Der Business Podcast - Sales- & Business- Wissen für selbstständige Frauen

Gretel Niemeyer & TEAM | Business Coaching ⚓
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20.10.2026
Beschreibung
Moin, wir sind das Team von SMASH IT! - dem Business Coaching Programm von und mit Gretel Niemeyer. Unser Motto: "Mehr Geld in Frauenhände". Wir lieben es, Dinge im Butter bei die Fische Style umzusetzen und anzusprechen. - Genau das erwartet dich hier in diesem Podcast Knackiges Business-Wissen direkt in dein Ohr - Tolle Interview-Gäste mit spannenden Insights in ihr Business! Wir geben Impulse für ein erfolgreiches Business, teilen unsere Verkaufs-Tricks und stellen coole Unternehmer:innen vor. Moin um Neun erscheint jeden Dienstag um 9 Uhr Website: https://www.gretelniemeyer.com Instagram: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84
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Episoden
  1. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Dein Netzwerk ist dein Schlüssel zu Erfolg und Zufriedenheit! 🗝 Gretel & Laura sind sich sicher: die Qualität des Netzwerks bestimmt maßgeblich den Erfolg deiner Selbstständigkeit. Da wir schon seit Jahren eine intensive Netzwerkpflege betreiben und auf ein unfassbar starkes, solides und tragendes Netzwerk blicken, veranstalten wir selbst seit Jahren unser legendäres Coffee Speed Networking. In diesem Event laden wir selbstständige Frauen ein, ihr eigenes Netzwerk zu vergrößern, ihre Bubbel zu verlassen, neue Kontakte zu knüpfen und vor allem sich und ihr eigenes Business vorzustellen! 🚀 In dieser Folge zeigt Laura einmal auf, wie das Coffee Speed Networking abläuft, was der Inhalt ist, was du erwarten kannst und was auch nicht! Inwiefern sich das CSN von anderen Netzwerk Veranstaltungen unterscheidet und was Du tun solltest, um aus einem Netzwerk-Event möglichst viel mitzunehmen. 🙏 Denn: wenn wir unseren Kundinnen immer erzählen, dass sie über ihre Formate sprechen sollen und auch lang bestehende Formate von Zeit zu Zeit einmal wieder erklären, da neue Menschen im Umfeld diese Formate noch nicht kennen, dann müssen wir unsere eigene Medizin 💊 schlucken und das tun wir in dieser Folge! Komm hier (https://lauraundgretel.de/networking-coffee/) kostenlos zum Coffee Speed Networking dazu und erweitere dein Netzwerk finde Kooperationspartnerinnen, Kundinnen oder einfach tolle Frauen, die du gerne in deinem Netzwerk wissen möchtest. Wir freuen uns auf Dich! 💜 Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo, herzlich willkommen und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Gretel und Laura. Und ich Laura, melde mich heute mal wieder zu Wort mit einer neuen Dienstagsfolge. Und zwar schlucke ich heute mal unsere eigene Medizin. Denn Gretel und ich begleiten ja sehr, sehr viele Frauen und ein paar Männer dabei von der häufig gestressten, unzufriedenen Selbstständigen zur artgerecht lebenden Unternehmerinnen sich zu entwickeln. Und auf diesem Weg ist ganz, ganz, ganz oft auch ein Thema, das wir mit unseren Kundinnen darüber sprechen, dass sie über ihre Angebote und über ihre Formate sprechen müssen. Und das ist ja immer so einfach gesagt zu anderen. Aber für einen selber ist es ja doch immer gar nicht so einfach. Und keine Sorge, hier kommt jetzt keine Werbeveranstaltung in irgendeinem klassischen, nervigen Sinne, sondern ich möchte diese heutige Folge einmal zum Anlass nehmen, mit dir und euch in das Thema Netzwerken einzutauchen. Und zwar einmal aufzuzeigen, wie Gretel und ich unser großes, großes, großes Netzwerk Event, das Coffee Speed Networking entwickelt haben. Was die Inhalte davon sind, wie das abläuft und was dort schon alles Tolles entstanden ist. Denn am 7. September, das kannst du dir jetzt schon mal gleich groß notieren, ist unser nächstes Event unsere nächste Runde vom Coffee Speed Networking und zwar 7. September 13 bis 14:00. Wenn du also selbstständig bist und dein Netzwerk erweitern möchtest, dann block dir jetzt sofort den 7. September. Und wenn du noch nicht angemeldet bist, dann hole das jetzt gerne nach und gehe auf unsere Webseite. Die ist einfach zu merken www.LauraundGretel.de. Dort findest du alle Infos zum Netzwerk Event. Darum soll es aber gar nicht gehen, sondern es soll darum gehen, dass wir dieses Netzwerk Event, das Coffee Speed Networking schon über zehn mal veranstaltet haben, wir normalerweise drei oder vier Editionen pro Jahr durchführen und uns auch für dieses Mal kein geringeres Ziel gesetzt haben, als 300 Teilnehmerinnen dabei zu haben. Das heißt, du kannst uns unterstützen, indem du dieses Event teilst, in die Welt bringst, es ist ein kostenloses Format werden. Wir verdienen damit kein Geld. Es geht nicht darum, dass es für uns ein Produkt sozusagen ist, mit dem wir unser unternehmerisches Bedürfnis nach finanzieller Freiheit und nach finanziellem Erfolg umsetzen, sondern es ist für uns selber auch ein absoluter Netzwerkboost. Und Gretel und ich sind davon überzeugt, dass unser sehr, sehr, sehr kräftiges, gutes Netzwerk einer unserer Erfolgsfaktoren ist. Die Folge am kommenden Donnerstag wird noch mal sehr spannend, denn da spreche ich mit Anke Beeren über das Thema Netzwerken und kleiner Spoiler. Also übermorgen kommt eine Folge raus mit der Frau, die dafür verantwortlich ist, dass Gretel und ich uns kennengelernt haben. Also hör auch unbedingt am Donnerstag rein. Das Coffee Speed Networking, Gretel und ich haben schon vor Jahren festgestellt, dass es zwar so Online Netzwerk Events gibt, in dem man sich kennenlernen kann als selbstständige Unternehmerin, aber dass dort ganz häufig komische Regeln herrschen. Und zwar bedeutet das ganz oft, dass man oder wird ganz oft schon direkt kommuniziert, dass man bitte nicht so salesy sein soll, dass man bitte nicht pitchen soll, dass man halt nicht verkaufen darf und das ist nicht so eine Verkaufsveranstaltung werden soll. Wir verstehen natürlich selber als Veranstalterin auch, was damit zum Teil gemeint sein kann, denn natürlich wollen wir auch nicht zu einem Event laden und 100 Stunden lang hören, wer was alles Tolles zu verkaufen hat, weil das natürlich nicht zielführend ist. Aber uns hat das schon immer gestört, dass in diesem Netzwerk Events, die es so gibt, zum einen meistens die Hosts von, sagen wir mal, die gehen eineinhalb Stunden, die Host eine Stunde lang irgendwas vorstellen, was vielleicht gar nicht relevant ist für die, für diejenigen, die da hingekommen sind zum Netzwerken. Das ist Punkt 1, sprich häufig wird gesagt, dass es ein Netzwerk Event ist, ist aber ein eigenes Pitch Event von denjenigen, die es veranstalten. Und zweitens ist es meistens so, dass wir gar nicht so dazu kommen, unser eigenes Business auch vorzustellen. Und das machen wir anders. Zum Coffee Speed Networking laden wir ein, und zwar immer für eine Stunde unterhalten wir uns auch daran. Also 7. September 13 bis 14:00. Du kannst sozusagen mit uns deine Mittagspause verbringen und gleichzeitig richtig was für dein Business tun. Denn wie gesagt, wir laden rund 300 Selbstständige und Unternehmerinnen ein, zum Teil schon aus unserer bestehenden Bubble, zum Teil sind es alte Bekannte. Manche von euch waren auch schon jedes Mal dabei, aber zum Teil auch ganz, ganz, ganz viele neue Gesichter. Und darum geht es uns. Wir wollen selbstständige Frauen zusammenbringen. Das heißt: Wie läuft dieses Format ab? Wir laden euch ein in Zoom. Es ist ein kostenloses Format und wir fangen an, den Tag oder die Stunde mit ein bisschen Musik, mit ein bisschen Stimmung zu verbringen. Das heißt, es ist einfach auch ein Event, was Spaß macht. Und dann wird es eine bunte Mischung aus in der großen Runde mit meistens weit über 100, 150, 200 Teilnehmerinnen in den Austausch zu gehen, ein bisschen rum zu spaßen und aber natürlich dann auch ganz gezielt zu netzwerken. Und dazu bringen wir euch im Coffee Speed Networking immer in Breakout-Rooms. Und zwar zu zweit, zu dritt, zu viert. Das heißt, es wird mehrere Runden geben, wo ihr in kleinen Gruppen euer Business pitcht und euch vorstellt. Das ist uns ganz wichtig. Das heißt, nach dem Coffee Speed Networking warst du mit im Schnitt zwischen sechs und zehn anderen Frauen im kleinen Breakout-Rooms und ihr habt euch kennengelernt. Ihr habt euch vorgestellt, wer ihr seid, was ihr macht und konntet so neue Kundinnen, Kooperationspartnerinnen finden, vielleicht auch eine VA oder so was kennenlernen und so euer Netzwerk erweitern. Darüber hinaus gibt es dann noch die Möglichkeit für einige der Teilnehmerinnen, sich vor der großen Runde auch noch vorzustellen und zu pitchen. Das heißt, du hast wirklich die Möglichkeit in den kleinen Räumen, wenn du das nicht möchtest. Vor der großen Runde musst du da keine Angst haben, wenn wir von 300 Personen sprechen. Du muss natürlich nicht vor 300 Personen sprechen, wenn das nicht das ist, was du gerade möchtest. Wir empfehlen das sehr, sich dafür zu bewerben, weil es einfach ein riesen Boom auslösen kann. Natürlich in deinem Business und darüber hinaus gibt es natürlich auch noch den Chat, in dem du dich austauschen kannst. Du kannst, du siehst die Namen der anderen Teilnehmerinnen, du kannst dich parallel vernetzen, denn es gibt dazu von uns immer parallel auch noch einen richtig tollen Vernetzungspost auf Insta oder auf LinkedIn, wo du dann noch mal alle Namen siehst, wo du noch mal hinschauen kannst, also nach dem Netzwerkevent. Nach dieser einen Stunde ist es noch nicht vorbei, sondern dann fängt eigentlich die wahre Vernetzungsarbeit an. Wir hören das ganz oft, dass dann Frauen Tage später schreiben Oh, ich hätte mir mal eine Stunde bloggen sollen, damit ich dann wirklich die Zeit habe, das aufzuarbeiten. Also blocke dir am 7. September 13 bis 14:00 und wenn es irgendwie geht, am besten noch gleich eine Stunde mindestens danach, damit du dann alle neu kennengelernten Selbständigen, dich mit den verbinden kannst, auf Insta auflegt, sie anschreiben, denn das Follow up bestimmt die Qualität von einem Netzwerkevent. Wir laden dich da von Herzen ein. Es wird spaßig sein. Von Gretel und mir gibt es immer einen kleinen Input. Wir stellen natürlich auch vor, wer wir sind und was wir machen, weil manche kennen uns schon sehr gut. Vielleicht bist du schon eine treue Podcasthörerin. Vielleicht aber auch nicht. Ähm, vielleicht bist du ganz neu. Das heißt, wir stellen uns davor. Wir stellen natürlich auch unsere Mastergruppe Smash it vor. Wir haben auch immer Smashies dabei, die auch sowieso zum Netzwerken natürlich Lust haben. Das heißt, es wird ein ganz, ganz bunte Mischung mit dem Hauptfokus darauf, dass du dich und dein Business vorstellen kannst und dass du dich und dein Business erweitern kannst und dass du deine Bubble erweitern kannst und dass du nicht einfach nur vor dich hin rödelst, sondern dass du neue Selbständige kennenlernst, mit denen du dann als Kooperationspartner, als Interviewpartner, als was auch immer durchstarten kannst. Ich habe ja schon gesagt, Gretel und ich haben uns dann letztendlich auch virtuell kennengelernt in einer Mastermind Gruppe und letztendlich ist das auch Netzwerkerweiterung, Netzwerkpflege gewesen. Also du siehst, es kann auch eskalieren und daraus kann auch ein ganzes gemeinsames Unternehmen entstehen. Wir haben letzte Woche gerade von zwei ganz, ganz tollen Frauen gehört, was entstanden ist aus dem vorletzten Coffee Speed Networking. Zum einen wirklich eine gute Freundschaft, eine Business Freundschaft, so wie Gretel und ich sie auch haben. Und dazu kann ich nur sagen eine Business Freundschaft ist wahnsinnig viel wert, wenn man auf der einen Seite als Mensch befreundet ist, auf der anderen Seite sich aber auch unternehmerisch in der Selbstständigkeit gemeinsam weiterentwickeln möchte. Das muss nicht unbedingt als eigene gemeinsame Firma sein. Kann es wie bei uns. Aber es kann auch sein, dass das einfach ihr eure Businesses zusammenbringt und voneinander miteinander lernt. Die andere Teilnehmerin hat uns erzählt, dass sie eine ganz, ganz tolle Kooperationspartnerin gefunden hat, die in einem ähnlichen Bereich unterwegs ist, aber nicht im selben und sie jetzt zusammen einige Projekte auf die Straße bringen und sie sich so so sehr darauf freut. Du siehst also, es können sehr unterschiedliche Sachen entstehen. Wir haben schon gehört, dass Menschen die perfekte VA gefunden haben, dass Menschen ihr Team erweitert haben mit Menschen aus dem Coffee Speed Networking. Es wurden natürlich schon Aufträge vergeben. Es wurde natürlich schon. Ich habe gehört von einer, die jemanden gefunden hat, die ihr bei SEO hilft, also Webdesignerin. Es sind so unterschiedliche Menschen dabei, von Yogalehrerin, Webdesignerin, einer Seifenmanufaktur, von Menschen die Kekse herstellen. Also es ist so, so viel Unterschiedliches immer mit in dem Raum, dass auf jeden Fall die Bühne groß genug ist und du auf jeden Fall mit wertvollen neuen Kontakten rausgehst. Also blocke dir den Termin. Melde dich unbedingt an, damit du von uns versorgt wirst. Du kriegst vorher von uns auch noch, wenn du angemeldet bist, ein Video zugeschickt mit Tipps und Tricks, wie du einen perfekten Pitch vorbereiten kannst. Das ist also auch super wichtig. Blocke dir am besten noch ein Stündchen danach neben dir, Schnapp dir Zettel und Stift, damit du gut vorbereitet bist, damit du wirklich auch dann das Follow up machen kannst. Denn das Follow up entscheidet die Qualität von einem Netzwerk Event. Das ist immer so, egal ob online oder analog, das Follow up entscheidet. Wie sehr bleibst du dran, nimmst du Kontakt zu den Leuten auf usw. Und dann freuen wir uns, dich am 7. September zu sehen, 13 bis 14 Uhr. Das ganze ist kostenlos. Teile es sehr gerne auch und hör unbedingt am Donnerstag übermorgen wieder in unsere neue Folge rein in das Interview mit Anke. Denn da geht es noch mal ganz explizit um das Thema Netzwerken, auch um das Thema nach oben Netzwerken und vor allem um das Thema Netzwerken für uns als selbstständige Frauen. In dem Sinne wünsche ich dir jetzt ein super Tag. Freue mich, dich am 7. September zu sehen und habe hiermit ein kleines Häkchen gemacht, krieg ein Sternchen, denn ich habe meine eigene Medizin geschluckt und ein Format von uns einmal etwas detailreicher beschrieben. Was sonst. Wir sagen immer Ja, dann ist wieder Coffee Speed Networking. Aber vielleicht wissen ja einige von unseren hunderten von Hörerinnen hier bei Moin um Neun gar nicht, was das Coffee Speed Networking ist so genau. Ich hoffe, da habe ich ein bisschen Licht ins Dunkel gebracht. Spring gerne noch mal rüber zu Instagram oder LinkedIn zu mir, Laura Roschewitz, und tausch dich mit mir und uns aus. Wenn noch Fragen offen sind, schick die gerne rüber und ansonsten komm rüber auf unsere Webseite www.LauraundGretel.de. Bis dann, Macht's gut. Ciao, Ciao.

  2. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Tut Abgrenzung und Bedürfnisse formulieren unsere Resilienz als Mensch eigentlich gut? Und was tun mit all der gewonnenen Energie, Freude und Lebenslust nach den erfolgreichen Life & Spiritual Coachings, die uns in unserer Bubble aktuell von allen Seiten angeboten werden? In diesem tiefen & ehrlichen Gespräch mit der Cozy Rebellion & Embodiment Coach Lotta Faidini spreche ich darüber, warum Konflikte und Kompromisse heute wichtiger sind denn je, was wir gegen Einsamkeit und für mehr Verbindung in der Gesellschaft tun können und wie wir raus aus der Ohnmacht rein in die Handlungsspielräume kommen. Nicht zuletzt im großen Kontext des Klimawandels, des Rechtsruck und des Populismus, den wir gerade in Europa und der Welt erleben eine mehr als wichtige Podcast Folge. Folge Lotta hier: https://www.instagram.com/lottafaidini oder hier: https://www.lotta-faidini.de Und erzähl mal: Wie siehst Du das Ganze? Wie viel gesellschaftliches Engagement steckt in Dir, was sind Deine Orte der Verbindung und wo würdest Du gerne mehr Zeit oder Energie investieren, wenn Du mehr davon hättest bzw. Deine Ressourcen anders verteilen würdest? Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo, herzlich willkommen und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und hier ist Laura und ich habe heute Besuch von der lieben Lotta Faidini. Ich freue mich sehr, dass du hier bist und wir ein bisschen Interview Zeit miteinander haben. Lotta Faidini: Hallo, ich freu mich auch. Laura Roschewitz: Herzlich willkommen! Schön, dass du da bist. Wir haben eben schon im kurzen Vorgespräch mal so ganz bisschen uns angewärmt und das ist ja. Ich sag das immer wieder hier im Podcast, dass das irgendwie spannend ist, weil viele meiner Podcastgästinnen sind für mich so ein bisschen wie Blind Dates, weil wir vorher noch nie so richtig miteinander gesprochen haben, uns aber zum Teil schon irgendwie auf Instagram folgen oder irgendwie schon wissen, was wir machen, aber uns noch nicht so richtig doll kennen. Und du bist mir aufgefallen vor… Ich weiß gar nicht. Das ist schon eine Weile her. Ich folge dir schon eine ganze Weile, weil ich mich mit dem Thema Bedürfnisse, Selbstoptimierung, ja, aber auch Resilienz und verschiedene Dinge eben beschäftige. Und da bist du mir einfach so in den Orbit geflogen. Und seitdem folge ich dir ganz begeistert, denn wie ich dich wahrnehme, sorgst du dafür… Also ich weiß, dass du Atem und Embodiment Körper Coachin bist. Ich weiß aber auch, dass du dich ganz viel so mit den Themen Körperwahrnehmung, Körperbewusstsein. Schluss mit dem Optimierungswahn. Dieser ganze Leistungsdruck. Für mich bist du auch eine große Verfechterin der Gemütlichkeit und der „Es ist mal genug“. Also so nehme ich dich wahr dieser Bewegung. Und ich weiß, dass du auch sehr politisch aktiv bist und aktivistisch und das mit in deiner Selbstständigkeit in ein Business mit rein bringst. Und deswegen habe ich mir gedacht, dass es allerhöchste Zeit wird, dass unsere Community dich mal kennenlernt, weil ich glaube, dass du zurzeit sehr viel wichtige Dinge beizusteuern hast. Lotta Faidini: Ja, schön. Ja, das freut mich. Eine sehr schöne Zusammenfassung auch. Ja, ich glaube, du nimmst mich genauso wahr, wie ich wahrgenommen werden möchte. Laura Roschewitz: Ja, check. Das ist ja auch mal schon so ganz spannende Innen- und Außenwahrnehmung. Magst du vielleicht noch mal in deinen Worten unseren Zuhörerinnen erzählen, wer du bist, was dein Hintergrund ist? Vielleicht magst du mal so eintauchen. Lotta Faidini: Ja. Ich bin Lotta Faidini. Ich mache körper- und atemorientiertes oder auch zentriertes Coaching. Ähm, wo wir nicht nur über Gespräch Zugang zu uns selbst finden. Vor allem ganz viel eigentlich über Atem, Atemgewahrsam, Atemtechniken und eben den Zugang zum eigenen Körper und der eigenen Bewegung. Und ich komme selber aus einem sehr politischen Umfeld, politischer Familie, früh auch politischer Freundeskreis hat mich ja eigentlich glaube ich, seit ich 15 bin, irgendwie politisch engagiert und habe ziemlich schnell gemerkt, dass das ziemlich auslaugend sein kann, weil man ja eigentlich immer wieder vor neue Mauern stößt und jetzt relativ wenig wirkliche Erfolge feiern kann. Und habe dann in so einem Auslandsaufenthalt Yoga für mich entdeckt und mit diesem Yoga einen ganz anderen Zugang zu mir, zu meiner Wahrnehmung, meiner Fürsorge, meiner Liebe zu mir selbst gefunden und habe das ja in den letzten zehn Jahren immer mehr und mehr vertieft und habe dann irgendwann angefangen Ausbildungen zu machen, Yogaausbildung, Atemausbildung, Coachingausbildung, was man dann alles so macht und anhäuft in der Zeit. Genau. Und habe irgendwie ziemlich schnell gemerkt, dass ich ja ganz gut mit Menschen kann und das ganz gut auch an Menschen weitergeben kann und offensichtlich oftmals ja die richtigen Worte finde und auch die richtige Art von Empathie für Menschen habe. Genau. Und habe dann damit angefangen zu arbeiten. Und mir war von vornherein ziemlich wichtig, auch diese politische und vor allem gesellschaftspolitische Komponente mit reinzubringen, weil ich es immer ein bisschen gefährlich bis auch wirklich toxisch finde, wenn man gerade in dem Bereich von Selbstliebe, von Selbstfürsorge und so den Menschen immer komplett die Verantwortung und die Schuld regelrecht zu erweist und sagt Ja, wenn du das änderst, und wenn du das änderst, dann lebst du dein vollkommenes Leben. Ja, nur dann kannst du dich selbst lieben, dann bist du sorgenfrei und glücklich und so. Und ähm, ich immer so ein bisschen, denke, ja, zu einem Teil schon. Aber wir leben eben auch in dem System, in dem wir leben. Und das ist eben einfach ein ausbeuterisches System, was nicht darauf ausgelegt ist, dass wir jetzt alle Millionärinnen werden und auch nicht darauf ausgelegt ist, dass wir uns alle wohl in unserer Haut fühlen. Schon gar nicht, wenn man in einem weiblichen Körper oder sogar in einem Körper von anderen Geschlechtsidentitäten irgendwie lebt. Ja, also wir leben eben in dem, was wir Kapitalismus nennen, in dem, was wir Patriarchat nennen. Und das finde ich extrem wichtig, in so einer Arbeit einfach mit zu benennen, dass man sich gleichzeitig nicht komplett vielleicht darauf ausruht und sagt Oh, solange das dieses System gibt, kann ich gar nichts machen, denn das führt zu Ohnmacht. Ich glaube schon, dass wir eben einen gewissen Handlungsspielraum haben und den versuche ich mit meiner Arbeit den Menschen auch wirklich an die Hand zu geben und denen auch zu sagen Hey, wenn du es schaffst, mit dir verbunden zu sein, dann kommst du eben aus der Ohnmacht in die Handlungsfähigkeit. Genau. Aber es nicht auszublenden und den Leuten auch ganz klar zu sagen Ey, wenn du zum Beispiel eine Frau bist und du vernichtend in den Spiegel guckst, weil du hier ein Speckröllchen hast und da Cellulite hast und du denkst, dass sei nicht schön. Ja, dann kommt das wahrscheinlich nicht aus dir, sondern das kommt daraus, dass du eben aufgewachsen bist in einer Welt, die dir durch Werbung, durch irgendwelche vermeintlichen Role Models in Filmen und Serien und so ein Gewissen, ein gewisses Körperbild und einen Schönheitsstandard irgendwie in dein Gehirn pflanzen, für was du das dann so unbewusst aufnimmst. Und umso mehr wir auch darüber wissen, desto eher können wir uns davon auch befreien, glaube ich. Ja, Wissen ist Macht in allen Belangen und eben auch wenn es um Selbstliebe geht, wenn es um den eigenen Wachstum geht und im Endeffekt auch um das eigene Leben, das eigene Business. Wie auch immer man lebt. Laura Roschewitz: Das heißt, du bewegst dich da, wenn ich so zuhöre, auch auf einem ziemlich schmalen Grad zwischen einerseits ernst nehmen, dass es diese Welt mit ihren Rahmenbedingungen gibt, die uns formt, die uns vielleicht auch mal Türen vor Nasen zuschlägt. Und gleichzeitig aber auch Handlungsspielräume mit den Menschen zu finden. Weil was ich wahrnehme, ist schon eine gewisse. Zumindest auf der großen Weltbühne, vielleicht auf der politischen Bühne ein gewisses Ohnmachtsgefühl bei vielen Menschen, so von wegen was kann ich schon alleine ausrichten und die anderen machen ja auch nichts. Warum sollte ich jetzt anfangen? Und ich erlebe und da gucke ich auch ein bisschen kritisch drauf, tatsächlich auch so eine Bewegung der sehr starken Individualisierung, also wenn ich mich sehr stark mit mir selber auseinandersetze, meine Bedürfnisse, meine Grenzen, meinen. Also das ist eine Bewegung, die ich auch sehr feiere. Da gibt es ganz, ganz tolle Komponenten und ich sehe aber auch, dass sie ihre Grenzen hat, weil ich auch glaube, dass es manchmal auch gut ist, nicht nur ausschließlich seine eigenen Bedürfnisse als wichtig zu erachten. Wie geht es dir aktuell mit diesem schmalen Grad? Lotta Faidini: Ähm, ambivalent wär glaube ich das richtige Wort dafür. Ich persönlich glaube nicht an Widersprüche. Ich glaube, dass alles immer gleichzeitig existieren kann und darf. Und deswegen geht es mir an dem einen, in der einen Minute geht es mir gut damit und in der nächsten nicht, weil ich sehe das ähnlich wie Du das in diesem individuellen Ansatz ganz viel drinsteckt und der ja auch in meiner Arbeit und in meinem Leben, in meinem Ansatz irgendwie so auch drinsteckt, ja, dass wir schon auch uns um uns selber kümmern sollten und dürften, unsere eigenen Bedürfnisse und Grenzen wahrnehmen, schätzen und für die eintreten und, dann aber eben nicht da aufhören. Und ich glaube, das ist das, was ganz viel in dieser Coaching Bubble irgendwie oftmals dann so hinten runterfällt, weil es sich auch oftmals einfach nicht verkaufen lässt. Die Leute kaufen kein Programm, in dem du sie zu Aktivistinnen machst. Das interessiert die nicht also den ganz ganz großen Teil, ja vielleicht man gibt sich mal für alles gibt es eine Nische, für alles gibt es einen Markt. Findet man bestimmt auch. Aber der Markt, der natürlich interessiert ist natürlich. Wie löse ich denn meine eigenen Probleme das? Was, womit ich täglich irgendwie konfrontiert bin in meinem Kopf, in meinem Spiegel usw. Das kann man gut verkaufen. Das sind die Pain Points, wie man so schön sagt, von Kunden und Kundinnen. Und dann ist es so ein bisschen, ja so ein Spiel damit, wie kriegt man das andere dann auch noch mit rein? Also ich versuche das so ein bisschen bei Instagram mit reinzubringen und in meinen Programmen ist das immer mit Thema, ja, weil ich schon merke, also wenn wir in die Nachrichten gucken, es wird einfach allerhöchste Eisenbahn, dass wir anfangen, den Menschen die Kraft zu geben, sich zu engagieren. Und ich glaube, dass die Arbeit von ich sag mal, Coaches und Persönlichkeitsentwicklungsmenschen, aber auch Yoga Lehrenden und und und und so diese ganze große Blase, dass die ein unglaubliches Potenzial hat, eigentlich genau das zu tun und eigentlich oftmals das auch ist, was zumindest als Werte nach außen transportiert wird. So ein Wert von Zusammenhalt, von Wir schaffen das und wir sind doch alle eins und das wird dann so schön gesagt. Aber das sind ganz oft so leere Phrasen irgendwie. Und eigentlich ist es für mich, wenn ich an der Zeit wirklich auch mal ganz klar zu sagen Hey, ähm, wir können gemeinsam was bewegen, wir können alle auf uns selber achten und dann können wir aber auch wirklich gemeinsam dafür eintreten, dass wir eben in einer bunten und liebevollen Gesellschaft leben, möglichst auch noch im Einklang mit der Natur und mit uns selbst und die Menschen zurück in die Natur bringen, aber auch zurück in die Liebe oder so zueinander. Ein großes Wort, aber vielleicht zumindest in Respekt miteinander. Laura Roschewitz: Das wäre vielleicht schon mal ein Anfang. Vielleicht so der kleine gemeinsame, die kleine gemeinsame Schwester oder. Lotta Faidini: Ja, genau. Laura Roschewitz: Was ich ganz total spannend finde. Also ich kann das total nachvollziehen, was du gerade sagst und du hast ja eben auch gesagt, du glaubst nicht so an entweder oder. Für dich ist das eher ein und das ist auch etwas, was ich an meiner Arbeit total ja was mir total zentral ist, weil ich zum Beispiel nicht dran glaube, dass es Angst oder Mut ist, sondern dass die zusammengehören, dass sie meistens aber gleichzeitig passieren. Und das finde ich irgendwie total spannend, weil ich glaube auch daran oder das wäre was, was ich auch nochmal so zurückgeben würde. Ich finde es spannend, sich zu fragen oder was mir häufig so vorkommt, ist, als wäre es so ein Du musst dich jetzt ganz doll um dich kümmern und dich auch irgendwie abgrenzen. Das ist ja auch häufig ein Abgrenzungsthema, wo ich auch ein bisschen skeptisch bin, weil ich weiß gar nicht unbedingt, ob ich in der Gesellschaft leben möchte, wo sich alle wahnsinnig gut abgrenzen können, weil ich glaube, unser größerer Mangel in der Gesellschaft ist nicht die Abgrenzung, sondern eher die wirkliche Verbindung. So, ich sehe es schon auch so. Gerade wenn man vielleicht Trauma erlebt hat oder so. Also es gibt schon viele auch gute Gründe, sich abzugrenzen. Es gibt auch Menschen, von denen es gut ist, eher abzugrenzen oder Situationen. Aber wenn ich jetzt von oben drauf gucke, würde ich immer sagen, was uns fehlt, ist eher die Verbindung, die Empathie und das Mitgefühl als das Grenzen setzen. Lotta Faidini: Ja, absolut. Ja, glaube ich auch. Ich glaube auch, dass also dieses ewige Abgrenzen. Ich glaube nicht, dass dich das, also dass das deine Resilienz stärkt. Ja, was brauchen wir denn heutzutage? Wir brauchen Resilienz. Ja, wir brauchen das. Resilienz bedeutet ja quasi Anpassungsfähigkeit und Stressaushaltungsfähigkeit. Ist ja nicht das richtige Wort. Aber ihr wisst, was ich meine. Ja, das brauchen wir auch im Hinblick auf unsere Zukunft. Und wenn ich mich jetzt immer von allem abgrenze, was mir potenziell vielleicht nicht gut tut, dann glaube ich, führt das eher dazu, dass wie auch, wie du auch sagst, ja, dass man sich immer mehr und mehr zurückzieht und eben nicht in die Verbindung geht. Das ist mit Sicherheit auch so ein bisschen eine Aushandlung. Natürlich, vor manchen Menschen sollst du dich bitte abgrenzen. Also ich war ja auch zu den Corona Zeiten sehr aktiv in der Yoga Szene. Dahin, dass man sich natürlich gegen Nazis abgrenzen muss. Also manche Grenzen brauchen wir, um so den Nährboden zu erhalten. Und gleichzeitig muss man gerade auf der persönlichen Ebene ja auch immer mal wieder gucken, okay, wo gehe ich denn auch damit um, mich mal nicht abzugrenzen? Und wie kriege ich das dann hin, nicht einfach nur ein ganz klares Nein zu sagen, sondern in die Aushandlung zu gehen und viel mehr dahin zu gehen, ja, in so einem, in so einem gesunden Konflikt vielleicht auch mal zu gehen und nicht immer alles von sich zu weisen, sondern miteinander eigentlich zu lernen. Wie können wir gerade die Disharmonie aushalten und langfristig vielleicht auch wieder klären und so eben eine Verbindung gehen, in Empathie füreinander gehen und auch so dieses ja, dieses Disharmonische besser zu ertragen und zu sagen okay, du hast vielleicht eine andere Meinung als ich, aber wir können vielleicht trotzdem keine Ahnung, Kolleginnen sein, zum Beispiel. Ja, wir können vielleicht trotzdem Nachbarinnen sein und so, man muss ja nicht immer alle gleich lieben. Einfach nur sagen okay, du existierst, ich existiere und wir diskutieren vielleicht um manche Sachen, aber ich ziehe mich nicht komplett aus etwas raus, sondern ich gehe schon auch immer wieder in den Kontakt, in die Handlung. Und wenn es ab einem gewissen Punkt wirklich gar nicht mehr geht, dann grenze ich mich ab. Aber immer gleich von vornherein zu sagen Nee, das hier ist nur noch mein Raum. Das ist, glaube ich, nicht nur gut für die Menschen. Laura Roschewitz: Es hat ja auch so was sehr polarisierendes. Und ich finde, dieses Polarisieren, da nehmen wir ja auch gerade sehr über Social Media zum Beispiel wahr, wo ja vor allem Algorithmen über viele Jahre jetzt auf Like oder Dislike ausgerichtet waren, sozusagen. Also eigentlich gibt es nur schwarz oder weiß, es gibt nicht. Ja, finde ich ganz okay, lass mal drüber diskutieren oder so. Also es gibt eigentlich nur so eine polarisierenden Pole, die so auseinandergehen. Und wir sehen ja auch toll diese Bubble Entwicklungen einfach also dass Menschen sich sehr auch durch einen Algorithmus zum Beispiel sehr in ihrer Bubble bewegen und das Gefühl haben das was ich denke, denken auch alle anderen und was ja dann auch wirklich gefährlich wird. Und ich glaube, da bin ich total bei dir. Dafür braucht es echten Kontakt mit echten Menschen, weil wir sehen, da lässt sich Rassismus abbauen. Also gibt es ja ganz, ganz viele Dinge, die wir dann sehen. Nee, nee, meinen mein Türke, mein Dönermann ist toll. Aber generell, also solche Wahnsinnsaussagen hören wir ja an allen möglichen Ecken und wo wir halt sehen, wenn da echter Kontakt entsteht, werden Vorurteile abgebaut oder steigt die Empathie. Und deswegen finde ich, das finde ich mega spannend. Und ich würde noch mal gerne so anknüpfen zu dieser Coaching Bubble, in der wir uns ja beide auf irgendeine Art und Weise bewegen. Was ich mich frage und die Frage würde ich dir gerne mal geben. Ich bin manchmal ich. Ich denke manchmal so Sätze. Und einer, der mir eben kam, war Wo soll das eigentlich hinführen, dieses große Versprechen, wenn mir ein Coach oder eine Coachin erzählt Du, mit meinem Programm kommst du ganz zu dir, Du hast keine schlimmen Konflikte mehr, Du hast ganz viel Selbstliebe, was? Ganz viel Energie. Dann frage ich mich manchmal Ja, und dann? Also ich frage mich, was soll denn mit dieser Energie passieren von Menschen, wenn sie zum Beispiel immer noch, ja, in ihrem Job sind, wo sie vielleicht eigentlich das mehr machen, weil Zeit gegen Geld wo? Also was soll überhaupt mit dieser Energie passieren? Da finde ich den aktivistischen Part sehr spannend, weil ich mich manchmal frage, genau wie beim Thema Zeit, weil das eine schöne Analogie. Wir sparen halt überall Zeit, weil schnelleres Handy, schnelleres Auto, schnelleres Fahrrad, alles schneller. Aber wo ist sie dann? Also, was wollen wir mit dieser Zeit tun? Wie wollen wir sie füllen? Und so ist es vielleicht für mich genauso die Frage Was wollen wir mit der Energie machen, die wir alle oder viele von uns in dieser Bubble ja sehr krampfhaft versuchen, positiver zu gestalten und mehr davon zu haben. Das finde ich eine spannende Frage. Was? Was ist die Antwort darauf sozusagen? Was wollen wir damit machen mit der Energie und der Zeit, die wir dann haben, wenn wir diese erfolgreichen Programme durchlaufen? Lotta Faidini: Toll ja, gerade ist die Frage, wo ich dann darauf antworte Ja, engagiere dich doch. Also was ich meine mit diesem. Es hört dann immer an der eigenen Nasenspitze auf und eigentlich ist das doch erst der Anfang, weil wenn du dann da drin bist, ja, dass du dich mit dir selbst wohlfühlst, ja, was machst du denn dann damit? So und dann? Das kann ja sein, dass du zum einen die Energie auch nutzt, um das eine Hobby, was du immer mal starten wolltest, aber nie Energie für hattest, zu machen. Ist ja super. Dann lern endlich Gitarre oder fang einen neuen Sport an oder so großartig und aber gleichzeitig ja, vielleicht hast du irgendwie mehr Zeit auch für deine Freundschaften, die wieder zu pflegen, was ja auch schon irgendwie. Ich glaube, alles was in Kontakt mit anderen Menschen ist, ist irgendwie auch ein Mehrwert für die Gesellschaft. Immer. Ja, weil wir alle immer mehr vereinsamen, glaube ich irgendwie. Und umso mehr wir wieder mehr wirklich in Gemeinschaft und Community kommen, desto besser wird es für die ganze Gesellschaft sein. Aber eben auch ja. Ja, engagiere dich. Und für mich ist Engagement und Aktivismus eigentlich alles, was man tut, um einen Mehrwert zu schaffen. Das muss jetzt, finde ich nicht, wie ich erlebe, oftmals, dass Aktivismus so ein sehr enger Begriff ist bei vielen Leuten. Und Aktivismus ist eigentlich nur, wenn ich auf Demos gehe oder wenn ich auf irgendwelche politischen Treffen sitze oder oder. Laura Roschewitz: Im Plenum lange diskutiere. Lotta Faidini: Genau und sowas mache ich auch nicht, weil habe ich viele Jahre meines Lebens gemacht und ich fand, das war eigentlich immer verschwendete Zeit. Aber ja, ich glaube, wir müssen Banden bilden, wir müssen wieder mehr zusammenkommen. Und was das dann ist für einen Aktivismus. Ja, das kann ja auch. Es gibt ja auch viele Online Aktivistinnen inzwischen, die Social Media nutzen, um irgendwie ihre Message zu verbreiten. Ich glaube auch so was, dass es auch Aktivismus sein kann. Wenn du, weiß nicht, einer Freundin, die ein Kind hat, unter die Arme greifst und sagst Ey, einmal die Woche passe ich auf dein Kind auf und entlaste dich so und gebe dir dadurch wieder mehr Zeit. Für mich ist auch so was irgendwie eine Form von Aktivismus, weil es eine Aufteilung von Carearbeit ist. Und dieses festgefahrene Bild von wie leisten wir eigentlich in unserer Gesellschaft Care Arbeit und wer leistet die vor allem aufbricht? Das kann auch sein, dass du irgendwelche Seedbombs in deiner Stadt rum wirfst und damit einfach nur ein paar Blümchen wirfst. Also die kleinen Sachen, glaube ich, können es auch sein. Bis hin natürlich zu. Wir müssen uns auch wieder mehr politisch organisieren, um gegen Klimawandel und gegen Rechtsextremismus usw. aktiv zu werden. Ich glaube, wir dürfen klein anfangen. Ja. Laura Roschewitz: Ja, es ist ja auch einfacher sich vorzustellen, dann, wenn es die kleineren Sachen sind, weil das große Ganze ja wieder, wieso wie esse ich einen Elefanten? Ja, das ist schwierig, da irgendwo anzufangen. Lotta Faidini: Und die richtige Gruppe zu finden. Wie finde ich, die richtige Gruppe, in dem du irgendwie kleine Sachen machst und da drüber vielleicht Leute auch kennenlernst? Laura Roschewitz: Vor allem, was ich, was ich ganz spannend finde aus dem, was du auch gerade so berichtet hast, was es für mich auch ist, ist tatsächlich ein über meine eigene Existenz und vielleicht auch meinen eigenen Bonus hinweg. Ich mache zum Beispiel. Für mich ist zum Beispiel Gärtnern aktivistisch. Also ich pflanze zum Beispiel Bäume, die werden erst Früchte tragen, wenn ich wahrscheinlich schon irgendwie nicht mehr dort lebe, wo ich gerade lebe, weil ich sehr wahrscheinlich nicht 60 Jahre an einem Ort leben werde. Aber das ist so was, was so über die eigene Existenz hinausgeht und was auch nicht direkten Mehrwert für mich hat, also zumindest nicht in diesem kapitalistischen Sinne. Also ich investiere Geld und Zeit in etwas, was für mich keinen Ertrag gibt. Vermeintlich. Wobei ich ja auch als Ertrag sehen könnte, wie sehr ich mich freue, einen Baum wachsen zu sehen oder wie mich die Vorstellung beglückt, dass jemand da irgendwann unterm Apfelbaum sitzen wird. Wer auch immer. Oder dass ich meiner Freundin, wie du gerade das Bild genannt hast, einfach geholfen habe. Das kann ja auch etwas sein. Aber ich finde, häufig ist es halt sehr geprägt in, was bringt es mir? Das ist so eine Haltung, die ich viel wahrnehme, die ich eigentlich glaube, als sehr toxisch einschätzen würde zumindest. Also es ist immer dieser schmale Grad. Ich glaube auch, dass wir alle lernen dürfen, uns Gutes zu tun und das und und wirklich zu lernen und Selbstfürsorge zu betreiben. Und ich sehe aber auch wirklich diesen Part auch mal ich weiß nicht, ob es altruistisch ist, aber etwas zu tun, einfach weil es gut ist, das zu tun, Ja, und nicht, weil ich sofort einen Bonus daraus habe. Das ist vielleicht auch so ein bisschen das Belohnungssystem, was bei uns etwas hyper stimuliert ist. Lotta Faidini: Genau, es passt sehr gut in unsere Gesellschaft. Ich brauche direkt eine Bezahlung dafür eigentlich ja, dabei ist es so, wenn man weiß nicht, wenn ich so mit Menschen rede, die irgendwie engagiert tätig sind. So, du kriegst aus jedem Engagement ziehst du was. Also ob das jetzt ist, dass du dich um andere Menschen kümmerst oder dass du Bäume pflanzt oder irgendwelche Zettel austeilst, wo irgendwie Informationen gegen Populismus oder so drauf stehen. Du kriegst immer eigentlich auch ein sofortiges Feedback. Ich glaube, wir müssen uns da einfach nur wieder mehr für öffnen. Also diese kleinen Dinge zu auch wertzuschätzen und nicht immer gleich zu sagen okay, ich pflanze den Baum und dann habe ich nächstes Jahr Äpfel, sondern sagen, ich pflanz den Baum und dann kommt irgendwie ein Kind dran vorbei und das freut sich über den Baum und ich erfreue mich an dem Lächeln von dem Kind. Also diese, diese Kleinigkeiten vom Leben. Ja, das ist ja auch in meiner Arbeit rede ich viel über Genügsamkeit, also so ein Ding von weniger ist mehr. Und ich glaube, das dürfen wir auch im das dürfen wir für unser eigenes Leben mehr. Haben, dürfen wir für das, was wir vom Leben erwarten und von unserem Engagement vielleicht auch erwarten, die Kleinigkeiten wieder mehr wertzuschätzen. Laura Roschewitz: Ja vielleicht auch eine Demut. Also ich nehme es manchmal auch als Demut wahr und das finde ich super spannend, weil eigentlich zeigen ja auch alle oder zumindest viele Studien und viele Expertenmeinungen, dass das das, was wir jetzt viele Jahrzehnte ja versucht haben, eben durch höheren Wohlstand und durch eine kapitalistische, erfolgreiche Umsetzung sozusagen, wir zufriedener sind. Gleichzeitig hast du aber auch gesagt und das sagt ja auch die Studienlage ganz eindeutig, dass wir einsamer sind als je zuvor gesellschaftlich, dass wir weniger verbunden sind, dass viele Menschen sich Verbindungen wünschen, dass Stellen abgebaut werden in Bereichen, wo wir eigentlich dringend Verbindungen, Berührungen usw. bräuchten. Sozialer Bereich. Und das ist eigentlich ja so, oder ich mir auch ein Umdenken wünsche in dem Bereich, dass wir halt merken, wir sind, wenn wir zurückblicken, das sagen ja auch ganz viele, fallen einem häufig doch die kleinen Momente ein, die einen so richtig erfreut haben, wo einem ja irgendwas passiert ist, was eigentlich was ganz, ganz kleines war, was einen aber irgendwie total berührt hat. Das glaube ich auch. Vielleicht magst du zum Abschluss vom Podcast. Die Zeit rennt ja immer total. Ähm, aber erzählen für Menschen, die dich vielleicht jetzt das erste Mal gehört haben, wie kann man denn mit dir arbeiten? Also in welche Form bringst du diese Überzeugung und diese Weltanschauung, die du gerade uns total schön dargestellt hast? Lotta Faidini: Ähm, ja. Man kann eins zu eins mit mir arbeiten. Online. Oder ich lebe in Hannover. Ähm, wenn, ähm, ein Hörerinnen und Hörer in Hannover ist, dann auch in Hannover. Und sonst funktioniert meine Arbeit wirklich auch super gut online. Das ist immer eine schöne Variante. Und ähm, im Herbst Ende Herbst wird mein cozy Programm wieder starten. Das ist quasi so ein Gruppencoaching Programm geht dann über drei Monate und es geht darum, ja Cozy zu werden mit sich, sich wohlzufühlen, mit sich und darüber eben auch die eigene Resilienz zu stärken. Mit genau viel Atem, Körperarbeit und schönen Impulsen zwischendurch. Laura Roschewitz: Das klingt sehr cozy. Vor allem für den Herbst bin ich sehr gespannt. Wir haben den Kontakt zu dir, Lotta, natürlich in die Shownotes gepackt. Da könnt ihr alles sehen und ich kann euch nur sehr empfehlen, rüberzuspringen zu Lotta, zu Instagram. Also da hole ich mir immer sehr viele nützliche Impulse, die wirklich schon. Mir geht es auch oft so, wenn ich so deine Stories und deine Sachen sehe. Das ist wirklich so, wie so ein kleiner, wohltuender Gegenpol zu vielen anderen ist. Und ich glaube, wir könnten hier noch drei Stunden weiterreden. Ich habe noch ganz, ganz viele Knoten in meinem Kopf mir gemacht, wo ich dachte, da könnten wir noch abbiegen. Oh, da können wir noch abbiegen. Also vielen Dank erst mal für deine Zeit und lass uns doch vielleicht jetzt schon mal überlegen, so in einem halben Jahr noch mal ein Zweitgespräch zu machen, weil ich glaube, da gibt es echt noch auch zu dem ganzen Thema Druck am Markt und toxisches Marketing. Also wir fallen noch ganz, ganz viele Dinge ein. Lotta Faidini: Da fällt mir auch was zu ein. Laura Roschewitz: Das hab ich mir schon gedacht, das weiß ich auch von dir, aber dazu machen wir da vielleicht noch mal Klappe, die zweite. Also ich danke dir erst mal für deine Zeit. Es hat mir hat mir viel Freude gemacht. Lotta Faidini: Ja, vielen Dank für die Einladung. Die Freude war tatsächlich auch ganz meinerseits. Laura Roschewitz: Super. Dann vielen Dank dir! Vielen Dank fürs Zuhören und wir hören uns hier bei Moin um Neun das nächste Mal nächsten Dienstag zu einer Solofolge und bis dahin springt unbedingt mal rüber zu Lotta und lass uns gerne einen Kommentar da oder ein Herzchen oder so was. Und dann sind wir sehr gespannt, wie diese Folge für dich war und teile gerne mal deine Erfahrung mit dem Thema Wie geht es dir damit? Wie lebt, wie nimmst du das wahr, das Thema aktivistisch zu sein? Wie nimmt sie das Thema Abgrenzen wahr? Also all diese Sachen, die wir gerade besprochen haben. Lass uns da in den Austausch gehen und bis dann erstmal ganz viel Freude und wir hören uns bald wieder. Ciao. Danke dir, Lotta. Lotta Faidini: Danke, Tschüss.

  3. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Jeder kennt es, und für uns alle ist es wahnsinnig unangenehm: innere Dramen und düstere Zukunftsszenarien. In dieser Podcast Folge nehme ich Dich mit und zeige Dir anhand von fünf Beispielen eine super einfache Methode mit der Du innerhalb von wenigen Minuten aus Deinem inneren Drama aussteigen kannst und wieder zu innerer Gelassenheit und mehr Realität kommen kannst. Apropos Realität: Komm mal rüber zu mir zu Instagram und schreib mir eine Nachricht mit "hi ich höre Deinen Podcast"! Ich bin sehr gespannt von Dir zu hören und Dich kennenzulernen dass Du nicht "nur eine Nummer in unseren Analysen" bist sondern für mich ein Mensch wirst, mit dem ich in Kontakt bin. Ich freu mich auf Deine Nachricht und hinterlass mir auch gerne ein Feedback, wie Dir diese Folge gefallen hat und welche "Wenn …. Dann…" Themen Du so auf Lager hast. Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo! Herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und hier meldet sich eine leicht verschnupfte Laura nach einer für mich wunderbaren Sommerpause zurück, die ihr hier aber im Podcast gar nicht gemerkt habt. Denn dieses Jahr haben wir es uns nicht nehmen lassen und haben den Sommer vorproduziert. Das heißt, wir haben wirklich komplett durchgespielt, was uns sehr freut und wir haben auch ganz viel tolles Feedback von euch, Podcast Hörerinnen und Hörern bekommen zu den Folgen im Sommer. Ähm, hier am Anfang dieser Podcastfolge möchte ich gerne einmal einen Wunsch aussprechen. Und zwar ist ja ein Podcast etwas, was man sehr in den blauen Dunst hinein produziert, was ähm ja nicht so viel Resonanz, nicht so viel schnelle Resonanz verursacht, wie zum Beispiel ein Instapost, wo doch recht schnell mal jeder auf ein Herzchen gedrückt hat oder so. Und wie ihr wahrscheinlich wisst, vielleicht bist du schon lange dabei. Vielleicht noch ganz neu ist der Podcast Moin um Neun Gretels und mein absolutes Business Baby und wir haben schon mittlerweile ja weit über 300 Folgen produziert, 300 Folgen, weit mehr. Und ich wünsche mir ein bisschen mehr Interaktion und Resonanz und Feedback von euch, von unserer Community. Denn wir wissen gar nicht so ganz genau, wer alles diesen Podcast hört. Und deswegen lade ich dich jetzt wirklich mal von Herzen ein, zum einen mal rüber zu Jump on, zu Instagram, zu mir, zu Laura.Roschewitz. Wir vertaggen das auch noch mal unten in den Shownotes und mir mal einen „Hi“ zu schicken, wenn wir das nicht sowieso schon tun, wenn wir nicht eh schon im Austausch sind. Wenn du also eine von diesen Zahlen bis die wir immer in unseren Analytics sehen, dann spring doch mal rüber zu Instagram und sag mir einmal Hallo. Ich würde mich sehr freuen. Sag mal hallo, ich bin eine Podcast Hörerin. Das wäre toll und ihr könnt uns auch noch wahnsinnig unterstützen, wenn ihr uns eine Bewertung da lasst für den Podcast. Denn so funktionieren Podcast und das ist nicht ganz so verbreitet und nicht ganz so easy wie zum Beispiel in Instagram. Aber ihr könnt uns in Spotify und in Apple Podcasts könnt ihr uns eine Bewertung da lassen, Einfach mal durchklicken, auf unseren Podcast gehen und dann nach unten scrollen. Und seht ihr die Möglichkeit und uns fünf Sternchen und einen kleinen Text zu geben? Den Text geht nur in Apple, in Spotify einfach ein paar Sternchen. So, so viel in eigener Sache. Das wäre für mich ganz, ganz toll, weil ja, es ist einfach sehr, sehr, sehr viel Liebe und Herzblut, die wir in dieses Projekt stecken. Viele Stunden, jede, jede Woche, jeden Monat. Und deswegen freuen wir uns einfach, wenn wir da ein bisschen in den Austausch kommen. Nicht wundern. Ich muss zwischendurch ab und zu mal was trinken und mich auch räuspern. Ich war nämlich gerade richtig schön krank. Und darum soll es auch in dieser knackigen Folge heute gehen. Nämlich war ich insgesamt über drei Wochen hatte ich meine Sommerauszeit und das habe ich das erste Mal gemacht 2022, letztes Jahr. Und fand es so großartig, dass ich es dieses Jahr gleich wieder machen wollte. Letztes Jahr wurde ich da ein bisschen sabotiert, in dem ich direkt erst mal Korona hatte und zehn Tage flach lag. Dieses Mal ging es meinem Körper soweit gut, aber das Wetter hat große Sperenzchen gemacht, während ja vor meinem Urlaub hier die ganze Zeit 24 Grad und Sonne waren in Schweden hat es einfach Stichtag meines Urlaubsbeginnes angefangen zu schütten und es war nur noch 17 Grad. Ich denke, das Schicksal teile ich mit vielen von euch. Und dementsprechend lief der Sommer ganz anders, als ich mir das vorgestellt und gewünscht hatte. Trotzdem hatte ich eine ganz gute Zeit und hatte viele Erkenntnisse, habe viel nachgedacht, bin viel spazieren gegangen und jetzt bin ich wieder da. Jetzt gerade, wo ich hier die Aufzeichnung mache, ist Gretel im Urlaub und hat ihre wohlverdiente Auszeit. Und ansonsten läuft alles wieder und ich bin aber pünktlich nach den ersten drei Arbeitstagen erst noch einmal komplett umgefallen und hatte richtig heftig Fieber. Richtig heftige Erkältung, Grippe, was auch immer. Und ich muss sagen, es hat mich ziemlich mental herausgefordert, denn sofort kamen bei mir unfassbar viele innere Dramen an den Start. Und dazu möchte ich die Folge heute machen. Denn ganz viele von euch haben mir auf Instagram das Feedback gegeben, dass sie das auch kennen. Und deswegen möchte ich einfach das einmal kurz aufgreifen und einmal kurz zeigen, wie mein Umgang damit war. Ich möchte eben zeigen, dass es gar nicht so ist, dass ich das nicht habe und dass es darum auch gar nicht geht, sondern das ist einfach darum geht, wie wir damit umgehen können. Also, mein größter. Ich stell euch mal vor, wie meine Gedanken so waren. Also ich hatte immer wieder jetzt über das Wochenende und die ersten Tage der letzten Woche hatte ich so im Kopf, „Wenn ich jetzt krank bin, dann …“. Und dann kamen sehr viele unterschiedliche Ausführungen von Dramen. Zum Beispiel: Wenn ich jetzt krank bin, dann schaffe ich doch das alles nächste Woche gar nicht mehr. Wie soll das gehen? Wenn ich jetzt krank bin, dann werden Personen X, y, Z zum Beispiel Gretel zum Beispiel Kundinnen, zum Beispiel die Smashies, wer auch immer enttäuscht sein von mir. Wenn ich jetzt krank bin, dann werden bestimmt überhaupt gar keine neuen Kundinnen mehr kommen, keine neuen Smashies und es wird alles ganz katastrophal und es wird alles ganz schlecht laufen. Wenn ich jetzt krank bin, dann enttäusche ich meine Familie, meinen Partner. Wir haben gerade Besuch. Wenn ich jetzt krank bin, also ich könnte es ewig so weiterführen. Ist wahrscheinlich gar nicht so spannend für euch. Aber ich möchte euch zeigen, dass diese Krankheit an so einem sensiblen Moment nach einer langen Auszeit bei mir dazu geführt hat, dass sich wahnsinnig viele Dramen und Mindfucks in mir herumgetragen habe. Und ich habe eine Übung die letzten Tage, ja rauf und runter noch und nöcher vollzogen, die ich sonst immer meinen Kundinnen mit gebe. Denn sie ist für mich ein Schlüssel, um aus diesen Dramen auszusteigen. Ein zweites Drama, was ich letzte Nacht zum Beispiel hatte, also vor dem Tag, wo ich das aufzeichne. Ich konnte nicht gut einschlafen und dann hatte ich immer den Gedanken, Wenn ich jetzt nicht schlafe, dann werde ich morgen total müde sein. Wenn ich jetzt nicht schlafe, dann wird morgen ein ganz beschissener Tag. Und wenn ich jetzt nicht schlafe, dann fügen sie einen beliebigen weiteren Mindfuck ein. Und für diese inneren Wenn dann - Sätze, die sehr häufig auftreten, wenn wir im Drama sind oder wenn etwas anders läuft als geplant, wenn wir die Kontrolle verlieren. Weil Krankheit bedeutet eben auch oft ein gewisser Kontrollverlust. Nicht zu wissen, wann es weitergeht, nicht leistungsfähig zu sein, mehr zu sein, weniger zu tun. Also das ist ja für viele eine große Herausforderung, mich eingeschlossen. Und eine ganz einfache Übung ist, die erst mal total verblüffend einfach wirkt, ist, die Sätze zu verändern. Also wenn ich mich erkenne, dass ich so was denke wie Wenn ich jetzt krank bin, dann … . Und dann habe ich ganz viele verschiedene Dinge. Vorne ist sozusagen die fixe Variable, nämlich fix ist, dass ich krank bin und dann füge ich ganz viele Variablen hintendran, ganz viele variable Möglichkeiten, was dann alles passieren kann. Wenn ich jetzt krank bin, dann ist Gretel von mir enttäuscht. Wenn ich jetzt krank bin, dann kommen keine neuen Kundinnen, um ein paar extreme Beispiele zu nennen. Umkehren kann ich das, an dem ich den Fixsatz als Fixsatz lasse und sage: Wenn ich jetzt krank bin, dann bin ich jetzt krank. Das klingt erst mal ein bisschen irritierend, aber ich werde euch noch ein paar Beispiele in diesem Podcast nennen, die es nochmal eindeutiger machen. Wenn ich jetzt krank bin, dann bin ich jetzt krank. Als ich gestern nicht einschlafen konnte, habe ich wieder diese Methode angewendet, weil ich war in dem Satz die Fixe war: Ich kann gerade nicht einschlafen. Also wenn ich jetzt nicht einschlafen kann, kamen die Variablen dahinter. Dann wird morgen ein schlimmer Tag, dann werde ich morgen meine sechs Meetings nicht schaffen usw. Da habe ich gesagt Stopp, Laura Fixsatz wiederholen. Wenn ich jetzt nicht schlafen kann, dann kann ich jetzt nicht schlafen. Und das habe ich ein paar Mal nacheinander. Meistens muss man das ein paarmal wiederholen, ist zumindest bei mir so. Und dann kommt eine totale Ruhe in mich rein. Wenn ich jetzt krank bin, dann bin ich jetzt krank. Okay, Wenn ich jetzt krank bin, dann bin ich das krank. Wenn ich jetzt nicht schlafen kann, dann kann ich jetzt nicht schlafen. Und das gibt es natürlich in ganz, ganz vielen verschiedenen Ausprägungen. Ich hatte auf Instagram rumgefragt und ihr habt mir auch tolle Beispiele genannt, die ich mir jetzt auch noch mal parallel zur Hand nehme, hier im Podcast, um nochmal reinzuschauen, was ihr für Beispiele geschickt hattet. Vielleicht kann es an dem einen oder anderen dort auch nochmal nachvollziehen. Und zwar kam der Satz, den fand ich super. Wenn ich weiterhin so langsam mache, dann geht mir ganz viel durch die Lappen. Also fix ist, wenn ich weiterhin so langsam mache, weil die Person offensichtlich gerade langsam macht, variabel ist, dann geht mir ganz viel durch die Lappen. Also das ist ja ein Hirngespinst, das wissen wir ja noch gar nicht, weil das ist ja die Zukunft. Auf einmal werden wir ja zu inneren kleinen Wahrsagerinnen. Auf einmal wissen wir, was die Zukunft bringt. Es ist immer ein ganz spannender Moment. Das heißt ertappen, umschalten und sagen: Wenn ich jetzt ganz langsam mache, wenn ich weiterhin so langsam mache, dann mache ich weiterhin so langsam. Und sich das ein paarmal sagen. Ein anderer Satz war: Wenn ich jetzt kurz Pause nehme oder nehmen muss, dann verliere ich alle Struktur und Kunden. Auch wieder das Ding fix ist. Ich muss eine Pause machen, weil mich mein Körper mein Leben dazu zwingt oder weil ich es möchte. Und daraus zu machen variabel. Ich verliere bestimmt all meine Struktur und all meine Kunden. Ertappen, umschalten, merken. Ich bin in einem Zukunftsgespinst. Ich bin meine eigene Hellseherin. Das macht keinen Sinn. Also zurückkommen, ertappen, umschalten und sagen wenn ich jetzt kurz eine Pause nehmen muss, oder wenn ich jetzt kurz eine Pause nehmen möchte, dann nehme ich kurz eine Pause. Das habe ich hier noch ganz viele andere Beispiele. Ähm. Zum Beispiel: jetzt anfangen bringt auch nichts mehr. Ich habe so nach den Lieblingsmindfucks gefragt. Das könnte so ein innerer Satz sein wie: Wenn ich jetzt anfange. Damit wird das eh nicht zu Erfolg führen. Interessiert sich keiner, dafür wird niemand buchen, je nachdem in was für ein Business du bist. Und daraus kann man auch einfach machen. Wenn ich jetzt nicht anfange, dann fange ich jetzt nicht an! Also, was ich sagen möchte, ist diese Übung, die ist super, super kraftvoll, die muss ein bisschen trainiert werden und vor allem muss man dafür sein, Wenn-Dann Faktoren identifizieren, die auch nicht immer komplett auf der Hand liegen. Wenn dich das interessiert und du sagst, das ist etwas, was dich in deinem Business total blockiert oder in deinem Leben allgemein, das können wir ja eh nicht trennen, lassen wir das Thema Work Life Balance und Trennung zwischen den Dingen ein bisschen beiseite, weil letztendlich passiert das alles in dir als Mensch. Und wenn du merkst, dass das ein Thema bei dir ist, dass du gerne in so Wahrsagerinnen, ähm Kopfgeburten abdriftest, wo Dinge in deinem Kopf entstehen, du sie da sozusagen gebärst und sie aber da bleiben, weil sie gar nicht Realität sind und du sie auch nicht überprüfen kannst, weil sie in der Zukunft passieren sollten wollten, dann bucht dir gerne mal einen Passigkeitscheck mit mir und wir gucken uns mal deine Wenn-Dann Mindfucks und Dramen an und gucken mal, wo wir da gemeinsam ansetzen können. Das ist das, was ich seit Jahren mache. Diese Übung ist sehr erfolgreich. Sie hat schon sehr, sehr vielen Menschen total geholfen, auch wenn sie erst mal einfach wirkt. Der Schlüssel dafür ist, die richtigen Sätze zu identifizieren und es dann in der richtigen Frequenz anzuwenden. Ich bin sehr gespannt, wie dir diese knackige Folge gefallen hat. Ich schone jetzt meine Stimme und mach heute nur eine kurze Folge hier bei Moin um Neun. Es geht ja wie gewohnt immer weiter. Ihr kriegt von uns immer Dienstag und Donnerstag eine Podcastfolge auf die Ohren. Kommt gerne auch mal auf unserer Webseite vorbei www.LauraundGretel.de. Und kleine Erinnerung vom Anfang springen spätestens jetzt einmal rüber zu Instagram. Egal ob wir uns kennen oder noch nicht, Laura.Roschewitz Du findest meinen den Link auch in den Shownotes. Spring da gerne mal rüber und sag Hey, ich bin übrigens aus dem Podcast, denn für uns ist es total nebulös, wer sich da eigentlich alles verbirgt. Und das interessiert mich sehr. Ich freue mich auch auf Feedback zu dieser Folge. Last gerne auf unserer Webseite www.lauraundgretel.de unter Podcast könnt ihr Kommentare da lassen, da freuen wir uns auch sehr drüber. Oder schickt mir auf Insta oder auf einem anderen Messenger eurer Wahl gerne eine Nachricht zu, wie diese Folge dir gefallen hat, was du daraus mitnimmst und welche Wenn-Dann Sätze, die dir das Leben vielleicht gerade schwer machen. Entweder das Leben allgemein oder das Businessleben. Ich freue mich sehr von euch zu hören, wünsch euch einen tollen Tag und bis ganz bald hier bei Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Ciao. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  4. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Manchmal trifft man Menschen – da weiß man wirklich nicht, wie sie es geschafft haben, nach so vielen Schicksalsschlägen und Herausforderungen so stark daraus hervorzugehen. Andrea Wiedau ist so ein Mensch. Sie ist Power Licht Coach und Energiecoach für Gesundheit & Beruf. Das war aber nicht immer so. Tatsächlich hatte Andrea 30 Jahre lang ein florierendes Unternehmen, bis sie feststellte: “Das macht mich nicht mehr glücklich” und es in der Konsequenz losgelassen hat. Heute begleitet Andrea Menschen durch Human Design, Hypnose, und Energiearbeit dabei, ein gesundes, ausgeglichenes und erfülltes Leben zu führen. Auf die Frage, wie sie es nach all den persönlichen Herausforderungen, die sie im Podcast auch beschreibt, geschafft hat, immer wieder aufzustehen, sagt Andrea: “Wenn du auf den Mount Everest willst, gehst du ja auch Schritt für Schritt”. Und Gretel kontert: “Ja, aber ich glaube, es wollen gar nicht alle auf den Mount Everest und du warst gleich mehrmals da.” 🤣 Hör dir diese inspirierende Folge an und du erfährst ➡️ warum Andrea das erfolgreiche Unternehmen, das sie 30 Jahre lang aufgebaut hat und in dem 50 Mitarbeitende gearbeitet haben, aufgegeben hat ➡️️ Wie ihre Nahtoderfahrung 2015 nach einem Kletterunfall ihr Leben komplett verändert hat ➡️️️ Welche Rolle Human Design, Hypnose & Ernährung in ihrer Arbeit spielen ➡️️️ Warum es sie fassungslos und traurig macht, wenn Menschen keine Ziele mehr haben ➡️️️ Warum sie ihrem Körper mindestens so sehr vertraut wie der Meinung von Ärzten Besonders cool findet Gretel, dass Andrea selbst sagt: “Ich bin erstmal kritisch bei allem und hinterfrage alles. Aber wenn ich es dann für gut befinde, dann lebe ich es auch – egal, was alle Anderen dazu sagen. Das ist mir vollkommen egal.” Hör dir die Folge an, lass uns deine Meinung dazu da und natürlich wie immer gern auch etwas Podcast-Liebe. Links Andrea: Website: https://www.power-licht.de/ Instagram: https://www.instagram.com/andrea_wiedau/ Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Es ist Donnerstag, das heißt wir haben eine Interviewfolge am Start und ich freue mich sehr, heute Andrea Wiedau begrüßen zu dürfen. Hallo Andrea, schön, dass du da bist. Andrea Wiedau: Ja, hallo liebe Gretel, danke, dass ich da sein darf. Gretel Niemeyer: Die Andrea ist Powerlicht Coach und Energiecoach für Beruf und Gesundheit und kombiniert dabei ganz viele unterschiedliche Methoden mit dem Ziel, dass es dir bzw. eben ihren Kundinnen gut und besser geht und dass sie tatsächlich vielleicht aus dem einen oder anderen Tal, das das Leben ihnen so vor die Füße schmeißt, wieder rauskommen. Andrea, erzähl doch noch mal in deinen Worten bitte was machst du als Powerlicht Coach? Andrea Wiedau: Ja, also ich bin schlussendlich Energiecoach und Mentorin für Gesundheit, für Beruf und Business. Also beides gehört zusammen. Man kann das überhaupt nicht trennen. Wir arbeiten alle, wir haben alle ein Privatleben und deswegen ist es auch zusammen. Und da unterstütze ich wirklich die Menschen, dass sie durch ihr Leben kommen, mit den Höhen, mit den Tiefen, denn die haben wir, die hat jeder im Leben. Ja, aber damit wirklich leben zu können, achtsam zu leben, auch wieder ein Stück weit zu heilen in Anführungsstrichen, also auch die Dinge, die man vielleicht erlebt hat oder so, dass auch das wieder gehen darf. Und wirklich in diese Lebensfreude zu kommen, in die Energie zu kommen, die da ist und damit wirklich auch gesund. So gesund wie möglich sage ich immer leben zu können. Und da habe ich verschiedene Wege und Möglichkeiten zu unterstützen und ich liebe es. Und es ist auch wirklich so, dafür brenne ich und das ist auch wirklich meine Bestimmung und das ist mir eben bewusst geworden. Und deswegen mache ich das. Gretel Niemeyer: Ja, Wahnsinn. Ich finde, wenn man mal durch deine Website stöbert, dann landet man ja relativ schnell bei der Über mich Seite und dann liest man, fängt man so an zu lesen und denkt sich so Oh, da hat aber jemand ein ganz schönes Päckchen mit sich herum zu schleppen und dann scrollt man weiter und denkt sich. Oh, oh Gott. Oh weia. Oh, und am Ende habe ich mich tatsächlich vielleicht auch erst. Erzähl uns gerne mal was so die die Stationen sind, die ich da meine. Aber ich habe mich am Ende oft gefragt, wäre ich wieder so aufgestanden, hätte ich so gekämpft. Und genau. Erzähl uns doch vielleicht einfach mal was, was du deine die prägendsten Stationen da so waren und wie du es immer wieder geschafft hast, nicht aufzugeben, sondern tatsächlich weiterzumachen und stärker zurückzukommen als vorher. Andrea Wiedau: Ja, das waren viele Stationen. Wie du schon sagst, in meinem Leben. Ähm. Ja. Wo fange ich an? Das ist eine gute Frage. Ich glaube, ich fange tatsächlich mal an als Kind. Ich war als Kind ein totales Naturkind mit einem riesen Urvertrauen und immer so dieses Sonnenkind. Also so wurde ich auch immer genannt. Und in meinem Leben sind viele Dinge passiert und dieses Sonnenkind ist erloschen. Aber in mir ist so ein tiefes Urvertrauen, was ich. Egal wie viele Menschen mein Vertrauen missbraucht haben, zerstört haben, was unerschütterlich ist. Und das ist so ein tiefes Vertrauen, was in mir ist, was mich immer wieder hat aufstehen lassen. Also egal, ob ich als Jugendliche magersüchtig war. Ich bin dann habe ich tatsächlich von meinem Umfeld, von meiner Familie gelöst, weil ich erkannt habe, da geht es mir nicht gut, ich brauche was anderes und bin da weiter gegangen also ich bin immer wieder mutig andere Wege gegangen, weil ich immer erkannt habe, das tut mir nicht gut. Also es war immer so und so ein tiefes Wissen in mir und das wurde aber immer doch durch viele Dinge immer weiter auch so eingemauert. Ich sage mal, ich hatte wirklich so massive Schutzmauern um mich und ja, bin dann auch tatsächlich zum Workaholic geworden. Habe zwar erfolgreich über 30 Jahre ein Unternehmen aufgebaut, geleitet und alles, aber als Mensch bin ich innerlich immer weiter gestorben, auch ein Stück weit. Und ja, der größte Knackpunkt war dann tatsächlich im Sommer 2015. Ich bin leidenschaftliche Kletterin und ich hatte einen sehr schweren Kletterunfall. Ich bin wirklich abgestürzt und hat mir die Knochen gebrochen. Und ja, hatte damit auch verbunden einen Nahtod,also ich war wirklich weg und hab damit aber die Entscheidung. Also meine Seele hat die Entscheidung getroffen hier zu bleiben und. Ähm. Dann kam ich zurück wie so ein Neugeborenes, aber im erwachsenen Körper, also es waren alle Schutzmauern in einem Schlag weg und alles war wieder da. Es war die Welt war zu laut, also wie ein Neugeborenes, was man jetzt irgendwo in Frankfurt in die Fußgängerzone mitnimmt oder so. Also es war alles viel. Aber alles kam zurück. So, diese Feinfühligkeit kam zurück und ich war wieder ich. Aber halt total kaputt, körperlich total kaputt und die Ärzte haben mich mehrfach operiert und ich habe die Diagnose bekommen, für den Rest des Lebens mit Gehstock gehen zu können. Das war die beste Option, die es gab. Und dann habe ich eingewilligt. Aber schon dort im Krankenhaus habe ich für mich gesagt Ja, super, meine Kinder sind klein, ich möchte mit denen wieder Fußballspielen können. Ja, ich möchte mein Leben leben können und. Aber gut, ich habe mich operieren lassen und habe einfach angefangen, jeden Tag erst mal mental zu arbeiten. Habe mir natürlich auch Hilfe gesucht, ganz klar. Und habe jeden Tag immer wieder diese Dankbarkeit gehabt für mein Leben. Dass ich weiter lebe, dass ich meine Kinder aufwachsen sehe und dass jeder Tag ein bisschen besser wurde. Und dieses, ja, dieses Vertrauen in mir war einfach so, dass ich gesagt habe, es wird werden, also es wird. Du gehst einfach weiter, Schritt für Schritt. Ich weiß nicht, was das Endziel ist und das wissen wir alle nie, auch in unserem ganzen Leben nicht. Aber einfach dieses Schritt für Schritt weitergehen und ja, schlussendlich kürze ich das ein bisschen ab. Nach vielen Phasen war es dann so, nach vielen Schmerzen, nach vielem, wo ich Dinge anders gemacht habe, als mir die Ärzte geraten haben, die Physiotherapeuten, weil ich immer erkannt habe, ich weiß es besser in mir, ich weiß es ja. War es dann so, dass ich nach einem Jahr tatsächlich anfangen konnte, wieder zu laufen und ohne Gehstock gegangen bin. Und das war natürlich noch mal so für mich selbst auch noch mal so eine Erkenntnis, wie viel Kraft in mir liegt, aber auch, wie viel Kraft damit in jedem Menschen liegt, wessen wir uns gar nicht bewusst sind, wenn wir nicht in solchen Zustände, ich sag es mal geschickt werden. Also man muss manchmal glaube ich wirklich so am Boden sein, um diese Kraft auch zu erkennen und sie dann auch wirklich zu nutzen. Und ja, und so bin ich weitergegangen und so habe ich tatsächlich auch dann nach zwei Jahren entschieden, ich möchte wieder klettern und Panikattacken, Ängste waren da, aber ich wusste, ich muss da durch. Ängste sind nicht gut für uns, sie gehören uns nicht, sondern Ängste sind durch irgendwas in unser Leben gekommen und blockieren uns. Und auch da, ich bin durch die Ängste durchgegangen und habe immer wieder einen Schritt weiter gemacht und und damit habe ich die Dinge erreicht. Und es ist wirklich raus aus der Komfortzone, wie alle immer so schön sagen. Ja, das ist echt nicht easy, das tut weh, das ist anstrengend. Aber ich habe halt immer wieder erlebt und nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen Kundinnen, dass es wirklich so dieses weitergehen, durchgehen, das bringt einen weiter. Und schlussendlich warum stehe ich immer wieder auf? Ich habe immer ein Ziel, ein höheres Ziel und gehe aber immer Schritt für Schritt. Also ich teile mir das wirklich in kleine Ziele auf und ich beschreibe das immer so, wenn du den Mount Everest besteigen willst, sagst du auch nicht „Morgen gehe ich da rauf“, sondern du sagst okay, wie kann ich das schaffen? Und dann teilst du dir das auf in kleine Bröckchen und die ist dann wirklich so, dann gehst du diese Schritte und dann kannst du dich auch feiern für jeden Schritt, den du geschafft hast, und manchmal hakt es ein bisschen, dann dauert es länger. Aber dieses Weitergehen und immer zu wissen, wofür und ich habe immer dieses tiefe Vertrauen gehabt, dass in meinem Leben sich alles richten wird. Und durch meine Nahtoderfahrung weiß ich, warum sind wir hier? Was will unsere Seele? Und unsere Seele möchte auch alles fühlen, alle Emotionen. Wir wollen natürlich nur die Tollen, die Freude, den Spaß. Aber dazu gehören alle anderen. Und dann auch wirklich die Wut, die Trauer, also auch die negativen Emotionen und viele von uns, mich eingeschlossen, haben gelernt, die darf man nicht zeigen. Also wurden die gedeckelt. Und wenn man anfängt, Emotionen zu deckeln, dann deckelt man irgendwann nicht nur die Schlechten, auch die Guten. Und das Ganze darf aber wieder raus. Und je mehr ich Tools genutzt habe, um immer wieder bei mir zu sein, umso klarer hat sich das auch immer gezeigt und umso mehr Vertrauen habe ich das Vertrauen in mich wieder. Also es konnte wachsen, aber auch das Vertrauen ins Leben, dass ich gesagt hab heute oder heute auch wirklich sage, ich bin im Frieden mit dem, was mir passiert ist. Das musste passieren, damit ich diese Erfahrung mache, denn ich war ein totaler Workaholic, so weit weg von meinen eigenen Gefühlen. Ja, da gab es wahrscheinlich kein anderes Wachwerden. Und deswegen sage ich immer allen Menschen Bitte, bitte fangt früher an und damit es nicht bis dahin kommt, sondern wirklich nimmt die Symptome wahr und verändert etwas. Und manchmal reicht es, kleine Dinge zu verändern und die bewirken, was großes. Und mit den Veränderungen oder dass man Dinge schafft, kommt auch immer mehr Vertrauen darein, dass man alles schaffen kann. Und dann kann man auch immer wieder aufstehen, egal was für Schläge wiederkommen. Ich meine, ich habe das dann überlebt und krieg dann Ende 2019 ja schwarze Hautkrebs Metastasen im Gesicht. Da habe ich dann auch gedacht, das kann jetzt nicht wahr sein. Und dann kam aber in mir eine Wut hoch, da habe ich gesagt ich habe doch nicht das überlebt. Hab mich jetzt drei Jahre wirklich oder dreieinhalb Jahre gequält, um das wieder zu leben und alles. Und jetzt sterbe ich an Krebs. Also da war auch echt eine tiefe Wut in mir dann so ja, aber ich habe verstanden, wofür war das wiederum gut. Und das hat mich dann wiederum zum Veganen geführt, denn ich habe mich einfach mit einem Selbststudium beschäftigt. Was verursacht Krebs? Also auch da wieder nicht immer zu schauen, warum passiert mir das? Ich armes Opfer, sondern wirklich zu gucken, was lerne ich daraus? Und meine Erfahrung ist wirklich in meinem Leben, aber auch im Leben meiner Kundinnen immer wieder, wenn man manchmal sechs Monate später zurückguckt auf so einen Schicksalsschlag oder irgendwo, was negativ war, dann erkennt man wirklich, was ist daraus Positives entstanden und was hat sich verändern lassen und was lernst du daraus? Und so steht man immer wieder auf. Gretel Niemeyer: Ja, ich. Ich glaube trotzdem, dass du da eine Energie hast, die viele andere aber nicht haben, weil du ja zum Beispiel auch gesagt hast Hey, wenn ich mir das Ziel setze, auf den Mount Everest zu steigen, dann gehe ich ja erst mal ins Basislager eins und dann Schritt für Schritt. Ich glaube aber, dass sich die allermeisten Menschen ja gar nicht das Ziel setzen, den Mount Everest zu besteigen, weil sie gar nicht den Mut haben oder sich gar nicht zutrauen, den Mount Everest zu besteigen, wie der persönliche Mount Everest auch aussehen mag. Das ist, jetzt spinnt mein Siri hier gerade rum. Siri: Das habe ich online zu Persönliche Mount Everest herausgefunden, guck mal.. Gretel Niemeyer: Danke, Siri, Vielen Dank. Das ist eine Erweiterung des Podcast. Ja. Genau. Aber was ich sagen wollte, also allein glaube ich die Tatsache, dass du dir erlaubst, so große Ziele zu setzen, dass du ja auch wie du gesagt hast, du hattest ein Unternehmen mit 45, 55 Mitarbeitenden und hast irgendwann gesagt Ja, das erfolgreich könnte man auch weitermachen, bringt mir aber keine Freude. Ich hör auf damit, ich suche mir was Neues. Also das eine, finde ich, sind ja Schicksalsschläge, die uns ereilen und wo wir dann mit einer bestimmten Situation klarkommen müssen, weil wir gar keine andere Wahl haben. Und das andere ist so, dieses schon auch diesen Mut zu haben, irgendwo rauszugehen, weil es nicht mehr zu uns passt und es ist nicht mehr gut für uns ist. Na also, ganz viele. Wenn wir jetzt mal auf die Selbstständigkeit vieler beziehen, ist es ja so, dass ich mich aus eigenen, aus einem eigenen Antrieb her selbstständig mache, aus einem Angestelltendasein. Da braucht es ja oft auch so, also entweder ganz viele schlechte Erfahrungen oder schon fünf Kundinnen, die man hat und so einem diese Transition so leicht wie möglich zu machen. Aber wie gesagt, ich finde es absolut mutig, dass du auch einfach da gesagt hast Nee, das ist es jetzt nicht mehr. Es muss was Neues her. Ich starte noch mal bei Null. Und das eben auch. Oder vielleicht nicht bei null. Aber ich starte noch mal relativ am Anfang mit was Neuem und das, obwohl ich nicht Anfang 20 und ungebunden bin usw.. Andrea Wiedau: Ja, ja, das war auch eine krasse Entwicklung, tatsächlich. Es war aber auch so, dass mein Körper, also es war nach meinem Kletterunfall schon so, dass ich gesagt hab, es macht mir keinen Spaß mehr und es erfüllt mich nicht mit Sinn. Dann wollte ich da was verändern. Aber dann, nachdem ich wieder laufen konnte und alles und dann kam aber Corona, das heißt, ich musste da mein ganzes Unternehmen mit allem da durchschleusen. So, und dann war im Prinzip die Phase um und mein Körper hat mir wieder Signale geschickt und hat mir gesagt hier, das ist nicht mehr dein Weg. Und es war auch wirklich so, dass so die Freude wirklich im Business total gefehlt hat. Und mein Mann hat dann irgendwann den ausschlaggebenden Satz wirklich im Urlaub gesagt, also wenn der Job keinen Spaß mehr macht, dann wird es Zeit, ihn gehen zu lassen. Und dann habe ich ihn angeguckt und hab's darauf. Aber ich meine, ich weiß, was ich habe, ich weiß, ich kann das, ich bin da mega gut drin und ja, aber auf der anderen Seite ich habe über 30 Jahre meine Mitarbeitenden alle gecoacht. Und habe alle Coaching Stimme weg. Tschuldigung. Kein Problem. Habe alle Coaching Methoden gelernt und das war ja immer schon das, was ich auch gerne gemacht habe. Ich hab dann ja wieder für mich andere Dinge gelernt und habe dann gesagt okay, wenn ich das jetzt alles zusammenbringe. Da geht mir das Herz auf und das war dann in mir auch wirklich so eine. So ein Gefühl. Ja, das ist es ja. Und dann kam das Human Design auch zu mir. Ich habe die erste Ausbildung gemacht und war dann schon total mega geflasht davon, auch wieder für mich und wusste dann noch, wie treffe ich für mich die richtigen Entscheidungen. Und das hatte ich alles schon, dieses Wissen dann und so war es für mich dann auch leicht mich selber abzufragen im Innen, egal was im Außen war. Ich meine, dass haben die meisten Menschen um mich rum nicht verstanden, dass ich das tue. Aber in meinem Inneren konnte ich mich abfragen. Und dann war ganz klar das Alte darf gehen und ich vertraue auf das Neue. Und ich hatte keine Kunden. Ja, ich habe vorher mit Freunden gearbeitet und habe da die Erfolge gesehen, mit allem, was ich tue, gerade eben im Bereich der Energie, der Ernährung und alles und wusste, dass es mega und ich kann alles zusammenbringen und. Und das hat mich dann so ein Stück weit getragen und ich habe mir gesagt okay, was habe ich zu verlieren? Dieser Job macht mich krank und erfüllt mich nicht so, also mache ich das. Und wenn das nicht klappt, ja gut, dann mache ich wieder was anderes oder verändere so, bis es klappt. Also das war auch so, dass ich einfach gesagt habe, ich verändere es so, bis es funktioniert und klappt. Und ich hatte halt das große Glück, meine Wunschkunden kamen wirklich sofort. Ja, wo ich selber da saß und dachte krass. Also so schnell habe ich auch nicht damit gerechnet und es hat sich so schnell aufgebaut. Ja, wo ich wirklich sage, mein Wissen hat mir da wirklich selbst auch geholfen, wie integriere ich gewisse Dinge. Und deswegen ist so mein Motto immer Mut wird belohnt. Na, wenn ich wirklich was tue, mutig aus mir heraus und das also diesen Weg gehe, dann kommt auch die Belohnung. Und ich konnte mir am Anfang auch nicht vorstellen, dass ich relativ schnell auch wirklich so groß werde schon wieder. Mein Mann sagte noch, du wolltest es schon langsamer angehen. Ich so ja, aber es läuft, was soll ich denn tun? So also auch mein Ziel war definitiv kleiner gesteckt als es jetzt ist oder als es weiterwächst. Also mittlerweile habe ich eine riesen Vision. Ja, die entstehen aber auch nicht in dem ersten Moment, sondern die wachsen mit. Und das passiert aber nur, wenn man sich immer wieder mal mit sich selber hinsetzt und wirklich in sich geht und auch immer wieder fragt Wie hätte ich es gerne, wie wünsche ich es mir und was macht mir Freude? Und ich sage, 80 % des Jobs sollten uns Freude machen und 20 % okay, bei wie vielen ist es verschoben und wenn das schon nicht mehr passt, dann mal anzufangen. Okay, manchmal reicht es auch mal, vielleicht innerhalb von einem Unternehmen auch zu gucken, wo liegen die Fähigkeiten, die Stärken von dem einen ja, kann man da was mit wechseln? Das heißt gar nicht immer, dass man alles wechseln muss. Manchmal sind es die kleinen Dinge und dann entwickelt sich was Großes. Aber ich find es immer so wichtig, anfangen wieder zu träumen, zu sagen wie möchte ich leben und das vielleicht als großes Ziel zu nehmen. Das kann nachher noch größer werden. Aber überhaupt mal sich ein Ziel wieder zu setzen, denn viele haben keine Ziele mehr und das finde ich ganz, ganz traurig. Es macht mich auch traurig, wenn ich das mitkriege. Ich habe sogar schon Kundinnen gehabt, die wirklich gesagt haben ich kann nicht mehr träumen, ich fühle nichts mehr und es ist alles trostlos. Ich habe auch einige im Burn out begleiten dürfen und wo wir wirklich mit relativ leichten Methoden aber wieder daran kamen, so dass das heute für die total anders ist und die Ziele bei denen wachsen auch. Und es ist wirklich so, diesen Mut zu haben, den ersten Schritt zu gehen. Und der Weg zeigt sich wirklich immer erst dann, wenn man weiter geht. Man sieht den nicht gleich und er ist auch selten gerade, sondern es kommen Abzweigungen, die man geht, aber da nimmt man wieder was mit und da wirklich rein zu vertrauen, dass sich das fügt und da wirklich mal für sich einzustehen. Und egal was die anderen sagen und man muss ja nicht gleich den Job hinschmeißen, kann nebenbei anfangen oder wie auch immer, für jeden das Richtige und sich da die Unterstützung zu holen, wenn man nicht weiterkommt. Das halte ich halt auch für nötig. Ich habe in meinem Leben mir auch Unterstützung geholt und das ist wichtig. Und das ist und das finde ich, ist es eine Stärke, auch zu sagen, ich stehe jetzt hier, ich hätte es gern anders, weiß aber nicht wie. Und das egal in welchem Lebensbereich. Und zu sagen okay, ich hol mir jetzt jemand, der mir hilft. Gretel Niemeyer: Und mit was für, also mit was für Problemen oder Herausforderungen kommen deine Kundinnen zu dir? Du hattest jetzt gerade schon so was angesprochen wie Unzufriedenheit im Job, auch gesundheitliche Geschichten, Burnout, was können das noch für Themen sein, mit denen Kundinnen zu dir kommen? Und wie arbeitest du dann mit denen? Andrea Wiedau: Also es kommen, das waren schon mal ein paar davon, aber auch wirklich was Selbstbewusstsein, der Selbstwert total im Keller ist und die wirklich im Hamsterrad nur noch hängen und funktionieren, wo wirklich nur noch abgearbeitet wird und das Leben überhaupt keine Freude mehr macht. Wo auch die Perspektive fehlt und ganz oft Kunden, also viel mehr Kundinnen, tatsächlich auch. Ich hatte eigentlich auch alles nur für Kundinnen aufgebaut, aber die Kunden kommen auch deswegen. Aber primär sind es dann die Kundinnen und die einfach erkennen, dass das Leben, was sie bisher gelebt haben, so nicht weitergehen soll, wo wirklich ein Shift passiert, eine Erkenntnis. Ich habe jetzt so und so viele Jahre oder viele Jahrzehnte so gelebt und stehe hier, will ich das weiter? Und das sind wie gesagt berufliche Gründe, es sind gesundheitliche Gründe. Manche kommen auch einfach nur mal zu mir, weil sie ein Thema mit Flugangst haben und wollen eine Hypnose Sitzung und gehen dann wieder und merken dann aber wow, das hat mir so geholfen. Ich geh doch noch mal zu Andrea, weil ich kann eben auch mit Hypnose arbeiten. Ich bin ausgebildete Hypnotiseurin und dann stellen die fest boah. Ich habe noch so ein paar Themen, da habe ich Blockaden. Können wir da nicht auch gucken? Ja, also auch da kann ich dann helfen. Das entwickelt sich manchmal. Viele kommen natürlich mit massiven Ess-Problemen zu mir. Ähm, wo ich wirklich sage, die jetzt nicht nur Übergewicht haben, sondern Wassereinlagerungen, die Druck haben oder sonstige Symptome, wo wir wirklich über das Human Design und die vegane und ayurvedische Ausbildung, die ich habe, schaue exakt was passt für den Mensch und was ist für denjenigen wirklich individuell Richtig. Denn auch da gibt es so Feinheiten und ich arbeite mit der Uhrzeit und das sind manchmal Minuten unterschiedlich. Und auch das muss man gut verstehen, um demjenigen die Tipps zu geben. Und dann gehen sie aber raus. Und das ist das Schöne, wirklich, dass sie dann wissen, okay, das ist meine Ernährungsweise. Aber auch wie entscheide ich in meinem Leben richtig, wo kommt meine Energie her? Wie achte ich auf die, auf diese Energie? Denn viele haben Zentren offen und wissen es gar nicht und können die gar nicht schützen. Es gibt so viele Menschen, die nehmen die Emotionen von allen auf und wissen überhaupt nicht warum fühle ich mich gerade so, wie ich mich fühle? Es gibt gar keinen Grund. Also auch da habe ich Tools und Tipps, um das zu schützen, wenn man das weiß und wenn es bewusst ist, dann kann so wirklich dieser Veränderungsprozess auch wirklich entstehen. Und es ist total schön, dass dann auch so Konditionierungen gehen dürfen und wirklich auch alte Glaubenssätze können aufgelöst werden. Und dann gibt es eben wieder diese Ziele, die einfach wieder größer werden und die Menschen selber wieder erkennen, wenn es mir gut geht, dann geht es meiner Familie gut, dann geht es meinem Umfeld gut. Wenn ich aber alles tue und mich praktisch wirklich runterfahre auf Null, wen will ich langfristig noch versorgen und ich meine Mütter sind da extrem drin. Also ich bin da ja auch ein Beispiel von ich habe immer mich um alle gekümmert und es passiert mir sogar heute manchmal noch. Das sagt dann mein Mann. Schön, dass es wieder allen gut geht, aber auf dich hast du gerade nicht aufgepasst und dann so Ups, stimmt ja also auch ich bin da nicht perfekt, aber ich weiß dann, wie ich schnell wieder da rauskomme. Und gerade Mütter sind wirklich da, so dass sie alles machen, dass alles super geregelt ist und sie selber sind total unglücklich, krank, fühlen sich nicht wohl und so diese wirklich diese Lebensfreude ist weg und Energie. Jeder Tag ist nur noch anstrengend. Es sind alle nur erschöpft und überlegen nur immer wann geht es in Urlaub, wann ist endlich Wochenende? Wann habe ich das und das darfs nicht sein. Also dafür sind wir nicht hier. Das hat sich unsere Seele null und niemals ausgesucht, sondern wirklich sich zu entwickeln, auf sich zu achten. Und dann, wenn es mir gut geht, dann habe ich die Energie für alle hier, da kann ich alle versorgen. Ist überhaupt gar kein Problem. Ja, und auch zu wissen, was tut mir gut, wie halte ich die Energie bei mir und das unterstützt mich. Das sind so diese ganzen Bereiche. Aber auch im Business habe ich natürlich einige, die eben der ich sage mal nicht mal 50 % Freude im Job haben, sondern noch weniger. Egal ob es jetzt im eigenen Business ist, wo sie kurz davor sind, es hinzuschmeißen oder aber auch im Angestelltenverhältnis und wo wir dann wirklich gucken, Step by Step erst mal bei sich ankommen, wirklich verstehen, wo sind auch meine Fähigkeiten, meine Talente, was kann ich tun? Und in dem Moment, wo es selber bewusst wird, kann man dann auch ganz anders wieder entscheiden. Wenn dann die Entscheidungskraft klar ist. Und es ist so lustig, ich finde es immer mega. Ja, wenn ich das den Menschen erzähle und dann auf einmal kommen so die Sprachnachrichten ist krass. Heute war das un das. Sie nehmen dann Impulse wahr, die sie vorher nie und never irgendwo gesehen haben und ich immer nur sag: Bleib im Vertrauen, du wirst Zeichen kriegen. Und natürlich gebe ich denen Tipps, wie sie die auch besser wahrnehmen und alles. Und gerade wenn du mit Männern damit arbeitest auf so gewisse Dinge, die gucken mich dann immer an, als hätte ich hier einen an der Waffel. So ungefähr. Und ich sage mal, ihr habt mich bezahlt, also dann probiert bitte aus und dann kommt die Rückmeldung, das gibt es gar nicht, aber das funktioniert ja wirklich. Und so ist es tatsächlich auch im Business. Wir arbeiten alle, das ist nun mal so und trotzdem dürfen wir im Job Freude haben und das nur dann ist der Job richtig für uns und dann sind wir auch nur richtig gut. Denn wir müssen nicht die Schwächen ausgleichen, sondern die Stärken dürfen raus und die werden gebraucht. Jeder wird mit seinen Stärken gebraucht. Gretel Niemeyer: Ja, ja und ich. Du hast ja glaube ich im Vorgespräch auch gesagt, du bist auch erst mal kritisch bei allem. Also ich muss auch sagen, wenn du mir irgendwas erzählst mit einem, da ist irgendwas zu einer bestimmten Uhrzeit und so, da denke ich auch so hmmm naja okay, das ist das muss ja nicht für alle funktionieren, aber ich find es eben auch schön, dass du da nicht dogmatisch bei der Sache bist, dass du nicht sagst so und so ist es und das muss für alle passen, sondern dass du eben auch sagst okay, ich gucke mir mein Gegenüber an, ich gucke was, was da sozusagen passt. Und dann logischerweise, wenn sich jemand für die Arbeit mit mir entscheidet, dann erwarte ich auch, dass das sozusagen umgesetzt wird, was wir besprechen. Aber deswegen gibt es ja trotzdem noch Links und Rechts andere Methoden, die vielleicht für andere Menschen passen. Ich finde, es ist ein wahnsinnig spannender Ansatz, den du da hast. Und offensichtlich funktioniert der ja für sehr, sehr viele Menschen. Andrea Wiedau: Also ich kann jetzt auch mal meine Story erzählen. Ich habe das Design, das …, also Essen war mein Leben lang ätzend. Also Essen hat mir nie Spaß gemacht, war immer Leidensthema. Ich hatte immer Probleme mit der Verdauung. Ich hatte tatsächlich Asthma, Allergien, Neurodermitis. Also Essen war nie so wirklich mein Freudethema. Und ich habe in meinem Leben schon. Ich war 20, ich meine, ich bin jetzt zwei und werde 52, ich war 20, habe da mich schon mit Ayurveda und Yoga auseinandergesetzt und kannte hier Deutschland so gut wie niemand. Also das war noch hoch hochwissenschaftlich. Alles gelesen, allein das zu verstehen und hab immer alles ausprobiert und nach meinem. Also es ging dann so, dass ich durch mein Leben kam und mit dem Unfall hatte ich dann aber durch die Platten und Schrauben, die man mir ins Becken eingebaut habe, habe ich Wassereinlagerungen bekommen. Das heißt, ich hatte über sechseinhalb Liter Wasser in den Beinen und im Becken. Und das für jemand, der wirklich schlank ist. Das ist Druck, das tut weh. Also ich habe da echt gelitten und man hat mir Tabletten gegeben, damit es nicht noch mehr wird. Dann haben Sie das immer schön überprüft. Es ging ja ein paar Jahre so. Dann hieß es, die Tabletten muss ich halt für den Rest des Lebens nehmen. Da hab ich gesagt Na super, bin ich jetzt wieder Versuchs-Karnickel für die Pharmaindustrie. Ich meine, jedes Medikament hat Nebenwirkungen und die haben knackige Nebenwirkungen. Also dann habe ich auch gesagt, das kann doch alles nicht sein und habe immer weiter versucht und habe dann aber im Zuge der Human Design Ausbildung eben auch eine Ausbildung im Bereich Ernährung gemacht und habe dann erfahren, dass ich zu dem indirekten Licht gehöre, das heißt mein Körper verdaut nur in der Dunkelheit. Also UV Licht Tageslicht stoppt meine Verdauung. Wenn ich also am Tag etwas esse, völlig egal was, bleibt es in meinem Bauch liegen, gibt mir keine Energie, sondern mein Körper versucht die ganze Zeit zu verdauen, meine ganze Energie ist im Bauch und ich habe permanent damit Verdauungsprobleme. Und dann, wenn es dunkel wird, verdaut mein Körper. Als die mir das erzählt haben, naja, ist ja schon ein bisschen spuky. Also ich bin ja schon auch sehr, sehr kritisch. Also wirklich, ich muss immer alles ausprobieren. Aber ich habe mir dann gesagt habe ich zu verlieren. Hab dann gesagt, okay, ich gehe drei Monate ins Experiment. So, das heißt tatsächlich, ich bin Gott sei Dank im Herbst gestartet, da war der Tag schon kürzer und habe dann wirklich nur noch in der Dunkelheit gegessen und den ganzen Tag nur Wasser. Also auch kein Kaffee, kein Tee. Und es fing wirklich an, nach vier Wochen fühlte ich mich ganz anders und nach sechs Wochen fing ich an das Wasser runter zu gehen und nach drei Monaten war das Wasser weg, komplett. Ich so, das gibt es nicht. Ich war fassungslos. Dann habe ich mal wieder zu einer anderen Zeit gegessen und dann habe ich schon Bauchschmerzen gekriegt. Und das Design lebe ich jetzt wirklich seit zwei Jahren und hab dann plötzlich im Frühjahr überhaupt keine Allergien mehr gehabt. Kein Asthma, keine Allergien, nichts mehr. So. Und ich war jetzt gerade im Urlaub letzte Woche in Italien. Und ich checke ja immer, ob das alles wirklich so passt. Na also. Und da habe ich schön nach dem Klettern am Nachmittag einen fetten Eisbecher gegessen. Nicht vegan, gutes italienisches Eis war voll lecker. Ja, der Bauch hat gegrummelt, aber es war okay. Also das hat mich jetzt nicht umgebracht. Naja, und weil's ja ging, habe ich es auch an Tag zwei oder Tag drei gemacht und nach dem dritten Tag kam volle Granate meine Allergie wieder, Asthma kam zurück. Also Nase zu, Augen treten, Asthma kam zurück und meine gesamte Verdauung war dahin und ich war total platt. Dann hab ich gesagt Krass, echt krass. Und es war Gott sei Dank Richtung Ende des Urlaubs. Und jetzt bin ich seit drei Tagen wieder zurück und esse wieder exakt nur im Dunkeln. Und es ist wieder alles weg. Gretel Niemeyer: Aber ich glaube auch, dass man sich den den Raum dann auch mal nimmt zu experimentieren, weil auch das bedeutet ja eine Umstellung für sich selbst, eine Umstellung vielleicht fürs Umfeld. Und auch das muss man sich ja in dem Sinne dann erst mal erlauben und auch wieder den Mut haben zu sagen ich mache jetzt was ganz Beklopptes. Ich esse jetzt nur noch nachts. Ihr werdet mich alle für mega wired halten oder für noch wirrer als so schon. Aber ich probiere das jetzt mal aus. Und ja, finde ich, ist trotzdem trotzdem oder gerade deswegen auch ein krasses Zeichen von Stärke zu sagen, das tut mir nicht gut. Egal was ihr anderen alle denkt, ich probiere jetzt das aus. Andrea Wiedau: Ja, und so habe ich es aber auch mit Kundinnen. Und ich sag denen das auch vorher, wenn ihr mit mir arbeiten wollt. Ihr müsst das drei Monate echt konsequent umsetzen, weil dann werdet ihr erst mal eure wirkliche Energie und Kraft kommen und das merken und dann könnt ihr anfangen zu experimentieren, was geht. Und ich habe zum Beispiel rausgefunden, ich kann so zwischen 15-16:00 Uhr einen Hafermilch Latte Macchiato trinken, dann ist alles okay. Passiert nicht, aber schon zwei Kekse dazu, ist es vorbei. Ja, so und so dürfen die auch damit testen. Also, ich habe zum Beispiel ein paar Kundinnen. Diesen dürfen nur heiß essen. Also alles über Körpertemperatur. Und wenn die dann wirklich unterwegs sind und essen irgendwas Kaltes. Keine Ahnung. Ein Croissant oder ein Brötchen. Die merken das sofort und deswegen ist es dann so ein Abwägen. Ist es das wert, dass ich das jetzt esse? Oder sehe ich zu, dass ich mir was Warmes hole und das ist, was ich vorher auch wirklich sage? Das verändert sich total, wenn man das einhält. Aber die drei Monate muss man sich wirklich ganz klar dazu committen und dann kann man damit selbst experimentieren. Und deswegen habe ich aber auch diese Erfolge, weil ich diese Klarheit auch vorher schon sage, weil alles andere, sag ich immer, ist Geldverschwendung für den Kunden. Und ich habe keine Lust, auch wenn ich Geld dafür kriege. Aber meine Energie zu verschwenden, das macht mir dann keinen Spaß, weil ich möchte ja, dass es den Menschen besser geht, egal in welchem Bereich. Gretel Niemeyer: Ja, absolut. Ich finde, das war ein sehr, sehr schönes Schlusswort und wir müssen leider schon zum Ende kommen, weil wir schon leicht überzogen haben unsere halbe Stunde. Andrea, ich danke dir vielmals für diese unglaublich eindrucksvollen Eindrücke, oder oder Ja, Einblicke in dein Leben, deine Arbeit, tatsächlich einiges an Punkten, mit denen ich noch wenig Berührung, Berührung hatte. Bis jetzt. Und ich fand es wahnsinnig spannend. Und ich finde auch so diese Kombination von Kopf und Ausprobieren und Körper und Spiritualität sehr, sehr, sehr, sehr spannend. Vielen Dank, dass du da warst. Andrea Wiedau: Ich danke dir vielmals! Alles Gute! Gretel Niemeyer: Und natürlich verlinken wir hier unter dieser Folge den Link zu Andreas Seite, zu ihrem Instagram Account. Schaut gerne mal dort vorbei, wenn ihr euch für die Arbeit mit ihr interessiert oder einfach noch mal nachlesen wollt, was sie macht. Es kommt auch bald ein Buch raus. Also auf jeden Fall lohnt es sich da mal dran zu sein und zu gucken. Und in der Zwischenzeit freuen wir uns natürlich, wenn ihr uns ein paar Likes da last, ein paar Kommentare, vielleicht ein Herzchen, was auch immer auf dem Podcastanbieter eurer Wahl möglich ist. In diesem Sinne, liebe Andrea, vielen Dank und euch noch einen schönen Tag. Andrea Wiedau: Danke. Tschüss. Gretel Niemeyer: Tschüss.

  5. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Wer sind Dörte & Jana und was haben sie hier im Podcast verloren? Und warum genau soll es sinnvoll sein, nicht mit allen arbeiten zu wollen und Menschen auszuschließen? In dieser Podcast Folge zeigt Laura Dir anhand eines ganz konkreten Beispiels aus dem @Jinshinjyutsuzentrum, dass die Arbeit mit Personas sinnvoll ist, Spaß machen kann und einen enormen Mehrwert bietet. Und im Vorbeigehen deckt Laura noch ein, zwei Glaubenssätze auf, die dahinterstecken könnten, wenn Du Dich bei dem Satz “Ich möchte niemanden ausschließen, ich will allen ermöglichen mit mir zu arbeiten” ertappt fühlst. Lausch direkt mal in die Folge rein und lass uns gerne einen Kommentar da, wie Du mit Deiner Persona so stehst. Große Persona-Liebe oder hast Du sie noch gar nicht kennengelernt? Link zum Jin Shin Jyutsu Zentrum: Instagram: https://www.instagram.com/jinshinjyutsuzentrum/ Webseite: https://jsj-zentrum.online/ Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo! Moin, moin und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge hier bei Moin um Neun, dem Businessschnack mit Gretel und Laura. Hier spricht Laura und ich habe heute mal wieder ein schönes Thema dabei. Und zwar wird es heute um ein Thema gehen, an dem sich, finde ich, die Geister oft scheiden. Und zwar das wundervolle Thema der Persona. Was meinen wir damit? Wenn du selbstständig bist oder gerade gründest, bin ich mir ziemlich sicher, dass du dieses Thema auch schon mal über den Weg gelaufen ist. Nämlich die Frage, ob du eine Persona hast, also ob du deine Zielgruppe definiert hast, ob du weißt, mit wem du arbeiten möchtest. Und dieses Thema wirft viele Fragen, viele Vorurteile auf und es gibt ganz oft Missverständnisse und Reibungen. Und in dieser Folge möchte ich dich einmal mit in meine in unsere Sicht auf das Thema Persona nehmen. Grundsätzlich ist es so, dass du, wenn du als Selbstständige an den Markt trittst und sei es als Yogalehrerin, als virtuelle Assistentin, als Coach, als Sport Trainerin, als Hundetrainerin, als Webdesignerin. Du trittst ja an einen Markt und möchtest mit Menschen arbeiten. Du hast also eine sogenannte Zielgruppe, die in aller Wahrscheinlichkeit nach nicht alle Menschen 100 % der Bevölkerung betreffen. Gehen wir davon aus, dass du zum Beispiel im DACH-Raum deine Angebote anbietest, sprich Deutschland, Österreich, Schweiz, weil deutschsprachiger Raum, weil du deutschsprachig bist, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass du nicht 100 % der Menschen, die im DACH-Raum leben, ansprichst. Warum? Weil du vielleicht zum Beispiel keine Menschen über 90 Jahre ansprichst. Weil die vielleicht nicht so fit sind mit Zoom und WhatsApp zum Beispiel. Schon da fängt eine Formung deiner Zielgruppe an. Wenn du also sagst, ich möchte mit allen Menschen arbeiten, dann wird das aller Wahrscheinlichkeit nach sehr, sehr, sehr schwierig, die Menschen, mit denen du wirklich arbeiten möchtest, zu erreichen, weil du versuchst alle zu erreichen. Ein passendes Bild dazu ist, wenn du versuchst, allen Hasen auf einer Weide, auf einer Koppel hinterherzulaufen und sie zu fangen oder zu ticken, wirst du vermutlich keinen Hasen erreichen, weil du die ganze Zeit in alle Richtungen läufst. Wenn du auf einem Feld mit ganz vielen Fußbällen versuchst, jeden Fußball zu treffen und hinterher zu laufen, wirst du vermutlich nicht so viele treffen. Wenn du dich aber auf einen fokussierst und versuchst, dem zu folgen. Genau wie bei dem Hasen bei dem Bild, so ist die Wahrscheinlichkeit viel, viel höher, dass du diesen auch erreichst. Das heißt, wir suchen jetzt natürlich nicht nur eine Person, aber wenn wir von einer Zielgruppe und einer Persona sprechen, sprechen wir immer von einem kleinen Kreis oder von einem Kreis Menschen, die du erreichen möchtest, wie klein dieser Kreis ist oder wie groß, dass erarbeiten wir zum Beispiel zusammen. Das heißt, wenn du sagst, so ein innerliches Ja, aber ich will ja mit allen arbeiten, dann lass uns doch mal hingucken. Wahrscheinlich fallen bei den allermeisten zum Beispiel RentnerInnen, also Menschen oder Menschen, die über 80, 90 sind, raus. Menschen, die vielleicht unter 20 sind, fallen vielleicht aus bestimmten Gründen raus. Bei vielen zumindest. Das heißt, es ist schon mal nicht wahr, dass du wirklich mit allen arbeiten möchtest. Das sind jetzt vielleicht erst mal demografische Größen. Dazu kommen ja aber auch emotionale Größen. Also mit wem möchtest du arbeiten? Mit wem hat es sich bewährt zu arbeiten? Mit wem klickst du gut? Mit wem machtst du besonders gut? Und wieder die Erinnerung. Vielleicht kommt jetzt in dir ein Ja mit allen. Ich kann mit allen. Ich möchte alle Menschen unterstützen. Ganz häufig wohnt dahinter ein Mindfuck. Ein „Ich möchte niemanden ausschließen“, ein „Ich möchte niemanden ablehnen“, ein „Ich möchte es allen recht machen“ und dazu vielleicht einmal so eine ganz vielleicht auch etwas krasse, aber deutliche Haltung von mir. Wenn du es versuchst, allen recht zu machen, machst du es nachher keinem richtig recht. Und diese Everybody's Darling Haltung, die können wir uns früher oder später als Selbständige nicht mehr erlauben. Warum? Weil wir damit Energie verschenken. Weil wir wie eine Diffuser Lampe versuchen, in alle Richtungen zu strömen und super viel Beifang haben mit Menschen, mit Situationen, die wir eigentlich gar nicht möchten. Viel sinnvoller ist es, auf eine angenehme, schöne, fröhliche, freudige Art herauszufinden, mit wem du wirklich arbeiten möchtest. Damit meinen wir nicht. Und da sind Gretel und ich auch ganz klar, dass wir sagen Ja, du solltest nur mit Frauen zwischen 37 und 39 in der zweiten Zyklushälfte, wenn der Mond gerade am Zenit der Sonne im fünften Haus Merkur rückläufig ist. Nein, meinen wir nicht, keine Sorge. Wir meinen eine realistische, gute Down to Earth Zielgruppe. So, ich habe dir zwei Beispiele mitgebracht. Aus meiner zweiten Firma, die ich dir gerne einmal zeigen wollte, wie wir da rangegangen sind und wie uns das sogar sehr viel Spaß gemacht hat. Das zweite, die zweite Firma neben Laura und Gretel ist ja, das Jin Shin Jyutsu Zentrum Hamburg. Wir verlinken es auch gerne noch mal in Shownotes und im Jin Shin Jyutsu Zentrum bieten wir eine alternative Heilmethode an, die man mit uns selber lernen kann. So, wir sind ein reines Onlinebusiness, das heißt, wir haben alle unsere Formate online, wir sind Onlinedienstleister, wir haben eine App, wir haben einen Podcast. Also wir haben wirklich. Ja, wir sind ein sehr digitales Unternehmen und haben uns selber vor drei Jahren noch damit intensiv auseinandergesetzt. Weil früher hatte meine Mutter, mit der ich das Unternehmen ja leite, eine Praxis in Hamburg. Da haben wir ganz andere Menschen angesprochen, Menschen, die in Hamburg lebten, Menschen, die gerne in eine Praxis gingen, die Zeit hatten tagsüber, weil die Praxis hatte ja zwischen 9:00 und 18:00 auf. Und da gab es eine ganz andere Zielgruppe als wir jetzt sie haben für unser Unternehmen. Für unser Unternehmen jetzt haben wir vor allem zwei Personas, mit denen wir besonders gerne zusammenarbeiten. Erstens Dörte. Dörte ist Ende 50. Dörte ist Mutter von drei Kindern und Dörtes Kinder sind aus dem Haus. Dörte lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Reihenhaus. Dörte liebt ihren Garten. Dörte liebt es ihre Freizeit draußen zu verbringen zu lesen zu sein, aber Dörte hat auch ein paar gesundheitliche Probleme, Schmerzen und sie kommt nicht wirklich dahinter, was es mit den Schmerzen auf sich hat. Und sie möchte gerne ihre Gesundheit selber in die Hände nehmen, weiß aber nicht genau, wo sie anfangen soll. Dörte war schon bei einigen Heilpraktikern. Dörte hat schon Physiotherapie gemacht. Dörte weiß, dass die Natur ihr gut tut, das es ihr Kraftquell ist. Und so merkt sie jetzt, dass Zeit für etwas Neues ist, für Veränderung. Eigentlich seitdem sie in den Wechseljahren ist, weiß sie, dass nochmal Veränderung in ihr Leben kommen darf, denn ihre große Aufgabe war es und das war auch ihre Erfüllung, ihre Kinder großzuziehen und beim Aufwachsen denen zuzuschauen, sie zu begleiten und einem großen, großen Teil der Care Arbeit zu tragen. Jetzt hat Dörte neuen Freiraum und kann denn gar nicht so richtig füllen und fragt sich, warum bin ich in der Zeit vielleicht krank geworden? Wo liegt da der Zusammenhang? Warum habe ich seitdem mehr Schmerzen als früher? Und worin finde ich eigentlich so einen Purpose in meinem Leben? Wo finde ich eine Community? Wo finde ich eine Gemeinschaft? Das ist Dörte. Mit Dörte lieben wir es zu arbeiten. Und Dörte haben wir vor drei Jahren entdeckt in unserem unter unseren Kundinnen, dass sie eine Person ist, mit der wir wahnsinnig gerne zusammenarbeiten, weil sie an so einem spannenden Punkt steht. Und weil meine Mutter, die ja auch zentrales Organ der Firma ist, eben sich auch sehr damit verbinden kann. Unsere zweite Persona ist Jana. Jana ist Mitte 30, hat zwei kleine Kinder, ist Mutter, Teilzeit Angestellte und ihr Hauptthema, ihr Hauptproblem ist Stress. Sie ist von den vielen Rollen, von den vielen Situationen, den vielen Ansprüchen, dem Mentalload überfordert, gestresst. Ihr Thema sind Kopfschmerzen, Migräne und Schlafprobleme. Sie merkt aber auch eine geringere Belastbarkeit und eine höhere Sensitivität für Stress und einen schlechteren Umgang mit Stress in den letzten Jahren. Jana weiß nicht so ganz genau, was ihre Kraftquellen sind und eigentlich möchte sie immer nur ihre Ruhe haben. Aber das funktioniert in ihrem Alltag natürlich nicht so einfach und nicht so gut. Sie hat es nicht gelernt, Grenzen zu setzen, sich für sich einzusetzen und möchte jetzt Schritt für Schritt dort wieder hinkommen. Jana möchte vor allem als erstes ihren Schlaf stabilisieren, weil wenn der wegbricht, dann ist bei ihr Land unter. Und diese beiden Zielgruppen haben wir diese beiden Personas besser gesagt, haben wir einfach herausgefunden, als wir uns angeschaut haben, wen haben wir in unseren Programmen und mit wem macht es uns am allermeisten Spaß? Natürlich haben wir auch noch Sabine, Petra, Ursula, Diana. Wir haben so so viele Menschen. Und das heißt auch nicht, dass wir nicht gerne mit diesen Menschen zusammenarbeiten. Das ist immer wieder eine Fehlannahme, wenn wir über Personas sprechen. Das heißt nicht, dass wir jemanden ausschließen oder dass wir mit jemandem nicht gerne zusammenarbeiten, sondern das heißt lediglich, dass das die Person ist, die wir uns vorstellen, wenn wir unsere Posts schreiben, wenn wir unseren Newsletter schreiben, wenn wir unsere Blogartikel schreiben, wenn wir unseren Podcast produzieren, dann denken wir an diese Person und fragen uns, was würde sie noch interessieren? Was hat sie vielleicht schon probiert? Wie können wir sie abholen? Wie können wir ihr Mehrwert bieten? Über zum Beispiel unseren kostenlosen Content. So konzipieren wir Freebies zum Beispiel unser letztes Freebie im Jin Shin Jyutsu Zentrum war eine kraftvolle Morgenroutine, ein Minikurs, weil unsere Persona, vor allem Jana, morgens häufig schon wahnsinnig gestresst ist, uns feedgebackt hat, dass sie gerne morgens ruhiger und gelassener in den Tag starten möchte, mehr bei sich sein, zentrierter und nicht so schnell wie das Fähnchen im Wind sich aus der Fassung bringen. Dafür ist die Arbeit mit einer Persona einfach wahnsinnig wertvoll, weil du dich bei deiner Contenterstellung und das ist ja immer ein Thema, an diesen Menschen orientieren kannst. Wenn du jetzt als Zielgruppe hast, ich möchte mich an alle richten, dann müsstest du ja auch alle Themen abdecken, zum Beispiel in deinem Content. Und das wiederum ist etwas, was Gretel und ich sehr oft erleben, dass Menschen, das Selbstständige einfach versuchen über alles zu schreiben, alles abzudecken, im Blog, auf Insta, im Podcast und gar keinen roten Faden haben. Der rote Faden lässt sich aber wesentlich leichter spinnen und finden, wenn du weißt, an wen du dich richtest. Und glaube mir, auch wenn wir innerlich Dörte und Jana als Persona haben, erreichen wir natürlich viel, viel mehr Menschen. Weil auch Ursula, Sabine, Peter und Diana ähnliche Themen und Verknüpfungspunkte haben, vielleicht sogar identisch oder nur überschneidend. Aber um sich festzulegen und zu sagen, was ist denn der Content für den nächsten Monat? Worüber wollen wir bloggen? Ist Sternzeichen interessant oder nicht? Dafür beschäftigen wir uns dann mit unserer Persona. Das heißt, wenn du jetzt denkst Ah, okay, erwischt. Ich denke irgendwie immer. Hm. Ich möchte ja niemanden ausschließen. Darum geht es überhaupt nicht. Es geht darum, dass du klarer die Vision vor Augen hast, mit wem du arbeiten möchtest und dass du deine Sprache darauf anpassen kannst. Denn häufig landen wir sonst in der Expertinnenfalle und wissen, ja, ich weiß ja, worum es geht. Ich kenne mein Business, ich mache jetzt ein bisschen Storytelling und erzähl ein bisschen was zu mir. Ja, das ist eine Bindungsmöglichkeit. Aber du hörst ja auch diesen Podcast wurde von uns ganz viel Wissensinput bekommst. Und dazu muss man seine Zielgruppe kennen. Wir wissen zum Beispiel, dass ein großer Teil unserer Zuhörerinnen, vielleicht auch du, das Thema Persona nicht völlig klar gezogen hat und nicht genau weiß, an wen sie sich richtet. Einfach weil sie, weil du vielleicht auch nicht wusstest, wie es geht. Weil du es alleine nicht geschafft hast. Weil du dich innerlich gesträubt hast und gesagt hast, du möchtest aber mit allen arbeiten. Es gibt so viele Gründe, wie es Menschen gibt. Aber diese heutige Folge soll ein kleiner Wachrüttler für dich sein. Ein Pro Persona Call. Und wenn du damit alleine nicht genau weißt, wie es weitergeht, dann buche dir einen Call mit uns und wir gucken mal, was dein Business ist und wie ein logischer nächster Schritt für dich aussehen könnte. Also heute habe ich einmal die Lanze gebrochen für die Persona, denn sie vereinfacht das Arbeiten. Sie vereinfacht das. An wen richte ich mich? Mit wem möchte ich sprechen? Auf wen habe ich besonders viel Lust. Und bitte noch mal ganz klar, damit schließt du niemanden aus. Die anderen werden sich auch angesprochen fühlen. In der Regel ist es sogar so, dass du viel mehr Menschen ansprichst, also direkter ansprichst, weil du eine Person direkt ansprichst. Wenn du eine Person direkt ansprichst, fühlen sich andere auch angesprochen, weil die der Person vielleicht sehr ähneln. Wenn du versuchst alle anzusprechen, sagt man ja auch dann sprichst du niemanden an. Weil niemand sich exakt gesehen fühlt. Und ich sage noch einmal einen meiner wichtigsten Sätze. Menschen kaufen bei Firmen, die ihr Problem oder ihre Situation am deutlichsten, am klarsten und am besten wiedergeben. Wenn ich dir jetzt also ein Problem von dir ganz klar widerspiegel, zum Beispiel solange du keine Persona hast und ich weiß, mit wem du reden möchtest, redest du wahrscheinlich zu einem großen Teil um den heißen Brei und dein Content verpufft, weil niemand sich direkt angesprochen fühlt. Wenn ich also meine Zielgruppe kenne, habe ich eine gute Arbeit gemacht, weil du dich vielleicht angesprochen fühlst. Wenn ich das allgemein blabla breiig halte und sag ja, guck doch mal vielleicht ein bisschen in die Richtung geht das, aber nimm doch mal alle mit, dann fühlst du dich nicht angesprochen. Also das war mein Plädoyer für eine Personaarbeit, ohne dabei dogmatisch zu werden. Mach es mit Freude, guck dir das genau an. Mach es realistisch. Diese Person soll das natürlich im optimalen Fall auch wirklich geben. Und da sollte es auch mehr als zwei im deutschsprachigen Raum geben, sondern bitte ein paar 100.000. In diesem Sinne, ich freue mich sehr, was du dazu denkst zu der Folge. Hinterlasse gerne einen Kommentar, einen Hinweis, meld dich bei uns, wenn du dazu noch Kommentare, Ideen, Fragen hast. Wir freuen uns sehr von dir zu hören, kommen gerne mal rüber auf unsere Website www.LauraundGretel.de. Dort findest du zu jeder Podcastfolge einen Beitrag unter Blog sowie Podcasts und kannst auch kommentieren und unsere Nachricht dalassen. Und du kannst auch dort über unsere weiteren Angebote alle Infos finden. Genau. Ansonsten springen gerne auch noch rüber zu Instagram. Dort findest du GretelNiemeyer oder mich, Laura.Roschewitz. Wir freuen uns von dir zu hören, wünschen dir eine schöne Woche und hören uns am Donnerstag wieder zu einer Interviewfolge. Bis dahin mach's gut. Ciao. Hab einen schönen Tag.

  6. Interview mit Marken-Stratege und Designer Florian Caspers Immer wieder scheint ihr noch nicht perfektes Logo Gründerinnen und frisch Selbständige davon abzuhalten, so richtig durchzustarten und sichtbar zu werden. Da es Gretel definitiv am ästhetischen Auge und dementsprechend am Verständnis für dieses Problem fehlt, bespricht sie diese und viele weitere Fragen mit Einem, der es wissen muss: Florian Caspers, Gründer der Berliner Strategie- & Design-Agentur FHCM, die dieses Jahr ihr 10-jähriges Bestehen feiert. In diesem aufschlussreichen Schnack haben Florian und Gretel darüber diskutiert: 🤘🏻 Was der Sinn eines Logos ist und wer eigentlich eines braucht 🤘🏻 Warum es als Marke nicht darum geht, “anders als Andere” zu sein, sondern vor allem “du selbst” 🤘🏻Was es mit der spannenden Aktion “Marken-Kickstart-Gründerinnen” für junge Mütter auf sich hat 🤘🏻 Wie du kreativ werden kannst – auch wenn du gerade vor ner weißen Seite sitzt Hör dir diesen interessanten Schnack an und spread the Word über die Aktion “Marken-Kickstart-Gründerinnen”. Und erzähl mal: Wie wichtig ist bzw. war dein Logo bisher in deiner Selbständigkeit? Und ab wann hattest oder planst du eins? Links von Florian: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/floriancaspers/ Aktion Marken-Kickstart-Gründerinnen: https://www.fhcm.de/marken-kickstart-gruenderinnen Website: https://www.fhcm.de/wer-wir-sind Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute sitzt mir wieder mal nicht Laura gegenüber, sondern der liebe Florian Caspers, Gründer der Strategie und Design Agentur fhcm aus Berlin. Moin lieber Florian. Florian Caspers: Moin, so wie du sagst oder buenos dias, so wie ich sagen würde. Gretel Niemeyer: Das stimmt. Stimmt, der spanische Hintergrund auf den kommen wir gleich noch zu sprechen. Eine Strategie und Design Agentur. Ich, die ich immer gerne kreativ sein wollte und in Kunst aber immer eine drei hatte, weil ich nicht auf Papier bringen konnte, was in meinem Kopf drin war. Was darf ich mir unter einer Strategie und Design Agentur vorstellen? Was macht ihr da genau? Florian Caspers: Genau. Also das Klassische ist ja eine Designagentur. Eine Designagentur macht zum Beispiel Corporate Designs oder Logoentwicklungen oder auch Webdesigns, wobei das auch eher eine Webagentur sein könnte. Also eine klassische Designagentur macht tatsächlich Grafikdesign im ursprünglichen Sinne. Aber seit vielen Jahren ist das Thema Strategie natürlich sehr wichtig geworden und Positionierung. Und deswegen machen wir schon seit langem, weil ich früher. Ich habe viel in Werbeagenturen gearbeitet und da bin ich früh in Kontakt mit Employer Branding, also Arbeitgebermarken, gekommen. Und deswegen war es so, dass ich irgendwie unbedingt etwas haben wollte, was, womit ich dann die Arbeit, die ich kreativ mache, auch begründen kann. Und das ist nicht nur einfach bunte Bildchen sind oder dass wir über Farben diskutieren. Dir gefällt vielleicht Rot, so wie dein schöner Lippenstift heute, oder ob das aber zu deiner Strategie passt, das ist eine ganz andere Frage. Und um mir das zu beantworten, bin ich halt sehr tief in das Thema, in das Thema Strategie eingetaucht. Und heutzutage ist es so, dass wir auch tatsächlich vielen Kunden sagen, dass wenn sie keine Strategie haben oder keine Strategie wollen, dass wir der falsche Ansprechpartner sind. Gretel Niemeyer: Okay, also ihr sagt, es gehört so eng miteinander verknüpft, dass es gar nicht voneinander getrennt geht. Und ich finde es so gut, dass du das sagst, weil es geht ja ganz oft gar nicht darum, was uns persönlich jetzt gefällt, Lippenstiftarbe Rot, sondern es geht darum, was unsere Kunden und Kundinnen sehen wollen oder brauchen, um zu verstehen, was die Marke eigentlich ist. Florian Caspers: Absolut. Wir gehen sogar so weit, dass wir manchmal Logos entwickeln, die uns selber nicht gefallen, die aber zur Strategie passen. Also wir, wenn wir so einen Strategieprozess gemacht haben und dann die visuelle Identität hinterherschieben, das ist oder hinterherschieben, klingt das irgendwie so mal eben schnell. Du weißt, was ich meine. Also wenn man das dann macht, dann machen wir drei sehr unterschiedliche Konzepte, die alle auf der Strategie basieren, wo natürlich auch Logos dabei sind, die uns gefallen, aber oftmals auch Logos dabei sind, die uns nicht gefallen, von denen wir aber der Meinung sind, dass sie am besten zu der Person oder zu dem Unternehmen, zu der Marke, zu all dem, was diese Marke ausmacht, passen. Und es ist nicht selten passiert, dass der Kunde dann auch das Logo genommen hat, was uns eigentlich nicht gefiel. Aber es passte halt. Gretel Niemeyer: Ja, das geht natürlich mit eurem, mit einem eurer Grundsätze. No Ego hab ich gesehen… Florian Caspers: Ganz genau. Gretel Niemeyer: Hand in Hand, es geht nicht darum, was ihr jetzt unbedingt geil findet, sondern es geht eben darum, was zur Marke passt. Florian Caspers: Absolut. Ja. Gretel Niemeyer: Und jetzt arbeitet ihr ja mit Marken verschiedenster Größen. Und in dem Podcast hören uns aber vor allem Soloselbstständige oder kleine Teams. Was würdest du denn sagen? Ab wann sollte man eigentlich anfangen, sich mit dem Thema Marke und Design auch zu beschäftigen? Ab wann ist es was, an woran man vielleicht auch gar nicht mehr vorbeikommt? Florian Caspers: Eine sehr gute Frage. Man kann natürlich schmal anfangen. Man kann sagen okay, ich mache jetzt nur einen Schriftzug. Einen Schriftzug zu machen ist jetzt also Schriftzug oder eine Wortmarke ist. Man nimmt, sucht sich eine Typo raus, die einem gut gefällt. Jetzt, wenn man es jetzt mal so zu Hause alleine machen würde, eine Typo, die einem gut gefällt, setzt sie mehr oder weniger in Szene und in Farbe und dann hätte man theoretisch schon ein Logo. Also ich sehe ein Logo vor allen Dingen in der Anfangsphase nicht so entscheidend wie aber die Positionierung und alles was da drum herum passiert. Also natürlich muss man beim Design ein bisschen aufpassen, dass man nicht irgendwie wie ein bunter Vogel aussieht bzw. doch bunt ist grundsätzlich erstmal gut, aber. Aber dass man jetzt nicht sagt heute nehme ich blau und morgen nehme ich grün und übermorgen rot. Und das wird nicht funktionieren, weil die Kunden einen dann nicht wiedererkennen werden. Bestes Beispiel, auch wenn es ein großes Unternehmen ist, die Telekom, die ist immer pink und ich weiß das, wenn ich irgendwo pink sehe, dass es die Telekom ist. Und so müsste es im besten Fall in unserer für unsere eigene Marke auch sein. Aber weil du gefragt hast, ab wann denke ich an Marke? Ähm, selbst ich als Privatperson bin eine Marke. Also das heißt, es startet schon viel, viel früher, bevor wir überhaupt an Selbstständigkeit denken. Weil für mich ist Marke das, wie ich nach außen mich selbst präsentiere. Und das ist natürlich in einem privaten Kontext genauso wie in einem beruflichen Kontext. Das heißt, da sind wir wieder beim Thema Positionierung, Wie verhalte ich mich gegenüber anderen Personen, wie verhalte ich mich gegenüber anderen Themen, also oder unterschiedlichen Themen? Das heißt, es ist eine große Frage der Haltung und eine große Frage der Selbstreflexion. Das heißt, Marke ist für mich so ein.. Es ist allgegenwärtig und Positionierung auch. Ich sage immer, unsere Katze hat auch eine Positionierung und. Gretel Niemyer: Eine sehr gute. Florian Caspers: Und eine sehr gute. Also eigentlich ist es tatsächlich allgegenwärtig. Es gibt deswegen nicht so den einen Punkt, wo ich sage, jetzt müsstest du in deiner Selbstständigkeit damit starten, sondern ich würde sagen, in dem Moment, wo du daran denkst, dich selbstständig zu machen, bist du eigentlich schon eine Marke oder bist auf dem Weg dahin, eine Business Marke zu werden. Gretel Niemeyer: Ja, ich finde es wirklich toll, dass du das sagst, weil wir gestern tatsächlich in unserer Mastermindrunde zwei Frauen hatten, bei denen es um das Logo ging und ich als, wie gesagt, diejenige, die sagt, für mich ist das erst mal pragmatisch im Ansatz. Also ich bin wirklich auch so, dass ich sage mein Gott, dann startet halt ohne Logo. Florian Caspers: Genau. Gretel Niemeyer: Das man sich nicht aufhält. Ja also da bin ich ja gerne immer lernfähig und hättest du mir jetzt gesagt, Nein, ohne Logo geht es auf gar keinen Fall, weil da steckt das und das und das und das drin. Aber ich saß da gestern wirklich und hab gesagt Mädels, ob das jetzt so ist oder so oder erst mal gar kein Logo auf der Rechnung drauf ist. Ist eurem Kunden erstmal egal. Ihr braucht erst mal einen Kunden dem ihr eine Rechnung stellen könnt. Florian Caspers: Ganz genau. Gretel Niemeyer: Und schön, dass du auch sagst, dass die, die die Markenbildung sozusagen vorher schon anfängt und dass wir ja diesen Mut brauchen, auch anders zu sein als andere. Das ist ja letztlich Markenbildung. Eine Meinung zu haben, für was zu stehen, das auch nach außen zu tragen und nicht zu sagen, wir spülen das alles noch mal weich, um zu gucken, was eben für alle passt und auch uns alle einigen können, sondern wir trauen uns ja, eine Marke zu sein oder eben erst mal eine Meinung zu haben. Florian Caspers: Wobei dieses anders sein als andere. Da bin ich immer ein bisschen vorsichtig mit. Also früher war es ja so, Du musst dich unbedingt von anderen differenzieren und du musst auffallen usw. Aber auffallen ist ja nicht jedermanns Sache bzw. auffallen heißt ja auch nicht auffallen, Ich bin die Rampensau, sondern ich sage den Leuten immer anders sein als andere, ja, aber versucht doch so zu sein, wie du bist. Und wenn du das schaffst, dann bist du schon anders als andere, weil dich gibt es nur einmal. Also wie du die Dinge machst, wie du dein Business machst, egal ob es jetzt, ich meine Grafikdesign, ich bin ja Kommunikationsdesigner von Hause aus. Die gibt es wie Sand am Meer. Aber jeder macht es ein bisschen anders. Und darauf kommt es an. Das nach vorne zu tragen oder das, was du gesagt hast, dieses No Ego, diese Philosophie, die wir haben. Für mich war das immer eine Selbstverständlichkeit, bis mir die Strategin, mit der wir immer zusammenarbeiten, bei solchen Themen, also eine externe Strategin und was auch ganz wichtig ist, die hat mir dann gesagt, warum steht das nirgendwo, dass ihr irgendwie ne No Ego Philosophie habt. Und ich habe gesagt Naja, also ist jetzt nichts Wichtiges für mich, nicht, aber für alle da draußen natürlich. Und das gilt es herauszufinden, eben anhand so einer Reflexion zu erfahren, was sind denn diese Ecken und Kanten, was sind diese Besonderheiten, die du hast? Was ist das, was dich zu, also dich zu erkennen gibt als der, der du bist. Gretel Niemeyer: Ja. Florian Caspers: Und das dann nach vorne zu tragen. Gretel Niemeyer: Ich glaube, das meine ich auch so mit dem Anderssein. Also das Anderssein ist halt die diese Kombination von deinen Meinungen und Werten und Erfahrungen und allem drum herum, deinem Leben, deine Lebensrealität, die gibt es halt nur bei dir, genau in dieser Kombination. Und das ist ja letztlich das, was du sagst. Florian Caspers: Und die muss auch nicht jedem passen. Gretel Niemeyer: Genau. Florian Caspers: Also am Anfang hat man natürlich. Da kommt man schnell ins Straucheln, weil man braucht unbedingt Aufträge usw. Das ist natürlich verständlich, das heißt, da verbiegt man sich schon so ein bisschen. Aber wenn das gesetzt ist, also nach spätestens zwei oder drei Jahren, sollte man so weit sein, dass man sagt Nö. Also in dem Sinne, mit dir muss ich nicht zusammenarbeiten, weil wir nicht zusammenpassen. Gretel Niemeyer: Und wie ist es denn bei dir also so die einzelnen Komponenten, die bei dir zu dem gemacht haben, der du heute bist. Du bist halb Spanier in Spanien aufgewachsen. Du warst mal sehr Surflehrer, wollte die Folge eigentlich benennen: Vom Surflehrer zum Designer. Du hast eine tolle Frau, zwei Kinder. Wie hat das alles Einfluss darauf, wie du deine Arbeit machst und auf deine, deine Werte? Und wie bist du sozusagen im Schnelldurchlauf vielleicht der geworden, der du da heute bist mit dieser tollen Agentur in Berlin? Florian Caspers: Also einen großen Einfluss logischerweise. Uns prägt natürlich vieles. Mich haben diese beiden Kulturen natürlich unheimlich geprägt. Also ich. Bis zum zehnten Lebensjahr bin ich hier in Deutschland gewesen, meine Mutter ist Spanierin, dann sind wir da hingezogen und weil sich meine Eltern getrennt haben und ich bin dann dort aufgewachsen, bis ich so Anfang 20 war, da war ich dann schon studiert. Ich konnte sehr früh anfangen und habe da auch gearbeitet. Und dann bin ich erst nach Berlin gekommen. Dann habe ich so Agenturhopping gemacht. Also ich habe ganz viel gesehen und habe dann also nach einer langen Zeit in einer Werbeagentur habe ich dann gesagt okay, ich muss jetzt mal eine Pause machen, ich muss jetzt mal den Kopf frei kriegen und muss mich selbst orientieren. Was will ich denn jetzt eigentlich? Will ich vielleicht zurück nach Spanien? Will ich, will ich weiter als Designer arbeiten bzw. ich habe in der Werbung sehr lange gearbeitet und Werbung ist was ganz anderes als Design. Und ich wollte dann, am Ende habe ich die Entscheidung getroffen. Ich will unbedingt Design machen, also Corporate Design im wahrsten Sinne des Wortes, sprich Logo entwickeln und Corporate Designs machen. Am Ende ist es anders gekommen, aber vor dieser Auszeit habe ich Hannah kennengelernt, von der du gerade gesprochen hast und habe diese Reise trotzdem gemacht, was sehr wichtig war für mich und was Hannah auch sozusagen dem zugestimmt hat. Das war insofern eine wichtige Reise, weil ich ja seit. Also ich habe mit 21 angefangen zu arbeiten. Ich habe jetzt über 30 Jahre auf dem Buckel in diesem Beruf. Auf dem Buckel klingt blöd, aber eigentlich macht es immer noch Spaß. Insofern alles gut. Aber in dieser Auszeit habe ich dann eben mich als Windsurflehrer ausbilden lassen und habe dort Kinder bis Erwachsene geschult und dort die Leidenschaft, die ich eigentlich schon immer irgendwo in mir hatte, herausgefunden. Und das war das Trainerdasein, also Leute im Businessbereich zu unterstützen, besser zu werden. Deswegen hatten wir auch die Akademie mit Hannah zusammen, dann auch nach der Auszeit. Genau. Aber nach der Auszeit habe ich dann die Agentur gegründet. Und habe dann schnell gemerkt, dass die Kunden eigentlich Beratung viel mehr haben wollen und viel mehr Strategie. Und deswegen ist das alles so entstanden, wie es entstanden ist. Und deswegen bin ich heute auch eigentlich eher leidenschaftlicher Trainer, aber arbeite natürlich noch viel als Designer und genau und habe dann diese Agentur jetzt zehn Jahre. Dieses Jahr sind wir zehn Jahre alt geworden. Gretel Niemeyer: Wahnsinn! Florian Caspers: Ja. Wir haben auch eine ganz tolle Aktion, Über die können wir auch noch mal sprechen. Genau. Ja, ich denke und hoffe, ich habe die Frage ausführlich beantwortet. Gretel Niemeyer: Also ja, ich meine, es zeigt eben auch, dass das alles, was wir als Selbstständige tun und dass wir an was wir uns ja auch selbst zu erlauben können, eben damit zu tun hat, wo wir herkommen, was uns wichtig ist. Und das Schöne an der Selbstständigkeit ist ja gerade, dass wir uns immer wieder neu erfinden können und dass wir diese ganzen unterschiedlichen Komponenten von uns auch mit einbringen können. Florian Caspers: Absolut. Weil ich bin eigentlich. Ich bin ein sehr sensibler Mensch, habe aber auch eine sehr starke Persönlichkeit, habe also ganz schwer lernen müssen, mit Kritik umzugehen. Und das ist natürlich in der Selbstständigkeit schwierig. Wenn ein Kunde sagt, finde ich scheiße, muss man erst mal damit umgehen können. Und ich hatte auch ganz zu Beginn ein blödes Erlebnis, weil ein Kunde nicht zahlen wollte und das war, als wir unser erstes Kind bekommen haben. Es war eine ziemliche Katastrophe, aber wenn ich das nicht gehabt hätte, wär ich nicht so unheimlich stark geworden, wie ich es heutzutage bin. Insofern, dass ich mich, dass ich Verträge mit dem Anwalt ausgearbeitet habe, die eben nicht kundenfreundlich sind, die aber im Notfall sehr helfen und so die kleinen oder großen Konflikte kommen immer wieder in der Selbstständigkeit. Man hat immer mal wieder Konflikte mit Kunden oder mit Dienstleistern oder was auch immer. Aber die positiven Erlebnisse, die Feedbacks, die Sachen, die man entwickelt und dann draußen sieht, die überwiegen natürlich diesen ganzen Neben-Szenarien. Gretel Niemeyer: Und wie gehst du? Das ist eine sehr, sehr ehrlich gemeinte Frage Wie gehst du damit um mit so Kritik? Weil ich. Bei mir ist es zum Beispiel so es ist sehr Tagesform abhängig. Geht es mir gerade gut, denke ich mir so okay. Ja, komm und kann das gut einordnen. Ist es gerade vielleicht stressig oder ich bin selber sehr unter Feuer, dann, dann nimmt man so was natürlich, ja. Lässt man es näher an sich ran, als es eigentlich vielleicht gut wäre. Und ich habe auch so festgestellt, je weiter man sich entwickelt. Ich meine, du bist zehn Jahre im Business, ich erst drei. Desto mehr wird man ja unweigerlich zu einer Marke und andere Menschen projizieren da vielleicht auch was rein und haben da vielleicht auch das Gefühl, Sachen sagen zu können, wo man sich so denkt. Ja, aber hier ist auch noch ein Mensch dahinter. Also wie gehst du damit um? Also wenn jetzt ein Kunde sagen würde, das Design finde ich scheiße. Was dann? Dann sagst du okay, jetzt nochmal Reset und es geht nochmal von vorne los, oder? Florian Caspers: Also ehrlich gesagt passiert es kaum noch. Also es tut mir leid, aber weil du so mit dem Kopf. Es ist tatsächlich so, dass das. Also ich habe. Wie soll ich das formulieren? Dank der Strategie diskutierst du natürlich mit dem Kunden nicht mehr über Farben oder über Formen oder über irgendwas anderes. Insofern passiert es selten, dass der Kunde sagt Finde ich scheiße. Ähm, aber es ist natürlich sein gutes Recht, das zu sagen. Und in dem Fall würde ich dann sagen gut, dann, dann also doch. Was manchmal passiert ist, dass sie sagen, ähm, können wir das nicht so oder so probieren. Und dann sage ich meistens ja, klar können wir das probieren, weil ich habe ja auch die Wahrheit nicht gefrühstückt, das heißt, wir probieren das dann einfach. Und oftmals ist es so, dass wir das sogar schon machen im Prozess und dass wir das dem Kunden auch zeigen, dass wir sagen Hey, wir haben es jetzt mal so probiert, wie wir im Gespräch vielleicht gesagt hatten ursprünglich, ähm, und dann kann der Kunde selbst urteilen, ob er das haben möchte oder nicht. Aber ich, ich lass es nicht mehr. Das heißt, ich lasse es nicht mehr an mich ran, doch ich lasse es an mich ran. Aber es. Ähm. Es ist in Ordnung. Also am Ende ist das Ziel ja, dass der Kunde damit zufrieden ist, dass er. Dass er damit arbeiten kann, dass er sich nicht übers Ohr gehauen fühlt oder was auch immer. Insofern bin ich da schon als Designer sehr weit von diesem Stil treu bleiben entfernt und sehr pro Kunde im Laufe der Jahre geworden. Aber eben, als Designer mache ich das schon seit 30 Jahren. Es gibt auch jetzt nicht so wahnsinnig viel, was Kunden sagen könnten. Finde ich total daneben oder so. Also wenn, dann sind es meistens Missverständnisse. Insofern glaube ich, in der Richtung gehe ich mit Kritik sehr souverän um. Wenn es jetzt mehr so Angebote und Nutzungsrechte Diskussionen und das sind dann eher so Punkte, wo man mich kriegen könnte. Gretel Niemeyer: Okay, da wissen wir dann jetzt Bescheid. Ja, super. Und du hast ja schon kurz angeteasert, Du hast eine richtig coole Aktion zu eurem 10-jährigen Jubiläum ins Leben gerufen. Sie heißt Kickstart für Gründerinnen Marketing Trainerin und richtet sich an Mütter, die sich selbstständig machen wollen. Was genau macht ihr da? Erzähl mal. Florian Caspers: Genau das ist eben. Wir werden ja zehn Jahre oder sind dieses Jahr zehn Jahre geworden. Deswegen wollten wir zehn Müttern, jeweils ein Logo und eine Website, das heißt zehn Logos, zehn Websites, ähm, und das über zehn Monate spielen. Das heißt, man kann sich bewerben unter der URL, die sicherlich dann in den Shownotes auftauchen wird. Danke. Und über diesen Link kann man sich dann bewerben. Also sprich per Email. Meldet man sich an, dann schickt man uns ein Video und auf dieser Landingpage ist auch alles erklärt, was man, was wir in dem Video erwarten oder was man sagen muss. Und übrigens an dieser Stelle das Video muss nicht perfekt sein, es geht nur darum, euch kennenzulernen. Es geht darum, eure Idee kennenzulernen und es geht darum zu erfahren an welchem Punkt seid ihr? Weil wir schon Wert darauf legen, dass die Person sich schon selbstständig gemacht hat und nicht so einen ersten Gedanken oder eine erste Idee hat. Und ich probiere dann mal und da ich das sowieso da gratis kriege, also das wäre jetzt nicht unser Ding, sondern wenn man den Entschluss getroffen hat und zu Hause natürlich sehr viel Action hat mit dem neuen Kind und oder vielleicht auch noch mit einem älteren Kind und sagt Hey, ich mich habe die Zeit nicht um mich jetzt um eine Webseite oder um eine um ein erstes Logo Schriftzug zu kümmern. Die machen das für mich super, dann melde ich mich da an. Darum geht es. Gretel Niemeyer: Also um Müttern, die aus der Elternzeit heraus gründen wollen. Genau da den Start etwas zu erleichtern, finde ich richtig, richtig geil. Ich meine, war bei mir damals ja auch so, dass ich in der Elternzeit in der zweiten Elternzeit gesagt habe Boah, ich möchte so gerne. Und wie du es eben gesagt hast, dann standen sechs Ideen nacheinander im Raum. Und irgendwann für eine festgelegt habe und das ist eine riesige Hilfe sozusagen Logo und Website zu bekommen. Was müssen die Frauen machen also was ist sozusagen der Deal dafür, dass ihr in die Seiten baut und die Logos macht? Florian Caspers: Also wir würden das natürlich ein bisschen begleiten. Zum einen wird es natürlich eine Podcastfolge geben mit der Person und dann machen wir auf Social Media natürlich ein bisschen, also zeigen vor allen Dingen auch das, was wir dann für die Person machen und machen ja gleichzeitig auch Werbung dann für die Person. Insofern ist es eine Win Win Geschichte. Für uns ist es natürlich auch PR, damit die Leute unsere Agentur kennenlernen, damit sie wissen, dass wir solche Prozesse machen, dass wir auch Websites machen usw., weil wir heißen Strategie und Design Agentur. Und manche fragen dann und macht ihr auch Websites und ja, natürlich machen wir das auch, also vor allen Dingen im kleinen Rahmen, wenn es große, komplexe Websites machen, da arbeiten wir mit Partnern zusammen. Aber wenn es so gerade für Selbstständige, die vor allen Dingen auch schnell eine Webseite brauchen, sind wir da super flexibel und auch sehr günstig, weil wir eben keine Programmierleistung haben in dem Sinne, sondern wir arbeiten mit einem System zusammen, wo wir direkt designen können und es schon direkt programmiert ist. Das heißt, man kann eine Webseite, wenn man es jetzt so richtig auf Speed machen würde, kann man innerhalb eines Tages fertig haben. Gretel Niemeyer: Crazy. Das ist also, wenn man die Klarheit dahinter hat, natürlich was… Florian Caspers: Natürlich was, was man da rauf schreibt, wenn man ein paar Bilder hat, die schon passen usw.. Genau. Gretel Niemeyer: Ja, ja, aber richtig cool. Und ich, wie du ja gerade gesagt hast, diese Aktion, diese Marken Kickstart für Gründerin Aktion. Also natürlich redet ihr darüber. Wäre ja auch schön blöd, wenn nicht. Es ist ja gleichzeitig auch noch wieder Werbung für diese frischen Neuen oder neuen Marken. Und das ist ja ein Kickstart auf mehreren Ebenen. Also ich kann es euch nur empfehlen, wenn ihr gerade an diesem Punkt steht, dass ihr eine Idee habt, dass ihr schon gegründet habt oder ganz kurz davor steht, dass ihr euch schon überlegt habt, wie das alles laufen könnt und aber sagt Ey, Logo und Website, dafür reicht die Zeit gerade nicht so richtig. Dann wendet euch an fhcm, an Florian und schaut mal oder bewirbt euch da unter dem Link, den wir hier einblenden. Und vielleicht seid ihr dann dabei. Unter den Glücklichen, die ausgewählt werden. Ist ja richtig, richtig cool. Und du hast es gerade auch schon angesprochen, was ich auch noch gefragt hätte, wie kann ich denn mit dir arbeiten, wenn ich jetzt Soloselbstständig bin oder ein kleines Team habe, nicht gerade frisch aus der Elternzeit komme und eben nicht auf diese super Aktion zurückgreifen kann? Wie kann man dann mit euch arbeiten? Florian Caspers: Genau. Also äh. Gretel Niemeyer: Ganz kurz noch. Wie ist das mit den Kosten? Weil das finde ich bei euch auch noch mal speziell, dass ihr da super transparent seid. Florian Caspers: Ja, genau. Also das ist mir Transparenz ist mir sehr wichtig. Die Kosten für die Aktion übrigens man zahlt nur die Gebühr dieses Systems, das sind 250 € im Jahr, wohlgemerkt. Ansonsten für unsere Leistung zahlt man in dem Fall nicht. Wenn man normal mit uns zusammenarbeitet, ist es so, dass wir auf unserer Webseite drei sehr klare Produkte haben, je nachdem, an welchem Punkt man steht, ob man gerade anfängt und eben so eine Art Starter Hilfe braucht oder ob man jetzt sagt okay, wir sind jetzt schon seit fünf Jahren unterwegs oder auch seit zehn Jahren und wollen irgendwie wurschteln und so durch, was so Webseite und Kommunikation anbelangt und wollen jetzt aber noch mal so wirklich tief in die Positionierung einsteigen und auch das Logo nochmal hinterfragen. Dann ist der und der Markenbooster sozusagen das Beste. Und wenn man es so richtig wissen möchte, also wenn, wenn man jetzt schon ein mittelständisches Unternehmen hat, dann ist der Marken Grand Prix das Beste, weil da setzen wir uns intensiv auseinander, nicht nur mit Marke und Positionierung, sondern auch mit wie können wir das Ganze automatisieren, hinten raus? Was machen wir denn für Medien? Also welche Medien sollen wir bespielen? Welche Zielgruppen haben wir? Wobei wir die Zielgruppen tatsächlich auch in diesem Zwischenprodukt Marken Booster machen. Also da gibt es sehr, sehr viele Möglichkeiten und wir sind auch Freunde davon, dass wenn wir sagen okay, wir haben am Anfang hat man ja nicht so viel Geld, wenn man sagt okay, wir haben Budget XY und das ziehen wir vielleicht über zwei, drei Monate, da sind wir auch super offen und flexibel, weil wir eben das auch gerne machen. Ich stand selber am Anfang oft genug, weil ich schon selbstständig. Mein erstes Designbüro habe ich mit 23 gegründet, das heißt, da habe ich schon angefangen und war dann immer wieder angestellt und immer wieder selbstständig. Das heißt, ich kenne diese ganzen Schwierigkeiten und habe jetzt vor, wann war das gestern? Vorgestern habe ich mit einer Fotografin gesprochen, die sich jetzt selbstständig machen möchte und die der habe ich Dinge erklärt, die ich aus meinen Selbstständigkeit, aus meiner Selbstständigkeit bzw. Arbeitslosigkeit noch kenne, dass man das ja kombinieren kann, die Arbeitslosigkeit und die Selbstständigkeit. Und das sind so, so Dinge, die für mich. Da muss ich gar nicht mehr drüber nachdenken, sondern das kommt einfach im Gespräch. Das heißt, das Spannende ist, glaube ich bei uns, dass es nicht nur darum geht, etwas zu designen oder eine Webseite zu erstellen, sondern dass viel, viel Wissen da ist was einfach so im Gespräch, so wie bei dir auch. Wir haben auch schon zusammengearbeitet. Da kommt dann plötzlich so ganz viele Sachen, die im Hinterkopf sind, die vielleicht gar nicht mit dem zu tun haben, was man da gerade macht, die einem aber natürlich anhand von Tipps oder Erfahrungen oder was auch immer dann auch noch on top kommen, die man ja in dem Sinne nicht bezahlt, sondern die einfach Beiwerk sind. Gretel Niemeyer: Ja. Ja. Und dadurch, dass ihr halt. Ihr seid eine Agentur mit einer Power der Agentur dahinter und dem Team. Aber ihr seid halt nicht so groß, als dass es so, ich sag mal ja, so abgepackte Pakete wären, als dass da links und rechts nicht noch zusätzlich Wissensvermittlung und eben auch durch Sympathie und durch Lebenserfahrung und so eben auch noch es über das eigentliche, den eigentlichen Service hinausgehen würde. Florian Caspers: Genau, Ich habe jetzt sogar eine Anfrage gehabt. Da macht sich eine Frau selbstständig, die ist Coach, also sie macht Körperarbeit und mit ihr ist es so, dass sie gesagt hat na ja, Logo, will ich unbedingt haben und ist ganz wichtig. Und dann habe ich ihr aber gesagt Lass uns doch lieber das Geld in die Positionierung stecken und in deine Webseite und wir machen dir einfach einen Schriftzug, das dauert für uns eine Stunde oder zwei, dann ist, dann steht dieser Schriftzug, das heißt du sparst da unheimlich viel Geld. Und wenn das in zwei Jahren super gut läuft oder in drei Jahren, dann machen wir dir ein richtig cooles Logo. Also ich bin auch nicht so ein ist natürlich unternehmerisch vielleicht ein Problem, aber ich bin nicht so darauf aus, hier die Riesen Kohle zu machen, sondern wirklich zu unterstützen. Gretel Niemeyer: Und jetzt schließt sich der Bogen ja auch ganz schön. Nochmal zu diesem Logo. Warum ist das Logo für viele so wichtig? Warum haben auch weißt du Menschen die starten, wo selbst du als Designer sagst Mensch, der Schriftzug mit deinem Namen oder deiner Marke, das reicht doch erst mal. Aber warum halten sich so viele daran so auf? Weil, weißt du, als ich gestartet bin, habe ich gesagt okay, ich kann nicht auf Instagram starten, regelmäßig zu posten, solange ich nicht drei Farben für mich festgelegt habe. Ich habe drei Farben für mich festgelegt, relativ pragmatisch. Hab das dann später so ein halbes Jahr später nochmal mit einer Designerin alles geklärt und dann sind ähnliche Farben bei rausgekommen. Aber natürlich viel schöner und differenzierter und aufeinander abgestimmt. Aber das konnte ich verstehen. Weißt du, so dieses Ja, ich brauche jetzt drei Farben, damit ich, wenn ich mir in Canva, 20 Vorlagen anlege oder so weiß, was ich da einstelle. Und das muss irgendwie zu mir passen. Bei mir wird es blau fürs Meer und weiß für den Sand und ein bisschen pink und so.. Florian Caspers: Ja. Gretel Niemeyer: Aber was ist es mit diesem Logo? Das versteh ich wirklich gar nicht, warum viele unbedingt ein Logo brauchen. Florian Caspers: Das ist eine sehr gute Frage. Also ich glaube, das hat so ein bisschen mit der. Also mit der menschlichen Vergangenheit zu tun. Wir wollen uns in irgendeiner Form identifizieren. Nicht nur andere, sondern auch uns selbst. Es startet bei den Fahnen der Länder oder noch früher in, bei den Ägyptern mit ihren Hieroglyphen und ihren Zeichen. Und es ist, glaube ich etwas, was so sehr in unserer DNA steckt, dass wir es unbedingt brauchen. Und natürlich, ich glaube auch gegenüber, wenn man sich selbstständig macht, so gegenüber der Familie, ist es dann auch so oder den Kritikern ist es dann auch so, na ja, die hat ja noch nicht mal Logo. Also es ist dann irgendwie ist dann irgendwie weil man man denkt dann so an Mercedes oder an Apple oder ähm und am Ende ich sage auch in meinen Workshops immer das Logo ist ist nur so gut wie die Menschen und die Produkte und alles was dahinter steckt. Also ein Logo kann grafisch super schön sein. Wenn die Firma dahinter aber Mist ist, dann wird sie trotzdem nicht erfolgreich. Und umgekehrt ist es aber sehr viel wahrscheinlicher, wenn das Unternehmen richtig gut ist und du einfach ein Logo hast. Was nur einen Schriftzug ist, ich meine unser Logo, dieses FHCM sind nur vier Buchstaben. Das ist eigentlich kein Logo in dem Sinne, es ist nur eine Wortmarke und das heißt. Eben ich. Ich lege da nicht so wahnsinnig viel Wert drauf. Äh, wenn man in der Anfangsphase ist. Irgendwann ist es dann wichtig, tatsächlich dieses Symbol zu haben. Vor allen Dingen, wenn man dann auch Mitarbeiter hat und so. Dann will man auch eine Visitenkarte haben und dann sind das lauter so Sachen, die die halt schon eine gewisse Relevanz haben. Gretel Niemeyer: Ja, da gehe ich ganz mit dir. Und ich glaube, es ist auch noch mal ein Unterschied, ob man eine B2B Marke aufbauen möchte oder ein B2C Produkt. Im B2C, wo man vor Endkunden präsent wird, die ja auch mehr Marken erwarten. Es ist wahrscheinlich nochmal ein anderer Schnack. Florian Caspers: Absolut, ja. Gretel Niemeyer: Fotografen, Coach. Florian Caspers: Genau das stimmt. Gretel Niemeyer: Ich habe noch eine Abschlussfrage an den Kreativitätsfachmann, denn ganz oft ganz viele Kunden, Kundinnen von uns haben so das Problem, dass es ihnen schwer fällt, kreativ zu werden. Ja, das fängt bei bei Texten an oder darüber was, worüber will ich denn reden? Wie schreibe ich denn? Und dann kommt man oft und so ein Einheitsbrei. Oder man sitzt vor einem leeren Blatt Papier und weiß gar nicht, wie man anfängt. Jetzt ist dein Daily Business die Kreativität und das, sich immer wieder zu connecten. Hast du vielleicht so ein, zwei Tipps dafür, wie man die eigene Kreativität fördern kann oder was man macht, wenn man so eine Blockade hat und gar nicht weiß, wo man starten soll? Florian Caspers: Also was also das eine ist kopieren, auch wenn es noch, auch wenn es noch so blöd klingt. Aber ich weiß noch, in den ersten Jahren im Design Studium habe ich mir immer die geilsten Designer und Designerinnen rausgesucht, die irgendwie in der Welt unterwegs waren. Also ein David Carson oder ich könnte jetzt viele Namen nennen und ich habe einfach versucht, deren Stil zu kopieren. Ähm, um herauszufinden, wie ist das und passt das zu mir, so wie die das machen? Ähm, und genauso ist es im Daily Business. Wenn du dich selbstständig machst und erst mal nicht weiß, was schreibe ich auf meine Über mich Seite zum Beispiel oder auf meine Startseite, Dann schau dir Leute an, die genau das gleiche machen wie du und im Zweifelsfall kopiere es, indem du ein bisschen abwandelst, in dem du einfach schaust. Das passt zu mir oder das passt nicht zu mir. Ich meine, du zum Beispiel hast eine sehr starke wörtliche Komponente in deiner Kommunikation, die passt aber nicht jedem. Insofern müsste ich mir das anschauen und vielleicht sogar mal. Eins zu eins zwar kopieren, aber dann überlegen. Passt es wirklich zu mir? Ist es wirklich so, wie ich das, wie ich mich äußere? Aber auch wenn es kopiert ist, ist es immer noch besser, als wenn ich gar nichts habe. Deswegen wäre das ein Tipp, einfach Dinge zu kopieren. Und der andere Tipp ist, sich inspirieren zu lassen. Und wenn man dann auch. Ähm den Kontext wechselt, also zu sagt okay, wie würde ich das denn meinem besten Freund jetzt erklären? Also wie würde ich mit dem sprechen, wenn es jetzt in wörtlicher Kommunikation ist und wenn es in visueller Kommunikation ist? Pinterest hilft unheimlich viel. Das heißt auch, da kann man zum Beispiel eingeben Ich suche pink und modern. Ähm, und dann spuckt dir Pinterest ganz viele Beispiele mit Pink und modern. Oder du sagst braun und altbacken. Gretel Niemeyer: Wollen wir alle. Florian Caspers: Dass genau auch dann kommt was raus. Also ähm. Oder einfach das mal bei Google eingeben. Dann hast du ganz, ganz viele Bilder und Farben und Designs, die dann rauskommen, anhand derer du dich orientieren kannst. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr cool. Vielen Dank für diese Tipps und vielen Dank für das Gespräch, Florian. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Ich kann euch nur empfehlen, wenn ihr wie gesagt seid, Mütter seid, die sich gerade selbstständig machen und da Unterstützung bei Logo und Website brauchen. Schaut mal bei Florian und FHCM vorbei. Wir verlinken das natürlich hier drunter. Seid ihr selbstständig und wollt euch mal ne Überholung eures, eurer Positionierung, eurer Strategie und vielleicht eures Logos wer weiß, verpassen lassen? Dann schaut auch auf jeden Fall bei Florian vorbei. Und ansonsten hat er auch einen Instagram Kanal, den wir natürlich auch verlinken. Und wo immer mal schlaue Denkanstöße zu finden sind, kann ich sehr empfehlen. Florian Caspers: Also auch gerne auf LinkedIn, weil da bin ich mehr unterwegs als auf Instagram. Gretel Niemeyer: Alles klar, gut, kommt auch mit in die Shownotes und das wird die geballte Linksammlung. Ich danke dir sehr, sehr für die Einblicke in deine Arbeit und für das Gespräch. Florian Caspers: Vielen, vielen Dank Gretel, für die Einladung! Mir hat es auch sehr viel Spaß gemacht und genau und wir fahren damit fort. Gerne auch in meinem Podcast. Das heißt hiermit eine offizielle Einladung auch für dich. Genau. Bis zum nächsten Mal. Gretel Niemeyer: Bis zum nächsten Mal. Und ihr kennt den Aufruf am Schluss. Wenn euch die Folge gefallen habt. Verteilt ein bisschen Podcastliebe. Teilt die Folge sehr, sehr gerne in euren Netzwerken. Gebt uns ein paar Herzen, Herzchen, Sterne, Brezeln, hätte ich jetzt fast gesagt und einen Kommentar. Und wenn ihr Fragen habt, dann meldet euch sehr, sehr gerne auch wie immer unter Podcast@LauraundGretel.de.

  7. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Urlaub? Pause? Das kann ich mir leider nicht erlauben! Ich würde ja gerne, aber es geht einfach nicht! Wie soll das denn gehen? Finde ich toll, dass Du das kannst Laura, aber bei mir geht das leider nicht! An dem Punkt bin ich noch nicht – aber irgendwann sicher! Diese und viele weitere Argumente habe ich selbst jahrelang in meinem Business genutzt und war sehr überzeugt von ihnen. In dieser Folge nehme ich dich mit und habe drei Themen im Gepäck rund um das Thema Urlaub bzw. Pause als Selbstständige. Was ist eigentlich eine Pause und was ist keine Pause? Und wie kann ein Urlaub als selbstständige eigentlich aussehen? Exertnalisierst oder internalisierst du die Gründe, warum du noch keine Pause machen kannst? Fühl mal in dich rein was passiert wenn ich von meiner Sommerpause berichte und erforsche welche inneren Prozesse bei dir abgehen. Eine kleine Reiseeinladung! Wenn du dir kein Urlaub nimmst nimmt sich dein System Urlaub. Ob durch Krankheit, Prokrastination, und Produktivität, Überforderung oder andere Symptome, Dein System sorgt dafür, dass du regelmäßig Auszeiten hast. Denn: sie sind lebensnotwendig! Die Frage in dieser Folge heute ist, ob du es bewusst steuerst und Auszeiten festlegst, also ob du Entscheiderin bist oder ob du dein System sich aus einer Not heraus selbst überlässt. I Wir sind gespannt was du mit dieser Folge anfangen kannst, wie du auf das Thema Pause und Urlaub blickst und freuen uns auf dein Feedback zu dieser intensiven und schönen Folge die Laura am letzten Tag vor ihrer Sommerpause aufgenommen hat! Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo! Moin, moin und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Hier ist Laura und ich freue mich auf diese Podcastfolge, denn sie ist für mich… Jede Podcastfolge ist eine besondere, aber diese ist eine besondere, besondere, denn ich zeichne sie auf an meinem letzten Arbeitstag vor meiner Sommerpause. Ähm, und ich darf auch dieses Thema gleich mitbringen, nämlich das Thema… Also große Überschrift der heutigen Folge ist das Thema Urlaub und Pause als Selbstständige. Und ich weiß, dass es als Selbstständige ein besonderes Thema ist, zumindest für viele, für die allermeisten, die ich kenne und mit denen ich schon gearbeitet habe. Fangen wir mal vorne an! Vielleicht kennst du es jetzt auch gerade. Es ist jetzt Juli und es beginnt, dass einige Menschen aus unseren selbständigen Bubbels ähm, ja, posten und schreiben und tun, das sie vielleicht in der Sommerpause sind. Jetzt ist erstmal Beachtime. Dass Menschen auf Instagram Stories oder Posts machen, wo sie sagen So, ich bin dann mal weg. Und da möchte ich ein bisschen mit euch heute mal drauf eingehen. Ich habe die Folge in drei Teile unterteilt und freue mich schon sehr darauf, mit euch da erst mal ein bisschen durchzustöbern. Denn das Thema hat ganz, ganz viel Potenzial. Als erstes möchte ich einmal mit euch darauf schauen, was eigentlich eine Pause ausmacht, was eigentlich wichtig ist bei einer Pause. Denn ich habe zurzeit ganz häufig wahrgenommen, dass Menschen sagen So, ich mach jetzt eine Instapause, ich bin jetzt im Urlaub. Ihr erreicht mich in der nächsten Zeit nur per eins zu eins Nachricht oder Email. Dort werde ich mich auch zurückmelden. Dauert vielleicht ein bisschen, aber ich werde keinen Content produzieren. Und da möchte ich kurz sagen aus psychologischer Sicht, das ist noch keine Pause. Nur weil man zum Beispiel weniger produziert oder nichts produziert für eine Zeit, ist das noch nicht zwingend eine Pause. Eine Pause zeichnet sich zum Beispiel auch daraus dadurch aus, dass wir mal eine Zeit lang nicht reagieren müssen, wenn etwas passiert. Zum Beispiel, wenn ich mit dem Auto irgendwohin fahre, mache eine Pause, dann fahre ich ja in derselben Zeit auch nicht weiter oder muss reagieren, wenn ein Hase vors Auto läuft, weil ich gerade nicht fahre. Also es zeichnet sich dadurch aus, dass ich das, was ich vorher gemacht habe, nicht mache. Wenn ich jetzt aber zum Beispiel und so habe ich es gerade bei einer super, super liebe Kollegin von mir gesehen sehe, dass sie sagt Ja, in den nächsten Wochen bin ich in der Sommerpause. Das bedeutet, dass ich nur noch meine eins zu eins Kundinnen betreue, dass ich per Email erreichbar bin, aber hier gerade keinen Content mache. Das habe ich jetzt vielfach gesehen. Was auch völlig fein ist, jeder darf das für sich so handhaben, wie wie sie möchte. Aber ich möchte nur sagen ich möchte eine Lanze für die Pause brechen, denn das ist keine echte Pause. Und ich glaube, dass wir da auch ein bisschen Tacheles reden müssen, denn wir lernen mittlerweile, so haben so eine verzerrte Wahrnehmung davon, was schon eine Pause ist. Ich weiß nicht, ob du das auch kennst. Das ist für mich auf jeden Fall so, dass ich mich ganz oft dabei erwische, dass ich das Gefühl habe hmmm, bei mir zum Beispiel. Ich fange ja zurzeit häufig um 5:00 an zu arbeiten und wenn ich dann um 16:00 oder 15:00 oder sogar 14:00 aufhöre zu arbeiten, dann fühlt sich das an, als hätte ich einen halben freien Tag, was ja völlig Banane ist, weil ich ja schon wahnsinnig lange gearbeitet habe. Aber eben da in meinem Umfeld, in meinem Team viele noch den Nachmittag über voll arbeiten, fühlt sich das dann an, als hätte ich schon Pause oder frei. Das heißt, mein erster Punkt in dieser heutigen Folge ist, ein Bewusstsein zu schaffen, was eigentlich wirklich eine Pause ist, was für dich wirklich Pause ist. Mal ganz ehrlich zu sein und dann zu schauen, wie kannst du das in dein Leben integrieren? Wann hattest du das das letzte Mal und wie möchtest du das weiter handhaben? Also erstens was ist eigentlich eine Pause für mich? Eine Pause und Urlaub als Selbstständige, mittlerweile mindestens eine Auszeit von ein, also mindestens zweimal im Jahr. Mindestens zwei Wochen, wo ich nicht in meinem Business arbeite, wo mein Team genau weiß, was sind Notfälle, wo müssen sie mich wirklich kontaktieren? Ansonsten keine Emails checken, nicht auf Social Media aktiv sein, aber auch nicht reagieren. Meine Kundinnen wissen das. Es gibt eine Out of Office Nachricht bei mir und ich habe das das erste Mal vor zwei Jahren gemacht. Letztes Jahr ging es schon ein bisschen einfacher und ein bisschen besser. Letztes Jahr hatte ich den Juli off. Dieses Jahr habe ich Mitte Juli, also jetzt gleich bis Mitte August Pause und für mich ist das extrem wichtig. Aber es ist auch nicht nur eine individuelle Entscheidung, sondern Pausen gehören zur Musik. Sonst bleibt nur Krach. Und wir brauchen unsere Systeme, brauchen regelmäßig festgelegte committete Zeiten. Das ist sehr, sehr wichtig und das fällt vielen Selbstständigen einfach viel, viel, viel schwerer, als es einigen Angestellten auf jeden Fall fällt. Ich will gar nicht verallgemeinern, es gibt mit Sicherheit auch Angestellte, denen das total schwer fällt und Selbstständigen denen es ganz leicht fällt. Aber in der Regel kann man das schon beobachten, dass es da Selbstständigen total schwerfällt. Und das hat ja gute Gründe. Das heißt, nach meinem ersten Punkt von Definiere für dich einmal, was überhaupt eine Pause/Urlaub ist, wie sich das anfühlt, wie sieht das aus? Wie viel machst du da, wie viel machst du da nicht? Ich zum Beispiel habe immer einen Stift und einen Holzblock zur Hand. Auch immer Pause, weil ich einfach auch gerne bei meinem Business über Entwicklung nachdenke. Aber ich muss mir dolle auf die Finger hauen. Und das muss ich wirklich trainieren, dass ich mein Laptop nicht omnipräsent bei mir habe, dass ich gewisse Apps, die mit mir sehr mit Arbeit verbunden sind, von meinem Handy lösche für eine Zeit, weil ich einfach nicht da permanent aktiv sein möchte. Und ich weiß, dass mein Gehirn aber das sehr gerne möchte. Und deswegen braucht es immer so ungefähr eine Woche Zeit bei mir, um da einen Detox zu durchführen und so ein bisschen Abstand zu gewinnen und zu merken Ah ja, okay, geht ja auch ohne. Und für diese Woche, die muss man sich, die muss ich mir wirklich nehmen. Und da muss ich mich auch ein bisschen zu zwingen oder überwinden, denn es fühlt sich erst mal nicht so richtig geil an und das hat auch was damit zu tun, dass es sich ein bisschen anfühlt wie ein Entzug, weil ich einfach auch weiß darum, dass mein Gehirn sehr viele Stoffe ausschüttet, wenn ich Nachrichten bekomme, wenn ich weiß, dass jemand ne Rechnung bezahlt hat, wenn ich weiß, dass jemand ein Programm, ein Produkt gebucht hat. Also all diese Dinge schütten ja Hormone und Stoffe in meinem Gehirn aus. Und das fühlt sich erst mal nicht toll an, genau wie wir gerne zum Anfang vom Urlaub krank werden, weil unser System runterfährt und endlich auch mal Schwäche zeigen darf und sich das Ganze, der ganze Stoffwechsel mal ein bisschen verändert, das Immunsystem sich verändert und vor allem die Stresshormone sich verändern. Dann es macht ja keinen Sinn für unseren Körper krank zu werden, wenn wir gerade sehr viel Stress haben. Wenn der Säbelzahntiger hinter uns steht, sollten wir nicht krank werden und eine Erkältung haben. Aber wenn der Stress nachlässt, dann werden eben viele, viele krank. Leisure sickness. Und deswegen empfehle ich wirklich immer und das ist wirklich die Psychologin aus mir, zweimal im Jahr mindestens zwei Wochen sich Auszeiten zu nehmen. Wie diese aussieht, kannst du definieren. Und klar gibt es auch Menschen, die sagen Nein, ich möchte lieber zehn mal zwei Tage oder so was frei nehmen. Fair enough und natürlich darf das jeder entscheiden. Ich breche eine Lanze für die Wissenschaft des Gehirns und wie wichtig das ist, da mal ganz rauszukommen. Als zweiten Bereich auf, wo du dich mal ein bisschen auf Spurensuche begeben kannst, wenn du möchtest, merke ich immer wieder, dass Menschen getriggert sind davon, wenn andere schreiben, sagen, dass sie in Urlaub gehen. Und da gibt es in der Regel so zwei ganz große Themen, die ich beobachte. Also wenn jemand sagt, so wie ich, dass ich einen Monat im Sommer Auszeit habe, dann, ähm, manchmal sind es drei, Ich muss mal gucken. Also dann bekomme ich ganz häufig Dinge zu hören, die ich spannend finde und die ich von mir selber auch kenne. Also ich bin da gar nicht gefreit von. Das erste, was ich ganz oft höre, ist oder wahrnehme und selber auch kenne, ist so was wie na ja, bei der geht das ja auch, die ist schon an so einem Punkt, wo das funktioniert mit dem Business, die macht ja schon genug Umsatz, die oder? Also bei der im Business, bei der Person, da geht das, bei mir geht es nicht und ihr wisst ganz genau, Gretel und ich sind auch sehr ehrlich und wissen auch, dass es manchmal nicht einfach ist, sich eine Auszeit zu nehmen. Es ist nicht immer super easy peasy sie sich Rücklagen zu bilden usw. Aber ich kann dir sagen, aus meiner heutigen Perspektive ist es 90 % Mindset, 10 % Realität und Finanzen. Weil ich kann, wenn ich eine gute Unternehmerin bin und eine Jahresplanung habe, kann ich realistisch einplanen, dass ich zum Beispiel einen Monat im Jahr nicht arbeite. Und das kann im Sommer sein, im Winter, im Herbst, im Frühling, wie auch immer. Aber ich kann das ja mit einplanen in meine Preise, in meine Preisstrukturen, in meine Angebote, daran, wie oft ich Dinge verkaufen möchte und auch muss. Denn solange ich das nicht weiß, ist es ja klar, dass ich das Gefühl habe, ich kann mir nie freinehmen. Aber wenn ich das weiß. Und so ist es ja letztendlich auch bei jedem Gehalt. Da musste ich einmal kurz husten. Bei jedem Gehalt eines angestellten Menschen. Es ja auch mit eingepreist, dass die Person 25 oder 30 Tage nicht arbeitet. Und so soll es ja bei uns Selbständige auch sein. Das ist ja im Übrigen auch bei Angestellten nur im Sinne von ausschließlich der Urlaub. Krankheit kommt ja noch obendrauf und wird ja auch mit eingerechnet, dass es im Schnitt soundso viele Krankheitstage im Jahr gibt. So bei uns Selbstständigen sollte das also auch so sein. Das heißt, wenn du deine Preise kalkulierst, wenn du an deinen Angebotsstrukturen gehst, bitte auch mit berücksichtigen, dass du nicht 365 Tage im Jahr arbeitest und deinen Urlaub mit einplanen, nämlich Tage, an denen du keine Workshops geben kannst, keine Seminare, keine Websites bauen, wo du einfach mal off bist. Also ein Ding was ich oft höre ist Na, bei der geht das. Bei mir geht das leider nicht. Dann gibt es ganz bekannt die Wenn-Dann-Falle. Also wenn ich erst mal an dem und dem Punkt bin, dann kann ich auch Urlaub nehmen. Lasst euch gesagt sein, dass es als Selbstständige nicht immer einfach und diese Rechnung geht oftmals nicht auf. Deswegen würde ich dafür plädieren, möglichst früh damit anzufangen, das zu trainieren. Du musst ja auch nicht gleich ein Monat nehmen, aber nimm dir regelmäßig Urlaube. Plädoyer. Ähm, und ganz gerne kommt beim Thema Urlaub auch so ein bisschen ein Neidthema mit um die Ecke bei vielen Selbstständigen so was wie Na ja, die hat bestimmt auch noch einen Ehemann, der sie mit finanziert oder die ist ja auch nicht aufs Geld angewiesen oder so.. Nochmal meine Erfahrung ist, dass Urlaub. Ja, es gibt eine Korrelation, einen Zusammenhang mit Einkommen, mit Geld, klar. Wenn das Geld schlichtweg nicht da ist, ist es natürlich schwieriger. Deswegen noch mal zu meinem Punkt von vorher bitte realistisch planen. Bitte fang an zu gucken, dass du unternehmerisch dein Jahr planst, deine Monate und deine Quartale, so dass du weißt, a wenn ich drei Monate im Quartal habe, arbeite ich aber nicht drei Monate jeden Werktag. Weil ich zum Beispiel im Quartal so und so viele Tage Urlaub machen möchte. Frei haben. Pause. Das heißt ja auch nicht, dass sie sofort immer fancy Reisen machen muss. Es kann ja auch sein, dass ich einfach mal zu Hause bin oder was auch immer. Aber es heißt, dass ich eben nicht in meinem Beruf ganz regulär gerade arbeite. Und als dritten Punkt als erstes hatte ich schau mal hin, was für dich eine Pause bedeutet. Wie ist Pause und Urlaub für dich eigentlich? Als zweites hatten wir jetzt den Punkt. Schau doch mal hin, was passiert, wenn andere Menschen dir erzählen Ich mache jetzt eine Woche einen Monat Pause. Ich bin mal off, so wie ich es tue. Heute ist mein letzter Arbeitstag und danach werde ich fast vier Wochen so gut wie gar keine Termine haben und freue mich da riesig drauf. Ich kann es mir noch gar nicht vorstellen, dass es immer so ist. Hä? Wie soll das denn gehen? Ich hab doch noch so viel zu tun. Ganz normaler Moment. Aber ich habe Stichzeit jetzt gerade noch sechs Stunden Arbeit vor mir. Es ist noch sehr früh heute und dann lasse ich den Stift fallen und dann bin ich weg. Das heißt, was passiert, wenn ich dir das erzähle? Wie fühlt sich das an? Wo sind so Dinge? Externalisiert oder internalisierst du das eher? Das bedeutet externalisieren würde heißen, dass du mir eher zuschreibst. Ja, die Roschewitz kann das halt. Die hat bestimmt einen reichen Mann oder die kann das halt, weil deren Business schon so toll läuft oder oder oder oder internalisierst du das eher und sagst bei mir läuft das nicht, ich kann das noch nicht. Mein Business ist noch nicht so weit, ich kann mir das noch nicht erlauben. Das ist interessant. Und wenn du das erkannt hast, meld dich gerne mal bei mir. Finde ich super spannend, wo du das eher hin packst, welche Gründe du findest. Und nochmal wir kennen sie alle und sie betreffen uns fast alle. Also ist es kein Vorwurf, keine Anklage, sondern eine Einladung, dabei hinzuschauen. Und als drittes möchte ich einen etwas schmerzhaften Punkt mit reinbringen. Nachdem ich einen Schluck getrunken habe, weil meine Stimme heute etwas schwächelt. Und zwar selbst wenn du dir keine Pause, keine Auszeit, keinen Urlaub nimmst, nimmst du es doch. Denn unser Körper und unser System ist überhaupt nicht dafür gemacht, keine Pausen zu haben. Und ich kann dir aus schmerzlicher Erfahrung erzählen, dass egal ob du den Urlaub einplanst oder nicht, dein System wird sich Pausen nehmen. Der Unterschied ist nur, dass du mit Urlauben oder mit geplanten Pausen und Auszeiten steuerst du es und das ist etwas zutiefst unternehmerisches zu sagen. Ich steuere. Ich schaue mal in meinen Kalender, dass da regelmäßig Pausen drin und Auszeiten drin sind. Ich schaue das, wie das artgerecht für mich ist. Brauche ich eher fünf Mal eine kleine Auszeit oder einmal eine große? Was passt zu mir, zu meinem Leben zu? Habe ich eine Familie? Was auch immer? Aber es ist so, dass dein System sich eh Auszeit nimmt, wenn du es planst. Wenn du es lernst, gut zu planen, dann in der Regel brauchst du nicht mehr so viele Auszeiten in Form von Krankheit, Zusammenbruch, Überforderung, Überlastung, Prokrastination, Unproduktivität, Aussitzen. All diese Dinge können aber auch auf. Es können auch Zeichen für andere Dinge sein. Aber sie können Anzeichen sein, dass du zu lange keine vernünftige, richtige Pause gemacht hast. Dazu noch mal an den Anfang. Eine Pause ist eben wirklich eine Pause, eine Auszeit. Wirklich mal nicht funktionieren. Nicht in deinem Business tätig sein, nicht reagieren. Möglichst andere Dinge tun. Das heißt, wenn du das nicht aktiv einplanst, kannst du dir aber sicher sein, dass dein System sich das trotzdem nimmt in Form von Krankheit, Erschöpfung, Prokrastination, nicht umsetzen, Brainfork, Müdigkeit, was auch immer deine Symptome sind. Sie kommen. Sie kommen sowieso. Das heißt auf deiner Reise von einer gestreßten, selbständigen Person hin zu einer erfolgreichen, ruhigen und im Vertrauen seinen Unternehmerinnen. Gehört es auch dazu, dass du ein Urlaubstraining vollziehst, dass du lernst, wie es funktioniert, dir Pausen zu nehmen, dass du lernst, wie oft du welche Form von Pause brauchst. Brauchst du das einmal in der Woche? Zweimal? Eine Woche, einen halben Tag. Wie brauchst du das? Wie ist dein Leben? Hast du Familie? All diese Fragen solltest du dir stellen, denn dein System nimmt es sich sowieso. Und das führt in der Regel aber zu viel mehr Frust, wenn deine Erholungsphasen Krankheitsphasen sind. Migräne, Kopfschmerzen am Wochenende, was auch immer, oder? Das führt in der Regel zu viel mehr Frust und auch Energieverlust, als wenn du eine Pause geplant machst und dir sagst dann bin ich im Urlaub, dann bin ich in der Pause, Ich möchte auftanken und ich tue Dinge, die mich aufladen, die meine Batterien aufladen. Das heißt, zum Abschluss dieser Folge möchte ich dir sagen. Du nimmst dir sowieso Pausen. Die Frage ist nur machst du es bewusst oder machst du es unbewusst? Ich habe jetzt also einmal die Taschenlampe genommen und mit euch ein bisschen rein geleuchtet. Und für mich ist es ganz wichtig, dass es einer meiner hohen Werte, Ehrlichkeit und Bewusstsein zu haben. Das heißt, für mich ist es wichtig, das ehrlich und bewusst zu machen, weil ich mich kenne und weil ich weiß, wenn ich immer nur so unbewusste Pausen habe, sprich mein Körper, mein System nimmt sich etwas, aber es ist nicht bewusst erschaffen von mir. Bin ich wahnsinnig schnell super frustriert und ich kann ein Lied davon singen, weil ich habe drei Unternehmen. Ich habe immer viel zu tun. Ich habe das Gefühl, ich kann nie eine Pause machen. Ich glaube, ich bin schon ein ziemlich gebranntes Kind und ich weiß aber auch, was passiert, wenn ich das lange nicht mache, nämlich dann werde ich krank, dann bekomme ich Symptome, dann nimmt mein Körper sich Dinge. Seitdem ich länger und öfter Pausen mache. Und ich bin da weiß Gott keine Königin. Ich bin mit Sicherheit noch nicht am Ziel. Ich habe immer noch eine Coachin, die mir dabei hilft. Werde ich nicht mehr so oft krank. Ich hatte meine letzte Pause. Längere Pause. An Weihnachten, zwischen Weihnachten und Neujahr war ich über zwei Wochen lang off. Dazwischen immer mal kürzere Auszeiten. Und jetzt im Sommer mache ich knapp einen Monat off. Und das ist für mich eine Frequenz, die gut funktioniert. Eine Regel, die viele ins Spiel bringen, ist ein Tag einer Woche wirklich Pause machen. Das heißt aber auch nicht den ganzen Tag Haushaltsdinge und tun und erledigen, sondern wirklich Pause. Also einen Tag in der Woche, ein Wochenende im Monat und einen Monat im Jahr. Das machen viele. Es gibt da ganz verschiedene Ansätze, aber das darf jeder für sich wirklich gucken. Aber ich will noch mal plädieren, dass es in regelmäßigen Abständen größere Pausen als mal ein Tag oder sowas gibt, wo man dann beim Zahnarzt ist und Dinge erledigt, sondern wirkliche Pausen zu machen. Unser System braucht das. Jetzt bin ich gespannt, wie es für dich ist. Nutze gerne diese Folge und kommentiere darunter mal. Wie ist es für dich mit Pausen? Nimmst du dir Urlaub? Wie leicht fällt dir das? Wie schwer? Was machst du noch für dein Business im Urlaub? Was bedeutet für dich eigentlich Urlaub als Selbstständige? Ich bin super gespannt. Ich werde es lesen, wenn ich aus meinem Urlaub zurückkomme, denn ich verabschiede mich heute in eine Sommerpause, freue mich riesig und wünsche dir und euch jetzt erst mal einen schicken Sommer. Ihr hört uns natürlich hier weiter. Wir waren so fleißig und haben Moin um Neun voraufgezeichnet. Das heißt, es gibt brandneue, frische, schicke Folgen und Interviews von uns. Immer dienstags und donnerstags. Hier auf deinem Podcast Anbieter der Wahl. Das heißt, du musst in diesem Sommer nicht auf uns verzichten und nutze gerne die neuen Folgen. Lass uns wissen, wie die für dich waren und bis ganz bald. Ich freu mich drauf. Ciao, ciao! Deine Laura.

  8. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Wieviel DU verträgt DEIN Business? Wo verläuft die Grenze von Persönlichem und Privatem? Darf eine Webdesignerin selbst Schwierigkeiten haben, ihre eigene Website an den Start zu bekommen? Und: Hat eine Passion wie Poledance etwas im unternehmerischen Auftritt verloren? In diesem Interview mit Sandra Polensky schnacken wir darüber, wie die eigene Identität als Selbstständige wachsen darf, warum es sinnvoll ist, sich als Selbstständige mit seinen verschiedenen Facetten zu zeigen und was passiert, wenn Du eine beige Website mit spießigen Fotos hast um Kunden anzuziehen – aber in echt gar nicht so bist? Wie viel Du steckt in Deiner Website bisher? Schau unbedingt mal bei Sandra vorbei, lass Dich inspirieren und vielleicht spürst Du ja auch, dass es auch etwas mehr Du sein darf, damit Du die Menschen anziehst, die Du auch wirklich in Deinem Orbit haben möchtest 😊 Links von Sandra: Instagram: https://www.instagram.com/inspire.by.sandra/ Website: https://couragetoinspire.de/ Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g

  9. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Was hat ein Chamäleon mit deinem beruflichen Erfolg als Selbstständige zu tun? 🦎 Immer und immer wieder erzählen Selbstständige in Coachings, dass es Ihnen sehr leicht fällt Projekte, Aufgaben, Deadlines, und vieles mehr für ihre Kundinnen und Projektpartner nach Plan und in der Zeit umzusetzen. Eben genau diese tollen Selbstständigen erzählen aber 2 Minuten später, dass sie für sich selber mit ihren Zielen und der Umsetzung massiv strugglen. 🤔 Sie halten sich nicht an ihre eigenen Deadlines, sie prokrastinieren, schieben auf und vor alle, zweifeln sie immer und immer wieder an ihren eigenen gesetzten Zielen. ❓Woran zur Hölle liegt das?? Wie können wir diesen Unterschied, diese Diskrepanz erklären? Dazu höre dir diese Folge 🎧 an, in der ich Dich mit auf die Reise nehme und Dir aufzeigen, wieso jedes Problem von heute früher mal eine wertvolle Lösung war und was das für Dich als selbstständige Unternehmerin bedeutet! Erzähl mal 👇 : wie viel Chamäleon steckt in Dir? Ich bin gespannt! Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute mit mir Laura mit einer Folge, auf die ich mich ganz doll freue. Und zwar geht es um ein Tier in dieser Folge und vielleicht weißt du das noch nicht, deswegen erzähle ich es noch. Ich bin ein totaler Tiermensch. Ich bin von klein an ziemlich Tier vernarrt, würde ich sagen. Das mündete darin, dass ich mit einer, als ich sieben war, es geschafft habe, meine Eltern zu überreden, dass sie mir ein Pferd kaufen und ich dann ein Pferd hatte für zehn Jahre. Pedro, der in meinem Leben war, der meine große Liebe war, als Kind und als Jugendliche, und mit dem ich wirklich durch dick und dünn gegangen bin. Und meine Tierliebe drückt sich heute über ganz verschiedene Dinge aus, dass ich sehr aktiv im Tierschutz, in der Tierethik bin, dass ich als kleines Kind entschieden habe, Vegetarierin zu sein und noch nie Fleisch gegessen habe, keine Ahnung habe, wie so ein Steak oder so was schmeckt. Ja, ich habe wohl mal irgendein Würstchen gegessen, aber ich weiß nicht, wie ein Steak oder ein Hühnchen schmeckt. Keine Ahnung. Das ging für mich nicht. Hmmm. Heute habe ich aktuell in meinem Leben nur meine graue Katze bzw. mein Kater Mitosch. Und ansonsten, ähm, ja lebe ich das in der wilden Natur in Schweden aus und habe immer ein Fernglas im Auto, um schauen zu können, welchen Elch oder welchen Kranich ich da gerade sehe. Und ich liebe es aber auch, die Tierwelt mit in meine Arbeit zu nehmen, denn Tiere können uns einfach wahnsinnig unterstützen und uns ganz viel zeigen, wo bestimmte Fähigkeiten liegen. Und in dieser Folge heute möchte ich dich einmal mitnehmen in einen Ein Tier Wesen, in eine Welt, die mir in meiner Arbeit im ganz großen Bereich von mentaler Gesundheit und wie letztendlich Resilienz, aber auch letztendlich Ängsten und psychischen Erkrankungen einfach sehr, sehr wichtig ist. Ich bin ja Wirtschaftspsychologin und in meiner Arbeit mit Gretel zusammen bin ich ja sozusagen der Part, der auch immer wieder guckt Warum machst du das so, wie du es machst? Was sind die Gründe, wie kannst du vielleicht Dinge verändern? Warum kannst du manchmal Dinge noch nicht verändern? Was ist der Grund? Wieso tun dir manche Dinge nicht gut? Wieso tust du dich mit manchen Dingen sehr, sehr schwer? Und in dieser Rolle begegnet mir es immer und immer wieder, dass Menschen mit einem Problem zu mir kommen. Zum Beispiel mit einem Problem. Und ich habe zwei Beispiele heute mitgebracht, die für mich einen gemeinsamen Nenner haben. Das erste Thema ist, vielleicht kannst du damit etwas anfangen, dass ich viele, viele Selbstständige kenne, die zu mir kommen und sagen, es gelingt mir total gut, für andere Aufträge abzuarbeiten, Deadlines einzuhalten, ähm, mich auch mal durchzubeißen durch Dinge, die mir nicht so leicht fallen. Das funktioniert zum Beispiel als VA oder als Dienstleisterin. Aber wenn ich mich an mein eigenes Business mache und meine eigenen Ziele umsetzen möchte, meine eigenen Posts, meine eigenen Kanäle aufbauen, Menschen anschreiben, dann tue ich mich wahnsinnig schwer und ich prokrastiniere und ich sitze aus und ich bekomme einfach den Po nicht zusammen. Also das sagen ganz, ganz viele. Ganz viele Menschen, mit denen ich arbeite, die auch in unserer Mastermind Smash it sind, kommen zu mir und sagen: Ja, ich komme da nicht voran, ich schaff das für mich selber nicht. Und ich sag ja immer, jedes Problem war mal eine Lösung. Was ich dann zusammen mache, Es ist, wenn mal hingucken wirklich intensiv und schauen dieses Problem, was du gerade schilderst. Was war das mal für eine Lösung oder wofür ist es vielleicht auch heute noch eine Lösung? Was ist der Grund, dass du das tust? Und ganz oft landen wir über kurz oder lang bei einem Chamäleon. Ein Chamäleon hat die Eigenschaft, dass es die Farbe seiner Außenwelt sozusagen annehmen kann, dass es also sagen kann Ja, hier ist die und die Farbe gerade um mich herum, also passe ich mich an. Was ist das Tolle daran? Es bietet Schutz. Es sorgt dafür, dass ich unauffällig bin. Ich, also, es gibt ganz, ganz viele Gründe, die dafür sprechen, dass eine Chamäleonart wirklich super unterstützend ist. Ja. Also wenn du ein Chamäleon bist, kannst du dich je nach Stimmung, Tageszeit, Temperatur, Außenwelt anpassen. Ich selbst besaß noch nie ein Chamäleon, aber so stelle ich es mir vor. Und das ist das, was ich über das Chamäleon weiß und was ich ihm zuschreibe. Wenn jetzt eine Chamäleon Expertin zuhört, belehrt mich gerne eines Besseren. Für mich steht das Chamäleon dafür, dass es die Farbe wechseln kann, je nach Rahmen. Und ganz viele Menschen haben und da können wir dann im Coaching ganz tief reingehen. Das mache ich in diesem Podcast jetzt nicht so tief. Haben gelernt, dass es sinnvoll ist, nach außen zu gucken, dass es sinnvoll ist, seine Antennen nach außen zu richten. Also das ist eine Lösung war in deinem Leben, in dem Leben von vielen Menschen nach außen zu schauen und zu gucken Hmm, was braucht es jetzt gerade? Wo muss ich Verantwortung übernehmen? Wo muss ich für mich sorgen? Wo sorge ich dafür, dass in meinem System, in dem ich gerade bin, Familie, Schule, Studium, was auch immer zum Beispiel Frieden herrscht oder alles rund läuft, alles erledigt wird? Also wo ist es sinnvoll, dass ich so Chamäleon Eigenschaften an den Tag lege? Viele Menschen, mit denen ich das bearbeite, merken dann, dass es ganz lange notwendig und sinnvoll war, ein Chamäleon zu sein und sich anzupassen. Das heißt, wenn du jetzt als Selbstständiger arbeitest, ist das sehr schwierig, weil Chamäleons sind erst mal per se nicht die geborenen CEOs, weil sie sehr auf Reize von außen reagieren und gelernt haben, dass es gut ist zu reagieren und dann zu tun und zu machen und zu steuern und Verantwortung zu übernehmen. Das heißt, wenn du jetzt Aufträge bekommst, wenn du Kundenarbeit machst, fällt es dir vielleicht total leicht, weil es ist ja von außen eine Farbe und du weißt ja, Kunde ABC möchte gerade das, also mach ich das. Wenn du dann aber an deinem eigenen Business arbeitest, fällt es dir vielleicht wahnsinnig schwer, weil da ist ja niemand, der sagt, um 14:00 muss das fertig sein, außer du selbst. Aber Chamäleon Menschen, wenn ich sie mal so nenne fällt es oft relativ schwer, ihre eigene innere Stimme genauso ernst zu nehmen oder der genauso zu folgen wie an der äußeren Stimme. Da gibt es häufig eine Diskrepanz. Das heißt Chamäleon Menschen, wenn du jetzt vielleicht merkst Yes, da kann ich mich irgendwie dran relaten, das passt auch zu mir, die wirklich sehr gelernt haben, im Außen zu sein und zu gucken und Bedürfnisse wahrzunehmen. Die sind häufig sehr empathisch, die können sehr gut sich einschwingen auf ihr Umfeld. Das sind große Fähigkeiten. Aber Chamäleon Menschen müssen lernen, wenn sie erfolgreiche Unternehmerinnen sein wollen, ihre eigene Farbe zu bestimmen. Und nach und nach zu schauen wie funktioniere ich denn? Was brauche ich? Also da muss ganz viel innere Arbeit und Abgrenzungsarbeit vom Inner Circle zum Outer Circle stattfinden. Und das ist etwas, was ich zum Beispiel in Coachings mache. Ein zweites Beispiel ist wenn wir dann wachsen, als Unternehmerin und zum Beispiel auch ein Team haben, dann fällt es auch vielen Chamäleon sehr, sehr schwer. Weil sobald du anfängst, ein Team zu haben, bist du die führende Person, bist du die Person, die Verantwortung trägt auf eine andere Art und Weise und hast natürlich auch zum Beispiel mal Konflikte. Hast zum Beispiel auch mal Themen, die du ansprechen musst, die nicht super angenehm sind. Und das ist für Chamäleon Menschen manchmal auch sehr schwer. Wenn du zum Beispiel eine Mitarbeitende hast, die die Dinge einfach anders macht als du. Das ist ja erst mal fein. Es geht auch viel um Vertrauen und Loslassen. Das wissen wir auch und das ist großartig. Wenn es aber so eine Grenze hat, wo du sagst, das möchtest du wirklich anders haben, dann ist es für Chamäleon Menschen manchmal auch sehr schwer, weil du ja siehst, die Farbe der anderen Person, die auch irgendwie auf eine gewisse Art und Weise respektieren möchtest oder dich sogar anpasst. Wenn du zum Beispiel eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter hast, der Dinge immer auf den letzten Drücker macht oder so ein bisschen vernebelt und so ein bisschen nicht so einfach zu greifen ist, dann ist das für Chamäleon Menschen manchmal auch sehr schwer, da wirklich zu sagen. Und so will ich es aber, zu der Zeit brauche ich das bitte so und so. Das heißt Chamäleon Menschen sehr gut in den Blick nach außen. Was ich in meiner Arbeit ganz oft mache, ist den, die Blickrichtung zu ändern und nach innen zu gucken. Und das ist eine Trainingssache. Und das ist eine Sache, wofür du auf jeden Fall jemanden brauchst, egal wen. Aber das braucht einen Spiegel. Ein Gegenüber. Denn dieses nach außen gucken. Wie gesagt, jedes Problem war mal eine Lösung. Das hast du wahrscheinlich über lange, lange, lange Jahre gelernt und studiert und trainiert. Und das nach außen, diesen Blick nach außen erst mal den sollst du nicht aufgeben. Das ist überhaupt nicht das Ziel, sondern den, das Mischpult zu finden und den Regler und zu sagen. Und in meiner Arbeit als VA oder als Dienstleisterin oder als Webdesignerin oder als Fotografin. Da ist es großartig, ein Chamäleon zu sein. Aber ich kann mich an meine Kunden, ich kann mich an mein Gegenüber anpassen. Ich sehe, was sie brauchen. Ich bin empathisch. Großartig. Fantastisch. Bei bleiben unbedingt nicht abgewöhnen. Aber in meiner Arbeit als CEO, als Unternehmerin, da möchte ich nicht nach außen gucken. Da möchte ich nicht die ganze Zeit reagieren. Da möchte ich agieren, da möchte ich meine eigenen Ziele ernst nehmen. Da möchte ich dafür sorgen, dass ich mich so ernst nehme, als wäre ich eine Kundin von mir. Und da treten häufig Schwierigkeiten auf bei Chamäleon Menschen. Und dann, wenn das bei dir so ist, lade ich dich ein. Wenn du Lust hast, buch dir mal einen Call mit uns. Du findest alle Infos in den Shownotes oder du gehst einfach auf unsere Webseite www.LauraundGretel.de und schaust dich dort mal ein bisschen um. Wir sind gerne an deiner Seite. Wir haben viele Chamäleon Menschen schon begleitet und in unserer Mastermindgruppe Smash it. Wenn du also Lust hast, lass uns das wissen, lass uns mal schnacken und wenn du möchtest teil doch unter dieser Folge mal, ob du denkst, dass du ein Chamäleon Mensch bist oder eher nicht. Ob du damit was anfangen konntest, ob du vielleicht jemanden kennst, der so ist und was deine Gedanken zum Thema Chamäleon sind. Ich freue mich sehr drauf und bis dahin wünsche ich dir jetzt erst mal eine gute Zeit. Wir hören uns wieder in der nächsten Folge Moin um Neun am Donnerstag in einer Interviewfolge. Und bis dahin wünsche ich dir einen schönen Sommer. Mach's gut, Deine Laura. Ciao.

  10. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Viele Frauen, mit denen wir arbeiten, berichten, dass sie als Unternehmerin und Mutter einen immensen Druck verspüren. Neben ihrer Rolle als Macherin, als Unternehmerin und CEO ihres Unternehmens schildern sie ihr Privatleben oft als unbefriedigend. Nicht zuletzt durch die Pandemie seien alte Rollenbilder und Erwartungen wieder aktiviert! Wer springt ein, wenn ein Kind krank ist? Was passiert, wenn die Kita geschlossen hat? 👩‍👦 Es scheint, als wären Frauen auf verlorenem Posten und automatisch in Verantwortung. In diesem Interview mit Philip Bandholtz geht es darum, was diese Dynamiken über uns aussagen, was die Konstrukte von männnlichen und weiblichen Anteilen in uns damit zu tun haben und wie wir ihnen begegnen können. 🙏 Es geht um Vertrauen & Kontrolle, um Paardynamiken und wir klären die Frage, was daran gut sein kann, wenn ein Mann mit seinem Kind auf den Spielplatz geht und die Windeln vergisst. 🤔 Diese Folge drückt mit Sicherheit einige Knöpfe und wir sind sehr gespannt, welche Reaktionen auf uns zukommen! Gib uns gerne Rückmeldung, wie das Thema für Dich ist, wo Du Dich im Bereich Mental Load einordnest und was Du in diesem Gespräch interessant fandest – und seien es angegangenen Triggerlämpchen 😉 Wir kochen uns dann mal einen Kaffee ☕️ und sind gespannt, von euch zu erfahren, wie ihr diese Folge mit einigen Klischees und mindestens so vielen Anregungen empfindet! Schau unbedingt mal bei Philip vorbei, lass Dich inspirieren und mit Themen in den Kontakt kommen, die für uns als selbstständige Macherinnen von hohem Wert sein können, um den Mental Load in den Griff zu bekommen. Links zu Philip Bandholtz: Insta: https://www.instagram.com/vatercoach_pb/ Podcast: https://podcasters.spotify.com/pod/show/philip-bandholtz Linktree: https://linktr.ee/vatercoach_pb Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo, herzlich willkommen und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Gretel und Laura und heute nicht mit Gretel und Laura, sondern mit mir, Laura und Philip. Herzlich willkommen, Philip. Moin, schön, dass du Gast bei Moin um Neun bist. Philip Bandholtz: Einen wunderschönen guten Tag! Es ist ja gar nicht neun. Laura Roschewitz: Ne, aber für diejenigen, die es hören, könnte es neun sein. 9:00 Uhr morgens oder auch abends. As you wish. Philip Bandholtz: Es ist auf jeden Fall ein sehr schöner Podcastname, den ihr da habt. Laura Roschewitz: Ist gut ne, ja, ist aus einer Schnapsidee geborene oder gesagt haben, wir gehen mal 90 Tage morgens um neun live um. Es war eigentlich nicht als Podcast geplant, aber dann zack Folge 330 am Start. Philip Bandholtz: Schön, sehr gut. Laura Roschewitz: Philip wie schön, dass du da bist. Du bist. Dir kommt eine besondere Ehre zuteil, weil du bist einer der sehr, sehr, sehr wenigen Männer, die bisher in diesen Podcast eingeladen waren tatsächlich. Und ich habe dich eingeladen, weil ich dich spannend finde. Und ja, wir haben eine überwiegend weibliche, soweit wir wissen, weibliche Hörerinnenschaft und viele, viele weibliche, ja, Personen, die selbstständig sind, zum allergrößten Teil in unserem, in unserer Bubble. Und ich glaube, du hast super viel Wissen und Erfahrung und Inspiration, die für uns aber sehr sehr wertvoll sind. Und deswegen versuche ich dich mal kurz an meinen Worten vorzustellen, von dem was ich weiß oder was ich zu wissen glaube. Und dann darfst du dich selber vorstellen und ergänzen oder korrigieren. Philip Bandholtz: Okay, cool. Also vielen Dank erst mal, das ehrt mich sehr. Das waren ja schon mal sehr warme Worte. Ich hoffe, ich werde dem gerecht. Laura Roschewitz: Ich bin mir sehr sicher, Philli Bandholtz ist Vater oder Vätercoach. Du bist zertifizierter Coach, du bist für den. Ich gebe es mal in Worten wider, wie ich dich sehe, wie ich dein Instaauftritt auch wahrnehme. Du bist ein Mensch, der Männer und Väter begleitet, darin, ihren Weg zu finden, also den, der wirklich zu ihnen passt und den sie auch möchten, der sie erfüllt und der vor allem vielleicht ihnen nicht von zum Beispiel ihrem eigenen Vater vorgelebt, mitgegeben, zusammen erkundet wurde. Ich sehe dich als Begleiter, als Mentor, als frechen Anecker. Ich sehe durchaus immer wieder Reels von dir, wo ich denke, eine durchaus sehr gute Geschichte. Das bleibt hängen. Du inspirierst, du bist frech. Und ich sehe das als einen wahnsinnig wertvollen Content, den du lieferst. Und deswegen kann ich dich gar nicht als nur mit einer Rolle sozusagen vorstellen, sondern sagen Du bist ein Mann, der Männer wach rüttelt. Philip Bandholtz: Ja, ich hoffe. Ich hoffe. Ähm, ja. Also das kann man durchaus von außen so sehen wie du das, wie du das beschreibst. Ich habe da im Grunde keine großen Widerstände. Ich habe eigentlich überhaupt keine Widerstände. Ich könnte vielleicht noch so ein bisschen ergänzen, dass es durchaus viel in meiner Arbeit um das Thema Beziehung und oder Kinder geht. Und ja, ich helfe Männern, Vätern ihren Weg zu finden, richtig. Ich helfe ihnen aber auch, einen Umgang mit ihren Frauen und oder Kindern zu finden. Und sie, ich sage immer, ich mache sie zum Experten für Familienangelegenheiten. Laura Roschewitz: Ich glaube, das ist sehr wichtig, weil, was ich wahrnehme, bei vielen meiner Kundinnen, die ja häufig Mütter und Selbstständige sind, die oft Klagen über das Thema Mental load, über sich alleine gelassen fühlen, über ja Männer an ihren Seiten, die häufig nicht so sehr die Elternschaft gemeinsam tragen, wie sie sich das vielleicht wünschen würden. Diese Themen begegnen mir sehr oft. Deswegen finde ich es ja unglaublich cool und spannend, dass du dir Zeit nimmst, mit uns da mal hinzuschauen. Weil du bist ja nun auch selbstständig. Du kennst das Thema Vater, Vaterschaft, Mannsein sehr gut, was uns ja so ein bisschen fremdes Terrain ist. Magst du uns mal mit dahin nehmen? Hmmm, soweit du halt magst, aber wie es dazu gekommen ist. Ich habe gelesen, dass du auch geschrieben hast, du möchtest Männer begleiten oder der Begleiter sein, der dir vielleicht selber mal gefehlt hat? Wie kam es dazu, dass du dich in diese Richtung beruflich als Selbstständiger entwickelt hast? Philip Bandholtz: Also wir haben ja nicht so viel Zeit hier bei euch, deswegen erzähle ich die Kurzversion. Also ich bin im Grunde bringe ich alles mit was, was man so. Also es war schon immer klar eigentlich, dass ich irgendwie mit Menschen arbeite. Also ich habe Empathie, kann aber gleichzeitig auch in den Konflikt gehen und wollte immer irgendwie mit Menschen arbeiten. Das war immer schon mein großes Ding. Seit meiner Kindheit, seit meiner frühesten Kindheit auch. Da war ich immer schon irgendwie Ansprechpartner. Und was du ansprichst, ist das mir. Das, was mir bei meinem Vater gefehlt hat, war, dass er mir zeigt, wie so das Leben funktioniert würde ich sagen. Er war ein super Ehemann. Er war immer ein Ruhepol in unserer Familie. Er war auch ein guter Vater, er war anwesend, er war nicht so emotional anwesend. Und was mir so ein bisschen gefehlt hat, ist, dass er mich mal mitnimmt zum Angeln und mal sagt: So Junge, jetzt pass mal auf, so und so funktioniert das. Und ich glaube das. Ich habe dann gelernt, eine gescheiterte Ehe später, als ich angefangen habe, mich mit den Dynamiken zwischen Männern und Frauen, zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit auseinanderzusetzen, habe ich vieles verstanden und habe gemerkt, dass diese Aufgabe das, was mir gefehlt hat nach der Schule, dass das eigentlich die Aufgabe meines Vaters gewesen wäre, aus Gründen. Und jetzt bringe ich unter anderem eben Männer auf ihren Weg, weil sie das ebenfalls nicht gelernt haben von ihren Vätern und helfe ihnen so dabei, das für ihre Kinder dann später auch zu tun. Das zumindest ist die Idee. Laura Roschewitz: Ja, ich verbinde dich mit diversen Themen sozusagen. Ich verbinde dich mit dem Thema Vater sein, aber auch mit dem Thema Beziehung, wie du gerade gesagt hast, aber auch im weitesten Sinne Pädagogik, also auch das Thema wie, wie ist es denn so mit Kindern? Wie ist denn ein guter Weg? Wenn ich jetzt das Wort mental load hier mal so in den Raum werfe und sage ich habe es ja eben schon mal so angeteasert, dass ich einfach sehr viele Begegnungen mit Frauen habe. Und es ist ja ein Wort, was in den letzten Jahren auf jeden Fall ein bisschen salonfähiger wurde oder zumindest verbreiteter in meiner Wahrnehmung. Was? Wie siehst du auf das Thema Mental Load? Was geht dir da durch den Kopf? Philip Bandholtz: Ähm, hast du schon mal eine schwer verliebte Frau getroffen, die sich über ihren Mental Load beklagt? Laura Roschewitz: Wahrscheinlich eher nicht. Philip Bandholtz: Warum ist das so? Laura Roschewitz: Wahrscheinlich, weil man irgendwas ganz tolles an dem Partner entdeckt hat oder der Partnerin, die was einen beflügelt, was einen irgendwie über Dinge hinwegsehen lässt. I don't know. Philip Bandholtz: Also genau. Ich glaube, genau das ist es. Also du hast es vorhin sehr schön gesagt, Du hast mental load und dann hast du direkt gesagt, die Frauen fühlen sich alleine gelassen. Und ich glaube, das ist das Entscheidende. Und das ist auch das entscheidende Problem von uns Männern. So idealtypisch geht der Mann zur Frau und sagt Was ist denn eigentlich los? Irgendwas stimmt da hier nicht zwischen uns. Wie häufig, sagt er. Oder denkt er zumindest und würde gerne sagen Wir haben irgendwie keinen Sex mehr. Woran liegt das? Und die Frau sagt: Ich bin einfach völlig überfordert. Es ist viel zu viel. Ich habe viel zu viel mental load. Und dann fängt der Mann an! Dinge zu tun, weil wir Männer sind Problem… Also übrigens, kleiner Disclaimer Ich meine damit immer männliche Menschen. Das können theoretisch auch Frauen sein mit einem maskulinen Kern. Das können auch homosexuelle Männer Frauen sein. Auch in diesen Beziehungen haben wir immer eine Dynamik zwischen männlich und weiblich. Ich sage der Einfachheit halber Mann und Frau, weil das auch meistens so ist. Aber im Grunde meine ich damit männliche und weibliche Ausrichtung in einem Menschen. Also, ähm, wir Männer denken lösungsorientiert. Und das bedeutet, ich habe ein Problem. Das Problem ist, die Frau hat zu wenig Zeit, weil das sagt sie mir ja und jetzt will ich die Lösung und die Lösung ist okay. Dann hole ich ab jetzt immer die Kinder von der Kita ab, dann hast du eine Stunde Zeit für dich oder ich mache ab jetzt die Wäsche und dann hast du Zeit. Und dann kommt der Mann zu mir und sagt: Ich mache das jetzt seit einem Jahr und das hat sich in der Beziehung trotzdem nichts getan. Und der Punkt ist eben nicht in den meisten Fällen, dass die Frau mehr Zeit braucht oder dass der Mann ihr de facto Aufgaben abnehmen soll, sondern der Punkt ist, dass sie sich nicht begleitet, nicht gesehen, nicht geliebt, vielleicht auch nicht beschützt fühlt. Und dass der Mann irgendwo die Verantwortung für die Familie abgibt. Und dass Männern zu erklären, dauert häufig ein bisschen, weil sie verbinden mit Verantwortungsübernahme eben Aufgaben übernehmen. Und das ist dann häufig dieser Fall. Dass dieses klassische Beispiel, das immer genannt wird, ist. Der Mann sagt okay, dann gehe ich heute einkaufen und schreib mir mal eine Liste. Und es ist nicht pauschal falsch, das zu tun. Ja, aber das ist nicht die Lösung des Problems, sondern im Grunde ist es eine bessere Lösung. Wenn ich nach Hause komme und meine Frau erst mal anschaue und vielleicht ein Gefühl dafür kriege, was in ihr gerade los ist und was sie braucht. Und ich nenne das emotionale Führung. Und ich glaube, dass diese Form von Beziehung eigentlich hinter mental load steht. Und wenn die Frau sich wirklich geliebt fühlt und sie hat immer noch ein Mental Load Problem, dann hat es vermutlich irgendwas in ihrer Berufswelt, wo wir auch hingucken müssen. Laura Roschewitz: Das heißt, wenn wir jetzt zum Beispiel selbstständige Frauen haben. Ich habe viele davon durch die auch durch die Pandemie Zeit begleitet, wo ja auch das Thema HR Arbeit nochmal andere Dynamiken hatte als in den Jahren davor. Also Thema Kinder mehr zu Hause, Thema häufiger Kita-Schließung, was weiß ich, was ich selber bin keine Mutter, aber ich habe durchaus sehr, sehr viel erlebt, auch mit meiner Geschäftspartnerin und Kollegin Gretel. Und natürlich durch viele Kunden, die haben. Da hat sich so eine Dynamik entwickelt und du hast eben das Wort Verantwortung mit reingeworfen, was ich sehr spannend finde, wo ich, dass ich den Eindruck hatte als nicht Mutter, dass die Verantwortung in dieser Zeit so automatisch wie so ein Magnet zu der Frau gegangen ist. Also es gab eine neue Situation. Mutter und Vater, beide berufstätig, in meinem Fall jetzt in unseren Kundinnen häufig die Frau selbstständig, oft der Mann angestellt und sagen wir Kita musste geschlossen werden, Großeltern konnten nicht mehr einspringen. Es gab ja sehr neue Dynamiken und mein Eindruck war, dass sozusagen der Magnet für diese Verantwortung so bei der Frau lag. Also und dann hat sie auch mal gesagt, jetzt kannst du heute das Kind auch mal abholen, dann hat er das auch gemacht, wie kuckst du da rauf? Du musst schon so ein bisschen schmunzeln. Philip Bandholtz: Ja, weil formulierst das so schön passiv. So, der Magnet liegt bei der Frau. Ich würde das ein bisschen anders formulieren. Ich würde sagen, die Frau sitzt auf dem Magneten so, weil also mir ist das auch zu einfach zu sagen, Ja, die Männer da draußen, die müssen einfach mehr Verantwortung übernehmen. Genauso müssen Frauen Verantwortung abgeben und das, dass hört eben häufig da auf, wo der Mann dann etwas tut, was der Frau nicht gefällt. Also häufig beginnt diese Dynamik schon ab der Geburt, wo der Mann zum ersten Mal das Kind anzieht und die Frau sagt: Ja, warum ziehst denn jetzt den Body an? Oder der Mann geht Klamotten für das Kind einkaufen und die Frau sagt: Was hast du denn da eingekauft? Ja, und wir haben, wir Männer haben eine ganz andere Herangehensweise, auch an Pädagogik, an Umgang mit der Welt, einfach als Frauen. Beispiel, wenn ich mit meiner Tochter auf einen Spielplatz gehe, dann packe ich die mir und gehe mit der auf den Spielplatz. Und dann merke ich auf dem Spielplatz, dass die Windel voll ist und dann habe ich aber nichts dabei und dann regele ich das irgendwie. Entweder ich besorg mir was oder ich gehe schnell zu einem Drogeriemarkt und kaufe was oder ich gehe noch mal nach Hause. Ja, und jetzt schütteln Frauen den Kopf und denken sich, wie blöd bist du eigentlich? Meine Frau hat immer eine komplette Tasche gepackt, da ist alles drin, falls der nächste Weltkrieg ausbricht. Und das Entscheidende ist, ich muss als Frau meinen Mann auch machen lassen, weil da steckt eine enorme Kraft und auch eine pädagogische Kraft drin. Weil ich vermittele meinem Kind damit was. Das wird schon. Wir improvisieren, wir kriegen das hin. Ja, also ich habe ein Problem. Und dann finde ich eine Lösung. Ich merke jetzt, mein Kind muss auf den Spielplatz, Problem. Lösung: Auf den Spielplatz gehen. Und wenn dann die Windel voll ist, dann habe ich ein neues Problem und dann löse ich das. Natürlich machen das nicht alle Männer so. Und natürlich habe ich mittlerweile auch immer Wickeltasche. Also nicht immer aber gerne mal Wickelzeug dabei. Aber das ist so ein schön plakatives Beispiel. Und was häufig in Familien passiert, ist, dass die Frau die Verantwortung nimmt. Und der Mann hat eigentlich die Aufgabe, dafür zu kämpfen, so ein Stück weit und das einzufordern. Und die Frau darf aber auch loslassen. Und wir Männer, wie gesagt, wir sind pragmatisch, wir sind rational. Das heißt, wenn du jetzt kommst als meine Frau und sagst, ich mache das alles hier, du machst das eh falsch, dann sage ich: Ja, weißt du was, dann mach das halt. Und wenn du mir, wenn du mir immer sagst, wie ich die Dinge machen soll, dann sag mir halt, was ich einkaufen soll. Weil wenn ich selber einkaufe, dann mache ich es ja falsch. Dann komme ich nach Hause und dann sagst du mir, was ich alles vergessen habe und was ich falsch eingekauft habe. Ja, und an die Männer da draußen gebe ich halt raus. Da müsst ihr drüber stehen und trotzdem selber einkaufen und Fehler machen und drauf scheißen, wenn sie meckert. Und an die Frauen sage ich: Versuch, wenn du willst, dass dein Mann in die Verantwortung geht, dann musst du ihn befördern. Das heißt, du musst ihm dann auch den Raum geben, Fehler zu machen und ihn loben und ihn supporten in dem was er tut, weil er macht es halt dann auf seine Weise und nicht auf deine. Laura Roschewitz: Das heißt, wir haben schon ein Thema von Vertrauen und Kontrolle. Also wie kann ich auch akzeptieren, dass jemand mein Partner etwas anders macht, als ich das machen würde? Machen, vielleicht auch erwarte. Was würdest du sagen? Jetzt hast du auch ein paar plakative Beispiele auch genannt. Wenn man zum Beispiel jetzt mit dir arbeitet, was sind denn so Entwicklungsfelder? Es sind jetzt so sehr pragmatische Beispiele, aber wie kann ich mir auch vorstellen, wie können sich deiner Erfahrung nach Beziehungsdynamiken, Elternschaften denn verändern? Also jetzt haben wir festgestellt okay, die Frauen sitzen auf dem Magneten, die Männer finden es daheim aber auch irgendwie ganz in Ordnung, den Magneten nicht sofort an sich zu reißen. Um jetzt mal bei dem Bild zu bleiben. Was ist denn so das Feld, wo du Menschen hin begleitest? Philip Bandholtz: Ja, also ich habe. Ich arbeite immer wieder auch mit Frauen und das ist auch zum Teil sehr ertragreich. Also das funktioniert. Aber ich sehe schon die Hauptverantwortung auf eine Art und Weise beim Mann aufgrund der Dynamik zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit. Ähm, was mache ich jetzt mit so einem Mann? Ich. Ich erkläre ihm im Grunde erst mal, wie seine Frau eigentlich funktioniert. Weil wir Männer denken häufig, dass Frauen so sind wie wir. Und Frauen denken häufig, dass wir Männer so sind wie sie. Und wenn ich als Mann verstehe, worum es meiner Frau eigentlich geht, wenn sie mich anschnauzt, dass ich schon wieder meine Klamotten nicht weggeräumt habe und ich verstehe, dass es nicht um die Klamotten geht, dann kann ich anfangen, eben emotional zu führen. Ich kann verstehen, dass meine Frau ein emotionales Wesen ist, das impulsiv ist, das spontan ist. Und ich kann die Schönheit darin sehen und die Anziehungskraft darin sehen, die das auch auf mich hat und aufhören, das alles so persönlich zu nehmen. Und dann kann ich Verantwortung übernehmen für so eine Situation, weil ich plötzlich verstehe, es geht ihr nicht darum, dass ich jetzt mein Tshirt wegräume, sondern es geht ihr darum, dass ich sie wertschätze, sehe und liebe. Ich kann meinen Fokus wieder auf meine Frau richten. Ja, weil das ist ja häufig schon so, dass Männer ihre Frauen nicht mehr richtig anschauen. Weil die haben die ja und wir sind ja ziel und lösungsorientiert. Ich habe ja kein Problem, ich habe die Frau ja, ich habe ja geheiratet, die ist meine Frau. Gut ist. Da muss ich mich ja nicht mehr drum kümmern. Und wenn sie dann kommt und sagt, ich lass mich scheiden, dann kommen sie zu mir, weil dann merken sie, ich habe ein Problem. Die drei Jahre davor oder 30, die die Frau Ihnen schon gesagt hat, dass Sie ein Problem haben, war das Problem immer nur die Situation „Meine Frau meckert“, Jetzt kaufe ich dir einen Strauß Blumen, jetzt lächelt die. Okay, Problem gelöst. Ja, so denken wir Männer. Und wenn ich als Mann verstehe, was meine Frau eigentlich braucht, um sich entfalten zu können in ihrer Weiblichkeit, dann fängt das Leben an, Spaß zu machen. Und das ist im Grunde das, was ich, was ich Männern vermittel. Laura Roschewitz: Du nennst da ziemlich klischeebehaftete Beispiele. Ich merke natürlich, die machen was mit mir, wenn ich dir zuhöre. Nichtsdestotrotz will ich wohl zugeben, hier im OP am offenen Herzen. Also werde ich wohl ganz live hier zugeben, dass gewisse Dynamiken aus meiner Beziehung mir da gerade so ein bisschen vor mein inneres Auge und mein Herz geschwemmt werden. Ähm, was würdest du sagen? Ähm, diese, sage ich mal, diese klischeehaften Themen. Sagen wir mal, man vergisst die Windeln, man lässt seine stinkenden Socken liegen und Frau sagt jeden Tag räume die mal bitte weg. Also und wirklich, man findet sich im Supermarkt nicht so toll zurecht und weiß nach 17 Jahren nicht, welche Marmelade die Frau gerne ist, sondern bringt eine andere mit. In wie viel Prozent? Also gibt mir mal so ein Bild. Ist es wirklich so, dass das die Themen der Menschen sind, die zu dir kommen? Philip Bandholtz: Die zu mir kommen, ja, aber ich habe natürlich auch eine Bubble. Und ich habe natürlich auch Marketing. Und ich ziehe ja Menschen an, die zu mir passen. Also deswegen, ich kann dir nicht sagen, dass das jetzt das Riesenthema in den Beziehungen da draußen ist, aber ich glaube schon, dass es so ist. Natürlich sind das nicht immer diese Situationen, die ich hier klischeehaft aufzähle, aber es geht, glaube ich, in fast jeder Beziehung da draußen. Ähm, wenn diese Beziehung nicht gut funktioniert, ist das eine Dynamik zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit. Und wie gesagt, es kann auch mal der Mann in der Beziehung die weibliche Rolle sein und die Frau die männliche. Das gibt es. Es gibt maskuline Frauen, im Kern ungefähr 10 % der Frauen. Andersrum bei Männern genauso. Auch in homosexuellen Paaren ist das so einer der, wenn es jetzt Männer sind, einer der Männer übernimmt. Er hat einen femininen Kern und einer hat einen maskulinen Kern. Ich merke das mittlerweile sehr, sehr schnell. Du beispielsweise hast ganz klar einen femininen Kern und damit gehörst du eben zur Mehrheit. Und dann gibt es 10 % der Menschen, die sind wirklich in der Mitte, die sind neutral und die tatsächlich haben häufig kaum sexuelles Verlangen einfach, weil sexuelle Spannung und damit auch eine gewisse Form von Liebe. Die spielt sich zwischen diesen Polen ab. Und was häufig in Familien passiert, ist, dass die Frau, die Mutter immer mehr maskuline Anteile entwickelt, weil sie ganz viel Verantwortung und Führung übernehmen muss und dann zielorientiert, lösungsorientiert rational handeln muss und wenig Raum hat, um ihre Weiblichkeit auszuleben. Und auch das muss ich nicht sagen, natürlich hat jede Frau einen männlichen Anteil und jeder Mann einen weiblichen Anteil. Es ist nicht so schwarz weiß. Ja, und ich genau. Ich glaube, so in 95 % der Beziehungsprobleme liegt die Dynamik da und ich glaube, auch in 95 % der Fälle. Wenn eine Frau frustriert ist, dann fühlt sie sich nicht ausreichend geliebt. Laura Roschewitz: Das heißt, wir haben im Kern ein Thema Männlichkeit, Weiblichkeit. Und wir haben, was ich auch raushöre oder wie ich es für mich übersetze in meiner Sprache ist auch, wir haben auch ein Thema von Rollen, aber ich bin jetzt zum Beispiel Selbstständige, ich bin Unternehmerin, ich bin würde ich mal sagen in meinem Alltag habe ich relativ viele sogenannte männliche Anteile. Ich bin eine Umsetzerin, eine Macherin. Ich bin. Ich bin auf eine gewisse Art und Weise die Ernährerin meiner Familie. Ich verdiene sehr gerne Geld, ich bin sehr gerne zielorientiert. Ich bin eine Businessfrau. Also ich habe drei Unternehmen. Philip Bandholtz: Ja, du bist sehr schön in Kontakt. Genau. Du bist schön in Kontakt mit deiner Männlichkeit und das ist sehr gut. Und das ist sehr gesund. Du musst nur aufpassen, dass du deine weibliche Seite eben nicht vergisst. Und vor allem im Raum, in Beziehungsraum mit deinem Mann. Vorausgesetzt, er ist ein maskuliner Mann im Kern, ja, in dem Beziehungsraum. Brauchst du das. Braucht er das von dir. Er braucht deine Weiblichkeit. Und du brauchst seine Männlichkeit. Weil du willst nicht zu Hause dann auch noch der Mann sein. Nein. Und das ist das, worum es geht und genau für mich beispielsweise ist. Ich habe feminine Anteile und ich bin wunderbar im Kontakt mit meiner femininen Seite. Ja, das äußert sich dann, wenn ich meinem Gefühl folge. Wenn mir jemand ein neues Projekt vorschlägt, dann fühle ich: Was sagt mein Herz dazu? Will ich das? Ist das richtig? Ja, das richtig. Okay, dann mache ich das. Das ist meine weibliche Seite. Das heißt, ich bin sofort mit meiner Weiblichkeit im Kontakt, wenn ich das brauche oder manchmal auch im Kontakt mit meiner Frau, dann lasse ich mich einfach fallen. Also dass das wechselt. Und das kann in jeder Situation wechseln. Und das ist im Grunde das, was du mit Rollen meinst. Und du kannst auch Weiblichkeit gerade in unserem Beruf super gebrauchen, wenn du berätst, wenn du mit Leuten sprichst, in so eine Verbindung zu gehen, dein Gegenüber zu fühlen, ja, das ist alles feminine Kraft. Und die haben wir alle, die haben auch Männer und die ist oft begraben, so nenne ich es mal.. Laura Roschewitz: Das heißt, es könnte auch ein interessanter Pfad sein. Wenn ich also von außen dir lausche und mich da so rein reinfühle, ähm, die Rollen auch mal zu klären. Ich habe den Eindruck, wenn ich zum Beispiel mit Frauen arbeite, die zum Beispiel auch die selbstständig sind, die wo ich. Wir treffen uns häufig, glaube ich eher in so einer männlichen Energie, weil es geht um Ziele, es geht um Business, es geht um Umsatz, es geht um es geht ja jetzt. Es geht auch viel um Intuition. Es geht auch viel darum, wie ich zum Beispiel Entscheidungen treffe. Aber im Kern würde ich sagen, treffen wir uns eher auf so einer männlichen Wellenlänge, die wir da so surfen. Das heißt, es kann auch ein interessanter Part sein, oder ich stelle mir vor, dass es vielen gar nicht so bewusst ist, wo sie überhaupt in dieser Männlichkeit und der eigenen Weiblichkeit in Kontakt sind. Philip Bandholtz: Es ist natürlich immer die Frage, was ich für ein Thema und für ein Problem habe. Also wenn ich mich jetzt frage, wie bekomme ich jede Woche doppelt so viele Erstgespräche, dann ist das ein männlicher Raum und dann sollte ich da in meine männliche Energie. Und wenn du dann eine absolut feminine Klientin vor dir sitzen hast, dann ist das halt für dich interessant, dass du weißt okay, die ist absolut feminin, das heißt, ich muss der das jetzt geben, die braucht das von mir. Jetzt in diesem Raum braucht die von mir die Männlichkeit. So, pass auf, Jetzt hör mal zu. Wir machen das jetzt so. Schritt 123. Das ist, was getan werden muss. Mach dir für jeden Tag eine Erinnerung. Jeden Tag um Punkt 10:00 machst du das. Und wahrscheinlich wird sie sich nicht lange daran halten. Laura Roschewitz: Weil sie es dann nicht mehr fühlt. Philip Bandholtz: Ja, genau. Genau. Genau weil sie ihrem Gefühl folgt. Und das ist halt, viele Männer kommen dann zu mir und sagen: Meine Frau ist überhaupt nicht verlässlich. Deine Frau ist einfach nur weiblich. Und für Männer fühlt sich das oft an, wie belogen zu werden, betrogen zu werden. Wenn sie morgens sagt Heute Abend schlafen wir miteinander und abends hat sie keine Lust mehr, es würde einem Mann nie passieren. Das ist halt, Wir haben das abgemacht. Der läuft den ganzen Tag rum und freut sich. Und genau das. Das ist schön, das auf dem Schirm zu haben. Und es ist im Grunde wie ein Tanz. Laura Roschewitz: Ja, ja, das habe ich mich gerade gefragt. Wie gesagt, wir waren ja eingestiegen mit dem Thema Mental Load, was ich häufig höre von Frauen, mit denen ich im Kontakt bin. Und da kommt es mir oft so vor. Ich arbeite viel mit Macherinnen, mit Frauen, die die Ärmel hochkrempeln und Bock haben, erfolgreiches Business, Selbständigkeit, Unternehmertum zu lernen. Und ich könnte mir schon vorstellen, dass es auch ein Thema ist, wenn man das den ganzen Tag lang tut oder wenn das eine gewisse Rolle oder ein gewisser Anteil von einem ist, dass das natürlich auch in die Beziehung schwappt oder was du auch gesagt hast, wie finde ich auch oder wie kann ich das trainieren, dass ich die Rollen auch wechseln kann und wahrscheinlich auch muss. Es ist ja auch interessant, weil wenn ich in der Haltung bin, wenn ich in diesem männlichen Groove bin von machen, machen, machen, umsetzen, tun, entscheiden. Wenn ich vielleicht ein Team habe, weil ich vielleicht in Führung bin, was ich jetzt auch eher in dem Bereich der Männlichkeit einsortieren würde, wie kann es dann gelingen? Philip Bandholtz: Ja, genau. Und du brauchst halt auf jeden Fall Räume, in denen du halt weiblich bist, damit du das mal loslassen kannst, damit du mal entspannen kannst. Und es geht sogar so weit. Es gibt ja viele hart arbeitende Männer, die dann zu Dominas gehen und sich dominieren lassen Sexuell. Das ist genau das gleiche. Sie suchen sich da einen weiblichen Raum, einen Raum, in dem sie weiblich sein können, weil sie das sonst immer verstecken. Rund um die Uhr, also viel zu viel und ihre ihrer Weiblichkeit überhaupt keinen Raum geben können. Alles ist rational. Gefühle sind komplett, immer ein Problem, immer eine Hürde. Und ich muss auf jeden Fall ja meinen Gefühlen Raum geben und dafür brauche ich natürlich einen geschützten, sicheren Rahmen. Also ich werde jetzt nicht hier vor dir, vor YouTube meinen Gefühlen freien Lauf lassen. Ich muss mich dafür sicher fühlen. Das heißt, ich brauche dafür jemanden, der den Rahmen hält und das ist dann eben eine männliche Rolle. Das ist dann so der Fels in der Brandung. Laura Roschewitz: Und im Gegenzug sozusagen. Oder was heißt im Gegenzug erweiternd, kann ich mir auch vorstellen, dass für Männer, die vielleicht dieses Thema Männlichkeit oder auch Verantwortung nicht gelernt haben, nicht nicht genau wissen, wo es hingehen soll. Philip Bandholtz: Sogar ablehnen, sogar ablehnen. Genau. Absolut. Also das ist ein Riesenthema, das wir Männer lernen. Männlichkeit ist falsch, die ist toxisch, die ist schuld am Krieg. Ja, Ukraine Krieg, das ist gelebte Männlichkeit. Dabei ist das absoluter Bullshit. Echte Männlichkeit ist ruhig, die ist klar, die ist liebevoll, die ist nicht gewaltvoll, die ist nicht, die unterdrückt nicht. Ja, also ich spreche dann ja auch von Führung oft. Das ist dann auch häufig für viele so ein Triggerwort. Aber Führung hat eben nichts zu tun mit Unterdrückung. Und das wissen natürlich deine Hörerinnen alle, weil die sind ja selbstständig. Gute Führung hat ja nichts damit zu tun, dass ich bestimme, sondern ja damit zu tun, dass ich die Verantwortung übernehme. Die hat damit zu tun, dass ich den den Überblick habe, dass ich die Vogelperspektive hab und dafür sorge, aus allen, die mir folgen. Das Beste rauszuholen und die größer zu machen. Und das ist genau das, was ich mit meiner Familie mache. Zum Beispiel. Laura Roschewitz: Das finde ich super spannend, weil was ich auch wahrnehme, wiederrum jetzt mehr als private Laura ist, dass ich den Eindruck habe, da würde mich deine Meinung noch mal interessieren. Das vielen Männern jetzt in meiner, in unserer Generation auch Vorbilder fehlen. Also dass ich das Gefühl habe, es gibt eine ganz starke Verunsicherung, weil irgendwie gibt es ein Bewusstsein wie Männlichkeit nicht mehr sein soll. Also Stichwort Patriarchat, toxische Männlichkeit usw.. Aber irgendwie mangelt es noch. Und so bin ich übrigens auch auf dich gestoßen, sozusagen. So kam unser Kontakt zustande, dass irgendwie auch Role models fehlen, wie es denn sein kann, weil ich bin ja auch Psychologin, ich weiß, wenn man nur sagt, so nicht mehr. Klappt bei Kindern nicht so gut, klappt bei Erwachsenen auch nicht so gut. Philip Bandholtz: Super. Genau das. Genau das ist das große Problem. Deswegen arbeite ich mit Vätern. Also das ist genau der Grund, weil wir brauchen eben diese Vorbilder. Und meine Generation hatte sie noch nicht und das ich weiß nicht, ob das besser wird. Es ist halt. Ich habe das Gefühl, wir verfallen gerade so ein bisschen ins Gegenteil. Und viele Väter da draußen sind wirklich irgendwie lost. Also wir wissen, wie wir es nicht mehr machen sollen, dürfen. Und da fängt es schon an. Es ist nicht authentisch, oft. Und deswegen ist auch ein großer Teil meiner Arbeit eben diese ominöse Selbstfindung. Also was sind deine Werte, was willst du eigentlich für deine Familie? Und darüber sich Gedanken zu machen reicht schon, um dann wieder in Anführungszeichen in Führung gehen zu können. Wenn ich weiß, ich will, dass meine Kinder selbstbestimmt, stark usw. werden, okay, was braucht es denn dafür? Und inwiefern lebst du das gerade vor? Und ähm, absolut. Also du hast vollkommen recht, es fehlen Vorbilder, es fehlen Väter, weil unsere Väter eben nicht wirklich sauber in Kontakt waren mit ihrer Männlichkeit. Laura Roschewitz: Absolut. Hmmm, wir können jetzt wahrscheinlich noch sehr lange weiter sprechen. Ich habe schon im Intro, also als wir vorher gesprochen haben, kurz gesagt, vielleicht gibt es auch eine Klappe die zweite Ich habe noch sehr viele Knoten in meinem Kopf gemacht an Abbiegung, wo ich dachte, da könnten wir abbiegen. Aber wir gehen jetzt erst mal die andere Richtung. Wir haben aber auch das Versprechen an unsere Zuhörenden, dass wir die Folgen immer relativ knackig lassen, so dass sie beim Nudeln kochen oder einmal Durchsaugen irgendwie noch hörbar sind. Erzähl uns dann aber ganz kurz wie kann man dir am besten folgen? Wie kann man in Kontakt kommen mit dir? Und ich würde jetzt mal ganz kurz die Einladung auch sozusagen aussprechen, auch an unsere Hörerinnen. Ich weiß ja auch, dass du auch mit Elternpaaren, also auch mit dem Thema Beziehung arbeitest. Das heißt, dass jetzt nicht alle sagen, na ja, es ist ja nur für Väter, ich bin raus. Wie kommt man mit dir in Kontakt? Philip Bandholtz: Ja, man kann mir einfach schreiben. Also, ähm, über Instagram Vater Coach_PB. Ich habe den Club der Väter Podcast. Unter den neueren Folgen findet man auch meine Handynummer. Da kann man mich einfach anrufen oder mir eine WhatsApp schreiben. Das ist alles möglich. Und ja, also auf jeden Fall folgen mir viele Frauen. Mir folgen sogar überwiegend Frauen bei Instagram. Ich glaube 75 % und mein Podcast, das sind auch so 40 % Frauen. Also das ist auf jeden Fall nicht nur für Männer irgendwie was dabei. Aber wenn man bis jetzt zugehört hat, dann ist das ja, dann ist das ja klar und dann macht man kann mich einfach googlen, also ich habe eine Homepage, darüber kommt man dann alle Links, das wird möglich sein. Laura Roschewitz: Ich sage mal ganz gut, es einmal auszusprechen beim ganzen Namen Phillip Bandholtz, weil manche sitzen im Auto und dann ist schon der nächste Podcast an und die Shownotes sind weg. Philip Bandholtz: Ihr muss dich aber korrigieren. Der Name ist Bandholtz. Laura Roschewitz: Bandholtz, ja stimmt. Philip Bandholtz: Wie das Band und Holz mit TZ. Laura Roschewitz: Das habe ich mir gemerkt. Mit T. Genau, genau. Also den Kontakt zu Philip findet ihr natürlich in unseren Shownotes. Also den Link rüber zu Insta und ihr findet da alles. Ich kann euch auch versprechen, es ist sehr einfach und es sitzt ein echter Mensch dahinter. Wir haben das auch geschafft mit dem Kontakt. Also schreibt Philip einfach einmal an, wenn ihr da neugierig geworden seid oder springt auch mal rüber zum Podcast als Podcast Kollege. Da kriegt ihr auch echt noch mal viele tolle Inputs und Impulse. Philip Bandholtz: Club der Väter heißt der Podcast. Laura Roschewitz: Genau, Club der Väter. Also eine herzliche Einladung auch an die Mütter und auch an die wie mich nicht Eltern. Auch das ist sehr spannend, weil da könnte ich jetzt noch eine Straße aufmachen. Mach ich nicht. Aber es gibt ja auch einen Grund, warum manche Paare nicht Eltern werden, der vielleicht nicht rein biologisch ist, sondern vielleicht auch emotional, weil zum Beispiel manche Dynamiken, die du hier gerade toll erklärt hast, ein Hindernis sind. Zum Beispiel weil wir vielleicht nicht gelernt haben, wie Elternschaft gehen kann und uns das vielleicht nicht trauen, nicht zumuten. Wie auch immer. Da könnten wir auch noch drüber schnacken. Philip Bandholtz: Klar, wir könnten über so einiges schnacken. Laura Roschewitz: Lass uns doch irgendwann noch mal eine Folge die zweite machen. Ich bin sehr gespannt, wie das für euch war. Teilt gerne mal eure Gedanken mit den Kommentaren unter der Folge. Und wie gesagt, springt mal rüber zu Philip, lass eine Nachricht da, erzählt, dass ihr ihn hier aus dem Podcast kennt. Das ist immer nett und in dem Sinne würde ich das für heute mal an der Stelle lassen. Danke dir. Ich fand das mega spannend. Ich habe mich an vielen Stellen wirklich gesehen, gefühlt und gehört und habe viele Dynamiken erkannt, sowohl von mir privat als auch aus meinem Arbeitskontext. Vielen Dank, Philip. Philip Bandholtz: Ja, sehr gerne. Danke, dass ich hier sein durfte, Laura. Laura Roschewitz: Gerne, gerne. Und euch wünschen wir jetzt einen schönen Tag. Wann auch immer ihr diesen Podcast gehört habt. Oder eine ruhige Nacht und wir hören uns wieder in der nächsten Podcastfolge am kommenden Dienstag. Bis dahin macht's gut. Und tschüss. Tschüss. Philip Bandholtz: Ciao.

  11. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen 💙 Boah, ich LIEBE Deine Posts! 💙 Danke, Deine Arbeit ist soooo inspirierend! 💙 Danke für Deine Offenheit und Authentizität! 💙 Ich liebe Deinen Newsletter! Aus diesem Feedback ziehen viele Selbstständige wahnsinnig viel Kraft. Wir auch! Und doch lauert dahinter manchmal ein unternehmerisch gemein-gefährlicher Move: Die Freundinnen-Falle! Denn: nicht selten endet so ein tolles Feedback in Fragen per DM like this 👉 Ich hab da nur mal eine kleine Frage oder Kannst Du mal eben nur kurz schauen oder Können wir vielleicht einmal kurz dazu sprechen? 🚨 Warum das Alarm-Sätze sind, wie Du trotz Menschlichkeit Deine Rolle als Unternehmerin hineinwachsen kannst und was es mit einer Paywall auf sich hat erfährst Du in dieser Podcast Folge mit Laura! Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo! Herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Ich freue mich sehr, heute ein Thema mitgebracht zu haben, was ich ganz oft in Coachings, in eins zu eins Coachings mit Kundinnen bespreche und thematisiere. Und was ich aber noch nie hier mit in den Podcast gebracht habe. Und das wird sich heute ändern. Es soll heute um die sogenannte Freundinnenfalle gehen. Viele von uns Selbstständigen kennen dieses Phänomen, was ich als die Freundinnenfalle bezeichne. Ganz oft ist es so, dass wenn ich mit Menschen arbeite. Ich merke, dass sie doch sehr viel Content rausgeben, sehr schnell reagieren, wenn ihnen jemand schreibt. Ähm einfach mit Rat und Tat zur Seite stehen, einfach nette, gute Menschen sind. Und da ist ja auch absolut gar nichts verwerflich dran, außer dass wenn du in die Rolle der Selbständigen hineinwächst und in der Rolle der Unternehmerin es Momente geben kann, wo sich deine Rolle verändert oder verändern muss. Ganz einfach aus Kapazitätsgründen, aus Ressourcengründen und auch vielleicht aus einer persönlichen Weiterentwicklung. Was meine ich damit? Vielleicht kennst du das auch, dass du angefangen hast, dich selbstständig zu machen und erst mal wahnsinnig viel Content produziert hast, gepostet, geteilt. Vielleicht hattest du einen Podcast oder einen Youtubekanal oder einen Blog oder einen Newsletter oder vielleicht sogar alles zusammen. Und vielleicht hast du darin wertvolle Tipps gegeben. Und Menschen haben sich bei dir gemeldet und gesagt, dass es mega inspirierend ist, dass es ihnen weiterhilft und dass sie deine Arbeit sehr wertschätzen. Nicht selten passiert es aber dann an der sogenannten Paywall. Dort, wo Menschen auch etwas für die Leistung bezahlen sollen. Dass wir auf ein gewisses Unverständnis treffen oder dass auf einmal Menschen sich von uns abwenden oder zumindest ein Unverständnis dafür zeigen, dass wir einen Preis an unsere Dienstleistung oder Produkte dranhängen. Wie kommt das? Oftmals ist es zu beobachten, dass Menschen, mit denen du erst einen sehr freundschaftlichen Austausch hattest, sich auf eine Art verwundert fühlen, wenn du dann irgendwann an einer Stelle zeigst, dass es eben auch dein Unternehmen ist und dass du damit auch Geld verdienen möchtest und musst. Das ist so ein ganz schmaler Grat. Wenn du vielleicht angefangen hast, mit einer Person hin und her zu schreiben. Oder sie reagiert hat auf deine Stories und du ein ehrliches Interesse an der Person hast und einen ehrlichen Austausch gehst. Dann ist die Frage wann kommt irgendwann diese sogenannte Paywall? Also wo ist der Bereich? Ab wann dürfen können diese Menschen mit dir weitere Tipps, Ratschläge, Impulse, Inspiration nur noch bekommen, wenn sie dafür auch etwas bezahlt haben? Oftmals für viele meiner und unserer Kundinnen ist das ein sehr schwieriger Punkt, weil sie sagen Na ja, jetzt ist die Person ist mir auch wichtig. Und dann hat die Person mich gefragt Kannst du mal eben? Oder ich hätte hier nur eine kurze Frage. Kann darf ich? Fragt vielleicht im besten Falle einmal, ob sie sie stellen darf. Im schlechteren Falle stellt sie sie einfach. Und du möchtest natürlich helfen, vor allem, wenn es in den Bereich fällt, mit dem du selbstständig bist, der meistens auch noch deinen Werten und deiner Überzeugung entspricht. Und das verstehe ich total gut, dass du da helfen möchtest. Und nichtsdestotrotz landen viele, gerade Frauen, die selbstständig sind, in dieser Falle. Dass sie dann irgendwann aus Interessierten eben keine Kundinnen entwachsen lassen, weil sie eben schon sehr eng mit den Menschen verbunden sind, oft vielleicht schon per WhatsApp oder Instagram, sich Sprachnachrichten hin und her schicken und schon so eine richtige Verbindung zueinander aufgebaut haben. Und das ist wahnsinnig tricky, denn einerseits ist es total schön und nett und wird wahrscheinlich Bedürfnisse von dir befriedigen. Andererseits, wenn wir uns unsere unternehmerischen Bedürfnisse anschauen, kann es sein, dass das total rein grätscht und dir zum Beispiel unternehmerischen Erfolg beim finanziellen Erfolg verunmöglicht, weil du schon sehr viel Energie in diese Kontakte investierst. Und oftmals und das ist ganz wichtig, verbindest du die Hoffnung damit, dass aus dieser Person irgendwann eine Kundin werden kann. Diese Person tut das aber vielleicht nicht und ganz häufig spielt uns unser Gehirn da so einen kleinen Streich und sagt uns Wenn ich erst mal genug gegeben habe, dann kommt die Person auch als Kundin zu mir. Oder wenn ich ausreichend Vertrauen aufgebaut habe, dann kommt die Kundin zu mir. Dann wird aus dieser interessierten Person eine Kundin. Sehr oft ist es aber so, dass es sehr schwer ist, diese Rollen noch zu verändern, wenn aus kostenlosen Impulsgeber oder kostenloser Impulsgeberinnen auf einmal eine Unternehmerin wird, die ein Angebot macht und sagt: Ich möchte gerne Summe X, Y und Z von dir haben, damit wir richtig intensiv in diesem Prozess zusammen eintauchen können. Dann ist es oft nicht einfacher, wenn man vorher schon viel Kontakt hatte. Entgegen unserer Erwartungen, sondern sogar schwerer. Das liegt an verzerrten Erwartungshaltungen, an einem Erwartungsmanagement, was sich gerade auf Social Media auch sehr, sehr schnell überschneidet. Da überschneiden sich Rollen sehr, die der privaten Person und die der Unternehmerin. Letztendlich legen wir ja auch alle viel Wert darauf, dass unsere Accounts nahbar sind, authentisch, dass wir ganz nah an den Menschen dran sind. Und das ist wunderbar. Ich liebe das. Ich liebe es, ehrlich und authentisch und nah zu sein. Aber es lauert da auch eine Falle, denn Menschen fühlen sich mit uns sehr verbunden. Und wenn du mal so in mich reinhorcht, wenn du vielleicht eine gute Freundin dir gerade vorstellst oder einen guten Freund, wenn der auf einmal sagt Ja, ich kann dir schon beim Umzug helfen, aber dafür möchte ich gerne 450 € am Tag haben, dann wäre das vielleicht für dich auch ein bisschen irritierend. Oder wenn eine Person zu dir sagt Ja, wir können schon ins Kino gehen, aber ich möchte gern schon 15 € die Stunde haben, weil sonst würde ich in der Zeit arbeiten. Das kennen wir natürlich nicht so. Und da gibt es einen ganz, ganz schwierigen, schmalen Grat zwischen Netzwerken, Bindung, Vertrauen aufbauen, aber auch der Frage Wo beginnt der Bereich für deine Kundinnen? Und Gretels und meine Erfahrung ist in der Regel je eher ich wirklich ganz transparent mache, dass das mein Business ist, dass ich eben keine Freundin bin, dass ich auch nicht Freundinnen suche, sondern das ich und das wird natürlich so nicht formuliert, Aber es ist eine Frage der Haltung. Je eher ich das mache und gewisse Grenzen setze, desto aussichtsreicher ist, dass die Person das auch wirklich wertschätzen kann. Denn Grenzen werden in der Regel nur überschritten, wenn du sie nicht ganz klar gemacht hast oder dich auch dafür eingesetzt hast, dass sie eingehalten werden. Gefährlich ist es, wenn wir diese Person in unseren Inner Circle holen, wenn wir mit denen viel Kontakt haben, wenn wir auf sehr viel Privates und Persönliches reagieren, teilen, austauschen. Und wenn wir dann aber den nächsten Schritt versuchen wollen, weil das fühlt sich für viele Menschen dann an wie ein Vertrauensmissbrauch, wie ein Bruch in einer Beziehung. Und dieser Bruch in der Beziehung, den kannst du als Selbstständige und als Unternehmerin nur auflösen, indem du früh damit anfängst. Ein frühes Erwartungsmanagement in deiner Kommunikation. Wenn du einer Person Ratschläge oder Tipps gibst, dann es zu deklarieren als: Es ist jetzt einmalig oder Das ist jetzt für mich wie ein Vorgespräch. Das gibt es aber für mich nur einmal. Oder darauf zu verweisen, dass du, um eine ganzheitliche, authentische Empfehlung geben zu können, mit der Person zusammenarbeiten musst. Zum Beispiel erst mal eine Anamnese, ein Kennenlernen brauchst. Wenn du im Coachingbereich bist. Und das ist einfach wahnsinnig wichtig. Und da würde ich die Verfügbarkeit gerne mal mit rein bringen. Ich kenne einige Frauen, die im Coaching Bereich, im Bereich mentaler Gesundheit, im Bereich Mindset und Glaubenssätze arbeiten und eine fantastische Arbeit machen, die aber für Ihre Kundinnen oder eigentlich Kundinnen auch sehr verfügbar sind, die zum Beispiel auch für Menschen, die vielleicht noch gar nichts gebucht haben oder nur ganz, ganz, ganz kleine Programme oder Pakete gebucht haben, trotzdem so eine Art VIP Service genießen und wissen ja, wenn ich der Person XY eine Sprachnachricht schicke, die antwortet immer, die hört mich, die antwortet auch am Wochenende, die antwortet auch abends. Also all solche Dinge, das sind Impulse. Damit sendest du Signale nach außen und Menschen nehmen dich auf eine bestimmte Art wahr. Und in der Regel würde ja dein Zahnarzt oder deine Zahnärztin oder die Finanzbeamten die antworten dir ja auch nicht abends und sagen Ach Laura, ich habe gehört, du machst dir Sorgen wegen der Steuer. Ich setze mich ja mal kurz hin. Hier ist der Steuerbericht. So sieht es aus. Das musst du nachzahlen. Das bekommst du wieder. Das machen die ja nicht. Das heißt, sobald wir anfangen, zu tief in Einzelschicksale reinzugehen. Ich meine damit, das ist mir ganz, ganz wichtig. Ich meine nicht, dass wir unempathisch werden. Ich meine nicht, dass wir nicht Menschen helfen sollen. Ich meine auch nicht, dass wir Menschen nicht auch mal for free helfen, einfach pro bono, weil es einer Person gerade nicht gut geht, sie Hilfe braucht. What so ever. Dafür sind wir selbstständig. Aber und in diesem Fall wirklich ein bewußtes Aber und kein Und, aber das können wir erst machen, wenn unser Business gesund ist, wenn wir auf guten Beinen stehen. Wir können natürlich auch zwischendurch Ausnahmen machen. Dafür sind wir selbstständig. Was mir aber ganz wichtig ist, ist, dass du nicht in diese Wenn-Dann-Freundinnen Falle tappst von Ich werde jetzt erst mal ein paar Wochen, ein paar Monate, eine gewisse Zeit alles reinbuttern, zeigen, dass man sich auf mich verlassen kann, zeigen, dass ich da bin. Zeigen, dass ich wach bin. Ja, das ist toll, wenn du das machst. Und das gehört hinter eine Paywall, denn wir suchen keine Freundinnen primär, wir suchen keine Kontakte, wir sind nicht einsam und brauchen neue Connections als Selbstständige und Unternehmerin. So hart das klingen mag, sondern wir verkaufen etwas, und zwar eine Dienstleistung, die wertvoll ist. Und es ist ja auch nicht so, dass ich zum Bäcker gehe und der mir an jeder Ecke erst mal eine kleine Ecke von dem Brötchen und von dem Croissant und von dem Brot. Was schmeckt Ihnen denn, Frau Roschewitz? Möchten Sie noch das? Ach nee, ein Stück Kuchen lieber? Dann probieren Sie mal hier. Und wenn ich alles einmal durchprobiert habe, dann entscheide ich mich. Vielleicht wäre ich dann satt. Das heißt, mein Plädoyer heute geht an alle raus, die sich da vielleicht gerade so ein bisschen ertappt fühlen oder merken. Ja, ich habe ganz, ganz viele Menschen, mit denen ich immer schreibe und denen ich auch, vielleicht sogar ungefragt, auch noch mal Tipps gebe und Feedback und Ratschläge, weil das bin ich halt. Ich bin so eine hilfsbereite Person, weil viele. Ich kann das verstehen. Aber Obacht dabei, wenn du in dein inner Circle lässt, Obacht dabei, denn das ist auch ein bisschen tough. Aber du solltest dich nicht beschweren, dass Menschen über deine Grenzen gehen, wenn du sie nicht gesteckt hast. Wenn du nicht gesagt hast: Ich sehe deine Frage, ich sehe deinen Wunsch. Das ist perfekt. Das trifft genau den Bereich, in dem ich tätig bin. Aber ich kann hier nicht seriös auf WhatsApp Nachrichten oder auf Insta Nachrichten per Sprachnachricht am besten, die dann irgendwie 5, 7, 12 Minuten lang sind, mit dir ein Gespräch machen for free. Das möchte ich nicht. Das kann ich nicht. Das ist mein Unternehmen. Und du auch von der Haltung oder in der Sprache, die zu dir passt, bist die Verantwortliche das zu kommunizieren. Sonst landest du in der Freundinnenfalle und Freundinnen zahlen und das finde ich auch genau richtig. Ich kein Geld, sondern das ist eine Bedingungslosigkeit. Das ist Liebe, das ist Verbindung, das ist Vernetzung. Aber im Unternehmen, außer du hast ein ganz anderes Businessmodell. Aber solange wir über Geldverdienen sprechen und darüber, dass du deine Rechnung bezahlst, dein Team, deine Ausgaben und dein eigenes Leben, so lange braucht es an einer Stelle eine Paywall, hinter der du dein Angebot schaltest. Und wo Menschen dann auch einen Vorteil haben, wenn sie auch so auf dich zugreifen können, auch so deine Energie, deine Ratschläge, deine Ressourcen bekommen, warum sollen sie dann buchen? Ich bin gespannt auf dein Feedback zu dieser Folge. Ich wünsche dir einen schönen Tag und wir hören uns am Donnerstag zur neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Bis dann Deine Laura.

  12. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Eigentlich gibt es nur 3 Dinge, die du über diese Folge wissen musst: 1️⃣ Mit Lena Moroselia und Gretel haben sich zwei Verkäuferinnen gefunden, die absolut ehrlich und leidenschaftlich über ihre Lieblingsthemen “Verkaufen” und “Selbständigkeit” schnacken. Es ist, als würdest du einfach ihrem Schnack am Nachbartisch lauschen. 2️⃣ Ob’s im Business bei uns immer rund läuft? Nö. - Aber wir zeigen dir, warum es so cool ist, sich immer wieder selbst erfinden zu können. 3️⃣ Wir mussten die Folge zweimal aufnehmen 😳 Weil wir nach der ersten begeisterten Aufnahme feststellten: “Das Ding mit dem Recording-Button hat nicht so geklappt”. Also haben wir auch bei der zweiten Aufnahme alles gegeben und so erwarten dich in dem Schnack 💙 die Background-Story zu Lenas neuem Erfolgs-Format “The Surprise” 💙 Lenas super spannender Quereinstieg von der Bankangestellten zur gefragten Sales-Expertin im Online Business 💙 viele Best Practices, wie Verkaufen mit Leidenschaft & Leichtigkeit funktioniert. Mindestens ein Aha-Moment ist garantiert! Also hör rein und setz die Tipps am Besten direkt um. Und verrate uns doch mal, was du besonders aus dieser energiegeladenen Folge mitnimmst! Links zu Lena: Instagram: https://www.instagram.com/lena.moroselia/ Website: https://www.lenamoroselia.com/ Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und ich bin heute nicht mit der Laura hier, sondern mir gegenüber sitzt die wunderbare Vertrieblerin Lena Moroselia. Moin liebe Lena. Lena Moroselia: Hallo liebe Gretel, ich freu mich mega hier zu sein. Gretel Niemeyer: Und ich stehe ja sehr auf Offenheit und Ehrlichkeit. Und Leute ganz ehrlich, wir nehmen diese Folge jetzt das zweite Mal auf. Wir hatten vorhergesagt, eh keiner von uns beiden hat sich tausende Fragen überlegt vorher, aber lass doch einfach mal spontan eine richtig gute Folge aufnehmen. Und was soll ich sagen? Wir haben eine richtig gute Folge gemacht, aber leider haben wir sie nicht aufgenommen. Das heißt, wir versuchen jetzt noch mal eine richtig gute zweite Folge zu machen. Ich bin mir sicher, da Lena ein Ausbund von Ideen, Kreativität und Witz ist, dass wir das auch hinkriegen werden. No pressure. Okay. Lena, fang doch bitte noch mal an! Wer bist du und was machst du genau? Lena Moroselia: Liebe Gretel, vielen lieben Dank. Nur kein Pressure und so. Ich bin Lena und ich bin auch ein alter Vertriebshase und mittlerweile online tätig im Bereich Online Business Auf- und Ausbau mit dem Schwerpunkt auf Vermarktung, aber Vermarktung von Wissen und nicht von Produkten oder Network Marketing. Gretel Niemeyer: Und es ist ja so, wir beide haben uns in echt vor ein paar Wochen in Essen kennengelernt und ich fand dich super sympathisch. Erst habe ich gedacht Oh, noch eine Vertrieblerin, mal gucken. Da denkt man ja immer gleich Oh Gott, noch eine, die verkaufen macht, die gehen sich gleich an die Gurgel. Das Gegenteil ist der Fall. Ich finde ich mega sympathisch und wie gesagt mega witzig. Und dann habe ich für die erste Runde Interview, die wir machen wollten, versucht, dich so ein bisschen zu greifen oder greifen zu können über Instagram. Und dann dachte ich so Hä, wie passt das denn eigentlich alles zusammen? Einerseits redet sie mit oder spricht sie in der Story Starter an oder Menschen, die gerade relativ anfangen und zeigt ihnen, wie sie in die Sichtbarkeit kommen können, wie sie sich trauen können zu verkaufen usw.. Andererseits steht da was vom Weg zur ersten Million. Auf der Website hat sie ganz viele unterschiedliche Produkte. Was macht sie denn jetzt eigentlich? Lena, was steckt dahinter? Lena Moroselia: Das ist eine schöne, ein schöner Aspekt und auch eine schöne Aussage. Ich möchte noch mal das Wort „echt“ aufgreifen, weil ich finde es so schön, dass das Online Business uns so tolle Möglichkeiten gibt, dass wir uns von überall auf der Welt connecten können und dann das Wort „echt“ einfach so eine schöne Gewichtung kriegt, weil man sich dann wirklich echt mal sieht offline. Das ist so toll und ich hatte nie das Gefühl von an die Gurgel gehen übrigens, ich fand dich auch sympathisch. Gretel Niemeyer: Nee, das war ich glaube auch, es war eher so ein Ding von, müßte sich das jetzt irgendwie komisch, müsste sich das komisch anfühlen? Tut es überhaupt nicht. Whats going on und ich find die einfach total cool. Lena Moroselia: Ich kann das so zurückgeben und ich find's auch echt echt schön, dass wir uns echt getroffen haben, weil dann lernt man auch noch mal jemanden von einer anderen Facette kennen oder einfach so, ohne Filter. Und online hat man ja ganz, ganz viele Möglichkeiten, Sachen zu steuern, Fokus darauf zu lenken oder eben so, wie du es bei mir gerade sagst, den Fokus so wegzunehmen und das Ganze so ein bisschen breit aufzustellen. Und das mache ich tatsächlich mittlerweile, weil ich sage mal die Möglichkeit oder weil oh Gott, jetzt weiß ich da gar nicht so einen schönen Satz draus zu stricken. Es war in der ersten Aufnahme wirklich besser, weil genau, es ist nicht mehr mein Hauptvertriebskanal. Ich glaube, das kann man so ganz schön sagen. Instagram Ich bin gestartet, da war Instagram mein Hauptvertriebskanal und ich habe auch wirklich meine ersten Euros mit Instagram gewonnen und verdient, nicht gewonnen, sondern verdient und hatte da auch eine starke Positionierung, war sehr spezifisch und im Laufe der Zeit hat sich das entwickelt und ich bin wieder so ein bisschen back to the roots und habe dementsprechend auch alles breiter und lockerer aufgestellt, weil es an anderer Stelle einfach funktioniert. Also die Funktionalität steht jetzt vor der Positionierung in meinem Fall genau. Gretel Niemeyer: Was ich bei dir so liebe, ist ja, dass du als offline Vertrieblerin in einer Bank angefangen hast, dann irgendwann gesagt hast Nö, ist nicht mehr meins. Nach Mallorca abgedüst bist von der Schmuck Label Designerin, zum Instagram Coach jetzt wieder back to the roots bist. Kannst du uns dann auch mal ein bisschen mitnehmen? Weil ich finde die Reise einfach so schön. Lena Moroselia: Ja, sehr gerne. Ja, ich war tatsächlich in der Bank Inhouse-Trainerin für strukturierte Verkaufsgespräche, also sehr trocken das Thema, sehr eingegrenzt. Ich war auch wirklich die Spezialistin, sozusagen. Ich habe die Seminare gehalten für die Angestellten, also für die Bankmitarbeiter, jetzt für die Angestellten. War jetzt nicht unbedingt mein Team. Ich war multi eingesetzt in verschiedenen Regionalmärkten und meine Aufgabe war, den Menschen aufzuzeigen, wie sie eben mit dem Endkunden, mit dem Verbraucher mehr Umsatz machen können. Das Feedback war immer so ein bisschen Oh Gott, die Moro kommt wieder. Ja, genau die schon wieder. Wenn die kommt, müssen wir wieder irgendwie Zahlen auf den Tisch und gucken, dass wir noch mehr machen. Also ich war nicht unbedingt gern gesehen und das war auch deshalb wichtig für die Gesamtstory, weil sie hat mich natürlich beeinflusst. Wir kennen das alle, wenn wir etwas machen und es erfüllt uns nicht oder wir kriegen ein falsches Bild gespiegelt, dann glauben wir das so. Und ich war wirklich davon überzeugt Verkaufen ist nichts Schönes. Menschen hassen dich dafür und es ist nichts, womit du irgendwie außerhalb von der Bank existieren und leben kannst. Und ich habe dann 2018 gekündigt und bin Hals über Kopf nach Mallorca ausgewandert. Es hat übrigens drei Monate gebraucht von Entscheidung zur Auswanderung. Also es zeigt doch… Gretel Niemeyer: Findest du das schnell oder langsam? Lena Moroselia: Ich denke es ist gespiegelt für mich. Also wenn ich das selber bewerte, ich finde das angemessen. Ich finde, das ist ausreichend, um alles zu planen, was du musst. Aber der Spiegel, den ich bekommen habe und deswegen habe ich das betont, ist für viele ja grundsätzlich erst mal oh mein Gott, Auswandern und dann auch noch innerhalb von drei Monaten bist du sicher? Das heißt, man spiegelt mir. Es muss wohl schnell sein. Ja, und das ist ja auch immer ganz, ganz spannend. Deswegen betone ich das sehr gerne. Und dann war ich auf der Insel. Und habe da erst mal versuchst so ein bisschen mich zu finden. Ich muss gestehen, an der Stelle, meine Schäfchen waren schon so ein bisschen im Trockenen. Ich hatte schon so ein paar Sachen geregelt und war nicht zwingend von heute über Nacht auf einen Job angewiesen und habe da jemand kennengelernt, der online gearbeitet hat. Und dann, ich habe mit dem gesprochen, der hat immer einen Laptop dabei gehabt und dann wollte ich, ich habe den richtig genervt. Ich bin dem richtig auf den Sack gegangen, weil ich wissen wollte, was der macht, weil ich dachte, der ist irgendwie im Homeoffice und arbeitet von der Insel für ein Unternehmen in Deutschland. Das war so meine Verquer-Denke und es war aber nicht so. Und dann wollte ich wissen, wie es funktioniert. Und dann hat er mir versucht, auch noch in Englisch. Also nicht, dass ich nicht Englisch spreche, aber es ist nicht meine Kernkompetenz, sagen wir es mal so. Hat er mir versucht, das Online Business zu erklären und ich dachte einfach nur das ist so geil, das will ich auch, ohne richtig zu wissen, wie es funktioniert. Und ich war aber auch noch so an diesen alten Strukturen verwurzelt. Verkauf war eine Sache jemandem geben gegen Geld, so Produkt Verkauf, dass ich dann angefangen habe Schmuck zu entwerfen und zu designen wie so die meisten Gestrandeten wahrscheinlich. Und habe dann auch in Spanien Schmuck produzieren lassen und habe ein Schmucklabel gegründet und habe angefangen, das online zu vermarkten über Instagram, weil ich dachte, macht man so, man macht das alles schick mit Bildern. Ist relativ simpel, war für mich relativ simpel von der Grundidee und hat auch schnell geklappt. Und dann es war vor der Pandemie, lief es auch relativ gut. Ich habe innerhalb kurzer Zeit, ich glaube ein halbes Jahr 6000 - 7000 Follower auf dem Schmucklabel Account aufgebaut und als die Pandemie dann kam, 2020 im März. Meine Zielgruppe war junge Mädchen. Es war so leichter Urlaubsschmuck, das waren junge Mädchen, die waren dann auf einmal alle in Kurzarbeit oder arbeitslos, sind doch nicht mehr weggegangen. Und wenn du nicht mehr weggehst und weniger Geld hast, brauchst du auch keinen Schmuck mehr. Dementsprechend sind die Zahlen zurückgegangen und ich habe aber gemerkt, dass Menschen von mir wissen wollten, wie ich überhaupt mein Business aufgebaut habe oder wie ich angefangen habe, auf Social Media zu vermarkten und zu tun und wie ich meinen Kanal aufgebaut habe. Und da ist mir die Idee entsprungen okay, ich helfe anderen, einen Social Media Kanal aufzubauen und war dann Instagram Coach. Ich hatte keine Ahnung wieso, also ich habe mich nicht gelernt. Oh Gott, meine Fans werden sich jetzt denken Lena, jetzt wissen wir es. Nein, ich hab's nicht gelernt. Aber ich habe es natürlich gemacht und ich bin immer jemand. Wenn du es machst und es klappt, ist es Legitimation genug. Ja, ja, manchmal mehr wie Theorie. So, und dann habe ich versucht, Menschen zu helfen, den Social Media Kanal aufzubauen. Versucht habe ich deshalb gesagt, weil ich habe Kunden gewonnen. Das hat auch geklappt. Aber die Leute wollten keinen Kanal aufbauen, die wollten alle selber Kunden gewinnen und Umsatz machen. Und dann war ich echt in so einer Misere, dass ich gedacht habe, ja, aber du musst doch jetzt hier einen schönen Kanal machen und du musst doch hier eine Strategie für deinen Content und so. Du kannst nicht Kunden gewinnen. Machen wir nicht. Nee, machen wir nicht. Wir wollen nur schönen Content und habe das gemerkt, da waren die nicht so zufrieden. Und dann habe ich echt lange gebraucht, um mich überzeugen zu lassen, von meinen wundervollen Kunden dann wieder in den Verkauf zu gehen und den meinen Kunden zu helfen, mit Social Media Kunden zu gewinnen. Und das hat echt lang gebraucht, weil ich weiß nicht, ob ich das jetzt noch so schön formulieren kann wie in der ersten Version, aber es war dieses Gefühl von … Das kennt ihr bestimmt auch. Du machst etwas und denkst eh, das braucht keine Sau, das will auch irgendwie keiner. Und ich hatte hier dieses Männchen, das mir gesagt hat, verkaufen ist böse, verkaufen will niemand. Du kannst mit verkaufen nicht rausgehen und ich habe mich wirklich dagegen gesträubt. Ich habe richtig gespürt, wie sich mein Magen als eigentlich Herzblut Vollblut Vertriebler zugeschnürt hat an den Gedanken, ich muss jetzt mit Verkauf rausgehen und meine Kunden wollten das aber und dann war das so ein Prozess und 2021 im Herbst habe ich dann meinen ersten Kurs, ich glaube, das war ein Gruppenkurs rausgebracht, der offiziell Menschen dabei geholfen hat, Kunden zu gewinnen. Und das war war toll, das war super. Die haben auch relativ schnell Ergebnisse gehabt, was für mich dann wieder gut war, weil die Ergebnisse meiner Kunden helfen mir natürlich, neue Kunden zu gewinnen und dann war das ein Selbstläufer. Und jetzt mache ich seit 2021 Kundengewinnung online für Menschen, die Wissen vermarkten, egal ob Starter oder Fortgeschrittener. Gretel Niemeyer: Und ich finde es halt so geil, weil. Weil wir beide ja dieses Ding haben. Wie kann das denn nur verkaufen sein? Wie kann denn mein Thema nur verkaufen sein? Ich habe, bevor ich mich mit diesem Thema selbstständig gemacht habe, aus der Elternzeit raus. Ich wollte ein Spielzeugladen für nachhaltiges Spielzeug machen, ich wollte personalisierbare Bälle Bäder machen. Ich wollte in Wandlitz ein Unverpackt Laden aufmachen und es brauchte wirklich eine Mentorin, die mir gesagt hat Gretel, wenn ich mir mal angucke, was du kannst und was du, womit du Leuten geholfen hast und was die Welt eigentlich braucht, dann ist das irgendwer, der anderen Frauen oder auch Männern beibringt, wie sie verkaufen. Und ich dachte so. Häh, das ist doch viel zu leicht, das kann man doch irgendwie über Nacht. In vier Wochen habe ich dir das beigebracht und dann funktioniert es. Und das ist ja auch so ein Thema, was dir bei deinen ganzen vielleicht unterschiedlichen Produkten aber auch ja immer wieder rauskommt, ist so na ja, ich kann dir schon zeigen, wie es geht, aber es ist eben auch Umsetzung, die es braucht. Wenn da kein Umsetzungs Wumms dahinter ist, dann kannst du nicht in zwei Wochen lernen, wie man gute Gespräche führt. Oder du kannst nicht einen Funnel mit Leben füllen oder du kannst halt nicht. Keine Ahnung, eine Strategie komplett umsetzen in der Zeit, sondern es braucht eben auch dieses Machen und dieses Ja, dieses Dranbleiben hinten dran. Deswegen finde ich das so, so cool, dass du das auch noch mal betonst. Und jetzt ist mit dieser Folge Heute ist schwierig. Lena ist gerade verschwunden. Irgendwie offline. Lena Moroselia: Ja, für die Verkaufsprofis wird es extra schwer gemacht. Merkst du das? Gretel Niemeyer: Ja, ich glaube auch. Lena Moroselia: Alles andere kriegen wir nicht. Okay. Äh, genau die Umsetzung. Ja, die Umsetzung ist auch genau das, worauf es ankommt letztendlich, weil ich bin auch immer ein Freund und da nehme ich auch den Vergleich zum Abnehmen. Da bin ich auch so ein bisschen unbeliebt für. Aber wir wissen alle, was wir machen müssen, um abzunehmen. Wenn wir ganz ehrlich sind, wissen wir das, Kaloriendefizit und idealerweise Sport. Klar ist das unkomfortabel und natürlich hätte ich lieber die Chips statt den Apfel. Und ich Keine Ahnung, 1300- 1500 Kalorien pro Tag. Bitte alle Ernährungsberater nicht steinigen dafür. Ich weiß es nicht so genau, aber das tut schon weh, wenn du vorher genüsslich isst und auch Spanier und so dazu trinkst. Und wenn du dich nicht daran hältst, wirst du halt nicht abnehmen. Aber wir wissen im Grunde wie es geht. Und beim Verkauf oder bei der Sichtbarkeit oder bei bei der Vermarktung ist es ganz genauso. Wir wissen, wenn wir nicht über unser Produkt sprechen, wird niemand von dem Produkt erfahren. Und wir wissen auch wenn wir nicht rausgehen mit uns als Person, zum Beispiel in der Story, dann wird uns niemand sehen. Und das ist eben die Schwierigkeit dabei, diese Umsetzung. Und deswegen können wir manchmal sogar alles an Informationen rausgeben, die ganze Strategie, das ganze Wissen, was du brauchst, um es zu tun. Und es wird Menschen geben, die werden es nicht umsetzen, die werden es nicht machen, weil es sich nicht gut anfühlt, weil das kleine Männchen hier wieder kickt und irgendwas erzählt oder weil sie sich nicht gut genug fühlen, nicht bereit genug fühlen, nicht perfekt genug fühlen, weil sie sich nicht gut genug aussehen, fühlen oder was auch immer. Und das hält Menschen davon ab, in diese Umsetzung zu kommen. Und das ist einfach das A und O. Umsetzung ist das A und O und ich glaube, in 90 % aller Fällen helfe ich zum Beispiel meinen Kunden natürlich strategisch. Also ich gebe ihnen an die Hand, wie es idealerweise funktioniert, was es einfach ist dabei und die lernen auch handfeste Sachen. Aber ganz viel ist es, dieses und das machst du jetzt und das machen wir und das probieren wir und das gehen wir jetzt an und sprich das so oder macht es so, halt eben diese Hilfestellung, Menschen auch zu motivieren, zu handeln. Ja, ja. Gretel Niemeyer: Und wie machst du das denn, dass du immer wieder den Mut hast, neue Sachen auszuprobieren? Du hast jetzt gerade ein Produkt oder vielleicht nenne ich es eher Projekt am Start, was ich einfach feiere seit dem Moment, in dem ich es in deinen Storys entdeckt habe, nämlich Du verkaufst gerade ein Programm, bei dem keiner eigentlich weiß, was das ist. Also du sagst, ich habe hier ein Programm, das könnt ihr buchen. Es gibt sechs Calls, jetzt kostet es 111 € netto. Mit jeder Information, die ich rauskomme, äh rausgehe wird es mehr kosten. What the fuck? Wie kommt man auf so was und wie traut man sich so was? Lena Moroselia: Okay, das ist eigentlich eine ganz lustige Geschichte und ich mache mich jetzt voll blank, wenn ich das erzähle. Ich hatte es ist entsprungen aus Oh Gott, darf ich das so sagen, aus Bequemlichkeit und ein bisschen Faulheit. Ich hatte keine Lust, eine Salespage zu schreiben. Ich hatte keine Lust, Content vorzubereiten und ich hatte einfach keine Lust, irgendwas vorzubereiten. Und ich habe aber gespürt, ich habe Lust auf das Thema, Ich habe Lust auf das Thema Inspiration, ich habe Lust auf das Thema Wirkung und dadurch den Verkauf leichter zu machen und habe dann einfach mir überlegt okay, wir gucken mal, ob es funktioniert, ob da überhaupt jemand Bock drauf hat. Es war quasi so eine kombinierte Markt Research, die ich mal monetarisiert habe, wenn du so willst, ja. Okay. Und hab gedacht, okay, ich probier mal, ob da jemand Lust drauf hat und sage, ich verrate nicht, worum es geht. Thema ist Inspiration, Wirkung und Verkauf. Sechs Live Calls, hast du Bock? Dann Buch hier. Ich verrate dir nichts an Inhalten und das war, ich habe auch in der Kommunikation offen gesagt, das ist ein Experiment für mich, aber auch für euch. Und habe dann auch so ein bisschen appelliert an dieses kribbelige Gefühl, weil ich habe zwei wunderschöne Sachen dabei bemerkt, aus Faulheit entstanden ist dann aber etwas gekommen, wo ich gemerkt habe Wow, das ist wie so ein Ü-Ei, das ist echt so, oh Gott, das macht Spaß, das ist was Frisches, das ist was Neues. Und ich habe richtig Bock auf dieses Geheime gehabt. Ich habe richtig Bock auf dieses „Nicht Verraten“ bekommen. Und als dann die ersten Buchungen reingekommen sind, unfassbarer weise Minuten nach Linkdrop in der Story, müsst ihr euch mal vorstellen. Ich habe nicht gesagt, was es ist. Der Preis ist überschaubar. Also 111 netto, also knapp 140 brutto. Ich denke das ist auch ein Punkt, aber Menschen haben das gesehen, haben was gefühlt und sich dazu entschlossen zu klicken und zu kaufen. Und als das passiert ist, habe ich gemerkt, wie bei mir auch dann aufkam auf einmal. Von diesem geilen, aufregenden Gefühl ist es auch übergeschwappt jetzt in ein Oh mein Gott, ich möchte es denen auch richtig geil machen. Ich will denen jetzt auch ein richtig tolles Erlebnis kreieren und ich merke, wie ich jetzt so in so eine Aufregung komme mit Leistungsdruck und das ist vielleicht ein bisschen sadomasochistisch, aber ich finde es toll. Ja, ich finde das gut, weil es mich jetzt auch wieder challenged. Ich spüre was, ich spüre was bei einem Produkt und kann jetzt auch mich dazu an motivieren. Und auch Ansporn, einfach Höchstleistungen zu geben. Und nicht, dass ich die sonst nicht gebe. Aber man weiß vielleicht, was ich meine. Ich habe einfach richtig Bock darauf. Und das spürst du, glaube ich auch. Das wirst du in den Storys spüren. Aber das werden meine Kunden auch bei dem Produkt spüren. Und wenn wir Vertriebler eins wissen, dann wenn wir selber brennen, dann können wir andere Menschen mitreißen und auch anzünden. Und das spüre ich gerade. Und so ist diese verrückte Idee entstanden. Es ist ein Prozess. Es hätte auch in die Hose gehen können und ich glaube nicht. Und das ist, glaube ich, spannend. Ich glaube nicht, dass ich das es übergeschwappt wäre in dieses Brennen für die Idee und diesen es den Leuten jetzt geil machen wollen, wenn nicht so schnell Verkäufe reingekommen wären. Ich weiß nicht, wie lange ich an der Idee festgehalten hätte. Wir werden es nie erfahren. Aber das … Gretel Niemeyer: Ist ja geil und es hat ja funktioniert. Lena Moroselia: Weil es hat funktioniert. Aber ich glaube, dass ich nach zwei Tagen, wenn nach zwei Tagen keine Verkäufe reingekommen wären, hätte ich so … Sowas hab ich nie gemacht. Nö ich? Nö, nö, nö. Gretel Niemeyer: Aber mal zwei Gedanken dazu. Erstens dieses Überraschungs-Ei-Ding. Es kann ja nur geil werden, weil dann seien wir ehrlich beim Überraschung-Ei, beim Überraschungsei. Das Geile ist das Klappern und die Schokolade von dem was drin ist, sind wir eigentlich, seit die 90er zu Ende sind immer komplett enttäuscht, weil da ist ja nur noch scheiße drin. Ja und das zweite: Ich find es auch genauso gut und wichtig, Ideen wieder in die Tonne zu kloppen. Ich hatte am Anfang des Jahres mal so eine Situation. Da haben sich alle gewünscht, dass ich den Verkaufsroutine Workshop, den es eigentlich nur in unserer Mastermind gibt, mal öffentlich mache. Da habe ich den Kurs geben wollen, habe einen Newsletter geschrieben, zwei Storys dazu gemacht, es hat sich keiner angemeldet und da stand ich halt auch an dem Punkt. Ich hätte sagen können gut, ich push das jetzt und ich schreibe noch drei Newsletter, oder ich schreibe die Leute direkt an oder kein anderes. Oder ich kann sagen: Wisst ihr was, Leute? Ihr hattet eure Möglichkeit. Ihr wolltet mal Low Price irgendwie was mit mir machen. Offensichtlich hat sich keiner von den 1000 Leuten, die mir folgen und auf der E Mail Liste sind, jetzt dazu bemüßigt gefühlt, das zu buchen. Wisst ihr was? Dann habe ich auch keinen Bock mehr drauf. Und ich finde auch, das ist doch total okay und fair und valide und auch pure gelebte Integrität. Weil ich renne keinem hinterher, um irgendwie das beizubringen, sondern ich muss auch in meiner, wie man so schön sagt, Energie sein, um das rausbringen zu können und dann kann ich auch nicht, was du vorhin auch erzählt hast. Ich kann halt auch nicht fünf Monate lang das gleiche immer beibringen, sondern ich muss eben auch gucken oder du musst gucken. In dem Fall, auf welches Webinar habe ich gerade Bock, welches Thema steht gerade an, wo sind die Kunden, mit denen ich jetzt gearbeitet habe? Was ist das nächste für die? Und du musst halt in dieser Stimmung sein, um es verkaufen zu können. Ist ja völlig logisch. Lena Moroselia: Absolut. Und auch wie schön, dass du das ansprichst, dieses fünf Monate ein und dasselbe zu verkaufen. Ich finde auch, ich weiß nicht, wie es dir geht. Es ist ja nicht nur so, dass man da nicht so Bock drauf hat. Ich finde auch, man kommt in so eine Routine. Das ist, man hat das alles schon so oft gesagt und es ist alles ähnlich. Und ich bin auch der Meinung, das hat mein Kunde so nicht verdient, dass ich halt alles so routiniert abarbeite, sondern die Qualität steigt, wenn ich Varianz reinbringe, Variation reinbringe, weil ich dann wieder mehr Bock hab auf diese einzelnen Sachen. Und das spürt ja auch der Kunde und das kommt dem ja zugute letztendlich, das finde ich auch immer ganz, ganz wichtig. Das ist nichts Schlechtes ist. Gretel Niemeyer: Ja, total. Also ich finde sowieso, dass wir das wir und auch alle die was verkaufen möchten, viel zu schnell in dieses Entschuldigende gehen. Ne Entschuldigung, warum man das jetzt so macht oder nicht anders. Oder auch sich dafür entschuldigen, überhaupt was verkaufen zu wollen und so und ich finde Beziehungsaufbau ja super gut, aber Beziehungsaufbau über Oh, wie war denn dein Urlaub und wie geht es denn deinen Kindern? Da kriegst du ja die Kurve zu dem, was du verkaufen möchtest, dann auch irgendwann nicht mehr. Und ich, du hattest in der in der in unserer nicht existenten Aufnahme auch erzählt, wie du eben entscheidest, welches Webinar als nächstes drankommt, oder? Da hast du auch erzählt, okay, ich gucke eben einfach, was brauchen die Leute denn jetzt? Wie kann ich eine gute Balance finden? Vielleicht steigst du da nochmal ein. Das fand ich nämlich auch super spannend und einfach sehr, sehr echt. Lena Moroselia: Absolut. Und du hast auch der ich in der letzten Aufzeichnung, die wir nicht aufgezeichnet haben gesagt, dass es eben auch wichtig ist, dass man das authentisch sagt oder dass man einfach auch zum Verkauf steht. Weil letztendlich sind wir Unternehmer. Und auch wenn es ein bisschen abgedroschen klingt ja, ohne Verkauf ist das Unternehmen leider tot. Verkauf ist das Blut. Verkauf ist die Quintessenz eines jeden Unternehmens. Und der Vertrieb wird ja deshalb überall so gut bezahlt, auch in der echten Welt. Weil es das Wichtigste ist. Und genau natürlich richte ich mich auch danach aus. Und ich sehe, ich habe Menschen in Kursen und jetzt lüften wir ein Geheimnis, das auch ein Learning für euch sein darf. Bitte nehmt euch das auch mal zu Herzen und ich habe verschiedene Produkte, die ich unterschiedlich vermarkte. Also es hat nicht nur den Grund, dass ich mich langweile, sondern zum Beispiel habe ich Menschen im Produkt eins und ich merke, dass aus diesem Produkt eins vielleicht die Hälfte der Menschen bereit ist weiterzugeben. Dann nehme ich Produkt zwei und vermarkte das, nehme aus meinem ersten Produkt die Hälfte mit, packe den Produkt zwei und damit ich Produkt zwei aber voll bekomme, nehme ich noch fremde Menschen, frische Menschen mit rein, die vielleicht über Facebook Ads oder so kommen. Und dann habe ich ein zweites Produkt auch gefüllt. Und vielleicht sind aber und das ist wichtig, kommt Produkt drei noch irgendwie wie aus dem ersten Produkt nicht bereit für Produkt zwei aber bei Produkt drei hüpft das Herzchen. Dann gebe ich denen aus Produkt eins die Möglichkeit, Produkt drei zu joinen und so habe ich ganz viele verschiedene Verlinkungen. Und das führt dazu, dass ich wundervolle Kundinnen habe, die mich mittlerweile seit über zwei Jahren begleiten. Teilweise ist da 1 zu 1 mit dabei und andere, die in Gruppen Kursen sind, nicht immer, ich habe eine, die kommt und geht. Aber ich habe auch einige, die sind immer dabei, die sind immer in irgendeinem meiner Kurse, weil das hast du so schön gesagt, du lernst verkaufen nicht über Nacht oder in einem vier Wochen Kurs und Verkauf ist viel mit. Ich will mich jetzt nicht wie Gottes anhören, aber verkaufen… Ja, okay. Aber es ist doch Intuition. Es ist Fühlen. Es ist zuhören und fühlen, was dein Gegenüber braucht. Und wenn ich spüre, dass meine Kunden bereit sind für was Größeres, für was anderes und ich das aber mit meiner Expertise auch abdecke, dann nehme ich die mit, dann lasse ich die nicht von meiner Schippe springen, zu der Konkurrenz rennen, weil ich bin Unternehmerin und begleite sie. Und das kann ich aber nur tun, indem ich dann über mein Produkt spreche mit meinen Kundinnen. Und die wissen, dass sie bei mir eben das oder das kaufen können. Und das führt natürlich in der Außenwirkung so ein bisschen zu Unstrukturiertheit. Aber intern ist es sehr strukturiert, weil ich jedem zur richtigen Zeit das Richtige anbiete und eben sich dann keiner vollgelullt fühlt, weil ich sehr nah am Kunden bin. Und das ist auch etwas, das ich auch als Feedback immer bekomme, dass meine Kunden zum Beispiel sehr dankbar sind. Meine Gruppen sind überschaubar. Ich glaube, in meinen größten Kursen sind live 40 Leute drin. Also es ist wirklich schon sehr groß. Das Feld meistens splitte ich die dann, das sie so in den 20er sind maximal und die können auch alle sprechen. Klingt jetzt ein bisschen doof, aber meine Kunden dürfen sprechen und zwar mit mir. Wenn die irgendetwas haben und es denen irgendwo auf der Seele brennt, dann reden wir und dann tauschen wir uns wirklich aus. Ich weiß von 99 % all meiner Kunden, wo sie stehen, was sie machen, was sie brauchen und wie sie sich vor allem auch präsentieren. Klar, diese kleinen Onlinekurs Kunden nicht. Nicht, dass ich das abwerten möchte. Bitte versteht mich nicht falsch, aber ich kann nicht jemandem, der nachts um 3:00 mein Kurs anonym kauft, genau auf die Finger schauen, wer er ist. Das geht einfach nicht. Aber alle in meinen Live Kursen und da nehme ich den 100 € Kurs nicht von den 30.000 € Kurs aus weiß ich genau wo sie stehen und aber auch nur dann kann ich eben dieses passende. Dieses Bedürfnis jetzt klingt vielleicht schon wie so ein Tierarzt. Bedürfnisgerecht, darf man das sagen Gott abgeklärt, aber halt bedürfnisorientiert den Menschen das anbieten, was sie brauchen. Und das funktioniert hervorragend. Ja. Gretel Niemeyer: Also ich finde das ehrlich gesagt total wertschätzend, wertschätzend, jemandem etwas bedürfnisorientiert anzubieten, weil das ist ja das Gegenteil zu ich schwabber dich mit meiner Werbung und meinem Geseier voll von Sachen, die dich nicht interessieren. Und wie du gesagt hast, einerseits verkaufst du ja über die E Mail Liste und da weißt du ja, wer wo steht, wer was macht, wer was gekauft hat. Dass das dann in der Außenwirkung auf Instagram vielleicht ein bisschen anders sein kann. Okay, das sei mal dahingestellt, aber das sind ja einfach zwei unterschiedliche Wahrnehmungen. Eine Frage, die ich allerdings noch. Ich bin ja eher so auf ein Lin Angebot Approach. Also bei mir gibt es ja eigentlich nur zwei oder drei Angebote und damit hat sich's, weil ich sonst weiß, ich würde mich verzetteln. How the fuck do you do it. Dass du dich nicht verzettelst mit diesen unterschiedlichen Angeboten, die du da hast. Lena Moroselia: Ich glaube, das ist die Nähe zum Kunden. Es ist die Nähe zum Kunden. Und ich meine. Gerade auch ich habe ja Gruppenkurse und in den Gruppenkursen, die parallel laufen, kriege ich das ja mit. Und es ist ja jetzt, ich glaube, es sind so im Schnitt. 150 Menschen parallel jetzt bei mir so live irgendwie drin. Vielleicht sind es 140, vielleicht 150 oder 160, aber die sind ja nicht alle nacheinander da, sondern in kleinen Gruppen. Und ich weiß ja dann auch, wer die Aktiveren sind und man hat dann automatisch so einen Draht, eine engere Bindung zu denen, die aktiver sind, und die anderen, die kommen, aber interessanterweise, wenn die selber so weit sind. Und ich biete ja auch Coworking an, und das ist so eine spannende Beobachtung meinerseits. Im Coworking sind immer nur die, die gerade an etwas arbeiten, die gerade wirklich im Thema sind. Und ich habe nirgendwo so viel Fluktuation wie im Coworking. Und das heißt für mich ist auch so ein Indikator für wer, who the fuck ist gerade irgendwie important. Es sind die Coworking Leute. Ich weiß genau, okay, die Coworking Leute sind die, die gerade aktiv an was sitzen. Dann gehe ich und bemühe mich mit den Menschen. Und es sind dann meistens nicht mehr als zehn von den ganzen 150 und dann gehe ich halt mit denen enger ins Gespräch und das wechselt. Aber das ist, in einer Woche sind es die zehn, in der nächsten Woche sind es fünf plus fünf neue. Und so kann ich das relativ gut steuern. Und über die Email Liste ist es ja alles automatisiert. Das läuft über die E Mail Liste mit mittlerweile Gott sei Dank, was ein Heidenarbeit Aufwand ist, läuft das alles automatisiert über Selbstjustierungen. Also die bekommen Fragen, dann klicken sie drauf. Ach, das ist jetzt so eine abgeklärte Geschichte, die jetzt kommt, so sehr rational, aber man klickt auf einen Interessenbutton und dann bekommt man einen Tag, dann weiß mein System, okay, der hat das geklickt, der interessiert sich dafür, dann läuft dann eine Schleife los. Die Schleife vermittelt Inhalte gezielt natürlich auf die Vermarktung von einem Produkt. Er kauft oder er kauft nicht, wenn er kauft. Juhu, freue ich mich vielleicht sehen wir uns im Coworking. Wenn er nicht kauft, dann kommt er aus der Schleife raus, kommt wieder in den Newsletter, bekommt eine neue Frage zu einem anderen Thema. Vielleicht interessiert ihn vielleicht nicht. Und das geht so lange, bis er wieder irgendwo klickt und irgendwo in der Schleife ist, wo er was bekommt oder angeboten bekommt, was ihn selber interessiert. Und dadurch verhindere ich auch, dass Menschen in meiner Welt das Gefühl haben, sie kriegen was aufgeschnattert, weil die sich alles proaktiv holen. Ich bin noch nicht da, wo ich hin will, das ist immer noch im Aufbau. Ja, es ist so ein Prozess, der einfach mitläuft und sich mitentwickelt. Man braucht nur, ich sage mal, eine Vision. Du brauchst nur eine Vision zu wissen, wo du hin willst und dann fängst du an zu bauen. Und da bin ich leider auch nur ein Mensch. Das dauert. Das trifft auch viel Kapazität. Aber die Umsetzung ist auch in meiner Welt das Schwierigste. Gretel Niemeyer: Ja, ja und gleichzeitig, weißt du, finde ich, ist ja auch so, so ehrlich einfach auch zu sagen wir sitzen ja hier um was zu erreichen, wir sitzen ja nicht hier um irgendwie keine Ahnung unsere Zeit zu verdallern, sondern das soll irgendwo hinführen und das darf uns Spaß machen, das darf uns unser Einkommen sichern. Und das darf dann aber ja auch zig Leute, 160 Leute, die in deinen Kursen sind, bereichern und deren Leben wieder besser machen. Also das dürfen wir auch nicht vergessen, dass Verkaufen ja keine einseitige Geschichte für den Verkäufer ist, sondern idealerweise verkaufen wir etwas, was cool ist und was jemand anders haben möchte. Und gerade beim Thema Wissensvermittlung, Coaching finde ich es einfach nochmal ein echt wichtigen Punkt. Lena Moroselia: Absolut. Und die Leute wollen das und das ist das Schöne. Und wenn man einmal das verstanden hat, dass man bedürfnisorientiert vorgeht, dann fühlst du dich auch nicht mehr als dieser schleimige Mensch, der irgendwie jemandem was aufschwatzt, weil du auf einmal Rückkopplung kriegst. Du bekommst Fragen, du bekommst Äußerungen, du bekommst auch Verlangen. Also ich habe Menschen, die schreiben mir auch aktiv proaktiv Mails mit: Hast du nicht auch hier was? Oder Ich fühle gerade das oder wie können wir hier weitermachen? Also die Menschen sind, wenn sie in meiner Welt sind, wirklich mit mir in Kommunikation. Und wir wissen ja beide als Vertriebsmäuse Kommunikation ist eigentlich der Schlüssel. Sprich mit Menschen und dann wird dein Business laufen und es ist egal, ob du mit fremden Menschen sprichst. Das die Königsdisziplin, dass du dich traust, mit fremden Menschen zu sprechen. Was wir auf Social Media eigentlich immer machen, wenn wir mal ehrlich sind, ungewollt oder gewollt. Aber Content raus, ist Kommunikation fremder Mensch, sieht Content, ist Kommunikation mit fremden Menschen. Wär doch geil, wenn wir das steuern könnten, oder? Fände ich. Und das ist letztendlich genau das, was wir uns immer vor Augen halten dürfen, dass wir immer nur kommunizieren sollten über unsere Sachen mit einem guten Gefühl, dass der Zuschauer sich geil aufgehoben fühlt, wenn er in unsere Welt kommt. Ich glaube, das ist so auch sehr wichtig. Ja. Gretel Niemeyer: Ach Lena, besser hätte ich es nicht sagen können. Ist ein super Schlusswort. Aber jetzt erzählt uns doch noch mal kurz wie findet man am besten in die Lena Welt, wenn man mehr von dir wissen möchte, mit dir arbeiten möchte, deine Produkte kennenlernen möchte? Wo findet man dich am besten? Lena Moroselia: Okay, also am besten findet man mich, wenn man online unterwegs ist, auf Social Media, auf Instagram. Da habe ich einen Account. Das ist auch wirklich meine Homebase, mein Sammelbecken für Content. Und das Schöne ist, dass da wirklich immer aktuelle Themen sind. Wenn du auf mein Instagram kommst und dich zieht gerade ein Thema an, was du gesehen hast, dann ist es wahrscheinlich auch gerade aktiv und aktuell und da bekommst du halt alles mit und kannst dich auch aus Instagram heraus mit mir in Kontakt begeben, wenn du Lust hast. Und die andere Möglichkeit ist es natürlich, ein Webinar von mir zu besuchen. Das bekommst du per Werbung ausgespielt in der Regel. Von daher steht es dir auch proaktiv frei. Aber die andere Seite ist mein Newsletter. Der wird sehr gerne gelesen, der wird auch tatsächlich sehr gerne verwertet. Also du kriegst in meinem Newsletter Tipps, also wirkliche Tipps, wie du zum Beispiel eine Story aufbaust, welchen Content du verarbeiten kann. Da gibt es jeden Sonntag, wenn er nicht ausfällt, muss ich gestehen. Hatte jetzt gerade zwei Wochen ein bisschen Pause, aber da gibt es jeden Sonntag Tipps für dich, den du wirklich verwerten kannst, den du umsetzen kannst, wenn du Bock hast. Und es ist nicht nur Blabla und Verkauf, von daher ist das eine richtig gute Adresse und du kannst in meinem Newsletter, da oute ich mich jetzt auch mich live sehen oder auch in Zoom Calls, so wie jetzt. Du siehst mich ja nicht, aber liebe Gretel sieht mich in Zoom Calls fühle ich mich sicher. Da kannst du mich auch in einem Zoom Call einfach mal unverbindlich kennenlernen. Mit Instagram live tue ich mich echt schwer. Von daher ist die E Mail Liste ein schöner Ort, um auch näher mit mir in Kontakt zu treten. Wenn du das denn willst. Ja. Gretel Niemeyer: Ja, ich kann es euch wirklich nur sehr ans Herz legen. Den Newsletter kenne ich jetzt noch nicht, aber auf Instagram macht es wirklich sehr, sehr viel Spaß Lena zu folgen. Also macht einfach mal den Rundumschlag. Wir verlinken euch das alles hier unter dieser Folge folgt ihr. Ich bedanke mich bei dir, dass du diese zweite Podcastrunde mit mir gedreht hast. Es war mir wirklich ein Fest. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und ich hoffe, ihr da draußen habt es auch mitgekriegt und mit gefühlt, wie viel Begeisterung man für das Thema Verkaufen haben kann, wie viel Struktur dahinter steckt, aber auch Intuition. Lena Moroselia: Ja, vielen, vielen lieben Dank, dass ich da sein durfte. Es war auch mir eine riesige Freude. Und auch beim zweiten Mal war es nicht minder schön. Vielen lieben Dank und ich strahle immer noch wie ein Honigkuchenpferd. Schade, dass Sie das nicht sehen können. Danke im Voraus. Gretel Niemeyer: Genau. Folgt uns gerne weiter oder folgt uns beiden. Verteilt ein bisschen Podcastliebe auf dem Podcastanbieter eurer Wahl. Und wenn ihr Fragen habt an Lena oder an mich, dann findet ihr uns auf jeden Fall bei Instagram. In diesem Sinne alles Liebe und bis zur nächsten Folge Moin um Neun.

  13. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Weißt du, was mich wirklich auf die Palme bringt? Mails / Post / Produkte mit solchen Titeln: 54.000 Euro Umsatz in 3 Tagen Es war nie sooo einfach, erfolgreich zu launchen! DIE Strategie, wie Du über Nacht erfolgreich 6stellig launchst. Manifestiere Deinen Erfolg – und der Launch läuft so automatisch wie Dein Atem! Launchen nach dem Mond und es wird alles wie von alleine laufen. Okay, ich muss aufhören. Denn sonst platzt mir die Krone! Ich, Laura, launche seit 4 Jahren, habe mittlerweile über 25 Launches durchgeführt und es war alles dabei. Von 1000 bis zu 100.000 Euro Umsatz – pro Launch! Nein – kein einziger davon war easypeasysupercheeesy. Und nein, kein einziger davon war ein Flop. Sondern dazwischen wohnt die Wahrheit! Und das schreibe ich nicht, weil ich gefrustet bin. Im Gegenteil: Ich komm aus meinem erfolgreichsten Launch ever! Denn weißt Du das? Es ist ein verdammt harter Part des Online Business, der viel Strategie, Engegament und eine riesen Portion Expertise benötigt. Gerade in den aktuellen Zeiten macht es mich wütend, wenn unseriöse Coaches Dir ein Gegenteil vermitteln wollen. Nein, das Geld liegt nicht auf der Straße. Nein, es ist nicht immer ein Mangel-Mindset. Es ist und bleibt ein Handwerk und in dieser Folge bekommst Du einen ganz ehrlichen Blick hinter die Kulissen. Mit Zahlen, Wissen und einer Portion Ehrlichkeit, die niemand sonst zu erzählen wagt. Ich mag das launchen. Und ich lerne jedes mal so viel Neues. Aber hört auf mit diesem toxischen Mist, der Menschen einen komplett unrealistischen Eindruck vermittelt und duzende von Selbstständigen in tiefe Selbst-Krisen stürzt. Denn: NEIN! Nicht alle anderen launchen easypeasy 6-stellig. Einfach nein - hör’ mal rein in die Folge und bekomm endlich mal nen realistischen Einblick in diese Welt! Instagram Jin Shin Jyutsu Zentrum: https://www.instagram.com/jinshinjyutsuzentrum/ Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo, herzlich willkommen und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute mal wieder eine Folge mit mir Laura und ich freue mich sehr, denn ich habe gerade wenig Podcastfolgen in der letzten Zeit aufgenommen und das hatte einen guten Grund, denn ich bin ja neben dem Business, was Gretel und ich zusammen haben, auch noch in einer Firma, dem Jin Shin Jyutsu Zentrum mit meiner lieben Mutter, Bettina Roschewitz zusammen tätig. Und das Unternehmen führen wir zusammen. Und das ist ein hundertProzentiges Onlineunternehmen mittlerweile, das wir die letzten drei Jahre von einer gut gehenden Heilpraktikerpraxis in Hamburg umgeswitcht haben durch die Pandemie und weitere Gründe sozusagen digital transformiert haben zu einem Onlinebusiness, was wir heute zusammen mit ihrem Mann Pascal leiten. Und es war mal wieder Launch Zeit. Gretel kann ein Lied davon singen. Wenn wir im Jin Shin Jyutsu Zentrum launchen, mehrmals im Jahr und dieses Mal war jetzt Launchzeit und zwischen dem 10. Mai und die Podcastfolge nämlich Ende Juni auf. Also bis Ende Juni, eigentlich bis zum 1. Juli haben wir gelauncht und ich habe hier schon die ein oder andere Folge zwischendurch aufgenommen. Zum Thema Launchen Da ging es einmal um ein Webinar, da ging es einfach nochmal generell um Top drei Erkenntnisse. Soweit aus dem Launch und heute möchte ich einmal einen Strich drunter ziehen und dir so ein paar Insights mitgeben aus meiner Launch Erfahrung. Ähm, ich habe schon ich habe es letztes Mal schon gesagt bestimmt 25 oder 30 mal gelauncht und jedes Mal ist ein bisschen anders. Deswegen finde ich das spannend, immer mal wieder kurz innezuhalten, zu reflektieren, sich zu fragen was ist gut gelaufen, was ist nicht so gut gelaufen und zum Beispiel nicht ausschließlich auf die Zahlen zu gucken, aber auch auf die Zahlen zu gucken. Deswegen das erste Thema, was ich heute mitgebracht habe, ist die Frage, was hat sich verändert am Onlinemarkt, was ist anders geworden als. Also wenn ich das vergleiche mit den letzten Launches, wie haben sich Dinge verändert, wie war dieser Launch? Und dazu kann ich sagen, ich finde, es hat sich viel verändert. Wir sind ja jetzt Mitte 2023 und wir haben ja auch in den Jahren 2020, 21 und 22 gelauncht. Und jede Zeit, würde ich sagen, hat ihre speziellen Herausforderungen. Die Zeit aktuell ist auf jeden Fall sehr geprägt davon. Das hängt erst mal schon davon ab, ob du im B2B oder B2C Bereich launchst. Verkaufst du deine Dienstleistung, dein Produkt an andere Selbstständige und Unternehmerinnen, die dasselbe absetzen können, die damit Kosten produzieren und die es vor allem tun, um selber vermutlich mehr Umsatz zu machen. Oder verkaufst du an B2C, an Privatpersonen, an Konsumentinnen, die das sage ich mal nur für sich machen, wo das vielleicht eher ein Lifestyleprodukt ist oder wo das etwas ist, was sie sich einfach gönnen oder wohltun. Das macht einen großen Unterschied. Gretel und ich sind ja am B2B Markt, das heißt richten uns an dich als Unternehmerin und als Selbstständige. Mit meiner Mutter bin ich ein B2C Markt. Wir richten uns mit einer alternativen Gesundheitsmethode an Privatpersonen, die gerne ihre Gesundheit in ihre eigenen Hände nehmen möchten. Also komplett unterschiedliches Feld. Ich liebe das. Deswegen kann ich auch unseren Smashies auch als B2C Expertin total gut zur Seite stehen. Am B2C Markt beobachten wir gerade, dass sich einfach wahnsinnig viel verändert hat. Alleine durch den Punkt, dass viele, viele Menschen gerade mehr aufs Geld achten müssen oder möchten. Das liegt an ganz vielen Rahmenbedingungen. Nach der Pandemie kam die Kriegssituation in der Ukraine, es kam die Inflation, es kam einfach deutlich höhere Preise für viele alltägliche Dinge. Und vielleicht habt ihr das bei euch oder in eurem Umfeld auch schon bemerkt, dass einfach viele Menschen. Wie mein Bruder sagen würde, den Igel in der Tasche haben, also den Igel in der Tasche, meint, dass sie nicht gerne in die Tasche greifen um das Geld raus zu holen, weil da ein pixiger Igel drin ist. Also ich würde sagen, das ist zumindest am B2C Markt und wir können das auch am B2B Markt beobachten. Auf jeden Fall ein Thema, dass die Investitionsbereitschaft nicht so groß ist, dass es eher vorsichtig gehandelt wird, dass viele Menschen Angst und Sorge haben, dass das Geld nicht reicht. Entweder weil sie gerade wirklich weniger zur Verfügung haben oder aber auch, weil es eben einfach ein sehr omnipräsentes Thema in Presse, in den Medien ist und so natürlich uns auch ein bisschen suggeriert, dass wir aufpassen sollten und das für viele einfach ein großes Thema ist. Also erstens, der Markt hat sich verändert. Ähm, es geht ein Ruck sozusagen durch diese ganze Onlinewelt, was ja auch gut ist. Das hat ja auch immer wieder disruptive und bereinigende Faktoren, dass diejenigen, die vielleicht auch nur auf den Zug aufgesprungen sind, vielleicht auch wieder abspringen, weil vielleicht gar nicht so eine tiefe Expertise dabei ist. Aber ich will wohl auch sagen, dieser Launch war wirklich herausfordernd. Für mich war der emotional sehr herausfordernd, weil ich als Team Lead, als Kapitänin auf der Brücke des Unternehmens des Jin Shin Jyutsu Zentrums natürlich auch viel Verantwortung trage. Wir sind mittlerweile ein siebenköpfiges Team, und wenn der Markt sich dann so verändert, dann braucht es neue Tools, neue Strategien. Und gleichzeitig und das ist mein zweiter Punkt. Eben auch viel Bewährtes. Also der erste Punkt war: Der Markt hat sich verändert. Schau mal, bist du B2B oder B2C? Und schau, was sich da verändert hat und wie du dem begegnen kannst. Der zweite Punkt ist, dass ich immer wieder merke, ein erfolgreicher Launch hängt davon ab, wie das Verhältnis von altem Bekannten und Neuem ist. Was meine ich damit? Unser Prozess, wie wir gelauncht haben, ist derselbe wie im Februar/März wie im November/Dezember. Da haben wir die letzten Male gelauncht einmal November/Dezember, dann Februar/März und jetzt Mai/Juni. Also das ist eine hohe Schlagzahl. Und das Prozedere bei uns ist, dass unser Haupttool unsere Email Liste ist. Wir verkaufen über E Mail Marketing so. Daraus akquirieren wir unsere Teilnehmenden für ein Webinar für ein kostenloses. Oder einen Workshop oder also ein kostenloses Bei uns Abend Format. Daraus launchen wir ein kleines Programm, einen dreitägigen Abendworkshop und daraus unser großes Programm, unser Jahresprogramm. Im Anschluss folgt der Down Sell. Der jetzt gerade noch offen ist und wenn wir den abgeschlossen haben, ist ein Launchzyklus vorbei. Von der Liste ins Webinar. In das kleine Programm. In das größere Programm und wieder ins kleinere in den Downsell. So ist aber nicht das Gleiche. Das Kleine ist ein anderes. Was ist gleich geblieben? Der ganze Aufbau ist gleich geblieben. Der Aufbau ist gleich geblieben, das Vorgehen ist gleich geblieben. Wir haben jetzt nicht gesagt Ah, wir machen jetzt nicht mehr einen Workshop, sondern fünf. Wir haben auch nicht. Wir haben den Aufbau im Großen und Ganzen gleich gelassen. Wir haben die Themen verändert. Hm. Wir haben das Thema von dem Webinar von dem kostenlosen verändert. Wir haben auch die Ausrichtung unseres kleinen Produktes verändert, so dass wir angeguckt haben was ist gerade Zeitgeist? Wir haben unsere Community gefragt, was beschäftigt euch gerade? Und aus diesen Themen haben wir dann geschaut, was ist unsere Erfahrung, was da ein gutes Thema ist und haben so das Thema für das Webinar, das Thema für das kleine Programm festgelegt. Das große Programm, was wir launchen, ist immer dasselbe, und zwar unser Jahresprogramm. So das ist der zweite Punkt also was ist auch, aber was ist für mich entscheidend? Erfolgsentscheidend ist das Verhältnis von Neuem und Bewährtem. Ich erlebe ganz oft und Gretel und ich erleben das auch ganz oft in der Mastermind, dass selbstständige Frauen dazu neigen, jedes Mal alles umzuwerfen und wieder neu zu machen. Und ich fange jetzt noch mal neu an und das ist nicht Erfolgsaussicht, hat keine hohe Erfolgsaussicht. Da bin ich mal ganz hart. Die höhere Erfolgsaussicht hast du, wenn du Dinge wiederholst, einschleifst, verbesserst und dann nur guckst, dass du nur so 10 % veränderst, dass du wirklich nur einen kleinen Teil veränderst. Den Titel, das Oberthema, aber dass der Aufbau und die Struktur immer gleich bleibt. Das hilft dir fürs E Mail Marketing. Das hilft dir für die Posts. Es hilft dir einfach, um nicht mehr so tief im Inhalt zu stecken, in der Vorbereitung, sondern dich zu verbessern, zu verändern, zu gucken, die Feinjustierung zu machen. Launchen ist nachher die Kür. Es ist nicht die Pflicht. Die Pflicht muss stehen. Also mit der Wiederholung kommt der Erfolg. Ich schwöre es dir. Ich weiß, wenn du bisher immer jedes Mal was anderes gemacht hast, dann ist das der Appell: Buch dir mal einen Passigkeitscheck mit uns. Denn durch die Wiederholung, durch die Routine, dadurch, dass du für eine Sache mehrmals gehst, kommt der Erfolg. Bei unserem allerersten Launch dieser Art hatten wir. Lass mich kurz überschlagen, ungefähr 10 % Erfolg von dem, was wir jetzt haben. Oder vielleicht 15? Ja, und das ist nicht, weil wir irgendwas ganz anders gemacht haben, sondern weil wir es wiederholen und jedes Mal besser machen. Drittens: Was geben dann jetzt die Zahlen her? Ich nehme euch einmal mit hinter die Kulissen. Ich habe euch eben schon grob erzählt, wie es wie unsere Launchstrategie ist. Wir haben zurzeit rund 7000 Kontakte in unserer Liste, aber wir haben mal geschaut, wie viele aktive Leute wir haben. Das sind gute 4000 aktive Kontakte. Daraus haben wir 930 Menschen akquiriert für unser Webinar über Emails und Social Media Posts, vor allem aber über Emails. Es gab auch die eine oder andere Podcastfolge dazu. Aber der allergrößte Teil waren die Emails. Na, aus 4000 guten 4000 aktiven Kundinnen haben wir 930 Menschen in unser kostenloses Webinar befördert. Das sind so zwischen 22 und 25 % war die Zahl. Das heißt, das ist etwas, was man durchaus erreichen kann, was aber auch schon viel Arbeit war. Das heißt, nicht eine Email schicken und auch nicht zwei Emails schicken, sondern das heißt ein Save the date mindestens vier Wochen vorher. Und das heißt also minimum drei Wochen lang das Webinar bewerben. Und zwar in dieser Zeit auch nur das Webinar, nicht das Jahresprogramm. Nicht was wir launchen, sondern nur das Webinar, die Post, alles zahlt auf dieses Thema des Webinar sein. Ganz wichtig ganz, ganz, ganz wichtig. Das machen ganz viele falsch, weil sie dann schon über ihr Jahresprogramm reden, was sie dann schon irgendwie erzählen wollen, was es alles gibt. Nein, der Schlüssel ist dann mindestens 2 bis 3 Wochen nur über das Webinar macht das Exciting, macht das rar, macht das aufregend. Überleg dir, warum die Leute live dabei sein sollten. Was gibt es da Besonderes, was es sonst nicht gibt? Also das ist ganz, ganz, ganz wichtig. Aus dem Webinar haben dann ungefähr 65 Personen unser kleines Format gebucht. Das waren glaube ich so rund 8 %, die wir da erreicht haben. Und insgesamt haben dann unser großes Jahresprogramm knapp 40 Personen gebucht. Das heißt, das waren, glaube ich, so um die 5 % von den ursprünglichen Anmeldungen für das Webinar. Das heißt, solche Zahlen sind machbar. Auch wenn mit wirklich viel Arbeit dahinter. Aber du siehst auch noch mal, wenn du jetzt vielleicht gerade noch eher am Anfang bist und du hast vielleicht zehn Leute in deiner Liste oder 50, dann kannst du dir einfach ausrechnen, dass die Chancen zum Beispiel für ein Gruppenprogramm oder eine Membership relativ gering sind. Deswegen, wenn du eine kleine Liste hast oder eine kleine Gruppe Menschen erreichst, würden wir immer eher auf eins zu eins gehen. Nicht immer, aber meistens, weil einfach die Zahlen das noch nicht hergeben, dass du das erfolgreich umsetzen kannst. Und man kann auch mal mit den Prozenten ein bisschen höher gehen. Aber zu sagen, 25 % der Liste kommen in ein kostenloses Format, ist schon sehr, sehr viel. Das ist von vielen sonst eine E Mail Öffnungsquote. Unsere E Mail Öffnungs-Quote liegt so bei 40 %. Das ist dauerhaft unser Ziel. Aber auch da siehst du, das heißt, 60 % öffnen sie nicht. Ja, das heißt, auch wenn du 25 % ins Webinar bekommst, heißt das, 75 % sind nicht reingekommen. Das heißt, was kannst du in so einem Launch noch machen? Ist mein vierter Punkt. Wir hatten den ersten. Was hat sich am Markt verändert? Den zweiten muss ich drüber nachdenken. Habe ich schon wieder vergessen, wie unser… Durch die Wiederholung kommt der Erfolg, wie unsere Launchstruktur ist. Als Drittes Wie sind die Zahlen gelaufen in diesem Launch? Und als Letztes möchte ich dir mit reingeben, was ganz wichtig ist. Ganz, ganz wichtig. Steuere deinen Launch, wenn die Showuprate. Das wäre noch mal interessant. Die Showuprate von deinem Live Webinar. Nicht gut ist. Ja. Was ist gut? Richtig, richtig, richtig, richtig, richtig gut. Und 30 bis 40 %, 40 % ist saugut. Wir waren dieses Mal bei 25 %. Was haben wir gemacht? Wir haben spontan entschieden, auch wenn wir das vorher nicht angekündigt haben, die Aufzeichnung für 24 Stunden raus zu schicken. Schlag 24 Stunden war sie gelöscht. Halt dich an dein eigenes Wort. Was haben wir noch gemacht? Wir haben in der Woche, wo wir die Türen offen hatten, noch mal einen Live Webinar gemacht. Da waren nur sehr wenig Menschen dabei. Aber von diesen Menschen haben zwei gebucht. Das heißt Launchen heißt die Energie hochhalten. Wenn du sagst, ich habe dieses Webinar und danach schicke ich drei Emails. So funktioniert Launchen nicht. Dann geh bitte lieber aufs eins zu eins, Versuch eins zu eins Menschen zu akquirieren. Aber wenn du eine Gruppe erreichen möchtest, wenn du eine Membership aufbauen möchtest. Das gehört dazu. Wenn immer dir jemand erzählt easypeasy launchen. Bitte lösche den Account. Bitte melde dich nicht an, weil das ist nicht wahr. Ich sage nicht, dass das immer schwer sein muss, aber launchen heißt die Energie hochhalten. Launchen heißt sich stetig hinterfragen und verbessern. Launchen heißt deinen Kundinnen zuhören. Launchen heißt, den Markt anzugucken. Und so konnten wir erreichen, dass wir jetzt einen viel, viel, viel, viel vielfachen, also knapp sechsstelligen Launch hingelegt haben, den wir auch brauchen mit einem großen Team. Das ist kein Luxusgeschwelge, das ist nicht Wow, jetzt sind wir so ein tolles Unternehmen, sondern das brauchen wir auch. Aber was halt wichtig ist, ist, dir vor Augen zu führen, was Launchen ist. Launchen bedeutet auch mit Vorlauf mit Plan zu launchen. Also wenn du mit einem Webinar launchst und danach ein Programm anbieten möchtest, du kannst das auch zweistufig machen, Du musst es ja nicht dreistufig machen bzw. vierstufig wie wir. Was ich dir immer empfehlen würde ist mindestens Webinar, Programm, Downsell oder Webinar, kleines Programm, großes Programm, Downsell. So, wenn du das vorhast, dann lass den Leuten Zeit, dich zur Priorität zu machen. Gib ihnen die Möglichkeit, den Termin mit dir fest einzuplanen, wenn du das erst drei Tage vorher machst. Schwierig. Also das heißt Launchen bedeutet Energie hochhalten. Launchen bedeutet, mit seinen eigenen Ressourcen zu haushalten. Launchen bedeutet, zwischendurch auch mal durchzuatmen. Aber ehrlich gesagt, in diesen fünf Wochen, die wir jetzt launchen, hatte ich kein ganzes Wochenende komplett offline. Ja, ich habe mich tageweise rausgenommen. Ich war Abende komplett raus, war auch mal vier Stunden im Wald reiten und unterwegs und hatte mein Handy nicht mal dabei. Das war für mich wichtig. Aber Launchen bedeutet für mich, die Energie hochzuhalten. Das müssen keine fünf Wochen sein, aber unter drei Wochen wird es schwierig, weil du brauchst die Zeit, du brauchst den Vorlauf zum Webinar und du brauchst ein Programm oder ein kleines Programm und ein Downsell. Beim Downsell kann man am ehesten noch sagen. Gut, da bereite ich eine E Mail Sequenz vor mit vier Emails und dann bucht halt noch der der bucht. Beim Downsell nochmal ganz wichtig ganz, ganz wichtig. Schau, dass du die noch mitnimmst, die schon die ganze Zeit überlegt haben, dein großes Programm zu buchen. Und lass die nicht da liegen. Überleg dir, was kann ich denen bieten, damit die auch noch was bekommen? Die sind sonst traurig. Die haben sich vielleicht gegen ein größeres Produkt oder Programm entschieden, haben aber eigentlich Lust mit dir zu arbeiten. Da liegt bares Geld, da liegen warme Kontakte, und da liegen Menschen, die gerne mit dir arbeiten möchten auf der Straße. Also ein Downsell ist für mich ganz, ganz wichtig. Meine Empfehlung fürs Downsell ist, das schon vor dem Launch bzw. in der Launch Energie vorzubereiten, das Mailing. Ähm, weil ich einfach beobachte, dass 90 % der Menschen, mit denen ich arbeite nach dem großen Launch und wenn sie ihr Programm dann gefüllt haben oder auch nicht und enttäuscht sind, dann auch keine Energie mehr für das Downsell aufbringen. Und das ist wichtig, die Energie hochhalten und dann auch noch das Downsell zu machen. Äh, verschlucke ich mich doch glatt, weil ich so on fire bin. Das wollte ich dir einmal mitgeben, dass sind ein paar Insights von unserem Launch das sind meine vier Themen, die ich dir heute gerne mitgeben wollte. Schau wirklich rein, wenn du launchen möchtest, hol dir eine Launch Begleitung. Sei das was technisches Sein, das Menschen wie Gretel und ich. Wenn du jetzt denkst Oh Mann, ich habe schon ein paar Mal versucht oder einmal versucht und es hat nicht richtig geklappt. Oder wenn du jetzt sagst, ich würde es gerne versuchen, aber ich traue es mich nicht alleine, dann melde ich, buche dir einen Passigkeitscheck. Das ist einfach nur ein Kennenlernen Call. Wir bringen uns einen Tee oder Kaffee mit und wir gucken mal, was dein Business ist, wie du dich weiterentwickeln möchtest. Und wie gesagt, ich habe, ich weiß nicht, 25-30 mal gelauncht und kann mit Fug und Recht sagen, ich habe da ziemlich viel erlebt, ziemlich viel selber gefühlt. Ich weiß, wie sich das anfühlt und bin gerne an deiner Seite, wenn dich das jetzt interessiert, das vielleicht noch mal neu aufzuziehen und zu überlegen, wie das wirklich erfolgreich werden kann. In diesem Sinne, das war meine Podcastfolge Moin um Neun zum Thema Launchen. Ein Blick hinter die Kulissen. Teile gerne deine Gedanken dazu. Gerne hier auf unserer Webseite in den Kommentaren www.Lauraundgretel.de oder hinterlasse uns große Bitte, Karma-Bitte bei Apple oder bei Spotify ein paar Sternchen und eine Bewertung. Davon lebt dieser Podcast. Und wenn du das machen würdest, würdest du uns einen sehr, sehr großen Gefallen tun. Also machs gut, hab nen schönen Tag. Wir hören uns wieder am Donnerstag zur nächsten Folge und bis dahin wünsche ich dir eine sommerlich schöne Zeit. Ciao. Ciao. Deine Laura.

  14. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Podcast Folge nimmt Texterin, Podcasterin und Deadline Dancerin Ina Mewes uns mit in ihr Geheimnis für mehr Regelmäßigkeit und Qualität im Content Management für Selbstständige! Wir sprechen darüber, warum es wichtig ist, einen langfristigen Content-Kanal zu haben aka. Blog, YouTube oder Podcast, einen mittelfristigen und Verkaufskanal aka. Newsletter und dann daraus (!) Dein kurzfristiges Format für Deinen Content zu generieren! Außerdem schnacken wir zwei Nordlichter darüber, wie du es schaffen kannst, Deine Deadlines selber einzuhalten und warum die Flexibilität der Selbstständigkeit Fluch & Segen zu gleich ist! Und last but not least gibt Ina spannend Einblicke, wenn Du auch eher von der Fraktion Duracell Häschen bzw. Shiny Objekts Jägerin bist und zeigt, wie auch Du es endlich mit Hilfe zur Selbsthilfe schaffen kannst, nicht nur einen ContentPLAN zu haben, sondern Deinen Content auch wirklich rauszubringen! Schau unbedingt hier bei Ina vorbei und folge ihr: Website: https://inamewes.com/ Insta: https://www.instagram.com/ina_text.and.sell/ Und zum Abschluss einmal die Frage: Zu welcher Crew gehörst Du? Deadline Dancer oder eher Struktur Sheriff? Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo, herzlich willkommen und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und es ist Interviewzeit. Ich Laura, habe heute die liebe Ina Mewes zu Besuch. Herzlich willkommen in unserem Podcast, liebe Ina. Ina Mewes: Ja, es ist schön, dass ich dabei sein darf. Laura Roschewitz: Ich habe das Gefühl, du warst schon mal hier. Aber das stimmt nicht. Aber wir haben uns schon öfter darüber gesprochen oder angedacht und ich habe das Gefühl, das wird allerhöchste Eisenbahn, dass du hier bei uns zu Gast bist. Warum? Nicht nur, weil du geschätzte Kollegin und Smashi bist, sondern weil du für mich ganz viel abdeckst an Persönlichkeit und auch an Expertise, was ich einfach super, super wichtig finde. Und deswegen versuche ich dich einmal in meinen Worten vorzustellen und dann darfst du gerne ergänzen, korrigieren, hinzufügen. Ina Mewes wer dich nicht kennen sollte, sollte das ändern und direkt mal in die Shownotes klicken und rüber zu deinem Profil springen. Denn du bist nicht nur Kranichfan und Mecklenburg Vorpommern Frau, sondern natürlich auch Nordlicht dementsprechend und Naturfreak und Tier und Katzen. Also damit fangen wir gar nicht erst an. Da gibt es schon sehr, sehr viele Dinge, über die wir sprechen könnten. Du bist aber vor allem auch Texterin und Expertin für Content. Und zwar vor allem für die Menschen, denen das ein bisschen schwer fällt, als Selbstständige regelmäßig Content zu produzieren. Und jetzt sage ich mal kurz einmal imaginäre Hand hoch von allen Zuhörerinnen. Wem das nicht immer leicht fällt, da hast du wahrscheinlich ziemlich viele von den Hörerinnen schon am Start. Also, du bist Texterin, du hasst Stillstand, du bist ein sehr aktiver Geist und ich glaube, dass wir hier die nächsten 20 bis 30 Minuten ganz gut füllen werden, denn wir haben ein paar interessante Tipps und Richtungen dabei für Menschen, denen es schwerfällt, ausreichend und regelmäßig Content zu produzieren als Selbstständige. Schön, dass du da bist. Ina Mewes: Ja, wie gesagt. Schön, dass ich hier sein kann. Und ich kann eigentlich gar nicht mehr so viel ergänzen, weil das trifft es schon sehr genau. Also es geht bei mir hauptsächlich im Endeffekt um alles, was Thema Business Texte angeht, aber der Schwerpunkt ist tatsächlich im Bereich Content und ich bin immer ein Riesenfan davon. Oder ich bin überzeugt davon, du brauchst einfach, du brauchst regelmäßigen Content, du musst regelmäßig rausgehen und musst sich zeigen. Denn entweder brauchst du die Sichtbarkeit, damit du erst mal vernünftig starten kannst und Kunden gewinnst. Und selbst wenn es dann läuft, ist ja auch immer noch die Problematik, dass wir ja häufig dann… Wir sind damit beschäftigt, mit unseren Kunden zu arbeiten und vergessen dann aber uns zu zeigen. Und dann kommt wieder dieses Loch. Ja, und wer kommt jetzt als nächstes? Laura Roschewitz: Ja. Total. Das heißt, eigentlich haben wir ja als Soloselbstständige oder auch als Unternehmerin alle das Problem, dass wir oder die Herausforderung, dass wir Content produzieren müssen. Sei es, um Menschen zu binden, sei es, um zu verkaufen, sei es aber auch, um Vertrauen aufzubauen. Es gibt ja ganz verschiedene Arten von Content, aber irgendwie müssen Menschen was von uns lesen, hören, ja beides wahrnehmen, wie auch immer. Und das ist doch schon mal ganz spannender Angriffspunkt sozusagen, weil wir damit ja eigentlich schon mal feststellen, dass alle betroffen sind. Wahrscheinlich unterschiedlich stark. Erzähl doch mal, wie ist dein Weg als Selbständige? Wie bist du dazu gekommen, dass du heute sagst, du bist Texterin, die sich Du bist auch Podcasterin. Auch nochmal ein spannender Punkt. Aber was sagst du oder was magst du uns erzählen? Wie ist es dazu gekommen, dass du heute hier sitzt und sagst, das ist so dein Steckenpferd? Der Bereich, um den du dich gerne kümmerst. Was ist dein Background? Ina Mewes: Ja, tatsächlich. Ein bisschen um die Ecke rum. Aber ich glaube, das ist so der Klassiker eigentlich bei ganz vielen, die ja online unterwegs sind. Ich habe ursprünglich tatsächlich ich wollte früher Journalistin werden, das war so mein großer Wunschtraum. War zu der Zeit ja nicht so einfach zu sagen okay, ich studiere jetzt mal Journalismus. Dementsprechend habe ich schon in Richtung Sprachen studiert, bin dann aber relativ schnell über Umwege im Tourismus gelandet. Man hat viele Jahre in einem Tourismusunternehmen gearbeitet, viel im Background, also viel Backoffice Geschichten usw. Habe in der Geschäftsführung mitgearbeitet und so und co hat auch Spaß gemacht. Der Teil, der mir aber am meisten Spaß gemacht hat, war dann irgendwann so dieses okay Marketing. Wir bringen einen neuen Katalog raus, wer kann mitschreiben und ich habe da viel geschrieben, war dann auch irgendwann so diejenige, wo dann immer alle gesagt haben, bevor irgendwas schriftlich das Haus verlässt. Ina kann es noch mal rübergucken, weil du kannst ja so gut formulieren. Und ja, hab das viele Jahre gemacht, war da auch relativ erfolgreich. Und dann kam so der Klassiker, der bei ganz vielen reinhaut, nämlich einmal Beine weghauen, Burnout überarbeitet ohne Ende und habe dann die Reißleine gezogen vor ein paar Jahren und bin. Ich hatte hier ja wie du gesagt, ich bin in Mecklenburg gerade und möchte eigentlich auch nicht hier weg. Ich fühle mich wohl in meiner Heimat und hier sind natürlich die beruflichen Optionen etwas überschaubar. Und habe dann eben geschaut, auch mit Unterstützung tatsächlich von außen ein bisschen so, okay, was ist denn jetzt eigentlich das, was meine Stärke ist? Wo drin bin ich gut, wo, wo kann ich mich entfalten und auch was rüberbringen? Und bin dann ganz schnell beim Thema Texten gelandet und habe mich dann eben ganz, ganz selbstsicher. Überhaupt nicht. Aber ich war dann in dieses Texterbusiness rein gestürtzt nach dem Motto: Probieren kann man es ja mal, zur Not geht es halt immer noch zu Lidl an die Kasse und es hat von Anfang an relativ gut funktioniert. Also ich hatte sofort Aufträge. Ich habe, ich glaube in den letzten Jahren vielleicht einmal mich wirklich auf irgendeinen Auftrag beworben. Ansonsten kommen die Kunden zu mir, weil sie halt einfach die Arbeit sehen oder Empfehlungen durchgehen usw. Und ja, dann gab es einfach auch vor drei oder vier Jahren so einen Knackpunkt, in denen glaube ich, viele Dienstleister kennen für Online Selbständige, dass ich nämlich einen Kunden sitzen hatte bei mir, der ja auch aus der Region kam. Ein junger Mann, Bootsbauer, eine ganz tolle Geschichte, die dahinter steht. Der hatte die Webseiten Texte von mir schreiben lassen usw. und nu war klar, ja, die Webseite ist da. Wie findet er jetzt Kunden? Dann musst du halt Social Media machen. War dann meine Aussage So, dann sitzt er aber da und sagt Ja, du, ich kann drechseln, ich kann Boote bauen. Ich habe aber überhaupt keine Ahnung, wie Social Media funktioniert. Und dann wäre natürlich die Option gewesen okay, ich mache es für ihn, er bezahlt mich weiter dafür. Und dann war klar, dass Budget ist schlicht und ergreifend nicht da. Und da kam dann der Gedanke von mir so ein bisschen rein. Ich kann es eigentlich auch einfach erklären, Ich zeige ihm, wie's geht. Und hab relativ schnell gemerkt, dass das so eine zweite Leidenschaft von mir deckt. Wie gesagt, ich wollte Journalistin werden. Oder früher, zu Schulzeiten war es noch Grundschule. Was? Ich möchte Lehrerin werden. Heute um Gottes Willen, ich würde ausrasten, aber ich mag unheimlich gerne Wissen weitergeben. Also das was ich an Erfahrung habe usw. das teile ich sehr gerne. Ich halte da auch nicht zurück und bin jetzt seit vier Jahren, vier Jahren, fünf Jahren auch tatsächlich im Content Coaching, Content Mentoring mit drin, Schreib Coaching und unterstütze in erster Linie ja Online Selbstständige dabei, ihren textlichen Content auf die Reihe zu kriegen. Und du hast das Thema Regelmäßigkeit schon angesprochen. Das finde ich wahnsinnig wichtig. Und was mir aber auch ganz doll am Herz liegt, ist so dieses. Hau nich einfach irgendwas raus, damit da was steht, sondern kuck bitte grundsätzlich, dass du dabei strategisch vorgehst und dass alles das, was du tust, irgendwo auch auf dein Business einzahlt, weil ansonsten. Manche haben einen ganz tollen Blog, aber da ist nichts wirklich über das, was sie beruflich machen. Und ich sage ja, ich lerne ich persönlich ganz toll kennen, aber ich würde nie auf die Idee kommen, mit dir zusammenzuarbeiten, weil ich gar nicht weiß, was du machst. Ja, und das irgendwie zu vermeiden. Laura Roschewitz: Ja. Ina Mewes: Ist so das Ziel. Laura Roschewitz: Ja, das erleben Gretel und ich tatsächlich auch sehr häufig, dass Menschen dann sich doch aufraffen und dann mal was schreiben, mal einen Blogartikel und so. Das ist auch immer interessant oder oft interessant und oft ist es auch umfangreicher. Wirklich tolle lange Blogartikel werden da verfasst oder tolle Posts oder Reeles, die aber dann doch so weit weg sind. Letztendlich von dem eigentlichen Kern Business der Person, dass man schon um sehr viele Ecken denken muss, um dann zu wissen Ah, die Person macht das und das und mit der kann ich auch zusammenarbeiten. Gerne fehlt dann ja auch wirklich mal der Call to Action. Also man wirklich gar nicht genau. Also viele Menschen, glaube ich, vor allem wenn es um das eigene Business geht, weil man nicht für jemand anders etwas tut, haben dann diese auch diese Mindfuck und dieses Thema von Oh Gott, oh Gott, ja, dann schreibe ich lieber so ein bisschen um den heißen Brei. Ina Mewes: Ja. Laura Roschewitz: Das heißt, was du auch gerade gesagt hast, ist ja, dass schon auch die Qualität siegt, im Gegensatz zur Quantität. Wir haben gerade über Regelmäßigkeit gesprochen. Wie nimmst du das denn wahr? Also, was würdest du sagen, wenn ich jetzt vielleicht noch nicht so lange im Business bin und mich vielleicht gerade selbstständig gemacht habe? Als Yogalehrerin, als Coach, als VA. Als was auch immer. Gibt es so mit deinem Background, gibt es da irgendwie Erfahrungswerte? Was muss ich denn, wie oft muss ich denn irgendwas schreiben oder so? Also gibt es da mal irgendwas? Sie haben ja auch einige Zuhörerinnen, die vielleicht noch gar nicht so lange im Business sind. Was sagt denn da deine Erfahrung? Ina Mewes: Also die klassische Empfehlung meinerseits wäre tatsächlich eine Mischung aus einem. Du brauchst ein langfristiges Contentformat. Was meine ich damit? Das sind so Inhalte wie zum Beispiel ein Blog wie ein YouTube Channel, wie ein Podcast. Das sind also die Inhalte, die du, wo du veröffentlichst, bitte gerne auch persönliche Sachen, aber vor allen Dingen natürlich themenbezogen und die Bestand haben. Das heißt es sind alles Sachen. Klar, ein Blogbeitrag, der braucht eine Zeit bis er runtergeschrieben ist, aber der ist dann auf deiner Seite und der ist auch nach ein paar Jahren noch abrufbar und kann dir Kunden bringen. Das ist einfach dieses diese, dieser bestehende Content. Du brauchst aber auch kurzfristigen konnte. Das ist Social Media. Da geht es um die schnelle Sichtbarkeit, um die Leute dann auf die anderen Themen rüberzubringen. Und ja, ansonsten bin ich auch noch ein Riesenfan davon. Newsletter ist auch schon ganz cool, aber letzten Endes wir können uns alle auf Social Media verlassen. Wir sehen gerne links und rechts auch, wie man dann ganz schnell verlassen ist, wenn Social Media sagt auch mal, wir sperren dich jetzt mal zwei Wochen und dann findest du nicht mehr statt. Und das ist natürlich schon sexy. Wenn du dann irgendwo eine E Mail Liste hast mit Leuten, die an deinem Thema interessiert sind, die du dann trotzdem erreichst und wo du auch drüber verkaufst, am Ende ja dann. Laura Roschewitz: Ja, da habe ich eine Email is sexy fan getroffen. Das ist natürlich gut. Ich bin ja auch immer die die Verfechterin der E Mail Listen, weil ich das Gefühl habe, es hat, ich weiß gar nicht mehr was gesagt hat ein anderer Gast hier schon mal im Podcast. Letztendlich ist Social Media nur geliehenes Land und vor allem weil wenn man mal so drüber nachdenkt, man bezahlt da ja auch nichts. Also wird es andere Wege geben, wo diese Plattformen ihr Geld mit verdienen. Ist ja keine, weiß ich nicht Arbeiterwohlfahrt oder so, also es ist ja schon irgendwie ein gewinnorientiertes Unternehmen, gerade wenn wir vom Meta reden und das ist natürlich schon sehr spannend, sich mal zu fragen okay, ich kann die kostenlos nutzen, das heißt, es wird irgendeine andere Währung geben, wohingegen ein Newsletter Tool, was ich kaufe, wo ich sozusagen, was ja eher wie eine Datenbank zu betrachten ist, wo ich meine Kunden verwalte und auch gucken kann, wer hat vielleicht schon was gebucht. Wer ist schon interessiert, dass das wirklich einfach mir selber gehört, im Gegensatz zu diesem geliehenen Land, wo man halt auch überhaupt nicht weiß, was als nächstes passiert. Ina Mewes: Ja. Und das Schöne ist ja, ich sag mal, du hast gefragt nach der, nach der Regelmäßigkeit. Also ich empfehle tatsächlich so ein Mix langfristiger Content, kurzfristiger Newsletter und dass man irgendwie. Also der Optimalfall ist natürlich einmal die Woche langfristiger Content und einmal die Woche den Newsletter. Das Schöne ist, das eine ergänzt das andere Ja, auch wenn dem Newsletter nicht gerade was verkaufst, dann teilst du da halt deine Inhalte, die du die Woche erstellt hast. So, und aus den langfristigen Content kannst du dann auch mit Leichtigkeit die Social Media Posts erstellen, die jeder einzelne Stückchen, einzelne Bröckchen rausnehmen, daraus dann wieder Themen machen. Und dann hat man auch ganz schnell das Futter für drei, vier Beiträge pro Woche. Und dann bist du wirklich absolut in der in der Safezone. Ich muss ganz ehrlich gestehen, ich meine, dass schaffe ich. Die Frequenz schaffe selbst ich auch nicht regelmäßig, obwohl ich schon gut dabei bin. Aber so alle 14 Tage wär schon gut, weil alles da. Also gerade im Zusammenhang mit dem Newsletter höre ich immer ganz oft Na, ich will nicht so oft schreiben, ich nerve die Leute. Das Blöde ist bloß wenn du nicht regelmäßig schreibst, dann nervst du sie zwar nicht, aber sie vergessen dich eben auch und dann kannst du es dir auch sparen. Also brauchst nicht alle drei Monate brauchst du keinen Newsletter schreiben. Laura Roschewitz: Ja, und vor allem nicht nur, wenn du vielleicht gerade was zu verkaufen hast. Das ist ja für viele auch immer ein bisschen so ein Thema. Also da freut sich die Liste auch nicht drüber, wenn sie nur angeschrieben werden, wenn man gerade mal einen Launch hat oder so. Und tatsächlich finde ich es auch mal auch ganz wichtig beim Thema Newsletter, die man muss ja mal gucken, mit wem konkurriere ich sozusagen. Also ich halte nicht so viel von Konkurrenz, aber wenn ich zum Beispiel im Coaching genau mit, wie wäre es dann Mitbewerber. Und wenn ich zum Beispiel im Coaching Bereich tätig bin und ich kann mir relativ sicher sein, dass meine potenziellen Kundinnen, was weiß ich, einer Laura Seiler folgen oder wem auch immer. Ja, können wir ganz verschiedene beim Creator sind oder bei den ganzen großen vielleicht mit auf Listen sind, die schreiben zum allergrößten Teil jeden Tag oder jede Woche 4 bis 5 Newsletter. Man geht einfach auch unter und Email ist heutzutage. Die wenigsten Leute haben ihr E Mail Postfach so im Griff, dass sie sozusagen jede Email gelesen, gelesen, gelöscht oder verteilt haben, sondern die meisten haben irgendwie ich weiß nicht, wie viele ungelesene Emails hast du im Postfach? Ina Mewes: Ähm. Also ich bin schon sehr gut im Wegwischen. So, das mache ich. Aber ansonsten um Gottes Willen. Laura Roschewitz: Also das heißt, es ist ja nicht mehr so wie wie wie der Briefkasten. Also früher war es irgendwie so, ich habe zwei ungelesene Emails bei web.de. Aufregend. Mal gucken, was das so ist. Ich erinner die Zeiten noch sehr gut. Ina Mewes: Ja. Laura Roschewitz: Aber so ist es ja nicht mehr so wie on ist. Ina Mewes: Ja, du musst herausstechen. Und ich sage mal, wenn jemand sich. Ich meine, du musst die Leute ja erst mal den Newsletter reinkriegen. Und damit es dann eben nicht nervt, ist es schon cool, wenn du da auch gut was erzählst oder gute Tipps gibst. Die Leute mit hinter die Kulissen nimmst und ihnen das Gefühl gibst, dass sie da dichter an dir dran sind. Und dann kommen auch die Rückmeldungen. Also ich finde es immer bombastisch, wenn du es tatsächlich schaffst, im Newsletter auch Interaktion hinzubekommen, dass du zum Beispiel, wenn eine Mail schreibst, auch Antworten kommen Ja, oh, Bombe, fantastisch. Ins Gespräch und schon ist gut. Laura Roschewitz: Ja, absolut. Das heißt, du würdest immer vom langfristigen Content empfehlen, zum Kürzerfristigen, dem ganz kurzfristigen sozusagen zu kommen. Also von der Struktur her macht ja super viel Sinn, machen wahrscheinlich nicht so viele. Also erfahrungsgemäß macht es ja auch ein bisschen mehr Spaß, einen lustigen Post oder eine Story vom Mittagessen zu posten oder vom Hundespaziergang. Ähm, wie erlebst du das? Also was ist deine Erklärung zum Thema Deadlines und so. Also wir als Selbstständige sind ja unsere eigenen Chefinnen und es kommt ja in den seltensten Fällen jemand von außen und sagt Du, Ina, du musst morgen einen Newsletter schreiben, Ja, wie nimmst du das? War bei deinen Kundinnen in deiner Bubble, was sind da so Probleme, die du wahrnimmst? Ina Mewes: Ich glaube, das größte Problem, das ganz, ganz viele haben, ist tatsächlich das Thema Struktur. Und ich gebe ja ganz ehrlich zu, es gibt ja einen Grund, warum ich meine Selbstständigkeit liebe. Das ist nämlich die, dass ich wahnsinnig flexibel bin, dass ich sagen kann okay, Montag ist nicht so mein Tag. Na, dann mache ich halt irgendwie Buchhaltungskram, wo ich meinen Kopf nicht so anstrengen muss. Dienstag bin ich hoch kreativ, dann kann ich mich austoben. Und zur Not mache ich halt Mittwoch frei, sitzt dann aber am Sonntag und arbeite an einem Programm. Also das ist ja das, was wirklich ich auch ganz viele dazu befördert, in diese Sache reinzugehen. Und ja, also das ist das, was eben funktioniert da das Problem ist bloß, dadurch, dass wir so frei sind, so sehr flexibel, fehlt dann am Ende die Struktur und du hast es, du hast es bei der Einleitung so schön geschrieben. Ich bin ja nun wirklich so ein Duracellhäschen und Hansdampf in allen Gassen. Und wenn es irgendwo neuen Trend gibt, dann muss ich den auch gleich ausprobieren. Aber ganz schlimm. Und was mir da eben wirklich hilft. Ganz toll ist dieses Planen. Und zwar nicht nur einmal im Jahr. Also gerade Thema Content Planung. Ich mache das mit meinem Klienten einmal im Jahr, mindestens. Aber eigentlich sollte man sich mindestens einmal im Quartal hinsetzen und noch mal abprüfen und gucken. Ergibt das noch Sinn? Laufe ich noch in die richtige Richtung? Und vor allen Dingen. Ein schöner Plan ist toll. Laura Roschewitz: Ja. Ina Mewes: Aber das ist dann nicht fertig, nur weil es auf dem Papier steht, sondern man muss es natürlich auch umsetzen. Und für die Umsetzung ist einfach, glaube ich. Was unheimlich hilft, ist, dass man eben nicht sagt. Ja drei Social Media Beiträge pro Woche und irgendwann ein Blogbeitrag. Denn das fällt immer wieder hinten über. Es ist immer alles andere wichtiger. Das sind ja Dinge, wo ich nicht sofort den Effekt habe. Ich mache es und dann kommt sofort Geld rein. Die sind natürlich total attraktiv, sondern das sind ja langfristige Marketingmaßnahmen. Aber die sind wichtig. Und dass man wirklich sagt, man blockiert sich einen Tag pro Woche, zum Beispiel, dass man sagt okay, ein Nachmittag ist mein Tag, wo ich mich um mein Content kümmer und dann wird der Blogbeitrag geschrieben. Reicht ja auch, erst mal den Text einfach runterzuschreiben. Ich überlege mir, welche Social Media Posts dazu passen können. Such mir die Bilder dazu raus. Also dass man das quasi in so einer Batchgeschichte macht, dass man alles am Stück erstellt, die Beiträge auch gleich ins Tool zum Beispiel einplant. Dann muss man es nicht jedes Mal extra machen. Und dass ich dann sagen kann, okay, Häkchen hinter ja. Es ist alles raus und es geht nacheinander raus und ich habe die Woche Ruhe damit und hab da dieses feste Date mit mir und meinem Content, weil ich weiß, dass es einfach dazugehört. Laura Roschewitz: Das heißt, das Zauberwort ist Routine. Routinen und Deadlines. Von dir habe ich den wunderschönen, schönen Begriff Deadline Dancer her gelernt. Vielleicht kommen wir noch mal dahin. So, vielleicht als letzter größerer Bereich. Ähm. Wir haben ja jetzt schon festgestellt, dass es für viele Selbstständige schwierig ist, weil ein großer Vorteil der Selbständigkeit, viel Freiheit. Der Kehrseite der Medaille. Wenig Struktur, viel Selbstverantwortung. Wir haben auch schon gehört, du Duracellhäschen und schnell ablenken lassen, was wir von sehr, sehr vielen Selbständigen ja kennen, auch Gretel und ich in unserer Arbeit, Shiny Object Syndrom, also a toll, was Neues, a neuer Trend. Da spring ich noch mal auf. Und du hast ja auch schon gesagt, das finde ich auch ganz wichtig zum Thema Content. Das ist nicht immer sexy, aber wir kennen das alle. Wenn wir uns nur um die Aufträge kümmern, die gerade Geld bringen, dann kommt irgendwann der Moment, wo alles abgearbeitet ist. Wir stehen dann denken äh, okay, und jetzt? Und dann kann das wirklich existenziell werden, weil wenn du dann erst einmal wieder die ganze Maschinerie anschieben musst, anfangen musst zu schreiben, Kontakt aufnehmen. Wir wissen alle, Verkaufen ist ein Kontaktsport. Das ist einfach wichtig, dass wir regelmäßig im Kontakt sind. Er setzt sich ja auch beim Kontaktsport, also beim Handball, auch keiner hin und sagt Ich werfe nur einmal aufs Tor, nee, die rennen die ganze Zeit hin und her wie bescheuert. Ina Mewes: Schönes Bild. Ja. Laura Roschewitz: Na, was würdest du sagen? Oder wie schätzt du das ein? Ich würde sagen, es hängt schon auch doll mit dem Typ Mensch zusammen, der ich bin. Jetzt haben wir schon ein bisschen was, wie wir als Typ Mensch gehört. Mit welchem Typ Menschen möchtest du denn am liebsten zusammenarbeiten? Oder was glaubst du? Wem kannst du auch am besten helfen? Mit deiner Dienstleistung? Mit deinen Programmen? Ina Mewes: Also ich habe das oder ich erlebe das immer wieder in der Zusammenarbeit. Ich match natürlich wunderbar mit Leuten, die ähnlich ticken, wie ich. Weil da ist auf der einen Seite ist da viel Verständnis auf beiden Seiten, auf der anderen Seite weiß ich auch ganz genau, wie ich die Leute so kitzeln und greifen kann und sagen kann Okay, so kriege ich dich motiviert, dass du es machst. Weil ich glaube, das ist ja so, dass es geht ja nicht darum, dass man keine Lust hat umzusetzen, sondern dass es einfach irgendwie ist alles andere gerade wichtiger und man hat im Hinterkopf, bestes Beispiel Content. Du möchtest ein Angebot verkaufen, du willst launchen, du willst was rausbringen. Ja, es ergibt überhaupt keinen Sinn, genau eine Woche vorher damit anzufangen, darüber zu reden, sondern das machst du bitte langfristig vorher und baust das auf. Machen die meisten nicht, sondern die fangen dann zwei Wochen vorher total panisch an und wundern sich, warum dann am Ende nichts bei rauskommt. Es passiert mir aber auch ständig. Ganz ehrlich, das Problem kenn ich total und wie gesagt auch da wir wirklich langfristig zu planen, sich Deadlines zu setzen und im Idealfall, dass es so mein Tipp in Hinsicht auf Deadlines, setz die Deadline nicht genau da, wo es dann wirklich danach dann in der Katastrophe endet, sondern setzt die Deadline die selbst einfach ganz bewusst zwei drei Tage vorher. Dass man zur Not diesen Puffer noch hat, um dann irgendwie das noch zu retten. Weil ich glaube, es gibt so zwei, also natürlich eine Bandbreite. Aber eigentlich gibt es so zwei Typen Arbeitstypen. Und einen habe ich kennengelernt, auch bei mir, eine liebe Kollegin, Texter Kollegin haben uns unterhalten und wo wir dann darüber geredet haben, wie wir denn mit Kundenaufträgen umgehen und wo ich gesagt habe, bei mir ist es so, ich nehme die auf, ich brauche aber eine Deadline, ich brauche einen fixen Termin für die Abgabe, ansonsten fällt es immer, schiebt sich das immer weiter raus. Und wo sie sagte Oh Gott, ich würde wahnsinnig werden. Und bei ihr ist es eben dieses, der Kundenauftrag kommt rein und dann fängt sie sofort an zu arbeiten und kriegt erst wieder Luft, wenn es durch ist. Laura Roschewitz: Hm, ja. Ina Mewes: Also sie, die beiden und das ist natürlich, wenn wir zusammenarbeiten. Wir können zusammenarbeiten, aber das ist natürlich immer Schnappatmung auf Ihrer Seite. Und Schnappatmung auf meiner Seite. Und das ist natürlich ein bisschen komplizierter. Aber man lernt ja auch, damit umzugehen. Laura Roschewitz: Total. Ganz wichtig ist ja wirklich, sich selber als Typ auch kennenzulernen. Und da ist vielleicht nochmal eine ganz spannender Punkt auch zu sagen, okay, wir als Selbständige wenn. Okay, das eine ist ja, wenn wir in Dienstleistungsprojekten sind, da sind ja häufig noch Deadlines von außen und auch häufiger, aber gerade im Inneren, in der Arbeit, am eigenen Business, im Launchen usw., da sind ja häufig keine natürlichen Deadlines und das führt ja unserer Erfahrung nach dazu, dass auch viele Menschen viel, sehr lange aufschieben, gerade so was wie ihre eigene Webseite, den eigenen Blog, irgendwie solche historischen Dinge oder eben sich viel zu kurze Deadlines setzen. Wie du auch gesagt hast, in drei Tagen mache ich einen Workshop, ich schreibe jetzt mal den ersten Newsletter. Ja, okay, dann Deal with it. Wenn du deine beste Freundin mit dabei ist. Das heißt, du bist eher Typ Deadline Dancerin, du bist eher die, die sagt, ich brauche auch den Druck. Ich finde es auch ganz wichtig Druck ist ja mittlerweile auch ein bisschen so, bloß kein Druck. Und ich, ich möchte nicht so viel Druck haben. Für viele, viele Menschen ist Druck aber etwas sehr, sehr Positives im Sinne von was wirklich Wichtiges. Hol uns doch nochmal zum Schluss vielleicht von dem Gespräch rein, wie man denn mit dir arbeiten kann und wie du vielleicht auch die Rolle dieses externen Drucks übernimmst. Also ganz grundlegend. Ja, du bist Texterin, das heißt vielleicht für viele erst mal okay, du schreibst Texte, aber du hast ja eben auch von dem Bootsbauer. Und du hast ja auch erzählt, dass du vor allem dich darauf fokussiert hast, anderen beizubringen, wie sie regelmäßigen Content erstellen. Wie kann man sich das denn so überhaupt grundlegend erst mal vorstellen? Ina Mewes: Na, ich sag mal so es gibt. Ich habe aktuell ein Programm im Angebot, was ich aber tatsächlich jetzt sogar noch ein bisschen anpassen werde, noch ein bisschen mehr sogar in diese Richtung mit dem Fokus. Und da ist es einfach so, dass wir sagen, wir gucken halt wirklich am Anfang der ganzen Geschichte der Zusammenarbeit rein, das ist ein Gruppenprogramm, also es sind mehrere Teilnehmer und es gibt keinen fixen Plan von wir machen jetzt genau dieses Thema durch, sondern es ist einfach gedacht als einen Platz, wo dreimal die Woche ein Coworking stattfindet, das heißt, man hat diese fixen Termine, da kümmere ich mich um meinen Content und wir planen im Voraus. Okay, was ist das, was in nächster Zeit bei dir ansteht? Und dann sitze ich natürlich auch dahinter und sag Und wie sieht es aus? Laura Roschewitz: Die kleine Stimme, das kleine Teufelchen auf der Schulter. Ina Mewes: Eine Erinnerung dabei. Und parallel dazu gibt es dann eben einmal die Woche auch noch mal so eine Frage Antwort Runde, wo wir wirklich sagen, Du kannst halt mit deinen Fragen, mit deinen Themen reinkommen, hast da einen Austausch, kannst dir Rückversicherung holen. Das ist, glaube ich, auch eine Sache, die häufig zur Prokrastination führt, ist Unsicherheit. Ist das jetzt eigentlich gut genug oder ist die Idee passend, die ich da gerade habe? Und dann traut man sich nicht? Und wenn man aber die Bestätigung hat, dann hat man auch Bock drauf, damit rauszugehen. Laura Roschewitz: Ja, ja. Ina Mewes: Das ist ja auch noch so dieses, dass man einfach so ein bisschen die, dieses naja und das andere ist eben, du hast es gerade genannt der Druck ist die eine Geschichte, das andere ist, ich glaube, Menschen wie ich lieben auch immer kleine Belohnungen, kleine Herausforderungen. Wenn man so ein bisschen mit sich selbst battelt und wenn man dann eben sagen kann okay. Ja, wer eben so und so und so veröffentlicht hat, gibt es dann eben ein Goodie am Stück dafür. Laura Roschewitz: Ja und was, was ich noch ganz spannend finde, ist tatsächlich auch festzustellen, ähm, aber da kommt immer die Psychologin an mir durch. Aber festzustellen, ich bin der Typ, der Druck braucht oder ich brauche externe Grenzen. Mir tut das gut, mir tut es gut, von außen ein Regulativ zu haben. Und da vielleicht jetzt zum Abschluss auch mal mein Input, mein Impuls auch. Schaut euch mal die liebe Ina an, springt mal rüber. In den Shownotes haben wir zu deinen Profilen verlinkt, weil ich finde es auch ganz wichtig, sich irgendwann einzugestehen mich stresst es einfach alleine, ich kriege es nicht gut hin und viele Menschen, die ich kenne, versuchen dann anders zu werden. Also sagen Hey, ich muss mir noch ein bisschen mehr Mühe geben oder ich muss mich nur mal zusammenreißen. Die anderen kriegen das doch auch alle hin. Warum habe ich so ein Monkeymind? Warum jage ich jedem Schmetterling hinterher? Warum bin ich so neuro… usw. Und da vielleicht nochmal so ein Appell zum Schluss von dieser Podcastfolge: Du musst das nicht können. Wenn du eine gute Selbstständige oder eine gute Unternehmerin sein willst, musst du es nicht selber können. Du musst dir nur den Rahmen schaffen, wie es gut funktioniert. Ich glaube, das ist wirklich die Aufgabe, die man als Selbstständige hat, sich den Rahmen zu schaffen, wie man gut funktioniert. Das heißt Hashtag artgerechtes Arbeiten. Ina Mewes: Ja. Definitiv. Und ich das werfe ich jetzt noch mal als letzten Abschluss tatsächlich ein. Ich glaube, das ist einer der Gründe, warum auch viele gerne mit mir arbeiten, wenn sie es dann kennengelernt haben. Im Endeffekt, ich arbeite mit meinen Coachingkunden genau so, wie ich es mir selber wünschen würde. Ich gebe die Unterstützung, die ich mir eigentlich selber wünschen würde und das ist das, was dann. Da passt es dann am Ende eben auch, weil eben Schema F nicht für jeden funktioniert. Laura Roschewitz: Ja. Es funktioniert nicht für jeden. Und das Wichtige ist, glaube ich, wirklich so ein Commitment, sich ein Umfeld zu schaffen, was einem hilft, was einen unterstützt, was halt die, was so funktioniert, wie man halt selber ist, das ist wie im Fitnessstudio oder wie sonst im Leben. Es bringt ja nichts, das so zu machen, wie es irgendjemandem hilft, sondern ihr müsst wirklich schauen, wie hilft es dir? Du musst wirklich schauen, wie hilft es dir als Selbstständiger? Und wenn du merkst, okay, immer wenn ich eine Deadline habe, funktioniere ich ganz gut. Immer wenn ich keine Deadline habe, zerfalle ich in Staubteilchen und mache gar nichts mehr. Dann wäre das der richtige Moment, im Bereich Content zu Ina zu gehen oder im Bereich Businessaufbau dir mal einen Termin mit Gretel und mir zu schnappen, weil eben einfach so wohltuend ist, sich so Leitplanken zu holen. Und vor allem es ist kein Scheitern, es ist kein ich schaff es alleine nicht, sondern es ist einfach ein Ich suche, ich bin erwachsen und ich merke das und das tut mir gut. Das und das tut mir nicht gut und ich suche mir also Unterstützung. Ina Mewes: Ja, absolut. Laura Roschewitz: Du hattest Unterstützung. Wir hatten auf unserem Weg Unterstützung. Wir werden heute auch alle nicht da, wo wir sind, wenn wir uns nicht selber Coaches oder Programme gebucht hätten. Und mal ist es mehr, mal ist es weniger. Aber es ist ganz, ganz wichtig, noch mal, vielleicht gerade für die, die noch nicht so lange dabei sind, oder auch für die, die schon lange dabei sind. Ihr müsst das nicht alles alleine machen. Ina Mewes: Nein. Laura Roschewitz: Nein, nein, nein. Ina Mewes: Und gemeinsam macht vieles auch mehr Spaß. Das kommt noch dazu. Laura Roschewitz: Ja, und es darf ja auch Spaß machen. Das ist. Das ist ja auch noch so ein Ding, dass es darf Spaß machen. Man darf sagen, es ist ganz oft erlebe ich das so, dass so dieses Ich habe das alleine gemacht, dass das so wie so ein extra Wert ha irgendwie. Und das ist eigentlich nur eingebildet, weil es ist genauso ob du dein Blogartikel alleine schreibst oder bei Ina im Coworking ist komplett egal. Hauptsache deine Community erfährt davon, was du auf dem Kasten hast. Kann dich als Expertin einloten und bucht nachher dicht. Es ist völlig egal, wie das entstanden ist. Ina Mewes: Richtig. Laura Roschewitz: Liebe Ina, ich danke dir sehr für deine Zeit für euch, die jetzt zugehört haben. Schaut unbedingt mal in die Shownotes, da findet ihr alle Kontaktmöglichkeiten zu Ina und ich sage euch, es lohnt sich. Schaut vorbei. Die Frau hat's drauf und die Frau ist vor allem selber durch den Prozess gegangen. Was könnte es besseres geben? Das ist tatsächlich das alleraller Wertvollste. Du weißt, wie sehr ich so Monkey Minds und wie sich so diese. Wie sich das anfühlt, jemand zu sein, der das nicht so supersuperintuitiv von sich aus hinbekommt. Und deswegen mal rüber zu Ina. Dir vielen Dank. Und ich hoffe, dass wir vielleicht noch mal eine zweite Runde hier irgendwann machen, weil ich glaube, wir hätten noch genug Material zum Austauschen. Ina Mewes: Ich bin überzeugt. Vielen Dank für die Einladung. Laura Roschewitz: Danke dir, liebe Ina und wir alle hören uns wieder in der nächsten Podcastfolge hier am Dienstag und dann gibt's wieder eine Solofolge und bis dahin erst mal eine gute Zeit. Teilt diese Folge gerne, springt mal rüber zu Ina und lasst uns wissen, wie sie euch gefallen hat. Bis dann. Habt erst mal einen guten Tag. Ciao, ciao. Ina Mewes: Ciao, ciao. Laura Roschewitz: Tschüß.

  15. Alle Infos zum neuen Verkaufsroutine-Workshop Whoop whoop! Gretels Verkaufsroutine-Workshop geht in die nächste Runde und wie schon im März gibt es auch dieses Mal nur 25 Plätze. Wann: Am 27. Juli von 11 – 14 Uhr Wo: Online via Zoom Preis: 250 EUR (netto) So weit, so gut mit den Infos. Stellst du dir jetzt aber noch Fragen wie: ➡️ Wozu brauche ich eine Verkaufsroutine überhaupt und was genau lerne ich im Workshop? ➡️ Wie viel Theorie und wie viel Praxis steckt in dem Workshop? ➡️ Bringt mir der Workshop auch etwas, wenn ich am 27. Juli gar keine Zeit habe und nur die Aufzeichnung bekomme? ➡️ Welches Ergebnis halte ich nach dem Workshop in den Händen? ➡️ Was, wenn ich eigentlich weiß, was meine Routine sein sollte – sie aber einfach nicht mache? DANN: solltest du in diese Folge “Moin um Neun” reinhören. Denn Gretel erzählt in gewohnter “nicht lang schnacken-”Manier, wann der Workshop das Richtige für dich ist, was du lernst und mit was du nach Hause gehst. Du hast weitere Fragen zum Workshop, die dir auch diese Folge nicht beantwortet? Dann schreib uns eine Mail an team@lauraundgretel.de und wir beantworten sie dir gern. Der Workshop ist genau das, was dich jetzt in Richtung regelmäßige Kund:innen und konstante Umsätze pushen darf? Dann sei dabei und buch dir deinen Spot: https://elopage.com/s/laura-und-gretel-gbr/verkaufsroutine-workshop Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge von Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Laura ist leider gerade nicht am Start. Die Gute hat einen ganzen Monat Urlaub und es sei ihr gegönnt. Ja, liebe Laura, falls du diese Folge hören sollte. Viele Küsse und Grüße an dich da draußen. Aber ich habe eben nicht die Laura heute hier, sondern eins meiner absoluten Lieblingsthemen mitgebracht. Denn ich möchte dir heute ein paar Sachen, ein paar Fragen beantworten zum Thema Verkaufsroutine bzw. zu meinem Verkaufsroutine Workshop, den ich am 27.07. Digital Live via Zoom durchführen werde. Warum gibt es diesen Workshop überhaupt? Warum braucht es ein weiteres digitales Format da draußen? Und zwar ist es ja so. Wir sind selbstständig, wir sind richtig gut in dem, was wir tun. Und wir könnten richtig, richtig vielen Menschen helfen, wenn wir richtig, richtig viele Kunden und Kundinnen hätten. Und Hand aufs Herz und Butter bei die Fische. Bei vielen von uns scheitert es noch genau an diesem Punkt, dass eben nicht so viele Kunden und Kundinnen da sind, wie wir sie gerne hätten. Oder dass vielleicht Kunden und Kundinnen da sind, aber das eigentlich gar nicht die sind, mit denen wir gerne arbeiten möchten. Und wenn ich meine Kunden bzw. Kundinnen in den meisten Fällen ja dann darauf anspreche, ob sie denn die Aktivitäten gemacht haben, von denen sie wissen, dass sie ihnen Kunden und Kundinnen bringen, dann herrscht ganz oft betretenes Schweigen. Mein Gegenüber wird gerne auch mal ein paar Zentimeter kleiner und nuschelt dann was von nicht geschafft. Ja, ich weiß eigentlich was und muss ich machen. Und genau dieses Ding, genau an dieses muss ich mal ran. Das wollen wir uns zusammen angucken am 27. Juli von 11:00 bis 14:00, denn das ist mein Workshop zum Thema Verkaufsroutine. Was ist jetzt eigentlich eine Verkaufsroutine? Eine Verkaufsroutine ist die Summe aller Tätigkeiten, die du tust. Ich nenne sie umsatzrelevante Tätigkeiten, kurz URTis, die dafür sorgen, dass du kurz, mittel und langfristig gebucht sein wirst und also Kundinnen hast. Und zu dieser Verkaufsroutine können ganz unterschiedliche Aktivitäten gehören, die eben zu dir und deinem Business passen. Ganz wichtig bei einer Routine ist, dass sie dich weniger Energie kostet, weil du sie einfach regelmäßig machst diese Aktivitäten, also das klassische Beispiel einer Morgenroutine, die zum Beispiel beinhaltet, dass du deine Klamotten abends schon rauslegst oder dass du ähnliche Abläufe hast zu einer bestimmten Uhrzeit, du also gar nicht mehr darüber nachdenkst, ob du es jetzt machst oder wie genau es funktioniert oder was du da machst, sondern du deine ganze Energie darauf verwenden kannst, diese Aktivitäten tatsächlich zu machen und umzusetzen. Und ähnlich ist es tatsächlich mit einer Verkaufsroutine. Beim Verkaufen passiert es ganz, ganz oft, dass wir das schön auf die To Do Liste schreiben, wenn es das denn auf die To Do Liste schafft. Es vielleicht auch noch mit Ausrufezeichen markieren, in einem pinken Marker ein markern und dann am Ende der Woche feststellen Ach Scheiße, viel habe ich gemacht diese Woche. Aber verkaufen und verkaufen ist irgendwie wieder von der To Do Liste hinten runtergefallen. Und bevor ich mich selbstständig gemacht habe, war ich in so einem Prozess. Da war ich in der Mastermind, da habe ich meine Idee gesucht für die Selbstständigkeit usw. und so fort. Und es zog sich ewig hin und her und irgendwann meinte meine Mentorin zu mir Gretel, wenn du jetzt nicht mal langsam in die Pötte kommst und wenn du nicht mal langsam was findest, womit du auch Geld verdienst, dann bist du im besten Fall eine Hobbypreneurin, aber keine Entrepreneurin. Möchtest du Hobbypreneurin bleiben? Gut, alles schön, alles schick. Aber wenn dein Anspruch ist, rauszugehen und davon zu leben und vielleicht für deine Tochter auch ein Vorbild zu sein und wirklich eine funktionierende Selbstständigkeit aufzubauen, dann wirst du nicht drum herumkommen, auch regelmäßig zu verkaufen und regelmäßig Kunden und Kundinnen zu gewinnen. Und ich gehe mal davon aus, dass das bei dir genau das gleiche ist, sonst würdest du hier nicht sitzen. Nun ist es so, dass es natürlich total viele verschiedene Möglichkeiten gibt, um zu verkaufen. Und was wir uns bei dem Verkaufsroutine Workshop anschauen, ist einerseits die Theorie, also was braucht es wirklich? Was für Arten von Umsatzrelevanten Tätigkeiten gibt es? Und dann springen wir aber ganz direkt in den Praxisteil und gucken, was brauchst du tatsächlich und wie kann das für dich aussehen? Also wir schauen ganz unmittelbar rein, welche umsatzrelevanten Tätigkeiten machen in deinem Business Sinn, damit du dich nicht überforderst? Was wir also nicht machen werden bei diesem Workshop ist eine riesige Liste auszuarbeiten, bei der du danach wie Ox vorm Berg sitzt und du denkst. Ja, Scheiße. Und wann soll ich das eigentlich alles machen? Sondern. Ziel des Workshops wird sein, dass du am Ende 70 % mindestens 70 % deiner Verkaufsroutine mit Aktivitäten, die du wirklich regelmäßig jede Woche durchführen kannst. Dass das dann steht. Das ist das erklärte Ziel von diesem Workshop. Und wie machen wir das? Wir machen das eben, indem wir uns drei Stunden treffen. Es wird eine relativ kleine, überschaubare Gruppe sein von maximal 25 Teilnehmerinnen. Und wir machen das, indem es zwar einerseits diesen Theorieinput von mir gibt, wir eben auch gucken Ey, warum braucht es eine Routine? Was für verschiedene umsatzrelevante Tätigkeiten gibt es überhaupt? Was davon kann ich, kann für mich passen. Und dass wir dann aber auch sehr direkt reinspringen und schauen Aha, okay. Und was von diesen Dingen macht Sinn für mich? Und wie viel davon kann ich jede Woche schaffen? Oder jeden Monat Oder jedes Quartal? Und dann schauen wir auch Aha, und wie kann ich das messen? Wie kann ich also messbar machen, dass ich eine Verkaufsroutine habe, die für mich funktioniert? Wir werden dann auch in kleinere Break out Rooms springen, also werden auch uns gegenseitig Feedback geben, werden schauen okay, das, was ich mir hier vornehme, ist das überhaupt realistisch? Macht das Sinn? Ist das zielführend oder mache ich das vielleicht nur, weil alle anderen das auch machen? Und wenn wir das dann einmal sozusagen abgehakt und durchgearbeitet haben, dann zeige ich dir, wie du deine Routine für dich tracken kannst. Denn ähnlich wie wir ganz unterschiedlich in der Art und Weise sind, wie wir verkaufen, sind wir eben auch ganz unterschiedlich in der Art und Weise, wie Dinge uns motivieren. Die einen arbeiten gut mit einer To Do Liste, die anderen brauchen ein spielerischeren Ansatz und die Dritten brauchen noch wieder ganz was anderes, um sich zu motivieren und um dranzubleiben. Und auch das gucken wir uns an, wie du sozusagen eine Routine haben kannst und dann auch gut tracken kannst, ob diese Routine dir das bringt, was du brauchst. Und am Ende schauen wir auch noch mal hin, was passiert, wenn du mal aus der Routine rausflutschst. Und kleiner Spoiler an dieser Stelle, das passiert uns allen mal. Wir alle werden mal krank, wir alle haben mal Urlaub. Wir alle haben mal trotz der tollsten Vorsätze, die wir uns vornehmen, mal keinen Bock. Und dann lassen wir vielleicht unsere Routinen auch mal schleifen. Und das Wunderwunderwunder Wunderschöne an einer Verkaufsroutine, die für dich funktioniert, ist eben, dass du die immer wieder anleiern kannst. Also selbst wenn die ganze Routine oder Teile davon mal kurzzeitig brachliegen, kannst du immer wieder zurückgehen und sie neu starten und musst nicht zehnmal überlegen, um. Mist, wo fange ich denn jetzt an? Was mache ich denn? Sondern du weißt genau Hey, was ist ein guter Zeitpunkt am Tag oder in der Woche, um meine Verkaufsaktivitäten zu machen? Du weißt genau, ich habe jetzt eine Viertelstunde Zeit. Was kann ich jetzt machen mit dieser Viertelstunde? Was die Nadel in die richtige Richtung bewegen wird? Und du musst eben nicht jedes Mal diesen Motor neu anschmeißen oder jedes Mal wieder überlegen, welche Bluse passt denn jetzt zu dieser Hose und welche Schuhe und überhaupt welche Ohrringe? Sondern du weißt einfach noch so was der letzte kleine Pfiff ist, den du dazu packen kannst, damit es richtig gut wird. Und das ist mir eben wirklich wahnsinnig wichtig, dass du verstehst, dass deine Verkaufsroutine nicht ein weiteres To Do ist, was du irgendwo abhakst, sondern dass es was wird, was du in deinen Business Alltag integrierst. Denn wenn du nichts machst an der Verkaufsfront, dann wird es sehr wahrscheinlich keine weiteren Kunden und Kundinnen geben. Du wirst auch aus dem Workshop den ein oder anderen Aha Effekt mitnehmen, was denn alles zum Verkaufen gehört und wo du denn eigentlich jetzt schon verkaufst, was du vielleicht gar nicht unter Verkaufen abgelegt hast. Also Sinn und Zweck. Und Ziel dieses Workshops ist es tatsächlich, dass du einerseits deine Beziehung zum Verkaufen ein bisschen überarbeitest, der ein bisschen einen neuen Anstrich gibst, dass du lernst, was für Umsatzrelevante Tätigkeiten es gibt, wie diese Tätigkeiten am besten funktionieren, um eine Routine für dich zusammenzuschustern. Dass du dich dann hinsetzt und schon während des Workshops mindestens 70 % deiner Verkaufsroutine zusammen baust und dass du auf jeden Fall weißt, wie kann ich diese Routine tracken? Wie kann ich dafür sorgen, wenn sie irgendwann mal stoppt? Oder oder da Sand im Getriebe ist? Wie kann ich dafür sorgen, dass es weitergeht? Darum geht es in meinen Verkaufsroutine Workshop am 27.07.. Selbst wenn du nicht dabei sein kannst, wenn dich das Thema interessiert, dann meld dich gerne dafür an, denn du bekommst sowohl die vorbereitende Hausaufgabe als auch die Aufzeichnung und kannst das dann alles gut nacharbeiten. Der Workshop kostet 250 € netto und ist auf 25 Plätze beschränkt. Weil es mir wahnsinnig wichtig ist, auch am Ende alle Fragen, die da noch sind, beantworten zu können. Damit du wirklich raus gehst und wirklich danach den ich spoiler das schon mal den Vertrag mit dir selbst unterschreiben kannst und sagen kannst Jo, ab jetzt mache ich meine Verkaufsroutine sechs Wochen lang und danach weiß ich, was funktioniert. Danach weiß ich, wo die Kundinnen, die ich in der Zeit gesignt habe, hergekommen sind. Ich weiß genau, von welcher Aktivität ich mehr machen sollte, von welcher ich weniger machen sollte. Ich weiß, welche Aktivität wie lange braucht und was ist wirklich, was es mir wirklich bringt. Und ich weiß eben auch wenn ich jetzt mal 30 Minuten Zeit habe, womit ich die am besten fülle, damit ich auch mittel und langfristig gut gebucht bin. Wenn du noch Fragen hast. Ich gucke gerade noch mal meine Fragen hier durch. Ja, ich glaube, ich habe alles erwähnt, was ich erwähnen wollte. Wenn du noch Fragen hast zum Verkaufsroutine Workshop, dann lass mich das sehr, sehr gerne wissen. Kontaktiere mich gerne bei Instagram, da findest du mich unter GretelNiemeyer oder schreibt mir eine Email an Moin@GretelNiemeyer.com, ich beantworte dir deine Fragen super gerne, wenn du jetzt schon weißt, wow. Yes! Das ist genau das, was ich jetzt brauche, um über den Sommer nicht ins Sommerloch zu fallen, sondern um tatsächlich zu verkaufen, zu lernen, welche Aktivitäten es braucht, um regelmäßig zu verkaufen und Kundinnen zu haben und eben nicht in die Hobbypreneur Falle zu tappen. Dann bucht ihr sehr, sehr gerne über den Link, den wir hier auch unter dieser Folge posten, schon deinen Platz im Verkaufsroutine Workshop und ich freue mich wahnsinnig drauf, dass du dabei bist. In diesem Sinne wünsche ich dir noch eine wahnsinnig schöne Woche. Genieß den Sommer und let me now any questions. Alles Liebe und bis bald. Die Gretel. Ciao.

  16. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Eigentlich wäre das doch genug: Olga (Charlotte – kleiner Insider in der Podcast Description) Reyes ist Business-Mentorin, Buchautorin & Speakerin. Dazu leidenschaftliche Fachfrau bei Themen wie Onlinekurs-Erstellung & Angebotsentwicklung. Aber da das für das sympathische Power-House absolut noch nicht genug ist, ist sie außerdem Sonnenschein, Steh-Auf-Frau und Resilienz-Expertin in Personalunion. Ein echtes Role Modell eben. Olga sagt die ganze Zeit sehr schlaue Dinge wie zB. 💙 “Der Schritt, den du am meisten fürchtest, ist der, der alles ändern wird.” Oder 💙 “Ich bin Business Mentor, kein Cheerleader.” (Let THAT sink in! 👏🏻) Oder auch 💙 “Wir müssen keinen Wettkampf mit unserer sad Story gewinnen.” Wie die inspirierende Teilzeitrollstuhlfahrerin positiv und motiviert bleibt. Und was sie gemacht hat, als bei einem großen Launch einfach NIEMAND in ihrem Launch-Format erschien, erzählt sie in dieser Folge MOIN um NEUN. Head up High und an die Kopfhörer für Olga (Charlotte) Reyes 😍 Links zu Olga: Website: https://www.headuphigh-businessmentor.de/ Insta: https://www.instagram.com/businessmentor_headuphigh/ Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute ist Interviewfolge und ich freue mich wirklich, wirklich sehr. Denn mir gegenüber sitzt die liebe Olga Charlotte Reyes, die ich oder bei der ich gestern schon im Podcast war. Deswegen wundere dich bitte nicht, wenn die Stimmung hier etwas ausgelassener ist. Wir kennen uns schon so ein bisschen. Olga Reyes-Busch: Wir eskalieren gleich. Gretel Niemeyer: Wir eskalieren gleich genau. Olga ist Buchautorin, Onlinekurs Heldin und Expertin, sag ich mal und Business Mentorin und in wahnsinnig vielen Bereichen unterwegs. Vor allem aber im Thema Resilienz, Mutig sein, Erfolg haben. Ich freue mich wahnsinnig auf diesen Schnack mit dir, Olga. Hallo! Olga Reyes-Busch: Hallo liebe Gretel, ich freue mich wahrscheinlich viel, viel mehr, denn ich durfte ja mal von Gastgeber zu Gast tauschen. Und ja, ich freue mich, da zu sein. Vielen Dank. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr gerne. Wir haben auch gerade schon wirklich gesagt okay, wir müssen jetzt auf Aufnahme drücken, weil ich gerade relativ gestresst nach Hause gekommen bin als Hintergrundinfo. Mein Sohn hat heute Morgen sein Frühstück vergessen und ich dachte so holy shit. Ein ganzer Tag voller Podcast Aufnahmen und jetzt musst du auch noch los zur Schule. Und Olga war auch in einem früheren Leben Lehrerin und meinte so Ja Gretel, was glaubst du was passiert ist, wenn meine Kinder das Frühstück vergessen haben? Was ist denn dann passiert, Laura? Laura sag ich schon, Olga. Olga Reyes-Busch: Na ja, nix ne. Das Problem an der ganzen Sache ist ja, wir sind als Online Business Mamis. Also meine Kinder sind ja nun groß, sind wir aber präsent zu Hause. Ich war aber nicht zu Hause, das heißt, das Brot lag nachmittags immer noch da. Mein Sohn ist tatsächlich nicht verhungert, hat womöglich sein Brot nicht im Schrank versteckt, so wie du früher. Entschuldigung. Und hat was abgekriegt vom Nachbarn. Aber das Problem bei uns ist ja so dadurch, wenn du ein Homeoffice Job hast, kriegst alles mit und fühlst dich. Wir sind ja alle, alle Coaches, alle Experten. Wir sind ja tatsächlich alle in so einem Helfersyndrom, sonst wären wir ja nicht da, wo wir sind. Und wir sind sehr präsent und sehr aufmerksam und sehen diese Dinge dann und handeln sofort, weil wir Macher sind. Sobald du eine Businessfrau oder ein Businessmann bist, bist du ja Macher und versuchst Fehler oder was auch immer auszumerzen. Hat ja auch was mit Resilienz zu tun. Schnelle Entscheidungen treffen noch mal eben. Und das kriege ich hin. Auf der anderen Seite bin ich der Meinung, so mein großer Traum es eigentlich gibt verschiedene Gründe, warum das bei mir nicht ist, aber ein Auswärtsbüro zu haben, weil du viele Dinge dann nicht siehst und kein Kind an der Tür leise fünf Minuten lang klopft und fragt „Darf ich das Nutella oder was auch immer aufmachen?“ Es ist ja egal, was es ist, Du bist halt immer noch Mutter. Ich glaube, unsere Ehemänner haben das ganz gut begriffen. Das Tür ist zu ist zu. Aber ja, im Business ist das halt nicht ganz einfach das abzustellen. Mein Sohn wäre wahrscheinlich nicht verhungert. Gretel Niemeyer: Ja, ich tatsächlich. Seit wir das eben kurz besprochen haben, denke ich mir auch so war das jetzt so schlau? Wäre es besser gewesen, ihn auflaufen zu lassen in dem Sinne. Aber es war trotzdem sehr, sehr witzig, weil ich komme so in die Schule gestürmt und ich war da gar nicht alleine. Da stand vor den Klassenzimmern. Nebenan stand ein Vater mit einer Brotdose in der Hand und wir haben uns angeguckt, gegrinst. Das war dann eigentlich wieder sehr, sehr witzig. Olga Reyes-Busch: Das ist absolut witzig. Ich als Pädagogin sehe das natürlich immer noch mit anderen Augen. Aber ich war ja auch Pädagogin für Menschen mit geistiger Behinderung, was mir in meinem heutigen Job auch natürlich total zu Hilfe kommt, weil ich Menschen etwas beibringen durfte, die nicht normal geradeaus gedacht haben. Und da ging es auch nie nur um Wissensvermittlung, sondern immer um Fähigkeitsvermittlung. Das heißt, der Job, den ich hatte, dieses Arbeiten mit Menschen mit geistiger Einschränkung, hat mich so viel so schnell weitergebracht in meinem jetzigen Business. Und natürlich lebt eine Lehrerin in mir. Ich bring total gerne Sachen bei, ich habe das schon als Kind gemacht, obwohl da habe ich wahrscheinlich lieber herumkommandiert als anderen was beigebracht. Aber nichtsdestotrotz ist das echt so eine Berufung von mir und so meine absolute Passion, Menschen zu ermächtigen, Dinge selbst zu tun. Gretel Niemeyer: Und sag mal, nun ist ja der Begriff Business Mentorin, Business Coach, das kann ja alles und nichts sein, so ein bisschen. Was ist eine Business Mentorin für dich genau? Wie definierst du das für dich? Weil wenn man deinem Instagram glauben darf, dann ist es auf jeden Fall nicht Business Mentorin gleich Cheerleaderin. Was ist eine Business Mentorin? Olga Reyes-Busch: Your Heart that one, ich bin kein Cheerleader. Der Unterschied zwischen Mentor und Coaches theoretisch tatsächlich klar definiert. Der Coach ist derjenige, der dich, der dir Fähigkeiten an die Hand gibt. Und der Mentor ist derjenige, der dich aus seinen Wissensschätzen lernen lässt und der dich befähigt auf einer metallen Ebene auch noch. Ich bin im Endeffekt beides. Zum einen bringe ich dir Sachen ganz klar bei, wie gesagt muss kleinschrittig und und und. Ich zeig dir ganz genau zum Beispiel wie erstelle ich einen Onlinekurs, wie mache ich, dass sich der verkauft auf der anderen Seite, bin ich auch der Mentor, der dich hinter meine Kulissen mitnimmt, der ganz, ganz stark darauf achtet, dass deine mentale Gesundheit dabei nicht untergeht. Und sind wir beide mal ganz ehrlich, wir haben Tage, Nächte auf dem Sofa im Bett verbracht und geheult und hätten am liebsten geschmissen. Und das wird nicht nach vorne gebracht. Und natürlich tun das meine Coachies auch. Die wollen gerne aufgeben. Und deine Coachies, wir hatten es gestern, auch. Sie wollen gerne aufgeben, sie können nicht mehr, sie sind verzweifelt. Und da kommt der Mentor ins Spiel. Da kommt die Resilienz bei mir ins Spiel. Da kommt das Leben ins Spiel. Dass du als Mentor nicht nur das sture Vermitteln, sondern auch immer noch sehr, sehr stark den Menschen hinter dem Ganzen siehst. Versuchst dahin zu bringen, dass er weiter an sich glaubt. Es ist immer so schön, aus Fehlern von anderen zu lernen, weil dann braucht man sie nicht selber machen. Ja. Gretel Niemeyer: Und du hast ja auch. Also dein großes Thema ist ja letztlich Resilienz, oder eines deiner großen Themen ist ja die Resilienz. Und ich finde, du hast es richtig schön gesagt, so nach außen ist eine Sache, die wir darstellen. Hinten haben wir aber schon ganz viele andere Sachen erlebt und ich sage mal so, du hast selber ja auch zwei, drei Sachen erlebt, wo man sagen kann Resilienz, die Frau weiß, wovon sie redet. Magst du vielleicht ein, zwei Geschichten davon mit uns teilen? Olga Reyes-Busch: Total gerne. Ähm, fangen wir mal damit an, dass ich so ein Mensch bin, der schon früh in die Resilienz gehen durfte. Mit vier Jahren bin ich von meinen Eltern und meinem Bruder getrennt worden und wuchs bei wildfremden Menschen an der Ostsee auf. Daher meine Liebe zur Ostsee, liebe Gretel, die ich so mit dir teile und es wurden aber meine schönsten Kindheitserinnerungen. Meine Großeltern, die ich bis dahin nicht kannte, haben mich großgezogen und mir sehr, sehr viel beigebracht. Unter anderem diese Resilienz, so eine Kopf Hoch Mentalität. Meine Oma sagte immer Kopf hoch, mein Mädchen und das wird schon wieder. Da musst du durch. Und meine Firma heißt Head up high. Gretel Niemeyer: Das wäre meine nächste Frage gewesen. Olga Reyes-Busch: Also Kopf hoch. Und sie war es, die mir beibrachte, dass aus negativen Dingen positive entstehen können. Und mein Großvater, der damals noch Offizier war, hat mich relativ viele Werte gelehrt, unter anderem den Wert Hoffnung, also Hoffnung, niemals aufzugeben. Er war im Krieg, hat viele schlimme Dinge erlebt, wird immer gesagt, es gibt immer etwas Besseres, wenn du bereit dafür bist, hart zu arbeiten und zu kämpfen. Für mich hat hart arbeiten etwas Positives. Das hat nichts mit 24/7 Dauerbrenner zu tun, sondern das hat was mit Verfolgung seiner Ziele zu tun, was ich absolut liebe und zum ersten Mal, wo ich an die Grenzen meiner Resilienz kam, war, als mein jüngster Sohn schwerst erkrankt ist und vier Jahre immer wieder im Krankenhaus lag und es am Ende auf Leben und Tod ging. Heute ist er 17 Jahre, ist gerade eben aus der Haustür verschwunden, geht zu einem Skatefestival. Ich werde ihn fünf Tage nicht sehen, mit einem Zelt bewaffnet, zu wenig Klamotten, zu wenig Isomatte und die Muddi lässt ihn laufen, weil sie denkt, wir hatten ganz anderes. Es war das erste Mal, dass ich so an die Resilienz kam. Aber das zweite Mal und wourm es auch um das erste meiner Bücher ging, ist halt. Ich hatte eine ganz. Ich habe viele Operationen gehabt, ich habe viele Erkrankungen gehabt, aber ich hatte dann so eine ganz lapidare OP, Leistenbruch. Also ist wirklich lapidar. 20 Minuten bist du da durch. Als ich aufwachte, hatte ich solche Schmerzen, dass man mir erst gar nicht so glaubte, weil geht ja nix schief. Und das Ende vom Lied war, dass mein Bewegungsradius 10 Meter war. Heißt ich konnte seitdem nicht mehr laufen. Bekam einen Rollstuhl. Etwas, was ich nicht akzeptieren konnte. Denn immer wenn ich lief, stürzte ich und ich stürzte ungebremst. Und ich hatte Knochenbrüche. Ich war verzweifelt. Und der Verlust meiner Arbeit als Lehrerin mit Menschen, das war. Das war einfach im Raum. Und das war wie so ein Damoklesschwert, weil die Familie will weiter ernährt werden. Es war Corona, du hattest und es war schon vor Corona. Aber dann kam ja auch noch Corona in der Zeit, wo ich versuchte mich wieder aufzurappeln und es war so anstrengend für mich, dass ich nicht wusste, wo ich hin wollte. Und dann habe ich halt eine Resilienz Trainerausbildung gemacht, weil ich dachte, naja, du brauchst in Deutschland ja auch immer Zertifikate, wir sind ja hier so, also man kann. Ich weiß nicht, man kann mich gar nicht sehen, wenn ich habe, wir sind nicht auf YouTube oder doch dann kann man ja sehen wie Lateinamerikanisch ich aussehe. Das ist ja immer so diese Latina in mir. Mein Papa ist halt Südamerikaner, kocht auch so ein bisschen das Blut, wenn man nicht handeln kann. Und habe ich ein Buch geschrieben und bin mit diesem Buch online gegangen und habe damit mein erstes Business aufgebaut, nämlich Resilienz Coaching. Und währenddessen habe ich aber selber versucht, meine eigene Resilienz immer wiederzufinden, denn es gibt nichts Schlimmeres, als wenn dein Bewegungsradius auf 10 Meter runtergebrochen wird und wenn du ein ganz hoch aktiver Mensch bist, aber noch laufen kannst. Also beides ist schlimm, selbst wenn ich gar nicht mehr hätte laufen können. So ein Querschnitt oder so ist noch viel schlimmer, weil es eine Endgültigkeit hat. Aber meines hatte keine Endgültigkeit und du bist so auf der Suche. Und bin ich bis heute auf der Suche, das wieder hinzubekommen. Ich habe da noch mehrere Nachoperationen bekommen und habe jetzt auch wieder einen Rollator. Und das verwirrt die Menschen. Ich liebe es ja zu verwirren, aber man bekommt halt auch so Hasskommentare auf seiner Bilder, auf seine Bilder. Auf dem einen stehe ich, auf dem anderen sitze ich im Rollstuhl. Das funktioniert in unserer Gesellschaft und auch das hat was mit Resilienz zu tun. Und ich bin mit diesem Resilienz Business richtig genial durchgestartet. Es hat mir Spaß gemacht, aber ich habe halt einen Onlinekurs dazu gebaut. Denn meine Erkrankung, also dieser dauerhafte Schmerz, der so hoch ist, dass ich ständig ohnmächtig werde, lässt mich nicht mehr normal arbeiten. Das heißt, irgendjemand anders, Irgendetwas anderes musste für mich arbeiten. Und das war dieser Kurs. Wenn ich eins kann, dann ist das Unterrichten und es macht mir so richtig Spaß. Da habe ich diesen Kurs gebaut und dann habe ich das verkauft und war ganz, ganz schnell sehr erfolgreich. Aber so dieses Gruppen und dieses eins zu eins war nicht so meins, weil die Menschen, mit denen ich arbeitete, dass funkte nicht so wirklich zwischen mir. Also dieses es war. Es hat Spaß gemacht. Auf jeden Fall. Aber es war nicht mehr das, was ich mal hatte. Und irgendwann fragte mich jemand, Sag mal, wie hast du eigentlich diesen Kurs gemacht? Und ich habe ihr das beigebracht. Und da war es wieder die Lehrerin. Weißt du, diese absolute Passion. Und dann habe ich halt gesagt okay, ich fange jetzt mal damit an, weil das macht mir Spaß. Und worauf kommt es an bei einem guten Onlinekurs? Worauf solltest du achten? Was ist wichtig? Weil 90 % aller Onlinekurse werden nicht bis zum Ende durchgemacht. Die Leute brechen ab. Was kannst du tun? Und das ist halt Unterrichten. Und da merke ich dann auch immer so man geht sofort in die totale Spaßaktion bei mir und es ist ein super Tool, um zu automatisieren. Es ist ein super Tool, um dich aus dem 24/7 rauszuholen. Es ist ein super Tool um. Es ist nicht das einzige. Ich bin. Also ich habe definitiv Selbstlernkurse, aber ich bin halt auch so ein Freund, dass du Coaching in deinem eigenen Kurs in dein Coaching mit rein packst, um zu unterstützen. Weil es gibt Fragen, die sind immer und immer wieder gestellt und die kannst du im Kurs beantworten. Und wenn du dann dieses eins zu eins Coaching hast, dann brauchst du das nicht mehr, sondern kannst richtig dich einlassen auf deine Coachies. Und das ist halt so ein wahnsinnig wertvolles Tool. Und als ich das dann hatte, war ich angekommen, habe ich das mit der Resilienz halt verbinden weil diese Kopf hoch-Momente, sind wir beiden mal ganz ehrlich, davon haben wir viele. Und dieses Hinfallen, ich meine mein erstes Buch, wir haben gestern noch drüber gesprochen, ich habe mein erstes Buch geschrieben und ich habe es im Selbstverlag gemacht, weil das das Lead Magnet ist. Dadurch habe ich Kunden bekommen. Und hab einen Probedruck gehabt. Und es war wunderbar und das Buch kommt an und ich stehe da und denke so schick und freu mich. Ich habe 1500 Stück nach Hause bestellt Selbstverlag und dann kommen die. Wenn es so ein Unboxing völlig unspektakulär. Das erste Mal ein Buch in der Hand zu halten ist mega. Aber danach? Nicht. Obwohl, das war mega. Ich hab's dann ausgepackt und musste leider Gottes feststellen, dass 1500 Bücher verschnitten waren und die Farben waren falsch, das heißt die Seitenzahlen waren abgeschnitten, der ganze Druck war verrutscht und die Farben waren nicht mehr die Farben, die ich hatte. Ich war völlig am Boden zerstört. Und dann kommt natürlich auch Resilienz ins Spiel. Und was machst du dann? Ja, und dann geht es um schnelle Entscheidungen. Und das ist Resilienz. Resilienz ist alles, was Persönlichkeitsentwicklung ist. Schnelle Entscheidungen zu treffen. Gretel Niemeyer: Das ist ja auch mal so spannend. Man sieht dann, was du gerade gesagt hast. Man sieht halt zum Beispiel über Social Media oder die Websites immer nur ein Teil. Ja, ja, dann sieht man dich irgendwo stehen, irgendwo sitzen und dann denkt man sich was und dann reimt man sich was zusammen. Oder auch, was du erzählt hast mit den Büchern. Dann hast du da irgendwie 1500 Bücher falsch gedruckt. Die Leute haben die aber irgendwie vorbestellt. Du hast da echt viel Geld reingesteckt und dann ist erst mal das Ding futsch und dein ganzes Business oder deine ganze unmittelbare Business Idee baut halt darauf auf. Oder auch eine andere Situation bei dir. Stell dir vor, du bist Speaker und keiner kommt. Olga Reyes-Busch: Na ja, das war ja ähnlich dem Speaker Bereich. Aber ich weiß worauf du hinaus willst. Es war dieser Launch. Ich wollte meinen neuen Kurs launchen und hatte damals mein gesamtes Vermögen in Anführungsstrichen in diese Werbung gesteckt, weil ich ja wusste, es funktioniert und ich habe alles gemacht und es hat super funktioniert und es war mega viele Anmeldungen für diesen Workshop. Ich mache das immer total gerne über Workshops, weil die Leute mich kennenlernen, die wissen okay, die ist ein bisschen durchgeknallt, die Alte, das passt schon oder es passt halt nicht. Das ist natürlich auch so eine Selektion. Und dann bin ich da und ich bin immer super gehypt und ich freue mich mega. Ich darf unterrichten. Weißt du so was wie so ein kleines Kind, es ist Weihnachten, ich darf unterrichten. Workshop Voll geil! Gretel Niemeyer: Ja, ganz, ganz kurze Sidenote. Ich als Lehrerkind. Immer wenn du das sagst, zucke ich kurz zusammen und denke oh, oh. Olga Reyes-Busch: Aber ich sage ja auch immer Lehrerin für Menschen mit geistiger Entwicklung ist was völlig anderes. Also das ist auch das Schöne daran, weil ich belächele immer die Kollegen, die sich mit unseren Blagen auseinandersetzen durften. Auf jeden Fall sitze ich dann da und hab wahnsinnigen Spaß und freu mich und komme in den Zoomraum. Und keiner ist da. Keiner, Nicht einer. Und ich meine, ich war Mathe eine absolute Niete, aber bei 30 % Showupgrade und so und so viele Leute melden sich an, dann kommen so in der Showupgrade sind ungefähr 30 %. Ich konnte mir ausrechnen, dass null nicht stimmt, aber tatsächlich war es nicht ganz einfach. Es kommt keiner. Niemand war da und das war eine totale Katastrophe, weil mein gesamtes Geld steckte in dieser Kampagne. Und dann wieder aufzustehen. Also im Endeffekt ist die Kampagne super durchgelaufen und wir haben einen Haken. Also wer schon mal Kampagnen erstellt hat, E Mail Kampagnen erstellt hat, die mit Uhrzeitstempel sind und und und weiß, wenn ein Haken fehlt, das ganze Ding stoppt. So ist es passiert und so sind die letzten beiden Mails, wo dann noch mal der der Link zum Zoomraum kam, nicht rausgegangen und somit erschien keiner. Ich war völlig am Boden zerstört und ich war, ich hätte schreien können, ne Latina. Das schlägt so schnell in Jähzorn um, bringt dich aber nirgendwo hin. Denn das Problem ist, wenn du immer nur auf das dich auf das Ziel konzentriert. Das ist so, als wenn du einen Berg hoch läufst und immer nur auf den Gipfel guckst. Du stolperst auf jeden Fall und wir haben halt was nicht kontrolliert. Und da gebe ich auch nicht einem aus meinem Team die Schuld oder mir die Schuld, sondern das ist einfach tatsächlich passiert. Wir mussten dann gucken, wie es weitergeht. Und wenn du dann schaust, wo bin ich gestolpert, wie kann ich jetzt schnell wieder aufstehen, dann kommst du weiter. Und ich meine, ich bin großer Fan von E Mail Marketing. Das war dann die Chance. Ich konnte die Menschen ja trotzdem erreichen. Ich habe eine Aufnahme gemacht vom ersten Tag, konnte sie rausschicken und so sind sie in den zweiten Tag trotzdem noch erschienen. Aber bist du da bist, ist das natürlich mega anstrengend und so eine Showupgrade von null ist hoffentlich eine einmalige Geschichte. Das war der Hammer. Gretel Niemeyer: Und würdest du denn sagen. Also ich finde auch, genauso wie Business Mentorin ist Resilienz auch ein großer Begriff oder mittlerweile auch so ein Trendwort unserer Zeit. Was also gibt es da irgendwie bestimmte Phasen oder wie kann ich resilienter werden? Wie kann ich? Also hast du da vielleicht so ein, zwei Tipps, weil das jetzt gesagt okay, so sitzt da in diesem Event keiner kommt. Du willst kurz erst mal schreien, wie schaffst du es dann, die Kurve zu kriegen und zu sagen okay, wir reißen uns alle mal am Zipfel, head up high, Kopf hoch, weiter geht's. Wie muss ich mir das vorstellen? Also wie wird man resilienter? Olga Reyes-Busch: Resilienz kannst du trainieren wie ein Muskel, das ist relativ einfach, und zwar bei kleinsten Problemen, die du hast. Guckst du nicht auf das Problem, sondern immer nur auf die Lösung. Butterbrotdose vergessen. Du könntest jetzt sagen „Mein armes Kind, kriegt nichts zu essen.“ Oder du könntest sagen „Fünf Minuten hin, fünf Minuten zurück. Mache ich eben.“ Das heißt, die Lösung ist das Ziel und du kannst, du musst, du kannst und du darfst Dinge bedauern, die schiefgehen. Also, es ist nicht so, dass ich sage „Ach ja, dann ist jetzt keiner gekommen.“ Bullshit. I mean, Nein, dann gucke ich mir das an und dann bin ich auch sauer und dann bin ich auch traurig. Aber in dem Moment, wo ich weiß, es kommt ja natürlich auch auf Zeit an, ich kann ja auch die ganzen Leads innerhalb von 24 Stunden verlieren, weil sie sich nicht mehr an mich erinnern. Die haben sich vielleicht vor zwei Wochen eingetragen, die wissen überhaupt nicht mehr, wer ist das überhaupt und was bekomme ich usw. und. Das heißt schnelles Handeln ist das eine und schnelle Entscheidung treffen und sich grundsätzlich erst mal auf die Lösung konzentrieren und nicht auf das Problem. Das Problem kannst du nicht mehr ändern. Gelatscht ist gelatscht. Ich werde meine Leiste nie wieder reparieren können. Ich kann nur gucken, wie kann ich damit umgehen, dass ich nicht trotzdem traurig sein darf und dass das nicht trotzdem eine Katastrophe in dem Moment ist, das ist klar. Aber das kannst du tatsächlich im Kleinen lernen. Das kannst du schon lernen, indem du Dinge tust wie Ich gehe mal morgens kalt duschen. Das hört sich so blöd an, aber das macht so viel aus. Du hast immer die Möglichkeit, schnelle Entscheidungen zu treffen, aus deiner Komfortzone rauszukommen. Und so was baust du tatsächlich aus. Und im Business ist es immer so, ich bin ein Freund. Ich journe täglich. Also das hat aber auch was mit meiner Kindheit zu tun. Ich habe mit 14 Jahren angefangen zu journaln und ja, ich kenne mich so, ich hatte nicht so das Elternhaus was und ich habe gejournalt und hatte damals ein Buch, das hieß Zukunft. Ja bitte, ich weiß gar nicht, ich habe es noch mal nachgekauft, weil es. Das gibt es auch nicht mehr. Und diese Dame hat mir eine Möglichkeit gemacht, meine Gedanken so klar zu bekommen und so zielstrebig zu werden, dass alles, was ich in dieses Buch schreibe, tatsächlich wahr wird. Das ist so ein bisschen wie bei Harry Potter. Und von daher ist Journaling eine meiner Methoden, mit denen ich arbeite und die ich auch den Menschen immer nahe lege. Es gibt aber viele, die das gar nicht durchhalten oder machen möchten. Und dann sind es halt diese kleinen Sachen. Komm mal aus deiner Komfortzone raus und triff schnelle Entscheidungen. Esse ich heute Marmelade oder esse ich heute Schinken? Da können sich Leute stundenlang drüber aufregen. Ich ess dann Käse, weißt du, so, wenn ich mich zwischen zwei Sachen nicht entscheiden kann, dann nehme ich das dritte. Das sind diese Kleinigkeiten. Du kannst Resilienz definitiv trainieren. Und im Business ist es so die meisten scheitern. Also ich bin Resilienz… Das ist so ein Modewort geworden. Das ist ja, das gibt es schon lange, so ist es nicht. Es gibt es schon 60er Jahre. Das ist die Gesundheit deines Kopfes und die Achtsamkeit, damit umzugehen und das auf unser Geschäft zu beziehen, fällt gerade uns Frauen unglaublich schwer, weil wir in der Gesellschaft eine andere Position haben. Wir sind immer noch die Kümmerer. Das verschiebt sich natürlich, das ist gar keine Frage. Aber das ist. Das ist unser kultureller Hintergrund. Und dadurch, dass wir uns immer kümmern, fühlen wir uns auch immer verantwortlich. Und das übernehmen wir mit ins Business. Selbst wenn du Angestellte hast, fühlst du dich für das, was sie tun, auch noch mitverantwortlich und hinterfragst dich selber. Da sind Männer in ihrer Aufstellung noch meistens anders. Nicht immer. Ich möchte das auch nicht verallgemeinern oder so. Aber bei uns Frauen fehlt diese Resilienz ganz häufig, weil es selbstverständlich ist. Es gab früher mal eine Postkarte, die wäre ich nie vergessen. Ich versucht die auch noch mal zu bekommen. Da siehst du, wie ein Mann abends ins Bett geht. Der steht vom Sofa auf, vom Fernseher und geht zielstrebig ins Bett und dann siehst du, wie eine Mutter ins Bett geht. Dann holt sie noch die Socken, dann macht sie noch die Waschmaschine aus, stellt sie noch den Spüler an, dann geht sie noch mal Zähneputzen, dann guckt sie noch mal bei den Kindern und bis sie im Bett ist, hat sie so eine Zickzacklinie gemacht und das zeigt einfach nur, dass wir anders denken. So, und das ist so das, was du mitnehmen darfst und zu sagen und jetzt eine Lösung zu finden, und zwar eine schnelle Lösung zu finden. Achte nicht auf die Socken und der Teller, der da steht, sondern guck einfach nur, wo will ich hin? Und dann geht es viel zielstrebiger. Gretel Niemeyer: Ja, und ich finde aber auch Hm, weil es ist so spannend? Ich hatte gestern mit einer meiner Mentorinnen ein Gespräch noch oder eine Session, bei dem es eben auch um das Thema über Verantwortung für andere geht. Was sich also den Schuh kann ich mir so was von anziehen und zuschnüren und ich finde es dann so spannend eben auch zu lernen, wie unterschiedlich andere Menschen ticken. So einfach auch zu verstehen, so wie ich das sehe, so sieht es einfach nicht jeder andere auch. Und ob wir jetzt den Unterschied zwischen Männern und Frauen machen oder introvertierten, extrovertierten Menschen oder einfach zwischen unterschiedlichen Kulturen oder Persönlichkeiten, ist völlig egal. Aber es ist so spannend oder so zu sehen. Okay. Was für mich die total normale Realität ist, so wie ich die Welt sehe. Olga Reyes-Busch: Ich habe ein schönes… Da muss ich noch mal rein. Da hast du nämlich mir so einen schönen Vorsprung gegeben. Extrovertiert und introvertiert. Das ist im Business… Ich habe. Ich arbeite ganz oft mit Menschen, die sind introvertiert und sagen Okay, ich kann nicht in die Sichtbarkeit. Und ich weiß, sie können das. Die haben nur einen völlig anderen Weg. Sie sehen Dinge anders. Und da gibt es ein schönes Beispiel extrovertiert und introvertiert. Mein Mann ist introvertiert, ich bin extrovertiert. Würde ich jetzt mal so sagen. Gretel Niemeyer: Wirklich? Ich weiß nicht. Bin da nicht ganz sicher. Olga Reyes-Busch: Komm lass uns noch mal drüber nachdenken. Gretel Niemeyer: Ja, so eine Mischform. Olga Reyes-Busch: Eine Mischform. Genau. Eigentlich eher introvertiert. Also du hast eh immer eine Mischform. Aber davon mal ganz abgesehen es ist ganz schön zu sagen, stell dir vor, du bist introvertiert, dann wachst du morgens auf und hast dein Sozialkonto aufgefüllt mit, ich sage jetzt mal 10.000 Talern. So und oder noch nicht mal zehn Taler. Und jeden Tag, wenn du eine soziale Begegnung hast, zahlst du als Introvertierter dafür und am Ende des Tages ist dein Konto leer. Gretel Niemeyer: Oder im Minus. Olga Reyes-Busch: Oder im Minus. Oder im Minus. Und du bist ausgelaugt. Das heißt, wenn ich abends mit einem Introvertierten auf eine Party gehe, der einen ganz normalen Arbeitstag hat. Der hat schon mal wenig Spaß daran. Komme ich als Extrovertierter ins Spiel. Ich mach morgens auf. Ich habe. Ich bin voll pleite. Mein Bankkonto ist leer. Und mit jedem Sozialkontakt, den ich am Tag pflege, wächst mein Bankkonto. Also, wo bin ich total gerne? Auf Partys. Das heißt also, ich ziehe Kraft aus sozial Kontakten und den Introvertierten entzieht es Kraft. Und wenn du coacht und wenn du ein Business coacht und das weißt, dann coacht du deinem Business Teilnehmer auch so, dass sie, wenn sie introvertiert sind, morgens ihre Sachen erledigen. Und wenn sie extrovertiert sind, dann dürfen sie gerne Partyfotos posten und dann dürfen sie gerne abends in die Interaktion kommen, weil Sie dann ein viel höheres Energielevel haben. Der Introvertierte ist dann ausgebrannt, der Extrovertierte legt dann richtig los. Achte mal im Instagram darauf, wer wann postet, du schmeißt dich weg. Aber siehst du auch ganz oft oder welche Art von Fotos gepostet werden. Nur mit vielen Menschen, mit wenig Menschen, kannst du schon ganz, ganz viel lernen. Gretel Niemeyer: Ach krass, super spannend. Und dann? Ich habe dich ein bisschen gestalkt hier vor unserem Gespräch. Dann hast du geschrieben irgendwo der Schritt, der, den du am meisten fürchtest oder der nächste Schritt, den du am meistens fürchtest, ist der, der dich am weitesten bringen wird oder der am meisten verändern wird. Was meinst du damit? Olga Reyes-Busch: Das ist der Schritt, der dich aus der Komfortzone bringt. Das ist der Schritt, vor dem du am meisten Angst hast. Das ist der Schritt, dass dein Nachbar sagt Guck mal, die macht das und das. Das ist der Schritt, der dir so viel Angst macht, dass du ihn meistens nicht gehst. Und das ist, da kannst du schon losgegangen sein. Oder aber du kannst noch am Anfang stehen. Es ist der Schritt zu sagen Ich gehe jetzt in die Sichtbarkeit. Ich glaube, das wirst du auch feststellen mit deinen Coachies. Es ist immer diese Sichtbarkeit. Also es ist einer der größten Schritte. Und selbst wenn sie sichtbar sind, ist es vielleicht dann der Schritt zu sagen ich schalte Werbung oder es ist dann der Schritt zu sagen ich mache das, weil das ist unbekanntes Land und wir sind halt einfach. Unser Gehirn ist von der neuronalen so hergestellt, dass wir immer versuchen, so wenig wie möglich das Gehirn arbeiten zu lassen und alles was uns Angst macht, bremst uns aus. Aber es ist auch genau der Schritt, der dich auf das nächste Level bringt. Im Business zum Beispiel beim erste Angestellte nicht mehr dein erster. Au ja, dann nicht mehr dein erster Freelancer, sondern deine erste Angestellte. Dieses das hält dich so lange zurück, weil du so viel drüber nachdenkst und dann diesen ersten Schritt zu gehen. Dann ist es egal. Dann hast du irgendwann die zweite und die dritte, es kann aber auch dein erster Freelancer sein, das heißt Dinge auszulagern. Es kann deine erste Werbung sein, es kann deine erste, dein erster Post sein. Es ist egal. Dieser Schritt, den du am meisten fürchtest, ist aber der, der dich weiterbringt. Wir alle haben diesen Schritt in uns und wir wissen alle genau, welcher Schritt das ist. Wenn wir uns selbst reflektieren, sind wir großartig darin. Gretel Niemeyer: Genau. Und vor allem das Ding ist ja auch dieser Schritt ist es gibt immer neue erste Schritte. Also im Verkaufen ist es ja tatsächlich oft so dieses okay, du hast vielleicht den ersten Schritt gemacht und dich getraut, jemanden anzuschreiben, anzusprechen. Keine Ahnung was. Und dann kommt Gretel und sagt Ach so, follow up. Wer übrigens wichtig. Follow up. Scheiße. Olga Reyes-Busch: Ich kann den doch nicht zweimal. Gretel Niemeyer: Ich kann den doch, doch du kannst zweimal und dreimal und viermal. Und deswegen ich verstehe das so. Ich habe mich erst kürzlich auch mit einer Freundin unterhalten, die auch meinte so, weißt du, ich habe hier jemanden, die will mich unterstützen in meinem Business. Ich müsste der einfach nur eine kurze E Mail schreiben mit drei Informationen und ich mache es nicht. Warum mache ich es nicht? Und dann haben wir eben auch drüber geredet. In dem Moment, wo du es schickst, kann es auch nach vorne losgehen. Hast du vielleicht Angst vor Erfolg oder in dem Moment, wo du es schickst und es hat trotzdem nicht den Erfolg, den du dir erhoffst, bist du vielleicht enttäuscht und versuchst dich jetzt schon davor zu schützen, dass du nicht enttäuscht wirst, weil so lange du diese Informationen nicht schickst, kannst du nicht enttäuscht werden. Und ich finde es einfach so spannend, wie du sagst, dann auch mal rein zu gucken, wenn ich verstanden habe, was eigentlich dieser nächste Schritt ist und ich weiß, wie viel der mir bringen würde, warum mache ich es trotzdem nicht? Olga Reyes-Busch: Genau, wo ist das? Wo ist mein Hindernis? Und das ist das, wo ich sage, da arbeiten wir an Persönlichkeitsentwicklung und da ist der Mentor wichtig, weil diese Dinge haben wir ja auch schon zum Teil oder eigentlich alle erlebt. Wir kennen das ja, wir wissen ja, wie schwierig Dinge sind, wir wissen ja, wie groß Hindernisse sind. Und deswegen kann ein Selbstlernkurs hervorragend sein, wenn es um Themen geht, die, die man selber gut erarbeiten kann. Aber deswegen bin ich ein absoluter Freund von Coaching. Ja, und? Und weil dann kannst du individuell werden. Wenn dein Kurs an der Seite schon mal so diese ganze Basis durchmacht, dann kannst du wieder individuell werden und kannst dann sehen, so wie du gerade sagtest, Sag mir doch mal Erfolg oder hast du Angst vorm Scheitern? Und oft ist es tatsächlich, dass sie Angst vorm Erfolg haben. Gretel Niemeyer: Verrückt? Olga Reyes-Busch: Ja, total. Weil sie damit nicht umgehen können. Denn dann kommen diese Glaubenssätze. Mir steht Erfolg nicht zu und ich bin die Erste bei mir in der Familie oder Das darf nicht sein oder was? Geld macht ja nicht glücklich. Ich hatte einen Speaker Auftritt in Leipzig und habe im Interview tatsächlich gesagt Und Geld macht doch glücklich. Und es ging so dieses was hat sie gesagt? Durch den Raum und ich kann das immer ganz einfach erklären. Du wirst es selber wissen. Die Anfänge sind schwer. Du hast wenig Zeit für deine Kinder. Und wenn du aber Geld hast, kannst du dir jemand kaufen, der das Haus putz. Dann kannst du dir jemanden kaufen in Anführungsstrichen, dann kannst du jemanden bezahlen. Du kaufst dir ja keine Person, aber du kannst jemanden bezahlen, der die Wäsche macht. Du kannst jemanden bezahlen, der all diese Dinge abnimmt und du dir Zeit erkaufst. Und dann kann sie dich glücklich machen, weil dann hast du diese Zeit mit deinen Kindern. Sie kann mir keine Gesundheit zurückkaufen, aber sie kann mich entlasten. Ich kann mir kein neues Bein wachsen lassen, aber sie gibt mir Möglichkeiten, mehr zu entspannen. Also egal was es ist, es gibt definitiv ein Grund, reich zu werden und einen guten Grund. Und du kannst helfen. Du kannst Menschen, die weniger haben als du, helfen. Da bin ich ein großer Freund von, dass, sobald du in den Erfolg gehst, als allererstes überlegst welches Sozialprojekt unterstütze ich? Gretel Niemeyer: Ja, und jetzt sag doch mal, wenn man gerne mit dir arbeiten möchte, wenn man das lernen möchte, erfolgreich zu werden, resilienter zu werden, der Welt mit einem Lächeln zu begegnen, auch wenn es mal nicht so leicht ist. Wie kann man mit dir arbeiten, Olga? Olga Reyes-Busch: Also du kannst ganz normal in eins unserer Programme kommen. Wir machen von der Sichtbarkeit gehen wir über, gehen wir über dein Programm, über dein Angebot und in den Vertrieb im Endeffekt und ich sage mal mein Lieblings- oder mein Herzstück ist tatsächlich dieses Key to Sucess. Da geht es darum, wie du den Onlinekurs aufbaust, wie du dein E Mail Marketing machst, wie du launcht und wie du erfolgreich wirst. Gerade jetzt habe ich ein neues Buch auf den Markt gebracht, das zeig ich einmal. Das heißt Business Brilliance. Und in diesem Zusammenhang haben wir auch da geht es um das richtige Mindset zu Erfolg, Reichtum und Fülle. Und im gleichen Zug haben wir dazu einen Selbstlernkurs gelauncht. Und da geht es ums Money Mindset, weil es das ja ist, was uns sehr hindert. Das heißt, du kannst einmal alleine lernen oder du kannst den großen Programm bei uns lernen. Und in Key to Success hast du halt ein Online Kurs, du hast Gruppencoachings. Du hättest aber auch Möglichkeit mit mir eins zu eins zu arbeiten. Genau das siehst du alles auf der Homepage. Gretel Niemeyer: Sehr cool. Die verlinken wir natürlich hier unter dieser, unter dieser Folge. Und wenn du Lust hast, dir noch weitere Schnacks mit Laura, der Laura, ich sag immer Laura mit Olga Charlotte und mir anzuhören, dann empfehle ich dir auch ihren Podcast Online Business Realtalk. Denn da hat sie mich interviewt und ich habe tatsächlich glaube es geschafft, die Fragen nicht so zu wiederholen. Also da gibt es noch eine zweite, eine zweite Session Laura, Laura, Olga und Gretel. Olga Reyes-Busch: Ich glaube ich brauche einen neuen Namen, liebe Gretel. Gretel Niemeyer: Du heißt jetzt Olga Charlotte Laura. Olga Reyes-Busch: Olga Charlotte. Damit kann ich gut. Gretel Niemeyer: Na ja, das tut mir leid. Ich bin so auf Laura. Olga Reyes-Busch: Alles in Ordnung. Ich kann damit leben. Ist nur ein Name. Gretel Niemeyer: Super. Also, ich danke dir. Viel, viel, viel, viel, viel mals. Für deine ganzen Insights. Für deine Story, für deine. Ja, für deine Impulse hier. Ich kann euch da draußen wirklich nur ans Herz legen, mal bei Olga auf dem Instagram Account vorbei zu gucken, den wir hier natürlich auch verlinken. Euch mal anzuschauen, ob eines ihrer Programme für euch passt, euch in das Buch einzulesen, den Podcast zu hören usw.. Also ich bin ganz, ganz großer Olga Fan und ja, Olga, ich danke dir, dass du hier warst. Olga Reyes-Busch: Ich danke dir, liebe Gretel, dass du mir den Raum gegeben hast. Danke. Gretel Niemeyer: Super, gerne. Und ihr da draußen verteilt natürlich gerne wieder ein bisschen Podcastliebe in Form von Kommentaren, Sternchen, Herzchen, was auch immer euer Podcastanbieter hergibt. Und dann hören wir uns bei der nächsten Folge Moin um Neun. Ciao, ciao.

  17. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Suchst du einen Nordstern für dein Business? Etwas, das dir hilft, passige Entscheidungen zu treffen und sich mit ihnen gut zu fühlen?! Wunderbar – dann beschäftige dich mit deinen Werten! Klar, diese “Ich suche mir aus einer Liste mit 500 Werten die raus, die sich schick anhören”-Übung ist ein guter Start. Aber was es wirklich braucht, ist, dass du deine Werte mit Leben füllst! Denn dann kannst du dich in schwierigen Momenten immer wieder darauf zurück besinnen. Gretel erzählt in dieser Podcast-Folge 💙 welche ihre 3 Kernwerte sind, wie sie die gefunden hat und wie sie ihr Business und ihr Privatleben täglich beeinflussen 💙 welchen Wert bzw. welche Fähigkeit sie gern mehr in ihr Leben holen möchte #workinprogress 💙 warum auch schwere Entscheidungen leichter werden, wenn wir sie mit unseren Werten verknüpfen Also Kopfhörer auf oder Bluetooth-Box laut drehen und hör dir diese spannende Folge MOIN um NEUN an. Was sind deine Werte? Wie hast du sie gefunden? Und wo haben sie dich schon einmal in deinem Business unterstützt. Wir sind gespannt wie ein Flitzebogen! Schreib uns gern ne Mail (moin@lauraundgretel.de) oder schreib Gretel bei Instragram https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute bin ich alleine am Start und es soll in dieser Folge ums Thema Werte gehen. Jetzt bin ich ehrlich gesagt ganz schön aufgeregt, denn es geht nicht einfach generell ums Thema Werte, sondern ich möchte dich gern mitnehmen in meine eigenen Werte und wie die meine persönlichen, vor allem aber auch meine Business Entscheidungen beeinflussen. Und ja, ich finde, Werte sind eben ein sehr, sehr persönliches Thema und an sich teile ich die auch sehr gerne. Aber jetzt mal eine Folge darüber zu machen, das fühlt sich für mich auch schon ganz schön krass an! Wie bin ich das erste Mal mit dem Thema Werte, was sind meine Werte usw. in Berührung gekommen? Tatsächlich ist es ja so, dass wir oft sagen Selbstständigkeit ist ein krasser Boost, eine krasse Rakete für die Persönlichkeitsentwicklung. Und so war es tatsächlich auch so, dass ich Anfang, ne Ende 2017, als ich schon das erste Mal überlegt habe, in der zweiten Elternzeit mich selbstständig zu machen, dass ich eine Potenzialanalyse ausgefüllt habe. Damals hatte ich noch gar keine Idee dazu, in welche Richtung diese Selbstständigkeit gehen soll. Und dann gibt es ja diese klassische Übersicht deiner Werte. Und das sind dann oft so 300, 400, 500 Begriffe, die du in mehreren Runden runter dampfst auf ich glaube fünf Werte. Also das ist so, dass du am Anfang einmal durchgehst, alles und alles, was dir irgendwie wichtig erscheint, ein kreiselst und den Rest löschst. Im nächsten Schritt guckst du dann, welcher dieser Werte oder welche dieser Werte kannst du clustern? Also bei welchen dieser Werte kannst du sagen okay, die sind schon von der Essenz sehr sehr ähnlich und genau die packst du dann zusammen und hast dann, hast dann nur noch einen Wert statt fünf zum Beispiel. Und dann guckst du am Ende, wenn du vielleicht noch 10 bis 15 hast. Okay. Wenn ich jetzt wirklich nur fünf haben darf, was ist mein größter? Was ist mein zweitgrößter Wert? Mein drittgrößter, viertgrößter, fünfgrößter. Und das sind dann deine Werte. Und ehrlicherweise war es für mich erst mal eine relativ abstrakte Geschichte. Also da standen dann halt Sachen, die mir schon irgendwie wichtig waren. Aber ähm, ich habe das noch nicht so richtig mit Leben gefüllt bzw. ich glaube, man könnte sagen, ich habe es wirklich noch gar nicht gefühlt in dem Moment. Und jetzt bin ich im dritten Jahr meiner Selbstständigkeit und merke, wie ich immer und immer mehr, wenn ich Entscheidungen treffe, genau darauf schaue, was das mit meinen Werten macht, wie meine Werte zu dem passen und entscheide dann dementsprechend. Also zum Beispiel, wenn ich dich mal in meine Werte mitnehme. Einer meiner größten Werte ist finanzielle Unabhängigkeit. Das ist mir immer super wichtig gewesen. Vielleicht sogar in einem leicht übertriebenen Maß. Ich habe also auch, als ich zum Beispiel in Elternzeit war, im Mutterschutz war usw. super viel Wert darauf gelegt, dass ich trotzdem meinen Teil zum Haushaltseinkommen beitrage. Ja, es war mir immer super wichtig, nicht finanziell abhängig zu sein, nicht mal von meinem Mann. Wie gesagt, ich sag gar nicht, dass das eine richtige Ausrichtung ist oder dass es in dem Maße so gut ist. Aber für mich ist es einfach unheimlich wichtig, finanziell unabhängig zu sein und das wurde auch noch stärker. Oder dieser dieser Wunsch und dieser Wille wurde noch stärker, als mein zweites Kind eine Tochter wurde. Denn wie wir alle wissen, es gibt immer noch so viele Sachen draußen, wie den Gender Pay Gap, dass Frauen einfach generell weniger Geld verdienen als Männer. Und das kann einfach nicht sein. Und wenn ich also finanzielle Unabhängigkeit als einen meiner Werte habe, dann bedeutet das für mich, dass ich mich dafür einsetze, dass die, dass diese finanzielle Unabhängigkeit auch für mehr und mehr und mehr Frauen möglich ist. Das heißt, wenn ich jetzt auf mein Business gucke und auch schaue, wie ich Entscheidungen treffe, dann fällt mir das vielleicht auch nicht immer leicht, Preise zu erhöhen, oder? Manchmal denke ich mir auch vielleicht so Ach Gott, das ist schon echt ganz schön viel Geld, was Leute dafür zahlen, um mit dir zu arbeiten. Und andererseits denke ich mir aber ja, aber ich habe mich hingesetzt, ich habe den Wert meiner Arbeit mir erarbeitet und geguckt, was ist denn meine Arbeit, was ist meine Leistung wert und bin auf diese und jene Zahl gekommen. Und jetzt bin ich es mir, meiner Tochter und meinen Kundinnen schuldig, dass ich das auch durchsetze. Denn ich bin jetzt ein Vorbild, nicht mehr nur oder bin nicht mehr nur für mich selber verantwortlich, sondern möchte das natürlich auch in die Welt bringen, möchte das auch leben. Und dafür ist es wichtig, dass ich ja natürlich bei Preisen usw. schon kritisch immer hinschaue, dass ich aber zu dem auch stehe, was sich dort sozusagen entwickle. Und wenn du mir schon eine Weile folgst, dann wirst du wissen, dass ich ja vor allem mit Frauen arbeite. Und das ist mir wahnsinnig wichtig ist, dass alle Frauen da draußen auch endlich anfangen, den Wert ihrer Arbeit zu erkennen und auch das Geld zu verdienen, was sie verdienen möchten. Und genau das mache ich ja letztlich in unserer Mastermind Smash it und in meinem eins zu eins Happy Selling, das wirklich rausfinden oder das Frauen wirklich sehen okay, das ist meine Arbeit wert und so lerne ich für mich einzustellen, einzustehen und finanziell unabhängig zu sein. Was für mich eben auch wahnsinnig wichtig ist, weil ich immer finde, in dem Moment, wo wir unabhängig sind, in jeglicher Beziehung, sei das, weil wir ein entsprechend großes Portfolio von Kundinnen haben, sei das, weil wir in unserer Partnerschaft nicht abhängig von unserem Partner oder unserer Partnerin sind. Ich persönlich finde, dass das eben einen Einfluss darauf hat, wie wir uns in der Partnerschaft oder in der Businessbeziehung auch verhalten können, wie ehrlich wir sein können, wie offen wir sein können, wie sehr wir auf unsere eigenen Bedürfnisse schauen können und dafür einstehen können. Und deswegen ja, ist finanzielle Unabhängigkeit für mich einer der Kernwerte in meinem Leben und dementsprechend auch in meinem Business. Ein zweiter großer Wert ist das Thema Familie. Und natürlich sagt man da auch Hey, hey. Ja, Familie, ist ja klar, Du hast zwei Kinder. Also sagst du natürlich Familie. Und ich kann jetzt aber auch wenn ich sage wie, wie füllt sich das mit Leben? Wie, wie zeigt sich das, dass Familie mir sehr, sehr wichtig ist oder eines meiner größten Werte ist? Dann habe ich jetzt ein ganz aktuelles Beispiel. Denn jetzt, gerade im Juni ist der Geburtstag der Business Moms. Beziehungsweise wenn du die Folge hörst, wird es schon gewesen sein. Die Business Moms sind ein ganz, ganz tolles Netzwerk aus Hamburg. Ich finde es wahnsinnig schön, wie sie ihre Mitglieder vernetzen. Ich finde es wahnsinnig toll, mit wie viel Leidenschaft, die Business Mom Gründerinnen dabei sind und liebe dieses Netzwerk total plus ist es für mich auch ein ja ein gutes Netzwerk, um Frauen kennenzulernen, die möglicherweise mal meine Kundinnen werden möchten, bzw. um schon existierende Kundinnen dort zu treffen. Und die Business Moms feiern im Juni oder feierten im Juni ihren sechsten Geburtstag. Ich war letztes Jahr zur fünf Jahres Feier dabei und es war einfach mega schön. Dieses Jahr haben sie ein Boot gemietet und werden damit über die Alster schippern. Ich habe den Newsletter bekommen. Ich habe sofort mein Ticket gebucht. Ich habe mich so wahnsinnig auf dieses Event gefreut. Und dann? Ja. Und dann kam die Information, dass genau am selben Tag von 15 bis 17 Uhr das Zuckertüten Fest meiner Tochter in der Kita ist. Beim Zuckertütenfest, werden die Vorschüler, Vorschülerinnen aus der Kita offiziell verabschiedet. Sie bekommen schon eine kleine Zuckertüte bzw. Schultüte. Ich weiß nicht, wie man das bei dir nennt und werden sozusagen schon so halb aus der Kita geschmissen. Das heißt, es ist ein wahnsinnig wichtiges Event im Leben meiner Tochter. Und auch wenn mir das wahnsinnig schwerfiel im ersten Moment dachte Och nö, das kann doch jetzt echt nicht unser Ernst sein, dass das beides am gleichen Termin ist, war superschnell, klar und auch völlig unumstößlich, dass ich natürlich den Business Moms Geburtstag absage und natürlich zum Zuckertütenfest meiner Tochter gehe, weil Familie einer meiner Kernwerte ist. Weil ich finde, dass das ein Termin ist, der nicht nachholbar ist. Weil ich gerne möchte, dass ich diesen Event mit meiner Tochter erleben darf und weil ich gerne möchte, dass meine Tochter ihre Mama da hat. Und deswegen ja, war für mich völlig logisch, dass ich leider den Business Moms absage und natürlich zu meiner Tochter gehe. Und genauso wenn wir mal bei Familie und Business Entscheidung bleiben. Genauso ist es für mich zum Beispiel so, dass auch sehr, sehr klar ist, dass ich in der Regel am Wochenende nicht arbeite, dass ich in der Regel an den Abenden nicht arbeite, weil das Familienzeit ist. Genauso wichtig ist mir aber, dass meine Kinder lernen und erkennen, dass ihre Mutter arbeitet und dass ich selbstständig bin und dass das ein wichtiger Job ist. Und das was, dass das, was ich hier mache, mich glücklich macht. Dass sie sich manchmal auch unterordnen müssen und dass mein Job eben auch ein wichtiger Teil in meinem Leben ist. Das heißt, auch an der Stelle möchte ich gerne Vorbild für meine Kinder sein. Und zwar Vorbild einer Mutter, die einerseits für ihre Familie da ist und ihre Kinder liebt, die aber andererseits eben auch, ja sich sich selbst verwirklicht und einen Job hat, den sie wirklich liebt. So viel also zu meinem zweiten Wert, dass es die Familie. Nun kommen wir zum Dritten Wert. Das ist ehrlicherweise ein Begriff, den kannte ich noch gar nicht so richtig. Bevor ich mich selbstständig gemacht. Mal kurz den Lippenstift von den Lippen abmachen. Sehr gut. Und zwar ist der dritte Begriff oder der dritte Wert von mir und vielleicht, ich könnte die nicht gegeneinander abwägen. Aber der dritte Wert ist Integrität. Und Integrität ist für mich eine Mischung aus Ehrlichkeit, aus Konsistency. Also dranbleiben. Aus, Ich mache das, was ich von euch verlange, selbst. Bestes Beispiel dafür ist. Zum Beispiel das Thema Verkaufsroutine. Ich weiß genau, wie schwer das meinen Kunden fällt, die Verkaufsroutine zu machen, dranzubleiben, durchzuziehen. Ich weiß, wie frustrierend das sein kann usw.. Und gleichzeitig verlange ich aber von meinen Kunden und Kundinnen nichts, was ich nicht selber auch machen würde. Das heißt, ich kann da wirklich aus kompletter Integrität heraus sagen Ich weiß es ist, Scheiße, ich weiß es ist schwer. Ich weiß, es nervt, aber ich würde nichts von dir verlangen, was ich nicht selber tu. Und ich weiß, dass es funktioniert. Also, Integrität ist wirklich so ein ganz, ganz hoher Wert von mir, wirklich einfach auch. So zu tun, was ich sage. Da gehört natürlich auch so was wie Authentizität mit rein. Da gehört einfach rein seinen walk zu talken, also wirklich das zu tun. Was man sagt, zu tun. Und ein anderes Beispiel ist da vielleicht auch noch. Und jetzt nehme ich dich wirklich sehr mit Behind the Scenes. Das war ja vor ein paar Wochen bei Laura und Gretel in unserer GbR eine erste feste Mitarbeiterin eingestellt haben. Und diese Mitarbeiterin war vorher bei einem anderen ähnlichen Online Business angestellt. Und wir kennen die Gründerinnen des anderen, des anderen Unternehmens. Wir kennen und mögen und schätzen sie sehr und haben halt in dem Moment auch gesagt okay, guck mal, jetzt hat sich hier jemand bei uns beworben, die wir wirklich ganz, ganz toll finden und gleichzeitig wie machen wir das denn? Wir sind ja hier nicht irgendwie in einem DAX Konzern unterwegs, oder wir sind nicht mal im B2B Mittelstand unterwegs. Wie können wir das machen, dass diese, also das unsere, unser Hauptwert Integrität nicht angegriffen wird? Wie können wir sicherstellen, dass wir zwar unsere Interessen wahren, dass wir aber für uns auch wissen Ey, da ist nix komisch gelaufen, da wurde nix gemauschelt, da wurde niemand aktiv abgeworben. Und wie können wir, ja wie können wir diesen Bewerbungsprozess gut, gut über die Bühne bringen sozusagen? Und ich finde es super schön und für uns auch superwichtig, dass wir da einen richtig guten Weg gefunden haben, dass wir wirklich in keinem Moment das Gefühl hatten Oh Gott, jetzt können wir uns im Spiegel nicht mehr anschauen. Und das finde ich in. Ich finde das so was wie Integrität, gerade in unserer Online Bubble, gerade auch in so einem kleinen, in so einer, in so einem kleinen Business Umfeld sag ich mal, wo viele sich gegenseitig kennen, nochmal eine vielleicht größere Rolle spielt als in anderen Kontexten. Aber ja, Integrität. Also wirklich zu tun, was man sagt. Wirklich, wirklich ehrlich zu sein, wirklich alle Entscheidungen so zu treffen, dass man nicht mit schlechtem Gewissen ins Bett geht, das finde ich wahnsinnig gut und wahnsinnig wichtig. Und das hilft mir zum Beispiel auch, im normalen Businesskontext schwere Sachen zu machen, schwere Entscheidungen zu treffen, schwere Gespräche auch zu führen. Wenn ich einfach immer weiß, wenn du es nicht machst, dann bist du outside of you, Integrität. Wenn du es machst, dann fühlt es sich kurz nicht gut an, aber du wächst daran und du wirst dich verändern und verbessern. Und das braucht es einfach als Unternehmerin. Also diese drei Werte, finanzielle Unabhängigkeit, Familie und Integrität sind für mich tatsächlich der Nordstern, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen, sowohl persönlich als auch ganz, ganz stark im Business. Wenn ich es mir aussuchen könnte. Wobei, das ist eher eine kein Wert, sondern eine Fähigkeit. Wenn ich mir eine Fähigkeit aussuchen könnte. Dann wäre das auf jeden Fall etwas, das ich selbst als positive Ignoranz bezeichnen. Was meine ich damit? Ich meine damit, dass es dir vielleicht auch so geht und dass ich da auf jeden Fall auch nicht gegen gefeit bin, dass wir immer, wenn, wenn so Einflüsse von außen kommen und irgendwer eine Meinung zu den Sachen hat, die wir machen, dass uns das natürlich irgendwie angreift oder dass wir drüber nachdenken und dass wir nicht so drüberstehen können, wie wir das gerne hätten. Und ich habe das Gefühl, je weiter ich mich in meinem Business bewege, je professioneller ich werde, je mehr ich einfach mache, etablierter vielleicht auch meine Person Marke. (Das fühlt sich immer noch überhaupt total schräg an, das zu sagen.) Je etablierter das aber wird, desto eher bekomme ich natürlich auch von außen Rückmeldungen darauf, wie ich wirke, wie ich bin, was irgendwer von mir meint, was irgendwer meint, mir mitteilen zu müssen ungefragt. Und deswegen ist eine der Sachen, die ich gerne lernen möchte und die ich gerne zu meinen Werten dazuzählen möchte, positive Ignoranz. Also einfach mehr über diesen Dingen zu stehen und bei ungefragtem Feedback auch einfach zu denken. Ja, so what? Lese ich zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus. Wenn du also irgendwelche Tipps dazu hast. Wie ich meine positive Ignoranz Fähigkeit stärken kann, dann sehr sehr gerne her damit. Ansonsten bin ich jetzt natürlich wahnsinnig neugierig und gespannt darauf, welches deine Werte sind, ob du deine Werte schon definiert hast, in welchen Entscheidungen sie dir vielleicht schon mal zur Seite gestanden haben. Und ja, vielleicht auch, ob der eine oder andere meiner Business Werte oder gar nicht Business Werte, Lebenswerte mit dir resoniert. Freu mich wahnsinnig drauf oder darüber, wenn du mir zum Beispiel bei Instagram schreibst oder einfach auch unter dieser Podcastfolge kommentierst. Und ansonsten wünsche ich dir einen wahnsinnig schönen Tag, einen schönen Sommer. Und freue mich drauf, wenn wir dich weiterhin mit unserem Podcast Moin um Neun durch deinen Businessalltag begleiten dürfen.

  18. Interview mit Psychologin & Expertin für Selbstzweifel Prisca Heim In der neuesten Folge MOIN um NEUN haben wir Prisca Heim zu Gast. Sie ist Psychologin, Systemischer Coach und EFT-Trainerin für Selbständige. Dazu noch wahnsinnig sympathisch, schlau und reflektiert. Logisch, dass das nur ein Knaller-Interview werden konnte. Prisca beantwortet in diesem fluffig-flowigen Schnack viele ungewöhnliche Fragen, wie zB ❓Warum bist du lieber ein zäher Seegrashalm als ein Fels in der Brandung? ❓Was ist EFT und wobei hilft es? ❓Wie wirken sich Selbstzweifel aufs Business aus? ❓Was haben Bonnie und Clyde mit der Mindset-Arbeit zu tun? ❓Was macht man eigentlich im Nebenjob als Hundezählerin 🐕 🐩 🐕‍🦺? Die Antworten willst du dir nicht entgehen lassen, als hör fix in den Schnack mit der WUNDERvollen Psychologin rein. Außerdem erfährst du, zu was die Zahnfee umgeschult hat – und warum sie einen verdammt guten Job dabei macht! Und weil sharing = caring ist und Teilen oft hilft: Erzähl doch mal, mit welchen Selbstzweifeln du in deiner Selbständigkeit zu kämpfen hast oder hattest und wie du sie überwunden hast. Links von Prisca: Website: https://priscaheim.de/ Insta: https://www.instagram.com/prisca.heim_business.coaching/ Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin, und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit normalerweise Laura und Gretel. Aber heute ist eine Interview Folge vorgesehen, und dafür sitzt mir heute nicht Laura gegenüber, sondern die liebe Prisca Heim. Prisca ist Psychologin, systemischer Coach und macht EFT für Selbstständige. ETF, EFT? Jetzt guck mal, jetzt bin ich schon gleich am Anfang ganz verwirrt. Moin Prisca, schön, dass du da bist. Kläre das doch einfach direkt mal auf, was ist das, was machst du da? Hat das was mit Finanzen zu tun, oder ist das was anderes? Prisca Heim: Hallo, Gretel, ich muss so lachen. Weißt du, dass es selbst mir manchmal passiert, dass ich da einen Dreher drin habe und dann auch immer überlegen muss, moment, war es jetzt EFT oder ETFvund wie rum war es? Gretel Niemeyer: Es hört sich richtig an, und dann hab ich, während ich es ausgesprochen habe, habe ich gedacht, oder ist es jetzt so? Prisca Heim: Ich glaube, du hast EFT gesagt, und damit wärst du richtig. Gretel Niemeyer: Also, was ist denn dieses ominöse EFT? Prisca Heim: Das EFT, das steht für Emotional Freedom Technik und ist tatsächlich eine Methode, die es ermöglicht, vor allem auch an tiefer sitzenden Glaubenssätzen arbeiten zu können. Und das ganze ist so ein bisschen über Umwege zu mir gekommen, weil ich schon wirklich total lange als Psychologin, als Coaching arbeite und immer wieder gemerkt habe, dass es an den Punkt kommt, vor allem, und das ist ja eigentlich das Spannende ich habe, ich habe das große Glück, ganz viel mit Menschen arbeiten zu dürfen, wo ich das Gefühl habe, die sind echt schon richtig flektiert, und die haben ihre Themen auf dem Schirm, und dann ist man da so am durcharbeiten und machen und tun, und dann kommt ganz oft, ey Prisca ja vom Kopf her, vom Verstand her. Ich weiß das, ich verstehe es ja, ich weiß auch, was zu tun wäre, aber… und dann hab ich nach der Möglichkeit geguckt, sowohl was ich halt einsetzen kann, eben für die Begleitung, aber ehrlicherweise auch bei mir selber. Also bin da schon auch so jemand. Ich liebe es, alles zu verstehen und möchte am liebsten alles verstehen und merke, damit kommt man aber doch manchmal eben auch an gewisse Grenzen, und das EFT ist eine Methode, wie wir den Körper dazu holen können, aber ohne irgendeinen Hokuspokus, also so das wirklich seriös und diese Emotional Freedom Technic, das sind im Prinzip die Basis, findet man auch in der TCM, in der traditionellen chinesischen Medizin, weil es darum geht, dass man, während man bestimmte Dinge ausspricht, klopft, und zwar entlang auf oder auf Punkten, die entlang von unseren Meridianen liegen, und die Idee ist halt einfach dahinter, sozusagen das ganze anders zu aktivieren. Bestimmte sensorische Punkte sind ja wieder mit Teilen in unserem Gehirn verknüpft, und damit kann man auch ganz kurz erklären, dass es im Prinzip darum geht, Dinge auszusprechen, darüber schon auch nochmal ja, so eine gewisse Bewusstheit zu schaffen. Aber vor allem, und so arbeite ich auch, wenn ich EFT-Sessions gäbe. Das eine ist so quasi, wenn man will, die Herausforderung, den Stolperstein mal wirklich auszusprechen, dann auch zu gucken, was ist eigentlich das Gefühl, das dabei mitschwingt. Also bei mir ist ja so ein großes Kernthema auch Selbstzweifel und Selbstzweifel fühlen sich ja meistens nicht gut an, und dann steckt da oft sowas wie Angst dahinter, Angst vor Ablehnung, Unsicherheit, manchmal auch Wut, also solche Dinge, und dem Gefühl, einmal Raum zu geben, und dann, und deswegen mag ich EFT auch so so so gerne, und deswegen bin ich tatsächlich auch zum Beispiel habe ich mich für die systemische Richtung entschieden, dann aber auch zu gucken, nicht so in einem Problem zu versumpfen, sondern zu schauen, okay, was kann ich jetzt machen, damit ich aber in die Richtung komme von dem, was ich mir wünsche, also sozusagen in die Lösung, wenn wir es so bezeichnen wollen, und das ist mir im Arbeiten immer ganz wichtig. Also ich sag ja ganz gerne, ich bin die Frau, die gerne den Deepshit auch einfach leichter macht, ja so, weil ich weiß, wir haben alle unsere Päckchen, und gerade in der Selbstständigkeit. Also hallo, wenn es nicht ein Booster für die Persönlichkeitsentwicklung gibt, wenn das nicht die Selbstständigkeit ist, dann weiß ich nicht, was sonst so. Ja, wir werden ja ganz viel mit Dingen konfrontiert, mit Ängsten, mit Unsicherheiten, und eine Kundin hat mal so lustig zu mir gesagt, weißt du Prisca, das Problem mit den Selbstzweifeln ist. Ich habe dann gemerkt, die habe ich ja selbst, die kann ich nicht an meine VA abgeben. Gretel Niemeyer: Ist schon mal die erste Reflexion. Prisca Heim: Das heißt, wir dürfen uns da selber drum kümmern, und da finde ich aber das wichtige, eben zu schauen, das schon auch ein Stück weit anzuerkennen und da sein lassen zu dürfen. Das ist mir ja auch so ein ganz, ganz großes Anliegen in der Online Bubble oder in diesem ganzen Business Bereich, wo man ja so gerne über die ganzen Erfolge und das Großartige spricht, dem ganzen mal so ein bisschen mehr gute Realität beizufügen, indem dieses Thema so zweifeln, auch mal enttabuisiert wird, und ich glaube, es ist etwas, was es natürlich nochmal total verstärkt. Wenn ich bei mir selber Zweifel, bemerke, das Gefühl haben, die anderen, bei denen flutscht es, und das läuft, und da wird nicht drüber gesprochen, dann fühle ich mich ja noch kleiner und noch unsicherer. Und meine Mission ist es ja wirklich zu sagen, hey, du kannst Hölle nochmal erfolgreich sein und dein Ding machen, und du hast halt die Selbstzweifel dabei, so what, dann lernen wir halt, damit umzugehen und handlungsfähig zu sein, weil das ist ja so der Aspekt, trotzdem handlungsfähig zu sein, und da gibt's so viel, was jeder für sich tun kann, um sich da ja so ein Stück weit gut selbst manöfrieren zu können durch diese Herausforderung, die einfach wirklich, finde ich mit der Gründung, mit dem selbstständig sein, mit dem Business Ausbau, die da ja auch immer irgendwo auf uns warten, und das wichtige ist ja, das trotzdem tun können, und ja! Gretel Niemeyer: Ich finde ja übrigens, ich finde es so spannend, dass du das sagst, also diese Scheinwelt nach außen, alles gut, alles läuft easy peasy. Ich hab so ein bisschen das Gefühl, auch das geht so in Stufen also, wenn du anfängst, dich selbstständig zu machen, dann hast du diese Zweifel und versuchst, sie möglich zu kaschieren und möglichst zu verstecken. Und ich bin jetzt im dritten Jahr meiner Selbstständigkeit, und wenn ich mich mit Menschen austausche, die genau so weit sind wie ich oder weiter, dann ist plötzlich der Diskurs ein ganz anderer. Dann kommt so, natürlich habe ich Zweifel, natürlich habe ich ein Imposter, natürlich habe ich Mindfucks, ist ja völlig klar. Natürlich bin ich dort und dort gescheitert und da und da auf die Schnauze geflogen, und da, und es wird so viel natürlicher, so ein bisschen, als würden wir aufhören uns zu verstecken oder so zu lernen, zu akzeptieren, dass es ja darum gar nicht geht. Wir können ja nicht auf der einen Seite von authentisch sein und Integrität und dem ganzen Laber Rhabarber reden und auf der anderen Seite so tun, als wäre bei uns das komplette Traumleben ausgebrochen, weil das ist ja bei niemandem der Fall. Ich habe noch mit kleinen Menschen geredet, der mir gesagt hätte, nö, ich Tanz hier jeden Tag über die Wiese, das kann ja einfach gar nicht sein! Oder? Also. Prisca Heim: Ja, total, ich geb dir da voll Recht, wobei ich glaube, weil es ist lustig, dass du genau den Aspekt nennst. Mir ging es nämlich vor einer Weile auch so, dass ich gedacht habe, ach, naja, eigentlich, da wird ja mehr drüber gesprochen, und ich habe mich natürlich gefragt, ob es damit zu tun hat, weil ich dieses Thema ja auch immer so komplett auf dem Tisch haue. So ja, und ich denke ja, ich würde es auch so, würde dir da beistimmen, dass das einen Teil gibt, wo das mehr stattfindet, und trotzdem glaube ich, dass es im gesamten immer noch viel zu wenig ist und dass es einfach auch so wichtig ist, also gerade vielleicht, wenn man schon merkt, okay, ich bin nicht mehr in meinen Babyschuhen, sondern ich bin da echt schon ein ganzes Stück weiter, und dann auch aktiv wirklich darüber zu sprechen, damit Leute, die da noch am Anfang stehen und die vielleicht gründen, gerade wirklich so sich die Selbstständigkeit aufbauen, dass die von Anfang an wissen, ah, okay, das gehört dazu, das ist kein Zeichen davon, dass ich es irgendwie anscheinend nicht gebacken kriege, das mit mir doch, was nicht gut genug ist, weil das ist ja so tatsächlich fast immer der Kern, der dahinter steckt, dass wir aus irgendwelchen Gründen das Gefühl haben, wir sind nicht gut genug für etwas, und deswegen finde ich das und werde auch nicht müde, dem dadrüber zu sprechen, und ich feier das jedes mal, wenn jemand bereit ist, da einfach auch so ein bisschen, ja mal die Hose runter zu lassen und zu sagen, ja, natürlich, also kenne ich, kannte ich, und nicht nur kannte ich, weil es ist ja oft leichter, so im Nachgang dann drüber zu sprechen, sondern auch zu sagen, ja, das kenne ich bis heute, und es gibt immer noch Situationen, da taucht es auf, und ich meine, ich glaube, nicht umsonst gibt es ja auch diesen Spruch irgendwie next level old devel, die Themen holen uns ja ganz gerne wieder ein, wenn dann halt irgendwie der nächste große Wachstumsschritt, zum Beispiel die nächste Veränderung, ansteht. Weil das sind ja diese Veränderungssituationen, sind die ja, die typischerweise so Neues kommt, die mehr mit Unsicherheit verbunden sind, und Unsicherheiten sind natürlich ein wunderbarer Nährboden, um dann ja so das Gedankenkarussell anzuschieben und ins Zweifeln zu kommen. Gretel Niemeyer: Ja, und ich glaube tatsächlich auch klar, es holen dich einige alte Mindfucks oder Zweifel wieder ein, und dann kommt halt einfach ein Potpourri von Neuen dazu. Also man hat so das Gefühl: Geil, das habe ich jetzt gemeistert. Super! Plötzlich klopft der nächste an, und du denkst dir so, boah Alter ne, jetzt war erst mal Pause dran. Irgendwie hast du das Memo nicht gekriegt. Das finde ich ist ja auch immer noch mal so ein Ding. Es hört halt einfach nicht auf, und ich finde auch, wenn man anfängt, sich damit auseinanderzusetzen und zu akzeptieren, dass es einfach nicht aufhört. Oder das ist auch, finde ich, bei mir, ist es zumindest so im Verlauf des Monats super unterschiedliche Momente gibt, in denen ich im Laufe des Zyklus in dem einen denke ich, so alter Queen of the world, und im nächsten, scheiße, wenn jetzt das Licht angeht, werden alle sehen, ich habe keine Ahnung, wovon ich rede. Um Gottes Willen, und das ist so geil, oder wenn man irgendwann auch versteht, ah, guck mal, und deswegen bin ich menschlich. Deswegen bin ich eine Frau, weil es diese Aufs und Abs gibt, und allen anderen geht es ganz genauso. Also finde ich sehr, sehr erleichternd, ehrlich gesagt. Prisca Heim: Total also, weil, das ist es, das kenne ich ja auch so was von gut, dass es ja einfach auch diese Schwankungen kommen, die Momente, wo man sich wirklich so fühlt, wie ich bin the queen of all, und ich kann das, ich krieg das hin, und dann wiederum das, wo man am liebsten sich irgendwie unterm Schreibtisch, nicht nur, wie du gerne auf den Boden legen magst, sich verstecken will. Und genau aus dem Grund ist mein Ansatz aber tatsächlich beim Arbeiten auch, dass ich ja, also es überhaupt nicht bei mir darum geht, Selbstzweifel wegzumachen oder die zu bekämpfen. Das ist ja auch ganz oft so die erste Reaktion. Also, wenn die auftauchen, dann würden wir sie am liebsten halt so weg haben, also die, die sollen aufhören, und das Problem dabei ist natürlich, was machen wir dann in dem Moment füttern wir sie eigentlich noch mehr. Wir schenken den ja noch mehr Aufmerksamkeit und noch mehr Energie, und genau wie du eben gesagt hast, der Punkt ist ja also, selbst wenn ich sie sozusagen da jetzt erledigt hätte in Anführungszeichen, ja, dann kommen halt an dem nächsten Punkt andere um die Ecke, und dann habe ich ja nichts gewonnen, sondern was mir hilft, ist ja, wenn ich dauerhaft weiß, wie kann ich denn mit denen umgehen, so dass sie da sind. Also, so in einem Bild gesprochen, sage ich immer ganz gerne, der Punkt ist, wenn die auftauchen, du lässt sie halt nicht ans Steuer, also du bleibst am Steuer sitzen, und also, wenn sie gerade wirklich ganz laut sind, dann dürfen sie mal kurz auf dem Beifahrersitz Platz nehmen, dann können sie noch so ihren Senf dazu geben und sagen, hey, aber ich denke, du solltest mal da lang fahren. Aber wenn wir das Steuer in der Hand haben, können wir immer noch entscheiden und ansonsten im besten Fall sogar hinten auf die Rückbank setzen, und ich weiß und bin davon überzeugt, das funktioniert nämlich nicht, die sozusagen bekämpfen zu wollen, sondern einfach zu gucken, was hilft mir, um souveräner mit Selbstzweifeln umzugehen. Und was brauche ich, um wirklich so handlungsfähig zu bleiben? Weil das ist ja also, wenn ich handlungsfähig bleibe, dann kann ich durch diese ganzen scary moments, durch die ganzen Sachen, die da immer mal wieder aufploppen in der Selbstständigkeit und ja auch im Leben. Also ich meine, das bezieht sich ja natürlich auch auf private Bereiche, dann kann ich weiter trotzdem ja handeln und die Dinge auch so voranbringen, um die es mir geht, und das ist ja der Kern bei der Selbstständigkeit. Also die Leute, auf jeden Fall die Frauen, mit denen ich arbeite. Da ist ja auch immer so ein Wunsch und eine Sehnsucht dahinter, wirklich so ihr Ding machen zu können, und da geht es ja auch um ganz viel. Was sie so sich aufbauen und erreichen wollen, ist ja nicht einfach nur, oh, ich verkaufe halt mal…, sondern da steckt ja wirklich was dahinter. Und wenn wir da einfach quasi so ein Stück weit unerschütterlich handlungsfähig bleiben und dann halt, wenn die Selbstzweifel da sind, sagen, okay, ihr seid jetzt auch da! Alles klärchen gut, machts euch bequem, aber bitte hinten auf der Rückbank! Gretel Niemeyer: Und was würdest du denn sagen? Wie lange braucht es, um da einen guten, guten Einstieg zu finden? Ich frage, weil tatsächlich dieses EFT, dieses klopfen und sich irgendwas erzählen. Prisca Heim: Ja. Gretel Niemeyer: Das habe ich versucht, einmal kurz vor meiner Anhänger Fahrprüfung, bei der ich so unfassbar aufgeregt war. Ich habe es so gehasst. Ich weiß noch, wie ich da unten saß, und alles wird gut, ich kann das und keine Ahnung. Ich weiß wirklich, was ich mir alles erzählt habe, und hatte bei mir das Gefühl, in dem Moment, in dem Moment, und damit meine ich den den Klopf Moment, war cool und sobald ich aufgehört habe zu klopfen, war so Scheiße! Wie lange braucht es, um ja wirklich da so eine Veränderung zu spüren, die auch bleibt? Prisca Heim: Meinst du die Frage jetzt in Bezug tatsächlich auf das Klopfen oder auf den Umgang mit den, mit den Zweifeln? Gretel Niemeyer: Auf den Umgang mit den Zweifeln, weil letztlich ist ja Klopfen. Also ich gehe mal davon aus, du hast einfach unterschiedliche Methoden, unterschiedliche Art und Weisen und EFT würde ich meinen, ist eine Methode, die man wahrscheinlich nutzen kann. Also genau meine Frage ist eher, wenn ich sage, mich plagen so Selbstzweifel, egal auf welchem Level meiner Selbstständigkeit, vielleicht Selbstzweifel am Anfang braucht irgendwer überhaupt, was ich mache? Ich traue mich nicht, in die Sichtbarkeit zu gehen, was auch immer oder später dann auch. Ich habe mir doch hier einen Ruf aufgebaut. Ich kann doch jetzt nicht das und das machen, ich bin doch schon so weit, oder was auch immer man so für Monkeys hat, wenn man sich dann dazu entschließt, das Thema Selbstzweifel anzupacken, wie lange braucht es, bis man da wirklich einen Unterschied merken kann? Prisca Heim: Natürlich ein bisschen eine tricky Frage, weil es, denke ich, viel davon abhängt, inwieweit habe ich mich mit dem Thema auch schon vorher auseinandergesetzt, also logischerweise jemand, der da sich schon mehr mit befasst hat, auch schon vielleicht sagt: Okay, ich habe da schon gewisse Strategien, die funktionieren in manchen Fällen für mich, und trotzdem, ich merke aber dann kommt immer nochmal, wenn dann was um die Ecke kommt, dann geht es für mich nicht weiter. Ähm, und insofern so eine allgemeine Zahl hier zu nennen, das fände ich ehrlich, irgendwie fast ein bisschen unseriös. Aber was ich vielleicht sagen kann, ist das aus meiner Erfahrung heraus. Ich habe jetzt beispielsweise, der läuft jetzt gerade aus, ein vier Wochen Kurs gehabt, wo tatsächlich das auch so ein großes Thema gewesen ist, also der Deep Shift Kurs, für den Deepshit, und da ging es im Kern wirklich darum, was kann ich tun, um anders mit Selbstzweifeln umzugehen, um wirklich mit Mut meine Dinge umzusetzen? Und das ist ein vier Wochen Kurs, und in diesen vier Wochen kann Mann, kann Frau einfach tatsächlich schon große Dinge verändern, die, und das ist natürlich der Knackpunkt, das ist dann das, was wir quasi was, worum es dann immer geht, wenn wir das weiter auch so machen, also mit einmal so tun, ist nicht getan, sondern da dran zu bleiben und ansonsten in der Arbeit mit meinen eins zu eins Kunden, würde ich sagen, es ist häufig so, ja, also nach der dritten Sitzung, da ist dann spätestens wirklich schon, wo man merkt, okay, also, hier hat sich echt was getan, und wo es dann da darum geht, auch nochmal mehr rauszuarbeiten: Okay, was hat dir jetzt konkret geholfen? Was waren da die Dinge, die dich gestärkt haben, was, was braucht es, damit du mit denen gut weitergehen kannst, und insofern ist das gar nicht ewig lange, wenn wir es so verstehen, als dass es ein Auftakt ist, mit dem wir dann weiter halt üben dürfen, und es gut, es gibt ja ganz viele Übungsfelder, so ja. Gretel Niemeyer: Und in die Umsetzung gehen, du hast ja auch, das muss ich kurz vorlesen, dass gesagt, Mindset-Arbeit ohne Umsetzung ist wie Bonnie ohne Clyde, fand ich sehr, sehr schön und sehr, sehr passend. Prisca Heim: Ja, voll also, weil, das ist auch so das, was mich ehrlicherweise manchmal so ein bisschen, ich will nicht, wie kann ich das jetzt ausdrücken, manchmal ein bisschen angekäßt hat, dass ich so denke. Leute, also, ich bin Psychologin, und ich liebe es, mich in der Tiefe zu arbeiten und so was. Aber hey, man kann sich da drin auch echt verlieren, und wenn man dann nicht sagt, so okay, trotzdem, jetzt Arschbacken zusammen, und dann tue ich jetzt, dann wird sich halt auch nichts verändern. Also, wo soll denn die Veränderung herkommen, wenn ich nicht bereit bin, auch wirklich echt anders zu tun, anders zu handeln, umzusetzen, zu machen, und deswegen ist das bei mir auch. Ja, man kann mit mir wunderbar in die Tiefen gehen, und da gibt's ganz, ganz viel, was in so einem Prozess sich auch klärt und was aufgedeckt werden darf und was ich mag, das ja gar nicht lächerlich machen, was und so so hindert und was uns so im Weg stehen kann und womit wir uns selber teilweise die Dinge richtig schwer machen. Aber das eine ist halt das Okay, das zu erkennen und zu verstehen, und das andere ist, darüber ja, dass ich handle, auch wirklich zu spüren. Okay, jetzt mache ich das, ich tue das, ich kann es, weil das zahlt ja auch ganz viel auf das ein, dass ich darüber immer mehr lerne. Ich kann, ja, ich kann ja trotzdem, und das ist ja so ein bisschen wie so ein Gegenbeweis in Anführungszeichen, und der beste Mehrwert, den wir darüber ja auch noch bekommen, ist, wenn wir unsere Ziele dann verfolgen, dass wir ja auch die Dinge erreichen können, die wir uns vornehmen und wünschen. Ja! Gretel Niemeyer: Ja, und das ist ja tatsächlich also bei meinem Lieblingsthema Verkaufen auch ganz oft der Fall. Es bringt einfach an einem bestimmten Punkt nichts mehr, dass wir das Anschreiben das fünfte Mal verbessern, dass du an dem Angebot das zehnte mal rumgeschraubt wird, sondern dann muss es auch wirklich raus. Ja, und dann muss ich diese Nachrichten schreiben, und dann muss ich mit den Menschen reden, und dann muss ich Gespräche führen oder das verkaufen. Und die große Angst ist ja da dann ganz oft so, oh gott, was, wenn Leute mir sagen, dass das, was ich mir hier ausgedacht habe, nicht gut ist, oder was, wenn ich irgendwem auf die Nerven gehe, oder was, wenn dies oder was, wenn das und wie du gesagt hast, das schöne ist, dann, wenn festgestellt wird, nee, was, wenn jemand das gut findet, was, wenn mich jetzt jemand bucht, was, wenn es nach vorne losgeht, und diese Erfahrung, die kannst du ja nur sammeln, indem du machst, also dieser Beleg dafür, dass das gut ist, was du machst, der kann halt nicht, der findet sich in keiner Schublade, der findet sich in keinem Reisbrett auf deinem Tisch oder so, sondern das ist ja dann wirklich der living proof, und dafür muss man ja einfach losgehen und raus. Prisca Heim: Total und auch ja das. Ich glaube, der Punkt ist auch, was man sich ja vor Augen führen darf. Wenn ich es nicht ausprobiere, wenn ich nicht tue, dann werde ich sozusagen immer dafür sorgen, dass ich diese Erfahrungen auch nicht sammeln darf. Also es auch mal so ein bisschen zu. Wie soll ich sagen, also unter dem Aspekt zu sehen, dass ich ja in dem Moment, wenn ich umsetze, dass ich mir selbst Erfahrungen schenke, und diese Erfahrung, die kann ich ja nutzen, und selbst wenn die nicht alle sozusagen gleich total yeah, jippie, yeah sind, dann sind es ja für mich Rückmeldungen, wo ich dann aber wiederum weiß, also jetzt bei deinem Beispiel mit dem Angebot, ich kann mir ja noch das schönste Angebot vorher ausmalen und konzipieren, und es findet alles nur in meinem Kopf statt. Und wenn ich dann nicht wirklich in den Austausch gehe und in den Test, funktioniert es für meine Kunden, ist es das, was sie brauchen, das ist das, was hilft? Packe ich das schon, das wirklich auch an der Stelle so zu kommunizieren, dass sie verstehen, wofür das gut ist, verstehe ich schon wirklich, was sie brauchen. Nur dann ist ja der Austausch möglich, und dass dass es wirklich so ein lebendiges, echt helfendes und unterstützendes Produkt wird, wenn ich damit auch rausgehe, also nur in meinem Kopf, da findet, dann halt bleibt das halt ein bisschen einsam. Also, das ist halt so, dann ist es halt die ganz Zeit in meinem Kopf, und ich sage das wohlwissend, also ich bin so eine Denkerin. Ja, also, es ist nicht so, dass mir das immer total leicht fällt, weil ich auch, ich bin halt gerne auch so am ausarbeiten, am Kreativ sein, am Entwickeln, und dann kommt noch mal eine Perfektionistin dazu, die halt irgendwie das alles ganz, ganz toll haben will, bevor sie rausgeht. Und es war für mich auch ein Riesen Learning in der Selbstständigkeit, mir das zuzugestehen und mich zu trauen, auch mit Sachen rauszugehen, bevor ich persönlich denke, die sind jetzt richtig, die sind gut, die sind perfekt, und da aber wirklich ganz bewusst. Also, das war ein Teil auch von sozusagen meiner inneren Arbeit zu shiften, von, ich will jetzt das eine perfekte Produkt haben, weil was ist das überhaupt so? Gretel Niemeyer: Woran machst du das auch fest, dass das jetzt perfekt ist? Prisca Heim: Ja, eben, und für wen also? Ich meine, das ist ja auch, das. Du sprichst mit zehn Leuten. Wahrscheinlich würden jetzt zehn Leute eine andere Antwort geben, was für sie perfekt ist, ja, und da einfach den Fokus zushiften in die Richtung von Okay, jedes Mal, wenn ich aber rausgehe, schenke ich mir, ich schenke mir die Möglichkeit einer Erfahrung, und ich will ja nicht im stillen Kämmerchen nur so vor mich hin brüten. Nein, also, ich habe mich ja selbstständig gemacht, weil ich Bock darauf habe, mit Menschen zusammenzuarbeiten und sie zu unterstützen. Und also bei mir sind es ja Frauen, einfach mit Frauen zusammenzuarbeiten, damit sie da wirklich auch so in diese eigene Power finden und sich Sachen zutrauen, umsetzen, machen erlauben, die sie wirklich wollen. Und wenn ich da das nur in meinem stillen Kämmerchen mache, dann hat niemand da draußen was davon so, sondern in dem Moment, wenn ich mir die Erfahrung auch mir die Erfahrung sozusagen erlaube und schenke, dann dann entsteht ja überhaupt, dass wir in Kontakt kommen können. Gretel Niemeyer: Ja, ich finde das, ich finde das so schön, dass du das sagst, weil das ist letztlich auch verkaufen für mich. Verkaufen ist ja ein Angebot machen von etwas, was ich in die Welt geben und bringen will, so wie du das sagst. Es gibt so viele Frauen, mit denen du da auch arbeitest, die was zu geben haben, die richtig gut sind in dem, was sie machen, und das scheitert dann entweder, weil sie so sehr an sich zweifeln oder sich unter Wert verkaufen oder das nicht auf die Straße kriegen und so weiter, und das ist so. Ich finde den Antrieb einfach so schön, weil wir, wir sehen euch, wir wissen, dass ihr da draußen seid, dass ihr was richtig Geiles gegeben habt. Also arbeitet mit Prisca, wenn ihr euch nicht traut, und sorgt dafür, dass ihr das auf die Straße bekommt, weil ich finde, die Welt hat es einfach verdient, dass diese Sachen rauskommen. Prisca Heim: Absolut ja, und auch die Frauen. Gretel Niemeyer: Man sagt noch, also Prisca was ich bei dir auch sehr, sehr mag, ist, dass du in der Regel kein Blatt vor den Mund nimmst. Du bist in deinem Instagram immer, oder eigentlich sehr oft, sehr positiv. Es geht immer um die mutigen Menschen, um die wundervollen Menschen, die dir folgen. Aber du sagst zum Beispiel auch auf deiner Website, manchmal haut dir das Leben voll in die Fresse. Ich bin kein Fels in der Brandung, sondern eher ein zäher Seegrashalm, und da muss ich natürlich als Ostseefan einhaken. Was ist denn ein Seegrashalm, und was macht dich dazu, oder was hat dich dazu gemacht? Prisca Heim: Ähm, das Bild nutze ich gerne, weil ich also, es gibt ja eigentlich das, was wir wahrscheinlich meistens kennen, dieses Bild von dem Fels in der Brandung. Ja, und der Fels in der Brandung. Das ist ja sowas, was sehr Festes ist, Fels, das ist Stein, und ich habe für mich erkannt, nee, das bin ich halt überhaupt nicht. Also, es ist nicht so, dass mir nichts etwas anhaben kann, und auch beispielsweise natürlich, dass ich mich mit dem Thema Selbstzweifel so intensiv auseinandergesetzt habe. Das kommt nicht daher, weil ich irgendwann gedacht habe, so exotisch kenne ich gar nicht. Das wäre jetzt ja mal ganz spannend, mich da so von außen als Expertin rein zu arbeiten. Ne, also natürlich, ich hatte es ganz viel mit meiner eigenen Geschichte zu tun, also mit dem, dass ich ganz oft das Gefühl hatte, naja, ich kann das so nicht, ich darf so nicht, ich bin nicht gut genug. Also, diese Themen, die kenne ich selber so, und für mich war aber der Weg, dann an den Punkt zu kommen, mir trotzdem zu erlauben, die Sachen zu machen. Also, das ist es ja wirklich. Im Endeffekt müssen wir uns selbst das erlauben. Das war so ein krasser Befreiungsschlag, und ja, ich hab, ich hab in meinem Leben tatsächlich sehr, sehr einschneidende Erlebnisse gehabt, auch wirklich Krisen. Und dieses Bild von diesem Seegras ist für mich halt einfach eins. Also, ich hab mal ein Bild gesehen davon, wie wie Gras, sozusagen Grashalme aufgebaut sind, und warum die das Vermögen, das selbst wenn es es stürmt, hat, dass sie sozusagen nicht so komplett einknicken, sondern dass sie sich wieder aufrichten können. Und das hat was damit zu tun, dass da ganz viele einzelne Fasern drin sind und dass es sozusagen nicht so ein festes Material ist, natürlich, wenn es halt einmal umgeknickt ist, fertig aus. Ja, nee, es sind halt einzelne Fasern, und ich glaube, so sind wir Menschen ja auch. Also, es gibt so vieles in uns, was uns auszeichnet. Wir haben die Stärken, wir haben die Schwächen, wir haben die guten Erlebnisse, wir haben die, die richtig schmerzhaft waren, und die dürfen auch alle da sein. Jede einzelne Faser darf da sein, und wenn ich mich dann sozusagen jetzt, um das so ein bisschen zu übertragen, wenn ich mich darauf aber konzentriere, was gibt mir jetzt die Kraft, was gibt mir den Mut, was hilft mir trotzdem zu tun, obwohl ich merke, ich zweifel da auch, und ja, mir schlottern die Knie, und ich will mich gerade eigentlich nicht besonders mutig, und ich will das aber. Wenn ich mich dann auf dieses, stattdessen auf das, was mir gut tut, konzentrieren kann, dann richtet sich sozusagen, dann richte ich mich hier auf, und ja, das ist auch der Seegrashalm, der sich wieder aufrichten kann, selbst wenn es richtig ordentlich gestürmt hat, und dann zu sagen, okay, ja, aber ich mach weiter! Gretel Niemeyer: Sehr cool! Und erzähl doch nochmal, weil ich das Bild so schön fand. Wir waren ja vor kurzem beide in der gleichen Summit, und dazu gab es eine Sprechstunde danach, und da hast du ein Bild ausgepackt von einer umgeschulten Zahnfee. Das fand ich sehr schön, das begleitet mich seitdem, erzähl uns doch noch mal, was es damit auf sich hat, was, was ist die umgeschulte Zahnfee? Prisca Heim: Die umgeschulte Zahnfee, die umgeschulte Zahnfee ist jemand, die schicke ich ganz gerne vorbei, wenn jemand tatsächlich halt so total im Zweifel Quark sitzt, und dann gebe ich die Übung mit, dass ich sage, okay, jetzt machen wir mal folgendes, stell dir vor, du wirst morgens wach, und in der Nacht war eben die Zweifel Zauberfee da. Ja, also, die Zweifel Zauberfee ist die ehemalige Zahnfee, die früher ist sie ja vorbeigekommen und hat dann die Zähne abgeholt, und die hatte aber keine Lust darauf, immer so sich mit den Zähnen auseinanderzusetzen, hat gedacht, irgendwie, ich würde gerne mal was anderes machen, und weil sie aber sehr cleverist, hat sie gedacht, Branding ist ja schon ZF, wie kann ich da trotzdem so quasi drin bleiben? Und dann ist sie zur Zweifel Zauberfee geworden, und das heißt, was sie macht. Sie kommt in der Nacht und holt sich die Zweifel. Am nächsten Morgen wirst du wach, und dir ist es erst mal gar nicht bewusst. Aber die Zweifel sind ja nicht mehr da, die hat ja die Fee abgeholt, und dann wirst du wach, und auf einmal merkst du, und dann dürfen die Frauen aufschreiben, was ist möglich, was, wie verhalte ich mich? Was ist anders? Woran merkt jemand in meinem Umfeld zum Beispiel, halt, wenn die erste Person ist, die ich dann sehe, mein Partner oder die Kinder, woran merken die auf einmal, die Zweifel sind weg, was, wie verhalte ich mich anders? Ist es vielleicht dieses, dass ich halt eben gelöster bin, dass ich lächel, dass ich mich darauf freue, mich nachher an den Schreibtisch zu setzen und da mal tatsächlich für sich aufzuschreiben, wenn dieser Zweifel nicht da wäre, den hat sich ja die Zweifelfee geholt. Was ist dann möglich? Und sich einfach auch mal zu erlauben, loszulassen davon und dann, ich nenne das immer, das ist so der Möglichkeitenraum, und darum geht es mir ja, das ist auch das, was ich vorher gesagt habe. Wir müssen die nicht bekämpfen, aber wir dürfen uns doch ganz bewusst dem zuwenden, wo unsere Möglichkeiten liegen, und genau aus dem Grund schicke ich dann manchmal ganz gerne die umgeschulte Zahnfee vorbei. Gretel Niemeyer: Wenn jetzt unsere HörerInnen in sich denken, oh, die Aufgabe war schon cool, und die Prisca hat so viel schlaues gesagt und die sind mir nicht ganz unbekannt, ich würde gerne mal mit ihr arbeiten. Was für Möglichkeiten gibt es denn da gerade? Prisca Heim: Also bei mir ist der Schwerpunkt tatsächlich die eins zu eins Arbeit, und das ist auch wirklich individuell. Es gibt kurze Pakete, beispielsweise so mit drei Sessions. Ich begleite aber auch viele Frauen dann länger, weil es eben die Möglichkeit gibt, es in der Kombination zu machen, entweder sich zu entscheiden, okay, ich befasse mich nur mit dem Zweifel Thema und möchte das mal angehen, eventuell auch mit EFT unterstützt. Aber genau wie du gesagt hast, das ist so ein Tool in meinen Methodenkoffer, und ansonsten gibt es auch die Möglichkeit, mit mir länger zu arbeiten und dann wirklich eben zu gucken in der konkreten Umsetzung. Was brauchst du, wie geht es dir damit? Und ähm ja. Gretel Niemeyer: Cool also hier die große Herzensempfehlung. Schaut mal bei Prisca vorbei, auch auf der sehr, sehr coolen Website. Ich habe nicht alle Fragen stellen können, die ich hätte, da stehen viele schlaue und tolle Sachen drin, und wir verlinken euch natürlich hier unter dieser Folge ihr Instagram Profil, ihre Website und sprecht sie einfach an, wenn ihr gerne mit ihr arbeiten wolltet. Und Prisca ich habe aber natürlich noch eine letzte Frage für dich, weil die würde mich sonst nicht loslassen. Prisca Heim: Hau raus. Gretel Niemeyer: Du hast auf deiner Seite auch stehen, was du schon alles gearbeitet hast und was du für Nebenjobs hattest und der eine ist: Hunde zählen, what the fuck, was ist Hunde zählen? Prisca Heim: Was Hunde zählen ist? Ja, es ist tatsächlich, ich glaube, mir war das gar nicht so bewusst. Irgendwann hab ich gemerkt, shit, ich habe echt eine richtige Latte von sehr kuriosen Jobs, die ich in meinem Leben getan habe. Hunde zählen, ja, war einer davon, und zwar hatten wir da die Aufgabe, dass wir in einer Gemeinde, als ich habe das mit meinem damaligen Freund tatsächlich sogar gemacht, dass wir in der Gemeinde von Haushalt zu Haushalt gegangen sind und geklingelt haben und gefragt haben, entschuldigen sie bitte, haben sie einen Hund? Weil die Gemeinde nämlich gedacht hat, sie hat ein großes Problem damit, dass ganz viele Leute keine Hundesteuer zahlen, und das war tatsächlich ganz pragmatisch. Einfach klingeln und fragen, haben sie einen Hund? Ja, und damit habe ich, das war noch so Zeit rund ums Abi. Damals habe ich so ein bisschen mein Reisebudget, sozusagen das Geld für die Reisen, aufgebessert, indem ich Hunde gezählt habe. Eine Station… Gretel Niemeyer: Weil ich sonst, nämlich ich saß hier so, ok Schäfchen zählen? Okay, aber Hunde gezählt, was war der Sinn und Zweck? Jetzt macht es total Sinn. Ich freue mich über diese sehr pragmatische Erklärung. Vielen, vielen Dank für diesen Schnack! Ich kann es euch wirklich nur wärmstens ans Herz legen, Prisca zu folgen, mal in den Diskurs, in die Unterhaltung mit ihr zu gehen. Ganz, ganz toller Mensch, schlauer Mensch, sympathischer Mensch! Danke dir, dass du hier warst und dir die Zeit genommen hast auf meine Fragen zu Antworten. Prisca Heim: Ich danke dir von Herzen, dass ich hier heute sein durfte, dass du mir so schlaue Fragen gestellt hast und einfach auch für dein ganzes Arbeiten, dein ganzes sein. Ich folge dir ja auch schon eine ganze Weile. Ich bin ganz großer Fan, und ich finde das auch so toll, wie du einfach auch dafür sorgst. Also für mich war das, du bist, eine ganz, ganz große, ganz großes Vorbild, wie das mit dem Verkaufen ganz anders sein darf, und das ist so so wichtig. Das brauchen viele von uns, und deswegen auch danke, dass du damit draußen unterwegs bist. Gretel Niemeyer: Danke schön, das haben wir nicht geübt. Dem ist nichts hinzuzufügen, vielen, vielen Dank, und ihr da draußen dürft natürlich auch diesen Podcast wieder ein bisschen mit Liebe überschütten, mit Kommentaren, mit Herzchen, Sternchen, Empfehlungen, was auch immer. Wir freuen uns auf den Austausch mit euch. In diesem Sinne, dir liebe Prisca, einen schönen Tag, dir, liebe Zuhörerin, einen schönen Tag, und bis bald bei der nächsten Folge Moin um Neun! Prisca Heim: Ciao.

  19. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Ehrlich Leute, wir müssen reden! Lasst uns ENDLICH anfangen, das Nein-Sagen zu normalisieren. Kann doch echt nicht sein, dass wir Menschen lieber ghosten als ihnen zu sagen, dass wir ihr Angebot nicht buchen wollen. In dieser Folge nimmt Gretel auseinander Warum ein “Nein.” für dich als Verkäufer:in die zweitbeste Antwort ist Warum Neinsagen für alle Seiten (fast) nur Vorteile hat Wie Follow-Ups bei deinen Interessent:innen leichter werden, wenn du selbst lernst, Angebote vernünftig abzulehnen Wieviel Weichspüler ein “Nein” braucht bzw. Verträgt Keine Sorge, Gretel hat sich vor der Folge ein paar Baldriantropfen eingeholfen. Ist also nur ein Mini-Rant geworden, schwör. Erzähl mal: Wie leicht fällt es dir, Nein zu sagen? Und warum ist das so? Was nimmst du aus der Folge als Learning mit? Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Ich habe mir gerade noch ein paar Baldrian Tropfen eingeholfen, denn heute geht es um ein Thema, das tatsächlich das Potenzial hat, dass ich mich ein bisschen in Rage rede oder auf die Palme komme oder beides. Und damit das nicht passiert, chill ich kurz und erkläre mal, worum es geht. Und zwar geht es heute in dieser Podcastfolge Moin um Neun, um das Thema Neinsagen und was das bedeutet, was das für Auswirkungen haben kann und wie wichtig ich es einfach finde, dass wir mal anfangen, nein zu sagen. Dass wir auch lernen, nein zu sagen, dass wir auch anderen Menschen ein Nein geben und vielleicht auch einfach ein Nein schulden, wenn wir wissen, dass wir etwas nicht wollen. Aber fangen wir mal damit an, dass ich finde, es gibt das Nein im Businesskontext auf zwei Seiten. Es gibt einerseits dich als Selbständige, die etwas verkaufen möchte, die jemandem ein Angebot macht und wo dann natürlich das Nein, eine potenzielle Reaktion ist. Und dann gibt es wahrscheinlich auch noch die Möglichkeit, dass du irgendwo was kaufen möchtest, dass du irgendwo ein Angebot bekommst und es möglicherweise auch nicht annehmen möchtest und dort dann mit Nein reagieren kannst/solltest. Aber starten wir mal bei dir bei der Situation, dass du selbstständig bist, dass du ein Angebot hast, dass du vielleicht ein Vorgespräch mit jemandem geführt hast über dein Angebot, dass du dann natürlich eine Follow up E Mail dazu geschrieben hast und das dann von deinem Gesprächspartner, deiner Gesprächspartnerin, nichts zurückkommt. Das ist natürlich erst mal ein Scheißgefühl, wenn nicht gleich ein, yes, cool ich buche das, ich bin dabei, wenn das nicht sofort dabei ist. Aber ist ja, wie wir hoffentlich alle wissen, eigentlich relativ normal. Deswegen sage ich ja auch immer gerne The magic is on the follow up. Also wenn du ein gutes Vorgespräch hattest, dann braucht es noch eine Follow up E Mail, vielleicht eine zweite, möglicherweise eine dritte. Und das zahlt auch wieder auf das Thema ein, dass wir eben erst über eine gewisse Anzahl von Kontaktpunkten mit möglichen Kundinnen das Vertrauen, die Expertise usw. aufbauen können, um tatsächlich dann auch diesen Verkauf zu machen und diesen neuen Kunden, diese neue Kundin zu gewinnen. Und jetzt ist es natürlich so, dass das gut passieren kann, dass du ein Angebot machst und eben nichts zurückkommt und dann vielleicht die erste Follow up Email schreibst und dir dann denkst, also wenn jetzt noch nichts zurückgekommen ist, dann, dann brauche ich es auch nicht mehr machen. Das ist echt unangenehm und es wird sich blöd anfühlen. Und wahrscheinlich nerve ich mein Gegenüber schon und wir sagen im Verkaufen immer ganz gerne. Es gibt drei mögliche Antworten und nein ist nicht die schlechteste. Also die geilste Antwort ist natürlich Ja, Let's go! Ich möchte mit dir arbeiten. Wo soll ich unterschreiben? Los geht's. Das ist die geilste Antwort. Brauchen wir nicht drüber reden. Dann ist die zweitbeste Antwort aber tatsächlich Nein, Nein, Ich möchte nicht mit dir arbeiten. Denn möglicherweise oder bzw. das gibt dir dann die Möglichkeit herauszufinden, was an deinem Angebot vielleicht noch nicht stimmig ist, ob diese Person in Zukunft mit dir arbeiten kann, ob sie vielleicht gerade in einem anderen Programm steckt, ob es vielleicht gerade persönliche Gründe gibt, aus denen sie nicht bucht. Das heißt, ein Nein würde ich immer gern übersetzen wollen in ein Nein, jetzt nicht oder ein Nein noch nicht. Es sei denn, natürlich ist es ein Nein. Ich finde es total daneben, was du machst und ich finde ich auch doof, aber das ist es ja meistens nicht. Also ein Nein ist oft ein Nein, jetzt nicht oder nein, noch nicht. Und wenn wir dann sozusagen noch die Gründe dazu erfahren, warum es jetzt nicht passt oder was an dem Angebot nicht passt, dann können wir entweder in Zukunft unser Angebot nochmal überarbeiten oder wir können eben auf diese Person in Zukunft nochmal zugehen. Also bei uns ist es zum Beispiel so, wissen wir, dass jemand gerade in einer anderen Mastermind steckt, dann versuchen wir natürlich nicht ein weiteres Gruppenprogramm zu verkaufen, sondern wir wollen dann eher erfahren okay, wie lange bist du denn noch in dieser Mastermind, ab wann suchst du denn möglicherweise eine neue Mastermind? Alles klar, jetzt ist gerade noch nicht der Fall, aber später dann. Und die dritte mögliche Antwort. Und auf die möchte ich dann sozusagen auch aus der anderen Perspektive eingehen, also aus der Perspektive, wo du Käufer oder Käuferin bist. Die dritte Möglichkeit ist natürlich, gar nichts zu sagen. Und wenn du dich jetzt einfach mal in die Lage versetzt, du bist Verkäuferin oder du hast ein Angebot gemacht, du hast ein gutes Gespräch geführt, vielleicht auch eine Follow up E Mail geschrieben. Du hast noch eine Follow up E Mail geschrieben, dass du noch eine Follow up E Mail geschrieben und es kommt einfach nichts zurück. Was macht das mit dir? Ich finde, man fängt schon an, sich zu zweifeln. Man fängt vielleicht auch ein bisschen daran zu zweifeln, wie gut das Gespräch da eigentlich wirklich gelaufen ist, ob man da irgendwie, ob man da irgendwie was reingedeutet hat, was gar nicht da war. Ähm, ich finde, gar keine Antwort zu bekommen, ist einfach auch ein bisschen unfair und man fängt an, sich zu überlegen Oh Gott, was habe ich da eigentlich falsch gemacht, um gar keine Antwort zu bekommen. Das heißt tatsächlich, wenn du ein Nein bekommst, ist es viel, viel, viel angenehmer. Einfach weil du weißt, woran du gegebenenfalls arbeiten kannst, weil du es gut einordnen kannst, woran dieses Nein liegt und weil du einfach nicht so in diesem Limbo hängst, dass du nicht weißt, was jetzt eigentlich der Grund ist. Ja, also es ist tatsächlich so.. Wie als würdest du tanzen gehen. Du würdest dich den ganzen Abend mit jemandem gut verstehen. Und am Ende des Abends sagst du. Hey, und wollen wir uns noch mal wiedersehen? Und die Person dreht sich um und geht. Ist ja auch nicht so cool, wenn wir nicht mal wissen, woran das liegt. So, das ist also die Situation. Du bist Verkäuferin, du möchtest etwas verkaufen und bekommst kein Feedback von deinem Gegenüber. Wie viel geiler wäre da doch ein Nein! Jetzt drehen wir die Sachen mal um. Denn tatsächlich ist es ja so, dass wir ganz oft auch uns für Dinge, Programme, Angebote, Produkte, Formate usw. interessieren und dann vielleicht feststellen, die sind gar nicht das Richtige für uns. Das heißt, wenn du raus gehst oder du führst ein Vorgespräch als potenzielle Käuferin und stellst dann fest Ach, das ist doch teurer, als ich dachte. Ach, das ist intensiver, als ich dachte. Ach, irgendwie, die Person war mir doch nicht so sympathisch, oder ich habe vielleicht noch mir drei ähnliche Programme angeguckt und möchte mich jetzt eher für das andere entscheiden. Das sind ja alles total valide und gute Gründe. Wenn du jetzt aber sozusagen überlegst, okay, wie kann ich reagieren? Ich habe jetzt für mich festgestellt, dass das Programm oder das Angebot nicht das Richtige für mich ist. Dann gibt es so zwei Möglichkeiten. Möglichkeit Nummer eins wäre, auf eine dieser Follow up Emails zum Beispiel oder auf eine der Nachfragen auch über andere Kanäle mal zu antworten und zu sagen Hey, danke dir für deine Zeit. Für mich passt das Programm gerade nicht. Wenn du möchtest, kannst du da auch noch einen Grund mit einfügen. Aber ich danke dir, dass wir darüber geredet haben und damit hat sich's dann auch schon. Na also. Ich finde ehrlicherweise, auch wenn es nicht ernst gemeint ist, gehört da auch nichts rein. Wie, „aber in sechs Monaten, da kann ich mir das richtig gut vorstellen“. Das ist schon wieder so eine Verbesserung. Sondern einfach zu sagen ich als Unternehmerin für mich in meinem Business habe entschieden, dass das nicht oder dass das kein Programm, kein Angebot ist, das mich jetzt weiterbringt. Das finde ich eine wahnsinnig powervolle, also eine wahnsinnig starke Nummer. Einfach auch zu sagen Nee, danke, dass du dir Zeit genommen hast. Ich habe jetzt alle Infos, die ich brauche. Ist für mich aber nicht relevant. So, das wäre das Nein. Und dann gibt es eine Sache, die ich jetzt wirklich immer, immer öfter beobachte und wo ich ja kurz noch mal an meinem Baldrian schnuppern sollte. Ich finde, es passiert immer, immer öfter, dass einfach gar keine Rückmeldung kommt, dass es am anderen Ende sich einfach totgestellt wird. Da hatte man dann ein super Gespräch, es hat eigentlich gepasst. Vielleicht ist es jetzt nicht genau der richtige Zeitpunkt gewesen anzufangen, vielleicht erst in einem halben Jahr oder was auch immer. Aber dann kommt die Zeit ran und als Verkäuferin machst du ein Follow up und fragst noch mal nach und fragst nochmal, wie es aussieht und es kommt einfach original gar nichts zurück. Und ganz ehrlich, Leute, das kann doch nicht unser Ernst sein. Also das kann doch nicht unser Anspruch an uns selber sein, dass wir als Unternehmerin es nicht mal schaffen, ein Nein zu artikulieren. Und ich frage mich und habe auch mit Laura schon viel drüber geredet, woher das kommt, dass wir offensichtlich so ein Problem damit haben, Nein zu sagen. Und ich glaube, einer der Gründe ist halt, dass wir selber so ungern Ablehnung erfahren und dass wir dementsprechend auch ungern Ablehnung verteilen wollen. Aber wenn wir uns einfach mal kurz in die Lage hineinversetzen, dann ist es doch beschissener, Pardon, my French. Gar nicht zu wissen, woran wir sind, als zu wissen, Das ist nichts. Und das wird auch nichts mehr. Oder auch das wird jetzt nix, aber in Zukunft vielleicht. Das sind doch ganz andere Perspektiven als ein Ich sitze hier und bekomme einfach keine Antwort. Denn wenn ich keine Antwort bekomme, wie gesagt, dann kann ich nicht planen. Ich kann nichts verbessern, ich habe kein Feedback. Und ganz ehrlich und das mag sich jetzt irgendwie altbacken anhören, aber ich finde, es hat auch ganz, ganz viel mit Respekt zu tun. Wenn ich also meine Zeit investiere, um dir was zu erklären, um dir mein Angebot zu erklären, um zu schauen, ob es passt, dann habe ich doch auch ein „Nee, danke, ist nicht das Richtige verdient“ in Anführungsstrichen. Und ich möchte einfach ein bisschen dazu aufrufen, dass wir alle anfangen, klare Ansagen zu machen, auch wenn es ein Nein ist. Weil, wenn wir jetzt noch mal den Bogen schließen zu der Situation, dass du Verkäufer/Verkäuferin bist und dass du sozusagen da sitzt und dir denkst Oh, jetzt hatte ich ein gutes Gespräch. Ja die erste Follow up E Mail, die schreibe ich noch, aber dann fühlt es sich schleimig an, weil dann nerve ich bestimmt. Ist halt die Frage, wann kannst du denn nur nerven? Du kannst nur nerven, wenn du sicher bist, dass dein Gegenüber diese Nachricht, diese Email, diese Nachricht auf LinkedIn, Instagram, was auch immer die wirklich tatsächlich bekommen hat. Und b wenn du sicher bist, dass diese Person nicht mehr im Entscheidungsfindungsprozess ist, sondern dass sie den eigentlich schon abgeschlossen hat, dann nervst du, weil davor, wenn die Person gut, wenn sie die Email gar nicht bekommen hat, dann ist es auch immer schwierig. Deswegen kleiner Seitenausflug hier. Wenn ich eine Follow up E Mail schreibe, melde ich mich auch noch zum Beispiel bei Instagram und sag Bescheid, dass diese E Mail rausgegangen ist. Aber wenn wir, wenn unser Gegenüber noch im Entscheidungsfindungsprozess ist, dann ist jede Follow up Nachricht ein weiterer Kontaktpunkt. Eine weitere Möglichkeit, dass die Person noch Fragen stellt. Das Fragezeichen, die sie im Kopf hat, aus dem Weg geräumt werden usw. Das heißt, wir können in dem Moment über Follow up E Mails gar nicht nerven. Wir können nur eine Person nerven, die für sich schon ein Nein intern artikuliert hat, die es aber nicht gebacken kriegt, dieses Nein nach außen zu kommunizieren. Und da muss ich dann auch ganz ehrlich sagen Naja, wenn du nicht den Arsch in der Hose hast, mir zu sagen Nein. Dann ist mir das auch ein bisschen egal, ob ich dich nerve. Also diese Folge hat jetzt vielleicht die eine oder andere Sache bei dir getriggert. So bös ist sie gar nicht gemeint. Wenn du dich jetzt also angegriffen fühlst, wenn du jetzt irgendwie merkst, also dass Gretel das jetzt gesagt hat, das fand ich irgendwie nicht cool und es war irgendwie zu doll usw. dann horch mal in dich rein. An welcher Stelle das war, was genau ich da gesagt habe, was das in dir ausgelöst hat. Überleg auch noch mal ganz klassisch, wie du gerne behandelt werden möchtest, wenn du verkaufst, das nehme ich mal an, ist mit Respekt auf Augenhöhe und Feedback bekommend, wenn ein Feedback ansteht und dann versucht, doch einfach in Zukunft vielleicht klarer zu für dich klarer zu haben. Was möchtest du, was brauchst du, was brauchst du nicht? Und das dann auch zu kommunizieren. Denn ganz ehrlich, letzter Punkt dazu. In dem Moment, wo du einer Person, die dir etwas verkaufen möchte, klar sagst Nein, es kommt für mich nicht in Frage oder Nein, es kommt für mich jetzt nicht in Frage. Respektierst du auch die Zeit dieser Person, weil sie eben nicht sich noch überlegen muss, ob du noch eine Follow up E Mail bekommst, ob, ähm, keine Ahnung, ob dir noch Informationen dazu fehlen oder so, sondern du sagst einfach wie schon gesagt, hey, danke für deine Zeit. Nein, das ist nichts für mich. Ich freue mich, wenn wir trotzdem in Kontakt bleiben und ich freue mich, wenn wir trotz dieser Tacheles Folge natürlich in Kontakt bleiben. Ich freue mich riesig, wenn du mir schreibst. Gerne auf Instagram unter GretelNiemeyer findest du mich, wenn du mir einfach mal schreibst, so aus der Blauen heraus, was Neinsagen mit dir macht, wie schwer oder leicht dir das fällt, was für Erfahrungen damit gemacht hast, als VerkäuferIn, aber auch als KäuferIn. Und ja, ansonsten verteil gerne ein bisschen Podcastliebe, gib uns ein paar Kommentare, ein paar Sternchen. Teile diese Folge, auch wenn sie hilfreich für dich war. Und dann freue ich mich auf die nächste Folge Moin um Neun. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  20. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Das Schöne an der Selbständigkeit ist: Wir wachsen und verändern uns quasi konstant als Menschen und Unternehmerinnen. Und wir dürfen diese Veränderungen in unser Business einfließen lassen. Genau das hat Florence Chazarenc - Expertin für holistisches Marketing und Numerologie – gemacht. Schon seit 14 Jahren begleitet sie Unternehmerinnen dabei, ihre individuelle Marketing-Strategie zu entwickeln – immer mit einem Funken “Sparkle” versehen. Vor einigen Jahren kam Florence dann in ihrem Privatleben mit der Numerologie in Berührung und befand für sich: “Das muss Teil meines Businesses werden.” In dieser Folge MOIN um NEUN erzählt Florence dir ️➡️ wie sie zur Numerologie kam ➡️ welche Auswirkungen die Numerologie auf ihr Business (und ihr Privatleben) hat ➡️ welche Zahlen für dich wichtig sind und wie du sie berechnest ➡️ woher sie den “Mut” gefasst hat, so etwas Unkonventionelles wie die Numerologie in ihr Business einfließen zu lassen ➡️ was sich seither in ihrem Business verändert hat Hör dir die Folge an. Sie ist ein wunderbarer Beleg für “Mein Business, meine Regeln”. Und erzähl mal: Hast du mit der Numerologie Erfahrungen für dein Business gesammelt? Oder welcher Nordstern leitet dich auf deinem (Business-)Weg? Links zu Florence: Website: https://www.sparkle-marketingsolutions.com/de Freebie “Deine Kundinnenzahl”: https://www.sparkle-marketingsolutions.com/de/formular-workbook Insta: https://www.instagram.com/sparkle.marketingsolutions/ Link zum Workshop "Dein unkopierbares Marketingprofil": https://www.sparkle-marketingsolutions.com/de/workshop-marketingprofil Links Laura und Gretel: Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin, und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute ist eine Interviewfolge am Start, und deswegen sitzt mir gegenüber nicht Laura, sondern die liebe Florence Chazarenc. Sie ist Expertin, hat mir gerade einen Daumen hoch gegeben fürs Aussprechen ihres Namens. Sehr, sehr cool! Sie ist Expertin für holistisches Marketing und Numerologie. Florence! Super! Schön, dass du da bist! Hallo! Florence Chazarenc: Bonjour und ganz herzlichen Dank für die Einladung. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr gerne. Fangen wir doch mal einfach an. Was ist holistisches Marketing? Was muss ich mir darunter vorstellen? Florence Chazarenc: Ja, sehr gerne also holistisches Marketing, wie ich es sehe und wie ich es auch nutze, ist, dass wir wirklich alle Facetten einer Person mit ins Marketing einfließen lassen. Das bedeutet das, dass wir natürlich, wenn wir die Expertise nehmen, wenn wir die Positionierung nehmen, all diese Aspekte, auch die persönlichen Aspekte, mit einfließen lassen, ohne dabei zwingend privat zu werden. Aber dadurch, dass wir uns zeigen, wie wir sind, mit dem, was wir können, mit unseren Herausforderungen auch, werden wir einfach authentisch und greifbar für unser gegenüber, vor allem in der digitalen Welt. Gretel Niemeyer: Und erzähl mal, du hast ja, also du hast ja deine Karriere nicht als Selbstständige gestartet. Es gibt ja einige, die tatsächlich selbstständig starten. Laura ist so ein Fall. Die war eigentlich nie angestellt, aber du warst ja angestellt. Eigentlich eher mit so einer klassischen Karriere, würde ich sagen, hastgroße internationale Marketingkampagnen gemacht wie für Marken wie Bosch oder John Deer, wie bist du in die Selbstständigkeit geraten? War das mit Plan? War das durch Zufall? Was ist da passiert? Florence Chazarenc: Ja, sehr spannende Frage also, tatsächlich habe ich schon im Studium mit der Selbstständigkeit geliebäugelt, und ja war dann, sag ich mal, vom Mindset einfach nicht so weit, weil ich mir immer wieder gesagt habe, ich bin noch zu jung, ich habe noch nicht genug Erfahrung, mein Netzwerk ist noch nicht groß genug und so weiter. Es ist so ganz wundervolle Mindfucks, wie man es auch so schön sagt, auf Neudeutsch, bis dann irgendwann meine Tochter auf die Welt kam. Und zu der Zeit war ich eben auch in einem Job, der mich wirklich nicht mehr erfüllt hat, und dieser Moment, Mutter zu werden und auch dann mein eigenes Kind im Arm zu halten und diesen Wunsch für das Kind zu haben, dass dieses Kind mal und ne Tochter, war es also eben noch stärker, weil, weil es eben eine Frau als Mädchen, Frau würde, ähm war, dass sie sich mal beruflich erfüllen kann und den Beruf nachgehen kann, der sie wirklich erfüllt. Und dann ist mir plötzlich klar geworden, dass ich das ja selbst nicht mache, und unsere Eltern sind ja meistens unser Vorbild. Und dann habe ich gedacht, so okay, und das ist jetzt der Moment, wo ich jetzt wirklich meinen Mut zusammennehme und aufhöre immer irgendwelche Ausreden vorzuschieben, und ich setze es jetzt einfach um, ich mach es jetzt, und vielleicht braucht es ein bisschen länger, weil ich gerade frisch Mutter geworden bin. Aber da nehme ich mir einfach die Zeit, und das ist jetzt fünfeinhalb Jahre her. Mhm, und hier bin ich nun. Gretel Niemeyer: Mit weiterem Kind im Gepäck und zweifache Mutter, selbstständig. Wie hat der ein Umfeld? Das aufgegriffen, als du gesagt hast, ich mache mich jetzt selbstständig? Florence Chazarenc: Ähm, tatsächlich haben sie mir alle gesagt, dass ich ein bisschen größenwahnsinnig bin und dass das wahrscheinlich zu diesem jetzigen Zeitpunkt eine sehr dumme Idee sei, einen super sicheren Job, sehr gut bezahlten Job in der Nähe und so weiter mit relativ guten Perspektiven einfach aufzugeben, und was ich dann tatsächlich im ersten Schritt gemacht habe. Also, ich bin in die Teil Selbstständigkeit gegangen und habe das auch für mich so ausprobiert und erfahren, weil ich bin tatsächlich jemand, der die Dinge ausprobieren muss, erleben muss, und mit diesem Experimentieren kann ich dann weitermachen. Genau! Und dann kam das zweite Kind und dann kam die Voll-Selbstständigkeit. Gretel Niemeyer: Ja, was man halt so macht, wenn man das zweite Kind kriegt. Florence Chazarenc: Genau, da hat man ja sonst nichts zu tun. Gretel Niemeyer: Und du hast gerade gesagt, du probierst Sachen aus und guckst dann, ob sie passen, ob sie nicht passen, ist auch das Thema Numerologie. Dass das auch wieder so ein Wort Numerologie ist, es fast schon so ein bisschen wie ja, keine Ahnung, fällt mir gerade nicht ein. Aber wir hatten mal, wir hatten eine Kundin, die hat nicht Osteopathie, sondern, naja, ich bin ja, fällt mir gerade nicht ein, aber auch so ein Wort, wo ich jedes Mal sagen wollte und immer so, also Numerologie, ist das genauso in dein Leben gestolpert wie die Selbstständigkeit, oder wie bist du da eigentlich zu diesem Thema gekommen? Florence Chazarenc: Ja, tatsächlich auch dank meiner Kinder, lustigerweise genau! Denn das war zu einem Zeitpunkt, wo ich einen neuen Ostepaten für meine Kinder gesucht habe, weil ich das immer wieder ganz hilfreich finde, sie ein, zweimal im Jahr zum Ostepaten zu bringen, gerade wenn sie klein sind und immer wieder hinfallen. Und dann wurde mir einer empfohlen, da bin ich dann hin, und der hat dann als erstes das Chart für meine Kinder gemacht, und dann habe ich dann ein bisschen geschaut, was er dann da so macht, weil ich kam ja für eine Osteopathie Sitzung. Aber es hat sich dann herausgestellt, dass er auch Numerologe ist, und dann hat er mir das Chart dann jeweils für meine Kinder interpretiert, und ich saß einfach nur mit offenem Mund da, weil er mir genau meine Kinder beschrieben hat und mir wie eine komplette Gebrauchsanweisung, wenn man das mal so sagen darf, für meine Kinder mitgegeben hat, die beide komplett unterschiedlich funktionieren, unterschiedliche Dinge brauchen. Manches weiß man auch intuitiv als Mutter oder Vater schon. Aber wenn es dann wirklich noch mal bestätigt wird und ganz konkret mit, wie soll ich sagen, mit konkreten Ideen dann untermauert wird, das hat mir wirklich so die Augen geöffnet und hat mir das komplette Leben dann auch mit meinen Kindern viel leichter gemacht. Gretel Niemeyer: Mhm. Florence Chazarenc: Ja, weil ich dann genau gewusst habe, welches Kind was jetzt braucht, und kann eben auch mein Alltag dementsprechend dann gestalten, und das ist viel harmonischer. Dann hat es mich natürlich unter Fingern gejuckt, und dann bin ich nochmal für mich selbst hin, hab dann mein eigenes Chart dann auch bekommen. Dann dachte er auch wieder so, das ist ja echt der Hammer, und dann habe ich noch meinen Mann hingeschickt, weil ich dann gedacht habe, okay, ich will wirklich auf Nummer sicher gehen, und er hatte genauso diesen Aha-Moment, und kurze Zeit später hat er eine Ausbildung angeboten, die ich dann gemacht hab, und dann hab ich zuerst angefangen, für mein Umfeld die Charts zu erstellen, um eben damit zu experimentieren. Das ist dann diese Ader von mir, die das dann ausprobieren will, hab das dann auch für die Kinder von meinen Freundinnen gemacht, die irgendwelche Struggles hatten, die auch nicht wussten, wie gehe ich jetzt damit am besten um mit dieser Situation, bis wir dann immer wieder Leute gesagt haben, mensch Florence, du musst es in deinem Business integrieren, es gehört in deine Beratung, weil du kannst einfach viel passgenauer deine Marketingberatung machen in Bezug auf die Kunden, in Bezug auf, wie ein Angebot aussehen kann, in Bezug auf die Botschaft. Also habe ich dann da Beta-Kundinnen mir gesucht und damit experimentiert und mit dem Feedback weitergearbeitet, und irgendwann ist es ein fester Bestandteil geworden. Vor etwa einem Jahr, genau Frühling letztes Jahr, war das, und seitdem mache ich zu Beginn von jeder Zusammenarbeit und Reading mit der Person und erkläre ihm, wie sie funktioniert, was in Bezug auf Kundinnen und Kunden für sie relevant ist, was in Bezug aufs Business ganz wichtig ist, und von von dieser Ausgangslage können wir dann weitermachen mit der Marketing Beratung. Gretel Niemeyer: Und erzähl mal, wie funktioniert Numerologie, also was? Beim Human Design ist es ja zum Beispiel so. Man guckt sich, soweit ich das weiß, ich habe nicht viel Ahnung davon, aber soweit ich das weiß, den genauen Geburtszeitpunkt an und den Geburtsort. Wie ist das bei deinem Thema? Worauf basiert das sozusagen? Florence Chazarenc: Es basiert nur auf dem Geburtsdatum, also Tag, Monat und Jahr, und von dem ausgehend wird das ganze Chart berechnet. Das kann man sich so ähnlich vorstellen, wie ein Human Design Chart. Ich halte es mal hoch, aber das wird im Podcast natürlich nicht viel bringen. Aber damit du es mal siehst, und mit diesen drei Zahlen, also Geburtstag, Monat und Jahr, rechne ich dann 17 weitere Zahlen aus, und diese ist also, da gibt's noch kein Tool, was das wie bei Human Design oder wie bei Astrologie automatisch berechnet. Aber auf jeden Fall habe ich dann das Chart und kann dann basierend auf diesen Zahlen der Person sagen, was in der jeweiligen Kugel für sie relevant ist. Also jede Kugel steht für ein bestimmtes Thema, wie zum Beispiel die Business Zahl oder die Kundenzahl oder die Lebenszahl, und jede Zahl steht für ein bestimmtes Thema, und wenn ich das dann miteinander kombiniere, dann kriege ich wirklich ein ganz individuelles Bild von jeder Person. Gretel Niemeyer: Und welche Auswirkung hat das dann aufs Business? Also das ja gerade schon gesagt, dass das bei den Kindern Auswirkungen hatte. Ich nehme mal, also waren das dann so Sachen, wie weiß ich nicht, wann sie schlafen gehen sollen oder wie man mit ihnen, wie man am besten mit ihnen umgeht? Also das interessiert mich einmal, was es bei den Kindern tatsächlich verändert hat, und dann auch, was bringt es mir, diese Zahlen für mein Business zu wissen, auf welche Bereiche hat das dann einen Einfluss? Was ändere ich dadurch, wenn ich diese Zahlen kenne? Florence Chazarenc: Okay also zur ersten Frage mit den Kindern. Bei meiner Tochter ist es beispielsweise so, dass für sie alles, was mit Spiel und mit Freude zu tun hat, super wichtig ist, weil sie die sechs in der Lebenszahl hat, und die sechs steht, alles, was für kindliche Lebensfreude und Spiel bei der Sache, also mit Spiel an die Sache zu gehen, steht. Und deshalb, wenn und, was sie allerdings stresst, sind so starre Strukturen und eine einengende Organisation vom Alltag, und deshalb habe ich dann seit dem Zeitpunkt angefangen, alles mit ihr in ein Spiel zu verwandeln. Also wenn das Anziehen am Morgen irgendwie schwierig war, dann haben wir, was weiß ich, gespielt, dass sie eine Prinzessin ist, die sich anzieht, oder wenn Haare kämen irgendwie ätzend war, dann haben wir Friseur zusammen gespielt und solche Sachen, und da bin ich auch noch selbst ganz kreativ geworden. Und mein Sohn hat viel, die fünf, der braucht ganz, ganz viel Bewegung. Er ist drei, da kann man jetzt nicht wirklich von Sport reden, würde ich mal sagen. Aber er braucht ganz viel Bewegung, und deswegen jeden Tag, wenn wir vom Kindergarten nach Hause kommen, gehen wir eine große Runde um den Block, und er nimmt dann ein Gefährt seiner Wahl, also Fahrrad, Laufrad, Rolle, was auch immer, und dann kann er sich richtig auspowern. Und Spazierengehen und Bewegen tut natürlich jedem gut, aber für ihn ist es besonders wichtig, und wenn er seine Bewegung nicht am Tag hat, dann ist er einfach abends nicht mehr zu gebrauchen. Genau dann machen wir quasi ein Spiel beim Spazierengehen und dann sind alle happy. Gretel Niemeyer: Quasi einmal um den Block mit ihrem Bruder. Florence Chazarenc: Genau und zur zweiten Frage als jetzt, wie sich das aufs Business zum Beispiel auswirkt, kann ich mal ein eigenes Beispiel nehmen, denn meine Kundenzahl ist die 13, und die 13 steht für das Gefühl, dass alles anstrengend und hart ist. Gretel Niemeyer: Mhm. Florence Chazarenc: Und ich habe dann mit der Zeit verstanden, dass die Menschen, die zu mir kommen, genau diesen Glaubenssatz über Marketing haben, das Marketing super anstrengend ist, dass es irgendwie kompliziert ist, dass man wahnsinnig viel machen muss, bis irgendwas dabei rumkommt. Ja, und mit meiner Arbeit kann ich meinen Kunden dabei helfen, mehr Leichtigkeit reinzubringen, und das ist dann nicht nur eine Floskel, sondern das wird ja so oft im Marketing gesagt, mit mehr Leichtigkeit und Freude. Aber wenn wir, und das weißt du ja auch, wenn wir unsere Marketing mit einer Strategie untermauern, wenn wir ganz klar wissen, mit wem wir sprechen, wenn wir Verkaufsroutinen haben, wenn wir klare Botschaften haben, dann wird es auch irgendwann leichter. Das ist einfach so genau, und in meiner Business Zahl habe ich die fünf und die fünf, wie ich ja gerade gesagt habe, steht ja für Bewegung und Sport. Jetzt ist es nicht so, dass ich Sport in mein Business integriere, sondern was auch zur fünf gehört, ist die Transformation und das Reisen, das Thema des Reisens, und seitdem kommuniziere ich viel stärker darüber, dass ich zum Beispiel in Frankreich lebe und auch immer wieder in Deutschland unterwegs bin. Also ich bin jetzt im Juni in Berlin beispielsweise, einfach weil es mir gut tut, beruflich unterwegs zu sein, und das war natürlich jetzt in Zeiten der Pandemie und auch mit wirklich kleinen Kindern ein bisschen herausfordernd. Das wird jetzt alles viel einfacher, und jetzt bin ich mindestens zwei bis dreimal im Jahr wirklich beruflich in Deutschland unterwegs, weil ich eben in Bordeaux lebe. Das habe ich vielleicht noch nicht erwähnt, genau, und arbeite dann mit Kundinnen vor Ort. Mhm, genau! Und das tut dann dieser fünf in der Business Zahl, ja, wird es dann gerecht, und dieser andere Aspekt mit der Transformation, das ist wirklich die Transformation, die die Menschen mit mir erleben. Also, sie kommen zu mir, weil Marketing einfach nur Kraut und Rüben ist und einfach irgendwie ein Dschungel und nachher verwandeln, wir das alles wirklich in einen, soll ich sagen, einen schönen, geordneten Gemüsegarten. Genau! Gretel Niemeyer: Und würdest du sagen, dass sich deine Entscheidungen irgendwie dadurch geändert haben, dadurch, dass du jetzt bestimmte Zahlen kennst, oder arbeitest du mit anderen Menschen zusammen? Wählst du irgendwie anders aus? Wählst du Projekte anders aus? Greifst du regelmäßig auf diese Zahlen zurück, oder ist das einmal so ein Wegweiser, den man dann irgendwie verinnerlicht? Wie muss ich mir das vorstellen? Florence Chazarenc: Also für mich ist es wie so wie ein Wegweiser tatsächlich, an dem ich mich immer wieder regelmäßig orientiere, auch in Phasen, wo es zum Beispiel mal nicht so gut läuft. Da schaue ich dann in meine Ausgleichszahlen. Das sind die Zahlen, die Ausgleich schaffen können, und dann schaue ich, okay, was habe ich hier, was mir jetzt irgendwie helfen könnte, mit dieser Situation konstruktiv umzugehen, und das ist dann bei mir zum Beispiel, einen Schritt zurückzugehen, in die Reflexion zu gehen und zu schauen, okay, was passiert hier gerade, was kann ich daraus lernen, was muss ich vielleicht ändern oder was ziehe ich daraus für ein Learning aus dieser Situation? Und bei einer Kundin, die ich zum Beispiel gestern hatte, ihr helfen zum Beispiel neue Strukturen und neue Organisation im Business Alltag, den Ausgleich zu schaffen. Genau, und du hast noch was gefragt, ach ja mit den Kundinnen, genau wie ich auswähle. Also tatsächlich, dadurch, dass ich seit einem Jahr die Numerologie in mein Marketing integriere, auch auf mein Marketing Kanälen, meinen Block, meinen YouTube Kanal, kommen automatisch Leute, die was damit anfangen können, und ich habe natürlich am Anfang gedacht, so, ich werde wahrscheinlich Umsatzeinbußen haben, weil wahrscheinlich einige Leute damit nicht viel anfangen können, und gleichzeitig ist dann, mein Umsatz hat sich dann verdreifacht. Also, es ist überhaupt nicht eingebrochen, genau aber wahrscheinlich einfach, weil es mir mehr entspricht. Gretel Niemeyer: Und wie hast du? Wie bist du damit umgegangen? Also eine der größten Ängste, die wir ja oft haben, ist so dieses sichtbar werden mit etwas neuem, gerade auch vielleicht, wenn wir in die Selbstständigkeit starten, so was denken die Nachbarn, was denken die Eltern, was denken Freunde? Und jetzt bist du ja mit der Numerologie, wie du sagst, auf ein relativ unkonventionelles Thema gestoßen, sage ich mal, was dich irgendwie berührt hat, wo du ja aber auch gesagt hast, okay, ich hab erst mal Umsatzeinbußen erwartet, vielleicht auch ein bisschen Unverständnis oder Skepsis, was auch immer, woher hast du den Mut und das Selbstvertrauen genommen ist, trotzdem zu machen? Florence Chazarenc: Ähm, durch das Feedback der Kundinnen tatsächlich also eben, wie gesagt, am Anfang habe ich mit Beta-Kundinnen das experimentiert. Das Feedback war einfach durch die Bank so genial, dass ich gedacht habe, ja, dann zählt die Meinung von meinem früheren Chef oder von der Nachbarin einfach überhaupt nicht mehr im Verhältnis dazu. Weil es sind nicht meine Kunden, es ist nicht meine Zielgruppe, sondern das sind Menschen, die ich vielleicht kenne, und was mir auch geholfen hat, ist, mir zu sagen, dass einerseits urteilen die Menschen sowieso, also haben sie sowieso eine Meinung über dich. Wenn ich mich jetzt immer daran orientiere, was die anderen vielleicht denken könnten, dann werde ich nie das machen, was ich wirklich machen möchte, und dafür ist das Leben einfach zu kurz. Und auf der anderen Seite sind die meisten Leute sowieso so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie vielleicht zwei Minuten darüber nachdenken, was war das jetzt für ein Post oder so, und dann sind sie wieder mit ihrem eigenen Leben beschäftigt, und dieses Relativieren einfach von der Meinung der anderen hat mir einfach geholfen. Ich sage nicht, dass es mir nichts ausgemacht hat, aber irgendwann habe ich gesagt, wenn ich jetzt meinen Weg weitergehen will, erfolgreich gehen will und mein, warum ist das Thema der Gleichberechtigung? Also mir ist es ganz wichtig, da in Sachen Gleichberechtigung die Frauen zu stärken. Wenn ich damit weitergehen will, dann kann ich nicht darauf warten, dass irgendwie Hinz und Kunz das gut findet. Gretel Niemeyer: Ja, naja, und wie du ja irgendwie eingangs auch schon gesagt hast, du hast eine Tochter, du hast dich auch selbstständig gemacht, um Vorbild für sie zu sein und um ihr zu zeigen, guck mal, du kannst machen, was du möchtest. Und dann ist es ja die logische Konsequenz zu sagen, ich habe hier was Neues gefunden, mich bewegt es, ich stehe dahinter, und vielleicht ist es erst mal, ja, vielleicht braucht es erst mal auch ein Mutausbruch. Aber ich finde, so Integrität ist ja einfach ein wahnsinnig wichtiges Thema, also gerade auch im Marketing, gerade auch im Markenaufbau, oder wenn man sich selber als Person Marke aufbaut, irgendwie, was zum Teil ja strategisch, zum Teil aber auch sehr nebenbei passiert, dann kannst du das ja gar nicht authentisch machen. Wenn du immer überlegen musst, was habe ich da nochmal gesagt, was war hier nochmal meine Meinung? Hier muss ich mich noch mal verstecken und das ein bisschen abschwächen, sondern das geht ja eigentlich auch nur darüber, wenn, wenn wir das leben, was uns wirklich wichtig ist. Florence Chazarenc: Ganz genau, und ich kann ja auch schwierig für authentisches Marketing stehen und es dann nicht leben. Also das ist für mich wirklich, wie du sagst, eine Frage der Integrität. Gretel Niemeyer: Ja. Florence Chazarenc: Wenn ich selbst nicht dahinter stehe, dann spürt es mein gegenüber. Gretel Niemeyer: Ja, absolut. Florence Chazarenc: Davon bin ich überzeugt, und dann kann ich auch nicht sagen, du musst ein bisschen authentischer sein, aber ich bin es selbst nicht. Also ja, aber da ist ja irgendwie auch wieder das gleiche wie mit den Kindern. Wenn ich meinen meinen Kindern bestimmte Sachen nicht vorlebe, kann ich ja auch nicht von ihnen erwarten. Gretel Niemeyer: Ja, genau also, da sagt man ja letztlich auch so ein Business Coach, der selber nur bis zur Hüfte ins Wasser geht und von seinen Kunden, Kundinnen erwartet, dass sie bis zum Hals gehen. Das wird nicht passieren, sondern man muss eben auch da so ein bisschen in Vorleistung gehen oder zumindest mal zeigen, guck mal, ich mach das auch, und hier hinten kannst du trotzdem noch stehen, und das ist trotzdem noch okay, und genau das ist es ja bei dir dann tatsächlich auch. Florence Chazarenc: Ganz genau, und in diesem Fall bin ich ja dann auch der lebende Beweis, dass die Methode, die ich anbiete, auch funktioniert, weil sonst ist es ja einfach auch nur eine theoretische Idee. Genau, und das denke ich, letztendlich, ist auch nicht sehr nachhaltig, weil es dann irgendwann auch offensichtlich wird. Gretel Niemeyer: Genau ja, und das schöne ist ja auch, wir machen uns selbstständig, wir dürfen uns ja auch immer wieder neu erfinden, und ich finde das so schön, dass du das jetzt auch teilst, dass du sagst, ey, und das war nicht immer easy, und ich hatte da nicht immer irgendwie von Anfang an die Confidence und das Selbstbewusstsein zu sagen, das wird schon, es wird richtig gut, das ist der richtige Weg, sondern manchmal ist es einfach so, dass es von innen herauskommt und man gar keine andere Wahl hat, als da jetzt diesen Weg zu gehen. Florence Chazarenc: Ja, absolut, und natürlich habe ich einen Partner, der mich wirklich bestärkt hat. Da hatte ich ja, da habe ich einfach einen tollen Partner an meiner Seite. Aber ich habe auch aus meinem familiären Umfeld die Leute, die mir gesagt haben: Florence, was ist das jetzt für ein Quatsch, und wer kauft denn sowas im Internet, habe ich alles gehört. Ja, und dennoch sind ja auch meine Eltern ihren Weg gegangen, und deswegen erlaube ich mir das tatsächlich auch, meinen eigenen Weg zu gehen, auch wenn sie es vielleicht nicht nicht im ersten Moment verstehen können. Gretel Niemeyer: Und erzähl mal, du schreibst gerade auch ein Buch. Was ist das für ein Buch? Wann kommt das raus, erzähl uns doch mal, was das da so ist? Florence Chazarenc: Also, es wird genau darum gehen. Eben einerseits, wie kann ich mein eigenes Chart berechnen? Was bedeuten die einzelnen Kugeln und die einzelnen Zahlen? Also, ich sage mal, die Grundlage davon. Der zweite Teil wird sein, was gehört zu einem guten Fundament einer Marketingstrategie? Und dann nehme ich immer das Bild vom Eifeltor, denn der Eifelturm hat vier Pfeiler, und die Marketingstrategie hat in meinen Augen auch vier Pfeiler, nämlich die Positionierung, den Wunschkunden, das Angebot und die Marketing Kanäle. Und wenn das klar ist, dann kann ich anfangen mit der profitablen Sichtbarkeit. Ja, dann kann ich anfangen, über mein Angebot zu sprechen, weil ich genau weiß, wo ich welche Leute erreiche. Und im dritten Teil wird es genau darum gehen, diese zwei Aspekte zu kombinieren, also wie ich eben erfolgreich Marketing mache, mit meinen Zahlen, nicht mit meinen Umsatzzahlen, sondern mit den Numerologiezahlen, genau! Gretel Niemeyer: Okay, cool, und wann kommt das Buch raus? Florence Chazarenc: Das ist eine gute Frage. Nein, also, der Projektplan steht. Es ist für den Herbst angesetzt. Alles klar, cool! Genau! Gretel Niemeyer: Ich finde dich auch sehr konsequent, weil du ja gesagt hast im Vorgespräch, auch, du hast jetzt auch deine Prioritäten verschoben, damit das Buch den Platz bekommt in deinem Business, den es haben soll. Erzähl mal, was hast du da gemacht! Florence Chazarenc: Ähm, also tatsächlich war ursprünglich der Gedanke da. Wenn also ich habe, wann habe ich angefangen. Im Januar habe ich angefangen zu schreiben und immer so zwei, drei Seiten pro Woche, und dann hab ich mal so hochgerechnet. Wenn ich in dem Rhythmus weitermache, dann bin ich wahrscheinlich im Rentenalter, bevor es dann rauskommt. Und ich kenne einige Leute tatsächlich, die schon lange sagen, ich möchte gerne ein Buch schreiben, ich möchte gerne ein Buch rausbringen und so weiter, und es ist aber immer so viel los, und sie machen es nie. Das halbfertige Manuskript bleibt für immer in der Schublade liegen, und das finde ich einfach schade. Es ist zu schade, tatsächlich, und ich werde auch immer wieder gefragt, Florence, kannst du ein Buch empfehlen? Dadurch, dass ich aber auch französisch ausgebildet wurde, kann ich nur französische Literatur empfehlen, die nicht sehr viel in Deutschland weiterhilft. Gretel Niemeyer: Hm! Florence Chazarenc: Genau, und dann habe ich eben gesagt, gut, ich hab ja früher große Projekte gemanagt, da ist vielleicht noch ein bisschen Wissen übrig, hab mir ein Trelloboard aufgemacht und hab mir einfach die Steps überlegt, die ich machen, die ich gehen muss, bis es veröffentlicht wird. Und es ist ja nicht nur das Schreiben, da hängt ja noch so viel anderes mit dran, dass das Buch veröffentlicht wird. Und dann habe ich geschaut, okay, dafür werde ich so viel Zeit brauchen, und das muss ich mir jetzt in meinem aktuellen Terminkalender freischaufeln. Also werde ich mit den mit der Kundinnenarbeit zurückfahren. Ich werde bis zum Sommer möglich keine Gruppenformate mehr anbieten, sondern nur eins zu eins betreuen und davon ganz, ganz wenig. Gretel Niemeyer: Und wenn man jetzt trotzdem mit dir arbeiten möchte, was für Möglichkeiten hat man denn da, oder gibt es auch keine? Gibt's erst ab Herbst wieder welche? Erzähl mal! Florence Chazarenc: Doch es gibt die Möglichkeit, im eins zu eins den sogenannten Marketing Deep Dive zu machen, und das ist so ein halber VIP-Tag, wo wir eben logischerweise zuerst das Cahrt anschauen und dann schauen, wie wir mit dem Chart ein einzigartiges Angebot und dafür Premium Kunden entwickeln können. Genau das ist der, das ist der Inhalt vom Markting Deep Dive und ansonsten gibt es ein zwei-monatiges Mentoring, genau wo ich eben in 6 Sessions in dieser Eifelturm Methode, sag ich mal, begleite, genau wo wir das in den Sessions zusammen ausarbeiten, und das ist oft sehr dienlich, wenn man schon mit Kundinnen gearbeitet hat oder mit Kunden, und nicht das komplett alles erfinden muss, sondern wirklich schon auf Erfahrungen zurückgreifen kann. Gretel Niemeyer: Und erzähl mal, jetzt hast du ja gerade gesagt, die Literatur zur Numerologie, die gibt's fast nur französisch. Dein Buch braucht noch bis zum Herbst. Wenn jetzt aber die eine oder andere Hörerin sich denkt, oh, das hört sich spannend an, wo kann sie denn damit starten? Wie kann sie starten? Braucht es gleich das ganze Chart? Kann man zwei, drei Zahlen schon mal entwickeln? Hast du ein Freebie, dass man sich dazu angucken kann? Wie sieht das aus? Florence Chazarenc: Natürlich! Gretel Niemeyer: Als hätten wir es geplant. Florence Chazarenc: Und ich glaube, auch als Marketing Frau sag ich mal, gehört das zum guten Ton. Also, es gibt auf meiner Webseite ein Freebie, das heißt die Kundenzahl, das Workbook zur Kundezahl, und in dem Book erkläre ich wirklich Step by Step, wie du deine Kundenzahl ausrechnest und deutest, und es ist nicht kompliziert. Also keine Sorge, man braucht auch nicht so viel Mathe Vorkenntnisse, ähm, genau, und dann kann man schon mal die Kundenzahl ausrechnen und kann schauen, okay, wie gehe ich damit in Resonanz? Welche Informationen nehme ich daraus mit? Passt das zu mir und so weiter? Und wenn man dann weitermachen möchte, gibt es einen Online Kurs, den man sich holen kann auf meiner Website, wo es um das unkopierbare Marketingprofil geht, wo wir eben fünf weitere Zahlen ausrechnen, die fürs Marketing relevant sind, und mit diesen fünf Zahlen eine Positionierung entwickeln. Genau, und in dem Online Kurs leite ich die Leute step by step da durch. Gretel Niemeyer: Spannend, spannend, spannend! Also! Natürlich verlinken wir zu deinem Instagram Profil, zu dem Freebie, gerne auch zu dem Kurs hier unter dieser Folge. Florence, ich danke dir vielmals für diesen Einblick in diese spannende Welt, von der ich tatsächlich noch so gut wie gar keine Ahnung hatte. Ähm, ich danke dir für deine Einblicke und auch für die Einblicke in deine Selbstständigkeit und bedanke mich für das Gespräch. Florence Chazarenc: Ja, sehr, sehr gerne! Ich danke dir, merci beaucoup, für die Einladung und auch für den schönen Austausch. Gretel Niemeyer: Sehr gerne, und wenn ihr Leute draußen euch, wie gesagt, für die Numerologie interessiert oder für das, was Florence anbietet, oder gespannt auf ihr Buch wartet, dann schaut doch mal bei ihr auf Instagram oder ihrer Website vorbei, und wenn ihr dann noch zwei Minuten Zeit habt, freuen wir uns natürlich über ein bisschen Podcastliebe in Form von Kommentaren oder auch Sternchen, Herzchen, was auch immer eure Podcast Plattform hergibt. In diesem Sinne euch einen schönen Tag und bis zur nächsten Folge Moin um neun!