Der Business Podcast - Sales- & Business- Wissen für selbstständige Frauen

Gretel Niemeyer & TEAM | Business Coaching ⚓
555
20.10.2026
Beschreibung
Moin, wir sind das Team von SMASH IT! - dem Business Coaching Programm von und mit Gretel Niemeyer. Unser Motto: "Mehr Geld in Frauenhände". Wir lieben es, Dinge im Butter bei die Fische Style umzusetzen und anzusprechen. - Genau das erwartet dich hier in diesem Podcast Knackiges Business-Wissen direkt in dein Ohr - Tolle Interview-Gäste mit spannenden Insights in ihr Business! Wir geben Impulse für ein erfolgreiches Business, teilen unsere Verkaufs-Tricks und stellen coole Unternehmer:innen vor. Moin um Neun erscheint jeden Dienstag um 9 Uhr Website: https://www.gretelniemeyer.com Instagram: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84
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  1. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Ich weiß: das will keiner hören! 🙉 Aber nach rund 25 Launches die ich in den letzten vier Jahren in meinem online Business als Unternehmerin vollzogen habe, habe ich heute eine truth Bomb für Dich im Gepäck! 💥 Was Wiederholung mit Deinem Erfolg zu tun hat und warum Routinen zwar vielleicht schrecklich langweilig aber der absolute Erfolgsgarant sind erfährst Du in dieser Podcast Folge! ➡️ Bist Du vielleicht auch so eine Person, die gerne jedes Mal ein kreatives neues Thema an Deine Kunden bringen möchte? ➡️ Denkst Du, Deine Community zu langweilen, wenn Du ein und das selbe Thema mehrfach anbietest? ➡️ Schreibst Du alle E-Mails immer neu und experimentierst gerne mit allen Formaten herum!? ➡️ Und wunderst Du Dich warum Dir im Launchen immer die Energie ausgeht und Du schon vor dem finalen Launch den Kopf in den Sand steckst? Oder es zumindest möchtest? Dann solltest Du diese Podcast Folge unbedingt anhören und teile gerne unten in den Kommentaren mit uns, was Dir durch den Kopf geht, wenn Du diese Podcast Folge im Schlafanzug und aus der Küche von Laura gehört hast!! Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge hier bei Moin um Neun, dem Businessschnack mit Gretel und Laura. Ob ich diese Folge vielleicht noch im Pyjama, zumindest untenrum, obenrum hat es schon ein leichtes Blümchen geschafft und ungeduscht und in der Küche meiner Mutter aufnehme? Yes! Und welche Sprache spricht dieses Outfit und dieses Verhalten? Die Sprache eines Launches. Ich bin gerade mitten in einem Launch in meinem Unternehmen, dem Jin Shin Jyutsu Zentrum Hamburg. Und ich arbeite ja neben der Arbeit mit Gretel an unserer Laura und Gretel GbR, wo wir diesen Podcast aufnehmen und unser Coffee Speed Networking veranstalten und natürlich unsere tolle Mastergruppe Smash it am Start haben. Noch in zwei anderen Bereichen und einer davon ist das Jin Shin Jyutsu Zentrum, schau gerne mal in die Shownotes, wenn du den Namen lernen möchtest, mit meiner lieben Mutter und ihrem Mann zusammen und wir launchen gerade unser großes Programm, unser Jahresprogramm. Und heute möchte ich dich da deswegen mal so ganz ehrlich und authentisch und ich sage ja immer mit Geruch und Geschmack mit hinter die Kulissen nehmen. Denn so ein Launch ist nichts für Feiglinge. Ähm, wann immer dir jemand erzählt easy peasy launchen einfach nur so und so, nur skalieren macht es einfach so und so. Das ist easy. Glaub ihm nicht oder glaub ihr nicht. Ich mache das mittlerweile seit fast vier Jahren sehr, sehr, sehr regelmäßig und muss sagen, es ist immer wieder eine Herausforderung und es ist auch jedes Mal mit Stress verbunden. Nichtsdestotrotz liebe ich es auch und finde es großartig zu launchen, weil es einfach eine gebündelte Energie in einem gewissen Zeitraum ist. Deswegen einmal der Schritt zurück. Was bedeutet Launchen für mich? Launchen bedeutet für mich, dass ich ein Online Programm, ein, bei uns ist es ein Jahres Programm, das kann aber auch eine Mastermind oder ein Online Selbstlernkurs sein oder was auch immer, kann auch ein Yogakurs sein, zu einem bestimmten Zeitpunkt meiner Liste, meiner Community, meinen FollowerInnen anbiete. Meistens zu einer speziellen Bedingung und dann mit einer Deadline hinten sage: Bis zu dem und dem Datum könnt ihr jetzt starten. Und da möchte ich natürlich viele Menschen reinbekommen. Wir launchen über Social Media, aber vor allem über unsere Emailliste und über Veranstaltungen, das heißt über Webinare und Onlineveranstaltungen. Und heute möchte ich dir einen Impuls dazu mitbringen, der mir selber immer ein bisschen stinkt, aber der sich einfach nach, boah ich weiß nicht. Ich glaube, ich habe mittlerweile über 25 mal gelauncht, wirklich ein großes Programm und der sich einfach für immer und immer und immer und immer wahrer zeigt, nämlich, ist es der Fakt, dass Wiederholung die Qualität und Wiederholung den Erfolg bringt. Und jetzt ist es so, dass ganz viele von uns sich selbstständig gemacht haben, um nicht mehr in so einem Hamsterrad zu sein und nicht mehr ständig in der Wiederholung Dinge noch mal machen, Dinge machen, die sich irgendwie langweilig anfühlen, sondern Abenteuer. Und ihr Herz Business in die Welt bringen wollen. Und ich erlebe das einfach immer und immer wieder bei meinen Kundinnen, dass sie eine ganz, ganz, ganz starke Abneigung gegen Wiederholungen haben. Und ich sage mal so Ich kann das nachfühlen mit jeder Zelle meines Körpers. Aber es gibt meiner Expertise nach nur zwei Wege, damit umzugehen. Entweder gehst du ein Stück weit drüber hinweg als Unternehmerin, weil durch die Wiederholung kommt die Qualität und kommt der Erfolg. Ich erkläre gleich nochmal warum. Entweder machst du es selber oder du hast ein Team, was für dich die repetitiven, die wiederholenden Aufgaben alle übernimmt. (…) Naja, sagen wir mal so, es ist als Unternehmerin gar nicht so einfach, sich ein Team aufzubauen, das das alles übernimmt. Das heißt, meiner Meinung nach brauchst du eine gewisse, ein gewisses Commitment, dass du Dinge wiederholst. Formate, E Mail Sequenzen, zum Beispiel ein Webinarthema. Und dass du nicht sagst Ach, das Thema hatte ich ja schon mal, das möchte ich nicht noch mal machen, weil das ist wirklich meine Erfahrung mit jedem Mal, mit dem ich einen Launch, bei uns ist ein Launch erst ein Webinar, ein kostenloses, dann ein kleines Produkt für 97 €. Das ist ein kleines Abendprogramm und dann launchen wir unser Jahresprogramm. So, wir sind B2C Bereich und im Gesundheitsbereich unterwegs. Das ist unser Ablauf und das machen wir jetzt zum vierten Mal sehr, sehr ähnlich. Früher haben wir immer andere Webinarthemen, immer andere Formate, immer dran rumgeschraubt. Und ich musste jetzt sagen, wir sind erst richtig erfolgreich, seitdem wir in die Wiederholungen gehen. Und das gilt für ganz, ganz viele Sachen. Gretel stellt euch hier im Podcast ja auch oft das Thema umsatzrelevante Tätigkeiten dar. Da zählt das auch erst durch die Wiederholung. Und das ist einfach der Kasus Knacksus und das ist auch das, was vielen widerstrebt und was viele wahrscheinlich jetzt ätzend finden. Aber durch die Wiederholung wirst du besser. Dann steht der Frame. Du weißt, ich mache dieses Webinar. Ich mache diese Abendveranstaltung. Ich launche das und das Programm. Es ist nicht mehr, ob ich das mache. Es ist auch nicht mehr, was ich mache, sondern wie ich es mache. Und von jedem Mal zu Mal kannst du dich mehr auf Details, mehr aufs Pitchen, mehr auf die Personen, mehr auf die Sprache konzentrieren und das Thema und der Frame rückt in den Hintergrund und das ist, wo wir hinwollen. Und ich weiß, jetzt gibt es wahrscheinlich ganz viele, die sagen mega langweilig. Hm, Ich hab da gar kein Bock drauf. Und das versteh ich. Ich muss aber auch sagen, dass ich niemanden kenne, der jedes Mal komplett unterschiedliche Themen in seinen Launch verwendet und damit richtig erfolgreich ist. Das heißt nicht, dass dein Business total langweilig werden muss. Das heißt nicht, dass du über deine Bedürfnisse und Werte hinweggehen sollst. Dann wäre ich ja nicht ich, wenn ich das hier erzähle. Aber im Business ist es auch wichtig, in die Routine und in die Wiederholung zu kommen. Und wir machen das jetzt in diesem Format, was ich gerade beschrieben habe Webinar, Abendveranstaltungen, Jahresprogramm. Das wird jetzt das vierte Mal innerhalb von acht Monaten, neun Monaten. Und es ist so wichtig, weil wir merken eine Wahnsinnsqualitätsveränderung. Wenn du also gute Qualität liefern möchtest und erfolgreich sein, dann führt nichts daran vorbei, dass du wiederholende Formate hast. Denn, du kannst dich einfach auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Und wenn du etwas das erste Mal machst, Als wir das erste Mal ein Webinar gehalten haben, waren wir mega mit der Technik beschäftigt, waren wir super mit den Emails vorab beschäftigt, sodass wir keine Follow up E Mails geschrieben haben, sondern dass wir am Ende vom Webinar völlig erschöpft waren. Haben wir keinen Übergang gemacht. Haben wir uns nicht bewusst damit beschäftigt, wie wir Hot Leads verwalten. Wir haben einfach ganz viele Details nicht gewusst, weil wir uns so viel mit Technik und Thema beschäftigt haben. Und das ist eigentlich der Killer. Technik und Thema darf dich nicht mehr interessieren, sondern du musst einen Schritt weitergehen von Launch und zu Launch bzw. von Verkauf zu Verkauf. Das gilt genauso für deine umsatzrelevanten Tätigkeiten. Wenn du jeder Person, die du anschreibt, eine komplett hundertprozentig neue E Mail schreibst und einen neuen Text, dann kommst du auch nicht in die Routine. Also es geht darum, eine angemessene Routine zu entwickeln und damit meine ich keine 0815. Auch unsere Launches sind weit entfernt von 0815. Es geht aber darum, dass es eine gewisse, einen gewissen Rahmen braucht, der nicht mehr diskutiert wird, den du mit dir oder deinem Team nicht mehr diskutierst. Und das alle, dass der Prozentsatz immer höher wird von festen Bestandteil. Wir reden hier über Launches. Es geht nicht darin, wie du in einem Coaching agierst oder wie du mit deinen Kundinnen redest oder wie du inhaltlich bist, sondern es geht um den Rahmen. Das gleiche gilt auch für Mailings. Das du nicht jedes Mal, wie designe ich mein Newsletter. Wo mache ich ein Bild hin? Wie mache ich das? Wie baue ich meine Posts auf? Welche Farben nutze ich? Sondern dass du das einfach festlegst. Und das gilt eben auch für einen Launch. Und glaube mir, die allerallerallermeisten Launches laufen zurzeit nicht gut. Auch das ist wahr. Und ich sage auch nicht, dass es einfach ist. Es ist nicht einfach zu launchen. Und es ist eine wahnsinns herausfordernde Zeit. Aber du musst dir vor Augen führen, dass wenn du jedes Mal was komplett Neues machst, du dir selber die Verhindererin bist für einen erfolgreichen Launch. So ist es. Geh in die Wiederholung, behalte Themen bei, werde bekannt für ein bestimmtes Thema. Wenn du im Gesundheits Meditationsbereich bist, dann macht das Thema Selbstliebe oder macht das Thema Routine oder macht das Thema Kraft oder Angst oder was auch immer. Aber macht nicht einmal Angst, einmal Mut, einmal Kraft, einmal das und mach immer unterschiedliche Formate, einmal einen Webinar, einmal einen Liveabend, einmal ein Vormittagscall. Du musst ja jedes Mal alles wieder neu denken, Dein Wording, deine Emails und vor allem deine innere Haltung. Auch wenn ich weiß, dass es für viele etwas langweilig ist, Dinge immer wieder gleich zu machen, kann ich euch sagen: Bleibt mal ein halbes Jahr an einer Sache dran, an einem Thema, an einem Format oder an einer umsatzrelevanten Tätigkeit. This goes out to Gretel. Du wirst sehen, was es dir für einen Erfolg bringt. Du musst eine gewisse Zeit lang dranbleiben, um inhaltlich in der Tiefe gut zu werden und dich vor allem auf deine Leads und deine potenziellen Kunden zu konzentrieren. So viel einmal von mir hier. Heute noch etwas verschlafen, obwohl es schon nach elf ist, wo ich das hier aufnehme. Nicht, weil ich gerade erst aus dem Bett gekrochen bin, sondern weil ich es noch nicht geschafft habe, duschen zu gehen. Das ist bei mir ganz oft im Launch so. Deswegen könnte ich das auch nicht immer so machen. Aber es war mir wichtig, euch noch kurz eine Podcastfolge dazu aufzunehmen, behind the scenes. Macht es gut. Wir hören uns wieder am Donnerstag in einer neuen Podcastfolge hier bei Moin um Neun. Lasst gerne mal einen Kommentar hier. Geht dazu gerne auf unsere Website www.LauraundGretel.de. Dort findest du alle Podcastfolgen. Schreib uns gerne einen Kommentar unter diese Podcastfolge, wie du Wiederholungen findest und Routinen und wie deine Erfahrungen damit sind. Und wenn du magst, schick uns gerne ein paar Sternchen bei Spotify oder ein Kommentar auch bei Apple Podcasts. Und wenn du diese Folgen mit bewegten Bild sehen möchtest. Wir streamen sie auch immer auf YouTube. Da findest du uns unter Laura und Gretel. Ähm, genau. Und ansonsten springen wir gerne mal rüber zu unserer Webseite. Nochmal www.LauraundGretel.de. Und dort findest du auch alle Informationen zu unserer Mastermindgruppe. Wenn du jetzt denkst so richtig Launchen, das würdest du auch gerne mal lernen. Dann lass uns doch mal schnacken. Vielleicht können wir dich da begleiten. Machs ganz gut. Ich freu mich auf die nächste Folge. Bis bald, eure Laura. Ciao.

  2. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Anbrüllen, Schweigen, Totstellen, Ignorieren, Erstarren… Es gibt so viele Wege, wie Menschen mit Konflikt und Streit umgehen. Welcher Typ bist Du? 🤔 Warum die meisten davon nicht besonders hilfreich sind und wie Du beginnen kannst, sowohl Paar-Konflikte 👫 als auch Konflikte in Deiner Selbstständigkeit und Dir selbst konstruktiver zu lösen, das erfährst Du im Interview mit Väter-Coach und Mediatorin Julia Strobel! Wir sprechen über die großen Themen der Vereinbarkeit, Rollen, die zu Konflikten führen können und darüber, wie Du mit Deinem inneren Team Deine eigenen Konflikte angehen kannst. Julia begleitet Väter und Eltern auf dem herausfordernden Weg der Vereinbarkeit verschiedener Rollen und hat eine klare Haltung: ➡️ Der größte Fehler, den wir als Eltern und selbstständige Mütter machen können ist, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf “einfach alleine regeln” zu wollen. Holt euch Unterstützung 💪, packt das Thema auf den Tisch und geht Konflikte konstruktiv an – was für eine ermutigende Podcast-Folge! Website Julia: https://www.juliastrobel.de/ Instagram Julia: https://www.instagram.com/julia.strobel.vaetercoaching/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Laura Roschewitz: Hallo, moin, moin und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Gretel und Laura, und wie gewohnt es ist Donnerstag. Es ist Interview Zeit, und ich habe die wunderbare Julia Strobel zu Besuch. Herzlich willkommen, schön, dass du da bist heute! Julia Strobel: Hallo, guten Morgen, liebe Laura, ich freue mich sehr. Laura Roschewitz: Wie schön! Julia, du bist nicht nur Smashie bei uns in der Mastermind, was uns natürlich sehr, sehr freut, sondern auch für mich eine Ansprechpartnerin für ein sehr, für mich sehr gesellschaftlich und persönlich wichtiges Gebiet, und zwar im ganz großen das Thema Familie, das Thema Vereinbarkeit. Also ich verbinde dich sehr stark mit der Frage, wie kann eigentlich Arbeit und ein modernes, gerechtes Familienleben stattfinden? Und da wollen wir heute mal drüber sprechen, und zwar zum einen aus deiner Expertise als Väter-Coach und Elternbegleitung als auch als Mediatoren und Expertin für Streit und Konflikt. Darauf bin ich sehr gespannt. Julia Strobel: Ich freu mich auch total. Ist ein Herzensthema. Deswegen rede ich super gerne da drüber. Laura Roschewitz: Magst du einmal in deinen Worten vorstellen, wer du bist und was du machst? Julia Strobel: Mhm total gerne, also wenn ich nichts Smashie bin, bin ich eben, wie gesagt, Coach für Väter und Eltern. Ich mache das hier in Hamburg, und ich mache das genau deswegen, weil es ein so wichtiges Anliegen ist, dass Familie funktioniert, dass wir Vereinbarkeit hinbekommen, dass wir uns supported fühlen, dass wir uns richtig fühlen, dass wir struggeln dürfen und dann wieder aufstehen. Und deswegen mache ich das, und ich mache das mit großer Leidenschaft, gerade für die Väter. Weil für Mamas gibt's schon ganz viel, was auch richtig ist und was wichtig ist. Aber es ist eine partnerschaftliche Aufgabe, und die Väter wollen auch, die haben andere Fragen, die haben andere Themen, die haben eine andere Perspektive, und aber die Richtung ist eine sehr ähnliche, eine sehr gleiche, und das zu tragen und mitzugestalten, das macht wahnsinnig viel Spaß. Genau, und das mache ich im Einzelcoaching für Väter und Eltern und jetzt auch für die Unternehmen, weil da natürlich noch mal eine große Stellschraube ist, dass auch die Unternehmen die Väter endlich auf dem Zettel haben und Vereinbarkeit nicht nur als Mama Thema sehen, sondern als Väter Thema. Und dann bin ich Mediatorin, und das fließt total viel in meine Arbeit ein, weil ganz viele Eltern zu mir kommen und ein partnerschaftliches Konfliktthema haben, ein Streitthema. Eltern haben Konflikte mit ihren Kindern, haben Konflikte mit ihren eigenen Eltern. Also, es ist manchmal diese Generationenfrage, die auftaucht. Also das Leben ist voll davon, und insofern fließen diese Bereiche total energetisch zusammen, und das mache ich. Laura Roschewitz: Wie ist es dazu gekommen, dass du dich auf den Bereich Väter spezialisiert hast? Du hast gesagt, für die Mamas gibt's schon viel, du bist ja selber auch Mama. Hol uns da mal rein, finde ich. Es ist ja ein bisschen speziell sozusagen. Wie ist das gekommen? Da wittere ich eine interessante Geschichte. Julia Strobel: Ja, es ist speziell. Erst mal gesagt, war es mir gar nicht so speziell, aber als ich dann rausging, haben viele drauf reagiert, ach sehr interessant. Das erste Interessante finde ich daran, dass Väter Coaching die Leute interessant fanden, und ich dachte, ist doch eigentlich selbstverständlich. Also ja, Mama Coaching, da zuckt keiner mehr so sozusagen. Aber dass es für Väter noch so unnormal ist, dachte ich, dann ist das Mega wichtig, dass es gibt und dass es stattfindet, und es gibt natürlich auch schon Väter-Coaches und Väter-Berater, eben sehr viele Männer. Ich mache das als Frau, weil ich sehr bewusst auch gesagt habe, ich, wie du gerade sagtest, ich bin selber Mama, und ich schätze aber diese nochmal ein bisschen andere Distanz, und ich kann da, ich weiß total, wovon ich spreche, weil ich das selber weiß, wie Familie funktioniert, und gleichzeitig bin ich kein Papa und kann dadurch, glaube ich, und so funktionieren auch die Coachings, diese andere Perspektive. Es ist dann wirklicher Dialog, und die Väter, die zu mir kommen und die bereit sind für diesen Prozess, die haben ja auch Bock auf diesen Dialog. Das sind ja nicht die, die sagen, geh mir jetzt weg mit jeder Frau, und ich finde das alles ätzend, und die haben ja Lust auf diesen, auf diesen, auf diesen Austausch, auf diese Perspektive, die vielleicht manchmal tatsächlich ein bisschen anders ist, dass ich Mutter bin. Aber in erster Linie bin ich für die dann ein Coach und die dann da auch total aufgehoben. So ist die Geschichte, und es macht total Spaß, und ich bin froh, dass ich das so gemacht habe, und fühle mich da sehr zu Hause. Und im übrigen das zum Thema, warum gibt es das noch nicht für Väter? Mir macht es auch immer Spaß, am Thema dran zu sein, das gerade neu ist oder im Entstehen, im Werden, im Großwerden ist, und zu sagen, da will ich reingehen, das will ich mitgestalten in dem kleinen Maße, wie ich das tue. Laura Roschewitz: Also die Pionierin sozusagen, ja. Julia Strobel: Es hat, es hat manchmal hat so ein bisschen was pionierhaftes, ja! Laura Roschewitz: Hm, was würdest du sagen, wenn wir mal so auf das große Thema, was ja auch für uns Selbstständige immer wieder sei das jetzt in unserer Mastermind, hier in dem Podcast, überall ist ja wirklich sehr omnipräsent das Thema Familie, auch das Thema Vereinbarkeit. Also Gretel, und ich spreche ja auch immer mal wieder drüber, ich als kinderlose, Gretel mit Familie und Kind oder Kindern. Es ist ja immer wieder ein Thema, auch für uns Selbstständige. Wie kann das überhaupt gelingen? Und ich finde, es steht auch ganz oft im Raum, kann es überhaupt gelingen? Also kann es überhaupt gelingen zum Beispiel erfolgreich selbstständig zu sein, als Frau, als Mann, als Mensch mit Kindern? Was ist deine Einschätzung dazu? Also, was würdest du sagen, kann es gelingen, und was sind vielleicht so Faktoren, die wirklich ganz, ganz elementar wichtig sind? Julia Strobel: Mhm also, letztendlich ist es schwer, das einfach zu beantworten. Ich glaube, es gelingt, aber es ist nicht einfach, und es gelingt nicht, wenn wir, und das ist die da finde ich, müssen Selbstständige aufpassen, wenn wir auch das versuchen, alleine zu wuppen. Also wir wuppen unsere Selbstständigkeit sozusagen alleine, aber wir müssen aufpassen, dass wir nicht versuchen, auch noch die Vereinbarkeit, also das alleine zu wuppen. Vereinbarkeit ist ein Team Thema, also das heißt, du brauchst dein Partner, deine Partnerin mit imBoot, und du brauchst am besten noch ein anderes großes Netzwerk, und du musst, so wie du dein Business planst, die Vereinbarkeit planen, und du musst aufpassen, das Vereinbarkeitsthema ist ein anderes als ein Job Thema. Das heißt, hier geht es nicht permanent um Optimierung. Es ist nicht nur eine Frage von wie bist du gut geplant, bist du gut strukturiert? Nein, Vereinbarkeit, da geht es um Menschen, da musst du, da musst du plötzlich andere Dinge tun, und das müssen wir im Kopf klar kriegen, und wir können da nicht zu Hochleistungen hochfahren, so wie wir das vielleicht in unserem Business können. Ja, und ich finde, das Vereinbarkeitsthema manchmal zu eng gegriffen wird. Also, wir sehen, und ich glaube, das ist unser gesellschaftliches Fehler, dass wir es allein den Eltern überlassen und dass wir Vereinbarkeit auch nur auf dieses Familienthema konzentrieren. Ich glaube, Vereinbarkeit müssen wir weiterfassen. Erstens müssen wir uns gesellschaftlich anders aufstellen und sagen, das ist ein gesellschaftliches Thema, das Familie gelingen kann, weil Familie auch eine Zukunftsform unserer Gesellschaft ist, und Vereinbarkeit betrifft, überhaupt Leben und Job. Ja, und das ist nur eine Randnotiz, aber es wird ein wichtiges Thema, ist die Pflege unserer Eltern und der älteren Menschen. Da wird ein Riesen Thema auf uns zukommen, ein riesen Riesenthema, und da werden damit werden auch kinderlose Menschen mit dem Thema Vereinbarkeit konfrontiert sein, und überhaupt die Gesellschaft muss das hinkriegen, und deswegen finde ich es manchmal so blöd, wenn wir Vereinbarkeit nur so auf dieses enge, die kleine Family sehen, sondern Menschen haben das Bedürfnis, die Dinge zu vereinbaren, vielleicht ein interessantes Hobby. Was ist mit Ehrenamt? Leute wollen Ehrenamt machen, wollen sich anders engagieren. Die sind auch von der Vereinbarkeitsthematik. Wie kriege ich das hin? Ja, verbringe meine Ferien, biete ich ein kostenloses Fußballcamp für benachteiligte Kinder an? Ja, geht dann mein ganzer Urlaub drauf, oder wie mache ich das? Also, das sind so, das ist auch Vereinbarkeit. Laura Roschewitz: Ja, eigentlich ist ja alles Vereinbarkeit, was nicht mehr weiter auf das sozusagen schneller, höher, weiter diesen Hyper Fokus auf den Beruf im klassischen Sinne, wie wir eigentlich seit dem Wirtschaftswunder sozusagen zelebrieren, zelebriert haben, also letztendlich immer weiter angehen, das Wachstum im beruflichen Kontext. Jeder möchte mehr Erfolg haben, jeder möchte eigentlich im optimalen Fall ein bisschen seine Eltern übertrumpfen, den Wohlstand steigern und so weiter, was natürlich sich mit diesem ganzen privaten, menschlichen, emotionalen Themen sehr schwer vereinen lässt. Bisher auf jeden Fall, und da braucht, wenn ich dich richtig verstehe, auch neue Konzepte. Julia Strobel: Glaube ich, auf jeden Fall. Laura Roschewitz: Ja, es gibt ja auch diesen Spruch, es braucht ein Dorf, um Kinder großzuziehen, und letztendlich gilt das auch genauso. Ich habe vor sieben Jahren mein Großvater gepflegt in der Sterbebegleitung, über fünf Monate zu Hause, und das waren nur fünf Monate, und ich weiß ja, ich weiß, wie das ist, oder ich habe eine Idee, wie das sein kann, und ich glaube, da hast du einen sehr, sehr großen Punkt, was mich zu einer nächsten Frage bringt, und zwar, du hast vorhin gesagt, Väter haben andere Themen, andere du hast aber auch gesagt, eigentlich alle Menschen, die zu dir kommen, kommen mit Konfliktthemen, also sei es mit den Kindern, sei es mit dem Partner, der Partnerin, mit sich selbst. Du hast dann auch noch eingestreut, dass du Mediatorin bist, das heißt, dass dein Wissen, deine Expertise aus diesem Bereich Mediation mit einfließt. Jetzt haben wir sehr viele Selbstständige, die uns zuhören, und sehr viele Frauen. Vielleicht magst du uns ein bisschen mit in den Bereich Konflikt überhaupt reinnehmen. Also was ist denn, was würdest du überhaupt sagen, was ist ein Konflikt? Wo fängt das überhaupt so an? Also ohne jetzt die totale Definition zu haben? Aber so, was musst du sagen, ist ein Konflikt, und dann würde mich tatsächlich auch interessieren, mit welchen Konflikten du da vor allem Kontakt hast. Julia Strobel: Mhm also, ich unterscheide gerne, und ich finde, da kann man es schon ein bisschen klar machen, ob ich das Wort Streit oder das Wort Konflikt benutze. Im umgangssprachlichen sind wir häufig dabei, Streit zu sagen. Für mich, wenn ich ihn benutze, ist Streit eine eskalierte Form oder ein destruktiv ausgetragener Konflikt, weil ich der Meinung bin und es weiß und das so beobachte, dass ein Konflikt per se, also erstens dauernd stattfindet, im großen und im kleinen, und schon entsteht, wenn zwei Menschen in irgendeine Sache unterschiedlich denken, fühlen, empfinden oder etwas unterschiedlich wollen. Das ist dann nochmal erst mal kein Streit, sondern das ist eine unterschiedliche Bewertung oder eine unterschiedliche Geschichte einer Situation, einer Sache, und und ich mag gerne, und das sage ich einfach nur, weil es mir so hilft. Das Wort configere kommt aus dem lateinischen, und das heißt zum einen kämpfen, aber die andere Bedeutung, und die finde ich wichtig, die heißt zusammentreffen, und wenn wir es sozusagen schaffen, einen Konflikt, diese unberechenbare Dynamik, die das eskaliert und so weiter, und diese diese Angst zu nehmen, und das ist schlimm, und dahin kommt zu sagen, aha, wir treffen uns an einem Punkt, wo wir unterschiedlich sind, dann können wir es gut lösen. Also das als Grundvoraussetzung oder als Grundverständnis, und das führt dazu, welche Konflikte habe ich ja, ich habe Konflikte bei Eltern, die vielleicht in Erziehungsfragen unterschiedlicher Meinung sind, also wie doll behüten wir zum Beispiel unser Kind? Laura Roschewitz: Mhm. Julia Strobel: Ja, also, darf die das mit so und so vier Jahren alleine da losziehen, oder darf die das nicht? Oder? Das ist jetzt relativ einfache Geschichte. Aber das ist, da bist du sehr schnell aha, und was liegt dahinter, mit welchen Überzeugungen, mit welchen Werten steht die Mutter da, und mit welchen Überzeugungen, Werten Vorstellungen steht der Papa da, auch was ihre Rolle und so weiter dabei betrifft. Konflikte in der Partnerschaft? Ja, das sind. Laura Roschewitz: Mannigfaltig. Julia Strobel: Und es sind natürlich dann auch sehr schwierig Konflikte. Es sind manchmal Konflikte, die leider über viele Jahre gehen, wo es eine Konfliktgeschichte gibt, wo Verletzungen stattgefunden haben. Das ist manchmal defizielerer Prozess da aufzulösen und in wieder was Konstruktives zu kommen. Deswegen finde ich zum Beispiel auch schade, dass wir das nicht einfach lernen, dass wir das nicht schon früher lernen, mit Kindern lernen, in der Schule lernen, wie rede ich mit dem anderen, wie muss ich es sagen, was ich brauche, was ich will, ohne den anderen zu verletzen, dem anderen seine Freiheit zu lassen, zu entscheiden und so weiter, also in eine gewaltfreie Kommunikation zu kommen, weil ich das immer noch sehe, und das tut mir dann manchmal so leid. Eigentlich sind wir nur hilflos dabei, weißt du, weil wir es nicht gelernt haben, diese Dinge auszutragen, darüber zu sprechen, das richtige Wort dafür zu finden, von mir selbst zu sprechen und so weiter und so weiter. Und insofern tauchen dann diese Dinge dann auf bis hin natürlich zu Konflikten, dass jemand mit seinem Chef was hat, weil er da nicht zu Potte kommt, was nicht vortragen kann und so weiter. Also die Bandbreite ist von bis. Laura Roschewitz: Jetzt gibt es ja Menschen. Ich weiß nicht, wie du das wahrnimmst, aber ich als Konfliktenlaien, sozusagen als nicht Expertin, ich würde sagen, es gibt schon so mindestens zwei Gruppen. Wahrscheinlich gibt es wieder ganz viele. Aber es gibt in meiner Welt auf jeden Fall eine Gruppe von Menschen, die oder ein Typ von Menschen, der Streit eher als was Konstruktives oder also ich sag mal, Streit oder auch einen Konflikt als eher, was okay ist oder auch konstruktives sieht oder sagt, bei Reibung entsteht Wärme, und was sich neckt, das liebt sich und so weiter. Also da gibt es ja auch ganz viele Sprüche, so Gegensätze ziehen sich an und so weiter. Es gibt ja sozusagen eine Richtung, die eher so Streit oder Konflikt zu etwas positiven deutet, und es gibt aber auch eine, eine ganz andere Richtung, also KonfliktvermeiderInnen, Menschen, die sagen, gleich und gleich gesellt sich gerne, alle Menschen, die Unterschiede also, wenn man zu viel Streit hat, sollte man sich trennen oder so. Nimmst du das auch so wahr, dass es wirklich zwei Gruppen sind, und siehst du da unterschiede jetzt zwischen zum Beispiel Vätern und Müttern? Das würde mich interessieren. Julia Strobel: Gute Frage also ja, es gibt diese zwei Gruppen, wobei ich ganz wichtig finde, dass nicht automatisch derjenige ist, naja, komm, dann streiten wir uns halt mal, oder dann fliegen die Fetzen oder ein ordentliches reinigendes Gewitter, das sind nicht die, die Konflikte besser austragen können. Also nicht automatisch, weil ich da so im Gegenteil, ich finde, dass diese Gruppe eher dazu neigt zu sagen, ja, dann ist doch jetzt wieder gut, da haben wir uns jetzt gezofft und ist das geklärt. Aber wenn du hinschaust, ist der Konflikt null geklärt. So gut, ja insofern. Laura Roschewitz: Genau Streit gehabt check, Konflikte geklät, nein! Julia Strobel: Streit gehabt check, gibt es nicht. Also insofern ja, ist das also, das ist schon mal das eine. Das finde ich total wichtig. Das finde ich auch wichtig für die Menschen, die merken, dass sie das nicht können, dass Konflikte für sie wirklich ein ganz, ganz schwieriges Thema sind. Die sollen sich nicht diesen Menschen unterlegen fühlen. Das ist eine blöde Konstellation, also auch in einer Beziehung, und wir haben das intern auch auch. Also, mein Mann hat definitiv einen anderen Umgang mit Konflikten, als ich den habe, wobei ich auch sagen muss, dass natürlich mein Learning, mein Umgang, diese Ausbildung mir enorm geholfen hat. So bin ich nicht von Hause aus mit Konflikten aufgewachsen, und der Unterschied ist, glaube ich, gar nicht so groß. Also, mir tut es manchmal gut, es festzustellen. Ich erlebe Väter wie Mütter hilflos in Konflikten. Ich erlebe Männer, die vor einem anderen Mann auch einknicken und die nicht automatisch diejenigen sind, die hier so auf Dicken und jetzt machen wir mal ordentlich rabatz. Das ist nicht automatisch die männliche Position. Das nehme ich schon so wahr, und es gibt Männer, die eben auch bei mir sitzen und sagen, ich fühle mich total hilflos. Also, ein Konflikt überfordert mich komplett. Was ich durch die Bank weg feststelle, ist eben diese, dass wir schnell in diese Hilflosigkeit kommen. Wie sage ich das? Wie spreche ich das an? Wie kann ich über einen Konflikt mit dem anderen Menschen reden? So also, ich hab da viel mit Sprachlosigkeit zu tun. Laura Roschewitz: Das ist ja vielleicht ein ganz guter Übergang, um auch noch mal ein bisschen in unsere Zielgruppe hier im Podcast reinzuschnuppern. Also wir haben ja hauptsächlich selbstständige Frauen, die uns zuhören und was ich ganz oft beobachte. Also ich bin ja so vom Typ her. Ich bin ja Fraktion ist Streit, super. Ich bin auch mit dem Glaubenssatz groß geworden, wer sich nicht streitet, liebt sich nicht. Also es ist sehr spannend, ich finde es hochgradig interessant. Das heißt, meine Prägung ist ja eigentlich, wenn man sich zu lange nicht streitet, liebt man sich wahrscheinlich nicht mehr. Deswegen sollte man mal ein Streit… Julia Strobel: Schatz, worüber könnten wir denn heute mal wieder streiten? Laura Roschewitz: Genau die kleine Glaskugel befragen, ach der Müll genau. Wohingegen mein Partner zum Beispiel damit aufgewachsen, dass das ein Streit, etwas ist, was unbedingt um jeden Preis zu vermeiden ist. Und auch beruflich beobachte ich das sehr, sehr viel auch von den Frauen, mit denen ich arbeite, in den Teams, mit denen ich arbeite, dass ich das Gefühl habe, dass es auch eine große Angst vor Konflikten gibt, also dass es wirklich so ist, dass zum Beispiel unter selbstständigen viele zum Beispiel sich nicht richtig trauen, sichtbar zu werden, weil sie Angst haben, es könnte ein Konflikt aufkommen. Also klassisch, eine Frau macht sich selbstständig, hat vielleicht noch einen Teilzeitjob, traut sich nicht, sichtbar zu sein auf Instagram, weil sie Angst hat, dass es einen Konflikt mit ihrem Arbeitgeber geben könnte, obwohl sie schon schriftlich bestätigt hat, dass sie ein Nebenerwerb haben darf. Wie nimmst du diese Angst vor Konflikten wahr, und was kannst du da vielleicht ZuhörerInnen mit auf den Weg geben? Was kann ich denn? Wie kann ich das überhaupt erst mal herausfinden, ob ich vielleicht davon doll betroffen bin? Also wo findet man denn einen Zugang, wenn man nicht gerade Mediatorin ist und Experte? Julia Strobel: Ja, ja, das ist eine gute Frage. Also ich glaube, ich würde immer so vorgehen, dass ich merke, aha, hier habe ich einen Widerstand, hier stoße ich auf etwas, weil das tue ich ja im Streit mit dem Partner auch, hier stoße ich auf, es geht ja jetzt der Typ nicht mehr mit mir mit und findet das geil, was ich mache, sondern da stoße ich auf einen Widerstand. Und wenn wir es schaffen, dass wir diesen Punkt finden und sagen, was triggert mich denn da? Ja, also, ich hatte neulich, hatten wir so einen Tag in der Familie, der war irgendwie alle bei allen schwierig, irgendwie, irgendwie war die Stimmung irgendwie komisch, weiß nicht, woher es kam, und natürlich oder was heißt natürlich, meistens kommt am Ende eines solchen Tages irgendwo ein Streit auf, und dann habe ich nachher mit meiner Tochter gesprochen und hab gesagt, weißt du, es lohnt sich manchmal, in diesen Tagen, wenn man so einen komischen Tag hat, wo am Ende so ein Streit ist, mal zurückzugehen und zu überlegen, an welchem Punkt eigentlich was blöd gelaufen ist. Und manchmal treffen wir einen Punkt, da hat jemand so nebenbei eine flapsige Bemerkung gemacht, die mich verletzt hat oder so, und das war der Auslöser sozusagen, dass am Ende was explodiert. Zurückgehend zu den Selbstständigen. Ich glaube, die Angst vor dem Konflikt, die kann ich nicht, die kann man nicht einfach so abstellen. Aber wenn wir aus dem Konflikt das Dramatische nehmen und sagen, was will mir dieser Konflikt sagen, warum habe ich hier ein Thema, und mit meiner Sichtbarkeit ist das etwas, weil ich nicht mit Kritik umgehen kann, dann ist Kritik, hat erst mal per se nichts mit Konflikt zu tun, sondern ja möchte ich gerne, dass es immer alles schön und perfekt ist, und ich hab eben verinnerlicht, dass das so sein muss. Habe ich also was? Was steckt sozusagen an diesem Punkt dahinter? Ja, oder darf ich nicht? Finde ich zum Beispiel Frauen durchaus ein Thema. Darf ich erfolgreich sein? Darf ich strahlen, darf ich groß sein? Darf ich? Das sind manchmal eben, die wir aus unserer Prägung mitnehmen. Ja, als Frau bist du mal so, machst du schön deinen Job, bist du so ganz brav, aber so bäm und hallo, und hier bin ich, und ich will das und so. Das ist ein Konflikt, den wir dann mit uns so haben. Und also das, das zeigt uns ja auch der Konflikt, und das ist ein total spannender Punkt, weil er uns zeigt, was wir wollen, er zeigt uns, was da blöd ist. Er zeigt uns, wenn da jemand anders was sagt, dann kann ich sagen, nein, ich will das nicht so, das läuft mir so gegen nen Strich. Das sind nicht meine Werte, ich kann da nicht mitgehen, das ist mein Konflikt. Das sagt meistens, sagen die Konflikte was über uns als über den anderen, so in dieses Ding reinzukommen. Laura Roschewitz: Das heißt, den Konflikt zu nutzen und den Widerstand, den ich vielleicht spüre, und nicht zu gucken, was machen die anderen, wer könnte mich da kritisieren, wo könnte irgendwas passieren? Sondern zu gucken, okay, was ist es denn bei mir also, sich dann wirklich ein bisschen auf die Schliche zu kommen. Du hast vorhin auch was von innerem Konflikt gesagt, also da würde ich gerne nochmal so ein bisschen hinschauen. Was ich verstanden habe, ist, dass es auch sein kann, dass also ich finde, wenn man über Streit spricht, geht man immer davon aus, dass es mindestens zwei Personen sind. Gibt es das auch genau so im inneren, oder was meinst du, wenn du sagst, es gibt quasi auch wirklich genauso abgebildete, du hast so gesagt, Engelchen, Teufelchen oder was können das, wie kann das aussehen, wenn ich innere Konflikte habe, und wie kann ich dann vielleicht den ersten Impuls von dir mitnehmen, was ich da tun kann, weil ich kann mir vorstellen, dass viele Menschen sich das gar nicht so bewusst machen, dass es das überhaupt gibt. Julia Strobel: Also ja, ganz klar, und manchmal können die sehr, sehr heftig und sehr stark sein, dass wir einen inneren Konflikt haben, und ich glaube fast täglich, also in kleinen Sachen, wie mache ich es jetzt da, oder was ist jetzt besser so? Und wir können uns, glaube ich, wirklich innerlich vorstellen, entweder haben wir das Engelchen oder Teufelchen. Ganz so einfach ist es meistens nicht, weil wir haben durchaus manchmal so ein kleines inneres Team, also dieses Bild dieses inneren Teams, womit man auch wirklich arbeiten kann und sagen, ja, wer redet denn da? Ah, ja, die eine meldet sich jetzt gerade zu Wort, dass es die braucht, das ist so die verspielte in dir, die ist faul, die braucht jetzt mal dringend irgendwie so netten, lockeren Nachmittag, möchte ich bisschen die Sonne legen und sehr gut gehen. Und dann kommt also da hinten, da meldet sich dann die Perfektionistin und sagt, du hast noch nicht dein Tagessoll erfüllt, jetzt bist du verrückt, hier in die Sonne zu liegen und so weiter, und dann kommt die Vernünftige, die sagt ja, aber es ist auch gut, eine Pause zu machen, und so, okay, Zack, hast du drei Team Damen, die da mit dir drin, ja, also verstehst du? Erstens, immer nur klar sein, ja, die Konflikte habe ich mit mir, wenn ich es dann schaffe, in dem Moment kurz dieses, ist ein kurzer innehalten im Moment, sage, okay, wer redet denn jetzt bei mir sozusagen, was wollt ihr denn jetzt alle so. Und dann bin natürlich schon ich diejenige, die nachher wieder die Regie übernimmt. Also, es geht dann wieder zu sagen, okay, dann machen wir das jetzt so. Du liebe Faule, Verspielte, du kriegst heute noch eine Stunde in der Sonne, aber du kriegst die noch nicht jetzt, weil ich habe diesen wichtigen Auftrag. Den möchte ich heute noch fertig machen, und dafür höre ich aber eine Stunde früher auf, als ich gedacht habe, und damit habe ich auch die Pause. So. Also, das wäre so eine innerlich moderierte Geschichte, zu wissen, dazu muss man sich natürlich auch ein bisschen kennen und zu wissen, welche Teile da in einem sind, welche Stimmen oft sehr, sehr laut sind. Wir haben meistens eine Stimme, die wie eine Perfektionistin oder eine fleißige, dieses fleißige Arbeitsbienchen, und du darfst ja nicht, und du musst, die sind manchmal sehr laut, und dann, wenn wir gut hinhören, haben wir eben manchmal auch stimmen, die sie leise sind und sich schwer tun, diesen Konflikt, diesen inneren Konflikt auszutragen und sagen, hallo, ich bin auch noch da, ich bin auch wichtig. Laura Roschewitz: Ist das auch so inneren Team genauso wie sozusagen im echten draußen Leben? Sozusagen, dass es sozusagen im inneren Team auch die vielleicht aufbrausenden, cholerischeren, lauteren Stimmen gibt und aber auch die leiseren, und dass es sehr hilfreich sein könnte, sich mal auf die Spur zu begeben und zu gucken, wer spricht denn da? Julia Strobel: Total. Ist natürlich eine sehr dynamische, das ist eine dynamische Geschichte, ist nicht ganz einfach, aber manchmal kommen wir dann dahin und sagen, ach ja, jetzt kommt wieder meine, jetzt kommt wieder die fleißige in mir, ja, okay, jetzt mal! Laura Roschewitz: Hello again Julia Strobel: Wir begrüßen dich im Team. Ne! Laura Roschewitz: Würdest du sagen, genau würdest du sagen, dass es sozusagen ein Team Laura, ein Team Julia gibt, die schon relativ, also du hast grad dynamisch gesagt hast, hab ich gehört. Würdest du aber auch sagen, dass das auch was relativ stabiles gibt, also dass es so die Top 3, Top 5 gibt, die immer wieder um die Ecke kommen? Julia Strobel: Ich glaube schon, also, ich glaube schon, dass wir Anteile haben, die stark sind, die dominant sind und die uns übrigens auch, und das ist auch wieder zum Thema Vereinbarkeit und Wechsel, die mich sowohl in meiner Rolle als Mutter, die ich kenne da und die ich aber auch in meiner Job Rolle kenne oder die ich auch als Rolle, wenn ich Schwester bin oder Tochter oder so. Ich bin ja in verschiedenen Rollen unterwegs, und die treffe ich dann immer mal wieder so. Also das, das würde ich schon sagen, und das ist auch nicht so ein Bild von multipler Persönlichkeit oder so ein Quatsch, ja, also um Gottes willen, das ist, ich, finde das! Ich finde nur, dass das Bild wirklich hilft. Also weil du hast angefangen, wie kann man damit umgehen? Und wenn ich mir vorstelle, ich habe so ein inneres Team, das da quatscht, also das hat dann wie so einer kleinen Bühne von so einem Schauspiel, stellst du diesen Teammeeting mal vor, und dann lässt du die mal quatschen. Laura Roschewitz: Ja, super, super spannend! Ich könnte jetzt noch abwiegen, aber ich glaube, wir müssen irgendwann einfach eine zweite Folge Podcast aufnehmen, weil ich das Thema, was du jetzt sozusagen angeschnitten hast, auch super interessant finde, nämlich das Thema Rollen. Mit dem beschäftige ich mich auch schon sehr lange, und ich glaube, da könnten wir vielleicht. Machen wir wirklich in absehbarer Zeit eine zweite Folge, nämlich zum Thema Rollen und Konflikte, die da auch auftreten können und was das mit Vereinbarkeit zu tun hat, dazu könnt ihr, wenn ihr jetzt zuhört, uns auch gerne schonmal Feedback schicken. Wenn ihr das spannend findet, lasst uns gerne mal einen Kommentar da, denn das ist was, was ich mega spannend finde für uns Selbstständige, weil wir häufig noch mal andere Rollenkonflikte haben als viele Angestellte, wo eine Trennung häufig klarer ist, nicht immer. Es gibt auch ganz viele andere Beispiele. Aber ich erlebe das schon so, dass gerade unter selbstständigen Müttern zum Beispiel die Rolle der Selbstständigen und der Mutter häufig, zumindest in den Jahren, wo die Kinder sehr klein sind, sehr nahe beieinander liegen und es zum Beispiel völlig klar ist, dass die selbstständige Mama ihren Stift fallen lässt, wenn das Kind aus der Kita geholt werden muss und der angestellte Papa nicht zum Beispiel. Da könnten wir, glaube ich, gut mal diskutieren, weil du auch bestimmt herrliche Beispiele hast, wie es auch mal anders sein kann und wie das für die Väter ist, die vielleicht nicht mit einbezogen werden, und so weiter. Also, da machen wir mal noch eine zweite Folge. Ich habe zum Abschluss eine Frage sozusagen. Ich finde es immer ganz toll, auch einen konkreten Tipp mitzugeben für unsere Community, wenn jetzt jemand uns zuhört, die sagt, ich habe vielleicht wirklich ein Problem mit, wenn ich zum Beispiel eine Absage bekomme, mich jemand kritisiert, jemand mein Kurs doof findet jemand unter Social Media irgendwas kommentiert. Also wenn jetzt eine Person uns zuhört die sagt, wenn ich einen wahrgenommenen Konflikt habe, für mich ist das vielleicht schon ein großer Konflikt. Vielleicht ist es ja für jemand anders einfach nur ein Kommentar. Aber angenommen, jemand hat einen Konflikt, was sind denn vielleicht so auf der Verhaltensebene Sachen, die du so, oder hast du da vielleicht ein oder zwei Tipps für eine Person, wie damit umgehen? Also, wie kann ich, weil du hast ja vorhin auch gesagt, wir habe es ja leider nicht gelernt, das gab es mit den meisten in der Schule. Aber was kann ich denn machen, wenn ich so einen Konflikt habe? Wie kann ich denn überhaupt mich ausdrücken? Weil ich habe das Gefühl, dass viele dann entweder verstummen oder sofort zurück hauen, und da muss es doch irgendwie was besseres geben. Julia Strobel: Es ist eine gute Frage, also mir hilft so ein kurzer Erklärungsprozess. Was an dieser Geschichte hat mit mir zu tun und was, glaube ich, ist aber bei dem anderen eigentlich ein Thema? Ja, also ja, da gehe ich natürlich so ein bisschen in die Vermutung zu sagen: Okay, der hat jetzt nicht so nach dem Motto, der hat nen schlechten Tag gehabt und lässt das jetzt an mir aus, sondern zu sagen, aha, der sagt jetzt das und das ist doof. Dann kann ich ja sagen, ich überlege jetzt nochmal wieder Workshop gelaufen ist oder so oder was ich da gemacht habe, und dann kann ich das in Ruhe durchgehen und sagen, nee, es ist aber sehr nach Programm gelaufen, ich war sehr präsent, ich habe die Sachen gemacht und so weiter. Das heißt, ich teile seine Kritik an meiner Arbeit nicht, und dann kann ich eben sagen, okay, das tut mir leid, dass dir das an der und der Stelle nicht gefallen hat. Möglicherweise hast du dir was anderes vorgestellt. Aha, Achtung ist vollkommen beim anderen, das heißt, der andere hat einen anderen Wunsch, ein anderes Ziel, ein anderes Bedürfnis in dem Moment, wusste das aber vielleicht gar nicht und konnte nur enttäuscht sein. Das hat überhaupt nichts mit deiner Arbeit zu tun. Du hast so, wenn du dann aber natürlich zu dem Schuss kommst und sagst, ja, das stimmt an der oder der Stelle, da war ich ein bisschen schwach, oder da bin ich nicht vielleicht auf ihn eingegangen oder was auch immer, dann kann man sagen, mensch, du hast Recht also, oder wenn du das jetzt so sagst, vielleicht finde ich es ein bisschen hart, wie du es ausdrückst. Das kann man auch durchaus zurückgeben, aber das auf das inhaltliche. Möglicherweise hat dir da das und das noch gefehlt oder so, dann können wir da nochmal drüber sprechen. Aber wenn wir wieder in einer ruhigeren Sprache miteinander reden können, dann bin ich gerne bereit, da nochmal zu sprechen, wenn du das möchtest, in dem Ton möchte ich es nicht, so möchte ich nicht reden, da bin ich bei mir. Ich lege fest, wie ich reden möchte, ich lege meine Sprache, meine Werte fest, und das kann man dann auch so kommunizieren. Weiß nicht, ob das das schon beantwortet. Aber ist so ein bisschen diese Frage, was einmal kurz überlegen und dann zu gehen, was hat mit mir zu tun, worauf kann ich reagieren? Möchte ich reagieren, und was ist möglicherweise beim anderen geblieben und hat bei dem anderen diesen Konflikt ausgelöst? Laura Roschewitz: Ja, das finde ich ein sehr spannenden Punkt, gerade dieses. Ich habe mir was anderes vorgestellt, das finde ich gerade für uns auch Online Unternehmerin passiert es relativ, also relativ häufig, wenn man ein Webinar hat, mit 50 Leuten oder so, da habe ich mir was anderes drunter vorgestellt, und ich kenne es von mir selber, dass mich das zum Teil auf jeden Fall sehr berührt oder angefasst hat, dass ich dann irgendwie an mir gezweifelt habe und vielleicht, können wir, das nochmal so am Ende auch rausstellen, dass es dann eben wichtig ist, mal einzuchecken, zu gucken, wie war ich denn, bevor ich das gelesen habe, mit meinen Workshops, sozusagen wie zufrieden war ich, wie gut fand ich das, was ich gemacht habe? Wo habe ich vielleicht auch eine eigene Kritik? Weil ich merke immer ganz doll, wenn ich eine eigene Kritik an meinem Verhalten, Leistung, was auch immer habe und dann jemand, dann kann es mich eigentlich auch nur richtig treffen. Wenn ich wirklich dastehe, wie der Fels in der Brandung und sage, ich habe das richtig gut gemacht, dann gelingt es mir einfacher. Deswegen finde ich das total schön, dass mal zu trennen, was ist bei der anderen Person, und da hat es vielleicht wirklich diesen Impuls, den wir heute nochmal ganz explizit mitgeben können. Wenn jemand sagt, ich habe mir was anderes vorgestellt, dann ist das ja in der Vorstellung von dem anderen. Julia Strobel: Genau. Manchmal, manchmal steckt da übrigens dahinter, ich muss es allen recht machen. Also, da kommt man dann auch hin. Muss ich ja nicht so, also was auch immer, dann da noch mal. Aber das ist genau, es ist eine andere Vorstellung. Wer hatte eine andere Vorstellung? Ich. Und dann kann man das klären. Laura Roschewitz: Das heißt, da hat man aber eigentlich auch keinen Konflikt zwischen den beiden Menschen, sondern einfach in einem Raum zwei verschiedene Vorstellungen, und gut ist also, theoretisch könnte man es so entzerren. Julia Strobel: Genau deswegen steht ein Konflikt. Der hat sich das so vorgestellt. Du hast dir das so vorgestellt, das war nur nicht in der Übereinstimmung. Dann ist da möglicherweise auch jemand unzufrieden. Entweder bist du es, weil du, wie du sagst, meine Leistung bin gerade mit meiner Leistung oder das, was ich da gemacht habe, unzufrieden, oder der andere, weil er nicht das bekommen hat, was er gebraucht hat, und es ist überall. Das hab ich mit meiner kleinen Tochter genauso, die sich was anderes vorstellt. Ich sag es tut mir leid, das kannst du jetzt nicht haben oder ist nicht so, und das ist ein wichtiges Learning, auch mit den Kindern. Das Aha, auch darüber merke ich, was ist eigentlich, was brauche ich gerade, was ist meine Vorstellung, was mein Wunsch, mein Bedürfnis und so weiter und so weiter. Also ja. Laura Roschewitz: Ja, ja spannend! Ich glaube, dass das interessant ist, und ich glaube, da können wir doch heute mal einen guten Appell sozusagen rausgeben, da in Zukunft achtsam mal drauf, einfach mal drauf zu gucken. Wie ist das, wie ist es bei euch? Gebt uns da gerne Feedback zu, und ja, ich bin mir ganz sicher, dass es eine coole Idee wäre, auf jeden Fall mal rüberzuspringen zu deinem Profil, wir verlinken alles zu dir, in den Shownotes, liebe Julia, aber magst du noch einmal aussprechen, auf welchen Kanälen und unter welchem Namen und wie man dich am besten finden kann? Julia Strobel: Mhm, also, ich sage noch mal, meinen Namen Julia Strobel. Darunter auf der Website www.juliastrobel.de findet man mich, und ich bin bei Instagram ist Juliastrobel.vätercoaching zu finden. Ja! Laura Roschewitz: Hm, perfekt, und ich weiß auch, dass wir ja relativ viele Mütter hier in unserer sozusagen Community haben. Ich weiß aber auch, dass auch für Mütter das sehr, sehr spannend sein kann Julia zu folgen, gerade für Mütter, und ich weiß auch, wir arbeiten ja schon eine Weile zusammen, dass es einfach auch Mega, Mega cool ist, sich von dir inspirieren zu lassen, und dass es auch immer wieder Angebote gibt, wo die Mütter angesprochen sind, als Eltern, als Paar oder auch, um mal ein richtig cooles Geschenk für den Partner zu haben und nicht der Kinderwagen und die Bierkiste, sondern mal zeitgemäße Geschenke zu verschenken, zum Beispiel Vätercoaching. Das heißt, es lohnt sich doppelt und dreifach. Springt unbedingt mal rüber zu Julia, und an der Stelle bedanke ich mich bei dir für das schöne Interview! Julia Strobel: Ich bedanke mich, liebe Laura. Mega viel Spaß gemacht, ganz toll! Danke dir! Laura Roschewitz: Also, ich glaube, es wird noch mal eine Klappe, die zweite geben, weil bei dem Thema Rollen und Konflikte bin ich auch nochmal abgebogen. Also seid gespannt, lasst uns gerne eine Nachricht da, ob ihr das spannend findet. Wenn wir noch mal weitermachen. Ähm, schickt uns auch gerne eine Bewertung, wenn ihr Lust habt, und dann hören und sehen wir uns wieder zur nächsten Podcastfolge am kommenden Dienstag hier bei Moin um Neun. Danke fürs Zuhören, und bis bald! Ciao.

  3. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Okaaaay – wir haben es verstanden. Manchmal stehen auch wir auf dem Schlauch und rennen in viele Bäume, weil wir den Wald bewundern! Seit über zwei Jahren gibt es unsere Mastermind-Gruppe SMASH IT! Es ist unser Business-Baby, unser Herzblut-Kreislauf und das Produkt einer tiefen & fetten Freundschaft zweier Online-Unternehmerinnen mit Herz, Humor und einer großen Menge Drive 💥 Aber jetzt mal ehrlich: wir haben auch Schwächen. Ja, Du hast richtig gelesen. Wir, also Gretel & Laura, machen manchmal auch dumme Dinge und übersehen Wichtiges #truhtbomb Deshalb sind uns folgende Sätze in den letzten Wochen mal wieder begegenet: Und WAS genau ist jetzt diese Mastermind-Gruppe? WAS?! Ihr habt da auch 1:1 Coachings, Text-Support und Coworkings und mehr mit in der Mastermind? Das ist ja schon fast eher ein Coaching als eine Mastermind?! Achso, ich kann wirklich JEDEN Monat ZWEI Fragen live stellen und mit euch im Sparring bearbeiten und habe dazwischen aber auch Support? Hm. Da saßen wir wie zwei begossene Pudel (Großpudel Gretel und Zwergpudel Laura) und haben mit erschrecken festgestellt, dass es unter 313 Podcast Folgen hier bei MOIN UM NEUN keine einzige gibt, in der wir folgende Fragen beantworten: Was ist eine Mastermind Gruppe eigentlich? Von der Bedeutung und in der Realität? Was macht eine Mastermind-Gruppe für Selbstständige so bedeutsam? Warum sind wir selbst noch Mastermind Gruppen als Teilnehmerinnen, obwohl wir erfolgreich eine leiten? Was ist der Unterschied, zwischen einer privat organisierten Mastermind und einer geleiteten? Wann macht was aus unserer Erfahrung Sinn? Und was genau ist denn nun die Magie in SMASH IT? Wenn Du jetzt einige AHA-Momente hattest und besser greifen kannst, was wir damit meinen, wenn unsere Pupillen Herzchen förmig werden und wir von SMASH IT schwärmen, dann haben wir in dieser Folge einen guten Job gemacht! Neugierig? Dann schnapp Dir hier nen Termin und wir schnacken. Über Dich. Dein Business. Das Potential und schauen gemeinsam, ob SMASH IT Deine Wurzeln und Flügel werden kann – oder eben nicht. Wir freuen uns auf Dich! Passigkeits-Check: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel: Moin, Moin. Laura: Hallo. Gretel: Willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und heute sind tatsächlich Laura und ich mal wieder am Start. Mit einer Folge. Bei denen man sich tatsächlich mal fragen muss, warum es über 300 Folgen gedauert hat, bis wir die aufnehmen. Laura, worum geht es heute? Laura: Wir werden uns heute der großen Frage widmen Was ist eigentlich eine Mastermindgruppe? Und was ist das Besondere an unserer Mastermindgruppe Smash it? Denn vielleicht folgst du uns schon länger oder auch ganz neu. Wir streuen das ja immer wieder ein und erwähnen unsere tolle Mastermindgruppe Smash it, ja immer wieder und von Zeit zu Zeit hören wir dann aber von Menschen, die uns vielleicht noch nicht so lange kennen und sogar von Menschen, die uns schon lange kennen. Ja, was ist das eigentlich so ganz genau? Wir merken an Passigkeits Checks, dass einfach das vielleicht doch noch nicht so ganz klar ist. Und jetzt nehmen wir uns mal die Zeit, da in Ruhe drüber zu sprechen. Gretel: Genau dazu muss man ja sagen, wir betonen auch sehr gerne, dass wir selber wir beide uns in einer Mastermind kennen und lieben gelernt haben. Wir waren also Ende 2019 in einer Mastermind zusammen. Wir wurden dort Mastermind Buddies, das heißt wir wurden gematscht, um noch ein bisschen enger miteinander zu arbeiten und von Anfang an standen eigentlich gab es eine Standleitung auf WhatsApp, würde ich sagen. Von morgens um etwa um 7 bis abends 23 Uhr, Mitternacht. Und das hat sich bis heute nicht so wahnsinnig viel geändert. Das sind jetzt fast drei Jahre, zweieinhalb Jahre, drei. Ich sehe schon nicht mehr durch, über drei Jahre sogar schon. Laura: Krass. Gretel: Um Gottes Willen, genau. Und es gibt einfach unfassbar viele Arten von Mastermindgruppen. Und deswegen wollen wir das heute mal so ein bisschen einteilen, mal ein bisschen drüber reden, Was ist das eigentlich genau? Ist das ein geschützter Begriff? Kriege ich bei jeder Mastermind das Gleiche oder muss ich ganz genau hingucken, was in einer Mastermind eigentlich drin ist? Laura: Genau. Und kleiner Spoiler das würde ich schon mal auf jeden Fall sagen. Ich würde immer ganz genau hingucken, weil es hat sich gezeigt, dass sozusagen das Verständnis von einer Mastermindgruppe eben nicht immer dasselbe ist. Ich glaube, wo sich alle Mastermindgruppen, die ich auf jeden Fall kenne, einig sind, ist, dass es zusammen in einer Gruppe unter Selbständigen. Wir reden ja über den Bereich der Selbstständigkeit. Sinnvoll ist, seine Minds zusammenzupacken. Also die Gehirne, die Expertise, die Erfahrung und daraus zu schöpfen, dass wir zusammen mehr Potenzial haben als nur die Einzelteile. Ich glaube, das ist so der Überbegriff, finde ich erst mal, woher Mastermind eigentlich kommt, dass man sich halt zusammenschließen sollte und nicht jeder nur so ganz alleine vor sich hin werkeln. Und das finde ich, ist erstmal so ganz wichtig, weil ich selber auch sehr lange selbstständig war und ganz alleine vor mich hin gebrodelt habe. Und heute ist es zwar nicht mehr denkbar, aber damals war es für mich halt ganz klar, dass ich das halt so alleine mache. Und da ist Mastermind, finde ich wie so ein, wie wenn man angestellt ist und ein Team hat, in dem man arbeitet, ist der Mastermind für viele eben auch so eine Zugehörigkeit in eine Gruppe, in der man sich über Business Themen austauscht. So ganz grob erstmal als Überbegriff. Gretel: Ja und warum braucht es das eigentlich so, so sehr sag ich mal, weil es ganz oft bei uns Selbstständigen ja tatsächlich so ist, dass unser Umfeld nicht so viel mit unserer Selbstständigkeit anfangen kann. Na, das geht da los, dass es vielleicht sehr erklärungsbedürftig ist. Das geht da weiter, dass vielleicht ständig jemand auf der Matte steht und fragt Na, läufts denn? Läuft es immer noch nicht, oder was? So viel Geld bezahlen die dir für das, was du da machst? Das ist ja total easy. Das könnte ich ja auch. Bis hin zu dazu, dass die halt auch vielleicht gar keiner helfen kann, um dir zu erklären, wie Online Business funktioniert, wie Launchen funktioniert, wo deine Kunden herkommen, wie du sie betreust, wie du jemanden für dein Team findest, wie du dich traust, jemand für dein Team zu finden usw.. Also es sind ja so ganz viele Fragen, die vielleicht dein normales Umfeld gar nicht beantworten kann. Und dann gibt es, wie du gerade gesagt hast, Laura, zwei Möglichkeiten. Du kannst einen auf einsamer Wolf machen und versuchen, dich da durchzuwurschteln. Und es ist in vielerlei Hinsicht wahrscheinlich sehr, sehr frustrierend, weil wir alle mal den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, weil wir alle mal die offensichtlichen Sachen übersehen, weil wir alle mal uns lieber ablenken als das machen, was gerade dran ist. Oder du kannst eben zum Beispiel in ein Format wie eine Mastermindgruppe gehen, in der dir geholfen wird, deine nächsten Schritte rauszufinden, in der dir geholfen wird, gewisse limitierende Glaubenssätze auch herauszufinden, zu überwinden und wo du einfach einige Fehler nicht machen musst, weil du von den Fehlern und Best Practices anderer lernen kannst. Du kannst also wirklich tatsächlich so eine Mastermind einfach auch mal eine Abkürzung nehmen. Laura: Total. Also seitdem ich damit gestartet bin für mein Business, hat sich sehr viel in einer ganz anderen Geschwindigkeit verändert. Auf jeden Fall. Und was ich eben auch an einer Mastermind für mich auf jeden Fall immer sehr, sehr, sehr wichtig finde, ist das Thema Commitment, also dass man sich einfach auch committed, dranzubleiben zu regelmäßigen Terminen, sich zu treffen, auch einen gewissen social pressure zu haben oder so Zeuginnen zu haben, zu denen man schon mal gesagt hat, wo man hin möchte und die im Zweifel vielleicht auch mal nachfragen. Sag mal, Laura, du wolltest doch das und das machen. Wie sieht es denn da aus, weil mit sich selber, mit seinem eigenen inneren Team diskutiert man natürlich ganz anders und hat aber auch andere Schlupfwinkel, als wenn man von außen jemanden hat. So, dieses ganze Thema Commitment und Zeugenschaft finde ich in einer Mastermind eben auch. Also eine wohlwollende Zeugenschaft, die ja zum Beispiel im Umfeld nicht zwingend gegeben ist, einfach weil, weil da vielleicht mehr Vorbehalte sind, Ängste oder weil man einfach auch ganz nah miteinander ist. Gretel: Ja. Funfact an dieser Stelle Ich bin ja selber in einer in einer Mastermind drin und wir haben uns diese Woche Dienstag getroffen und jede von uns hatte so, wir sind nur zu viert. Jede von uns hatte Aufgaben, die sehr unangenehm sind und auf die sie gar keine Lust hatte. Und dann haben wir uns gegenseitig so motiviert, dass wir sagen okay, was ist die Deadline? Bis wann hast du das gemacht? Ja, okay, Sowieso. Was machst du, wenn. An wen spendest du, wenn du das nicht gemacht hast? 500 € an die AfD, Die Heimat? Keine Ahnung, was für ein Verein. Wen unterstützt du, wenn du deine Aufgabe nicht erfüllst? Also man kann dann wirklich gut auch gucken, wer wie motiviert ist oder sich motivieren lässt und da auch so ein bisschen witzig den Druck erhöhen. Und da sind wir aber auch schon bei einer ganz guten Unterscheidung, denn die Mastermind, von der ich gerade rede, in der ich bin, ist eine privat organisierte Mastermind. Ich muss sagen, die funktioniert sehr gut, weil wir uns, weil wir uns in einer bezahlten Mastermind kennengelernt haben und eben auch wissen, wie es funktioniert. Und dann gibt es neben den privat organisierten Masterminds eben bezahlte Mastermindformate wie zum Beispiel unsere, unsere Mastermind Smash it, bei der Du oder bei denen du für einen bestimmten Zeitraum Teil dieser Mastermind bist. Bei uns ist es so, dass die dieser Zeitraum sechs Monate dauert und dass die Mastermind auch nie aufhört. Also das ist kein Launchformat. Genau, aber das ist schon mal so eine große Unterscheidung zwischen bezahlter und privater Mastermind. Ich glaube auch aus deiner Sicht was besser oder schlechter oder was sind so die Vor und Nachteile? Laura: Also ich finde, wir haben ja beide beides schon durchlebt, sozusagen intensiv als Teilnehmerin. Das finde ich auch mal ganz wichtig, dass man so inside out weiß, wie fühlt sich das an? Also ich habe sowohl schon bezahlte Mastermind Formate sozusagen gebucht, als auch private organisiert. Ich muss sagen, für mich hat das, ist das wie so eine Kurve tatsächlich so ein bisschen im Leben oder im Business leben, dass ich halt gerade am Anfang schon verstehen kann, wenn man ganz, ganz am Anfang ist. Das ist manchmal zum Beispiel auch mit dem Invest für eine bezahlte Mastermind sich sehr scary anfühlt und dass man halt erst mal anfängt, sich in einer privaten zu organisieren. Für mich persönlich. Ich bin da aber sehr schnell rausgewachsen, weil ich einfach gemerkt habe, dass ich mit meinem Business wachsen möchte und ich gar nicht unbedingt die Mastermind organisieren will. Und das ist, finde ich, für so ein privates Format häufig für mich der Casus Knacksus, dass es meistens nicht gleich verteilt ist. Wer ist wie engagiert, wer sorgt dafür, dass man sich wirklich trifft? Es hat halt einfach letztendlich keiner den Hut auf und keiner hält den Raum. Ich bin ja auch Trainerin und ich weiß, wie wichtig das ist, dass jemand den Raum hält. Und wenn das nicht passiert, dann habe ich einfach oft erlebt, dass es dann mit der Zeit sich verbessert. Man fängt an, die ersten 3, 4, 5 Wochen sind super motiviert, alle sind voll am Start und man schickt sich Dinge und so. Und nach relativ kurzer Zeit sagen aber Menschen häufig ab. Man sagt dann Ach nee, es passt mir jetzt diese Woche doch nicht so gut. Also das Commitment einfach doch oft etwas weniger intensiv ist und man sich eben viel mehr organisieren muss, kümmern muss, können wir noch mal den Termin verschieben usw.. Das sind so Themen, die ich in privat organisierten Masterminds öfter erlebt habe und die mich zum Beispiel einfach zu stark von meinem Business abgelenkt haben. Also ich glaube, jetzt kommt es so ein bisschen an, an welchem Punkt man ist, aber für mich war dann irgendwann ganz klar Nein, ich möchte in einer Masterminds, wo jemand anders den Hut aufhat, alles organisiert, ich einfach, dazu komme ich für mich hören und lernen kann, ich mich austauschen kann und ich dann wieder rausgehe und sozusagen eher so eine Tankstelle, wo ich betankt werde. Aber ich wollte jetzt nicht den ganzen Autohof da irgendwie leiten und managen. Gretel: Was ich auch noch interessant finde oder spannend. Was auch so eine Unterscheidung sein kann. Das Herzstück einer Mastermind ist ja, wie man sich unschwer vorstellen kann, der Mastermind Call. Und bei diesem Call trifft man sich eben in der Gruppe bei uns in Smash it ist es so, dass da ja etwa 20, 25 Frauen in dieser Gruppe drin sind, haben wir den Mastermind Call geteilt, so dass da nicht 20 Frauen auf einmal drin sitzen. Und dann ist es so, du kommst halt dorthin, du stellst deine Business Frage und du wirst gecoacht. Und dann gibt es zwei unterschiedliche Arten und Weisen, wie das auch funktionieren kann in einer Mastermind. Es kann sein, dass du deine Frage stellst und komplett alle Teilnehmer Teilnehmerinnen dieses Calls, dir jetzt Input zu deiner Frage geben und versuchen dir weiter zu helfen, dir Ideen zu geben und eine Antwort zu geben. Bei uns in Smash it ist das anders. Bei uns ist es so, dass wir gesagt haben okay, wer ist Smash it bucht. Ich möchte als allererstes mal von Laura und mir gecoacht werden, was ja schon eine riesige Expertise abdeckt, denn du bist Wirtschaftspsychologe, Du launcht ohne Ende mit dem JSJ von deinen Eltern. Du bist Kommunikationsexpertin, Du weißt super viel über Resilienz, Ängste, Mindfuck usw. Und ich liebe halt Verkaufen, Verkaufsgespräche, Angebote, Preise alles was damit zusammenhängt. Und damit decken wir schon einen riesigen Teil der Themen ab, die unsere Mastermind Ladies so der Fragen ab die unsere Mastermind Ladies so stellen und wir haben halt für uns, also Smash it gibt es ja schon seit über zwei Jahren. Wir haben am Anfang auch angefangen mit dem Konzept zu sagen und jeder darf was sagen, was aber dann am Ende zu super viel Verwirrung führen kann, was die ganze Runde größer und ja irgendwie auch aufgeblähter machen kann. Und mittlerweile machen wir es so, dass wir sagen jede kann ihre Frage stellen. Das ist uns auch wichtig, dass wirklich jede eine Frage stellt und nicht nur drei, vier hot seed Kandidatinnen und wir coachen dann etwa zehn Minuten zu der Frage und wenn andere Mastermind Ladies grad teilnimmt, noch eine, noch einen Impuls dazu haben, dann können sie den sehr sehr gern in den Chat schreiben und man kann sich den später in Ruhe durchlesen. Aber uns ist auch da in den Mastermind Calls diese Klarheit, Fokus und Struktur einfach wahnsinnig wichtig, weil wir nicht wollen, dass du verwirrter aus dem Call wieder raus gehst, als du reingegangen bist. Laura: Total. Und das haben wir ja auch verändert bei uns. Das war ja nicht immer so und ich finde tatsächlich. Von wem hole ich mir eigentlich auch Rat? Also wem, also von wem hole ich mir auch Expertise? Ist ja ein wahnsinnig wichtiger Punkt als Selbstständige. Gerade in Zeiten von Social Media und YouTube und Freebies und Onlinekursen und was weiß ich was ist ja die Versuchung auch sehr groß, nochmal jemanden um Rat zu fragen. Und was meinst du denn dazu? Und das erleben wir ja auch sehr viel bei unseren Kundinnen. Und das ist nicht immer hilfreich. Also es gibt einfach natürlich sehr viele Menschen, die auch eine Meinung haben und das habe ich bestimmt auch zu ganz vielen Themen. Also es ist gar nicht so, dass ich da auch jemanden zeige, aber mit einem Finger auf jemand zeigt, zeigt man ja auch mal mit ein paar auf sich zurück. Also das geht mir ja auch so, dass ich in ganz vielen Bereichen bestimmt, wenn man mich fragt, auch eine Meinung habe, aber eigentlich gar nicht eine wirklich fundierte Expertise, sondern eher so ein Gefühl. Und da spielen dann ja auch wiederum meine eigenen Mindset Themen, meine Glaubenssätze mit rein. Das heißt, wir finden das einfach als hat sich nicht als wahnsinnig sinnvoll erwiesen, wenn jeder noch mal was sagt, weil es auch ein Zeitfaktor ist, das ganz oft in diesen Mastermindrunden, wo nochmal jeder sagt Ja, das finde ich auch wirklich total spannend von dir. Ich habe das auch genauso erlebt. Und die Sätze haben ja auch oft so angefangen. Es wurde eigentlich schon alles gesagt. Ich will das jetzt auch nicht nochmal wiederholen, aber ich sage jetzt das trotzdem nochmal und es geht uns allen so. Das ist eine Gruppendynamik, die die wahrscheinlich alle kennen, das ist völlig menschlich und normal. Das ist auch bei einer Rede so oder so. Also das ist ganz normal, aber es kostet wahnsinnig viel Zeit. Und in unserer Masterminds Smash it ist uns eben auch wichtig an diesen Mastermindtagen, die bei uns ja immer Donnerstags sind, wo wir zwei Gruppen haben. Jede Gruppe hat zwei Stunden Zeit und die halten wir auch ein. Also wir machen nicht drei Stunden draus, weil Zeit einfach auch so ein wichtiges Gut ist. Und dazu kommt eben, dass es noch mal ganz wichtig ist, dass jede ihren Platz hat Safe in dieser Runde. Das ist halt auch ganz wichtig, weil in vielen Mastermindgruppen, wie du gesagt hast, gibt es dann eben nur vereinzelte Hot seeds, wo man auch ganz viel lernen kann. Aber wir wollen wirklich ganz, ganz nah an den Smashies dran sein. Gretel: Ja, und jetzt hast du noch ein gutes Stichwort geliefert ganz, ganz viel lernen. Weil das ist auch das richtig Coole an der Mastermindrunde und da ist es völlig egal, ob die selbstorganisiert ist, (wenn man nicht einfach nur zwei Stunden schnackt) oder ob sie eben eine bezahlte Mastermind ist. Denn das Feedback, das es nach jeder einzelnen Mastermindrunde gibt, ist eigentlich „Ich bin mit dieser und dieser Frage reingekommen und ich habe so unfassbar viel von den Fragen der anderen Teilnehmerinnen gelernt. Das ist der Wahnsinn.“ Und das ist das, was wir halt auch als Mastermind Magie bezeichnen. Einerseits reichen zwei Stunden aus, um deinen Kopf richtig wieder geradezurücken, die nächsten Schritte zu besprechen usw. und andererseits lernst du einfach von allen anderen, die dort drin sind, weil vielleicht hast du heute eine konkrete Frage zu deinem Launch, aber die Frage zum Imposter interessiert dich auch. Oder die Frage dazu, was man macht, wenn der Kunde nicht bezahlt oder wie man das Angebot gut formuliert oder so und deswegen sind es einfach zwei Stunden alle zwei Wochen, die einen wahnsinnigen Impact haben und die dafür sorgen, dass du an deinem Business arbeitest und nicht die ganze Zeit nur in deinem Business arbeitest. Laura: Total. Und das ist eben der Punkt, dass man sich ja sehr an den Menschen orientiert, mit denen man sich umgibt. Und du hast ja vorhin gesagt, so was sind so Chancen. Und auch Risiken fordert man vielleicht von einer privaten Mastermind. Und du hast auch, gerade wenn man nicht nur Quatsch. Ich habe das selber erlebt, dass ich glaube, wenn man so wie du am Anfang gesagt hast, wenn man auf einem sehr ähnlichen Level steht, zum Beispiel unternehmerisch und sich vielleicht auch schon gut kennt und auch sehr ehrlich miteinander sein kann, dann glaube ich zum Beispiel, dass es wahnsinnig gut funktionieren kann. Wenn man aber das habe ich einfach auch oft erlebt, dass es dann eher so eine Austauschrunde wird und auch tatsächlich zum Teil eher so ein bisschen eine Runde von ich sage mal ein bisschen frech, so eine Selbstmitleid, Wunden lecken. Es ist ja wirklich schwierig, ne, Nimm dir erst mal noch eine Auszeit. Nee, du solltest noch mal ruhig machen. Ja, Pausen sind auch wichtig und alles davon ist wahr. Und das ist aber sozusagen ja nicht der einzige Fokus. Und wenn sich so private Masterminds da hin kreisen und du vielleicht auch in so einer drin bist, dann habe ich auch oft erlebt, dass es so Loyalitätskonflikte gibt. Dann geht man da auch nicht raus, weil man die schon so lange kennt und man hat ja auch sich mit denen entwickelt. Aber bei uns gab es ja auch bei beiden den Moment, wo wir uns dann zum Beispiel aus so einer Mastermind einfach raus entwickelt haben, aber gemerkt haben, wir wollen woanders hin mit unserem Business und dann braucht es auch den Mut, das hinter sich zu lassen, finde ich. Ich bin auf jeden Fall schon aus zwei privaten Mastermindrunden auch rausgegangen, weil ich gemerkt habe und das ist fällt mir immer unfassbar schwer, das zu sagen. Aber ich gemerkt habe, ich war die weiteste. Und das ist so ein Punkt, wo wir ja auch alle ermutigen, wenn du das Gefühl hast, ich ziehe die anderen durch, ich organisiere immer alles, dann ist es vielleicht Zeit für einen anderen Schritt. Gretel: Ja, ganz genau. Und jetzt haben wir natürlich „nur“ in Anführungsstrichen über das Herzstück unserer Mastermind geredet. Es gibt ja noch viel mehr, denn wir haben uns überlegt, als wir das vor zwei Jahren gegründet haben. Was braucht eine Mastermindgruppe, damit wir sie richtig, richtig geil finden? Und über die zwei Jahre haben wir diese Mastermind auch wieder weiterentwickelt, Sachen rausgeschmissen, Sachen wieder neu reingenommen usw. und so fort. Aber was zum Beispiel zum ja, zum Kern dazugehört, ist, dass du einen Business Buddy bekommst, ähnlich wie wir das früher waren, mit dem du sozusagen durch dick und dünn gehst, mit denen du dich noch extra austauscht, mit dem du tiefer eintauchst. Wir haben Textsprechstunden, wenn du also gerade Sales Emails schreibst und daran etwa zweifelst oder eine Angebotsseite oder eine Mail an Kunden oder einen wichtigen Insta Posts oder so, kannst du diesen Text einfach mitbringen in die Sprechstunde. Wir gucken drüber, geben dir Feedback und danach kannst du auch wieder gehen. Denn Smash it ist keine Beschäftigungstherapie. Es geht uns auf gar keinen Fall darum, möglichst viele Sachen anzubieten, damit du beschäftigt bist, sondern du sollst dir genau die Sachen rauspicken, die für dich passen. Dann haben wir Umsetzungswochen, die richtig, richtig geil sind. Alle zwei Monate nimmt sich jedes Smashie ein Thema vor in der Umsetzungswoche und nimmt also ja, setzt das dann wirklich von vorne bis hinten um. Wir begleiten durch Coachings durch Coworking. Wir feiern, dass am Ende der Woche, das ist auch super wichtig. Und in den drei Monaten, in den sechs Monaten Smash it hast du auch drei Coachings, drei eins zu eins Coachings mit Laura oder mir, die du nutzen kannst. Wenn du zum Beispiel sagst Hey, jetzt gerade ist meine Frage größer als das, was in die Mastermind passt. Oder sie ist mir vielleicht privater als das, was ich mit anderen Frauen teilen möchte. Dann kannst du auch eben eins zu eins Coaching mit Laura oder mir buchen und mal richtig eintauchen, noch mal tiefer eintauchen in das Thema, weil was uns einfach wahnsinnig wichtig ist. Und das ist auch ein bisschen das Lifeblood von Laura und mir ist, dass du mit deinem Business voran kommst und da tun wir wirklich alles, was geht und haben uns jetzt sogar noch Unterstützung ins Team geholt, damit das noch besser funktioniert und wir noch näher an dir dran sind. Laura: Ja, und das ist für mich nochmal ganz wichtig, weil ich wurde neulich darauf aufmerksam gemacht, dass mir jemand Feedback habt. Es ist ja gar nicht eigentlich nur eine Mastermind bei euch und nur meinen wir da gar nicht despektierlich oder so, sondern einfach Es ist schon wirklich wesentlich mehr in Smash it mit drin, weil wir eben festgestellt haben selber, dass einfach noch etwas fehlt. Und wir möchten eigentlich auch nicht, dass die Menschen, die mit uns arbeiten, noch 20 andere Sachen buchen müssen, sondern dass das wirklich eine runde Sache ist, dass man damit wirklich ein halbes Jahr und viele verlängern ja auch dann auf ein Jahr das dass man damit wirklich einfach richtig vorankommen kann und es soll jetzt im Mai ein sehr intensiver Prozess bei uns auch als Unternehmerinnen, dass wir dann entschieden haben so, was wie können wir es noch 10 % besser machen. Wir selber als Unternehmerinnen fragen uns ja auch immer wie können wir für uns selber persönlich als Menschen, aber auch für unsere Kundinnen einfach besser werden und gar nicht aus einem Maximierungsgedanken oder Leistungsgedanken sozusagen, sondern einfach sich ehrlich hinzusetzen und zu sagen okay, wie ist es gerade eine Reflexion zu machen, wo ist es anstrengend, wo geht es schwer, wo geht es leicht, wo kriegen wir positives Feedback, wo können wir es noch besser machen? Und deswegen haben wir eben diese Person jetzt in unserem Team, die ja die einfach nochmal ganz, ganz viel Zeit und Ressource hat, sich wirklich intensiv um die Smashies auch eben zwischen diesen Terminen, zwischen den Mastermind Calls, zwischen den Coworking, den Umsetzungswochen dass wirklich da einfach jede Woche, so wie ich am Anfang meinte, das Commitment gesichert ist, dass sich alle gesehen fühlen, weil das ist auch noch ein ganz wichtiger Punkt, dass eben auch zwischen den Terminen wir eine Community haben, wo sie auf unserer Plattform sozusagen sich austauschen können. Das heißt, es ist ja nicht so, dass man sich einfach alle 14 Tage trifft, sondern das ist wirklich, ja, es passiert schon jeden Tag, was in Smash it, ohne dass es dabei eine Beschäftigungstherapie sein soll. Natürlich. Gretel: Genau. Und der Titel dieser Person, der Name ist Jenny und der Titel dieser Person ist Client Success Managerin und könnte glaube ich auch Client Happiness Managerin sein. Also es geht wirklich darum und das ist mir auch nochmal wichtig, weil uns das auch ein paar Mal diese Frage gestellt wurde. Es geht gar nicht darum, dass Laura und ich uns rausziehen wollen aus unserem eigenen Programm. Holy shit, das wird nicht passieren. Wir lieben diese Mastermind, wir leben diese Mastermind und die ist wirklich unser Baby. Aber wir haben einfach festgestellt Hey, wenn wir da 20, 25 Frauen begleiten wollen, wenn wir wirklich bei jeder immer wissen wollen, wo sie steht, wenn wir die Coachings machen wollen, wenn wir mit unserer Energie auch haushalten wollen, dann brauchen wir einfach jemanden, der da mitdenkt und der dabei ist und der genauso begeistert ist wie wir. Und das ist Jenny und die werdet ihr sicher das eine oder andere Mal noch erleben. Vielleicht laden wir sie einfach mal in unseren Podcast ein, denke ich mir gerade. Laura: Habe ich mir auch gerade gedacht. Gretel: Wir lassen ihr erstmal ein paar Wochen Einarbeitungszeit und dann können wir das immer noch machen. Laura: Ja, großartig. Gretel: Das ist superwichtig. Und noch eine andere super coole Sache in Smash it sind ja unsere VIP Days. Laura, erzähl doch mal was zu unseren VIP Days. Laura: Ja, bei all der Liebe fürs virtuelle Arbeiten haben wir natürlich auch eine Liebe und wissen auch um die Besonderheit und die Kraft davon, sich vor Ort zu treffen. Und unsere Mastermind Ladies kommen ja sozusagen gefühlt aus halb Europa und können im Urlaub trotzdem arbeiten, wenn sie das möchten. Sie können auf Reisen sein, Workation machen. Das ist natürlich alles mega, mega fantastisch. Ich bin ja viel in Schweden. Das heißt, gerade dieses virtuelle Format ermöglicht, dass wir sehr unterschiedliche, tolle Frauen drin haben. Und von Zeit zu Zeit ist es ja aber auch sehr, sehr kraftvoll, sich mal wirklich so ich sage ja immer mit Geruch und Geschmack zu treffen. Das heißt, einmal im Jahr laden wir unsere Smashies ein zu einem VIP Day. Das heißt, wir nehmen uns wirklich einen Tag Zeit und wir lassen uns nicht lumpen. Wir lassen uns jedes Mal wirklich richtig coole Sachen einfallen im Herbst und treffen uns in Berlin. Und das ist jetzt natürlich schon wieder in der Hochplanung, sozusagen, dass wir gerade irgendwie genau planen, was wir da machen. Und ach, die letzten VIP Days waren einfach so toll und wir haben gemerkt, dass dadurch nochmal die Bindung, die Verbindung untereinander sowohl von uns und den Smashies, aber auch untereinander so gestärkt wird, dass wir das als festes Element mit einbezogen haben. Und in dem anderen Halbjahr wo der vor Ort Day nicht stattfindet, haben wir sozusagen die kleine Schwester ins Leben gerufen. Das ist der virtuelle VIP Day. Da nehmen wir uns einen halben Tag Zeit virtuell, um eben auch nochmal richtig in die Verbindung zu kommen, richtig tief miteinander an einem Thema zu arbeiten und dabei auch einfach nochmal Spaß zu haben. Weil das sollte irgendwie auch auf gar keinen Fall fehlen. Das ist nämlich auch sehr wichtig, dass wir einfach nochmal eine Community stärkende, stärkendes Event miteinander haben. Gretel: Ganz genau. Und wenn du jetzt überlegst, oh Smash it hört sich wirklich gut an, dann zeig mal auf jeden Fall den Kalender, damit du die Termine im Kopf hast, wann hier was passiert. Und zwar ist der virtuelle VIP Day am 30.06., also schon in wenigen Wochen und der in echt VIP Day in Berlin, bei dem es wie gesagt eine Mischung sein wird, wieder aus Business Impulsen und am Nachmittag Abend dann aber auch wieder einem sozialen Event. Vielleicht als kleiner Spoiler. In dem einen Jahr hatten wir eine Fotografin dabei, die von jeder Smashie auch Porträts gemacht hat, die sie auch nutzen können für ihre Websites usw.. Letztes Jahr hatten wir eine Kakaozeremonie, also wir denken groß, wir denken weit und wir denken auch oft out of the box. Und dieser Termin ist am 5. Oktober. Ähm, genau. Also wenn du Lust hast, Smash it zu buchen, dann sie auf jeden Fall zu, dass du diesen VIP Day in Berlin mitnimmst, sonst ärgerst du dich wirklich schwarz, das verspreche ich dir. Laura: Ja, und deswegen ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, denn wer jetzt noch Bock hat dabei zu sein, noch vor dem sogenannten Sommerloch, was ja viele auch immer so ein bisschen fürchten, das werden wir schön umgehen und um schippern, indem wir den virtuellen VIP Day noch Ende Juni miteinander teilen und ganz viele schöne Ideen für den Sommer haben. Und dann also das ist der perfekte Zeitpunkt. Und wie kann das sein? Buch dir einfach ein Call mit uns. Du findest ja den Link, den findest du in den Shownotes oder du gehst mal rüber, springst mal rüber auf unsere Webseite www.lauraundgretel.de. Und dort findest du alle Infos und die Möglichkeit, dir einen Kennenlerncall der heißt bei uns Passigkeits Check zu buchen und dann schnacken wir einfach mal ne Runde. Gretel: Das hört sich sehr gut und sehr vernünftig an, Laura. Wenn du jetzt das Gefühl hast, oh, Mastermind geil, dann buche wie gesagt dieses Gespräch, wenn du das Gefühl hast. Aber eine Frage habe ich noch, Die brennt mir noch unter den Fingernägeln. Dann guck doch einfach mal, dass du die uns rüberschickst. Du findest uns auf Instagram unter Laura.Roschewitz oder auch unter GretelNiemeyer. Wir freuen uns, jegliche Fragen zur Mastermind zu beantworten. Und ansonsten freuen wir uns natürlich, erstens, dich im Passigkeitsscheck kennenzulernen und zweitens, wenn du uns ein bisschen Podcastliebe hier verteilst in Form von Sternchen, Herzchen, Kommentaren, was auch immer auf dem Podcastanbieter deiner Wahl so üblich ist. Laura: So ist das. Gretel: Ja eigentlich nicht wahr. Laura: Das war schön, mal wieder eine Folge mit dir zusammen gemacht zu haben. Dazu auch noch zu unserem absoluten Lieblingsthema. Ja, schickt uns gerne Feedback rüber. War da was Neues dabei, was du noch nicht wusstest und dann habt einen guten Tag und wir hören uns in der nächsten Podcastfolge wieder. Gretel: Bye bye. Laura: Ciao. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel

  4. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Fangirl-Alarm! Gretel kennt unseren heutigen Interview-Gast Britta Kimpel erst seit einem Netzwerktreffen vor 3 Monaten – und ist seitdem großer Fan. Warum? Weil Britta nicht nur ein erfolgreiches Business führt, sondern dabei noch die pure Leichtigkeit ausstrahlt und einen grandiosen Humor hat. Britta ist Diplom-Psychologin, Expertin fürs Nervensystem und Gründerin der Neuro Embodied Soul Centering (NESC) Coaching-Ausbildung. In diesem Schnack lernst du nicht nur Britta und die NESC-Methode kennen. Sie gibt auch Einblicke, wie sie ihr Business führt & verkauft. Hör dir diese locker-fluffige Folge MOIN um NEUN an und du erfährst, ➡️ wie die Arbeit mit dem Nervensystem funktioniert und warum die einfachsten Dinge die größte Veränderung bewirken ➡️ wie es dazu kam, dass Britta mit NESC eine eigene Coaching-Methode entwickelt hat ➡️ warum ihr das Wissen über das Nervensystem bei Schwimmwettkämpfen in der Jugend sehr nützlich hätte sein können ➡️ warum “Fake it til you make it” auf Dauer keine gesunde Option ist ➡️ wer Josh, Herr Pfeiffer und Jeannie sind Erzähl uns gern, ob und was diese Folge in dir bewegt hat. Und wenn du Lust hast, Britta und ihre Arbeit genauer kennenzulernen, hüpf rüber auf ihre Website oder ihr Instagram-Profil. Brittas Website: https://www.brittakimpel.com/ Brittas Instagram: https://www.instagram.com/brittakimpel/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Gretel Niemeyer: Moin, moin, und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Ich freue mich sehr, denn es steht eine neue Interview Folge an, und zwar heute mit der lieben Britta Kimpel. Moin liebe Britta, schön, dass du da bist. Britta Kimpel: Danke für die Einladung. Ich freue mich auch. Gretel Niemeyer: Und zwar ist Britta Diplompsychologin und hat außerdem die, und wahrscheinlich verhaspel ich Neuro Embodied Soul Centering Methode entwickelt, bei der man mit dem Nervensystem arbeitet und das Nervensystem reguliert. Gleich erzählt sie uns auch, was es damit auf sich hat. Ich bin aber ehrlicherweise ein ganz, ganz großes Britta Fan-Girl, seit ich sie vor etwa zwei, drei Monaten kennengelernt habe und ja einfach so festgestellt habe, die Frau hat einen großes Business aufgebaut und ist dabei so was von Tiefen entspannt, und ich dachte mir so, das muss die uns erzählen, wie sie das gemacht hat, und deswegen ist die Britta heute hier. Hallo, noch mal, ja, hol uns doch mal ab! Was ist denn dieses Neuro Embodied Soul Centering, bei dem ich jetzt so froh bin, dass ich es fehlerfrei ausgesprochen habe? Britta Kimpel: Ja, also, es ist eine Coaching Methode, die so das Ergebnis der letzten 20 Jahre, meiner Erfahrungen und meiner Arbeit sind, und zwar, wenn wir uns das Wort anschauen. Es steckt Neuro drin, so eben als Komponente für Neurowissenschaft, das heißt, es hat einen neurowissenschaftlichen Hintergrund und eben, wie du es schon gesagt hast, wir arbeiten mit dem Nervensystem, dann steckt Embodied oder Embodiment drin. Das heißt, es geht wirklich auch um den Einbezug vom Körper und dass wir Dinge eben nicht nur im Kopf analysieren, sondern wirklich schauen, was ist dann so die gefühlte Realität und Soul Centering ist so die dritte Komponente ist einfach, weil für mich Spiritualität ein relativ wichtiger Aspekt ist, aber eine sehr geerdete Spiritualität. Aber so dieses kann ich alleine mit dem kommen, was mein Weg ist, und eben meine Seele zentrieren, und das sind so die verschiedenen Komponenten, die in diese Methode mit einfließen. Gretel Niemeyer: Und als ich mich so in das Thema so ein bisschen reingelesen habe, habe ich für mich auch ein relativ kopflastiger Mensch, der ich bin, tatsächlich immer wieder ertappt, dass ich mich gefragt habe, aber was ist denn jetzt das Nervensystem? Wo genau ist denn das ist das jetzt in meinem Kopf? In meinen Händen? Ist das überall? Sind das Zellen? Was ist dieses ominöse Nervensystem? Britta Kimpel: Ja, das ist eine sehr gute Frage, und also letztendlich all die Aspekte, die du aufgezählt hast, die Zählen mit rein. Also, dein Nervensystem ist in deinem Kopf, dein Nervensystem ist in deinen Zellen, dein Nervensystem ist in deinem Körper. Wenn ich von Nervensystem spreche, dann spreche ich immer vom autonomen Nervensystem. Das heißt, das ist der Aspekt von unserem Nervensystem, in dem Dinge autonom, sprich automatisch ablaufen. Das heißt, das sind die Sachen, die mir nicht bewusst sind. Da fällt auf der körperlichen Ebene zum einen drunter, dass meine Atmung einfach läuft, dass mein Herzschlag läuft, meine Verdauung läuft, mein Immunsystem, sind alles Sachen, über die ich mir keine Gedanken machen muss, wo ich nicht willkürlich den Befehl dazu geben muss. Jetzt verdaue mein Essen. Das heißt, das ist so der eine Aspekt. Dieses autonome Nervensystem ist dafür da, unser Überleben zu sichern, und deswegen ist es auch so viel wichtiger als unser Verstand, weil immer wenn eine Gefahr irgendwo lauert, dann müssen wir in Null Komma nichts reagieren können, und zwar viel schneller, als der Verstand checkt, dass da überhaupt eine Gefahr da ist, weil, wenn wir erst irgendwie die Gefahr suchen, die Gefahr verstehen müssen, die Gefahr analysieren, dann sind wir im Zweifelsfall schon tot. Und ich erkläre es immer mit dem Beispiel, wenn du in der Küche am Gemüse schneiden bist, und das Messer fällt runter, und das ist so spannend, seit ich dieses Beispiel verwende. Das ist wirklich so spannend, mich in dem zu beobachten. Messer fallen immer wieder runter, aber du ziehst den Fuß zurück, noch bevor der Kopf eigentlich so richtig checkt, was los ist, und du merkst dann einfach hinterher. Oh, ich habe meinen Fuß zurückgezogen, und deswegen, wenn wir mit dem Nervensystem arbeiten, dann sind da ganz viele Automatismen drin, die für uns sein können, wie im Fall von dem runterfallenden Messer. Das ist fantastisch, dass ich meinen Fuß zurückziehe, ohne darüber nachdenken zu müssen. Aber wenn es dann zum Beispiel um mein Business geht, und ich will in die Sichtbarkeit kommen, und mein Nervensystem assoziiert Sichtbarkeit mit einer Gefahr, dann ist es nicht so fantastisch, dass ich in die Flucht gehe, bevor ich mich sichtbar mache, und deswegen eben finde ich das Nervensystem so eine wichtige Komponente in unserer Arbeit. Gretel Niemeyer: Und ist es dann so? Also, es geht ja bei der Arbeit auch darum, das Nervensystem zu regulieren und Sicherheit zu schaffen. Versuchen wir, unser Nervensystem dann auszutricksen, oder was machen wir in dem Moment? Also weil wir wollen ja als Unternehmerin in die Sichtbarkeit kommen. Es ist aber vielleicht unangenehm, vielleicht, wir fühlen uns da einfach gar nicht wohl in der Situation. Wir wissen aber, es gehört dazu. Ist das ein Austricksen, oder ist das ein Sicherheit schaffen, oder was ist das dann genau, was wir machen? Britta Kimpel: Des wirklichen Sicherheit schaffen und Austricksen ist auch was, was auf Nervensystem Ebene nicht funktioniert. Und es gibt ja so diesen Spruch fake it til you make it, und der kann für unser Nervensystem unter Umständen wirklich extrem schädigend sein und uns noch mehr in den Stress Modus bringen. Und zwar schauen wir uns immer an, wie groß ist die Diskrepanz von dem, was ich gerade tatsächlich fühl, zu dem, was ich mir im Kopf einrede. Und es gibt ja auch so diese schöne Welt der positiven Affirmationen. Jetzt nehmen wir mal an, ich habe einen Tag, an dem es mir nicht wahnsinnig gut geht, und dann fällt mir ein: Ach, ich muss positiv denken, und ich pinsel irgendwelche positiven Affirmationen drüber, und wir haben im Gehirn eine Zentrale, die immer trackt. Wie ist die Diskrepanz von dem, was ich fühle, und dem, was der Verstand mir suggerieren will? Und je größer die Diskrepanz ist, desto mehr Stresshormone werden ausgeschüttet, weil wir einfach sozusagen an der Wahrheit vorbei leben. Also, wir belügen uns selber, und uns selber zu belügen, löst Stress im Nervensystem aus, und je mehr Stress wir im Nervensystem haben, desto weniger Sicherheit haben wir, und dann forciert sich wirklich so ein negativer Teufelskreis, eigentlich von selber. Und deswegen, es geht wirklich darum, Sicherheit zu schaffen und nicht nur Sicherheit zu faken, weil faken wirklich mit dem Verstand, es geht nicht, sondern wir müssen es wirklich fühlen. Gretel Niemeyer: Okay und ja, und wie funktioniert das? Kannst du das mal so auf? Also wie, wie startet man damit? Wie fängt man damit an, wenn man sagt, boah, ich bin, weiß ich nicht ständig gestresst, oder du hast ja auch gesagt, am Körper vorbei. Du hattest erwähnt, das autonome Nervensystem reguliert den Körper, das Immunsystem und so weiter. Wie ist das jetzt, wenn ich beispielsweise wie bei mir zum Beispiel auch ständig krank bin, das Gefühl hab, mein Gott, mein Kopf möchte gerne, mein Körper sagt nein, was ist ein guter Start in die Arbeit mit dem Nervensystem? Britta Kimpel: Prinzipiell, der beste Start ist, erst mal in die Verbindung mit dem Hier und Jetzt zu kommen, also weil ganz viele von den Sorgen oder von den Stressoren, die wir haben, sind Gedanken an die Vergangenheit oder eben Sorgen um die Zukunft. Das ist jetzt vielleicht in dem Fall, den du beschrieben hast, wo wirklich Erkrankungen, Entzündungen wir sind, nicht unbedingt. Trotzdem können wir, wenn wir uns ein Fokus einfach aufs Hier und Jetzt lenken, können, wir ein bisschen von dem Stress rausnehmen, eben vor allem diesen mentalen Stress, und das ist einfach super simpel, und ich weiß, ist das jetzt gerade in der Nervensystem Arbeit, das wird viel belächelt, weil die Tools, die wir nutzen, die sind so einfach, dass man sich denkt, so, das kann es ja nicht sein. Also, wenn es wirklich so simpel wäre, warum machen es nicht alle Leute? Und der Grund, warum wir es nicht machen, ist, dass ein gestresstes Nervensystem braucht Adrenalin, braucht irgendwie Action, braucht irgendwie auch den Stress. Das heißt, wenn ich einem gestressten Nervensystem sage, du musst irgendwie bei Vollmond dich dreimal im Kreis drehen, die Arme nach oben schmeißen und einmal in die Luft springen. Das klingt irgendwie so. Ja, ich kann was machen, und das heißt, das Nervensystem, was so in bisschen mehr unter Anspannung ist, hat das Gefühl, dass bringt auch mehr, als wenn ich jetzt sage, komm im Hier und Jetzt an und im Hier und Jetzt ankommen können wir, indem wir zum Beispiel uns umschauen und wirklich bewusst sehen, was wir sehen können, bewusst hören, was wir hören können, bewusst fühlen, was wir fühlen können, vielleicht Kleidung auf der Haut auch bewusst schmecken und riechen. Also, es geht sehr um Sinneswahrnehmungen, weil Sinneswahrnehmungen sind immer im Hier und Jetzt. Wie gesagt, es wird schnell belächelt, aber das fantastische, was ich dabei finde, ist, es braucht keinerlei Zeit aus meinem Alltag. Also ich muss nicht irgendwie, wenn ich eh schon viel zu tun habe, mir noch denken, oh, und jetzt kommt noch die Nervensystem Arbeit oben drauf, und jetzt muss ich mir hier noch mal eine halbe Stunde Zeit freischaufeln. Ne, sondern genau jetzt! Und alle, die zuhören, genau in dem Moment, wo ich das sage, schau dich um, sehe, was du sehen kannst, während du gleichzeitig noch zuhörst, spüre, wie sich dein Körper anfühlt, höre, was du hören kannst und so weiter. Und dieses reinzoomen in den jetzigen Moment ist so das erste, was das Nervensystem mehr in die Ruhe bringt. Der nächste Schritt wäre dann, nicht nur die Verbindung zum Hier und Jetzt, sondern die Verbindung zum eigenen Körper aufzubauen. Du hast schon gesagt, du bist eher ein verkopfter Mensch. Ich war der verkopfteste Mensch auf der ganzen Welt und bin das natürlich in der Tendenz auch immer noch. Das heißt, für mich war der Körper ein gefährlicher Ort. Das heißt, ich habe irgendwie in meiner Kindheit, und ich erinnere mich auch an meine Teenagerzeit, wenn immer irgendwas emotional wurde, wann immer ich irgendwas in meinem Körper gefühlt habe, war das so unsicher für mich, dass ich wirklich so mit dem Zoom in den Kopf gegangen bin und das analysiert habe, irgendwas mehr oder weniger Schlaues gesagt hab, um so diese Emotionalität der Situation zu entschärfen. Und das ist die Realität für ganz viele, dass der Körper kein sicherer Ort mehr ist, sondern der Verstand einfach so viel Gewicht gekriegt hat, und deswegen finde ich es absolut unabdinglich, wenn wir wirklich Sicherheit in unserem Körper finden wollen, dass wir lernen müssen, unseren Körper zu spüren, und das ist nicht immer angenehm. Gretel Niemeyer: Du hast auch also, wo wir gerade bei Körper spüren, und dass das nicht so angenehm ist. Du bist als Kind und Jugendliche ja auch geschwommen, so wie ich. Du bist, hast du gesagt, mit mäßigem Erfolg und aber auch viele Wettkämpfe. Ich hatte jetzt nicht wahnsinnig viele Wettkämpfe, aber schon so Bezirksmeisterschaften, Landesmeisterschaften und so weiter. Und wenn wir bei das fühlt sich nicht gut an im Körper sind, ist, dass ich damals wirklich bis kurz vom Start immer auf dem Klo hing, weil es mir so unfassbar schlecht ging, war so nervös, und also auch Wochen vorher schon vier, fünf Wochen vorher, genau, und du hast, du hast ja auch geschrieben, du wünschtest, du hättest die die Nervensystem Arbeit damals schon gekannt, dann wäre es dir nicht so schlecht gegangen. Ich höre jetzt raus, es ging bei dir in die gleiche Richtung über. Britta Kimpel: Absolut und auch das. Wir können es mit dem Nervensystem erklären, und ich meine, wenn wir vom Nervensystem sprechen, das hat sich in den letzten keine Ahnung, seit wann wir Menschen auf der Welt sind. Aber das hat sich nicht groß verändert, sondern es ist sehr primitiv und eben sehr instinktiv, und deswegen verwenden alle Nervensystem Nerds ganz gerne einfach den Säbelzahntiger als Beispiel. Und wenn wir uns das vorstellen, dass wir, sagen wir einfach mal, 12000 Jahre zurück sind, wir sind irgendwo in der Prärie. Es ist alles ganz entspannend. Wir haben vielleicht gerade was gegessen, die Sonne scheint wunderbar, wir denken uns, wir legen uns hier so ein bisschen hin, machen ein kleines Schläfchen, dann sind wir entspannt, und eben fühlen uns erstmal sicher, und dann kommt das kleinste Knacken im Gebüsch, und wir sind wirklich innerhalb von einer 14 Millionsten Sekunde. So schnell geht das, wie unser Nervensystem in diesem Überlebensmodus umschaltet. Wir verlieren die Verbindung zu uns selber, weil es ist völlig egal, ob ich jetzt nicht spüre, wie schön die Sonne ist, sondern ich muss meinen ganzen Fokus nach außen richten, und ich muss die Gefahr ausfindig machen. Das heißt, ich brauche einen hyperfokussierten Fokus in den Augen. Meine Ohren kriegen so einen Tunnelblick, und tatsächlich, unter Stress hören wir menschliche Stimmfrequenzen nicht mehr so gut, wie wenn wir entspannt sind. Das heißt, wenn du einen Konflikt mit deinem Partner hast, und der hört nicht, was du sagst, der hört es wirklich nicht, weil die Ohren das tatsächlich nicht aufnehmen können, weil wir suchen nur die Gefahrensignale. Aber das heißt, in dem Moment, wo ich diesen Tiger da vermute, macht mein Körper oder mein Nervensystem alles Parat für den möglichen Kampf oder die Flucht. Das heißt, die Energie geht in die Muskeln, ich krieg mehr Anspannung, der Herzschlag wird schneller, die Atmung wird schneller, all diese typischen Stresssymptome und was dabei eben auch passiert. Jetzt habe ich ja von gesagt, vielleicht habe ich gerade was gegessen. Das beschwert mich im Kampf oder in der Flucht, wenn ich so einen vollen Magen habe, und das beste, was mein Nervensystem für diese Kampf oder Flucht Vorbereitung machen kann, ist, mich zu entleeren. Deswegen kriegen wir Durchfall, und alles rauscht einfach unten raus und sich vor Angst in die Hose machen. Ich meine, solche Formulierungen kommen nicht von ungefähr, das heißt auch die Blasen Muskulatur, die erschlafft spontan, um uns leichter zu machen, damit wir mit weniger Gewicht besser fliehen können. Fantastisch von der Natur! Aber halt, wenn jetzt so ein Schwimmwettkampf oder was auch immer ansteht und wir eben Wochen vorher schon irgendwie mit Durchfall oder Magenschmerzen und so weiter zu kämpfen haben, dann ist es halt ein bisschen schwierig. Gretel Niemeyer: Ja, ja, ich fand das wirklich ganz, ganz, ganz erstaunlich, auch weil ich bin jetzt seit ja seit zwei Jahren schwimme ich wieder und mach aber schon nur so Langstreckenschwimmen, wo ich mir auch denke, ob du drei Minuten später aus dem Wasser kommt oder so, ist völlig egal, und es sieht auch keiner, weil du schwimmst über den See. Da hast du also auch niemanden am Beckenrand stehen, und trotzdem, obwohl ich mir das mit Ende 30 freiwillig aussuche, Spaß dran habe, geht es mir zwei Stunden vorher so unsagbar schlecht, dass ich wirklich da stehe, und mir denke why on Fucking earth, hab ich mich hier angemeldet! Britta Kimpel: Ja, und das ist natürlich jetzt, wenn man das über Jahre sich anschaut. Dein Nervensystem hat sich auch irgendwann dran gewöhnt, und deswegen, du hast ja vorhin auch gefragt, okay, ich wünsche mir, ich hätte das Wissen vorher gehabt, oder was würde ich vielleicht auch heute anders machen? Und ja, vielleicht ist die natürliche Tendenz von meinem Körper trotzdem, erstmal noch in diese körperlichen Symptome zu kommen und eben diesen Wettkampf oder dieses Schwimmen, was auch immer es ist, mit einer Gefahr zu assoziieren. Aber wenn ich dann sozusagen wirklich sage, okay, ich komme im jetzigen Moment an, dann sind die Gedanken schon nicht mehr bei, oh jetzt kriege ich bestimmt wieder Durchfall oder was halt alles meine Symptome sind, ich komme im jetzigen Moment an, ich kann mich spüren, ich kann sogar mein Körper berühren, um wirklich einfach zu sagen, hey, ich bin hier, es ist da, alles ist gut, kein Säbelzahntiger, ich werde es überleben, und das sind einfach so Sachen, die wirklich uns stückweit aus dieser Geschwindigkeit, die der Überlebensmodus mit sich bringt, einfach wieder rausnehmen und mehr Sicherheit geben können. Gretel Niemeyer: Und sag mal, du bist ja, du bist ja ein selbsterklärter Fortbildungsjunkie. 10000 Stunden an Fortbildungspunkten, Stunden in jeglichen Bereichen. Was war das? Embodiment, Yoga, Hypnose, Trauma, Neuro-Wissenschaften, Spiritualität, Trainings und Methodenlehre, Coaching und so weiter. Habe ich alles aufgeschrieben. Britta Kimpel: Ich glaube, Astrologie hab ich sogar wahrscheinlich auf der Website vergessen zu schreiben. Gut, dass wir drüber reden. Gretel Niemeyer: Hm! Britta Kimpel: Ja. Gretel Niemeyer: Hm! Britta Kimpel: Also. Gretel Niemeyer: Das stand auf jeden Fall nicht drauf, stimmt und hast dir dann aber vor einigen Jahren überlegt: Okay also beziehungsweise die. Ich frage dich, wie kam es dazu, dass du dir eine eigene Coaching Methode überlegt hast? Hast du einfach nichts gefunden, was irgendwie für dich gepasst hat? Und woher hast du auch den Mut genommen zu sagen, Leute, ich mache jetzt hier mal ein eigenes Ding. Irgendwer wird es schon gut finden, weil ich stelle mir vor, mit so einer ganz neuen Methode, die erklärungsbedürftig ist, die es vielleicht noch nicht so gibt, und so weiter. Da muss ja schon echt viel Leidenschaft dahinter stehen und vielleicht auch viel pain, das an den bestehenden, den bestehenden Methoden nicht das zu finden ist, was du brauchst. Wie kam es dazu? Britta Kimpel: Ja, so, ich glaube, es ist eine Mischung aus allem, aber das wichtigste für mich ist, das war keine Kopf Entscheidung. Also, ich habe mich nicht eines Tages hingesetzt und hab gesagt, da fehlt irgendwas, ich entwickle was eigenes, sondern ich bin, wenn ich mit mir verbunden bin, ein super intuitiver Mensch, und das ist was, was ich auch über Jahre irgendwie verschüttet habe, einfach weil ich eben so Kopf gesteuert war und so Angst immer hatte, irgendwas falsch zu machen. Ich war ultra bewertend und verurteilend, und ich für mich zum Beispiel sage auch immer, wenn ich die Embodiment Techniken nicht kennengelernt hätte, und das war 2014, ich wäre heute so eine verbitterte alte Bitch, wirklich so richtig also ich wäre… Gretel Niemeyer: Schön, wenn man sowas über sich selber sagt. Britta Kimpel: Genau. Aber ich bin es ja zum Glück nicht geworden, ich glaube dann kann man es immer einfacher sagen. Aber also, ich war wirklich so auf dem Weg dorthin, und was mich tatsächlich an den Coaching Methoden gestört hat, war, dass ich, ich habe 2005 meine erste systemische Coaching Ausbildung gemacht, war dann ultra begeistert vom Coaching, hab angefangen zu coachen, hab noch irgendwie eben direkt drei, vier andere Coaching Ausbildungen mit verschiedenen Schwerpunkten oben draufgesetzt und habe dann bei meinen Kunden und bei mir immer festgestellt in der Session, es ist wahnsinnig toll, wir haben die besten Erkenntnisse, wir sind hochmotiviert, es vergehen irgendwie zwei, drei Wochen zwischen den Sitzungen, und bis dahin ist es schon wieder ein bisschen abgeflaut, oder die alten Muster haben sich schon wieder eingeschlichen, oder wir sagen ja, ich weiß ja, was ich tun müsste, aber irgendwie, ich kriege es nicht auf die Reihe, und dann war ich, ich weiß gar nicht mehr, wann es war. Aber ich war irgendwie so nach ein paar Jahren wirklich sehr ernüchtert vom Coaching und fand, damit will ich nichts mehr zu tun haben, ist irgendwie nicht mein Ding, will ich nicht mehr machen. Und das war auch so zu einer Zeit, wo ich in die Yoga-Welt extrem reingegangen bin, und da war das gleich die erste Yogalehrer Ausbildung gemacht und danach noch 5000 weitere, weil es gibt einfach so viel spannende Dinge auf dieser Welt, und mit Yoga bin ich irgendwann auf dieses Thema Embodiement gestoßen, und ich muss dazu sagen, das war eins der schwierigsten Erlebnisse, die ich jemals hatte, weil ich habe es schon gesagt, mein Sicherheitsnetz war mein Verstand. Ich habe es auch gerade gesagt, ich wäre heute eine verbitterte alte Bitch, und zwar so eine, die immer die Beste sein will. Das wollte ich immer sein. Ich war ultra ehrgeizig, ich war ultra verbissen, ich war so richtig also nicht die netteste Zeitgenossin. Ähm, und dann eben kam ich in diesen Yoga Raum, indem es jetzt nicht mehr um Wissen und verstehen und Philosophie ging, was für mich alles fantastisch war, was ich wirklich in 0 Komma nichts alles verstehen konnte und mir merken konnte, sondern plötzlich ging es ums Fühlen, und ich war nicht mehr die Beste im Raum, wie ich es gewohnt war, sondern ich war die im Raum, die fand so was zur Hölle, erzählen die da, die reden, was sie alles spüren können. Ich habe die anderen verurteilt, ich fand die spinnen, die erzählen irgendwelche Lügen. Sowas kann man gar nicht fühlen. Ich war wirklich richtig, eigentlich richtig aggressiv, und auch da, wenn man sich es anschaut, meine Sicherheit, mein Boden wurde mir weggerissen, ich kam in den Kampf oder Flucht Modus, und meinen Kampf hat sich, oder mein Kampf hat sich eben in der Aggressivität gezeigt. Also, ich war wirklich richtig wütend, und dann gab es aber das war so ein, vier Wochen Training, gab es immer die Momente, und ich glaube, dass ich in denen einfach zu erschöpft war, um weiter wütend und im Widerstand zu sein. Eben vier Wochen Training. Es waren jeden Tag irgendwie zehn Stunden Ausbildung. Ich war einfach wirklich irgendwann erschöpft, und diese Momente, wo ich nicht mehr Widerstand leisten konnte und der Kopf irgendwie nicht mehr dabei war. In den Momenten habe ich was gespürt, und die Momente waren für mich wirklich, ich sag mal, wie so ein Halleluja, so ne ehrfürchtige Offenbarung von oh mein Gott, da ist was. Aber in dem Moment, wo ich was gespürt habe, kam der Kopf und wollte verstehen und wollte festhalten, und dann war es wieder weg. Und trotzdem waren diese Momente für mich so bedeutungsvoll, dass ich wusste, da muss ich dran bleiben. Also, ich kann das verurteilen, und ich kann sagen, alle spinnen und bis auf ich und so weiter, und ich kann aber auch sagen, hey, da ist so viel Widerstand, das muss was mit dir zu tun haben, und wenn du das schaffst, da hinzukommen und dein Körper wirklich zu spüren, ich glaube, dann wird sich dir eine neue Welt öffnen, und so war es dann am Ende auch. Und dann irgendwie habe ich wieder angefangen, so ein bisschen zu coachen. Ich glaube, ich hatte dann auch noch mal eine Ausbildung gemacht, die mehr so im spirituellen Coaching Bereich war, und trotzdem war die halt mehr vom Kopf her gesteuert. Und dann habe ich angefangen, wieder mit Kunden zu arbeiten, und irgendwie dadurch, dass alles, was ich gelernt habe, nicht so gepasst hat, und ich habe diese krasse Kraft und Transformationsfähigkeit von Embodiment kennengelernt habe, ist es intuitiv und mein Coaching rein geflossen. Und dann war irgendwann der Punkt, wo mich zu einem relativ gleichen Zeitpunkt mehrere meiner Kunden gefragt haben su, hey, das ist so anders als das, was wir kennen. Wo kann man das lernen? Und dann ist halt die Frage entstanden, ja, gut, wo kann man es lernen? Ja, dann halt bei mir, oder ich mein, und so ist es entstanden, und erst dann kam der Name, und dann habe ich es ausformuliert und Grundprinzipien überlegt, und das war auch nochmal ein sehr spannender Prozess, weil ich sozusagen das, was ich intuitiv gemacht habe, in eine Form bringen musste. Und ich muss auch gestehen, vor der ersten Ausbildung habe ich auch gedacht, so fuck was, wenn man es nicht unterrichten kann, weil es das ja aus mir raus entstanden in dem Moment, was ist, wenn das was mit mir zu tun hat, und nichts, was man anderen beibringen kann? Und es war wirklich vor der ersten Ausbildung ne Riesen Angst, dass ich jetzt da die Ausbildung verkauf, und man kann es gar nicht unterrichten und lernen. Aber es hat sich gezeigt, man kann es, und es ist fantastisch, und das mache ich jetzt. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr geil! Ich kann das auch. Ich kann das ein Stück weit nachvollziehen, dass das du meinst, das mit diesem: Was ist das für ein Scheiß? Ist das für ein Scheiß, weil ich tatsächlich, ich habe vor etwa zehn Jahren mir mal so eine Groupon Gutschein gekauft für Kundalinie Yoga 30 € Gutschein, 10 Sessions, und ich gehe in die erste Session und denke mir, was für eine Scheiße! Und dachte dann, so, okay, aber eine Stunde Yoga, 30 €, das ist zu viel, du musst mindestens dreimal hingehen, dann ist es okay, dann hat jede Session irgendwie 10 €, kostet dann alles, weil der Kopf, zweite Session hingegangen. Was für eine grandiose Scheiße ist das, mit Meditation mit Arme ausgestreckten ein paar Minuten! Ich dachte, was ist das für ein Mist und war so erleichtert beim letzten Mal, oder dachte dann so, ja geil, das letzte Mal heute noch, dann hast du es geschafft, dann hat sich das auch irgendwie gelohnt, und dann sitze ich in dieser Meditation, und plötzlich ist so, was kommt, was kommt, was ist, das ist alles egal, und ich dachte so, wer ist dieser Mensch? Ja, also, deswegen kann ich das dann so nachvollziehen. Manchmal braucht es dann so okay, wir bleiben wegen irgendwas rational drin, und wenn wir dann das Glück haben, dass dann diese Momente von Erkenntnis oder wie auch immer man das bezeichnen möchte, kommt, dann ist es so, oh, was war denn, was war denn das? Kann ich das reproduzieren? Britta Kimpel: Und ich glaube, dass wir, dass wir dranbleiben können, braucht es aus meiner Sicht ein inneres Wissen, dass das genau das richtige sein könnte. Genau wegen dem Widerstand, und ich beschreibe das eigentlich ganz gerne immer so, wenn man seine beiden Hände irgendwie voreinander nimmt, und sie haben zehn Zentimeter Abstand, dann kann kein Widerstand da sein, weil die Berühren sich nicht, und Widerstand kann nur da sein, wenn ich beide Handflächen aneinander lege, also wenn eine Berührung da ist, und deswegen sage ich für mich, wo immer ich Widerstand dagegen habe, den kann ich nur haben, weil es mit mir in Berührung ist, ist, weil es irgendwie in Kontakt mit mir ist, und das will ich näher erforschen. Und klar, am Anfang ist es halt eine Widerstandshaltung, und trotzdem glaube ich, ich mache das nur, wenn wirklich auch die Neugier da ist, diese Kontaktfläche oder diese Berührung und dieses, was hat es mit mir zu tun, zu erforschen. Gretel Niemeyer: Und jetzt habe ich ja eingangs gesagt, dass wir uns noch gar nicht so lange kennen und dass wir uns, dass wir uns kennengelernt haben und ich so fasziniert davon war, wie du diese Coaching Ausbildung hast, die wahnsinnig erfolgreich ist und trotzdem mit so einer, ich würde fast sagen Pippi Langstrumpf Haltung daran geht. Wenn es mir Spaß macht, dann mach ich es, wenn es mir gerade keinen Spaß mehr macht, dann mache ich es nicht, oder ich ändere das, und da hatte ich natürlich auch so zig Fragezeichen einfach aus Business Owner Sicht oder aus Business Sicht, wie funktioniert das denn? Wie verkaufst du deine Coaching Ausbildung? Ist das ganz viel einfach über Empfehlung? Oder also, wie viel Intuition ist da drin? Wie viel erprobtes System ist da drin? Wie machst du das? Britta Kimpel: Ja, also, es ist viel über Empfehlung, tatsächlich jetzt gerade so die letzten Jahre, wo wir auch eben schon viele Coaches ausgebildet haben, die dann auch wieder rausgehen und ihre Kunden haben, und wir kriegen tatsächlich oft die Kunden unserer ausgebildeten Coaches, die dann einfach noch tiefer gehen wollen. Also das ist sicherlich ein Aspekt und ein großer Teil, und ansonsten von dem, wie ich die Ausbildung verkaufe. Ich glaube, ich verkaufe sie nicht aktiv, und ich weiß nicht, ob man das jetzt die als Verkaufs Lehrerin sagen darf. Ich rede sehr wenig tatsächlich, auch zum Beispiel in meinem privaten Umfeld, oder ich differenziere da einfach. Ich habe ganz oft einfach keine Lust, drüber zu reden. Ich bin begeistert vom Nervensystem und von Embodiment, und das ist was, worüber ich eher spreche, und ich lasse die Leute eher auf mich zukommen. Und ansonsten von dem jetzt, ich sage mal rein, von der Business Struktur, ist es alles Intuition, die sich inzwischen für mich erprobt hat. Das heißt, ich schaue wirklich, was fühlt sich für mich richtig an, und in den letzten Jahren bin ich da immer tiefer reingegangen. Und je mehr ich nur noch mit meiner Intuition mache, desto mehr Mails und Nachrichten von selbsternannten Experten kriegen wir, was ich alles ändern müsste, damit es noch mehr knallt. Also gerade Copywriting. Es gibt ja so diese Sachen, wie man seine Angebotsseite schreibt und was man alles sagen muss, und ich habe es geschafft, und dann schaffst du es auch und halt diese ganzen, chacka, blabla Geschichten, und habe ich alles nicht. Ich schreib das einfach aus dem Herz runter, dann liest es nochmal irgendjemand drüber, dann schauen wir, ist das eine sinnvolle Struktur, schaut jemand aus meinem Team nochmal an, und dann geht es auf die Webseite, und wirklich, ich finde es so faszinierend zu sehen, also wirklich, je mehr das im Einklang mit mir ist, desto mehr Nachrichten kriegen wir von den Experten, was wir machen, was wir alles so nicht machen können, weil es nicht funktioniert, und das eine ist zum Beispiel auch, also, es gibt ja auch so diese evergreen Geschichten, dass es eine vorab aufgezeichnete… Wir haben ein Videotraining ein 3-teiliges, dass ist vorab aufgezeichnet. Das kann man sich anschauen, da kann man mich kennenlernen, kann man meine Arbeit kennenlernen, kann das Interesse für Nervensystem Arbeit kriegen oder auch nicht, beides wunderbar, und wer Lust hat, kommt in die Ausbildung, und das heißt, ich verkaufe das auch jetzt nicht mehr mit Live Event oder irgendwas, sondern wirklich einfach das Video Training, und auch da war halt am Anfang vielfach die Stimme, die Leute müssen dich Live erleben. Die Ausbildung kostet über 5000 €. Evergreen für so teure Sachen funktioniert nicht, und ich denke, wenn man es nicht probiert, dann wird man es nie rausfinden, und für mich funktioniert es wunderbar, und das trägt natürlich auch dazu bei, dass ich mein Business sehr entspannt aufbauen kann, weil ich halt nicht jeden Monat irgendwie ein Live Training machen muss oder irgendwas, sondern dieses Video Training ist da. Ich nehme es vielleicht alle zwei Jahre mal neu auf, weil ich irgendwie sage, es passt nicht mehr für mich oder ich sehe anders aus. Was auch immer die Gründe sein könnten, die Farben, die wir verwendet haben, gefallen mir nicht mehr, kann alles sein, aber es ist sehr, ich sag mal, mit einem geringen Aufwand und trotzdem so, dass ich sage, das habe ich gemacht und das funktioniert, und das stimmt für mich in dem Moment, wo es stimmig ist, und so läuft es dann einfach. Gretel Niemeyer: Mhm ja, und du hast ja auch noch einen Podcast, in dem du auch wahnsinnig viel Wissen zu den unterschiedlichsten Themen raus gibts. Vielleicht möchtest du da nochmal kurz erzählen, welche Themen das so sind, und. Britta Kimpel: Ja, sind eigentlich genau die Themen. Also, es ist wirklich Nervensystem, Embodiment, die Verbindung zu sich selbst wieder stärken und da einfach wirklich so ein bunter Blumenstrauß. Weil für mich also, du kannst die ganze Welt mit dem Nervensystem erklären und gerade eben Sachen, wo wir uns im Weg stehen, wo wir uns irgendwie selbst sabotieren, und Selbstsabotage ist einfach nur Selbstschutz aus Nervensystemsicht. Das heißt, es geht mal mehr um Business themen, es geht mal mehr irgendwie einfach, wie kann ich entspannter werden? Also, es ist wirklich so, keine Ahnung, aber der rote Faden ist, Embodiment, Nervensystem, Verbindung zu sich selbst. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr gut verlinken wir auf jeden Fall hier unter dieser Folge, genauso auch wie dein Instagram Kanal und deine Website. Die nächste runde Coaching Ausbildung startet im Oktober. Wenn ich mich richtig erinnere, super. Dann habe ich noch eine allerletzte Frage. Du hast Funfacts auf deine Seite gepackt, deswegen, Funfacts ziehen mich immer magisch an: Ähm, wer sind den Josh, Herr Pfeiffer und Jeannie? Britta Kimpel: Also, ich habe die seltsame Angewohnheit, dass ich gewissen Dingen in meinem Leben Namen gebe, und es hat tatsächlich mit Herrn Pfeiffer angefangen, beziehungsweise also Herr Pfeiffer ist mein Auto. Mein erstes Auto war das erste Ding in meinem Leben, was einen Namen hatte, hieß damals Gonzo. Das war so ein alter Peugot 205 Cabrio. Ich wollte unbedingt ein Cabrio mit so nem Überrollbügel. Ich mein, ich war halt 18, das war wirklich so ein Hippy Fahrzeug, also an diesem Überrollbügel hatte ich so Blumengirlanden und Herzchenlichterketten und dem ganzen Auto so kleine Bilderrähmchen angeklebt mit irgendwie …. Also, und das war wirklich Gonzo und meine ganze Schulfreunde, Schulklasse, alle wussten, dass ist Gonzo, und ich wurde, auch wenn ich abends in die Stadt gefahren bin, wurde ich nie gefragt, bist du mit Auto da, sondern wirklich alle haben mich gefragt, bist du mit dem Gonzo da? Und das war so, das erste nach Gonzo kam dann Sir Winston, war auch ein Cabrio, aber ein bisschen ein schickeres, und dann war es so dieses Okay, Gonzo war so der Hippi? Jetzt muss irgendwie so was schickeres, edleres her, und dann fand ich irgendwie Sir Winston ziemlich gut. Und jetzt eben mein drittes Auto, das ist Herr Pfeiffer. Das ist so ein stinknormales, langweiliges Auto, so gesetzter alter Herr mit Hut, der ist irgendwie verlässlich, der ist nicht wirklich aufregend, und das ist Herr Pfeiffer, mit denen irgendwie hat es angefangen, und Jeannie ist meine Lieblingspflanze. Das ist mein chinesischer Geldbaum, den ich irgendwann von der Freundin gekriegt habe, wo es finanziell noch nicht so schwierig war, es so gut war. Ähm, und ich hab wirklich. Also ich habe keinen grünen Daumen, ich töte jede Pflanze, aber es war mir so wichtig, Jeannie nicht zu töten. Deswegen hat sie einen Namen gekriegt, dass ich eine Beziehung zu ihr aufgebaut hab. Sie lebt immer noch, wirklich sehr erstaunlich, und ich bilde mir ein, seit sie in meinem Haus ist, läuft es finanziell besser. Also deswegen Jeannie ist hoch und heilig und Josch jetzt mein Fahrrad. Gretel Niemeyer: Sehr geil. Aber weißt du auch da bei uns haben auch einige sehr, sehr gute Sachen Namen. Das war da ich. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Mein Handy heißt Bumblebee, also ja gut, es ist, was es ist, und das fand ich so witzig, als ich das gelesen habe. Da musste ich auf jeden Fall einmal nachfragen. Dritte, ich hatte es angekündigt. Ich habe sehr viele Fragen, und es ist nur sehr, sehr kurz Zeit. Wir sind sind am Ende unserer Folge angekommen, und ich finde, wir haben einen sehr, sehr coolen Querschnitt aus. Wer ist Britta, was ist Neuro Embodiment Soul Centering, und wie führst du dein Business, hingelegt. Britta Kimpel: Ja, das stimmt defintiv. Gretel Niemeyer: Ich danke dir, dass du da warst, und an alle anderen, wenn ihr Fragen an Britta habt oder über die Ausbildung oder über die Methode oder oder oder, schaut bei ihr vorbei, auf der Website, auf dem Instagram Kanal. Wir verlinken euch das alles hier freuen uns natürlich, wenn ihr uns auch ein paar Sternchen, Herzchen, Kommentare, was auch immer hinterlässt, und schreibt uns gerne auch, wen wir als nächstes Interview sollen, und dann gucken wir mal, ob wir das zustande kriegen. Liebe Britta, ich danke dir das du da warst. Britta Kimpel: Danke auch für die Einladung, hat mich sehr gefreut. Gretel Niemeyer: Yes.

  5. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge verrät Dir Laura, 5 Sätze, die Dein (Business) Leben positiv verändern können. Diese Sätze sind ein Auszug aus dem Buch "50 Sätze die das Leben leichter machen" von Karin Kuschik. Coffe Speed Networking: https://lauraundgretel.de/networking-coffee/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Hallo! Moin, moin und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge hier bei Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute gibt es eine kleine Inspirationspodcastfolge. Denn ich habe gerade ein Buch gelesen, was mich sehr inspiriert hat und mir auch viele Impulse für mein Business mitgegeben hat. Und heute möchte ich die Stunde nutzen, einen Miniimpuls raus zu schicken. Das wird also eine kurze, knackige Podcastfolge mit, ich weiß noch nicht genau, 3, 4, super Tipps und Learnings aus diesem Buch, was mich gerade so inspiriert hat. Das Buch ist von Karin Kuschik und zwar 50 Sätze, die das Leben leichter machen. Ein Kompass für mehr innere Souveränität. Ist gerade ein Spiegel Bestseller. Vielleicht hast du es auch schon gelesen und ich habe dieses Buch wirklich verschlungen. Nicht nur, weil ich Sprache liebe. Nicht nur, weil ich gewaltfreie Kommunikation liebe und nicht nur, weil ich Wirtschaftspsychologin bin und ja, Kommunikation eines meiner Steckenpferde ist, sondern weil es wirklich, weil dieses Buch es wirklich geschafft hat, mir noch mal neue Impulse mitzugeben, die ich auch direkt total gut, ja, einfach für meine, für meine Selbständigkeit, für mein Unternehmerinnentum anwenden kann. Und weil es so ein feierlicher Moment ist bei dieser Inspirationsfolge, spielen die Nachbarn hier, wo ich gerade bin. Ich bin gerade auf Reisen, auch noch ein bisschen Klavier, falls du es hörst, dann gibt es heute auch noch ein bisschen Klavierhintergrund. Der erste Satz, den ich dir heute mitgeben möchte, ist: Wer mich ärgert, bestimme immer noch ich. Jetzt hört ihr das Klavier im Hintergrund ist ja wirklich scharf. Also zu dieser festlichen, zu diesem festlichen Satz kommt das Klavier. Also, wer mich ärgert, bestimme immer noch ich. Das heißt, die Frage ist wirklich oder ich möchte dir den Impuls mitgeben: Worüber ärgerst du dich? Und lässt du es zu, dass andere das entscheiden, worüber du dich ärgerst? Oder hast du das selber in der Hand? Entscheidest du, was dich ärgert oder was dich vielleicht auch ganz kalt lässt, obwohl es vielleicht andere ärgert? Als nächstes möchte ich einen Satz mit reingeben. Und zwar: Ich kann es mir nicht leisten, das nicht zu tun. Immer wieder hören wir, vor allem Gretel und ich, dass Menschen sagen: Ich kann mir etwas nicht leisten. Und das bezieht sich eigentlich immer auf das Thema Geld oder Investition oder Ausgaben. Mit diesem Satz möchte ich heute aber deinen Fokus einmal etwas anders ausrichten. Und zwar zu dem Thema, dass du es dir manchmal auch nicht leisten kannst, etwas nicht zu tun. Zum Beispiel und da werfe ich den Ball virtuell einmal rüber zu meiner liebsten Gretel. Das Thema Verkaufen. Du hörst das wunderschöne Klavier im Hintergrund von unserem Nachbarn. Das heißt nicht zu verkaufen, kannst du dir als Selbständiger, als Unternehmerin oftmals nicht alle, aber oftmals nicht leisten. Der Satz: Ich kann es mir nicht leisten, das nicht zu tun, den möchte ich dir einmal mitgeben. Ihn mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Nicht aus der Perspektive von, das etwas teuer ist oder ein Invest zu hoch ist. Sondern aus der Perspektive, was inhaltlich qualitativ du dir vielleicht nicht leisten kannst. Sehr schön fand ich noch den Satz: Wollen ist wie müssen nur freiwillig. Der ist nicht neu, aber ich finde, er kommt wie so ein kleiner Bumerang einfach nach einigen Umdrehungen noch mal wieder zurück und zeigt sich dir noch mal, weil Hand aufs Herz, wie oft erwischen wir uns dabei zu sagen: Ich muss noch, ich muss das machen, ich muss meine To do Liste abarbeiten, ich muss noch schnell die Emails machen, ich muss die Steuer machen. Und. Wollen, hat eine ganz andere Qualität. Ich möchte jetzt meine E Mail beantworten. Ich möchte jetzt eine Podcastfolge aufnehmen. Erzeugt im Inneren ein ganz anderes Gefühl, als zu sagen: Ich muss das machen. Müssen macht eng. Müssen verschließt mich im Inneren und müssen macht Druck. Und deswegen einmal dieser Impuls. Und dann noch ein Satz, den ich auch sehr schön finde für viele Menschen, mit denen wir arbeiten, die zum Beispiel auf Stundenbasis abrechnen, was ja erst mal gar nicht per se immer schlecht ist. Aber ein Satz, der an euch rausgeht, wenn ihr als virtuelle Assistenz arbeitet, als Webdesignerin, als was auch immer, wenn ihr stundenbasiert abrechnet, als Physiotherapeutin zum Beispiel, dann vielleicht den Satz: Ich habe die Zeit falsch eingeschätzt. Ich habe die Zeit falsch eingeschätzt. Wir erleben das so oft, dass Selbstständige dann sagen: Ich brauche dafür vielleicht drei Stunden, fünf Stunden, sieben Stunden und dann klappt es nicht. Und dann verwurschteln sie sich immer tiefer in irgendwelchen Gerüsten und wollen eigentlich besser bezahlt werden, schaffen das aber nicht. Und dann passieren so ganz unangenehme Dynamiken, wohingegen dieser Satz ganz am Anfang einem wirklich kräftigend sein kann. Zu sagen okay, nach den ersten drei Stunden, so wie es anfängt, geht's weiter zu merken. Ich habe nicht drei Stunden gebraucht, sondern vier. Oder ich habe drei gebraucht anstatt einer. Und dann direkt den Satz zu sagen: Ich habe die Zeit falsch eingeschätzt. Und die Verantwortung zu dir zu nehmen und trotzdem unternehmerisch zu wirken und zu sagen: Wie können wir es jetzt besser machen? Und dann? Finde ich einen Satz, den ich noch sehr spannend finde. Ich suche ihn noch mal raus. Hm, es gibt so viele Tolle hier. In der Zwischenzeit spielt ein bisschen Klaviermusik. Genau den liebe ich. Zum Abschluss noch ein Knaller: Es tut mir leid, wenn ich den Eindruck vermittelt habe, dass Sie oder du so mit mir sprechen können. Es tut mir leid, wenn ich dir den Eindruck vermittelt habe, dass du so mit mir sprechen kannst. Den finde ich den Knaller. Das heißt, wenn jemand mit mir spricht, so wie ich es nicht möchte und nicht in den Angriff zu gehen oder demjenigen zurück eine blöde Sprache zu sprechen, sondern zu sagen: Es tut mir leid, dass ich den Eindruck vermittelt habe, dass du so mit mir sprechen kannst und dann zu sagen, das möchte ich nicht, so und so möchte ich es. Oder mich aus dem Kontakt herauszuziehen, je nachdem, wie ungesund und unangenehm es ist. Ich kann das Buch 50 Sätze, die das Leben leichter machen, wirklich nur von Herzen empfehlen. Es gibt darin einfach so viel zu entdecken. Was auch, es ist ja gar nicht hauptsächlich auf uns als Selbstständige ausgerichtet. Aber es gibt so so viel darin zu lernen. Und ich möchte es euch wirklich von Herzen empfehlen, euch damit auseinanderzusetzen. Es gibt ganz viel andere Literatur. Auch das hier ist von Karin Kuschik. Und ja, sich mit Sprache auseinanderzusetzen. Es ist eine Sache, die ich in in meiner Selbständigkeit sehr, sehr viel tue. Sich mit Sprache auseinanderzusetzen kann ein unfassbar kraftvoller Weg sein, erfolgreicher zu sein, erfolgreicher zu verhandeln, erfolgreicher in Beziehungen zu sein, ehrlicher und besser in Beziehungen zu sein. Und deswegen heute meine Impulsfolge hier bei Moin um Neun zum Thema Sprache schafft Realität. Schau genau darauf, was du sagst, wie du mit dir selber sprichst, wie du mit anderen sprichst. Und dazu heute meine Supertipps aus diesem tollen Buch von Karin Kuschik. Hab viel Freude damit, gerne einmal Feedback, wie euch so eine kleine Impulsfolge gefallen hat. Wenn ihr Lust habt am 8. Juni, am Donnerstag um 13:00, ist unser Coffee Speed Networking. Wenn du dabei sein möchtest, in einer kleinen, gemütlichen Runde, also was heißt klein, ist es relativ. Wir sind wahrscheinlich um die 100 Frauen, die live dabei sein werden. Wenn du Lust hast, dabei zu sein in einem Netzwerk Event virtuell mit anderen tollen Selbständigen, wo du dein Business vorstellen darfst, wo du tolle Impulse bekommen wirst, von Gretel und mir Spaß haben wirst und noch viel mehr. Dann melde dich noch kostenlos an. Am Donnerstag, den 8. Juni 13 bis 14:00 Coffee Speed Networking mit Gretel und mir und du findest den Link dazu, den Shownotes. Und bis dahin würd ich dir jetzt erst mal eine gute Zeit. Am Donnerstag gibt es wieder eine neue Folge. Wie immer hier bei Moin um Neun, immer dienstags und donnerstags eine Folge von uns. Und bis dahin habt eine gute Zeit. Pass auf dich auf und schickt uns gerne eine Bewertung oder ein paar Sterne für diesen Podcast rüber. Bis dann. Ciao.

  6. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Von überall auf der Welt arbeiten und dabei die Freiheit & Selbstbestimmung genießen? Klingt gut - oder? Als virtuelle Assistenz ist dies möglich - wenn Du weißt, wie! In der neuesten Podcastfolge 🎧 geht es genau darum und wir haben uns keine geringere als die wundervolle Kristin Holm dazu eingeladen! Wir sprechen über die Chancen und Risiken, die Du als selbstständige virtuelle Assistenz bedenken solltest und schauen, wie Du als virtuelle Assistenz starten kannst und welche Herausforderungen auf Dich warten. Außerdem sprechen Kristin und Laura über Werte im Business und die große Frage, warum wir das alles eigentlich machen?! Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, wie Du in der Welt zu Hause sein und von überall arbeiten kannst, dann höre Dir unbedingt diese Podcastfolge an. Wir sprechen darüber, wie die Arbeit als virtuelle Assistenz Dich unterstützen und Dir neue Möglichkeiten eröffnen kann. Aber auch #realtalk darüber, welche Stolpersteine es auf dem Weg geben kann. Kristin ist DIE VA Expertin im deutschsprachigen Raum - schnapp Dir also ihr Wissen und schau Dich unbedingt bei ihr um, ob sie Dich unterstützen kann! Von den ersten Schritten bis zur fundierten Ausbildung und Vermittlung von VA's ist Kristin mit allen Prozessen und Themen vertraut und somit Deine perfekte Begleiterin als VA und Unternehmerin. Hör jetzt rein und lass uns eine 🌏 da mit Deinem Traum Reiseziel, von wo aus Du gerne mal als Digitale Nomadin arbeiten würdest! https://kristinholm.de/ https://www.instagram.com/kristinholm.de/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Laura Roschewitz: Hallo, herzlich willkommen und moin, moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Gretel und Laura. Und ja, es ist Donnerstag, es ist wieder Podcast Interview Zeit, und ich freue mich sehr, eine Person hier heute im Podcast begrüßen zu dürfen, die ich schon mal in echt gesehen habe, was ja immer in dieser virtuellen Welt so eine kleine Besonderheit ist. Herzlich willkommen, liebe Kristin, schön, dass du da bist! Kristin Holm: Hallo, liebe Laura, danke für die Einladung. Ja, du sagst es in echt. Ist es so schön, in der Online Business Bubble sich auch im realen Leben zu treffen auf jeden Fall. Laura Roschewitz: Sehr schön, dass du da bist. Ich gehe davon aus, dass dich einige aus unserer Bubble auf jeden Fall kennen, nichtsdestotrotz mache ich immer gerne zum Anfang so ein Intro über die Person, die ich sozusagen im Interview mitbringe, und dann darfst du dich natürlich auch sehr gerne noch mal in deinen eigenen Worten vorstellen. Kristin Holm ist für mich der Inbegriff von Online Unternehmerin, die digitale Nomadin ist und ganz viel in der Weltgeschichte unterwegs ist. Du bist für mich eine Person, die sich wahnsinnig gut auskennt mit dem ganzen Thema VA, also virtuelle Assistenz. Ich weiß, dass du das sozusagen, ja, ich würde sagen, allen Blickwinkeln kennst, also weil du selber VA warst, weil du VA's vom ganz Anfang, vom Beginn bis wirklich zum Profi begleitest und weil ich weiß, dass du auch Menschen wie mir, also Unternehmerinnen, hilfst bei der Vermittlung von VA's. Das heißt, du bist wirklich die Vollprofi für das ganze Business, virtuelle Assistenz. Also schön, dass du da bist! Kristin Holm: Ja, danke für deine lieben Worte. Ich glaube, da brauche ich gar nicht mehr viel hinzuzufügen. Also so so schön, genau ja, Expertin für virtuelle Assistenzvermittlung, du hast es gesagt, meine absolute Mission ist das, wirklich vor allen dingen Frauen dabei zu helfen, sich ein Ort und Zeit flexibles Business aufzubauen, und zwar wirklich von der Entscheidung, virtuelle Assistenz zu werden, bis hin zum skalierbaren Business. Also ich begleite über eine Ausbildung, ich habe eine Membership für VA's um zu Netzwerken, sich auszutauschen, bis hin wirklich, wenn sie ausgebucht sind, das Business zu skalieren, und das ist so, meine Leidenschafft einfach auch das, warum hinter der Selbstständigkeit zu sehen. Also nicht nur ich möchte jetzt virtuelle Assistenz oder Coach oder Berater oder Trainer werden oder sonst was, sondern dass wir uns immer wieder darauf besinnen. Warum möchte ich diese Selbstständigkeit und wie integriere ich die Selbstständigkeit in mein Leben und nicht andersrum? Und du hast es gesagt, sagt, mir liegt das Reisen, ich liebe es, unterwegs zu sein, und das ist genau meins und finde es so schön, auch Frauen, vor allen Dingen, die mehr Zeit möchten, warum auch immer, ob es für Familie ist, zum Reisen ist, da auch zu unterstützen, in die Selbstständigkeit als VA zu gehen. Laura Roschewitz: Das heißt, diese Folge ist für alle geeignet, die entweder darüber nachdenken, sich selbstständig zu machen, vielleicht im Bereich virtueller Assistenz, die Unternehmerinnen oder Selbstständige sind, die vielleicht schon lange denken: Ach wäre schon super, wenn ich jemanden hätte, der mich unterstützt, aber wahrscheinlich kann ich das noch nicht. Für alle, die sagen, Reisen, ist meine große Leidenschaft. Was kann ich bloß arbeiten, um mir das zu finanzieren? Also, es gibt sozusagen ganz verschiedene Blickwinkel, über die man in diese Folge reinkommen darf und sollte. Also ihr seid alle, und wahrscheinlich noch ganz viele andere, jetzt herzlich eingeladen, unbedingt dran zu bleiben. Wir beide kennen uns aus dem virtuellen Leben natürlich eine ganze Weile. Aus dem echten Leben haben wir uns vor wenigen Monaten auf Madeira getroffen, weil wir dort beide den Winter ein bisschen verkürzt oder unterbrochen haben. Was hat dich dazu gebracht, zu diesem warum, zu dieser Vision, die du eben geschrieben hast, auch erzählt hast, dieses auch Ortsunabhängig zu sein und so wirklich so flexibel und frei in deiner Entscheidung zu sein, wie und wo du lebst? Was war da der Startschuss, oder wie war dein Leben vielleicht auch vorher? Magst du uns da mal mit hinnehmen? Kristin Holm: Spannende Frage also, ich bin immer schon gerne gereist. Es ist nicht so, dass ich als Kind sind wir immer an die Nordsee gefahren, und das war jetzt nicht so, dass ich da schon total viele Länder gesehen hätte, oder an den Bodensee im Sommer, und ich weiß nicht, es ging relativ früh los. Ich glaube, mit 15, mit 16, war ich das erste mal alleine unterwegs, auch länger in Gastfamilien, und irgendwie hat mich diese Leidenschaft total gepackt. Und Tourismus oder generell reisen hat mich auch sehr interessiert, weil ich habe tatsächlich Hotelfachfrau gelernt, und da kommt man natürlich mit super vielen Menschen aus den verschiedensten Ländern zusammen, war neun Jahre bei Mariett in der Hotellerie, mittlerweile die größte Hotelkette der Welt, und das ist echt was, was ich viel genutzt habe, viele Mitarbeiterraten mit genommen haben, in viele Städten war und hab so gemerkt, wow das Reisen und einfach, was ich so faszinierend daran finde, ist, so viele Kulturen, Menschen kennenzulernen, und man lernt sich selbst so gut kennen. Also ich glaube, Laura da hatten wir auch schon das eine oder andere Gespräch darüber, wie es eigentlich ist, wenn man ein anderes Land geht und worauf man achten sollte für sich selbst, und ich habe das Gefühl, beim Reisen bin ich ich, also das ist so. Ja, man lernt sich immer wieder neu kennen, man stellt sich neuen Situationen, die man, ich sag mal, normalen Alltag vielleicht nicht unbedingt hätte, Herausforderungen, die einfach auch das Reisen mit sich bringen. Also, es ist nicht alles rosarot beim Reisen, das will ich ganz klar dazu sagen, und auch diese Vorstellung, mit Laptop am Strand zu sitzen, existiert nicht. Können wir auch mal direkt die Illusion nehmen. Aber ja, letztendlich ist es dieses persönliche, sich zu erfahren, mehr vielleicht auf sich selbst zu hören. Also, auch wenn ich so ein sehr Mensch bin, der extrovertiert sein kann und sehr gerne netzwerkt, ich habe doch eine sehr introvertierte Seite, brauche viel Zeit für mich, und beim Reise, erfahre ich mich immer noch mal neu, und das hat auch letztendlich das bewogen, warum ich auch letztendlich wieder als Digitale Nomadin unterwegs bin und gesagt habe, hey, es darf ein Lebensmodell, was ich mir gerade vorstellen könnte, und wenn ich es gerade in diesem Moment fühle, mir das auch zu erlauben, weil ich habe versucht in diesen Strukturen, und ich war zwölf Jahre im Konzern unterwegs, diese Strukturen sind in einem drin, und dann aber zu sagen, ich erlaube es mir jetzt, und ich mache das jetzt, weil es sich jetzt gut anfühlt, ob ich in drei Monaten noch so lebe, i don't no, aber es fühlt sich gut an, Madeira hat sich gut angefühlt, und es war super schön, dich da auch live zu sehen. Laura Roschewitz: Ich fand jetzt ganz spannend, was du eben gesagt hast. Da möchte ich nochmal kurz abbiegen, weil ich finde auch selber, ich beobachte das auch an mir, ich finde, beim Reisen, gerade, wenn man auch länger da ist, wenn es nicht für eine Woche irgendwo hinreißt mit Familie, Partnerinnen oder was auch immer, sondern wenn man auch alleine reist, im Sinne von nicht alleine sein, sondern erst mal den Koffer für sich zu packen oder die Reisetasche, habe ich immer so ein Gefühl von ganz viel bleibt zu Hause oder bleibt da, wo man vorher war, und man nimmt sich aber selbst immer mit. Also, das ist ja auch vielleicht so eine Erkenntnis, die viele Menschen haben, die dann denken, ach, ich wandere nach Bali aus und nach einem halben Jahr oder Jahr merken mist, vielleicht habe ich doch auch dieselben Probleme, wenn ich auf Bali bin, wie ich sie in Hamburg hatte. Ich sage ja auch immer, man nimmt sich selber mit. Was würdest du sagen? Du bist ja jetzt wirklich wahnsinnig viel gereist. Ich weiß, dass du also es geht ja nicht nur bei dir auch ums Reisen, sondern auch an verschiedenen Orten leben wirklich also wirklich auch dort zu sein. Was, was bringt dir das immer wieder bei? Also, du hast ja eben auch erzählt, dass es nicht alles rosarot ist, dass man mit anderen Herausforderungen, anderen Kulturen, anderen Menschen zu tun hat. Was würdest du sagen, sind so die Learnings vom woanders Leben, vom flexiblen Leben? Ich meine, du lebst ja einfach ganz anders als 99 Prozent der Menschen haben ja einen festen Sitz, sozusagen wo sie immer sind: 365 Tage, minus zwei bis vier Wochen Urlaub, aber du bist ja wirklich ein Großteil deiner Zeit auf Reisen. Kristin Holm: Ja, ich glaube, du hast es eben schon wirklich selbst gesagt, ist letztendlich, man nimmt sich immer mit und auch das, was dann auch hängenbleibt und was mich auch wirklich an diesen Orten beschäftigt, die sind wirklich Themen, die meinem Leben letztendlich auch mich beschäftigen, und da sollte man dann auch näher hingucken. Und ich glaube, alles, wo wir gar nicht mehr so in den Augenmerk drauf legen, ist vielleicht auch einfach gar nicht so wichtig. Also, das ist erst mal so ein ganz guter Indikator für mich. Was nimm ich eigentlich mit und wo? Ja, wo sollte ich nochmal genauer hingucken? Aber das Reisen an sich, das bringt so viel mit sich, was wir wirklich nicht nur bei uns lernen können, sondern auch, wie wir uns, wie resilient wir letztendlich sind. Wie können wir uns auf Situationen einstellen, wie können wir reagieren, wie gehen wir mit Herausforderungen um? Wie ist es auch mal, wenn man alleine in der Stadt steht und denkt, was mache ich hier eigentlich, und auch ich habe das, obwohl ich das Reisen liebe und denke so, nein, ich will mich am liebsten jetzt irgendwie verkriechen in Deutschland, und diese Momente gibt's auch, aber letztendlich auch immer wieder zu gucken. Okay, wie stelle ich mich neu ein, wie gehe ich mit Situationen anders vielleicht auch um, und dann halt auch dieses Netzwerken. Also für mich ist Reisen tatsächlich Netzwerken. Ich habe Freunde auf der ganzen Welt und es fühlt sich so schön an, und deswegen kann ich auch sagen, ich bin in der Welt zu Hause, weil ich weiß, ich habe so viele zu Hause in der Welt, letztendlich durch viele tolle Freunde, durch auch Orte, an denen man schon mal gewesen ist, wenn man einfach weiß, wenn ich das nächste Mal in diesen Ort komme, und du wirst es bestätigen können, wenn du das nächste Mal nach Madeira kommst, weißt du schon, wo welches Cafe ist und so weiter, und das ist halt auch das schöne, dieses Gefühl zu haben, hey, ich komme dahin, und da ist ein Stück weit, ein Stück weit von uns lassen wir auch immer an den Orten, an denen wir gewesen sind, und das bringt mich wirklich weiter, um auch mit Menschen besser umzugehen und mit mir letztendlich auch mehr im Reinen zu sein tatsächlich ja! Laura Roschewitz: Mhm werde ganz zum Schluss von diesem Gespräch nochmal auf einen Punkt kommen, wo du mir nämlich sehr geholfen hast beim Thema Reisen. So ein kleiner Cliffhanger hier, so ein kleiner Spoiler schon mal für später. Da war deine Meinung für mich, nämlich als ich nach Madeira reiste Gold wert. Das kommt aber ganz zum Schuss. Ich habe es mir schon notiert, vorher würde ich gerne noch mal abbiegen. Ich glaube, wir haben eine ein bisschen ähnliche Vergangenheit. Ich habe Industriekauffrau gelernt, du Hotelfachfrau. Erzähl mal, wie ist es dann gekommen? Du hast gesagt, du hast zwölf Jahre im Konzern. Wo war die Weggabelung, wo du entschieden hast, ich mache diesen Schritt? Du hast eben gesagt, ja, vielleicht auch nur für ein paar Monate. Aber wo war dieser Schritt, wo du gesagt hast, ich mache mich selbstständig, ich werde, ich werde mich wirklich verändern. Was war das für eine Weggabelung? Wo standest du da? Kristin Holm: Hm, kriege ich Gänsehaut, weil es ist tatsächlich so, dass mein Leben mir was oft vor die Füße schmeißt, wenn ich nicht genau hingucke. So hat sich das schon öfters in meiner Vergangenheit gezeigt, und tatsächlich war es auch da gewesen. Also, ich war sehr in so einem Strudel drin, genau habe Hotelfrau gelernt, hab dann relativ schnell im Event Management, dann im Marketing angefangen und habe dann auch berufsbegleitend studiert, im Bachelor, dann international Management, im Master Marketing studiert, war dann sehr, war die jüngste Managerin im Haus bei uns im Hotel in Düsseldorf, war Marketing Managerin. Ich glaube, mit 25 dann, und es ging alles sehr, sehr schnell und aufbauen, und es war irgendwie dieses höher, schneller weiter Gefühl. Und dann bin ich aber aus der Hotellerie raus, weil ich dachte, oh, irgendwie komme ich hier nicht so ganz weiter, und bin dann nochmal zu einem anderen Konzern zu Jelf gegangen: Bewertungsplattformen für lokale Unternehmen. Da war das erste Mal, wie ist es denn, frei zu arbeiten? Weil ich war 100 Prozent Remote und hab Events in der Stadt gegeben, aber auch die Community online betreut, und das war das erste Mal das Gefühl, ich kann mir komplett frei meine Zeit einteilen, obwohl ich festangestellt war, also Remote arbeite ich tatsächlich schon seit 2015, und das ist ja, das ist was, was mir total gut gefallen hat, schon diese Selbsteinteilung, und ich merkte immer mehr, eigentlich hast du diesen Traum in dir, dich selbstständig zu machen. Naja, wie ist es so? Ich habe nicht auf mich selbst gehört, und letztendlich hat es mein Leben entschieden, weil ich bin zweimal innerhalb von zwei Jahren dann unverschuldet arbeitslos geworden, und beim zweiten Mal, als ein Startup sich verkalkuliert hatte in Investitionen, war ich dann wirklich so okay? Was will mir mein Leben eigentlich sagen? Was will ich eigentlich? Und da kommen wir auch nochmal zu dem, warum, also auch, warum mir das, warum so wichtig ist? Tatsächlich, weil ich möchte nicht mein Leben lang nach nem Konzern oder nach also, und da auch nicht falsch verstehen. Jeder darf seinen eigenen Schritt gehen. Wenn das Festangestelltenverhältnis das richtige ist, dann ist es das richtige für den Zeitpunkt für diese Person. Auch alles super! Nicht jeder muss unbedingt immer selbstständig sein. Nur mal zu schauen, wie will ich mein Leben eigentlich leben, und kann ich das so vereinbaren? Ich habe gemerkt, ich bin denn so also alleine, diese Zeit im Hotel, jeden Tag im Anzug ins Büro zu gehen, nur gesiezt zu werden, die Azubis durften mich nicht duzen, gar nichts, niemanden! Also, es war dieses immer professionell, immer das, und ich habe gesagt, so, hey, das bin ich irgendwie überhaupt nicht. Und dann habe ich wirklich gemerkt, ich habe sehr, sehr viel angeeckt, dann irgendwie, und dann habe ich eine sehr, sehr tolle Managerin, die ich damals hatte. Die hat zu mir gesagt: Kristin, ich glaube, das, was du anstoßen willst, wirst du in der Konzernwelt nicht anstoßen können, weil du immer in den Strukturen sein wirst, und du musst dich anpassen. Überleg mal, was es da draußen noch gibt, und das war eigentlich der schönste Ratschlag, den ich hätte bekommen können, weil es tatsächlich dann so war und gesagt habe, ich gehe jetzt in die Selbstständigkeit. Laura Roschewitz: Mhm, ja, irgendwie krass! Ich liebe es ja, Podcast zu führen, weil ich es immer wieder so halt wirklich berührend finde, weil ich glaube, wir haben ganz viele von uns halt ein ähnliches Weg von, also ein ganz ähnliches von. Da fühle ich mich nicht mehr wohl. Ich musste gerade bei dem in meinem Anzug zu schmunzeln, weil es gibt auch eine Podcastfolge von mir, dunkelblauer Hosenanzug, wo ich einfach irgendwie jahrelang geglaubt habe, so ist es halt, so, funktioniert das halt, so machen das halt alle, und ich das einfach liebe, das also wirklich auch total verstehen kann und so sehr liebe, das nicht mehr tun zu müssen, also mich kleiden zu können, wie es für mich angenehm ist, es wirklich so basic, aber sorgt für echt eine Erhöhung der Lebensqualität bei mir. Also, das muss nicht für jeden, aber für mich ist das wirklich sehr, sehr angenehm. Kristin Holm: Ja, auch das Umfeld dann nochmal in dem Zusammenhang zu betrachten. Also, ich hab mich so verkleidet, also es ist ja nicht nur die Kleidung, aber ich habe so dieses, ich bin das nicht, ich möchte alle duzen, ich so, ich bin so ein out going person, und letztendlich war da ein Chef, der hat, damals zu mir gesagt, ich habe berufsbegleitend studiert, das heißt, ich bin abends und dann Wochenende in die Uni gefahren, also Präsenzvorlesung tatsächlich, und dann hat er mich angeguckt. Ich hatte schon einen vollen Arbeitstag hinter mir, sogar schon eine halbe Stunde Stunde Überstunde gemacht und guckte mich an: Ach heute nur einen halben oder was? Und das war so der Moment, wo ich dachte, Moment mal, mit welchen Menschen umgebe ich mich hier eigentlich, weil es klar war für mich, in dem Moment, wenn dieser Mensch so denkt, dann wird er früher oder später im Burnout landen. Möchte ich solche Menschen als Inspiration, als Vorbilder haben. Ich meine, dem Moment an meinen Chef hat auch tolle Chefs, keine Frage. Aber letztendlich ja auch das, wo der nächste Schritt hinter steht, steht irgendwie für einen selbst, und das war also nee, das bin ich nicht, und auch da nochmal, dieser Anzug steht für so viel mehr, für dieses Umfeld, in dem man sich umgibt, da mal rein zu fühlen. Bin ich das, und möchte ich das für mein Leben, oder entscheide ich für mich anders, und erlaube ich mir das vor allen Dingen auch? Laura Roschewitz: Absolut absolut! Damit kann ich 100 Prozent mitgehen, weil wirklich auch sich das bewusst zu machen, sich mal ein Moment Zeit zu nehmen und sich bewusst zu machen. Ich orientiere mich immer an den Menschen, die um mich sind und die auch ein Schitt vor mir sind. Immer, das ist das menschlichste, was es gibt, und das ist auch super sinnvoll. Aber wenn natürlich Menschen um mich herum sind, die so sind, wie ich gar nicht sein möchte, das gar nicht zu mir passt, was kein Match ist, dann obacht sozusagen, dann ist das wirklich auch ein Moment, wo es ganz wichtig ist, mal innezuhalten, Moment, Pause. Meistens braucht irgendwie so ein kleinen Wachrüttler, ist meine Erfahrung, entweder sagt der Körper mal so Stopp oder jemand um einen herum. Wie kam es dann dazu, dass du VA geworden bist oder was? Ich meine, du bist ja sozusagen in diese ganze Branche, der virtuellen Assistenz reingegangen, bevor, also, du bist ja vor der Welle geschwommen, sozusagen bevor es also ist, auf jeden Fall meine Wahrnehmung als nicht virtuelle Assistenz Expertin. Aber für mich bist du da wie so im positivsten Sinne ein Urgestein. Also, wie bist du in diese Richtung gekommen, und vielleicht magst du auch gleich so ein bisschen mit erzählen, wann das war und wie sich das seitdem auch verändert hat, dieser Bereich der virtuellen Assistenz. Kristin Holm: Ja, total spannend also, ich hab so Ende 2017, als dann die Gedanken waren, okay, jetzt mache ich mich selbstständig. Anfang 2018 war es dann auch wirklich so weit. Hatte ich tatsächlich sechs Businessideen, also man merkt auch die Virtuelle Assistenzlust habe ich sehr, sehr viel, bei meinen Teilnehmerinnen, die sind immer sehr vielseitig interessiert, Scanner-Typen, und ich bin es auch durch und durch. Also, ich hatte dann diesen Plan. Okay, ich möchte mich selbstständig machen, aber mit was eigentlich? Und dann habe ich mal genau aufgeschrieben, okay, was ist das, was es mir wirklich bringt, dass ich dieses Lebensmodell leben kann, also ortsunabhängig bin? Da sind schon mal drei Modelle, die ich hatte, rausgefallen, weil die nicht ortsunabhängig gewesen wären, und das war schon mal ein ganz, ganz spannender Prozess, überhaupt für mich rauszufinden. Okay, was möchte ich, wie sieht mein Leben aus, eine Vision davon zu schaffen? Und dann kam doch, wo die meisten Pluspunkte standen, die virtuelle Assistenz, einfach weil es tatsächlich nicht viel Investitionsbedarf wie ein Cafe, hätte ich auch super gerne eröffne. Ich meine, ich komme ja letztendlich aus der Gastronomie, auch ganz toll, aber habe erst mal die Investitionen, irgendwie Abschlagsgebühren zu bezahlen, die Pacht, ein Team aufzubauen, Essen, Trinken einzukaufen et cetera bevor du erst mal schwarze Zahlen schreibst. Hast du da erst mal ganz schon viel investiert, und das war so ein Argument, und natürlich dieses Ortsunabhängige und das Flexible, und es war natürlich total naheliegend. Ich meine, ich bin Marketing Kind durch und durch. Ich konnte sofort starten, und es war auch so. Ich war innerhalb von zwei Monaten ausgebucht, weil ich halt wirklich da gute Voraussetzungen hatte mit meinen Marketingskills. Ich habe auch ne Fortbildung als Social Media Marketing Manager und und und und ich bin dann auch in dem Bereich gestartet, aber auch hier obacht, wie möchte ich denn eigentlich meine Selbstständigkeit? Weil so nach nem Jahr habe ich ungefähr festgestellt, nee, Social Media Marketing macht mir hier gar keinen Spaß mehr so richtig, und habe dann auch nachher komplett meine Positionierung umgeswitcht zu Online Kurs Erstellung, was ich vorher auch gar nicht konnte, also auch sich das wieder zu erlauben. Hey, wohin wechst die Selbstständigkeit eigentlich? Also, ich war im Prinzip selber VA, war da im Bereich Social Media Marketing viel unterwegs, habe viele Unternehmen auch beraten im Online Marketing Bereich, und dann habe ich meinen ersten Online Kurs rausgebracht, 2019 zur Social Media Redaktionsplanung, und es waren 166 Teilnehmer dabei, und davon waren die Hälfte VA's, und das war so der Punkt, wo ich gemerkt habe, oh, ich glaube nicht für alle ist es so selbstverständlich, diesen Background zu haben, den ich habe, und es kamen viele zu mir und haben gesagt Kristin, wie warst du so schnell ausgebucht? Wie hast du dies gemacht? Wie hast du das gemacht? Und zeitgleich habe ich mich wieder so alleine gefühlt, weil ich keine eigene Community mehr hatte, wie zum Beispiel bei Jelp, als ich eine ganze Community betreut habe. Na ja, und das war dann der Startpunkt, wo meine Membership geboren wurde. Hm, so ist es gekommen. Laura Roschewitz: Lass uns mal sozusagen ins Heute springen. Wie begleitest du heute das gesamte Thema virtuelle Assistenz? Also von welchen Richtungen? Ich habe ja vorhin im Intro gesagt, von sozusagen der ersten Idee, ach, virtueller Assistenz, es könnte eine Selbstständigkeit sein für mich, bis ich bin, ausgebucht und möchte skalieren. Und noch hinzukommend, du matcht auch für Unternehmerinnen sozusagen eine gute, eine passende VA, also Unternehmerinnen und VA zusammen. Was ist sozusagen dein Portfolio heute? Kristin Holm: Ja, also eigentlich genauso, wie du es gerade beschrieben hast. Ich habe eine Ausbildung um virtuelle Assistenz zu werden, und das besondere ist, dass ich auch mein Netzwerk mit reinbringe. Ich kann nicht immer alles, also ich kann nicht in allen Themen vorangehen. Also sei es jetzt, ich habe eine Gründungsexpertin dabei, ich habe eine Steuerberatung dabei, ich habe einen Datenschutzbeauftragte dabei, ein Versicherungsmakler und und einfach, weil ich so wichtig finde, im Netzwerk auch zu unterstützen, wenn man überhaupt erst mal in die Selbstständigkeit geht. Also das ist so, die Ausbildung, wirklich von der Gründung bis zum ersten Kunden erst mal das Business aufzubauen und dann geht es weiter mit der Membership, wo man dann erste Kunden hat und dann aber auch Zeit dafür hat oder sich auch mehr darauf konzentrieren sollte, sein Netzwerk auszubauen, mit anderen zu verknüpfen, mit anderen VA's auszutauschen in einem sicheren Rahmen, wo man auch mal sagen kann, hey, das läuft gerade nicht so gut, oder da ist die Herausforderung und zusammen umzusetzen und natürlich auch, sich stetig fortzubilden. Also auch da kommen regelmäßig Experten rein, und das ist natürlich auch super schön, da am Ball zu bleiben, und letztendlich dann noch mein Gruppenprogramm, um diejenigen, die wirklich in einer kleinen Gruppe vorangehen wollen, die ausgebucht sind, dann auch ihr Business zu skalieren. Genau, und ich sehe mich wirklich als Wegbegleiterin. Also ich habe Frauen begleitet, die vor mir saßen, virtuell gesehen und gesagt haben: Kristin, ich bin gerade arbeitslos geworden gestern. Ich weiß nicht mehr, wie mein Leben weitergeht, und ich kann so nachvollziehen, welches Gefühl meinen hat und die ein Jahr später bei mir im Podcast sind und ihren Weg erzählen und ausgebucht sind, und ich liebe, diese Momente einfach zu sehen. Hey, dafür ist die Selbstständigkeit so genial, und das treibt mich auch voran mit meiner Mission, und natürlich helfe ich auch noch mal mit meinem Netzwerk, auch auf andere Basis. Zum Beispiel habe ich einen Kurs zum Bereich, wenn man Online Kurs Erstellung lernen möchte, oder ich hatte auch eine Kooperation, wenn man zum Beispiel im Launch Support unterstützen möchte und all diese Dinge, und dass viele aus meinem Netzwerk zu mir gekommen sind, dann auch gesagt haben, Kristin, welche VA's hast du denn da? So könntest du mir eine Vermitteln vor zweieinhalb Jahren, VA Match entstanden, wo wir auch gerade im Hintergrund fleißig dabei sind, die Plattform auszubauen. Aber wir vermitteln mittlerweile seit fast zweieinhalb Jahren, VA's auch im Hintergrund sagen, wir händisch sozusagen. Laura Roschewitz: Ja, genau ja, wahnsinnig spannend! Du bist auch Podcasterin Kollegin. Willst du einmal deinen Podcast hier nennen, dann können diejenigen, die zuhören, schon mal gleich rüberspringen zu dir und auf Abonnieren drücken. Kristin Holm: Sehr, sehr gerne, dass der Virtuell Assistent Power Podcast und Power bei mir findet ihr viel mit Power. Ich, wir sind ja gleiches Baujahr Laura, ich bin ja so ein Spicegirl Phänomen mit zehn Jahren gewesen, Girlpower war, glaube ich, das, was so unsere Generation bestimmt, und deswegen findet man viel mit Power bei mir. Genau also, Virtuell Assistent Power Podcast findet ihr auch ganz, ganz viele Interviews, auch mit dir, Laura, und auch mit Gretel aus dem Netzwerk, und das ist so so meine Mission da auch mit nach draußen zu bringen, nicht nur für die VA's, sondern auch die, die Marketing interessiert sind absolut! Hörenswert! Laura Roschewitz: Das heißt wirklich, das komplette Thema virtuelle Assistenz, einmal komplett rund abgelichtet. Also, wenn du jetzt gerade denkst, eigentlich will ich aus meinem Job raus oder ich wäre gerne virtuelle Assistenz, aber ich finde irgendwie nicht den richtigen Startpunkt. Oder wenn du vielleicht auch schon virtuelle Assistenz bist, aber merkst, ach, mist das mit Zeit gegen Geld oder so ein bisschen das Thema irgendwie. Wie finde ich eigentlich Kundinnen, Akquise, also wie geht dieser ganze Bereich eigentlich so also? Oder du bist schon in der erfolgreiche virtuelle Assistentin und merkst gerade, du kommst an deine Kapazitätsgrenzen, und das ist eigentlich auch alles ganz toll. Aber du arbeitest eigentlich von morgens bis abends und am Wochenende, weil deine Kundinnen schnippen, wenn sie gerade launchen, und du kommst gar nicht mehr raus. Auch dann bist du bei Kristin wirklich perfekt aufgehoben. Wir verlinken natürlich in den Shownotes alles, was es an, ja also zu deiner Webseite, zu dem Instagram, zum Podcast, aber nennen doch gerne einfach mal den Kanal, wo du am besten erreichbar bist, wenn jetzt jemand dabei ist und gleich rüberspringen mag. Kristin Holm: Ja, gerne, gerne bei Instagram, auch einfach ein PN schicken, also eine direkte Nachricht schicken. Das ist ja sicherlich der Kanal, wo ich mit am meisten aktiv bin. Ansonsten findet man mich eigentlich überall unter KristinHolm.de Webseite heißt so, Instagram, Kanal heißt so also. Laura Roschewitz: Perfekt! Genau das ist manchmal ein Podcast hier bei uns aus dem Thema, das dann Menschen ausschreiben. Ich war gerade am Autofahren, und dann finden sie es nicht mehr wieder. Deswegen, Kristin mit K und Holm. Also das findet ihr auf jeden Fall. Was mich noch, ich habe, noch zwei Sachen. Was mich interessieren würde, ist, wie siehst du so das Thema virtuelle Assistenz? Also ich merke immer wieder, dass zum Beispiel unsere Frauen in der Mastermind auch ein bisschen irritiert sind, wenn wir sagen, ja, vielleicht wäre eine VA für dich unterstützend, vielleicht wäre das, oder dein Business ist jetzt an der Stelle, wo es auf jeden Fall sinnvoll ist, gibt doch vielleicht noch mal so für diejenigen, die vielleicht gar nicht da, vielleicht noch so schwammig sind, und vielleicht auch Frauen, die da sitzen und sagen, ja, eigentlich bräuchten sie gerade Unterstützung. Was sind so die Bereiche, wo die Frauen, die du begleitest, auch tätig sind, und was würdest du auch sagen, wo entwickelt sich das vielleicht auch noch hin gerade? Kristin Holm: Mhm, ich glaube, es gibt fast gar keinen Bereich, wo sie nicht tätig sind, das andere also wirklich Unternehmer:innen da draußen, kann ich nur raten, mal zu schauen, welche Aufgaben fallen an, die ich gerne, wo ich gerne Unterstützung möchte, also auch Expertise, vielleicht mit dazu zuholen möchte im Team, und da merken wir ganz, ganz schnell vor allem, wenn wir am Anfang stehen, dass oft es an Strukturen und Prozesse fehlt, und das ist so der allererste Schritt, mal zu gucken. Hey, welche Aufgaben könnte ich denn jetzt bündeln und für wenige Stunden im Monat jemanden mit dazuholen? Und das besondere der virtuellen Assistenz ist, dass sie jetzt nicht für ein Projekt einfach ins Unternehmen kommt und dann da ist, das wird abgeschlossen, wie jetzt eine Website erstellen zum Beispiel, und dann ist das abgeschlossen, und sie geht wieder, sondern dass man langfristig zusammenarbeitet, aber auch auf einer Stundenbasis oder Paket Preisbasis, die man vereinbart hat und wirklich ins Team mit integriert wird, aber auf Augenhöhe arbeitet. Also, eine VA arbeitet selbstständig. Ganz, ganz wichtig, ist nicht weisungsbefugt, kann man nicht sagen, wo sie arbeitet und zu welcher Uhrzeit sie arbeiten soll, aber dennoch ist es ein Teammitglied, und was ich immer wieder feststelle, ist, dass, wenn so eine Person erst mal mit dazukommt, ohne dass man vorher ein Team hatte. Das wird spannend, dann du nickst ganz fleißig, das wird spannend, weil letztendlich vieles spielt sich bei uns im Kopf ab als Unternehmer, ja, und dann kommt eine andere Person dazu, und dann muss ich diese Strukturen, diese Prozesse überhaupt erst mal auf Papier und in Gang bringen, und dann ist da auch ganz viel Optimierungsbedarf. Also ja, am besten so schnell wie möglich mit einer VA loslegen, weil es das Unternehmen automatisch nach vorne bringen wird, nicht nur, weil ich die mehr Womenpower habe oder Manpower dahinter, sondern tatsächlich auch, weil es sehr, sehr wertvoll ist für die Strukturen und Prozesse in meinem Unternehmen. Laura Roschewitz: Absolut, das kann ich zu 100 Prozent so unterschreiben. Da setze ich mein Otto sofort drunter, weil ich war ja jahrelang selbstständig, ohne irgendeine Form von Assistenz. Ich war wirklich klassische Soloselbstständige über mehrere Jahre, und mittlerweile habe ich ein großes Team, also sowohl mit Gretel zusammen. Wir haben ein großes Team als auch in meiner anderen Arbeit, und ich liebe es. Aber es war auch schmerzhaft, zum Teil so zu merken, oh, ich habe jetzt hier jahrelang, vor mich hingewuddelt, und dann kommt jemand, hat vielleicht eine neue Energie und legt auch mal den Finger in die Wunde und sagt, sag mal, Roschewitz, das macht gar nicht so viel Sinn, wie du das machst. Also gerade die ersten Jahre hat man ja häufig so ein auch sich so durchbeißen, und da würde ich wirklich, genau wie du auch sagst, jetzt jede Unternehmerin unterstützen und zu sagen, go for it, so früh wie möglich, weil du dann einfach noch früher dich auf deine Expertise, auf dein Kernbusiness konzentrieren kannst und auch nicht so betriebsblind wirst und so dinge erst jahrelang einschleifst. Dann wird es nämlich nicht einfacher. Das kann ich auch schon sozusagen versprechen. Mhm, wir sind schon auf der Zielgeraden unserer gemeinsamen Podcastzeit. Wenn jetzt jemand, es gäbe, noch zwei fragen. Eine ist, wenn jemand da sitzt und sozusagen so ein bisschen so ein neugieriges Gribbeln in sich hat, vielleicht angestellt ist oder vielleicht auch zu Hause ist zurzeit und sagt, ich würde es gerne irgendwie mal ausprobieren, aber ich habe irgendwie auch Schiss davor. Was würdest du der Person für einen Input, ein Impuls, einen Wunsch mitgeben? Kristin Holm: Machen, wir können nicht rausfinden, was uns, was wir wirklich wollen, wenn wir es nicht getan haben, das ist das gleiche wie woher sollte ich wissen, dass ich irgendwann mal Online Kurse baue als virtuelle Assistenz habe ich vorher zwölf Jahre in Marketing nie gemacht. Also ich weiß ja gar nicht, ob wir manche Sachen liegen und zumindest mal einen Weg zu finden und nicht immer in Problemen zu denken, sondern wirklich in Lösungen zu sagen, hey, das interessiert mich, dafür gehe ich jetzt los, und es kann ja auch erst mal nebenberuflich sein, wenn man sagt, ich bin mir nicht sicher, und ich möchte da jetzt erst mal rein schnuppern, für mich eine Entscheidung treffen, aber dieses umsetzen, ja Erfolg hat, drei Buchstaben TUN. Also, das ist wirklich das, was uns begleiten sollte, und letztendlich die Konstanz dahinter, wirklich stetig dabeizubleiben und umzusetzen. Das wird uns nach vorne bringen. Und ja, also ich kann nichts zerdenken, machen, auch wenn wir Fehler machen, haben ja dann auch so viel Angst. Aber was ist, wenn ja, da machst du einen Fehler gut, und dann lernst du hoffentlich aus dem Fehler, und das wird dich wieder ins Wachstum bringen. Wie lernen wir denn? Wir lernen nicht in den Momenten, wo alles freudig toll ist und immer nur die Sonne scheint, wenn in den Momenten, wo es uns auch mal nicht so gut geht, wo wir uns hinterfragen, wo wir auch vielleicht mal eine vermeintlich falsche Entscheidung getroffen haben, und wenn wir nicht umsetzen, können wir auch keine Fehler machen, ergo wir können auch nicht lernen. Also macht einfach und folgt eurem Herzen, weil das wird, das wird es nach vorne bringen, und das wird auch den Unterschied machen zu den meisten Menschen, weil viele Menschen haben Träume und Gedanken, aber wenn sie nicht in die Tat umgesetzt werden, sind es halt nur Träume. Laura Roschewitz: Ja, wunderschön, ich sag ja auch immer, die Wurzeln werden stärker im Wind von einem Baum oder so, also wenn dann immer geschont ist und nie irgendwas ausgesetzt ist. Das ist auch psychisch nicht so gesund. Und vielleicht noch ganz, ganz ganz zum Schluss hast du ein, zwei Tipps für Menschen, die vielleicht das erste Mal so eine Art Workcation oder sowas machen wollen, weil ich hab, ja, ich war ja dieses Jahr das erste mal einen Monat wirklich alleine. Im Winter habe ich diesen Winter Break auf Madeira gemacht, und ich war vorher mit den Nerven ganz schön runter. Das will ich wohl ehrlich sagen, und ich war am Packen, und ich kam aus Schweden, und ich wusste überhauptnicht, was mache ich jetzt? Was brauche ich eigentlich, wenn man so einen Monat weg ist, und du hast mir so viele hilfreiche Tipps gegeben. Da können wir wahrscheinlich eine eigene Folge zu machen. Aber vielleicht hast du nochmal so. Ich weiß noch, dass mich das damals wirklich weggeflasht hat, weil du Sachen gesagt hast, die hätte ich einfach nie gedacht. Vielleicht hast du so für diejenigen, die jetzt sagen, ah, vielleicht gehe ich diesen Sommer wirklich mal auf eine Workation oder nächsten Winter noch mal so ein paar Tipps aus deinen unzähligen Reisen und Orten, an denen du warst. Kristin Holm: Ja, total gerne! Ich habe übrigens eine Podcastfolge daraus gemacht aus diesen ganzen Tipps. Aber Laura, bevor ich jetzt losstarte, magst du verraten, was dein Toptip war. Das, da bin ich jetzt ganz neugierig. Vielleicht kann ich da ansetzen. Laura Roschewitz: Also, der Toptip war tatsächlich, dass ich meine eigene Decke mitgenommen habe, also weil es war wirklich so, was ich meine, als hättest du es gewusst. Ich habe mir dann ja auf Madeira Promt Corona eingefangen und lag ja wirklich flach, und das war goldwert. Mein eigenes, also dieses Wohlfühlen in diesem, ich hatte ein wunderschönes Airbnb, aber dieses noch mal was eigenes dabei zu haben, das fand ich also. Es hat mich wirklich die ich. Ich hab mich jeden Tag über die Decke gefreut, also das war wirklich super cool! Kristin Holm: Ja, genau also den Tipp, den ich dir gegeben hatte oder den ich auch gerne allen, die hier zuhören, da draußen geben würde, ist, fühlt mal in euch rein, was, was ist so euer Sinn vorher? Also der Sinn, der am stärksten ist? Es ist der Geruch, ist es jetzt fühlen, ist es sehen, ist es schmecken. Also, wir können wirklich in unseren Koffer Dinge reinpacken, die diese Sinne mit unterstützen. Und genau bei dir war es die Decke gewesen oder ob es eine Wärmflasche ist oder was ist, was man wirklich physisch anfassen kann? Oder wenn es jetzt schmecken ist, dass ich meine Lieblingssachen mitnehme. Wenn, das habe ich zum Beispiel immer gerne, dass ich so ein paar heimische Produkte dabei habe, sozusagen, oder aber auch der Geruch, ob es jetzt Räucherstäbchen sind, ob es eine Duftkerze ist, was auch immer es ist, was es einen heimisch fühlen lässt, da mal in sich rein zu spüren, was ist es denn, und diese Dinge mitzunehmen, das heißt nicht, dass man seinen Koffer total überladen muss, sein halbes Hause mitschleppt. Aber du sagst es, und das ist auch genau meins in diesen Momenten, diese paar Dinge zu haben, das wert schätzt man dann auch so sehr, und man fühlt sich viel schneller heimisch, weil ein Airbnb ist letztendlich ein Ort, wo mehrere Menschen übernachtet haben, schon aber, das zu seinem zu machen und so Routinen auch aufzubauen, das ist mir super, super wichtig, und dann auch in das würde ich auch jedem raten, sich die Zeit zu nehmen, auch wirklich sich einzuleben. Also, ich habe oft in der Vergangenheit den Fehler gemacht, ich bin angekommen und zack, bumm, nächsten Tag schon wieder Termine, und ja, kriege ich ja alles hin. Ich bin ja so Reiseaffin, aber sich da auch nicht zu überfordern, also vielleicht auch am Tag anzukommen. Abends ist es auch schwierig, wenn man abends ankommt, sich nicht orientieren kann. Ich weiß, wo der nächste Supermarkt ist, man Hunger hat, ist schon so okay. Jetzt schlafe ich das erste Mal direkt in einem Bett, was ich nicht kenne, also auch sich da die Zeit zu geben und mal anzukommen. Die Seele brauchen ein bisschen länger als der Körper, hinterher zu kommen und das auch wirklich zu berücksichtigen und ja, wie gesagt, Dinge mitzunehmen, die einen da auch noch mal darin unterstützen, das ist so wichtig. Und noch ein letzter Tipp, vielleicht, wenn man vorher schon sich an dem Ort orientieren möchte, zu gucken, wo kann ich denn Anschluss finden, wie kann ich denn Netzwerken? Ist dann eine Person, die ich kenne, war schon mal eine Person in dem Ort und kann mir Tipps geben? Gibt es digitale Nomadentreffen? Wir hatten ja auf Madeira ein digitales Nomadentreffen zum Beispiel. Gibt es einfach Personen, an die ich mich wenden kann, dass, wenn ich da bin und ich sage mal, der schlimmste Fall der Fälle tritt ein. Wir denken oft in Worst Case Scenarios. Ich fühle mich total alleine, ich weiß nicht mehr wohin. An wen kann ich mich wenden, und das gibt nochmal Sicherheit und Halt und ja genau. Laura Roschewitz: Ja, vielen Dank, finde ich super, super, großartig! Noch mal, und das ist tatsächlich, glaube ich, für viele vielleicht so eine Hürde, warum sie das auch nicht machen? Weil letztendlich finde ich, könne wir uns auch wieder fragen, okay, wenn ich mich selbstständig mache und kann Remote arbeiten, und das war vielleicht immer ein Wunsch von mir, dann beobachte ich auch ganz häufig bei meinen Kundinnen, dass sie es dann aber gar nicht umsetzen, weil dann vielleicht irgendwelche anderen Mindfucks im Raum rumschwirren von: Ich fühle mich da nicht wohl, ich kann nicht alleine reisen oder ich finde da keinen Anschluss. Ich langweile mich, ich grusel mich, und ich finde, da helfen immer so ganz konkrete Tipps tatsächlich total, und mir hat das wahnsinnig geholfen. Wir können die Folge aus deinem Podcast auch nochmal verlinken mit den Tipps von dir sehr, sehr gerne. Wir könnten noch weiter plaudern, vielleicht machen wir irgenwann einfach mal Klappe, die zweite. Ich habe noch viele kleine Kreuzung und offene Knotenpunkte in meinem Gehirn, aber wir bleiben heute immer in unserem Zeitfenster, so ungefähr. Ich danke dir sehr für die Zeit und für dein Wirken im Bereich virtuelle Assistenz, und ich glaube, da können wir noch so so viele tolle Frauen gebrauchen. Das vielleicht von mir nochmal so ein Appell, bevor du gleich auch noch gerne ein letztes Wort hier in diesem Podcast sagen darfst. Ich höre immer mal wieder, ja, davon gibt es doch aber schon so viele, und gleichzeitig höre ich aber von meinen Kundinnen. Es ist gar nicht so einfach, eine tolle virtuelle Assistenz zu finden. Deswegen, wenn du da gerade sitzt und vielleicht in deinem Job unglücklich bist oder da einfach so ein Kribbeln hast, dann wende dich an Kristin, weil ich bin mir 100 prozentig sicher, dass es immer noch ganz viel Bedarf gibt, und es gibt auch schon viele Bäcker, und es öffnet trotzdem noch neue. Deswegen go for it. Kristin Holm: Ja, absolut kann ich auch nur so unterschreiben. Es gibt so viele VA's da draußen und die, die aber in der eigenen Bubble sozusagen sind, und wenn wir uns nur auf unsere Bubble konzentrieren, dann denken wir, es gibt da so so viele. Aber es gibt noch nicht genug, noch lange nicht genug. Und auch immer mehr Unternehmer kommen natürlich auch darauf, mehr mit VA's zusammen zu arbeiten, also einfach seine Einzigartigkeit mit reinbringen. Wir sind alle einzigartig. Wir sollten uns niemals vergleichen, wenn nur mit unserem vorherigen ich, den wir gestern waren, aber niemals mit anderen, weil wir alle unsere eigenen Erfahrung haben. Und so ein letztes Schlusswort wäre: absolut erlaubt es euch, erlaubt euch, alles zu sein, was ihr sein wollt, und wenn ihr Unternehmer da draußen seid und sagt, hey, ich möchte mir ein erstes Team aufbauen, dann erlaubt es euch auch, wenn es vermeintlich noch nicht aufs Budget da ist oder so, aber loszustarten, mit einer VA zusammenzuarbeiten, wenn du reisen möchtest und das immer vor hattest und sagst, hey ich möchte ortsunabhängig arbeiten, dann erlaube es dir, lass nicht Strukturen zu, die du erlernt hast, dich daran zu hindern, und ja einfach auch, wenn du losstarten möchtest in die Selbstständigkeit, ob es als VA ist oder auch in einem anderen Bereich, erlauben, erlauben, erlauben! Ich glaube, das ist so das wichtigste, was wir uns alle immer wieder sagen dürfen, und ja kann ich nur so unterschreiben: Go for it, ja! Laura Roschewitz: Wir schicken sozusagen hier einmal in dem Podcast in dieser Folge eine virtuell, eine auditive riesen Erlaubnis, was auch immer da gerade in dir schlummert. Wenn du Lust hast, teile es auch gerne mit uns. Diese Podcastfolge findest du auf unserer Website, www.lauraundgretel.de und dort gibt es auch die Möglichkeit zu kommentieren, oder schick uns eine Nachricht. Was gibt es da in dir gerade, was eine Erlaubnis sich wünscht? Du hast sie sozusagen Blanko gerade schon mal von uns bekommen. Kristin, vielen vielen Dank für deine Zeit, und schaut ihr unbedingt mal bei Kristin vorbei! Es lohnt sich auf jeden Fall nicht nur wegen tollem Reisecontent, sondern vor allem wegen dem Thema VA sein bzw. werden und skalieren und als Unternehmerin die perfekte virtuelle Assistenz finden. Danke dir sehr! Kristin Holm: Danke, liebe Laura! Laura Roschewitz: Bis bald, ciao. Kristin Holm: Bis bald.

  7. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Naaaa, auch gefrustet 😠, weil niemand zu Deinem kostenlosen Workshop oder Webinar kommt? Du bietest kostenlose Live-Veranstaltungen an, aber die Teilnehmer erscheinen nicht? Du bist es leid, über Termine zu diskutieren und es allen recht machen zu wollen? In dieser Folge gibt Laura Dir 4 (najaaa, vielleicht auch 5 😉) Tipps mit, wie Dein kostenloses Webinar oder Dein kostenloser Workshop nen richtiger Knaller wird! 🎉 Diese Folge hat Laura an einem Tag um 6 Uhr morgens aufgezeichnet, an dem sie abends um 20 Uhr ein Webinar mit über 900 Teilnehmern veranstaltet hat. Also brühwarme Infos von Laura nach über 3 Jahren Funnel-Expertise! 👍 Welcher dieser 4 Punkte fällt Dir besonders schwer? Lass es uns wissen 😉 und wenn Du lernen willst, wie es anders gehen kann, schnapp Dir gerne einen Passigkeitscheck bei uns und wir schauen mal in Dein Business und sein Potential! Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Instagram Jin Shin Jyutsu Zentrum: https://www.instagram.com/jinshinjyutsuzentrum/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Wenn du mich sehen kannst, weil du das Video vielleicht gerade bei YouTube siehst oder diese Podcastfolge über YouTube hörst, dann siehst du vielleicht, das ich noch ein bisschen verschlafen bin, denn es ist eine der wenigen Podcastfolgen, die ich morgens gegen sechs Uhr aufzeichne, und jeder, der mich kennt, weiß, ich bin kein wahnsinnig Morgen-Mensch, ich bin keine Lerche, aber zurzeit ist mein Leben so, dass ich jeden morgen sehr früh aufstehe und dementsprechend heute auch mal eine Podcastfolge zu dieser Zeit. Warum? Das heutige Thema, was ich mitgebracht habe in den Podcast, ist gerade sozusagen OP am offenen Herzen. Ich nehme dich in dieser Folge mit zu einem ganz, ganz aktuellen Thema von mir als Unternehmerin, und zwar das große Thema Launchen. Also, ich stecke gerade in meinem zweiten Business. Ich habe ja insgesamt drei. Eins davon ist das wunder, wunder, wundervolle Business mit Gretel zusammen. Unsere Laura und Gretel Gbr, in der dieser Podcast entsteht, in der unser Coffee Speed Networking sozusagen standen ist, was übrigens am 8. Juni das nächste Mal ist, wenn du noch nicht angemeldet bist. Mach das unbedingt sofort! Gehe auf unsere Webseite www.lauraundgretel.de und dort findest du alle Infos zum Coffee Speed Networking am 8. Juni genau. Und neben diesen beiden Dingen, dem Podcast und dem Coffee Speed Networking, bieten Gretel und ich ja unsere Mastermindgruppe Smashi it zusammen an für Frauen, die sich von der Selbstständigen zur Unternehmerin entwickeln möchten, und neben diesem Business habe ich ja noch ein ganz großes Business mit meiner Mutter und ihrem Mann zusammen nehme ich das Jin Shin Jyutsu Zentrum Hamburg. Das ist eine mittlerweile hundertprozentiges Online Business, in dem wir zusammen einen Funnel aufgebaut haben und Menschen online die Selbstheilungsmethode Jin Shin Jyutsu beibringen. Das muss dir jetzt erst mal gar nicht so viel sagen, das findet hier auch gar nicht so viel statt in diesem Podcast. Aber in diesem Business habe ich in den letzten fast vier Jahren mittlerweile das Thema Funnel, Email Marketing und Launchen zu einer meiner Hauptspezialitäten gemacht, und das findet hier bisher noch gar nicht so viel Raum, und das wird sich jetzt ändern, da wir gerade vom Jin Shin Jyutsu Zentrum mitten in einem Launch stecken, bzw. noch relativ am Anfang von einem Launch hab ich mir überlegt, dass ich immer mal wieder in den nächsten Wochen dich mitnehme, wie das so hinter den Kulissen aussieht, und ganz klassischerweise möchte ich anfangen. Was ist ein Launch? Ein Launch ist ein einmaliges oder mehrfaches Bewerben von einem Online Produkt oder Programm, meistens in mehreren Stufen, also das heißt, meistens sprechen wir von einem Launch in unserer Online Business Bubble, wenn ich zum Beispiel ein Freebie habe, daraus ein kleines Produkt anbiete und daraus ein Größeres zum Beispiel. So ist es auch bei uns. Wir vom Jin Shin Jyutsu Zentrum haben mehrere Freebies, die unterschiedlich sind, zum Beispiel kostenlose Meditation oder eine kostenlose Morgenroutine, und die bewerben wir auf verschiedenen Wegen, und Menschen finden über diese kostenlosen Freebies zu uns. Wenn sie dann in unserer E-Mail Liste sind, die mittlerweile viele tausend Menschen beinhaltet, dann wird daraus zum Beispiel jetzt heute Abend, wo ich diese Folge aufnehme, ein Webinar veranstaltet, von Zeit zu Zeit, und das Webinar ist sozusagen wie im Restaurant die Speisekarte. Dort zeigen wir einmal, aber was machen wir? Was ist das Jin Shin Jyutsu? Wer sind wir eigentlich? Menschen können uns kennenlernen, und wir bringen meistens noch ein großes Thema mit. Das Thema des heutigen Webinars ist, was dein Körper dir sagen will. So, dieses Webinar ist jetzt schon vorbei. Das heißt, wenn du mal reinschnuppern möchtest, komm doch mal rüber zum Jin Shin Jyutsu Zentrum. Die Infos findest du in den Shownotes. Darum soll es aber nicht gehen. Es soll heute vor allem darum gehen, wie du es schaffen kannst, erfolgreich ein Webinar oder einen kostenlosen Workshop zu füllen. Wir haben knapp 900 Anmeldungen, jetzt gerade zu dieser Zeit, wo ich aufzeichne, und das ist natürlich eine Größenordnung, die wahnsinnig ist, die mir auch selber eine neue Dimension eröffnet. Aber ich möchte mit dir heute hinschauen. Was kannst du machen, damit ein kostenloses Format, wie zum Beispiel ein Workshop oder ein Webinar erfolgreich wird? Und dazu habe ich dir drei ganz konkrete Tipps mitgegeben, die ich über die letzten Jahre lernen durfte, und Stück für Stück verbessert habe. Das allererste und super wichtige finde ich beim Launchen, ist das rechtzeitige Anfangen. Was ich und was Gretel und ich immer und immer wieder sehen, ist, dass Menschen viel zu kurzfristig planen und sagen, ich überlege mir jetzt, nächste Woche einen Workshop zu machen. Ah, super, und kostenlosen Workshop nächste Woche! Der ist ja kostenlos, da brauchen die Leute nicht so viel Zeit zum Überlegen, nicht so viel Zeit zum Anmelden ist ja schließlich kostenlos, und da muss ich gerade jetzt mal reingretschen und sagen, nein, das ist falsch! Tatsächlich wird andersrum ein Schuh draus. Gib den Menschen die Möglichkeit, dass sie dich und dein Event zur Priorität machen, und das erreichst du, indem du langfristig planst. Also, unser Webinar ist immer mindestens vier bis sechs Wochen vorher angekündigt, zumindest das erste mal ein Safe Date an unsere Community. Safe the Date, bei uns war es jetzt der 25. Mai. Dort wird ein Webinar stattfinden. Blocke es in deinem Kalender, verschiebe Termine, wenn es geht, und das haben wir schon lange, lange vorher viel viel früher im April kommuniziert. Wenn du halt sagst, ich mache das nächste Woche, dann verhinderst du, dass Menschen dich zu Prio machen, und du steigerst das Risiko, dass 1000 Leute um die Ecke kommen und sagen, da kann ich nicht, da habe ich aber schon, dass da finde ich kein Babysitter da, dass sie eben 1000, 1001 Grund finden, warum es nicht geht. Die Verantwortung dafür liegt aber bei dir, denn wenn du das so kurzfristig um die Ecke bringst, kannst du nicht erwarten, dass die Menschen das zur Priorität machen können. Wenn du es allerdings vier bis sechs Wochen vorher kommunizierst, hast du wesentlich höhere Chancen. Auch dann wird es immer Menschen geben, die sagen, ich kann nicht, aber glaube mir, nach vielen, vielen Webinaren, ich weiß nicht, wie viele Webinare ich in den letzten drei Jahren gemacht habe, also bestimmt 20-25 locker zeigt, je länger wir es ankündigen, desto höher ist die Teilnehmerquote, desto höher ist die Show up Rate, desto höher ist die Anmeldequote. Also Tipp Nummer eins: langfristig planen und verkünden. Du musst dafür auch noch gar nicht so viel wissen. Beim ersten Verkünden des Termins musst du nur wissen, dass es stattfindet, und vielleicht ein grobes Thema. Selbst das muss noch nicht sein. Wir haben das letzte mal tatsächlich einfach ein Safe the Date rausgeschickt an unsere Teilnehmerliste und haben gesagt, also an unsere Gesamtliste, und haben gesagt: Pass mal auf, am 25. Mai wird es ein Event geben. Bitte blocke dir den Termin. Also, das ist ganz wichtig. Du musst noch nicht mal alles wissen, aber bitte gib den Termin rechtzeitig raus. Das heißt, du bist gefragt als Unternehmerin, dich zu committen und dir eine gute Struktur zu machen, und dazu muss noch nicht alles stehen. Es braucht noch keine 1000 Dinge. Wenn du zum Beispiel über ein E-Mail Anbieter wie Activ Campaign oder sowas arbeitest, können die einfach per Einklick sich anmelden und sind dann haben den Tag, möchten am Webinar teilnehmen, und du kannst später schauen, mit welchen E-Mails und Inhalten du sie versorgst. Aber erstmal bitte rechtzeitige Kommunikation. Das zweite Thema, was hundertprozentig bei dir als Unternehmerin liegt, ist, setze dir Ziele. Was wir auch sehr oft erleben, ist, dass Menschen kostenlose Dinge anbieten und sagen, naja, ist jetzt ja nur so ein schnelles Webinar ist jetzt auch gar nicht so wichtig, ist ja auch okay, wenn da nur fünf Leute sind. Ich üb das ja noch, und da auch wieder die Erfahrung zeigt, setze die ambitionierte, große Ziele. Für dieses Webinar. Was ich heute veranstalte, hatte ich mir das Ziel gesetzt, 1000 Menschen reinzubekommen, und zwischendurch in der Vorbereitung war, hatte ich echt hängende Ohren und hab gesagt, das schaffen wir niemals. Wir sind jetzt noch, also noch über zwölf Stunden, 13, 14 Stunden davon entfernt und haben fast 900 Anmeldungen. Hätte ich mir kein Ziel gesetzt, oder hätte ich gesagt, mal gucken, wie viele kommen, oder hätte ich gesagt, naja, 200 sind schon schön, dann wäre ich jetzt dort ganz sicher. Diesen Schritt habe ich erst als Unternehmerin im letzten Jahr so richtig vollzogen und kann dir sagen, es verändert die Welt, es verändert meine unternehmerische Welt. Solange ich einfach nur schaue, wer kommt, finde ich keine Wege, wie ich mein ambitioniertes Ziel umsetzen kann. Wenn ich ein ambitioniertes Ziel habe, ist mein Gehirn komplett drauf programmiert. So funktionieren wir als Menschen, die Wie-Frage zu stellen, wie schaffe ich es, da jetzt 1000 Menschen reinzubekommen, und das können bei dir auch 50 sein oder 100. Aber denke dran, dein kostenloses Format ist wie die Speisekarte im Restaurant sind, wie die Schilder sind wie die Flyer, die du in der Mönkebergstraße in Hamburg verteilst. Das heißt, bitte möglichst viele Kontaktpunkte. Das heißt, setze dir ambitionierte Ziele, und ich weiß, dass ich mich damit nicht bei allen beliebt mache, und ich weiß, dass das vielen, vielen, vielen Menschen schwerfällt, und mir ist es auch lange schwergefallen. Aber seitdem ich das tracke und seitdem ich Ziele ausspreche, ist meine Erreichung dieser Ziele. Es hat sich einfach um Welten verändert. Das ist Punkt Nummer zwei. Setze dir Ziele, ambitionierte, große Ziele. Und ja, du musst dich jetzt an diesem Moment zum Beispiel nicht unbedingt mit mir und diesem Business vergleichen, weil wir machen seit drei Jahren nichts anderes, seit dreieinhalb Jahren mittlerweile, sondern miss dich realistisch mit dir selbst. Natürlich wirst du höchstwahrscheinlich keine 1000 Menschen in einem Webinar bekommen, wenn du eine Liste und ein Verteiler und eine Reichweite von 200 hast. Wenn du eine Liste und Reichweite von 200 Personen hast, kannst du aber 50 Menschen in ein Webinar bekommen, Neue, die von der Liste sharing is caring, lade die Leute ein, nimm sie mit und kündige es rechtzeitig an. Das ist möglich, wenn du dir das Ziel setzt, also messe dich mit dir selber. Aber bitte ambitioniert, denn wenn du schon beim kostenlosen Webinar und Content nicht Vollgas gibst und nicht dafür sorgst, dass möglichst viele Menschen da reinkommen, dann wird der Funnel, das sogenannte, das Launchen und für sich extrem schwierig und zäh. Viele Menschen sagen mir, ich will mich jetzt nicht so verausgaben für das kostenlose Format, und ich sage dir ja, aber wenn du dich jetzt nicht verausgabt, wirst du dich den ganzen Launch verausgaben, und damit meine ich nicht, dass wir uns unbedingt verausgaben müssen. Aber pack ganz viel Energie rein, viele Menschen in ein kostenloses Format zu bekommen, denn das ist die Spielwiese, wo du dich vorstellen kannst, das ist deine Visitenkarte, das ist, wo du deine Expertise zeigen kannst, und deswegen ist es so wichtig, dort wirklich Vollgas zu geben und dafür zu sorgen, dass da viele Menschen sind. Dritter Punkt: kontaktiere deine möglichen Menschen auf allen Kanälen! Bitte setz dich nicht hin und sage, ich habe doch zwei E-Mails geschrieben, jetzt müssten sie es doch wissen. Nein! Auch heute habe ich eine Nachricht bekomme, heute morgen schon über Facebook, wo mir jemand geschrieben hat, wie ein Webinar? Worum geht es? Ich habe es nicht mitbekommen. Das, obwohl wir über sechs Wochen E-Mails geschrieben haben, das, obwohl wir viel gepostet haben, das, obwohl wir es in unserem Podcast erzählt haben. Trotzdem bekommen Menschen es nicht mit, aus diversen Gründen, und dann kann man natürlich in die Haltung gehen und sagen, ja, wer es nicht mitbekommt, ist selbst schuld, dann ist das halt so. Ja, das kann man machen. Oder wir sagen, okay, Ärmel hochkrempeln, welche Kanäle gibt es denn? Welche Kanäle wir zurzeit nutzen, ist an erster Stelle fürs Launchen immer unsere E-Mail Liste, das ist unser Heiligtum, das ist der Schatz, das ist das zentrale Organ. Als zweites natürlich Social Media im klassischen Sinne. Das heißt, wir bespielen Facebook und Instagram zum einen mit one to many, also mit content an alle, aber auch one to one, das heißt, wir schreiben Menschen persönlich an, sowohl per DM auf Instagram als auch per PM auf Facebook. Das heißt ganz konkret, ich gucke mir an, wer hat unsere Posts gelikt, wer hat geschrieben: Ach spannend, und die alle anschreiben und in den Kontakt gehen. Denn wer schon aufgewärmt in ein Webinar geht, ist ein warm lead, und die Chance, dass die Person danach nochmal auf dich zukommt, dass du noch mal im Austausch bist und dass sie möglicherweise dein Produkt kauft oder dein Programm oder deine Dienstleistungen, ist sehr viel höher. Neben E-Mail und Social Media haben wir noch YouTube, für unsere Zielgruppe ziemlich relevant, und unseren Podcast. Das bespielen wir zusammen, so wie wir es hier auch beim Moin um Neun machen. Darüber hinaus haben wir einige Multiplikatoren aufgebaut, Menschen, die es für uns verteilen, Menschen, die das mit in die Welt tragen, die selber E-Mails schreiben, so im ganz groben die Richtung Kooperation und Affiliate. Das heißt, suche dir Wege, wo du die Menschen auch wirklich erreichst. Schicke verschiedene Emails, schicke mal eine ganz lange Email, eine ganz kurze, packe ein Video oder eine Sprachnachricht mit in die E-Mails, versuche verschiedene Sinne anzusprechen, mal für die Menschen, die viel lesen, mal für die Menschen, die wenig lesen, mal für Menschen, die auditiv funktionieren, mal für Menschen, die visuell funktionieren. Ja, so wird ein richtig guter Launch für ein Webinar und nochmal dein kostenloses Einstiegs Ding ist bei den aller allermeisten Menschen im B2C Bereich vor allem deine Visitenkarte. Wir arbeiten vom Jin Shin Jyutsu Zentrum auch im B2C Bereich, das heißt, wir richten uns an Privatpersonen, vor allem mit unserem Signatur Programm. Das ist ein Jahresprogramm. Richten wir uns an Privatpersonen. Das, das ist ein großer Unterschied zu B2B. Das heißt bitte jetzt nicht jedes Wort, was ich hier spreche, auf B2B zwingend mit anwenden. Aber der Prozess des Launchen ist natürlich sehr, sehr ähnlich, und die Art, wie Menschen Kaufen, ist im B2C anders, und deswegen, wenn du Coach bist für Privatpersonen im Bereich Gesundheit, im Bereich mentale Gesundheit, vielleicht im Bereich Bewegung. Also wenn du dich an Privatpersonen richtest und nicht ein Unternehmen, was viele von unseren Kunden tun, dann ist es umso wichtiger, dass du die Menschen wirklich abholst und dass du in den Kontakt gehst, schon vorher und drum herum. Und da ist ein kostenloses Format eben nicht, ja, ist ja nur kostenlos, danach kommt das wirkliche, sondern Menschen spüren, mit welcher Haltung du dran bist, und wenn deine Haltung ist, das wird das geilste Webinar und ich kriege 200 Leute rein, auch wenn meine Reichweite noch nicht richtig groß ist. Ich tu alles, ich mache meinen Whatsapp Status, ich schreib Menschen an, ob sie es schon gehört haben, und ich gehe jetzt wirklich voll all in für dieses Webinar. Danach gönne ich mir vielleicht ein, zwei Tage Pause, schicke vorbereitete E-Mails raus, und dann gehe ich in den Launch Modus über. Dann geht's um die Bezahlformate. Aber wichtig sind diese drei Punkte und der vierte: deine Haltung. Wie gehst du daran? Mach dein Webinar selber oder einen Workshop selber zur Priorität, sag das wird eine richtig, richtig geile Veranstaltung. Ihr müsst dabei sein: Kreiere Excitment! Kreiere Exitment sagt, wenn ihr nicht dabei seid, selber schuld, es wird so geil, es wird eine Überraschung geben. Wir freuen uns riesig drauf. Wir machen das nicht ständig. Das ist auch so, was wir vom Jin Shin Jyutsu Zentrum, ist vielleicht der fünfte Punkt. Wir machen live Veranstaltungen sehr selektiv. Man bekommt uns nicht ständig live zu sehen. Wir launchen drei bis fünfmal im Jahr, was schon viel ist für launchen, für große Launches, und wir haben aber dazwischen auch nicht ständig die Möglichkeit, uns Live irgendwo zu sehen, sondern das ist was besonderes. Das machen wir auch drei bis fünf mal im Jahr. So ein großes Webinar, das heißt wirklich, dass Menschen uns live erleben können, ist selten. Wie sagt Gretel immer, mach dich rar, sei ein Star, und das gehört auch dazu, dass du mit einer Exitment Haltung an dein Webinar gehst, dass du selber da rein packst und sagst, das ist richtig, richtig cool. Das gilt im übrigen auch für Freebies. Dazu kann ich auch noch mal eine Folge machen, wenn das für euch interessant ist. Das war es zu dieser frühen Stunde. Die Punkte sind mir von Herzen wichtig, wenn du dazu Fragen hast, wenn du selber merkst, du bietest viel kostenlosen Content an, aber der ist gar nicht richtig gefragt. Die Leute sind gar nicht so richtig dankbar, dich wertschätzend. Dann melde ich auf jeden Fall bei uns, denn das ist wirklich was, was ich die letzten Jahre rauf und runter gemacht habe und gelernt habe, mir mich bei den besten angemeldet habe, im Mentoring, bin zum Beispiel bei Sebastian Fiddicke, um wirklich zu verstehen, wie das funktioniert und wie das richtig gut funktioniert. Und das ist auch zum Beispiel etwas, was wir unseren Smashies in der Mastermindgruppe beibringen. Das heißt, wie kannst du ein richtig gutes Freebie produzieren, wie kannst du eine richtig gute, Launch Strategie haben, wenn du dich entscheidest, diesen Weg zu gehen? Es gibt ja unterschiedliche Wege. Nicht jeder muss launchen, nicht jeder braucht sozusagen ein Funnel auf die Art, wenn du dich eher im eins zu eins bewegst, gelten andere Rahmenbedingungen. Wenn du B2C bist, gucken wir auch nochmal genauer hin. Aber wenn du dich an Privatpersonen richtest und wenn du solche Programme hast, dann melde dich auf jeden Fall gerne bei mir, wenn du noch Fragen oder Kommentare hast oder erzähl auch mal, welcher dieser Punkte für dich besonders schwierig ist. Ich fasse sie dir nochmal zusammen, habe klare Ziele und formuliere sie dir ganz klar, fange rechtzeitig an zu planen, mindestens vier bis sechs Wochen vorher, zumindest ein Safe the date, damit du deiner Zielgruppe die Möglichkeit gibst, dass sie dich zur Priorität machen. Kontaktiere sie auf allen möglichen Wegen, also schau wirklich, dass du sie überall erreichst. Ganz, ganz wichtig, sag nicht nur dieser eine Weg, sondern wirklich überall, und kreiere ein Excitement. Also macht das wirklich so etwas besonderem: Hab selber die Haltung, dass es was richtig besonderes ist. Nur dann kann auch die Wertschätzung von außen kommen, dass es wirklich was besonderes ist, und mach, pack da gerne viel und gute Sachen rein, kein Over Delivern. Da werden wir dir schon Riegel vorstellen, sozusagen, wenn du mit uns arbeitest. Aber schau wirklich, dass du ein gutes Webinar machst, wo du selber excitet bist, dem du selber die Priorität gibst. Zwischendurch eine kurze Verschnaufpause, und dann geht es rüber zu den Bezahlprodukten und Programmen. Lass mir gerne ein Feedback, da du merkst, ich komme richtig in Schwung bei dem Thema. Das soll es jetzt gewesen sein, zu früher Stunde von mir hier die Aufzeichnung. Wenn du diese Folge hörst, ist mein Webinar schon gelaufen. Spring aber gerne mal rüber auf Insta zum Jin Shin Jyutsu Zentrum oder schreib mich an Laura.Roschewitz bei Instagram, und wir schauen mal, wie das bei dir aussehen kann, oder buch dir einfach direkt einen Passigkeitscheck auf www.lauraundgretel.de und wir schauen zusammen, ob du vielleicht in unserer Mastermindgruppe Smash it richtig gut aufgehoben bist. Mach's gut! Hab einen schönen Tag, wann auch immer du das hörst, und bis bald zur nächsten Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel! Ciao.

  8. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen “Ich traue dir alles zu. Tue du es auch.” - Das ist das Motto von Doula und Mutmacherin Maike Bauermann. Mit viel Fachwissen, Leidenschaft und Feingefühl 💙 begleitet sie Paare durch die mitunter aufreibende Kinderwunschzeit 💙 ist für Frauen während der Schwangerschaft da 💙 ist der Leuchtturm für Mütter im ersten Babyjahr und 💙 unterstützt beim Karrierewiedereinstieg – sowohl für Angestellte als auch Selbständige. Eine ganz schön wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe! In diesem Schnack erzählt Maike Gretel ➡️ was eine Doula macht und wie sie sich von einer Hebamme unterscheidet ➡️ warum es so wichtig ist, gerade in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett auf die eigenen Bedürfnisse zu achten ➡️ wie Selbständigkeit und Mutterwerden sich gut miteinander vereinbaren lassen Erzähl uns gern, was du aus der Folge mitgenommen hast. Wir freuen uns auf deine Aha-Momente! Links zu Maike Bauermann: Website: https://maikemachtmut.de/ Instagram: https://www.instagram.com/maikemachtmut/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Gretel Niemeyer: Moin, moin und willommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute ist Donnerstag, das heißt, es ist Zeit für eine Interview Folge, und dementsprechend sitzt mir nicht die Laura gegenüber, sondern die liebe Maike Bauermann. Maike ist Doula und begleitet dich unter der Headline "Maike macht Mut" bei allen Themen, vom Kinderwunsch bis hin zum Wiedereinstieg in deinen Job oder auch in die Findungsphase, wie du als Selbstständige, Mutter werden kannst, Mutter sein kannst. Liebe Maike, wie schön, dass du da bist! Maike Bauermann: Ich freue mich auch total, hier zu sein, also es freut mich. Vielen dank, dass ich da sein darf, und ja, ich liebe euren Podcast auch von daher jetzt auch hier sein zu dürfen, ist echt cool. Also vielen dank. Gretel Niemeyer: Freut mich doch, erzähl uns doch vielleicht einmal ganz kurz. Also ich habe zwei Kinder. Deswegen ist mir der Begriff Doula schon mal irgendwann über den Weg gelaufen. Aber was ist eine Doula genau? Wie unterscheidet sich das vielleicht auch von einer Hebamme? Maike Bauermann: Ja, super gerne, weil es gibt, obwohl einige Freundinnen eben Kinder hatten. Die kannten den Begriff noch nicht. Also Doula ist kein neues Phänomen, sondern eigentlich ein ganz altes. Also es ist auch keine Abkürzung, sondern kommt aus dem griechischen und heißt eigentlich übersetzt Dienerinnen der Frau. Und es geht darum, wie ganz früher also, weil erst vor 100 Jahren eigentlich Frauen, dass Männer bei der Geburt dabei waren, eigentlich früher einfach weise Frauen dabei waren und die Gebärende bei der Geburt unterstützt haben, und da ist ja leider bei uns gerade in Deutschland so ist, dass eben Hebammen Mangel, der sich rumgesprochen hat, immer mehr Thema ist, das heißt, eine eins zu eins Begleitung eigentlich einer Frau zustehen, aber nicht gewährleistet sein kann. Bin ich also, die Hebamme, muss in Deutschland dabei sein, bei jeder Geburt rechtlich gesehen eine Doula ist optional und eine quasi Privatvergnügen, und ich vergleiche eigentlich eine Doula mit dieser englischen Übersetzung Mothering the mother. Also, ich bin so persönliche Cheerleaderin und eigentlich, nicht eigentlich nur für das wohl der Frau da und für ihren Partner, weil das wird auch meistens unterschätzt, weil die Väter sind meistens nachher die größten Fans davon, und ich konzentriere mich bei meiner Begleitung von Frauen als Doula bei der Geburt oder auch schon während der Schwangerschaft auf die Frau, ihre Wünsche, Bedürfnisse, Sorgen, Ängste. Also, ich bin nicht wie eine Hebamme, die für das medizinische Wohl einer Frau zuständig ist und guckt, wie groß ist und so weiter und so fort, diese ganzen Vitalwerte auch unter der Geburt, dafür bin ich gar nicht zuständig, auch nicht ausgebildet. Das liegt in der Hand der Hebamme, und ich bin eben für die Frau, geht's ihr mental gut oder nicht? Wie fühlt sie sich, was wünscht sie sich? Braucht sie was zu trinken und eben auch der Vater? Wie kann er die Frau bestmöglich unterstützen? Wie kann ich ihn vielleicht entlasten? Was hat er für Fragen, Sorgen, Ängste? Und da ist einmal neben dem Dasein für die Frau mein großes Thema Aufzuklären, weil früher eben sind Frauen, als sie schwanger geworden sind, haben sie immer schon mal Geburten erlebt von der Nachbarin im Dorf oder schwangere Frauen beim Stillen gesehen. Und heutzutage, wo wir alle alleine leben, hat man vielleicht, wenn man Glück hat, eine Freundin, die vor einem das durchgemacht hat. Aber im Zweifel kriegt man nur komische Geschichten erzählt oder leider nicht so schöne, oder auch Leute, die gar nicht selbst was zu Gebären erzählen können, erzählen einem da schon viel, und da sehe ich es als meine Aufgabe, eben diesen positiven Aspekt aufzuklären, die Sorgen zu nehmen und eben Mut zu machen, dass das toll sein kann und dass es keine dummen Fragen gibt. Und ja, das ist so mein Ansatz. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr geil, sehr, sehr, sehr schön! Ich finde das so schön, weil tatsächlich glaube ich, dass ich mit meiner Hebamme damals den größten Glücksgriff überhaupt gelandet habe. Also, ich habe im Krankenhaus entbunden und habe. Dort gab es natürlich die Hebamme, die da gerade Dienst hatte, aber die, die mich vorbereitet hat und die dann auch mich im Wochenbett betreut hat. Die hat damals auch zu mir gesagt, nee, Gretel, ich bin für dich da und nicht für deinen Sohn, und ich weiß noch, wie ich damals dachte, so, hey, was soll das denn? Also ich denke, man wird Hebamme, weil man die Babys so süß findet. Ich kam in dem Moment gar nicht auf die Idee, dass es um mich und meine Bedürfnisse gehen könnte, und fand das also wirklich tatsächlich glaube ich, erst beim zweiten Kind habe ich so festgestellt, was sie damit eigentlich meinte, und das ist das, was du, was du sagst, was man erst lernt mit der Zeit und was wir heutzutage eben tatsächlich gar nicht woanders lernen können, weil wir es ja nicht erleben bei anderen. Also wann bist du mal bei einer Geburt dabei es sei denn du kriegst selber ein Kind! Maike Bauermann: Genau, und dann ist ja irgendwie so super viele Fragen, also ich muss dazu sagen, nicht jede Frau braucht eine Doula. Es gibt total Frauen, die sich an sich schon sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt haben, die Partner haben, wo das alles abgedeckt ist, oder auch die mit sich selbst dahingehend so dieses tiefe Urvertrauen haben und die auch gar nicht extern sonst noch eine Person braucht. Aber ich sehe so als Doula, und es gibt eben ganz viele wundervolle Hebammen da draußen, die eben leider aufgrund der Zeit gar nicht, weil es böser Wille ist, gar nicht das abdecken können, obwohl sie es eigentlich super gerne wollen. Also ich möchte da nämlich niemanden irgendwas wegnehmen, sondern eigentlich versuche, da nur eine Lücke zu schließen, die leider aufgrund unseres Systems teilweise leider da ist. Und das Schlimme daran finde ich halt, das ist ein unwiederbringlicher Moment. Die Geburt, wie das gelaufen ist, ähm, ist einfach, das ist so, wie wenn die Zahnpastatube einmal, wenn das raus ist, dann ist es raus, da kriegt man auch nicht mehr zurück. Und dieses Erlebnis und wie man behandelt wurde unter der Geburt, das prägt halt eine Frau ein ganzes Leben, und wie der Start für ein Baby war, auch. Und das ist so schade, dass das noch nicht gesehen wird, dass diese Vorsorge, wo man sich nicht sorgen soll, aber im Prinzip so diese Profilaxe, dass jede Frau eine wundervolle oder die Voraussetzung für eine wundervolle Geburt hat, dass das leider nicht immer gegeben ist, und das ist sehr schade, und das versuche ich zumindest aufzufangen, sofern das geht. Also ich meine, ich gebe auch keine Garantie, kann ja auch keiner geben. Aber ich versuche, da zu sein und eben Mut zu machen und Sicherheit zu geben, weil das ist ein ganz, ganz großer Aspekt dieses sich sicher fühlen, und wenn man sich sicher fühlt, dann steht einer coolen Geburt auch weniger im Wege, als wenn man sich nicht sicher fühlt. So wie halt, wenn man, egal, was mein Leben macht, so Cheerleader an der Seite hat und sagen: Hey, go Gretel, go Gretel, und wenn da jemand steht und dich so anfordert, dann auch, wenn die Person selbst das Kind gebären muss oder du den 100 Meter Sprint selber laufen musst. Aber wenn da jemand steht und du weißt, die ist da und fängt mich auf, dann kann man alles besser und leichter durchleben. Gretel Niemeyer: Ja, und jetzt ist ja also dein, sowohl deine Website als auch dein Instagram Kanal zum Beispiel heißen ja, Maike Macht Mut! Und jetzt haben wir natürlich nur erstmal über den Bereich Kind bekommen, Gebären gesprochen. Aber deine Arbeit fängt ja schon viel früher an, auch beim Thema Kinderwunsch, auch beim Thema vielleicht unerfüllter Kinderwunsch, oder wir müssen lange drauf warten und geht auch noch weiter in Richtung. Oh, jetzt habe ich ein Kind, ich möchte wieder einsteigen, ich möchte mich als Mutter finden und eben auch der, der Special case, sag ich mal, von unserer Gesellschaft aus gesehen. Oh, ich bin selbstständig und habe ein Kind oder möchte ein Kind oder so? Wie bist du zu dieser, wie bist du zu dieser Themenbreite gekommen? Wie deckst du das ab und wie? Ja, wie schaffst du es auch in diesen unterschiedlichen Bereichen tatsächlich Mut zu geben? Weil ich hab, ich hab mal einen Kunden beraten, damals hießen sie noch Ovijawo, jetzt April fertility, und bin da auch sehr tief in das Thema künstliche Befruchtung und so weiter, Wahrscheinlichkeiten, unerfüllter Kinderwunsch und so weiter eingestiegen. Und das ist schon harter Tobak, zum Teil, weil das ist ja schon, was heißt schon, es ist ein existenzieller Wunsch, der vielleicht nicht in Erfüllung geht, und damit verbunden sind ja viele, ja, viele körperliche Belastungen, mentale Belastung, finanzielle Belastungen. Wie schaffst du das in deiner Arbeit, da immer wieder diesen Mut zu geben? Große, lange Frage! Maike Bauermann: Ich habe Gänsehaut, während du das gesagt hast, weil dazu kommt wahrscheinlich, weil ich nicht geplant, aber eben, wie das Leben einem die Dinge so hinschmeißt, ich selber quasi ein Studium des unerfüllten Kinderwunsches hinter mir habe, und das ist jetzt eben schon sechs beziehungsweise dann, als angefangen hat, ja noch länger her. Zu dem Zeitpunkt war das eben noch ein komplettes oder was heißt häufiges Tabuthema, und da zu dem Zeitpunkt hätte ich mir jemanden gewünscht, mit dem ich mich austauschen kann. Das war noch viel, viel schwieriger, also das Thema Kinderwunsch oder ich merke einfach diese Gefühle, die man während dieser Reise hat, und, wie du ja sagst, diese Essentielle, dieses, man stellt sich ein Leben vor, und ich hab mich als Mutter gesehen, und da gab es gar nichts anderes, und dann damit konfrontiert zu werden, das ist vielleicht gar nicht das, was für mich da in meinem Lebensbuch so als nächstes Kapitel dran steht. Das ist echt schon super, mega krass, und ich glaube für mich zumindest, dass ich weiß, wie sich diese Momente der wirklich, dass ich mich mit dem Gedanken, wie ist es, kann ich mir eine Adoption vorstellen oder wie könnte mein Leben aussehen, wenn ich keine Kinder habe, weil ich wirklich quasi an dieser Tür stand, dass ich diese Gefühle und alles, was dazugehört, sehr gut verstehen kann und ein Teil auch weiß, was mir geholfen hat und welche Option es geht. Also, meine Reise war drei Jahre lang, was auch eben schon, und auch mit künstlicher Befruchtung und allem, was da so dranhängt. Also da bin ich sehr tief eingestiegen, auch welche Sachen man sonst noch so tun kann. Also ich glaube, ich habe das halbe Internet zu dem Zeitpunkt durchforstet und so ein Selbststudium gemacht. Aber ich konzentriere mich eben darauf, dieses Mut machen und darauf zu fokussieren, wie es gab, einen Workshop, wo ich da auch gesagt habe, die Möglichkeiten auszuloten, also das, dass es super schwierig ist, natürlich in solchen sehr dunklen Momenten das positive zu sehen, aber auch zu sagen, okay, es gibt Dinge, die du nicht ändern kannst, und deswegen diese Ohnmacht, die man hat in diesem Moment, und das ist eben das gleiche, auch bei einer Geburt später. Also Dinge, die ich da gelernt habe während dieser Kinderwunschzeit, haben mir super geholfen, für eine wundervolle Geburt zu haben, weil es eben Dinge im Leben gibt, die wir nicht beeinflussen können. Also aber es gibt eben immer auch Dinge, die wir beeinflussen können. Einmal externe Faktoren, manchmal, ob ich in eine Kinderwunsch Klinik gehe oder nicht, ob ich jetzt in Deutschland oder in Österreich mache, dass kann ich entscheiden. Wie es dann ausgeht, habe ich nicht 100 Prozent in Hand, aber auch, was ich mir gutes tue in der Zeit und möchte ich mich von diesen Gedanken, die auch sein dürfen, quasi die ganze Zeit leiten lassen oder nicht. Und manchmal braucht es da externe Impulse, weil man es einfach alleine nicht mehr schafft, da rauszukommen. Und ich habe mir auch sehr viel Hilfe geholt zu dem Zeitpunkt, also ich war ich glaube, alles wie gesagt, von Homöopathie über Heilpraktikerin, über Hypnose, über eine Psychotherapie, also ich habe auch mir Hilfe geholt, weil es einfach echt krass ist, das alleine schaffen zu wollen. Ja, und da brauchte ich auch Mut. Also habe ich auch ein Reel zu gemacht beim Auto, wenn das kaputt ist, und ich kenne mich damit nicht aus, dann gehst du halt auch in eine Autowerkstatt, oder wenn hier irgendwie die Heizung nicht funktioniert, und dieses Thema ist, wo ich sage, da darfst du dir auch Hilfe holen. Gretel Niemeyer: Ja, generell finde ich halt, in so vielen Bereichen dürfen wir uns mal erlauben, uns Hilfe zu holen und zu sagen, ich weiß jetzt alleine nicht, wie es weitergeht. Aber es gibt sicherlich Leute, die das können, und ich finde eben da auch die, die Arbeit einer Doula oder wie gesagt, ich hatte eine grandiose Hebamme, die kann dich auch schon in diesem sich in die Mutterrolle einfinden, wahnsinnig gut! Weil dann hast du dieses Baby, und du hast ja ungefähr 30 Leute, die wissen, wie es jetzt besser geht und und was das Kind jetzt braucht und ob es diese Krankheit hat oder da noch mal zum Arzt muss, oder weiß der Geier was. Das wissen ja irgendwie ja, wie gesagt, im Zweifel mindestens mal zehn Leute besser als du. Und meine Hebamme hat damals den Spruch gesagt, weißt du Gretel, wenn man einer jungen Mutter nichts gutes zu tun zu sagen hat, dann sollte man die Schnauze halten, und ich finde es, ich finde es einfach so wahr und gut, und tatsächlich brauchte ich auch ein freistrampeln, nach einem halben, dreiviertel Jahr zu sagen, die beste Mutter, die dieses Kind jemals haben wird, bin ich und dann ist das noch gut, dass es homöopathische Kügelchen gibt, oder dann ist das ja. Natürlich achte ich auch darauf, dass es keinen Tuch oder Plüschtier mit im Bett liegt, das zur Erstickung führen könnte, oder was weiß ich. Ich hab echt oft gedacht, oder mein Mann und wir beide so, wir sind ja keine Teenie Eltern außer Kontrolle. Ich war 32, als ich mein erstes Kind gekriegt habe. Da weiß man im Zweifel schon so ungefähr, wie es geht. Aber man wird plötzlich in so eine neue Situation reingeschmissen, man ist unsicher und sich da wieder frei zu strampeln und da eben auch wieder so einen Nordstern zu haben von einer Person, wie du gesagt, dass die einem wohlgesonnen ist, die Ruhe reinbringt, die vielleicht auch Mut reinbringt, einfach zu sagen, vertrauen auf deine Intuition, das fand ich wahnsinnig wertvoll damals! Maike Bauermann: Also ich sag auch immer, so, Doula ist wie so ein Leuchtturm. Also ich empfehle ja auch auch, egal wann ich eine Frau begleite, ich empfehle keinen besonderen Weg, sondern eben, ich gucke immer, wie die aktuelle Situation ist und zeige die Möglichkeiten auf, und dann sage ich, und du hast die Antwort in dir, vielleicht spürst du sie halt jetzt noch nicht, aber dass jede Frau dieses Wissen in sich trägt, und manchmal wird es eben von keine Ahnung gut gemeinten, aber schlechten Ratschlägen, von dem Umfeld überstülpt oder übertüncht und da eigentlich hinzukommen zu sagen, wenn das dein Wunsch ist. Also ich habe eine Frau, die mich kontaktiert hat mit zwei Kaiserschnitten, und da habe ich gesagt, wenn du eine natürliche Geburt versuchen möchtest, dann suchen wir ein Umfeld, das das ermöglicht, und das sage ich immer, sich ein Umfeld zu schaffen, dass das den Traum, den du hast, mitträgt. Und so versuche ich eben, den Frauen Mut zu machen, dass, wenn das dein Wunsch ist, dann wenn du Gegenwind bekommst oder auch wenn du sagst, nach der Mutterschutz, Elternzeit möchte sich umorientieren, weil das so ein Wendepunkt ist, dann versuche dich nicht, von irgendwelchen gut gemeinten Ratschlägen abzuhalten, sondern such dir ein anderes Umfeld, die dich inspirieren, so wie ich jetzt auch mir ein anderes Netzwerk um mich herum gebaut habe, die ähnlich denken und ticken. Und manchmal hilft es ja dann, ich sag mal so ein Kletterpark. Wenn einer vor einem klettert und eine gewisse Strategie vorgibt, wo ist jetzt der beste Tritt, dann kommt man energieschonender und leichter auf die andere Seite. Und so sehe ich das dann manchmal, dass ich vielleicht sage, es gibt hier links den Weg oder rechts den Weg oder gerade aus und zu gucken, welche Optionen, weil manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht, und dann zu sagen, und alles ist gut und richtig, wenn du dich dafür entscheidest, und vielleicht ist es heute so, morgen anders, aber an dem Tag, wo du die Entscheidung für dich triffst, dann mach es mit ganzem Herzen, und ich steh daneben und feuer dich an! Gretel Niemeyer: Sehr gut, und jetzt ist es ja so. Also tatsächlich, bevor ich Kinder gekriegt habe, habe ich gedacht, okay, du bist festangestellt, du musst noch mal eine Gehaltserhöhung verhandeln, weil, wenn du erst mal Kinder hast, hast du sowieso einen ganz großen Stempel auf dem Kopf, und dann wird das nichts mehr. Das war so die Denke aus dem angestellten Dasein. Dann habe ich mich selbstständig gemacht und habe wirklich ganz oft gedacht, gott sei dank, habe ich Kinder gekriegt, als ich noch angestellt war und nicht in der Selbstständigkeit, und jetzt ist meine sehr, sehr gute Freundin Franzi Blickle hochschwanger. Die ist auch selbstständig, und ich sehe jetzt, was es da für Möglichkeiten gibt. Ich habe lange auch gedacht, auch als Selbstständige gibt es ja gar keine Elternzeit und so weiter und so fort, stimmt ja gar nicht. Und da tatsächlich, das ist ja auch so einer deiner Herzens Bereiche, sag ich mal, dort aufzuklären und eben auch zu sagen, hey, du bist selbstständig, das ist doch cool, das ist dein eigenes Baby. Natürlich kannst du auch ein Baby aus Fleisch und Blut kriegen, und lass uns doch mal gucken, wie das funktioniert. Das finde ich eben auch so spannend, weil ansonsten hast du so zig Informationen im Internet und wirst da total frustriert, und das ist ja nur ein Teil des Mutter werdens. Also das ist ja nur der erstmal sehr offensichtliche. Aber wenn man dann Kinder hat, eher kleinere Teil, so rückblickend, dann irgendwann mal, weil ich weiß noch, ich bin aus dem Krankenhaus gegangen und dachte, den musst du jetzt mitnehmen, den hast du jetzt einfach immer, scheiße. Maike Bauermann: Und am Leben halten, … Gretel Niemeyer: Hat da nochmal jemand geguckt, ob du das überhaupt kannst. Maike Bauermann: Die Ängste, die man dann so hat, und dann sage ich ja, das hat die Mutter Natur einfach super, Mega geil gemacht! Es gibt zwar keine Gebrauchsanleitung, die ich mir manchmal wünschen würde für die Kids, wie man das so macht, aber wir haben ja einfach viel in uns drin, wenn wir uns nicht von dem außen so verunsichern lassen einfach und da immer wieder bei sich selbst zu gucken und bei der Selbstständigkeit. Also, ich glaube, es ist einmal zu sagen, okay, gibt es da irgendwelche Formulare oder so und irgendwelche Technik? Wie kann ich vorplanen, Dinge? Was gibt es für mich mit Automation und so, aber auch klar Prioritäten setzen, das ist jetzt auch ein anderes Baby als Beispiel jetzt als Selbständiger noch da, und die Geburt, wo viele Frauen sich Sorgen machen, Angst haben, gerade wenn es die erste ist oder wenn sie eine traumatische erste leider hinter sich haben. Aber am Ende des Tages, man kriegt ja ein Baby, und die Geburt ist ein sehr prägender, aber ein relativ kurzer Zeitpunkt und dieses Wochenbett danach und was für eine krasse Transformation danach noch passiert, und das du dich da gut organisierst. Ich glaube, das wird von den meisten Erstgebärenden ungewollt unterschätzt, weil es so ein bisschen wie bei meinen Kindern im Zoo. Wenn die noch nie im Zoo waren und wissen, wie das da abgeht, dann kann man da sich bedingt darauf vorbereiten, und da ist auch so ein bisschen der Fokus zu machen, dass auch dann liebevoll bestimmte Sachen gehen dann auch langsamer. Aber als Selbstständige muss man anders organisiert sein und dahingehend auch aufzuklären, was in der Zeit einfach im Körper abgeht von den Hormonen. Das Kind hat gefühlt jeden Tag neuen Schub, und so und schaffe ich das überhaupt alles. Gretel Niemeyer: Ja. Maike Bauermann: Mhm. Gretel Niemeyer: Läuft alles in Phasen. Irgendwann am Anfang liest du das Buch durch und guckst du, in welcher Phase du gerade bist. Dann irgendwann lachst du nur noch hysterisch und sagst, ist ja alles eine Phase. Maike Bauermann: Ja, und da sage ich auch so eine Selbstständige, da muss ich ja nicht sagen, an sich dieses selbstständig sein muss, und häufig ist einfach nur dieses, so einfach und schwierig zugleich, dieses Mut machen, ja, du schaffst das, und dieser Berg und diese Aufgabe und das dann auch so ein bisschen zu zerpflücken, in einzelne Teile zu zerlegen, genauso wie ich bei Schwangeren, die sich Sorgen machen vor der Geburt, auch das sind Phasen, jede Welle, und dann gibt es die erste, zweite, dritte Phase danach, dass eben nicht ein groß, oh Gott, ich bin jetzt drei Tage unter der Geburt, nee, du hast keine drei Tage lang, super, mega krasse Wehen, und genauso auch beim Wochen werde selbstständig sein, einen Tag nach dem nächsten, und da halt ja die Motivation, den Mut eben nicht zu verlieren, dass ich da an der Seite bin und auch das Gefühl habe, einfach, dass ich da bin, das reicht oft auch. Gretel Niemeyer: Mhm, ja, ja. Maike Bauermann: Ja. Gretel Niemeyer: Du sagst ja, du sagst ja auch, ich traue dir alles zu, tu du es auch. Also manchmal braucht es ja wirklich nur in Anführungsstrichen jemanden, der sagt, du kannst das, du schaffst das. Ich glaube an dich, und ich glaube so daran, bis du es irgendwann selber kannst. Und das genau ist in meiner Arbeit, die natürlich fundamental anders zu deiner ist, aber auch sehr, sehr ähnlich. Manchmal braucht es einfach, dass jemand an uns glaubt. Maike Bauermann: Ja, das, das kann den riesigen Unterschied machen, eben wenn man es selber noch nicht spürt, und es gibt diesen englischen Spruch fake it til you make, also dieses, das kennst du ja sicherlich auch. Wenn man sich irgendwann so lange selber gesagt hat, und manchmal kann man es nicht. Aber man hat jemand an der Seite, der das dann für einen sagt, was man gerne sagen können wollte, dann hilft das, diesen Schritt zu tun, und jede Frau, die ich dahingehend bestärken kann, das freut mich natürlich total. Gretel Niemeyer: Ja, nun ist es ja so. Unter der Geburt kannst du nur den Frauen helfen, die bei dir da auf der Ecke wohnen. Wie kann man denn ansonsten mit dir arbeiten? Wie kann man ansonsten deine Mutmachende Art und Dienstleistung und Cheerleading Anspruch nehmen? Maike Bauermann: Genau aus dem Grund habe ich auch gedacht, meine Zeit und mein lokaler Radius ist begrenzt, was einfach super schade ist. Bei jedem, den ich davon erzählen, habe gesagt: Mensch, hätte ich das mal gewusst hier um die Ecke, und deswegen ist die Idee gekommen, einmal, dass ich ein Online Kurs zuversichtlich zur Geburt gestartet habe. Also ich habe auf meiner Webseite unter Maike macht Mut, eben einmal, dass man mich so einem Coaching für den Bereich Kinderwunsch mit mir zusammenarbeiten kann in einem eins zu eins ist ja auch ein sehr intimer Bereich, und dann ist eben die Idee entstanden für Frauen in einem kleineren Rahmen, diese Schritte, die ich als Doula in meinem eins zu eins Session mit den Frauen hier vor Ort mache, die kann ich ja auch per Zoom online in einer Gruppe, und Frauen hilft auch einfach dieser Austausch, ach Gott die hat ja die gleichen Sorgen und Gedanken wie ich, und deswegen ist das so ein kleines Gruppenprogramm mit maximal zehn Frauen, wo wir eigentlich die Session, die ich sonst hier vor Ort mache, durchgehen, also dass wir sagen, okay, so ein Visionboard, wie kann deine Geburt aussehen, also alle Sachen, die ich im Vorfeld an Mindset Arbeit machen kann. Die ist ja unabhängig von der geografischen Nähe, und das hat dazu noch den Vorteil, dass natürlich dadurch, dass die Doula Leistung, bei der Geburt dabei zu sein, privat bezahlt werden muss. Auch Frauen, die sagen, ich würde mich aber gerne noch ein bisschen intensiver damit auseinandersetzen, dass es auch finanziell anders abgedeckt ist, die sagen also, ich habe einen super Partner, das ist auch okay. Aber wie kann ich mich dann noch auf die Geburt vorbereiten? Und so ist dieses Online, dieser Online Kurs entstanden. Natürlich kam ich auch eins zu eins buchen, wenn man sagt, ach, ich glaub, ein oder zwei Session reichen mir, meistens kommt dann raus, das ist vielleicht mehr braucht, aber das ist möglich, einfach eine Stunde mit mir zu suchen, und dann habe ich eben dieses neue Coaching how to bearth and business, eben wie ich Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung und Wochenbett, eben mit der Selbstständigkeit, die eben anders gelagert ist, von wegen Mutterschutz und Elternzeit, und da ein neues Coaching aufgesetzt, wo man mit mir zusammenarbeiten. Gretel Niemeyer: Okay, sehr, sehr cool verlinken wir natürlich alles unter dieser Folge: deine Website, dein Instagram Account und so weiter und so fort. Wenn es also für euch ein gerade relevantes Thema ist, vom Kinderwunsch bis wieder zurück ins Arbeitsleben, wie auch immer das aussehen mag, oder jemand kennt, für den, für die wahrscheinlich das interessant sein kann, dann habt Maike da sehr, sehr gerne im Hinterkopf. Und schließen möchte ich eigentlich mit einem Zitat, das auch auf deiner Website steht und dass ich ja sehr, sehr unterstreichen kann, und das ist folgendes: "Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter, sondern auch die Mutter durch das Kind" kann man gar nicht so viel dazu sagen. Oder also wann immer ich das irgendwo lese, denke ich so, ja genau so ist es. Maike Bauermann: Vorher, man geht als schwangere Frau dahin. Natürlich ist man auch schon Mutter mit einem Baby im Bauch, aber wenn die dann da sind und noch mal physisch, ist es einfach anders, und das kann einem auch keiner vorher richtig erklären, wie das dann ist und sich anfühlt. Aber es wird sich gut und richtig anfühlen, wenn es dann so ist, und ja, das ist immer einfach eine Mega geile Transformation, und ich sage immer, wenn es Männer gäbe, die das könnten, dann würden wir es jeden Tag rausschreien und sagen, wie geil bin ich, i just made a human, und Frauen ist halt einfach, Frauen können Mutter werden und ein Mensch kreieren, und das ist einfach einfach phänomenal und super! Gretel Niemeyer: Ja, Punkt, liebe Maike, ich danke dir, dass du hier warst. Maike Bauermann: Vielen Dank. Gretel Niemeyer: Danke schön. Maike Bauermann: Danke.

  9. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Was haben folgende Business-Ziele gemeinsam? 🎯 Ich möchte sichtbar sein 🎯 Ich möchte mehr Umsatz machen 🎯 Ich will keine Angst mehr vor Sichtbarkeit haben 🎯 Ich will endlich ausgebucht sein Erfahre in dieser knackigen Podcast-Folge, warum diese Ziele meistens zu Misserfolg und Frust führen und wie Du anstelle davon ab sofort richtig gute Ziele setzen kannst – und diese vor allem auch erreichen! Und keine Sorge – ich erzähle Dir nicht das 1000 Mal, dass Du Deine Ziele SMART formulieren sollst. Aber ich zeige Dir, warum das in der Realität meist nicht klappt und welchen alternativen Super-Tipp ich für Dich habe! Für unsere Psyche bedeuten nicht erreichte Ziele = Misserfolg. Deshalb ist es nicht nur für Dein Unternehmen von zentraler Bedeutung, dass Du Deine Ziele erreichst, sondern auch für Deine Gesundheit! Und wir alle wissen: Ohne ein Mindestmaß an Gesundheit ist das Business eh zum Scheitern verurteilt! Wenn wir unsere gesetzten Ziele hingegen erreichen, dann schüttet unser Hirn diverse Stoffe aus, die uns fröhlich, stolz und mutig sein lassen. Deshalb geben wir Dir in dieser Folge ein Geheimrezept für richtig gute Ziele mit an die Hand! Erzähl mal: Wobei hast Du Dich ertappt beim Zuhören? Was nimmst Du für Dich mit? Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Hallo und herzlich Wilkommen zu einer neuen Podcastfolge hier beim Businessschnack mit Laura und Gretel. Ich freue mich sehr auf diese Podcastfolge. Ich denke, es wird eine kurze, knackige Folge zu einem kurzen und knackigen Thema, was Gretel und mich immer wieder erreicht, sowohl selber von uns als Unternehmerin als auch, und das im besonderen von unseren Kundinnen. Und zwar soll es um das Thema Entscheidungen und Zielsetzungen gehen. Das ist mal so die Überschrift. Um Entscheidungen zu treffen oder um ans Ziel zu kommen, sollten wir uns in regelmäßigen Abständen mit dem Thema beschäftigen: Wie setze ich mir eigentlich Ziele, und was für Ziele sind das? Und keine Sorge, jetzt komme ich nicht mit dem Smart Modell um die Ecke, dass du die smarte Ziele setzen sollst. Das sollten wir jetzt mittlerweile eigentlich alle wissen, dass die irgendwie spezifisch und messbar und realisierbar sind. Dieses Konstrukt würdest du vielleicht zum Teil ersetzen durch das, was ich dir heute erzähle, denn ich finde dieses Smart Konzept nicht besonders greifbar. Und let's face it, wie machst du es im Alltag? Vor allem auch im Business Alltag, setzt du dich hin, wenn du dir Ziele aufschreibst und sagst, so, jetzt gucke ich mal, jetzt nehme ich mir einen Stift und guck mal, ob das denn messbar ist, ob das, das attraktiv ist, ob das realisierbar ist und so weiter, das terminiert ist. Also setzt du dich wirklich hin, also setzt du dich bei jedem Ziel hin und guckst, ob du diese fünf Komponenten erfüllst. Ich glaube nicht, weil ich tue es nicht. Also wenn ich mich hinsetze und überlege, worauf richte ich mich, was nehme ich mir für eine Challenge vor, was ist mein nächstes Projekt? Dann setze ich mich in den seltensten Fällen hin und guck mir diese fünf Sachen an. Ich finde es also kurz um nicht besonders alltagsfähig, dieses Smart Konzept, und deswegen habe ich mich damit auseinandergesetzt, schon oft und lange, wie man denn richtig geile, richtig gute Entscheidungen treffen kann für richtig gute Ziele und wie diese einen auch dahin bringen. Und deswegen habe ich dir heute mitgebracht, zwei verschiedene Zielarten, und zwar gibt es Ergebnisziele und Disziplin-Ziele oder Ergebnis-Vorhaben und also und Disziplin. Also wir merken uns erst mal diese beiden Ergebnis und Disziplin, diese beiden Begriffe. Du kannst dahinter das Wort Ziel oder Challenge oder was auch immer setzen. Egal, es gibt also eine Ergebnis Challenge und eine Disziplin Challenge. Was bedeutet das jetzt? Super, super wichtig ist, dass wir uns jetzt einmal kurz gemeinsam auf diese Reise begeben, welche Dinge wir eigentlich bei Zielen überhaupt im Griff haben und welche nicht. Das ist nämlich der große Schlüssel. Ich gebe dir jetzt sofort Beispiele dafür und zwar werde ich dir ein paar Beispiele geben für den Unterschied zwischen Ergebniszielen und Disziplinzielen und somit verbunden auch Ergebnis-Entscheidungen oder Disziplin-Entscheidungen. Damit es richtig greifbar wird, steige ich jetzt voll ein mit ganz praktischen Beispielen. Also fangen wir doch mal im Privatbereich an, zum Beispiel beim Thema Sport. Ich habe schon öfter gesagt, ich mache mehr Seelensport als Körpersport und denke aber immer, ich sollte mal wieder mich mehr bewegen. Ich könnte mir jetzt also als Ziel setzen, ich, ähm, ich bin sportlich, oder ich gehe laufen, oder ich gehe Joggen, oder ich melde mich im Fitnessstudio an, so, das ist ein Ergebnisziel, also, das Ergebnis ist, ich bin sportlich, und dann merkst du vielleicht gleich auch schon, was unser Körper daraus macht, unser System, unser Geist. Wenn ich sage, ich melde mich im Fitness Studio an, so das ist ein Ergebnisziel. Das Ergebnis ist, ich bin dort angemeldet, mein Kopf macht aber auch da raus. Ich gehe da mindestens dreimal die Woche hin. Ich mache ganz tolle Übungen, ich bin da immer jeweils eine Stunde. Es macht mir vielleicht sogar noch Spaß, mein Körper verändert sich und so weiter. Das ist ein Ergebnisziel. Problem oder problematisch am Ergebnisziel ist, dass wir das Ergebnis aber nicht immer in der Hand haben. Also, manchmal macht das Sinn, sich ein Ergebnisziel zu setzen, manchmal aber auch nicht. Und bei ganz vielen Dingen ist es sinnvoller, sich ein Disziplinziel zu setzen. Zugegeben, Disziplin ist auch nicht mein Lieblingswort. Ich gucke auch nochmal nach einem besseren Begriff, aber so heißt es nun mal, sich ein Disziplinziel zu setzen, wäre, ich gehe einmal die Woche ins Fitnessstudio oder dreimal die Woche oder fünfmal die Woche, weil das habe ich, außer ich bin auf einmal schwer krank oder so, in meinen eigenen Händen. Wir transformieren das jetzt mal kurz aufs Business. Ein Ziel, was Gretel und ich immer wieder hören, ist: Sichtbarkeit, verkaufen, mehr Kunden haben. Das sind alles erstmal Ergebnisziele. Ich möchte sichtbar sein, ist ein Ergebnisziel. Jemand sieht mich, bedeutet das, wer sieht mich? Wie viele sehen mich? Okay und dann kommen wir so 0-8-15 mäßig und sagen ja, das musst du smart machen, wie viel, was und so weiter. Aber auch da müssen wir halt gucken, was liegt wirklich in meiner Hand. Weil gerade in der Selbstständigkeit ist das Thema Selbstwirksamkeit mega wichtig. Es ist super wichtig, dass wir uns selbst wirksam fühlen und dass wir die Dinge erreichen, die wir uns vorgenommen haben, damit wir dauerhaft mental gesund bleiben können. Nicht 100 Prozent, aber einen hohen Prozentsatz, weil ansonsten, was sehr, sehr ungesund ist für unsere Psyche, für unser System ist, aus Tagen rauszugehen und immer das aus Tagen, aus Wochen, aus Monaten, aus Jahren, und das Gefühl zu haben, ich habe eigentlich gar nichts geschafft. Wer kennt es einmal kurz die imaginäre Hand hoch. Das heißt, beim Thema Sichtbarkeit zu bleiben, wäre es sinnvoll, sich ein Disziplinziel zu setzen, zum Beispiel, sowie Gretel und ich mit diesem Podcast gestartet sind, vor zwei, fast zweieinhalb Jahren. Wir haben gesagt, wir gehen 90 Tage jeden Tag um Neun live. Das war ein Disziplinziel. Hätten wir gesagt, wir wollen einen Podcast starten? Das ist ein Ergebnisziel. Hätten wir vielleicht nicht angefangen, oder ich bin mir ganz sicher, dass wir nicht 300 Plus Folgen aufgenommen hätten. Das heißt, schau, das ist mein Input für heute, dass du in Zukunft immer überlegst, ist hier gerade ein Ergebnisziel wichtig oder ein Disziplinziel? Weiteres Beispiel, du möchtest gerne verkaufen. Ist erst mal ein Ergebnisziel. Ich möchte verkaufen, ich möchte Umsatz machen, was ja super wichtig ist als Selbstständige und als Unternehmerin. Aber was könnte dafür ein Disziplinziel sein? Eine Disziplinzielsetzung? Zum Beispiel: Ich spreche jede Woche mit 20 Menschen über mein Angebot. Ich schicke jede Woche 30 Nachrichten per PN oder DM, also Gretels geliebte umsatzrelevante Tätigkeiten, die URTies. Wenn du die URTies nicht kennst, solltest du uns dringend eine Nachricht schreiben, und wir gucken mal drauf, was für dich, deine Disziplinziele im Bereich umsatzrelevante Tätigkeiten sind. Denn solange wir uns dort nur Ergebnisziele wünschen, fehlt unserem Gehirn die Spur dorthin, fehlen die einzelnen Schritte, und wir gehen immer frustriert raus, oder sehr oft, weil wir wahrscheinlich nicht erreicht haben, was wir als Endergebnis haben wollen. Das Endergebnis ist vielleicht locker, angenehm ausgebucht zu sein, also im Sinne von, ich habe ausreichend Kundinnen, ich habe einen guten Umsatz, und ich habe das vertrauen, dass das auch wieder passieren wird. Das ist vielleicht das Ergebnisziel, wenn du sagst, ich möchte mehr Kundinnen haben, ich möchte meinen Umsatz steigern. Das ist aber ein riesen Brocken für viele, gerade vielleicht, wenn man am Anfang ist, und deswegen ist es dort sehr viel sinnvoller, sich ein Disziplinzsiel zu setzen und zu sagen, ich starte jetzt damit, drei Monate jede Woche über mein Angebot zu sprechen, und das kannst du innerlich am Ende der Woche auch abhacken, wo mein Lieblingsthema ins Spiel kommt, sich so Tracker zu bauen und zu sagen, ich stempel immer ab, wenn ich ein Ergebnis erreicht habe, damit mein Gehirn sich drauf einstellen kann, Erfolge zu feiern. Sinnvolle Ergebnisziele sind zum Beispiel Visionboard oder Sachen, wie ich mich fühlen möchte, mit denen ich mich immer wieder verbinden kann, mein großes Warum, das ist sinnvoll, da als Ergebnis zu denken, zu fühlen und zu handeln. Aber im Business Alltag würde ich heute mal die Lanze dafür brechen wollen, dass wir mehr Disziplinziele setzen und diese auch einhalten. Weil an diesen können wir nachher auch messen, ob ich erfolgreich war oder nicht. Also wir hatten ja schon das Thema Sichtbarkeit, das Thema Verkaufen, aber auch das Thema Mindset können wir in diesem Bereich. Wir können zum Beispiel sagen, ich möchte weniger Angst haben. Das ist in zweierlei Hinsicht problematisch, weil, was ist weniger Angst, und unser Gehirn mag, zum Beispiel Angst vor Sichtbarkeit, bekomme ich ja immer wieder mit und kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Das heißt, ich möchte weniger Angst vor Sichtbarkeit haben, ist ein unfassbar schweres Ziel, und ich würde sogar sagen, ich bin jetzt mal so ehrlich, ich finde, es ist ein unfassbar schlechtes Ziel, weil was ist weniger Angst? Wann bin ich damit erfolgreich gewesen? Weil vielleicht kommt ja eine neue Angst. Normalerweise ist Angst wie ein Zwiebelprinzip. Ich lege eine ab, es kommt eine neue zum Vorschein. Das heißt, es wird wahrscheinlich nie oder selten diesen inneren Moment geben. Von Check habe ich erreicht, und der ist wichtig für uns. Das ist, wie früher die Bauern und Bäuerinnen was geerntet haben und sich gefreut haben, oder die Kuh gemolken haben, und sich gefreut haben darüber, weil das Ergebnis da war. Und was an diesem Satz, ich möchte weniger Angst vor Sichtbarkeit haben, noch problematisch ist, ist, dass er negativ formuliert ist und nicht positiv. Das heißt, unser Gehirn weiß gar nicht, in welche Richtung es laufen soll. Was könnte also ein Disziplinierziel hier sein? Das Disziplinziel könnte sein. Ich gehe jede Woche einmal live, weil ich weiß, dass es ein Muskel ist, den ich trainieren darf, und wenn ich ihn trainiere, wird das weniger schwierig, und dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße. Das heißt, je öfter ich das mache, desto weniger Angst werde ich verspüren. Zum Beispiel, oder ich traue mich, jeden Tag, eine fremde Person anzuschreiben, Disziplinziel, und wenn dich das Wort Disziplin jetzt triggert, dann kann ich dich verstehen, weil Disziplin ist ein für mich auch eher schwieriges Wort, weil es eher gesellschaftlich und sozial für mich negativ besetzt ist. Aber lass uns da noch mal drüber jumpen und das Ding dahinter sehen. Das Ding dahinter ist nämlich, dass ich anfange, konkret zu werden und für mich Dinge konkret runterzubrechen und nicht mehr mit Beispiel dem Smart Modell oder irgendwelchen komplizierten Dingen zu versuchen, Dinge greifbar zu machen, sondern zu sagen okay. Ist es sinnvoll, hierbei gerade zu sagen, ich hab ein Ergebnisziel? Nein, weil ich dann die einzelnen Schritte nicht runterbrechen kann. Also gehe ich viel mehr im Business auf Disziplinziele. Ein weiteres Beispiel, was ich mitgeben möchte, was ich sehr oft höre und was wir auch in unserer Mastermind ganz oft hören, ist, ich möchte einen Blog haben. Ich möchte meinen Newsletter wieder bespielen. Das sind alles Ergebnisziele. Das Ergebnis ist ein toller, lebendiger Blog mit vielen Artikeln, und viele Menschen, die das lesen, weil, wenn ich sage, ich möchte wieder bloggen, dann ist beim Ergebnisziel ebenso tricky, dass unser Gehirn daraus dann macht. Was bedeutet das eigentlich alles? Okay und die sollen toll sein, da sollen tolle Bilder drin sein, die Menschen sollen das lesen, ich will Kommentare und Feedback bekommen und so weiter, und das ist schwierig. In diesem Fall würde ich sagen, kein guter Bereich für ein Ergebnisziel. Richtig guter Bereich für ein Disziplinziel, zu sagen, ich starte ab 1. Juni mit meinem Blog, und ich schreibe jede Woche einen Artikel oder einen im Monat. Auch das ist ein richtig gutes Disziplinziel. Wenn du, wenn das gerade dein Ziel ist, dann ist es sehr viel wahrscheinlicher, auch wenn du dir sagst, ich schreibe einen Blogartikel im Monat, immer zum letzten Freitag im Monat, dann ist, dann verspreche ich dir jetzt, die Chance, dass du in einem Jahr zwölf Blogartikel hast, ist wesentlich höher, als wenn du dir heute das Ergebnis Ziel setzt. Ich möchte wieder bloggen, es ist so, dass wir das einfach viel mehr aufschieben, prokrastinieren, verhindern, weil wir nicht wissen, wo wir anfangen sollen, weil es uns riesig erscheint, weil unser Kopf bei Ergebniszielen in die Phantasie geht, in die Ausprägung, in das wie könnte ich das machen? Ach das noch, das wäre auch noch schön. Also, bei Ergebniszielen neigen wir zur Blumigkeit. Das ist zum Beispiel bei einer Vision oder einer warum Arbeit auch wichtig. Bei einem Business, wo ich vorankommen möchte und Ergebnisse haben und mich selbstwirksam fühlen möchte, ist das hinderlich. Deswegen dort bitte kleine Disziplinziele, kleine, im Sinne von, dass sie dich genug herausfordern, dass sie dich aus deiner Komfortzone bringen, aber dass sie dich nicht überfordern. Also, wenn du anfängst, und ich schreibe jeden Tag einen Blogartikel, wird es wahrscheinlich schwer, das durchzuhalten. Also, dieses Konzept hat mich extrem vorangebracht, sowohl privat als auch beruflich, und ich wollte es dir und euch heute unbedingt mitgeben in dieser Podcast Folge. Wenn du magst, schick uns auf jeden Fall mal Feedback dazu, weil fast alle Menschen, mit denen ich daran arbeite, ertappen sich dabei, dass sie sagen, ich habe bisher eigentlich immer nur Ergebnisziele formuliert, sehr, sehr viel mehr, bestimmt 60, 40, 70, 30, manchmal sogar 90, 10, und ich fange jetzt an mit Disziplinzielen, weil die kann ich umsetzen, erreichen und mir auch auf die Schulter klopfen und am Ende des Tages, der Woche oder des Monats stolz auf mich zurückblicken und sagen, ich habe meine Ziele erreicht, und dafür habe ich angefangen, sie mehr realistisch und disziplinzielorientiert überhaupt vorzunehmen. Also ich plädiere im Business für 70-30 oder 80-20 zugunsten der Disziplinziele. Schick uns unbedingt ne Nachricht, ja mal Rüber zu Instagram, Laura.Roschewitz oder GreteNiemeyer, oder komm auf unsere Webseite www.LauraundGretel.de, und hinterlasst uns einen Kommentar zu dieser Podcastfolge. Erzähle mir gerne mal, was für dich, wie es für dich ist, mit Disziplin versus Ergebniszielen, was es dir bringt, was du vielleicht gelernt hast aus dieser Folge, und wenn du Lust hast, mit Gretel und mir zu arbeiten, dann spring mal rüber und buch dir den Passigkeitscheck für unsere Mastermindgruppe Smash it, wir haben noch vor dem Sommer ein paar Plätzchen frei und freuen uns sehr, wenn du Lust hast, mit uns richtig richtig, knackige, coole und erfolgsversprechende Disziplinziele zu erarbeiten, und ein paar blumige, tolle Visions und Ergebnisziele. Bis dann! Ich wünsche dir jetzt erst mal ein schönen Tag, freue mich, wenn wir uns in der nächsten Folge am Donnerstag wieder hören, und bis dahin mach's gut! Viel Spaß und bis bald! Ich freue mich über Feedback.

  10. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Am 13. November reißt es Judith Peters den unternehmerischen Boden unter den Füßen weg: Von einem Tag auf den anderen sind sie und ihr gesamtes Team auf den Social Media Plattformen gesperrt. Und dass, laut Facebook, lebenslang! Wie Judith damit umgegangen ist, wie das ihr Business beeinflusst hat und welche 3 Tipps sie dabei hat um das zukünftig zu vermeiden, erfährst Du in dieser Podcast-Folge. Am 23. Mai startet Judiths meeeega geniale Blog Challenge “BLOG YOUR PURPOSE” und Du kannst Dich hier kostenlos anmelden und dabei sein: https://judithpeters.de/blog-your-purpose Bereits über 1000 Menschen sind dabei – bist Du die nächste? Wenn Du bereits einen Blog hast, teile ihn gerne mit uns. Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Laura Roschewitz: Hallo, herzlich willkommen! Moin, moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Gretel und Laura, und heute habe ich die Ehre, einen Gast hier zu Besuch zu haben. Liebe Judith, du warst schon mal hier, aber das ist schon viele, viele Folgen her, und deswegen freue ich mich, dass wir heute eine zweite Runde drehen. Herzlich willkommen! Judith Peters: Ich freue mich auch sehr! Laura Roschewitz: Du warst schon mal hier in unserem Podcast, und zwar in Folge 138. Mittlerweile haben wir ja die 300 gecrosst, das heißt, ich finde, es wird Zeit für ein Update. Ich versuche dich einmal, weil in der Zwischenzeit sind ja auch einige neue Hörerinnen und Hörer dazugekommen, mal in meinen Worten kurz vorzustellen, und zwar Judith Peters ist für mich einfach die absolute Wortakrobatin und Blog-Queen, also jeder, der nur drüber nachdenkt, besser zu schreiben, witziger, spontaner, intuitiver, authentischer und das auch noch mit seinem Business zu verknüpfen und damit erfolgreich zu sein, sollte dich kennen. Wenn ich, holt es bitte nach, schon mal hier die sozusagen der Disclaimer. Ihr findet hier in den Podcast, in den Shownotes alle Links und so zu Judith. Wir selber, wir kennen uns schon ganz schön lange, finde ich für Online Business, und ich war auch mal in deiner Membership, in deiner Community Teil und habe ganz, ganz tolle Blogartikel in dieser Zeit geschrieben, auch wenn es nicht so viele waren, aber sie waren sehr, sehr schön und erfolgreich. Und daneben bist du aber auch bekannt für so verrückte Dinge. Also, du bist, du bist Texterin, du bist Bloggerin mit Leib und Seele und steht für das geschriebene Wort, bist aber auch bekannt dafür, dass du Müll sammeln gehst, dass du Handstand und Bloggen verknüpfst, dass du ein Familienunternehmen hast und dass du das last but not least auch gerade eine harsche, sozusagen Kritik an Facebook und Co hast, und da wollen wir heute mal darüber sprechen. Judith Peters: Ja, das muss unbedingt angesprochen werden. Genau das ist ein super Thema. Laura Roschewitz: Hast du Lust, nochmal in deinen Worten für unsere Hörerin und Hörer zu erzählen, was du machst, was dein Business ist und wer du bist? Judith Peters: Wow! Also nach dieser Einleitung denke ich mir, alles, alles verblasst. Ja, also mein Business ist. Ursprünglich habe ich BWL studiert. Ja, das ist so, hat man halt studiert, und dann habe ich noch eine Werbetexter-Ausbildung gemacht. Ich habe auch noch Grafikdesign studiert. Also man merkt schon, ich habe schon damals irgendwie so ein bisschen meinen Weg gesucht, habe dann auch erst mal als angestellte Texterin gearbeitet, hab mich dann aber 2009 selbstständig gemacht, nachdem ich gekündigt wurde, sonst hätte ich mich nie selbstständig gemacht, ich hätte zu viel Angst gehabt, wahrscheinlich, oder es wäre einfach keine Option gewesen. Und dann, 2018 bin ich in dieses Thema Online Business, so, ja ich weiß, nicht reingestolpert vielleicht, weil ich einfach keine Perspektive mehr gesehen habe. Und seit 2018 bin ich in diesem Thema drin, bin dann eben auch keine Werbetexterin mehr für Agenturen, habe das alles, hab meine Kunden gekündigt, dann im Laufe von 2020/21, und seit ungefähr 2021 konzentriere ich mich voll auf das Thema Bloggen in meinem Online Business, weil auch davor habe ich immer alles gemacht, schöner Bauchladen, und irgendwann ab ich mir gedacht, so was mache ich den am liebsten, wenn ich irgendeine Sache, nur nur eine einzige Sache in meinem Business 30 Tage lang machen müsste, von morgens bis abends. Was würde ich gerne machen? Und dann klar also, dass ich mich so lange im Kreis gedreht habe. Klar ist es das Bloggen so, und seitdem mache ich Blogkurse und Challenges und alles Mögliche, eben so Handstand mit Bloggen verknüpfen zum Beispiel oder so andere abgefahrene, krasse Challenges, die mir halt immer so einfallen, während ich Joggen gehe oder Müll sammle oder die Wäsche aufhänge und denke, oh, das müssen wir machen! Und dann gibt es halt immer so abgefahrene Sachen, immer jedes mal ein Experiment, auch für mich, und ich liebe es. Ich liebe das Schreiben, obwohl mir das nicht in die Wiege gelegt wurde. Ich liebe das Bloggen, ich liebe es, diese Themen anzugehen, dieses Sichtbarkeitsthema gerade für Frauen, gerade für Leute mit Angst, gerade die, die so ja sich so nicht trauen, weil ich kenne das. Ich hatte das auch, und da ist es heute mein Business, und ich finde es einfach großartig, dass ich mit dem, was ich so liebe, daraus ein Business machen konnte. Ich finde es immer noch völlig abgefahren. Laura Roschewitz: Ja, das ist verrückt! Das war dieser Moment, wo man vielleicht als im optimalen Fall als Unternehmerin, als Selbstständige merkt, das, was ich gut kann und was mir Spaß macht, was ich mir vielleicht erarbeitet habe, dafür werde ich bezahlt. Das ist, glaube ich, irgendwie ein krasser Moment. Sag mal, vielleicht für die, die das noch nicht ganz greifen können, wie kann ich denn mit dir arbeiten? Also, was ist so der Rahmen? Wie kann ich mir das vorstellen? Weil bloggen letztendlich denken vielleicht manche jetzt, naja, ich muss mich halt hinsetzen, dann schreiben, aber wie sieht das aus? Wie begleitest du Menschen? Judith Peters: Ja, also, das hast du schon sehr gut ausgedrückt. Bloggen ist erst mal, ich setze mich hin und schreibe, aber viele haben Angst vor diesem Schreiben. Viele fragen sich, was soll ich schreiben? Wie setze ich einen Blog auf, was muss ich klicken, und da komme ich eben ins Spiel. Ich habe eben einen Blogkurs, der geht zwölf Monate, da begleiten wir die Leute. Ich habe auch einen Einsteiger Kurs, also mit erst mal nur in Anführungszeichen, "acht Wochen", wo wir diese Basics vermitteln und da wirklich so Blog aufsetzen, die Technik dahinter, die ersten Blogartikel sich so raustrauen, und ich begleite eben bei allem, also sowohl bei der Technik. Das ist das, wo die Leute am Anfang die meiste Angst haben. Aber das machst du einmal, dann ist es abgehakt, und dann plötzlich denkst du dir so, was soll ich schreiben? Darf ich das schreiben? Was werden meine Nachbarn denken, oder erscheine ich dann unprofessionell, wenn ich etwas persönliches schreibe, also ganz viele Glaubenssätze, und da begleiten wir die Leute durch, weil, wenn sie das nicht in einer Gruppe machen, wenn sie das nicht gemeinsam machen, machen sie es nicht, oder viele, viele trauen sich nicht, und das ist eben das, wo wir dann oder wo ich mit meinem Team dann ins Spiel komme. Laura Roschewitz: Das heißt, du bist eigentlich auch so ein bisschen so eine Blogging Selbsthilfegruppe für Menschen, die Angst davor haben. Judith Peters: Ja, gewissermaßen schon, also wir haben auch mittlerweile also sehr viele mutige Frauen mit dabei. Aber der Mut ist ja vielleicht auch oft nicht von Anfang an da, sondern er kommt, weil man dann sieht, oh, ich habe ein Blogartikel gepostet, der vielleicht ein bisschen kontrovers ist, und die Welt geht nicht unter, oder ich habe vielleicht mal ein blöden Kommentar bekommen. Aber ich habe Rückhalt in dieser Gruppe, in dieser Blog-Gruppe, und zucke nicht sofort zurück, und stampfe nicht sofort meinen Blog ein und klar, natürlich sind wir gewissermaßen eine sehr, sehr coole Selbsthilfegruppe. Laura Roschewitz: Genau. Letztendlich geht es ja meiner Erfahrung nach im Online Business, vielleicht, auch einfach in der Welt im Leben, ich weiß es nicht sehr viel darum, sich gegenseitig zu Committen, zu unterstützen und mit seiner Perspektive und seiner Expertise Menschen eben bei diesen Schritten zu helfen. Ich meine: Sag ja auch immer, Mut ist gar nicht, keine Angst zu haben, das wirst du wahrscheinlich auch erfahren. Viele werden wahrscheinlich beim ersten und zweiten und vielleicht noch beim fünften Mal auf Veröffentlichen drücken, immer noch irgendwie, sag ich mal, Angst haben, Nervosität, Anspannung, was auch immer. Aber es ist ja wie ein Muskel, das ist ja wie beim Handstand. Das machst du auch nicht von einem Tag auf den nächsten, vermute ich mal, sondern das musst du ja auch trainieren, und fängst das erst mal an der Wand an und erst mal so ein bisschen und so und nach ein paar Jahren, wahrscheinlich hast du heute keine Angst mehr, wenn du einen Handstand machst. Judith Peters: Aber ich habe lustigerweise immer noch manchmal Angst, wenn ich ein Blogartikel veröffentliche, also vor allem wenn das ein sehr persönlicher ist, und ich habe schon über 1100 Blockartikel veröffentlicht. Also, diese Angst geht nie weg. Aber ich kann halt lernen, damit umzugehen und sie mich nicht mehr blockieren zu lassen, und ich bin da sozusagen wirklich die Godmother of Angst und trotzdem sie zu überwinden im Blogkontext, und ich weiß, wovon ich rede, ist es dann eben auch eine ganz andere Sache, und ich weiß, wie die Leute sich fühlen. Deswegen ist das einfach ein ganz. Also, es ist ein Kurs, den ich früher auch selber gebraucht hätte, der mir sehr geholfen hätte, und genau das versuche ich jetzt so zu kreieren, und das ist halt einfach das, was hilft. Laura Roschewitz: Das ist ja, glaube ich, meine Überzeugung ist ja auch, dass die besten Expertinnen sind, nicht die, die unbedingt, die es von Anfang an gut konnten, sondern vor allem die, die wissen, wie schwierig es ist, dahin, oder die wissen, wie sich das von innen anfühlt mit dieser Angst. Weil dann kannst du natürlich viel empathischer, dich wirklich auch in die Menschen hinein versetzen und genau wissen, wie fühlt sich das gerade an, an dem Punkt, wo du bist, und das kann ich mir vorstellen, ist jetzt aus einer unternehmerischen Perspektive auch für dich super wertvoll, weil du natürlich genau auch weißt, wo die sogenannten pain points sind, wo die Menschen stehen, bevor sie das machen. Deswegen trifft das total meine Überzeugung auch. Ich könnte ja auch sagen, hier drei Tipps, so wirst du nie wieder Angst haben, würde wahrscheinlich der Mega Renner sein, das als Freebie rauszuhauen. Irgendwie 25 Prozent der deutschen Bevölkerung haben ein Thema mit Angstzuständen und Angststörung, aber glaube ich halt nicht dran. Deswegen mache ich es nicht, weil ich persönlich auch immer noch mit Ängsten zu tun habe, ganz viel, und trotzdem glaube ich eben, dass es, dass man so zur Expertin werden kann, die wirklich empathisch auch ist, und das ist bestimmt auch der Erfolg oder ein Faktor für den riesigen Erfolg, den du hast. Wir haben in der Folge, die wir schon mal aufgenommen haben, auch darüber gesprochen, dass du ja ein Familienbusiness führst und auch Mutter bist. Und wie würdest du sagen, hat sich dieses Familienbusiness, wie gesagt, wir haben 2021 gesprochen, in den letzten Jahren verändert? Was sind so Dinge gewesen? DU bist jetzt seit, du hast auch gesagt, 2018, dieses Online, in diese Online Bubble, so ein bisschen reingestolpert. Was würdest du sagen, was waren die wirklich krassen Dinge der letzten Monate und Jahre? Judith Peters: Hm, also, das Familien Business an sich hat sich eigentlich nicht verändert. Also, wir sind nach wie vor in der gleichen Konstellation tätig, Lars im Untergeschoss, ich hier oben. Wir brauchen zwei Stockwerke, um miteinander arbeiten zu können, und also dahingehend ist eigentlich alles easy. Wir haben jetzt auch seit diesem Jahr, seit letztem Jahr haben wir noch eine Mitarbeiterin vor Ort, die sitzt hier im Nebenraum. Also, wir werden so ein bisschen langsam größer, ganz langsam, aber sicher. Also dahingehend hat sich eigentlich nichts verändert. Aber der große einschneidende oder die große Veränderung war jetzt tatsächlich bei uns die Facebook Sperre im letzten November. Also, das war wirklich so, das, wo ich sagen kann, das war so der schwierigste Moment in meinem Online Business, und das war schon ziemlich uncool. Laura Roschewitz: Nimm uns mal mit rein. Also wahrscheinlich wissen viele Menschen, dass die meisten Unternehmerinnen, die im Online Business tätig sind, dass es halt einfach wichtig ist, Social Media Kanäle zu haben, und da sind so die gängigsten, und die die meisten ja bespielen, würde ich mal sagen: Facebook und Instagram, und gerade im Bereich Communitys, wo du ja auch zu Hause bist mit deinem Unternehmen, setzen ja einfach viele und setzten viele Menschen auf Facebook, weil man da eben diese Gruppen hat, die man anbieten kann zum Austausch, zum Communitybuilding und so weiter, und das kennen wahrscheinlich viele, weil man mal irgendwie ein Freebie sich runtergeladen hat, dann gab es eine Facebook Gruppe dazu und so weiter. Wie war es für dich sozusagen bis zu diesem schwierigen Moment? Also da hast du wirklich auch voll auf Facebook gesetzt, warst dort sehr präsent, und was ist dann passiert? Also nimm uns mal mit, ich kenne den Krimi, aber den kennen natürlich nicht alle. Judith Peters: Ja, also bevor ich hier die Geschichte erzähle, muss man erst mal wissen, was Facebook eigentlich ist. Die meisten kennen das nur so als Social Media Plattform, aber dahinter verbirgt sich ja viel mehr. Facebook ist drei Plattformen in einer, und das checken viele nicht. Also, es ist diese Social Media Plattform, wo man so Inhalte posten kann. Es ist eine Content Plattform, auf der ich Content präsentieren kann, Postings, Bilder, Katzenfotos, Videos, was auch immer, das ist die eine Plattform. Die zweite Plattform ist, dass es eine Werbeplattform ist. Ich kann auch Werbeanzeigen schalten, um dort eben meine Zielgruppe anzusprechen. Das checken viele nicht, obwohl sie ja ständig durch Facebook durchscrollen und durch Instagram und ständig Werbeanzeigen sehen. Und die dritte Plattform, die sie darstellen, ist eben diese Community Plattform, diese Facebook Gruppen, die sie bieten, so, und das ist etwas, das habe ich sehr intensiv genutzt. Also, ich hatte für meine Kurse, für meine Challenges hatte ich immer eine Facebook Gruppe, und es hat auch immer sehr gut funktioniert. Ich war sehr, sehr zufrieden mit all dem, und ich habe natürlich auch Facebook als Werbeplattform genutzt, also immer Werbeanzeigen geschaltet für meine Freebies oder für meine Challenges, wie zum Beispiel Jahresrückblog, immer am Ende des Jahres. Aber ich habe Facebook nie benutzt, so groß als Content Plattform, weil ich hatte ja meine eigene Content Plattform, das ist mein Blog und bei euch, bei dir der Podcast. Jeder hat so, wenn er wirklich unabhängig sein will, seine eigene Plattform. Also dann am 13. November, das werde ich nie vergessen. 13. November, kriege ich dann irgendso eine komische Email, irgendwie so was, was weiß ich irgendwas? Irgendwas ist gesperrt oder weiß der Geier irgendwas? Und dann konnte ich mich, ich weiß noch genau, ich konnte mich nicht einloggen bei Instagram. Aber gut, das passiert halt manchmal. Man kann sich nicht einloggen, man wurde halt ausgeloggt, weiß der Geier, was da los ist? Und da krieg ich so eine komische Email, und dann plötzlich, als fällst du in so ein in so eine, ich weiß nicht, wie bei Alice im Wunderland, fällst du in so einen Hasenbau, und nun bist du plötzlich in einer anderen Welt, und du denkst so, boah was passiert hier? Also, Facebook hat mich damals gesperrt, weil mein Profil gekarpert wurde. Also es wurde gehackt. Wir wissen noch nicht genau, wie das passiert ist. Ich weiß auch nicht, ob wir das jemals herausfinden, aber auf jeden Fall wurde es wurde, wurde mein Facebook Profil gehackt, und in meinem Namen haben diese Hacker sehr unangemessene Bilder gepostet, also Pornobilder, und daraufhin wurden also, die wurden in meinem Profil ausgespielt, die Leute haben das natürlich gemeldet, hey Judith was postest du denn da, hier so Porno, Porno, Porno und dann wurde ich gesperrt von Facebook, und dann nicht nur ich, sondern die haben auch noch Bilder in meine Facebook Gruppe gepostet, also in meine von meinem Online Kurs mit 200 Leuten, und die, alle diejenigen, die da Admins waren in dieser Gruppe, also mein ganzes Team, wurden mit gesperrt auf Lebenszeit, also acht Personen. Das ist, das ist so krass. Warum haben diese Hacker das gemacht? Die haben das gemacht, damit ich rausgeschmissen werde aus meinem Werbekonto, weil ich habe ja ein Werbekonto gehabt, und damit sie mein Werbekonto ausnehmen konnten, um ihre komischen Scheiß Produkte zu vermarkten, und dann haben sie halt irgendwie so keine Ahnung, 1500 € aus meinem Werbekonto irgendwie rausgefischt, um da irgendwelche Schrottprodukte zu posten, und das haben sie gemacht. Dafür haben sie quasi mein ganzes Business für mehrere Monate, komplett zerhauen. Also, das Geld haben wir dann wieder zurückbekommen von der Bank oder von Facebook, ich weiß gar nicht mehr. Also dieser Schaden war dann eigentlich keiner. Der Schaden war, dass wir dann gesperrt waren, mitten im Launch, wirklich, also mitten in der schlechtesten Zeit, wo der das überhaupt möglich gewesen wäre, in unserem größten Jahreslaunch. Und dann plötzlich waren wir so im nirgendwo. Also wir waren erst mal so, oh das Team ist gesperrt, jeder mit seinem eigenen Launch oder mit seinen eigenen Projekten, die dann nicht mehr vorangingen, und dann, die Gruppe war explodiert. Ich musste also schnell eine neue Lösung finden, haben wir auch eine andere Plattform gesetzt, auf Malte Networks, und dann haben wir uns schnell einen Anwalt geholt, weil ich schon wusste, also bei Facebook, da kommst du ja nicht an eine normale Person ran, egal, was für ein Problem du hast, da gibt's einfach keinen Kundensupport. Weil auch zufällig und um die Zeit hat Facebook damals 10000 Leute entlassen, rein zufällig im Kundensupport, zum größten Teil, und wir dann so, also versuchst, dich da irgendwie an eine Stelle zu wenden, und dann landest du in irgendso einem Email Nirvana von automatisierten E-Mails, und dann kommt immer nur ja, aufgrund von Covid haben wir gerade zu wenige Mitarbeiter. Ich meine, das war ein Jahr nach Covid, und sie haben immer noch diese alte e Mail, wo sie sagen: Sorry, wegen Pandemie haben wir keine Mitarbeiter. Also, es ist zum Verrücktwerden, und dann haben wir eben mit Anwalt und hin und her, und also, es war echt, es ging hundertmal hin und her, und dann irgendwann im Dezember wurden dann die Teammitglieder immerhin entsperrt, so ich glaube, und rund um den Jahreswechsel ist es dann passiert. Laura Roschewitz: Also du hattest gesagt 13. November, das waren 6 Wochen. Judith Peters: Genau der 13. November. Es hat mehr als sechs Wochen gedauert, bis die Teammitglieder entsperrt waren. Also, ich wurde relativ schnell entsperrt, aber meine Teammitglieder nicht. Und dann fragt sich so, warum. Also wer entscheidet denn sowas? Das ist völlig bescheuert. Laura Roschewitz: Kurz zum Einchecken: Du und dein Team und vor allem das Team auch konnten, diese sechs Wochen lang hatten sie null Zugriff auf ihre Facebook und Instagram Profil. Judith Peters: Ja, also ich, ich hatte dann Zugriff, weil mein Profil, wurde ja wiederhergestellt nach fünf Tagen oder so. Aber ich war dann erst mal so wie gelähmt. So soll ich jetzt was posten auf dieser Plattform, die mich gerade so mies behandelt, und meine Teammitglieder, ich glaube, die mussten so plus minus sechs Wochen warten, bis sie wieder hergestellt wurden. Also echt krass! Aber das auch nur mit anwaltlicher Intervention. Also von alleine hätte Facebook das nicht gemacht. Und dann jetzt, ich glaube, vorgestern, hat Facebook es jetzt endlich geschafft, mein Werbekonto wiederherzustellen, nachdem das einfach komplett gesperrt, gelöscht war. Wir hatten keine Zugriffe auf die alten Zielgruppen, auf die alten creation, also creatives, die wir gemacht haben. Und wenn du halt eine Werde Anzeige machst oder eine Kampagne, dann guckst du eigentlichimmer, wie sind die alten gelaufen? Was kann ich davon wiederverwenden? Also, du setzt immer auf irgendwas, was du früher gemacht hast, auf die alten Zielgruppen, die sich so über die Monate aufbauen, und wenn das alles weg ist, dann denkst du dir echt, so scheiße, und dann gibt's halt so Neunmalkluge. Die sagen ja, dann, Wechsel doch, die Plattform. Geh doch auf Youtube. Ja, ich geh mal kurz auf YouTube, mitten im Launch, mit null Zielgruppe dort. Laura Roschewitz: Und das ist halt wahrscheinlich wirklich, dass eins der größten Probleme des Menschen, und da kann ich mich ja auch für lange, ich habe da jetzt auch schon seit etwas längeren einen kritischen Blick drauf, aber einfach ganz lange das gar nicht gesehen oder hinterfragt haben, was das eigentlich für eine Plattform ist. Man hat das halt irgendwie angefangen zu nutzen, das war kostenlos, es war irgendwie so wie früher StudiVZ. Man hat halt irgendwie angefangen, das irgendwie zu benutzen, am Anfang privat, und dann entwickelt man sich irgendwann als Selbstständiger, als Unternehmerin, und dann ist das was, was alle machen, und dann wundern sich die meisten auch nicht, warum das eigentlich kostenlos ist, wie das eigentlich sein kann, dass man so ne… Judith Peters: Du bist die Ware. Laura Roschewitz: Genau du bist die Ware. Das ist halt das Thema, was ja natürlich die allermeisten Menschen gar nicht reflektieren und verstehen und auch auf eine Art vielleicht nicht können, weil es einfach zu wenig präsent ist. Deswegen soll das hier heute auch ein bisschen ein Wachrütteln sein. Wir wollen ja in keinster Weise sagen, alles ist schlecht. Wir haben ja selber auch beide gerade gesagt, wir haben das sehr intensiv und auch sehr erfolgreich für unsere Unternehmen genutzt. Aber es ist wirklich ein aber, weil du natürlich dich also in einem riesen Maße davon abhängig machst. Also das ist ja wirklich Wahnsinn! Du bist ja wirklich einfach komplett lahmgelegt von einem Tag auf den nächsten, und diese Willkür ist halt so krass! Judith Peters: Genau, und wenn das also, wenn Facebook, das in den Griff kriegen würde, wäre es ja alles gar kein Problem. Aber als uns das passiert ist, haben wir natürlich recherchiert, und dann kam halt heraus, diese diese Masche, mit diesen Porno Bildern zu posten, dass die Leute gesperrt werden. Das ist halt etwas, das wird hunderttausendfach benutzt als Strategie. Wir wissen nicht genau, wie sie ein Facebook Konto gekapert haben, weil wir hatten eine zwei Faktoren: Authentifizierung, also selbst das schützt einen nicht, und das ist einfach etwas. Das passiert ganz vielen. Aber Facebook reagiert einfach nicht, und das ist einfach, das ist das Unding, dass mal was passiert, dass mal ein Facebook Konto gehackt wird, das kann ja alles passieren. Aber was ein Unternehmen eigentlich nicht zulassen sollte, ist, dass das dann quasi sich quasi so, dass das dann so bleibt, dass das nicht gelöst wird. Dieses Problem, weil Facebook hat ja doch auch ein Interesse daran. Ich konnte mein Werbekonto nicht benutzen, ich konnte mein, mein, mein, äh das Geld, was ich eigentlich ausgeben wollte, konnte ich nicht ausgeben, und dann beklagt sich Facebook! Oh die sinkenden Umsätze, Potzblitz! Wenn da plötzlich Tausende von Leuten gesperrt werden, die eigentlich ein Werbebudget hatten, dass sie gerne ausgegeben hätten, ist doch kein Wunder, wenn der Umsatz von Facebook einbricht. Ja! Laura Roschewitz: Also hast du eine Idee? Also, das musste ich ja, du hattest auch gesagt, das hat dich auch mitten im Launch getroffen euch als Unternehmen. Was hat das für einen Schaden verursacht, neben den Tonnen von Nerven, die klammern wir mal aus? Die sind wahrscheinlich nicht messbar, aber hast du so final? Das muss ja irre sein. Judith Peters: Ja, natürlich haben wir gewissermaßen Zahlen. Also wenn ich zum Beispiel meine Einkünfte vergleiche, die sind jetzt im Vergleich zum letzten Jahr um mindestens 50 Prozent eingebrochen. Also, wenn ich das jetzt mal so hochrechne, sind wir jetzt schon fast im sechsstelligen Bereich, was das an Problemen verursacht hat. Natürlich sind das jetzt nicht realisierte in Anführungszeichen Verluste oder Gewinne oder was auch immer. Natürlich könnte man jetzt sagen, ja, wer weiß denn, ob ich jetzt, ob ich dieses Jahr jetzt ohne das auch so viel Umsatz gemacht hätte. Aber wir betrachten, dass wir die letzten Jahre seit 2018, wo ich mit dem Online Business angefangen habe, stetig wirklich unsere Jahres Einkünfte am Anfang verdreifacht, verdoppelt haben und im letzten Jahr gerade immer noch ein sattes Plus hatten, bin ich mir doch ziemlich sicher, dass ich dieses Jahr auch noch mehr Umsatz gemacht hätte als letztes Jahr, und da sind wir halt überhaupt gar nicht leider also, und das ist halt echt krass. Also, wir, wir haben jetzt schon wieder Strategien, also, wir haben dann natürlich auch Plan B, und wir haben dann auch Möglichkeiten, um uns dann auch unabhängiger zu machen, was die Werbeanzeigen angeht. Aber es war jetzt ja nicht nur der Wegfall des Werbekontos, sondern mich hat einfach dieses, plötzlich ist dir der Teppich unter Füßen weggerissen. Da kannst du nicht einfach sagen, jetzt Plan B, klar, jetzt mache ich mal, ich locker flockig, da bist du erst mal gelähmt, da bist du erst mal völlig. Also, ich kann, ich kann es gar nicht in Worte fassen. Also, es war wirklich die schlimmste Business Krise, die ich je hatte, und das war für mich einfach etwas. Das hat mich wirklich lahmgelegt für mehrere Wochen oder mehrere Monate. So jetzt die letzten Wochen, und so komme ich da raus. Jetzt geht es mir wieder gut, jetzt kann ich wieder launchen, aber das ging halt echt lange Zeit nicht. Laura Roschewitz: Ich kann mir auch vorstellen, dass ein großer Faktor ist so eine total intensive Hilflosigkeit, weil jeder der, also man muss ja noch nicht so was krasses erlebt haben. Aber ich finde alleine also, es kennen wahrscheinlich viele, wenn man sich mal nicht einloggen kann und nicht wieder reinkommt oder so, dass man sich irgendwie schon eine gewisse, auch eine Abhängigkeit von dieser Plattform hat, weil man einfach dran gewöhnt ist, in jeder Pause am Busbahnhof immer raufzudrücken. Wenn man sich das jetzt nochmal multipliziert, weil das dein Business ist und du da wirklich deine Kundinnen hast und so weiter, dann kann man sich ja vorstellen, wie du hast gerade gesagt, der Teppich weggezogen, wie krass ein das einfach erschüttert, weil das ist, ich meine, du warst jeden Tag auf dieser Plattform, du hast dort jeden Tag wahrscheinlich mit deinen Kundinnen kommuniziert. Und diese Hilflosigkeit, weil du einfach, und das ist ja auch nochmal was ganz besonderes an Facebook und an diesen Social Media Plattformen, dass du keine reale Person hast, mit der du sprechen kannst, du hast keinen Einfluss, du sitzt da und hast dir, dir wird unrecht angetan, jemand kapert dein Konto. Das wäre so, als wäre das bei der Bank, und du kannst aber nicht zur Filiale oder zum Schalter gehen und sagen, hier wurde gerade mein Konto gehackt und so, und lassen sie bitte meine Karte speren. Da würdest du dann niemanden erreichen, sondern wärst du in diesem Loop von Emails und Anonymität gefangen, und das ist halt einfach wahnsinnig schlimm! Judith Peters: Ja, und dann gehst du auf Reddit oder dann recherchierst du und stellst fest, es gibt Tausende von Menschen auch so, und Facebook tut einfach nichts, und das wäre doch einfach, das wird. Das wäre doch relativ leicht, da jetzt einfach mal ein paar Leute einzustellen, um diese, um diese, um diesen Schaden wieder gut zu machen, um dieses Vertrauen wiederherzustellen. Aber nein, da musst du mit Anwalt dran. Also Facebook reagiert ja nur, wenn du mit einem Anwalt da losmarschiert. Das heißt, du hast zusätzliche Kosten, und es ist ja auch wahnsinnig psychisch anstrengend, mit irgendeinem Anwalt zu hantieren. Während du lieber ein Freebie oder Blogartikel schreiben willst, musst du dann plötzlich eine keine Ahnung, wie diese ganzen Wörter hießen. Ich habe sie schon alle verdrängt. Weißt du diese ganzen Begriffe. Also und wie das ein… Und weißt du, wenn der Tag schon damit anfängt, dass eine Email vom Anwalt in deinem Posteingang ist, dann ist der Tag gelaufen. Laura Roschewitz: Der Tag ist gelaufen. Kannst auch Müll sammeln gehen. Ist vorbei, ist schöner, als dann auch Business machen. Judith Peters: Also, es gab echt Tage, da konnte ich nicht mal den Laptop aufklappen, weil mir so übel war, und ich konnte Facebook nicht mal. Ich konnte wochenlang das Logo nicht mehr sehen, ohne irgendwie im Strahl drauf kotzen zu wollen. Laura Roschewitz: Ja, bringt uns aber zu dem oberliegenden Thema, warum es wichtig ist, zu bloggen. Lass uns doch jetzt mal den, denn du hast ja auch gesagt, ja, wir haben ja auch im optimalen Fall unsere unabhängigen Plattformen. Du hast gerade gesagt zum Beispiel bei mir und Gretel ist es zum Beispiel der Podcast, der gehört einfach uns, die Folgen gehören uns. Wir spielen das zwar auch auch auf Spotify und Co aus, was ja auch dann ein Drittanbieter ist, aber auch auf unserer eigenen Webseite, by the way www.lauraundgretel.de. Dort findet ihr alle Podcastfolgen, ist nämlich noch relativ neu als Blogartikel, Klammer zu. Das heißt, was sind denn deine Tipps, und was ist dein, wie hat dich das vielleicht auch noch mal bestärkt in dem inhaltlichen Thema deines Businesses? Judith Peters: Also, ich blogge ja schon seit 2005, das ist also schon echt eine lange Zeit. Dieses Jahr wird mein Blog 18 Jahre alt, das ist echt krass, also meinem Blog wird Erwachsen. Judith Peters: Der darf Alkohol trinken. Judith Peters: Ja, und Auto fahren, ja, und ich kann auch sagen, dass diese Sperre jetzt für mich nicht so ganz dramatisch verlaufen ist, weil ich eben auch schon wirklich diese, dieses Following hatte. Ich habe auch schon mal eine Email Liste aufgebaut mit mehreren 1000 Leuten drauf, und das ist einfach etwas, das haben halt viele nicht. Die setzen nur rein auf Facebook. Und wenn das dann weg ist, hast du einfach Pech gehabt. Also einfach dieses unabhängig sein durch eigenen Content auf einer eigenen Plattform, im Idealfall auf einem eigenen Blog, das ist wahnsinnig wichtig, und dass du die Email Liste aufbaust, das ist auch wahnsinnig wichtig, weil die Leute kaufen, nicht von dir, weil du ein Posting bei Facebook machst, die Leute kaufen von dir, weil du Emails schreibst, und das ist einfach so so wichtig. Und dieses ja, also ich sage immer, ja, klar kann man sich unabhängig machen von Social Media. Aber wenn man einen Blog hat, ist man quasi auch irgendwie abhängig. Man ist dann abhängig von Google. Aber lieber bin ich abhängig von Google, die immer noch versuchen, hier einen guten, quasi gute Suchergebnisse zusammenzustellen, als von Facebook, der wirklich. Also diese Plattform endet ja ständig den Algorithmus. Da kommt man gar nicht hinterher. Mit jetzt muss ich Reels machen, jetzt muss ich irgendwas machen, da ändert sich so schnell was. Und beim Bloggen beim Thema Internet, was heute beim Bloggen funktioniert, hat vor 20 Jahren auch schon funktioniert. Diese Strategien, die bleiben einfach bestehen. Das ist viel entspannter, und das ist einfach nur: Qualität setzt sich durch, und es gilt eben auf Social Media, so nicht in der Form. Da setzt sich halt durch, was krawallig ist oder was möglichst krass ist oder irgendwie viele Kommentare generiert. Das muss jetzt nicht unbedingt der beste Inhalt sein. Das merken wir auch daran, dass, wenn Leute Mehrwert posten, irgendwie so ein ganz krasses Posting auf Instagram mit Tipps kommentiert das fast keiner. Aber sie posten ein Bild von ihrer Katze 350 Likes. Und das ist halt der Unterschied, mit welcher Intention benutze ich Social Media? Mit welcher Intention gehe ich aber zu Google, um etwas zu suchen? Das ist eine ganz andere Intention, und deswegen ist ein Blog auch so wichtig, weil die Leute eben nicht zum, ah mal sich durchscrollen, und ich langweile mich jetzt an der Bushaltestelle, auf meine Webseite gehen, sondern sie gehen auf meine Webseite, weil sie irgendwas, irgendeine Lösung suchen oder weil sie irgendein Problem haben, und wenn ich diese Inhalte nicht habe, bin ich verloren. Laura Roschewitz: Ja, ich sage ja auch immer, ich finde, Social Media ist auch als Selbstständige, als Unternehmerin, da kämpfst du permanent gegen witzige, interessante, freaky crazy Videos an und sagst ja, aber Guck mal, mein Business ist auch wichtig. Bloggen ist auch wichtig. Ja, Katzen sind süß, aber Bloggen ist auch wichtig, oder Gretel, und ich hier guck mal, das ist auch wichtig, wohingegen natürlich bei Google Menschen nach Lösungen suchen. Also, da wird ja wirklich gesucht. Ich suche, wie kann ich einen Blog aufbauen, was ist ein guter Blogartikel oder sowas und kommen dann zu dir. Jetzt sind wir schon auf der Zielgeraden dieses Podcastes. Ich glaube, wir könnten hier noch eine Stunde weiter reden. Aber ich gehe mal stark davon aus, dass die Menschen, die uns zuhören, jetzt denken oder einige auf jeden Fall, schleiche ich schon lange drum herum um das Thema Blog. Vielleicht habe ich sogar ein und erst ein Blogartikel drauf, zwölf Entwürfen, kann mich nicht trauen, die freizuschalten, die auch veröffentlichen, zu klicken, oder ich habe vielleicht noch gar kein Blog am Start, denke aber darüber nach, dass das das vielleicht irgendwie sinnvoll sein könnte. Wie kann ich mit dir arbeiten, jetzt gerade, und was kann ich gerade mit dir jetzt an den Start bringen im Bereich Bereich bloggen für Selbstständige? Judith Peters: Ja, also am 23. Mai startet meine Blog Challenge. Blog Your Purpose, habe ich sie genannt. Ursprünglich wollte ich ja eine ganz andere Blogchallenge machen, aber mein Gefühl hat gesagt, irgendwie braucht es jetzt was anderes, auch durch meine Erfahrung mit Facebook. Es braucht was tieferes, etwas verbindenderes. Deswegen: Blog Your Purpose, Purpose bedeutet ja Bestimmung oder Ziel. Was ist, was ist denn meine Bestimmung, und das werden wir miteinander verbloggen. Das ist eine kostenlose Challenge. Danach biete ich acht Wochen Blog Kurs für Einsteiger an oder für Leute, die ihren Blog wieder beleben wollen, und grundsätzlich kann man da auch in der Content Society einsteigen in dieses Jahresblog Programm. Das sind sehr viele gute Leute mit dabei, wie zum Beispiel du oder waren mit dabei, du, Gretel und viele andere. Laura Roschewitz: Absolut, das kann ich nur wärmstens empfehlen. Also, in der Content Society sind wirklich ungefähr 50 Prozent unserer Gästinnen hier aus dem Podcast auch schon gewesen oder immer noch drin. Also schaut euch das unbedingt mal an, und die Challenge, die startet am 23., also steht quasi der Start vor der Tür, und ich kann dazu nur sagen, ich hab mal einen Blogartikel im Rahmen einer Challenge bei dir geschrieben. Das ist mein erfolgreichster Blogartikel, es ist, "warum ich Angst liebe", und ohne Witz, bis heute gehen da Kommentare ein, bis heute kriege ich Emails dazu, bis heute tragen sich. Es ist der einzige Bereich, wo sich Menschen einfach so aout of the blue für meinen Newsletter eintragen. Also ich kann euch nur sagen, und das ist schon, ich weiß, nicht zwei Jahre her, das heißt, das ist wirklich ein sehr nachhaltiges Medium auch, das ist ja beim Bloggen eben auch einfach ein super, super wichtiger Punkt. Das ist nicht nach 24 Stunden weg wie eine Story, sondern es ist, hat sozusagen ne Art Eigenleben. Ich bin immer wieder ganz begeistert, wenn ich eine Email bekomme, neuer bei Beitrag unter ihrem Artikel, "Warum ich Angst liebe". Der ist der lieben Judith zu verdanken. Das heißt, wir werden das alles mal hier in den Shownotes mit verlinken. Also, du kannst zum Blog Your Purpose, zu der Challenge, dich anmelden, kostenlos und danach entscheiden, wie du weitermachen willst mit deinem Blog. Judith Peters: Genau und noch einen Nachsatz. Dieser Blogartikel von dir, den zeige ich regelmäßig als eines der Ergebnisse aus der Challenge, weil dieser Blogartikel ist so großartig und so so echt und so. Ich weiß nicht ich, ich liebe. Ich liebe diesen Blogartikel, und ich habe ihn damals auch gelesen. Ich find ihn einfach großartig, und wer einfach großartige Blogartikel schreiben will. Just do it. Laura Roschewitz: Just do it, würde ich auch sagen, schließt euch an, habt keine Angst! Es ist wirklich auch ne Mega Community Power Atmosphäre, immer bei dir, bei jeder Challenge, bei allem, was ich da mitgemacht habe. Es ist jedes mal so, dass man erstens auch noch mal tolle, andere Selbstständige kennenlernt, von tollen Businesses profitieren kann, sich vernetzen. Also, es ist jedes mal einfach sogar noch viel, viel mehr als dieser eigentliche Blogartikel. Und wenn du vielleicht schon ganz lange denkst, du würdest gerne mal über dein warum oder dein Business, deine Mission, deine Vision, vielleicht ein Wert, der dir besonders wichtig ist, schreiben, dann ist es wirklich the place to be, und ich bin mir ganz sicher, dass wir uns da auch sehen werden in dieser Challenge, deswegen wird es natürlich sowieso schon mal spaßig. Also klick jetzt direkt in die Shownotes. Vielleicht magst du direkt noch einmal hier im Podcast deine Website nennen, wo man alles findet, weil manchmal sitzen Menschen gerade im Auto, kommen gerade nicht in die Shownotes. Dann kannst du es vielleicht einmal durchgeben, dass sich das noch mal mit ganzem Namen und so weiter gut einprägen lässt. Judith Peters: Also, JudithPeters.de, einfach in einem Wort, auch das hab ich, hab ich Facebook zu verdanken, dass ich meine Domain ändern musste. Denn, früher hieß ich Sympatexter.com aber jetzt JudithPeters.de. Laura Roschewitz: Genau dort findet ihr alles. Liebe Judith, ich danke dir sehr, dass du hier warst. Es war mir eine Ehre, über dieses nicht so angenehme Thema vor allem mal zu sprechen, und ich bin mir sicher, dass es ein Tal war, aber es ist vielleicht eher so wie eine Sprungschanze. Ich bin mir ganz sicher, dass du da Fahrt, aufnimmst und euer Business da gestärkter und resilienter denn je daraus hervorgehen wird. Judith Peters: Ja, das sehe ich jetzt schon. Laura Roschewitz: Danke, dir und euch wünschen wir noch einen schönen Tag, freuen uns auf die nächste Folge nächste Woche, und bis dahin erst mal alles liebe! Ciao. Judith Peters: Ciao

  11. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Boah, können wir bitte endlich normalisieren, dass wir als Selbständige etwas verkaufen wollen und dass das vollkommen in Ordnung ist!? Natürlich glaube ich Menschen nicht, die mich bei Insta kalt in den DMs anschreiben und sagen “Ich will dir nichts verkaufen, das garantiere ich dir.”. Integrity gone. Instantly! So richtig klingeln meine Alarmanlagen dann, wenn eine mögliche Kundin vorwurfsvoll mit einem “Ich hab das Gefühl, du willst mir was verkaufen.” auf meine Follow Up Mail reagiert. Oder wenn mir eine Kundin sagt: “Wie mache ich das denn, dass mein Gegenüber nicht denkt, ich wolle etwas verkaufen!?” Ganz ehrlich: Es geht nicht darum, dass Keiner merkt, dass wir verkaufen wollen. Sondern darum, dass wir ein geiles Angebot haben, dass unseren Kund:innen wirklich weiterhilft. Und dass wir akzeptieren, dass wir etwas (Cooles) verkaufen wollen. Wir sind Selbständige, keine Hobbypreneure! NATÜRLICH wollen wir etwas verkaufen. Und das Beste daran: Alle haben etwas davon! Hör dir die neue Folge an, wenn du ein paar Denkanstöße bekommen möchtest, um Verkaufen endlich als natürlichen Bestandteil deines Business anzusehen. Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Moin, moin, und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Heute ist tatsächlich mal eine besondere Situation, denn ich nehme diese Folge zwar ganz alleine auf, aber ich bin gerade in Schweden, und Laura sitzt hier ein Zimmer weiter und macht gerade die Text Sprechstunde mit unseren Smashies. Du siehst also, selbst wenn wir unterwegs sind, haben wir so eine coole Mischung aus, wir arbeiten miteinander, wir schnacken miteinander, wir haben eine gute Zeit, wir tauschen uns aus, und auch wenn wir jetzt gerade zusammen hier beide in Schweden sind, nehmen wir nicht unbedingt eine Podcastfolge zusammen auf, auch vielleicht ganz lustig, mal zu sehen oder zu hören. Heute gibt es tatsächlich eine Podcastfolge zum Thema, was mich in den letzten Wochen sehr, sehr, sehr, sehr, sehr beschäftigt hat. Natürlich hat es was mit dem Oberthema, mein Lieblingsthema Verkaufen zu tun, und ich habe aber so oft gehört, oder ich höre es so oft, dass da diese Angst ist, dass überhaupt jemand merken könnte, dass wir was verkaufen wollen. Und dazu möchte ich dir zwei Situationen erzählen, die mir in den letzten Wochen passiert sind. Das eine, und dazu zücke ich mal eben mein Handy, ist, das mich vor kurzem jemand, den ich nicht kenne, von einer Instagram Agentur auf auf Instagram angeschrieben hat mit folgendem Text: Hey Gretel, cooles Profil, bietest du auch eins zu eins Coachings an, liebe Grüße, und dann der Name. Darauf habe ich geantwortet. Moin …, danke dir, ja, tue ich, ist das für dich interessant? Viele Grüße, Gretel! Darauf kam dann zurück: Oh, klingt gut, danke dir für die Erklärung, damit du auch ein bisschen was zu mir weißt. Ich habe in meiner gesamten Laufbahn schon mehr als 100 Instagram Accounts aufgebaut mit einer Follower Anzahl von insgesamt über 3 Millionen Followern. Hier mal ein paar Beispiel Seiten, die ich aufgebaut habe, laber laber laber laber mir würden auf die schnelle ein paar konstruktive Impulse einfallen, wie du zu mehr Sichtbarkeit und vor allem zu mehr Kunden kommst. Willst du diese hören? Daraufhin habe ich geantwortet: nein, vielen Dank, brauche ich nicht. Alles Gute für dich. Und dann kam der Teil, bei dem ich wirklich stutzig wurde, denn bis hierhin ja personalisierte Ansprache, fein, Dranbleiben finde ich super gut, eine relative copy paste Antwort da drin, auch total in Ordnung. Und dann kam aber auf meine Absage hin, hey ich kläre das schnell auf. Ich glaube, das ist für dich so rübergekommen, als ob ich dir etwas verkaufen will. Dem ist aber gar nicht so, das kann ich dir garantieren, ging dann auch noch weiter, mehrfach hin und her und so weiter, und an dem Punkt spätestens war ich aber so hä. Warum würdest du mich anschreiben mit so einem Service, einer Dienstleistung, wenn du mir gar nichts verkaufen möchtest? Das ist doch totaler Käse und für mich an dieser Stelle dann auch gar nicht mehr glaubwürdig. Und die zweite Situation, die wir vor einigen Wochen hatten oder die auch immer mal wieder passiert, ist, dass wir natürlich mit möglichen KundInnen, mit FollowerInnen und so weiter in Kontakt gehen und dann ab und zu auch mal jemand sagt du, jetzt habe ich aber das Gefühl, du möchtest mir was verkaufen, und das ist dann manchmal so oder da kommt dann manchmal so ein Gefühl auf von: Ähm, ja, dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, weil ich was verkaufen möchte. Und ich möchte jetzt einmal an dieser Stelle mit diesem, mit dieser Situation aufräumen, denn alles, was ich dazu sagen kann, ist, natürlich möchte ich dir was verkaufen. Ich habe ein Business, ich hab ein, ich hab ein paar gute Angebote, mit denen ich wirklich wichtige Probleme löse, denn ich helfe selbstständigen Frauen dabei, regelmäßig zu verkaufen und KundInnen zu bekommen, was der Grundstock für ihr Unternehmen ist. Das, das heißt, ich löse ein großes Problem mit den Angeboten, die ich habe, und ich weiß, dass es dort draußen viele, viele, viele, viele, viele Frauen gibt, die selbstständig sind und die, dieses Problem nicht für sich gelöst haben. Logischerweise möchte ich den helfen, und logischerweise, um den helfen zu können, muss ich ihnen ja meine Angebote verkaufen. Also kann für mich die Reaktion auf ich habe das Gefühl, du möchtest mir was verkaufen, immer nur sein. Ja, natürlich möchte ich das, wenn du das Problem hast, dass ich für dich löse, und ganz oft ist es aber eher so, dass dann dass dann eine Verteidigung einsetzt. Nein, Quatsch, ich möchte dir doch nichts verkaufen! Ja, das ist mir jetzt auch unangenehm, dass du das denken könntest. Ich würde dir was verkaufen wollen, und ich möchte gerne einfach mit diesem Podcast oder mit dieser, mit dieser Episode den Impuls geben, dass du für dich normalisierst, dass du verkaufen möchtest und dass das auch nichts schlechtes oder anrüchiges oder komisches ist. Du bist selbstständig, du hast ein Business. Logischerweise brauchst du KundInnen, damit dieses Business weiter existiert und damit du auch jemandem helfen kannst, und was vielleicht nochmal so ein ganz netter und auch wichtiger Perspektivwechsel ist, ist das ja in dem Fall, dass du was verkaufst, nicht nur du einen Vorteil davon hast. Also klar, du verkaufst, dann was du, hast vielleicht eine neuen Kunden, eine neue Kundin, du hast Umsatz gemacht. Das ist deine Seite der Medaille, das ist das, was du sozusagen aus einem Verkauf gewinnst. Aber deine KundInnen gewinnen ja genauso. Ja, die haben ein Problem und wissen nicht, wie sie es lösen sollen. Und ganz egal, ob es darum geht, dass sie keine Ahnung, dass du Ernährungsberatung anbietest, dass du ihnen tolle Fotos machst, dass du in eine Website baust, dass du ihn mit mentalen Problemen hilfst oder was auch immer, du bist diejenige oder derjenige, der hilft, dieses Problem zu lösen. Das heißt, deine KundInnen, die gewinnen ja ganz genau so. Also die kaufen ja nicht einfach irgendwas aus Spaß, um dir einen Gefallen zu tun oder so, sondern sie kaufen, weil du ihnen helfen kannst, ein großes Problem für sie zu lösen. Das bedeutet, am Ende des Tages, bei einer guten Zusammenarbeit habt ihr beide gewonnen, du Kunden und Umsatz, logischerweise, und deine KundIn hat das Problem für sich gelöst. Also das ist vielleicht auch nochmal eine Perspektive, wo du sagen kannst, natürlich helfe ich auch. Verkaufen heißt eben auch helfen mit einem bestimmten Problem. Und wenn wir das ganze noch mal weiterdenken, dann ist Verkaufen ja auch nur die Laura sagt es immer ganz schön, dass du in einer Gaststätte, in einem Restaurant die Speisekarte hinhältst, dass du also anbietest, und wer dann vor dir sitzt, kann sich immer noch entscheiden, ob es heute nur den Salat gibt, ob ich heute nur ein Glas Wasser trinke oder ob ich mich für das fünf Gänge Menü mit einer 100 Jahre alten Flasche Wein entscheide. Also das kann ja jede und jeder für sich selbst entscheiden. Du als die Person, die was verkauft und was anbietet, bist in Anführungsstrichen nur diejenige, die dafür verantwortlich ist, das Angebot zu machen, und ich würde das sogar noch ein bisschen weiter auf die auf die Spitze treiben wollen. Viele von uns haben doch Angebote entwickelt, die ihnen wirklich krass am Herzen liegen, die sie aus einer bestimmten Motivation raus entwickelt haben. Entweder weil wir selber schon an einer bestimmten Situation waren, dort rausgekommen sind und jetzt anderen Menschen beibringen wollen, wie das geht, oder weil wir eben ganz, ganz viel Expertise in einem Bereich haben und die Welt für unsere KundInnen besser machen wollen. Und in dem Moment, wo du es aber nicht schaffst, dieses tolle Angebot, das du dir stundenlang überlegt hast und das Hand und Fuß hat, auch raus in die Welt zu bringen und zu verkaufen, handelst du aus meiner Sicht sogar fahrlässig, weil du es einfach weil du es einfach den Menschen, die davon wirklich profitieren könnten, vorenthältst. Wenn du das jetzt mal rein sickern lässt, oh shit wenn ich sage, ich möchte verkaufen, dann erst haben andere Menschen die Möglichkeit, mit mir zu arbeiten, erst dann haben sie die Möglichkeit, von meinem Wissen, von meinem Service zu profitieren und wirklich ja, eine Veränderung in ihrem Leben herbeizuführen. Wenn ich mich nicht traue zu verkaufen, dann kann das alles nicht passieren, dann können diese ganzen positiven Sachen nicht passieren. Kann ich es deswegen nicht einfach schaffen, eine Möglichkeit zu finden, das Thema Verkaufen zu normalisieren und zu sagen, hey, ich bin hier selbstständig, ich habe ein Business und deswegen bin ich kein Hobbypreneur. Ich habe Rechnungen, die ich bezahlen möchte und muss, und deswegen muss ich von dem, was ich hier den ganzen Tag mit viel Spaß und Leidenschaft und Freude und Wissen tue, deswegen muss ich dafür leben können oder davon leben können, und deswegen kommst du auch nicht drum rum, deine Angebote tatsächlich zu verkaufen. Ich möchte also mit dieser Folge einen Impuls senden oder eine, ja eine Anregung geben, dass du beim nächsten Mal, wenn jemand sagt, du möchtest dir mir doch was verkaufen, oder beim nächsten Mal, wenn du denkst, heute sind Verkaufsaktivitäten dran, nicht denkst, Schande, ja, das wird wieder eklig und schleimig und salesy und unangenehm, und ich werde jemand mal auf die Nerven gehen, und das wird zu viel sein, sondern dass du dir das einfach nochmal überlegst. Na klar, ich bin selbstständig, ich möchte verkaufen, ich darf verkaufen, ich gebe mir die Erlaubnis, zu verkaufen. Es gehört einfach schlichtuntergreifend dazu. Und wenn ich meinen Arsch nicht an die Wand kriege, wenn ich hier keine gute, keine gute Hausaufgaben mache, dann ist es einerseits so, dass es mein Business nicht lange geben wird, und andererseits ist es aber auch so, dass ich Menschen, denen ich gerne helfen möchte, einfach nicht helfen kann. Also ich freue mich, wenn du, dieser kleine Gedankenstubs, dieser kleine Anschubser dir hilft, das Verkaufen zu normalisieren und wirklich zu sagen, ja, natürlich möchte ich verkaufen, deswegen bin ich hier. Darauf ist vieles auch ausgerichtet, und das gehört dazu, und jetzt bin ich ganz, ganz, ganz gespannt darauf zu erfahren, wie diese Folge bei dir landet, was sie mit dir macht, ob sie gewisse Widerstände in dir auslöst, gewisse, ja, die kann ja gut reden, die weiß, wie es geht, oder ähm, ob da Ängste hochkommen, ob ich dich irgendwo getriggert habe oder ob du sagst, ja, klar, jetzt, mit diesem Perspektivwechsel ist das plötzlich viel einfacher für mich. Jetzt weiß ich genau, was ich machen darf, jetzt weiß ich, dass das nicht unangenehm ist, sondern dass es dazugehört, und das ist ein Teil meines Service ist, zu verkaufen. Deswegen, wenn du magst, schreib mir doch gerne eine Nachricht. Du findest mich ganz gut bei Instagram, unter GretelNiemeyer, schreib mir sonst gerne noch eine E Mail an, moin@gretelniemeyer.com, und ansonsten freue ich mich sehr, wenn du unter dieser Folge kommentierst, wenn du uns vielleicht ein paar Sternchen, Herzchen, eine Bewertung, ein bisschen Podcastliebe dalässt, und ja, lass uns super gerne ins Gespräch kommen, erzähle mir auch, ob du noch andere HackV und Tricks hast, um dich ins Verkaufen zu bringen, oder wenn du weißt, wo du eine große Blockade hast in punkto verkaufen. Lass mich auch das wissen, und dann diskutieren wir das. Ich freue mich auf jeden Fall auf den Austausch und wünsche dir einen wunderschönen restlichen Tag! Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  12. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen „Expertise ohne Expertenstatus ist wie eine Bühne ohne Zuschauer.“, sagt Personal Branding Stratege Julian Heck. Überhaupt sagt Julian viele schlaue Dinge, auf die Gretel und er sich innerhalb kürzester Zeit einigen können. Etwa auch “Einige planen ihren Urlaub viel besser als ihr Business.” Word. In diesem sympathischen Schnack dreht sich alles darum, was Personal Branding ist, wer es braucht und wie das eigentlich geht mit dem Marke-Sein. Julian erzählt, ➡️ was alles zu Personal Branding gehört – und wie du dich dem Thema in deinem Business nähern kannst ➡️ ab wann du eigentlich eine Marke bist ➡️ wie Sichtbarkeit gerade auch für introvertierte Selbständige gelingen kann ➡️ warum Personal Branding nur über wahre Authentizität funktioniert ➡️ warum dein Ziel sein sollte, eine Autorität in deinem Bereich zu werden Außerdem reden wir über guten Kaffee, was Julian am Norden schätzt und warum er es absolut nicht versteht, wie man für Arbeit „am Business“ keine Zeit haben kann. Wir freuen uns, wenn du beim Hören genauso viel Freude hast wie wir bei der Aufnahme. Erzähl doch mal, welche Aha-Momente du in der Folge hattest und verteil gern auch etwas Podcast-Liebe in Form von Likes & Kommentaren. Website Julian: https://www.julianheck.de/ Instagram Julian: https://www.instagram.com/julian_heck/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Gretel Niemeyer: Moin, moin, und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Ich freue mich sehr, denn ich habe heute ein Interview Gast, mir gegenübersitzen, und zwar ist das der Julian Heck. Julian ist Personal Brand Stratege und Host des Podcasts Branding Barista. Jetzt habe ich mich selber gerade verhaspelt, egal Branding Barista. Julian, vielen dank, dass du da ist. Schön, dass du bei Moin um Neun zu Gast bist. Julian Heck: Moin und vielen dank für die Einladung. Ich freue mich sehr. Gretel Niemeyer: Jetzt bin ich genau über die Stelle gestolpert, die ich sonst am einfachsten fand, weil die große Frage, die ich tatsächlich immer im Kopf habe, ist, was gehört eigentlich alles zum Thema Personal Branding dazu? Es ist für mich so ein großes Thema, und ich finde, es ist so unfassbar schwer, das runterzubrechen. Kannst du das mal für uns versuchen? Julian Heck: Ich versuche es mal, also man kann, man kann es immer ganz simpel machen und sagen, es gehört irgendwie dazu, sich zu positionieren und sich zu vermarkten. Das sind so die zwei, die zwei großen Bausteine, und das Thema Vermarkten ist natürlich aber riesig, wiederum genauso wie auch das Thema Positionierung, natürlich groß ist. Aber letztlich geht es darum, anders als beim Corporate Branding oder als beim Produkt Branding, dass ich versuche, mich mit meiner Persönlichkeit nach draußen zu vermarkten, sodass ich eben auf einer persönlichen Ebene letztlich auch eine Beziehung aufbaue zu potenziellen Kunden. Das heißt, ich zeige, zeige mich persönlich, nicht zu privat auch nochmal ein Thema, aber zeig mich persönlich und zeige mich auch mit Bildern, mit Videos, mit allem, was dazugehört. Mit Storytelling spielt eine ganz wichtige Rolle, und genau versuche im Endeffekt, darüber auch Vertrauen aufzubauen und nicht nur fachlich zu punkten. Und genau da sind natürlich, merkt man auch schon so ein bisschen Schnittstellen natürlich zum Marketing. Branding Marketing verwischt so ein kleines bisschen letztlich und Positionierung so das Fundament, was immer dazugehört. Gretel Niemeyer: Mhm, und wie ist es denn? Ich sage ja immer, im Verkaufen, sobald du rausgehst, mit deinem Angebot, verkaufst du eigentlich schon. Wie ist das im Personal Branding? Kann man da sagen, ne Marke wird man erst ab einem bestimmten Zeitpunkt, oder es braucht bestimmte Komponenten, damit man als Marke wirklich wahrgenommen wird oder als Marke zählt? Julian Heck: Kann man nicht sagen, ich glaube, die Grenze ist so so fließend. Es gibt ja diesen Ausspruch, du bist ja eine Marke, das heißt so, im Alltag nutzt man das ja schon ab und zu genau genau, wenn jemand so ein Typ ist, so Ecken und Kanten hat. Das heißt, ich glaube, man kann nicht sagen, dass man an irgendeinem Punkt eine Marke ist, sondern letztlich ist es mehr, wird man dann als als Marke wahrgenommen, ist man irgendwie für andere greifbar, steht man für irgendwas. Deshalb glaube ich, ist das, was du eben gerade gesagt hast, in Bezug auf Verkaufen schon auch ähnlich im Branding. Sobald man irgendwie in die Sichtbarkeit geht und sobald man gefunden wird, sobald man auch für ein Thema gewissermaßen steht oder damit beginnt, da beginnt eigentlich das Branding, und Branding hört ja auch nie auf, im Grunde keinen richtigen Anfangen und auch kein richtiges Ende. Gretel Niemeyer: Und wie ist das? Jetzt hast du schon ein, zwei Mal dass das Wort Sichtbarkeit fallen lassen, und tatsächlich stellen wir immer fest, also Laura und ich, wir haben vor einiger Zeit, anderthalb Jahren schon mal eine Umfrage gemacht, was so der größte, was du die größten Erfolgsverhinderer für viele Selbstständige sind und neben sowas wie Fokus, und ich habe nicht genug Kunden, kommt auch, kam auch immer wieder das Thema Sichtbarkeit. Sichtbarkeit fällt mir so schwer, mich zu zeigen, da irgendwie auf Instagram oder so sichtbar zu werden, und du bist ja selber ein introvertierter Mensch, wo man auch nicht sagen würde, Sichtbarkeit ist jetzt das, worauf ich im ersten Moment Bock habe. Wie passt das gut zusammen, oder wie kann das gut zusammengehen? Julian Heck: Ja, ich glaube, wir haben, wenn wir von Sichtbarkeit reden oder auch von Selbstvermarktung, immer so diese Selbstdarstellung im Blick, und das ist eigentlich hat eher ein negatives Image. Ein Selbstdarsteller, wenn ich dich jetzt als Selbstdarstellerin bezeichne, sagst du nicht juhu. So würde ich gerne bezeichnet werden. Gretel Niemeyer: Fände ich nicht ganz so geil. Julian Heck: Aber letztlich ist es, ist es das ja zu einem Teil genauso wie Branding auch was mit Inszenierung zu tun hat, und Inszenierung ist jetzt auch nicht der Begriff, mit dem wir uns alle gerne normalerweise verbinden. Insofern, ähm, ja, Sichtbarkeit passt, passt zusammen, wenn man es halt auf seine eigene Art und Weise macht, und ich glaube, viele, die jetzt zum Beispiel auch wie ich eher introvertiert sind, die eher auch gerne in der zweiten Reihe stehen, teilweise, die müssen sich damit anfreunden, A dass es sich lohnt, überhaupt in die Sichtbarkeit zu gehen, weil sich nicht jeder nach dem lauten Marktschreier sehnt oder nach der bunten Welt, nach dem eher schrillen. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch die, die genau das auch mögen. Das heißt, es gibt einfach für jeden was, und wenn man sich nicht zu sehr mit anderen vergleicht, sondern wirklich so seinen eigenen Weg findet, und man kann auch mit leisen Tönen in die Sichtbarkeit gehen und auch gesehen werden, dann macht das auch introvertierten Spaß, inzwischen weiß ich das auch ja. Gretel Niemeyer: Ja, ich finde es ja, also ich glaube auch, es braucht ja immer Mut, sichtbar zu werden. Auch die, auch die Menschen, die vielleicht nach außen lauter wahrgenommen werden oder die vielleicht auch einfach lauter sind, sind ja trotzdem genauso verletzlich in der Sichtbarkeit. Also, wir, wir erleben das auch immer wieder in unserer Mastermind oder ich auch in meinem eins zu eins. In dem Moment, wo alles gutes und positives Feedback kommt, sind alle glücklich, und in dem Moment, wo eine einzige Stimme sagt, was bist du denn für ein Idiot, kann das auch laut oder erst mal nach außen scheinbar taffe Menschen so krass treffen, dass die erst mal zwei Wochen gar nichts mehr sagen. Julian Heck: Ja, das stimmt, weil das ist ja eh der große wunde Punkt, weshalb sich viele gar nicht erst so richtig in die Sichtbarkeit trauen, weil immer diese Sorge vor Gegenwind da ist. Was ist, wenn das nicht für gut befunden wird? Was ist, wenn ich persönlich attackiert werde? Und die Sache ist ja, irgendwann wird wahrscheinlich der Punkt kommen, in dem man Gegenwind bekommt, so ob man das möchte oder nicht. Und ich kann auch sagen, es verändert sich nicht wirklich, dass es einem egal ist, sondern es verändert sich mehr der Umgang damit, die Haltung damit, wenn jetzt Gegenwind kommt oder sogar ein Shitstorm kommen würde. Die meisten erleben das ja nie, zum Glück so. Aber der Umgang damit verändert sich. Man wird ein bisschen wahrscheinlich cooler in der Haltung und sagt man, ach komm, hat mehr mit der Person zu tun, die da gerade schreibt, als es was mit mir zu tun hat. Gretel Niemeyer: Und wie bist, wie bist du an den Punkt gekommen? Weil ich finde, das ist immer was, das kann man gut im Kopf verstehen. Ja, es hat mehr was mit der anderen Person zu tun, und dann also, wenn es mir nicht gut geht, sitzt ich ja gerne hier unterm Schreibtisch und hadere kurz mal mit der Welt. Wie bist du an den Punkt gekommen, dass du sagst oder dass es wirklich auch ankommt? So ja, okay, das hat jetzt mehr mit den anderen zu tun als mit mir. Ich mache jetzt weiter. Hast du da für dich irgendwelche Mechanismen entwickelt, oder ist das einfach Erfahrung über Zeit, oder was ist das? Julian Heck: Ja, es ist seltsamerweise negative Erfahrungen sammeln. Also ich glaube, je öfter man das erlebt hat, und ich sag mal, klassisches Beispiel dafür, wer irgendwie Anzeigen schaltet bei Facebook, und bekommt das zum Beispiel häufiger zu spüren. Man muss ja noch mal unter anderen Anzeigen lesen. Das sind häufig negative Kommentare, und ich bin einer, ich habe früher versucht, mich dazu in Anführungszeichen zu rechtfertigen, und aber das ist doch toll, und schau mal und hier und hab dann versucht, gegen zu argumentieren, und damit kommt man aber in so eine Rechtfertigungsschleife. Das habe ich irgendwann verstanden, dass das nichts bringt, der Person nichts, weil sie die Haltung hat und dabei bleibt und mir auch nicht. Und irgendwann habe ich angefangen, mit Ironie zu reagieren, und das kann aber natürlich auch noch hinten losgehen. Je nach dem Ironie im Internet ist immer so eine Sache, und dann kam ich irgendwann an den Punkt, ignorieren, teilweise blockieren oder ja ganz, ganz cool, eigentlich bleiben. Das ist das, was zählt, weil es mich als Mensch nicht besser oder schlechter macht, wenn ich da in den Diskurs einsteige mit Leuten, die eh bei ihrer Meinung bleiben. Gretel Niemeyer: Ja, mit dummen Menschen kann man nicht diskutieren, und wenn jemand eine ganz andere Meinung hat, dann so sei es. Wie ist das denn nochmal zurück zum Thema Personal Branding? Ich bin jetzt seit zweieinhalb Jahren unterwegs und mach ja Vertrieb, Verkaufen richtig gerne, und jetzt bekomme ich immer mal wieder so Gretel, die Salesqueen, keine Ahnung was, und ich denke mir manchmal, so, von wem reden die, also, ich bin doch immer noch ich, oder manchmal habe ich Menschen mir gegenüber sitzen, die ich nicht noch nicht gut kenne oder die mir das erste mal so um eins zu eins in so ein Gegenübersitzen und die dann so halb Schnappatmung kriegen, dass sie mit mir reden, und ich denke mir dann immer so, oh shit, was ist denn hier passiert, was ist da passiert? Wie ist das passiert? Und vor allem, ich finde es also, ich finde es manchmal echt befremdlich, weil ich bin, ja, ich glaube, das ist so ein Übergangsding vielleicht auch. Einerseits denke ich mir, ich bin einfach nur Gretel, immer noch die gleiche wie immer. Andererseits finde ich das ja auch schön, irgendwie so eine Marke zu werden. Das hilft mir und meinem Business, das hilft mir auch, Vorbild zu sein für andere Menschen und so weiter. Aber ich finde es echt schwer. Was ist da passiert, wie geht man damit um? Julian Heck: Ja, ich glaube, das ist so so ein bisschen auf einem kleineren Level. Das wie, wenn man ein Promi trifft und der sagt: Mensch, ich mache hier meine, weiß ich nicht, meine meine Casts und bin irgendwie ein bisschen in der Schauspielerei, für den ist es auch einfach nur ein Job, und im Ansehen und als Vorbild oder als Inspiration rauscht diese Person aber quasi für eine andere Person nach oben, und dadurch entwickelt sich dieses Ansehen und diese Reputation. Und man hat ja teilweise auch im Internet das Gefühl, man kennt Personen, obwohl man sie nicht kennt. Also gerade wenn du auch Podcast, du machst, ja Podcast, und oder auch, wenn man Videos macht. Ich habe ganz oft das Feedback, so deine Stimme kommt mir so vertraut vor, und jetzt sitzt du mir gegenüber. Das ist ganz komisch. Also, man entwickelt natürlich auch Online ganz andere Verbindung oder Bindung zu den Leuten. Es ist tatsächlich so, ein Expertenstatus wächst einfach mit der Zeit, und wenn da jemand eine ganze Zeit lang folgt, dann hast du einfach für die Person so ansehen und bist so eine Inspiration, dass sie dich als, und das ist auch was, was viele, was viele, glaube ich, vergessen, dass du für die Person, für das Thema einfach die Person schlecht hin bist. Es gibt natürlich viele, die Sales machen, oder viele, die Business Mentoren sind, oder viele, die Person Branding machen, aber wir folgen ja nicht Hunderten von denen, sondern meistens drei oder fünf oder zehn meinetwegen, und wenn das über Monate und sogar Jahre passiert, ja, dann passiert genau das, was du beschrieben hast. Gretel Niemeyer: Ja, auf jeden Fall super witzig, und da kann ich aber ganz gut auch einhaken, weil du hast ja also eins der Zitate, und du hast wirklich viele gute Zitate auf deinem Instagram, muss ich sagen, eins der Zitate, was du da hast, ist Expertise ohne Expertenstatus, ist wie eine Bühne ohne Zuschauer, und ich glaube, das trifft es gerade für viele, die auch relativ am Anfang stehen oder die eben struggeln damit, regelmäßige Kunden, Kundinnen zu bekommen, die sagen, ey, ich bin doch so gut in dem, was ich tue. Warum sieht es keiner? Und genau da dockt ja dann auch Personal Branding an, wenn ich es richtig verstehe. Julian Heck: Genau also letztlich ist Branding und Personal Branding ja die Verpackung, die wir kreieren, unter anderem eben für unsere Expertise. Und wenn wir eine tolle Expertise haben und gut sind im dem, was wir machen, was heute ja leider in vielen Dingen nicht mehr ausreicht, um tatsächlich dann auch entsprechend Kunden zu bekommen, müssen wir entsprechende Verpackung kreieren, die ja attraktiv genug ist, damit andere daran andocken können. Und Personal Branding hat eben die Besonderheit, dass wir eben auch nicht nur fachlich andocken und sagen: Mensch, das Thema interessiert mich, sondern dass andere auch persönlich andocken können und wir Gemeinsamkeiten entdecken. Wenn ich jetzt zum Beispiel über Kaffee spreche, ja, Kaffee ist eine große Leidenschaft von mir, und jemand ist auch Kaffeetrinker, dann haben wir da auf jeden Fall schon mal eine Gemeinsamkeit, und ich habe die quasi schon, was die Sympathie angeht, wahrscheinlich schon im Sack. Ähm, so, wenn jemand jetzt. Gretel Niemeyer: Es war mir heute übrigens sehr unangenehm, mein Espresso in meiner Dingsmaschine zu machen, wo ich doch weiß, das du eine professionelle Maschine hast. Julian Heck: Ja, mein Gott, Kaffee ist erstmal Kaffee. Ja genau, aber so ist es letztlich. Wenn jemand Hunde hat und Hunde liebt und teilt, Fotos mit seinem Hund, dann hat man alle Hundeliebhaber erstmal auf seiner Seite. Insofern, das ist halt der riesige Vorteil an Personal Branding, und man denkt immer, das interessiert ja keinen, ob ich jetzt einen Hund hab oder nicht oder ob ich mich jetzt für Reisen interessiere oder nicht oder welche Sportart ich mache, es interessiert andere. Warum liest man Gala und schaut man Influencer und was auch immer? Die ganze Klatschpresse ist voll am Kiosk. Wir interessieren uns halt für Menschen, und das können wir zu unserem Vorteil nutzen. Gretel Niemeyer: Ja, also, ich habe im Vorfeld auf dieses Gespräch dich so ein bisschen gestalkt, logischerweise auch, und als ich da gelesen habe, dass du seit einigen Jahren eine Verbindung zum Norden hast, habe ich gedacht, das muss ein sympathischer Mensch sein. Wie ist das? Wie ist das passiert? Du wohnst ja eigentlich im Ruhegebiet. Julian Heck: Nee in Südhessen, im Rhein-Main Gebiet! Gretel Niemeyer: Rhein-Main Gebiet, naja, weißt du für uns norddeutsch. Julian Heck: Vom Norden aus ist alles irgendwie. Gretel Niemeyer: Irgendwie alles. Ich weiß auch gar nicht, wo Pott ist und so. Also aber du wohnst im Süden, in Mitteldeutschland Süden, hast eine Beziehung zum Norden. Wie ist das passiert? Julian Heck: Ich war früher tatsächlich oft in Berlin, mehrfach, mehrfach im Jahr, auch auf irgendwelchen Veranstaltungen und im Journalismus, Medienhauptstadt und so weiter. Und irgendwann kam ich dann nach Hamburg das erste Mal, und ich war vorher immer Fan von Berlin, bis ich nach Hamburg kam, und dann hat sich das verändert, sondern hab ich mich in Hamburg verliebt und bin bin auch immer wieder gerne dort und bin inzwischen auch an der Grenze zu Dänemark ganz gerne mal im Urlaub, an der Nordsee und so weiter. Insofern, ich mag den Norden sehr, weil es so also auch Hamburg, Hamburg ist Großstadt, aber hat nicht unbedingt so nur diesen Großstadt Flair. Der Norden hat so dieses dieses Ruhige, so eine Gelassenheit, und das trifft auch ganz gut auf mich als Mensch zu. Deshalb sympathisiere ich gerne damit. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr gut finde ich sehr sympathisch. Wir zwitschen hier ein bisschen hin und her in den Themen, aber du hast auch auf deiner Webseite eine Liste von 23 Dingen, die du als True Brand tun wirst. Julian Heck: Ja. Gretel Niemeyer: So was wie du kommunizierst eine klare Botschaft, du pflegst aufrichtige Beziehung zur Community und so weiter. Ich habe mich natürlich sofort gefragt, warum 23 Dinge, warum müssen auf dieser Liste 23 Dinge stehen, und was steht da noch so? Julian Heck: Ähm, ich glaube, es hat gar keinen bestimmten Grund, dass es 23 sind. Das war Zufall. Ja, letztlich, also ich. Mein Angebot heißt ja auch True Brand Mentoring, also True Brand, ist für mich so ein bisschen dieses, das, wie ich ne Marke verstehe, dass sie wahrhaftig ist, dass sie ein aufrichtiges Interesse hat am Gegenüber und nicht, dass man einfach nur Marketing macht und Community Aufbau zum Schein, sondern dass ich mich tatsächlich, für mein Gegenüber interessiere, dass ich werteorientiert handel. Ich bin zum Beispiel einer, der auch so Klassiker unter meinen unter meinen Sprüchen ist: Nur weil etwas funktioniert, musst du es nicht machen, und das ist so meine Grundhaltung. Es gibt vielleicht tolle Marketing und sales Methoden, die würden die Conversionrate in was weiß ich was unendliche katapultieren, und wenn ich aber merke, das widerspricht meinen Werten, dann mache ich es nicht, obwohl es toll funktionieren könnte, obwohl es Umsatz bringen könnte, und ich glaube, so diese Haltung ist das, was ich unter einer True Brand, letzlich ich auch verstehe. Ja. Gretel Niemeyer: Ja, amen kann ich wirklich nur unterschreiben, weil es ist wirklich so. Also ich mein, als Verkäuferin hörst du ja immer erst mal, ja, es soll bitte nicht schleimig sein und nicht manipulieren. Und kann ich denn Leute kalt über DMs anschreiben? Und soll der Preis auf die Website oder nicht? Und dies und das und ganz viel kommt wirklich zurück auf. Wie fühlst du dich denn damit? Julian Heck: Ja. Gretel Niemeyer: Passt das zu dir? Möchtest du so angesprochen werden? Ist das was, was du gut findest, ja oder nein? Wenn du es scheiße findest, dann mach es doch auch nicht, also das, und dann ist es manchmal so diese Erleichterung. Ach geil, es kann funktionieren, obwohl ich das nicht mache. Ich sag auch immer wieder, Leute, natürlich kann Telefonaquise funktionieren. Ich hasse es, ich wüsste, wie es geht. Ich mache es nicht, ich finde es scheiße so so, also mach ich es nicht, und das ist dann manchmal so. Also genau wie bei dir gibt es auch in meinem Bereich. Es gibt halt Sachen, die können funktionieren, aber auch nur, wenn du sie nicht hasst, sondern wenn du sie machst, weil sie zu dir passen. Julian Heck: Genau, genau, aber dafür braucht es auch Reflexion, zu schauen, was passt eigentlich zu mir, was bin ich eigentlich für ein Typ, und das hat ja auch was mit Authentizität im Branding zu tun. Wenn ich dir jetzt online begegne, und irgendwann treffen wir uns auf einer Veranstaltung, und ich denke, so häh du bist irgendwie ganz anders Offline oder deine Bilder, und und was weiß ich sind so retuschiert Online, da ich dich Offline gar nicht erkenne, alles schon erlebt, dann ist das nicht das, was ich unter Authentizität verstehe. Insofern genau Verpackung kreieren, aber trotzdem bei sich bleiben. Gretel Niemeyer: Und du hast gerade auch noch wieder was was wichtiges gesagt, wie die ganze Zeit schon. Aber du hast gerade gesagt, dazu braucht es auch Reflexion. Julian Heck: Ja. Gretel Niemeyer: Und dazu passt wieder ein Zitat von deinem, von deinem Instagram, auf dem du sagst, es gibt Menschen, die planen ihren Urlaub mehr als ihr Business. Julian Heck: Ja. Gretel Niemeyer: Erklär das doch noch mal. Was du damit meinst, fand ich grandios. Ich habe also, ich habe so geschmunzelt, fand ich super und auch sehr, sehr passend. Leider! Julian Heck: Ja, es ist also ich glaube tatsächlich, viele sind so. Es gibt eigentlich so zwei Extreme. Die einen sind so super strategisch, und alles muss irgendwie nach Plan laufen, und man hat einen Redaktionsplan und so weiter und so fort ist auch für alles legitim. Ich bin zum Beispiel seit Jahren ohne Redaktionsplan unterwegs, aber das ist vielleicht nochmal ein eigenes Thema? Und dann gibt es die, die sagen naja, irgendwie lass es laufen und Energie und Flow, und alles wird schon. Und ich glaube, dass man aber so ein Mittelmaß braucht und ich ja einfach ein Stück weit strategisch vorgehen muss. Weil im Branding ist es auch so, letztlich im Branding steuern wir ja, wie wir wirken wollen, so welchen Eindruck wir hinterlassen wollen, zwar authentisch, aber wir steuern das trotzdem und bei der Positionierung auch. Und wenn wir das irgendwie machen und nicht planen und nicht strategisch vorgehen, dann ist das teilweise willkürlich oder hat den Effekt, dass es willkürlich wird. Wenn wir uns nicht positionieren, positionieren uns andere. Wenn wir nicht dafür sorgen, was wir bewusst nach außen tragen wollen, dann besteln andere, das Bild von uns, was sie quasi haben möchten. Und ja, ich glaube, dafür ist es wichtig. Ich meine typisch Arbeit am Business, wenn ich höre, dass man keine Zeit hat für Arbeit am Business, und selbst wenn man so viele Kunden hat. Das ist so der Klassiker. Ich habe so viele Kunden. Ich habe keine Zeit für Arbeit am Business. Da könnte ich sogar, obwohl ich gelassen bin, ausflippen, weil ich denke, du hast nicht verstanden, was Unternehmertum bedeutet. Das ist Teil deines Arbeitsalltags, genauso wie Marketing Teil deines Arbeitsalltags ist nicht was, was Ontop kommt. Gretel Niemeyer: Ja, ja, ja, ja, es ist auch der Klassiker. Ich habe jetzt gerade so viele Kunden. Ich kann jetzt nicht verkaufen. Ja, freu dich schon mal auf das Loch, was dann da hinten kommt! Julian Heck: Genau, genau. Gretel Niemeyer: Wenn die Projekte abgelaufen sind und also es braucht, wie du sagst, es braucht eine Routine fürs Branding, es braucht eine Routine fürs Verkaufen, es braucht im Zweifel Unterstützung von einem Team für bestimmte Bereiche oder so. Aber es gibt einfach Sachen. Da kann man nicht sagen, nö, mache ich nicht, ja, brauche ich halt nicht. Habe ich keine Zeit dafür, kümmere ich mich später mal drum. Gretel Niemeyer: Ist schwierig, definitiv. Gretel Niemeyer: Cool, du sagst ja auch, ich bin anders, so wie jeder andere auch. Julian Heck: Ja. Gretel Niemeyer: Den Ausspruch fand ich auch nochmal richtig cool, weil erstmal denkt man so, ich bin anders, jetzt kommt, jetzt kommt die große Story, Revelation und so, aber auch das nochmal zu verstehen, so jeder von uns ist anders, und wir, wir dürfen das auch zeigen, und kein Mensch möchte so glatt gespülte Sachen haben. Also, ich fand das wie gesagt, ich fand das so schön. Ich bin ja nur über die ersten, weiß ich nicht was, 40 Post von dir gescrollt und wusste schon, ah das ist cool, das ist cool, das ist cool, und darum geht es doch, oder dass wir uns also, es hätte auch sein können, dass ich sage boah, was ist das denn für ein Mist, was erzählt der da, und dann hätte ich dich darauf angesprochen. Aber selbst das wäre viel besser als irgendwie eine Sache, auf die wir uns einfach einigen können alle. Ich sage seit Wochen zu meiner Social Media Lady, ich brauche Sachen, die mehr edgy sind, die mehr zeigen, wer ich bin, die auch mal ausrasten oder so, weil im Zweifel ist es mir lieber, es gehen fünf Leute, als dass alle nur aus Konsens bei mir bleiben. Julian Heck: Aber das ist auch eine Haltung, die muss man erst mal entwickeln, zu sagen, durch meine Kommunikation und durch meine Art und Weise filter ich, ich stoße bestimmte ab. Wir sprechen immer vom Anziehungsfaktor, aber haben im Grunde auch eine Abstoßungsfaktor, den braucht es auch. Und der Punkt aber, bei dem, ich bin anders, genauso wie andere auch oder wie du auch, ist ja, dass sich viele aber nicht anders aufstellen im außen, in ihrer Präsenz. Ich habe irgendwann mal gesagt, du musst, du sollst kein Aal sein, sondern eine Raufasertapete, weil es im Grunde dann geht es an andere, an dir hängen bleiben und nicht aus der Hand flutschen, so, und dafür muss man halt Ecken und Kanten zeigen. Dafür muss man auch mal eine Facette zeigen, die vielleicht nicht jeder mag, und dafür muss man auch mal in einem fachlichen Bereich sich so positionieren, dass einige sagen, nee, finde ich nicht gut. Aber das ist dann auch völlig in Ordnung, und das für sich so, und damit fängt ja Personal Branding an, das für sich überhaupt mal rauszuarbeiten, wer bin ich überhaupt? Was macht meine Charakter aus, was macht meine Persönlichkeit aus, für was will ich stehen, für was will ich nicht stehen? Welche Werte sind mir wichtig, welche nicht? Das ist das, womit man eigentlich startet, und das lohnt sich halt auch total, damit dann auch rauszugehen. Ja! Gretel Niemeyer: Und wie ist es denn? Du hast ja gesagt, okay, Personal Branding ist das, was, was eigentlich nie aufhört. Ich hab auch irgendwo ein Post von dir gesehen: Reputation baut sich über die Zeit auf, kann aber auch genauso gut durch eine Sache, die man so richtig verhaut, in den Keller gehen. Wie erarbeitet man sich jetzt Personal Branding? Wie kann man, wie kann man da auch mit dir arbeiten, über was für ein Zeitraum reden wir? Ist das irgendwie so ein, so ein, so ein intensiver Start, und dann geht das über die Zeit weiter. Oder wie funktioniert das? Wie erarbeitet man sich seine Personal Brand? Julian Heck: Also, ich mache das immer in fünf Schritten. Ich habe im Grunde so fünf Bausteine. Der erste Baustein ist die Identität. Da geht es tatsächlich darum, was macht mich persönlich einzigartig, aber auch, was ist meine Vision, wo geht, wo geht die Richtung hin? Das zweite ist dann die klassiker Positionierung, da muss man einmal durch. Zielgruppe, aber auch sowas wie Produktstrategie oder Pricing gehört für mich da rein. Das ist jetzt gar nicht mehr klassisch Personal Branding, aber für mich Teil des Prozesses. Ob ich mich jetzt mit Preisen supergünstig aufstelle, hat Auswirkungen auf meine Marke oder umgekehrt auch also auch sowas gehört dazu. Das dritte ist dann im Grunde so ein Marketing Fundament zu erstellen. Welche Kanäle will ich bespielen, wie sorge ich für ein Wiedererkennungswert, wie ist meine Tonalität, weil das auch Auswirkungen hat auf die Marke, und dann gibt's im Grunde noch zwei Bereiche. Die betreffen dann viel das Marketing. Aber das Branding spielt da mit rein. Das ist einmal, wie baue ich mein Expertenstatus auf, das, was wir eben schon hatten, Expertise, Relevanz. Wie hebe ich meine wahrgenommene Kompetenz an, so bisschen dieses? Wir können ja kompetent sein, aber andere müssen es auch wahrnehmen, dass wir kompetent sind. Und das vierte ist letztlich Community Aufbau. Wie sorge ich dafür über Storytelling auch ganz viel, dass ich eine Verknüpfung herstelle und dass ich eine Verbindung herstelle, so, das ist im Grunde die Reise, und gerade diese, diese letzten beiden Bestandteile, Expertenstatus und Community Aufbau. Das ist halt so ein Rad, was ich immer weiterdreht. Das ist halt genau das, was nie aufhört, und die anderen Bausteine kommen dann immer mal wieder so punktuell dazu. Wo ich reflektieren muss, und das passiert ganz häufig bei denen, die auch schon fortgeschrittener sind, ist das, was ich jetzt im außen repräsentiere, noch, das, wär ich im innen bin, weil häufig entwickelt man sich als Persönlichkeit weiter, das Branding aber nicht, und dann passt plötzlich nicht mehr, welche Kunden ich anziehe, weil ich ja die über mein Branding angezogen habe, aber sie nicht mehr zu mir als Mensch passen so, und deshalb ist das ist das einfach, was, was nicht aufhört, ja! Gretel Niemeyer: Ja, superspannend, ja, kann ich auch sagen. Ich habe letztens mit der Lisa Matla geredet, und wir meinten beide auch so, Selbstständigkeit ist an sich ja schon so eine Persönlichkeitsentwicklung und Therapie in einem, weil man einfach, wenn man an einem bestimmten Punkt kommt, immer wieder reflektiert, immer wieder guckt, passt das noch, passt das Produkt noch, passen die Kunden noch? Arbeite ich so viel, wie ich arbeiten möchte oder zu viel? Was ist mit meinem Team, wie leite ich das und so weiter? Also, da gibt es ja einfach wahnsinnig viele, ähm, ja, wahnsinnig viele Sachen, die man über sich selber einfach auch lernt in der Zeit. Julian Heck: Ja, ich glaube generell, Unternehmertum ist so der der krasseste Ort für Persönlichkeitsentwicklung, und Branding setzt halt letztlich ein bisschen darauf an. Ja. Gretel Niemeyer: Absolut eine Frage habe ich noch, weil über den Begriff bin ich gestolpert. Ich glaube, weil du dazu auch gerade eine, eine Masterclass oder ein Webinar bietest. Man soll zur Autorität werden, und das war so Autorität, dass ist so groß, ist das nicht zu groß. Was verbindest du mit dem Begriff Autorität? Weil ich hab, also, ich hab wirklich so gemerkt, wie dieser Begriff irgendwas mit mir gemacht hat, wo ich dachte, so, das geht nicht, das ist zu krass. Wie bist du, wie bist du genau auf diesen Begriff gekommen? Julian Heck: Also im Branding gibt es den Begriff Markenautorität oder Brand authority. Und letztlich ist damit ich ich beschreibe das mal mit einem Bild von einem Musiker, weil das, das versuche ich immer damit so ein bisschen zu vermitteln. Als Rockstar meinetwegen stehe ich auf der Bühne und andere schauen zu mir hoch, das heißt, ich habe die Reputation, ich habe das Ansehen, ich habe die Autorität, das heißt, andere vertrauen mir, andere glauben mir, vertrauen meinen Aussagen, und auf der anderen Seite mache ich dann aber auch Stagedyving und springe in die Masse oder bin mitten im Publikum. Und dann habe ich wieder diesen Punkt Community auf einer Augenhöhe. Ich meine, Augenhöhe soll man immer haben, aber man ist quasi so mittendrin im Geschehen, und diesen Mix aus beiden Elementen braucht's halt. Man muss auf der einen Seite Autorität sein, weil, wenn ich nicht Autorität bin, dann habe ich letztlich auch keine Relevanz. Und wenn ich so ein bisschen den Anspruch auch habe, ich möchte so ein bisschen vielleicht sogar Vordenker sein in meiner Branche und möchte nicht nur Trends hinterherhecheln, sondern vielleicht sogar mal ein Trend entwickeln oder so, dann braucht es Gewisse, gewissermaßen diese Autorität, auch wenn es nicht heißt, also ich als Mensch autoritär sein muss, das ist nochmal ein Unterschied, genau das ist die Marken Autorität dahinter. Gretel Niemeyer: Okay, cool, ja, ja, finde ich, sehr, sehr, sehr gut, weil ich sag ja auch immer, es braucht Klarheit, und du bist der Experte oder die Expertin, die Klarheit ausstrahlt, und dann folgen dir die Menschen oder wollen mit dir arbeiten, weil sie das Gefühl haben, dass du nun ihr Problem verstanden hast und lösen kannst. Julian Heck: Genau, genau ja! In Hollywood spricht er, glaube ich, vom Starbandprinzip, wo er gesagt hat, es gibt sowieso ein Band zwischen dir und Community, und mal ist das Band halt kürzer. Das ist im Grunde jetzt der Musiker, der in der Masse ist. Und mal ist das Band größer, und dann ist man eben Autorität letztendlich, ist ähnlich beschrieben, aber beide Momente braucht es. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr cool, Julian, das war ein super Bild zum Schluss. Ich danke dir vielmals, dass du Gast bei uns bei Moin um Neun warst. Julian Heck: Ich danke dir für die Einladung, hat Spaß gemacht! Gretel Niemeyer: Sehr gerne und genau, wenn ihr noch Fragen zu Julian hat. Wir verlinken natürlich wieder alle Links hier unter dieser Folge. Uns tut ihr einen riesigen Gefallen, wenn ihr uns wieder ein paar Sterne gebt, ein paar Kommentare, und wenn ihr noch Fragen habt, dann meldet euch sehr, sehr gerne bei moin@lauraundgretel.de oder folgt uns auf Instagram.

  13. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Wow, was ist/ war das bitte für ‘ne Woche!? 300 Podcast-Folgen, die es zu feiern galt in der letzten Woche, eine Verlosung (oder vielleicht auch mehrere?!) und jetzt?! Gretel und Laura liegen sich in Schweden in den Armen und nehmen eine gemeinsame Vor-Ort-Podcast-Folge auf! Ohne professionelles Mikro - dafür mit viel Freude und Herzblut (okeee und vielen Mandelhörnchen intus 😉) Was für ein Mai-Auftakt – und dabei haben wir erst den 9. des Monats😊 Erfahre in dieser Podcast-Folge, warum wir uns spontan entschieden haben, die Verlosung an die Bewerberinnen anzupassen, wie es mit unserer Stellenausschreibung weitergeht und welchen wichtigen Impuls wir Dir für diese herausfordernden Zeiten mit an die Hand geben! Und last but not least: Danke an alle, die uns in der Jubiläums-Woche Feedback, Sterne und Liebes-Erklärungen geschickt haben. Ihr seid der Knaller!! Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Laura Roschewitz: Hallo! Gretel Niemeyer: Hallo! Moin. Herzlich willkommen zu Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel und alle, die uns jetzt sehen können. Also, wenn du uns nicht sehen kannst, hüpft mal rüber zu YouTube und guckt dir diese Folge an, denn wir sitzen hier wirklich auf Tuchfühlung, eng auf eng beide einen blauen Pullover an, sehr kuschlig. Ich lege in diesem Moment mein Arm um die Laura, und wir nehmen heute diese Podcastfolge zusammen aus Schweden auf. Laura Roschewitz: Crazy, und das war wir, sind ja oft so ein bisschen, wenn wir eine Folge zusammen aufnehmen. So wer fängt jetzt an? Und jetzt war es aber speziell speziell, weil wir einfach in einem Raum sind und nebeneinander sitzen und nach 12 Millionen Stunden im virtuellen Raum endlich mal wieder gemeinsam zu Workation, gemeinsam arbeiten, gemeinsam abhängen, Gedanken schleifen lassen, sozusagen mal gucken, wo es uns hinträgt, aber auch wieder Entscheidungen treffen. Und es geht doch irgendwie auch vor Ort nochmal anders als ja 100 Prozent virtuell. Gretel Niemeyer: Ich finde das auch so lustig, weil jetzt wo wir so reden. Ich weiß immer gar nicht, ob ich dich angucken soll oder ob ich auf den Computer gucken soll. Was macht das mit dem Ton? Ach, scheiß auf den Ton! Ist ja auch nur ein Podcast. Laura Roschewitz: Da geht es ja nicht so um den Ton. Gretel Niemeyer: Geht ja nicht um den Ton und das, was man so sagt. Laura Roschewitz: Immerhin essen wir gerade nicht parallel noch Mandelhörnchen, was auch gut möglich wäre, Gretel hat sehr, sehr gut für uns gesorgt, was die Mandelhörnchen Versorgung angeht. Das werden wir danach wieder weiter tun. Und ja, also erstmal viele Grüße aus Schweden, aus unserer Workation, und es ist irgendwie super, super viel passiert letzte Woche, und dazu geht es heute in dieser Podcastfolge darum, wie unsere Jubiläums Woche verlaufen ist, was wir für Schlüsse daraus ziehen, und auch so ein kleiner Blick nach vorne, finde ich. Gretel Niemeyer: Ja, ja, ich finde, das ist halt ganz cool, dass du sagst, es sind wirklich sehr viele Sachen passiert, und vielleicht siehst du, seht ihr darin auch, dass eben bei uns auch sehr viele Sachen gleichzeitig passieren, dass wir auf sehr viele unterschiedliche Sachen eben auch reagieren, reagieren müssen, reagieren wollen, dass wir eigentlich immer verschiedenste Sachen gleichzeitig anschieben, dann diese unterschiedlichen Fäden in der Hand haben und eben immer auch gucken, was funktioniert jetzt, kann es so weitergehen, muss es irgendwie angepasst werden und so weiter. Und deswegen reden wir in dieser Folge einerseits natürlich über unsere Jubiläums Woche beziehungsweise über den zwei Monate Smash it Platz, den wir innerhalb dieser Jubiläums Woche verlosen. Dann reden wir vielleicht auch mal ganz kurz über eine Stellenausschreibung, die wir letzte Woche gemacht haben, damit ihr mal seht und hört, was bei uns im Team so geht und was sich da so verändert. Und dann möchten wir eigentlich gerne so ein Learning mitgeben, dass das halt irgendwie zeigt, oder dass dir und euch vielleicht auch zeigt, wie wir ans Thema Selbstständigkeit rangehen, wie wir damit umgehen, wenn Sachen nicht so funktionieren, oder, ähm, wenn wir das Gefühl haben, Sachen müssten geändert werden, wie wir das, einfach wie wir das machen, wie schnell und einfach wir das machen oder auch schwer, genau also so dreigeteilt die Folge, würde ich sagen. Laura Roschewitz: Absolut! Dann lassen es doch mal reinspringen in die letzte Woche, also Moin um Neun ist 300 geworden und 301 und 302 und 303, was wirklich also für mich auf jeden Fall, ich glaube für dich auch dann krasser war, als wir das dann so gesehen haben als vorher. Also vorher war irgendwie ein To Do auf unserer Liste. Wir machen diese Jubiläumswoche, und wir nehmen die Folgen auf und so, das habe ich schon verstanden. Aber gefühlt habe ich es eigentlich erst als ihr alle, und dafür schon mal ein fettes Dankeschön auch an euch zu der Woche, weil wir haben euch ja auch gebeten, uns Bewertungen und Sterne und Herzchen und Kommentare zu schicken, und das hat ziemlich gut geklappt. Da ist natürlich immer noch Luft nach oben, sonst werden wir ja nicht wir. Aber vielen dank schon mal an alle, die uns auf Spotify, Apple Podcast, Youtube und so weiter Sternchen und Bewertung hinterlassen haben. Das war großartig, das hat uns sehr gefreut! Gretel Niemeyer: Ja, ja, und vor allem auch so die Nachrichten, die dann kamen, so. Ich hab den Rundumschlag gemacht, also da gab es Herzchen auf sämtlichen Plattformen, und Text habe ich auch noch geschrieben, und kann ich noch irgendwas für euch tun? Also das war wirklich toll. Wir haben uns sehr, sehr, sehr, sehr, sehr gefreut. Laura Roschewitz: Total und ja, 300 Folgen Moin um Neun letzte Woche, also fallst du letzte Woche nicht reingehört haben solltest aus irgendwelchen Gründen, hol das gerne noch mal nach. Es gab vier Folgen letzte Woche zur Besonderheit, und ja, da haben wir unter anderem, wir lassen uns ja nicht lumpen, und feiern können wir ganz gut, und da haben wir euch natürlich auch teilhaben lassen und haben ja euch erzählt, dass wir eben diesen zwei-monatigen Smash it Platz verlosen unter euch allen, die Bock drauf haben, ihre Selbstständigkeit und ihr Unternehmen voranzutreiben. Und das war dann so der nächste Mind Flow Moment von den nach diesem, nachdem ich gerade verarbeitet habe, dass wir irgendwie 300 Folgen gemacht haben, passierten dann irgendwie weitere krasse Dinge. Gretel Niemeyer: Genau wir haben also gesagt, hey, möchtest du mal in unsere Mastermind Smash it reinschnuppern, dann verschenken wir einfach einen Platz über zwei Monate, und wir haben uns schon gedacht, dass ich da zehn, 15, vielleicht 20 Leute drauf bewerben. Von dem tatsächlichen Ansturm waren wir dann selber so ein bisschen überrannt und haben uns aber tatsächlich kann ich wirklich sagen, jeden Einzelnen, jede einzelne Bewerbung, jedes Einzelne, jeden einzelnen ausgefüllten Fragebogen ganz genau angeguckt, weil wir nämlich auch sicher sein wollten, können wir da überhaupt helfen? Passt es zum Team? Wo stehst du in deiner Selbstständigkeit, was hast du schon ausprobiert und so weiter? Und haben haben uns das wirklich sehr, sehr schwer gemacht, haben uns alles ganz genau angeguckt und da viele, viele Kaffees drüber getrunken. Laura Roschewitz: Und auch viele Profile angeguckt und würde ich sowieso. Ich finde, das ist auch was, wofür wir ja sehr einstehen. Dass nur weil es umsonst ist, und das gilt ja auch, wenn wir was umsonst herausgeben, ist es nicht unbedingt passend für alle, und deswegen war uns das irgendwie super wichtig, dass wir es genauso behandeln, wie wenn jemand ganz normal bei uns buchen möchte, dass wir wirklich gucken, in unserem Passigkeitscheck machen wir das ja sonst, das wir wirklich gucken, passt das und ist es nicht einfach nur jemand möchte was umsonst haben, weil das einfach für beide Seiten total doof sein kann dann. Gretel Niemeyer: Genau und Boiler-Alert selbst mit sehr krassen Überprüfungsmechanismen, die wir uns ausgedacht haben, waren immer noch viel zu viele interessante, tolle Profile und Menschen übrig, die wir gerne alle einladen hätten wollen, was aber natürlich nicht geht. Nichts desto trotz haben wir uns gedacht, auf eine Person können wir uns jetzt hier nicht einigen. Dafür sind es zu viele, dafür ist es zu cool. Wir machen jetzt, wir haben jetzt mal richtig einen raus, und zwar haben wir tatsächlich ganz fünf Frauen rausgesucht, die jetzt Teil von Smash it werden, und zwar auch, und das finde ich auch nochmal spannend, vielleicht als Blick Hinter die Kulissen, nicht alle gleichzeitig, sondern drei jetzt im Mai und zwei im Juni, einfach weil wir gerne auch eine gute Balance halten wollen für die Frauen, die jetzt schon in Smash it dabei sind. Wir wollen gerne, dass wir auch die Kurzzeit Smashies, die vielleicht Langzeit Smashies werden, aber dass wir die auch ganz gut betreuen und dass es eben nicht so eine dazwischengeschobene Geschichte ist, sondern dass es wirklich genau die Smash it Experience wird, die es sein soll. Und deswegen haben wir halt einerseits beschlossen, mal mega großzügig zu sein und fünf Plätze zu vergeben, und andererseits aber auch gesagt, hey, alles auf einmal, das macht ja gar keinen Sinn, sondern es muss eine vernünftige Balance sein. Es muss eben auch passen zu den Frauen, die ja sowieso auch anfangen in den Monaten, also die sowieso zu dem Zeitpunkt auch schon anfangen. Nicht, das ist dann auch irgendwie zu viel wird. Laura Roschewitz: Voll, und es ist wieder so eine Kategorie von unser Business, unsere Regeln. Also ja, das ist, finde ich irgendwie ganz spannend, dass wir halt nicht einfach so den Stiefel durchziehen wollen, den wir uns vorgenommen haben, weil manchmal, also manchmal, ist es super wichtig, dass man Dinge auch einfach durchzieht, auch wenn sie vielleicht unangenehm sind. Also, manchmal muss man das als Selbstständige, aber manchmal, finde ich, merkt man auch einfach so im Prozess, nee, da müssen wir nochmal nachjustieren, dass, das fühlt sich nicht richtig an, das, wir wollten das einfach anders, und dann waren wir uns auch sofort einig, so, warte mal, nee, irgendwie, und das fand ich irgendwie mega spannend, dass da auch einfach unter den Bewerbern also noch mal Danke an euch alle, die sich beworben haben, ähm, ja einfach Frauen dabei waren, die schon lange irgendwie mit uns in Kontakt sind, andere, die noch so ganz neu sind, und das finde ich mega spannend, dass wir da jetzt mit fünf, fünf von euch haben schon eine Mail von uns bekommen. Gretel Niemeyer: Ganz genau, und es bringt uns eigentlich schon direkt zum zweiten Thema, was eigentlich in der Aufzählung das dritte Thema war. Aber wir haben ja gesagt, unser Business, unsere Regeln und unser Podcast, unsere Reinfolge. Genau jetzt sind dann natürlich noch viele Frauen dabei, die nicht diesen Platz geschenkt bekommen haben, und wir haben uns auch gedacht, okay, es sind schon herausfordernde, herausfordernde Zeiten gerade. Wir wissen, dass viele von euch oder generell wir alle gerade unser Geld vielleicht ein bisschen mehr zusammenhalten, als es noch vor einigen Monaten der Fall, wir wissen, dass es schwierig sein kann, ein so langes Kommitment abzugeben für sechs Monate, und gleichzeitig haben wir eben aufgrund der Fülle dieser Bewerbungen auch gemerkt, da ist ein Bedarf da. Es gibt so viele tolle Businesses, die ihr da habt, bei denen wir schon drauf gucken und wissen, was da zu tun ist und wie man euch helfen kann. Genau, es kribbelte also wirklich schon sehr in unseren Fingern, und zeitgleich ist da eben diese diese Bremse von, oh nein kann ich jetzt investieren, kann ich das Risiko eingehen und so weiter. Und deswegen haben wir beschlossen, was richtig krass ist, zu sagen, hey, wir bieten kurzzeitig mal die Möglichkeit an, wir wollen es mal ausprobieren, einen drei Monats Smash it Schnupper Platz! Laura Roschewitz: Und wer das ausgesprochen hat, ist schon König. Ein Smash it Schnupper Platz, sagt es, dreimal schnell nacheinander, Podcast! Gretel Niemeyer: Nein, also, das ist jedenfalls, das ist jedenfalls die Idee, die daraus resultiert, sozusagen. Offensichtlich ist Interesse an unserer Mastermind da. Offensichtlich ist es aber gerade für viele draußen schwer zu investieren. Es ist vielleicht auch schwer, greifen zu können, wie viel dir das wirklich bringt, ob du da wirklich die Ergebnisse erzielst, die wir dir versprechen, und deswegen bieten wir jetzt im Mai einmalig an oder erst mal einmalig, weil wir es eben auch austesten wollen, einen Smash it Schnupper Platz, Smash it Schnupper Platz, Smash it Schnupper Platz zu buchen. Es geht und der dauert eben drei Stadt den überlichweise 6 Monate. Laura Roschewitz: Genau, und das finde ich irgendwie auch wichtig. Wir haben uns wirklich angeguckt, was schreibt ihr auch in den Bewerbungen, und, wie du schon gesagt hast, die Nachfrage ist ja da. Also wir sehen einfach sehr, sehr viele Selbstständige, die gerade gerne in eine Community rein möchten, wo sie sich gegenseitig unterstützen, wo sie gegenseitig wachsen, wo sie erfahrene Menschen an ihrer Seite haben, die auch schon vielleicht durch das ein oder andere Tal schon mal durchgegangen sind, und das thematisieren wir hier im Podcast auch häufiger, dass es nicht immer heiter Sonnenschein ist. Wir haben ja auch gerade gesagt, es sind super herausfordernde Zeiten, und das haben wir uns jetzt wirklich einfach mal durchgelesen. Und okay, wir haben hier unsere tolle Mastermind, und hier haben wir wahnsinnig viele Bewerbungen von tollen Frauen, und da muss es noch eine Brücke geben. Und vielleicht ist es manchmal so, dass man einfach so ein hürden Management betreiben muss, auch als Unternehmerin und zuzuhören und zu sagen, woran liegt es denn, weil alles, was in unserer Macht liegt, in der Mastermind. Das tun wir Tag für Tag mit unserem tollen Team, und ja, deswegen haben wir einfach diese Brücke gebaut. Und wenn das jetzt bei dir kribbelt, klingelt oder welches Geräusch oder Gefühl immer verursacht, dann schreib uns bitte eine Nachricht. Schreib uns einfach eine E Mail, komm auf unsere Webseite, www.lauraundgretel.de, oder zu uns beiden auf Insta, und schick uns einfach eine Nachricht und sagt, dieses Schnupperangebot, das klingt nach was für mich, und dann fixen wir das alles und gucken uns genau an, was das für dich bedeuten kann. Gretel Niemeyer: Ganz genau und auch da, wir arbeiten jetzt, glaube ich, allen bekannt, wir arbeiten nicht mit Druck oder so. Aber wir haben jetzt da auch gesagt, die Schnupper Plätze sind auch erst mal auf fünf Schnupper Plätze begrenzt, einfach weil wir da eben auch wieder die Balance in der Gruppe, die Dynamik in der Gruppe halten wollen und müssen. Auch jemand, der ein kurzer, eine Kurzzeit-Smashie wird, hat natürlich eine Bestandsaufnahme mit uns und dann eine Roadmap, wie sozusagen der ganze oder wie das Business sozusagen weitergeht. Jede Smashie, die an Bord kommt, hat auch, hat auch Coachings mit Laura und mit mir und so weiter. Das heißt, da ist auch wirklich ein Aufwand dahinter, der für uns gar nicht mal so ohne ist und der tatsächlich ja auch einer der Gründe ist, warum wir ursprünglich gesagt haben, es geht nur für sechs Monate, und deswegen, wenn du Bock hast, mehr über dieses Kurzzeit Smashie Schnupperprogramm zu erfahren, dann schreibt uns einfach, wir hüpfen in einem kurzen Call. Wir erklären dir ja auch die Konditionen und wie das abläuft und so weiter, genau. Laura Roschewitz: Genau und last but not least habe ich ja eben schon mal gesagt, wir und unser tolles Team, und das ist auch was, wo wir euch ja gelegentlich schon mal dran teilhaben lassen, einfach an dem Thema Laura und Gretel Gbr, diese Firma, wie entwickelt die sich eigentlich? Wo haben wir Herausforderung? Wie geht es weiter? Wir hatten ja letzte Woche auch thematisiert, machen wir den Podcast eigentlich weiter? Ihr seht jetzt ja, machen wir also, und da ist ein Team ab einem gewissen Zeitpunkt für uns beide auf jeden Fall der absolute Schlüsselfaktor. Weil ohne unser Team einmal danke an euch alle, würde ich hier einfach gar nichts funktionieren. Also, diese Podcast Aufnahme könntest du nicht hören, weil wir könnten zwar aufnehmen, aber dann würde gar nichts mehr damit passieren. Deswegen haben wir einfach ein Team im Hintergrund und an unserer Seite. Die sind häufig nicht so sichtbar für euch, aber die sind super, super, super wichtig, jede Einzelne, und ja, wir haben einfach gemerkt, da gibt's ein Gap, da gibt's sozusagen eine Stelle, die gar nicht so krass definiert war am Anfang unseres Prozesses. Aber wir haben einfach gespürt, da braucht es was neues. Gretel Niemeyer: Ja, ganz genau, und zwar haben wir, haben wir halt immer schon gesagt, okay, es ist super wichtig, in unserer Mastermind richtig geilen Kundenservice zu bieten, wirklich sicherzustellen, dass jede Smashie weiß, wo sie hin will, dass sie weiß, wie sie dorthin kommt, dass wir auch wissen. Ist sie eigentlich gerade on track, oder braucht es dann nochmal ein kleinen Schubs? Braucht es da ein Händchen halten, oder braucht es da einfach noch mal eine Portion Klarheit? Und deswegen haben wir letzte Woche die Stelle der Client Sucess Managerin ausgeschrieben für unsere Mastermind Smash it, und haben auch da um die 20 Bewerbungen bekommen, sogar mehr, glaube ich, und es war halt super krass für uns auch, weil wir tatsächlich, bevor wir das ausgeschrieben haben. Wir wussten dann genau, was wir wollen, auch auch wen wir eigentlich wollen vom Profil und so weiter, und wir konnten uns aber wieder nicht so richtig vorstellen, dass diese Person schon in unserem Umfeld ist. Laura Roschewitz: Mhm. Gretel Niemeyer: Und wenn wir jetzt mal auf die Bewerbung gucken, dann sind zwei Drittel der Bewerbungen von Menschen gekommen, die wir schon kennen und wo wir wirklich auch so dachten, was du willst, mit uns arbeiten, wie geil ist das denn! Laura Roschewitz: Voll die Ehre zum Teil, das uns einfach Menschen, die Lust haben, mit uns zu arbeiten, irgendwie also, wir haben so viele Nachrichten bekommen und wirklich auch viele, finde ich sehr berührende Nachrichten und E-Mails und Bewerbungen, und das müssen wir auch so ein bisschen final verdauen, finde ich, weil das wirklich, wie du schon gesagt hast, das war so ein richtiger Klarheitsprozess für uns selber, so eine Stellenausschreibung zu machen, weil da musst du dich ja wirklich fragen, was brauche ich eigentlich, was ist mir besonders wichtig, welche Werte, was für eine Persönlichkeit passt da rein? Es geht ja gar nicht nur um die Sachebene, sozusagen nur um, was ist der tägliche Job oder die, was sind die Aufgabenbereiche, sondern es ist ja viel, viel mehr, damit es gut funktioniert im Team. Und ja, also, das hat uns und mich nochmal völlig geflasht. Also das ist wirklich, finde ich, auf der Reise zur Unternehmerin und zum eigenen Unternehmen, zu einer eigenen Unternehmensentwicklung wirklich irgendwie einen, irgendwie einen Riesenschritt, finde ich, sich so ganz bewusst das Team aufzubauen nach den eigenen Bedürfnissen und den Bedürfnissen des Unternehmens. Gretel Niemeyer: Ja, und ich finde, das ist halt auch das, was die Mastermind, wieder aufs nächste Level heben wird. Weil wir werden ja auch oft gefragt, wie kriegt ihr das hin, dass ihr an allen Frauen dran seid und so, und wir sind immer so zwischen 20 und 25 Smashies, und bisher haben wir das gut geschafft. Aber das war eben auch echt anstrengend zum Teil und jetzt einfach zu sagen, hey, was können wir dann richtig gut? Wir können richtig gut verkaufen und wir können richtig gut coachen. Aber den ganzen Admin Aufwand in dem in dem Thema oder dieses täglich in der Gruppe und gucken rein und übersehen ganz sicher gar keine Nachricht, und wir wissen bei jeder genau, wo sie steht. Das ist halt das, was uns wichtig ist, dass da nichts hinten runter purzelt, und gleichzeitig ist es nicht unsere Hauptarbeit und kann nicht unsere Hauptarbeit sein. Deswegen sind wir einfach so froh, ja, da tatsächlich jemanden zu finden oder gerade zu suchen. Auch da sichten wir gerade die Bewerbungen, und was mir aber auch ganz wichtig ist, zu fragen oder zu sagen, weil es auch jemand gefragt hat, wir suchen jetzt nicht jemanden, um uns aus unserem eigenen Programm rauszuziehen. Also, das wurde mir auch schon so gesagt. Naja, wenn man jetzt eine Smashie wird, erlebt man euch gar nicht mehr, seid ihr gar nicht mehr dran oder was? Und ganz klar, darum geht es überhaupt nicht. Also, wir werden niemanden unsere Smahies übergeben, im Leben nicht, sondern es geht eher darum zu sagen, wie können wir sicherstellen, dass sich auch niemand verstecken kann, die gerade irgendwie ihre Aufgaben nicht machen will. Es geht darum, dass wir immer genau wissen, wer wo steht, wer was braucht und wo es dann eben nochmal eine extra Portion Laura und Gretel braucht, und dass wir uns eben auch richtig gut auf die Sachen vorbereiten können. Laura Roschewitz: Ich finde, es ist wirklich auch so ein Punkt, dass wir ich finde, im Gegenteil, es ist eigentlich eine Stärkung unserer Rollen als Mentorinnen, als Begleiterinnen, weil wir wirklich uns mit dem Fokus komplett auf die Mastermind Sessions, auf die sozusagen die Herzstücke, sozusagen die live Anteile sozusagen konzentrieren können, und das wird auch so bleiben, weil das ist, warum wir antreten Tag für Tag, und ich finde, was so ein Learning ist es auch dieses, sich nicht so selbst zu überschätzen und zu denken, dass man das so am besten selber kann. Weil es gibt da einfach so tolle Frauen, deren Leidenschaft ist es, wirklich Gruppen, Communitys zu begleiten, und das eher vielleicht im schriftlichen und nochmal nachfassen, also wirklich im klassischen Community Management, und da sind wir auch vielleicht nicht. Also, wir müssen nicht alles abdecken, und das gehört auch zum unternehmerischen Wachstum, und das gehört auch dazu, finde ich, solche Entscheidungen zu treffen in herausfordernden Zeiten und den sich selber. Ich finde, diese Stellenausschreibung und dieser Schritt ist Vertrauensvorschuss an unser eigenes Business, und das ist krass, das ist schon krass. Also uns schlackern da auch manchmal die Ohren. Aber ich sag ja immer, den Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße. Also, das ist gerade so unser großer Schritt, und es ist uns eben ganz wichtig, euch daran auch ein Stück weit teilhaben zu lassen. Gretel Niemeyer: Ja, und wir hatten ja eingangs einen Impuls, einen kurzen Impuls zumindest versprochen, und das Bild mit dem Weg finde ich eigentlich auch schon wieder ganz schön, weil, wenn du jetzt gerade das Gefühl hast, das läuft aber nicht so rund oder steht, es sind ein paar Steine, die dir in den Weg geschoben wurden, oder du stolperst ein bisschen, weil sich der Markt vielleicht verändert hat, weil einige Kunden abgesprungen sind, weil vielleicht das Geld nicht mehr so locker sitzt oder was auch immer. Wenn du merkst, das, was bisher ganz gut funktioniert hat, scheint jetzt gerade nicht mehr zu funktionieren oder nicht mehr so gut, dann erst mal Punkt Nummer eins, damit bist du nicht alleine, das sehen wir wirklich und hören wir ganz, ganz regelmäßig im Moment, und manchmal ist es ja schon zu wissen, ich bin damit nicht alleine, und es liegt nicht an mir, sondern da ist noch was Größeres. Und zweitens, trau dich, deine Regeln neu zu definieren, trau dich, ein neues Angebot rauszuhauen, trau dich nochmal anders auf Menschen zuzugehen, trau dich einfach zu sagen, dass mist ein Business ich owne das das, was jetzt vielleicht funktioniert hat, geht nicht mehr. Aber was könnte funktionieren? Und dann wirklich nochmal zu gucken, du bist ja nicht! Du musst ja nicht den Zeitstrahl einfach so weiterlaufen lassen, wie wie du gestartet bist, sondern du kannst in jedem Moment sagen, jetzt denke ich mir noch mal was Neues aus, jetzt kommt nochmal ein neues Format, jetzt sprech ich nochmal andere Kunden, Kundinnen an. Also da auch wirklich nochmal zu sagen oder den Impuls zu geben, überleg dir, wie du reagieren kannst auf die jetzige Zeit, überleg dir, wie du dich positionieren kannst in der jetzigen Zeit, und dann ja, sei mal mutig und trifft mutige Entscheidungen! Laura Roschewitz: Yes! Das war es eigentlich schon. Ich finde, mehr gibt's nicht zu sagen. Es ist ein schönes Abschlusswort für die heutige Folge, und ja! Gretel Niemeyer: In dem Sinne lege ich meinen Armen wieder um Laura. Laura Roschewitz: Yeah, die Live-Folge aus Schweden so schön, und ja, meldet euch, wenn ihr das Schnupper Angebot, das Smash it Schnupperprogramm spannend findet, und wie immer. Ansonsten meldet euch, nehmen Kontakt auch mit uns. Wir freuen uns über jede Nachricht sehr. Gretel Niemeyer: So sieht es aus, bis dann, ihr Lieben. Laura Roschewitz: Bis dann!

  14. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen **Ich möchte einen Podcast starten für mein Business! ** Das hören wir sehr oft von unseren Kundinnen und Kolleginnen. Und, was sollen wir sagen: Wir lieben unseren Podcast so sehr, dass wir ihm 300 Folgen und mindestens genauso viele Stunden unserer kostbaren Zeit widmen. Und nichtsdestotrotz sprechen wir in dieser Podcast-Folge ganz klare Hinweise aus, wann und wie ein Podcast als Selbstständige oder Unternehmerin Sinn macht – und wann nicht! Hör’ unbedingt rein in die Folge und lass uns Deine Meinung da. Hast Du bereits einen Podcast? Läuft er, wie Du es Dir wünschst und zahlt auf Deine Business-Ziele ein? Möchtest Du gerne einen Podcast starten oder bist vielleicht unsicher? **Letzte Erinnerung für Dich: ** Kommenden Dienstag, den 09. Mai geben wir bekannt, wer die Glückliche ist, die mit uns in SMASH IT! durchstartet und 2 Monate kostenlos mit an Bord dieser tollen Crew springt! ⚠️** ACHTUNG: Bewirb Dich bis Sonntag, den 7. Mai und Du kommst mit in den Lostopf** ⚠️ Bewirb Dich hier auf den Platz: https://forms.gle/nuSUEcd6VcW3o5Rz9 Wir freuen uns auf Deine Bewerbung! Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Gretel Niemeyer: Moin, moin, und wir kommen zu einer neuen Folge, und zwar der 303. Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Wir sind mitten in unserer Jubiläumswoche. Ja für unseren Podcast Moin um Neun, wir zelebrieren den Podcast, wir zelebrieren euch, wir zelebrieren uns und wollen euch in dieser Folge einmal mit hinter die Kulissen nehmen und ja, unsere Gedanken mit euch teilen. Zur Frage einerseits, wann macht ein Podcast Sinn? Wer sollte einen eigenen Podcast ins Leben bringen? Und auch die Frage, wie geht es denn jetzt mit Moin um Neun weiter? Ist nicht eigentlich alles gesagt? Sind nicht alle Folgen draußen, die es eigentlich geben sollte? Reicht es nicht mal, wenn man 300 Folgen Moin um Neun rausgeballert hat? Laura Roschewitz: Das sind irgendwie gute Fragen tatsächlich ja, also, ich steig mal ein mit der Frage, sollte man einen Podcast machen? Wer sollte einen Podcast machen? Das ist tatsächlich auch eine Frage, die uns von unseren Kundinnen immer mal wieder gestellt wird und die ja auch ehrlich gesagt, ich finde, wir waren so ein bisschen Trendsetter, wir waren ziemlich weit vorne in der Podcastwelle. Wir sind die früh gesurft, und jetzt ist es ja vielleicht ähnlich, wie viele auch ein Buch schreiben wollen oder so, ist es ja irgendwie so hipp, auch zu sagen, ich möchte einen Podcast machen für mein Business, und ich meine, wir wären jetzt schlechte Podcasterinnen, wenn wir sagen würden, nee, mach das mal nicht! Ein Podcast ist doof, aber, und das kennt ihr auch schon von uns, es ist schon auch echt wichtig, da ganz transparent und ehrlich hinzugucken und zu gucken, macht ein Podcast für dich in deinem Fall mit deinem Business Sinn, und da, finde ich, ist so mein großes Learning, dass ein Podcast erst mal auch das ist jetzt nicht so romantisch, aber erstmal auch nur ein Vehikel ist, wie ich meine Expertise, meine Inhalte, mein Wissen an eine Ordiance rausbringen. Und da funktioniert ja ein Podcast ein bisschen anders als Social Media zum Beispiel, weil es einfach nicht so interaktiv ist, weil es nicht mit Video, und also wir nehmen das zwar auch auf, aber es ist ja nicht so ein schnelllebiges Zacko Reels Story Format, sondern es ist ja eher ein Bindungstool, also wo Menschen in einem in der Regel auch lange zuhören und folgen und man sehr dicht im Leben der Menschen ist, weil viele Menschen das beim Kochen, beim Autofahren, beim Wäschewaschen hören und man eigentlich so richtig im Kern des Lebens von Menschen irgendwie stattfindet. Und da finde ich einfach wichtig, wenn du dir überlegst, einen Podcast zu starten, dann haben wir zwar in der Folge, in der ersten Folge auch gesagt, don't over think, also, mach es dir nicht so kompliziert, aber denke mal über das Ziel nach, weil wenn du es anfängst und dann nicht wirklich konstant verfolgst und wirklich dran bleibst, das haben wir auch ganz, ganz doll gemerkt hier bei Moin um Neun, dann ist es letztendlich sorry, aber es ist dann auch verschwendete Zeit. Also, wenn du dann eine Folge im Monat machst, und die kommt unregelmäßig, dann würde ich sagen, damit ist die Chance, dass du wirklich eine Ordiens aufbaust, die dir zuhört und die auch nachher, und darum geht es ja, deine Produkte, Dienstleistung, Programme bucht, ziemlich gering. Gretel Niemeyer: Ja, absolut, also. Ich glaube, es ist wirklich die Fragen, die man sich eben stellen darf ist, ist das mein Medium, um ja, um meine Message rauszubringen? Und wenn es das ist, bin ich dann auch bereit, da Arbeit reinzustecken ins Marketing, weil, seien wir ehrlich, eine Folge aufzunehmen, das relativ schnell gemacht, also je nachdem, die spontan, vielleicht nicht ganz so spontan wie wir, aber vielleicht Skriptes du die Folgen vorher und so weiter, dann hast du das Aufnehmen. Das ist eine Sache, die hat, hat man meistens noch so auf dem Schirm. Dann kommt der Teil so: Texte schreiben, vielleicht SEO optimierte Texte schreiben, da müssen Posts draus gemacht werden. Das muss vielleicht auch verschiedene Plattformen, auf denen du unterwegs bist, rausgehauen werden, die Folge muss geschnitten werden und so weiter. Vielleicht machst du das gar nicht selbst, sondern hast so eine tolle treue Seele wie unsere Claudia an der Hand, die das macht. Und trotzdem bist du dann erst mal an dem Punkt, dass der Content draußen ist. Den liest dann noch keiner. Das ist wie ein Blog, bei dem du dich dumm und dämlich bloggen kannst. Laura Roschewitz: Mhm. Gretel Niemeyer: Aber wenn du kein vernünftiges SEO machst und keiner auf deine Seite kommt und es keiner liest, dann ja, dann kommunizierst du mit einer Wand, und das haben wir halt auch festgestellt. Wir haben die ersten 50, 60, 70, 80 Folgen einfach mal aufgenommen, auch aus der Freude heraus zu machen, und haben dann aber irgendwann gesagt, pass mal auf, unsere Zeit ist ja auch nicht unendlich. Ist das ein Medium, das für uns Sinn macht? Ist das ein Marketing Kanal, der für uns Sinn macht? Wie können wir unsere Zahlen wachsen lassen? Wie können wir dafür sorgen, dass mehr Menschen das hören? Und noch mal ein kleiner Alert hier. Uns bringt das wahnsinnig viel, wenn du da draußen diesen Podcast magst, ihn hörst und uns dann eben ein Sternchen oder ein paar Sterne gibst, ein paar Herzen gibst, ein Kommentar gibt und so weiter, weil wir natürlich auch auf diesem Kanal nicht umhinkommen mal zuschauen, wie funktioniert denn dieser Kanal? Wie funktioniert dieser Algorithmus? Was brauchst du, damit du dort auch Menschen angezeigt wirst, die über deine vier besten Freundinnen hinaufgehen? Weil, das ist es ja letztlich. Wir wollen ja gerne nach draußen und eben auch Reichweite aufbauen durch so ein Podcast. Laura Roschewitz: Voll, und sonst kann es halt auch ein totales Frust Projekt werden. Also, das haben wir auch schon mehr als einmal erlebt, und wir bilden uns auch weiter. Wir sind auch in einer Podcast Community und so weiter, und dann sehe ich es ganz oft. Ich habe viele Frauen da angeschrieben, die auch in der Community sind, die dann gestartet haben, in der Regel zwischen 20 und 30 Folgen aufgenommen haben, so in einem Zeitraum von einem Jahr, und dann schläft es wieder ein, und das ist letztendlich das fast gleiche wie beim Bloggen oder auch beim Content für ein Instagram Profil erstellen oder einen Youtube Kanal oder wo auch immer du aktiv bist. Das heißt, dieses Dranbleiben, über diesen Schmerzpunkt auch mal hinweggehen, das bleibt egal, welches Vehikel wählst, und das ist dieses Shiny object. Ich habe jetzt die keinen Bock mehr auf meinen Blog. Das ist jetzt irgendwie langweilig, das liest keiner, dann mache ich doch einen Podcast. In dem Fall würden wir eher so sagen, nee nee, das ist nicht vielversprechend. Das ist ein bisschen wie im dunklen irgendwo an der Landstraße lang laufen, dich hinstellen und warten, dass ein Bus fährt, so ne. Also, das ist so, dieses Bild, finde ich, du solltest schon gucken, wo ist eine Bushaltestelle, und fährt der Bus auch dahin, wo ich eigentlich hinmöchte? Das erhöht einfach die Chance, dass du am Ziel ankommst, und macht das nicht so zufällig, und ich glaube, das ist etwas, was nachher auch so in punkto Zufriedenheit, mentale Gesundheit, Erfolg einfach wichtig ist, dass du weißt, wo möchte ich hin, und dann guckst du irgendwie, wie kann ich, kann ich dafür einen Podcast nutzen? Ist das vielleicht mein Medium und dann go for it. Dann ist es einfach sehr cool. Gretel Niemeyer: Ja, absolut, und was wir auch immer sagen. Wir hatten ja auch eine Smashi, die während ihrer Zeit in der Mastermind gesagt hat, oh nee, ich checke jetzt alle Boxen, ich habe was zu sagen, ich habe was anderes zu sagen als andere. Ich habe diesen, dieses Podcast, dieses laut denken, sprechdenken, das ist mein Medium. Ich möchte das machen, und dann haben wir aber auch gesagt, okay, wenn du das machst, super, cool, go for it, mache es, aber beziehungsweise, und notier bitte, dass du in dem Moment, wo du so ein großes neues Projekt anschiebst, eben auch, ähm, weniger Zeit für aktuelle Kundinnen haben wirst, das wahrscheinlich beim Verkaufen oder bei dem Angebot Sachen auf der Strecke bleiben werden. Also wenn du überlegst, ein Podcast zu machen, dann halt noch mal kurz inne und über lege dir, wo stehe ich eigentlich gerade, was ist gerade meine Priorität? Woran sollte ich gerade arbeiten? Und wenn du an einem Punkt bist, wo du sagst, ich kann mir das erlauben, ich habe genug Kundinnen, ich habe genug, ich habe genug Zeit dafür, ähm, ich möchte damit raus. Das ist auch okay, dass du ein Podcast erst innerhalb von sechs bis zwölf Monaten tatsächlich mir hilft, mich als Expertin zu positionieren, und dass das Menschen tatsächlich auch mehrere Folgen mit mir hören müssen, bevor sie, bevor dieses Vertrauen aufgebaut wird und so, wenn du also sagen kannst, ich habe diese Zeit und ich habe auch gerade keinen finanziellen Druck, weil ich genug Kundinnen habe oder weil ich gerade nicht verkaufen muss, was auch immer der, der die Situation ist, auch da würde ich sagen, go for it, wenn du aber sagst, ich habe gar kein rundes Angebot, und ehrlicherweise überlege ich jeden Monat, wo die nächsten Kundinnen herkommen, dann sagen wir zum Beispiel, auch wenn jetzt bloggen dein Medium wäre, sagen wir ja auch, vielleicht gehst du mal von vier Blogartikeln im Monat auf zwei ist immer noch geil, oder auf ein, bespielst damit den Kanal und guckst aber auch mal, wie viel Zeit hast du denn eigentlich für Umsatz machen, Kundenbetreuung und so weiter? Weil darin muss ich ja auch so ein Projekt wie ein Podcast, wie ein Blog, wie dein Newsletter und so weiter auch einfach einfügen können. Laura Roschewitz: Mhm, total total, und es ist wirklich, finde ich, wie du gerade gesagt hast, dass so ein Podcas, ist halt so ein Bindungstool, also ganz am Anfang, als wir gestartet sind, es fast da waren fast alle unsere Hörerinnen, unsere aktuellen oder ehemaligen Kundinnen und auch viele super Fans, die uns einfach toll finden, und das hat uns natürlich mega gefreut. Und unternehmerisch ist es ja aber auch wichtig zu gucken, kommen dann neue Menschen rein, kommen dann Menschen rein, die bei mir gerade überhaupt, die in ihrer Customer Journey überhaupt an der Stelle stehen, dass sie gerade was buchen wollen. Weil letztendlich sind wir keine Hörbuch Autorinnen und keine Journalistinnen, die etwas machen, um Menschen einfach einen sozusagen einen Audio Mehrwert zu liefern, sondern es ist ja ein Weg, um zu verkaufen. Es ist ein Weg, um uns kennenzulernen, um unsere Produkte und Dienstleistungen anzubieten, vorzustellen, um Vertrauen aufzubauen und natürlich, um einen großen Mehrwert zu bieten. Aber ich finde, was wir ganz oft erleben, gerade bei uns Frauen, ist, dass wir in diesem Mehrwert Falle tappen und denken, noch mehr Mehrwert und dann tolle Gäste einladen, das machen wir ja auch alles. Aber es muss schon auch ein bisschen durchdacht sein, und es muss natürlich am Ende auf dein unternehmerisches Ziel einzahlen, und das ist, glaube ich, so unsere große Warntafel sozusagen so mit Podcast ja, aber nur unter den und den Voraussetzungen empfehlenswert. Gretel Niemeyer: Ganz genau und vielleicht noch zwei Punkte zu dem Thema. Ne, also, wenn du sagst, Podcasts ist dein Medium. Laura hat jetzt vor ein paar Minuten gesagt, wir waren früher dran, und da war das, da war das noch einfacher, und so das Gefühl hatte ich ehrlich gesagt gar nicht. Ich hatte damals schon das Gefühl, jeder hat einen Podcast, und irgendwie ja keine Ahnung, ob wir jetzt einer mehr sind oder nicht, ist eigentlich auch egal. Natürlich hat sich da in den letzten zweieinhalb Jahren noch viel mehr getan, und es gibt noch viel mehr Podcasts. Aber wenn du sagst, ich habe hier eine Relevanz, und das ist mein Medium, und ich möchte diese Schritte gehen, dann ist, glaube ich, heute noch genauso auch ein guter Moment, um das zu machen. Wenn du aber feststellst, also, das ist erst mal so eine Lanze zu brechen für wir wollen dir das nicht ausreden. Wir wollen einfach nur, dass du, dass du da mal drei Minuten drüber nachdenkst, bevor du diesen ganzen Wums mit Mikro, Jingle, Schneiden, Marketing und so weiter anfängst, und dann der zweite Punkt ist, weil wir das ja auch immer wieder bei Smashies hören, ja, aber das ist einfach mein Medium, und ich kann mich da gut ausdrücken, und die Leute verstehen viel besser, was ich mache in Podcasts und so. Ja, und es gibt Hunderte Podcasts da draußen, in die du vielleicht einfach als Gast gehen kannst, weil dann nutzt du die Reichweite von deinem Podcast Host und musst gar nicht deine eigene Reichweite, deine eigene Reichweite irgendwie kreieren. Weil ganz oft passiert das ja auch, dass wir sagen, ich mache meinen eigenen Podcast, weil dann muss ich nicht loslaufen und irgendwie gut bitten, ob ich dort in den Podcast kommen darf, sondern ich habe ja meinen eigenen Podcast. Ich habe mir meinen eigenen Spielplatz hier gebaut. Nur, wie gesagt, daran angebunden sind eben noch ganz viele andere Themen und ganz viele andere Verpflichtungen. Wenn es dir also darum geht, deine Message rauszukriegen, mit Menschen über dein Angebot zu reden, neue Kunden, Kundinnen zu gewinnen und so weiter, dann ist vielleicht der Schritt ein bisschen unangenehmer anzufragen, ob man irgendwo Podcast Gast sein darf, aber in der Regel schon sehr zielführend. Laura Roschewitz: Absolut! Deswegen würde ich auch sagen, Podcasten kann Spuren von Prokrastination enthalten. Also als du gerade so geredet hast, kam so eine kleine Warntafel auf, sie innerlich. Vielleicht ist das so für mich abschließend das Ding, guck mal, ist es eine Prokrastination, weil du oder ein Ablenkungsmanöver? Weil du dich nicht traust, zu anderen zu gehen und zu fragen, weil du Scheu hast vor einer größeren Bühne, weil du, genau weil du irgendwie noch nicht so viele Menschen hast, die dir folgen, also mal so zu gucken, ist es eine Ablenkung oder ist es wirklich ein Hey cool, das ist mein Tool. Ich kann mich gut ausdrücken, ich bin vielleicht auch nicht diejenige, die hundertmal dasselbe aufnimmt, Skripte vorbereitet schreibt und so weiter. Also wie groß ist der Aufwand für dich für einen Podcast? Auch da würde ich je nach Thema so ein bisschen hingucken. Wenn du sechs Stunden in der Vorbereitung für eine 30 minütige Folge brauchst, dann würde ich sagen, vielleicht bist du im Bloggen besser aufgehoben, weil da kannst du es gleich richtig runterskripten, oder wenn du dann einen Podcast machst, bitte gleich noch den Blogartikel, weil du das Skript ja eh hast. Also überleg mal so, wie es aufwand, und nutzen, und dann wirklich zu gucken. Es kann wirklich auch ein Ablenkungsmechanismus sein, und es kann einfach auch richtig geil sein. Das kann auch nach vorne losgehen und genau das Ding sein, genau dein Ausdrucksmedium, und dann ist es wirklich, wie ich finde, ein ganz wunderschönes Format, weil man einfach lange mit Menschen in einer intensiven Bindung ist über einen Podcast. Gretel Niemeyer: Ja, und Apropo Bindung, wir hatten es ja auch schon angesprochen, ist nicht so leicht für uns zu wissen, wie geil ihr oder du diesen Podcast wirklich findest beziehungsweise findet. Von daher, die Folge geht jetzt noch ein bisschen weiter. Aber wenn du da sitzt, mit deinem Handy in der Hand oder dein Handy in der Gegend rumliegen hast, dann hüpf doch ganz schnell mal in den Podcast Anbieter deiner Wahl oder auf unsere Website www.lauraundgretel.de und verteile ein bisschen Podcastliebe in Form von Sternen, Herzchen, Kommentaren, Bewertungen. Das macht wirklich einen riesigen Unterschied für uns, um auch zu wissen, dass wir richtig unterwegs sind, genau und freut uns. Laura Roschewitz: Genau da knüpfe ich wirklich nochmal mit dem Riesenunterschied, weil das ist vielleicht auch etwas, was man als Zuhörende von einem Podcast gar nicht so weiß. Ich wusste das auch nicht. Wir können ganz deutlich sehen, ob unsere Podcastfolgen auf Social Media von unseren tollen, tollen Hörerinnen, also von dir, geteilt wurden oder nicht. Also, wir sehen das an, den Download ahlen, wir sehen das daran, wie viel Abonnentinnen wir haben. Das heißt wirklich nochmal, das ist wirklich nicht nur nicht, sondern es ist für uns PodcasterInnen wirklich die Währung. Also, es ist wirklich wichtig, es ist nicht nur kurz draufklicken. Ah, ist mir jetzt zu anstrengend, ist wirklich ein ganz, ganz tolles Zeichen von Wertschätzung uns gegenüber, weil wir einfach dann auch neue Menschen, die Menschen, die dir vielleicht folgen, erreichen können, und es ist ja kein Zwang, aber wenn es ihnen dann gefällt, dürfen sie natürlich sehr, sehr gerne rüber hüpfen und uns auch zuhören zukünftig. Gretel Niemeyer: Genau und bevor wir gleich die Frage klären, ob bei Moin um Neun denn nun alles gesagt ist oder ob es weitergeht, sei dir auch noch mal darauf verwiesen, dass wir ja diese Woche eine Mega Geschichte verlosen, und zwar zwei Monate Mitgliedschaft in unserer Mastermind Smash it stehen ja gerade zur Verlosung an. Ähm, du wärst, wenn du das gewinnst, vom 15.. Mai bis zum 15 Juni ein vollwertiges Mitglied unserer Mastermind. Das heißt, du nimmst an den Mastermindcalls mit Laura und mir teil. Du kannst jeweils mit Laura und mir ein eins zu eins Coaching buchen, du bist bei der Text Sprechstunde dabei, wir gucken über dein Angebot, über deine Preise, über deine Verkaufsansprache, wir gucken, was vielleicht für Mindfucks dich gerade davon abhalten, erfolgreich zu sein. Wir gucken drauf, was du brauchst, um als Unternehmerin deine Bedürfnisse nicht zu vergessen und einfach erfolgreich zu sein, und verlosen, wie gesagt, diese zwei monatige Mitgliedschaft zum ersten Mal und dieses Jahr auf jeden Fall auch zum letzten Mal. Und was du dafür einfach nur tun musst, ist, wenn du fertig bist mit der Bewertung, ein kleiner Spaß, das gehört nicht dazu, aber wir freuen uns natürlich sehr, ist, den Fragebogen auszufüllen, der auf Instagram, Facebook, Linkedin, auf unserer Website, unter diesen Podcast in den Shownotes, überall rumschwirrt. Erzähl uns, wer du bist, was dein Business ausmacht, was gerade deine Business Herausforderung ist. Du kannst diesen Fragebogen bis Sonntag Mitternacht, sagen wir Sonntag, du kannst ihn bis Sonntag ausfüllen, und am Dienstag, den 09. Mai 2023, entscheiden wir dann beziehungsweise kommunizieren dann, wer diesen Platz in Smash it gewonnen hat. Und ja, wünsch dir schon mal viel Erfolg dabei! Laura Roschewitz: Ja, das wird großartig, du kommst echt in eine coole Crew, und es wird dir auf jeden Fall den richtigen Boost geben, sind wir uns ganz sicher genau! Also, das ist sozusagen jetzt noch deine Aufgabe: Spring rüber www.lauraundgretel.de, da findest du alles. Da findest du auch übrigens die Infos zu unserer Mastermind Gruppe Smash it, weil vielleicht bist du ja auch ganz neu in unserem Podcast, habe ich gerade drüber nachgedacht, weil wir in dieser Jubiläums Woche auch schon wieder ganz viele tolle neue Hörerinnen bekommen haben. Wenn du das erste mal gerade zuhörst, streue ich jetzt einfach mal so ein, herzlich willkommen! Schön, dass du da bist, Gretel und ich bieten diese tolle Mastermindgruppe an für Selbstständige, die sich von der Selbstständigen von selbst und ständig hin zu Unternehmerin entwickeln möchten, und auf unserer Webseite Lauraundgretel.de findest du auch alle Infos zu Smash it, falls du vielleicht nochmal vorher gucken möchtest, wofür du dich da bewirbst, da findest du auf jeden Fall alle Infos, und ansonsten schon mal ein herzliches Willkommen hier im Podcast! Gretel Niemeyer: Ganz genau ja, Laura, wie ist es denn nun? 303 Folgen? Was machen wir denn mit? Wir haben uns von fünf Wochen oder fünf Folgen wöchentlich live morgens um neun hin zu drei Folgen, hin zu zwei Folgen entwickelt. Im Moment gibt es normalerweise eine, ja eine Impuls Folge pro Woche und eine Interview Folge. Sind wir jetzt durch? Haben wir alles gesagt nach 300 Folgen? Oder wie machen wir weiter? Laura Roschewitz: Also ich hab ehrlich da schon oft gedacht, boah, jetzt, vielleicht ist jetzt echt mal alles gesagt, und dann kam wieder ne Staffel oder eine Episode oder eine Woche, wo wir auch folgen brauchen, und dann kam mir immer so viele Ideen, was man noch machen könnte, und es kam auch immer so viele tolle neue Frauen in unser Orbit, die wir finde ich. Also, ich finde, es wäre unterlassene, es war fahrlässig, wenn wir nicht weitermachen würden und auch diesen tollen Frauen hier in den Interviews den Raum und die Bühne geben würden. Also ich kann mir gerade nicht vorstellen aufzuhören. Wie ist es denn bei dir? Gretel Niemeyer: Ja, ähnlich, tatsächlich, also ich sage ja immer, eine Folge aufnehmen, sehr, sehr gerne, solange ich nichts damit zu tun haben muss, diese Folge zu schneiden oder irgendwo hochzuladen. Alles super! Laura Roschewitz: Mhm. Gretel Niemeyer: Und tatsächlich sehe ich es genauso. Also ich stelle schon fest, wir haben ja in den letzten beiden Jahren, eigentlich auch schon drei Jahren, ja selber auch massiv in uns und unsere Weiterbildung investiert, und ich finde schon, dass es einfach einen großen Unterschied auch gibt von den Impulsen, die wir am Anfang gegeben haben, so wertvoll sie auch waren und sind, hin zu den Impulsen, die wir jetzt geben, weil wir ja natürlich auch, als wir damit angefangen haben, relativ am Anfang unserer gemeinsamen Selbstständigkeit standen. Mittlerweile haben wir ja in Smash it so 60 bis 70 Frauen begleitet, im eins zu eins dann auch noch mal 15- 20 Frauen begleitet, und man lernt einfach wahnsinnig viel. Wir haben beide eigene Mentoren, Mentorinnen, die uns unterstützen, und ich finde es einfach. Ich finde es einfach geil, wie ich so in Coachings mit meiner Mentorin Aha Momente habe und ich dann merke, wie die erst so runter sickern in meinen eins zu eins und Smash it, wie wir da sozusagen unsere Kunden, Kundinnen, dieses Wissen first Hand weitergeben, wie plötzlich so ein Ding, was noch vor zwei Monaten das Mega, der Mega mindblow für uns war, so total selbstverständlich wird, wie wir das dann meistens schon mit mehreren Monaten Verzögerung, aber dass wir das dann sozusagen auch bei Moin um Neun mit raushauen. Natürlich gehen da immer nur kürzere Impulse und so weiter. Aber ja, wie du sagst, unterlassene Hilfeleistung, das nicht weiterzugeben, und ich finde es einfach auch wahnsinnig schön zu sehen, was sich verändert, wie es sich verändert, wie sich Kommunikation verändert, wie sich ja, wie wir auch mit Frauen vor allem ja arbeiten, die dann an sehr unterschiedlichen Stellen stehen, und wie wir durch das, was wir lernen, sie immer weiter mitnehmen können, und deswegen sehe ich gerade auch gar keine Möglichkeit Moin um Neun abzuschießen. Laura Roschewitz: Nee ich auch wirklich nicht, und ich finde auch, ich finde es spannend. Manchmal machen sich Menschen ja schon Sorgen, weil es weniger Folge mit uns beiden gibt. Es gibt ja da schon irgendwelche Gerüchte und Sorgen, dass es vielleicht irgendwie nicht mehr so viele Sachen mit uns gibt, dass wir uns nicht mehr so viel zu sagen haben. Da sind wir kurz gesagt, keine, keine Sorge, wir sind einfach von morgens. Neuerdings bin ich ja Frühaufsteherin, also von morgens sehr früh bis abends spät in Kontakt, und es gibt immer sehr viel zu erzählen. Das merkt ihr vielleicht jetzt auch wieder in den Folgen. Aber es ist natürlich, weil du auch gerade diese unternehmerische Entwicklung von uns selber ansprichst. Wir haben uns einfach in den letzten Jahren beide extrem weiterentwickelt, erst mal aus uns selber heraus, durch ganz viele Begleitungen, die wir uns selber zur Seite geholt haben, durch unsere Kundinnen und Kunden, und ich finde es da so spannend, dass sich natürlich auch Dinge verändern, dass wir einfach zum Beispiel unsere Kalender ganz anders geplant haben, beide und deswegen einfach nicht mehr so oft Zeit zusammenfinden und aber auch unternehmerisch gelernt haben, nicht um Biegen und brechen abends um 23 Uhr noch ne Folge zusammen zu machen, weil wir uns verpflichtet fühlen, sondern zu sagen, unser Podcast, unsere Regeln, und da finde ich, kann man alleine schon unser unternehmerisches Wachstum eigentlich auch daran sehen, und das finde ich irgendwie großartig, und ich finde, da ist es aktuell auf jeden Fall ein Medium, was ich nicht hergeben möchte. Gretel Niemeyer: Ja, ja, und was du auch sagst, also wir haben nicht so viel Zeit miteinander, jetzt sag ich mal, in Zoom abzuhängen, und dann ist eben auch die Frage, der Podcast ist für uns auch und vor allem ein Marketingtool. Es macht wahnsinnig Spaß. Ja, wir erreichen tolle Leute und können unser Wissen weitergeben, und gleichzeitig, wenn wir überlegen, wir haben jetzt weiß ich nicht, diese Woche, vier Stunden miteinander. Ja, gut, was machen wir denn? Nehmen wir eine Podcastfolge zusammen auf oder zwei, oder reden wir über unsere aktuellen Kundinnen, wie wir den weiterhelfen können? Oder reden wir darüber, wie wir neue Kunden erreichen, oder planen wir unser nächstes Coffee Speed Networking, oder oder? Oder? Oder? Oder gucken wir uns an, wie sich unser Team entwickelt und was, was die Mädels noch brauchen und so weiter? Und deswegen, es geht auch bei uns immer um Priorität, immer um das, was wichtig ist, immer auch um das, was hinten dabei rumkommt, und deswegen gibt's eben mal mehr Folgen getrennt oder mal drei Folgen hintereinander, die wir zusammen aufnehmen, aber an unterschiedlichen Zeitpunkten ausspielen, und ich finde auch, das ist eigentlich richtig geil zu merken, okay, wir geben gerne Sachen oft for free raus, aber auch wir wollen und müssen gesund bleiben, wir wollen und müssen Grenzen setzen, und auch das geben wir allen unseren Kunden weiter. Also noch mal so eine Mini Liebeserklärung an Smash it hier am Ende, weil es ist eben so viel mehr, als wir vermitteln dir nur Wissen und bringen dich nur in "weiter" und zu regelmäßigen Umsätzen und zu einem geilen Angebot und so weiter, sondern wir gucken eben auch ganz, ganz krass drauf, in welcher Lebensphase steckst du gerade? Was brauchst du gerade, wie tickst du, wie möchtest du auch gecoacht werden? Bist du jemand, der angeschubst wird? Bist du jemand, der vielleicht mal eine Hand braucht und Hilfe braucht? Willst du angepingt werden? Bist du selber sehr, sehr gut strukturiert? Und so weiter. Und ich sage mal, das in so einem Gruppen Programm, wie Smash it, das trotzdem so individuell ist, hinzukriegen. Ja, das haben wir schon echt gut gemacht! Laura Roschewitz: Das machen wir schon echt gut, und da finde ich es wirklich, dass gerade # Sprechdenkerin, also dieses unsere unternehmerische Reise, da so einzubinden und gegenseitig zu wachsen, was du gerade meintest, da ist Smash it wirklich so viel mehr als eine Mastermind, in der man sich zweimal im Monat trifft, und wenn du da neugierig bist, dann hau uns gerne an, du kriegst auf jeden Fall gerne mehr Infos dazu, weil es wirklich, es ist eine gemeinsame unternehmerische Reise, es ist wirklich ein, sich weiterentwickeln, und wie wir diesen Podcast hier gestalten, spielt da ganz drauf mit rein. Das ist wie so eine Blaupause von dem, wie unser Leben sich entwickelt. Ich finde, das kann man hier in dem Podcast eben auch wiedersehen, und das find ich großartig. Also, es wird weitergehen, und wenn du jetzt gerade zuhörst und sagst, hey, geil, Moin um Neun geht weiter, dann bist du auch herzlich eingeladen, zum Beispiel uns mal Gäste vorzuschlagen. Gibt es Menschen, die du super inspirierend findest, wo du sagst, die werden doch bei Moin um Neun mal so richtig cool aufgehoben, dann schick uns da auch gerne mal Impulse, weil wir natürlich auch immer auf der Suche nach inspirierenden Köpfen und Mündern sind, die Lust haben, hier spannende Dinge zu teilen. Gretel Niemeyer: Ganz genau, und wie gesagt, hast du Bock auf Smash it. Buch dir einen Passigkeitscheck, auch den verlinken wir drunter, dann gucken wir, ob wir die weiterhelfen können, wie wir dir weiterhelfen können. Bewirb dich außerdem auf zwei Monate kostenlose Smash it Mitgliedschaft logisch! Wenn du die dann gewinnst und du möchtest aber sowieso volles Mitglied bei Smash it werden, dann rechnen wir die dir auch an. Das ist das die einfachste Übung für uns. Also, wenn du so merkst, dass ist so eine geile, eine geile Mastermind, Gretel und Laura, die passen irgendwie auch für mich als meine Mentorin, die können mich weiterbringen. Dann ja, buch dir einen Passigkeitscheck. Das schlimmste, was passieren kann, ist, dass wir beide feststellen, nee, passt doch nicht, und vielleicht geht es ja auch nach vorne los. Und in diesem Sinne würde ich sagen, nicht vergessen, Bewertung, Sterne, Herzchen, Podcastliebe, nicht vergessen, anmelden für den, die kostenlose Smash it Zeit, nicht vergessen, uns Gäste vorzuschlagen, und hey, du darfst auch so frech sein und dich selber vorschlagen, ist auch völlig okay. Ja, das war die Smash it Jubiläumswoche, Laura, die letzten Worte gehören dir! Laura Roschewitz: Ja, ja, was soll ich sagen? Ich bin berührt, ich bin stolz, ist auch ein schönes Gefühl, und ich bin echt stolz auf uns, dass wir es durchgezogen haben, und ich glaube, bei mir wären wir wahrscheinlich, wen ich es alleine gemacht hätte, wäre dieser Podcast ungefähr bei Folge zwischen 17 und 23 zum Stillstand gekommen. Ich hätte ihn wahrscheinlich noch zwei, drei mal wieder belebt in der Zeit. Das wäre so ein bisschen meine eigene Handschrift. Und deswegen noch mal ganz zum Abschluss, es lebe das Commitment, und auch das ist ein ganz, ganz wesentlicher Teil von unserer Mastermindgruppe Smash it sich wirklich zu Committen, zu seinen eigenen Zielen, und das war unser Ziel, diesen Podcast zweimal in der Woche rauszubringen, und das haben wir wirklich auch trotz vielem Struggle nicht schleifen lassen. Und ja, da bin ich einfach stolz! Gretel Niemeyer: Sehr gut, ich habe gesagt, du bist das gar nicht gewohnt. Ich habe gesagt, du hast das letzte Wort und … Ich sag einfach nichts mehr. Laura Roschewitz: Jetzt muss ich da noch was sagen. Jetzt glaube ich noch ganz kurz einen letzten Punkt. Das ist ja der Klassiker. Da wird in Smash it schon immer viel drüber geschmunzelt, aber ich kenn da gar nichts, dann machen wir einfach den Abschluss. Danke fürs Zuhören, habt ich ein schönes Wochenende, und bis nächste Woche hier bei morgen um neun. Ciao. Gretel Niemeyer: Tschüß. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  15. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Ein Schockmoment, eine intuitive Interview-Harmonie und ein ehrlicher Einblick dahin, was es bedeutet, wenn wir gerade “In der Staffelplanung” sind… All das erwartet Dich in Folge 3 in unserer Jubiläums-Woche hier bei Moin um Neun! 🎉 DIE MOIN UM NEUN JUBILÄUMS WOCHE 🎉 Ab heute jeden Tag eine Folge – bis einschließlich Freitag 💙 Unser Geschenk: wir verschenken zwei Monate kostenlose Mitgliedschaft in unsere Mastermind-Gruppe SMASH IT! - Start am 15. Mai Bewirb Dich hier auf den Platz: https://forms.gle/nuSUEcd6VcW3o5Rz9 💙 Unser Wunsch: Deine Bewertung unseres Podcasts auf Spotify oder Apple oder einen Kommentar auf unserer Website. Das hilft uns immens – wirklich! Jede Bewertung zählt und dauert nur 2 Minuten 💙 Teile diesen Podcast bitte auch mit Freundinnen und Kolleginnen #sharingiscaring 💙 Wenn Du schon länger um SMASH IT! herumschleichst, dann sichere Dir hier einen Jubiläums-Passigkeits-Check und wir schauen zusammen, wie wir jetzt gemeinsam durchstarten können. Mit Jubiläums-Power und 300 PS auf der Straße 😉 💙 Kommenden Dienstag, den 09. Mai geben wir bekannt, wer die Glückliche ist, die mit uns in SMASH IT! Durchstartet 💙 ACHTUNG: Bewirb Dich bis Sonntag, den 7. Mai und Du kommst mit in den Lostopf! Wir freuen uns seeeeeehr auf Deine Bewertung und Bewerbung. Nur ein Buchstabe anders – aber beides super wichtig! Eines für Dein Business – eines für unseres. Also hau rein in die Tasten, wir erwarten beides sehnsüchtig! Deine Gretel & Laura Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Gretel und Laura, und wir halten Wort mit Gretel und Laura, denn wir sind ja in unserer Jubiläums Woche, und Zack schon haben wir Folge 302 am Start. Wir können es aber immer noch nicht so richtig glauben, dass da eine drei vorne steht und das dreistellig ist mittlerweile. Ja, Gretel, wie ist es, wie ist die Lage? Wir gucken uns heute Zahlen an. Das müsste ja eigentlich voll dein Bereich sein. Gretel Niemeyer: Ja, absolut und gerade als du es gesagt hast, hab ich gedacht, ja, ich bin jetzt auch richtig geil, dass jetzt eine drei vorne steht, weil er mich ein bisschen kennt, weiß, ich stehe auf ungerade Zahlen. Ja, Klugscheißer Alarm, 302 ist natürlich keine ungerade Zahl, aber ich finde es sehr schön, dass wir im 300er Bereich sind. Und jetzt also eine drei vorne haben, finde ich unglaublich schön und cool, und mir geht's gut, und ich freue mich auf diese Folge. Und ja, ich liebe es, mir Zahlen anzugucken. Laura Roschewitz: Oh gott, weißt du, was mir gerade aufgegangen ist. Meine Lieblingszahl ist eine sieben. Ich mag ungerade zahlen auch gerne, ob wir das wohl schaffen? Gretel Niemeyer: Ja, weiß ich auch nicht. Laura Roschewitz: Das weiß ich auch nicht. Das ist schon taff. Gretel Niemeyer: Wir reden bei der fünf noch mal drüber, ob wir es dann… Laura Roschewitz: Okay, also, wir haben ja schon mehr als die Hälfte zur fünf vorne. Schauen wir mal, ob wir es bis zur sieben schaffen in unserem Leben, aber heute wollen wir die Gunst der Stunde mal nutzen. Ist ja eine bisschen Special Woche, mit jedem Tag eine Folge und ja auch ein bisschen Insides zu diesem Podcast, und wenn du Gretel und mich schon ein bisschen kennst, dann weißt du, dass wir einfach auch Fans davon sind in unserem Business, und der Podcast ist ja ein Element unseres unternehmerischen Daseins. Auch mal Zahlen und Fakten auf den Tisch zu legen und zu gucken, wovon sprechen wir hier eigentlich, und das haben wir uns überlegt hier für diese Jubiläums Woche, dass wir in dieser Folge auch mal ein bisschen ja noch mal hinschauen wollen, diesen Podcast in Zahlen runterzubrechen, weil 300 ist jetzt erst mal eine große Zahl. Aber was heißt das eigentlich? Gretel Niemeyer: Ja, und wir haben uns tatsächlich. Also, es gibt einige Zahlen. Wieso HörerInnen, Downloads, Streams und so weiter, die wir uns regelmäßiger angucken, und dann gibt es aber auch so Zahlen wie, wer hat jetzt eigentlich wie viele Folgen genommen und aufgemacht? Die haben wir uns bis jetzt nie angeschaut, und die haben uns tatsächlich in Vorbereitung auf diese Folge angeguckt, und das war so, autsch, habe ich gedacht, mist, sie hat gewonnen. Laura, wie viele Folgen hast du gemacht? Alleine, wie Folgen hab ich gemacht? Alleine? Laura Roschewitz: Ja, das ist wirklich irgendwie spannend, weil, wo du es gerade gesagt hast, das haben wir uns wirklich noch nie angeguckt, und das spiegelt eigentlich auch total unser Business wieder, dass wir wirklich viele Dinge auch so auf Zuruf uns hin und her geben. Ich glaube, das ist auch, was, was sich viele fragen, wenn man zu zweit arbeitet. Ja, wie, wie ist es denn dann gerecht, oder wie macht man das fair? Dieser Podcast ist einfach so entstanden und gewachsen, und wir haben häufig einfach nach Kapazitäten geguckt, und ich hätte das nicht gut einschätzen können. Aber wenn meine Aufzählung jetzt hier sozusagen richtig ist, hast du 36 Einzelfolgen gemacht, und ich sind 60 oder 61, ich glaube 60, ich glaube 60, ich glaube auch 60, also, da gibt es ein leichtes Ungleichgewicht sozusagen in den Einzelfolgen, die wir jeweils aufgenommen haben. Gretel Niemeyer: Ganz genau, weil auch vielleicht nochmal so der Blick hinter die Kulissen, wie es bei uns manchmal so läuft. Hey, wir brauchen noch eine Einzelfolge oder wir brauchen noch eine Folge für nächste Woche, Dienstag, hast du Zeit, hab ich Zeit? Hast du was, worüber du gerade reden kannst und wie du, wie du sagst? Ich werde oft gefragt, wie wir das eigentlich beide zusammen machen, wie wir, wie wir zusammen funktionieren, ob wir das ganz klar definiert haben, wer was macht und so weiter, und die Antwort darauf ist jein. Wir haben viele Sachen gut definiert untereinander aufgeteilt. Wir haben ja auch eine Gbr zusammen, und das ist natürlich fifty-fifty aufgeteilt und alles fair und so weiter. Und bei sowas wie den Podcastfolgen oder auch bei Passigkeitscheck, also Vorgespräche für die Mastermind und so weiter, ist auch ab und zu einfach mal die Frage, hast du jetzt Kappa, mach ich das, machst du das, und so ist das zustande gekommen, dass Laura offensichtlich öfter mal gesagt hat, du Gretel, ich mach da mal noch eine Folge und dementsprechend fast doppelt so viele Einzelfolgen aufgenommen hat wie ich. Laura Roschewitz: Okay, und da zeigt sich auch schon so, vielleicht bist du ja auch neu im Podcast, dann herzlich wilkommen. Es zeigt sich jetzt bei Gretel auch schon so ein leichtes, wenn du uns bei Youtube gerade siehst, sieht man es auch so ein bisschen in den Gesichtszügen, so leicht kompetitive Gesichtszüge, die Augenbraue geht hoch. Das heißt, vielleicht seid ihr happy und habt in nächster Zeit ein paar mehr Einzelfolgen mit Gretel, wer weiß. Gretel Niemeyer: Außer sie hat ich so gedacht, dann ist es halt so, das kann ich jetzt eh nicht mehr aufholen. Laura Roschewitz: Okay, das ist sehr gut, aber es ist halt wirklich spannend, weil wir das oft gefragt werden, und ich finde, dass: Ähm, real talk, wir machen ja auch immer mal wieder so real talk Folgen auch zusammen, und es ist ja auch einfach so, dass Gretel zum Beispiel einfach mal zwei Kinder hat und ich nicht, und dann natürlich in den letzten Monaten auch ich meine, wir haben den Podcast ja auch in weiten Teilen in dieser Pandemiezeit gemacht. Noch mal eine ganz andere Situation ist also ich, ich habe einfach niemanden zu Hause außer einem Kater, der manchmal mauzt aber das kriegt man noch mit organisiert, der stärkere Bedürfnisse dann in dem Moment hat, und das finde ich eben auch total wichtig, und das ist wieder was, um den Bogen auch zu unserer Mastermindgruppe zu spannen. Business muss eben auch mit dem Leben funktionieren. Ansonsten gibt man auch die Selbstständigkeit, geben auch sehr, sehr viele Menschen schnell wieder auf, weil es eben dann nicht mehr zusammenpasst, und das war von Anfang an auch ganz klar, das darf auch mit diesem Podcast nicht passieren, dass der jetzt irgendwie so ist, dass man dann das ganze Leben lahmlegt. Das funktioniert halt nicht, und genau deswegen gibt es da ein kleines Ungleichgewicht. Aber wir haben, und das finde ich auch ganz, ganz spannend, wir hatten ja schon sehr, sehr viele Gäste hier bei Moin um Neun. Wie viele Interviews haben wir schon geführt? Gretel Niemeyer: Wir haben 99 Gäste, die meisten davon weiblich, hier begrüßen dürfen, und was ich da schon wieder wirklich witzig finde, ist, dass wir bei den Interviews, bei den 99 Gästen, die wir hatten, da tatsächlich, ohne uns abgesprochen zu haben, sehr im Gleichgewicht sind. Du hast 50 Interviews geführt, ich 49, und das ist oder weil wir setzen uns auch nicht hin und sagen, okay, du musst mal wieder ein Interview, ich muss mal wieder ein Interview und so weiter, sondern bei mir ist es mittlerweile so, dass ich einen festen Podcasttag pro Monat habe und da vier bis fünf Interviews führe und wir die dann so ausstrahlen. Aber so war es ja nicht immer, also gerade in den Anfangszeiten. Ich sag mal, bei den ersten 150 Folgen oder so. Da war da noch sehr viel mehr Adhoc dabei, und wir sind ja beide da nicht so die Typen, dass wir mitzählen und sagen, oh, du musst aber noch, und ich habe doch hier schon oder so, und deswegen finde ich es wirklich sehr erstaunlich, dass wir da tatsächlich ja fast komplett gleich sind bei denen Interviews. Laura Roschewitz: Ja, und wie krass einfach! Also, wir haben einfach quasi 100 Menschen als Interview Gäste hier in unserem Podcast gehabt und so round about eine halbe Stunde mit den Menschen gesprochen. Das ist ja auch einfach ein Wahnsinns Inhalt und Content, wie so eine Bibliothek, die wir schon aufgebaut haben und das vielleicht für dich nochmal spannend. Apropo Bibliothek, wir bauen gerade auf unserer Webseite auch eine wirkliche Bibliothek auf mit allen Folgen. Das wird jetzt so nach und nach von unserem Team aufbereitet. Das heißt, wir wollen uns ein bisschen unabhängig machen von Plattformen, und du kannst wirklich zukünftig auch. Gib uns doch noch ein bisschen Geduld. Aber kannst du über unsere Webseite LauraundGretel.de alle Podcastfolgen, sowohl hören, weil wir da wirklich ein Player auf unserer Seite haben, als auch nochmal ein Script dazu lesen und sehr, sehr gerne natürlich auch Kommentare da lassen, denn, wie wir schon ab und zu mal erwähnen, sowohl Spotify als auch Apple ermöglicht ja keinen Austausch, und da haben wir uns selber ein Trippchen geschlagen und gesagt, ja, wir bringen es einfach auf unsere eigene Webseite, und dann können wir da anfangen, so im Block Stil eben auch Kommentare zu beantworten. Vielleicht kommt ja auch ich mal eine Frage auf zu irgendwas, was wir gesagt haben. Dafür wäre ab jetzt bei allen neuen Folgen unsere Webseite der richtige Ort für dich. Gretel Niemeyer: Ganz genau und hast es ja gerade schon gesagt, dass unsere Interview Folgen in der Regel so um die 30 Minuten sind, und eigentlich ist unsere Regel, dass wir nicht länger als 30 Minuten Folgen machen wollen und in der Regel die Folgen dann so zwischen 15 bis 20 Minuten lang. Aber erzähl doch mal, was ist die kürzeste und was ist die längste Folge? Weil ich finde, beide zeigen wieder, die Regel hat auf jeden Fall Ausnahmen verdient. Laura Roschewitz: Absolut die kürzeste Folge, finde ich sehr spannend ist Folge 210, das Thema war: "Hand aufs Herz. Was machst du als selbstständige an einem Feiertag", und sie ist tatsächlich 6 Minuten 52, also, das erinnere ich noch gut, weil wir selber auch überlegt hatten, wollen wir an einem Feiertag eine Podcastfolge ausspielen oder wollen wir Ruhe walten lassen? Und das ist immer so ein bisschen, finde ich ein für und wider, weil einerseits wollen wir ja auch wirklich Menschen dabei begleiten und uns selber dabei auch selber unterstützen, dass wir Feiertage und Wochenende auch frei machen. Gleichzeitig haben natürlich viele Menschen an dem Feiertag auch mal ein bisschen Luft und Kappa und vielleicht auch Lust, ein bisschen in den Podcast reinzuhören. Deswegen ist es eine sehr kurze, knackige Folge geworden, und sozusagen am anderen Ende der Skala steht die Folge 226 mit der Beziehungs Expertin Nina Deissler. Die war tatsächlich 46 Minuten und 47 Sekunden lang. Das ist so der Marathon. Wir haben sozusagen einmal den Sprint und einmal den Marathon unter den Folgen herausgepickt. Gretel Niemeyer: Ja, also finde ich auch krass, was die, was die Range da drin ist, und vielleicht kann man auch noch mal sagen, und was dauert bei so einer Podcastfolge am längsten? Definitiv dauert es für uns am längsten, den Text am Ende zu schreiben. Die Podcast Description, das kann auch gerne mal mehrere Tage in Anspruch nehmen. Also nochmal so, dass es so ein Einblick, wenn es eine Aufgabe gibt, die Laura und ich wirklich aus tiefstem Herzen hassen, wirklich dann ist es, den Text nach einer Folge zu schreiben, weil wir manchmal dann so ein Puffer haben von 10-15 Minuten und Tatsache ist, schreibst du es nicht in diesem Puffer, dann würdest du wahrscheinlich von unserer guten Podcast Seele Claudia noch drei Tage später daran erinnert, dass da doch noch eine Deskription ist, die nicht vollständig ist, und würde man da die Zeit laufen lassen. Also, da käme man auf mehrere Tage. Laura Roschewitz: Stimmt, das ist auf jeden Fall die meistgehasste Aufgabe. Wir kriegen ja auch immer wieder Fragen. Also eine Frage, die wir jetzt schon beantwortet haben, heute, ist ja, wie teilt ihr das auf? Wie sorgt ihr dafür, dass es fair ist? Und tatsächlich ist das etwas, was bei uns unfassbar gut, wo vor ich auch mega dankbar bin, dass es irgendwie intuitiv funktioniert, was würde mich ausfreaken, wenn ich jetzt irgendwie Strichlisten führen müsste? Und also, das wird einfach nicht gehen mit meinem Charakter. Und zweite Frage, so wie noch mal so zu gucken, was sind die Sachen, die ihr wirklich auch nicht mögt, da gehört wirklich das, was vielleicht total lächerlich erscheint, dieser kleine Text dazu, weil das irgendwie nicht so rausflutscht für uns, und so haben wir für diese Folge tatsächlich nochmal zwei, drei weitere Fragen mitgebracht, die uns erreichen und die uns, wo wir denken, das könnte ein Mehrwert haben für euch. Gretel Niemeyer: Und eine, eine der Fragen fangen erst noch mit dem leichteren an. Eine der Fragen war, wie oft trackt ihr denn eure Zahlen im Podcast? Wenn das für euch so ein Business Tool ist, wie oft guckt ihr euch eure Zahlen eigentlich an, und setzt ihr da Ziele, oder wie macht ihr das? Laura Roschewitz: Ja, und das ist ja eben auch wieder #Unternehmerin sein. Es ist, es wäre nicht gut, wenn wir uns die Zahlen nie angucken. Aber auch uns ist es am Anfang nicht so leicht gefallen, und deswegen haben wir uns schon relativ bald dann überlegt. Also, wie gesagt, diese ersten 100 Folgen, die vergessen wir mal, da waren wir ja noch im Beginner Stadium. Aber wir haben ja schon mehrfach gesagt, dass wir unsere gute, treue Podcast Seele Claudia im Hintergrund haben, und Claudia hat auch die Aufgabe, jeden Monat für den davorliegenden Zeitraum. Ich glaube, es sind immer sechs Wochen, ähm, zu gucken, wie lief der Podcast, also was machen die Hörer Zahlen, wie viele Downloads hatten wir? Welche Folgen kamen besonders gut an, weil das natürlich auch wieder ein Impact darauf hat, was wir wieder neu mit aufnehmen. Wo ist euer Interesse besonders groß? Ähm, welche Interviewgäste kamen besonders gut an? Wer hat es auch geteilt? Also, auch das können wir dann wirklich immer sehen in diesen peaks an Downloads und Aufrufen, und das heißt, das machen wir wirklich ganz klassisch, einmal im Monat bekommen dann einen Bericht und schauen uns den dann an, und das ist ja auch ein ganz gutes Stichwort. Einmal im Monat Bericht anschauen, ist doch eine Steilvorlage. Gretel Niemeyer: Eigentlich wollte ich erst noch sagen, und wenn ihr wollt, geilste Überleitung, wenn ihr wollt, das Claudia richtig viel zu tun hat im nächsten Monat und richtig so, boah krass die Zahlen, wie haben die sich denn entwickelt, das ist ja Mega krass, dann wäre jetzt der Moment, nochmals Spotify, Apple oder den Podcast Anbieter eurer Wahl zu gehen, uns dann ein paar Herzen zu verteilen oder ein paar Sterne, was auch immer es da gibt, uns eine Bewertung zu schreiben, weil das wirklich ganz, ganz krassen Einfluss drauf hat, wie der Podcast ausgespielt wird, wie es funktioniert, wie viel Reichweite wir dadurch auch bekommen, und das würde die Claudia sehr, sehr glücklich machen. Und glaubt mir, ihr wollt die Claudia sehr, sehr glücklich machen! Also nehmt euch doch jetzt mal zwei Minuten Zeit und macht macht das einfach! Schickt uns ein paar Herzchen, ein paar Sternchen, ein paar Bewertungen! Laura Roschewitz: Absolut genau! Wir wollen alle eine glückliche Claudia, und es gibt auch Podcast Charts. Tatsächlich, und ich bin so ein bisschen der Podcast Freak unter uns, und das ist schon, ihr habt auch mal nach Zielen gefragt. Also mein Ziel ist so, dass wir die Business Podcast Charts kommen. Das ist gar nicht so ganz einfach, Podcast und nicht so einfach auszuwerten, weil es einfach ein längerfristiges Medium ist, weil es ist nicht ganz so einfach zu tracken. Es gibt jetzt nicht so einfach einen Button mit inside, sondern bekommt man alles, weil es auch verschiedene Plattformen sind. Spotify und Apple geben ganz unterschiedliche Zahlen heraus, aber nichts desto trotz gibt es diese Charts, und natürlich haben wir Ziele und möchten mit diesem Podcast mehr Menschen erreichen. Deswegen alles, was Gretel eben gesagt hat. Gretel Niemeyer: Genau das ist immer gut. Alles was Gretel gesagt hat. Laura Roschewitz: Einfach unterschreiben, Blankocheck. Gretel Niemeyer: Genau! Und jetzt zu der Überleitung, die du eigentlich bringen wolltest, weil genauso wie wir uns einmal im Monat unsere Podcast Zahlen angucken und natürlich auch alle anderen Zahlen, die zu unserem Business dazugehört, ist das auch was, was wir sehr, sehr regelmäßig in unserer Mastermind Smash it machen. Da heißt das gute Stück der Budder bei die Fische Report, das heißt, du guckst dir in der Mastermind zu einem festen Termin gemeinsam mit den anderen auch an. Hey, wie lief es denn bei mir im Business im letzten Monat, um von diesen difusen Gefühl von ich weiß gar nicht, läuft es gut, läuft es nicht so gut? Bin ich jetzt gerade zufrieden? Bin ich nicht zufrieden? Einfach auch mal zu gucken, okay, wie viel Umsatz habe ich gemacht? Wie viele Kunden hab ich gemacht, wie viele habe ich gehabt, wie viele Emails habe ich vielleicht auch geschrieben? Wie viele Follow Ups hab ich gemacht? Um so einen Modus von: Ich habe es in der eigenen Hand, und ich sage ja gerne, für mich ist verkaufen pure Selbstwirksamkeit, und dazu gehört es eben auch, dass wir uns einmal im Monat hinsetzen und einerseits gefühlsmäßig reflektieren, wie geht es uns denn, wie fühlen wir uns mit unserem Business, aber eben auch die Zahlen anzugucken und zu gucken, was hab ich mir als Umsatzziel gesetzt? Da kommen ja die ersten schon ins Schwimmen. Wie oft wollte ich mein Angebot verkaufen? Habe ich alles gemacht, um dorthin zu kommen? Und auch wenn ich es erreicht habe, habe ich es auch gefeiert, und ja, dafür ist unser Budder bei die Fische Report in Smash it zuständig. Du siehst also, es gibt bei Smash it so eine coole Mischung aus. Wir sind, wir geben dir einen Fahrplan, wie du deine Ziele erreichst. Wir kontrollieren gemeinsam, ob du sie erreicht hast, und wenn du nicht weißt, was die nächsten Schritte sind, dafür sind lauer und ich ja da, um dich da zu unterstützen. Laura Roschewitz: Absolut, und das ist auch nie zu spät zum Anfang! Ich habe gerade vor ein, ich glaube, es ist ungefähr zwei Wochen her, eine Podcastfolge hier aufgenommen, dass es mir, als ich bin, ja Psychologin, ich bin ja keine Verkäuferin, auch am Anfang echt schwer fiel, mich auf Gretels Gedanken überhaupt einzulassen, und auch manchmal dachte also echt, jetzt, nee, also, das ist ja nicht mein Job, und ich kümmere mich irgendwie mentale Gesundheit, und wir sind doch so die soften Sachen, viel wichtiger, und ich bin halt nicht so eine schleimige Verkäuferin. Gretel Niemeyer: Aber ich. Laura Roschewitz: Genau wer Gretel noch nicht so lange kennt. Das ist die perfekte Beschreibung von Gretel, das heißt, so eine "Es ist nie zu spät"- Fahne halte ich hier nochmal hoch, weil es ist wirklich auch, wenn du schon. Ich war auch schon viele Jahre selbstständig, am Anfang nebenberuflich, dann Vollzeit, und ich hatte noch keine Verkaufsroutine. Ich hatte noch keinen Idee davon, mir meine Zahlen anzugucken, aber seitdem ich das tracke und mir auch meine eigenen Tracking Tools gebaut habe, läuft es wirklich viel, viel besser, und es geht mir dadurch auch besser. Deswegen eine warme Empfehlung von unserer Seite, sich damit zu beschäftigen, und gerne mit uns an deiner Seite! Gretel Niemeyer: Genau, und das Coole ist ja, dass du jetzt gerade dank dieser 300 Folgen Moin um Neun und dieser Jubiläums Woche vielleicht die Möglichkeit hast, zwei Monate bei Smash it kostenlos mit reinzuschnuppern, denn wir verlosen eine zweimonatige Smash it Mitgliedschaft. Alles, was du dafür tun musst, ist, bis Sonntag Mitternacht den Fragebogen, den wir überall in unserem Orbit auf Instagram, Facebook, Linkedin, unter dieser Podcastfolge und so weiter verlinkt haben, uns diesen Fragebogen auszufüllen, und am kommenden Dienstag, am 09. Mai, verlosen wir dann beziehungsweise verlosen wir dann diese Folge, quatsch diese Folge, diesen Platz in Smash it, wenn du also mal antesten möchtest, wie die Mastermind, ist, wie Mastermindcalls funktionieren, wenn du mit Laura und mir ein Einzelcoaching haben möchtest, wenn du unsere wunderbaren Smashies kennenlernen möchtest, die aus den unterschiedlichsten Bereichen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Teil unserer Mastermind sind, dann bewirb dich auf diesen kostenlosen Platz, und vielleicht hast du Glück. Und wenn du sagst, ganz ehrlich, ich brauche hier gar nicht mehr überzeugt werden, dass ist so eine geile Mastermind, ich möchte mal testen, ob das genau, ob das, ob das zusammenpasst. Ich möchte mehr darüber wissen, dann buch dir sehr, sehr gerne einfach direkt einen Passigkeitscheck mit Laura oder mit mir, und wir loten zusammen aus, ob du bei uns starten möchtest, ab wann du bei uns starten möchtest und so weiter. Laura Roschewitz: Ja, genau, wir freuen uns, meld dich, und auch da gilt wieder, jetzt kommen wieder die gleiche Tafel, die ich hochhalte. Es ist nicht zu spät, und du musst auch noch nicht wissen, ob das genau zu dir passt. Du musst auch noch nicht alles wissen, wie das läuft. Wir haben wirklich schon in diesen Passigkeitschecks alle Fragen gestellt bekommen, die man sich so vorstellen kann, also ob wir dann, ob wir da auch was machen in der Mastermind zum Beispiel, habe ich schon gehört, wo wir beide aber natürlich sind, präsent, wir machen die Mastermindcalls wirklich, in 95 Prozent der Fälle der Mastermindcalls sind Gretel und ich beide dabei. Außer einer von uns hat keinen Kopf mehr, aber ansonsten sind wir immer dabei. Du hast eins zu eins Coachings mit jeder von uns. Das heißt, wir sind wirklich nah an dir dran, und es gibt natürlich die Community und unser Team, was dich begleitet. Also das heißt, hab bitte auch keine Scheu, dass du irgendwelche Fragen stellen könntest, die wir entweder noch nicht gehört haben oder die irgendwie blöd sind. Das wird nicht passieren. Gretel Niemeyer: Genau, und damit kommen wir auch direkt mal zu unserer nächsten Frage oder zur zweiten Frage hier im Podcast, im Podcastuniversum, Laura, wann hörst du dir denn unsere Podcast olgen so an, die ich zum Beispiel aufgenommen habe oder die mit Interviewgästen, und so wann? Wann? Wann ist eine gute Zeit? Laura Roschewitz: Ich habe jeden morgen so eine Meditationszeit, immer von fünf bis sieben, und in dieser Zeit höre ich immer die Podcastfolgen, immer von dir und immer auf halber Geschwindigkeit, damit ich nicht so gestresst bin. Gretel Niemeyer: Ich wollte gerade sagen, und du sagst das noch so … Laura Roschewitz: Ja, okay, er wünscht also real talk, ich hör sie nicht. Gretel Niemeyer: Ich auch nicht. Es ist immer, das ist immer so witzig. Also tatsächlich, ähm, es gibt sehr wenig Interviewfolgen, die du aufgenommen hast, die ich höre. Es gibt sehr wenig Folgen, die du alleine aufnimmst, die ich mir anhöre, weil ehrlicherweise, ich erlebe dich ja auch einfach oft in der Mastermind, und da denke ich mir auch, ist ja wieder schlau, was sie da gesagt hat, boah ist ja wieder schlau, was sie da gesagt hat, und da habe ich also sehr viel Laura Dosis! Es gibt jetzt gerade eine Folge, um die ich drum rumschleiche. Das ist genau die, die du gerade erwähnt hast, diese Psychologin und verkaufen müssen, und so, das ist Folge. Ich weiß gar nicht was, 200 paar 90, weil du dann, du hast sie mir kredenzt und hast gesagt, Gretel ich habe eine Liebeserklärung für dich aufgenommen, und jetzt überlege ich immer noch, was ist ein guter Moment wäre sie mir anzuhören. Laura Roschewitz: Ja, das stimmt, es ist eine Liebeserklärung, und das sind, glaube ich, vier Dinge, die ich von dir gelernt habe und die ich sehr an dir schätze, und zwischendurch bricht die Liebe aus mir raus. Deswegen solltest du sie dir unbedingt anhören. Wenn du ein gefestigter Form bist oder wenn du gerade ein bisschen, genau ein bisschen Schmeichelung brauchst, können wir sie dir auch irgendwie als Handyklingelton einrichten oder so. Aber wie du schon sagst, wir haben ja auch wirklich wirklich wirklich schwere, sehr viel Kontakt, ihr wollt nicht unseren Whatsapp Verlauf sehen. Also, wir haben wirklich eigentlich den ganzen Tag Kontakt. Natürlich nicht, wenn wir gerade in irgendwelchen wichtigen Calls sind und in unseren Eins zu Eins, aber wir haben einfach viel Austausch, viel Feedback gegenseitig und mittlerweile ja auch ein echt großes Team. Das heißt, es gibt natürlich auch viel Koordination, und ich würde gar nicht, ich würde gar nicht auf die Idee kommen, ehrlich gesagt, unseren Podcast zu hören. Ich habe ihn natürlich abonniert, weil ich will, dass wir viele Abonentinnen haben, und ich höre ja sehr gerne Podcast und auch sehr viel, und ab und zu passiert es halt, dass unser Podcast angeht, dann auf einmal, und das ist ein ganz gruseliger Moment, wenn ich mich selber im Auto irgendwie höre und höre, herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge, da kannste aber sehen, wie schnell mein Finger auf dem "Bitte zum nächsten Podcast springen" - Button drückt, und zwar wirklich nicht, weil ich den nicht mag, sondern weil ich. Ich bin nicht der Typ, ich würde mir auch nie einen Vortrag von mir noch mal anhören oder sowas oder gibt ja so Menschen, die, die machen das und reflektieren sich auch nochmal oder lernen da nochmal was. Das geht für mich gar nicht. Gretel Niemeyer: Nee, nee, das ist auch das schlimmste, was mein Mann machen kann, ist ich, meine Storys anzugucken. Wenn ich daneben liege oder den Podcast anmachen, dann denke ich so, oh, mach es aus, mach es aus, genau. Also ja, es ist hier genauso, und deswegen trotzdem tauschen wir uns natürlich gerade über Interview olgen auch aus, so, hey, was war das für ein Mensch, war das cool und so? Aber nein, wir hören meistens nicht das komplette Interview noch mal, aber hier, wenn ihr die super verliebte Laura Folge hören wollt, die ich auch noch nicht kenne, dann wäre das Folge 296, vier Dinge, die ich von Gretelgelernt habe. Das interessiert mich schon auch, was manvon mir lernen kann. Laura Roschewitz: So einiges, so einiges, das sei euch gesagt, ja, also, das ist vielleicht auch nochmal ganz spannend, und dann ist es ja aber trotzdem so, dass wir natürlich auch in der Zeit, die wir jetzt diesen Podcast machen, ja auch Folgen haben. Die einen mehr in Erinnerung bleiben, finde ich auf jeden Fall, und Folgen, die einfach auch irgendwann verschwinden. Ich meine, es sind 300, ihr wisst wahrscheinlich auch nicht mehr, was ihr alles mal gepostet habt oder so. Ähnlich ist es dann auch mit einem Podcast, dass einem doch auch Dinge so verlorengehen, und manchmal ich auch dann Bilder von alten Thumbnails sehe und denke, oh, die war schon mal bei uns, die Person und oder Gott, da sah ich ja noch aus. Also, es kommt jetzt langsam in so ein Stadium, wo ich ja auch an verschiedenen Orten gelebt habe in der Zeit, denke damals, da war ich ja noch in Hamburg oder da habe ich in Schweden in dem Haus gelebt. Also, es ist wirklich schon so eine Reise, und das finde ich nochmal ganz spannend, dass es wirklich so Folgen gibt, die einen, die einen auch mehr berühren, die einen irgendwie mehr nachhaltiger irgendwie in einem bleiben, und deswegen die Frage, die ich auch öfter mal schon gestellt bekommen habe, ob ich eine Lieblingsfolge habe, die kann ich auf jeden Fall für mich mit "Ja" beantworten, obwohl nee, ich hab nicht eine Lieblingsfolge. Ich habe viele Folgen, die für mich irgendwie wichtiger waren, von Bedeutung, weil sie einfach irgendwie ein besonders wichtiges Thema abgebildet haben oder eine Person, mit der ich viel verbunden habe, oder überraschend toll waren. Manchmal führt man auch Gespräche und denkst so hinterher wow, diesen Glow, und tatsächlich war für mich die Folge, die ich mit meiner Mutter zusammen aufgenommen habe, eine sehr berührende Folge. Das war Folge 265, und die Folge war für mich einfach spannend, weil ich A: Nie in meinem Leben gedacht hätte, dass ich mit meiner Mutter einmal einen Podcast aufnehme. Also das wäre von vielerlei Ebenen undenkbar gewesen. Zum einen, weil ich mich ungefähr 20 Jahre lang für meine Mutter geschämt habe und dachte, dass sie wirklich eine sehr, sehr, sehr peinliche Person ist. Ich war sehr intensiv und lange in der Pubertät und weil meine Mutter auch sehr weit entfernt war davon, irgendwie ein Online Business zu führen, und das ist natürlich unsere gemeinsame Geschichte, auch über die letzten Jahre, und sie hat da einfach auch so ein Plädoyer gemacht dafür, dass man sich Hilfe holen soll, also im Business, und ich meine, sie ist jetzt, ich glaube, ungefähr 62 Jahre alt. Gretel Niemeyer: Du weißt schon, wie alt deine Mutter ist? Laura Roschewitz: Ich bin mir nicht sicher. Ich glaube, 62. Also meine Mutter ist einhundertprozentig 62 Jahre alt. Ich bin mir sehr sicher, und ich finde es einfach super cool und habe großen Respekt davor, sich in, ich sage es jetzt mal, in dem Alter nochmal einen Business Neustart hinzulegen und eine App zu entwickeln. Mittlerweile hat sie ihre eigenen Podcast und kann auch einfach toll reden und einen mitnehmen und ein wirklich Motivieren, im Vertrauen neue Schritte zu gehen. Und deswegen hat mich die Folge schon wirklich auch ja berührt, und die, da habe ich noch mal reingehört, in Teile tatsächlich, das ist vielleicht eine von drei Folgen in 300! Gretel Niemeyer: Ich glaube tatsächlich das ist dann die, in die ich dann auch mal reinhören muss. Laura Roschewitz: Was wir alles merken hier in dieser Folge. Gretel Niemeyer: Wahnsinn ja, tatsächlich muss ich auch sagen, ich könnte jetzt auch gar nicht sagen, oder also nee anders nochmal, die Folge, die mich so am meisten bewegt oder mit am meisten bewegt und geprägt hat, ist, und so ist es ja oft, es sind nicht die Expertinnen Content-Folgen, es sind nicht die Sachen, wo wir euch in drei Schritten irgendwas erklären oder in fünf Schritten, weiß ich nicht was, sondern es ist tatsächlich die Folge, die ich Ende November aufgenommen habe, hier unter meinem Schreibtisch. Ich sehe jetzt gerade noch mal 256: "Mir reichts, ich habe einfach keinen Bock mehr", und es war so eine Folge. Also da war ich lange krank, da hatte ich wirklich so, ich war mega überfordert. Ich hab also, wir haben irgendwie die Worte gefehlt. Ich war echt sehr, sehr sprachlos in weiten Teilen auch. Ich glaube, da gibt es mehrere Sätze drin, die sind kein ganzer Satz, oder die hören mitten drin auf oder so, und es war einfach so, es war Frustration, es war Überforderung, es war Angst, es war Kontrolle loslassen müssen, und es war aber auch so für mich so total natürlich, mich in dem Moment so offen und verletzlich zu zeigen und einfach da so was rum zu stammeln und das auch auszustrahlen. Und interessanterweise also, es ist auf jeden Fall die Folge, auf die ich am meisten Feedback bekommen habe, unfassbar viele Hilfeangebote, Redeangebote, iel boah krass, dass du dich so zeigst und so, und interessanterweise also, als die dann ausgestrahlt wurde, da war auch noch nicht alles tutti, also bei weitem nicht. Das war wirklich eine relativ lange Phase, und gleichzeitig habe ich aber dann auch schon so gemerkt, wie ich so, oh scheiße, was hast du denn da gemacht, oder musste das jetzt sein, mist. Können wir die Folge noch wieder runternehmen? Von einer Woche hast du dich noch ganz anders gefühlt als jetzt gerade, und das war einfach super, super spannend, weil wir ja beide generell überhaupt nichts dagegen haben beziehungsweise es gut finden, uns so zu zeigen, wie wir sind mit unseren Herausforderungen und so weiter, und ich aber auch durch diese Folge wieder so gemerkt habe, was wir mittlerweile für eine Vorbildwirkung auch haben, dass Menschen darauf achten, was wir sagen, dass die das mutig finden, was wir machen, dass wir tatsächlich einen Impact haben auf die Menschen, die uns hier zuhören, und ja, und ich war dann echt so zwischen ja, das ist cool und oh scheiße, kann die einfach wieder irgendwie verschwinden, das war krass, ja Folge 256, die hat auf jeden Fall reingehauen, finde ich. Laura Roschewitz: Ja, und wie du schon sagst, es sind häufig die nicht erwartbaren, es ist nicht geplant. Dann passiert in so einer Folge etwas, und das ist irgendwie auch die Magie, finde ich, einerseits zu planen und wie du schon gesagt hast ein Staffelplanung und überlegen, welche Gäste haben wir, und das natürlich braucht in den allermeisten Fällen vor Lauf, und wir haben eine Art Warteliste, und da braucht es auch eine gewisse Struktur und Planung, und dann gerade aber auch die Einzel oder unsere gemeinsamen Folgen, auch mal den Raum zu öffnen für ehrliches, authentisches, sich zeigen und nicht mehr dieses, entweder bin ich erfolgreich oder mir geht's, also dieses… Es geht halt auch zusammen, und gerade für uns als Unternehmerinnen, die in den letzten Jahren einfach krasse Entwicklung vollzogen haben in einer weltlich sehr schwierigen Lage, ist es eben meine Erfahrung, dass das wirklich, und das ist auch bei der Folge, die du beschrieben hast, wirklich der Fall gewesen, dass das irgendwie das ist, was nachher wirklich auch hängenbleibt und berührt. Das merken wir auch im Newsletter. Also, wir haben ja auch ganz häufig dieses Thema, dass wir Frauen zum Beispiel in der Mastermind sitzen haben, die sagen ja, aber ich weiß nicht, worüber ich schreiben soll. Das ist ein bisschen wie im Podcast auch, und, ähm, eigentlich gibt es meistens die meiste Resonanz auf Newsletter oder Podcastfolge tatsächlich auf die, wo wir uns dann auch entweder als Experte nochmal richtig rausarbeiten, was zeigen, was es sonst vielleicht nicht so gibt, oder eben wirklich auch persönlich einfach verletzlich zeigen, wie du gerade gesagt hast. Gretel Niemeyer: Ja, und auch da, du hast Smash it jetzt schon kurz angesprochen, also die Mastermind also, als Antwort auf die Frage, was kann ich posten, wie sehr darf ich anecken und so weiter? Und gleichzeitig, und das finde ich auch so wunderschön, ist es eben auch ein safe space für unsere Kundeninnen, unsere Smashies, die Unternehmerin da drin. Es passiert immer mal wieder, dass die Tränen kullern, dass jemand überfordert ist, dass jemand hinschmeißen möchte, dass jemand ein böses Feedback von irgendwem bekommen hat und verzweifelt ist, dass vielleicht eine Verkaufsroutine noch nicht funktioniert und man da irgendwie am Boden ist, weil ja, weil man auch den Druck spürt, jetzt Erfolge zu haben, und vielleicht klappt es bei allen anderen und bei mir aber gerade nicht. Und da eben auch diesen, diesen Raum zu haben als Privatmensch, als persönlicher Mensch dort anzukommen, auch vielleicht mit Struggels wie mein Kind ist ständig krank, und ich kann nicht so viel arbeiten, wie ich gerne möchte, oder keine Ahnung. Ich habe das Gefühl, ich muss mich beweisen und, ähm, es klappt gerade überhaupt nichts. Also da auch einfach zu sagen, das ist auch das Coole an dieser Mastermind, dass du eben nicht nur, sag ich mal, nicht nur Businessmäßig an die Hand genommen wirst und dass da nicht nur geguckt wird, wo kommen die nächsten Kunden her, und wie kannst du das strukturieren? Wie sollte deine Woche aussehen, und wie planst du dein Quartal? Sondern dass es eben auch um diese Bedürfnisse als Unternehmerin geht, um diese, um diese Gefühle, um den fetten Imposter, der uns allen auf der Schulter sitzt oder so, und dass dafür dann eben auch Raum da ist, um auch zu lernen, sich so zu zeigen, wie man sich eigentlich gerne zeigen möchte. Laura Roschewitz: Ja, und da spricht natürlich, dann kommt die kleine Psychologin in meinem Kopf und sagt ja, weil das ist, wie du es auch gesagt hast. Wenn man sowas dann ausgesprochen hat, ist es häufig ein bisschen ungewohnt, aber es zeigt sich einfach immer wieder. Das hören wir auch von so vielen Smashies. Ah, jetzt hab ich es einmal ausgesprochen, und dann war irgendwie auch gut, dann ist so ein Druck gewichen, also dann kann so ein Druck entweichen. Dann sagt, also man sagt Ausdruck lindert Druck! Also weil, weil Gefühle sind ja auch dafür, da ausgedrückt oder gefühlt zu werden, und wenn man so einen Druck hat, weil alles viel zu viel ist und man es vielleicht zum Beispiel zu Hause gerade nicht gut thematisieren kann, weil alle am Limit sind oder weil das System gerade nicht gut funktioniert oder weil man vielleicht alleine ist, oder es gibt ja ganz, ganz viele Gründe, da ist es einfach so viel mehr, als, ich wiederhole es nochmal, als wir treffen uns zweimal im Monat, gucken uns Business Fragen an. Es ist einfach eine Community, Family, eine Crew, es ist eine Besatzung an Bord von einem Schiff, und auch da ist man irgendwie aufeinander angewiesen, und das ist irgendwie auch einfach im Leben so. Wir sind aufeinander angewiesen, und ja, ich liebe es einfach doll, Smash it! Gretel Niemeyer: Ja, ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie wir von einer Zaheln-Folge auf dieses emotionale Thema gekommen sind. Das zeigt aber auch wieder, Zahlen sind emotional, Zahlen sollte man sich angucken. Ja, eine unfassbar schöne Folge, muss ich ganz ehrlich sagen. Und wenn du jetzt da draußen den Ruf verspürst, mehr über Smash it zu erfahren, schreib uns, das ist unser Lieblingsthema! Schreib uns, buche ein Passigkeitscheck, bewirb dich auf unsere zweimonatige kostenlose Smash it Mitgliedschaft, und ja, erzähl uns gerne auch noch mal, welche Folgen dich bewegt haben, welche Folgen, beidir vielleicht so einen aha Effekt, aha Moment ausgelöst haben. Und nochmal die bitte: Lauf mal los, Verteil ein bisschen Podcast Liebe! Du machst uns damit sehr, sehr, sehr, sehr glücklich! Laura Roschewitz: Ja, und dann habe einen guten Tag. Das war es mit dieser Folge. Wir freuen uns über alles, von dir zu hören und hören uns in der nächsten Folge wieder und sind auf der Zielgeraden dieser Jubiläums Woche. Bis dann! Gretel Niemeyer: Tschüß! Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  16. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Tag 2 in unserer Jubiläums-Woche und heute sind wir zum zweiten Mal in unserem eigenen Podcast zu Gast – nach 300 Folgen! Die wundervolle Trainerin und sehr gute Freundin Franziska Blickle hat das Mikrofon und kommt mit Fragen im Gepäck zu uns. Hör’ unbedingt rein! Apropos Jubiläums-Woche. 🎉 DIE MOIN UM NEUN JUBILÄUMS WOCHE 🎉 Ab heute jeden Tag eine Folge – bis einschließlich Freitag 💙 Unser Geschenk: wir verschenken zwei Monate kostenlose Mitgliedschaft in unsere Mastermind-Gruppe SMASH IT! - Start am 15. Mai Bewirb Dich hier auf den Platz: https://forms.gle/nuSUEcd6VcW3o5Rz9 💙 Unser Wunsch: Deine Bewertung unseres Podcasts auf Spotify oder Apple oder einen Kommentar auf unserer Website. Das hilft uns immens – wirklich! Jede Bewertung zählt und dauert nur 2 Minuten 💙 Teile diesen Podcast bitte auch mit Freundinnen und Kolleginnen #sharingiscaring 💙 Wenn Du schon länger um SMASH IT! herumschleichst, dann sichere Dir hier einen Jubiläums-Passigkeits-Check und wir schauen zusammen, wie wir jetzt gemeinsam durchstarten können. Mit Jubiläums-Power und 300 PS auf der Straße 😉 💙 Kommenden Dienstag, den 09. Mai geben wir bekannt, wer die Glückliche ist, die mit uns in SMASH IT! Durchstartet 💙 ACHTUNG: Bewirb Dich bis Sonntag, den 7. Mai und Du kommst mit in den Lostopf! Eine Bewertung unseres Podcasts auf Spotify, Apple oder unserer Website ist zwar kein Muss, aber die Losfee schaut dort schon auch ganz genau hin 🤪🤪 Deine Gretel & Laura Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  17. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen **Gretel, kneif mich mal 🤩 ** In unseren Kalendern steht schon länger der Eintrag “Jubiläums-Woche Moin um Neun” und wir beiden haben uns für einen gemeinsamen Podcast-Aufzeichnungs-Tag verabredet 💥 Und dann sitzen wir da und werfe zum 300. Mal unser Mikro an und starten mit “Hallo und Herzlich willkommen zu Moin um Neun, dem Business-Podcast mit Laura & Gretel”. WHAAAAATTTTTT??? Erst in diesem Moment wird uns das so richtig bewusst. **😎 Wir.Nehmen.Gerade.Unsere.300.Podcast.Folge.Auf !!! 😎 ** In dieser Folge feiern wir unseren Erfolg mit diesem Podcast, wir fragen uns, wie es eigentlich dazu gekommen ist, dass wir diesen Podcast geboren und großgezogen haben, wir lachen und blicken voller Stolz auf diese 2,5-jährige Reise. Im Januar 2021 sind wir gestartet und seitdem ist einfach wahnsinnig viel passiert. In unseren Leben, in unseren Businesses und dementsprechend natürlich auch hier bei Moin um Neun! Und es soll nicht bei dieser Feier bleiben. Denn wir finden: 300 Folgen haben eine ganze Jubiläums-Woche verdient 🎉 🎉 DIE MOIN UM NEUN JUBILÄUMS WOCHE 🎉 **1. Ab heute jeden Tag eine Folge – bis einschließlich Freitag 💙 Unser Geschenk: wir verschenken zwei Monate kostenlose Mitgliedschaft in unsere Mastermind-Gruppe SMASH IT! - Start am 15. Mai Bewirb Dich hier auf den Platz: https://forms.gle/nuSUEcd6VcW3o5Rz9 💙 Unser Wunsch: Deine Bewertung unseres Podcasts auf Spotify oder Apple oder einen Kommentar auf unserer Website. Das hilft uns immens – wirklich! Jede Bewertung zählt und dauert nur 2 Minuten 💙 Teile diesen Podcast bitte auch mit Freundinnen und Kolleginnen #sharingiscaring 💙 Wenn Du schon länger um SMASH IT! herumschleichst, dann sichere Dir hier einen Jubiläums-Passigkeits-Check und wir schauen zusammen, wie wir jetzt gemeinsam durchstarten können. Mit Jubiläums-Power und 300 PS auf der Straße 😉 💙 Kommenden Dienstag, den 09. Mai geben wir bekannt, wer die Glückliche ist, die mit uns in SMASH IT! Durchstartet 💙 ** Wir gehen jetzt mal weiter Konfetti-Werfen und freuen uns über jede Form von Feedback und Liebe von Dir! 🌊 Deine Gretel & Laura 🌊 P.S. Vorschau auf die morgige Folge: Die wundervolle Franziska Blickle interviewt uns und stellt spannende und mindestens eine gemeine Frage! Das solltest Du Dir nicht entgehen lassen. Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Gretel Niemeyer: Ich wollte gerade sagen, jetzt ist die Frage, wer darf? Laura Roschewitz: Ich habe einfach mal einen kleinen Schrei von mir gelassen. Wie krass ist es! Wir sind echt aufgeregt, gespannt. Ja, warum? Es ist Jubiläumsfolge. Gretel Niemeyer: Verrückt, es ist Folge 300 Moin um Neun, wir wollen natürlich nicht mit einer Tradition brechen, und wir begrüßen uns euch trotzdem. Willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel, und wenn du uns jetzt sehen kannst, dann wirst du sehen, dass eine von uns die vernünftige reasonable Seite repräsentiert. Spoiler, das bin nicht ich. Ich habe zwei pinke Spinnen auf dem Kopf und werfe jetzt noch Konfetti zur 300. Folge. Laura Roschewitz: 300 Folgen, Moin um Neun, wie krass! Drei, null, null, unfassbar! Es fliegt von Konfetti, es hängen Spinnen auf Köpfen, und ich werde als seriös dargestellt. Also, es geht schon gut los. Gretel Niemeyer: Irgendwas stimmt hier nicht. Laura Roschewitz: irgendwas stimmt nicht, finde den Fehler. Eins davon ist eine Lüge. Gibt es gar kein Konfetti? Gibt es gar keine Spinnen? Oder bin ich gar nicht seriös? Dazu jetzt einmal rüber zu YouTube oder auf den anderen Kanälen, wo du es mit Video siehst, dann findest du heraus, was davon die Unwahrheit war. Ja, es ist eine. Also, wir starten in eine krasse Podcast Woche, denn wir haben uns natürlich nicht lumpen lassen oder lassen uns nicht lumpen und machen diese Woche zu einer besonderen Moin um Neun Woche, indem wir ab heute jeden Tag eine Folge für euch, für dich vorbereitet haben und ja so wirklich diese 300er Woche voll zelebrieren und auskosten wollen und ganz viele tolle Dinge im Gepäck haben. Gretel Niemeyer: Ganz genau, und zwar. Ich weiß gerade gar nicht, ob ich jetzt aufgeregter bin, gerade oder bei der ersten Folge Moin um Neun, aber es ist auf jeden Fall so, dass wir ja oft so eine Sache machen, noch eine Sache machen, noch eine Sache und so weiter. Und ehrlicherweise: ey 300 Folgen. Ich bin so, wie krass groß ist das denn ja, das ist so eine Zahl, vor der kann nicht mal ich mich so verstecken und sagen, ja, ist kein Problem, 300 Folgen kann man einfach mal machen, sondern 300 folgen Moin um Neun seit guten zwei Jahren, fast zweieinhalb Jahren, sind wir dabei, und das ist schon sehr, sehr krass. Wir freuen uns über jede und jeden von euch, die uns schon so lange zuhören, und freuen uns über jedes, ja über jeden, über jede Bewertung, jedes jeden Kommentar, jedes. Ich bin über euren Podcast auf euch gestoßen und so, und das macht uns wirklich sehr, sehr, sehr, sehr glücklich. Laura Roschewitz: Es stimmt, wo du es jetzt gerade so sagst. Ich habe auch gerade nochmal kurz drüber nach gefühlt. Es ist wirklich krass! Also wir sind ja auch nicht die, wie soll ich das sagen? Also wir machen ja immer sehr viele Dinge und sind ja eher bekannt dafür, dass wir auch schnell umsetzen und ein neues Format überlegen und dann schnell anpacken und so, und der Podcast ist so das Urgestein unserer gemeinsamen Reise. Das ist so ein bisschen fast erstaunlich, finde ich. Da wollen wir heute in dieser Jubiläums Folge auch ein bisschn drauf eingehen, wie es eigentlich dazu gekommen ist, dass wir wirklich 300 Folgen durchgezogen haben, dass es diese Folge jetzt gibt, und ich muss auch sagen ich, ich bin echt sacken stolz. Also ich weiß nicht, ob ich beim Leben irgendwas schon mal 300 mal gemacht habe, also schlafen, aber ich meine, so die Wiederholung ist ja für mich zum Beispiel wirklich oft auch mit Routine und Langeweile gepaart, und deswegen ist so, dass ich es gibt jetzt nicht zum Beispiel einen Workshop, den ich schon Hunderte Male gemacht habe, oder eine Sache. Es ist irgendwie wirklich was besonderes, dass es so ein Format gibt, was wir in dieser Frequenz wirklich durchgezogen haben. Gretel Niemeyer: Ja, absolut, und wir können euch eigentlich nur empfehlen, diese Folge bis zum Ende zu hören und auch die weiteren Folgen, die diese Woche noch kommen, denn wir verlosen eine Arschgeile, einen arschgeilen Scheiß. Anders kann man das gar nicht sagen, und das machen wir natürlich nicht am Anfang dieser Folge, sondern am Ende. Hör sie dir an, und dann weißt du Bescheid. Genau, Laura, erzähl doch noch einfach vielleicht nochmal, wie ist es überhaupt gestartet, mit Moin um Neun? Warum gibt es diesen Podcast? Was war das schon wieder für eine Schnapsidee, und wie ist das passiert, dass es jetzt diese 300 Folgen gibt? Laura Roschewitz: Ja, es war ja wirklich ein bisschen eine Schnapsidee. Ich weiß noch, dass wir zusammensaßen des Winters und gesagt haben, lass mal, lass uns mal challengen im Thema Sichtbarkeit, und lass uns mal eine Zeitlang Live gehen und lass uns das mal durchziehen und jeden morgen machen, oder dass wir irgendwie 90 Tage hier jeden morgen live gehen oder so. Also, es war erst mal so eine Idee, dann auch: Lass mal eine Woche machen, nee, lassen wir richtig challengen! Also weil, wenn du uns so ein bisschen kennst, wir sind jetzt ja auch nicht so bekannt dafür, dass wir so sagen, ja, lass mal drei Tage machen, sondern dann sind wir ja auch eher so, wenn schon, denn schon, dann auch eine richtige Runde, und dann war es ja sozusagen gar nicht unser eigener, unsere eigene Idee, daraus direkt ein Podcast zu machen, sondern ich glaube, unsrer ersten oder zweiten Gästin, also ganz ganz am Anfang hatten wir ja schon angefangen, Interviews aufzunehmen oder Menschen einzuladen zu diesen Lives, und dann also wir beide hatten nicht die Idee, hey, komm, lass uns mal einen Podcast machen, sondern die Idee, hey, komm, lass mal an unserer Sichtbarkeit arbeiten, lass uns mal regelmäßig live gehen, und dann entstand die Idee, durch den Impuls zu sagen zu sagen, ah, ja, okay, wenn wir schon live gehen, wenn wir schon einen Input geben, wenn wir Themen vorbereiten, dann können wir ja auch einfach mal ein Podcast machen. Ja, so so ist es entstanden. Gretel Niemeyer: Und zwar vielleicht sogar noch. Also wir haben gesagt, lass mal 90 Tage auf Facebook live gehen, Punkt Neun, jeden Tag, weil im Yoga braucht das 90 Tage, um eine neue Gewohnheit zu etablieren, und an Tag zwei haben wir uns gedacht, wir beide 90 Tage, vielleicht lieber noch ein Interview Gast, und tatsächlich war unser erster Interview Gast die liebe Angelique, und die hat dann gesagt, naja, seid ihr nicht irgendwie? Also das? Wenn ihr die, wenn ihr das Teil schon habt, auf Facebook, dann ladet das doch noch runter, ist doch viel langlebiger so ein Podcast. Und dann haben wir uns gedacht, wie macht man denn einen Podcast? Ach guck mal, da gibt es verschiedene Hoster, wir brauchen irgendwie ein Cover, wir brauchen irgendwie ein Jingle, der nicht scheiße ist, und innerhalb von einer Woche, glaube ich, stand dieser Podcast, und das soll schon mal ein erster Impuls oder so ein erstes? Ja, also wirklich so ein erstes Ding sein. Wenn du einen Podcast machen willst, klar, ich finde, es eignet sich nicht unbedingt für jeden oder jedes Thema, oder wenn es darum geht, sichtbar zu werden, dann kann es schon auch viel bringen, einfach in fremde Podcasts zu gehen und nicht unbedingt gleich ein eigenen zu machen. Aber wenn du sagst, ich habe das jetzt schon seit Jahren auf meiner Agenda, ich möchte gerne einen Podcast machen, dann mach es, ja, überlege nicht noch ewig, was jetzt das beste Mikro ist und was für eine Ausstattung du brauchst, und, ähm weiß ich nicht, setze dir eine Stunde Zeit, um dich für einen Jingle zu entscheiden, und mach da keine wochenlange Entscheidung draus, und dann macht es einfach, weil das ist so ein lebendes Ding, auch so ein Podcast. Also, wir machen es ja auch nicht mehr so, wie wir es am Anfang gemacht haben, aber wir haben es halt gemacht und haben, darf ich es noch mal erwähnen, 300 Folgen. Ich schmeiß noch mal Konfetti! Laura Roschewitz: Genau, Gretel hat natürlich genau 300 Konfettis ausgestanzt, vor dieser Folge liebevoll angemalt, und deswegen müssen sie natürlich immer fliegen, wenn wir 300 sagen. Also das stimmt, das ist, finde ich, auch ein erstes großes Learning, dass ich also ich glaube, der Erfolg von Moin um Neun liegt auch darin, dass wir es uns nicht so direkt vorgenommen haben. Also wenn du mir gesagt hättest: Okay, ihr macht jetzt zweieinhalb Jahre, und dann habt ihr die 300. Folge, hätte ich, glaub ich, innere Klaustrophobie gekriegt und gesagt, um Gottes Willen, das engt mich ein, und dadurch, dass wir es uns erst mal als kleine naja, also als kleine, Laura und Gretel Challenge gesetzt haben, war da gar nicht so der Druck. Und dadurch, dass wir auch nicht gesagt haben, wir machen jetzt einen geilen Business Podcast, war auch der Druck an das Cover oder das Mikro oder was, weiß ich nicht so hoch. By the way, dass ich mit einem professionellen Mikro aufzeichne, ist erst Nachfolge 250 passiert. Vorher habe ich einfach mit meinem Computer internen Mikro aufgenommen und werden vielleicht ein, zwei Menschen zwischendurch gesagt haben, die Qualität ist nicht so toll, may be aber haben viele hundert und 1000 Folgen also Downloads stattgefunden, und die Menschen haben Inputs von uns mitnehmen können, trotz internem Mikro. Sure. Also, ich glaube, das ist wirklich auch so ein Ding, und ihr kennt uns jetzt ja wahrscheinlich auch schon ein bisschen. Wir sind jetzt nicht die, die sagen, ja, mach einfach, fang tausend neue Projekte an, aber wenn es für dich ein Ziel ist, ein Podcast zu haben, weil es vielleicht in deiner Branche noch nicht so viel gibt oder es wirklich sich bei deinem Thema total anbietet oder es einfach dein Medium ist, weil du vielleicht eine Sprechdenkerin bist, dann fang an und verbessere dich unterwegs. Das macht gar nichts. Wir haben dann auch irgendwann das Cover ausgetauscht und so weiter. Also, das ist möglich, und wir haben ja auch nicht mit fünf Folgen die Woche weitergemacht. Wir haben ja mit fünf Folgen die Woche angefangen. Das war Hardcore. Irgendwann sind wir auf drei und dann auf zwei runtergegangen. Und so viel sei gesagt, das ist eine gute Frequenz, aber sie ist auch immer noch intensiv, und das ist viel Arbeit. Gretel Niemeyer: Ja, und weiß ich auch noch, wenn wir schon so bei Aha Effekten oder so sind, vielleicht auch nochmal so aus dem Nähkästchen zu plaudern als ich bin ja immer zu dem Zeitpunkt immer montags und donnerstags zum Sport gegangen, und das heißt, es ging eigentlich immer von Acht bis Neun. Das heißt, ich musste entweder wie eine besenkte Sau nach Hause, früher Schluss machen, um hier Punkt Neun zu sitzen. Irgendwann haben wir dann auch gesagt, weiß ich nicht, nach 30 Folgen oder so, okay jetzt kann, ist auch okay, wenn wir mal eine Einzelfolge machen. Also, wir haben richtig hart angefangen mit wir beide zusammen um Neun jeden Tag, und dann war so das Ah, der Aha Moment, als wir festgestellt haben, na ja, nur weil wir um Punkt Neun die Folge aufnehmen, kann die ja noch gar keiner Punkt Neun hören. Das heißt, unsere Hörer und Hörerinnen, die wissen gar nicht, wann die nächste Folge kommt, weil das davon abhängt, wann unsere liebe Claudia, die unsere Podcast Beauftragte ist, und genau viel Liebe geht raus und ein bisschen Konfetti. Ja, dann irgendwann gesagt, naja, nur weil ihr die Folge um Neun aufnehmt, habe ich vielleicht gar keine Zeit, die jetzt sofort zu schneiden, oder selbst wenn ich sie habe, dann kommt die irgendwann zwischen elf und zwölf oder so. Laura Roschewitz: Mhm. Gretel Niemeyer: Und das ist ja für eure Kunden oder eure Hörerinnen und Hörer ja total scheiße, weil die wissen ja gar nicht, wann die nächste Folge kommt, und wir waren so Laura Roschewitz: Ah ja stimmt. Gretel Niemeyer: Heißt das Ding heißt Moin um Neun hat ja gar keiner gesagt, dass das immer live sein muss. Aber wäre schon besser, wenn es verlässlich wäre und man immer wüsste, wann die nächste Folge kommt. Ja gut, vielleicht sind auch aufgezeichnete Folgen gar nicht so doof. Laura Roschewitz: Das stimmt, und das, das war echt nochmal so ein Gamechanger oder das zeigt aber, finde ich auch wieder, ganz ehrlich, wie wenig wir eigentlich vorbereitet waren. Also, wir haben auch keine monatelange Staffel Planung gemacht, was wir gerne auch mal so von anderen Podcasterinnen mitbekommen, und ich, ich ziehe da immer den Hut, ich bewundere das ja in a way total, wenn Menschen so durchstrukturiert sind. Wenn wir das versucht hätten, hätte aber, glaube ich, zwölf Folgen gegeben, weil dann hätten wir einfach aufgehört, weil wir dafür einfach nicht die Typen sind. Und ja, unsere sozusagen Staffeplanung oder Episodenplanung ist einfach auch oft so, wie unser Business ist, irgendwie auch intuitiv und spontan, und wenn uns jemand zum Beispiel über den Weg läuft, den wir super, super spannend finden als Gast oder Gästin vor allem, dann laden wir die halt ein, und oft erscheint dann die Folge auch zwei bis fünf Tage später, weil das, weil das auch zu uns passt. Also, wir hatten wirklich schon Anfragen, und dann ist es super schnell erschien, manchmal ist es irgendwie. Das ist nämlich auch eine Frage, die manchmal kommt. Ist es so zehn bis 14 Tage vorher geplant, manchmal ein Monat vorher, und manchmal sind auch Folgen sechs oder acht Wochen vorher. Aber dass wir jetzt wüssten, was im Juli 24 erscheint, dass wir wirklich hart geflunkert. Gretel Niemeyer: Aber das ist einer, ehrlicherweise im Zusammenhang mit dem Podcast, in einer meiner Lieblingssätze. Wenn jemand fragt, wie es aussieht mit dem Podcast, du bist ja bei uns die Podcastverantwortliche von uns, dann sage ich immer, na ja, schick mal eine Email an Podcast@LauraundGretel.de Laura sitzt gerade an der Staffelplanung und plant die nächste Staffel. Dann denke ich immer so, ich habe jetzt einen Mega professionellen Satz rausgehauen. Sieht so aus als hätten wir, als hätten wir hier genau das so unter Kontrolle, dass wir bis 2204 alles durchgeplant haben, und ich übergebe den Staffelstab dann an Laura. Also das finde ich Megageil! Das ist auch einer meiner Lieblingssätze, da fühle ich mich so richtig erwachsen, wenn ich den sage. Laura Roschewitz: Ich auch, ich sage das auch manchmal, ich gebe es dann an Claudia weiter, und es ist eben wie so ein System. Es ist ja auch nicht so, dass wir nicht planen, aber ich finde es eben wirklich wichtig, weil das erleben wir ja auch auch bei der Quartalsplanung in Smash it, in unserer Mastermind oder so immer mal wieder, das Planung muss eben für einen funktionieren, und wenn die nicht zu einem passt, dann engt sie ein halt ein. Also, wenn ich jetzt wüsste, ich nehme jetzt eine Folge auf für in sechs Monaten, aber ich will eigentlich gerade erzählen, was gerade irgendwie aktuell ist. Das wird einfach für uns, glaube ich, nicht passen und nichts desto trotz, wissen wir auch, dass es viele, viele Menschen gibt, die darauf warten, in unserem Podcast zu kommen, eingeladen zu werden, und das ist auch total toll. Es ehrt uns. Aber ich finde das wirklich ein krasses Gefühl in die Liste zu gucken von Gästen, die gerne zu uns kommen wollen, und da weit, weit über 100 Menschen zu sehen, die das gerne machen, finde ich großartig, und das vielleicht jetzt auch der richtige Moment, mal danke zu sagen an alle, die gerne zu uns kommen möchten, und es geht nicht immer superschnell. Aber es ist schön zu wissen, dass ihr gerne hier auch mal über euer Business und euer Leben sprechen möchtet. Gretel Niemeyer: Genau in diesem Sinne werfe ich für euch noch ein bisschen Konfetti, und also das ist ja so ein bisschen wie Geburtstag haben. Und also weil wir Geburtstag haben, weil wir Podcast Geburtstag haben, wünschen wir uns einerseits was von euch und auch weil beziehungsweise, obwohl ich gegen diese blöden Goddiebags bei Geburtstagspartys also kann ich behaupt nicht verstehen, wenn meine Tochter zu einem Geburtstag kommt und dann mit so einer Plastiktüte Scheiß nach Hause kommt. Oder wir haben uns überlegt, wir schenken euch was, vielleicht, wenn ihr Glück habt, und wir wünschen uns was. Wir wünschen uns auch was von euch für unsere 300. Folge. Laura, was wünschen wir uns denn? Laura Roschewitz: Ja, wir haben eine Wunschliste gemacht und steht eine Sache drauf, das ist also sehr überschaubar. Wir wünschen uns von dir, solltest du das noch nicht getan haben, dass du jetzt, wo du uns gerade zuhörst, vielleicht sogar parallel. Das funktioniert entweder in Spotify oder in Apple Podcast, wenn du auf den beiden Podcast Plattformen unterwegs bist, einmal auf unsere Seite gehst, also auf die Podcast Seite, und uns dort fünf Sterne, und wenn es möglich ist, das geht nur bei Apple, auch eine schriftliche Bewertung, ein Feedback da lässt, weil das ist wirklich was, was wir beim Podcast finde ich auch als ein Learning so haben, dass es ein Medium ist, wo man unfassbar viel reingibt und relativ wenig direkte Resonanz bekommt. Also, wir sind ja auch von Insta und Co gewöhnt, dass man was postet, und dann fliegen quasi sofort die Herzen einem zu, und das ist natürlich im Podcast nicht so, und die Podcast Sprache ist ja ein bisschen eine stillere und eine langfristigere, und deswegen würdest du uns damit wirklich ganz, ganz doll helfen, supporten und auch einen sehr, sehr schönen Geburtstag machen, wenn du uns ein paar Sterne und nette Worte da lässt. Gretel Niemeyer: Ganz genau, und wir haben übrigens auch eine, eine Internetseite, eine Website zu unserem Podcast verlinken wir unter dieser Folge auch nochmal, denn dort findest du alle Podcastfolgen mit den Transkribierungen und den Beschreibungen und so weiter. Gehe auch gerne mal dahin und kommentiere die eine oder andere Folge, denn das ist so für uns, sag ich mal, das Medium, wo wir auch so ein bisschen in Austausch gehen können, wo wir also auch schauen können, was waren deine aha Momente, was fandest du cool? Wo hast du Fragen? Gratuliere uns gerne zum Geburtstag! Freuen wir uns wahnsinnig, wenn da also tatsächlich auch ein bisschen Interaktion aufkommt. Und wir haben uns, wie gesagt, überlegt, was könnten wir denn mal verschenken, was könnten wir zurückgeben? Worauf hätten wir richtig Bock? Und vielleicht kennst du unsere Mastermind Smash it, das ist ja diese unglaublich coole Mastermind, die coolste Südlich des Nordpols, in der wir, ich kann mich gerade nicht ganz ernst nehmen, übrigens mit diesen Spinnendingern am Kopf die die ganze Zeit wackeln. Laura Roschewitz: Ich muss auch die ganze Zeit so bei Gretel kurz über den Kopf gucken. Also ich bin etwas abgelenkt, wenn ich zwischendurch Stotter oder irgendwie länger brauche, liegt es auf jeden Fall an den Kopf überhängenden pinken Spinnen auf Gretels Kopf. Gretel Niemeyer: Genau also, wir kommen zurück auf diese coole Mastermind von sehr seriösen Frauen und zwei sehr seriösen Coaches, die da drin sind. Also, wir begleiten da ja coole Selbstständige aus den unterschiedlichsten Bereichen dabei, sich zu entspannten und erfolgreichen Unternehmerinnen zu entwickeln. Und ja, wir haben da SEO Ladys drinne, Social Media Expertinnen, eine Sexologin, Ernährungsexpertinnen, Yogalehrerin, Trainerinnen, Webdesignerinnen, Texterinnen und so weiter und so fort. Also wirklich sehr, sehr unterschiedliche Frauen um die 20 sind immer dabei in dem sechs Monats Programm, und wir haben uns jetzt überlegt, dass wir … Laura Roschewitz: Ich mache den Trommelwirbel warte, ich mach einen Trommelwirbel im Hintergrund Trommelwirbel. Gretel Niemeyer: Du machst Trommelwirbel, ich mache Konfetti. Dass wir zwei Monate Smash it evrlosen, wie Geil ist das bitte? Also, wenn du Bock hast, mal bei Smash it, reinzuschnuppern, die Mastermind from the inside zu erleben, zu sehen, wie wir in der Gruppe coachen, wie wir auch einzeln coachen, wie wir die Quartalsplanung machen, was die Text Sprechstunde genau ist und so weiter und so fort, und wirklich mal schauen willst, wie auch der Vipe in der Mastermind, ist, was du alles schaffen kannst in den zwei Monaten mit der richtigen Unterstützung. Dann: Meld dich bei uns! Laura erzählt gleich, wie das genau geht, und bewirb dich um einen Platz oder um den Platz zwei Monate Smash it. Laura Roschewitz: Genau ich kann es eigentlich noch gar nicht glauben, dass wir das machen. Das ist gerade so ein bisschen. Wir haben das alles so vorbereitet, und wir machen dann eine Jubiläumsfolge, 300. Folge. Als du vorhin dann angefangen hast, war ich so, oh krass! Und jetzt bin ich noch mal so krass! Es ist das erste Mal, dass wir sowas überhaupt machen. Es gab's noch nie, es gab auch noch nie einen zwei Monats Platz in Smash it. Also, es ist wirklich ein Tippi toppi, blitzeblanke, neues Mini Format, sozusagen ein Ausschnitt aus Smash it, der aber eben super, super cool wird. Das wissen wir. Es war sofort klar, dass das eine geile Idee ist und dass wir damit einer treuen Zuhörenden von euch ein großes Geschenk machen können. Wir sind sehr, sehr gespannt, was wer ist wird und was wir da sozusagen für ein Business und für eine Person begleiten dürfen. Und wir hatten ja am Anfang schon gesagt, diese Woche gibt es jeden Tag eine Folge. Du wirst also von uns durch die Woche geleitet, und es gibt einen Fragebogen. Über den kannst du dich bewerben für diese zweimonatige Smash it intens Kur, die sehr bald auch starten wird. Also ist jetzt nichts, was irgendwann im Herbst nächsten Jahres anfängt, sondern Asap, und bitte fülle diesen Fragebogen aus. Den findest du diese Woche überall, wo du unsere Podcastfolgen hören kannst, also in den Shownotes, auf unserer Webseite, die übrigens sehr, sehr einfach www.lauraundgretel.de heißt also nur mal das, was dein Gehirn schon mal abspeichern kann. Vielleicht sitzt du ja gerade im Auto oder im Zug oder so, und du wirst diesen Link zu dem Fragebogen überall finden. Und bitte, bitte, bitte bewirb dich, sobald du einen leichten Sog, ein Zocken innerlich hast, denkst, das könnte eine coole Geschichte sein. Du musst dafür noch nicht genau wissen, was wir da machen. Du musst du nicht genau wissen, was dein nächster Schritt dort sein wird. Du wirst da durchgeleitet. Es gibt ein paar kleine Fragen, damit wir dich ein bisschen kennenlernen können, sollten wir dich noch nicht kennen, und dann kommst du mit in den Lostopf. Gretel Niemeyer: Ganz genau, und dann bist du vom 15. Mai bis zum 15. Juli Teil unserer Smash it Crew. Wirst alle anderen Smashies kennenlernen, wie gesagt, kommst in den Genuss von mehreren Mastermindcalls, kannst ein eins zu eins, eins mit Laura, eins mit mir buchen. Und genau, wir machen, ja, wir machen das wie so ein Mini, wie eine Mini-Smash it-Mitgliedschaft. Du bekommst am Anfang eine kleine Bestandsaufnahme, dass wir checken, wer du bist, was du machst, wo du hin willst, und genau kriegst eigentlich so das komplette Smash it Feeling einmal mit, und alles, was du dafür tun musst, ist wie gesagt, Fragebogen ausfüllen und uns sagen, wo du in deinem Business stehst. Es ist keine Bedingung, aber vielleicht hilft es auch, wenn du uns ein bisschen bewertet hast vorher. Wollte ich mal so in den Raum schmeißen. Laura Roschewitz: Die Losfee hat, glaube ich, dann manchmal etwas bessere Finger am Start, wenn sozusagen vorher die Sterne eingeflattert sind. Gretel Niemeyer: Ganz genau, ganz genau, ja genau! Also, wir freuen uns wahnsinnig. Wir sind sehr, sehr gespannt, wer sich alles bewirbt. Wir werden am Dienstag, den 9. Mai, bekannt geben, werden, jetzt Platz gewonnen hat, und weil wir eben so sehr auf Umsetzerinnen und Aktiontakerinnen stehen, startest du dann direkt am 15. Mai bei uns in der Mastermind Smash it. Laura Roschewitz: Ja genau, also so viel dazu. Das wird jetzt die Woche über immer mal wieder geseedet, hier von uns. Die weiteren folgen diese Woche vielleicht so ein kleiner Blick nach vorne. Also, ich freue mich schon mega. Es wird was geben, was wir einmal schon in dieser Zeit der 300 Folgen gemacht haben, und zwar werden Gretel und ich werden wir beide zusammen interviewt. Wir sind ja sonst eigentlich immer hier im Podcast, die Hosts, also die Interviewer, also die Interviewenden sozusagen, und ich freue mich riesig, dass unsere tolle, tolle, tolle Kollegin und Freundin Franzi Blickle uns beide interviewen wird. Das, das kann nur großartig werden! Gretel Niemeyer: Und Langzeit-Smashie möchte ich mal sagen. Laura Roschewitz: Urgestein-Smashie, Langzeit-Smashie und wirklich große, große Smashie-Liebe beidseitig gegenseitig. Sie wird uns interviewen, das kann nur großartig werden. Es gab da mal eine Folge, die, glaube ich, die, die war auf jeden Fall die verrückteste Folge der 300 hier, die wir zusammen in Warnemünde aufgenommen haben. Daneben wird es noch eine Folge geben, wo wir mal hinter die Fassade sozusagen des Podcasts schauen und uns mal zusammen Zahlen, Daten, Fakten aus diesem Podcast angucken. Es ist auch ganz spannend, mal Moin um Neun in Kennzahlen uns anzugucken, weil da kriegen auch immer wieder Fragen zu, gerade auch von unseren Smashies, wie ist das mit so nem Podcast? Wie viele Menschen hören den, lohnt sich das also? Da werden wir gemeinsam auch nochmal hinter die Tür schauen, sozusagen. Gretel Niemeyer: Ganz genau also, es lohnt sich auf jeden Fall, sich diese Woche diese vier Folgen, Moin und Neun, reinzuziehen, gerne gebindschlissend oder auch direkt an dem Tag, und ich glaube, das war's schon für die Jubiläums-Folge. Oder soll ich nochmal Konfetti schmeißen? Laura Roschewitz: Ja schmeiß, nochmal Konfetti. Gretel Niemeyer: Ich schmeiß nochmal Konfetti für euch! Das ist für uns! Wir freuen uns! Laura Roschewitz: Ihr Lieben, schickt uns, schickt uns Grüße, Sterne, Feedback, alles was, was euch einfällt. Wir freuen uns wirklich über jedes Feedback zu diesem Podcast. Das hilft uns, dranzubleiben, weil ganz ehrlich manchmal, alle viele, viele Monate ist, es auch mal hat, sich hinzusetzen und noch eine Folge aufzunehmen, weil es natürlich ein echt großes Projekt ist, und deswegen schickt uns Liebe, schickt uns Feedback! Das ist unsere Nahrung, unsere Podcast Nahrung. Gretel Niemeyer: Und wenn also, weil wir ja so ein wahnsinnig neugierig sind, wenn ihr eine Lieblingsfolge habt oder gerne auch fünf, dann teilt uns das mit, schreibt uns auf Instagram, schreibt uns über unsere Website, schreibt uns eine Email an moin@lauraundgretel.de, was ist eure Lieblingsfolge? Welche Themen interessieren, welche Themen bewegen euch? Welche Impulse habt ihr mitgenommen? Was habt ihr aus aus Moin um Neun gelernt? Ähm, ja, wir sind da sehr, sehr, sehr, sehr happy, wie gesagt, über jede Nachricht, die von euch kommt. Laura Roschewitz: Und jetzt noch, jetzt mache ich nochmal eine Sache. Eine Sache habe ich noch das ist eigentlich Gretels Part, i am Sorry, ihr dürft auch sehr, sehr gerne. Auch darüber freuen wir uns, wenn ihr in dieser Woche einfach mal eure Lieblingsfolgen, vielleicht auf Insta oder sowas teilt, in euren Storys und uns taggt. Auch das wäre wirklich eine große, große Freude, dass wir das sehen können, dass wir ein bisschen in die Welt strömen und diesen Podcast diese Woche gemeinsam feiern. In dem Sinne… Gretel Niemeyer: Ich wollt gerade sage, du wolltest das letzte Wort haben und jetzt hast du das letzte Wort. Laura Roschewitz: Dann zieht es auch durch, da kommt die Mutter durch, dann bring es auch zu Ende. Okay in dem Sinne, ihr Lieben, vielen dank, 300 Folgen, es geht weiter mit Folge 301, vielen Dank, habt einen guten Tag, und wir hören uns morgen wieder. Bis dann, ciao. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  18. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen ❓ Was, wenn dein Kopf sagt “Ich schaff das schon auch noch.”, aber dein Körper streikt? ❓ Was, wenn du einerseits denkst “Toll, muss ich wieder alles alleine machen”, andererseits aber wahnsinnig schwer Hilfe annehmen kannst? ❓ Was, wenn das schlechte Gewissen immer sofort aufploppt, sobald du etwas für dich und deine Bedürfnisse tust – und damit vielleicht Menschen in deinem Umfeld vor den Kopf stößt. “Genau dann ist es Zeit, sich mit deinem Nervensystem zu beschäftigen und zu lernen, wie du es regulieren kannst.”, sagt Gertrud Angerer. Sie ist NESC zertifizierter Embodiement Coach und hilft ihren Kundinnen, die sie liebevoll “Leistungstierchen im Hamsterrad” nennt, die Verbindung zwischen sich Selbst und dem Körper wieder zu spüren. ➡️ Damit du deine Verhaltensmuster kennst und wirklich neu definieren kannst. ️➡️ Damit du herausfordernde Situationen in deinem Alltag besser meistern kannst. ➡️ Damit du nachhaltig besser mit Stress umgehen lernst. ➡️ Damit du gesund bleibst oder wirst. Hör dir diese Folge an und lerne so Einiges über die wissenschaftlich fundierte Arbeit mit dem Nervensystem und wie sie dein Leben nachhaltig verbessert. Hast du Lust, in die Arbeit mit Gertrud reinzuschnuppern, dann ist jetzt ein guter Moment. Denn ihre intensive Monats-Begleitung bietet sie bis zum 31. Mai 2023 für 450 EUR (netto) statt 900 EUR (netto) an. Website Gertrud: https://gertrudangerer.com/claim-your-life/ Instagram Gertrud: https://www.instagram.com/gertrud.angerer/ Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Gretel Niemeyer: Moin, moin, und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, den Business Schnack mit Laura und Gretel. Heute ist Donnerstag, das heißt ist das Interview Zeit, und ich habe heute einen ganz, ganz tollen Interview Gast. Das ist die Gertrud Angerer aus ursprünglich Tirol, aber jetzt lebt sie in der Schweiz, und Gertrud ist Neuroembodied Soul Centering Coach. Hallo, liebe Gertrud, schön, dass du da bist! Gertrud Angerer: Hallo Gretel, danke für die Einladung. Gretel Niemeyer: Erzähl uns doch gleich am Anfang mal, was ist ein Coach? Was macht ein Coach, der sich mit Embodiment oder neuro Embodiment beschäftigt? Was ist das genau? Gertrud Angerer: Ja, also, das ist also die Worte selber. Ich selber nenne es, ich bin Betriebssystem Experte, weil das Nervensystem ist eigentlich unser Betriebssystem, dass wir normalerweise gar nicht so wahrnehmen und bei der Nervensystemarbeit mache ich eigentlich Menschen kompetenter für ihr eigenes Betriebssystem. Gretel Niemeyer: Und wie bist du dazu gekommen? Du hast ja gesagt, oder du sagst ja gerne, du bist eine vierfache, also vielfach eine Ex-Unternehmensberaterin, Ex-Corporate Girl, Ex-Online Shop Besitzerin und Ex-Krebspatientin. Wie ist deine Reise hin zur Arbeit mit dem Nervensystem? Hol uns da mal ab! Gertrud Angerer: Ja, genau also, ich würde sagen, die Krebsdiagnose war dieser berühmte Schuss vor den Bug, und vorher war euch wirklich dieses Leistungstierchen im Hamsterrad, wo einfach immer alles so gut wie möglich und so schnell wie möglich erledigt hat und immer wieder versucht hat, das ganze sozusagen in Balance zu bringen, dieses live work balance und sich selber und eigentlich gemerkt habe, dass ich wahnsinnig viel leisten kann, dass aber, mein Körper irgendwo mucken anfängt, und ich habe alles probiert von Verhaltenstherapie, Mindsetarbeit. Ich war da sehr belesen und auch sehr viel gemacht, und ich bin einfach immer bis zu einem gewissen Punkt gekommen und habe dann einfach gemerkt, dass mein Körper irgendwie nicht so das Gefühl hat, wie ich das alles gut ist. Und so habe ich dann eben durch diese Konfrontation mit dem Tod, ich musste schon so sagen, dass ich es am Anfang ist das wirklich wie so, wie viel Zeit hab ich noch und dieses Märchen, ehrlich gesagt, dieses, ich möchte so viel wie möglich in meinem Leben noch machen, bin ich dann auf die Suche gegangen und habe diese Arbeit mit dem Nervensystem entdeckt, weil sie so, also sie ist einfach für einen rationalen Menschen, wie ich das bin, einfach auch wissenschaftlich fundiert. Die ist sehr einfach, aber sehr anders, und es hat mein Leben wirklich innerhalb von kurzer Zeit auf eine ganz andere Basis gestellt. Und ich muss auch sagen, ich bin heute gesund, und vor allem, ich traue dieser Gesundheit, ich traue meinem Körper selber. Das ist etwas ganz wichtiges, dass man nicht so das Gefühl hat mit dem eigenen Feind unterwegs, und und das ist das, was die Nervensystemarbeit eigentlich geschafft hat. Und in der Zwischenzeit bin ich eben kein Hamsterrad Bewohner mehr. Ich würde es so sagen. Ich habe meine Familie nicht zur Adoption freigegeben, und ich bin immer noch derselbe Mensch, also ich habe Leistung weiterhin gern. Gretel Niemeyer: Ja, ja, ich finde das, ich finde das spannend, dass du das gesagt hast, dieses, mein Kopf kann doch noch und will, doch noch! Und eigentlich bin ich doch in der Lage, warum macht mein Körper nicht mit? Kann ich mich total mit identifizieren, weil ich ja jetzt auch irgendwie ein halbes Jahr lang ständig krank war und immer so dachte, mein Gott, das kann doch nicht wahr sein, dass jetzt mein Körper nicht macht, was er soll, und das ist ja letztlich genau das, was du mit dieser Nervensystemarbeit auch verständlich machst, auch deinen Kundinnen verständlich machst. Es geht eben nicht darum, gegen etwas anzukämpfen, sondern vielleicht haben wir auch zu viel geleistet. Gertrud Angerer: Hm, zuerst gibt es dieses Gefühl. Also, ich bin ja als total gesunder Mensch zu dieser Vorsorge Untersuchung und bin mit Krebs heimgegangen, oder? Und ich habe immer gedacht, ich fühl mich gar nicht so krank, ich fühle mich super gesund, und ich glaube, dieser disconnect zwischen dem, wie du dich wahrnimmst im Kopf, und das, was im Körper läuft, diesen aufzulösen und zu merken, dass es eben auch für dich geht und nicht nur gegen dich, und dass das nicht nur Angst machen muss, wie es am Anfang macht, das war eigentlich dieser Weg über das Nervensystem, und es hilft mir natürlich, dass das jetzt auch wissenschaftlich, klinisch sozusagen abgefedert ist. Ich finde es noch schön, das ist neurowissenschaftlich und auch die Quantenphysik und all diese neuen Dinge auch abdeckt, also auch dieses Energie Management oder was das auf deiner Epigenetik, auf deiner DNA auslöst, all diese Dinge. Ich finde das faszinierend. Ich verstehe es ab und zu nicht vom Kopf. Ich weiß, dass es wissenschaftlich belegbar ist, aber was mich am meisten fasziniert, ist, wie einfach es ist und dass es dieses Thema, wie ändere ich mich wirklich im Kern mit Fragen, also diese Antworten gibt auf diese Fragen. Gretel Niemeyer: Was ist denn, wir arbeiten ja auch zusammen, und in dem Zusammenhang habe ich mich natürlich auch mit deinem Thema beschäftigt, aber ich fand das am Anfang wahnsinnig schwierig zu verstehen, und deswegen stelle ich dir die Frage nochmal, was ist denn das Nervensystem genau, wenn ich jetzt in meinem Körper gucken wollte, wo finde ich das? Wo ist mein Nervensystem? Ist das im Kopf? Ist das im Bauch? Ist das überall? Sind das irgendwelche Ströme, Bahnen, die da lang gelaufen sind, sind das einzelne Zellen, was ist das Nervensystem? Gertrud Angerer: Das Nervensystem ist wirklich überall. Es ist vor allem, es sind Nervenbahnen, Nervenfasern. Einem Nerv wird es vor allem zugeordnet, der heißt Vagusnerv, aber es sind einfach Nervenstrukturen, die du bist, in deine, also bis in alle Organe, in alle Zellen, sozusagen Informationen über die Sinne holen oder über den Herzschlag und Lunge und den Verstand, das Gehirn mit Informationen über den Zustand im Körper informieren. Es sind also, du hast diese Nerver, holt Informationen aus dem Gehirn. Also auch wenn du einen Gedanken hast, liefert der Informationen nach unten, aber er hat zu 80 Prozent liefert er Informationen zum Gehirn, und es regelt den Herzschlag, ob wie du atmest, ob sich deine Muskeln verspannen und vor allem auch den Hormonausschüttung, auch basierend auf diesen Wahrnehmungen in den Organen. Und dieses System lauft normalerweise unbewusst ab, und dieses System reagiert oder hat ein Gedächtnis für Situationen, die du einmal in deinem Leben als überfordernd erlebt hast, als nicht sicher, und dieses System verarbeitet diese Informationen sozusagen dann für dich und denkt sich, ah dieser Gesichtsausdruck war schon mal gefährlich. Jetzt müssen wir was machen, und das ist eigentlich das Spannende, dass das wie eine Datenbank ist im Hintergrund, die dann über Nervenverbindungen gewisse Reaktionsschemen, eigentlich hardcoded, und durch die Neuroplastizität. Also, du kannst lernen, neue Nervenbahnen zu bauen, neue Muster, neue Reaktionsmuster, und das läuft eben mehr über den Körper wie über den Verstand. Es ist eigentlich die Ebene, die den Verstand vorgespannt ist. Gretel Niemeyer: Und nun sind wir ja hoffentlich nicht alle oder nicht viele mit so einem krassen Schuss vor den Bug. Ja, ich weiß gerade gar nicht gesegnet, will ich jetzt nicht sagen, aber jetzt haben wir nicht alle so einen krassen Schuss vor den Bug erlebt wie du. Wann macht es Sinn, sich mit dem Nervensystem oder der Nervensystem Arbeit zu beschäftigen? Mit wem arbeitest du da eigentlich? Mit was für Situationen kommt man in so ein Coaching bei dir? Gertrud Angerer: Also ich selber arbeite mit Frauen, die ich eben Leistungstierchen im Hamsterrad nenne oder auch Multitasking Queens, also Frauen, die so viel jonglieren können und immer noch denken, das geht auch noch, die aber merken, irgendwas funktioniert nicht so gut, weil mein Körper, der stottert öfters als mir lieb ist oder er macht Schmerzen, es ist, oder einfach merken, es ist nicht das, wie es ihnen gut tut, und ich helfe ihnen, wieder in diesen stimmigen Alltag zurückzufinden, wo eben Verstand und Herz, Körper und Hirn auf einer Linie spielen, und sie lernen eigentlich, Dinge zu verändern. Ich sage nicht mehr loslassen, weil man versucht, immer loszulassen, oder ich möchte was loslassen. Aber es ist eigentlich ein Integrieren und Wandeln. Also du wandelst etwas, was dir heute nicht mehr gut tut, zu etwas, was dir jetzt gut tut, und die Situationen sind sehr vielfältig. Das kann sein, wenn du eigentlich gar nicht spürst, wo deine Grenzen sind, oder wenn Nein sagen normalerweise ein schlechtes Gewissen auslöst, oder wenn du öfters sagst, aber niemand hilft mir. Alles mache ich alleine, und da merkst du aber trotzdem gleichzeitig also das mit dem Hilfe annehmen, das mache ich nur im Notfall, also wenn es wirklich nicht anders geht, und ich glaube auch Menschen, die einfach wissen, ich schleppe viel aus meiner Vergangenheit mit, und das spüre ich sozusagen wie so eine never ending story im Hintergrund. Aber wirklich verändern tue ich sie nicht. Ich kann sie ignorieren, ich kann sie auf die Seite nehmen, aber sie zieht Energie, und ich glaube, wenn du einfach dein, ich sage immer: Frieden finden mit dem, was ich Frieden finden, mit meinem Leben und mit mir selber, im menschlich sein, im Fehler machen, im nicht alles unter Kontrolle haben, nicht alles perfekt zu machen, auszufallen, einfach nicht können. Und ich glaube, diesen Frieden im Jetzt finden und sein eigenes Jetzt gut und stimmig zu finden, und eben auch gesund. Gretel Niemeyer: Mhm, du hast ja auch mal erzählt, du wohnst am Zürichsee und hast eine ganze Zeit lang den See auch gar nicht so wahrgenommen. Ja, da ist halt der See, ist einer der schönsten Seen in Europa, und dann wirklich, weil ich finde das jetzt immer sozusagen, wir wollen alle ins Jetzt kommen und in dem Moment, und dies und das aber was was bedeutet das in dem Moment zu sein, und das hast du sehr schön beschrieben, weil du ja auch sagst, ja, einfach mal auf den See zu gucken und sich zu denken, das ist schon schön hier, ich atme, das ist geil! Gertrud Angerer: Also einfach dieses, also Zeit nehmen. Also wenn ich merke, dass ich wieder anfange, mich zu stressen, dann kannst du raus schauen, und du hörst zum Beispiel Vögel, Vögel, die Zwitschern und ein Riesenfest haben, also in der in der eigenen Katastrophe. Ich kann mich noch erinnern, wo ich die Krebsdiagnose hatte, nicht wusste, ob er schon gestreut hat, und wenn du rausgehört hast, und diese Vögel haben einfach wirklich Party gehabt. Es ist wunderschön, alles ist gut, jetzt ist gut, und das habe ich für mich selber auch nutzen können, zu sagen, hey, aber jetzt ordne ich, jetzt bin ich da, jetzt ist alles gut, ich habe nicht mal weh, mein Krebs hat nicht weh gemacht, ich habe nicht mal weh. Ich kann das wahrnehmen, und ich kann jetzt feiern, und ich kann den nächsten Moment feiern, jetzt, und ich kann wieder feiern. Und in der Nervensystem Arbeit ist dieses, diese Natur wahrnehmen im Jetzt wirklich als Regulationstechnik, also das macht was, diese Tiere, die du umarmen kannst, dieses Kind, was du knuddeln kannst und dieser Wald oder See oder Vogelstimmen, was immer es ist, sind Ressourcen, um deinen eigenen System Sicherheit und Verbundenheit zu signalisieren, und das sind die Signale, wo unser Nervensystem aufnehmen kann und das heilt, und das sind so diese Dinge, die Menschen, die mit mir arbeiten, dann anfangen auszuprobieren. Gretel Niemeyer: Ja, und das schöne ist ja, das Leben passiert ja trotzdem weiter. Also auch in deinem Leben ist es ja nicht so, dass es keine herausfordernden Momente oder kleinere und mittlere Katastrophen noch gibt oder so. Aber du gehst dann einfach anders damit um, weil dein, du sprichst immer, du hast immer so schöne Bilder, auch mit dem mit dem Glas, einfach das Glas weiter wird, die Kapazität erweitert wird, sich mit dem Mist, den man vielleicht auch im Leben bekommt, auseinanderzusetzen. Also, das finde ich nochmal interessant oder wichtig zu sagen, es geht gar nicht darum, jetzt Zenmäßig durchs Leben zu gehen und zu sagen, ich gehe allen Problemen aus dem Weg, und ich sag nur noch nein, und meine Bedürfnisse sind die wichtigsten, sondern du bist ja auch Mutter von vier Kindern zum Beispiel, die natürlich auch ihre eigenen, ihre eigenen Sachen mit nach Hause bringen und so weiter, und das ist ja nie entspannt und Drama frei, sondern es geht darum, wie wir damit umgehen. Gertrud Angerer: Und es geht darum, dass du selber ein Gefühl bekommst, dass das jetzt wirklich an den Kern geht, also erstens zum Beispiel nicht diesen Disconnect macht, dass du es einfach gar nicht wahrnimmst, sondern dass du eigentlich merkst, das überfordert mich jetzt gerade oder das, das nervt mich oder so, und dass du kompetenter wirst, was dir in solchen Situationen wieder die Klarheit und die Verbundenheit zuerst zurückgibt, dass du eben besser drauf reagieren kannst, und wenn es nur wahrzunehmen ist, dass du, was dein Atem momentan macht oder dich immer, also die Füße am Boden zu spüren oder die Lehne von deinem Sessel zu spüren, das sind so kleine Dinge, die jetzt für mich sehr natürlich geworden sind, die aber sehr unnatürlich waren am Anfang und wo ich lerne, dass ich effektiv besser diese auf und ab Bewegungen vom Leben bewältigen kann, ohne dass ich aus meinem Stresstoleranz Fenster geworfen werde, also ohne dass ich in diese Kampf, man sagt Kampf- von der Fluchthandlung kommt, wo eben dieser Adrenalin und Cortisol Cocktail auch schon rumpulsiert, und ich denke, diese Kompetenz, eben spielerischer mit diesem auf und ab umzugehen, also auch spielerischer, mit den Dramen der Kinder umzugehen. Und das Schöne an diesem ganzen ist, dass du diese also, das finde ich immer so toll, dass du das in den Kindern eben durch das Beispiel auch vorgeben kannst. Also, ich habe jetzt meinen Sohn. Der hat jetzt irgendwann mal gesagt, ach Mama, aber ich habe jetzt schon mal die Füße gespürt. Das hat er irgendwie so mitbekommen, oder dass in seiner Wut oder in seinem, so wie man das in der Schweiz sagt, einfach mal versuchen, auch die Füße zu spüren, während er das ganze spürt oder sich nervt, und dass das vielleicht etwas dazu gibt, eine Zutat, die ihm hilft, diese Emotionen besser balancieren lassen zu können. Und ich finde das, das finde ich auch schön, zu beobachten, wie wie viel ruhiger mein Alltag ist, obwohl meine Kinder wirklich nicht auf der Spur sind. Bei vier Kindern schaffst du das gar nicht. Gretel Niemeyer: Ja, ich weiß nicht, wie du das machst. Ich habe zwei, das reicht. Wie ist es denn? Du hast jetzt ja selber gesagt, du bist eher so, du bist ein rationaler Mensch. Ich bin auch ein relativ rationaler Mensch. Wie lange braucht es denn, um in der Arbeit mit dem Nervensystem eine Veränderung zu spüren? Also, wenn man mit dir auch arbeitet, wie lange braucht es da, um wirklich eine Veränderung zu spüren? Weil du sagst ja selber, es geht darum, im Kern was zu verändern. Es geht darum, neue Nervenbahnen zu schreiben. Ich gehe davon aus, dass das nicht in zwei Wochen gemacht ist. Gertrud Angerer: Ja, es ist, es ist wirklich ein längerer Prozess, weil du musst also, der Körper bringt Schicht für Schicht, und du musst immer wieder diese Sicherheits Signale ins System bringen. Das heißt, diese Fire in wire Verbindungen, die müssen regelmäßiger genutzt werden von dir im Alltag, und das braucht seine Zeit. Also ich sage immer, es ist ein langfristiger Prozess, wo aber eigentlich schon in der ersten Sitzung wahnsinnig viel Ruhe bringen kann oder auch sehr viel Freude. Es wird heller. Ich finde also, ich finde immer, Nervensystem Arbeit wird heller, dein Alltag wird heller, und dieses hell spürst du normalerweise ganz schnell, und du wirst auch sehr schnell kompetenter, wenn du dich auf diese Reise einlässt. Aber es braucht Zeit. Also ich sag immer, also, man sollte also, man sollte das dann eigentlich immer machen, und es wird ja auch dann immer. Aber so die Begleitungen, die sind sicher mehrere Wochen, wenn nicht ein halbes Jahr, Jahr, wo du diese Themen, die sich schwer anfühlen, in einem Raum, in einem Raum sozusagen integrierst, der sich sicher anfühlt, und wo du auch begleitet bist, damit dem nicht eine neue Ebene an Unsicherheit dazukommt. Gretel Niemeyer: Mhm ja, und das schöne ist ja auch, dass in der Arbeit mit dir gibt's ja so verschiedene Phasen. Also, es gibt so die Anfangsphase, die vielleicht intensiver ist, und dann, wenn du sagst, okay, ich begleite jemanden über ein ganzes Jahr oder ein halbes Jahr, dann wird es zum Ende hin weniger eng, einfach damit man ja so diese Kompetenz entwickelt, es alleine im Alltag auch… Gertrud Angerer: Genau also, ich habe für mich entschieden, dass es diese kurzen Interventionen wenig Sinn machen, und ich sage immer, am Anfang musst du vor allem vom Verstand her verstehen, was ist Nervensystem Arbeit, weil sonst machst du nicht mit, weil ich bringe dich vom Denken ins Fühlen, und das ist für ganz viele Menschen so fühlen, wirklich Gefühl, bitte, ich war ja auch so, also kann ich nicht ein Buch lesen, kann ich irgendwie fest arbeiten, aber kann ich diese mit den Gefühlen irgendwie lassen? Gretel Niemeyer: Kann ich Joggen gehen, kann ich … Gertrud Angerer: Ja, genau oder 10 Kilometer schwimmen würde das auch funktionieren. Also ich finde am Anfang, deswegen ist am Anfang die Begleitung engmaschiger, weil du musst zuerst das Rationale verstehen, warum du das jetzt machen solltest oder probieren möchtest, und gleichzeitig lernst du eben Techniken. Es ist wirklich auch eine Tool Übergabe, und und für das ist eine, also ist das intensiver, weil das ist wie eine neue Sprache lernen. Du lernst die Sprache deines Nervensystems kennen, und danach hast du eigentlich eben dieses berühmte Glas. Und dann fängst du an, dieses Glas, wo deine Kapazität, also das, was du nervensystemtechnisch halten kannst, das fängst du an zu dehnen, das wird größer, und damit das größer werden kann, musst du diese Sicherheitsimpulse und diese Verbundenheitsimpulse regelmäßig sozusagen in dein System einfüttern, und da hilft die Begleitung einfach, dran zu bleiben, auch nicht verunsichert zu bleiben und rauszufinden, was ist das, was mir wann am besten tut, weil da gibt's keine Standardantwort. Es geht sehr um dich und was, was für Situationen lebst du und was hilft in dieser Situation, damit es für dein Nervensystem eben innerhalb von diesem Glas bleibt. Und am Schluss geht es darum. Das ist dann bei mir die letzte Phase. So nach vier Monaten ungefähr fängst du dann an, dass sie im Alltag selber zu spielen und zu merken, ich werde immer kompetenter, aber es kann eben auch sein, dass dann Dinge auftauchen, die sich schwerer anfühlen, wo es dann immer noch gut ist, dass du begleitet bist. Gretel Niemeyer: Wie kann man denn jetzt für einen Start mit dir arbeiten? Also wenn jetzt hier Hörer, Hörerinnen, du arbeitest ja vor allen Frauen, aber wenn unsere Zuhörerinnen das hören und sagen: Nervensystem Arbeit hört sich spannend an. Ich bin ja gegen einige Blockaden gerannt, und alle Sachen, die ich bis jetzt ausprobiert habe, haben nicht funktioniert. Oder aber Nervensystem Arbeit, das hört sich nach etwas an, was ich gerne ausprobieren möchte. Was ist da so ein guter Einstieg in die Arbeit mit dir? Gertrud Angerer: Ich habe sozusagen, ich sag claim your life also, komm zurück in dein Leben, mach dein Leben zu deinem Leben, und ich habe das in Phasen unterteilt, und die erste Phase heißt Tip of the Eisberg, und je nachdem, wo du selber stehst, ob du Nervensystem Arbeit schon kennst oder nicht, macht es Sinn, diese erste Phase, diese intensive Phase, die vier Wochen geht, einfach mal durchzuspielen und herauszufinden, wie es dir geht, und dann kommen eigentlich noch mal drei Monatsblöcke hintendran, wo es eigentlich drum geht, deinen Eisberg zu verändern. Und ich hab momentan eben genau dieses Modul, das du Nervensystem Arbeit kennenlernst, also Aktionen definiert, weil ich finde, es ist so wahnsinnig wichtig, dass mehr Menschen kompetenter werden, ihr Nervensystem zu unterstützen. Ich finde, das etwas so wichtig ist als Frau, um nicht auszubrennen, aber auch als Mutter und auch im Zusammenhang mit meinen Kindern. Es ist eine Kompetenz, die wir in der Schule nicht lernen, die es sehr einfach ist, einfach ungewohnt, und ich finde, es sollten mehr Menschen in Kontakt kommen mit dem und weniger still leiden oder weniger still, einfach durchzuhalten, und von daher habe ich einfach gesagt, ich mach jetzt mal meine Anfangsphase, die normalerweise dieses Monat 900 Franken, 900€, 1 zu 1, aber 900 €, die mache ich momentan einfach für 450 Franken, Euro für die, wo es interessiert, und sag, wenn du es mal ausprobieren willst und einfach mal reinschnuppern willst, gönn dir das! Das ist so wertvoll im Rucksack, egal, ob du es dann weiter nimmst, aber es ist so wertvoll und so unterstützend, und Menschen, die einfach mal das ausprobieren können, können mich einfach auf Instagram kontaktieren oder auch auf meiner Webseite. Ich glaube, du kannst die dann verlinken. Gretel Niemeyer: Genau, wir verlinken, genau! Wir verlinken das auf jeden Fall hier unter dem, unter der Folge und auch auf Instagram unter dem Podcast Notes, also, wenn du jetzt Lust hast, mal in die Nervensystem Arbeit reinzuschnuppern, ein paar intensive Termine mit der Gertrud zu machen im Moment, ich meine bis 15 Mai. Gertrud Angerer: Ja, ich mach's bis 15 Mai, und dann sag ich einfach, schnupper mal rein für den halben Preis, und dann find selber raus, tut es dir gut, tut dir nicht gut, und für alle anderen, die jetzt nicht so schnell entscheiden wollen, auch die 900 €. Man kann es auch später entscheiden. Man soll immer das machen, was stimmig ist für jemanden. Gretel Niemeyer: Sehr sehr gut, cool. Gertrud, hast du für uns am Ende nochmal ein Tipp, vielleicht so eine Sache. Du sagst natürlich, klar ist individuell, Nervensystem Arbeit, jeder Mensch ist unterschiedlich. Aber hast du noch mal so ein Tipp für uns, was wir machen können, um unser Nervensystem mal so akut, akut zu regulieren, wenn es gerade eine stressige Phase ist, das sonst gerade richtig schlecht geht? Hast du da irgendwie so einen Tipp, der immer funktioniert oder der gut funktioniert? Gertrud Angerer: Ja, genau also, ich finde dieses Spür, dass deine Füße am Boden stehen, und spür auf, was du sitzt, also dass sich der Stuhl, dass du den Stuhl spürst oder die Rückenlehne spürst. Dieses Gefühl für, ah, ich spüre was im Rücken. Ich habe meine Füße am Boden, und das ist momentan da. Das ist etwas, was du immer wieder machen kannst, auch beim Kochen oder beim Einkaufen. Du kannst dort stehen und spüren. Ich stehe am Boden, ich, ich spür, ich spür die Kleider auf meiner Haut, und das andere, was ich auch ganz viel auch jetzt vor deinem Podcast gemacht habe, ist einfach die Augen schweifen lassen, also wirklich wahrnehmen, was ist oberhalb vom Kopf, was ist über meiner rechten Schulter, und die Augen auch weit und nah einstellen und einfach mal neugierig sein, was du merkst, also ob du zum Beispiel merkst, dass die Pflanze staubig ist, oder ob du merkst, dass das, dass das, dass das Kissen eine gelbe Farbe hat, und du musst einfach neugierig sein, auch was du dabei denkst. Eben, also, mein altes, ich hat zum Beispiel den Staub auf der Pflanze gesehen, oder, und mein neues, ich sieht vielleicht das, dass ich schön wohne, und dabei einfach spielerisch bleiben und einfach sehen, was, wie fühlt sich das an, wenn ich einfach mal wahrnehme, wo ich in der Umgebung bin? Gretel Niemeyer: Sehr gut, sehr, sehr gut! Vielen, vielen Dank für diese Impulse, vielen Dank für ja so ein Einstieg in dieses interessante Thema. Wie gesagt, wir verlinken alles hier unter diesem, unter dieser Podcastfolge, auch das Frühlings Angebot von der Gertrud, das bis zum 15 Mai gilt. Und ja Gertrud, ich danke dir vielmals, dass du dir die Zeit genommen hast, hier Gast bei Moin um Neun zu sein. Gertrud Angerer: Danke, Gretel, für die Einladung, und ich wünsche allen ein schönes Wochenende! Gretel Niemeyer: Ja, sehr cool, genau, und wenn ihr uns noch was gutes tun wollt, dann wie immer. Liked gerne diese Folge, gibt uns ein paar Sternchen, hinterlasst uns einen Kommentar, schreibt uns gerne, auch wenn ihr einen Wunsch habt zu einem bestimmten Thema für eine der weiteren Folgen. Wir freuen uns auf jeden Fall über jegliche Form der Interaktion und Wertschätzung von euch. In diesem Sinne einen schönen Tag, wann auch immer ihr das hört, und ja alles, liebe Ciao ciao!

  19. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Ja, aber wenn Du Angst-Expertin bist, warum sprichst Du dann noch über Deine Ängste? Und wenn Dein Schweden-Leben so toll ist, warum zeigst Du uns dann auch die Schattenseiten? Und wenn Du ein erfolgreiches Online-Business mit Deiner Mutter leitest, warum sprichst Du darüber, dass ein Funnelaufbau echt auch schwierig ist? Ich habe schon oft gehört, dass ich erfolgreicher sein könnte, wenn ich anders wäre. Wenn ich weniger Tiefgang und mehr die positiven Dinge zeigen würde. In dieser Podcast Folge zeige ich Dir, warum sich das anfühlen würde, als würde ich mir ein Bein abhacken und warum ich mich trotzdem für den Weg entschieden habe, den ich gehe. Den, mit Höhen und Tiefen und den, wo ich meinen Follower*innen auch diese zumute Im Gepäck habe ich diese drei Beispiele aus meinem Leben: Warum zeige ich als Wirtschaftspsychologin und Angst Expertin trotzdem, dass ich “nicht geheilt” sondern immer noch im Kontakt mit dem Thema Angst bin? Warum begleite ich Frauen beim Funnelaufbau und E-Mail-Marketing und mache dennoch drauf aufmerksam, dass es nicht easypeasysupercheasy ist? Auch wenn ich ein mehrfach sechsstelliges Online-Business aufgebaut habt? Warum zeige ich vom Schweden-Leben nicht nur die schönen Blumen und langen Abende, sondern auch die emotionalen wie physischen Schwierigkeiten, die ich hier erlebe? Diese Folge ist selten emotional und direkt, denn es nervt mich. Es nervt mich, dass gefühlt jeder Coach heute Dinge verspricht und zeigt, die immer und immer wieder dieses Happy-Life suggerieren, was aber hinter der Fassade bei den wenigsten so stattfindet. Wer das braucht, ist bei mir einfach nicht an der richtigen Adresse. Und dass, obwohl ich ein sehr reflektierter, zufriedener und beruflich erfolgreicher Mensch bin! Schick mir unbedingt Feedback zu dieser Folge und spring rüber zu Insta und schick mir eine Nachricht! Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo, moin, moin und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Gretel und Laura, und hier ist wieder Laura, und ich freue mich sehr, eine Podcastfolge aufzunehmen, die ich nicht lange vorbereitet habe, oder das Thema ist noch nicht lange in der Planung, sondern das ist eine sehr spontane Aufzeichnung, und sie wird auch sehr schnell ausgestrahlt, also die Aufnahme ist relativ kurz, bevor die Folge ausgestrahlt wird. Das Thema, was ich heute mitgebracht habe, beschäftigt mich schon lange immer mal wieder und ist ein sehr persönliches Thema, denn es ist ein sehr persönliches und gleichzeitig auch nicht sehr persönliches, sondern ein sehr weitgreifendes Thema, was viele, viele von uns Selbstständigen betrifft, und zwar geht es um das große, schwierig auszusprechen Wort, Whataboutism, was meint, dass zum Beispiel Menschen, die sich für Naturschutz einsetzen, besonders gesellschaftlich, von Individuen und der gesamten Gesellschaft beäugt werden und geguckt wird, ob sie es auch wirklich richtig machen. Also ein Beispiel für Whataboutism ist, dass eine Klimaaktivistin ganz viele Hassnachrichten bekommt, wenn sie eine Avocado isst, und dann wird gesagt, ja, du sagst hier was von Klima und Veränderung, aber isst selber die Avocado, die um die heile Welt geflogen ist. Whataboutism meint dieses ja, aber was ist denn mit dir? Du machst das ja auch nicht richtig, und dieses Thema in einer etwas umgewandelten Form trifft uns Selbstständige auch häufig, wenn wir uns auf eine gewisse Art und Weise zeigen, und dazu habe ich euch heute drei Beispiele mitgebracht aus meinem ganz persönlichen Leben und meinem Business, wo mich dieses Thema immer mal wieder erreicht. Und zwar geht es darum, wie ehrlich kommuniziere ich über mich und mein Business, welche Rolle nehme ich ein, wieviel zeige ich von mir und wo ist eine Grenze gesetzt? Und das erst mal vorab kleiner Spoiler, dass jede und jeder von uns darf selber entscheiden, wie viel er oder sie von sich selber, persönlich oder privat teilt. Das ist völlig klar. Das darf jeder entscheiden. Nichts desto trotz habe ich häufig Kontakt damit, dass Menschen mir spiegeln, dass ich erfolgreicher sein könnte, wenn ich nicht so ehrlich kommunizieren würde, wie es mir zum Beispiel geht und wie es um mich und mein Business steht. Was meine ich damit? Zum Beispiel bin ich eine Person, die nicht ständig davon erzählt, dass sie irgendwelche sechsstelligen Jahresumsätze oder fünfstellige langes oder Trippel oder Quadro oder Zich Fach, fünf oder sechsstellige Launches hinlegt. Ich bin auch nicht die Person sagt, wenn du mit mir zusammenarbeitest, bist du nach einem Monat sechsstellig, oder wenn du mit mir arbeitest, hast du keine mentalen Sorgen mehr. Das bin ich einfach nicht. Das ist nicht meine Art, und ich kann auch nicht dahinter stehen, das zu tun. Warum? Weil ich möchte Menschen begleiten, und ich weiß, dass manche Prozesse länger dauern, manche, manchmal geht das vor, zurück, drei Schritte vor, einen zurück, und das ist für mich das wahre Leben, und ich bin einfach ein Mensch, der sich mit seiner ganzen Persönlichkeit und seiner ganzen Art in meine Arbeit stürzt. Das heißt, wenn ich Menschen begleite, zum Beispiel in unserer tollen, tollen, tollen Mastermindgruppe Smash it, dann geht es nicht nur auch, aber nicht nur darum, dass Menschen Umsatzziele erreichen oder einen super erfolgreichen Launch hinlegen. Das ist wichtig für uns als Unternehmerin. Ja, ja, aber es geht auch darum, ganz ehrlich darüber zu sprechen, wenn es Rückschläge gibt, wenn man Zweifel hat, dass es manchmal sehr anstrengend ist, und all diese Themen. Wo trifft mich jetzt also häufig als Laura Roschewitz eine abgewandelte Form des Whataboutism, an der Stelle, wo ich zum Beispiel, ich habe euch drei Themen mitgebracht, wo ich das versinnbildlichen möchte, wo ich authentisch, auch wenn es ein großes Wort ist, wo ich ehrlich kommuniziere, auch über Social Media, und wo ich immer mal wieder Resonanz bekomme, dass das ja Menschen verunsichern könnte, dass Menschen mir dann ja nicht vertrauen, dass Menschen denken, dass ich nicht erfolgreich bin, und da möchte ich, da wird es mir so richtig ein bisschen, da werde ich richtig ein bisschen fuchsig, weil in meiner Welt ist es das Gegenteil. Wenn jemand ehrlich kommuniziert, vertraue ich dieser Person erst recht. Drei Beispiele aus meinem Leben, wo ich mich für den ehrlichen Weg entschieden habe und vielleicht nicht für den, der automatisch am meisten Umsatz bringt. Ich glaube aber trotzdem daran, dass es der richtige Weg ist, und er führt auch dazu, dass ich eine erfolgreiche Unternehmerin bin. Vielleicht braucht es etwas länger an der einen oder anderen Stelle, vielleicht gehen wir auch Umsätze flöten, aber ich bin damit ehrlich und zufrieden und kann abends richtig gut in den Spiegel gucken. Und nochmal, jeder darf für sich entscheiden. Nicht meins ist der goldene Weg, meins ist für mich der goldene Weg, und ich möchte an drei Beispielen einmal zeigen, wo ich mit Sicherheit in dieser Social Media Welt, in diesem Außenauftritt mich erfolgreicher darstellen könnte. Mich größer machen, mich mehr shiny machen, aber es ist halt nicht Meins und nicht, weil ich einen Komplex habe. Ich stehe voll dahinter, dass ich eine erfolgreiche Unternehmerin mit drei Standbeinen bin und dass ich weiß, was ich tue, und dass ich Menschen mit meinem ganzen Wesen, meiner Expertise, meiner Zeit und meinem Raum begleite. Das ist das, was ich tue. Drei Beispiele aus meinem Leben. Das erste Thema ist das Thema Angst. Ich bin Wirtschaftspsychologin, ich hab ja nicht ohne Grund Psychologie als ein Teil meines Studiums gewählt. Ich habe mich von Anfang an sehr dafür interessiert, wie Menschen mental gesund werden, bleiben oder sein können, trotz oder wegen ihrer Arbeit. Gleichzeitig war ich ab meinem 25. Lebensjahr für einige Jahre sehr stark von Angstzuständen, Depressionen und Panikattacken betroffen. So stark, dass ich viel Therapie, auch einen Klinikaufenthalt und viele, viele wirklich schwierige Momente durchleben musste. Diese krassen Angstzustände, Panikattacken und Depressionen habe ich erfolgreich in mein Leben integriert und überwunden. Das heißt, heute bin ich nicht akut in Angstzuständen oder einer Depression. Ich habe es aber eher so verarbeitet, dass es ein Teil von mir undmeiner Geschichte ist und ich damit heute sehr gut umgehen kann, dass es mich nicht mehr am Leben hindert und dass ich sehr viele, ich glaube auch sehr mutige Dinge tue. Nichts desto trotz bin ich nicht der Mensch, der sagt, und das möchte ich euch heute einmal in dieser Podcastfolge zeigen, ich zeig dir in drei Schritten, wie du deine Angst überwindest. Ich bin auch nicht der Mensch, der sagt, arbeite ein halbes Jahr mit mir, und dann bist du deine Angst los. Ich bin auch nicht der Mensch, der sagt: Komm in unsere Mastermind, du wirst nie wieder Angst haben, weil ich da nicht hinterstehe, weil auch ich heute noch Angstkontakte habe, natürlich, und die teile ich, und manchmal melden mir Menschen zurück, direkt oder indirekt, dass ich erfolgreicher sein könnte, wenn ich dieses Thema abgeschlossen hätte, wenn ich Menschen zeigen kann, man kann es überwinden, und das möchte ich auch tun. In unserer Mastermindgruppe Smash it empowern, ermutigen wir Menschen, sich ihrer Angst zu stellen, das Thema Mut nicht als Gegenteil von Angst zu sehen. In meinen Blockartikeln schreibe ich darüber, und trotzdem gehört für mich die Ehrlichkeit da relativ weit hoch. Denn wenn ich früher gewusst hätte, dass die Angst nicht weg muss, sondern dass ich sie integrieren kann, dass die Angstzustände weg mussten, da war ich in therapeutischer Begleitung, und nicht desto trotz warte ich heute nicht mehr auf den Moment, bis meine Angst im Leben verschwindet. Dann würde ich sehr lange warten, sondern ich habe gelernt, das zu integrieren. Das ist, was ich heute in meinen Formaten, in meinen Workshops und vor allem in der Mastermindgruppe anbiete. Also der Unterschied für mich ist, mache ich daraus, ich hab das überwunden, und ich zeig dir in drei Schritten, in einem halben Jahr, in dem und dem, dass du das nie wieder hast. Das finde ich nicht, das finde ich nicht seriös, weil ich das nicht versprechen kann, weil es ein viel zu komplexes Thema ist. Aber ich kann dir sagen, ich begleite dich, ich kann dir sagen, ich kann dir all mein Wissen aus diesen wirklich sehr, sehr schwierigen Jahren mit an die Hand geben, neben meinem Fachwissen als Wirtschaftspsychologin, als Unternehmerin, als Frau, die ein Onlinebusiness mit ihren Eltern leitet, was mehrfach sechsstellig ist. Vielleicht kannst du den Unterschied fühlen, und ich möchte nicht auf dieses ja, aber wenn du es ja erfolgreich überwunden hättest, warum? Warum redest du denn noch darüber? Weil es mir wichtig ist, weil es mir wichtig ist, nicht die rosarote Brille aufzusetzen, weil es mir wichtig ist, nicht toxisch positiv zu sein und zu sagen, hey, ich habe meine Angst überwunden, willst du das auch? Dann Buch mich! Das bin ich nicht, ich bin das, die sagt ja, ich hatte eine richtig krasse Zeit, und immer mal wieder kriege ich Angstpieks. Aber ich habe sie erfolgreich soweit überwunden, integriert, dass ich ein erfolgreiches, selbstbewusstes, selbstständiges und mutiges Leben und Business Leben führen kann. Und wenn dich das interessiert, dann schick mir dazu gerne eine Nachricht. Für das andere bin ich nicht die Beste. Ja, neben dem Angstthema, hab ich eben schon mal angedeutet, ist ein zweites sehr wichtiges Thema, dass ich ja verschiedene Standbeine habe. Das erste und sehr große ist das Business mit Gretel zusammen, in dem auch dieser Podcast hier geboren ist, unsere tolle Mastermindgruppe Smash it geboren wurde und mittlerweile ja jetzt schon richtig lange läuft. Und wenn du da Interesse dran hast, wir haben auch gerade ein paar Plätze frei. Also schick uns unbedingt eine Nachricht, gerne auf Instagram an Gretelniemeyer oder an mich, Laura.Roschewitz. Ähm, und neben diesem Business mit Gretel habe ich nochmal ein ganz eigenes kleines Business als Wirtschaftspsychologin, wo ich Teams begleite, und ich habe noch ein Großprojekt mit meiner Mutter und ihrem Mann, nämlich das Jin Shin Jyutsu Zentrum Hamburg, ein Online Business, und in diesem Business launchen wir regelmäßig, ist ein reines Online Business, und wir haben ein Panel aufgebaut mit mehreren 1000 Menschen, und wir launchen und haben viele, viele, mehrfach fünfstellige und sechsstellige Launches und Jahresumsätze, und das ist auch ein Thema. Ich berichte nicht an der großen Glocke, dass, wenn du jetzt mit mir arbeitest, du das auch lernst, weil ich weiß, was das für ein langer Weg war. Ich begleite dich ja beim Funnelaufbau. Ich kann dich sehr, sehr gut beraten dabei, wie du launchst, was der Hockeyschläger ist, was im Anschluss passiert, was ein Downsell ist, wie du Emails aufbaust. Das alles kann ich, weil ich das über die letzten drei Jahre sehr, sehr intensiv gelernt habe, und erfolgreich, denn das Online Business, was wir zusammenführen, steht. Wir sind mittlerweile ein Team von sieben Personen und machen ausschließlich aus diesem Online Funnel unser Business. Nichtsdestotrotz rede ich auch dort über die Höhen und Tiefen, über die Herausforderungen, die auf einen zukommen, wenn man so einen Funnel baut, und mach nicht daraus. Buch mich jetzt, und in einem halben Jahr hast du den perfekten Funnel. Wieder, warum machst du das nicht, Laura? Warum tust du das nicht? Warum sagst du das nicht? Weil ich es so nicht versprechen kann? Nicht, weil ich ein Imposter habe, nicht weil ich mir nichts zutraue. Ich traue mir sehr viel zu, und ich traue mir sehr wohl zu, dich sehr gut dabei zu begleiten, zu schauen, ob ein Funnel in deinem Business sinnvoll ist und wie wir den zusammen Step By Step aufbauen können. Ich bringe alle meine Expertise und mein Wissen rein, und ich kann dich daneben noch beim Thema Angst und mentale Gesundheit begleiten. Aber ich mag diese Versprechen nicht, weil ich nicht weiß, wer du bist, weil ich nicht genau weiß, was dein Ziel ist, und weil ich authentisch und ehrlich bin, und ich weiß, es gibt ups and downs, es gibt Rückschläge und es gibt Fortschritte, und es geht manchmal viel schneller, als man das erhofft hatte, und manchmal dauert es viel, viel länger. Und das dritte Thema, was ein sehr, mehr persönliches Thema ist, ist das Leben hier in Schweden. Mein Partner und ich sind vor zwei Jahren mit unserem mit viel Zeit nach Schweden gegangen. Das heißt, wir verbringen sehr viel Zeit hier in Schweden. Wir haben mittlerweile ein kleines Haus, in dem wir leben. Wir leben hier ein sehr einfaches leben. Wir sagen immer Hippy meets Business, also wir sind hier in einem sehr, sehr einfachen Holzhaus aus dem Jahr 1690. Wir versuchen, unseren Garten als Selbstversorger irgendwann mal aufzubauen, bauen viel Gemüse an. Wir haben hier kein Badezimmer und eine Draußendusche und keine Heizung, und das ist ein großes Experiment, ein großes Abenteuer. Und auch hier könnte ich ein bestimmt sehr erfolgreichen Instagram Channel aufbauen und sagen: das Traumleben in Schweden, Schweden für Aussteiger, Selbstversorgergarten, Remotework, Digital normads. Das ist ein super großer Markt, und ich habe das eine oder andere mal darüber nachgedacht, das zu tun, und hab mich dagegen entschieden. Was ich mache, ist es ehrlich zu teilen. Warum mache ich das hier? Was gibt mir dieses sehr, sehr analoge Leben in Kombination mit meinem sehr digitalen Berufsleben? Was ziehe ich daraus, was gibt mir Kraft? Was ist schwierig? Wo zweifle ich, wo verzweifle ich vielleicht manchmal? Was ist meine Komfortzone? Was macht das mit meiner Angst, und was macht das mit meinem Business? Warum mache ich das, nicht um ganz schnell ganz viele Follower aufzubauen, nicht um den Fame zu haben, und nicht, dass die Menschen klatschen, wenn ich die Tomaten ernte. Das ist mir viel zu sehr nach außen gerichtet, und für mich und wieder, das darf jeder für sich selber entscheiden, ist es nicht das, was ich zeigen möchte. Ich möchte zeigen, wie es ist, eine Entscheidung zu treffen, die nicht einfach ist. Ich möchte zeigen, wie es ist, weit weg von seinen Liebsten zu leben. Ich möchte zeigen, dass für mich der perfekte Ausgleich zu einer sehr schnelllebigen Welt mit drei Businesses, mit viel Online Arbeit, viel virtueller Arbeit, der perfekte Ausgleich die Gartenarbeit ist. Ich lerne hier so viel, dass ich Dinge kann, wo ich immer gedacht hätte, die kann ich nicht. Eine draußen Toilette im Winter, habe ich immer gesagt seid ihr verrückt, auf gar keinen Fall! Warum soll ich das tun? Ich hab gelernt, das zu tun, und ich habe gelernt, dass ich noch so so viel mehr kann, was ich mir manchmal nicht zutraue, das ist, was ich zeigen möchte. Könnte ich vielleicht erfolgreicher sein in so einer ganz eindimensionalen Betrachtung, könnte ich mehr FollowerInnen haben, könnten mehr Leute sagen, ja, das sieht so toll aus bei euch, mit Sicherheit, aber es ist nicht meins, und ich merke, dass mir das allerwichtigste ist, dass ich den Computer ausmache oder mein Handy mal ausschalte und mich mag. Und um mich zu mögen, ist es auch wichtig, alle Teile an mir zu mögen. Und wenn ich euch nur einen ganz, ganz kleinen Bruchteil meiner Persönlichkeit präsentieren würde in diesem Podcast, auf meinem Insta Profil oder wo auch immer, dann würde es sich für mich, und das muss wieder nicht für alle so sein, aber so anfühlen, als würde ich Teile verbergen. Wenn ich euch nur das rosarote, schöne Schweden Leben um Mittsommer hier zeigen würde, dann würde sich so anfühlen, als würde ich euch nicht das zeigen, wie es wirklich ist. Und ich bin eine Wahrheitsliebende und eine. Ja, ich mag das einfach mit Haut und Haar, mit Geruch und Geschmack. Und so bin ich im Business. So bin ich mit Gretel zusammen in der Mastermind, wir zeigen viel von uns, es gibt Blicke hinter die Kulissen, und natürlich sind wir daran interessiert, dass wir selber erfolgreiche Unternehmerinnen sind. Wir sind eine Firma, ein Unternehmen, und wir möchten zusammen natürlich Geldverdienen, Umsätze machen, uns selber und unser Team finanzieren. Ich möchte aber auch in den Spiegel schauen können. Ich möchte auch meine Werte leben, und ich möchte auch kein Bullshit Business betreiben, wo ich sage, hier in Schweden ist alles toll, wo ich sage, so launchen wir sechsstellig, und du kannst es auch innerhalb von vier Wochen, und wo ich sagen würde, in drei Wochen hast du keine Angst mehr, das ist einfach nicht, wie ich bin. Ich möchte dich aber sehr, sehr gerne einladen, mit mir ins Gespräch zu kommen. Wenn ich dich begleiten darf mit all meinem Wissen, meiner Zeit und meinem Engagement und meinem Expertenstatus und meinen aufgebauten Erfahrungen aus vielen Jahren Selbstständigkeit, aus vielen Jahren Online Business, aus mittlerweile mehreren Jahren mit Gretel Zusammenarbeit, dann melde dich. Ich freue mich sehr, wenn wir zusammenarbeiten, und das ist auch ein wichtiger Teil für uns, dass auch aus diesem Podcast ihr euch traut, euch zu melden und uns mal anzufunken, weil wir wissen ja gar nicht, wer uns hier alles zuhört. Wir sehen zwar immer die Zahlen, aber wir wissen ja gar nicht, wer du bist. Also heute, nach meiner kleinen Offenbarung hier ein bisschen persönlichen Deeptalk, würde ich mich umso mehr freuen, wenn du mir eine Nachricht schickst. Womit kannst du dich identifizieren? Was findest du ganz anders, als ich das gerade gesagt habe? Was kannst du verstehen und was vielleicht auch nicht? Ich bin super gespannt, und es würde mich wirklich von Herzen sehr freuen, wenn du nach dieser Podcastfolge einmal rüber springst zu Insta und dort meinen Namen eingibst. Wenn du mir noch nicht folgst Laura Roschewitz rosch, ist es manchmal schwierig zu verstehen und mir eine Nachricht schickst, eine Resonanz auf diesen Podcast. Wenn es ein Herz und Podcast ist oder ein, was hast du denn da erzählt oder das kann ich gar nicht verstehen, oder das sehe ich ganz anders. Ich würde mich sehr, sehr freuen über Resonanz, denn, dafür machen wir das auch, und das ist beim Podcast gar nicht so einfach, denn man spricht ziemlich in den blauen Dunst. Das war's für heute! Ich freue mich sehr, von dir und euch zu hören, und es geht weiter am Donnerstag mit einer neuen Podcastfolge, mit einem Interview mit Gretel, und bis dahin, wir steuern auf die dreihundertste Folge hin, und das sei noch mal kurz angeteasert. Kommende Woche ist die Jubiläums Woche. Dort wird es ganz, ganz viele Folgen von uns geben, nämlich von Dienstag bis Freitag jeden Tag eine, nicht nur zwei in der ganzen Woche, und es wird großartig werden. Es wird etwas anders werden als sonst. Wir werden darüber sprechen, was wir gelernt haben in 300 Folgen, ob es eigentlich weitergeht mit Moin um Neun und und werden ein tolles Interview führen, wo Gretel und ich interviewt werden, und deswegen solltest du dir die nächste Woche unsere Podcast Folgen auf jeden Fall schon mal notieren und alle anhören. Es wird besonders toll, denn am Freitag nächste Woche werden wir etwas verlosen, und das wird was wirklich wertvolles, tolles, großes sein, und deswegen notiere dir schon mal unsere Jubiläums Woche nächste Woche hier bei Moin um Neun. Am Dienstag geht's los mit unserer dreihundertsten Folge Ladys und Gentleman. Das ist wirklich verrückt! Also ich freue mich auf die nächste Woche, und jetzt spring bitte rüber zur Insta, schickt mir eine Nachricht und kann es auch zu Linkedin hingehen. Da bin ich auch zu finden, und dann sehen und hören wir uns Donnerstag in der nächsten Folge und nächste Woche zur Jubiläums Woche. Bis dann mach's gut! Ciao! Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  20. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen _Nichts bekomm ich richtig hin 🤯 Naja – das war jetzt auch nicht soooo schwer, das gut zu machen 🤯 Morgen wird der Chef es merken, dass ich es gar nicht so drauf habe 🤯 Also ehrlich, das könnte jeder so 🤯_ Kommen Dir solche oder ähnliche Sätze bekannt vor? Dann leidest Du möglicherweise unter dem sogenannten Impostor aka. Hochstaplerin-Syndrom! In dieser Podcast-Folge nimmt uns die Hamburgerin Anne Dillmann mit in ihre intensive Arbeit mit Frauen, die unter diesem Syndrom und seinen Auswirkungen leiden. Anne hat im Gepäck: 🧳 3 Fragen, mit denen Du Deinen Impostor entlarven kannst (denn erst nach der Erkenntnis kannst Du wirklich dran arbeiten) 🧳 Ihre eigene Geschichte mit diesem Syndrom und seinen Auswirkungen – und einem großen Zusammenbruch, der ihren Weg verändert hat 🧳 Einen großen Wunsch an die Gesellschaft zu dem Thema Weiblichkeit Denn: Das Impostor-Syndrom tritt bei so vielen Menschen aller Hintergründe auf und verschlingt Energie & Potential – doch das muss nicht sein! Warum das gefährlich ist, unsere Wirtschaft dringend Weiblichkeit braucht und wie wir dort einen Schritt weiterkommen, erfährst Du in diesem tollen Interview. Schau unbedingt einmal bei Anne vorbei. Sie ist nicht nur Impostor-Expertin, sondern eine inspirierende Seele, die an Solidarität und Gerechtigkeit glaubt, sich für Gleichheit in unserer Gesellschaft einsetzt und eine Stimme zum Niederknien hat. Hier findest Du Anne im Netz: https://annedillmann.de https://www.instagram.com/anne_dillmann/ linkedin.com/in/anne-dillmann-7894b4215 Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Gretel und Laura, und heute ist wieder Interview Zeit, und ich freue mich sehr. Ich habe eine ganze Zeit gerade kein Interview aufgenommen und freue mich. Ich bin ein bisschen aufgeregt und sage erstmal moin, moin, hallo, herzlich willkommen in unserem Podcast, liebe Anne! Anne Dillmann: Hallo, liebe Laura, und herzlichen Dank für die Einladung. Laura Roschewitz: Ich freue mich sehr. Anna ist, ich habe das schon öfter im Podcast hier erzählt. Es gibt so unterschiedliche Interviewgäste hier bei uns. Es gibt Menschen, die kenne ich schon sehr lange und sehr gut, und es gibt Menschen, die sind so ein bisschen wie so ein Podcast blind date, und das ist heute aber wieder der Fall. Wir kennen uns noch so gut wie gar nicht, aber ich habe das Gefühl, dass das Gespräch mit dir ein total toller Beitrag für unsere Community sein kann, und deswegen habe ich dich eingeladen, und am Anfang versuche ich ja immer, unsere Gäste so in meinen Worten vorzustellen, und danach hast du die Möglichkeit, das zu korrigieren oder zu ergänzen. Also Anne Dillmann, Hamburgerin, also wir sagen gerade von Hamburg, meiner Herzensheimat rüber nach Schweden, hallo. Du bist für mich, wie ich dich wahrgenommen habe, eine sehr, sehr strahlende, ausstrahlungsreiche Frau, und ich glaube auch, dass das bestimmt etwas damit zu tun hat, was du beruflich machst, denn du kümmerst dich als Coach, als Begleiterin um die Strahlkraft von Menschen. Was das genau bedeutet, wirst du uns erzählen, und darüber hinaus habe ich von dir gelernt, dass du, und ich glaube, das ist ein ganz, ganz großer gemeinsamer Nenner von uns beiden. Du bist mit einem Sack voller Fragen auf die Welt gekommen, und der ist auch nie leer geworden. Der ist bis heute prall gefüllt, und du hast aus uns unterschiedlichsten Perspektiven in deinem Leben, auch in deinem Berufsleben Fragen gestellt. Und da ich ja hier im Podcast die Fragende bin und auch dafür bekannt bin, dass ich sehr viele Fragen immer stelle, freue ich mich sehr darauf, wie das hier in diesem Interview zusammen funktioniert. Ansonsten glaube ich, dass wir noch nen großen gemeinsamen Punkt haben, und zwar ist uns Lachen und Freude im Leben sehr wichtig und auch Solidarität und ein gewisser Gemeinschaftssinn und das Kümmern in einer Gemeinschaft und Gesellschaft. Das heißt, wir haben, glaube ich, viel zu schnacken, und bevor du dich gleich vorstellst, ist noch ein letztes Thema, was ich mit dir in Verbindung bringe, was ich glaube, was wahnsinnig interessant sein kann für alle, die uns zuhören, und gerade für uns selbstständige Frauen, dass Hochstapler/Hochstaplerin Syndrom, was, glaube ich, viele kennen, auch als Impostor Syndrom bekannt. Damit beschäftigst du dich, und da werden wir heute auch drüber sprechen. Liebe Anne, hab ich dich mit meinen Worten ungefähr skizzieren können? Anne Dillmann: Ich finde, du hast mich wahnsinnig gut getroffen. Ich habe kaum noch ein Impuls, selbst was zu sagen, wäre aber trotzdem so frei, wenn du erlaubst. Also in einem Satz würde ich sagen, ich helfe Frauen, ihr Hochstaplerin Syndrom in die Wüste zu schicken. Was ist so meine Mission? Weil ich würde es wirklich eine Mission nennen, weil ich wirklich so ein echtes Herzensbusiness mir aufgebaut habe, nachdem ich früher als Angestellte doch lange an meinen eigentlichen Bedürfnissen vorbei gearbeitet habe. Also, ich habe diese Mission, dass ich Frauen in allen Lebensbereichen und für mich ist es ganz wichtig, in der Arbeit so zu stärken, dass die sich authentischer zeigen können, dass die sich wohlfühlen in ihrer Haut und dass sie vor allen Dingen nicht permanent an sich und ihren Fähigkeiten zweifeln. Also, das heißt, ich erlebe so viele super qualifizierte, super smarte, tolle Frauen, die den ganzen Tag wirklich durch ihr Arbeitsleben gehen und denken, oh, ich glaube, das fliegt jede Minute auf, dass ich das eigentlich überhaupt nicht drauf habe, was ich hier anbiete, und warum tue ich das, und warum glaube ich, das zu können? Das ist natürlich total eng mit meiner eigenen Geschichte verknüpft, wie ihr euch wahrscheinlich alle jetzt schon denken könnt. Ja also, ähm, ich bin schon sehr früh mit einem Hochstaplerin Syndrom durch mein Leben gelaufen und geeiert, als ich noch gar nicht wusste, was das ist, dass es dafür einen Namen gibt und dass man da auch was gegen tun kann und dass es vor allen Dingen, dass das nichts ist, was irgendwie meine Schuld, mein Fehler, mein Versagen ist, sondern dass das was mit sehr, sehr früher Prägung und sehr alten und unpassenden Glaubenssätzen zu tun hat. Laura Roschewitz: Das wäre tatsächlich eine meiner ersten Fragen gewesen, und dann greife ich jetzt schon mal auf, was ist, wie würdest du dein Beziehungsstatus heute zu deiner Hochstaplerin, deiner Inneren beschreiben? Anne Dillmann: Also, ich hab ja vorhin so ein bisschen magisch gesagt, wir schicken das mal eben in die Wüste. Ich würde das natürlich schon relativieren wollen, indem ich sage, ich begegne meinem Impostor ab und an zum Beispiel, ich nenne euch mal ein Beispiel. Gestern hast du mich ja so nett angeschrieben, und wir haben uns ja überhaupt erst gestern in einem digitalen Raum gar nicht persönlich kennengelernt, aber offenkundig gesehen und zur Kenntnis genommen, und dann kam deine Anfrage für den Podcast, und dann dachte ich so, ähm, hat die sich jetzt vertan? Meint die jetzt mich, warum da waren 120 Frauen? Warum will die mich ja? Und dann musste ich so lachen, und dann dachte ich so, naja, die wird schon Gründe haben, irgendwas scheint dir gefallen zu haben, und das heißt, das geht nie ganz weg, würde ich zumindest behaupten. Aber ich würde gleichzeitig sagen, ich bin damit so ja so aufmerksam und wachsam in Verbindung, und ich habe so viel über mich und den Umgang damit gelernt, und ich finde es einfach auch total schön, das weiterzugeben und da andere Frauen auch zu inspirieren und wirklich so in ihre, in ihre volle Fülle zu kommen und sich einfach mal zu zeigen und nicht dauernd zu denken, oh, ich bin irgendwie einfach nicht gut genug da ist, da ist irgendwie ein Fehler in mir. Ja, da stimmt was nicht! Laura Roschewitz: Fehler im System, irgendwie. Was würdest du sagen? Wann bist du persönlich auf die Reise gegangen? Wann hast du das erste Mal gedacht, dass es vielleicht nicht einfach wahr ist, dass du irgendwie nicht gut genug bist oder dass du es einfach nicht so drauf passt, sondern hast du? Kennst du diesen Moment, wo du das erste mal dachtest, vielleicht ist es ja was, was man behandeln kann, also vielleicht ist es doch was, wo man noch was machen kann? Anne Dillmann: Genau ja, ich kann dir ja ein bisschen was zu meinem Weg erzählen. Also ich würde es nicht so auf auf einen Tag, oder? Aber es gab natürlich Erlebnisse. Bei mir war es so. Ich komme ja ursprünglich aus dem Journalismus, und ich habe so die ersten zwölf, 15 Jahre habe ich so richtig schön gut abgeliefert. Ich war der beste Kerl im Stall, und ich habe die also, das war, ich habe diese Arbeit als was sehr Kompetitives erlebt, aber das hat mich auch gar nicht so irre oder verrückt gemacht, weil ich das so dieses sehr männliche Umfeld, auch aus meinem familiären Hintergrund sehr gut kannte und irgendwie gut beherrscht habe. Also ich kann männliche Energie sehr gut, und ich war da sehr gut drin und hab dann auf einmal, nicht auf einmal, also im Laufe der Jahre, in der Summe, als dessen ist mir einfach was passiert, was, glaube ich, vielen Menschen passiert, die sich zu sehr von sich selbst entfernen und entfremden. Und ich hatte zum Beispiel, ich hatte so meine Arbeitsmasken, also ich überspitze mal, ich bin morgens ins Bad, habe ich geguckt, welche Maske ziehe ich heute auf so, und dann habe ich mir die schön übergezogen, und wenn du das mal so 10-15 Jahre gemacht hast, dann macht das was mit dir. Was das mit mir gemacht hat, das hat mich mit Mitte 30 in mein Burnout rein manövriert, und da würde ich ohne Koketterie sagen, war ich wirklich lange im Arsch. Also, das war so Mitte der 2000 er, und damals war auch Burnout noch nicht so ein besprochenes Thema. Ja, also, das hat auch natürlich alles immer ein bisschen mit Alter zu tun, und ich wusste zuerst auch erstmal wirklich gar nicht so genau, was ist denn da eigentlich los mit mir, mein Gefühl war wirklich, ich funktioniere ja gar nicht mehr. Ich kann ja gar nicht mehr, also ich hätte in gar keinen Job hineingehen können, weil es mich einfach komplett überfordert hätte. Es war undenkbar, und das war sicher. Also, ich hatte auch vorher schon Erfahrungen mit Therapie gemacht, mit Psychotherapie, tiefenpsychologischen Formaten, weil ich so wie viele Menschen einfach Themen aus meiner, meiner Familie et cetera anschauen wollte. Aber da war nochmal irgendwie so ein Punkt, wo ich gemerkt habe, okay, dieses Leben läuft ja gerade in eine ganz falsche Richtung, das, mir geht es ja gar nicht gut mit mir, ja! Laura Roschewitz: Ja, das kann ich so nachfühlen. Neben Hamburg und dem Lachen und den vielen Fragen haben wir noch was gemeinsam, weil bei mir war der Burnout schon mit 25 am Ende von meinem Studium, und genau, was du gerade beschrieben hast, das trifft, das finde ich sehr schön, auch wenn es ein nicht so schönes Thema in dem Sinne ist. Aber ich hatte auch so eine Maske auf im Studium, und ich war ganz sicher, ich gehe groß in die Unternehmensberatung, und ich werde da ganz erfolgreich und hatte so eine Idee von meinem Leben, und auf einmal bin ich aber anders abgebogen. Mein System ist irgendwie anders abgebogen und hat gesagt, nee, und da hatte ich auch das Gefühl, wie, ich bin aus so einer Maske, aus seinem Kostüm rausgewachsen, und dann steht man erst mal ohne da und ist sehr. Ich war sehr verletzlich, mit Angstzuständen, Panikattacken, dem ganzen ganzen Kladeradatsch zu tun. Also haben wir auf jeden Fall auch einen gemeinsamen Weg. Wie ist es dann für dich weitergegangen, ohne dir zu nahe zu treten? Du bist ein, zwei Jahre älter als ich. Das heißt, wie ist es denn weitergegangen? Mitte 30, hast du gesagt, kam sozusagen einmal die Klatsche sozusagen. Anne Dillmann: Genau! Laura Roschewitz: Was hast du dann in deinem Leben verändert, und wie ist es dann sozusagen? Wie, sind wahrscheinlich sehr, sehr viele Schritte, aber wie ist es im großen dann dazu gekommen, dass du heute andere Frauen begleitest? Anne Dillmann: Also, erstmal war damals habe ich die Entscheidung getroffen, ich gehe jetzt in gar keine Firma, ich mache mich selbstständig, also ich brauchte erst mal ne Pause, und die hat auch wirklich gedauert und gebraucht. Und dann habe ich mich erst mal so mit dem in die Selbstständigkeit geschmissen, was ich wirklich beruflich schon drauf hatte und konnte, und das war so alles, was so mit PR Journalismus, Texten, Lektorat, Korrektorat zu tun hatte, und darin war ich lange unterwegs und mach das so für so ganz alte Liebschaften mache ich da auch heute noch so kleine Liebesdienste sozusagen, weil ich auch wirklich nach wie vor auch, es ist nicht so, dass ich jetzt dem Schreiben völlig abgeneigt wäre, oder also ich liebe Texte und Texten, also ich hab da durchaus einen Zugang, und dann war ich da so selbstständig unterwegs, und das war auch wunderbar. Und irgendwie habe ich aber gemerkt, so, ach, das ist ja alles ganz gut und ganz schön. Aber ich merke so, es zieht mich noch mal in so eine Richtung, wo ich dem, von dem ich glaube, dass ich das seit meiner frühsten Kindheit in mir trage, nämlich: Ähm, ein großes Gespür für Menschen, für Situationen, für Stimmungen, für Konstellationen und was ich auch immer wieder erlebt habe in meinem privaten Leben, dass sehr viele Menschen mich genau deshalb um Rat gefragt haben, in Anspruch genommen haben. Und da habe ich mir irgendwie mal gedacht, vor ein paar Jahren also eigentlich würde ich mich darin total gerne professionalisieren, weil ich bringe alles mit, was was es an Voraussetzungen braucht, und ich hätte jetzt nur gerne noch sozusagen ein Zertifikatsstempel, ja um sagen zu können, das ich bin systemische Coachin, ich kann das, ich darf, das, ich weiß, wie das geht. Dann habe ich in einer sehr, sehr tollen Akademie in Hamburg eine unglaublich tolle Ausbildung gemacht und fokussiere mich seitdem auf das Thema Coaching und habe aber auch ganz schnell gemerkt, wohin es mich zieht, nämlich dass es Frauen sind, mit denen ich arbeiten will, weil ich wirklich, weil ich da so merke, ich habe wirklich das Gefühl, es gibt so einen Bedarf an weiblicher Energie in Arbeit, und das ist so eine Bereicherung. Also es ist überhaupt nicht! Ich habe überhaupt nichts gegen Männer, und ich will niemandem was wegnehmen. Aber ich finde es so super, wenn wir, wenn wir alle mehr zulassen, was, was weibliche Kraft gesellschaftlich, in der Arbeit et cetera und eben nicht permanent dauert, nur in der Familie, für einen unglaublichen Mehrwert stiftet. Und dieses Thema Hochstapler Syndrom kam dann einfach so auf mich zugeflogen, weil das so sehr meine eigene Geschichte war und ist und weil ich persönlich finde, dass man da besonders gut andocken kann, worin man selbst einfach eine persönliche Expertise mitbringt. Ja! Laura Roschewitz: Ja, das unterschreibe ich sozusagen mit mit allen Gewässern, also das ist wirklich! Anne Dillmann: Ja. Laura Roschewitz: Ich begleite ja vor allem also verschiedene Menschen, aber ich begleite ja in diesem Format vor allem selbstständige Frauen, also Gretel und ich zusammen ja auch aus genau den Gründen, die du gerade genannt hast, weil eben auch das weibliche Unternehmerinnentum so stärken wollen, weil das eben noch etwas sehr Zartes ist in unserer Gesellschaft, immer noch also Frauen, die selbstständig sind, die ein Unternehmen haben, die selbstbewusst Preise nennen. Das sind ja Sachen, die uns häufig doch noch sehr, sehr schwer fallen, uns Frauen, und gleichzeitig hat bei mir das Thema Angst ja so angedockt. Also das ist ja etwas was, was ich hauptsächlich sozusagen. Als Art Schwerpunkt habe, und ich hätte auch früher in meiner Krise nie gedacht, dass dass man etwas wird, was eine Stärke ist, weil ich das so fürchterlich fand, diese Angst und diese, diese, auch diese wirkliche Angstzustände. Aber wie du schon gesagt hast, da bin ich natürlich auch Expertin drin geworden. Ich kenne da viele Winkel, und ich war mit der Taschenlampe und habe das alles ausgeleuchtet bei mir selbst und kann natürlich auch Menschen gut begleiten, die da vielleicht noch im Dunkeln tappen. Anne Dillmann: Mhm ja, und das ist ja auch genau die Geschichte von so einem Weg von Selbstliebe finden, dass du mit dir selbst wirklich mitfühlend sein kannst und darfst und dass du siehst, was brauche ich denn da jetzt also, was ich oft erlebe, gerade, und ich kenne das aus meinem früheren Leben, und ich erlebe das oft bei Frauen, die, die mit so starken Selbstzweifeln durchs Arbeitsleben gehen, die sind so erbarmungslos mit sich, das ist unfassbar! Also würde man die fragen, hey, wenn deine beste Freundin zu dir kommt und einem echt tiefen Schmerz mitbringt, also, was machst du mit der? Also der bietest du doch erst mal Trost, die nimmst du in den Arm, der gibst du Geborgenheit, du fragst sie, was sie jetzt braucht, und dann guckst du, dass sie alles hat, was sie braucht. Und was diese Frauen mit sich selbst machen, ist, dass sie wirklich sich verurteilen, dass sie es nicht besser hingekriegt haben, dass sie so Sätze drauf haben wie jetzt, reiß dich mal zusammen, stell dich nicht so an, heul hier nicht so rum, mach jetzt mal verdammt noch mal deinen Job, wirklich das genaue Gegenteil, wenn man das zu oft und zu viel macht. Also da, da geht einfach auch was kaputt in einem, und ja! Laura Roschewitz: Das wäre jetzt auch eine Frage. Das ist ein Thema, wo ich gerne mal so hin leuchten würde, mit dir zusammen. Was, du hast jetzt ein paar Sachen schon so erwähnt. Was sind so noch mal ganz konkret gefragt, ganz typische Themen? Also, es sind ja, also du hast gesagt, du begleitest Frauen in verschiedenen Bereichen, ja auch auf diesem Weg. Aber was sind so? Du hast gerade gesagt, es ist eine sehr, sehr, also eine hohe Erbarmungslosigkeit sich selber gegenüber und auch eine strenge, eine Härte mit sich selbst, höre ich da heraus. Was sind das so für klassische Dinge, wo dieser Impostor da zuschlägt bei den Frauen? Also wo sind diese Situationen? Anne Dillmann: Also, ich sage einfach mal ein paar Punkte, weil vielleicht können uns ja jetzt auch Frauen zu, die so überlegen und die sagen: Moment mal, ist das eventuell mein Thema, ich, ich spür da irgendwas. Ich sage einfach mal so ein paar Fragen, die man sich selbst einfach mal ganz ehrlich stellen darf. Ja, so Sachen wie wenn du nach außen hin eine leistungsstarke Person bist, die eine gute Karriere macht, die, die viel gutes Feedback bekommt, ja, aber du zweifelst die ganze Zeit an dir und denkst, so ich, ich habe das eigentlich nicht wirklich drauf. Ja, also, wenn du zum Beispiel dauernd das Gefühl hast, so, ich glaube, morgen merkt meine Chefin, dass ich es wirklich nicht kann, ja, und dann dann platzt die Blase. Oder aber was es ganz häufig gibt, ist dieses ja, also, das kann ich schon ganz gut. Aber ich brauche auf jeden Fall also ich, ich muss noch diese Zusatzausbildung machen, diese Quali fehlt mir noch. Ich könnte noch ein Aufbaustudium machen. Ich bin hierin noch nicht ordentlich zertifiziert, und das reicht alles noch nicht. Ein klassisches Impostor Syndrom, oder aber dieses, wenn du erlebst, du bekommst tolles Feedback oder dir gelingt wirklich so ein richtig geiler großer Wurf, ob das, was ist im Verkauf, ob das, was ist, was du präsentierst, ein Format, dass du neu gibst, what so ever, wo jeder normale Mensch sagen würde, so wie geil! Ich habe so toll abgeliefert, und jetzt lasse ich mal hier gerade den Korken knallen. Ja, und Menschen, Frauen mit dem Impostor Syndrom können das gar nicht richtig genießen, die halten das im Zweifel für einen glücklichen Zufall, dass das halbwegs gut gegangen ist. Also das, das war ja nicht, das war, es war okay, und ehrlich gesagt, es war ein glücklicher Zufall, ja. Ich hätte, ich weiß gar nicht, wie es passieren konnte, dass ich nicht aufgeflogen bin, weil eigentlich hätte ich auffliegen müssen. Laura Roschewitz: Auch immer so ein bisschen so wie unter so einem Tarnmantel oder so ein Denkmal, also eigentlich und auch so oft, auch wenn ich es richtig verstehe, auch ein Stück weit aufs außen bezogen. Das war jetzt Glück oder Zufall, oder das war ja auch nicht so schwer, oder so eine Gewisse nach außen projezierung des Erfolgs also richtig hat, klingt ja gar nicht durch, dass die Frau das gar nicht so richtig auf sich selber bezieht. Anne Dillmann: Genau, und so so funktioniert ja dann auch. Also das ist ja Teil des Problems von tatsächlich, also in vielen Phänomenen und in vielen Lebensformen oder Lebensläufen, dass wir so eine Tendenz haben, von außen nach innen zu leben, und das, dass es uns oft nicht gelingt, vom innen ins außen zu gehen, ja erst mal wirklich in uns zu finden, was alles da ist, und das wertzuschätzen und das anzunehmen und dann zu sehen. Okay, natürlich gibt es immer noch mal ein Wandel, Bedarf, Wunsch wie auch immer. Aber da ist alles, und dann kann ich damit arbeiten, und dann kann ich aus mir, aus meinem Innen herausschöpfen, ins Außen treten. Ja, ja, und dann bin ich vor allen Dingen auch nicht mehr so darauf angewiesen, was Impostor Frauen pausenlos tun, sich mit anderen zu vergleichen, die ist aber schon ein Tacken geiler als ich. Das kann ich nicht so gut wie die, nein, nein, nein, und überhaupt gar nicht zu sehen, welche zehn Dinge ich aber besser kann als diese Person oder worin ich einfach ja etwas anderes mitbringe. Laura Roschewitz: Mhm, gibt es bei den Frauen, die du begleitest, noch weitere, so parallelen, oder sind es Frauen? Gibt es einen bestimmten Lebenslauf, oder gibt es etwas, wo du sagen würdest, da könnt ihr auch nochmal hingucken. Jetzt hören uns ja viele, sehr viele Frauen zu, vor allem du hast gerade schon so ein paar Fragen mitgegeben. Also das werde ich auch nochmal mit in die Shownotes schreiben, dann könnt ihr euch das auch nochmal durchlesen. Gibt's noch Punkte, wo du sagen würdest, das ist etwas, wo ihr hellhörig oder hellfühlig für euch selber sein könnt, wenn euch das in eurem Leben, in eurer Selbstständigkeit, vielleicht auch in der Familie begegnet, wenn du so, du bist, ja so die Detektivin. Anne Dillmann: Ja, so alles, wo du so merkst, also auf dem Papier habe ich ein knaller Lebenslauf, ja, und alle spiegeln mir das auch pausenlos. Also dieses auch mal Feedback annehmen von Menschen, die einem wirklich nahestehen, die einen gut kennen, die einen schon lange begleiten und mal dahin zuhören. Was spiegeln die mir eigentlich? Warum? Und dann sich mal diese Frage zu stellen, ja, das ist eine wichtige Frage. Wie kann das eigentlich sein, dass all diese anderen, die mich wirklich gut kennen, die mich auch, die mich auch in meinen miesen Momenten kennen, dass die alle was in mir sehen von dem nur ich glaube, das ist überhaupt nicht da, wie kann das überhaupt sein. Laura Roschewitz: Gute Frage. Anne Dillmann: Das ist eine ganz wichtige Frage. Laura Roschewitz: Also, wenn sozusagen eine Diskrepanz, eine starke Diskrepanz, gefühlte starke Diskrepanz ist zwischen dem, wie ich mich wahrnehme und wie die Menschen, die mich wirklich gut kennen, wie die mich wahrnehmen und beschreiben, vielleicht mir gegenüber oder auch anderen gegenüber, wenn sie sich jemanden vorstellen, dann dürft ihr auf jeden Fall hellhörig werden und hier an die Worte von Anne denken. Wir sind auch schon wieder auf der Zielgeraden dieser Podcastfolge. Wenn jetzt zum Beispiel eine Frau uns zugehört hat, und du hast, glaub ich, drei, vier Punkte genannt, bei fast jedem davon so ein inneres Nicken hatte oder so ein Treffer versenkt, woher weiß sie das? Wie kann man denn mit dir arbeiten? Gib uns da mal so einen groben Überblick, gerne. Anne Dillmann: Also, mit mir arbeitet man online, ich bin eine Online Coachin, und im Moment arbeite ich vorrangig im eins zu eins Prozess, arbeite aber an einem Gruppenprogramm, das im Sommer starten wird, weil ich festgestellt habe, dass ähm, die Arbeit in der Gruppe ist so befruchtend und beflügelnd. Also, ich hab das früher wirklich nicht wahrhaben und sehen wollen. Du wirst das wahrscheinlich bestätigen können aus den vielen Formaten, die du selber betreibst. Das ist, wenn du in einem geschützten Raum bist, wo meinetwegen 20, 30, 40 Frauen sind, die alle denselben Schmerz haben oder ganz ähnlichen Schmerz, ja, und wo man sich einfach zeigen kann, völlig zeigen kann und wo man sich darüber austauschen kann und wo man sich gegenseitig stärkt, das ist das allergrößte. Also, das ist wirklich eine wahnsinnig wertvolle Erfahrung, die du in der Arbeit eins zu eins so gar nicht erzeugen kannst. Also, ich arbeite in so Mischformaten. Ja, im Moment ist es vorrangig eins zu eins. Es wird sicherlich auch eins zu eins Elemente künftig geben, aber diesen Gruppenzusammenhalt, den will ich auf jeden Fall stärken. Laura Roschewitz: Mhm, ja, das ist spannend, weil wir erleben das ja auch sehr, sehr viel, auch in unserer Mastermindgruppe, dass wir, vielleicht auch gerade wir Frauen, oft denken, wir sind alleine mit unserem Problem oder wir sind ein besonders schwerer Fall. Also, irgendwas ist auf jeden Fall mit uns schon mal nicht richtig, und wir sind damit auf jeden Fall alleine, und das erleben wir auch. Ich erlebe das in verschiedenen Gruppenformaten, dass es ein Wahnsinns heilender und kraftvoller Moment sein kann, zu merken, ah, okay, ihr nehmt das auch so wahr, oder bei euch fühlt sich das ähnlich an, oder ihr seid ähnlich verzweifelt oder ähnlich traurig, vielleicht manchmal wütend, was auch immer dann so am Start ist. Wir werden auf jeden Fall in die Shownotes alle Kontaktmöglichkeiten zu dir packen, dass man dich natürlich anrufen, kontaktieren, schreiben, was auch immer kann, und ähm, vielleicht magst du noch so zum Abschluss, das fände ich super spannend. Wir haben ja auch, da muss ich nochmal hin abbiegen für ein, zwei Minuten. Wir haben ja auch über weibliche und männliche, nennen wir es Energien oder Fähigkeiten oder Werte gesprochen. Was würdest du sagen? Ich weiß ja jetzt von dir auch, dass du dich auch gesellschaftlich sehr engagierst, dass du sehr, dass Solidarität dir wichtig ist. Was würdest du dir wünschen? Du hast vorhin in einem Nebensatz gesagt, mehr weibliche Kraft in die Unternehmen, in die Gesellschaft zu bringen. Was bedeutet das für dich, was wäre dann anders? Was wünschst du dir da? Anne Dillmann: Ich glaube, dass wir dadurch eine andere Kultur von Zuhören bekommen könnten, eine andere Kultur von miteinander. Im Sinne von Frauen geht es oft überhaupt nicht darum, wer hat hier den längsten, ja, sondern diese Qualität, die andere Frau zu stärken, zu stützen, zu sagen, die ist so richtig gut in, die empfehle ich von Herzen. Ja, dann all das, was so Fehlerkultur betrifft. Ja, also da empfinde ich Frauen als viel zugänglicher, offener, reflektierter, nicht so darüber hinwegzugehen, wenn irgendwo was nicht gut läuft, ob das im Team ist, ob das bis in die höchsten Führungsebenen geht, einfach da für ne Offenheit zu haben und zu sagen, Mensch, hier scheint gerade wirklich irgendwo was schief zu gehen, lasst uns doch das mal anschauen, und zur Not schauen wir uns das sehr gerne auch mit einem Begleitenden an unserer Seite an, weil natürlich sind wir alle ein bisschen betriebsblind. Das ist total okay. Aber ich glaube, das ist im Moment, und das finde ich echt bestürzend. Erlebe ich das selbst in, nicht selbst gerade in großen internationalen Konzernen immer noch so, dass Frauen sich dort in ein sehr männliches Arbeitsklima unterordnen, ihr Frau sein mehr oder weniger am Parkplatz abgeben, und ich glaube, dass das ein Verlust ist für jede Firma, von dem individuellen Verlust für die persönliche Frau ganz abgesehen. Ja, aber ich glaube, dass das für jeden Konzern, für jede Firma, für jede Unternehmung ein ganz, ganz großer Verlust ist, und wenn die nicht aufpassen, dann laufen ihnen die geilsten Frauen einfach weg. Hm! Laura Roschewitz: Mhm zum Beispiel in unseren Podcast. Anne Dillmann: Die sollen sich gerne alle selbstständig machen. Ich habe gar kein Problem mit ja, aber vielleicht wird das ganz, ganz traurig für die, für die Dynamik und die Kultur in den besagten Unternehmen. Ja! Laura Roschewitz: Ja, absolut kann ich wirklich total mitgehen, und wir erleben das auch oft bei Frauen, die wir begleiten, die aus dem angestellten Tum in die Selbstständigkeit gehen, wo wir wirklich denken. Ach meine Güte, da verliert dein Team aber auch eine tolle Chefin oder da geht wirklich jemand und hinterlässt eine echte Lücke. Also, das kann ich total mitfühlen. Und was wir vielleicht noch mal so als gemeinsame Abschluss, was ich auch so wahnsinnig wertschätze an uns Frauen, ist, dass wir eben nicht so, und wir scheuen uns auch noch. Aber wir scheuen uns nicht ganz so doll, Hilfe anzunehmen. Wir können das irgendwie schneller, habe ich das Gefühl also, sich einzugestehen, ich scheitere hier gerade innerlich, oder es geht mir nicht gut, oder ich komme mit meiner Familie nicht voran in meiner Beziehung, in meinem Job, und dann holen wir uns Hilfe. Und dazu möchte ich jetzt zum Abschluss euch, wenn ihr jetzt zugehört habt, nur ermutigen. Also, wenn da bei euch das Impostor Glöckchen innerlich geklingelt hat, dann meldet euch unbedingt bei Anne! Ich weiß jetzt schon, dass sich das sehr lohnen wird, und wenn ihr irgendwelche Fragen habt oder Kommentare, dann gerne hier unter dieser Folge oder bestimmt auf allen Kanälen. Bei dir, liebe Anne, magst du noch einmal deinen ganzen Namen sagen und wie man dich finden kann, weil das im Podcast immer wichtig ist, dass einmal noch dein kompletter Name und vielleicht deine Website zu hören ist. Anne Dillmann: Ja, na klar, ich bin Anne Dillmann und bin auch unter diesem Namen auf LinkedIn, Facebook, Instagram unterwegs, und ihr findet mich online einfach unter annedillmann.de. Laura Roschewitz: Nordische Nüchternheit, sachlich, klar auf Punkt gebracht. Liebe Anne, ich danke dir sehr für dieses schöne Gespräch. Ja, vielen Dank fürs Teilhaben lassen, und ich könnte mir vorstellen, das Vielleich irgendwo nochmal eine zweite Folge aufnehmen, weil ich glaube, da ist noch viel, über das wir noch sprechen könnten. Aber unser Versprechen für kurze, knackige Impulse, den bleiben wir treu. Ich danke dir. Anne Dillmann: Ich danke dir, Laura. Laura Roschewitz: Dankeschön, und wir hören uns wieder zur nächsten Folge. Dann gibt es wieder eine Einzelfolge. Wir schauen mal, welches Thema. Wenn du Lust hast, ein bisschen Liebe zu schenken, dann lasst uns ein paar Sterne da oder eine Bewertung. Das hilft uns sehr. Wir waren ja eben beim Thema Hilfe, also mach's gut, schönen Tag noch, und bis bald! Ciao!