei Punkte möchte ich einmal mit euch hier in diesem Podcast kurz besprechen, weil es wirklich für mich gefährlich ist zu zeigen oder vorzugeben, dass das easy möglich ist, Dass man nur seinen Raum schützen muss, dass man nur auf sich achtgeben muss, dass man nur genug Pausen machen muss, während aber andere Menschen vielleicht weniger Privilegien im Hintergrund haben und wirklich einen 30, 40, 50, 60 Wochenstunden machen müssen als Selbstständige, um davon leben zu können. Das erlebe ich sehr viel. Der erste Punkt, den ich daran sehr schwierig finde, ist, dass wir soziale Wesen sind und dass wir uns vergleichen. Der Vergleich ist super wichtig in unserer Historie, denn im Vergleich gucken wir, wie stehe ich in meiner sozialen Bezugsgruppe da und eventuell möchte ich Anpassungen vornehmen. Es ist super wichtig, sich zu vergleichen. Es ist nichts Negatives, wie auch oft vorgegeben wird, sondern super wichtig. Problematisch ist es, dass wir heute nicht mehr in einer kleinen Gemeinschaft oder in einem Dorf oder in einer Stadt leben und uns mit 500 bis 1000 Menschen maximum vergleichen, sondern theoretisch mit der ganzen Welt in unserem Smartphone und auf Social Media im Speziellen. Und dann wird es problematisch, wenn ich Menschen folge, die mir zeigen, wie es doch einfach geht und das man einfach nur mehr Pausen machen muss und dass man einfach nur mehr auf sich achten muss und dass man einfach nur weniger Kunden annehmen muss. Und davon locker, easy peasy, wie sie leben kann und mir gleichzeitig zeigen, wie sie um die Welt jetten, wie sie am Strand liegen, wie sie im Spa sind usw.. (Auf jede dieser Tätigkeit gönne ich jedem von Herzen und mache ich auch gerne) Klammer zu. Aber es ist gefährlich, diese Dinge zu vermischen und zu sagen mit meinem Business als was auch immer womit diese Frauen in dem Moment tätig sind, ermöglicht mir dieses Leben. Ist das wirklich so? Ich erlebe, dass das meistens nicht so ist. Weil und da kommt das Thema Finanzen, zu dem wir ja auch schon viele Folgen hier im Podcast haben nämlich durch, das Thema ist, kannst du es dir wirklich ermöglichen? Und ich gönne es auch jeder, die es nicht aus ihrem eigenen Business ermöglichen kann, sondern aus anderen Finanzquellen. Ich finde, uns gehört allen die Fülle und es gehört uns allen ermöglicht es zu machen, keine Frage. Aber wenn ich suggeriere, dass mein Business mir das ermöglicht, dann suggeriere ich, dass ich 5, 6, 7, 8, 9, 10.000 € im Monat zur Verfügung habe. Wenn ich aber gleichzeitig zeige, dass ich nur 2 bis 3 Stunden am Tag arbeite, dass ich sehr viel reise usw. usw., dann entsteht ein Konflikt. Und den sehen aber viele Menschen nicht, sondern dieser Konflikt wird, der eigentlich zwischen uns gehört wird internalisiert und ich nehme ihn zu mir und es entsteht eine Verzerrung. Erstens entsteht eine Verzerrung, weil ich mich mit jemandem messe, der etwas vorgibt, was nicht stimmt, was keine Realität ist. Und es entsteht aber ein Konflikt, weil ich das zu mir selber reinnehme. Dazu komme ich gleich mehr. Also der erste Punkt ist der Vergleich hinkt und zwar gewaltig. Der zweite Punkt ist, dass dadurch auch der Markt oft verzerrt wird, weil Menschen, die andere finanzielle Einnahmequellen Einkommensquellen haben. Noch mal (wunderbar, Ich freue mich für dich. Es ist wirklich jeder Mensch gehört in finanzieller Fülle.) Aber wenn du mit deinem Business niedrige Preise abrufen kannst, zum Beispiel weil du nicht von dem Geld leben musst, dann ist es nicht selten so, dass es den Markt für andere versaut, die davon leben müssen, die wirklich 50, 60 % zurücklegen müssen von jedem Euro, den sie verdienen, damit sie ihre Krankenkasse, ihre Einkommenssteuer und vielleicht sowas wie Rente finanzieren wollen. Wenn du das nicht musst. Herzlichen Glückwunsch. Wunderbar. Dann entweder verrätst du uns den Trick, was du noch für Einnahmequellen hast, oder du freust dich einfach. Vielleicht auch mit einem gewissen Privilegien Bewusstsein und einer gewissen Demut, das ist aber eben nicht allen so, geht. Der dritte Punkt neben dem Vergleich, der hinkt, und den Preisen, die dadurch zum Teil wirklich sehr verzerrt werden, ist der dritte und das ist für mich der wichtigste, nämlich nehmen wir Menschen ja Konflikte gut war eigentlich, aber Social Media macht es uns sehr schwer, weil wir eben nur ein Teil von uns zeigen und denen sehr, sehr gut auswählen können. Viele Unternehmerinnen, die ich beobachte, wählen das natürlich sehr bewusst aus, was ich auch richtig finde aus unternehmerischer Sicht, was ich mit meiner Bubble teilen möchte und was nicht. Wenn ich allerdings eben diese Verzerrung, die ich euch gerade beschreibe, in dieser Podcast Folge, nicht aufkläre, dann nehmen Menschen das ja nicht wahr, haben keine Chance das wahrzunehmen und nehmen den Konflikt, internalisieren den und nehmen den zu sich. Was heißt das? Das bedeutet, dass Menschen sich eben vergleichen und merken ich kann es einfach nicht. Die anderen können das. Die können mit drei Stunden am Tag, drei Tage die Woche um die Welt reisen, jetten, ständig frei, können jede Ferien mit ihren Kindern verreisen, haben Spa, haben hier ein Hotel, können dies, das nehmen sich Coaches, buchen Programme noch und nöcher. Ich kann es nicht. Also wird der Fehler wohl bei mir liegen und ich erlebe einen tiefen Selbstzweifel bei vielen, vielen Frauen, die sich selbstständig machen wollen oder gemacht haben und vielleicht gerade in den ersten drei Jahren sind und das Gefühl haben, wenn ich nicht innerhalb von kürzester Zeit nur noch drei Tage die Woche arbeite und eben es schaffe, so ein Lifestyle zu hegen und zu pflegen, dann dann kann ich es einfach nicht. Ich habe es nicht drauf. Ich bin eine schlechte Unternehmerin. Und das macht mich wirklich wütend. Und deswegen gehe ich auf dieses dünne Eis. Lasst uns Klartext darüber reden, ob es wirklich so ist, dass man sich das von seinem Business ermöglichen kann. Weil ansonsten vergleichen sich so so viele tolle Frauen mit irgendwelchen Luftschlössern, die so gar nicht wahr sind. Und nochmal es ist okay zu entscheiden, wie viel man von sich zeigen möchte. Es ist okay, das auszuwählen. Ich finde es aber nicht fair, das immer wieder zu kommunizieren, dass mein Business mir das ermöglichen kann und zwar ausgesprochen so, wenn es nicht dein Business ist, was dir das ermöglicht. Das ist wirklich was, was mein Puls hoch treibt, weil ich es sehr gefährlich finde. Und weil es mir wehtut. Weil ich so viele Menschen sehe, die nicht mehr so, wie ich es getan habe, ihr Business solide aufbauen. Ich bin seit zehn Jahren insgesamt selbstständig. Ich bin seit 2018 in Vollzeit selbstständig, das sind jetzt fünf Jahre. Vor fünf Jahren habe ich meine offizielle Vollzeit Selbstständigkeit gegründet. Und in dieser Zeit gab es viele blutige Nasen Auf und Abs und vom ersten Monat an habe ich von meiner Selbstständigkeit gelebt und es ist so, dass es da viel Up and down, viel Marktveränderung, viel Recherche und ja, auch viele Nachtschichten und viele, viele, viele 60 Stunden Wochen gab. Und heute stehe ich an dem Punkt, wo ich das vielleicht nicht mehr machen muss, wo es aber immer noch Momente gibt, zum Beispiel im Launch und Co, wo ich garantiert deutlich mehr arbeite als drei Tage die Woche zwei Stunden am Tag. Und ich plädiere dafür, dass wir da ehrlich mit uns sind, dass wir hingucken, dass der Vergleich nicht mehr so hinkt. Weil es ist ganz schwierig. Aber wenn ich sehe, dass Frauen, die selbstständig sind, über mentale Gesundheit und Selfcare schreiben und sagen: Du musst die Raum, den du musst dir Pausen nehmen, das ist super wichtig. Ich nehme mir heute ein Day off und ich aber gleichzeitig weiß, dass das Business das nicht hergibt. Das ist okay, das zu tun, das ist völlig okay. Ich finde, jeder sollte sich so viel Zeit nehmen können, wie sie möchte und braucht und wünscht von Herzen. Nicht ohne Grund ist mein Motto Zeitwohlstand seit zwei Jahren. Aber lass uns bitte schauen, dass der soziale Vergleich nicht so hinkt und dass dadurch nicht tolle Frauen immer und immer wieder im tiefen Selbstzweifel sind, dass sie scheinbar einfach die Looser der Nation sind, weil sie das nicht hinbekommen. Rand over.

  2. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Grafik- und Branddesignerin Nathalie Seikritt nimmt uns in dieser Folge mit in ihre Welt. Im Interview mit Gretel erzählt sie unter anderem: Wann eigentlich der richtige Moment ist, um sich ums “Design” zu kümmern Was ein stimmiges Logo ausmacht Welche Superpower gutes Design hat Wie der teils recht emotionale Design-Prozess bei ihr aussieht Willst du mehr darüber erfahren, wie Design & Logo dein Business und dich als Unternehmerin unterstützen kann, hör unbedingt in diese Folge rein. Links zu Nathalie: Web: https://seikritt-design.de Instagram: https://instagram.com/seikritt_design LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nathalie-seikritt-0b75b6128/ Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und da heute wieder eine Interviewfolge ansteht, sitzt mir nicht Laura gegenüber, sondern die liebe Nathalie Seikritt Grafik und Branddesignerin aus Köln. Moin, liebe Nathalie, Hallo! Nathalie Seikritt: Moin. Gretel Niemeyer: Wie sagt man eigentlich in Köln? Da sagt man ja nicht Moin. Nathalie Seikritt: Ich glaube, da sagt man einfach… Das ist eine gute Frage. Ich bin ja keine richtige Kölnerin. Ich komme ja eigentlich aus dem Ruhrpott gebürtig. Da wird manwahrscheinlich sagen Tach! Ich weiß gar nicht, ich bin hier nicht so kölsch unterwegs. Also ich bin schon mit vielen Kölschen unterwegs, aber irgendwie reden wir weitestgehend kein Kölsch, weil alles Immis. Gretel Niemeyer: Wunderbar, das hätten wir geklärt. Aber mit Tach kann ich auch sehr gut um. Nathalie Seikritt: Tach, geht auch immer. Gretel Niemeyer: Erklär doch mal mir, die ich immer sehr gerne kreativ sein wollte, aber meistens in Kunst nicht über eine drei hinausgekommen bin, weil ich immer Ideen im Kopf hatte, die aber nicht umsetzen konnte. Erklär mir doch bitte mal, was macht eine Grafik und Brand Designerin so ganz genau? Nathalie Seikritt: Also auf jeden Fall. Das ist früher mal von Freunden so erklärt worden. Ja, hier, die macht da was mit Malen und so. Das war auch ganz toll. Also das mache ich nicht. Ich male nicht den ganzen Tag. Und tatsächlich beschäftige ich mich mit selbstständigen Unternehmerinnen, überwiegend aber auch mit Gründerinnen. Wobei das eine das andere ja nicht ausschließt und entwickele eben mit denen ihr Brand Design, das heißt. Da gehört natürlich immer Logo dazu. Wobei das für mich jetzt nicht das wichtigste ist. Klar ist das so ein so ein Element, was jeder sofort im Kopf hat, wenn er das Thema hört und das ist auch nicht unwichtig. Aber mir geht es immer erstmal darum zu gucken, was ist das überhaupt für ein Unternehmen, was stecken da so für Inhalte und Werte drin? Und um daraus einfach auch ein Design entstehen lassen zu können, weil tatsächlich habe ich mal Kommunikationsdesign studiert, da steckt der Begriff schon drin, dass Design idealerweise nicht nur schön gestaltet sein sollte, sondern gerade so im Businesskontext eben auch eine Aussage treffen sollte, die im besten Fall die eigenen Wunsch Kundinnen und Kunden erreicht. Genau, Und da setze ich halt an. Also ich schaue mir immer an mit den Unternehmerinnen, was ist das für ein Unternehmen, wofür möchten diejenigen stehen, was also, was soll die Kernaussage sein? Und da versuchen wir dann eben ja das Ganze in Farben, Bilder, Logos und was immer das Unternehmen braucht. Das ist ja auch sehr unterschiedlich, je nachdem, ob man online Business hat, ob man jetzt eine Dienstleistung hat, ob man ein Produkt verkaufen möchte. Da gibt es immer nochmal kleine Unterschiede, aber das gucken wir uns dann an. Und am Ende steht idealerweise ein Design, auf das man eben auch aufbauen kann, damit man nicht nur selbstgebastelte, gestückelte Sachen hat, die ja viele Unternehmerinnen am Anfang haben. Was ich auch völlig legitim finde, weil es auch erst mal eine Budgetfrage ist. Aber Konsistenz zahlt sich am Ende und langfristig tatsächlich aus. Gretel Niemeyer: Und jetzt hast du. Jetzt hast du ein paar Mal Unternehmen und Unternehmerinnen gesagt. Wie weit sollte man sein, bevor man sich oder zu dem Zeitpunkt, wo man sich um das Thema Brand, Brand Design, Logo Gedanken macht? Ich frage das, weil als ich angefangen habe, mich selbstständig zu machen, kam ich halt noch aus meinem Angestelltenverhältnis und war da ja Sales Direktor und habe halt die ganze Zeit von Vertrieb geredet und habe irgendwann nach einigen Monaten festgestellt, dass die richtigen Kundinnen nicht zu mir gekommen sind, weil ich immer Vertrieb gesagt habe und die Selbstständigen halt gesagt habe Naja, also Vertrieb mache ich nicht, verkaufen mache ich auch nicht, aber da weiß ich zumindest, dass ich es müsste. Vertrieb hört sich so groß an wie. Wie groß und weit sollte man im Business sein, bevor man ja bevor man sich um das Thema Logo und Design Gedanken macht? Ab wann ist man in deiner Definition ein Unternehmen oder eine Unternehmerin? Nathalie Seikritt: Also in meiner, ist es auch schön in meiner Definition also tatsächlich. Also für mich, um überhaupt mit den Leuten arbeiten zu können, ist immer wichtig, dass zumindest eine Businessidee steht. Manchmal ist es ja auch so, dass Menschen einfach kommen, sich überlegen ich mach mich jetzt selbstständig. Also die Fälle hatte ich auch schon, aber eigentlich weiß ich noch gar nicht, womit. Ich weiß auch eigentlich noch gar nicht genau, wer meine Zielgruppe sein soll. Und das ist ja schon so, das wäre ja schon wichtig. Wen will ich ansprechen, mit wem will ich arbeiten? Weil alle Maßnahmen, ob sie jetzt Verkaufsmaßnahmen sind, wozu ja Design ein Stück weit auch gehört, machen ja nur Sinn, wenn man weiß, wen man eigentlich erreichen möchte. Ansonsten macht man viel, gibt unter Umständen viel Geld aus und es passiert gar nichts. Also das ist halt wichtig, dass man einfach eine Businessidee hat und auch weiß, wen man im Groben erreichen will. Ich glaube, das positioniert sich ja eh immer noch mal, wenn man einmal gestartet ist, ein bisschen um und vielleicht das man einfach eine Weile schon unterwegs ist. Und ich glaube, bis man so richtig gründet, braucht man ja eh locker ein Jahr. Also von Idee bis ich starte jetzt und mache vielleicht zwischendurch was mit irgendwelchen Testkunden, je nachdem was mein Businessformat ist. Aber das ist halt schon so, dass die Grundlage, die ich auch brauche, um eine Kommunikation führen zu können, die dann am Ende in Design mündet. Gretel Niemeyer: Und jetzt ist ja Design, Entschuldigung, jetzt ist ja Design eine sehr emotionale Geschichte und ich kann mir vorstellen, dass da auch gar nicht so leicht ist, sich festzulegen. Wir haben jetzt gerade vor ein paar Wochen mit einer Smashie, also mit einer Teilnehmerin aus unserem Mastermind Programm, über ihr Logo geredet und ich glaube, das hätte noch Wochen so weitergehen können, weil dann ist die Frage mache ich so, mache ich so dieses Design Element rein oder nicht, oder dies oder das? Wie leitest du durch so einen Prozess? Wie sorgst du dafür, dass am Ende Klarheit darüber herrscht, was ein gutes Logo ist, mit dem sich auch alle Seiten anfreunden können? Weil wahrscheinlich ist es beim Design ja auch so, es geht natürlich einerseits darum, dass der Unternehmerin das Logo gefällt. Es geht aber auch darum, dass es vor allem die möglichen Kundinnen anspricht wie ja, wie gehst du mit dieser Emotionalität in diesem Prozess um? Nathalie Seikritt: Das ist eine gute Frage. Also emotional? Ja, ich glaube, für manche ist das echt. Wie so eine Geburt von einem Business Baby könnte man tatsächlich sagen. Das merkt man schon. Ich hatte auch das Thema gerade gestern, wo du jetzt sagst mit dem Logo, was muss da eigentlich alles rein. Ich hatte genau das gestern in einem Kundengespräch, wo dann auch sehr emotional war. Ja, aber wir bieten ja das und das und das alles an, das muss ja alles da rein, und ich so, nee, das muss nicht alles da rein, weil dann weiß ja wieder keiner, was ihr anbietet. Das ist halt auch immer so ein bisschen die Crux zu gucken, was ist eigentlich jetzt so das aller allerwichtigste und das wirklich irgendwie rauszukehren im Design. Weil wenn man alles reinbringen will, dann hast du am Ende ein Logo mit ner Hauptzeile, einem Namen, einer Unterzeile, sieben Bildchen und das dient irgendwie auch keinem. Und tatsächlich also das wichtigste für mich ist, dass wir erst mal ein Vorgespräch führen, ich eben diese Sachen abfrage, die ich vorhin schon gesagt habe. Also was steckt dahinter, was sind die Werte, was ist irgendwie mein Warum und was biete ich meinen Kunden eigentlich? Biete ich irgendwie eine Transformation mit meiner Dienstleistung habe ich irgendwie ein tolles Produkt, was besondere Herausforderungen im Alltag löst. Und genau mache wirklich so ein Briefing Prozess, gehe diese Sachen alle einmal durch. Es ist für mich immer sehr spannend, weil ich dadurch sehr viele unterschiedliche Unternehmen und Vorgehensweisen auch kennenlerne, die ich dann wieder weiter anwenden kann. Und wirklich, was die Gestaltung betrifft, da gehe ich immer sehr auch ins Gespräch mit den Leuten, um auch zu fragen, was ist überhaupt ein Stil, der dir gefällt? Wobei das nicht zwangsläufig das Endergebnis sein muss. Also man sollte jetzt nicht, weil die Lieblingsfarbe Pink ist, das ist immer so mein Lieblingsbeispiel das Logo Pink machen und dann wird schon alles gut werden, weil unter Umständen findet die Zielgruppe Pink völlig furchtbar und es passt thematisch überhaupt nicht. Aber da hilft mir trotzdem immer zu schauen, was. Was finden die Leute generell gut, wenn sie schon irgendwie Beispiele im Kopf haben? Und ich nähere mich dann nach diesen Gesprächen immer an, in dem wir wirklich ein Moodboard kreieren. Das heißt, da sind dann einfach so Bildstile drauf, da sind Schrift und Logos Stile drauf, die ich mir jetzt für das Unternehmen vorstellen kann. Und dann gleiche ich das mit den Kundinnen ab, dass sie mir sagen Ja, find ich super. Oder Nee, das bitte auf gar keinen Fall, dass ich nicht einfach ins Design gehe. Und am Ende kommt dann genau das Oh Gott, was soll ich jetzt damit? Ich weiß gar nicht, was ist das? Und ich verstehe auch, dass diese Angst, die ist bei manchen Kundinnen tatsächlich immer noch da. Ja, aber woher weißt du denn jetzt, was ich will? Ja, gut, darüber sprechen wir ja. Deswegen gibt es halt einen sehr engen Dialog. Und ich habe das ja auch schon ein paarmal gemacht. Ich glaube, ich kann das ganz gut aus den Leuten rauslesen. Und dafür gibt es wirklich auch diese, dieses Moodboard, dass man wirklich was Visuelles, also dass wirklich beide Seiten was sehen und man sagen kann okay, das ist was, da kann ich gut mit arbeiten, das verstehe ich, das sehe ich ähnlich und nicht in meinem Kopf sind die Ideen. Das ist ja auch manchmal schwierig. Also bei mir geht sofort der Kopf an, wenn da jemand mir was erzählt. Und ich habe schon drei Ideen. Aber das muss nicht zwangsläufig das sein, was die Kundin in dem Moment im Kopf hat, oder? Ja, wenn man es erklärt, ist es manchmal schwieriger zu verstehen, als wenn man einfach ein Bild sieht und sagen kann Okay, das finde ich gut. Oder Nee, die Richtung gefällt mir überhaupt nicht. Aber das ist eigentlich so der Startpunkt, bevor es wirklich an den Kreativprozess geht, wo ich wirklich anfange umzusetzen. Gretel Niemeyer: Und jetzt wird es ein bisschen, ein bisschen krawallig oder ein bisschen direkt. Einfach weil ich, einfach weil es für mich so schwer ist, das zu verstehen. Was ist die Superpower von gutem Design? Warum braucht es das? Und Hintergrund meiner Frage ist folgender das ich ja auch mit vielen Selbstständigen arbeite und ich so das Gefühl habe, oft wird sich hinter Design, Newslettern, der Website usw. versteckt. Bevor man zu dem Punkt kommt, in dem ich coache, dem Verkaufen und einem Angebot und dem Rausgehen. Und ich verstehe, weil ich das selber auch hatte, als ich gestartet bin, da war das so ich kann jetzt nicht konsistent auf Instagram was posten, wenn ich nicht irgendwie mal wenigstens drei Basisfarben habe. Die müssen noch nicht perfekt sein, aber ich brauche irgendwie so ein Ding, dass ich. Dass ich nicht jedes Mal die Farbpalette wieder neu suchen muss. Mein Logo ist bis heute ja aber auch nur mein Schriftzug in der richtigen, in der richtigen Schriftart und eine Welle dran. Ich glaube, jeder Designer, jede Designerin schlägt die Hände über dem Kopf zusammen, was? Aber es gibt ja Gründe dafür, sich ums Design zu kümmern. Also ich will gar nicht sagen, dass das gar nicht so ist. Ich denke nur immer so okay, wann ist es sozusagen ein ich verstecke mich hinter dem ich müsste jetzt mal anfangen? Und wo ist Design wirklich so, dass man sagen kann Ja, wenn du das einmal hast, dann hilft es dir wahnsinnig. Ist das eine Selbstsicherheit? Ist das ein Sich zeigen können? Ist das eine Klarheit? Macht es Verkaufen leichter? Was ist für dich die Superpower von gutem Design? Nathalie Seikritt: Also aus meiner Sicht ist das so ein bisschen eine Mischung daraus, tatsächlich. Ich habe eine Kundin, die hat mir, nachdem wir zusammengearbeitet haben, die hatte tatsächlich, sie hatte ein Design, das hatte mal jemand, wie das bei vielen beim Anfang so ist, hatte mal jemand aus dem Bekannten-, Familienkreis, hatte da mal irgendwie so einen Entwurf gemacht, weil er zufällig irgendwie mit der Technik umgehen konnte. Und dann ist sie ein paar Jahre damit gelaufen und hat dann aber gesagt boah irgendwie, das passt mir alles nicht mehr, das gefällt mir nicht mehr. Und nachdem wir das dann gemacht hatten, sagt sie Es ist total krass, dass jetzt mit meiner Selbstwahrnehmung was ganz anderes passiert ist, weil ich habe das Gefühl, das ist jetzt alles konsistent. Und was aus meiner Sicht immer total wichtig ist, dass du ab einem gewissen Punkt aber beim Start ist das glaube ich erstmal völlig egal. Man muss einfach erst mal anfangen. Das habe ich auch gelernt bei meiner Selbstständigkeit. Ich habe nämlich jahrelang gefühlt, jahrelang, nicht aber lange an meiner Website gearbeitet, bis sie mal online ging. Bis mein Partner dann sagte, boah jetzt macht die doch einfach mal ins Netz, weil du wirst ja eh noch 100 mal was dran machen. So war es dann auch, so wird es auch ich immer sein. Aber tatsächlich ist es einfach so, dass man ab einem gewissen Punkt möchte man ja wiedererkannt werden und man möchte nicht jedes Mal überlegen. Aber nehme ich jetzt die Schrift oder nehme ich das, weil das kostet gerade wenn man ein Laie ist, kostet das so viel unnötige Zeit. Und wenn diese Dinge einfach einmal klar sind, hast du einen Wiedererkennungswert. Du hast eine andere Selbstwahrnehmung und vor allen Dingen die Menschen, die jetzt irgendwie von außen auf dich zukommen, die dich irgendwo wahrnehmen, sei es jetzt auf Social Media, sei es bei irgendwelchen realen Netzwerktreffen oder oder je nachdem, wie man rausgeht. Die haben halt die Möglichkeit, wenn du mit deinen Kommunikationsmaßnahmen, mit deinen Medien, was auch immer du hast, kommst, zu erkennen, Ach, das ist die und die Person. Deswegen empfiehlt sich es auch gar nicht. Das fünf hundertste Canva Design zu nehmen, was irgendwie vorgebaut ist, weil da zeichnen sich immer so Trends ab und plötzlich haben fünf Unternehmerinnen genau den gleichen Stil auf ihrem Profil und du weißt gar nicht mehr, welche ist jetzt eigentlich welche? Und das finde ich immer so schade. Ja, das sind sicherlich alles total schön gestaltete Vorlagen, aber das hilft mir eben nicht, mich als Unternehmerin darzustellen, weil einfach mich keiner mehr wirklich wahrnehmen kann. So stand die jetzt für das, aber die hat eigentlich das Design und das ist einfach der Unterschied. Dass man sich eben abheben kann und dass man Informationen eben ganz anders rüberbringen kann und wirklich diesen Wiedererkennungswert hat, der vermittelt automatisch auch eine gewisse Professionalität, weil ich das Gefühl habe, okay, die wechselt jetzt nicht alle drei Wochen ihren Stil, sondern die konzentriert sich mehr auf die Inhalte. Und das ist ja eben auch als Unternehmerin einfacher, wenn man eben diese ganzen Überlegungen nicht jede Woche treffen muss. Das habe ich auch schon oft erlebt, gerade bei Starterinnen. Ja, jetzt habe ich das gemacht. Ach, dann mache ich es doch noch mal anders und bleibe mal bei einer Linie, verfeinere die lieber und konzentriere dich lieber auf das, was du richtig gut kannst, nämlich deine Inhalte rüberzubringen. Und ja, also ich glaube, dass wenn man irgendwann ab einem gewissen Punkt professioneller auftritt, man auch besser verkauft, weil die Leute einfach bei einem bleiben, gedanklich und auch besser verstehen, was man da eigentlich macht. Gretel Niemeyer: Ja, also da bin ich auch völlig bei dir. Also von dem Anfang, wo ich gesagt habe, ganz zu Anfang, vor drei Jahren, ich such mir jetzt einfach mal drei Farben, war tatsächlich eine meiner ersten Investition in eine in eine Designerin zu sagen okay, was sind denn jetzt wirklich meine Farben, was ist meine Schriftart, welche Farbe sollte ich wie stark einsetzen? Und wie du gesagt hast, dann geht es eben auch darum, professionell aufzutreten und stringent aufzutreten und nicht jedes Mal wieder zu überlegen, ist das jetzt der richtige Farbcode oder mache ich das mit dem? Sondern einfach zu sagen Yo, mit dem Code und den Farben kann ich jetzt mal loslegen. Und später, wenn ich merke, ich wachse da irgendwie raus, ich hab irgendwie das Gefühl, jetzt soll es noch professioneller werden. Jetzt werde ich wirklich auch zu dieser Marke. Was wir uns ja am Anfang unserer Selbstständigkeit auch gar nicht vorstellen können, dass wir mal eine Marke sein könnten. Dann kommt es, dann kommt vielleicht nochmal eine Schippe obendrauf und dann ändert man am Design noch mal was oder macht ein vernünftiges Logo usw.. Wie läuft denn der Prozess bei dir ab? Also wenn ich jetzt sage, entweder ich bin bzw. was sind so unterschiedliche Arten, wie man mit dir arbeiten kann, wenn ich jetzt selbstständig bin, dann gibt es wahrscheinlich eine Art und Weise, wie ich mit dir arbeiten kann. Wenn ich ein Unternehmen bin, kleines, dann vielleicht eine andere. Wie muss ich mir das vorstellen? Du hast schon erzählt, dass ihr erst mal eine Art Startergespräch macht, um zu gucken, wo jemand steht. Aber wie lange? Wie lange dauert das auch, bis man da ein Ergebnis bekommt? Nathalie Seikritt: Nee, das kommt auch immer so ein bisschen auf den Kundenwunsch und auf die Gesamtkommunikation an. Aber im Schnitt, also wenn man jetzt sehr schnell ist, dann kann das passiert aber eher selten, weil es ja eben so ein emotionales Thema ist, kann das schon mal in vier Wochen passieren. Aber realistisch ist so 6 bis 8 Wochen, weil man einfach diese Abstimmungsprozesse hat. Das ist tatsächlich überhaupt nicht die reine Arbeitszeit. Aber ich weiß, dass viele Leute, gerade wenn es jetzt so um Corporate Design, also Brand Design, geht, dass man wirklich guckt, brauche ich jetzt nur ein Konzept. Habe ich zum Beispiel ein Logo und möchte eigentlich nur andere Farben mal haben, brauche ich ein neues Farbkonzept, weil das für mich irgendwie nicht funktioniert und nicht das rüberbringt, was ich eigentlich sagen möchte? Oder brauche ich wirklich das Komplettpaket? Ähm, also einmal unterscheidet sich es halt da und dann ist es wirklich so, manche zeigen das dann gerne irgendwie noch mal den Kolleginnen oder oft auch der Familie, wobei das nicht immer die besten Berater sind. Wir wissen ja, man muss sich besser Leute im Businessumfeld suchen, weil die auch eher verstehen, wo es irgendwie langgehen könnte. Also das ist auch immer so mein Tipp zu Ja, ich verstehe. Du möchtest das deiner Schwester zeigen, aber ist die jetzt die richtige Ansprechpartnerin? Vielleicht kennst du ja auch schon zwei, drei andere Leute, die im Business sind, die dann vielleicht eher mal was dazu sagen können. Und das sind so Prozesse, die dauern tatsächlich ein bisschen länger. Also da kann das ratzfatz gehen. Das kann aber auch manchmal gehen die Menschen da ein bisschen mit schwanger. Da bin ich dann aber auch immer noch mal da, um eben zu beraten und gebe auch direkt immer Empfehlungen, wo ich würde das machen, ich weiß, aber dir ist das wichtig, deswegen habe ich das auch mit eingebaut. Und dann geht es wirklich darum, auch abzuwägen, was ist jetzt eigentlich die Richtung, die ich mir da vorstelle? Genau. Aber so realistisch ist so im Schnitt sechs Wochen, bis man so ein Ding durch hat. Gretel Niemeyer: Ja, finde ich aber auch nochmal sehr sehr wichtig, den Punkt, den du gerade gebracht hast, der sich ja auch auf die gesamte Selbstständigkeit irgendwo dann auch bezieht, sind wir die Frage, von wem hole ich jetzt Feedback ein? Denn immer wenn wir irgendwen nach Feedback fragen, bekommen wir ja auch Feedback. Sagt vielleicht auch mal jemand Nö, finde ich genauso gut wie es ist, sondern wenn wir schon fragen, also von ungefragte Feedback mal abgesehen. Aber wenn wir schon fragen, kommt ja auch immer was und das kann uns ja auch verunsichern. Und wir holen uns ja gerade Fachmenschen, Fachfrauen wie dich rein, die mit einem professionellen Auge drauf gucken und die eben auch schon die Erfahrung haben zu sagen ja, naja, das wirkt so und so. Das machst du ja auch auf deinem Instagramprofil sehr regelmäßig. Diese Farben wirken so und so oder das passt so und so zusammen. Oder das vermittelt den Eindruck, dein Business würde sich um das und das drehen oder so. Also da tatsächlich finde ich, gehört in der Selbstständigkeit irgendwann auch der Mut dazu zu sagen. Ich habe meine eigene Meinung. Ich hole mir das Feedback von einer Expertin ein oder wie du gesagt hast, zwei, drei anderen Menschen, die es einschätzen können und dann muss auch gut sein, oder? Nathalie Seikritt: Ja, also Gott sei Dank. Das ist ja auch der Kundenstamm, entwickelt sich ja auch mit der Zeit, muss man dazu sagen. Und Gott sei Dank habe ich das nur noch sehr selten, dass wirklich Leute da so extrem mit schwanger gehen. Ich meine, ich finde da auch immer irgendwie die passenden Worte, aber es ist manchmal. Bei einer Kundin hatte ich es mal. Die hat sich wirklich darin verloren. Ach, können wir dann nicht noch mal die Variante probieren? Und können wir nicht noch mal das probieren? Dann habe ich auch gesagt Naja, das ist ja jetzt nicht in Stein gemeißelt. Wenn du jetzt in drei Jahren feststellst, also idealerweise sollte man natürlich nicht jedes Jahr dann das Design wieder ändern müssen, weil es kostet ja auch ein paar Euro. Aber tatsächlich ist es ist ja nicht, Du musst ja jetzt nicht für die nächsten zehn Jahre das nutzen. Wenn du jetzt feststellst, meine Zielgruppe ändert sich noch mal. Oder mir gefällt nach drei Jahren die Schriftart nicht mehr. Es heißt ja nicht, dass man ein komplettes Design abändern muss. Man, man kann das ja auch in Teilen, das machen ja große Marken auch so. Das merken wir oft gar nicht. Also mein Lieblingsbeispiel ist immer Coca Cola. Die haben in den letzten 50 Jahren so oft ihr Logo und ihre Kommunikation geändert, aber eben so minimal, dass das dem Laien überhaupt gar nicht wirklich auffallen würde. Und das kann man ja eben auch immer machen. Es ist ja nicht gesagt, ich entscheide mich jetzt und bis an mein Lebensende muss ich jetzt dieses Design mit mir rumschleppen, wenn es mir vielleicht irgendwann nicht mehr gefällt. Ich glaube, da darf man sich auch ein bisschen entspannen, weil auch das ist ein Prozess, das entwickelt sich einfach genauso wie man selber immer weiter wie das Business, wie vielleicht auch die Kundinnen und Kunden, mit denen man arbeitet. Auch wenn man eine grundsätzliche Positionierung hat, es passiert ja trotzdem was. Ist ja auch gut so, dass wir nicht an einem Punkt stehen bleiben. Genau. Aber tatsächlich muss man sich entscheiden irgendwann. Gretel Niemeyer: Aber mal aus Neugierde. Warum ändert eine Brand wie Coca Cola so oft das Design, wenn es solche Kleinigkeiten sind, die dem Laien nicht auffallen? Was ist da der Hintergrund? Nathalie Seikritt: Ja, tatsächlich. Also es gibt. Generell gibt es nur für Unternehmen gibt es verschiedene Gründe, warum man das macht. Einmal ist so ein bisschen mit der Zeit zu gehen, weil ja. Am idealsten ist, du hast ein zeitloses Design. Aber ganz ehrlich, ich meine, Trends ändern sich. Man sollte sich nicht an einem Trend festhalten. Wenn man aber merkt, okay, mein Logo kommt jetzt aus den 50er Jahren, dann macht es vielleicht Sinn, im Jahr 2000 irgendwann auch mal das ein bisschen abzuändern. Also ich glaube einfach, damit die Ansprache eben immer noch da ist und die Leute das irgendwie wieder anders wahrnehmen. Und ansonsten ist es halt sehr, sehr häufig so, wenn man aus was rausgewachsen ist. Also jetzt gerade für die Solopreneure und Selbstständigen. Man wächst halt irgendwann aus einer Sache raus. Vielleicht ist der Stil nicht mehr der, der passt, weil eben auch die Zielgruppe sich verändert hat. Oder das Produkt hat sich verändert oder man. Das hatte ich eben auch schon das Beispiel, man macht eine neue Firmierung, dann musst du ja auch überlegen, okay, wie funktioniert die Kommunikation? Habe ich jetzt einen neuen Geschäftspartner, mit dem ich arbeite? Sind wir irgendwie Co-Unternehmer. In solchen Fällen macht das immer Sinn, noch mal zu überlegen, passt denn jetzt dieses Design noch zu dem, was wir machen? Vielleicht ändert sich dann auch die ganze Richtung und oder wir professionalisieren uns einfach mehr. Also vielleicht ist mir am Anfang so ein ganz einfaches Ding mit meinem Schriftzug wichtig und plötzlich stelle ich aber fest Nee, das wird mir gar nicht mehr gerecht und ich muss da irgendwie noch mal ran. Aber ich nehme an, dass das bei Coca Cola ich glaube, da spielen die Budgets auch geringere Rollen als bei anderen Leuten. Ist es eher so der Zeitgeist, dass man immer guckt, dass man eben einfach relevant bleibt. Gretel Niemeyer: Ja. Spannend. Spannend. Also das ist so wie gesagt die, die eine drei in Kunst hatte. Immer, obwohl sie dachte Profi zu sein. Ich merke einfach, dass ich es nicht verstehe und das ist auch okay. Einige Sachen verstehen wir einfach nicht. Und das ist ja auch das Gute eigentlich bei gutem Design. Du musst es gar nicht mit dem Kopf verstehen, sondern du siehst es und du findest es gut und es löst was bei dir aus oder du fühlt sich angesprochen. Oder wenn du nicht die richtige Zielgruppe bist, dann eben nicht. Das ist, glaube ich auch gutes Design, oder? Nathalie Seikritt: Ja, das ist eigentlich auch der Sinn von Design. Deswegen, also im Idealsten schafft man es mit verschiedenen Schriftstilen und Farbstilen und Formen eben wirklich. Es klingt verrückt, aber das schaffen Grafiken auch wenn sie gut durchdacht sind, dass sie eben wirklich Emotionen und Gefühle wecken. Und das ist ja genau das, was man als Marke möchte. Man möchte ja, dass bestimmte Dinge mit einem verbunden werden. Und das kannst du so eben ganz einfach erreichen, tatsächlich mit Bildern, Bildwelten. Wenn du jetzt mit Fotos arbeitest, mit einer Bildsprache, dass wirklich eine bestimmte Stimmung einfach rüberkommt und ein bestimmtes Image und jeder, der deine Sachen sieht, also deine Kommunikation, hat sofort Ach ja, das ist die, die macht das, die steht für die und die Werte und das finde ich super. Oder ich finde es eben fürchterlich. Das soll ja auch vorkommen, nicht jeder ist unsere Zielgruppe und das ist auch gut so, aber genau das passiert eben, passiert aber nicht. Wenn ich jetzt sehe, okay, der Trend ist jetzt gerade gerade sind es diese extrem schnörkeligen in Richtung 80er und 90er Schriftarten. Wenn die aber jetzt jeder nimmt, so was ist denn dann mein Image? Mein Image ist dann, ich folge irgendwie jedem Trend. Oder weiß ich nicht genau. Also das finde ich schwierig. Das kann natürlich super zum Unternehmen passen, kann aber eben auch gut nach hinten losgehen, wenn man das nur macht, weil das gerade eben jeder macht. Wir wollen ja nicht das machen, was gerade jeder macht, sondern wir wollen ja eigentlich das nach vorne bringen, was wir machen und da hilft es manchmal, sich ein bisschen auch auf sich zu konzentrieren. Gretel Niemeyer: Ja, spannend. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass es so Fachmenschen wie dich gibt. Denn ich bin von den ganzen Möglichkeiten und Alternativen superschnell überfordert, also von den Farben, Formen, Möglichkeiten, das zu kombinieren. Also mein Hirn würde einfach auf Durchzug schalten. Deswegen ist es super gut, dass es jemanden wie dich gibt. Erzähl uns doch zum Abschluss nochmal, Nathalie. Wie kann man mit dir arbeiten? Was hast du für unterschiedliche Angebote? Nathalie Seikritt: Ja, also mein erstes Angebot ist glaube ich gar kein Angebot in dem Sinne. Aber tatsächlich gibt es die Möglichkeit, erst mal ein Kennenlerngespräch mit mir zu vereinbaren, um zu gucken, an welchem Punkt man steht. Ich glaube, da ist auch bei vielen die Hemmschwelle zu sagen Oh, ich trau mich nicht, das kostet jetzt sofort Geld. Nein, es kostet nicht sofort Geld, irgendwann kostet es das. Das ist aber ja mit allen Dienstleistungen so, aber wenn man jetzt wirklich an dem Punkt ist zu sagen okay, ich habe noch kein Design oder ich bin an dem Punkt, wo ich merke, das passt irgendwie nicht mehr zu mir. Oder ich habe fünf verschiedene Stile und weiß gar nicht, wie ich die jetzt irgendwie zusammenbringe. Dann kann man als erstes mal ein Kennenlerngespräch mit mir buchen, um zu gucken, was macht denn in deinem Fall überhaupt Sinn? Dann gibt es die Möglichkeit, wenn man ein konkretes Thema hat, also wirklich sagt was weiß ich, mir gefallen meine Farben nicht mehr oder ich komme irgendwie mit der Kommunikation auf Instagram nicht klar. Ich weiß nicht, wie ich da meine Slides gestalten soll. Dann gibt es die Möglichkeit, mit mir in einen Brand Design Check zu gehen, dass wir einfach gucken okay, was ist schon da, was kannst du irgendwie weiterverwenden, was macht vielleicht überhaupt keinen Sinn? Das ist aber tatsächlich eher das Angebot für diejenigen, die gibt es ja auch immer noch, weil es einfach manchmal Budget freundlicher ist, die es eben selber dann umsetzen wollen. Und da gehen wir das Thema eben einfach einmal von vorne bis hinten durch. Und genau, ich gebe am Ende halt wirklich Tipps, die man auch als kleine Zusammenfassung bekommt, wie man da eben vorgehen kann, dass man einfach so ein Reminder für sich selber. Also okay, was hat sie jetzt nochmal zu dem Thema gesagt? Wie soll ich jetzt damit umgehen? Und welche Schriften waren jetzt eigentlich besser? Oder lasse ich das irgendwie komplett weg hier mit den Gestaltungselementen, dass man da einfach mehr Klarheit hat, wie man weitermachen kann. Und es ist einfach auch ein guter Einstieg, um überhaupt mal mit mir zu arbeiten und zu gucken matcht das. Und ist das irgendwie eine neue Art der Zusammenarbeit, die ich mir vorstelle? Und um das Design Thema einfach mal ja ein bisschen für sich selber in den Vordergrund zu rücken. Genau. Und ansonsten gibt es tatsächlich mein Ja Branding Paket, sozusagen ein Brand Design Paket. Da geht es auch wieder so ein bisschen darum brauche ich alle Bestandteile. Brauche ich tatsächlich nur ein Brand Design, sprich eine Farb und Gestaltungsrichtung, brauche ich ein Logo, das ist ein Paket und das lässt sich dann aber eben auch noch erweitern wirklich auf so Sachen wie: Ich möchte irgendwie entweder eine Visitenkarte, wenn das ein relevantes Thema ist. Vielleicht brauche ich aber auch eher, weil ich viel auf Social Media unterwegs bin, irgendwie mal 5 bis 10 Vorlagen, damit ich meinen Account füllen kann. Das ist ja heutzutage häufiger der Fall. Und dann ja noch mal so ein klassisches Kommunikationsmittel, das glaube ich trotzdem jeder braucht so einen Briefbogen, den du für Rechnungen, für Kommunikation, für was auch immer nutzen kannst, bis hin zu einer einfachen Website. Das wäre dann wirklich so das Komplettpaket. Da ist dann alles drin. Ähm, genau, es ist eine einfache Website. Also ich baue jetzt keine Shops oder so, aber wirklich Profil Webseiten mit den wichtigsten Informationen zum Business, Buchungsmöglichkeiten und Co. bekommt man eben bei mir dann auch, wenn man sagt, ich brauche jetzt eigentlich alles im Rundumschlag. Genau. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr cool. Also wir fassen zusammen, was für Klein oder für Soloselbstständige, die gerade starten oder für die, die sich weiterentwickeln wollen, sowie für Unternehmen, die vielleicht schon Brand Design haben und das ändern wollen oder die auch von Null anfangen wollen. Eigentlich Angebote in den unterschiedlichsten Kategorien. Der beste Einstieg ist, einmal mit dir einen Kennenlernen-Call zu vereinbaren und zu gucken, wo ihr steht, was ihr braucht, wo ihr hin wollt, was ihr mit dem Design erreichen wollt. Und ja, ich kenne Nathalie ja auch schon eine Weile. Sie war bei uns in der Mastermind Smash it! und ist sehr, sehr zuverlässig kreativ. Ich kann das wirklich empfehlen, mit ihr zu arbeiten. Also schaut einfach mal bei ihr vorbei, meldet euch bei ihr. Bucht, dieses unverbindliche Gespräch und vielleicht ergibt sich daraus die ein oder andere Zusammenarbeit. Das würde mich sehr freuen. Nathalie Seikritt: Ja, mich auch. Gretel Niemeyer: Sehr gut. Natalie, ich danke dir sehr für deine Einblicke ins Design, auch für mich als absolute Designlaien, dass ich dir die Fragen stellen durfte, die mir so unter den Fingernägeln gebrannt haben und wünsche dir noch einen wunderschönen Tag. Nathalie Seikritt: Ja, sehr gerne und den wünsch ich dir auch. Gretel Niemeyer: Dankeschön. Und ihr da draußen, wenn ihr den Podcast hört und mit Nathalie in Kontakt kommen wollt, dann sind natürlich alle Links wie immer hier in den Shownotes zu finden. Uns tut ihr einen großen Gefallen, wenn ihr uns einerseits ein bisschen Podcastliebe schenkt in Form von Kommentaren, Herzchen, Sternchen, was es da auch so alles gibt. Und wenn ihr noch Fragen habt, meldet euch gerne auch bei uns unter Team@LauraundGretel.de.

  3. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Verkaufsgespräche? Vertragsverhandlungen? Diskussion um Stundensätze? Konflikte im Team? Grenzen setzen und Nein sagen? Für uns Selbstständige gibt es so viele Momente, in denen wir aus unserer Komfortzone heraustreten und Dinge tun müssen, die nicht einfach sind. Richtig?! Viele dieser Dinge lernen wir so Learning by Doing und befinden uns so immer und immer wieder in unangenehmen Situationen, die uns die Schweißperlen auf die Stirn treiben 😓 Doch das muss nicht sein! Was du vielleicht noch nicht wusstest, ist, dass ich (Laura) ausgebildete Rollen- und Planspieltrainerin bin. Das befähigt mich dazu, mit Cochees und Teilnehmerinnen unserer Mastermind Gruppe SMASH IT! schwierige Situationen oder Momente (die wir eigentlich lieber aufschieben und denen wir uns nicht gerne stellen) im Rollenspiel sozusagen "vorzuspielen". Was die große Chance und das große Potenzial vom Rollenspiel ist, wie das aussehen kann und warum das Ganze sehr seriös ist auch - wenn der Ruf ein anderer ist - erzähle ich dir in dieser niegelnagel neuen Podcast Folge Moin um Neun! Erzähl mal: Welche Situation würdest Du lieber vermeiden oder in Zukunft souveräner mit umgehen? In welcher Rolle dürfte ich mit Dir ins Rollenspiel eintauchen? Erzähl mal - ich bin gespannt. Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo, herzlich willkommen und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Hier ist Laura und ich melde mich heute zu Wort mit einem einer kurzen, knackigen Folge zu einem Thema, was mich sehr betrifft. Denn es gibt Dinge, die ich in meinem beruflichen Alltag tue, von denen du und ihr vielleicht gar nichts wisst. Zum einen mag das damit zusammenhängen, dass ich sowieso schon ziemlich divers aufgestellt bin. Was du vielleicht weißt oder vielleicht auch nicht. Ich bin studierte Wirtschaftspsychologie. Ich habe meinen Abschluss zum Thema Zeit und Entschleunigung geschrieben und dort auch geforscht und publiziert zum Thema Zeit. Habe mich vor allem mit der Frage beschäftigt, warum wir alle das Gefühl haben, so wenig Zeit zu haben, obwohl wir mehr zeitsparende Geräte, Tools usw. haben denn je zuvor. Das war meine große Leidenschaft. Nach dem Studium habe ich mich direkt selbstständig gemacht und bin mittlerweile mit drei Unternehmen selbstständig. Das habe ich schon öfter mal erzählt. Trotzdem scheint das an den meisten vorbeizugehen. Zum einen bin ich mit Gretel zusammen in dieser wundervollen Firma mit meiner sehr, sehr guten Freundin Gretel zusammen. Die Laura und Gretel GbR, wo auch dieser Podcast wohnt. Als zweites bin ich dann noch ganz klassisch als Wirtschaftspsychologin tätig, das heißt, ich berate und begleite Organisationen, NGOs und Teams darin, wie sie gut und mental gesund zusammenarbeiten können und das am besten auch noch artgerecht und krisensicher, sprich resilient. Da ist mein Spezialgebiet der Bereich, in den viele nicht so gerne reingehen, nämlich der, wo es wirklich haarig wird. Ich begleite viele Teams durch schwierige Emotionen, durch Krisen und gerade so wie jetzt durch Zeiten, wo die Welt wirklich in Aufruhr ist und es vielen Menschen nicht gut geht. Dort komme ich zum Einsatz und beschäftige mich mit Themen wie mentaler Stärke, Resilienz, artgerechtes Arbeiten und vieles mehr. Als drittes soll mein STANDARD Business Standbeinen habe ich ja noch die Firma mit meiner Mutter und ihrem Mann das Jin Shin Jyutsu Zentrum, wo wir in den letzten drei Jahren von einer analogen, 30 Jahre aufgebauten Heilpraktikerpraxis ein Onlinebusiness aufgebaut haben. So viel einmal zu meinem Hintergrund. Was ich aber noch mache und was ich gelernt habe und was ich vor allem im Coaching mit Einzelpersonen oder Gruppen mache, ist das sogenannte Rollenspiel oder auch Planspiel. Als ich mit meinem Studium fertig war und mir bewusst wurde, dass ich unbedingt als Trainerin, als Coach, als Beraterin, als Begleiterin unterwegs sein möchte, habe ich als erstes eine Rollen und Planspiel Trainerin Ausbildung gemacht und bin in einem Trainerin Verbund lange mitgelaufen und durfte dort ganz viel Erfahrungen sammeln. Warum es sinnvoll sein kann und in welchen Situationen es sinnvoll ist, im Rollen und Planspiel Situationen zu erfahren miteinander. Heute wende ich das vor allem bei uns in der Mastermindgruppe an in Smash it! und die Frauen, die in Smash it! sind, erfahren davon aber häufig irgendwie erst in der Mastermind. Deswegen habe ich mir jetzt überlegt, heute gibt es dazu mal eine Podcastfolge. Denn wenn ich dann sage, das wäre doch ein Superthema, um das mal im Rollenspiel zu erproben, gucken mich die meisten erstmal an wie ein Auto und wissen überhaupt nicht, was ich meine. Rollenspiel hat auch gerne so was Anrüchiges, also keine Sorge, es ist was sehr seriöses, was zutiefst Business orientiertes und nichts, wo du dir irgendwelche Sorgen machen musst. Also was bedeutet das, wenn ich darüber spreche, dass wir gemeinsam in ein Rollenspiel gehen können? Du bist ja wahrscheinlich auch selbstständig oder machst dich gerade selbstständig, bist schon Unternehmerin oder spielst mit dem Gedanken, dich selbstständig zu machen oder hörst dir einfach so diese Impulse an. Auch das ist natürlich fein. Und was ganz wichtig ist grundlegend einmal zu wissen und sich noch mal vor Augen zu führen, ist, dass unser Gehirn gar nicht so sehr unterscheidet, ob eine Situation real im Leben passiert ist oder ob wir sie uns vorstellen oder ob wir sie schauspielern. Woran können wir das merken oder was für Beispiele gibt es dafür? Natürlich zum Beispiel im Schauspiel. Da üben wir Szenen immer und immer wieder, bis sie wirklich in Fleisch und Blut übergehen. Und irgendwann sind sie dann wirklich so drin, dass wir uns auf Feinheiten konzentrieren können. Das machen wir natürlich auch, weil es von Mal zu Mal besser wird, weil unser Gehirn sich erinnert Ah, das habe ich schon mal gemacht. Genau so lernen Menschen Dinge auswendig. Genauso bereiten sich Menschen auf Vorstellungsgespräche vor. Genauso können wir eben verschiedenste Situationen im Spiel durchgehen und dabei sehr wertvolle Dinge erkennen. Das heißt, wenn ich von Rollenspiel spreche und sage Hey Susanne, lass uns das mal im Rollenspiel angucken, dann meine ich, dass wir uns eine Situation, in der du als Selbstständige vielleicht struggelst, Schwierigkeiten hast oder vielleicht auch ein Thema mit Innen und Außenwahrnehmung hast, wir sozusagen zu einem festen Zeitpunkt an einem festen Ort spielen, also durchspielen. Was bedeutet das konkret? Vielleicht kennst du aus der psychotherapeutischen Richtung die Aufstellungsarbeit, wo Menschen, Familien, Systeme, Teams, was auch immer aufgestellt wird und Menschen im Raum oder als Figuren aufgestellt werden und geschaut wird, wie fühlt sich das an? Wer gehört wohin, also wo man eben diesen physischen Raum und das Schauspiel oder das Spiel, das gemeinsame Erkunden nutzt, um eben in bestimmte Gefühle oder systemische Zustände zu kommen. Wenn ich als Trainerin oder als Coach mit dir zusammen sage lass uns mal das im Rollenspiel angucken, dann kann das ein bisschen ähnlich sein. Ich nenne dir jetzt einfach mal ein paar konkrete Beispiele, denn das ist vielleicht am einfachsten zu verstehen, warum das Rollenspiel für uns als Selbstständige eine super, super coole Möglichkeit ist, um zu wachsen, um uns weiterzuentwickeln und um uns aus Situationen, die uns, wo wir uns nicht wohlfühlen, heraus zu entwickeln und neue Strategien zu entwickeln. Beispiel ein allseits beliebtes Beispiel bei Gretel und mir in der Mastermind ist ja das Thema Verkaufen und sehr, sehr viele Selbstständige sagen Ah, verkaufen mag ich nicht, das kann ich nicht so gut, da bin ich nicht so gut drin. Ach, wenn doch dieses Verkaufen nicht wäre. Ich will den Leuten ja nichts aufschwatzen und gelebt. Und ich habe auch festgestellt, dass sehr viele Selbständige zum Beispiel in Verkaufsgesprächen so gewisse Grundfehler machen, zum Beispiel sich selber runterhandeln. Die nenne ich jetzt nicht alle. Wahrscheinlich kennst du sie sogar selber. Und das ist ein super Moment, wo ich im Rollenspiel ansetzen kann und was ich gerade gestern mit einer Smashie gemacht habe. Wir haben uns verabredet, wir treffen uns in Zoom, es gibt ein kurzes Vorgespräch, dann mache ich die Kamera aus und schlüpfe in eine Rolle. Und gestern haben wir zwei Situationen, also dieselbe Situation mit zwei verschiedenen Charakteren geübt. Die Smashie bzw. die Person, mit der ich das Rollenspiel mache, die weiß nicht, in welche Rollen ich gehe. Die weiß auch nicht, was ich vorbereitet habe. Beispielsweise haben wir ein Verkaufsgespräch und die Person, mit der ich das spiele, die möchte gerne jemandem ihr Angebot verkaufen. Sei es eine Webseite, ein Yogakurs ist völlig egal. Die Person möchte mir ihr Angebot verkaufen und ich bereite 1 bis 3 verschiedene Rollen vor, mit verschiedenen Charakteren, mit verschiedener Sprache, mit verschiedenen Persönlichkeiten, mit verschiedenen Herausforderungen. Und dabei geht es gar nicht darum, gemein zu sein, übertrieben zu sein, sondern das sind ganz feine Nuancen. Es geht nicht darum, den anderen in die Pfanne zu hauen, sondern ich habe verschiedene Rollen im Gepäck, in die ich reingehe, und da gehe ich wirklich rein. Ich bin dann nicht mehr Laura die Mentorin, sondern ich bin dann die Rolle, in die ich gehe. Und so ein Rollenspiel zum Beispiel in punkto Verkaufsgespräch, dauert meistens zwischen zehn und 20 Minuten pro Rolle. Und danach gehe ich aus der Rolle raus, schlüpfe noch in die zweite Rolle, gehe wieder raus und dann gibt es ein Auswertungsgespräch. Warum ist das sinnvoll? Das ist sinnvoll in den Momenten, wo wir das Gefühl haben, dass jemand entweder auf der Stelle tritt oder aus einem gewohnten Muster nicht rauskommt und nicht genau weiß, warum. Denn wenn die Person das immer nur in echten Verkaufsgesprächen testet, mit Personen, die kein ganz ehrliches Feedback geben, weil sie ja selber nicht neutral sind, weil sie nicht als auf der Metaebene sind, sondern weil sie eben ein Kaufinteresse haben, zum Beispiel, dann ist es super schwierig, für solche Situationen wirkliches Feedback zu bekommen. Womit kann man das vergleichen? Ich vergleiche das immer gerne mit Dating. Ähm, Dating ist auch so was wo, wo man selten ehrliches Feedback bekommt, weil die Person, die man datet na ja, die ist ja auch nicht neutral. Die ist auf der Suche nach einem Partner, einer Partnerin. Guckt, ob die Chemie stimmt oder nicht, ist vielleicht selber enttäuscht oder begeistert. Also das ist ja nicht neutral. Wenn ich aber im Rollenspiel mit jemandem ein Date übe auch das funktioniert hervorragend, dann kann ich ein Feedback geben und bin selber nicht involviert, weil ich schlüpfe zwar in die Rolle und das ist das, was ich auch gelernt habe in meiner Ausbildung, aber ich bin nicht die Rolle. Ich kann mich sehr viel leichter davon wieder distanzieren. Und vor allem geht es in dem Gespräch dann nicht um mich und meine Interessen, sondern ich habe die ganze Zeit in dem Gespräch vor Augen, wo ich mit der Person hin möchte, wo ich sie gerade challengen möchte. Wie gesagt, Klammer auf. Es geht dabei nicht darum, gemein zu sein, Klammer zu, sondern ich. Ich kann parallel zu dem Gespräch und der Rolle, in der ich bin, schauen. Ah, das ist ja die Smashie und ich weiß, dass die dauernd dabei Schwierigkeiten hat. Also biege ich noch mal in die Richtung ab und schau noch mal den Pfad und das ist eben mega spannend, weil zum Beispiel Gestern habe ich zwei verschiedene Rollen gespielt in einem Verkaufsgespräch. Ich war einmal Geschäftsinhaber von einem mittelständischen Unternehmen und einmal war ich Coachin. Und ich konnte bei der Person total gut wahrnehmen, in welcher Rolle, in welchem Dialog sie sich wohler gefühlt hat, wo sie sich klein gemacht hat, wo sie groß geblieben ist, wo sie sich selber runtergehandelt hat, wo sie taffer war, wo sie unter ihren unternehmerischen Bedürfnissen mehr entsprochen hat und wo weniger. Und das ist die große Kunst des Rollenspiels. Und das ist auch das große Potenzial des Rollenspiels. Und deswegen liebe ich das einfach so, weil wir in Rollen schlüpfen können und gemeinsam etwas austesten können. In einem Safe Space mit einer wertschätzenden Kritik und einer wertschätzenden Feedbackkultur im Anschluss, wo du keine Sorge haben musst, Geld zu verlieren, weil du halt jetzt vielleicht ein Akquisegespräch nicht gut geführt hast und wo du eben, wir zeichnen das sogar auf. Das heißt, die Person kann das im Nachhinein sich auch noch anschauen, was auch eine gewisse Herausforderung ist. Das heißt, dieses Rollenspiel ist tatsächlich ein festes Element vieler, vieler Coachings und unsere Smashies in der Mastermind haben eben auch das Glück, da davon profitieren zu dürfen. Und das ist etwas, was ich gar nicht so präsent habe. Aber das ist etwas, was ich sehr, sehr gerne mache, wo ich selber sehr gute Erfahrungen mit gemacht habe. Ich habe selber mal eine Zeit lang im Assessment Center gearbeitet und konnte dort, war dort Rollenspielerin, also habe sehr viele verschiedene Rollen jeden Tag von morgens bis abends durchgespielt und vielleicht liegt da auch so ein bisschen meine schauspielerische Vergangenheit. Ich habe sehr, sehr gerne geschauspielert als Jugendliche und weiß einfach auch um die Qualität dessen. Es ist nicht nur Spaß, weil die Roschewitz das jetzt gerne macht, sondern es ist tatsächlich etwas, wo die Smashie gestern auch rausgegangen ist gesagt Wow, ich konnte in diesen in dieser halben Stunde Rollenspiel genau fühlen wo der richtige Weg ist, wo es hingeht, wo nicht, wo ich mich unsicher fühle. Und das ist einfach etwas, was ich heute in dieser Podcastfolge einmal, wo ich ein bisschen Licht ins Dunkel bringen wollte. A: Was bedeutet Rollenspiel eigentlich? Ja, es ist etwas sehr Seriöses, nichts Anrüchiges. B: Muss man Wie macht man das? Kann man das einfach machen? Nein, das solltest du nur mit jemandem machen, der das gelernt hat. Drittens ist es nichts, was irgendwie gemein ist. Es geht nicht darum, jemanden vorzuführen oder irgendwie, irgendwie ungerecht zu sein oder schaden zu wollen, sondern es ist immer im Sinne für mein Gegenüber, immer im Sinne für die Person, mit der ich das Rollenspiel mache. Und es erlaubt eben eine total gute Auswertung. Es erlaubt eben einen Blick von der Metaebene auf die in dem Rollenspiel gespielte Situation. Klassischerweise sind das häufig Verkaufsgespräche, es sind auch häufig Verhandlungen, es sind sehr häufig auch Mitarbeiterinnen Gespräche, die ich da begleite, aber auch zum Beispiel Vorstellungsgespräche sind Themen, die ich sehr, sehr oft mache, aber auch Konfliktgespräche. Also Schwierigkeiten kann man sehr, sehr gut im Rollenspiel durchspielen. Ich hoffe, es ist dir jetzt in dieser Podcastfolge etwas klarer geworden, was das ist, was das Potenzial ist. Wenn du Lust hast, schreib mir doch mal eine Nachricht drüben auf Insta Laura.Roschewitz, welche Situation du gerne mal in einem Rollenspiel mit mir spielen würdest. Ich bin sehr gespannt. Und ansonsten wenn du noch keine Smashie bist, kannst du ja mal rüber springen und auf www.LauraundGretel.de dich umschauen und schauen, ob es nicht vielleicht Zeit ist, dass du in unsere wundervolle Mastermindgruppe kommst. Jetzt wünsche ich dir ein Super! Ich freue mich über Feedback zu dieser Folge und wir hören uns wieder am Donnerstag in der nächsten Interviewfolge hier bei Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Bis dann. Ciao, Ciao.

  4. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Als Selbständige und Unternehmerin hängt sehr viel davon ab, dass du am Start bist und dass es dir (gesundheitlich) gut geht. In dieser spannenden und sehr wichtigen Podcast-Folge spricht Gretel deswegen mit Dr. med. Franziska Rudolph. Sie ist Ärztin für ganzheitliche und funktionelle Medizin. Außerdem Coach und Unternehmerin. Franziska erzählt, 🙏🏻 wie unsere eigenen Muster unsere Leben beeinflussen 🙏🏻 warum wir uns nicht nur die Symptome anschauen dürfen, wenn es uns nicht gut geht 🙏🏻 wie du als Unternehmer:in dafür sorgen kannst, körperlich und mental gesund zu bleiben. 🙏🏻 wie wichtig es ist, deine Ressourcen zu schützen. 🙏🏻 welche zentrale Rolle deine Ernährung für deine Gesundheit spielt 🙏🏻 warum „Stress“ differenziert betrachtet werden muss Und das war noch nicht alles! Hör direkt mal in diese Folge rein, denn sie wird deinen Blick auf dich und deine Gesundheit als Unternehmerin verändern. Links zu Nathalie: Instagram: www.instagram.com/drmedrudolph Website: www.dr-franziska-rudolph.com Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute habe ich Dr. med. Franziska Rudolph zu Gast. Franziska, du bist Ärztin, Coach und Unternehmerin und Ärztin für ganzheitliche und funktionelle Medizin. Erst einmal schön, dass du da bist. Herzlich willkommen und erzähl uns doch mal bitte was ist ganzheitliche und funktionelle Medizin? Franziska Rudolph: Ich danke erst mal für die Einladung. Ich habe mich sehr gefreut. Ich mag Podcast unglaublich gerne. Ja, da ich gerne rede. Ja, was ist ganzheitliche und funktionelle Medizin. Tatsächlich ist dieser Begriff ganzheitliche so ein bisschen dazugefügt, weil das schon bekannter ist in Deutschland. Und die funktionelle Medizin ist einfach ein ursachenbasierter, sehr individualisierter Ansatz für die Patienten. Also wir sehen jeden Patienten mit seinen Symptomen und wir gehen ihrer Ursache auf den auf den Grund und fangen eben auch an, genau dort auch zu arbeiten. Und das können wir über Ernährung, Lebensstil und das umfasst ganz viel den Schlaf, Stressmanagement, Stressreduktion, bewusste Regenerationsphasen, Erholungsphasen, Bewegungen. Und mit Mikronährstoffen arbeiten wir ganz viel, dass wir hier Defizite ausgleichen, also das ist der wissenschaftliche Anteil, den ich mache. Und das Ganzheitliche hat, glaube ich, auch noch die Bewandtnis einfach um zu sagen, ich sehe den Menschen auch mit all seinen Sorgen und Ängsten und Nöten und Mustern, bin auch eine Hypnose Therapeutin und daher ist mir die Macht des Unterbewusstseins sehr, sehr bewusst. Und gerade was so Verhaltensumstellungen im Bereich Ernährung angeht, dürfen wir ganz, ganz viel mit Mustern und Identitätsarbeit usw. arbeiten und auch was Stressmuster angeht. Stress ist ja gerade in unserer Gesellschaft irgendwie so ein Statussymbol geworden und das kommt auch da aus der Funktionalität, die wir eigentlich im Kindesalter schon mit atmen und eingebläut bekommen. Und daraus entstehen unsere Stressmuster, die wir irgendwann mal haben. Gretel Niemeyer: Jetzt hast du gerade gesagt, Stress ist so ein Statussymbol. Und ich habe aber das Gefühl, so ein bisschen früher war Stress ein Statussymbol, zumindest als ich angestellt war und gerade anfing usw. und das war total toll, dann Nachtschichten zu schieben usw.. Und ich habe jetzt in der Selbstständigkeit ganz oft das Gefühl, dass es eher so ein umgekehrtes Ding ist, dass wir alle gar keinen Stress mehr haben sollten, dass wir am besten mit zwei Tagen die Woche alle sechs- und siebenstellig sind und dass wir unsere Business total easy peasy so aus dem Handgelenk schütteln. Und ich habe das Gefühl, das sorgt dann wieder für Stress, weil das so ein Anspruch ist, der ja gar nicht machbar ist, oder? Also, was ist da los? Wie siehst du das? Franziska Rudolph: Ich habe genau als du das ausgeführt hast, habe ich genau den Gedanken gehabt. Und dann stellen wir fest, das ist nicht machbar und das macht uns Stress. Also ich habe ja da verschiedene Perspektiven. Einmal sehe ich natürlich immer so dieses, wie ist das Ganze entstanden, was macht es mit unserem Körper, die ärztliche Seite und eben auch dieses sehr ursachenbasierte und dann, was kann ich dafür tun? Aber ich kenne das auch aus meiner eigenen Entwicklung als Unternehmerin. Diesen Hype hab ich ja auch voll mitgekriegt, gerade über Covid. Wir waren alle so tun, haben unser Online Business aufgebaut und dann waren wir mehr oder weniger erfolgreich. Und dann musste man irgendwie die Stunden, die man arbeitet, reduzieren, weil alles andere ist nicht in, so gefühlt. Aber wie macht man das gerade am Anfang? Und dann kam noch diese Bubble mit „Wir manifestieren alles und entspannen uns dabei und machen eigentlich gar nichts dafür.“ Ähm, wobei ja egal, das führt jetzt zu weit und das hat auch mir extrem Stress gemacht und ich glaube, so auf dem Weg. Und auch in der Begleitung von ganz vielen Klienten in dem Bereich. Ich glaube nicht, dass es ein Business Aufbau gibt, ohne dass man was dafür tut. Was man aber auf jeden Fall machen darf, ist seine Ressourcen schützen. Sich selber wirklich so kennenlernen und dass es ein Riesenteil, um in diese Rolle als Unternehmerin reinzuwachsen, sich selber so kennenzulernen, dass ich weiß, was gibt mir Energie? Was ist meine Achillesferse? Sehr konsequent zu sein mit den eigenen Time Slots, mit den eigenen Ressourcen, mit der eigenen Energie. Und dazu gehört nicht nur ein gutes Timemanagement. Also wie arbeite ich am besten? Sondern vor allem was zieht mir denn im Alltag Energie? Und es sind ja auch ganz oft Menschen, Kontroversen, die ich mit bestimmten Menschen habe. An welcher Stelle kann ich einfach konsequent sagen Gut, das ist jetzt nicht meins und bitte bleib damit alleine, weil das ist dein Thema, einfach so Grenzen setzen. Und ich glaube, wenn man da rein guckt und auch die, die halt so in ihrem Business bleiben, eigentlich gerade diese Kreativitätsarbeit. Und wenn wir das lieben, diese Passion, die wir dafür haben, ist es wirklich immer gefühlte Arbeitszeit. Also bei mir ist es nicht so, mein Kopf funktioniert am besten, wenn ich draußen bin und mit dem Hund Gassi gehe und vielleicht noch meine Kinder dabei habe und wir einfach spazieren, wandern gehen. Ich brauche immer irgendwas dabei, wo ich irgendeine Idee aufschreiben kann, weil genau da kommen mir die besten Ideen und wenn ich richtig entspannt bin, also wirklich merke, meine Ressourcen bleiben einfach über den Tag erhalten. Natürlich bin ich abends müde, aber das ist ja normal. Schlaf ist ja auch ganz, ganz wichtig für uns. Aber wenn ich merke, ich bin einfach voll in meiner Kraft und ich habe wirklich ein gutes Energiemanagement. Es sind wenig Stressoren, die mir so richtig Energie ziehen, weil die Abwesenheit von allen Stressoren ist einfach eine Illusion. Das werden wir nie hinkriegen. Das ist auch im Wesen des Unternehmertums, das uns immer irgendwie so ein Stein ins Getriebe geworfen wird. Ist halt so und ich glaube, da muss man auch so ein bisschen so eine stoische, ja, ist auch ganz viel Haltung, ne, wie krass geh ich da jetzt an die Decke. Ähm, nur weil jetzt irgendwas nicht so läuft, wie ich das geplant habe, das wenn ich jedes Mal mich davon umwerfen lasse und gleich aufgeben will, alles in Frage stelle. Das kostet mich viel mehr Energie, als wenn ich sage okay, das ist jetzt hier einmal tief durchatmen ist echt blöd. Aber was kann ich jetzt tun, damit es irgendwie möglich wird? Ich glaube, dass es einfach auch ganz, ganz viel innere Haltung, die wir da entwickeln dürfen und dann natürlich auch wir sind widerstandsfähiger, wenn wir diese Ressourcen haben. Wenn ich körperlich fit bin, wenn ich mental fit bin und es baut sich eben auf, wenn der Körper jetzt aus ärztlicher Sicht wieder, wenn ich körperlich schon an der Grenze bin, wenn ich mich nicht gut ernähre, da keine Energie zur Verfügung stelle, wenn ich wenig Ressourcen auch auf Mikronährstoffebene habe, wenn ich wirklich Schindluder treibe mit meinen Energiereserven, was einfach so die Basics angeht, Schlaf, Regeneration, regelmäßige Ausgleichsbewegung, was natürlich wieder mental so ein bisschen ausgleicht, dann bin ich mental auch deutlich anfälliger, was so Stresssituationen angeht, da habe ich keine Ressourcen, das merkt man richtig. Also wenn man wirklich mal sich so reflektiert an der Stelle, wo ich wirklich körperlich nicht gut geschlafen habe, wo ich wirklich vergessen habe zu essen. Vielleicht kennt ihr auch dieses Hungry Passion. Auch da sind wir nicht wirklich flexibel was unsere Entscheidungen angeht, so kann man sich das so ein bisschen vorstellen, was wir alles tun können, auch auf körperlicher Ebene schon, um mental fit zu sein, um uns dann auch wirklich geistig weiterzuentwickeln, diese Kapazität zu haben, kreativ zu sein, das braucht einfach eine gute Basis. Anders geht es nicht. Gretel Niemeyer: Und warum hast du dich? Warum hast du dich jetzt mit deiner, mit deinem Business auf Unternehmerinnen Gesundheit spezialisiert oder fokussiert? Ich mein, Stress haben wir ja alle. Haben Unternehmerinnen noch mal mehr Stress oder liegt dir das irgendwie besonders am Herzen? Warum gerade die Unternehmerinnen Gesundheit. Franziska Rudolph: Unternehmerinnen und Führungskräfte, weil ich weiß, was es bedeutet und Vereinbarkeit zu leben. Weil ich weiß, was es bedeutet eine Familie mit drei Kindern und wir haben. Mein Mann hat auch eine Praxis, eine große ist auch im Unternehmen und ich habe mein eigenes Unternehmen und ich weiß, was es bedeutet, zwischen den Stühlen zu stehen. Und ich weiß, was es bedeutet, in Burn out zu rutschen. Und ich weiß, was die Ärzte dann sagen. Ja, dann treten sie beruflich kürzer. Aber was ist, wenn das deine Herzensmission ist? Wenn das deine Passion ist und du eigentlich ohne nicht leben kannst? Was ist, wenn dir das genauso wichtig ist? Und es ist bei mir der Fakt, wie meine Familie Ich liebe das, was ich tue und mir ist es so wichtig, genau mein Wissen und meine Angebote zu den Menschen zu bringen. Ich kann nicht ohne. Ich habe es versucht. Als ich meine Longcovid Phase hatte, habe ich wirklich auch eine Zeit lang einfach wirklich nichts gemacht. Und sobald wieder die Energie da war, war wieder dieses Kribbeln da. Ich kann das nicht ohne. Und daraus ist dann diese, ähm, diese Idee entstanden. Ich kann ja mein Wissen genau dafür zur Verfügung stellen. Ich weiß, was es was es braucht, um ein Business zu führen. Ich weiß, was man sein lassen kann und was nicht. Und ich kenne auch die Ressourcen, die wir einem andocken können, die wir aufschließen können, um mehr Leistungsfähigkeit im Prinzip, also in Anführungsstrichen, wenn niemand sagt, hier werde eine Maschine und geh einfach durch das Leben durch, sondern wie kann ich es wirklich machbar machen und wo gibt es wirklich Dinge, die ich dann zurückstelle? Und da sehe ich eher die Ressourcen, dass wir ganz viel in die Persönlichkeitsentwicklung gehen und sagen ähm, Moment, also mein ganzer Alltag hier und wie ich nach gesellschaftlichen Normen zu leben habe, die aber eigentlich gar nicht meine sind. Das kostet auch ganz, ganz viel Energie, was wir erst mal gar nicht so auf dem Schirm haben, ganz oft, wenn wir uns noch nie damit beschäftigt haben. Und dann gibt es halt so verschiedene Schritte. Wir gehen einmal die körperlichen Ressourcen an, wir gucken, wo können wir im Lebensstil was machen, wo kannst du dich auch einfach selber unterstützen durch Mikronährstoffe, durch regelmäßige Bewegung, Muskelaufbau, damit einfach auch mehr Energie Ressourcen in deinem Körper. Da sind wirklich auf Zellebene Mitochondrien, wenn wir mehr Muskeln haben, haben wir mehr Zellen und mehr Mitochondrien. Wir haben mehr Energie, Energie Kraftwerke. Und wie ist es auch gerade wenn wir jetzt zum Beispiel mal auf Unternehmerinnen gucken, die bereits Symptome haben und die wirklich merken, die Energie lässt nach. Ich habe ganz schön zu knabbern, ich falle aus weil ich Symptome habe, Migräne zum Beispiel. Das ist nur ein Thema, wie können wir erstmal auch im Business agieren, gemeinsam, wo können wir welche Schritte gehen, um einfach erst mal eine Ressource zu schaffen, um hier auch wieder eine Basis zu schaffen, was körperlicher Seits, auf körperlicher Seite der Unternehmerin steht, aber gleichzeitig das Business nicht stilllegen, was halt sonst normalerweise die Empfehlung wäre, weil ich weiß, wie wichtig das ist, trotzdem irgendwie zumindest den Status quo zu halten. Man muss ja gar nicht wachsen, aber es ist einfach extrem wichtig, weil wenn wir da noch an der, an dem, an dem an diese ja tragende Säule in dem Leben der Unternehmerin gehen und sagen so, jetzt lass einfach mal dein Business sein da ist das ist wie das wie eine Panikattacke. Gretel Niemeyer: Ja voll ich hab's nämlich das sind immer so die Fragen, die ich mir stelle, weil auch gerade am Anfang im Business oder wenn du schon länger unterwegs bist, es ist ja, es ist ja wichtig, gerade am Anfang vielleicht hast du noch nicht die Umsätze und da hast du ja ganz eine ganz unten in der Pyramide einfach Faktoren, die du klären musst, damit du wirklich überhaupt ein Business hast. Und später, wenn du aber unterwegs bist, hast du vielleicht Kunden, die dir vertrauen, die irgendwie auf dich warten oder von dir abhängig sind, gefühlt und genau wie du sagst, das dann irgendwie fallen zu lassen. Also so dieses totale Ich bin jetzt nur noch achtsam, guck nur noch auf mich usw. Das schließt ja einfach nicht ein, wie du gerade auch gesagt hast, dass das Business und das das läuft, ein wichtiger Teil für uns Unternehmerinnen ist und das ist auch eine Quelle der Energie ist. Und genau da dann einfach zu sagen also ist ja eine typische ärztliche Diagnose, ja, nehmen Sie sich einfach mal vier Wochen raus, am besten acht. Äh, okay. How the fuck is that good work. Also deswegen bin ich so spannend, dass du sagst okay, wir müssen auf die unterschiedlichen Faktoren gucken. Und das Business ist dann kein Störfaktor, den es sozusagen auszuschalten gibt, sondern wir müssen halt gucken, was, was sind die unterschiedlichen Stellschrauben, die es eigentlich gibt. Franziska Rudolph: Ja, um dann auch damit weitermachen zu können, ist, wenn wir mal wirklich realistisch sind, was ich nehme mich jetzt wirklich mal 4 bis 8 Wochen raus was es dann. Hat sich ja nichts geändert. Ich mache ja da weiter, wo ich aufgehört habe und was dann eher passiert ist. Ich bin jetzt so viel raus. Merkt, wie gut mir das tut und das dann eher so ein Druck entsteht. So wie krass. Ich muss wieder in diese Tretmühle rein. Ja, also dass man dann anfängt, das eigene Business zu hassen, weil es und das ist ja eigentlich die Passion, die wir, die wir aufgebaut haben und wir hassen dann ja nicht die Passion, mit der wir da gestartet sind, der Inhalt unseres Unternehmens, sondern eigentlich die Struktur darin. Deswegen ist es eben auch ganz viel, dieses Bewusstsein dafür, uns zu entwickeln, wo bin ich wirklich gut, was gibt mir Energie in meinem Unternehmen und wo darf ich mir vielleicht Unterstützung holen? Wo braucht es vielleicht bestimmte Prozesse nicht? Wie kann ich es liner aufstellen? Das sind ja einfach so Dinge, die auch ganz viel im New Work und Prozessmanagement und was weiß ich nicht gemacht werden. Ich weiß, was das bedeutet, weil wir das mit der Praxis gemacht haben, um das einfach gangbar zu machen, um viele Angestellte zu haben, um unterschiedliche Arbeitsbereiche in der Praxis zu haben, um passive Einkommensströme zu haben. Das sind Dinge, die man normalerweise so als Arzt nicht tut, aber die aus meiner Sicht im heutigen und Gesundheitssystem einfach notwendig sind, damit wir auf der einen Seite wirtschaftlich bleiben, unsere Angestellten wertschätzend bezahlen können, als Unternehmer noch ein Unternehmergehalt raus haben, was unsere Arbeit ebenso wertschätzt und um auch noch Investitionen machen zu können, um einfach in der Weiterentwicklung drin zu bleiben. Und das haben wir einmal mit der Praxis im größeren Stil gemacht. Das habe ich mit meinem eigenen Unternehmen gemacht. Ich habe mir jetzt eine Unternehmensstruktur aufgebaut, die gerade zu meinem Leben gepasst hat im letzten Jahr. Ich bin noch mal Mama geworden, der Kleine ist jetzt zwei geworden. Da ist natürlich auch ganz viel Zeit da, dass ganz viel Bindung, ganz wenig Selbstständigkeit, das ist alles irgendwas, was wir einfach in unsere Unternehmensentscheidungen und den Aufbau oder eben auch die Entwicklung mit einbeziehen dürfen. Welche Phase in meinem Leben steht jetzt an, was ist für mich machbar, was zerreißt mich und wie kann ich es trotzdem? Also wie kann ich es so möglich machen, dass ich eben nicht zerrissen werde, dass ich nicht ausbrenne. Und deswegen kann ich so ganz viele Aspekte einfach verstehen. Und wenn dann noch Symptome dazukommen, wo du einfach wirklich körperlich nicht in der Lage bist oder mental nicht in der Lage bist, deinem eigenen Unternehmen nachzukommen. Das ist einfach etwas, was unglaublich schmerzt. Aber wo eben keine Lösung ist zu sagen geh jetzt erst mal vier Wochen raus, kann natürlich eine Lösung sein zu sagen Komm, jetzt mache erstmal Urlaub. Einmal tief durchatmen, aber in der Zeit gucken wir, wie wird es gangbar, ja, wie wird es möglich? Also es gibt ja, also es gibt nie eine pauschale Antwort. Was kann ich tun, wenn ich an der und der Stelle stehe? Dazu müssen wir in das Business gucken und deswegen liebe ich diese Arbeit so. Und ein ganz wichtiger Aspekt Unternehmerinnen sind immer an dem Punkt zu sagen Ich weiß, dass mir das jetzt hilft, ich entscheide mich dafür. Und dann fragen die nur noch, wie machen wir das jetzt und nicht mehr, warum machen wir das jetzt? Das liebe ich so dieses komm wir werden aktiv, komm, wir gehen an die Lösungen und das macht einfach Spaß. Gretel Niemeyer: Ja, absolut. Also es ist ja so, dieses klassische wir gucken jetzt nicht mehr, ob wir uns drum kümmern, sondern was ist der Weg, wie kann ich es machen? Das ist, glaube ich, wirklich so, dieses Mindset von Unternehmerinnen, wie finden wir eine Lösung? Und gar nicht Aktionismus mäßig gedacht, sondern ich habe festgestellt, dass es ein Problem. Ich möchte das angehen. Wie geht es? Also bin ich absolut bei dir. Du hast jetzt gesagt, viel geht über Ernährung und auf dem Instagramprofil Real Life Medizin, dass ja viel das Thema Ernährung thematisiert. Und du hast auch schon Mikronährstoffe erwähnt. Was genau sind Mikronährstoffe und was ist alles über Ernährung möglich? Also du hast ja auch gerade schon von Hungry sein, Essen vergessen, da bin ich voll die Kandidatin für, davon geredet. Du hast es aber auch auf deinem Kanal zum Beispiel stehen, dass Ernährung nicht über Disziplin funktioniert. Nimm uns mal ins Thema Ernährung ein bisschen mit, bitte. Warum das für dich so eine der großen Säulen zu sein scheint. Franziska Rudolph: Ja. Ähm. Ich glaube. Wie kann man da anfangen? Meine Erfahrung ist, wenn wir in einer Gruppe von Frauen sitzen und über das Thema Ernährung sprechen. Es ist, als wenn wir eine Bombe fallen lassen, so eine ganz leise und auf einmal so. Und jeder hat irgendwie eine Leidensgeschichte. Ich glaube, es gibt ganz, ganz wenige Frauen, die haben das nicht. Die haben kein Thema mit Essen. Aber ich kenne das sehr gut als junges Mädchen, dieses Vergleichen, schon da auf die Figur gucken. Die ersten Diäten. Und ich habe ein absolutes Thema mit emotionalen Essen. Ich bin dann auch in eine Essstörung gerutscht. Ich weiß, was das bedeutet und ich weiß auch, wie sehr es das Leben beeinflusst. Und aus meiner medizinischen Sicht mittlerweile vertrete ich ganz klar die Haltung, dass sagen wir 95 % mindestens der Erkrankungen gerade im Wohlstandserkrankungsbereich durch die Ernährung ausgelöst sind, also die die Verkalkung der Gefäße, Bluthochdruck, Diabetes, der irgendwann entsteht. Das entsteht vielleicht im Alter. Aber die Grundlage legen wir sehr, sehr früh. Na also, es ist ja ich beschreibe den Körper immer als ein System, ein Fass, ein Gefäß. Und da tun wir ganz viele Flüssigkeitsbecher rein. Das sind so die Dinge, die wir nicht so optimal für unseren Körper tun. Irgendwann ist es einfach am Rand voll und läuft über. Und das sind Symptome. Es fängt mit Kopfschmerzen, Schmerzen, Unwohlsein, ständige Heißhunger und was weiß ich nicht, Verdauungsbeschwerden an. Es nimmt uns extrem Energie. Jedes Symptom nimmt uns Energie. Es macht uns weniger leistungsfähig, macht uns je weniger fähig dazu, unsere Passion umzusetzen. Und dann kommen irgendwann die wirklich schwerwiegenden Erkrankungen, die man auch eben medikamentös, weil das System wirklich einfach geschädigt ist, auch mit abfangen muss. Also so ein bisschen die Beschreibung und die Ursache ist tatsächlich an ganz vielen Stellen unserer Ernährung, weil unser Stoffwechsel natürlich in gewisser Weise funktioniert. Das ist noch ein sehr, sehr alter Stoffwechsel, der hat sich irgendwann mal so zu Steinzeiten entwickelt und dem sind wir auch noch sehr, sehr ähnlich. Und unsere Ernährung dem gegenüberzustellen, was damals die Jäger und Sammler gefunden haben, ist natürlich ein himmelweiter Unterschied. Und ich bin niemand, der perfektionistisch ist. Aber es gibt eben zwei große Dinge, einmal die Art und Weise, also das Bewusstsein dafür zu schaffen, was es wirklich eine Ernährung, die mir gut tut. Und da habe ich vielleicht auch Unverträglichkeiten. Das ist ein ganz wichtiger Aspekt im Hinblick auf Autoimmunprozesse, entzündliche Prozesse im Körper, die dann wiederum auch im Schmerz Symptomatiken unterhalten, zum Beispiel Migräne, zum Beispiel, Gelenkschmerzen, rheumatische Erscheinungen usw.. Das ist ein sehr weites Feld. Man kann überall wieder so eine, so eine Kaskade darstellen, wozu das alles führt. Punkt ist, dass wir über die Ernährung in der Lage sind, unseren Energiehaushalt deutlich stabiler aufzustellen, unsere Stimmungen deutlich stabiler aufzustellen, das im Punkt Blutzucker stabile Ernährung, um eben gerade diese Hungry, wo wir diese pure Instinktreaktion verfallen. Wenn wir, wenn wir diese krassen Instinktreaktionen haben, dann sind wir nicht rational in der Lage zu entscheiden, wenn wir, wenn unser Körper sagt hier, du stirbst gleich, weil du der Blutzuckerspiegel, der sinkt so krass, du musst jetzt was essen, egal ob du jetzt wirklich noch Energiereserven hast oder nicht. Aber der Fakt ist, der Körper funktioniert so. Und deswegen sage ich eben und kläre ich darüber auf einmal natürlich aus dem Aspekt halte dich nachhaltig gesund und im Unternehmensbereich bist du einfach echt in der Lage, über eine Optimierung der Ernährung deine Leistungsfähigkeit einfach zu stabilisieren, weil du eben nicht diese Energielöcher hast, weil du nicht diese krassen Stimmungsschwankungen hast, weil du nicht den ganzen Tag damit und da kommen wir auch in diese psychologische, in den psychologischen Bereich, was das Thema Ernährung angeht und es ist nicht über Disziplin zu lösen. Einmal weil wir diese Instinkte aus körperlicher Sicht haben, aber weil wir eben auch ganz krasse Muster haben, was das Essen angeht. Wir sind emotional gekoppelt an ganz vieler Stelle. Es wird ganz oft mit restriktiven Bestrafungen schon im Kindesalter gearbeitet, weil wir es so kennen. Nicht, also alles was wir über Kinder sagen, geht mir nicht darum, dass wir das jetzt irgendwie Böswilligkeit unterstellen, sondern einfach weil es ein gesellschaftlich legitimes Mittel war oder ist, Kinder zu dem zu bringen, was wir wollen. Wenig bedürfnisorientiert, sehr funktional, an vielen Stellen noch. Ich weiß, dass wir das aufbrechen. Gerade im meiner Generation hat es so begonnen, aber es ist einfach ganz wichtig, dass wir uns einmal vor Augen halten, wo kommt das alles her? Und eben dieses Thema Ernährung ist etwas, was viele nicht gelöst bekommen, wo aber eben so ein krasser Hebel ist, um gesundheitlich stabiler, energetisch stabiler sich aufzustellen. Und deswegen ist es ein ganz zentraler Punkt und ganz selten etwas, was ich weglassen kann in meinen Beratungen, um dann noch mal auf die Mikronährstoffe zu kommen. Da ist es so gibt es Untersuchungen zu. Ist auch sehr kontrovers diskutiert, ob es wirklich so ist. Aber es wäre auch logisch, wenn man aus wirtschaftlicher Sicht sieht unsere Böden sind ausgezehrt, wir haben nicht mehr den Mikronährstoffgehalt, den wir in unseren Lebensmitteln noch vor ein paar Jahrzehnten hatten oder vor wenigen Jahrzehnten hatten, weil wir einfach auch da eine Maximierung haben. Wir werden immer mehr Menschen, wir müssen immer schneller und größere Produktion haben und durch auch bestimmte Chemikalien zum Beispiel sind auch Algen einfach immer weniger in Trinkwasser enthalten usw., die alle einfach Spurenelemente, Mineralien, Vitamine enthalten haben, weil sie sie produziert haben und die wir jetzt einfach nicht mehr zur Verfügung haben. Deswegen verschiebt sich das. Und wenn wir jetzt hier in Europa gucken, zum Beispiel das Vitamin D ist ja auch immer so ein Riesenthema und es wird auch immer diskutiert, was es wirklich der Grenzwert ist es wirklich sinnvoll, nur an dem untersten Grenzwert bis dahin zu supplementieren? Aber da gibt es einfach ganz viele Untersuchungen, auch die für das Vitamin D über den Knochenstoffwechsel hinaus, zum Beispiel auch einfach eine Funktion an jeder Schnittstelle in der Zellregulation haben die natürlich dann logischerweise auch für die Regeneration verantwortlich ist und was einfach einen wichtigen Aspekt auch im Hinblick auf mentale Leistungsfähigkeit, körperliche Leistungsfähigkeit hat. Und genauso eben für andere Vitamine, Mineralstoffe, auch Eisen, Magnesium. Die sind beteiligt an allen möglichen Zellvorgängen. Man kann ja also viele kennen vielleicht noch Enzyme aus der Schule und die haben immer so Co-Faktoren und das sind ganz oft eben Mineralien oder Vitamine oder Spurenelemente, die da irgendwie irgendwo mit eingebaut werden oder für diese Enzymfunktion wichtig sind, damit einfach dieser Prozess überhaupt stattfinden kann. Und wenn das alles fehlt, ist das natürlich suboptimal. Gretel Niemeyer: Und woher weiß ich, was ich da supplementieren sollte? Mache ich erst mal ein Blutbild oder was ist ein guter Ansatzpunkt? Weil wenn du da auf irgendeine Website gehst von so Nahrungsergänzungsmitteln wirst du ja zugekippt. Und ich glaube, auch da sind wir schon ein großes Thema ist ja bei dir auch das Thema Motivation, dranbleiben usw.. Ja, wenn ich mir aber am Tag zehn so ne Pillen reinpfeife, dann fühlt sich das irgendwann auch nicht mehr gut an. Oder mein Magen macht dann da auch schon nicht mehr mit. Woher weiß ich, was ich wirklich brauche? Franziska Rudolph: Es gibt definitiv sinnvolle Bluttests. Also es gibt zum Beispiel das Vitamin D ist eigentlich essenziell immer mal zu monitoren und das darf man nicht einfach so nehmen, weil es fettlöslich ist und damit auch Nebenwirkungen machen kann. Also es kann sich speichern und einfach zu viel da sein und damit auch schwerwiegende Nebenwirkungen machen. Im Eisenbereich ebenso, da das auch sinnvoll einfach mal zu messen, um dann auch zu entscheiden, welches Nahrungsergänzungsmittel ist hier sinnvoll oder gibt es auch die Möglichkeit für eine Infusion, die hier sinnvoller ist, genauso auch für andere Mineralien. Gerade wenn man so gezielt, also wenn man so diffuse Beschwerden hat und nicht so richtig weiterkommt. Auch da ist es manchmal sinnvoll, einfach gezielt zu gucken. Es ist immer erst mal sinnvoll zu überlegen oder einfach zu schauen, wie ist der Körper überhaupt aufgestellt, wie sieht der Stoffwechsel aus, wie sieht der Hormonhaushalt aus, wenn ich energielos bin, auch mal die Schilddrüse anzugucken und das auch differenzierter. Und nicht nur das TSH, weil mir das oft nichts sagt. Wie sind auch organbezogen die Mineralstoffe einfach da? Trotzdem kann ich trotzdem auch vertreten zu sagen, du weißt, du bist extrem belastet, du hast Stress und da ist einfach wichtig, zum Beispiel Magnesium dazu zu nehmen. B Vitamine machen die mentale Stabilität höher und da gibt es auch ganz, ganz verschiedene Ansätze und meine Kollegen vertreten da alle unterschiedliche Sichtweisen. Aber in der Regel ist es so, dass Nahrungsergänzungsmittel eben unter das Ernährungsmittel Gesetz, Nahrungsmittel Gesetz fallen und nicht unter das Apothekergesetz, also Medikamentengesetz, so dass die Dosierungen eigentlich so sind, dass wir nicht überdosieren können. Wenn man natürlich, wie du das jetzt beschrieben, zehn verschiedene Pillen, wo immer über das gleiche drinne ist, das kann man natürlich nicht regulieren. Deswegen ist es schon sinnvoll, nicht nur teure Pillen zu produzieren, sondern einfach zu gucken, wie ist die Zusammensetzung, welche Herausforderungen hast du im Alltag, welche Symptome sind vielleicht da und dann eben wirklich mit jemand, der sich da auskennt zu gucken. Gut, das wäre jetzt eine gute Präparate Kombination. Beim Vitamin D und Eisen sollte man genauer hinschauen. Immer einfach mal den Status Quo bestimmen, um dann zu entscheiden wie supplementiere ich hier? Ja, das ist so am besten wirklich mit einem Experten. Es muß nicht immer ein ganz tief reichendes Blutbild sein, aber so einmal so einen Querschnitt zu gucken, auch Symptom adaptiert zu sagen gut, wir gucken jetzt hier mal, wie ist überhaupt der Status Quo im Körper, das ist schon sinnvoll. Viel wird davon übernommen, auch vom Hausarzt, aber viele sinnvolle Dinge, die ich zusätzlich mache. Die werden entweder rigoros abgelehnt von den Kollegen, weil auch einfach die die Aufklärung unter den Kollegen nicht so differenziert und ursachenbasiert ist, sondern wir sind ja sehr symptombasiert ausgebildet. Ich möchte überhaupt nicht jetzt sagen, die machen schlechte Arbeit oder so, eine Akutmedizin ist super, aber wenn wir in den Leistungsbereich sind, haben wir einfach eine andere Fragestellung und da dürfen wir anders gucken. Wenn wir Symptome haben, dürfen wir da tiefer gucken. Gretel Niemeyer: Und wenn jetzt unsere Hörerinnen und vielleicht auch Hörer gerne mit dir arbeiten wollen, welche Möglichkeiten gibt es dann da, Franziska. Wie, wie findet, wie finden wir dich? Wir verlinken dich hier natürlich unter dieser Folge, aber was für Möglichkeiten gibt es, mit dir zu arbeiten? Franziska Rudolph: Ihr können wir immer auf Instagram schreiben und dann kommt es auf die Fragestellung an. Ich habe einfach wirklich aus rechtlicher Sicht gibt es zwei getrennte Möglichkeiten, zur Arbeit mit mir zu arbeiten. Es gibt eine Praxis, wo aktuell ich alleine arbeite, wo aber auch weitere Kollegen, die die funktionelle Medizin beherrschen, irgendwann dazu kommen werden. Das so ein meinen einem mein neuestes Business Baby. Einfach weil ich gerne die Medizin anbieten möchte, die ich vertrete und da können wir wirklich rein ärztlich arbeiten. Da gibt es eine Online Sprechstunde und auch diverse Labore, mit denen wir zusammenarbeiten, wo wir auch einfach extern weiter weg Laboruntersuchungen machen können, mit Infusionen, die wir auch anbieten für schnelle Hilfe. Die gibt es natürlich nur vor Ort, aber die Beratung ist immer auch online möglich und für und im Coaching Bereich. Das ist einfach getrennt davon für Unternehmer Coachings, wo wir uns wirklich auch das Unternehmen angucken und gucken, was ist hier ein guter Weg, wie geht es leistungsfähiger, wie kommen wir auch mit den Symptomen zurecht? Was kannst du hier tun für dich usw. Eben im Unternehmenskontext, das ist der Coachingbereich und ich bin aber beides. Ich bin für beides erreichbar und über Instagram ist es leicht. Da sind auch alle Daten hinterlegt. Schreib mir ne Email, schreib mir per WhatsApp oder einfach direkt über Instagram. Ganz unkompliziert. Gretel Niemeyer: Das ist gut. Ja, das frage ich an dir auch sehr, dass du wirklich sehr unkompliziert bist. Und ich finde aus jeder Nachricht, die wir ja auch schon ausgetauscht haben, einfach so ein sehr, sehr ehrliches Interesse hervorkommt oder das merkt man einfach sofort. Und dass du einfach gern helfen möchtest. Also ja, absolut. Franziska Rudolph: Das was ich tue und ich liebe vor allem diese, diesen Mehrwert. Ich weiß, was es für Mehrwert hat und ich weiß, was man verändern kann über so ganz kleine Stellschrauben und dieses ehrliche Interesse, das habe ich wirklich, ich liebe die Geschichten von Menschen. Ich glaube, das ist so das, was meine Krisen Passion ist. Ich liebe es einfach auch Menschen dazu zu befähigen, ihre Vision umzusetzen. Gretel Niemeyer: Das war ein sehr, sehr schönes Schlusswort. Dafür danke ich dir. Schaut auf jeden Fall bei Franziska vorbei, meldet euch bei ihr, wenn ihr merkt Oh, hier gibt es die eine oder andere Baustelle, die ich wirklich gerne noch mal von einem Profi angeschaut haben möchte, der ganzheitlich arbeitet. Franziska, ich danke dir ganz, ganz doll für deine Einblicke in deine Arbeit. Franziska Rudolph: Sehr gerne. Ich danke dir für die Einladung. Gretel Niemeyer: Auch sehr gerne. Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann gebt uns wie immer ein paar Likes oder schickt uns Kommentare, welche Fragen ihr habt usw.. Wir leiten das dann auch sehr gern an Franziska weiter. Und ich wünsche euch noch einen schönen Tag.

  5. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Erfahre in dieser Podcast Folge, welche drei großen Learnings ich von meiner Großmutter Mimsi mit auf dem Weg meiner unternehmerischen Reise mitbekommen habe, wie es ist, mit einer selbstständigen Großmutter aufzuwachsen und wie sie mich zu ihrem Renten-Eintritt zu stolzesten Enkeltochter in Hamburg gemacht hat 😍😍 Schick mir gerne drüben auf Instagram einen Geburtstagsgruß für Mimsi, den ich ihr in WhatsApp weiterleiten kann. Denn auch das ist mit 87 möglich, wenn man ein growth Mindset hat und es einen neugierig macht, neue Dinge zu erfahren ♥️ Happy Birthday, Mimsi Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo! Moin, moin und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun. Diese Podcastfolge nehme ich ein bisschen heimlich auf. Denn ich habe gerade keinen guten eigenen Raum, wo ich aufzeichnen kann und mache es also von meinem Sofa. Vielleicht hörst du in dieser Podcastfolge auch meinen Kater nebenbei ein bisschen schnurren, denn er liegt direkt neben mir. Mal gucken, wie lange das hier friedlich vonstattengeht. Und um ehrlich zu sein manchmal wird es halt bei uns auch spät abends und wir müssen noch eine neue Podcastfolge aufnehmen. Und so ist es auch heute passiert. Und deswegen nehme ich jetzt die Folge für den Dienstag auf den 24. Oktober, und zwar etwas später abends als gedacht. Warum nehme ich diese Folge für Dienstag, den 24. auf? Weil das für mich ein besonderer Tag ist, denn meine geliebte Großmutter hat heute Geburtstag und sie wird heute 87 Jahre alt. Und meine Großmutter ist eine sehr, sehr bedeutende Person für mich. Nicht nur, weil sie mich mit großgezogen hat und ich sie über alles liebe, sondern weil sie auch die erste selbständige Frau ist, die ich in meinem Leben kennengelernt habe, neben meiner Mutter. Ich habe das in anderen Folgen schon erzählt, dass wir eine sehr Selbstständigenlastige Familie sind. Meine Mutter, meine Oma, mein Vater, mein Opa, mein Bruder. Wir sind alle selbstständig. Und meine Oma ist so ein bisschen so eine Art Familienoberhaupt und so eine Art Role Model für mich gewesen. Und ich möchte in dieser Folge heute dir drei Dinge mitgeben zum Geburtstag meiner Großmutter, genannt Mimsi, die ich von ihr lernen durfte und die mich auf meiner unternehmerischen Reise schon sehr, sehr früh geprägt haben. Meine Großmutter, wie gesagt, wird heute 87 Jahre. Ich dürfte sie auf gar keinen Fall Oma nennen, denn das klang schon immer alt und ich werde am Ende der Folge noch so ein paar Fun Facts über meine Großmutter zum Besten geben, die wirklich sehr, sehr lohnenswert sind. Aber erst mal zu den drei Dingen, die ich von meiner Oma gelernt habe. Erstens hat sie so eine Mentalität für mich von geht nicht, gibt es noch nicht. Meine Großmutter war zu einer Zeit selbstständig, in der es gerade für Frauen noch absolut gar nicht selbstverständlich war und sie war in einem Bereich selbstständig, der auch absolut untypisch war. Nämlich war sie Versicherungsverkäuferin, Versicherungsmaklerin bei einer großen deutschen Versicherungsfirma. Und in dieser Firma gab es einfach so gut wie nur Männer. Das heißt, sie war nicht nur selbstständig in einer Zeit, wo die meisten Frauen nicht gearbeitet haben, sondern hat das in einer Zeit gemacht, wo, ähm, ja, sie auch noch in eine Branche gegangen ist, in der es sowieso schon immer nur Männer gab, nämlich den Finanzsektor. Das hat sie aber nicht davon abgehalten, in diese Branche reinzugehen, sehr erfolgreich zu sein. Und wenn ich mich richtig erinnere, ungefähr 30 Jahre, 35 Jahre dort tätig zu sein. Es gibt sehr, sehr viele Bilder von ihr, wo sie umringt von vielen Männern auf irgendwelchen Firmenveranstaltungen war und ja schon mit einer schnittigen Kurzhaarfrisur dort eben ihr Business vorangetrieben hat. Also geht nicht, gibt's nicht. Das hat für sie scheinbar nicht und habe ich nie von ihr gehört so etwas, sondern immer eher eine Einstellung von, das geht nicht, Okay, dann gibt es das einfach noch nicht. Lasst uns das mal erfinden. Das zweite ist, was meine Großmutter mir vorgelebt hat und immer noch vorlebt Sie lebt zum Glück und wird heute 87 Jahre alt. Und ich bin sehr verbunden mit ihr. Das zweite ist, habe deine Finanzen im Blick. Meine Großmutter war für mich ein großes Vorbild, dass man als Frau, dass wir als Frauen nicht nur unsere alltäglichen Finanzen, sondern auch unsere Finanzen im Business im Blick haben. Schon sehr früh, als ich mich selbstständig gemacht habe, hat meine Großmutter immer nachgefragt, wie läuft es denn auch finanziell? Lohnt sich dieser Auftrag? Hast du das mal runtergerechnet? Was übrig bleibt? Also sie hatte schon immer etwas, was wahrscheinlich gerade für Großmütter in diesem Alter sehr untypisch war, nämlich den Blick aufs Geld. Und das habe ich von ihr gelernt. Ich erinnere mich noch sehr gut. Als ich klein war, habe ich oft die Nachmittage bei ihrem Büro verbracht, weil sie auch auf mich aufgepasst hat. Und da durfte ich immer Schreibmaschine tippen und Geld zählen. Das hat mir schon immer Spaß gemacht, und ich bin mir ganz sicher, dass ihre Haltung Geld gegenüber mich sehr positiv geprägt hat und mich aber auch in eine Verantwortung für meine Finanzen gebracht hat, die für uns alle gilt, aber gerade und im Besonderen noch mal für uns Selbstständige. Und das dritte, was ich von ihr gelernt habe, ist Sorge für dein Alter. Investiere sinnvoll in dein Leben. Das hat mit Sicherheit auch was damit zu tun, dass sie in einer Versicherung gearbeitet hat. Aber meine Oma war wirklich die allerletzte, die Kühlschränke in Alaska versichert, sondern die hat sehr, sehr kluge finanzielle Entscheidungen getroffen und hat zum Beispiel sehr früh mich beraten, wie ich mit kleinen Beträgen zum Beispiel mich finanziell so solide aufstellen kann, dass ich schon sehr früh eine gewisse Sicherheit habe. Sie hat mir zum Beispiel schon immer von unnötigen Versicherungen abgeraten, hat aber zum Beispiel mich schon mit 18 dazu ermutigt kleine Beträge zu sparen, Mini Bausparverträge anzulegen usw.. Und hat das selber auch zum Beispiel für mich und meinen Bruder getan. Und so konnte ich, als ich 18 wurde, auf eine ganz, ganz schöne Summe Geld zurückgreifen, die sie in Mini Mini Schritten über 18 Jahre zurückgelegt hat. Also meine Oma hat das Investieren wirklich in Fleisch und Blut und hat sich auch sehr viel mit Immobilien, mit Anlagen, mit Aktien, mit Lebensversicherung usw. beschäftigt und sagt immer und immer wieder das müssen wir Frauen in die eigenen Hände nehmen, da können wir nicht drauf warten, dass jemand um die Ecke kommt. Das sollten wir nicht, das ist gefährlich. Wir sollten das selber in die Hände nehmen und unsere eigenen Finanzen im Griff haben. Und vor allem nicht nur über jetzt. Sozusagen über den jetzigen Zeitpunkt nachdenken, sondern vor allem auch in die Zukunft. Denn nur so können wir eben auch uns gut aufstellen. Kinder bekommen, irgendwann vielleicht eine Art Rente haben. Und das ist die dritte Sache, die ich von meiner Großmutter Mimsi gelernt habe. An dieser Stelle einen ganz großen Liebesgruß rüber zu meiner lieben Mimsi. Ich werde ihr diese Podcastfolge auch schicken. Meine Großmutter ist nämlich sehr, sehr, sehr fit und wir kommunizieren fast jeden Tag oder sehr häufig über WhatsApp hin und her. Das heißt auch, dass es mit 87 möglich und was ich noch sehr beeindruckend an ihr finde, warum ich sie auch nicht Oma nenne, ist, dass sie einfach wahnsinnig jung geblieben, interessiert, neugierig ist und so ein Groove Mindset hat, über Dinge nachdenkt, sich neue Dinge anschaut, manchmal bestimmt auch irritiert ist, aber trotzdem sich drauf einlässt und wir uns gegenseitig eine wahnsinnige Vertrautheit schenken können und uns eben gegenseitig auch beraten können. Sie weiß natürlich vieles von dem neuen Kram nicht, den es so gibt und ich weiß aber eben auch ganz viel nicht. Und als sie einen runden Geburtstag irgendwann in den 60er Jahren gefeiert hat und als sie in Rente gegangen ist, da hat sie mir zum Beispiel gesagt Weißt du, was ich mache? Zu meinem Rentenbeginn oder zu meinem Geburtstag werde ich mir die Haare grün färben und mir einen Papagei ins Ohr hängen, also einen Papageienohrring und werde dich so von der Schule abholen, damit alle mal sehen können, was für eine coole Großmutter du hast. So ist es auch geschehen und ich war natürlich mega stolz auf sie. Ja, ich glaube, dass diese Gene mich sehr geprägt haben auf meinem unternehmerischen Weg. Machen muss ich das trotzdem alles selber. Aber es hilft doch sehr, wenn diesen Weg vor einem schon jemand gegangen ist und einem so so viele Dinge mit auf den Weg geben kann. Deswegen ist das eine kleine Liebeserklärung an meine Großmutter. Und nichtsdestotrotz soll es natürlich nicht nur eine persönliche Liebeserklärung sein, sondern auch eine Liebeserklärung an die Themen, die sie mitgebracht hat und die sie mir mitgegeben und vermittelt hat. Und wenn du magst, schau doch für dich mal, welche dieser Bereiche bei dir vielleicht nicht so ausgeprägt sind, wo du vielleicht Lust hast, was dazuzulernen. Und wenn du magst, schick gerne einmal viele Glückwünsche an Mimsi rüber, gerne drüben auf Instagram, dann kann ich ihr Fotos davon schicken. Darüber würde sie sich wahrscheinlich irre freuen. Das war eine kurze, knackige Folge Moin um Neun hier vom Sofa aufgenommen. Der Kater war friedlich. Und dabei belasse ich es für heute einmal. Wir hören uns wieder am Donnerstag zu einer neuen Folge und ich wünsche dir jetzt einen schönen Tag. Ciao, Ciao. Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie

  6. Von Lifestyle-Inflation, kalkulierbares Risiko und dem Unterschied, den Geld machen kann Let’s talk money! Viel zu selten widmen wir uns in der Selbständigkeit dem Thema “Finanzen”. Aus Unwissenheit. Aus Scham. Aus “gerade keine Zeit dafür.” Oder was auch immer wir für weitere Gründe (er-)finden. Dabei erhöht die Kontrolle über deine Finanzen enorm dein Gefühl, “wirksam” zu sein und schafft eine große Ruhe. Wie das gehen kann, erzählt Finanzberaterin Andrea Stöcker von Solo Accounting in dieser Folge. Spitze die Ohren auf und lerne 🤘🏻 Was Lifestyle-Inflation ist und warum sie so gefährlich ist 🤘🏻 Wie du mit deiner Selbständigkeit - wo nötig - ein kalkuliertes Risiko eingehen kannst 🤘🏻 Welche Rücklagen du als Selbständige brauchst 🤘🏻 Was Andrea unter “Money Matters” versteht 🤘🏻 Was Geld in Frauenhänden bewirkt – und warum du dir dieser Verantwortung bewusst sein solltest Als solide aufgestellte Selbständige kannst du es dir schlicht und ergreifend nicht leisten, das Thema Finanzen weiter zu prokrastinieren! So lange du also nicht sagst: “Bei meinen Finanzen ist alles in trockenen Tüchern”, hör dir diese Folge an und empfiehl sie gern in deinem Netzwerk weiter. Link zu Andrea Stöcker: Pilotgruppe: https://soloaccounting.de/deine-eigene-chefin-werden/ Webseite: https://soloaccounting.de/ Instagram: https://www.instagram.com/solo.accounting/ Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute geht es um ein Thema, das die meisten meiner Kundinnen ungefähr so anstrengend und schlimm finden wie Verkaufen. Es geht ums Thema Finanzen. Und weil es mindestens genauso wichtig ist wie das Thema Verkaufen, habe ich mir eine Finanzexpertin eingeladen. Und zwar die liebe Andrea Stöcker. Andrea als Finanzberaterin für selbstständige Frauen und widmet sich dem Thema Finanzen nicht erst seit gestern. Ich bin sehr, sehr gespannt, was sie zu erzählen hat. Moin Andrea, schön, dass du da bist. Andrea Stöcker: Hallo, vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich sehr, da zu sein. Gretel Niemeyer: Ja, ich. Also wirklich, wie gesagt, wenn wir uns die 350 Folgen hier von Moin um Neun angucken, dann kommt das Thema Finanzen schon auch immer ein bisschen kurz. Und das, obwohl es ja wie du in einem deiner Posts geschrieben hast, zu einem, der ja der wichtigsten Mosaiksteine eigentlich in einer Selbstständigkeit gehört. Du hast gesagt, es gehören die, es gibt die Experten Skills, Marketing, Verkaufen und Finanzen und dann noch das Netzwerk. Was glaubst du, warum tun wir Selbstständigen uns mit dem Thema Finanzen so unfassbar schwer? Andrea Stöcker: Ja, das ist eine gute Frage. Wahrscheinlich, weil es sehr konfrontierend ist, wahrscheinlich, weil man da dann sofort im Grunde schwarz auf weiß sieht. Wie erfolgreich bin ich eigentlich mit meiner Selbstständigkeit? Wie, wie? Wie wirksam bin ich damit, mein Angebot zu vermarkten, nach draußen zu bringen, Ergebnisse zu erzielen? Und da wird es dann eben wirklich ganz, ganz deutlich. Und da könnte ich mir vorstellen, dass es eben auch auf eine Art konfrontierend ist und konkret wird. Und ich denke, dass man dann gleichzeitig eben auch mit den eigenen Themen sofort in Kontakt kommt, weil ja Geld verdienen und Finanzen so ein ganz aktiver Prozess ist, bei dem man sich ins Leben einbringt, mit anderen Menschen agiert, also wirklich ganz aktiv was von sich gibt, damit andere was davon haben. Und da kommt man schnell so mit limitierenden Glaubenssätzen oder einfach ja quasi generell Themen der Persönlichkeitsentwicklung in Kontakt. Und ja, und ich glaube, dann ist es manchmal einfacher, als eben einfach auszublenden, so und sich eben nicht konkret am Kontostand zu messen, sondern vielleicht einfach so ein bisschen weiter rumzuwurschteln, so weil wenn man gerade nebenberuflich gegründet hat und dann vielleicht noch eine andere Einkommensquelle da ist. Dann ist vielleicht auch nicht so ein Druck dahinter und dann kann man es ja auch ein bisschen entspannter angehen und dann ist vielleicht nicht so der Grund da, sich so ganz intensiv damit auseinanderzusetzen. Gretel Niemeyer: Ja, das ist genau das, was wir immer sagen, wenn es dann ein teures Hobby wird, wenn ich gar nicht genau weiß, was, was erwirtschaftet ich eigentlich durch meine Selbstständigkeit? Ich mache tolle Instagram Posts und schreibe Blogartikel. Vielleicht habe ich einen Newsletter, vielleicht habe ich aber eigentlich nur eine Kundin, wenn überhaupt, die das Ganze finanziert und die das logischerweise nicht finanzieren kann. Das heißt, ich habe das Gefühl, ich bin busy in meiner Selbstständigkeit und beschäftigt, aber wenn ich mal ganz genau hingucken würde, würde eigentlich mein Hauptjob in diesem Fall mir die Selbstständigkeit finanzieren, oder? Andrea Stöcker: Genau. Und am Anfang ist das ja auch ganz okay so, also das ist ja auch gar nicht schlimm, wenn man in der Startphase das genau so macht um eben und das sozusagen als Anfangsinvestition in das eigene Business zu sehen. Ähm, und ähm, worauf wollte ich jetzt eigentlich hinaus? Ja, genau, also am Anfang, kann man das eben auch genau so machen. Und dann ist es aber wichtig, sozusagen den die Transition zu schaffen und es eben quasi vom teuren Hobby in einen ernstzunehmenden Beruf oder in eine ernstzunehmende Erwerbsarbeit überzuleiten. Und dann. Und also wenn man da feststellen sollte, okay, das fällt mir schwer und vielleicht schaffe ich das nicht und vielleicht fehlen mir dazu noch Skills oder quasi alles, was aufkommen könnte, was dieses noch Hobby in Frage stellt, also was sozusagen eine Gefahr dafür ist, ob ich das wirklich weitermachen kann, ob das wirklich was mit Zukunft ist, ob das sinnvoll ist oder ob ich da eigentlich im Grunde ja, wie gesagt, ein teures Hobby vielleicht habe oder meine Zeit verplempere, das ist ja eine auf eine Art bedrohlich und und dann, das wollen wir ja nicht hören oder dann genau nicht genau hingucken und aber das muss ja nicht so sein also man kann sich ja ganz konkret dann auch damit beschäftigen und die Business Skills erlernen und eben das Ganze auch als Chance der Persönlichkeitsentwicklung zu sehen und sich dann in die ja in die sozusagen in die grünen Zahlen weiterentwickeln dann. Gretel Niemeyer: Ja, ja, absolut. Also ich sag ja auch immer, wenn du selbstständig bist oder sein möchtest und du kannst nicht verkaufen, dann ist das völlig okay, solange du dich dafür entscheidest, es zu lernen. Denn es gehört ja, wie du gerade gesagt hast, zu den grundlegenden Skills, die du als Selbstständige, als Unternehmerin einfach haben musst. Wie ist das denn? Also ich kann mir gut vorstellen, dass es für viele einerseits das Problem ist, dass das so abstrakt ist, also viele meiner Kundinnen. Wenn ich denen dann sage Hey, setz dich doch mal hin, guck doch mal, wie viel Geld du wirklich brauchst jeden Monat. Die sträuben sich dann und wissen gar nicht wie es gehen soll. Aber wenn Sie einmal dieses Haushaltsbuch haben, ist das so wahnsinnig befreiend zu wissen, wie viel kostet die Versicherungen, wie viel kosten diese Tools, wie oft kommen die Kosten? Was sind meine durchschnittlichen Kosten im Monat? Aber ich glaube, was das Thema Finanzen auch noch so schwierig macht, ist, dass es so groß und gleichzeitig so wichtig ist. Dass gar nicht so klar ist, wo fange ich denn eigentlich an? Was würdest du sagen? Was sind so die Basics, die jede Selbstständige unter Kontrolle haben sollte oder die Bereiche, die sie sich angucken sollte? Andres Stöcker: Ja, genau. Also einmal ist es genau der Bereich, den du auch gerade genannt hast, das mit dem Haushaltsbuch, das man sich anguckt. Okay, wo gebe ich eigentlich das Geld, was am Ende des Tages übrig bleibt aus? Und das ist ja auch, das entspricht ja im Grunde genommen auch dem, was ich als Angestellte an Netto Gehalt jeden Monat auf meinem Konto habe. Und wenn ich da einen guten Überblick habe, welche Verträge, also welche monatlichen Fixkosten habe ich eigentlich und was gebe ich dazu variabel noch aus? Wenn ich da so einen Überblick habe. Habe ich schon mal wirklich einfach Klarheit darüber, oder das ist die Grundlage, um dann auch auszurechnen, wie viel müsste ich eigentlich in meiner Selbstständigkeit verdienen. Und dann, wenn es einmal so festgezurrt hat und diese Budgets dann auch mal schwarz auf weiß sich angucken kann, kann man so ein bisschen verhindern, dass man in so eine Lifestyleinflation reinkommt. Wenn man dann tatsächlich mit der Selbstständigkeit mehr Geld verdient und dann auch immer mehr Geld auf dem Konto hat und so, dass man dann nicht anfängt, auch mehr Geld auszugeben, sondern wirklich das Geld bei sich hält und nicht dann diese Lifestyle Inflation. Und plötzlich. Ich habe es bei mir habe ich es gemerkt. Ich habe heute Morgen beim Zähneputzen nämlich mein Gesichtschaum angeguckt und habe gedacht ja, ich kaufe das früher immer, denn von DM gekauft. Und irgendwann, als ich dann plötzlich mehr Geld hatte, habe ich dann ein Gesichtschaum für 30 € gekauft und habe gedacht, das ist, wo kommt das plötzlich her? Und dann habe ich gedacht Ja, wenn mehr Geld auf dem Konto hast tauchen plötzlich andere Dinge auf deinem Radar auf, die attraktiv sind. Und weil das Geld da ist im kauft man eben. Und wenn man aber einmal festgezurrt hat, das sind so meine Budgets, das ist das, was ich mit meinem erwirtschafteten Geld mache, kann man das so ein bisschen, kann man dem so ein bisschen vorbeugen, dass ich eben in diese Lifestyle Inflation gehe. Und ich kann mir eben auch gut angucken, wie viel von diesem Geld, was ich da erwirtschafte, sollte ich denn eigentlich investieren. So also, dass ich eben nicht alles ausgebe, sondern auch in den Vermögensaufbau reingehe und Geld wirklich langfristig investiere. Ja, und genau das und das ist ja so der Bereich, den haben eigentlich Selbständige und auch Angestellte gemeinsam. So, und dann ist es so, dass man das man als Angestellte eben auch ein Bruttogehalt verdient. Also das ist ja das, was man mit dem Arbeitgeber aushandelt und der Arbeitgeber zahlt aber auch Arbeitgeberkosten. Das ist dann immer ungefähr so die Hälfte der Sozialversicherung und die muss man dann als Selbstständige selber tragen. Also man ist dann sozusagen seine eigene Arbeitgeberin und man muss dann auch sozusagen die vollständigen Arbeitgeberkosten für sich selber erwirtschaften. Da kann man sagen, dass es dann so ungefähr der Gewinn, den man mit der Selbstständigkeit erwirtschaften sollte und da gibt es auch, ich würde sagen, Onlinetools, mit denen man dann mal rechnen kann und sich so einen groben Überblick verschaffen kann, wie viel ist das dann eigentlich? Ja, genau. Und das entspricht dann dem, was man als Gewinn mit der Selbstständigkeit erwirtschaften sollte. Und dann kann man sich ja ausrechnen okay, wie viel? Wenn das jetzt mein Gewinn ist, was bedeutet das? Was bedeutet Gewinn? Gewinn ist Umsatz minus Kosten? Und dann kann ich mir überlegen okay, wenn ich jetzt so als Beraterin oder Coach mich selbstständig mache, sind die Kosten erst mal überschaubar. Da fällt jetzt nicht so wahnsinnig viel an. Und dann eben ja, wie viel, wie viel Umsatz müsste ich da erwirtschaften? Und dann kommt es darauf an, was ist denn meine Geschäftsidee? Also womit, womit gehe ich raus? Was ist mein Angebot? Und Umsatz ist immer Menge mal Preis. Also wie viel kann ich von meinem Angebot verkaufen und welchen Preis setze ich an? Und ich würde sagen, dass es so dieser Trichter oder die Pyramide, je nachdem in welche Richtung man guckt, der verschiedenen Schichten, wie man sich die eigene finanzielle Situation erarbeiten kann. Also einmal, was kommt als Umsatz rein, welche Kosten muss ich für meine Selbstständigkeit begleichen? Das ist mein Gewinn. Der entspricht so in etwa dem, den Arbeitgeberkosten. Und davon ziehe ich dann die Krankenkassenbeiträge, die Einkommenssteuer ab. Im Idealfall auch eine Rentenversicherung natürlich, eine Basis Versicherung und das ist dann mein Netto Einkommen und das gilt es dann schlau zu verteilen. Gretel Niemeyer: Ich finde das also, boah du hast so viele schlaue Sachen gerade gesagt. Einerseits dieses Thema Lifestyle Inflation noch nie gehört, aber macht ja total viel Sinn, gerade wenn du anfängst, plötzlich hast du so viel mehr Geld auf dem Konto und es ist ja aber gar nicht alles deins erstmal. Also das ist ja auch so der Trugschluss, wenn wir gerade vielleicht relativ frisch selbstständig sind und unserem Umfeld vielleicht auch sagen, was wir für Stunden Sätze haben und da die krassesten Reaktionen kommen, wie das denn sein könnte, dass wir jetzt so viel Geld haben und wir wissen schon, diffus im Hinterkopf, da fällt noch was an, das ist irgendwie nicht alles meins, aber das wird ja auch gar nicht alles sofort fällig. Also so eine Einkommensteuer, die ist ja nicht sofort weg, sondern da kommt das Finanzamt vielleicht ein, zwei Jahre später, je nachdem, wann man das auch einreicht. Oder auch, dass die Krankenkasse, dass du die jetzt plötzlich alleine komplett zahlen musst. Das ist dann zumindest mal monatlich weg. Aber du musst ja als Unternehmerin und Selbstständige ganz anders lernen zu denken, um auch zu schauen, bist du liquide, kannst du die Rechnung, die du zu zahlen hast, immer dann zahlen, wenn sie anstehen und. Und am Ende des Tages finde ich es aber… Also klar, du hast jetzt die Sachen so erzählt und wenn man es nur hört, kommt es einem vielleicht viel vor, aber ich glaube schon. Oder wenn man da so eine Struktur reinbringt, wenn man einfach weiß, jetzt kümmere ich mich mal um den Bereich und jetzt kläre ich mal das mit der Einkommensteuer und jetzt gucke ich mir die Rente an, wenn man das so Stück für Stück macht, kann ich mir vorstellen, dass es eben auch ganz viel Ruhe reinbringt. Andrea Stöcker: Absolut. Genau. Also das ist auch und das ist auch wirklich wichtig, diese Ruhe und die Sicherheit zu schaffen, damit man diese Selbstständigkeit auch entspannt entwickeln kann. Also wenn ich Geldsorgen hab, dann ist es unbequem und dann bin ich auf eine Art bedroht und dann bin ich eben auch nicht gut darin, Produkte zu entwickeln. Verkaufen mit Druck. Also wirst du wahrscheinlich bestätigen können, dass das keine gute Voraussetzung ist. Und ja, eben, und die Selbstständigkeit soll ja auch nicht schneller vorbei sein, als sie gestartet ist, weil quasi das Geld nicht reicht, weil man kein Geld mehr auf dem Konto ist und und wie du gesagt hast, also man kann sich. Ich glaube, wenn man weiß, welche Bereiche relevant sind und was man sich angucken muss, ich glaube, das ist eher so der der ausschlaggebende Punkt, dass man weiß, dass man wissen muss, was muss ich mir denn angucken und dann geht das eigentlich. Also dann weiß ich nicht, man kann bei der Krankenkasse anrufen. Es gibt zum Thema Einkommensteuer Informationen, die man sich durchlesen kann. Also wenn ich weiß, dass es relevant für mich, dann kann man sich schon viel auch einfach so zusammensuchen und dann Stück für Stück da reinwachsen. Also ich kenne viele, die einfach wahnsinnig Angst haben, dann was falsch zu machen oder einfach was zu übersehen, was nicht auf dem Schirm gehabt zu haben und dann dafür irgendwie ja so Strafgebühren zu bezahlen, oder ich weiß, ich weiß auch noch, als ich meine allererste Steuererklärung abgegeben habe, habe ich gedacht So, und morgen bin ich im Gefängnis. Ich habe gedacht, jetzt bin ich da jetzt was falsch gemacht habe, hat das wahnsinnige Konsequenzen. Und ich werde ja und morgen sitze ich im Knast und das ist natürlich Quatsch. Also so ist es nicht. Man darf auch Fehler machen. Was wichtig ist, dass man eben von Anfang an jeden extra Verdienst auch angibt und den versteuert. Also das, was wir tatsächlich sind Steuerhinterziehung. Das darf man nicht. Aber ansonsten ja, kann man, kann man auch Dinge falsch machen, die dann korrigiert werden. Und wenn es dann so weit ist, kann man die meistens auch finanziell ausgleichen, weil irgendwelche Zinsen oder so anders Zuschläge anfallen. Also da würde ich mir nicht so einen Stress machen. Und vieles kann man sich auch einfach mit einem gesunden Menschenverstand erarbeiten oder oder mit einem gesunden Menschenverstand merkt man auch oft Aha, da muss ich mal hingucken, das ist irgendwie, das kann nicht sein, das kann nicht sein, dass das so funktioniert oder dass das, das, das schon alles ist, das merkt man irgendwie. Da hat man dann ein Gefühl für, wenn man sich eben entspannt. Ja und klar darüber nachdenken kann, bin ich aber im Stressmodus bin dann, ähm dann kann ich auch oft nicht klar denken. Gretel Niemeyer: Ja, ich glaube aber weißt du, genau dafür gibt es ja Menschen wie dich. Weil ganz oft haben wir Sachen klar und machen sie trotzdem nicht. Ja, das passiert meinen Kunden, Kundinnen ganz, ganz oft so, ja, ich weiß schon, dass ich das und das machen müsste im Verkaufen. Und wie du gesagt hast, es scheitert heutzutage nicht an Informationen. Wir könnten uns die alles zusammensuchen. Aber wenn es ein Thema ist, das uns eh schon nicht so liegt und wo wir Angst haben, dass wir was falsch machen, dann verschieben wir das lieber und machen es nicht. Also ich weiß, ich habe das ein Jahr lang prokrastiniert, mir ein Depot anzulegen. Das ist ja kein Rocket Science. Es ist ja überhaupt nicht schlimm, aber was man sich so überlegt von Oh Gott, und entscheide ich mich jetzt für diese Bank oder für diese Bank? Und was bedeutet es überhaupt? Und was gibt es dann da noch für ETFs oder keine Ahnung was. Ja, also einfach so dieses Festlegen, dann mach ich es lieber nicht. Na dann finde ich ja noch 20 Sachen, die ich sonst machen könnte. Und das Schlimme ist also, in dem, was ich jetzt gesagt habe mit dem Investieren, das ist ja schon, das ist ja schon eher eine Luxus, ein Luxusproblem oder ein Luxus Thema, was man angehen kann. Wenn ich aber in der Selbstständigkeit, gerade in der beginnenden Selbstständigkeit, gewisse Finanzthemen nicht angehe, dann wird ja der Berg immer größer und die Angst, was falsch zu machen oder die Angst, irgendwelche Briefe aufzumachen, wenn ich die dann. Es wird ja immer schlimmer. Und deswegen glaube ich, ist es so wichtig, jemanden wie dich an der Seite zu haben. Du strahlst schon hier im Gespräch eine unglaubliche Ruhe und Klarheit aus. Also ja, weißt du, was für dich so einfach ist, ist glaube ich, für andere so, Oh Gott lieber keine Ahnung wasche ich 20 Ladungen Wäsche und lege die zusammen, als mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Andrea Stöcker: Genau das kenne ich natürlich von anderen Themen auch, dass ich dann prokrastiniere und lieber putze, als mich damit auseinanderzusetzen, das kenne ich auch. Ich finde beim Thema Finanzen eben also es geht nicht weg. So, das heißt, man wird zu irgendeinem Zeitpunkt aufgefordert, von dem Finanzamt eine Einahmen Überschuss Rechnung abzugeben. Und die muss man machen, wenn man jetzt nicht möchte, dass es geschätzt wird und. Ja eben das. Also das geht nicht weg, das wird nicht, das löst sich nicht auf das Thema, das muss man irgendwann angehen. Und wenn man eben von vorne herein, immer ein bisschen macht, dann ist der Aufwand viel, viel geringer, als wenn man dann rückwirkend, wenn man sich schon gar nicht mehr an die Vergangenheit so richtig erinnern kann, irgendwelche Belege und Zahlen zusammenschustern muss, die dann irgendwie Sinn machen sollen. Und wenn man genau wenn man von Anfang an quasi die Bücher ordentlich führt und eine vernünftige Buchhaltung hat, dann ist der Aufwand in Summe viel geringer. Und was ich finde und das wird total unterschätzt, man hat gerade in diesem Bereich viele, wie sagt man das low hanging fruits. Also du kannst, du kannst ganz schnell ein Gefühl herstellen von Ich habe was geschafft, ich habe was gemacht, das ist erledigt und das ist jetzt ordentlich so und wenn man die Sachen so prokrastinierend, dann vergibt man sich auch dieses Gefühl, dieses gute Gefühl. Ich habe jetzt ja was gemacht für mein Unternehmertum, für meine Selbstständigkeit. Ich kann auf meiner Liste was abhaken. Und für diese Woche oder für diesen Monat oder für das Quartal ist das einfach schon erledigt und ich klopfe mir auf die Schulter und. Und ja, das gibt einem auch ein Gefühl von Professionalisierung, wenn man sich frühzeitig damit auseinandersetzt. Wenn ich die Finanzthemen und die Steuerthemen vor allen Dingen auch verstehe, die mit meiner Selbstständigkeit zu tun haben und dadurch auch in der Lage bin, zum Beispiel mit dem Steuerberater auf Augenhöhe zu sprechen, dass ich also nicht immer das Gefühl habe, der textet mich mit Fachchinesisch zu und ich habe hinterher eigentlich gar nichts verstanden und geh noch verwirrter nach Hause, als ich dahin gefahren bin. So, sondern dass ich eben weiß, das sind meine Fragen und dann eben auch die Antworten verstehe bzw. so lange fragen kann, bis ich es verstanden habe. Gretel Niemeyer: Ja und sag mal, ein kleiner Schwenk, das Thema in eine andere Richtung. Du hast ja jetzt vorhin schon gesagt, okay, wenn man sich selbstständig macht und man ist noch nebenberuflich angestellt, dann gibt es natürlich so eine gewisse Sicherheit, um das Business erst mal aufzubauen, oder es ist natürlich gut, wenn du schon Rücklagen hast und die nutzen kannst, um deine Selbstständigkeit aufzubauen. Was für Tipps hast du denn für jemanden, die keine großen Rücklagen hat und sich trotzdem selbstständig machen möchte? Es gibt ja genug Frauen, Mütter, die das vielleicht auch auch aus der Elternzeit heraus machen wollen, die da dann eine Idee entwickeln usw.. Geht das denn gar nicht, sich smart selbstständig zu machen? Oder muss man auf bestimmte Sachen noch viel mehr achten, als wenn es da Rücklagen gibt? Hast du da ein paar Gedanken zu? Andrea Stöcker: Genau. Also wenn es keine Rücklagen gibt. Das ist natürlich eine unkomfortable Situation. Und ich glaube aber, dass es so den Moment gibt, wo man ein kalkuliertes Risiko eingehen kann, also wo ich. Ähm. Es gibt auch diesen Spruch If you can´t hold it in your mind, you can´t hold it in your hand. Also wenn ich mir noch nicht vorstellen kann, wo die Kunden eigentlich herkommen, wenn ich mir noch nicht wirklich vorstellen kann, welches Marketing ich mache, was mir dann Interessenten gibt, wenn ich mir nicht vorstellen kann, wie diese Gespräche sein würden, in denen ich dann verkaufe, dann bin ich eigentlich noch nicht so weit. Also wenn ich die Vision noch nicht wirklich konkret sehen kann, dann finde ich, ist es noch zu. Dann ist das. Dann ist das Risiko noch nicht kalkulierbar genug. Also je mehr Blindspots ich habe und je mehr Fragen, für die ich noch keine Vorstellung, keine Antwort habe, wie das gehen könnte, wie es funktionieren könnte, dann finde ich es zu riskant. Ja. Gretel Niemeyer: Aber ich finde es schön. Das heißt ja auch dann Andererseits If you can hold it in your mind that you can hold it in your hands. Also, wenn es konkret genug ist. Wenn ich aus der Sicherheit einer Elternzeit heraus ein konkretes Business mir vorstellen kann, mit vielleicht schon einer Test Kundinnen und oder einem Angebot, da ist der Sprung eher so Okay, jetzt ist es kalkuliertes Risiko. Jetzt ist es dann auch der berühmte All in Moment, vielleicht gerade, wenn es aus einer Elternzeit heraus machst. Und ja, finde ich, finde ich gut, dass du das so. Ja auch wieder so überlegt beantwortest. Nicht aus dem Bauchgefühl heraus, sondern so, ja, überlege dir mal das und das. Dann hab ich noch eine andere, sehr spannende Frage, die wir ja auch schon im Vorgespräch gesprochen haben. Du sagst erstens, es braucht mehr Geld in Frauenhänden und Frauen geben Geld anders aus als Männer. Tell me more about it. Andrea Stöcker: Also was ich beobachte ist, dass in den Finanzgesprächen, die ich führe, dass es oft darum geht, dass Frauen Geld haben möchten für, ja, für erst mal für ihre Familie und für auch für Freunde. Und es geht immer um Wohlbefinden, um ein gutes Leben. Also Bildung, gesundes Essen, Gesundheit, Gemeinschaft, schenken. Und ja, also da merke ich schon, das berührt mich unheimlich. Und das ist für mich auch ein ganz starker Antreiber, da Frauen zu ermächtigen, wirklich ordentlich Geld auf dem Konto liegen zu haben. Weil ich glaube, dass uns das allen zugutekommt. Und es gibt auch ein ganz tolles Buch von der Linda Scott, das heißt das weibliche Kapital. Und darin beschreibt sie auch, dass eben Länder besser aufgestellt sind, in denen Frauen gleichberechtigt oder je gleichberechtigter sie am Erwerbsleben teilnehmen können, desto besser geht es eben diesen Ländern. Und ich glaube, auch wenn wir, wenn wir mehr, wenn wir mehr Geld in Frauenhänden haben und dadurch ja auch mehr wirtschaftliche Macht, haben wir auch noch mal andere Optionen zu entscheiden, wo packen wir unser Geld zur Wertaufbewahrung eigentlich hin? In welche Unternehmen wollen wir investieren? Also noch mal eine ganz andere Möglichkeit, auch strukturelle Macht auszuüben, um ja zum Beispiel auch Mütter zu unterstützen. Also einfach mal anzuerkennen, dass Muttersein auch Arbeit ist und dass das große, große Kapazitäten und Ressourcen von uns Frauen erfordert, die finanziell eigentlich gar nicht entlohnt werden. Und ich glaube, wenn wir als Frauen da mehr Geld in den Händen haben und eine größere wirtschaftliche Macht haben, dass wir uns dann auch eben den Müttern noch ganz anders zuwenden können. Und ich finde, das vergessen wir eigentlich, also das ja, dass die Kinder von heute, die sind dann später unsere. Wenn wir alt sind und nicht mehr so viel beisteuern können. Das sind dann die, die den Laden am Laufen halten. Unsere Ärzte, unsere systemrelevanten Berufe und. Ja, also wenn, wenn ich gerade auch so auf die politische Situation gucke. Ich finde, es ist schon wichtig, sich zu überlegen, wie wollen wir unsere Kinder großziehen, wie bringen wir die, wie ermöglichen wir denen, dass die sich sicher im Leben fühlen, dass die gut ab, dass die eine gute Bindung zu denen haben, dass die selbstbewusst sind und sich in der Lage fühlen, positiv Einfluss auf diese Welt zu nehmen. Und dass ich finde, es ist eine schlechte Voraussetzung, wenn wir eben erwarten, dass alle Mütter Vollzeit arbeiten. Und ich glaube, wenn wir generell mehr Geld in Frauenhänden haben, dass wir da noch mal einen anderen Schwerpunkte setzen können, wie wir Mütter oder eben auch Familien Eltern an sich. So muss ja auch nicht alles an den Müttern hängen. Es kann ja auch einfach eine gleichberechtigte Elternschaft sein, dass wir da wirklich nochmal einen anderen Fokus setzen können. Und das ist auch so der größere Rahmen und so das Wertegerüst, warum ich die Arbeit in Solo Accounting mache. Weil ich glaube, dass Selbstständigkeit für Frauen auch noch mal ein anderer Rahmen ist, sich Zeiten einzuteilen, flexibel zu arbeiten und auf eine Art zu arbeiten, die vielleicht in Unternehmenskontexten oder in größeren Strukturen vielleicht nicht so möglich ist. Und genau deshalb finde ich Selbstständigkeit ist im Moment so, in der heutigen Zeit finde ich ein gutes Konstrukt, um Dinge anders zu machen, um sich ein paar Freiheiten zu erarbeiten und und auch nicht nur das und auch einfach mal ein größeres, eine größere Verdienstmöglichkeit zu haben, als sie vielleicht im Angestelltenverhältnis möglich ist, weil ich mit meinen Kapazitäten noch mal anders haushalten kann und die anders einsetzen kann. Gretel Niemeyer: Es war ja mega spannend. Ich hatte so 5 Punkte im Kopf, die Hälfte ist schon wieder weg, weil ich einfach so gespannt zugehört habe. Aber ich finde halt auch, was wir eben auch lernen müssen, ist, dass wir eine gewisse Verantwortung haben und dass wir die auch tragen, weil auch das sagst du ja Money matters. Geld hat ja, Geld ist wichtig. Ein klares Ja. Geld ist wichtig. Und zwar weil Geld uns auch ein Hebel gibt, Dinge zu verändern. Nicht nur für uns, sondern auch für andere. Du hast vielleicht möchtest du es gleich erzählen, auf deinem Instagram auch einen Post dazu, wie du das auch gesehen hast in Bezug auf den Ukrainekrieg und eine Reinigungskraft, die du angestellt hast. Also dann auch zu sagen, wenn ich Geld verdiene, dann ist es auch meine Verantwortung als Unternehmerin, mehr Geld zu verdienen als nur das, was ich jetzt für mich und mein kleines Umfeld brauche, sondern da auch wirklich mal zu sagen Ey und ich, ich übernehme auch Verantwortung dafür, wie das hier weitergeht mit dieser Welt, für meine Kinder, für andere Kinder. Ich sage das super gerne und und offen. Ich bin keine Aktivistin, die auf die Straße rennt. Ich bin keine. Ich kann so viele Sachen. Ich bin keine Ärztin ohne Grenzen, aber diese ganzen wichtigen Dinge brauchen Geld, um sie zu unterstützen. Diese, diese Menschen, diese Projekte, die werden einfach durch Geld am Laufen gehalten. Und Geld, das in den richtigen Händen ist, gibt es zu wenig. Geld, das in den falschen Händen ist, viel, viel, viel zu viel. Und natürlich ist es manchmal dann auch schwierig zu sagen, boah jetzt denke ich mal größer. Was kann ich denn bewirken? Was, wenn ich nicht 100.000 verdiene, sondern 1 Million? Was mache ich dann mit dem Geld? Wem kommt das zugute? Boah, traue ich mir das zu. Und natürlich sind das krasse große Gedanken. Vielleicht auch gerade wenn du die das hier hört, sich gerade frisch selbstständig macht oder das gerade überlegt. Aber wie du sagst, Andrea, das ist ja auch irgendwie unsere Verantwortung, oder da mal hin zu denken, was können wir bewegen, wenn wir dieses Geld in der Hand haben? Give it‘s in our mind and in our hands. Was können wir damit machen? Andrea Stöcker: Genau, absolut. Und die Frage ist dann also da. Und es gibt da ganz viele Möglichkeiten, wie investiere ich dieses Geld, also wie in welchen Wert möchte ich mit diesem Geld aufbewahren, aufbewahren sozusagen, indem ich es vielleicht in andere Unternehmen investiere. Aber vielleicht investiere ich es auch in mein Unternehmen. Also wir starten jetzt gerade so mit der mit der Solo Selbstständigkeit und vielleicht wächst daraus aber auch irgendwann ein Unternehmen, das vielleicht Mitarbeiter einstellt. So und ja, wie möchte ich dann, dass in meinem Unternehmen gearbeitet wird? Welche Chancen möchte ich mit meinen Mitarbeitern ermöglichen? Ähm, so wen stelle ich mir ein, mit wem möchte ich zusammenarbeiten? Also wem ermögliche ich Chancen im Leben dadurch, dass ich quasi ein Unternehmen gründe und dann eben auch, dass ich meine Wirksamkeit vielleicht nochmal erweitere, indem quasi die Ideen, die ich habe oder die Produkte nochmal skalierter am Markt zur Verfügung stehen. So und genau und gerade also gerade Unternehmen zu gründen und einfach Dinge anders zu machen, sich erlauben und sich trauen, Dinge anders zu machen. Ja, was eben Kinderbetreuung angeht, was Arbeitszeiten angeht, was das Miteinander angeht, was auch den Speed angeht, also wie, wie schnell muss mein Unternehmen denn wachsen? Ich kenne das aus meiner Berufskarriere einfach viele Unternehmen, die Männergeführt waren und wo es ganz wichtig war, schnell zu wachsen, so Wettbewerber zu verdrängen, schnell zu wachsen und große Profite abzuwerfen und sich da auch zu erlauben, vielleicht langsamer zu wachsen, Dinge nachhaltiger zu machen, entspannter. Ja, ich finde das denn wirklich, das sind große Möglichkeiten, die wir oft auf der Strecke lassen. Ja, weil ich glaube, weil man als Frau noch einfach noch da reinwachsen dürfen. Und das wir uns und das machen wir ja hier auch, dass wir uns gegenseitig dabei unterstützen, ja eigentlich gemeinsam sozusagen zu wachsen und ein anderes Selbstverständnis zu entwickeln. Und dieses Money matters, genau das war. Ich habe vor einem Jahr war das, glaube ich, entschieden, dass ich gerne eine Reinigungsfachkraft bei mir zu Hause hätte für die Wohnung. Und dann fing der Ukraine Krieg an. Und in dieser Facebookgruppe, in der ich war, ebbten plötzlich vorher haben alle händeringend nach Reinigungsfachkräften gesucht und dann ebbte das ab, weil eben genau die ukrainischen Frauen dann hier alle geputzt haben. Und dann hab ich dann bei mir sind jetzt gerade vier Frauen, die pendeln immer paarweise, sind zwei in Deutschland und zwei in der Ukraine und dann wechseln die sich ab, die sind auch miteinander verwandt und die arbeiten bei einer polnischen Frau. Die steckt mir dann Rechnungen. Und ja, das war einfach jetzt über die letzten Monate zu sehen, wie die, wie die auch abgebaut haben, also wie der Krieg an den gezehrt hat und wie anstrengend das ist. Und es ist auch auf eine Art schwer auszuhalten, dass jetzt also diese Frauen nur meine Wohnung putzen, weil Krieg ist und. Ähm, und da habe ich daran gemerkt, also ich kann daran nichts ändern. So, die Situation ist so, wie sie ist. Es geht darum, dass ich das aushalte und diese Frauen eben unterstütze. Und womit unterstütze ich am besten? Mit Geld. Also ja, was soll ich denn sonst für Geschenke machen, die womöglich noch übergriffig sind? Und. Ja, und dann gibt es eben für Weihnachten und für die Sommerferien Geld und. Ja, da habe ich auch gemerkt, es ist wichtig, die die Möglichkeiten zu haben. Gretel Niemeyer: Ja, eben. Und das macht man. Also es ist ja ganz oft auch so, dass das Thema Was ist Geld für uns? An sich Scheine und Münzen, aber sie bewegen halt Sachen. Und was für einen, was für eine Last liegt vielleicht darauf, was für eine emotionale Verbindung habe ich dazu? Was für eine emotionale Bindung? Und das ist ja ganz wichtig, hat auch mein engstes Umfeld dazu. Andrea Stöcker: Ja. Gretel Niemeyer: Also weil wir sind ja geprägt und und das geht ja nicht spurlos an uns vorüber aber uns auch wirklich noch einmal bewusst zu machen. Erstens, wie du gesagt hast, für eine funktionierende Selbstständigkeit gehört einfach eine, ja gehört es dazu, dass wir uns mit dem Thema Finanzen auseinandersetzen. Und zweitens wir können so viel erreichen und es können kleine Schritte sein und es können kleine Sachen sein. Vielleicht für dich. Wenn du deiner, den Frauen 50 € extra gibst oder so, dann ist das für dich, weil du deine Sachen unter Kontrolle hast und ein funktionierendes Business hast, nicht die Welt, aber für sie macht es wieder einen Unterschied. Und das ist ja dann das Schöne, oder? Andrea Stöcker: Genau, absolut und einfach das Gefühl, das Gefühl, wirksam sein zu können und helfen zu können und was einfacher zu teilen, zu schenken und zu teilen. Das ist ein schönes Gefühl. Ja. Gretel Niemeyer: Ja, absolut. Andrea, wir sind leider am Ende. Ich könnte noch ewig mit dir weiterreden. Ich möchte auch gar nicht ausschließen, dass es nicht noch eine weitere Folge geben wird. Aber zähl uns doch jetzt für den Moment noch einmal. Erst mal wie? Wie kann man mit dir arbeiten? Wer kann mit dir arbeiten? Wo stehen die Frauen? Was für Angebote hast du da? Andrea Stöcker: Genau. Also mit mir kann man auf jeden Fall eins zu eins zusammenarbeiten. Da machen wir dann eine Reihe von Terminen aus und gucken uns wirklich genau alle diese Schichten der Finanzen in der Selbstständigkeit an. Und dann kommt es so ein bisschen darauf an, wo jetzt gerade die Baustellen sind. Das ist dann manchmal das Haushaltsbuch, das ist manchmal die Buchhaltung selber, dass da Chaos entstanden ist. Und manchmal ist es eben auch das Thema Vorsorgen und Investieren. Was habe ich da eigentlich und wo könnte es hingehen? Genau. Und am 01.11. startet meine Pilotgruppe für sieben Wochen. Die richtet sich an Frauen, die sich selbstständig machen wollen und die jetzt keine Lust haben, ins kalte Wasser zu springen und sich eben vorher informieren wollen, wie gründe ich eigentlich? Was muss ich wissen? Was muss ich erledigen? Und was sind so ja die Punkte, die ich mir an meinen Finanzen angucken muss. Und vor allen Dingen wie gründe ich eigentlich? Also es gibt mir ja kein Post it an die Stirn und sag selbstständig so was sind die Schritte, die ich machen muss, beim Finanzamt, mit der Krankenkasse usw. Welche Rücklagen muss ich bilden, wie mache ich meine Planung, wie schreibe ich den Businessplan also auch gerade für die, die den Zuschuss beantragen wollen? Wie trage ich da meine Zahlen zusammen? Wie rechne ich das aus? Welche, welche Gedanken muss ich da zu verschriftlichen, damit es eben ein tragfähiges Konzept ist, was eben auch gut ist, um es dann in der Zukunft sozusagen zu vergleichen mit den IST Zahlen immer ein Abgleich zu machen, wie läuft's eigentlich gerade? Bin ich hier auf der auf der richtigen Spur oder bin ich vom Weg abgekommen in beide Richtungen nach oben, dann nach unten? Genau. Und diese Gruppe startet am 01.11. Und dazu gibt es einen Link auf meiner Rückseite. Gretel Niemeyer: Sehr gut. Wir verlinken das natürlich sehr, sehr gerne auch unter dieser Folge. Und ich kann es euch Dir die ihr hier geradezu wirklich nur ans Herz legen. Also ich bin selber in den drei Jahren meiner Selbstständigkeit in eine ziemlich blöde Situation einmal gekommen, weil ich es einfach nicht wusste, weil einfach nirgendwo steht. Daran musst du auch noch denken, wenn du dich selbstständig machen musst. Also vieles wird irgendwie vorausgesetzt und mir hätte das so ein gutes Gefühl gegeben, einfach zu wissen, boah, das sind die wichtigen Sachen. Da sitzt mir jemand gegenüber. Die weiß, wovon sie redet. Ich kann an die wichtigen Themen Haken machen und ich gehe da einfach so gestärkt in meine Selbstständigkeit, dass ich mich wirklich dann auch aufs Verkaufen, auf die Kunden usw. konzentrieren kann, weil einfach dieses wichtige du nanntest es auch Hygiene Faktor fürs Business, dass es einfach in trockenen Tüchern. Andrea Stöcker: Absolut. Und auch mit einer mittelfristigen Strategie. Wie kann ich quasi skalieren? Wie kann ich wirklich richtig ein substanzielles Einkommen erwirtschaften, das mich auch über Krisen hinweg trägt und mir ermöglicht, Wohlstand, finanziellen Wohlstand und finanzielle Sicherheit aufzubauen? Gretel Niemeyer: Sehr gut. Andrea, ich danke dir sehr für deine Zeit und für diese ganzen Insights. Und ja, hüpft auf jeden Fall mal bei ihr vorbei. Wir verlinken das hier alles. Also ganz, ganz große Herzensempfehlung. Andrea Stöcker: Vielen, vielen Dank.

  7. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Crazy 😲😲😲Nun haben wir tatsächlich 350 Podcast Folgen im Kasten und an unsere Community rausgeschickt. Wie krass ist das bitte?! Was mit einer kleinen 90 Tage Challenge begonnen hat, ist zu einem der bewährtesten und kontinuierlichsten Selbstständigkeits-Podcasts in Deutschland gewachsen! In dieser Podcast Folge zeigen wir dir, was die Konzepte von Bewahren und Neu Machen mit unserem Erfolg zu tun haben und warum es als Unternehmerin so wichtig ist, diese beiden Aspekte immer und immer wieder neu anzuschauen und auszuloten! Und, #truthbomb 💣 wir zeigen dir, warum es oft gar nicht so einfach ist, alleine für sein Unternehmen zu bewerten, ob etwas es wert ist, es zu bewahren und Kontinuität walten zu lassen 🤔 oder ob es der Zeitpunkt ist etwas auf Herz & Nieren zu prüfen, neu zu machen und bewährte Dinge eventuell auch über Bord zu werfen 🔥 Wie Laura & Gretel dieser Drahtseilakt gelingt und erfährst du in dieser Jubiläums Podcast Folge. Glückwünsche, Pralinen und Blumen zur Jubiläums-Folge nehmen wir gerne hier entgegen: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeits-Check: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck weitere Links zu Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo! Herzlich willkommen! Moin moin! Zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und erst mal besser ein bisschen feiern. Juhu! Juhu! Wir haben heute eine Jubiläumsfolge, denn heute nehme ich Podcastfolge 350 auf. Crazy, Shit, holyguacemoly. Wie krass ist das bitte? Wir haben tatsächlich 350 Podcastfolgen aufgenommen bis dato. Also ich nehme gerade die 350ste Podcastfolge auf. Das ist wirklich krass. Das hätten wir irgendwie auch so nicht genau gesehen, denn wie dieser Podcast angefangen hat, war ja aus einer Neujahrsstimmung, aus einer Jahresanfangs-Euphorie, dass wir gesagt haben, wir gehen mal für 90 Tage live und bringen Content unserer Community und bespielen unsere Community mit wertvollen Impulsen. Das ist jetzt schon 350 Folgen her und wir sind einfach drangeblieben. Und in dieser Folge heute möchten wir euch einmal mitnehmen und euch unser Geheimrezept verraten. Oder Teile unseres Geheimrezeptes, natürlich nicht alles war. Ein bisschen Magie und ein bisschen Geheimnis bleibt natürlich auch noch bestehen. Aber wir werden in letzter Zeit immer häufiger gefragt: Wie macht ihr das? Wie schafft ihr das, dranzubleiben? Was ist das Rezept hinter eurem Erfolg? Wir hören jetzt auch immer öfter und ehrlich gesagt ist das für uns auch gar nicht so einfach zu hören, weil wir uns immer so ein bisschen peinlich berührt sind. Aber wenn, dann mal wieder. Ihr seid ja echte Leuchttürme in der Online Bubble, Ihr habt so viel Beständigkeit und ihr seid ja auch wirklich überall und eure Kundinnen kommen von überall. Und ja, das stimmt zum Teil. Und was für uns ja auch immer ganz wichtig ist, das fällt halt nicht vom Himmel. Und ich möchte heute einmal einen Aspekt beleuchten, der Gretel und mir einfach meines Empfindens nach sehr, sehr gut gelingt. Und das ist aber ein ganz schmaler Grat, denn ich würde sagen, bei uns ist es ganz zentral, dass wir uns immer wieder damit auseinandersetzen, wo ist Kontinuität wichtig, wo ist Dranbleiben angesagt, wo ist nicht hinschmeißen, obwohl es vielleicht gerade nicht so viel Spaß macht, angesagt? Und wo ist infrage stellen, verändern, verbessern, erneuern angesagt? Also diese Balance aus diesen weichen Bereichen ist de facto etwas für mich, wo ich sage, das ist unser Geheimrezept, denn es gibt sehr bewahrende Menschen, die so bei gewohnten Dingen bleiben, die Struktur und Sicherheit schätzen und gerne über viele Jahre hinweg etwas bestehen haben, sich aber manchmal mit Innovation und Tabula rasa schwertun. Es gibt aber auch erneuernde Menschen, die sehr im neu schöpfen und erschaffen leben, denen aber eben die Kontinuität fehlt. Und Gretel und ich sind beide der Überzeugung, dass wir als Unternehmerinnen eben das brauchen, dass es gar nicht so sehr darum geht, wie du als Persönlichkeit bist, dass es zwar auch gut zu wissen und sich da ein bisschen zu kennen, also kannst du gerne jetzt in dieser Podcastfolge einmal kurz in dich fühlen und mal hinhorchen Bist du eher so der bewahrende Typ oder bist du eher ein innovativer, erneuernder Typ? Aber es ist für uns gar nicht so relevant, was du für ein Typ bist, sondern noch viel wichtiger ist, was bist du als Unternehmerin und wie kannst du als Unternehmerin diesen Balanceakt schaffen? Ein Beispiel, wenn wir beide und das sind wir Gretel und ich sind sehr innovative, schnelle, neugierige Personen. Wenn wir aber das für den Podcast so gelebt hätten, dann hätten wir wahrscheinlich spätestens nach drei Monaten gesagt na ja, hmmm, ist jetzt auch nicht mehr so spannend. Und was sollen wir jetzt noch erzählen? Wir haben doch eigentlich schon alles erzählt. Hab jetzt gar nicht so viel Lust eine Podcast Folge aufzunehmen. Das ist doch bestimmt auch langweilig für unsere Community. Außerdem gibt es jetzt ja so viele Business Podcasts. Genau, wir hätten einfach vielleicht irgendwo aufgehört. Und deswegen ist es wichtig, als Unternehmerin sich immer wieder vor Augen zu führen, dass es diese beiden Teile braucht das Bewahrende, denn diese Kontinuität, die wir jetzt in unserem Podcast hier an den Tag legen, die hat eben dazu geführt, dass wir 350 Folgen aufgenommen haben. Die hat dazu geführt, dass wir stetig neue Hörerinnen und Hörer gewinnen. Hallo an dich, wenn du ganz neu in dieser Folge bist übrigens. Die hat auch dazu geführt, dass wir bei denjenigen, die uns schon lange hören und die viele Folgen kennen, ein totales Vertrauen geschaffen haben. Wir bleiben dran, wir sind weiterhin da, wir haben neue Themen, wir gehen mit der Zeit mit. Wir haben neue Interviewgäste. Also wir sind ja einfach kontinuierlich da und das ist etwas, was Vertrauen schafft und Bindung. Und Menschen, die einander vertrauen und deren Bindung sind, die buchen letztendlich auch eher Programme, Produkte oder Dienstleistungen. Das heißt, Kontinuität ist immer dann auch wichtig, wenn wir in unserer Customer Journey da an dem Punkt sind, über Bindung zu sprechen, über Vertrauensaufbau. Und dafür ist ein Podcast eben wahnsinnig interessant, weil es ist sozusagen eine One Way Bindung. Es ist ja nicht wie Instagram oder Social Media, wo es schnell auch per DMs und Stories in den Austausch geht, sondern ein Podcast ist ja mehr oder weniger eine One Way Kommunikationsform. Das heißt, du lernst uns ziemlich gut kennen. Wir kennen dich aber nicht, weil du vielleicht im Verborgenen uns einfach heimlich morgens beim Autofahren oder wo auch immer zuhörst. Kleiner Einschub an dieser Stelle sehr, sehr gerne spring doch auch mal rüber zu Instagram. Mein Profil ist Laura.Roschewitz oder du springst rüber zu GretelNiemeyer und tickerst uns mal an, vor allem, wenn du vielleicht eine der stillen Zuhörerin bist und lässt uns mal teilhaben. Erzählst, dass du uns zuhörst, dass du den Podcast kennst. Welche Folgen dir besonders gut gefallen. Also spring doch mal rüber, weil für uns ist das natürlich auch spannend, aus der One Way eine Hin und Her Interaktion entstehen zu lassen. Das nochmal ganz kurz in eigener Sache würde uns sehr, sehr freuen. Du darfst natürlich auch sehr gerne eine Email schreiben an Moin@LauraundGretel.de. Schneller und einfacher geht es über Instagram, aber beides ist herzlich willkommen. Nochmal zurück zum Geheimrezept Laura und Gretel. Es ist natürlich keine reine Magie, obwohl zwischen uns sehr viel Magie herrscht und wir wirklich vom ersten Tag an sehr, sehr, sehr gute Freundinnen geworden sind und sehr, sehr gute Unternehmen, Unternehmerinnen und Geschäftspartnerinnen. Nichtsdestotrotz hätte es viel mehr Konflikte gegeben und hätten wir viel mehr Projekte vielleicht auch wieder aufgegeben, wenn wir auch nicht uns gegenseitig vertrauen und wenn wir nicht das Wissen darum hätten, dass es eben immer genau das richtige Maß an Bewahren braucht und an wieder aufgeben und erneuern. Ein Beispiel ist unserer Podcast für Bewahren. Ein Beispiel für erneuern ist unsere Mastermind Gruppe Smash it. Die gibt es ja nun schon seit über zwei Jahren und wir haben schon viele, viele, viele Frauen in dieser Mastermind Gruppe begleitet und tun das auch aktuell. Wir sind gerade eine ganz, ganz tolle Truppe Frauen. Wir waren gerade letzte Woche bzw. wir waren, wenn der Podcast… Wir waren letzte, vorletzte Woche waren wir in Berlin und haben den VIP Day gehabt haben uns live getroffen und in Smash it ist es aber auch immer wieder so, dass Gretel und ich uns zusammensetzen, die Köpfe zusammenstecken, so wie in unserer letzten Workation, als wir zusammen in Warnemünde waren und uns : Wie gut ist das Programm? Wie gut kommen die Frauen zu ihren Zielen, zu ihren Ergebnissen? Welche Erfolge können sie feiern? Und wo wollen wir hin? Und wie können wir unseren Kundinnen das bestmögliche Ergebnis und die bestmögliche Reise dorthin ermöglichen? Deswegen setzen wir uns regelmäßig hin und schauen, was können wir noch besser machen? Und so war es auch gerade in Warnemünde. Dort haben wir die Köpfe intensiv zusammengesteckt und geschaut, was können wir verändern? Und so viel sagen sei gesagt: Wir werden sehr viel in Smash it verändern. Wir haben es an dem VIP Day schon unseren Smashis erzählt. Wir werden richtig viel verändern. Es wird noch besser werden, es wird noch konstruktiver werden, es wird noch näher an unseren Kundinnen dran sein. Es wird mehr um Commitment gehen, es wird mehr um Boss up gehen. Wir haben ganz, ganz viele tolle Themen im Gepäck. Und wenn wir da einfach bewahrend unterwegs wären, wie es in diesem Podcast zum Beispiel sehr hilfreich ist, wäre es absolut nicht hilfreich. Denn dann wäre Smash it noch so wie vor zwei Jahren, wenn man ein Programm 2, 3, 5 Jahre nicht verändert, nicht anpasst, nicht guckt, was braucht der Markt, was brauchen unsere Kundinnen? Dann hätte man ein starres Format, was sich einfach für uns überhaupt nicht richtig anfühlt, weil es eben auch nicht die Erfolge erzielen kann, die wir gerne möchten. Das heißt, dort braucht es auch immer den Mut, die Ärmel hochzukrempeln und zu sagen: Wir gucken uns das jetzt noch mal auf Herz und Nieren an, was davon. Frei nach dem Motto Love it, change it, leave it. Also was daran ist wirklich toll? Was muss bleiben? Was daran ist gut? Aber könnte noch eine andere Form bekommen? Und was darf gehen? Und nach diesem Muster gucken wir uns immer wieder unsere Formate an, um eben uns und unseren Kundinnen das bestmögliche Ergebnis und die bestmöglichen Wege dorthin auch zu ermöglichen. Denn unser großes Ziel ist ja, zufrieden als Unternehmerin zu sein und zufrieden den eigenen unternehmerischen Weg zu gehen. Das als Beispiel. Und ein drittes Beispiel: Wir haben ja jetzt schon sehr, sehr lange das Coffee Speed Networking als unser tolles, tolles Format, wo eben selbstständige Frauen sich vernetzen können. Und wir hatten jetzt die letzten Male immer über 300 Anmeldungen und es macht uns einfach einen Riesenspaß, dieses Format auch weiter in die Welt zu bringen. Als Vernetzung, als Pitchformat, als Format, wo Frauen ihre Unternehmung vorstellen können und denken jetzt aber auch darüber nach. Vielleicht wird das Coffey Speed Networking am 30. November. Dort ist es das nächste Mal. Also schon mal notieren. 30. November 13 bis 14:00. Vielleicht wird es in der Form das letzte Mal sein, weil wir das jetzt schon ich weiß gar nicht auf jeden Fall über zehn Mal gemacht haben über die letzten drei Jahre. Und vielleicht wollen wir dieses Format auch verändern. Das heißt, was da ein Casus Knackus ist für viele unserer Kundinnen und wobei wir einfach sehr, sehr gerne helfen, ist herauszufinden, wann ist Bewahren gut, wann ist Bewahren ein Festhalten an etwas, was man loslassen sollte, wann es Erneuerung gut und wann es Erneuerung, aber auch eine Ablenkungstaktik, um nicht etwas zu machen, was langweilig ist. Und das ist etwas, was oft sehr schwer ist, selber zu sehen. Und wo Gretel und ich den Vorteil haben, dass wir zu zweit sind und uns, aber auch beide immer unsere Mentorinnen, unsere Mastermind Gruppen, unsere Coaches zur Seite holen und mit denen noch mal Themen auf Herz und Nieren überprüfen. Denn es ist als Unternehmerin Hashtag Betriebsblindheit nicht so einfach, selber herauszufinden, ist es jetzt gerade etwas, was ich bewahren sollte? Ist es etwas, wo ich nur dran fest klammere an der guten alten Zeit? Ist es das sind einfach viele, viele Themen. Und das unter anderem ist auch etwas, was wir in Smash it in unserer Mastermind machen. Und deswegen, wenn du dieses Jahr noch Lust hast, dein Jahr noch richtig rund zu machen, als Selbstständige, als Unternehmerin, als Person auf dem Weg zu einem erfolgreichen Unternehmen, dann buche dir einen Passigkeits Check, einen eins zu eins Termin mit Gretel oder mit mir. Der ist kostenlos, der ist unverbindlich. Wir lernen uns kennen und wir schauen mal drauf was in deinem Business machst du vielleicht gerade zu viel, wo hältst du zu viel fest, wo darfst du loslassen? Wo musst du aber auch mal festhalten? Wo lohnt es sich, dranzubleiben? Und das schauen wir zusammen. Und dann schauen wir, ob es für dich hilfreich sein könnte, dass wir an deiner Seite sind auf diesem Weg. Denn das ist unsere Vision und unsere Mission. Also geh gerne auf unsere Webseite www.LauraundGretel.de und schau dich da um. Buche dir gerne einen Passigkeits Check. Den Link findest du auch in den Shownotes und spring gerne zu uns rüber und sag mal hi, das aus einer Einbahnstraße eine Interaktion werden kann. Das war's für diese Jubiläumsfolge. Vielen Dank, dass du zugehört hast. Ich bin natürlich noch super neugierig. Von den 350 Folgen kannst du auch gerne mal rüber zu uns, zu Instagram und uns erzählen, wie viel du davon gehört hast in etwa ist es die erste heute hast du vielleicht 2 bis 5 gehört, zehn, 50 oder alle sind wir natürlich super neugierig drauf und wir freuen uns sehr, von dir zu hören. Also machs ganz gut, wir hören uns und bis zur nächsten Podcastfolge Moin um Neun. Ab heute steuern wir dann nämlich die 400 an. Unbelievable. Bis dann. Ciao.

  8. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Erfahre in dieser Folge wie Deine äußere, hörbare Stimme mit deiner inneren Stimme zusammenhängt, was Deine innere Stimme überhaupt ist und womit eine leise & etwas unsichere Stimme in Verbindung stehen könnte?! 🎤 In dieser Podcastfolge nimmt Louise von Bülow uns mit in ihre Welt. Die Welt der Stimme, Atmung, des Kehlkopfes und soooo viel mehr! 💜 Die Opernsängerin, Logopädin, Stimmcoach und Autorin Louise von Bülow bringt uns das Thema Stimme nah, räumt mit dem Gedanken auf, dass jemand nicht singen kann und berichtet von ihrer Arbeit mit Frauen, die etwas zu sagen haben! Ihr Plädoyer: "Trau dich mit Deiner Stimme Deinen Raum einzunehmen!" spricht besonders uns Selbstständige und Unternehmerin an, die bisher eher introvertiert oder schüchtern versucht haben, sich nicht mit der eigenen Stimme in den Mittelpunkt zu stellen. 😬 Viel zu lange Sätze? Schnell außer Atmen? Zu tiefes, hörbare Luftholen? Louise hat auf alles eine Antwort! Was alte Muster damit zu tun haben und wie Stress und Stimme zusammenhängen - eine pickepackevolle Sendung mit viel Wissen und einer Portion Witz - wie immer! 😜 Am 24. Oktober startet Louises Online-Kurs. Schnapp Dir schnell einen der verfügbaren Plätze, denn die Plätze sind begrenzt: https://www.louisevonbuelow.de/ Und jetzt bist Du dran: Hast Du das Gefühl, Deine Stimme passt wirklich zu Dir? Hast Du Deine unternehmerische Stimme schon gefunden? Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo, herzlich willkommen und doppeltes Moin Moin hier zu einer neuen Podcastfolge bei uns bei Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und heute ist wieder Donnerstag Interviewzeit und ich habe eine Gästin zu Besuch, auf die ich mich sehr gefreut habe. Wir feiern hier heute so eine Art Blinddate, weil wir uns vorher noch gar nicht so gut kannten. Aber das wird sich spätestens in den nächsten Minuten ändern. Deswegen herzlich willkommen, liebe Louise von Bülow. Schön, dass du da bist. Louise von Bülow: So ist es. Moin Laura, ich freue mich hier zu sein. Vielen Dank für die Einladung. Ja, ich muss ja Moin sagen. Laura Roschewitz: Natürlich, wenn wir schon mal ein Nordlicht hier haben. Wir haben nämlich gerade im Vorgespräch festgestellt, dass wir gar nicht so weit auseinander großgeworden sind und zwei waschechte Schleswig Holsteiner sind und von da oben von der Küste kommen und wir natürlich auch viele, viele Zuhörerinnen hier haben, die mit dem Moin gar nicht so viel anfangen können, die uns dann ständig mal einen Servus oder sowas zurückschicken, dass es auch immer sehr gut. Ja, Louise ist heute bei uns zu Gast und hat ein ganz, ganz tolles Thema mitgebracht, was gerade hier auch für den Podcast besonders spannend ist. Deswegen versuche ich dich einmal kurz in meinen Worten vorzustellen, also mit dem, was ich schon über dich weiß und du darfst dann gerne anpassen und ergänzen im Anschluss. Louise von Bülow: Alles klar. Laura Roschewitz: Ja, Luise, du bist unter anderem Stimmcoach. Ähm, du machst Stimmcoaching mit Menschen, die mit Frauen, so wie ich es gelesen habe vor allem, die etwas zu sagen haben, was natürlich schon mal ein sehr, sehr cooler Slogan ist und wo ich mich direkt so ein bisschen angesprochen fühle und denke Naja, ich mach immerhin einen Podcast, ich habe schon was zu sagen. Du bist aber auch Opernsängerin, wenn ich das richtig, ähm, gestalkt habe und Logopädin. Das heißt, du hast wirklich verschiedene Expertisen in deinem Rucksack. Und wenn ich das so in meinen Worten wiedergeben darf, bist du Unternehmerin, die Frauen hilft, eine Wohlfühlstimme zu finden. Sowohl, dass man sich selbstsicher innerlich fühlt, aber die Stimme auch im Außen, auf der Bühne oder im Podcast eben gut klingt und man nicht in so eine Atemnot kommt, man nicht irgendwie die Stimme verliert also alles, was da so passieren kann. Ist das richtig? Louise von Bülow: Das ist goldrichtig. Laura Ich bin gerade total glücklich, dass offensichtlich meine Kanäle das so gut übertragen, was ich tatsächlich mache. Das stimmt. Genau und meine Hauptgruppe sind tatsächlich Frauen, die was zu sagen haben, weil es so viele Frauen gibt, die etwas zu sagen hätten, es aber nicht tun, weil sie denken, ich fühl mich unwohl auf der Bühne oder schaffe das nicht. Oder die wirken, als wären sie viel schüchterner und viel weniger qualifiziert, als sie tatsächlich sind. Und es gibt es bei Männern natürlich auch, die kratzige Stimmen haben oder oder ein bisschen zu hoch klingen oder komisch klingen. Aber bei Frauen ist es so deutlich. Und das ist meine große Mission, diesen Frauen auf die Bühne zu verhelfen. Denn wenn jemand vorne steht und sagt, hier am Mikrofon, wer möchte was sagen, sind es tendenziell nicht die Frauen, die sagen hier Ich, sondern ich bin mir nicht sicher und so. Das liegt natürlich auch an der inneren Haltung, aber eben auch an dem Gefühl „Ich stehe da oben. Und vielleicht ist es gar nicht richtig, dass ich hier so viel Raum einnehme.“ Das kann man stimmlich lösen. Laura Roschewitz: Super spannend. Jetzt bin ich schon mal erst mal neugierig. Wie bist du denn darauf gekommen? Also bist du eine Person, in meiner Fantasie bist du vielleicht eine Person, die schon immer eine besonders coole Stimme hatte und wo alle gesagt haben boah, die klingt ja total cool, der will man ja gleich irgendwie Hörbücher von dir hören. Oder wie bist du selber persönlich auch zu dem Thema Stimme überhaupt gekommen? Louise von Bülow: Es ist ganz spannend eigentlich. Ich hatte nie eine besondere Stimme. Ich habe da auch nie gehört, du hättest die schöne Sprecherstimme oder so. Und vor allem war ich total introvertiert und schüchtern als Kind und auch in der Schule. Weil ich aber musikaffin war und irgendwann Gesangsunterricht genommen habe, habe ich diese Gesangsstimme entdeckt, dass ich einfach viel Höhen habe, viel Tiefe. Und ich war nicht die geborene Sängerin, aber ich hatte das stimmliche Material. Und so bin ich dann in die Schiene der Musik, ins Musikstudium gegangen, ins Operngesang Studium und nicht so sehr, weil ich unbedingt auf der Bühne stehen wollte, sondern weil ich das Gefühl hatte, wenn ich meine Stimme hier ausbreiten darf, wenn ich laut sein darf, wenn ich den Raum einnehmen darf, tut es mir einfach so wahnsinnig gut. Davon will ich mehr, mehr tun, mehr wissen. So, und dann habe ich nach dem Gesangsstudium ein paar Jahre gesungen, bin so rumgetingelt von hier nach da, hatte eine eigene Stimmkrise, wo die Stimme einfach abgesungen war, heiser war. Ich hatte viel mit Erkältung gesungen, auch weil das ein hartes Pflaster ist, dieser Musikermarkt, wo ich dachte, wenn ich jetzt ein Konzert absage, dann fehlt mir Geld und komme ich da auch vielleicht nicht wieder rein und habe mich auf die Suche gemacht nach, wie geht denn eine Stimme wieder gesund zu machen. Ich wusste, wie ich singen lerne. Ich wusste auch die Gesangstechnik, wie ich in die Höhe komme. Ich wusste aber nicht, wie ich von krank zu gesund komme. Und da habe ich dann die Logopädie entdeckt. Das wusste ich früher gar nicht. Ich dachte, Logopäden arbeiten mit Kindern, die lispeln. Ich hatte gar nicht auf dem Schirm, dass die auch Stimmen Therapien machen. Und da ist mir dann dieser diese Arbeit begegnet, bei der man einfach guckt, wie ist die Physiologie, nicht nur die Kunst mit dem Singen, mit der Musik, mit der Stimme, sondern die Physiologie. Das hat mich total gecatcht. Dann habe ich noch eine Ausbildung obendrauf gemacht, noch ein Studium obendrauf gemacht und während dann ich kürze das jetzt mal ein bisschen ab. Ich habe dann beides parallel gemacht Logopädie Stimmtherapie und Singen. Und dann kam Corona, da brach alles ein bisschen in sich zusammen. Und dann habe ich mich selbstständig gemacht mit meinem Online Stimmtrainingsbusiness. Und das ist tatsächlich sofort. Es hat sofort funktioniert und es ist sofort. Natürlich hab ich mir Unterstützung geholt, aber dieses Thema ist einfach wahnsinnig wichtig und auch gefragt. Und da es sehr, sehr nischig ist und es gar nicht so leicht ist, auch gute Stimmtherapeuten zu finden, habe ich da sofort Zulauf bekommen, was natürlich eine große Freude ist. Laura Roschewitz: Jetzt habe ich schon so zwei Richtungen in meinem Kopf. Ich gehe mal in die eine und die andere danach. Das versuche ich immer. Mein Kopf ist dann immer gleich so ein Feuerwerk und ich denke manchmal, ähm, als erstes würde mich tatsächlich einmal interessieren. Ähm, ich kenne mich mit Stimme jetzt nicht wahnsinnig gut aus. Ähm, wie viel Stimme ist denn etwas, was ich auch verändern, was ich, wo ich dran arbeiten kann, wo ich wirklich auch Dinge verändern kann? Mal angenommen, ich spreche vielleicht immer viel zu leise oder ich kriege nicht so viel. Ich habe zum Beispiel jemanden in der Familie, der ist ein Mann in dem Fall, der einfach nie so laut spricht, dass er gut verstanden wird, sondern immer so ein bisschen zu leise ist. Ähm, und in solchen Momenten frage ich mich, wie viel Stimme, wie viel kann ich dann auch arbeiten oder verändern an meiner Stimme? Und was ist vielleicht auch einfach so gegeben? Was ist das einfach die Genetik? Ist das einfach so, dass ich halt diese Stimme habe? Louise von Bülow: Ja, das ist eine total spannende Frage, denn es gibt Dinge, die man verändern kann. Es gibt Dinge, die man nicht verändern kann. Was du nicht verändern kannst, ist dein sind deine Resonanzräume. Ist die Größe von deinem, von deinen Schädelknochen, die Größe von deinem Rachenraum, die Länge deiner Stimmlippen, die Größe von deinem Kehlkopf? Und das gibt natürlich einen bestimmten Ton einfach an, aber was viel stärker ist Stimme ist ja ein Verhalten, also es ist erlernt. Und die viel stärkere Komponente ist das Erlernte. Das ist gekoppelt an deine Identität. Was denke ich über mich selbst? Und wenn es in diese Richtung geht. Ich bin zu leise, weil mir vielleicht jemand gesagt hat Sei lieb, sei leise, halte dich zurück, sei bescheiden. Dann neigen gerade Frauen dazu, dass die Stimme so ein kleines bisschen körperlos wird. Und ich mache es nicht nach, um jemanden zu verarschen. Aber damit es klar wird, weil man sich dadurch klein macht und zurücknimmt. Das kann man natürlich verändern, das braucht Übung, das braucht auch die Bereitschaft, daran zu arbeiten. Wer bin ich denn, wenn ich jetzt mit kräftiger Stimme sage, was ich will, anstatt zu sagen Entschuldigung, dürfte ich mal kurz. Das ist einfach ein Unterschied. Das lässt sich sehr wohl verändern. Gerade dieses Ich sprech immer zu leise oder Ich werde nicht gut verstanden. Lautstärke zu entwickeln ist das geringste Problem. Das ist nur Technik. Laura Roschewitz: Das sagst du Nur Technik. Louise von Bülow: Es ist nur Technik. Man muss es natürlich ein bisschen üben, aber es ist total möglich. Es ist total möglich. Und das ist die veränderbare Seite. Laura Roschewitz: Das heißt, wenn ich dir so zuhöre, würde ich sagen alleine jetzt, für mich als Laien nimmt auch oder ist auch das Thema, wie viel Raum nehme ich ein irgendwie präsent. Ja, das klingt schon so durch und das ist totales Frauenthema. Wenn ich es mal als Frauenthema bezeichnen darf, dann kriegen wir immer Nachrichten. Es gibt keine Männer und Frauenthemen. Doch unsere Erfahrung ist schon das es Themen gibt die bei Männern sehr viel häufiger Auftreten oder sehr viel häufiger bei Frauen. Und da würde ich aus meiner beruflichen Erfahrung auch als Psychologin sagen, dass mehr Frauen sich schwer tun, Raum einzunehmen. Wie erlebst du das? Louise von Bülow: Auf jeden Fall. Und das kann man schon an sich selbst feststellen. Wenn ich dir jetzt sagen würde, Laura, wir sind hier live im Podcast, mach mal bitte ein lautes Aaaahhhh. Würdest du denken, ich weiß nicht, ob ich das jetzt machen soll, ob mich meine Nachbarn okay, du hast keine Nachbarn. Aber… Laura Roschewitz: Stellt euch vor, ein Mensch in einer Stadt in einer Wohnung. Louise von Bülow: Genau, genau, dass man da sofort das Gefühl hat. Oh, das ist unangenehm. Ich weiß nicht, ob ich diesen Ton machen darf und dann jemand die Polizei ruft, oder ob ich mir selbst nicht total bescheuert vorkomme, dabei solche Töne zu machen. Das, was wir in der Sprechstimme nutzen, ist ja ganz wenig. Du hast, wenn du dir ein Klavier vorstellst, ja diese ganze Tastenrange, die du hast, benutzte ungefähr so ein Teil für deine Sprechstimme. Aber die Töne da drunter und die da drüber hast du. Und allein diese Töne auszuprobieren, ist für viele so eine große Herausforderung, weil eine innere Stimme die innere Stimme sagt „Das ist nicht in Ordnung. Das hört sich vielleicht blöd an, ich kann das gerade nicht kontrollieren, deswegen mache ich es lieber nicht“. Und das ist ja das Thema Raum einnehmen. Schaffe ich es, mich auf die Bühne zu stellen und gerade die Kontrolle zu verlieren? Nicht genau zu wissen, wo es langgeht? Und vielleicht fällt mir doch was ein. Na, das ist genau das Thema, was man im Mikrokosmos Stimme auf die Bühne übertragen kann. Laura Roschewitz: Das finde ich super spannend. Ich mach mir ja auch so ein paar Notizen parallel, weil ich es einfach super finde. Das heißt auch, das Thema neben dem Thema Raum einnehmen spielt auch, also wir driften ja schon sozusagen sofort auch in die Psychologie rein, also in unser Innenwelt. Ich finde auch das mega interessant, über die innere und die äußere Stimme zu sprechen oder darüber nachzudenken. Und das Thema Kontrolle springt mich ja auch total an. Also wie würdest du sagen, in welcher Beziehung leben die äußere Stimme und das Thema Kontrolle? Was haben die so miteinander am Hut? Louise von Bülow: Also das ist total kontrolliert, was wir stimmlich machen, weil wir genau wissen so klinge ich, so mach ich das. Das ist meine stimmliche Komfortzone und aus der gehe ich nicht raus. Deswegen sagen ja auch so viele ich kann nicht singen, weil man da denkt, es müsste irgendwie schön sein oder es müsste irgendeinem STANDARD entsprechen. Oder man müsste die anderen damit beschenken oder so zu singen, wenn man das Gefühl hat, das ist nicht schön genug, traut man sich gar nicht. Ich höre das total oft, wenn jemand zu mir kommt. Ja, Stimme. Ich will das gern lernen, aber auf keinen Fall singen. Das kann ich nicht. Und dafür muss man total die Kontrolle loslassen und bereit sein, schiefe Töne zu machen, gequetschte Töne zu machen. Töne, die kratzen zu machen, Töne, die total daneben sind, zu machen, weil man sonst niemals dahin kommt zu sehen, was die Stimme alles kann. Und man braucht dafür schon noch ein bisschen Humor und Leichtigkeit, weil komische Töne machen, das wissen wir einfach, dass das fühlt man. Das ist total schräg. Das ist total seltsam. Aber damit erweitert sich dann eben genau dieses Gefühl. Ich lass die Kontrolle los. Ich gucke mir an, was an stimmlichen Material noch da ist, was an Tönen noch möglich ist. Und dann auf einmal sehe ich, was ich alles kann, wie laut ich werden kann, wie tief die Stimme vielleicht sein kann, wenn ich was Wichtiges zu sagen habe oder auch was für andere Klangnuancen man nutzen kann. Laura Roschewitz: Hm. Hm. Ganz spannend bei Funfact über mich. Ich habe das neulich in einer Podcastfolge schon mal erzählt. Ich übe gerade Hobbies. Ich bin wahnsinnig schlecht in Hobbies. Ich bin, glaube ich, eine recht gute Unternehmerin, eine sehr schlechte Hobbyperson. Und ich habe zum Beispiel ein neues Hobby. Und das ist Ich singe in einem Chor. Super. Das ist ganz zauberhaft. Und wenn man mich fragen würde, ob ich über mich selber denke, dass ich besonders gut singen kann, würde ich definitiv Nein sagen. Ähm, aber ich bin jetzt seit zwei Monaten im Chor in einem Frauenensemble und es ist ganz zauberhaft. Also wenn andere hilflose Menschen hier gerade zuhören, dann orientiert euch an der Roschewitz. Das ist wirklich, ähm, es macht ganz viel mit mir. Auch als Laien macht das schon ganz viel. Nur wahrscheinlich als kleiner Vorgeschmack zu dem, was man mit dir auch machen kann. Louise von Bülow: Ja, genau. Weißt du, ich habe mal darüber nachgedacht, ob ich irgendwann den. Ich kann nicht singen Club gründe und einfach alle herzlich eingeladen sind, die nicht singen können. Und dann singt man zusammen. Laura Roschewitz: Ja, das ist total spannend. Es gibt so viele Themen, wo wir uns vielleicht auch gerade nochmal als Frauen einreden, dass wir das nicht können, weil weil gelernt, weil abgeguckt, weil vielleicht in der Schule irgendwann mal ein blöder Kommentar kam oder wir Mobbingerfahrung haben. Es gibt so so viele Dinge, die da ja ganz tief auch drin sind. Hm. Jetzt, um noch mal einen eher physischen Punkt zu fragen, der mich interessieren würde, wie hängen denn… Also das Thema interessiert mich einfach. Das muss ich auch ein bisschen inhaltlich beleuchten, bevor wir auch gerne noch ein bisschen auf dich als Unternehmerin schauen. Wie hängt denn das Thema Stimme mit dem Thema Atem zusammen? Louise von Bülow: Also als hätte ich's geahnt. Darüber wollte ich nämlich auch gerne sprechen, gerade weil ich dachte Oh, das ist irgendwie. Das ist so gewinnbringend, wenn man das mit der Atmung versteht. Also das große Geheimnis ist, wir brauchen keine Luft zu holen. Und ich muß woanders ansetzen, damit es verständlich wird. Laura Roschewitz: Ja. Louise von Bülow: So wie wir sprechen, hat ziemlich viel damit zu tun, wie wir leben. Und wenn wir ein hohes Stresslevel haben, dann machen wir das beim Sprechen auch, dass wir zu lange Phrasen sprechen und die Luft dann wie reinziehen, so dass man so ein Einatemgeräusch hört und dann wieder eine viel zu lange Phrase spricht. Meistens ist es sogar. Bevor wir anfangen zu atmen, atmen wir einmal kräftig ein, dass der ganze Brustkorb voll ist mit Luft. Und dann sprechen wir und sprechen wir und sprechen. Wir haben vergessen, eine Pause zu machen und dann irgendwann wird es eng und dann muss man irgendwann wieder Luft holen und zieht die wieder so rein. Das ist maximal unentspannt. In dem Moment, wo du eine Pause machst, sollte die Luft wie von alleine einströmen. Dieses wie von alleine einströmen funktioniert nur, wenn wir zum Beispiel den Bauch entspannen. Wenn das Zwerchfell sich absenken kann. Und gerade weil, Frauen den Bauch einziehen, gerade sitzen wollen, Bauch rein, Brust raus, kann sich das Zwerchfell nicht absenken. Man muss nach oben atmen und dadurch hat man wie eine Dysbalance. Die Stimme ist unter Druck, fängt dann an zu flattern, auseinanderzufliegen, zu brechen und die Atmung fühlt sich an wie Ich habe Stress, denn man hat Stress. Stress ist was im Körper und das kann man über die Atmung regulieren. Und gerade die Sprechatmung läuft bei ganz, ganz vielen falsch. Und das Schöne ist aber manchmal muss man nur an der Atmung drehen und sofort ist die Stimme wieder in Ordnung. Denn die Luft ist ja der Treibstoff. Das ist ja einfach, Stimme ist ja nur in Klang geformte Luft. Deswegen ist die Atmung da eine ganz wichtige Basis. Das müssen auch alle bei mir lernen. Jeder, der zu mir kommt, lernt erstmal, wie die physiologische Sprechatmung funktioniert. Laura Roschewitz: Und das kann man lernen. Ich finde, das ist für mich wie so ein Buch mit sieben Siegeln. Also das lässt sich lernen sagst du. Louise von Bülow: Ja, ja, ja. Also bei mir geht das immer ganz kleinschrittig, ganz konkret mit jeder Übung, die man nacheinander machen muss, damit das übereinander geht. Es ist Übungssache ja, das ist es. Damit muss man ein bisschen Zeit verbringen und das nachher in den Alltag zu integrieren. Das ist auch nicht immer so leicht, weil es hoch automatisiert ist. Und gerade wenn ich einen Fachvortrag halte, dann bin ich am Inhalt und muss was Wichtiges sagen. Es ist ganz schwierig, dann auch noch auf den Körper zu achten. Aber ja, das funktioniert, das funktioniert. Und tatsächlich ist es auch was, was dein Körper im Grunde will. Hm, dein Körper will in Entspanntheit und Lockerheit beatmet werden und nicht die Luft hektisch reinziehen, weil du zu viel zu sagen hast. So, und sobald sich dieses Wohlgefühl einstellt, wird es dann auch leicht, sich daran zu gewöhnen. Laura Roschewitz: Wie kann ich mir das vorstellen, um so ein bisschen von der Physiologie weiter zu gehen? Wie kann ich mir das vorstellen, wenn ich als Luise von Bülow einkaufen gehe oder in einem Interview mit Laura Roschewitz sitze oder auf einer Netzwerkveranstaltung für Selbstständige bin. Kannst du das Thema nicht beachten oder bist du bei jeder neuen Person dabei, die Stimme. Also wie ist das, wenn man dieses Thema hat? Ich finde es so spannend, also hörst du sozusagen sofort Oh, da ist aber ein bisschen viel Druck auf dem Zwerchfell und da ist ein bisschen und so, also ich meine gar nicht die Bewertung, sondern ich meine die Beobachtung, also hast du sozusagen diese Stimmbrille permanent auf oder legst du die auch ab? Wie kann ich mir das vorstellen? Das finde ich sehr interessant. Louise von Bülow: Ich habe die tatsächlich sehr häufig auf, weil ich kaum weghören kann, wenn da gerade stimmlich irgendwas passiert, wo ich denke, ach, da könnte man dies, da könnte man das. Oh, das ist aber besonders schön. Ja, ja, das habe ich auf jeden Fall. Es gibt aber auch die Momente, wo ich durch den Supermarkt gehe und darauf konzentriert bin, welche Tomaten ich haben möchte. Und dann interessiert es mich nicht, wie die Gespräche neben mir sind. Das heißt, es ist nicht permanent so, aber auf Netzwerkveranstaltungen schon. Wenn jemand einen Vortrag hält schon, weil mich das einfach interessiert, wie sich jemand zeigt, wie jemand wirkt, wie es zur Positionierung passt. Also tatsächlich, da habe ich immer ein Ohr drauf. Laura Roschewitz: Das finde ich sehr interessant, weil es für mich eine Welt ist, die mir ganz neu ist. Und natürlich finde ich schon auch, dass man selbst als Laien oft merkt, das war ein angenehmes Gespräch oder eine angenehme Stimme. Da habe ich mich eher wohlgefühlt oder jemanden, der sehr schnell spricht. Was ist denn das Geheimnis, wenn man dazu neigt, sehr schnell zu sprechen? Was also gibt es vielleicht einen Tipp, ohne dass wir sozusagen gleich dein Programm überspringen, was man mit dir machen kann oder ein Coaching, was ja sowieso nochmal was ganz anderes ist. Aber gibt es vielleicht für so notorische Schnellsprecherin, wie ich es zum Beispiel bin, die auch oft dann so eine leicht gehetzte Zwischenatmung hat. Gibt es so, gibt es so ein eine Sache, die man vielleicht sofort nach dieser Podcastfolge auch mal üben kann oder sich mal angucken kann oder selbstreflektieren kann. Hast du irgendwas auf Tasche? Louise von Bülow: Ja, also das erste, was du tun kannst, was relativ leicht ist, dein Energiepunkt vom Kopf eher in den Bauch zu verschieben und aus dem Bauch heraus zu sprechen. Das macht die Stimme ruhiger, das macht die Atmung tiefer und es macht den ganzen Sprechrhythmus langsamer. Also das ist etwas, was du sofort umsetzen kannst. Laura Roschewitz: Weil das beobachte ich wirklich oft bei mir selber. Je höher mein Stresslevel, desto schneller spreche ich, auch wenn es dann gerade gar nicht. Also es macht ja gar keinen Sinn, in einem Podcast zum Beispiel schneller zu sprechen und dadurch werde ich ja nicht schneller zu Hause oder irgendwas. Podcast dauert ja seine Zeit, Ich rede dann einfach mehr. Aber ich merke, das ist die Verbindung zwischen Stresslevel in meinem Körper, in meinem System und Sprache, dass ich das schon. Das ist so, es gibt zwei Dinge, an denen kann ich das immer sofort merken. Das ist meine Sprache, meine Geschwindigkeit in der Sprache und meine Geschwindigkeit, wie schnell ich gehe. Ja, wenn ich dann so zum Supermarkt gehe und merke, wenn ich ankomme, bin ich außer Atem. Weil ich irgendwie so ganz schnell die Schritte gegangen bin, merke ich immer so okay, hier ist Stress vor Ort. Louise von Bülow: Stress vor Ort. Ja, gut. Genau. Ja, das. Damit bist du ja gar nicht alleine. Ich glaube, das geht ganz vielen Menschen so, die das darüber wahrnehmen und feststellen. Stimme ist immer was ganz Körperliches und sogar darüber hinaus auch nicht nur Körper, sondern Emotionen, Geist, Seele, wie auch immer man das nennen mag. Und deswegen ist mein Ansatz auch immer über den Körper zurück in diese Ruhe, die du körperlich regulieren kannst, weil häufig ist, dass man denkt, ich soll jetzt langsamer sprechen, wie geht denn das? Wie soll ich denn jetzt langsamer sprechen, wenn ich hier gerade auf der Autobahn bin? Ich hab was Wichtiges zu sagen. Und es geht über tiefe Atmung, über eine ruhige Haltung, über Pausen setzen. In Kurzform für die Techniken, die da alle dahinter stehen, aber ja. Laura Roschewitz: Apropos die Techniken, die dahinter stehen, wie bist du denn dann mal abgesehen von den äußeren Rahmenbedingungen, das wir halt eine Pandemie hatten usw. Das ist uns ja allen klar. Aber wie bist du darauf gekommen, dieses Business, diese Fähigkeit, diese Expertise von dir in ein Onlineformat zu bringen? Also ich habe die Frage selber in meinen Unternehmen auch schon oft bekommen. Ich finde es sehr spannend beim Thema Stimme, weil man ja wahrscheinlich intuitiv erst mal denken würde, man stellt sich vor, dass man in einem Raum ist, dass du das irgendwie und so weiter. Wie bist du dazu gekommen und was, was sind vielleicht auch Vorteile oder was ist toll daran, auch online in diesem Bereich zu arbeiten? Also das kann es ja wahrscheinlich nicht nur aus der Not geboren, sonst könnte es ja auch schon noch anders machen. Aber was ist? Was bewegt dich online Kurse zu geben und online Menschen zu begleiten? Louise von Bülow: Also erst mal ich habe am Anfang gedacht, das geht gar nicht mit Stimme, ich höre die ja gar nicht. Ich muss danebenstehen, ich muss gucken, wie ist die Haltung, wie ist die Atmung, wie bewegt sich der Mensch? Und es ist ja einfach man hat eine sehr eingeschränkte Wahrnehmung online und ich habe allerdings in der Logopädie Praxis, in der ich zu der Zeit gearbeitet habe, da hatte ich einige Patienten, die gesagt haben, ich kann jetzt nicht in die Praxis kommen und da haben wir es online versucht, wir haben das einfach versucht. Und es waren wirklich schwerwiegende Stimmerkrankungen, Stimmlippen Lähmungen oder Knötchen oder wirklich Erkrankungen oder stimmliche Einschränkungen, wo ich genau darauf hören muss, was funktioniert denn, was funktioniert nicht? Bei welcher Übung wird es besser, bei welcher schlecht? Also wo ich einfach meine ganze Wahrnehmung brauche und selbst das hat funktioniert. Und dann war irgendwie klar, dass ein Stimmtraining mit einer gesunden Stimme, die ein bisschen besser werden will oder die mehr in die eigene Schwingung kommen soll, dass das überhaupt kein Problem darstellen wird. Und so bin ich da reingeraten und habe festgestellt Ah, okay, ich habe ja jetzt auch Frauen aus München und Berlin und Köln und wo auch immer. Und da mir dieses Thema so sehr am Herzen liegt, weil ich weiß, wie viel tolle, intelligente, talentierte Frauen es gibt, die nicht auf die Bühne gehen und nicht sagen, was sie denken, weil sie sich klein fühlen. Habe ich da einfach mich von meiner Mission leiten lassen. Und in meinen Onlinekursen da ist es natürlich so. Da sind die Frauen ein bisschen mehr auf sich selbst gestellt, weil ich nicht ein direktes Feedback geben kann. Es wird natürlich Fragen gestellt werden. Das sind doch alles Live Kurse. Ich habe jetzt keine aufgezeichneten Videos oder so, sondern ich bin schon nah dran. Aber man ist trotzdem alleine in seinem Wohnzimmer und das hat allerdings den Vorteil, dass Frauen, die sagen, ich würde niemals in Stimmtraining gehen. Das ist mir viel zu peinlich, was man da machen muss. Ich will gar nicht, dass meine Stimme gehört wird oder so einfach für sich alleine anfangen können zu Üben und für sich alleine in ihrem Raum ausprobieren können. Wie funktioniert es denn, wenn ich jetzt einmal summe, ohne dass es sofort bewertet wird oder jemand hört? Das ist, denke ich, ein Riesenvorteil. Laura Roschewitz: Meine Erfahrung ist tatsächlich auch als ich bin ja auch als Trainerin unterwegs, dass in Räumen, also in physischen Räumen, wenn wir da zusammenkommen, dass doch auch viele andere Ängste noch mal eine Rolle spielen, von sozialen Ängsten, von wirklichen Angststörungen, was auch viele Menschen ausschließt, aus so vor Ort Präsenz. Also es ist immer vielen auch gar nicht so bewusst. Aber wir haben ja so allein in Deutschland 10, 15 % der Bevölkerung mit Angststörungen zum Beispiel. Das ist ja wieder einmal eins meiner Fachthemen. Und diese Menschen sind eigentlich oder soziale Phobien, die sind einfach ausgeschlossen von diesen Räumen, wohingegen die natürlich in einem Onlineprogramm ja in ihrem eigenen Safe Space sein können und trotzdem in einem sozialen Austausch und in eine Persönlichkeitsentwicklung kommen kann. Was auch ganz großartig ist finde ich. Louise von Bülow: Genau wie schön. Das war mir gar nicht so bewusst, dass die Zahl so hoch ist. Laura Roschewitz: Es ist die die Dunkelziffer. Also die offizielle Zahl ist 10 % der Bevölkerung der Erwachsenen. Das heißt, die Dunkelziffer wird noch deutlich höher sein. Und ich habe es hier im Podcast auch schon oft thematisiert. Da ich selbst lange Betroffene davon war, weiß man dann eigentlich erst, was das bedeutet. Wo wir gerade davon sprechen. Ich weiß ja auch, dass wenn jetzt Interessierte hier zuhören, dass es bald auch die Möglichkeit gibt, mit dir in einem Kurs an der eigenen Stimme zu arbeiten, wenn ich das so schon mal verraten darf. Magst du uns ein bisschen was erzählen? Wann geht es los und was ist das für ein Kurs? Und für wen ist der auch besonders geeignet? Louise von Bülow: Genau. Ja, total gerne. Dieser Kurs ist wirklich mein echtes Herzstück meines Onlinebusiness, weil ich das so, ich liebe diesen Kurs einfach so sehr, weil ich da relativ einfach runtergebrochen habe, wie Stimme funktioniert. So, und dieser Kurs, der geht am 24. Oktober los, geht sieben Wochen und ist aufgebaut in vier Modulen, wo wir alles durchgehen, was mit dem Thema Körper zu tun hat. Denn der Körper ist das Instrument. Wie muss der Körper sein, wie muss er aufgerichtet sein? Wie hält man den, wie bewegt man den so, dass die Stimme gut klingt? Modul zwei Atmung, da haben wir im Grunde meistens die größten stimmlichen Probleme schon gelöst, weil wenn der Körper gut ausgerichtet ist, die Atmung passt, ist meistens die Stimme schon gut. Modul drei ist Stimmklang. Wie funktionieren Resonanzen? Wie mache ich die Stimme lauter, ohne dass ich mich mehr anstrengen muss? Wie kriege ich ein Kratzen weg? Wie kriege ich die Tonhöhe, dass es meine ist, dass die Stimme auf Dauer belastbar ist? Und dann Modul vier ist wie ein Umsetzungsmodul, wo alles zusammenkommt und wo man dann auch wie einen kleinen Vortrag halten kann, dass man einfach unter Originalbedingungen einmal merkt, was ist, wenn ich ein bisschen nervös bin, wie regel ich das dann? Denn Nervosität ist, glaube ich, auch bei vielen großes Thema beim öffentlichen Sprechen und damit kenne ich mich gut aus. Ich war auch immer nervös von meinen Konzerten und da bringen wir die Inhalte zusammen und in diesem Kurs. Ich habe die Teilnehmerzahl mittlerweile begrenzt, einfach damit ich alle Frauen im Blick habe und vergebe nur 15 Plätze. Das heißt, es lohnt sich, da rechtzeitig reinzuschauen, wenn man dabei sein will. Laura Roschewitz: Alle Infos dazu findet ihr natürlich auch wie immer in den Shownotes. Da verlinken wir ja zu deiner Seite. Aber magst du einmal noch deinen ganzen Namen und deine Webseite aussprechen? Weil das ist ja ein Podcast und viele hören den im Auto und dann fängt schon der nächste an und dann hören sie True Crime und dann kommt das Kind und dann die Spaghetti und so. Und dann ist es doch wieder vergessen. Deswegen sagt doch gerne nochmal, dass es auch im Kopf, im Gehirn durch die Öhrchen schon mal angekommen ist. Louise von Bülow: Genau. Also meine Homepage ist genau wie mein Name, alles klein und zusammengeschrieben. louisevonbuelow.de. Louise mit OU, Bülow mit UE. Laura Roschewitz: Next Level hier auf jeden Fall. Wie gesagt, wir vertaggen dich natürlich auch in den Shownotes, aber es ist immer nochmal ganz schön, den Namen sich auch noch noch mal eingeprägt zu haben. Vielen Dank. Also ich finde es mega mega spannend. Sag doch vielleicht nochmal so grundlegend als Abschluss, vielleicht auch für dich zu diesem inhaltlichen von dem Kurs. An wen richtet sich der Kurs oder wer ist da besonders? Wir haben ja viele Unternehmerinnen, Selbstständige, auch Frauen in der Gründung hier, die uns zuhören. Was würdest du sagen? Für wen ist der perfekt? Louise von Bülow: Also perfekt in aller Linie, in allererster Linie für diejenigen, die sowieso denken, meine Stimme ist irgendwie nicht ganz in Ordnung. Das heißt, sobald ich live gehen will, fängt die an zu kratzen oder wackelt und ich fühle mich unwohl. Und in zweiter Linie für alle die, die denken, meine Stimme ist eigentlich in Ordnung, aber es interessiert mich doch, weil ich mich unsicher auf der Bühne fühle. Diese zwei Gruppen. Laura Roschewitz: Okay, ich glaube, da haben wir auf jeden Fall einige unter unseren Hörerinnen. Und deswegen beeilt euch ein bisschen. Die Plätze sind begrenzt und ich bin mir ganz, ganz sicher, dass es sich ganz doll lohnt. Was mich noch mal interessieren würde, vielleicht zum Abschluss von unserer Podcastfolge. Ich habe noch zwei Fragen. Die erste ist was würdest du sagen für dich als Unternehmerin, als Selbstständige, die jetzt ja auch durch diese Pandemie Zeit, durch eine gesellschaftliche Zeit, wo viel Wandel, viel Wackeligkeit und so vorgeherrscht hat, wo auch der der Onlinemarkt sich ja wahnsinnig hin und her verändert hat. Was würdest du als Unternehmerin gerade sagen? Was ist für dich ganz persönlich, weil das ja auch ein Podcast für Unternehmerinnen ist, dass es für dich gerade herausfordernd. Im Sinne von Was ist neu, was wandelt sich? Wo denkst du manchmal meine Güte und beißt irgendwie fast in die Tischplatte? Also was sind so Dinge, die du gerade beobachtest? Die vielleicht, wo jemand auch ein Learning mitnehmen kann oder wo jemand vielleicht ein ähnliches Gefühl von Ach, es geht nicht nur mir so! Louise von Bülow: Ich glaube, das ganze Thema Marketing, was sind meine Kanäle, wie mache ich auf mich aufmerksam und wo erzähle ich von meinem Produkt. Kann einen sehr überfordern, weil man an so vielen Stellen hört du brauchst Pinterest, du musst Instagram machen, du musst Werbung schalten, du musst jetzt in die Presse gehen, du musst jetzt. Es gibt einfach wahnsinnig viele Möglichkeiten. Und da stecke ich selbst manchmal drin, dass ich alles gleichzeitig machen möchte und merke, wie es mich überfordert. Und genau und dann so nach dem Gefühl zu gehen, ist, glaube ich, immer ein ganz guter Ratgeber. Wozu habe ich gerade Lust, Was fällt mir gerade leicht und aber auch ein bisschen was fordert mich vielleicht heraus. Herausforderung annehmen finde ich gut. Aber trotzdem dabei so ganz bei sich zu bleiben und nicht zu viel von sich zu verlangen und eben auch nicht ständig online überall rum zu gucken. Sondern mal bei der Sache zu bleiben, die man dann gerade macht und nicht sich was Neues zu überlegen. Laura Roschewitz: Das ist das weltbekannte Shiny Objects Syndrom, dem wir ja viele von uns auch zum Opfer werden, sozusagen. Und wenn Gretel und ich da nicht echt auch hartnäckig gewesen wären, würden wir jetzt ja auch nicht so viele Podcastfolgen schon aufgenommen haben. Der Podcast hat auch seine Größe erst entfalten können durch eine gewisse Konsistenz, durch eine Konstanz des dran bleibens. Und unter uns es hat uns auch nicht jede Folge in der Produktion gleich viel Freude gemacht, sondern manchmal saßen wir da auch und unsere Assistentin hat uns erzählt Oh, wir brauchen noch eine Folge. Wir haben gesagt Ach Mist, kannst du nicht, ich kann auch nicht. Okay, dann muss ich das morgen früh um fünf machen. Ich habe gar keine Lust mehr. Das gab es auch, aber das gibt es immer. Und das ist auch, finde ich, unternehmerisch wichtig, auch mal sich irgendwo durchzubeissen. Louise von Bülow: Ja, finde ich auch. Laura Roschewitz: Aber die Waage zu halten und wenn es dann nur noch ein Durchbeißen ist, dann wird es sich wahrscheinlich auch negativ auf die Stimme auswirken. Wenn ich hier. Louise von Bülow: Oh ja, bei schlechter Stimmung ist die Stimme auch nicht mehr gut. Laura Roschewitz: Das kann ich mir wohl vorstellen. Super, super spannend. Ich habe noch ungefähr 20 Ideen, wo wir noch weitermachen könnten. Vielleicht machen wir ja irgendwann eine zweite Folge. Ihr alle, die gerade zuhört, dürft uns gerne dazu auch mal teilen. Was findet ihr besonders spannend? Hüpft gerne rüber, einmal zu Louise auf die Social Kanäle oder zu uns und schreibt mal: Was nehmt ihr mit aus der Folge? Wie geht es euch mit eurer Stimme? Wie ist es für euch, wenn ihr auf die Bühne geht? Ist Stimme dann ein Thema für euch? Oder wenn ihr live geht, wenn ihr Videos aufnehmt? Also das interessiert uns einfach wahnsinnig. Und zum Abschluss habe ich noch eine Frage, die mir eben in den Kopf kam und zwar wie ist das, wenn man Louise von Bülow ist und verschiedene Sprachen, Akzente und Dialekte hört? Welcher ist aus stimmlicher Sicht so dein? Dann gibt es eine Lieblingssprache. Hast du so ein Faible für irgendwas, wo vielleicht auch die Stimme besonders spannende Dinge macht? Ich frage mich, so ein Plattdütsch da oben ist ja was anderes als Bayrisch oder ein Schwyzerdütsch oder ein Spanisch. Also gibt es da irgendwie auch Sachen, die du besonders spannend findest aus stimmlicher Sicht? Da habe ich mal finde ich spannend auf Sprache noch mal zu gucken. Louise von Bülow: Ja, das ist total spannend. Ich ich liebe, ich liebe ausländische Akzent. Ich liebe den französischen Akzent, ich liebe den italienischen Akzent. Ich liebe auch den russischen Akzent. Das mag ich total. Und stimmlich tatsächlich. Von der Stimmhöhe oder der Stimmqualität verändert es sich bei jedem. Das sind ganz andere Melodien und das finde ich richtig schön. Natürlich mag ich das nordische Plattdeutsch, es liegt einfach in meiner Natur. Und es gibt aber auch Dialekte, die finde ich schwer zu ertragen. Das ist aber eher was Persönliches als was Fachliches. Das da muss ich wahrscheinlich jetzt keinUrteil abgeben. Laura Roschewitz: Aber ist es nicht total spannend, weil ich finde, auch stimmlich merke ich, wenn ich eine andere Sprache spreche, dass ich anders spreche. Also zum Beispiel versuche ich ja, Schwedisch zu lernen. Das ist so ein ganz merkwürdiger Singsang für mich, wo ich noch kann, wo es viel mehr ist, was ich, was schwierig ist oder merke, wenn ich Spanisch spreche, dann bin ich aber auch der. Also dann kommt da auch so ein Temperament, dann kommt eine andere Lautstärke durch und in dieser französische Singsang mich eher zu so einem leicht schleicherischen pummeligen Singen bewegt. Das finde ich schon sehr spannend, dass die Sprachen auch offensichtlich unterschiedlich, dieses Organ, unser Stimmorgan, ja auch beanspruchen. Louise von Bülow: Genau, nicht nur das Organ, sondern tatsächlich auch ein kleines Stück Identität. Dann nimmt man seine französischsprechende Identität an. Die eben einen anderen Klang hat. Und das ist ein super spannendes Thema. Laura Roschewitz: Ja, das finde ich auch sehr spannend. Und ich schließe jetzt mal den Bogen zum Thema Unternehmerin. Auch als Unternehmerin haben wir ja unsere Identität und unsere Rolle. Denn Unternehmerin sein ist eine Rolle und sollte im optimalen Fall auch eine Rolle sein, die wir zu betätigen wissen. Wo wir die Regler kennen und wo wir wissen, wann möchte ich wie viel von was geben. Gretel und ich motivieren ja auch immer sehr dazu zu sagen Ich bin Laura Roschewitz und eine meiner Rollen ist die der Unternehmerin, sich nicht 100 % damit zu identifizieren, weil sonst die Abgrenzungsthematiken sehr schwierig werden können. Und deswegen fand ich es sehr, sehr spannend, mit dir da noch mal darüber zu sprechen, wie man auch als Unternehmerin seine Stimme finden kann und in seine Rolle reinwachsen kann. Also mir gehen die Pferde durch. Liebe Louise, ich danke dir sehr, dass du hier warst, dir die Zeit genommen hast und uns in diese kleine magische Welt der Stimme mitgenommen hast. Vielen Dank für deine Zeit. Louise von Bülow: Sehr gern. Ich danke dir, Laura. Laura Roschewitz: Und euch wünschen wir einen tollen Tag. Macht's gut. Lasst uns wissen, was ihr zu der Folge denkt, was eure Resonanz ist. Ob ihr tief oder flach geatmet habt bei der Folge. Und schickt uns gerne mal eine Nachricht rüber. Und wir hören uns dann wieder zur nächsten Folge Moin um Neun am kommenden Dienstag. Danke dir, Louise. Louise von Bülow: Danke. Laura Roschewitz: Danke. Ciao.

  9. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Hast du Angst vor Sichtbarkeit, Misserfolg oder Ablehnung? 😬 Dann solltest du in diese Podcast Folge reinhören. In dieser Folge erkläre ich dir, was der Unterschied zwischen primären und sekundären Gefühlen ist, warum Gefühle gefühlt werden wollen und warum es wichtig ist, seine primären Gefühle zu kennen um als selbstständige Unternehmerin handlungsfähig zu sein. Dabei zeige ich dir, welche Merkmale primäre Gefühle und welche Merkmale sekundäre Gefühle ausmachen, wie du lernen kannst, diese beiden voneinander zu unterscheiden und was dabei hilft, aus dauerhaften, negativen Gefühlszuständen heraus zu kommen! Spring mal rüber zu mir auf mein Profil (https://www.instagram.com/laura.roschewitz/) und erzähle, was Du aus dieser Folge mitnimmst. Dann verrate ich Dir auch meine "Lieblings" Primär- und Sekundärgefühle! Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute kannst du, wenn du diese Podcastfolge siehst, mit Video zum Beispiel auf YouTube, wo wir auch immer unsere Podcastfolgen mit Video sozusagen streamen und zur Verfügung stellen, dass ich vor einer Wand sitze, die du vielleicht kennst, aber mit einem anderen Gesicht davor, denn ich bin bei Gretel. Gretel und ich haben uns getroffen zu einer richtig, richtig, richtig tollen Zeit, denn wir haben zusammen Workation gemacht, das heißt, wir haben gearbeitet, aber wir haben auch viel … gemacht, also uns genossen, die Zeit miteinander genossen und wirklich mal abgehangen als Freundinnen, als Unternehmerinnen, als Menschen. Und dazu waren wir in Warnemünde die letzten Tage. Dazu vielleicht noch mal an anderer Stelle mehr. Deswegen bin ich aber gerade bei Gretel im Büro und sitze vor dieser schönen Wand, wo ich finde, die ist ganz wunderbar und steht auch mir ganz gut. Worum soll es in dieser Podcastfolge heute gehen? Um ein Thema, das ich immer und immer wieder gefragt werde und immer und immer wieder so Rückfragen dazu bekomme. Das habe ich hier schon öfter mal angerissen, aber offensichtlich noch nicht intensiv genug. Und deswegen widme ich dieser Folge dem Thema Gefühle, Emotionen und vor allem noch ein bisschen spezieller dem Thema Primär- und Sekundärgefühle. Ähm, grundlegend ist es erst mal so, dass wir ganz oft als Menschen sagen „Da habe ich mich so und so gefühlt“ oder „das hat dieses Gefühl in mir ausgelöst“, zum Beispiel, „da habe ich mich unsicher gefühlt“, „da habe ich mich ignoriert gefühlt“. „Da habe ich mich, ähm, belächelt gefühlt“. Also es gibt ja ganz, ganz viele verschiedene Emotionen. Ich such jetzt mal random welche zusammen, die mir im Business häufig entgegnen und zum Beispiel ich habe Angst vor Sichtbarkeit, ich habe Angst vor Misserfolg. Also es gibt ja ganz, ganz viele Emotionen und meine Arbeit als Wirtschaftspsychologin und Mindset Expertin ist natürlich immer ganz eng verbunden mit dem Thema Emotionen. Und ganz wichtig ist aber erst mal zu wissen, dass viele von den Emotionen, wo wir sagen ich habe mich so und so gefühlt oder die Person hat das und das in mir ausgelöst. Oftmals sogenannte sekundäre Emotionen sind, weil sie, wenn man ganz pingelig ist und ganz genau hinschaut, gar keine Gefühle sind, sondern Zustände, die aus Gefühlen entstehen. Warum ist das wichtig? Das ist wichtig, weil wir mit primären und sekundären Gefühlen unterschiedlich umgehen können und auch sollten und das vor allem auch als Unternehmerin lernen sollten. Also primäre Gefühle haben wir eine Hand voll, zum Beispiel Freude, Wut, Scham, Trauer, Angst. Das sind so die most popular, primär Gefühle und ein Primärgefühl. Können wir eigentlich immer daran ausmachen, dass es angemessen ist. Was heißt angemessen? Zum Beispiel jemand liest einen Post von mir oder hört diesen Podcast und beleidigt mich unter diesem in einem Kommentar. Dann ist erst mal angemessen, dass ich wütend werde oder vielleicht auch ängstlich, je nachdem, was da passiert. Hm nicht angemessen wäre, wenn man von außen draufguckt. Wenn ich mich dann schämen würde, zum Beispiel oder so. Das wäre schon ein bisschen merkwürdig, aber es wäre ein primäres Gefühl. Primäre Gefühle kannst du daran erkennen, dass sie dann aber auch relativ schnell wieder verschwinden. Also wir sprechen jetzt über alle regulären Gefühle, nicht über Traumata oder so was, sondern über alles, was in einem ganz normalen Rahmen stattfindet und in einem ganz normalen, alltäglichen Menschsein. Und wenn du da merkst, boah jetzt werde ich superwütend und nach einer Viertelstunde ist es aber irgendwie auch wieder gut. Du hast vielleicht mit einer Freundin telefoniert, mit deinem Partner gesprochen, eine Runde Sport gemacht, was auch immer dir hilft. Dann können wir davon ausgehen, dass du gerade mit einem primären Gefühl Kontakt hattest. Es gab einen Reiz, eine Reaktion und dann ist der Circle aber auch abgeschlossen, primäre Gefühle, gibt nur eine Handvoll sind unsere Basis, unsere Basisgefühle. Wenn du aber zum Beispiel merkst, dass du und dafür greife ich jetzt mal ein Beispiel auf, dass du selbstständig bist oder dich gerade selbstständig machst und Angst vor Sichtbarkeit hast und merkst, du weißt gar nicht genau, du hast, warum du die Posts immer nicht rausschickst, du hast schon Texte geschrieben, du hast vielleicht auch Visuals an Canva gebastelt und irgendwie schickst du das aber nicht ab. Du bringst das nicht in die Welt und sagst „Ich habe Angst vor der Sichtbarkeit“ oder „ich habe Angst vor Misserfolg“ oder „ich habe Angst, dass jemand was Doofes schreibt“. Dann würde ich immer in unserer Zusammenarbeit draufschauen Was ist denn da wirklich die Angst? Weil wenn wir jetzt mal bei dem Beispiel bleiben, Angst vor Sichtbarkeit, dann würde ich jetzt erst mal ganz frech sagen Na ja, Sichtbarkeit ist ja etwas, was total harmlos ist. Sichtbarkeit kann dir ja erst mal nichts antun. Und Sichtbarkeit ist vor allem super passiv. Und vor ganz passiven Dingen können wir eigentlich nicht so leicht eine primäre Emotion entwickeln, die Angst ist, weil Angst ist ja unser Ur-Reflex auf etwas Bedrohliches. Deswegen würde ich immer erst mal gucken okay, was ist denn die Angst? Warum hast du Angst vor Sichtbarkeit? Und dann sagst du vielleicht, weil das jemandem nicht gefallen könnte oder weil das meine ehemalige Chefin sehen könnte oder oder oder. Und dann würde ich fragen Und warum ist das schlimm? Oder Warum macht dir das Angst? Und so würden wir uns dem annähern und schauen, was denn die wirkliche Angst hinter der Angst ist. Das heißt, wenn du jetzt mal in dich gehst und überlegst, welche Gefühle hast du aktuell gerade in deinem Businesfeel als selbstständige Unternehmerin? Dann würde ich dich einladen, mal wirklich zu schauen, wo sind das vielleicht primäre Gefühle, weil sie wirklich von etwas ausgelöst werden und die sind meistens eben situativ. Wie hattest du das in der letzten Zeit, wo hattest du starke Gefühle und wo hast du vielleicht so dauerhafte Gefühle? Denn das zeichnet sekundäre Gefühle aus, dass sie eher dauerhaft existent sind, dass sie eher wie ein Filter über deinem Leben liegen, dass sie Tage oder Wochen anhalten können oder vielleicht sogar Monate. Dass sie nicht einfach verschwinden durch gewohnte Techniken, die du vielleicht schon erlernt hast. Das heißt, sekundäre Gefühle sind tatsächlich etwas hartnäckiger und brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit, damit hinzuschauen. Denn wenn wir verstanden haben, was das Sekundärgefühl uns eigentlich sagen möchte, können wir natürlich viel besser damit arbeiten. Ein Beispiel oder ich führe das Beispiel fort, wenn du sagst, ich habe Angst vor Sichtbarkeit, dann könnte man jetzt sagen Ja, okay, dann musst du jetzt sichtbar werden und dann wirst du sichtbar. Du hast vielleicht aber immer noch Angst, wenn du vielleicht nur vor dem ersten Post Angst hattest und beim dritten, vierten, fünften sagt Boah, easy, ich wusste gar nicht, was ich da hatte. Ist doch mega easy peasy. Dann würde ich sagen, war das ein Primärgefühl. Du hattest einfach Angst vor einer neuen Sache. Angst davor, vielleicht etwas falsch zu machen oder bloßgestellt zu werden. Du hast den Muskel etwas trainiert, du hast dich der Situation gestellt und danach war die Angst weg, also Primärgefühl. Wenn du aber zum Beispiel merkst, dass du dann mal einen Post rausgehauen hast, gar nichts Schlimmes passiert ist und du trotzdem beim zweiten, beim dritten und beim fünften und beim Zehnten immer noch Angst hast oder die Angst vor dem Ersten so stark ist, dass sie dich wirklich lähmt, dann würde ich sagen Lass uns doch mal hinschauen, was die Angst dahinter ist. Denn wie gesagt, Angst vor Sichtbarkeit finde ich ein gutes Beispiel, weil Sichtbarkeit eben erst mal nichts Aktives ist. Kein Mensch, nichts, was dich so aktiv von sich aus bedrohen kann. Was könnte eine Angst dahinter sein? Es könnte zum Beispiel sein, dass du Angst davor hast. Und wenn man das würden wir jetzt zusammen in der Arbeit eben mal wirklich runterbrechen und schauen was ist denn deine Angst? Weil die können sehr unterschiedlich sein oder ist es überhaupt Angst? Oder ist es Scham? Ein super unterschätztes, aber sehr, sehr, sehr, sehr verbreitetes Primärgefühl. Also Sekundärgefühle legen sich gerne wie so ein Schleier über unsere, unser Leben, unseren Alltag, unsere Arbeit und sind ganz häufig wirkliche Blockierer. Denn sie sind nicht so leicht zu greifen und vor allem sind sie mit bekannten Tools und Techniken, die du dir vielleicht angeeignet hast, häufig nicht am Schopfe zu packen. Weil sie sind ja nicht das, für das wir sie halten. Das ist ein Problem. Wenn ich zum Beispiel denke, ich habe Angst vor Sichtbarkeit, es ist aber eigentlich ein Schamthema, dann brauchen die nicht die selbe Betrachtungsweise, weil Angst und Scham bei dir vielleicht unterschiedlich behandelt werden möchten und unterschiedliche Aufmerksamkeiten brauchen. Was ist mein Plädoyer heute? Mein Plädoyer ist, ein bisschen aufmerksam zu sein. Und dafür kannst du dir zum Beispiel mal die nächsten Tage notieren. Welche Gefühle hast du? Welche Gefühle begleiten dich in deinem Business? Gucken wir jetzt erstmal zusammen auf dein Business als selbständige Unternehmerin und dir mal zu notieren, welche Gefühle sind das? Welche Gefühle hast du, wenn du vielleicht einen Post liest? Vielleicht von einer Mitbewerberin, Vielleicht von jemandem, der dich triggert, vielleicht von jemanden, der ganz Positives in dir auslöst? Welche Gefühle nimmst du wahr? Und ich dann an diese Folge zu erinnern und mal zu überlegen Welche Gefühle begleiten dich noch ohne konkreten Auslöser? Also nicht Du siehst den Post und hast dann ein Gefühl. Das ist das eine. Aber mit welchem Gefühl startest du den Arbeitstag? Mit welchem Gefühl gehst du in eine Pause? Mit welchem Gefühl beendest du deinen Arbeitstag? Mit welchem Gefühl stehst du morgens auf, mit welchem schläfst du abends ein? Schau einfach mal, welche Gefühle dich begleiten. Ein Klassiker zum Beispiel, der mir sehr häufig begegnet, ist, dass Menschen genervt werden. Und sag immer, ich bin heut total genervt und das darf man natürlich und das finde ich auch gut. Aber wenn das etwas ist, was so überlagert über Tage und Wochen und dein Business überlagert und dich davon abhält, deine Ziele zu erreichen, dann würde ich gucken. Dieses genervt sein, was ist das denn? Denn genervt sein ist an und für sich kein Gefühl. Es ist eine Reaktion auf ein Gefühl, was nicht befriedigt ist. Denn Gefühle wollen gefühlt werden. Deswegen heißen sie auch so gefühlt Gefühle und wollen nicht verstaut werden. Immer wenn wir primäre Gefühle verstauen über eine lange Zeit und sagen Ne habe ich jetzt keinen Raum für. Für Scham. Für Wut. Für irgendwas, was häufig auch negativ konektiert ist. Dann werden die gerne über die Zeit. Das ist, wieso Ablagerungen werden die so über die Zeit zu sekundären Gefühlen, die dann eben auch dauerhaft bleiben. Und ganz oft begegnet mir zum Beispiel das Thema. Ich bin so genervt, ich bin gereizt, ich bin angespannt, was alles erst mal keine primären Gefühle sind. Das heißt, wir müssen genau hinschauen, wie du den begegnen kannst. Und um diese Genervtheit zum Beispiel aufzulösen, ist es wichtig, welches primäre Bedürfnis und Gefühl dahinter steht. Wenn du zum Beispiel genervt bist, kann das aus einer Angst, die nicht angeschaut wurde, oder aus einer Wut, die nicht angeschaut und gelebt wurde, resultieren. Vielleicht bist du wütend, dass eine Kundin dir abgesagt hat oder jemand, die nicht die Wertschätzung gegenüber gebracht hat, die du verdienst oder oder oder. Hast dieser Wut aber keinen Raum geschaffen und beobachtest dann in den nächsten Wochen. Wenn du jetzt nach dieser Podcastfolge deinen Fokus dorthin richtest, beobachtest vielleicht, wie du in ein genervt sein rutscht. Und wichtig ist dann immer in die Tiefe zu schauen und zu gucken, was ist denn das Thema dahinter, das Thema hinter dem Thema? Weil erst wenn wir das angeschaut haben, bist du wieder handlungsfähig. Denn wenn du das Primärgefühl am Schopfe hast, kannst du dieses fühlen, kannst du das durchleben und kannst dann auch das sekundäre Gefühl loslassen. Es ist also ein super, super starker Hebel, um dich als Unternehmerin, als Selbstständige zu befreien. Und das ist viel mehr als irgendeine oberflächliche Mindsetarbeit oder irgendein „Ich manifestiere mir jetzt ein schönes Gefühl“, sondern es geht wirklich darum, in der Tiefe zu schauen. Wenn du diese Schau mal, welches Sekundärgefühl dein Liebstes ist. Denn das ist ganz oft so, guck mal, in welches Sekundärgefühl neigst du? Es gibt Menschen, die neigen zur Müdigkeit als Gefühl. Es gibt Menschen, die neigen zu Genervtheit. Es gibt Menschen, die neigen zu Gereiztheit. Es gibt Menschen, die neigen zur Überforderung. All das sind Resultate aus einem nicht gelebten Gefühl, einem nicht gelebten Primärgefühl. Deswegen schau dir das mal an, das ist meine Anregung heute. Schau dir an welches Primärgefühl begegnet dir oft in deinem Leben? Welches Sekundärgefühl überlagert häufig? Wie gehst du generell mit Gefühlen um und notiere dir mal in den nächsten Tagen so was wie ein kleines Gefühlstagebuch oder so Notizen und dann meld dich bei mir, spring mal rüber zu Insta Laura.Roschewitz und melde dich bei mir. Weil aus diesem Podcast wissen wir immer gar nicht so viel. Wer hört zu, wer kann was aus der Folge mitnehmen? Welche Resultate hat das bei dir? Wo führt es dich hin? Und das ist, was ich mir von dir heute wünsche. Spring mal rüber zu Insta, wenn du diese Podcastfolge gehört hast Laura.Roschewitz und schick mir eine DM zu der Folge Gefühle, primäre und sekundäre Gefühle. Erzähl mir gerne mal, wie das für dich ist, wie du dich damit auseinandersetzt, wie gut du darin bist, für dich selber betrachtet, Gefühle auch wirklich zu fühlen und welches Sekundärgefühl bei dir überlagert ist. Dann verrate ich dir auch, welches mein Lieblings-Primärgefühl und Sekundärgefühl ist und wie ich das in meinem Leben beackert habe. Wenn du darüber hinaus noch neugierig bist an dieser Arbeit, empfehle ich dir natürlich auch sehr unsere Mastermind Gruppe Smash it, denn das ist auch ein ganz wichtiger Bestandteil. In dem Sinne freue ich mich sehr von dir zu hören. Spring mal rüber. Und jetzt wünsche dir noch einen schönen Tag bis zur nächsten Podcastfolge hier bei Moin um Neun. Ciao.

  10. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Fan-Girling 3000 in dieser Folge MOIN um NEUN. Denn Gretel hat Luna Dickmann zu Besuch, Instagram-Expertin, Kölnerin mit ganzer Seele und wohl eine der coolsten Socken auf Instagram. Luna und Gretel schnacken darüber: 🍟 Wie Luna ins Online Business gestartet ist – und warum sie weiter gemacht hat, als sie 2019 alles hinschmeißen wollte 🍟 Warum ihr Programm “Mindful Seller” so geil ist, wenn du über Instagram verkaufen willst 🍟 Was es mit der Spapreneurin auf sich hat 🤣 🍟 Warum Luna einfach sagt, was sie denkt – und ob man das lernen kann 🍟 Ob sie noch alle Tassen im Schrank hat & was das Ding mit den Pommes eigentlich soll Witzige und deepe Folge mit der sehr sympathischen und schlauen Luna “Pommes” Dickmann! Unbedingt reinhören! Lunas Mindful Selling: https://lunadickmann.de/mindful-selling-warteliste/ Luna auf Instagram: https://www.instagram.com/luna.dickmann/ Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute muss ich gucken, dass meine Stimme nicht eine knieckige Oktave höher geht, weil ich hier voll den Fangirl-Moment habe. Mir gegenüber sitzt Luna Dickmann, die Instagram Expertin oder eine der Instagram Expertinnen und eine wahnsinnig sympathische Frau. Moin Luna, schön, dass du da bist. Luna Dickmann: Ja, danke für dieses super liebe Intro. Ich freue mich auch, dass ich da sein darf. Hey! Gretel Niemeyer: Moin. Erzähl uns doch vielleicht zum Start mal Luna, wie bist du im Onlinebusiness gelandet? Luna Dickmann: Ich war damals, ich glaube 2016, während meines Volontariats in einer Agentur und da war ich sehr unglücklich. Also ich war nicht so die glücklichste Angestellte und habe mich aber auf jeden Fall damals schon mit Marketing beschäftigt. Und mir hat jemand Sandra Holzer empfohlen und so zum Thema E Mail Marketing usw.. Ja, dann habe ich mir Sandra Holzer im Internet angeguckt und dachte so wie geil ist das denn? Diese Frau hat einfach ihr eigenes kleines Onlinebusiness. Ich möchte das auch machen. Ich will auch Expertin werden für ein Thema und ein Onlinebusiness aufbauen. Und das war so der allererste Treffpunkt mit dieser Branche. Gretel Niemeyer: Und dann hast du angefangen und warst sofort sechsstellig. Und bist heute, lebst ein Millionenbusiness und arbeitest eigentlich gar nicht mehr so viel. Luna Dickmann: Genau. Ich arbeite gar nicht mehr, sondern habe die Leidenschaft zum Beruf gemacht. Nein, das ist natürlich totaler Quatsch. Es hat wirklich lange gedauert, bis ich dann so richtig durchgestartet bin. Ich habe dann gekündigt und habe dann, ich glaube zwei Jahre erst mal nur so Freelancer Jobs gemacht, habe wieder mit anderen Agenturen gearbeitet, habe Social Media Kanäle für andere übernommen usw. Und irgendwann war ich wieder so unglücklich wie ich war, als ich angestellt war und dachte so oh mein Gott, wie habe ich eigentlich immer noch nicht geschafft, mein Coachingbusiness aufzubauen. Und dann habe ich etwas gemacht, das sehr, sehr mutig von mir war. Ich habe nämlich wirklich einfach alle Freelancer Sachen von jetzt auf gleich gestoppt und gesagt So, ich springe jetzt in die 100 Prozentige Selbstständigkeit als Coach und bin so ins kalte Wasser quasi gesprungen. Und es hat aber geklappt und es lag auch daran, dass ich eine Community hatte, schon eine kleine und ja, so eine Kompetenz Wahrnehmung auch aufgebaut habe. Ja, aber das war auf jeden Fall ziemlich crazy damals. Also das ist jetzt glaube ich drei ziemlich genau… Nein, das war das Jahr ein Jahr vor Corona. Ich glaube, vier Jahre ist das jetzt her. Gretel Niemeyer: Aber da hast du ja auch. Also ich erinnere mich an einen Post. Wie gesagt, ich folge dir schon ein Weilchen. 2019. Irgendwas mit Du bist vom Flugzeug gelandet und hast dir gedacht. Ach, scheiße. Hätte ich mir den Urlaub überhaupt gönnen dürfen. Kann ich das hier überhaupt? Und also auch so. Du schreibst ja sehr, wie du sprichst oder wie ich mir vorstelle, dass die Luna zumindest ist. Also wenn du jetzt ganz anders wärst, das wäre ein Problem für mich. Aber da war ja dann auch so, dass du zu deiner Mutter gegangen bist und gesagt hast Mama, Mama, darf ich bei dir einsteigen und deine Mama gesagt hat: Ein scheiß, kannst du. Ich weiß, was du kannst, leg los. Wie war das? Ich finde, das ist immer eine Sache, das so retrospektiv zu erzählen. Aber in der Situation muss das doch richtig scheiße gewesen sein. Luna Dickmann: Es war die Hölle. Also ich war fünf Wochen in Portugal surfen mit meiner besten Freundin und habe auch währenddessen gearbeitet und es lief halt alles komplett scheiße. Ich war wie gesagt unglücklich mit meinen Freelancjobs und ich war nicht in der Lage zu verkaufen, weil ich mich nicht getraut habe, weil ich dachte, ich muss erst mal mit meinen Freelancjobs genug Geld verdienen, dann werde ich erst richtig Coach oder so. Habe mir da irgendwas zusammengepackt und dann kam ich halt wirklich aus dem Urlaub und ich bin in so ein richtig krasses Loch gefallen. Dachte so Alter, du bist zwei Jahre selbstständig. Krass. Du hast es immer noch nicht geschafft. Ich wusste auch nicht, wie ich die Miete bezahlen sollte in den nächsten Monaten. Und ich dachte mir halt so ja, ich geh jetzt einfach zu meiner Mutter. Meine Mutter ist Verkäuferin, die arbeitet in so einem Modegeschäft in Köln und meine Mutter hat sich ihr ganzes Leben lang einfach ein Bein ausgerissen, damit mein Bruder und ich die Chancen bekommen, die sie nie bekommen hat. Meine Mutter ist als Gastarbeiterin nach Deutschland gekommen und wir sind auch sehr, sehr arm aufgewachsen und meine Mutter hat wirklich immer an uns geglaubt und ich bin dann halt zu ihr und dachte halt so, ja, dann nehme ich halt einfach erst mal so einen 520 € Job oder wie das heißt einen Minijob an und mach dann halt irgendwie erst mal so, zumindest, dass ich so ein bisschen Geld verdiene. Ja und dann ich kam halt wirklich rein in den Laden. Meine Mutter guckt mich so an. Und sie schüttelt schon so leicht den Kopf und sagt dann so: Was ist Kind? Und ich so: Mama, es läuft einfach nicht. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Und ich weiß noch, dass hinten ihr Chef schon so am Wuseln war und sie so zu sich ziehen wollte. Und ich dachte schon wieder so Oh Gott, ich störe meine Mutter nur. Und dann meinte sie so Hör mal, Luna, hast du denn schon alles dafür getan, dass du auf Instagram da deine Kundinnen gewinnst? Und ich war so. Nee, ich glaube nicht. Aber ich trau mich auch nicht. Ich weiß nicht. Ich glaube, ich kann noch nicht genug. Und dann meinte sie, sie hat mir wirklich sehr tief in die Augen geguckt und meinte so: Luna, ich habe mir nicht die letzten 50 Jahre die Beine in den Bauch gestanden, damit du jetzt hier als Verkäuferin arbeitest. Und das war wirklich ein richtig dicker Schlag in die Fresse. Und da bin ich aufgewacht. Ich habe mir dann gesagt, ich versuche es jetzt so richtig einfach für meine Mama, allein für sie und probier's, weil es kann mir ja nichts passieren eigentlich. Ich kann nicht so tief fallen. Es ist nicht so, als würde ich ein Haus abbezahlen oder hätte vier Kinder zu versorgen oder so. Ja, und dann bin ich durchgestartet. So richtig. Gretel Niemeyer: Ja, also, was ich auch. Ich weiß jetzt nicht mehr, seit wann ich dich irgendwie bei Instagram entdeckt habe, aber was du wirklich auch ganz anders macht als viele andere, wo viele ganz, ganz lange danach suchen, ist ja so diese eigene Stimme und dieses sich verletzlich zeigen, eine eigene Meinung haben, eine richtige starke Meinung haben und damit rausgehen. Und das machst du ja in den unterschiedlichsten Bereichen. Also wenn du sagst, wie du angefangen hast, wenn du sagst Ey Alter, vergesst bitte einfach mal, dass man von jetzt auf gleich erfolgreich wird, wenn du diese ganzen Sparpreneureinnen irgendwie durch den Kakao ziehst usw.. Ist das einfach Luna oder kann man das auch lernen, so die eigene Stimme zu finden? Weil das haben meine Kundinnen auch ganz oft und da hängt ja dann auch so ein Imposter da noch mit dran. Und was passiert, wenn ich mich sozusagen, was denken die Leute und was alles so kommt. Warum kannst du das? Luna Dickmann: Ja, gute Frage. Ich denke ich bin einfach das die Tochter meiner Mutter, also meine Mutter. Sie ist halt genauso. Nur viel viel krasser. Meine Mutter hat halt sieben Brüder gehabt und sie musste sich krass durchboxen und die hat diese Stärke und dieses ähm, dass man für sich einsteht, dass man ähm meine Mutter ist auch immer so, die hilft Leuten, also die ist hilfsbereit und die setzt sich ein für andere, die nicht so eine laute Stimme haben. Und das ist halt einfach natürlich durch die Erziehung zu einem Wert von mir geworden. Das ist einfach in mir, das kann ich gar nicht ausschalten, das so bin ich auch oft auf der Straße. Wenn ich irgendwas sehe, vergeht wirklich keine Woche, wo ich irgendeinen Typen anpöble, weil der letzte Woche war wirklich vor meiner Tür so ein riesiger Streit zwischen zwei Frauen, die haben sich irgendwie gestritten. Ich glaube, wegen dem Hund keine Ahnung. Und dann kam da so ein Typ entlang und der hat die diese Frauen gefilmt und ich bin halt stehengeblieben und meinte so Alter, verpiss dich, wieso filmst du diese Frauen, hör auf damit. Und das ist einfach so, wenn ich irgendwas sehe, was ich unrecht finde, dann mache ich den Mund auf. Das ist für mich auch so Zivilcourage und daraus hat sich halt eine laute Stimme entwickelt. Und ich denke schon, dass man das lernen kann, wenn man sich darüber bewusst ist, wofür man das tut. Also ich denke, wir leben nicht mehr in Zeiten, in denen wir es uns erlauben können, keine Stimme zu haben. Das ist das allererste und wir alle haben eine kleine Reichweite und seien es nur 200 FollowerInnen. Wir alle können was bewegen mit unserer Stimme und ich denke allein daran, an diesen Wert zu denken. Also so wie kann ich diesen Wert irgendwie und Zivilcourage in die Gesellschaft tragen, sollte Grund genug sein für die meisten eine Stimme zu finden. Und ich glaube, es ist wie mit allem so eine Übung, weil wir Frauen sind natürlich auch meistens darauf trainiert, zu gefallen, so zwischen Menschen, also zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen und zu pliesen. Und das kann eine Tugend sein, aber an gewissen Stellen ist das einfach total, also ich fühle mich immer, wenn ich so, ich meine auch ich bin. Ich habe auch mit people pleasen zu kämpfen, so ist es nicht und ich fühl mich dann immer nach einer Zeit so total nicht bei mir. Und dann denke ich mir immer so ja, ich muss das jetzt einfach noch mal üben, anderen Leuten nicht zu gefallen. So, und das ist der Weg, das ist, das ist das Leben. Sich zu sagen, ich habe hier ein Ziel, ich habe hier meine Werte, nach denen handele ich. Klar, ich kann immer Fehler machen und auch immer dazulernen. Aber es ist der normale Zustand das es Leute gibt die es abfuckt was du sagst und was du tust und dann bist du auf einem richtigen Weg, weil allen zu gefallen nützt halt wirklich niemandem. Gretel Niemeyer: Ja du absolut. Und das geile ist doch auch, wenn du erkennst, dass es, also das ja auch das Netz der Leute, der Menschen, die dich gerade geil finden deswegen und ich meine nicht geil finden im Sinne von boah Fan und sondern Menschen, die nah an dir dran sind und die, die dich einfach mögen und die dich auffangen und die dich auch jenseits von Instagram kennen. Einfach als der Mensch, den du, der du bist und die also auch wieder auf Instagram, wenn du dort deine Werte einfach wirklich lebst, ja, dann gibt es einige, die finden dich richtig scheiße und dann gibt es andere finden dich einfach richtig geil, weil endlich mal jemand das Maul aufmacht. Auf gut Deutsch. Und ja, ich finde viel. Also das ist doch eigentlich das Schöne so Reibung zu erzeugen und wirklich auch zu sagen wofür stehe ich denn und was möchte ich denn irgendwie bewegen und nicht irgendwann zu denken Oh, hättste mal! Ja, schön, ja, schade oder dumm. Hätte mal jemand was gemacht, so nach dem Motto. Luna Dickmann: Allerdings. Gretel Niemeyer: Und erzähl mal, du bist ja Instagram Expertin. Und erst mal bisher habe ich am Anfang bei Instagram Expertin mir gedacht, Hashtags und wie schreibe ich grad? Keine Ahnung. Und dann hast du irgendwann dieses wunderbar geile Programm Mindful Seller auf den Markt gebracht. Und ich dachte Wow! Endlich jemand, die auch das Thema Verkaufen damit reinbringt. Die wirklich auch so, die Verkaufen auch normalisiert ja die halt sagt naja, muss nicht geil sein von Anfang an, gehört aber dazu und überlegt dir mal, wir alle kaufen gerne und überleg dir doch einfach mal, warum es dir so schwerfällt usw. Wie kamst du zu diesem Programm? Was ist genau der Mindful Seller? Erzähl mal bisschen was dazu, weil ich liebe es voll. Luna Dickmann: Ja, danke. Ich liebe den auch voll den Kurs. Das ist ein Programm, das ich vor, ich glaube dreieinhalb Jahren das erste Mal gelauncht hab. Und das Produkt soll eben von der Community, ähm wie heißt das also Community Aufbau bis hin zum Sale alles abdecken. Und genau wie du sagst, was ich, was damals vor so vier fünf Jahren viel auf dem Markt war waren halt Content Marketing Kurse. Wie kann ich mit E Mail Newsletter und Webinar usw. verkaufen? Und was mir halt so gefehlt hat war ein Kurs, der sagt Hier, du kannst über Instagram direkt verkaufen, weil beim Verkaufen ist halt das Wichtigste, dass du die Leute warm machst. Das kennen wir aus dem Vertrieb. Also du musst halt irgendwie einen Kontakt zu denen herstellen. Und wenn das passiert ist, dann kannst du viel leichter an die verkaufen. So funktioniert Verkaufen. Und es geht halt natürlich um all diese Ecken. Also du googlest von mir aus I don´t no irgendein Thema. Du willst Hilfe haben beim Thema Ayurveda und dann kommst du auf einen Blog und den find ich super hilfreich. Dann meldest du dich für Newsletter an und in drei Monaten gibt es dann ein Webinar und dann kaufst du den Onlinekurs. Und ich war halt felsenfest davon überzeugt, dass das sehr viel schneller über Insta geht. Und ich habe halt so viele Frauen gesehen, die diese riesigen fetten Kurse machen. Die machen die nicht zu Ende und die, die, die haben gar keine Kapazität so ein krasses fettes Content System zu füttern. Also mach mal Ads, SEO. Dann noch Blogartikel schreiben und E Mail Marketing usw. Und das wollte ich runterkürzen auf Insta und das ist mir gelungen mit dem Mindful Seller. Denn ich habe ein Verkaufssystem entwickelt, das es dir eben erlaubt, alles in dieser App zu machen. Du brauchst nicht mal eine Website. Aber du kannst natürlich alles, was du noch unter passt also Website von mir aus. Auch E Mail Marketing kannst du natürlich hinzufügen, aber grundsätzlich kannst du direkt über Insta verkaufen und das läuft immer gleich. Also dass das der erste Punkt ist, die Recherche der Pain Points und der Ziele der Zielgruppe. Daraus machen wir dann eben richtig, richtig, richtig gute Posts. Das Schöne ist auch, dass meine ganzen Kundinnen Feedback bekommen in meiner Facebookgruppe. Also das ist wie so eine Flatrate. Man kann quasi alles da rein posten und wir, Tine und ich, wir korrigieren dann eben alles, damit auch alle wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und dann geht es natürlich um Communityaufbau und dann geht es im dritten Modul um Sales und Sales geht nicht ohne Community Aufbau. Und ja, das ist mein Produkt, das ich sehr liebe. Gretel Niemeyer: Kann man da immer einsteigen oder kann man das? Also launchst du das oder wie verkaufst du das? Luna Dickmann: Es geht in ein paar Wochen wieder los. Ich bin jetzt gerade im Pre Launch und ich denke, in so 3 bis 4 Wochen wird es so den nächsten Launch geben. Gretel Niemeyer: Alles klar. Ja, super cool. Also, ich meine, das ist. Ja genau. Also unterstreicht auch einfach super viel von dem, was ich sage. So als Sales Coach sage ich ja auch mal. Ihr müsst nicht gleich eine Website und alle Social Media Kanäle bespielen usw. und so fort. Lass mal erst mal gucken, welches Problem löst du? Was ist dein Angebot, wo findest du die Zielgruppe und wie sprichst du sie an? Und dann, genau wie du ja auch gesagt hast, die ersten Coachies zu finden oder die ersten Kundinnen zu finden, damit geht es dann weiter. Und ich habe auf deinem Profil auch gesehen, dass eine Kundin mir gesagt hat Luna, ich hatte dir versprochen, bei meiner ersten, bei meinem ersten Sale lade ich dich ein. Was hat es mit diesen Pommes eigentlich auf sich? Du bist ja die Pommesqueen. Auf jeden Fall. Luna Dickmann: Ja, das werde ich wirklich in jedem Podcast gefragt. Das frage ich mich einfach auch. Und dann habe ich mal so meinen besten Freund gefragt und der meinte so Luna, du hast das schon immer gesagt, du hast schon immer irgendeinen Quatsch erzählt. Ich bin eine sehr humorvolle Person. Ich bin ja auch aus Köln. Wir sind ja alle so Frohnaturen und ich habe ein, ich habe einfach immer Quatsch geredet und ich habe immer irgendwas irgendwas mit Pommes gesagt. Und dann habe ich damit angefangen auf Insta und das hat sich einfach so richtig verbreitet. Und jetzt bin ich irgendwie für viele ja die, die Pommes oder die Leute schicken mir auch Pommes Fotos oder so, oder dass sie jetzt Pommes im Backofen haben. Ich finde das so sau lustig. Ja, damit ist es einfach nur nur Fun. Gretel Niemeyer: Aber das ist. Das ist ja auch immer das Geile. Also das ist ja, dass, dieses Personal Branding über unsere Persönlichkeit einfach. Also bei mir wissen auch alle die schwimmt, die mag die Ostsee und die liebt Mandelhörnchen so, weil das sind halt einfach so die Sachen, die dann irgendwie herausstechen und es ist doch einfach witzig, wie so Sachen hängen bleiben. Also eine Freundin von mir, Bekannte, die hat einfach alles auf Flamingos gemacht. Und immer wenn du irgendwo an einem Flamingo vorbei rennst, schickst du ihr ein Foto und manchmal kann es echt so einfach sein, wenn wir lustige Sachen sind. Du weißt, ich muss dich nach deinen Tassen im Schrank fragen, die du offensichtlich nicht alle im Schrank hast. Was ist denn das? Also erst mal ist natürlich super für den Instagram Algorithmus, weil immer alle mal mit abstimmen. Aber wie kommt man denn darauf und wo kommt man an diese Tassen ehrlich mal? Luna Dickmann: Ich hab wirklich nicht. Ich habe alle Tassen im Schrank. Mein Schrank platzt bald. Ich habe einfach einen Spleen für seltsame Möbelstücke oder Inventar. Also ich liebe zum Beispiel auch Kulis in komischen Formen. Also ich habe so einen Kuli mit dieser Katze aus Alice im Wunderland drauf zum Beispiel. Oder einen Kuli in Form von einem Gladiator. Und das mit den Tassen, das hat sich wirklich. Ich hatte schon im Studium eine Tasse, da war aus einem Moped, aus Rom war das. Und dann habe ich irgendwie angefangen, immer im Urlaub mir so eine komische Tasse zu holen und fand das einfach affenwitzig. Und die stehen schon ewig bei mir im Schrank rum. Und dann habe ich ja mit Insta angefangen und irgendwie habe ich dann angefangen, morgens immer zwei Tassen zur Auswahl zu stellen und die Leute lieben das. Das ist für die ein Anker. Das ist der, dass das Licht am Himmel, das ist einfach. Da geht es los, dann wissen die Leute Bescheid. Luna ist am Start heute. Und ja, jetzt habe ich das natürlich professionalisiert. Jetzt gucke ich immer nach Tassen, so überall, wo ich so bin. Und ja, die letzte geile Tasse, die geht auch heftig ab. Ist halt Tassilo aus dem Disneyland. Also da kriege ich immer Nachrichten von den Leuten. Gretel Niemeyer: Die hast du noch gar nicht so lamge. Das ist mir gar nicht so. Aber ich könnte auch so einige aufzählen, die Bambi und was du da alles hast, oder? Ich weiß gar nicht. Erst wurde jetzt irgendwas von Star War's glaube ich auch noch. Luna Dickmann: Ja, also. R2. Ja. Gretel Niemeyer: Voll witzig, voll geil. Auf jeden Fall. Und viel besser als einfach nur so, oh ich stelle hier mal mein Frühstück hin. Sondern einfach echt sehr lunamäßig. Luna Dickmann: Ja, ich finde haltm dass man seinen Freak. Also ich meine das im positiven Freak oder seine Spleens oder so seine Nerdigkeit, die eignet sich perfekt fürs eigene Branding. Also du brauchst nicht irgendwie so ein Branding Workshop machen, wo du irgendwie deine Pommes oder so findest. Hatte übrigens mal einen Kurs, der so hieß, sondern wirklich schau in deinen Tassenschrank. Gretel Niemeyer: Das wird der nächste Kurs. Ich glaube, halt. Ich glaube halt. Das ist ganz viel Mut. Ich weiß, das mag für dich jetzt total normal sein, weil du dich traust so rauszugehen und deine ganze Community feiert das ist natürlich hart, aber ich glaube, der erste Schritt dorthin, der ist halt schwierig sozusagen. Ich steche jetzt mal aus der Masse raus. Ich mache jetzt mal was anders als andere oder anders, als Leute das erwarten würden. Ich glaube schon, dass es echt Mut braucht. Es wird wahnsinnig belohnt, aber es ist halt echt hart, weil du kannst natürlich auch auf Ablehnung stoßen. Luna Dickmann: Jawoll. Ich glaube, dass der Trick dabei ist, weil ich habe gerade gedacht, so krass. Ich finde das für mich persönlich gar nicht mutig, sondern ich finde es selber einfach hart witzig. Also ich mache meinen Tassenschrank auf und denk mir so wow Luna du hast halt echt einen an der Murmel. Geil. Also es ist. Ich spaße mich damit auch selbst. Und ich glaube, das ist auch so ein bisschen der Punkt, dass man eben schaut okay, womit habe ich Spaß, was sind die Sachen, die mir Spaß machen und nicht alles auf so äußere Faktoren zu schieben, quasi was gefällt den anderen, sondern was gefällt mir, was finde ich witzig? Gretel Niemeyer: Ja, und im gleichen Schritt natürlich aber auch, worüber rege ich mich vielleicht auf? Und das durch den Kakao zu ziehen, weil dann sind wir jetzt nämlich genau bei der Spapreneurin gelandet und das wollen wir auch voll ins Schwarze getroffen. Ich habe tatsächlich jetzt im Moment viele Menschen in Vorgesprächen sitzen für meine Coachings, die von irgendwelchen windigen Coaches über den Tisch gezogen wurden, die bisher manifestieren sollten, die in irgendwelche, ja du musst nur 90 Tage auf Instagram live gehen und dann Money Mindset mal ein bisschen klar kriegen und dann läuft es schon. Und mein Kanal mit solchen Sachen umzugehen, die mich wirklich hart aufregen, ist, mich hart aufzuregen. Gerne hier im Podcast. Und dein Kanal, der ist aber noch mal geiler, weil du einfach was witziges draus machst. Erzähl uns mal bitte erstens von dieser Spapreneurin, wie du darauf gekommen bist und ja, einfach mal so dein your take on this. Luna Dickmann: Also ich habe halt vor ein paar Jahren irgendwann angefangen, Reeles zu drehen. Ich habe lange überlegt, wie ich Reeles für mich nutzen will, weil ich finde halt diese Lypthingsachen super ausgelutscht und ich wollte etwas für mich finden, was ich geil finde und ich finde, es fand es schon immer irgendwie interessant, so diese ganze toxische Bubble natürlich auseinander zu nehmen. Und das habe ich auch schon oft gemacht in meiner Story und das auch kritisiert usw. Aber das war so ein bisschen zu, ähm ja, zu durch den Kakao zu ziehen war einfach eine sehr gute Möglichkeit darüber aufzuklären, was daran so falsch ist, aber gleichzeitig auch darüber zu lachen, weil irgendwie ist das glaube ich auch für viele Betroffene noch mal ein Stückchen einfacher, wenn man einfach zusammen darüber lachen kann, als wenn man zusammen darüber weinen muss. Weil weinen müssen die genug. Die haben einfach so viel Geld verloren, die Leute. Ja und die Spapreneurin ist einfach so und das kann man auch als Hashtag eingeben, da findet man ganz viel drunter. Das sind halt diese Coaches, die zum Beispiel gerade aus der Sauna kommen und sich dann so filmen und sagen so Leute, ey, voll krass. Ich war gerade 20 Minuten in der Sauna und bin rausgekommen und habe 23.000 € verdient. Einfach so.. Spapreneurin. Und ja, wenn ich das halt als Laie sehe, dann denke ich mir so Oh mein Gott, krass ey. In welcher Sauna war die Kräuter Sauna oder in welche Sauna muss ich gehen, damit so was passiert? Anscheinend ist ihr Businessmodell gut. Und alle, die so ein bisschen weiter sind und wissen, dass das nicht sein kann, regen sich natürlich darüber auf, weil das ist natürlich genial. Es ist ein gutes Storytelling zu sagen hier, ich mache Spa, also ich kümmere mich um mich. Es ist ja auch dieses dieser ganze Trend mit der Weiblichkeit. Also es ist nicht nur ein Trend, das ist natürlich auch einfach Realität, dass Weiblichkeit mehr gesehen wird und mehr Präsenz bekommt. Endlich. Aber es ist auch dieses Ja, ich steppe jetzt in meine Femininity und darf jetzt auch ich darf ja zu Geld sagen usw. Und da passt das natürlich alles sehr, sehr gut rein. In dieses neue Storytelling sage ich jetzt mal, was halt super, super gefährlich ist, war jemand, der sich nicht damit auskennt. Ja, und dann habe ich mir einfach sehr viel angeschaut. Es war auch sehr belastend, muss ich sagen, weil mich triggert das auch ohne Ende und dann habe ich mir da einfach wirklich was zusammengeschrieben. Also ich schreibe das dann wirklich so, ich überlege mir dann, was könnte so eine Spapreneurin tun, wenn sie dann auf Klo sitzt und ihren Quantum lieb hat? Und dann baue ich die Kamera auf und dann, ja, ist das meine Bühne und dann tanze ich und gehe ich ab und dann schneide ich das lustig zusammen. Und irgendwie mögen es die Leute. Das ist ja irgendwie so,… Gretel Niemeyer: Weil du, weil du halt. Und ich finde, ich bin sehr stolz auf mich. Ich habe noch nicht einmal das Wort authentisch gebraucht und ich werde es auch nicht gebrauchen. Aber weil du halt einfach auch auf sehr ehrliche Weise diese Probleme thematisierst. Weil noch vor Jahren haben wir halt alle gedacht Boah, Stress ist hier Statussymbol und wir müssen alle krass viel im Stress und im Hussel sein. Und in unserer Unternehmerin Bubble ist jetzt plötzlich das große Statussymbol, gar keinen Stress mehr zu haben und mit einer vier Stunden Woche siebenstellig zu werden. Und das bitte auch noch im ersten Jahr. Und alle, die das nicht schaffen, die haben es sowieso vergeigt. Und das ist dann halt ein neues, ein neues, eine neue Form von Stress, die wir einfach aufmachen, weil wir ungefähr 99,9 % der Menschen sagen: Du hast es halt nicht drauf, sondern nur, wenn du es draufhaben willst. Bitte nimm Kredit auf, investiere 444.000 € in eins zu eins Coaching mit mir und dann kannst du das auch haben und aus deinem Loserleben rauskommen. Also ach, du siehst schon, ich. I feel it. Luna Dickmann: Ja, ja, ja, es ist ein großer Krampf und ich hoffe halt eben, dass ich dadurch so ein bisschen aufklären kann. Aber dass sie halt auch so darüber lachen können, weil ich finde das alles sehr belastend. Also ich bin auch wirklich, ich gucke mir gar nichts mehr an, also ich entfolge, bin wirklich allen entfolgt und ich gucke mir am Tag vielleicht vier fünf Storys oder so was an von anderen Coaches. Wir sind auch nicht dafür gemacht, sonst überhaupt so viel anzusehen. Wäre auch noch so ein Tipp, weil ich finde es immer krass, wenn man so 200 Leuten folgt und dann so sich so super viele Storys am Tag anguckt. Man kriegt all diese Impulse. Kein Wunder, dass man dann am Ende nicht mehr weiß, was man tun soll, weil halt alle was anderes erzählen. Aber viele Wege führen nach Rom. Gretel Niemeyer: Sagt die Halb-Italienerin. Luna Dickmann: So! Gretel Niemeyer: Sag doch noch mal, du hast ja gesagt, der Mindful Seller startet bald wieder und ihr gebt da auf alle Stories und Posts und so auch Feedback. Wie macht ihr das? Ihr seid da nur zu zweit. Wie geht das denn? Luna Dickmann: Ja, das geht. Das ist einfach durch sehr gute Vorarbeit, die wir machen. Es hat so unterschiedliche Steps. Die erste Aufgabe ist, dass Sie eine Zielgruppenrecherche machen und erst einmal die Pain Points, also die Hürden einmal auflisten. So, das machen auch eigentlich immer fast alle. Und die schicken die uns dann auch in die Facebookgruppe. Die kontrollieren wir einmal. Und aus diesen Pain Points heraus machen die halt Titel und meistens auch. Also da muss man zwar einmal drübergehen, vielleicht aber eigentlich. Dadurch, dass Sie eine gute Vorbereitung haben, ist es tatsächlich gar nicht so viel Arbeit, dass man es nicht schaffen würde zu zweit. Und die Tina meine, die aus meinem Team mit korrigiert, die ist halt auch einfach super fit. Ich mache das einfach auch schon seit Jahren. Also ich sehe halt sofort ein Painpoint, ich weiß halt sofort, Ist der gut formuliert oder nicht? Genauso wie bei einem Titel. Das geht bei mir, das dauert zehn Sekunden. So und ja, deswegen. Also es hört sich nach mehr an, als es tatsächlich ist. Gretel Niemeyer: Ich finde es halt. Also was ich wirklich schön finde und ich hab dein Programm ja nicht gemacht, aber es woran es ja heutzutage scheitert, sind ja nicht die Informationen da draußen, sondern die Umsetzung. Luna Dickmann: Ja. Gretel Niemeyer: Was ich dir total abnehme ist, dass dir die Umsetzung eben auch wahnsinnig wichtig ist und dass du die Leute ins Tun bringst, weil die ganze Theorie, die bringt halt alles nüscht, wenn wir weiter vor uns rum theoretisieren. Und wenn uns dann einfach mal jemand sagt ja, so ist gut, raus damit und wir dann eben auch diesen Muskel trainieren können und selber routinierter werden, dann ist es einfach wahnsinnig hilfreich. Und ich weiß aber auch so von unseren Programmen, dass ja gerade diese individuelle Betreuung, das ist schon auch Arbeit. Also einfach über die Masse der Menschen und Posts usw. oder in deinem Fall Post bei uns sind es andere Themen, ist es halt schon Arbeit und deswegen finde ich es einfach bewundernswert, dass ihr euch diese Arbeit macht, weil genau die ja den Unterschied macht. Luna Dickmann: Ja, genau deswegen sag ich, ich will jetzt auch nicht arrogant klingen oder so, aber ich höre einfach auch oft Luna, dieser Kurs ist einfach anders, weil das haben wir noch nie erlebt so was. Aber ich will mich jetzt nicht selber beweihräuchern. Man, man muss es erlebt, man muss es erlebt haben und jeder hat aber auch einen anderen, eine andere Art zu lernen. Für viele ist das auch zu viel. Die sagen so ne ich brauche einen Kurs mit Powerpoint und das mache ich alleine, ich brauch das nicht mit der Betreuung. So das ist oder jemand anderes posten eins zu eins. Also ich will gar nicht sagen, dass das der beste Kurs der Welt ist, sondern dass das eine gute Möglichkeit ist, das zu lernen. Und es gibt noch viele andere. Gretel Niemeyer: Aber es ist nicht der beste Kurs der Welt, aber es ist schon der beste Kurs der Welt. Wir bieten gar keinen Kurs an, von daher kannst du das ruhig sagen. Das ist ja mega gut. Und vielleicht als letztes. Also wir verlinken natürlich wieder alles hier unter dieser Folge und auch auf Instagram und LinkedIn und wo auch immer das alles gepostet wird. Aber ich bin nun mal Sales Coach und ich liebe es zu verkaufen und rede mir den Mund fusselig. Und ich weiß ja, aber dass du auch deine Gedanken zum Verkaufen zu einem ganzen Post mit ich weiß ich nicht viel vielen Punkten dazu gemacht hast, mit Gedanken zu Sales, teil doch vielleicht am Ende noch mal so drei Gedanken zu Sales, die Leute mitnehmen sollten, um vielleicht ihre Perspektive auf das Thema so ein bisschen zu verändern. Luna Dickmann: Also mein allererster Punkt ist der schmerzhafteste wahrscheinlich für alle. Nämlich das Verknappung und Limitierung von Angeboten. Also dass man zum Beispiel sagt, ich biete das nur zwei Wochen lang an oder nur eine Woche lang an, anstatt es halt immer anzubieten. Nicht nur besser für den Sale ist, weil du damit eben die Leute dazu bringst zu kaufen, weil sie dadurch so einen Verkaufsauslöser bekommen. Sondern es ist auch eine Wertschätzung deiner eigenen Zeit, weil wenn du ständig und immer verkaufen willst, dann machst du dich einfach kaputt. Und zu sagen ich mache das zweimal im Jahr richtig dick für dieses eine Produkt, ist auch eine Wertschätzung deiner eigenen Zeit, weil sonst hat man das auch die ganze Zeit im Hinterkopf. Ich muss das noch machen, ich muss dies noch machen. Und so ist es einfach getimt. So, das war mein erster Gedanke dazu. Der zweite Gedanke ist ähm, du nervst nicht mit deinem Produkten, denn die Menschen haben schon entschlossen, dass sie interessiert an deinem Thema sind, indem sie auf Folgen geklickt haben. Und hör endlich auf, den Leuten zuzuschreiben, was sie denken. Du weißt nicht, ob du nervst. Hör auf so übergriffig zu sein, wenn die Leute genervt sind. Keine Sorge, du wirst es merken. Die werden dir nämlich entfolgen und das ist okay. Das ist das Leben. Wie entfolgen Menschen, Freundschaften verändern sich, Beziehungen gehen in die Brüche, Kundinnen gehen. Es ist okay, das ist normal. Aber hör auf damit. So, das ist mein zweiter Gedanke. Und mein dritter Gedanke war, es gibt so viele. Alleralleraller wichtigster Punkt beim Verkaufen ist, Verkaufen fängt nicht beim Verlinken deines Produkts an oder beim ersten Launchtag, sondern circa drei Monate vorher, wo du anfängst, die Leute warm zu machen, wo du immer wieder auf dein Produkt hinweist. Was kannst du auf so viele unterschiedliche Wege machen? Du kannst Mikroprozesse zeigen, du kannst zeigen Hier, wir haben ein neues Dokument für den Onlinekurs hochgeladen oder hier. Ich mache gerade ein neues Workbook oder ich habe eine neue Idee und nenne eine. Also nimm die Leute wirklich monatelang vorher mit, damit sich monatelang der Name deines Produktes in die Köpfe der Menschen reinpflanzen kann. Dann wird es nämlich auch so sein, dass die Leute von alleine zu dir kommen und du nicht das Gefühl hast, dass du die Leute überredest. Ich könnte jetzt aber noch 1000 Jahre weiter sprechen, aber das sind meine drei Gedanken. Gretel Niemeyer: Danke. Ja, über das Thema könnte ich natürlich auch 1000 Gedanken sprechen. Ich glaube, das ist halt sehr. Es kommt immer sehr drauf an, was das Produkt ist, was hinten rauskommt und wie man selber tickt. Also bei Punkt 1, war ich so, nein, das stimmt doch gar nicht. Aber das gehört hier gar nicht her. Genau. Für Verkaufen auf Instagram mit einem Kurs oder Programm, das man füllen möchte, bin ich da völlig bei dir und sehe das ganz genauso und unterschreib es. Cool. Luna, ich freue mich sehr, sehr, sehr, sehr, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich glaube, wir haben einen guten Querschnitt durch unterschiedliche Themen hier hingelegt und möchte dir die Chance geben, die letzten Worte zu sagen, hier in dieser Folge Moin um Neun. Luna Dickmann: Leute, esst mehr Pommes. Gretel Niemeyer: Geil. Wir freuen uns in diesem Sinne, wenn ihr uns ein paar Sternchen gebt für diese Folge. Folgt der Luna. Checkt den Mindful Seller aus. Guckt nach, ob das euer Weg ist, ins Verkaufen zu kommen. Und ansonsten freuen wir uns wie immer über alle Kommentare. Feedbacks und so weiter. Liebe Grüße.

  11. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Hättest du Gretel bis vor Kurzem nach ihrem “Warum” gefragt, dann hätte sie dir ihr selbst so getauftes “Marketing-Warum” erzählt. Also ein paar Sätze zu ihrer Motivation und Vision, die zwar bei Jedem, der sie gehört hat, gut ankommen, die sie selbst aber ehrlicherweise emotional so gar nicht mehr erreicht haben. Da auch für uns das letzte Jahr – mal ganz vorsichtig ausgedrückt - “herausfordernd” war, merkte Gretel an allen Ecken und Enden, wie sehr sie ein echtes und für sie rundum stimmiges Warum braucht – und dass sie das niemals alleine finden würde. Also hat sie Journalistin & Autorin Bianca Fritz gebucht, um gemeinsam auf Warum-Suche zu gehen. In dieser Folge erzählt Gretel: 💙 Warum dieses "Warum-Ding" plötzlich so wichtig für sie geworden ist 💙 Wie der Prozess mit Bianca funktioniert hat 💙 Und natürlich: Welches Warum am Ende herausgekommen ist – und was das für sie bedeutet Erzähl mal: Hast du ein Warum? Teil es gern mit uns und erzähl mal, wie du es gefunden hast und was es dir bringt. Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und zwar heute nur mit mir, mit Gretel. Wir wissen, dass ihr ganz besonders gerne Folgen von uns hört, bei denen wir auch so ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern und so ein bisschen erzählen, wo uns Sachen vielleicht nerven, wo wir Tacheles reden oder wo wir auch aus unseren Erfahrungen als Unternehmerinnen erzählen, vielleicht auch erzählen, es nicht so glatt gelaufen ist, was uns beschäftigt usw. und so fort. Und heute möchte ich ein Thema aufmachen, bei dem ich lange gar nicht dachte, dass es für mich so wichtig wäre oder dass es für mich mal wichtig sein könnte. Aber es hat an Wichtigkeit gewonnen, bis es plötzlich sehr im Mittelpunkt stand. Und das war mein Warum. Warum mache ich das hier eigentlich alles? Das Ding mit der Selbstständigkeit. Warum arbeite ich mit genau mit den Kundinnen und Kunden, mit denen ich arbeite. Warum gibt es diese Formate? Was will ich eigentlich erreichen? Und tatsächlich habe ich mir diese Frage schon mal zu Beginn meiner Selbstständigkeit gestellt. Also vielleicht weißt du es, vielleicht weißt du es auch nicht. Aber ich habe schon in meiner zweiten Elternzeit mit meiner Tochter 2017 mir überlegt, dass ich mich selbstständig machen könnte. Hatte zu dem Zeitpunkt die wildesten Ideen, vom Unverpackt Laden bis hin zum personalisierbaren Bällebad und nachhaltigem Spielzeug für Kinder usw. und habe mich damals im Rahmen der Potenzialanalyse auch schon damit beschäftigt, was denn mein Warum ist, was denn meine Werte sind usw.. Meine Werte, wie du dir vielleicht vorstellen kannst, die haben sich jetzt in den letzten Jahren nicht so wahnsinnig verändert. Da steht immer noch ich habe es vorhin auch noch mal in meinem Businessplan von damals nachgeschlagen. Also da steht immer noch Familie an erster Stelle, da steht immer noch finanzielle Unabhängigkeit drin. Da steht immer noch Nachhaltigkeit drinne, immer noch Flexibilität, immer noch Gleichberechtigung. Das hat sich nicht geändert. Aber ich habe so festgestellt, dass mein Warum, warum ich das mache, was ich mache, dass das nicht mehr so ganz stimmig für mich war. Denn ich habe vor ein paar Wochen das so geframt oder gesagt, was ich jetzt gerade habe, ist so ein marketingtaugliches Warum. Ja, also ich kann. Ich kann dir erzählen, warum bin ich Sales Coach? Weil ich Frauen enablen möchte, dass sie möglichst viel Geld verdienen. Dass sie auf Augenhöhe sind in ihren Beziehungen. Ich bin Sales Coach, weil ich meiner Tochter und auch meinem Sohn natürlich, aber vor allem meiner Tochter vorleben möchte, wie das ist ein Business zu haben und erfolgreich zu sein usw. und so fort. Und das stimmt schon auch alles. Das sind schon auch alles Gründe, die mir wichtig sind. Und gleichzeitig habe ich so gemerkt, aber das fühlt sich irgendwie, also das kommt nicht so, nicht so ganz mehr bei mir an. Also das macht schon alles Sinn. Und immer wenn ich das so sage, dann ist das natürlich total logisch und empowernt und irgendwie macht es auch für mein Gegenüber dann ein stimmiges Bild. Ja klar, Sales Coach will, dass Frauen Geld verdienen. Total geil. Aber mich hat es halt nicht mehr so ganz abgeholt und das ist und war das Problem. Und dann habe ich halt so überlegt, ja, okay, aber warum ist denn plötzlich, warum, haha. Warum es denn plötzlich diese Frage nach dem Warum für mich so wichtig geworden? Und es ist, glaube ich, ganz einfach zu beantworten. Diese letzten 12, 15 Monate sind, glaube ich, an keinem von uns spurlos vorübergegangen. Dieses Jahr ist wirklich knackig, wirklich schwierig. Wir merken es an unserem eigenen Business, dass es zum Teil nicht so flutscht, wie wir das gerne hätten. Wir merken das natürlich auch bei unseren Kundinnen in der Mastermind, auch bei meinen eins zu eins Kundinnen. Wir sehen immer mehr Menschen, die wieder oder Selbstständige, die wieder zurückgehen in eine Anstellung, wenn auch nur in Teilzeit und vor diesem Hintergrund wurde es für mich einfach immer wichtiger, mich zu fragen Warum mache ich das hier eigentlich? Warum, ja gehe ich nicht einfach in den Job und arbeite da meine Stunden und gut ist? Und Don't get me wrong. Das steht überhaupt nicht zur Debatte. Das will ich überhaupt nicht. Das habe ich mich auch überhaupt gar nicht gefragt. Aber für mich war so die, das Thema auf dem Tisch, das ich verstehen wollte, wirklich richtig tief verstehen wollte, warum ich das hier alles mache. So richtig ehrlich, so richtig mit Butter bei die Fische und vielleicht auch so ein bisschen mit Angst im Blick. Okay, was kommt da eigentlich hoch? Was, wenn dein Warum ein Warum ist das du so gar nicht hören möchtest und was dich irgendwie ganz anders hinstellt, als du gerne wärst. Und weil es ja gerne so ist, dass wir bei uns selber einen Blind Spot haben und nicht genau hingucken können oder vielleicht sehr, sehr oft den besagten Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, habe ich mir für die Warum-Suche Hilfe geholt. Und das war niemand weniger als die liebe Bianca Fritz, die einerseits Autorin, andererseits die der Host der Creative Chain Mastermind ist und die eben auch dediziert eine Warum Session anbietet. Und das war mega geil. Also an dieser Stelle geht immer ganz viel Liebe raus zu Bianca. Denn das ganze läuft wie folgt ab. Sie stellte erst mal in einem Fragebogen zig Fragen, die du beantwortest. Dafür nimmst du dir vielleicht eine halbe Stunde Zeit. Und in dieser, in diesen Fragen oder in diesen Antworten habe ich schon gedacht Himmel, Arsch! Wie konfus kann es bitte sein? Also ich habe wirklich, ich habe es aufgeschrieben und habe gedacht, die arme Bianca, die tut mir so unfassbar leid, dass sie das lesen muss. Da kann man wahrscheinlich gar keinen Sinn draus machen. Aber gut, habe ich jetzt gebucht. Sie wird schon wissen, auf was sie sich eingelassen hat. Und dann haben wir uns für ich meine 90 Minuten getroffen und ähm, sie stellte einfach unheimlich verschiedene, viele Fragen zu unterschiedlichsten Bereichen in meinem Leben, zu unterschiedlichsten Erfahrungen, die ich gemacht habe, Beziehungen, die ich habe, Dinge, die ich erlebt habe usw.. Sachen, die mich auf die Palme gebracht habe, Sachen, die mir wichtig sind usw.. Und auch da, während ich das erzählt habe, habe ich die ganze Zeit gedacht wie zum Arsch, will sie da irgendwas rausholen was sinnvoll ist? Und plötzlich sagt Bianca „Ich glaube, ich habe den Satz.“ Und ich dachte, so was kann ja gar nicht sein. Und sie meinte so. „Doch, doch. Ich glaube, ich habe deinen Satz.“ Und um der Sache mal vorzugreifen mit so einem Warumsatz ist es bei mir so ein bisschen wie mit nem Friseurbesuch. Ich höre bzw. sehe die neue Frisur. Ich muss das erst mal sacken lassen. Ich muss vielleicht hier und da noch mal selbst Hand anlegen, noch mal ein Wort verändern, noch mal die Satzstruktur verändern. Das haben wir. Das haben wir dann auch getan, damit es so wirklich meins wird. Und was ich richtig cool fand, ist, dass das Bianca, die eben auch ausgebildete Journalistin ist, sehr fein unterscheiden kann zwischen verschiedensten Worten. Also so was wie Ich zeige dir, ich unterstütze dich, ich begleite dich darin usw. und so fort. Da hat sie dann eben auch gesagt okay, das und das, da bist du involvierter, denk an deine Grenzen, das hier wäre wichtig usw.. Und dann haben wir, als der Satz schon fast stand. Ich habe ihn tatsächlich dann in den in den nächsten Tagen für mich noch an mich ein bisschen adaptiert, aber als er schon fast stand, haben wir dieses Warum noch getestet. Auch unterschiedlichste Bereiche im Leben und im Business haben sozusagen noch ein paar Kontrollfragen gestellt. Und auch das war richtig cool so zu gucken Ey guck mal, dieses Warum ist so groß, das ist einfach zu jedem deiner Lebensbereiche passt und ist aber trotzdem so spezifisch, dass du es in jedem deiner Lebensbereiche sagen kannst und es einfach ein wohliges Gänsehautgefühl und ein Ja, man, genau das ist es. Dafür geh ich los, Gefühl ist. Und an dieser Stelle mal ganz, ganz viel. Ein ganz großes Dankeschön an die Bianca, die diesen Prozess mit mir gemacht hat. Und jetzt will ich dir natürlich mein Warum nicht vorenthalten. Und ich habe es mir nicht aufgeschrieben und denke mir, ich kann mir gut vorstellen, dass ich mich gleich ein bisschen verzetteln werde. Aber mein Warum Satz lautet wie folgt: Ich zeige Menschen, die gern und großzügig geben, wie sie auch mit voller Selbstverständlichkeit nehmen können. Und jetzt habe ich das gesagt und es ist schon wieder so ein Gänsehautgefühl, weil genau das ist es. Mit wem will ich arbeiten? Ich möchte mit Menschen arbeiten. Ich möchte die Menschen zu Erfolg führen, die selber gern und großzügig geben. Weil da bin ich also in das Schema falle ich halt voll rein. Ich gebe einfach unheimlich gern. Ich habe schon nicht zu verachtendes Problem damit, Grenzen zu setzen, mich abzugrenzen, mich aus Themen rauszunehmen usw. Und das sind tatsächlich Themen, an denen ich für mich so arbeite. Aber geben gern und großzügig geben, voll mein Ding. Und dieses Geben ist auch gar nicht nur gemünzt auf Geld geben. Aber auch das finde ich halt super wichtig. Erfolgreich zu sein, um Geld geben zu können. Sei das sein, dass Menschen in meinem Umfeld, die ich gerne mag, den ich gerne was geben möchte, eine Überraschung oder oder so, oder sei das, dass ich Organisationen, die mir wichtig sind und die wirklich eine Veränderung in die Welt bringen, dass ich die unterstützen möchte durch eine Spende. Das ist für mich geben. Aber geben ist für mich auch, Zeit zu geben, Aufmerksamkeit zu geben, Leidenschaft zu geben, zuzuhören, da zu sein, das alles ist geben. Und das mache ich so unfassbar gern und so großzügig, dass ich leider und das ist bei meinen Kunden und Kundinnen auch gern der Fall, dass ich leider lange vergessen habe, die Nehmen Seite gleichberechtigt zu behandeln. Also wenn du eine Umfrage machst bei vielen Menschen, dann wird dir entgegenschlagen ja geben gar kein Problem, mache ich voll gerne, finde ich voll super! Hilfe annehmen, um Hilfe bitten ist bei den meisten schon eine ganz andere, eine ganz andere Hausnummer, ein ganz anderer Schnack. Und davon spreche ich mich überhaupt nicht frei. Aber ich finde, dass es eben so absolut wichtig ist, dass wir lernen, auch um Hilfe zu bitten, auch Raum einzunehmen, auch Geld einzunehmen dafür, dass wir konstant und auf lange Sicht in unserer Kraft sind, in unserer Energie bleiben, die Menschen mit der Überzeugung und Leidenschaft bleiben, die wir jetzt sind. Weil wir können einfach nicht uns immer und immer und immer mehr verausgaben. Denn das ist das, was passieren wird. Wenn wir immer nur geben und nicht nehmen, dann werden wir uns irgendwann verausgaben. Wir werden ausbrennen und das kann weder in unserem, noch in dem Interesse unseres Umfeldes sein. Und ja, deswegen macht mich dieses Warum so glücklich. Dieses Ey, geil. Ich gebe weiterhin gern und großzügig und ich möchte aber auch lernen. Oder ich lerne, wie ich mit der gleichen Selbstverständlichkeit auch nehmen kann. Und genau das sind auch die Menschen, mit denen ich arbeite und arbeiten möchte. Menschen, die gern geben und Menschen, die aber auf der anderen Seite sagen Hmmm, ich kann aber dieses Geld dafür nicht verlangen oder Ich weiß nicht, ob ich das wert bin. Ich trau mich vielleicht noch nicht. Ich weiß nicht, wie ich Kunden, Kundinnen finde, die mit mir arbeiten wollen. Ich erkenne noch nicht, was ich Großes in die Welt bringe. Ich erkenne noch nicht, wie wie viel Wert ich eigentlich schaffe für andere Menschen. Und das sind genau die Menschen, mit denen ich arbeite, die sich vielleicht einfach noch nicht trauen, den Preis zu verlangen, den sie verlangen sollten, selbstbewusst Verkaufsgespräche führen usw.. Also ich zeige Menschen, die gerne und großzügig geben, wie sie mit derselben Selbstverständlichkeit nehmen können. Und dieses Nehmen kann eben auch alles sein Raum einnehmen, Geld nehmen, Zeit nehmen, um Hilfe bitten usw.. Und wenn du mich gerade bei YouTube siehst, dann siehst du wahrscheinlich ein Grinsen von einem Ort zum anderen. Ich hoffe, es kommt auch hier bei der Aufzeichnung bei dir, bei der Audioaufzeichnung raus. Das ist wirklich ein Warum, das mich durch die Momente von Boah, ich habe gerade kein Bock XY zu machen oder Heute fällt es mir schwer mich ran zu setzen und vielleicht den einen Rückschlag von gestern, der mir noch in den Knochen steckt, den irgendwie wegzustecken und wieder anzufangen. Oder vielleicht hat jemanden einen Call bei mir buchen wollen und hat es dann doch nicht gemacht. Und ich habe zweimal nachgefragt und bin dann doch irgendwie auch enttäuscht, wenn so was dann nicht zustande kommt oder so und denke mir so Nee, dein Warum ist genau die richtigen Menschen zu finden, die genau das wollen, was du willst, die genau das brauchen, was du den geben kannst. Und ja, dann starte ich wieder durch und freue mich einfach sehr, dass dieses echte Warum dieses nicht Marketing Warum, sondern dieses echte Warum gefunden zu haben. Und wenn du dich fragst, wann ist denn der Zeitpunkt dafür, so ein Warum zu suchen oder zu finden? Ich glaube ehrlich gesagt, dass wir diesen Moment einfach selber spüren müssen. Ich denke nicht, oder aus meiner Sicht ist das nichts, was wir zum Beispiel zu Beginn einer Selbstständigkeit unbedingt brauchen, ohne das wir nicht losgehen können. Und wenn das nicht steht, dann wissen wir überhaupt gar nicht, was, was Phase ist, sondern ich glaube, dass sich das mit der Zeit rausschält und dass wir das wir einfach merken, wenn uns das fehlt, dass wir einfach merken ey, wie kann ich mit schwierigen, herausfordernden, fordernden Situationen umgehen, wenn wir da so einen Anker brauchen, an den wir uns hängen können, dann kann das auf jeden Fall ein sehr starkes Warum sein. Und dann ist vielleicht der Moment, sich dieses Thema mal anzuschauen und zu gucken, was dafür verborgene Schätze liegen. Das soll es gewesen sein mit meiner Session zum Thema Warum zum Geier? Ich freue mich sehr, wenn du mir ein Feedback gibst zu dieser Folge. Hat es was in dir bewegt. Was ist dein Warum? hast du dein Warum schon gefunden? Ist das, spielt das eine wichtige Rolle für dich oder ist das für dich gerade in deinem Business nicht so wichtig? Teil das sehr, sehr gern mit mir. Schickt mir eine Email an moin@gretelniemeyer.com oder find mich gerne auch auf Instagram. Auch da findest du mich unter Gretel Niemeyer. Schick mir ne DM. Damit machst du mich wirklich sehr sehr glücklich. Und erzähl mir, was diese Folge Moin um Neun und mein Warum in dir bewegt hat. In diesem Sinne wünsche ich dir einen ganz, ganz zauberhaften Tag, Abend, Nacht, was auch immer du gerade machst, während du diese Folge hörst. Und freue mich, wenn du wieder rein hörst. Hier bei Moin um Neun. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  12. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Wie kannst du zu Höchstleistung und Erfolg kommen ohne dabei auszubrennen und die ganze Zeit am Limit (oder drüber) zu sein? Wie kann es dir gelingen, Dinge zu vereinfachen, zu entkomplizieren, und endlich mit Kraft & Energie wieder voll durch zu starten? In diesem Interview mit Kathrin Leinweber, High Performance Experten, Podcasterin vom 99% Hack Podcast, Speakerin, Unternehmerin, und Frau mit einer Wahnsinnsstimme, zeigen wir dir eine Formel und drei Tugenden die dein Leben ab sofort deutlich einfacher und erfolgreicher machen können. Glaubst du nicht? Verstehe ich 🤘 Vor dem Interview war ich (Laura) auch wiiirklich skeptisch. Doch ich muss sagen: nach dem Interview mit Kathrin und der Expertise aus ihren Büchern und ihrer Arbeit als Expertein und Coach muss ich zugeben: ich habe einiges mitgenommen 🔥💙 Lerne die MEDSS Formel kennen und erfahre von Kathrin, was der Bettkante-Heck ist und wie du selber gestalten kannst mit welcher Energie du durch den Tag gehst 🤘💙 Hier findest Du alle Infos zu Kathrin: https://kathrinleinweber.de/ Und erzähl doch gerne mal, welcher der Faktoren der MEDSS hat für Dich das größte Potential? Wo würdest Du Dich gerne weiterentwickeln? Wir sind gespannt 🔥 Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge hier bei Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und es ist wieder Interviewzeit und ich freue mich sehr, dass ich heute einen ganz, ganz tollen Gast habe. Und zwar ist zu Besuch Kathrin Leinweber. Herzlich willkommen! Schön, dass du hier bist. Kathrin Leinweber: Ich danke Dir, liebe Laura, für die liebe Einladung. Laura Roschewitz: Kathrin und ich haben ganz, ganz viele Themen heute mitgebracht, aber vorher möchte ich sie dir einmal vorstellen. Kathrin ist High Performance Expertin. Was das genau bedeutet, wird sie uns gleich erzählen. Dazu Podcasterin Kollegin von dem Podcast 99 % Hack oder Hack. Auch darauf kommen wir vielleicht noch mal zu sprechen. Darüber hinaus bist du Autorin von verschiedenen Büchern und triffst damit auf jeden Fall auch einen meiner Sehnsuchtsorte, nämlich das Buch schreiben. Das heißt, da haben wir auch eine gemeinsame Leidenschaft. Du bist selber selbstständige Unternehmerin, du bist Speakerin und wahrscheinlich bist du noch sehr viel mehr. Du bist Mutter, du bist Frau. Und herzlich willkommen bei uns im Podcast. Stell dich doch gerne noch mal in deinen eigenen Worten vor, vor allem was ist eigentlich genau eine High Performance Expertin? Kathrin Leinweber: Wow, Laura, jetzt fühl ich mich gleich einen ganzen Kopf größer. Ich danke dir von Herzen für diese schöne Anmoderation. Und ja, ich glaube, wir nehmen als Selbstständige oft sehr viele Rollen ein. Ich selbst bin High Performance Expertin und ich hoffe, dass da draußen jetzt nicht alle abschalten, weil sie denken Oh mein Gott, das klingt nach Schweißperlen auf der Stirn. Es geht beim Thema High Performance gar nicht immer um dieses Höher, schneller, weiter. 1 2 3, rein ins Ziel zündet die Rakete. Sondern es geht für viele glaube ich, in diesen sehr anstrengenden Zeiten. Und ich glaube, für Unternehmer und Selbstständige sind immer anstrengende Zeiten, wirklich darum wie kann ich aus mir heraus leisten, ohne dass ich im Hamsterrad immer schneller laufe, ohne dass ich ausbrenne? Und wie geht so ein bisschen ohne diesen Leistungsdruck? Also wie komme ich raus aus diesem alten Leistungsprinzip? Und das ist ein großes Thema, was ich ja wahnsinnig gern vorantreibe und worum auch mein neues Buch geht. Laura Roschewitz: Sehr, sehr spannend. Dann lass uns doch vielleicht einmal einsteigen in das Thema. Und zwar finde ich besonders spannend die Frage wie bist du denn dazu gekommen? Also wie kommt man dazu Frau dazu, sich mit dem Thema High Performance auseinanderzusetzen? Was hat das vielleicht auch mit deiner eigenen Biografie vielleicht zu tun? Da würde ich gerne mal reinspringen. Kathrin Leinweber: Oh ja, sehr gern. Liebe Laura, du hast es gerade gesagt. Du hast natürlich nicht nur Zuhörerinnen, sondern auch Zuhörer. Und das Thema High Performance. Und vielleicht verscherzt ich es mir da gerade mit dem einen oder anderen Mann, ist in der Tat ein weibliches Thema und es gibt ganz viele wissenschaftliche Untersuchungen, dass Frauen beispielsweise tagsüber 4 Stunden 32 Minuten Mehrarbeit leisten, als Männer oft leider unbezahlt. Und bei Selbstständigen sieht das natürlich komplett aus. Wir können ja 24/7 eigentlich arbeiten und arbeiten, dann mit ins Bett nehmen und überhaupt. Und ich bin selbst zum Thema gekommen, weil es bei mir auch mal Liebesgeschenke gab, wo High Performance umgekehrt war. Also ich habe recht, Ich bin Exfinanzlerin, habe eine sehr gute Karriere gemacht im Finanzbereich und dann ging irgendwann gar nichts mehr. Da bin ich Mutter geworden und saß echt so mit dem kleinen Mäuschen auf dem Sofa und dachte früh um Neun, wo ich den Rest des Tages schaffe. Und dann kann es natürlich zu 1000 Ärzten gehen. Und du, du kennst die Geschichten, liebe Laura, aber es ging letztendlich darum, wie können wir so ein bisschen mit den Haaren wieder aus dem Schlamm ziehen? Und da habe ich mich echt aufgemacht. Und so ist meine Geschichte entstanden. Ich habe sehr viele Ausbildung in USA gemacht und hab natürlich, ich bin eine leidenschaftliche Schreiberin und habe dann meine Bücher geschrieben. Laura Roschewitz: Wow! Ja, wie so oft entsteht so etwas Tolles, die eigene Leidenschaft ja doch irgendwie, im Wort Leidenschaft steckt ja auch schon das Wort Leid und Leiden. Also häufig kommt man ja durch so ein Prozess. Das kennen auch glaube ich viele unserer Podcast Zuhörerinnen. Ja, das ist doch ein gewissen Leidensdruck einmal im Leben braucht um noch mal vielleicht die Segel neu zu setzen und in die Richtung zu segeln, in die es einen zieht. Du beschäftigst dich jetzt ja ganz viel mit dem Thema Performance, also Leistung, Höchstleistung. Bei mir zum Beispiel im Kopf. Ich bin das Kind selbstständiger Eltern, selbstständiger Großeltern. Bei uns liegt das wirklich in der DNA. Für uns ist Selbstständigkeit das normale Arbeiten und es ist auch immer damit verbunden, eine gewisse Erschöpfung und einen gewissen Stress zu haben. Das ist so wie eine Sprache in unserer Familie, dass man schon auch sehr zufrieden ist mit seinem Job und das macht, was man wirklich möchte, also eine hohes Commitment hat und gleichzeitig aber auch wir sowieso einen gemeinsamen Nenner haben von. Das ist aber auch alles ganz schön anstrengend. Wie blickst du denn auf dieses Thema Leistung und auch Höchstleistung? Und wieso muss es nicht anstrengend sein? Wie soll das denn bitteschön gehen? Also da bin ich doch gleich mal neugierig. Kathrin Leinweber: Auch das ist so eine schöne Frage. Und da kommst du aus einer wunderbaren Familie, denn du hattest damit ja sehr viele Vorbilder und das ist beispielsweise auch eine High Performance Tugend. Wie nehme ich Einfluss? Und zwar ganz positiv. Ich glaube, es gibt viele Strategien, mit denen wir es uns einfach machen können. Und oft machen wir es zu kompliziert und deshalb kommen wir nicht ins Tun und in die Umsetzung. Und die Strategien sind jetzt auch in meinem Buch drin. Es gibt so sieben High Performance Strategien und gerade wenn du das Thema Erschöpfung ansprichst, möchte ich mal eine meiner Lieblingsstrategien gern bemühen. Das ist das Thema Hab Kraft und Energie, denn wenn du dauerhaft ein Ziel erreichen möchtest. Das ist ja wie so ein Marathon, den du läufst, brauchst du Kraft und Energie und viele meiner Coachies sagen immer so Ja, Kathrin, erzähle mir das mal morgens früh um acht, da brauche ich irgendwie 300 Espresso, damit ich irgendwie aus der Kiste komme. Aber es gibt da natürlich ganz einfache Mittel, das zu machen. Und da habe ich gleich auch einen Hack bereit. Ich bin ein großer Fan, es einfach zu machen. So ist auch der Name meines Podcasts. Das heißt übrigens Hack, du hast das richtig betont. Da gibt es auch eine Geschichte dahinter, denn ich habe immer das Gefühl liebe Laura, ich weiß nicht, wie es dir geht, wenn du erst den Spagat machen musst und drei Pirouetten drehen musst, dann fange ich gar nicht erst an, dann habe ich gar keinen Bock drauf. Ja, deshalb total einfach. Zum Beispiel ein wunderbarer Hack für alle die, die wirklich sagen Hey, ich, ich bin am Leistungslimit und da kommen ja viele zu mir. Ich bin total am Leistungslimit, ich kann nicht mehr und viele sind dann auch so, gerade den Frauen, die sind dann so den Tränen nahe und die schauen mich dann immer ganz ungläubig an, wenn ich sage, du machst den Laptop zu und machst jetzt zwei Tage gar nichts. Dann sagen die immer Katrin, das geht nicht. Du kennst meinen Chef nicht, du kennst meinen Mann nicht oder meine Frau nicht. Aber liebe Laura, wenn wir in so einem Leistungskorsett drin hängen und wenn wir laufen, wie treffen wir denn dann Entscheidungen? Wir treffen die nicht mehr zugunsten von Umständen, sondern nur noch aus dieser Erschöpfung heraus. Und dann werden sie oft nicht gut. Und ganz einfach, es gibt eine ganz einfache Formel, wie du letztendlich ja jeden Tag Kraft und Energie generieren kannst. Denn die haben wir nicht, die generieren wir jeden Tag und da ist jeder selbst zuständig für. Und die lautet MEDSS und die MEDSS Formel bedeutet Das M steht für Meditation. Das heißt, habe wirklich am Tag so eine ganz kurze Pause, ein Rendezvous mit dir selbst. Da kannst du atmen, Yoga machen, was auch immer. Das E steht für Exercise, das heißt hab Bewegung drin im Alltag, Bewegungsspraxis. Wir haben ja vor uns auch über dein Thema gesprochen, Thema Ängste, das reduziert. Das macht ganz viel körperlich mit uns. Da machst du, bekommst du Energie. Ich lerne zum Beispiel immer meine Keynotes beim Hula Hoop Reifen. Also ich mach Hula Hoop und und, und ausschließlich das ist das Geheimnis meiner Figur, weil ich so viele Keynotes auswendig lernen muss. Also, E steht für Exercise aus der Formel MEDSS. Das D steht für Diet. Sprich ich habe eine gute Ernährung und auch da wissen wir Hey, wie schnell stopft man sich mal schnell irgendwas rein, weil es muss schnell gehen und du bist schon im nächsten Zoom Call. Nee, das ist natürlich Murks und ich bin keine, die sagt du musst es so machen, so machen sowas, was dir taugt. Und dann haben wir noch zwei S in der Formel. Das erste S steht für Schlaf und das ist so ein unterschätzter Faktor. Ich weiß nicht, wie lange schläfst du nachts, Laura? Laura Roschewitz: Also, das letzte halbe Jahr habe ich so zwischen fünfeinhalb und sechs Stunden geschlafen und habe gemerkt Ui, das war mir zu wenig. Das habe ich tatsächlich gespürt. Jetzt bin ich wieder so bei knapp sieben Stunden. Kathrin Leinweber: Sieben Stunden ist großartig und es darf auch gerne mehr sein. Und da darf jeder mal gucken. Ich meine, wir verbringen am Tag fast viereinhalb Stunden in den Medien von Netflix vorm Fernseher. Deshalb habe ich keinen mehr. Ich habe den verschenkt. Und wenn du jeden Tag versuchst, mal eine halbe Stunde eher ins Bett zu gehen, bist du auf die acht Stunden kommst. Das ist eine Schlafperformance. Also das ist so ein Leistungsbooster Ausgeschlafen zu sein, das kennen viele gar nicht mehr. Also viele haben wirklich dieses schlecht schlafen kann ich gut und oft hat man natürlich auch Sorgen und Nöte. Und das letzte S der Formel MEDSS steht für Supplements. Manchmal darf's ein bisschen mehr sein und da sollte man nicht unnötig irgendwelche Ergänzungsstoffe in sich reinstopfen, sondern wirklich mal zum Arzt gehen und schauen was brauche ich? Vielleicht ist es mehr Eisen, vielleicht brauchst du Aspaganda für die Nerven, vielleicht brauchst du irgendwas ganz anderes gegen chronische Erschöpfung, um da vorzubeugen. Und die Formel MEDSS ist wirklich so eine Formel, die nutzen Leistungssportler, Weltklasseperformer und es ist eigentlich wahnsinnig einfach. Aber wenn das I nicht steht, kann der Punkt nicht drauf. Also wir dürfen da gern unsere Selbstfürsorge mindestens verzehnfachen. Laura Roschewitz: Jetzt habe ich ungefähr 32 Abbiegung, die ich genommen hätte. Nehmen können. Kathrin Leinweber: Wir nehmen sie alle, liebe Laura. Laura Roschewitz: So kleine kleine Vorbereitung. Diese Podcastfolge wird sechs Stunden gehen. Nein, Scherz natürlich. Ich weiß aber aus gesicherter Quelle, dass du zum Thema Schlaf das wollen wir jetzt in dieser Podcastfolge nicht vertiefen. Aber ich weiß, dass du zum Thema Schlaf auch ein Buch geschrieben hast. Magst du da ganz kurz noch den Titel sagen, dass alle sich Kathrin Leinweber und vielleicht das noch notieren können, weil ich weiß, dass das Thema Schlaf gerade für Selbstständige, gerade für selbstständige Frauen vielleicht mit Kindern oder in der Gründungsphase ein Riesenthema ist. Und bevor wir 600 Nachrichten bekommen, sag doch kurz einmal, wie das Buch heißt, dann ist das schon mal sozusagen der Elefant aus dem Raum. Kathrin Leinweber: Sehr, sehr gern, liebe Laura, das Buch heißt „Der wache Vogel fängt den Wurm“. Und da geht es in der Tat um das Thema Schlafperformance für nicht nur für Selbstständige, natürlich auch für Angestellte. Das kommt jetzt im Oktober raus. Genau. Und das aktuelle Buch, da gehen wir wahrscheinlich auch noch mal drauf ein. Laura Roschewitz: Genau. Also schon mal für alle, die mit dem Thema Schlaf ein Thema haben, sei damit sozusagen einmal eine Empfehlung ausgesprochen. Ich finde diese MEDSS Formel total spannend und musste auch mich wohl ein bisschen ertappt fühlen. Bei der einen oder anderen, sozusagen bei dem einen oder anderen Buchstaben. Und so viele waren es ja gar nicht. Und ist es nicht verblüffend, dass es ja eigentlich so einfach ist? Und wahrscheinlich begegnet dir das auch oft bei deinen Coachies, dass du sozusagen diese Formel zum Beispiel vorstellst und das jetzt ja nicht so ist, dass es da Dinge gibt, von denen habe ich noch nie gehört, sondern es sind ja schon Dinge, die ich eigentlich weiß. Wie kannst du denn Menschen begleiten? Weil dieses reine Wissen scheint ja für viele nicht auszureichen. Kathrin Leinweber: Total das reine Wissen, liebe Laura, das kannst du googlen, das kannste in YouTube. Es gibt so viele Tutorials, du kannst so viel lernen in der heutigen Zeit. Ich glaube, die Geheimwaffe, die man so ein bisschen ziehen kann, ist wirklich nach den Antreibern zu fragen. Und das ist natürlich auch eine High Performance Strategie. Kenne deine Antreiber und ich weiß, viele denken jetzt Oh mein Gott, ich kenne meine Why nicht. Ich weiß nicht, warum ich morgens aus der Kiste steige. Und überhaupt, manchmal geht es gar nicht so um dieses global galaktische. Warum bin ich jetzt angetreten als Selbstständige und warum? Mein Gott, vielleicht haben wir. Vielleicht war es irgendwie die Freiheit oder irgendwas anderes. Es geht oft darum, manchmal einzelne Aktivitäten zu hinterfragen. Ich hatte neulich beispielsweise einen eine Führungskraft hier und die war auch Familienvater. Und die war immer super, super, super gestresst zu Hause und ist aber jeden Tag abends, hatte keine Zeit für die Familie, immer noch mal abends zum Sport gegangen und dann hat er gesagt: Ich kann das mit dem Sport nicht mehr machen, obwohl ihm das gut getan hat. Und dann haben wir gesagt okay, wir müssen irgendwie das triggern, dass du es trotzdem machen kannst. Da haben wir angefangen zu fragen. Du musst ja meistens eigentlich nur sieben Mal Warum fragen Warum gehst du denn zum Sport? Okay, ich gehe dahin, weil ich bewege mich da. Ich saß den ganzen Tag. Warum ist es wichtig, dass du dich bewegst? Na ja, oft bin ich so gereizt, dass ich so am Limit bin, dass ich noch total gestresst bin, dann auch gar nicht nach Hause gehen kann. Warum ist es denn so schlimm, wenn du gestresst nach Hause gehst? Naja, weil dann lasse ich die Wut an meinen Kindern aus. Warum wäre es so schlimm, wenn du die Wut an deinen Kindern auslässt? Dann wäre ich kein guter Familienvater. Warum ist es so schlimm, dass du kein guter Familienvater bist? Naja, eigentlich möchte ich gerne ein guter Vater für meine Kinder sein. Und da hatten wir sein Warum? Und wenn er das triggert, kann er auch zum Sport gehen, auch wenn die Umstände mal widrig sind und sich Hindernisse in Weg stellen. Das heißt, damit motivierst du die Leute kennen deinen Antreiber. Und oft, liebe Laura, ist es auch so, wir tun manchmal gar nicht unbedingt so viel für uns selbst, sondern viel lieber für andere. Also alle, die Kinder beispielsweise haben, die sich um um Angehörige kümmern, die wissen, dass das wie das ist. Manchmal triggerst du auch was damit, was tue ich dem anderen Gutes? Dann laufen manche zu Höchstformen auf. Also das ist ganz wichtig eine wunderschöne High Performance Strategie, kenne deine Antreiber. Wirklich hinterfragen, warum du die Dinge machst. Und dann kannst du es auch in den Momenten triggern, in denen es notwendig ist. Laura Roschewitz: Das finde ich total spannend, weil ich bin manchmal ein bisschen frech und sage, dieses altruistische, sich um andere zu kümmern sozusagen ist manchmal gar nicht so altruistisch, sondern eher sehr für sich selber ausgerichtet, was auch völlig okay ist. Aber was manchmal ich sage immer, jedes Problem war mal eine Lösung. Also häufig nehme ich wahr, dass zum Beispiel so etwas, sich immer um die anderen zu kümmern und ein People pleaser zu sein, zum Beispiel halt sehr kraftvoll war über lange Zeit und ein vielleicht durch Kindheit und Jugend gebracht hat vielleicht eine Lösung war für ganz lange und irgendwann kippt es dann so und wird zu einem Problem. Und in dem Moment könnte ich mir vorstellen, dass die Menschen auch zu dir kommen, wenn sie an Persönlichkeitsentwicklung und Wachstum interessiert sind. Auf der Business Seite kommen sie dann manchmal zu uns und da würde ich gerne so ein bisschen einmal in die Richtung gucken, weil dein aktuelles Buch, magst du es einmal kurz vorstellen, wie es heißt? Also ich weiß, dass es um das Thema High Performance geht, aber erzähle doch mal ganz kurz, worum geht es in dem Buch? Wie heißt es? Weil dann können sich unsere Zuhörerinnen schon mal die zweite Notiz machen. Kathrin Leinweber: Ja, sehr gerne. Es ist das aktuelle Buch und auch schon die zweite Auflage von dem Buch. Es heißt „High Performance Erfolg ist, was du aus dir machst! Mit simplen Hacks zur persönlichen Bestleistung.“ Und es geht natürlich darum, einmal Strategien und Hacks aufzuzeigen, wie es einfach geht. Es sind also so Top Ten Hacks drin. Wie kannst du es wirklich einfach im Alltag machen? Und ich bin ja wirklich die, du hast es so schön in deiner Instastory heute gesagt, die Queen der Hacks. Und natürlich habe ich das nicht nur selbst mir überlegt. Ich habe brillante Köpfe von Deutschland interviewt und zwar Menschen, die erfolgreich geworden sind, aber so, dass man sie sich, also man kann sich mit ihnen auch identifizieren, finde ich. Und es sind alles Leute aus ganz unterschiedlichen Bereichen, aus der Politik, aus der Gastronomie, Topmodels sind dabei, es sind Sportler dabei, es sind Unternehmer, Zeitsoldaten also es sind alles Menschen, die wirklich ihre Leistung tagtäglich abrufen. Und dann haben wir geschaut, wie machen die das, was haben die denn so für persönliche Hacks und Tricks? Und vielleicht ist der eine oder andere auch inspiriert, weil er ein Beispiel hat und sagt Mensch, dem oder der ging es ähnlich wie mir. Laura Roschewitz: Total spannend. Ich würde da jetzt auch direkt noch tiefer in das Buch eintauchen, aber vielleicht können wir den Bogen spannen zwischen dem Thema Selbstständigkeit und High Performance. Also was wir ja ganz oft hier in dem Podcast thematisieren, was wir auch in unserer Mastermindgruppe sehr viel mitbekommen, ist ja, dass als Selbständige, so haben wir ja auch angefangen, hast du eigentlich immer verschiedene Rollen. Du hast ja immer verschiedene Hüte auf sozusagen. Wenn du dann vielleicht noch Mutter bist oder Tochter von einer zu pflegenden Person oder was auch immer. Wir haben ja ganz viele verschiedene Rollen und als Selbstständige, so nehme ich es wahr, hat man ja eine sehr hohe Freiheit häufig also einen hohen Wirkungsgrad, viel Selbstverantwortung, aber auch ganz viel Verantwortung. Und ich nehme ganz oft wahr, dass Menschen auch ein bisschen wie das Reh im Scheinwerferlicht manchmal dastehen und dann mit sehr vielen, ja so Sabotage Themen zu tun haben, wo sie dann eben den einen Schritt nicht machen und nicht in die High Performance kommen, sogar zum Teil gar nicht in die Performance kommen und Dinge über Wochen und Monate aussitzen und aufschieben. Und lass uns doch da vielleicht mal reinschauen. Was hast du für Erfahrungen gemacht? Welche Tipps, welche Erfahrungen, welche Dinge aus deinem Buch kannst du uns mitgeben, Wenn jetzt Leute uns zuhören, dir vielleicht merken, ich möchte mich gerne selbstständig machen oder ich bin schon selbstständig, aber irgendwie schiebe ich immer so viel vor mir her und ich verdödel eigentlich meinen Tag. So und so richtig in der Performance bin ich nicht. Kathrin Leinweber: Und das ist ein weites Feld. Das ist eine tolle Frage, liebe Laura. Es spricht letztendlich drei Tugenden an, die wichtig sind. Und das beobachte ich ganz oft auch bei Selbständigen. Ich liebe meine Selbstständigkeit, weil sie für mich Freiheit ist. Leidenschaft. Ich mag immer nicht die Definition selbst und ständig. Mein Gott, das klingt ja immer nach Arbeit und machen. Und es ist ja toll, was wir machen. Und du sprichst drei wesentliche Aspekte an, die die Selbstständige natürlich wahnsinnig treffen. Das ist einmal das Thema Klarheit. Das ist einmal das Thema Fokus und natürlich die Motivation. Und ich kann gerne zu dreien was sagen. Und beim Thema Klarheit geht es wirklich darum, was ist denn das Ziel? Ja, also wohin geht es? Wenn du kein Ziel hast, stimmt wirklich jeder Weg, dann ist es so ein bisschen, wie wenn ein Jäger in den Wald schießt und hofft, dass die Kugeln die Wildsau treffen. Das wird nicht funktionieren. Und ich bin auch ein sehr begeisterungsfähiger Mensch. Ich mache bei vielen Sachen mit. Also vom Improvisationstheater zum, ich war an der Schauspielschule in New York. Ganz, ganz viele Dinge. Und ich sage ganz oft auch Ja dazu. Das ist ein Problem. Erfolg entsteht ja eben nicht durch Ja sagen, sondern durch Nein sagen. Da kommen wir gleich auf den Fokus. Aber wirklich, es geht darum, was ist denn das Ziel? Und du bekommst so viele Dinge im Leben angeboten und du wirst richtig verführt. Also kannst du das noch machen und das machen. Immer fragen, ist das mein Ziel? Ist das die Karotte, der ich hinterher rennen möchte und sollte? Es ist wichtig für meine Positionierung und wichtig auch für das, was ich rausbringen möchte. Also sei dir da ganz klar. Und wenn du das Ziel hast, reicht das noch nicht aus. Es ist wichtig, dass wir dann die Aktion Steps natürlich ableiten. Und das machen viele ganz oft. Wann, liebe Laura, wann machen die das? Laura Roschewitz: In irgendwelchen Zwischenzeiten, wo es gerade mal reinpasst. Kathrin Leinweber: Der normale Mensch macht es. Normaler Mensch, meine ich jetzt ganz liebevoll, einmal im Jahr. Hm. Ja. Na ja, da werden die Ziele festgelegt, dann hast du ein riesen Battle Board, einen riesen Plan und dann radelst du los und hast keine Quick Wins und dann wird es irgendwann anstrengend und Knäckebrot trocken. Und irgendwie klatscht auch keiner für dich. Und das ist ja ekelhaft. Also wer läuft denn da weiter? Ich weiß, ich weiß nicht. Bist du schon mal einen Marathon mitgelaufen? Da ist es ja oft so, du läufst los. Ich bin bei den New York Marathon mitgelaufen. Dann klatschen die Leute wie Bolle am Start und am Ziel. Aber zwischendrin applaudiert niemand. Ja, und dann denkst du Verdammt, es kommt doch keiner, der dir so Wasser anreicht. Oder eine Banane oder so. Das musst du schon selbst machen. Also du darfst also wertschätzend sein. Also wir haben das Thema sei ganz klar an deinem Ziel und du musst natürlich ableiten oder ich mag das Wort nicht, du musst, du darfst ableiten. Was sind denn die konkreten Schritte, um dahin zu kommen? Ich glaube, das wissen ganz viele und meist Laien. Also mach's nicht zu klein, aber machst so, dass du dir den Anfang leicht machen kannst. Wenn wir an diesen Sammelsurium an Möglichkeiten denken, die sich uns auch als Unternehmer anbieten, ist das Thema Fokus. Laura Roschewitz: Ja. Kathrin Leinweber: Fokus. Was ist jetzt dran und was ist jetzt wichtig? Und es ist ganz schön, wenn ich mit meinen Coachies arbeite, lasse ich mir ganz gerne auch manchmal vom CEO den Kalender zeigen. Und dann frage ich, die Termine, die da drin stehen, sind die alle notwendig? Ich kann jetzt schon mal sagen, dass wir im Schnitt 30 bis 40 % der Termine streichen können. Das ist nicht fokussiertes Arbeiten. Du kannst auch von deiner To do Liste. Also, liebe Laura, ich liebe To do Listen. Du kannst aber von deiner To Do Liste mindestens auch die Hälfte streichen. Nicht, weil du es nicht machen möchtest, nicht weil du kein Mensch bist, der gute Geist, der es erledigt, sondern weil es nicht deine Aufgabe ist. Und ich weiß nicht, wie lang deine To do Liste ist. Meine ist mindestens so lang wie der Amazonas. Laura Roschewitz: Ja, genau. Kathrin Leinweber: Wenn es um Fokus geht und das habe ich vorhin schon mal angesprochen. Geht es darum, Nein zu sagen. Ja. Und stell dir mal vor, du hast so eine, so eine Riesen, so ein Apothekerschrank, so eine Riesenkommode mit ganz vielen Schubladen. Wir Menschen sind Schubladenöffner, das heißt, wir machen total gern die Schubladen auf eine Schublade Gewerbesteuer Antrag, eine Schubladewichtiges Akquisegespräch, die nächste Schublade Konfliktgespräch mit dem Partner und unten sind noch die Sommerreifen im Winter und was auch immer. Und wichtig ist es, die Schubladen zuzumachen, bevor du eine nächste aufmachst. Mach erst mal die drei anderen zu. Es funktioniert sonst nicht. Also das ist das Thema wirklich. Fokus. Was kannst du von der Liste streichen und mach gerne mal eine Not to do Liste. Also was kannst du, was machst du nicht mehr? Worauf wartet keiner? Wo sagt doch keiner Danke. Was sind manchmal so Dinge, die überhaupt nicht auffallen, wenn du sie nicht erledigst? Und es gab im Buch, das fand ich ganz schön, ein Zeitsoldat, der Multi Unternehmer und ich bin mir ziemlich sicher auch Millionär geworden ist der Calvin Hollywood. Der hat beispielsweise gesagt, diese extra Schleifchen, die wir immer drumrum binden, die fallen oft gar keinem auf. Ja, also wozu das Geschenk so super schön verpacken, wenn das Geschenkpapier dann aufgerissen wird? Ja, wir haben die Klarheit, liebe Laura, ich habe das Ziel und hat's vor Augen und macht wirklich konkrete Schritte. Wir haben den Fokus. Was ist dran? Was machst du auf keinen Fall. Und wo hältst du wirklich den Fokus? Und dann haben wir natürlich die Motivation und das da können wir eigentlich ganzen eigenen Podcast füllen. Laura Roschewitz: Ja. Ich merke das schon. Zwischendurch denke ich schon okay, wir machen auf jeden Fall nochmal eine zweite Folge. Wenn jetzt alle schon zuhört denkt Oh Gott, oh Gott, da sind noch so viele spannende Themen. Ich sag schon mal, wahrscheinlich machen wir nochmal eine zweite aufbauende Folge, aber wir widmen uns jetzt erstmal den Themen, die wir heute schon auf dem Tisch haben. Ja, das Thema… Kathrin Leinweber: Hast du manchmal auch zu Zeiten, wo deine Motivation bisschen oder der Kaffee stärker ist als deine Motivation, wo du so denkst, oh… Laura Roschewitz: Ja, ich find auch, da darf man auch ganz ehrlich sein als Selbstständige und Unternehmerin. Das wird ja häufig so güldenglänzend Einhorn Feenstaub dargestellt. Also ich habe das regelmäßig immer mal wieder, dass ich denke puh, ähm, wofür mach ich das jetzt nochmal? Das kommt bei mir immer wieder und ich glaube, das geht auch vielen so. Deswegen finde ich das ein sehr spannendes Thema Motivation. Kathrin Leinweber: Da habe ich noch einen schönen Hack, wenn du den haben willst. Laura Roschewitz: Ja, unbedingt. Kathrin Leinweber: Also meine Motivation ist auch immer im Keller. Es gibt da meistens die zwei Hauptteile, sind immer Steuererklärung oder Zahnarzt. Ja, da bleibe ich ganz gern liegen. Und es gibt so das ist mein Bett Kanten Hack und in den lieb ich eigentlich. Das fußt so ein Stück auf einer Geschichte, dass neulich jemand bei mir saß. Auch jemand hat viele Projekte gehabt und hat gesagt Kathrin, ich war auch Chef von einer Firma, von dem Start hat mir gesagt Kathrin, ich komme morgens nicht aus der Kiste. Ich habe gesagt Bleib halt einfach liegen. Ist doch egal. Bleib einfach liegen. Laura wir müssen nichts im Leben, überhaupt nichts. Es zwingt uns keiner. Es kommt ja keiner vorbei und sagt Du musst jetzt aufstehen. Es kommt auch nicht der Chef vorbei. Er war ja der Chef. Da hat er gesag:t Nee, kann ich nicht machen. Und, und, und. Ich bin auch Vorbild für meine Mitarbeiter. Und dann meinte ich Ja, dann entscheide dich halt aufzustehen. Er meint: Ja, ich bin so demotiviert. Ich sage Komm, dann setz dich morgens auf die Bettkante. Und mach dir doch bitte bewusst, du hast genau zwei Möglichkeiten. Du kannst dich entweder wieder nach hinten fallen lassen und bleibst liegen. Es zwingt keinen, dass du aufstehen musst oder du stehst auf, dann machst du mit. Aber bitte den ganzen Tag ohne Jammern. Und dann meinte er Ja, gib mir doch bitte ein paar Gründe, warum ich aufstehen soll. Dann meinte ich nee, das machst du selber. Und zwar denkst du morgens bitte einmal dran Was ist denn heute? Worauf freue ich mich heute? Ganz einfach, Laura. Vielleicht ist es dein Yoga in der Mittagspause. Vielleicht ist es eine Masterclass, die du machst mit deinen tollen Teilnehmern. Vielleicht ist es ein Buch schreiben. Worauf freue ich mich heute? Das kann eine Banalität sein. Aber auch was ganz Großes, lade dir die Vorfreude ein. Die nächste Frage ist, welches Ziel möchte ich denn heute ein Stück weit vorantreiben? Da kommen wir wieder zur Klarheit, zu den Zielen. Und da meine ich bitte nicht die To dos aller anderen, sondern deine eigenen. Und die dritte Frage ist für mich fast eine der wichtigsten Fragen, wie möchte ich mich heute fühlen? Denn für viele fühlt sich der Tag nur wie Arbeit an und der Tag verliert an Magie, weil wir irgendwie durch hetzen und durch rennen und wie so ein Hamster im Hamsterrad und immer schneller. Aber wenn du zum Beispiel weißt, du brauchst heute sehr viel Sicherheit, du hast einen Pitch, wenn du weißt, du brauchst ein großes Vertrauen, denn du hast eine Keynote, die du sprichst. Oder du musst eine Leichtigkeit reinbringen, weil du bist in einer Gesprächsrunde mit Vertrieblern oder mit wem auch immer, die sind total Knäckebrot trocken, lade dir die Gefühle wieder ein und du kannst sie steuern. Und wenn du weißt, worauf du dich freust, was du heut als Ziel hast und wie du dich fühlen willst, dann kann ich dir versprechen folgende dir die Beine über den Bettvorleger und du machst den ganzen Tag mit, ohne Jammern, ohne Jaulen. Also ganz einfacher Hack. Super simpel. Mein Coachie ist wieder aus der Kiste gekommen und ich glaube alle anderen die zuhören, die schaffen das auch. Laura Roschewitz: Ich bin sehr gespannt. Also der Bettkanten Hack. An alle die ihr zuhören, schreibt Katrin sehr gerne mal an, ob ihr das mal ausprobiert habt eine Zeit. Ich weiß, dass Kathrin auch aktiv ist drüben auf Insta, also springt doch sonst auch gerne mal rüber und lasst ihr ein Hallo da, wenn ihr jetzt hier zugehört habt und gerne auch immer die Einladung gibt, gerne auch reges Feedback. Welche dieser Hacks haben euch vielleicht besonders angesprochen? Wo würdet ihr gerne mehr wissen? Also seid da gerne ganz aktiv und deswegen lade ich dich auch einmal ein. Sag uns doch bitte noch mal, über welche Wege und Plattformen man dich am besten erreichen kann, wenn man jetzt sagt das Buch klingt spannend. Ich würde mir gerne die Webseite mal anschauen, wo kann man dich am besten erreichen, unter welchem Namen? Das du es einfach nochmal deutlich aussprichst? Weil das ist hier im Podcast für uns ganz wichtig, dass man wirklich den ganzen Namen noch mal gehört hat. Kathrin Leinweber: Ja, sehr sehr gern, liebe Laura, vielen Dank noch mal für die Möglichkeit. Mein Buch heißt „High Performance Erfolg ist, was du aus dir machst.“ Das gibt es natürlich in jedem Buchladen oder auch bei Amazon. Und das Gute daran ist es ist nicht nur vollgepackt mit sehr viel Wissen und tollen Geschichten, tollen Menschen, sondern die Einnahmen gehen auch an die Kinder Krebshilfe, die spende ich, weil ich denke, das ist ein wahnsinnig tolles Ding und wunderbar, wie die Menschen da Kinder unterstützen. Und ich bin natürlich auf den Medien vertreten. Ich bin oft im Hessischen Rundfunk, im WDR, man findet mich auf Instagram, auf meiner Website, Kathrin Leinweber ist mein Name und ja, oder auch in meinem Podcast. Laura Roschewitz: Genau, den Podcast verlinken wir natürlich auch noch mal, der heißt 99 % Hack und wir sind. Kathrin Leinweber: Da gibt es eine nette Geschichte dazu. Laura Roschewitz: Genau, wir sind nämlich schon. Wir sind jetzt zeitmäßig schon für diese erste Folge mit uns beiden hier bei Moin um Neun auf der Zielgeraden. Aber eine Sache möchte ich natürlich nicht offen lassen. Wie gesagt, in meinem Kopf sind noch sehr, sehr viele weitere Themen, die wir besprechen könnten. Aber ich möchte als Vorletztes sozusagen jetzt einmal diese Geschichte, einmal diesen Cliffhanger vom Anfang einmal auflösen. Was hat es denn mit dem Titel 99 % Hack auf sich, wenn wir über Hacks sprechen? Was steckt dahinter? Kathrin Leinweber: Ich weiß, nicht mal jeder kennt doch im Kühlregal immer diese ganzen Packungen, wo irgendwie 50 % Rinderhack, 50 % Schweinehack. Ich glaube, alle Veganer und Vegetarier schalten jetzt ab. Aber man muss wissen Meine Mama ist Lehrerin für Metzger und Fleischer gewesen in Dresden. Das ist auch meine meine Herzensstadt Heimatstadt. Und als ich dem Podcast aufgelegt habe, habe ich ihr den Titel geschickt und dann rief sie bei mir an und sagte Kind, nein, du bist gut, du bist saugut. Aber was bitteschön ist denn ein Hack? Und da dachte ich Mensch, Mama, das heißt Hack. Und dann war natürlich klar also die Ode an die Mama. Der Podcast heißt 99 % Hack. Und natürlich gibt es ganz viele Hacks, wie du wirklich jeden Tag das Allerbeste rausholen kannst. Laura Roschewitz: Vielen, vielen Dank für diese vielen Impulse für diese vielen Richtungen. Ich habe ganz viel mitgenommen die MEDSS Formel, aber auch diese drei Tipps. Noch mal, wenn man vielleicht als Selbstständige struggelt, also sich das Thema Klarheit, Ziele anzuschauen, sich aber auch mit dem Thema Fokus und Motivation auseinanderzusetzen. Also da steckt so viel drin und ich glaube, dass wir könnten dann jedes dieser einzelnen Themen noch eintauchen. Ich danke dir aber an der Stelle erst mal sehr für das schöne Gespräch, gerade für diese Formel. Auch das finde ich ganz toll. Das können wir wirklich unserer Community mitgeben und danke dir einfach von Herzen für die Zeit. Ich werde in die Bücher definitiv reinschauen, weil sowohl das Thema Schlaf als auch generell das Thema Performance spricht mich einfach sehr an und ich bin jetzt ein bisschen gechallengt und ich würde die Challenge auch mal an unsere Community weitergeben. Ich werde mir mal meinen Kalender schnappen und gucken, ob ich vielleicht wirklich was rausstreichen kann. Da habe ich mich ein bisschen ertappt gefühlt. Kathrin Leinweber: Gerne. Und nicht nur herausstreichen, liebe Laura, sondern auch was Neues reintun, was Neues reinschreiben. Wenn du ein Buch schreiben willst, bloggt derzeit ein Buch zu schreiben. Wenn du ein neues Produkt auflegen willst, bloggt dir die Zeit für ein Strategiemeeting mit dir selbst. Ich danke dir von Herzen für diese wunderbaren Fragen und ich hoffe, dass für jeden da draußen vielleicht ein kleiner Hack oder Tipp dabei war. Laura Roschewitz: Da bin ich mir ganz sicher. Also ihr Lieben, springt gerne mal rüber zu Kathrin Leinweber, vielleicht auf Instagram, da seid ihr ja viel unterwegs. Lasst uns gerne Feedback da, schreibt uns, was ihr mitnehmt aus dieser Folge. Ich danke dir sehr, Kathrin, und ich wünsche dir und uns allen jetzt einen schönen restlichen Tag und wir hören uns hier wieder kommenden Dienstag zur nächsten Podcastfolge bei Moin um Neun. Macht's gut, Ciao!

  13. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen ❌ Öffnet eh keiner mehr Deine E-Mails? ❌ Newsletter nerven nur, keiner liest sie gerne? ❌ Sprich: ist E-Mail Marketing wirklich tot?! Um wenige Themen im Online-Business ranken so viele Mythen und Gerüchte wir um das Thema E-Mail Marketing. Najaaaa, vielleicht noch um Facebook 🤣🤪 Höre in dieser Podcast Folge wie ich (Laura) ein mehrfach sechsstelliges Online-Business über Facebook & E-Mailmarketing aufgebaut habe und jetzt diverse Online-Programme anhand eines erfolgreichen Funnels launche! Wenn E-Mail Marketing tot ist, dann liegt es an der Person, die versucht dieses E-Mail Marketing zu managen 😲😝 Eine freche Aussage die mich dazu gebracht hat Dir heute meine besten Tipps auf mehr als 4 Jahren mitzubringen. Anhand meiner 4 MUST HAVES ✅ und meiner 4 NO GO's ❌ erfährst Du, was Du schon richtig machst, welches Potenzial E-Mail Marketing vielleicht für Dich hat oder ob Du von dem Thema aktuell lieber als Unternehmerin Abstand nehmen solltest. Ich weiß aus meinem Unternehmen dass E-Mail Marketing sehr gut funktionieren kann, wenn man nicht nur die Basics sondern auch die fortgeschrittenen Tipps & Tricks beachtet und vor allem eins (wie bei jedem anderen Business Thema auch) an den Tag legt: Wissen und Geduld. Nutzt du in deinem Unternehmen E-Mail Marketing? Und (Hand aufs Herz) wie läuft das so? Ich bin gespannt von dir zu hören. Springt gerne mal rüber zu Instagram (https://www.instagram.com/laura.roschewitz/) und erzähl was du zum Thema E-Mail Marketing denkst und was Du aus dieser Folge mitnimmst! Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo, herzlich willkommen und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und ich Laura darf heute mit dir über ein Thema sprechen, zu dem ich gestern, also am Tag bevor ich diesen Podcast aufzeichne, gerade einen kleinen Workshop gehalten habe und was mir super, super wichtig ist. Ähm und wo ich in den letzten Jahren viel Expertise ausbauen durfte. Was aber ganz viele gar nicht so richtig wissen, denn ich bin ja Wirtschaftspsychologin und kümmere mich sehr viel um das Thema Arbeit und Gesundheit. Also wie können wir selbstständige Menschen arbeiten und dabei gesund bleiben? Wie können wir erfolgreich sein und psychisch gesund bleiben oder werden, vielleicht auch nach einer Erkrankung? Wie können wir Strukturen und Prozesse so aufbauen, dass wir dabei gesund bleiben oder werden? Aber ich habe ja auch noch ein paar andere Leben, sozusagen als Selbstständige, denn ich bin eine Multipreneurin oder eine Tausendsasserin. Und ich leite unter anderem ja noch mit meiner Mutter und ihrem Mann das Jin Shin Jyutsu Zentrum Hamburg. Und diese Firma hat sich über die letzten Jahre bzw. ich habe mit dieser Firma in den letzten Jahren einen großen Funnel aufgebaut, das heißt, wir haben voll auf Onlineprodukte gesetzt und haben nach und nach unsere Programme ausgebaut und haben diese über einen ziemlich groß aufgebauten Funnel, sprich über E-Mail Marketing an die Frau und auch an ein paar Männer gebracht. Und heute möchte ich einmal das Thema E-Mail Marketing mit dir beleuchten, denn das ist so ein Thema, was gerne so ein bisschen schon so ein bisschen altbacken wirkt und wo viele auch sagen Na, na. E-Mail Marketing ist tot, da musst du dich nicht mehr drum kümmern. Das ist so wie Facebook ist tot. Und da möchte ich mal einsteigen mit einem Satz, wenn E-Mail Marketing tot ist, dann liegt es an der Person, die versucht, E-Mail Marketing zu betreiben. Denn E-Mail Marketing kann auch sehr lebendig, sehr erfolgreich sein. Und da möchte ich euch gerne an dieser Podcastfolge ein Stück weit mitnehmen. Zunächst einmal möchte ich einmal ganz grob mit euch thematisieren, Was ist überhaupt E-Mail Marketing und für wen ist das sinnvoll oder auch nicht? E-Mail Marketing gehört in Deutschland im B2B Bereich immer noch zu den Top 3 Marketingkanälen. Da haben wir einmal Social Media, dann haben wir E-Mail Marketing und dann haben wir Bloggen. Also SEO Content auf der Webseite. Das sind die drei hauptgenutzten Marketing Kanäle und so behaupten, dass es tot sei, sei damit also einmal aus dem Weg geräumt. Das ist immer noch ein Top 3 Marketingkanal. Für wen ist ein E-Mail Marketing sinnvoll? Für alle, die eine große Reichweite haben wollen, die Produkte oder Programme haben, die viele Menschen erreichen sollen. Wenn du also sehr exklusiv bist oder sehr, sehr teure Produkte oder Programme verkaufst, sagst du richtest dich an wenig einzelne Menschen, dann würde ich immer sagen, dass du leicht ein Massen abdeckendes E-Mail Marketing und ein Funnel für dich vielleicht nicht zwingend notwendig ist. Vielleicht kannst du über andere Marketing Kanäle tatsächlich erfolgreicher sein oder auch einfacher zum Erfolg kommen. Wenn du aber ein Business hast, zum Beispiel ein Bereich, wo du nicht wahnsinnig hohe Preise abrufen kannst oder möchtest, also überall dort, wo du skalieren möchtest, das heißt, wo du einen zum Beispiel Kurs entwickelst und den an viele, Dutzende, Hunderte oder vielleicht sogar tausende Menschen verkaufen möchtest, dann kommen wir immer in Kontakt mit dem Funnel mit einem E-Mail Marketing, das heißt mit einem Trichter. Ein Funnel bedeutet ja nichts anderes als ein Trichter, wo oben viele Menschen reinkommen, etwas weniger gehen aufs nächste Level, etwas weniger gehen auf das nächste Level usw.. Ähm. Genau. Das heißt also E-Mail Marketing. Und das passt für alle Menschen, die eben skalieren wollen. Ähm, ja. Das heißt, wenn du das vorhast, weil du zum Beispiel kleinere Produkte, Programme verkaufst oder auch produktbasiert bist, macht E-Mail Marketing absolut viel Sinn. Es ist also sozusagen ein guter Marketingkanal für dich, wenn du in diesem Bereich dich weiterentwickeln möchtest. Ähm, wann macht E-Mail Marketing keinen Sinn hatte ich eben schon. Und ich möchte dir jetzt in dieser Podcastfolge aus meinem, aus meiner Expertise die Must haves und die No goes im E-Mail Marketing erzählen. Ähm, weil, weil ich, ja, wie soll ich das sagen? Ähm, ich habe jetzt über mehrere Jahre hinweg insgesamt ein einen ungefähren, eine ungefähre Reichweite mit meinen Emails in der Firma, in der ich tätig bin, bzw. die wir zusammen aufgebaut haben, meine Mutter und ich und auch Gretel und ich, von ungefähr 10.000 Menschen, die wir erreichen. Und ja, das ist natürlich schon eine ganz schöne Ansage. Und das passiert natürlich auch nicht von heute auf morgen. Wie man das machen kann. Wie man dort hinkommt. Wenn man sagt, das ist für dich was, dann melde dich auch unbedingt mal bei uns, denn das kann zum Beispiel auch Teil von uns in Smash it sein, gemeinsam. Wenn du sagst, du möchtest skalieren, du möchtest dich dort weiterentwickeln, dann melde dich unbedingt bei uns. Bei diesem Prozess bin ich seit Jahren durchlaufen, habe mich selber sehr viel fortgebildet, habe selber sehr viel Coachings dazu in Anspruch genommen und kann also da wirklich aus dem Nähkästchen plaudern und vor allem sehr gut begleiten. Das heißt E-Mail Marketing macht immer dann Sinn, wenn du deine Oberfläche vergrößern möchtest und vielen Menschen etwas anbieten möchtest und zwar in regelmäßiger Frequenz. Ich fange mal an mit den Must haves des E-Mail Marketings und dann mit dem mit den No go Areas. Must Haves sind im E-Mail Marketing, dass du von Anfang an die Sprache deiner Zielgruppe und deine Sprache triffst. Das heißt bitte nicht anfangen mit Sehr geehrte Damen und Herren und irgendwie stockig werden, sondern versuche so zu schreiben, wie du auch sprichst. Das ist für ganz viele ganz schwer. Viele Menschen sprechen vielleicht halbwegs locker oder entspannt und wenn sie anfangen zu schreiben, werden sie auf einmal verkrampft, stockig. Ähm, wissen nicht mehr genau, wie sie sich ausdrücken sollen. Und das merkt man im E-Mail Marketing sofort. Das heißt, sehr wichtig ist, sich damit auseinanderzusetzen Wer ist denn deine Zielgruppe? An wen richtest du dich in dem E-Mail Marketing mit deinen Newslettern, mit deinen Emails? Und wer bist du? Und das zusammenzubringen einer artgerechten, passenden Sprache, das ist ein must have. Wenn du da anfängst, wenn dich die Menschen vielleicht kennen von Social Media oder so, und du dann auf einmal anfängst, ganz stockig zu sein. Das ist für niemanden gut. Das hilft auch niemandem und deswegen rate ich davon sehr ab. Also immer wenn du merkst, du wirst stockig, guck mal, wie kannst du es wieder auflockern? Dann unterscheide und schau, wo an welcher Stelle auf ihrer Customer Journey du die Leute erreichst. Sind die vielleicht ganz am Anfang? Und das geht erst mal darum, eine gewisse Aufmerksamkeit zu schaffen und erst mal mit dem Thema in Kontakt zu kommen. Oder sind sie vielleicht schon Kunden und Kundinnen von dir? Und es geht mehr um Bindung und Kontakt und Aufrechterhaltung. Das heißt, setz dich unbedingt noch mal mit deiner Customer Journey auseinander und schau, wo die Menschen sind. Wenn Sie eine E-Mail bekommen, kommen die zum Beispiel ganz neu in deinen Newsletter. Dann braucht es unbedingt eine gute Willkommenssequenz, 3 bis 5 Emails, wo du dich vorstellst, wo es ins Storytelling geht, wo du gleich ein paar Kontaktpunkte hast und danach schau einfach, dass du die Menschen immer abholst, wo sie sind. Also Platz eins war sozusagen Finde die Sprache von dir und deinen Kundinnen. Platz zwei war wo auf der Customer Journey sind die Leute, dass du nicht einfach alle mit irgendwelchen generalisierten E-Mails volldallerst, die vielleicht an einem ganz anderen Punkt gerade stehen. Entweder sind sie noch viel hinter dem Punkt und wissen gar nicht, worüber du sprichst. Oder sie sind schon viel weiter. Und das langweilt sie, weil sie vielleicht schon Kundinnen von dir sind und nicht noch mal unbedingt auf deinen Freebee aufmerksam gemacht werden wollen. Drittens. Schau, das, ähm. Das sagen wir ja immer mal wieder. Schau, dass der Köder an der Angel dem Fisch schmeckt und nicht dem Angler. Was bedeutet das? In dem Fall bist du der Angler bzw. die Anglerin und schau, dass du Newsletter nicht für dich schreibst, sondern für deine Zielgruppe. Denn meistens schreiben wir eher zu viel Mehrwert, zu lange Emails, zu viel Inhalt, zu weit. Und es ist sehr, sehr, sehr wichtig, dass du schaust, dass du angemessen Inhalt schaffst, einen angemessenen Mehrwert schaffst, aber nicht die Leute überforderst. Weil entgegen unserer Gefühle überfordern wir häufig, als dass wir unterfordern. Das heißt, schau, dass du unterschiedliche Emails schreibst und schau, dass du einen Mehrwert schaffst, der aber moderat ist. Das ist die dritte Empfehlung und die vierte ist Schau auf jeden Fall, dass du alle Sinne anspricht. Dazu habe ich ein paar Top Tipps. Die verrate ich dir, wenn du einen Call buchst mit uns und mit uns über Smash it, die Mastermind sprichst und Lust hast mit uns zu arbeiten. Aber ich gebe dir schon mal einen Sneak Preview. Denn was ganz wichtig ist, ist, dass du unbedingt schaust, dass du nicht immer dieselben Newsletter schreibst. Was heißt das? Wenn du jemand bist, der gerne ausführlich schreibt, dann schau, dass du nicht immer so einen Roman schreibst, sondern dass du vielleicht auch mal eine kurze Email schreibst, dass du vielleicht mal nur Aufzählspunkte hast und mal mehr Text. Dass du wirklich guckst. Was machen die Kurzleser? Die, die vielleicht mehr so ein Eichhörnchen Gehirn haben wie ich? Was nur so schnell über den Text rüberfliegt. Das heißt hast du den Text gefettet, hast du Aufzählzeichen usw.. Und schau dann, was ist mit denen, die ausführliche Info's brauchen? Werden die auch bedient? Am besten ist es, wenn du damit einfach abwechselst. Mal so, mal so und nicht zu generisch. Nicht immer denselben Stil hast. Das wirkt einfach sehr langweilig. Der letzte Tipp ist und da könnte ich noch sehr viel mehr zu machen. Ich habe hier im Hintergrund meine Präsentation offen. Wir haben zweieinhalb Stunden Workshop gemacht. Den bringe ich jetzt in zehn zwölf Minuten Podcast unter. Wenn du mehr dazu erfahren willst, dann schicke mir gerne, spring mal rüber zu Insta. Schickt mir eine DM Laura.Roschewitz und sag E-Mail Marketing ist interessant für mich und dann schauen wir mal, wie wir dich unterstützen können. Das letzte must have ist die Betreffzeile deiner E-Mail. Deine Betreffzeile der E-Mail hat nur einen einzigen Job. Und zwar, dass Menschen darauf klicken. Das heißt, schau, dass du deine Betreffzeilen in Emails so attraktiv und toll wie möglich gestaltest. Damit meine ich nicht unangenehm, toxisch und eklig, sondern richtig gut. Überlege dir gute Betreffzeilen und merke dir Betreffzeilen haben den Job, dass du die E-Mails öffnest, bis dass deine Zielgruppe die E-Mails öffnet. Betreffzeilen müssen keine korrekte Zusammenfassung des Inhalts sein, sondern sie sollen neugierig machen. Das machen auch viele Menschen, mit denen ich arbeite, unter Anführungsstrichen falsch, dass sie einfach immer versuchen, in dem Betreff möglichst abzubilden, was alles vorkommt. Das ist aber gar nicht notwendig. Es ist viel wichtiger, dass sie neugierig macht, denn sie muss ja zwischen vielen anderen E-Mails hervorstechen. Jetzt springe ich einmal zu den No goes. Wie gesagt, ich habe hier noch viel mehr Punkte. Ich muss mich da ein bisschen zusammenreißen. Ähm, ich bring jetzt ihr No goes mit rein. Ich habe hier noch wesentlich mehr. Wie gesagt, wenn du das interessant findest, dann melde dich sehr gerne. Das erste No Go ist in deinem E-Mail Marketing Programm oder in deinem Newsletter Programm. Die Abmeldungen zu stalken. Das machen sehr viele Menschen und drücken auch Sinn vom Newsletter und gucken danach Wer hat sich abgemeldet? Oh nein, die Petra hat sich abgemeldet und der Uwe auch. Oh Gott, oh Gott. Lass es einfach. Nicht gucken. Du guckst ja auch nicht, wenn du ein Geschäft hast, bei jedem potenziellen Kunden, der nicht in dein Geschäft reinkommt und ärgerst dich darüber, dass Menschen nicht in dein Geschäft reingehen. Guck gar nicht erst rein. Klingt schwierig am Anfang. Lässt sich trainieren. Ich schwöre. Zweitens. Ein zweites No go ist. Keine Call to Actions. Wenn du als Unternehmerin einen Newsletter schickst, ist es sehr wichtig, dass du in diesem Newsletter mindestens einen Call to Action hast, also eine Handlungsaufforderung für die Person, die diesen Newsletter liest. Denn sehr viele lesen ihn gar nicht erst und machen ihn gar nicht auf. Aber die, die ihn lesen und auf machen, sollen doch bitte auch zu einer Handlung motiviert werden. Sei es, dass du einen Link zu deiner Website rein packst, zu deinem Podcast, zu Instagram, zu einem Angebot. Das ist ganz, ganz wichtig, dass du in deinem Newsletter immer einen Call to Action hast. Bitte nicht zu schüchtern, nicht irgendwo so ganz klein unten am Rand und bitte auch nicht zu viele. Das machen auch viele den Fehler, dass sie gleich fünf verschiedene Call to Actions reinpacken. Nein, 1 bis 2, bitte. Also Abmeldung stalken, Call to Action als zwei Themen. Das dritte, was auch ein absolutes No go ist, ist das Du, dass du eine Stille, also du schickst eine Email raus und es wird nicht sofort reagiert als Nein interpretierst oder als Ablehnung interpretierst. Das ist nicht wahr. In vielen Fällen ist es nicht, nicht wahr. Und deswegen tu es bitte nicht. Auch Menschen, die über Monate und Jahre in meinem Newsletter waren und ich nie was von denen gehört habe, haben schon Programme und Produkte gebucht, auch für mehrere 1.000 €. Deswegen vielleicht bist du ja auch einer von unseren stillen Zuhörerinnen. Ähm, wir haben hier im Podcast nämlich auch sehr viele Menschen, die wir gar nicht kennen und wo wir gar nicht wissen, wer ihr seid. Klammer auf, wenn du einer davon bist, spring doch mal rüber zu Instagram. Laura Roschewitz. Und schick mir eine Nachricht mit: Hey, ich bin eine Stille Podcast Hörerin. Klammer zu. Also, wenn keine Reaktion kommt, wenn keiner direkt irgendwo raufklickt und sich anmeldet usw. interpretiere das bitte nicht als Nein, sondern es ist erst mal nur eine Stille. Du weißt nicht, was bei den Menschen gerade los ist. Du weißt nicht, wo sie gerade stehen und du weißt auch nicht, ob. Vielleicht haben sie genau die Inhalte gelesen und denken über Themen nach. Lass dich nicht von deinem Contentplan und von deinen Ideen abbringen, nur weil jemand nicht reagiert. Und last but not least geht es beim E-Mail Marketing auch sehr viel um Zahlen, Daten, Fakten. Und deswegen müssen muss E-Mail Marketing regelmäßig ausgewertet sein. Und da müssen wir uns auch Zahlen, Daten und Fakten angucken. Also wie ist die Öffnungsrate, wie ist die Klickrate, wie ist die Konversionsrate? Wie ist die reelle Klickrate von denen, die geöffnet haben? Da gibt es so so viele Dinge. Und zu welcher Uhrzeit werden Emails besser geöffnet? Wie läuft der AB Test, wenn du mit verschiedenen Betreffzeilen rum testest? Da gibt es eine Riesenwelt, die kann ich jetzt gar nicht in diesen einen Podcast packen. Aber wenn du E-Mails verschickst, dann fangen wir vom ersten Tag an, diese auch auszuwerten und zu schauen wie lief die? Guck ungefähr eine Woche nach Versenden der Kampagnen oder immer am Ende des Monats? Wie liefen deine E Mail Kampagnen? Welche wurden besser geklickt, welche schlechter? Zu welchen Zeiten hast du verschickt? Und deswegen ist es super, super wichtig zu reflektieren, dass du dann eben im nächsten Monat, Quartal, in den nächsten Content Plan eben steuern kannst. Das ist sehr wichtig. Ansonsten ist es so, wie sich irgendwo an die Straße stellen und hoffen, dass ein Bus anhält. Du musst wirklich im E-Mail Marketing über Monate und meistens über Jahre hinweg dazulernen und immer weiter gucken was hat gut funktioniert, was nicht so gut, Was passt dann zu deiner Zielgruppe? Und dann kann so ein E-Mail Marketing auch wahnsinnig viel Spaß machen. Ich weiß, das klingt jetzt erst mal super viel, aber wenn du diese Dinge beachtest, kannst du damit wirklich sehr, sehr tolle Dinge auch vorplanen. Du kannst das sehr gut mit einem Team aufteilen. Du kannst auch sehr gut outsourcen von einzelnen Aufgaben in einem E-Mail Marketing. Das heißt, die Frage an dich ist: Ist E-Mail Marketing der Kanal, mit dem du an deine Kundinnen und Kunden herantreten möchtest? Diese Entscheidung musst du für dich treffen. Oder wenn du dabei Support brauchst, melde dich sehr gerne bei uns. Denn das ist auch etwas, was wir klassischerweise in der Masterminds zusammen besprechen können und schauen, wer ist deine Persona, wo möchtest du als Unternehmerin hin und dann schauen, ob E-Mail Marketing für dich sinnvoll ist? Dann bauen wir es zusammen auf oder zurzeit nicht dein Fokus ist und dann legen wir es ad acta. Ich bin super gespannt, wie du nach dieser Folge auf E-Mail Marketing schaust und ob es dich eher abgeschreckt oder neugierig gemacht hat. Ich kann nur sagen ich liebe es. Es hat ein riesiges Potenzial und ich werde mich jetzt wieder hinsetzen und eine Mail an viele 1000 Menschen schreiben. Was auch immer ein sehr, sehr spannender Moment ist und nach wie vor ein Kribbeln in meinem Bauch auslöst. Wenn ich dann sehe, dass die Email verschickt wird. Habt einen guten Tag. Wir hören uns wieder in der nächsten Podcastfolge am Donnerstag mit einem Interview. Bis dahin wünsch ich dir eine schöne Zeit. Machs gut und spring mal rüber zu Insta und sag Hallo. Bis dann. Ciao, ciao.

  14. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Heute interviewt Gretel eine ihrer absoluten Lieblings-Unternehmerinnen: Jane von Klee. Jane ist SEO-Expertin, Texterin und Autorin. Dazu eine introvertierte & hochsensible Frau mit starken Werten, die mit ihrer Meinung nicht hintern Berg hält. 🏔 In weiser Voraussicht, dass Jane viele schlaue Dinge zu sagen haben würde, hatte Gretel eine lange Liste 📝 von Fragen quer durch alle Bereiche vorbereitet. In dieser Folge erfährst du: 👉 Warum SEO weniger technisch ist, als du denkst. Was Human SEO ist & was die KI für Auswirkungen auf SEO haben wird. 👉 Warum Schreiben als Unternehmerin so wichtig ist – und wie du es lernen kannst 👉 Was Janes “WARUM” ist (#gänsehautpur) und wie sie es lebt 👉 Welche (sozialen) Bezahlmodelle sie ausprobiert hat und was wie gut funktioniert 👉 Wie Jane es als introvertierter Mensch schafft, trotzdem Programme mit hunderten Teilnehmer:innen zu leiten Es wird mit Sicherheit irgendwann eine 2. Folge mit Jane geben müssen, denn der Zettel war nicht mal zur Hälfte abgefragt Hör in diese Folge rein und erzähl uns, was du aus diesem Schnack mitnimmst. Hier kannst du dich zu Janes Live-Training anmelden bzw. mehr Infos zum Schreibkurs: https://elopage.com/s/JanevonKlee/verborgene-schaetze-2023?pid=75222&prid=9260 Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Ich freue mich sehr und ich bin auch ein bisschen aufgeregt, denn ich habe eine meiner Lieblingsunternehmerinnen mir gegenüber sitzen, die ich heute interviewen darf. Und zwar ist das die liebe Jane von Klee. Jane ist Autorin, Journalistin, SEO Expertin und noch vieles mehr und erzählt uns heute alles Mögliche über ihr Business, ihr Leben. Ich habe ganz viele Fragen vorbereitet und freue mich auf den Schnack. Moin Jane. Jane von Klee: Hi Gretel, ich freue mich auch sehr, dass ich da bin. Gretel Niemeyer: Erzähl uns doch einmal für den Start Jane. Was genau machst du im Bereich SEO? Weil SEO ist für mich so ein technisches Ding, auf das ich gar keine Lust habe. Jeder, der mich kennt, weiß, ich bin ein technischer. Ich weiß gar nicht, ob es nach Late Adopter noch irgendwas gibt. Aber warum brennst du so für dieses Thema? Und was genau ist human SEO? Jane von Klee: Da sind jetzt viele Fragen zusammen drin. Also erst mal SEO ist gar nicht so technisch wie sein Ruf. Die Technik ist bei SEO der allerkleinste Teil. Da kann ich dir vielleicht gleich so ein bisschen Vorbehalte nehmen. Und das ist auch Teil meiner Arbeit, dass ich das Selbstständigen zeige, dass SEO eben nicht dieses Buch mit sieben Siegeln sein muss. Weil du bist da nicht alleine mit. Viele haben Angst vor dem Thema und schrecken zurück und fangen gar nicht erst an oder hören sofort wieder auf, wenn sie irgendwie lesen zwei Blogartikel probieren, einmal ein bisschen rum denken Oh Gott, oh Gott und lass uns dann wieder. Und ich weiß aber, dass SEO super viel bringt, auch und gerade für uns Selbstständige, die jetzt halt nicht Amazon oder Chefkoch oder irgendeine Seite in der Größe sind. Man kann da ganz viel drüber bewegen. Man kann super viel Sichtbarkeit bekommen und zwar ohne, dass man die ganze Zeit online sein muss. Und ich als introvertierter, hochsensibler Mensch schätze das extrem, dass ich dann zum Beispiel Instagram nebenbei so ein bisschen machen kann, wenn ich gerade die Energie habe und die Lust dazu. Aber ich kann es auch einfach lassen, weil meine Website nebenbei für mich arbeitet. Und das ist schön und das möchte ich anderen eben auch gerne ermöglichen. Und deshalb ist meine Mission mit SEO, das so anschaulich zu erklären und rüberzubringen, dass man die Ängste davor verlieren kann und dass es halt auch alltagstauglich ist. So dass wir genau schauen, was von diesem riesen Knoten an SEO brauchen wir tatsächlich? Und was können wir von Anfang an eigentlich unter den Tisch kehren und sagen das bringt uns jetzt nicht weiter, bzw. stehen da jetzt Zeit und Nutzen in keinem Aufwand, in keinem Verhältnis. Weil wir haben ja auch alle eine begrenzte Zeit. Ähm, und letztlich ist das dann auch Human SEO, also eine Methode, die ich selber entwickelt habe, wo all das rein fließt. Punkt A zu sagen, SEO ist nicht so technisch. Es hat einen technischen Anteil, aber er ist nicht groß, sondern es geht primär um Empathie, darum zu verstehen, was wollen meine Kundinnen und Kunden, was brauchen die von mir? Wie kann ich sie am besten unterstützen und ihnen das dann zu geben? Also quasi Suchmaschinenoptimierung für Menschen, nicht für Google. Und auf der anderen Seite das eben auch menschlich in die eigene Richtung zu machen und zu schauen, wie kriege ich das effizient hin und zeitsparend und alltagstauglich. Gretel Niemeyer: Okay, cool. Ja, für mich. Ich vergleiche SEO immer so ein bisschen mit dem Finanzamt. Das ist so, man wo muss ich denn jetzt den Haken setzen? Wo muss ich das Kreuz, wo muss ich die, wo muss ich das? Also wirklich. Wie du gesagt hast, diese Angst, einfach irgendwie was falsch zu machen, was dann eben auch weitreichende Konsequenzen hat und das wahrscheinlich echt einfach so eine Kopfsache. Jane von Klee: Ja, es gibt auch wirklich viele Vorurteile zu dem Thema. Es gibt auch einige Sachen, die halt zum Beispiel vor zehn Jahren tatsächlich so gemacht worden sind, aber jetzt heute halt nicht mehr. Also der Bereich entwickelt sich ja und heute? Ich glaube, ich kann die Zahl der Häkchen, die du irgendwo setzen musst, an zwei Händen abzählen und die meisten davon setzt du einmalig und ignorierst es dann danach komplett. Also es läuft fast alles über Texte bei SEO. Gretel Niemeyer: Interessant. Gut, vielleicht muss ich der Sache dann noch mal eine Chance geben. Die zweite Sache mit SEO, die ich mir vorstellen kann die, die es Menschen vielleicht schwieriger macht, so begeistert davon zu sein wie du, ist, dass es ja natürlich keinen direkten Effekt hat. Also es ist ja so mittel und langfristige Geschichte und wir sind wahrscheinlich alle so ein bisschen gepolt, dass wir direkt das Like haben wollen oder direkt die Interaktion. Und das ist vielleicht schwer dranzubleiben. Hast du da einen Tipp auf Lager? Wie kann man, wie kann man das schaffen, SEO cool zu finden und so lange dranzubleiben, bis es wirklich Ergebnisse bringt? Jane von Klee: Hm, also diese diese Vorbehalte gibt es tatsächlich auch oft. Ich sag mir dann häufig, dass es, es braucht diese Anlaufzeit und das können wir auch nicht ändern. Es gibt da keine Abkürzung. Es dauert, bis es eine Wirkung zeigt. Punkt. Ich finde es immer schon hilfreich, mir das wirklich auch von Anfang an klar zu machen und mir auch klar zu machen es liegt nicht an mir. Es liegt an der Methode und daran, wie Google funktioniert. So, das ist Punkt Nummer eins und wir kriegen ja aber was raus. Also der Preis den wir zahlen ist für ne Weile erst mal was rein zu geben, ohne sofort ein Ergebnis zu sehen. Das kann auch frustrierend sein auf dem Weg. Geht mir auch so. Ich habe erst vor ein paar Wochen einen richtig geilen Blogartikel geschrieben. Alle finden ihn super. Ich krieg total tolle Kommentare drauf. Bei Google steht er auf Seite drei, aber das kommt noch. Es braucht einfach nur Zeit. Und wenn ich dann aber weiß, das zahlt sich später aus in dem Sinne von ich habe dann einmal diese Rankings und ich werde bei Google gefunden, dann werde ich dort auch dauerhaft gefunden. Und wenn ich dann mal krank bin oder im Urlaub oder irgendwie das Leben passiert, irgendwas Unvorhergesehenes. Ich muss mich vielleicht ein bisschen aus dem Business rausziehen oder ich möchte mich auch einfach aus dem Business rausziehen. Dann arbeitet meine Website für mich weiter. Und das ist ein absoluter Luxus. Also wenn ich einmal an dem Punkt bin, dass ich gefunden werde, dann werde ich über Monate und Jahre hinweg gefunden. Was ich bei anderen Plattformen natürlich wieder nicht habe. Also da poste ich was. Ich kriege sofort irgendwie eine Reaktion, aber das hat sich dann auch nach Stunden bis Tagen je nach Plattform halt versendet. Und wenn ich aufhöre zu posten, passiert da auch nichts mehr. Gretel Niemeyer: Ja. Jane von Klee: Das gibt mir persönlich dann einfach auch so ein Sicherheitsgefühl, dass ich weiß, wenn jetzt hier irgendwas passiert, ist nicht alles sofort auf Null, sondern meine Website arbeitet weiter und ich mag diesen Punkt. Von Sicherheit werden wir eh relativ wenig Sicherheit in der in der Selbstständigkeit. Und das ist aber so, so ein Ankerpunkt für mich. So, und was dann Punkt Nummer drei, was man vielleicht aktiv machen kann. Ähm, es gibt durchaus Ergebnisse und Erfolge, die man aber im Alltag gar nicht für voll nimmt, weil man vielleicht mit dem Ziel herangeht: Ich muss jetzt auf Position eins im Ranking stehen und ich will sofort irgendwie 500 Klicks auf die Website oder so. Aber es ist ja auch schon ein Erfolg, wenn ich mit meinem ersten Artikel erst mal in die Top 10 komme, zum Beispiel. Oder wenn ich merke, ich veröffentliche den er steigt bei Google auf Seite sieben ein und dann kommt er aber vor. Auf Seite fünf und auf Seite vier und auf Seite drei. Und ich kann quasi Woche für Woche zugucken, wie es nach oben geht, auch wenn er noch nicht da ist, wo ich ihn haben will. Aber ich sehe, es passiert was. Und ich finde das immer schön in so Phasen, wo ich ein bisschen frustriert bin, wenn ich mir das aktiv aufschreibe. Ich mache mir da gerne ein Erfolgsglas mit vielen kleinen Zettelchen und da schreibe ich alles rein, was gut läuft. Also ich schreibe rein, wenn ich ein schönes Keyword finde, wo ich zum Beispiel denke ah, das ist ja ein geiles Thema, da könnte ich mal was zu machen. Ich schreibe rein, wenn ein Artikel sich nach oben bewegt. Ich schreibe natürlich rein, wenn ich irgendwie merke, da sind Besucher gekommen oder die schreiben mir, ich habe dich über Google gefunden. Ich schreibe aber auch rein, wenn ich einfach was Neues gelernt habe für mich. Oder wenn ich stolz auf den Text bin und sage das war gut, dass ich den veröffentlicht habe. Egal wie der jetzt bei Google läuft, weil ich zum Beispiel gutes Feedback dafür kriege und so. Und dann habe ich ein schönes Glas mit vielen bunten Zettelchen, wo so kleine Alltagserfolge draufstehen. Und wenn ich frustriert bin, kann ich mir einen ziehen und den lesen. Und danach noch ein und noch ein, bis ich nicht mehr so frustriert bin. Gretel Niemeyer: Das ist eine super schöne Idee, finde ich großartig. Habe ich gerade schon auf meinem Schreibtisch umgeguckt, wo dieses Glas stehen kann. Jetzt hast du gesagt bzw. Dreh und Angelpunkt für SEO sind ja Texte. Nicht jedem fällt Texten so leicht wie eine ausgebildeten Journalistin wie dir. Plus wir haben ja jetzt gerade auch die Situation, dass alle denken naja, gebe ich halt ein paar Sachen und ein paar Anweisungen bei ChatGPT rein und dann kommt da schon ein Text bei raus, der irgendwie vernünftig ist. Wie siehst du das? Wie wird sich das? Wie wird sich SEO verändern? Werden die Texte generischer oder wird es leichter? Ist es eher eine Gefahr oder ist es was cooles? Was ist deine Einschätzung dazu? Jane von Klee: Ähm, ich pack da meinen Disclaimer davor, dass wir gerade viel noch nicht wissen. Und es gibt in der Fachwelt da auch Diskussionen zu. Also alles was ich jetzt sage, kann so eintreten, kann aber auch noch anders kommen. Also frag fünf SEO Leute, sie sagen dir zehn verschiedene Sachen. Was ich ganz grundsätzlich sehe, diese ganzen KI Tools die wir jetzt haben, ChatGPT allen voran, machen es auf jeden Fall leichter Texte zu formulieren und machen das auch schneller, weil man einfach auch erst mal sehr schnell so ein Rohentwurf haben kann. Damit laufen wir aber automatisch auch Gefahr, dass die Inhalte eben sehr generisch werden und dass wir so eine Flut von Content haben. Und überall steht das gleiche drin, weil letztlich schreibt ja ChatGPT auch immer von bestehenden Seiten so ein bisschen ab, also kopiert nicht eins zu eins, aber die Infos muss es halt aus dem nehmen, was es im Internet findet. Es hat dieses Fachwissen selber nicht. Ähm. Das macht es aus der Nutzerperspektive schwierig, weil ich glaube, niemand von uns möchte 20 mal den gleichen Blogartikel lesen oder auch 20 Mal den gleichen Instagram Post. Das ist ja eine Plattform übergreifende Geschichte. Und bei Google gibt es eine ganz spannende Entwicklung, nämlich die haben jetzt vor einigen Monaten schon gesagt, dass sie explizit eigene Erfahrungen haben wollen. Also sie wollen nicht mehr nur das reine Fachwissen und irgendwelche Definition und so, die dürfen durchaus auch vorkommen, aber Sie möchten diese Einzigartigkeit in den Texten auch sehen. Sie möchten sehen, dass man wirklich eine Fachperson ist. Das heißt für uns, wir können dann eben zum Beispiel Fallbeispiele bringen, Geschichten von unseren Kunden erzählen, Anekdoten, die wir selber erlebt haben. Wir können eigene Metaphern finden für bestimmte Dinge usw. und da Texte eben mit anreichern. Und das ist eine Sache, die KI nicht kann, weil die KI unsere Hintergründe nicht hat und auch unseren unseren Blick auf die Welt. Also wir dürfen zum Beispiel auch offen sagen, wenn wir, wenn wir Sachen blöd finden und dann halt erklären, warum ähm irgendwie gegen den Strom schwimmen, andere Methoden einbringen, einfach was eigenes machen. All das kann KI nicht. Und da können wir dann diese Tools eben wunderbar nutzen, um die generischen Inhalte zu generieren, um eben uns zum Beispiel in der Definition zu unserem Thema einfach äh, ja, fertig hinwerfen zu lassen. Oder irgendwie eine nette Tabelle oder eine Auflistung, aber das dann immer anreichern mit unseren eigenen Gedanken dazu. Und ich persönlich glaube, dass da der Weg in SEO hingeht, dass nicht die gewinnen, die jetzt die ganze Zeit einfach nur Content rausballern um jeden Preis und das ist aber völlig austauschbar, sondern die, die KI verwenden als Basis, aber dann noch was eigenes draufsetzen und ich glaube, dass das nicht nur bei SEO so laufen wird, sondern eigentlich überall. Aufmerksamkeit ist im Internet ja eh schon die wertvollste Währung und super schwierig, noch Leute irgendwie dazu zu bringen, mal innezuhalten und wirklich was zu lesen oder sich ein Video zu Ende anzugucken. Und ich glaube, je mehr Content wir haben, desto schwieriger wird es bei den Menschen noch irgendwie anzudocken. Und deswegen braucht es uns als Personen mit unseren ganz eigenen Erfahrungen und Perspektiven. Und es darf in den Texten dann halt auch mitkommen. Gretel Niemeyer: Ja, und wie siehst du das denn? Oder wie kann man eigentlich auch wieder so eine große Frage, aber wie kann man Texten lernen? Wie gesagt, du hast, du bist ausgebildete Journalistin. Mir fällt Texten auch so zu, aber ich sehe es ja natürlich auch bei meinen Kundinnen, wenn es um Salespages, E Mails usw. geht, dass es vielen gar nicht so leicht fällt, da auf den Punkt zu kommen, so zu schreiben wie sie, wie sie rüberkommen wollen, sobald man Experte sein möchte, hat da plötzlich ist da so ein Stock im Arsch irgendwo usw. wie kann man denn nun schreiben lernen? Also wenn man sagt mir liegt es aber gar nicht so und oder ich würde gerne, aber ich sitz einfach acht Stunden an einem Blogartikel. Das ist unverhältnismäßig, selbst für SEO, selbst für eine Sache, die sich dann mehr und mehr und immer oder langfristig auszahlt. Wie geht das? Wie komme ich zu guten Texten? Jane von Klee: Also Schreiben lernt man durch Schreiben. Schlicht und ergreifend machen, machen, machen, machen. Da grätscht dann ganz oft der Perfektionismus rein, gerade wenn man den Anspruch hat, einen Text zu veröffentlichen. Das Thema Perfektionismus kennen wir glaube ich auch alle aus verschiedenen Bereichen von Angeboten und allem, was so dazugehört im Business. Und das trifft dann beim Schreiben natürlich auch wieder zu. Dann Dinge trotzdem zu veröffentlichen, im Zweifel erst mal in kleinem Rahmen. Also zum Beispiel dann eben erst mal nur einer ausgewählten Kundengruppe zu senden. Also Menschen, die vielleicht schon bei mir gebucht haben, oder Kolleginnen, die ich habe. Oder wenn ich einen Newsletter habe, in dem 100 Leute sind, dann schicke ich das vielleicht erst mal den 100 Leuten, bevor ich es ganz öffentlich ins weite Internet stelle und taste mich dann ein bisschen ran und gucke Passiert irgendwas Schlimmes, stehen Leute mit der Mistgabel vor meiner Tür oder sagt vielleicht jemand Ach, das war aber schön und es hat mir. Danke, dass du deine Perspektive teilst. Es hat mir was gegeben. Wenn ich positives Feedback kriege, dann bestätigt das ja, mich dann auch wieder weiter zu machen. Ähm, grundsätzlich gibt es halt zum Schreiben jede Menge Taktiken und Strategien und das ist dann auch abhängig davon, welchen Text ich schreibe. Website Text ist ja ganz anders als Newslettertext, das heißt, grundsätzlich kann sich das schon lohnen, mir genau anzugucken, was schreibe ich und welche Regeln gelten dafür? Wo veröffentliche ich das? Wen spreche ich damit an? Was sollte ich da beachten? Aber was ich merke ist, dass viele vor dieser Strategieebene eigentlich schon ein Problem haben und dass ich denen dann zwar sagen kann Hey, du brauchst eine Handlungsaufforderung in deinem Text, aber dass das nicht der Punkt ist, an dem sie eigentlich hängen, sondern dass wirklich viele Leute so Sätze sagen wie Ich kann gar nicht schreiben, das ist nicht mein Medium, weil irgendwer in der Schule mal gesagt hat, sie könnten nicht schreiben. Oder dass sie halt ewig vor der weißen Seite sitzen und gar nicht erst anfangen mit schreiben, weil sie sich total blockiert fühlen. Oder dass sie prokrastinieren und dann eben im Bad erst mal eine Pyramide aus Klopapierrollen bauen, statt ihren Text zu schreiben. Oder ihre Socken nach Farben sortieren oder so. Weil da so viel Widerstand ist. Und ich glaube, wenn man wirklich schreiben möchte und muss, weil, um da ganz offen zu sein, wir kommen ja nicht drum herum im Business zu schreiben und auch ChatGPT kann uns nicht alles abnehmen, dann müssen wir diese Hürde irgendwie überwinden und wegkommen davon, dass sich jeder einzelne Text so anfühlt wie ein painn in the as. Ähm, ein bisschen diese, diese Lockerheit und Freude reinbringen, dass ich weiß, okay, ich schreibe jetzt einen Text und vielleicht habe ich jetzt noch nicht die super Durchstarteridee von Anfang an und vielleicht ist er auch noch nicht von Anfang an super rund, aber ich setze mich erst mal hin und schreibe und es ist entspannt und ich schreibe so, wie ich spreche. Und da gibt es halt viele kleine Übungen, die man machen kann, um das einfach zu trainieren. Zum Beispiel, falls jemand spontan mal was ausprobieren möchte, ähm, sich irgendeinen Ort aussuchen, kann das Büro sein kann auch irgendwo draußen sein, kann man auch ohne Stift und Papier einfach mal an der Bushaltestelle machen, wenn man gerade wartet, Augen zumachen für ein paar Minuten und schauen was nehme ich wahr, was höre ich, was rieche ich, was fühle ich? Den Wind auf meiner Haut, die Sonne, die, die brennt. Ich höre vielleicht Vögel, ich höre das Knattern von Motoren und das dann mal aufzuschreiben. Und wenn ich das. Das bringt mich auf so eine, auf so eine sinnliche Ebene, weil viele Texte sind sehr, sehr sachlich, sehr nüchtern. Und viele Selbstständige glauben auch, das müsste so sein. Sie wollen dann professionell wirken und das macht dann die Texte sehr steif. Und sobald ich aber anfange, hier und da so ein paar Sinneseindrücke einzubinden, wird der Text sofort lockerer, sofort fluffiger, erklingt sofort mehr nach mir. Ich habe Bilder im Kopf. Ja, das kann ich über so eine kleine Übung eben super forcieren. Wenn ich mich einmal dafür geöffnet habe, mal meine Außenwelt wahrzunehmen, bin ich dann auch… Es ist leichter für mich, in den Texten dann solche Elemente einzubauen, die jetzt halt nicht reine Fakten sind. Also ja, letztlich, es ist ein Prozess. Nieder mit dem Perfektionismus. Ähm. Und viel, viel ausprobieren. Auch viel. Es kann auch die Umgebung zum Beispiel kann auch schon einen Unterschied machen. Viele Leute sind am Schreibtisch total blockiert, aber wenn sie sich draußen in den Garten setzen mit dem Notizbuch, geht's. Also auch da. Ausprobieren. Ähm, ich weiß nicht. Darf ich kurz pitchen, Gretel? Gretel Niemeyer: Darfst du super gerne hau raus. Jane von Klee: Ich habe einen Schreibkurs, der genau das macht, mit so kleinen spielerischen Übungen. Das sind zwölf Stück, die alle so 10 bis 20 Minuten dauern. Und der startet jetzt wieder im Oktober. Und das Schöne an diesen Übungen ist, dass sie alle total spielerisch sind. Das heißt, wir gehen nicht da ran mit der Ambition, Wir schreiben jetzt eine Überseite und die muss richtig rein knallen und super toll werden, sondern wir spielen. Wir schreiben quasi in spielend und bringen diese Lockerheit ins Schreiben und dieses Selbstvertrauen. Und da habe ich eben genau solche Übungen wie Mach mal die Augen zu! Dabei in ganz verschiedenen Variationen. Und das geht jetzt, wie gesagt, im Oktober wieder los. Das heißt, für alle die, die sich da erkennen und sagen, das Schreiben fällt mir grundsätzlich einfach mega schwer und es macht mir keinen Spaß und ich könnte kotzen, wenn ich den Text schreiben soll. Die können sich das gerne mal anschauen. Ich mache vorher ein Training, ein Livetraining für 0 €, wo man sich mal das anschauen kann und ein bisschen schnuppern und dieses Konzept sich näher anschaut. Das spielen wir ein Spiel in der Gruppe zusammen, das auch sehr lustig ist. Ich habe das letztes Jahr schon mal gemacht, da wurde sehr viel gegiggelt und gekichert zwischendrin und die Ergebnisse waren sehr schön. Diese Übung, die ich damit bringe, hilft dabei, dass die Texte eben klarer werden, dass man einen roten Faden findet, dass man erst mal weiß, wie fange ich überhaupt an, wie nehme ich meine Leserinnen und Leser mit? Und für alle die interessant, für die das interessant ist, die sind sehr herzlich willkommen, sich das anzuschauen. Ich kann dir gerne den Link geben. Gretel Niemeyer: Den packen wir genau, den packen wir auf jeden Fall hier in die Shownotes. Der dieser Workshop der ist am 25.9. spielerisch schreiben heißt er und dein Programm im Oktober. Wie heißt das? Willst du das noch kurz erzählen? Jane von Klee: Verborgene Schätze. Gretel Niemeyer: Verborgenen Schätze. Jane von Klee: Weil wir da die verborgenen Schreibschätze offenlegen. Weil ich nämlich am Rande um gleich mal noch mal mit so einem mit so einem Mindfuck aufzuräumen. Die Leute, die sagen ich kann nicht schreiben, es ist Bullshit. Jeder kann schreiben, weil Schreiben eigentlich nur erzählen ist. Und erzählen ist angeboren. Das können wir alle aus evolutionären Gründen. Früher saßen die Leute am Lagerfeuer und haben sich erzählt Oh, in der Schlucht ist mir ein Säbelzahntiger begegnet. Und dann denken sich alle anderen Ja, okay, dann geh ich da mal lieber nicht lang. Also Erzählen und Austausch untereinander war halt überlebenswichtig und das haben wir immer noch. Und das können wir auch beobachten bei ganz kleinen Kindern, die ganzen 3-jährigen, was die sprudeln, wenn der Tag lang ist, die erzählen alle. Und wir als Erwachsene haben das dann teilweise so ein bisschen verlernt. Oder wir werden halt im Bildungssystem dann in so Richtungen gedrückt, dass wir irgendwelche Analysen und Interpretationen und so schreiben sollen und dann da der Stil bewertet wird und das macht dann viel kaputt im Kopf. Aber grundsätzlich können wir alle erzählen, wir müssen uns nur dran erinnern und das machen wir zusammen. Gretel Niemeyer: Sehr sehr cool. Also wir verlinken euch das in den Schulen uns auf jeden Fall und ähm ja, ich fand es total cool. Also vieles von dem, was du da erzählt hast, passt halt auch eins zu eins zum Verkaufen. Wenn du dich hinsetzt und sagst Oh, ich kann das nicht und irgendwie mit so einem Gefühl daran gehst, naja, dann kannst du es auch nicht, sondern auch da mach es, mach es dir schön. Erwarte nicht, dass es von Anfang an supergeil flutscht. Nicht ohne Grund gibt es Fachmenschen, die Texten gelernt haben, Fachmenschen, die Verkaufen gelernt haben. Also manchmal erwarten wir auch einfach zu viel von uns und wundern uns dann, dass wir nicht gleich Profis sind. Und das haben wir als Kinder, um mal den Bogen zu spannen, ja auch nicht gedacht, dass wir irgendwie sofort laufen könnten und sofort Fahrrad fahren, sondern wir haben uns ja auch ein bisschen Zeit gegeben und sind halt immer wieder aufgestanden. Jane von Klee: Ja, das ist so ein typisches Erwachsenending, irgendwie immer den Anspruch an sich selbst zu haben, dass es sofort klappen muss. Also ich finde, Kinder sind da wirklich eine sehr gute Inspirationsquelle. Die fallen so oft hin und stehen wieder auf. Gretel Niemeyer: Und sag mal, du hattest vor einigen Tagen, als es auch um dieses spielerische Schreiben ging, hattest du auf Instagram in deinen Stories mal so einen, so ein Bild von wegen ich auf meiner eigenen Geburtstagsparty oder ich auf meiner Party. Es kommt jemand an, will dir ein Geschenk geben und du sagst nur so Ja, hier ist ein Kühlschrank. Ich muss kurz mal hier raus, weil du erwähntest es bereits. Du bist hochsensibel, du bist introvertiert, du bist leise. Früher dachtest du auch, du seist zu leise, oder das wurde dir gespiegelt. Und jetzt machst du gleichzeitig aber einen kostenlosen Workshop, zu dem sich jetzt schon 115 Leute angemeldet haben. Wahrscheinlich wird es noch deutlich mehr. Wie machst du das? Wie passt das zusammen? Gibt es zwei Janes oder weißt du die Arschbacken zusammen oder brauchst du danach dann erst mal drei Tage Pause? Wie gehst du an die Sache ran? Jane von Klee: Ich brauche danach auf jeden Fall eine Pause. Ähm, also Punkt 1 online kommt mir total gelegen, weil da sitzen alle Leute vor ihrem eigenen Computer und das macht noch mal einen Unterschied. Also es ist natürlich, wenn ich in einem Zoomraum bin, sind da trotzdem Menschen und das macht was mit meiner Energie. Also ich muss mich danach trotzdem regenerieren. Es ist aber nicht das gleiche, wie wenn ich in einem Raum bin, wo wirklich die Menschen alle physisch anwesend sind. Von daher bin ich sehr dankbar für die Möglichkeit, ein Onlinebusiness zu haben und es macht mir halt auch Spaß. Also introvertiert sein heißt ja nicht, dass man, dass man keine Menschen mag und dass man niemals mit jemandem was zu tun haben will, sondern dass man eben die Alleinzeit braucht, um um die Akkus wieder aufzuladen. Und die Workshops, die ich mache und die Kurse, die ich mache, die, die geben mir selber ganz viel, weil es mir einfach Spaß macht und auch mit den, mit den verschiedenen Methoden. Und dann zu sehen, was das alles anstößt bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Ich hatte letztes Jahr dann zum Beispiel in Verborgene Schätze eine Teilnehmerin dabei, die Legasthenikerin ist und da ganz, ganz viel Unsicherheit deswegen mitgenommen hat und sich nie getraut hat, Texte zu veröffentlichen, die danach dann in ihrem Blog, in ihrem Jahresrückblick öffentlich geschrieben hat, dass sie jetzt endlich an dem Punkt ist zu sagen Die Leute können mich alle mal. Wenn jemand einen Fehler findet, kann er ihn behalten. Und ich schreibe jetzt und ich lasse mich nicht davon abhalten, das zu teilen, was mir wichtig ist. Und dann sage ich Das ist doch geil und das ist es mir wert. Dann, dann nehme ich dann, da springe ich dann so ein bisschen über meinen Schatten, sage ja, ich stell mich jetzt vor Menschen und ja, ich muss mich ein bisschen überwinden. Aber das Ergebnis, das ich da raus habe, ist halt cool. Gretel Niemeyer: Ja und sag mal, du bist ja generell so ein Typ, die sehr direkt ist. Also du bringst ja auch die Themen, die dich beschäftigen, auch mit ins Business. Also natürlich, man wird nicht die komplette Jane auf Instagram kennenlernen, ist ja völlig logisch. Aber zum Beispiel spielt ja auch das Thema Armut und Kinderarmut bei dir eine große Rolle und du setzt dich dafür dann auch einfach richtig ein und sagst deine Meinung dazu. Und ja, wenn dich was stört oder wenn dich irgendwelche Sachen wie, wir haben ja alle die gleichen Ausgangssituation und wir können ja alle alles schaffen was wir wollen usw. Da sagst du dann ja auch ganz klar nee, so ist es halt nicht, weil die Tatsache oder die Realität sieht nämlich so aus Zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack. Ist das dann so ein über dich hinauswachsen oder sind das dann Sachen, die dann einfach irgendwie raus müssen und dazu auch noch so. Was mich wirklich interessiert, hast du ein großes Warum, für das du irgendwie losläufst oder wie, wie muss ich mir das bei dir vorstellen? Jane von Klee: Mein großes Warum ist Chancengerechtigkeit? Ich bin jetzt nicht so naiv zu glauben, dass ich im Alleingang die Welt super gerecht machen kann. Es wird immer Ungerechtigkeiten geben in der einen oder anderen Form. Ich möchte aber zumindest, dass es gerechter wird und ganz besonders für Kinder und Jugendliche. Also ich komme selber aus einer Hartz IV Familie und ich weiß, welche Hürden ich auf dem Weg hatte und ich hab sie überwunden und also es ist möglich da seinen Weg zu gehen. Es braucht aber viel mehr Energie und viel mehr Kraft und viele schaffen es halt auch nicht. Und ich möchte an den Punkt kommen, dass insbesondere Kinder und Jugendliche, wenn schon nicht gleiche, dann doch zumindest gleichere Bedingungen haben, um zu erreichen, was sie sich im Leben wünschen. Und ich möchte da gerne eine Inspiration vielleicht für ein paar dieser Kinder und Jugendlichen sein, die wissen, es ist gerade total scheiße und ich kann nichts dafür. Und ich bin ja einfach hineingeboren worden und egal was ich probiere, immer kriege ich den nächsten Stein in den Weg. Ähm, es braucht glaube ich mehr Vorbilder, bei denen man sehen kann es geht, es geht auch wenn es total kacke ist. Also ich will es auch überhaupt nicht schönreden, es ist einfach kacke, was da teilweise passiert. Es wäre jetzt ein Thema für sich. Und ich hätte gerne damals jemanden gehabt, zu dem ich schauen kann und sage: Die kommt daher, wo ich bin. Und hat es geschafft, da irgendwie rauszukommen und sich was aufzubauen und ihren Weg zu gehen. Und mir hat das gefehlt und deswegen versuche oder würde ich gerne das irgendwie sein. Zumindest für eine Handvoll Kinder und Jugendliche, die das gerade brauchen. Und das ist für mich tatsächlich eine Überwindung, weil ich mich da halt emotional dann oft auch sehr nackig mache. Also ich habe halt diese, diese Erfahrungen gemacht und wir haben immer noch gesellschaftlich das Narrativ, dass Menschen, die in Armut leben, da selber dran schuld sind. Also manchmal, wenn ich irgendwie auf Instagram in die Kommentarspalten schaue, gruselt es mich wirklich. Und Armut ist aber kein individuelles Problem, sondern ein strukturelles Problem. Nichtsdestotrotz, also ich weiß das, aber diese diese Kultur ist ja trotzdem da und das passiert schon, wenn ich mich klar positioniere zum Thema Armut, dass dann eben Gegenwind kommt, dass ich persönlich angegriffen werde, dass das auch teilweise wirklich verletzend ist und ich dann mich erst mal einen Moment ins stille Kämmerlein zurückziehen muss, und mal schlucken muss. Das wird besser im Laufe der Zeit. Das ist ein Prozess. Ich habe auch meine Geschichte nicht von Anfang an offen geteilt, sondern mich auch daran getastet und klein, angefangen vor einem kleinen Publikum, erst mal so ein bisschen unverfänglichere Sachen, wo ich dachte, da lehne ich mich jetzt noch nicht ganz so weit aus dem Fenster. Und dann kam aber immer auch positives Feedback von Leuten, die sagen Hey, ich fühl mich gerade total gesehen und ich finde das so schön, dass ich nicht alleine damit bin und es tut so gut, das mal zu hören. Und jedes Mal, wenn ich so ein Feedback kriege, gibt mir das dann wieder den Mut, beim nächsten Mal noch offener zu sein und rauszugehen und mir eben diese Energie auch freizuräumen dafür. Ich habe aber auch Tage, wo ich das nicht kann, also wo ich merke, wenn jetzt Gegenwind kommt, kann ich das glaube ich nicht ab. Und dann spreche ich auch nicht über das Thema. Also ich erlaube mir, das selber zu sagen. Jetzt gerade bin ich Unternehmerin und ich mache diesen Aktionismus für Chancengerechtigkeit quasi nebenbei und auch in meinem Business da so viel zu leisten, wie ich kann, über Stipendien zum Beispiel, die ich vergebe usw.. Aber ich darf dann auch, wenn ich merke, meine Kapazitäten sind gerade begrenzt, da eine Linie reinziehen oder auch einfach mal zwei, drei Wochen gar nicht mehr drüber reden. Ich glaube, das ist ganz wichtig für mein, für mein Seelenheil. Und ja, insgesamt, es ist ein Prozess und ich lote jedes Mal wieder neu aus. Was teile ich jetzt? Mit wem, in welchem Rahmen? Gretel Niemeyer: Ja, ist ja genau das Ding. Wir werden sichtbar, wir haben eine Meinung und das ist einerseits gut, weil sich Menschen auch an uns halten können und wir dadurch ja einfach Position beziehen und für die Sachen einstehen, die uns wichtig sind im Leben. Und gleichzeitig sind wir ja nicht irgendwie keine Ahnung, gefühlslose Wesen, denen das irgendwie am Arsch vorbeigeht, wenn uns jemand beleidigt oder beschimpft oder irgendwas und deswegen, wie ich eingangs gesagt habe, also großen Respekt, große Bewunderung. Und ich finde es aber auch total schlau zu sagen Ja, ich kann das mal und dann kann ich das auch wieder nicht und das ist auch okay. Du musst jetzt hier nicht für alle permanent die Fahne hochhalten, weil es gibt auch noch eine private Jane und die hat auch noch ein Kind und für das will sie da sein und die hat auch noch eigene Bedürfnisse usw.. Also das finde ich sehr, sehr sehr sehr schlau und sehr, sehr sinnig. Und du hast es gerade schon angesprochen, du hast ja vergibst ja zum Beispiel auch Stipendien. Ähm, du möchtest eben diese Chancengleichheit oder Chancen Anpassung zumindest mal unterstützen. Wie machst du das? Weil ich bin ja großer großer Gegner davon zu sagen, alle sollen sich alles von mir leisten können. Ich mache alles super günstig, weil wir dann ja oft auch in diese Falle laufen von naja und keiner macht das, weil es einfach so günstig ist, dass kein Antrieb mehr dahinter ist. Wie gehst du da ran? Welche Bezahlmodelle, Stipendien, was auch immer nutzt du in deinem Business? Jane von Klee: Ähm, ich habe also das, was du da ansprichst, finde ich. Das ist so ein Wunder Punkt bei mir. Also mit dem ich mache alles, alles günstig, damit jeder dabei sein kann, weil am liebsten würde ich das tun. Am liebsten würde ich alles komplett kostenlos machen. Aber auch ich lebe natürlich im Kapitalismus und ich muss mich dann immer wieder daran erinnern, dass auch ich irgendwie von was leben muss und dass meine Arbeit natürlich auch einen Wert hat. Deswegen überlege ich mir immer, wenn, wenn ich irgendwas gerade aktiv verkaufe, vorher schon. Wie will ich das machen? Weil ich dann gar nicht erst in diese in diesen Zug reinkommen. Dieses Bedürfnis, jetzt allen einfach alles zu geben. Sondern weiß dann vorher, was ich mache. Ich vergebe da gerne Stipendien, habe da verschiedene Modelle probiert, Vollstipendien, wo ich einfach sage, jemand darf sich bei mir melden, eine Email schreiben. Ich mache das immer auf Vertrauensbasis und sag dazu Niemand muss mir jetzt sagen, was bei ihm los ist, weil es geht mich nichts an und man will das ja auch nicht immer alles teilen. Das ist ja oft auch schambehaftet. Also einfach nur hey, ich kann mir das gerade nicht leisten. Es wäre für mich aber super hilfreich das zu machen und dann verlose ich aus allen Einsendungen eine Summe X an Stipendien und die Leute dürfen diesen Kurs dann kostenlos machen. Anonym. Also niemand in der Kursgruppe weiß dann, dass die das Stipendium hatten. Auch da wieder, damit da kein Eindruck in irgendeine Richtung entsteht. Das funktioniert unterschiedlich gut. Bei kleineren Produkten läuft es super, bei größeren also, die wirklich mehrere Wochen oder Monate gehen und vielleicht auch so vierstellige Beträge kosten. Ähm, schwierig, weil ich festgestellt habe, dass es oft nicht nur eine Frage des Geldes ist, sondern auch der Ressourcen drumherum. Also wenn zum Beispiel eine alleinerziehende Mutter sich auf so ein Stipendium bewirbt und sie kümmert sich aber halt alleine noch um zwei Kinder, ist es oft dann auch wieder eine Zeitfrage. Und dann passiert es, dass sie sich zwar total freuen über die Chancen, über das Stipendium, es dann aber halt nicht nutzen. Was ich dann auch schade finde. Deswegen habe ich dann das Modell von Teilstipendien getestet, wo ich sage ihr zahlt so symbolisch irgendwie 100 € oder so, das, was ich dann auch immer so ein bisschen an das Angebot an. Und kriegt dann dafür den Zugang. Das funktioniert nach meinem persönlichen Empfinden gerade noch besser, weil man dann so ein bisschen dieses Commitment hat von Ich hab was reingesteckt. Ich frag dann teilweise auch, was geht denn, also was, was kannst du denn gerade machen, ohne dass du da nachts nicht mehr schlafen kannst vor lauter Existenzangst? Und wenn das irgendwie nur 20 oder 30 € sind, hat die Person trotzdem das Gefühl, ich habe da jetzt was reingesteckt und dann hat das auch eine gewisse Priorität und es geht mehr mit, ähm. Was ich auch schon probiert habe, war Stipendien anzubieten, je nachdem wie viel andere kaufen. Also ich habe quasi die Community eingebunden beim letzten Black Friday und gesagt, immer wenn zehn Plätze weg sind, mach ich ein Stipendium auf. Das hat hervorragend funktioniert. Also da waren dann auch viele, die sich das leisten konnten, haben dann nachgefragt, ob sie, ob es irgendwie ne Unterstützermöglichkeit gibt, ob sie für ihren Kurs irgendwie 30 € mehr zahlen können, um für einen anderen auf den Platz aufzumachen und so. Ähm, genau da, da geht viel und ich probiere da auch immer immer aus, was geht. Und ich bin eben auch immer offen für Gespräche. Also selbst wenn ich kein Stipendium offiziell dran geschrieben habe, passiert das manchmal mittlerweile, dass es sich quasi rumgesprochen hat, dass ich da kulant bin und dass Leute dann sagen Hey, ich würde das so gerne machen. Und wenn ich das anhand der Email oder des Gesprächs merke, die Person hat richtig Feuer unterm Hintern, die hat richtig Bock, die ist super motiviert. Dann gucke ich, was ich möglich machen kann und dann finden wir eben manchmal individuelle Lösungen. Gretel Niemeyer: Ja, genau. Also das sehe ich ja genauso. Bei uns gibt es auch in der Mastermind mal, dass die Raten gestreckt werden, oder das ist ein bisschen günstiger, sie haben auch schon Stipendien vergeben usw. Also da bin ich ganz bei dir. Was ich immer nicht so cool finde, ist, wenn man sagt ja, generell kostet mein Angebot nur 50 €, damit jeder sich das leisten kann, weil auch das da spielt dann oft so eine Verkaufsangst irgendwie mit rein und und das macht dann auch nicht so viel Sinn. Aber du hast da super viele Sachen schon angesprochen und ausprobiert. Und ja, finde ich total finde ich total gut und ich bin auch auf dieses Warum so eingegangen. Weil ich nämlich für mich festgestellt habe, ich hatte lange so ein Warum nach außen. Das war auch total stimmig und sinnig. So Frauen sollen ihren Wert bekommen und jeder soll irgendwie vernünftig verdienen usw. Und ich habe aber lange so gemerkt oder irgendwann so gemerkt naja, irgendwie, irgendwie ist es das noch nicht so ganz. Ich fühl das noch nicht so ganz richtig tief in mir und weiß jetzt nach der Arbeit noch an dem Thema, so dass mein Warum halt ist, dass ich Menschen, die großzügig und gern geben, dass ich den dabei helfen möchte, dass sie auch mit Selbstverständlichkeit nehmen und das ist so, wenn ich das sage dann ist so Gänsehaut, weil ja das sind dann auch wieder Menschen wie du die die halt sagen und ich gebe was weiter und ich möchte weitergeben. Aber ich brauche dann eben auch, wie du gesagt hast, ich brauche auch mein Einkommen, ich brauche auch meine Zeit, ich brauche auch meine Energie, ich brauche auch meine. Na, was auch immer du halt brauchst und ich nehm mir das eben auch. Und das finde ich ja finde ich so schön. Da bist du glaub ich schon einen großen Schritt weiter als ich. Jane von Klee: Es kommt aber übrigens von den Stipendiaten auch oft was zurück, in ganz unterschiedlicher Form. Also manchmal ist das deine liebe Postkarte, die unerwartet im Briefkasten liegt, die mir dann den Tag versüßt. Manchmal ist es auch, dass sie sagen Komm doch mal in ein Angebot von mir, quasi, dass man so einen Deal macht, Eine Hand wäscht die andere und ich darf dann bei denen irgendwie einen Workshop oder so im Gegenzug mitmachen. Manchmal ist es auch, wenn sie dann hinterher, wenn es bei ihnen so ein bisschen angelaufen ist, ähm dass sie dann plötzlich wieder Leute zu mir schicken und ich merke, die, die sind quasi Multiplikatoren geworden oder so, da, da passiert schon auch was. Das ist nicht der Grund, dass ich diese Stipendien vergebe. Aber ich merke, je länger ich das mache, dass dann oft das irgendwie wieder zu mir zurückkommt in der einen oder anderen Form. Gretel Niemeyer: Ja, mehr davon bin ich auch komplett überzeugt, dass es auch nicht immer eins zu eins Sein muss. Ich gebe dir was, ich kriege von dir was zurück, sondern manchmal kommt dann über dritte und vierte und fünfte was zurück. Liebe Jane wir sind leider am Ende dieses Interviews. Ich wusste es. Mein Zettel ist noch halbvoll mit Fragen, aber die Zeit ist leider abgelaufen. Ich kann euch nur empfehlen, wenn ihr diese Folge hört, dann folgt dieser Frau, die ist unheimlich cool. Wenn ihr schreiben lernen wollt, dann hüpft noch in ihren Workshop oder in das Programm im Oktober rein. Wenn ihr euch ans Thema SEO rantasten wollt, guckt mal vorbei. Es gibt die verborgenen Schätze. Das war das mit dem Schreiben. Es gibt die SEO Schatzkarte folgt dieser Frau. Ich mag sie wirklich sehr gerne. Das letzte Wort soll dir gehören. Ich freue mich, dass du da warst. Jane von Klee: Vielen Dank, Gretel für die Einladung. Gretel Niemeyer: Tschüssi.

  15. Leidenschaftlicher Rant von Gretel für offene Augen bei Business-Entscheidugen RANT-ALARM!!! 😱 In dieser Folge platzt es aus Gretel raus. In so vielen Vorgesprächen spricht sie gerade mit Frauen, die ihr Geld in zum Teil windige Coaches investiert haben – und jetzt noch dafür zahlen, obwohl sie überhaupt nichts davon hatten. 🤬 Genau solche Praktiken wie “Du musst dich hier jetzt im Call entscheiden” oder auch “Wenn du das nicht investieren willst, liegt es wohl an deinem Mindset” sorgen dafür, dass Verkauf als schleimig, unethisch und salesy abgestempelt wird. Dabei kannst DU als Selbstständige da richtig viel ausrichten: ❗️ Informiere dich ausreichend darüber, wer hinter diesem Coaching-Angebot steht und ob diese Person glaubwürdig ist #duediligence ❗️ Lass dir nicht die EINE Methode überstülpen, die du dann kopieren musst, um erfolgreich zu sein! Gibt es nur Einheitsbrei, dann LAUF! ❗️ Entscheidungen sind gut. Aber kommt dir Jemand mit Druck und der Pistole auf der Brust, überleg dir, ob das die Art und Weise ist, wie du ein Business führen willst. Wenn nicht – get the hell out of there! Es geht in dieser Folge nicht darum, andere Coaches und Programme zu bashen. Sondern darum, dass du dir deine Investition in ein Coaching-Programm vernünftig überlegst. Hör mal rein 🎧 und lass uns gern an deinen Erfahrungen mit Coaching-Programmen teilhaben. Denn auch das Teilen schlechter Erfahrungen (ohne Namen!) kann helfen, zukünftige Fehler zu vermeiden. Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Diese Folge wird vielleicht kurz, aber sie wird knackig, sie wird direkt. Und es ist wirklich ein Thema, das mir wahnsinnig auf der Seele liegt. Und zwar geht es darum, dass ich dir einen Reminder mitgeben, vielleicht auch um die Ohren hauen möchte, dass du dich bitte, bitte, bitte, bevor du ein Coaching Angebot buchst, darüber informierst und dir wirklich überlegst Ist es das, was ich jetzt gerade brauche? Und bekomme ich das, was ich gerade brauche bei diesem Anbieter? Wir wissen alle, es gibt da draußen super viele Coaches. Ist es ein nicht geschützter Begriff? Es gibt wahnsinnig aufgeblähte Seiten, die dir das Blaue vom Himmel versprechen usw. und so fort. Und das soll jetzt hier gar nicht um irgendein Coaching Angebots Bashing gehen. Ehrlicherweise bin ich jemand, die gar nicht unbedingt weiß, wen es da links und rechts alles gibt. Ich kenne nicht alle Sales Coaches da draußen. Ich kenne nicht alle Business Coaches da draußen. Ganz oft, wenn mir in einem Vorgespräch jemand gegenübersitzt und sagt Ach, du kennst doch x, y, z. Dann muss ich sagen Nö, kenne ich nicht. Ist mir eigentlich auch egal. Ich mache nämlich meinen eigenen Schuh. Aber es passiert eben immer, immer häufiger in diesen Vorgesprächen, dass mir Menschen gegenübersitzen, die nach kurzer Zeit relativ aufgelöst sind, weil sie tausende und Abertausende Euro in irgendwelche Coaching Programme versenkt haben, jetzt vielleicht selber noch weiter abzahlen müssen und einfach überhaupt gar nichts aus diesen Coachings rausgeholt haben. Und deswegen ist diese Folge wie gesagt kein Bashing gegen einzelne, gegen einzelne Anbieter oder Anbieterinnen, sondern es geht mir darum, dass du deine eigene Investition oder deine eigene Investitionsentscheidung hinterfragst und dir wirklich mal überlegst was brauche ich und was buche ich dann auch? Also Schritt Nummer eins Wenn du dir überlegst, ein Coaching zu buchen, ist, dass du dich wirklich mal hinsetzt und überlegst, was möchte ich gerade eigentlich? Was möchte ich erreichen? Wo möchte ich hin? Was brauche ich dafür? Möchte ich gerne in eine Gruppe, möchte ich gerne eins zu eins was machen? Gibt es irgendwelche Vorbilder, die ich gerne oder die ich habe, den ich nacheifern möchte oder bei denen ich glaube, dass die mich nun richtig gut verstehen und dass die mich an mein Ziel bringen können? Denn wenn du dich für irgendeinen ein Programm interessierst oder dich von irgendwelchen Sachen blenden lässt und gar nicht weißt, was du eigentlich willst, was du eigentlich gerade brauchst, ist es natürlich für ein Gegenüber viel leichter, dich zu überreden. Und damit meine ich wirklich überreden und nicht überzeugen. Denn überzeugen ist eine super Sache. Überzeugen bedeutet einfach nur, dass du deinem Gegenüber genau die richtigen Argumente angedeihen lässt, damit dein Gegenüber sich für die Arbeit mit dir entscheidet. Überreden heißt, wir ziehen und zerren und tragen oder drohen unser Gegenüber über die Ziellinie. Und das ist dann die Manipulation. Das ist dann die Manipulation, die wir immer alle nicht wollen, die wir alle ganz fürchterlich an Verkäufern und Verkäuferinnen finden. Das ist dann das, was salesy und schleimig und ehrlicherweise unethisch ist. Aber so muss es ja nicht sein. Deswegen die Verantwortung für diese Investitionsentscheidung, die liegt bei dir. Und der erste Schritt ist da, wirklich zu sagen Ey, was will ich eigentlich gerade, wo will ich hin, was brauche ich? Und sich dann auch den Markt mal anzuschauen und zu gucken, wen kann es denn da geben? Wer kann für mich passen? Denn was ich immer und immer wieder im Moment erlebe, ist, dass mir dann Menschen gegenübersitzen, die sagen Ja, ganz ehrlich Gretel irgendwie, mir wurde da die Pistole auf die Brust gesetzt. Irgendwie wurde der Druck aufgebaut. Ich weiß gar nicht so ganz genau, warum ich gebucht habe. Na ja, jetzt bin ich da erst mal drin in dem Programm. Jetzt mache ich erst mal. Jetzt probiere ich mal, das Beste rauszuholen. Und ganz ehrlich, da muss doch bei jedem schon eine riesige Alarmglocke angehen. Wenn mir jemand im Call sagt im Kennenlerngespräch Nee, du musst dich jetzt entscheiden, sonst ist das Angebot futsch. Don't get me wrong. Nichts gegen fast Aktionbonus, ja nichts dagegen zu sagen Hey, das ist das Angebot. Normalerweise kostet es Summe X. Wenn du dich innerhalb der nächsten zwei drei Tage entscheidest, dann gibt es einen signifikanten Rabatt in Höhe von Summe Y, so dass du eben bei einem deutlich günstigeren Preis rauskommst, wenn du eine Entscheidung triffst. Das ist eine Sache, das ist völlig gut. Und das ist auch völlig legitim, weil wir in einer Zeit leben, in der es uns offensichtlich immer schwerer fällt, uns zu entscheiden. Und eine Entscheidung kann gern auch ein Nein sein. Aber einfach zu sagen, ich setz mich hin, ich überlege mir, will ich das? Will ich das nicht? Ah, okay, ich schlafe noch mal eine Nacht drüber, was habe ich davon usw. Und dann entscheide ich mich dafür oder dagegen. Das ist völlig cool und völlig fein. Aber wenn dir jemand in einem Call sagt entscheide dich jetzt oder das Angebot ist futsch, gib mir jetzt deine Kreditkartendaten oder das Angebot ist futsch usw.. Da muss doch bei jedem bitte eine riesige Alarmglocke losgehen. Und da muss man doch trotz aller Psycho und Manipulationstricks da draußen den Arsch in der Hose haben zu sagen Nee, also so, so schon mal gar nicht. Ich überlege mir das zwei drei Tage. Wenn es diese Möglichkeit nicht gibt, dann, dann möchte ich das nicht. Weil seien wir ehrlich, wir sagen immer so wie es losgeht, geht es auch weiter. Setzt mich jetzt jemand unter Druck, dann setzt er mich auch später unter Druck. Setzt mich jemand unter Druck, um zum Beispiel zu verkaufen, dann kann ich davon ausgehen, dass auch die Techniken und Praktiken, die ich dort lernen werde, ebenso mit Druck und Manipulation arbeiten. Und das ist, wenn ich meinen 18, 19 Jahren als Vertrieblerin glauben darf, genau das, was viele an Verkäufern und Verkäuferinnen so scheiße finden, salesy, schleimig, unter Druck setzen, Manipulation sabotieren usw. und so fort. Also, wenn du im Call schon dazu genötigt wirst, eine Entscheidung zu treffen, dann geh einfach. Es gibt genug andere Coachingangebote da draußen. Niemand muss eine Entscheidung in einem Call treffen. Und dann sind wir auch schon bei dem Thema Methoden. Ich würde mich immer auch einfach dazu informieren wollen und nachfragen, wie arbeitet ihr denn? Was lerne ich bei euch? Denn auch das höre ich in letzter Zeit in Kennenlerngesprächen mit Menschen, die dann zu mir kommen und wissen wollen, wie ich arbeite, ganz, ganz häufig. Da wird noch fünfmal nachgefragt. Ja, aber Gretel, wenn ich mit dir arbeite, muss ich dann Instagram Stories machen? Muss ich dann Kaltakquise machen? Muss ich dann in Podcasts gehen usw.. Und meine Antwort ist dann immer Nein, du musst überhaupt nicht. Wir schauen, welche Aktivitäten für dich sinnvoll sind. Und es kann durchaus sein, dass nicht alles, was sinnvoll ist für dich, sich in erster, im ersten Moment richtig geil anfühlt. Und dann gucken wir eben was davon möchtest du ausprobieren, obwohl es dich aus deiner Komfortzone holt? Und wo sagst du so Äh, no way, das mache ich nicht. Und dann findet man eben Plan B oder einen Plan C oder einen Plan D. Aber zu einem Anbieter zu gehen, der sagt Ey, ich arbeite genau mit einer Methode. Zum Beispiel habe ich jetzt gerade so was gehört wie Du musst 90 Tage lang auf Instagram jeden Tag live gehen, ansonsten funktioniert meine Methode einfach nicht. Naja, dann würde ich doch mir mal überlegen, ist das die Methode, die ich gerne fahren möchte? Oder ich würde am Anfang einfach mal fragen, ist das eine individuelle Behandlung hier? Lerne ich eine individuelle Art und Weise mein Business aufzubauen und zu verkaufen, mich zu positionieren, was auch immer dir gerade an Coaching vorschwebt? Oder lerne ich deine Methode und kann dann auch nur mit deiner Methode erfolgreich sein? Und auch das ist für mich so ein ganz großes äh, das kann halt nicht sein. Wir sind individuelle Menschen, wir ticken ganz unterschiedlich. Unsere Kunden, Kundinnen sind vielleicht auch nicht genau die gleichen Kunden, Kundinnen wie die, die unsere Coaches haben. Und deswegen müssen Methoden im Business immer angepasst werden. Und dann hör ich auch mal in dich rein. Wie möchtest du denn arbeiten? Möchtest du Verantwortung für dein Business übernehmen? Möchtest du deine eigene Kreativität mit reinbringen? Möchtest du deine eigenen Erfahrungen mit reinbringen? Oder möchtest du vor allem, dass dir einer sagt: Das ist die Methode, wie ich erfolgreich bin, die bringe ich dir bei. Und genau so musst du dein Business dann auch wieder führen. Wenn du das willst, fair enough. Dann wärst du zum Beispiel bei Laura und mir völlig falsch. Wenn du aber sagst Ey, ich möchte doch meine eigenen Sachen damit reinbringen, ich habe doch meinen eigenen Schädel, ich habe doch meine eigenen Sachen gelernt und erlebt und und Erfahrungen gemacht. Dann such dir auch bitte einen Coach, der das mit integriert. Und vielleicht, last but not least ist das Thema, sich wirklich auch noch mal anzugucken, ob diese Coaches, die du dir da gerade anguckst, wie viel davon gerade echt ist und wie viel wirklich fake ist. Weil wir können uns das manchmal gar nicht vorstellen. Manchmal sind wir so gutgläubig und denken so Naja, alles was ich da auf der Seite sehe, wird doch wohl irgendwie stimmen. Ja, aber ganz ehrlich, manchmal ist so ganz einfach und wir müssen nur die erste Schicht einmal wegpusten oder wegkratzen und dann sehen wir schon, dass da irgendwas nicht ganz stimmen kann. Wenn also zum Beispiel ein Coach die verspricht und das auch in den Testimonials, die dazu hundertfach auf der Seite zu sehen sind, wenn alle, die dort auf der Seite sind, zigtausende Social Media Follower und Followerinnen haben, zigtausende Euro Umsatz machen innerhalb kürzester Zeit, dann darf auch da wieder das Motto gelten Was zu schön ist, um wahr zu sein, ist wahrscheinlich zu schön, um wahr zu sein. Und wenn du dann mal weiter guckst und wirklich auf den Profilen zum Beispiel von diesen Coaches guckst und siehst, häh wie kann das sein? Angeblich haben alle Menschen, die mit denen arbeiten, weiß ich nicht 30, 40, 50000 Instagram Follower. Wieso hat der selber nur 300? Also ich meine das ist halt das ist halt so easy. Also wenn du dir überlegst tausende Euro in die Hand zu nehmen, mach deine Hausaufgaben, die Due Diligence, schau mal nach. Machen die wirklich das, was sie dort erzählen? Ist Integrität einer ihrer Werte? Do they walk the talk, wie man so schön sagt? Oder ist da wirklich super viel Schein oder mehr Schein als Sein? Und sie spielen einfach mit deinen Wünschen und mit deinen Träumen und auch mit deinen Ängsten, um dich da in irgendwas reinzulabern. Wenn du dir ein neues Fahrrad kaufst, guckst du wahrscheinlich auch nicht auf eine Seite und kaufst das Erstbeste, sondern probierst im Fahrradladen verschiedene aus, guckst, wie es zu dir passt usw.. Und genau das gleiche möchte ich dir einfach ans Herz legen, wenn du dir überlegst, ein Coaching zu buchen, weil ich finde einfach schade und sünde und verwerflich und traurig und echt einfach nicht cool, wie viele Frauen ihr Erspartes irgendwie für Coaching Programme auf den Kopf hauen, die ihnen nichts bringen, weil am anderen Ende niemand sitzt und sich nicht dafür verantwortlich fühlt, dass diese Frauen vor allem ihre Ziele erreichen. Und das regt mich richtig, richtig auf, dieses Thema. Die Verantwortung dafür liegt aber bei dir. Du bist die Unternehmerin, du bist die Selbstständige, du hast dein gesunden Menschenverstand und deine Intuition. Deswegen bitte nutze beides, wenn du so eine große Entscheidung triffst und such dir einen Coach oder Coaches, die zu dir passen. Und ich muss das jetzt sagen, weil ich auch Verkäuferin bin. Hast du Bock auf ein Gruppenprogramm? Hast du Bock auf eine eins zu eins Begleitung, um dein Business zu skalieren und aufzubauen? Schau gerne bei Laura und mir vorbei. Wir Deafly Deafly Walk out Talk lernen uns kennen. Guck hier im Podcast rum, folge uns auf Instagram, rede mit unseren Kundinnen und du wirst wissen, was du bei uns bekommst. Dazu lade ich dich sehr, sehr herzlich ein. Und jetzt höre ich hier auf, mit dem Kopfgewasche. Wünsch dir noch einen richtig schönen Tag und freue mich, wenn diese Folge die eine oder andere von euch aufgerüttelt hat.

  16. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Nicht viele Unternehmerinnen sind in Deutschland schon seit 9 Jahren im Online Business unterwegs. Und noch weniger von ihnen erzählen so ehrlich, analytisch und ungeschönt, wie sie die Entwicklung des Marktes beurteilen. 🙂 In dieser Folge hat Gretel Katharina Lewald, Online Marketing Expertin und Business Strategin zu Gast und schnackt mit ihr über einen Querschnitt an Themen, die für dich als Business-Starterin, aber auch als fortgeschrittene Unternehmerin interessant sein werden. Unter anderem teilt Katharina mit uns 💫 was sich im Online-Business-Markt in den letzten 9 Jahren verändert hat (Spoiler: Das ist so EINIGES!) 💫 was aus ihrer Sicht die wichtigste Eigenschaft einer erfolgreichen Unternehmerin ist 💫 warum sie ihr bisher erfolgreichstes Programm eingestellt hat und wie es jetzt weitergeht 🤔 💫 was sie unter “bodenständiger Mindset-Arbeit" versteht und 💫 warum Einhörner 🦄 und Glitzer ✨ in ihrer Welt wenig verloren haben Hör dir diese Folge 🎧 unbedingt an, wenn du von einer sympathischen und direkten Unternehmerin lernen willst, wie Online Business geht und wie du es schaffen kannst, dein Business immer wieder an die Veränderungen im Markt anzupassen. Start With Ease: https://elopage.com/epl/uPNTEPrUx4nxay4jV34Y Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Heute ist wieder eine Interviewfolge dran und ich freue mich wirklich sehr, denn wir haben jemanden eingeladen, die von Onlinebusiness so viel versteht wie nur wenige in und aus unserer Industrie. Katharina Lewald ist hier und sie ist schon seit neun Jahren im Online Business unterwegs. Moin Katharina, schön, dass du da bist. Katharina Lewald: Moin Gretel. Schön, dass ich hier sein darf. Vielen Dank für die Einladung. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr gerne. Es ist ja tatsächlich so, dass die allermeisten, mit denen ich rede, mich eingeschlossen, erst seit 3, 4, 5 Jahren unterwegs sind und du nun fast das Doppelte der Zeit auf der Uhr hast. Und deswegen freue ich mich ganz, ganz doll darauf, von dir zu hören. Was hat sich verändert in dieser Zeit? Wie bist du mit schwierigen Situationen umgegangen? Vielleicht auch mit Druck? Wie siehst du die Entwicklung im Markt heute? Und ja, vielleicht möchte ich wirklich mal einsteigen mit der Frage: Was ist so? Was sind so die 1, 2, 3 großen Veränderungen, die du gerade im Online Business Markt so wahrnimmst? Katharina Lewald: Also ich glaube, es hat sich über die letzten neun Jahre so viel verändert, dass es schwer ist zu sagen, das war damals so und das ist jetzt so, weil viele Sachen haben sich ja schon mehrmals verändert seit ich angefangen habe sozusagen. Als ich angefangen habe 2014. Da war zum Beispiel so ein Launch, das war halt im deutschsprachigen Raum, in der deutschsprachigen Bubble, also allein ein Online Business. Ja, also viele von denen, die ich damals kannte, die auch recht früh angefangen haben damit, den, den wurde immer nachgesagt, dass sie irgendwas Illegales machen, weil das halt alle komisch fanden, so wie die sitzt da den ganzen Tag am Computer und verdient da so viel Geld. Was macht die da so ungefähr? Also das ist heute natürlich nicht mehr so. Also wenn ich heute bei einem Network Meeting oder so sitze und erzähle, was ich mache, dann nicken immer alle so wissend. Und früher war das so, dass alle immer so gesagt haben so, hey, was macht die, was macht die da? Was ist das? Also das hat sich auf jeden Fall definitiv geändert. Also der ganze Markt ist auf jeden Fall, wie sagt, man hat sich da weiter gebildet, weiterentwickelt, die Leute wissen, was es ist. Also natürlich nicht alle, aber ein Großteil der Leute kann damit was anfangen. Wenn ich sage, dass ich eben Leuten helfe, digitale Produkte zu entwickeln, zu verkaufen, sich ein Onlinebusiness aufzubauen, also gerade in einem gewissen Altersstruktur, da wissen die Bescheid, da wissen die, was das ist. Was sich auch sehr stark verändert hat, finde ich, ist so dieses ganze, wie verkaufe ich meine Produkte? Das hat sich in der Zeit mehrmals geändert. Früher war es ja so, da waren nur wenige Leute, die überhaupt so einen großen Launches gemacht haben und die KundInnen haben auch noch nicht so richtig gewusst, wie läuft das alles ab und waren dementsprechend auch begeistert, wenn sie so einen Launch als Kunde oder Kundin mitverfolgt haben und fanden das toll. Und viele wollten das ja auch lernen. Ich habe es ja auch lange selbst unterrichtet und unterrichte ja auch heute noch, wie man online Angebote launcht. Heute ist es aber so, also erstens die allermeisten Leute, die zumindest zu mir in Launch kommen, die wissen, was ein Launch ist, die wissen, was ich da mache. Die wissen, da kommt ein Angebot, die wissen auch schon, dass sie was Kostenloses kriegen, weil sie nachher mein Angebot kaufen sollen. Also da ist auch eine viel größere Vorbildung, sage ich jetzt mal schon da bei den KundInnen. Und diese klassischen Launches sehe ich auch, dass die auch immer weniger gut funktionieren. Zum einen, weil die Leute auch natürlich schon wissen und das alles nicht mehr so neu und so cool und so spannend ist. Aber glaube ich auch, weil die Ads mittlerweile unglaublich teuer geworden sind. Das war ja früher, es gab Zeiten. Wow, da haben wir für ein Lied ein paar Cent bezahlt. Also irgendwie, weil damals habe ich noch keine ADS geschaltet, das ist. Katharina Lewald: Good old Days. Genau. Und das ist halt auch lange vorbei. Das heißt, die Ads werden immer teurer, das heißt, nur noch größere Anbieter können sich überhaupt leisten, Ads zu schalten für große Launches. Und die Zeiten, in denen ich 1000, 2000, über 2000 Leute in meinen Launches hatte, sind seit Jahren vorbei, weil diese Ads kosten. Dieses Risiko bin ich einfach nicht mehr bereit einzugehen. Und wer noch bereit ist, es einzugehen, hat das natürlich immer noch die Chance solche großen Launches zu machen. Ich finde es für mich mittlerweile wirklich sehr, sehr schwierig, da so all in zu gehen, weil letzten Endes gerade jetzt mit der Inflation und den ganzen Krisen, du weißt auch nicht, kaufen die Leute am Ende überhaupt. Und dann überlegst du dir natürlich dreimal, ob du jetzt 20.000 erstmal in Ads auf den Tisch legst und investierst, um nachher hoffentlich mindestens mal die Ads Kosten rauszuholen. Und du brauchst ja auch noch mehr, als nur die Kosten rauszuholen. Also das würde ich sagen, ist so der zweite Punkt und ich mir war gerade noch ein dritter im Kopf, aber den habe ich jetzt gerade natürlich während des Quatschens vergessen. Aber vielleicht fällt er mir noch ein. Gretel Niemeyer: Ich schwöre, ich fand die Antwort so schon echt total aufschlussreich und toll. Jetzt haben wir gerade schon besprochen, was sich verändert hat, um erfolgreich zu sein. Was ändert sich denn nicht, um erfolgreich zu sein? Was für ein Profil Mensch sollte man sein? Oder wie sollte man ticken, um unternehmerisch wirklich arbeiten zu können? Hast du da so ein paar Sachen, wo du sagst, das braucht es auf keinen Fall auf jeden Fall oder das ist eher hinderlich? Hast du da irgendwie so ein Muster erkennen können über die Jahre? Katharina Lewald: Also was ich auf jeden Fall nie ändert, ist dieses Dranbleiben. Also nicht den Kopf in Sand stecken, wenn Sachen nicht so schnell anlaufen, wie man sich das vorgestellt hat. Oder wenn eine Sache eine Weile gut gelaufen ist und dann auf einmal nicht mehr gut läuft. Das ist total normal, aber es musste ich auch erst lernen. Bei mir ging es auch jahrelang bergauf, dann ging es auf einmal bergab und ich konnte damit überhaupt nicht umgehen, weil ich das überhaupt nicht gewöhnt war. Und ich denke, da muss man sich einfach dran gewöhnen. Und das ist auch außerhalb des Online Business in der normalen Businesswelt völlig normal. Also kein Unternehmen schreibt immer nur grüne Zahlen, kein Unternehmen hat immer nur bessere Jahre, kein Unternehmen wächst unentwegt, sondern das geht auch mit verschiedenen Veränderungen einfach einher. Also das ist auf jeden Fall etwas, was sich nie ändern wird aus meiner Sicht, dass man dranbleiben muss, dass man ja eine gewisse Bissfestigkeit an den Tag legen muss, um ein Business aufzubauen und auch zu führen, wenn es denn dann aufgebaut ist. Weil irgendwann geht man ja über so, ich sag mal so in diese Routinephase und was sich auch nicht verändert hat, obwohl, doch das hat sich schon verändert, würde ich sagen, also dass eine gewisse Authentizität gefragt ist. Also wenn du raus gehst, das war früher glaube ich noch nicht so extrem notwendig, weil es noch gar nicht so viele AnbieterInnen am Markt gab. Mittlerweile ist der Markt ja in sämtlichen Nischen eigentlich total überschwemmt mit Angeboten und dadurch ist es einfach, wie soll ich sagen, noch wichtiger geworden, sich auch authentisch zu zeigen und gerade jetzt mit der ganzen Entwicklung von den KI Tools usw.. Es wird jetzt wahrscheinlich kommen, dass einfach massenweise, ich sag mal durchschnittlicher Content produziert wird. Und da darf man auch schauen, wie kann ich mit meinem Content herausstechen und nicht den gleichen KI-Content machen, den alle anderen machen. Das wird halt einfach gar nicht mehr auffallen. Auch in der Masse. Ist ja jetzt schon teilweise schwierig, da noch Aufmerksamkeit zu bekommen. Aber eine gewisse Authentizität an den Tag zu legen und sich auch wirklich so zu zeigen, wie man ist und eine Personal Brand aufzubauen, also eine Marke aufzubauen, entweder eine Personal Brand oder ne Brand, das wird sich glaube ich auch nicht ändern. Und das ist auch heute immer noch so wie wie damals. Damals vor neun Jahren im Online Business eine Ewigkeit ist. Gretel Niemeyer: Und sag mal, wie siehst du das? Es ist ja immer so, wenn du selbstständig bist oder ein Unternehmen hast, dann ist ja manchmal so die Frage, wie lange mache ich mit einer gewissen Sache weiter so und wenn sie noch nicht erfolgreich ist, wann sozusagen erkenne ich an, dass das nicht der richtige Weg ist? Oder wann braucht es einfach noch diese Bissfestigkeit, die du gerade erwähnt hast? Also wie? Wie machst du das? Analysierst du Sachen? Ist bei dir viel Bauchgefühl? Wann sozusagen stoße ich eine Idee ab und sage okay, war nett, ich hab's versucht, hat nicht funktioniert, weil es ist ja immer diese Angst im Hinterkopf. Was, wenn ich einfach nur dranbleiben müsste und dann würde es in zwei Wochen würde es funktionieren und ich gebe kurz vor dem Ziel auf. Katharina Lewald: Nee, also dranbleiben heißt nicht zwei Wochen. Also dranbleiben heißt unter Umständen sogar Jahre. Ich meine, ich habe ja auch einen Podcast Online Business Evolution und den mache ich jetzt seit ich glaube fünf Jahren. Ich habe neulich mal nach, ich glaube, 2017 habe ich den begonnen also und jede Woche kommt eine Episode. Seit fünf Jahren und seit neun Jahren bin ich im Online Business. Ich kenne etliche Leute, die irgendwann auch mal angefangen haben, die mittlerweile schon was völlig anderes wieder machen und oder teilweise auch gar nicht mehr selbstständig sind. Also diese Art von Dranbleiben ist da gemeint und zwei Wochen ist kein Dranbleiben. Zwei Wochen ist ein Test. So ungefähr. Ja, ja, ich weiß was du meinst. Ich will das nur abgrenzen, sozusagen. Gretel Niemeyer: Immer wieder überlegen wie geht's noch weiter? Mach ich jetzt noch weiter? Wie lange gebe ich mir noch? Also eine… Katharina Lewald: Ja klar, das verstehe ich. Also zwei Wochen auf jeden Fall nicht. Ich würde sagen ein Jahr. Ich würde ein Jahr machen, aber dann all in gehen. Und das ist halt genau der Unterschied, weil viele Leute sagen mir dann immer ja, ich probiere hier schon ein Jahr rum, Rumprobieren ist nicht all in gehen, du musst all in gehen, du musst wirklich alles dafür tun und ein Commitment auch ablegen und sagen Ey, ich reiße mir ein Jahr den Hintern dafür auf. Und wenn es dann nicht läuft, dann kannst du immerhin sagen Ey, ich habe alles probiert, ich habe alles gemacht, was ich konnte. Mehr ging nicht. Es hat nicht funktioniert. Okay, Plan B ja, aber so halb so 50 % ein Jahr lang. Nein, ein Jahr lang all in gehen. Und dann ist es natürlich clever, wenn man nicht, ich sag mal, mit einer einzigen Sache all in geht und sagt okay, ich also ich meine jetzt nicht Selbstständigkeit. Ich meine, wenn du zum Beispiel verschiedene Produkte hast, du solltest jetzt nicht sagen, ein Jahr lang mache ich nur eine einzige Sache, biete nur ein einziges Produkt an und wenn das nicht klappt, dann gehe ich wieder in die Anstellung, sondern ich meine zum Beispiel, ein Jahr lang gehe ich all in mit meiner Selbstständigkeit und wenn es dann nicht klappt, dann kann ich schauen, dass ich mir vielleicht noch mal einen Teilzeitjob suche oder was man tun kann, um sich finanziell wieder besser aufzustellen. Aber ein Jahr lang sollte man den Dingen auf jeden Fall Zeit geben, auch wenn man ein neues Gruppenprogramm auf den Markt bringt oder was auch immer, würde ich es mehrmals launchen und nicht nur einmal und danach entscheiden, sondern wirklich zwei, drei mal ein Jahr lang würde ich es immer wieder probieren und danach würde ich eine Entscheidung treffen. Und ich bin jetzt eine super analytische Person. Deswegen kommen die Kunden auch zu mir, weil ich da immer sehr genau heraus, sehr schnell und sehr genau rauskriegen kann. Woran hakt es, wenn Sachen nicht so gut funktionieren? Und das finde ich auch wichtig, weil das Bauchgefühl das kann ein ganz oft täuschen. Das kennst du ja selber. Man ist manchmal so emotional mit bestimmten Sachen und denkt dann, das funktioniert alles nicht. Und wenn man aber dann objektiv wirklich mal sich vielleicht die Zahlen anguckt oder objektiv und sich mal fragt, okay, aber wie lange bin ich denn jetzt wirklich schon all in gegangen mit diesem Projekt oder mit der Selbstständigkeit oder mit diesem Angebot oder wie auch immer? Dann muss man sich oft eingestehen, dass es noch nicht so lange ist. Und deswegen finde ich es immer wichtig, dass man eben nicht nur nach dem Bauchgefühl geht und nach, wie fühle ich mich heute und habe ich jetzt da Bock drauf? Sondern dass man schon auch analysiert und wirklich schaut, was ist denn hier realistisch gerade angesagt. Ja. Gretel Niemeyer: Ja, also ich bin da absolut bei dir, weil es jetzt auch gerade ja so. Es gehen immer mehr Selbständige wieder in Teilzeit oder trauen sich aus der Teilzeit raus nicht in die Selbstständigkeit. Und genau das, was du sagst. Wenn ich aber nicht all in gehe, bin ich nicht ein gewissen Druck spüre, dass das auch was werden muss, wenn ich nicht auch eine gewisse zeitliche Freiheit auch dazu habe, weil ich vielleicht nur fünf oder zehn Stunden die Woche habe, weil der Rest vom Teilzeitjob und oder der Familie und oder was auch immer noch geschluckt wird. Dann kann ich halt auch nicht erwarten, dass bestimmte Ziele sich einstellen. Und dann, dann ist es einfach unrealistisch, sorgt für Frustration und ich schmeiß das Ding hin, obwohl es vielleicht mit ein bisschen mehr Druck, mit ein bisschen mehr Ach guck mal, Produkt A funktioniert nicht. Ich überlege noch, aber es könnte Produkt B sein und probier es da mit mal, das hätte vielleicht klappen können. Und du hast ja gerade erwähnt, du bist sehr analytisch. Das schätze ich auch wahnsinnig an dir. Und aus meiner Sicht ist es auch eine der größten Sachen, die viele nicht machen sich wirklich Ziele zu setzen und sich mal zu überlegen, was möchte ich denn überhaupt erreichen? Was ist denn realistisch, was ist denn für Umsatz drin, für eine Anzahl von Kunden drin usw.. Und dann… Katharina Lewald: Es geht schon damit los, dass viele sich selbstständig machen und sagen Ja, in einem Jahr soll meine Selbstständigkeit laufen. Ja, immer Ja, was heißt denn laufen? Wie viel Geld ist denn Laufen für dich? Das kann ja auch sehr unterschiedlich sein, weil jemand, der in München wohnt, hat andere Lebenshaltungskosten als jemand, der auf den Bahamas wohnt oder keine Ahnung wo ja, und je nachdem, ob du Familie hast, ob du noch Kredite abzuleisten hast, was auch immer. Der Finanzbedarf ist auch ein ganz anderer, was du auch persönlich brauchst, ob du noch eine Familie unterstützt oder nicht. Und deswegen definiere das halt genau, was bedeutet, es muss in einem Jahr laufen und sprich mit Menschen darüber, ob das überhaupt realistisch ist. Weil wenn du von Anfang an an etwas arbeitest, was unrealistisch ist, dann ja dann sitzt man auch in so einem Hamsterrad drin. Und weil du gerade die 5 bis 10 Stunden pro Woche angesprochen hast mit 5 bis 10 Stunden pro Woche, ist es aus meiner Sicht in 99 % der Fälle unrealistisch, ein Einkommen zu erwirtschaften, was so hoch ist, dass man sagt, es ersetzt schon mein Angestelltengehalt, so dass ich jetzt sozusagen ohne Einbußen Vollzeit in die Selbstständigkeit gehen kann. Weil du konkurrierst ja mit Leuten, die Vollzeit in ihrem Business arbeiten. Das muss man sich immer klar machen, die halt viel mehr Gas geben, weil sie sich eben all in die Zeit auch nehmen dafür und Nebeneinkommen aufbauen alles keine Frage. Aber mit 5 bis 10 Stunden pro Woche so viel Umsatz zu machen jeden Monat, weil du musst ja auch Marketing machen. Gerade am Anfang ist ja ganz viel Sichtbarkeit. E Mail Liste aufbauen, ganz viel. Ja, sich erstmal eine Community aufzubauen und das ist eben sehr viel Zeit, die da auch draufgeht, sehr viel Skills lernen, die man erstmal noch sich aneignen muss und so und jetzt ist mir das dritte gerade noch eingefallen, falls du es noch wissen willst. Das dritte war nämlich also, was sich verändert hat. Früher haben die Leute mehr Informationen gekauft und heute kaufen die Leute, dass du sie in die Umsetzung bringst. Das ist ein riesengroßer Unterschied, weil früher waren noch nicht so viele Informationen zum Aufbauen eines Online Business zugänglich, wie das heute der Fall ist. Und wenn ich jetzt Programme anbiete, dann ist bei mir das wirklich so, dass wir unglaublich viel wirklich mit den Kunden arbeiten. Ich glaube, ihr macht das ja auch. Wir gucken uns wirklich deren Landing Pages an, wir gucken uns deren Emails an, wir gucken uns wirklich fast alles an, was die produzieren und geben Feedback dazu, weil es sehr viel mittlerweile eher darum geht, Dinge, die schon da sind, zu optimieren und zu verbessern. Gerade in unserem Programm Grow with Joy, was eben für Leute ist, die schon eine kleine Basis aufgebaut haben und die nicht mehr ganz am Anfang stehen. Und das, finde ich, hat sich auch extrem geändert. Also die meisten Leute kaufen nicht mehr so reine Informationsprodukte, sondern die wollen schon. Zumindest bei mir ist es so. Fällt mir das sehr stark auf, dass so Selbstlernkurse und so nicht mehr so gefragt sind, sondern die wollen wirklich, dass du sie an die Hand nimmst, dass du sie unterstützt, dass du die ihre Sachen anschaust. Das macht das ganze Onlinebusiness natürlich nicht mehr ganz so schön skalierbar wie das früher war, aber da gibt es ja auch Mittel und Wege. Aber das ist die dritte Sache, die ich vorhin noch im Kopf hatte. Gretel Niemeyer: Ja, und das passt aber gut auch zu meiner nächsten Frage. Weil ich kann mir gut vorstellen, dass Menschen, die dich buchen, eben einerseits diese Expertise und dieses Feedback wollen und andererseits eben auch diese ehrliche Katharina schätzen. Du nimmst ja kein Blatt vor dem Mund. Also wenn du sagst ja, komm mit 5 bis 10 Stunden. Ganz ehrlich, was soll dabei rauskommen? Ich finde auch, was ich im Markt sehe sind so, sind so zwei Gruppen, glaube ich, die, die wirklich wollen und die dann auch all in gehen und die sich dieses Feedback irgendwie anhören und die, die .. Katharina Lewald: Rumkrebsen. Gretel Niemeyer: Die rumkrebsen. Ich wollte erst so ein bisschen dies wirklich so als Hobby eher sehen die es schön finden sich weiterzubilden, die eine wahnsinnige Expertise haben, die helfen könnten, aber die dann sozusagen nicht bereit sind, an diesem Business Teil ihres Businesses zu arbeiten, die diese Expertise haben, aber dieses Ganze nach außen bringen, wie du gesagt hast, vielleicht ein Freebie, ne E Mail Liste, die Art der Kommunikation, wie führe ich Gespräche, wie mache ich den Abschluss? Wie muss das Programm aussehen? Wie sammele ich Testimonials ein? Diese ganzen Sachen, die werden irgendwie so gesehen, als würden sie einem zufliegen oder als wären sie nicht notwendig. Und genau das ist ja so unser Brot und Butter eigentlich zu sagen So Leute, äh, ihr seid so gut in dem, was ihr macht, traut euch, ehrliches Feedback anzunehmen und da bist du ja die beste, die beste Anlaufstelle. Über eine Sache bin ich gestolpert. Du hast geschrieben, Du arbeitest analytisch und kombinierst das mit bodenständiger Mindset Arbeit. Was ist bodenständige Mindset Arbeit? Katharina Lewald: Na ja, also ich bin ja wie gesagt eher so ein analytischer Typ und sehr strategisch. Und ich kann mit diesem ganzen sehr krassen Esozeug überhaupt nichts anfangen hier mit Human Design und keine Ahnung, das ist für mich alles so, kann man machen, ist auch schön, aber das ist jetzt nicht das, was ich mir jetzt irgendwie reinziehe oder so, ja und wenn jetzt Kunden zum Beispiel zu mir kommen und sagen ey, ich mache hier irgendwie 5. Dimension Coaching, dann sage ich auch Sorry, aber da bin ich nicht der richtige Coach für dich. Ich kann mich da auch einfach nicht hineinversetzen in deine Kunden und kann dann dementsprechend auch beim Texten usw. dir einfach nicht helfen, weil da fehlt mir einfach, der ist einfach, würde ich selber nicht kaufen und kann mich da dementsprechend nicht reinversetzen. Und für mich gibt es ein Unterschied zwischen diesen Manifestiere dir deinen Erfolg herbei und du brauchst nur davon träumen und dann wird es wahr. Und diesem sehr krassen Spirituellen/esoterischen Bereich und der, ich sage mal eher wissenschaftlich basierten Arbeit an deinem Mindset. Weil es gibt natürlich Methoden, wie man an seinem Mindset arbeiten kann, die aus der Psychologie kommen, aus der positiven Psychologie kommen und die auch wissenschaftlich belegbar und erwiesen sind. Sage ich jetzt mal. Klar letzten Endes, wenn es dir hilft, mach was du willst, ist ja, kann ja jeder machen. Und wenn dir Human Design Spaß macht und dass dir das hilft und weiterbringt, ist alles cool. Aber was ich eben nicht mache ist, ich geh da nicht rein und mach da irgendwelche Traumreisen und Visionstrommeleien und ich weiß nicht, also ich mache dann wirklich. Ich erzähle eher aus meiner eigenen Erfahrung, was ich eben so gelernt habe. Ich habe ja selber auch lange Therapie gemacht. Ich war habe jetzt ein Jahr lang mich von einem Mindesetcoach begleiten lassen, habe ich auch unheimlich viel gelernt. Ich bilde mich auch selber weiter in wissenschaftlich fundierten Methoden, wie ich meinen Kunden auch helfen kann, über Mindsetblöcke rüber zu springen, die ihnen vielleicht im Weg stehen, aber das eben auf eine ganz bodenständige Art und Weise. Also bei mir muss keiner irgendwelche komischen Sachen machen, wo er so denkt, was ist das denn jetzt hier? Bei mir sind alle eingeladen zu kommen, aber man muss eben in der Lage sein, auch in unseren Gruppenprogrammen auf eine bodenständige Art und Weise mit uns, aber auch mit den anderen Teilnehmerinnen zu arbeiten, weil keiner möchte in eine Mastermind gehen, sein Problem vorstellen und dann hören. Ja, da musst du nur in der richtigen Energie sein. Das ist halt einfach in dem Moment überhaupt nicht hilfreich und deswegen muss man schon in der Lage sein, da auch auf einer gewissen bodenständigen, strategisch analytischen Ebene mit uns und mit den anderen TeilnehmerInnen zu arbeiten. Und wer dann sagt das ist aber gar nicht meins, völlig okay, da gibt es ja genug andere AnbieterInnen, die das total abdecken. Diesen sehr spirituellen, esoterischen Bereich da fahren ist auch völlig in Ordnung. Aber das ist für mich so bodenständige Mindset Arbeit. Damit meine ich, ist eher eine wissenschaftlich fundierte Arbeit, auch an seinem Mindset zu arbeiten. Gretel Niemeyer: Aber jetzt hast du schon andere Anbieter angesprochen. Und dann möchte ich einfach mal was hier reinschmeißen, was mich gerade wahnsinnig beschäftigt. Ich meine, einerseits haben wir ja seit diesem Jahr diese Diskussion. Wer sind Coaches und Abzocker und keine Ahnung, was das da alles gibt, auch durch Böhmermann und Co befeuert. Und dann gibt es aber wirklich so Programme da draußen, wo du dir als auch Coach und Fachmensch die Seite anguckst und dir denkst wie um Gottes Namen kann jemand da drauf reinfallen? Mit diesen 50 bis 100 Testimonials, die angeblich alle jetzt die Weltherrschaft haben und angeblich weil sie nicht 100.000 Instagram Follower haben. Und wenn du dir die Seite von dem Anbieter anschaust, dann hat er selber auf Instagram nur 300 Follower. Also das ist alles fake und gekauft. Und trotzdem verkaufen diese Menschen Programme für 15, 20.000 €. Ich steh dann wirklich daneben und denke mir so holy fuck! Also hat irgendwer seine Due Diligence nicht gemacht als Käufer, Käuferin und sich gar nicht informiert? Oder wie kann das sein, dass das bei das Geld bei einigen so sehr locker sitzt und man sich so einlullen lässt und bei anderen, die wirklich lernen wollen die überlegen dann Ratenzahlung und so. Ich, ich, ich habe gar keine richtige Frage dazu, glaube ich. Ich bin nur so perplex davon, wie unterschiedlich dieser Markt ist. Wie gehst du damit um oder was ist so deine Meinung dazu oder keine Ahnung. Bin ich alleine mit meiner mit meinem Erstaunen? Katharina Lewald: Nee, nee, das das sicherlich nicht. Ich meine ich. Wie wir schon gesagt haben, ich bin ja schon sehr lange am Markt und mich hat das auch lange beschäftigt. Aber ich kenne das jetzt seit neun Jahren und ich beschäftige mich damit einfach gedanklich nicht mehr so sehr, weil damit muss man abhaken, also damit muss man für sich abschließen, weil wenn man immer wieder da reingeht und sich fragt, warum geben andere Leute für Programme, wo quasi nix drin ist, 15.000 aus und ich habe manchmal Schwierigkeiten, keine Ahnung, 5.000 € Programm zu verkaufen. Ich glaube, das sind zum Teil wirklich auch andere Leute, die das dann kaufen. Und das hängt ja oft damit zusammen, dass da auch marketingtechnisch wirklich sich in Bereiche begeben wird, die man wirklich mit Manipulation gleichsetzen kann usw.. Aber ja, ich versuche mich da ehrlich gesagt nicht so viel zu mit zu beschäftigen, weil ja, das hilft mir dann in dem Moment überhaupt nicht weiter. Ich kann es auch nicht ändern. Ich kann halt mein Bestes geben, kann am besten so wie ich denke, wie es gut ist, zeigen was ich kann, was meine Kunden erreicht haben, auf eine authentische Art und Weise. Aber es ist natürlich schon so, dass gegen, ich sag mal größtenteils erfundene Testimonials guck mal, wie meinen Kunden innerhalb von sechs Monaten hier 500.000 gemacht hat, komme ich mit meinen ehrlichen, realistischen Zahlen, was meine Kunden erreichen, die aber eben echte Kunden sind und auch realistische Ergebnisse schaffen, komme ich da natürlich nicht an, aber das ist auch nicht möglich und deswegen versuche ich einfach mein Bestes zu geben und möglichst nicht so viel darüber nachzudenken. Spannend finde ich, dass bei denen Dokumentationen und Reportagen, die ich bis jetzt gesehen habe, über diesen Coachingmarkt immer Leute dargestellt wurden, wo ich immer noch denke, die gehen ja noch. Also ich meine das waren immer Leute, wo ich so dachte, also da gibt es schlimmere. Ich weiß gar nicht, warum die, die jetzt rausgefunden haben, die sind ja noch okay. Also ich meine so, keine Ahnung, Tobi Beck und Laura Seiler und das sind halt so die Großen, die man schnell findet. Aber da haben die Journalisten auch nicht tiefer gegraben, weil ich finde, da gibt es doch noch ganz andere, wo ich noch viel mehr denke, so dass das vielleicht nicht so geil ist, aber okay, das ist ein anderes Thema. Aber ich versuche einfach, mich da nicht zu viel mit zu beschäftigen. Gelingt mir auch nicht immer, aber. Man muss sich halt, das meinte ich vorhin mit authentisch sein und sich eine Brand aufbauen. Du musst dir halt überlegen wofür stehst du? Wer bist du? Wofür stehst du? Was für eine Position, was für eine Werte? Und was möchtest du einfach auch nach draußen transportieren? Und was für eine Art von Mensch möchtest du damit anziehen? Und ja, die Menschen, die halt anscheinend so. Ja, wie soll ich sagen. So wenig Hirnschmalz darauf verwenden, wo sie es 20.000 € reinstecken? Ich weiß auch nicht, ob das jetzt die Kunden sind, mit denen ich dann arbeiten möchte, weil wenn die alle Entscheidungen in ihrem Leben so treffen. Ich weiß auch nicht, ob dann Selbstständigkeit für die so das Richtige ist. Und vielleicht ist das dann manchmal sogar besser, dass die dann ihre ihr Geld erst mal verlieren und sagen okay, jetzt kann ich nicht weitermachen, weil so werden sie vielleicht vor noch Schlimmerem bewahrt. Sag ich jetzt mal, also ich weiß es nicht. Gretel Niemeyer: Eine andere Sicht auf die Welt oder auf die Situation. Und ich, du hast ja absolut recht. Also wir können ja auch nur das weitergeben, wie wir selber ticken, wie wir selber sind beim Thema Verkaufen auch ganz, ganz stark. Wenn ich selber manipulative Techniken toll finde, dann möchte ich das lernen, wenn ich es scheiße finde und wie du sagst ehrlich sagen möchte, was man mit mir erreicht usw., dann ist das eine ganz andere Grundlage. Und wir wollen ja letztlich auch nur mit Menschen arbeiten, die die gleichen Werte und die gleiche Businessethik verfolgen wie wir. Wer ist denn richtig bei dir? Also gar nicht mal unbedingt vom Typ Mensch, sondern wo im Business sollte man stehen, um mit dir arbeiten zu können? Katharina Lewald: Also ich habe ja verschiedene Programme, verschiedene Angebote für verschiedene Business Levels. Start with Ease ist unser Start up Programm. Wenn man jetzt wirklich sagt, ich möchte ein Online Business starten, möchte mich da etablieren und eine Website bauen, Freebee bauen, meine ersten E Mail Abonnenten gewinnen, erstes Angebot entwickeln und meine ersten Kunden gewinnen zumBeispiel. Das ist so der der Scope, den wir in Start with Ease abarbeiten. Dann wäre das zum Beispiel ein cooles Programm. Und was wir jetzt am 1. Oktober wieder starten werden, ist Grow with Joy. Das ist unser Wachstumsprogramm. Und da geht man rein, wenn man so die Minimalgrundlagen schon geschaffen hat. Also so wie Freebee, Website, kleine E Mail Liste. Die ersten Kunden sind da, die ersten Umsätze sind da, man hat schon mal mindestens ein Angebot und möchte jetzt weiter wachsen. Vielleicht auch auf den Punkt, wo man sagt jetzt kann ich wirklich vom Business leben und jetzt sehe ich halt, wie das auch langfristig weitergehen kann. Und in Grow with Joy haben wir auch zwei Gruppen, also wenn man schon davon leben kann, aber noch gerne ein bisschen mehr obendrauf packen möchte, dann haben wir auch noch eine zweite Gruppe in Grow with Joy, wo man eher übers Skalieren redet, wo wir dann auch noch in Richtung Evergreen Funnel gehen usw.. Und ich habe natürlich auch eins zu eins Angebote und verschiedene andere Optionen, mit mir zu arbeiten für die, die wirklich was extrem individuelles wollen. Aber gerade Grow with Joy ist auch schon sehr, sehr individuell, weil wir da auch nur eine begrenzte Platzanzahl haben, um dann eben auch allen KundInnen sehr gut gerecht werden zu können. Und da geht man halt rein. Wie gesagt, wenn man wachsen will, wenn man skalieren will und ja. Das sind so die Hauptangebote. Und dann habe ich auch noch ein Retreat und ein Jahresplanungsworkshop, dann Anfang Dezember usw.. Das sind immer so kleinere Sachen, wo man so ein bisschen schauen kann, was da punktuell passt. Aber die Gruppen Programme sind halt diese beiden. Gretel Niemeyer: Das verlinken wir natürlich sehr, sehr gerne auch hier unter dem Podcast in den Shownotes. Schaut einfach mal vorbei, wenn eines der Programme für euch das Richtige ist oder wenn ihr wissen wollt, wann wieder ein Retreat ist, eine Planung usw.. Du hast also wir haben den Bogen ja gespannt von okay, was hat sich verändert über die Zeit, was hast du alles gesehen usw. Du hast gerade von Start with Ease auch geredet und Start with Ease ist ja letztlich aus deinem supererfolgreiche Programm Launchmagie entstanden, dass du 2017 das erste Mal an den Start gebracht hast und in dem du über 800 Menschen gezeigt hast, wie man Launch und im Onlinebusiness erfolgreich ist. Warum stampft man so was ein und und verändert das wieder und macht es wieder neu? Was ist da passiert? Katharina Lewald: Ja, also ich werde auch noch mal eine Podcast Episode veröffentlichen, wo ich das ein bisschen genauer erkläre, weil das ist tatsächlich eine eher komplexe Erklärung. Aber im Großen und Ganzen kann man sagen, ich bin da einfach auch rausgewachsen. Also ich war als lange sozusagen die Launchexpertin und die Leute wollten alles von mir über das Launchen lernen, was völlig okay war. Aber mittlerweile bin ich seit neun Jahren am Markt. Ich bin mittlerweile wirklich eine Business Mentorin, jemand, der dir wirklich helfen kann, dein Business von A bis Z aufzustellen, egal ob du gerade startest oder ob du schon 100.000 im Jahr machst, sag ich mal und habe da die ganzen Skills einfach drauf und dadurch war es mir einfach nicht mehr genug in Anführungszeichen nur Launchen zu unterrichten. Und was auch ein Grund war, war, dass ich Schwierigkeiten hatte, ein Anschluss Programm zu einem Launch Programm sozusagen, also zu einem reinen Programm, wo du halt launchen lernst in Anschluss Programm anzubieten. Weil lange Zeit habe ich immer gedacht, ja da ist dann Launchen 2.0 oder so ne. Aber eigentlich geht es ja darum, wie kann ich dann mein Business eben wachsen lassen. Und als ich dann Grow with Joy hatte, habe ich mir gedacht okay, jetzt passt Launchmagie da eigentlich auch nicht mehr so wirklich dazu. Natürlich haben die Leute in Launchmagie auch früher schon gelernt, wie man einen Freebie erstellt und eine E Mail Liste aufbaut. Aber eigentlich war Launchmagie schon länger ein Business Aufbauprogramm, aber nach außen hin haben wir es immer noch. Auch der Name Launchmagie sagt es ja schon als Launch Programm verkauft. Wir haben natürlich auch die Copy dann geändert auf der Sales Page. Und so weiter. Aber ich glaube es wurde im Großen und Ganzen, trotz allen Änderungen, die wir schon durchgeführt hatten, immer noch von den Leuten von außen als Launchlernprogramm wahrgenommen. Und ich habe ja vorhin schon gesagt, dass sich der Markt auch ändert, dass sich Launchen auch verändert, dass Launchen auch nicht mehr so funktioniert in allen Fällen wie früher. Es ist immer noch super wichtiger Skill und man sollte es können und lernen. Und man sollte es auch machen, weil Launchen ja nicht nur Umsatz bringt, sondern auch eine wahnsinnig coole Produkt und Brand Awareness einfach auch jedes Mal bringt. Aber es ist eben nicht mehr so, dass ich sage ähm, Launchen ist jetzt sozusagen so und genau so müssen es alle machen und müssen es alle lernen. So war das nämlich früher. Heute ist es so, dass ich eher sage Hey, lass uns deine individuelle Situation anschauen, was du finanziell und zeitlich überhaupt leisten kannst mit der Zeit, die dir für dein Business aktuell zur Verfügung steht. Und da ist für manche so lange, wie ich sie früher gemacht habe, einfach überhaupt gar nicht denkbar zeitlich, weil die vielleicht ein Baby haben oder was weiß ich oder andere Verpflichtungen zeitliche Verpflichtungen haben, wo sie sagen, ich kann halt nicht eine Challenge machen und jeden Abend hier eine Stunde Live Video, das geht halt gerade einfach nicht. Und dann gucken wir halt, was es für andere Möglichkeiten gibt. Also es gibt ja viele Wege zu launchen. Aber in Launchmagie zeige ich halt einen ganz spezifischen Weg mit einer fünf Tage Challenge und das funktioniert auch immer noch super. Nur mittlerweile möchte ich es individueller gestalten. Deswegen habe ich gesagt okay, wir machen jetzt ein Business Starter Programm, wo alles drin ist. Websiteerstellung war zum Beispiel früher nicht in Launchmagie mit drin. Also wie du dir eine Website erstellst, wie du ein Freebie erstellst, wie du eine erste E Mail Liste aufbaust, Angebotsentwicklung und dann nicht gleich einen Onlinekurs launchen, sondern erst mal was kleineres zum Ausprobieren. Und danach kommt dann der Onlinekurs Launch, so dass praktisch in diesem Business Starter Programm Launchmagie integriert wurde. Also Launchmagie ist das zehnte Modul sozusagen von diesem Business Starter Programm. Das heißt, du hast quasi ein riesengroßes, umfangreiches Programm im Programm mit drin und dann haben wir auch den Support von sechs auf zwölf Monate erhöht, weil wir dich quasi jetzt ein Jahr lang im ersten Online Business Jahr quasi dort begleiten. Und ja, da ist dann quasi das zweite Jahr ein Produkt zu launchen, also einen richtigen Launch zu machen und zu lernen, wie man Launcht und das erste halbe Jahr ist aber erst mal wirklich Klarheit über deine Positionierung kriegen. Eine Website zu erstellen, Freebie zu erstellen. Ein kleines Angebot, Test Angebot erst mal zu machen. Dein Mindset, erst mal so ein bisschen eine Grundlage reinzukriegen. Wie denkt man als Unternehmerin oder wie? Was bringt einen da weiter? Und ich glaube, das ist jetzt ein richtig cooles Programm geworden und es kommt auch sehr, sehr gut an. Wir hatten jetzt auch schon sehr gute Verkäufe, jetzt auch im August, wenn wir am 1. September jetzt offiziell losgelegt mit der neuen Variante quasi. Und ja, das waren so ein paar Gründe, aber es gab noch mehr Gründe. Ich werde das bestimmt in einer Podcastfolge nochmal ausführlicher erklären, aber das ist schon schon eine gute Frage. Aber im Großen und Ganzen bin ich einfach rausgewachsen mit der Zeit. Gretel Niemeyer: Ja und abschließend, wenn du jetzt Rückblick auf die neun Jahre und auch mit dem Wissen, dass viele ihre Selbstständigkeit nach drei Jahren oder drei vier Jahren wieder an den Nagel hängen, was glaubst du, hat dich erfolgreich gemacht die letzten neun Jahre? Was hat dafür gesorgt, dass du nach neun Jahren immer noch hier sitzt? Was kannst du uns da mitgeben? Katharina Lewald: Das frage ich mich auch immer mal wieder. Ich glaube, diese. Dieses sich festzubeißen und dranzubleiben und auch dann, wenn halt Sachen nicht gut laufen, trotzdem weiter zu machen und nicht den Kopf in Sand zu stecken. Ich glaube, das ist es. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ich dass mein Content besonders gut ist. Im Gegenteil, ich habe oft das Gefühl, dass andere da viel coolere Sachen machen. Aber ich glaube, bei mir ist es wirklich so, dieses dieses Dranbleiben, gerade auch mit dem Podcast. Ich habe eine sehr loyale HörerInnen Community, die da auch sehr gerne zuhört und auch regelmäßig zuhört. Ja, und auch kontinuierlich sich selbst weiterzuentwickeln, auf persönlicher Ebene zu gucken, wie kann ich mein Mindset verbessern, wie kann ich daran arbeiten. Und ich habe immer wieder in mein Business investiert. Also egal wie schlecht die Zeiten waren, ich habe immer irgendwie investiert. Und auch wenn ich die Kosten für meinen, für mein Business, was mein Business mich jeden Monat kostet, auch wenn ich das reduziert habe, dann habe ich an Weiterbildungen, an Unterstützung, an Coaching nie gespart. Ich war immer an irgendeinem Programm. Ich habe mich immer irgendwo weitergebildet. Ich hatte immer einen Coach eins zu eins. Also das war und ist bis heute der letzte Punkt, wo ich gesagt habe, da kaufe ich jetzt nichts mehr. Also das kann ich wirklich so sagen, das war eigentlich immer so, also ich würde sagen, das sind so die, die zwei wichtigsten Kriterien. Gretel Niemeyer: Ja, vielen Dank und das kann ich genauso unterschreiben. Ich würde genau diese beiden Sachen sagen, vielleicht noch das Netzwerk, das man sich so aufbaut von anderen Unternehmerinnen, das noch dazu, aber… Katharina Lewald: Ja, das habe ich auch. Wobei ich als eher introvertierte Person jetzt, da glaube ich, nicht so stark bin wie andere. Aber das hat sich einfach über die Zeit natürlich auch ergeben, weil nach neun Jahren kennt man dann halt ein paar Leute. Aber wenn man da stark drin ist und da sehr viel Spaß dran hat und vielleicht eher extrovertiert ist, dann kann das super helfen. Auf jeden Fall. Gretel Niemeyer: Ja, und auch gerade das, was du sagst mit den Coaches. Also ich habe letztens mit jemandem geredet, die meinte, ich habe irgendwo gehört, man muss erst 500.000 investiert haben in Coaches und dann wird man erfolgreich. Das ist wie gesagt okay. Das ist totaler Blödsinn. Katharina Lewald: Das hat dir ein Coach erzählt, der ein 500.000 € Programm anbietet. Gretel Niemeyer: Offensichtlich möglicherweise. Aber überhaupt, sich Unterstützung zu holen von Leuten, die weiter sind als man selber. Oder die Experten sind in einem bestimmten Bereich, den man eben nicht abdeckt. Das ist einfach unbezahlbar. Ich kann mir wirklich nicht erklären, warum man das nicht machen würde, weil es einfach wahnsinnig viel Zeit und Nerven und Energie und tatsächlich dann auch Geld spart, das man einnehmen würde, wenn man es richtig macht. Katharina Lewald: Definitiv. Also das an der Stelle habe ich nie gespart und werde ich auch in Zukunft nicht sparen. Ich meine, ich kaufe jetzt auch nicht Sachen, die ich nicht brauche, das ist gar keine Frage. Aber ich habe über die Jahre natürlich immer wieder einen Teil meiner Einnahmen investiert. Und natürlich auch, bevor ich überhaupt Einnahmen hatte, habe ich auch investiert. Das ist auch so ein Irrglaube, dass Onlinebusiness nichts kostet und dass man da mit 0 € anfangen kann. Kann man, aber da kommt man halt dann auch nicht weit. Also ich meine, man muss halt schon Skills lernen und das wäre vielleicht noch abschließend so ein Punkt, weil wir ja vorhin auch gesprochen haben über diese ganzen windigen Coaches und was die da alles versprechen usw.. Achtet wirklich immer darauf, wenn ihr euch einen Coach oder ein Programm oder irgendwas aussucht, ob ihr da wirklich Skills lernt. Lernt ihr, wie man richtig guten Text schreibt, lernt ihr, wie man eine Landingpage erstellt? Lernt ihr durch Übungen oder durch Beispiele? Lernt ihr wirklich, wie ihr an eurer konkret an eurer Positionierung arbeiten könnt? Denn diese ganzen Mindset Gurus haben ja mittlerweile auch kapiert, dass die Leute nicht mehr ganz so doof sind wie früher und sie ihnen sagen müssen, dass es nicht reicht, wenn sie nur manifestieren. Aber wenn ich in dem Programm nicht lerne, wie ich aktuell Salespages texte oder wie ich denn nun Verkaufsgespräche führe oder was dann eben zu tun ist, um jetzt Kunden zu gewinnen. Neben dem ganzen Manifestieren und all diesen tollen Sachen, die halt wenig Arbeit machen und angeblich ja ach so viel bringen. Wenn man das dann nicht lernt, dann ist das Programm wahrscheinlich nicht so wahnsinnig viel wert, oder? Du musst dir dann ein Programm suchen, wo du das lernst. Ja, aber das finde ich ganz doll wichtig. Und es gibt so viele Programme am Markt, wo man halt überhaupt gar keine Skills lernt, wo man einfach nur mit ganz viel Seifenblasen und Einhorn Glitzer Staub beschossen wird. Marketingtechnisch. Und wenn man dann drin ist, dann interessieren die Leute sich für Inhalt auch überhaupt nicht mehr und dann ist man auf sich alleine gestellt. Und das ist eben das, was wir nicht machen, was ihr auch nicht macht. Und das finde ich ist einfach super wichtig. Also was du vorhin gesagt hast, du Diligence einfach wirklich ganz genau prüfen, gerade bei sehr hohen Investitionen, bei wem kaufe ich da eigentlich was? Wie lange ist der schon am Markt? Was hat er für Werte? Lebt er diese Werte auch oder labert der nur die ganze Zeit davon? Das sollte man sich ganz genau anschauen und guckt, dass ihr wirklich Skills lernt bei dem, was ihr euch auch immer aussucht. Das, finde ich, ist ganz wichtig. Gretel Niemeyer: Katharina, das war das allerbeste Schlusswort. Ich danke dir vielmals für die sehr ehrlichen, sehr direkten und authentischen Talk und in die Einblicke in dein Business der letzten neun Jahre. Dankeschön! Katharina Lewald: Vielen Dank für die Einladung und ich bin froh, dass mein Internet und meine Technik heute gehalten hat. Sehr gut. Gretel Niemeyer: Finde ich auch. Und wenn ihr Fragen an Katharina zu Katharina habt wir verlinken es wie gesagt hier unter dieser Folge. Ansonsten schickt uns auch gerne ein paar Herzchen, Likes, was auch immer kommentiert, was ihr mitgenommen habt aus dieser Folge und wir hören uns dann bei der nächsten Folge Moin um Neun.

  17. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Schau dir genau JETZT mal deine To Do Liste an und sag mir, an welcher Stelle “Verkaufen” da steht? Schafft es das Thema überhaupt auf die Liste? 🤔 Und sag mal: was gehört für dich eigentlich zum Verkaufen dazu? Denn aus allen Wolken fiel ich (Gretel) vor ein paar Wochen, als Jemand zu mir sagte: “Noch bin ich nicht so weit, um mit dir arbeiten zu können, Gretel. Aber hoffentlich bald.” - Da war die Verwirrung bei mir groß. 😳 In dieser Folge erzähle ich dir deswegen: 👉 Wo Verkaufen für mich anfängt und was alles dazu gehört 👉 Wieso Verkaufen immer zuerst kommen sollte – vor dem nächsten Canva-Selbstlerner oder Websiten-Bau-Kurs 👉 Wieso ein “Ich muss erst noch, aber dann…” sehr oft die falsche Herangehensweise ist Freu dich auf eine direkte und ehrliche Folge MOIN um NEUN. 😀 Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute bin ich Gretel ganz alleine hier und ich möchte einer Frage auf den Grund gehen oder einem Glaubenssatz ein bisschen die Energie rausziehen, der mich in den letzten Tagen wirklich oft beschäftigt hat bzw. der mir oft über den Weg gelaufen ist. Und zwar ist das der Satz bzw. Glaubenssatz „Ich muss erst noch und dann kann ich mit Dir, Gretel oder auch mit euch, Laura und Gretel zusammenarbeiten.“ Und das ist dann oft so was wie „Ich muss erst noch meine Positionierung klar kriegen“. „Ich muss erst noch mein Angebot rund kriegen und zwei Kunden dafür signen.“ „Ich muss erst noch meine Website fertig machen.“ „Ich muss erst noch dies, ich muss erst noch das.“ Die Liste dafür ist wirklich schier unendlich. Ich habe das so ähnlich in meiner Storys jetzt gerade gepostet vor einigen Tagen und habe da wirklich auch entspannt. Weiß ich nicht. Zehn zwölf Beispiele von meinen Followerinnen und Followern bekommen so was wie „Ich muss erst noch mein Logo fertig machen, aber das dauert dann zwei Jahre„ oder auch „ich muss erst noch auf dem und dem Kongress diesen und jenen Speakerslot bekommen, bevor ich dann bei euch in die Mastermind kommen kann“ usw. Und das ist natürlich totaler Käse. Ich möchte einfach in dieser Folge mal damit aufräumen oder mal zeigen, was wir, Laura und ich in unserer gemeinsamen Arbeit und auch eben ich in meiner eins zu eins Arbeit mit unseren Kunden und Kundinnen eigentlich machen. Weil ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass es da so ein Missverständnis gibt zwischen dem, was man sozusagen haben muss, wenn man zu uns kommt und was wir dann wirklich in der Arbeit gemeinsam erarbeiten. Und tatsächlich ist es so, dass du schon selbstständig sein solltest, dass du schon ein Business haben solltest, dass wir uns aber ganz am Anfang immer erst mal angucken „Was hast du denn schon, was hat davon gut funktioniert? Was sind deine Ziele für die nächsten fünf, sechs Monate, vielleicht auch fürs kommende Jahr? Und was sind die Schritte dorthin? Dann gucken wir uns an Ey, ist deine Zielgruppe klar? Macht die Sinn? Ist die, ist die schlüssig definiert? Ist das eine Zielgruppe, die Geld in die Hand nimmt usw. Und wenn du das alles schon erarbeitet hast, wenn du vielleicht schon durch den Positionierungsprozess usw. durchgegangen bist, dann geht das natürlich relativ schnell. Dann können wir da noch mal drei Fragen stellen und einen Haken dran machen. Wenn du das aber noch nicht hast oder dich vielleicht gerade unpositionierst oder in eine neue Nische rein möchtest, dann ist das genau die Arbeit, die wir da mit dir machen. Und wenn du das dann einmal hast, die die Zielgruppe definiert und wirklich weißt, für wen du das machst, dann schauen wir uns gemeinsam an, welches Angebot möchtest du denn in die Welt bringen? Wie ist wie ist das schlüssig aufgebaut? Wie lange sollte das gehen? Was für ein Preisschild hängen wir dran? Wie können wir das verkaufen? Was gibt es da für unterschiedliche Szenarien, dass dieses Angebot dann auch in die Welt kommen kann? Und auch da wieder: Hast du schon ein Angebot? Hast du vielleicht schon eine ganze Angebotspalette? Na ja, dann gucken wir uns die eben an und schauen Passt das alles zusammen? Sind es vielleicht zu viele Angebote? Gibt es vielleicht zu viele Varianten? Machen die Preise miteinander Sinn oder gibt es da irgendwie ein Kuddelmuddel? Wie leicht fällt dir das, über die Angebote zu reden? Für welches dieser Angebote brennst du wirklich? Welches ist irgendwie so nice to have? Was hat sich vielleicht über die letzten Jahre, wenn du schon länger selbstständig unterwegs bist, eingeschlichen? Oder wo denkst du so? Oh ja, das mache ich immer, weil genau dafür kommen die Leute zu mir. Aber eigentlich möchte ich lieber eine ganz andere Richtung gehen und wenn, dann Angebot und Zielgruppe und Positionierung und Preise. Wenn das dann einmal steht, dann schauen wir uns eben gemeinsam an Aha, und wie verkaufe ich das jetzt? Und beim Verkaufen ist es ja auch nicht so, dass wir sagen Hey, ich setz mich jetzt mal hin und da gibt es dann nur diesen einen richtigen Weg, sondern es gibt ja verschiedene Verkaufskanäle, das heißt, deine Website, vielleicht ein Newsletter, logischerweise deine Social Media Profile, was Linkedin, Pinterest, Instagram, Facebook usw. sein kann. Deine Offlinepräsenz irgendwelche Events, zu denen du gehen kannst, Netzwerk Events, Messen usw. Das alles sind unterschiedliche Verkaufskanäle, die wir dann nutzen, vielleicht dein Netzwerk. Die Menschen, die du kennst aus deinem Umfeld, vielleicht die Menschen, die du kennst aus seinem früheren Arbeitsleben, das alles spielt da mit rein und da siehst du vielleicht schon, dass wir natürlich das Verkaufen nicht losgelöst von dem Angebot der Zielgruppe usw. sehen können, sondern dass das ein integrierter Prozess ist und dass wir sowieso, bevor wir uns das Verkaufen angucken können, die anderen Dinge glattziehen müssen. Das heißt, wenn du das noch gar nicht hast, gar kein Thema, dann erarbeiten wir das eben gemeinsam mit dir. Und beim Verkaufen geht es dann eben auch weiter zu schauen Hey, wie kannst du kurz und mittelfristig verkaufen mit dem, was jetzt schon da ist? Und wie kannst du dir dann eine langfristige Verkaufsroutine aufbauen, um regelmäßig neue Kundinnen in deinen ja, in dein Kundenstamm sozusagen zu ziehen? Wie kannst du Upsells machen mit Kunden, Kundinnen, die du schon hast? Und wie kannst du da eben dieses ganze Business so aufbauen, dass es zu dir passt? Was sind gute Tage, um zu verkaufen? Was sind gute Uhrzeiten, was sind die unterschiedlichen Aktivitäten, wann machen die Sinn usw. und so fort? Das heißt, nur weil ich als Gretel mich nach außen, als Verkaufscoach, Sales Coach positioniere, heißt es natürlich nicht, dass du erst zu mir kommen kannst, wenn der ganze Rest perfekt steht. Das wäre so, wie als würde meine Erstklässlerin sagen „Ich gehe erst zur Schule, wenn ich lesen und schreiben und rechnen kann. Und dann gucke ich mal, ob mir irgendwer noch das alles auf einer Fremdsprache beibringen kann.“ Sondern es ist wichtig, wirklich von Anfang an zu schauen Okay, wo soll es mit meinem Business hingehen, wie passen die ganzen Teile zusammen usw.. Und deswegen vielleicht einmal der Aufruf, es ist gar nicht wichtig, an welcher Stelle du genau zu uns kommst, weil sogar sowohl in unserem eins zu eins oder in meinem eins zu eins als auch in unserer Mastermind Smash it machen wir am Anfang eine Bestandsaufnahme und gucken eben mal, was ist denn da, wie können wir das, was schon da ist, nutzen? Und was sind die sinnigen und stimmigen nächsten Schritte, um die Ziele, die wir gemeinsam auch definieren, zu setzen? Und was auch ab und zu noch mal gesagt wird, ist so was wie na ja, ich muss jetzt ja gerade noch gar kein Geld verdienen. Das brauche ich jetzt gerade nicht. Ich möchte jetzt erst mal mein Business aufbauen, ganz in Ruhe und irgendwann später verdiene ich dann Geld damit. Und da logischerweise, wenn du das jetzt als Video siehst, siehst du mich, wie ich hier ungläubig den Kopf schüttel. Weil das kann doch nicht unser Anspruch sein als Selbstständige. Das ist doch kein Hobby, in das wir hier Stund um Stund und Tage und Nerven und Energie und Leidenschaft stecken, um zu sagen, dass es völlig okay, wenn erst in drei oder sechs oder zwölf Monaten irgendjemand bei uns bucht. Aus meiner Sicht muss es unser Anspruch sein, dass wir so schnell wie möglich finanziell unabhängig sind mit unserem Business. Einfach um einer gewissen Frustration auch vorzubeugen, die sich so oder so einstellen wird. Wenn du viele Stunden, Tage und wie gesagt Leidenschaft in diese Selbstständigkeit steckst und gar kein Feedback bekommst, gar nicht erfährst, ob das alles Sinn macht, ob der Markt das braucht usw. und diese Anlaufschwierigkeit, sich ums Thema Verkaufen zu kümmern, die wird übrigens auch immer immer größer und immer schwieriger. Und dieser Berg wird immer größer, je mehr wir das Thema Verkaufen nach hinten schieben. Weil was mir beim Verkaufen sehr, sehr wichtig ist, ist, dass du nicht das Gefühl hast, es gäbe nur diesen einen Weg und du müsstest dich in irgendeine Schablone reinpressen lassen, sondern das ist wirklich die, die ja wirklich deinen Weg gibt, wirklich die Formel für dich, wie du gut verkaufen kannst, wie du dich gut präsentieren kannst. Und wenn es eine einzige Sache gibt, die dir dabei noch helfen kann oder die dich dabei unterstützen kann, ist, wenn du kein Druck dahinter hast. Deswegen mein großer Appell an alle da draußen, die gerade ihr Business aufbauen und die sich sagen Naja, ich habe ja noch Zeit, ich brauche erst irgendwie in sechs Monaten Geld verdienen, ne. Setzt euch das bitte jetzt schon als als Ziel, denn jetzt könnt ihr ohne Druck und spielerisch an das Thema herangehen und einfach rausfinden, was für euch funktioniert, was euch liegt und ihr müsst vielleicht noch kein Geld verdienen, aber ihr könnt es schon. Und ihr seht schon, was funktioniert und was cool für euch ist. Und ja, so der letzte Punkt noch, den ich gerne noch mal als Denkanstoß mitgeben möchte, ist folgender. Wenn du jetzt nicht investierst in ein Programm, sondern wenn du jetzt einfach weitermachst und vor dich hin arbeitest und deine Website abarbeitest und dein Instagramprofil aufbaust und deine Newsletter schreibst und deinem Blog Artikel und eben noch kein Geld damit verdienst. Einfach weil du vielleicht sagst Naja, ich investiere jetzt noch nicht, weil ich habe jetzt noch kein Geld, das ich investieren kann. Kleine Sidenote. Versteh mich nicht falsch, wir sind nicht von der Front, die sagt oder nimm einen Kredit auf und buche dir ein Coaching. Das mit Sicherheit nicht. Aber überleg dir einfach mal, was es dich auch kostet an Opportunitätskosten, wenn du in einem Jahr noch an der gleichen Stelle stehst wie jetzt. Wenn du jetzt für deine Selbstständigkeit losgehst, wenn du da, weil sie nicht 30, 40 Stunden die Woche arbeitest, wenn du dafür auf ein Gehalt verzichtest, was du vielleicht in einer Festanstellung hättest von 30, 40, 50.000 €. Und wenn du in einem Jahr immer noch an dieser Stelle stehst und noch kein Geld verdient hast, dann hast du auch 30, 40, 50.000 € investiert. Nur eben an Geld, das dir, sage ich mal, durch die Lappen gegangen ist. Und mit diesem kleinen Denkanstoß und wie gesagt, mit der mit dem Appell daran es gibt kein „Ich muss erst noch und dann kann ich mit Gretel und Laura zusammen arbeiten“, möchte ich diese Folge beschließen. Möchte dich einladen, einfach das unverbindliche Gespräch mit uns zu suchen, mal zu schauen, wo du stehst mit deinem Business, was du brauchst, wo du hin möchtest, was die nächsten Schritte sind und einfach mal rauszufinden, ob unsere Mastermind oder mein eins zu eins das Richtige für dich sind. Denn wir unterstützen dich wirklich herzlich gerne auf deinem Weg hin zur erfolgreichen und entspannten Unternehmerin.

  18. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Ob bei uns eigentlich Einhörner vorbeikommen und uns mit Feenstaub die Teilnehmerinnen unserer Formate liefern? 🦄🦄🦄 Warum wir eigentlich kostenlosen Content seit Jahren rausgeben - wie zum Beispiel unser Coffee Speed Networking oder auch diesen Podcast🤔⁉️ Diese und viele weitere Fragen gibt es endlich mal wieder in einer DOPPELFOLGE mit Laura & Gretel auf die Ohren 💥🥳🤩 Wir diskutieren, ob es vielleicht sinnvoll ist, manche Formate auch mal sterben zu lassen, wenn sie ihren Sinn nicht erfüllen?! Aber auch, wann es wchtig ist mal die 🍑-backen zusammenzukneifen und weiterzumachen - auch wenn es schwer fällt ! Und, last but not least, wie wir beide uns gerade als Menschen & Unternehmerinnen verändern und weiterentwickeln. Eine spannende Folge mit viel Wumms wartet auf Dich - hör' direkt rein und schreib uns danach gerne ne DM auf Insta: Gretel Niemeyer: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Laura Roschewitz: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Wie entwickelst Du Dich gerade als Unternehmerin? Als Mensch? Und was geht Dir bei unserer Folge durch den Kopf? Teile es gerne mal - wir sind sehr gespannt ! ⬇️⬇️ Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, Moin. Willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und tatsächlich ist es mal wieder eine Folge mit Laura und Gretel. Himmel, Arsch. Das gab es lange nicht. Laura Roschewitz: Richtig lange. Ich wüsste nicht, wie lange, aber lange. Und endlich werden wir mal unserem Titel wieder gerecht. Mit Laura und Gretel. Also herzlich willkommen. Moin, Moin von uns beiden. Wie schön. Ha! Gretel Niemeyer: Wir können dich. Aber wenn du uns zuhörst. Wir können dich beruhigen. Bei uns ist alles bestens. Wir lieben uns nach wie vor heiß und innig. Es war einfach nur Urlaubszeit. Erst ist die eine einen Monat weg, dann die andere drei Wochen. Und da ist der Podcast, der gemeinsame Podcast, einfach ein bisschen hinten runtergefallen. Laura Roschewitz: Genau. Aber nicht, dass die Gerüchteküche brodelt. Wir hören da auch immer mal wieder Fragen. Also uns geht es sehr gut und wir freuen uns auch sehr, dass wir uns bald mal wieder live sehen. Kleiner Spoiler Anfang Oktober sehen wir uns nämlich in Berlin, also spätestens dann wahrscheinlich auch noch vorher. Aber Anfang Oktober sehen wir uns in Berlin, nicht wahr? Da freu ich mich sehr drauf, denn da kommt unser unser VIP Day für unsere Smashies wieder ins Land getrudelt. Also ja, ich freue mich schon sehr drauf. Gretel Niemeyer: Und da müssen wir an dieser Stelle natürlich schon mal sagen, wenn du dir überlegst, eine Smashie zu werden, also Teil unserer Mastermind, so dass wir dich sechs Monate lang dabei unterstützen können, von der Selbstständigen hin zur erfolgreichen, entspannten Unternehmerin dich zu entwickeln, dann wäre jetzt ein guter Moment, um mal mit uns ins Gespräch zu kommen und zu schauen, ob diese Mastermind für dich passt. Denn der VIP Day in Berlin, den machen wir nur einmal im Jahr und der ist jetzt wie gesagt am 5. Oktober wieder auf dem Plan und der wird das dritte Mal stattfinden und ist einfach episch. Können wir so sagen. Laura Roschewitz: Absolut, absolut. Aber von diesem Event zu einem anderen Event, denn heute ist ja auch ein besonderer Tag, wo diese Folge ausgestrahlt wird, ist nämlich gerade mal wieder Coffee Speed Networking Day und wir trommeln wieder, was das Zeug hält tolle selbstständige Frauen und tolle Unternehmerinnen zusammen zu unserem echt schon legendären Coffee Speed Networking in der. Ich weiß es nicht auswendig wie viel Edition, aber es ist jetzt wirklich schon mehrere Jahre, wo wir diese Veranstaltungen in die Welt bringen und große Netzwerke Liebe entwickelt haben. Und zu dieser Folge haben wir uns das uns zum Anlass genommen, mal wieder zu dieser Folge Coffee Speed Networking, eine gemeinsame Podcastfolge hieraus zu senden an euch. Gretel Niemeyer: Ganz genau, wie du sagst, es sind jetzt, ich glaube die achte oder neunte Edition des Coffee Speed Networkings. Witzigerweise kann immer noch keiner außer uns gefühlt es richtig aussprechen. Also immer wenn Leute danach schreiben, ist danach euer Speed Coffee Networking Dating. Das war gut. Es hat mega viel Spaß gemacht oder wenn man mit den Leuten redet. Ja, das erste Mal. Also ich kenne euch durch den Podcast und durch euer Coffee Networkings. Also dein … War voll cool. Von daher ja, der Name scheint nicht ganz so leicht zu sein, aber wie Laura gerade schon gesagt hat, wir haben wieder um die 300 Frauen, die sich angemeldet haben, die wir innerhalb von einer Stunde in die unterschiedlichen kleinen Break Out Rooms stecken, mit nur ungefähr vier Frauen, so dass sie sich gegenseitig wirklich vorstellen können, dass sie Ruhe finden, dass sie gegenseitig ausloten können, wie sie zusammenpassen. Und uns ist es wirklich ganz wichtig, dass das Ding zwar Coffee Speed Networking heißt, dass es aber keine Kaffeefahrt ist, also keine Werbeveranstaltung für uns, sondern dass es uns wirklich darum geht, Frauen miteinander zu vernetzen und dafür zu sorgen, dass ihr erfolgreich seid, erfolgreicher werdet und ihr euch ein starkes Netzwerk für euer Business aufbaut. Laura Roschewitz: Absolut! Starkes Netzwerk ist wirklich einer unserer überzeugten Schlüsselfaktoren. Nicht nur, dass wir es aus der Forschung wissen, dass es so ist, sondern wir fühlen es auch. Wir leben das. Und solltest du diese Folge jetzt gerade am Donnerstag, den siebten Morgens hören, dann kannst du sogar noch dazukommen. Also spring mal schnell rüber auf unsere Webseite www.LauraundGretel.de. Dort findest du die Möglichkeit der Anmeldung, weil es jetzt um 13:00. Solltest du diese Folge später hören, ja, melde dich vielleicht zur nächsten Edition an und das vielleicht finde ich auch schon so ein ganz spannendes Thema. Was immer mal wieder aufkommt, dass wir die Frage gestellt bekommen. Warum macht ihr das eigentlich? Also was ist der Zweck? Warum tut ihr das? Weil. Um ganz ehrlich zu sein, dieses Coffee Speed Networking ist halt auch viel, viel mehr, als einfach einmal auf den Knopf Zoom Meeting starten zu drücken, alle rein zu lassen, ein bisschen gute Musik zu hören und wieder zu schließen. Da steckt ein richtiger Prozess und richtiger Aufwand dahinter. Da arbeiten wir mit unserem ganzen Team dran. Da sind mehrere Menschen involviert und ich finde diese Frage tatsächlich total relevant und gut. Und die wollen wir mal so ein bisschen beleuchten von verschiedenen Seiten. Gretel Niemeyer: Ja, absolut. Genau diese Frage, Was habt ihr eigentlich davon? Die wurde jetzt ein paar Mal gestellt und die bin ich wirklich sehr, sehr spannend. Also einerseits ist es wirklich am Kern unseres unternehmerischen Daseins, Frauen zu empowern, Frauen miteinander zu vernetzen und dafür zu sorgen, dass wir erfolgreich sind. Also wirklich diese Nenne es Sisterhood, nenne es gegenseitige Unterstützung, nenn es einfach wie du willst, aber ein starkes Netzwerk bringt uns einfach viel krasser voran, als das die anderen meisten Sachen, die wir machen können könnten. Also wenn wir Menschen in unserem Netzwerk haben, die uns wohlgesonnen sind, die auch wiederum gut vernetzt sind, denen wir helfen, die uns helfen wollen, dann ist das so ein krasser Booster. Und das haben wir selber so oft erlebt, dass wir einfach sagen Boah, geil, wie cool ist es eigentlich, dass wir jetzt schon mehrere Jahre unterwegs sind und dass wir diese Tools und diese Möglichkeiten haben, Frauen miteinander ins Gespräch zu bekommen und eben auch zu schauen Hey, was brauchst du? Wo stehst du? Wie kann ich dir helfen? Wie kannst du mir helfen? Und dass wir das einfach normalisieren, sagen, was wir bieten, was wir brauchen und uns da gegenseitig zu unterstützen. Denn ganz ehrlich, in der Männerwelt gibt es das schon immer. Und wir Frauen, wir dürfen das eben auch noch lernen, mit einem Hintergedanken, einem positiven Hintergedanken in solche Gespräche zu gehen. Laura Roschewitz: Ja, und das finde ich ganz wichtig, weil man könnte ja jetzt sagen ja, was habt ihr davon, wenn sich da eine Kooperation bildet aus zwei Frauen oder Kundinnen, Auftraggeber? Also was habt ihr eigentlich davon? Und da könnte man ja denken, ja, solange ihr das nicht über Affiliate macht, habt ihr ja gar nichts davon oder so. Ja doch. Erstens ist es uns ein Herzensanliegen, dass neue tolle, ja einfach Kooperationen zusammenarbeiten usw., also dass mehr Frauen erfolgreich sind mit ihrer Selbstständigkeit. Und wir haben aber auch die tiefe Überzeugung, dass zum Beispiel eine Person, die aufgrund von unserer Arbeit jemand ganz toll eine tolle Kundinnen gewonnen hat oder eine tolle Kooperationspartnerin, dass die natürlich auch eher wieder uns empfiehlt, weil es einfach eine Überzeugung ist. Das ist nichts, wo man 3 % Affiliate Schild hinten dran kleben muss, sondern das ist vielleicht einfach etwas, was eine Überzeugung ist. Und nichtsdestotrotz ist es ja für uns auch super wichtig, uns als Unternehmerin weiterzuentwickeln. Wir für uns ist Unternehmerinnentum super super wichtig und deswegen wollen wir auch so ehrlich sein, dass wir das schon auch monitoren und reflektieren und gucken. Zum einen stellen wir natürlich auch uns und unser Programm vor, in einem angemessenen Rahmen. Aber natürlich sagen wir auch, wer wir sind, dass ihr uns ein bisschen kennenlernen könnt und wie man mit uns arbeiten kann. Und wir gucken aber auch jetzt drauf. Wir haben ja schon gesagt, es gab schon viele Editionen, gucken drauf, Passt das eigentlich noch? Ist es das Format, was wir noch weiter in die Welt bringen wollen? Lohnt sich das nachher auch für uns unterm Strich? Weil letztendlich ist es nicht unser Hobby, es ist unser Unternehmen. Wir beide möchten ein erfolgreiches Unternehmen haben, zusammen und jede für uns. Und dafür wird das auch reflektiert. Und manchmal werden natürlich auch Stellschrauben verändert. Gretel Niemeyer: Ja, absolut. Also wenn wir mal ganz konkret jetzt auf dieses, auf dieses Format gucken. Laura, du hast es ja vorhin schon gesagt, das ist ja viel mehr als ja, wir drücken da um 13:00 heute Nachmittag auf den Knopf, haben eine Stunde Spaß und dann ist wieder gut. Sondern im Vorfeld ist das zum Beispiel ein Format, auf das wir Ads schalten, Ads kosten Geld, müssen angeschaltet werden, überwacht werden. Also wir haben da auch jemanden im Team, wir haben unsere Texterin daran, wir haben unsere Tech Lady da dran sitzen und eben das schiere Ad Budget, was da reingeht. Das ist schon mal ein monitärer Faktor, der da reinläuft. Wir selber setzen uns natürlich auch ran, bereiten das vor, überlegen auch, wen wir mit wem matchen, was wir in dieser Edition anders machen als in der letzten Edition. Wir haben dann danach auch unser Team dran. Das heißt, wir stellen euch wie gesagt Smash it kurz vor, auch innerhalb dieser, dieser, dieses Coffee Speed Networkings. Aber natürlich ist die Idee auch, dass ihr uns dort kennenlernt, dass ihr versteht, was wir machen, dass ihr uns sympathisch findet und dass ihr euch vielleicht dafür entscheidet, mit uns in unserer Mastermind zusammenzuarbeiten und vielleicht ein Vorgespräch für die Mastermind zu buchen. Und das passiert ja auch nicht einfach so aus dem heiteren Himmel, sondern auch da müssen entweder wir oder unsere Texterin sich wieder dransetzen und Emails im Nachgang schreiben. Ja, oder wir haben jetzt auch gesagt okay, auch wenn wir nicht beißen, auch wenn unsere Vorgespräche wirklich immer absolut unverbindlich sind und wir natürlich auch in einem Passigkeits Check sagen Du, wir sehen das nicht, das passt vielleicht doch nicht. Oder Du bist gerade noch in einem anderen Gruppenprogramm. Komm doch einfach ein paar Monaten noch mal wieder oder so. Wissen wir auch. Oder sehen wir auch, dass manchmal trotzdem so Berührungsängste sind so einen Termin bei uns zu buchen. Deswegen haben wir jetzt zum Beispiel uns dieses Mal überlegt, dass es eine Infosession nach dem Coffee Speed Networking geben wird. Und das sind ja alles so Sachen, die vielleicht zeigen oder verdeutlichen. Ja, das ist nicht einfach so, wir machen drei Stories dazu und dann kommen 300 Leute. Nein, dahinter ist ein Konzept. Du hast es vorhin gesagt, wir machen das jetzt seit zwei Jahren, wir verbessern es konstant und da kann man, also da muss natürlich dann auch unternehmerisch dabei was rumkommen, damit man das weitermacht. Laura Roschewitz: Ja, und ich finde es eben auch ganz wichtig, das auch immer mal wieder infrage zu stellen. Und genau wie zum Beispiel diesen Podcast. Also alles, was wir letztendlich erst mal for free rausgeben, hat natürlich auch eine andere Währung, auf die es einzahlt. Es kann vertrauensbildend sein, es kann da ihr lernt aus hier mega gut kennen über den Podcast. Ihr habt jede Woche die Möglichkeit uns zwei Mal zu lauschen, mal erzählen wir was Persönliches. Wir stellen Menschen aus unserem Netzwerk vor. Na, das ist natürlich auch eine andere Währung. Und ich glaube, als Unternehmerin ist es immer ganz wichtig zu gucken, auf welchen Topf zahlt dieses Event ein? Und wenn man dann aber merkt, oder diese Veranstaltung oder dieser Kanal, und wenn man zum Beispiel merkt, mein Insta Kanal oder mein Podcast zahlt in gar keinen Topf ein irgendwie, dann muss man auch mal den Schneid haben und sagen okay, vielleicht beende ich das und das halten wir uns ja zum Beispiel auch für jeden unserer Kanäle und Formate offen zu sagen, wenn das nicht auf unser beider unternehmerische Bedürfnisse einzahlt, dann kann es auch sein, dass Dinge irgendwann sich verändern oder enden, weil Sang kost. Man sollte nicht an etwas festhalten, weil man es schon so lange macht oder weil man schon natürlich gucken kann, was vielleicht verändern, verbessern. Aber auch das kann passieren. Harte, harte Wahrheit hier. Aber auch das kann passieren. Das ist vielleicht das Coffee Speed Networking in zwei Jahren nicht mehr gibt. Vielleicht auch nicht nächstes Jahr. We don't know. Gretel Niemeyer: Ja, wollte ich gerade sagen. Also auch wir als Unternehmerinnen und als Menschen entwickeln uns ja weiter und ich glaube, ich kann da für uns beide sprechen, wenn ich sage, unsere Zeit ist uns immer und immer wichtiger. Ich habe wirklich gar keine Lust mehr und gar keine Zeit mehr, irgendwelche Formate zu machen. Einfach nur, damit wir sie machen oder einfach nur, weil sie irgendwie toll sind. Alles hat seine Zeit, alles hat seinen Moment und ich habe noch 20 andere Ideen, die ich aber gerade nicht mache, weil das Setup das ist, was es gerade ist. Ich habe zwei Kinder, ich bin selber eine ein Mensch, der Zeit für sich haben möchte. Und ich möchte natürlich für meine Kunden und Kundinnen auch da sein und da eben auch irgendwann zu sagen, na ja, bringt genau dieses Format uns noch das, was es bringen soll. Und wie du gesagt hast, einerseits ist ja auch dieses Ding von wir geschaffen Verbindungen, das ist eine geile Energie, ist es total schön zu sehen, was da was da zustande kommt und was wir sozusagen geschaffen haben. Das ist eine Sache, aber es ist eben auch Zeit, die wir da reinstecken und auch wir haben Rechnungen zu bezahlen. Wir haben ein wunderbares Team, das wir gerne bezahlen müssen möchten und dazu auch ein super cooles Angebot mit dieser Mastermind. Und das muss eben ein Gesamtbild ergeben. Und ich finde es einfach auch total schön, dass wir beide nicht so sehr daran hängen, dass wir sagen naja, nee, jetzt muss es jetzt für immer geben, weil sobald wir eben auch feststellen, dass Leute immer mehr sagen, na ja, komme ich jetzt halt nicht dieses Mal, ihr macht das ja eh in zwei Monaten wieder. Da merke ich dann schon so nee, da geht so die Energie flöten, die ich so als Währung auch sehe. Und da bin ich dann auch eher geneigt zu sagen Nee, nee, also so nicht. Nein, das ist jetzt hier kein. Das ist jetzt hier vielleicht eine Institution, aber es ist kein. Komme ich heut nicht, komme ich morgen. Sondern genauso wie wir ja Commitment geben, erwarte ich auch Commitment von meinem Gegenüber in jeglichen Lebenslagen. Und deswegen kilt mich so eine. Naja, dann halt beim nächsten Mal Stimmung megamäßig. Und ehrlicherweise glaube ich auch, das wird vielleicht irgendwann der Grund sein, wenn wir es canceln, dass es gecancelt wird. Laura Roschewitz: Ja, und das ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Punkt, den du auch gerade gesagt, dass dieses ich glaube, ein erfolgreiches Unternehmen wie wir es sind, das darf nicht an irgendwas festhalten, dass es für immer so weitergehen muss, weil manchmal und das sehen wir gerade, das war auch letzte Woche die Folge mit Anke Beeren, da haben wir auch noch mal drüber gesprochen, was verändert sich gerade am Markt, was gibt es. Und das muss man natürlich auch sehen. Also ich glaube, es ist sozusagen ein ganz dünner Drahtseil Balanceakt, zum einen die Konsistenz zu haben und zu sagen, ich bleibe jetzt auch dran, ich gehe auch über den Punkt, wo es mal nicht so toll läuft. Ich meine, wie oft hätten wir diesen Podcast schon gerne auch mal kurz pausiert, weil keine von uns war jeweils genervt, noch schnell eine Podcastfolge aufzunehmen, also eine gewisse Konstanz auch an den Tag zu legen. Das ist einfach einer der größten Erfolgsfaktoren neben einem guten Netzwerk. Und gleichzeitig aber auch, wenn man merkt, vielleicht ist die Phase vorbei, der Markt verändert sich dann auch, Dinge loszulassen und vielleicht mal durch so einen kleinen Tod zu gehen und noch nicht genau zu wissen, wie es weitergeht. Das ist unserer Erfahrung nach einfach auch mega, mega wertvoll und wichtig nicht zu klammern. Und deswegen laden wir euch auch jetzt schon mal kurz ein für nächsten Freitag zu unserer Infosession. Also wenn ihr da wirklich, wenn du vielleicht gerade zuhörst und denkst, ja, irgendwie hast du uns jetzt so ein bisschen in deinem Kosmos, aber so ganz genau kennst du uns noch nicht und bist schon neugierig, was wir machen. Aber vielleicht bist du einfach ein Mensch, der nicht so gerne in eins zu eins Gesprächen ist, weil du dann irgendwie ein Druck spürst oder weil du das Gefühl hast, wir quatschen dich in irgendwas rein, was ja auch einfach am Markt passiert. Let's face it, dann komm auf jeden Fall nächsten Freitag um 10:00 zu unserer Infosession. Das wird super, das wird fröhlich, das macht Spaß, da sind andere tolle Leute. Und dann stellen wir uns noch mal ein bisschen ausführlicher vor und du kannst einfach kennenlernen, wie du mit uns arbeiten kannst. Gretel Niemeyer: 15. 09. Um 10:00 und anmelden kannst du dich einfach, indem du dich bei uns meldest. Oder indem du eben auf den richtigen, auf den richtigen Link klickst, in den Emails, die wir dazu verschicken. Und das finde ich eben auch noch mal richtig, richtig gut, dass du das gerade auch gesagt hast. Der Markt verändert sich und genau auch dafür ist so eine Mastermind dann ja gut, dass du lernst und verstehst. Achso guck mal, vor einem Jahr war das noch so, also in 2023 mit allen Unternehmerinnen, mit denen ich rede. Es haben sich so viele Sachen verändert, das haben sich Dynamiken verändert. Menschen geben ihr Geld anders aus. Da sind ganz viele Effekte, die eine Rolle spielen und da auch einfach am Markt dranzubleiben und uns zu sehen, okay, ist das jetzt ein Bauchgefühl, was ich habe? Ist das jetzt eine Schallmauer, die ich durchbrechen sollte und werde, wenn ich dran bleibe? Oder es ist jetzt der richtige Moment, um noch mal ein paar Stellschrauben nachzudrehen, Wo, wo stehe ich eigentlich? Was ist es gerade eigentlich? Und sich da vielleicht auch von jemandem guiden zu lassen, die eben direkt am Markt dran sind, die mit 30 Kunden gleichzeitig arbeiten und wissen, was so abgeht. Und wir sind ja beide auch in unseren unterschiedlichen Netzwerken ist wieder das Stichwort in unseren unterschiedlichen Netzwerken und eigenen Masterminds drin. Wir gucken über unseren Tellerrand, wir gucken über den Tellerrand nur in Deutschland unterwegs zu sein und ja, das ist einfach. Wie gesagt, dieses Netzwerk, auf welcher Ebene auch immer, ist so hilfreich. Und ja, kann ich, kann ich dir und euch, die uns da zuhören, wirklich nur ans Herz legen? Laura Roschewitz: Und wenn wir grad drüber gesprochen haben, dass sich der Markt verändert. Wir haben gesagt, der Markt verändert sich, aber wir verändern uns auch. Und vielleicht können wir diese Folge abschließen mit so Veränderungen, die gerade bei uns passieren. Aber ich glaube, das ist etwas, was auch immer viele interessiert und dafür, dafür gibt es auch Moin um Neun als Podcast. Das ist auch diese Folge. Das liegt uns einfach am Herzen, Klartext zu sprechen, liebevollen Klartext, weil auch zu sagen Nein, das Coffee Speed Networking. Das fühlt sich nicht einfach von magischer Hand. Das ist nicht Feenstaub und Einhörner, die da lang galoppieren und sagen Hier sind eure 300 Leute, sondern das ist Arbeit, das ist Arbeit für Gretel, das ist Arbeit für mich, das ist Arbeit für unser Team. Das ist immer ein Vertrauensvorschuss, das ist immer ein Invest. Und genauso verändern sich Dinge bei uns. Und vielleicht magst du mal? Ich weiß ja natürlich sehr genau, was für Trends auch bei dir so abgeht zum Teil. Also was würdest du sagen, ist so eine ist gerade etwas, was dich so umtreibt, als Unternehmerin, als Person, wenn du an den Markt guckst, in dem wir uns ja umtreiben. So was sind Sachen, die du hörst, wo du sagst, das hättest du vielleicht vor einem vor einem Jahr noch gar nicht so gesehen oder nicht so klar ausgesprochen. Aber was ist da gerade das, was vorne auf der Zunge liegt. Gretel Niemeyer: Da muss ich kurz aufpassen, dass ich meine Zunge nicht verknotet und überschlägt, weil da einfach tatsächlich so viele Sachen sind. Ich muss sagen, für mich als Unternehmerin steht ganz, ganz viel das Thema Abgrenzung im Raum. Also ich bin immer noch und werde immer sein mit absolut großer Leidenschaft bei meiner Arbeit, bei meinen Kunden, Kundinnen. Aber ich habe einfach weniger Geduld für so laber Rhabarber mi, dann irgendwann werde ich mal irgendwann mich um mein Business kümmern und das kann ich einfach. Das kann ich einfach nicht verstehen. Und dafür habe ich einfach wie gesagt keine keine Geduld mehr. Und das möchte ich auch nicht mehr so an mich ranlassen. Also ich finde es wichtig, dass wir, dass wir, wenn wir selbstständig sein wollen, dass wir unser Business ernst nehmen, dass wir das Ziel, finanziell unabhängig zu sein, ernst nehmen und dass wir darauf hinarbeiten. Und was ich wirklich ganz viel bei mir selber merke, ist, dass ich, wie du es gerade schon gesagt hast, mehr Klartext rede, was vielleicht einerseits die eine oder andere triggern und abstoßen kann. Das ist völlig okay, aber bei anderen eben viel mehr in die Kerbe haut und und wo sie wirklich verstehen, worum es geht und was ich tatsächlich so gar nicht verstehen kann, ist, wenn mir Leute sagen Naja, jetzt gerade bin ich noch nicht so weit mit dir zu arbeiten. Irgendwann später dann und dann denke ich so Hä? Wie Du willst jetzt noch kein Geld verdienen, wie, Du willst jetzt noch kein schlüssiges Angebot haben, wie du willst, jetzt noch nicht. Wann ist denn der richtige Zeitpunkt dafür zu testen, ob dein Business wirklich funktionieren kann? Also du brauchst ja nicht zu uns in die Masterminds zu kommen. Wenn du schon ein Angebot hast und super positioniert bist und regelmäßig Kunden hast usw. Und da sage ich halt ganz gerne, das ist wie meine Tochter, die ich jetzt gerade eingeschult habe. Wenn die mir sagen würde, Mama, ich gehe erst zur Schule, wenn ich lesen, schreiben und rechnen kann, da würde ich auch, weiß ich nicht, entweder lachend auf dem Boden liegen oder ihr sonst was erzählen. Und bei vielen Unternehmerinnen scheint das aber der Fall zu sein. Ich muss erst mal eine Webseite haben und ich muss erst diesen Canva Kurs durchgearbeitet haben und ich muss hier in zwei Jahren erst mal mein Logo entwickelt haben, eine Emailautomation haben und weiß ich nicht was, dann werde ich irgendwann Geld verdienen und du siehst es schon und hörst es. Es regt mich. Wirklich. Wirklich, wirklich auf. Deswegen sage ich halt so gerne, wenn du ein Business hast, für das du brennst, wenn du eine Anpackerin bist und wenn dir finanzielle Unabhängigkeit wichtig ist, dann bist du bei uns komplett an der richtigen Stelle, wenn du eben nicht weiß, was die Schritte sind hin zu diesem erfolgreichen und finanziell unabhängigen Business. Ja, und das eben so Tacheles mäßig in die Welt zu shouten. Das ist das, was ich bei mir auf jeden Fall verändert und verändert hat. Und damit gehe ich mal rüber zu Laura. Was ist denn bei dir gerade so los? Was hat sich für dich verändert? Laura Roschewitz: Also in meinem Kopf war gerade vielleicht nennen wir Moin um Neun um und es wird Tacheles, Tacheles mit Laurs und Gretel, weil das ist wirklich was, was ich bei uns beiden total spüre. Und das funktioniert ja auch nur, wenn wir beide, jeder für uns da sind. Wir sind ja zwei Individuen und was ich für mich, ich teile das auch so, auch für mich als Unternehmerin tatsächlich großes Thema Fokus, auch mit den drei Unternehmen, die ich habe. Ich versuche viel, viel mehr Fokus zu haben, die Tage aufzuteilen, meine Stunden aufzuteilen, weil ich einfach keine Lust mehr habe, auf 100 Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen, weil es ja sowieso nicht funktioniert, als wirklich zu sagen. Und jetzt setze ich mich hin und jetzt setze ich meinen unternehmerischen Hut für Smash it, für Laura und Gretel auf und dann arbeite ich daran. Und dann bin ich auch mit all meiner Liebe, mit all meinem Fokus für die Kundinnen, für die Projekte da. Und dann gibt es einen Cut und dann kümmere ich mich um ein anderes Projekt, weil dieses Wischiwaschi und dann hängt man doch wieder auf Insta rum und scrollt sich den Daumen wund, habe ich keine Lust mehr drauf, weil auch ich habe ein eigenes Leben. Ich habe Hobbies, ich habe Sachen, die ich machen möchte und die ich eher ausbauen als verringern möchte. Deswegen habe ich gar keine Lust mehr auf dieses, dieses Wischi waschi irgendwie. Also das, was wirklich Fokus, auch wenn es ein abgelallertes Wort ist, irgendwie wirklich eine Klarheit und auch mal ein Nein zu sagen. Nee, kann ich jetzt gerade nicht. Ich bin jetzt gerade einem anderen Projekt drin. Und tatsächlich so auf der anderen Ebene, was ich so im Außen mitbekommen, was mich zurzeit echt ein bisschen triggert, wo ich so hingucken will, was ich irgendwie spannend finde, ist, das ist auch die Folge vom Dienstag. Dazu habe ich dann einen kleinen Rant gemacht. Das ist einfach, was ich immer wieder erlebe, dass so im spirituellen Bereich ja sehr viel dieses Credo herrscht von Du bist gut so, wie du bist, Du musst nichts verändern, du bist perfekt. Und so, wo ich sage als Mensch finde ich das super wertvoll. Als Wesen sind wir unantastbar, sind wir toll. Aber als Unternehmerin ist das für mich nicht wahr. Ich finde, als Unternehmerin sollte ich auch mal gucken, was stimmt denn mit meinem Unternehmen nicht? Wieso ist es nicht gesund? Wieso erfüllt es mir nicht die Bedürfnisse, wo ich gerne hin möchte? Und ich finde da so eine Schildkrötenhaltung von Ich bin schon perfekt so wie ich bin. Und wenn mich jemand kritisiert, grenze ich mich total ab. Das finde ich nicht so cool. Ich finde es eher cool, sich auch der Kritik zu stellen, sich selber zu stellen, mal hinzugucken und dann auch zu wachsen. Deswegen, also das ist was, was mich irgendwie nervt, wo ich denke ja, lass uns doch mal hingucken, wieder ein bisschen kritikfähiger zu werden und nicht immer nur alle zu sagen, ich bin ja schon perfekt so wie ich bin und dann bin ich als Unternehmerin nicht sonst. Ich bin der letzten Jahre auch total gewachsen, also da geht mir schon der Puls, also da gab es Dienstag eine Folge zu. Gretel Niemeyer: Ja, aber das finde ich eben auch so, das finde ich, ich finde es gut, ich finde es wichtig und ihr hört es hoffentlich auch. Oder du hörst es ja auch in dieser Folge. Wir selber wachsen, wir machen uns Gedanken, wir haben Herausforderungen, die wir gerade aktuell haben. Die haben Herausforderungen, die wir gemeistert haben und wir gucken eben unternehmerisch auf unser Unternehmen und wir gucken menschlich und privat auf uns. Was tut uns gut, was, was brauchen wir? Und genau das geben wir ja dann auch wieder weiter. Also unsere Mastermind ist heute eine andere, als sie vor zweieinhalb Jahren war. Weil wir anders sind, weil andere Frauen darin sind, weil wir uns eben an den Markt, an die Gegebenheiten usw. anpassen. Und das ist, das ist schön. Also das macht mich wirklich glücklich und wirklich stolz, auch so arbeiten zu können. Und ja. Große Liebe für dich, Laura, Große Liebe für unser, für unser gemeinsames Business Baby. Große Liebe für dieses Netzwerk von Frauen. Um den Bogen einmal zu kriegen, die einerseits über Ads zu uns finden, die andererseits über organische Wege und Empfehlungen bei uns landen. Und wie gesagt, möchtest du noch einen Schritt weitergehen nach diesem Podcast, nach dem Coffee Speed Networking? Möchtest du mal gucken, ob unsere Mastermind Smash it das Richtige für dich ist? Buch dir entweder ein Persönlichkeitscheck oder kommt zum Infoabend oder Infotag. Ich sag immer Infoabend, zur Info Stunde am 15. September nächste Woche Freitag um 10:00. Und ja, schau doch einfach mal, ob du dein Business vielleicht aufs berühmte nächste Level heben möchtest und mit uns kannst. Laura Roschewitz: Perfekt. Ja, wenn du bisher die passivere Zuhörerin bist, dann ist es ja vielleicht der richtige Moment, so vom passiven ein Schritt weiter ins Aktive zu gehen. Wir freuen uns da sehr drauf, dich aktiv kennenzulernen. Wähle den Weg, der für dich passt und schreib uns sonst einfach an, komm rüber zu Insta, hüpf mal rüber, schreib Gretel und oder mir, wir beißen. Wir freuen uns sogar sehr. Und dann lass uns mal schauen, wie es weitergehen kann. Gretel Niemeyer: Ja gut, das war eine sehr schöne Folge. Wir sollten öfter folgen, zusammen aufnehmen. Laura Roschewitz: Das war sehr schön. Also habt einen guten Tag. Wir hören und sehen uns und melde dich gerne bei uns. Ciao, ciao. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  19. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Tut es Dir wirklich gut, Dir selber immer wieder zu sagen, dass Du gut so bist wie Du bist?! 🤔 In dieser Folge hat Laura etwas Puls!💗 Denn immer und immer wieder hören wir auf Social Media von spirituellen Coaches & Co., dass wir perfekt sind, wie wir sind und uns nichts anderes sagen lassen sollen! Warum das aber nur bedingt hilfreich ist für Dich als Unternehmerin & Selbstständige und was Laura als Wirtschaftspsychologin dazu sagt, erfährst Du in dieser kurzen knackigen Pöbel-Folge 🤣 Laura freut sich sehr auf Dein Feedback gerne über Instagram oder LinkedIn. Berichte mal ob Dein Puls bei dieser Folge hoch gegangen ist oder ganz ruhig geblieben ist 😇 Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Coffee Speed Networking: https://lauraundgretel.de/networking-coffee/ Hallo. Herzlich willkommen. Moin, moin. Schön, dass du hier wieder reinhörst in eine neue Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. In dieser heutigen Dienstagsfolge werde ich dich ein bisschen mitnehmen. Wie es in mir aussieht, wenn ich ein bisschen erhöhten Puls habe. Denn es gibt ein Thema in unserer Onlinebusiness Welt unter uns selbstständigen Frauen vor allem, was ich sehr ambivalent sehe und wo ich doch gelegentlich auch ein bisschen, ähm, ja, ein bisschen Puls kriege und ein bisschen mich aufrege tatsächlich. Ähm, und da möchte ich dich heute einmal mitnehmen in dieser kurzen, knackigen Podcastfolge. Es geht darum, dass es total en vogue ist und total, ähm ja, trendy und total viel passiert. Dass Menschen uns in der ganzen Onlinewelt, sei es auf Insta, per Newsletter, aber vor allem in den sogenannten sozialen Medien erzählen. Oder dass es diese Überschrift gibt von „Du bist gut so, wie du bist.“ Du bist gut so wie du bist und lass dich davon nicht abbringen. Du bist toll, so wie du bist. Du musst dich nicht verändern. Das ist super, so wie du bist. Und jetzt könnte man denken, dass ich als Psychologin sage das stimmt zu 100 % für uns Selbstständige. Das ist ganz wichtig. Das nimm unbedingt als bare Münze. Und das tue ich heute nicht. Heute breche ich nämlich eine Lanze dafür, das ich dieser Aussage nur begrenzt zustimme. Warum? Diese Aussage ist natürlich von sehr hohem Wert, wenn wir über dich als Mensch, als Wesen sprechen. Natürlich solltest du üben und lernen, dass dein Selbstwert, dein wirklicher innerer Wert nicht von deinem Handeln abhängig ist, nicht von deinem Erfolg zum Beispiel als Selbstständig oder Misserfolgen. Das heißt dein Selbstwert, dein Selbstgefühl sollte nicht davon abhängig sein, wie du dich gerade verhältst, wie der Markt sich verhält, an dem du unterwegs bist, wie deine Kundinnen sich verhalten usw. Das heißt, es gibt sozusagen eine fixe Variable und das sollte dein Selbstwert sein und an dem und an dem Thema. Wie könnte ich es anders sagen als Psychologin solltest du natürlich arbeiten, dass das unantastbar ist. Dein Kern, deine Wurzel. Ja, da gibt's gar nix dran zu sagen. Aber was aus meiner Erfahrung, aus der Arbeit mit Menschen in Gruppen und Einzelcoachings und in unserer Mastermind sehr oft wieder kommt, ist, dass das verwechselt wird und dass wir da in eine fiese Falle tappen und dass wir uns da auch es etwas bequem machen. Denn das gilt nicht unbedingt für deine Rolle als Unternehmerin und Selbstständige. Es kann also sein, dass du als Mensch das Thema hast, dass du ein Selbstwert Thema ist, dass du dich gar nicht so toll findest, dass du das vielleicht nicht gelernt hast, dass du viel an dir zweifelst. Und daran solltest du als Mensch natürlich arbeiten. Daran arbeite ich als Laura, als Laura Roschewitz auch. Aber als Unternehmerin halte ich es für nicht dienlich, mir immer wieder vor Augen zu führen, dass ich gut bin, so wie ich bin. Dass alles okay ist, dass ich mich nicht verändern muss, dass ich niemandem Kritik ernst nehmen soll, sondern ein Schlüssel für mich als Unternehmerin ist, die Kritikfähigkeit zu üben, die Trigger Fähigkeit zu üben. Und ich rede jetzt wirklich über deine Rolle als Unternehmerin. Nicht als Mensch. Ich weiß, dass ich damit bei der einen oder anderen Person wahrscheinlich was auslösen werde. Bin schon gespannt. Schickt mir gerne Nachrichten rüber. Wenn ihr euch jetzt gerade aufregt und ihr jetzt gerade Puls bekommt, ganz klar noch mal sozusagen Disclaimer. Es gibt in uns das Verhalten und das Wesen und das sind zwei für mich sehr unterschiedliche Bereiche, die ich auch als Psychologin immer trennen würde. Ich als mein Wesen, Ich als mein Kern sollte natürlich meinen Selbstwert davon entkoppeln. Und da finde ich der Satz „Du bist gut so, wie du bist“, der ist wunderbar. Für mich als Unternehmerin kann der aber und jetzt benutze ich das Wort, was ich nicht oft benutze, auch toxisch werden. Denn wenn ich immer das Gefühl habe, ich bin gut so, wie ich bin, dann verhindere ich auch mir selber die Entwicklung. Das heißt, wenn ich mich weiterentwickeln will, wenn du jetzt da sitzt und mal in dich hinein spürst und merkst, du als Unternehmerin bist nicht zufrieden mit dir. Eine ideale Situation für mich wäre, wenn du jetzt mal die Gelegenheit in diesem Podcast nutzt und ganz kurz in dich hinein spürst, einmal zu gucken Hey! Ich als Mensch Laura, bin ich eigentlich zufrieden mit mir? Okay. Ja oder nein? Wie so ein kleines Flussdiagramm. Und dann kann man gucken, dass man dort in diesem Bereich. Dass ich dort übe Selbstrespekt zu haben, Selbstvertrauen, mich mehr mit mir selber zu beschäftigen. Mich zu entkoppeln von meiner Arbeit. Meinen Wert zu entkoppeln von meiner Arbeit. Und dann gehe ich in mich und merke. Bin ich eigentlich zufrieden mit mir als Unternehmerin in meiner Rolle? Das ist ja mehr ein Verhalten. Ich bin ja nicht als Wesen Unternehmerin, sondern ich bin in einer Rolle, in einer freiwilligen Rolle. Und das ist eher auf der Verhaltensebene anzusehen für mich und diese Ebene, da habe ich in den letzten Jahren massiv meine Kritikfähigkeit geübt, massiv geübt, von anderen zu gucken, was ich von denen lernen kann. Massiv geübt und ausgebaut zu gucken, wenn mich jemand triggert, der oder die erfolgreicher ist, vermeintlich oder ein tolleres Leben hat oder was auch immer. Zu gucken was kann ich als Unternehmerin von dieser Person lernen? Was kann ich von dieser Person, die gerade vor mir steht und pitcht und gerade vor mir steht und was postet oder die gerade durch meine Story läuft oder die mir Werbung vorstellt. Was kann ich da auch lernen? Natürlich gibt es immer ganz viele Dinge, die ich nicht magister, die ich ablehne, die mich triggern, die ich blöd finde, die ich toxisch finde. Das ist ja immer sehr schnell gesagt, aber ich lade dich ein, im Gegenteil zu einer Entwicklung als Unternehmerin gehört für mich auch, neue Bereiche zu betreten und mein Verhalten sehr wohl in Frage zu stellen. Und wirklich zu sagen Na, ich bin ja nicht fertig, ich bin ja nicht geboren als tollste Unternehmerin der Welt. Ich bin geboren als toller Mensch, als Mensch mit einem Wert. Der Wert des Menschen ist unantastbar. Natürlich gilt das für mich als Mensch, aber in meiner Rolle als Unternehmerin da dieser Satz zu sagen Ich bin total gut so, wie ich bin, ich lass das nicht an mich ran. Ich, ähm. Ich höre mir das nicht an, was andere sagen. Ich bin hier nur auf meinem Weg. Das ist für mich, als sei ich innerlich verbeamtet. Das verhindert ja Entwicklung. Das macht mich richtig fuchsig, wie du merkst. Ich finde wirklich, dass ihr da lernen müsst, dass wir da lernen müssen, als Gesellschaft zu trennen zwischen dieser Verhaltensebene und der Wesensebene. Nochmal das Wesen ist unantastbar. Natürlich bist du da gut und Mantren und Manifestationen sind wahnsinnig wertvoll dort. Aber in meinem Verhalten als Unternehmerin, als Selbständige, als Laura Roschewitz Wirtschaftspsychologin, als Laura Roschewitz mit Gretel zusammen. Wie oft haben Gretel und ich uns schon neu erfunden? Wie oft haben wir uns selber der Kritik gestellt? Wie oft haben wir unsere Masterminds Smash it überarbeitet? Wenn wir immer da gesessen hätten und gesagt hätten, es ist alles gut so, wie es ist, wir sind vollkommen, wir sind gut, wir müssen uns die Kritik von anderen nicht anhören, dann hätten wir uns auch nicht weiterentwickelt. Ein wahrer Schlüsselfaktor ist, um nicht innerlich zu verbeamten und Stillstand zu erleiden und nicht mehr voranzukommen, was ich sehr viel erlebe in meiner Arbeit. Da wird wochenlang über eine Sache gebrütet, die eigentlich nur eine Mini Mini Sache ist und dann wird sich gewundert, warum der Erfolg nicht kommt. Und damit meine ich nicht nur geldlichen Erfolg, aber auch. Dann wird sich gewundert, warum monetärer Erfolg, finanzielle Unabhängigkeit von meinem Partner, von meinen Schulden, von was auch immer, von meinen Ängsten, warum das nicht erreicht wird. Aber es ist ja kein Wunder, wenn ich mir innerlich vor Augen führe ich bin perfekt, so wie ich bin. In der Rolle als Unternehmerin. Ich kann dir heute sagen, ich war in den letzten Jahren sehr oft kritisch mit mir als Unternehmerin. Nicht gemein. Das meine ich nicht. Ich meine nicht, dass du dich innerlich verurteilen sollst, sondern eine konstruktive innere Kritik zu üben. Das ist meiner Meinung nach der Schlüssel. Ich suche mir immer Mentoren und Mentorinnen, die, die mich auf eine gewisse Art und Weise triggern, wo ich gucken kann, was kann ich da lernen? Denn wenn ich immer nur mit der Haltung durchs Leben gehe, mir Leute zu suchen, die möglichst ähnlich sind, die mir sagen Du bist schon gut so, wie du bist, dann werde ich unternehmerisch nicht weiter wachsen. Und das muss auch nicht der Anspruch von jedem sein. Aber viele Frauen, die zu Gretel und mir kommen, zum Beispiel in die Mastermind, die haben den Anspruch, eine gute, tolle Unternehmerin zu sein, und die möchten sich weiterentwickeln. Und dann grätscht dieses, diese Überzeugung oder dieses Mantra, was wir jetzt gerade von vielen spirituellen Coaches usw. hören, dass du so gut bist, wie du bist, dass du nichts verändern musst und verlass dich nur auf dich und du so, das grätscht dann richtig rein. Also mein Impuls heute bei Impuls ist ja auch schon Puls drin. Also deswegen mein Impuls heute Lehn dich mal zurück, setz dich mal hin und koche dir einen Tee oder Kaffee und schau mal diese Trennung, Verhalten und Wesen, dass du die hinbekommst, dass du als Mensch natürlich deinen Wert hast, der unantastbar ist, dass du für dich auf jeden Fall schauen solltest. Okay, wie komme ich dahin, mich zu entkoppeln von dem Feedback von anderen? Wie komme ich dahin, dass ich wirklich mit mir im Reinen bin und dann den Cut zu machen und sagen als Unternehmerin, wenn du das möchtest, wenn du da finanziellen Erfolg möchtest, wenn du in der Rolle dich weiterentwickeln möchtest, wenn du neue Gewässer beschippern möchtest, dann brauchst du ganz dringend da eine Haltung von. Ich bin noch nicht fertig. Ich übe das hier gerade. Und ich höre denjenigen, die in die Richtung, in die ich möchte, mir voraus sind und das ist ganz wichtig, nicht einfach allen zuhören, nicht jedem, sondern sorgsam achten. Mit wem möchte ich dann arbeiten? Wem möchte ich zuhören und den Leuten dann aber auch die Möglichkeit geben, zum Beispiel eine gute Kritik an mir zu üben und zu schauen, was triggert mich denn wirklich? Und nicht zu sagen Ja, ich bin eigentlich schon gut so, wie ich bin, das kann ich mir jetzt auch nicht anhören. Auch bei Kundenfeedback auch mal wirklich hinzuhören und nicht zu sagen, die hat mich jetzt schlecht bewertet oder die hat mir ein schlechtes Feedback geschickt. Das finde ich total daneben. Also die hat wohl ein Problem. Mag sein, die Person mag auch vielleicht ein Thema haben, aber auch zu gucken, was kann ich daraus lernen. Das ist eines meiner Überzeugung, meiner Mantren geworden in letzten Jahren. Was kann ich lernen von der Person, von der Situation und nicht zu sagen ich bin schon fertig, ich bin gut so, wie ich bin. Ich brauche das nicht. Ich bin sehr gespannt auf das Feedback zu dieser Folge. Schick mir gerne eine DM auf Instagram. Laura.Roschewitz. Dort findest du auch nochmal den Shownotes und ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge. Das wird eine Folge mit Gretel und mir zusammen. Ich freue mich sehr drauf Und ja, ich bin gespannt. Gerne Feedback rüberschicken per Insta oder LinkedIn. Dort findest du mich unter Laura Roschewitz. Ich freue mich sehr, von dir zu hören zu dieser Folge. Und ich gehe jetzt erst mal ein Beruhigungstee trinken. Tschüß. Tschüß.

  20. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Die Welt ändert sich und somit auch die online Business Welt! 🌍 Heute im Interview Anke Beeren, Gründerin des Premium Netzwerks Joint Forces und Human Design Expertin seit 14 Jahren. Was aber vielleicht noch viel wichtiger ist: Anke Beeren ist dafür zuständig, dass Laura & Gretel sich getroffen haben! Ohne Anke gäbe es uns nicht, denn wir haben uns in einem ihrer Formate getroffen!! Wie verrückt! 😆 Wir sprechen in dieser Folge darüber, wie wichtig Netzwerken ist, warum ein Werte orientiertes Netzwerk Gold wert ist und wohin sich das online Business in den kommenden Monaten und Jahren entwickeln wird. Welche Trends können wir erkennen? Welche Modelle haben ausgedient? Hör' unbedingt rein in die Folge 🎧 und lass uns einen Kommentar da, was Du aus dieser Folge mitnimmst! Links zu Anke Beeren: https://humandesign.ceo https://jointforces.club FB: https://www.facebook.com/anke.beeren Insta: https://www.instagram.com/anke.beeren/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/anke-beeren/ Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallihallo und Moin Moin, herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und es ist Interviewdonnerstag und ich freue mich sehr. Wir haben heute jemanden zu Gast, auf die ich mich sehr gefreut habe und auf die ich mich auch immer noch sehr freue. Und ich freue mich sehr, dass du da bist. Liebe Anke Beeren, herzlich willkommen bei Moin um Neun zum Zweiten Mal. Schön, dass du hier bist. Anke Beeren: Ja, vielen lieben Dank für die Einladung. Ich freue mich auch sehr. Ich finde es immer ganz toll, mit euch beiden zu quatschen oder jetzt mit dir auch alleine. Laura Roschewitz: Genau deswegen gleich Erster sozusagen direkt rein in das Thema mit euch beiden. Weil wir haben ja ganz, ganz, ganz viele neue Hörerinnen bei uns und wahrscheinlich auch ein paar Hörer. Wir haben vor ziemlich genau 200 Folgen schon mal miteinander gesprochen. Folge 136. Das ist ja aber schon ein bisschen her und wahrscheinlich wissen das nicht alle, die zugehört haben. Bevor wir dich gleich noch mal vorstellen, was hast du denn mit Gretel und mir am Hut? Vielleicht magst du aus deiner Perspektive erzählen. Anke Beeren: Genau, was hab ich mit euch am Hut? Ach, ihr seid eine meiner Lieblingskundinnen von den ganz, ganz, ganz Anfängen irgendwie gewesen, als ich ins Onlinebusiness eingestiegen bin, Ende 2017, Anfang 2018. Und tatsächlich war Gretel, ich glaube, die war vor dir noch sogar da in einem Programm. Und da habe ich mit ihr gearbeitet. Und ich glaube, ich habe Business Mentoring gemacht und dann in einem Programm später kamst du irgendwie auch und ich hab gedacht, die beiden, die, die müssen sich kennenlernen. Ich habe einfach manchmal so eine Intuition und ich sehe irgendwie, dass das passt. Ja, ich war sozusagen ein bisschen die Verkupplerin, glaube ich, in dem Bereich. Laura Roschewitz: Total. Ja, du hast uns verkuppelt und wir waren sozusagen in deiner Mastermind, in deiner Begleitung dann ja ein Buddyteam, oder? Irgendwie kamen wir zusammen und es war wirklich, ja. Neulich habe ich noch gesagt, es war so irgendwie Liebe auf den ersten Klick. Also als wir das erste Mal zusammen in Zoom war und wir haben sofort angefangen, uns über WhatsApp ganz viel zu schreiben. Und ja, das ist jetzt, was haben wir jetzt so gute drei Jahre wahrscheinlich her ungefähr. Also wir sind jetzt ja schon. Ja, Wahnsinn. Also wir haben, der Podcast wird ja schon bald drei Jahre also die Zeit endlich war das. Ja also echt Wahnsinn. Ja, also vielen Dank noch mal dafür. Das war wirklich ein Match, oder? Ist ein Match Made in Heaven. Vielleicht magst du einmal erzählen, wer du bist. Also damals hast du ja noch eine andere Ausrichtung gehabt. Aber vielleicht magst du erzählen, was heute deine Ausrichtung ist, dein Unternehmen und wer du bist. Anke Beeren: Ja, ich bin Anke. Ich lebe in Österreich, meine neue Wahlheimat, weil ich einfach das jetzt kann durch ein Online Business ist man ja so schön ortsunabhängig. Und dann bin ich in die österreichischen Alpen gezogen. Ich liebe es, in den Bergen zu sein. Ich bin die Gründerin vom Joint Forces Club. Den gibt es seit 2020 auch ziemlich genau. Zu Corona Zeit habe ich den gegründet und mittlerweile haben wir sogar zwei Clubs, die aber sehr miteinander auch vernetzt sind. Das ist ein Club für erfolgreiche und etablierte Online Unternehmerinnen, die sich dann eben miteinander austauschen, über Strategien, Kooperationen finden. Und da mache ich tatsächlich auch Matching Vernetzung, wo ich dann diese Fähigkeit, die ich anscheinend habe, sage, so hey, ihr beiden müsst euch mal irgendwie kennenlernen. Ja, das ist so mein Hauptbusiness und gleichzeitig baue ich jetzt ein zweites Standbein auf im Thema Business Human Design. Human Design ist eine Sau, die gerade durchs Dorf getrieben wird. Ich bin allerdings schon seit 14 Jahren mache ich das schon, also habe ich schon sehr viel Erfahrung auch damit und habe gedacht, jetzt ist der Zeitpunkt reif, da auch mit nach draußen zu gehen. Laura Roschewitz: Superspannend. In meinem Kopf haben sich schon gerade sehr viele Abzweigungen auf getan, aber ich versuche mal bei der ersten zu bleiben. Ähm, zum Thema Netzwerken Also du hast ja immer erzählt, dass du den Joint Forces Club gegründet hast. Für mich ist der Club sozusagen eine Art oder endlich ein Ort im deutschsprachigen Raum, wo sich selbstständige Frauen und Unternehmerinnen wie wir es dann zusammen tun und auch wirklich zielgerichtet netzwerken. Also wo es auch wirklich ums Business geht. Denn was wir, was Gretel und ich auch ganz oft im Podcast thematisieren, ist so ein bisschen so eine Betroffenheit, dass es im deutschsprachigen Raum so verpönt ist, wirklich auch Business miteinander zu machen als Frauen, sondern es ist immer so ein bisschen so aha. Nicht, dass du merkst, dass ich was verkaufen will. Und irgendwie versucht man dann miteinander Kaffeetrinken zu gehen, auch virtuell, und schleicht aber immer so ein bisschen um sich herum. Wie ist das für dich? Ist das auch eine Motivation für dich gewesen, für den Club oder wie siehst du das? Du hast ja jetzt sehr erfolgreiche Frauen. Kathrin Hill und Co. Du hast ja wirklich sehr große im Club. Und ich erinnere mich natürlich auch noch so die Gründungsphase und so. Es war für mich auf jeden Fall ein ganz, ganz neues Feld, was du da geöffnet hast. Erzähl doch vielleicht ein bisschen was zu deiner Motivation dazu. Anke Beeren: Ja, damals habe ich tatsächlich angefangen, weil ich gesehen habe, dass eben Katrin Hill und diese ganzen Größen, die haben in den USA meistens gelernt und waren dann selber vielleicht ein bisschen miteinander vernetzt, hatten kleine private Mastermindgruppen und ich habe gedacht Boah, wie schade eigentlich. Es müsste eigentlich ein größeren Raum geben, wo dieses ganze Wissen, was in den USA sozusagen gelernt wurde und jede einzelne jetzt auf den deutschen Markt und die deutsche Kultur irgendwie überträgt im Onlinemarketing, wenn wir das zusammentun und in einen Raum packen und das so moderieren, dass diese Schwarmintelligenz nach oben kommt und wir sozusagen echt dann immer da reingehen können. Tatsächlich ist es so, also das machen wir immer noch weiterhin. Und mittlerweile ist es aber tatsächlich auch so, dass wir immer mehr auch gucken, okay, wer kann mit wem Kooperationen direkt eingehen? Also Affiliates zum Beispiel sind sehr sehr gefragt, aber auch wer hat was zu verkaufen. Also wir haben vor allen Dingen jetzt nach der alten Konferenz, es ist ein Live Event, was ich einmal im Jahr mache für die Clubmitglieder, habe ich, haben wir festgestellt, dass wir dass es super ist an Board zu haben, wer gerade was hat und vielleicht auch für die Clubmitglieder was günstigeres machen kann. Oder Spezialangebote oder so was. Also dass man auch durchaus untereinander gucken kann, wer bietet was an, was biete ich an? Ja, ich habe das war ein bisschen zögerlich damit, weil wir tatsächlich auch einmal einen Fall hatten, wo das wo die Person war, ich schon auch sage, es ist wichtig, du musst eine Beziehung aufbauen zu den Menschen. Also ich mag auch nicht von jemandem angequatscht werden und sagen Hey, willst du es kaufen? Wer bist du überhaupt? So, Hallo, erst mal. Laura Roschewitz: Kurz einmal vorstellen. Anke Beeren: Ja genau. Vielleicht so ein so ein schönes Wetter heute. Ja, nett zwischendurch und deswegen also dieses kalt Akquise. So nur, weil du im Club bist. Dann alle Leute einfach einzeln anzusprechen. Und das mag ich nicht. Und das möchten wir auch nicht. Und das mache ich auch nicht. Und da bin ich auch sehr vorsichtig, dass das im Club nicht passiert. Aber es soll natürlich schon auch sein, dass wenn man im Club ist, dass man eben miteinander Business macht, so wie die Männer das auch in ihren Clubs machen. Ja, ja. Laura Roschewitz: Ja, genau. Das war ja sozusagen meine, meine Ausrichtung der Frage, weil ich das eben beobachte, dass das jetzt Stereotyp Männern oft viel leichter fällt und auch viel klarer ist, irgendwie so B2B mäßig miteinander zu dealen. Wohingegen ich das Gefühl habe, dass es eben für viele Frauen doch noch schambehafteter oder irgendwas Unseriöses oder irgendwas hat auf jeden Fall. Deswegen habe ich das sehr gefeiert und finde es irgendwie so überfällig. Wir sind in manchen Bereichen finde ich gerade in dieser Onlinewelt scheinbar schon so sehr emanzipiert. Und dann treffe ich aber doch immer wieder auf diese Hürden. Wie nimmst du denn? Du hast eben auch schon mal die Alpen Konferenz, also deinen Live vor Ort Event erwähnt. Es würde mich mal interessieren, jetzt so über die letzten Jahre zurückgeblickt. Wir kommen natürlich aus einer Phase, wo ja alles online war und jetzt entwickelt sich ja der Markt gerade auch extrem. Was zum einen siehst du für Entwicklung, was glaubst du, wo es hingeht? Und vielleicht danach einmal, dass wir mal darüber sprechen, was dann eigentlich so für Potenziale im Online versus analog vor Ort für dich gerade zu sehen sind. Aber vielleicht erst mal wie siehst du die Entwicklung, wenn du zurückblickst und wenn du nach vorne blickst? Anke Beeren: Ja, ich meine, man sieht natürlich die Zeitqualität. Es gibt Leute, die können das in der Astrologie sehen. Ich kann es im Human Design sehen, aber völlig unabhängig davon kann man einfach auch in die Welt gucken. Und dann sieht man ja, dass es immer mehr Leute gibt, die keinen Bock haben auf klassische Hierarchien, wo jemand sagt, was zu tun ist und wo es irgendwie darum geht, dass wir noch höher, schneller, weiter usw. irgendwie kommen und bloß viel Wachstum. Ich glaube, dass diese Sachen alle ein bisschen am Sterben sind und dass es viel mehr dahin geht, dass jede einzelne Person ihre Expertise mitbringt und wir dann eben durch das Netzwerken und zwar Gleichgesinnte im Netzwerk, aber gleichzeitig auch alle Perspektiven, also alle Expertisen vorhanden, dass wir dadurch so was wie eine neue Art von Organisationen kreieren, die eben nicht mehr geprägt ist durch Hierarchien. Und da oben sagt jemand, wo es langgeht und es geht nur um Profit und die Stakeholder usw. und alle anderen werden ausgebeutet, sondern das wirklich jeder Einzelne gesehen wird in seiner Expertise und auch gefragt wird für seine Expertise. Und deswegen braucht es Netzwerke, damit diese neue Art von Zusammenarbeit in der Welt stattfinden kann. Und ich glaube, dass wir Onlineunternehmer und Unternehmerinnen da so was wie auch ein Vorreiter sind, weil Netzwerke natürlich klar, die kann man auch lokal machen, ist auch wichtig, also das sollte auch dann da dort auch werden aber wir hatten natürlich die Möglichkeit sofort okay ich mache mein Ding und dann ist da ein Netzwerk und ich kann auf der ganzen Welt irgendwie sozusagen netzwerken und dann zusammenkommen mit den Gleichgesinnten. Und das finde ich nämlich auch sehr wichtig, dass man eine gleiche Ausrichtung hat im Sinne von Werten, also dass man die, dass man ähnliche Werte hat. Ich glaube, dass Netzwerke, dass das das Fundament sein wird von den Netzwerken. Also was ist der Spirit dahinter, die Haltung, dahinter, der Geist, die ja die Ausrichtung haben wir ähnliche Werte und das ist für uns super wichtig gewesen. Deswegen haben wir auch tatsächlich in den letzten zwei, drei Monaten ein Manifest geschrieben, um das festzuhalten als Fundament für unser Netzwerk. Laura Roschewitz: Ja, ja, spannend, das finde ich ja, da könnte ich schon wieder abbiegen. Aber wenn wir mal dabei bleiben bei der Qualität. Wie gesagt, wir kommen aus einer Phase, wo ja einfach aus vorgeschriebenen Gründen wir sehr viel weniger live machen konnten. Du hast es ja gerade so beschrieben, dass wir da vielleicht online auch eine Art Vorreiter, Vorbild, was auch immer. Es geht ja einfach auch ein bisschen leichter online auf ne Art Ich will nicht sagen, dass das alles leicht ist, aber es ist zumindest schonmal ortsunabhängiger und dadurch fallen so Sachen wie Reisen, Organisation von Orten und so ja weg. Hmmmm, wo siehst du denn jetzt gerade? Es ist ja so August 23. Wo siehst du jetzt gerade die Qualität von Online und von vor Ort? Anke Beeren: Also ich bin sehr froh, dass wir irgendwann uns wirklich vor Ort treffen konnten. Das war in den ersten zwei Jahren nicht möglich. Wir haben es letztes Jahr, also 2022, erst zum Ersten Mal geschafft. Wirklich, dass der Club sich treffen konnte mit den ganzen Mitgliedern, die schon zwei Jahre dann da drin waren. Und das war ein unglaublicher Booster für alle. Also wir haben dann echt noch gemerkt, das geht so viel tiefer, weil wenn man sich dann, wenn man sich online schon kennt, was super gut funktioniert, aber wenn man sich dann noch mal trifft und ja, wir machen das hier in einem Hotel, was wunderschön ist, wo man auch den Spa Bereich gerne nutzt, abends bei einem fünf fünf Gänge Menü zusammensitzt. Also das sind dann die Gespräche an der Kaffeemaschine, die man sonst im Büro hat. Und das ist nämlich auch total wichtig, diese Gespräche dazwischen und wo wirklich man auch richtig Zeit hat und einfach auch mal nebeneinander sitzen kann und schweigen kann, also nicht, weil online sind wir natürlich alle effizient. Okay, wir reden jetzt, wir haben Call und dann zack und so. Aber einfach mal nebeneinander sitzen, auf den Berg gucken und ja, ist das Genießen, das ist und dann geht das viel, viel tiefer. Also das haben die meisten dann auch rückgespiegelt bei den Alpenkonferenzen, dass es kein Vernetzungstreffen ist, sondern einfach echte, tiefe Verbindungen entstehen und Freundschaften. Hm, ja, also ich glaube, die Kombination ist ganz wichtig, weil wir kommen natürlich mittlerweile von überall her, also das ist super, aber die Kombi macht es dann. Laura Roschewitz: Ja ziemlich spannend. Ich habe das neulich mal so selber in einem Podcast gesagt, dass ich gesagt habe, ich habe so das Gefühl, dass diese Onlinearbeit und Verbindung, dass die eher häufig von der Sachebene geprägt ist. Man trifft sich und man bespricht was und dann ist das fertig und dann geht man wieder. Wohingegen ja auch so mit so einem echten Treffen. Also wenn ich einen Workshop vor Ort konzipiere, lasse ich viel mehr Freiraum, zum Beispiel für Pausen, Dinge, die sich entwickeln und so, wenn ich online einen Workshop gebe und den Raum da halte online. Da ist es viel schwieriger, diese diese Beziehungsräume entstehen zu lassen, weil keiner den Hut auf hat und weil es, weil man nicht in einem Raum ist und die Atmosphäre so gut spürt. Also ich kann auch Atmosphäre in einem virtuellen Raum spüren, aber wenn da 200 Leute drin sind, dann ist das schon sehr schwer und auch bei 20 Leuten virtuell finde ich es sehr. Also es ist etwas schwieriger, da wirklich die einzelnen Schwingungen rauszufiltern sozusagen. Also das kommt mir auch so vor. Anke Beeren: Ja, ja. Ja, das ist ja auch logisch. Ich meine, wir sind virtuell unterwegs. Das heißt, nur ein Teil von uns ist im Prinzip da. Wenn wir uns physisch treffen vor Ort, dann können wir uns mit den physischen Elementen der anderen auch verbinden. Und die sind natürlich einfach haptisch, geruchsmäßig. Also auf vielen Ebenen ist da noch mehr mehr zu holen. Laura Roschewitz: Ja, es ist total spannend, weil wir Gretel und ich veranstalten ja regelmäßig unser Coffee Speed Networking. Haben aber, wir arbeiten ja 99 % online zusammen und auch Gretel und ich. Unsere Zeit, die wir miteinander als Freundinnen und Unternehmerinnen verbringen, ist 99 Komma irgendwas online. Aber wenn wir uns dann mal sehen, dann rasten wir aber völlig aus und fassen uns an und sehen uns. Und das ist irgendwie immer. Das ist halt schon. Natürlich kennen wir uns und wir kennen uns auch in und auswendig. Und ich kann auch anhand von der WhatsAppnachricht schon sagen, wie die Stimmung ist, aber es ist doch was anderes. Ich sage mal so ein bisschen mit Geruch und Geschmack ist noch mal anders. Anke Beeren: Genau. Genau. Laura Roschewitz: Was nimmst du denn vielleicht so für Trends noch wahr? Also, wenn wir jetzt gerade. Du hast ja jetzt wirklich ein Netzwerk auch von ganz, ganz den größten deutschen Onlineunternehmerinnen Markt, auch um dich herum. Ihr redet natürlich viel. Was würdest du sagen, ist gerade so, wenn wir jetzt mal das Jahr das erste Halbjahr 23 ist vorbei, das zweite schon gut angebrochen. Was würdest du sagen, was schnappst du da so für Stimmung auf? Gibt es da die eine oder andere Sache, die du vielleicht mitteilungswürdig findest, weil ja wir auch viele hier haben, die vielleicht gerade gegründet haben oder noch eher so am Anfang stehen? Anke Beeren: Ja, wir haben auf der alten Konferenz tatsächlich sehr viel über dieses Thema gesprochen. Das war sozusagen auch das Motto, also Quo vadis online Business, weil natürlich, wir sind so ein bisschen raus aus dieser Goldgräberstimmung im Online Business Online Business wird erwachsen und das ist eine ganz andere Markt, der dann dadurch entsteht. Also diejenigen, die da gestartet sind, die sind richtig etabliert, erfolgreich, haben sozusagen, es sind da die Platzhirsche, so ein bisschen. Und wer jetzt nachkommt, hat einen ganz anderen Markteintritt als die, die damals eingestiegen sind, weil es natürlich auch einfach viel mehr Angebote gibt und man wahrscheinlich viel nischiger gucken muss, so was, was mache ich jetzt? Und was die, was wir so rausgefunden haben, ist zum einen natürlich ganz gesamt insgesamt die Wirtschaft und die Menschen, die mehr von Angst oder Vorsicht geprägt sind, ihr Geld ein bisschen mehr zurück halten, weil einfach alles auch teurer wird und das hängt so ein bisschen im Orbit, dass das Ding und gleichzeitig müssen wir natürlich gucken, dass wir trotzdem guter Dinge bleiben. Also ganz viel hat das mit uns selber zu tun, wie können wir zuversichtlich bleiben, was können wir gucken, wie können wir vielleicht kleine Produkte anpassen, noch mehr Ratenzahlungen anbieten, kleinere Sachen irgendwie auch anbieten, noch ein bisschen schneller skalieren, weil was einfach preiswerter wird, dann für den Einzelnen und was eben rausgekommen ist, eine Strategie, die allerdings muss ein bisschen mit Vorsicht genießen, mehrere Standbeine aufbauen. Also wir sind in einer Welt, wo man vielleicht auch gar nicht genau weiß, was jetzt demnächst der große Trend sein wird. Und je mehr Standbeine man hat, desto flexibler ist man, da zu sagen okay, es geht in die Richtung dann sehr gut, dass ich da schon mal wie so ein Fuß, kleinen Zeh im Wasser hab. Ein bisschen mit Vorsicht genießen deshalb, weil man natürlich sich auch nicht verzetteln darf. Also es ist schon auch ein Online Business aufbauen kostet Zeit, kostet Energie und eben lange in langen Atem. Also man muss, wenn man es nachhaltig machen will, dann muss man das so auch aufgebaut haben, dass man wirklich das es auch von alleine schon ein bisschen mehr läuft und das kann schon mal so zwei drei Jahre dauern bis man so das Gefühl hat, okay, ich kann mich jetzt zurückziehen, es werden jetzt wieder Kapazitäten frei, aber wenn man startet, dann kann man natürlich sofort überlegen, wo kann ich Prozesse automatisieren, wo kann ich direkt Leute schon mit reinholen ins Boot, die mich unterstützen. Und das ist eigentlich ein guter Tipp, damit anzufangen, um da so schnell wie möglich Freiheiten zu kriegen und ein zweites Standbein aufzubauen. Laura Roschewitz: Sehr spannend. Ich glaub, wir könnten da jetzt noch lange drüber reden, aber ich möchte trotzdem noch in eine Richtung abbiegen und dann kommen wir auch so langsam auf die Zielgerade. Du hast eben was von kleiner Zeh im Wasser. Zweites Standbein davor hast du ja auch schon mal erwähnt, dass du dir ein zweites Business aufbaust und das gerade weiter hochfährst. Und da finde ich jetzt die Gelegenheit mal sehr spannend, da einmal so ein bisschen wir sind ja hier beim Podcast auch oft so die, die mal ein bisschen raushauen und ein bisschen Klartext reden. Human Design ist ja nun wir wirklich aller Munde, solange, sobald man sich bei Facebook oder Insta oder irgendwo einloggt, sieht man irgendjemanden, der jetzt irgendwelche Geschichten dazu zu erzählen hat und sehr, sehr viele Experten. Also hier in Schweden ist dieses Jahr so ein Superpilz-Jahr, und so ist es ja auch so ein bisschen mit Human Design. Auf einmal schießen überall irgendwelche Experten hoch und du denkst okay, krass ist irgendwie der Hypertrend. Jetzt habe ich aber hier sozusagen mit dir ja ein Urgestein sozusagen des Human Designs. Also du hast gerade glaube ich gleich richtig gehört habe, gesagt, dass du seit 14 Jahren mit dem Thema in Kontakt bist. Magst du vielleicht einmal sagen. Und das fände ich einfach super spannend für unsere Community. Auch so ein kleiner Reality Check. Was würdest du sagen, ist Bullshit rund um das Thema Human Design? Und wo würdest du sagen aus deiner jetzt wirklich langen Erfahrung, du schreibst ja auch gerade dein Buch und fährst die Arbeit damit hoch. Wo ist die große Qualität davon? Anke Beeren: Na, das Human Design System ist letztendlich eine praktische Anwendung von etwas. Man kann super theoretisch sich diese ganze Körpergrafik angucken und sich in die Linien und Tore und weiß ich nicht was irgendwie verlieren. Und es ist so ein bisschen was ich merke was mich am Anfang, als ich angefangen habe das zu studieren, auch super fasziniert hat. Ich war total inspiriert und wollte alles wissen. Also super im Kopf. Bis ich dann irgendwann gemerkt habe, hey Moment, es geht eigentlich darum, dass ich weiß, wie ich in meinem Leben meine Entscheidungen treffe, damit diese ganzen Konditionierungen, die ich über die Jahre irgendwie mitgekriegt habe, wo ich mir selber im Weg stehe, was ich nicht bin, sondern ich will ja wissen, wer ich bin und wer ich in echt, in meiner wirklichen Energie bin. Und wenn ich dann meine Entscheidungen treffe, also das ist die praktische Anwendung, dann kommt das mit der Zeit raus und das ist der sogenannte Dekonditionierungsprozess. Und das heißt, ich finde es richtig und deswegen machen die das im offiziellen Human Design Institut auch so, du kannst nicht Human Design Lehrer werden nach einem Jahr, weil du hast es nicht verkörpert. Du hast selber das Experiment in deinem Leben noch nicht gemacht. Du weißt nicht, wie das ist, wenn du wieder deine Entscheidung falsch triffst und plötzlich merkst scheiße, jetzt habe ich schon wieder was, versprochen, ja nee. So wie sich das anfühlt, wie das wirklich im Leben sich praktisch dann anfühlt und deswegen ist es so wichtig, finde ich, dass man mit Leuten arbeitet, die mindestens sieben Jahre selber in ihrem Dekonditionierungsprozess drin sind und bestenfalls auch beim offiziellen Human Design Institut gelernt haben, weil das wirklich ein ganz langer Weg ist. Und es ist nicht ein Lernen von Toren und Linien und Kanälen und Zentren, sondern es ist eine eine gemeinsame Begleitung und ein gemeinsamer Weg, wo man wirklich sich gegenseitig unterstützt. Und das finde ich das Wichtigste. Laura Roschewitz: Sehr wohltuend, weil es ist tatsächlich finde ich auch wiederum vielleicht für einen Abschluss auch bei den beiden Themen auch letztendlich Netzwerken, Online Business und Human Design für mich. Was ich jetzt so von dir gerade noch mal gehört habe und was bei mir auch in Resonanz geht, ist auch so ein Seid aufmerksam mit wem ihr arbeitet und es gibt ganz, ganz tolle Leute. Es gibt Menschen, die über Jahre hinweg tolle Formate und Programme aufbauen, die sich weiterentwickeln, die ehrlich sind, die kein toxisches Marketing machen usw. Es gibt ja wirklich tolle Menschen. Natürlich gibt es tolle Menschen, aber es gibt eben auch schwierige Sachen dazwischen. Und wo auch Menschen dahinter stehen, die das toll meinen und damit wollen wir auch niemanden verärgern, da hat ja jeder seine Berechtigung. Aber ich glaube, da haben wir zumindest. Du hast eben von einem Manifest gesprochen, also von einem gemeinsamen Wert. Und den teilen wir auf jeden Fall beide hier, dass ich finde wirklich, dass das eine Sache sein sollte, die Hand und Fuß hat, eine gewisse Ehrlichkeit. Und das ist einfach ein Wert gibt, der hinter dem eigenen Business steht und der sich vielleicht auch über Jahre wirklich irgendwie entwickelt und nicht solche Eintagsfliegen, weil das haben wir auch gesehen jetzt in den letzten Jahren und vielleicht sorgt das auch ein bisschen dafür, dass das Online Business grade so ein bisschen schwieriger wird oder ein bisschen so ein bisschen den Goldglanz verliert, dass einfach auch klar wird, da gab es schon auch viele, die auf den Zug aufgesprungen sind, die in echt nicht das tiefe Wissen dahinter hatten, was sie verkauft haben, aber nicht die Erfolge erzielt haben, die sie verkündet haben. Anke Beeren: Ja, genau, genau. Ja, und ich meine, es gibt es in jedem Markt, So ist das Leben, so ist die Welt nun mal! Es gibt immer Leute, die dann sagen Ah, cool, mach ich jetzt auch und ich kann super viel Geld damit verdienen und ich weiß, wie das geht. Und ja, wenn man Online Marketing machen kann, dann kannst du im Prinzip alles verkaufen, kannst irgendwie scheiße zu Gold schlagen. Laura Roschewitz: Also ja, ja, ja, absolut. Ja, also das fand ich noch mal sehr spannend. Wenn du jetzt zugehört hast und denkst, äh, Human Design, damit konnte man mich immer jagen. Aber das hat jetzt doch irgendwie resoniert. Dann melde dich unbedingt bei Anke Beeren. Magst du noch mal kurz deinen ganzen Namen und vielleicht deine Website oder den Kanal, über den man dich gut erreichen kann? Weil wir die Erfahrung gemacht haben hier im Podcast ist es gut, das immer einmal auszusprechen. Anke Beeren: Ja genau, Anke Beeren mit Doppel E, also wie die süßen Beeren. Human Design ist meine Seite humandesign.ceo, also Human Design vom CEO für CEO sozusagen. Und der Club ist JointForces.Club auch in einem geschrieben. Genau und ansonsten erreicht man mich sehr gut über Facebook einfach Namen eingeben. Instagram bin ich auch und LinkedIn auch noch ein guter Kanal. Laura Roschewitz: Ja, wir werden das noch mal verlinken hier in den Shownotes natürlich. Schaut mal bei Anke vorbei. Ich kann das nur von Herzen empfehlen, weil wenn man mit Anke arbeitet, passieren verrückte Dinge. Zum Beispiel trifft man seinen Best Buddy Business Lovematch überhaupt so, wie. Anke Beeren: Man drittes Standbein wird das jetzt. Genau. Laura Roschewitz: So eine Tindergeschichte für Unternehmerinnen. Also, liebe Anke, vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast für uns hier heute noch mal ein bisschen Insights aus dem Club, aus dem Leben und aus allem mit uns zu teilen. Vielen, vielen Dank! Anke Beeren: Sehr, sehr gerne. Aber jetzt wieder sehr viel Spaß gemacht und ganz liebe Grüße auch an Gretel. Laura Roschewitz: Die richte ich aus und wir hören uns wieder nächste Woche Dienstag zur nächsten Folge. Und wenn ihr es Lust habt zu netzwerken, dann kommt mal zu www.Laura undGretel.de und kommt zu unserem nächsten Netzwerkevent vorbei. Bis dann. Habt einen guten Tag! Danke dir, Anke. Ciao. Anke Beeren: Tschüß.