Der Business Podcast - Sales- & Business- Wissen für selbstständige Frauen

Gretel Niemeyer & TEAM | Business Coaching ⚓
555
20.10.2026
Beschreibung
Moin, wir sind das Team von SMASH IT! - dem Business Coaching Programm von und mit Gretel Niemeyer. Unser Motto: "Mehr Geld in Frauenhände". Wir lieben es, Dinge im Butter bei die Fische Style umzusetzen und anzusprechen. - Genau das erwartet dich hier in diesem Podcast Knackiges Business-Wissen direkt in dein Ohr - Tolle Interview-Gäste mit spannenden Insights in ihr Business! Wir geben Impulse für ein erfolgreiches Business, teilen unsere Verkaufs-Tricks und stellen coole Unternehmer:innen vor. Moin um Neun erscheint jeden Dienstag um 9 Uhr Website: https://www.gretelniemeyer.com Instagram: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84
Häufig erwähnt
  • Instagram
  • Smash It
  • LinkedIn
  • Moin um Neun
  • Grete
  • Moin
  • Berlin
  • Johanna
  • Euro
  • Theresa
  • Smash
  • Coffee Speed Networking
  • Susanne
  • Laura
  • Corona
Episoden
  1. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Wir alle sind Meisterinnen darin: Selbst-Sabotage! Gerade bei uns Selbstständigen ist das allerdings nicht nur lästig sondern mit der Zeit oft auch sehr sehr teuer. Denn: Selbst-Sabotage führt nicht selten dazu, dass wir die unternehmerisch notwendigen Dinge nicht tun und in bewähre Ablenkungs-Strategien verfallen. In dieser Folge zeige ich Dir drei allseits sehr beliebte Ablenkungs-Mannöver und motiviere Dich, sie zu erkennen. Spring nach der Folge gerne hier rüber zu WhatsApp (https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1) und schreib mir eine Nachricht mit: VISION = wenn Du Dich oft in Visionen und Träumerein hereinsabotierst JA, ABER… = Wenn Du gerne in Skepsis und Kritik verfällst Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Hallo und herzlich willkommen, moin moin, zu einer neuen Podcast-Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Ich nehme heute eine knackige Folge auf und freue mich ein bisschen, dass ich mal wieder so ein richtig schönes Mindset-Thema im Gepäck habe. Und zwar erlebe ich zurzeit sehr viel und immer und immer und immer wieder, dass Menschen, und da beziehe ich mich auch total mit ein, ähm sich so innerlich verstricken. Das heißt, vor allem wir Unternehmerinnen eben merken, dass wir an einem Punkt stehen, wo wir unser Business weiterentwickeln wollen oder uns selber weiterentwickeln wollen, uns unternehmerisch oder einfach als Persönlichkeit weiterentwickeln möchten und uns dann zum Beispiel ein Programm buchen oder einen Coach buchen und uns irgendwie innerlich total verstricken. Was heißt das? Dass wir in solchen Ja-Aber-Schleifen hängen, dass wir das Gefühl haben, Dinge klappen bei anderen sehr gut, aber für uns gilt das nicht. Dass wir sehr, sehr viele Dinge wissen, die wir alle nicht wollen, aber uns total schwer tun mit dem, was wir wollen. Und viele, viele, viele weitere Symptome. Und ganz oft merke ich, auch bei der Arbeit mit unseren tollen Smashies, dass es gar nicht so sehr ein Kapazitäten-Thema zum Beispiel ist, warum wir nicht vorankommen, sondern eher ein Verstrickungsthema. Also wir können einfach in fünf Stunden mega viel schaffen und wir können in fünf Stunden super verstrickt sein und nichts schaffen. Und das liegt zum einen vielleicht manchmal daran, dass wir gar nicht so genau wissen, was als Nächstes dran ist und was ich denn überhaupt als Nächstes tun soll. Es ist vielleicht ein Strukturproblem. Aber ich erlebe, dass es auch häufig wir schon wüssten, was wir machen sollen, aber dann ist es ein Verstrickungsproblem. Und diese Verstrickungen entstehen ganz häufig, wenn innerlich verschiedene Anteile oder verschiedene Bedürfnisse von uns miteinander Struggle haben. Und heute möchte ich mal drei ganz klassische Beispiele sozusagen mit dir teilen, die ich viel erlebe und die alle ihre absolute Berechtigung haben für uns als Unternehmerinnen und Selbstständige, die aber wohldosiert zur richtigen Zeit eingesetzt werden sollten. Und da sind zu nennen einmal der Anteil in mir des Kritikers, der Kritikerin, der oder das Realisten und der Vision, der Visionärin. Diese drei Bereiche, auch bekannt als Walt Disney Modell oder verschiedene andere Namen, beschreiben, dass es eben verschiedene Stadien, Zustände oder Anteile gibt in dir, die alle benötigt werden in einem Team, in einer Gruppe oder eben in dir selber als Unternehmerin, die ja auch quasi ein Team ist, weil du führst ja verschiedene Anteile. Das Thema Selbstführung ist sehr wichtig für dich. Und diese drei Bereiche, die Vision, die Realität und die Skepsis oder die Kritikerin, die brauchst du alle drei, aber eben zum richtigen Moment. Und ich möchte heute einmal so eine kleine Lanze dafür brechen, dass du dir in Zukunft vielleicht ein bisschen bewusster machst, welche Rolle gerade wichtig ist, welche Rolle du gerade aktiv ansteuern solltest und welche du auch mal auf die stille Treppe setzt und sagst, so jetzt Schluss, du bist gerade nicht dran. Ich erlebe zum Beispiel sehr sehr häufig, dass Menschen, wenn sie eigentlich in der Realität im Haus der Realistin sein sollten, weil sie zum Beispiel ihre Verkaufsroutine durchführen sollen als Unternehmerin und wirklich Verkaufsgespräche führen, Angebote machen und so weiter. Also eher so die faktischen Dinge, die Realität, dass dann viele Menschen, mit denen ich arbeite oder die auch Gespräche mit uns führen, gerne ins Haus der Vision abdriften und rüberspringen und sich in so Träumereien, selbstständigen Tagträume sozusagen ein Stück weit flüchten und überlegen, ja, ich könnte ja auch noch das. Und wär's nicht auch toll, wenn ich mal einen Retreat anbiete? Da gibt's eine neue Fortbildung, das ist auch super. Und all diese Aspekte sind super, aber sie sollten nicht als Ausweichmanöver von dem genutzt werden, wo du eigentlich gerade weißt, dass es für dich der wichtige nächste Schritt ist. Also wenn du sozusagen in der Realität gerade einen Schritt machen möchtest oder musst, weil das gerade dran ist in deinem Business, zum Beispiel zu gucken, okay, wie viele Menschen habe ich im letzten Monat angeschrieben, mit wem möcht ich noch mal Kontakt aufnehmen, ah, wo sind noch lose Fäden, die nehm ich wieder auf, um sie zu verknoten. Also, wie kann ich das machen? Dann ist nicht der richtige Zeitpunkt, über Visionen nachzudenken und zu sagen, ich träume mich jetzt in eine bessere Zukunft, ich träume mich in alternative Produkte, Programme, Inhalte. Weil das ist eine totale, ja, letztendlich Sabotage-Strategie, die viele kennen, die ich aber heute hier einmal mit dir klarrücken möchte. Wann immer du das merkst, und die meisten von uns haben so eine Lieblingsfluchtrolle, also bei vielen, mit denen ich arbeite, vielen Menschen, ist es die Vision. Bei anderen ist es aber auch der Skeptiker, das Haus der Kritik. Beispiel da wäre, du sollst deine umsatzrelevanten Tätigkeiten ausführen, du möchtest Angebote schreiben, du möchtest Menschen kontaktieren und merkst, dass du so ein inneres Ja-Aber hast. Und das ist etwas, was genauso wie das Haus der Vision dich aus der Schubkraft der Realität rausholen kann und dich dann eben in die Skepsis bringt. Ja, aber was ist wenn? Was ist, wenn die mir nicht antworten? Was ist, wenn die das doof finden? Was ist, wenn der Preis zu teuer ist? Was ist, wenn ich wenn jetzt fünf buchen, und dann kann ich das gar nicht auf einmal? Also, die Skepsis ist unfassbar kreativ, genau wie die Vision. Und die bauen große Traumschlösser auf und machen große Wolken an den Himmel. Und leider lenken sie dich vor allem ab. Es ist eine totale Vernebelungstaktik von dem, was eigentlich gerade dran ist. Das heißt, als erstes in dieser Podcast-Folge frage dich doch gerne einmal, welcher dieser Bereich ist dein Lieblingsablenkungsbereich, wenn du im Haus der Realität, des Realisten oder der Realistin gerade Schritte machen willst oder musst für dein Unternehmen, um dich weiterzuentwickeln, um mehr Umsatz zu machen, um neue Kunden und Kundinnen zu akquirieren. Was auch immer in der unternehmerischen Realität dein nächster Schritt ist, schau mal, was deine sogenannte Lieblingstaktik ist, um dich da rauszubieben. Denn das kann schon total helfen, das erst noch mal ganz bewusst für dich zu erkennen als erstes und dann als zweites dir zu überlegen, was kannst du machen, damit dieser Bereich nicht immer so reingrätscht. Wie kannst du, wenn du zum Beispiel jetzt feststellst, ich gehe ganz gerne in die Vision, wo ich eigentlich gerade nicht hin sollte, weil ich habe gerade mich entschieden, ein bestimmtes Programmprodukt anzubieten und das ziehe ich jetzt auch mal durch Klammer auf der Erfolg kommt mit der Wiederholung mit der Routine Klammer zu. Dann wäre es ein guter Zeitpunkt dich mal zu fragen, wie viel Raum hat denn die Vision in deinem Alltag, in deinem beruflichen Alltag, in deinem Leben? Und braucht die vielleicht eine Spielwiese? Braucht die vielleicht eine Spielwiese, wo sie sich austoben kann, sodass du sie vielleicht ein bisschen beruhigen kannst und sagen kannst, liebe Vision, du bist ja da, du bist ein fester Bestandteil meiner Tätigkeit, aber bitte nicht, wenn ich hier gerade im Haus der Realität unterwegs bin. Also schau gerne mal, ist die vielleicht einfach ein bisschen unterversorgt oder grätscht sie dir einfach so rein? Und dann ist es wirklich eine Frage von Selbstführung, zu merken, okay, es ist gerade gar nicht Zeit für Visionen, es ist auch gerade gar nicht Zeit für Skepsis. Sondern ich habe zum Beispiel unseren Smashies in der Mastermind-Runde bekommen, eine ganz klare Roadmap, an der sie sich entlanghangeln. Und wir erleben natürlich auch sehr, sehr oft Sabotage und Ablenkungsmanöver. Und wenn du aber zum Beispiel woher und wie auch immer einen klaren Fahrplan hast, was du zu tun hast für die nächsten, sagen wir mal, vier Wochen. Und wenn du dann merkst, dass du stark in dieser Ablenkung, in das Entweder-Ja-Aber, das Innerliche, für mich gilt das nicht, so kann ich das nicht, ich muss nochmal zurück zu Los und nochmal neu anfangen, oder Vision, ich stürze mich in ein neues Projekt, wenn du in einen dieser beiden Richtungen tendierst, dann wird es Zeit, dass du dir dieses Dreieck anguckst, weil das ist sozusagen ein Dreieck aus diesen drei Anteilen Vision, Realität und Skepsis oder Kritik und dass du einfach schaust, wo stehe ich gerade, welches dieser drei ist gerade auf dem Boden, welches ist gerade das Relevante für mich und das fütterst und dort bleibst und dich nicht ablenken lässt. Das Haus der Skepsis oder der Kritik ist immer dann wichtig, wenn du etwas einmalig oder anfänglich auf den Prüfstand stellen möchtest, wenn du dich selber in Frage stellen möchtest, was manchmal superwichtig ist. Glaub mir, ich bin absoluter Fan davon, mich selber, meine Arbeit, mein Wirken auch ab und an in Frage zu stellen. Auch hier, Klammer auf, ist es für mich nicht so, wie viele Spirituelle oder, nenn ich es im weitesten Sinne, spirituelle Coaches sagen, dass man sich nie in Frage stellen sollte und sich immer 100-prozentig sicher sein sollte, habe ich eine klare Gegenmeinung. Ich finde es sehr wichtig, sich auch mal in Frage zu stellen, mal hinzuschauen. Mache ich das alles so, wie ich das mit meinen Werten zum Beispiel verbinden kann und auch vertreten kann? Mache ich einen guten Job? Sind meine Kundinnen zufrieden? Das finde ich sehr, sehr wichtig. Also ich finde in Fragestellen skeptisch sein, kritisch sein mit sich selber, sehr wichtig, aber zu ausgewählten Momenten. Und wenn ich diesen Moment gerade nicht aktiv ansteuere oder er von außen gerade eine Relevanz hat, dann schick ihn bitte auf die stille Treppe. Denn dann ist es ein Sabotageversuch für dich, dich von deinem Fortschritt abzuhalten. Warum machen wir das? Warum machen wir diese innere Sabotage? Weil wir Probleme damit haben. Einerseits ist Persönlichkeitsentwicklung etwas sehr Traktives. Und wir alle und sehr viele von uns streben nach Entwicklung, danach eine bessere Version von uns selbst zu werden. Gleichzeitig ist unser System aber auch super happy, wenn es einfach so bleiben darf, wie es ist. Und ich sag immer ein bisschen frech, für viele Menschen gilt lieber Scheiße als neu. Das heißt, Selbst wenn etwas nicht super angenehm ist oder etwas vielleicht schon eingefahren ist über Jahre oder etwas einfach uns nicht mehr taugt, trotzdem ist es für unser System manchmal einfacher, da drin stecken zu bleiben, in der Struktur, in dem Muster, als etwas Neues zu machen. Und deswegen sabotieren wir uns in den alten, gewohnten Zustand hinein. Und da ist Selbstständigkeit und Unternehmerin sein für mich eine der tollsten, größten Persönlichkeitsentwicklungsreisen. Denn wir entwickeln uns jeden Tag weiter, wir haben jeden Tag neue Themen, neue zum Teil Konflikte, zum Teil Herausforderungen, neue Stresssituationen, neue Erfolge, neue also, so, so viele Dinge und sehr, sehr viele Kontakte. Und deswegen ist es ganz, ganz wichtig, sich regelmäßig mit sich selbst einzuchecken und zu gucken, okay, warum mach ich das hier grade? Was passiert hier grade in meinem Kopf, in meinem System? Warum erzähl ich mir seit drei Tagen, dass ich das alles nicht kann? Warum erzähl ich mir, dass nie wieder jemand was bucht? Ah, okay, ich bin im Haus des Kritikers. Hm, das heißt, ich gehe da mal wieder raus, weil gerade steht für mich aber Fortschritt, Entwicklung an, oder? Warum habe ich jetzt gerade das Gefühl, dass es total geil wäre, eine neue Akademie zu gründen, Retreats auf den Seychellen anzubieten und ein Buch zu schreiben. Wobei ich doch eigentlich gerade ausgearbeitet habe, dass für mich dieses Jahr dran ist, so und so viele Eins-zu-Eins-Kunden zu gewinnen. Wann immer ihr sowas jetzt zukünftig bemerkt, könnt ihr an diese drei Bereiche denken und schaut, dass die alle drei einen Platz haben in deinem Leben, in deinem unternehmerischen Leben und gucke, dass du sie aktiv ansteuern kannst. Ich finde alle drei wichtig, aber in deinem beruflichen unternehmerischen Alltag sollte doch das Haus der Realität ja eine gewisse Priorität bekommen, damit du dich eben nicht so schnell ablenken lässt. Es ist immer eine Frage davon, welche Ziele du hast, aber für uns Unternehmerinnen, die wirklich unternehmerisch wirken wollen, die von ihrem Business leben wollen, die wirklich was aufbauen wollen, die vielleicht Lust haben, ein Team aufzubauen und auch dementsprechende Umsätze zu machen, empfehle ich das sehr. Und wenn du jetzt merkst, dass dir das Haus der Kritikerin immer wieder reingrätscht, dann kann ich auch nur empfehlen, hol dir Kritiker von außen dazu. Hol dir Unterstützung. Gretel und ich haben beide auch immer Mentorinnen, Mastermind-Gruppen, Coaches. Weil es total gut ist, von außen einen Kritiker zu haben, der liebevoll auf einen schaut und das unser Bestes im Sinne hat und drauf schaut, weil für uns selber ist sowohl Realität als auch Kritikerin zu sein oft ein bisschen schwierig, weil wir oft sehr emotional verbunden sind mit unserem Business, mit unserer Vision. Und deswegen kann ich dir nur raten, hol dir da externe, liebevolle, aber auch professionelle Kritiker mit an Bord für eine Zeit für dein Business. Wenn du niemanden hast, melde dich bei uns. Du findest in den Shownotes den Link zu WhatsApp, wo du mich direkt anschreiben kannst. Denn das sind wir zum Beispiel in unserer Mastermind Smash it. Da sind wir für mindestens ein halbes Jahr deine Lotsinnen an Bord des Schiffes, deine Kritikerinnen, aber auch deine Fans, deine Cheerleader und können auf den Prüfstand stellen, ob etwas gerade wirklich eine sinnvolle Skepsis ist oder vielleicht ein Mindfuck, ein Ablenkungsmanöver und begleiten dich dabei und du musst es nicht mehr alleine tun. Also, schau, welches dein Lieblings-Ablenkungsmanöver ist, wenn du Lust hast, schreib mir was dazu auf WhatsApp. Ich freue mich immer riesig, wenn ihr euch nach dem Podcast folgend bei mir meldet. Klickt gerne auf den Link in der Folgenbeschreibung. Und ansonsten freue ich mich sehr, euch hier wieder bei der nächsten Folge zu hören. Am Donnerstag gibt es ein Interview und wir steuern hier munter auf die 400. Folge zu und ich kann es gar nicht glauben. Habt einen schönen Tag und bis ganz bald hier bei Moin um Neun dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Deine Laura. Ciao, ciao.

  2. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge interviewt Gretel Birgit Hotz, Wordpress Webdesignerin und Website Marketing Expertin. Birgit hat sich 2016 selbständig gemacht und zeigt dir, was es braucht, damit deine Website so aufgebaut ist, dass sie dir wirklich Kund:innen bringt. Gretel schnackt mit Birgit darüber 💻 Was eine gute Website ausmacht 💻 Wie viel Arbeit deine Website braucht, wenn du sie erstellt hast 💻 Warum Verwirrung echt ein Problem ist 💻 Wie du über deine Website Vertrauen aufbaust 💻 Warum dein Website-Projekt sich nicht eeeeeeeewig ziehen muss (und sollte!) Wenn du gerade deine Website erstellen willst oder deine Seite ein Make-Over verdient hat, dann hör in diese Folge rein und empfiehl sie gern weiter. Links zu Birgit Hotz: Webinar am 09.04.: https://lauraundgretel.de/birgit-hotz Instagram: https://www.instagram.com/birgit.hotz.webdesign/ Wordpress Divi in 10 Wochen: https://birgithotz.com/wordpress-divi-in-10-wochen Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute sitzt mir ein Interviewgast gegenüber, der etwas macht, wovon ich gar keine Ahnung habe. Und zwar ist das Birgit Hotz. Sie ist Webdesignerin, WordPress-Webdesignerin und Website-Marketing-Expertin. Moin, Birgit. Ich bin mir sicher, dass ich sehr viel heute lernen werde. Birgit: Hallo, Gretel. Vielen, vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich sehr, bei dir im Podcast dabei sein zu dürfen. Gretel: Ich freue mich auch. Birgit, ich fange mal mit einer richtig großen und schweren Frage direkt an. Was macht denn eine Website gut oder auch nicht gut? Kann man das pauschal irgendwie sagen? Gibt es so ein paar Punkte, an denen man das festmachen kann? Birgit: Man kann es auf jeden Fall festmachen und zwar dann, wenn du merkst, du gewinnst keine Kunden über deine Website, dann ist auf jeden Fall irgendwas, passt dann nicht. Da ist was im Argen, da würde ich mal schauen, woran es liegt. Wenn die Website gut ist, merkst du das auch daran, weil du einfach regelmäßig Besuche über die Website bekommst. Du bekommst Kundenanfragen über die Website. Das heißt, daran lässt es sich einfach super einfach festmachen, ist die Website gut oder schlecht, wenn man es so kategorisieren möchte. Gretel: Ja, ich finde das so gut, weil du tatsächlich, also ich erlebe viele Selbstständige, die starten, für die es so ganz selbstverständlich ist, ich brauche ja eine Website und die dann aber nie wieder angefasst wird. Und tatsächlich muss ich mich da auch an meine eigene Nase so ein bisschen fassen. Meine Website ist vier Jahre alt und da hat sich in den letzten vier Jahren so viel nicht getan. Ist denn für dich eine Website dann so ein Work in Progress? Also ist das so was, was immer irgendwie auch Aufmerksamkeit und Liebe braucht? Oder wie ist das? Birgit: Die Website ist genauso wie dein Business. Dein Business entwickelt sich weiter und das sollte sich auch auf deiner Website widerspiegeln. Das heißt, nach ein paar Jahren ist es natürlich, dass man sich weiterentwickelt hat. Wenn du jetzt sagst, du hast einen Stand, nicht du, aber jemand hat einen Stand drauf jetzt von vor vier Jahren, dann wird das nicht das widerspiegeln, deinen aktuellen Stand. Das heißt, du ziehst auch nicht die Leute an, die du mit deinem aktuellen Standing anziehen wollen würdest. Das heißt, es soll immer leben, es soll sich mitentwickeln und das abbilden, wo auch du gerade stehst in deinem Business. Gretel: Und kann man da irgendwie, also ich bin ja große Freundin von Routinen vs. Projekten und wir gucken ja beim Verkaufen zum Beispiel immer, was von den Sachen, die du machst, ist Routine, was von den Sachen sind jetzt so Ad-Hoc-Projekte. Und ich würde sagen, eine Website zu bauen, ist wahrscheinlich ein Projekt, das bei vielen Menschen, die ich sehe, sehr viel länger dauert, als es wahrscheinlich dauern müsste oder sollte. Wie umfangreich ist die Website-Routine, sag ich mal? Also muss ich mir das jeden Monat angucken oder was hast du da so für best practices? Birgit: Mit Routine, also das würde ich jetzt unterteilen, in was ist technisch notwendig und was ist vielleicht inhaltlich, dann immer mal wieder zu aktualisieren. Technisch kann man es ganz einfach klar machen, einmal im Monat solltest du zumindest reinschauen und die ganzen technischen Komponenten aktualisieren, wie es ja bei WordPress so gibt, außer du hast ein Baukasten-System, dann schaut es anders aus. Aber da braucht man schon ein bisschen Pflege, auch von der Technik her nichts Tragisches, aber wenn man das up-to-date hält, dann ist es einfach fein, weil dann läuft es technisch im Hintergrund wunderbar und du bist auch gut geschützt gegen Angriffe. Es lässt sich ganz leicht mit einer Routine einfach festmachen. Inhaltlich würde ich sagen, entweder es ergibt sich sowieso automatisch, indem du immer neue Angebote entwickelst und so weiter, dann bringst du das sowieso auf die Website, in Form der Angebotsseite. Aber vielleicht, und ich selber sehe das immer so in Zeiten, wo es ein bisschen ruhiger ist, das heißt, das ist meistens um den Jahreswechsel einfach auch mal wieder drauf zu schauen, Was steht denn da auf meiner Über-mich-Seite zum Beispiel? Oder passt das überhaupt noch so zu mir? Oder nehme ich das vielleicht mal als Anlass, da mal was abzudeckeln? Gretel: Was ich wirklich cool finde bei dir, ist, dass das ja dieser ganzheitliche Ansatz ist. Dass es ja nicht nur, in Anführungsstrichen, ist, wir bauen eine Website und dann haben wir halt eine Website, sondern dass es ja wirklich darum geht, damit Kunden und Kundinnen anzuziehen, sie zu überzeugen, ihnen wertschätzend auch zu erzählen, was wir machen. Was gehört für dich zu einer guten Website dazu, die genau das macht, die es eben schafft, kein Standalone-Ding zu sein, um das man sich immer mal kümmern muss, sondern die wirklich was ist, was so ins Business integriert ist. Birgit: Ganz wichtig finde ich immer schon bei der Website-Erstellung den späteren Kunden, den Besuchern der Website gleich von Anfang an mit einzubeziehen. Das heißt nicht einfach das ganze aus meinem Kopf raus zu kreieren, sondern sich zu überlegen, wen will ich überhaupt ansprechen mit meiner zukünftigen Webseite. Was braucht denn derjenige, um sich angesprochen zu fühlen? Welche Inhalte braucht es? Bis hin zu welchen Angeboten? Welches Wording und so weiter? Nur damit wirst du es schaffen, dass du letztendlich auch die Leute ansprichst und dass die dann, dass du Besucher hast, dass du Kunden gewinnst, Anfragen erhältst. Weil ich sehe es ganz oft, dass man einfach einmal startet am Anfang, man sucht sich ein Design aus, ein Layout, fügt irgendwelche Texte ein und Bilder ein, dann hat man die Website online und es passiert nichts. Gretel: Und dann passiert genau gar nichts. Birgit: Gar nichts, genau. Weil viele sind dann recht aufgeregt, wenn sie auf den Knopf drücken, jetzt geht's online und jetzt kann es jeder sehen, aber eigentlich passiert in der Wahrheit gar nichts. Das heißt, meistens kommen nicht mal irgendwelche Leute drauf, wenn man es ihnen nicht sagt, da gibt es eine Website. Das heißt, da fehlt einfach die ganze Strategie, der Aufbau dahinter. Das fängt an bei der Zielgruppe, geht hin zur Suchmaschinenoptimierung, die ich gleich mit integrieren würde. Und dann bringt es auch was, wenn ich einen Schwung an Leuten habe. Sonst ist es wieder wie wenn ich ein Ladengeschäft hätte, irgendwo in einer Sackgasse, wo kein Mensch dran vorbeikommt. Ist einfach schlechter. Selbst wenn ich die überzeugendste Website hätte und es kommt keiner drauf, bringt das mir ja nichts. Ich brauche beides. Ich brauche Besucher, einen Weg, über den ich Besucher bekomme und dann auch die entsprechenden Bausteine auf meiner Website, die dann auch die Leute, die darauf kommen, überzeugen und wissen auch – und das ist nämlich auch ein wichtiger Punkt – dass die auch wissen, was soll ich denn jetzt tun, was ist denn so mein nächster Schritt, wenn ich auf einer Website bin. Das fehlt mir auch oft, dass die Leute dann zwar draufkommen, Informationen lesen, aber wieder gehen, ohne etwas gemacht zu haben. Gretel: Ja, naja, weil es ja auch da wahrscheinlich, was heißt wahrscheinlich, mit Sicherheit Best Practices gibt, wie man Menschen gut durch eine Website durchführt. Der Klassiker ist ja, wenn da oben steht, herzlich willkommen, schön, dass Sie da sind und man sich so denkt, ja wo genau und danke für die Begrüßung und dafür hast du jetzt den wertvollen Header-Space genutzt, um Leute zu begrüßen, das ist ja total hohl. Also genau, Es muss halt so ein ganzheitliches Ding sein, dass man weiß, wie du sagst, dass man weiß, was man eigentlich tun soll, wo die Angebote sind, wer da eigentlich diese Seite gemacht hat, welches Problem ich damit lösen kann. Ja, ist super wichtig. Birgit: Genau, ganz wichtiger Punkt, den du hier noch genannt hast. Das muss ich einfach erkennen, wenn ich auf eine Website komme, ganz neu, worum geht's hier, ist das überhaupt was für mich? Das entscheidet sich in Millisekunden. Entscheide ich, bleibe ich da oder klicke ich mich zum nächsten Suchergebnis weiter? Gretel: Und sag mal, jetzt ist es ja oft so, also ich habe mit einigen Webdesignern auch gearbeitet und die haben gesagt, es ist einfach so wahnsinnig schwer manchmal, die Kunden und Kundinnen dazuzubringen, dass sie A, vernünftige Fotos haben und B, dass sie Texte haben, mit denen man arbeiten kann. Weil du kannst ja noch so eine tolle Webdesignerin sein, wenn der Input, der kommt, einfach nicht gut ist, weil der Text so schwurbelig ist oder nicht auf den Punkt kommt oder so, dann ist halt auch die Seite nicht gut. Wie löst du das? Birgit: Ja, das Problem hatte ich auch am Anfang, dass ich mir gedacht habe, es reicht, wenn ich quasi anbiete eine Website zu erstellen, die Leute bringen mir schon die Texte und die Bilder, dem ist aber nicht so. Natürlich jemand, der sich nicht beruflich damit beschäftigt und sich extrem schwer, oft Texte zu liefern. Das heißt, die brauchen auf jeden Fall immer Unterstützung. Und entweder das ist in Form einer Texterin, die das Ganze mit denen gemeinsam ausarbeitet, oder ich habe auch viele, die selber schreiben. Das heißt, die bekommen dann genauso wie meine Kursteilnehmer werden die dann an die Hand genommen und durchgeführt, wie man überhaupt daran kommt, den richtigen Text zu verfassen. Und das fängt wirklich auch immer damit an, mich am Anfang mit der Zielgruppe zu beschäftigen, welches Wording braucht es, welche Inhalte braucht es, bis hin zu, wie muss eine Angebotsseite aufgebaut sein, welche Elemente sind da enthalten, in der Startseite genauso, also man kann da schon eine gewisse Struktur auch vorgeben und dann ist es ein Vielfaches leichter, wenn ich schon weiß, okay, an dieser Stelle brauche ich solche Textelemente und mir das einfach zusammenzubauen, so wie bei einem Baukasten, auch Schritt für Schritt. Gretel: Ja, absolut. Also ich meine, das erlebe ich halt auch oft so in meinem Bereich, im Verkaufen, da wollen immer Menschen das Rad noch mal neu erfinden und bloß nicht das nutzen, wie es schon geht. Aber ganz ehrlich, warum denn nicht? Also wenn ich schon weiß, welche Formulierungen funktionieren oder wie du es gerade gesagt hast auch, wie eine gute Sales-Page, Angebot-Seite aufgebaut ist, was alles in eine Über-Mich-Seite gehört, dann kann ich es doch einfach machen. Also, ich finde manchmal macht man es sich auch viel schwieriger als es eigentlich sein muss. Und bei Websites, Also Websites sind für mich, für viele, so Prokrastinierungsprojekt Nummer eins, oder? Das kann auch gern mal ein Jahr dauern und die ist immer noch nicht live. Birgit: Absolut. Und ich muss sagen, es ist auch eine Persönlichkeitsentwicklung, die man da hinlegt mit der Website. Viele kommen ja und glauben, sie machen jetzt einfach eine Website und stellen dann fest, es macht so viel mehr mit ihnen. Das ganze Business wird noch mal hinterfragt und aufgerollt oft. Bis hin zum Thema Sichtbarkeit, das ist auch ein großes Thema. Mal rausgehen mit dem, was ich mache, mich zu zeigen. Da stößt man durchaus an einige Stellen, die man nicht erwartet, wo man sich einfach sagt, ich brauche nur schnell eine Website. Aber es passiert einfach so viel mehr während des Prozesses der Website-Erstellung. Gretel: Ja, und ich kann das, also ich meine, ich habe, als ich meine Website damals erstellt habe, das musste auch relativ schnell gehen und ich kann aber ganz gut texten und mag das auch gerne und sehe es aber wirklich auch bei vielen Kundinnen, klar, die können ja auch nicht irgendein Angebot auf die Website packen, wenn das halt nicht Hand und Fuß hat. Oder auch die Über-mich-Seite, sich dann nochmal zu überlegen, was ist denn eine gute Mischung aus privaten beziehungsweise persönlichen Sachen und einer Business-Entwicklung beziehungsweise einer professionellen Entwicklung, die dann auch wieder zeigt, ich bin Expertin für das, was ich hier mache und so weiter. Und da hast du dich ja, du hast ja auch gesagt, also bei dir war es ja auch so bist 2016 gestartet, hattest dann auch eine Website, auf der so viel von alleine nicht passiert ist, hast aber über Empfehlungen einfach gut verkauft und bist dann so in Richtung Website Marketing gegangen, oder? Birgit: Richtig, genau. Ich hatte das Glück, als ich gestartet bin, dass ich quasi ein Netzwerk hatte, wo halt die ersten Aufträge schon reingekommen sind. Aber es war mir klar, dass ich davon nicht abhängig sein möchte. Und wenn ich wachsen will, brauche ich einfach mehr. Und genau deswegen war meine Überlegung, was braucht es dazu? Und das war einfach der nächste logische Schritt, Website-Marketing, mich damit zu beschäftigen, das erst einmal bei mir zu integrieren und dann als ich gesehen habe, es funktioniert wirklich und funktioniert gut, das natürlich auch bei Kunden dann immer mit zu integrieren, weil ich finde, es bringt nichts einfach nur eine Website zu erstellen, dass die online ist, wenn wir uns die Mühe geben, dann soll es uns doch auch was bringen. Gretel: Ich finde, da kommen wir ja dann auch schon auf den Punkt, es soll uns was bringen, wir wollen es regelmäßig machen. Das haben wir ja ganz oft auch bei Social Media Kanälen, dass wir die irgendwie nutzen, um unser Wissen rauszuhauen und es aber super schwer ist, darüber dann zu verkaufen oder darüber dann tatsächlich das Angebot rauszubringen oder tatsächlich ja, wie gesagt, zu verkaufen. Wie ist das bei Websites? Was gibt es da für Möglichkeiten, um die bekannter zu machen? Birgit: Also mein Nummer eins Tipp, und das empfehle ich wirklich jedem, ist Suchmaschinenoptimierung, weil das einfach das Nachhaltigste ist, was man machen kann. Wenn ich das mal integriert habe in die Website, dann läuft das von alleine und ich habe, das ist das, was mir am wenigsten Aufwand macht. Social Media muss ich ja täglich machen, man hört es vielleicht ein bisschen raus, ich bin nicht so der Social Media Typ. Gretel: Nö, das ist mir gar nicht aufgefallen. Birgit: Also mich stresst das total, wenn ich mich dauernd was einfallen lassen muss, was ich poste. Das heißt, ich tu mir einfach viel leichter, einen Blogartikel zum Beispiel zu schreiben. Und ich, also es ist einfach auch so, ich meine, ich mache das jetzt schon viele Jahre. Die Artikel, die ich am Anfang geschrieben habe, die bringen mir jetzt immer noch regelmäßig konstant meine Besucher auf die Website und ich habe jetzt kaum mehr Aufwand damit. Also es ist einfach das nachhaltigste System. Empfehle ich jedem, der online tätig ist im DACH-Raum. Wenn ich sage, ich bin jetzt ein regionaler Anbieter, ich bin vielleicht Zahnarzt, Physiotherapeut, schaut es natürlich anders aus, dann mache ich regionale Suchmaschinenoptimierung. Weil viele oft Angst haben, jeder braucht einen Blog. Nicht jeder braucht ihn, aber da, wo es Sinn macht, auf jeden Fall, ist es ein großer Beschleuniger von Zugriffen einfach auf die Webseite. Gretel: Und wenn wir jetzt gerade, wir waren ja eben schon mal bei Texten. Wenn wir jetzt sagen, wir haben da jetzt aber jemanden, für die oder für den Text nicht so leicht ist, und jetzt sagst du, bloggen wäre gut. Klar, wir brauchen ja eine Website, auf die auch Leute kommen und das über einen Blog ist auf jeden Fall eine gute Möglichkeit. Empfiehlst du dann die KI zu nutzen oder einen Texter oder was ist dann ein guter Weg, wenn man sagt, okay, aber ich selber und Texte, das geht gar nicht. Birgit: Ich würde auf jeden Fall davon abraten, komplett den Blogartikel zu schreiben lassen von der KI. Nimm ihn zur Inspiration, um vielleicht auch herauszufinden, welche Inhalte sollst du haben, welche Bausteine braucht der Artikel, an was soll ich alles denken. Aber ich habe zu kürzem schon von SEO-Leuten gehört, die haben schon festgestellt, dass Websites, die rein von KI geschrieben worden sind oder die viele Blogartikel mit KI hatten, dass die komplett im Ranking runter bis komplett rausgeflogen sind aus dem Google Index. Das heißt unbedingt selber schreiben, aber mit der Hilfe der KI geht es natürlich deutlich schneller, wenn ich sage, lass mir mal Inspirationen geben. Ich sage, welche Überschriften braucht es zum Beispiel drin, welche Themen sollte ich drin behandeln. Und man kommt auch ins Thema schreiben. Falls man nicht gerne schreibt, dann macht so wie die Gretel, macht einen Podcast und lass es dann verschriftlichen. Gretel: Das ist der Pro-Tipp, machen einen Podcast und lassen es verschriftlichen. Tatsächlich, ich finde, auch da, es kommt immer ein bisschen darauf an, was ist dein Medium? Und vielleicht kann man auch Videos integrieren und die transkribieren. Da gibt es zig Möglichkeiten, sich auch individuell so zu zeigen. Das Wichtigste ist, wie du es ja auch schon gesagt hast, Vertrauen aufbauen und wirklich sich zu zeigen auf der Website, wie man halt wirklich ist, möglichst aktuell. Aber auch, also auf meinen letzten Fotos habe ich noch lange Haare, das wird sich irgendwann mal ändern, aber genau, möglichst aktuell und eben dranbleiben, richtig? Birgit: Sowieso, genau, absolut. Also, aber das Suchmaschinen-Optimieren ist halt der eine Weg, der nachhaltig ist, aber es gibt natürlich andere Möglichkeiten. Ich könnte auch Ads draufschalten, wenn ich einen Freebie habe, bewerbs per Ads, dann kommen die Leute drauf, tragen sich in meine Newsletter ein und so weiter. Geht ja genauso. Gretel: Und bringst du, also das sehe ich ja auch oft im Verkauf. Es gibt halt einfach nicht den einen Weg das sagst du jetzt letztlich auch mehrere Wege. Bringst du das deinen Kunden bei, Kundinnen und ist das machst du das in einem Kurs, machst du das im 1 zu 1? Wie sorgst du dafür, dass jeder, der zu dir kommt, dann auch die Website hat, die passt? Birgit: Ich mache das sowohl im 1 zu 1, als auch im Kurs. Und ich kann es auch sehr empfehlen, auch die Website selber zu machen, weil es, wie gesagt, ein Prozess ist. Und wenn man das Ganze selber einmal durchgeht, einfach noch so viel mehr dadurch, man profitiert davon. Im Kurs machen wir das so, wir starten, wir beginnen am Anfang nochmal mit der Zielgruppe reinzugehen, wir beschäftigen uns mit den Basics, wie formulieren wir die Positionierung so knackig, wie bringen wir das in eine Botschaft, dass Leute, die auf die Website kommen, sofort wissen, worum es geht. Sie wissen, ja, das ist für mich oder es ist nicht für mich. Ist ja auch gut für uns, so als Filter. Und wir handeln uns da quasi so Schritt für Schritt, einfach einen Schritt näher immer an zu unserer Website, strategisch, wie muss das aufgebaut sein, welche Suchbegriffe helfen, die leichter gefunden zu werden, bis hin zur Umsetzung, zur Technik. Und ich muss sagen, ich habe öfter schon Leute dabei gehabt, die Angst gehabt haben vor der Technik und kurz vorher noch mal so die Panik bekommen habe, schaffe ich das? Aber es ist mit WordPress und Divi, es ist so eine super Kombination, dass jeder, der das schaffen will, der schafft das auch. Und kommt dann letztendlich raus mit der Website, die er haben möchte. Gretel: Das kann ich bestätigen. Also ich bin überhaupt gar kein, ich bin bekannt in unserer Community für Tech-Fail. Ich gehöre zu den Leuten, die auch ein iPad im Monat hier rumliegen lassen, bis sie es auspacken, einfach weil ich gar keine Lust habe, mich damit zu beschäftigen. Ich habe auch unsere Website oder meine Website nicht alleine gebaut, würde mir im Traum nicht einfallen, aber ich wüsste, wie es geht. Also man kann wirklich easy in das Divi Template rein, Sachen verändern und so. Also wenn es dann mobile Optimierung geht oder so, dann lasse ich das auch lieber jemandem machen. Aber mal Sachen zu verändern, reinzupacken, da kann man sich schon gut reinfuchsen, wenn man das denn möchte. Und generell, wie du sagst, ist es schon wichtig, dass da eben ganz viel von uns erst mal drin steckt, dass wir erst mal zeigen, wer wir sind, wofür wir stehen und uns eben auch überlegen, wofür wir stehen wollen und wie wir gesehen werden wollen. Also das ist schon echt extrem wichtig. Birgit: Absolut. Und das kann einem auch keiner abnehmen. Das heißt, egal, ob du das jetzt machen lässt, die Website oder selber machst. Der Teil muss immer von dir kommen. Gretel: Ja, absolut. Und weißt du, das finde ich ja auch wieder gut zu sagen, es gibt in der Selbstständigkeit einfach Sachen, die kann dir keiner abnehmen oder die kann dir in dem Moment keiner abnehmen. Vielleicht hast du später ein Team mit zehn Leuten und jemand kümmert sich nur die Website und hat jemanden im Marketing, die deine Message komplett versteht und dann kann die Person das auch machen. Aber auch das sehe ich ja im Verkaufen so, es gibt einfach nichts, was von Moment eins an, oder nicht viel, was von Moment eins an jemand anders komplett für dich machen kann, weil dann ist es nicht mehr, bist es nicht mehr du und das ist ja auch ein Problem. Birgit: Ich sage immer, niemand weiß so genau, wen du ansprechen möchtest, wie deine Zielgruppe tickt. Das weißt du einfach immer selber am besten. Gretel: Da macht es ja dann auch, weil da überlappen sich ja unsere beiden Felder auch so ein bisschen. Wir machen ja Zielgruppe, Transformation, Angebot und so. Ich finde, dieser Moment, wo man es aufschreiben muss, der ist auch nochmal besonders. Weil sonst hat man so ein Gefühl, man weiß es ja, aber wenn jemand mal fragt, wer ist es denn jetzt genau, dann ist es oft doch so ein Wischi-Waschi, alle und niemand. Und da nochmal reinzugehen und nochmal wirklich zu sagen, wer ist es denn jetzt genau und ich lege mich auch mal fest, das ist immer so ein spannender Moment eigentlich. Birgit: Richtig, Das Festlegen ist so ein wichtiger Punkt, weil da merkt man es dann total, wenn die Leute noch so unsicher sind und schwammig sind. Also jetzt ist das aber quasi so endgültig. Gretel: Also gehört für dich sozusagen, das ist ja dieser Teil Website-Marketing, es gehört wirklich Zielgruppe, Angebot, Über mich, dann die Programmierung, dann aber auch SEO, Bloggen, regelmäßige Wartung. Habe ich noch irgendwas vergessen? Gehört noch irgendwas zum Universum Websites, das man auf dem Schirm haben sollte? Birgit: Du hast es schon sehr gut beschrieben. Das sind wirklich so die großen Punkte, die großen Baustellen. Absolut. Gretel: Und dann hast du, also ich war natürlich auch auf dem Instagram, auch wenn du nicht so gerne Social Media magst, bist du ja da. Das ist okay. Aber da hast du einen Post, den fand ich sehr witzig, mit so einem Hund, der echt ein bisschen verstört ins Foto guckt und sagt ja auch, wer verwirrt ist, ist gleich wieder weg und das sagt ja auch mal, wer verwirrt ist, kauft nicht. Hast du so ein paar Tipps, wenn jetzt schon jemand eine Website hat, wie finde ich raus, wie gut die ist, beziehungsweise, klar, du hast es schon gesagt, wenn keine Kunden kommen, ist sie offensichtlich nicht gut genug oder wird auf jeden Fall nicht gefunden. Aber was ist dann so ein guter Ansatzpunkt? Wie finde ich raus, was ich machen sollte mit meiner Website, die ja da schon steht? Birgit: Ja, ein paar Punkte wären zum Beispiel, wenn du deine Website öffnest und du schaust immer drauf, wenn jemand auf deine Startseite kommen würde, versteht er sofort, worum es geht. Oft ist man aber selber so in dem eigenen Thema drin, das ist oft besser, dass man mal jemand anderen danach fragt, versteht derjenige, worum es da geht. Das Thema der Website, was bringt mir das, was ist der Nutzen, ganz ganz wichtig. Und ich sage mal so, die Startseite, es sollte immer so die Übersichtseite sein einer Website. Erfahre ich da, was mich auf der Website erwartet, welche Angebote gibt es, welche Inhalte kann ich erwarten, da mal draufzuschauen. Ich sehe, Startseiten sind oft viel zu kurz, da ist wirklich nicht recht viel drauf. Und genauso geht es auch bei Angebotsseiten dann weiter. Da komme ich vielleicht drauf und dann stehen irgendwelche Preise und Pakete und ohne zu wissen überhaupt, für wen ist denn das jetzt überhaupt, was bringt mir das? Das heißt, immer aus Kundensicht das zu sehen. Wenn ich auf eine Angebotsseite komme, muss ich mal als erstes erkennen, ist das überhaupt was für mich? Das heißt, vielleicht ein paar Punkte einfach mal anzusprechen, in welcher Situation befindet sich derjenige? Und dann auch zu zeigen, was ist denn dann möglich, was ist die mögliche Transformation? Wenn ich mir denke, ja, das hätte ich gerne, dann höre ich mir mal an, was kannst du mir denn bieten? Viele steigen einfach viel zu früh schon ein mit einem konkreten Angebot, mit den Preisen und die Leute sind noch gar nicht bereit dafür. Gretel: Voll und sie steigen vor allem auch ganz oft, das ist ja einer meiner Lieblingssprüche auch, mit den Features ein. Also man sagt ja Features tell, Benefits tell und es interessiert keinen Menschen, wie viele Seiten das PDF hat oder wie viele Sessions da drin sind oder was. Das ist doch die klassische Paketübersicht und man sitzt als Kunde einfach davor und denkt sich so ja was dann rechne ich noch mal den Durchschnittspreis aus von dem und dann bin ich aber schon wieder weg und wie du gerade sagst, wenn ich eher emotional rangehe und erst mal erkläre, ach da stehst du das ist ein Problem guck mal so kann man es lösen und so fühlst du dich danach. Auch da habe ich manchmal das Gefühl, also ich bin ja nun vor allem in Sales Pages drin, das ist vielen dann nicht mehr sexy genug dieser Aufbau. Das ist dann so, das ist ja so ein bisschen der Standardflow, der durch so eine Angebotseite geht. Ich habe dann manchmal das Gefühl, dass einige denken, jetzt muss ich es nochmal ganz anders machen. Und das ist meistens, geht es nach hinten los. Birgit: Ja, es gibt halt einen gewissen Aufbau, es gibt gewisse Elemente, die bewähren sich einfach, wenn man die mit rein nimmt. Das hat schon einen gewissen Grund, warum man die erwähnen sollte. Auf der Website ist es wirklich oft so, je standardisierter, desto besser. Das fängt schon beim Menü oben an. Wir nehmen die Menüpunkte so, dass ich weiß, was sich darunter verbirgt. Nicht kreativ sich da auszutoben, das ist einfach die falsche Stelle dafür. Besucher, die sind schnell unterwegs im Internet, die müssen das Ganze schnell erfassen können. Die checken schnell ab, bringt mir das jetzt was oder nichts. Und deswegen braucht es einfach gewisse Elemente. Das ist einfach für die eine schnelle Entscheidungshilfe, die wir ihnen da geben können. Gretel: Ja, wie gesagt, wer verwirrt es, kauft nichts. Im Zweifel sind die schon beim Nächsten. Und dann hast du auch noch einen anderen Post und auch den unterschreibe ich komplett, in dem du sagst, Vertrauen ist der Schlüssel, damit Menschen bei dir kaufen. Wie kann ich über meine Website Vertrauen aufbauen? Birgit: Das erste große natürlich, indem du dich selber zeigst und nämlich weißt, wer ist denn die Person, die dahinter steht. Das heißt, sowohl mit mehreren Fotos, einen Eindruck von dir zu bekommen, genauso wie über deine Über-mich-Seite, über das, was du einfach von dir gibst in deinen Wörtern auf deiner Website. Und da kommen wir jetzt noch mal zum Thema Blog. Auch der Blog baut großes Vertrauen auf, weil ich einfach schon sehe, wie arbeitest du, wie denkst du, wie tickst du, hilft mir das da schon weiter, was du da von dir gibst. Sind wir auf einer Wellenlänge? Und ich habe es oft gehört, auch in Erstgesprächen, dass Leute zu mir gesagt haben, sie haben schon diverses Blogartikel gelesen und das hat sie eigentlich dann veranlasst, ein Erstgespräch zu buchen. Das heißt, sie haben sich einfach schon umfassend vorher informiert über mich und über mein Thema. Und dann, sagen wir, für viele wird es dann weitergehen im Newsletter, ein weiteres Tool, um Vertrauen aufzubauen, einfach regelmäßig immer wieder von sich hören zu lassen. Und da baue ich einfach eine Verbindung auf zwischen Leser und dem Schreibenden. Gretel: Ja, absolut. Und da darf ja, wie gesagt, auch wieder jeder den eigenen Kanal und die eigene Stimme finden. Die einen schreiben, die anderen haben das gesprochene Wort und alles kann man ja einbauen. Aber diese Vertrauens-Aufbau-Komponente, also im Vertrieb sagt man ja auch, es braucht, ich weiß jetzt nicht, was die aktuelle Studie ist, aber irgendwie so 15 bis 20 Kontaktpunkte, bis jemand mal bei dir kauft und das darf dann auch nicht immer der gleiche sein und wenn man dich mal in Bewegung sieht oder hört oder eben liest, dann kann das auch nochmal einen Kontaktpunkt abziehen, weil es einfach lebendiger zeigt, wer du bist und so weiter. Und da hat man ja auf einer Website wirklich auch viele schöne Möglichkeiten, sich in kürze oder auch länger zu zeigen. Birgit: Genau. Und je nachdem, wie weit du eben schon bist, sagst du auch, wenn man dich sieht, Videos, das ist auch ein super Tool, das kannst du auch wunderbar in die Website integrieren. Genau, es sind halt viele Starter, die sich nicht gleich darüber trauen, aber es haben im Laufe der Zeit auf jeden Fall mit einbauen. Je mehr ich von dir sehe, höre und wahrnehme, desto besser. Gretel: Ja, genau. Da spielt dann auch schon diese Angst vor Sichtbarkeit immer nochmal eine Rolle. Und wo es dann eben auch helfen kann, dass einem jemand sagt, mach mal so, trau dich. Wir trauen uns jetzt alle zusammen und drücken auf den Knopf und dann passiert erst mal nichts und dann gucken wir nochmal wo dran wir schrauben können, damit der Moment sich gelohnt hat sozusagen. Birgit: Absolut genau und gemeinsam macht es einfach nochmal mehr Spaß. Ich merke es auch immer, die Gruppe motiviert sich einfach so gegenseitig. Das ist einfach nochmal ganz was anderes. Eins zu eins ist auch toll. Die Gruppe hat einfach das Community-Feeling. Wir schaffen jetzt gemeinsam was. Wir ziehen das gemeinsam durch. Ja. Gretel: Ist aber auch eine super Überleitung gerade, weil du sagst ja tatsächlich, auch Technik-Muffel können bei dir von null auf Website kommen in 16 Wochen, in wenigen Wochen. Wie funktioniert das? Wie arbeitest du da in diesem Gruppenformat? Wann geht's los? Wann kann man wieder mit dir arbeiten? Hol uns da doch einmal ab. Birgit: Genau. Also der Kurs startet dreimal jährlich. Jetzt sind wir jetzt gerade im März, das heißt der nächste ist dann Mitte April wird er starten 2024. Und vorher gibt es immer so ein Webinar? Das heißt, da kann man schon mal reinschnuppern. Ist das was für mich? Möchte ich das Thema Website angehen mit dem Wissen, was mich da erwartet, was ich da umsetzen muss? Und wenn ja, dann startet der nächsten Kurs eben Mitte April. Und wir machen das wirklich strategisch gemeinsam Schritt für Schritt durch. Das heißt, wir handeln uns da gemeinsam, starten komplett wieder von dem Fundament, also Zielgruppe, sich anzuschauen, welches Wording braucht es, die anzusprechen. Wie bringen wir das, was du machst, in eine knackige Botschaft? Wie holen wir die Leute auf die Webseite? Durch welche Suchbegriffe? Wie ist die Struktur und Aufbau einer Seite? Dass die dann auch gut konvertiert und dass du einfach dann auch leicht deine Texte schreiben kannst, weil du schon weißt, welche Bausteine brauchst, wo muss was hinkommen. Und dann geht es um die Umsetzung. Da freuen wir uns dann auch schon immer drauf, wenn wir das Ganze, was wir so geplant haben, dann endlich einmal auch sichtbar machen können. Und mit WordPress und Divi, wie gesagt, es ist wirklich einfach. Das heißt, wir starten da, wir starten wirklich alle bei Null. Es sind kaum Leute dabei, die Erfahrung haben, große Erfahrung haben mit WordPress oder dem Divi-Theme. Und das schafft man, also wirklich, wenn es einen interessiert, auf jeden Fall wunderbar, dann selber eine Website zu erstellen. Und dann, wenn man in 16 Wochen ja, kann man auf den Knopf drücken. Spätestens. Manche schaffen es auch schon ein bisschen früher. Dann ist die Website online. Gretel: Ja, und du hast ja wirklich richtig viele, also wirklich richtig viele coole Beispiele von Kundinnen-Websites auf deiner Website. Also, wenn euch das interessiert, wenn ihr sagt, jetzt ist vielleicht wirklich der Moment für eine Website, dann schaut mal bei Birgit vorbei, weil auch wenn sie alle ein ähnliches Theme nutzen, sind sie trotzdem alle super unterschiedlich und individuell und das fand ich auch nochmal schön wirklich zu sehen. Birgit: Absolut, genau. Bei dem Theme heißt ja nicht, dass dann alles gleich ausschaut. Das Theme gibt uns ja nur die Möglichkeiten vor, umgestalten zu können und da sind wir komplett frei. Und da liegt es auch an jedem Einzelnen, möchte er das mit einem mit einer der tausenden oder wie viele Layoutvorlagen es gibt erstellen oder komplett freigestalten. Also auch die Möglichkeit gibt es, das einfach selber nach eigenem Geschmack aufzubauen. Gretel: Und wie viel Zeit sollte man da ungefähr einplanen in den 16 Wochen? Kannst du dazu noch was sagen? Birgit: Das ist immer sehr individuell, weil es kommt immer darauf an, wo stehst du gerade? Leute, die sich schon mehr mit ihrem Business beschäftigt haben, die haben schon gewisse Voraussetzungen und bringen das schon mit. Manche gehen noch mal tiefer rein, brauchen natürlich ein bisschen mehr Zeit. Ich sage mal so einen Tag pro Woche oder je nachdem, halben Tag, ich würde schon eher sagen so einen Tag pro Woche, acht Stunden pro Woche würde ich schon auf jeden Fall mit einplanen, um auch voran zu kommen. Gretel: Ja, aber es ist ja so, sagen wir halt auch immer in Smash it, dann mach es zu einem Projekt, das für einen Quartal sozusagen ein Fokusprojekt ist und nicht nur so nebenbei immer ein bisschen hindümpelt, weil dann hast du ja auch die Ergebnisse und dann kannst du auch auf Go drücken und dann hast du im nächsten Quartal ein neues Projekt. Birgit: Absolut und ich sag mal, keiner will sich ein Jahr lang an der Website rumbasteln, sondern eher schneller fertig werden und dann finde ich es ganz gut, wie du auch sagst, ja schau, dass es zu dem Projekt wird in dem Zeitraum und dann machen wir wieder einen Haken drunter, dann kommt das nächste. Gretel: Genau, super. Sag mal, du hast ja aber am 9.4. Noch ein Event, das sozusagen unterstützend für den Kurs ist. Vielleicht kannst du dazu noch was sagen? Birgit: Genau, am 9.4. ist das gratis Webinar und da geht es einfach darum, dass du siehst, was ist alles nötig, wenn ich eine Website erstellen möchte, die mir dann später auch Kunden bringt. Welche Bausteine braucht es dazu? Weil ich sage mal, Umsetzung alleine ist es ja nicht. Es braucht eine fundierte Planung. Es braucht aber auch dann später einen Reichweitenaufbau, dass auch Leute dann draufkommen auf die Website. Und da schauen wir uns einfach an, was ist nötig, das eigentlich dann auch auf deiner eigenen Website umzusetzen. Gretel: Ja, cool. Ich fand übrigens, vielleicht abschließend, einen Satz, den ich bei dir gelesen habe, da musste ich ein bisschen grinsen, weil ich ähnlich getickt habe, als ich vor vier Jahren noch dachte, ach, machst du einen vier Wochen Kurs zum Verkaufen und dann lernen die das alle und dann können die das alle. Ach schade, dann habe ich keinen Job mehr, brauche neue Kunden. Du hast gesagt, es ist eigentlich auch gar nicht so schwer. Man muss nur wissen wie, dann muss man es umsetzen und dann muss man dranbleiben. Und da muss ich schon ein bisschen schmunzeln, weil dieses Wissen wie, das geht immer noch, aber ich finde schon für so was wie Umsetzen und dranbleiben braucht es eben Menschen wie dich, die helfen auch in Momenten, wo man vielleicht keinen Bock hat oder wo man nicht weiß, wie es weitergeht, wirklich umzusetzen und dran zu bleiben. Birgit: Ja, das stimmt. Das habe ich auch in diversen Umfragen immer wieder, höre ich das, dass das eben daran scheitert beim Umsetzen, weil immer wieder andere Projekte dann Priorität haben oder manche lassen es auch den Mann machen und der hat wieder keine Zeit und dann kommt, das bleibt liegen und geht über Monate, Jahre und wird nicht fertig. Und da hilft einfach ein begrenzter Zeitraum schon sehr. Ich glaube, da geht es uns allen so. Geht es mir genauso, wenn ich Projekte angehe, wenn ich weiß, okay, in den vier Wochen oder in den vier Monaten habe ich dieses Thema, da ziehe ich das durch und dann ist es fertig, erledigt. Gretel: Also Birgits Appell zum Schluss, nimm deine Website in deine eigene Hände, sorg dafür, dass es ein Projekt ist, das dann auch ein Ende findet, weil du über deine Website und über deinen Blog dann auch super Kunden, Kundinnen gewinnen wirst. Genau. Birgit, ich danke dir vielmals für diese Einblicke in dein Business, in deine Arbeit, in die Website-Magie. Dankeschön. Birgit: Ich danke dir für die spannenden Fragen und das tolle Interview. Gretel: Sehr, sehr gerne. Und wie immer verlinken wir euch natürlich alle Links hier unter dieser Folge in den Show Notes. Also schaut mal bei Birgit vorbei, wenn das Thema Website für euch gerade spannend und relevant ist, denn das Timing könnte besser nicht sein. Im April geht's wieder los Und bis dahin wünsche ich euch einen schönen schönen Tag und alles Liebe bis zur nächsten Folge Moin um Neun!

  3. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Gehen euch nicht die Themen aus?! Wirds nicht langsam mal langweilig?! Wie schafft man es, sooo konstant dranzubleiben? Worüber wollt ihr denn noch sprechen?! Ja - 394 Folgen Moin um Neun sind wirklich ein Knaller 😳😳Wir steuern geradewegs auf die 400er Marke zu und können selbst kaum glaube, dass wir das gerade rocken! Damit wir auch nach der 400. Folge noch mit Energie, Lust und viel Ressource diesen Podcast für Dich produzieren können, haben wir in dieser Folge einen Wunsch an Dich. Hilf uns, Moin um Neun am Leben zu halten! Nicht, dass wir nicht genug eigene Dinge im Kopf hätten. Das ist bei Laura & Gretel gar nicht das Problem 🤪 Aber frei nach dem Motto "practice what you preach" ist es uns wichtig, hier Content zu produzieren, der Dir gefällt und weiterhilft. Deshalb: Erzähl uns, was Dir an dem Podcast besonders gut gefällt. Welche Themen wünschst Du Dir als Folge, worüber sollen wir unbedingt mal sprechen? Wen sollten wir als Gast in den Podcast holen? Fragen über Fragen: Heute bist DU mal dran. Schreib Laura bei WhatsApp: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Oder Gretel bei Insta: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Und erzähl uns alles, was Du Dir wünschst 🍀 Am Donnerstag geht es hier in gewohnter Manier weiter mit einem Interview und wir bereiten derweil mal die Jubiläums-Folge vor 😎 Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Hallo, herzlich willkommen, moin moin, zu einer extrem kurzen, knackigen Podcast-Folge hier heute bei Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Ich freue mich, heute eine wirklich sehr, sehr kurze Folge aufzunehmen, denn wir müssen reden. Wir sind auf der Zielgeraden zu unserer 400. Podcastfolge. Holy moly. Ähm Vierhundert. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen und auf dem Ohr, auf dem Trommelfell einprasseln lassen. Wir haben wirklich in den letzten Jahren extrem viel Zeit in diesen Podcast gesteckt, ganz viel Ressource und Liebe und uns wird nie langweilig, uns fallen immer wieder neue Themen ein und nichtsdestotrotz möchten wir heute diesen Moment nutzen, den Schuh einmal umzudrehen. Kann man einen Schuh umdrehen? Naja, eine Socke? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall drehen wir irgendwas um, denn ich möchte dich heute einladen, in die proaktive Podcast-Hörerin-Rolle zu kommen. Und du hast einen Wunsch frei. Wir möchten nämlich unsere Community einladen, jetzt proaktiv zu werden und uns zu schreiben, wozu du hier bei Moin um Neun von Gretel und oder mir gerne mal eine Podcastfolge hättest. Du weißt ja, was unsere Themen sind. Bei mir geht es oft um mentale Gesundheit, Psychologie, Selbstständigkeit und dabei gesund bleiben, Hacks, um deine Glaubenssätze auszutricksen und so weiter. Bei Gretel geht es vor allem die Themen Preise, wie kann ich angemessene Preise verdienen, wie kann ich meine Mindfucks im Bereich Verkaufen austricksen und wie kann ich überhaupt als Selbstständige ins Verkaufen kommen? Diese beiden Themen bieten wir euch an in mannigfaltiger Version, sowohl Solo-Folgen von mir, Solo-Folgen von Gretel, Doppel-Folgen von Gretel und mir und Interviews. Was ist jetzt deine Aufgabe? Deine Aufgabe ist, in die Show Notes, in die Beschreibung zu klicken, dir einen Weg zu suchen, entweder zu Gretel, zu Instagram zu springen oder zu mir, zu WhatsApp. Du findest beide Links, super einfach zu klicken, in den Show Notes und uns zu schreiben, was du dir hier bei Moin um Neun wünschst. Wir bieten ja wirklich 99,9% Content, den wir für euch vorbereiten, recherchieren, aufbereiten, produzieren und dann hinausschicken. Und heute wünschen wir uns es einmal andersherum. Also, welche Themen findest du spannend? Zu welchem Thema hättest du gerne eine weitere Folge? Haben wir schon mal ein Thema gemacht, wo du sagst, da möchtest du gerne noch tiefer reinschauen. Hast du einen bestimmten Interview-Podcast-Gast, den du gerne einmal bei uns hättest? Hättest du gerne eine Doppelfolge von Gretel und mir, wo wir über ein bestimmtes Thema, wo du etwas von uns kennenlernen kannst, welche Fragen hast du vielleicht an uns. All das darfst du uns, Gretel bei Instagram, mir bei WhatsApp gerne zu schicken. Also bitte die herzliche Einladung einmal rüber zu springen, nimm dir zwei, drei, fünf Minuten Zeit und schick uns einen Impuls, was du gerne hier bei Moin um Neun in den Folgen ab 400 plus gerne hören möchtest. Sehr gerne auch Fragen an Gretel und mich rund den Podcast, unsere Firma, unsere Freundschaft, was auch immer dir interessiert, nutzt die Gelegenheit, stell uns Fragen, schick uns Impulse und wir werden das dann vielleicht schon in der Jubiläumsfolge zur 400. Folge oder im Anschluss aufbereiten, mitnehmen und uns inspirieren lassen. Das hilft uns sehr, das unterstützt uns und es macht die Wahrscheinlichkeit größer, dass dieser Podcast vielleicht irgendwann die 500 erreicht. In diesem Sinne, das war wirklich jetzt die wahrscheinlich kürzeste und knackigste Folge ever. Klick in die Shownotes, nutzt die gewonnene Zeit, die du sonst für den Podcast eingeplant hattest und lass uns unbedingt einen Kommentar, ein Feedback, eine Frage da, damit wir unsere Planung für Folge 400 plus erfolgreich absolvieren können und euch Content bieten, der euch auch interessiert. In diesem Sinne, habt einen schönen Tag. Wir hören uns hier wieder zur Donnerstagsinterview-Folge und bis dahin, macht's ganz gut. Ciao, ciao.

  4. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen „Dieses Leben, dieser Mann, dieser Job? - War’s das jetzt“? - Solche und ähnliche Fragen kennt Nina Müller-Sommer, Life & Selfcare Coach, nur zu gut. Ihre Kundinnen sind Frauen - oft Müttern - die ➡️ Angst haben, im Work-Life-Family Wahnsinn demnächst einfach umzukippen ➡️ vor einer großen Veränderung im Leben stehen - neue Beziehung, pflegende Eltern, Karrieresprung - und nicht wissen, wie sie die wuppen sollen ➡️ „eigentlich“ zufrieden sein sollten - es aber nicht sind. Nina coacht wertungsfrei, emphatisch und zielführend. Sie weiß selbst, wie sich Burnout, Familien-Wahnsinn, Druck von außen gepaart mit unmenschlichen Ansprüchen an sich selbst anfühlt. Und sie weiß auch, wie wertvoll es in dem Moment ist, durch so eine Phase professionell begleitet zu werden. Das Coole bei der Arbeit mit Nina: Im Anschluss hast du individuelle Tools und Methoden an der Hand, durch die du in Kontakt mit dir selbst kommst (das fand Gretel lange sehr spiri-mäßig diesen Ausdruck!), mit deren Hilfe du dich selbst durch deinen Alltag und herausfordernde Lebenssituationen manövrieren kannst. Wir reden außerdem darüber, warum es gerade Frauen so schwer fällt, in ihr Wohlergehen zu investieren - und warum genau das die Grundlage für stabile Beziehung ist. Links zu Nina: Webseite: https://ninamuellersommer.de/ Instagram: https://www.instagram.com/ninamuellersommer/ Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge von Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Heute ist Interviewtag und ich freue mich sehr, dass Nina Müller-Sommer zu Besuch ist. Nina ist einerseits eine Kundin von mir, andererseits aber ein ganz, ganz wunderbarer Life- und Selfcare-Coach. Und sie hat mir und vielleicht gleich auch euch schon viel über Haltung, über Bedürfnisse und über Werte beigebracht. Nina, schön, dass du da bist. Ich freue mich. Nina: Hallo Gretel, freue mich auch. Gretel: Nina, erzähl uns doch einmal vielleicht kurz, wie definierst du Life und Selfcare Coach, weil das ja schon ein sehr weiter und abstrakter Begriff ist. Was ist für dich, was sind so die Hauptpunkte, die dir da wichtig sind? Nina: Also so ein bisschen wie der Name sagt, geht es hauptsächlich darum, dass ich Menschen begleite, die an irgendeinem Punkt in ihrem Leben, also im Life quasi stehen, an dem sie alleine nicht weiterkommen. Und sehr oft hat das eben was damit zu tun, dass sie, keine Ahnung, die Verbindung zu sich selbst verloren haben oder sich immer hinten anstellen und sich eben nicht richtig sich selber kümmern. Und dementsprechend sozusagen gesundheitliche Probleme bekommen oder Probleme bei der Arbeit oder Probleme in der Familie oder wie auch immer. Also es geht wirklich darum, wieder den Fokus mehr auf sich zu lenken. Sich an erster Stelle zu tun, hört sich immer so nach Egoismus an oder viele assoziieren damit Egoismus. Ich assoziiere damit einfach Verantwortungsbewusstsein, also wirklich Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, damit man auch wieder Verantwortung besser für andere übernehmen kann. Und das ist so ein bisschen der Kern, darum geht es im Prinzip. Gretel: Und du hast es gerade schon angesprochen, dieses sich an erste Stelle stellen. Ich kann mir vorstellen, dass das viele schon triggert. Du arbeitest ja vor allem auch mit Frauen, gerne auch mit Müttern. Und sich dann an erste Stelle zu stellen, das haben wir auch einfach nicht gelernt. Also das ist ja, das ist uns ja quasi, wenn wir das als Kind mal hatten, wurde es uns dann spätestens in der Jugend und später ausgetrieben. Wie findet man dahin zurück, sich selber wichtig zu nehmen, ernst zu nehmen, an eine weiter nach vorne gerichtete Stelle zu stellen? Nina: Ja, ich glaube tatsächlich, dass es sehr oft leider der Weg über einen, okay, es geht so nicht mehr weiter ist. Also tatsächlich, glaube ich, muss man an diesem Punkt kommen, wo man das Gefühl hat, okay, so wie ich es jetzt gerade Hand habe, funktioniert es aus irgendwelchen Gründen nicht mehr. Und man muss an diesem Punkt kommen, wo man anfängt, irgendwie nachzudenken darüber, dass man eventuell irgendwie irgendwas gerade nicht richtig macht oder manchmal ist man sich auch nicht bewusst, dass es in der eigenen Hand liegt, aber zumindest an diesem Punkt zu sein, so okay, okay, stopp ganz kurz, irgendwas stimmt hier nicht und ich muss jetzt irgendwie gucken, dass ich irgendwas verändere. Meistens ist es genau das. Und meistens kommt man aber leider auch, und du hast es gerade gesagt, es ist glaube ich auch so ein bisschen so ein Generationending, wir sind ja so ähnliche Generation, uns wurde halt wirklich früher oft irgendwie eingetrichtert, ja keine Ahnung, sei leise, das ist jetzt gerade nicht so wichtig. Und man hat irgendwie gelernt, so vieles, also mir ging es zumindest in meiner Jugend so, vielleicht vieles mit sich selber auszumachen. Oft irgendwie dieses Augen zu und durch, habe ich zum Beispiel früher oft gehört. Und das ist so ein bisschen in uns drin, dass wir einfach denken, ich muss einfach die Augen zumachen, ich muss einfach noch ein bisschen länger durchhalten und dann wird sich das Problem irgendwie lösen. Und das ist meistens leider nicht der Fall. Zumindest kann ich aus eigener Erfahrung sagen und eben auch aus der Arbeit, dass es sehr oft nicht der Fall ist, dass man sehr oft an so einen Punkt kommt, wo man nicht mehr weiterkommt und sich da ganz oft aber eben nicht selber raushelfen kann. Gretel: Ja, du hast es gerade schon angesprochen, du sprichst ja durchaus auch Erfahrung, du bist zweimal an einem Burnout vorbeigeschrabbelt, sag ich mal. Hast du auch deine eigenen Erwartungen gehabt an das perfekte Eheleben und die perfekten Töchter und eine gute Hundemama sein und im Job performen und so weiter? Nimm uns doch da mal mit, was war da los? Also hast du das auch irgendwie kommen sehen oder ist es irgendwie über dich reingebrochen? Wie war das? Du hast quasi versucht, das perfekte Leben zu leben und für alle da zu sein. Und was dann? Nina: Also das erste Mal war vor, ich glaube, ungefähr zehn Jahren. Da hatte ich zwei Töchter, die im Grundschulalter waren und ich bin wieder in den Job eingestiegen, damals in die Agentur und habe gedacht geil, jetzt fange ich endlich wieder an zu arbeiten. Ich habe mich total darauf gefreut. Ich hatte natürlich auch bestimmte Vorstellungen, was ich damit erreichen möchte und bin eben als Working Mom quasi wieder eingestiegen. Und hatte aber wirklich noch dieses Ding im Kopf, so, okay, wenn ich bei der Arbeit bin, dann bin ich einfach sozusagen Kollegin und in diesem Fall teilweise auch Chefin für andere und leite ein Team und habe Verantwortung und nehme an Meetings teil und hatte auch so besprochen, dass die eben in der Zeit stattfinden, sozusagen, wo ich halbtags arbeite, in den Stunden, wo ich da war. Und während dieser Meetings habe ich aber voll reingehauen und ich wollte mir einfach quasi nicht anmerken lassen, dass ich ja jetzt als Mutter da bin, sondern ich bin wirklich so ein bisschen in diese alte Rolle gerutscht und wollte bei der Arbeit einfach Nina, die die arbeitet, sein sozusagen und habe mich da ziemlich unter Druck gesetzt, alles so unter den Hut zu bekommen, dass es innerhalb dieser Halbtagsstelle sozusagen irgendwie möglich ist und hatte teilweise auch Probleme mit dem, wie ich wieder eingestiegen bin. Das war eine andere Position, wie als ich aus dem Job rausgegangen bin, die ich da inne hatte. Das heißt, ich habe ganz schnell irgendwie geguckt, dass ich wieder mehr Verantwortung bekomme, habe mir verschiedene Bereiche irgendwie so ein bisschen rangezogen und habe die aufgebaut und wollte halt einfach irgendwie dort die volle Performance zeigen, die ich früher auch gezeigt habe. Und stand dann sehr oft, weil ich mit dem Auto gefahren bin, sehr oft im Stau und dann war ich plötzlich unter Zeitdruck und dann kam ich irgendwie in der Schule an, hab meine Kinder abgeholt, die standen am Zaun, haben geweint, weil ich im Stau stand und die die Letzten waren, die abgeholt wurden. Und das hat natürlich echt was mit mir gemacht, weil ich eben nicht mehr nur noch die Nina, die die arbeitende Nina war, sondern eben dann als Mutter sozusagen auf dieser Fahrt dann wieder in diese Mutterrolle gekommen, als Mutter meine Kinder abgeholt habe und mich da ständig das schlechte Gewissen irgendwie angepiekt hat. Und ja, ich würde sagen, es war zum Teil dieses Thema Halbtagsstelle und trotzdem Wahnsinns-Workload auf der einen Seite und auf der anderen Seite eben dieser Druck, den man sich selber macht, dass man als Mutter trotzdem, dass die Kinder quasi das gar nicht merken sollen, dass man ja vormittags bei der Arbeit ist. Man will trotzdem auch da die volle Performance zeigen und so weiter und habe mir da wahnsinnig viel Druck selbst gemacht. Und ich weiß noch ganz genau, das war so ein schleichender Prozess, weil du gerade gefragt hast, kam das plötzlich oder war das schleichend? Ich glaube, es war ein schleichender Prozess, den ich ganz oft verdrängt habe. Es gab viele Anzeichen, die ich nicht sehen wollte. Schlecht geschlafen, irgendwie immer Puls und irgendwann hatte ich Tinnitus gehabt und habe das alles echt irgendwie so ein bisschen zur Seite ganz gut schieben können, bis ich irgendwann echt im Auto saß am Steuer und angefangen habe zu heulen. Einfach so. Also wirklich aus dem Nichts. Völlig random. Ich kann dir gar nicht sagen warum. War wahrscheinlich wirklich nichts und ich konnte nicht mehr aufhören. Ich war wirklich außer Kontrolle. Ich hatte es nicht mehr im Griff. Die Tränen flossen und ich wusste mir echt überhaupt nicht zu helfen. Und das ist okay. Also ich glaube, jetzt ist es echt so weit, jetzt kann ich irgendwie nicht mehr. Jetzt muss ich irgendwie gucken, dass ich mir jemanden suche, der mir hilft. Weil alleine schaffe ich das offensichtlich nicht. Natürlich viele Strategien gehabt, vieles ausprobiert, aber es hat eben alleine nicht funktioniert. Und dann weiß ich noch genau, bin ich nach Hause gekommen, also hab die Kinder abgeholt, die haben dann gespielt oben in ihrem Zimmer irgendwann. Dann bin ich ins Internet gegangen und hab mir echt irgendwie geguckt, so okay, was kann ich machen, Therapie. Und hab dann irgendwann eine Coach gefunden, die darauf spezialisiert war, mit Müttern zu arbeiten. Ich weiß noch genau, die hatte irgendwie so ein Bild auf ihrer Homepage, wo irgendwie so eine Figur war, so eine Frauenfigur, die so verschiedene Bälle sozusagen jongliert. Und genau so habe ich mich gefühlt. Das hat mich total angesprochen, dieses Bild. Weil bei mir gefühlt war es genau das, diese 100 Bälle in der Luft und bloß keiner darf runterfallen. Und dieses, oh mein Gott, was ist, wenn einer runterfällt? Das darf nicht passieren unter keinen Umständen. Und ich habe mich im Prinzip genau so gefühlt. Alle Bälle sind plötzlich auf den Boden gefallen und ich wusste nicht, welchen hebe ich zuerst auf und mache ich weiter. Und das hat mir damals mega gut geholfen. Das war total gut und war echt meine Rettung. Gretel: Ja, ich finde es so krass, weil ich glaube, es ist wirklich auch diese Generationenfrage und auch ja, du arbeitest ja vor allem auch mit Menschen, mit Frauen, die Verantwortung übernehmen, die in Führungsrollen sind, ob sie jetzt ihre Familie führen oder in einem Unternehmen auch noch Verantwortung übernehmen Und es ist uns ja einfach irgendwie so eingeimpft, dass wir das doch wohl zu schaffen haben. Also in unserer Generation kam das ja auch auf, you can have it all, Familie und dies und das. Und das ist einfach eine glatte, krasse, fiese Lüge. Dieses Ding auch strukturelle Probleme, strukturelle Missstände, dann auf die Einzelpersonen überzuschieben. Dieses, wenn du im Job bist, ach lässt du den Stift um Punkt irgendwas fallen. In der Kita hörst du dann wieder, ah ja, also vor einer Viertelstunde wäre die Betreuungszeit um gewesen und so weiter. Und da zu realisieren, es ist ja gar nicht schaffbar. Es bist ja gar nicht du, sondern es ist ja gar nicht schaffbar. Nina: Absolut, genau. Es ist nicht schaffbar. Es sind quasi mehrere Jobs, die wir gleichzeitig machen. Und es ist wirklich in einem Leben und mit den 24 Stunden, die wir nun mal zur Verfügung haben, einfach wirklich gar nicht machbar. Und was ich auch noch wichtig finde, weil du es gerade gesagt hast, in der Kita und so, was ich noch wirklich auch wichtig finde, gerade wenn wir jetzt so an dieses Frauenbild unserer Generation denken. Es ist auch an so viele Erwartungen von außen geknüpft. Also es ist ja nicht mehr nur in Anführungsstrichen diese Erwartung, die wir an uns haben, die meistens mega hoch ist und schon sehr perfektionistisch veranlagt, sondern es ist ja eben auch oft das Umfeld, wenn wir es auf Mutter beziehen, bist du eine Rabenmutter oder bist du eine super gute Mutter und irgendwie schwarz-weiß dazwischen, gibt es gefühlt nicht oder bei der Arbeit, bist du eine super Führungspersönlichkeit, machst du das gut mit dem Team? Bringst du deine weiblichen Fähigkeiten quasi mit ein, die ja so und so und so sind, nicht wahr? So, weißt du? Und auch natürlich Eltern, die irgendwie eine bestimmte Sicht auf dich als Tochter haben oder als Mutter oder als Schwester oder I don't know. Wir sind ja in so vielen verschiedenen Rollen, wo ständig irgendjemand irgendwie ein Bild davon hat, wie wir zu sein haben. Und das finde ich, gerade natürlich in Bezug, weil ich es nun selbst auch so erlebt habe, auf Mütter, dieses auch untereinander so krasse Erwartungen. Und es ist ja auch nicht so, als würden wir uns gegenseitig supporten, ehrlich gesagt. Es ist ja sehr oft so, dass man denkt, okay, die kriegt das nicht hin, oh, da fühle ich mich gleich vielleicht auch ein bisschen besser. Und da glaube ich, ist auch wirklich viel Arbeit von unserer Seite vielleicht gefragt und viel Einsatz und viel, keine Ahnung, Role Model ist immer gleich so hochgegriffen, aber ich finde, es fängt im Kleinen an und wenn wir nicht langsam mal anfangen, anders miteinander auch umzugehen und mehr Respekt anderen Leuten gegenüber zu haben und uns mehr zu supporten und mehr zu versuchen, uns gegenseitig nach vorne zu bringen, dann wird sich wahrscheinlich auch nichts ändern. Und was ich auch immer wichtig finde, ist, was wollen wir denn eigentlich unseren Kindern somit auf den Weg geben? Wie wollen wir es denen denn vorleben? Also gerade in Bezug auf, ich kümmere mich um mich selbst, ich kriege alles unter einen Hut, wenn ich meinen Kindern immer vorlebe, ich kriege alles unter einen Hut, haben die natürlich auch die gleiche Erwartung an sich, alles unter einen Hut bringen zu müssen. Und wenn sie dann scheitern, dann ist es genauso dramatisch, wie es eben zum Beispiel bei mir gewesen ist oder bei so vielen anderen. Und im Job ist es eben genau das Gleiche. Auch da sollte man uns wirklich mehr unterstützen. Ja, aber es gibt ja auch noch andere. Es gibt ja auch noch wahnsinnig viele andere Krisen, in die man so kommen kann oder Punkte in seinem Leben, dass man irgendwie, keine Ahnung, morgens aufwacht und denkt, okay, bin jetzt irgendwie 45, schau mich um irgendwie, keine Ahnung, okay, der Mann, dieser Job, zu dem ich gleich gehe, keine Ahnung, dieses Leben, ist das jetzt echt so alles gewesen? Will ich jetzt genau so irgendwie weiter machen für die nächsten Jahre oder ist da irgendwie vielleicht noch mehr? Habe ich mir vielleicht früher irgendwie ganz andere Dinge vorgestellt und stelle jetzt plötzlich fest, so irgendwie bin ich da gar nicht gelandet und ganz oft ist ja auch das Thema, dass man so ein bisschen den Kontakt zu sich selbst verloren hat, eben in diesem ganzen Hazel von Job und diesem Ganzen, dass man eigentlich gar nicht so richtig weiß, wer bin ich eigentlich, was will ich eigentlich? Und auch gerade bei diesen Erwartungen von außen. Was sind Erwartungen, die sozusagen andere an mich haben und was sind Erwartungen, die ich selber an mich habe? Was ist mir denn eigentlich wichtig so? Und wo will ich denn vielleicht auch mit meinem Leben nochmal hin? Das sind alles so Dinge, die man ganz oft eben gar nicht weiß und mit denen man sich so oft auch gar nicht auseinandersetzt. Und das immer zu verdrängen und sich diese Fragen gar nicht zu stellen, kann ja echt ein bisschen nach hinten losgehen. Gretel: Voll. Und ich bin, immer wenn ich höre, man hat den Kontakt zu sich selbst verloren, da denke ich dann immer so, also bei mir persönlich, ja, und da war ich ungefähr zehn Jahre alt. Also ich finde, dass wir als Erwachsene, und deswegen kann ich mit diesem Bild immer so schwer was anfangen, weil ich so denke, also den Kontakt zu mir, dass das wichtig gewesen wäre, den hatte ich als Kind. Aber dann, wie du sagst, kommt Erwartung von außen, kommt der Druck, den man sich selber macht, kommen Sachen, die man erreichen muss. Spätestens wenn du 15 bist, wirst du gefragt, was du mit deinem Leben machen willst. Spätestens wenn du Anfang 20 bist und einen Partner hast, wird gefragt, wann die Kinder kommen. Spätestens wenn die da sind, hat dann auch jeder eine Meinung. Und wann gehst du wieder in den Job? Und es ist ja einfach unglaublich. Deswegen dieses Kontakt zu mir selber, als ich das das erste Mal gehört habe, habe ich so gedacht, okay, sehr mega spiri-mäßig, was soll ich denn Kontakt mit mir selber haben? Das stört mich ja voll in meinem Funktionieren müssen. Und jetzt habe ich natürlich für dich die Frage auch, okay, wenn ich jetzt feststelle, ich bin Anfang Mitte 40, wache auf, oh Gott, shit, das ist mein Leben, war's das jetzt? Oder, oh Gott, da steht jetzt vielleicht eine große Veränderung in meinem Leben an, Trennung, Scheidung, neue Partnerschaft, zu pflegende Eltern, was auch immer. Oder eben, du nennst es so schön, Work-Life-Family-Wahnsinn, der sorgt dafür, dass ich irgendwie beim nächsten Ball, der noch in die Luft fliegt, einfach durchdrehe. Und jetzt haben wir ja auch gesagt, okay, Sachen von außen können wir schlecht beeinflussen. Wir können schlecht, den Chef wahrscheinlich erst mal beeinflussen, strukturelle Geschichten auch. Aber wo ist dann ein guter Ansatzpunkt? Also wie, genau, wo startest du, wenn du ganz offensichtlich keinen Kontakt zu dir hast und wenn du aber sagst, boah, also so nochmal 40 Jahre, auf gar keinen Fall. Nina: Also tatsächlich finde ich, auch wenn es so, und ich kann das total nachvollziehen, was du sagst, es klingt so spirituell, Kontakt zu sich selbst und so, das verstehe ich total, aber ich kann dir auch wieder aus eigener Erfahrung sagen, wenn man in diesem Automatismus drin ist und sich all diese Fragen nicht stellt, dann landet man eben irgendwann an einem Punkt, wo es nicht weitergeht. Und da hilft es tatsächlich nicht, wenn man da auch wieder nur auf das Außen hört, sondern da ist dann genau der richtige Zeitpunkt sozusagen innezuhalten und wirklich mal zu gucken, okay, wer bin ich eigentlich? Was ich vorhin gesagt habe, wie ticke ich? Was ist mir wichtig? Was treibt mich an? Was motiviert mich, jeden Morgen aufzustehen und irgendwie quasi weiterzumachen? Oder vielleicht, wenn ich Ziele habe, auch diese Ziele zu verfolgen. Also was macht mein Lebenswillen aus? Was macht mein Lebensgefühl aus? Warum fühle ich mich zum Beispiel bei manchen Leuten oder in manchen Kreisen nicht wohl und bei anderen mehr? Also was ist dieses auch Zwischenmenschliche? Was brauche ich auch von anderen sozusagen und all diese Sachen mal herauszufinden für sich selber und darauf Antworten zu finden, bringt schon mal wahnsinnig viel, weil man automatisch merkt, was einem gut tut, was einem nicht gut tut. Das sind die sogenannten Ressourcen, wo man wirklich anfangen kann, für sich selbst zu sorgen und da schon mal Stellschrauben zu drehen, dass man einfach wirklich sein Leben schon mal ein bisschen so ausrichtet, wie es einem selber und seinen Fähigkeiten und Werten und so weiter entspricht. Das hilft schon mal sehr. Und auf der anderen Seite ist die innere Haltung, also viele sagen Mindset. Ich finde das Wort Haltung irgendwie schön, weil das auch von außen irgendwie so verständlich ist. Ich nehme Haltung an, das heißt, ich stelle mich gerade hin, ich bin geerdet, auch wenn das wieder komisch klingt, aber du weißt, was ich meine, mit beiden Beinen im Leben sozusagen. Ich bin ich und ich richte mich auf und nehme Haltung an und bin stark. Für mich hat diese gerade Haltung auch was mit innerer Stärke und äußerer Stärke zu tun. Das heißt, ich stehe dort und ich weiß genau, einmal auf der einen Seite sozusagen, wer ich bin und ich weiß genau, dass ich es in der Hand habe, was mit meinem Leben passiert. Also ich quasi die Fäden des Lebens in der Hand halten kann, statt in so Passivitäten oder in so Hamsterräder oder so zu verfallen und einfach so automatisch irgendwie auch zu reagieren. Und ganz oft ist es so, dass ein großes Problem auf oder auch ein kleineres Problem, also einfach irgendwie ein Thema auf uns zukommt und wir dann so gewohnt reagieren, so irgendwie immer gleich. Und da mal ganz kurz irgendwie Stopp zu machen sozusagen, so quasi Stopptaste zu drücken, mal so eine Art Meta-Perspektive einzunehmen und dann zu gucken, okay, was habe ich denn da gerade für eine Haltung und kann ich vielleicht da mal eine andere Perspektive einnehmen auf der einen Seite, aber auch mal vielleicht anders reagieren, vielleicht mal, keine Ahnung, irgendwie mal andere Dinge ausprobieren und dann plötzlich auch Optionen erkennen. Also ganz oft fragen wir uns ja gar nicht, gibt es vielleicht auch mal eine andere Möglichkeit, die Dinge anders zu machen, sondern wir machen sie einfach immer auf die gleiche Weise und sind fest davon überzeugt, es geht gar nicht anders. Und das ist so eine Haltung sozusagen, die nicht sehr selbstwirksam ist. Wenn ich aber selbstwirksam und erwachsen bin sozusagen in dieser Haltung und bei mir vor allem, und dazu muss ich eben das mir, also mich sozusagen auch ein bisschen kennen, dann kann ich ganz anders reagieren, dann kann ich irgendwie Optionen sehen, dann kann ich aktiv sozusagen mein Leben in die Hand nehmen und gestalten. Das ist diese Selbstwirksamkeit, von der so oft gesprochen wird. Selbstwirksam sein in seinem Leben Und da sind wir so oft gar nicht. Gretel: Ja, und ich finde es spannend. Ich meine, ich bin ja nun auch schon seit ein paar Jahren in dem Prozess, den Kontakt zu mir zu finden, zu haben und kann das absolut bestätigen. Weil es ist ja dann auch so, wenn du weitere andere Optionen siehst, wenn du Dinge anders machst und ausprobierst, reagiert dein Umfeld auch anders. Und wie oft war ich überrascht, wie positiv mein Umfeld auch reagiert, wie sich positiv Sachen verändern. Nicht immer, bei Weitem nicht. Also da gibt es durchaus auch Sachen, wenn du dich veränderst, finden jetzt nicht alle geil, weil du warst ja erst mal vielleicht diejenige, die da viel in der Luft gehalten hat und sich viel gekümmert hat und für alles die Verantwortung übernommen hat. Aber ich finde es einfach so bestärkend, möchte ich mal sagen, zu wissen, ach, es muss gar nicht so viel auf deinen, euren Schultern liegen, sondern es geht eben auch darum zu sagen, okay, was möchte ich abgeben, was brauche ich, was möchte ich, wie fühle ich mich. Und bei den meisten deiner Kundinnen oder Coaches ist es ja tatsächlich so, dass dann auch irgendwann gar keine andere Option mehr da ist, weil, wie du gesagt hast, es sich einfach im Leben auch zeigt, im Schlaf, in der Nervosität, in der Frustration irgendwie, weil man vielleicht total gereizt ist und reagiert, wie man gar nicht reagieren möchte und sich selbst nicht wiedererkennt. Spätestens dann ist ja wirklich Zeit zu handeln und auch mal von jemand von außen drauf schauen zu lassen. Nina: Absolut, genau. Und was ich immer noch sehr wichtig finde, ist, dass man halt auch wirklich diesen eigenen Antrieb hat, also diesen wirklichen Willen, was zu ändern. Ganz oft ist es so, dass man eben auch in so Situationen bleibt, weil es natürlich auch auf den ersten Blick zumindest für den Moment der einfachere Weg ist, als diesen steinigeren und dieses mal hingucken und mal dahin vielleicht auch gehen, wo es zumindest im ersten Moment wehtut. Aber auf längere Sicht ist das einfach der gesunde Weg sozusagen. Und klar, das braucht aber wirklich diese innere Motivation, was zu ändern. Also man muss wirklich irgendwie sagen, so komm, ich will jetzt wirklich was ändern, weil ich merke, so geht es nicht weiter. Also wirklich in so eine, und das ist auch wieder eine Frage quasi der Haltung, in diese Erwachsene-Haltung zu kommen, sich selber mal ernst zu nehmen und nicht irgendwie das, was man fühlt und wenn es gerade irgendwie nicht so richtig rund läuft, irgendwie sich da noch selber fertig zu machen dafür, dass man jetzt irgendwie schlecht performt, keine Ahnung, in seinen ganzen Rollen, die man hat, sondern sich mal ganz kurz ernst zu nehmen, das ist ja vielleicht auch ein Grund, warum das gerade eben nicht so weitergeht und warum man gerade nicht sein Bestes geben kann und warum man den Kindern gegenüber total genervt ist, dem Partner gegenüber explodiert oder der Freundin oder der Kollegin gegenüber völlig in die Luft geht, unerwarteterweise, und sich dann eben nicht mehr richtig auch im Griff vielleicht hat. Gretel: Und wie ist das, also du hast gerade Ernst nehmen gesagt und es ist ja so oft, wenn wir uns von außen Expertise holen wollen, wenn wir uns von außen einen Coach holen und so weiter, was nicht von der Krankenkasse abgedeckt ist, keine Therapie, das kostet einfach auch Geld. Und für mich ist Ernst nehmen ja auch so dieses Thema von ich investiere in mich. Und die allermeisten haben das ja auch irgendwie nicht gelernt. Also ganz oft ist es ja so, wenn wir Mütter sind, für die Kinder das Beste und sofort und immer noch mehr und dies und das und egal was sie brauchen, für den Partner, das gemeinsame Haus, was auch immer, auch Urlaub super gut, machen wir auf jeden Fall, ist ja auch für die Familie und so. Aber wenn es darum geht, in uns zu investieren, in unsere Gesundheit, in unser Wellbeing, in unsere Fähigkeit, auch noch die nächsten 40 Jahre ein schönes Leben zu führen, da ist ganz oft so eine Grenze. Und ich frage mich, woran liegt das? Haben wir es nicht gelernt? Nehmen wir uns nicht ernst genug? Was ist es aus deiner Sicht? Nina: Ich glaube, es hat bei jedem natürlich unterschiedliche Gründe. Ich glaube, es ist von allem etwas. Wir haben es nicht gelernt. Das heißt, es ist echt unangenehm oder ungewohnt. Und wie ich vorhin gesagt habe, viele assoziieren damit auch Egoismus. Und das geht ja gar nicht, so dass wir jetzt egoistisch sind. Dann hat es sicherlich ganz viel damit zu tun, wie wir groß geworden sind. Und wie wir vorhin festgestellt haben, sind wir sehr oft in dieser Generation, über die wir jetzt sprechen, eben genauso groß geworden, das hinten anzustellen und kleinzureden, auch vor uns selber sozusagen. Ja, und ganz oft ist es tatsächlich auch so, dass wir uns vielleicht auch in Situationen befinden, wo wir das Gefühl haben, okay, wir müssen uns jetzt rechtfertigen dafür, dass wir uns vorne anstellen. Und da fehlen uns dann vielleicht entweder die Argumente oder vielleicht auch die Überzeugung. Weil viele, also ganz oft, ich muss ehrlich sagen, mir ging es auch so, als ich mal bewusst im Flugzeug sozusagen diese Stewardess da vorne gesehen habe und dies mit den Masken. Da habe ich am Anfang auch ehrlich gesagt nicht verstanden, warum ich jetzt erst mir diese Maske aufsetzen soll und nicht zuerst meinem Kind. Aber im Prinzip ist das wirklich ein super gutes Bild, weil es geht genau darum, ich muss erst für mich selber sorgen, dann kann ich mich um das Kind kümmern. Also nur wenn ich Luft kriege, so im übertragenen Sinne, und das passt echt gut hier, das Bild, kann ich auch dafür sorgen, dass mein Kind Luft bekommt. Und das ist es genau. Und das, wie gesagt, geht ja nicht nur den Familienkontext, geht ja auch ganz viele andere Kontexte. Ich kann einfach nur gut und wenn es um Leistung geht, performen oder leben oder für andere da sein, mich um andere kümmern. Es ist ja auch oft in dieser Lebensphase so, dass wir anfangen, uns unsere Eltern zu kümmern. Da findet ja auch so ein Wechsel dann so in den Mit-40ern oft statt. Dass andere, die von uns abhängen, auf uns angewiesen sind, sozusagen unsere Hilfe brauchen. Und das kann ich alles wirklich nur, wenn es mir selber gut geht, wenn ich mich selbst stärke und mich vorne anstelle und das eben wirklich auch ernst nehme. Gretel: Ja, finde ich erstens ein super gutes Bild und eben auch so dieses, wenn es mir gut geht, dann profitieren auch alle davon, mit denen ich zu tun habe. Also es ist ja am Ende des Tages gar keine egoistische Investition in uns selbst, sondern auch darin, dass wir ein gutes Vorbild sein können, eine Partnerin sein können, die auf Augenhöhe ist, einen Job machen, der uns ausfüllt und wo wir einfach präsent sind. Das finde ich auch nochmal ein schöner Switch in den Gedanken. Und dann habe ich aber auch noch so die Gedanken, es sind ja schon echt deepe Themen, die du da ansprichst. Also es geht ja viel auch, und das kann ich sagen, weil ich eher wie gesagt jetzt selber auch schon drei Jahre lang irgendwie im Persönlichkeitsentwicklungsgame drin stecke, das will man ja nicht alles sehen, was da so hochkommt. Und oft, finde ich, hatte ich auch so das Gefühl in meiner Zeit und vielleicht, korrigiere mich, wenn du es irgendwie anders siehst, aber oft hatte ich so das Gefühl von, kann ich nicht einfach, kann das weggehen? Kann ich nicht einfach weiter funktionieren und hier mein Ding machen? Das geht doch. Ich möchte da jetzt nicht hingucken. Ich möchte mich nicht mit irgendwas konfrontiert sehen, was mich heute so machen lässt, wie ich mache. Ich beschäme mich vielleicht für einige Sachen auch, warum ich so ticke und nicht anders. Wie findet man immer wieder die Kraft, beziehungsweise auch wie lange dauert so ein Prozess aus deiner Sicht, da auf einen grünen Zweig zu kommen, da wirklich positive Veränderungen zu merken? Nina: Also tatsächlich finde ich, also das ist natürlich super individuell, ich habe die Erfahrung gemacht, dass es wirklich ganz gut ist, wenn man so sagen wir vier bis sechs Monate intensiv in so einen Prozess erstmal reinsteckt. Das heißt nicht, dass dann sich alle Probleme gelöst haben, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man in so einem Zeitrahmen sehr gut anfangen kann, eben zum Beispiel diese innere Haltung zu stärken. Und sozusagen, also wenn du so willst, einfach Techniken für sich selber erlernen kann, um dann den Weg alleine weiterzugehen. Also es ist wie so eine, also ich habe ja tatsächlich zum Beispiel ein Programm, wo ich Frauen über längere Zeit, über längere, einen längeren Zeitraum begleite, in meinem Fall sind es vier Monate, wo ich wirklich superintensiv mit denen zusammenarbeite. Aber natürlich, mein Anliegen ist, sie in diesen vier Monaten so fit zu machen, in Anführungsstrichen, und so mit Tools sozusagen zu versorgen, die sie in der Zusammenarbeit mit mir lernen, dass sie dann in der Lage sind, alleine den Weg weiterzugehen. Was nicht bedeutet, dass ich für immer quasi gone bin, sondern das sind sehr oft irgendwie, ich habe jetzt gerade eine Kundin zum Beispiel getroffen, die habe ich vor anderthalb Jahren begleitet in diesem Prozess und die sagt, es ist super, ich habe einfach diese Tools, wenn ich irgendwie wieder vor einem Thema stehe und diese Themen hören ja nicht auf. Es ist ja nicht so, als wären dann plötzlich irgendwie alle Themen gelöst, sondern die kommen natürlich immer wieder. Und sie weiß einfach ganz genau, sie guckt quasi in ihren Werkzeugkasten rein, sie weiß genau, was sie dann rausholt und wie sie sich in dem Moment selber helfen kann. Und trotzdem ist es oft so, dass das Beziehungen oder Kundenbeziehungen sind, die über längere Zeit laufen, wo die immer mal wieder zwischendurch auf mich zukommen mit einem Thema oder wir noch mal nachjustieren oder wir noch mal gucken, was brauchst du vielleicht noch, um diesen Weg noch besser alleine weitergehen zu können. Also mein Ziel ist wirklich immer, die so weit zu bringen, dass sie in ihrem Leben sich selbst helfen können, selbst wirksam werden können und genau wissen, was sie wann brauchen und sich quasi von diesem einen Zustand in den anderen selber bringen können. Gretel: Und ich glaube, das ist ja oft auch so ein Ding von, ich würde es gerne anpacken, ich traue mich vielleicht nicht, ich habe vielleicht Angst, was das auch für Konsequenzen für mich mit sich bringt, welche Entscheidung ich vielleicht treffe, wenn ich erstmal mit dir in so einen Prozess gehe und andererseits, du hast es ja vorhin angesprochen, entweder es kommt irgendeine Krise auf dich zu gerollt oder eine große Veränderung oder das ist einfach so, okay, es wird nicht mehr lange so gut gehen in dem aktuellen Wahnsinn, in dem ich stecke. Was ist dann ein guter erster Schritt? Wie arbeitest du, wie kann man mit dir in Kontakt kommen? Wie kann ich mir das vorstellen, die Zusammenarbeit? Nina: Also tatsächlich, wie du vorhin gesagt hast, ist es meistens so, dass es echt deepe Themen sind. Das bedeutet, ich finde diese vertrauensvolle Basis essentiell. Für mich ist wirklich das Allerwichtigste, das – und da schließe ich mich auch tatsächlich mit ein – dass wir beide uns miteinander wohlfühlen. Das heißt, der erste Schritt ist immer ein kostenloses Erstgespräch. Man hat irgendwie ein Thema, man kommt irgendwie auf mich und dann fange ich an, sozusagen, dann treffen wir uns auf einen Zoom-Call. Ich finde auch immer dieses Bildliche super wichtig. Und dann gucken wir einfach erstmal wirklich völlig unverfänglich und ohne dass irgendjemand sich zu irgendwas verpflichtet fühlt, ist es erstmal ein ganz normales Kennenlerngespräch. Wir schnacken ein bisschen, ich erzähle was von mir, die Frau erzählt was von sich und vielleicht auch von der Situation oder vielleicht schon ansatzweise auch von dem Thema, was sie hat und wir gucken erst mal, ob wir auf einer Welle sind. Das finde ich erst mal wichtig und dann ist es mir total wichtig, dass die von Anfang an verstehen, dieser Raum sozusagen, den ich biete, also das sind Themen, die bleiben einfach zwischen uns. Ganz oft ist es ja tatsächlich auch so, die haben bestimmt gute Freundinnen sehr oft, aber manchmal fühlt man sich einfach nicht danach, mit einer Freundin Dinge zu besprechen. Entweder, weil man denkt, sie kann es nicht genau nachvollziehen oder weil man denkt, keine Ahnung, das wird dann vielleicht weitergetragen, auch wenn man vielleicht gut befreundet ist, kann ja auch mal so rausrutschen. Oder manchmal ist es auch dieses, ich kenne das persönlich zum Beispiel auch, man möchte dann vielleicht auch einfach keine Ratschläge. Die meinen das gut, aber es ist einfach eine andere Art von Gespräch. Die kommen mit Ratschlägen und probiere auch mal so und macht auch mal so und man denkt so, nee, möchte ich nicht, ich brauche irgendwie was anderes. Und das ist tatsächlich, Coaching hat ja gar nichts damit zu tun, dass ich irgendwie gucke so oder erzähle, mach mal so und mach mal so und dann wird es funktionieren, sondern Coaching ist ja quasi ein Prozess, durch den ich leite, fühlt sich an im Prinzip wie ein Gespräch, so wie wir zwei jetzt auch schnacken. Und ich bin geschult einfach mit Methodiken sozusagen Fragen zu stellen. Und diese Fragen lösen bei dem Coache sozusagen Denkprozesse aus und triggern vielleicht neue Gedanken. Und man fängt an, seine eigenen Antworten auf die Dinge zu finden. Und darum geht es eigentlich. Es geht nicht darum, von außen irgendwas über jemanden drüber zu stülpen, sozusagen, sondern es geht um deine eigenen Antworten und Fragen, die du dir vielleicht eben noch nicht gestellt hast und eben diesen Perspektivwechsel. Und in dieser Zusammenarbeit mit mir, die ist relativ engmaschig, also wir treffen uns alle zwei Wochen, das ist relativ intensiv. Ich finde auch so ein gewisses zeitliches, wir hatten das Monitäre, hatten wir schon, und ich finde auch ein zeitliches Commitment wirklich wichtig, damit man eben dran bleibt, weil sonst kommt man ganz oft in dieses, naja, ist ja erst in sechs Wochen, habe ich ja noch Zeit. Und zwischen diesen Prozessen passiert halt auch wirklich viel zwischen diesen Coaching Sessions. Also da arbeitet viel und deswegen bin ich in meinem Programm immer darauf bedacht, die Leute wirklich auch zwischen diesen Coaching Sessions zu begleiten, da zu sein, Ansprechpartner zu sein. Wenn irgendwie entweder irgendwas hochkommt, wo man irgendwie sich jetzt gar nicht sicher ist, wie man damit jetzt im Alltag umgehen soll, dass wir darüber reden. Oder vielleicht, wenn man einfach mal einen neuen Impuls hat. Man hat einfach jemanden, der thematisch quasi im Boot ist. Man hat jemanden, der, ich sag immer, irgendwie so in meinem Team spielt, von dem ich genau weiß, dem geht es darum, mich nach vorne zu bringen. Der hat irgendwie keine Hintergedanken oder eigene Interessen oder so. Mein einziges Interesse ist, dich nach vorne zu bringen sozusagen und einfach Ansprechpartner da zu sein und dir einen Raum zu bieten, ein Gespräch auf Augenhöhe, ohne dass ich irgendwie mit einem erhobenen Zeigefinger da sitze oder so. Ich weiß das auch gar nicht. Ich kann überhaupt gar nicht beurteilen, wie du dich gerade fühlst. Weil ich bin nicht du sozusagen. Das finde ich auch immer so wichtig. Viele meinen immer, das von außen beurteilen zu können und sagen, sie muss es ja nur so und so machen und dann würde es doch funktionieren. Stimmt aber nicht, weil sie hat Gründe, warum sie die Dinge gerade so nicht macht und die können wir von außen gar nicht beurteilen. Also quasi so einen wertfreien Raum auch zu schaffen. Also Vertrauen, wertfreier Raum, Gespräche auf Augenhöhe, keine Zeigefinger. Ich bin da, ich begleite dich, ich bin quasi auch an deiner Seite, wenn es mal hart ist. Und solche Momente wird es wahrscheinlich schon geben, aber dann hast du eben jemanden an deiner Seite, der genau weiß, wo du gerade stehst. Da musst du nicht viel erklären, sondern ich begleite dich quasi da raus. Gretel: Ja, und also ich finde es so wichtig, dass du es gesagt hast, es ist nicht eine Freundin, also und es soll auch keine Freundin sein und es geht auch nicht darum, sich fünf unterschiedliche neue Perspektiven reinzuholen, sondern es geht darum, mal einen Raum für sich selbst zu haben. Ich meine, wie schwer fällt es vielen, um Hilfe zu bitten oder anderen Nein zu sagen, wenn man eigentlich was nicht will und dann wirklich zu sagen, ich habe hier einen Raum und da geht es um mich. Und da geht es nicht Meinungen oder so, sondern es geht darum, dass es mir gut geht und wie du gesagt hast, mich nach vorne zu bringen, mich zu pushen und ich muss gar nichts weiter zurückgeben, ich muss nicht im Austausch auf mir irgendwas anhören oder so, sondern es geht halt um mich. Nina: Ja, absolut. Und das ehrlich gesagt hat man eigentlich im Alltag gar nicht, so weil, wie du sagst, es geht immer auch andere Dinge dabei. Gretel: Ja, absolut. Nina, das war schon ein perfektes Schlusswort. Ich danke dir sehr für deine Zeit. Wenn du möchtest, weil ich fand so, also ich fand halt wirklich so diese Gedanken von Augen zu und durch, wirst du dich an erster Stelle setzen. Wenn du noch ein Schlusswort hast, eine Message, die du den Frauen mit auf den Weg geben möchtest, die sie dir hören, dann Stage is yours, super gerne, kein Druck. Nina: No pressure, Lorne. Ja, tatsächlich, ich habe einfach das Gefühl, und das, glaube ich, fühlst du auch so, es ist einfach wirklich allerhöchste Zeit. Es ist einfach Zeit, dass wir jetzt endlich anfangen, gerade diese Generation, mal für uns einzustehen, uns ernst zu nehmen, uns an erste Stelle zu stellen. Einfach nur, damit wir auch bei anderen sozusagen wieder Vollgas geben können. Und vor allem dieses Ernstnehmen finde ich einfach wichtig. Es ist echt das Wert und wir dürfen uns ernst nehmen und wir dürfen für uns selbst einfach mal losgehen. Gretel: Amen. Damit beenden wir diese Folge Moin um Neun. Ihr findet wie immer alle Links, wie ihr Nina kontaktieren könnt über ihr Angebot und so weiter, wo ihr ein Erstgespräch buchen könnt. Alle Links in den Show Notes. Horcht mal in euch rein, ob ihr gerade an einer Stelle in eurem Leben steht, wo ein Blick von außen, ein wertfreier Blick von außen euch nicht wirklich weiterbringen würde. Und dann haut Nina mal an, super tolle, sympathische schlaue Frau, kann ich sehr empfehlen. Nina, toll, dass du da warst. Vielen, vielen Dank für das Gespräch. Nina: Danke Gretel.

  5. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Diese 3 Typen hängen garantiert auf Deinem Profil ab - wetten? Laura arbeitet als Wirtschaftspsychologin und Coach für Mentale Gesundheit auch viel im Bereich Hass im Netz und Community Management. Was sie daraus lernen kann für uns Selbstständige? So einiges! Heute hat sie DIE drei Typen im Gepäck, die bei jedem von uns auf unseren Social Profilen abhängen und adressiert mit Dir gemeinsam in dieser Podcast-Folge, wie Du diese drei Follower-Typen in Deiner Ansprache berücksichtigen solltest! Hör unbedingt rein in die Folge und reflektiere einmal selbst: An wen richtest Du Deinen Content meistens? Die meisten von uns haben einen „Lieblings-Follower“ und an den senden wir quasi all unseren Content. Solange das unbewusst passiert führt dies aber oft dazu, dass wir an der eigentlich Wunsch-Person vorbeikommunizieren. Denn: Wir kommunizieren dann mit der Person, die wir aufgrund unserer Perönlichkeits-Struktur am liebsten / einfachsten / besten adressieren können. Und das ist nicht unbedingt immer dienlich für Deine Business Ziele. Also: angeschnallt, los gehts! Sende gerne im Anschluss der Folge Laura eine Nachricht mit Deinem jetzt klar definierten Haupt-Typ, den Du am häufigsten in Deiner Außenwirkung ansprichst! Klicke dazu hier und schreib Laura aus WhatsApp an: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Hallo, herzlich willkommen und moin moin zu einer neuen Podcast-Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Crazy Times, wir nähern uns tatsächlich so langsam, aber sicher der, halt dich fest, 400. Podcastfolge hier bei Moin um Neun. Und Das nehmen wir mal wieder zum Anlass, ein bisschen zu reflektieren, zu schauen, wo soll sich dieser Podcast hinentwickeln. Ähm, ja, was gefällt uns besonders gut, was gefällt euch besonders gut, wo bekommen wir viel Rückmeldung, wo ist eher Stille im Wald? Ähm, was sagen die Zahlen, Daten, Fakten? Und dazu wird's in den kommenden Tagen auch noch eine Folge geben, wo wir einmal ein bisschen Feedback von dir und euch wollen. Also wenn du jetzt schon mit den Fingern scharrst und uns gerne Feedback geben möchtest, dann darfst du sehr gerne in die Show Notes zu dieser Folge klicken, denn dort findest du den Link zu mir, zu WhatsApp und kannst mir dort sehr, sehr gerne schicken. Wenn du also möchtest, dass es mit Moin um Neun auch nach der 400. Folge noch weiter geht, dann darfst du auch jetzt gerne schon diese Gelegenheit nutzen. Heute habe ich ein Thema im Gepäck, was vor allem aus meinem anderen Tätigkeitsbereich komme. Wenn du Moin um Neun schon ein bisschen folgst, weißt du wahrscheinlich, dass ich ja in verschiedenen Bereichen wirke und insgesamt drei Unternehmen habe. Und eines davon ist natürlich die Firma mit Gretel zusammen. Das ist das allergrößte, vor allem das präsenteste auch hier im Podcast. Daneben bin ich aber auch noch ganz klassisch als Wirtschaftspsychologin in verschiedenen Organisationen und Unternehmen tätig, in denen ich Menschen zu bestimmten Themen rund das große Überthema mentale Gesundheit und Resilienz begleite. Über die letzten Jahre hat sich das dann ein bisschen so herausentwickelt, dass ich vor allem auch JournalistInnen begleite. Das ist ein Steckenpferd geworden von mir, die zum Beispiel im Community Management arbeiten. Das bedeutet, sie verwalten die Insta, Facebook, YouTube-Accounts von den großen, großen deutschen Medieneinrichtungen. Und in dieser Arbeit habe ich mich irre viel mit Hass im Netz, mit Kommentarstrukturen, mit Persönlichkeiten im Internet auseinandergesetzt und habe für diese Folge jetzt heute mal ein bisschen reflektiert, was wir oder was ich aus dieser Arbeit mit für uns Selbstständige herausziehen kann und habe ein Thema mitgebracht und zwar das der Follower-Typen. Es ist so, dass wahrscheinlich ihr alle, die jetzt hier auch zuhören, irgendeine Form oder mehrere Formen von Social Media Profilen habt. Also die allerallermeisten sind bei Insta und oder Facebook. Dazu kommt bei vielen mittlerweile LinkedIn. Manche sind noch bei dem Dinosaurier Xing unterwegs, gibt ganz verschiedene Plattformen, you name it, aber fast alle Selbstständigen sind irgendwo auf einer Social-Plattform sichtbar, denn wie das schon sagt, was ich gerade meinte, Sichtbarkeit spielt ja für alle Selbstständigen eine Rolle. Wir müssen und wollen natürlich gesehen, gefunden und wahrgenommen werden mit unserer Expertise, mit unserem Angebot und natürlich auch als Persönlichkeit. Jetzt ist es so, dass viele von uns über Monate und Jahre hinweg Content produzieren und über Monate oder Jahre hinweg gefrustet sind, dass sie nicht die richtigen Menschen erreichen oder dass keiner bei ihnen bucht, dass bei ihnen das nicht funktioniert und und und. Und ich habe gerade mal wieder mit meiner Mentorin in Hamburg zusammengearbeitet und die Köpfe zusammengesteckt und dabei habe ich das, was er mir noch mal mitgegeben hat und das, was ich aus der Arbeit als Community-Management-Begleiterin kenne, mal zusammengebaut und möchte in dieser Folge dir einen kleinen Einblick geben und dir auch eine kleine Übung mitgeben. Also grundsätzlich siehst du vielleicht, gehen wir mal von dem Instagram-Profil aus, du hast 100, 500, 800, 1000, 10.000 FollowerInnen und weißt wahrscheinlich so grob, da sind ein paar Freunde dabei und mit der Zeit kommen aber auch neue Menschen, Menschen, die du kennst, Kundinnen, aber wahrscheinlich auch sogenannte kalte Kontakte, Menschen, die einfach zu dir kommen. So genau kennen die meisten, mit denen ich arbeite, aber ihre FollowerInnen nicht. Das heißt, die wissen nicht genau, wer ist das genau, wer guckt mir da eigentlich zu, sondern meistens hat man so ein diffuses Gefühl. Was aber für uns alle gilt, für uns alle Selbstständige ist, dass es drei verschiedene Typen von Followern gibt, die du kennen solltest und die du auch unterscheiden solltest und die du auch bewusst adressieren oder nicht adressieren können solltest. Und das ist etwas, was ich im Community Management eben sehr stark begleite, weil wir oft versuchen, mit einer One-Size-Fits-All-Kommunikationslösung alle zu erreichen auf unserem Kanal, was aber nicht funktionieren kann. Und deswegen möchte ich dir einmal kurz diese drei Typen sozusagen vorstellen, die bei dir auf dem Profil rumhängen. Wir haben an erster Stelle proudly presenting, deine Fans. Jeder von uns hat auf seinem Social Media Profil Fans abhängen. Das können entweder alte Bekannte, FreundInnen oder einfach Menschen sein, die dir schon lange folgen oder vielleicht auch kurz, die dich kennengelernt haben, die dich super finden, die sagen, hey, das ist so eine Inspiration, der folge ich, da möchte ich mehr von mitbekommen. Also die erste Gruppe sozusagen sind die Fans. Die haben alle von uns, die sind manchmal kleiner die Gruppe, manchmal größer. Dazu gebe ich dir auch gleich noch eine Reflexionsaufgabe mit aus dieser Podcast-Folge. Aber diese Gruppe haben wir alle, da kannst du was posten und eigentlich kommt immer von denen, hey super, toll, Laura, das sieht ja toll aus, oh Mensch, cool, dass du mal wieder was teilst. So, also die Fans. Die schicken Herzen, die sind begeistert von dem, was wir machen, die supporten uns im Zweifel, wenn jemand doof zu uns ist. Also unsere Cheerleader, unsere Fans. Dann gibt es eine zweite Gruppe, die alle von uns haben, und das sind die Skeptiker. Die Skeptiker sind schon wesentlich leiser, wesentlich ruhiger, wesentlich unauffälliger häufig und sind häufig eher stille Zuschauer, LeserInnen und sind häufig uns eher noch nicht so gut bekannt. Die Skeptiker sind aber häufig eine sehr große Gruppe, die sind vielleicht über einen Reel zu dir gekommen. Die sind vielleicht über einen Event, wo du einen Vortrag gehalten hast, zu dir gekommen. Die sind vielleicht zu dir gekommen, weil du irgendwo im Podcast warst. Und dann haben sie draufgeklickt, fanden es spannend und folgen dir mal. Also es gibt tausend Wege, wie sie zu dir gekommen sein können. Sie sind aber skeptisch, sie wissen noch nicht genau, was du machst. Sie kennen dich vielleicht noch nicht so gut und sie haben noch kein tiefes Vertrauen zu dir. Also nicht so wie deine Fans. Also wir haben die Fans, wir haben die Skeptiker. Und an dritter Stelle haben wir alle die Hater. Ich schwöre, jeder von uns hat FollowerInnen auf seinem Profil, die nur da sind, um über uns herzuziehen, zu lästern, es anderen zu schicken und zu sagen, was die schon wieder gemacht haben. Auch das gibt es. Es gibt stille Hater und laute Hater. Die stillen Hater sind die, wie ich grad gesagt hab, zum Beispiel, die einfach Storys hin- und herschicken und sagen, guck mal, wie bescheuert die schon wieder aussieht. Oder was die jetzt macht, schon wieder was Neues. Das sind die, die eher lästern oder vielleicht auch einfach nur mit sich selber zuschauen und denken, boah, finde ich die bescheuert. Trotzdem gibt es da Studien zu, trotzdem zeigt sich, dass viele von uns, da kannst du dir ja auch mal in die eigene Nase fassen, auch Menschen folgen einfach nur, weil wir sie irgendwie, weil sie uns triggern, weil wir sie angucken und sagen wollen, ja siehst du, schon wieder so eine Story, wo man sieht, dass die ihre Kundinnen gar nicht ernst nimmt, dass die, wahrscheinlich führt die gar nicht so ein tolles Leben, irgendwo ist bestimmt, bei der bestimmt auch was im Busch. Entweder ist es so oder eben für die produzierende Person ein bisschen schwieriger Fall, sind es sogar offensichtliche offensive Hater. Das heißt, du bekommst Hassnachrichten, du bekommst Kritik, du wirst abgewertet, du wirst gemobbt und so weiter. Du wirst vielleicht die ganze Zeit in Frage gestellt. Diese drei Arten der Follower haben wir alle und ganz wichtig ist, dass du dir jetzt mal vor Augen führst, dass dein Content diese drei Gruppen gleichermaßen erreicht. Und ich möchte, dass du in dieser Folge heute, die wird kurz und knackig, dich einmal fragst, erstens, okay, diese drei Gruppen hast du, das hast du in dieser Folge schon mal erfahren. Denk mal drüber nach oder geh mal wirklich aktiv deine FollowerInnen durch und schau, wer ist denn die Mehrheit bei dir? Sind es die Fans, die Skeptiker oder die Hater? Das ist die erste Aufgabe. Zweite Aufgabe ist, überleg dir mal, an wen du deinen Content hauptsächlich richtest. Das war eine Erkenntnis von mir vor ein paar Jahren, dass ich selber meinen Content, gerade auf Social Media, hauptsächlich meinen Fans gewidmet habe. Und ne Wohlfühlatmosphäre, ich wollte Bestätigung, ich wollte, dass sie sagen, Mensch, das sieht ja toll aus bei dir, ach, ist das schön, oh, das möchte ich auch so. Ich wollte ganz viel Puschel-Puschel, ganz viel positive Resonanz. Ich war in so einer Bubble drin, wo ich gemerkt hab, ich möchte da Bestätigung. Ganz ehrlich, das war mein Motiv, wenn ich mich da ganz tief hinterfragt habe. Daran ist auch überhaupt nichts verwerflich. Es wird nur schwierig, wenn ich dann erwarte, dass dieser Kanal zum Beispiel ein Verkaufskanal ist und ich darüber meine Selbstständigkeit vorantreibe, weil das hat in dem Fall nicht funktioniert. Meine Fans sind entweder schon Kundinnen und bleiben das vielleicht auch oder werden nie Kundinnen, sind aber einfach meine Fans und Cheerleader, vielleicht schon lange mit mir in Kontakt und feiern einfach, was ich tue. Das größte KundInnenpotenzial haben die Skeptiker. Die Skeptiker sind die Gruppe, denen wir wirklich mit verschiedensten Strategien zeigen können, dass man uns vertrauen kann. Durch persönliche Geschichten, Storytelling, durch Zahlen, Daten, Fakten, durch Einwandbehandlung, durch ganz verschiedene Dinge kannst du als Selbstständige den Skeptikern auf deinem Profil begegnen. Und dann wird sich über kurz oder lang entscheiden, ob ein Skeptiker, eine Skeptikerin sich zu einem Fan entwickelt und vielleicht auch was bucht bei dir, oder zu einem Hater wird, oder einfach dauerhaft ein Skeptiker bleibt. Das heißt, als zweites, frage dich einmal ganz ehrlich für dich, an wen richtest du deinen Content? Das ist eine super super wichtige Erkenntnis, wenn du dich da wirklich darauf einlässt, denn ich erlebe es wirklich sehr sehr oft und Gretel und ich auch in unserer Mastermind, dass Menschen super duper gefrustet sind, dass sie nichts verkaufen, dass es nicht vorangeht, dass sich keiner für ihre Produkte interessiert, sie aber den Content auch gar nicht darauf ausrichten. Das heißt, du machst zwar die ganze Zeit Content und schickst da ganz viel Liebe rein und ganz viel Zeit und ganz viel Ressource, aber du richtest es gar nicht an die Person, die da wirklich sitzt und denkt, naja, was kann ich denn jetzt bei der buchen, will ich das, kann ich da vertrauen, sondern du schickst es an die Person, die sagt, ey super Laura, hast du toll gemacht. Und wie gesagt, nochmal, beides hat seine Berechtigung. Ich will das gar nicht bewerten oder schlecht machen, aber es ist wichtig, sich das bewusst zu machen, mit wem spreche ich gerade. Und an wen richte ich wie viel Prozent meines Contents. Und als drittes lade ich dich ein, wenn du Lust hast, klick mal in die Show Notes, spring mal rüber, da ist der Link zu WhatsApp drin und schreib mir gerne deine Erkenntnis. Also A, wie ist ungefähr die prozentuale Verteilung deiner FollowerInnen und B, an wen richtest du bisher hauptsächlich deinen Content. Gibt auch Menschen die immer mit Hatern sprechen und immer versuchen sich zurechtfällig immer zu erzählen, warum das doch gut ist, warum das doch sinnvoll ist und so weiter. Ich habe eben nur meine Beispiele genutzt. Ich freue mich sehr von dir zu hören und eine WhatsApp-Nachricht zu bekommen, wo du mir einmal aufdröselst und schickst und schreibst, wie du diese Gruppen identifizieren konntest in dieser Folge. Es geht jetzt auch gar nicht darum, dass du jetzt sofort irgendwas ändern musst, aber die Erkenntnis, das Bewusstsein bringt eben Licht in einen dunklen Raum, der bisher gar nicht ausgeleuchtet war. Häufig habe ich das Gefühl, wenn ich mit Menschen, mit Selbstständigen anfange zu arbeiten, dass die eigentlich gar nicht wissen. Das ist einfach eine Zahl, 500, 700, 1000 Menschen, aber sie wissen gar nicht, mit wem sie sich da genau zu tun haben. Man kennt vielleicht 20, weil die immer auf Storys reagieren. Das sind meistens die Fans. Und eine Analyse dieser Menschen zu machen, ist super duper sinnvoll. Und super duper wichtig, um deine unternehmerischen Ziele zukünftig erreichen zu können. Das heißt, diesen Schritt zu skippen, ist eigentlich wie die ganze Zeit einfach Spaghetti an die Wand werfen und gucken, was kleben bleibt. Aber gar nicht zu steuern und gar nicht zu schauen, was möchte ich denn erreichen? Wo möchte ich hin? Und das ist wirklich sehr, sehr, sehr oft vertane Ressource, dann über Monate und Jahre die Contentkanäle zu bespielen, aber gar nicht genau zu wissen, wen rede ich eigentlich gerade an, mit wem spreche ich gerade. Das ist ja in der real life Kommunikation würdest du es ja sofort merken, ob ich mit verschränkten Armen dir gegenüber sitze und sage echt, sicher, glaube ich nicht. Oder ob die quasi still sind und du sie einfach nicht adressierst. Ich bin sehr gespannt auf dein Feedback und wünsche dir ganz viel Spaß, deinen Kanal, dein Haupt-Social-Media-Kanal mal unter die Lupe zu nehmen und wenn du Lust hast, spring rüber zu WhatsApp und lass mir eine Nachricht da, wie es bei dir rund um das Thema deiner Followertypen aussieht. Ich freue mich, wir hören uns hier wieder am Donnerstag zu einer Interviewfolge. Bis dahin, mach's gut und bis bald. Ciao.

  6. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Ready für ne starke Meinung zu den Themen Unternehmertum, Female Empowerment, Selbständigkeit und Kundenzufriedenheit? Dann MUSST du dir diesen Schnack zwischen Sam Schüller und Gretel anhören. Sam ist Friseurunternehmerin, Coach, Speakerin und Podcast-Host. Seit 4 Jahren steht sie nicht mehr „hinterm Stuhl“, sondern führt ein - trotz Corona - wachsendes Unternehmen und bringt mittlerweile in ihrer Kopfsache Akademie anderen Dienstleister:innen bei, wie sie das macht. Sam ist anders und damit so richtig erfolgreich. Wir sprechen darüber: 🤘🏻 warum wir uns nur mit den Rollen zufriedengeben sollten, die wir selbst für uns wählen 🤘🏻 warum es für die Selbständigkeit unerlässlich ist, eine Vision dafür zu haben 🤘🏻 warum sie es mittlerweile total feiert zu zeigen, wie erfolgreich sie mit ihrem Business ist 🤘🏻 wie unternehmerisches Denken funktioniert 🤘🏻 dass es eigentlich ganz geil ist, von anderen unterschätzt zu werden Was für ein herrlich direkter Schnack! Hör direkt mal rein, folge Sam auf ihren Profilen und let me know, was du aus der Folge mitnimmst. Ich freu mich über deine AHA-Momente, entweder per Direktnachricht auf Instagram (https://www.instagram.com/gretelniemeyer/) oder per Mail an moin@gretelniemeyer.com Links zu Samantha Schüller: Instagram: https://www.instagram.com/samantha.schueller/ Webseite: https://www.kopfsache-akademie.com/ Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Heute sitzt mir nicht Laura gegenüber, sondern die tolle Sam Schüller. Sie ist Friseurunternehmerin, sie ist Coach, sie ist Unternehmensberaterin, sie ist Podcast-Host, sie ist Mutter und sie ist Speakerin. Schön, dass du da bist, heute mit mir zu schnacken. Sam: Ja, danke für die Einladung. Ich freue mich sehr, dass wir heute hier sitzen und ich bin ganz gespannt, welche Fragen du dir ausgedacht hast mir gegenüber. Gretel: Yes, yes, yes. Naja, die erste Frage ist wahrscheinlich sehr, sehr vorausschaubar oder voraussehbar. Du hast ja deinen ersten Salon mit 21 gegründet und hattest da das Thema oder hattest da das Ziel, einfach Haare machen, habe ich gelesen. Wie kam es dazu, dass du das ja offensichtlich irgendwann über den Haufen geschmissen hast und gesagt hast, also ich möchte jetzt noch mehr als das oder anderes als das. Ich möchte unternehmerisch denken, ich möchte anderen Menschen beibringen unternehmerisch zu denken. Das fühlt sich von außen erst mal wie ein ziemlich weiter Weg an. Kannst du uns da vielleicht auf ein paar Stationen mitnehmen? Sam: Ja, also richtig gut recherchiert, Gretel. Ich hatte tatsächlich das erste Ziel, war von mir einfach, mir einen Arbeitsplatz zu schaffen, in dem ich halt zufrieden bin, an dem ich an Kund:innen arbeite, die mir Energie schenken statt rauben. Und hatte mir das sehr einfach mit meinen 21 Jahren vorgestellt. Ich bin damals zur Bank mit einem Konzept, Work-Life-Balance und so, brauchte 40.000 Euro, hatte damals von Tuten und Blasen keine Ahnung, kam frisch von der Meisterschule und hatte irgendwie nicht so diesen Arbeitsplatz gefunden, in dem ich mich so selbst verwirklichen konnte, wollte, sollte, wollte. Und Selbstständigkeit war für mich nie ein Thema, weil ich immer dachte, ich bin zu jung, um mich jetzt an einen Platz zu binden, weil ich dachte auch, vielleicht will ich noch mal durch die Welt reisen oder so. Aber dadurch, dass es mir echt schwer fiel, einen Arbeitsplatz zu finden, dachte ich, gut, dann schaffe ich ihn mir jetzt selbst. Und wie jeder Zufall es so wollte, bin ich eines Sonntags an einem Ladenlokal bei mir um die Ecke vorbeigeschlendert und habe diesen kleinen Laden gesehen. 57 Quadratmeter. Und dann führte so eins zum anderen. Das ging alles reibungsloser, als ich das damals gedacht hatte, weil ich bin auch so ein Typ, der sagt, ich probiere es halt einfach, entweder funktioniert es, oder ich suche mir halt einen Plan B, oder ich denke mir was anderes aus. Ich hatte auch zwischenzeitlich die Gedanken nach London zu ziehen, um da mal als Friseurin zu arbeiten. Dann habe ich gearbeitet und gearbeitet und gearbeitet. Dann kam Corona und das hat alles was mit uns gemacht, ob wirtschaftlich, ob psychisch. Ich habe dann gemerkt, es war dann nach sieben Jahren Selbstständigkeit, dass ich mich so über diesen Salon definiert habe, mit meiner Arbeit, zwölf Stunden am Tag, auch über meine körperliche Erschöpfung schon herausgearbeitet habe. Und das, was dabei übrig blieb, was man auch in dieser Corona-Zeit, wo man alles mal auf Stopp gedrückt hat, gesehen hat, wo ich denke, wofür das Ganze eigentlich? Ich hatte dann mittlerweile auch zwei Mitarbeiterinnen und ich würde sagen, es lief immer gut, wir hatten immer die Plätze voll. Wir waren mittlerweile, hatten uns einen kleinen Namen aufgebaut, auch bei Social Media. Und ich dachte, ja, aber für das Ganze, und das soll ich jetzt noch 40, 50 Jahre so machen, dann wurde ich schwanger und habe dann gedacht, okay, also ich bekomme jetzt kein Kind und arbeite weiter 60, 70 Stunden am Stuhl. Und dann habe ich in meiner Schwangerschaft eine Coachingausbildung gemacht. Die war auch gar nicht mit dem Gedanken dahinter, mal selbst zu coachen, sondern um mich zu coachen, mehr wieder herauszufinden, wohin will ich sein? Ich möchte nicht mein Unternehmen sein. Ich möchte nicht mein Job sein. Ich möchte ich sein. Man möchte nur noch das machen, was mir Spaß macht. Ich hab das für mich analysiert. Das war eine Phase von zwei Jahren, da bin ich auch erstmal Mutter geworden. Und dann hab ich mich komplett rausgezogen, weil durch die Corona-Maßnahmen hatten wir nicht genügend Platz, damit vier Leute da arbeiten. Ich habe halt jemanden eingestellt, der meine Kapazitäten übernommen hatte, weil ich ja erstmal raus war. Und dann hatten wir halt keine Plätze mehr übrig, keine anderthalb Meter Abstand und dachte so gut, jetzt konzentriere ich mich eigentlich erstmal auf mein Mama sein. Das waren dann anderthalb Jahre. Und dann kamen schon Friseur:innen auf mich zu und sagten, wie machst du das eigentlich? Wie kannst du davon leben? Wie kann der Laden dich tragen? Du arbeitest ja gar nicht mehr so in dem Sinne. Und so kam eigentlich eines zum anderen, dass ich mich erst mal auch getraut habe, darüber zu reden, wie ich über die Dinge denke, wie ich die Dinge angehe und habe dann nach und nach die Menschen daran teilhaben lassen. Und dann kam ich in diesen Coaching-Bereich, was ich mir selber erst sehr lange nicht zugetraut habe, dass ich sagte, ah, okay, hier sind ja mehrere Faktoren, die wichtig sind anzusprechen. Nicht nur das Unternehmertum in der Friseurbranche, auch das Frau sein, das Frau sein als Karriere, der Feminismus dahinter und wie schwer es uns halt immer noch fällt, uns durchzusetzen und auch angesehen zu werden. Es war ein Prozess, mit Corona einen etwas härteren Cut, weil ich ihn gehen musste. Aber ich hatte immer noch die Möglichkeit gehabt, zurückzugehen. Dann habe ich gemerkt, ich mache hier aber etwas viel Wichtigeres. Ich schaffe Arbeitsplätze für meine Mitarbeitenden, die sicher sind, die finanziell sicher sind. Wir haben uns kurz nach Corona dann auch das Vielfache vergrößert. Das war natürlich auch nochmal so eine Außenwirkung, die dachte, doch wie jetzt Corona und dann alle hatten Probleme wirtschaftlich, jetzt vergrößert die sich. Ich habe eine Viertelmillionen darin investiert. Wie macht sie das? Und das war eigentlich so der Startschuss, dass ich mir selbst so getraut habe, so Sam, du hast genügend vorzuweisen, ich habe genügend Qualifikationen, ich habe mich sehr viel weitergebildet und mache das halt immer noch, dass ich sagen kann, okay, ich stehe halt für etwas und meine Referenz bleibt halt immer mein Salon. Dass ich halt sagen kann, ich ziehe das aus, was ich da tue, ob ich Fehler mache, ob ich Erfolge feiere und lasse die Menschen daran teilhaben. Und ja, jetzt stehe ich hier. Ganz einfach. Gretel: Ja, zack, bumm, ich schnipp's einfach. Naja, ich glaube, das, was du halt hast, was so viele nicht haben und was ich ja auch in meinem Feld als Verkäuferin oft sehe und wo ich so denke, okay, das ist das, was wir anderen Menschen einimpfen dürfen, ist so dieses Vertrauen in dich selbst und den Mut, die Klappe aufzumachen, zu sagen, ey, das ist meine Meinung, das ist das, was ich sehe, das ist das, wie ich es bewerte, ohne dass mir jemand anders gesagt hat, wie es zu bewerten wäre. Ja, also deine Reels, die sind ja immer eine Mischung aus ein bisschen komisch, weil es einfach so absurd ist. Beispiel, der eine Kunde, der sagt, er würde jetzt seine Rechnung am Ende des Monats bezahlen. Ich liebe es einfach, wie du diese Sachen so sezierst und sagst, also hör mal, es ist mir neu, dass du am Ende des Monats hier sitzen würdest und meine Überweisung machst. Aber glaubst du, dass man diesen Mut lernen kann, dieses Selbstvertrauen? Oder ist das was, was eigentlich immer schon Sam war und was einfach noch mehr nach draußen kommt, dadurch, dass du ja, dass du auch merkst, dass es halt gut angenommen wird? Sam: Das ist eine sehr Gute Frage. Ich glaube, wir haben zu viele Menschen, die ihre Expertise weitergeben, ohne sie selber zu leben. Also wir haben ja sehr wenig Friseur-UnternehmensberaterInnen, die selber vom Auszubildenden bis zum Angestellten bis zum Chef mal durchgespielt haben. Dafür haben wir aber zu wenige, die aufgrund sehr vieler Expertisen, weil sie einfach, ob es Erfahrung ist, ob es Weiterbildungen sind, sich halt dementsprechend nicht trauen, die Dinge zu tun. Und ich habe auch, wie viele Frauen da draußen, Imposter-Syndrom nennt man das auch, immer darauf zu warten, genügend Expertise zu haben, genügend Selbstvertrauen zu haben. Man wartet immer auf einen gewissen Punkt zu kommen, endlich bereit sein, in die Außenwelt zu treten. Und bei mir war das ein ganz interessanter Prozess, weil das kam mit meinem Auto. Das hört sich immer so doof an. Aber ich habe mir ein neues Auto gekauft, das ist ein Ford Mustang GT. Ich sage das immer extra, weil es einfach triggert. Also für mich ist das nur ein Auto, das hat einen Isofix, das ist das, was für mich gezählt hat. Meine Tochter kann mitfahren. Aber es war menschlich gesehen so interessant oder soziologisch gesehen so interessant, was das an der Außenwirkung gemacht hat, weil dann war so dieses, ah, jetzt ist Sam erfolgreich. Die hat ein Auto. Hast du gesehen, was die sich gekauft hat? Und ich war vorher auch erfolgreich, habe nur nie das gezeigt, was ich mir kaufe oder was ich mir leiste, weil ich denke, das willst du ja nicht angeben. Das muss ja auch bescheiden sein. Ich möchte ja nicht anecken, nicht, dass die Leute noch denken, ich habe es nicht nötig. Und dann habe ich irgendwann gesehen, weil ich habe ja auch ein Verständnis für Marketing, da muss ich rein. Genau da muss ich rein. Ich muss eigentlich noch mehr zeigen, was ich habe, wer ich bin, lauter sein, damit ich auffalle. Und erst seitdem bin ich auch bei Social Media erfolgreich, weil ich dann nicht mehr Teile von mir versuche zu verstecken, weil ich dann Angst habe, es könnte irgendwie falsch aufgefasst werden oder falsch interpretiert werden, sondern jetzt habe ich gesehen, ich muss immer dann in diesen Bienenstock stechen, damit ich darauf aufmerksam mache und muss natürlich auch mit Gegenwind rechnen, aber ich habe auch in den letzten Jahren finde ich, mich sehr persönlich weiterentwickelt, dass es wenig was über mich macht, weil das Wichtigste, was jemand über mich denken kann, ist das, was ich über mich selber denke. Und gerade wenn es das Thema Selbstvertrauen geht, kann ich da nur jedem raten, der jetzt sagt, okay, bei mir liegt es so ein bisschen an dem Selbstvertrauen. Fake it till you make it. Selbstvertrauen ist wie ein Muskel, was wir trainieren können. Wir müssen uns immer wieder in Situationen bringen, wo das gefordert wird. Und dann wird es einfacher, einfacher, einfacher. Das ist natürlich erst mal unangenehm und tut weh, aber das ist das Unbehagen, was uns zeigt, in welche Richtung wir eigentlich müssen. Gretel: Ja, ja, absolut. Also dieses Fake it till you make it. Und auch da wieder ist ja so eine Parallele zwischen unseren beiden Bereichen. Oder wir sind ja gar nicht so weit auseinander. So dieses Ding von, ja, und dann erlebt doch einfach mal, dass nichts Schlimmes passiert. Also dieser Klassiker auch. Uns können irgendwie 20 Leute sagen, wie toll wir sind. Und dann kommt der eine um die Ecke, der dir ans Bein pissen will. Und das ist das, worauf du deine Energie lenkst. Und denkst dir dann so, ja, scheiße, den muss ich auch noch glücklich machen. Nein, musst du nicht, solltest du auch gar nicht versuchen, weil's gar nichts bringt. Irgendwelche Leute, die mit sich selber irgendwelche Sorgen, Probleme haben oder unzufrieden sind, die zu bekehren, wird halt einfach nicht funktionieren. Sam: Ja und die Frage auch immer, warum interessiert es überhaupt, was andere über mich denken könnten? Also es ist doch, man sollte in seinem eigenen Kopf leben und sich einen Safe Place darin bieten, indem man halt auch guckt, wie denkt man eigentlich zu sich selbst, wie redet man, was traut man sich zu, warum traut man sich das nicht zu. Und das ist, glaube ich, am Ende, was die Streu vom Weizen trennt, weil die Menschen, die bereit sind, sich mit sich selbst auseinanderzuentwickeln, können immer Erfolg mit Substanz aufbauen. Das sind nicht die Alltagsfliegen, die unbedingt Fame haben wollen, die wichtig sein wollen. Wir haben zu viele Leute, die wichtig sein wollen, ohne etwas Wichtiges zu sagen. Und die Menschen, die viel Wichtiges zu sagen haben, trauen sich dann nicht. Und das muss sich ein bisschen umdrehen, finde ich. Gretel: Ja, ich mag auch deine Definition von Feminismus sehr. Sam: Was ist denn meine Definition von Feminismus? Gretel: Soll ich sie dir sagen? Sam: Ja, erzähl mal. Gretel: Naja, das war ein Teil zumindest, den du sagst, wo du sagst, ey, Feminismus bedeutet halt auch, dass wir uns unsere Rolle selber aussuchen, die wir gerne hätten und dass wir nicht in irgendwelchen Rollen leben oder irgendwelche Rollen versuchen zu erfüllen, weil, auch wieder tolles Reel von dir, man ist sowieso, man ist zu dünn, man ist zu dick, man ist zu erfolgreich, zu wenig erfolgreich, man ist zu sehr fürs Kind da, man ist zu wenig fürs Kind da. Also wir können es einfach da draußen nicht allen recht machen und das sollten wir halt auch nicht versuchen, sondern es geht darum, die Bewertung mal auszuschalten und zu gucken, welche Rollen wollen wir denn eigentlich ausfüllen. Also so habe ich es zumindest verstanden. Sam: Das hast du sehr gut interpretiert. Genauso ist das. Also es geht bei Feminismus Gleichberechtigung und Chancengleichheit, natürlich, ob jetzt politisch oder gesellschaftlich. Aber tendenziell geht es darum, die Freiheit zu haben, sich seine Rollen selber so zu bilden. Und auch sich immer mal zu hinterfragen, treffe ich die Entscheidungen, die ich für mein Leben entscheide, jetzt eigentlich, damit andere das gut finden, dass ich das so entscheide, oder weil es sich für mich gut anfühlt. Und es ist egal, welche Rolle, ob es die Hausmutter ist, die sich bewusst für auch so ein Kind entscheidet. Es ist halt das Bewertungsfreie dahinter, dass man das bewusst für sich entscheidet und nicht meint, man muss es halt so tun, Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Gretel: Und sag mal, du hast auch gesagt, okay, wenn ich mich selbstständig mache, sollte ich als erstes mal eine Vision haben, wo ich hin will. Ich glaube, dass es da für viele schon schwer wird, oder? Also dieses Ding von, wie groß darf ich eigentlich denken, was kann ich eigentlich schaffen, was möchte ich eigentlich? Hast du da irgendwie so eine Hilfestellung oder wie hilfst du Menschen groß zu denken? Weil du bist ja auch nicht nur in dem ganzen Friseurbereich, sag ich mal, Profi und Expertin, sondern mittlerweile auch Unternehmensberaterin, Mentorin, Coach für Menschen in anderen Dienstleistungsbranchen. Und ich gehe davon aus, dass dir diese Probleme, diese Herausforderungen groß zu denken, sich selber richtig ernst zu nehmen, öfter über den Weg läuft. Wie gehst du daran? Sam: Definitiv. Also ich mache ja dann auch viel Mindset-Arbeit bis zu einem gewissen Grad, wo ich dann denke, jetzt bin ich vielleicht nicht mehr so professionell genug. Aber es ist immer die erste Frage nach dem großen Traum, wovon man träumt. Und Träume sind super unterschiedlich. Und ich habe jetzt durch sehr viele Coachings, die ich geben durfte, immer festgestellt, mein Gott, die Träume sind so bescheiden, so bescheiden. Ich sage dann immer mal, das ist um die Ecke, ob wir davon reden, dass sich ein Unternehmer wünscht, drei Monate im Jahr remote zu arbeiten, von einer Finca aus Mallorca. Das sind so Träume. Diese eigene Bescheidenheit dahinter zu sehen, ist eine Sache. Und dann aber auch vielleicht zu erkennen, so groß ist das nicht und so weit ist das nicht weg. Und dieses permanente hinterfragen, was macht mich eigentlich zufrieden im Leben, was macht mich eigentlich glücklich im Leben. Es muss und es ist auch meistens nie die Weltherrschaft oder Kanzleramt, sondern kleine Dinge im Leben, ob es eine Weltreise ist, ob es, weiß ich nicht, finanzielle Unabhängigkeit ist. Wenn wir ein Ziel haben, können wir doch eine Strategie entwickeln, zu sagen, okay, habe ich alle Mittel und Wege und oder Qualifikationen, mein Ziel zu erreichen? Also wenn es zum Beispiel eine Weltreise ist als Unternehmerin, weil wir alle Mittel und Wege zur Verfügung haben, zu sagen, okay, ich möchte eine Weltreise machen, wie viel Geld bräuchte ich, wie müsste sich der Laden tragen, so kann ich doch ins lösungsorientierte Denken gehen. Deswegen sage ich, es gibt keinen Traum, den man nicht umsetzen kann, wenn es natürlich im realistischen Bereich ist. Und deswegen gerade auch, muss ich noch mal auf das Thema Frauen eingehen, die trauen sich einfach zu wenig zu. Auch einfach aufgrund von Angst vor einer Außenwirkung, Angst vor Gegenwind. Und da versuche ich immer ganz arg zu pushen, zu sagen, mach das einfach. Wir reden hier von Frauen, die sich nicht trauen, ihre Louis Vuitton Tasche im Dorf zu tragen, weil die Leute dann denken, sie haben es nicht mehr nötig. Oder lieber mit einem anderen Auto vorfahren, wo ich denke, da würden sich Männer nie darüber Gedanken machen, sich dieses Potenzial aus seinem Leben rauszuholen. Für die, die es wollen. Und es geht nämlich nicht darum, auch das wird oft viel interpretiert um Unzufriedenheit. Ich bin auch nicht unzufrieden jetzt mit meinem Bankkonto oder mit meinem Leben, aber trotzdem möchte ich mehr. Das hat nichts mit Unzufriedenheit zu tun. Und es gibt die Menschen, die nach mehr streben und die, die da bleiben, wo sie sind. Leider sind es auch meistens die, die gerne sich über Dinge beklagen, die sie selber ändern können. Aber niemand kann irgendetwas für deine Situation, in der du heute bist. Wir haben es alle selbst in der Hand. Und da möchte ich immer so ein bisschen daran appellieren zu sagen, setz dir ein Ziel, guck, dass dieses Ziel zu dir passt, zu deinen Werten, zu deinen Persönlichkeiten und dann kannst du eine Strategie dahingehend entwickeln. Und das sind ja keine Ziele, die nächste Woche erreicht werden müssen, aber so drei, vier, fünf Jahre. Wie soll das Leben mal in 40 Jahren aussehen? Wo will man mal aussteigen? Also ich frage auch viel, so was ist denn am Ende deiner Selbstständigkeit? Ja, wie? Kippst du irgendwann im Laden um und dann lebst du von 1500 Euro oder wie? Wie stellst du dir auch mal deinen Ausstieg vor? Ich möchte nicht mehr so lange arbeiten, bin ich ganz ehrlich. Ich möchte früh in die Rente gehen, dann möchte ich mein Leben leben, ich möchte passives Einkommen haben. Ich sage ja auch immer gerne, ich bin in fünf Jahren Millionärin. Ich glaube mittlerweile, ich schaffe es auch in vier. Und ich sage das extra so provokant, damit die Leute genauer hingucken, zu denken, was erlaubt die sich eigentlich? Wobei ich denke, ja, das sagt sehr viel über dich aus, dass du das jetzt gerade über mich denkst. Aber was stört es dich, dass ich mir zutraue Millionärin werden zu können, wenn ich es will? Gretel: Ja, und ich bin da, also bin ich wieder komplett bei dir. Ich habe auch, also nun komme ich aus einem verkäuferischen Hintergrund und als ich mich selbstständig gemacht habe, habe ich halt gesagt, Leute, wenn ich keine 100.000 Euro Umsatz im ersten Jahr mache, dann kann ich es auch lassen. Ja, dann kann ich mich auch für 30 Stunden irgendwo anstellen lassen und habe den ganzen Hartel drumherum nicht. Also irgendwie wirtschaftlicher Erfolg, finanzielle Unabhängigkeit braucht es einfach. Und gleichzeitig, ich bin jetzt auch erst im vierten Jahr der Selbstständigkeit, sehe ich so viele, die immer noch genau das gleiche machen wie vor vier Jahren. Und ich denke mir so, Leute, bewegt euch doch bitte. Was du auch sagst, dieses unternehmerische Denken, dieses, ja, wozu mache ich das hier eigentlich? Da wird dann irgendwie Content rausgehauen ohne Ende und bloß aber nicht anecken, bloß irgendwie das ganze Expertenwissen raushauen und du denkst dir so, ja, aber das zahlt deine Rechnung am Ende des Monats auch nicht. Das macht mich richtig, richtig fuchsig, weil ich mir so denke, ey, das kann doch nicht sein. So viele gut ausgebildete Menschen und in meinem Umfeld tatsächlich ja vor allem Frauen, die dann an solchen Grenzen scheitern oder sich selber Sachen nicht zutrauen oder wo wir wirklich auch immer gucken, so unternehmerisch gedacht und diese Unterscheidung machst du ja auch sehr klar, unternehmerisch macht das hier gerade keinen Sinn. Auf persönlicher Ebene kann ich das total verstehen, aber unternehmerisch so und so und so. Wie machst du das oder kriegst du das auch irgendwie hin, dieses unternehmerische Denken an deine Mitarbeitenden weiterzugeben, dass die also auch auf Situationen eher unternehmerisch denken oder liegt da noch viel Last auf deinen Schultern? Sam: Ich habe halt Rahmenbedingungen geschaffen, indem sie halt Erwartungen zu erfüllen haben. Das sind halt die Rahmenbedingungen, am Ende des Monats das Gehalt zu bekommen. Aber ich kann von meinen Mitarbeitenden auf gar keinen Fall verlangen, unternehmerisch zu denken, weil sonst wären sie keine Mitarbeitenden. Also auch da sucht sich ein Mensch ja eine Angestelltenstelle aus, bewusst, vielleicht auch erst mal für eine Zeit, um sich dann selbstständig zu machen. Aber erst mal ist es ja eine gewisse Rolle, die erfüllt werden muss. Und auch da müssen wir uns auch von unseren Erwartungen mal frei machen. Weil die Leute, die dann von alleine noch mitdenken, ja, die verdienen besonders viel Aufmerksamkeit und verdienen eventuell auch dadurch mehr Geld in deinem Unternehmen, damit sie bleiben, aber sind ja eigentlich Führungspersonen. Also man muss ja auch selektieren, was für ein Mensch, was für Menschen habe ich da in meinem Unternehmen und da sind wir wieder auch wieder so ein bisschen bei dem Zweck dahinter, warum ich selbstständig bin, mit meiner Vision, mit meinen Träumen. MitarbeiterInnen, blöd gesagt, das meine ich nicht so delegierend, wie sich das anhört, sind die Mittel zu deinem Zweck. Und wenn du ein fairer Chef bist, dann nimmst du sie mit hin zu diesem Zweck und bindest sie darin ein. Aber tendenziell schafft man jetzt erst mal nur einen Arbeitsplatz. Das ist für den Mitarbeitenden jetzt nicht so wichtig, wie umgekehrt für UnternehmenInnen Arbeitsplätze zu füllen. Da muss man einfach die Grenze ziehen und auch wieder die persönliche Abgrenzung, da nicht zu viel zu erwarten. Guck, dass die ihren Job machen, guck, dass es ihnen gut geht, guck, dass du zufriedene Leute in deinem Salon dann stehen hast oder in deinem Betrieb und kümmer dich um deine Mitarbeitenden gut, denn die kümmern sich deine Kundinnen gut. Aber jetzt zu verlangen, dass die nochmal die Ecke denken, wirtschaftlich mitdenken, unternehmerisch mitdenken, das ist nicht in dem normalen Mitarbeitenden drin und das ist auch vollkommen in Ordnung, finde ich. Und dadurch, dass ich Rahmenbedingungen geschaffen habe, ich bin die Unternehmerin da, natürlich lastet das auf meinen Schultern. Das ist eine bewusste Geschichte und das sollte uns auch allen bewusst sein. Obwohl ich jetzt an der Spitze ja mittlerweile auch zwei ganz tolle Mitarbeiterinnen habe, wo ich auch das Gefühl habe, ich muss nicht mehr alles alleine organisieren, mitdenken, Probleme behandeln. Die haben dann nochmal eine ganz andere Sicht drauf. Ich muss nicht mehr alleine in Verhandlungen sitzen, wenn es um Vertriebe oder so geht. Das ist schon angenehm. Also das ist ein großer Luxus, den ich sehr, sehr genieße, weil ich das Gefühl habe, ich stehe nicht mehr alleine da oben. Gretel: Und sag mal, du hast auch vor einiger Zeit immer so eine Umfrage gemacht, was, also und da ist viel natürlich auf den Friseurberuf bezogen, aber was so die Probleme sind und hat das dann mal so geklastert. Eins der Probleme war zum Beispiel Personalmangel und das höre ich wirklich auch in ganz vielen unterschiedlichen Branchen, oh es ist so schwer vernünftige Menschen zu finden, vernünftiges Personal zu finden. Und nun ist es bei dir ja so, du sagst auch aufgrund deines Brandings, aufgrund der ganzen Außenwirkungen und so weiter, du hast das Problem nicht. Zu dir kommen selbst Leute, die ihre Selbstständigkeit aufgeben oder die nach Düsseldorf ziehen oder was auch immer und ich frage mich so ein bisschen hast du auch so ein Ding von dass du sagst ja damit haben alle ein Problem ich zeige euch dass das gar kein Problem ist. Also weißt du, weil ich also ich finde das ist halt schon so eine krasse Kompetenz auch zu sagen okay ich bewundere das Problem nicht, oder ich join da so in, in dieses, oh Gott, das ist alles so schlimm, sondern ich sorge dafür, dass es einfach gar kein Problem ist. Und dann, und das finde ich halt auch so krass, dann gehe ich auch noch raus und sage, ist für euch alle ein Problem, für mich nicht. Das sind am Ende so viele unterschiedliche Aspekte an diesem Post, wo ich echt so dachte, geil. Also bist du dann, ich weiß gar nicht, ob ich die Frage richtig finde, aber sprichst du dann einfach so krass deine Wahrheit aus oder machst du das mit Absicht, auch um zu provozieren? Was steckt dahinter? Sam: Es ist einfach, also das ist noch mal ganz kurz, das mache ich gleich, das ist einfach ein Fakt, also es ist immer ganz komisch, wenn man die Einzige in einem Raum ist, die die Dinge anders sehen und sich jeder so im Leid suhlt. Das ist ähnlich wie, wenn ich, weiß ich nicht, auf Fortbildung bin oder meine Referentenjobs habe und dann bearbeite ich ja viel mit FriseurInnen zusammen, die dann gerade Samstags noch gearbeitet haben, dann zu diesem Vortrag gehen und total abgehetzt sind und dann sagen, ich hatte so einen stressigen Tag die letzte Kundin, bla bla bla, und dann stehst du die Einzigen und sagst, nee, ich hab heute ausgeschlafen, mit meiner Familie, war noch bummeln und bin dann hier hingefahren. Das ist halt immer unangenehm, die Einzige im Raum zu sein, die das anders sieht, die anders denkt oder das anders lebt. Ich hatte ja noch nie Probleme, Mitarbeiter zu finden. Und ich dachte noch nie, dass das ein Thema war, bis alle anderen sich darüber beschwert haben, dass es kein Personal zu finden ist. Und ich dachte so, komisch, das klappt ja nicht so. Und dann bin ich dem natürlich auch, natürlich kriege ich das mit, was in vielen Branchen passiert, dass der Mangel an qualifizierten Personal einfach da ist. Das ist Fakt, das weiß ich. Deswegen auch da noch mal auf die Geschichte, die du gerade erzählt hast von deinen Kolleginnen, die sehr viel Expertise haben, aber zum Beispiel keine Persönlichkeit zeigen. Und da haben wir es halt wieder. Du kannst der qualifizierteste Friseur sein auf der Welt oder der Verkäufer oder sonst was, aber die Menschen fühlen sich von Menschen angesprochen, nicht nur von einem Produkt. Und weil wir am Ende DienstleisterInnen sind, müssen wir auch einen Teil unserer Persönlichkeit verkaufen. Die Persönlichkeit des Unternehmens, ein Konzept mit Kernwerten. Und umso mehr ich getraut habe, da aus mir heraus zu gehen und zu zeigen, wer ich bin, ganz authentisch mit meinen Ecken und Kanten, habe ich ein gutes Sieb geschaffen, dass sich die Leute von mir angesprochen fühlen, die bei mir arbeiten wollen. Ich habe alleine letztes Jahr acht Initiativbewerbungen bekommen. Drei von Nichtfriseurinnen, Branchenfremd brauchst du einen Feelgood-Manager, Sam, oder brauchst du hier Unterstützung? Ich kann Bürowesen machen und Homeoffice und bla bla bla. Aber ich würde gerne alle einstellen, aber auch da fehlt mir einfach noch das wirtschaftliche Feedback dahinter. Und ich habe jetzt aufgrund eines einfachen Posts, den ich bei mir auf der Seite gepostet habe, in den Insta-Stories, vier Bewerbungen bekommen. Drei sehr vielversprechende und eine Mitarbeiterin werde ich Mitte des Jahres wieder einstellen. Und ich habe immer nette Bewerbungsgespräche, weil ich sehe, die sind bei mir im Flow. Die sind mir zugewandt. Die wissen so ein bisschen, worauf sie sich einlassen. Natürlich brauchen die noch das Feedback, ob ich wirklich jetzt so bin, wie ich mich da so verkaufe. Das ist ja auch richtig, dass ich wirklich authentisch bin. Aber dadurch, dass mein Kernwert Authentizität ist, kann mir ja nichts passieren. Also ich weiß, dass ich mich oft verspreche. Ich weiß, dass ich Probleme hier und da mit dem Gendern habe. Und dass ich auch manchmal mich verhaspel. Und das ist aber, ich bin mir selbst bewusst. Das ist ja Selbstbewusstsein. Und ich entwickle mich immer noch weiter. Ich werde mich in zehn Jahren noch weiterentwickeln. Ich bin immer noch nicht da, wo ich gerne wäre. Und das anzuerkennen und zu akzeptieren, macht mich selbstbewusst, weil ich weiß, mir kann nichts passieren. Ich bin so, wie ich bin. Man kann doch eigentlich immer nur Angst haben, dass einem was passiert, wenn man vorgibt, was anderes zu sein, und man hat Angst, dass das aufgedeckt wird. Das ist doch das Einzige, was es schwierig macht, finde ich. Deswegen mache ich mir die Mühe gar nicht und sage, gut, hier bin ich mit allen Ecken und Kanten. Und dann kannst du dir halt überlegen, ob du mit mir zusammenarbeiten möchtest. Gretel: Ja, da finde ich, also wir haben jetzt auch gerade wieder jemanden neu eingestellt und die Bewerbungsgespräche oder die Gespräche gingen wirklich so los, ey guck mal, wir wollen gucken und sehen, ob es passt, du willst sehen, ob es passt, wir sind ein kleines Team, gar kein Bock hier von irgendwem irgendwas vorzuspielen, wir müssen danach miteinander klarkommen, also lasst mal transparent sein, wir sagen hier gerne auch Titten auf den Tisch, also wirklich einfach so gucken, was du willst, was wir brauchen, was wir zahlen können. Auch große Verhandlungen müssen da eigentlich, finde ich, immer gar nicht sein, weil es ist so, wir zahlen gut für Arbeit, du willst gut bezahlt werden, wir gucken, was wir uns leisten können. Also ich finde, das ist halt auch so eine neue Art, die auch Wertschätzung und Respekt und Augenhöhe ausdrückt. Zu sagen, wir wollen dich hier nicht über den Tisch ziehen und du uns auch nicht. Ich finde diese Ehrlichkeit und Authentizität, wie du sagst, voll wichtig. Sam: Erwartungsmanagement. Das erwarte ich von dir. Was erwartest du von mir, sich auch mal in die Position zu bringen, auch als UnternehmerIn. Was erwartest du von mir? Und dann zu gucken, wie können wir da eine Basis finden für uns beide? Also es ist eigentlich ganz normales Erwartungsmanagement. Gretel: Ja, ist voll easy. Sam: Ja, eigentlich schon. Ohne mal sein Ego daraus zu nehmen und seine exorbitanten Erwartungen, sondern ich gebe dir das, was kannst du mir geben, wie kommen wir da auf einen Nenner. Also eigentlich recht einfach, wenn wir unserer Emotionalität mal dessen bewusst sind, die besser abzugrenzen. Das ist, glaube ich, auch ein großes Thema. Gretel: Ja, absolut. Und dann ist ja noch das Thema Loslassen auch ein großes Thema für viele. So dieses, in deinem Fall vielleicht oder beim Friseurhandwerk vielleicht, so dieses, okay, jetzt habe ich ja aber die Kunden hier und jetzt der Spatz in der Hand. Ich kann ja nicht die Taube da auf den Dach wollen, weil du ja auch zum Beispiel klar sagst, naja, wenn wir uns die Kapazitäten und so weiter angucken, vielleicht geht es auch in Richtung Preise erhöhen. Das habe ich auch sehr, sehr regelmäßig bei meinen Kunden. Und da kommen natürlich Ängste. Was, wenn keiner mehr kommt? Was, wenn dies? Was, wenn ich am Ende des Monats gar keine Rechnung mehr bezahlen kann? Also so diese Loslassen von Sachen, die uns eigentlich auch nicht dienen oder nicht mehr dienen, ist ja verdammt schwer. Sam: Ich würde sagen, ich bin ein Mensch mit einem gesunden Fatalismus, habe ich gelernt. Also Fatalismus bedeutet halt, die Dinge zu akzeptieren, die man nicht ändern kann. Und deswegen bin ich da immer ganz gut drin. Wenn die Kapazität, also ich kann für mich selektieren, was kann ich ändern und was kann ich nicht ändern? An der wirtschaftlichen Krise kann ich jetzt gerade wenig ändern, aber ich kann ja gucken, was läuft denn gut, wie kann ich es noch besser machen? Das ist halt die Arbeit am Unternehmen. Wenn ich halt gucke, okay, wir haben auch einen Rückgang der Kundinnen, weil die einfach ihre Termine auseinanderziehen, die Qualität stimmt, ich hol mir Feedback, ich guck mir vorher und nachher Bilder an, also geh auf Lösungssuche oder Problemsuche. Das und das und das kann schon mal nicht sein. Meine Leute sind zufrieden, die machen eine gute Arbeit am Kunden und die Kundenfeedback sind auch super, also kann es daran ja schon mal nicht scheitern. Und dann suche ich, ich suche nach Lösungen. Wir werden jetzt unsere Öffnungszeiten zum Beispiel anpassen, weil wir dann gemerkt haben, unsere Neukundinnen, die zu uns wollen, da ist halt ein letzter Balayage-Termin, also wir stehen ja für Balayage, große Haarfarben, werden so 15, 16 Uhr, das ist schon sehr früh. So, unsere Stammkunden wissen, dass es sich lohnt für uns, Überstunden freizunehmen oder mal im Homeoffice zu kommen, aber Neukunden wissen das natürlich noch nicht. Also werden wir jetzt unsere Arbeitszeiten etwas versetzen nach unten, damit die Leute auch noch die Möglichkeit haben, nach der Öffnungszeit zu kommen. Also am Ende gewinnt der flexible Unternehmende, weil wirtschaftliche Dinge werden sich, also äußere Faktoren werden sich immer ändern, an denen wir nichts ändern können. Wir können aber ändern, wie wir damit umgehen. Und die Menschen, die sagen, jetzt habe ich aber jetzt schon seit 40 Jahren so gemacht, werden auf lange Zeit auf der Strecke bleiben. Definitiv, weil ich kann auch sagen, hey, vor vier Jahren, vor fünf Jahren konnten wir uns vor Terminen nicht retten. Da konnte ich schnipsen, wir hatten dreizehn Kunden wieder im Plan. Da kann ich ja nicht bei der Philosophie bleiben, die ich vor fünf Jahren gefahren habe, sondern ich muss mir eine neue Philosophie ausdenken und gucken, was läuft gut, wie kann ich es ausbauen, was läuft nicht gut und was kann ich ändern. Lösungsorientiertes Denken anstatt im Schneckenhaus zurück und zu sagen, oh Gott, es verändert sich und es ist irgendwas anders. Und jetzt beschweren wir uns alle nochmal über die Steuern, über alles Mögliche, aber es bringt ja nichts, sich zu beschweren. Es bringt die aktive Zeit, sich an seinen verdammten Schreibtisch zu setzen, mal aufzulisten, was will ich, was will ich nicht mehr, was läuft gut, was läuft schlecht. So, und was habe ich alles in der Hand, damit ich was ändern kann. Weil wir haben viel mehr in der Hand als wir meinen. Gretel: Sag mal, du guckst ja schon immer ganzheitlich drauf, also dass deine Kundinnen zufrieden sind, dass deine Mitarbeitenden zufrieden sind, dass es dir gut geht. Wie machst du das, wenn du jetzt, wie du gerade festgestellt hast, oh wir stellen fest, damit gerade neue KundInnen zu uns kommen, müssen wir die Öffnungszeiten nach hinten verlegen, finden Mitarbeiter vielleicht nicht so prickelnd. Wie gehst du mit solchen Sachen um? Suchst du Zusammenlösungen mit dem Team? Ist es eine Demokratie? Wie gehst du davor? Oder sagst du, das muss jetzt einfach sein? Da müssen wir durch. Sam: Ich könnte mich auch nicht davon freimachen. Ich bin ja auch nur ein Mensch, wo ich denke, okay, jetzt, weil ich habe es meinen Leuten schon sehr, sehr bequem gemacht die letzten zwei Jahre und war vielleicht auch ein Fehler, weil ein Schritt zurück ist immer unbequemer. Lieber langsam rantasten, so bis 18 Uhr arbeiten, vier Tage pro Woche, einfach bitte keinen Stress. So, jetzt müssen wir uns aber wieder den Gegebenheiten anpassen. Das heißt, wir müssen wieder vielleicht unangenehmere Entscheidungen treffen. Aber wir leben in einer Demokratie, definitiv. Aber am Ende wollen meine Mitarbeitenden ja auch mehr Gehalt haben. Die wollen auch am Ende des Jahres ein 13. Gehalt haben. Und ich kann das ja nur garantieren und meine Versprechen halten, wenn alle mitziehen. Also am Ende bin ich der Kapitän. Ich beziehe alle mit ein. Ich argumentiere das auch, dass ich im besten Fall Verständnis bekomme. Ich erwarte es nicht, aber ich möchte ja schon, dass man das irgendwie nachvollziehen kann. Und so habe ich das halt auch gesagt. Wir sind da schon länger in Kommunikation. Es ist nicht so, dass ich morgen im Salon stehe und sage, so ist das jetzt, sondern folgendes beobachte ich, wenn das jetzt bis da und da nicht besser ist, müssen wir die Öffnungszeiten anpassen. Und so habe ich auch da tatsächlich gar kein schlechtes Feedback bisher bekommen. Wir machen das ab 1.4. Es wird wieder eine Umgewöhnung sein. Alles, was man neu integriert, braucht immer ja so ein bisschen, bis sich das so einlebt. Aber wir reden jetzt auch nicht von bis 22 Uhr arbeiten. Wir reden hier von einer Stunde länger und später anfangen. Da hat man den Vormittag. Und es wird eine Umstellung sein, die jetzt sich im kleinen Rahmen betreffen. Und man müsste halt tatsächlich weitere Schritte gehen, würde ich jetzt sagen. Das würde gar nicht helfen. Da muss man wieder in einem halben Jahr gucken. Wie verändert sich der Markt? Tut sich was in der Fülle des Terminplans? Wie können wir uns da noch mal anders anpassen? Und dann müsste man nächste Schritte gehen. Wie ist denn die Alternative, dass die Terminpläne leer bleibt, die Menschen keine Perspektive auf mehr Gehalt haben und oder Arbeitsstellen abgeschrieben werden? Also das muss man den Menschen ja auch mal vorhalten. Was ist die Alternative für den Luxus? Ihr habt ja immer nur Luxus, sind immer nur 32 Stunden am Kunden in der Woche. Also bevor ich da wieder die Eröffnungszeiten länger machen würde, versuche ich doch in dem Rahmen, den ich jetzt gesetzt habe, alles noch rauszuholen. Gretel: Ja, ja, absolut. Jetzt hast du uns schon richtig viel erzählt, richtig viel Input gegeben und Ich sehe es ja auch und es steht ja auch auf deiner Website, dass du ja nicht nur für das Friseurhandwerk berätst, sondern branchenübergreifend, vor allem für Dienstleisterinnen, wenn ich es richtig verstanden habe. Gib uns doch nochmal einen kurzen Einblick, Wie kann man mit dir arbeiten, wenn man von dir lernen möchte? Was gibt es da für Möglichkeiten? Sam: Wir arbeiten jetzt gerade an einem ganz tollen Online-Campus. Ich habe ja die selbstbestimmte Unternehmensmethode für mich entwickelt. Das sind fünf Hauptthemen, die für mich sinnvoll sind, wenn man mal ein Unternehmen haben möchte, welches einen nicht in dieses Hamsterrad der Selbst und Ständigen reinziehen möchte. Es geht nicht darum zu sagen, wie jetzt ich, ich will gar nicht mehr am Stuhl arbeiten, sondern ich möchte, dass jeder die Möglichkeit hat, aus dem ich möchte am Stuhl arbeiten, wenn ich am Stuhl arbeiten möchte. Und nicht, weil ich muss, weil der Umsatz auf meinen Schultern liegt, weil ich der beste Angestellte bin in meinem eigenen Unternehmen. Das hat man halt oft. Und das geht dienstleistungsübergreifend für jeden, der Zeit gegen Geld tauscht. Ich kann das nicht für Produkte machen, dafür reichen meine Kenntnisse nicht, aber für jeden, ob es KosmetikerInnen sind. Ich hatte selbst hier auch schon Psychologen, die sich selbstständig gemacht haben mit einer eigenen Praxis. Also jeder, der nach Terminzeit gegen Geld tauscht. Und das sind fünf Hauptthemen. Das ist das große Thema Mindset, was wir jetzt gerade auch nochmal darüber gesprochen haben. Warum habe ich mich eigentlich selbstständig gemacht? Was macht mich eigentlich zufrieden im Leben? Wer bin ich eigentlich? Was mache ich hier? Das packen wir dann in ein unternehmerisches Konzept, damit wir immer wissen, welchen Weg fahren wir? Was passt zu meinem Konzept? Wie will ich an die Außenwelt treten? Das ist diese DNA des Unternehmens, die wir darauf hinsetzen. Dadurch, dass wir DienstleisterInnen sind, wird unsere Persönlichkeit immer eine Rolle spielen. Weil, ich sage immer gerne hier, Coca-Cola zum Beispiel interessiert es nicht, wer Mr. Coca-Cola ist, sondern wenn ich aber Haare mir machen lassen möchte, interessiert es mich schon, welcher Mensch dahinter ist. In diesem Konzept ist auch die einfachste Kalkulation der Welt mit den einfachen Möglichkeiten, wirklich auch auszurechnen, was bräuchte ich für meine Weltreise, was bräuchte ich in der Stunde, wenn ich selbst nicht mehr im Unternehmen arbeiten möchte. Das packen wir dann in interne Systeme und Abläufe, dass jeder immer weiß, wann wie was zu tun ist, damit das Telefon nicht klingelt, wenn man mal im Urlaub ist und solche Geschichten. Wir kennen es alle. Dann kommt das Thema Marketing, Grundsachen im Marketingbereich. Wie verkaufe ich mich? Ob Story, Reels, Videocontent, großes Thema gerade. Und dann gehen wir zum Schluss auf die Mitarbeiterführung ein. Kommunikation, gerade auch Delegieren, wie mache ich Arbeitseinweisungen, wie kann ich klar kommunizieren. Auch Kündigungen sind auch dabei, aber auch Mitarbeitermotivation, Gehälter kalkulieren, auch ein wichtiges Thema und fördern und fordern. Und das habe ich jetzt im Zuge eines Mentorships gemacht, wo ich die Leute sechs Monate begleite und coache. Also alles, was ich coache, ist aufgrund dieser Methode, die ich da entwickelt habe. Das ist das, was ich rauf und runter erzähle. Weil die Mentorships aber so viel wurden, was ganz toll ist. Ich mich aber dann dabei wiederentdeckt habe, dass ich jetzt, wo ich anderen Leuten erzähle, wie das Unternehmertum funktioniert, ich selber keine Zeit mehr habe, meine zwei Unternehmen mittlerweile zu führen, müssen wir das irgendwie automatisieren. Und das packen wir jetzt in einen Online-Kurs. Das heißt, jeder Dienstleistende kann sich dann einen Zugang kaufen und das in einer gewissen Zeit wie ein kleines Studium absolvieren. Und darüber hinaus gibt es Coaching über meine Instagram-Seite Samantha Schüller selbst zu buchen. Die kommen jetzt alle vier Wochen immer online, die Coaching-Termine, damit ich ein bisschen besser planen kann. Sonst mache ich auch Social-Media-Beratung und für die, die es wollen, halt auch Salon-Coachings. Das ich halt einen Salon-Check mache oder einen Unternehmens-Check, dass ich einen Tag mit den Unternehmenden verbringe, zu gucken, was kann man effizienter gestalten, was nicht, dann die ganzen Salon- oder diesen ganzen Betrieb zu schulen, wenn es um neue Konzepte zum Beispiel geht. Das sind mittlerweile die Möglichkeiten. Dann habe ich ja auch den Podcast hinterm Stuhl. Da erzähle ich eigentlich auch alles rauf und runter, also wie Zum Beispiel diese Themen, wo ich meine Follower gebeten habe, sich auszukotzen. Einmal über ArbeitgeberInnen, einmal über ArbeitnehmerInnen. Auch sehr spannendes Thema. Die Folge kommt diese Woche raus, weil die Probleme, die die ArbeitgeberInnen haben, sind alle hausgemacht. Das ist so bekloppt. Also das ist so bekloppt. Das ist alles hausgemacht. Und die Arbeitnehmenden müssen halt damit umgehen, dass die Arbeitgebenden sich hausgemachte Probleme machen. Und das ist irgendwie so Banane, finde ich, weil das ist ein Teufelskreis, da kommen wir irgendwie nicht raus. Gretel: Ja, es geht halt nur, wenn man sich selber dann auch die Zeit nimmt, wie du ja sagst, am Business zu arbeiten, rauszugehen, auf sich selber zu gucken, klare Werte, klare Visionen und klare Ziele. Wie komme ich dahin, das zu kommunizieren? Das ist ja letztlich alles, was dann da mit reinspielt. Sam: Ja, weil wie kann das sein? Das sage ich ja auch immer wieder. Ich bin jetzt seit vier Jahren nicht mehr am Stuhl und ich habe noch nie so viel Geld verdient wie heute. Also es ist doch Banane. Weil man meint immer, man muss am Stuhl stehen und noch einen Kunden und noch mehr Kunden und noch mehr Kunden. Das sind aber die eigenen Überzeugungen. Man darf diese Zeit am Unternehmen, das Objektive, die Büro-Office-Arbeiten, die sehr unemotionalen Arbeiten, muss man auch ganz klar so sagen, nicht unterschätzen. Und man muss sich dann auch reflektieren, zu gucken, ob das einfach was für mich ist. Ein Bürojob, ein Unternehmerjob ist ein Bürojob. Das ist so. Da sind vielleicht mal kreative Dinge dabei, wenn es um Marketing geht oder so. Aber da habe ich auch schon viele, die sich dabei erwischen, das ist alles nichts für mich. Ja, dann musst du dir eine Alternative suchen oder musst du jemanden einstellen, der es tut, weil das Leben ist zu schade und man kann auch Selbstständigkeiten beenden und sagen, okay, das ist einfach nichts für mich und ich gehe lieber im Angestelltenverhältnis, weil viele sind einfach nur Angestellte ihres eigenen Unternehmens. Gretel: Sam, ich habe noch eine letzte Frage. Wir sind schon holy komplett über der Zeit, aber es mir auch total egal. Du hast gesagt, 2023 hast du gelernt, es zu schätzen, zu wissen, dass du unterschätzt wirst. Woher kam das? Hast du da ein konkretes Beispiel dafür? Sam: Ob ich ein konkretes Beispiel habe? Das ist ja bei Social Media gerade so ganz witzig zu beobachten. Wenn ich halt so Themen raushaue wie Kunde ist König oder so, ist das dieses oh mein Gott, wie kann die sich das wagen? Und das ist marketingtechnisch ja eigentlich genau das, wohin wir wollen. Es muss veto und es muss Trigger sein. Es muss die Leute anregen zum Nachdenken im besten Fall. Und das ist auch super, weil wenn man sowieso dafür steht, dass man… Ich habe keine Frau in meinem Leben kennengelernt, die überschätzt wurde. Noch nie. Und ich habe das für mich einfach zugute gemacht, dass man denkt, das Blondchen, das hat man schon länger gesagt, das hat sich jetzt ein bisschen geändert in den letzten zwei Jahren, aber ja, die macht mal und ja, das ist auch super. Und so kann ich meinen Prozess und meine Erfolge im Stillen machen und kann dann immer nur mit dem herausgehen, was ich dann schon erreicht habe. Also ich versuche ja auch weniger darüber zu reden, sondern mehr zu zeigen, das ist authentischer. Und dann ist der Wow-Effekt größer, weil man gedacht hat, ach krass, das hat sie jetzt auch noch, ach okay, verrückt. Und dann kriegt man auf Dauer Respekt. Gretel: Ja, nee, aber finde ich super, kann ich auch komplett unterstreichen diesen Satz. Es gibt keine Frau da draußen, die irgendwie mal überschätzt wurde. Blondchen, da sind wir schon zwei. Und dann wollen sie auch noch verkaufen und erfolgreich sein. Wie soll das denn gehen? Sam: Ist ja auch ganz süß irgendwie. Ja, es ist verrückt. Die Wahrnehmung ist halt immer noch sehr, sehr schwierig der Frauen Meinung gegenüber, weil Frauenkompetenzen werden halt immer noch angezweifelt. Männer halt gar nicht und die haben dann meistens noch nicht mal so irgendwas, worauf sie sich berufen können. Gretel: Sam, ich danke dir viel, viel, vielmals für deine Zeit. Es war ein sehr spannendes Gespräch. Wir schicken alle zu dir rüber, können sie alle mal eine Scheibe von deinem Unternehmertum abschneiden. Ich finde es richtig super. Vielen Dank, dass du da warst. Sam: Vielen Dank für die lieben Worte, Greta. Und danke, dass ich da sein durfte. Gretel: Genau. Und ihr lieben ZuhörerInnen, wie gesagt, hüpft rüber auf Sams Instagram-Profil. Wir verlinken euch alles in den Show Notes. Es lohnt sich wirklich. Es ist immer noch mal ein Perspektivwechsel, den ich euch sehr, sehr empfehlen und ans Herz bringen kann. Und wir hören uns wieder bei der nächsten Folge Moin um Neun.

  7. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Geplatzte Träume, Fehlinvestitionen und Klage-Welle? Ist in der Online-Business-Bubble eigentlich Raum für Werte & Integrität? Darauf haben Laura & Gretel in ihrer (endlich mal wieder!!) Doppelfolge eine klare Antwort: JA. Wir sprechen darüber, warum Selbstständigkeit mit fehlender Integrität den eigenen Werten gegenüber nicht nur sau anstrengend ist, sondern warum es sich auch negativ auf unsere beiden Fachbereiche auswirkt. 🤔 Wie hängt erfolgreiches Verkaufen mit Deiner Integrität zusammen? 🤔 Und warum ist Deine Mentale Gesundheit davon abhängig, wie integer Du Dich mit Deinen eigenen Ansprüchen & Werten verhältst? 🤔 Und was hat eigentlich Grenzen setzen mit Integrität zu tun? Wir sprechen über unsere eigene, unternehmerische Reise in diesem Bereich, was uns selbst immer mal wieder raushaut und wie wir damit umgehen, wenn wir anderen Unternehmerinnen begegnen, die sich nicht integer verhalten! In der Folge ist auf jeden Fall viel Wumms 💥 und Persönlichkeit von uns beiden. Als Menschen, Freundinnen und Unternehmerinnen! Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun. Ich glaube es nicht, ich schnall mich fest. Laura sitzt mir gegenüber und das hatten wir tatsächlich wieder länger nicht. Moin Laura, schön, dass du da bist. Laura: Absolut verrückt, in unserem Podcast, wir beide. Was für eine Seltenheit, ich freue mich, wie schön. Gretel: Nicht auszuhalten. Ja, uns kribbelt es heute Morgen beim Team-Meeting in den Fingerspitzen. Erstens, dass wir mal wieder eine Folge zusammen machen. Zweitens, dass wir es zu einem Thema machen, das uns sehr, sehr wichtig ist und das uns ab und zu mal auf die Palme bringt. Und das ist das Thema Integrity oder auch Integrität. Und deswegen möchte ich gleich schon mal sagen, also Integrität ist ja sowas, ich starte schon mal voll rein. Integrität ist ja für mich sowas wie walk your talk, mach das, was du auch sagst. Und nur so zur Info, falls du dich wundern solltest, warum wir so schnell sprechen. Wir haben tatsächlich 27 Minuten Zeit für diese Folge, weil unsere Kalender gerade pickepacke voll sind. Und wir stehen ja unter anderem dafür, pragmatische Entscheidungen zu treffen und ins Tun zu kommen und lieber zu machen als nur zu schnacken. Und ich finde, da leben wir den Wert Integrität schon mal voll aus? Laura: Ich finde, dieser Podcast ist ein Integritätsbaby, sozusagen. Weil wenn wir den nicht nach unserer Fasson, nach unseren Werten gemacht hätten, würden wir nicht gerade auf die 400. Folge zu steuern. Dann hätten wir vielleicht vier geschafft und dann aufgegeben. Das ist für mich nämlich so ein ganz, ganz wichtiger Punkt beim Thema Integrity, dass für mich sich immer mehr herauskristallisiert, wie anstrengend es ist, wenn ich das nicht lebe. Also wir gehen, sind ja immer alle mal mehr, mal weniger dicht an unserer wirklichen, wahren, inneren Haltung und man muss manchmal Kompromisse eingehen in bestimmten Phasen. Aber ich merke mit zunehmendem Alter meines Businesses und meiner unternehmerischen Tätigkeit, dass da wirklich meine Toleranz viel geringer wird. Also wenn ich weiter abweiche von dem, was für mich wirklich wichtig ist, kriege ich schlechte Laune, es wird anstrengend, der Druck geht hoch und dazu bin ich einfach nicht mehr bereit. Das ist vielleicht schon mal so als, woran merke ich eigentlich, wenn ich gerade nicht diese Integrität lebe? Gretel: Ja, ja absolut. Und ich habe ja eingangs gerade gesagt, es ist tatsächlich so, dass uns das, ja, dass uns dieses Thema irgendwie auch auf die Palme bringt, weil wir machen jetzt zum Beispiel unsere Mastermind seit drei Jahren und wir haben wirklich viel gesehen an Businessprogrammen, an Menschen, an Sachen, die zeitgleich gestartet und manchmal erfolgreich waren und viele Male auch nicht. Und wie du sagst, unsere Bullshit-Toleranz, würde ich sagen, die ist einfach viel, viel geringer geworden. Also nicht umsonst war ja letztes Jahr auch unser Jahresmotto, das sich so durchzieht, weiterhin Bossing Up. Und ich finde es einfach unfassbar krass, wie viele Menschen uns irgendwie reinreden wollen, die selber nicht so viel gewuppt kriegen. Wo ich mich dann manchmal frage, nutze doch einfach die Energie, die du da jetzt gerade nutzt, um mir zu sagen, wie ich es besser machen soll, nutze sie doch für dein eigenes Business. Das wäre doch total hilfreich und wäre ehrlicher, als so zu tun, als könntest du mir jetzt hier viel beibringen oder als würdest du mich jetzt aus Goodwill an deinem Wissen teilhaben lassen. Also ja, da war ich ein bisschen rantig, muss ich ganz ehrlich sagen. Laura: Ja, und ich glaube, das kann man ja auch noch mal ganz klar abtrennen. Wir sind ja sehr, sehr kritikfähig. Wir haben so oft gehört, dass sich jemand noch was wünschen würde in unserem Programm oder dass sich jemand eine Veränderung wünscht oder, oder, oder. Ich würd sagen, wir sind die Letzten, die sich nicht auch hinsetzen, die Köpfe zusammenstecken und sagen, okay, ist da was dran? Wie fühlt sich das für uns an? Ah, das sagen mehrere Menschen. Cool, lass mal innehalten. Kurz Abstand zu unserem eigenen Ego und unserer Vorstellung gewinnen. Und dann haben wir schon so viele Sachen, finde ich, angepasst, modelliert, investiert. Also das ist wirklich was, was mir auch sehr wichtig ist, aber es passiert ja einfach super super oft, dass Menschen sich eingeladen fühlen und ich glaube, das ist, je größer man wird in der Sichtbarkeit, im unternehmerischen Prozess, desto häufiger passiert es, dass Menschen einem einfach ungefragt, ohne eine Beziehung, die das hergibt, ihr Feedback geben und das eben auch sehr unreflektiert zum Teil und das merke ich auch, da ist meine Bullshit-Grenze weit unten. Ja. Über dem Boden. Gretel: Ja. Ja und ich finde Integrität bedeutet ja auch immer, also für mich vor allem auch so, ich verlange nichts von dir, was ich nicht selber auch tun würde. Also einerseits eben auch so, wenn wir mal bei meinem Lieblingsthema Verkaufen wieder sind, Ich verlange nichts von unseren Kundinnen, was so Regelmäßigkeit, was unangenehme Tätigkeiten und so was alles angeht, was ich nicht auch tun würde. Und andererseits finde ich halt Integrität ist eben auch so dieses Ding von, du hast vorhin gesagt, ja, ich mache Sachen, die zu mir passen und ich schüttel so ein Stück weit dieses People Pleaser-tum ab, was mich auch wirklich mein Leben lang begleitet hat. Und Integrität heißt aber auch, wenn ich Vorbild sein möchte für meine Kund:innen, für meine Kinder, für mich selber, dann muss ich einfach der ehrliche, echte Mensch sein, der ich bin. Anders geht es gar nicht. Und ich bin wirklich sehr, sehr verwundert, das kann ich gar nicht bezeichnen, sehr verwundert, wie viele Selbstständige das offensichtlich anders sehen oder wie viele Business-Owner das da draußen anders sehen, weil ich mir so denke, ist doch scheißen anstrengend, sich ständig verstellen zu müssen und ständig so tun zu müssen, als hätte man seinen ganzen Shit-Together die ganze Zeit. Ey, nein, Newsflash, Spoiler und keine Ahnung was. Auch wir sind manchmal so, dass wir vom Imposter aufgefressen werden oder dass wir irgendwie überrannt werden und unsere eigene Medizin schlucken müssen und so weiter. Und vielleicht ganz spannend, ich bin jetzt im Mai auf einem Expertinnen-Wochenende oder Expertinnen-Retreat mit fünf anderen Unternehmerinnen. Und dazu hatten wir heute ein Treffen, wie wir uns das vorstellen, was wir da alles wollen und so weiter. Und da habe ich gesagt, wisst ihr, was das allergeilste an der Zeit mit euch ist? Es muss sich niemand verstellen, es muss niemand so tun, als hätte sie alles unter Kontrolle. Wir können auch einfach mal sagen, so ey, ne, da hat mich irgendwie was mehr mitgenommen, als ich das gerne wollen würde. Da war was schwerer, da hat irgendein Launch nicht funktioniert oder was auch immer. Ich finde es einfach so wichtig, dass wir nicht so tun, als hätten wir die Weisheit immer mit Löffeln gefressen. Das finde ich einfach… Laura: Und das ist, was mich da wirklich verwundert, erstaunt, irritiert und manchmal echt super triggert und auch wütend macht, sind so bestimmte Bereiche in unserer Online-Business-Bubble, die so tun, als ob also ich habe zwei Lieblingsbereiche vor meinem inneren Auge. Das sind Menschen, die anderen Menschen in die finanzielle Unabhängigkeit helfen wollen und irgendwelche Finanzgeschichten beibringen, selber aber nur Menschen für 2,50 Euro anstellen oder irgendwie gar nicht und sagen, ja, du kriegst vielleicht mal irgendwann Provisionen ausgezahlt oder sowas, wo ich irgendwie denke, das ist das Gegenteil, das ist Anti-Integrity für mich, wenn du sagst, du möchtest irgendwie Menschen dazu verhelfen, dass sie ein gutes Einkommen haben, dass sie sich finanziell unabhängig machen können von was auch immer. Das erlebe ich sehr, sehr viel, auch bei Menschen, mit denen ich arbeite, wenn die noch andere Auftraggeber:innen haben. Und ganz, ganz krass erlebe ich das auch in der spirituellen Bubble, wo eben von wir sind alle eins und wir können alle irgendwie, wir fassen uns an den Händen und tanzen im Kreis und wir sind alle eine große liebevolle Kugel, die leuchtet und im nächsten Moment weiß ich aber, dass Menschen einfach aufs Übelste ausgenutzt werden, dass Menschen umsonst halt, also dass wirklich Menschen auch für große am Markt irgendwie umsonst arbeiten, weil da ein Name hinter steht und eine gewisse Hoffnung und das finde ich so, so unsauber einfach, dass ich da wirklich da krieg ich wirklich die Krise. Das find ich ganz schlimm. Und wie du gerade gemeint hast, natürlich, ich begleite Menschen zum Thema mentale Gesundheit, hab ich zum Teil Struggle mit meiner eigenen mentalen Gesundheit. Ja, klar, deswegen, das Thema hat mich interessiert schon vor Jahren und ich habe mich da auf meine eigene Reise begeben und teile die gerne mit Menschen, die meine Kundinnen sind, die in meinem Umfeld sind, die Freundinnen sind. Aber das heißt ja nicht, dass man es nicht hat, aber ich finde es ganz schrecklich, das zu negieren und irgendwie ein Business drauf aufzubauen, was gegen die eigenen Werte, gegen das, was man Menschen beibringen will, geht. Da habe ich echt so eine Line, die ist uncrossable. Also wenn das einmal gecrossed ist, dann ist bei mir auch finito. Da kann ich mit den Menschen auch nicht mehr. Gretel: Ja, ja absolut. Und ich finde so bei Integrität, also ich finde, das fließt halt so in die unterschiedlichsten Bereiche des persönlichen und Privatlebens, aber eben auch krass ins Business. Und wir haben ja letztes Jahr Smash it im Oktober noch mal krass umgebaut und sagen ja seitdem auch, eigentlich ist es ein 1 zu 1 Programm, ein individuelles Programm mit einer Gruppenkomponente hinten dran. Und ich sehe und lebe das auch voll, weil wir ja super viel Feedback geben, weil wir super eng dran sind, weil wir jede einzelne Smashie im Blick haben, weil wir ein Team aufgebaut haben von vier Leuten, die sich darum kümmern, dass jedes Smashie gesehen und gehört wird. Und da habe ich eben auch so gemerkt, wie auch das erst mal bei mir ankommen durfte. Also wie ich auch wirklich irgendwann dachte, so nee, das ist so krass, dass wir das machen. So geil, das muss jetzt raus. Ja, ich weiß, die ersten Sales Calls hatte ich dann immer so, ja, kannst du das wirklich sagen? Und musst du jetzt hier so auf die Kacke hauen? Und das ist ja auch irgendwie angeben. Und also so diese ganzen Sachen, die man sich so eingeimpft hat oder ein hat impfen lassen. Und dann kam aber der Punkt, wo ich dann auch im Positiven so dachte, so ne, also wenn du jetzt anderen Menschen da draußen den Markt überlässt, ja, die ihre Kundinnen weniger eng und weniger gut betreuen, nur weil du es nicht geschissen kriegst, einfach mal auch in einem Call zu sagen, wir sind richtig gut. Ja, das ist ja auch, das ist ja Integrity andersrum, sich immer kleiner zu machen oder weniger wertvoll und seitdem mache ich das nicht mehr. Seitdem sage ich das super, super konfident nach draußen, wie geil Smash it ist und wie gut wir unsere Frauen da begleiten. Und wenn jemand zu mir sagt, boah, aber ich suche eine individuelle Begleitung, sage ich, ja, dann mach das, das ist richtig gut. Und ich glaube, das ist eben auch was, was wir unseren Kundinnen vermitteln und was sie lernen dürfen ist so diese Integrität heißt halt auch heißt auch zu sagen wie gut man ist und was man richtig gut macht und was man wo man besser ist als andere, weil es eben auch der Wahrheit entspricht. Laura: Ja, und ich erlebe das echt oft, dass man dann seine eigenen Dämonen im Gepäck hat. Und das ist ja auch was, wo wir extrem toll begleiten, finde ich, und ja auch selber ein ganz kleines Team haben von Dämonen, die immer mal wieder vorbeikommen. Also die kommen dann halt, wie du gerade meintest, und sagen, haust du hier nicht ein bisschen sehr auf die Kacke oder bist du dir wirklich sicher, dass du das kannst? Das haben wir ja alle. Aber ich finde, je verbundener man mit dieser Integrität ist und halt weiß, was man möchte und was auch nicht, das ist für ja beides, desto einfacher wird es auch da wirklich reinzuwachsen. Und wie wir sagen, das ist ja auch in den letzten Monaten häufiger mal, je weiter du oben auf dem Berg bist, desto stärker weht der Wind. Also wir haben mit so vielen Menschen Kontakt und ich finde, es kommt auch immer häufiger, was wir am Anfang hatten, dieses, dass Menschen einem einfach ungefragt Feedback geben, kritisieren auf eine Art, die überhaupt gar nicht wissen, wovon sie da reden. Es geht ja nicht darum, dass unsere tollen Kundinnen uns irgendwas feedbacken. Dann hören wir natürlich zu. Aber wenn mir jemand auf Insta folgt seit zwei Wochen und mir dann irgendwie eine Nachricht schickt, die super, super übergriffig ist, dann ist eben auch die Frage, wie reagier ich darauf? Welchen Raum geb ich dem? Bin ich dann die People-Pleaserin, die ich vielleicht immer war? Oder sag ich dann auch mal, stopp, hier gibt's eine Grenze? Und ich finde, das ist echt was das unterschätzt man, find ich, doch immer wieder, wie wichtig die Energie ist, die man halt hat. Weil du kannst halt acht Stunden an deinem Laptop sitzen und völlig leergelutscht gar nix schaffen. Oder acht Stunden total voller Power irgendwie Sachen schaffen. Oder alles dazwischen. Und ich merke, dass die Dinge, wo meine Integrity irgendwie nicht funktioniert, echt die sind, die mich am dollsten erschöpfen, wo ich dann wirklich gar nichts mehr hinbekomme. Oder wo ich dann merke, ich drück nur noch von A nach B und von B nach A. Und wenn ich aber in diesem Flow bin und merke, ey, ich mach das hier so, wir bauen uns das Team nach unseren Werten auf, wie geil. Wir suchen eine neue Person und wir wissen genau, wen wir im Team haben wollen, mit wem wollen wir arbeiten und was sind auch Sachen, die wir auf keinen Fall wollen. Das ist ja für mich auch alles Integrity und ich gucke nicht einfach, ja, wen gibt es da und wer ist günstig, sondern ich gucke halt, wer entspricht meinen Werten, unseren Werten, unserer gemeinsamen Firma. Gretel: Ja, naja und das, was du auch gerade gesagt hast, ist auch nichts, was heute auf dich niederregnen wird oder muss. Und dann ist es da. Tatsächlich, als ich mit meiner Mentorin angefangen habe zu arbeiten vor vier Jahren, und die halt meinte, einer ihrer Werte wäre Integrity, da war ich so, was genau, was ist das und was bedeutet das? Und ich finde, es ist wie mit allen Werten, die man eigentlich haben kann, es bringt halt erst was, wenn du es mit Leben füllst. Und erst war es eben diese Walk the Talk im Sinne von, naja, wenn ich meinen Kundinnen sage, mach eine Verkaufsroutine oder reflektiere deinen Monat oder plan dein Quartal, dann muss ich das halt auch selber machen, weil ansonsten ist es halt irgendwie fake und wenn man sich dann aber einmal mit diesen Konzepten beschäftigt, finde ich, ist das gerade für uns auch als Unternehmerin auf unserer Reise einfach was, was einen Unterschied macht. Also wo ich halt auch wirklich heute zum Beispiel sagen kann, ich freue mich manchmal drauf in Konflikt mit jemandem gehen zu können, weil ich einfach nicht mehr jeden Scheiß mit mir machen lasse. Weil die Unternehmerin Gretel einfach sagt, sag mal, Lack gesoffen? Also was nimmst du dir hier eigentlich raus? Ich habe wirklich das Gefühl, es ist noch mal wie erwachsen werden. Es ist noch mal wie hinterfragen, was andere Menschen mit uns machen, wie wir ticken wollen, wie wir rausgehen, wie wir auftreten, was wir einfach rausgeben in die Welt und was wir, wie gesagt, auch mit uns machen lassen oder auch nicht. Und wie du es auch sagst, also es spielt halt in so viele andere Werte mit rein. Dieses Ding von, naja natürlich, ich möchte vernünftig verdienen, also bezahle ich mein Team überdurchschnittlich gut, also bezahle ich meine DienstleisterInnen vernünftig, also kaufe ich gutes Zeug ein, wenn ich eine Goodie Bag mache und nicht irgendwelchen 0815 Scheiß. Also es spielt ja einfach in so viele Sachen mit rein, in Respekt anderen Menschen gegenüber und der Umwelt gegenüber und unserem Nachkommen gegenüber. Also das kann ja so groß und klein sein, wie du es möchtest und ich finde halt Integrität hat auch immer was mit dem Auftreten mir selbst gegenüber zu tun, weil es so das eine Ding ist, was mich und meine Grenzen wirklich krass schützt. Also wirklich so dieses Ding, kann ich mir noch gut in den Spiegel schauen, wenn ich das mache oder lasse oder mit mir machen lasse. Nö, ja gut, dann müssen wir eine Lösung dafür finden. Laura: Und das ist ja, finde ich, für uns Unternehmerinnen einfach auch so ein krasser Punkt, weil das ja immer wiede,r wir werden ja auch immer wieder gefragt so also zum Beispiel im Bereich Mentale Gesundheit ist ja immer die Frage, so was ist gerade Trend? Was ist gerade der Hype? Wie alle reden über Routinen, alle reden über Pausen oder so und da merke ich zum Beispiel für mich immer wieder, dass ich jetzt auch nicht auf jeden Scheiß aufspringen will. Weil ich zum Beispiel einfach nicht davon überzeugt bin, dass für jeden Mensch eine Routine total wichtig ist. Das kann man sich psychologisch angucken und manche Menschen brauchen eine Routine, für die ist das sehr wichtig, andere aber auch nicht. Die stressen sich nur noch viel mehr, wenn sie sich jetzt eine Routine reinballern, die gar nicht zu ihnen passt und ihnen nur noch mehr Druck macht. Und deswegen finde ich bei Integrity irgendwie auch so wichtig, sich wirklich zu fragen, ja was ist denn meine Bedeutung von Verkaufen, was denn meine Bedeutung von Erfolg oder meine Bedeutung von mentaler Gesundheit, so wie wir eben die Smashies begleiten und ich finde da lernen wir auch immer mehr, dass wir da schon auch irgendwie, und Hashtag, fällt mir nicht leicht, das zu sagen, aber auch als Roles Models irgendwie dienen können, indem man wirklich den Mund aufmacht. Und ich denke da immer an unseren letzten VIP-Day in Berlin, wo wir irgendwie noch ein bisschen Zeit hatten und dann gesagt haben, Ja, und jetzt könnt ihr uns einfach alle Fragen stellen, die euch unter den Nägeln brennen oder die ihr euch vielleicht auch noch nie gefragt habt. Das ist für mich Integrity pur, weil wir sitzen da zusammen mit, keine Ahnung, 25 Frauen in einem Raum und wir haben keine Ahnung, was für eine Frage kommt. Und ob die uns jetzt fragen, ob wir uns schon mal privat gestritten haben, oder was unsere Partner zu dem Business sagen, oder, keine Ahnung, wie groß unser letzter Launch war, irgendwas dazwischen ist möglich. Und das ist für mich zum Beispiel Integrity. Und das merke ich, dass ich da zum Beispiel immer gelassener bin und merke, richtig fühle, ja, das ist eigentlich die Kernkompetenz, die wir als Unternehmerin eben haben, wenn wir andere begleiten und nicht XYZ irgendein Hype aufspringen und noch schnell irgendwas machen, was gerade der Markt sagt. Es muss schon wirklich was sein, wo man hintersteht und wo ich einfach auch, wo ich wirklich auch bin, nicht was ich irgendwie denke, was jemand braucht. Gretel: Ja, ja, dem habe ich eigentlich auch gar nicht mehr viel hinzuzufügen, nur dass es wirklich, Integrität macht das Leben leichter, Bossing up macht das Leben leichter. Mir hat letztens jemand im Interview gesagt, hier bei Moin um Neun, das Beste, was dir passieren kann, ist unterschätzt werden. Ja, dann werde doch nochmal eine Runde unterschätzt und wachse in diesem Raum, in dieser Unterschätzung, die irgendwie auch von außen kommt. Find dich selber, find deine Stimme, weil wir sagen es ja auch immer, wieder letztlich gucken ja oder schauen die Leute ja auch hin zu den Menschen, die eine Meinung haben, die eine Stimme haben, die sagen, was sie von Dingen halten, ohne dieses ganze Fluff-Fluff drumrum und wir müssen es noch mal kleiner machen und noch ein bisschen Konjunktiv und damit sich bloß keiner daran stößt, ne, habt eine Meinung, habt eine Klarheit, bringt es raus, formuliert das, weil es von diesen Menschen noch viel zu wenige gibt. Ja, also da schließt sich auch nochmal der Kreis zum Anfang, finde ich. Es gibt zig Leute da draußen, die ihren eigenen Scheiß nicht ins Rollen kriegen, businesstechnisch, die aber Zeit dafür verwenden, anderen Leuten zu erzählen, wie sie es besser machen sollten. Es gibt zig Leute da draußen und ich sage nicht, dass man natürlich nicht marketingtechnisch auch ein bisschen mehr auf die Kacke haut, als das, was irgendwie vielleicht da ist. Das gehört ja einfach beim Marketing dazu, dass man auch nicht oder beim Verkaufen, dass man ja nicht immer alles sagen muss. Aber hinterfragt bitte die Menschen, mit denen ihr arbeitet, ob die es wirklich drauf haben, ob die das machen, was sie euch da irgendwie vorgeben, ob die Sachen, in denen ihr was von ihnen lernen wollt, ob die da ihren Shit together haben. Wir alle haben unsere Baustellen, aber an den Sachen, wo wir KundInnen begleiten, sollten wir doch idealerweise ein paar Schritte weiter sein. Und ich bin überhaupt keine Freundin von 1 Size Fits All Approaches, ich bin keine Freundin von blenden und so weiter, sondern mein Gott Leute, bisschen tacheles, bisschen ehrlich sagen, was ihr könnt, wo drin ihr gut seid und ja einfach eine Meinung haben, das ist für mich halt Integrität. Laura: Absolut, Amen. Over and out. Ja danke dir, ich habe nichts hinzuzufügen, das ist glaube ich für uns Frauen, das vielleicht nochmal, für uns Frauen einfach der Step, wo wir reinwachsen dürfen und müssen, um diese Welt gleichberechtigter, erfolgreicher, weiblicher zu machen. Und das brauchen wir alle. Dafür müssen wir nur einmal in die Welt gucken, zu den ganzen Krisen, den ganzen Weltschmerzthemen, die wir alle versuchen auszublenden, weil die viel zu groß sind. Und deswegen lasst uns da gemeinsam reinwachsen und Schritt für Schritt hinlaufen, weil das geht nur zusammen. Alleine ist das super, super schwer. Gretel: Ja, und weil das ja für uns einer der Kernwerte so ist, Integrität, und wir natürlich sehr, sehr neugierig sind, schreibt uns doch bitte unbedingt mal bei Instagram oder auch an Laura per WhatsApp. Was sind eure Kernwerte? Wie lebt ihr die? So ausführlich oder kurz, wie ihr wollt. Haut uns eure Werte um die Ohren. Haut uns gerne auch die Ohren, was ihr aus dieser Folge mitnehmt. Wart ihr irgendwo getriggert? Habt ihr den Wackeldackel gemacht und gesagt, ja, genau so? Oder irgendwas dazwischen. Wir freuen uns super auf euer Feedback. Das ist jetzt hier ganz offiziell ein erfragtes Feedback. Genau. Sehr, sehr gerne. Laura: Genau. Und wenn du diese Folge bei Spotify hörst, dann klick doch noch mal ganz kurz in die Show Notes, denn da verbirgt sich eine kleine Umfrage zu dem Thema und du würdest uns und dem Podcast sehr helfen, wenn du dort einmal an der Mini-Umfrage teilnimmst. Eine Minute Maximum und hilft uns sehr. Also danke euch und bis zur nächsten Folge hier bei Moin um Neun!

  8. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Julia ist Gründerin und Gesicht von Dein IT-Coach und hat es sich zur Aufgabe gemacht, vor allem selbständigen Frauen (und ihren Teams) das Thema IT-Security auf Augenhöhe näher zu bringen und sie in die Umsetzung zu begleiten (entweder in DIY-Formaten oder als done for you-Lösung). Wie nebenbei bietet Julia einen outstanding Kundenservice und ist mit ihren IT-Heros bei allen Fragen rund um Datensicherung, Passwort-Schutz, DSGVO, Google Workspace (und VIELES mehr) an deiner Seite. In dieser Folge beschnacken Julia und Gretel 💻 was alles zu IT-Sicherheit gehört und warum du es dir nicht leisten kannst, das Thema weiter zu ignorieren 💻 wie du gute erste Schritte gehen kannst, um dein Business aus IT-Security-Sicht auf ein solides Fundament zu stellen 💻 was Scham mit IT Security zu tun hat 💻 woher Julia den Mut nahm, ein Unternehmen aufzubauen, in dem sie gar nicht die Expertin ist 💻 was Scheitern für Julia bedeutet und warum sie so offen darüber spricht, dass ihr Business in Schieflage geraten ist Hör in die Folge rein und dann komm in die IT-Security Puschen. 🤘🏻 Kontakt: E-Mail: hallo@dein-it-coach.de Unverbindliches Vorabgespräch buchen: https://dein-it-coach.tucalendi.com/dein-it-coach/vorabgespraech Vernetzen: Instagram: https://www.instagram.com/dein.it.coach/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julia-marquart/ Website: https://dein-it-coach.de/ Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Gretel Niemeyer: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin und Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Heute ist Interviewtag und dieses Interview hätte eigentlich schon viel früher mal stattfinden müssen, denn die liebe Julia ist heute da. Julia hat Dein IT-Coach gegründet, war mal eine Kundin von mir, ist eine super coole Socke und ich kann mir gar nicht so richtig erklären, warum wir so lange gebraucht haben, diese Folge aufzunehmen. Moin Julia, schön, dass du da bist. Julia Marquart: Danke, dass ich endlich da sein darf. Ich weiß auch nicht, woran es lag. Wir haben halt einfach viel zu tun, aber wir haben es nie aufgegeben. Gretel Niemeyer: Was lange währt und so. Julia, ich starte mal mit der kompliziertesten Frage vielleicht. Ihr kümmert euch beim IT-Coach ja um die IT-Sicherheit von Unternehmerinnen. Was fällt denn alles darunter? Ich finde, es ist so ein riesiges Thema, dass man von außen oft schwer zu greifen kriegt. Julia Marquart: Ja, definitiv. Und es ist halt auch irgendwie nie ein Lieblingsthema von irgendjemandem. Komischerweise, ich verstehe das gar nicht. Aber ja, es ist tatsächlich ein sehr, sehr breites Feld. Wir unterteilen das Feld in 13 Kategorien, vielleicht auch 14, wenn man zum Beispiel auch noch Mitarbeiter hat. Dann geht es da zum Beispiel auch um das sichere On- und Offboarding von Mitarbeitern, denn oftmals sind tatsächlich die Leute, die man im eigenen Unternehmen hatte, dann auch Gefahrenquellen, wenn man zum Beispiel nicht im Guten auseinander geht. Soll ja passieren. Dann kann halt wirklich schnell auch mal was passieren. Aber so grundsätzlich sprechen wir immer von den Themen Passwortsicherheit, Datensicherung/Backups, dann haben wir Updates, dann haben wir E-Mail Security, Handy Security, Website Security, auch das Thema Datenschutz ist ganz eng verzahnt. Wir reden auch über die Sicherheit, wenn man im Internet, im Browser unterwegs ist. Wir stellen mit unseren Kunden zusammen einen sogenannten Notfallplan. Und haben auch noch die Themen WLAN oder auch sicheres Arbeiten, wenn man unterwegs ist, wenn man mobil arbeitet, im Zug, im Café oder wo auch immer man sich auf der Welt so rumtreibt. Und ich habe jetzt bestimmt noch so ein, zwei, drei Kategorien vergessen, aber es ist tatsächlich sehr, sehr umfangreich, wenn man auf das Gesamtbild schaut. Gretel Niemeyer: Ja, du bist ja auch immer, wenn du mit dem Zug unterwegs bist, dann kommt da wieder das Thema Folie über dem Bildschirm und wie die Verbindungen, wenn man sich denn bei der Bahn einloggen will oder so, da wirst du ja nicht müde, darauf hinzuweisen, was es für Gefahrenquellen gibt und dass es eigentlich ja gar nicht so schwer ist, sich abzusichern, oder? Julia Marquart: Richtig. Also man muss natürlich erstmal nur wissen, wo fange ich eigentlich an? Das ist so die gängigste Frage, die ich bekomme. Ja, das ist so umfangreich. Womit fange ich denn an? Und das Thema Mindset ist erst mal grundlegend wichtig, dass ich erst mal erkenne, okay, ich bewege mich hier in unsicheren Gewässern. Ich bin hier nirgendswo sicher. Und es gibt auch keine hundertprozentige Sicherheit. Aber sich erst mal damit zu befassen, dass ich mir dessen überhaupt im Klaren bin, dass mein Business gefährdet ist, dass meine Daten gefährdet sind und auch die Daten meiner KundInnen durchaus gefährdet sind und dass ich deswegen was tun muss und zwar nicht nur, weil ich das sage oder auch viele andere, sondern auch weil das Gesetz es sagt. Die DSGVO gibt uns ja zum Beispiel auch vor, wir müssen Daten schützen. Und deswegen ist es auch so eng mit der IT-Sicherheit verzahnt. Und ich werde deshalb nicht müde, weil es wirklich in kleinen Schritten möglich ist, überall ein bisschen was zu tun und auch alleine anzufangen. Aber es gibt durchaus eben viele von meinen KundInnen, die halt sagen, boah, das ist so unbequem, ich mag das irgendwie alles gar nicht, das ist voll lästig. Könnt ihr das nicht machen oder könnt ihr mich zumindest dabei unterstützen? Und dafür sind wir halt da. Gretel Niemeyer: Was ist denn ein guter Anfang? Weil ich denke gerade so, okay, wenn gerade jemand anfängt, sich selbstständig zu machen, dann gibt es irgendwie tausend Baustellen und dann muss auch erst mal Geld verdient werden und so weiter. Dann wird es nach hinten geschoben. Wenn man gut im Business ist, dann sind auch immer tausend andere Sachen gefühlt wichtiger. Und es ist so, ich glaube IT-Sicherheit ist halt schon so ein Ding, wie du sagst, natürlich wüsste man, dass man es machen sollte, aber noch ist es ja immer an einem vorbei geschrabbelt. Aber was sind denn so, ja vielleicht ein paar Sachen, wo du sagst, von den ganzen 13, 14 Feldern, die du jetzt erwähnt hast, was ist ein guter Einstiegspunkt oder zwei oder drei vielleicht auch? Julia Marquart: Ja, also neben dem Mindset, was ich gerade schon angesprochen habe, es ist definitiv das, was sich wie ein roter Faden durch alle anderen Bereiche durchzieht, ist die Passwortsicherheit. Also auch das werde ich irgendwie nie müde, gerade in Interviews zu erwähnen oder auch bei Auftritten. Neben der Passwortsicherheit, die eben impliziert, ich habe starke Passwörter, sprich kryptische Passwörter, die ich mir nicht merken kann, habe ich auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert bei allen möglichen Tools, die sie mir zur Verfügung stellen. Und das werden Gott sei Dank auch immer mehr. Weil an unseren Passwörtern hängt halt einfach wahnsinnig viel. Unsere ganzen Logins und so weiter. Und ich benutze bitte kein Passwort für zwei oder mehr Logins. Also ich habe immer unterschiedliche einzigartige Passwörter, dazu eben diesen Türsteher, diese zwei-Faktor-Authentifizierung und dann bin ich da schon mal grundsätzlich gut unterwegs. Das zweite sind einfach Backups, Daten sichern. Früher, ich weiß noch als Studentin, da ist mir auch mal irgendwie alles abgeraucht und ich habe dann nur gedacht, warum habe ich, ich habe doch so oft daran gedacht, ich muss mal wieder ein Backup machen und jetzt habe ich es wieder geschoben und zack kriege ich die Quittung. Das muss man heutzutage gar nicht mehr. Man kann das alles automatisiert machen lassen. Also ich denke nie, never, ever dran, dass ich jetzt nochmal ein Backup machen muss. Es läuft alles automatisiert im Hintergrund. Aber trotzdem überhaupt erstmal zum Beispiel auch von seiner Webseite ein Backup zu machen. Die Website, die ja für viele so der Dreh- und Angelpunkt des Businesses sind, vielleicht auch wirklich der Geldbringer, der Umsatzbringer, weil darüber Kunden akquiriert werden, da ist es super wichtig, ein Backup zu machen. Und dann eben von den Daten, die man halt selber noch auf seinem Rechner oder auch in der Cloud hat. Also da ist es auch ganz oft so, die Cloud, ah ja, super, das schiebe ich alles rein, dann ist alles safe. Nein, auch die Cloud muss gesichert werden. Gretel Niemeyer: Und da gibt's, hab ich gesehen, die 3-2-1-Regel. Willst du die nochmal kurz erklären, was die 3-2-1-Regel ist? Julia Marquart: Ja, die ist schon etwas komplexer, aber die besagt halt wirklich, dass du ja einfach mehrere Backups an verschiedenen Stellen machen sollst. Also ich kürze es jetzt mal kurz ab, ne? Dass wenn du zum Beispiel eben deinen Rechner mit der Cloud verbunden hast, Kann jetzt Google Drive sein, kann OneDrive sein von Microsoft oder aber auch Dropbox zum Beispiel. Wenn du dann immer in die Cloud arbeitest, ist es nur eine Synchronisation. Es ist kein Backup. Deswegen sage ich auch von der Cloud ein Backup machen. Und im besten Falle machst du das eben auch außer Haus. Manche haben so, ich sag immer, kleiner Toaster dazu, so eine sogenannte NAS, hier im Haus stehen und sichern da ihre Daten drauf. Ja, aber wenn jetzt die Bude abfackelt oder es mal wieder irgendwie stark regnet und hier was überschwemmt oder so, dann sind auch da die Daten nicht mehr safe. Also deswegen auf dem Rechner, in der Cloud, noch auf einem zusätzlichen Gerät, ob das eine Festplatte ist oder so ein kleiner Toaster, ist erstmal egal, aber wirklich mehrere Backups auf mehreren Medien an verschiedenen Orten. Gretel Niemeyer: Ich kann mir vorstellen, dass viele das Thema einfach auch so total overwhelming ist. Weil, wie du gesagt hast, erstens gibt es zig andere Punkte, Zweitens ist auch so dieses Ding von, scheiße, hätte ich schon viel länger mal irgendwas gemacht haben sollen. Ich denke mir auch, weil du hast Mindset angesprochen und da dachte ich erst so Mindset und IT-Sicherheit, naja gut. Aber ehrlicherweise glaube ich auch, dass Scham eine Rolle spielt. So, oh Gott, ich sollte das doch eigentlich besser unter Kontrolle haben. Und ist das jetzt eine doofe Frage, die ich dann da stelle? Und was denken die, wenn ich nicht mal das habe? Und nun hast du ja aber ein richtig cooles Team von IT-Heroes. Wie geht ihr mit solchen Sachen an, mit diesem Overwhelm und oh Gott, vielleicht Scham ist vielleicht ein großes Wort, aber vielleicht ist es mir unangenehm, dass ich das nicht unter Kontrolle habe. Julia Marquart: Ja, also mit Scham gehe ich schon mit. Letzten Endes würde das vielleicht keine Kundin irgendwie so laut aussprechen, aber es wird eben auf anderen Wegen formuliert, nämlich, ich habe da noch mal eine Frage oder ich komme mir jetzt irgendwie blöd vor, aber und dann versuchen wir da eben sehr empathisch vorzugehen und das aufzufangen. Also gerade diese Situation oder diese Ausgangssituation, dass ich mich, ja mir fehlt gerade das Wort, aber dass ich mich so unwissend fühle und auch unsicher bin und mich auch durchaus nicht traue, meine Fragen zu stellen an einen IT-Experten, das kommt ja irgendwo her. IT ist nun mal ein sehr männlich geprägter Beruf und ich war eben so aufgewachsen, dass da jetzt irgendwie Fragen stellen und so, das muss doch alles klar sein, Technik, das muss doch irgendwie alles klar sein. Und deswegen ist das eben ein ganz großer Grund gewesen, weshalb ich Dein IT-Coach gegründet habe, weil ich mir dessen eben sehr bewusst bin. Ich habe das zum Beispiel im Angestelltenverhältnis selbst erlebt. Man hat den Helpdesk angerufen, wurde erst mal zur Minna gemacht oder sehr geringschätzig behandelt. Aber bei uns ist es einfach super wichtig, auf Augenhöhe zu kommunizieren und ohne Wertungen. Also wirklich auch zu sagen, okay, hast du das schon? Hast du da schon mal dran gedacht? Nee? Ist doch super, dann ändern wir das jetzt. Also da nicht zu sagen, oh, wie kannst du denn daran noch nicht gedacht haben, wie kannst du noch keine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert haben, wie du weißt nicht mal, dass es eine Zwei-Faktor-Authentifizierung gibt, okay, dann arbeiten wir gar nicht erst zusammen so ungefähr. Das kommt bei uns überhaupt nicht vor. Sondern wir sind, und deswegen sage ich auch wir, weil Marc und Stefan, die beiden IT-Heroes mit in meinem Team, wir haben so diese Grundprämisse, wir wollen helfen. Wir wollen helfen und nicht, wir wollen jetzt irgendwie jemanden da zur Schnecke machen, sondern ganz im Gegenteil. Wir wollen die Anlaufstelle sein, dass jeder Mann, jede Frau einfach sagen kann, boah, da fühle ich mich wohl. Da fühle ich mich wohl, weil die sind kompetent, die sind zuverlässig, die sind super freundlich und die sind auch noch empathisch und reden mit mir eben nicht, keine Ahnung, fachsprech und sind einfach auch sehr wertschätzend unterwegs. Das ist unser Credo. Gretel Niemeyer: Ja, ja, und ganz ehrlich, also wenn man sich halt einfach mal überlegt, dass es eure Expertise darin seid, ihr richtig gut, das erwartet ja gar keiner von mir oder von den anderen Kunden, die zu euch kommen. Also deswegen finde ich ein schönes Bild. Und als du das gerade erzählt hast, habe ich gedacht, ja, dass es genauso wie auch eine gute Autowerkstatt echt Goldstaub ist, wo du hinfahren kannst und du denkst, ja weiß ich doch nicht, wo das Teil jetzt ist und wo ich das Ersatzteil und ob ich hier nochmal das hätte machen müssen, wann ich das letzte Mal das Öl gecheckt habe, weiß ich nicht. Macht man das? Und da denkst du, ja, aber das heißt ja nicht, dass man irgendwie von oben herab gucken muss oder so, sondern einfach sagen, so ja, habe ich nicht gemacht, kümmer ich mich jetzt drum. Super, finde ich genau die richtige Einstellung. Julia Marquart: Deswegen feiere ich auch jede und jeden, der halt wirklich zu mir kommt und sagt, ich möchte hier was verändern oder auch nur, ich habe hier ein Problem, ich habe eine Herausforderung, könnt ihr helfen? Aber weil du vorhin auch die Gründer angesprochen hast, ist wirklich gängig. Ich muss erstmal mein Geld ausgeben, um Kunden zu bekommen, Marketing betreiben zu können. Und es gibt aber auch einige Gründer, und es werden auch immer mehr, die sagen, nee, Moment, ich hab verstanden, weil ich mich schon irgendwie damit befasst hab, dass das zu meinem Fundament gehört. Ich brauch nicht anfangen, quasi, Geld zu verdienen und Kunden zu akquirieren, wenn das hier nicht auf sicheren Füßen steht, gerade im Online-Business. Da ist es einfach von Tag zu Tag wächst die Gefahr, dass ich so ein Zufallstreffer bin, dass meine Website gehackt wird, dass irgendwelche Accounts manipuliert werden, Social Media zum Beispiel. Und dann ist irgendwie alles, was ich mir hart aufgebaut habe, weg. Das kann immer noch passieren, weil wie gesagt, ich betone es gerne nochmal, es gibt keine hundertprozentige Sicherheit. Aber da feiere ich die Leute einfach so sehr. Also egal, ob sie Gründer sind, ob sie mittendrin im Business stecken oder schon, was weiß ich, zehn Jahre Erfahrung und fünf feste Mitarbeiter haben, ist vollkommen egal. Ich feiere jeden, der wirklich sagt, okay, gut, ich habe es verstanden, ich nehme mir das Thema jetzt zur Brust. Ich habe das jetzt auf meine Agenda geschrieben. Ich gehe da jetzt durch und ich will das mit euch machen, weil es lustig ist, weil es entspannt ist, weil ihr mir helft und ihr auch einfach versteht, dass ich darauf keinen Bock habe. Gretel Niemeyer: Ich würde gerne auch mit dir noch generell über die Unternehmerin Julia und was deine Reise war schnacken, aber erzähl uns doch noch einmal erstmal, wie man mit euch arbeiten kann, weil da gibt es ja auch verschiedene Möglichkeiten, die, die gerne selber was machen, die, die gerne am liebsten alles aus der Hand geben. Es gibt kleine Geschichten, größere Geschichten. Hol uns da einmal ab, wie man gut bei Dein IT-Coach versorgt wird. Julia Marquart: Ja, vor allem, also an allererster Stelle steht immer das unverbindliche, kostenfreie Vorgespräch, um eben genau erst mal zu gucken, wer bist du, was machst du, vor welcher Herausforderung stehst du und wie können wir dir im Rahmen meiner Angebote quasi helfen? Und dieser Rahmen der Angebote ist deshalb schon etwas vielseitiger oder etwas breiter aufgestellt, weil es einfach, wie gesagt, viele unterschiedliche Themen gibt. Also, wir haben zum Beispiel ein eigenes Angebot für das Thema Digital Workplace, also mit Microsoft 365 oder Google Workspace, halt wirklich sich eine Arbeitsumgebung schaffen, wo ich nicht mehr mit vielen verschiedenen Tools arbeite, sondern alles entsprechend zentralisiere. Und das richten wir ein. Wir migrieren aber auch für die, die jetzt sagen, okay, ich komme aus dem Freestyle-Bereich mit mehreren Tools, ich möchte jetzt aber zu einem von diesen beiden Tools wechseln. Dann müssen natürlich Daten, E-Mails und so weiter rüber geschoben werden. Das haben wir sehr häufig zum Beispiel und auch bei klein und groß sozusagen. Wir haben das Thema Datensicherung auch immer, wie gesagt, sehr, sehr häufig als einzelne Projekte. Wir haben einen einzelnen Beratungstermin, wo wir einfach dann zusammen gucken, okay, wie kann ich irgendwas besser machen, wo dann der Stefan aber zum Beispiel auch schon direkt was einrichtet, bis hin zum großen 1-zu-1-Programm, wo wir wirklich diese 13 Kategorien, von denen ich jetzt erzählt hatte, alles durchgehen. Da gab es jetzt einen großen Change. Vorher haben wir das zusammen mit den KundInnen gemacht, vorzugsweise Frauen tatsächlich. Aber wir haben jetzt wirklich auch da verstanden, eigentlich möchte man das nur vorgesetzt bekommen, zumindest so in dem Maße, wie es halt irgendwie geht. Und deswegen ist es jetzt mehr ein Done-for-you-Angebot geworden, was auch auf reges Interesse stößt, was mich natürlich auch sehr freut. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr cool. Empfehlung an dieser Stelle, wenn ihr feststellt, nicht Datensicherheit, IT-Sicherheit möchtet ihr jetzt mal angehen, schnackt mit Julia, die leitet euch an die richtige Stelle, wo ihr gut loslegen könnt, losstarten könnt. Genau, also verlinken wir natürlich hier den Kennenlernen-Call und ansonsten findet ihr sie auch auf Instagram zum Beispiel oder auf ihrer Website, richtig? Die ist jetzt ja auch am Start. Julia Marquart: Ja, genau. Thema Website, Website-Sicherheit ist auch so ein Angebot. Wir sichern Websites ab und ja, ich bin so happy, dass ich jetzt endlich auch meine Website habe. Hätte man mir das irgendwie vor der ganzen Gründung und so gesagt, hätte ich im Vogel gezeigt, dass ein Business aufzubauen nur auf Social Media geht. Aber es geht und damit sind wir, glaube ich, schon bei der Unternehmerin. Gretel Niemeyer: Das war eine super Überleitung mit der Unternehmerin. Beziehungsweise, ich habe erstmal so eine Frage, weil die meisten von uns, die sind ja Expertin in irgendwas, starten damit durch, machen vielleicht noch drei Fortbildungen, haben dann ihren Laptop, ihr Telefon und vielleicht noch ein bisschen Equipment, vielleicht auch mal noch einen Raum gemietet und sind aber ein bisschen ihres eigenen Glückes Schmied. In deinem Fall ist es so, du machst die ganze Vermarktung und so weiter, aber du bist gar nicht die IT-Expertin, sondern du hast ja deine IT-Heroes an der Seite, Stefan und Marc. Marc? Gut. Marc, entschuldigung, Marc. Genau, und wie ist das? Wie fühlt sich das an? Weil einerseits hast du natürlich die Verantwortung, andererseits bist du halt nicht diejenige, die einfach mal sagen kann, ach gut, dann mache ich das halt schnell selber, sondern du hängst ja da so von deinem Team ab und das ist von Anfang an bei dir gleich so ein, ja wirklich gar nicht Soloselbstständig irgendwie mal gewesen, sondern es war immer schon ein Unternehmen. Julia Marquart: Korrekt, ja. Ja, ich muss auch so lachen, weil immer wenn ich das so aus anderen Mündern höre, dann denke ich irgendwie, oh Gott, wie crazy war ich eigentlich oder bin ich auch eigentlich? Gretel Niemeyer: Jung und wild. Julia Marquart: Ja, also ich war, ich bin seit, oh Gott, jetzt schon über zehn Jahren, bin ich selbstständig als Freelancer, mal zu 100 Prozent, dann wieder nebenberuflich, also grundsätzlich weiß ich, wie der Hase quasi läuft, habe aber immer meine eigene Leistung verkauft. Damit wollte ich dann auch in dieser 100%igen Selbstständigkeit vor jetzt gut zwei Jahren, zweieinhalb Jahren, auch an den Start. Und dann kam aber plötzlich diese Idee zu Dein IT-Coach, weil IT-Hero Stefan auch mein Ehemann ist und er in der IT arbeitet und ich natürlich sehr viel mitkriege. Und ich habe dann irgendwie gedacht, ich möchte die Welt da draußen verbessern. Das klingt jetzt total pathetisch, aber so ist es tatsächlich. Und ich finde es unglaublich sinnstiftend, man redet ja gerne von Purpose, ich finde es unheimlich sinnstiftend, in dieser IT-Welt, die ja wie gesagt schon sehr männlich geprägt ist, von sehr schwerer Sprache, also Fachsprache, hin zu sehr dunklen Farben und so. Einfach mal das komplett anders zu machen und zu gucken, funktioniert das? Und das habe ich mich getraut. Das war wirklich ein Trauen. Das war nicht einfach. Und dann hat sich das alles total verselbstständigt, weil es gut angenommen wurde. Aber wie du sagst, es ist Abhängigkeit. Es ist krasse Abhängigkeit. Ich lerne immer noch jeden Tag von den Jungs, keine Frage. Aber ich merke auch immer, dass es gut ist, die Jungs dazuzunehmen, wenn es eben zum Beispiel auch mal um ein Fachgespräch oder so geht, weil die dann doch wieder Fragen beantworten können, die ich einfach nicht beantworten kann. Auch wenn ich das jetzt seit zweieinhalb Jahren mache, bin ich in manchen Ecken, bin ich halt irgendwie, also habe ich noch so meine blind spots, die die Jungs halt nicht haben, weil die durch und durch ITler sind und das Atmen, das sage ich immer ganz gerne, die atmen das. Ich atme Unternehmertum, ich atme nicht IT. So, aber es funktioniert, dass man auch eine Idee umsetzen kann, wo man jetzt keine Expertise im fachlichen Bereich hat. Gretel Niemeyer: Ja, aber ich finde es eigentlich auch sehr, sehr spannend, weil bei Laura und mir ist es ja zum Beispiel so, wir sind anders gestartet, wir sind mit der Expertise gestartet. Und jetzt ist es aber auch so, dass wir das Unternehmen dahin entwickeln, dass nicht jede von uns alles macht, dass wir Teammitglieder haben, die gewisse Sachen übernehmen, dass es da dann auch wieder Prozesse gibt. Also das ist ja letztlich auch unser Ziel, dass wir uns jetzt darauf fokussieren können, was wir richtig gut können. Du hast das letztlich von Anfang an so gemacht. Du hast da von Anfang an gesagt, okay, ja, das Fachwissen oder diese Expertise, die muss ich lernen, um es vernünftig kommunizieren zu können. Aber ich mache Produktkonzeption, ich mache Verkauf, ich mache Marketing, ich bin das Gesicht nach außen und das ist das, was ich richtig gut kann. Und dadurch hat man ja so geile Posts und Bilder. Du kannst ja unglaublich gut in Bildern sprechen und unglaublich gut schreiben. Und das finde ich halt wirklich so. Das sind so zwei unterschiedliche Wege, wie man rangeht. Deins hat halt natürlich von vorne rein so ein gewisseres finanzielles höheres Risiko, ganz klar. Aber letztlich ist das Ziel ja für viele, die sich dann auch ein Team reinholen, zu sagen, naja, ich will gar nicht mehr alles machen. Julia Marquart: Das stimmt, es war mir nur am Anfang nicht so bewusst. Also ich habe mich nicht am Anfang hingestellt und gesagt, ich weiß, was ich gut kann und deswegen mache ich das jetzt so. Ja, ich komme aus dem Online-Marketing, aber bzw. ursprünglich aus der Buch- und Verlagswelt, habe da Online-Marketing von der Pike auf gelernt und habe halt so gedacht, als mir so diese ganzen Online-Businesses seit vielen, vielen Jahren begegnet sind, das kann ich auch, das kann ich auch, das will ich auch mal probieren, ob ich das nicht auch hinkriege. Und wie gesagt, ich wollte ja mit was ganz anderem an den Start gehen, bis dann diese Idee reingegrätscht ist und mich auch nicht mehr losgelassen hat. Und ich habe erst auf dem Weg, habe ich wirklich für mich die Erkenntnis gefunden, das ist es. Das ist das, was mich erfüllt. Unternehmertum, wo ich nicht meine eigene Leistung verkaufe, sondern wo ich einfach mit Gesicht, Sprache und Herz und viel Arbeit dafür sorge, dass ein Unternehmen bestehen kann, erfolgreich werden kann. Und ich hätte noch viel mehr Ideen, nicht nur IT, aber da fühle ich mich jetzt einfach angekommen und ich war sehr lange auf der Suche, wo ich endlich ankommen kann. Gretel Niemeyer: Und was du ja auch teilst, ist, dass diese Reise jetzt die letzten zweieinhalb Jahre, wie du gesagt hast, gar nicht so einfach und gradlinig war. Also ich würde es sofort unterschreiben und ich glaube wirklich, alle Smashies, die wir haben, alle 1 zu 1 KundInnen, die ich betreue und so weiter. Ich würde nicht sagen, dass irgendeine von denen sagen würde, oh easy peasy, läuft alles, gar kein Thema. Und ich selber natürlich auch absolut nicht. Also da gibt es krasse Höhen und Tiefen. Aber du bist jetzt eine der wenigen, die darüber spricht und die halt sagt, so ja, das erste Jahr war sechsstellig, alles geil und danach habe ich erst mal meinen größten, den größten Teil meines Teams entlassen. Oder ja, eigentlich sollte ich jetzt gerade alles tun, um zu launchen und jetzt habe ich noch mal darüber nachgedacht und denke mir so, nee, ist es nicht. Also eigentlich ist es jetzt wirklich dran und ich brauche vielleicht auch die Kohle, aber nein. Nimm uns mal ein bisschen in deinen Rollercoaster-Ride mit und erzähl vielleicht auch mal, was dann so in dir vorgeht. Weil auch das sind ja wieder mutige Entscheidungen, da nicht zu sagen, ich tue so, als wäre alles super und ich ziehe das irgendwie durch. Woher kommt das? Julia Marquart: Okay, einmal anschnallen bitte. Ich habe keine Ahnung, woher das kommt. Also doch, ich habe eine Ahnung, woher das kommt, dass ich das teile, weil ich einfach Authentizität lebe als Wert. Das ist mir unheimlich wichtig und ich mag mich nicht verstellen und ich habe durchaus auch bei anderen gesehen, dass es einen zwar angreifbar macht, wenn man offen und ehrlich auch über seine Täler, so will ich es jetzt mal nennen, spricht, aber man eigentlich viel mehr Zuspruch bekommt. Und vor allem auch nicht nur Zuspruch, sondern auch Wertschätzung. Von Dankbarkeit will ich nicht sprechen, aber Wertschätzung, dass man das teilt, weil letzten Endes sind das so wertvolle Learnings. Und ich möchte einfach andere UnternehmerInnen dazu befähigen, die Fehler nicht zu machen, die ich gemacht habe. Und Fehler, man sagt ja immer so schön, stell die Buchstaben dann werden sie zu Helfern. Ja genau, und wenn ich darüber spreche, dann werden sie zu Helfern für andere. Und das ist einfach etwas, was mir ganz, ganz viel zurückgibt. Aber es ist nicht einfach. Ich stelle mich jetzt nicht gerne dahin und erzähle, ey, ich habe mein Business wirklich fünf Minuten vor dem Hosenknopf an die Kante gefahren oder vor die Wand gefahren, sagt man ja eher. Aber ich habe es schon beträchtlich in Schieflage gebracht. Und das ist natürlich was, wo ich auch an sehr dunklen, schweren Tagen hier sitze und mich frage, bin ich dann überhaupt eine Unternehmerin? Also wie verknüpft mein Kopf das auch? Glaubenssätze und so weiter. Das Thema ist ja auch ein sehr, sehr breites und vielfältiges. Aber dass dieses Scheitern ja auch mich zweifeln lässt, also das ist ganz klar. Und darüber spreche ich aber eben auch gerne, weil dieses Menscheln mag ich einfach so und ich habe im ersten Jahr, habe ich ja eben schon gesagt, das hat sich wahnsinnig überschlagen. Ich habe auf Instagram angefangen, habe gemerkt, das funktioniert gut und dann führte irgendwie eins zum anderen. Ja, und wenn du dann plötzlich mit Tausenden von Euro auf einmal irgendwie jonglierst, mich hat das geblendet. Mich hat das geblendet, dass ich dachte, oh, jetzt hab ich so viel Geld verdient. Wir erinnern uns an einen Tag, wo ich irgendwie über 20.000 Euro verdient habe. Und dann hast du halt diese Dollarzeichen in den Augen, also ich zumindest. Und dann denkst du, wenn ich jetzt 20.000 Euro habe, dann kann ich mir wieder irgendeine Weiterbildung XXL leisten und so weiter. Und das war aber der erste Trugschluss. Und der zweite Trugschluss, beziehungsweise, Trugschluss würde ich es gar nicht nennen, aber der zweite Fehler war, dass ich nicht verstanden habe, ich bin in Finanzen echt nicht gut, bin ich wirklich nicht. Ich habe nicht verstanden, dass, wenn ich mir ein Team aufbaue, dass nicht alle Positionen im Team Geld einbringen. Sondern wenn ich mir eine Assistenz suche, dann muss ich dieses Geld, um die Assistenz zu bezahlen, zusätzlich einnehmen. Und das ist halt auf lange Sicht nicht gut gegangen, weil plötzlich dann nach einem Jahr mein Business auch eingebrochen ist. Ich habe mein Business mit mit hochpreisigen Angeboten aufgebaut, mit diesem 1 zu 1 Programm und habe es verpasst, neben Instagram auch auf anderen Kanälen noch aktiv zu werden, weil ich hatte genug da zu tun und habe aber quasi meine Zielgruppe, die auf Instagram war, ziemlich ausgeschöpft für dieses hochpreisige Angebot. Und bin dann auch entsprechend nicht so schnell gewachsen, dass genug hinterher kam. Dann haben wir noch die Kriege, die Krisen, die Leute halten ihr Geld fest. Also es kam ungünstigerweise alles so zusammen, dass ich im Endeffekt ein Team, wie viel waren wir? Acht, ne? Ich glaube, acht waren wir, das ist echt viel. Ja, jetzt sind wir nur noch zwei, drei. Drei sind wir. Also, das hat so wehgetan. Das hat so scheiße wehgetan. Ich habe geheult. Ich liebe diese Menschen nach wie vor. Ich möchte sie wieder in mein Team holen. Aber letzten Endes kann ich von Glück sagen, dass es mein Business noch gibt und dass ich überlebt habe, quasi, dass mein Business überlebt hat. Aber es ist schon scheiße schwer. Gretel Niemeyer: Und was ist denn der Ausblick für dich? Du hast gesagt, okay, tendenziell möchtest du sie wieder in dein Team holen. Du hast dich jetzt anders aufgestellt. Was ist jetzt anders als zu dem Zeitpunkt. Und was ist so dein Plan für dieses Jahr? Julia Marquart: Also ich habe mir dann erst mal auch Hilfe geholt in Sachen Finanzen. Controlling war einfach total wichtig für mich und auch die Akzeptanz zu lernen, dass es okay ist, wenn ich da in dem Bereich nicht gut bin, dass ich mir halt jemanden an meine Seite hole, der mich da unterstützt. Das war auch ein Weg. Dieses Jahr ist ein Bestandsjahr, kein Wachstumsjahr, sondern es geht weiter um Stabilisierung, Optimierung von Prozessen, weil es ist ja, musst du dir vorstellen, alles auf meinen Schreibtisch zurückgekommen, von der Assistenz, von jemandem, die die Technik im Hintergrund macht, die Grafikerin, all das mache ich jetzt wieder selbst. Das heißt, ich muss mich auch erstmal irgendwie organisieren, mach das alles gerne, aber es ist halt verdammt viel. Das heißt, da einfach Prozesse aufsetzen, dank KI entsprechend auch mich unterstützen lassen, viel mit Automatisierung zu arbeiten. Das ist einfach jetzt für dieses Jahr so, dass genau wie im letzten Jahr quasi die Marschrichtung, aber eben auch dafür zu sorgen, dass ich auch auf anderen Kanälen aktiv bin. Deswegen, die Website ist da, ich bin endlich auch mal so zufinden. Natürlich gab es Landingpages und so, aber keine Webseite als Dreh- und Angelpunkt, die darf weiter ausgebaut werden. Ich experimentiere zurzeit mit Google Ads, da werden sicherlich auch noch Social Media Ads dazu kommen. SEO ist ein Riesenthema, aber man muss halt auch einfach sagen, okay, was priorisiere ich jetzt? Weil für mich halt auch so die Erkenntnis jetzt war, wie suchen die Leute denn nach IT-Sicherheit? Die wissen ja oftmals nicht mal, was sie eingeben sollen, weil sie sich auch mit dem Thema ja so gar nicht unbedingt beschäftigen. Das heißt, da dann auch entsprechende Abstufungen zu machen. Okay, ich kümmere mich jetzt erstmal, dass ich auf LinkedIn auch sichtbar werde. LinkedIn ist für mich ein großes Thema, soll jetzt bald irgendwie kommen. Blogbeiträge schreiben mit SEO, ja, hat aber eben weniger Prio, weil die Leute mich da vielleicht nicht ganz so schnell finden würden, wie jetzt auf Social Media. Genau. Gretel Niemeyer: Und jetzt hast du ja gerade gesagt, es ist alles wieder bei dir gelandet, es ist richtig viel. Wie achtest du auf dich? Weil auch da bist du ja Dreh- und Angelpunkt dieses Unternehmens. Wenn es dir nicht gut geht, dann haben deine IT-Heroes auch nichts zu tun. Wie machst du das? Wie gibt die Unternehmerin Julia auf sich acht? Julia Marquart: Nicht so gut, wie sie sollte. Also da legst du den Finger in die Wunde. Aber tatsächlich habe auch ich meine gesundheitlichen Stolperfallen und gerade auch im letzten Jahr so ein paar Änderungen eingeführt. Also ich habe zum Beispiel eine Woche im Monat, wo ich keine Termine mache. Eine Woche im Monat, wo ich mich meinen Projekten widme. Also nicht, wo ich jetzt irgendwie in der Woche nur Kaffee trinken gehe oder ins Kino oder Waffel essen. Das leider nicht. Aber eben, wo mein Kopf auch mal ein bisschen mehr zur Ruhe kommen kann, weil ich einfach Fokus habe und Fokus fehlt mir. Ich bin sehr gut darin, diesen ganzen shiny objects und meinen ganzen Ideen nachzujagen, da bin ich echt mega gut drin. Aber den Fokus, den auch das Unternehmen eigentlich braucht, das darf ich weiterhin lernen und da darf ich besser drin werden. Und da tut mir so eine Woche Wahnsinnig gut. Also da habe ich nicht mal Termine mit dem Team. Die wissen das auch und das ist dann auch eine Woche, wenn es mir halt auch mal so nicht gut geht, wo ich mich auch einfach zurückziehen kann und wo ich dann zum Beispiel Kaffee trinke und Waffel esse. Aber Pausen ist zum Beispiel ein Riesenthema für mich, kann ich noch nicht gut. Da habe ich mir jetzt aber auch so Hobbys gesucht, Lego-Sets bauen oder Malen nach Zahlen, wo ich auch dachte, das ist doch Kinderkram. Aber mir tut das unfassbar gut, weil ich den Kopf abschalten kann. Und das sind so meine Mittel und Wege, mir da auch was Gutes zu tun. Und ich habe jetzt seit Anfang des Jahres Kochen für mich entdeckt. Das ich also, ja, hätte ich niemals gedacht, ich bin eher so die Bäckerin, kochen fand ich immer voll blöd, aber mit den richtigen, ich sag jetzt mal, Werkzeugen und Voraussetzungen und so weiter, ist es richtig, richtig toll und das ist dann wirklich immer so in der Mitte des Tages meine Auszeit. Und ich genieße das sehr, vor allem wenn es Stefan dann noch schmeckt, ist ja klar. Gretel Niemeyer: Schade, dass ihr so weit weg wohnt. Julia Marquart: Ja, du dürftest sehr gerne immer zum Essen kommen. Gretel Niemeyer: Aber das mit dem Kopf abschalten, das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich habe eine Zeit lang Sudokus gemacht, da schaltet man den Kopf nicht ab. Und dann hatte ich, als ich letztes Jahr noch mit Corona und so flach lag, so ein Ausmalbuch für Erwachsene mit Schimpfwörtern. Das fand ich sehr, sehr passend, weil es hat meine Stimmung verbessert. Am Ende hattest du so ein schönes Bild, wo dann Fuck it oder so stand. Fand ich ganz, ganz grandios. Kann ich sehr empfehlen. Julia Marquart: Ja, da habe ich zum Beispiel gemerkt, also ich habe hier tatsächlich eine Menge Ausmalbücher stehen, für Erwachsene, nur ohne Schimpfwörter leider, aber nicht eins davon ist angefasst oder überhaupt mal angemalt worden. Und da habe ich mich auch gefragt, woran liegt das? Und durch das Lego-Bauen habe ich das für mich herausgefunden. Ich brauche eine Anleitung. Also ich möchte mich nicht hinsetzen und muss dann kreativ werden sondern für mich ist es total erholsam das holt mich runter wenn ich weiß jetzt zum beispiel Malen nach zahlen hier kommt farbe 1 dann los zack haken dran ich muss mich nicht noch mal damit beschäftigen mein Kopf ist ohnehin voll bis zum Bersten. Und beim Lego bauen halt ähnlich. Wenn du mir jetzt einfach so eine Kiste voller ungeordneter Lego Steine hinstellen würdest, sagst du, Julia, viel Spaß, bau mal. Sorry, bin ich raus. Wenn du mir aber so ein Lego-Set hinstellst und sagst, du baust jetzt bitte die Winkelgasse von Harry Potter nach, geil, finde ich großartig. Und das rauszufinden, was tut einem gut und was braucht man für die eigene Auszeit, damit sie sozusagen perfekt ist, sage ich jetzt mal. Das braucht auch ein bisschen Zeit. Gretel Niemeyer: Das stimmt. Ja, sehr cool, da muss ich auch wieder grinsen, weil Lego-Sets bauen finde ich auch so geil, mega gut. Julia, wir sind leider schon am Ende unserer Folge angekommen. Ich hätte, wie du weißt, noch ewig mit dir schnacken können. Und um nochmal die Kurve zurückzukriegen zum Thema IT-Sicherheit, hau doch nochmal ein kurzes Plädoyer raus, warum es jetzt wirklich mal Zeit ist, sich darum zu kümmern. Und damit hast du die letzten Worte dieser Folge Moin um Neun. Julia Marquart: Ja, tatsächlich gibt es auf der Website ganz unten auf der Startseite einen Absatz, der genau dieses Plädoyer eigentlich beinhaltet, nämlich der richtige Tag, um dich damit zu beschäftigen, ist heute. Eigentlich war es schon gestern, aber dann nutzt doch den heutigen Tag, damit um anzufangen, um dich zu belesen, um dich bei mir zu melden, was auch immer du tust, um ein YouTube-Video darüber zu gucken, egal. Aber es gilt nicht mehr, dass du zu viel die Ohren hast, dass du erst noch was anderes tun musst, dass du noch auf den richtigen Moment wartest. Nein, das lasse ich nicht mehr gelten, denn das bedeutet einfach, dass du dich aufs Glück verlässt und dass du es dem Zufall überlässt und damit riskierst du einfach dein Business. Wir sind hier nicht im Casino, wie ich dabei immer so schön sage, sondern wir sind hier in der Unternehmenswelt und das passt nicht zu dir. Das passt einfach nicht zu dir. Warte also nicht länger, sondern komm ins Tun, wenn du nur den ersten kleinen Schritt gehst und dich zum Beispiel mit dem Thema Zwei-Faktor-Authentifizierung beschäftigst. Egal. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr cool. Ich Danke dir vielmals für dieses super coole Entplädoyer. Wir verlinken wie immer alle Links auch zur Website und zum Instagram Account und so weiter. Zu Julia, schaut vorbei, kümmert euch das Thema. Julia, vielen, vielen lieben Dank, dass du da warst. Julia Marquart: Ich freue mich sehr. Dankeschön und bis zum nächsten Mal. Gretel Niemeyer: Ciao.

  9. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Dich interessieren einfach so viele Dinge, wie sollst Du Dich da für eine Sache entscheiden? Cool, da macht jemand was Neues: bist Du direkt dabei? Noch das neue Angebot von xyz buchen? Der Betakurs von xyz - da biste sofort am Start? Ständig neue Formate & Ideen in die Welt bringen - das bist du? Routine ist Dein Endgegner, dafür hast Du Dich ja echt nicht selbstständig gemacht? Na - ertappt? 🫣 So viele Selbstständige verfallen dem Shiny Object Syndrome - kurz (und nicht ohne Grund) SOS. In dieser Podcast-Folge zeigt Laura Dir auf, warum das nicht nur auf den Geld & Zeitbeutel geht sondern wirklich tieflegend psychologisch gefährlich ist und warum durch das SOS sogar Dein Imposter regelrecht explodiert und Dir das Business-Leben zur Hölle machen kann. Hör' direkt in die Folge und spring im Anschluss zu Laura zu WhatsApp und schicke ihr etwas grasgrünes zu 🌿🟢🤢 LINK: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Ganz viel Freude bei dieser Folge MOIN UM NEUN. Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Hallo, herzlich willkommen und moin moin zu einer neuen Podcast-Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Ich freue mich sehr, heute eine Folge aufnehmen zu dürfen, zu einem Thema, über das ich letzte Woche einen Vortrag gehalten habe. Vielleicht hast du das mitbekommen, also jetzt, wo es ausgestrahlt wird, ist es wahrscheinlich schon zwei Wochen her, ich habe einen Vortrag gehalten, einen Workshop gemacht zum Thema „Mental gesund Selbstständig sein“ und ein sehr großes Thema darin war, dass viele Teilnehmende mir berichtet haben, dass sie unter dem sogenannten Shiny Objects Syndrom leiden, was nicht ohne Grund das Kürzel SOS trägt und was viele selber als störend wahrnehmen und sagen, dass es sie davon abhält, bestimmte Schritte in ihrem Business zu gehen. Und ich würde mit euch gerne in dieser Folge das Shiny Object Syndrome einmal beleuchten. Ich würde gerne in den nächsten Minuten euch einmal erklären, was da eigentlich wirklich hinter steckt und was das ganz ganz ganz gefährliche am Shiny Object Syndrome ist für uns Selbstständige und Unternehmerinnen und dir somit einen Impuls geben der vielleicht so doll sitzen bleibt, dass du nicht mehr so leicht so anfällig bist für dieses Syndrom. Also erstmal, was ist das Shiny Object Syndrom? Das wissen wahrscheinlich die meisten, es geht dabei darum, dass wir in unterschiedlich starken Maße anfällig sind dafür, dass wir andere Dinge, die wir gerade nicht haben, nicht besitzen, nicht teilnehmen, zum Beispiel Kurse oder Formate, dass die uns immer wahnsinnig attraktiv vorkommen. Und wir dann so das Gefühl haben, von auf der anderen Seite des Zaunes ist das Gras viel grüner und so fühlt sich auch das Shiny Object Syndrom an, also irgendwas anderes glitzert und ist schön und dann buchen wir das oder kaufen wir das. Im Bereich von uns Selbstständigen bedeutet das eben oft, dass viele sich nochmal hier schnell was buchen, nochmal ihre Produktidee umwerfen, das Gefühl haben, aha, wenn ich jetzt doch nochmal was anderes anbiete, ist es bestimmt viel einfacher. Also alles, wo das Gefühl von, wenn ich nur das mache, was ich gerade mache, ist das irgendwie nicht so attraktiv, wie wenn ich noch mal was Neues mache, wenn ich noch mal vielleicht woanders ein Programm buche, wo mir jemand erzählt, wie ich mein Business aufbaue, weil irgendwie in dem aktuellen ist es vielleicht gerade ein bisschen unkomfortabel. Oder wenn ich mir das 200. Freebie zum Thema Planung, Strategie, was auch immer runterlade, dann könntest du eben Opfer vom Shiny Object Syndrome sein oder wenn du vielleicht auch so dazu neigst, dass du sehr stark bei anderen guckst. Auch das ist eine Ausprägung vom SOS, dass du das Gefühl hast, bei anderen läuft es total gut, bei dir läuft es total schlecht. Es ist im Kern immer wieder eine Abwertung deiner jetzigen Situation von dem Gras, was auf deiner Seite wächst. Es wirkt irgendwie ein bisschen welk und nicht so attraktiv und woanders ist es attraktiver, glitzernder, funkelnder, spannender und zieht eben unsere Aufmerksamkeit dahin. Was ist das Problem daran? Grundsätzlich ist es meistens schon mal teuer, grundsätzlich lenkt es unseren Fokus ab, das heißt wir fangen immer wieder neu an, wir gucken immer wieder was könnte es noch geben und bleiben eben nicht on track. Was aber das wirklich, und das ist jetzt wirklich super super wichtig, was das ganz entscheidende daran ist, warum es dich unfassbar zurückhält als Selbstständige, ist ein Punkt und zwar Menschen, die vom Shiny Object Syndrom besonders betroffen sind, sind häufig auch Menschen mit einem ausgeprägten Imposter-Gefühl, sprich dem Gefühl, irgendwann entlarvt zu werden und eigentlich das, was man anbietet, die Dienstleistung oder was auch immer man anbietet, gar nicht so gut zu können und irgendwie entlarvt zu werden als Hochstaplerin. Das ist ja so der Kern des Imposter-Syndroms. Zwischen den beiden gibt es eine Verbindung. Wenn ich einen starken Imposter habe in mir, dann neige ich dazu, das Shiny Object eben immer als attraktiv zu erachten, weil ich bin ja mit mir unzufrieden. Ich fühle mich vor allem häufig unsicher. Menschen fühlen sich sehr unsicher und suchen dann oder sehen dann in etwas im Außen eine vermeintliche Attraktivität aka eine vermeintliche Sicherheit. Wenn ich noch das buche, dann fühle ich mich vielleicht sicherer. Wenn ich noch das mache, dann kann ich vielleicht einfacher verkaufen. Wenn ich noch hier noch mal kurz dieses Freebie mache, das ist bestimmt total toll und bringt mich voran. Das heißt, es wird so externalisiert ins Außen, dass mich etwas anderes, shiny shiny, blinke blinke, funkel funkel, näher zu dem Gefühl bringt, wie ich mich eigentlich fühlen möchte. Denn die meisten wollen sich in dieser Situation sicher fühlen. Das ist sozusagen die Medizin beim Imposter. Der Imposter-Moment ist ein unsicherer Moment. Ich fühle mich unsicher, wackelig, ängstlich und deswegen möchte ich da raus. Ich möchte Sicherheit erlangen. Also das Gras bei mir ist weg und nicht so toll, also gucke ich, wo ist es grüner und das ist externalisiert am Außen. Der schlimme Punkt ist aber, wenn ich das so mache und ständig neue Dinge buche, neue Dinge kaufe, denke ich muss nochmal was Neues anbieten und ganz extrem ist es eben dabei, wenn ich ein Format ständig weiterentwickele. Das ist ein ähnliches Syndrom. Das heißt, ich merke, okay, ich habe vielleicht einen kleinen Workshop entwickelt, der lief so lala. Dann denke ich, ah, vielleicht mache ich nächstes Mal nicht das Thema Lach-Yoga, sondern ich mache beim nächsten Mal das Thema Ernährung. Kann ich ja auch, habe ich ja auch in meiner Ausbildung mitbekommen. Und vielleicht ist das toller. Der Gedanke dahinter ist ja, ich möchte mich sicherer fühlen, also mache ich was anderes, das glänzt und funkelt, weil das habe ich ja noch nie gemacht. Das sieht noch total attraktiv aus. Aber so rum wird kein Schuh draus. Im Gegenteil. Was du damit machst, immer wenn du Shiny Objects nachjagst, ist, dass du dich in die Situationen bringst, dass du immer wieder Sachen neu machst. Du bist sozusagen jahrelang und da kenne ich wirklich viele Selbstständige, bist du dabei, dass du Dinge zum ersten Mal machst, weil du ja ständig neue Dinge machst, neue, dir neuen Input holst, neue Mentoren, neue Freebies, neue Fortbildungen, was auch immer. Kriegst du neuen Input, kriegst du neues Wissen, kriegst du neue Theorien, neue was auch immer. Tools sind auch sehr beliebt. Und wider der Erwartung, die du hast, deine Erwartung ist ja, dass du dich sicher fühlst und dass du dadurch endlich diesen Imposter aus dem Weg räumst, aber genau das Gegenteil passiert, du fühlst dich zunehmend unsicher, weil du ja alles zum ersten Mal machst. Und das wiederum beliebt der Imposter. Und jetzt kommt die harte Wahrheit, das einzige, was dir dauerhaft gegen den Imposter hilft, neben Psychotherapie oder Coaching mit fundierten Menschen, ist Wiederholung. Auf unternehmerischer Ebene ist es super wichtig, Dinge zu wiederholen. Das Gras ist nämlich nicht auf der anderen Seite des Zaunes grüner, das Gras ist dort grüner, wo du es gießt. Ich weiß, das gefällt nicht allen, aber das Gras ist dort am grünsten, wo du es regelmäßig gießt. Und das bedeutet aus unternehmerischer Sicht, dass es besser und besser und besser und sicherer und sicherer und sicherer wird, je mehr du in die Wiederholung gehst von dem, was du tust. Was glaubt ihr, wie ich mich bei meiner ersten Podcast-Folgen gefühlt habe? Ich war tierisch aufgeregt, ich habe viel zu konfus geredet, ich habe mir vorher einen riesen Stress gemacht. Ich habe für zehn Folgen recherchiert. Durch die Wiederholung kann ich heute eine Podcast-Folge sehr, sehr, sehr gut timen und brauche nicht viel Zeit in Vor- und Nachbereitung, weil ich genau weiß, worüber möchte ich sprechen, was ist das Ziel, für wen mache ich das und mein Imposter überhaupt nicht mehr stattfindet. Ich weiß, dass ich ganz passable Podcast-Folgen aufnehme. Was meinst du, wie ich mich bei meinem ersten Workshop gefühlt habe? Was meinst du, wie Gretel und ich uns in unserer ersten Mastermind-Runde gefühlt haben? Wir waren so aufgeregt, wir hatten beide Schweißflecken, wir waren total angespannt. Wir haben uns zwar auch gefreut, aber natürlich war da auch eine Skepsis. Können wir zusammen so viele Frauen gut handeln? Was kommen für Fragen? Heute machen wir das aus dem FF. Das liegt aber nicht daran, dass wir das Thema zehnmal gewechselt haben, sondern dass wir bei einem Thema geblieben sind, dass wir etwas angepasst und modelliert haben, aber dass wir im Grunde genommen nie dachten, wir müssen ein anderes Programm machen, wir machen jetzt nicht mehr Podcast, wir machen jetzt was weiß ich was, sondern wir sind dran geblieben. Es gibt ein Ping-Pong zwischen Shiny Objects und Imposter. Das heißt, wenn du deinem Shiny Objects frönst, ist es nicht nur so, dass es sozusagen ins Geld geht oder die Energie da reingeht, sondern du lieferst Futter für deinen Imposter, weil du dich von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr damit entlanghangelst, dass du Dinge immer das erste Mal machst und das ist toxisch für dich, wenn du vom Imposter betroffen bist, wenn du das Gefühl hast, sehr unsicher zu sein oder das Gefühl hast, entlarvt zu werden als Hochstapler, als Hochstaplerin, dann darfst du das auf keinen Fall machen. Und was es bedeutet, summa summarum für dich in deinem Business ist, gieße das Gras dort, wo es ist, such dir eine gute Unterstützung in deinem Business, zum Beispiel unsere tolle Mastermind-Gruppe oder eine andere Unterstützung, aber ich kann dir natürlich nur unsere tolle Mastermind-Gruppe empfehlen. Bleib am Ball, wässere das Gras dort, wo es wächst. Es ist nämlich dein Gras in deinem Vorgarten. Schau, dass es dort gut wächst. Und dann bitte ein Stück weit Scheuklappen auf. Das heißt nicht, dass wir uns nicht weiterentwickeln sollen, wenn du jetzt ein inneres Ja-Aber hast. Bitte bleib am Ball. Eine gute Strategie, ein gutes Angebot, eine gute Expertise wird am allerbesten und besser und erfolgreicher und du kannst von der Selbstständigen zur Unternehmerin wachsen, wenn du dran bleibst und wenn du eben nicht ständig switchst, nicht ständig neue Angebote machst, nicht ständig im Außen bist und guckst, was du noch irgendwo abgreifen kannst. Denn jede, und das ist mir nochmal ganz wichtig, wenn dir jemand für das komplexe Thema Selbstständigkeit eine einfache Lösung anbietet, dann ist das Bullshit. Gretel und ich sehen so viel am Markt zurzeit, wo wieder so 0815-Lösungen angeboten werden, wo gesagt wird, ja mit dieser, mit meiner One-and-only-Strategie schaffst du es in zwei Monaten fünfstellige Umsätze zu machen. Wenn du das siehst, bitte rennen. Wir kennen so viele Menschen, die so viel Geld investiert haben und es hätten verbrennen können. Bitte erinnere dich daran, nichts Shiny Objects, wenn dir jemand irgendwie das Blaue vom Himmel erzählt, dass er oder sie den roten, grünen, den güllenden Knopf gefunden hat. Renn, denn den gibt es nicht. Es gibt Expertise, Wissen, Begleitung und Empathie und du kannst jemanden finden, der dich begleitet und wir sind gerne an deiner Seite, aber schau bitte, dass du nicht weiter dieses Syndrom fütterst, wenn du eben merkst, dass dein Imposter ständig da ist, dann ist es die beste Methode, um den in den Griff zu bekommen, Wiederholung von einer sinnvollen Strategie und Umsetzung mit Fachwissen und Empathie. Meld dich gerne, wenn du Lust hast, dass wir dich begleiten auf diesem Weg und lass mir gerne mal ein kleines Feedback dazu dieser Folge, wenn du Lust hast. Klick mal in die Show Notes, da findest du den Kontakt zu mir zu WhatsApp und wenn du magst, schick mir doch gerne mal ein Symbol, wenn du diese Folge gehört hast, zum Thema Shiny Objects und zwar gerne Gras, etwas grünes. Schick mir bitte etwas grünes rüber in WhatsApp, wenn du diese Folge gehört hast und dich vielleicht an der einen oder anderen Stelle ertappt gefühlt hast mit dem Shiny Objects und dem Gras auf der anderen Seite, denn ich kenne sehr viele Menschen, die nicht so Bock haben, das Gras dauerhaft zu wässern und denen das langweilig wird und die sagen Wiederholung ist irgendwie langweilig, sind Routinen und so weiter. Aber ich kann dir sagen, was überhaupt nicht langweilig ist, deine unternehmerischen Ziele zu erreichen, richtig Umsatz zu machen und selbstbestimmt deine unternehmerischen Werte und Bedürfnisse in die Welt zu tragen. Das ist ziemlich sexy und da gehört es nunmal dazu. Es ist einfach so, trust me, dass Wiederholung und nicht, wenn ich was Neues zu machen, deine Erfolgsaussichten massiv erhöhen. Also spring mal rüber zu WhatsApp, den Link findest du in den Show Notes und wenn du gerade bei Spotify bist, klick auch gerne einmal auf die Umfrage, die du unten in den Show Notes siehst und schick mir etwas Grünes in WhatsApp rüber. Genau. Ich freue mich, wenn wir uns am Donnerstag wieder hier bei Moin um Neun hören, zu einer Interviewfolge. Und bis dahin wünsche ich dir frohes Scheuklappenaufsetzen, bling bling lieber in dir als außen und schick mir gerne Nachrichten. Bis dann. Ciao! Bis zum nächsten Mal.

  10. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Wie kann es gelingen, dass Menschen wieder in ihre Kraft kommen? Nach Krankheit oder Beeinträchtigung? 🤔 Auf diese Frage hat Andrea Beerbaum eine starke Antwort: Sprich alle Sinne an! 💜 Andrea arbeitet mit Ölen, die Dich bei Deinem Gesundheitsprozess stärken, mit Krafttieren, die Dich in Phasen begleiten und mit Reiki, dass Dich innerlich stärkt! Durch diese Perspektiven ist es ihr möglich, Menschen genau dort zu begleiten, wo sie gerade Stärkung brauchen. Was ihr bei ihrer Arbeit mit vielen Selbstständigen immer und immer wieder auffällt: ein etwas schräges Mindset in Puncto Geld. 💶 So landen bei ihr immer wieder Anfragen für kostenlose Begleitungen oder die Erwähnung von einem "freiwilligen Energieausgleich". Da sie davon nichts hält und lieber Menschen dahin begleitet, Geld als etwas positives zu betrachten, lädt Andrea Dich zur Masterclass zum Thema "Geld" ein. Wann? Am 19. März Wie? Spring dazu einmal rüber zu Andrea bei Insta und lasse ihr ein 🤑 Symbol Deiner Wahl da. Andrea meldet sich dann bei Dir und sendet Dir die Einladung zu! Wir freuen uns, wenn Du bei Andrea auf der Seite stöberst und ihr nach dieser Sendung mal einen Gruß dalässt :) Viel Spaß bei der Folge Moin um Neun! Insta von Andrea hier: https://www.instagram.com/aroma_reiki_therapie/ Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge hier bei Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Heute ist Interviewzeit und ich interviewe nicht Gretel, sondern die wundervolle Andrea Beerbaum. Herzlich willkommen, schön, dass du bei uns im Podcast bist. Endlich! Andrea Beerbaum: Ja, hallo! Vielen Dank, liebe Laura. Ja, endlich. Laura Roschewitz: Ja, endlich. Warum endlich? Weil wir uns schon eine ganze Zeit kennen und ich fälschlicherweise davon ausgegangen bin, dass Andrea schon lange Gast bei uns im Podcast war. Das war schon mal der erste Fail und der zweite Fail war, dass wir es mehrfach versucht haben und ich zu meiner eigenen Schande gestehen muss, dass ich den Termin verschieben musste. Aber so ist das Leben manchmal. Heute haben wir uns hier am Mikro. Ich würde dich einmal gerne vorstellen, weil ich kenne dich ja schon ein bisschen aus verschiedenen Kontexten, und würde mal versuchen zu greifen, was du bist. Du bist eine sehr vielseitige Unternehmerin für mich und ich versuche, dich mal vorzustellen. Andrea Beerbaum: Ich bin echt gespannt. Laura Roschewitz: Andrea Beerbaum ist für mich die Meisterin der Düfte. Das kommt mir als allererstes, weil ich von dir schon mal ein ganz, ganz tolles Duftgeschenk bekommen habe und deswegen ist das für mich ganz oben aufliegend. Also erstmal bist du die Meisterin der Düfte. Du weißt, welche Düfte, welche Öle, welche Richtungen bei Entspannung, bei dem Thema Fülle, da habe ich nämlich was von dir bekommen, bei Money, Geld, aber auch bei so Themen wie Ängste, Sorgen, was auch immer, Anspannung, Leichtigkeit. Du weißt, für jedes Gefühl, was entweder stärker oder weniger werden darf, einen passenden Duft aus der Tasche zu zaubern. Andrea Beerbaum: Auf jeden Fall, ja. Laura Roschewitz: Dann bist du Reiki-Fachfrau. Du bringst Menschen diese Art, aufs Leben zu gucken, diese Art zu heilen bei, das weiß ich. Bist aber auch Heilpraktikerin der Psychotherapie und begleitest Menschen durch, hast dein Leben lang, glaube ich, würde ich mal so sagen, Menschen begleitet. Du bist eine Menschenbegleiterin, die eine wahnsinns Expertise mitbringt, weil du sehr, sehr lange Psychiatrieerfahrung hast, weil du wirklich mit Menschen gearbeitet hast, die von bis an Themen haben. Und das ist etwas, was ich an dir sehr schätze und wahrnehme, weil es ja sehr viele Menschen gibt, die einfach gerade ganz am Anfang stehen, auch viele von denen, die uns zuhören. Du bist schon eine alte Häsin sozusagen im Business und in der Menschenbegleitung. Andrea Beerbaum: Ja. Laura Roschewitz: Und darüber hinaus, vielleicht noch der letzte Punkt, den ich mit dir verbinde, du bist auch eine Person, die als Unternehmerin in Firmen geht, In-House-Schulung macht, zum Beispiel alle möglichen Firmen im Gesundheitsbereich, Krankenhäuser, Rehaeinrichtungen und Co. Zum Beispiel darin zu schulen, wie sie mit Düften das Leben ihrer PatientInnen einfacher machen, wie sie sie unterstützen können, wie wir vielleicht aus diesem ganz sterilen, schrecklichen Umfeld ein gutes Umfeld machen können und dafür bist du die Fachfrau. Andrea Beerbaum: Ja, ich hätte das nicht besser zusammenfassen können, vielen Dank. Laura Roschewitz: Sehr gerne. Andrea Beerbaum: Ja, genau das tue ich und das tue ich schon ganz lange und darüber bin ich immer sehr erstaunt, wenn ich dann so erzähle, wie lange. Laura Roschewitz: Wie lange denn? Andrea Beerbaum: Selbstständig gestartet bin ich 2018 nebenberuflich. Und das sind jetzt ja, oh Gott, schon dann sechs Jahre dieses Jahr. Und mit der Begleitung von Menschen, wie du es so schön gesagt hast, das mache ich eigentlich schon immer. Damit habe ich als Jugendliche begonnen, bei Angehörigen und war auch ehrenamtliche Betreuerin, lange bevor ich in die Pflege gegangen bin. Also war immer schon sehr nah dran und habe in verschiedenen Bereichen in der Pflege gearbeitet. Über 20 Jahre jetzt inzwischen begleite ich Menschen. Das ist schon lang. Laura Roschewitz: Was würdest du sagen, wenn das auch so früh angefangen hat, was würdest du sagen ist es, was dich daran hält? Du könntest ja auch Computer angucken hauptsächlich oder Bäume, Pflanzen, Spargel stechen. Es gibt ja ganz viele Berufe. Warum ist es so, dass du Menschen begleiten möchtest? Andrea Beerbaum: Weil ich selber auch als Kind und Jugendliche viel mit Krankenhäusern und Pflege und Ärzteschaft zu tun hatte. Allerdings auf der anderen Seite als eigene Selbstbetroffene und mir eine andere Begleitung damals gewünscht hätte und auch eine andere Aufklärung. Und so ist mein Wunsch in die Pflege zu gehen, der als ich damit begonnen habe mit 14 Jahren mein erstes Praktikum, sich in den letzten Jahren leider sehr zum Negativen hin entwickelt hat und nicht mehr meiner Wertevorstellung entsprach, sodass ich mich aus der Pflege vollständig verabschiedet habe. Aber die Begleitung und Patienten mündig machen, das sehe ich immer noch so als meinen Auftrag und wenn ich immer noch so, das ist mein Auftrag. Also ich möchte gerne, dass Menschen in die Selbstermächtigung kommen und für sich selber entscheiden können, will ich das eine, das andere und nicht, weil irgendein Arzt oder wer auch immer sagt, das muss aber jetzt so. Laura Roschewitz: Ich habe mir schon ein paar Notizen gemacht hier nebenbei und habe schon viele Abzweigungen in meinem Kopf, die ich gehen könnte. Ich würde gerne mal auf das Thema, weil das verbinde ich auch mit dir, auch so dieses, ich glaube, es ist auch ein Slogan von dir oder gewesen, auf jeden Fall verbindet es mit dem Thema Genuss und Genießen auch mit dir. Also auch Gesundheit beginnt beim Genuss, beim Genießen oder hat damit zu tun. Hol es doch mal rein, was hat Gesundheit für dich aus deiner Erfahrung und Expertise mit Genießen zu tun? Andrea Beerbaum: Ja, du hast ja schon so schön den Geruch auch im Krankenhaus und dieses Sterile angesprochen. Es ist einfach total steril und das verbinden Menschen eben auch schon mit Heilung, egal wo. Ob komplementäre oder klassische Medizin, da ist nicht viel mit Genuss. Wenn ich dann so damals an das Krankenhausessen denke, was wir unseren Patienten serviert haben, und in der Psychiatrie blieben die halt so sechs bis acht Wochen und länger und irgendwann wiederholt sich der Speiseplan und es schmeckt so alles nach gar nichts. Da beginnt es halt bei mir schon, also das hat was mit Lebensqualität zu tun, ob man genießen kann. Und wir haben dann zwar Genusstrainings angeboten, wir von der Pflege, wo wir dann eben auch mal Obst befühlt haben, so ein Fühlmemory oder ein Duftmemory habe ich später gemacht. Das war so ein Tropfen auf den heißen Stein. Und ich hab einfach gemerkt in der Klinik, aber auch im ambulanten Setting, was fehlt den Leuten? Die wissen überhaupt nicht, was genießen ist. Also entweder, weil sie keine Angebote bekommen oder weil sie sich selber das nicht erlauben, wahrzunehmen. Ich find das ganz wichtig für einen Genesungsprozess. Laura Roschewitz: Wenn du sagst, dass für dich sozusagen dieses Menschen in die Selbstermächtigung bringen ist, so dein Warum, deine große Vision, wie tust du das heute als Selbstständige? Du hast jetzt ja einen ganz großen Erfahrungsschatz sozusagen hinter dir, in deinem Rucksack. Auf welchen Wegen tust du das? Weil du bist ja eine sehr multiple Unternehmerin. Damit sich vielleicht diejenigen, die uns gerade auch schon zuhören, vielleicht direkt ein Bild machen können. Was würdest du sagen, auf welchen Wegen oder auf welchen Arten unterstützt du gerade Menschen in ihrem Weg in die Selbstermächtigung, in die Verantwortung für sich selber und auch vielleicht ins Genießen? Andrea Beerbaum: Es gibt ja zwei verschiedene Säulen bei mir. Das eine sind die privaten Patienten oder Klienten, je nachdem, in welchem Bereich wir uns bewegen. Und dann die Schulungen, wo ich Menschen halt entweder im Auftrag für bestimmte Gesundheitsberufe weiterbilde, beziehungsweise in die Häuser gehe. Da ermächtige ich ja mehr das Personal, dass Sie Ihren Patienten noch ein anderes Angebot machen können. Das tue ich, indem ich zum Teil sehr unangenehme Fragen stelle und direkte, weil ich habe auch festgestellt, die Menschen haben alle keine Zeit. Wir haben alle keine Zeit, wir kennen das ja selber. Deswegen treffen wir uns ja auch heute und nicht vor drei Wochen. Und da muss es halt auch schnell gehen. Jetzt ist das Problem in der sprechenden Medizin, wo ich ja herkomme, aus der Psychiatrie und als Heilpraktikerin für Psychotherapie, darf ich ja theoretisch nur sprechen. Und mein Erfahrungsschatz wiederum hat gezeigt, wir können nicht alles auflösen, indem wir es nur besprechen. So sind meine anderen Tools dann dazu gekommen, wie die Aromatherapie und Duftkommunikation. Die bieten mir eine Abkürzung. Ich habe direkten Zugang zum Emotionszentrum mit den Düften. Da spare ich mir gefühlt drei, vier, fünf Stunden Therapiegespräch, weil ich da auch sofort eine, ja ich sag mal, ehrliche Reaktion bekomme, als ich durch Fragen erzielen kann. Wir können den Menschen immer nur bis vor die Stirn schauen, auch ich als Therapeutin. Auch mit Reiki kann ich da nicht tiefer schauen. Und jeder, der irgendwie mal eine Herausforderung, eine Krise hatte, weiß, vielleicht beantwortet man die Fragen nicht unbedingt ehrlich. Dann kommen wir aber nicht weiter. Also wenn ich den Kern nicht kenne, können wir nicht weiterkommen. Da kann ich mit Reiki dann in den Körper fühlen. Ich versuche das immer so zu erklären, ich bekomme ein Feedback in Form von Wärme, Kälte oder Kribbeln und dann weiß ich, okay, da ist was los in dem Areal oder nicht. Oder ich setze die Düfte ein und das kommt darauf an, wen ich vor mir habe. Also ich weiß häufig gar nicht, wenn die Menschen zu mir kommen in die Praxis, wo geht es denn hin, was machen wir denn heute? Sprechen wir, machen wir ein Duftgespräch, machen wir Reiki, das schauen wir dann und Aufklärung ist halt ganz ganz viel Wissen vermitteln, dass die Menschen zum Experte, zur Expertin ihrer eigenen Erkrankung, wenn sie denn eine haben, werden. Laura Roschewitz: Das heißt, wenn ich das richtig verstehe gibt es oder bist du komplett davon überzeugt, dass es verschiedene Ansätze gibt, was heilen kann, was unterstützen kann und dass zum Beispiel das Gespräch eins davon sein kann, dass der Duft, aber das kennen wir alle, vielleicht auch für die, die jetzt zuhören, stellt euch mal vor, ihr habt einen wunderschönen Lavendelstrauch vor euch und also man kann ja das förmlich, finde ich, sich vorstellen. Andrea Beerbaum: Ja, es geht eine Assoziation los. Laura Roschewitz: Und man hat ja auch einfach, finde ich, oder viele von uns bestimmt auch irgendwie Düfte der Kindheit, Düfte einer glücklichen Zeit sein, auch Düfte einer unglücklichen Zeit. Das kann ich mir total gut vorstellen. Jetzt habe ich aber noch eine Spezialfrage mitgebracht. Und zwar folge ich dir ja natürlich auch, weil wir gegenseitig auf verschiedenste Arten verbunden sind. Und ich sehe auch immer mal wieder was bei dir, was ich mal so mit der Überschrift Krafttiere in Verbindung setzen würde. Also ich habe auf jeden Fall schon mal einen Eisbären bei dir gesehen, ich habe auf jeden Fall auch schon mal ein Eichhörnchen bei dir gesehen. Was hat es denn mit diesen Krafttieren auf sich und magst du uns da einmal reinholen, weil die habe ich jetzt im Duft und im Gespräch und auch im Reiki noch nicht gefunden. Andrea Beerbaum: Ja, tatsächlich sind die relativ neu oder auch gar nicht, so wenn ich darüber nachdenke. Also in meinem Business kommen sie jetzt gerade so ein bisschen neu mit rein. Ich habe, ich muss ja ein bisschen ausholen, meine Reiki-Ausbildung traditionell gemacht und habe auch alle Einweihungen. Einweihung ist so Kanal öffnen, so kann man sich das vorstellen. Wir machen einen Topf auf und dann geht's los. So erkläre ich das immer gerne. Die habe ich in Präsenz bekommen und zwar draußen in der Natur in Planten und Blumen in Hamburg im Großen Park. Da kam meine Reiki-Lehrerin extra aus Gran Canaria, also weil sie ja auch ursprünglich aus Hamburg ist, jetzt nicht extra nur für mich, aber wir haben uns getroffen und ich habe meine Einweihung alle in Präsenz bekommen und da ist ein Eichhörnchen um mich herum irgendwie die ganze Zeit, also ich hatte ja die Augen geschlossen und hab's immer so ein bisschen rascheln und knistern und knacken gehört und wollte erst luschern, aber dann dachte ich so, nee, nee, nee, nee, Konzentration, Einweihung. Und meine Reikilehrerin hat mir dann berichtet, Mensch Andrea, das war so faszinierend, die ganze Zeit saß das Eichhörnchen fast an deinem Fuß und hat da irgendwie genüsslich seine Nuss geknackt. Und das wirkte total zahm, gar nicht scheu. Und es gab so ein paar Begegnungen mit Tieren in den letzten Jahren immer wieder und auch als Kind habe ich immer noch ein Plüschpapagei, so ein Steiftierpapagei, der ist immer irgendwie da gewesen, der ist auch nie in irgendeinen Karton gekommen, außer beim Umzug. Und letztes Jahr habe ich eine Spirit Animal Ausbildung gemacht, eine Mini-Ausbildung, weil ich das super spannend fand. Ich habe auch im Business Kontext 2018 eine Schamanin aus Hamburg kennengelernt, die ist ihres Zeichens Kristallschädelhüterin. Mit der habe ich das allererste Mal so eine Krafttierreise gemacht und meine Maus getroffen. Und ich finde das einfach eine total schöne Ergänzung zum Reiki, also zur energetischen Arbeit wird es auf jeden Fall jetzt mit reinfließen, weil ich festgestellt habe, Tiere, das ist ja auch nicht neu, Tiertherapie, Delfinschwimmen kennt man mit Pferden, Therapiehunde hatten wir auch in den Einrichtungen. Tiere sind auch nochmal so ein Türöffner, ein anderer Zugang zu den Emotionen. Also auch wo Worte, wieder wo Worte nicht greifen, ist das ein anderer Türöffner. Laura Roschewitz: Kann ich mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, warum ich da auch drauf komme, warum ich da auch drauf anspringe. Zum einen natürlich, weil ich eine bekennende Tierverrückte bin. Vor allem Tiere mit Fell sind bei mir ganz vorne. Und schon immer. Und in meinem Team im Jin Shin Jyutsu Zentrum, da sind wir, haben wir uns, als wir uns das erste Mal live getroffen haben, wir sind ein virtuelles Team, da haben wir das Krafttier-Orakel mitgenommen und haben für jede aus dem Team ein Tier gezogen. Und das war so unfassbar spannend, weil jede von uns wirklich das Tier gezogen hat, welche Rolle sie auch in dem Team hat. Und jetzt sind wir immer, ah, der Wal, ja der Wal taucht ab, der ist am Wochenende nicht verfügbar. Ah, das Eichhörnchen, ja das braucht ein paar neue Nüsse zum Verstecken. Hier, lauf doch mal in die Richtung. Das Einhorn, ah, das sieht irgendwas, was niemand anders sieht. Und da bin ich der Luchs. Und ich bin das einzige Raubtier unter allen. Und ja, das ist total spannend, weil man sich darüber wirklich, wie du gerade sagst, nochmal einen Zugang hat. Früher hat die eine Mitarbeiterin von mir gesagt, die ist am Wochenende nicht erreichbar. Und ich dachte manchmal, naja, die könnte ja schon mal auf WhatsApp gucken. Ganz ehrlich. So bin ich halt vom Typ her, dass man denkt, man könnte ja schon mal gucken. Und jetzt wissen wir halt, ein Wal. Ein Wal geht halt auf Tauchgang. Und wenn der Wal nicht auf Tauchgang geht, wird der Wal krank. Das tut ihm nicht gut. Deswegen wissen wir so nochmal viel mehr, was ist gerecht für die Person. Also das kann ich nur, wenn das jemandem kribbelt, das sage ich jetzt schon mal direkt, springt mal gerne zu Andrea rüber zu Insta. Ihr findet den Link zu Andrea in den Show Notes und wenn ihr Lust habt, schreibt doch zu dem Thema, wenn euch das interessiert, schon mal Tier und dann bin ich mir ganz sicher, dass Andrea sich bei euch melden wird dazu und einen spannenden Input hat. Weil das wirklich, das kann einen nochmal anders erreichen. Andrea Beerbaum: Ja, genau. Es war gar nicht geplant, dass ich das mit aufnehme und es hat sich aber auch so ergeben, dass ich immer mehr Anfragen von Eltern bekomme, mit Kindern oder auch Teenagern und da braucht es einfach einen anderen Ansatz. Da kann ich ja nicht mit meiner normalen Anamnese, wir unterhalten uns jetzt mal anderthalb Stunden über die Biografie, kommen und das ist auch für viele psychisch erkrankte Menschen schwierig. Natürlich muss ich da gerade bei meinem Klientel aufpassen, mit visualisieren und so, da fallen einige raus. Aber ich bin das gewohnt, dass ich merkwürdig angeschaut werde, vor allem im Norden, wo wir uns ja befinden. Also es gibt da so ein Nord-Süd-Gefälle. Im Süden habe ich gelernt, also meine Aromatherapie-Weiterbildung, da ist das alles total normal, dass das in der Pflege angewendet wird, dass man das einkauft als Station. Und hier oben im Norden war es immer so, ach ja, so mit deinem Hokus Pokus, na ja, vielleicht riecht es nett, aber das war es dann auch. Damit komme ich auch klar. Laura Roschewitz: Ja, man kann sich daran gewöhnen, tatsächlich, das kenne ich auch. Wir sind ja auch verbunden, weil du ein Teil unserer Mastermind-Gruppe Smashit bist, was uns sehr freut und wir dich auch unternehmerisch begleiten dürfen. Ja. Und ich würde sagen, zwei Themen, die immer wieder kommen, die ja so Standardthemen sind für uns Selbstständige, sind ja Zeit und Geld. Das sind ja nun so die absoluten Klassiker unter den schwierigen Themen, die wir zu wuppen haben. Und ich weiß, dass es bald zum Thema Geld bei dir eine Masterclass gibt, ein ganz, ganz tolles Angebot und das wollten wir euch als Community einmal mit auf den Weg geben. Ihr findet, wie gesagt, alle Infos dazu bei Andrea auf Insta und springt da gerne rüber und schreibt sonst auch gerne mal so ein Geld in die 1 zu 1 Nachricht und dann schickt Andrea euch im Nachgang alles zu. Aber erzähl doch mal, was hat es damit auf sich und wann findet es statt? Andrea Beerbaum: Am 19. März mit einer lieben Kollegin von mir und selbst ausgebildete Reiki-Meisterin. Sie ist eine meiner ersten drei Reiki-Meisterinnen und wir machen zusammen eine Masterclass zum Thema. Also die hat noch gar keinen Namen heute, wo wir das aufnehmen. Wir sind noch in der Findung. Es wird auf jeden Fall Energie, Geldenergie gehen. Also alles um uns herum ist ja Energie und Geld auch und weil wir Unternehmerinnen damit so ein Thema haben und in der spirituellen Bubble ist das ja so, oh nee, das darf kein Geld kosten, wir leben alle von Luft und Liebe. So funktioniert ein Business nicht, kann ich an der Stelle sagen. Wollen wir darüber einfach offen sprechen und haben natürlich auch ein paar energetische Geld-Hacks mitgebracht. Laura Roschewitz: Sehr cool. Also das ist einmal eine Einladung sozusagen an euch, wenn euch das gefällt, 19. März. Springt rüber, schreibt Andrea an. Das ist ja sowieso immer unser Wunsch in diesem Podcast. Geht rüber auf die Profile, meldet euch, sagt, ich habe euch gehört, das war schön, das und das fand ich spannend. Was ist denn mein Krafttier? Springt mal rüber, weil ein Podcast ist eine sehr einseitige Angelegenheit und das freut uns wirklich immer enorm. Ich kenne Andrea ein bisschen, ich weiß, dass sie sich auch freut, wenn ihr euch meldet nach dem Podcast. Andrea Beerbaum: Auf jeden Fall. Laura Roschewitz: Du hast ja gerade gesagt, und das ist die perfekte Überleitung vielleicht zu unserem letzten Thema hier heute, von Luft und Liebe alleine als Unternehmerin leben, schwierig. Erzähl doch vielleicht mal, warum bist du zu Smash it! gekommen in unsere Mastermind? Was würdest du dem so für eine, für dich, für eine Reiseüberschrift geben? Also von wo nach wo bist du vielleicht schon gereist oder möchtest du mit uns reisen und wie nimmst du die Mastermind wahr? Gib uns vielleicht einfach mal so ein kleines Intro, weil Gretel und ich können ja mal viel erzählen, das ist unsere Perspektive, aber ist natürlich schön auch noch mal eine andere zu hören. Andrea Beerbaum: Okay, also warum ich mich entschieden habe, Teil eurer Mastermind Smash it! zu sein. Ganz klar Fokus und ja, Commitment. Du hast ja ganz zu Anfang gesagt, dass ich eine sehr vielseitig interessierte und aufgestellte Unternehmerin bin. Das verleitet, wer hätte es gedacht, dazu mich zu verzetteln, zu verlieren. Und wenn ich am Anfang der Woche sage, ich erzähle was über Reiki, dann tue ich das spätestens Mittwoch nicht mehr. Also dafür hilft es mir einfach wahnsinnig, dass ich da Feedback bekomme und auch mal gesagt wird, Andrea, du hast aber eigentlich Montag. Und natürlich auch der Austausch mit anderen Selbstständigen, weil jeder der selbstständig ist, kennt das bestimmt, an irgendeinem Punkt fühlt man sich so allein auf weiter Flur. Und wenn man dann in den Austausch geht, merkt man, ach Mensch, der geht es auch so und der geht es so. Und dann relativiert sich so das eigene Drama. Und natürlich auch das Dritte, ich möchte von euch das lernen, was ich noch nicht, noch nicht, ausreichend für mich empfunden kann. Verkaufen, auch Mindset. Es gab schon so viele tolle Impulse von dir, wo ich dachte, meine Güte, das kann so einfach sein. Und ich habe da immer drauf rum gedacht und drauf rum gedacht. Und dann kam von dir so ein Impuls, du musst es nicht kommunizieren, schreib es auf eine Folie. Ich so, ja, genial. Und alleine, also das kennt man ja, so im Wald vor lauter Bäumen, wenn man in seiner eigenen Experten-Bubble ist, kommt man nicht drauf. Laura Roschewitz: Absolut. Ja, danke für die knackige Zusammenfassung. Das gefällt mir sehr gut, die drei Punkte, die du genannt hast. Und das ist, warum wir das machen, weil eben wir das selber kennen. Gretel und ich lassen uns ja auch beide immer wieder begleiten im 1 zu 1 oder selber in Masterminds, weil das Risiko, dass man als Solo-Selbstständige den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, ist einfach enorm hoch. Und das sind auch, finde ich, häufig so Wellenbewegungen. Man kommt mal eine Zeit lang total gut klar, und dann merkt man wieder, ich weiß gar nicht, was passiert. Und wenn du vielleicht gerade jetzt zuhörst und in einer Phase bist, wo du denkst, Wald, Bäume, ja, viel Klarheit ne, dann melde dich natürlich auch gerne bei uns, zum 1. März gibt es wieder die Möglichkeit, bei Smash it! einzusteigen. Liebe Andrea, wenn du einen Wunsch sozusagen für unsere Hörerin hast, so zum Abschluss, aus deiner Genusserfahrung heraus auch. Wir haben ja jetzt viele Selbstständige, die uns zuhören. Und meiner Erfahrung nach sind ja viele in so einem Struggle, Struggle, Struggle. Nächste Woche wird's ruhiger, noch eine Woche, ich halt durch, ich zieh durch und so weiter. Andrea Beerbaum: Oh ja, um Gottes will. Laura Roschewitz: Was würdest du, was für eine Duftrichtung würdest du Menschen empfehlen, die in diesem selbstständigen Hamsterrad von machen, machen, machen drinstecken? Gibt es da Düfte, die einen unterstützen können und dürfen die Personen sich vielleicht bei dir melden, wenn sie da mehr zu erfahren wollen? Andrea Beerbaum: Ja, auf jeden Fall. Also ein Duft, der mir jetzt spontan einfiel, ist Sandelholz. Allerdings wird das sehr rar. Da müsst ihr euch schnell melden tatsächlich. Ich habe da noch einen Vorrat da, weil Sandelholz ist so dieses Sofa. Ich beschreibe das immer wie ein Sofa. Komm her, leg dich hin, ruhe dich aus und du brauchst nichts tun. Laura Roschewitz: Das ist schön. Okay, wie viele hast du? Kann ich das erste bestellen? Andrea Beerbaum: Hm, das ist leider eines der teureren Düfte. Wir setzen das sparsam ein, achtsam. Laura Roschewitz: Ja, aber das finde ich eigentlich echt nochmal einen ganz schönen Impuls. Also wenn du da merkst, dass du vielleicht auch als Selbstständige in so einem Rad bist von Machen, Machen, Tun, Selbst und Ständig und nur noch das. Und ach komm, wenn ich jetzt noch mal reinhau und so. Das kennen ja sehr viele und dieser Zustand, ich spreche aus den Garten, kann sich über Monate und Jahre hinziehen. Ich würde mal sagen, Andrea und ich sind Experten. Dann melde dich bei Andrea. Ich weiß wirklich, dass sie da eine totale Expertin ist und dich unterstützen kann und ihr gemeinsam mal gucken könnt. Buch dir mal eine Session, guck mal, wo es hinführen kann. Ist es der Duft? Ist es das Gespräch? Ist es das Reiki? Ist es das Krafttier? Ist es alles zusammen? Also mannigfaltige Möglichkeiten der wirklich inneren tollen Begleitung. Und ich danke dir sehr, dass du heute hier warst. Das war mir ein Vergnügen und ein Fest. Ich freue mich sehr, dass wir es endlich geschafft haben. Andrea Beerbaum: Ja, ganz, ganz toll. Vielen Dank. Laura Roschewitz: Danke dir, liebe Andrea. Und ihr springt rüber in den Show Notes, findet ihr den Kontakt zu Andrea. Und wie immer eine kleine Umfrage, wenn ihr da einmal draufklicken würdet, helft ihr dem Podcast auf Spotify sehr sichtbar zu werden. Und in diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Tag. Wir hören uns hier wieder am kommenden Dienstag. Danke, liebe Andrea, hab einen schönen Tag. Andrea Beerbaum: Danke, das wünsche ich auch. Laura Roschewitz: Bis dann. Ciao, ciao.

  11. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Vor einigen Tagen wurde Gretel von einer Kundin gefragt „Wie verkaufst du eigentlich? Kommen viele Leute direkt auf dich zu und sagen: „Ich will mit dir arbeiten?““ Gretels Reaktion: „Ich sag mal so. I WISH 🤣.“ In dieser Folge nimmt Gretel mal ihre eigenen Verkaufskanäle auseinander und erzählt dir, was für sie funktioniert und was auch nicht. Du wirst sehen, dass es ein ganzes Potpourri an Wegen ist, über die Gretel ihre Kund:innen für Formate wie die Mastermind SMASH IT, ihr 1-1 Mentoring HAPPY SELLING und den intensiven VIP DAY in Berlin gewinnt. Hast du Lust, mit Gretel zu beschnacken, wie deine Verkaufsstrategie aussieht? Oder willst du von ihr lernen, wie du ein cooles Angebot entwickelst, das richtige Preisschild dranhängst und deine Verkaufswege findest? Dann schick ihr ein 💙 auf Instagram (https://www.instagram.com/gretelniemeyer/) oder LinkedIn (www.linkedin.com/in/annegret-gretel-niemeyer) und sie meldet sich bei dir. Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Ich habe heute die Ehre mal wieder eine Solo-Folge zu machen und möchte euch eine Frage beantworten, die mir eine Kundin vor ein paar Tagen gestellt hat. Und zwar fragte sie mich, Gretel, wie verkaufst du eigentlich? Wo kommen eigentlich deine Kundinnen größtenteils her? Passiert dir das regelmäßig, dass Leute zu dir kommen und sagen, Gretel, ich finde dich so toll, ich will sofort mit dir arbeiten, ich buche was bei dir oder wie ist das bei dir? Und diese Frage, die beantworte ich dir und euch jetzt sehr, sehr gerne. Im Austausch freue ich mich, wenn du, wenn du die Spotify App nutzt, jetzt einmal rüberhüpfst in die Spotify App. Da findest du eine kurze Umfrage unter dieser Folge. Klick doch einfach mal drauf, füll uns diese Umfrage aus, hilft uns wahnsinnig weiter. Also einfach in die App hüpfen, einmal runter scrollen in der Folge und die Umfrage ausfüllen. Ja, wie verkaufe ich eigentlich? Ich habe das Gefühl, manchmal ist da so dieser Mythos, dass es diesen einen Weg gibt zu verkaufen und den gibt es ja tatsächlich nicht. Ich meine, da rede ich mir ja den Mund fusselig und erzähle das immer und immer wieder. Und vielleicht nach dieser Folge, nachdem ich dir gesagt habe, was meine Vertriebskanäle sind und wie ich das eigentlich mache, siehst du auch, dass du dir entweder deine Wege nochmal anschauen darfst oder dass deine Wege schon total in Ordnung sind und vielleicht hast du ja noch die eine oder andere Idee, was du noch machen kannst. Tatsächlich ist einer meiner größten Verkaufskanäle die Empfehlung. Und ich höre es immer wieder, naja, ich werde halt hier und da empfohlen, das ist ja gar kein richtiges Verkaufen, das zählt ja gar nicht, das kann ich ja überhaupt nicht steuern. Boah, Leute, das ist totaler Käse. Empfohlen wirst du nur, wenn du einen guten Job machst und wenn du auch um Empfehlungen bittest. Empfehlungen haben für viele wirklich so dieses Gefühl von die fallen vom Himmel und ich kann da nichts dran machen. Aber wenn du empfohlen wirst und du bedankst dich vernünftig dafür, du schickst vielleicht einen Blumenstrauß, dann ist das schon eine Sache, wie du dafür sorgen kannst, dass diese Person dich vielleicht nochmal empfiehlt. Wenn du den Menschen erzählst, was du machst und sagst, hey, ist es was für dich, dann lass uns gern schnacken, ist es nichts für dich, dann empfehle mich doch bitte Persona ABC. Dann bring mich mit denen in Kontakt, ich freue mich drüber. Das ist schon ein aktives um Empfehlungen bitten und ein aktives Verkaufen. Ja, also Verkaufen ist eigentlich immer aktiv und Empfehlungen fallen auch nicht einfach so vom Himmel. Und es gibt bei Empfehlungen ja immer auch die große Frage, zahle ich da jetzt was, mache ich da irgendwie ein Affiliate-Ding draus? Wie mache ich das dann 10 Prozent oder einen bestimmten Wert oder was auch immer? Das kommt natürlich ein bisschen darauf an, was für Produkte du dort im Hintergrund hast und wie du gerne verkaufen möchtest. Die Sache ist die, du solltest es so einfach und auch transparent wie möglich halten. Tatsächlich ist es bei mir jetzt so, dass ich einmal, ich sag mal, genuine Empfehlungen habe. Also oft empfehlen mich Unternehmerinnen aus meinem Netzwerk vor irgendwem oder bei irgendwem in ihrem Netzwerk weiter, da bedanke ich mich dann, das ist eine gegenseitige Geschichte, wenn mir jemand für sie einfällt, dann empfehle ich dort ja auch, da zahle ich nichts. Aber zum Beispiel im Rahmen unserer Mastermind Smash it oder auch von meinen 1 zu 1 Kundinnen haben wir die sogenannte klimpernde Klabauterfrau eingeführt. Und das bedeutet, jede Person, die sie uns empfehlen und die dann auch eins meiner Formate bucht, bekommt 500 Euro. Schreibst mir also eine Rechnung, gut ist. Es kann gewisse Vor- und Nachteile haben, ob du eine Empfehlung, ich sag mal, inzentivierst oder nicht. Das kommt wirklich immer ein bisschen auf die Größe deines Programms an, auf die Art und Weise, wie du da aufgebaut bist, weil natürlich eine Empfehlung, die keine Bezahlung hintendran hat, gefühlt erst mal ein bisschen mehr vom Herzen kommt und da keine komischen Gefühle vielleicht aufkommen können. Aber am Ende des Tages, finde ich, ist es eine Sache von Transparenz und ist es eine Sache von Kommunikation und ist es auch eine Sache von, was möchte ich denn eigentlich damit erreichen. Also Empfehlungen für mich persönlich ganz, ganz oben auf der Liste, weil mir da jemand schon einen Vertrauensvorschuss gibt und seine oder ihre Hand ein bisschen auch für mich ins Feuer legt. Das zweite Thema und das hat auch wieder damit zu tun, dass man mich erlebt, dass jemand, der mich mal irgendwie erlebt hat, ob live oder ob durch dieses Zoom-Fenster sehr viel wahrscheinlicher ist, mir zu vertrauen, zu wissen, dass ich kein Blödsinn labere, zu wissen, dass ich weiß, wovon ich rede, mich im besten Falle auch sympathisch findet und dann bei mir ein Vorgespräch bucht. Und diese zweite Situation sind Masterclasses oder auch Expertinnenvorträge oder Workshops. Ich halte also relativ regelmäßig, ich würde sagen so vier bis sechs Mal im Jahr, eine Masterclass, einen Vortrag im Format einer anderen Expertin. Ich war jetzt vor kurzem bei der Christine Holm in der VA Week, ich war bei der Britta Kimpel und habe für ihre Alumnis was gemacht, ich war bei der Bianca Fritz, habe dort einen Vortrag gehalten und das ist super, weil dadurch ergänzen diese Frauen ihre Formate durch den Sales-Teil, den sie selbst nicht abdecken. Sie geben ihren Teilnehmenden also einen Mehrwert und ich habe die Möglichkeit, dass ich mich selbst, mein Wissen, mein Können, meine Art, meine Leidenschaft für das Thema Verkaufen, direkt vor meiner möglichen Zielgruppe zeigen kann. Und da gibt es dann eben auch immer die Möglichkeit, mit mir in Kontakt zu kommen und zu erfahren, wie man mit mir arbeiten kann. Sehr ähnlich, also auch auf das Thema Kontakte, Kennenlernen, Kontaktpunkte und so weiter, zahlt das ganze Thema Netzwerken ein. Und da ist es fast schon, gut egal ist es nicht, aber was ich sagen wollte, es ist fast schon egal, ob du auf ein Netzwerkevent gehst und dort vorne auf der Bühne stehst, natürlich hat das nochmal einen größeren Impact, oder ob du auf einem Netzwerkevent tatsächlich bist, um vorrangig zu Netzwerken, Menschen kennenzulernen, zu erzählen, was du machst und dort im Gedächtnis zu bleiben. Und wirklich, wirklich wichtig ist bei diesen Netzwerkevents, ja, also natürlich, wenn du dort der Main Speaker bist, dann ist das super, weil dann haben dich noch mal mehr Leute gesehen und das untermalt natürlich sofort auch deinen Experten/Expertinnen-Status. Aber wenn du auf ein Netzwerk-Event gehst als Teilnehmende, dann stell bitte sicher, dass du wirklich mit so vielen Menschen wie möglich redest und denen erzählst, was du machst und dir auch gewisse Sachen zu den Menschen merkst, die für dich interessant sein können. Also es bringt überhaupt gar nichts, auf einem Netzwerkevent sich einer Gruppe anzuschließen und dann da mit einem Weinchen, Sektchen oder Kaffee einfach rumzustehen und zu warten, dass die zwei Stunden vorbeigehen oder wie lange auch immer das geht, sondern es ist wirklich wichtig, immer wieder in die neue Situation zu kommen, sich noch mal zu einer neuen Gruppe dazuzustellen, direkt jemanden anzusprechen und einfach so viele Kontakte wie möglich zu sammeln und da dann auch am Nachgang ein vernünftiges Follow-up zu machen. Also dafür zu sorgen, dass die Menschen, mit denen du geredet hast, vielleicht auf deinem Instagram oder LinkedIn oder wo auch immer du unterwegs bist landen, dass du vielleicht mit denen danach nochmal Kontakt hast. Vielleicht kannst du da auch direkt tiefer einsteigen und schauen, wie man sich gegenseitig unterstützen kann oder ob deine Angebote für diese Person passen. Also Netzwerkevents ganz, ganz wichtig. Dann ist natürlich einer meiner Verkaufskanäle ein Podcast. Warum? Ich schreibe zwar sehr, sehr gerne, aber ich habe festgestellt, reden fällt mir noch leichter und ja, wenn ich rede, dann kommen viele Sachen noch mal besser rüber als im Schreiben. Außerdem, wenn ich irgendwo gesprochen habe, kann ich das meistens ja auch nutzen, daraus zum Beispiel einen Blogartikel oder Social Media Posts zu machen. Also Podcasts, super wichtig und damit meine ich nicht in erster Linie unseren eigenen Podcast Moin um Neun, sondern ich meine damit vor allem auch fremde Podcasts. Mein Ziel ist also, pro Monat in zwei Podcasts zu kommen, in denen ich vorher noch nicht war, wo die Audience mich nicht kennt, wo ich eben neue Menschen erschließen kann oder mich neue Menschen kennenlernen, dass ich meine Reichweite vergrößere. Und wir sagen ja immer, es kommt auf die Anzahl der Kontaktpunkte an. Ja, das kann durchaus sein. Das hatte ich jetzt auch gerade wieder. Ich bin in einem fremden Podcast zu Besuch, die Person postet das auf ihren Kanälen, ich kommentiere nochmal darunter. Die Menschen, die die Folge schon gehört haben und begeistert sind, die spreche ich nochmal einzeln an, gehe mit denen in ein Gespräch, lade die in eines meiner Testgruppenformate ein und oder direkt in ein Vorgespräch und verkaufe also auch da. Und was ich wirklich spannend finde und auch irgendwie wichtig ist, dass es nicht diesen einen festen Weg und Kanal gibt. Also mein großes Thema ist generell, fang Gespräche an. Was der Einstiegspunkt für Gespräche ist, ob das, ob du irgendwo einen Vortrag hältst, ob du auf ein Netzwerkevent gehst, ob du in einer Podcast-Folge bist, ob du irgendwas auf Social Media machst, wodurch Leute signalisieren, oh, das ist spannend für mich und du gehst mit denen dann in ein persönliches Gespräch. Das ist fast schon ein bisschen nebensächlich, aber wichtig sind diese direkten Gespräche, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, vor allem, wenn du eben ein mittel- bis hochpreisiges Format verkaufst. Dann haben wir natürlich unseren eigenen Podcast, Moin um Neun, hier mit 400 Folgen. Logischerweise ist das auch ein wichtiges Tool, um zu verkaufen, weil du einerseits siehst, wie Laura und ich ticken, mit was für Expertinnen wir vernetzt sind, wie unsere Mastermind, mein 1 zu 1, mein VIP-Day und so weiter aussieht. Du kannst in jeder Folge was von unserem Fachwissen und unserer Persönlichkeit einatmen. Und es gibt wirklich genug Leute, die sagen, boah, also ich bin irgendwie auf euren Podcast gestoßen, hab jetzt 150 Folgen gesuchtet und jetzt bin ich so weit. Jetzt buche ich ein Gespräch, weil ich auch weiß, ihr dreht mir nichts an, sondern wir unterhalten uns und wenn es passt, dann passt es und wenn nicht, dann nicht. Und das ist mir wirklich hier auch nochmal super wichtig, das zu betonen. Wir schwatzen niemanden in irgendein Programm von uns rein, hätten wir gar keine Lust drauf, ist uns viel zu anstrengend, das dann auch durchzuziehen. Also wir arbeiten auch wirklich nur mit Menschen, auf die wir ganz, ganz doll Bock haben. Und ein Wort möchte ich nochmal sagen zum Thema Podcast. Ich weiß, ganz, ganz viele wollen irgendwann ihren eigenen Podcast starten. Und dann sehe ich aber ganz doll, wie es Wochen und Monate dauert, bis sich fürs richtige Mikro entschieden wurde, bis der Folgenplan steht, bis die einzelnen Folgen geskriptet sind und so weiter und so fort. Ganz ehrlich, geht es dir um das Thema Verkaufen, geht es dir um das Thema Reichweite und du möchtest relativ schnell Ergebnisse, dann versuch in externe Podcasts zu kommen. Ich weiß, das fühlt sich erst mal ein bisschen unangenehm an und das ist ja dann auch wieder verkaufen und da musst du ja auch wieder mit den Leuten reden und so weiter, dass sie dich einladen und das ist sicherlich auch nicht so einfach, aber der Effekt ist halt viel, viel größer als einen Podcast zu machen, den am Anfang vielleicht 50 Leute hören und den groß zu machen, believe me, takes time, takes money, takes effort, takes nerves. Also ein eigener Podcast ist kein Ding, was einfach so von alleine läuft. Was mache ich dann noch, um zu verkaufen? Also, Laura und ich, wir haben ja einige Events auch zusammen. Wir haben manchmal Mastermind-Calls, die wir kostenlos anbieten. Wir haben unser Coffee-Speed-Networking, auf das wir auch Ads schalten, also das Coffee-Speed-Networking, das wir im letzten Jahr viermal durchgeführt haben und bei dem jedes Mal so 300 Frauen sich angemeldet haben. Das ist natürlich auch so ein Ding. Ja, man kann uns dann schon erleben, man kann miteinander netzwerken. Wir bieten in der Regel danach eine Infoveranstaltung an für alle, die nicht irgendwie sofort in einen Passigkeits-Check mit uns hüpfen wollen und machen es dementsprechend so einfach wie möglich, verschiedene Kontaktpunkte mit uns aufzubauen, uns kennenzulernen und eben auch einigermaßen, ohne gesehen zu werden vielleicht auch, weil es für einige wichtig ist, sich die Informationen zu holen, die wichtig sind. Dann ist es tatsächlich noch so, dass ich viel auch über DMs mache. Also es ist tatsächlich nicht so, dass ich Leute irgendwie coache in DMs und dann sagen die, oh, das war so toll, Gretel, jetzt wollen wir dich buchen. Nein, tatsächlich ist es für mich so, dass ich gerne mit allen meinen Kundinnen, mit allen meinen Kontakten, sowohl auf LinkedIn als auch auf Instagram, irgendwie mal kurz in Kontakt gewesen sein möchte und sicher sein möchte, dass die wissen, was ich mache und sicher sein möchte, dass die halt keine Angst haben, mich anzusprechen. Ich habe nämlich ganz lange gehört, naja Gretel, ich komme auf dich zu, wenn mein Angebot steht, wenn meine Preise fertig sind und wenn es wirklich nur noch ums Verkaufen geht. Und da bin ich dann immer so, wow, wow, wow, wow. Nee, ich bin ja gerade die, die dir hilft, auch die Zielgruppe zu finden, auch das Angebot richtig geil und rund zu machen, dass es passt. Dir das Selbstbewusstsein zu geben, den richtigen Preis daran zu hängen und dann zu gucken, wie verkaufst du kurz-, mittel- und langfristig? Also das habe ich festgestellt, eine der größten Hürden, dass viele Menschen denken, sie müssten erst noch viel, viel weiter sein, bevor sie mich ja nur noch fürs Verkaufen buchen können. Nope. Die ganze Grundarbeit, die muss stimmen. Und da fahre ich auf einen sehr, sehr pragmatischen Ansatz. Das heißt, wir gucken uns zum Beispiel, wie gesagt, das Angebot an, die Persona, die Positionierung. Aber wir machen da keinen drei Monats Deep Dive draus, sondern wir gucken halt wirklich, und was braucht es, damit du dann verkaufen kannst, damit du deinen Kopf über Wasser kriegst und damit du tatsächlich einfach dann in Ruhe dein Business weiter aufbauen kannst. Also auch hier einmal die Notiz für dich. Wenn du denkst, du wärst noch nicht weit genug, um mit mir zu arbeiten, dann lass uns doch einfach mal schnacken. Und genau diese Sachen finde ich tatsächlich auch über kurze Schnacks in den DMs heraus. Und da geht es dann nicht darum, oh magst du auch so gerne Mandelhörnchen wie ich, sondern es sind tatsächlich Gespräche, die sehr schnell zum Punkt kommen, hey, hast du ein Problem, kann ich dir helfen, lass uns schnacken, buch dir hier ein Call. So, jetzt trinke ich kurz einen Schluck. Genau, wenn du jetzt feststellst an dieser Stelle, ja, verkaufen, Gretel hat da schon ziemlich viele Sachen gesagt und ich weiß aber gar nicht genau, was davon für mich spannend sein kann oder ob das, was ich da mache, spannend sein kann oder wie ich dran bleibe oder vielleicht machst du auch schon Sachen und die funktionieren nicht für dich, dann jetzt hier der Aufruf, geh doch einmal rüber, entweder zu LinkedIn oder zu Instagram, Du findest mich bei beiden unter GretelNiemeyer, bei Instagram unter @GretelNiemeyer. Schick mir da einfach ein blaues Herz, weil es so eins meiner Lieblings Emojis und dann lass uns doch einfach mal gerne erst schriftlich oder direkt in einem Gespräch darüber reden, wie ich dir helfen kann, wo du stehst, was du brauchst in Puncto verkaufen. Nochmal dickes, fettes Ehrenwort. Ich drehe dir nichts an, hätte ich gar keinen Bock drauf, habe ich auch nichts davon. Aber wenn du jetzt feststellst, wow, es gibt so viele Wege zu verkaufen, was sind denn eigentlich meine? Dann hüpf rüber, ich habe einen kleinen Workshop, der vielleicht interessant sein kann. Ich habe 1 zu 1 Coachings, ich habe intensive VIP Days, ich arbeite mit unserer Mastermind Smash It. Und vielleicht ist da das richtige Format dabei, um dich endlich ins Verkaufen zu bringen. Denn ich sehe es so so oft und ich höre es in den Vorgesprächen gerade so so oft, dass immer wieder gesagt wird, hier noch eine Ausbildung, da noch eine Ausbildung. Ich bin schon superdoll Expertin, aber ich lege noch einen oben drauf. Und dann müssen aber endlich mal die Kunden kommen. Und nochmal so, um den Bogen zu schließen zu meinem Anfang. Es kommt fast niemand einfach so auf mich zu, ganz magnetisch, weil ich ganz magnetisch sage, ich verkaufe und dann findet meine Energie sie und dann kommen die zu mir. Nein, es braucht schon immer eine Art von Proaktivität und das zeige ich dir wirklich sehr, sehr gerne, wie das auch für dich funktionieren kann, egal wie toll du das Thema Verkaufen jetzt aktuell findest. Es gibt für jeden Typ Mensch da die richtige Strategie. Und dann hast du ja gerade schon gesagt, also das sind so einige der Sachen, die ich mache. Das ist alles in meiner Verkaufsroutine festgehalten. Das heißt, ich mache auch nicht alles davon immer, sondern ich gucke tatsächlich, was macht wann wie Sinn, auf was habe ich auch gerade irgendwie Bock, was fühlt sich gerade stimmig für mich an, welches Format möchte ich jetzt gerade pushen und dementsprechend entscheidet sich dann auch ein bisschen, welche dieser Aktivitäten ich mache. Wir probieren auch immer wieder neue Sachen aus. Also jetzt zum Beispiel haben wir das erste Mal das Sponsoring für ein Event mit übernommen, kommen da auch mit in die Goodie Bags und sind dort auch Speaker und können dort also tatsächlich auch ein bisschen Werbung machen. Das haben wir auch bisher noch nicht gemacht. Und ja, ich finde, im Verkaufen ist es halt wirklich wichtig, nicht stehen zu bleiben, sondern immer wieder einige Sachen zu haben, die Routine sind, wo du dann auch wirklich sagen kannst, hey, wenn ich das mache, dann kommen da immer zwei Kunden raus. Wenn ich das mache, dann generiere ich in der Regel daraus eine Kundin. Ja, also dass du wirklich lernst, deinen eigenen Verkaufsroutinen auch zu trauen, dass du immer wieder auch schaust, okay, was davon funktioniert, was funktioniert vielleicht auch nicht mehr so gut, wie das vielleicht noch vor einem Jahr war. Und dass du auch immer mal wieder den Space mit reinholst, oder dir den Raum schaffst, neue Sachen auszuprobieren, aber dann auch nicht fünf Sachen gleichzeitig, sondern mal hier eins, mal da eins. Das wieder misst, weil es geht ja nicht nur ums Verkaufen, sondern dann auch die Delivery und genauso wichtig, bei den meisten geht es, wenn sie erstmal Kunden haben, ganz stark nur die um Delivery, also Kundenzufriedenheit und dann nicht mehr darum, neue Kunden zu gewinnen und das ist super, super gefährlich. Also ich habe dir jetzt ein paar Einblicke gegeben, wie Verkaufen bei mir funktioniert. Hast du Bock, dass wir mal gucken, wie deine Verkaufsstrategie im Moment aussieht oder hast du Bock mit mir über dein Angebot, deine Preise, deine Persona, die Transformation, alles was so rund ums Verkaufen gehört zu schnacken, schickt mir auf Instagram oder auf LinkedIn an Gretel Niemeyer, ein blaues Herz und dann melde ich mich bei dir und wir kommen ins Gespräch. Freue ich mich sehr drauf, wünsche dir in diesem Sinne wie immer Happy Selling und einen richtig, richtig schönen Tag.

  12. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In der heutigen Podcastfolge „MOIN um NEUN“ dreht sich alles um die Themen „Fokus & Struktur“. Gretel hat Susanne Schaffer zu Besuch, Business Mentorin & Struktur-Schafferin für Soloselbständige. Susanne hat nicht nur richtig viele Tipps auf Lager, wie du deinen Alltag besser strukturieren und fokussierter nutzen kannst, sodass du am Ende des Tages entspannt Feierabend machen kannst und trotzdem alle wichtigen To Dos abgehakt hast. Sie betont außerdem, wie wichtig es ist, NEIN sagen zu lernen und ständig zu hinterfragen, was du jetzt gerade (in deinem Business) brauchst. Dementsprechend dreht sich unser Schnack nicht vordergründig um Tools für Zeitmanagement - obwohl Susanne da richtig gut Bescheid weiß - sondern auch um die Themen Reflexion, deine Bedürfnisse, Pausen machen und - klar - dein Hustle-Mindset. Hör dir die Folge an für Inspiration rund um Planung & Loslassen. Und lass uns wissen, wie wichtig dir Planung im Business ist. Bist du Planungs-Muffel oder kannst nicht ohne? Oder irgendwas dazwischen? Tell us! Links zu Susanne Schaffer: Podcast: https://podcast.susanne-schaffer.de/ Zeitspar-Checkliste: https://zeitsparen.susanne-schaffer.de/ Instagram: https://www.instagram.com/susanneschafferde/ Teste dich für 0 €: Welcher Struktur-Typ bist du? https://struktur-test.susanne-schaffer.de/ Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Gretel Niemeyer: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Interviewfolge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura normalerweise und Gretel. Aber da es eine Interviewfolge ist, sitzt mir heute nicht die Laura gegenüber, sondern Susanne Schaffer. Und Susanne ist Business-Mentorin mit dem Fokus oder ja mit dem Fokus, witzig, auf das Thema Fokus und Struktur. Moin Susanne, schön, dass du da bist. Susanne Schaffer: Hallo Gretel, danke, dass ich da sein darf. Ich freue mich. Gretel Niemeyer: Ich freue mich auch sehr. Erzähl mal, dein Motto ist ja so ein bisschen mehr schaffen und dennoch Feierabend machen. Wie geht das denn? Denn viele Selbstständige, Solo-Selbstständige sind ja erst mal in so einem Hustle-Modus, oder? Susanne Schaffner: Ja, auf jeden Fall. Und am Anfang auch total verständlich. Dann will man ja auch sehr viel arbeiten, das macht einem Spaß. Schwierig wird's halt dann, wenn's Überhand nimmt, wenn man keine gesunde Balance mehr hat zwischen Abschalten, Feierabend, auch mal ein anderes Privatleben führen und Arbeit. Oder wenn dann zum Beispiel man ständig erreichbar ist und Kundinnen und Kunden abends um elf noch anrufen oder etwas Asap übers Wochenende brauchen. Also solange es eine gesunde Balance ist, ist es natürlich alles gut, so wie es jeder möchte, aber diese Balance finde ich halt sehr wichtig. Genau. Gretel Niemeyer: Und wie ist das? Also ich arbeite ja auch viel mit Solo-Selbstständigen. Ich habe so ein bisschen das Gefühl, gerade am Anfang, wenn es im Business noch nicht so ganz rund läuft, wenn vielleicht nicht so viele Kunden, Kundinnen da sind, wenn noch der finanzielle Druck auch sehr groß ist, dass man da dann öfter über die eigenen Grenzen geht oder dass es da dann besonders schwer ist zu sagen, oh Jetzt lege ich aber die Füße hoch, ich habe noch gar nicht genug geschafft. Was ist denn der beste Moment, um damit anzufangen, diese Balance zu etablieren? Susanne Schaffer: Ja, so früh wie möglich, würde ich sagen. Damit eben es gar nicht erst dazu kommt, dass man so ausgebrannt ist und vielleicht auch gar keine Lust mehr hat. Also ich höre immer von so vielen Leuten, die ganz lange Zeit voll viel machen, zum Beispiel Instagram posten und dann sagen, so jetzt habe ich keinen Bock mehr, jetzt höre ich auf. Und ich sage mir halt, ich mache es lieber ein bisschen reduzierter, aber dafür halt auf lange Sicht. Und dafür halte ich's die nächsten 20 Jahre durch oder wie lange ich auch immer das machen möchte, weil ich mir halt eben immer wieder Pausen gönne. Und ja, du sagtest am Anfang, ist es schwierig. Das ist dann halt eine Mindset-Sache, dass man da wirklich davon ausgeht oder sich auch einräumt und zugesteht, ich bin die richtigste, Nein, nicht die richtigste. Sondern ich bin die wichtigste Ressource in meinem Business. Und nur wenn es mir ja auch gut geht, kann ja mein Business auch lange fortbestehen. Das sollte man natürlich immer im Hinterkopf haben, finde ich. Ähm, auch wenn man grade frisch loslegt und diesen finanziellen Druck hat. Aber wenn man natürlich dann immer in diesem Stress ist, das wird dann ja auch irgendwann so eine Negativspirale, und dann kann man ja auch gar nicht mehr klar denken. Da soll man sich wirklich auch mal rausnehmen, mal was Schönes erleben, Feierabend machen, in Urlaub fahren. Und dann kommen ja auch wieder die Ideen, dann kommt ja auch wieder die Kreativität. Das entsteht ja nicht, wenn man unter Druck vor dem Computer sitzt, dieser Cursor, der blinkende, von dem man immer hört. Da kommt es ja eben nicht, sondern wenn man eben sich auch Ruhe gönnt und Auszeiten. Gretel Niemeyer: Und diese Auszeiten, wie groß sollten die deiner Meinung nach sein oder deiner Erfahrung nach? Du hast ja jetzt gesagt, sich mal rausnehmen, in Urlaub fahren und so. Das, denke ich mir, ist schon eher so was Größeres. Susanne Schaffer: Ja, auf jeden Fall. Gretel Niemeyer: Wir haben zum Beispiel in unserer Mastermind auch Frauen, da ist es oft schon gar nicht so leicht, sozusagen, ey, Ich bin jetzt mal am Vormittag beim Yoga statt zu arbeiten. Oder ich mach mal einen Spa-Tag, wenn alle anderen arbeiten. Das fühlt sich meistens ja schon mega nach Rebellion an, oder? Susanne Schaffer: Ja, genau, und das ist halt auch diese kleinen Sachen, die sich viele leider nicht gönnen, auch einfach mal fünf Minuten Pause. Mal aufstehen, vom Rechner mal ein bisschen an die frische Luft gehen oder sich einfach mal kurz bewegen, da fängt's an. Und da finde ich, das ist fast schon wichtiger, als dass man einmal im Jahr drei Wochen wegfährt in Urlaub. Wenn dann der Rest des Jahres total stressig ist, dann bringt das auch nix. Deswegen, die kleinen Sachen sind auf jeden Fall wichtig. Also Pause machen, da muss natürlich jeder das finden, auch den Rhythmus finden, der für ihn richtig ist. Ich mach halt morgens eine kurze Frühstückspause und dann ein bis anderthalb Stunden richtige Pause. Da geh ich spazieren, manchmal geh ich duschen, ess noch was. Dann geht's halt nachmittags weiter. Aber da ist ja jeder auch anders. Was ich dann halt für mich wichtig finde, ist, dass ich wirklich Wochenende mache. Ich hab wirklich so einen typischen Arbeitsalltag wie so Angestellte. Den hab ich mir halt so gebaut, die Woche. Aber ich hab auch Kundinnen, die zu mir kommen. Und wenn wir dann die Wochenstruktur für sie erarbeiten, dann sagen die, nee, am Samstag möcht ich noch arbeiten. Zum Beispiel letztens hatte ich eine Autorin, die sagt, da ist dann Ruhe von E-Mails, da möcht ich einen halben Tag an meinem Roman schreiben oder sonstige Schreibarbeit machen. Und sofern dieser eine Tag, dieser eine Sonntag reicht, go for it. Es muss wirklich jeder an seiner eigenen Energie festmachen und nicht an irgendeiner Schablone oder so. Das ist ganz wichtig. Gretel Niemeyer: Und jetzt hast du, da muss ich kurz nachfragen, weil es mich so interessiert. Du hast gesagt, du machst eine Frühstückspause. Machst du so richtig neun Uhr Frühstückspause? Oder heißt das, das ist das, bevor du loslegst? Susanne Schaffer: Nee, also ich mach's tatsächlich mittlerweile von meinem Hunger einfach abhängig. Also, ich ernähre mich mittlerweile intuitiv. Wenn ich Hunger hab, ess ich was, wenn ich satt bin, hör ich auf. Früher war das natürlich nicht so, da war das eben mit einer Uhrzeit, dann isst man halt. Ich merk's halt einfach, ich hab Hunger. Dann mach ich ein kurzes Päuschen, mach mir ein Frühstück, geh dann auch wieder vom Laptop weg. Ich esse dann nicht vor dem Laptop, sondern setze mich meistens auf die Couch oder so. Genau, das mache ich wirklich von meinem Hunger so abhängig. Ja. Aber auch hier, ne? Manche oder zum Beispiel mit der Kundin letztens, wo wir da die Woche gebaut haben, die sagte, die braucht lieber morgens zwei Stunden für sich. Und da frühstückt die, trinkt ihren Kaffee. Und dann fängt sie an und ist voll in der Power, ne. Und das ist auch ja vom Biorhythmus unterschiedlich, was da gut für einen ist. Also, ja, Leute brauchen früh essen oder halt später. Also, da muss man wirklich auf sich gucken. Und wenn wir auch vom Fokus reden, dieses produktive Arbeiten, das hängt halt auch viel, wie gesagt, von der eigenen Energie ab. Also, wenn man gut drauf ist, wenn man ausgeschlafen ist, wenn man nicht hungrig ist, dann kann man natürlich sehr viel besser Dinge geschafft bekommen. Man kann Dinge umsetzen, produktiv arbeiten. Aber wenn's einem selber nicht gut geht, wenn man müde ist, hungert, gestresst ist, dann wird es natürlich auch schwieriger, diese Leistung zu erbringen. Und deswegen sollte man oder darf man da sehr auf sich achten, damit man dann auch die Dinge umgesetzt bekommt, die man möchte. Gretel Niemeyer: Und sag mal, du bist ja Business-Mentorin mit dem Fokus auf Fokus und Struktur. Und ich erinnere mich, vor zwei Jahren bin ich hier wie so ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend gerannt, weil ich habe immer gesagt, mir fehlt die Struktur, ich brauche mehr Struktur, mir fehlt die Struktur. Und irgendwann hat meine Mentorin mich dann mal festgenagelt und gesagt, was ist denn Struktur eigentlich für dich? Was meinst du denn? Was brauchst du denn eigentlich überhaupt? Was ist Struktur für dich, Susanne? Susanne Schaffer: Ja, witzig. Gestern kam mir dieser Gedanke, und habe ich dann auch direkt notiert, ich guck mal, ob ich den wieder zusammenbekomme, da habe ich so gedacht, ich weiß gar nicht, in welchem Kontext das war, aber irgendwie kam mir das so plötzlich, Struktur ist, wenn ich kaum noch Disziplin brauche, weil die Systeme um mich herum das so alles schon Regeln. Also, ich muss mich nicht mehr an Sachen erinnern, weil ich automatische To-do-Listen-Benachrichtigungen bekomme. Ich muss nicht überlegen, wann mach ich denn heute meinen Podcast oder so, oder meinen Newsletter, sondern das steht in meinem Kalender, in meinen Timeboxes, diese Zeitslots, die dafür reserviert sind. Oder ne, also, dass diese Systeme, die ich mir gebaut hab, mich dabei unterstützen, dass ich nicht mehr nachdenken muss im Alltag und es mir so einfach wie möglich mache. Und was Privates zum Beispiel auch, einmal in der Woche mach ich halt so die Wäsche. Und dann gucke ich wirklich so in den Kalender, was habe ich denn so für Sachen diese Woche? Zum Beispiel jetzt dieses Interview heute oder gestern hatte ich ein Netzwerktreffen. Dann lege ich mir das an diesem einen Tag schon raus für die ganze Woche, hänge mir das alles so hin. Und dann muss ich vorher nicht mehr darüber nachdenken. Dann ziehe ich mich halt an und ja, dieses Entlasten, dieses gedankliche Entlasten, das sind für mich glaube ich persönlich Strukturen. Gretel Niemeyer: Und wie gehst du damit um, dass ja Menschen unterschiedlich sind? Also ich erinnere mich, ich habe eine Kundin, die hat mal zu mir gesagt, boah ja geil, ich liebe Tools, ich habe mir jetzt hier alles gebaut und geplant und ich habe jetzt hier in unserem Fall einen Slot fürs Verkaufen, einen Slot für Gedöns, einen Slot für Projektarbeit, einen Slot für Kundenarbeit und jetzt sitze ich vor meinem Plan und zeige mir selber den Stinkefinger, weil ich mir denke, nö, also ich bin doch hier nicht selbstständig geworden, um mich an irgendeinen festen Plan zu halten. Also auch so eine innere Rebellion. Wie gehst du damit um, weil es gibt ja einige Menschen, denen gibt diese ganz feste Planung, Struktur, Sicherheit und Ruhe. Und es gibt andere, die sagen, das stört mich jetzt in meiner Kreativität. Susanne Schaffer: Sagen wir mal so, die, die es komplett stört und überhaupt nicht wollen, die kommen natürlich nicht zu mir. Ich bin ja Business-Mentorin für Solo-Selbstständige, die sich mehr Struktur wünschen. Das ist der erste Punkt. Aber die, die es dann zumindest ein bisschen mehr wollen und die dann zu mir kommen, da gucken wir natürlich, was brauchst du? Ich muss ja nicht jeder das volle Programm haben. Mit einer anderen Kundin haben wir das so gemacht, die hat nicht so Timeboxes wie ich einmal für Newsletter, für Podcast, für Kundenarbeit, sondern die hat einfach den Tag durch zwei geteilt. Vormittags hat eine bestimmte Belegung mit Aufgaben und nachmittags. Und das hat ihr schon so viel Ruhe gegeben, weil sie weiß, okay, Kundenarbeit immer nachmittags. Und vormittags hab ich meine Zeit. Also, man kann das zum Beispiel so machen, dass man's nicht so engmaschig macht. Generell ist ja wichtig, dass man viel Zeitpuffer sich einplant und es nicht so eng aneinander klatscht. Eine andere Kundin, die hat zum Beispiel gesagt, die macht einmal im Monat einen Marketing-Tag. Dann nimmt die dann alles auf und dann hat die den Rest des Monats Urlaub. Also ja, Das darf man so auch planen, wie man selber möchte und was einem gut tut. Da muss man sich dann halt selbst beobachten. Gretel Niemeyer: Und was würdest du sagen, wie viel Vorbereitung braucht es dann, sich eine Struktur zu entwickeln? Weil du hast ja gerade schon gesagt, du musst ja ungefähr wissen, wahrscheinlich mal reinhören, wie du tickst. Du musst ja ungefähr wissen, welche Aufgaben du hast und wie lang die sind. Wie lang dauert so ein Prozess? Susanne Schaffer: Das ist unterschiedlich. Ich hab ja z.B. so Check-in-Calls, also eine Umsetzungsbegleitung, wo man sich alle zwei Wochen mal 30 Minuten trifft und abcheckt, was wolltest du machen die letzten zwei Wochen? Hat's geklappt? Wenn nein, warum nicht? Das ist dann natürlich ein längerer Prozess. Aber ich hab ja zum Beispiel auch einen SOS-Strukturcall, da setzen wir das halt auf. Dann gibt's dann nach den drei Stunden aber nochmal ein Check-in quasi, wo wir auch gucken, was hat sich ergeben und da können wir die Stellschrauben dann immer nochmal anpassen. Aber was ich immer ganz wichtig finde, ich arbeite sehr viel mit Journaling, also dieses tägliche kurze Reflektieren, stichpunktartig, nicht mehr als drei Minuten. Und da schicke ich meinen Kundinnen auch so ein Journal nach Hause mit Reflektionsfragen, wo sie natürlich dann auch vor unserer Zusammenarbeit schon anfangen können, sich zu beobachten und das natürlich im Idealfall weiterführen. Da gab es dann auch schon einige Aha-Momente. Aber das kann man jetzt auch nicht, ja, gibt es keine Blaupause, wie lange das dauert, das ist natürlich auch abhängig von der Person und auch von der Struktur, die sie sich aneignen möchte. Gretel Niemeyer: Und du sagst ja auch, viele haben so dieses Beschäftigtsein als Maßstab dafür, wie wichtig sie sind. Was würdest du sagen, was läuft dir so über den Weg, was so in Richtung Mindfucks geht? Also so was, nur wenn ich busy bin, dann mache ich auch was und wenn ich Pause mache, dann bin ich ja faul oder was läuft dir da so über den Weg? Susanne Schaffer: Vor allen Dingen dieses nicht Nein sagen können. Also da habe ich letztens nochmal mit einer sehr ausführlich gesprochen. Die hat so viele Sachen gleichzeitig. Hier ist, also die tanzt auf fünf Hochzeiten gleichzeitig quasi auch. Und da gibt es ja dieses schöne Bild von Greg McCown. Ich hoffe, ich habe den Namen richtig ausgesprochen vom Buch Essentialismus. Da gibt es so zwei Kreise und in einem Kreis, da geht, Ja, sag ich mal, von jedem Uhrzeigersinn Uhrzeiger Ja, Uhrzeiger. Geht so ein Pfeil weg. Und jeder Pfeil ist sehr klein. Und dann gibt's einen Kreis, da geht ein Pfeil weg, und der ist halt zehnmal so lang, weil dieser Fokus sich ausleben kann. Und das passiert halt, wenn man zu vielen Dingen einfach mal Nein sagt und nicht auf allen Hochzeiten tanzt. Das ist wirklich so was, was ich viel erlebe. Dieses FOMO, also, ja, ich könnte ja was verpassen. Hier ist noch eine Gelegenheit. Und vielleicht kommt da ja was bei rum. Und klar, man darf sich auf jeden Fall ausprobieren. Sonst weiß man ja auch gar nicht, was funktioniert. Aber wenn man dann irgendwann mal ein Muster erkannt hat, dann gerne auch öfter mal Nein sagen. Und die Dinge machen, die dann auch mehr Impact haben. Und einem auch mehr Spaß machen, aber auch mehr bringen. Aber klar, sowas wie keine Pausen machen. Oder was ich noch immer höre, ist, ich muss ja immer erreichbar sein. Also Kunden erwarten das. Ja, da habe ich zum Beispiel mal einen Artikel gelesen, da hat die Dame drei Tage Urlaub im Jahr, weil sie sagt, es ginge mit den Kunden nicht, das könnte die denen nicht beibringen. Dann dachte ich mir auch so, oh doch, das ist alles nur Glaubenssätze. Also das sind so oft solche Sachen. Gretel Niemeyer: Voll, also ich meine, ich sage ja dann eher schon, mach dich rar, sei ein Star. Tatsächlich, es kommt immer darauf an, was wir unseren Kunden, Kundinnen beibringen. Und das kann sich auch immer verändern. Und das ist ja witzig, weil das so in den unterschiedlichsten Bereichen, also beantwortest du eine E-Mail gleich nach zwei Stunden oder nimmst du dir einfach die Zeit, dass du erst in 48 Stunden antwortest? Das sind ja auch alles einfach Kommunikationssachen. Wenn du da am Anfang sagst, pass auf, in der Regel antworte ich zwischen 48 bis 72 Stunden, kann mal schneller gehen, kann mal länger dauern. Wenn du nach drei Tagen keine Antwort hast oder es sehr dringend ist, dann melde dich bei mir. Und das ist ja wirklich So einer meiner Lieblingssprüche ist ja, dass Klarheit einfach wahnsinnig wichtig ist. Und diese Klarheit ist ja eigentlich für beide Seiten richtig cool. Susanne Schaffer: Klar, da darf man einfach transparent das vorher kommunizieren. Am besten schon bevor dem ersten Kennenlernen, also auf der Webseite, im Ablauf mit den Angeboten. Wie läuft das ab? Du schreibst mir, dann melde ich mich innerhalb von x Stunden. Dann, wenn die sich irgendwas buchen oder so oder was ausfüllen, auch dann. Also immer einfach wiederholen, dass jeder Klarheit hat einfach. Und dann, wenn das schon richtig geframed ist, dann ist auch keiner irgendwie pickiert, dass man nicht innerhalb von fünf Minuten zurückschreibt. Ja, aber da darf sich noch viel ändern, finde ich. Gretel Niemeyer: Und guckst du dann tatsächlich auch hin, welche Aktivitäten sozusagen sinnvoll sind? Weil du hast ja gerade auch gesagt, Fokus halten ist leichter, wenn du halt diesen einen Zeitstrahl hast oder dieses eine Thema und ich sehe es wirklich bei so vielen Selbstständigen, dass die schon den ganzen Tag busy sind und schon den ganzen Tag irgendwas machen, aber trotzdem nach Monaten immer noch da sitzen und in meinem Fall halt fragen, ja, wo kommen denn jetzt meine Kunden, Kundinnen her? Ich habe doch die ganze Zeit gerödelt, aber es waren dann offensichtlich nicht die richtigen Aufgaben. Guckst du da auch mit rein? Susanne Schaffer: Ja, also Teil meiner Arbeit ist auch eigentlich, also ich muss gerade überlegen, ob es in jedem einzelnen Angebot ist, auch wenn es ein kleines ist, aber grundsätzlich geht es bei mir darum, dass man wirklich erst mal das Ziel definiert. Also wo möchtest du denn hin? Wie soll dein Leben aussehen? Wie soll sich das Business da integrieren? Oder auch, was sind deine Businessziele? Weil dann erst kann man ja den Plan schmieden und die einzelnen Schritte, die dahinführen. Zum Beispiel jemand, der weiß nicht ganz wenig am Bildschirm sitzen möchte. Für den ist es vielleicht nicht ideal, nur eins zu eins zu haben und dann, weiß nicht, jeden Tag drei Calls zu haben oder so. Und dann darf man jetzt ja schon die richtigen Schritte einleiten, damit man das Business vielleicht irgendwie auf Gruppe hin switcht oder das irgendwie anders macht. Also da muss man auf jeden Fall gucken, wo will man denn im Großen hin und das ist auf jeden Fall wichtig. Gretel Niemeyer: Und du hast ja auch gesagt, eins deiner Themen ist ja Fokus zu halten. Hast du ein paar Tipps für uns, wie man besser den Fokus halten kann? Wenn der Fomo-Schmetterling vorbeifliegt und wups, das könnte ich auch noch machen. Oder die Wäsche ist gerade so spannend oder der Geschirrspieler müsste mal ausgeräumt werden. Wie klappt das, bei dir Fokus zu halten oder bei deinen Kunden? Susanne Schaffer: Da fallen mir jetzt spontan drei Sachen ein. Erst mal ich hab zum Beispiel so eine To-do-Liste, die ist zeitlich aufgesplittet. Dann hab ich zum Beispiel Tagesziele. Und dann erst mal, das ist für heute wichtig. Wenn ich das geschafft habe, könnte ich rein theoretisch Feierabend machen. Erst mal, was ist denn heute, was steht an? Und dann, wenn man sich dann dransetzt, natürlich auch alle Ablenkungen ausschalten. Das wär das Zweite, ne? Also E-Mails aus, Handy aus, äh, Social Media aus. Also wirklich die Störquellen so gering wie möglich halten. Weil das ist nämlich oft das, ne? Dann ruft der Kunde an, dann kommt hier eine E-Mail, die dann aufploppt. Und man wird ja immer rausgerissen. Und da muss man wirklich aktiv dagegensteuern, damit das halt nicht passiert. Weil das verhindert halt, fokussiert zu arbeiten. Ähm, was ich dann noch ganz hilfreich finde, ist, wenn man sich mit anderen Selbstständigen zusammentut und so digitales Coworking macht, zum Beispiel. Das finde ich immer sehr hilfreich. Und dann zum Beispiel auch mit der Pomodoro-Technik arbeitet, 15 Minuten arbeiten, 10 Minuten Pause und so weiter. Ich hab ja auch eine Mastermind. Und heute war wieder Umsetzungscall, da haben wir genau das gemacht. Und die ist erst neu gestartet. Das war jetzt die zweite Woche. Und eine Kundin von mir sagte, letzte Woche war das noch ganz schön schwierig, weil sie diese Technik noch nicht kannte und sonst auch alleine arbeitet und wie gesagt dann halt auch mal Geschirrspüler ausräumt oder so. Aber diese Woche, also heute, ging's sehr viel besser. Sie meinte, die hat dann auch wirklich jetzt die 10 Minuten Pause gemacht, ist dann mal aufgestanden. Und wenn man die anderen da sieht, die ja auch arbeiten, natürlich jeder an seinen eigenen Sachen, das motiviert dann doch und hilft dabei, den Fokus zu halten. Gretel Niemeyer: Du hast auch, über eine Sache war ich gestolpert auf deiner, auf deinem Instagram glaube ich. Du hast gesagt, deine Themen sind Fokus halten, Struktur reinbringen, Zeit sparen und regelmäßig Marketing machen. Und da habe ich so gedacht, ja macht Sinn, voll, aber es gehört gar nicht für mich so thematisch in diesen anderen Block. Wie hängt das zusammen? Susanne Schaffer: Ja, wie hängt das zusammen? Insofern, als dass Struktur bei mir immer nicht um der Struktur willen geht, sondern wie gesagt, mehr umgesetzt zu bekommen. Und bei vielen Selbstständigen ist es nun mal das Marketing. Oder kann man auch austauschen mit am Business Arbeiten. Mir ist es halt wichtig, dass die Selbstständigen nicht immer nur für Kundinnen und Kunden arbeiten. Klar, das sollen die tun, und die sollen auch den allerbesten Service erbringen. Aber das eigene Unternehmen ist auch wichtig. Und das zu priorisieren. Nur so kann man die Ziele erreichen, die man auf lange Sicht haben möchte. Oder auch mit Kundinnen und Kunden zusammenarbeiten, die einen wertschätzen, wo man selber die Timings vorgibt. Oder halt dann von vornherein kommuniziert, dass man eben nicht springt, wenn der andere pfeift. Ähm, deswegen ist Marketing mir einfach ein persönliches Anliegen. Und damit möchte ich halt unterstützen durch Struktur, dass man das halt unter anderem geschafft bekommt. Aber natürlich können die auch andere Sachen schaffen, aber damit kommen die halt oft zu mir dann. Die wollen einen Podcast starten oder regelmäßiger Marketing machen. Das ist halt das, wofür die Struktur wollen oft. Genau. Gretel Niemeyer: Und das hat mich letztens mal eine Kundin gefragt, weil wir machen ja auch Jahresplanung, Quartalsplanung, wir machen auch Check-ins und fragen, hey, was nimmst du dir diese Woche vor und gucken, am Ende der Woche hat es geklappt. Und die hat mich gefragt, wie viel Zeit soll ich denn eigentlich für Planung und Reflexion pro Woche, pro Tag, pro Monat eigentlich überhaupt einplanen? Das fand ich eine sehr, sehr spannende Frage. Und natürlich ist die individuell und natürlich verändert sich das sehr wahrscheinlich auch mit der Zeit, je mehr man Routine hat. Aber was glaubst du, wie viel Zeit sollte man sich regelmäßig nehmen, um zu planen, um zu reflektieren? Susanne Schaffer: Ich kann ja mal kurz berichten, wie lange das bei mir dauert. Das habe ich jetzt gerade so im Kopf schon überlegt. Es halbiert sich eigentlich immer und zwar Jahresplanung dauert bei mir so vier Stunden. Wobei das nicht detaillierte Planung ist, was ich dann im November mache, sondern eher so ausrichten, ne? Wort des Jahres und so was. Dann Quartalsplanung ist bei mir zwei Stunden. Also, ne, einmal im Quartal zwei Stunden. Monatsplanung circa eine Stunde. Und Wochenplanung, würd sagen, 20 Minuten, also noch mal weniger. Und dann steht ja quasi schon, was mach ich in der Woche, und dann verteil ich das so ein bisschen auf die Tage, und dann steht das. Und wie gesagt, drei bis fünf Minuten Journaling am Tag, damit ich halt auch unter der Woche dann weiß, ähm, was stört mich grade, was lief gut, worauf bin ich stolz. Ähm, genau, das find ich immer Ganz wichtig, dass man das eben nicht nur einmal im Jahr macht, wie es halt leider viele machen und wie ich es früher auch gemacht habe, weil dann vergisst man es wieder, dann verstaubt es in der Schublade, sondern eben, dass man es regelmäßig macht. Und je öfter man es macht, desto geübter man ist, desto schneller geht es dann ja auch. Gretel Niemeyer: Ja und du hast ja auch vorhin gesagt, damit das irgendwie funktioniert, ist eine der wichtigsten und größten Sachen zu lernen, Nein zu sagen. Wann hast du das letzte Mal Nein gesagt? Wozu hast du das letzte Mal Nein gesagt? Oder was ist dir so im Kopf vielleicht auch, wo du eine Sache losgelassen hast, die du bis dahin gemacht hast? Susanne Schaffer: Ja, witzig, weil genau heute in meinem Podcast, strukturiert selbstständig, kam eine Episode dazu raus, lustigerweise. Das war jetzt nicht geplant mit uns. Ähm Eben, zehn Anzeichen, wenn du mehr Nein sagen kannst. Und erzähl ich eben eine Story. Das war jetzt rund um den Jahreswechsel. Da schrieb mir irgendein Bankmensch. Er hätte mich über ein Netzwerk kennengelernt. Da bin ich ja immer viel aktiv. Ob wir uns denn mal unterhalten wollen, uns austauschen und vernetzen. Ob wir mal telefonieren oder uns vor Ort treffen. Da dachte ich so, was will der denn von mir? Ist ja nicht meine Zielgruppe, ist kein Solo-Selbstständiger. Da hab ich erst mal gefragt, ja, hallo, Herr XY, Ich möchte im nächsten Jahr, das war dann noch so im Dezember, meinen Kalender schlank halten. Daher vorab die Frage, wie kann ich Ihnen weiterhelfen? Weil ich das nicht so ganz einordnen kann. Erst mal hab ich kurz nachgefragt. Dann hat er aber auch direkt gesagt, ja, so weitere Empfehlungen. Im Endeffekt wollte er mir was verkaufen oder dass ich meinen Kunden in seine Bank empfehle. Dann hab ich auch direkt gesagt, nein, danke, aber da muss ich leider freundlich ablehnen. Dann meinte er noch, danke für das klare Feedback. Es wird dann auch respektiert. Ähm, genau, also so was, so etwas, was einem nix bringt. Also, er hätte halt was davon gehabt, aber ich halt nicht. Und früher, ich hätte direkt geschrieben, ja, natürlich, wann passt es Ihnen denn? Dann wär ich ins Auto gestiegen, da wär ich hingefahren, insgesamt hätt es zwei, drei Stunden gedauert. Ende des Tages hätte ich da gesessen. Und so, ja. Und warum? Also, warum? Aber man hat's halt so gelernt bekommen. Immer schön Ja sagen und freundlich sein. Und vielleicht kommt ja doch irgendwas rum. Aber mit der Erfahrung merkt man, nee, kommt nix rum. Das ist nur Zeitverschwendung. Ja, das war die letzte Geschichte bei mir. Gretel Niemeyer: Ja, spannend. Ich finde es auch wirklich wichtig, sich immer mal wieder zu hinterfragen, ob das, was wir so im Everyday machen, ob das so sinnvoll ist. Nur weil wir vielleicht, vielleicht sogar auch noch aus der Elternzeit gestartet sind und da wöchentlich geblockt haben, heißt das vielleicht nicht, dass das noch sinnvoll ist, wenn wir voll selbstständig sind und die Kinder in der Kita. Nur weil wir jede Woche ein Newsletter schreiben könnten oder alle zwei Wochen reicht vielleicht auch einmal im Monat, genau wie Social Media Posts oder oder oder. Und wir haben halt zum Beispiel auch, Laura und ich, auch nochmal überlegt, macht das Coffee Speed Networking Sinn? Wir fragen uns regelmäßig, macht der Podcast für uns Sinn? Also wirklich alle möglichen Sachen nicht als gegeben hinzunehmen, sondern wir haben tatsächlich, als wir uns Ende des Jahres zu Silvester in Schweden getroffen haben, uns auch nochmal hingesetzt und geguckt, okay, für was von den Sachen, die wir machen, geht wie viel unserer Zeit drauf. Und was bringt uns das? Holen wir uns jemanden ins Team, der uns unterstützt, wenn unsere eigenen Stunden, Wochen, Stunden bei 50 plus liegen? Oder dürfen auch Sachen einfach gehen? Das finde ich so wichtig, das zu hinterfragen und dann auch ohne Ego draufzugucken, oder? Also ohne dieses Zankkost von, oh, jetzt habe ich doch aber schon 400 Folgen gemacht, jetzt kann ich doch nicht. Oder alle denken, alle freuen sich doch auf das Coffee-Speed-Networking. Jetzt kann ich doch nicht. Doch, ich finde, wir können. Und wir können immer. Und wir können immer auch Nein sagen. Susanne Schaffer: Ja, genau. Bei mir war das letztes Jahr noch mit YouTube. Da habe ich auch im Dezember gesagt, das möchte ich nicht mehr. Das nimmt mir zu viel Zeit. Ich schneid ja schon selber meine Podcast-Episode. Und dann das gleiche Geschwafel von mir noch mal anhören. Und dann noch mal das Bild. Nee, da hab ich keine Lust. Und die zwölf Abonnenten, die ich da hab, dann muss ich mich jedes Mal fertig machen, wenn ich einen Podcast aufnehme. Ich hab gesagt, nee, für mich rentiert sich das nicht. Dafür mach ich jetzt zweimal pro Woche Podcast. Ohne eben dieses Anhängsel mit Bild. Und seitdem ging auch die Kurve steil nach oben. Also da sieht man dann auch, dass es dann, wenn man sich auf die richtigen Dinge bringt, dass es halt dann, wenn man sich auf die richtigen Dinge fokussiert, dass es dann halt auch mehr bringt. Ja. Gretel Niemeyer: Ja und was würdest du sagen, also du hast ja gesagt, dass du mit Tools arbeitest, dass da viel Struktur eben reinkommt, viel automatisiert, viel Mental Load, nehme ich mal an, dadurch auch einfach abgenommen wird. Und trotzdem ist es ja auch eine Einstellungs- und Haltungsfrage, wenn wir sagen, hey, nein sagen zu lernen, Sachen abzugeben, loszulassen, nicht alles zu machen. Ist das eine 50-50-Aufteilung oder wie ist das so aus deiner Erfahrung? Wie splittet sich das so? Ich finde es so spannend. Da steckt ja jeder nur in sich selber drin irgendwie. Weil ich z.B. Mir fallen neue Tools immer unheimlich schwer. Ich könnte neue Tools prokrastinieren bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. Und ich find's einfach spannend. Andere finden's total geil, sich da ein neues Tool reinzudenken. Susanne Schaffer: Ne, also ich bin da auch eher Klar, es ist Moment. Also ich bin da auch eher Verhalten, was Tools angeht. Also, klar, es ist Teil meiner Arbeit. Wir richten die To-do-Liste ein. Letztens hab ich mit einer Kundin ihr E-Mail-Postfach von neun E-Mail-Adressen auf vier, glaub ich, reduziert. Also, einfach Ordnung schaffen in den Tools auch. Oder Erinnerungen von Calendly, dass das direkt automatisch im Google-Kalender aufploppt. So was find ich total wichtig. Aber ich finde, es sollten nur die Basics sein. Und die reichen für die meisten auch. Also eine To-do-Liste fürs Business, dann gerne noch eine eigene fürs Private. Aber nicht zehn unter Ja, in den Projektmanagement-Tools sind immer so 1.000 Boards. Das braucht man alles nicht. Ich find auch, weniger ist mehr, dass man sich da nicht verzettelt. Deswegen Tools für mich auch gerne immer nur das Minimum. Ähm, ja, ich glaub, Mindset ist da fast schon auch wichtiger, ne? Also, dass man sich wirklich erlaubt, Nein zu sagen. Erlaubt, sich zum Beispiel ein zweites Handy zu kaufen und dann abends nicht mehr erreichbar zu sein. Gestern bei dem Netzwerktreffen, wo ich war, da hat mir einer erzählt, dass die tatsächlich inspiriert durch mich sich dann ein zweites Handy gekauft hat nach unserem ersten Treffen und seitdem so viel entspanntere Feierabende hat. Das hat mich sehr gefreut. Aber ja, das ist schon viel sich Trauen, es dann mal anders zu machen. Gretel Niemeyer: Super, Susanne, wir sind leider schon am Ende unserer Zeit angelangt, aber ich möchte dich natürlich fragen, wenn jetzt unsere Hörerinnen, sind ja vor allem Frauen, sagen, oh ja, so ein bisschen oder auch viel mehr Struktur täte mir wirklich gut. Ich fände es cool, wenn mich da jemand an die Hand nehme, mir sowohl in puncto Struktur als auch in puncto Mindset Unterstützung angedeihen lässt. Wie können diese Frauen mit dir arbeiten? Susanne Schaffer: Ja, ich nenne jetzt einfach mal zwei Sachen. Kommt gerne natürlich in meinem Podcast, strukturiert selbstständig, da ist ja dann auch ein Interview mit Gretel, und auf meiner Website, susanne-schaffer.de. Aber so zwei Anlaufpunkte sind immer auch meine Zeitspar-Checkliste. Also, da könnt ihr euch für null Euro ein PDF runterladen, eine Checkliste, und habt ihr 25 Zeitsparpotenziale. Einfach mal anklicken, was nutzt ihr denn schon, um Zeit zu sparen, welche Systeme und auch Tools. Ähm, und so als Angebot würde mir jetzt spontan der SOS Strukturcall einfallen. Da setzen wir uns wirklich hin, drei Stunden, entweder am Stück oder in aufgesplittet in zweimal 90 Minuten und schauen halt einfach individuell, was ist jetzt gerade dein größtes Problem, der größte Struggle, welche Struktur ist jetzt für dich sinnvoll? Ist das ein Redaktionsplan oder eben eine Wochenstruktur oder eine übersichtliche To-do-Liste? Und dann setzen wir das einfach direkt schon um, genau nach drei Stunden hat man dann die Struktur und kann motiviert ans Werk gehen. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr cool. Ich find's wirklich spannend. Du hast grad gesagt, du hast 25 Dinger zum Zeiteinsparen. Da hab ich so gedacht, okay, ich weiß, was ich nach unserer Podcastaufnahme einmal hinklicke. Und ich finde es wirklich cool, dass du wirklich diese unterschiedlichen Tools da mit drin hast, diese unterschiedlichen Blickwinkel auf Struktur und wirklich individuell deine Kundinnen auch abholst und uns auch abgeholt hast in dieser Podcast-Folge. Vielen, vielen, vielen Dank, dass du Gast warst bei Moin um Neun. Susanne Schaffer: Sehr gerne. Danke, hat mir Spaß gemacht. Gretel Niemeyer: Sehr schön. Wir verlinken natürlich alle Sachen von Susanne hier unter dieser Folge. Und wenn ihr uns was Gutes tun wollt, dann schenkt uns gerne ein paar Sternchen, Herzchen, was auch immer es im Podcast-Anbieter deiner Wahl gibt. Neuerdings kannst du bei Spotify auch gerne eine Umfrage ausfüllen, die wir für dich einblenden in der App. Also von daher, ja, interagiere sehr gerne ein bisschen mit uns und ansonsten hören wir uns wieder bei der nächsten Folge Moin um Neun. Tschüss!

  13. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Alle reden davon, wie gut und wichtig es WÄRE. kaum eine:r macht es. Weil: ist unangenehm und kostet Überwindung. In dieser Folge redet eine sehr gehypte & glückliche Gretel über ihr neues Hobby - das Eisbaden. Und klar, auch darüber, was DAS denn jetzt mit Verkaufen zu tun hat. Denn du ahnst es: Die Parallelen sind mannigfaltig - nur eine hinkt ziemlich 🤣 Seit dem 21.1.2024 geht Gretel jeden Tag ins arscheiskalte Wasser. Heute redet sie begeistert davon, 🥶 warum aller Anfang sauschwer ist und was dabei hilft 🥶 welche Routinen helfen - beim Eisbaden und Verkaufen 🥶 warum Zögern der Killer ist 🥶 was das mit den kalten Füßen auf sich hat 🥶 warum du es dir nicht leisten kannst, das nicht wenigstens mal auszuprobieren - das Eisbaden, ist klar. Verkaufen ist ja wohl hoffentlich gesetzt. Schick Gretel UNBEDINGT ein Feedback, ob du schon mal eisbaden warst oder es ausprobieren wirst. Und wie es sich angefühlt hat! Gern per Instagram (https://www.instagram.com/gretelniemeyer/), LinkedIn (https://www.linkedin.com/in/annegret-gretel-niemeyer/) oder per Mail an moin@gretelniemeyer.com Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Ich sitze heute ganz alleine hier und ich hoffe mein Excitement und meine Leidenschaft ist hier durch dieses Mikrofon bis hin zu dir zu spüren, denn ich möchte heute mit dir über mein neues, sehr plötzliches Hobby Eisbaden reden und was Eisbaden eigentlich mit Verkaufen zu tun hat. Denn ist ja völlig klar, während ich da ein bis zweieinhalb Minuten in diesem kalten Wasser rumstehe, muss ich mir natürlich Gedanken dazu machen, was das möglicherweise auch mit meinem Business, mit meinem Leben zu tun hat. Was ich dir und euch da gerne mitgeben möchte. Und da ich natürlich wecken möchte von so plakativem ja, das Wasser wird auch nicht wärmer, wenn man später springt, habe ich mir natürlich ein paar Gedanken gemacht, denn Spoiler, natürlich wird das Wasser hier in unseren breiten Graden wärmer, wenn man später springt, dann ist nämlich Frühling oder Sommer. Also dieser Vergleich hinkt hier völlig. Aber ich habe mir tatsächlich immer schon mal wieder gedacht, ich möchte das gerne mal probieren, ins kalte Wasser zu springen. Ich bin 2023 den ganzen September jeden Tag mindestens einmal ins Wasser gegangen, ins Freiwasser und fand es schon total cool, wie man sich daran gewöhnt, wie ich festgestellt habe, hey, wenn ich das regelmäßig mache, ich überlege gar nicht mehr, ob ich es mache. Ich mache es einfach, es ist fest eingeplant. Ich konnte bis zu 20 Minuten gut drin bleiben. Ich bin auch richtig geschwommen. Und dann war plötzlich Mitte Oktober, da hat mich dann noch mal Corona erwischt und seitdem war es dann natürlich wieder völlig utopisch, dass ich ins Wasser gehe. Und seit dem 21.1. gehe ich jetzt aber tatsächlich, und das ist zum Zeitpunkt dieser Aufnahme immerhin schon ganze zwei Wochen her, ich gehe seit ganzen zwei Wochen täglich immer morgens um acht in den See, in den Liebnitzsee hier bei Wandlitz. Zum Beginn war da noch Eis drauf und das wurde dann langsam etwas weniger. Und mittlerweile ist da kein Eis mehr drauf, aber es ist immer noch ganz schön kalt, so drei, vier Grad. Und ich liebe es aber einfach. Also jeder und jede, die im Moment irgendwie mit mir zusammentrifft, muss sich von mir anhören, wie toll das ist, wie viel Energie das gibt, wie viel Ruhe mir das tatsächlich auch gibt. Also ich kann ehrlich sagen, dieses zwei Minuten Eisbaden ist der ruhigste und schönste Moment des ganzen Tages oft. Und mein Eisbadebuddy Johanna, die hat letztens gesagt, weißt du Gretel, wenn man das erst mal morgens gemacht hat, dann ist auch egal, was über den Tag noch kommt. Und da hat sie in weiten Teilen wirklich recht. Und deswegen möchte ich diese Begeisterung mit dir, mit euch teilen, möchte euch erzählen, wie ich zum Eisbaden gekommen bin, was da eigentlich passiert ist, was da mit mir passiert und natürlich was das mit dem Verkaufen zu tun hat, was ja mein zweites Leidenschaftsthema ist. Und ja, tatsächlich habe ich meinen Troms, ich habe so einen gelben Eimer, so einen klappbaren Camping-Eimer, in dem tatsächlich meine Tochter schon gebadet wurde, als sie etwa ein Jahr alt war und wir campen gefahren sind. Da sind meine Schwimmsachen drin, weil da kann auch nasses Zeug rein. Das heißt, da war immer schon Badeanzug drin, Badelatschen, mein Poncho Handtuch und so weiter. Und ich hab immer gedacht, ja, das mache ich, ich gehe mal baden. Ich hatte das Ding mit in Schweden, Laura zu überzeugen, bei ihr baden zu gehen, zu Silvester. Die hat mir einfach nur ein Vogel gezeigt. Ich hatte den dann auch mit zum Urlaub mit meiner Mama Anfang des Jahres an der Nordsee und war wirklich enttäuscht, wie oft die Nordsee einfach nicht da ist. Also das ist für mich als Ostseekind, war das schwer zu verknusen. Und hatte das tatsächlich, also hatte dieses Ding immer mit dabei und habe aber irgendwann auch gemerkt, ja Gretel, so ein bisschen halbherzig machst du das auch. Wenn du es wirklich wolltest, würdest du es einfach machen. Und habe dann am 21.01. gesagt, heute fahre ich irgendwie, gehe ich hier an den See, fahre ich in den Wald und mache das dann. Und als die Entscheidung einmal getroffen war und Johanna dann noch meinte, ach ich bin zufällig auch gerade am See, wenn du da also baden gehst, ist zumindest mal noch jemand Erwachsenes dabei, der im Notfall die Rettung rufen kann. Dann mach das doch jetzt. Da habe ich die Kinder eingepackt, bin losgefahren und bin, wie gesagt, am 21.01. das erste Mal ins Wasser gegangen. Und kann dir sagen, es war arschkalt. Ich hatte keine Badelatschen dabei, ich hatte keine, doch ein Handtuch hatte ich, aber ich hatte keine Badelatschen dabei, ich hatte kein kleines Handtuch, auf das ich mich hätte stellen können. Und für jeden, der das schon mal ausprobiert hat, kann ich sagen, das Allerschlimmste sind die kalten Füße, denn die tun dann richtig weh und die werden auch nicht mehr so richtig warm. Und es ist gar keine gute Idee, mit kalten Füßen rauszukommen und dann auf dem Eis zu laufen, damit die wieder warm werden. Kann ich also nicht empfehlen. Aber jetzt geht es nach diesem Vorgeplänkel, nach dieser Begeisterung für dieses Thema gleich los mit den Gründen, warum Verkaufen und Eisbaden wirklich gar nicht so weit voneinander entfernt sind. Ich möchte dir aber erst noch sagen, hörst du diese Folge bei Spotify, dann sei doch einmal so gut. Gehe jetzt in deine Spotify App, während du mir weiter zuhörst. Mach sie auf und scroll bei unserer Folge einmal nach unten, da siehst du eine kleine Umfrage und es wäre wirklich ein absoluter Obertraum, wenn du diese Umfrage einmal ausfüllen könntest, hat was mit der Sichtbarkeit für unseren Podcast zu tun, genau, würde es mir einen großen Gefallen tun. Also, was haben jetzt Eisbaden und Verkaufen miteinander zu tun? Ich erwähnte es eingangs schon, aller Anfang ist schwer. Ja, es gibt immer tausend Gründe, warum es jetzt doch nicht so ganz gut geht. Es gibt immer tausend Ausreden, es gibt tausend ja tausend Reasons, warum irgendwas anderes auf der To-Do-Liste, sei es die To-Do-Liste des Lebens und der schönen Momente oder der Gesundheit versus die To-Do-Liste des Businesses. Es gibt immer Sachen, die da vorne rutschen. Und es gibt immer auch gute Gründe, warum das jetzt gerade nicht geht. Ah ja, den Kindern geht es gerade nicht so gut. Ah ja, da ist ja gerade, jetzt nieselt es ja gerade ein bisschen. Ah ja, mir kratzt es auch so ein kleines bisschen im Hals, nicht, dass sich das noch in irgendwas Größeres auswächst. Und natürlich ist das beim Verkaufen genau das Gleiche. Du wirfst deine eigene, „genau deswegen kann ich jetzt noch nicht starten“ - Liste haben, sei es bewusst oder unbewusst. Sei es, dass du sagst, mein Angebot ist nicht gut genug. Sei es, dass du sagst, meine Website ist nicht ready. Ich habe nicht genügend Posts auf Instagram um jemanden anzuschreiben. Mein LinkedIn-Profil ist nicht toll genug, als dass ich jemanden kontaktieren könnte. Ich brauche erst noch ein Freebie und ein Tiny-Offer und Visitenkarten und was es alles braucht, um mit dem Verkaufen zu starten. Und die schöne und traurige Wahrheit ist aber, nee, braucht es nicht. Braucht das alles nicht. Du brauchst nicht unbedingt eine Website, du brauchst nicht unbedingt geile Fotos, dein Angebot muss auch noch nicht super rund sein und du brauchst auch noch keine 500 bis 1500 Follower auf irgendeiner Social Media Plattform. Du brauchst noch kein Freebie oder Tiny Offer oder irgendwas. Es ist absolut möglich, schon heute Stand mit deinem Expertenwissen anzufangen zu verkaufen. Und alles andere sind Ausreden. Was wirklich wichtig ist, ist, dass du in deinem Business, egal wie lange das jetzt schon läuft, aber dass du den Kopf über Wasser bekommst, dass du regelmäßig verkaufst, dass du regelmäßig Einnahmen hast. Dann kannst du dir die ganzen anderen Sachen gerne überlegen. Kannst dir überlegen, was zu deiner Verkaufsroutine gehört. Kannst dir überlegen, wie dein Außenauftritt aussehen soll und so weiter. Aber es ist einfach nicht so, dass erst alles andere steht und wir uns anderthalb, zwei oder drei Jahre Zeit nehmen, um in die Selbstständigkeit reinzuwachsen, um dann zu verkaufen. Denn ganz ehrlich, an dem Punkt ist Verkaufen dann schon so ein riesiges Thema für dich geworden, so ein riesiges, ach ich schieb's lieber doch nochmal auf Ding, dass der Berg einfach nicht erklimmbar ist. Also bitte, fang zeitnah, jetzt sofort am besten an mit dem Verkaufen. Ich weiß, aller Anfang ist sauschwer. Ich weiß, sowohl Eis baden als auch verkaufen kostet sind echt Überwindung und ist mit Unsicherheiten verbunden. Aber do it, denn es wirkt nicht besser, wenn du es später machst. Das war Punkt Nummer 1. Punkt Nummer 2, Routine Rules. Also wirklich, je regelmäßiger du das machst, je besser du es einplanst in deinen Tag, je mehr es einfach zu einer Sache wird von, na ja, mache ich halt, desto leichter ist es. Denn Verkaufen geht einfach nicht weg. Und wenn ich beim Eisbaden die positiven Benefits haben möchte, dann sollte ich auch dranbleiben. Beim Eisbaden war es tatsächlich so, dass dann der erste Termin, dieses erste Sonntags-Ins-Wasser-Springen ja eine sehr ad hoc-artige Angelegenheit war. Und ich wirklich da auch einfach reingeklettert bin und gut ist. Und dann meinte Johanna so, ich weiß ja wie gut das ist, ich würde das schon auch mal probieren. Und dann habe ich mir gedacht, ja gut, dann halt morgen gleich wieder. Das war eigentlich gar nicht geplant. Ich so, ja gut, dann morgen gleich wieder. Ich sag so, aber ich habe einen vollen Tag. Dann um 8. Ja gut, um 8. Dann sind wir dahin um 8 und es war total geil und Johanna auch total angefixt. Und wir haben dann schon auf dem Rückweg gesagt, naja, vielleicht morgen wieder, oder? Ja, vielleicht morgen wieder. Und am Abend haben wir uns nochmal per WhatsApp abgestimmt. Also morgen dann wieder um 8 oder was? Ja, okay, wieder um 8. Und seit dem Tag, und das sind ja immerhin mittlerweile zwei Wochen, seit dem Tag gibt es einfach gar keine Diskussion mehr, ob wir uns morgens treffen oder nicht. Punkt 8 Uhr stehe ich bei ihr mit dem Fahrrad auf der Matte, steht sie da schon mit dem Fahrrad und wir radeln los. Es ist eher andersrum, wenn eine von uns nicht kann oder will, was noch nicht passiert ist, dann meldet sie sich bei der anderen und sagt, ich kann nicht, weil ansonsten ist das einfach ein ganz fixer Termin und wir machen das. Und beim Verkaufen ist es ja wirklich absolut genau das Gleiche. Plan dir Routinen ein, überlege was Sinn macht in deinem Business, überleg dir wie du es angehen kannst und dann do it. No excuses. Routinen machen das Leben leichter. Egal, ob es ums Eisbaden geht, ums Zähneputzen, ums Klamotten rauslegen, ums Verkaufen, was auch immer. Es wird einfach viel einfacher mit einer Routine. Führt mich direkt zum Punkt Nummer drei und ich freue mich, dass du zuhörst und vielleicht meine Begeisterung teilst. Ich hoffe es sehr. Also Punkt Nummer drei ist, nicht zögern. Als ich das erste Mal aus dem Wasser rausgekommen bin, an diesem Sonntag, und Johanna ja als mein Rettungsbuddy an der Seite saß, meinte sie so, ich fand das so krass, du hast dich einfach ausgezogen und dann bist du den Steg, die Treppe runter und dann bist du halt rein. Du hast ja gar nicht mehr überlegt, ob du das machst. Und der Witz beim Eisbaden ist ja, wenn der Körper unter diesen Stress gerät, ja, wenn es kalt wird, dann wird logischerweise das Blut in die Körpermitte zu den wichtigen Organen gepumpt. Heißt, die Füße sind arschkalt innerhalb kürzester Zeit und tun dann auch so ein bisschen weh. Brauchen wir nicht weg zu diskutieren, ist wirklich nicht das angenehmste Gefühl auf diesem Planeten. Das Geile ist ja aber, ich meine, du kannst einfach auch nicht erwarten, dass du im Januar im Eiswasser stehst und sich dein Körper, deine Füße da irgendwie dran gewöhnen werden. Das passiert halt einfach nicht. Das bedeutet, es hätte überhaupt gar nichts gebracht, zu zögern und dort zu stehen und noch zu überlegen, ob ich es mache oder nicht. Und dann Stufe für Stufe oder meinetwegen noch irgendwie die Arme erst ein bisschen und am Herzen ein bisschen. Nein, bringt gar nichts. Sondern du ziehst dich aus, du atmest noch mal, du guckst vielleicht in Ruhe aufs Wasser, gehst kurz in dich und dann kletterst du da rein und bist so lange drin, atmenderweise, wie du das gut aushalten kannst. Das heißt, nicht zögern ist wirklich super wichtig. Also du gehst da wirklich rein und dann atmest du und du schaust und du siehst die Enten und du atmest weiter und du fühlst und du atmest weiter und ehrlich diese Ruhe die dich da überkommt ich kann es nur noch mal sagen es ist das geilste Gefühl auf dieser Welt und beim Verkaufen ist es ja nun mal wieder ähnlich. So viele von uns haben da kalte Füße, denken sie würden irgendwem nerven oder sie würden irgendwie komisch angeguckt werden oder das Angebot wäre nicht gut genug oder sie wären zu teuer oder oder oder oder oder und machen es dann halt gar nicht, weil sie kalte Füße bekommen. Und das geht nicht. Das geht einfach nicht. Du musst beim Verkaufen auch loslegen. Du musst anfangen, denn es wird nicht leichter, wenn die Zeit ins Land geht und du nichts gemacht hast. Ja, auch eins meiner Lieblingsthemen ist ja Follow-ups. Also wenn du jemanden anschreibst und die Person antwortet dir nicht, dass du dann sozusagen nochmal nachhackst. Auch da nicht zögern. Du kannst im Verkaufen so schnell das Momentum wieder verlieren, dass jedes Zögern dir sozusagen eine positive Antwort, dich eine positive Antwort kostet. Also los geht's Ab im See und im Verkaufen überleg dir mal, wen kannst du heute, wen kannst du nach hören dieser Folge anschreiben, ansprechen, wer wartet auf ein Follow-up, wer darf nochmal angepikst werden, wem kannst du erzählen, was du machst, super, super, super wichtig. Und auch da Fokus aufs Wesentliche, genauso wie du dich beim Eisbaden aufs Atmen und Gucken und Präsentsein fokussierst, fokussier dich beim Verkaufen auf deine Transformation, dein geiles Angebot, deinen geilen Verkaufsprozess und dann führe Gespräche. Das ist das Allerwichtigste beim Verkaufen. Gespräche führen, Gespräche führen, Gespräche führen. Kommen wir zum nächsten Punkt. Dranbleiben ist key. Ja, du musst wirklich dranbleiben. Ich habe eine ganze Podcast-Folge zum Thema Dranbleiben aufgeschrieben, denn wenn ich beim Eisbaden gefragt werde nach dem zweiten Mal und spürst du eine Verbesserung, hat das was mit deinem Blutdruck gemacht? Und, ja, keine Ahnung, da kamen wirklich witzige Fragen. Was ist mit deinem Insulinspiegel und bist du jetzt total ausgeglichen und so weiter. Nee, natürlich nicht nach dem ersten oder zweiten Mal. Was ich sagen kann, ist, dass das Eisbaden wirklich immediately zu so einem High führt, zu so einer Ja, also, es kühlt über den Tag immer noch so nach und es ist wirklich ein sehr, sehr schöner Effekt, der schon beim ersten Mal einsetzt, weil du dich überwunden hast, weil du mutig warst, weil du es gemacht hat und weil der Körper auch sagt, wow, was ist denn hier los? Das ist aber crazy, cool. Das kann ich schon sagen, aber natürlich sind langfristige Effekte, von denen es wirklich sehr viele gibt, beim Eisbaden, die kann ich nicht nach dem ersten oder zweiten Mal erwarten. Und beim Verkaufen genau das Gleiche. Nur weil du einmal deine Routine machst, ist es noch keine Routine. Nur weil du einmal Leute anschreibst, kannst du nicht erwarten, dass sich die alle bei dir zurückmelden. Also schau mal, dass du wirklich dran bleibst. Schau mal, was es da wirklich braucht. Schau mal, wo du auch immer den Verkaufsprozess abbrichst, also wo du sozusagen dein Problem hast oder siehst. Weißt du gar nicht, wie du anfängst, weißt du nicht, was du machen sollst. Fängst du an, aber dann verläuft es sich. Und dann schau mal genau hin oder hol dir da gerne auch Unterstützung, zu sehen, okay, wie kannst du es schaffen, über diesen Punkt hinaus zu kommen. Denn, nächster Punkt, sowohl Verkaufen als auch Eisbaden hat ein Potpourri voller Benefits. Ich habe mich online ein bisschen dazu belesen, ich habe auch das Buch von Wim Hoff gelesen und es gibt einfach unfassbar viele Benefits vom Eisbaden, so dass ich mich echt frage, why on earth musste ich 40 werden, um das rauszufinden und zu machen Und warum trauen sich so viele Leute nicht? Also wirklich die Benefits von Eisbaden. Ein stärkeres Immunsystem, es verbessert die Durchblutung und sorgt dafür, dass du nicht so schnell frierst. Es soll bei Gelenkschmerzen helfen, es soll bei Depressionen und Burnout und so weiter helfen und noch zigzigzigzig Sachen mehr. Ich habe jetzt hier keine Studien mitgebracht, aber belest euch da gerne mal. Es gibt unfassbar viele Benefits, die dieser positive Kältestress auf uns hat. Was Verkaufen für dein Business bringt an Benefits, da muss ich wahrscheinlich nicht groß drüber reden, aber das ist sowas wie Sicherheit für dich und dein Business, dass es das in ein paar Jahren auch noch gibt. Du kannst ausleben, was du liebst, weil du selbstständig bist, weil du selber bestimmen kannst, wie dein Business aussieht. Du kannst Menschen helfen, die dir wichtig sind. Wenn du vernünftiges Geld verdienst, dann kannst du in Sachen wie Nachhaltigkeit, wie Kinderschutz und so weiter investieren einfach, weil du das Geld hast. Denn Geld ist eine Lupe und kann eben auch für ganz, ganz viele tolle Sachen sorgen. Also eine kleine Bilanz hier. Mit Eisbaden hast du länger was vom Leben, mit Verkaufen hast du länger was von deinem Business und dementsprechend auch länger was von deinem Leben. So, letzter Punkt an dieser Stelle ist noch Accountability, das wirklich viel, viel, viel, viel einfacher macht. Also keiner von dir erwartet oder keiner erwartet von dir, dass du die krasse mentale Stärke aufbringst, dich alleine unter deiner kuscheligen Decke oder vor zu wühlen, um Eisbaden zu gehen und das immer und immer wieder. Ja, wir wissen ja alle, wie schwer das ist, Routinen aufzubauen, zu etablieren, dran zu bleiben, vor allem wenn es Zahnseide und Sport geht, ist das eine ziemlich schwierige Geschichte für viele von uns, da schließe ich mich gerne ein. Aber Accountability, also jemanden zu haben, die sagt, ja, ich mache mit, für mich ist es genauso schwer, aber es ist einfach so geil und lass doch mal gucken, wie cool das ist, wenn wir es geschafft haben, das ist einfach super wichtig. Und das ist eben auch im Verkaufen der absolute Game Changer. Ich sage es gerne noch mal, ihr alle, wir alle, du, die du das hörst, können und kannst verkaufen. Aber es geht darum, dran zu bleiben, wirklich das zu machen, was gerade ansteht, nicht mittendrin abzubrechen und dann frustriert wieder von vorne anfangen zu müssen, sondern wirklich dran zu bleiben. Und dafür ist Accountability im Business wahnsinnig wichtig. Also schau, hast du einen Business Buddy, kannst du Coworken, hast du einen Coach, die dich darauf hinweist, hast du eine Mastermind, in der Accountability und deine Ziele und die Verfolgung der Ziele groß geschrieben wird. Wenn nicht, such dir das bitte in welcher Form auch immer, denn wir müssen als Selbstständige keine Einzelkämpfer und Kämpferinnen sein, bin ich auch überhaupt nicht. Ich habe sowohl eine Mastermind als auch einen 1 zu 1 Coach. Ich habe den besten Business Buddy auf der Welt an der Seite, die mich auch immer mal wieder ins Gebet nimmt, was meine Ziele und meine Accountability angeht. Also von daher, such dir Unterstützung, damit du eisbaden gehst, wenn du das möchtest. Da würde ich mich wahnsinnig freuen. Und eben auch fürs Business. Und wenn du hier noch relativ neu bist, dann weißt du vielleicht nicht, dass Laura und ich zusammen die beste Mastermind südlich des Nordpols haben. Da unterstützen wir selbstständige Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen von Webdesign über Ernährungsberaterin, über Paartherapeutin, über Yoga-Lehrerin und Achtsamkeitstrainerin, über Buchautorin und so weiter beim Thema Businessaufbau und Businessskalierung. Also wenn du darüber mehr wissen möchtest, verlinke ich dir das hier unter der Folge in den Shownotes oder sprich mich einfach an. Du findest mich auf Instagram und kannst mich da gerne mit deinen Fragen zu unserer Mastermind löchern. Und ansonsten arbeite ich auch sehr ausgewählt mit 1 zu 1 Kundinnen, entweder über einen längeren Zeitraum im Rahmen meines Programms Happy Selling oder auch sehr, sehr intensiv an einem VIP Day mit anschließender Monatsbegleitung. Und ja, auch da schreib mir einfach, lasst doch einfach gemeinsam mal schauen, was du und dein Business jetzt gerade braucht, um vorwärts zu kommen, um in diese Routine zu kommen, um die kalten Füße, kalte Füße sein zu lassen und wirklich loslegen. Und wenn du tatsächlich nach dieser Folge Eisbaden gehst, dann bitte auf jeden Fall finde mich bei Instagram unter GretelNiemeyer oder bei LinkedIn unter Gretel Niemeyer oder schreib mir eine E-Mail an moin@gretelniemeyer.com, denn es wäre mir ein wahnsinniges Fest und eine riesige Freude, wenn ich dich zum Eisbaden motiviert hätte und dann möchte ich unbedingt hören, wer du bist, wo du das gemacht hast, wie sich's angefühlt hat und ob du es wieder machen wirst. In diesem Sinne geht diese Folge, die mir jetzt schon sehr am Herzen liegt, zu Ende. Ich freue mich, dass du zugehört hast. Ich danke dir sehr und freue mich auf dich bei der nächsten Folge Moin um Neun.

  14. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Leo ist Sozialarbeiterin und in der Selbständigkeit Finanzanlagenfachberaterin „wider Willen“. Die eigene Angst vor Altersarmut, die oft erlebte finanzielle Abhängigkeit von Frauen von ihren Männern, die immer häufiger werdenden Fragen in ihrem Umfeld und die Feststellung “Es kann doch nicht sein, dass nur privilegierte Menschen – vor allem weiße Männer - sich mit Geld auskennen und es für sich nutzen.” sorgten dafür, dass Leo sich ausbilden ließ und nun vor allem Mütter in den Bereichen Altersvorsorge & Investieren ins Tun bringen will. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Ist absolut ehrlich. Und gar nicht darauf aus, dass du IHR Produkt kaufst, sondern dass du ENDLICH los gehst. In unserem Schnack reden Leo und Gretel darüber, Warum es so wichtig ist, die eigene Altersvorsorge SELBST in die Hand zu nehmen und warum JETZT der einzig richtige Zeitpunkt dafür ist Wie sie Finanzanlagenfachfrau wider Willen wurde - und warum sie Geld investiert, obwohl sie nach eigener Aussage freiheitsliebend und faul ist Warum Zeit so eine wichtige Rolle bei der Geldanlage spielt Wie du auch mit (sehr) wenig Geld investieren kannst Warum (und wie) du deine Rentenlücke berechnen solltest Wie du auch für deine Kinder vorsorgen kannst Leo hat einen kostenlosen E-Mail-Kurs über ETFs, einen richtig guten Online-Kurs, den Gretel selbst gemacht hat (Werbung, selbst bezahlt) und seit neuestem das Buch “Geld für dein Kind”, bei dem sich alles um Kinderdepots dreht. Ehrlich: Es gibt einfach KEINEN Grund, nicht endlich anzufangen! Let’s go! Zinsen berechnen: https://www.zinsen-berechnen.de/ Instagram Leo: https://www.instagram.com/family.finanzen/?hl=en ETF-Kurs: https://shop.familyfinanzen.de/ Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Gretel Niemeyer: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Heute ist Interview-Folgentag und mir gegenüber sitzt dementsprechend nicht die Laura, sondern Leo Lührs. Leo ist, ich habe es auf Instagram recherchiert, Working Mom, Rabenmutter, Powerfrau, Girlboss, Boss und Female Entrepreneur. Das sind wahrscheinlich die Sachen, wie sie sich selbst bezeichnet. Aber ansonsten ist sie im echten Leben Sozialarbeiterin und auch noch selbstständige Finanzanlagenfachfrau. Liebe Leo, schön, dass du da bist. Leo Lührs: Hallo! Ja, hast du doch gut gemacht mit der Vorstellung, super. Ich freue mich auch total, danke für die Einladung. Diese buzzwords, die mich beschreiben, die hast du gerade aus dem Beitrag genommen, wo ich ja sage, es gibt davon nicht die männliche Form. Diese Begriffe gibt es immer nur für Frauen oder weiblich gelesene Personen. Also zusätzlich mache ich auch noch politische Arbeit und das aber auch im Rahmen meiner Sozialarbeiterin Tätigkeit und im Rahmen von Finanzen. Gretel Niemeyer: Genau, also ich habe es auch mit Absicht so vorgelesen, also diese Themen rausgenommen, weil das ja, du sagst ja selber auch, du bist eigentlich in das ganze Finanzen-Thema reingeschlittert, so ein bisschen wider Willen. Es ist jetzt nicht so, dass man sagen könnte, du hast da mega Bock drauf, sondern es ist eher so, dass du gesagt hast, es kann doch nicht sein, dass da nur Männer drin sind, dass nur privilegierte Menschen Ahnung von Finanzen haben und Zugang zu Finanzen haben und das ist so eigentlich dein großes Warum, oder? Wenn man sich mal so ein bisschen durch deine Profile klickt. Leo Lührs: Ja, absolut, genau, das trifft es gut. Also ich habe ja ich habe eigentlich selber keinen Bock auf Finanzen und oder ich verbinde es mit Stress selber, denn ich habe drei Kinder, Geld ist immer ein bisschen knapp und ich mache mir immer Sorgen um die finanzielle Zukunft meiner Kinder und ich mache mir immer Sorgen um meine Altersversorgung. Das treibt mich jetzt schon seit Jahren an. Und als dann im Freundinnenkreis immer mehr Leute auf mich zugekommen sind und gesagt haben, hey, du legst doch da irgendwas für deine Kinder an oder du bist doch irgendwie am Aktienmarkt unterwegs, kannst mir das mal erklären, bin ich dann so in diesen Erklärbären-Modus gekommen und habe gemerkt, da ist das Interesse einfach groß. Und als dann Freundinnen von Freundinnen auf mich zugekommen sind, dachte ich, okay, also ich kann auch einfach mal versuchen, Geld damit zu verdienen oder beziehungsweise was für die Beratung zu nehmen, mich vernünftig auszubilden, das auf einer vernünftigen Grundlage auch erklären zu können, weil Finanzen, das ist so ein sensibles Thema. Ich will da auch einfach nicht ungeschult auf die Leute losgelassen werden, gerade wenn Leute nicht so viel übrig haben zum zurücklegen. Genau, dann habe ich mich geschult, meine Selbstständigkeit gestartet, nebenberuflich, neben der sozialen Arbeit und dann ein bisschen, ich muss zugeben, ein bisschen macht es mir auch Spaß, denn ich kriege positives Feedback, wie von dir unter anderem, und scheine irgendwas richtig zu machen. Genau, deswegen ein bisschen Spaß macht es mir auch. Aber ich frage mich halt immer, warum muss das so sein? Wieso müssen gerade Mamas irgendwie Angst vor Altersarmut haben? Das ist einfach ein anstrengendes Thema. Ja, aber man muss sich damit beschäftigen. Früher oder später hast du ja auch gemerkt. Gretel Niemeyer: Ja, absolut. Also ich kann da gern auch mal aus dem Nähkästchen plaudern. Ich habe wirklich auch, ich bin jetzt im vierten Jahr der Selbstständigkeit, habe eigentlich immer so gesagt, spätestens wenn du drei Jahre selbstständig bist, dann musst du das mit der Altersvorsorge irgendwie in trockenen Tüchern haben. Und die Zeit, die ging immer, die lief immer schneller und schneller und schneller. Und im Alltag hast du halt immer irgendwelche anderen Sachen zu tun. Und dann habe ich ja tatsächlich 2022 zu Weihnachten oder zwischen Weihnachten und Neujahr schon deinen ETF-Online-Kurs gebucht, auch gemacht. Und dann ist halt lange gar nichts passiert. Dann war so dieses Ja, also ein Depot anlegen, so schwer kann es nicht sein. Aber ich glaube, also ich kann da nur für mich reden, für mich ist da ganz viel von Angst, was falsch zu machen drin. Angst, irgendwie aufs falsche Pferd zu setzen. Angst, das habe ich jetzt auch, als ich es dann irgendwann mal abgeschlossen hatte nach einem Jahr, auch gemerkt. Also am Ende habe ich gedacht, kann es denn jetzt so einfach eigentlich gewesen sein, nachdem ich so viel Gewese darum gemacht habe. Und ich glaube, es ist einfach eine riesige Unsicherheit da drin. Und ja, einfach irgendwie auch Angst aufs falsche Pferd zu setzen, oder? Leo Lührs: Ja, auf jeden Fall. Ich kriege das einfach bei jeder zweiten Person mit, mit der ich arbeite, dass diese Angst da ist und auch die Gewohnheit. Wir kennen das so, unsere Generation gerade. Früher hat sich der Papa um die Finanzen gekümmert und da hatte man eine Kapitallebensversicherung oder einen Bausparvertrag. Ich hatte da so einen Bausparvertrag und da gab es dann einfach noch Zinsen und das hat sich total gelohnt. Es ist voll selbstverständlich, dass unsere Eltern nicht in Aktien investiert haben. Und mit Gleichberechtigung, Emanzipation, Feminismus war das Thema auch noch nicht so groß. Deswegen sind wir es jedenfalls gewohnt, der Papa kümmert sich um die Finanzen und das macht man am besten mit Zinsprodukten. Und dann war noch die große Telekom-Krise. Wenn du in unserer Papa- und Onkel-Generation fragst, dann winkt jeder Zweite ab beim Aktienmarkt und sagt, oh mein Gott, ich habe meine Altersversorger mit der Telekom-Krise verloren oder jeder kennt jemanden. Und das ist einfach absurd, wenn man jetzt zum Beispiel guckt, wenn die damals ihre Telekom-Aktien nicht verkauft hätten und sie jetzt gehalten hätten über den langen Zeitraum, wäre da aber richtig was bei rumgekommen. Naja, aber das ist das eine. Und das zweite ist, dass wir immer noch so ein bisschen so drauf sind. Es gibt halt oft einen Partner oder einen Ehemann. Und dann ist dieses unendliche Vertrauen da. Die Liebe wird ewig halten. Wir werden uns niemals trennen. Dann gibt es ein Gemeinschaftskonto, wo alle was alles gemeinsam drauf tun oder der Mann kümmert sich immer noch hauptsächlich um die Finanzen und man hat noch nicht diesen Druck der finanziellen Unabhängigkeit im Kopf, einmal vom Partner und dann aber auch vom Staat so ein bisschen. Arbeitslosigkeit, das verdrängen wir halt alle. Wir verdrängen Scheidung und Trennung, wir verdrängen Arbeitslosigkeit. Und das kann jeden von uns treffen. Und dann ja, dann ist auf einmal die Kacke am Dampfen. Denn das Geld gehört immer der Person, auf dessen Namen es angelegt ist. Konto oder Depot. Da kann man dann auch nicht sagen, ja, mein Partner, ich höre das leider sehr oft, der legt das für uns beide zusammen an für später. Wenn ihr euch dann aber trennt, gehört weiterhin das ganze Geld ihm, auf dessen Namen es halt eben angelegt ist, dann ist es im Zweifel zwar weg. Genauso ist das bei den Kindern übrigens, deswegen ist ja noch mein Spezialgebiet nochmal das mit den Kindern. Wenn die Eltern sich trennen und nur der Papa oder in seltenen Fällen auch die Mama hat Geld für die Kinder zurückgelegt auf den eigenen Namen, dann ist das im Zweifelsfall auch weg, weil dann ist man nicht mehr verpflichtet zu sagen, ja, der Sinn der Sache war mal die Ausbildung des Kindes. Das kann dann die Person auf einmal nach der Trennung selbst entscheiden. Ich habe auch früher mal am Familiengericht gearbeitet und habe das ab und an mitbekommen. Deswegen ist es mir auch noch mal so ein leidenschaftliches Thema. Ich habe es oft mitbekommen, dass dann auf einmal der Dad mit der Kohle weg war. Sowohl Altersvorsorge als auch das für die Kinder, genau dann kann man gar nichts machen ja und genau wie du sagst viele scheuen sich vor dem ersten Schritt dieses das ist immer der kniffligste Punkt es gibt drei fast 3000 ETFs, vielleicht mittlerweile auch mehr als 3000. Ich habe jetzt gerade von einem Nuklear-ETF gelesen. Es drängen die verrücktesten und auch schlimmsten ETFs auf den Markt. Da muss man dann den richtigen finden und dann heißt das vorher ja immer noch ganz kompliziert, du musst dein Risikoprofil bestimmen und musst eine Strategie bestimmen, aber was dahinter steckt ist eigentlich ganz einfach, beziehungsweise für Mamas, die in ähnlichen Situationen sind, kann man das auch leicht runterbrechen. Du willst einfach nicht viel Risiko, deswegen machst du ja einen eventuellen ETF-Kurs oder sprichst mit einer ETF-Expertin. Da hast du das Risiko schon mal breit gestreut. Dann nimmst du einen Welt-ETF und startest los. Und das ist ja nicht mehr so wie früher bei den bei Bausparverträgen oder Kapital-Lebensversicherungen, dass du da einen Vertrag unterschreibst und dann bist du da 20 Jahre gebunden, sondern und das kann aber auch wieder überfordern, du kannst es jeden Tag ändern. Du kannst hast du jetzt ja auch du hast erzählt du bist ja jetzt da losgestartet dann doch endlich. Egal Hauptsache es hat geklappt. Du zahlst dann vielleicht 100 Euro auf dein Depot, also kaufst ETF-Anteile für 100 Euro und im nächsten Monat nicht mehr. Oder du richtest einen Sparplan ein, das ist so wie ein Dauerauftrag, dann gehen jeden Monat 100 Euro da rein, dann kannst du jederzeit einstellen oder erhöhen oder verringern. Und dieses, ich finde das total super, diese Selbstermächtigung dabei, do it yourself, du brauchst keinen Rürup Rüdiger oder Sparkassen Stefan, du kannst das alles selber machen, das ist auch ein Teil von Emanzipation und Feminismus. Super wichtig, aber ich verstehe voll und ich höre das so oft, boah, ich traue mich nicht auf einen Knopf zu drücken. Gretel Niemeyer: Ja, also ich kann an dieser Stelle wirklich allen, die hier zuhören, schon mal den ETF-Kurs von Leo mega ans Herz legen, weil du hast es ja auch zum Beispiel auf deinem Instagram-Profil. Wie war das früher investieren, wie ist es heute? Und ich habe wirklich in dem Kurs ganz oft gedacht, naja, so schwer ist es ja eigentlich nicht. So schwer ist es ja eigentlich nicht. Und dann aber am Ende wirklich nochmal so eine Empfehlung zu haben, leg das Depot dort oder dort oder dort an. Das und das sind Kriterien, nach denen du dir einen guten ETF aussuchen kannst. Diese fünf oder was empfehle ich dir jetzt gerade. Das ist daran gut, das ist vielleicht nicht so gut. Überleg, was für dich wichtig ist und dass du ja auch am Anfang drauf guckst, wie wir überhaupt rausfinden, wie viel wir sparen können. Weil das finde ich bei dir halt auch so cool. Und ich glaube, das ist auch der Grund, warum ich vor wahrscheinlich so knapp zwei Jahren an deinem Instagram Profil Family Finanzen so hängen geblieben bin, weil du halt nicht sagst, wir müssen alle hunderte Euro im Monat ansparen oder wir müssen alle schon das und das und das gemacht haben, sondern du sagst ja selber, auch bei dir ist das Thema Altersarmut, Angst davor ein riesen Thema gewesen oder es geht nicht darum, irgendwie 1000 Euro im Monat zurückzulegen, sondern starte mit 25 oder 30 und da diese Klarheit reinzukriegen und das nimmt man dir halt einfach voll ab. Also, dass du selber, ich glaube, das muss ich nochmal irgendwo vorlesen, du hast irgendwo gesagt, habe ich, ich finde es jetzt nicht, aber habe ich irgendwie durch meine Geschichte auch irgendwie Ängste und so. Ja, und wie ändert das meinen Umgang mit Geld? Nope, absolut nicht. Und ich mache es aber trotzdem. Und das finde ich so sympathisch, weil wir haben alle Dinge, die uns vorgelebt wurden. Wir haben alle das Beziehungskonstrukt, das wir vielleicht gerade haben. Wir haben das Einkommen, was wir gerade haben. Das sind aber alles keine Gründe, nicht anzufangen. Und das finde ich so gut. Leo Lührs: Ja, genau. Also ich versuche ja auch regelmäßig durch so Diagramme und so aufzuzeigen, wie viel Wumms durch den Zinseszins-Effekt entstehen kann und wie viel es ausmachen kann, ob du mit 30 irgendwie mit 25 Euro im Monat anfängst oder erst mit 40 und dann mit 100. Also dass das der Zeitraum der wichtige ist. Natürlich irgendwo spielt auch die Summe eine Rolle, ob du sowieso schon vermögend bist und da richtig auch ein bisschen mehr Risiko eingehen kannst, weil du einfach viel auf der hohen Kante hast. Aber der Zeitraum ist super wichtig, weil irgendwann hat das einen richtigen Tsunami-Effekt, sage ich jetzt mal. Klar, der Aktienmarkt schwankt, aber ich bin jetzt auch schon so lange dabei, dass egal welche Krise kommt, ich komme gar nicht mehr, ich mache mir da gar keine Sorgen mehr. Irgendwann kommt man gar nicht mehr in den roten Bereich, will ich damit sagen, weil man dann quasi auf dieser Welle mit reitet. Und je länger sowieso ist es immer so, am Aktienmarkt auch mit ETFs oder so, je länger, umso besser für das Risiko. Weil am Anfang kriegen Leute nochmal dann irgendwie natürlich Herzrasen, wenn das Depot in den roten, also der Depotwert, sagt man nur, in den roten Bereich rutscht, kriegt man natürlich erstmal Herzrasen, Aber das ist ja nur der Buchwert, das siehst du nur auf dem Computer. Und je länger du wartest, umso mehr geht die Zickzack-Linie nach oben. Und irgendwann kommst du dann eben nicht mehr in diesen roten Bereich, im Gegenteil, du entwickelst dich immer weiter in den grünen Bereich. Und jetzt gibt es ja auch wieder Zinsen. Da mache ich mir natürlich ein bisschen Sorgen, dass jetzt alle sagen, dass der Trend, ETF ist ja auch irgendwie ein Trend, dass der Trend sich wieder zurückentwickelt und alle sagen, ja, ach komm, jetzt kann ich ja auch wieder mein Geld auf ein Tagesgeldkonto liegen lassen oder ein Festgeld anlegen. Das ist auch alles total schön und also eine super Entwicklung mit den Zinsen, aber auf dem Aktienmarkt gibt es einfach mehr langfristig. Und ich kriege jetzt schon die ersten, ich habe natürlich auch immer alles im Blick und kriege Informationen über die Entwicklung von Festgeldkonten und Tagesgeldkonten. Und jetzt kriege ich schon wieder die ersten Korrekturen nach unten. Also ich vermute, dass das einfach so lange nicht anhält. Und für die Altersvorsorge wollen wir aber 20, 30 Jahre unser Geld anlegen und da bringt es nichts, dass es jetzt die nächsten fünf Jahre mal wieder Zinsen auf dem Konto gibt. Deswegen, alle die das sehen, möchte ich ermutigen, trotzdem zusätzlich, immer beides. Macht euer Geld, was ihr kurzfristig gebrauchen könntet, auf ein Konto und das andere in das Depot, entweder für Aktien oder für ETFs. Gretel Niemeyer: Und du hast ja auch gesagt, also du hast vorhin gesagt, naja, es ist ja schon flexibel, du kannst dich in jedem Moment entscheiden, das dann doch wieder den Sparplan aufzulösen oder nicht weiterzumachen. Aber der große Tipp, der sich ja auch durch deinen Kurs zieht und auch auf Instagram ist ja dieses Buy and Hold, also kauf es, vergiss es von mir aus auch erst mal, guck da nicht jeden Tag rein, weil es einfach eine gewisse Zeit dauert. Jetzt hast du gerade 20, 30 Jahre gesagt. Ist das so der Zeitraum, den man dann in einem ETF halten sollte? Leo Lührs: Ja, also generell immer so lange wie möglich und Geld, das du investierst, entweder in Aktien oder in ETFs, ETFs sind ja auch Aktien, aber eben Aktientöpfe, solltest du, wenn möglich, zehn Jahre nicht unbedingt brauchen. Was ich ganz am Anfang gesagt habe, du kannst es ja jederzeit rausholen, aber wenn dann vielleicht gerade mal eine Weltkrise ist, holst du es zu einem schlechteren Kurs wieder raus und machst vielleicht Verlust bei dem Verkauf. Es geht ja Kauf und Verkauf. Der Sinn der Sache ist, dass du bei dem Verkauf mehr Geld reinbekommst, als du bezahlt hast dafür für die Aktie. Deswegen nimm am besten Geld, was du zehn Jahre lang nicht brauchst, damit du einfach zehn Jahre diesbezüglich da in den Dornröschenschlaf gehen kannst. Alles, was du drunter irgendwie in fünf Jahren willst, ein Auto kaufen oder so, mach das lieber auf ein Festgeldkonto, leg das fünf Jahre fest, weil dann kriegst du die besten Zinsen. Und Waschmaschine, Notfall, Kinderklassenfahrt, einfach aufs Tagesgeldkonto oder Girokonto, ganz normal. Und es gibt auch den Effekt, wenn du dann mal den ersten Schritt gemacht hast, denn ich habe mich ja auch extra durch die Finanzanlagenfachfrauprüfung gequält, muss man sagen, damit ich dann aber wirklich sage, auch ich merke das im Kurs, ich will erst alle, alle sollen es lernen, selber entscheiden können und dann stehen trotzdem alle da, aber was nehme ich denn jetzt? Und ich wollte unbedingt sagen können, also quasi Anlageberatung machen können. Man sieht das ja bei vielen anderen Finanzfluencerinnen, dass sie immer unten drunter schreiben, keine Anlageberatung. Ich wollte gerne Anlageberatung machen dürfen und deswegen dann an dem Punkt, wenn man zum Beispiel nach dem Kurs sich immer noch nicht traut, dass ich dann sagen kann, nimm diesen Welt-ETF da und mach das in dem Depot. Dann klappt es einfach besser. Was ich dann oft erlebe, ist, dass die Leute anfangen mit einem stinknormalen 0815 Welt ETF, sage ich jetzt mal, was sich trotzdem super aufregend anfühlt. Und dann merken sie, okay, alles klar, das ist ja eine solide Entwicklung, das war ja gar nicht wild. Und dann probieren sie sich vielleicht nochmal mit einem kleineren Themen- oder Branchen-ETF. Wie gesagt, es gibt ja ein paar tausend spannende ETFs, auch für die Kinder im Kinderdepot, mit denen man sich so identifizieren kann. Dann guckt man halt immer mal ins Depot und freut sich, dass sich was entwickelt, weil man das ja auch nicht so oft machen soll, falls es sich dann gerade nicht so gut entwickelt, dass man dann entspannt bleibt. Genau, dann kann man ja richtig viel gestalten auch. Also manche entwickeln dann Spaß und machen irgendwie mehr und manche sagen, nein, bleiben 20, 30 Jahre bei ihren Welt-ETFs auch gut. Der hat im letzten Jahr 20% gemacht. Also man sollte nicht immer nur auf das Jahr gucken, das kann dieses Jahr ja schon ganz anders aussehen, aber man sieht dann mal, wo die Reise so hingehen kann. Und je höher das Risiko natürlich ist, wenn man einen kleinen, kleineren ETF nimmt, wo nur 20 statt 1.500 Unternehmen drin sind, dann ist das Risiko natürlich auch ein bisschen höher. Oder wenn man eine Einzelaktie von einem Unternehmen nimmt, ist natürlich das Risiko auch dementsprechend höher, aber man kann quasi auch mit Spaß oder Leidenschaft so ein bisschen mehr dabei sein und ein bisschen picken, was nehme ich, womit kann ich mich identifizieren und so. Gretel Niemeyer: Das ist ja das, was du auch als Trilemma der Geldanlage oder des Investierens betrachtest. Ist es jetzt verfügbar, ist es sicher, wie rentabel ist es? Und ich fand es in deinem Kurs da auch sehr spannend, mal rauszufinden, wie man selber so tickt. Also genau das, was du gerade gesagt hast, ja jetzt habe ich da diesen coolen, nachhaltigen Welt-ETF, jetzt könnte ich aber vielleicht auch noch mal. Also dann fängt es, glaube ich, schon an Spaß zu machen, wenn man sich damit beschäftigt tatsächlich. Leo Lührs: Ja, genau, Mamas haben halt immer ein Zeitproblem, kann man so sagen. Das verstehe ich auch, aber dafür gibt es eben diese einfache Lösung, einen soliden Welt-ETF zu nehmen. Da ist es schwierig mit der Nachhaltigkeit, auch wenn die, das erkläre ich ja im Kurs, auch wenn die nach das Label nachhaltig haben. Meinen Ansprüchen genügen sie nicht. Das kann man besser machen, indem man sich selber die Unternehmen oder die ETF ein bisschen kleiner auswählt. Aber genau, das ist dann schon etwas für Fortgeschrittene beziehungsweise für Menschen, die ein bisschen Zeit dafür haben. Gretel Niemeyer: Ja, ich glaube, dass da schon viel auch, also und weswegen wahrscheinlich viele dich auch noch mal im 1 zu 1 fragen nach dem Kurs, ist halt so dieses, erlaube ich mir jetzt, dass ich das kann? Kann ich das jetzt wirklich? Also ich glaube, da ist einfach viel Unsicherheit drin, im Sinne von, ja, ich habe das schon verstanden und das wäre jetzt eigentlich der nächste logische Schritt. Aber ist das auch richtig? Du hast ja selber auch gesagt, du hast zum Anfang deiner Investitionskarriere, Laufbahn, wie auch immer, dich zwei-, dreimal falsch beraten lassen und da dann auch Minus gemacht. Und ich glaube, sowas steckt einem schon auch noch drin, dass man schon noch mal so diese Bestätigung von jemandem braucht, der Ahnung hat, der einem dann sagen kann, ja doch, ist okay, mach. Oder? Leo Lührs: Ja und dass man, glaube ich, annehmen muss, dass man das selber machen kann. Wie gesagt, wir sind über Generationen haben wir das abgegeben und haben das auch nur von zu Hause so gelernt, dass man eine Finanzdienstleistung braucht, die einem Produkte verkauft. Und ich habe selber sehr lange dafür gebraucht, das zu verstehen, dass ich das nicht muss, dass ich das selber machen kann. Und dann habe ich natürlich die Kontrolle, in was wird mein Geld investiert, bei jeder Kapital-Lebensversicherung oder beim Bausparvertrag jetzt nicht unbedingt. Aber die Bank selber investiert ja auch in Rüstung oder in Unternehmen, die scheißen darauf. Die gucken da gar nicht auf Nachhaltigkeit. Also es gibt einige wenige, aber genau die muss man dann erstmal finden. Und du hast die totale Kontrolle und du hast halt weniger Kosten. Denn ich habe zum Beispiel früher im Studium, habe ich schon angefangen mit einem Aktienfonds. Das ist ja, ein ETF ist auch ein Aktienfonds, aber der Witz ist eben, dass du einen ETF selber sparst, aussuchst, die Summe bestimmst, das kannst du alles selber machen und einen Aktienfonds kaufst du über eine Bank oder eine Finanzdienstleistung. Und als ich dann nach Jahren gesehen habe, wie viel Gebühren diese Bank dafür nimmt, ich bin echt aus einem Wolken gefallen und ich hatte wirklich nicht viel Geld zur Verfügung und habe deswegen aber schon sehr früh schon im Studium gesagt, okay, ich habe keine Kohle, aber die muss ich zurücklegen. Alles Geld, was übrig bleibt, muss ich irgendwie zurücklegen. Und ich dachte echt, das gibt es nicht. Meine heilige Kohle und die Bank nimmt so viel davon ab. Und tatsächlich sagen sie immer, wir machen da so viel mit. Bei uns sitzen die Experten, wir suchen dann da die Unternehmen aus und so. In der Praxis ist das gar nicht so. Ich vermute auch, wenn die quasi so weitermachen, es wird irgendwann auch keine Banken mehr geben, so wie wir das kennen, dass wir irgendwo hinlaufen in so eine Filiale, die begraben sich quasi selber, weil sie so unmodern immer noch diese alten, ja diese total überteuerten Produkte verkaufen und nur oder nur privilegierte Leute ansprechen. Sie sprechen im Prinzip nur Leute an, die genug Geld haben zum zurücklegen. Das sind die attraktiven KundInnen für Sie und das ist kein Zukunftsprojekt. Deswegen hoffe ich, dass sich immer mehr rum spricht, man kann das selber machen, wie gesagt, es ist ja auch emanzipiert, du sparst vor allem Geld, alles was die Bank bekommt, ist ja Geld, was nicht mehr auf deinem Depot arbeitet. Das muss man sich echt mal vorstellen. Die nehmen 1,5 Prozent von dem, im Schnitt für so einen Aktienfonds, von dem, was du da einzahlst. Das sind 1,5 Prozent, die jeden Monat von deiner Rendite abgehen. Das muss man sich dann, wenn man Bock hat, mal ausrechnen, was einem dann zum Rentenalter da an Summe fehlt. Ja. Gretel Niemeyer: Ja, muss ich dann aber auch echt sagen, auch das fand ich in dem Kurs wieder so gut, weil nun bin ich Sales Coach. Ich beschäftige mich viel und gerne mit Zahlen. Aber wenn du in einen Bereich gehst, wo du gar keine Ahnung davon hast, ist 0,5 oder 1,5 Prozent, ist das viel, ist das wenig? Also erst mal denkst du vielleicht, naja, 1,5 Prozent, so viel ist es ja nicht. Und dass es dir dann aber jemand mal in Relation setzt, weil du halt die anderen Möglichkeiten kennst. Oder wenn du sagst, naja, einmal für eine Einmaleinlage, was weiß ich, 10, 15 Euro zu zahlen, so viel ist es ja nicht. Ja, aber es geht halt auch ganz anders und es ist auf Dauer gesehen dann eben doch sehr viel. Und Da habe ich auch so gemerkt, also wirklich dieses Gefühl dafür zu kriegen, was ist denn günstig, was ist denn nicht günstig, wie entwickelt sich das in Zukunft. Selbst obwohl ich wirklich gerne mit Zahlen und Excel-Listen rum jonglier, hatte ich keine Ahnung. Leo Lührs: Ja, ich verstehe. Es ist ja auch nicht sehr niedrigschwellig, das ganze Thema. Aber wenn man einmal anfängt, so ein bisschen darüber nachzudenken oder sich dafür Zeit nimmt, dann ist es schon auch ein Augenöffner. Also wenn du zum Beispiel diese 1,5 Prozent, du sparst irgendwie 100 Euro im Monat und dann zahlst du im Monat 1,50 Euro an die Bank. Okay, dann denkst du so, okay, ist nicht viel dafür, gebe ich die Arbeit auch an die ab. Die suchen dann da in dem Aktienfonds die Unternehmen zusammen. Das machen die aber auch nur einmal am Anfang. Das ist nicht so, dass die da ständig am jonglieren sind und schauen, was sich gut entwickelt. Im Prinzip kopieren die auch nur ETFs. Naja, aber es geht nicht nur um die 1,50 Euro, die du denn jeden Monat zahlst, dafür, dass sie nicht viel tun über 30 Jahre oder so, sondern diese 1,50 Euro hättest du ja ansonsten auch investiert und die wären mehr geworden jeden Monat und über Jahre. Deswegen, wenn wir mal schauen, was sackt so eine Bank da eigentlich ein. Okay, die kriegen die 1,50 Euro jeden Monat, aber was verpasst du dadurch? Auch den Zinses-Zinseffekt, diese 1,50 Euro über 30 Jahre angelegt, weiß ich jetzt gar nicht, wie viel das wäre, aber nur so. Das ist ja auch Geld, was du sonst mit zurückgelegt hättest. Und wenn es mehr wird, 100 Euro reichen in der Regel nicht für uns Mamas, für die Rentenlücke. Also wenn man von der durchschnittlichen Rentenlücke ausgeht, reichen 100 Euro im Monat eigentlich nicht. Dann legst du ja vielleicht 250 Euro zurück und dann kriegt die Bank da schon, ja, was ist denn das, dann irgendein 3 Euro oder so, ne? Gretel Niemeyer: Ja, absolut. Ich kann auch euch Hörern und Hörerinnen hier nur ans Herz legen, da nochmal bei Leo auf dem Instagram-Profil vorbeizuschauen, weil da hast du einige sehr, sehr eindrucksvolle Beispiele für den Zinses-Zinseffekt drauf. Und ja, da sitzt man halt davor und denkt sich so, what? Okay, ich muss nochmal mein Depot für 1,50 Euro überdenken. Leo Lührs: Ja, das stimmt. Es gibt eine gute Seite, damit nicht jeder sich bei meinen Kurs anmelden muss, um sowas rauszufinden. Die heißt zinsen-berechnen.de. Da gibt es verschiedene Rechner. Da kann man zum Beispiel auch die Rentenlücke ausrechnen. Die Rentenlücke oder wie viel würde eigentlich 1,50 Euro über 30 Jahre mit einem durchschnittlichen Wachstum, sagt man bei ETF, irgendwie so 7 Prozent, viel würde das eigentlich ausmachen? Inflationsrechner, alles mögliche. Das ist eine tolle Seite. Ich weiß gar nicht, ob man das dann als Werbung markieren muss, aber mit der arbeite ich auf jeden Fall gern. Gretel Niemeyer: Verlinken es auf jeden Fall auch mit in den Shownotes, da könnt ihr dann super gerne mal vorbeischauen. Sag mal, du hast ja wie gesagt einen ETF-Kurs, von dem ich sehr schwärme, dann hast du gerade noch ein Buch veröffentlicht, Geld für dein Kind und du hast auch irgendwo geschrieben, dass es oft gerade bei Müttern so ist, wenn, sie hebt es einmal hoch, ich habe heute fünf deiner Bücher in meiner Buchhandlung meines Vertrauens bestellt. Leo Lührs: Ja, echt? Toll! Gretel Niemeyer: Die eine oder andere Kundin, Freundin wird das demnächst um die Ohren gehauen kriegen. Ich freue mich sehr drauf. Leo Lührs: Wow, wie schön. Das freut mich. Gretel Niemeyer: Genau, und du hast ja gesagt, oft ist es bei Mamas, Müttern auch so, dann kommen die Kinder und dann kümmern sie sich vor allem um die Kinder und dann geht es die Vorsorge für die Kinder und man überspringt sich quasi so ein bisschen. Würdest du sagen, bei Altersvorsorge als Mama gilt auch, erstmal sich selber die Sauerstoffmaske aufsetzen und dann weitergucken? Oder sollte das gleichzeitig laufen? Was ist da so ein bisschen, wenn man jetzt vielleicht auch noch gar keinen Zugang dazu hat oder nicht viel Geld zur Verfügung, was ist da so der beste Schlachtplan? Leo Lührs: Also, generell ist das mit dem Flugzeug, das trifft es ganz gut. Ich würde sagen, immer erst mal sich selber retten, aber das bedeutet erst mal nur, bevor du dich mit dem Kinderdepot beschäftigst und so und mein Buch kaufst und liest, rechne deine Rentenlücke aus. Das sollte einfach jede Mama als aller allererstes mal machen, den Rentenbescheid angucken oder als Selbstständige schauen, was habe ich für Rücklagen und also was habe ich schon was wie viel fehlt noch ab 65 ich vermute wir werden auch nicht alle es dieses Renteneintrittsalter das kann man quasi vergessen wir die wenig die meisten von uns werden da gar nicht in Rente gehen, sondern dann vielleicht noch mit einem Minijob weitermachen oder mit einer Selbstständigkeit oder so. Realistisch kalkulieren, okay, ich mache dann einen Minijob, ich habe die und die Rente, aber was fehlt mir noch? Und wenn diese Rentenlücke sehr hoch ist, da muss man halt überlegen, wie viel möchte ich denn, mit was komme ich dann ungefähr aus. Wenn die Rentenlücke sehr hoch ist, und das ist ja immer individuell, auch ein bisschen, bei mir ist sie, auch selbst bei mir ist sie noch sehr hoch, obwohl ich mich seit vielen Jahren versuche gut abzusichern. Und dann, wenn du so einen Punkt erreicht hast, okay, das was ich habe, damit würde ich aber irgendwie über die Runden kommen, ist nicht mein Ideal, aber meine Existenz im Alter ist gesichert, dann kannst du super gut für die Kinder etwas anlegen und das muss dann aber auch irgendwie jeder für sich selber wissen. Ich zum Beispiel vernachlässige meine Rentenlücke, obwohl ich bin noch nicht in der Zone angekommen, wo ich sage, meine Existenz ist ausreichend gesichert im Alter und trotzdem investiere ich sehr intensiv mehr für meine Kinder als für mich. Ich habe aber zum Beispiel auch einen Teenager, der bald mit der Schule fertig ist und so. Nach sowas muss man auch ein bisschen gucken. Das ist ja auch Geld, wenn der eine Ausbildung macht oder ein Studium und Geld braucht oder allein, wenn er nur einen Führerschein machen will. Also ich möchte ihm das ermöglichen. Und das würde mir dann ja sowieso auch fehlen, wenn ich es dann ad hoc aus dem Ärmel schütteln müsste. Und da habe ich dann einfach vor ein paar Jahren den Fokus total geändert auf ihn. Und die anderen beiden haben noch ein bisschen Zeit. Da werde ich zwischendurch dann mich wieder meine Rente kümmern und dann mehr für die Kleinen anlegen. In der Regel aber bitte erst mal sich selber retten und die eigene Altersversorgung. Dann ist den Kindern ja auch geholfen. Gretel Niemeyer: Kannst du noch ein bisschen was zum Kinderdepot sagen? Du hast es ja schon so ein bisschen angesprochen vorhin, weil ich kann mir vorstellen, für mich war das wirklich ein krasser Augenöffner, als ich das erste mal gehört habe, dass man vielleicht sogar ein Konto fürs Kind oder für die Kinder einzelne Konten hat. Und beim Kinderdepot ist es doch so, du kommst an das Geld ohne Weiteres gar nicht mehr ran, weil es gehört dann wirklich den Kindern, oder? Leo Lührs: Ja, es gehört immer der Person, auf dessen Namen es irgendwo angelegt ist oder gespart wird oder so. Das ist beim Konto aber genauso. Das ist quasi nur rechtlich. Rechtlich kommst du nicht ran, aber egal ob du ein Kinderdepot hast und dort auch kannst du in ETF investieren oder ein Kinderkonto. Jeder Euro in dem Moment wo er eingezahlt wird gehört dem Kind. Die Frage ist, du kannst als Mama oder Papa oder andere Art von Elternteil oder Sorgeberechtigter kannst du zur Bank gehen und sagen ich hole jetzt das ganze Geld weg und da leuchtet bei der Bank keine Lampe die sagen dann nicht wieso was wollen sie damit das gehört dem Kind, weil du du verwaltest das Geld als als Elternteil rechtlich gesehen. Du kannst damit trotzdem theoretisch machen, was du willst, aber dein Partner, Partnerin, dein Kind später kann dich theoretisch da verklagen oder fragen, wo ist eigentlich mein Geld geblieben, was hast du damit gemacht? Und wenn du wirklich als Mama dann also du hast Geld für dein Kind gespart eine Waschmaschine kaputt ist kaputt dann darfst du da nicht 1000 Euro vom Kinderkonto nehmen und in der neue Waschmaschine kaufen ist die Frage ob dich jemand dafür verklagt, aber ich würde es einfach niemals machen, weil es das kann, wenn man sich trennt, man ist schön, alles ist super, man ist zusammen, nach der Trennung packen Leute auf einmal irgendwelche Sachen raus. Du hast doch damals 1000 Euro für die Waschmaschine ausgegeben. Davon abgesehen, dass es moralisch natürlich so ein bisschen fragwürdig ist, aber jetzt in so einer Notsituation könnte das ja mal passieren. Genau, da kann nicht jemand dafür belangen. Was du aber immer machen darfst, ist, solange das Kind noch nicht volljährig ist Geld nehmen und für was für das Kind kaufen, was was ich ein Fahrrad oder so wo du wo du später, wenn jemand auf dich zukommt, wo du sagen kannst ich habe das Geld für das Kind ausgegeben. Solange es eben Minderjährig ist. War das verständlich? Das ist immer schwierig sich reinzudenken. Gretel Niemeyer: Ja, voll. Aber siehst du, das ist, ich finde, du erklärst alles schon so gut und verständlich und einfach. Und offensichtlich kommt bei mir trotzdem nicht immer alles an. Das ist echt verrückt. Leo Lührs: Ja, es ist ja oft so, wenn man im echten Leben eine Situation hatte und ich hatte wie gesagt diese Situation am Familiengericht, dann so was bleibt hängen. Da erinnere ich mich, an solchen Beispielen, kann man das viel anschaulicher erklären, aber auch selber verstehen und und sich merken. Ich würde aber, das ist auf jeden Fall, das sollte einem nicht Angst machen, wenn ich Geld für mein Kind investiere oder spare, kann ich da nie wieder drauf zugreifen. Das sollte eher ein Ansporn dafür sein, das Geld gehört safe dem Kind. Wenn wir uns trennen oder sterben, wenn die Eltern sterben, ist klar, das Geld geht nicht in die Erdmasse. Bei einer Trennung kann nicht ein Elternteil das missbrauchen, das Geld, oder für sich beanspruchen. Dann ist es wirklich beim Kind. Und ab 18 darf es dann damit auch machen, was es will. Und wenn einem das Angst macht und man seinem Kind quasi nicht vertraut, was ich auch gut nachvollziehen kann, man weiß nie wo die Reise hingeht, dann kann man eben auch noch die Kombination machen. Dann legst du Geld für das Kind im Namen des Kindes an und auch noch in deinem, man kann ein Zweitdepot eröffnen, ein Unterdepot, wo das dann auch so ein bisschen getrennt ist, es ist auf deinem Namen, du kannst selber bestimmen, wann zahle ich diesen Führerschein, vielleicht auch erst mit 25 oder ich will selber entscheiden monatlich an mein Kind auszuzahlen bei der Ausbildung. Tausende Möglichkeiten gibt es, dann kannst du das kombinieren. Gretele Niemeyer: Und sag mal, worüber du dich gut aufregen kannst, sind ja so Sachen wie Affirmationen, das Geld fließt zu dir oder du musst nur offen sein dafür. Oder wir sitzen alle im gleichen Boot. Da hast du ja auch gesagt, nee, wir sitzen nicht alle im gleichen Boot, wir sind im gleichen Sturm, aber der eine hat eine Yacht und der andere hat vielleicht einen Kanu. Du darfst da gerne noch mal ausholen, ich würde aber gerne diese Folge einfach damit beschließen, in deinen Worten noch mal zu hören, warum es so unglaublich wichtig ist, loszugehen, jetzt loszugehen und nicht darauf zu warten, dass von alleine was passiert. Leo Lührs: Mit der finanziellen Absicherung, meinst du? Ja, genau. Oder so hier im Rechten Zentrum von der AfD. Gretel Niemeyer: Ich habe gerade ein sehr großes, ein sehr großes Fass hier aufgemacht. Die Zeit ist leider zu Ende. Ich habe hier auch noch so was wie Makkertum, FDP-Mindset und so weiter. Ich glaube, wir könnten da noch eine schöne Rant-Folge irgendwann noch mal hinterher schieben. Aber ich bin wirklich sehr gestolpert über dieses, nee, wir sitzen nicht alle im gleichen Boot. Das Geld fließt auch nicht einfach zu dir und du musst es dir nur manifestieren. Und das gepaart mit dem, was du gesagt hast, die Zeit ist halt ein wesentlicher Faktor. Wir können das nicht noch fünf Jahre aufschieben irgendwie. Leo Lührs: Ja, genau. Das stimmt. Das sind auch sehr viele unterschiedliche Themen. Also bei dem Manifestieren, das ist für mich einfach Bullshit. Naja, es geht um Geld. Geld hat man oder hat man nicht. Und worüber man oft stolpert, sind Versprechen von finanzieller Freiheit. Da wäre ich unbedingt ein bisschen vorsichtig, denn auch beim Investieren hast du deine Zinsen, wie ich gesagt habe, jetzt im Durchschnitt sagen wir mal 7 Prozent über zehn Jahre. Und jetzt habe ich gerade den Faden verloren. Achso, sieben, ja genau, sieben Prozent sind sieben Prozent. Wenn du nichts hast oder 100 Euro, dann werden daraus nicht 100.000 Euro und finanzielle Freiheit bedeutet nicht mehr arbeiten gehen zu müssen und von seinem Vermögen zu leben oder von den Dividenden, die man bekommt oder immer etwas von Vermögen rauszunehmen und der Rest arbeitet dort weiter. Genau, da wäre ich unbedingt vorsichtig. Finanzielle Freiheit ist für mich ein absolutes Alarmwort, wenn ich das lese. Es macht mich auch oft sehr wütend, aber deine Unabhängigkeit hängt nun mal auch am Geld. Wir sollten unbedingt sofort losstarten, um uns, wenn möglich, und das hat gar nichts mit Liebe oder so zu tun oder oder oder oder dass man jemanden nicht mehr liebt. Wir sollten uns unbedingt so weit wie es geht unabhängig von Partner, Partnerinnen oder Staat machen, dass wir bei Arbeitslosigkeit irgendwie über die Runden kommen, auch wenn es eine Absicherung gibt. Die ist aber nicht sehr schön. Das ist sehr anstrengend, Arbeitslosengeld zu beziehen. Und genau die. Ich habe es leider. Ich habe es glaube ich noch nie in meinem Kurs erlebt, dass jemand die Rentenlücke, die persönliche Rentenlücke ausgerechnet hat und nicht baff war, wie wenig Geld man im Alter hat, das unterschätzt man, wir verdrängen das alle. Das ist jetzt leider so negative Vibes am Ende. Aber wenn du rechnest, doch mal deine, du musst ja gar nicht rechnen, Überschlage mal deine Rentenlücke und du wirst leider negativ überrascht sein. Und deswegen leg los. Die Grundversorgung, die wir bekommen, als die gesetzlich Angestellten jedenfalls, die ist nicht sehr hoch. Und Grundsicherung im Alter möchte man auch einfach nicht beziehen. Also dann ja das ist nicht schön, das ist viel zu wenig Geld. Es wird fremdbestimmt, wo man, wie man wohnt. Die Kinder müssen eventuell einspringen. Ja sowas. Leider gibt es nur so negative Gründe damit anzufangen. Und aber vielleicht positiv ist, es macht Spaß. Also es kann wirklich Spaß machen zu investieren und und was auszusuchen und zu sehen dass das Geld irgendwie mehr wird man muss nichts dafür tun das ist ja auch das wird ja auch oft kritisiert ne Aktionärin das klingt immer so ganz denkt man an irgendwelche weißen alten Männer in Anzügen. Aber auch wir, ich meine, das gibt es halt nun mal, auch wir können da was was draus ziehen und Geld investieren, was sonst rumliegen würde und durch Inflation weniger wird. Gretel Niemeyer: Ja, ich fand das gar keine, also ich finde gar nicht, dass das negative Vibes hat. Du hast ja eben auch geschrieben, du bist freiheitsliebend in Klammern und faul und es geht trotzdem. Und ich finde, die genannten Gründe sind ja genau die, um loszulegen, eben unabhängig zu sein, finanziell unabhängig, um selbstwirksam zu sein und nicht einfach irgendwo zu hängen und sich zu denken, irgendwer wird das schon für mich lösen. Nee, Tatsache ist halt, es wird niemand irgendwie für dich lösen. Und du hast es ja aber selbst in der Hand und kannst heute anfangen und dich darüber informieren. Und ich möchte es nochmal sagen, Leos Profil, family.finanzen auf Instagram ist ein super erster Weg. Den ETF-Kurs, ich fand ihn großartig, kann ich euch ans Herz legen. Oder auch das Buch „Geld für dein Kind“, das ich noch nicht habe, aber bei dem ich auch davon überzeugt bin, dass es großartig ist. Und ansonsten verlinken wir euch, wie gesagt, auch den Zinsenberechnen.de die Seite. Und das finde ich wirklich, wirklich sehr sympathisch bei dir, Leo. Es geht dir ja nicht darum, dass du damit jetzt irgendwie reich wirst, sondern es geht dir generell um diese finanzielle Bildung von Frauen, vor allem Müttern und wo die sich die herholen, ist dir, glaube ich, relativ egal, solange sie es halt machen und das spürt man einfach voll. Leo Lührs: Ja, auf jeden Fall, die Aufklärungsarbeit ist mir da fast wichtiger, als ich das Geld verdiene. Aber ein kleiner Hinweis noch, wenn man gar nicht weiß, was ein ETF ist oder so, ich habe ja noch den kostenlosen E-Mail-Kurs, E-Mail-ETF-Kurs, da kriegt man an fünf Tagen eine Mail und wird erklärt, was ist ein ETF und dann kann man erst mal schauen, ist das was für mich, bevor man sich da gleich zum Kurs anmeldet oder so. Gretel Niemeyer: Sehr gut. Verlinken wir auch alles hier. Leo, ich danke dir wahnsinnig, dass du dir diese Zeit genommen hast. Es war ein richtig tolles Gespräch. Vielen, vielen Dank. Leo Lührs: Ja, danke auch. Hat mir echt Spaß gemacht. Gretel Niemeyer: Und wie immer freuen wir uns natürlich, wenn ihr diese Folge bewertet, wenn sie euch gefallen hat, wenn ihr uns gerne auch anschreibt, was ihr daraus mitnehmt. Wenn ihr vielleicht uns auch Fragen schickt zum Thema Finanzen ETF, die leiten wir ansonsten auch an Leo weiter, beziehungsweise folgt ihr einfach direkt. Es wird alles hier verlinkt. Und ansonsten, ja, hören wir uns beim nächsten Mal wieder, bei der nächsten Folge Moin um Neun.

  15. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Achtsamkeit, Erholung und das Setzen von Grenzen sind in der selbstständigen Bubble mittlerweile genauso selbstverständlich wie die Luft zum Atmen! In dieser ungewöhnlichen Podcast-Folge bricht Laura ein Tabu und spricht über ein Thema, bei dem ihr selbst das Herz ein bisschen zu pumpen anfängt! Wie kann eine Wirtschaftspsychologin dafür plädieren, dass man seine Grenzen überschreiten soll? Was stimmt mit dieser Frau nicht? Will sie uns etwa veräppeln? Ganz im Gegenteil! Laura spricht über eine sehr persönliche Erfahrung, wie sie als Unternehmerin Grenzen überschreitet, warum das nicht bedeutet, dass man nicht achtsam mit sich ist, und warum dieses Grenzen überschreiten sogar ein Zeichen von exzellenter Selbstfürsorge sein kann! Hör unbedingt rein in diese Folge und teile dein Feedback, deinen Kommentar und deine Gedanken gerne hier mit Laura: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Apropos Selbstständigkeit und mentale Gesundheit: Am 15. Februar gibt Laura einen kostenlosen Workshop zum Thema "Mental gesund selbstständig sein". Die Plätze sind begrenzt und die Anmeldung ist ab sofort kostenlos möglich. Wenn du dir einen Platz sichern möchtest, spring rüber zu WhatsApp und schreib Laura mit den Worten "Workshop Teilnahme" an, und sie lässt dir die Informationen zukommen, solange Plätze verfügbar sind. Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie Hallo, moin moin und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Dies hier wird eine sehr kurze, knackige Podcast-Folge von mir, die ich aufnehme aus einem Impuls, den ich gestern in unserer Mastermind-Session, bzw. in meiner Mindset-Session in unserer Mastermind-Gruppe geteilt habe. In unserer Mastermind-Gruppe Smash it! haben wir ja sowohl die Mastermind-Calls, die sind mit Gretel und mir zusammen, als auch Einzel-Calls. Es gibt da den Verkaufen-Call alle 14 Tage mit Gretel und den Mindset-Call alle 14 Tage mit mir. Und gestern war der Call und zu diesem Mindset-Call bringe ich immer am Anfang einen Impuls mit, der aus meinem aktuellen Erleben als Unternehmerin mit drei Standbeinen eben gerade aktuell ist, Sinn macht und bereichernd sein könnte. Und gestern habe ich mir ziemlich spontan ein Herz gefasst, weil ich gerade in den Tagen davor gelauncht habe, mit dem Jin Shin Jyutsu Zentrum, einen Impuls mit reinzugeben, der vielleicht etwas kontraintuitiv wirkt als Wirtschaftspsychologin. Und zwar erlebe ich sehr, sehr, sehr oft bei Selbstständigen, da kannst du ja mal so in dich horchen, ob das vielleicht auch so ist, oder ob du auch Menschen kennst, bei denen das so ist, die zum Beispiel aus einer persönlichen Krise heraus sich selbstständig machen oder aus einer persönlichen Weiterentwicklungsphase, sei es aus Elternzeit, sei es aus einem Job, der nicht mehr zufriedenstellend ist und und und. Und viele Menschen, mit denen ich arbeite, die sind deswegen in ihrer Selbstständigkeit sehr achtsam geworden, was ich sehr, sehr feiere, und wollen nicht mehr so über ihre Grenzen gehen und wollen nicht mehr so mit sich umgehen, wie sie das früher gemacht haben. Und das ist erstmal ohne Wenn und Aber ein super Weg und eine super Richtung, eine super Entscheidung. Jetzt kommt aber doch ein kleines Aber oder sagen wir vielleicht ein Und. Ich setze hier ein bewusstes Und. Meine Erfahrung ist, dass es als Selbstständige immer wieder Momente gibt, wo es wichtig ist, auch mal über seine Grenzen zu gehen. Und damit sage ich jetzt was, was für viele, glaube ich, triggernd ist und bestimmt mir einige Nachrichten in den Posteingang schwemmen wird, aber ich bin wirklich, ich habe da lange drüber nachgedacht und ich bin der Überzeugung, dass wenn wir als Selbstständige und Unternehmerin wirklich erfolgreich sein wollen und wachsen wollen, dann gibt es immer mal diese Momente, wo man sich entscheiden muss, bleibe ich jetzt im achtsamen, ich achte auf mich und gehe nicht über meinen Grenzen-Modus oder knalle ich jetzt mal durch und gehe dabei vielleicht auch über die eine oder andere Grenze. Das Wichtige ist für mich auch als Resilienztrainerin, als Wirtschaftspsychologin und als Unternehmerin ist nicht, dass wir nie wieder über diese Grenze gehen, sondern das Wichtige ist, dass wir die Grenze von allen Seiten kennen und dass wir genau wissen, ah, jetzt ist da die Grenze, okay, ah, in diesem Launch gehe ich über diese Grenze. Ich schlafe zu wenig, ich habe zu wenig Sport, zu wenig Auszeit, ich arbeite zu viel, was auch immer es ist. Und mit diesem Bewusstsein auch wieder zurückzukehren und seinem System zu sagen, ja, jetzt ist gerade Launch, Ja, jetzt gerade gehe ich über meine Grenzen. Und ich gehe auch wieder zurück. Ich gehe wieder hinter die Grenze und ich achte auf mich. Resilienz und Achtsamkeit bedeutet für mich nicht und da spreche ich jetzt ein sehr, wahrscheinlich nicht so beliebtes Plädoyer aus, dass ich nie wieder über meine Grenzen gehe und dass ich immer achte, weil meiner Meinung nach ist das auch ein Teil vom Unternehmerinnentum und meiner Meinung nach ist das für unser System auch super, wenn das erfährt, ey guck mal, die kann sogar auch mal über ihre Grenzen gehen und weiß aber, wie sie wieder zurückkommt. Die weiß, dass das die Grenze ist, weil das ist der Punkt, aus dem viele gründen und aus dem viele kommen. Wenn du im Burnout warst, dann hast du diese Grenze eben nicht erkannt und bist drüber gelatscht und drüber gelatscht und drüber gelatscht. Das ist ja jetzt was ganz anderes, wovon ich rede. Ich rede davon, dass es als Unternehmerin sinnvoll sein kann, eine bewusste Grenzüberschreitung mit sich selber zu machen und bewusst wieder zurückzugehen. Meiner Meinung nach und meiner Erfahrung nach hat das auch noch nie ein Burnout verursacht, weil der Burnout entsteht aus der Burn-on-Phase. Und die Burn-on-Phase ist eine dauerhafte Phase, in der wir dauerhaft unsere Grenzen überschreiten, ohne sie zu kennen meistens, ohne sie zu benennen. Ein ganz wichtiger Resilienzfaktor ist seine Grenzen kennen und benennen. Und wenn wir das nicht schaffen, dann landen viele im Burnout. Nicht, wenn ich meine Grenzen kenne, abstecke, in meinem Alltag wahre und dann als Unternehmerin aber merke, okay, ich möchte meinen ersten großen Launch machen. Oder ich möchte das erste Mal was verkaufen, weil ich auch Umsatz machen möchte oder muss. Ich möchte dieses Unternehmen solide aufstellen. Und dann kann es auch mal sinnvoll sein, diese Lines zu crossen. Das sind zwar komplett unterschiedliche Dinge, und ich nehme wahr, dass einige Menschen, mit denen ich arbeite, sich auch immer wieder in ihrer Energie drosseln, weil sie so wahnsinnigen Respekt und zum Teil auch Angst davor haben, ihre eigenen Grenzen zu crossen und auch, dass andere ihre Grenzen überwinden. Ich habe das nicht selten erlebt, dass Frauen, die vielleicht noch nie was verkauft haben, eine wahnsinns Angst davor haben, mit ihrem Angebot rauszugehen, weil sie Angst haben, es könnten zu viele kaufen. Und da erlebe ich genau diese Furcht, die Furcht, die eigene Grenzen zu überschreiten. Und letztendlich zeigt mir das nur einen Mangel an Vertrauen in dich selber. Wenn du so sehr wie der Esel vor dem Abgrund versuchst, deine Grenzen zu schützen und auf keinen Fall in die Nähe zu kommen, auf gar keinen Fall drüber zu gehen, dann bist du noch nicht im Entspannten mit dir selber. Weil jemand, der seine Grenzen überschreiten kann und sieht, Okay, da war ein Punkt, der war jetzt krass. Okay, was bedeutet das? Okay, ich sag für morgen ein, zwei Termine ab oder so. Ich gucke, dass ich mir was gönne. Ich gucke, dass ich meine Batterien auflade. Wenn du zu den Batterien noch nicht so Bescheid weißt, hör dir gerne die Podcast-Folge zu den Batterien an von vor ein paar Tagen. Aber für mich gilt heute das sehr, wie gesagt, ich glaube eher umstrittene Leitsatz, wenn ich meine Grenzen wirklich kenne und wenn ich wirklich im Vertrauen mit mir bin und wenn ich wirklich unternehmerisch tätig sein möchte, dann kann ich auch mal über eine Grenze gehen, weil ich weiß ja, wie ich zurückkehre. Ich kenne alle Wege, ich kenne mich selber, ich bin die Expertin meiner selbst. Und das ist unternehmerisches Handeln. Ich weiß, dass werden einige falsch verstehen und sagen, man kann ja nicht dauerhaft über seine Grenzen. Nein, man soll nicht dauerhaft über seine Grenzen gehen. Natürlich nicht. Aber wenn wir das immer sehr, sehr doll versuchen zu vermeiden, packen wir uns auch in so eine innere Vernebelungstaktik, so eine Verdunstung aus der großen Sorge, sich zu überfordern. Und die Angst davor, sich zu überfordern, kostet viel mehr Energie als und das ist Erfahrung aus vielen Gesprächen und Workshops zum Thema Resilienz, als über die Grenze zu gehen, zu merken, das war eine Grenze, okay krass, nee, das möchte ich so nicht mehr, das möchte ich anders. Und aber auch unternehmerisch mal festzustellen, ich bin da über eine Grenze gegangen und das hat sich gut angefühlt, weil ich auch etwas damit erreicht habe, was auch zu meiner Identität beiträgt. Wenn ich zum Beispiel erfolgreiche Unternehmerin sein möchte und ich launche, dann habe ich eben ganz, ganz oft erlebt, dass Menschen das toll vorbereiten, ein tolles Webinar halten, alle Energie reingeben und dann aber aus Angst jetzt über eine Grenze zu gehen, aus Angst die Energie nicht halten zu können, dann nicht ins Verkaufen gehen. Das sind all die Menschen, die tolle Webinare halten, tolle Freebies und danach nichts verkaufen. Und da lege ich den Finger jetzt mal in die Wunde. Ja, Launchen bedeutet oft Grenzerreichung, aber um Ziele zu erreichen, gerade am Anfang, wenn man viel noch ausprobieren muss, gehört das auch mal dazu. Das ist auch kein Zeichen von Versagen oder von Fail. Im Gegenteil, ich finde, es ist ein Zeichen von Größe, wenn man sich so doll vertraut, dass man sich wieder zurückführt. Es ist kein schwarzer Abgrund, in den man stürzt, sondern es ist ein Okay, so sieht die Grenze von der anderen Seite aus. Okay. Und ich vertraue mir, meinem System und meinem Körper, dass ich auch wieder zurückgehen kann. Ich bin super gespannt, was du mit diesem Impuls nimmst. Ich habe gestern nach der Mastermind Session super viel Resonanz bekommen und ich merke einfach häufig, dass ich mit Menschen arbeite, wo ich das Gefühl habe, was blockiert dich denn? Warum gehst du denn nicht raus? Was ist der wahre Grund? Weil ich ganz oft sehe, dass Menschen viel erfolgreicher sein könnten als Selbstständige und Unternehmerin. Und das hat multiple Gründe, natürlich. Ganz, ganz viele Persönlichkeitsgründe, gesellschaftliche Gründe und so weiter. Aber der Grund oder das Thema Angst zu haben, sich zu übernehmen, Angst zu haben, über seine Grenzen zu gehen, schwappt mir zurzeit enorm vielen entgegen. Und deswegen möchte ich da einmal entgegengehen. Du kannst eine sehr achtsame, eine sehr liebevolle, eine sehr weise Person sein und trotzdem auch mal über deine Grenzen gehen. Das ist kein Entweder-oder, kein Schwarz oder Weiß. Das ist sogar ein Und. Die gehören zusammen, weil wenn du das weißt, wie du zurückkommen kannst, dann kann dir nichts mehr passieren. Wenn du den Weg da zurück kennst, wenn du da hin und her tanzen kannst in deinem Rhythmus, aber es kann eben auch mal sein, dass das System sagt, jetzt bin ich eigentlich erschöpft und dass du trotzdem sagst, habe ich gehört und ich entscheide jetzt noch diese fünf Schritte zu gehen. Das würde jeder Marathonläufer oder Läuferin, jeder Sportler, Sportlerin auch tun. Wenn alle Sportler und Sportlerinnen an der Stelle aufhören würden, wo ihr System sagt, du kannst nicht mehr, hätten wir keinen Spitzensport. Und da würde ja auch niemand sagen, das sind alles total unachtsame, unsinnige Menschen, sondern das sind sehr, sehr, sehr kluge Menschen, die auch wissen, was Grenzen bedeuten und dass man Grenzen überschreiten kann und in welcher Frequenz und was das mit ihnen macht und wie sie wieder zurückkommen. Ich freue mich sehr, wenn du mir nach dieser Folge ein Feedback da lässt, wie das für dich ist, was du darüber denkst und wenn du magst, schau mal in die Shownotes, da haben wir nämlich eine kleine Umfrage jetzt nach dem Podcast folgen in Spotify. Also wenn du diesen Podcast über Spotify am Handy in der App hörst, dann klick doch bitte bitte einmal schnell in die Shownotes, dauert wirklich fünf Sekunden. Du siehst darunter eine kleine Umfrage, klickst einfach nur auf A, B oder C und hilfst Moin um Neun damit sehr, denn das füttert den Algorithmus und liefert uns ganz ganz tolle Informationen. Also spring doch mal rüber, also dein Job jetzt einmal in die Spotify-App springen und die Umfrage anklicken. Und als zweites, schreib mir gerne per WhatsApp, der Link steht unten in den Shownotes, was du zu dieser Folge denkst. Ich bin gespannt. Alles her damit. Gerne auch Kritik, Feedback, Aha-Momente, was auch immer. Und hier schon mal ein kleiner Spoiler, denn am 15.2. wird es einen Workshop von mir geben zum Thema Mental gesund selbstständig. Der ist kostenlos und dazu kannst du dich anmelden und wenn du dabei sein willst, dann klick doch bitte auch auf den Link zu WhatsApp und schreib Workshop, ich will dabei sein, dann bekommst du von mir alle Informationen. In diesem Sinne wünsche ich dir einen tollen Tag und bis zur nächsten Moin um Neun Folge am Donnerstag. Bis dann. Ciao.

  16. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Saskia und Gretel teilen die Leidenschaft fürs Verkaufen. So war auch Saskia lange Jahre in Anstellung für die Themen Key Account Management & Vertrieb verantwortlich, bevor sie sich selbständig machte – als Freelance Vertrieblerin und Sängerin der Band ROSA. In ihren selbst geschriebenen und produzierten Songs spricht die Band immer wieder Themen an, die Saskia aus ihrem Leben als Frau und Mutter selbst zur Genüge kennt: Nicht ernst genommen zu werden, die eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen, sich nicht gut (genug) zu finden und so weiter. In diesem sehr sympathischen und offenen Interview schnacken Saskia und Gretel darüber 🤘🏻 wie Saskia ihren eigenen Weg gefunden hat zwischen Sicherheitsbedürfnis und künstlerischer Verwirklichung 🤘🏻 was die typischen Dinge sind, die Frauen sich schon mal anhören müssen - und wie Saskia das in ihrem Song “Rosa Floß” verarbeitet hat 🤘🏻 warum es so wichtig ist, dass wir lernen, dass wir IMMER gut (genug) sind 🤘🏻 wie Saskia ihrer Tochter vorlebt, für sich einzustehen und die eigenen Bedürfnisse zu erkennen Ein wirklich zauberhaftes Gespräch, das von Mut, Leidenschaft und einem großen Sinn für Gerechtigkeit geprägt ist. Links zu Saskia: Instagram: https://www.instagram.com/thisis.rosa/ Musik auf Spotify: https://open.spotify.com/intl-de/artist/2TgSod6618aoVwSedFAA3Q?si=Z8FKt8xjRn2I45lkpeulfg&utm_medium=share&utm_source=linktree Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Gretel Niemeyer: Moin, moin und Willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute ist eine Interviewfolge dran und mir gegenüber sitzt die wundervolle, sehr sympathische Saskia Adler. Und der Witz an der ganzen Sache ist, dass Saskia und ich uns so ein bisschen kennen, ich sie wahnsinnig spannend finde und ich selber noch ganz überrascht und gespannt darauf bin, welche Fragen ich gleich stellen werde. Moin liebe Saskia. Saskia Adler: Moin liebe Gretel, vielen Dank, vielen Dank für die Lorbeeren hier vorweg. Ich freue mich auch sehr. Bin ein bisschen aufgeregt, aber ich freue mich, dass es so schnell geklappt hat, dass wir uns sehen. Und ja, wie du schon sagst, jetzt mal auf anderem Wege kennenlernen, weil bis jetzt kennen wir uns ja nur live. Gretel Niemeyer: Ganz genau. Das ist auch eigentlich schon ein bisschen was Besonderes in dieser Onlinewelt, Saskia und ich haben uns tatsächlich vor einem guten Jahr auf einem Tagesretreat kennengelernt, uns dann noch mal zufällig bei Karls Erdbeerhof hier in und um Berlin getroffen. Und vor kurzem habe ich eine Story gemacht, in der ich gesagt habe Meine Steuerberaterin meinte so, ach Sie verdienen ja ganz schön gut für eine Frau. Und Saskia hat gesagt: Gretel, darüber müssen wir mal sprechen und das machen wir heute. Saskia Adler: Ja. Absolut. Also das, ja hat mich sehr mitgenommen. Ich weiß auch noch, dass ich mitten auf einem Waldspaziergang war und so dachte, es kann doch nicht sein, richtig krass. Gretel Niemeyer: Aber so was von. Und Saskia, erzähl uns doch, jetzt bin ich so mitten eingestiegen. Erzähl uns doch vielleicht erst mal, wer du bist und was du eigentlich machst. Saskia Adler: Okay, also ich bin Saskia, hey. Saskia Adler. Und ich bin mittlerweile selbstständig unterwegs, mache Musik. Ich habe jetzt gelernt, in den letzten Wochen das als erstes zu nennen. Ich werde gleich sagen, warum das so besonders für mich ist. Ich mache Musik, ich schreibe Songs, wir produzieren Songs und ich singe diese Songs. In meinem anderen Leben bin ich, ähnlich wie du auch Salesfrau aus Leidenschaft. Ich habe sehr, sehr lange festangestellt gearbeitet, habe selbst Teams aufgebaut, geleitet, ganze Abteilungen geleitet, am Ende in einem richtig coolen Unternehmen, was immer größer wurde und irgendwann ein Konzern. Und habe dann aber irgendwann festgestellt ich brauche jetzt mal Veränderung. Und zwar Veränderung im Sinne von Jetzt bin ich mal dran. Jetzt habe ich hier irgendwie genug Power und Kraft und Wissen und Kohle den anderen gebracht. Jetzt habe ich Bock, das für mich selbst mal auszutesten und habe dann nach einer kurzen Selbstfindungsphase ich glaube in der Phase um uns auch kennengelernt. Da habe ich ja dann so ein paar Sachen ausprobiert, viel gelesen, ein paar Retreats gemacht, ein bisschen Coaching selber genommen usw.. Ich habe dann in dieser Phase festgestellt okay, ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten und Liebe Sprache und Kommunikation und habe einfach auch Bock drauf, dass weiterhin an andere Menschen auch zu geben und habe dann mich selbstständig gemacht als ja quasi Strategieberaterin für Key Account Management und auch Sales Themen. Mache das auch nach wie vor um mich zu finanzieren. Aber die Haupt Herzensleidenschaft liegt einfach in der Musik. Es ist so und es hat eine Weile gebraucht, das so klar aussprechen zu können, weil da kommen so ganz alte Rollenmuster rein. Oh Gott, oh Gott. Jetzt ist sie Künstlerin. Na, kann man sich davon denn ernähren? Ist das denn so viel wert im Sinne von hat es genug Hand und Fuß usw. Und ja, im Moment ist es noch der Misch, das heißt ich mache Sales, um uns hier quasi das Leben zu ermöglichen und auch um die Musikprojekte zu finanzieren, weil das ist auch ein wirklicher Vorteil. Wir dürfen es in Freiheit und Selbstbestimmung machen und haben eben kein riesen Label oder irgendwie ein Investor dahinter, der uns jetzt da in unsere Inhalte rein fuscht. Wir finanzieren es selbst. Gretel Niemeyer: Aber sag mal, also wenn ich das jetzt ganz richtig gesehen habe, deine Eltern sind schon auch beide MusikerInnen, oder? Saskia Adler: Yes genau, meine Mama ist Sängerin. Äh mein Papa ist auch studierter Sänger, Musiker, Produzent und Multiinstrumentalist. Also der ist völlig crazy wirklich. Der kann jedes Instrument der Welt bedienen und spielen. Und das klingt auch noch schön. Und ich habe das sehr geliebt, als Kind auch meiner Mama zuzusehen, die natürlich irgendwie auch ein großes Vorbild immer war. Was tatsächlich aber immer Thema war, war Finanzen. Also selbst in den Zeiten, wo es dann richtig gut lief, war es trotzdem nie so, dass man sich irgendwie wunderbar safe gefühlt hat. Es gab immer diese Berg und Talfahrt und deswegen habe ich irgendwann frag mich nicht wann es war wahrscheinlich in der Pubertät habe ich irgendwann gesagt, ich mache was, womit ich Geld verdienen kann. Gretel Niemeyer: Und bist genau in die andere Richtung gegangen. Saskia Adler: Exakt. Ich habe dann ursprünglich mal Fernsehproduktion studiert. Also Medienwirtschaft, ähm. Und bin eigentlich in dieses Sales Business in ein Onlineunternehmen so ein bisschen reingerutscht und bin da hängengeblieben und bin aber sehr dankbar für diesen Misch. Ich habe sehr viel Kunst in meiner Kindheit natürlich mitbekommen, habe dann durch dieses Fernsehstudium auch wirklich noch kreative Seiten ausbauen können und habe durch diese Gelegenheit da so in dieses Vertriebs Game reinzurutschen, so eine krasse Seite der Wirtschaft noch mal sehen dürfen, die mir meine Eltern jetzt so nicht zeigen konnten, weil die wirklich schon eher Künstler durch und durch waren und schon auch eher mal so joah, na gut, dann verdienen wir da halt nix. Aber wir lieben den Job, wir machen das. Kommt ein Anruf hier rein. Sorry. Ähm. Genau. Und deswegen hatte ich mich erst fürs Geld verdienen entschieden und bin jetzt wahnsinnig dankbar für diese Symbiose, die sich daraus ergeben hat. Quasi. Gretel Niemeyer: Ja, glaube ich, absolut. Und gleichzeitig finde ich es eben auch so spannend, dass du sagst oder dass du dann irgendwann gesagt hast so, jetzt ist mal genug, jetzt bin ich mal dran. Ich glaube das, das erleben wir ganz doll, dass wir so auf diese Sicherheit gegangen sind, eine ganze Zeit lang. Ja, also bei mir war das auch so mein Vater Soldat, meine Mutter ist Lehrerin. Ab der 9./10. Klasse immer wieder die Frage von allen möglichen: Was willst du mal werden und was kann man damit überhaupt machen? Das heißt, ich glaube, dieses Sicherheitsding ist uns so krass eingeimpft. Und dann irgendwann zu sagen das ist es jetzt aber vielleicht gar nicht mehr, das ist ein Riesending. Also wie du ja auch gesagt hast, Vertrieblerin, man verdient ganz gut usw.. Was war das ein Aufschrei, als ich gesagt habe, ich mach mich selbstständig. Warum denn? Du kannst doch mit einem 30- 35 Stunden Job 130.000 € im Jahr verdienen. Warum solltest du das denn aufgeben? Und dann, wie du gesagt hast, ja, dann ist aber irgendwo so eine Stimme so ein Ding von: Nee, nee, das kann ich jetzt nicht noch 20, 30 Jahre so weitermachen. Und dann hat es dich ja in eine komplett andere Richtung eigentlich verschlagen. Hattest du denn da aber schon so das Selbstvertrauen, ja, singen kann ich? Oder war das auch was, was er wachsen durfte? Saskia Adler: Sehr spannende Frage. Also ich wusste natürlich, dadurch, dass ich auch. Ich habe schon früher auf Bühnen gestanden. Ich habe auch immer ein bisschen Musik gemacht, aber halt wirklich so. Na ja, also schon schon nicht mehr als Hobby, sondern wirklich sehr unregelmäßig. Ich kannte aber das Gefühl, was es in mir erstens auslöst, wenn ich da auf so einer Bühne stehe und singen darf. Und ich habe natürlich auch ein bisschen Rückkopplung schon bekommen und Feedback und wusste okay, es kommt ganz gut an. Es gibt Menschen, die hören es ganz gern. Also das war, das war schon da. Was aber wirklich gefehlt hat, war so diese Identifikation, dass ich mich eben getraut habe zu sagen, ich bin Sängerin oder Musikerin. Weil, und da hast du vollkommen den richtigen Punkt angesprochen. Da der Selbstwert fehlte. Da war so oah, machen doch so viele und die sind alle so gut und die haben bestimmt schon keine Ahnung. Musicalausbildung, dann noch dieses Vocal Coaching. Die kennen alle Techniken, alle Tricks. Und ich rutsche da jetzt quasi zwar als Musiker Kind, aber ich rutsche quasi wieder so rein. Das war schon krass und das war nicht von Anfang an einfach so da, das ist jetzt, ich würde mal sagen durchs Loslaufen und machen wirklich so entstanden. Ich habe dann wirklich so diese diese Tipps von Ja geh halt los und es ergibt sich der Weg die waren am Anfang für mich so ungreifbar. Da dachte ich immer Hey, wie lauf jetzt los, wohin denn? Aber es stimmt und jeder der dann an so einen Punkt kommt und was neues probieren will, dem würde ich es jetzt von Herzen auch so weitergeben. Dieses diesen ersten Schritt zu gehen und dann erst mal einfach auszuprobieren und zu machen, zeigt dir dann schon die nächsten Schritte. Und so war es auch absolut. Also ich habe irgendwie angefangen und mich getraut mit meinen paar ärmlichen Akkorden, die ich auf dem Klavier noch konnte, so erste Akkordfolgen selbst zusammenzusetzen, was irgendwie schön klang und erste Texte zu schreiben und habe mich getraut das zu versenden an Freunde, dann an einen Bekannten, der auch Musik macht und das war so der erste Stepp mit okay, ich trau mich jetzt den Schritt zu gehen und geh mal raus. Und da war natürlich niemand, der irgendwie gleich gesagt hat. Boah, geil was für eine krasse Kunst. Aber es kam Reaktionen und ich habe gemerkt Hey! Das kann funktionieren. Und vor allem. Macht's was mit meinem Herzen und da habe ich gedacht, da lohnt es sich dranzubleiben. Ja. Und jetzt so.. Wie lang ist der Sprung her? Fast schon drei Jahre. Zweieinhalb ungefähr. Und ich bin mir selbst sehr dankbar, dass ich die Schritte jetzt gegangen bin und jetzt hier sitzen, sitze und mich traue zu sagen: Ich bin Musikerin. Gretel Niemeyer: Ja, das ist ja immer der Witz mit Mut. Dass man Mut rückblickend erkennt, dass es sich in dem Moment gar nicht so mutig anfühlt und man sich so denkt. What the fuck. Was mach ich hier eigentlich. Und dass man im Rückblick dann halt sagen kann Ey, das war gut und ich bin mir da dankbar dafür. Und ich sage selber auch gerne. Warum genau bin ich nicht früher selbstständig geworden? Das hat schon viele Gründe, auch sehr greifbare. Aber wenn man dann mal seinem Herzen folgt, dann gibt es eigentlich gar kein Zurück mehr oder gar keinen Anlass mehr oder so. Saskia Adler: Ja, ja. Gretel Niemeyer: Und sag mal, jetzt ist ja die Band, die du mit deinem Mann zusammen machst, Rosa. Die hat ja neben einigen Coversongs auch eigene Lieder, die sehr aufs Empowerment von Frauen Du bist gut, du bist gut genug oder die eben auch so. Ich weiß gar nicht, ob Missstände noch das richtige Wort ist, aber in eurem, meinem Lieblingslied Rosa Floß, geht es eher darum, um Sachen, die man sich als Frau einfach mal anhören darf. Vielleicht. Ich muss die Zeilen ja nicht vorlesen, die hast du ja sicherlich im Kopf. Vielleicht kannst du ein, zwei deiner Lieblingszeilen davon mal rezitieren und uns auch erzählen, wie es dazu kommt oder gekommen ist, dass ihr jetzt viele oder dass eure Titel vor allem in diese Richtung gehen. Saskia Adler: Es hängt eigentlich alles sehr, sehr eng zusammen. Ich war nun zwölf Jahre in diesem Vertriebsbusiness und du kennst das, es ist, es macht wahnsinnigen Spaß, aber es ist schon krass. Es ist nach wie vor auch krass als Frau und das muss man leider so sagen, sich so durchzuboxen. Und es ist auch wirklich anders als Frau in diesem Game zu bestehen. Und man muss auch schon noch mal andere Skills auspacken und kenntlich machen. Gretel Niemeyer: Und kannst du mal…Sorry, dass ich unterbreche, aber ich weiß natürlich total was du meinst. Hast du mal zwei Beispiele für uns? Oder das es einfach greifbarer wird. Ich weiß, was du meinst. Wir grinsen uns ja hier nur an.. Aber da hast du mal ein Beispiel. Saskia Adler: Also, Beispiel Nummer eins ist, ähm. Also so ein bisschen. Vielleicht aus dem ersten Drittel meiner Karriere. Ich habe. Also, ich habe so ganz klassisch als Trainee angefangen. Und dann ging es relativ schnell über in, äh, da sind das wohl relativ viele Talente, mit den Leuten umzugehen. Mach mal Key Account Management. Und dann habe ich aber so bestimmte Produkte nur bekommen. Erst mal nur Küche. So. Und die männlichen Kollegen hatten so Solaranlage und Garage und Fenster. Haha. Und als ich dann mal hinterfragt habe so okay, sie so ja. Na ja, Küche ist ja irgendwie ein sehr emotionales Produkt und wir glauben, es können Frauen dann auch besser rüberbringen. Und das ist so ein es ist jetzt sehr konkret, ja, aber das war so ein Beispiel, wo ich gemerkt habe uh, okay, also hier wird schon noch auch krass in Rollen gedacht. Wir konnten das Gott sei Dank schnell aufweichen, aber es war eine junge Company, eine dynamische Company. Die haben mir auch zugehört. Es war dann irgendwann nicht mehr so relevant, welche Produkte wer hat. Aber das war schon krass, das intern einmal zu merken und extern, was ich sehr und das kennt glaube ich jede Frau krass finde es, wenn du auf Terminen fährst und zwar nicht alleine, sondern mit keine Ahnung. Entweder ist es ein männlicher Kollege oder es ist vielleicht auch dein Gründer Chef whatever. Egal, wenn du als Frau mit einem Mann diesen Meetingraum betrittst, wird erst mal gedacht, du bist eine Praktikantin, du bist vielleicht Assistentin, vielleicht bist du, wenn du Glück hast, noch Social Media Expertin. Aber hast du jetzt vielleicht die Abteilungsleitung oder die Managerin von einem Department aus der Firma bist, das wird erst mal noch nicht so wahrgenommen, es sei denn, die kennen dich schon. Aber im ersten Stepp Meetingraum mit allen, wo sich alle vorstellen. Es war unfassbar wichtig, eine gute Vorstellungsrunde zu machen, damit du dich als Frau erst mal positioniert hast an diesem Tisch und damit sie dir zugehört haben. Und das habe ich bei den männlichen Kollegen eben so nie wahrgenommen. Da war sofort so ein, der kommt hier her, der hat einen Anzug an, das scheint jetzt wichtig zu sein und bei mir bedarf es schon noch mal zwei, drei Sätze mehr. Ja, das oder das habe ich ja unter anderem in dem Song auch verarbeitet. Tatsächlich so Sätze, die ich während meiner Ausbildung, nenne ich es jetzt mal. Also wenn du so anfängst, Vertrieb zu machen, was dir da so oder was mir so die ersten Jahre um die Ohren geworfen wurde. Also von wegen ja, ist schon wichtig, wie du auftrittst. Achte schon mal drauf, wie du deine Haare trägst. Wäre schon cooler, wenn du einen Rock anziehst statt nach Hose, der darf nicht zu kurz sein. Er muss dann schon und trotzdem auch über die Knie gehen oder was weiß ich, was da noch alles kam. Ja, oder tatsächlich auch so fragen wie. Ja, okay, du willst das jetzt hier leiten, dieses Team. Aber wie sieht es denn aus, wenn du dann mal Mama wirst? Glaubst du, du kriegst das noch hin? Also, all diese Sätze. Gretel Niemeyer: Vor allem also, mir hat es mal, oder das hat bei mir vor ein paar Jahren. Also ja, vielleicht sind es jetzt auch schon zehn Jahre mal so eingeschlagen wie eine Bombe, Als jemand gesagt hat, jede Frau, jede Frau und wir sind ja beide, ich würde sagen sehr privilegiert, was Bildung auch ehrlicherweise Aussehen, Herkunft alles angeht. Und jede Frau wurde schon mal diskriminiert und jede Frau hat da im Kleinen und im Großen Sachen erlebt. Und ich finde, dass die Sachen, die ich erlebt habe, die sind alle gar nicht so besonders, leider, und das ist genau das Problem, finde ich ja also auch so Sachen wie ich bin dann irgendwann in Elternzeit gegangen und dann war der Job halt weg und zwar so richtig weg mit Ja kannste dir halt einklagen oder du kommst halt ein Level tiefer wieder zurück oder also eine Sache ist ja dieses Na, wie sieht es denn mit Kindern eigentlich aus? Und die andere Sache, finde ich, ist aber die, wie oft uns ja schon ein bestimmter Lebensentwurf vorgegeben wird, den wir angeblich führen wollen, was denn unsere Rolle zu sein hat ab dem Tag, wo wir 25 werden oder so, also nicht mal gefragt zu werden, ob das denn überhaupt im Raum steht, sondern einfach so über die Köpfe hinweg. Ja, also dieses Ding von Du machst Karriere, du bist offensichtlich super wertvoll im Unternehmen, wirst irgendwie weiter nach oben befördert ohne Ende und plötzlich hast du entweder ein bestimmtes Alter oder du triffst tatsächlich die Entscheidung, Mutter zu werden. Und es ist halt alles nicht mehr wahr. Und also da muss ich sagen, ich bin so aus allen Wolken gefallen damals war der Wahnsinn. Saskia Adler: Ja, das glaube ich. Oh mein Gott. Da zieht sich gleich das Herz zusammen. Also ich hatte das Glück, bei mir war es, bei mir war es Gott sei Dank so, dass ich dadurch, dass es wirklich sehr jung und dynamisch war und eben auch irgendwann diese Themen geöffnet wurden und erkannt wurde. Okay, wir müssen uns dem stellen, das, äh, dass wir, wenn wir Gleichberechtigung wollen, auch wirklich alle gleich behandeln müssen bzw. die gleichen Chancen geben müssen. Und bei mir war das Glück, als dann meine Tochter kam. Ich hatte dann noch mehr Türen offen als vorher. Also Flexibilität 100. Was krass war und was auch eine krasse Vorreiterrolle für viele Unternehmen war. Also es gab irgendwie sofort die Möglichkeit, okay, wir strukturieren es um, du machst irgendwie Homeoffice, kommen erst mal mit zehn Stunden wieder, wir gucken dann mal, das war schon wirklich krass. Und das Traurige ist aber, dass so eine Ausnahme ist. Warum ist es nicht? Warum geht es nicht, dass es in manchen Jobs nicht geht? Ja, weil es schreien jetzt gleich wieder viele. Wie willst du das denn machen, als Krankenschwester kannst du kein Homeoffice machen. Ja, darum geht es ja nicht. Es geht um die Jobs, wo es möglich ist. Und es ist doch schon so schade, dass es nach wie vor so Ausnahmen sind. Oder so ein Beispiel, was du jetzt von dir sagst, wie krass ist dein Job, dass der weg ist und dass die dann auch noch sagen Naja, klags dir ein oder steig halt tiefer ein. Fürchterlich. Also Oh. Gretel Niemeyer: Und wenn also. Und wenn du jetzt aber sagst okay, bei dir selber, Du warst in einem coolen Unternehmen, warum ist das jetzt trotzdem für dich so ein riesiges Thema? Liegt es daran, dass du eine Tochter hast? Liegt es daran, dass du zum Umfeld viel erlebst? Warum bringt dich das dann so krass auf die Palme? Saskia Adler: Also, ich glaube ich habe doch eine Zeit lang habe ich das, was bei uns im Unternehmen dann richtig gut lief, so als selbstverständlich genommen. Ich habe aber durch diesen Vertriebsjob eben auch Einblick in sehr, sehr, sehr viele andere große Unternehmen durchs Key Account Management bekommen und habe gesehen, dass es da überall überhaupt nicht so läuft. Habe auch viele. Also ich finde es erschreckend. Ja, aber Kooperationspartner und die Ansprechpartner die ich hatte, waren bestimmt 95 % Männer und nur 5 % Frauen. Und da habe ich dann, da wirst du irgendwann wach und guckst dir so ein bisschen so an, Hm. Und aber auch bei uns intern habe ich dann gemerkt, okay, es hat schon auch trotzdem meine männliche Seite. Da kann man jetzt auch wieder drüber diskutieren. Gibt es das oder nicht? Aber es hat meine männliche Seite erfordert, dass ich da auch so wahrgenommen werde und diese Chancen bekommen habe. Und das fand ich einfach schade. Ich habe selbst intern gedacht, es kann ja nicht wahr sein, dass nur die 2 % Frauen, die hier jetzt nach vorne preschen, diese Chancen bekommen. Den anderen muss auch mal zugehört werden. Die müssen diese Chancen bekommen und man muss doch auch wenn es dann um Jobs geht, die jetzt eben nicht im Sales sind, sondern eine andere Abteilung auch da muss man doch so über Möglichkeiten nachdenken, wie kann man das vereinbarer machen? Ja. Und im Freundeskreis usw.. Also mich emotionalisiert das total, weil ich mir so denke, es kann doch nicht wahr sein, dass man dafür so kämpfen muss. Es muss doch für Frauen auch einfach mal gehen, ohne immer zu kämpfen. Ja. Gretel Niemeyer: Ich glaube, wir sind doch die Generation, für die es noch nicht so geht. Aber ich, also ich. Ich sehe das voll. Ja, ich habe nun einen Sohn und eine Tochter und ich sehe auch da, wie Sachen unterschiedlich angesetzt werden, wie sie unterschiedlich behandelt werden und so und wie Frauen nach wie vor. Du hast ja auch in dem Song noch zickig sind oder zu viel wollen, die Lippen zu rot und der Rock zu kurz. Und die Frage Ja, was hast du denn falsch gemacht? Also wir sind die ganze Zeit ja auch irgendwie so darauf getrimmt, bei uns erst mal zu gucken, was wir falsch gemacht haben, warum wir irgendwie nicht weiterkommen. Und auch das war für mich vor vier Jahren oder was als das Buch von Alexandra Zükonow rauskam so dieses Ding. Ach, das ist strukturell. Das bin ich gar nicht ganz alleine, die hier irgendwie sich nicht genug angestrengt hat oder die nicht ja nicht gut genug performt hat, die nicht irgendwie die besten Ergebnisse gebracht hat und wird deswegen so scheiße gerade behandelt, sondern da gibt es so ein Ding, das heißt Patriarchat und das will gar nicht dass, also ich finde es krass, das war für mich wirklich so ein Mind Blow Moment, weil ich das echt nicht wusste und ich hätte mal gemeint es sich relativ gut mich auskenne dachte ich. Saskia Adler: Also the same absolut. Ich weiß nicht genau wann bei mir der Punkt war. Aber ich habe auch jahrelang auch so diese ganzen Tipps, die du dann bekommen hast, genau das gleiche. Immer selbstreflektiert, immer überlegt. Ja, okay, wenn das jetzt nicht geklappt hat, aber bei dem Kollegen hat's geklappt. Dann überleg noch mal was musst du noch besser machen? Musst du dich anders verhalten? Dann kam teilweise auch, auch wenn es eine gute Company war, aber es kam dann teilweise auch Bullshit Tipps. Also so was wie ja dann guck halt mal ein bisschen Fußball mit, damit du im Smalltalk so Themen einstreuen kannst. Also wirklich jetzt so richtige Bullshit Tipps, wo du, wenn du jung bist, so denkst aha, okay, ja gut, denke ich mal drüber nach. Und jetzt, zehn Jahre später, denke ich mir, bitte was? Nein, ich muss nicht. Ja. Gretel Niemeyer: Ja, aber genau das habe ich auch damals gehört. So, Na ja, dann interessiere dich doch mal dafür. Sorg dafür, dass du mit zu dem Golfausflug mitkommst oder so, ne? Indem du da irgendwie Ahnung von hast und wie viel sich selber verdrehen. Und ich glaube schon, dass das auch so ein bisschen eine Altersfrage ist. Also ich meine, jetzt bin ich mittlerweile 40, da sehe ich die Sachen dann auch ein bisschen anders als mit 25, wo du ja aber auch noch denkst, das muss so, so ne, wo du ja noch gar nicht weißt, wie die Welt sich dreht oder dass du eine eigene Meinung haben darfst oder dass du, dass deine Meinung irgendwie besonders was wert ist. Und das, was ihr auch in eurem Lied Du bist gut oder du bist gut genug. Ich finde auch, dass das kann dir jemand 20.000 mal sagen, aber es muss ja ankommen und solange es nicht in dir drin ankommt, bringt es halt auch noch nicht so viel. Saskia Adler: Absolut, das stimmt. Ja, also Rosa Floß übrigens ist witzig, weil das ist tatsächlich so ein bisschen wenn man es sich anhört, so mein Abnabelungssong gewesen. Also ich verarbeite da ein paar Sätze die ich selbst bekommen habe in dieser Vertriebszeit von unterschiedlichen Menschen. Das ist keine eine Person gemeint, sondern wirklich viele, viele Menschen, aber auch Sätze, die irgendwie noch Freunde von mir hören mussten oder Kolleginnen. Also relativ viele Ideen sind da drin und dieses rosa Floß steht so ein bisschen für in meinem Fall jetzt Selbstständigkeit kann aber auch für eine andere Art von ich gehe für mich los und mache jetzt eben mein, bau mir mein rosa Floß, mein Safe Space, meine Welt abseits von euren Wertevorstellungen, Rollenvorstellungen, Meinungen, die ihr aufdrücken wollt, sondern jetzt geht es mal um mich und das ist bewusst Rosa und es ist bewusst glitzernd, weil das okay ist. Auch dieses, ähm, diese Manie. Früher, als ich diesen Job angefangen hab, da war wirklich so, ja, nee, diese Farbe geht nicht. Bitte kauft dir irgendwie einen schwarzen Bläser, schwarzen Rock, am besten dann nur eine graue Bluse drunter. Habe ich erstmal mitgespielt, weil wie du sagst, mit 24, 25 ist man da ja auch noch ein bisschen vorsichtiger. Also ich war zumindest vorsichtiger und dann so mit der Zeit, wenn du dann erkennst, das ist ja alles völliger Bullshit und man ist doch nicht das, was man trägt. Ich muss mich doch ausdrücken dürfen und völlig egal ob Mann oder Frau. Wenn der Typ jetzt kommen will im pinken Polo bitte, warum nicht? Völlig egal. Aber wir sind immer Bewertungen ausgesetzt. Und das als Frau eben noch krasser als Männer. Wirklich immer wirst du bewertet, egal was du machst und du kannst es auch nicht richtig machen. Es ist entweder du bist zu wenig geschminkt oder zu viel. Der Rock ist zu kurz oder er ist viel zu konservativ. So guckt dich ja auch keiner an. Und das von klein auf diese ganzen Bewertungen, die dann einfach auch irgendwann was machen mit den Mädels. Und ich finde, dass wir den kleinen Damen in unserem Leben, du hast ja auch eine Tochter, das sehr gern sehr offensiv mitgeben dürfen. Nein, es ist okay so wie du bist und zieh halt an, was du möchtest und sag gern auch was du möchtest. Es ist in Ordnung und es ist nicht in Ordnung, wenn es einfach bewertet wird. Ohne dass du fragst, Kritik bekommst oder Feedback. Wenn du nach Feedback fragst, okay. Aber ich hab als junges Mädel echt einfach so viele Tipps und Ratschläge ungefragt bekommen. Bloggen, bitte bloggt es und baut euch alle euer rosa Floß, mit dem man einfach davonfahren kann. Gretel Niemeyer: Ja, genau, das ist ja auch so geil diese Stelle, wo du sagst und brenn die Leine mit dem Lockenstab los oder so. Wie machst du das? Wie bringst du das abseits von deiner Kunst in deinen Alltag rein? Also gerade du hast es gesagt und es ist für mich auch wirklich ein großes Thema, gerade in Bezug auf deine Tochter. Wir können ja sagen okay, wir sind jetzt wahnsinnig Mitte, Ende 30, 40 und wir haben vielleicht eine gewisse, ja so ein gewisses Standing wir haben. Ich erlebe es bei vielen in unserer Generation, dass sie irgendwann halt sagen: So reicht jetzt. Wie du auch gesagt hast, jetzt bin ich mal dran. Jetzt kümmere ich mich um mich. Vor drei Jahren hätte mich jemand nach meinen Bedürfnissen gefragt, hätte ich gesagt: Meine, was? Ich bin, weiß ich nicht. Ich habe zwei Kinder. Und ich finde, wir lernen das gerade. Ja, viele von uns sind so People pleaser und harmoniebedürftig und keine Ahnung was. Und das ist schon viel auch anerzogen oder sozialisiert oder eben strukturell. Und ich frag mich manchmal wirklich, wie kriegt man das gut hin, dass die Lütten so selbstbewusst sind und bleiben? Weil ganz ehrlich, als ganz kleine Kinder sind sie ja so Boah, ich bin so geil, ich bin so gut und irgendwie vergessen sie das irgendwann. Und was machst du in deinem Alltag, damit deine Tochter mit genau diesem Wissen aufwächst, dass sie sein kann wie sie ist. Saskia Adler: Also ich habe mich sehr früh schon in der Schwangerschaft mit dieser bedürfnisorientierten Erziehung beschäftigt und dann kommst du automatisch hier auf so Themen wie: Wie gibt man denen eigentlich mit, dass alle Gefühle okay sind, dass so wie ich bin, alles okay ist und alles da sein darf? Ich habe das schon wirklich versucht, ganz früh mit reinzubringen. Ich muss aber auch sagen, gerade gestern hatte ich erst das Thema mit meinem Mann. Ich gebe wirklich wahnsinnig viel Power darein, aber dann kommt halt die Kita und die Schule. Gretel Niemeyer: Ja, genau. Saskia Adler: Und du musst irgendwann als Mama auch loslassen lernen und merken. Ich habe schmerzlich gemerkt okay, es ist egal, wie krass ich mich bemühe und was ich hier versuche für positive Glaubenssätze mitzugeben und ihr zu spiegeln und zu zeigen Hey, es ist wichtig Nein zu sagen. Es ist vollkommen okay, wenn dich jemand komisch findet, wenn du dem jetzt nicht Hallo sagen willst und ihm die Hand geben, es ist in Ordnung. Wir müssen aber mit der Reaktion auch klarkommen. Wenn der dann sagt: Was ist das für ein Kind? Damit müssen wir klarkommen, ist es okay so und dann kommt die Kita und die Schule und die agieren vielleicht nicht so, sondern dann passiert genau das, was du eigentlich irgendwie immer versucht hast hier aus dem Safe Space immer rauszuhalten. Da wird dann plötzlich gesagt, das ist aber nicht okay, dass du jetzt da wütend wirst, da musst du dich jetzt aber entschuldigen. So, und was wir im Moment machen, ist wirklich wahnsinnig viel darüber reden. Also manchmal hat sie schon die Schnauze voll. Man muss aufpassen, dass man das dosiert anbringt. Aber ich versuche eben wirklich oft, mit ihr darüber zu reden und ihr klar zu machen So ist das Leben und so wird es auch überall sein, egal wo du hinkommst. Es wird Leute geben, die sprechen deine Sprache und die verstehen, was du meinst und da bist du wichtig und alle Gefühle sind okay. Und es wird auch Leute geben, die verstehen dich überhaupt nicht und das wird wahnsinnig schwer sein, mit denen umzugehen. Und die schmeißen dir Kritik an den Kopf. Und weiß ich was? Sie wird jetzt auch schon zehn. Also mit fünf sechs war das natürlich noch was anderes als jetzt. Jetzt mit zehn kann man schon ziemlich krass mit den Kids reden. Also ich mit ihr jedenfalls. Und ich versuche es nach wie vor, auch wenn es mir manchmal schwerfällt, das einfach hier zu Hause ihr so vorzuleben, weil ich mir dann so denke. Sie geht hoffentlich in die Welt und erkennt das es gesunde und gute Muster sind. Kann für sich da vielleicht was mitnehmen und kann vielleicht den einen oder anderen Menschen, der dann so eben nicht ist, vielleicht auch ein bisschen lockerer nehmen und dann sich denken okay, ist jetzt halt keine Ahnung. Es gibt zum Beispiel ein, zwei Lehrer, wo ich genau weiß. Da bringt auch jedes Gespräch nix. Aber wir müssen es halt so hinnehmen. Die sind jetzt halt da, so. Und ich glaube, dann kommt es wirklich drauf an, wie nimmst du's für dich wahr? Machst du da jetzt ein riesen Drama draus und bist total traurig darüber, dass der dich kacke findet? Oder sagst du irgendwann okay, dann muss es halt so. Der mag mich nicht. Keine Ahnung. Der mag eher Kinder, die lieb und brav sind und zu allem Ja sagen. Gut, gehöre ich jetzt nicht dazu. Ist so und das zu akzeptieren. Gretel Niemeyer: Und wie hast du dich? Also, hast du. Hast du dich verändert oder wie hast du dich verändert? Warst du immer schon so? Weil bei mir ist es zum Beispiel so. Meine Mutter ist Lehrerin. Mein Vater ist Soldat. Ich habe schon gut mit Disziplin. Ich hatte schon gut Disziplin im Aufwachsen. Und mein Sohn ist jetzt zweite Klasse. Meine Tochter erste. Und als da letztes Jahr so der erste Eintrag im Klassenheft oder im Hausaufgabenheft stand, war meine erste Reaktion so: Oh weia, oh Gott, die Lehrerin. Und dann habe ich aber gemerkt warte mal kurz, es gibt immer zwei Seiten. Jetzt fragen wir doch erst mal da nach. Wir haben ja jetzt auch gelernt, Bedürfnisorientiert, Achtsamkeit, Kinderrechte, zuhören lalala. Hattest du das immer schon oder? So als Kind einer oder aus einer Künstlerfamilie? Würdest du sagen, da ist schon mehr Freigeist in dir drin oder hast du das auch irgendwie gelernt? Saskia Adler: Beides würde ich sagen. Also meine Mama, meine Eltern waren getrennt relativ früh, was ich aber auch immer als sehr freigeistig empfunden habe, weil die sich sehr, sehr, sehr im Guten getrennt haben und irgendwann einfach vorgelebt haben. Äh, als Paar geht's nicht, aber als Eltern kriegen wir es hin und wir sind trotzdem irgendwie ein Team. Also danke dafür Mama und Papa. Und hauptsächlich aber deswegen eben bei Mama aufgewachsen und die hat das zu großen Teilen schon vorgelebt und mir mitgegeben. Als Kind war es mir oft peinlich und manchmal auch so ein bisschen so fremdschämen, weil die sich manchmal richtig lautstark und krass auch für mich so eingesetzt hat. Und manchmal dachte ich Oh Gott, nicht so laut. Weil irgendwie war da schon noch so drin. So, nee, ich will jetzt hier nicht so auffallen und ich will schon allen gefallen und gemocht werden. Und aber je älter ich wurde, desto stärker habe ich an diese Szenen immer wieder gedacht und auch an so Glaubenssätze, die mir, die sie mir mitgegeben hat, die immer sehr, sehr positiv und sehr empowernt waren. Und das war so ein bisschen wie so eine Spätzünder Rakete. Ich habe dann wirklich so, ich glaube so ab der Mitte des Gymnasiums, so kurz vor Studium habe ich so richtig kapiert, wie wertvoll das war, was sie da ein ganzes Leben lang eigentlich schon gemacht hat. Aber ich musste es total doll lernen, das auch nach außen dann so zu sagen und auszustrahlen, weil das habe ich überhaupt nicht gemacht. Ich habe am Anfang auch komplett so Hey, wenn du erfolgreich sein willst, dann hier versuchen die Regeln mitzuspielen. Na und wirklich toll drauf geachtet. Wer will jetzt vielleicht was hören? Wie muss ich mich verhalten? Und das kam erst so Stück für Stück, dass ich gemerkt habe, ist es so wahnsinnig wichtig bei sich zu sein, seine eigene Meinung zu haben und diese Meinung und die Werte dann auch zu vertreten. Aber das war. Ging nicht so von heute auf morgen. Gretel Niemeyer: Kann ich gut nachvollziehen. Saskia in eurem Lied Du bist genug oder gut genug. Gibt es ja auch so Zeilen wie „Auch wenn du keine Kraft mehr hast, du bist gut, gut genug, du bist gut genug, Auch wenn es statt Eintopf Pizza gibt, lass deinen Zweifel nicht mehr regieren“ usw.. Ich möchte euch allen da draußen erstmal ans Herz legen. This is Rosa zu folgen. Auf Spotify mal reinzuhören. Die Texte sind wirklich, wirklich hörenswert. Die Stimme, die Songs, die Melodien, alles finde ich wirklich ganz, ganz wunderbar. Wenn ihr irgendwann mal in und um Berlin seid, dann könnt ihr sie vielleicht auch mal live erleben. Ja, sehr regelmäßig in Neuruppin, wie ich das sehe. Ich würde dir gerne das letzte Wort überlassen. Ein kleines Plädoyer zum Thema Du bist genug für unsere vor allem Hörerinnen dort draußen. Ähm, was bedeutet das für dich? Was möchtest du ihnen mitgeben? Was ist, Du bist genug für dich? Saskia Adler: Sehr schön, dass wir genau heute darüber reden, weil der ist ja jetzt der frischeste Song von uns, der veröffentlicht wird. Der heißt auch wirklich gut genug. Der ist sehr, sehr persönlich, weil der aus Mama Sicht, also wirklich aus meiner persönlichen Sicht geschrieben ist. Ich habe lange als Mama eben. Wir haben es gerade schon kurz angeschnitten, Bedürfnisorientierung und alle möglichen tollen coolen Tools, die es da so heutzutage Gott sei Dank einfach auch greifbar lesbar gibt. Alles ausprobiert, alles genutzt und habe irgendwann gemerkt, auch als Mama kannst du so kurz vorm Burnout stehen, weil du so das Gefühl hast, äh, ich muss jetzt doch. Heute müssten wir eigentlich noch mindestens eine Stunde basteln, dann nochmal irgendwie Kinder Yoga machen. Dann muss ich hier aber auch mich noch hinsetzen, genau zuhören. Was hat sie heute erlebt? Dann weiß ich nicht auf Ernährung achten. Medienzeit? Oh Gott, waren wir schon wieder fünf Minuten drüber. Also es sind ja unfassbar viele Themen, die wir versuchen heutzutage zu jonglieren, damit es den Kids gut geht, damit sie mental gesund sind. Und mein Plädoyer an alle Mamas ist: Es ist völlig in Ordnung, wenn es nicht nach Lehrbuch läuft. Wenn ihr keine Ahnung den Fernseher mal lange laufen lasst, wenn ihr eine Tiefkühlpizza in den Ofen schiebt, weil ihr selbst einfach einen krassen Arbeitstag oder was auch immer irgendwie grad hattet. Es ist okay. Und das Wichtigste ist wirklich bleib authentisch, weil diese Liebe, die wir als Mamas haben, das ist so das Allerwichtigste, was wir denen mitgeben können. Und dann agieren wir auch bedürfnisorientiert und zwar in beide Richtungen für Mama und Kind. Und das habe ich lange Jahre vergessen. Ich habe wirklich in eine Richtungen agiert, so bedürfnisorientiert aufs Kind und das funktioniert irgendwann nicht mehr, weil du dann selber echt kaputt bist. Und deswegen seid gut zu euch, sagt euch das gern jeden Tag, scheißegal was los ist, ihr seid gut genug. Weil dann geht es den Kids gut und euch. Und dann kann man auch gesund aus dieser Kindheit rausgehen. Ja. Und hört den Song an! Unbedingt. Gretel Niemeyer: Hört den Song an. Ich bin ganz beseelt von deinen letzten Worten hier in diesem Podcast Interview. Wir verlinken euch wie immer alles in den Shownotes. Schaut vorbei auf Spotify, Instagram. Sehr, sehr sympathische Band, sehr sympathische Sängerin. Ich danke dir vielmals für deine Zeit und deine tollen Antworten. Saskia Adler: Danke dir! Vielen, vielen Dank. Und ja. Ich bin jetzt euphorisiert grad, emotionalisiert und freue mich schon, das selbst noch mal anzuhören. Vielen, vielen Dank für die Möglichkeit. Und vielleicht sehen wir uns mal wieder auf dem Erdbeerhof oder so. Gretel Niemeyer: Das machen wir. Danke dir, Saskia. Saskia Adler: Gretel, Ciao.

  17. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Schaust du im Wörterbuch unter “Verkaufen” nach, dann wirst du unweigerlich “Dranbleiben” als Synonym dafür finden. Denn egal, ob du 🤘🏻 gerade eine Kundin gewonnen hast und auf Wolke 7 schwebst 🤘🏻 diesen tollen Unternehmenskunden angeschrieben hast und keine Rückmeldung bekommst oder 🤘🏻 deine Interessentin doch in den Instagram DMs gesagt hatte, dass sie sich einen Kennenlerngespräch buchen will – und nichts passiert ist DRANBLEIBEN ist das Zauberwort und darf deswegen auch gern groß geschrieben werden! In dieser Folge erzählt Gretel dir ✅ warum es so wichtig ist, nach einem Erfolg nicht einfach mit dem Verkaufen aufzuhören ✅ warum es so viel leichter ist loszulaufen, als dranzubleiben ✅ wie das geht mit dem Dranbleiben und dem “Mindfucks” ausblenden Willst du dir außerdem eine große Portion Verkaufs-Motivation abholen, dann nichts wie reingehört in die Folge 🎧 Links zu Laura und Gretel: Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto: Kareen Kittelmann Fotografie Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack heute mit Gretel. Und wie meistens, wenn ich hier allein am Start bin, geht es irgendwie im engeren oder im weiteren Sinne ums Verkaufen. Und heute können wir mit Fug und Recht sagen, im engeren Sinne wird es ums Verkaufen gehen. Aber vorher möchte ich dich noch einmal darauf hinweisen, dass, wenn du unseren Podcast auf Spotify hörst oder über Spotify hörst und du möchtest uns gern unterstützen, dann spring doch jetzt einmal kurz in die Spotify App und beantworte uns die Umfrage, die da gerade drinsteht. Damit hilfst du uns riesig weiter, weil sich dadurch der Algorithmus ein bisschen anteasern lässt und unsere Folgen ein bisschen mehr ausgespielt werden. Kommen wir aber jetzt zum Thema der heutigen Folge. Und das Thema heute ist das tatsächlich Dranbleiben im Wörterbuch Synonym unter verkaufen gefunden wird bzw. verkaufen und dranbleiben und weitermachen und nachhaken. Das gehört einfach unausweichlich miteinander zusammen. Ich sage immer, dass wirklich viele richtig gut loslaufen, richtig motiviert und der einzige Grund, warum es bei den einen funktioniert und bei den anderen nicht ist, dass die einen drangeblieben sind und die anderen relativ schnell abgebrochen haben. Vielleicht fährst du dir jetzt mal an die eigene Nase und überlegst mal, wo du in diesem Spektrum stehst. Aber tatsächlich ist es wirklich ganz, ganz, ganz, ganz oft so, dass, ähm, ja, dass wir einfach denken Oh ja, wenn es nicht läuft, wir lassen es lieber. Es scheint nicht funktioniert zu haben, wir probieren was Neues aus und aber auch in dem Fall, dass eine Verkaufsstrategie, die du vielleicht angewendet hast, dass das gut funktioniert hat, dann hören die meisten auch auf. Und das ist auch ein riesiges Problem. Denn klar, wenn du gerade einen Kunden, eine Kundin gesignt hast oder vielleicht auch zwei und du hörst auf mit deinem regelmäßigen Verkaufen, mit deiner Routine, dann konzentrierst du plötzlich deine ganze Energie auf die ein, zwei Kunden, die du da gewonnen hast. Das bedeutet, dass du übermäßig viel Aufwand, Zeit, Energie auf diese zwei Menschen verwendest, dass du dort vielleicht sogar over deliverst hast, dass du auf jeden Fall sehr wahrscheinlich in einen relativ eine relativ für dich unwirtschaftliche Zusammenarbeit abrutscht. Und dann und das ist natürlich das Allerschlimmste, wenn diese Zusammenarbeit vorbei ist, rutscht du in ein Loch, weil du keine Kunden Kundinnen hast, die das wieder auffangen. Das bedeutet regelmäßiges Verkaufen, regelmäßig dranbleiben ist einfach unglaublich wichtig. Und der Fall, dass jetzt das Verkaufen geklappt hat und dass du einen Kunden, eine Kundin gewonnen hast. Das ist natürlich der positive Fall, den ich gerade geschildert habe. Viel häufiger ist es aber so, dass wir vielleicht total motiviert loslaufen, dass wir total, ja freudig überlegen, was wir machen können, um Kunden zu gewinnen. Dass dann auch machen, vielleicht bestimmte Sachen posten oder Nachrichten rausschicken oder mit Leuten sprechen. Und dann passiert überhaupt nichts. Dann bekommen wir kein Feedback, dann bekommen wir ja gar nichts zurück, werden gepostet und dann wird es richtig happig für die meisten. Denn dann springen auch diese Mindfuck Monkeys an, die uns gleich wieder sagen Ach ja, du bist ja auch zu teuer. Na. Gibt ja ziemlich viele andere, die genau das Gleiche machen wie du. Bist du wirklich schon Expertin genug? Das, was du dem da geschickt hast oder der? Ist es wirklich so spannend oder attraktiv? Hast du vielleicht irgendwie dich wieder verzettelt und zu viel erzählt? Aber bestimmt gehst du denen auf die Nerven. Boah, bloß nicht nochmal. Bloß nicht noch anschreiben. Hoffentlich läufst du denen nicht demnächst mal aus Versehen im Supermarkt über den Weg usw. und so fort. Da kann man ja wirklich wahnsinnige Geschichten sich selber erzählen im Kopf. Und der Witz ist meistens, wenn wir keine Antwort bekommen, zumindest auf die erste und zweite Nachricht, dann bedeutet das unser Gegenüber hat ein Leben. Unser Gegenüber hat andere Präferenzen oder andere Prioritäten. Unser Gegenüber ist vielleicht gerade in einer sehr hektischen Phase, unser Gegenüber hat vielleicht unsere Nachricht gar nicht gesehen. Unser Gegenüber wollte uns vielleicht antworten, hat es dann am Ende vergessen usw. und so fort. Ich sag dann immer ganz gerne, dass sich bitte im Verkaufen die Unschuldsvermutung zugrunde legen möchte. In dubio pro reo. Im Zweifel für den Angeklagten. Im Zweifel antwortet uns erst mal keiner nicht aus bösen Absichten nicht, sondern weil es einfach untergegangen ist, verschütt gegangen ist usw. Das heißt, da dann dran zu bleiben und nochmal nachzufragen oder nochmal nachzuhaken ist wirklich das aller, Allerwichtigste. Und ich weiß, wie schwer das ist. Ich weiß, wie ätzend das ist, wenn man vielleicht auch gerade in ein Umfeld rein möchte, das sehr, sehr umkämpft ist. Wenn du zum Beispiel als Trainerin in den B2B Bereich möchtest in Unternehmen und du musst mit dem HR, mit dem Personaldepartement reden. Ja, natürlich die kriegen 20.000 Anfragen jeden Tag. Da jetzt rauszustechen ist natürlich nicht so einfach. Und ich verspreche dir trotzdem, als diejenige, die dranbleibt, die noch mal nachhakt, die andere kreative Wege findet, als dann noch die fünfte Email zu schicken, sondern die vielleicht auch noch mal guckt, kann man sich auf LinkedIn connecten. Gibt es irgendwelche Events, auf die man zusammen gehen kann? Kann ich vielleicht mal anrufen, was auch immer es für andere Wege geben mag? Also jemand, der sagt Hey, ich möchte das, ich setze mir das als Ziel, ich setze mir das als als Fokus Ziel. Diese Personen werden ihre Ziele auch erreichen. Bin ich absolut felsenfest davon überzeugt. Denn auch egal ob das jetzt meine eins zu eins Kunden und Kundinnen sind oder auch unsere Smashies in unserer Mastermind. Immer wenn das nicht funktioniert mit dem Verkaufen, immer wenn mir vielleicht gesagt wird Oh, ich mache so viel und es kommt überhaupt nichts bei rum. Dann ist meine erste Frage: Machst du wirklich so viel? Und wenn du viel machst, machst du dann eigentlich das Richtige? Denn es gibt super viele Unternehmerinnen da draußen, die sind busy, die sind den ganzen Tag beschäftigt. Die sind die ganze Zeit dabei, noch die Website zu optimieren, ihre zu Social Media Content zu planen, Blogartikel zu schreiben, sich Freebies auszudenken usw. und sofort nochmal in die Positionierung einzusteigen, sich nochmal das Warum anzugucken usw.. Und ich sage ausdrücklich nicht, dass diese Tätigkeiten nicht total sinnvoll wären. Was ich aber finde, ist, dass alles seine Zeit hat. Und was nicht richtig ist, ist zu sagen, ich muss erst diese ganzen anderen Sachen fertig haben, dann kann ich verkaufen, dann habe ich echt ein riesiges Mindfuck Problem. Sondern es geht darum, wirklich von Anfang an auch schon mal unternehmerisch drauf zu gucken und zu schauen, was würde die Unternehmerin in mir tun, wenn mein Ziel nicht wäre, mein Ego zu bauchpinseln, in dem mir irgendwelche Leute sagen, was für tolle Artikel ich schreibe. Wenn mein Ziel nicht wäre, eine perfekte Website zu haben, wenn mein Ziel nicht wäre, keine Ahnung, drei Posts pro Woche rauszuhauen, sondern wenn mein Ziel tatsächlich wäre, mein Unternehmen auf solide Füße zu stellen. Wenn ich also wirklich mal gucken würde, was braucht es wirklich, um erfolgreich zu sein und meine ersten Meilensteine Ziele zu erreichen? Und mache ich diese Tätigkeiten wirklich? Und wenn wir uns da wirklich mal. Jetzt habe ich drei Mal wirklich gesagt, aber wenn wir uns da mal an die Nase packen, wenn wir da mal gucken, womit verbringen wir unsere Zeit, was sind die Sachen, die wir noch mal ein fieses Wort eigentlich machen sollten, bei denen wir ja eigentlich auch wissen, dass wir sie machen sollten, die aber irgendwie immer hinten runterfallen, weil wir dann doch gar keine Zeit mehr dafür haben. Dann muss ich sagen, dass es unternehmerisch nicht sehr schlau, also ist deine Aufgabe, um regelmäßig zu verkaufen, einerseits mal festzulegen, was du wirklich tun solltest und dann auch zu schauen, wie machst du das tatsächlich? Wir arbeiten auch mit verschiedenen Trackern. Wir haben Tracker dafür, welche neue Kundin bei uns anfängt. Die haben Tracker dafür, wo wir auf Podcasts sprechen. Wir haben Tracker dafür, wie viele, wie viele Speaking Gigs wir haben oder wo wir Masterclasses geben usw.. Einfach, weil uns auch die Visability dafür sehr wichtig ist zu sehen, womit verbringe ich eigentlich Zeit? Was mache ich eigentlich und was hat am Ende eine Auswirkung? Und wenn du gerade sagst Ja, ich mach doch aber super viel, dann überleg dir mal, hast du die Basics, klar? Weißt du, für wen du ein Angebot hast? Hast du ein klares Angebot und fokussierst du dich darauf, dieses Angebot zu verkaufen? Denn ganz, ganz oft ist es so, wir laufen dann los, wir haben super Angebot, wir haben da total viel Bock drauf. Und dann sagt der erste: Das ist aber ganz schön teuer. Und dann sagt der zweite: Wer braucht denn so was überhaupt? Und dann kommt der dritte um die Ecke und sagt: Willst nicht lieber den Onlinekurs machen? Ich habe gesehen, die und die macht einen tollen Onlinekurs, der verkauft sich richtig gut und zack springen bei uns so Mechanismen an von Oh shit, ich bin zu teuer, es braucht was anderes für den Markt usw. Und da dann aber auch wieder dran zu bleiben und zu sagen Nee, ich hab doch meine Groundwork richtig gut gemacht, ich weiß doch, für wen ich was für ein Angebot habe. Ich weiß auch, was für ein Angebot ich habe und jetzt ist es nur noch an mir, das tatsächlich auch zu verkaufen und ich lasse mir einfach nicht von anderen reinquatschen. Und ich lasse mir auch nicht von mir selber und meinen eigenen Zweifeln reinquatschen, sondern wenn ich merke, irgendwas triggert mich, irgendwas bremst mich, irgendwas von dem, wo ich weiß, dass ich es tun sollte, passiert einfach nicht. Und kleiner Spoiler die Follow ups sind sehr, sehr oft in dieser Kategorie zu finden. Dann hol dir Hilfe, dann schau, was du für dich machen kannst, um tatsächlich diese Aufgaben wirklich zu machen. Denn als Unternehmerin, als Selbstständige bist du einerseits Expertin in deinem Bereich und bist du andererseits aber auch dafür zuständig, dass Kunden, Kundinnen zu dir finden, dass du also verkaufst. Du bist nicht angestellt, du kannst es dir nicht leisten, da zu sitzen und zu sagen Ja, ich warte halt, dass die nächsten Kunden um die Ecke kommen. Nein, dieser Teil, dieses unternehmerische Denken, dieses Rausgehen, dieses Dranbleiben, dieses Verkaufen gehört genauso zu deiner Selbstständigkeit wie die Delivery. Und ich sage es wirklich super gern Verkaufen ist kein Rocket Science. Ja, ich erfinde das Rad nicht neu. Ich operiere hier nicht am offenen Herzen, sondern was ich ganz oft von meinen Kundinnen auch zurückgespiegelt kriege, ist. Ja stimmt, man muss die Basics einmal klar haben und dann muss man halt machen. Und man muss dranbleiben. Und was ich dann auch richtig oft höre, sei es in Smash it! oder im eins zu eins, ist dieses Ding von Ey super cool. Ja, es hilft einfach richtig doll, dass mich mindestens einmal die Woche jemand fragt, was meine Ziele sind für die Woche und ob ich das wirklich gemacht habe. Und wenn ich nicht genau weiß, wie ich einen Follow up schreibe, wenn ich nicht genau weiß, wie ich diesen Mindfuck überwinden kann, wenn ich nicht genau weiß, was mein nächster Schritt ist, dann kann ich einfach zu dir bzw. bei Smash it! zu euch kommen. Ihr sagt mir das und dann bin ich wieder on track. Also lass dir bitte von irgendwelchen Sachen in dir selber irgendwelchen Mindfucks, irgendwelchem fehlenden Wissen, was wirklich relevant ist. Lass es dir davon bitte nicht versauen oder verbauen, dass du eine erfolgreiche Selbstständige bist. Denn es gibt ganz klare Schritte, die zu gehen sind, um zu verkaufen. Du kannst diese Schritte genauso gehen wie alle anderen, die sie vor dir gegangen sind oder jetzt gerade gehen. Wir alle haben Mindfucks und Prokrastinationswellen usw., die uns immer mal wieder davon abhalten, das zu machen, was wir machen sollten und dranzubleiben. Aber sieh mal für dich zu, dass du die identifizierst, dass du wirklich merkst Ey, was hält mich davon ab, dranzubleiben? Wo fange ich immer wieder neue Projekte an? Wo fange ich plötzlich an, die Wäsche zu waschen, obwohl das eigentlich jetzt auch nicht mein größtes Hobby ist? Und wo möchte ich als Unternehmerin einfach in die Verantwortung gehen, tatsächlich für mein Business gerade zu stehen, loszulaufen und regelmäßig KundInnen zu signen? Also bitte, bitte, bitte. Aus ganzem Herzen. Bleib dran. Sorg dafür, dass du einen Plan hast. Sorg dafür, dass du mit deinem Angebot sichtbar wirst, dass Leute wissen, was du machst. Mach die Tür auf, damit man auch zu dir kommen kann, ins Gespräch, dass man herausfinden kann, wie man mit dir arbeiten kann. Es sind noch ganz viele andere kleine Themen hier, die ich natürlich jetzt hier nicht auch noch abgrasen kann. Aber sorg dafür, dass du den möglichen Kundinnen und Kunden da draußen nicht so wahnsinnig schwer machst, mit dir zu arbeiten. Und da liegt die Verantwortung, im Kontakt zu bleiben, den Kontakt immer wieder zu suchen und aufzubauen. Wirklich erst mal bei dir und ganz, ganz oft. Und damit schließe ich auch diese Folge. Ganz, ganz oft kommen ja dann auch Kundinnen, die sagen Boah, vielen Dank. Danke, dass du dran geblieben bist. Ich wollte mich schon so lange gemeldet haben, aber irgendwie kommt immer was dazwischen. Danke für deine Hartnäckigkeit. Das zeigt ja auch wieder, dass du total strukturiert und klar bist. Also dranbleiben, machen, verkaufen ist richtig geil. So in diesem Sinne wünsche ich dir viel Spaß. Ich freue mich wie gesagt, wenn du uns einmal. Wenn du diese Folge in Spotify hörst uns dort die Umfrage, sind nur zwei Klicks diese Umfrage einmal beantwortest. Und wenn du die Folge woanders gehört hast, dann schick uns doch gerne mal deine Meinung zu dem, was ich hier geschnackt habe. Verteile gerne auch ein Kommentar oder ein paar Sterne. Was auch immer dir gerade leicht fällt. Wir freuen uns sehr, wenn ihr mit uns ins Gespräch kommt. Liebe Grüße und bis zur nächsten Folge Moin um Neun.

  18. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser spannenden Interview-Folge lernst Du Katja Winkler von Holistic Dog Life kennen. Katja nimmt uns mit in die Welt der Selbstführung, wir sprechen darüber, was wir von "Problemhunden" 🐶 lernen können und wie ihr eigener Weg in mehr Selbstbestimmung und eine gute Selbstführung war. 👉 Du fühlst Dich in Deinem eigenen Leben ständig fremdbestimmt und gehetzt? 👉 Dich begleitet ein Gefühl von "niemand hört mir zu"? 👉 Du bist weit entfernt von Gelassenheit oder Fokus? Dann solltest Du erst recht hier reinhören! Denn diese Folge hat ihre Qualität im Tiefgang und es ist gar nicht so einfach die passenden Worte zu finden. Hör' unbedingt rein 🎧 und spring gerne einmal zu Katja rüber (Insta https://www.instagram.com/holistic_dog_life.de?igsh=OXg2M3lncW40bHFm). Es lohnt sich sehr, dieser tief berührenden Person zu folgen und mit ihr zu arbeiten. Ob mit oder ohne Hund! 🦮 Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge hier bei Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und es ist wieder Donnerstag. Es ist Interviewzeit und ich freue mich sehr, heute Katja Winkler zu Gast zu haben. Katja von Holistic Dog Life. Ähm. bzw. als Inhaberin, als Führerin einer Firma, die ich sehr, sehr, sehr spannend finde. Und es soll heute in dieser Podcastfolge im Besonderen mal um das Thema Selbstführung, Führungskompetenzen, was hat das alles mit Hunden zu tun? Was hat das mit uns Selbstständigen zu tun? In diese Richtung wollen wir mal gucken. Aber vorab würde ich dich, liebe Katja, einmal kurz vorstellen, in meinen Worten versuchen darzustellen, wer du für mich bist, bevor du dann gerne dich selber, unseren Zuhörerinnen vorstellen darfst. Aber erst mal noch kurz. Hallo. Katja Winkler: Hallo heute in die Runde. Ich freue mich sehr, dass ich da bin. Vielen Dank. Laura Roschewitz: Wie schön! Ja, Katja, du bist für mich. Wenn ich so über dich nachdenke und jetzt die Podcastfolge so mir überlegt habe, denke ich mir Katja ist für mich die Expertin für Führung. Und ich finde, Führung hat irgendwie in der deutschen Sprache nicht per se den allerbesten Ruf. Und Führung ist auch irgendwie ein sehr irgendwie Konzern, Führungskraftiges Hosenanzug Thema. Und das ist nicht, was ich mit dir verbinde. Mit dir verbinde ich eine ganz interessante, tiefgehende Art der Selbstführung und der Führung von zum Beispiel meinem Hund als Tier an meiner Seite. Und ich verbinde mit dir eine ganz tiefe Qualität darin, sich wirklich selber zu führen, also wirklich selber zu gucken, wo will ich eigentlich hin, wie komme ich da hin? Was passiert hier eigentlich gerade? Also sehr viel Antenne, sehr viel Wahrnehmung und du hast das eben in dein Business gepackt. Ja, wahrscheinlich aus gutem Grund. Und ich fände es super spannend, wenn du vielleicht als erstes einmal erzählen magst, was denn deine Arbeit eigentlich ist. Weil ich glaube, das ist oft nicht so leicht zu greifen. Katja Winkler: Ja, das ist glaube ich, wirklich so! Ja. Also noch mal Hey, oder heusen noch mal zurück an alle. Ich bin Katja und ich bin, wie Laura schon gesagt hat, Unternehmerin von dem Unternehmen Holistic Dog life. Ich bin auch Tiermensch, nicht nur Hund und so, sondern auch Katze und alles andere. Genau. Und ja, ich bin Coach, Mentorin oder auch Vertraute. Also für die Themen souveräne Selbstführung, aber auch Führung im Allgemeinen, für tiefe Verbundenheit und auch natürliche Kommunikation. Und für mich gehört das auch alles zusammen tatsächlich. Und das mache ich mit, wie du auch schon gesagt hast, mit mir selbst. Da fängt es für mich an, mit meinem Hund oder mit den Hunden, die ich habe oder natürlich auch mit dem anderen Tier. Ich habe mich aber auf Hunde spezialisiert. Ja, dem Business, den Kunden, den Gesprächen, die ich führe, vielleicht auch meinen Mitarbeitern. Also für mich ist das alles in der Basis eins, also es gehört alles in einen Punkt zusammen, sozusagen. Und mein Leitsatz ist immer so, im inneren Dialog bleiben. Und ich finde es total spannend, dass bei den meisten Menschen da immer die Idee kommt, da braucht es einen zweiten für. Und es ist nicht so, also dieses immer im Dialog bleiben beginnt eben bei mir auch ich habe innere Dialoge, ob ich es jetzt bewusst oder unbewusst habe und das ist für mich der absolute Steckenpferd oder das A und O, also gute Führung kommt von der inneren Haltung her. Einer sehr klaren inneren Haltungen, über die ich mir auch bewusst sein darf. Und das ist so das Allerwichtigste. Also wenn wir jetzt bei den Hunden gucken, wenn ich einen Hund führe draußen, dann darf ich eine Balance zwischen Freiheit und Führung finden und dann darf ich die auch vorher in mir selbst haben und ich darf auch vorher wissen, okay, was bedeutet das tatsächlich eigentlich auch für mich? Ich darf das also kennenlernen, mich wirklich auch tief damit auseinandersetzen in Bezug auf mich, aber auch auf meinen Hund, damit ich das überhaupt dann auch artgerecht umsetzen kann. Also es ist ja, es gehören einige Bausteine dazu. Und das tolle an den Hunden ist, dass die uns da sofort Feedback geben. Ist so in meiner Welt die besten Sparringpartner, die wir finden können, weil sie einfach immer im Hier und Jetzt sind und weil sie sehr ehrlich sind mit dem, was sie uns sagen. Es gibt Menschen, die sagen, die sind so durch die strengsten und krassesten Coaches. Das finde ich persönlich gar nicht, weil sie unfassbar liebevoll dabei auch sind und sehr, sehr wertschätzend und sehr respektvoll. Wenn sie das nicht sind, dann hat es definitiv auch schon was mit uns zu tun. Dann fehlt es uns ganz bestimmt auch schon an Selbstrespekt. Genau. Laura Roschewitz: Ich habe mal eine Frage direkt. Wenn uns jetzt gerade ja viele Menschen zuhören, woran kann ich denn als Mensch erst mal? Wir sind ja nun mal Menschen und keine Hunde. Woran kann ich denn als Mensch. Was würdest du sagen? Woran kann ich als erstes oder schnell merken, ob ich eigentlich gut führen kann, also mich selber? Was sind vielleicht klassische Symptome oder Dinge, die mich hellfühlig werden lassen können, wenn ich, das ich vielleicht gerade mit dem Thema Führung ein Thema habe? Also woran kann man das überhaupt merken? Ich glaube, Selbstführung ist ja ist es weder ein Schulfach, noch lernen wir das irgendwo anders. Was würdest du sagen? Ich finde es immer so schwer zu greifen. Was ist denn Selbstführung? Was würdest du sagen, woran kann ich identifizieren, dass ich da ein Thema habe, was ich mir mal angucken darf, wenn ich möchte? Katja Winkler: Das ist eine sehr, sehr spannende Frage. Danke dafür. Ich überlege gerade, wie ich das am besten erklären kann. Also Selbstführung bedeutet für mich, ich betone das Selbst mit Absicht so, weil es da für mich zwei verschiedene Selbsts gibt. Also einmal mein wahres Selbst, zu dem ich auch zurückkommen darf oder an dem ich mich, an dass ich mich erinnern darf, oder mein Hund mich täglich dran erinnern wird. Ich versuche mal nicht auszuschweifen, sonst hole mich gern wieder zurück. Und dann eben auch das Selbst, ja dass das ich weiß nicht, wie man es beschreiben will, das nicht wirkliche Selbst oder das falsche Selbst, also wirklich in Anführungszeichen, das es für mich das, was wir über die anderen gelernt haben, über die Meinungen, über das, was über uns gedacht und gesagt wurde, was gefühlt würde über uns, was wir von der Gesellschaft, von allen Bezugspersonen mitbekommen haben. Und das äußert sich zum Beispiel ich mach es mal ganz konkret an einem Hundebeispiel fest Ich gehe mit meinem Hund spazieren und der hört mir nicht zu. In meiner Wahrnehmung hört er mir nicht zu, der macht einfach, was er will. Der Abruf klappt nicht oder auch an der Leine pöbelt er darum irgendwie so und da geht bei sehr, sehr vielen Menschen das Thema an, boah mir wird nicht zugehört und dann kommt Wut und Aggression und das ist eigentlich fast immer so und Wut und Aggression sind so für mich Gefühle für das Nicht Selbst in Anführungszeichen. Also das heißt, es ist natürlich ein Reaktionsgefühl. Es ist viel leichter, Wut zu fühlen und Aggressionen auch auszustrahlen als das darunterliegende, wahrhaftige Gefühl wahrzunehmen, nämlich Traurigkeit darüber, dass mir niemand zuhört. Ohnmachtsgefühl, auch Hilflosigkeit. Das heißt, ich bin dann ja nicht handlungsfähig. Ich habe vielleicht auch noch nicht die Kapazität in meinem Körper, um diese Gefühle überhaupt wahrnehmen zu können. Und dann habe ich ein Problem. Ja, tatsächlich. Also eigentlich ganz klug von unserem Körper, dass er uns Wut und Aggression schickt, solange wir das andere noch nicht ausdifferenziert und bearbeitet haben. Also sehr hilfreich. Und jetzt haben wir ein Konfliktproblem, weil der Hund, der hört nicht mir nicht zu, sondern der spiegelt mir in diesem Moment ziemlich sicher wahrscheinlich einfach nur genau mein Thema ja, dass ich halt schon mein Leben lang die Erfahrung irgendwie gemacht habe, dass man mir nicht zuhört. Und das hat sicherlich in der Kindheit begonnen. Und solange ich mir dessen nicht bewusst werde und mich nicht damit auseinandersetze, ist es ziemlich schwierig, das von meinem Hund zu entkoppeln und festzustellen, dass ich wahrscheinlich schon vorher nicht artgerecht an ihn kommuniziert haben werde und er deswegen nicht zugehört hat. Also, dass das zweite schon nicht nur so immer was spiegelt, sondern dadurch, dass ich schon unbewusst das in mir abläuft, dass schon die Energien davon da sind, reagiert mein Hund auch schon dementsprechend darauf. Oh ja, und schon sind wir so ein bisschen in so einer Sackgasse gelandet irgendwie, aus der es alleine manchmal sehr schwierig sein kann, rauszukommen und wo es sehr hilfreich ist, einfach von außen Unterstützung zu bekommen, um in kleinen Schritten das zu verändern. Und dann kann das auch sehr, sehr schnell gehen, dass man das verändern kann. Laura Roschewitz: Das heißt, wenn ich das richtig verstehe. Ähm. Dass ich zum Beispiel feststellen kann, dass meine Selbstführungskompetenzen aus welchen Gründen auch immer nicht richtig gut leben kann oder ich mich nicht dahin führen kann, wo ich sein möchte, weil ich zum Beispiel so unerklärt vermeintlich unerklärliche Konflikte im Außen habe wie Niemand hört mir zu. Ich könnte ja jetzt Hund sein, aber ich hatte zum Beispiel auch gerade ein Coaching mit einer Führungskraft, die meinte, ich sage dann oft Nein und das interessiert aber gar keinen. Die machen aber weiter und es ist dann im Endeffekt trotzdem ein Ja. Das ist eine Führungskraft im mittleren Management hat von oben Druck, von unten Druck. Ganz klassische Sandwichposition. Also würdest du sagen, wenn jemand mit so einem Konflikt zum Beispiel zu dir kommt oder zu mir kommt, könnte das mit der eigenen Führung zu tun haben? Katja Winkler: Ja, ja, so könnte es sein. Da bin ich ganz klar. Ja. Es kann genauso noch weitere Beispiele zu bringen, kann aber daran liegen, dass ich immer wieder merke, dass ich alles andere als gelassen bin in meinem Alltag. Also dass ich ständig im Stress bin, dass mein Normal irgendwie immer Überforderung und Stress ist. Dann habe ich auch ein Problem mit meiner Führung in meiner Welt. Souveränität, Fremdwort für mich. Fokus, was ist das? Klarheit? Ja, ei, ei, jetzt wird es schwierig. Es soll klar sein, das hat doch was mit Strenge und mit Oh, das ist doch unangenehm, wenn jemand klar ist, klar und direkt. Huha! So, ja. Also man weiß ja auch okay, da habe ich auf jeden Fall überall Dinge, wo wo ich hinschauen darf. Kooperationen kann ich nicht gut, Vertrauen. Ja, also es gibt ganz viele Dinge oder auch Veränderungsbereitschaft, wenn ich null Veränderungsbereitschaft habe als Führungsperson, das ist schlecht. Also in meiner Welt ist das ganz schlecht. Also für mich ist auch eine richtig gute Führung hat damit zu tun, dass ich eine ausgereifte Persönlichkeit habe, die eine klar erkennbare Haltung repräsentiert. Das gibt Orientierung, Sicherheit und ermöglicht aber auch Flexibilität. Und das ist beides super wichtig finde ich persönlich bei Führung. Das heißt, mein Programm heißt ja auch nicht umsonst Listen and lead. Das hat damit zu tun, dass du sowohl zuhören kannst dir selbst als auch den anderen, als auch, dass du ihm sagen kannst Und hier geht's lang. Das machen wir jetzt. Auf geht's! Also ich muss die Basis oder auch dieses Hin und Herbewegen sozusagen gut können. Für mich ist es ja wie so ein Tanz Bewegung, tatsächlich. Ja, also das ist für mich gute Kommunikation. Dann habe ich so ein Tanzen drin und für mich ist es auch in der Führung so und ich mag auch total diesen Spruch It's dancing, not wrestling. So, genau das dürfen wir auch aufhören. Wir dürfen aufhören zu kämpfen mit anderen, mit uns selbst und wirklich dahin kommen. Ja, souverän verbunden mit uns. Wenn ich eine Frau bin, dann feminin und frei, mich zu fühlen und auch so zu führen und Frauen führen auch anders als Männer. Und das finde ich auch superwichtig. Wir haben eine wahnsinnig tolle Qualität da drin, die echt auf dem Tisch darf, finde ich, dass da viel mehr gezeigt werden kann. Und ich wünsche mir einfach auch, dass viel mehr Frauen auch ihren Selbstausdruck da wiederfinden und sich nicht von der Männerwelt da so irritieren lassen. Was gerade beim mit Hunden. Also wenn ich da manchmal sehe, wie es da zugeht und dann dieses taffe und das ist alles nicht notwendig, ich muss nicht so sein, ich muss auch nicht zu 100 % und immer konsequent sein, um einen Hund gut führen zu können. Ich darf das so machen, wie es mir entspricht. Und meinen eigenen Weg damit finden. Das finde ich total wichtig. Und natürlich gibt es auch da bestimmte Bereiche, die immer sich ähneln werden. Klar, es gibt es bei allen Sachen. Beim Klavierspielen habe ich auch ein paar Dinge, die gleich bleiben werden, egal wer jetzt am Klavier sitzt. Und dennoch gibt es eben auch individuelle Dinge. Laura Roschewitz: Ja, jetzt habe ich so ungefähr 14 Abwägungen in meinem Gehirn offen Und ich versuche ja sozusagen unsere Hörerinnen und Hörer, unser Versprechen einzuhalten, dass diese Podcastfolgen nicht exzessiv lang werden. Also ich rede jetzt schon mal an, es wird wahrscheinlich mal eine zweite Folge mit dir geben. Vielleicht. Ich habe verschiedene Gedanken. Vielleicht magst du einmal kurz. Es ist gar nicht so einfach, sich auf einen Weg festzulegen. Aber du hast eben von deinem. Ich glaube, es ist für viele vielleicht noch nicht so super einfach greifbar, wie du wirklich arbeitest. Und wir sind ja ein Podcast für Selbstständige. Und wir merken auch, dass es für super viele gerade Frauen, die uns zuhören, sehr interessant ist zu greifen. Womit kann ich mich alles selbstständig machen? Womit kann ich ein Unternehmen aufbauen und was heißt das dann? Was bieten die Leute eigentlich wirklich an? Magst du mal erzählen, was dein Programm, was deine Arbeit ist? Also an wen richtet sich das? Ich könnte mir vorstellen, dass jetzt Menschen zuhören und sagen Ja, aber ich habe ja gar keinen Hund oder Ich habe fünf Hunde. Oder Ich weiß gar nicht, ob ich ein Selbstführungsthema habe. Und das können natürlich alle herausfinden, indem sie einfach in den Shownotes auf deinen Kontakt klicken und dich anschreiben. Also schon mal zwischendurch die herzliche Einladung. Katja freut sich sehr, wenn ihr mal rüberspringt zu Insta und Hallo sagt zum Beispiel. Aber magst du uns mal kurz erzählen, damit wir ein bisschen greifen können, wie du arbeitest? Was das für ein Programm ist, was du anbietest? Katja Winkler: Ja, sehr gerne. Ich mache mal ganz kurz was Übergreifendes, um die Frage zu klären, brauche ich einen Hund? Brauche ich keinen? Es gibt mehrere mehrere Stränge, mit denen man mit mir arbeiten kann. Einmal ja, arbeite ich mit Menschen und Hunden. Das ist schon korrekt. Ja, aber auch nicht nur. Es gibt auch, also wirklich gerade beim Thema Selbstführung als Selbstständige bzw. Unternehmerinnen so ein Thema Bin ich die CEO, die ich eigentlich sein will, die, die ich mir immer gewünscht habe zu sein bzw. die ich früher selbst gerne gehabt hätte? Was habe ich da eigentlich vermisst? Also geht so in die Thematik auch so, auch im Sinne von reiß ich mir den Arsch auf für andere und was eigentlich mit mir so? Ja, bin die ganze Zeit Megabusy. Aber über Gelassenheit, Souveränität, nee, irgendwie nicht so ganz vorhanden in die Richtung. Das mache ich mit Wiebke zusammen mit Wiebke Grimmig, die war ich auch schon im Podcast und vielleicht schon ein bisschen reingehört haben. Genau. Und das geht so in die Richtung Business oder Business. Ja, so was. Was wähle ich da eigentlich? Das ist eine Sparte. Es richtet sich tatsächlich an Menschen mit Unternehmen, gerne auch schon mit tatsächlich, na wie nennt man das? Mitarbeitern. Du darfst einen Hund haben, du brauchst ihn aber nicht. Du kannst auch so ganz viel von Hunden lernen. Hm, dann gibt es das Thema Listen and lead, was ich ja schon gesagt habe, dass ist mein sechsmonatiges Onlineprogramm für Menschen mit Hund. Da geht es tatsächlich darum, so in entfessele deinen souveränen Hundemenschen in dir. Also wirklich zu gucken. Ich interessiere mich für Zusammenhänge zwischen meinem Hund, also dem Verhalten bei meinem Hund und von mir. Ich will mein Bewusstsein aber wirklich auch verändern, erweitern. Ich will neue Wege gehen mit meinem Hund. Die Kacke dampft vielleicht gerade total bei uns, aber so richtig drin ist er ja, der Liebste der Welt draußen, aber ist die Hölle los zum Beispiel. Oder auch Ich habe einfach nur Interesse, wirklich eine tiefere Verbindung mit meinem Hund aufzubauen. Ich will den wirklich verstehen. Mir ist daran gelegen, sein Verhalten nachvollziehen zu können. Ich sehe die ganze Zeit, der hält mir so ein Schild hoch. Ich verstehe aber nicht. Was sagt er mir da? Ich kann das nicht lesen. Ich kann das nicht lesen. Ich sehe das Zeug. Ich kann es doch nicht lesen. Bitte Katja übersetzt mir das mal! Also es geht um all diese Sachen, sozusagen. Und das ist ja, wie gesagt, sechs Monate Programm. Da gibt es verschiedene Dinge, die wir machen. Unter anderem gibt es halt alle zwei Wochen Calls, also Live Calls mit mir, wo aber auch jeder drankommt. Das finde ich auch total wichtig. Also kein Verstecken irgendwie so hinter den anderen. Dann gibt es auch eins zu eins Sessions, es gibt Audios, es gibt Videos von mir, es gibt Q+As und auch Videoanalysen. Also es ist ein ziemlich spezifisches und auch sehr gut betreutes Programm von mir. Da springen dann jetzt nicht so 500 Leute rum oder so, sondern es ist schon wirklich auch beschränkt auf eine gewisse Zahl an Menschen. Ich sag mal, zwischen zehn und maximal 15 Leuten schwebt mir so vor, wenn ich merken würde, dass es zu viel sind, dann finden wir da sicherlich Lösungen. Genau. Ja, also das gibt es eine. Und du hast jetzt gefragt, wie arbeite ich da? Man sieht es daran schon so ein bisschen. Ich mache sehr viel online tatsächlich. Ich mache das auch ganz bewusst, weil sich viele Menschen mit ihren Hunden hinter dem Hund verstecken. Und wenn wir draußen unterwegs sind, dann ist es einfach so, dass der Hund natürlich vorgeht, weil wir ihn natürlich verantwortlich durch die Umwelt begleiten dürfen. Und die Wahrheit ist aber alles beginnt in mir und ich darf bei mir eben hingucken. Und selbst wenn ich Kommunikation verfeinern darf, wenn ich mehr meine Körpersprache lernen darf, die gut einzusetzen, meine mentale Stärke entwickeln darf usw. und so fort. Oder auch Hunde besser verstehen und lesen lernen darf. Es gehört ja alles unter Kommunikation auch dann beginnt es ja bei mir. Der Hund kann das ja schon alles. Der ist ready, der ist fertig, der wird fertig geboren. Ja, also auch beim Welpen. Sorry, ich muss ganz kurz reinspringen. Auch das muss ich sagen, weil Welpen sind auch schon fertig, da brauche ich kein Hickhack Welpenschule Papa Pub das ist ein fertiger, selbstständiger Hund, der vor allem viel Sicherheit und auch eine sehr klare Führung am Anfang braucht. Und dann mache ich weiter auf sozusagen. Und das finde ich so wichtig, den Menschen eben auch mitzugeben. Und das fehlt mir in vielen Bereichen sonst auch und den Hunden eben auch. Und deswegen mache ich sehr viel online heißt nicht, dass es andere nicht auch möglich ist. Und eins zu eins kann man sich ja auch draußen live in Farbe und zum Anfassen treffen. Ja, genau. Laura Roschewitz: Das finde ich ganz spannend. Da hake ich nochmal kurz mit meiner Erfahrung sozusagen ein Ich finde tatsächlich einen Punkt für Online Arbeit auch, dass ich es ein großer Unterschied finde, ob jemand in seinem gewohnten Umfeld ist oder es hat so ein Happening Charakter. Okay, ich packe mein Hund ein, ich fahre für ein Wochenende irgendwo hin? Ah nice, es gibt ein schönes Buffet, alles toll, kann auch mal eine tolle Qualität haben. Ich erlebe das sehr aus aus vielen Seminaren, die wir anbieten. Aber man ist halt nicht in seinem natürlichen Umfeld und man kann auch einfach die Augen verschließen oder Dinge ausblenden, die zu Hause so sind, wie sie sind. Bestimmte Dynamiken, Umfelder, mein Partner, was auch immer. Also da gibt es schon auch finde ich eine Fluchtmöglichkeit, wenn man woanders ist und danach geht man wieder ins Alte und dann ist ja alles wieder wie immer. Katja Winkler: Genau. Laura Roschewitz: Ja, genau da war ja was. Katja Winkler: Ja, deswegen braucht es auch diese Begleitung dann danach, also auch für einen längeren Zeitraum. Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Danke, dass du es ansprichst. Darf ich kurz aufspringen? Noch mal kurz? Genau. Ja, finde ich auch. Auch weil der Hund natürlich auch zu Hause im eigenen Revier sich auch nochmal anders verhält. Wir ja auch übrigens. Ist einfach so, ja klar, als irgendwie in einer fremden Umgebung. Hunde sind uns extrem ähnlich. Es gibt einen Grund, warum die so gut mit uns zusammenleben können. Und ja, also es ist ein sehr wichtiger Punkt, dieses ich mache es eben wirklich in meinem Umfeld. Ich bin auch kein Freund von lass uns auf den Hundeplatz gehen, das ist mal geil. Wenn wir wirklich sehr sensitive Themen haben oder mal Hunde haben, wo wir erst mal daran arbeiten dürfen, dass die überhaupt wieder fähig werden, in die Außenwelt mit Außenreizen zu gehen, dann sind wir schon in Extremfällen unterwegs. Ansonsten finde ich es viel besser raus in die Welt, da wo man normalerweise auch unterwegs ist, damit auch alles ist wie sonst, weil dann haben wir das Phänomen ja auf dem Platz läuft super. Ja, ja, aber draußen, da hört der überhaupt nicht. Ja und hat genau mit einem Punkt zu tun, weil du dich auf dem Platz super sicher fühlst und die Sicherheit da ist. Einfach weil nix passiert, weil es ja umzäunt. Ja, wo soll er denn hin? Ja, da gibt es auch Ausnahmeleute, aber egal. Aber es ist schon sehr ergreifend. Und ja und in der weiten offenen Welt kann eben alles kommen. Ich weiß es halt nicht. Und Unsicherheit ist einfach ganz normal. Die gehört dazu. Und es geht auch nicht darum, nicht mehr unsicher zu sein oder keine Angst mehr zu fühlen, sondern es geht darum, damit gut umzugehen und die Sicherheit eben in mir zu finden und auch meine Ressourcen zu aktivieren. Genauso wie bei meinem Hund. Laura Roschewitz: Du hast eben. Und ich schlag noch mal ein bisschen einen anderen Weg ein, weil ich mir relativ sicher bin, dass es vielleicht für viele interessant ist. Du hast eben auch gesagt, dass dir. Also wie gesagt, du arbeitest mit Hund und ohne. Du arbeitest mit Menschen, die mit sich selber in Kontakt kommen wollen, sich wieder zuhören lernen, nach außen kommunizieren, aber auch nach innen kommunizieren. Du hast aber eben auch gesagt, dass das du sehr zum Teil in unserer Welt vermisst, dass wir Frauen als mit weiblicher Führungsenergie. Das kann jeder verstehen, wie er möchte auf den Tisch gehen. Und dabei hast du für alle, die das jetzt quasi nur hören, das hat ja so im Podcast so an sich bei den meisten, hat Katja so richtig so ein so wie so ein so ein bisschen so Stammtisch auf den Tisch gehauen, so mit der Faust auf den Tisch gehen. Was heißt das für dich? Also was wäre eine oder was ist die weibliche Führungsenergie, die dir fehlt oder wo du sagst, davon dafür gehst du auch raus mit deinem Unternehmen, um davon mehr in die Welt zu bringen. Kannst du das uns so ein bisschen, ähm beschreiben? Katja Winkler: Ich versuche es mal. Und ich fang. Ich mache einen ganz winzigen Bogen. Und zwar möchte ich einmal ganz kurz reinbringen, was Holistic Dog Life für mich bedeutet, und ich weiß nicht, ob irgendwer es bemerkt hat, aber die Abkürzung ist HDL und ich weiß nicht, wer aus der Zeit kommt. Ich bin ja auch schon ein bisschen älter und HDL heißt ja „Hab Dich Lieb“ und das ist wirklich eine geile Hauptmessage für alles, was das für mich eigentlich tatsächlich bedeutet, nämlich dass in meiner Welt die Hunde uns dabei unterstützen, wahrhaftig bedingungslose Liebe und uns daran zu erinnern. Wir sind das! Wir verkörpern das eigentlich in unserer Essenz und es geht darum, das wirklich Ganz wieder zu fühlen und anzuerkennen und in die Welt zu bringen und diesen Ausdruck zu geben. Und das ist was so Tiefes und so Wunderschönes. Und das bedeutet das für mich. Und da könnt ich jetzt noch länger weitermachen. Das mach ich aber nicht. Ich spiele jetzt ab zu femininen Führungen, weil das wunderbar passt, weil wir Frauen, wir können das auch ganz wundervoll. Das ist eine unserer größten Stärken, diese Sensitivität auch die wir haben, diese Wahrnehmungskraft, dieses Empfangen, dieses Fühlen, wir sind darin großartig. Ich will nicht sagen, dass Männer das nicht können. Ich sage einfach nur wir Frauen sind darin großartig und wir dürfen. Und deswegen habe ich vorhin, glaube ich, auch so auf den Tisch gehauen. Wir dürfen einfach wieder uns das erlauben, so zu sein wieder wirklich Frau zu sein auch. Ja, da mach ich jetzt ein fettes Thema auf. Ich meine, Männer dürfen sich auch wieder erlauben, Männer zu sein. Da haben wir wirklich ein ziemlich strange. Ist das alles in unserer Welt, unserer Gesellschaft, finde ich persönlich. Es gibt kaum Männer, die Männer sind. Es gibt kaum Frauen, die Frauen sind. Ist auch kein Wunder mit allem was da so los war, geschichtlich und co. Und um den Bogen noch zu schlagen, so ist es auch mit den Hunden. Auch Hunde. Ja, auch bei vielen Hunden ist es schwer, dass sie wieder wirklich sie selbst sind. Und das macht Sinn. Also sie haben ja auch Krankheiten plötzlich, die wir haben und so. Naja, anderes Thema ich rutsch nicht ab, aber ja, ich bemühe mich ja. Dieser Zusammenhang ist einfach spannend. Sehr sehr spannend. So genau. Und deswegen bedeutet für mich feminines Führen auch, dass ich meinen eigenen Selbstausdruck wieder erlange mit meinem Hund zusammen, der mir auch stets Rückmeldung und Rückhalt geben wird. Ich kann nur von Delia wieder erzählen. Damals hatte ich nur einen Hund. Es war Delia, die Große. Und die habe ich 1-jährig aus dem Tierschutz bekommen. Die hatte einige Themen, aber war auch immer unfassbar sensitiv und sehr mental stark, so wie ich. Also eine Bombenkombi. Ja, und ich würde sagen, ich konnte immer schon gut führen. Ich habe das auch mein ganzes Leben lang immer schon gemacht, kam nicht immer gut an, war aber so. Und ich habe durch Delia gelernt. Hey Katja, führ doch bitte mal auf Augenhöhe. Hallo? Führ doch bitte mal auf Augenhöhe. Nee, das mach ich übrigens nicht mit. Das kannst du schon alleine machen. Wenn du das für richtig hältst, ich nicht. Führ auf Augenhöhe. Das hat sie so oft gesagt, in so vielen verschiedene Facetten. Und ich bin ihr sehr, sehr dankbar dafür, dass sie das gemacht hat. Weil dadurch habe ich wieder zurück zu meiner Essenz gefunden und zu meinem Selbstausdruck auch, das andere ist entstanden durch Verletzungen, durch Geschichten im Hintergrund, in der Kindheit. Das war gar nicht ich selbst so, und das ist was so, so, so, so schönes, finde ich. Also, dass sie mir diesen Weg gezeigt hat und auch so konsequent. Ja. Und ich auch so konsequent das angenommen habe und auch die Arbeit gemacht habe, die dahinter stand. Das war nicht leicht. Also ich habe viele Momente, wo ich mir gedacht habe Oh nee, ich habe echt keinen Bock mehr, ich steig jetzt aus übrigens. Also, das war's. Ich habe gelernt, mich selbst zu meistern, mit diesem Hund tatsächlich und auf Augenhöhe zu führen, weil es ja ganz, ganz viele gibt. Das kannst du nicht machen mit dem Hund. Bist du verrückt geworden, möchte ich einfach mal sagen, was ich damit meine, nämlich gleichwertig zu sein. Und eine Einheit, also Beziehungsfähigkeit, Akzeptanz. Die Anderskeit darf sich ausdrücken. Dieser Hund darf sein, wer ist. Der darf seine Meinung äußern. Das heißt nicht immer, dass ich einverstanden bin. Genau andersherum wie Sie auch manchmal gesagt Ja, kannst du gerne machen, aber ich mache da nicht mit. Und ja, so und dann eben nicht hinzugehen und zu sagen Doch, du musst. Ego und Druck und keine Ahnung, was für mich eine sehr sehr männlicher Weg auch ist tatsächlich, ja so dieses mit der Autorität der der aber im Sinne von ich komme gar nicht auf den richtigen Begriff aber ich glaube du weißt was ich meine. Also falls du drauf kommst, hilf mir gerne. Ja, so müssen wir nicht sein wir Frauen, Frauen reden in der Regel auch mehr beim Führen. Das kann mental also im Kopf passieren oder auch wirklich, tatsächlich verbal. Und das ist okay. Männer haben von sich aus eine ganz andere Ausstrahlung. Dafür müssen die gar nichts machen. Und wenn ich als Frau anfange, so zu führen, dann sagt der Hund auch irgendwie Aha. Äh, was macht die jetzt da? Also es ist jetzt eigentlich nicht Sie, ne? Hm. Naja, gut, aber ich glaube, sie meint es so, weil sie meinte so, die will wirklich so sein. Naja gut, wenn sie meint, dass sie so sein will. Hm, dann mach ich mal mit. Aber er wird mir immer spiegeln, dass da was nicht passt. Dass da was nicht rund läuft sozusagen. Weil ich nicht ich selbst bin. Laura Roschewitz: Also jetzt bin ich es. Jetzt spanne ich mal einen Bogen. Den ich persönlich spannend finde. Katja Winkler: Ich bin gespannt. Laura Roschewitz: Und zwar. Ist ja das Thema Führung und Selbstführung auch ein großes für uns Selbstständige und Unternehmerinnen. Alleine schon damit angefangen, dass wir uns selber organisieren müssen, dass wir uns selber motivieren dürfen oder gucken, dass die Motivation nicht abhanden kommt. Das ist ja auch mal eine große Henne Ei Frage, ob man sich eigentlich motivieren kann oder ob man sich nur demotivieren kann. Ich versuche auch doll nicht viel Abzweigungen zu nehmen, die ich nehmen könnte in diesem Gespräch. Aber wir sind schon auf der Zielgeraden. Deswegen gibt es noch ein Thema, was ich spannend fände. Und zwar ich habe verstanden, dass du in deiner Biographie das Thema Führung und auf den Tisch hauen und entscheiden. Das war sinnvoll bei dir auf deine Art, das zu entwickeln aus verschiedenen biografischen Punkten. Und daraus ist auch dein Business, deine Expertise erwachsen, sozusagen mithilfe zum Beispiel von Delia. Was hat dazu geführt, dass du dir als Unternehmerin Unterstützung gesucht hast? Weil du bist ja auch eine Smashie. Also du bist ja auch Teil unserer Mastermindgruppe. Katja Winkler: Ja. Laura Roschewitz: Ich fände es spannend. An welchem Punkt hast du entschieden, die Unterstützung zu suchen als Selbstständige? Und was ist für dich? Hat das was mit Führung und Selbstführung zu tun? Ist das ein ganz anderes Kapitel? Wie bist du zu uns gekommen? Was war der Punkt oder der Moment? Katja Winkler: Eine sehr spannende. Ich habe 1000 Stränge im Hirn. Sehr spannende Fragen. Ich versuche auch, mich zu fokussieren. Also, ich habe schon vor euch mir Unterstützung auch geholt. Die waren ein bisschen quasi wie dann ausgeebbt in Anführungszeichen bzw. an dem Punkt, wo ich zu euch gekommen bin, war ich. Ich habe anfangs oder lange nur mit Hunden und Menschen gearbeitet und es hat sich verändert. Ich habe viel eins zu eins gemacht. Ich habe viel Online Workshops gemacht und ich habe gemerkt. Ähm eigentlich 2022 schon so Ende 2022 so boah, das geht so nicht mehr, das geht so nicht mehr. Ich kann so nicht mehr arbeiten, ich mach mich hier gerade kaputt. Es ist nicht artgerecht, wie du so schön sagst. Und ich habe versucht von meinen vielen eins zu eins und diesen Sachen wegzukommen. Mehr zu den Gruppenfokus und habe das in bestimmten Bereich mit den Hunden auch geschafft. Und als ich dann aber angefangen habe zu merken boah, ich will auch mit selbständigen Unternehmern arbeiten und habe ja dann auch noch Motivation Interviewing mit der Firma gemacht und in ganz anderen Sparten unterwegs habe ich gemerkt Boah, ich fange an mich zu verlieren, ich bin überfordert. Ich habe noch dieses Chamäleon Phänomen, kacke Katja ne scheiße, ich komme alleine nicht vorwärts und das was ich vorher gemacht habe, war nicht engmaschig genug. Da haben mir ganz viele Dinge gefehlt. Punkt. Ich sage es einfach so es war geil in der anderen Art und Weise und es war richtig für den Moment. Und ab dem Moment, wo ich das alles hatte, dachte ich Nä. Hinten links, vorne rechts. So, und ich bin alleine nicht zu Potte gekommen und ich habe das eine Weile beobachtet. Das sind einfach unfassbar viele Themen, auch in mir hochgekommen, also auch persönliche Themen sozusagen. Und es war ein sehr anstrengendes Jahr, aber auch ein sehr wichtiges Jahr für mich, tatsächlich, um jetzt auch durchstarten zu können. Und so kann ich das irgendwie auch echt formulieren, als ich zu euch gefunden habe. War ich am Anfang auch mit all dem Input auch kurz noch überfordert, aber es war einfach mein Thema. Es wäre jetzt völlig egal gewesen, glaube ich, was mein Gehirn hingerannt hatte. Das hätte ich aber auch da gebraucht, mich so zu sortieren. Und ich habe so richtig gemerkt okay, ich brauche so eine Aufarbeitungszeit, um dann so richtig Anlauf zu holen. Und jetzt weiß ich 2024 denke ich mir eher die Zeitqualität des eh schnell. Ich bin eigentlich auch schnell geil, jetzt kann es losgehen, so irgendwie. Ja, und jetzt bin ich ready. So fühle ich mich auch. Und das ist also Danke an euch, großteils auch eure und euer Verdienst und eure tolle Arbeit, die er da macht einfach. Laura Roschewitz: Vielen Dank! Ja, finde ich sehr spannend. Ich glaube, dass es viele sich dabei verbinden können mit diesem Moment von Ich komme nicht in die Pötte und bin gleichzeitig aber auch überfordert und mach 1000 Sachen und jage 15 Hasen gleichzeitig. Ich glaube ihr wisst, wenn ihr den Ruf gerade hört, wisst ihr, wo ihr uns findet. Dann meldet euch gerne bei uns, wenn ihr Lust habt. Genau das nächste Mal könnt ihr zu Smash it! kommen im März. Also wenn ihr Lust habt, die Plätze werden gebucht, dann meldet euch gerne. Ähm, ich habe eine letzte Frage an dich und zwar finde ich es, aber ganz spannend, irgendwie so eine Art ähm Sofortidee Tipp zu geben oder irgendwas mit rein zu geben, wo vielleicht die Menschen die uns zuhören, einen noch mal so einen konkreten Impuls oder Learning für sich selber mitnehmen können. Was würdest du sagen, ähm, ist das am häufigsten oder am intensivsten? Oder für dich am prägnantesten auftretende Phänomen? Wenn du jetzt mal guckst unsere Zielgruppe sind ja vor allem selbständige Frauen. Was würdest du sagen? Was ist so die Überschrift? Welches Kapitel, welche Buchkapitel? Überschrift würdest du dem geben, wenn Menschen wirklich die Führung vielleicht aus den Augen verloren haben oder so, wie du es von deiner eigenen Biografie auch beschrieben hast, vielleicht sich einen Führungsstil angewöhnt haben, der gar nicht ihrer ist? Also, was würdest du sagen, was möchte? Was möchtest du Menschen mitgeben, die sich vielleicht auch noch nie mit dem Thema Selbstführung auseinandergesetzt haben zum Beispiel? Gibt es da so einen Katja-Wunsch oder Appell, wo du so sagst, warum ist es geil, sich damit auseinanderzusetzen? Also hau mal raus, warum es richtig cool ist, sich damit auseinanderzusetzen mit diesem Selbstführung- und Zuhören listenen Lead Thematik. Katja Winkler: Ah, das ist ja auch wieder eine geile Frage, zu der ich viel sagen könnte. Und ich glaube, das Wichtigste aber wäre mir. Warum du dich damit auseinandersetzen solltest, mit dir selbst, mit der Selbstführung und auch mit dem Listen and Lead, was ja auch dich selbst betrifft, nicht nur andere. Es ist tatsächlich, weil es so schön ist, man selbst zu sein. Das ist einfach das Schönste der Welt, wenn man artgerecht durch die Welt geht und man man selbst, dass man sich nie verstellen muss, wenn man merkt, dass man seinen Ausdruck wiedergefunden hat. Und das berührt einen so. Das berührt mich auch jetzt total. Es ist so einfach, wenn die Seele wieder mitreden darf. Das macht uns zufrieden. Das macht uns glücklich, das macht uns gesund. Übrigens auch unsere Hunde, die sich auch nichts mehr als das wünschen. Für uns und für sich selbst natürlich. Und ich bin auch der tiefen Überzeugung, dass wir alle das eigentlich anstreben. Ob uns das bewusst oder unbewusst ist, das ist einer der wichtigsten Punkte auf diesem Erdenleben, dass wir unserer Seele Ausdruck verleihen. Und das können wir nur, wenn wir uns damit auseinandersetzen. Und das lohnt sich sehr. Es lohnt sich sehr. Außerdem ist es schön, sich selbst so nahe zu sein. Laura Roschewitz: Ja, das kann ich so stehen lassen. Das ist für mich ein sehr, sehr schöner Abschluss tatsächlich, weil es einfach so schön ist du selbst oder ich selbst zu sein. Ich könnte, wie gesagt, noch ewig mit dir weiter plaudern, aber wenn ihr Lust habt, Katja noch ein bisschen mehr zuzuhören, zu folgen, dann klickt gerne mal rüber. In den Shownotes findet ihr die Kontaktdaten zu Katja und snickt mal rüber, wenn ihr Lust habt, schickt mal eine DM irgendeine Nachricht auf dem Kanal, wo ihr mögt. Weil ich habe das schon oft gesagt. Der Podcast ist ja so ein relativ stilles Medium. Wir produzieren sehr viel und wir hören sehr selten was zurück. Also wir hören schon, zu jeder Folge kriegen wir mittlerweile Feedback, aber es ist nicht so wie jetzt ein Post oder eine Story, wo man einfach so eine hohe Interaktion gewöhnt ist und gebt unserem Gehirn ein bisschen Zuckerwasser und ich springt mal rüber zu Katja, wenn ihr Lust habt und meldet euch gerne, wenn ihr neugierig geworden seid. Ich weiß, dass Katja auch tolle Kennenlerngespräche anbietet, also traut euch, euch mit dem Thema Selbstführung auseinanderzusetzen. Ich kann nur sagen ich weiß, dass es sich lohnt. Und dir, liebe Katja. Vielen, vielen Dank für deine Zeit, für deine wertvollen Impulse Und ja, danke, dass du hier warst. Katja Winkler: Ja, ich danke dir für die Einladung. Schön war es. Vielen Dank. Laura Roschewitz: Dann wünschen wir dir und euch jetzt noch einen schönen Tag. Wir hören uns hier wieder in zur nächsten Podcastfolge am kommenden Dienstag. Und bis dahin. Springt rüber, sagt mal hallo und habt eine gute Zeit. Bis dann. Ciao. Ciao. Katja Winkler: Ciao. Ciao.

  19. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Meine Batterien sind einfach leer 🪫 Endlich Wochenende: Batterien aufladen 🪫 Im Urlaub muss ich endlich meine Batterien wieder aufladen🪫 Viele Menschen, mit denen ich arbeite, sprechen von leeren Batterien und haben den Wunsch, diese endlich wieder voll aufzuladen und mit vollem Akku aka. voller Energie loszulegen 🔋🔋 Das ist vermutlich auch der Grund, warum die "Neues Jahr - Neue Kraft" Challenge von Lauras zweiter Firma @jinshinjyutsuzentrum gerade mit über 1500 Teilnehmenden durch die Decke geht! Aber hast Du Dich mal gefragt, was diese Batterien eigentlich sind? Welche verschiedenen Batterien hast du, was sind die richtigen Kabel und wie kannst Du sie laden? In dieser Folge gibt Laura Dir ganz konkrete Tipps, wie Du dieses Thema anpacken kannst 🤘🤘 Und: sende ihr gerne Deine Batterien-Übersicht per WhatsApp hier zu: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Viel Freude bei dieser Folge ❤️ Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie Hallo! Herzlich willkommen! Moin moin! Zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Ich melde mich aus dem jetzt gerade tief, tief, tief verschneiten, sehr, sehr kalten Schweden und ich hoffe, dass meine Internetverbindung stabil genug ist für diese Podcastfolge, denn es ruckelt und zuckelt hier ganz schön doll. Heute möchte ich dir ein Modell vorstellen, was ich sehr viel nutze in meiner Arbeit als Resilienzstrainerin, als Trainerin für mentale Gesundheit. Denn gerade gestern habe ich wieder einen Workshop gegeben für 15 Menschen aus dem journalistischen Bereich, mit denen ich ja sehr viel arbeite im Bereich mentale Gesundheit und Resilienz. Und ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mir begegnen zurzeit und eigentlich schon seit mindestens drei Jahren an vielen, vielen Ecken und Enden Menschen, die sagen: Ich bin erschöpft, meine Batterien sind leer, ich kann einfach nicht mehr. Und das hat multiple Gründe, sehr, sehr, sehr viele verschiedene Gründe, die wir jetzt in dieser einen Podcast Folge gar nicht alle aufzählen können und die wahrscheinlich auch gar nicht alle kenne. Aber ich kenne einige. Und mir begegnet immer wieder der Satz: Ich möchte und muss meine Batterien aufladen, meine Batterien sind leer, meine Akkus sind einfach leer. Und das habe ich über die letzten anderthalb Jahre mir sehr zu Herzen genommen und darüber sehr viel nachgedacht und mich auch selber beraten lassen. Was bedeutet das dann eigentlich, dass die Batterien leer sind? Ich kann das auch daran sehen, dass ich gerade mit meiner anderen Firma, dem Jin Shin Jyutsu Zentrum, am 15. Januar eine Challenge gestartet habe, wo wir einfach mal so ins neue Jahr mit unserer Community starten wollten. Und die heißt Neues Jahr, neue Kraft. Und zu dieser Challenge haben sich ziemlich schnell über 1500 Menschen angemeldet und wir sind ziemlich baff. Ziemlich geflasht davon, weil das natürlich einerseits bedeuten kann, dass wir gute Werbung, gute PR, gutes Marketing gemacht haben. Es kann aber auch bedeuten, dass einfach wahnsinnig viele Menschen von diesem Thema gerade betroffen sind. Und ja, deswegen habe ich ja dieses Modell mit den Batterien mitgebracht, weil das etwas ist, was ich sehr greifbar und sehr gut anwendbar finde. Also wenn du jetzt vielleicht sagst, das Gefühl hast, ja, meine Batterien sind irgendwie alle oder ich bin so erschöpft, dann ist das genau für dich. Und wenn du jemanden kennst, für den das interessant ist, leite diese Folgen natürlich auch sehr, sehr gerne weiter. Grundlegend sprechen wir häufig in der Mehrzahl. Meine Batterien sind leer, ich muss meine Batterien aufladen. Wenn ich aber frage, was sind denn deine Batterien? Haben ganz viele Menschen gar keine Antworten drauf? Und es ging mir genauso. Ich habe gesagt Batterien? Ja, keine Ahnung, also weiß ich nicht. Es ist jetzt so, dass wir Menschen nicht Single Batteriewesen sind. Wir haben nicht eine Batterie, sondern in der Vorstellung ist es super hilfreich zu schauen, das du so zu sagen, dass du mehrere Batterien hast, ein multiples Batteriewesen sozusagen bist. Und mir hat das sehr geholfen. Und ich habe selber in einem Coachingprozess meine Batterien mal erarbeitet und geschaut, welche Batterien habe ich denn? Weil wenn ich eine Batterie habe und die ist ziemlich leer und erschöpft und ich versuche sie zu laden mit dem falschen Kabel, weil das passt zu einer anderen Batterie, dann bringt es nachher gar nichts. Und das ist etwas, was ich sehr viel erlebe, dass viele unserer Selbstständigen, unserer Smashies, der Menschen, mit denen ich in Workshops arbeite, wirklich versuchen, was zu verbessern und sich Auszeiten nehmen, Me-Times, Spa machen, was auch immer. Auch Urlaube zum Beispiel. Und danach sagen Ja, es hat aber meine Batterien nicht aufgeladen. Und das ist natürlich mega frustrierend, wenn wir es versuchen. Wenn wir uns schon Raum nehmen, Zeit nehmen, Geld investieren, was auch immer und es dann aber nicht funktioniert. Und deswegen lade ich dich heute ein, einmal einen Batterie Check up zu machen und zu gucken, was sind denn überhaupt deine Batterien? Ich nenne dir jetzt ein paar Beispiele, aber grundsätzlich ist es erst mal wichtig, dass du dir vor Augen führst wir haben mehrere Batterien und wenn wir uns erschöpft fühlen, ist es sinnvoll, einen kleinen Status Quo deiner Batterien vorzunehmen und zu gucken, welche Batterien ist denn gut gefüllt oder welche Batterien sind gut gefüllt und welche Batterien sind tiefenentladen erschöpft? Und dann ist es eben ratsam, die Kabel für die richtigen Batterien zu finden, nämlich für die Erschöpften. Ein ganz einfaches Beispiel nenne ich dir mal, damit du es dir noch ein bisschen besser vorstellen kannst. Ich habe vor einiger Zeit mit einer Frau gearbeitet im Coaching und die hat mir gesagt Ja, und am Wochenende war ich im Spa mit einer Freundin und nicht mal das hat mir geholfen. Trotzdem war ich danach gar nicht erholt und es hat meine Batterien gar nicht aufgeladen. Dann habe ich mit ihr den Batteriecheck gemacht und geguckt, welche Batterien hat sie denn und welche Batterie war leer. Und dabei kam raus, dass… ich Selbstfürsorge ich alleine Autonomie zeit. Aber tiefenentladen ist weil sie eine Familie hat, kleine Kinder usw.. Was bedeutet das jetzt? Ganz klassisches Beispiel für falsches Kabel für die Batterie genutzt. Sie war wahnsinnig frustriert und ich konnte das sehr gut nachvollziehen, weil es natürlich total frustrierend ist, wenn man das versucht und nicht schafft und es nicht gelingt und sich sogar Zeit freigekämpft hat, von der Familie sogar irgendwo hingefahren ist zum Beispiel. Das war aber ein ganz klassisches Beispiel. Deswegen lade ich dich herzlich ein, dass du mal innehälst und überlegst welche Batterien hast du eigentlich? Die allerallermeisten Menschen, die daran arbeite, haben zum Beispiel eine Arbeitsbatterie, eine Working Batterie. Dann haben viele eine Familie oder Partnerschaft oder Beziehungsbatterie. Sehr viele haben eine Körper- und Gesundheitsbatterie. Sehr viele Menschen haben so was wie eine Hobby Batterie Freizeit. Viele haben eine Me-Time Batterie, also eine Batterie, die besagt, wie viel Zeit Qualitätszeit du mit dir alleine hattest. Dann gibt es noch viele, die so was wie Abenteuer und Reisen als Batterie haben, aber auch so was vielleicht wie Sinnhaftigkeit und Erfüllung kann eine Batterie sein. Also fühl mal hin. Meine Empfehlung ist, dass so 6, 7, 8 Batterien meistens rauskommen. 5 bis 8 sagen wir mal, du musst jetzt nicht unbedingt die Gewächshausbatterie und die Ich fahre mit dem Auto durch Frankreich Batterie, sondern schau mal, was die überwiegenden Themen sind. Was sind die übergeordneten Themen? Das hilft einfach. Es muss jetzt nicht zu detailverliebt sein. Schau mal, das du so bei vielleicht bei 5 bis 8 Batterien rauskommst und dann markiere dir doch mal dazu, wie der Akkustand dieser jeweiligen Batterie ist. Dazu lade ich dich in dieser kleinen Mitmachfolge heute ein, mit dieser ganz konkreten Übung. Und wenn du magst, schick mir deine Übersicht der Batterien gerne zu und ich gebe dir sehr gerne dazu ein Feedback. Ich arbeite mit diesem Modell jetzt schon eine ganze Weile. Also wenn du magst, schickst du mir gerne. Ich schicke dir in den Shownotes zu dieser Folge meine WhatsApp Nummer, bzw. meinen WhatsApp Kontakt. Da musst du nur drauf klicken und kannst mir ein Screenshot oder ein Foto von deinen Batterien. Mache es dir gerne sichtbar, zeichne es dir auch, mach es in Canva. Was auch immer du nutzt, um Dinge sichtbar zu machen und schick mir sehr gerne eine Übersicht mit Akkustand, wenn du magst und ich feedbacke dir mit meiner Erfahrung als Zeichen für mentale Gesundheit deine Batterien. Was mir auffällt, was vielleicht fehlt. Vielleicht eine Frage zum Ladestand, vielleicht eine Frage dazu, ob du die richtigen Kabel für jede dieser Batterien hast. Also meine herzliche Einladung an dich. Nutze die Folge. Nimm dir heute mal 15 Minuten Zeit. Setz dich hin mit Zettel und Stift oder Canva oder einem Tool deiner Wahl und brainstorme ein bisschen, welche Batterien du hast und wie der jeweilige Stand ist. Das machen wir zum Beispiel auch mit unseren Smashies in unserer Mastermind Gruppe Smash it! und wissen von denjenigen, für die das wichtig ist, welche Batterien sie haben. Und so können wir regelmäßig mal wieder einchecken und fragen, wie ist denn der Batteriestand? Denn wenn wir total erschöpft sind oder einige Batterien tiefenentladen sind, können wir natürlich auch nicht erfolgreich als Unternehmerin sein. Das ist ja völlig logisch. Also in diesem Sinne. Seitdem ich ein E Auto fahre und immer sehr aktiv auf den Batteriestand gucke, ist das für mich noch ein praktischeres Bild. Und deswegen ist hier die herzliche Einladung an dich. Melde dich gerne bei mir, wenn du noch zu anderen Dingen Fragen hast. Zum Beispiel dazu, wie du es schaffen kannst zum März. Da können nämlich die nächsten Smashies mit uns starten. Da kann man das nächste Mal Teil unserer Mastermind gruppe werden. Wenn du dich fragst, ob das vielleicht was für dich sein könnte als selbstständige Person, dann melde dich auch gerne über meinen WhatsApp Kontakt. Oder wenn du sagst, diese Challenge, die ich da erwähnt habe mit dem Jin Shin Jyutsu Zentrum, dieser japanischen Selbstheilungsmethode auch dann melde ich sehr gerne. Was auch immer dein Anliegen nach dieser Folge ist, spring mal in die Shownotes oder in die Kommentare. WhatsApp Kontakt und ich lade dich herzlich ein, dich bei mir zu melden. Du darfst auch gerne einfach Hallo sagen und sagen Du hast diese Podcastfolge gehört und was du aus dieser Podcastfolge mitnimmst. Das war ein ganz knackiger Impuls von mir. Ich freue mich, viele eurer Batterien kennenzulernen und zu wissen, wie sie geladen sind und welche Kabel es gibt und welche Kabel ihr vielleicht braucht. Ich freue mich sehr darauf, in Kontakt zu gehen und wünsche dir jetzt erst mal einen wunderschönen Tag. Du kannst dich hier weiterhin auf die nächste Folge freuen am Donnerstag. Das wird ein tolles Interview geben zum Thema Selbstführung mit Katja. Also da kannst du dich schon sehr darauf freuen und bis dahin habt eine gute Zeit. Teile diesen Podcast gerne, bringe ihn in die Welt weiter und schickt uns Sterne. Hab's ganz gut und achte schön auf deine Batterien.

  20. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen 🤔 Wünschst Du Dir Ruhe & Raum und kannst dann damit aber gar nichts anfangen? 🤔 Fühlst Du Dich sehr im Tun und hast Schwierigkeiten, einfach mal zu sein? 🤔 Immer mit 180% unterwegs? 🤔 Schon morgens einen Druck im Bauch oder Hals? 🤔 Triggern Dich so "Bummel-Menschen"? Dann ist das hier DEINE Folge 💙💙 Im Interview mit Dr. Wiebke Grimmig sprechen wir darüber, wie sie selbst ihren Weg aus der immensen Anspannung zu einem klareren, entspannteren und ruhigeren Leben gefunden hat, was ihr in der Tiefe dabei geholfen hat und warum sie als Unternehmerin diesen Weg noch vor sich hat. Sie verrät auch, warum das Dr. in ihrem Namen ihr lange weniger Freude und mehr Druck bereitet hat und wie sie heute mit Menschen arbeitet, die diesem Inneren Druck entkommen wollen. Spring unbedingt mal rüber zu Wiebke und lass ihr ein ❤️ da. Auf ihrem Profil findest Du alle Infos zu ihr, kannst (und solltest) ihr folgen und findest weitere Infos zu ihrem Podcast und Angeboten. Wenn Du bei Wiebkes Worten rund um unsere Mastermind nun ein Kribbeln gespürt hast: Spring gerne mal rüber zu WhatsApp und melde Dich bei Laura. Zum März kannst Du wieder bei SMASH IT! einsteigen und wir freuen uns sehr, mit Dir dazu ins Gespräch zu kommen. ☺️ Lass uns gerne ein Feedback zu dieser Folge 🎧 da und bis zur nächsten Folge hier bei Moin um Neun! Insta Wiebke Grimmig: https://www.instagram.com/wiebkegrimmig/ Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge hier bei Moin um Neun, dem Businessschnack mit Gretel und Laura, Laura und Gretel. Und heute ist wieder Donnerstag. Es ist Interviewzeit und wir haben uns wieder einen Gast eingeladen. Und zwar die liebe Wiebke. Genau genommen Dr. Wiebke Grimmig. Herzlich willkommen in unserem Podcast. Wie schön, dass du da bist. Wiebke Grimmig: Hi Laura, voll cool, hier zu sein. Laura Roschewitz: Wie schön. Wir nehmen diese Podcastfolge ziemlich spontan auf und ihr kriegt das ja hier bei Moin um Neun auch öfter mal mit, dass wir manchmal Gäste haben, die wir schon extrem lange und gut kennen und wo wir schon vielleicht Jahre miteinander gearbeitet oder als Kolleginnen durch die Businesswelt gelaufen sind. Und manchmal haben wir aber auch so spontan Anfälle, wo wir so das Gefühl haben, jetzt laden wir uns diese Person ganz spontan ein und in dieser Sphäre schwingen wir hier heute, weil ich Wiebke gestern Abend angefragt habe: Sag mal, hast du spontan Lust, die Podcastfolge aufzunehmen und her we are. Wie schön, dass du dich auf dieses Experiment einlässt. Wiebke Grimmig: Ich bin ja echt fast vom Hocker gefallen. Ich stand in dem Moment im Bad und dachte so, ist nicht ihr Ernst. Wie krass. Voll cool, weil wir vorher aus dem Mindset Call kamen und ich noch so völlig on fire war. Und dann war das genau in der Spur. Laura Roschewitz: Total cool. Wiebke, ich stell dich einmal vor. In den Worten, die ich von dir sozusagen weiß. Und danach hast du die Bühne, einmal zu erzählen, wer du bist und was du machst. Weil ich könnte mir vorstellen, dass von unseren Zuhörerinnen dich skandalöser Weise noch nicht alle kennen. Und das wird sicher nach dieser Folge ändern. Ähm, und dazu sei gesagt, wir kennen uns selber noch gar nicht so lange, wir sind noch relativ frisch connected und deswegen kann ich erst mal nur das aufzählen und erzählen, was ich von dir bisher gespürt habe. Also für mich bist du, liebe Wiebke, eine Person, die als Coach und Begleiterin Menschen in ihre Kraft bringen kann, die sehr im People pleasing, im Stress, in der Außen surfing, irgendwie im Außen Server sozusagen sind und immer gucken so ein 360 Grad Blick wer braucht eigentlich gerade was und sich selber dabei vielleicht ein Stück weit vergessen oder auch nicht mehr so guten Zugang haben dazu, was ihre eigenen Bedürfnisse eigentlich sind? Ich stelle mir vor, dass du die perfekte Begleitung bist, wenn ich einfach eine Person bin, die eigentlich von morgens bis abends sich ein Stück weit getrieben fühlt und gar nicht mehr so eine innere Ruhe hat, wo das Nervensystem hohl dreht. Wo? Ich weiß nicht, ob ihr als Zuhörerin das kennt, aber dieses Nervensystem Symptome wie die ganze Zeit irgendwie rumklicken, die ganze Zeit auf dem Handy von A nach B innerlich im Dreieck laufen. All diese Sachen verbinde ich sehr stark mit dir und habe das Gefühl, dass du mit deiner Arbeit und auch mit deinem Wesen da einfach eine sehr, sehr tolle Begleiterin sein kannst. Das ist das, was ich von dir weiß. Wie würdest du beschreiben, was du machst und wer du bist? Wiebke Grimmig: Ich dachte gerade schon so, Mike Drop. Ähm, ja, hast du schon ziemlich gut auf den Nagel auf den Kopf getroffen. Man kann mal so anfangen. Ich habe ganz kurz überlegt, wie kann ich das einmal kurz zusammendampfen, was ich mache? Und du hast es gerade schon so schön beschrieben. Wiebke bedeutet ja Kämpferin, Kriegerin und im Prinzip hat das schon ganz viel zusammengedampft, wo ich so gedacht habe. Jo, ist so ein bisschen Lebensmotto, auch ein Stück weit. Ich komme selber so aus einer People Pleasing High Performer Strategie und deswegen ist auch ganz spannend, dass du meinen Doktortitel erwähnt hast, weil ich den bisher immer ganz, ganz selten verwende tatsächlich. Und es ist für mich immer wieder spannend, wie viel dieser Doktortitel auch tatsächlich genau davon repräsentiert, dieses Erwartungen erfüllen, was ich auch von mir erwartet habe. High Leistung aber gar nicht so richtig wissen. Was gibt es eigentlich noch, was es unter meinem Normal, was ich so kenne eigentlich möglich an Ruhe, Entspannung, zurücklehnen, nicht schon morgens mit so einem fetten Knoten im Magen aufwachen und das Gedankenkarussell spinnt schon völlig im Roten. Also da so ein bisschen zu gucken, was ist es eigentlich? Und ich habe mich später gefragt, warum habe ich eigentlich ein Doktor in der Emotionsforschung gemacht? Wo ist dieser Link zu mir? Halleluja, Wo ist er? Und mir ist dann später aufgegangen, dass mich das ganze Thema natürlich wahnsinnig fasziniert, weil es viel mit mir zu tun hat, aber auch, weil ich gemerkt habe, in der Wissenschaft geht es um eine Form von Wissen, die wichtig ist. Aber um die geht es mir persönlich gerade gar nicht, sondern mir geht es um das Wissen, das bei mir im Körper steckt. Wer bin ich eigentlich? Was macht mich aus? Wie will ich auch sichtbar werden? Jetzt nicht nur im Businesskontext, sondern auch in Beziehungen. Wer bin ich da? Und da hatte ich keine Antwort drauf, weil ich immer in diesem Anspannungsmodus war und gesagt habe So, wenn ich performe, dann bin ich eben ein High Performer, wenn ich people please, dann bin ich wohl ein People pleaser. Aber das waren alles Strategien und da drunter zu gucken, wer bin ich eigentlich so in der Essenz, worauf habe ich wirklich Lust? Wie du auch so sagtest, was sind meine Bedürfnisse, meine Wünsche und wie will ich eigentlich gestalten? Dafür war kein Platz. Und erst so mit diesem Hey, ich mach mal den Zugang über den Körper anstatt über Kopfwissen war so die Möglichkeit da ein bisschen mehr Weite reinzubringen und ein bisschen mehr Spielraum, um dann zu gucken, wie puzzle sich das eigentlich neu zurecht, was entdecke ich da eigentlich auch an Facetten? Und ja daraufhin bin ich auch Richtung Selbstständigkeit gegangen und dann schlussendlich auch bei euch gelandet. Laura Roschewitz: Erzähl doch mal, wir haben ja sehr, sehr viele Zuhörerinnen und meiner Erfahrung nach. Vielleicht liegt es daran, dass ich selber eine Frau bin oder dass ich viel mit Frauen spreche und arbeite, dass dieses People pleasing und auch diese sehr, sehr hohen Performanceansprüche, was, was auf jeden Fall bei vielen Frauen anzutreffen ist. Bei Männern kann ich es wahrscheinlich einfach nicht ganz so gut einschätzen. Was würdest du sagen? Ich weiß, dass das für viele immer so ein spannender Punkt ist. Was würdest du sagen, war bei dir initial dafür, dass du nicht diesen ich sage jetzt mal Frau Dr. Logik, Wissen ähm diese Rolle weitergelebt hast? Also die Frage kommt so ein bisschen daher, es gibt ja für mich eigentlich immer irgendwelche Momente, Ereignisse, Visionen, irgendwas passiert ja in einem, damit man irgendwann den Weg ändert. Es gibt ja auch sehr viele Menschen, die einfach immer weiter diesen Weg laufen und den nicht verändern. Was war es bei dir? Kannst du das greifen, wo dieser Moment war oder was der, was der Ausschlag dafür war, dass du jetzt hier sitzt und mit uns sprichst und ich nicht als Frau Doktor an der Uni mit dir rede zum Beispiel. Wiebke Grimmig: Super, schöne Frage. Für mich gab es nicht das eine Ereignis, wo ich sagen würde Wow, das hat eingeschlagen wie eine Bombe und dann habe ich es gemerkt. Sondern es war eher so, so wie sich auch mein Bewusstsein dafür erhöht hat, mit welcher Anspannung ich unterwegs bin und was für krasse Erwartungen ich an mich habe. Also immer so 180 % zu geben. Und andere fahren mit 80 prima und keinen störts. Ich würde sagen, genau so hat sich das eingeschlichen. Dieses Bewusstsein von Wow Menschen leben anders und ich bin auch ein Mensch, also ist es wohl für mich wohl auch möglich. Aber was sind denn meine Schritte dahin zu kommen? Und ein ganz wichtiger Part daran, wo so immer mehr Samen gesät worden sind so auf dem Weg, die dann so nach und nach aufgegangen sind. War vor allem erst mal, dass ich für diese Forschungsarbeit, für die Doktorarbeit nach Japan gegangen bin und Interviews geführt habe, biographische Interviews und es waren Künstler, Gegenwartskünstler, die viel aufgearbeitet haben, was ist in der Gesellschaft gerade los? Und da habe ich schon so unterbewusst so viel gespürt von Wow, die gestalten nicht einfach nur irgendein Kunstwerk, die gestalten ihr Leben, die haben auch echt gegen krasse Widerstände ihren Lebensweg, da irgendwie durchgewurschtelt und darauf bestanden, dass das, was sie machen wollen, sie machen wollen und es ist auch tun werden und ich habe dann so nach und nach angefangen zu gucken, wo sind die Parallelen zu meinem Leben und gibt es vielleicht mehr Möglichkeiten, als ich mir das selber gerade zuschreibe? Habe dann angefangen über eine systemische Beraterausbildung so parallel zum Dr. mal zu gucken Wow, was gibt es für Möglichkeiten auch zu unterstützen, in diesen Prozessen erst mal selber zu lernen? Wie erfahre ich das alles? Was tut mir gut, was ist entlastend, wo fließen ganz viel Tränen und über diesen Weg auch immer mehr Zugang zu einer Berufswelt zu finden, die nicht von Nine to five arbeitet oder auch über Projektarbeit wahnsinnig viel Druck aufbaut, sondern wo ich gemerkt habe, es gibt Menschen, die gestalten das anders. Und damit hatte ich ein anderes Umfeld. Ich hatte plötzlich andere Stimmen in meinem Hintergrund, die mir gesagt haben Du, so wie du dir das denkst. Das ist eine Möglichkeit von 10.000. Und das war super hilfreich, dieses Stützen von außen auch. So, warte mal, hier ist noch ein Raum und da ist noch ein Raum und du sitzt immer in deinem Wohnzimmer und denkst, das ist die Welt. Guck doch nochmal, da draußen gibt es noch mehr. Und das war super, super hilfreich. Laura Roschewitz: Du hast gerade was angesprochen. Wo ich draufspringen muss. Wiebke Grimmig: Jetzt bin ich gespannt. Laura Roschewitz: Ich habe gerade zwei Wege im Kopf und ich muss mich kurz entscheiden. Ich gehe erst den und den anderen lasse ich noch offen. Und du hast gerade gesagt, immer 180 % an sich selber und andere fahren so mit 80 % vor sich hin und stört auch keinen und da, das ist für mich so die Steilvorlage, weil ich von mir und von anderen, ich sage es mal so High Performer Selbstständigen kenne, dass es einen wahnsinnig triggern kann, wenn andere so mit zu 80 % durchs Leben tuckern. Also wenn man so das Gefühl hat, so bei mir und wenn du mich fragst, du kriegst immer eine Antwort und ich bin immer da und ich bin irgendwie ich begleite dich. Und ob nun bei Persönlichkeitsentwicklung oder im Hundetraining oder als Business Coach egal, ich bin da. Ich gebe immer alles. Du kannst dich auf mich verlassen. Ich. Und dann trifft man Menschen auch im Businesskontext zum Beispiel, die das ganz anders machen. Die gut Fünfe gerade sein lassen können, wo du das Gefühl hast, die sind also Beispiel, du hast ein Zoom Meeting und die kommen zu spät und sagen völlig entspannt Ja, ich habe noch ein Käffchen getrunken, ich habe ganz die Zeit vergessen. Oder ich merke das manchmal, wenn ich zum Beispiel mich mit Menschen verabrede und die sagen, ich kann immer, ich habe immer Zeit, also such dir ein Termin aus und ich gucke so durch meinen Kalender Blätter, Blätter, Blätter nach vorne. Ja,… Wiebke Grimmig: In drei Monaten. Laura Roschewitz: Oder so um 11:15 für zehn Minuten könnte ich, wenn ich dabei noch einkaufen gehe. Was würdest du einem aus deiner Expertise vielleicht für einen Tipp oder für eine Idee mitgeben? Außer Klammer auf, mit dir zu arbeiten, was natürlich sinnvoll ist. Klammer zu. Was würdest du sagen? Wie kann man mit solchen Momenten umgehen? Oder wie würdest du sie vielleicht nutzen, wenn sie dir begegnen würden? Wenn ich jetzt merke, so was triggert mich so krass, dass andere da so richtig durchwuseln und dann bin ich eigentlich die Einzige, die hier immer so performt. Also solche Gedanken, was würdest du da antworten? Wiebke Grimmig: Auch wieder so eine schöne Frage. So aus eigener Erfahrung heraus gesprochen ist so das, was am meisten Druck aufbaut und wo so richtig man ja auch Stunden und tagelang in so einem Trigger bleiben kann, wenn man so richtig ein Hotel baut, in diesem Sumpf. So richtig merken, dass man so denkt, okay. Aber mein Weg ist ja irgendwie genau das, wie es für mich funktioniert und so muss das auch laufen. Und wenn der andere nicht mitmacht, dann bin ich in einem Abhängigkeitsverhältnis und es geht nicht, das draggt mich runter. Das ist so schwer, dann meine eigenen Erwartungen und meine Standards zu halten. Kann er nicht gefälligst mal mitarbeiten. Das gibt's doch nicht. Also das ist ja auch so ein bisschen diese Glaubenssystem Dynamik, die da so im Hintergrund mitschwingt. Und für mich war es total revolutionär, dann zu merken okay, warte mal, das ist etwas, worüber wir sprechen müssen. Wenn mich das so stark beschäftigt, dann hat das auch mit der Erwartungshaltung zu tun, die die andere Person hat aus ihrer Blaupause, aus ihrer Landkarte heraus. Das ist vollkommen in Ordnung. So macht man das. So wie ich da reingehe und denke, wir sind on point, wir haben genau 30 Minuten, Lets go. Ist aber gar nichts, was zwischen uns total klar ist und was vielleicht auch mir selber in dem Moment, wo ich so stark getriggert davon bin, auch nicht klar ist, dass das so gesetzt und so solide und so in Stein gemeißelt ist für mich, weil ich das brauche. Und dann ist so wichtig okay, warum brauche ich das so doll, wie kommt da so ein bisschen mehr Luft rein? Was passiert, wenn da mehr Luft reinkommt? Das ist ja auch häufig das, was ich in den Prozessen häufig kenne. Dieses ich sehne mich nach mehr Freiheit. Und dann ist sie da und ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll. Das war ja auch so mein mindblow Moment, wo ich in die Vollzeit Selbstständigkeit gegangen bin. Ich habe das vier Jahre nebenberuflich aufgebaut, dachte ich wusste was auf mich zukommt, habe diesen Jump gemacht Mitte 2020 mitten in der Corona Pandemi und habe so gemerkt mein System läuft Amok, bin so überfordert. Dabei bin ich gut im Strukturieren. Aber so, ich habe jetzt so für mich diesen Satz geprägt von wegen das was im Außen Struktur ist, ist im Inneren Orientierung und ich hatte im Inneren keine Orientierung. Ich kann keine Struktur bauen für irgendwas, wo ich denke, ja, mir gehen gerade Millionen Szenarien auf, für die ich eine Struktur bauen könnte. Aber welche ist es denn nun? Und so ist das in diesen Situationen auch. Also wenn ich auch mit meinen Triggern in Kontakt bin, dann dieses okay, was erwarte ich von mir selber? Was erwarte ich von der anderen Person? Vielleicht völlig still haben wir nie drüber gesprochen und wie können wir darüber jetzt einen Dialog kommen? Laura Roschewitz: Ja, das finde ich super kraftvoll. Wir könnten wahrscheinlich so ein sechs Stunden Podcast machen. Hier also alles gesagt mäßig. Aber wir versuchen mal in dem Frame zu bleiben, den wir hier bei Moin um Neun anbieten. Du hast eben gesagt, oder? Wir haben da jetzt schon an ein paar Stellen drüber gesprochen, dieses Thema Anspannung, Entspannung. Du hast eben auch gesagt Luft reinbringen. Du hast gestern in unserer Mastermind Session, also gestern an dem Tag, wo wir aufzeichnen, hast du gesagt und das hast du eben zum Intro auch gesagt. So, dieses Morgen schon aufwachen mit einem Knoten in sich, im Magen, im Hals, wo auch immer oder dieses einfach schon unter Vollstrom stehen. Dampfmaschine irgendwie. Wenn jetzt Menschen uns zuhören, die sich darin wiedererkennen. Und merken ich habe super viel Anspannung in mir, aber vielleicht gar keine Idee haben, was Entspannung sein könnte. Also Entspannung. Wenn ich das Wort lese, denke ich über Spa und Füße massieren und Fisch an den Füßen knabbern lassen. So, aber das meinst du wahrscheinlich nicht. Was können dann Entspannungsstrategien sein oder was können Strategien sein, so Luft reinzubringen? Wo würdest du anfangen, mit jemandem daran zu arbeiten, einfach mal so ein Bild zu bekommen? Ich glaube, wenn man sich so an diese Anspannung gewöhnt hat und wenn die normal ist, dann, wie du gerade gesagt hast, wissen wahrscheinlich viele auch gar nicht genau, wie Entspannung sich anfühlen könnte, wo man ansetzen kann und wie du es auch eben gesagt hast. Wenn dann mal freie Zeit da ist. Ich kenne das sehr gut und ich kenne auch sehr viel die das haben so, ich sehne mich nach Urlaub und dann ist Urlaub da oder Freizeit oder Wochenende oder ein freier Tag und dann ist es so fühle ich mich scheiße oder ich werde krank oder beides oder ich komme eine Sinnkrise oder ich arbeite doch, weil ich das Gefühl habe, ich muss doch noch. Dieses Thema Anspannung, Entspannung, Luft reinbringen. Wo? Was sind da überhaupt Ansatzpunkte? Wiebke Grimmig: Da, wo ich für mich immer wieder den größten Hebel sehe und das auch in meiner Arbeit immer wieder merke, ist dieses Ich weiß nicht, was Entspannung ist, aber ich weiß auch nicht, wo die Anspannung herkommt, weil objektiv gesehen ist ja alles tutti. Dafür arbeite ich ja auch so doll. Aber warum lässt die Anspannung dann nicht nach? Und ich bin so in diese klassische Falle getreten, als ich das noch nicht einschätzen konnte, dass ich gedacht habe, gerade so Selbstständigkeitsmäßig. Ja krass, ich brauche wohl einfach nur noch mehr Zertifizierung, ich brauche noch mehr Qualifikation. Das wäre denn jetzt mal bildlich gesprochen, die 10.000ste Ausbildung gewesen. Aber es wäre jetzt nicht das Wissen gewesen, was ich gebraucht hätte. Und das ist so mein erster Ansatzpunkt. Dieses Verständnis dafür reinbringen, dass das nicht unbedingt mit der Situation zu tun hat, in der wir gerade sind, warum Anspannung da ist. Wir suchen direkt in der unmittelbaren Situation, ah es ist der Urlaub, was passt hier nicht? Ja, das Frühstücksei sitzt quer, das ist es nicht, sondern es ist so dieses. In mir gibt es etwas, was nicht gesehen ist. Da ist ein Prozess nicht abgeschlossen und mein System versucht es zum Abschluss zu bringen. Und da ist ganz, ganz viel Energie gebunden und die bleibt auch am Kreiseln. Das ist das, was ich spüre als Anspannung. Und wenn ich da Verständnis für reinbringe erst mal macht das vollkommen Sinn, dass ich angespannt bin, Systemimmanent. Nicht für die ganze Welt. Für mich macht es Sinn. Und meinen Job als Begleiterin und Prozessbegleiterin ist immer, Verständnis dafür reinzubringen. Auch so durch dieses Wissen ums Nervensystem. Warum ist es sinnhaft? Was soll das Ganze überhaupt? Was versucht mein System gerade? Wie arbeitet das für mich gerade? Wie bringe ich diesen, diesen Kreislauf zum Abschluss? Welche Erfahrung brauche ich gerade auch gerade in so einer Coachingbeziehung, um mich dem Wohlwollen zuzuwenden und auch dieses Verständnis dann in eine Praxis zu übersetzen. Das kann zum Beispiel heißen, wenn ich morgens aufwache mit so einem krassen Knoten im Magen, und es liegt daran, dass ich vielleicht so ein Glaubenssystem entdeckt habe von Ich bin nicht gut genug. Wenn ich jetzt Urlaub mache, ist das wie Öl ins Feuer gießen. Ich müsste dringend mehr arbeiten, um immer meine Daseinsberechtigung irgendwie aufrecht zu erhalten. Es ist echt krass. Dann kann ich mich an Feinheiten im Alltag abarbeiten und neue Strukturen ausprobieren. Aber dieses Glaubenssystem ist noch da und dann kann ich über so eine, so eine Praxis reingehen wie okay, ich muss nicht sofort dieses Ding auflösen, damit ich entspannt bin, sondern ich kann Entspannung reinbringen, indem ich sage Ich verstehe, was mit mir passiert. Ich versuche, direkt über eine kleine Körperübung da reinzugehen, die ich auch teache, um dann beides parallel da sein zu lassen, dass nicht dieses mein Glaubenssystem ist da und die Anspannung kickt rein auf 180 Grad. Sondern dass die grad Zahl runter geht und dass dieses Glaubenssystem irgendwann gehen kann, weil es merkt Okay. Es gibt eine ganz andere Erfahrung, es wird nicht drauf gehauen, es wird Entspannung genau da reingebracht. Es ist gar nicht dramatisch. Ich muss mich nicht dafür schämen. Es fühlt sich dramatisch an, aber es gibt jetzt jemanden, mit dem ich eine andere Erfahrung mache in Bezug darauf. Und dann kommt so ein Oh, ah, okay, ist gar nicht schlimm. Ich brauche keine Angst vor der Anspannung haben. Laura Roschewitz: Ja, krass. Ich glaube da können sich, glaube ich, einige wiederfinden, die uns zuhören. Von meiner Erfahrung auch mit unserer Zielgruppe, die hier den Podcast hört. Wie kann man denn mit dir arbeiten? Also gar nicht zu detailliert. Das ist mit jemand Podcast auch immer schwierig, aber generell arbeitest du im eins zu eins oder in Gruppen. Was macht da Sinn, wie kann man verlinken? Schon mal gesagt hier in den Shownotes zu dir, dass man auf deine Seite springen kann, sehr sehr gerne dich auch anschreiben kann und in der Folge auf diese oder im Nachgang zu dieser Folge da freust du dich garantiert bin ich mir ganz sicher. Wiebke Grimmig: Hundertpro. Laura Roschewitz: Hundertpro. Also springt mal rüber zu Wiebke und lasst gerne eine Nachricht da. Ich sage das ja auch immer zu uns. Wir freuen uns sehr, wenn Menschen uns Feedback geben. Und Wiebke freut sich auch riesig. Wie kann man mit dir arbeiten? Wiebke Grimmig: Erst mal wer jetzt so sagt okay, cool. Ganz nettes Gespräch erst mal zwischen Laura und Wiebke. Ich würde gern ein bisschen mehr erfahren. Ganz unverbindlich. Ich habe einen eigenen Podcast, wo ich diese Themen auch gerne ein bisschen bewege. Da kann man gerne reingucken. Der Instagram Kanal, zu dem du dann netterweise verlinkst, da ist auch jede Menge da, wo man auch so ein bisschen was von mir persönlich noch mehr mitkriegt, weil mir das Vertrauensverhältnis auch immer sehr, sehr wichtig ist, dass die Beziehung stimmt und dann, wenn man sagt okay, cool, ich würde es einfach gerne mal ausprobieren, entweder du kommst ins eins zu eins zu mir, da gibt es so ein kostenloses 30 minütiges Vorgespräch, dass wir uns ein bisschen beschnuppern können, einschätzen können. Ich weiß, was dein Anliegen ist und du kriegst auch so eine erste Einschätzung. Wie würde ich das einschätzen, auch von der Dauer des Prozesses her. Und was heißt das natürlich auch finanziell? Oder auch ich habe so ein, so ein kleines Gruppenformat, wo ich immer so, wenn ich so merke, es kommt ein Impuls für wenig Geld einfach mal reinschnuppern kann. Wie ist das so mit mir zu arbeiten, ohne dass es gleich ein eins zu eins sein muss. Also auch das sind gerade Möglichkeiten. Weitere Sachen kommen immer wieder im Lauf des Jahres. Daran arbeiten wir natürlich auch, wie das noch klarer und deutlicher und vielfältiger in die Welt getragen wird. Aber das sind gerade gute Möglichkeiten. Laura Roschewitz: Ja, vielen Dank. Also wenn du jetzt merkst, dass Thema Anspannung, das Thema irgendwie so eine innere Enge, das ist für mich so das Gegenteil von Luft reinbringen ist irgendwie so eine innere Enge, so ein kein Raum in dir selber haben vielleicht freie Zeit, nicht nutzen zu können, das Gefühl zu haben, getrieben zu sein, das Gefühl zu haben, so als People pleaserin zu lächeln und ja zu sagen. Klar kann ich das machen und innerlich den Mittelfinger auszufahren und das aber nicht zu formulieren. Dann glaube ich, bist du bei Wiebke sehr, sehr gut aufgehoben. Spring mal gerne rüber zum Insta Profil. Wie gesagt, da findest du auch den Podcast. Du findest alles und gerne auch direkt in die DMs zu Wiebke rüber und mal anschreiben Hey, ich habe euer Podcast gehört, da freuen wir uns immer sehr Und dann schnappt dir eine Möglichkeit, mit Wiebke ins Gespräch zu kommen. Ich kann das sehr empfehlen, denn wir haben jetzt in den letzten Tagen ein bisschen gesprochen und wir haben uns kennengelernt. Und das liegt unter anderem daran, dass du in unser Programm Smash it! gekommen bist. Und als letzten kleinen Teil in diesem Podcast würde ich gerne einmal fragen, wie ist es dazu gekommen, dass du zu Smash it! gekommen bist? Was ist dein Wunsch oder Anliegen an diese Mastermind oder dieses halbe Jahr zusammen? Wiebke Grimmig: Ich bin zu euch gekommen über eine Empfehlung von der lieben Katja von Holistik Dog Live, eine sehr liebe Freundin von mir und wir machen auch immer mal wieder businesstechnisch einiges zusammen, dass wir uns austauschen und gegenseitig unterstützen. Und ich habe im letzten Jahr noch in der Ausbildung gesteckt zum traumasensiblen Coaching und in der Zeit hat Katja angefangen mit euch zu arbeiten und hat dann so gesagt Mensch uih, die kommt immer runter, die hat so wie so ein Kronleuchter an oder das Feuerwerk ist gerade am Schießen. Ich finde Konfetti im Flur so ungefähr und dachte so krass, was ist denn eigentlich los? Die hat dann immer so ein bisschen erzählt und ich war zu dem Zeitpunkt noch ein bisschen beschäftigt mit diesen inhaltlichen Themen und habe dann für 2024, als ich darüber nachgedacht habe. Was braucht es eigentlich? Gemerkt? Okay, ich hätte einfach gerne ein bisschen mehr Leitfaden. Ich hätte gerne mehr Struktur. Ich hätte gerne mehr Klarheit auch darüber, wer möchte ich sein als Unternehmerin, also bewusst in dieser Rolle als Unternehmerin. Also so mein Thema fortgeführt in Business Struktur so. Gestalten. Okay, juhuu, was heißt das jetzt? Und habe dann vor allem nach was Ausschau gehalten und da hat dann Katja sofort reingequetscht und gesagt Hey, hier, guck dir das unbedingt mal an, weil ich gesagt habe, ich brauche Struktur. Was ich nicht brauche, ist Druck und Antrieb habe ich bis zum Anschlag. Das ist nicht das Thema, das ist das, was ich regulieren gelernt habe. Was ich brauche, ist eine Gruppe, wo ganz viel Klarheit reinkommt, wo es aber auch pragmatisch ist und wo ich so das Gefühl habe, okay, du kannst da einfach was rauskloppen und das wird nicht irgendwie schief angeguckt, weil das Frauen sind, die seit 20 Jahren selbstständig sind, zehn Mitarbeiter haben und sich denken, was ist das für eine Larifari Frage, was soll das denn? Also ich brauchte auch so ein gewisses Umfeld, wo ich das Gefühl habe, ich kann hier reingrätschen wie ich bin und auf dem Stand, auf dem ich bin und jetzt nicht wieder irgendwie was vortäuschen müssen im Sinne von ja, weiß ich schon alles und dann am Ende nimmst du nicht so viel mit. Also so ein Gruppenformat, wo ich das Gefühl hatte, ja, es ist entspannt, es wird nicht mehr Druck aufgebaut, aber es gibt genau deswegen ist es entspannt. Es gibt eine klare Linie, wie läuft was ab. Ähm, wie läuft es hier in der Gruppe? Es ist so klar geführt. Ich kann mich voll auf die Inhalte konzentrieren. Das ist einfach so ein ganz, ganz großer Asset. Und die Stimmung gestern, ich meine, war jetzt der zweite Call, jetzt bei euch in dem Programm, einfach mega, mega cool. Einfach so diese Freude an auch sich kennenlernen, Freude so an sich weiter entwickeln, sich gegenseitig unterstützen, zwei Sätze raus kloppen und manchmal ist so eine Sache klar, es ist unglaublich. Ja, als man so denkt. Ah danke und da hätte ich jetzt drei Monate drum kreisen können. Also super, super auf den Punkt. Laura Roschewitz: Ja, vielen Dank. Wie hast du gestern diesen Mastermind Tag auch mit den anderen? Das ist eine Frage, die wir immer wieder versuchen zu beantworten, aber ich finde, es ist einfach nochmal authentischer, wenn es jemand beantwortet, der gerade frisch ins Programm gekommen ist. Wie würdest du sagen, ist so eine Mastermind Runde, wie hast du das wahrgenommen? Noch vielleicht so ein bisschen? Welche Fragen wurden da gestellt? Oder wie war das für dich mit den Fragen? Was hast du wahrgenommen von den anderen? Weil wir kriegen das immer mal wieder. Ja, ich glaub ich mit meinen Themen bin da nicht richtig oder ich bin noch nicht so weit oder ich bin schon dies oder das. Vielleicht hast du da noch mal ein, ähm, eine Idee, wie es für dich auf dich gewirkt hat. Einfach so, diese Session, die anderen Frauen, was hast du das Gefühl haben die anderen mitgenommen. Vielleicht magst du da mal so ein, zwei Sätze zu sagen. Wiebke Grimmig: Das Schöne, was ich dabei fand gestern, war, dass ich nicht das Gefühl hatte, hm, es muss irgendwie thematisch so vor strukturiert werden und dadurch so eng werden, dass ich das Gefühl habe, ei, hier passe ich vielleicht doch nicht rein, sondern da war wirklich viel Space für einfach die Frage, die gerade am relevantesten ist für den eigenen Prozess, dass man den nächsten Schritt gehen kann. Das geht ja auch schon so ein bisschen Richtung Glaubenssysteme Mindset, wo wir dann meinen okay, ich kann den Schritt eigentlich gar nicht gehen und dann guckt, guckt ihr drauf von außen und die anderen sind quasi da und gucken mit drauf und denken so kriegen das so mit dieses nee, warte mal. Klar kannst du den Schritt gehen, aber vielleicht ist es so und so für dich ein bisschen leichter. Guck mal. Und das fand ich so schön, dass es immer so ein Angebot ist, wo man so merkt auch als Zuhörerin, die ich jetzt nicht gleich eine Google Frage hatte. Ich nehme davon einfach schon viel mit, weil es. Klar auch inhaltlich schon etwas ist, was ich mir notiere. Aber dass ich vor allem merke, es ist die Haltung. Ich muss keine Angst haben, dass ich jetzt vielleicht zu früh oder zu spät da reinkomme oder dass alle Fragen vielleicht an anderer Stelle beantwortet sind. Und meine Frage ist doof oder geht wem auf den Keks. Sondern es ist eher so ein Gefühl von Hey, du bist dabei. Wir wertschätzen das sehr, dass du einfach losgehst, dass du den nächsten Schritt machen willst. Wenn es irgendwo hakt, sag Bescheid. Und das, das spürt man also in jedem Satz, aber auch bei den anderen Frauen, die da sind. Also ich kenne das ja auch von Gruppen Formaten, wo man so denkt, okay, die zwei, die da vorne sind und die das machen, die haben diese Haltung, aber der Rest der Gruppe, der kann das nicht aufnehmen. Das habe ich überhaupt nicht wahrgenommen. Gestern in der Mastermind Gruppe. Das war richtig cool auch so dieses sich gegenseitig so ein bisschen zelebrieren an der einen oder anderen Stelle nicht, weil das Ergebnis sofort Bombe ist oder so, sondern einfach weil man unterwegs ist und Bock hat, unterwegs zu bleiben und nicht irgendwo abzubiegen und zu sagen Gut, ich ruhe mich jetzt mal aus und das lasse ich jetzt. Sondern eher so dieses okay. Wir wollen keinen Druck aufbauen, ist auch gar nicht notwendig, weil hier kriegen wir Klarheit rein. Und hilft dir das für die Klarheit oder brauchst du noch was anderes? Das hat mir total gefallen, weil es so ein Gemeinschaftsgefühl ist. Es ist ein Verbundenheitsgefühl. Es ist kein Einzelkämpfermäßig unterwegs sein, sondern ah, okay. Auch Leute, die vielleicht schon gefühlt zehn Schritte weiter sind, haben immer noch ähnliche Fragen. Ja, also es ist. Es ist gar nicht so, dass man irgendwie das Gefühl hat, ich bin noch nicht so weit, das gibt es gar nicht. Laura Roschewitz: Das ist ja wirklich das, wo wir so sehr dran arbeiten, dass gar nicht dieser Glaubenssatz oder diese Überzeugung von irgendwann bin ich da mal durch mit meinen Fragen und dann läuft es einfach, sondern man kann schon ein erfolgreiches Business führen, man kann gute Umsätze machen, man kann trotzdem noch super unsicher sein und viele Mindfucks haben und nicht wissen, wie es weitergeht und trotzdem zwischendurch vielleicht auch mal ganz viel Klarheit haben. Und was gestern wieder so schön war, finde ich, ist das, dass wir eben wirklich viel Fokus darauf legen, dass man von den Fragen der anderen und der Antworten mit profitieren kann, ohne sich irgendwie verantwortlich zu fühlen, ohne einen Raum halten zu müssen. Das machen wir schon ganz alleine. Jeder darf sich da wirklich reinfallen lassen und für den eigenen Weg mitdenken und mitfühlen. Und das ist uns einfach super, super wichtig. Und ich habe neulich in einem Podcast einen Satz gehört, den werde ich mir übernehmen, dass nicht mein eigener. Ich will mich da nicht mit fremden Lorbeeren schmücken. Nein, ich weiß nicht. Wie heißt das? Ich will auf jeden Fall nicht den Kredit einfahren. Da wurde gesagt Ich glaube, ich bin der Spiegel. Ich möchte gerne dein Spiegel sein, in dem du dich ein bisschen klarer sehen kannst. Und da hab ich gesagt Ja, das gefällt mir. Wir möchten gerne eure unternehmerischen Spiegel sein, wo ihr reingucken könnt und sehen Ah, okay, das ist so. Klar ist es eigentlich schon cool, dann muss ich jetzt ja nur noch die Schritte dahin gehen, sozusagen. Also das ist unser großes Anliegen. Vielen Dank dir für die vielen lieben Worte. Ähm, an der Stelle mach ich was, was ich unternehmerisch niemandem empfehlen würde und ich crashe es einfach. Ich pack einen zweiten Call to Action in diesen Podcast. Also wenn du jetzt gemerkt hast, dass das, was Wiebke gerade erzählt hat, irgendwie mit dir resoniert, weißt du, wo du uns findest. Spring gerne auf ein Profil rüber und meld dich zum März gibt es dir die Möglichkeit bei Smash it! einzusteigen und wir freuen uns sehr, die Plätze füllen dich gerade schon. Und wenn du Lust hast, dann gib uns ein Zeichen, schickt uns ein Herz oder was auch immer. Melde dich und dann kommen wir in den Kontakt. Liebe Wiebke, ich danke dir sehr für dieses Gespräch. Ich hänge noch ziemlich an vielen Dingen, die du gesagt hast. Also da denke ich nochmal eine Runde drüber nach. Das hat ziemlich tief gewirkt. Danke, dass du da deine Erfahrung mit uns teilst und uns so einen kleinen Einblick in diese Möglichkeit gegeben hast, überhaupt aus dieser Anspannung und diesem inneren Knoten rauszukommen. Das fand ich sehr, sehr wertvoll. Danke dir! Wiebke Grimmig: Danke dir für diese super spontane Jump Einladung. Mega cool. Habe mich voll gefreut haha. Laura Roschewitz: Vielen Dank und euch! Danke fürs Zuhören. Wir wünschen euch einen tollen Tag. Hier bei Moin um Neun geht es weiter mit der nächsten Folge am kommenden Dienstag. Das wird wieder eine Solofolge sein. Und wenn ihr Wünsche habt oder so wie immer, meldet euch, lasst es uns wissen. Teilt dieser Folge ein bisschen Sichtbarkeit kann der Podcast auch immer gebrauchen. Und jetzt einen schönen Tag und bis ganz bald. Tschüss! Ciao, Wiebke Wiebke Grimmig: Ciao, ciao.