Der Business Podcast - Sales- & Business- Wissen für selbstständige Frauen

Gretel Niemeyer & TEAM | Business Coaching ⚓
555
20.10.2026
Beschreibung
Moin, wir sind das Team von SMASH IT! - dem Business Coaching Programm von und mit Gretel Niemeyer. Unser Motto: "Mehr Geld in Frauenhände". Wir lieben es, Dinge im Butter bei die Fische Style umzusetzen und anzusprechen. - Genau das erwartet dich hier in diesem Podcast Knackiges Business-Wissen direkt in dein Ohr - Tolle Interview-Gäste mit spannenden Insights in ihr Business! Wir geben Impulse für ein erfolgreiches Business, teilen unsere Verkaufs-Tricks und stellen coole Unternehmer:innen vor. Moin um Neun erscheint jeden Dienstag um 9 Uhr Website: https://www.gretelniemeyer.com Instagram: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84
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Episoden
  1. Wie ich nach vielen Jahren Selbstständigkeit entdeckt habe, dass ich meinen Vertrieb besetzen muss! Dass Gretel mein Leben (Laura) extrem bereichert, dass muss ich wohl nicht erwähnen. Ich könnte jetzt 1091 Gründe und Themen aufzählen, in denen ich mich mit Gretel an meiner Seite weiterentwickeln konnte. Das erspare ich Dir, dann wäre es nämlich ein Hörbuch! In dieser Folge Moin um Neun habe ich Dir aber knackige 4 Dinge mitgebracht, die sich ganz konkret und sehr gut messbar verändert haben, seitdem Gretel und ich ein Team sind und ich Gretels tolles Wissen anzapfen darf! Erfahre in dieser Podcast Folge meine 4 Gretel-Game-Changer und ein Mutmach-Beispiel, was in meinem Business damit möglich wurde! Welcher dieser 4 Punkte würde Dein Business am meisten verändern? Welcher fällt Dir am schwersten? Schreib uns eine Nachricht – wir freuen uns auf Dich! Coffee Speed Networking: https://lauraundgretel.de/networking-coffee/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Business Schnack. Heute mit mir Laura. Ich freue mich, mit dir und euch zusammen Folge 296 von diesem wundervollen Podcast aufzunehmen. Can´t believe, that's true. Ich weiß auch nicht, was da passiert ist. Also wir steuern geradewegs auf die dreihundertste Podcastfolge Moin um Neun zu. 300 Wahnsinn! Und dazu habe ich gleich am Anfang erst mal eine Frage an dich und schreib uns dazu doch gerne mal eine Antwort per E-Mail, gerne an podcast@lauraundgretel.de oder über Instagram, GretelNiemeyer oder Laura.Roschewitz, wie viel dieser Podcast Folgen hast du schätzungsweise gehört? Ist das vielleicht deine Erste, deine Fünfte, deine Dreißigste, deine Hundertste, oder bist du from beginning an dabei und hörst dir hier treuen Herzens Folge 296 an? Also ich freue mich sehr, wenn du uns teilhaben lässt daran. In der Folge heute möchte ich dir in einer kurzen, knackigen Folge etwas berichten, was gar nicht unbedingt meine Expertise betrifft, weil in den letzten Folgen habe ich viel von Irritationskompetenz und von anderen Konzepten und Dingen berichtet, die für mich super relevant sind, die ich als Wirtschaftspsychologin so in meiner Arbeit in die Welt trage. Und heute habe ich aber etwas anderes mitgebracht, und zwar vier Punkte. Das ist eine kleine Liebeserklärung an Gretel. Ich habe heute vier Punkte mitgebracht, die sich in meinem Business Leben massiv verändert haben, seitdem ich Gretel Niemeyer kenne und sie Einzug in meinen Alltag erhalten hat. Vorab natürlich hat sich mein Leben sowieso sehr verändert, weil ja diese große Businessbuddy-Liebe in mein Leben kam und wir seit ungefähr drei Jahren ständig Kontakt haben und wir jetzt eben so so viel zusammen arbeiten, wir jetzt seit über zwei Jahren schon diesen Podcast haben. Das heißt ja, es ist einfach wahnsinnig viel passiert, und das kann ich alles gar nicht aufzählen, was sich privat in meinem Leben verändert hat. Da sage ich einfach nur: Love goes out to Gretel. Aber in meinem Business hat sich auch sehr viel verändert, und ich glaube, das ist manchmal gar nicht so klar. Gretel und ich arbeiten ja viel zusammen. Wir haben die Laura und Gretel Gbr. gegründet, und in diesem gemeinsamen Business arbeiten wir auf verschiedenen Ebenen. Wir haben zum Beispiel diesen wundervollen Podcast. Wir machen daraus Blockartikel aus jeder Podcastfolge, die du auf unserer Webseite www.lauraundgretel.de findest. Wir haben unser Coffee Speed Networking, unser großes großes Netzwerk Event, was wir so rund vier bis fünfmal im Jahr veranstalten, wo wir virtuell selbstständige Frauen und Unternehmerinnen zusammenbringen und sich in einem Speed Networking miteinander vernetzen lassen. Großartige Veranstaltung! Die nächste Runde ist am 8.Juni, glaube ich. Also Link findet ihr aber auch in den Shownotes und überall, wo es wichtig ist, und dann haben wir unsere tolle, tolle, tolle Mastermind Gruppe gegründet Smash it!. Das ist eine Mastermind Gruppe, wo Gretel und ich selbstständige Frauen von der vielleicht beginnenden oder auch schon erfolgreichen Selbstständigkeit zu einer entspannten und erfolgreichen Unternehmerin begleiten, was wahrlich eine wilde Reise ist. Und da sind wir an deiner, an eurer Seite und begleiten Frauen ein halbes Jahr lang mindestens, viele bleiben noch eine zweite Runde. Wenn du daran Interesse hast, melde dich bitte auch super gerne bei uns, denn nicht immer wissen alle, was wir eigentlich machen. Gretel und ich haben aber dann jeder auch noch unsere eigenen Businesszweige. Das heißt, es ist nicht 100 Prozent unserer Zeit, Laura und Gretel, sondern wir haben beide auch noch andere Dinge, und da bin ich als Wirtschaftspsychologin tätig, und Gretel berät noch im eins zu eins Menschen in ihrem Happy Selling Programm, dabei also Selbstständige und auch Teams, wie sie verkaufen, erfolgreich endlich umsetzen, anpacken können, was es da für Tipps und Tricks gibt, wie man das in seinen Alltag integriert, also das ganze Thema rund um Preise setzen und verkaufen. Nun ist es ja so, das Gretel und ich uns nicht ohne Grund zusammengetan haben. Der Hauptgrund war natürlich, das wir uns sehr, sehr gerne mögen und dass wir Lust hatten, was zusammen zu machen, aber unsere Themen auch sehr gut zusammenpassen, weil ich ja immer eher von der psychologischen Seite auf Themen schaue, gucke, wie wir mental gesund bleiben können, trotzdem und gerade deswegen erfolgreich sind, wie wir erfolgreich Launchen können. Ich hab ja noch einen Schwerpunkt im Bereich Automation und Funnelaufbau, E-Mail Marketing, das sind so meine Steckenpferde, wohin Gretel eben andere Schwerpunkte hat, und die absolute Verkäuferin ist durch und durch. Das heißt wirklich, Gretel liegt so viel daran, dass sie Frauen dahin begleitet, dass sie erfolgreich ihre Dienstleistungen oder Produkte oder Programme verkaufen. Und jetzt ist es ja so, dass man uns viel im Doppelpack kennt. Aber natürlich wir uns ja auch gegenseitig bereichern dadurch, dass wir eben so unterschiedliche Hintergründe haben und unterschiedliche berufliche Prägung und auch persönliche Prägung, und deswegen möchte ich dir heute vier Punkte nennen, die ganz konkret und messbar sich in meinem Business Leben massiv verändert haben, seitdem Gretel so präsent ist in meinem Leben und an meiner Seite ist und mich natürlich auch mit Tipps und Tricks versorgt, weil wir ja wirklich einfach jeden Tag Kontakt haben, und da bleibt es natürlich auch nicht aus, dass wir uns gegenseitig um Rat fragen. Der erste Punkt, den ich durch Gretel gelernt habe, und der klingt so ein bisschen komisch vielleicht, aber das ist wirklich so. Ich war ja schon jahrelang selbstständig, bevor ich Gretel kennengelernt habe. Ich habe mich direkt nach dem Studium mit 25 selbstständig gemacht und nicht sofort in Vollzeit, erstmal in Teilzeit. Aber seitdem Gretel in meinem Leben ist, habe ich überhaupt erst erkannt, dass ich meinen Vertrieb, also wenn wir uns unser eigenes Unternehmen wie ein Gebäude oder ein Unternehmen, eine Organisation vorstellen, mit verschiedenen Abteilungen. Dann habe ich als ersten Punkt von Gretel gelernt, dass ich meinen Vertrieb überhaupt erst mal besetzen muss. Also ich muss erst mal überhaupt gucken. Ah, ich habe einen Vertrieb, weil ich war eher so, dass ich halt gesagt habe, ja, ich bin Wirtschaftspsychologin, meine Schwerpunkte sind Kommunikation, Umgang mit herausfordernden Emotionen. Ich habe mir sozusagen aufgebaut, was mich wirklich interessiert, aber ich hatte keine Ahnung davon, dass ich ja auch einen Vertrieb brauche. Allein diese Erkenntnis hat Gretel in mein Leben gebracht, und seitdem ich mir das so vorstelle, dass es wirklich eine Selbstständigkeit ist, wirklich wie ein Unternehmen. Es ist ein Haus, das ist ein Gebäude, es ist ein, eine Struktur und jeder, solange ich alleine selbstständig bin, auf jeden Fall als sogenannte Solo-Selbstständige, muss ich, um dauerhaft erfolgreich zu sein, jede dieser Abteilung besetzen. Und Gretel hat mich dabei begleitet, meinen Vertrieb überhaupt erst mal zu finden, die Tür aufzuschließen und zu sagen: Aha, Okay, in meinem Unternehmen gibt es also einen Vertrieb, erste Erkenntnis. Die Zweite schließt daran an, und zwar habe ich mit überhaupt erfahren gelernt, dass verkaufen, also Vertrieb und Verkaufen, auf meine Prioliste, also auf meine To-Do-Liste gehört. Wie habe ich es vorher gemacht? Meine To-Do-Liste war voll, mit ToDos, die ich einfach so erledigen musste: Arbeiten im Business, also Dokumentationen machen, Workshops vorbereiten, Workshops nachbereiten, mich fortbilden, Kundenkommunikation und so weiter. Aber es war eigentlich fast alles waren Tätigkeiten, die erst angeschlossen haben, wenn ich schon etwas verkauft hatte oder wenn ich schon irgendwo Kontakte hatte. Und durch Gretel habe ich gelernt das der zweite Punkt, dass ich neue Verkaufsaktivitäten, Akquise überhaupt erst mal dauerhaft auf meine To-Do-Liste auf meiner Prio Liste schreiben muss, solange ich nicht ausgebucht bin, und das war ich, als ich kennengelernt habe, bei weitem nicht. Das heißt, dieses Bewusstsein, das Verkaufen, auf die To-Do-Liste gehört und ich regelmäßige Routinen brauche, an denen ich das umsetze, das war tatsächlich für mich neu. Da habe ich mir nie Gedanken zu gemacht. Klar wusste ich, irgendwie ich muss Akquise machen, aber ich hatte nicht die Klarheit, die ich heute habe. Also danke, liebe Gretel an dieser Stelle. Als drittes, was sich sehr verändert hat, ist, dass ich, das sagen, auch ganz, ganz viele unserer Smashies, der Frauen aus unserer Mastermind Runde, habe ich sozusagen permanent so eine kleine Verkaufs-Gretel auf der Schulter sitzen, und wenn ich zum Beispiel Gespräche mit neuen Kunden oder potenziellen neuen Kunden führe, Angebote verschicke und so weiter, habe ich doch ganz oft diese Gretelstimme in meinem Ohr, denn sie sitzt ja ziemlich dicht an meinem Ohr, auf meiner Schulter, und bevor ich etwas abschicke oder bevor ich etwas zu schnell entscheide, nehme ich mir oft noch mal einen Moment Zeit und gehe in mich und denke, was würde wohl Gretel dazu sagen. Und es gab einen Fall, wo ich das nochmal ganz konkret mit dir teilen möchte, wie das aussah, und zwar habe ich 2022, ja letztes Jahr habe ich einen ganz, ganz, ganz tollen Kunden akquirieren können, habe an einer Ausschreibung teilgenommen für Workshops in einer großen Organisation und war natürlich wahnsinnig aufgeregt, ob das vielleicht klappen würde, weil als alleinige Trainerin, so wie ich das bin, als Wirtschaftspsychologin, ist das gar nicht so einfach, in so große Firmen zu kommen. Und früher gab es so eine Mentalität, so eine Stimme in mir, die gesagt hat, ja, Hauptsache, die nehmen dich erst mal, da kann man sich ja weiterentwickeln und so, und ich habe dann eben mein Angebot gemacht. Erst mal ging es um die Inhalte, ob das überhaupt passt, und das war sehr schnell klar, dass diese Firma sehr, sehr gerne mit mir zusammenarbeiten möchte und mich als Trainerin dabei haben möchte, was mich wahnsinnig gefreut hat, aber auch wahnsinnig ängstlich gemacht hat und tierisch aufgeregt. Also, ich war wirklich so was von aufgeregt, und dann ging es natürlich darum, dass ich ein Angebot platzieren sollte, und das habe ich getan, und das habe ich sehr wohl bedacht getan. Und ich habe nicht meinen Sicherheitstagessatz genannt, wo ich dachte, das machen sie auf jeden Fall, sondern ich habe einen Tagessatz genutzt, den also angegeben, der, der für mich ein bisschen schwierig zu kommunizieren war, weil ich dachte, das ist vielleicht viel zu teuer. Aber ich wusste auch, dass mit so einer großen Firma ich habe mich noch mit Kolleginnen ausgetauscht, dass in solchen großen Organisationen häufig der ganze Nebenaufwand noch sehr hoch ist, es viel Absprechungsbedarf, gibt und so weiter, und ich dachte mir, lieber mit einem hohen Preis einsteigen, der mich wirklich dann auch nachher unterm Strich, so finanziell dastehen lässt, dass ich damit zufrieden bin und dass ich gerne die Arbeit mache, als niedrig einsteigen und dann unzufrieden sein. Und dann habe ich mein Angebot abgegeben und bin natürlich 1000 Tode gestorben. Und dann kam die Rückmeldung. Da haben wir uns zu einem weiteren Verhandlungsgespräch getroffen, und es wurde mir tatsächlich die Frage gestellt, ob wir am Preis noch was machen können, ob wir nicht den Preis erstmal etwas senken können für die ersten Aufträge und später dann noch mal darüber verhandeln können und was das passiert. Ich habe nein gesagt, ich habe gesagt, nein, das können wir nicht machen. Erfahrungsgemäß sind gerade die ersten fünf bis zehn Aufträge gemeinsam sehr viel aufwendiger als später. Es gibt noch keine eingeschliffene Routine, es gibt noch keine gewohnten AnsprechpartnerInnen. Das heißt, wir können jetzt gerne andersrum machen, das biete ich ihnen gerne an. Wir machen jetzt erst mal fünf bis zehn Durchläufe, und dann ziehen wir Bilanz, gucken, wie läufts, und ist der Aufwand vielleicht so weniger geworden, dass ich eben was runterschrauben kann, weil die Vor- und Nachbereitungszeit zum Beispiel weniger geworden ist. Das hätte ich mich früher nie, nie, nie, nie, niemals getraut, und es war auch nicht, ich habe sie nicht überrollt, sondern ich habe das sehr empathisch gemacht. Ich konnte das auch gut darlegen, und es ist auch wahr, und es hat sich auch total bestätigt. Der Auftrag wurde angenommen, ich habe einen Rahmenvertrag mit einer sehr, sehr großen Firma abgeschlossen, und das ist als Trainerin schon wirklich sehr toll. Für mich war das ein großartiger Schritt in meiner Selbstständigkeit, in meinem Unternehmerinnentum, und ich bin heute heilfroh, dass ich da nicht eingeknickt bin, sondern dran geblieben bin, weil es hat mich tatsächlich ich auch für diese Organisation in meinem Ansehen dort eher aufsteigen lassen, und ich habe dadurch heute eine sehr gute Position, dass ich eben auch mal großzügig sein kann mit Tagessätzen bzw. mit zum Beispiel einfach auch mal ein paar Stunden oben drauf zu packen, weil es sich einfach unterm Strich super fair und gerecht für beide Seiten anfühlt. Also, das wäre auch ohne Gretel nicht möglich gewesen. Und der vierte Punkt, den ich mit dir teilen möchte, ich hatte ja erst überhaupt den Vertrieb zu besetzen, erster Punkt. Zweiter Punkt: Verkaufen und Akquise auf meiner To-Do-Liste zu schreiben, der dritte Punkt, sie auf meiner Schulter zu haben, die liebe Gretel, und zum Beispiel in Verhandlung oder so immer wieder an sie zu denken und gemeinsam so Dinge durch zu sprechen, was uns eben viele, viele Smashies und natürlich auch Gretels eins zu eins Kunden, ihr immer wieder rückmelden, wie kraftvoll das ist. Und als viertes habe ich von Gretel so eine, ich nenne sie erst mal ganz, ganz liebevoll, so eine leichte Wadenbeißer Mentalität gelernt, das heißt, nicht so schnell locker zu lassen. Früher habe ich eine E-Mail rausgeschickt und gesagt, so, das war mein Angebot oder das war meine Kontaktaufnahme, und wenn sie sich jetzt nicht melden, dann wollen sie wohl nicht. Tschüss! Ich habe gelernt, dass das nur ein Teil der Wahrheit ist. Ich habe gelernt, dass Follow-up E-Mails, Follow up Gespräche sehr, sehr wichtig sind. Ich habe gelernt, wie ich die formulieren kann. Ich habe gelernt, in welchen Frequenzen ich Dinge tun kann, und das sind Dinge, die wusste ich vorher nicht. Ich dachte einfach, wenn man einmal eine E-Mail schickt, dann ist das ausreichend, und ich will ja auch niemanden nerven und keinem auf den Sack gehen, und ich sowieso will keine Klette sein, und ich habe es ja auch nicht so nötig. Was denken die denn von mir, dieses Thema, der Follow ups, und sich ein Nein wirklich abzuholen und nicht bei einem bei einer nicht Reaktion sofort zu denken, dass es ein nein ist, das habe ich von gelernt, und auf diesem Weg hat sie mich jetzt über Jahre als Freundin und Business Kollegin begleitet, und dafür bin ich unfassbar dankbar, denn dadurch sind schon so viele tolle Dinge entstanden, sowohl in unserem gemeinsamen Business bei Laura und Gretel als auch bei mir als Trainerin und Wirtschaftspsychologin, aber auch in dem Unternehmen, was ich mit meiner Mutter und ihrem Mann leite, dem Jin Shin Jyutsu Zentrum. Da habe ich schon so oft noch mal einmal mehr nachgefragt, die extra Meile gelaufen, und dadurch sind ganz, ganz fantastische Dinge entstanden. Das sind die vier Punkte, die ich von Gretel gelernt habe. Ich habe noch 100 Millionen andere Punkte gelernt, aber wenn wir uns mal mein Business angucken, wo ich sozusagen am aller aller allermeisten von der wundervollen Gretel profitieren darf, sind wirklich diese vier Punkte, die so viel verändert haben. Und wenn du jetzt bei einem bis vier davon innerlich genickt hast, dann kann ich dir wirklich nur ans Herz legen, melde bei uns, melde dich bei Gretel, ob sie dich in deinem Business unterstützen kann. Ja, ich habe wirklich, wie nennt man das Siebenmeilenstiefel, Schritte gemacht. Also, ich habe mich wirklich sehr, sehr weiterentwickelt an ihrer Seite. Und wenn du weiter mal hören möchtest, was andere dazu sagen, dann schau gerne mal auf unserer Webseite vorbei. Da haben wir unsere Seite zu unserer Mastermind Smash it!, da findest du auch einige Testimonials oder hau uns einfach an. Wir haben super, super viele Erfahrungen und Stimmen auch, die dir vielleicht nochmal zeigen können, wie es ist, wenn man sich mit Gretel auf die Reise macht, den eigenen Vertrieb zu besetzen und die eigene Akquise und Verkaufsstrategie zu finden und zu entwickeln und dann auch umzusetzen und dran zu bleiben. Wenn du magst, schick uns mal gerne eine Sprachnachricht, wie es bei dir in deinem Vertrieb und Akquise aussieht. Wie gesagt: Funk uns gerne drüben auf Insta an, da erreichst du uns am schnellsten über GretelNiemeyer oder Laura.Roschewitz. Wir freuen uns, von dir zu hören, und in diesem Sinne, llove goes out to you, liebe Gretel, danke, dass du an meiner Business- und Lebensseite bist, und ja, das soll mal eine kleine Liebeserklärung daran, wenn man so einen tollen Businessbuddy und eine tolle Geschäftspartnerin hat. Ich freue mich, wenn wir uns in der nächsten Folge wiederhören, und bis dahin lasse gerne ein paar Sterne da und gebe uns gerne eine Bewertung für diesen Podcast. Darüber freuen wir uns sehr. Bis bald, mach's gut, ciao, und nicht vergessen, bald kommt Folge 300! Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  2. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Es gibt eine Social Media Plattform, die gar keine ist: Pinterest. Dass Pinterest eigentlich eine visuelle Suchmaschine ist, hat Gretel erst in Vorbereitung auf dieses Podcast-Interview mit Pinterest-Marketing-Expertin Alexandra “Ally” Winzer gelernt. 💡 Und so geht sie auch mit vielen basic Fragen in dieses Interview, wie zum Beispiel: 👉 Für welche Selbständigen ist Pinterest eigentlich geeignet? 👉 Was sind die Vokabeln, die ich kennen sollte, wenn ich Pinterest bespielen möchte? 👉 Wie kann ich mich als Selbständige entscheiden, in welche Social Media Kanäle ich meine Zeit stecke? Ally ist super sympathisch, redet schnell (ich mag’s, denn in ne halbe Stunde ⏰passt einfach wahnsinnig viel Wissen) und hat richtig viel Ahnung von Pinterest. Sie erzählt, wie lange es braucht, um mit Pinterest-Marketing erfolgreich zu sein, gibt Tipps, wie du dran bleiben kannst und droppt eine Neuerung auf Pinterest, die sie in helle Begeisterung versetzt hat. Hör dir die Folge an 🎧 und erzähl mal, ob du schon auf Pinterest unterwegs bist oder das in Angriff nehmen möchtest. Instagram Ally: https://www.instagram.com/alexandra.winzer/ Website Ally: https://alexandrawinzer.com/pin-dich-sichtbar-warteliste/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Heute ist wieder Zeit für eine Interview Folge, und ich freue mich ein Schnitzelchen, weil wir heute jemanden zu Gast haben, die ein Thema abdeckt, was wir bei über 270 Folgen bis jetzt noch total ignoriert haben. Die liebe Alexandra "Ally" Winzer ist hier, und sie ist Pinterest Expertin. Moin Ally, schön, dass du da bist! Alexandra Winzer: Das ist auf jeden Fall der Wahnsinn, dass wir noch kein Pinterest Thema hier im Podcast hatten. Deswegen freue ich mich umso mehr, heute hier sein zu dürfen. Vielen dank. Gretel Niemeyer: Ja, wahrscheinlich, ich habe es Ally schon im Vorgespräch gesagt, wahrscheinlich werden es relative basic Fragen, weil ich persönlich Pinterest vor zehn, 15 Jahren, glaube ich, naja, zehn Jahren mal irgendwie ein bisschen genutzt habe, seitdem nicht wieder, und ich mich immer, also ich mal so ein bisschen das Gefühl habe, mit Pinterest für mein Business nicht viel anfangen zu können. Aber erzähl doch vielleicht mal am Anfang, wie kamst du zu Pinterest? Wie kamst du dazu, Pinterest für dein Business zu nutzen, und für wen ist das eigentlich interessant? Alexandra Winzer: Gerne, das mache ich sehr gerne. Genau das ist eigentlich eine ganz interessante Geschichte, weil jetzt bei mir tatsächlich so war, dass ich bin für mein eigenes Business selber erst genutzt habe und dann wirklich dazu kam, Pinterest Marketing Expertin zu werden und andere Unternehmer:innen auch zu beraten. Und bei mir war es so, dass ich ich ja wie bei dir ungefähr vor zehn, 15 Jahren, würde ich jetzt sagen, als Bloggerin angefangen hab. Ich hab damals irgendwie gerade mein Abi geschrieben und wollte viele andere Sachen machen, außer für irgendwelche Mathe Klausuren zu lernen oder ähnliches. Und genau deswegen habe ich angefangen, im Internet quasi einfach über die Dinge zu schreiben, die mich interessieren, und das waren damals, als auch heute Sachen wie Einrichtung, wie Mode irgendwie ein schöner Lifestyle, ein glückliches Leben, also alles, was da so ein bisschen in diese Richtung geht, und genau hab das da angefangen, und das war natürlich alles voll die Babystepps, also, das war irgendwie so die Zeit, als Bloggen in Deutschland dann sowieso gerade erst so richtig in Fahrt kam, und da habe ich einfach angefangen und wusste erst mal auch gar nicht, was ich mache. Aber mit der Zeit hat sich das dann während des Studiums quasi immer weiter professionalisiert, also die generell die Blogosphäre hat sich auch entwickelt in dieser Zeit, dass man irgendwann tatsächlich auch Presse Samples erstmal zugeschickt bekommen hat oder auch irgendwann dann den ein oder anderen Euro damit verdient hat, dass man mit Kooperationen, mit Unternehmen quasi zusammenarbeitet, und genau das hat sich sukzessive so aufgebaut bei mir. Irgendwann konnte ich dann so einen netten Nebenverdienst generieren neben des Studiums und dann tatsächlich auch irgendwann das hauptberuflich machen, und das war dann 2017, und dann hatte ich irgendwie so verschiedene Sachen auf der Agenda, unter anderem Masterarbeit, dann noch meinen Werkstudentenjob und irgend wie der Blog, der lief auch noch so nebenbei, und ich wusste aber, irgendwie musst du dich jetzt mal entscheiden, und es ist natürlich erst mal riskant, wenn man aus dem Studium kommt und erst mal nicht irgendwie fest angestellt war, sich Kapital aufbauen konnte oder ähnliches, direkt so in die Selbstständigkeit zu gehen. Aber ich habe gedacht, hey, komm, jetzt ist die Chance da, der Moment ist da, und das nutzt du jetzt, und wenn es nicht funktioniert, dann ist es eben so. Aber ich wollte natürlich dafür sorgen, dass es gut funktioniert, und deswegen habe ich mich dann quasi umgeschaut. Wie kann ich noch mehr Reichweite generieren für mein Business oder noch mehr Traffic auf meine Webseite? Das ist ja so die Währung, die man quasi hat, wenn man eine Webseite hat und Kooperation eingeht. Genau also mussten mehr Menschen auf meine Webseite aufmerksam werden und da drauf klicken, und dann habe ich mich so ein bisschen umgesehen, was so funktioniert und was funktionieren könnte, was vielleicht aktuell auch noch nicht so viel genutzt wird, also wo man vielleicht auch noch so ein bisschen diesen first mover Aspekt hat, dass man damit dabei ist. Und genau da bin ich irgendwie auf Pinterest aufmerksam geworden, habe es natürlich auch privat die ganze Zeit vorher genutzt, aber hab mir auch gar nicht vorstellen können, in welchem Ausmaß man damit Marketing machen kann. Also ich wusste, der hatte irgendwie so gehört, da könnte was gehen. Und dann dachte ich, ja, okay, habe ich mich so ein bisschen in USA umgeschaut, vor allem, weil das dort, wieso mit allen Sachen quasi schon ein bisschen früher genutzt wurde. Genau, und dann habe ich gesehen, hey, cool, damit kann man echt gutes Marketing machen, probiere ich mal aus, habe wirklich so Try and Error irgendwie angefangen, also hab da nicht irgendwie Geld in den Kurs investiert oder irgendwas. Es gab es damals ja auch noch nicht so in der Form, wie es das heute gibt, und genau habe einfach so ein bisschen ausprobiert, und dann hab ich da echt viel Arbeit reingesteckt, weil ich das ja erst mal alles gestartet habe, da von null, und das hat erstmal ja eigentlich nichts funktioniert. Gretel Niemeyer: Scheiße! Alexandra Winzer: Zwei, drei Monate gepinnt und dachte mir, wow, jetzt ist voll dabei, und dann war erst mal so nichts und ich so, hm sehr komisch. Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, ist, dass Pinterest einfach eine Zeit lang braucht, bevor es gut funktioniert, also so sechs bis neun, ich würde sogar sagen, manchmal bis zwölf Monate so im Schnitt und Überraschung, nach sechs Monaten habe ich dann die ersten geilen Ergebnisse gehabt, und dann war ich wieder voll ambitioniert, weil das ist natürlich so ein schwieriger Zeitraum, wenn du was machst, und es funktioniert noch nicht, oder du siehst keine Ergebnisse. Das ist ja so. Also es fühlt sich so an, als würde man ins leere arbeiten, und das ist so einer der größten Fehler übrigens auch beim Pinterest Marketing, dass man sich davon abschrecken lässt, und ich sage dann immer bleib dran, bitte, bitte, bitte, ich garantiere dir, wenn du das schaffst, dann wirst du happy damit sein und das nicht bereuen, das gemacht zu haben. Ich kenne niemanden, der erfolgreiches Pinterest Marketing betreibt und da irgendwie unzufrieden mit ist. Also eigentlich sagen alle, ja, toll hätte ich das gerne, hätte ich lieber schon früher gewusst, sozusagen. Genau, aber ich hab dann eben weitergemacht, habe irgendwie innerhalb eines Jahres dann meine, mein Blog Traffic, also die Website Besucher:innern, um 700 Prozent gesteigert, und ja war da auf jeden Fall sehr zufrieden mit genau, hab dann eben weitergemacht, und dann Ende 2019, Anfang 20, habe ich mich dann komplett auf Pinterest Marketing fokussiert und dann gar nichts anderes mehr gemacht. Und seitdem bin ich ja Pinterest Marketing Beraterin für kreative Unternehmer:innen und helfe ihnen dabei, einfach mehr Sichtbarkeit zu bekommen, mehr Reichweite, mehr für ihr Thema vielleicht auch wenn es noch recht neu ist, mehr Traffic auf die Webseite, aber auch Conversions, also auch so Newsletter-Abonnent:innen lassen sich sehr, sehr gut mit Pinterest einsammeln und natürlich auch an der einen oder anderen Stelle zum Kauf bewegen. Gretel Niemeyer: Ja, ja, das war auch ehrlicherweise so in der Recherche für das Thema hier einer der großen Aha Momente, dass ich meine, du sagst jetzt wahrscheinlich zehn mal am Tag, dass Pinterest ja einfach eine Suchmaschine ist. Na also, weil ich, ich habe so gemerkt, dass ich irgendwie so, das war so komisch, und ich hatte irgendwie keinen Zugang so richtig dazu gehabt. Und ja, aber wenn man drauf klickt und dann merkt, einfach über die Dinger landet man dann über die Pins oder Posts, musst uns gleich noch mal so ein so ein grundlegendes Vokabular in punkto Pinterest geben, also über diese, über diese Post landet man ja dann auf den Websites oder auf den Seiten, zu denen man kommen soll. Da weißt du ey ja genau, der Content liegt halt nicht dort, der Content liegt trotzdem da, wo er liegen soll, und es werden einfach nur Leute dorthin geleitet. Das war für mich so okay, du hast es dann jetzt auch mal gecheckt. Ich habe 1000 Fragen. Erste Frage, du hast gesagt, kreative Leader:innen sind deine Kunden, Kundinnen. Für wen ist Pinterest Marketing denn eigentlich richtig? Weil ich frage aus Interesse, viele meiner Kunden, Kundinnen, haben eben keinen Shop oder sind keine Influencer:innen und so weiter, sondern sind Coaches, sind selbst SEO Berater:innen, sind Trainer:innen und so weiter. Haben die auf Pinterest was verloren und wenn ja, mit welchem Content? Alexandra Winzer: Ja, sehr gute Frage, auf jeden Fall, es gibt immer noch diesen Mythos, dass man das einfach glaubt, dass es vor allem fürs Lifestyle-Business irgendwie interessant ist, also für alles rund um Kochen, DIY, Reiseberichte und so. Ich glaube, da brauchen wir gar nicht drüber reden, das wissen wir wahrscheinlich alle, weil aus diesem Grund waren wir höchstwahrscheinlich schon mal privat auf der Plattform. Aber genau das ist genau das spannende, dass es eben auch für die Zielgruppen, die du angesprochen hast, eben sehr, sehr gut passt. Also, ich würde schon sagen, dass es natürlich Sinn macht, wenn man einen Hang zum Lifestyle hat. Also wenn man jetzt komplett nur auf Text basiert zum Beispiel arbeitet und gar keine visuelle, irgendwie Geschichte so mit dran hat, dann ist es wahrscheinlich schwierig. Was jetzt nicht heißt, wenn man Coach ist zum Beispiel, und ja klar, hat man Bildmaterial von sich selber, vielleicht noch so ein paar nette Stockfotos, die irgendwie ganz gut zum Business passen, das reicht auch schon. Also, man braucht jetzt kein Produkt in dem Sinne, was irgendwie visuell ist. Man muss irgendwas Visuelles machen, weil es ist eben eine visuelle Suchmaschine. Also wir suchen über Bilder sozusagen. Es ist eigentlich ähnlich wie bei Google, das hast du schon gut erkannt, also auch eine Suchmaschine. Aber wir klicken eben nicht auf Texte, sondern auf Bilder oder Grafiken, und deswegen müssen wir entweder Fotos haben, oder wir müssen bereit sein, Grafiken zu erstellen oder zu erstellen lassen, kann man ja auch auslagern, wenn man irgendwie keinen Fabel für hat. Aber von der Theorie her passt es auch eben für genau die Sachen, die du angesprochen hast. Also Finanzen ist ein großes Thema bei Pinterest, Online Geld verdienen, SEO, alles mögliche letzten Endes also auch Online Marketing. Klar sind natürlich diese ganzen Lifestyle Themen, das ist so diese erste Präsenz, würde ich sagen, und das ist auch, wenn du eines dieser Themen bedienst, dann ist es auch einfacher, schneller dort Erfolg zu bekommen auf der Plattform, weil einfach dann natürlich die Nachfrage groß ist. Dann müssen wir über legen, welche Zielgruppe das ist, das ist B2C und ja aber auch B2B, weil wir sind ja alle auch ein Mensch mit einer eigenen privaten Persönlichkeit. Das heißt, wir können natürlich extrem viele Menschen erreichen. Wir haben im DACH-Raum, das ist vielleicht ganz interessant, 18 Millionen Pinterest NutzerInnen, auf Deutschland fallen 16 Millionen, und Österreich, Schweiz jeweils eine, und da ist es auch so, also wir haben ja jetzt aktuell so einen Anteil an Nutzerinnen, sind ungefähr 70 Prozent, auch weiblich. Das heißt, da kann man schon mal ganz gut abschätzen, in welche Richtung das so gehen kann, und das interessante ist eben dann aber auch, dass wir trotzdem B2B erreichen können. Also, ich zum Beispiel nutze für mein Pinterest Marketing ja auch Pinterest, und es funktioniert auch. Also ich bespreche auch B2B an in dem Falle, und ja, ich habe da auch zum Beispiel auch eine Kollegin von mir, die Julia Heimat zum Beispiel, die ist SEO Texterin, die habe ich neulich interviewt, und es ist auch Wahnsinn, was sie für Erfolge mit Pinterest erzielen kann. Also, man muss da natürlich manchmal ein bisschen ums Eck denken. Also, es ist dann nicht so, dass man sich so denkt, ah, jetzt Ostern, jetzt mache ich ein Ostern-DIY, weil ich bin Oster-DIYlerin, sondern man muss sich irgendwie überlegen, oder vielleicht macht man dann irgendwas so an Content, was keine Ahnung, zum Beispiel das neue Jahr, was ist dann so ein Thema? Die Leute wollen irgendwie abnehmen, wollen sich gesünder ernähren oder was auch immer. Und wenn ich aber in irgendeinem Online Marketingbereich zum Beispiel bin, kann ich ja auch sagen, hey, das ist wichtig für deine Jahresplanung. Also man kann diese ganzen Saisons, die es bei Pinterest eben auch gibt, die auch interessant sind, kann man eben auch nehmen und dann sozusagen verarbeiten für sich, und ja, wie gesagt, ist ein bisschen Kreativität gefragt, aber man kann es auf jeden Fall hinbekommen. Gretel Niemeyer: Cool, und jetzt hatte ich ja schon eine Frage zurück gesagt: Okay, gib uns doch mal so einen kleinen Einblick darin, wie das Vokabular auf Pinterest eigentlich aussieht, weil ich hab gesehen, es gibt jetzt auch viele Videos dort. Ja, es gibt irgendwelche Idea-Pins und Pins und Posts, und keine Ahnung, was. Welche Sprachen müssen wir sprechen, wenn wir auf Pinterest unterwegs sein wollen? Alexandra Winzer: Perfekt! Okay, ich gebe mal eine kleine Introduction. Also ich starte mal beim Profil. Das ist so wie jedes übliche Profil irgendwie auf sozialen Netzwerken aufgebaut, sozusagen, wir haben irgendwie ein Profilbild, wir haben ein Coverbild und können uns das irgendwie so schön einrichten. Ich sag immer, das Profil ist so das Schaufenster für dein Unternehmen. Also da kann man quasi wirklich alles präsentieren, was einen ausmacht als Unternehmerin, und dort kann man eben verschiedene Pinnwände anlegen, kommen wir schon zu der ersten Geschichte, und das funktioniert genau so, dass es so ein bisschen Themen basiert ist. Also, wenn ich jetzt zum Beispiel, können wir mal an meinem Beispiel nehmen. Ich bin Pinterest Marketing Expertin, und ich habe eine Pinnwand, zum Beispiel Pinterest Marketing Tipps, Pin-Design Tipps, und was haben wir noch, zum Beispiel Idea-Pin Ideen so, und das sind verschiedene Unterthemen meines großen Themas sozusagen, und dafür lege ich jeweils eine Pinnwand an, und auf diesen Pinnwänden kann man jeweils einen Pin sozusagen sich merken, und man macht da sozusagen ein Posting, und das merkt man sich auf einer dieser Pinnwände und hat dann quasi genau erst mal so diesen Pinterest Kosmos sozusagen aufgebaut. Pins gibt es verschiedene Formate, da hast du auch schon was angesprochen. Die Idea-Pins ist ein Format, das ist das aller neuste beispielsweise. Dann gibt es aber auch normale Pins oder Standard Pins, sagt man dazu. Es gibt Video-Pins, es gibt Karrussel-Pins, also es gibt auch Produkt-Pins. Es gibt verschiedene Arten. Eben aber vom Prinzip sozusagen packt man einen Content peas hin. Man hat sozusagen eine Grafik, man hat einen Titel und man hat eine Beschreibung dazu. Das ist so, sind so diese drei Komponenten, die ein Pin enthält und natürlich auch ich einen Link bestenfalls, und die kann man dann quasi ausführen und kann damit auf einen Content peas, beispielsweise auf seine Webseite hinweisen. Also wenn man Pinterest Marketing verfolgt, das ist auch immer ganz cool, wenn man Mehrwert in irgendeiner Form hat, also wenn man irgendwie nen Podcast hat zum Beispiel oder einen Blog schreibt, YouTube-Videos macht oder aber auch einen Online Shop hat, zum Beispiel, also wenn man irgendwie eine Problemlösung bietet, sozusagen, das ist immer ganz gut, und das kann man sozusagen als Content peas nehmen, wohin man verlinkt, und dann könnten wir jetzt zum Beispiel einen machen zu unserer heutigen Podcastfolge, zum Beispiel Interview von Ally und Gretel, und dann können wir sozusagen auf die Podcastfolge hinweisen, und wenn jemand Interesse an dem Thema Pinterest hat oder dich vielleicht auch kennt, dann klickt er eben drauf und landet dann auf deiner Webseite oder direkt bei einem Podcast Streaming Anbieter sozusagen, also, das ist erst mal so vom Grunde das Prinzip. Gretel Niemeyer: Okay, und arbeitet man bei Pinterest auch mit Hashtags und so weiter, wie das ja bei Instagram zum Beispiel der Fall ist, oder wie wird man letztlich gefunden? Da geht es eher auch um Keywords, wenn ich es richtig verstanden habe. Alexandra Winzer: Ja, exakt, also, Keywords sind sozusagen der Schlüssel zum Pinterest Glück, das gehört auch dazu, wenn man eine Pinterest Strategie sich überlegt, dann sollte man auf alle Fälle eine gute Keyword-Recherche machen, und die ist nicht in fünf Minuten erledigt, die dauert schon mal ein paar Stunden, und da können auch schon mal 1000 Keywords rauskommen. Also, das ist schon ein bisschen umfangreicher, wenn man das, man macht das aber so ganz, ganz groß, sozusagen in der Regel einmal fürs Business, und dann hat man so die wichtigsten Keywords. Man kann natürlich im Laufe der Zeit dann immer mal noch mal schauen, was jetzt für neue Keywords dazugekommen sind. Dann gibt es auch oft solche Sachen wie, ich sag jetzt mal, zum Beispiel Outfit Trend 2023, naja, nächstes Jahr, es ist dann Outfit Trend 2024, kann man sich dann irgendwie vorstellen. Also, die verändern sich so ein bisschen, und je nachdem, was irgendwie gerade passiert in der Welt, wirkt sich das natürlich auch darauf aus. Also das auf alle Fälle genau. Deswegen haben wir hier auch eher Keywords, und bei den Keywords kann ich direkt mal als Tipp mitgeben, ist es gut, sich wirklich immer zu überlegen, was hat der User oder der Pinner für ein Problem in dem Moment also oder was ist, was sucht er? Weil in der Regel ist es so, dass Pinterest NutzerInnen mit einer Suchintention auf die Plattform kommen. Also, viele kommen auch hin und lassen sich einfach so ein bisschen inspirieren, was es so im Homefeed los, also wie man es zum Beispiel von Instagram kennt. Aber in der Regel hat man irgendeine Intention zum Beispiel, was esse ich heute abend? Wie schreibe ich einen Finanzplan? Wie soll meine Webseite aussehen? Also, ich habe irgendwas im Kopf, wozu ich eine Lösung suchen möchte, und deswegen ist es wichtig, sich dann zu überlegen aus der Unternehmer Perspektive wiederum, wie kann ich die Person glücklich machen? Also wie kann die Person, die ein Suchinteresse hat, wie kann die etwas finden, was von mir, was perfekt drauf passt? Also, das ist so ein guter Match ist, weil diese zwei Seiten müssen letztendlich zusammenkommen, und das schaffe ich eben, indem ich Keywords vorher recherchiere, also mir anschaue, was wollen die Nutzer:Innen überhaupt und diese dann natürlich auch verwende in meinem Content. Also, das ist so ganz, ganz grob gesagt, wie der Algorithmus natürlich auch funktioniert, da gehören auch viele andere Sachen noch dazu. Aber so von der Tendenz ist es quasi so, worum es geht, und du hattest auch Hashtags angesprochen, das war eine Zeitlang mal, dass man die verwendet hat. Das macht man, aber ich glaube schon, seit, ich würde sagen, so zwei Jährchen, bestimmt nicht mehr. Früher war das so, dass, wenn du den Hashtag davorgesetzt hast vor letzten Endes ist es ja auch ein Keyword, dann hast du quasi nicht die Suchergebnisse bekommen, die der Algorithmus, also generell sozusagen für sinnvoll erachtet, sondern sozusagen nach dem zeitlichen Aspekt. Also dann hast du die neuesten Suchergebnisse bekommen. Da das aber kein Mensch wusste, haben die diese Funktion abgeschafft, deswegen genau also einfach keine Hashtags mehr verwenden, sozusagen. Gretel Niemeyer: Okay, und wie ist das also, wenn wir jetzt mal daran gehen. Ich bin selbstständig, ich möchte sichtbar werden. Ich habe aber natürlich auch nur ein gewisses Kontingent an Zeit für mein Marketing, und es gibt Facebook immer noch, es gibt LinkedIn, es gibt Instagram, es gibt Pinterest und so weiter, und jede dieser Plattform kostet Zeit, wie du gerade ja auch merkst. Ich bin absoluter Pinterest-Newbie wenn überhaupt. Ich habe keine Ahnung davon, weil ich ja jetzt eher so auf LinkedIn und Instagram zu Hause bin, und jede dieser Plattform ist ja irgendwie so, dass man sagt, du musst dich schon in die Plattform einarbeiten, wie du ja auch gesagt hast. Bei Pinterest, du musst schon drei, sechs, neun, zwölf Monate dranbleiben, damit es was bringt. Weil du ja einfach auch gar nicht die Zeit hast, irgendwie drei oder vier Kanäle zu bespielen, ist ja nicht dein Hauptbusiness, sondern es sozusagen die Quelle, wo idealerweise dann Kunden, Kundinnen herkommen. Wie bist du also oder wie? Was kann es für Entscheidungshilfen geben? Wenn ich jetzt selbstständig bin und mir überlege, für welchen dieser Kanäle entscheide ich mich, denn du bist ja bei Pinterest, logischerweise, du bist aber auch bei Instagram. Hast du da so ein paar Tipps? Alexandra Winzer: Ja, ja, auf jeden Fall, das ist auch eines. Also dieser zeitliche Aspekt ist eines der tollsten Sachen bei Pinterest, weil man bei Pinterest mit wirklich sehr wenig Zeit ein Mega geiles Ergebnis bekommen kann, und ich würde sogar sagen, dass man auf der Plattform jetzt bei denen auch, die du im Vergleich genannt hast, dass es hier am allerschnellsten ist. Also ich gebe mal so ein Beispiel. Ich sage immer, dass man im Schnitt fünf bis zehn Stunden pro Monat für Pinterest Marketing braucht. Das ist relativ wenig. Zum Beispiel ist es natürlich immer so eine Durchschnittszahl. Ich zum Beispiel brauche noch weniger Zeit. Ich bin natürlich auch geübt und habe da meine Workflows und weiß, wie ich das alles schnell machen kann. Aber auch wenn man noch ungeübt ist, startet man vielleicht bei zehn Stunden und arbeitet man sich dann relativ schnell auf so vielleicht fünf Stunden pro Monat runter. Und das ist halt cool, weil es ist erst mal super, super wenig im Vergleich. Ich meine, wenn ich jetzt überlege, bei Instagram: Naja, dann soll am liebsten schon fünf Stunden Communitymanagement machen in der Woche bestenfalls, und wir reden hier von fünf Stunden im Monat. Also das ist wirklich sehr, sehr wenig, und das Tolle daran ist nicht nur, dass es vom Zeitinvest sehr gering ist, sondern dass man auch wirklich sagen kann, hey ich setze mich einen Vormittag im Monat hin, ich plane meinen Pinterest vor, und dann ist es auch erledigt. Dann kannst du zwar ab und an, wenn du neugierig bist, nochmal auf die Plattform schauen, aber per se kannst du, wenn du mit Pinterest, also es gibt so ein Planungstool, das nennt sich Tailwind, und wenn du damit vorplanst, musst du eigentlich nicht nochmal auf die Plattform, und dann ist echt, kannst du in fünf Stunden quasi ein Haken hinter Pinterest machen, und ich glaube, dass fast jeder von uns diese fünf Stunden Zeit irgendwie noch erübrigen kann oder im Zweifel, wenn das irgendwie gar nicht geht, dann ist sogar auch ganz gut auslagern kann. Also das ist auch so eine Möglichkeit, die man bei Pinterest hat, und da ist man wirklich, mit wenigen Stunden pro Monat hat man aber trotzdem sehr, sehr gute Ergebnisse. Also das ist echt cool und vielleicht, was du noch angesprochen hattest, mit, was packe ich jetzt zuerst irgendwo hin, und wie mache ich das alles? Ich würde immer empfehlen, dass, wenn man Content macht, das irgendwie auf seiner eigenen Plattform natürlich auch stattfinden zu lassen. Also alles, was du angesprochen hast, sind natürlich nicht unsere eigenen Netzwerke. Also wenn Instagram von heute auf morgen dicht macht, warum sollte es das, klar. Aber den Algorithmus total ändert, und das hatten wir schon ganz, ganz oft, dann sind wir natürlich irgendwie darauf angewiesen, und deswegen ist es immer empfehlenswert, dass man eine eigene Webseite hat. Auf der eigenen Webseite kann man machen, was man möchte, oder ein Podcast Format, was aber auch irgendwie. Du hast ja die Dateien, also das kann auch bei dir stattfinden, dann auf der Webseite, oder du verlinkst dann dahin oder so. Also, das finde ich immer super wichtig, und so plane ich auch. Also ich sage Blog first, also das ist was, und so generiere ich zum Beispiel auch meine KundInnen. Also meine KundInnen kommen Platz eins von Pinterest, Platz zwei von Google, Platz drei von Instagram, und das sind auch die Plattformen, die ich benutze. Da ist noch ein bisschen LinkedIn dabei und der eine oder andere verirrt sich vielleicht mal über YouTube. Aber das ist wirklich verschwindend gering. Auch wenn du, wenn man sich meine Statistiken bei Google Analytics anschaut, ist es so, dass das natürlich aus diesen verschiedenen Sachen, die ich gerade schon erläutert habe, sich zusammensetzt. Aber wenn man dann auch auf diesen Social Media Button klickt und man schaut, wo kommen denn Social Media Nutzer her und Pinterest, obwohl das kein Social Media ist, wird da eben mit rein gezählt bei Google beispielsweise. Dann ist es so, dass, wenn man sich diese Zugriffe anschaut, 97 Prozent bei mir über Pinterest stattfinden und 3 Prozent über Instagram. Also ich mache trotzdem Instagram Marketing, weil es mir Spaß macht und weil ich auch in meinem Fall macht es halt auch Sinn, weil ich natürlich auch anderen Menschen erst mal sagen muss, hey Pinterest, willst du Place to be mach doch mal Pinterest Marketing. Jetzt kann ich auch auf Pinterest machen, aber da kann ich nur Leute erreichen, die die Plattform haben. Deswegen muss ich auch irgendwo anders hingehen. Da könnte ich mich auch auf Google verlassen, würde sicherlich auch funktionieren, aber mir macht es einfach Spaß, und deswegen bin ich dort auch aktiv. Aber vom Prinzip her, also, ich investiere fünf Stunden pro Monat, maximal bei mir, wie gesagt, ja sowieso noch ein bisschen weniger, bekomme da 97 Prozent raus, und jetzt überlege ich mal, wie viel ich in Instagram investiere und da 3 Prozent rausbekomme. Also, das ist schon eine schwierige Rechnung. Ich habe neulich ein Workshop gegeben letzte Woche, und hab mal so gefragt, das war unter HochzeitsdienstleisterInnen, und da ging es darum. Ich habe gefragt, wie für Zeit investiert ihr denn aktuell in Instagram, und ich kann sagen, ich bin aus den Latschen gekippt. Es ist nicht verwunderlich, absolut, aber da kamen wirklich Zahlen raus. Die haben alle diese Zahlen genannt: 40 bis 60 Stunden pro Monat, wenn man das kurz auf sich wirken lässt. Also da brauchen wir gar nicht weiter sprechen. Gretel Niemeyer: Und wie sagst du denn? Also, ich glaube, was du ja auch am Anfang erwähnt hast bei Instagram, da hast du mit der Community zum Beispiel Fluch und Segen gleichzeitig. Du hast halt, einerseits kriegst du Feedback und Likes und Kommentare, und dies und das, wenn du es denn richtig machst oder bei Reels sehr schnell irgendwie, wenn dann mal einer Viral geht, dann kriegst du halt irgendwie zigtausend Views, und das ist irgendwie geil. Und du hast ja gleichzeitig gesagt, auf Pinterest, es braucht einfach diese Durststrecke, oder es braucht dieses Dranbleiben. Wie kann man denn gut dran bleiben, sechs bis zwölf Monate, und wie kann man wissen, dass man auf dem richtigen Weg ist? Weil ich möchte mich ja auch nicht zwölf Monate vergaloppieren und irgendwas falsch gemacht haben. Wie kann ich zumindest mal so ein Gefühl von "Ah, ich treffe hier Nerv, ich bin hier auf dem richtigen Weg kriegen"? Alexandra Winzer: Ja, ja, das ist tatsächlich viel Geduld gefragt, und es ist auch, es ist verständlich, wenn man keine Ahnung hat von der Plattform. Wenn man da irgendwie Rückkopplung bekommt, bin ich hier richtig, und gerade wenn die Ergebnisse so ein Bisschen dauern. Deswegen kann ich in dem Fall wirklich nur empfehlen, sich zu überlegen, will ich nicht bei irgendjemanden mir das beibringen lassen, der Pinterest Marketing wirklich kann? Ich habe das damals nicht gehabt und bin aber auch gestolpert auf meinem Weg, und deswegen kann ich sagen, wenn ihr diese Möglichkeit habt, würde ich sie nehmen, weil das einfach dadurch viel einfacher ist, als ihr bekommt eine Anleitung, wisst, was ihr machen müsst, und ihr müsst eben nicht noch so viel Gehirnschmalz da rein stecken, was muss ich denn machen und was eben noch dazu kommt, ich meine, klar, könnt ihr alle Informationen, die ihr für Pinterest braucht, sicherlich irgendwo im Internet finden. Ohne Frage, aber ihr müsst es recherchieren, und es sind wirklich ganz, ganz viele alte Informationen zu Pinterest noch im Umlauf. Also, es sind immer mal News, die bei Pinterest rauskommen. Erst gestern ist eine Riesengroße News gedropt. Also ich dachte, oh, der Tag, ob das vielleicht, das markiere ich mir im Kalender, das geht wohl in die Geschichte ein. Gretel Niemeyer: Ja, das ist, das ist auch so witzig. Ich hab, das kannst ja gleich nochmal erzählen. Ich hab, ich hab das gestern gesehen, und du warst ja völlig aus dem Häuschen. Das war in deiner Story, du hast dazu einen Live gemacht und so, und ich dachte so, wovon redet sie? Warum ist das jetzt so geil? Megageil! Erzähle mal, bitte! Alexandra Winzer: Genau schieben wir das mal ein. Exakt also gestern ist sozusagen bekannt geworden, beziehungsweise wir haben es gefunden in Accounts, dass man, Idea Pins, hatten wir vorhin schon angesprochen, also eines dieser Pin-Formate, und das ist auch das Reichweitenstärkste im Moment. Das war bis gestern sozusagen noch ein natives Format. Das hat nur auf der Plattform stattgefunden. Bei Pinterest ist es so, dass eigentlich, ich sag jetzt mal, eigentlich, jeder Link nach draußen linkt, jeder Pin nach draußen linkt sozusagen, also jedes Posting, was macht, könnt ihr mit einem Link versehen, bis auf diese Idea-Pins, zumindest bis gestern, und das hat sich geändert. Seit gestern kann man nämlich im Desktop bei Pinterest Links hinzufügen, und das ist was, was sich viele NutzerInnen gewünscht haben. Ich glaube, so etwa vor zwei Jahren wurden die Idea-Pins jetzt eingeführt, und da hatten dort eben die ganze Zeit keine Link Möglichkeit, und viele sind dann natürlich irgendwie, die Pinterest schon lange nutzen, so ein bisschn auf die Barrikaden gegangen, habe sagt: Hey, dann nutze ich, Pinterest nicht mehr. Und das ist auch das, was ich vorhin eben meinte. Man muss sich natürlich auf die Plattform verlassen können, und wenn es nicht die eigene ist, ist es schwierig. Aber ich zum Beispiel hatte überhaupt keine Bedenken als diese, Idea-Pins ohne Links eingeführt worden, weil ich wusste, es wird sich schon alles so fügen und so entwickeln, wie es passt, weil Pinterest ja nur so existiert, wenn Content Creator auf der Plattform unterwegs sind. Deswegen war mir klar, dass auf kurz oder lang irgendwie ein Change geben muss, dass er dann jetzt aber so plötzlich kam, das hat mich auch überrascht, und wie gesagt, wir haben es gestern in den ersten Accounts gefunden. Ich hoffe auch stark, dass das jetzt nicht nur ein Beta-Test ist, was ich hier erzähle, ist nämlich noch nicht offiziell von Pinterest irgendwie bekannt gegeben. Aber die Funktion gibt es schon, und es macht für mich auch absolut Sinn, weil Pinterest auch die haben ein starkes Hoch erlebt zur Coronazeit, von den Nutzerzahlen her auch dann ging es wieder ein bisschen runter, und auch unter anderem wegen diesen Sachen, denke ich ehrlich gesagt, deswegen kann ich mir vorstellen, dass das, das Pinterest natürlich jetzt auch wieder in die richtige Richtung gehen möchte und weiter wachsen möchte, und das haben sich viele gewünscht, und wenn Plattformen und Pinterest schlau ist, haben sie auch so ein bisschen darauf gehört, und es macht ja den Anschein. Deswegen genau also, das ist natürlich schon als interessant, dass sich sowas eben auch schnell entwickeln kann. Gretel Niemeyer: Ja, krass. Ally, wir sind leider schon am Ende unserer Folge, aber wir haben so viel gelernt und was ich vor allem auch mitnehme und was ich ja selber auch immer wieder predige, wenn du selber keine Ahnung von was hast. Ja, du kannst dich hinsetzen und einfach Stunden, und aber Stunden hinsetzen, Zeit investieren, lesen, am Ende immer noch nicht genau wissen, was die richtige Antwort ist. Und dann ist ja Pinterest auch, wie du gerade gesagt hast, eine Plattform, die ihre eigenen Regeln hat, die sich selber weiterentwickelt, schnell weiterentwickelt und so weiter. Von daher bin ich immer großer Fan davon, sich die Fachleute zu holen, die wissen, wovon sie reden. Deswegen logischerweise die Frage hier zum Ende, wie kann man denn mit dir arbeiten? Wie kann man denn von dem Wissen, was du dir da angesammelt hast, profitieren? Alexandra Winzer: Ja, das tatsächlich sehr gerne. Genau ich habe ein Programm, das ist die Pin Dich Sichtbar University, das ist mein Herzstück, mein Signature Programm, und da könnt ihr letztlich lernen, wie Pinterest Marketing funktioniert. Also da ist ein Online Kurs mit dabei als auch eine Membership, also so ein Combi Format sozusagen. Das könnte ihr entweder als Gruppenformat machen. Wenn ihr sagt: Okay, ich möchte mit anderen zusammen irgendwie starten, könnt ihr auch eins zu eins mit mir machen, dass ihr quasi Zugriff auf den Online Kurs habt und ich euch dann als Mentorin begleite, das geht auch, und ihr lernt dabei in acht Modulen, wie Pinterest Marketing funktioniert, und ihr werdet aber nicht nur theoretisch das lernen, sondern während dieser acht Module baut ihr quasi euren kompletten Account auf. Also da geht es wirklich los von der Positionierung über die Strategie über Keyword Recherche, Pins erstellen, Design, Analyse später auch, Reichweite aufbauen und so weiter, also alles, was quasi dazugehört, und werdet von mir da an die Hand genommen, Schritt für Schritt, bekommt Wochenaufgaben und könnt während dieser Zeit wirklich euren Account aufbauen und habt, wenn ihr das in dieser Zeitspanne macht. Das ist, wie gesagt, meine Empfehlung, das in acht Wochen zu machen, könnt ihr natürlich auch in eurem Tempo machen. Also, der Zugang ist da ganz lange gegeben. Auf jeden Fall, ich bin kein Fan davon, den irgendwie zu kappen nach einer gewissen Zeit, weil ja, wir haben alle ein Leben. Gretel Niemeyer: Normalerweise schon. Alexandra Winzer: Ja, ja, bestenfalls genau genau, und dann kommen wir genau an dem Knackpunkt. Dann haben wir den Account nämlich aufgebaut, und am Anfang, als ich natürlich auch noch nicht so viel wissen hatte, ging der Kurs auch echt nur diese acht Wochen, und ich habe gesagt, ja, okay, jetzt dranbleiben und lets go, und ich habe aber wirklich schnell gemerkt, dass exakt dass eben dieser Knackpunkt ist, das zu sagen, ey cool, ich habe mir alles aufgebaut, habe die ersten Pins hochgeladen, schön und gut, aber das nutzt halt überhaupt gar nichts, wenn du nicht weiter machst, und deswegen habe ich die Membership ins Leben gerufen, wo man einfach so lange dabei sein kann, wie man möchte, und da wirklich angeleitet wird. Jeden Monat treffen wir uns dazu neue Pins zu erstellen, die Analyse zu machen, zu Trendthemen Pins zu erstellen, also Q+A Calls was auch immer, also einfach auch wirklich, um da dranzubleiben und auch die, die Stärke der Community mitzunehmen und sich gegenseitig auch zu pushen, zu sagen, hey, cool, ja, du hast deinen ersten Idea-Pin veröffentlicht, und ja, du hast das erste mal 1000 Leute auf deine Webseite geholt und genau sich da einfach so ein bisschen zu empowern, und genau das ist so die Möglichkeit, wenn man Pinterest selber machen möchte. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, das ganze auszulagern, hatte ich auch schon mal kurz erwähnt. Ich habe auch eine Agentur mit bei mir im Unternehmen mit bei, also mein Team und ich bauen auch Accounts auf oder betreuen diese genau. Aber ja, das ist einfach so ein bisschen eine Entscheidungsfrage. Was man gerne machen möchte, geht auf jeden Fall beides gut, und je nachdem kann man so zum Beispiel mit mir zusammenarbeiten. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr cool! Ich danke dir wahnsinnig für das ganze Wissen, was du hier reingepackt hast in diese kurze halbe Stunde. Das war wirklich der Wahnsinn! Ich kann euch nur empfehlen Ally zu folgen, auf Pinterest oder eben auch auf Instagram und auf ihrer Webseite mal vorbeizuschauen. Wir werden das alles hier verlinken unter der Folge. Wenn ihr noch Fragen habt zu der Arbeit, die sie da macht, und so weiter, dann folgt ihr bitte sehr, sehr, sehr, sehr gerne und sprecht sie direkt an. Sehr nette Frau. Ally, es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. Vielen dank, dass du hier warst. Alexandra Winzer: Vielen Dank, es war mir auch eine Freude. Gretel Niemeyer: Und wir freuen uns natürlich auch, wenn ihr wieder ein paar Sternchen verteilt, wenn ihr die Folge teilt und liket und kommentiert. Also macht das ja gerne, und wir hören uns wieder bei der nächsten Folge Moin um Neun.

  3. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Puhhh… wer kennt es nicht? Alles läuft anders als geplant. Das Kind ist krank. Der Zug bleibt liegen. Der sichergeglaubte Auftrag wird abgelehnt. Der Insta Account wird gesperrt. Eine Schwangerschaft wirft alle Pläne durcheinander. Eine Krankheit verändert alles. Es gibt sooo viele Dinge, die uns als Selbstständige vor große Herausforderungen stellen können. Jeden Tag, jede Woche und ständig passieren Dinge, die wir uns anders vorgestellt haben als sie dann wirklich passieren. Entscheidend dafür, wie gut uns der Umgang mit diesen Dingen gelingt, ist unsere Irritations-Kompetenz. Irritations-WHAT?! Hör’ unbedingt in diese Folge rein und schreib uns mal drüben bei Insta, wie irritationskompetent Du bist! Wir freuen uns auf Deine Nachricht Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo, moin, moin, herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Hier spricht heute Laura, und ich freue mich sehr auf eine neue Podcastfolge aus dem großen Bereich Selbstständigkeit und Unternehmerintum, und ich darf heute mal wieder ein Thema mitbringen, was mich selber total interessiert, und ihr wisst ja vermutlich, dass ich Wirtschaftspsychologin bin und das mich vor allem interessiert, wie eigentlich wir Menschen funktionieren, wie wir ticken, was wir brauchen und was wir auch vor allem brauchen, um erfolgreich selbstständig zu sein. Und es gibt ein Konstrukt, was ich dir heute vorstellen möchte, wo ich schon lange eine extra Folge zu aufnehmen möchte, und heute mache ich es einfach, denn es soll um das Thema Irritationskompetenz gehen. Das ist ein ziemlich relativ noch unbekanntes Wort oder Thema, verbirgt sich aber natürlich etwas hinter, was es schon lange gibt, und zwar beschreibt die Irritationskompetenz sozusagen deine Fähigkeit, wie du mit ungeplanten Dingen umgehst, oder also nicht ungeplant, sondern Dinge, die du vielleicht geplant hast, die dann aber anders verlaufen, also Veränderungen, Absagen, Umplanung, halt, das spontane Leben, was uns ja allen immer wieder passiert, und die Irritationskompetenz, also, ein irritationskompetenter Mensch kann gut und angemessen und schnell mit solchen Irritationen umgehen. Ein nicht so irritationskompetenter Mensch, der lässt sich von unplanbaren und Umwegen und Herausforderungen sehr stark von seinem Weg abbringen, ist nachhaltig irritiert und verunsichert und kommt nicht so schnell zurück auf den Weg, wo er oder sie eigentlich hinwollte. Und es wäre ja nicht eine Podcastfolge Moin um Neun, wenn ich nicht dich auch einmal fragen würde, was würdest du sagen, auf einer Skala sagen wir mal, von null bis zehn, sagen wir mal null, ist: Ich bin überhaupt nicht Irritationskompetent. Also wenn irgendwas passiert, wenn ich das Kind abholen muss, wenn mein Zug Verspätung hat, wenn ich etwas absagen muss, wenn die Technik nicht funktioniert, dann flippe ich eigentlich gerade total aus und bin gar nicht mehr konzentriert bei der Sache. Zu zehn: Mich kann eigentlich nichts aus der Ruhe bringen, selbst wenn alles anders läuft, als es geplant war. Ich bleib bei mir, ich bin Buddha, ich bin meine Zen, und ich komme auch ganz schnell wieder auf Spur, auf Strecke und kann meine Dinge wie geplant durch ziehen bzw. ich habe einen neuen Plan und führe den aus. Wenn du Lust hast, kommentiere doch mal unter dieser Folge, wie es für dich ist und wie du dich einschätzen würdest, wie Irritationskompetent du bist, vielleicht auch, wie es für dich früher war und wie es für dich heute ist. Manchmal verändert sich das ja auch. Für mich ganz persönlich ist es so, dass die ich meine Irritationskompetenz in den letzten Wochen und Monaten sehr geschult habe, auch ziemlich unfreiwillig, denn ich habe ja schon erzählt, dass ich im Februar und März viel auf Reisen war. Ich war zu so einer sogenannten Workation auf Madeira, hab dort etwas Sonne und Licht getankt und habe dort gelauncht. Ähm, ich arbeite ja an verschiedenen Bereichen. Ich arbeite ja nicht nur mit Gretel zusammen, wir haben ja zusammen unser tolles Business und den tollen Podcast, unsere tolle Mastermind Gruppe Smash it und unser tolles Coffee Speed Networking, sondern ich arbeite ja auch noch mit meiner Mutter und ihrem Mann zusammen. Für das Jin Shin Jyutsu Zentrum Hamburg und für dieses Jin Shin Jyutsu Zentrum haben wir gelauncht, und dafür habe ich mich ein bisschen ausgeklinkt aus dem schwedischen und nordeuropäischen Winter und ein bisschen Sonne und Licht getankt. Und auf dieser Reise ist sehr, sehr, sehr viel schief gelaufen, angefangen davon, dass ich Corona hatte, und erstmal, wirklich neun Tage komplett flach lag in einer Zeit, in der ich die Insel entdecken wollte und wo ich launchen wollte und wo ich wahnsinnig viel zu tun hatte. Und das war zum Beispiel eine Phase, wo ich einfach, wo nichts so lief oder sehr wenig so lief, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich dachte, ich komme da an, und dann passiert das. Man hat ja so einen inneren Plan, und der hat einfach gar nicht funktioniert. Das war wirklich irre. Es hat einfach überhaupt nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe, und da wurde meine Irritationskompetenz mal wieder auf die Probe gestellt, und ich muss sagen, es hat mich schon ein bisschen aus der Bahn geworfen. Aber ich, es gelingt mir mit den Jahren, mit der Zeit, immer besser zurückzufinden zu dem, wo ich eigentlich sein will, bei mir zu sein, ressourcenorientiert zu gucken, und ich würde sagen, meine Irritationskompetenz ist über die letzten Jahre extrem gewachsen. Vor noch zehn Jahren hatte ich ja sehr stark mit Angstzuständen und Panikattacken zu tun, und damals brauchte ich ganz viel Kontrolle über Situationen und würde mich als damals sehr wenig Irritationskompetent einschätzen. Heute gelingt es mir nach und nach besser. Aber auch für mich ist das häufig sehr herausfordernd, und die letzten Wochen haben mich da extrem herausgefordert. Vielleicht hast du die Folge gehört, wo Gretel und ich jeweils in einer Folge darüber erzählt haben, wie wir das Coffee Speed Networking absagen mussten, weil bei mir eine große Irritation war, ich kam nämlich nicht aus dem Zug, ähm, mit dem ich eigentlich reisen wollte, rechtzeitig raus, und das hast du vielleicht schon mitbekommen, da habe ich in der Folge einmal drei Tipps mitgegeben, was ich in dieser Situation gemacht habe, um wieder bei mir anzukommen, um mich zu beruhigen. Das heißt, das war zum Beispiel auch ein Beispiel. Die Corona Erkrankung auf Madeira war ein Beispiel, aber es gibt so ganz viele Momente in meinem Leben, wo Dinge anders laufen, als ich sie mir so gedacht habe. Also vielleicht kennst du das ja auch vom Tagesablauf über die Woche über Planungen, Quartalsplanung, Gretel, und ich raten euch auch immer sehr, das zu machen, eine Planung zu machen, und dann brauchen wir aber auch die Flexibilität unserer Irritationskompetenz, um daran nicht allzu sehr festzuhalten. Dann manchmal laufen Dinge einfach anders, als wir sie uns vorgestellt haben, und das ist auch etwas, was ich dir in dieser kurzen, knackigen Folge heute mitgeben möchte. Das ist auch etwas ist, was Gretel und ich teilen, dass wir nie, wirklich nie starr an irgendwas festhalten, was wir uns so vorgestellt hatten. Als Beispiel möchte ich noch mal ein bisschen was aus unserer Mastermind Gruppe Smash it erzählen. Gretel, und ich habe diese Mastermind Gruppe ja jetzt schon vor fast zwei Jahren gegründet. Wenn das richtig ist, ich weiß es gar nicht genau, also auf jeden Fall schon lange und haben da sehr, sehr viele, ich glaube um die 40 Frauen begleitet in ihrem Business, und als für die Mastermind gegründet haben, war das ganz klar, das wird so und so lange sein, das sind die Inhalte, und damals konnte ich mir gar nicht vorstellen, daran etwas zu verändern. Mit der Zeit haben Gretel und ich uns aber immer wieder zusammengesetzt und geguckt, welche dieser Inhalte passen, welche sind überholt, welche müssten einen Update kriegen. Wo müssen wir was verändern? Und das haben wir immer und immer und immer wieder gemacht, und das machen wir auch heute noch immer wieder, weil Dinge verändern sich, die Zeit, verändert sich, die Ansprüche, die Technik. Also wir leben in einer so schnelllebigen Welt, die übrigens auch dazu führt, dass unsere Irritationskompetenz immer stärker herausgefordert ist. Noch vor 30 Jahren gab es quasi das Internet nicht, und die Welt lief ein bisschen langsamer, und deswegen war die Irritationskompetenz damals auch noch nicht ganz so wichtig, wie sie heute ist. Wir müssen alleine schon sehr Irritationskompetent sein, wenn wir versuchen, unsere Smartphone in die Hand zu nehmen und zu Insta zu gehen, um etwas zu posten, weil wir selbstständig sind und da einen Auftritt haben, und es braucht schon viel Irritationskompetenz, um sich da nicht ablenken zu lassen und nicht einfach erstmal ja sozusagen erst mal gleich zu konsumieren, sondern wirklich bei sich zu bleiben und zu produzieren. Also, die Irritationskompetenz ist Mega wichtig, und Gretel und ich haben zum Beispiel nach diesem Prinzip auch Smash it verändert, angepasst, aber auch unsere Smashies begleitet. Unsere Smashies sind ja die Frauen, die wir in der Mastermind begleiten und die in der Regel für sechs, manchmal auch zwölf Monate mit uns zusammenreisen, und da gibt es natürlich auch große Irritationen. Ein Beispiel kann sein, dass eine zum Beispiel schwanger geworden ist, und dann freuen Gretel und ich uns riesig und schauen, wie können wir mit dieser veränderten Situation umgehen, weil zum Beispiel vielleicht in einer Schwangerschaft nicht genauso gearbeitet wird wie ohne eine Schwangerschaft. Oder vielleicht gab es eine eine Veränderung im Business, eine grundlegende, vielleicht gab es einen Schicksalsschlag. Es gibt ja einfach Dinge, die wir so nicht nach vorne planen, und deswegen ist uns das wahnsinnig wichtig, dass wir auch in unserer Arbeit mit Menschen, weil wir ja nun mal mit Menschen arbeiten, Menschen haben Gefühle, Menschen haben Bedürfnisse, Menschen haben Ängste und Sorgen, dass wir da immer ganz genau hinschauen und gucken, was ist jetzt gerade noch richtig? Wie können wir es jetzt machen, dass es für dich passt und für uns passt? Und wie können wir nicht starr an einem Plan festhalten? Das ist irgendwie das alte, sondern wie können wir agil und flexibel? Das sind ja so die, bath words der modernen New Work Generation, aber natürlich ist da schon was dran. Wie können wir agil und flexibel mit Situationen umgehen? Und diese Agilität und diese Flexibilität, die können wir zusammenfassen unter dem Begriff der Irritationskompetenz. Und wie können wir das machen? Irritationskompetenz ist wie ein Muskel. Wir können das trainieren. Das heißt, was ganz wichtig ist, ist, dass du dich in neue Gewässer stürzt, dass du neues ausprobierst, dass du Situationen eingehst, dich auf Situationen einlässt, die auch vielleicht anders laufen, als du es dir wünschst, dass du nicht so sehr versucht, das zu kontrollieren, sondern eben auch die Möglichkeit, dir selber gibst, zu wachsen und neue Dinge zu erleben, und dich auch mal auf dünnes Eis begibst, was vielleicht mal knackt, vielleicht mal bricht, wo du eben diese Irritationskompetenz trainieren kannst. Denn wenn du immer alles versuchst, ganz sauber durchzuplanen und Planung, lieben wir. Planung ist gut, aber wenn du dann starr daran festhältst und in Schwarz-weiß denkst, oder das es dich wahnsinnig irritiert, wenn es nicht klappt, dann würden wir dich immer ermutigen, und das ist mein Impuls an dieser heutigen Folge: Spring rein ins Wasser, setz dich mit Dingen auseinander, stell dich Situationen, wo du vielleicht irritiert bist! Meine größte Herausforderung war in den letzten Jahren, würde ich sagen, mein großer, großer Auftritt bei der Tagesschau, bei der ich live gehen durfte. Ich habe das in einer Folge vor ein paar Wochen einmal erzählt. Da habe ich so viele Nachrichten zu bekommen. Vielen dank euch nochmal dafür, wo ich einfach ins kalte Wasser gesprungen bin und mir vertraut habe und trotzdem natürlich gemerkt habe, da sind auch ganz viele Hasskommentare drunter oder negative Kommentare. Das hat mich auch irritiert, und dort durfte ich aber wieder meine Irritationskompetenzen trainieren und wieder den Muskel trainieren und merken, ich kann das, ich kann damit umgehen. Ich komme wieder zu mir, ich bin vielleicht kurz irritiert oder abgelenkt, aber ich komme wieder zu mir, und ich kann mir vertrauen, und ich weiß, dass ich in Zukunft auch alle Herausforderungen bewältigen werde. Wenn du Lust hast, erzähl uns doch mal, wann du das letzte Mal so richtig irritiert warst, vielleicht von deinem Weg abgekommen bist als Selbstständiger, wie du wieder zurückgefunden hast, und wenn du Lust hast, mit uns zusammen deine Irritationskompetenz zu trainieren, dann schick uns eine Nachricht. Wir sind sozusagen deine Irritationskompetenz Fitness Studio, und du kannst gerne zu uns kommen, und wir trainieren das zusammen. Mach's gut! Bis zur nächsten Folge, ciao! Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  4. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Viele Selbständige haben Bedenken, sich mit ihrem “Bauchladen” zu breit positioniert zu haben. Das “Problem” hat Designerin Maria Fritsche nicht. Sie hat sich auf Willkommenspakete für Onlinekurse spezialisiert. Die konzipiert & designt sie und kümmert sich auch um die komplette Bestellung & Abwicklung, wenn gewünscht. Ein mega cooles und spannendes Business, wie wir finden! 🤗 In dieser Folge erzählt Maria 🌟 Wie Corona ihr Business zerstört hat und sie es dann mit ner coolen Idee gerettet hat 🌟 Wie sie beim Verkaufen einfach dran geblieben ist – und zwar ganze 3 Monate, bis endlich Jemand gekauft hat (Ich ziehe meinen Hut vor dir, Maria!) 🌟 Was ein gutes Willkommenspaket 🎁 ausmacht 🌟 Ob und wie Nachhaltigkeit in ihrem Business lebbar ist Mega gute Folge mit einer mega sympathischen Frau! Egal, ob du Willkommenspakete für deine Kund:innen haben willst, dich zu dem Thema informieren möchtest oder einfach nur Lust auf den Schnack mit einer sehr coolen Frau hast - hör dir die Folge 🎧 auf jeden Fall an. Website: https://businesszeug.com/ Insta: https://www.instagram.com/businesszeug/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und Willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel, und ich freue mich sehr, denn ich habe heute wieder einen tollen Gast am Start, und das ist die liebe Maria Fritsch vom Businesszeug. Moin Maria! Maria Fritsch: Hey, Gretel! Gretel Niemeyer: Schön, dass du da bist! Ich habe gerade schon in der, in unserem kurzen vor Gespräch gesagt, eigentlich wird diese Podcast Aufnahme eine Weiterführung des Schnacks, den wir letzte Woche angefangen haben, weil ihr müsst wissen, Maria hat sich auf Willkommensgeschenke für Onlinekurse spezialisiert, und ich fand das so spannend, dass wir letzte Woche direkt mal drüber geschnackt haben. Und dann habe ich mir gedacht, das muss unbedingt in ein Podcast. Ihr müsst wissen, wie man Willkommensgeschenke cooler, toller, nachhaltiger gestalten kann, und deswegen müsst ihr Maria kennenlernen, so ist es. Maria Fritsch: Was für eine schöne Einleitung. Dankeschön. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr gerne, erzähl doch vielleicht einfach einmal zum Start, wie du in so einer nischigen Nische gelandet bist. Also das ist ja was, wo man sagen würde, die meisten haben so Angst, so ein Bauchladen vor sich her zu schleppen, und du hast jetzt gesagt, ich mach Willkommenspakete für Onlinekurse. Wie ist das passiert? Fang gerne ganz vorne an. Maria Fritsch: Das ist eine sehr gute Frage. Manchmal frage ich mich auch, wie es dazu gekommen ist. Ne, also, du musst wissen, ich bin Grafikerin, und ich bin schon, seitdem ich 21 bin, selbstständig tatsächlich. Das ging alles irgendwie mehr, also, das war alles irgendwie so übers Knie gebrochen. Eigentlich sollte das gar nicht so früh sein, da gab es da ein paar Probleme mit meinem damaligen Chef und so. Also, es war irgendwie alles. Auf einmal war ich selbstständig und hab dann lange lange gebraucht, um so richtig mein Thema zu finden, also jetzt mein Thema Willkommenspakete, und hab mich viel ausprobiert, also klar, diese klassische Grafikdesign Sachen gemacht, Logos, Branding, Websiten etc.. Ich hatte sogar damals mal einen Onlinekurs zum Thema Websitenaufbau und so weiter und hab dann irgendwann festgestellt, dass dieses ganze, das ist ja alles nur online, was ich gemacht habe. Also es ist natürlich jetzt auch noch online, aber ich hab halt nie alles, was ich gestaltet hab, ich hab nie was in der Hand gehabt, das war dann irgendwie. Dann war es halt eine Website oder dann war es eine Anzeige oder dann was weiß ich nicht, es war halt irgendwie, ich hatte es nicht in der Hand. Und irgendwann, also ich so einen kleinen Mental Breakdown hatte, ähm, habe ich gedacht, okay, nee, das möchte ich jetzt nicht mehr. Mein Businessbuddy damals hat mir auch ordentlich in den Arsch getreten, die hat zu mir gesagt: Maria, du fängst jetzt an, wieder irgendwas zu arbeiten. Das kann nicht sein, dass du hier ein halbes Jahr rum lost, und ich hatte damals mit ihr zusammen eine Facebook Gruppe, und ich wollte wieder, ich hatte das das Jahr davor schon mal gemacht, einfach so Tischkalender produzieren lassen und wollte das wieder machen und hat halt dann in der Gruppe gefragt, ob denn jemand da Interesse dran hat, auch einen zu haben, weil dann würde ich einfach gleich ein paar mehr produzieren. Und dann, und das war tatsächlich so meine allererste Erfahrung dann mit diesem ganzen, mit diesem ganzen Thema, weil aus diesem einen Kalender ist dann ein kleiner Online Shop geworden, wo ich zuerst ja Produkte, die ich selber gestaltet hatte, also To Do Blöcke, Projektplaner, alles Mögliche, die ich dann da verkauft habe. Und da kam dann irgendwann tatsächlich die Kunden zu mir und haben mir gesagt, Maria, kann ich auch auf die Produkte mein Logo drauf machen, weil ich finde es voll cool und können wir da. Also kann ich das nicht so für mich auch produzieren, und ich war so, ja, es ist voll schlaue Idee eigentlich, und hab dann da so die ersten Sachen mitgemacht. Bin dann tatsächlich, bevor ich bei den Coaches gelandet bin, war ich bei den, bei Firmenkunden, so im Mittelstand. Das war eher schlecht als recht, vor allem, weil es dann aus dem, vor allem, weil es dann auch zu der Zeit passiert, wo dann Corona ausgebrochen ist und alle Firmenkunden waren so, brauchen wir nicht, Werbung brauchen wir nicht, Messen, abgesagt bis was weiß ich wohin. Und dann stand ich auf einmal da 2020 und dachte, so was mache ich jetzt, und hab dann tatsächlich, weil ich dann auch eine Teilzeitstelle hatte und für mich dann klar war, dass ich auf gar keinen Fall will, ich dir jetzt, ich kann nie wieder zurück ins Angestelltenverhältnis, da gehe ich ein da drin, hab ich so mein letztes Geld zusammengekratzt, habe mir jemanden gesucht, der mir weiterhelfen kann, und hab dann tatsächlich, aus dem, was ich gemacht habe, also aus diesen nachhaltigen, individuellen Druckprodukten, haben wir dann uns überlegt, wer könnte das noch gebrauchen? Sind dann mal so in die Richtung der Coaches und Menschen, die Onlinekurse anbieten und ich so, ja, keine Ahnung, probieren wir mal! Hab dann ich glaube, drei Monate lang hab ich, ich habe alles und jeden angeschrieben, der Coach im Namen stehen hatte, auf Instagram. Ich so hallo, hallo, ich bin Maria, ich strukturiere gerade mein Unternehmen komplett um. Ich will die und die und die Sachen machen. Hast du sowas schon mal gehört, wäre sowas interessant? Willst du dich mit mir mal austauschen darüber? Weil ich hatte, ich kannte Coaches davor gar nicht, war null in dieser Branche drin. Und dann nach drei Monaten hatte ich meinen ersten Kunden, und jetzt stehen wir hier, jetzt mache ich Willkommenspakete, und ich bin nicht zurück zu den Firmenkunden. Was ich am Anfang noch überlegt hatte, weil gedacht hatte, ja, jetzt, Corona ist ja wieder so rum, aber dann war das so no way. Ich liebe die Coaches, ich liebe die Willkommenspakete für die Onlinekurse, und irgendwie bin ich dann da so gelandet. Gretel Niemeyer: Aber das ist ja auch ganz geil. Also, wenn du jetzt muss ich ganz ehrlich mal sagen, wenn du sagst, ich hatte dann die Idee, ich habe alle möglichen Leute angeschrieben, und nach drei Monaten hatte ich meinen ersten Kunden oder meine erste Kundin, ja auch Respekt, dass du da dran geblieben bist, weil das sag ich ja immer meinen Kund:innen, Leute, das reicht nicht, eine Email zu schicken oder eine Nachricht, sondern es ist wichtig, erstens mal dranzubleiben und Follow ups zumachen, und zweitens, was ich eben auch cool fand, dass du gerade gesagt hast, du hast einfach jeden angeschrieben, der so das Wort coach im Namen hatte, auch das in dem Moment, wo wir so ein, wo wir einfach das ein bisschen streuen und viele Leute ansprechen, dann ist uns auch ein einzelnes nein, oder wenn mal keine Reaktion kommt, tut dann auch nicht mehr so weh, als wenn wir nur fünf Leute anschreiben, und jetzt warten das genau die 5 sich melden. Maria Fritsch: Ja, das stimmt. Vor allem dadurch, dass ich ja, dass ich ja gar keinen Plan auch von dieser ganzen Branche hatte, musste ich ja tatsächlich am Anfang dann auch erst mal überhaupt herausfinden, ob das, ob das überhaupt interessant für die ist, weil klar, du machst ja dann, du machst ja dann Druckprodukte, aber das Ding ist ja dann auch, das ist was komplett anderes wie bei den Firmenkunden, weil, wenn Firmenkunden was bestellen, dann bestellen die keine Ahnung, dann stelle die vielleicht 1000 Blöcke oder so oder 1000 Bücher oder 10000 Bücher, und bei Coaches, da sind es dann halt nur 100. Gretel Niemeyer: Und das ist schon viel. Maria Fritsch: Ja oder sogar noch weniger, und dann hatte ich mir halt auch, also habe ich mir natürlich auch die Frage gestellt, ist es denn überhaupt, können die das bezahlen? Wollen die das überhaupt bezahlen? Weil klar, bei Drucksachen ist es ja so, je mehr du bestellst, desto günstiger wird der Stückpreis. Ja, ich war, ich hatte einfach gar keinen Plan, deswegen habe ich mir einfach hingesetzt. Es war, es hat mich scheiß viel Überwindung gekostet. Jedes Mal, wenn ich auf der ich habe es extra auf der Couch gemacht, weil ich brauch einen gemütlichen Ort. Jedes Mal, wenn ich auf der Couch gesessen bin und dann da meine Nachrichten rausgeschickt. Ich habs gehasst, wirklich, aber es hat sich gelohnt tatsächlich, weil am Ende wäre ich, glaube ich, nicht da, wo ich jetzt bin, ohne diese ganzen Nachrichten. Gretel Niemeyer: Ja, mega, mega, mega gut, und du hast ja jetzt auch schon was wichtiges angesprochen. Du hast ja gesagt, okay, Firmenkunden, da hast du dann eine Stückzahl von 1000, 10000, was auch immer, Onlinecoaches oder Coaches mit Kursen oder auch so. Wir haben ja auch über unser Programm Smash it geredet, ob das für unsere Willkommenspakete sozusagen relevant ist, und da hast du vielleicht 50 Leute im Jahr, für die das relevant ist. Das steht ja auf der einen Seite, und auf der anderen Seite ist ja für dich auch Nachhaltigkeit ein sehr, sehr wichtiger Wert in deiner Arbeit, gerade was auf den ersten Blick auch so im Widerspruch zu Druckerzeugnissen stehen kann. Wie gehst du damit um, wie hast du das für dich gelöst? Maria Fritsch: Ja, also, man muss schon von vornherein einfach mal sagen, Druck grundsätzlich ist kein nachhaltiges Unterfangen. Also, du kannst, es ist natürlich immer besser, nichts zu produzieren als etwas produzieren. Gretel Niemeyer: Also, da ist es ja egal in welcher Hinsicht. Maria Fritsch: Also da, das muss man einfach mal so sagen, und deswegen, ich versuche die Produkte, die ins Willkommenspaket reinkommen. Für mich fängt die Nachhaltigkeit erst mal schon damit an, tatsächlich bei der Auswahl der Produkte, also dass man nicht ja, weiß ich nicht. Ich habe mal, ich habe selber mal ein Willkommenspaket gekriegt. Da war dann irgendwie ein Gummiarmband dran. Weißt du so, wenn man manchmal so auf Vorträge geht oder so, wenn man es so bekommt, so Gummiarmbänder und irgendwelche Aufkleber mit dem Logo von der Firma, also nicht meine, sondern also so ganz merkwürdige Sachen, wo ich mir denke, was soll ich denn damit? Also für was brauche ich das? Und bei mir ist es, oder für mich ist es super wichtig, dass wir nur Dinge ins Willkommenspaket erst mal rein machen, die auch wirklich Sinn ergeben. Für manche Onlinekurse macht es Sinn, ein Workbook zu erstellen, für andere nicht so. Und da, nur weil jetzt weiß ich nicht, XY Onlinekurs und Workbook drin hat, bedeutet das nicht, dass du selber auch eins brauchst. Und da also bei der Auswahl der Produkte lege ich erst mal schon sehr viel wert drauf, und dann natürlich auch gucken wir, dass wir die Produktion natürlich so nachhaltig wie möglich machen. Man muss sagen, dass die Druckbranche sich auch echt schon gut weiterentwickelt, also auch was Farben angeht, was Techniken angeht zum Drucken, also zum Farben messen und so weiter. Das wäre jetzt, glaube ich, alles bisschen zu kompliziert. Ich steig aus genau, und also, die entwickeln sich echt gut weiter, und ich bin auch echt froh, dass ich eine Druckerei an der Hand habe. Das ist eine Familien Druckerei aus Heidelberg, die da auch echt viel Wert drauf legen und die sich auch nicht scheuen, was Neues auszuprobieren. Und dann ist natürlich auch Thema Papier. Also ich benutze, ich würde jetzt mal sagen, so in 80, 90 Prozent der Fälle benutzen wir Papier, das sind zwei Sorten Papier. Das eine wird in Deutschland hergestellt, das andere in Österreich. Alles wird dann natürlich in Deutschland gedruckt. Also, wir gucken schon, dass alles so wenig Transport wie möglich hat, und was mir dann auch selber noch total wichtig ist, ist, dass ich dann auch von dem Geld, was ich, was ich einnehme, dass ich da ein Teil von Spende für die Aufforstung, also entweder geht es zu "I plant a tree", um da dann halt die Aufforstung in Mitteleuropa zu unterstützen, oder aber nach "Wilderness international" die dann halt direkt Stücke Regenwald oder mit dem Geld halt Regenwald kaufen, Stück Regenwald kaufen, und dann auch ganz toll, die haben dann auch so, wie heißen die Heißen nicht Guides, die heißen anders als Leute, die rumlaufen und es halt auch immer kontrollieren, dass da keine Wilderer oder irgendwas dann in den in den Gebieten drin sind, und so, das ist dann das, wo ich sage, damit kann ich dann auch leben in dem Moment. Gretel Niemeyer: Ja, ja, und was ich auch bei bei deiner Arbeit richtig cool finde, das hatten wir in unserem Schnack letzte Woche besprochen, dass es eben auch sehr, sehr wichtig ist, das, dass alle Menschen, die sozusagen involviert sind mit dem Willkommenspaket, dass die alle fair bezahlt werden, also dass du nicht sagst, okay, ist ja gut und schön, wenn mein Kunde, der Coach XY, mir irgendwie für mein Design und so vernünftiges Geld bezahlt, dann aber bei weiß ich nicht Flyeralarm oder wie sie alle heißen, unter den ungeilste Bedingungen die Sachen drucken lässt, sondern dass du dann halt, dass du da wirklich auch drauf achtest, dass das von vorn bis hinten fair bezahlt wird, und dass man einfach in dem Moment, wo man sagt, man möchte ein Willkommenspaket mit dir umsetzen, dass es einfach so gewisse Standards gibt, damit du eben auch dahinter stehen kannst. Das fand ich richtig cool! Maria Fritsch: Ja, ja, das ist mir auch super wichtig, also gerade klar, wenn wir jetzt die online Druckereien mit lokalen Druckereien vergleichen, also Preise, brauchen wir auch nicht drum rum reden. Die Preise von lokalen Druckereien sind mindestens doppelt so teuer, mindestens also, wenn nicht sogar dreifach, hatten wir auch schon alles. Von dem her, also unter dem Aspekt ist es halt schon so, wo ich mir halt manchmal die Frage stelle, wenn dann halt irgendwie, du willst da ein Buch oder so eine Online Druckerei produzieren, und dieses Buch kostet halt irgendwie keine Ahnung, 3€. Ich denke mir halt so, wer soll da dran noch was verdienen? Also ist halt so wie so, wie wenn du bei Schien für 4€, da weißt du auch, da hat da hat niemand was dran verdient, und die, die es produziert haben, also die, die tatsächlich dieses Kleidungsstück oder dann dieses Buch produziert haben, die haben am wenigsten davon. Gretel Niemeyer: Ja, und wie, wie ist das denn bei dir? Also wann macht es Sinn, sich professionell mit dem Thema Willkommenspaket auseinanderzusetzen? Also vielleicht mal so kurz, zur Erklärung, wir haben ja auch unser, unser Gruppenprogramm Smash it!, die Mastermind und wir verschicken da auch ein Willkommenspaket, das, würde ich sagen, relativ intuitiv entstanden ist. Und wie gesagt, das ist ja auch, es wird nicht zu bestimmten Zeitpunkten verschickt, und da können sich Sachen auch einfach ändern über die Zeit. Aber was sagst du, wenn jetzt uns jemand zuhört, die sich für das Thema Willkommenspaket interessiert, ab wann macht das Sinn, das sozusagen auszulagern und nicht mehr, sich selber darum zu kümmern? Maria Fritsch: Ja, also da müssen auf jeden Fall. Es gibt auf jeden Fall ein paar Faktoren. Ein großer Faktor, finde ich, persönlich, ist das Thema Beständigkeit, glaube ich, wenn man das so nennen kann. Also das heißt, wenn jemand jetzt zum allerersten mal einen Kurs macht, der Launch steht zum allerersten Mal, und möchte dafür dann ein kleines Willkommenspaket, dann macht es keinen Sinn, da schon zu mir zu kommen und zu sagen, Maria, ich möchte da irgendwas haben, weil die Chancen, dass niemand vielleicht den Kurs kauft, gibt's ja auch, oder dass sich gerade, wenn man dann auch vielleicht so in Sachen Workbook oder sowas denkt, die Chancen, dass sich Inhalte verändern, ist sehr, sehr hoch, und dann muss man im Zweifel da für den zweiten Launch zum Beispiel nochmal neu produzieren. Man kann vielleicht das Workbook, wenn sich Inhalte drastisch geändert haben, Reihenfolgen, wie auch immer, kann man das vielleicht nicht mehr weiter benutzen. Dann hat man aber, ich sag jetzt mal, 100 oder 50 Workbooks bestellt, weil man gedacht hat, ja, für zwei Launches wird es reichen. Dann passt es aber für den zweiten Launch nicht mehr. Dann hast du da 25 Workbooks liegen, die irgendwie keiner braucht. Also, wenn man so gerade anfängt, dann würde ich sagen, macht es keinen Sinn. Einfach die Fehlerquote ist zu hoch, dass halt sich äußere Umstände irgendwie ändern, wo es auf jeden Fall Sinn macht, sich da professionelle Unterstützung zu holen, ist ganz klar, wenn man irgendwann selber sagt, so, ich hab keine Zeit und keine Lust mehr da drauf, mich selber darum zu kümmern, gerade auch, wenn vielleicht die Gestaltung von verschiedenen Produkten einfach professioneller werden soll, wenn es besser werden soll, dann macht es Sinn, wenn du irgendwie 100 Kunden hast an denen, an die du die verschicken musst, und du denkst ja, ich pack doch keine 100 Pakete, bist du bescheuert, dann macht es auf jeden Fall Sinn. Ja, das sind so, das sind so die Faktoren und dann natürlich auch, es muss natürlich auch Budget da sein. In dem Moment also klar, weil bei Willkommenspaketen, du gehst immer in Vorleistung, also die Produktion von Willkommenspaketen startet meistens so drei Monate, bevor sie dann tatsächlich verschickt werden. Und ja, das Geld muss man dann natürlich in dem Moment haben, und deswegen sage ich auch so grundsätzlich zu meinen Kunden, so grundsätzlich, ein Willkommenspaket macht, glaube ich, erst richtig viel Sinn, wenn auch der Kurs oder das Coaching entsprechend kostet. Also, wenn wir jetzt hier von 500 € Onlinekurs reden, dann sag ich ja, nee, dann schickt vielleicht eine Postkarte, ist dann okay so. Also ich würde auch schon sagen, dass ein Kurs oder ein Coaching mindestens 1500 € kosten sollte, weil dann ist auch tatsächlich Budget da, gerade wenn dann auch die Leute dann kaufen den Kurs, man hat das, was man ausgegeben hat, ist schnell wieder drin, und bei 1500 €, wenn ich mir da, wenn ich mir überlege, dass man da vielleicht sogar ein Willkommenspaket zwischen 30 und 60 € machen könnte pro Person, da kann man halt auch schon geile Sachen mit reinpacken. Also, da kann man schon richtig coole Sachen machen, und vorher, glaube ich, macht es wenig Sinn. Gretel Niemeyer: Das finde ich ja auch ganz cool, dass du, dass du ja auch gesagt hast, du packst jetzt nichts da rein, einfach nur ums reinzupacken, sondern du hattest da kannst vielleicht gleich noch mal erzählen, auch so ein Beispiel mit einer Tee-Tasse und so, was dann connectet ist auch so in dem Kurs, und es ist ja einfach auch total geil, was man so machen kann. Also, du hast mir letzte Woche so ein geiles Workbook gezeigt, wenn man das aufklappt auf jeder Seite, dann schlagen die Seiten nicht zurück, oder Kartensets, die man machen kann, und so weiter, und da hast du ja total Recht. Bevor ich so was auch habe, machen kann, brauche ich ja auch eine gewisse, ja einfach ein gewisses Volumen, damit sich auch die Content Arbeit davor lohnt. Also wenn ich zum Beispiel sage, ja, Kartenset, total geil, aber die Arbeit, die ich ja auch reinstecke, um den Inhalt zu konzipieren, nicht so viel Sinn, wenn das dann am Ende 20 Kartensets sind, das ist dann auch ein bisschen schade, wahrscheinlich für alle Beteiligten. Maria Fritsch: Ja, ja, ja, genau das stimmt also, das darf man nicht unterschätzen, tatsächlich die, die Arbeit für den Inhalt, also ich, ich unterstütze bei der Auswahl der Produkte, ich wirklich, ich unterstütze beim Design. Ich kümmere mich komplett um den Druck. Da muss man nichts tun. Aber was ich halt nicht kann, ist, den Inhalt konzipieren. Das muss natürlich der Kunde dann immer noch selber machen, weil da bin ich auch einfach viel zu wenig in dessen Thema drin, dass ich da irgendwas machen könnte. Und ja, da, und deswegen sage ich auch, und da sollte man dann auch schon ein bisschen gefestigt sein im Inhalt grundsätzlich, dass man da dann halt auch einfach weiß, okay, meine Teilnehmer finden die und die Sachen ziemlich cool, oder ich habe schon Feedback gekriegt, und das ist dann halt, das macht dann halt auch erst Sinn da dann in dem Moment. Gretel Niemeyer: Ja, und wie du gesagt hast, also es macht halt keinen Sinn, eine Tasse reinzupacken, weil ich denke, ne Tasse wäre jetzt vom Budget ganz gut, noch mit meinem Logo drauf oder so, sondern das macht halt dann auch nur Sinn, wenn es irgendwie weiter noch integriert ist in den Kurs oder wenn das zu irgendeiner Routine gehört oder so. Maria Fritsch: Ja, ja, genau, also, da bin ich auch, da schrecke ich auch sehr schnell zurück. Wenn jemand, ich hab mal ein Feedback gekriegt von jemandem, die meinte, ja, ihr Willkommenspaket besteht aus einer Tasse. Die ist im Bereich Online Business tätig, und ich war so ne Tasse so alleine, so völlig random, weil das ist halt was. Ganz ehrlich, ich habe so viel Tassen bei mir im Schrank, ich brauche nicht noch eine weitere. Wenn man unbedingt eine Tasse zum Beispiel ins Willkommenspaket haben möchte, weil man hat vielleicht irgendwie, man hat eine coole Marke oder so, dessen Tassen man voll cool findet, die vielleicht auch Handgemacht ist, was weiß ich, und möchte sowas unbedingt da rein machen, dann macht es Sinn, mal kurz drüber nachzudenken, ob man nicht diese Tasse irgendwie anders auch mit in den Kurs integrieren kann. Also, wenn zum Beispiel weiß ich nicht, wenn es jetzt zum Beispiel geht ums Thema Mindset, Moneymindset, Glaubenssätze, wie auch immer, und die Kursteilnehmer sollen irgendwie neue Routinen sich aneignen, also dass man vielleicht oder vielleicht abends irgendwie ein Journal schreiben oder ihre Glaubenssätze aufschreiben, was weiß ich, und da macht es dann Sinn, oder da könnte es dann Sinn machen, vielleicht auch eine Tasse mit dazu zu machen, wo man dann sagt, immer, wenn du dich mit der und der Thematik auseinandersetzt, nimm die Tasse, macht dir, dann. Dann würde ich aber auch noch einen Tee oder irgendwas mit reinlegen, dass halt nicht einfach so randommäßig Tasse, sondern mit Tee oder so, und dann sagst du ja, dann, nimm die Tasse, macht dir den Tee, setz dich hin, vielleicht noch eine Kerze im Willkommenspaket, dann sagen wir, mach dir die Kerze an und dann setz dich mit deinen Glaubenssätzen auseinander oder schreib dir deine To Do Liste für den nächsten Tag oder what ever. So integriert macht es dann schon Sinn, weil dann hat dann kann man ein Ereignis mit dieser Tasse verknüpfen. Aber so völlig so, ja, ich habe ein Online Business, ich verschicke eine Taste, das ist so was, ja. Gretel Niemeyer: Das ist so ein bisschen, wie gesagt, sehr random, sehr random, und ich finde es halt cool, es gibt, oder dass da so viel möglich ist, dass man einfach so viel Liebe da auch reinstecken kann, so viel Liebe zum Detail und so weiter. Das sieht man ja auch daran, dass du sogar ein Podcast zu dem Thema hast und Kundenliebe im Paket, wo ich glaube, es mindestens zehn Folgen darum geht, was ein gutes Workbook ausmacht, warum es ein Workbook geben sollte und so weiter, und da war ich wirklich so. Ja, da merkt man aber auch in jeder Folge irgendwie, wie viel Leidenschaft und Grips du da reinsteckst, damit es halt nicht so ein Randomthema ist, sondern damit das wirklich, damit das Willkommenspaket wirklich Kundenliebe, Wertschätzung und ja einfach diese Liebe zum Detail auch ausdrückt. Maria Fritsch: Ja, ja, es ist auch wirklich so, also man kann sich da echt viele schöne Gedanken mitmachen, und ich finde, das sollte man auch, wenn, weil das Willkommenspaket ist nicht essenziell wichtig für den Erfolg eines Kurses, sondern wenn du dich für ein Willkommenspaket entscheidest, dann halt, weil du, weil du das möchtest, und dann finde ich auch, macht es halt einfach Sinn, dieses Willkommenspaket dann einfach so gut wie möglich aufzubauen, komplett, weil alles andere ist, dann also alles andere wäre für mich tatsächlich auch einfach Geldverschwendung, muss ich ehrlich sagen. Also Geldverschwendung und Ressourcenverschwendung, und da das möchte ich halt nicht gerade in der Druck Branche zum Beispiel, dass also auch in den, in den Online Druck rein, was da weggeworfen wird an Zeug, an Fehldrucke oder weiß ich nicht, das ist halt echt krass. Und gerade wenn man dann sagt, okay, ich möchte ein Willkommenspaket haben, dann macht es einfach Sinn, sich da mal fünf Minuten hinzusetzen und mal kurz drüber nachzudenken, was da rein soll. Man kann nämlich auch mit einem Willkommenspaket richtig verkacken, wenn es halt, wenn es halt scheiße ist, also wenn da halt, wenn man auch schon merkt, dass die Produkte, die da drin sind, vielleicht auch qualitativ nicht hochwertig sind, wenn es halt irgendwie so ein, dann ist da halt so ein klassischer Messe Plastikkuli drin und irgendwie so ein Journal oder ein Notizbuch, wo du schon beim Anfassen weißt, dass das aus Fernost kommt, also oder diese Gummiarmbänder. Gretel Niemeyer: Ja, ja, ja, ganz große Empfehlung, Gummiarmbänder. Maria Fritsch: Ja, also, das ist mir so schlimm im Gedächtnis geblieben. Also ist mir halt nicht positiv im Gedächtnis geblieben, und ich würde auch niemals, oder ich hätte auch niemals, dieses Willkommenspaket geteilt, irgendwie auf Social Media oder so. Aber wenn du dir da halt Mühe gibst, und alle Produkte haben irgendwie einen Sinn, und alles ist mit Liebe gemacht, und alles ist auch qualitativ hochwertig, dann teilen die Leute das halt auch auf Instagram zum Beispiel, wenn man das denn möchte, und das also, eine bessere Werbung, gibt's halt auch einfach nicht. Gretel Niemeyer: Ja, ja, genau das wollte ich halt auch noch sagen. Also einerseits ist es ja, geht es ja darum, deine jetzigen Kunden, Kundinnen glücklich zu machen und dass die sich, wie gesagt, gewertschätzt gesehen fühlen, und dann ist es aber auch einfach, im Zweifel noch ein super Marketingtool für die Leute, die jetzt gerade nicht dabei sind oder sich vielleicht im letzten Moment noch überlegen, das zu buchen, weil, wenn schon so viel Liebe ins Willkommenspaket fließt, wie geil ist dann eigentlich der Kurs oder die eigentliche Arbeit. Maria Fritsch: Ja, ja, ja, ja, das stimmt! Also, ich habe auch schon Fälle gehabt, wo wir ein Willkommenspaket gemacht haben, und dann haben Teilnehmer des Kurses, die halt vorher, also beim letzten Mal oder beim vorletzten Mal, dabei waren, die haben dann gefragt, was das ist und ob sie das auch haben können und ob man das nicht kaufen könnte. Also sowas gab es auch schon, wo dann die Willkommenspakete nochmal extra verkauft wurden, quasi an die Leute, die beim letzten Mal dabei gewesen sind. Oder ich habe auch eine Kundin, das ist krank, der ihre Teilnehmer. Ich habe das Gefühl, ich sehe täglich Postings mit Produkten aus dem Willkommenspaket bei ihr auf Social Media, also auf Instagram, in der Story, weil die einfach so intensiv damit arbeiten, und jedes Mal, wenn irgendwie der Kurs aufgemacht wird, dann wird sich das Workbook raus gepackt, dann wird da sich noch ein Tee gekocht, und dann machen die da Fotos, die sind Todesstolz und posten das, und das ist also noch bessere Werbung gibt es nicht in dem Moment. Gretel Niemeyer: Ja, und da bist du dann in dem Moment natürlich auch Todesstolz, weil das ist ja alles entworfen, megacool. Bleibt mir noch die letzte Frage: Maria, wie kann man denn mit dir an arbeiten? Wie viel? Du hast schon gesagt: Vorlaufzeit, drei Monate? Wann sollte man bei dir auf der Matte stehen, wenn man gerne das Willkommenspaket gerne mit dir verwirklichen möchte? Maria Fritsch: Ja, also, drei Monate ist wäre ziemlich geil, muss ich sagen. So drei Monate im voraus, das klappt, ich würde mal sagen, so Fifty Fifty. Also wenn man weiß, man möchte den Kurs oder das Coaching Launchen, und man weiß, man möchte ein Willkommenespaket dafür machen, würde ich ganz ehrlich, würde ich sagen, so früh wie möglich sich einfach bei mir melden, in dem Moment. Das ist entweder auf Instagram oder eine E-Mail schreiben oder bei mir auf der Website, kann man sich auch direkt in meinen Kalender einbuchen. Weil dann haben wir einfach in der Regel genug Zeit, um da in Ruhe drüber nachzudenken, um darüber zu sprechen, um alles auch ja so vorzubereiten und dann vor allem auch zu produzieren. Drei Monate ist der Optimalfall, zwei Monate geht auch, alles was so bei vier Wochen ist, das wird kritisch, aber am besten einfach so, wenn man weiß, und man hat so die Idee, man könnte vielleicht dafür ein Willkommenspaket machen, dann einfach sich einfach bei mir im Kalender einbuchen, und dann quatschen wir drüber, und wenn es dann in drei Monaten soweit ist oder in vier oder fünf ist, okay also! Gretel Niemeyer: Sehr gut, cool, wunderwunderbar! Wir verlinken natürlich zu deiner Website, zu deinem Kalender, zu deinem Instagram hier unter dieser Folge und überall, wo wir über diese Folge reden werden. Maria, ich danke dir vielmals für diese sehr sympathische Folge und deine Einblicke in deine Welt und in dein Business. Maria Fritsch: Dankeschön. Ich freue mich, dass du mich eingeladen hast, und, ähm, ja, war schön! Gretel Niemeyer: Das war sehr, sehr cool, genau, und wenn ihr noch fragen an Maria habt, dann meldet euch gerne direkt bei ihr oder postet hier vielleicht auch unter dieser Folge, ob ihr schon ein Willkommenspaket habt, ob ihr vielleicht eine richtig gute Erfahrung mit einem Willkommenspaket gemacht habt oder auch eine richtig schlechte Hashtag Armband, Gummiarmband, und ansonsten freuen wir uns wie immer über viele Sterne, über Kommentare, über Empfehlungen und so weiter. Das Karma wird es euch danken. Bis dahin, bis zur nächsten Folge. Alles liebe! Tschüss! Maria Fritsch: Tschüss! Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie

  5. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Die häufigsten Gründe, aus denen (d)ein Angebot nicht gebucht wird, sind: 🥱 “Keine Lust” ⏰ “Keine Zeit” 💰 “Kein Geld”. Einfach übersetzt heißt aber jeder dieser Gründe komplett wertungsfrei “Meine Priorität liegt woanders!”. Was das für dich und dein Business und auch deine eigenen Entscheidungen bedeutet, nimmt Gretel in dieser Folge auseinander. Und wenn du am Ende feststellst: “Oh ja, ich will SMASH IT! buchen, aber ich muss vorher noch 2-3 Kunden gewinnen aka nur noch kurz die Welt retten”, dann schmunzelst du vielleicht über dich selbst und buchst eindlich diesen Passigkeitscheck, um den du schon so lange herumschleichst: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Moin, moin, und wir kommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Heute hast du mit mir die Ehre in einer Solo Folge oder ich mit dir die Ehre in einer Solo Folge, und ich betitel die Folge ganz, ganz provokant als "Nur noch kurz die Welt retten". Worum geht's in dieser Folge? Es ist ja so, dass, wenn Menschen bei uns unser Angebot nicht kaufen, und da ist es völlig egal, ob ich ein Yoga, ein Yoga Retreat anbiete, ob ich ein Coaching Angebot habe, ob ich Social Media Experte/Expertin bin oder was auch immer. Wenn Menschen bei uns nicht kaufen, dann hat das meistens einen von drei Gründen, und der erste Grund ist, sie haben einfach keine Lust, sie haben keine Lust oder sie vertrauen uns nicht und buchen deswegen unser Angebot nicht. Sie sehen vielleicht den Sinn darin nicht, sich damit zu beschäftigen, oder sie möchten das Thema zwar bearbeiten, aber mit jemandem anderen, der nicht wir sind. Das ist der Grund Nummer eins, keine Lust. Der Grund Nummer zwei ist keine Zeit. Sagen also, ich habe jetzt gerade keine Zeit dafür. Ich möchte das gerne schon mit dir machen, aber nicht jetzt, vielleicht in drei Monaten, sechs Monaten, neun Monaten, nächstes Jahr, wann auch immer. Da kommt einerseits ins Spiel, das es, wie ich ja immer ganz gerne sage, super wichtig ist, Follow ups zu machen, also dranzubleiben, sich irgendwo aufzuschreiben. Wann sollte ich da nochmal nachhaken? Was war der Grund, dass diese Person jetzt gerade nicht mit mir arbeiten möchte? Und wann sollte ich sozusagen Gewehr bei Fuß stehen und noch mal nachhaken, um da dran zu bleiben und den Deal oder den Kunden, die Kundin, später zu signen? Und dann kommt Grund Nummer drei, und der ist wahrscheinlich am häufigsten genannt, dass ist der Grund, ich habe kein Geld, und ich finde es immer ganz wichtig, dass wir da bei dem Punkt mal klar haben, dass ich habe kein Geld, in vielen Fällen, nicht in allen, explizit nicht in allen, aber in vielen Fällen einfach darum geht zu sagen, es ist nicht meine Priorität, dieses Thema jetzt mit dir anzugehen oder mit dir zu arbeiten. Und wenn ich sage, wenn jemand zu mir sagt, ich habe kein Geld, dann muss natürlich auch ganz klar sein, es gibt die Fälle, in denen einfach kein Geld da ist, und ich möchte auch auf gar keinen Fall, dass jemand zum Beispiel einen Kredit aufnimmt, um mit mir zu arbeiten oder sich irgendwie anderweitig verschuldet. Darum geht's auch gar nicht. Aber wenn wir ein Angebot raushauen, was cool ist, wo wir vielleicht auch noch sagen, hey, ich biete sowas wie Ratenzahlungen an oder solche Geschichten, das heißt, wer möchte, kann mit mir arbeiten, und dann kommt sozusagen das Feedback zurück, ich habe gerade kein Geld, um mit dir zu arbeiten. Dann können wir auch einfach sagen, ey es ist auch so, dass es einfach gerade nicht die Priorität hat, und das meine ich tatsächlich wertungsfrei. Also da ist nicht eine Sache besser als eine andere. Aber wenn wir zum Beispiel sehen, dass in andere Programme investiert wird, dass in andere Gagets investiert wird, dass in andere Statussymbole verstehen er wird oder was auch immer in Urlaub, Freizeit und was auch immer, wie gesagt, völlig wertungsfrei und völlig fein, dann ist die Frage also in vielen Fällen gar nicht, hast du kein Geld, sondern ist eine andere Sache, dir wichtiger, und das ist völlig fein, dass eine andere Sache wichtiger ist. Wenn wir es aber schaffen wollen, dass Menschen in uns und unsere Dienstleistungen investieren, dann müssen wir es natürlich schaffen, dass sie uns und das, was wir anbieten, als Priorität ansehen. Und das funktioniert zum Beispiel darüber, dass das eben völlig klar ist, welches Problem wir lösen, dass wir ein Problem lösen, das tatsächlich auch ein großes Problem, ein großer Schmerzpunkt ist, und dass wir darstellen können oder glaubhaft vermitteln können, dass wir die richtige Person sind, um dieses Problem zu lösen. Und eben auch, wenn wir uns jetzt einfach mal vorstellen, dass wir eine, eine Dienstleistung für andere Selbstständige anbieten, dann müssen wir einfach mal sehen, dass bei unserem gegenüber die Zeit und das Geld natürlich begrenzt sind und dass wir immer auch gegen andere Dienstleistungen completen. Also, wenn ich zum Beispiel Selbstständige bin, dann kann ich mir überlegen, worauf möchte ich im nächsten Quartal meinen Fokus setzen? Zum Beispiel als Projekt, als Arbeit, die an meinem Business funktioniert, und dann habe ich vielleicht drei Dinge, die erst mal gar nicht auf den ersten Blick so aussehen, als würden sie miteinander in Konkurrenz stehen. Aber es kann zum Beispiel sein, dass ich mir überlege: Okay, kümmere ich mich im nächsten Quartal um IT Security, kümmere ich mich darum, mein Team aufzubauen, oder kümmere ich mich darum, mehr Reichweite zu erhöhen, indem ich lerne, wie Social Media/Instagram Marketing funktioniert und wie du siehst, das sind einfach drei sehr unterschiedliche Bereiche, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Aber diese drei Bereiche wollen eben an meine Ressourcen ran, und meine Ressourcen sind Zeit und sind Geld, was ich immer ein bisschen spannend finde, und das erleben wir eben ab und zu auch mal in Vorgesprächen, wenn es um unsere Mastermind Smash it geht, dass wir als Feedback bekommen. Ja, ich kann mir Smash it gerade nicht leisten, weil ich, weil mein Angebot noch nicht so richtig cool ist oder weil ich keine nicht genug Kunden/Kundinnen habe. Aber wenn ich genug Kundinnen habe, wenn ich zwei, drei weitere Kundinnen gesigned habe, dann kaufe ich Smash it, dann buche ich eure Mastermind, und das ist halt in so einem Moment ein bisschen ähm, ich will gar nicht sagen absurd. Aber es ist eben so ein Ding, wo ich mich dann auch frage, na ja, wenn du aber gar nicht weißt, was du verkaufst, wenn du gar nicht genau weißt, wie du Kund:innen signst, wenn du gar nicht genau weißt, wie du Verkaufsgespräche führst, was ein guter Preis für dein Angebot ist und so weiter und so fort, dann darf das ja auch nicht die Voraussetzung dafür sein, um ein Programm zu buchen, in dem du genau das lernst, nämlich wer deine Zielgruppe ist, wie dein stimmiges Angebot aussieht, wie du kurzfristig Geld verdienst, wie du mittel und langfristig Geld verdienst. Das ist ein bisschen so wie als würde jemand, der ein Zeitmanagement Coach buchen möchte, sagen, ich habe jetzt noch gar keine Zeit, um dich zu buchen. Ich weiß noch gar nicht so richtig, wo ich dich hier unterbringen soll, aber sobald ich mein Kalender aufgeräumt habe und weiß, wie ich effizienter arbeite, mehr Struktur reinbringe und Dinge rausschmeiße aus meinem Kalender, sobald ich das weiß und Zeit für dich gefunden habe buche ich dich dann auch. Also da siehst du vielleicht, das ist so ein bisschen, das ist so ein bisschen widersprüchlich und auch mit Absicht provokant, jetzt formuliert von mir. Was ich nämlich wichtig finde, ist, dass wir unternehmerisch denken und dass wir da auch immer noch mal den Gedanken hinlenken, zu sagen, okay, aber was passiert denn, wenn jetzt die nächsten drei oder sechs Monate nichts passiert? Also was passiert, wenn ich mir überlege, die Mastermind Smash it zu buchen, und ich setze mir selbst als Ziel, ich buch das, wenn ich drei neue Kundinnen habe, weil dann habe ich das Geld für Smash it zusammen. Dann ist es tatsächlich leider oft so, dass wir drei Monate später nochmal einen Check in machen, und das ist original gar nichts passiert, dass wir sechs Monate später nochmal einen Check in machen, und das ist auch noch nichts passiert an der Umsatz Front oder das Ziel wurde immer weiter nach oben gesetzt, also erst waren es drei Kunden, und dann waren es fünf, und dann sind sechs. Was ich aber damit sagen will, ist, dass du ja auch gerne mal Zeit oder das, dass deine Zeit, die Zeit, die du verlierst, bevor du erfolgreich bist, dass das ja auch ein Investment ist. Also wir sehen ganz oft, wenn wir die Entscheidung treffen, dann einen Geldbetrag, und wir sehen nicht, was das eben bedeutet, vielleicht noch mal drei Monate Zeit in mein Business zu stecken, ohne dass ich erfolgreich bin, was ich damit sozusagen verloren habe, und deswegen plädiere ich einerseits darauf, dass du, wenn du Entscheidung triffst, tatsächlich mal guckst, was die komplette Entscheidung beeinflusst, beinhaltet, und genau, was es einfach bedeutet, eine Entscheidung zu treffen oder auch nicht. Und das kannst du eben auch sehr, sehr gut in Gesprächen mit deinen Kunden oder potenziellen Kunden/Kundinnen mitnehmen. Denn in dem Moment, wo du deinem gegenüber sagst, ach, das ist okay, dass du gerade nicht buchst, es hat einfach für dich gerade keine Priorität, klicken auch beim gegenüber oft mal so paar Puzzle Teilchen ineinander, und dann kommt oft eine relativ emotionale Reaktion von nein, das stimmt überhaupt nicht, dass das nicht meine Priorität ist. Aber erstens, zweitens, drittens, und wenn man dann sagt, das ist okay, dass es nicht deine Priorität ist. Ich sehe nur, die Zeit nutzt du für was anderes, oder vielleicht ist es für dich gerade gar nicht so wichtig, dass dein Business vorankommt, weil du dich jetzt gerade viel mehr auf deine Familie und deine Kinder fokussieren möchtest. Das ist ja auch in Ordnung und völlig fein und wertungsfrei, total okay! Dann passiert es aber oft, das im gegenüber es anfängt zu rattern. Ah stimmt, ist das eigentlich so? Möchte ich, dass das so und so passiert, oder möchte ich jetzt doch mal eine starke Entscheidung treffen und mich zum Beispiel für mein Business, für die Arbeit mit diesem Social Media Coach, mit dieser IT Security Firma, mit dieser Person, die mir hilft, mein Team aufzubauen, oder eben mit dieser super, super Mastermind Shmash it nutzen., Das also mein kleiner Impuls: Schau mal, wenn du Entscheidungen triffst, wo du sagst, ich muss erst noch kurz die Welt retten, ich muss erst noch kurz das und das und das schaffen, bevor das und das passieren kann. Also: Schau mal, wenn du Entscheidungen triffst, wo du in die berühmte, wenn dann Falle tappst, und wenn du mit Kunden oder Kundinnen redest und die versucht sind, in die, wenn dann Falle zu treffen, dann hab es einfach auch einen Schirm, erwähnst, lenkt das Gespräch darauf, und ich verspreche dir, dass sich der ganze Gesprächscharakter dadurch ändern kann. Ich hoffe, dass dir dieser kurze Impuls was gebracht hat. Ich bin sehr gespannt auf deine Meinung dazu, freue mich darauf, mit dir ins Gespräch zu gehen, freue mich natürlich auch, wenn du diese Folge likest, sie weiter empfiehlt, uns vielleicht einen Kommentar hinterlässt und ein paar Sternchen und freue mich auf die nächste Folge Moin um Neun.

  6. Über die One Idea Summit und wie man eigentlich unstoppable wird Ich weiß nicht, ob ich dieses Interview mit “Frau Dr. Technik” oder mit “Frau Dr. Tausendsassa” geführt habe. In jedem Fall ist klar: Lisa Matla ist nicht nur schlau, sympathisch und ein Technik- Nerd. Ihr liegen außerdem ihre Kundinnen total am Herzen, sie ist ne absolute Macherin und definitiv kein Fan von unnötigem Gelaber. Lisa sagt: “Würde ich ne Angebotsseite texten – sie wäre 2 Sätze lang: “Das ist mein Produkt. Kauft es hier.””. 🤣 Ähnlich kurz und knackig hält sie es dann auch mit der One Idea Summit, die sie dieses Jahr zum 2. Mal veranstaltet. Alle 49 Speaker:innen halten dabei kurze Impulsvorträge, in denen genau EINE Idee im Fokus steht. Ohne viel Blabla, sondern straight to the point. Logisch, dass auch Laura und ich uns mega freuen, mit von der Partie zu sein. Bist du gespannt auf 49 Business-Impulse aus den unterschiedlichsten Bereichen, dann nimm doch einfach kostenlos an der One Idea Summit teil. Sie findet vom 18. - 27.4. statt und ist komplett digital: https://elopage.com/epl/QpjXhP6x23GzGyimx2y2 Und willst du Lisa schon vorher besser kennen lernen, dann hör dir diese Folge an. Darin erzählt sie unter anderem: ➡️ Warum zweigleisig fahren nur für ne kurze Zeit eine gute Idee ist ➡️ Was die Unstoppable Business University ist – und warum die so cool ist ➡️ Warum das Wasser einfach nicht wärmer wird, wenn du später springst ➡️ Wie sie sich selbst austrickst, um wirklich Feierabend zu machen ➡️ Wie sie es schafft, unterschiedliche Business-Ideen umzusetzen #bestteam ➡️ Woher sie den Mut für die großen Entscheidungen in ihrem Business nimmt Eine rasante & sympathische Folge, die gern auch noch ne Stunde länger hätte gehen dürfen. Wir wünschen viel Spaß beim Reinhören und freuen uns schon jetzt auf den nächsten Schnack mit Lisa Matla. Instagram von Lisa: https://www.instagram.com/lisa.matla/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin, und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Ich bin Gretel, und mir gegenüber sitzt heute nicht die Laura, sondern die wunderbare Lisa Matla, auch bekannt als Frau Doktor Technik. Moin, Lisa, schön, dass du da bist! Lisa Matla: Morgen Gretel. Ich freue mich total, hier zu sein, und ich vertrete hoffentlich die Laura, ganz wundervoll mit meinem Elfhorn, trotzdem. Gretel Niemeyer: Das wirst du auf jeden Fall gut schaffen. Wir haben auch schon festgestellt, es gibt einfach ungefähr 1 Million Themen, über die wir reden könnten. Ich werde versuchen, einen guten Querschnitt in dieser halben Stunde einmal abzubilden, und würde dich am Anfang einmal bitten, dich kurz vorzustellen. Was macht denn Frau Doktor Technik bitte? Du hast ja so viele verschiedene Bereiche. Ich gebe einfach mal zu dir ab, und dann kannst du dich selber vorstellen. Lisa Matla: Ja, danke dir. Du grundsätzlich haben wir zwei ganz große Bereiche. Zum einen den Agenturbereich, wo wir wirklich unterstützen, und ich sage mal im Done for You Service mit Webseiten, Email-Marketing, Automatisierung, also alles so rund ums Online Business und um die ja vielleicht nicht ganz so beliebte Technik, die man gerne abgeben mag, und um das Thema Online Marketing. Und dann haben wir eben noch den Mentoring Bereich, wo wir seit mittlerweile anderthalb Jahren, wir haben gerade schon kurz drüber gesprochen, die Unstoppable Business University haben, wo wir halt ein Jahr lang unsere Kundinnen begleiten in verschiedenen Fachbereichen, also wirklich relativ vielen Fachbereichen, quasi durch das erste Jahr oder die ersten Jahre, je nachdem des Online Business begleiten und des Aufbaus. Genau so mal in Kürze. Gretel Niemeyer: Wie bist du denn eigentlich in die ganze Online Business Geschichte gestartet? Oder wie hast du damit angefangen? Weil eigentlich bist du ja gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau, bist auch noch Fremdsprachenkorrespondentin und so weiter. Wie kam es denn dazu, dass du dich mit einem Technikthema im Online Business selbstständig gemacht hast? Lisa Matla: Ich hab mit zwölf angefangen zu programmieren und hatte dann Informatik in der Schule, und wie das so läuft, und ich habe, heutzutage sage ich immer so, ich hoffe, dass meine Kinder das nie so machen, wie ich das gemacht habe. Ich habe Webseiten programmiert mit Bildern und Texten von Google, weil ich ja auf die Inhalte der Seite meistens nicht so viel Lust hatte, sondern eher auf das Programmieren und auf das designen und dann noch ganz klassisch mit HTML und CSS und hab mich da, fand es immer total spannend. Und dann war es aber so, dass mir so ein bisschen als Mädchen suggeriert wurde, als Mädchen Informatik studieren, hm das ist eher nix, und mach mal lieber was anderes, und dann kannst du ja immer noch mal gucken, später, ob du das noch machen willst, und bin halt erst mal eine ganz andere Richtung. Dann hatte ich kurzfristig überlegt, okay, gut, das heißt kurzfristig sogar auch ein bisschen länger in der Oberstufe schon Rettungsdienst gearbeitet und Medizin studieren vielleicht, mein Abi war aber zu schlecht. Ich hatte nur 1,9, ich betone das immer ganz gerne, weil ich das immer so krass finde, was für Ansprüche wir da tatsächlich haben. Und ja, das war das mit dem Medizinstudium dann und dementsprechend hab ich gedacht: Okay, gut, Krankenschwester, das war so das erste, dann meine erste Tochter bekommen, also in ganz Kürze abgekürzt, und dann quasi wirklich groß und Außenhandel und Fremdsprachenkorrespondenz und war da eigentlich aber immer in der Finanzabteilung die Ansprechpartnerin für alle technischen Belange, also alles, Lisa meine Maus klappt nicht, ich krieg das mit mit dem Server hier nicht hin. Irgendwie komme ich irgendwie auf nichts mehr drauf und war so n bisschen Mädchen für alles, was die Technik anging. Und dann, nach meiner zweiten Tochter, war ich wirklich an dem Punkt, dass ich gesagt habe, okay, gut, ich würde gerne was anderes machen, und bin über eine Freundin, die ein Online Kongress gestartet hatte, die mich gefragt hat, so hast du nicht Bock irgendwie. Da war ich noch in Elternzeit, und dann habe ich gesagt, ja, klar würde ich total gerne mit unterstützen, und bin dann so, ich sag mal reingeschliddert, denn eigentlich wollte ich das gar nicht so ganz groß machen, sondern erst mal nur ihr helfen, und sie hat dann aber direkt, ich glaube, drei oder vier SpeakerInnen an der Stelle schon gesagt, ja, die Lisa macht bei mir die Technik, und dann hatte ich plötzlich Anfragen und stand dann da, und dachte: Okay, gut, da scheint ein Bedarf zu sein. Ich habe da Bock drauf, lass mich das einfach mal ausprobieren, und dann ist das innerhalb von drei Monaten, ich sag mal, eskaliert, positive Art und Weise eskaliert, und ich war tatsächlich ausgebucht da nebenberuflich, und da habe ich das ein Jahr lang parallel zu meinem Job gemacht, und dann habe ich gemerkt, dass 75 Arbeitsstunden in der Woche doch ein bisschen viel sind, mit zwei Kleinkindern genau, und bin dann in die volle Selbstständigkeit gegangen, genau so mal in ganz Kürze versucht zusammenzufassen. Gretel Niemeyer: Boah super, du hast es dann sozusagen erst mal parallel ausprobiert, weil das stelle ich auch immer wieder fest. Es braucht manchmal dann auch so ein, entweder so ein krasses Ereignis. Bei mir war das Corona, 100 Prozent Kurzarbeit, wo ich gesagt habe, so Leute, jetzt Schnauze voll, jetzt reicht es, oder dass man es eben so nebenberuflich macht und dann die Stunden runter schraubt oder so. Aber das finde ich ehrlich gesagt, ist immer der schwierigere Weg, weil man da ja tatsächlich zweigleisig fährt und dann wirklich irgendwann sagen muss, so, jetzt ist es aber das also von daher chapo dafür! Lisa Matla: Tatsächlich war es auch immer, also schon relativ schwierig, auch diesen Absprung zu schaffen, weil man hatte sich natürlich auch irgendwie dran gewöhnt, dann beides irgendwie zu jonglieren, und irgendwann da merkte ich dann halt nur, okay, gut, da ist halt so nicht mehr mit irgendwie Zeit für mich oder Zeit für Hobbys oder so, das habe ich wirklich überhaupt nicht mehr. Ich meine, wie auch bei 75 Stunden in der Woche war da halt wirklich nur noch das allernötigste Familiengeflecht, sozusagen machbar, und das hat für mich dann einfach wirklich dafür gesorgt, zu sagen, okay, gut, dann jetzt ganz und dann den Absprung zu schaffen, und das war trotzdem immer noch auch, auch obwohl ich schon aufgebaut hatte, war das immer noch so gefühlt, Arschbombe ins kalte Wasser, und ich glaube, das fühlt sich irgendwie für jeden so an, egal an welchem Punkt der da jetzt gerade steht. Gretel Niemeyer: Ja, ich glaube, das kann man euch da draußen auch so mitgeben, wenn ihr gerade an der Stelle seid. Es wird halt, das Wasser wird tatsächlich nicht wärmer, egal wann ihr springt. Irgendwann heißt es einfach so, jetzt, Augen zu und machen und ausprobieren, und ich fand immer cool. Oder ich hab mir dann auch immer gesagt, du hast eine gute Bildung. Selbst wenn du das jetzt ein, zwei Jahre machst, du wirst wahnsinnig viele Erfahrungen sammeln. Im Zweifel lässt du dich wieder irgendwo anstellen. Das wird schon irgendwo gehen. Heute, zweieinhalb Jahre später, sage ich auf gar keinen Fall, lasse ich mich nochmal irgendwo anstellen. Aber genau ich glaube wirklich, das Wasser wird nicht wärmer, und tatsächlich auch. Es gibt ja auch diesen Lock in Effekt. Also wenn wir noch irgendwo angestellt sind und diese Sicherheit haben, und wir können dann also gar nicht richtig abheben mit unserem eigenen Business, dann passiert das auch meistens nicht. Hattest du diese Erfahrung auch, dass du gemerkt hast, okay, du bremst, oder du bist einfach auch ausgebremst in deiner Selbstständigkeit? Lisa Matla: Also tatsächlich war ich an dem Punkt, dass ich gesagt habe, ich würde total gerne mit mehr Menschen arbeiten, und das war für mich dann ja wirklich einfach der Punkt zu sagen, okay, gut, das geht halt nicht. Also ich konnte halt meine Dienstleistungen, also damals hatte ich ja quasi nur den Agentur, den Freelance Bereich an der Stelle, noch ohne Angestellte, und hab halt wirklich gesagt, okay, nee ich, ich kann halt jetzt gerade nicht mehr, ich kann dir das anbieten, diesen Zeitslot hab ich eben noch für dich, und mehr geht nicht. Und für mich war es dann wirklich so der Punkt, okay, ich möchte mehr Menschen erreichen, und das passt halt einfach nicht mehr. Da musste ich für mich wirklich entscheiden, bleibe ich jetzt der reine oder die reine Freelancerin an der Stelle, oder nehme ich eben diesen Sprung und kann dann eben auch nur wachsen, wenn ich diesen Sprung eben mache, und dann war es auch so, dann habe ich direkt die ersten Produkte entwickelt. Als ich dann in die voll Selbstständigkeit gegangen bin, habe ich direkt die erste, das erste Gruppenprogramm gelauncht mit bestehenden Kunden tatsächlich, die damals schon bei mir waren, und das war total schön zu sehen, dass es einfach dann größere Schritte waren, die ich einfach gehen kann, oder auch wieder diese Luft und dieses Okay, ich kann halt auch mal in der Woche zu einem Event fahren. Also tatsächlich musste ich mir für meine erste Inspicon damals, 2000 war es 17 oder 18, ich weiß es nicht mehr ganz genau, frei nehmen, ich hab mir Urlaub genommen, und dann musste ich auf diesen Urlaubsantrag. Mussten wir bei uns damals immer draufschreiben, warum ich jetzt Urlaub haben wollte. Dann musste ich mir noch irgendwas ausdenken. Ich glaube, ich habe darauf geschrieben, irgendwie die Hochzeit von einer Freundin, weil ich gedacht ab, wenn ich meiner Chefin jetzt sage, ich gehe auf ein Business Event, dann hält die mich ja für komplett bescheuert, und das waren halt auch immer diese Gedankenspiralen, die dann dabei waren. Also, man musste immer ausreden für sein eigenes Business finden, und das war irgendwie auch so der Punkt, wo es denke, ich will keine Ausreden mehr finden für mein Business. Ich will einfach loslegen, und ich will, dass das die ganze Welt weiß, und ich will, dass die Menschen von mir und meiner Arbeit einfach erfahren. Ja! Gretel Niemeyer: Ja, ja, kann ich total auch ein Lied von singen. Es war immer so dieses unterm Radar, und du kannst noch keine Rechnung stellen, vielleicht, oder du kannst dies nicht oder kannst das nicht und kannst das nicht erzählen. Und es war ja. Ich meine, wenn man dann auch so tickt, dass Integrität einem ja auch wichtig ist, und so, dann ist es eben auch schwierig, wenn du einfach nicht überall erzählen kannst, oder immer überlegen musst, was habe ich jetzt? Bin ich jetzt eigentlich auf einer Hochzeit, oder war ich krank? Lisa Matla: Ja, genau, also, das war wirklich auch so, dass ich mir das dann tatsächlich aufgeschrieben habe in meinem Kalender, also wirklich so auch mit Faketerminen, dass ich einfach wirklich weiß, okay, was habe ich denn gesagt, wo ich jetzt irgendwie hingehe? Weil das waren natürlich schon mal Termine, wo ich mir dann einfach Urlaubstage für oder halt Überstunden, frei oder sowas eingetragen haben, wo wir aber immer eintragen mussten, wofür das jetzt sozusagen ist, damit es genehmigt wird, wwo ich mir auch immer dachte im nachhinein, meine Mitarbeiter müssen das tatsächlich nicht machen. Gretel Niemeyer: Ja, das ist auch verrückt. Ich würde auch mal schätzen, arbeitsrechtlich ist das nicht ganz safe. Aber wollen wir nicht drüber reden! Und du hast gesagt, du hast diesen Agenturbereich, wo du Dienstleistungen nach wie vor, im Done for you Service anbietest alles rund um Technik, Probleme lösen, aufsetzen und so weiter und so fort, Online Kurse und so weiter, gar nicht mein Thema. Und dann hast du aber ein Programm, dass es jetzt seit anderthalb Jahren gibt, die Unstoppable Business University, erzähl mal darüber, für wen ist das, was machst du da genau? Ist ja auch auch da sind wieder die Parallelen zu uns, weil dein Baby ist anderthalb Jahre alt, unser Baby ist zwei Jahre alt. Wir haben vorhin auch schon drüber geschnackt, wie das ist, Frauen da drin so zu betreuen, in so einem Gruppenprogramm, erzähl mal, was ist die UBU, für wen ist sie, was macht ihr da genau? Lisa Matla: Also, die UBU ist im Endeffekt wirklich für Frauen, die sich selbstständig machen. Wir sagen immer gerne, schon ab der Idee, also, du solltest eine Idee haben, was du tust, im Idealfall auch schon die ersten Steps gegangen sein. Oder eben für Frauen, die sagen, okay, sie möchten von der Offline Selbstständigkeit in die Online Selbstständigkeit kommen und so ein bisschen, die da diesen Transfer schaffen, vor allen Dingen ja auch da sind ja meistens ganz viele strategische, aber auch technische Sachen, die da einfach gemacht werden müssen. Für die passt das eben auch ideal. Wir begleiten, und jetzt bin ich gerade, ich bin die ganze überlegen, zehn oder elf Fachbereiche, ich komme gerade nicht auf diese finale Zahl. Wir haben nochmal an den Fachbereich rumgeschraubt in der letzten Zeit. Deswegen bin ich gerade unsicher, ob es noch zehn sind oder ob es nicht so gerade auch elf sind. An der Stelle wirklich an ganz unterschiedlichen Stellen, also Strategie, Technik, Projektmanagement, Texte, Social Media, also wirklich alles, eben auch so unliebsame Themen wie Recht und Steuern, wo man halt so denkt, das möchte ich eigentlich nicht. Da haben wir natürlich dann externe Experten mit drin. Der Rest wird komplett intern vom Kernteam tatsächlich abgedeckt. Also, ich habe mittlerweile drei angestellte Mitarbeiterinnen, die diese ganzen Bereiche abdecken, und wir begleiten, ich sag mal, in unterschiedlichsten Formaten. Also wir haben Q+A Calls, wir haben sogenannte Sprints, die ich damals das erste Mal quasi vorab schon gemacht habe, so Webseite zum Beispiel in drei Tagen a´ vier Stunden online zu erstellen. Das ist einfach für sie dann einfacher einen Haken dran zu machen und so. Ich meine, du kennst es selber, Webseite, Email-Marketing, das sind so Dinge, wo man sich so denkt, ja, ja, mache ich irgendwann mal, und schieb und schieb und schiebe und schiebe, und das ist halt dann in Sprints dann einfacher, und das ist eben auch parallel dazu, dass ich zum Beispiel auch Offline mittlerweile anbiete für eins zu eins Kundinnen, und das passt einfach immer ganz gut. Wir arbeiten gerne in diesen Short Formaten, um das einfach zur Verfügung zu stellen, genau. Gretel Niemeyer: Cool, und genau die UBU geht immer für ein Jahr. Kann man immer starten, oder habt ihr feste Starttermine? Wie ist das bei euch? Lisa Matla: Wir haben zwei Starttermine tatsächlich im Jahr. Wir haben quasi das Sommer und das Wintersemester, wenn man es so sehen mag, das nächste Mal jetzt quasi wieder zur Summit hin und dann erst wieder im Herbst. Also, das ist für uns immer wichtig, dass wir sagen, wir machen wirklich zwei Gruppenstarts sozusagen, um einfach auch den Einstieg ein bisschen zu erleichtern. Das ist natürlich, da wir so viele Fachbereiche haben, auch so, dass wir dann, wie eine Einführungsveranstaltung wirklich auch haben, noch mal alles erklären, wie man sich zurechtfindet, und so, das ist manchmal ein bisschen schwieriger. Wir haben eben auch natürlich klar Videos, wo man das erklärt, aber wir kennen uns ja selber, das ist meistens ja ein bisschen einfacher, wenn da doch noch mal jemand mit uns durchgeht und einfach so eine Gemeinschaftsgruppe entsteht. Genau. Gretel Niemeyer: Das finde ich übrigens. Ich kann euch das sehr empfehlen, euch einfach mal bei Lisa durch die Website zu klicken. Also, du hast ja auf der einen Seite das Doktor, Arzt, Visite, Intensivstation Thema, auf der anderen Seite dann das mit der University, wo eben auch Fachbereichsleitung und so dabei sind, also sehr charmant. Ich mag es sehr, mich spricht es mega an. Lisa Matla: Wir lieben unsere Bildsprache an der Stelle tatsächlich auch sehr. Ja, ich mag auch auf meine Visite nicht verzichten. Das zaubert meistens den Menschen auch ein kleines Lächeln aufs Gesicht, weil bei einem Thema wie Technik, was ja doch meistens ein bisschen schwieriger ist und einfach schwer im Magen liegt. Das ist dann fast wie so ein Zahnarztbesuch. Deswegen passt das ganz gut. Gretel Niemeyer: Das stimmt, das stimmt, und sag mal, du hast es gerade schon angesprochen, du hast drei feste Teammitglieder. Wann hast du diesen Sprung gewagt, und wie hast du den Mut gefunden, diesen Sprung zu wagen? Weil das ist ja dann auch noch wieder der nächste Schnack zu sagen, hey, ich mach das, ich mach vielleicht viel alleine, vielleicht habe ich hier und da nochmal eine VA, mich unterstützt. Aber Menschen fest anzustellen, ob jetzt in Teil oder Vollzeit, sei mal dahingestellt, dass ja noch wieder die nächste Stufe. Wie kam es dazu? Lisa Matla: Ich würde mal behaupten, mir ist der Arsch ziemlich auf Grundeis gegangen am Anfang, als ich das gemacht habe, das war mit der Summit 2021, also, Janina kam eigentlich als Freelancerin zunächst mal ins Team für das Projekt Summit, weil wir schon viele Summits davor zusammen gemacht haben und ich gesagt habe, du, ich brauch jemand an meiner Seite, der das ganze Projektmanagement macht. Hast du Bock da drauf? Zu dem Zeitpunkt war sie selbstständig, und dementsprechend hat sie gesagt, ja, klar, machen wir ein Projekt daraus. Das passt ganz gut. Jenny war zu dem Zeitpunkt schon bei mir im Team für Social Media, aber halt auf einer ganz kleinen Stundenanzahl, und Natalie habe ich mit ins Team geholt, weil ich gesagt habe, okay, gut, ich möchte gerne die UBU eben auch mit einem Community Management einfach ordentlich haben, und ich brauche einfach jemand, der mir das abnimmt oder halt einfach da mich unterstützt. Das heißt, die beiden waren schon fest im Team, Janina noch nicht, und Jenny war schon bewusst, okay, gut, ich mache halt Text Fachbereich, und ich mache auch den Social Media Fachbereich, und wir brauchten halt noch jemand fürs Projektmanagement und auch für die Grafik und für die ganze, ich sag mal so, die Gestaltungselemente, das hätte ich auch machen können, war aber so der Punkt, wo ich gesagt habe, dann möchte ich eigentlich so ein bisschen rauskommen, und dann habe ich Janina gefragt und habe damals mit dem Satz gestartet, das weiß ich noch so. Janina, ich weiß, du willst eigentlich nicht mehr angestellt sein. Ich mag es trotzdem sagen, dass ich dich total gerne mit dem Team hätte und überlegs dir, und lass ist dir durch den Kopf gehen. Und dann hat sie, ich glaube tatsächlich anderthalb Wochen irgendwie überlegt und hat gesagt, ja, ich könnte mir das vorstellen, das passt total gut vom Team, und dann bin ich mit drei Mitarbeiterinnen in die UBU gestartet. Das war auch wirklich so, dass ich gesagt habe, okay, gut, wir müssen einen guten Start mit der UBU hinlegen, als die Live gegangen ist. Den haben wir auch hingelegt und hab ich gesagt, okay, dann passt das für mich, dann lass uns losgehen, und so sind wir eigentlich in dem Bereich UBU erst mal gestartet. Mittlerweile unterstützen sie mich auch an der ein oder anderen stelle in der Agentur, aber der Großteil ist eben wirklich noch in der UBU und ich glaube Mut, und das ist auch so ein Ding. Ich glaube, das Wasser wird da auch nicht wärmer, als das heißt man muss oder wenn man es möchte, also wenn man ein Team aufbauen möchte, ein festes, muss man irgendwann springen. Und mir war es eben wichtig, dass ich feste Teammitglieder habe, damit ich, das klingt immer so doof, aber damit ich so ein bisschen darüber verfügen kann, dass die ihre Zeiten quasi für mich freihalten und eben wissen, okay, gut, ich brauche von euch einmal in der Woche, das Commitment, dass ihr eben ein Call macht. Das kann ich bei einem Freelancer ja so nicht, da kann ich nicht sagen, du darfst jetzt irgendwie hier, ich brauch dich so und so und so und so zu den mit den Uhrzeiten. Das war dann doch sehr viel, ja auch einfacher für uns, uns einzugroven an der Stelle genau. Gretel Niemeyer: Ja, ja, und ich finde tatsächlich auch, Mut ist immer so ein, Mut ist immer so ein Ding. Ganz oft stelle ich jetzt in letzter Zeit fest, dass so Sachen, wo ich vielleicht früher gesagt hätte, das ist mutig, dass mir das gar nicht so vorkommt, weil es einfach das richtige ist. Also, wir haben zum Beispiel jetzt kürzlich unser Coffee Speed Networking absagen müssen mit überhaupt 200 Anmeldungen oder verschieben müssen am Tag selbst, zwei Stunden vorher, weil Laura mitten in der schwedischen Pampa fest saß, und haben dann auch so ganz viele Rückmeldungen bekommen, wie mutig das wäre, das zu machen, und wie krass das wäre und so, und ich dachte mir so, ja, Leute, aber es ist halt die richtige Entscheidung, was soll ich machen? Also das alleine kriege ich es nicht so gut hin wie mit ihr. Es ist, es ist eine Sache, die wir hier gerne und kostenlos und so anbieten, aber dafür soll sie auch geil sein und ist es einfach der richtige Schritt. Und ähnlich glaube ich, dass es auch beim Team irgendwann so ist, dass du sagst, so, was ist denn jetzt der richtige Schritt, und ja, Arsch auf Grundeis bin ich ganz bei dir, kann auf jeden Fall, kann auf jeden Fall passieren. Aber wenn wir auch da wieder so in unserer Integrität sind und sagen, so, was ist denn richtig, ja, dann, dann machen wir das halt, und auch das hat dann ja wieder so Vorbildwirkung für andere irgendwie, ne! Lisa Matla: Definitiv, und ich glaube, an der Stelle ist es auch wirklich ganz, ganz wichtig für sich, einfach zu wissen, was will ich denn oder was verspreche ich mir davon, dass ich, dass ich diesen Schritt gehe, und für mich war es halt wirklich dieser, dieser Schritt. Ich will ein richtig geiles, also so wie du sagst, ich möchte was richtig gutes machen, und alleine wäre das bestimmt schon cool, aber es wäre nicht so richtig cool, und ich wollte halt einfach wirklich an der Stelle sagen, okay, wir machen das jetzt, wir ziehen das durch, wir haben da Spaß zusammen, und jeder ist auch gleichberechtigt. Also wie du vorhin schon gesagt hast, wir haben Fachbereichsleitung. Ich mische mich nicht in den Bereich Mindset ein, und ich mische mich nicht bei Texten ein und wer Texte von mir liest, der weiß, dass die nicht unbedingt so textlich sind, wie man sich die vorstellt. Ich bin eher von der kurzen Sorte. Landingpages, sage ich immer wieder. Wenn ich die schreiben müsste, wären die zwei Sätze lang, nämlich hier ist mein Angebot, hier kannst du es kaufen, genau, und das ist, das ist einfach, das ist nicht meine Expertise, das ist vollkommen in Ordnung, und ich glaube, an der Stelle, das war mein erster Schritt, das anzuerkennen, zu sagen, okay, ich kann nicht überall gut drin sein, das ist völlig in Ordnung, und ich darf mir Mitglieder oder ich darf mir Menschen an meine Seite holen, die mich an der Stelle unterstützen, und einfach denen das Spaß macht, die da Expertise haben und die einfach ja voll Bock da drauf haben, so wie ich Bock auf die Technik habe oder so wie ich Bock habe, irgendwelche Funnel Strukturen mir auszudenken mit Kunden, wo die dann die Augen rollen und sagen, boah ne da habe ich überhaupt keine Lust drauf! Gretel Niemeyer: Ja, ich auch nicht, geh mir weg, aber das ist doch genauso, wie es sein sollte. Erzähl doch mal Lisa, du hast jetzt schon ein paar mal die Summit erwähnt, die Summit, den Summit, das Summit, ich weiß immer nicht, was da der richtige Artikel ist, sei auch mal dahingestellt. Aber deine One Idea Summit geht jetzt in die nächste Runde. Vor anderthalb Jahren hast du das schon mal gemacht und hast da 50 Speaker und Speakerinnen zusammengebracht. Was ist diese Summit? Auch da wieder, für wen ist die, wann ist die, wo kann ich mich anmelden? Was ist so geil daran? Ja, erzähl mal! Lisa Matla: Ich bin auch immer unsicher mit dem Artikel, wir nennen es tatsächlich die Summit. Ich weiß auch, dass ganz viele das Summit sagen. Ich glaube, das ist auch vollkommen egal, wie wir es betiteln. Ja, die One Idea Summit, ist für uns ein Ort, wo wir Menschen zusammenbringen wollen mit, ich sag mal schnell konsumierbaren Impulsen rund ums Thema Online Business, und da ist es jetzt erst mal egal, ob du noch ganz am Anfang stehst und sagst, okay, ich will mich irgendwie selbstständig machen oder auch da wieder vielleicht habe ich schon eine Idee, die ist schon ein bisschen angelaufen, aber ich brauche irgendwie noch Impulse, weil ich nicht so richtig vorwärts komme, will mein Offline Business Online bringen. Also, ich sage mal eher so für die ersten ein bis fünf Jahre im Business. Das ist wahrscheinlich so der Zeithorizont, für die das passen würde. Wenn du jetzt schon da stehst und schon eine Gmbh und eine Holding gegründet hast, dann kannst du gerne dazukommen. Vielleicht haben wir dann eher mir eine EMail schreiben für nächstes Jahr, ob du als Speakerin mit dabei bist, weil ich würde mal sagen, so die ersten ein bis fünf Jahre. Genau, wir haben auch da wieder ganz unterschiedliche Impulse. Auch da ist es mir wichtig gewesen, wirklich die die Bandbreite zu zeigen, und dieses ja alles unter dem Fokus Thema Leichtigkeit. Also, wir machen es uns schon, oder das Business ist teilweise schon schwer genug. Wir kriegen schon genug Aufgaben, und dann einfach wirklich zu gucken, wie können wir in den einzelnen Bereichen wirklich wieder Leichtigkeit in den Fokus rücken und sagen: Okay, gut, ich möchte mein Business eben mit Leichtigkeit gestalten. Das ist ein Kernwert von meinem Business, und wie kann ich das sozusagen weitergeben? Genau anmelden kann man sich bestimmt unter dem Video, würde ich jetzt mal behaupten. Genau also, ihr könnt gerne einfach mit dazukommen, und die Teilnahme ist kostenfrei. Also, ihr könnt euch erst mal für zwei Wochen, vom 17. bis zum 28. April, Ausnahme das Wochenende diesmal, weil das Wochenende beim letzten Mal tatsächlich so, dass da einfach wenige Leute live mit dabei sein konnten, und das haben wir diesmal dann ausgeschlossen, also zehn Tage lang, immer von montags bis freitags. Gretel Niemeyer: Genau ja und kann, ich kann es wirklich sehr empfehlen. Ich war das letzte Mal als Speakerin dabei. Ich bin dieses Mal als Speakerin dabei, und ich sag mal so, der Titel meines Talks heißt "Ne schnelle Nummer, wie du jetzt Umsätze machen kannst." Also wirklich richtig cool! Und was ich eben auch so cool finde an dem Format, das ist ja, das ist eine sehr kondensiertes Format ist also, es sind keine stundenlangen Talks, die du dir da anhörst oder die ihr euch da anhört, sondern es ist ein Impuls, ein Hauptimpuls, der nochmal erklärt ist, und das macht es einfach auch super einfach das zu konsumieren und dann eben auch so Sachen da rauszuziehen. Was ich dich aber schon nochmal fragen muss, wie kommt man denn auf die Idee, so einen Summit auf die Beine zu stellen? Also ist das Größenwahn, ist das Oh Gott, es gibt nichts anderes da draußen, das so gut, weil ich finde schon, deine Summit ist definitiv anders als alle anderen, die ich kenne, und gleichzeitig denke ich mir, so halt mich fest, also was da für ein Aufwand dahinter stecken muss, wie bist du dazu gekommen? Hast du einfach gesagt, hätte ich bock drauf, oder wie ist das passiert? Lisa Matla: Ja, oh, das ist tatsächlich eine lustige Geschichte. Wir waren 2021, bin ich immer mit meinem, mit dem Auto, mit meinem Mann gefrahren und tatsächlich die Kinder von der, von der Kita abholen. Dann habe ich gesagt, eigentlich wäre das doch cool, wenn Janina und ich das ganze nochmal zusammen durchziehen können. Also, Janina und ich haben relativ viele Summits vorher schon begleitet, und dementsprechend war uns das nicht ganz fremd. Also Technik war kein Problem, und eben auch das Projektmanagement hatten wir grob im Kopf, und dann hab ich gedacht eigentlich, wäre das total cool. Dann habe ich Janina gefragt, die hat gesagt, ja, könnte ich mir durchaus vorstellen, und dann haben wir das Ding, ich glaube, es waren dreieinhalb Monate, also wirklich knapp genäht, irgendwie hinbekommen. Aber wir wollten sie eben anders machen. Wir wollten kurze Impulse, wir wollten keine Labertalks, wir wollten viele verschiedene SpeakerInnen dabei haben, nicht ausgewählt nach wer hat die meiste Reichweite und wer kann irgendwie uns etwas bringen, sondern wirklich mit dem Fokus darauf, wie können wir unseren TeilnehmerInnen etwas bringen. So haben wir auch ganz kleine Speaker, teilweise sogar ohne E-Mail Liste mit in die Summit reingenommen, weil wir gesagt haben, das Thema ist einfach so wichtig, und dann muss man ganz klar sagen, wir haben eine feste Interview Struktur, die halt wirklich einfach, die ich relativ stark mit dem Markus damals zusammen aufgesetzt haben, gesagt: Markus, ich brauche ein kurzes Format, irgendwas zwischen 15 und 25 Minuten. Wie kriege ich da das beste rein, sozusagen in dieses Kurzformat? Und da haben wir wirklich auf den Punkt die Fragen quasi raus gearbeitet, und das war tatsächlich für mich wirklich so der Gamechanger im Sinne zu Laberrhabarber-Talks, nenne ich sie immer gerne, wo man halt so anderthalb Stunden zuhört und sich so denkt: Okay, die letzten drei Sätze, die wäre es eigentlich gewesen, die irgendwie spannend für mich sind. Und ja, die Struktur, also die Hintergrundstruktur, die Organisation, die immer so gelobt wird, da muss ich tatsächlich abgeben an Janina, weil Janina bei uns wirklich die vollen Fokus darauf hat, dass die Prozesse einfach laufen für alle Personen, sowohl für die Teilnehmenden als auch eben für die SpeakerInnen, da wirklich alles im Blick hält, genau! Gretel Niemeyer: Ja, ja, und ich finde es auch so cool. Also oft sind ja solche Talks natürlich auch dazu gedacht, dass die Speaker, Speakerinnen bekannt werden oder was verkaufen oder wie auch immer, und ich finde, ihr macht das einfach so charmant, weil es geht einfach darum, die Leute, die dort auch sprechen, kennenzulernen mit ihrer Expertise und so weiter, und alle, die es dann interessiert, weil es eben so ein geiler Impuls ist, die gehen dann weiter und informieren sich und gucken, wer ist das eigentlich. Was macht die Person noch, wie kann man mit der arbeiten und so weiter? Also, das ist genau dieser Teil, der bei normalen Konferenzen so nervt, dieses boah, ich bin so geil, und das habe ich alles schon gemacht, und der fällt halt einfach weg, und es ist einfach mega sympathisch. Lisa Matla: Ja, das ist, das war uns tatsächlich. Wir hatten ein paar Grundpfeiler, wo ich gesagt habe, dazwischen möchte ich mich bewegen, und da gehe ich auch nicht drüber hinaus, und haben da wirklich unser ganz eigenes Ding draus gemacht und ja bekommen deswegen, wie du schon sagst, auch viel Feedback zu sagen. Okay, das ist echt nicht so, dass man jetzt gefühlt fünf Minuten Input und dann 25 Minuten Verkaufsveranstaltung hat, sondern halt wirklich wir den Fokus komplett darauf legen, den Input und den Impuls gut rauszuarbeiten, das mitzunehmen, eben zum Beispiel, wenn man sich dazu entschließt, auch das Paket zum Beispiel zu kaufen, dann eben auch die ganzen Aufzeichnungen bekommt, inklusive eines Sheets wo man noch mal nachgucken kann, was hat denn die Gretel da jetzt eigentlich noch mal so erzählt? Ich möchte das ganz genau wissen und dann eben die Möglichkeit, jederzeit hat, mit den SpeakerInnen in Kontakt zu kommen und zu sagen, okay, gut, ja, das finde ich jetzt cool, vielleicht haben die das sogar mal angesprochen in dem Talk. Das kommt durchaus mal vor, wenn man einfach spricht. Ich meine, das kennst du von uns beiden, wenn wir einfach schnacken, da kommt es natürlich an der einen oder anderen Stelle mal vor, und dann erwähnen wir das natürlich auch, es wird nicht rausgeschnitten oder so was. Also, wir sind jetzt nicht komplett gegen verkaufen, aber wir sind einfach dafür. Ja, ich sage mal, authentisch zu sein und nahbar zu sein und dadurch eben zu überzeugen. Genau ja! Gretel Niemeyer: Richtig gut, also kann es euch aus ganzer, aus ganzem Herzen empfehlen, euch bei der One Idea Summit von der Lisa, anzumelden. Wie gesagt, es gibt auf jeden Fall dieses kostenlose Paket, gibt dann auch noch ein Bundel für ich meine 69 €. Wenn ihr alle Aufzeichnungen und so haben wollt, verlinken wir unter dieser Folge und meldet euch auf jeden Fall an. Ich freue mich, euch dort zu sehen. Jetzt möchte ich gerne zum Abschluss Lisa nochmal, ein Impuls, oder ja selber auch einen Impuls geben oder mitgeben. Ähm, weil, wir haben ja im Vorgespräch auch gesagt, das passiert auch uns natürlich, dass wir zum Beispiel total im Stress landen, dass wir auch im Hustle-Modus landen und so weiter, und haben uns darüber unterhalten, was wir eigentlich tun, um aus diesem Stress Modus, in denen wir manchmal natürlich auch verfallen, rauszukommen. Und ich kann ja mal meine Lösung dazu kundtun. Und zwar ist es bei mir so, dass ich tatsächlich am Wochenende in meinem Büro die Temperatur runter regel, um gar nicht auf die Idee zu kommen, in dieses Büro zu kommen und hier zu arbeiten. Wie ist das bei dir? Was machst du, wenn du merkst, Stress kommt auf, wie sabotierst du dich im positivsten Sinne selbst? Lisa Matla: Also tatsächlich ist es relativ ähnlich zu dir, als auch die Heizung ist hier ganz häufig aus, wobei die tatsächlich auch häufig so aus ist. Dann muss ich immer noch dran denken. Morgens, ich habe meine Tür, also wir sind hier eingezogen in diese Wohnung, und ich habe gesagt, ich brauche ein Büro, wo ich eine Tür habe, die ich zumachen kann. Ich habe vorher in einer Ecke im Wohnzimmer gearbeitet und war quasi omnipräsent irgendwie. Arbeit, Privatleben ist immer so hin und her gepingt, je nachdem, ob jemand an der Tür geklopft hat oder nicht oder draußen irgendwelche. Wir hatten noch eine Glastür. Wenn die Kinder dann vor der Glastür standen und Grimassen gemacht haben, während ich gearbeitet habe, war das auch immer noch super. Das heißt, diese Tür ist für mich wirklich so ein bisschen wie ein Übergang zwischen Arbeit und privates, das heißt, ich mache die auch wirklich zu, wenn ich abends rausgehe oder am Wochenende eben gehe ich hier eigentlich auch gar nicht rein. Das ist nichts großartiges hier drin, was ich am Wochenende brauche, und für mich ist es mittlerweile wirklich so, dass ich mir an der einen oder anderen Stelle auch noch, ja, ich sag mal, Ausnahmen genehmigen, wenn ich wirklich sage, okay, ich habe jetzt eine echt coole Idee, dann aber immer sage: Okay, ich mache am Wochenende wirklich nur Internes, und das ist auch, das war für mich dann wirklich nochmal die einzige Kompromiss Gestaltung zum Beispiel, die ich habe. Ich gehe nur noch mal ins Büro, oder ich gehe nur noch mal irgendwie rein, um Internes zu machen, um mir diesen, also ich lese dann auch keine Mails oder so was ich mache, dann wirklich keine Ahnung. Ne Podcastfolge zum Beispiel, oder wenn ich da ein cooles Thema habe, und sonst ist es wirklich so, feste Zeiten einzuplanen. Und wenn ich jetzt hier so rüber auf meinen Terminkalender schaue, der auf meinem zweiten Bildschirm ist, dann steht hier tatsächlich zwischendurch eben Familienzeit drin, wo sich einfach niemand eintragen kann und die aber fest eingeplant ist oder Me time, dann steht hier Wessy, das ist mein Pferd, also wirklich zu wissen, okay, das sind für mich die Zeiten, die geblockt sind, einfach, und da auch nichts Businessmäßiges ist, genau. Gretel Niemeyer: Ja, super cool, und vielleicht dir, liebe Hörerin, lieber Hörer, zeigt es auch nochmal, dass wir wahrscheinlich mit ähnlichen Themen zu tun haben wie du auch, dass wir selber uns auch ab und zu mal austricksen und sabotieren müssen, was aber, wie wir auch vorhin schon geschnackt haben, durchaus positiv und durchaus auch einfach menschlich sein kann. Also von daher, wir kochen auch nur mit Wasser, und wir haben ja auch unsere unsere Sorgen. Und wie wir uns selber ja, wie gesagt, austricksen. Lisa, ich danke dir wahnsinnig für dieses Gespräch. Ich freue mich sehr auf deine Summit, bei der wir uns ja demnächst wieder sehen. Ich freue mich natürlich auch, wenn wir anderen uns bei der Summit von der Lisa Matla sehen, bei der One Idea Summit. Und jetzt bleibt mir eigentlich noch zu sagen, dass ihr gerne wieder wie immer fragen stellen könnt, gerne euch mit der Lisa direkt vernetzen sollt, uns natürlich sehr gerne auch einfach Sterne und so weitergeben könnt, und wir freuen uns auf die nächste Folge Moin um Neun. Lieben Dank, liebe Lisa. Lisa Matla: Danke dir, liebe Gretel!

  7. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Was passiert, wenn Du mitten in Schweden im Zug sitzt, der Feueralarm piept und es noch 4 Stunden bis zu einem Online-Event mit knapp 250 Anmeldungen sind? In dieser Folge hat Laura 3 Tipps im Gepäck, die sie in dieser Situation aus der Panik in die Ruhe gebracht haben. Höre direkt rein und wappne Dich für Deine nächste Ausnahmesituation. Denn eines ist als Selbstständige wohl klar: eine gute Irritations-Kompetenz ist unverzichtbar, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Denn wenn einem solche Situationen nachhaltig aus dem Gleichgewicht bringen, dann wird’s schwer, mit den Füßen fest verwurzelt zu bleiben und sich nicht vom Wind umpusten zu lassen. Wie gehst Du mit solchen Herausforderungen um? Was sind Deine Top-Tipps bei Stress & Panik als Selbstständige? Erzähl mal! Coffee Speed Networking am 29.03. um 13 Uhr an: https://lauraundgretel.de/networking-coffee/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge von unserem Business Podcast, Moin um Neun, dem Schnack mit Gretel und Laura, und ich muss sagen, ich bin fast ein bisschen aufgeregt. Ich freue mich sehr, mal wieder eine Folge aufzunehmen, denn in den letzten Wochen ist bei mir sehr, sehr viel nicht so gelaufen, wie ich es geplant hatte, und deswegen habe ich ein bisschen weniger Podcast Zeit gehabt, und Gretel hat euch mit wundervollen Interviews und Folgen versorgt, sodass ihr immer frisches Podcast Material auf den Ohren hatte. Aber ich bin wieder am Start, und ich freue mich sehr, heute mit einem ehrlichen Blick hinter die Kulisse meiner letzten Tage, dich und euch hier im Podcast zu versorgen. Was ist passiert? Vielleicht hast du schon mitbekommen, dass Gretel und ich in regelmäßigen Abständen unser tolles Netzwerk Event, das Coffee Speed Networking, anbieten und dort selbstständigen Frauen und ein paar Männern, aber vor allem Frauen, die Bühne geben, ihre eigene Bubble zu erweitern und sich mit neuen Selbstständigen zu vernetzen. Dieses Coffee Speed Networking ist eines unserer absoluten Herzensprojekte und findet so ungefähr vier, viermal im Jahr statt, und für den letzten Montag hatten wir den 20 März, war unsere siebte Ausführung des Coffee Speed Networkings geplant, und vielleicht hast du das mitbekommen, vielleicht noch nicht. Die letzten sechs Wochen war ich auf reisen und habe nicht aus Schweden und nicht aus Hamburg gearbeitet, sondern war unterwegs. Ich war auf Madeira, und danach war ich in Hamburg, und jetzt bin ich wieder in Schweden. Das heißt, ich hatte gar nicht so viel Kontinuität, sondern eher viel Bewegung, viel Veränderung und hatte aber fest geplant, für das Coffee Speed Networking wieder hier in Schweden zu sein und mit Ruhe und Liebe wie immer mit Gretel zusammen dieses Event vorzubereiten und durchzuführen. Und dann kamen Dinge anders. Bei mir in der Familie gab es den Wunsch und das Bedürfnis, dass ich ein bisschen länger in Hamburg bleibe, weil unser Hund operiert wurde und es Komplikationen gab. Und so blieb ich in Hamburg. Und ähm, ja, jetzt bin ich dann am Sonntag den 19. abends in Hamburg Altona in den Nachtzug gestiegen, und planmäßig wäre ich um acht Uhr morgens hier in Schweden angekommen, sodass ich noch vier Stunden Zeit gehabt hätte, bis das Coffee Speed Networking stattgefunden hat. Aber ich habe in den letzten Wochen sehr viel Irritationskompetenz üben dürfen und habe gemerkt, dass schon relativ früh auf dieser Bahnfahrt mir klar wurde, dass das vielleicht knapp wird. So saß ich also in diesem Nachtzug, der geplant war mit, jetzt muss ich kurz rechnen, ich glaube, elf Stunden Fahrtzeit, und schon von Anfang an ging super viel schief. Also schon auf den ersten Metern gab es Verspätung, es gab eine Notbremsung, es wurde Personal vermisst. Also es war wirklich von Anfang an irgendwie diese Sache nicht ganz rund. Und so saß ich in diesem Nachtzug und spürte schon relativ früh am Abend, noch bevor ich einschlief, eine leichte Anspannung und merkte so, oh, hoffentlich klappt das alles, hoffentlich geht das alles rund, und vielleicht kennst du das auch aus deiner Selbstständigkeit, dass man eben wichtige Projekte oder Termine hat und die unbedingt natürlich auch umsetzen und durchführen möchte und gewisse Dinge im Leben manchmal dagegen spielen, seien es vielleicht die Kids oder die Familie oder bei manchen auch der Hauptjob, der Partner, die Partnerin oder bei mir eben der Nachtzug. Ich habe dann irgendwann ein paar Stunden geschlafen, und als ich aufwachte, hatten wir schon um die 100 Minuten Verspätung, und ich fing natürlich dann an, in den Morgenstunden mit Gretel hin und her zu schreiben und zu überlegen, was machen wir guter Dinge, dass es vielleicht alles noch klappt. Doch als dann in den Morgenstunden der Feueralarm des Zuges mehrfach ging, wir halten mussten, wir dann noch eine kaputte Lok bekommen haben, in Malmö unten noch einen sonderbaren Hof ansteuern mussten, um eine neue Lok zu bekommen, haben wir irgendwann bei 245 Minuten Verspätung. Das sind schon ein paar Stunden, und es war ganz klar, das wird nichts, und noch bevor diese 245 Minuten im Raum standen, war es schon klar, und Gretel und ich hatte Kontakt und haben dann ziemlich spontan und schnell entschieden, dass wir das Coffee Speed Networking absagen. Warum? Ich hätte es vielleicht noch irgendwie schaffen können, oder ich hätte irgendwie aus dem Auto oder mit einem Hotspot teilnehmen können. Ich hätte ja, ich hätte es bestimmt irgendwie noch reinquetschen können. Aber in der Podcastfolge aus der letzten Woche hat Gretel euch ja auch schon erzählt, dass wir dafür nicht mehr zur Verfügung stehen, dass wir das nicht mehr möchten und dass wir das eben auch unseren Kundinnen immer wieder predigen, dass es eben nicht sinnvoll ist, sein Business um jeden Preis durchzudrücken und sich selber hinten anzustellen und sich selber einen Wahnsinns Druck zu machen. Und so haben wir entschieden, dieses Coffee Speed Networking abzusagen. Ich habe dann mal reingeschaut, das waren so 245 Minuten Verspätung vom Zug und ungefähr 240 Anmeldungen für das Coffee Speed Networking, und das ist mir natürlich nicht leicht gefallen, und das ging mir und uns nicht so gut, vor allem mir in dem Fall, weil ich ja in diesem Zug war. Ich war ja die Verursacherin, und so etwas triggert ja auch ganz gerne dann mal ein paar Themen hoch, und ich hab dir heute drei Wege mitgebracht, die mich in dieser Situation mir geholfen haben, da rauszukommen und nicht völlig durchzudrehen und völlig aufgelöst zu sein oder aufgewühlt zu sein, und zwar als erstes. Tatsächlich hat mir total geholfen zu atmen. Also ich bin ja auch Psychologin, und ich weiß ja auch, wie Atem und Körperübung funktionieren. Nichtsdestotrotz vergisst man das ja manchmal dann selber in solchen Momenten, und deswegen habe ich dann tatsächlich bewusste Atemübungen gemacht und bin in die Bewegung gegangen. Also der Atem ist ja schon eine Bewegung, und ich bin dann aber auch ganz physisch, ganz in die Bewegung gegangen und habe mich in dem Zug hin und her bewegt, und sobald ich damit angefangen habe, das bewusst zu machen, habe ich gemerkt, dass in meinem Körper eine gewisse Entspannung eingekehrt ist. Ich habe dafür die vier, vier, vier, vier Methode bei der Atmung angewendet. Das bedeutet, dass man vier Sekunden einatmet durch die Nase, dann vier Sekunden die Luft anhält, dann vier Sekunden durch den Mund ausatmet und wieder vier Sekunden anhält, bevor man neue Luft holt. Diese Methode ist sehr, sehr, sehr, ja gut erforscht und hilft vielen Menschen mit Panik und Angst oder in Panik und Angst Situationen. Und auch wenn es noch nicht so weit kommt, wenn man gerade irgendwie aufgewühlt ist, aufgeregt ist, vielleicht merkt, dass man gar nicht mal so klar denken kann, dann hilft das extrem, sich mit seiner Atmung zu verbinden. Und wenn man das still nicht so gerne mag, weil man vielleicht unruhig ist, dann hilft es dazu, eben zum Beispiel auf und abzugehen, sich einmal abzuklopfen und wieder mit seinem Körper in Kontakt zu kommen. Also der erste Tipp für so stressige Situation, wo du das Gefühl, dass dir schwimmen die Felle da von, oh mein Gott, was soll ich jetzt machen? Wie soll ich das machen? Warum passiert mir das jetzt gerade? Es ist ein Drama, wie schrecklich. Für solche Momente, mein erster Tipp: Bewegung und Atmung, denn wenig Dinge können uns so schnell so stark beruhigen wie eine ausgewogene, gute Atmung. Das zweite, was mir immer sehr hilft, ich habe ja auch schon eine Folge dazu gemacht, dass ich eine Sprechdenkerin bin, ist, dass ich mit jemandem spreche und dass ich mich ausdrücke. Aus der, ich glaube aus der Kunsttherapie, und aus der Therapie gibt es ja den Ausdruck, Ausdruck lindert Druck, und das trifft auf sehr viele Menschen zu, dass, wenn man sich dann einmal öffnet und mit jemandem spricht. Ich habe das in dem Fall mit meinem Partner getan, dass ich gesagt habe, das belastet mich gerade so. Ich habe das Gefühl, ich kann das gerade nicht gut. Mir ist, das ist wirklich zu viel. Ich hätte das so gerne gemacht. Ich habe mir so viel Mühe gegeben, dass ich rechtzeitig zu diesem Coffee Speed Networking wieder zu Hause bin, nicht dass ich die Menschen enttäusche oder dass ich Gretel enttäusche. Dann ging so ganz, ganz viele Gedanken in mir herum, und die habe ich dann einfach einmal ganz ungefiltert mit einem Sparringspartner geteilt und habe dann wieder sehr schnell gemerkt, dass es bei mir eben auch zutrifft, dass Ausdruck bei mir Druck lindert. Also das ist mein zweiter Tipp, wenn du in Situationen bist, wo du dich gerade super unwohl fühlst, gestresst bist. Vielleicht ist ein Angebot abgelehnt worden, und du merkst einen totalen Stress, oder du bist in so einer Situation wie ich, oder du musst einen Vortrag halten oder was auch immer bei dir der Stressfaktor ist tatsächlich, gehe in den Ausdruck, schluck es nicht runter, versuche es nicht wegzudrücken, denn Gefühle sind dafür da, um gefühlt zu werden und nicht, um weggedrückt zu werden. Wenn wir sie wegdrücken, werden sie in der Regel stärker, also wie so ein Boomerang. Wir können die kurz wegwerfen, aber sie kommen eigentlich immer noch mal wieder und sagen noch mal Hello! Und als drittes habe ich mir dann auch überlegt und habe ich auch mit Gretel im Austausch noch mal darüber gesprochen, mal das ganze Happening, das ganze Ereignis, was da gerade passiert, in eine Relation zu bringen. Also, ich habe dann wirklich geguckt: Okay, das Coffee Speed Networking, also, ich habe es versucht, so ganz rational. Die anderen Punkte sind ja eher emotional. Ich hab es dann aber auch versucht, nochmal ganz rational zu betrachten, und habe gesagt: Okay, das Coffee Speed Networking ist unsere kostenlose Veranstaltung für Selbstständige. Es ist ein tolles Format. Wir verschenken unsere Zeit, unsere Kapazitäten, unsere Ressourcen für Menschen, die sich vernetzen möchten, für dieses große Anliegen, dass wir selbstständigen Frauen uns miteinander verbinden und stark voranschreiten, und es ist wahrscheinlich für mich ein viel größeres Thema, das jetzt abzusagen, als es nachher für diejenigen ist, die davon betroffen sind. Denn, let's face it, ist es eine Stunde. Die Menschen haben sich diese Zeit geblockt. Sie haben sich vielleicht gefreut, wir werden es aber auch nachholen, und es wird kein. Es ist kein Weltuntergang, wenn man dann einmal etwas absagen muss. Das heißt, ich habe so ein bisschen ins außen geschaut und geguckt, wie würde ich reagieren, wenn ich mich irgendwo angemeldet habe, und es wird abgesagt. Wie schlimm wäre das, wäre ich total enttäuscht, und habe gemerkt, nein, ich wäre natürlich nicht total enttäuscht, sondern es wäre vielleicht schade. Aber jeder hat natürlich das Recht, auch Dinge abzusagen, und diese Relation, dieser Außenblick darauf, der hat mir sehr geholfen zu sehen. Okay, wir sagen, das ist jetzt ab, und das ist auch alles gar nicht so wild, weil in einem Moment fühlte es sich für mich eben schon sehr groß und schrecklich an. Diese drei Sachen haben mir tatsächlich geholfen, auch innerhalb relativ kurzer Zeit mit der Situation gut klarzukommen und zu sagen: Okay, ich pack das, es ist alles in Ordnung, so wild ist es doch nicht! Ich hab ne tolle Partnerinnen Crime an meiner Seite mit Gretel, die dann eine zackige E-Mail geschrieben hat. Und was ist passiert? Ich habe keine einzige negative Nachricht bekommen, aber wir wurden wirklich mit positiven Nachrichten überschüttet, dass das Menschen eben wirklich feiern, dass wir dann nicht sagen, wir drücken das ist noch drauf, und wir bis zum äußersten. Das ist eben irgendwie so die alte Schule, wie wir es vielleicht früher gelernt haben, wie wir es gemacht haben. Man muss das durchziehen, und wir haben sehr, sehr viele E-Mails bekommen von Menschen, die uns danken dafür, dass wir gesagt haben, nein, nicht um jeden Preis, wir machen das jetzt nicht, wir achten auf uns, wir möchten das nicht mehr so mit viel Druck und Stress machen, und da möchte ich mich nochmal bei allen bedanken, die uns so liebes Feedback geschickt haben. Das hat uns wirklich sehr, sehr gefreut und berührt. Diese Podcastfolge hörst du jetzt vielleicht gerade am Dienstag, denn da erscheint sie, und wenn du sie gerade hörst, dann habe ich die gute Nachricht, denn morgen, am Mittwoch, den 29, ist unser Coffee Speed Networking in der Wiederholung. Also wenn du magst, sei sehr, sehr gerne morgen dabei. Du findest in den Shownotes den Link zum Anmelden, und wenn du noch Fragen dazu hast oder so, melde dich gerne auf Instagram, bei GretelNiemeyer oder bei mir, Laura.Roschewitz, und wir freuen uns riesig drauf! Ich sitze auch morgen nicht im Zug. Ich hab also, ich wüsste nicht, was schief gehen soll. Ich freue mich sehr drauf. Ich freue mich auch, durch dieses Tal gegangen zu sein und diese wieder eine gewisse Iritationskompetenz mit Gretel zusammen zu trainieren. Und das ist auch was, was wir unseren Smashies, den Teilnehmerinnen unsere tollen Mastermind, immer wieder ans Herz legen. Es geht um diese Irritationskompetenz, denn es passieren immer wieder Sachen, die wir nicht planen können, und es geht darum, wie schnell erhole ich mich davon, wie schnell komme ich aus diesem Tal wieder raus, und dabei begleiten wir euch einfach wahnsinnig gerne. Freue mich sehr, wenn du Interesse an unserem Mastermind hast, dann lassen uns eine Nachricht da, dann schnacken wir dazu. Zum April starten wir mit einer tollen neuen Crew und haben auch gerade ein super, super tolles Angebot für alle, die Lust haben, zum April eine Smashi zu werden: Schick uns einfach schnell eine Nachricht, dann schnacken wir und schauen mal, ob du vielleicht auch mit uns ein halbes Jahr oder vielleicht ein bisschen länger in der Mastermind Gruppe Smash it! reisen möchtest. So viel heute in dieser Podcastfolge! Wir freuen uns sehr, von dir zu hören. Wir freuen uns riesig, wenn wir dich morgen im Coffee Speed Networking sehen, und bis dahin erst mal liebe Grüße, und Donnerstag gibt es die nächste Podcastfolge. Bis dann Ciao, ciao!

  8. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Als Janina Germann, Persönlichkeitscoach und Personal Branding Spezialistin Gretel vorschlug, eine Folge mit dem Titel “Scheiß auf Fokus” aufzunehmen, war Gretel mehr als skeptisch. Schließlich sagen wir immer “Es braucht Klarheit & Fokus, um sich nicht zu verzetteln und deine Ziele zu erreichen.”. 🤔 Dementsprechend ist das Interview mit Janina eine sehr emotionale und leidenschaftliche Folge, in der es darum geht: Wie du dein Business nach deinen Vorstellungen aufbauen kannst Was Muttersein damit zu tun hat, die eigene Stimme zu finden Wie man ein Schlafsofa in ein 10m2 großes Zimmer im Keller bugsiert Wie “Scheiß auf Fokus” zu einem passt, wenn man gleichzeitig sagt “Ungeduld ist mein 4. Vorname” und “mit 3 Kids 🧒 habe ich gar nicht sooooo viel Zeit für meine Selbständigkeit.” Hör dir diese spannende Folge an 🎧 und erzähl mal: Wie bist du in deinem Business aufgestellt. Machst du vieles so, wie “man” das eben macht oder folgst du deine Intuition? Oder irgendwas dazwischen? 👇 Webseite von Janina: https://personalistas.de/ Instagram: https://www.instagram.com/die.personalistas/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin, und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Heute ist wieder eine Interview Folge am Start, und ich freue mich sehr, sehr, sehr, sehr sehr darauf, denn ich rede heute mit der Janina Germann von den Personalistas über das Thema Scheiß auf Fokus. Das ist mal der Arbeitstitel dieser Folge. Janina ist Persönlichkeitscoach und Personal branding Spezialistin, und was sie noch so alles ist, das erzählt sie am besten gleich mal selbst. Willkommen, liebe Janina! Hallo! Janina Germann: Hallo Gretel, ich freue mich sehr, dass ich heute da sein darf. Ja, was will ich alles? Wo fange ich da an? Du hast schon gesagt, Persönlichkeitscoach, das ist, kann man vielleicht sagen, meine aktuelle Arbeit neben dem Mama sein, als was kann ich mich noch alles bezeichnen? Eigentlich bin ich non profit Tante. Also, ich komme eigentlich aus dem non profit Sektor, hab da in vielen Stiftungen gearbeitet, habe interkulturelles Konfliktmanagement studiert und eben dann die Elternzeit genutzt, so ein bisschen meinen eigenen Stiefel zu entwickeln und zu schauen, was die Welt da draußen noch so für mich bereithält, und hab dann ne Ausbildung in positiver Psychologie gemacht und den Personality Profiler, das heißt, ich bin zertifiziert, einen Big Five Persönlichkeitstest durchzuführen mit jedem, der da Interesse hat, und hab das jetzt angewendet darauf, dass ich Marken-Identitäten mit meinen Kunden herausarbeite. Also, wir schauen, wer bist du wirklich. Wie möchtest du auftreten in deinem Business? Was ist dir wichtig zu transportieren, und wie packen wir das in emotionale Geschichten, die das gegenüber berühren und abholen? Im Moment so die wichtigsten Baustellen, die mich, die mich umtreiben, den Tag über. Gretel Niemeyer: Ja, ich habe ja vorher geguckt, und nebenbei suche ich gerade, weil ich fand so ein Zitat von deiner Website so cool. Das muss ich gleich nochmal raussuchen, dass habe ich irgendwie zugemacht, diesen Tab. Aber du hast ja. Also wenn man sich ein bisschen über dich informiert, dann hast du ja zig unterschiedliche Themen, also Positionierung, Neuromarketing, Verkaufspsychologie. Braucht es das alles sozusagen, um sich als Personal brand herauszuarbeiten und sichtbar zu machen? Oder bist du da deinen Leidenschaften gefolgt als diese einzelnen Themen, Aufgaben? Wie war das? Janina Germann: Ich folge da definitiv meinen persönlichen Interessen, und es hängt ja schon irgendwie alles zusammen. Aber es ist natürlich unterschiedlich, welcher Kunde an welcher Stelle zu mir kommt. Manche wissen schon ganz gut, wer sie sind, was ihnen wichtig ist, was ihre Werte sind, die starten sozusagen von einem ganz anderen Level als jemand, der sagt, naja, ich hab jetzt halt hier mein Thema, und ich hab jetzt mal willkommen bei XY auf der Website stehen und so ganz klassisch eben die Basics, und da muss man eben noch mal ganz anders graben. Oder da macht es einfach Sinn, noch mal ganz anders zu graben und zu schauen. Okay, aber es fängt bei dir an. Ja, was möchtest du denn nach draußen transportieren? Also viele kommen noch von ganz anderen Ecke, von einer ganz anderen Ecke und wollen sich möglichst daran anpassen, was die Kunden gerne hören wollen, und mein Credo ist eben, drehe es doch bitte, um überleg dir, was du kommunizieren möchtest, was dir wichtig ist, und dann kommen die richtigen Leute, und da kam man natürlich eben mit ganz unterschiedlichen Tools an. Manche fangen wirklich bei der eigenen Persönlichkeit an und sagen, ja, ich muss erst mal wissen, wie ich aufgestellt bin, was meine großen Kompetenzen sind, was meine eigene Motivation überhaupt auch in der Selbstständigkeit ist, und manche setzen eben dann schon viel später jetzt an in diesem, wenn man sich jetzt mal als Prozess vorstellt, und arbeiten dann eher am Storytelling. Die haben dann Schwierigkeiten, das, was da im Kopf schon steht, auch in die richtigen Worte nachher zu passen, weil das ist ja dann wieder was anderes. Also, ich kann zwar wissen, was mir wichtig ist, und ich kann wissen, wofür ich stehe, ohne das gut transportieren zu können. Gretel Niemeyer: Ja, das ist so der Klassiker eigentlich. Also, ich erlebe das auch total oft. Wenn du mit jemandem redest, dann siehst du die krasse Leidenschaft, und sie erzählen dir das und könnten Stunden darüber reden, und sobald sie sich hinsetzen und eine E-Mail dazu schreiben oder auch nur ein Post oder eine Angebotsseite, ist da plötzlich der berühmte Stock im Arsch, wo ich mir so denke. So redest du doch nicht das Ah, das passt nicht zusammen, komm wir müssen da mal gucken, wie das sozusagen passig gemacht werden kann. Janina Germann: Ich glaube, das ist, weil man sich ganz arg voll schüchtern lässt davon, wie das vermeintlich zu sein hat. Also weil man jetzt denkt: Okay, jetzt mache ich einen Pitch, und ein Pitch muss so und so sein, und der muss so und so formuliert sein, und dann muss dies und jenes drin vorkommen, und dann auf einmal verknotet sich alles in meinem Kopf, und ich kann nicht mehr das einfach intuitiv rauslassen, was ich eigentlich sagen möchte, und das ist so ein bisschen. Ich nenne, also, wir haben neulich mal ich, natürlich war das auch in einer Mastermind, das Wort Regie führen dafür gefunden, und das fand ich eigentlich ziemlich passend. Also im Hintergrund zu stehen und sagen: Okay, jetzt dies und jenes ins richtige Licht rücken, was ja eigentlich von innen heraus schon da ist, aber eben auf eine Bühne stellen und in das richtige Licht rücken und in die richtigen Worte packen, das macht ganz viel Spass, und das ist, glaube ich, das muss man sich eben auch trauen. Also man muss also, man darf sich selbst darauf verlassen, einfach sich in den Vordergrund zu stellen und dazu zu stehen, was da so intuitiv von Herzen herauskommt. Gretel Niemeyer: Und jetzt habe ich ja gesagt, ich freue mich wirklich ein bisschen. Also was heißt ein bisschen? Ich freue mich sehr auf diese Folge, weil ich bin sehr gespannt darauf, ob wir jetzt clashen und sehr unterschiedliche Meinungen haben oder ob es einfach, ob einfach die, also ob wir uns da trotzdem irgendwie so annähern. Weil du sagst, ja "Scheiß auf Fokus". Ich bin selbstständig, um mein Business so zu leben, wie ich das möchte, und ich hingegen bringe vielen meiner Coachees bei Fokus ist wahnsinnig wichtig, um uns nicht zu verzetteln. Klarheit ist wahnsinnig wichtig, um nicht hier heute dem Schmetterling nach zu rennen und morgen dem und am Ende nach drei, sechs Monaten dazustehen und sich so zu denken. Boah, was habe ich jetzt eigentlich die letzten sechs Monate gemacht? Ich bin total frustriert und bin an meinem Ziel nicht angekommen. Erzähl mal dieses "Scheiß auf Fokus", wo kommt das her? Was bedeutet das für dich? Janina Germann: Das ist eigentlich entstanden im Austausch mit einem ganz lieben Freund, mit dem wir uns eben viel so über den, über das selbstständig sein und über die Entwicklung unterhalten, und dem geht es eben aus so. Der kommt von einer ganz anderen Ecke und hat super viele Interessen, die er da vereinbart und auch gut vereinbart, und jetzt entwickelt er sich in eine Coaching Richtung, und dann kommen aber Anfragen, zum Beispiel jetzt zum Thema Mobbing in der Schule, und dann hält er da wieder einen Vortrag, weil es eben auch ein Herzensthema ist, und so meine ich, man kann verschiedene Bausteine in seinem Business haben. Also sagt mir jetzt niemand, wenn ich jetzt aber doch sagen, wir Lifecoach bin, dann kannst du doch jetzt keine Vorträge für Mobbing an der Schule halten und nicht am besten noch ursprünglich als Unternehmer unterwegs sein im Bereich Bestattung. Das geht nicht zusammen. Wenn aber doch mir alles auf seine Art und Weise Freude macht und ich das eher als Puzzle betrachte, was insgesamt ein großes Ganzes gibt, und das eine hat eben auch finanziell seine Berechtigung, jeder Baustein wieder, dann ist es doch völlig fein. Also, ich glaube, da schränken wir uns zu sehr ein, wenn wir sagen, ich bin selbstständig, das muss jetzt einen Namen haben, und unter diesen Namen muss alles passen, was ich mache, sondern ich kann das, wenn es für mich richtig ist, auch komplexer aufstellen. Also, wenn ich zum Beispiel Websitetexte für meine Kunden, dann heißt es nicht, dass ich jetzt ab sofort mich Copywriter schimpfe und nichts anderes mehr mache, sondern genauso gut gibt es eben Kunden, mit denen ich mich viel mehr auf die Persönlichkeit und Motivation mit diesem Test zum Beispiel konzentriere. Wo ich aber total bei dir bin, ist zu sagen, ich muss schon einen Plan haben, ich muss eine Struktur haben, ich muss mir bewusst sein, wie es gut ineinander greift, dass ich am Ende des Tages ja davon leben kann, weil sonst habe ich einfach wild meine Hobbys. Gretel Niemeyer: Ja, ja, ich würde tatsächlich sagen, also schön erst mal, dass wir da doch a line sein, als ich das erste Mal anmuten ließ. Aber du hast ja gerade gesagt, dass der Name sozusagen, dass es, dass ich nicht für alles einen Namen haben muss, was ich mache. Ich finde tatsächlich doch, wir haben einen Namen dafür, und das ist unser eigener. Das ist halt also gerade wenn wir so als Personal brand vielleicht noch unterwegs sind, dann können wir doch eigentlich die unterschiedlichen Sachen tun und leben, die sich mit uns und unseren Interessen und Werten vereinbaren lassen. Also letztlich das, was du auch gerade gesagt hast, selbst wenn du Lifecoach bist und aus irgendwelchen Gründen spricht dich jemand an, um über Mobbing in der Schule zu reden. Vielleicht hast du da einen Background, vielleicht hast du da früher dazu gearbeitet, vielleicht hast du eine persönliche Erfahrung und so weiter, und da würde ich dann schon sagen: Okay, es muss ja auch gar nicht alles nach außen dringen, oder man muss ja nicht alles auf seine eigene Webseite schreiben, was man nun gerade macht. Aber da bin ich voll bei dir. Also, wenn, wenn Sachen einen irgendwie rufen und man Spaß dran hat und man vielleicht vorher auch nochmal sagt: Okay, ist das jetzt was, was meinem Bedürfnis nach Selbstverwirklichung oder nach was zurückgeben oder so deckt, dann ist das vielleicht nicht das Bedürfnis nach, Ich verdiene Geld damit. Aber solange man sich einmal hinsetzt oder und das und das klar hat für sich, warum man bestimmte Sachen machen möchte, dann kann man die auch machen. Also verstehe ich das richtig, geht das so in die richtige Richtung? Janina Germann: Ich möchte einfach Mut auch dazu machen, weil am Ende in meinem Gefühl nach vergessen, dass so viele, warum sie eigentlich selbstständig sind. Also man kommt dann schnell wieder in dieses hustle, ich muss dieses und ich muss jenes, und jetzt sagt irgendein Guru, dies und jenes muss jetzt als nächstes passieren, und du musst dich so aufstellen, und du musst und du musst und du musst, und da hächelt man dann ständig hinterher, so wie in meinem Fall dann auch noch als Mama, wenn die Zeit begrenzt ist, auch einfach, die man da zur Verfügung hat, setzt einen das noch mehr unter Druck, weil für alle diese tollen Maßnahmen, die da propagiert werden, man überhaupt nicht die Zeit hat, so und dann steht man da denkt, so habe ich mir eigentlich nicht vorgestellt, also gefühlt macht man sich dann selber wieder den Käfig, aus dem man ja eigentlich mal raus ist. Also mir ging es zum Beispiel so. Ich bin in die Selbstständigkeit gegangen, weil ich hier zu Hause alles bestmöglich vereinbaren wollte und weil es auch meiner Persönlichkeit einfach entspricht, dass mir keiner mehr von außen sagt, sondern ich selbst entscheiden kann, welche Richtung jetzt gerade für mich gut passt oder halt eben auch nicht passt. Das ist toll, das macht Spaß, und dazu möchte ich einfach auch ermutigen, sagen, hey, mach, du darfst dein eigenes Ding machen, es ist dein eigenes Ding, also dieses, dieses Selbstbewusstsein auch wieder mal zu stärken, und sagen, hey, wenn dir das Spaß macht, wenn das für dich ein cooler Weg ist, dann gehe den doch bitte und gehe den 200 Prozent, weil dann wird es ja auch wieder spannender. Also mir macht es auch immer ein bisschen Sorge, wenn alles in so einem Einheitsbrei sich verliert, weil ja dann irgendwie jeder dasselbe macht, kann man auch so viele Dinge runterbrechen. Also jetzt nimmt jeder irgendwie Chat gpt, weil, das ist ja ach so toll! Und: Ach, so effektiv, und am Ende landen wir dann alle mit den gleichen Texten. Aber Hauptsache, wir haben 80000 Posts am Tag veröffentlicht. Also, es wird so absurd irgendwann oder mit der Heldenreise. Jetzt meint jeder, er muss auf seiner Website die mords- dramatische, Hollywoodreife Heldenreise beschreiben. Die hat aber nicht jeder zu bieten. Also, das ist doch gar nicht bei jedem gegeben, und ich finde das auch okay, wenn das nicht so ist. Also ja einfach so Mut zum eigenen Ding und das auch von ganzem Herzen nach außen zu tragen, das möchte ich eigentlich so ein bisschen damit formulieren. Gretel Niemeyer: Mhm, und wie kann man das lernen? Weil ich frage mich gerade, also, es gibt ja sicherlich einige Menschen oder Typ-Mensch, die haben das eher intus so zu sagen. Ich mache halt mein Ding, und ich orientiere mich nach oben hin oder nach links oder rechts, wo ich das gerne möchte. Und dann gibt es sicherlich andere Typen Mensch, die sagen, okay, kann mir bitte irgendwie mal sagen, was hier richtig und was falsches, und ich höre mir fünf Meinungen an. Problematisch, wenn dann fünf unterschiedliche Meinungen dabei rauskommen. Aber wie lernt man das, oder wie kann man das lernen, sich selbst in den Vordergrund zu stellen, wenn man vielleicht auch gar nicht der Typ ist, der gerne im Vordergrund steht, und ich vergleiche das auch gerade so ein bisschen interessanterweise damit, Mutter geworden zu sein. Also als ich das erste Mal Mutter wurde, da wurde von links und rechts mir erzählt, welche Globulis man nimmt und was man macht, wenn das Kind nicht schläft, und was das dann essen soll, und ob man das jetzt in der Trage rumschleppt oder ob das schon zu viel verwöhnt ist, und dieser ganze Scheiß, bis ich irgendwann, und das hat schon echt gedauert, bestimmt nach so neun Monaten oder so, gesagt hat, so wo Leute, die beste Mutter, die dieses Kind jemals haben wird, bin ich, und ich weiß schon, wie es geht. Aber das war wirklich, das war ein langer Weg dorthin und ja auch ein sehr emotionales Thema, gerade mit dem Kind, und man will nichts falsch machen und so weiter. Und irgendwo ist unsere Selbstständigkeit ja auch unser Baby. Und jetzt haben wir vielleicht mit äußeren Einflüssen noch zu kämpfen, weil das nicht alle verstehen, warum wir uns selbstständig machen und was wir überhaupt da den ganzen Tag treiben und ob wir überhaupt arbeiten, und weiß der Geier was. Wie emanzipiert man sich von so äußeren Einflüssen? Wie findet man so sein eigenes Ding, seine eigene Stimme? Janina Germann: Ich glaube, es muss ein Bewusstsein erstmal dafür da sein, dass da ganz viel auf einen einströmt. Also ich finde diesen Vergleich auch super, weil das kann, glaube ich, jede Mutter nachvollziehen, sich frei zu schwimmen von diesen Tausenden ach so gut gemeinten Ratschlägen, und beim zweiten und dritten weiß man dann eh wieder, Hase läuft. Also ein stückweit ist es ganz bestimmt normal, dass am Anfang oder generell im Leben, bei allem, wo man sich nicht auskennt, orientiert man sich irgendwo. Das ist ganz normales menschliches Verhalten. Aber also, sich regelmäßig hinzusetzen und zu überlegen, ist das gerade das, was ich eigentlich möchte? Ist es das, wofür ich diesen Weg gegangen bin, oder mache ich gerade nur, was mir irgendjemand vorbetet, und eigentlich habe ich dazu überhaupt gar keine Lust? Also, das ist eigentlich eine reine Reflexionszeit. Also oft gerät man ja auch in so einem Hamsterrad. Schneller weiter, noch mehr, noch mehr, schnell schnell, schnell erledigen, weil, um eins muss ich die Kinder wiederholen, und ich habe gar keine Zeit mehr zum Nachdenken, und ich nehme mir die Zeit auch nicht mehr zum Nachdenken, weil es irgendwie nicht drin ist, weil, ach nee, aber für so was habe ich jetzt keine Zeit. So kennt ja auch jeder, und da würde ich total empfehlen, wir machen das auch in der Mastermind im Brandclub, jede Woche wieder, nicht jede Woche, jeden Monat, sich zu überlegen, bin ich gerade in meiner Positionierung für mich stimmig unterwegs, oder hab ich mich da auf dem Weg irgendwie verloren, weil das eben auch immer wieder passiert. Also, das passiert auch nach mehreren Jahren immer wieder denkt man, Moment mal, also, irgendwie bin ich gerade falsch unterwegs. Irgendwie mache ich gerade was, was mir keinen Spaß macht oder was mir nichts bringt oder was nicht mehr stimmig ist in sich, und dafür kann ich echt nur empfehlen, sich die Zeit zu nehmen, vielleicht auch bei einem riesengroßen langen Spaziergang mal zu überlegen, hey, bin ich gerade da unterwegs, wo ich hin wollte? Weil deswegen sind wir selbstständig, weil wir uns unser Leben und unseren Alltag doch so einrichten möchten, wie er für uns cool ist und wir für uns stimmig ist, und wir machen das auch im privaten, also mein Mann und ich, dass wir uns regelmäßig zusammensetzen, in größeren Abständen zugegebenerweise, aber immer wieder zu schauen, zu justieren, so, hey, sind wir da richtig unterwegs, ist das Cool für alle Beteiligten irgendwie oder nicht? Und also es hat auch nicht unbedingt was damit zu tun, sich in den Vordergrund zu stellen, und das ist natürlich nicht Jedermanns Sache. Aber seine Entscheidungen, die man im Business ja immer treffen muss, entlang seiner eigenen Überzeugungen zu treffen, das finde ich wichtig, und nicht sagen, ja, nee, wenn der da draußen jetzt sagt, ich kann doch jetzt nicht hier parallel noch was anderes machen, dann mache ich das lieber nicht, sondern sich auf sich selbst, also mehr, mehr der eigenen Intuition zu folgen. Gretel Niemeyer: Also, du sagst sozusagen, es braucht regelmäßig, Check in mit dir selber, mit dem, was du machen möchtest, um dich nicht zu verzetteln und nicht irgendwie was zu machen, was eigentlich irgendwer anderes will. Janina Germann: Ja, wenn ich immer nur in meinem eigenen Brei, in meiner eigenen Suppe schwimme, wie heißt das Sprichwort? Ich weiß nicht. Gretel Niemeyer: Irgendwie, so, ich verhaue mich auch immer bei Sprichwörtern. Janina Germann: Dann fehlt einem das, und oftmals hilft es ja auch, einfach schon mal einen klaren Satz dazu zu formulieren, damit man selber merkt, irgendwie klingt es jetzt komisch, wenn ich es versuche, jemandem zu erklären, und dann hilft der geschützte Raum, wie immer der auch aussehen mag, manche, wie gesagt, kommen da gut klar, wenn sie alleine spazieren gehen. Manche sind in einer kleinen, vertrauten Runde effektiv, weil man sich gegenseitig kennt und weil dann einer auch mal auf dem Kopf zu sagt: Janina, was machst du da gerade eigentlich? Ähm, das muss man dann eben auch zulassen können, und das ist, glaube ich, aber extrem wertvoll. Gretel Niemeyer: Und jetzt hast du gesagt beziehungsweise auf deiner Website geschrieben, dein vierter Vorname ist ungeduld, und das hörte sich gerade alles so reflektiert und erwachsen an. Wie, passt das zu sagen? Janina Germann: Das passt total gut zusammen, weil eben auch das, das fängt schon an in meinem Studium. Ich habe mein Jurastudium nicht beendet, weil mir das zu blöd war. Das hat mir alles zu lange gedauert, und ich habe dann eben die Abkürzung genommen und mein Masterstudium gemacht. Also, ich hab dann eben nicht erstes Staatsexamen gemacht und dann den Master und dann noch mal das komplette Psychologiestudium, sondern eben direkt positive Psychologie. Also, das ist auch so was klar, haben meine Eltern mich alles geheißen gefühlt, erst mal, als ich dann eröffnet habe, ne ja Jura wird es jetzt nicht zu Ende werden, finden natürlich erst mal im außen auch alle nicht so toll, oder oft auch mal die Sorge, wenn man Jobs wechselt. Naja, wie sieht es denn aus im Lebenslauf? Es hat mir keine dieser Entscheidungen jemals geschadet, und bei mir ist es eben der Faktor die Ungeduld. Ich kann nicht lange an sowas rum machen, wenn ich das Gefühl habe, das ist hier nicht richtig und auch da, das ist ja nicht bei jedem der Fall. Aber es ist okay, das kann sich auch so entwickeln. Man kann auch seine Abkürzungen nehmen, und das funktioniert. Gretel Niemeyer: Du hast auch auf deiner Webseite. Ich finde, das beschreibt dich sehr, sehr gut, hast du eine Geschichte von einem Schlafsofa beschrieben, was sehr gut zeigt, wer du bist, wie du tickst und wo du hin willst, und du hast auch darunter. Die kannst du gerne gleich mal erzählen, würde mich freuen, und darunter hast du aber auch geschrieben, du kannst das ganz, ganz schwer ertragen, wenn Menschen aufgeben, wenn sie nicht für die Sache kämpfen, die für sie vorgesehen sind oder die für sie wichtig sind, und so weiter. Wie machst du das dann? Also, ich finde, immer so Sachen für sich selbst umzusetzen und Sachen für sich selbst zu kämpfen, ist eine Sache. Aber du kannst ja andere Menschen auch nur so weit motivieren und anschubsen, wie sie es selber wollen, sagst du dann irgendwann, okay, das bringt jetzt doch nichts mehr, oder? Also genau wir fangen mal mit dem Schlafsofa an, weil ich finde einfach, das ist so. Du hast auch irgendwo geschrieben, du bist wie so ein kleiner Terrier, der sich in was verbeißt, wenn du das wirklich möchtest, und das bis zur Erschöpfung. Janina Germann: Ich heiße in meiner Familie tatsächlich Kampfhamster. Also ja, dafür bin ich tatsächlich bekannt, und diese Story ist eben berühmt berüchtigt. Ich hatte ein winzig kleines Kinderzimmer, zehn Quadratmeter oder so, mit so einer, mit so einer schicken, so eine Schiebetür, und ich hatte ein Schlafsofa neu bekommen. Ich wollte das unbedingt in dieses Zimmer haben, und da ging es aber eine Treppe runter, und es war eben niemand zu Hause außer mir. Ich war keine Ahnung, wie alt war ich da, 15 vielleicht, und ich habe eben dieses Ding so lang hin und her bugsiert und mit aller Kraft und runter geschoben und gezogen und um die Ecke rum und durchgequetscht. Und es hat mich eigentlich einfach körperlich unglaublich viel Kraft gekostet, natürlich. Ich weiß nicht, ob du Friends kennst, sag jetzt einfach mal nur Pivit für alle, die wissen Bescheid. Auf jeden Fall war es wahrscheinlich lustig mit anzusehen, aber am Schluss saß ich auf diesen einzelnen Sofa teilen und hab einfach nur geheult, weil ich total am Ende war. Und natürlich, wenn dann das kleinste Detail, die eine Schraube, nicht in die andere, um das dann noch so einzuhaken, das bringt dann dieses Emotionale einfach völlig zum Überlaufen. Aber es war da, und so gehe ich Dinge eben häufig an. Wenn ich es wirklich will, dann kann die Welt einstürzen, dann passiert das irgendwie. Das ist nicht unbedingt eine gesunde Einstellung. Also, ich möchte das jetzt nicht promoten, aber so bin ich, und deswegen ist es für mich auch ganz, und das ist aber tatsächlich auch mein Warum für alles, für die Personalistas. Ich kann es ganz schlecht ab, wenn ich merke, Menschen sind irgendwie, die sind nicht lösungsorientiert, die sehen den Weg links und rechts und drum rum nicht und gehen die Meile nicht über ihre Hürde rüber. Und ja klar, also, wenn die persönliche Grenze erreicht, ist sie erreicht. Aber oftmals ist es nur ein, ich weiß nicht wie, und ich trau mich nicht, und sich Sorgen machen über theoretisch, was könnte hinter der Mauer sein, und ich denke halt ja, jetzt spring, es wird gut, mach geh weiter, du willst es so unbedingt. Ja, also das, das können auch ganz private Dinge sein, liebe Freunde, die irgendwo wo es ewig, dann auch nicht klappt mit mit einem Kinderwunsch, und sagt dann adoptiert doch, bevor es zu spät ist. Also, erfüll dir diesen Wunsch! Ich kenn sie solange. Ich weiß, dass es so wichtig ist, also das paart sich so ein bisschen, ein Gespür für Menschen zu wissen, hey, ich weiß, du willst es unbedingt. Lass uns einen weg finden, wie wir es verwirklichen. Dazu möchte ich eben ermutigen. Es geht, irgendwie geht es immer irgendwie, also so haben wir, das ist auch hier ein bisschen zu Hause unser Credo. Wir richten uns so und so ein, dass es cool ist, und irgendwie kriegen wir es hin. Gretel Niemeyer: Ja, das ist tatsächlich auch eine der Lieblingssachen, die Laura immer sagt, in wahrscheinlich jedem zweiten Mastermind-Call bei uns, ist so triff erst die Entscheidung, ob du es willst, und wenn du die einmal getroffen hast, wenn die Ob-Entscheidung gefallen ist, dann geht es ans Wie, und dann wird es halt spannend. Also wie du gerade sagst, wenn du, wenn du sagst, du möchtest unbedingt ein Kind, und auf die Weise geht's nicht, finde eine andere Lösung, wenn du sagst, boah hier ist alles irgendwie Chaos zu Hause, und wir wollen es trotzdem schön haben, und du möchtest das noch persönlich machen, und ich möchte aber das, wenn wir das alles einmal als Ob abgehakt haben, dann geht das Wie, und eben auch in der Selbstständigkeit. Wenn wir, wenn wir uns dafür entscheiden, nicht zu husteln, nicht selbstständig zu sein für irgendwen anderes, sondern so zu sein, wie wir das machen wollen, dann können wir sagen, okay, da ist der fette Haken dran, so wird's jetzt gemacht. Also, das ist die Grundeinstellung, Grundannahme, und wie wir das machen, das klar, das muss auch jedes mal wieder neu ausbaldowert werden und vielleicht auch ausgekämpft werden, irgendwie. Aber wenn man die Ob-Entscheidung einmal getroffen hat, dann ist ist es auch meistens ja sehr entspannend, dass man sich nur noch um das Wie kümmern muss, finde ich. Janina Germann: Ja, und dann gibt es auch mehr Klarheit. Also da kommt wieder Klarheit und Struktur rein, wie du es vorhin gesagt hast, weil dann, finde ich, ist der Zeitpunkt gekommen, alles auf den Tisch zu legen, also alle Probleme, alle Hürden, alle, und dann geht es wirklich dran, mal zu mappen. Was machen wir denn jetzt, an welcher Stelle setzen wir jetzt an, was sind unsere Optionen, was ist eine gute Lösung, was können wir ausprobieren, was können wir jetzt als nächste Schritte auch konkret machen, sonst bleibt es so als schöner Wunschgedanke in der Luft stehen. Aber es geht ja dann nicht weiter, und ich finde es eben schon wichtig, dass dann da auch konkret auch was passiert. Gretel Niemeyer: Und jetzt hast du gesagt, du hast ja drei Kids und dementsprechend auch nur, also übersichtlich Zeit für deine Selbstständigkeit. Wie vereinbarst du das? Also vielleicht so als letzten Impuls noch, wie vereinbarst du dieses Scheiß auf Fokus, und ich möchte unterschiedliche Sachen ausprobieren und mich ausleben mit der vielleicht limitierten Zeit, die dir zur Verfügung steht? Hast du dann so ein Zeitkontingent für Rumspielen, neue Sachen ausprobieren, oder ist das alles ganz intuitiv? Wie machst du das? Janina Germann: Ich glaube ganz intuitiv, da gebe ich dir total Recht, da verliert man sich, da ist der Tag rum, bevor man irgendwas erledigt hat. Also insofern gibt es ein festes Raster, das ich befolge, so gut es eben als Mama geht. Da wird sozusagen abgearbeitet, da werden die Dinge gemacht, die immer stattfinden, da sind die Routinen. Aber ich kann es auch ehrlich gesagt gar nicht verhindern, dass wir immer wieder so Dinge rein poppen, auf die habe ich jetzt einfach so richtig lust, und dann mache ich die aber auch. Also ich hatte jetzt als Beispiel, ich möchte gerne ein Workation Wochenende machen für Mamas, wo es dann wirklich auch darum gehen soll, dass wir, dass wir Zeit haben, uns auszutauschen, dass wir Zeit haben, mal Dinge zu durchdenken, dass wir Zeit, mal Feedback uns zu holen. Das hat am Rande mit meiner Tätigkeit zu tun. Meine Zielgruppe sind nicht in erster Linie Mamas, aber das ist eben auch aus einem persönlichen Wunsch entstanden, weil ich gerne Zeit für sowas hätte. Da haben wir vorhin drüber gesprochen, weil ich es cool finde, ähm, und solche, ja, wie soll ich sagen, solche Side Projekte, die erlaube ich mir dann, und da schaue ich aber eben dann auch genau drauf, okay, lässt es sich in ein angemessen kurzer Zeit verwirklichen. Also, da ist dann aber auch Quick and Dirty angesagt, beziehungsweise ist dann dann Sachen, die bei mir auch dann mal in die Freizeit und den Abend und so rutschen, wo ich dann denke, ja, gut, jetzt kann ich das auch machen, wenn ich dazu Lust habe, und dann muss ich aber auch relativ schnell gucken, fügt sich das jetzt gut ein. Bringt das jetzt was, ist es cool für mich oder nicht, und dann hake ich es auch wieder ab. Aber ich erlaube mir das eben inzwischen, weil ich merke, ich hab, ich hab da Freude dran, und das ist ja auch wieder so eine Sache von Motivation und Inspiration. Also, man muss sich ja auch als Selbstständige alleine zu Hause immer wieder selber bei der Stange halten, und ich bin eben nur mal gar nicht der Typ, der jetzt fünf Jahre lang Tagein, Tagaus, das gleiche Macht ist nicht mein Ding, und so, finde ich, kann auch dieses Business formen einfach, das darf man sich erlauben und wieder neue Zweige formen. Das macht Spaß, und das sorgt dafür, dass es auch wieder im Alltag mit mehr, sagen wir Elan, vorangeht, weil man auch seine eigene Persönlichkeit so ein Stück weit gerecht wird dadurch, durch den Wunsch nach kreativ sein, nach Ausleben nach zum Beispiel: Ich mache total gerne Events, auch das kommt bei mir im Alltag halt so nicht zum Tragen. Aber da denke ich halt, so kleine Zeitsachen, solange man den Kern eben Beibehalt und die Struktur beibehält, weil da bin ich bei dir, die braucht es, sonst verpufft das alles einfach. Gretel Niemeyer: Sehr gut, ich sehe, wir sind, wir sind doch mehr auf einer Schiene, als das anfangs vielleicht zu vermuten gewesen wäre. Erzähl doch noch mal kurz zum Abschluss, wie kann man mit ihr arbeiten? Also, ich habe jetzt rausgehört, es gibt einen Retreat, es gibt eine Mastermind. Erzähle gerne nochmal mehr dazu, wie man, wie man dich findet, wo man dich findet, mit wem du arbeitest und wie man mit dir arbeiten kann. Janina Germann: Also, das Herzstück sozusagen ist der Brand Club. Da habe ich einfach Zeit, Menschen über einen längeren Zeitraum zu begleiten, kennenzulernen, eben von Positionierung an bis zum emotionalen Storytelling zu begleiten über mehrere Einheiten, in denen wir Gruppencoachings machen, uns eben austauschen, Feedback geben, wo es eine Content Bibliothek gibt, wo man eben auch selber schauen kann, was brauche ich gerade. Mit welchen Tools kann ich meine Marke noch mal schärfen, dass es der wichtigste Teil. Ich mache es aber genauso im eins zu eins, wenn es eben dann konkret, wie gesagt, mit dem Persönlichkeitstest wird, wenn man wirklich mal auf eine Frage im Business schaut, passt mein Business so zu mir. Da muss ich jetzt nicht zwingend sozusagen in die, in die Mastermind oder in den Club gehen, sondern kann das auch im eins zu eins lösen die Frage sehr gerne, und seit kurzem schreib ich Websites. Für alle die, wo es wirklich dann erst ums Texten geht oder nur ums Texten geht, fange ich auch dann hinten an, sozusagen. Gretel Niemeyer: Sehr cool, genau! Also, guckt euch auf jeden Fall mal auf Janinas Website um, die verlinken wir euch natürlich hier unter dieser Folge. Schaut auch gerne mal bei Instagram vorbei. Wo findet man dich noch? Instagram, Linkedin habe ich gesehen. Genau! Super! Ich danke dir sehr, sehr, sehr für diese spannenden Einblicke, auch nochmal für eine andere Perspektive auf das ganze Business, und wie gesagt, ich verlinke hier alles unter dieser Folge. Wir freuen uns natürlich sehr, wenn ihr uns wieder ein paar Kommentare dazu gebt, Sterne verteilt, uns auch einfach Fragen stellt, die wir dann an Janina weiterleiten, oder wenn ihr einfach direkt zu ihr rüber hüpft und die Kommunikation mit ihr anfangt. Janina, ich freue mich sehr über dieses Interview. Vielen, vielen Dank für deine Zeit. Danke. Janina Germann: Ich danke dir liebe Gretel, es war mir ein Fest. Gretel Niemeyer: Tschüß, ihr Lieben.

  9. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Manchmal passiert das Leben eben. Und heute ist so ein Tag! Wir mussten unser beliebtes & geliebtes Coffee Speed Networking 2 Stunden vor dem geplanten Termin absagen bzw. Verschieben. In dieser Folge nimmt Gretel dich mit hinter die Kulissen und erzählt dir: 🤘🏻 Warum das Coffee Speed Networking so spontan auf den 29. März 2023 um 13 Uhr verlegt werden musste (meld dich noch fix an, um beim neuen Termin dabei zu sein) 🤘🏻 Wie wir damit umgeben, wenn unseren Smashies “das Leben passiert” 🤘🏻 Warum die Entscheidung für die Verschiebung mutig war – und dann auch wieder so gar nicht 🤘🏻 Warum wir von “no pain, no gain” nichts halten 🤘🏻 Was wir für tolle Rückmeldung von euch auf die Verschiebung bekommen haben Diese Folge ist nicht sehr strukturiert – watch out for Gretel thinking out loud 😜 Aber genau das wollen wir: ✅ Dir zeigen, dass hier auch nicht alles glatt läuft ✅ Dich an unserem Business und unseren Entscheidungen transparent teilhaben lassen ✅ Dich ermutigen, dir dein Business zu aufzubauen, wie es zu DIR passt Hör in diese Folge rein und meld dich fix zu unserem Coffee Speed Networking am 29.03. um 13 Uhr an: https://lauraundgretel.de/networking-coffee/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Es ist Montag, der 20. März, um 12:44 Uhr und ich sollte eigentlich gerade nicht hier sein und eine Podcastfolge aufnehmen, sondern ich sollte eigentlich gerade jetzt zusammen mit meiner lieben Laura im Coffee Speed Networking sein und mit 200 coolen Ladys und ein paar coolen Männern Netzwerken, denn eigentlich hatten wir für jetzt das Coffee Speed Networking in der siebten Edition oder in der siebten Ausgabe geplant gehabt. Heute morgen um 9 Uhr mussten wir uns spontan dafür entscheiden, dass Coffee Speed Networking zu verschieben, und zwar auf den 29. März, 13 Uhr, also kommende Woche, Mittwoch, und diese Entscheidung war natürlich erst mal überhaupt nicht leicht für uns. Und ja, doch jetzt, wo ich so überlege, irgendwie war sie dann doch leicht, aber das erzähle ich gleich, was ich damit meine und und wie ich da überhaupt zu komme. Was war passiert beziehungsweise was ist passiert? Laura hatte sehr, sehr intensive zwei Wochen und ist gestern abend aus Hamburg aufgebrochen, mit dem Zug zurück in ihr kleines schwedisches Tomatenhaus. Das liegt nun leider relativ schwer zugänglich und ist auch von Hamburg aus nicht so wirklich um die Ecke. Sie sind mit dem Zug losgefahren, ihr Freund und sie mit Zeitpuffern und allem Pipapo, aber konnten leider auch nichts machen gegen einen Lokschaden, ein Feueralarm und jemanden, der in Dänemark meinte, er müsste unbedingt die Notbremse ziehen. Also haben Laura und ich heute morgen hin und her geschrieben und uns überlegt: Pass auf, es ist jetzt so! Es kann schon sein, dass du das noch irgendwie pünktlich nach Hause schaffst oder in dein Büro schaffst, irgendwie dort ankommst, wahrscheinlich völlig übernächtigt, völlig durch mit der Welt, und dann sollst du ein Coffee Speed Networking machen, in geiler Energie, den Raum halten für 200 Leute und da einfach eine gute Zeit haben, ein gutes Netzwerk Event veranstalten. Das wäre noch der best case. Der Worst case wäre, du schaffst es nicht, es kommt noch irgendwas dazwischen. Gretel sitzt alleine da mit 200 Leuten, was einfach nicht das ist, wie es sein soll. Und dann saßen wir da und haben uns überlegt: Okay, hey, guck mal, immer, wenn irgendwann in unserer Mastermind bei unseren Smashies irgendwas passiert, dann sind wir da und reagieren auf das, was in ihrem Leben halt passiert. Wenn also einer unserer Mastermindladys ne Situation hat von Oh verdammt, mir ist gerade, ich hab hier was richtig wichtiges, was ich mit dir, Gretel oder Laura besprechen muss in einem Coaching, und ich sehe jetzt aber gerade, bis nächste Woche, Mittwoch, sind keine Coachingtermine mehr frei, dann schieben Laura und ich gerne auch unsere Termine hin und her, um Coachingtermine für unsere Smashies möglich zu machen. Oder, und auch das ist natürlich in den zwei Jahren, in denen es Smash it! jetzt gibt, und bei den über 40 Frauen, die wir in der Zeit begleitet haben. Es kann eben immer mal passieren, dass das Leben dazwischen kommt, sag ich mal, und wir haben in diesen zwei Jahren wirklich vieles, vieles dabei gehabt, von Todesfällen in der Familie, Depressionen, Trennungen und so weiter und auch weniger große Geschichten, sag ich mal, aber wo das Leben tatsächlich passiert ist, und wir finden es dann richtig richtig wichtig, dass Smash it! keine Belastung für unsere Smashies wird, sondern dass wir halt sagen, pass mal auf, du kannst dich jetzt gerade nicht auf dein Business konzentrieren, weil gerade einfach wichtigere Sachen passiert sind. Wir wollen nicht, dass du irgendwie Smash it! so im Nacken sitzen hast oder dass du dir denkst, man scheiße, jetzt habe ich da Geld investiert und kann gar nicht alles rausziehen, was ich möchte deswegen, und dass ist schon ab und zu passiert in den letzten zwei Jahren. Deswegen schenken wir auch ab und zu unseren Smashies noch einen extra Monat, damit sie sich auf ihre Sachen konzentrieren können und damit sie ja einfach merken, dass ihr Business sich nach ihren Regeln gestalten kann und dass wir eben auch das Möglichste machen, um unsere Smashies zu unterstützen. Und warum erzähle ich das? Weil ich einfach finde, wir können nicht unseren Kundinnen vielleicht auch einfach den Menschen, die uns folgen, und so weiter, etwas vor- oder etwas erzählen, wenn wir es nicht vorleben. Und heute war einfach der perfekte Moment, um auch mal zu sagen, okay, was brauchen wir denn jetzt gerade? Was ist denn, wie sieht es denn für uns aus? Wir wollen gerne ein geiles Event auf die Beine stellen. Aber wie sollen wir das denn gerade machen, wenn die eine irgendwo in der schwedischen Pampa sitzt, nicht klar ist, dass sie pünktlich kommt und und selbst wenn sie kommt, einfach der Oberstress ist und ein super unangenehmes oder schwieriges Event wird? Und, deswegen war es am Ende dann ehrlicherweise gar nicht mehr so schwer zu sagen, ja, wir verschieben das jetzt, weil wir tatsächlich danach leben, dass Selbstständigkeit nicht selbst und ständig sein soll oder dass es nicht irgendwie nach no pain, no gain gehen kann, oder dass wir halt nicht sagen, okay, es muss hart sein, es muss schwer sein, und wenn jetzt so was dazwischen kommt, dann muss man einfach die Arschbacken zusammenziehen und durchziehen, und man muss dann einfach trotzdem da sein und so tun, als wäre alles in Ordnung. Überhaupt finde ich dieses so tun, als wäre alles in Ordnung, einer der aller allerschlimmsten Sachen, die wir uns antun können, die wir den Menschen, die uns wichtig sind, antun können und die wir eben auch unseren Kunden und Kundinnen antun können, weil die dann denken, okay, das ist die Latte, so muss es sein, so geht es richtig, und das finde ich einfach nicht richtig, das finden wir nicht richtig. Und genau deswegen war es nachher gar nicht so schwer zu sagen, pass mal auf, so wie jetzt die Umstände sind, können wir ein geiles Event auf die Beine stellen. So wollen wir das nicht, so machen wir das nicht, und deswegen verschieben wir das. Und das Witzige ist, dass ja verschiedenste Sachen durch diese Absage oder diese Verschiebung passiert sind. Es gibt wirklich viele, die gesagt haben, oh geil ich hätte das heute irgendwie einrichten können, aber nächste Woche, Mittwoch, passt mir viel, viel besser. Es gibt diejenigen, die gesagt haben, egal welcher Grund euch dazu geleitet hat oder dazu gebracht hat, das Coffee Speed Networking zu verschieben. Ihr werdet das schon richtig gemacht haben, und vielen, vielen dank, dass ihr das, dass ihr das eben auch macht und lebt und kommuniziert. Und dann gibt es eben auch die, die sagen, das war richtig mutig, das war richtig cool! Ich feier das, wie ihr eure Entscheidungen trifft und auch lebt, und ja, wie ihr uns daran teilhaben lasst. Und wie gesagt, vor zwei, drei Monaten hätte ich auch noch gesagt, es ist mega mutig. Heute muss ich sagen, für mich war es einfach die einzig richtige Entscheidung, und ich freue mich total darauf und darüber, an diesem Punkt angekommen zu sein. Und das schöne ist ja auch, dass die Menschen, die mit uns arbeiten wollen und mit denen wir arbeiten wollen, dass genau diese Menschen das sind, die, die eben Verständnis dafür haben, die das cool finden und die vielleicht gerade dadurch, dass wir auch sagen, hey, bei uns läuft auch nicht alles super, wir finden auch nicht alles geil, was passiert, und ziehen aber daraus unsere Konsequenzen, dass genau diese Menschen, und vielleicht gehörst du ja dazu, sich noch mehr abgeholt fühlen dadurch, dass wir Entscheidungen treffen, wie wir sie eben treffen, und ja, das war auch schon so ein bisschen der Blick hinter die Kulissen von Laura und Gretel, von wie treffen wir Entscheidungen, warum treffen wir Entscheidungen, was ist uns wichtig, warum sind wir uns wichtig? Und ich kann dich wirklich nur dazu einladen, auch wenn das Wort Authentizität mir wirklich zum Hals raus hängt, dein Business aber authentisch zu leben, Integrität wirklich als eine deiner größten, einen der größten Werte zu etablieren, weil es sich einfach immer wieder zeigt, dass wir dadurch unser Business so leben können, wie es zu uns passt, die richtigen Leute anziehen, die zu uns passen, und weil es die ganze Geschichte einfach viel, viel echter und schöner und leichter macht. Ja, so viel, so viel dazu! Ich hoffe natürlich sehr, dass du am 29.3. dann bei unserer nächsten Ausgabe des Coffee Speed Networkings dabei bist, dann in alter Frische und Energie. Ich freue mich wirklich sehr, sehr, sehr, sehr sehr darauf. Wenn du bis dahin gerne mit Laura oder mir oder jemanden aus unserem Team über unsere Mastermind Smash it! reden möchtest, dann buche dir sehr gerne einen Passigkeitscheck. Den verlinken wir natürlich hier überall, oder du findest ihn auch für unsere Website. Und an dieser Stelle möchte ich mich auch noch bei allen von euch bedanken. Ich finde das wirklich ganz großartig, die uns sogar absagen, wenn sie nicht zu dem Event kommen. Also, es passiert jedes mal, dass von den Frauen, die sich angemeldet haben zu unserem Coffee Speed Networking, ja dann so fünf bis zehn an dem Tag nicht können, irgendwas passiert ist, Hashtag # das Leben dazwischen gekommen ist, und ihr seid immer so so süß und lieb und toll und schickt uns eine E Mail und sagt uns Bescheid, wenn es nicht klappt. Und ganz ehrlich, das ist so ein großes Zeichen der Wertschätzung, und wir sehen es als genau das an. Und deswegen vielen, vielen dank dafür, dass ihr diesen Podcast hört, dass ihr mit uns Netzwerken wollt, dass ihr mit uns in Interaktion geht, in welcher Form auch immer. Es macht wirklich wirklich viel Spaß, diese verschiedenen Formate mit euch oder für euch anzubieten und mit euch zu arbeiten. In diesem Sinne wünsche ich euch eine ganz zauberhafte restliche Woche und freue mich darauf, euch entweder hier im Podcast oder beim Coffee Speed Networking oder vielleicht in einem Passigkeitscheck für unsere Mastermind Smash it! zu begegnen. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  10. Interview mit Anissa Brinkhoff FINALLY! Über 270 Folgen hat es gebraucht, um uns explizit und exklusiv dem Thema “FINANZEN” zu widmen. Jetzt aber mit Vollkaracho. In diesem spannenden Interview redet Gretel mit Finanzjournalistin Anissa Brinkhoff darüber ➡️ wie sie den Podcast “What the Finance” gehostet hat, obwohl (oder gerade weil) sie keine Ahnung von Finanzen hatte ➡️ ️ob Frauen sich wirklich einfach nicht für Geld interessieren ➡️ warum es höchste Zeit ist, dass du dich mit deinen Finanzen beschäftigst ➡️ was “rosa Finanzen” sind und ob es sie braucht ➡️ welche easy Schritte du gehen kannst, um die Kontrolle über deine Finanzen zu bekommen Hör dir diese Folge MOIN um NEUN an und dann leg los! Denn es geht um deine Unabhängigkeit! Online-Kurs Money Mindset: https://www.sinnsucher.de/kurs/dein-neues-money-mindset Anissa auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/anissa-brinkhoff-928395199/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, Moin, und wir kommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel, und ich freue mich wahnsinnig drauf, denn ich habe heute einen ganz besonderen Interview Gast mir gegenüber sitzen, und das ist die liebe Anissa Brinkhoff. Hallo, Anissa! Anissa Brinkhoff: Hallo, ich freue mich total, hier zu sein und bin gespannt auf unser Gespräch. Gretel Niemeyer: Ja, ich auch. Anissa ist nämlich freie Finanzjournalistin. Sie hat den Podcast What the Finance gehostet, hostet jetzt den Podcast Finanziell fürs Finanziell Magazin und ist außerdem Medienberaterin zum Thema Finanzen und steckt ganz tief in dem Thema Finanzen und Frauen und Finanzen drin. Und tatsächlich haben Laura und ich uns gefragt, wie zum Geier es über 250 Podcastfolgen dauern konnte, dass wir in einem Business Schnack dieses Thema aufgreifen. Und, ähm, ja, Anissa, stell dich doch vielleicht kurz selbst noch mal vor, wer bist du, was machst du und wie bist du dazu gekommen? Anissa Brinkhoff: Also, ich würde sagen, es ist ziemlich typisch tatsächlich, dass man erst in der 250 Folge über das Thema Geld spricht, weil das ist ja das Problem an dem Thema Geld. Man spricht nicht so gerne drüber. Das ist immer noch so ein blödes Tabuthema in unserer Gesellschaft und gerade für uns Frauen einfach auch noch eine kompliziertes und häufig verurteilt behaftetes Thema. Genau ich bin da auch so ein bisschen reingerutscht. Ich habe das jetzt nicht gelernt oder studiert. Ich bin studierte Journalistin und bin vor fast vier Jahren 30 geworden und saß damals noch als Redakteurin bei der Brigitte in der Redaktion in dem Magazin, und um mich herum haben da alle anderen Frauen über das Thema Finanzen gesprochen, haben tatsächlich sich auch ihre Trading Apps gezeigt, haben gesagt, ach, krass guck mal, was meine Aktie macht, und ich glaube, ich nehme jetzt noch den ETF und den Fonds dazu. Und was kann man da noch so machen zum Thema Altersvorsorge, und ich habe überhaupt nicht verstanden, worüber die gesprochen haben. Ich wusste nicht wirklich, was eine Aktie ist und was da an der Börse eigentlich abgeht. Es hat aber richtig schlechtes Gefühl mir gemacht, also richtig so ein Angstgefühl, weil diese Kombination von da ist, so etwas, was wahnsinnig komplex ist und gleichzeitig entscheidend, wahnsinnig wichtig, sich einfach nicht gut anfühlt. Und es war mir schon klar, okay, ich muss mich um irgendwas kümmern. Ich habe aber gar keine Ahnung, wie das geht, und das ja, das hat sich einfach überhaupt nicht gut angefühlt. Es war dann damals die Zeit, als Podcast so aufkamen, halt vor knapp vier Jahren und auch bei der Brigitte, und dann dachte ich mir, eigentlich wäre das ja eine gute Möglichkeit, um zu sagen, ich arbeite mich jetzt in das Thema rein, ohne dass ich irgendeine Vorkenntnisse habe, dass ich da irgendeine Einstiegshürde oder sowas direkt mit transportiere und nehme Hörerinnen direkt mit. Ich mach einen Interview Podcast, wo ich dazu lerne, aber meine Gästinnen auch mit dazu lernen können. Und die Idee habe ich bei der Chefredaktion gepitscht und habe gesagt, Finanzen, Frauen und Finanzen war damals schon so ein bisschen Trendthema, und es war klar, wir alle müssen uns irgendwie damit auseinandersetzen. Aber es fehlt wirklich noch viel mehr als jetzt so die Bildungsformate, die ganz niedrigschwellig das Thema erklären und die einen auch mal da abholen, wo man häufig steht, nämlich wirklich bei Punkt Null, wenn man gar nichts darüber weiß, und genau das habe ich. Dann habe ich den Podcast zweieinhalb Jahre lang gehostet, bis ich gekündigt hatte bei der Brigitte. Ich hatte da zwischendrin auch noch ein Projekt übernommen, habe so ein inhouse Startup geleitet und genau bin jetzt, genau wie du gesagt hast, selbstständig freiberufliche Finanzjournalistin und Podcasterin und Speakerin und gebe Workshops und arbeite ganz viel zu dem Thema Frauen und Finanzen. Und ja finde es dabei immer noch total wichtig, dass man so ohne diesen Blöden erhobenen Zeigefinger darüber spricht, sondern dass man eher darüber spricht. Warum zur Hölle wissen wir eigentlich alle so wenig darüber? Warum fühlt es sich uns so so blöd an, darüber zu sprechen? Und was sind, bevor man direkt in einen ETF investiert, eigentlich die Schritte noch vorher, um da auch erst mal mit sich und mit dem Thema Geld so ein bisschen klar zu kommen und vor allem auch total den Druck rauszunehmen. Weil es bringt überhaupt nichts, wenn man sich im Kopf macht, ich habe mich da um nichts gekümmert, und oh Gott, alle sind weiter als ich! Im Zweifelsfall ist man da nämlich ehrlich gesagt, überhaupt nicht selbst schuld drin. Gretel Niemeyer: Ja, ja, und ich finde es, ich finde es so cool, dass du das sagst. Es geht ja ums Thema Geld allgemein. Was wir ganz oft in unserer Arbeit eben auch sehen, ist, dass es auch damit zu tun hat, welchen Wert hat meine Arbeit, wie viel darf ich überhaupt verlangen, und was mache ich dann mit diesem Geld oder auch so dieses nicht hingucken wollen, das fängt schon bei so simplen Sachen an, wie ja, wie viel brauche ich eigentlich jeden Monat, wenn ich wissen will, was ich in einem Jahr verdienen möchte, dann sollte ich vielleicht auch mal wissen, was ist mein Lebensstandard, was möchte ich mir gerne leisten können, was sind meine Ausgaben und so weiter. Und allein bei diesem Schritt sehen wir schon ganz oft so aha, Momente, so, ach ja stimmt, das muss ich ja auch noch mit einrechnen. Ach das und die drei Steuern, die da noch mit abgehen oder so, und gleichzeitig dieses, was du auch angesprochen hast, dieses Schamgefühl, ich müsste weiter sein. Ich bin ja selbstständig, ich müsste das ja alles wissen, und dann zu sagen, ich mache jetzt den Mund auf und sag einfach, ich habe keine Ahnung oder ich suche mir das Wissen dazu, mache ich lieber weiter und, wie du gesagt hast, hab lieber das schlechte Gefühl, dass ich da was verpasse, als das ich mich darum kümmer. Anissa Brinkhoff: Ja und genau das zeigt ja auch, wie wahnsinnig komplex das Thema ist. Es ist jetzt nicht so Schritt eins bis zehn, und dann hast du deine Finanzplanung aufgestellt und musst da nie wieder ran, sondern das ist einfach ein Thema, was uns unser ganzes Leben begleitet, wo man immer mal wieder ran muss, wenn sich die Lebensumstände verändern, wenn sich, was weiß ich, die Bedingungen verändern und so, und deshalb ist es halt auch nichts, womit man mal eben so zack fertig ist. Und das ist ja auch manchmal, wo man so denkt, okay, das ist wirklich eine Menge, mit dem man sich da auseinandersetzen muss, und es geht sofort als eingemachte, weil Gehaltsverhandlung, Honorarverhandlungen sofort so ein bisschen der eigene Wert mitschwingt, dann auch dieses, wenn man so ein bisschen vielleicht biografisch an sich arbeitet oder so Stichwort Money Mindset, warum fühle ich mich eigentlich so blöd und mal so ein bisschen hinterfragt, wie in der Familie mit Geld umgegangen wurde, was Geld mit Macht zu tun hat, wie Geld verteilt ist in unsere Gesellschaft und so, da macht man so viele Fässer sofort auf und merkt einfach, man braucht auch ab und zu mal eine Pause, wo man sagt, okay, ich habe diese Woche, was weiß ich, eine Budgetplanung gemacht fürs nächste Jahr. Jetzt lasse ich das mal zwei Wochen liegen und muss erst mal das sacken lassen, und dann gehe ich da in zwei Wochen wieder dran. Also ich finde auch das ist jetzt nichts, wo man kopfüber reinstürzen muss, und sondern auch Schritt für Schritt sich da einfach Zeit nehmen kann, das wichtigste ist anzufangen, und spätestens, wenn man die Podcastfolge hier hört, macht man das ja eigentlich schon. Gretel Niemeyer: Ja, und du hast also, du hast ja einerseits gesagt, ich habe es irgendwo aufgeschrieben, aber du hast es ja eben auch so ähnlich gesagt, als du den Podcast What the Finance gestartet hast, da hast du den nicht gestartet, weil du so viel wusstest über Finanzen, sondern weil du von Tuten und Blasen keine Ahnung hattest. Das war ja sehr, ja irgendwie auch komfortable Ausgangssituation. Ich habe mich gefragt, als ich das Gespräch vorbereitet habe, stehen wir Frauen uns eigentlich selbst im Weg, weil wir so perfekt, also was heißt perfektionistisch? Aber weil wir jetzt dann richtig machen wollen. Du hast gerade auch gesagt, ich mache dann die Budgetplanung, und dann kann ich an eine Sachen einen Haken machen, aber dann sind noch 15 andere Fässer offen. Ist das irgendwie so ein Problem, dass wir das Gefühl haben, wir müssen dann jetzt plötzlich alles auf einmal lösen, was wir die letzten 30, 35, 40 Jahre nicht gelöst haben. Anissa Brinkhoff: Ja, also zum einen schon. Also Studien zeigen definitiv, dass Frauen ein, also später anfangen, schwieriger anfangen mit dem Thema Finanzen oder überhaupt erst mal anfangen, sich mit dem Thema Finanzen auseinanderzusetzen, und dass da unter anderem dieser Perfektionismus Anspruch eine Rolle spielt, weil Frauen, wie auch bei anderen Themen im Leben, häufig nicht nur sagen, ich probier jetzt mal aus, ich lege mal los, sondern X andere Aspekte da schon direkt mit verwoben haben. Die wollen dann nicht nur Geld für sich zurücklegen, sondern oder investieren, sondern am besten auch für irgendwelche Kinder und rechts und links. Und das… Gretel Niemeyer: Die sie vielleicht noch nicht haben. Anissa Brinkhoff: Genau, und es sollte vielleicht auch dann langfristig halten, und es soll die eine und perfekte Entscheidung sein. Da muss man dann nämlich nie wieder dran. Und das ist bei Männern anders, wenn man sich anguckt, wie Männer anfangen zu investieren. Die haben häufig noch gar keine Ahnung, sondern sagen, okay, ich leg mal los, ich investiere mal in diese drei Aktien und mach mal diesen Sparplan, und währenddessen verstehe ich, was das bedeutet und wie, wie das eigentlich funktioniert und worüber ich mir Gedanken machen muss. Frauen wollen erst das große Ganze verstanden haben, wollen wissen, welche ETFs es alle in dieser Welt gibt, wie langfristige Finanzplanung perfekt funktioniert, was die perfekten Finanzprodukte für sie sind, und keine Herangehensweise ist jetzt die richtige oder die perfekte. Im Idealfall ist es ja eher immer eine Mischung aus allem. Aber es ist schon, wie du sagst, das Problem, dass Frauen halt häufig gar nicht anfangen, sondern sich halt so zu Tode informieren und noch einen Workshop buchen oder noch ein Workbook ausfüllen und sich noch einen Podcast anhören. Und da muss man einfach sagen, also, Jessica Schwarzer, das ist eine total tolle Finanzjournalistin, die schon seit ganz, ganz vielen Jahren machen, ganz, ganz viele tolle Bücher geschrieben hat, die sagt immer, auch der Zweitbeste ETF ist besser als keiner, weil bei allem, was Anlage und Investments angeht, es kommt halt wirklich wirklich auf die Zeit an. Es ist wirklich ein Unterschied, ob du das zehn oder 15 Jahre machst und wenn du mit ganz kleinen Beträgen auch am Anfang startest und das nicht die perfekte Rendite, aber du hast es zumindest gemacht, du bist schon mal reingekommen und so, als wenn du das weiter vor dich hergeschoben hast und dann doch nie dazu gekommen bist, vielleicht wirklich jetzt mal eine Entscheidung zu treffen. Gretel Niemeyer: Ja, das hat ein bisschen was von diesem Spruch mit dem Baum, den du idealerweise vor 50 Jahren gepflanzt hättest. Nächst mögliche Zeitpunkt ist jetzt oder so. Also, ich bin ja Vertrieblerin. Ich sag halt immer, die geilste Sales Email, die nie abgeschickt wird, ist nicht so gut wie die zweite oder dritte oder fünft Beste, die du aber verschickst einfach, weil sie dann auch wieder ins Tun kommt, in die Umsetzung, in die Selbstermächtigung, auch irgendwo, und du kommst halt aus dieser Starre raus von ich könnte hier, ich könnte da, ich könnte dies, am Ende mache ich gar nichts, habe dieses Scheiß Gefühl und kommen halt kein Stück weiter. Anissa Brinkhoff: Ja, Nachjustieren ist ja total okay. Ich bin jetzt auch gerade an einem Punkt, also ich habe dann vor vier Jahren angefangen zu investieren und so weiter, und jetzt bin ich gerade selbstständig, und alles ist anders, und ich denke mir gerade wieder, oh gott, wie stelle ich denn jetzt meine Altersvorsorge auf? Was mache ich denn? Wo muss ich denn jetzt überhaupt wie einzahlen? Wie muss mein Einkommen jetzt strukturiert sein? Was muss ich mir wo als Notgroschen in einer vielleicht viel höheren Summe zurückgelegt haben? Also es sagt ja einfach nicht, dass die Entscheidungen, die man jetzt trifft, dass die Bleiben für immer oder das die richtige Wahl ist. Also ich meine selbst die Welt, wie die sich ständig verändert und auf links dreht, und so haben wir alle dieses Jahr rauf und runter gesehen. Das ist anfangen, ist das wichtigste, ein Schritt nach dem nächsten und wirklich regelmäßig hinsetzen, dran bleiben! Gretel Niemeyer: Und tatsächlich ist es vielleicht ja auch dieses Lösen von, es gibt diesen einen Weg, und der wird immer weitergehen. Also, ich habe jetzt vor kurzem auch ein Podcast Interview geführt, und da hat sie mir gesagt, warum habe ich mich selbstständig gemacht? Ich habe mich selbstständig gemacht. Als ich einen kleinen Toddler, also hier Kleinkind, zu Hause hatte und mir einfach gesehen und einfach gesehen, habe ich es immer wieder auf die Nase gefallen und einfach wieder aufgestanden und hat einfach weitergemacht. Und da habe ich mir gedacht, davon, von dieser Unbeschwertheit, von diesem Wissen, ach ich kann einfach wieder aufstehen oder in eine andere Richtung weiterlaufen. Da habe ich den Mut zusammengenommen, mich selbstständig zu machen, und jetzt hören viele Moin um Neun, die sich selbstständig gemacht haben. Und da ist irgendwie so mein Appell gerade, man, ihr hattet doch da den Mut, ihr habt so viel auf diese eine Karte oder mehrere Karten gesetzt, also Finanzwissen ja es ist was, was ihr jetzt noch nicht wisst und habt. Aber auch das kann man sich aneignen, und da gibt's halt auch kein richtig und falsch. Anissa Brinkhoff: Ja, genau, und das sind Finanzen, ja auch Mittel, um sich in all dem in der Selbstständigkeit und dieser unsicheren Welt so ein kleines Sicherheitsnetz aufzubauen. Wenn man mal also wenn man Grundlagen sich angeschaut hat, das sind wirklich die Basics Grundlagen. Ich habe ja gerade schon von dem Thema Notgroschen gesprochen, also sowas, dass du auf dieses eine Konto, wo man wirklich nicht dran kommt, wo man sich extra von Geld hin überweisen muss, dass da einfach eine gewisse Summe liegt, die dafür da ist, wenn es mal scheiße läuft, und zwar nicht, wenn es im Monat, sondern wenn es eher drei oder vier Monate wirklich schlecht läuft. Das sind nicht irgendwelche Steuerrücklagen, sondern nochmal eine andere Summe. Das ist ja auch was, was sich auf alles andere Verhältnis im Business oder im privaten überträgt, wenn du einfach weißt, ich hab mich für mich selber da abgesichert. Ich also hab mich, ich hab an mich gedacht, ich habe mich selbst versorgt, dann kann ich ja auch was ganz anderes vielleicht mal wagen, und das ist ja auch ne Gewisse. Ich finde immer, Geld ist Freiheit. Also, ich möchte gehen können aus Jobs, die mir nicht gut tun. Ich möchte gehen können aus Beziehungen, die mir nicht gut tun, oder ich möchte auch mal einen spontanen Urlaub buchen können, wenn es gerade, wenn ich gerade raus muss, wenn es gerade irgendwie einfach nicht geht, oder sei es mal nur ein Wochenende an der Ostsee oder Nordsee oder so, einfach dafür vorgesorgt zu haben, dass man Sachen nicht aushalten muss, das ist ja, das ist so das elementarste und hat gleichzeitig so viele Auswirkungen. Gretel Niemeyer: Ja, boah, da habe ich voll die Gänsehaut gekriegt, weil genau das, finde ich, ist auch das, wofür wir so loslaufen. Dieses, mach dich nicht abhängig von irgendwas und irgendwem anders, sondern sorge du dafür, dass es dir gut geht, und das dazu gehört halt einfach auch, hab Kontrolle über deine Finanzen und sicher dich selber ab, find ich. Ich danke schon mal für diesen, für diesen Aufruf. Jetzt ist es ja so, Männer, Frauen Ticken anders ist dieser große Begriff von Rosa Finanzen, der steht im Raum, ist Ploppen, so über die letzten, ich würde sagen, zwei Jahre immer mehr Menschen auf, die sich für Frauen, also Frauen für Frauen, mit dem Thema Finanzen auseinandersetzen. Den Anfang klar, Madame Moneypenny, ich glaube, die kennt so ziemlich jeder jede, und es gibt aber auch da jetzt finde ich super unterschiedliche Angebote, die darauf abzielen, finanzielle Bildung an Frauen zubringen. Was hältst du davon? Wie kann man da vielleicht auch das richtige für sich finden? Ja, gib uns doch mal da deine Einschätzung. Anissa Brinkhoff: Ja, genau also, ich finde es total wichtig, dass es diese Angebote von Frauen und für Frauen gibt, und wenn mir der nächste Bankberater wieder erzählt, er könnte das doch auch für Frauen genauso machen, also dann geht mir wirklich der Hut hoch, weil, solange du nicht selber in der Lebenssituation steckst, eine Person, wo es nie komplett nachvollziehen können, wenn du nicht auch alleinerziehende Mutter bist, beispielsweise kannst du niemals alle Ängste und Sorgen nachvollziehen. Ich bin nicht allein erziehende Mutter, aber das ist einfach so als Extrembeispiel. Und das wichtigste ist ja auch, dass man diese Wahl hat, zu sagen, welche Infos, welches Material, welcher Podcast, was auch immer, kann ich mir anhören. Und es ist nicht einfach dieser weiße alte graue Mann, der mit erhobenen Zeigefinger mir das Finanzwissen runterbetet, und zwar in einer Sprache und in einer Atitude, die, die mir überhaupt nicht liegt, und da würde ich auch immer so gucken, Finanzwissen aneignen ist wie jedes anderes Wissen aneignen, wie geht man vor, wenn man sagt, boah ich hab richtig Lust, mich mal in asiatische Küche einzuarbeiten, weil ich Lust habe, dafür was zu kochen, oder ich, ich starte jetzt mal mit Yoga, oder ich fange jetzt mal an, das Thema, was weiß ich, Metaverse zu verstehen oder irgendwas wie? Was macht man denn bei solchen Themen, die, wo man rein Neugierde getrieben ist? Wie geht man da vor? Und das kann man ja so ein bisschen copy paste für das Finanzthema, wenn man am besten über Bücher lernt, weil man sich Sachen markieren kann, wenn man da zurückschlagen kann. Ja, dann suchst du dir das Buch, gehst in eine Buchhandlung und guckst einfach, blätterst mal durch, welche Sprache oder welches Buch dich dann auch einfach anspricht. Wenn du merkst, es ist am besten, wenn ich morgens auf dem Weg zur Arbeit bin und auch super frisch im Kopf, und es kommt durch einen Podcast am besten zu mir direkt durchs Ohr ins Hirn. Dann suche dir den Podcast, der keine Ahnung, die nötigen 50, 60 Folgen hat, und das Thema A-Z einmal durch behandelt. Wenn du visueller Typ ist, dann sucht ihr die Videos auf YouTube raus, und ansonsten finde ich es immer wichtig, dass es so, finde ich einen guten Tipp, wenn man es schafft, dass das Thema so automatisch zu einem kommt, und dadurch hilft es ja auch, dass man zum Beispiel Podcast folgt, aber auch auf Social Media, LinkedIn, Tiktok, Instagram, was auch immer, da so ein paar Finanz Accounts folgt, die einem so ganz regelmäßig, ganz automatisch irgendwelchen Finanzcontent reinspielen, so dass man auch einfach sich dran gewöhnt. Das ist halt da, dass man neuen Input regelmäßig bekommt und auch gleichzeitig schon so ein bisschen lernt. Vor allem allein dadurch, dass man durch die Storys swipt, hört man Begriffe das erste Mal, hört man, wie Sachen verwendet werden, hört man, habt ihr euch schon mit dem Thema … beschäftigt, dass man dann überhaupt auf dem Schirm hat. Oder kriegt man eine, diese eine Definition vorgelesen, durch die man es endlich schnallt? Wie viele Definitionen habe ich gelesen, dass ich verstanden habe, was ein ETF ist. Das war nicht im einstelligen Bereich, sondern irgendwo im zweistelligen Bereich. Das hat eine Zeit gedauert, und das ist es ja auch einfach, so so ein bisschen normal zu machen, dass man, dass man da einen Zugang zu findet. Und dann ist es also, es trifft eigentlich fast für alle Personen zu, dass das darüber reden im Endeffekt der Schlüssel zum Erfolg ist, weil so blöd das Thema Finanzen und Altersvorsorge und Investieren ist. Wir haben halt fast alle die gleichen Fragen, wir alle haben die gleichen Herausforderungen, es sei denn, wir erben wahnsinnig viel Geld oder haben wahnsinnig viel Geld verdient, was für die meisten ja irgendwie nicht zutrifft. Das heißt, man kann sich auch total gut irgendwelche Freundinnen oder Freunde schnappen und einfach sagen, wir gehen das jetzt zusammen an dieses Finanzthema und arbeiten uns da jetzt irgendwie zusammen rein. Meistens tut man dieser anderen Person sogar noch einen Gefallen, weil man die Initalzündung macht und sie dann mit auf den Weg nimmt. Und ich habe das inzwischen, dass ich mit vielen Freundinnen darüber spreche und auch jetzt immer noch mit Freunden, mit denen ich noch nicht drüber gesprochen habe, das erste mal drüber rede und ach so: Ach krass, das Immobilien Thema ist für dich auch gerade ein Ding! Und Ach Quatsch, du hast schon das und das Gespräch geführt und war richtig blöd. Okay, erzähl doch mal, was hast du da gelernt, und so, also, jedes Gespräch bringt einen irgendwie weiter. Und tatsächlich ist es in meinem Umfeld wirklich so, dass eher die Männer richtig Ahnung haben, und die freuen sich so sehr, was zu erklären. Ich habe so einen Freund, der wirklich institutioneller Anleger ist, wahnsinnig viel Geld da verdient und verliert regelmäßigen Abständen, und das ist immer so mein Backup. Den frage ich immer. Kannst du mir das und das noch mal erklären? Wie siehst du das und das? Und der findet es so cool, dass er das Teilen darf, sein Wissen und dass jemand mit weniger Wissen, ihn zum Experten führt und so, also egal, ob man jemanden sich sucht, der oder die noch nicht so viel Ahnung hat oder die total viel Ahnung hat, die meisten Menschen freuen sich ja, wenn man man sie anspricht und fragt. Gretel Niemeyer: Ja, total geil! Ich glaube, es ist halt viel auch. Es hat halt viel auch mit dem zu tun, was man sich so selber erzählt, diese Dinge. Ich kann halt nicht so gut mit Geld, oder ich habe es auch in irgendeinem Artikel gelesen, dieses, wir sind alle nicht gut in Mathe und keine Ahnung was, wie hat meine Tutorin noch in der dreizehnten Klasse gesagt: Frau Hagen ihnen fehlen die Grundlagen und hab das Mathe-Abi trotzdem mit eins Minus bestanden. Weißt du also, das ist halt so, was erzählen wir uns eigentlich für Geschichten, und was davon stimmt, und was davon stimmt nicht? Und so, wie du sagst, dann auch noch mal die Tür aufzumachen und auch einfach zu sagen, so, ich habe jetzt hier von keine Ahnung, wer kann mir das mal erklären? Und im Zweifel kommen ja dann fünf Antworten von Leuten, die sagen, ich weiß es auch nicht so ganz genau, aber lets find out. Anissa Brinkhoff: Ja, genau total. Also im Zweifelsfall haben die anderen Menschen auch keine Ahnung davon, weil uns das ja das Thema Finanzen einfach wirklich nicht beigebracht wird, in der Schule oder im Studium und auch in Familien nicht darüber gesprochen wird. Häufig also, das heißt, der Wissensbedarf ist genauso groß. Und auch, was du meintest, was da so einem im Weg ist, steht dieses ich also ich fürchterliches Mathe-Abi, fürchterliche Statistik-Klausuren im Journalismus Studium, warum zur Hölle ich auch da Statistik gebraucht habe, im Journalismus Studium, aber auch, da ich gesagt, größtenteils dieses, ich kann kein Mathe im Weg. Hätte mir irgendjemand das mal auf eine andere Art und Weise beigebracht, hätte ich wahrscheinlich, wäre ich da nicht so schlecht gewesen, hätte da auch nicht so eine Angst vor gehabt, und aus ich kann keine Zahlen, hab ich halt auch immer gut, ich kann auch keine Finanzen gemacht, weil hängt ja irgendwie zusammen, was ja totaler Quatsch ist. Ehrlich gesagt, das hat überhaupt nichts mit einem Einander zu tun, und das meinte ich ja auch vorhin schon, wie man so ein bisschen Biografie, Mindset Arbeit macht und man so rausfindet, welche negativen Glaubenssätze man denn wirklich hat zum Thema Geld, und ich merk das, ich meine das überhaupt nicht esoterisch, ich habe gar keinen esoterischen Hang, aber wir alle haben halt irgendwelche ja Prägungen mitbekommen. Wir alle haben einen Einfluss von unseren Eltern, und da muss man sich einfach klarmachen, wenn unsere Eltern wahnsinnig sparsam waren und das Geld zusammengehalten haben. Dann kann es total gut sein, dass wir auch Probleme haben, Geld aus zu geben und uns was zu gönnen oder das komplette Gegenteil sind und das Geld aus dem Fenster schmeißen, weil wir es halt anders machen wollen. Wenn unsere Eltern oder wenn sich in der Familie immer ein riesiger Streit durch das Thema Geld ausgelöst hat, dann werden wir gelernt haben: Geld verdirbt den Charakter. Geld ist aber ein schwieriges Thema, das macht nur Probleme, und Zack halten wir uns fern von all dem. Und das ist ja, wie immer, ist das Unterbewusste einfach ein riesiger Treiber und hat einen riesigen Einfluss. Und je mehr wir verstanden haben, worum es also, wie wir da geprägt sind, man muss es ja nicht direkt alles ins positive umkehren, aber man kann ja zumindest ein bisschen sich selber verstehen. Wenn man in so Situation hängt, ah ja jetzt verhalte ich mich gerade übrigens so und so oder jetzt klar wieder die Denkweise. Ich habe es direkt in diese Kategorie einsortiert, weil ich halt vorbelastet bin mit irgendwelchen Erfahrungen. Gretel Niemeyer: Ja, ich finde auch tatsächlich, das hat gar nichts, also das hat tatsächlich auch gar nicht Esoterisches. Ich bin da ja auch sehr down to earth. Aber ich finde sowohl die selbst, also die Reise in die Selbstständigkeit, Unternehmertum wie auch immer, als auch als Teil davon oder generell die, die Reise in die finanzielle Bildung oder finanzielle Unabhängigkeit, ist ja einfach so eine Persönlichkeitsentwicklung auch irgendwo. Und das, was du sagst, wenn ich nicht weiß, warum ich nicht mehr als 100 € die Stunde nehmen kann oder warum ich das Geld immer gleich wieder ausgebe für alle anderen, oder warum ich mir nichts gönnen kann oder so, ohne dass ich einen Puffer von 100000 € brauche, weil ich glaube, sonst würde ich nicht überleben. Das hat ja alles irgendwo Gründe und wie du sagst, indem man diese Reise macht und eben auch versteht, wie man tickt, was man selber braucht, was man braucht, um sich sicher zu fühlen, was eine gute Möglichkeit ist für eine Anlage und so weiter. Also ich finde, das ist die absolute Grundlage, um überhaupt erst angehen zu können, weil es gibt einfach zig Möglichkeiten, wie man es machen kann, und es gibt einfach zig Möglichkeiten, die nicht zu uns passen, und dann halt fünf, die irgendwie passen, und deswegen finde ich so schön, dass du, das du diesen Zusammenhang eben auch bringst und dass wir eben auch mal gucken müssen. Naja, war bei uns zu Hause nur Papa für die Finanzen zuständig? Wie kann ich mich jetzt empowern, oder wie kann ich jetzt jetzt sagen, dass ich mich jetzt darum kümmere? Meine Eltern hatten immer ein Konto zusammen. Wie kann ich jetzt mein eigenes Konto haben und so? Das sind ja alles Sachen, die da mit reinspielen. Anissa Brinkhoff: Es macht es auf jeden Fall wesentlich einfacher, wenn man so ein bisschen versteht, warum man denkt und wie man denkt. Das nimmt auch so eine kleine Last aus der ganzen Sache, und es bietet ja auch die Möglichkeit, zum Beispiel noch mal mit der Familie zu sprechen, weil viel, was vielleicht bei mir angekommen ist, ist gar nicht so gemeint oder steckt was ganz anderes dahinter, weil man das als Kind natürlich nicht so umreißen konnte, oder Mütter, Väter würden es inzwischen ganz anders machen, aber es gab nie die Situation, dass man wirklich offen darüber spricht, und das ist ja auch total schön, sowas nochmal zu nutzen und umzudeuten. Gretel Niemeyer: Ja, und jetzt, ich folge mir auch bei Instagram und sehe auch, dass du in der ganzen Republik auf Konferenzen, Seminaren, Workshops und so weiter unterwegs bist, und da hast du vor nicht allzu langer Zeit auch so gesagt, ich bin unterwegs mal davon ab, dass zig Männer, also zig Prozent mehr Männer sind als Frauen, sehe ich auch, dass diese Männer ihre Söhne mitbringen und frage mich, haben die alle keine Töchter? Erlebst du da wenigstens so einen kleinen Wandel, oder ändert sich da was, oder sind wir noch wahnsinnig weit davon entfernt, dass sich da irgendwie eine, ja einfach so ne gar nicht mal Gleichberechtigung, aber sogleich eine Balance irgendwie einstellt? Anissa Brinkhoff: Ja, ich glaube, es geht so mit dem ganzen Gleichberechtigungsthema einher, und Finanzen ist nochmal spezieller. Also, ich hab ja auch mal das Gefühl, wie ich auch schon am Anfang meinte, dass Frauen und Finanzen Thema ist, ein totales Trendthema. Ja, aber in meiner Bubble, in meiner Medien-Gleichberechtigungs-Feminismus-Instagram-Großstadt-Bubble. Wenn ich jetzt in Bayern auf dem Dorf darüber spreche, kann es in dem einem Dorf so sein, in dem nächsten aber auch vielleicht nicht, ohne da jemanden irgendwie zu sehr vorteilsbehaftet Urteil darüber zu fällen. Ja, aber wenn man gerade, wenn man sich die ganz großen Finanzkonferenzen anguckt oder die vielen Medien, die da geschaffen werden, die Finanzprodukte, die von der Finanzindustrie Finanzwirtschaft angeboten werden, das ist einfach das Resultat davon, dass das Finanzsystem seit Jahrhunderten von Männern für Männer gebaut worden ist. Ich glaube, Frauen dürfen seit 1972 oder so irgendwie ein eigenes Konto eröffnen, und ich meine, nicht viel länger dürfen sie einen Job ergreifen, ohne dass Ehemann oder Vater da die Erlaubnis zugegeben haben. Dann merkt man einfach, okay, es gibt diese ganze Industrie seit Jahrhunderten, und jetzt dürfen wir 50 Jahre mitmachen. Klar haben wir das nicht aufgeholt, klar hat sich das irgendwie noch nicht egalisiert. Und natürlich Patriarchat gibt es immer noch eine Menge Strukturen, die Frauen auch übrigens aktiv daraus fernhalten. Ich meine, gibt es ein paar Quoten und so weiter, und inzwischen, schnallt die Finanzindustrie auch, dass das einfach ein Investment case ist, Frauen als Zielgruppe anzusprechen, weil wo kriegst du sonst noch neue Kunden irgendwie her? Und spätestens, wenn es dann noch Richtung Gensi geht, dann hat, glaube ich, kaum noch herkömmliche Bank irgendwie ein Plan. Wie zur Hölle man die denn anspricht? Es findet so ein Umdenken statt. Ich würde sagen, eher nach außen gerichtet, nach innen gerichtet, da mit den Männern sprichst, da ist es dann sexistisch, wie sonst was und irgendwie blöd. Und dann sitze ich auf einem Podium, und dann kriege ich so ein Onkelhaftes "Ja, aber können Frauen das denn überhaupt sich mit ihren Finanzen beschäftigen?" gestellt, und ich denke, ich gehe dir gleich an die Gurgel. Wir sind so weit auseinander, und dann ist das Thema Frauen und Finanzen immer so, ah ich habe gehört, sie interessieren sich ja für das Thema Feminismus, oder sie interessieren sich für das Thema Frauen und Finanzen. Ich denke mir so, nein ich interessiere mich nicht nur dafür, das ist ehrlich gesagt, mehr als ein Hobby. Ich mache das aus gewissen Gründen, und sie sollten das übrigens auch machen, auch aus Gewissen Gründen. Gretel Niemeyer: Ja, aber ich glaube, da kann man also, einerseits verändert sich ja hoffentlich auch in den Strukturen im System was durch tolle Menschen, die das übergreifend machen, und andererseits bin ich halt fest überzeugt, dass wir selber auch einfach eine krasse Verantwortung dafür haben. Also ich bin ja auch, wie oft habe ich gehört: Ach, das blonde, hübsche Mädchen, das will mir jetzt was verkaufen. Ich denke mir so Alter, ich bin jetzt Ende 30, ich bin nicht das blonde hübsche Mädchen, und ich weiß durchaus, wovon ich rede. Aber vielen dank. Und gleichzeitig muss ich ganz ehrlich auch sagen, bei mir ist es zum Beispiel auch so, ich habe zwei Kinder, ich habe einen Sohn, ich habe eine Tochter. Ich weiß auch so ganz spezifisch, für wen ich das mache, und auch bei Gehaltsverhandlungen, die ich vorher hatte, bei krassen Sachen, die ich jetzt in meiner Selbstständigkeit verkaufe. Natürlich geht mir da auch der Arsch auf Grundeis. Natürlich habe ich auf gewisse Sachen keinen Bock. Natürlich finde ich einige Sachen einfach anstrengend, und gleichzeitig finde ich, das müssen wir jetzt aber auch angehen, auch im einzelnen, also auch wir im Rahmen unserer Möglichkeiten oder so, weil ich finde nur, dass… gar nicht ausruhen. Aber diese Erklärung von die Struktur ist noch nicht weit genug. Anissa Brinkhoff: Nee, das hat ja noch nie jemandem weitergeholfen. Man muss ja auch sagen, wir zwei sprechen hier aus einer relativ privilegierten Situation. Wir sind, ich weiß nicht, ob du in einer Partnerschaft bist, auf jeden Fall genau ich auch in einer gleichberechtigten. Wir haben also beide Akademiker bei uns und so. Also, das ist schon eine Situation, die relativ voller Privilegien ist, und die verpflichten halt auch. Ich meine, da sind wir auch zum gewissen Teil reingeboren worden, und da muss man halt auch sagen, damit kommt halt auch eine gewisse Verantwortung, dass man das ausnutzt und auch, wenn man so ein Podcast hat, wenn man eine Reichweite hat, dass man da halt nicht nur über die schönen Themen, sondern auch so ein bisschen über die problematischen Themen spricht, definitiv, und was du gerade meintest, du hast Kinder, du weißt, wofür du es machst, das finde ich halt so spannend, dass viele Frauen und Mütter immer noch sagen, ja, ich fange jetzt an mit dem Thema, und zwar für meine Kinder. Ich möchte jetzt erst mal ein Kinderkonto anlegen, ich möchte irgendwie was, wo ich mir so denke, und dann legst du jetzt Geld zurück für deine Kinder, nicht für dich, und dann müssen die Kinder dich dir die Rente zahlen, weil du keine bekommst, weil du nicht für dich vorgesorgt hast, oder wie denkst du dir das also, das ist ja auch hier häufig so ein Thema, das wie im Flugzeug erst mal sich selber helfen und dann anderen, um dann anderen helfen zu können. Nur wenn du als Frau, als Mutter unabhängig bist und irgendwie selbstständig bist, kannst du zum einen diese Werte deinen Kindern vermitteln. Aber gerade mit unserem Rentensystem, das nicht besonders lange Existenz sein wird, muss man sich eben halt auch finanziell um sich kümmern, um im Zweifelsfall dann nicht auf der Tasche der Kinder zu liegen, perspektivisch, weil von Grundsicherung kann niemand von uns leben. Also das ist, das ist einfach nicht die Lösung. Gretel Niemeyer: Genau, es war von mir gerade auch eher so gemeint. So dieses, also gar nicht so für die Kinder, sondern eher so dieses Vorleben von was ist Unabhängigkeit, was ist die erfolgreiche Mutter, die erfolgreiche Frau, die unabhängig auch von ihrem Mann ist, und so weiter und so fort. Also, aber ich verstehe, was du meinst. Wir müssen auch wieder lernen, Sachen für uns zu machen, bevor wir Sachen für andere machen. Auch das zieht sich ja durch und ist schon auch so ein starkes Frauenthema. Für andere kein Problem. Geben, geben, geben, geben, geben, gar kein Thema, aber wenn ich irgendwie was will, dann wird es schwierig. Anissa Brinkhoff: Auch, was du meintest, Vorbild sein, das ist es ja total, also für sich selbst, für die Kinder, für die Freundinnen, für die jüngere Schwester, für jüngere Kolleginnen. Wir alle haben jemanden, der irgendwie so ein bisschen aufschaut oder wo man einfach nur so ein bisschen Leute mitziehen kann. Und ja deshalb, wenn man es irgendwie macht, wenn man sich mit dem Thema Geld auseinandersetzt, gerne drüber sprechen mit allen möglichen Menschen. Stell dir vor, du rettest ein oder zwei Frauen vor der Altersarmut, einfach weil du der initiale Punkt warst, dass sie sich damit auseinandergesetzt haben. Das ist es doch so wert. Das muss doch so ein krasser Antreiber sein! Gretel Niemeyer: Ja, mega gut, was sind denn so deine Tipps? Wie kann man denn loslegen? Also, du hast ja schon gesagt, okay, informiert euch, sucht euch die Quelle, die für euch passt, what else. Was sind denn so die zwei, drei Schritte, die man vielleicht jetzt direkt gehen kann. Anissa Brinkhoff: Klein-klein und vor allem bei sich selbst anfangen, ist, glaube ich, das wichtigste und klar. Also, man muss es leider wirklich ein bisschen verstanden haben das Thema, das heißt, man muss sich ein bisschen mit auseinandergesetzt haben, aber das kommt auch so ein bisschen on the go, während man mit sich selbst startet. Ich finde, das wichtigste ist, was du ja auch schon gerade meintest zum Budgetplan. Das heißt wirklich mal erst mal tracken, wo stehe ich denn überhaupt finanziell. Was zur Hölle, ist mein Status quo? Welche Summen habe ich wo? Welche Produkte haben vielleicht irgendwelche Eltern mal irgendwo abgeschlossen, und die liegen noch irgendwie? Welche Schulden habe ich vielleicht auch noch, weil BaföG oder irgendwas? Was ist wirklich realistisch? Mein Einkommen und was vor allem ganz wichtig, was ist meine, sind meine Ausgaben monatlich, jährlich? Viele Sachen werden nur im Quartal oder einmal im Jahr abgebucht, also im Endeffekt zu tracken, mal ein paar Monate mit irgendeinem digitalen Haushaltsbuch, mit einer Excel Liste, mit Notizzettel, total, egal, einfach mal einbisschen auflisten, wo gebe ich wann eigentlich wofür Geld aus? Als ich das mal gemacht, habe ich festgestellt, relativ schnell festgestellt, ich habe zwei Auslandskrankenversicherungen, ich gebe viel zu viel Geld für den Nahverkehr aus. Ich sollte mir mal zumindest für die Wintermonate mir irgendwelche Monatskarten und sowas geben. Also, das schnallt man ja auch alles erst, wenn man sich das so ein bisschen anguckt und dann diesen Budgetplan machen, Einkommen zu Ausgaben im Verhältnis setzen und zu sehen, was bleibt denn übrig jeden Monat, und was könnte ich davon wohin investieren oder sparen? Ich finde, der Notgroschen ist das aller allerwichtigste, um zu sagen, ich baue mir jetzt diese, was weiß ich, drei bis sechs netto Monatsgehälter, irgend brutto, Monatsgehälter, wie auch immer, welchen Sicherheitsgrad man möchte irgendwo auf dem Konto auf, das ist so. Da fange ich jetzt einfach mal an, und dann, wenn das ist oder auch parallel, fange ich vielleicht an mit dem Investieren an der Börse in Immobilien, was einem da auch immer am wichtigsten ist oder am besten passt zu einem, sozusagen ein bisschen mit dem Vermögensaufbau, mit der Altersvorsorge zu beginnen. Aber wie gesagt, der ETF ist jetzt nicht der erste Schritt, weil, wenn man irgendwie feststellt, boah ich stecke da jetzt jeden Monat 250 € rein, und dann muss man total knapsen bei irgendwelchen anderen Sachen, dann ist es ja auch nicht richtig, dann fängst du halt mit 50 € im Monat an oder 100 € oder irgendwas. Aber kannst du dafür noch normal essen gehen oder irgendwie die Geschenke für Kinder, Freunde, irgendwie was bezahlen. Es ist ja immer alles ein Verhältnis von Maß und irgendwie ja auch einfach von Zukunfts-Ich und Jetzt-Ich, wie das alles zusammenpasst und so, aber ich rate immer, einmal Kassensturz, einmal wirklich einen Überblick haben, fühlt sich auch gut an, muss man sagen, wenn man weiß, okay, da steht jetzt diese Summe, und ich habe das wirklich im Griff. Ich weiß wirklich, welche Ausgaben auf mich zukommen dieses Jahr, und ich kann safe sagen, am Anfang jedes Monats gehen diese Euros in den Sparplan, in den Notgroschen. Ja, das ist schon erst mal nicht verkehrt. Gretel Niemeyer: Ja, auch ein sehr empowerndes Gefühl, wenn man weiß worüber man überhaupt spricht. Super! Anissa wir sind schon am Ende unseres Gesprächs angekommen. Wahnsinnig! Dreiviertel Stunde einfach so weg. Aber erzähl uns doch noch mal, wie kann man mit dir arbeiten? Wo findet man dich, wenn man mehr wissen möchte? Was gibt's da für Möglichkeiten? Anissa Brinkhoff: Gerne, also, man findet mich auf Linkedin und Instagram am liebsten, und da gibt es auch alle Kontaktdaten wie Email-Adresse oder sowas, und man kann mich auch da einfach anschreiben, wenn man mit mir zusammenarbeiten möchte. Ich bin, wie gesagt, freie Journalistin, das heißt, ich schreibe Texte für journalistische Medien oder für Unternehmensmedien, PR Texte natürlich. Ich gebe super gerne Workshops oder halte Keynotes oder stehe auf einer Bühne zum Gespräch zur Verfügung zum Thema Frauen und Finanzen und zum Thema anfangen. Das habe ich schon viel gerade bei Frauennetzwerken, bei so Berufsnetzwerken gemacht, gerade auch in die freiberufliche, selbstständige Richtung. Ich finde es super cool, auch wenn man einen Arbeitgeber hat oder was weiß ich der Partner oder die Freundin einen Arbeitgeber hat, und da einfach sagt, wahrscheinlich ist gerade mit allen Gehaltserhöhungen total schwierig. Aber wir buchen wir jemanden, der dem ganzen Unternehmen so einen Einblick in die Finanzwelt, die, wie fange ich an mit meinen Finanzen gibt. Da haben alle richtig viel mehr von. Im Zweifel zum Ende des Jahres, zum Anfang des Jahres. Ja, das sind so die Möglichkeiten, und wer eine andere Idee hat, einfach nachfragen, wahrscheinlich ist es möglich. Gretel Niemeyer: Ja gut, Anissa ist auf jeden Fall für Ideen offen. Ich danke dir tausendmal für dieses wahnsinnig erhellende und chillige Gespräch. Ja, vielen, vielen Dank, dass du uns hast teilhaben lassen an deinen Erfahrungen, an deinem Wissen und auch an deiner Meinung. Anissa Brinkhoff: Sehr gerne, ich danke dir für das sehr gute Gespräch. Gretel Niemeyer: Dankeschön und euch, wenn euch das Gespräch gefallen hat, dann freuen wir uns natürlich auch wieder über ein paar Sterne, ein paar Bewertungen und so weiter und sofort, wenn ihr Fragen habt an Anissa, an uns oder uns erzählen wollt, wie ihr ins Thema Finanzen gestartet seid oder gerade startet, dann ja hinterlasst uns einen Kommentar, und wir freuen uns mega drauf, mit euch ins Gespräch zu kommen und diesem Sinne, alles Gute! Ciao. Ciao. Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie

  11. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Geld verdirbt den Charakter? Geld stinkt? Reiche Menschen sind meistens böse und schlecht? In dieser Folge greifen wir eine Sorge vieler Menschen auf: Wenn ich mehr Geld habe, werde ich vielleicht ein schlechterer Mensch. In unserer Arbeit mit vielen wunderbaren Selbstständigen begegnet uns dieser tückische und oft sehr verborgene Glaubenssatz immer und immer wieder. Warum Du Dir da keine Sorgen machen musst und was wirklich an diesen Annahmen dran ist, beleuchten wir in dieser Folge! Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack bei Gretel und Laura. Ich freue mich total, heute mit dir und euch diese Woche Moin um Neun abzurunden, in der wir uns von A bis Z, von vorne bis hinten, noch mal das Thema Finanzen, Investitionen und Co angeschaut haben. Gestartet sind wir am Montag mit Gretels Folge rund um das Thema: Wie soll ich eigentlich so mich finanziell organisieren? Also ein ganz konkretes, eine ganz konkrete Folge, und am Mittwoch hatten wir das wundervolle Interview mit Eva Abert. Wer das nicht gesehen hat, auch unbedingt noch mal reinhören oder reinschauen. Dabei ging es auch darum, warum es sinnvoll und wichtig ist, als Unternehmerin zu investieren, und was das eigentlich bedeutet und wie ich vielleicht anfangen kann und was investieren eigentlich ist. Heute möchte ich mit dir noch mal einen Blick dahin werfen, was es so für versteckte, fiese Glaubenssätze gibt beim Thema Geld und wie wir die ein bisschen, ein kleines Stückchen entzaubern können in den paar Minuten Moin um Neun, die wir zusammen haben. Du kennst es vielleicht auch, also ich kenne das auf jeden Fall gerade so aus der Familie oder aus dem Bekanntenkreis oder auch aus der Nachbarschaft, dass gerade vielleicht wir in Deutschland auch sehr dazu neigen, Geld sowas magisches, mystisches oder auch gerne mal etwas negatives anzudichten, zum Beispiel durch solche Sätze wie Geld stinkt oder das Geld fällt ja auch nicht vom Himmel. Das muss ja irgendwo hergekommen sein, und ob das so mit rechten Dingen zugegangen ist oder mit ehrlicher Arbeit, kann man ja gar kein Geld mehr verdienen. Das sind alles so Sätze, Geld verdirbt den Charakter, die so auf uns einwirken, über Jahre und Jahrzehnte in unterschiedlicher Frequenz, in unterschiedlicher Stärke, die wir unterschiedlich stark mitbekommen haben, die uns vielleicht unterschiedlich stark geprägt haben, aber die wahrscheinlich alle von uns schon mal gehört haben und von daher auch für alle von uns irgendwo im Hirn angelegt, angepflanzt sind und da so vor sich hin sprießen. Und in meiner und unserer Arbeit, sowohl in unserer tollen Mastermind Gruppe Smash it, als auch in Einzelcoaching, swipe coachings, aber auch in Organisationen und Teamentwicklung, kommt mir das Thema Geld immer und immer wieder entgegen, und das ist eigentlich so schade, denn es ist ja super wichtig, dass wir eine positive Beziehung zu Geld entwickeln können, um eben selber auch als Selbstständige und Unternehmerin, was ja unser Steckenpferd hier bei Moin um Neun ist, eben finanziell erfolgreich zu sein und so auch dauerhaft am Markt bestehen zu können und dauerhaft davon leben können und dauerhaft eine erfolgreiche Geschäftsfrau oder auch erfolgreicher Geschäftsmann zu sein. Das heißt, was können wir machen? Wir können uns erst mal vor Augen führen als erstes, dass das Glaubenssätze sind, dass das vielleicht alte Überzeugungen sind, die gar nicht unbedingt der Realität entsprechen, und da hilft immer total, sich mal zu fragen, ist das eine Erfahrung, die ich gemacht habe, wirklich ich persönlich, oder ist das eine Befürchtung, erst mal diese zwei Dinge zu unterscheiden. Erfahrung oder Befürchtung? Und Erfahrung, meine ich wirklich, hast du, habe ich, Laura Roschewitz, diese Erfahrung gemacht, habe ich die Erfahrung gemacht, dass alle Menschen, die Geld haben, die wohlhabend sind, die reich sind, schlechte Menschen sind. Zum Beispiel könnte ich mich ja fragen, ich sage, Geld verdirbt den Charakter, dann überprüft es mal, und es kann gut sein, dass die im ersten Durchlauf deiner Gedanken dann tatsächlich ganz viele Menschen einfallen, die sehr wohlhabend sind und sich nicht so gesellschaftlich, sozial verhalten, wie du es dir zum Beispiel gerne wünschen würdest. Es gibt aber auch wahnsinnig viele Menschen, die das tun, und das ist so ein bisschen der Trick unseres Gehirns, der immer so ein bisschen defizitär ist und eher die Dinge wahrnimmt, die zu unseren Glaubenssätzen passen. Das heißt, wie wenn wir den Glaubenssatz haben, Geld verdirbt den Charakter, Menschen, die reich sind, sind irgendwie nicht so tolle Charaktere. Irgendwie sind das keine ehrlichen Häute, irgendwie sind die mir nicht so sympathisch. Ich kann mit Geld eigentlich auch nicht so viel anfangen, ich möchte auch gar nicht so sein. Wenn das so eine Richtung von dir ist, dann schau doch mal so eine Art kleine Mini Übung. Wen kannst du finden, den du kennst oder die du kennst, vielleicht auch eher sozusagen nicht persönlich, aber aus dem gesellschaftlichen Leben, der oder die sehr wohlhabend ist und sehr, sehr viel gute Sachen tut? Da gibt es nämlich auch wahnsinnig viele Menschen. Wir haben eine gerade in Deutschland eine sehr ausgebreitete Kultur von Ehrenamt, von Spenden, von Stiftungen, ob es im Kulturbereich, im sozialen Bereich, es gibt da wahnsinnig viel, und ich finde es sehr, sehr wichtig, da mal so ein Realitätsabgleich zu machen. Also fragt dich mal, ist es eher eine Befürchtung oder eine Erfahrung und die Erfahrung, bitte wirklich eine, die du persönlich gemacht hast. Nichts, was du mal gehört hast, was dir jemand erzählt hat, was du vielleicht gelesen hast, sondern wirklich etwas, was sich verifizieren lässt. Und dann schau mal, und wo gibt es Erfahrungen, die diesen Glaubenssatz entkräftigen können, die sozusagen gegen ihn sprechen. Und das finde ich einen ganz spannenden move. Also als erstes einmal so eine Überprüfung zu machen. Und dann komme ich zu dem Thema: Geld ist eine Lupe. Was bedeutet das? Für mich bedeutet das, dass ich in all den Jahren Selbstständigkeit und überhaupt in meinem Leben erfahren habe, dass es so eigentlich drei Arten gibt, wie Geld Menschen beeinflussen kann. Zum einen gibt es eben Menschen, denen es Geld unfassbar wichtig als Statussymbol, als Verwirklichung, als auch als Feedback an mich selber, dass ich gut bin, und da gibt es tatsächlich auch in der Tat viele Menschen, die mit ihrem Geld, ich sage im Bereich Luxus, Verwirklichung, sehr Ressourcen verschwendend und so weiter unterwegs sind, wo ich auch persönlich, als Laura Roschewitz sage, das finde ich irgendwie nicht so toll, ist für mich kein Vorbild, kein Role Model, sondern eher so eine Abschreckung. Die gibt's. Dann gibt es die Menschen, die häufig ein ganz, ganz tollen soziales Engagement haben, wir auch in einem sehr sozialen Beruf arbeiten, sich engagieren und so weiter und häufig sehr wenig Geld haben und auch so eine Überzeugung häufig mit sich tragen von mit ehrlicher Arbeit lässt sich kein Geld verdienen, und wenn das so wäre, würde das ja auch den Charakter verderben, und deswegen möchte ich eigentlich auch gar nicht so viel Geld haben. Ich komme schon damit aus, und es passt schon, und ich werde halt nicht wohlhabend sein. Die da oben sind halt anders, und das ist für mich nicht vorgesehen, und deswegen ist das halt so, und da ist ganz klar für mich ganz klar, dass es nicht so richtig war, denn Geld ist eine Lupe. Wenn du eine Person bist, der Soziales unfassbar wichtig ist, die sich sehr engagiert, die teilt, sharing economy, die wirklich irgendwie sagt, mir ist das super wichtig. Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Artenschutz, gesellschaftliches Engagement, dann wird es aller Erfahrungen nach, das zeigen auch Studien und Forschung wird es auch so bleiben, wenn du wohlhabend bist, dann hast du einfach nur mehr, was du auch teilen kannst, du hast dann mehr für dich. Das heißt, du bist wirklich sicher, finanziell sicher und kannst so ja auch anders wirken und hast einen höheren Wirkungsgrad. Geld ermöglicht eben einen höheren weiteren Wirkungsgrad. Das heißt, du kannst zum Beispiel viel mehr tolle Projekte unterstützen, viel mehr Menschen supporten, viel mehr in Nachhaltigkeit oder Klimaschutz spenden, zum Beispiel. Das heißt diese Befürchtung, dass, wenn ich mehr Geld habe, ich zu einem schlechteren Menschen werde, die es gar nicht valide, die können wir so nicht, da können wir kein Häkchen hintersetzen, die stimmt nicht. Im Gegenteil, es ist eher so, dass sich der Charakter des Lebensgefühl, was ich eh schon habe, durch Geld verstärkt. Es ist ganz selten so, dass jemand ein ganz sozialer, toller Mensch war, der sich wahnsinnig engagiert hat für andere, der aber auch für sich selber gut war, der sozial-ökologisch nachhaltig gehandelt hat und schafft es dann, sich ein Business aufzubauen, von dem er oder sie ganz viel Geld erwirtschaften kann und wohlhabend wird und auf einmal einen schlechten Charakter entwickelt und sagt ha, was kostet die Welt? Ich gehe rum, ich hab ein privates, ist mir alles völlig wumpe. Ich trete Menschenrechte mit füßen. Ich lasse jetzt einfach irgendwo produzieren, wo es am billigsten ist. Das passiert in der Regel nicht, sondern das sind dann eigentlich auch in der Regel die Menschen, die sagen, ich möchte unter fairen Bedingungen produzieren und so weiter. Da gibt es auch ganz, ganz, ganz viele tolle Beispiele, Startups, die wirklich langfristig investieren, sie möchten ein nachhaltiges Unternehmen aufbauen. Zum Beispiel das erste Voll-Solar-Auto kann ich auch nochmal verlinken, und die sagen, ja, und wenn wir damit erfolgreich sind, dann wird das Geld sofort zur Genossenschaft, gemeinschaftlich wieder in die Firma fließen. Wir möchten uns daran gar nicht bereichern, Menschen, die dann ganz, ganz tolle Menschen in ihr Team holen, die sonst vielleicht nicht so große Chancen am Arbeitsmarkt hätten, und und und also, da gilt es wirklich Geld als Lupe zu betrachten. Und wenn du eben einen feinen Charakter hast und zufrieden bist mit deinem Charakter und sagst, ich verhalte mich sozial und so, wie ich das für mich auch mir wünsche, dann möchte ich dir in dieser Folge die Befürchtung nehmen, dass du durch mehr Geld, durch wohlhabend sein auf einmal einen schlechteren Charakter haben könntest. Und es gibt dann noch ein dritten, weil also die ersten, die sozusagen von vornherein den Geld superwichtig ist, Statussymbol, die sagen, was kostet die Welt, die werden mit mehr Geld vermutlich auch mehr so handeln. Vermutlich, das kann auch unterschiedlich sein, ist individuell, aber in der Masse. Dann gibt es die, die einen Menschen, die einen super sozialen, nachhaltigen Charakter haben und sagen, das ist mir super wichtig, die werden in der Regel dadurch einfach noch sozialer, noch gemeinschaftsorientierter und noch auch zu tollen und sehr, sehr wichtigen Unternehmerinnen und Unternehmern. Und dann gibt es noch die Kategorie von Menschen, die zu Geld kommen, ohne etwas dafür getan zu haben, durch Erbe, durch Lottogewinn, solche Geschichten, und da gibt es tatsächlich beides, dass es eben auch Menschen gibt, die von einem Tag auf den nächsten, das haben auch alle von euch wahrscheinlich schon mal gehört, zu ganz viel Geld kommen und auf einmal damit auch auf eine Art überfordert sind und ein totales Luxus Leben anfangen zu führen, das Verprassen, gibt ja auch Studien, dass sehr viele dann zum Beispiel nach einem Lottogewinn schnell wieder kein Geld mehr haben. Das heißt, dort kann es tatsächlich stimmen, das Geld den Charakter auf einer Art verdirbt und der Charakter auch gar nicht darauf vorbereitet ist, der Mensch gar nicht darauf vorbereitet ist. Wie möchte ich denn sein als wohlhabender Mensch? Worein möchte ich investieren? Wie nachhaltig möchte ich mein Geld anlegen? All diese Fragen, und da stimmt es tatsächlich, das Geld häufig zu so einem Moment der Charakterveränderung führt. Ja, was bedeutet das, um es nochmal zusammenzufassen, heute morgen, um dich mit einem positiven Moneymindset ins Wochenende zu schicken, Geld verdirbt nicht den Charakter, Geld ist vielmehr eine Lupe, und es ist eben super wichtig, wenn wir als Selbstständige und als Unternehmerin dahingehen und uns dahin entwickeln, wirklich super gut von unserem Business leben zu können, zu investieren, Rücklagen zu bilden, zu spenden, wirklich ein erfolgreiches, gesundes, gut wirtschaftendes Unternehmen aufzubauen, dann bereite dich gut darauf vor: Schau, dass du keine großen Fehlannahmen über Geld hast, überprüfe es. Ist das eine Befürchtung, dann ist es okay. Befürchtung kann man haben, aber lass dich von dieser Befürchtung nicht so beeindrucken, denn meistens ist es keine Realität, und das wird auch keine Realität. Also in diesem Sinne letzter Tipp, schau dir das einfach mal an, guck mal, wie ist das, wie denkst du über wohlhabende Menschen? Da kann man meistens schon so einen Schlüssel für entdecken, sozusagen wie man selber so tickt, und teile gerne unter dieser Folge auch nochmal auf den bekannten Wegen mit uns, wie es für dich ist. Wie blickst du auf wohlhabende Menschen? Welche Glaubensätze schlummern da, und wir sind super gespannt, was du uns erzählst. In diesem Sinne wünsche ich dir ein schönes, tolles, entspanntes oder aufregendes, je nachdem, was du brauchst, Wochenende, und freue mich sehr, wenn ihr und du mit uns teilst, was eure Erfahrungen zum Thema Moneymindset, Glaubenssätze und den Blick auf Geld als Lupe so sagt. Wir freuen uns, wenn du uns abonnierst, uns eine Bewertung da, lässt uns auf allen Kanälen weiterempfiehlst und werden am Montag wieder mit der nächsten Folge Moin um Neun gemeinsam mit dir in die Woche starten. Bis dahin habe es gut. Ciao, ciao.

  12. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Sichtbarkeit – Buzzword unserer Zeit. Schwer zu greifen und doch als (Online) Unternehmerin Grundlage, um erfolgreich sein zu können. “Was gehört eigentlich alles dazu, um gut sichtbar zu sein?”, fragte sich Fotografin Mira Burgund eines Tages, als sie enttäuscht feststellte: “Urgs, auf DIESER Website wirken die tollen Fotos, die ich von meiner Kundin gemacht habe, ja ÜBERHAUPT nicht!". Schnell kam sie zum dem Schluss: Damit das Ding mit der Sichtbarkeit richtig funktioniert, müssen verschiedene Puzzleteilchen ineinander greifen, zum Beispiel: Fotos, Texte, Website, Mindset, Marketing-Strategie, SEO, Social Media, usw. Und da Mira eine Frau der Tat ist, hat sie kurzerhand das Team Sichtbarkeit gegründet - eine Gruppe von 20+ Expertinnen, die nur ein Ziel haben: DICH stimmig und authentisch sichtbar zu machen. In dieser Folge spricht Mira über ihren Weg als Fotografin & schwärmt so sehr vom Team Sichtbarkeit, dass du gar nicht drum herum kommen wirst als dem Team zu folgen und dich von der krassen Energie anstecken zu lassen. Außerdem kriegst du bei Mira die tollsten Business Fotos, die perfekt zu deinem Branding und einen Werten passen. Willst du mehr darüber wissen, dann folg ihr einfach oder schnack sie direkt an. Instagram Mira Burgund: https://www.instagram.com/mira.burgund/ Mentoringgespräch: https://calendly.com/miraburgund/mentoringgespraech Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin, und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel, und ich möchte sagen, heute wird eine besondere Folge, denn ich sitze hier mit der Lieben Mira Burgund. Mira und ich, wir unterhalten uns jetzt gerade seit 10, 15 Minuten. Wir haben uns bei Instagram immer mal so ein bisschen hin und her geschrieben oder kennen uns, sehen uns, und das ist eigentlich unser Kennenlerntermin gerade, und dann haben wir beschlossen, warum nehmen wir den nicht einfach auf und machen einen Podcast raus? Hallo, liebe Mira, schön, dass du da bist! Mira Burgund: Ja, super, ich freu mich voll, liebe Gretel, und ich freue mich auch, dass wir jetzt einfach das auch noch mal aufnehmen, weil wir haben schon so viele tolle Sachen gerade erzählt, oder da können auch noch mehr Menschen dran teilhaben an unseren Storys, finde ich auch. Gretel Niemeyer: Finde ich auch. Genau wir haben nämlich zum Beispiel schon mal festgestellt, dass wir beide Nordlichter sind, aus Eckernförde beziehungsweise ich habe von der Ostseeküste, und Mira hat gerade erzählt, dass sie irgendwann von Eckernförde rübergezogen ist nach Berlin vor ein paar Jahren, dass sie mit ihrem Mann Alexander hier ein Fotoatelier hat, und hat mir gerade erzählt, wie sie 2020 sich neu positioniert hat und so weiter und so fort. Aber damit ihr sozusagen nicht das alles nochmal ausfüllen müsst oder euch hin recherchieren müsst, erzähl doch mal kurz Mira, wer bist du, was machst du? Wie wurdest du zu der Mira, die du heute bist? Mira Burgund: Super, ja, wunderbar, also Gretel, wir fangen jetzt einfach nochmal von vorne an. Hello! Moin, genau das war unser erstes Wort heute. Ich bin Mira, ich bin Personal Branding Fotografin und Sichtbarkeitsmentorin, und ich lebe jetzt mittlerweile tatsächlich schon seit einiger Zeit in Berlin, und mein Herzensthema ist Unternehmerinnen, die ein Business haben, für das sie wirklich brennen, das in Fotos zu zeigen und sichtbar zu machen, die Emotionen vermitteln, die den Menschen zeigen, die dann auch wirklich die richtigen Menschen wieder erreichen, auf emotionaler Ebene und Storys erzählen, und das begeistert mich total. Also Menschen überhaupt erst mal kennenzulernen, mich zu verbinden und dann auch in einer Fotosession einen wunderschönen Tag zu verbringen und in eine tolle Stimmung zu kommen und das dann alles so raus hervorzuholen und in Fotos einzufangen, also den Menschen sichtbar machen. Genau! Gretel Niemeyer: Ja, und jetzt hast du gesagt, du hast 2020, also bis 2020 auch mit Konzernen gearbeitet, da Business Porträts gemacht und so weiter. Woher kam denn der Bruch? Warum hast du gesagt, okay, das ist es jetzt nicht mehr, ich möchte was anderes machen. Und wie hast du denn das gefunden, was du heute machst? Mira Burgund: Ja, ja, genau, also, ich kann ja noch mal ganz kurz einen ganz kleinen Schritt zurückgehen. Ich hatte dir erzählt, ich habe 2002 tatsächlich meine Ausbildung zur Fotografin beendet, in Kiel. Das war ganz schön, dass ich das alles erlebt habe und die ganze Technik und so weiter gelernt hab, bin dann nach Berlin gezogen, habe hier mein Mega tolles Atelier gefunden, wo ich immer noch bin, mittlerweile mit ganz vielen Tieren und zwei Kindern, und mein Mann und die Katzen, zwei Hunde … Gretel Niemeyer: Die Reihenfolge gefällt mir, Tiere, 2 Kindern und dem Mann. Mira Burgund: Nein, nein, ich hoffe, er hat es jetzt nicht gehört. Genau, er sitzt natürlich hier auch irgendwo noch mit im Alter genau, und dann haben wir natürlich erstmal, oder was war natürlich? Wir haben einfach erst mal angefangen, als Fotografen zu arbeiten in Berlin, haben geguckt, was können wir hier tun, und haben viel für große Firmen gearbeitet. Ich nenne jetzt mal keine Namen, aber jeder weiß ja, was das ist und was da gemacht wird und meistens auch erwartet wird. Also ganz klassische Business Porträts von Männern in Anzügen und Krawatten und Ladys, in schicken Kostümen und bis hin aber auch zu schönen emotionalen Business, nee, nicht Business Porträts, sondern neugeborenen Fotos, also Familien und Hochzeiten. Also ich merkte einfach, mein Herz schlägt sowieso dafür, mit Menschen zu arbeiten. Und selbst bei diesen großen Firmen, wo es wirklich um klassische Business Bilder ging, war es mir immer wichtig, dass die Menschen sich wohlgefühlt haben bei der Arbeit, so da ging das ganze eigentlich los, dass ich so schon und merkte, dass es auch ein Talent, die Menschen vor der Kamera, den Menschen ein gutes Gefühl zu geben, dass sie danach gesagt haben, das war ja ganz schön, das war ja gar nicht so schrecklich, wie ich mir das vorgestellt habe. Und ganz oft sind auch gerade so die Chefs von Unternehmen immer ganz besonders aufgeregt gewesen und unsicher, ganz spannend, weil sie da natürlich auch ihre Komfortzone verlassen haben. Plötzlich war die Kamera auf sie gerichtet. Also, ich hab schon mega viele Menschen dann vor der Kamera gehabt und hab ganz viel gelernt und jahrelang im Grunde, und dann kann ich die Story noch kurz weitererzählen, weil ich hab dann nämlich, ich habe dann 2019, da waren wir schon über zehn Jahre im Business, habe ich dann eine neue Website kreiert, mit ganz viel Herzblut, alles unter einem Dach, also Business Fotografie und neugeborenen Fotografie, alles von Mira und Alexander unter einem Dach, so. Und dann kam meine Freundin zu mir und sagte mir, wer ist denn dein Wunsch Kunde? Und dann meinte ich, wie jetzt, Wunschkunde, was willst du mir denn damit jetzt sagen, keine Ahnung, darüber hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Und dann habe ich ein Coaching gemacht, also Anfang, wann war das dann 20? Nee, ich glaube, 2019 noch habe ich ein Business Coaching gemacht und habe das erste Mal mich eigentlich mit der Positionierung beschäftigt und auch damit, was es eigentlich bedeutet, eine spitzere Positionierung zu haben oder eine Wunschkundin zu haben. Und ich hab dann letztendlich die Website in die Tonne getreten, habe gesagt, so, ich fange jetzt noch mal ganz von vorne an. Dann spielt mir 2020 die Situation in die Karten, weil ich dachte, wir können jetzt sowieso nicht arbeiten gerade, also habe ich ganz viel Zeit, und dann habe ich mich damit beschäftigt, ganz viel mit dem, was ich eigentlich aussagen möchte, und was mir wirklich wichtig ist, habe mir eine Website kreiert und ein Angebot kreiert und meine Marke aufgebaut und hab die ganzen Menschen schon über Instagram das immer gezeigt, was so los ist, hab gesagt, so jetzt erst recht in dieser Zeit. Ich positioniere mich um, ich baue jetzt was auf, und so war der Anfang auf Instagram, und so habe ich da auch schon die Community, ein bisschen aufgebaut, und so ist mein neues Business entstanden, und mein lieber Partner Alexander hat irgendwann gesagt, Mira, du bist jetzt hier die Frontfrau, ich bin der Backman, ich mache hier alles im Hintergrund, mach du mal dein Herzensbusiness. Genau so, jetzt trinke ich erst mal ein Schluck! Gretel Niemeyer: Aber ich finde es so witzig, dass du ja auch gesagt hast, ein großer Teil der Arbeit ist eben auch, dass die Menschen, die du vor der Kamera hast, sich wohl damit fühlen und sich locker machen. Weil interessanterweise hatten wir gestern in unserer Mastermind Smash it eine Lady, die sich ein Shooting gebucht hat in Wien, und die hat gesagt, oh Gott, und jetzt muss ich mir erst nochmal zig Videos angucken und mir überlegen, wie ich das mache und wie ich rüber komme. Und da haben wir dann auch gesagt, weißt du, wenn du eine gute Fotografin hast, die kriegt das hin. Das ist ihr täglich Brot! Ich sag so, ich kenne niemanden, ich kenne keine einzige Frau, die sagt, ich finde das Geil, fotografiert zu werden, also ist mir noch nicht untergekommen, finde ich selber auch nicht. Ich mag es auch nicht sonderlich. Aber wenn du jemanden hast, der sein Handwerk versteht, und davon würde man bei guten Fotografen und Fotografinnen ja ausgehen, dann unterhalten die sich halt mit dir und bringen dich in Situationen, in denen du dich entspannst oder auch mal ernst guckst oder auch mal lachst und so, und du merkst es einfach gar nicht. Das, finde ich, ist es voll der Zauber eurer Arbeit! Mira Burgund: Ja, total, das ist wirklich, das ist es tatsächlich, und das. Darauf kommt es dann letztendlich auch an, dass sich der Mensch vor der Kamera wirklich erstmal total wohlfühlt und seine eigene Wohlfühl Energie reinkommt und dann am besten, also das mache ich immer total gerne, dass ich gucke, welche Tätigkeiten, Bewegung, Orte, Kleidung, was entspricht diesem Menschen, dass sich diese Frau wirklich in ihrer Haut wohlfühlt und auch in der Situation wohlfühlt. Einmal das, und dann ist meine Aufgabe als Fotografin, auch eine Atmosphäre zu schaffen. Das hat ja was mit Energie zu tun, dass sich die Frau wirklich richtig fallen lassen kann und wohlfühlt und einfach denkt, Mensch, es ist super, Mira erzählt mir hier Sachen, ich erzähle auch während des Shootings total gerne, oder ich stelle Fragen, weil mich das wirklich echt interessiert. Ich interessiere mich ja für den Menschen. Ich finde das immer so toll, Menschen kennenzulernen und auch beim Shooting dann zu merken: Ach, wie spannend also, wenn ich dich jetzt fotografieren würde, Gretel, würde ich dich auch fragen, wie bist du denn, wo bist du jetzt in Schleswig Holstein oder im Norden gewesen, und wie war denn das? Und dann fängst du an, mir was zu erzählen, und dann plötzlich vergisst du nämlich, oh Gott, ich muss gut gucken oder so und plötzlich entsteht dann Zauber, und ich denke, ist das schön, und dann habe ich meine Kamera einfach dabei und fotografiere sehr, eigentlich nebenbei, aber trotzdem sehr konzentriert. Das ist so ein flow, das kennt bestimmt auch jeder, wenn wir in unserem Flow sind, und bei mir ist es dann mit der Kamera, und du kannst dir dann auch vorstellen, ich bin am Schnacken und andererseits aber auch am hoch und runter und irgendwo raufklettern und irgendwie drum rum um dich laufen. Und aber die Frauen, die ich fotografiere, sagen auch, sie haben das gar nicht mehr so wahrgenommen, dass sie fotografiert werden, weil es einfach eine coole Zeit war, und dann, je mehr dieses Gefühl da ist, umso schöner werden die Fotos auch tatsächlich. Gretel Niemeyer: Ja, ja, das kriegt man bei dir ja manchmal so ein bisschen in den Storys mit, wie es ist, wenn du in Aktion bist, und das ist eigentlich eine super Überleitung zu der nächsten Frage, beziehungsweise was mich natürlich brennend interessiert. Du hast aber nicht 2020 mit der neuen Positionierung aufgehört, sondern du hast mit Team Sichtbarkeit auch noch angefangen. Ganz viele andere Expertinnen in Punkto Sichtbarkeit um dich zu scharen, sein das Texterin, Webdesignerin, SEO Expertinnen, Pinterest Expertinnen, Social Media Expertinnen und so weiter und so fort. Erzähl mir was vom Team Sichtbarkeit. Wie bist du dazu gekommen? Wer ist dabei? Was macht ihr da? Ich will alles wissen. Mira Burgund: Ja, total gerne, und das lustige ist ja, ich kann ja gleich schon mal so ein bisschen vorgreifen. Das ist so witzig, weil ja einige Ladys meines Teams, meines wundervollen Teams Sichtbarkeit bei dir in der Mastermind sind, aber ganz unabhängig irgendwie voneinander gemerkt haben, huch, ach, du bist auch da! Ach, hallo, das haben die mir irgendwie auch erzählt, und ich finde es so witzig, weil das auch so zeigt, wie Menschen einfach zusammenfinden, die dann auch zusammenpassen, und das ist eigentlich auch eine gute Überleitung. Also, das Ding ist so, ich saß eines Tages an meinem Küchentisch, den man jetzt gerade nicht sieht, aber hinter mir steht er, und da hab ich dann nämlich so gedacht, mensch, das ist ja ärgerlich! Ich hatte nämlich gerade eine Situation erlebt. Ich hatte coole Fotos gemacht und hab dann gesehen, wie diese Fotos auf der Website ausgesehen haben, und dachte nur, wer um Gottes willen hat er diese Website kreiert? Wie kann denn das sein? Also, ich meine, es gibt ja so tolle Webdesignerinnen und Webdesigner und so wunderschöne Seiten, wo die Fotos auch wunderschön wirken und alles ein super tolles Gesamtbild ergibt. Aber bei dieser Website war es nicht so, und dann dachte ich, das ist ja schade, weil die Fotos, das sind echt cool! Schade, die hätte man mal anders präsentieren können. Und dann dachte ich, ja, ich glaube, das ist eine gute Idee, dass ich mal Webdesignerinnen finde, dass ich mich auf die Suche mache, die ähnlich ticken wie ich, die auch eine ähnliche Energie haben, vielleicht oder eine ähnliche Zielsetzung, die auch Frauen gerne sichtbar machen wollen, die auch mit dem ganzen Herzen dabei sind, die auch modern sind, die wissen, was gerade angesagt ist, und auch so ein so einen bestimmten Stil auch haben, dass es alles schön aussieht, dass das sowas nicht nochmal passiert, und dass ich dann meiner lieben Kundin auch jemand tollen empfehlen kann. Und dann habe ich im nächsten Step gedacht, ja, aber wenn sie dann eine coole Webdesignerin hat, dann braucht sie ja eigentlich auch noch coole Texte. Da geht das ja immer weiter, und dann ging so Bäm so ein ganzes Feld auf, weil das geht ja immer weiter, Texte … Gretel Niemeyer: Dann hast du eine Seite, dann muss die gefunden werden. Mira Burgund: Ja, genau, und dann ein tolles Marketing Konzept, was zu dir passt. Oder wie funktioniert Instagram? Das ist einmal die Technik, aber auch, dass du verstehst, wie du dich persönlich da am besten sichtbar machst und zeigst, und dann geht es weiter in Richtung Teamaufbau. Wie kannst du jetzt ein Team um dich herum aufbauen, dass es auch zu dir passt, weil das ja auch mega wichtig ist? Was nützen dir die besten Expertinnen, wenn die menschlich nicht matchen und so weiter. Also, das ließ sich dann alles so toll erweitern, dass ich dachte, so, jetzt suche ich mir diese Frauen einfach und baue ein Team auf. Es war sofort der Name da: Team Sichtbarkeit, weil das logisch ist. Das sind alles Expertinnen, die Frauen auf ihrem Weg in die Sichtbarkeit begleiten, und ich habe geguckt, wen gibt es und wer passt zu dieser Energie? Und wer hat auch diese gleiche Vision, Frauen sichtbar zu machen, damit zu Empowern, selber ihr Business erfolgreich zu machen. Und so habe ich dann ja den Kontakt gesucht zu Frauen, habe ihnen von dieser Vision erzählt, die waren auch begeistert. Das passte dann auch. Also, und das ist total cool. Und was das Team jetzt ausmacht, ist auch, dass es kein Netzwerk ist in dem Sinne, wo man denn als Kunden so wie bei Ping Pong so hin und her fliegt, sondern was ich wichtig finde, ist, dass die Kundinnen sich auch da begleitet fühlen. Also, sie machen so ein kleines Check in Gespräch bei mir, dass ich weiß, ah, du bist diese Person, und das zeichnet dich aus, und das ist deine Fähigkeit, und das ist deine Persönlichkeit. Und dann schaue ich, welche der Webdesignerinnen passt denn jetzt eigentlich gut zu dir, oder welche Texterin kann das weiterführen, und ich kann auch mit den Expertinnen dann wieder sprechen und sagen, da kommt jetzt diese Frau, und die zeichnet das und das aus, und das braucht sie und die Experten und die, wir arbeiten jetzt alle zusammen und konnekten uns einfach, und im Mittelpunkt steht immer die Kundin, und sie wird eigentlich von uns allen gepusht. Also dass es nicht so ist, dass sie immer wieder von vorne losgehen muss und sagen muss, oh Gott, jetzt brauche ich noch eine Texterin, muss ich wieder von vorne anfangen zu suchen und von vorne anfangen, alles zu erzählen, was mich ausmacht. Nee, das ist jetzt, sie ist da wie in so einer Family und wird begleitet, und wenn sie merkt, ich brauche noch irgendwie, ich brauche noch SEO jetzt, yes da haben wir dann die liebe Brigitte, und dann, wenn sie will, natürlich kann sie mit Brigitte weiterarbeiten. Genau, und das ist so die Idee, und das tolle ist nämlich, dass dadurch Gesamtbilder entstehen, also Websites, wo es dann auch alles zusammenpasst, wo die Texte, die Fotos, die Farben, die Gestaltung, wo das alles ein wirklich stimmiges Gesamtbild dann auch ergibt. Das ist, das ist es ja auch, was die Frauen brauchen. Gretel Niemeyer: Und es macht total viel Sinn, weil wir haben jetzt auch schon sowohl im eins zu eins bei mir als auch in Smash it auch eben mit Webdesignerinnen zum Beispiel gearbeitet, und ich kenne einfach diese Frustration von: Ich kann die geilste Website bauen. Wenn die hier mit Scheiß Fotos ankommt oder wenn die Texte keinen Anfang und kein Ende haben, sie nicht zum Punkt kommt und irgendwie das Geschwafel ist, dann kann ich das ja auch gar nicht als Referenz für mich benutzen, weil alle denken, das wäre eine scheiß Website. Nein, die Website ist super, nur der Input, der da reinkommt, der ist halt nicht cool, und deswegen finde ich diesen ganzheitlichen Approach von euch auch cool, einfach so zu sagen okay. Ich hab jetzt einen Punkt zum Andocken. Das ist die Mira, die kennt alle, die weiß, was ich brauche, die brieft alle und guckt eben auch, wer passt. Super! Mira Burgund: Ja, total total, und dann ist es auch so eine, ich kann das gar nicht so beschreiben, denn, ähm, dann gibt es da so eine wirkliche Begleitung, und die Unternehmerin kann sich auch da wieder in gewisser Weise fallen lassen und sagen, das wird ein tolles Gesamtergebnis sein. Sie weiß es schon, weil, das ist einfach so. Es ist klar, weil wir ja miteinander sprechen, und das entsteht ja auch im Prozess. So das ist nicht so. Dann ist irgendwie der Text fertig, und man merkt, oh, das passt gar nicht zur Seite, sondern das entwickelt sich ja miteinander zusammen, so, und dann kommt es nachher zu einem tollen Gesamtbild, und das Feedback dann der Kundinnen war auch ganz oft, dass die, die Menschen, die sie kennen, auch gesagt haben, das sieht genau nach dir aus. Das ist ja Wahnsinn, also nicht nur die Fotos, sondern dann auch das Branding und die Gesamtgestaltung, die Texte, weil da kommt überall die Emotionen von ihr rüber, und wenn das stimmig ist, dann, dann ist es einfach cool. Gretel Niemeyer: Dann ist das stimmig. Und was ich, was ich auch so cool finde bei euch, beim Team Sichtbarkeit, also wie gesagt, ich erinnere noch mal kurz, das ist unser erstes Gespräch. Wir kennen uns größtenteils über Hören-Sagen oder über das, was wir voneinander auf Social Media oder so sehen. Aber ihr hattet ja vor kurzem auch ein Treffen, zu dem viele aus dem Team Sichtbarkeit, aus ganz Deutschland eingereist sind in Dein Atelier, und jetzt fand ich eben auch so cool zu sehen, weil zum Beispiel die Sandra und die Natalie und die Corinna ja bei uns in der Mastermind sind, und dann dachte ich, so, ey geil, ich weiß bei allen eigentlich, dass sie super busy sind, dass sie viel zu tun haben, aber und dass sie auch wirklich aus allen Ecken Deutschlands kommen. Aber so das Commitment, trotzdem hierher zu kommen und für euer Team sozusagen das Shooting zu machen oder was auch immer ihr da noch ausgeheckt habt, halt Mega cool! Da merkt man halt auch, wir können ja unseren Fokus immer auf sehr viele Sachen legen, und wenn man aber sieht, dass die Expertinnen, mit denen ich arbeiten möchte, sich auch wirklich zu einer Sache committen oder zu zwei oder zu drei, aber nicht halt zu zehn, dann ist das schon ein Ritterschlag für dich, würde ich sagen, und einfach eine sehr, sehr schöne, sehr, sehr schöne Message nach außen. Mira Burgund: Ja, super, ja, ich fand das auch so toll, denn ich kannte ja auch viele der Frauen tatsächlich nur online bisher, weil wir uns natürlich über diese Möglichkeiten connectet haben und so auch wundervoll zusammenarbeiten können. Aber sich mal richtig zu sehen im richtigen Leben, quasi persönlich in 3D, das war wirklich ganz toll, und ich glaube, dass wir alle auch ein großes Bedürfnis haben, dass wir uns wirklich persönlich sehen, treffen und auch mal noch mal auf anderen Ebenen miteinander uns kennenlernen, einfach, und das war nämlich auch einfach so eine herzliche Einladung aller Ladys des Teams, einfach nach Berlin zu kommen. Ich habe dann gedacht, ach, wenn alle nach Berlin kommen, dann können wir auch noch eine coole Fotosession machen, und das war so toll, weil wir haben uns ja auch eine Marke aufgebaut, die auch eine Leichtigkeit vermittelt so dieses beach feeling. Wir haben ja auch die Sichtbar, das ist eine Strandbar, hab ich mir irgendwann überlegt, das ist ne Strandbar, das ist nichts Dunkles, das ist eine Strandbar, und wir feiern und wir tanzen und so weiter. Und dieses Feeling hatten wir auch hier. Also wir sind hier barfuß rumgejumpt, in unserem Atelier. Jeder hat so ihr liebstes Strand- und Sommer-Outfit mitgebracht, und wir hatten so Aloha-Blumenketten und so, also so ein paar Accessoires einfach, mit dem wir Spaß hatten beim Shooting und und haben hier ganz viele Fotos gemacht, und das wird dann auch auf unserer Webseite demnächst zu sehen sein, und das war einfach toll. Es war auch sehr spontan und sehr lebendig, und dann sind wir noch zusammen zum Essen gelaufen und haben uns einfach gefreut, uns alle mal persönlich zu sehen. Es war toll, und daraus, und das ist das alle, aus solchen persönlichen Treffen, sind auch wieder so viele Ideen entstanden, also dass wir ja auch solche persönlichen Treffen auch mit Kunden mal zusammenmachen können, auch an einem Ort, wo es wirklich warm ist, wo ein echter Strand ist, wo man dann so eine Art Workation machen kann und auch was danach dann so ganz viele Ideen. Gretel Niemeyer: Ja, genau, ich finde, das macht es ja auch aus, und ich finde auch, dass wir uns eben erlauben, selber auch so echt zu sein oder so zu sein, wie wir halt sind. Das schließt sich ja nicht aus. Ich weiß noch ein Shooting, dass ich mal haben sollte am Anfang meiner Selbstständigkeit. Da war dann so, ja, du bist ja Vertrieblerinnen, dann müssen wir da noch einen Taschenrechner hinlegen und einen Abakus, und ich dachte, so bitte, was müssten wir, das geht ja, geht halt gar nicht klar, und hab dann aber auch eine Weile. Also, das war bei mir auch echt so ein Aha Erlebnis, dass ich dann dachte, meine ersten Business Fotos für meine Selbstständigkeit, die werden am Strand passieren, und mein Schwager, der meinte nachher, was soll das denn? Was willst du denn am Strand? Was hat das mit deinem Business zu tun, und ich so, es hat mit mir zu tun. Absolut, ich will einen Strand! Für mich ist das wichtig, und das ist mir jetzt total egal, was irgendwer meint, mir überstülpen zu wollen oder wie eine Vertrieblerin zu sein hätte, und das finde ich so geil! Das war wirklich so ein break free moment, das ich dachte so: Ja, und wer da keinen Bock drauf hat oder wer, was wir in unserem 15 minütigen Vorgespräch gesagt haben, wer sich jetzt eine Vertrieblerin im Kostümchen und Taschenrechner vorstellt, na ja, der ist ja bei mir nicht richtig, weil dann passt das halt einfach nicht, und das finde ich so so schön, dass das bei immer mehr Frauen jetzt auch ankommt, dass gerade dieses sich zeigen, wie du wirklich bist, die richtigen Kunden und Kundinnen wieder anzieht, und alle anderen bleiben weg, und das ist auch gut so. Mira Burgund: Ja, ganz genau kann ich zu 100000 Prozent unterschreiben, und genau das ist ja auch das Ding, dass du als Persönlichkeit am Strand auch erstmal deine volle Ausstrahlung hast und dann auch die richtigen Emotionen vermittelt werden. Also, was wird mit Strand in Verbindung gebracht? Und dieses Gefühl ist dann wiederum das, was die richtigen Menschen erreicht und die Menschen, die sich für dein Thema interessieren und dich dann noch in der Kombination sehen, die dann nämlich auch das mit Leichtigkeit machen wollen und nicht so klassisch, irgendwie mit was weiß ich, irgendwie im klassischen Sinne, die denken yes, das ist ja so cool, und dann hast du wirklich auch nur die coolen Socken, die sich dann bei dir melden, die genau das wollen und mit denen du dann auch richtig viel Spaß haben wirst, zusammenzuarbeiten. Und das ist nämlich das Geheimnis. Und es heißt natürlich nicht, dass sich jetzt jeder am Strand fotografieren lassen sollte, weil der Haupt Knackpunkt ist ja, dass du erst mal nach innen schaust und guckst, was bist du denn für ein Wesen, was bist du denn für ein Mensch? Und wenn, wenn du jetzt jemand bist, die so dieses Ruhige oder zum Beispiel ganz natürlich in der Natur sein, also im Grünen, auf der Wiese, so dieses gesettelte, so geerdet, wenn du so ein Wesen bist, dann dann ist es auch ganz toll, ich dort genau zu zeigen, und auch in ruhigeren Bewegungen oder in ner anderen Stimmung auch. Das macht überhaupt keinen Sinn. Wenn jetzt jemand, der eigentlich ganz ruhig ist, tausendmal in die Luft springt, weil sie da denkt, ja, das vermittelt jetzt tolle Emotion. Aber wenn ihr das gar nicht entspricht, dann macht es überhaupt keinen Sinn, weil dann wird ja ein falsches Bild auch vermittelt. Also dann kommen vielleicht Menschen zu ihr, die ein ganz anderes Bild haben, und ihr kennt das bestimmt alle auch. Das finde ich ja immer wieder so spannend, wenn ich ein Foto sehe auf einer Webseite, und ich kontaktiere die Frau dann, und dann sehe ich plötzlich jemand ganz anderen, wo ich denke huch, jetzt echt also, das kann auch nicht sein, und entweder ich bin dann positiv überrascht und denke, oh gott sei dank, bist du so, wie du bist, oder ich denke, auch, schade, ich dachte, du wärst jetzt so wie auf dem Foto. Cool ist es ja, wenn das matcht, und wenn ich dann weiß, ich kontaktiere dich, und dann kriege ich auch das, was ich gesehen habe dafür. Das ist total wichtig, weil sonst werden ja die falschen Menschen wirklich angezogen, haben ganz andere Erwartungen, ja, und darum geht's ja. Gretel Niemeyer: Und sag mal so fast abschließend schon, weil ich glaube, wir verschnacken uns sonst. Mira Burgund: Glaub ich auch. Gretel Niemeyer: Wie ist das denn bei dir? Du hast jetzt, du hast deinen Fotografien Business, und du bist ja aber auch der Kopf hinter dem Team Sichtbarkeit und hast da sozusagen auch ganz viele Fäden in der Hand, die Erstgespräche, das läuft über dich, du organisierst das und so weiter. Wie teilst du dich da auf? Ist das irgendwie? Wächst das irgendwie so mit? Hast du dir das irgendwie eingeteilt? Wie darf ich mir das vorstellen? Mira Burgund: Genau also, es wächst wirklich mit. Das tolle ist, dass die Ladys des Teams auch mitmachen, also dass wir auch gucken, wenn jetzt was zu tun ist an der Website. Ich habe ja die ganzen Expertinnen, und wir sind ja alles Experten ist doch total cool! Jeder trägt auch einen Teil dazu bei, das Team immer größer zu machen und mitzuhelfen, dass wir alle davon profitieren. Das finde ich ganz, ganz großartig, und trotzdem ist natürlich viel zu organisieren, und die Fäden laufen bei mir zusammen. Womit ich mega gut fahre, ist es, morgens um fünf Uhr aufzustehen. Das läuft jetzt ganz gut. Seit diesem Jahr schaffe ich es jetzt auch endlich mal. Ich habe es mir schon lange vorgenommen, das ist richtig richtig cool, weil morgens halt Kind und Kegel, die schlafen alle noch, und ich habe den Kopf frei auch für neue Ideen, für die Entwicklung neuer Ideen und auch für Dinge, die einfach erledigt werden müssen, morgens, und das ist, das ist zum Beispiel ein wichtiger Punkt. Und trotzdem möchte ich mir natürlich auch ein Team, ein inneres Team, für mich jetzt langsam aufbauen, ähm, Stepp by Stepp, genau und was mich natürlich auch noch total begeistert, das kann ich noch mal kurz zum Schluss sagen. Deswegen nenne ich mich ja auch Sichtbarkeitsmentorin dazu. Vor der Fotografie geht es ja auch darum, da auch in die Tiefe zu gehen, wer der Mensch ist, und das begeistert mich so sehr, dass ich da auch einen Branding Kurs entwickelt habe. Also, weil die Übersetzung der Persönlichkeit und der Energie, der Ausstrahlung in Farben, das finde ich Mega spannend oder auch in Form in eine Bildsprache oder auch in Schriften, weil das ist so interessant. Farben haben ja auch, das ist ja eine Schwingung, das ist die Farbe, ist ja eine Schwingung, und die strahlt etwas aus und vermittelt Emotionen bei jedem Menschen und hier in unserem Kulturkreis auch die gleichen Emotionen. Das ist so spannend, und wenn du dann zum Beispiel sagt, das muss ich jetzt auch zum Schluss sagen, dann bin ich fertig, wenn du dann nämlich sagst, oh man, ich brauche jetzt irgendwie Farben für meine Website, und das ist ja gerade angesagt, und das sieht toll aus, und das mache ich jetzt auch, dann kann das aber sein, dass dir das überhaupt nicht entspricht vom Typ, also auch da wirklich erst mal hinzugucken, wer bist eigentlich du, und wie kannst du das sichtbar machen? Das habe ich davor noch quasi gebaut als Weg. Das ist auch der Weg in die Sichtbarkeit, dass, wenn du das weißt, wer du bist, wie du das übersetzen kannst, dann kannst du es auf alles übertragen, kannst du deine Website danach kreieren, deine Texte danach schreiben. Das ist im Grunde die Grundlage, da kannst du erst mal ganz tief gucken, also eine Reise nach Innen machen und das dann so richtig Bähm nach außen sichtbar machen. Das ist total cool! Gretel Niemeyer: Sehr geil, dazu muss man sagen, sehen ja nicht alle dieses Interview hier bei YouTube, sondern die eine oder andere oder die meisten werden es tatsächlich über einen Podcastanbieter hören. Mir sitzt hier ein blonder Wuschelkopf gegenüber im pinken Pulver. So viel zu den Schwingungen der Farbe und der Energie, und ich finde, du hast du perfekt getroffen, das Outfit für heute. Wenn ihr, mit der Mira arbeiten wollt, alleine als Fotografin, über ihren Branding Kurs oder über das Team Sichtbarkeit euch Support holen wollt, dann verlinken wir euch unter dieser Folge natürlich den Link zu Miras Website, zu ihrem Instagram Profil und so weiter und so fort. Traut euch einfach, sie anzusprechen! Ein zuckersüß, herzenswarmer Mensch, der auch noch weiß, was er macht und sehr, sehr gut im Netzwerken ist. Also große Empfehlung für Mira und ihr Team Sichtbarkeit! Mira Burgund: Vielen dank. Oh jetzt war ich zu schnell. Gretel Niemeyer: Alles gut, das ist, wir sind. Wir sind da nicht festgelegt. Ich bedanke mich aber, dass du da warst, Mira ganz toll. Mira Burgund: Super, vielen dank, und ich muss noch mal an alle ganz kurz abschließend sagen, ich wusste ja nicht, dass es hier heute aufgezeichnet wird. Das ist eins der wenigen Male, dass ich meinen Zoomraum so habe. Normalerweise sieht es immer Mega schick aus bei mir, denn meine Tochter war krank, und ich habe hier im Hintergrund und eine Höhle. Deswegen habe ich meinen Rechner gedreht, sonst seht ihr nämlich immer ganz toll meine Küche, aber ihr könnt meine Katze da unten sehen, ein bisschen, also so viel nochmal dazu sehr gut. Das ist das Leben! Gretel Niemeyer: Das ist das Leben. Wir hatten hier auch schon Frauen und Mütter, die ihre Kinder gestellt haben und so. Alles gut, das ist das Leben. Und wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns natürlich wieder über ein paar Bewertungen und Sterne bei Spotify, Apple und wo auch immer genau und freuen uns auf die nächste Folge Moin um Neun. Alles liebe, ciao, ciao. Mira Burgund: Tschüß. Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie

  13. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Die vermutlich kürzeste und ehrlichste Podcast-Folge mit Laura bis jetzt bei Moin um Neun. In dieser Folge geht es darum, warum es so unfassbar sinnlos ist, zu versuchen, jemand zu sein, der man nicht ist oder Eigenschaften zu besitzen, die einem gottverdammt nun mal einfach nicht liegen! Höre in Lauras Appell zu mehr Selbstreflexion und –Annahme rein und erkenne Dich vielleicht an der einen oder anderen Stelle wieder! Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Gretel und Laura. Ich denke, das wird vielleicht die kürzeste Podcastfolge, die ich jemals aufgenommen habe, hier bei Moin um Neun. Denn sie widmet sich einem für mich sehr wichtigen Thema, das ich aber nicht großartig vorbereitet habe. Oder wozu es kein Skript im Hintergrund gibt, sondern die sehr spontan aus einem Impuls heraus entstanden ist. Ich bin eine Sprechdenkerin. Ich gestehe, ich bin eine Sprechdenkerin. Was heißt das? Ich habe jahrelang versucht, mich besser vorzubereiten, auf Coachings, auf Mastermindrunden, auf Podcast Interviews sowohl als Interviewte als auch als Interviewerin, auf Vorstellungsgespräche, auf Akquise-Calls. Ich habe immer das Gefühl gehabt, ich muss mich besser vorbereiten. Das hat mir einen Wahnsinnsstress gemacht. Ich habe immer versucht, Powerpointpräsentation zu erstellen. Ich habe versucht, mir Notizen zu machen, zu recherchieren. Ich habe wirklich viel versucht, um eine Person zu sein, die gut vorbereitet ist. Wozu hat das geführt? Dazu, dass ich sehr oft sehr gestresst war und in Gesprächen und Coachings häufig versucht habe, meine eigenen vorbereiteten Versionen dieses Gesprächs zu folgen. Dabei ist leider bei mir flöten gegangen, dass ich der Person, mit der ich gerade in einer Interaktion bin, zuhöre. Vor ungefähr zwei Jahren habe ich das gespürt und habe gemerkt, dass das so nicht mehr weitergeht, weil ich mich einfach wahnsinnig verspannt habe und zu oft zu angespannt war. Dazu kam, dass mir die Gespräche nicht mehr gut gefallen haben, weil ich immer irgendwie angespannt und nicht richtig bei der Sache war. Richtig doll gemerkt habe ich das auch in diesem Podcast hier. Den haben wir vor zwei Jahren gestartet und mittlerweile ja viele, viele über weit über 250 Folgen aufgenommen. Und am Anfang habe ich mir immer ein Skript gemacht und habe mich vorbereitet und Dinge aufgeschrieben. Das hat dazu geführt, dass ich in den Gesprächen aber nicht mehr richtig locker und bei mir war, sondern immer mir überlegt habe, was ich als nächstes sagen muss, welchen Punkt ich vielleicht bisher vergessen habe und was noch alles zu tun ist. Dieses Konzept habe ich relativ schnell über Bord geworfen und bin heute eine gestandene Sprechdenkerin. Das bedeutet, dass ich mir vertraue, weil ich weiß, dass ich die richtigen Worte finden werde. Ich spüre sogar, je weniger ich mich vorbereite, das gilt natürlich nicht für alle, alle, alle Bereiche, aber für sehr viele in meinem Leben. Je weniger ich mich vorbereite, desto besser bin ich. Weil ich wirklich in meinem Thema bin. Weil ich auf meine Impulse achten kann, auf meine Intuition und weil ich meinem Gegenüber richtig gut zuhöre. Ich bin viel präsenter in dem Moment und kann die richtigen Fragen stellen und zuhören. Vielleicht hast du's mitbekommen, wenn du uns und mir schon 2021 gefolgt bist. Nee, stimmt nicht. 2022, denn dort hatte ich ein paar sehr große Anfragen und habe unter anderem einen Livestream mit der Tagesschau gemacht. Wenn du den zugeschickt bekommen möchtest und dann noch mal reingucken, schickt mir gerne eine private Nachricht auf Instagram. Da findest du mich unter Laura.Roschewitz und ich schicke dir gerne noch mal diesen Link zu. Diese Anfrage von der Tagesschau kam wahnsinnig spontan. Und natürlich habe ich wahnsinnig viel Aufregung verspürt. Aber ich habe sofort ja gesagt, dass ich das machen möchte. Denn das war zum Beginn des Ukrainekriegs und ich durfte dort in der Tagesschau in einem Livestream darüber sprechen, wie wir mit unseren Ängsten umgehen. Das war sowohl für die Tagesschau als auch für mich eine Premiere, denn die haben das erste Mal so ein qualitatives emotionales Thema mit aufgenommen und keine reine Sachebene. Ich habe mich für dieses Gespräch nicht vorbereitet, weil ich keine Zeit hatte und weil ich mir vertraut habe. Und es war, wie ich finde, ein sehr, sehr cooles Gespräch. Ich habe irre viel Resonanz bekommen und bin daran sehr gewachsen. Was möchte ich dir mitgeben in dieser Sprechdenkerfolge? Ich möchte dir, wenn das mit dir resoniert. Möchte ich dir Mut zusprechen und dir sagen es ist okay eine Sprechdenkerin zu sein und es ist nicht, dass wir fauler sind oder weniger engagiert oder weniger professionell. Was ich ganz, ganz lange dachte. Ich dachte immer Mensch, wenn du nur bloß ein bisschen besser vorbereitet wärst, dann wärst du professioneller. Dann wärst du eine richtige Selbstständige oder eine richtige Unternehmerin. Ich möchte dich einladen, die Sprechdenkerin in dir wachzurütteln, wenn eine drin wohnt. Wenn du sagst Nein, mir gibt Vorbereitung total Sicherheit. Ich bereite mich gerne vor. Alles gut. Wenn du sagst, ich brauche das auch alles gut. Aber wenn du spürst, dass das, was ich in dieser Folge heute mitgebracht habe, mit dir resoniert, dann lass uns dazu schnacken. Schick mir eine Nachricht oder schaue einfach mal für dich, wie du deine Sprechdenkerin mit an Bord holen kannst, in deinem Leben und in deiner Selbstständigkeit, in deinem Business. Bei mir ist es zum Beispiel, dass ich Texte gerne per Sprach Memo, also Diktierfunktion aufnehme, denn da funktioniere ich einfach besser als rein übers Schreiben. Übers Sprechen läuft mein kreatives Hirn, läuft mein kreativer Prozess am aller allerbesten. Bin sehr gespannt, wie diese sehr kurze Sprechdenkerin Folge bei dir ankommt. Teile sehr gerne mit mir und uns, wie es für dich ist. Was du dazu denkst. Ist es neu? Ein neues Konzept? Kennst du das schon? Ich freue mich riesig, wenn du uns ein Feedback schickst zu dieser Folge. Und wenn wir uns zur nächsten Podcastfolge Moin um Neun, dem Businessschnack wiederhören. Bis dahin schickt uns gerne ein paar Sterne vorbei auf dem Podcastanbieter deiner Wahl und auch sehr, sehr gerne ein Feedback. Von deinem Feedback lebt dieser Podcast, dass es unsere Währung, dass es die Resonanz, die wir bekommen. Und deswegen ist uns sehr viel daran gelegen, dass du dir die kurzen Momente Zeit nimmst und uns eine Bewertung schickst. Bis dann. Bis zur nächsten Folge. Mach's gut. Ciao. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  14. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Bist du selbständig und Mutter? - Ganz ehrlich, dann MUSST du eine Business-Mom werden! Gegründet wurde das etwas andere Business-Netzwerk, das komplett von Ehrenamtlichen getragen wird, vor gut 5 Jahren in Hamburch. In diesem sehr herzlichen, ehrlichen und facettenreichen Interview schnackt Gretel mit Business Moms Mit-Gründerin Tanja Haberkorn. Ähnlich wie bei einem Treffen der Business Moms geht’s gleich deep und innerhalb kürzester Zeit werden die unterschiedlichsten Themen angeschnitten: 💙 Wer die Business Moms sind und was sie einzigartig macht 💙 Wie schön das ist, sich gegenseitig Komplimente zu machen 💙 Vereinbarkeits-Level 3000: Vom Leben mit einem neurodivergenten Kind 💙 Warum Netzwerken deine Rente ist 💙 und außerdem um Karma, Finanzen & Vorsorge, Mobbing und Spaziergänge um die Alster Gretel ist selbst große Supporterin des Business-Moms Netzwerks und riesiger Tanja-Fan. Das merkst du auch in jeder Minute dieser Folge. Hast du also Bock auf gute Vibes & überschwappende Begeisterung, dann hör dir diese Folge unbedingt an. Instagram Businessmoms: https://www.instagram.com/businessmomsnet/ Website: https://www.businessmoms.net/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel, und ich habe heute wieder einen ganz, ganz, ganz zauberhaften Interviewgast mir gegenüber sitzen, und zwar, ist das die liebe Tanja Haberkorn, die einerseits eine Business-Mom ist, also eine selbstständige Mutter mit einem Business, die andererseits die Business-Mom in Hamburg mit ins Leben gerufen hat. Was das ist, das wird sie uns nachher gleich erzählen und die ja für mich tatsächlich einer der zauberhaftesten Menschen in dieser Online Bubble ist. Schön das du da bist. Tanja Haberkorn: Wow, jetzt bin ich aber ein bisschen, jetzt hast du mich aber echt, wow, also danke, Gretel. Ich kann das nur zurückgeben, und erst mal, ich freue mich total, dabei zu sein. Vielen, vielen dank, aber du bist doch für mich auch das zauberhafteste Wesen in dieser ganzen Bubble. Das ist jetzt ein bisschen crazy, oder Wow, danke! Gretel Niemeyer: Genau, lass uns einfach gegenseitig mit Liebe überschütten, und alle denken sich, wie crazy ist das denn! Tanja Haberkorn: Ich kann das heute auch so gut gebrauchen. Das ist irgendwie so schön, weil ich finde auch, dass man sich das gegenseitig auch echt viel häufiger mal sagen sollte, wie toll man sich doch findet. Und letztens auf der Straße hatte ich das auch mal, da bin ich irgendwie über den Wochenmarkt gelaufen, und dann kam mir so eine ältere Frau entgegen, und die guckte mich immer so an und guckte mich so. Ich habe gedacht, was will die denn jetzt von mir und dann habe ich gedacht, na ja, geh mal weiter, und dann sagte sie im Vorbeigehen "Ich finde ihre Frisur finde ich Mega cool, klasse, sieht richtig toll aus", und ich so. "Danke. Danke." Weißt du, was ich damit sagen möchte! Ich finde es einfach so schön, und ich finde, es wird auch immer mehr, dass Frauen sich das gegenseitig sagen, so, wenn die Männer das schon nicht können, dann machen wir Frauen, das halt untereinander, oder? Gretel Niemeyer: Ja, mega witzig! Auch, weil man denkt, ganz oft, im ersten Moment, was guckt die jetzt, die will mir irgendwas doofes, und dabei wollte sie dir ein Kompliment machen, und witzigerweise zweite, witzigerweise. Mein Sohn hatte gestern Geburtstag, und natürlich muss es von einer Freundin kommen, dass sie mir sagt, ach übrigens, und du bist seit sieben Jahren die geilste Mutter auf dieser Welt, kommt ja sonst auch keiner auf die Idee, und ich dachte nur so, ach I love you, so, was kann halt nur von einer anderen Mutter kommen! Tanja Haberkorn: Ja, das mache ich auch immer. Ich gratuliere der Mutter auch immer für x Jahre Mutter sein, das hast du richtig gut gemacht! Bis hierhin, das wird auch weiterhin gut laufen. Also nee, das finde ich auch. Ich finde auch, ja, wir klatschen uns ja immer gegenseitig auf die Schulter, das ist auch auch gut, aber das kann auch manchmal sehr einsam sein. Insofern sind wir schon beim Netzwerkgedanken, denn es ist schon echt gut, das mal zu sagen. Gretel Niemeyer: Total! Jetzt sind wir ja, aber jetzt sind wir ja voll hier reingesprungen. Erzähl du mir doch nochmal, oder erzähl du unseren Hörer und Hörerinnen doch noch mal! Wer bist du denn eigentlich Tanja? Was machst du so? Tanja Haberkorn: Ja, genau also ich bin Tanja Haberkorn. Ich komme hier aus Hamburg, ich bin ein richtiges Nordlicht, und ich bin tatsächlich schon seit sieben Jahren selbstständig im Bereich Office Management und virtuelle Buchhaltung, obwohl virtuell erst seit Corona. Vorher war ich wirklich mit Herz und Leib und Seele bei meinen Kunden vor Ort im Büro. Ich bin eine totale Büropflanze, hab aber eigentlich Bibliothekswissenschaften studiert und habe daher eine große, große Leidenschaft für alles Geschriebene und eben als Bibliothekarin auch richtig richtig Bock, und das haben die wenigsten auf viel Papierkram. Also, ich liebe wirklich große Kisten voll mit Schnipselbelegen. Ich finde das total toll, das ganze dann in schöne geordnete Ordner zu bringen. Ich weiß, es klingt Crazy, aber auch heute noch lieben meine Kunden mich dafür. Ich habe letztes Jahr bei einem Kunden wirklich IKEA Tüten auf dem Fußboden gekippt, und wir haben alles sortiert in drei Jahre, und das macht mich unglaublich glücklich und fröhlich und stolz. Also, das war ganz toll. Am schönsten ist immer, wenn die Kunden danach mich in den Arm nehmen und sagen, danke, aller allerschönste, genau genau mach ich seit sieben Jahren! Das ist sozusagen mein Brotberuf, also der Beruf, mit dem ich Geld verdiene, selbstständig Geld verdiene. Ich habe aber vor fünf Jahren dann ein Netzwerk gegründet mit der tollen Helen Wellmann zusammen. Wir haben die Business-Moms auf die Beine gestellt, und das haben wir eben alldieweil gemacht, weil wir uns beide damals selbstständig gemacht haben und währenddessen gemerkt haben, dass das auch ganz schön einsam sein kann und dass es eben unglaublich gut und wichtig ist, sich auszutauschen. Gretel Niemeyer: Ich muss mal ganz kurz fragen, hört man die Kinder hier im Hintergrund? Sehr gut! Ich habe gerade überlegt, ob ich kurz mal vor die Tür gehe und sage, wir hatten doch das mit der Podcastfolge, das hatten wir doch besprochen. Tanja Haberkorn: Ich habe meinen jetzt auch ruhig gestellt. Da darf ich auch nicht rein. Gretel Niemeyer: Witzig, ähm die Business-Moms. Also, ich bin ja etwa einer der allergrößten Fans dieser Business-Moms, die ihr da ins Leben gerufen habt. Erzähl mal genau, was sind die Business-Moms? Was macht euer Netzwerk so besonders? Was macht ihr anders als andere Netzwerke, und warum kann man euch eigentlich nur lieben? Tanja Haberkorn: Du bist ja süß! Ja, also, was uns natürlich alle in erster Linie eint, ist eben das Muttersein. Also wir sind Mütter von eins plus x Kindern, was das Ganze natürlich schon mal etwas schwieriger macht oder was das ganze Business an sich schwieriger macht, weil wir haben ja alle keine Zeit. Wir müssen versuchen, Familie und Beruf und all das ganze drumherum irgendwie zu vereinbaren, und das ist eben dieses große, große Thema Vereinbarkeit, das eint uns alle. Wenn wir Business machen, muss es immer auf den Punkt sein, und andere muss eben oder hat dann in dem Moment auch Verständnis. Wenn jetzt zum Beispiel das Kind hier reinkommt und sagt, ich habe hier, ich weiß, wie ich will, dann ist das für dich völlig fein, und du weißt, wie es läuft so genau. Deswegen haben wir unsere Gespräche, die wir führen, die sind immer echt zackig, auf den Punkt, wir machen Business, und dann kommt die Familie oder die Familie kommt zuerst, und wir machen dann Business. Das ist eben dieses Verständnis füreinander, was wir haben, das eint uns erst mal sehr, sehr. Die Business-Moms gibt es ja jetzt seit diesem Jahr, seit sechs Jahren, und wir haben uns ja einfach mal ganz entspannt getroffen, haben uns zusammengesetzt, haben über unsere Businesses gesprochen und währenddessen gemerkt, wie cool es auch ist, sich einfach mal auszukotzen, und die andere versteht total, was da gerade Phase ist. Das sah dann ungefähr so aus. Man hat sich zu fünf, zu sechs getroffen, zum Kaffee, und alle fünf bis sechs erst mal, bäh sich so über den Partner ausgekotzt, scheiße zu Hause und der putzt auch nicht und kann auch mal was kochen, und dann haben wir uns über die Kinder aufgeregt, haben uns also erst mal so zehn Minuten alle ausgekotzt, und dann waren wir alle so. Okay, jetzt erzähl du mal, wie machst du das mit deiner Webseite und mit SEO und so weiter und so fort. Und das ist eben so, das, was einfach super entspannt bei uns ist. Was uns, glaube ich, sehr unterscheidet von anderen Netzwerken oder was heißt unterscheidet. Ich will das gar nicht so als Unterschiedsmerkmal, aber weißt du, wir sind ein Netzwerk mit Herz. Da wir uns eben auch auf dieser Ebene, die ja schon auch sehr persönlich ist, also dieses Mutter Ding treffen, kommen wir auch sehr schnell ins Erzählen. So, wie läuft das bei dir, erzähl doch mal, was ist denn mit deiner Partnerschaft, und wie läuft das denn bei dir mit dem Business? Also, wir kommen relativ schnell auf so einen Punkt, auf den andere, glaube ich, vermeintlich nicht sofort kommen. Ja, also, wir sind schon sehr, sehr, sehr schnell, sehr persönlich. Damit möchte ich nicht sagen, dass jetzt jeder, der zu uns kommt, so einen Seelenstrip hinlegen muss und uns von seiner persönlichsten Erlebnis erzählt. Darum geht's mir gar nicht, aber man kommt, finde ich, schon schnell zum Beispiel auf das Thema Mobbing. Ich habe ja so ein Mobbing Hintergrund. Das ist auch der Grund, warum ich mich unter anderem selbstständig gemacht habe vor sieben Jahren, und wenn man dieses Thema der anderen Business-Mom mal so anspricht, dann sagt sie, ah, ja, du auch, ich auch oder ich kenne auch eine, die ist gerade in dieser Phase, weißt du, und schon ist man wieder in so einem Geschichtenerzählen drin. Und das ist ja das, was wir auch immer sagen, dass diese gegenseitige Geschichten erzählen, dass man damit einfach auch weiterkommt, dass man daraus wächst. Wenn ich dir erzähle, hey, ich habe, mein Sohn ist Neurodivergent, der hat eine Behinderung, und dann sagen andere echt, erzähl man uns so, wie ist denn das? Ich kenne da auch eine, und ich habe gerade dieses Erlebnis, das macht mich gerade auch total. Das triggert mich sehr, weil unglaublich viele Frauen auf mich zukommen und sagen, ey meiner auch, mein Neffe auch, und das ist eben das, was uns so so speziell macht, glaube ich einfach. Ja, wir sagen ja auch neuerdings, ich hadere mit diesem Wort immer so ein bisschen, ich finde es nicht so richtig passend. Aber so Business und Herz, also Herz, klingt immer so kitschig, aber es ist schon so, dass wir ein Business Netzwerk des Herzens sind. Sehr kitschig mag das noch nicht so ganz. Gretel Niemeyer: Es ist sehr, es ist sehr kitschig, aber andererseits wüsste ich jetzt auch ehrlicherweise gar nicht, wie ich es anders sagen sollte, weil ich bin ja seit einem Jahr oder etwa seit einem Jahr kennen wir uns, ähm, ich war zu dem Zeitpunkt in einem anderen Netzwerk drin, das eben sehr auch auf wir beschallen die Leute, die da drin sind. Eigentlich ist es gar kein richtiges Netzwerk, sondern wir versuchen immer noch mal, mehr upzugraden und noch mehr zu verkaufen, und dies und das, und dann bin ich irgendwie bei euch gelandet. Erst glaube ich tatsächlich so als Verkaufs Expertin für einen Workshop oder so, und dann kommt man ins Gespräch und so weiter. Und ich also, ganz ehrlich, ich kenne keine Selbstständige, die auch Kinder hat, die nicht bei euch im Netzwerk sein sollte. Also, du hast gerade ja auch so gesagt, wie unterscheiden wir uns von anderen Netzwerken und so weiter. Ganz ehrlich, ich glaube, das ist gar nicht nötig, dass ihr euch, mein Mann ruft an, dass ihr euch von irgendwas unterscheidet oder dass ihr das, wenn man irgendwas vergleicht, weil es nicht nur Äpfel und Birnen, sondern die Frage ist einfach, möchte ich gerne einen Ort haben, an dem ich sein kann, wie ich bin, mit allen Facetten, die ich habe und mich mal auskotzen oder mich freuen oder mich feiern lassen, oder auch, wie ich finde, diesen ganzen Umbruch, den wir gerade auch so erleben, mitzugestalten, so dieses, Ja, wir sagen uns mal gegenseitig, dass wir uns cool finden, ja, wir holen uns gegenseitig Rat und pushen uns oder empfehlen uns oder, keine Ahnung was, das dürfen wir ja auch irgendwie ein Stück weit erst mal lernen, finde ich. Tanja Haberkorn: Ja, absolut absolut! Deswegen also andere Netzwerke, super, also wirklich geht! Also, es ist ja, abgesehen von den Business-Moms, finde ich existenziell absolut wichtig zu Netzwerken. Jetzt habe ich gerade einen Krümel im Hals, man muss wirklich Netzwerken! Es ist letztens hatte ich auch gerade diesen wahnsinnig guten Spruch gehört, Netzwerken ist die neue Rente, und weißt du noch besser kann man es eigentlich gar nicht sagen. Es geht ja auch gar nicht nur um das Business Netzwerken, und das ist auch ganz dolle wichtig. Aber ich merke ja auch selber im privaten, wie wichtig das ist. Ja, weil wir Frauen, hängt es auch ein bisschen, aber am Ende bleiben wir ja übrig. Also in der Regel sind wir ja die, die letzten. Wenn ich mich mal bei meiner älteren Generation, Mutter und Oma und so weiter umgucke, weißt du, die, die verreisen alle miteinander, die sind miteinander! Gretel Niemeyer: Es ist nicht last mand standing, sondern es ist last women standing. Tanja Haberkorn: Leute, ganz ehrlich, vernetzt euch also, heute abend gehe ich auf eine Thermomix Party. Ich habe null Bock auf Thermomix Party. Okay, ich will das Ding auch gar nicht haben, aber ich freue mich einfach unglaublich darauf, weil ich gehe da mit einer Freundin hin, und ich werde abends nach Hause gehen und wieder vier bis fünf andere Frauen kennengelernt haben. Ich freue mich da einfach drauf, also habe ich voll Bock drauf. Ja also, wie gesagt, Leute, vernetzt euch und klar, ob das nun die Business-Moms sind oder irgendein anderes Netzwerk, das sei ja erst mal dahingestellt. Aber wir, finde ich schon, sind so für das Thema Vereinbarkeit und eben Business und Mama sein oder Mutter sein, Familie, sind wir natürlich die Interessantesten, weil wir, wir können das. Gretel Niemeyer: Auf jeden Fall, und das Witzige ist ja auch, dass ihr, was heißt witzig. Ich finde es einfach sehr, sehr beeindruckend, so von außen und manchmal so ein bisschen von ihnen gesehen, was ihr da tatsächlich auf die Beine stellt. Also kannst du da vielleicht nochmal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, aber da gibt es irgendwelche Spaziergänge um die Alster und Salonabende, euren fünften Geburtstag habt ihr groß gefeiert, zu Weihnachten kriegt man hier ein Päckchen, die Business-Moms Tasse und so weiter. Also ihr habt ja einfach, das ist ein ein, ein Feuerwerk an Kreativität, und ich denk mir manchmal so, okay, ich bin jetzt in dem Netzwerk, aber ich muss noch irgendwie was zurückgeben. Ich muss doch irgendwie was zurückgeben. Das ist einfach so, fragt, was man da einfach für ja Liebe entgegen geschüttet bekommt. Tanja Haberkorn: Mhm, aber die kommt ja auch zurück, Gretel, und das ist es ja, was du gerade sagst. Das ist ja auch wieder dieses Netzwerken. Man gibt was rein, und man kommt so viel zurück, weil was hast du uns alles schon gegeben. Das ist der absolute Wahnsinn, und du kannst ja deinem Mann mal antworten und ich erzähl mal ganz kurz übers Netzwerken. Gretel Niemeyer: Mach ich mal, danke! Tanja Haberkorn: Also man muss dazu sagen, ich bin ja nicht alleine. Wir sind ja mittlerweile, und das finde ich auch ganz, ganz toll, ein Team von insgesamt fünf Frauen, das ist Irina, Julia, Antje und ich, äh jetzt habe ich eine vergessen Moment, Irina, Antje, Julia… Gretel Niemeyer: Soll ich es kurz googeln? Tanja Haberkorn: Sind nur vier oder warte mal Irina, Antje… Gretel Niemeyer: Ihr wart mal 5 oder? Tanja Haberkorn: So, jetzt habe ich gerade echt einen Hänger, das musst du rausschneiden, oberpeinlich echt: Naja, auf jeden Fall sind wir halt ein Team, so, das wollte ich damit sagen, und das finde ich ziemlich cool, weil, ähm, ich hab das eine ganze Zeit lang tatsächlich echt fast alleine gemacht, muss man ganz ehrlich sagen, und jetzt sind wir aber so ein Team. Wir haben uns so gut gefunden, und wir sind so super aufgestellt, dass jede hat so quasi sein Steckenpferd, so, ich bin echt der kreative Kopf. Ich fange abends um 23 Uhr an, voll aufzudrehen, sitzt auf Sofa und hab die super tolle Ideen. Die Antje, die ist einfach, die ist ja Coachin, und die macht es so toll, die macht jetzt das zweite mal hat sie jetzt diesen Walk um die Alster gemacht. Das heißt, man trifft sich zu Netzwerken und geht an der frischen Luft immer in zweier Gruppen, einmal um die Alster, würde ich persönlich gar nicht schaffen, deswegen macht Antje das, die kann das ganz gut, und das kommt so gut an, dass wir das jetzt sehr, sehr regelmäßig anbieten werden. Irina ist sowieso immer unser Mega Backup, die macht unsere Frühstücke. Wir werden jetzt auch regelmäßig Netzwerk Frühstücke anbieten, und das läuft auch so wahnsinnig gut, das ist ausgebucht. Also ich persönlich schaffe es halt nie zum Frühstück. Das ist überhaupt nicht meine Zeit. Aber andere Business-Moms können das eben super machen, weil ihre Kinder in der Schule sind. Also auf zum Frühstücken, Netzwerken, richtig super! Und wir machen jetzt auch unsere Salonabende. Die finden auch regelmäßig so statt, und das machen wir so, das. Es gibt ein Host, das ist dann meinetwegen Antje, ich oder auch die Julia, und es gibt eine Impulsgeberin. Also, es wird immer so ein kleiner Impuls zum Thema Finanzen oder was auch immer, und dann wird sehr kontrovers diskutiert, und das schöne ist, wir sind tatsächlich so zehn Frauen. Die letzten Salonabende, die ich erlebt habe, bin ich jedes Mal mit zu einer Gänsehaut rausgegangen, weil man sich in dieser kleinen Gruppe von zehn Frauen echt öffnet. Also, es gab jetzt noch nie eine, die dazwischen war und gesagt hat, so es wirklich werden also schon auch finde ich, private Dinge erzählt, sehr kontrovers diskutiert, und man geht dann raus und ist so richtig, ja genau. So und das ist ja immer dieser Funke, der so fehlt, manchmal, dass ich dann auch, ich bin auch lange nicht auf Netzwerkabenden aus diversen Gründen. Ich weiß aber, wenn ich mal wieder ein besuche, dass ich dann nach Hause gehe und schon wieder so, ja, super, jetzt habe ich 1000 Ideen, und jetzt klar, und jetzt gehe ich das mal an das Thema und gerade das Thema Finanzen und Rente und Vorsorge. Das ist ja auch immer immer wieder, da muss man immer drauf rumreiten, und das werden wir jetzt auf jeden Fall am 22. März machen. Klar, die Geburtstagsfeier. Wir haben ja die Helen Wellmann, die leider aus der ersten Reihe so ein bisschen ausgestiegen ist, aber im Hintergrund als Party Organisatorin noch am Mann steht, quasi also, die wird super Feier auf die Beine stellen, da freuen wir uns auch schon sehr drauf. Ja, und genau mit Julia wollen wir jetzt mal versuchen, auch mehr mehr Reels zu drehen und ein bisschen mehr, noch mehr sichtbar zu sein, und insofern wird es auch bald eine neue Webseite geben. Da arbeitet Julia ganz fleißig dran, die ist ja unsere Webdesignerin. Also ja, wir sind da echt ein richtig gutes Team. Jetzt habe ich den Faden, was wollte ich denn eigentlich sagen, Gretel? Gretel Niemeyer: Na, ich habe sie einfach gefragt, was ihr so macht, also was, was ihr so auf die Beine stellt. Tanja Haberkorn: Was ich eigentlich auch wirklich, also wirklich auch noch mal raus in die Welt schreien möchte, wir machen das alles ehrenamtlich, also wir machen das alles absolut ehrenamtlich, und da werden viele von euch sagen, warum machst du denn das, bist du total bescheurt? Nein, ich bin nicht bescheuert, ich mach das einfach, weil da muss ich auch ganz ehrlich sagen, das ist immer so mein Leitsatz, wenn auch nur eine Frau irgendwo aus irgendwas rausgeholt wird oder einer Frau auch nur einen Impuls gegeben wird und die sagt, jetzt ziehe ich das mal durch, jetzt mache ich das, dann ist das mein persönlicher Karmapunkt, dann sage ich klasse, und ich hatte diesen Karmapunkt schon, muss ich dir ehrlich sagen, vor etlichen Jahren mit einer Business-Mom, die du auch ganz gut kennst, da ging es auch um dieses Mobbing Thema, und ich hatte vor, weiß gar nicht, vor vier, fünf Jahren gab es mal so ein Artikel im Abendblatt zu Muttertag. Auch ging auch um Mobbing, und da wurde ich netterweise interviewt mit Foto und sowas, total aufregend, und er sagte, dieses Business auf einem Netzwerktreffen zu mir mit Tränen in den Augen. Ich habe diesen Artikel gelesen, und weißt du, was? Der hat mir so geholfen, weil ich fühle mich nicht mehr so alleine mit diesem Scheiß, weißt du, und das war für mich so krass. Da hast du über dieses Thema gesprochen, was ja eigentlich auch ganz ehrlich, ich habe auch lange, das ist ja wie mit diesem Thema Sichtbarkeit, oh Gott jetzt sieht man dich, ist das okay? Was werden jetzt die anderen denken? Was denken, wenn die ehemaligen Kollegen über dich? Scheiß egal! Ich hab das halt gemacht, und dann war es draußen, und es kam zurück, weil diese Business-Mom eben zu mir sagte, danke, das hat mir geholfen, weil ich habe gesehen, da kann man rauskommen, weißt du, was ich damit sagen möchte, und das ist, glaube ich, einfach so mein persönlicher Motor, mich immer mal wieder ein paar Stunden hinzusetzen und im Hintergrund für die Business-Moms ja kreativ zu arbeiten. Gretel Niemeyer: Ja, also, ich kann es ja, wie gesagt, nur aus vollem Herzen empfehlen. Wenn ihr selbstständig seid und eine Mutter und die Kriterien für die Business-Moms damit erfüllt habt, dann werdet eine Business-Mom, weil das ist so geil! Ich erinnere mich, dass die weiteste Anreise zu eurem Business-Mom Geburtstag, war Susanne die kam aus München. Ich bin auch extra dafür in den Zug gesprungen von Berlin nach Hamburg, und das Thema Business Mom in Berlin, das ist auch noch nicht ganz durch, würde ich mal sagen. Es ist wirklich ein richtig cooles Netzwerk, und man merkt einfach das Herz und die Leidenschaft, die da drin stecken. Tanja Haberkorn: Wir machen demnächst mal eine Klassenfahrt nach Berlin. Gretel Niemeyer: Ja, gerne, gerne, und sag mal, du hast jetzt, du hast es vorhin kurz angesprochen, du hast oder hast jetzt auch gesagt, Thema Mobbing und so sobald, also wenn man mit einem Thema eine Tür für jemanden aufmachen kann, das ist schon super. Jetzt stehst du ja noch selber vor Herausforderungen, besondere Herausforderungen. Mit der sagt man: Krankheit, mit der Krankheit deines Sohnes, dass der ja auch oft gar nicht oder lange nicht zur Schule gehen konnte, und so weiter und so fort. Wie machst du das denn? Also wie hysterisches Lachen auf der anderen Seite. Aber woher ziehst du noch die Energie? Wie, wie machst du denn immer noch weiter? Weil ich, ich sehe dich oder ich nehme dich sehr wahr als jemanden, der sehr, sehr viel gibt. Wo zieht denn, die Tanja Haberkorn ihre Energie her? Tanja Haberkorn: Ganz ehrlich, ich versuche manchmal, auf diese Frage selber zu antworten. Ich kann es dir ganz ehrlich nicht sagen. Ich glaube, es ist aber auch, gucke mal unser Zoom, dass wir jetzt hier machen. Das macht mir so viel Spaß und so viel Freude. Ich habe aber bis vor zwei Stunden noch gedacht, oh Gott, ich bin so müde, ich kann das nicht. Können wir das verschieben? Ich schaff das heute irgendwie nicht, das ist alles so anstrengend. Dann war es auch nicht klar, wann kommt der Papa nach Hause, ist die Pflegerinnen nachher da oder nicht. Weißt du, das ist immer alles so. Jeder Tag ist so anders und so neu bei uns. Ich kann den eigentlich gar nicht. Ich weiß morgens nicht, was abends passiert, sagen wir mal so, aber dieses Zoom macht mir jetzt gerade schon wieder so viel Freude, und ich klappe nachher diesen Laptop zu, und werde denken so, hey cool, das war schön heute weißt du, das sind so einfach, und ich glaube, vielleicht ist es einfach auch so, dass ich mittlerweile so viele kleine Sachen auch einfach so so dolle schön finde, weil ich sehr, sehr oft das Thema hatten, wir auch letztes Jahr zu Weihnachten, wenn du dich daran erinnerst mit dieser Weihnachtsfeier, an der sehr viele nicht teilnehmen konnten, aus Gründen einfach. Gretel Niemeyer: Wir beide nicht. Tanja Haberkorn: Wir beide auch nicht, dass ich ganz, ganz oft Sachen absagen muss, nicht machen kann, einfach so, wo ich mich morgens freue und denke, nachher machst du das, und dann kannst du es aber doch wieder nicht machen. Aus Gründen, dass ich mich an so ganz kleinen Sachen so dolle freue, dass sich daraus so viel Kraft und so viel Freude ziehe, wo andere sagen würden aha, warum freut sie sich jetzt über ihren Kaffee? Ja, ich freue mich total über meinen Kaffee, weil der ist toll, der ist frisch gebrüht, der ist lecker, das sind tolle Bohnen! Weißt du, was ich damit sagen möchte, dass es einfach auch total wichtig, dass man sich an so ganz kleinen Dingen einfach auch mal wieder lernt, zu erfreuen. Ich sag nur: Thermomix Party heute abend. Ich finde es jetzt auch total Thermomix Party ist jetzt auch nicht mein persönliches Favorit, aber ich freue mich einfach drauf, ich finde es schön! Gretel Niemeyer: Ja, ja, ich finde, es gibt halt, es gibt halt immer mal für die einen sind es Momente. Ich hatte tatsächlich so einen Moment vor ein paar Wochen. Für dich ist es halt einfach eine komplett umgeschmissen Lebenssituation als das, was du dir wahrscheinlich irgendwann mal gedacht hast, wo wir noch mal kurz checken, was jetzt eigentlich wichtig ist, worauf es ankommt, und so weiter, und das sagt sich immer so daher, aber ich finde, wenn man mal so einen Schock erlebt hat oder eben mit einer Situation konfrontiert, dass die so ganz anders kommt als das, was man sich vorstellt, weil, seien wir ehrlich, Mutter werden, ist schon echt hart genug. Punkt, und das dann noch mit so besonderen Voraussetzungen oder einfach so außerhalb allem, was man sich hat vorstellen können, das ist ja nochmal was ganz anderes, und da dann zu sagen, aber ich schaffe das, hier klarzukommen in meiner kleinen Welt und eben noch so viel zurückzugeben und mich an so kleinen Sachen zu erfreuen, ja! Tanja Haberkorn: Ich ziehe ja auch viel, also, das ist ja auch wieder das Netzwerken, und da muss ich auch wieder ehrlich, also auch dann Antje mal ganz groß danke sagen, weil Antje hat mir vor zwei Jahren auch unglaublich geholfen, und das ist ja, du kommst ja in so eine Situation rein und weißt ja überhaupt erst mal gar nicht, was du machen sollst. Und dann ist das Netzwerk wieder so wichtig, oder die Freunde, die man hat, dass man immer weiß, wen man also ich habe ja auch ich weiß ich, ob du das auch kennst, aber dass du für jeden Lebensbereich hast du ja auch vielleicht eine bestimmte Freundin oder einen bestimmten Menschen, den du dann, wenn ich mich ganz toll freue, dann weiß ich, wen ich anrufen kann, und wenn ich ganz doll traurig bin, weiß ich auch wenig anrufen kann, weißt du, was ich damit sagen möchte. Das ist so, und es gibt dann ja auch so ganz viele harte Keyfacts, die man einfach wissen muss, wenn man ein Kind mit Behinderung hat, die wusste ich auch vorher nicht, weil du wirst ja, wenn du ein Kind gebiert oder auf die Welt bringst, bekommst du kein Handbuch, wo drinsteht, so, und wenn es dann mal sein sollte, dann lesen sie bitte auf Kapitel 15. Nein, Kapitel 15 ist halt Antje, ich so: Antje, was muss ich denn machen, so ungefähr. Und Antje hat natürlich alles rausgehauen, was ich wissen musste, und das hat mir so dolle geholfen. Und jetzt, mittlerweile bin ich ja schon in der Situation nach über zwei Jahren, dass ich dann wiederum anderen Frauen helfen kann und sagen kann, Leute, denkt mal dran, eine Pflegestufe zu beantragen. Ja, das sind Sachen, die sind so mit Scham behaftet, dass man denkt, Pflegestufe, also Quatsch, brauche ich doch nicht so! Also ich bin doch hier! Hallo, Behindertenausweis, Sorry, nee, brauche ich nicht, doch brauchst du! Das ist total wichtig, ist auch für die Rente wichtig. Also ernsthaft, das musste ich auch erst mal lernen, dass, sobald du eine Pflegestufe hast, kannst du ja auch Rentenpunkte sammeln. Leute, das müsst ihr wissen, weißt du, wir müssen darüber reden, und ich finde auch, da kommen wir wieder über dieses drüber reden. Wir müssen einfach über solche Sachen sprechen. Ja, sonst kommt ich meine, was bringt denn das, und auch da wieder, wenn ich dann irgendeiner Frau, sind ja, deswegen sagen wir immer Frauen, aber es sind ja meistens Frauen, die sich darum kümmern. Wenn dann irgendeine Frau mir per Instagram eine Nachricht schreibt, so ja, ich habe auch das Gefühl, dass mein Sohn irgendwie im Autismus Spektrum ist. Ja, hey, lass uns drüber reden, also ich kann dir Tipps geben, wo du dich dran hinwenden musst und so weiter. Also ja, ich ziehe auch viel, keine Frage, aber ich gebe auch gerne, ich finde das ganz wichtig. Gretel Niemeyer: Ja, ja, und da schließt sich auch so ein bisschen der Kreis, dass wir halt wirklich lernen dürfen, dass wir durch diesen ganzen Kram, egal was, nicht alleine durch müssen, egal was wir vielleicht schon mal erlebt haben in der Vergangenheit, was uns geprägt hat oder was auch immer, ne Stichwort, was davon erzählt hast oder ob wir jetzt mit einer schwierigen Situation konfrontiert sind oder ob es irgendwelche Kunden sind, die scheiße sind, oder unser Partner, der uns zur Weißglut treibt, oder was auch immer, dass wir halt nicht alleine durch das durch müssen und dass es immer jemanden gibt, der helfen kann oder die das schon erlebt hat, die zuhört. Also ja, genau für sowas sind so tolle Netzwerke oder das tolle Netzwerk, was ihr da gegründet habt, gut. Tanja Haberkorn: Ja, das glaube ich auch, weil bei uns kann man wirklich alles loswerden, was man loswerden möchte, und man ist nicht allein, und um Hilfe fragen, ist ja nun wirklich auch existenziell wichtig und wahnsinnig schwer. Ja, das müssen wir auch wirklich lernen, aber ich habe das jetzt in den letzten zwei Jahren also auch wirklich ich sag mal, durch eine harte Schule lernen müssen, dass man es einfach ab und zu mal machen muss, und die Hilfe wird einem ja auch auch zugeworfen, wenn man erst mal fragt, das ist wirklich so, sei es auch nur, also auch wieder zum Business zurückzukommen, sei es auch nur im Business. Ich habe hier auch oft gesessen und konnte viele Aufträge einfach nicht mehr abarbeiten, weil ich kann, ab 23 Uhr ist bei mir auch Schicht im Kopf. Dann werde ich zwar kreativ, aber kann dann auch keine Buchhaltung mehr machen. Aber auch da muss man sich dann versuchen, Hilfe zu suchen oder abzugeben oder zu sagen, hey, den Grafikauftrag mache ich jetzt nicht mehr selbst, das gebe ich jetzt ab oder oder oder diverse Aufgaben, die man einfach mal abgibt. Gretel Niemeyer: Und ich finde, das macht dir ja auch noch vielleicht so, als Pondon nochmal erwähnt, das macht ihr auch super bei den Business-Moms, dass es halt einerseits diese Sache ist, okay, ich kann über die privaten Sachen, Herausforderungen und so weiter reden und gleichzeitig, du hast es kurz vorhin angesprochen mit dem Thema Finanzen, Alltagsvorsorge und so weiter. Ihr hattet auch auf einem Salonabend das Thema Imposter und so weiter. Ihr habt Workshops, Masterclasses gegeben und so weiter, dass ihr ja auch regelmäßig guckt, was für Wissen brauchen denn unsere Business-Moms, um unabhängig zu sein, um ein vernünftiges Business aufzubauen, um vernünftiges Geld zu verdienen und so weiter. Also, es ist ja nicht nur, und das wäre ausreichend, aber es ist ja nicht nur dieser Netzwerkeffekt, sondern da steckt ja auch ein Gewisses, eine gewisse Bildung auch noch dahinter. Tanja Haberkorn: Stimmt, da haben wir auch grad drüber gesprochen. Gretel Niemeyer: Haben wir gar nicht drüber geredet, und jetzt ist unsere Zeit tatsächlich vorbei. Ich möchte euch allen wirklich nur noch mal ans Herz legen, guckt mal bei den Business-Moms vorbei, auf der bald ganz tollen neuen Website, auf dem Instagram Profil, sucht euch die Tanja sonst einfach mal so und startet einen Schnack mit der. Es ist eine ganz tolle Frau, und auch die anderen Business-Moms und Mitgründerinnen oder Mitstreiterinnen sind ganz toll. Dir, danke ich für das Gespräch, Tanja. Tanja Haberkorn: Danke, Gretel. Ich bin ganz, ich bin ganz voll, gerade, voll schön, richtig gut! Gretel Niemeyer: Ich kann dir versprechen, du hast schon viele Karmapunkte gesammelt, also dein Karmapunktekonto dürfte schon sehr voll sein. Tanja Haberkorn: Ja, das ist doch auch immer was schönes, oder ist gut für die Rente. Gretel Niemeyer: Genau, und wenn ihr noch ein paar Karmapunkte verdienen wollt, klasse Überleitung, dann gebt uns ein paar Sterne, ein paar Bewertungen auf unseren Podcast, und genau alles, was die Business-Moms betrifft, verlinken wir unter diesem Youtube Video oder auch unter dem Podcast. Euch einen schönen Tag! Tanja Haberkorn: Gretel, alles gute! Gretel Niemeyer: Ciao. Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie

  15. Über limitierende Glaubenssätze, Selbstverantwortung & Verkaufen ohne Druck Was dich so richtig ausbremsen kann in deinem Business? - Klar, da gibt’s mehrere Gründe! Aber eine der Hauptursachen für Verzetteln, fehlende Sichtbarkeit und hardcore Licht-under-the-Scheffel-Stelling sind die Geschichten, die wir uns den lieben langen Tag selbst erzählen aka limitierende Glaubenssätze. Ein ganz besonderes Modell lief Laura und Gretel kürzlich in Form von “Ich habe keine Kinder, also muss ich ja mehr leisten” über den Weg. Grund genug für uns, den Mindfuck in dieser Folge aufzugreifen. Außerdem schnacken wir darüber, warum uns Selbstverantwortung wichtig ist. Warum wir Verkaufen über Druck einfach nur ätzend finden. Und warum wir niemanden über die Schwelle tragen. Freu dich auf eine spritzige Folge MOIN um NEUN, ganz in Laura-&-Gretel-Style 🤘🏻 Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin, Willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel, und man muss das fast mit Trommelwirbel ankündigen. Es gibt endlich mal wieder eine Folge von uns beiden: Hallo Laura! Laura Roschewitz: Ja, ja, hallo, hallo, ich freue mich, und ja, die werden ja sozusagen ein bisschen knapper, als sie das früher mal waren, die gemeinsam Folgen. Ich erinnere an unsere fünf Folgen die Woche Starterzeit. Genau, aber umso schöner, wenn wir uns dann Zeit nehmen und zusammen eine Folge aufnehmen. Gretel Niemeyer: Genau natürlich sind wir hinter den Kulissen in allen möglichen Formaten sehr, sehr eng miteinander verbandelt, fangen morgens um sieben an, miteinander zu schreiben und schnacken und hören irgendwann kurz vor Mitternacht wieder auf. Also, es geht uns gut, wir mögen und lieben uns immer noch. Wir haben immer noch die geilte Mastermind südlich des Nordpols zusammen, aber da ist im Moment so viel los tatsächlich, dass es eben nicht so oft zu gemeinsamen Podcast folgen, reicht. Also genau, keine Sorgen machen! Uns geht es gut. Laura Roschewitz: Voll der gute Hinweis. Stimmt, wenn man uns so von außen sozusagen zuhört, könnte das so wirken, als hätten wir wenig Kontakt oder uns wenig zu sagen. Dem ist definitiv nicht so. Gretel Niemeyer: Ähm, da möchte ich vielleicht, da möchte ich vielleicht eine kurze Episode mal reinschmeißen, dann tatsächlich, wenn ich mit meinen Kindern gerade im Auto sitze und Laura ruft an, dann sehen die Kinder, wer da anruft, und dann kommt von hinten immer so Laura, Laura, Laura immer nur Laura. Also die Liebe ist ungebrochen! Laura Roschewitz: Sie strahlt auf die ganze Familie aus. Gretel Niemeyer: Auf jeden Fall. Laura Roschewitz: So viel einmal zum Hintergrund. Heute haben wir uns zusammengetan zu dieser Podcastfolge als sozusagen mit dem Aufhänger, dass wir immer mal wieder merken, dass eben unsere Kund:innen und unsere Smashies so divers sind in ihren Glaubenssätzen und Mindfucks wie wir natürlich auch selber und Gretel, da ist dir gerade mal wieder einmal über einen Weg gelaufen, der irgendwie so speziell ist, dass wir das mal zum Anlass nehmen wollten, diese Podcastfolge heute aufzunehmen. Gretel Niemeyer: Ganz genau also, was du ja gerade schon gesagt hast in unserer Mastermins Smashi it!, da haben wir um die 20, 25 Frauen drin aus ganz Deutschland, Österreich, Schweiz in verschiedensten Lebenssituationen, Altersstufen, Persönlichkeitsausprägungen und eben auch mit sehr, sehr unterschiedlichen Businesses. Und vor kurzem kam mir einen Glaubenssatz unter, und der lautete ungefähr so, ich habe ja keine Kinder, also habe ich ja viel mehr Zeit und müsste viel mehr schaffen, als das Mütter tun. Und das hat so einen Druck aufgebaut bei unserer Kundin, die gesagt hat, wie kann das eigentlich sein? Ich habe ja keine Kinder. Eigentlich habe ich so viel Zeit, ich müsste doch viel mehr schaffen als alle anderen. Und als ich das das erste Mal gehört habe, musste das erst mal so rein sickern, und ich dachte, so krass meine unmittelbare Antwort darauf war, so hätte ich keine Kinder, ich würde gar nichts geschissen kriegen, weil ich durch meine Kinder erst einen gewissen Fokus habe, weil ich ja ein knappes Zeitfenster habe, und dann gucken wir aber natürlich hin und gucken uns solche Glaubenssätze auch an, weil das ist ja oft so. Bis zu dem Moment, wo ich das ausspreche, wo ich das jemandem sage, dem ich vertraue, sind ja unheimlich viele Stunden da reingegangen, dass wir erstmal ein unangenehmes Gefühl hatten, dass das irgendwie was unbestimmtes war, dass wir dann irgendwann festgestellt haben, was uns da eigentlich beschäftigt, dass wir es dann irgendwann in Worte gefasst haben, vielleicht, dass wir uns dann auch noch dachten, wie dumm ist das denn? Das kannst du ja gar keinen sagen, und wirklich so, ich, ich finde immer die Reise von dem diffusen Gefühl zu, ich spreche das an, und ich kann das wirklich, ich kann das wirklich klären. Die ist ja manchmal sehr, sehr lang, und es ist ja wahnsinnig belastend. Laura Roschewitz: Total, und das ist ja wie so ein Tintenfisch im inneren, so mit so Tentakeln, das greift irgendwie an die verschiedensten Stellen. Und bei dem Beispiel zum Beispiel haben wir uns ja auch ausgetauscht, weil du bist Mutter, ich bin nicht Mutter. Das heißt, wir haben sozusagen ja auch beide Perspektiven und können ja, glaube ich, auch ganz oft, was zum Beispiel sowas angeht, hier auch bisschen miteinander diskutieren und einfach unterschiedliche Rollen einnehmen, was ich super wertvoll finde, und ich kann den Glaubenssatz durchaus nachvollziehen, weil es sich natürlich für vielleicht eine nicht Mutter wie mich tatsächlich so anfühlt, als würde da ein großes Projekt in meinem Leben nicht stattfinden, was bei anderen stattfindet, und dann automatisch sozusagen in mir die Überzeugung sein, ja, das kann man ja mit Arbeit füllen, also was denn auch sonst, und gleichzeitig erleben wir ja auch immer wieder, finde ich bei uns selber, aber vor allem auch bei unseren Smashies, dass da so viele Themen innen schlummern, bis sie dann, wie du es gerade meintest, irgendwann mal so an die Oberfläche ploppen. Und da erinnere ich mich tatsächlich auch noch an ein Beispiel, jetzt gerade sehr präsent, als wir in einer Mastermind Runde an einem Donnerstag zusammen waren und es bei einer Smashi um das Thema introvertiert halt ging, also eine Person, die so innerlich immer gesagt hat, ich müsste mehr auf die Bühne, ich müsste mehr von mir zeigen, die anderen können das doch auch. Warum kann ich das nicht? Also so ein total belastendes Thema, auch, weil es der Person ja einfach überhaupt nicht liegt, einfach gar nicht intuitiv ist, und dann so mal auszusprechen in seiner Mastermind runde, ja, ich, ich bin wirklich einfach introvertiert mir, ich bin nicht so eine Sprech-Denkerin, mir fällt das schwer, hat, glaube ich, einen totalen Reas gegeben, so einen, ah total cool, ich kann mich damit zeigen, und ich bin trotzdem gut, und das ist ja immer ganz wichtig. Ich kann trotzdem auch eine erfolgreiche Unternehmerin sein. Gretel Niemeyer: Ja, absolut, und das schöne ist ja auch, dass das viel dann darüber geht, schon mal zu sehen, ach, guck mal, ich bin gar nicht alleine damit. Auch das, wie du sagst, du sprichst das in der Mastermindrunde an, und vielleicht geht es zwei, drei Frauen sofort ähnlich, also unsere Mastermind Runden. Da sind ja nicht die 20 Frauen mit dabei, sondern das ist eine Runde von etwa zehn, ähm Frauen, und dann coachen zwar Laura und ich in dieser Gruppe, aber die Frauen sind im Chat ja präsent und schreiben dann auch. Ja, kenne, ich, geht mir auch so, oder krass, warum ist das denn so und so bei dir? Vielleicht kannst du das und das mal ausprobieren, also einfach wirklich rauszugehen und in den Dialog zu gehen und tatsächlich schon mal zu wissen, ich bin damit nicht alleine. Ich muss vielleicht gar nichts daran machen, weil ich muss mich gar nicht anpassen, aber wenn ich es möchte, dann gibt es vielleicht zwei, drei Tricks und Hacks und best practices, die ich anwenden möchte, um diesen Glaubenssatz zu Leibe zu rücken. Und ja, das ist für mich eben auch so diese Mastermind Magie, weil wir halt einerseits ja immer eher feste Themen besprechen, sowas wie hey, so sollte dein Angebot aussehen, das ist deine Zielgruppe, das ist der Preis, den du dafür verlangen kannst. Geh raus, das ist deine Marketingstrategie und so weiter und so fort, Planung etcetera pp, und dann gibt es eben auch diese weicheren Themen, die genauso gut und genauso wichtig zum Unternehmerinnen sein dazugehören wie eben dieser handwerkliche Teil, sag ich mal. Laura Roschewitz: Total, und gerade dieses in dem weichen Bereich finde ich so, dieses sich zeigen. Ganz viele von diesen Fragen fingen in unserer Mastermind ja schon an mit, "Ich weiß irgendwie gar nicht so genau, wie ich das jetzt sagen soll oder ob das hierher gehört", und manchmal machen wir beide dann ja auch so ein, wenn diese Person das dann erzählt hat, so ein Stopp, wer von uns kennt das noch? Und dann gehen eigentlich immer so Hände hoch, und das ist irgendwie so tatsächlich auch diese Magie, und ich glaube, was du gerade meintest, dieses, es hat halt, oder es braucht ja immer sozusagen, um es jetzt mal psychologisch zu sagen, so die Ratio und die Emotion. Also es braucht ja immer beides, um sich zu entwickeln, um voranzukommen, und das finde ich halt so spannend, dass wir in diesen, sagen wir mal zwei Stunden einer Mastermindrunde an einem Donnerstag zusammen ganz viele rationale Themen irgendwie bewältigen und sozusagen das Werkzeug holen, den Schraubenkoffer und dran rumschrauben und dann gleichzeitig aber auch so emotionale Sachen kommen, und das heißt, dass wir ja ganz oft auch hören, dass dann die Smashies aus der Session rausgehen und vielleicht ein Werkzeug gekriegt haben für ihr ganz konkretes Problem, weil das sozusagen Unternehmerinnen Auto gerade nicht anspringt, aber auch irgendwie noch mal so einen emotionalen, ja Werkzeugkoffer mitbekommen, und das ist, glaube ich, wirklich sehr speziell. Gretel Niemeyer: Ja, absolut, also das, das ist auch jedes Mal wieder spannend. Also, ich glaube, ich habe noch keine Mastermind erlebt, wo am Ende nicht der Satz gefallen wäre, ich bin mit einer ganz anderen Frage reingekommen, aber ich habe so viel von allen anderen Fragen gelernt. Es ist richtig krass, ich weiß jetzt genau, wie es weitergeht, und das ist richtig schön zu merken, dass ich damit, dass ich damit einfach nicht alleine bin und dass ich da auch nicht alleine durch muss, und das hören wir ja auch schon bei Smashies, die vielleicht gerade zwei Wochen dabei sind oder vier Wochen dabei sind, zwei Sessions mitgemacht haben, weil die Mastermind ist, ja alle zwei Wochen, und da dann tatsächlich auch sagen, boah das war die beste Entscheidung, nicht mehr alleine durch dieses ganze Ding durch zu müssen. Also, wir haben das von so vielen gehört, von Julia, von Judith, von Lisa und Kathrin, eigentlich durch die Bank weg, einmal so, ja man, das war die richtige Entscheidung, weil wir einfach auf allen Ebenen richtig aufgegleist werden, und ja, also, das finde ich, ist immer das das schönste Feedback eigentlich. Laura Roschewitz: Und es ist ja eben auch so, dass dass wir halt für für jede Entscheidung, die wir treffen, ähm, ja wieder diese beiden Parts brauchen. Wir brauchen irgendwie Zahlen, Daten, Fakten, wir brauchen irgendwie… Wenn du jetzt zum Beispiel schon länger überlegt, ob du eine Smashi sein möchtest, dann wird auch in diesem Entscheidungsprozess fallen ja immer rationale und emotionale Themen mit rein. Also wie lange geht es, was kostet das, wie kann ich mir das vorstellen, wie oft treffen wir uns, an welchen Zeiten? Das sind ja so die die logischen Punkte, und gerade bei solchen Entscheidungen sehen wir aber auch ganz oft, dass irgendwie emotional noch ganz viel dahinter ist, und dem kann man natürlich auch unterschiedlich begegnen. Also, wenn man eine Entscheidung trifft, die nicht super klar ist für einen, sondern wo man ein bisschen drüber nachdenken muss, ist es ja einfach auch oft so, dass die Emotionen einen blockieren oder irgendwie es einem schwer machen, dass man denkt, ja, ich würde schon gerne, aber vielleicht später, oder ich würde gerne, aber ich traue es mir doch nicht richtig zu, oder das macht mir dann irgendwie Druck, oder vielleicht bin ich da doch nicht richtig mit meinem Thema. Also ich finde, da können wir auch ganz häufig sehen, schon ganz am Anfang in Smash it! oder auch schon davor, vor allem, ähm, dass es nicht nur diese Fakten sind, die irgendwie zu einer Entscheidung führen oder dagegen, sondern eben auch dieser emotionale Bereich, also was wir dann später in der Mastermind, halt auch abdecken, diese beiden Pole, die spielen eben auch schon vor der Entscheidung eine Riesenrolle. Gretel Niemeyer: Ja, und wir sagen ja auch ganz klar, wenn du jetzt überlegst, ob Smash it! für dich das richtige ist, buche einen Passigkeitscheck mit uns, es ist unverbindlich. Es ist gar kein Problem, wenn du danach feststellst, das passt gerade gar nicht. Tatsächlich hatten wir letzte Woche zwei Gespräche, und es passte bei beiden gerade nicht bei der einen finanziell. Die andere hat gesagt, ich möchte so gerne, aber mein Bauch sagt, noch nicht hell yes, und das ist für uns halt auch die krasse Voraussetzung, das, was wir machen in dem Programm. Es ist auf dich zugeschnitten, du hast deine eigene Roadmap, du hast deine eigenen Themen, wir haben Kursbereich, indem du genau die Sachen sozusagen bekommst, die du gerade brauchst, und trotzdem musst du das machen, du musst rausgehen, du musst diese Sachen bearbeiten, an dir arbeiten und so weiter. Deswegen muss es halt auch gerade für dich, sag ich mal, der richtige Moment sein, und aber trotzdem # so ein richtiger Moment. Die Frage ist halt immer so was, und da schließt sich eigentlich so ein bisschen der Kreis zu dem, Mutter sein, was ist denn der richtige Moment, um ein Kind zu kriegen, um so was, so ein Programm zu starten? Wo möchte ich wann stehen? Sind einige Sachen, wie du gesagt hast, sind einige Sachen nur rationale Entscheidungen, oder darf eben auf die Emotion da mitspielen? Und tatsächlich, glaube ich, habe bei fast jeder Smashi von uns am Ende die Emotion auch so den Ausschlag gegeben. Dieses, ich will dazugehören, ich will das lernen, ich will diesen Anschub kriegen. Ich will einerseits vielleicht irgendwie ein bisschen gepusht werden und andererseits aber von den anderen auch lernen. Und was wir so versprechen können, was du halt in Smash it! nie erleben wirst, ist, dass wir so Druck aufbauen. Wir arbeiten generell nicht mit Druck, also auch nicht mit, du musst jetzt buchen, weil dann wird der Preis teurer oder es gibt dann keine Plätze mehr oder so. Aber wir arbeiten halt sehr stark mit so, und es geht einfach auch darum, dass du das für dich klar kriegst und dass du es dann auch so anwenden kannst. Also schleimige, schleimige Salespraktiken, die wirst du bei uns auch nicht lernen. Laura Roschewitz: Nee, weil das eben eine Entscheidung, die aus Druck getroffen ist, ist eben für mich, für uns irgendwie nicht so eine wertvolle Entscheidung. Die ist dann nicht so tief, und wir wollen halt, dass Menschen in Smash it! kommen, die einfach sagen, ja, ich möchte das, ich trau mich das, und ich finde aber auch nochmal ganz wichtig, wo wir eben so über Bauchgefühl gesprochen haben und so, wir wollen wirklich Menschen, die einer Selbstverantwortung sind, die für sich sagen, das macht mir vielleicht eine Höllenangst. Also ich weiß nicht genau, wie das alles funktionieren wird, aber ich traue mir das zu. Ich vertraue mir auch als Unternehmerin, als Mensch, und ich finde, wenn man mit so Druck Methoden arbeitet, was wir ja auch sehr, sehr viel sehen im Marketing, irgendwie von anderen Menschen im Online Business, dann müssen wir uns natürlich nachher auch nicht wundern, wenn die Person gar nicht so intrinsisch motiviert ist. Ich meine, es beruht alles auf Vertrauen und Freiwilligkeit und Zusammenarbeit. Wir, es gibt zwar bei uns ein Commitment Vertrag, aber der ist wirklich, um sich eben noch mal mit sich selber zu committen, und ich finde das so wichtig, dass wirklich auch mal als ganz klares Statement zu haben, so. Wir wollen nicht mit diesem Druck arbeiten, weil wir A das nicht mögen, dass Menschen so unter Druck gesetzt werden, weil es B aber auch dir selber schadet, uns schadet und der Gruppe auch schadet, wenn Menschen reinkommen, die eigentlich gar nicht ready sind. Und gleichzeitig möchte ich aber auch nochmal sozusagen eine Lanze dafür brechen, dass sich nicht immer alle Entscheidungen nur nach ich bin frisch verliebt im Frühling anfühlen sollten und müssen, sondern manchmal darf man auch bauchgrummeln haben, was vielleicht einem dann doch Angst macht. Also, ich finde, wir dürfen auch von diesem sehr toxisch positiven wegkommen, das eine Entscheidungen immer nur sich ganz toll anfühlt, sondern ich glaube, wenn du den Ruf hörst, dann darf es auch manchmal. Also, meine besten Entscheidungen im Leben haben sich manchmal richtig scheiße angefühlt in dem Moment und sogar auch manchmal Tage und Wochen. Gretel kann da voll ein Lied singen. Das heißt, das waren aber oft die besten Entscheidung, nicht weil ich über mich hinweggegangen bin, sondern weil ich über mich hinausgewachsen bin. Das ist halt ein Unterschied, finde ich. Gretel Niemeyer: Ja, absolut, und ich meine, wir haben beide auch gut Geld in die Hand genommen, um unsere eigenen Mentoren zu suchen und mit denen zu arbeiten, und jedes Mal Schnappatmung pur, jedes Mal, oh Gott, oh gott, was tue ich hier eigentlich? Was könnte ich mit dem Geld alles sonst anstellen? Und bei mir ist es aber zum Beispiel immer so, immer wenn es dann weg ist, dann hab ich halt so ja geil, und jetzt los geht's, go for it. Jetzt ist dann auch dieses Commitment da, was zu machen und was zu reißen, und ich finde auch das, sehen wir halt in Smash it!, dadurch, dass ein gewisses Investment da ist, sind die Frauen auch investiert, da rein, Sachen zu verändern, und trauen sich eben auch schon beim ersten oder zweiten Mal Sachen zu offenbaren, weil sie einfach sagen, ich bin doch hier, um was zu verändern. Ich bin doch hier, um mich zu entwickeln, sowohl als Unternehmerin als auch als Mensch, und deswegen gehe ich einfach all in und zeig mich hier und bin, wie ich bin, und nehme mit, was ich mitnehmen kann, und öffne mich eben auch mit solchen Glaubenssätzen wie der, mit dem wir jetzt gerade gestartet sind, weil ich einfach möchte, dass es einen Unterschied macht, und das finde ich ja, das ist einfach cool, und wir haben ja jeden Monat etwa vier neue Smashies die starten, finde ich auch nochmal spannend zu sagen, die ganze Gruppe ist darauf ausgelegt. Wir wissen das immer, welche starten wir wissen, dass welche das Schiff belasten. Wir wissen das einige verlängern, das heißt, du hast alte Hasen drin, du hast Frauen drin, die mit dir grad starten, und es ist einfach so ein cooler flow und eine coole Energie, die dich da einfach durchträgt durch den Prozess und ist einfach eine krasse Motivation, einfach auch. Laura Roschewitz: Total, und das ist vielleicht manchmal sagen wir, ja, wir sind auch so wie zwei Autobahn Leitplanken quasi an der Seite, aber das Auto steuern und gasgeben, das musst du als Unternehmerin natürlich selber machen. Wir werden ja jetzt nicht, weil wir werden uns nicht hinsetzen und das Ding steuern oder sozusagen übernehmen. Und es geht ja wirklich darum, dass wir da sind, dass wir wirklich, wir sind auch noch, wir haben auch in Standstreifen, da kannst du pausieren, wir haben schöne Parkplätze, wenn mal was zwischendurch ist. Hm, und ich glaube, dass es ganz, ganz viele Frauen gibt, die in ihren kleinen unternehmerischen Fahrzeugen auf diesen Park and Ride Plätzen sozusagen stehen und so schon dahin luschern, wo es auf die Beschleunigungspur geht. Und wenn du da vielleicht gerade stehst in deinem Auto und vielleicht schon die eine oder eine Kanne Kaffee getrunken hast und drinsitzt, dann laden wir dich wirklich von Herzen ein, buch dir, buche dir einen Passigkeitscheck mit uns. Wir sind ja, wir sind freudig, weil wir einfach dadurch auch immer wieder total viel lernen, tolle Fragen gestellt bekommen, die wir selber vielleicht gar nicht auf der Platte haben, weil wir ja wieder im Expertinnen Modus sind und macht für uns einfach unser täglich Brot ist. Deswegen, buch dir einen Code und lass uns da einfach ins Gespräch kommen, wie es da ist auf deinem Parkplatz und wie deine Beschleunigungsspur aussehen könnte. Gretel Niemeyer: Was soll ich sagen? Ich habe nichts weiter dazu zu sagen. Das war ja wohl der geilste Abschluss ever. Trau dich, sei mutig! Vertraue in dich, und wenn du Bock auf Smash it! hast, lass uns schnacken. Wir haben auf jeden Fall sehr, sehr viel Lust dich kennenzulernen. In diesem Sinne dir noch einen schönen Tag! Like diese Folge natürlich auch sehr gerne. Gib uns ein paar Sterne, schreib uns einen Kommentar oder melde dich bei uns unter Team@LauraundGretel.de. Laura Roschewitz: Genau, bis dann. Ciao.

  16. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Die Gerüchteküche 👩‍🍳 ist mal wieder auf Hochtouren, auch zum Jahresstart 2023! 🔴 E-Mail Marketing ist tot! 🔴 Ads auf Facebook laufen nicht mehr! 🔴 Conversions = Katastrophe! 🔴 ChatGPT wird alle Texter:innen arbeitslos machen! Bei so vielen Gerüchten haben wir es uns nicht nehmen lassen, einen Experten einzuladen, der so dicht am Puls der Zeit sitzt wie wenige im Bereich Online-Business. Sebastian Fiddicke, Unternehmer, Inhaber einer Social Media Agentur und Multitalent, der aktuell gerade acht Launches von Onlinegrößen wie Katrin Hill und anderen Unternehmer:innen parallel begleitet und uns ehrliche, spannende Einblicke in die Welt seiner Arbeit gewährt. 🤗 Unter anderem beantwortet er die Frage, wie es ihm gelingt, immer wieder in den Fokus zu kommen, wie er mit seiner Energie haushaltet und was er Selbstständigen in der Startphase für Tipps mit an die Hand gibt. Hör unbedingt mal rein 🎧 und Folge Sebastian auf Instagram: https://www.instagram.com/sebastian.fiddicke/ Oder kontakte ihn über seine Website: https://sebastianfiddicke.de/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Gretel und Laura. Und wer uns sehen kann, sieht es und wer uns zuhört, hört es jetzt von mir, Laura, dass ich heute nicht mit Gretel schnacke, sondern ich wichtigen Besuch zu Gast habe, hier bei Moin um Neun, nämlich Sebastian Fiddicke. Herzlich willkommen! Schön, dass du da bist. Sebastian Fiddicke: Vielen, vielen Dank. Schön für die Einladung. Freue ich mich. Laura Roschewitz: Super, Vielen Dank dir! Ich bin super gespannt. Vielleicht kennt ihr Sebastian. Ich gehe davon aus, dass ihr ihn kennt. Wenn nicht, wird sich das jetzt in den nächsten 20 Minuten auf jeden Fall ändern. Und das sollte sich auch ändern, denn Sebastian begleitet mich als Unternehmerin jetzt schon weit über ein Jahr. Ich glaube, wir sind schon so bei anderthalb Jahren bestimmt angekommen mittlerweile und hat mir unglaublich geholfen, mich weiter zu entwickeln. Von der Selbstständigen zur Unternehmerin und ja, hat mir einfach sehr, sehr, sehr viele ganz tolle Tipps mitgegeben und ganz viel an seiner Expertise, an deiner Expertise einfach mich teilhaben lassen. Und bevor ich versuche, dich in meinen Worten vorzustellen, denn das nicht gar nicht so ganz einfach. Du bist für mich einfach ein totales Role Model, Vorbild, Unternehmer und auch ein unternehmerisches Schlitzohr. So würde ich dich beschreiben. Stell dich doch gerne noch einmal hier so vor denjenigen, die dich vielleicht noch nicht so gut kennen. Sebastian Fiddicke: Ja, vielen, vielen Dank. Ja, jetzt im Sommer müssen es ziemlich genau zwei Jahre sein, dass wir zusammenarbeiten. Ja, ich bin Sebastian, 41. Ich bin Familienvater. Ich komme aus Dortmund, wohne in Dortmund so ziemlich zu gleichen Teilen in Dortmund und in Köln. Denn ich habe eine Marketingagentur und nicht alleine habe ich mit meinem Kompagnon zusammen. Wir haben auch noch ein Handyladen, Bauunternehmen, Elektrounternehmen. Das heißt, das Thema Marketing haben wir ursprünglich eigentlich nur inhouse gemacht für unsere anderen Unternehmen. Und das hat mir dann so viel Spaß gemacht, dass wir das quasi aus unseren eigenen Unternehmungen aus gegründet haben. Haben eine Marketingagentur gegründet, hier Once Six Digital Consulting GmbH, sitzt in Köln, sitzt in Dortmund. Ja, was wir machen, ist Performance Marketing. Also wir schauen uns Businessmodelle an, schauen, wie wir dir digitalisieren können und schalten dann dafür auf sämtlichen Plattformen Werbung. Wir entwickeln die Strategie, erstellen die Werbemittel und machen das für uns, für unsere Projekte und machen es aber auch als Dienstleister für unsere Kunden. Laura Roschewitz: Wer sind denn, wenn wir jetzt mal so in unsere Richtung schauen von unseren Zuhörerinnen, die hier bei Moin um Neun uns zuhören, das sind ja viele Soloselbstständige, auch einige, die noch in der Gründung sind, zum Teil auch im Nebenberuf noch selbstständig sind oder vielleicht sogar auch aktuell noch damit liebäugeln, sich selbstständig zu machen. Aber eben auch einige Selbständige, die so in den ersten fünf Jahren ihres unternehmerischen Wirkens sind. Was sind denn so Menschen oder typische Berufsgruppen oder Personen, die ihr begleitet? Wie können wir uns das so vorstellen? Sebastian Fiddicke: Also wir haben im Unternehmen, da mehrere Zweige, aber jetzt im Hinblick hier, was wir hier haben, ist ganz viel mit Menschen, die ein Coaching Business haben, die vielleicht Onlinekurse verkaufen, die eine Dienstleistung anbieten. Also das ist ganz, ganz häufig so in dem Segment, wen wir da betreuen und begleiten. Laura Roschewitz: Ja und was ja da immer wieder ein Riesenthema ist, und da wollen wir jetzt gleich mal drauf zu sprechen kommen, weil es uns auch in unserer Mastermindgruppe und überall immer wieder begegnet ist ja, so ein bisschen, sag ich mal, so ein Kampf zwischen ja, welche Plattform bespiele ich? Bespiele ich jetzt Insta oder bespiele ich Facebook oder bespiele ich? Gehe ich jetzt? Bin ich modern und gehe auf Tiktok oder YouTube? Oder muss ich alles machen und das so auf der einen Seite und auf der anderen Seite steht ja so das good old E-Mail Marketing, also einen eigenen Newsletter aufzubauen und eigene E Mail Liste zu aufzubauen und darüber, sagen wir mal klassisch zu launchen an seine Liste. Hol uns mal rein, wie du das so aus deiner Agenturperspektive und aus hunderten von Unternehmen gerade wahrnimmst. Jetzt 23, wo stehen wir da? Sebastian Fiddicke: Finde ich total spannend. Das ist vor allem ein Riesenunterschied, ob wir jetzt zusammenarbeiten mit großen Firmen und oder mit Soloselbstständigen. Bei den Soloselbstgängen mit denen fange ich einfach mal an, die, die wollen sehr häufig, so die goldene Gans, das heißt, die wollen das abwiegen. Ist Instagram vielleicht jetzt wertvoller oder ist Tiktok jetzt gerade wertvoller? Und dann ist häufig deren Strategie? Hop oder Top. Entweder ich gehe bei Instagram all in oder jetzt habe ich gehört, Tiktok ist super. Dann wollen die auf eine Plattform all in gehen und bewerten dann häufig diese Plattform danach. Wie schnell gewinnen Sie Follower? Das ist häufig so das Majoring bei Solopreneuren. Bei Unternehmen ist es ganz was anderes. Die betrachten das Ganze mehr in so einem Marketingmix und die sind schon zufrieden, wenn die sagen Wow, wenn wir auf Tiktok nur einen Kunden im Monat holen, den wir auf anderen Plattformen nicht holen, grüner Haken dran hat sich gelohnt. Auf Facebook fünf Kunden, auf Instagram sieben Kunden. Was man glaub ich verstehen muss, ist das das Herzstück, das, wo man verkauft. Damit sollte man anfangen. Und aus meiner Sicht ist der Kitt, der alles zusammenhält, nach wie vor E-Mail Marketing und die E-Mail Liste. Also, wenn man es sich so vorstellen mag, ist in der Mitte das Schwungrad, was du hast, bei dir im Motor, das ist dein E-Mail Marketing. Und jetzt muss man sich überlegen, wie bekomme ich die E-Mail Adressen? Ja, und das werden dann zum Beispiel Facebook, Instagram, Tiktok, Google, YouTube, LinkedIn, was auch immer ich da haben möchte. Die dienen vor allem so als Lieferant, um die E-Mail Liste zu befüllen. Also wenn man sich das Ganze so vorstellt, ist das wirklich wie einfach so der erste Kontakt, wo man jemanden das erste Mal kennengelernt hat. Als ob man auf verschiedenen Plätzen Flyer verteilen würde. Ich bin jetzt hier in Dortmund, kann man sich vorstellen, Dortmund wäre vielleicht Facebook. Instagram ist Bochum, LinkedIn ist Oberhausen. Ich stehe, ich hol mir morgens Flyer, fahr mit einem Kleinbus einmal diese ganzen Städte ab, gibt diese ganzen Flyer ab und lad die Leute eigentlich alle zu mir ins Büro nach Dortmund. Das heißt, in all diesen Städten kriegen die meinen Flyer. Das ist wie mein Social Media Marketing. Dann haben die meinen Flyer, kommen in mein Büro, das ist mein E-Mail Marketing. Und im E-Mail Marketing, da verkaufe ich dann. Dann schick ich die Leute entweder per E-Mail in mein Webinar, um da zu verkaufen, oder ich schicke sie auf meinen Podcast um vielleicht da zu verkaufen. Oder ich schicke sie in Erstgespräch, um da zu verkaufen. Oder ich schicke sie auf eine Landingpage, um dann da zu verkaufen. Wenn man das so im Spiel hat, dann hat man auch glaube ich diesen Stress nicht so. Dann weiß man hey, man muss gar nicht auf Tiktok jetzt von null auf 10.000 Follower gehen, in zwei Wochen oder in drei Wochen oder in drei Monaten, sondern man bespielt die verschiedenen Gruppen und weiß, man muss die immer nur in seine E-Mail Liste lotsen. Laura Roschewitz: Ja, ja, das heißt, das was ja finde ich relativ viel passiert, was einem irgendwie jetzt verschiedene Ads sozusagen vorschlagen oder so, dieses E-Mail Marketing ist tot und setzt da nicht mehr drauf. Das ist so wie ein Briefschreiben, das macht sowieso keiner mehr, keiner öffnet das. Da hast du dann offensichtlich andere, andere Erfahrungen einfach auch mit gesammelt. Sebastian Fiddicke: Komplett. Wir haben jetzt in den letzten Tagen in Summe acht Launches begleitet, jetzt in dem Segment mit Onlinekursen und Onlinecoachings. Und die haben eigentlich immer gleich aufgebaut, so einen Launch. Da waren Launches dabei da waren die Teilnehmer oder bzw. die Kunden bei uns schon vier fünf Jahre im Geschäft, hatten eine große Fanbase, aber da waren auch Unternehmerinnen dabei, die haben vor einem halben, 3/4 Jahr angefangen. Vorgehen war immer gleich. Wir haben in die Mitte eine E-Mail Liste gesetzt und haben gesagt Okay, wir bauen diese E-Mail Liste auf. Ich schlag da immer vor bis 500 Kontakte aufbauen, dann die ersten Emails rausschicken, also ob es 500 oder bis 1000 E-Mail Kontakte aufgebaut und haben dann über diese E-Mail Liste die Leute eingeladen in den Webinar und im Anschluss daran verkauft. Und das funktioniert gerade für den Anfänger super optimal, der, wenn du eine E-Mail Liste aufbaust, du hast ja mehrere Vorteile. Also einmal diese ganz banalen Sachen. Es kostet dich eine Email, kostet dich, wenn du das einmal hast, ein Pauschalbetrag. Das geht dann nur höher, wenn du irgendwie über deine x 1000 Kontakte kommst, aber ansonsten zahlst du vielleicht 60, 70, 80 €. Spontan, spontan, pauschal. Ob du jetzt eine Nachricht verschickst oder ob du 3000 verschickst. Schon mal der erste Vorteil. Zweite Vorteil ist: Bei Facebook oder Instagram kannst du sehr leicht gesperrt werden, wenn du dich da an irgendwelche Regeln nicht hältst. Haben häufig Menschen, die machen was mit Geld oder mit Energie oder mit solchen Themen, die vielleicht von Facebook und Instagram mal sehr hart reglementiert werden. Also es ist viel, viel leichter, wenn man manche Themen gar nicht direkt anspricht auf Facebook oder Instagram, sondern nur den Leuten nur sagt Hey, wenn du mehr darüber erfahren möchtest, meld dich mal hier an zu meiner E-Mail Liste und dann sprechen wir da nachher in einem Zoomcall oder konkret drüber. Das heißt, du wirst nicht gesperrt, du bist also unabhängiger. Und das dritte ist auch wenn mal so eine Plattform wegfällt oder gesperrt wird. Ich meine, man will es nicht beschreiben, aber TikTok kommt aus China, Meta kommt aus Amerika. Jetzt ändert sich die geopolitische Lage gerade massiv. Man weiß ja nie, was passiert. Ich fände es immer gut, wenn ich meine E-Mail Liste hab, mir davon noch ein Backup ziehen kann und könnte zur Not meine Kunden auch händisch per E-Mail anschreiben, wenn mal ein, zwei Tage lang alles aus ist. Laura Roschewitz: Was würdest du denn Menschen? Was ist dein Vorgehen und deinen? Vielleicht hast du so einen Tipp, weil ich weiß, dass uns einige auch zuhören, die eben noch so ganz am Anfang zum Teil einfach ein bisschen schüchtern sind, auch in Ads zu gehen, weil man darüber natürlich auch dies und das hört und sich natürlich an dem ganzen Markt auch viele Menschen tummeln, die sich mit Ads eben nicht so gut auskennen. Und dann hat man irgendwie 500 € in Ads investiert und nachher doch nur 25 neue Follower:innen aus Ägypten, die doch gar nicht an dem eigenen Produkt interessiert sind. Was würdest du denn jemandem, der jetzt vielleicht aktuell eine E-Mail Liste mit 47 Einträgen hat, aber eigentlich eine Expertin ist und was zu sagen hat und wachsen will. Was ist denn so ein erster Schritt? Also ich würde sagen, was braucht man vielleicht auch an Budget, um überhaupt mal zu wissen, was du eben meintest die 500 oder 1.000 ersten Kontakten zu kommen, damit das Rad mal so ins Rollen kommt? Sebastian Fiddicke: Also also zwei Sachen. Die Budgetfrage stelle ich immer vorweg. Budget ist je nach Thema ungefähr 1€ bis nach oben, ich sage mal 7-8 € je immer, je nachdem, was du für ein Thema hast und wie heiß dein Thema gerade ist. Also zum Thema Strandfigur Abnehmen ist der Januar mit einer der teuersten Monate. Das heißt, wenn dein Thema jetzt irgendwas mit Fitness und Abnehmen und Strand Figur zu tun hat, dann hast du im Oktober vielleicht 1 oder 2 € für eine Email Liste und zahlst im Januar vielleicht 7 oder 8€. Also das schwankt auch immer mal sehr sehr sehr stark, sehr sehr stark. Was aber auch schwankt ist, ob du mit deinem Thema und das glaube ich das viel spannendere beim Thema ist, eine Werbeanzeige aufzusetzen. Nimmst du dir ein gutes YouTube Video oder oder den Meta Blueprint von Facebook, der ist komplett kostenlos. Also rein technisch das zusammenzuklicken, das ist heutzutage gar nicht mehr der große Aufwand. Das kriegst du in zwei, drei Stunden auch als totaler Laie hin. Aber die Spreu vom Weizen kommt jetzt mit der Erstellung der Werbemittel. Also sehen deine Fotos, sind deine Grafiken, sehen die ansprechend aus oder sieht das aus wie ein Schulprojekt von 2002? Dann die Texte. Ist das im ersten Satz schon sofort, dass die Leute sagen Oh, das ist aber neugierig, bin ich neugierig drauf und das klingt auch seriös, das klingt spannend, oder ist das so der immer gleiche Singsang, den man vielleicht woanders schon mal noch mal so neu interpretiert hat? Also ich glaube, da ist es total wichtig, bevor man in Ads investiert, ungeachtet, ob man jetzt vielleicht sagt, auch 1 € für Emailadresse 500 €, ich gebe das aus. Vorher folgendes zu machen, sich hinzusetzen, sich drei Winkel zu überlegen, sagt man im Marketing drei Winkel, wie könnte mein Thema spannend oder wie könnte ich mein Thema spannend und interessant machen für eine Zielgruppe etwas größer als meine eigentliche Kundengruppe. Das ist, was glaub ich viele immer ganz, ganz falsch machen. Die gehen direkt auf ihre Zielgruppe. Aber die Zielgruppe sind ungefähr oder Deine Kundengruppe, also deine aktuellen Kunden sind vielleicht 5 bis 10 % deiner Zielgruppe, weil deine Zielgruppe ist. Interessiert mich, aber ich renne nicht heut los und kauf das. Also als Beispiel, ich bin Vater, wenn ich jetzt also heute Werbung sehe von Spielzeug Kinderspielzeug für 7-jährige, guck ich mir das an! Hm. Oh, aber mein Sohn ist vier, ich komme in drei Jahren wieder. Trotzdem macht es Sinn, mich jetzt schon vorzubereiten, weil in drei Jahren bin ich bereit. Und diese größere Zielgruppe, die bringt dann auch den Wert mit, dass es günstiger ist zu bewerben, also günstiger. Aber man muss auch dann selber in der Lage sein, die Leute über den Zeitraum zu begleiten. Also da mal vielleicht in sich reinzugehen, zu überlegen, wer ist oder welches Thema ist ein bisschen größer, ein bisschen weiter gefasst als aktuell meine Kunden interessiert und das dann mal möglichst interessant aufzubereiten. Und daraus würde ich dann mal zwei, drei Kooperationsanfragen machen. Also ich würde es immer erst mal organisch probieren, also wenn ich ein cooles Freebie habe oder ein cooles Seminar habe, erst mal mit den 47 Listeneinträgen probieren. Wie finden das die vorhandenen 47? Wenn die das schon nicht ganz geil finden, dann lieber eine neue Idee überlegen, bis man einfach mal 2, 3, 4 Leute hat, die das gut finden. Ja und erst wenn was gut ist, das ganze dann beschleunigen mit Werbung. Meine Oma hat immer gesagt ja, auf gerader Strecke kann man nur rennen, also solange man noch in der Ideenfindung ist, dann bringt's auch nichts, wenn man dann nachher Werbegeld investiert, sondern dann lieber erst mal schauen mit den 47 Leuten, was interessiert die? Und bevor man jetzt ein Freebie erstellen würde, das sehe ich auch immer, da sind Leute, die erstellen dann über Stunden oder Tage hinweg irgendein PDF oder irgendein Demo Kurs. Einfach ein Community Call machen, ein Mini Webinar, Mini Livetraining, Tag der offenen Tür. Die Freebie Idee, die man hat oben dran schreiben. Schauen, melden sich dazu Leute an, haben die Lust mit einem darüber zu sprechen? Kann man da eine Stunde drüber sprechen? Wenn ja das machen, aufzeichnen und aus der Aufzeichnung dann später entweder die besten Episoden rausschneiden, die besten Momente rausschneiden, vielleicht verschriftlichen und das ganze ist dann ein perfektes Freebie. Laura Roschewitz: Super interessant, was du eben auch so angerissen hast. Das hat mich sehr an viele meiner, unserer Kund:innen auch erinnert, dass ich immer wieder erlebe und das kennst du wahrscheinlich noch mindestens genauso gut, dass viele Selbstständige dazu neigen, an sehr, sehr vielen Hasen gleichzeitig hinterherzulaufen. Und schon in der Zeit, wo sie eigentlich ein Freebie entwickeln und die Liste aufbauen, aber auch schon verkaufen wollen und auch schon noch einen Upsell machen usw.. Ich habe von dir mal gelernt, dass es super sinnvoll ist, mich immer nur auf den einen nächsten Schritt zu konzentrieren. Magst du dazu? Ich habe das schon mal gehört von dir, aber die anderen ja noch nicht. Magst du dazu noch mal deine Expertise oder deinen Blick darauf teilen? Sebastian Fiddicke: Ja, total. Also in einem Konzern macht man zum Beispiel alles gleichzeitig. Aber das macht ja nicht eine Person, sondern da gibt es die Marketingabteilung, die werkelt schon mal an der Werbung, der Vertrieb, der macht schon mal Vertrieb. Oder beim Bäcker. Man hat unten in der Backstube den Bäcker, der backt gerade die Brötchen, der Partner, Partnerin vom Bäcker holt aktuell dann schon mal vielleicht Mehl und Butter, was man braucht und oben wird gleichzeitig verkauft. Also wenn man ein Unternehmen hat, wo man mehrere Stellen, mehrere Positionen hat, dann kann man das gleichzeitig machen. Jetzt ist das so, jetzt sind viele Leute, die fangen aus einem Angestelltenverhältnis an, sich jetzt selbstständig zu machen und dann sind die ja all diese Stellen in Universal Person und dann versuchen sie das sehr, sehr häufig so zeitgleich zu machen. Da gibt es so ein Sprichwort ich glaube von Konfuzius wird das zugesagt. Wer zwei Hasen fangen will, fängt am Ende keins. Aber im Deutschen sagt man ja auch Fangen erst mal eine Sache an und bringen die richtig zu Ende. Und das ist total richtig, sich da wirklich erst mal Zeit zu nehmen. Aber dies halt auch zu begrenzen. Also jetzt nicht sieben Jahre lang in die Ideenfindung gehen, sondern dass man sich einen vorgefertigten Zeitpunkt nimmt. Man schaut vielleicht mal, wie viel Ressourcen habe ich, wie lange könnte ich überbrücken, wann muss ich Geld verdienen? Und wenn das zehn Tage sind, dann sind es zehn Tage. Wenn es 30 Tage sind, dann sind es 30 Tage. Habe ich drei Monate Zeit, sind es drei Monate. Aber sich da einmal kurz Zeit zu nehmen, zu schauen, wie viel Zeit habe ich, um mich richtig vorzubereiten, einmal richtig auszusortieren, richtig zu justieren und das dann zu machen. Und dann würde ich im ersten Schritt immer erstmal vernünftig die Marktforschung machen, die abschließen, dann würde ich vernünftige Produktentwicklung machen, dann würd ich die abschließen, dann würde ich mir Verkaufstexte überlegen, dann würde ich das Ganze abschließen. Am Ende, wenn man all seine ganzen Hausaufgaben gemacht hat, hat man ja den Rest seines Lebens dann Zeit für Marketing und Vertrieb. Aber diese Vorarbeit, die muss geleistet werden. Laura Roschewitz: Ja, das finde ich super interessant, weil das meiner Erfahrung nach für viele und da schließe ich mich auch mit Sicherheit mit ein, ein echter Lernprozess ist. Wie ist dir das gelungen? Also du hast ja auch als Unternehmer deine Geschichte die letzten Jahre dich wahrscheinlich extrem weiter verändert, so wie ich es auch mitbekommen habe. Wie gelingt es dir den Fokus für dich selber? Du hast ja wirklich, du begleitest zig Launches parallel mit deinem, mit deinem Team. Du hast ja extrem viele verschiedene Termine und Dinge auf der Agenda. Was ist so dein für dich ganz persönlich dein Weg oder was hilft dir, den Fokus zu behalten? Sebastian Fiddicke: Also fünfmal im Jahr zehn Tage Auszeit. Und mit Auszeit meine ich jetzt nicht. Ich fahre mit der Familie weg oder so. Das kommt on top. Aber für mich ist jetzt zum Beispiel, wenn ich mit meiner Familie drei Tage in Center Park fahr, ich weiß nicht, wer von euch ein kleines Kind hat. Dann bin ich drei Tage im Center Park, aber es ist kein Urlaub und dann kann ich das auch nicht verbuchen unter ich habe mir Gedanken gemacht über irgendwas. Und als Unternehmer ist aber genau das total wichtig, dass man halt nicht in Urlaub fährt, wenn man den braucht, dass man sich nicht hinlegt, wenn man müde ist, dass man, dass man das vorher macht, dass man einfach sich angewöhnt, dass man so ein Jahr oder vor allem auch richtig einschätzt, dass man ein Jahr nicht in einem Rutsch durcharbeitet, ja durcharbeiten kann, ja, sondern dass man wirklich sich episodenhaften immer einen ganz kleinen Zeitraum rauspickt. Mit ganz klein Zeitraum meine ich jetzt, ich mache fünf Mal im Jahr wirklich zehn Tage, die ich dann weg bin und dann mach ich wirklich Crunchtime. Ja, das haben wir auch schon mal gemacht. Also wirklich zehn Tage am Stück, wo ich dann wirklich irgendwohin fahre, dann wieder alleine, mit dem Team, mit einem Coach Consulta beraten, was auch immer gerade ansteht, um dann wirklich die Aufgabe für die nächsten zwei Monate festzuzurren, also wirklich vorzubereiten, dass alles, was strategisch durchdacht werden muss, in diesen zehn Tagen geschieht, damit, wenn ich wiederkomme, ab dem elfte. Der elfte Tag ist der erste Tag, wo ich für zwei Monate Angestellter bin, nämlich bei meinem Vergangenheits-Ich, der sich zehn Tage lang alle Gedanken gemacht hat. Diesen Hut immer wieder abzunehmen und aufzusetzen. Das ist total wichtig. Du kannst nicht gleichzeitig Chef und Angestellter sein. Wenn du das versuchst, dann hast du im Kopf immer nämlich der Chef, der sagt, das wäre das Richtige. Und dein Angestelltengedächtnis denkt sich, boah das kann ich nicht alleine erreichen? Man denkt ja immer, man müsste es selber vielleicht machen. In diesen zehn Tagen setzt man das Ziel, sei es ein Umsatzziel, sei es ein Projektziel. Bei uns ist es meistens immer was mit Umsatz. Und dann überlegt man wirklich als Chef von oben herab in der Vogelperspektive. Welche Leute brauche ich dafür? Schreibe ich alles auf. Okay, wer muss? Gibt es die Leute schon oder muss ich die suchen? Okay. Muss ich die suchen oder kann jemand anders die suchen? Dann schreibe ich mir alles wirklich auf. Zehn Tage lang, ganz in Ruhe, ohne Ablenkung. Ich fahre auch wirklich weg. Ich schlaf dann auch wirklich nicht zu Hause. Ich sehe dann auch wirklich zehn Tage meine Familie nicht, damit ich dann das wirklich einmal durchdacht habe, damit ich nämlich nach diesen zehn Tagen den Kopf frei habe und nur noch diese Aufarbeitung, diese Aufarbeitung einfach abarbeiten muss. Ja, und dann höre ich mal ganz oft, dass Leute sagen, ich kann mich nicht zehn Tage rausnehmen, aber die nehmen sich gar nicht raus. Dann sind sie aber nie drin im Business und auch nie draußen. Und dann kommt dieses schlechte Gewissen, dass man denkt, so kannst du nicht richtig unterteilen. Aber da wirklich richtig priorisieren und die Zeiträume kleiner machen, um auch das messbarer zu machen, weil acht Wochen kannst du am Ende dir ein Ziel setzen, was soll am Ende der acht Wochen stehen? Und wenn man dann ehrlich zu sich ist, kann man sagen erreicht, nicht erreicht, wenn nicht erreicht, woran hat es gelegen? Und dann hast du nicht ein ganzes Jahr in den Sand gesetzt, sondern lediglich acht Wochen, was ich immer super interessant oder für mich auch immer beruhigend finde. Acht Wochen sind acht Wochen, aber wenn Leute irgendwann nach zwei Jahren feststellen, hat nicht so funktioniert, dann ist das natürlich viel dramatischer. Laura Roschewitz: Ja, total. Du hast eben in einem Nebensatz, vielleicht so die letzte Frage für unser Podcast Interview. Du hast auch gesagt, dass du dich zum Teil dann auch mit Coaches, Team, Mentoren rauszieht für diese zehn Tage. Das ist auch immer wieder was, was wir so im Bereich Mindset oder zumindest im Bereich Glaubenssätze hören, dass Menschen erst sich andere zur Hilfe holen, wenn sie eigentlich schon, also wenn sie schon besonders erfolgreich sind oder wenn sie das und das erreicht haben oder wenn. Also das ist häufig. Ich höre häufig so eine Wenn-Dann Formel, also wenn ich erfolgreich bin, dann kann ich mir ein Team aufbauen. Was denkst du darüber? Also du bist ja fleißig am Investieren und Team dazunehmen, wenn ihr Projekte habt usw. Was, was ist so da vielleicht zum Abschluss dein Tipp oder dein gut gemeinter Ratschlag. Sebastian Fiddicke: Also Wenn-Dann funktioniert nicht. Man muss das ja so vorstellen Wenn du jetzt ein Essen kochst, dann brauchst du alle Zutaten, sonst kannst du gar nicht anfangen zu kochen. Das ist immer dieses Henne Ei Prinzip. Du brauchst du, du brauchst einfach alles von Anfang an, man muss sich das Ziel setzen. Und wenn man sich ein Ziel setzt, zum Beispiel man will erst mal 100.000 € Umsatz erwirtschaften, dann muss man sich überlegen, kann man das alleine? Weiß man, wie das geht? Hat man das schon mal gemacht? Und dann sollte man sich nicht, man sollte sich nicht scheuen, dann a nach Rat zu fragen und auch um Hilfe zu bitten. Und mit Hilfe bitten meine ich jetzt, dass man es auch ruhig bezahlt, dass man sich Mitarbeiter holt oder Freelancer holt. Aber ich würde von Anfang an immer versuchen, Projekte so aufzusetzen, dass die ohne mich funktionieren können. Ich glaube, das ist ein riesen Riesen Geheimnis, Geheimnis ist Quatsch. Eigentlich ist also es ist kein Geheimnis. Es ist aber du arbeitest dich sonst, wenn du versuchst, das alles auf dich auszurichten, dann hängt alles an dir. Und man sollte selber sollte die Verantwortung tragen. Und man sollte auch in der Lage sein, durchaus viele Positionen im eigenen Unternehmen auch ausführen zu können, wenn es denn Knall auf Fall sein müsste. Aber man sollte von Anfang an ab Tag eins überlegen, wie kann ich den Prozess aufschreiben, wie kann ich es dokumentieren, damit es jemand anders machen kann und dann so früh es geht Hilfe ins Boot zu holen. Laura Roschewitz: Ja, ja, ist auch unsere Erfahrung. Aber das ist glaube ich nochmal sehr unterstützend, weil es tatsächlich wie das ganz oft hören, dass es erst geht, wenn etwas erreicht ist und dann brauchen Menschen leider oft Monate und sehr, sehr lange, um in Richtung dieses Ziels zu kommen. Und dann kommt auch Frust und wir wissen alle, dass viele Selbstständigkeit ja auch schnell wieder beendet werden leider, weil sie dann nicht erfolgreich sind. Sebastian Fiddicke: Ich glaube, da helfen einfach diese zehn Tage Auszeit, also dass man sich da wirklich ein Ziel setzt und dann könnte eben auch ein Etappenziel sein. Hey, ich hätte gerne Unterstützung. Dann überlegt man oder recherchiert man okay, wie viel Unterstützung brauche ich? Zum Beispiel ich brauche eine Telefonistin oder eine virtuelle Assistentin. Dann recherchiert man, wie viel Budget bräuchte man dafür? Man bräuchte 1.000 €. Ich sage jetzt mal ne Zahl. 1.000 €, vielleicht 1.500 €. Dann überlegt man sich Okay, wenn ich die einstellen möchte für drei Monate, dann brauche ich 4.500 €. Dann könnte man sich als Etappenziel setzen. Ich muss 4.500 € extra an Umsatz generieren. Wie schaffe ich das innerhalb dieser acht Wochen? Und wenn ich das habe, dann hole ich mir direkt die Hilfe und dann hat man auch eine vernünftige Ausrichtung. Also es kann ja sein, dass man an Tag eins vielleicht alleine loslaufen muss aus Kapazitätenmangel, weil man kein Geld hat, keinen Kredit aufnehmen kann. Aber dann sollte man schauen, dass man das binnen acht oder maximal zwölf Wochen dieses Mehr an Geld wirklich einnimmt, um dann direkt weiter zu investieren. Ansonsten läuft man sich da schnell wund. Laura Roschewitz: Ja, vielen Dank dir, Sebastian. Ich glaube, da sind ganz, ganz viele hilfreiche Tipps und Bilder dabei, die du auch gezeichnet hast. Also auf gerader Strecke laufen ist natürlich besser und da lässt sich auch schneller laufen als auf einer kurvigen Serpentinen Straße. Das kennen wir alle, da wird einem auch schnell mal schwindelig und schlecht deswegen sorgt dafür, dass ihr euch eine gerade Straße baut. Ich danke dir sehr und gerne euch allen. Schreibt gerne uns folgt gerne Sebastian Fiddicke. Vielleicht magst du noch mal ganz kurz sagen, wo man dich am besten erreichen kann und wie dein Name genau ist, damit unsere Zuhörenden das auch direkt hier im Anschluss jetzt umsetzen können. Sebastian Fiddicke: Ja, Sebastian Fiddicke verlinken wir wahrscheinlich irgendwo hier unten. Ja, am besten auf Instagram. Ich bin auf Facebook, ich bin auf Instagram, ich bin auf TikTok. Aber wenn man mir schreiben möchte, am ehesten auf Instagram. Laura Roschewitz: Alles klar. Alles Weitere findet ihr in den Shownotes. Lasst uns gerne ein Kommentar da, wie diese Folge euch gefallen hat und schickt uns ein paar Sternchen und Kommentare rüber wie immer. Und dann hören wir uns wieder in der nächsten Podcastfolge Moin um Neun. Bis dann. Danke dir, Sebastian. Sebastian Fiddicke: Danke, Laura. Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie

  17. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Wenn ich von meinen Kund:innen höre, dass sie a) Aktuell nicht genügend Kund:innen haben b) “Irgendwie” nicht so genau wissen, woher die Kund:innen, die sie gerade haben, eigentlich gekommen sind Dann stelle ich immer dieselbe Frage ❓: “Hast du deine Verkaufsroutine gemacht?” Und meistens wird mein Gegenüber dann sehr still und 20 Zentimeter kleiner. 🙈 Ehrlich: Es ist keine Hexerei, regelmäßig zu verkaufen. Und es muss auch nicht schwer und unangenehm sein! Aber es braucht Struktur, Fokus und gezielte Aktivitäten, die einen Unterschied machen. Deswegen erzähle ich dir in dieser Folge ✅ Was eine Verkaufsroutine ist und warum du unbedingt eine brauchst ✅ Was es mit den berühmten URTis auf sich hat ✅ Welche Elemente eine Verkaufsroutine beinhalten sollte Willst du mehr zum Thema erfahren, dann schreib mir eine Mail mit dem Betreff “Verkaufsroutine” an team@lauraundgretel.de 👇 Erzähl mal: Hast du schon eine Verkaufsroutine oder ist das noch ein “Lass mal lieber nicht drüber reden-”Thema? Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack von Laura und mir, der Gretel. Heute geht es um eins meiner absoluten Lieblingsthemen. Tatsächlich gibt es über dieses Thema mittlerweile sogar einen Workshop und das Thema heißt Verkaufsroutine. Denn was ich immer und immer und immer wieder höre, sei dass am Anfang der Zusammenarbeit mit meinen eins zu eins Kundinnen oder sei das, wenn neue Smashies, bei uns an Bord unserer Mastermind Smash it kommen. Dann ist immer wieder das Thema Ja, ich habe tolle Angebote, aber ich habe keine Kunden oder Kundinnen und ich weiß überhaupt nicht, wie ich zu diese Kund:innen kommen kann. Und wenn, wenn du eine Kundin von mir bist, in der Mastermind oder im eins zu eins, dann schließt sich an diesem Punkt eigentlich immer die Frage an. Hast du denn deine Verkaufsroutine gemacht? Und ganz oft passiert es dann, dass die mir gegenüber sitzende Person ein bisschen unruhig auf dem Stuhl hin und her rutscht und vielleicht ein paar Zentimeter kleiner wird. Denn normalerweise ist genau das der Grund, dass die Verkaufsroutine nicht stattgefunden hat oder eben nicht regelmäßig stattgefunden hat. Jetzt spulen wir aber erst mal einen Schritt zurück. Wann brauchst du eigentlich eine Verkaufsroutine und wozu ist die eigentlich da? Und zwar ich habe es ja gerade schon gesagt. Klar, in dem Fall, dass du zu wenig Kund:innen hast, dass du dein Business oder dein Angebot gar nicht anbieten kannst. Das ist natürlich ein Grund, wo es eine Verkaufsroutine braucht. Der zweite Grund ist aber auch zum Beispiel, wenn du sagst Hey! Ähm, irgendwie kommen schon immer Kunden, aber ich habe das Gefühl, ich habe das gar nicht in der Hand, dass die kommen. Die kommen immer von irgendwo her. Aber ich kann das gar nicht so richtig zuordnen. Und deswegen habe ich das Gefühl, gar nicht selbstwirksam zu sein und gar nicht wirklich zu wissen oder gar nicht darauf vertrauen zu können, dass in einem halben Jahr ich immer noch so gut gebucht bin, wie ich das jetzt vielleicht bin. Und der dritte Punkt, der eigentlich uns alle betrifft oder betreffen sollte, ist, wenn wir nicht gerade ein Business haben, wo wir konstant für die nächsten zwei Jahre ausgebucht sind, auch dann sollten wir eine Verkaufsroutine haben und etablieren, um eben nicht in die Situation zu kommen, dass ein paar Projekte aufhören, vielleicht sogar größere Projekte enden und wir dann in so ein Loch fallen, weil wir gar nicht uns darum gekümmert haben, was als nächstes kommt. Also du merkst schon, eine Verkaufsroutine ist wichtig für dich, egal an welcher Stelle du gerade stehst. Was es natürlich braucht, bevor du eine Routine aufbauen kannst, eine Verkaufsroutine ist ein vernünftiges Angebot. Und deswegen ist das auch das, was wir in Smash it, in meinem eins zu eins Happy Selling als allererstes machen. Dass wir mal gucken, hast du ein Angebot, das attraktiv ist? Hast du ein Angebot, das gebraucht wird? Hast du ein Angebot, das ein Problem löst? Und wenn dem so ist, dann gehen wir weiter und gucken eben, dass wir diese Verkaufsroutine aufbauen. Also, wenn du an dem Punkt stehst, dass du noch keine, dass du noch kein Angebot hast oder dass da vielleicht ganz viele unterschiedliche Sachen hast, die da im Raum stehen. Und du weißt eigentlich gar nicht so richtig, was für wen, wann, welches Problem löst und verhaspelst dich bei den eigenen Angeboten, dann ist für dich noch nicht der Moment, dich um deine Verkaufsroutine zu kümmern. Dann ist für dich erst mal eher der Moment, dir dein Angebot genau anzugucken. Weil auch das erlebe ich sehr sehr regelmäßig, dass so die Idee ist. Ja, und ich baue ein Funnel auf und ich schalte Ads und ich mache dies und ich mache das. Und dann blogge ich und ich schicke einen Newsletter, die E Mail Liste gibt es aber noch gar nicht. Aber das alles muss möglichst innerhalb von einem halben Jahr passieren. Und auch das geht natürlich nicht. Wir müssen immer gucken, wo stehen wir gerade, was haben wir gerade? Und dann ist aus meiner Sicht der erste ja die erste Aufgabe, die wir eigentlich haben ein vernünftiges Angebot zu entwickeln und das dann so rauszubringen, dass wir unseren Hardboard of Water kriegen, also dass wir, dass wir frei atmen können, dass wir uns freigestrampelt haben. Und dann gibt es ganz viele andere Sachen, die wir noch machen können. Aber erstmal braucht es da tatsächlich so ein bisschen, so ein bisschen Luft zum Atmen und ein bisschen Freiheit. Und dann kommt auch oft so, na ja, aber ich kann ja gar keine Verkaufsroutine machen, weil ich noch gar nicht so sichtbar bin oder weil ich noch gar nicht die richtige Reichweite habe. Und die Antwort darauf ist natürlich, Genau dafür ist eine Verkaufsroutine auch da, damit du dir eben, damit du dir genau das diese Sichtbarkeit und diese Reichweite erarbeitest. Also ich höre da ganz viele Bullshit Ausreden, warum es eben noch nicht geht, eine Verkaufsroutine sich zu erstellen. Und es ist aber tatsächlich so, wenn du noch nicht genügend Kunden oder Kundinnen hast, wenn du nicht ausgebucht bist, dann ist gerade der Moment, um zu sagen Ey, ich stecke jetzt 70 % meiner kundenzentrierten Zeit in die Verkaufsroutine, ich stecke 30 % meiner Zeit darein, dass meine existierenden bestehenden Kunden, dass die zufrieden sind und Ziele erreichen. Denn durch diesen ja, ich sag mal, durch diesen Shift oder durch diesen Fokus von 70 % auf eine Verkaufsroutine wirst du eben auch weitere Kunden bekommen. Und dann ergibt sich alles andere. Wenn du dann genügend Kunden hast, dann kannst du dein Business auch so aufstellen, dass die Struktur passt usw. Das kommt dann aber als nächsten Schritt und wir werden jetzt nicht da reingehen, dass ich dir ganz genau erkläre, wie du die Verkaufsroutine aufbaust und was es für Elemente gibt usw. und so fort. Das sprengt leider einfach komplett den Rahmen dieses Podcasts und ich habe festgestellt, dass es sehr, sehr viel bringt oder sehr, sehr wichtig ist, da auch Rückfragen stellen zu können und eben gucken zu können, was passt für mich, was aber bei einer Verkaufsroutine so das Herzstück ist, was, was das ist, was wir sozusagen, worum sich die ganze Zeit dreht, sind die sogenannten URTis und URTis sind nichts anderes als umsatzrelevante Tätigkeiten und das I ist einfach dahinter, damit ein bisschen ein bisschen niedlicher klingt. Also URTis sind umsatzrelevante Tätigkeiten. Und wenn man es ganz, ganz simpel mal sehen möchte, dann ist eine Verkaufsroutine die Summe mehrerer URTis, also eine URTi und noch eine URTi und noch eine URTi und noch eine URTi, die machen zusammen deine Verkaufsroutine aus. Und wichtig ist es dabei bei dem Thema Verkaufsroutine, dass diese URTis, also diese umsatzrelevanten Tätigkeiten, dass die regelmäßig passieren. Also nicht Ich mach heute mal eine Story und dann mache ich zwei Wochen keine und dann mache ich wieder mal drei Tage welche und dann mache ich wieder keine. Oder auch so was wie ähm, ich schreibe jetzt drei Blogartikel und dann passiert erst mal ein halbes Jahr gar nichts mehr. Das war bei mir oft so der Fall, sondern eine Verkaufsroutine ist etwas, was so regelmäßig passiert und was so einen festen Platz in deiner Wochen- und vielleicht sogar auch Tagesstruktur hat, dass du es einfach ohne groß nachzudenken immer und immer wieder machst. Dass eine Regel, dass eine Regelmäßigkeit, eine Routine reinkommt, dass du ähnlich wie beim Zähneputzen oder was nicht mehr überlegst. Ach, ich nehme erst die Zahnbürste, die Hand in die Hand, dann mach ich Zahncreme drauf, dann mach ich Wasser in den Zahnputzdings, dann mach ich es nass, dann fange ich an zu putzen usw., sondern dass es einfach passiert. Also eine Verkaufsroutine sind die Sachen, keine Projekte, sondern die Sachen, die regelmäßig passieren, jeden Tag, jede Woche oder jeden Monat und die dann eben dafür sorgen, dass du neue Kunden, neue Kundinnen hast. Und dann ist es noch so, dass du, ähm, dass du tatsächlich diese Routine, die du dir erarbeitest, erst mal für einen bestimmten Zeitraum durchziehen solltest. Ich spreche immer gerne von sechs Wochen, weil man da tatsächlich auch mal gucken und analysieren kann. Was hat gut funktioniert, was hat nicht so gut funktioniert usw.. Weil ansonsten du kennst das vielleicht auch ist eines der größten Probleme oder einer der größten Erfolgsverhinderer vieler Selbstständiger, das Thema sich zu verzetteln, nicht genug Fokus zu haben und einfach hier mal was zu machen, da mal was zu machen, dann fliegt wieder ein Schmetterling vorbei usw. und so fort. Und genau das ist es, was wir mit einer Routine oder wogegen wir mit einer Routine vorbeugen wollen. Wir legen uns auf bestimmte umsatzrelevante Tätigkeiten fest. Die wir für sechs Wochen durchführen und dann können wir auswerten was hat funktioniert und was hat nicht funktioniert. Wir schmeißen nicht sofort die Flinte ins Korn, wenn auf die ersten DMs auf Instagram keiner geantwortet hat. Wir hören nicht sofort auf, Blogartikel zu schreiben, nur weil da jetzt nicht sofort ein Vorgespräch bei rausgekommen ist. Also wir ziehen die Sachen wirklich durch. Und die, ähm, die letzte Sache, die ich hier in diesem Rahmen gerne noch erwähnen möchte, ist, dass deine umsatzrelevanten Tätigkeiten eine gute Mischung sein sollten aus umsatzrelevanten Tätigkeiten/URTis, die deine Reichweite erhöhen, die dir also mehr Sichtbarkeit bringen. Das kann so was sein, wie zum Beispiel, dass du Gast in einem externen Podcast bist oder dass du ein Insta live mit jemandem machst. Oder dass du auf ein Netzwerk Event gehst. Das sind externe URTis, die die Reichweite erhöhen. Und dann gibt es interne URTis, die dafür sorgen, dass die Menschen, die schon mit dir in Kontakt sind, auf die eine oder andere Weise, ob sie in deiner Emailliste sind, ob sie ehemalige Kunden/Kundinnen sind, ob es Menschen sind, die dir auf Social Media, LinkedIn, Instagram, Facebook usw. folgen. Interne URTis sind also die, die darauf ausgelegt sind, bei diesen Menschen dafür zu sorgen, dass sie dich mögen, dass sie dir vertrauen und dass sie tatsächlich auch deine Angebote kennen und mit dir arbeiten wollen. Jetzt hast du also schon mal so einen groben Einblick bekommen ins Thema Verkaufsroutine. Warum ist das wichtig? Wie kannst du es angehen? Für wen ist das wichtig und warum ist eine Verkaufsroutine ein absoluter GameChanger? Ich habe viele Kunden und Kundinnen, die sagen Ey, ich habe es selber nicht geglaubt. Aber in dem Moment, wo ich angefangen habe, das regelmäßig zu machen, wo ich es nicht habe schleifen lassen, wo ich wirklich konsequent meine, gar nicht so umfangreiche. Muss nicht riesig sein, aber wo ich angefangen habe, meine Verkaufsroutine durchzuziehen, das war der absolute GameChanger für mich. Jetzt bin ich ausgebucht. Jetzt weiß ich, dass ich die nächsten Plätze erst in ein paar Monaten vergeben kann. Und das fühlt sich einfach unheimlich gut und selbstwirksam an. Wenn du Fragen zum Thema Verkaufsroutine hast wie gesagt, ich habe einen Workshop dazu entwickelt, den ich regelmäßig gebe. Schreib mir sehr sehr gerne einfach an Team@Lauraund Gretel.de oder folgt mir auf Instagram und schreib mich dort an und dann schicke ich dir sehr, sehr gerne alle Informationen zu diesem Workshop. Oder wenn du sagst, ey ich wünsche mir sowieso eine umfassendere Begleitung, weil ich gerne möchte, dass jemand sich meine Angebote anschaut, dass meine Preise stimmen, dass die Verkaufsroutine sitzt, dass die Kommunikationsstrategie sitzt, dass auch meine Mindset Themen und Mindfucks Platz haben. Dann lass uns doch einfach mal schnacken, weil dann ist möglicherweise auch mein eins zu eins Programm Happy Selling oder aber Smash it die beste Maßnahme südlich des Nordpols, was für dich. Ganz unverbindlich. Ja, lass uns gerne kennenlernen und schnacken. In diesem Falle oder in diesem Sinne wünsche ich dir, always happy selling. Mach dich ran ans Thema Verkaufsroutine. Es wird dein Leben positiv verändern. Alles, alles Liebe.

  18. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Puhhhhh…. In meiner WordPress Website irgendwelche Einstellungen machen, Tools installieren, mich mit der Technik rumplagen… Neee, lass mal! 😵‍💫 Da mach ich lieber einen Post, ein Reel oder eine spannende Story auf den Social Media Plattformen! Warum das nicht unbedingt nachhaltig ist, wie wir mithilfe von SEO genau dort andocken können, wo unsere Kund:innen ihr Bedürfnis äußern und wie wir uns somit auf Dauer viel einfacher positionieren können erfährst Du in dieser neuen Podcast-Folge mit der SEO Expertin Debo Hucht aus Hamburg! 👍 Sie nimmt uns mit hinter die Technik-Kulisse, erklärt warum so viele Selbstständige eine ausgeprägte Scheu vor dem Thema haben und zeigt vor allem nochmal die Wichtigkeit der Unabhängigkeit im eigenen Business! 🎧 Hör`unbedingt in diese Folge rein und verrate uns gerne direkt, ob Du auch so eine SEO-Furcht hast?! Schau Dich unbedingt auch bei Debo um – wir können sie von Herzen empfehlen. Website: https://dvoirele.de/ Instagram: https://www.instagram.com/dvoirele/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo! Moin, moin und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel und ich schnack heute rüber nach Hamburg in meine alte und immer noch Herzensheimat. Denn dort sitzt Debo oder Deborah, je nachdem. Da können wir noch drüber schnacken. Debo Hucht aus Hamburg und ist heute unser Interviewgast. Herzlich willkommen Debo! Deborah Hucht: Hallöchen und vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich sehr. Laura Roschewitz: Sehr gerne. Hallöchen, ist ja jetzt nicht der klassische Schnack in Hamburg, würde ich mal sagen. Also da hättest du dich ja bei Moin um Neun jetzt hier mal schön mit Moin gleich reingraben können in die Herzen. Deborah Hucht: Das stimmt. Also moin, an dieser Stelle ein herzliches Moin aus Hamburg. Laura Roschewitz: Genau das muss auch gleich so geschnackt werden. Wie schön, dass du da bist. Ich werde dich einmal in meinen Worten vorstellen, weil ich könnte mir vorstellen, dass die eine oder andere Hörerin noch nicht genau weiß, wer du bist oder noch gar nicht weiß, wer du bist, was sich gleich ändern wird. Und dann hast du aber auch die Möglichkeit zu ergänzen oder zu korrigieren oder auszuradieren, was ich vorher gesagt habe. Also Debo, Debo und ich kennen uns jetzt schon eine ganze Weile und auch ziemlich gut. Das gebe ich ja immer hier mit rein, weil ich das spannend finde. Manche Menschen treffe ich ja das allererste Mal in meinem Leben in diesem Podcast. Dann ist es immer wie ein Blind Date und manche Menschen kenne ich aber schon sehr gut, wie zum Beispiel Debo, weil wir schon eine ganze Weile miteinander arbeiten und durch dieses Onlinebusiness laufen zusammen. Debo ist meine unsere Fachfrau. Debo war lange bei uns auch bei der Mastermind Smash it und Debo ist die Fachfrau dafür, dass deine Webseite und zum Beispiel dein Blog oder andere Dinge, die du auf deiner Website teilen möchtest, bei diesem großen, dieser großen Suchmaschine, mit dem G am Anfang auch wirklich mal gefunden wird und das vielleicht sogar auf der ersten Seite und nicht irgendwo auf Seite 14. Und das bedeutet, dass Debo Fachfrau ist für SEO, also für dieses weltberühmte SEO, was viele Menschen uns raten, was wir alle tun sollten und sich doch auch sehr viele Menschen davor sträuben, das zu tun. Und du hilfst Frauen, selbstständigen Online Unternehmerinnen, aber auch anderen, wahrscheinlich nicht nur online in die Sichtbarkeit und zwar nicht auf Insta oder Facebook, sondern eben mit ihrer eigenen Webseite. Deborah Hucht: Yes! Das Intro gefällt mir schon sehr gut, muss ich sagen. Ähm, ganz genau. Ich helfe ja Soloselbstständigen und auch Unternehmen. Das sind sogar auch Männer. Ich arbeite auch mit Männern. Das ist ja manchmal ungewöhnlich und helfe diesen Menschen und Unternehmen dabei, nachhaltig sichtbar zu werden. Das ist mir immer noch ganz wichtig, weil das Thema Suchmaschinenoptimierung ist ja zum einen, wie man in dem großen G sichtbar wird, aber zum anderen auch. Ich sage mal so, es ist eigentlich ein Stück weit auch Sichtbarkeit für Faule in Anführungsstrichen und auch so Sichtbarkeit für die, die vielleicht auch so ein bisschen, ich sage mal, introvertiert sind oder nicht ganz so doll auf die Kacke hauen, wenn ich jetzt das Wort Kacke sagen darf. Laura Roschewitz: Unbedingt. Deborah Hucht: Genau. Ähm, ja, weil ich weiß das ja selber. Ich bin ja selber auch auf Instagram zum Beispiel aktiv und auch auf LinkedIn so semiaktiv und merke immer, ja, das ist schon cool, da zu sein. Da trifft man auch Menschen, die wichtig sind für das Business, aber die Menschen über meine Website oder über meinen Blog, die kann ich in meinem Tempo erreichen, über das, was ich wirklich sagen will. Und dann muss ich nicht in Anführungsstrichen irgendwie tanzen oder so Bro Marketing machen, hier auflegt und manchmal zu sehen ist. Also es ist eher so, ich finde daran so super, dass man die Zügel selber in der Hand hat und das so nach seinen eigenen Regeln weitestgehend ja gestalten kann. Da werden jetzt viele aufschreien und sagen Hey, SEO ist ja nichts für Faule und das sind auch nicht meine eigenen Regeln, sondern das ist immer Google. Und vielleicht können wir da im Laufe dieses Podcasts ein bisschen Licht ins Dunkle bringen. Laura Roschewitz: Unbedingt. Du hast jetzt schon viele Dinge genannt, die mein Gehirn sozusagen gleich haben, auf gewisse Art und Weise entgleisen lassen, weil ich in ganz viele Richtungen gehört habe, über die wir jetzt sprechen können. Und das ist ja immer sozusagen der Job der Interviewerin, jetzt zu überlegen, welchen Faden schnappen wir uns zuerst? Ähm, sehr spannend finde ich ja das Thema Nachhaltigkeit, wie wahrscheinlich auch die einen oder anderen wissen. Und da haben wir beide auch Speaking behind the Scenes, noch ein sozusagen privates Hobby. Da kommen wir noch mal ganz am Ende von diesem Podcast darauf zu sprechen, was es damit auf sich hat. Aber im Business Speaking about Nachhaltigkeit im Business, was du gerade gesagt hast finde ich super spannend und zwar so das Thema Halbwertszeit von Content oder? Ich glaube, dass es viele Menschen, die uns zuhören, auch so geht, dass wir irgendwie Sachen produzieren. Und was weiß ich ein Reel machen und sitzen wir vielleicht doch 3, 4, 5 Stunden da irgendwie dran, weil wir nicht zufrieden sind oder ganz viel Content produzieren und letztendlich es sich so anfühlt, als würden wir sozusagen in den Wind rufen und es kommt super wenig zurück, was ja auf Dauer mega frustrierend ist. Was sagst du, wo kann da und für wen kann SEO da eine Unterstützung sein vor allem? Wo ist so der Ansatzpunkt? Wenn wir jetzt mal vielleicht ausgehend von einer Zuhörerin, die vielleicht gerade gründet oder noch so in den ersten ein, zwei Jahren ist, vielleicht noch nicht super viele Follower:innen hat, vielleicht noch keine riesige E Mail Liste. Wo ist so ein Anknüpfungspunkt mit SEO überhaupt? Deborah Hucht: Also SEO setzt immer da an, wo Menschen ein Bedürfnis haben. Und das finde ich eigentlich so schön an dem Thema Suchmaschinenoptimierung, weil jetzt mal Google und Co. ausgenommen. Es geht ja immer am Ende darum, Menschen mit einem Bedürfnis, mit einer Suche, die diese Suchbegriffe eingeben oder die eben eine Frage haben, die das in das Internet schreiben, sozusagen die abzuholen, also auf die die Fragen und die Bedürfnisse und auch die Pain Points, wie man so schön sagt, einzugehen und die abzuholen. Das heißt, eigentlich ist Suchmaschinenoptimierung für jeden, jede gedacht oder gemacht, die ein Thema bedient, das eine Nachfrage hat. Und das ist ja im besten Falle jeder von uns. Wobei Suchmaschinenoptimierung auch so seine Grenzen hat. Wenn man jetzt totaler, ich sage mal so Künstlerin ist oder eine ganz neue Methode hat in irgendwas oder so, völlig, ich sag mal so in so einem inspirierenden künstlerischen, kreativen Kontext unterwegs ist, weil SEO funktioniert immer nur dann, wenn es schon eine ganz konkrete Nachfrage gibt, auf die man eben reagieren kann. Das heißt, bei mir ist ganz klassisch so, wie werde ich sichtbar in Google? Daraufhin kann ich antworten. Wenn jetzt jemand aber sich inspirieren lassen will und Bilder malen möchte oder was ist die Trendfarbe 2025? Da wird, ähm, da wird SEO kaum eine Antwort drauf haben und du dann eben auch nicht. Oder die Menschen da draußen eben auch nicht. Das ist dann immer so ein bisschen die Sache. Aber sobald du, ihr da draußen ein Angebot habt hast, dann. Das reagiert ja hoffentlich auf ein Bedürfnis oder Bedürfnisse von Menschen und das kann man ganz gut ansteuern und abgreifen, so würde ich sagen. Und noch mal so in Bezug auf die Businessanfänger:innen, ich weiß, am Anfang denkt man Oh Gott, ich brauche eine Website, ich brauche irgendwie einen Social Media Kanal hier und da und Fotos und was. Also fangt ruhig klein an, man es muss noch nicht der große Wurf sein. Erst mal ne ordentliche Website irgendwie. Das sind ja nur am Ende drei Seiten, die man da braucht. Eine Startseite, eine Über mich Seite, vielleicht eine Angebotsseite, die beschreibt, was man tut oder was man verkaufen möchte oder was man, wem man helfen möchte und die dann ganz gezielt einmal überarbeiten und so was wie ein Blog oder so gerne im zweiten Schritt. Wobei vielen das Blog schreiben einfacher fällt als jetzt eine Webseite zu texten muss man auch sagen. Laura Roschewitz: Absolut. Ja, das Website Texten ist ja glaube ich bei vielen dann im Gehirn schon eher als Marketingmaßnahme und das Bloggen eher als Selbstausdruck. So nehme ich es häufig wahr, weswegen dieser Selbstausdruck vielen leichter fällt. Aber das Marketing, da kommen wir ja wiederum schnell in die psychologische Ecke, dann eben vielen schwer fällt. Apropos schwerfallen, was glaubst du denn? Ähm, warum finden so viele Menschen SEO so unsexy? Deborah Hucht: Ja, ähm, ich glaube, oh man, das ist so bitter zu hören. Das eigene Thema ist unsexy. Laura Roschewitz: Viele Menschen finden das ja, das kann ich ganz gut verstehen. Über psychologische Dinge zu sprechen finden auch viele so richtig… Muss ich da jetzt drüber reden? Also I feel you. Ja. Deborah Hucht: Und das ist so ein bisschen wie mit Steuern oder so oder Zahnarztbesuch, die sind unsexy, aber man macht es, weil es gut ist für einen. Und so ähnlich ist es auch mit SEO, denke ich. Und ich glaube, warum viele so eine Sperre im Kopf, wie Guido Maria Kretschmer immer sagt haben, ist, dass es was mit Technik zu tun hat und und ein bisschen vielleicht auch mit Mathe. Und da kommt es dann oft, so sehe ich das ganz oft bei Menschen, da geht wie so eine Wand runter hinter den Augen und dann merkt man oh, da ist wirklich wie so ein inneres Aufbäumen dagegen. Und dann, ähm, genau, es ist halt viel meine Arbeit gerade am Anfang ist so auch die Menschen so ich sag mal zu motivieren, ihnen zu zeigen, es funktioniert und das wiederum motiviert dann total. Wenn dann die ersten Leute sehen oder die Menschen, die ich betreue, dann sehen ja die die ersten Kundinnen kommen über die Website oder über einen Blogartikel kriegen sie Interviewanfragen oder so, dann geht es total ab und dann ist man auch wie in so einer. Das macht dann auch süchtig, finde ich. Andere durchaus auch. Aber es hat erst mal so eine, ich sage mal eine technische Komponente. Man muss dahinterkommen und von daher ist es so würde ich sagen, die Hürde ist so ein bisschen höher als bei vielleicht so was wie Instagram oder so was ja sehr auf dieses spielerische schnelle Ergebnisse erzielen ja darauf angelegt ist. Und bei Suchmaschinenoptimierung ich höre immer bei meinen Kundinnen bewegt sich meistens schon nach zwei drei Wochen was, das kann ich aber nie versprechen. Ich sage immer 3 bis 6 Monate muss man daran arbeiten. Und das ist natürlich, wenn man auf Instagratifikation aus ist wie bei Instagram drei Likes oder 500 Likes in der ersten Sekunde, dann denke ich so Ja, das wirst du halt nicht haben bei SEO. Laura Roschewitz: Voll. Ich glaube auch, dass dieser Gamification Faktor da gar nicht so zu unterschätzen ist, weil wir ja. Doch jetzt, so die Generation und Zeit sind, wo wir doch sehr daran gewöhnt sind, dass schnell irgendwas zurückkommt. Alles hat sich ja. Alles ist schneller geworden. Also wenn ich bei WhatsApp uns hin und her schreiben, kriegen wir schnell eine Reaktion. Meistens pling. Es plingt irgendwie auf. Wir kriegen ein Like, wir kriegen und wenn nicht, fühlen wir uns ja häufig auch schon irgendwie schlecht. Was ja auch echt psychologisch betrachtet nicht so wertvoll ist als Entwicklung. Und da kann ich mir schon auch vorstellen, dass es einfach nicht so, nicht so schnell so ein Belohnungssystem anspringt, wenn wir uns an SEO setzen. Das ist, wir müssen halt erst in die Arbeit gehen und ernten später also SEO ist so mehr säen. Also es ist so wie im Garten erst mal aussäen und das dauert ja auch eine Weile und. Deborah Hucht: Es dauert seine Zeit. Genau. Und was ich aber auch immer den Menschen mitgebe, die mit mir arbeiten oder das Überlegen ist, das, ähm, das, was dann zurückkommt, hat meistens einen viel größeren Impact. Also wenn du in deinem Bereich dann auf Seite eins rankst oder mit deinem Angebot oder vielleicht auch mit nem Blogbeitrag, der dich als Expertin herausstellt, dann sind ja die Anfragen, die darüber reinkommen, mehr als nur ein Like wert, sage ich jetzt mal. Wenn du natürlich irgendwie mega gut verkaufst auf Instagram oder woanders, dann ist das natürlich auch was wert. Wenn du dein Produkt mit einer Story verkaufen kannst, ist das super, aber nicht alle können das. Und wenn du eine Anfrage bekommst über deine Website, ist die meistens schon sehr, sehr wertvoll und hat einen hohen. Ja, also hat einen hohen Gegenwert. Also es lohnt sich diese Mühe zu gehen und diesen mühevollen Weg zu gehen, erst mal diese Hürden zu nehmen. Und dann, genau dann kann man viel, viel ernten. Laura Roschewitz: Ja, aber dafür müssen wir eben auch, das wissen wir alle, den Boden beackern und säen usw. und Geduld haben und Licht und alle möglichen Verhältnisse checken. Also es ist wahrscheinlich im Business, genau so. Trotzdem ist es ja irgendwie für viele eine Hürde, sich da so richtig ranzusetzen. Vielleicht liegt es auch daran, dass viele Menschen jetzt einfach mal so eine Hypothese, dass viele Menschen, vielleicht auch vor allem viele Soloselbstständige zum Beispiel gar nicht so genau wissen, wo sie ranken bei Google und womit eigentlich? Aber ich kann mir vorstellen, wenn du einen Insta Account hast, dann weißt du auf einen Klick, wie viele Follower:innen du hast zum Beispiel. Und auch wenn das am Anfang nur 133 und irgendwann 274 sind, siehst du's halt mit einem Klick und es ist halt eine Zahl. Ähm, wenn ich jetzt sagen müsste, wo ich mit meiner Webseite Laura Roschewitz irgendwo ranke, keine Ahnung, weil ich irgendwie ja verschiedene Dinge im Angebot habe und weil ich ja, vielleicht habe ich da auch einfach zu wenig Idee von. Deborah Hucht: Und es ist ja auch immer so, das siehst du ja auch nicht einfach so. Dafür brauchst du ein Tool meistens. Und das Tool ist dann auch wieder eine Hürde, weil das musst du in der Regel bezahlen oder du musst zumindest so ein Probeabo abschließen und dann weiß man gar nicht, welches ist das richtige Tool dafür? Und genau, also es gibt auf jeden Fall ein paar mehr Hürden als das in Social Media, weil die sind ja eher so zum Selbermachen. Bei SEO ist es so ein bisschen, man kann viel selber machen und manche Dinge, da braucht man einfach ein bisschen Hilfestellung, würde ich sagen. Laura Roschewitz: Wobei was, was mir ja auch immer wieder auffällt und uns auch, Gretel und mir in unserer Arbeit, dass halt sehr viele Menschen dann sehr viel Zeit in ihr Social Media stecken und da vielleicht so ein Gefühl haben von, dass ist umsonst. Aber da sind wir ja auch immer ein bisschen streng, weil letztendlich ist ja unsere eigene Zeit auch mit einem Wert bemessen. Also wenn ich jetzt wirklich, das sehen wir auch häufig bei Websites, dass dann die Heilpraktikerin auf einmal zur Webdesignerin wird und ein 3/4 Jahr an ihrer Website rumdoktert, weil sie denkt, dass Geld die 2 - 3.000 €. Vielleicht spare ich mir für eine Startseite sozusagen mal loszulegen. Wobei sie natürlich dann vielleicht wochenlang dran sitzt und da ja eigentlich auch in der Zeit eigentlich als Heilpraktikerin arbeiten sollte. Deborah Hucht: Hm hm. Also da gibt es bei mir zwei Richtungen auf im Kopf und das eine ist zu sagen, einfach mit dem, mit dem kleinsten Produkt nach draußen gehen. Also im Prinzip wirklich. Startseite, Angebot, Über mich Seite oder ich hatte bis vor einer Woche ungefähr immer einen One Pager. Da war alles drauf. Auf einer Seite keine Unterseiten. Dann habe ich irgendwann Blog dazu genommen und auch Landing Pages und jetzt habe ich es erst umstrukturiert. Also man muss immer gar nicht den ganz großen Wurf von Anfang an machen. Ähm, und das zweite ist eben, wenn man merkt, man verbringt mehr Zeit mit dem Arbeiten am Business als im Business, sollte man sich durchaus Unterstützung holen. Also es geht mir genauso. Wenn ich merke, also alles was technisch ist an der Website, gebe ich auch gerne ab. Und ich habe schon immer Ahnung davon, was gemacht werden sollte oder wie es geht, da ist eben SEO auch eine gute Schnittstelle zwischen ich sag es mal so, zwischen Technik, Design und ja, Text und da ähm ja, einfach abgeben, was abzugeben geht, oder es gibt ja auch Kurse, wie man das machen kann, also sich da wirklich irgendwie Unterstützung holen, dass man halt nicht zu lange damit rumhühnert wie man so schön sagt in Norddeutschland. Laura Roschewitz: Rumhühnert. Was würdest du da jetzt sagen? Jetzt sind wir gerade an so einer guten, in meinem Gehirn auf jeden Fall einer guten Kreuzung gelandet, wo es vielleicht mal ganz spannend wäre, einmal den Scheinwerfer dahin zu richten, wie du arbeitest. Also wie begleitest du denn ganz konkret Menschen wie mich, also Selbstständige, die ein, zwei Themen haben, die sie in die Welt tragen wollen mit SEO? Auf welche Art und Weise tust du das? Deborah Hucht: Hm, ja, da arbeite ich auf zwei Wegen im Prinzip, eventuell auch drei bald, ich arbeite dran. Und zwar ist das eine ich übernehme alles, was so Strategisches angeht. Also ich entwerfe eine Keyword Recherche, ich entwerfe einen Aktionplan sozusagen, was sind so die Dinge, die du tun solltest? Connecte mich mit der Technik, mit dem Design, mit den Texter:innen. Und im Prinzip manage das ganze Projekt und mache dann auch Relaunches oder so Refreshes von Webseiten. Und dann gibt es auch die Möglichkeit, dass ich coache bzw. mentore, da nehme ich dich oder wen auch immer an die Hand und wir besprechen in mehreren Sessions was sind die Themen, was ist dir wichtig und bei Umsetzen also alles was ich sonst machen würde, Recherche und auch so die letzten Entscheidungen, da gebe ich halt Hilfestellung. Aber ich bin nicht so, ich berate eben nicht, ich sage nur das sind deine Möglichkeiten, das ist das Ergebnis. Und dann, nimm doch eine Münze oder entscheide aus dem Bauch heraus und dann ist das eben das. Und das dritte Feld, woran ich arbeite, ist an diesem Selbstlerner, weil ich auch viel als Dozentin unterwegs bin und merke, da gibt es eben gute Möglichkeiten, das auch so zu lernen oder Menschen beizubringen. Und da bin ich aber noch nicht ganz schlüssig, was es am Ende wird, wahrscheinlich ein Gruppenprogramm. Laura Roschewitz: Okay, also aktuell vor allem die Möglichkeit zu sagen Debo, bitte nimm es, mach ein Ende, mach es. Sag mir am Ende, was ich tun soll, was ich umsetzen soll, was mein Team umsetzen darf oder sozusagen an die Hand genommen werden und erklären Guck mal, guck mal da und hier und klick das und mach das und das ist meine Empfehlung und zusammen sozusagen da durchzugehen. Deborah Hucht: Genau. Laura Roschewitz: Cool. Deborah Hucht: Ganz genau. Laura Roschewitz: Die Zeit rennt ja immer hier im Podcast und bei unseren Hörerinnen und Hörern vor allem Hörerinnen, sozusagen das Versprechen gegeben, dass wir immer gucken, dass wir die Zeit nicht überstrapazieren, weil Zeit ist ja für uns Unternehmerinnen auch super wichtig. Aber ich möchte noch zwei Dinge thematisieren und das erste ist, das hast du vorhin auch kurz angerissen, angeteasert und zwar so das Thema, was wir gerade viel zu Social Media hören, dieses Du musst so funktionieren wie der Algorithmus, aber auch dieses Jahr. Du bist super abhängig von wem auch immer, dem Meta Konzern. Und da kann man jetzt wahrscheinlich genauso mit dem großen G diskutieren. Andererseits hast du ja vorhin auch gesagt, du kannst dich ein stückweit unabhängiger machen, wenn du eben deine Webseite auffindbar machst und nicht so sehr abhängig bist von Algorithmen. Was ist denn da so dein Blick? Vielleicht auch ein kritischer Blick, aber auch ein ehrlicher Blick darauf? Was kann SEO da besser oder was? Was bringt es mir sozusagen mehr, inwiefern kann es mich vielleicht unabhängiger machen? Deborah Hucht: Ja, also das stimmt. Man sagt ja oft, wir machen das jetzt so, weil Google es möchte, und da ist es so, da versuche ich auch immer mit meinen Kund:innen dran zu arbeiten, weil es ist halt natürlich ein Stück weit so weil Google eben das Vehikel ist, aber am Ende geht es ja immer darum, was mögen die User:innen am anderen Ende? Also am Ende sind das ja meine potenziellen Kund:innen. Und es ist schon so, dass die ganzen Google Updates in den vergangenen Jahren immer in die Richtung gezeigt haben, die User Experience muss immer besser werden, die Leute müssen sich schnell zurechtfinden, die Seiten müssen schnell laden und der Inhalt muss ihnen wirklich helfen. Und wenn wir die Entwicklung sehen von Google früher, weiß ich noch in meinen Anfängen, da hat man einfach so 5000 Mal das Keyboard auf eine Seite geschrieben und irgendwie links eingekauft und irgendwelche Pixelgrafiken verkauft mit Links drauf. Also richtig schlimm. Und jetzt geht es ja wirklich hin zu Qualität. Das letzte Update war das Help Full Content Update. Also wirklich Content muss mehr Wert haben, muss am besten persönliche Erfahrung drin haben, umfassend sein und eben all das einem bieten oder den Menschen da draußen bieten, was sie suchen. Und klar hat Google ne irre Macht, weil das einfach einen großen Marktanteil hat. Es kommen aber andere Suchmaschinen auch und am Ende ist es ja auch immer ein bisschen wie bedienen wir die Suchmaschinen, wenn wir eben immer nur Google nutzen, wird Google weiterhin mächtig sein. Und Google selber sagt, dass eine der größten Suchmaschinen eigentlich Tiktok ist mittlerweile in der Gensi. Also man muss auch gucken was macht eigentlich. Was mache ich eigentlich in zehn Jahren mit Suchmaschinenoptimierung? Bewege ich mich da noch auf Websites oder bin ich eigentlich auch in Social Media unterwegs? Weil man merkt schon, da ist schon ein Shift dahin. Das heißt ja, es bewegt sich eben und man bewegt sich mit. So, das ist das. Was ich aber immer denke ist, auch im Hinblick auf Social Media, was da total gut ist, ist, wenn man zum Beispiel das so kombiniert, dass man eben Blogartikel schreibt mit ich weiß nicht, 20.000 Tipps, wie du besser in SEO wirst und den dann, ich sage mal so häppchenweise auf Social Media teilst, das kann man ja machen, indem man aus einem Part ein Reel macht, aus einem anderen Part ein Karussellpost. Also man kann wirklich sagen okay, man steuert das Ganze über den Contenthub, der dann vielleicht der Blog ist und daraus zieht sich dann eben der Content auf den anderen Social Media Plattformen. Das heißt, dass man so ein bisschen, ich sage es mal so dem Ganzen so eine leichte Handbremse verpasst und sagt, man muss nicht jeden Tag auf Instagram rumtanzen und sich irgendwas aus den Fingern saugen. Besser man denkt einmal den Content durch und sagt okay, was hilft wirklich User:innern? Und was ist auch messbar? Was hilft denen gut? Was kann ich, was weiß ich? Was kommt bei den Leuten an? Und daraus dann eben Social Media Postings machen. Also den Spieß ein bisschen umdrehen. So würde ich das sehen. Und da ist nämlich die Halbwertszeit. Ja, bei Blogartikeln ist ja jahrelang also zum Beispiel ich bin ja auch Gartenbloggerin und da ist es so, da sind manche unserer Artikel, die sind vor fünf Jahren online gegangen und die ranken und ranken und ranken und bringen uns einfach ganz viel Traffic und ein Insta Post dazu. Also ich kann jede Woche dazu ein Insta Post machen, weil die Leute das gar nicht sehen, durch den Algorithmus vielleicht nicht ausgespielt bekommen, weil sie es auch vergessen. Man surft ja auch anders, sag ich jetzt mal oder konsumiert Medien anders. Auf dem Blog will ich wirklich lesen und gucken und mir Step by Step Sachen anschauen und so oder vielleicht auch nur das persönliche lesen. Und beim Insta Account bin ich halt ah ein schönes Bild, schönes Video und dann bin ich auch schnell wieder weg, weil es halt 50.000 andere Videos an dem Tag gibt, die mir so vor die Nase flattern. Das ist auch noch mal ein Unterschied. Also ja, und ich finde es immer gut so bewusst mal einen Schritt rauszugehen und rauszunehmen und zu sagen Ja, also was ist mir wirklich wichtig? Ähm, mit wem will ich sprechen? Und klar, ein stückweit müssen wir uns bewegen, weil sich eben die Medienlandschaft anders gestaltet. Aber wenn man so ich sage mal eine Grundfeste hat und sich auf dem Blog seinen Raum nimmt, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass das gut abfärbt auf den Rest der Social Media Kanäle, die man so bespielt. Laura Roschewitz: Das heißt, du plädierst sozusagen dafür, dass man einen festen Contenthub hat, wo man auch in die Tiefe geht und wo man wirklich einen Mehrwert schafft und daraus dann lieber häppchenweise sozusagen in diese schnelllebige Katzenvideo Bubble postet, anstatt sozusagen da anzufangen. Und das kann ich nur insofern unterstützen, dass im Jin Shin Jyutsu Zentrum, wo ich ja auch sozusagen eine wichtige Rolle einnehme wir ja wirklich dasselbe mit Blogartikeln aber auch mit zum Beispiel YouTube Videos haben die einfach viel länger immer noch, jeden Monat geklickt werden, obwohl sie schon Jahre alt sind. Also sich einen Ort zu suchen, an dem wirklich Content auch länger haltbar ist, ist glaube ich super wichtig. Und du hast es eben schon angesprochen. Und so komme ich zum Abschluss nämlich noch mit etwas, etwas Persönlichem, denn ich weiß, dass du ja quasi nicht nur blogst, des reinen Businesses wegen, sondern auch eben einer gemeinsamen Leidenschaft nachgehst. Denn wir sind ja beide Gärtnerinnen und große Fans des der Nachhaltigkeit, des Gemüseanbaus, des in der Erde Wühlens. Erzähl doch mal von deinem Projekt dort. Was machst du da? Was hast du mit dem Garten am Hut? Deborah Hucht: Also wo fange ich an? Also seit fast sieben Jahren haben mein Mann und ich einen Kleingarten zusammen, mittlerweile auch mit einem kleinen Kleingärtner. Also wir sind Eltern geworden vor drei Jahren fast. Und haben schon vorher gemerkt, mein Mann ist auch aus der Medienbranche und wir brauchten irgendwas Handfestes zum Anfassen. Und mit diesem Garten haben wir tatsächlich so ein Projekt gefunden, das uns beiden nicht nur mega viel Spaß macht, sondern auch das uns total gut im wahrsten Sinne des Wortes erdet. Ich kann es nicht überstrapazieren. Es ist Wahnsinn, wie sehr dieses in der Erde wühlen. Einfach Draußensein. Viel mehr als früher. Und auch wir bauen halt auch viel selber. Also DIY Projekte, also dieses Entstehen und so das oder entstehen lassen, das hilft uns total und bietet für uns einen supertollen Ausgleich zum täglichen Leben, wo wir ja viel in Zoom Calls abhängen und auch in diesem Internet sind. Und das ist ein total schöner Gegenpol. Und genau, also nachhaltiges Leben war uns schon vorher wichtig. Und durch den Garten ist es noch viel mehr gekommen, weil wir zum einen ja auch sehen, wie lange es dauert, bis eine Tomate reif ist und auch solche Dinge einfach zu erfahren. Wie sind so die Jahreszeiten? Also man wird sehr viel. Ja, man kommt jetzt nicht so runter und macht sich also wir zumindest viel mehr Gedanken um so diese ganzen Dinge, Klima, Umwelt, alles mögliche und aber immer in einem positiven Kontext, weil unser Garten ist einfach schön für uns und das ist ein Erholungsort und gleichzeitig auch eine totale Spielwiese, einmal dort zu sein. Aber auch für, ich habe auch im Garten Blog oder unterhalte ein Gartenblog. Also mein Mann hilft mir mit der Technik, aber der meiste Inhalt stammt von mir und da haben wir halt gemerkt oder ich habe da gemerkt, dass es total cool, auch so ein Projekt zu haben, was sich nicht um mein Business dreht, sondern etwas anderes ist. Und daraus entstehen halt so viele tolle Möglichkeiten, unter anderem durch SEO, weil genau im Oktober kam unser drittes Gartenbuch raus. Also wir sind Gartenbuchautor:innen, mein Mann und ich und das schon mittlerweile eben dreifach. Und das kam eben alles darüber, dass uns Verlage gefunden haben. Und wiederum war eine Bestätigung meiner Arbeit, dass ich dann sehe, okay, das funktioniert, was ich immer meinen Kund:innen predige und da kann ich eben Dinge ausprobieren, was funktioniert wirklich und auch gerade nach den Updates von Google und so etwas und da, das ist eigentlich eine schöne, ja ein schöner Mix aus etwas wachsen lassen und das irgendwie nutzen. Laura Roschewitz: Und ich finde halt wirklich, bei mir ist es ja eh nicht ähnlich, weil ich keinen Blog darüber habe und keine drei Bücher geschrieben habe. Aber ich glaube, dieses Erden, das verbindet uns beide auch und ich glaube einfach oder ich bin überzeugt davon, dass es eben auch ein perfekter Ausgleich zu dieser sehr virtuellen Welt ist einfach. Und ich glaube, dass wenn wir dauerhaft gesund bleiben wollen, auch mental alle und so viel in dieser relativ unnatürlichen, diesem unnatürlichen Setting für uns Menschen sind, wirklich still am Schreibtisch zu sitzen, wir eben auch neue Räume brauchen. Liebe Deborah, sag uns doch noch mal ganz kurz für diejenigen, die uns jetzt zuhören, die vielleicht gerade im Auto sitzen, die Waschmaschine voll stopfen oder Nudeln kochen, sag doch nochmal deinen ganzen Namen und bitte den den beliebtesten Weg, wie man dich kontaktieren darf, wenn man jetzt sagt Hey Debo, super sympathisch, interessiert mich total. Und jetzt schnappe ich mir dieses bisher, weil etwas unsexy Thema SEO und geh es an! Deborah Hucht: Yes. Ähm, genau. Also ich bin Deborah Hucht und ich helfe Soloselbstständigen und Unternehmen dabei, sichtbarer im Web zu werden. Und wenn du sagst, das ist etwas für mich, dann kannst du mich gerne kontaktieren über deine Website, über meine Webseite oder sogar über deine Website. Laura Roschewitz: Die schaust du dir dann gleich erstmal an. Deine Webseite guckst du wahrscheinlich erst mal direkt an und sagst Ah, hier sind die Potenziale. Deborah Hucht: Oh Gott, genau über meine Website und dvoilere.de Das ist quasi mein Name auf Jiddisch. Laura Roschewitz: Da könnten wir uns, wie gesagt, jetzt öffnen sich wieder ganz viele Türen in meinem Kopf und die Roschewitz hat sich vorgenommen, die erst mal zuzuschließen. Denn vielleicht machen wir irgendwann noch mal Klappe die Zweite. Wir werden natürlich deinen Namen und die Kontaktmöglichkeiten in die Shownotes packen. Und wenn man das jetzt nicht verstanden hat, dann scrollt gerne einmal unter dieser Folge kurz auf den Text Mehr lesen und dann habt ihr schon alle Kontaktdaten, Namen usw. und könnt dem Besuchen folgen und sehr gerne Kontakt aufnehmen. Yes. Das soll es an dieser Stelle gewesen sein. Debo, vielen Dank, dass du hier warst. Deborah Hucht: Ja, vielen, vielen Dank für die für die Einladung und dieses tolle Gespräch. Ich könnte noch Stunden hier verbringen. Laura Roschewitz: Es ist das Zeitraum Kontinuum hat sich verändert. Immer wenn man in diesen Podcast Raum steigt, passieren wilde Dinge. Ich sage es euch, eine halbe Stunde verfliegt wirklich. Aber wir lassen es für heute mal sein. Vielleicht gibt es ja irgendwann eine zweite Folge. Schreibt uns auch gerne, wenn ihr das spannend findet. Und ansonsten laden wir euch sehr ein, dass ihr uns ein paar Sterne hier lasst. Wenn ihr über Spotify hört, wenn ihr über Apple Podcast hört, dann auch gerne und sehr gerne auch eine schriftliche Bewertung. Denn das hilft uns sehr, diesen Podcast weiter in die Welt zu bringen. Und ansonsten hören und lesen wir uns über unsere bekannten Kanäle. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge, ihr Lieben! Danke Debo und ciao, ciao. Deborah Hucht: Ciao. Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie

  19. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Muss jede Selbstständige ein Team aufbauen?! Unsere Haltung ganz klar: NEIN! Unsere Folge BEHIND THE MASTERMIND SCENES - Brühwarm aus der SMASH IT Küche 👩‍🍳 Aber es ist für sehr viele Selbstständige einer der schwierigsten und gleichzeitig größten Schritte in Richtung Unternehmerin und Wachstum. 🌟 Welche Aufgaben eigenen sich denn nun wirklich, um sie abzugeben? 🌟 Woran kannst Du erkennen, dass Du reif für ein Team bist? 🌟 Und darfst Du eigentlich auch Teile Deiner Selbstständigkeit abgeben, für die Deine Kund:innen Dich bezahlen? Fragen über Fragen. In dieser knackigen Podcast Folge gibt es unsere Antworten – und noch ein paar spannende Dinge mehr. Unter anderem Gretels Kind, dass in die Podcast Folge platzt und einen kleinen Gastbeitrag gibt. DAS solltest Du wirklich nicht verpassen. Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallihallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun. Gretel und ich sind heute mal wieder zusammen hier und das freut uns sehr. Und ich muss sagen, ich bin sehr stolz. Ich habe einfach den Anfang gemacht heute. Gretel Niemeyer: Ja, ich habe. Ich dachte auch so Hey, cool, sie macht es einfach. Sie nimmt das Zepter und startet mal rein hier, sehr sehr gut. Willkommen auch von mir. Ich freue mich, dass wir da sind. Laura Roschewitz: Wie schön. Wir sind, wie ihr es ja manchmal von uns kennt. Frisch aus der Mastermind Smash it raus. Donnerstags ist ja immer unser Mastermind Tag und das inspiriert uns immer nochmal zusätzlich. Wir haben ja sowieso schon beide das Sabbelwasser im Blut. Aber diese Mastermind Tage finde ich sind immer noch mal so besonders intensiv, um wirklich noch mal ganz tief rein zu tauchen. Was ist gerade? Was sind gerade die Punkte, warum Menschen mit ihrer Selbstständigkeit noch nicht da sind, wo sie hinwollen? Gretel Niemeyer: Ganz genau. Und spannenderweise ist das immer eine coole Kombi, weil die eine oder andere kommt eben mit Mindsetfragen. Die nächste hat einen Launch, die nächste arbeitet an ihrem Angebot usw. und so fort. Also es ist immer ein Potpourri unterschiedlichster Fragen von 8 bis 10 Frauen, die meistens in der Runde dabei sind. Und ich freue mich einfach jedes Mal, wenn am Ende das Feedback kommt Boah geil, Ich habe mir einfach von jeder Frage super viel mitgeschrieben. Ich habe hier wieder fünf Seiten Aufzeichnungen, weil ich einfach von jeder Frage was mitgenommen habe, weil sie mich jetzt betrifft oder ich weiß, dass sie mich in Zukunft betreffen wird oder ich da schon durch bin. Und das ist einfach wahnsinnig schön. Sehr, sehr oft wird auch gesagt, wir sitzen halt dann doch alle im selben Boot und das ist einfach ein echt schönes Gefühl. Laura Roschewitz: Total. Und dann auch dieses Feiern zusammen von Schritten, das hatten wir auch wieder und dieses wirklich dann manchmal muss man noch mal durch diesen Urschleim durch manchmal muss man nochmal einen Schritt zurück. Manchmal fühlt es sich an wie so ein Loop. Aber ich finde in der Mastermind gelingt es uns immer wieder aus diesem Loop rauszukommen und zu wissen Ah, okay, deswegen war ich da vielleicht noch mal drin. Aber jetzt gehts mit dem und dem Schritt weiter. Und das macht mich einfach immer wieder so zufrieden und glücklich. Gretel Niemeyer: Das stimmt. Und wir haben ja versprochen, dass wir ab und zu mal die eine oder andere Frage, die in der Mastermind gestellt wird, auch hier einfach diskutieren, damit du mal hören kannst, was wir besprechen in der Mastermind, wie wir das auflösen usw.. Und heute gab es ein Thema, das war eher, ich würde sagen eher praktischer Natur oder es sah erstmal sehr praktisch aus, denn unsere Smashi hat gesagt Ja, ich hatte mir überlegt, ich möchte mir gerne ein Team aufbauen und dann habe ich mir eins eurer Modelle genommen. Die drei Listen der Freiheit, um rauszufinden, welche Aufgaben ich denn abgeben kann. Und dann ist mir aber aufgefallen, dass es einfach super viele Aufgaben gibt, die ich eigentlich ganz gerne mache oder die ich schon machen kann. Das ist gar kein Problem, das abzugeben. Es wäre wirklich anstrengender, da jetzt jemanden einzuweisen oder so und würde ich nicht eigentlich auch meine Chorkompetenz irgendwie torpedieren, wenn ich diese Aufgabe plötzlich abgebe, die ja zu meinem Business gehört? Und ja, es war einfach eine klassische Frage, die vielschichtiger wird, wenn man da eintaucht, weil erst war ihre Ansage halt so Ja, ich glaube, ich hab gar nicht so viel, was ich abgeben kann. Laura Roschewitz: Hm, genau. Und das ist halt so spannend. Weil sie aber gleichzeitig, wir kennen sie ja schon eine Weile auch immer den Wunsch hatte nach mehr Zeit, nach mehr Verkäufen, nach mehr Akquise, nach mehr eins zu eins Arbeit und auch nach mehr Me time und wirklich so eine Balance besser zu finden. Und dann werden wir ja immer hellhörig finde ich, wenn jemand einerseits den Wunsch hat, sich mehr zu fokussieren in seinem Business auf ganz spezielle Bereiche, also auf die Zone of Genius, sozusagen das, was sie wirklich ausmacht und gleichzeitig eben mehr Zeit für sich möchte, aber das Gefühl hat, gar nichts abgeben zu können. Eigentlich, weil eigentlich gibt's da ja gar nix und trotzdem öfter mal abends noch im Coworking mit sitzt und sagt Oh, heute abend muss ich noch so viel machen und doch noch eine Nachtschicht oder eine Abendschicht. Und da haben wir mal das von verschiedenen Seiten beleuchtet, denn das kam uns doch ein bisschen schräg vor. Gretel Niemeyer: Das ist richtig. Und tatsächlich ist vielleicht der erste Punkt, den du so schön auch erwähnt hast es geht gar nicht darum, unsere Leidensfähigkeit möglichst auszutesten und zu gucken, welche oder wie scheiße eine Aufgabe tatsächlich sein muss, damit sie, damit wir sie abgeben können. Weil es gibt ja viele Aufgaben, die erfüllen uns jetzt nicht gerade mit totaler Freude, aber wir können die schon machen, wir kriegen das schon auch hin. Wir können uns dann noch mal ne halbe Stunde für nehmen. Und da haben wir halt einfach gesagt, es geht gar nicht darum, dass du nur die Aufgaben findest, die du richtig blöd findest, sondern guck doch vielleicht mal von der anderen Seite, welche Aufgaben machen dir denn richtig viel Spaß? Und wie wäre es denn, wenn du dich nur auf die fokussieren könntest und alles andere nicht machen musst? Und das hat schon so ein Aha Effekt gebracht. Denn heute, heute Vormittag so ach ja, scheiße, das stimmt. Ich muss ja gar nicht nur das rausschmeißen, was richtig doof ist. Ich kann ja vielleicht auch einfach mal gucken, was sind denn die paar Sachen, die ich wirklich nur machen möchte, wenn ich könnte? Laura Roschewitz: Genau. Und das sind halt, glaube ich für viele Selbständige tricky, weil wir eben gelernt haben, so Allrounder zu sein. Also irgendwie musst du als Selbstständiger ja vor allem in den ersten, sagen wir mal Wochen Monaten, ob es Jahre sind. Da sind Gretel und ich ja auch nicht so überzeugt worden. Aber zumindest in der ersten Zeit musst du ja auch so ein bisschen Allrounder sein. Ja, du musst wirklich irgendwie ein bisschen hier können, ein bisschen da, ein bisschen netzwerken, ein bisschen Buchführung. Du musst dich irgendwie mit allem so ein bisschen auskennen und das dann wieder loszuwerden und zu merken, ich muss gar nicht alles machen und es muss auch nicht ganz schlimm sein. Es muss keine mentale, körperliche Gewalt sein sozusagen, sondern ich darf es einfach vielleicht auch super langweilig finden. Zum Beispiel ich bin ja ganz schlecht in so Routine Sachen, die ich langweilig finde, weil es ist mein Endgegner, die Langeweile. Das heißt, da war schon mal so ein erster Punkt, wie du sagst, es muss nicht ganz schlimm sein. Und Disclaimer: Wir sind jetzt ja nicht die, die sagen, du musst nur noch am Strand sitzen und das alles schön und das Business, bau dir dein Traumbusiness und du musst nie wieder arbeiten und so. Das ist natürlich Bullshit. Nichtsdestotrotz dürfen wir es uns schöner machen und angenehmer und mehr von dem machen. Also die Dosis erhöhen von den Sachen, die wir wirklich gerne machen wollen. Gretel Niemeyer: Ja, und es gibt ja zum Beispiel, also wenn wir jetzt mal einfach das Thema SEO nehmen, dann gibt es ja dort auch verschiedene Aufgaben auf verschiedenen Levels. Also es gibt ja zum Beispiel bei der Keywodrecherche das Thema, dass ich sage Hey, ich lege die Strategie fest, ich sage, wo es hingehen soll und in welchen Tools wir danach suchen. Und dann gibt es aber auch wirklich diese Monkey Monkey Tasks, das dann wirklich auch zu machen und wirklich umzusetzen und wirklich da zu sitzen und zu suchen. Und das kann gut sein, dass den ein Teil der Aufgabe du schon machen solltest, den anderen Teil der Aufgabe aber gut jemand anders übernehmen kann und das auch gar nicht schlimm ist, dass das jemand anders macht und das auch für deinen Kunden gar nicht schlimm ist, wenn du das nicht mehr machst. Weil das war ja auch bei der Frage so ein bisschen ein Problem oder eine Angst. Aber darf ich das überhaupt? Darf ich diese Aufgabe abgeben, wo ich, wo ich doch dafür bezahlt werde, dass ich das mache? Laura Roschewitz: Genau das ist dann auch so ein Mindfuck, irgendwie so ein: Ich bin doch dafür gebucht, dass ich eine Dienstleistung erbringe. Darf ich denn jetzt wirklich das abgeben? Darf ich denn gar nicht 100 % davon machen, sondern darf ich zum Beispiel einfach nur 80 % machen? Oder vielleicht sogar nur 50 %? Oder nehmen wir das meine Kundi:nnen dann irgendwie krumm? Und ich glaube, das ist so ein Ding, was ich auch gut nachvollziehen kann, was ich auch schon an vielen Punkten hatte, tatsächlich. Ja, also zum Beispiel bei Workshops, dass ich meine Präsentation jemanden habe machen lassen, weil ich einfach nicht gut bin in Präsentationen. Ich bin da wirklich nicht gut drin und das abzugeben war für mich eine totale Erleichterung. Aber am Anfang dachte ich auch, so ist das dann mein Anspruch. Merken das die Kund:innen oder das Handout erstellen zu lassen, was danach an die Kunden geht und Truth bomb, das hat keiner gemerkt und es war wunderbar, weil die haben einfach die Leistung eingekauft. Wir sagen ja immer Transformation. Die kaufen sich bei mir nur Transformationen für ihr Team ein, zum Beispiel. Und wer dann nachher die Follow up Email schickt, ist denen völlig egal. Also Hauptsache es ist eine gute, ein gutes Handout. Die Email geht an die richtigen Leute in der richtigen Zeit und der Workshop war gut, da muss es gar nicht unbedingt. Wir haben ja nicht unterschrieben, dass wir 100 % dieser Dienstleistung selber machen. Gretel Niemeyer: Ja, im Zweifel findet es dein Kunde sogar gut, wenn du nicht alles selber machst, weil es eben auch wieder zeigt, dass du gut organisiert bist. Und am Ende des Tages und das schreibst du ja, packst du sozusagen deinen Stempel, deinen Namen drauf, der dann wieder zeigt, ey ich habe da drüber geguckt, das verlässt mein Haus in einem gewissen Qualitätszustand, den, für den ich eben stehe mit meinem Namen. Und das ist ja alles, was es dann tatsächlich braucht und was ich, was ich auch sehr spannend finde und auch schon mehrfach gehört habe, ist so dieses Thema. Na ja, aber ich kann ja nicht diese langweiligen Aufgaben abgeben, da hat ja gar keiner Bock drauf, das zu machen. Und auch das ist eben wieder witzig. Jetzt kommt gerade mein Sohn nach Hause, das ist Laura und wir sind gerade in einem Podcast. Ähm, also so diese Frage, ich kann das ja nicht abgeben, weil das finden ja andere auch doof, diese Aufgaben. Nein, wenn ich ein gewisses Aufgabenspektrum outsourcen möchte und es gibt zum Beispiel VA's die das machen, dann wissen die ja, worauf sie sich einlassen, dann machen die diese Aufgaben gerne. Und nur weil sie dir keinen Spaß bereiten, bedeutet es ja nicht, dass sie jemand anderem keinen Spaß bereiten und wenn jemand anders ein ganzes Business darum macht, Excellisten auszufüllen und Termine zu buchen. Und weiß der Geier was, dann kann ich das persönlich auch nicht verstehen. Aber diese Personen werden sich schon was dabei gedacht haben. Laura Roschewitz: Genau. Und wir können es ja auch wieder auf uns beziehen. Andere Menschen finden auch verkaufen ganz schlimm und andere Menschen finden auch über irgendwelche emotionale Sachen sprechen oder über Psychologie sich austauschen furchtbar. Das heißt, das ist ja eben ganz wichtig festzustellen, dass Menschen unterschiedliche Qualitäten haben. Und das empfehlen wir ja auch in Smash it immer wieder allen. Wenn man sich für Teamausbau oder Aufbau entscheidet, dann wirklich auch zu gucken, welche Qualität brauche ich denn? Nicht nur die Aufgaben, das ist das eine auch superwichtig. Was möchte ich gerne abgeben weil es mich nervt, stresst, langweilt, immer hinten runterfällt. Das ist auch so ein Punkt, den wir immer wieder beobachten. Und auf der anderen Seite welche Qualität brauche ich dann da von einem Menschen, welche Persönlichkeit? Muss das jemand super kreatives sein oder reicht es vielleicht im Sinne von es muss gar nicht so kreativ sein, sondern für mich ist viel wichtiger, dass die Person Termine im Blick hat, super zuverlässig ist. Ist das meine Top Qualität, die ich zum Beispiel brauche? Gretel Niemeyer: Ja, und die Frage ist ja tatsächlich auch was ist die Vision für mich und mein Business? Wo will ich hin? Ich finde es absolut no shame zu sagen. Da wo du jetzt gerade bist, da geht es dir gut, da möchtest du bleiben, dann hast du die Fäden in der Hand, machst vieles selbst usw. Du bist vom Umsatz auf einem Level, dass sich das gut anfühlt, vom Workload auf einem Level, das sich gut anfühlt. Nur weil alle anderen ein Team haben oder Support, heißt das nicht automatisch, dass du das auch brauchst. Wenn du aber sagst, ich habe eine Vision davon, dass ich die CEO in mein Business bin, dass ich nur so und so viel arbeite, dass ich diese Aufgaben mache usw., dass ich gewisse Sachen, die mir Energie ziehen, einfach los werde. Dann ist eben die Frage, wie du dorthin kommst. Und wir bemühen ja sehr gerne das Bild von der Kapitänin, der Matrosin und der Lotsin. Und wenn du eben, wie du es heute in der Mastermind auch so schön gesagt hast, wenn du die ganze Zeit unter Deck bist und Matrosinnen Arbeiten machst, dann kannst du eben auch nicht erwarten, dass du gleichzeitig aber für die Strategie zuständig bist und dass du weißt, wo du lang schippern musst usw. und so fort. Also es geht in einer gewissen Größe oder in eine gewisse Größenordnung hin, einfach nicht mehr alles. Und dass das immer auch mit einem Loslassen, mit einem Wachstum verbunden ist, das können wir ja, das unterschreiben wir mit Blut, weil das ist bei uns ja ähnlich. Wir hätten uns das auch vor zweieinhalb Jahren nicht gedacht, dass wir plötzlich ein Team von vier Leuten haben, die uns unterstützen. Und manchmal purzelt man dann auch da so rein und merkt dann aber Ey, cool, wenn ich das eine will, gehört das dazu. Und das ist ja auch wieder schön und ich entwickel mich einfach dadurch auch weiter. Laura Roschewitz: Absolut. Und das ist wirklich, ich finde dieses Bild vom Schiff auf einem ganz, ganz kleinen Schiff, da kannst du alles machen. Da sind es zwei Stufen von unter Deck auf auf Deck, das ist alles ganz nah beieinander, du fährst vielleicht auch nicht durch den Panamakanal, sondern nur durch die Alster Nebenkanäle in Hamburg. Das heißt, du brauchst vielleicht gar keine Lotsin, weil es relativ einfache Gewässer sind, aber sobald du einen größeren Kutter da am Start hast, braucht es eben diese Rollen. Da muss einer immer sozusagen auf der Brücke sein und einer muss immer als Lotsin für das Gewässer da sein und ein anderer muss immer unter Deck sein und die Matrosinnen Arbeiten machen. Und da wollen wir dir heute Abend den Impuls mitgeben Denkt noch mal drüber nach, was deine Rolle ist, wo du dich am wohlsten fühlst und teile gerne mit uns, auch was du mitnimmst aus der Folge, was dir durch den Kopf geht dazu. Wir sind super gespannt. Hau mal raus und schick uns auf den bekannten Wegen, Instagram oder über unsere Webseite oder hier unter dem Podcast Video gerne mal einen Kommentar rüber. Gretel Niemeyer: Ganz genau. Und vielleicht abschließend Teamaufbau ist keine Sache, die irgendwie so über Nacht passiert. Das dauert wirklich eine Weile und da darfst du dir selber klar darüber werden, was du willst, wo du hin willst usw.. Und wir müssen es natürlich sagen. Hast du auch mal so eine Frage an uns? Möchtest du vielleicht auch Teil einer unglaublich coolen Mastermindgruppe werden? Dann lass uns doch einfach schnacken und wir gucken mal, ob Smash it die richtige Runde für dich ist, um eben auch deine Fragen Business und ja, ich sage mal Persönlichkeitsentwicklungsrelevant zu stellen, los zu werden und mit uns zu schippern. Laura Roschewitz: Ja, wir freuen uns von dir zu hören. Lass uns gerne ein paar Sternchen da hier zur Bewertung. Das freut uns auch immer sehr. Und dann bis ganz bald zur nächsten Podcastfolge Moin um Neun.

  20. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Du träumst schon lange davon, einen eigenen Roman zu schreiben? 💭 Du hast Sehnsucht, Dich im Schreiben ganz auszudrücken und Deiner Kreativität freien Lauf zu lassen? ✍️ Du arbeitest als Schreibende Person und hast die Freude oder den Faden verloren? 🪡 Dann lausche unbedingt dieser Podcast Folge mit Schreib-Trainerin, Autorin und Gateless Writing Expertin Christine Kämmer und schau Dich sehr gerne hier um: https://christinekaemmer.com/events/ Oder folge ihr hier auf Instagram: https://www.instagram.com/schreibfreuden/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Business Schnack mit Gretel und Laura und es ist Donnerstag. Die alten Podcast Häsinnen und Hasen wissen es. Donnerstag ist Interviewzeit und ich freue mich sehr, dass ich heute ich Laura, wenn ihr hört und nicht seht, dass ihr meine Stimme einmal zuordnen könnt, dass ich heute das Interview führen darf. Und zwar habe ich zu Besuch Christine Kämmer. Herzlich willkommen! Christine Kämmer: Hallo Laura! Laura Roschewitz: Wie schön! Wir haben hier heute für den Podcast auch ein bisschen ein Blind Date. Wir kannten uns noch nicht so gut vorher. Ich bin mir aber ganz sicher, dass wir viele spannende Themen haben. Christine kennt Gretel und mich aus dem Coffee Speed Networking, was kleines Announcement am 2. Februar wieder stattfindet. Und wenn du Lust hast, dich mit tollen anderen Selbstständigen zu vernetzen, dann komm mal auf unserer Webseite vorbei www.lauraundgretel.de und dort kannst du dich kostenlos zum Coffee Speed Networking am 2. Februar anmelden. Das erste in 2023. So viel einmal kurz vorab als kleiner Disclaimer. Jetzt soll es aber um dich gehen. Liebe Christine, ich werde dich einmal so in den Worten zusammenfassen und vorstellen, die ich schon von dir habe. Und danach darfst du korrigieren oder ergänzen. Christine Kämmer: Alles klar. Laura Roschewitz: Christine, du bist Schreibcoach, du bist Autorin, du bist Gateless Writing Expertin zertifizierte. Da wirst du gleich noch was zu erzählen, was das überhaupt ist. Du bist aber auch Hobbypianistin. Du bist fast Nordlicht, gebürtige Hannoveranerin, die jetzt in Wien lebt, schon lange. Und du bist Lakritzfan. Christine Kämmer: Genau. Laura Roschewitz: Das ist, was ich von dir weiß. Das sind die Keypoints, die für mich wichtig waren in Vorbereitung. Warum werde ich gleich noch sagen, ich sitze ja in Schweden und da springt mich Lakritz natürlich an. Ähm, erzähl doch vielleicht noch mal für diejenigen, die dich noch nicht kennen, was ich jetzt ja gleich ändern wird, wer du bist und was du machst. Christine Kämmer: Ja, ja, coole Vorstellung erstmal. Die wichtigen Punkte sind drin, würde ich sagen. Ja, ich bin tatsächlich ausgebildete Schreibtrainerin. Ich habe ursprünglich mal Sinologie studiert, habe mich lange mit Asien beschäftigt, habe auch in dem Bereich gearbeitet und habe dann mich beruflich irgendwann umorientiert, meine Leidenschaften dem Schreiben und dem Arbeiten mit Menschen gewidmet. Genau. Und habe mich hier in Wien ausbilden lassen als Schreibtrainerin und bin dann in Corona Zeiten auf die Methode Gateless Writing gestoßen im Internet und habe mich dann fand es so cool irgendwie und habe mich dann als kleines Corona Projekt in den USA weiterbilden lassen als Gateless Writing Teacher. Das ist also eine Kreativmethode, auf die wir vielleicht noch kommen werden. Ja, und ich arbeite mit Schreibenden. Das sind sowohl Anfänger:innen als auch fortgeschrittene Schreibende, gebe Einzelcoachings und aber auch Workshops, also Gruppenworkshops. Momentan ausschließlich online, was sich natürlich vielleicht irgendwann ändert, aber im Moment ist es alles, alles online. Genau. Laura Roschewitz: Und was du wahrscheinlich nicht weißt, was vielleicht auch sehr viele nicht wissen, die diesen Podcast hören. Als ich mich 2000…, jetzt muss ich nachdenken. Ich glaube 2017 in Vollzeit selbstständig gemacht habe, habe ich das als Texterin getan. Christine Kämmer: Aha. Laura Roschewitz: Also wir haben zumindest eine gemeinsame Leidenschaft fürs Schreiben. Heute findet das Schreiben in meinem Leben sozusagen nur noch unter Anführungsstrichen im Bloggen und ab und zu oder auch relativ vielen Newslettern statt. Nicht mehr schreibe ich, mein erstes Vollzeit selbstständigen Projekt war das Texten einer Zahnarztwebseite. Christine Kämmer: Okay. Laura Roschewitz: Das war nicht so spannend, aber es hat mein erstes Geld eingebracht. Christine Kämmer: Ja. Laura Roschewitz: Erzähl doch mal! Nun, du hast dazu gesagt, im Einzel oder im Gruppensetting. Aber was sind das für Menschen, was das Schreibende? Sind es Menschen, die wirklich hauptberuflich schreiben? Oder sind das eher Menschen wie ich, die vielleicht selbstständig sind und für bestimmte Bereiche einen Text brauchen? Was sind das für Situationen, wann Menschen zu dir kommen? Christine Kämmer: Das ist total unterschiedlich. Also es sind grundsätzlich erst mal Menschen, die natürlich Lust haben zu schreiben oder irgendwie ihre kreative Ader auszuleben. Das sind Leute, ich habe zum Beispiel Teilnehmerinnen, die an einem Romanprojekt arbeiten, die den Traum haben, veröffentlicht zu werden. Dann habe ich auch Textprofis, vor allem Journalistinnen in meinen Workshops, die oft so ein bisschen, sage ich mal, schreibmüde sind. Dadurch, dass sie so unter Zeitdruck einfach Texte nach so einem bestimmten Schema vielleicht produzieren müssen, zum Beispiel für eine Tageszeitung, und die dann Lust haben, in ihrer Freizeit einfach noch mal mit mehr Schreibfreude quasi an die Sache heranzugehen. Also es ist wirklich eigentlich sehr bunt gemischt, lustigerweise fast keine Männer. Also das fällt mir immer wieder auf in kreativen Schreibkursen. Ich weiß nicht, ob die Männer denken, dass sie es schon können oder was auch immer, aber es ist tatsächlich so, es gibt kaum Männer bei mir. Laura Roschewitz: Oder? Oder das dass der Drops gelutscht ist, dass da Hopfen und Malz verloren ist. Auch das könnte ja sein. Christine Kämmer: Ja, man weiß es nicht so genau. Also hin und wieder verirrt sich einer. Aber es ist tatsächlich selten. Laura Roschewitz: Hm, ja, das verstehe ich gut. Das ist so wie beim Coffee Speed Networking, wo manchmal so ein Mann unter 120 Frauen ist. Laura Roschewitz: Ähm, das heißt aber, wenn ich es richtig raushöre und rausfühle, sind es eher Menschen, die. Also nicht werblich schreiben, also zum Beispiel jetzt so Newsletter oder Marketing Emails oder so was. Also was du eben beschrieben hast, eher so was wie ein Roman oder auch journalistisch Arbeit. Eher so tiefere Projekte, sag ich mal als eine Newsletter Nachricht. Christine Kämmer: Hm, es sind tatsächlich eher, sage ich mal, kreativ literarische Projekte, auch so ein bisschen Memoiren. Also zum Beispiel Leute, die halt ihre Lebenserinnerungen für sich oder Familienangehörige aufschreiben wollen. Aber tatsächlich, also im Werbetexter hätte ich, glaub ich noch nicht dabei gehabt, Ist mir nicht bekannt. Laura Roschewitz: Und wie kann ich mir das vorstellen? Ich könnte mir vorstellen, dass es für viele nicht ganz einfach ist, sich vorzustellen, wie du jemanden begleitest. Klar, du hast gesagt, es gibt eins zu eins Settings, aber auch Gruppen Settings. Aber wie kannst du jemanden begleiten, die vielleicht Schreibmüde ist oder vielleicht auch eine Blockade hat oder sich langweilt von den eigenen Texten oder so was? Also wie kann ich mir das vorstellen? Christine Kämmer: Das ist tatsächlich das, was sehr häufig vorkommt, gerade in so einem Einzelsetting, dass sich jemand ja an ein großes Projekt herangewagt hat und dann hängt das irgendwie so durch, dass man dann so denkt, jetzt habe ich schon so viel Zeit investiert und ich möchte das irgendwie fertig kriegen. Aber ach, irgendwie, entweder kriege ich es in meinem Alltag nicht untergebracht, das Schreiben oder ich irgendwie so Ja, ich bin mit voller Eifer irgendwie in diesen Roman gestartet und jetzt hängt da irgendwie durch und ich finde keinen Schluss und es ist irgendwie Kraut und Rüben und Chaos. Und wie komme ich jetzt wieder ins Schreiben? Und dann gibt es eben wie in einem anderen Coaching eigentlich auch, also jetzt im Einzelsetting ist es halt dann so, dass man dann halt erst mal so ein bisschen nach den nach den Wünschen fragt, wo will die Person denn hin mit dem Schreibprojekt nach Ursachen forscht und dann eben nach Möglichkeiten, wie man helfen kann und das können, kann sein, dass man ja zum Beispiel an der an der Struktur des Textes arbeitet. Es kann sein, dass man kreative Impulse gibt. Es ist eigentlich sehr unterschiedlich, aber es sind tatsächlich in diesem Einzelcoaching eher größere Projekte. Es gibt auch den Fall, dass jemand sagt: Ich möchte gerne so ein Projekt angehen und weiß nicht wie. Also ich hab fast noch nix. Aber es kann auch sein, ich habe da so einen Wust an Texten auf meinem Rechner und weiß nicht, wie ich daraus jetzt einen Roman mache. So genau. Es ist ganz, ganz individuell. Und was aber bei mir ganz wichtig ist, ist, dass ich den Leuten dann nicht die Texte um die Ohren haue, sondern dass man wirklich schaut, wie kitzel ich aus Ihnen das heraus, was wirklich ihr Schreiben besonders macht. Wie finden wir die Geschichte, die Sie wirklich erzählen wollen? Und das ist dann so ein bisschen so, dieses Gateless Writing. Und das mache ich auch in meinen Workshops halt ein bisschen anders als im Einzelsetting. Aber das ist halt ganz, ganz wichtig, dass man wirklich wertschätzend mit den Schreibenden und ihren Texten umgeht. Laura Roschewitz: Hm. Christine Kämmer: Die Ziele sind ja auch verschieden. Will ich jetzt das nur für meine Enkel aufschreiben? Will ich Selfpublisher werden oder suche ich einen Verlag? Das sind natürlich ganz, ganz unterschiedliche Vorstellungen auch. Und so geht man dann an die Texte ran. Laura Roschewitz: Und sind das, wenn wir jetzt über Bücher sprechen, eher etwas über Memoiren, also vielleicht meine Biografie, mein Leben. Romane sind es. Also bei Romanen denke ich erst mal so an wirklich fiktive Geschichten, oder? Also Lebensgeschichten, sozusagen keine Sachbücher oder so, also du bist schon spezialisiert auf diesen Bereich der Erde. Christine Kämmer: Okay. Genau, es gibt ganz tolle Sachbuch Coaches, auch das das mache ich nicht, sondern bei mir geht es halt wirklich um kreatives Schreiben, Romane und Lebenserinnerungen. Laura Roschewitz: Genau. Und sag doch mal dieses Gateless Writing. Gateless Writing, ähm, manchmal muss man den Podcast zwei, dreimal sagen, damit Menschen sich hier Notizen machen können. Erzähl doch mal ein bisschen was. Warum hat dich diese Methode… Du hast erzählt, du hast dich dann in den USA ausbilden lassen. Warum hat die dich so geketscht? Also was ist daran das, was dich so begeistert und wie können wir uns das vorstellen? Christine Kämmer: Ja, also ich befasse mich ja schon länger mit dem kreativen Schreiben und auch mit amerikanischen Methoden. Das heißt, es hat auch in meiner ursprünglichen Ausbildung eine große Rolle gespielt. So dieses freie Schreiben, dieses sich einfach mal trauen, irgendwas zu Papier zu bringen usw. Das kannte ich alles schon. Und beim Gateless Writing habe ich das Gefühl, da gibt es dem Ganzen noch mal so einen Rahmen. Also zum einen steigt man eigentlich ein in so eine Schreibsession mit einer Entspannung, das ist halt ganz wichtig. Das kannte ich vorher nicht in der Form, dass man wirklich wie musst du dir vorstellen, wie mit so einer Körperreise oder so so in so eine ganz angenehme auf so eine ganz angenehme Frequenz irgendwie kommt und das ist irgendwie lustig weil ich bin eigentlich selbst ein eher unesoterischer Mensch, also ich meditiere jetzt nicht oder ich mache auch kein Yoga oder so und für mich war das so eine Erfahrung, irgendwie das ich so vor diesem Schreiben, so wirklich rauskomme aus meinem Alltag, aus dem Ganzen, was mir vielleicht im Kopf rumschwirrt. Und ich komme wirklich so in so eine Tiefe und kommen in so ein, so eine Schwingung, wo ich sage jetzt schreibe ich diesen Text und dann kommt eben nach dieser Entspannung kommt ein Impuls, der dich auch irgendwie überrascht. Das ist vielleicht was ganz Einfaches, also so was wie Was hast du als Kind gerne gegessen oder so? Ja, und dann kommt eben in diesem Entspannungszustand kommt dieser Impuls auf dich zugeflogen und du schreibst einfach, du kriegst eine kurze, knackige Schreibzeit, zehn Minuten, 15 Minuten und schreibst und du kannst natürlich tatsächlich deine Erinnerungen aufschreiben. Du kannst dir auch was ausdenken. Das ist letztlich egal, weil in der Runde, die danach kommt, wird jeder Text als fiktiv betrachtet. Das heißt, auch wenn du jetzt eine Geschichte schreibst, in der ich Form. Gehen wir nicht davon aus, dass du sie erlebt hast, dann kommt diese Schreibzeit und am Ende gibt es, das ist das zweite wichtige Element, gibt es eine wertschätzende Feedbackrunde und die sieht so aus, dass du diesen Text, wo du eigentlich vor 20 Minuten noch gar nicht wusstest, dass du den schreiben würdest, den entlässt du jetzt schon in dieser Runde. Das ist so ein bisschen ja, wie so ein wie so ein Neugeborenes. Wir zeigen das her und da würde man ja jetzt auch nicht sagen, das sieht aber irgendwie zerknautscht aus. Da müsst ihr dringend dran arbeiten, sondern man würde erst mal das irgendwie liebevoll willkommen heißen. Und das machen wir mit diesen Texten, wissend, dass die natürlich noch nicht fertig sind. Also niemand würde ja auf die Idee kommen zu sagen Juhu, und das veröffentliche ich jetzt. Aber es geht mal darum, so ein bisschen rauszufinden, was ist denn schon gut und stark an diesem Text? Was ist vielleicht authentisch? Ja, und dann liest jemand das vor und er hat irgendwie so einen genialen, subtilen Humor und der nächste hat irgendwie kurze, knackige Sätze. Und wieder einer hat irgendwie, so weiß ich nicht ganz, ganz irgendwie originelle Formulierungen oder so und das sind ganz individuelle Sachen, die sich aber schon in diesem Text halt zeigen. Und nur das spiegeln wir in der Gruppe zurück. Das heißt, es interessiert uns jetzt nicht, ob das jetzt da logische Brüche drin sind oder Wiederholungen oder so. Das ist alles. Das würde man dann später überarbeiten. Jetzt geht es halt darum, wirklich das Augenmerk darauf zu lenken, was in diesen Texten irgendwie stark und berührend ist. Und das funktioniert immer gut. Ich habe das noch nie gehabt, dass jemand so eine Gruppe sabotiert hätte und gesagt hätte Na ja, das war jetzt ein Scheißtext, zu dem kann ich nichts Gutes sagen oder so. Das ist mir noch nie. Ich meine, da würde ich dann auch damit irgendwie umgehen. Müsste ich ja, aber das ist es immer. Also ich erklär das einmal. Und die Leute, also auch in diesem Zoomraum, ja, da entsteht irgendwie eine Herzlichkeit und eine Wärme. Und wenn du jetzt siehst, was in den Texten von anderen gut funktioniert, dann kannst du das ja auch für dich vielleicht übernehmen. Das du jetzt sagst Hey, das war irgendwie cool, das probiere ich auch mal. Und es ist auch keine Konkurrenzsituation, sondern es ist wirklich so ein Ja, so ein Austausch über diese Texte. Und alle gehen irgendwie mit strahlenden Gesichtern raus und haben total Lust, weiter zu schreiben. Laura Roschewitz: Hm. Christine Kämmer: Und so ging es mir halt eben auch in meiner ersten Session, wo ich das als Teilnehmerin erlebt habe. Da habe ich so einen Boost gekriegt, so eine Motivation. Ich fand meinen Text toll, ich habe dann auf Englisch geschrieben, also ich war da sowieso schon ein bisschen gehemmt, wo ich so dachte. Ich meine, klar können wir alle irgendwie ganz gut Englisch, aber so das dann so rauszuhauen in der Gruppe von Muttersprachlern und dann kam diese geballte Ladung an amerikanischer Überschwänglichkeit und Liebe irgendwie auf mich zu. Oh Gott, und das war total toll und da habe ich gedacht, auch das will ich irgendwie anderen Leuten auch weitergeben. Laura Roschewitz: Total schön. Ja, ich kann das gut verstehen. Ich selber versuch immer mal wieder ins Freie Schreiben reinzukommen und weiß aber auch um die Kraft, wenn jemand den Raum hält. Das ist ja was ganz anderes als schon bei dem, was ich kenne. Ich kenne das nicht das Gateless Writing, aber was ich so kenne am freien Schreiben. Tatsächlich macht es für mich immer einen großen Unterschied, ob da jemand ist, der den Raum hält, der diesen Prozess wirklich durchleitet und hält oder ob ich es quasi nur für mich alleine mache. Christine Kämmer: Ja klar. Laura Roschewitz: Was mich interessieren würde und was immer für viele unserer Hörerinnen auch spannend ist. Wie bist du dazu gekommen? Du hast gesagt in der Corona Zeit und du hast ja eigentlich was ziemlich anderes studiert. Was hat dich nachher dann dazu gebracht, wirklich diesen Schritt zu gehen und jetzt damit selbstständig zu sein? Christine Kämmer: Ja, also ich bin immer noch ein großer Fan. Ich habe ja die chinesische Sprache und Schrift tatsächlich erlernt, habe auch längere Zeit in Asien gelebt, in Taiwan studiert, habe in war beruflich unheimlich oft in Peking, auch in anderen Städten in der Volksrepublik China. Und ich habe, aber weißt du, wenn du dir vor 20 Jahren irgendwie überlegt hast, du willst so eine Sprache lernen und die Kultur ist faszinierend usw. und dann merkt man irgendwie, das ist jetzt nichts Neues mehr. Also das klingt natürlich immer so blöd, weil Leute sagen Boah, Asien ist doch so faszinierend und so, aber für mich war es das irgendwann nicht mehr, weil ich das einfach schon sehr lange gemacht habe, mich damit beschäftigt habe. Und China hat sich auch in einer Weise verändert, wie ich nicht absehen konnte, als ich mich für das Studium entschieden habe. Und hat sich in einer Weise verändert, wie ich, ohne jetzt politisch zu werden, nicht unbedingt gutheiße, Stichwort Überwachungsstaat usw.. Ich glaube, wir wissen alle ungefähr, in welche Richtung das so geht. Und dann habe ich irgendwann gedacht Mensch, was mache ich eigentlich sonst gerne? Und ich habe immer schon gern geschrieben, habe auch schon vor einigen Jahren selbst natürlich Schreibworkshops besucht als Teilnehmerin, habe in meinem Job auch viel, natürlich beruflich geschrieben. Ich war auch im Studium als freie Journalistin und so für Tageszeitungen. Also so, dieses Schreiben war immer so etwas, was mich begleitet hat. Dann habe ich halt irgendwie gedacht, naja, mache ich doch mal berufsbegleitend irgendwas Autorenmäßiges und bin dann halt eben auf die Schreibtrainer:innenausbildung gestoßen. Hier in Wien gibt es eben gibt es eben die Möglichkeit dazu. Also gibt es viele, auch an Unis zum Teil. Ich habe das halt hier in Wien gemacht. Genau. Und da habe ich dann halt auch so ein bisschen den Mut bekommen, dass es tatsächlichen Bedarf gibt an Menschen, also vor allem natürlich an Unis. Es gibt ganz viele so Schreibzentren, wo dann wissenschaftliches Schreiben begleitet wird usw. Das habe ich auch eine Zeit lang gemacht, ob auch Studierende gecoacht und habe dann aber immer mehr auch gemerkt, ich möchte eigentlich mit Leuten irgendwie im Literarischen kreativ schreiben, ich will es eigentlich nicht irgendwie. Wie schreibe ich eine Gliederung und ein Expose? Da hatte ich dann ja. Also jedenfalls hab ich dann gedacht, die Stärke liegt ja auch wenn man selbstständig ist, ein bisschen in der Spezialisierung, dass ich eben nicht sage, Ja, ich coache auch dein Sachbuch und deine Doktorarbeit, sondern ich mache eben wirklich das, was mich halt wirklich ausmacht. Ist eben halt diese Kreativschiene. Genau. Ja, und dann bin ich da so ein bisschen reingekommen und in die Onlineworkshops bin ich tatsächlich durch Corona, also notgedrungen. Das war für mich kein Plan. Ich habe nicht gesagt, ich will hier online Schreibtrainerin werden, sondern natürlich habe ich mir vorgestellt, in einem schönen Raum, gemütliches Setting usw. Na ja, war dann halt nicht. Laura Roschewitz: Und dann kam das Leben dazwischen und alles war ein bisschen anders. Christine Kämmer: Es kam die blöde Pandemie dazwischen. Und jetzt muss ich aber feststellen, also die Große, das, was ich so positiv finde daran ist, dass ich wirklich Schreibende habe. Ich habe eine Teilnehmerin zum Beispiel aus den USA, eine Deutsche, die sich da oft dazuschaltet. Ich habe Leute in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz natürlich, und das finde ich halt extrem cool. Du hast auch die verschiedenen Dialekte, du hast die verschiedene Hintergründe und alle sitzen da zusammen im virtuellen Raum und schreiben und wer das nicht mag, das virtuelle, das kann ich verstehen, wenn du einen ganzen Tag schon irgendwie online bist, dass du am Abend keinen Bock mehr hast, dann da noch drei Stunden zu schreiben, dann die kommen dann halt nicht. Das ist dann auch in Ordnung. Laura Roschewitz: Ja. Genau. Was würdest du sagen, was ist für dich an deiner Selbstständigkeit? Du hast ja gerade gesagt, das ist ja auch so ein bisschen Teil der Selbständigkeit, dass man sich vielleicht auch ein bisschen spitzer positioniert. Was würdest du sagen, ganz persönlich für dich, Christine. Was ist das Tollste an der Selbstständigkeit und was ist das Schwierigste? Christine Kämmer: Das Tollste ist ganz klar: Ich bin meine eigene Chefin. Ich kann absolut bestimmen, was ich mache. Wenn ich heute Lust habe, einen Blogpost zu schreiben, dann haue ich den raus. Wenn ich ein neues Workshopkonzept habe, muss ich mich nicht mit einer Hierarchie irgendwie abstimmen. Lieber Chef, darf ich diesen Workshop machen? Sondern ich mache den einfach so, wie ich mir das vorstelle. Und ich kriege auch quasi das Feedback zurück. Und wenn es nicht gut angekommen ist, dann war es halt auch. Dann kann ich mir überlegen, was mache ich das nächste Mal besser oder so. Was ich sehr, sehr schwierig finde, ist die Sichtbarkeit und das ist auch was, was mich, was mich auch sehr anstrengt, tatsächlich ständig auf Social Media präsent zu sein. Zu schauen, welche Kanäle funktionieren gut? Wie erreiche ich… Die Leute, die zu mir kommen, die mich finden, da habe ich den Eindruck, da kommt ganz viel zurück und die machen das gern. Und die freuen sich, dass es dieses Angebot gibt. Da müssten noch viel mehr da draußen sein, die das auch toll finden würden. Sie wissen es nur nicht. Wie erreiche ich die? Ja, das. Das ist, glaube ich, aber für viele Selbstständige auch einfach dieses große Problem. Deswegen kriege ich auch ständig irgendwie Werbung. Ja, wie, wie, wie kommst du weg vom Social Media Hassel und baust dir eine super große Mailingliste auf usw.. Also das ist ja ein Bedarf, den haben ja viele Selbstständige, ganz klar. Laura Roschewitz: Absolut, absolut. Ja, und das sind dann natürlich die Angebote. Da gab es gerade letzte Woche hier bei Moin um Neun zwei Folgen zum Thema: Du musst dir nur einen Funnel aufbauen und du musst tolle Freebie haben und dann läuft alles wie geschnitten Brot und dann musst du nie wieder arbeiten und kriegst ein passives Einkommen. Da gab es gerade wie gesagt letzte Woche eine Interviewfolge und eine Podcastfolge von mir. Da könnt ihr gerne nochmal reinhören, weil das natürlich immer sehr attraktiv klingt. Aber wie wir alle wahrscheinlich auch wissen, als Selbstständige und gerade als Online Unternehmerinnen. So ganz easy ist es halt dann doch auch nicht. Christine Kämmer: Hm, na ja, und ich denke halt auch nicht jedes Business ist wirklich so skalierbar. Also was ich halt zum Beispiel, wenn ich mir jetzt überlege, ich habe halt eine ganze Palette von Workshops. Ich habe einmal so diesen klassischen Schreibsalon, das ist das, was ich gerade erzählt habe. Man kommt so ins Schreiben und dann mit dieser Feedbackrunde, ich habe Schreibsonntage, da kommen Leute, die haben schon Projekte, an denen sie gerade arbeiten. Und da gibt es dann so ein Mini Coaching zwischendurch und verschiedene Impulse von mir und auch Feedback. Dann schreibe ich so kurze Textsorten sind so ein bisschen mein Hobby, also Haiku Gedichte zum Beispiel. Kennst du vielleicht Flash Fiction, Microfiction, also wirklich so, so Miniaturprosa, solche Sachen. Genau. Das heißt, ich habe also mehrere Workshopangebote und ich würde eigentlich ungern das jetzt irgendwie einstampfen und sagen, ich habe jetzt den einen großen tollen Kurs und da hocken dann 100 Leute drin. Also ich habe halt kleine Kurse und da sitzen, sage ich mal, maximal acht Leute, damit man halt auch noch wirklich so dieses Wohlfühlambiente irgendwie hat. Und das funktioniert halt mit 100 Leuten nicht. Das funktioniert auch als Broadcast nicht also oder als Online Selbstlernkurs. Naja, da fehlt ja dann auch dieses Feedbackelement und das macht es ja so wertvoll. Also insofern sehe ich bei mir auch nicht so recht, wie kann ich das jetzt irgendwie so skalieren, dass ich dann nicht mehr arbeiten muss und ich lehne mich zurück und habe hier mein gut gehendes Ding irgendwie. Ja, leider weiß ich. Laura Roschewitz: Genau, da brauche ich eben wirklich viel Erfahrung. Und da finde ich, ist wirklich auch das sagen wir auch immer wieder hier im Podcast, dass es eben ganz wichtig ist, sich da wirklich realistisch und offenen Auges hinzusetzen und wirklich zu gucken, was ist denn für mein Business das Richtige und das Machbare? Weil nicht jedes Business, wie du sagst, lässt sich zumindest nicht auf dieselbe Art und nicht am selben Punkt skalieren. Absolut. Wenn wir gerade über Sichtbarkeit und über dein Angebot reden und da wir ja das Versprechen halten wollen, diese Podcastfolgen nicht zu lang zu machen. Erzähl doch vielleicht noch mal da gleich deinen ganzen Namen und auf, über welchen Weg unsere Zuhörer dich am besten besuchen, anschreiben, kontakten können, so dass alle wissen, wie sie mit dir Kontakt aufnehmen können nach dieser Folge. Christine Kämmer: Ja, ja. Danke für das Angebot. Ja, mein Name ist Christine Kämmer. Christine, ja, wie man's spricht mit Ch und Kämmer mit Umlaut. Und ich bin im Internet auf Social Media unter schreibefreuden zu finden eigentlich, weil ich. Das ist so ein bisschen auch mein Motto. Ich möchte den Leuten irgendwie Schreibfreude bringen. Ich bin auf Instagram, auf LinkedIn und auf Facebook. Von Twitter verabschiede ich mich gerade. Wir wissen, glaube ich, auch alle, warum. Da war ich eine Zeit lang recht aktiv. Ich finde, es war ein toller Kanal, aber ich glaube, mit der neuen Führung war es das wahrscheinlich bald. Genau. Aber auf, auf, auf Insta zum Beispiel findet mich man mich glaub ich ganz gut. Laura Roschewitz: Super. Das heißt ja, alle die jetzt zugehört haben und die mal vorbei schnuppern wollen mal reinschauen, was ist mit diesem Sonntagsschreiben oder mit dem Salon usw. auf sich hat. Schaut auf jeden Fall mal bei Christine vorbei. Wir laden euch ja auch immer ein nach den Podcastfolgen. Nehmt Kontakt auf zu unseren Gästen. Dafür ist es wirklich. Ihr wisst alle, dass es auch eine kleine Überwindung ist, sich so sichtbar zu machen und über seine Projekte zu sprechen. Deswegen schreibt Christine gerne an, wenn ihr Fragen habt, wenn ihr mal vorbeischauen wollt. Wenn ihr einfach ein Feedback dalassen wollt. Auch das ist immer sehr, sehr, sehr willkommen. Und ja, ihr wisst das genau, wo ihr uns erreichen könnt. Wenn die dazu noch eine Frage habt, dann meldet euch. Es war mir eine Freude. Wir haben die halbe Stunde schon fast gefüllt, deswegen lassen wir es fürs erste einmal an dieser Stelle stehen. Ich danke dir sehr, liebe Christine. Und wenn wir dir ein bisschen helfen konnten und wir kennen das, glaube ich echt alle, dass dieses Thema Sichtbarkeit über das eigene Angebot sprechen, gar nicht so easy peasy ist, dann ist es uns eine Freude, wenn uns das hier heute zusammen gelungen ist. Christine Kämmer: Ja, danke dir, liebe Laura, war ein tolles Gespräch. Laura Roschewitz: Ja, vielen Dank aus dem Lakritzland Schweden. Hier gibt es wirklich an jeder Ecke Lakritze. Ihr könnt uns ja auch mal unter diesem Post oder unter dem Beitrag mitschreiben, ob ihr Lakritz Fans, es gibt ja eigentlich bei Lakritznur hassen oder lieben. So ist auf jeden Fall mein Gefühl. Es gibt wenige, die sagen na ja, keine Ahnung. Finde ich schon okay. Also lasst uns gerne auch eure Lakritzmeinung da. Und liebe Christine, ich danke dir für deine Zeit, für deine Einblicke in dein Business und dein Werdegang. Sehr, sehr spannend und ich bin mir sicher, dass wir dadurch die eine oder andere Person sehr inspirieren konnten. Christine Kämmer: Das würde mich freuen. Laura Roschewitz: Danke dir. Christine Kämmer: Ja, danke dir. Laura Roschewitz: Und euch allen noch einen schönen Tag bis zur nächsten Folge nächsten Dienstag. Lass uns ein paar Sterne da im Podcast Anbieter deiner Wahl. Und dann bis bald. Tschüss. Christine Kämmer: Tschüss. Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie