Der Business Podcast - Sales- & Business- Wissen für selbstständige Frauen

Gretel Niemeyer & TEAM | Business Coaching ⚓
555
20.10.2026
Beschreibung
Moin, wir sind das Team von SMASH IT! - dem Business Coaching Programm von und mit Gretel Niemeyer. Unser Motto: "Mehr Geld in Frauenhände". Wir lieben es, Dinge im Butter bei die Fische Style umzusetzen und anzusprechen. - Genau das erwartet dich hier in diesem Podcast Knackiges Business-Wissen direkt in dein Ohr - Tolle Interview-Gäste mit spannenden Insights in ihr Business! Wir geben Impulse für ein erfolgreiches Business, teilen unsere Verkaufs-Tricks und stellen coole Unternehmer:innen vor. Moin um Neun erscheint jeden Dienstag um 9 Uhr Website: https://www.gretelniemeyer.com Instagram: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84
Häufig erwähnt
  • Instagram
  • Smash It
  • LinkedIn
  • Moin um Neun
  • Grete
  • Moin
  • Berlin
  • Johanna
  • Euro
  • Theresa
  • Smash
  • Coffee Speed Networking
  • Susanne
  • Laura
  • Corona
Episoden
  1. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Redselige, eloquente und kommunikative Frauen werden auf einmal stumm, stockig und wissen nicht mehr, was sie sagen sollen. Ihnen bleibt die Sprache weg, sie werden sachlich, informativ und …. naja. Ehrlich gesagt: langweilig! Erkennst Du Dich da vielleicht wieder? 🤷‍♀️ Bei den Themen Newsletter schreiben, E-Mail-Marketing und Sales Mails verändern viele ihre Sprache so sehr, dass wir sie nicht mehr wiedererkennen und erst recht nicht fühlen können. ❌ SCHLUSS damit, denn das muss echt nicht sein! In dieser Folge haben wir Dir 6 knackige Tipps mitgebracht, die uns helfen, unsere Texte lebendig, interessant und authentisch zu gestalten. Hör’ unbedingt mal rein 🎧 und erzähle uns, welcher dieser Tipps für Dich gerade am hilfreichsten ist! Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Halli Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge von unserem Podcast Moin um Neun dem Businessschnack mit Gretel und Laura. Ich freue mich sehr, dass ich wieder eine neue Folge Podcast für diesen Dienstag aufnehmen darf und habe heute ein Thema im Gepäck, was Gretel und mir immer und immer wieder sozusagen vor die Füße fällt und was die Menschen, mit denen wir arbeiten, oft sehr beschäftigt und irgendwie vielen sehr, sehr schwer zu fallen scheint. Es geht um das Thema Newslettertexte. Überhaupt das Thema Sales Mails, Verkaufs-E-Mails und Storytelling in diesen Verkaufsmails. Wir sprechen ja davon, dass viele Menschen, die wir begleiten, in mehr oder weniger starker Ausprägung, aber zumindest zum Teil oder auch ganz wirklich im Onlinebusiness tätig sind. Das heißt, ein Weg, um mit unseren Kund:Innen, unseren Follower:Innen in Kontakt zu sein, ist eben die gute alte E Mail. Das gute sogenannte E Mail Marketing spielt für viele von uns eine sehr, sehr große Rolle und Gretel und ich sind auch beide absolute Fans davon. Denn im Gegensatz zu allen Social Media Plattformen ist es so, dass wenn wir unsere eigenen Kontakte in einem, wie auch immer gearteten Format sammeln, speichern und mit ihnen in Kontakt treten, dann kann da kein Algorithmus der Welt uns irgendwie querschießen. Und das ist eben sehr, sehr wertvoll. Das heißt, eure Kontakte, die E Mail Adressen eurer schon bestehenden oder potenziellen Kund:Innen sind eben sehr, sehr, sehr wichtig. Und wir erleben das ganz oft, dass viele Selbständige viel zu spät anfangen damit, diese Adressen eben auch als das zu sehen, was sie sind, nämlich eine Ressource, an die wir eben unsere Dienstleistungen und Produkte verkaufen können. Deswegen plädieren wir dafür, dass du und ihr möglichst schnell in eurer Selbstständigkeit beginnt, Kontakte zu sammeln und zum Beispiel über einen E Mail Anbieter Newsletter zu verschicken. Genau. Also Newsletter haben ja den Vorteil, dass ihr sie ganz frei schreiben könnt. Sie können lang sein, sie können kurz sein, aber sie flattern eben bei eurer Zielgruppe, bei euren Interessent:Innen direkt ins Posteingang. Und ganz, ganz, ganz viele sagen uns immer wieder "Ich weiß einfach nicht, worüber ich schreiben soll. Also ein Post. Okay. Ne Story? Ja, da kann ich die Menschen dann direkt mitnehmen in meinen Alltag. Aber was soll ich denn bloß in so ein Newsletter schreiben?" Und Gretel und ich haben das Gefühl, dass ein Newsletter so ein bisschen sich anfühlt, für viele wie einen Brief zu schreiben. Irgendwas ganz Großes, ein Buch, eine Doktorarbeit. Dabei ist ein Newsletter nichts anderes als eine andere Ausdrucksform ein und derselben Thematiken, die du auch in Stories oder Reels oder Posts aufarbeitest. Das ist schon mal ganz wichtig und ich habe heute dir für diese Podcastfolge meine drei Tipps, Tricks, Kniffe und Hinweise mitgebracht, wie es mir gelingt, erfolgreich Newsletter zu schreiben und was ich tue, wenn ich mal eine Blockade habe. Fangen wir mal mit dem ersten an. Punkt 1 ist: Fange nicht mit dem Titel oder der Betreffzeile einer E Mail an. Niemals. Ganz oft hängen sich Menschen daran auf, was sie denn in das Betrefffältchen schreiben sollen, wie der Titel, wie die Überschrift ist. Und davon würde ich dir im E Mail Marketing im weitesten Sinne komplett abraten. Wenn du, wenn es wieder Zeit ist für einen Newsletter oder wenn du selbst Mails schreiben möchtest, dann fang immer erst mit dem Inhalt an, fang einfach an drauf los zu schreiben. Der Titel oder die Betreffzeile deiner E Mail, die entwickelt sich on the go. Die Betreffzeile wird, ist auch total sinnvoll, erst später zu machen und dazu komme ich gleich beim nächsten Punkt. Also Punkt 1: Niemals mit der Betreffzeile oder demTitel anfangen, sondern immer einfach mit dem Inhalt, mit dem Kern, mit dem Body deiner E Mail. Zweitens: Die Betreffzeile und der Pre Header, also das, was du in der Vorschau deiner Email siehst, muss nichts mit dem Inhalt zu tun haben. BZW muss keine Zusammenfassung deines Inhaltes sein. Warum? Die Menschen, die von dir eine E Mail bekommen, sehen in ihrem Posteingang zum Beispiel bei mir würde da stehen: Laura Roschewitz oder Laura und Gretel. Und da drunter ist die Betreffzeile und der Pre Header, also die kleine Vorschau, worum es in der Email geht. Viele Menschen, die wir begleiten, auch unsere Smashies, machen sich da einen enormen Kopf drum, wie sie das, was in der Email steht, jetzt in dieser Betreffzeile runterdampfen können. Das ist aber gar nicht notwendig. Ich sage immer und nach vier Jahren E Mail Marketing habe ich unfassbar viele E Mails geschrieben. Es gibt von der Betreffzeile nur einen Job und das ist: Zum Klicken aufrufen. Die Menschen sollen mit einer Betreffzeile nicht unbedingt schon genau wissen, was in der Email steht und nicht unbedingt schon eine Vorabzusammenfassung haben. Und es muss auch nicht in dem Sinne die Wahrheit sein, was in der Email steht, sondern die Betreffzeile hat den Job, in deinem Posteingang aufzufallen. Zwischen sehr, sehr, sehr vielen anderen Emails ist es wichtig, dass deine Betreffzeile neugierig macht, dass die spannend ist, dass sie vielleicht ein bisschen disruptiv ist, also ein bisschen Reibung verursacht. Ich merke gerade, während ich diese Folge aufnehme, dass es nicht drei Punkte werden, sondern wahrscheinlich vier oder fünf. Also erstens fange niemals mit dem Betreff oder dem Titel an. Zweitens: Die Betreffzeile muss nicht eine Zusammenfassung des Inhaltes sein, sondern hat den Job, die Menschen neugierig zu machen. Und ich meine damit nicht, dass du blöde Salesy Werbung mit Hau drauf Methoden machen sollst. Gar nicht. Aber es geht darum, dass deine Betreffzeile wirklich einfach nur neugierig macht. Dass sie die lesende Person dazu animiert, dazu ermutigt, draufzuklicken und zu lesen. Drittens: Tu so, als wäre das kein Newsletter oder keine große weittragende Sales Mail, sondern gehe eher mit der inneren Haltung von einer WhatsApp Nachricht an eine Freundin heran. Das hilft total, wenn du dir wirklich verinnerlichst und sagst Nee, ist das jetzt nicht ein Newsletter, der an 50, 500 oder 5000 Menschen rausgeht? Sondern ich bringe einfach zum Ausdruck, was mich gerade umtreibt, was mich interessiert. Und ich schreibe das in meinem Wording, in meiner Sprache und ich schreibe einfach drauf los. Versuch, deinen Mindfuck vorher ein bisschen abzulegen, denn es ist häufig sehr, sehr anstrengend, wenn wir mit dieser Haltung von "Ich muss jetzt einen sehr guten Newsletter schreiben" da rangehen. Häufig grätscht uns dann schon eine Blockade rein. Also nicht unbedingt mit so einer Doktorarbeits-Attitüde rangehen, sondern eher mit dem Gefühl von "Ich schreibe eine Nachricht an Gretel". Da fällt es mir leicht, die kennt mich gut, die weiß so viel von mir und ich schreibe jetzt einfach eine Nachricht zu einem Thema, das mich gerade umtreibt. Der nächste Punkt ist. Da habe ich jetzt gerade schon und den habe ich gerade schon angesprochen: Finde deine Sprache bzw. behalte deine Sprache. Ganz wichtig, viele Menschen können sich toll ausdrücken im gesprochenen Wort, wenn wir mit ihnen in der Mastermindgruppe Smash it uns unterhalten, wenn wir Gespräche eins zu eins Coachings führen und wenn wir dann Emails von denen lesen, dann denkt man auf einmal Huch, wer hat denn da geschrieben? Behalte deine Sprache. Schreibe so, wie du sprichst. Das ist ganz wichtig, damit Menschen dich auch wirklich kennenlernen können. Weil wenn du auf einmal ganz anders schreibst, dann wissen sie überhaupt nicht, wer du bist. Und dann sprichst du im Zweifel auch andere Menschen an. Also um die Person anzusprechen, die du wirklich ansprechen möchtest, ist es wichtig, dass du auch so sprichst, wie du wirklich sprichst. Also nimm den Stock raus. Mach dich gerade. Bleib bei deiner Sprache und trau dich, so zu sprechen, wie es für dich angenehm ist. Was dein Wording ist, was deine Sprache ist. Und mein letzter Tipp ist: Finde deine Tools. Was meine ich damit? Klar, wir schreiben einen Newsletter. Das heißt, irgendwie müssen wir uns hinsetzen und am Computer, am Laptop, am Handy oder am Tablet etwas tippen. Aber das muss nicht unbedingt komplett so sein. Ich zum Beispiel bin eine Sprechdenkerin. Was bedeutet das? Ich bin eine Person, die sehr, sehr gut beim Sprechen denken kann und ich kann nicht so gut Dinge komplett vorbereiten und schon fertig ausgearbeitet in der Schublade liegen haben. Deswegen nehme ich mir ganz oft mein Handy und gehe auf die Diktierfunktion und gehe spazieren. Ich gehe spazieren. Hier bei mir in Schweden, am Fjord am Meer und nutze die Diktierfunktion, um einfach ins Sprechen zu kommen, worüber ich gerne sprechen würde. Und dann mache ich daraus Text, weil die Diktierfunktion am Handy ja automatisch aus dem gesprochenen Wort Text macht. Das ist so wie Untertitel in solchen Videos. Das funktioniert natürlich nicht immer super, aber ich habe dann schon mal kein leeres Blatt mehr, sondern schon einen Textentwurf. Und das hilft immens. Denn die Angst vor dem leeren Papier, wie auch sie Autor:innen sehr gut kennen, die ist damit umgangen. Und jetzt fällt mir ein, einen letzten Punkt muss ich doch noch mal raushauen, dann sind es, glaube ich sechs. Und zwar ganz wichtig ist, wenn wir über das Thema Newsletter und Storytelling sprechen, dass du nicht versuchst, dir irgendwie eine Geschichte aus den Fingern zu saugen, die total anstrengend ist, sondern dass du die Geschichten erzählst, die bei dir passieren. Und dazu werden Gretel und ich auch noch mal eine Folge aufnehmen. Zum Thema Storytelling fällt mir gerade so auf. Dazu könnten wir auch bald mal eine Podcastfolge machen. Ganz wichtig, meine erfolgreichsten Newsletter sind eigentlich immer die, die mitten aus dem Leben gegriffen sind, die genau das erzählen, was mich gerade beschäftigt, die ehrlich sind, die ja aus dem Affekt geschrieben sind im Sinne von aus einem Gefühl heraus, aus einem Erlebnis. Und neulich habe ich zum Beispiel vor ein paar Tagen einen Newsletter geschrieben zum Thema was ein Fahrradplatten damit zu tun hat, wie du dein Business führst und wie du dich weiterentwickeln wirst. Weil ich mit dem Thema zu wenig Luft auf dem Reifen gerade konfrontiert war. Wenn du diesen Newsletter einmal lesen möchtest, dann schick mir gerne eine Nachricht auf Instagram unter Laura Roschewitz und ich schicke dir gerne eine Leseprobe vorbei. Wie man eben ganz alltägliche Situationen mit ins E Mail Marketing übernehmen kann. Also ich versuche jetzt noch mal meine sechs Punkte zusammenzufassen zum Ende dieser Folge. Erstens: Fange nie mit dem Titel an. Zweitens: Deine Betreffzeile muss nicht wiedergeben, was alles drin ist in der Email, sondern ihr Job ist es, die Menschen zum Klicken, zum Öffnen und zum Lesen zu motivieren. Dann. Ich weiß jetzt nicht mehr genau die Reihenfolge, aber tu so, als wäre es eine Email an eine Freundin und versuch dich nicht in so einem "Ich muss eine Doktorarbeit" -Modus wiederzugeben und versuche da gar nicht so reinzukommen, sondern versuche es wirklich locker anzugehen. Dann behalte deine Sprache bei. Versuche dir nicht eine andere Sprache anzugewöhnen. Denn das ist tatsächlich etwas, was Menschen spüren. Also viertens: Behalte deine Sprache. Fünftens: Finde Tools, die dir helfen. Ich zum Beispiel bei deiner Sprechdenkerin und nehme sehr gerne über das Diktiertool meines Handys auf. Und der sechste Punkt ist: Nutze Situationen aus deinem Leben und schreibe darüber. Du musst gar nicht wissenschaftlich schreiben und um die 15. Ecke denken. Häufig ist im Bereich Storytelling und E Mail Marketing ganz, ganz erfolgreich. Wenn du Menschen mit in dein Leben nimmst und was von dir erzählst, was du erlebt hast, was du dir für Gedanken machst und das auf dein Business und auf die Painpoints deiner Zielgruppe anwendest. Das solls heute gewesen sein. Es wird von Gretel und mir dazu noch mal eine Folge geben und schreib mich gerne bei Instagram an Laura.Roschewitz. Oder melde dich natürlich auch gerne bei Gretel, GretelNiemeyer. Und wenn du magst, würden wir uns sehr, sehr freuen, wenn du uns einen Kommentar hier bei dem Podcastanbieter deiner Wahl da lässt. Schenk uns ein paar Sterne nach Möglichkeit fünf und gerne auch ein Kommentar, denn davon lebt dieser Podcast, dass wir ihn in die Welt bringen und du würdest uns sehr, sehr, sehr unterstützen, wenn du dir die zwei Minuten Zeit nimmst und uns einmal ein paar Sterne gibst, uns weiter empfiehlst und gerne in ein, zwei Sätzen schreibst, warum du Moin um Neun hörst, was dir daran gefällt und warum dieser Podcast in die Welt gehört. Vielen Dank fürs Zuhören. Wir hören uns am Donnerstag wieder in einer weiteren Folge. Dort habe ich eine ganz, ganz tolle Frau interviewt, die zum Bereich Gateless Writing und Kreatives Schreiben ganz viel zu sagen hat. Also wenn das Thema Schreiben für dich interessant ist, hör unbedingt in unsere neue Folge Moin um Neun am Donnerstag rein. Bis dahin meld ich gerne. Lass uns wissen, was dich besonders interessiert, welche Themen du gerne hier mal behandelt haben möchtest und lass uns wissen, warum du dieser Podcast gefällt. Damit würdest du uns sehr helfen. Bis dann. Machs gut. Ciao.

  2. Meditationen, Queen und ne Portion Magie – die Seelenhaus-Methode rockt War Gretel skeptisch, als sie das erste Mal von der Seelenhaus-Methode gehört hat!? - Aber so was von! Aber dann kam Renato um die Ecke, ein reflektierter und durch und durch sympathischer Schweizer, den man einfach mögen muss. Da wollte Gretel mehr erfahren. Und dann sagt Renato so Dinge wie „Würde ich gleich von Engeln und himmlischen Architekten anfangen - man würde mich direkt in die Klinik schicken. Aber ich weiß, dass diese Methode, bei der ich geleitete Bildmeditationen nutze, funktioniert und so viel bewegen kann. Deswegen möchte ich sie bekannt machen. Ayurveda fanden auch alle komisch, als das auf den Markt kam und jetzt ist es ein bewährtes und bekanntes Konzept.“ Das macht so viel Sinn und einfach neugierig auf diese Mediations-Methode, mit der Renato Menschen hilft, die in Lebenskrisen stecken oder einfach wieder die spielerische Leichtigkeit in ihr Leben zurückholen wollen. Renato erzählt gern, anhand der Seelenhaus-Methode bist du gleichzeitig Regisseur:in, Drehbuchautor:in und Schauspieler:in deines Lebens. Das Setting verändert sich nach deinem Wohlbefinden. So kann dein Seelenhaus sich von einer heruntergekommenen Hütte in ein gemütliches Chalet in den Bergen entwickeln. Oder von einer Bruchbude zur Villa am Meer. Up to you. Hör dir diese Folge an und du erfährst · Worum es in der Seelenhaus-Methode geht und warum Renato auf sie schwört · Was es mit den 45 Zimmern und Bereichen auf sich hat · Was die Band Queen, „A Kind of Magic“ und "The Miracle" mit Renatos Arbeit zu tun haben Gib uns gern Feedback zu der Folge und lass uns wissen, ob du Erfahrung mit der Seelenhaus-Methode hast bzw. welche anderen Tools & Methoden du zur Persönlichkeitsentwicklung bereits ausprobiert hast. Website Renato: https://renatomeng.com/ Facebook Renato: https://www.facebook.com/renatomengspielerischeentfaltung Instagram Renato: https://www.instagram.com/spielerische_entfaltung/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Heute sitze ich hier nicht mit der lieben Laura, sondern mit Renato Meng. Renato ist Kunde von mir im eins zu eins Happy Salling und arbeitet mit einer ganz, ganz wunderbaren magischen Methode, die ich euch gerne vorstellen möchte. Und deswegen habe ich ihn heute hier in den Podcast eingeladen zu Moin um Neun. Hallo Renato, schön, dass du da bist. Renato Meng: Hallo Gretel, vielen Dank für die Einladung. Gretel Niemeyer: Wir haben uns ja gerade schon im Vorgespräch dazu unterhalten, dass es gar nicht so einfach ist, dir einen Titel aufzudrücken oder zu sagen Renato macht jetzt genau das. Und zwar nicht unbedingt, weil es so schwer wäre, das zu definieren, sondern weil an diesem Titel deiner Methode auch so ein bisschen Vorurteile hängen können. Erzähl doch mal so ein bisschen aus dem Nähkästchen, über was wir da geplaudert haben. Renato Meng: Ja, genau, Du hast ja gefragt. Ja, also was soll ich dich vorstellen? Was ist die Berufsbezeichnung. Und die Berufsbezeichnung ist ganz klar. Ich bin Seelenhausberater. Jetzt würden allerdings schon bei einigen Leuten, die werden denken, oh meine Güte, Seelenhaus, was soll das, usw. Und das, wie soll ich sagen, ich stehe voll dazu, also stehe voll dazu. Das ist eine wahnsinnig tolle Geschichte, aber man kennt sie halt noch nicht, oder? Das ist wie bei sag ich jetzt mal Ayurveda war zu Beginn halt auch noch nicht so bekannt und in der Zwischenzeit kennt man das mit einem Fingerschnippen und deswegen Ja, ich bin Seelenhausberater. Ich begleite Leute in die Meditation, auf die Seelenebene. Dort gibt es das Informationsfeld Seelenhaus. Und dort findet man heraus, was man herausfinden will Schwächen, Stärken, Blockaden, mentale Muster, Glaubenssätze. Und diese transformieren wir. Und das Ganze geht sehr, sehr, sehr, sehr spielerisch. Und das ist eine wunderschöne Ebene. Ja, und je mehr Leute das jetzt kennenlernen, desto eher sage ich Hallo, ich bin Seelenhausberater. Gretel Niemeyer: Erzähl uns doch mal, wie du dazu gekommen bist. Also du hast ja diese Ausbildung zum Seelenhausberater tatsächlich erst jetzt vor kurzem gemacht bzw. abgeschlossen. Renato Meng: Genau. Gretel Niemeyer: Was hat dich dazu gebracht zu sagen Ja, genau das ist es jetzt. Obwohl das niemand kennt, obwohl der eine oder andere vielleicht den Kopf schüttelt. Aber für mich ist es genau das Richtige. Renato Meng: Ja, ich habe. Ähm. Ich habe vor rund zwei Jahren habe ich für mich innerlich entschieden, komm du, mach dich selbstständig. Aber es war klar, ich brauche da ein sinnvolles Produkt. Ich brauche da sinnvolles Werkzeug. Ich habe auf meinem Weg bisher doch einige Krisen durchlebt. Trennung, Scheidung, Burn out oder Burn out ähnliche Zustände, insgesamt drei natürlich immer nach dem gleichen Muster. Und ja, ich bin dann immer wieder gesund geschrieben worden. Aber die Ursprünge, die sind ja dann nicht weg oder die Hintergründe. Und ja, also ich war ja in diesem Sinne gesund. Ich war gut aufgestellt und habe mich entschieden, Ich will selbstständig sein, ich brauche jetzt das richtige Werkzeug und dann bin ich durch einen bestehenden Kontakt, den ich schon länger hatte, an diese Seelenhausmethode geraten. Ich musste nicht suchen, das war auch schon etwas magisch und da habe ich halt einfach erkannt und gespürt. Wie vollständig das ist und wie logisch, dass das ist also logisch, wie einfach und wie einfach zugänglich das es ist. Das einzige, was es braucht, es braucht die Offenheit in eine Meditation einzusteigen. Und wenn die Meditation losgeht, dann kommt sehr schnell das Wow Erlebnis, wo dann deine eigenen Bilder quasi eingespielt werden und dann bist du völlig fasziniert. Gretel Niemeyer: Und lass doch noch mal zurückgehen. Und erzähl uns doch mal, für wen ist diese Methode eigentlich gedacht? Für was? Für was für Situationen? Du hast jetzt gerade schon erwähnt okay, Du selber. Trennung, Scheidung, Burn outs oder Burn out ähnliche Zustände. Ich höre raus, dass es für Männer ist, für Frauen, die in Lebenskrisen stecken oder Lebenskrisen überwunden haben. Was genau? Was? Was kann man mit dieser Methode alles bearbeiten? Renato Meng: Ich interpretiere die Methode dafür, dass es quasi mir eine Hilfe gewesen wäre, bevor das Burnout begonnen hätte oder bevor Trennung, Scheidung passiert wäre. Das heißt, dass ich mit mir selbst eine sehr gute, gesunde Beziehung führen kann. Dass das Informationsfeld ist das Seelenhaus und dieses Seelenhaus hat in diese Methode 44 Zimmer. Da haben wir das innere Kind, da haben wir das Wohnzimmer, das steht für Beziehungen mit der Ursprungsfamilie, da haben wir das Schlafzimmer für Partnerschaften. Wir haben aber auch ein Visionszimmer, ein Arbeitszimmer, wo es darum geht, beruflich neue Schritte und Wege zu gehen. Also ich richte mich an Leute, die in ihrem Leben an einem Punkt angelangt sind, wo sie etwas ändern möchten, wo sie sich entschieden haben, etwas zu ändern. Dann hat man die Möglichkeit, entweder zum Psychologen zu gehen oder das auf eigene Faust zu gehen. In die Seelenhausmethode gehst du mit deiner Seele in Kontakt und die sagt dir was gefällt dir sehr sehr gut, was gefällt dir nicht so wahnsinnig gut. Und das ist der einfachste Navigator. Das heißt, du bringst Ordnung in dein Leben hinein. Du bringst Klarheit in dein Leben hinein, du löst die Zweifel auf, du kommst in eine neue Verbundenheit, dass du wirklich in deine Kraft kommst, in deine Ruhe und in deine Ausgeglichenheit. Gretel Niemeyer: Und du hast ja auch in unserer Zusammenarbeit auch schon über die Methode natürlich mehrfach geredet. Und was ich so spannend finde, ist, dass du sagst, dass das Haus, was am Anfang dort steht, sich eben auch verändert über die Zeit. Ja, dass du vielleicht Zimmer reparierst oder dass du neu angestrichen wird. Oder dass es vielleicht einfach größer wird oder was auch immer. Erzähl mal, erzähl mal, wie so eine Meditation abläuft und was so vielleicht ein, zwei krasse, schöne magische Situationen sind, die du bis jetzt so erleben durftest. Renato Meng: Ja. Also. Wir gehen in die Meditation, auf die Seelenebene und das Informationsfeld ist die Seelenlandschaft, das Seelenhaus, der Seelengarten. Das sind diese Bilder, die es dort einspielt, respektive Bilder, quasi Filmszenen und diese oder wir. Der Mensch denkt in Bildern. Anhand dieser Bildern verstehe ich sofort die Botschaft verstehe ich sofort okay, wie ist der Status Quo jetzt aktuell? Kann ich das annehmen und akzeptieren, wie sich mir diese Situation zeigt. Beispielsweise Ich wähle ein Anliegen Ich will mit mir ins Reine kommen, beispielsweise. Und dann bin ich das erste Mal vor diesem Seelenhaus. Und dann zeigt sich mir dieses Seelenhaus. Vielleicht alt, vielleicht klein, vielleicht unbewohnt, leer, renovierungsbedürftig. Und das ist einfach die Aussage, wie sie jetzt aktuell zu dieser Frage steht, zu diesem Anliegen steht. Ja, und dann holen wir Hilfe, dann holen wir den himmlischen Architekten. Und da zeigen sich hin und wieder Bekannte hin und wieder ist es ein Tier. Hin und wieder ist das ein Lehrer und der beginnt es umzubauen. Und das bedeutet natürlich bei dir selbst. Ähm. Machst du eine Erkenntnis über den Zustand, wie schaut es jetzt wirklich aus auf der Seelenebene? Und du verbindest dich damit und du setzt so Energien frei und eigentlich kurz danach ist es auch schon ein bisschen, ein bisschen anders, schon ein bisschen größer. Oder es wird lebendiger. Und du fühlst dich dann natürlich auch umso wohler. Wir machen jedes Mal verschiedene Übungen, dass wir dich entweder mit diesem Garten rundherum verbinden, stärken, dass wir herausfinden, welche Glaubenssätze jetzt im Weg sind, welche Sabotagen vielleicht im Weg sind. Und das merken wir anhand vielleicht komischen Gefühlen, die dann aufkommen. Oder ich frage danach. Ich führe dadurch das Fragen dazu und bin dann im eins zu eins. Erhalte die Antworten, führe quasi Protokoll und dann lösen wir die auf. Und dann kommen wir zurück aus der Meditation. Spüren wieder Hallo, Hier und jetzt. Und dann gibt es ein kleines kleines Gespräch. Und ich erinnere daran, was war. Und dann erinnert sich auch der Klient an und so festigt sich diese Botschaft oder diese Information. Wir hatten jetzt vor zwei Tagen ein Kind of Magic Meditationsarten zum Thema Intuition, inneres Wissen und da war bei einer Teilnehmerin das Intuitionsthema winzig klein also. Die Türe war schon sehr, sehr klein. Sie musste da quasi wie durch einen Tunnel durchkriechen. Und danach war das Intuitionsthema rein verstaubt, gar nicht ausgebaut und es hatte so ein Bücherregal mit alten, verstaubten Harry Potter Büchern. Also Mitteilung. Du arbeitest noch gar nicht mit deiner Intuition, aber wenn du es würdest aktivierst, wenn du das aktivierst, dann ist es wirklich zauberhaft. Dann wird es wirklich magisch. Und dann haben wir den Umbau eingeleitet, sind erneut hineingegangen und da konnte sie dann richtig Kraft schöpfen. Und lustig war, dass dann der Bibliothekar, der zuständig ist für die Bücher, Das war Asterix. Gretel Niemeyer: Ja, okay. Renato Meng: Und die Botschaft ist so, die liegt so auf der Hand. Asterix ist ja quasi auch der Kleine, der Unschlagbare. Aber die Intuition ist dein Zaubertrank. Und solche Botschaften nehmen wir dann raus in den Alltag. Und wir verweben die im Alltag also mit der Meditation alleine. Da schöpfen wir die Botschaften, erlösen wieder, knacken wir die Nüsse quasi. Und danach geht es ja darum, dass wir das in das in das Verhalten verweben, in den Alltag hinein bringen. Also Asterix, Google Print Screen und Handy Sperrbildschirm. Gretel Niemeyer: Geil, sehr, sehr, sehr cool. Du hattest gerade schon Kind of Magic erwähnt. Du hast auch schon das Spielerische erwähnt. Und das Spielerische spielt bei dir eine riesige Rolle. Schon allein im Namen, wenn man dich. Also man sieht jetzt nicht so richtig auf deinem Hintergrund, aber da steht spielerische Entfaltung. Dein, genau dein Instagram Name ist ja auch spielerische Entfaltung. Was hat es mit diesem spielerisch auf sich? Renato Meng: Ich wollte den Firmennamen so wechseln, dass darin enthalten ist, was das Ergebnis ist, also Entfaltung. Und wie es auch nach der Zusammenarbeit weitergeht mit Entfaltung und wie das geht, nämlich spielerisch. Und ich hatte in meinem Prozess ich habe früher Eishockey gespielt als Knabe, bin in Davos in den Bergen aufgewachsen, gespielt, gespielt, gespielt. Und als es dann an den Beruf gab, habe ich mich, habe ich mir also das weiß ich jetzt durch den Prozess, durch meinen Prozess im Seelenhaus. Ich hatte mir das Spielen verboten, weil es geht jetzt der Ernst des Lebens los und das ist einer der Aufhänger deshalb, dass ich dann halt ab und zu mal beim Psychologen gelandet bin und die Welt nicht mehr verstanden habe. Also hausgemacht. Grundsätzlich hausgemacht. Meine Probleme immer hausgemacht. Genau. Und dieses Spielerische kommt daher, weil diese Methode ist zutiefst spielerisch, ist zutiefst leicht eben. Es kommt Harry Potter, wenn du diese Sprache von Harry Potter verstehst und Harry Potter, wenn vielleicht keine Ahnung, Darth Vader oder sonst irgendjemand kommt oder Naturbilder deine Sprache sprechen, dann kommen deine persönlichen Bilder, es kommen auch deine Landschaften. Das erste Mal, als ich da raus bin, also war es auf dem Jakobshorn in der Region in Davos oben Bergstation und dann so gedacht okay, kann doch nicht wahr sein. Aber doch, es war dann Satan. So beim Spielen ist der Mensch wirklich Mensch und er funktioniert nicht nur. Spielen bringt die Kreativität in unser Leben, die Lebendigkeit, die Kunst, die Schönheit, Schauspiel, Musik, Spielen. Ähm und beim Spielen bist du in der optimalen Umgebung, um quasi deine beste Variante zu zeigen. Aber ohne Druck, ohne Druck. Gretel Niemeyer: Schön. Also ja, auch auf ein schönes Bild, oder? Ich sag mal auch irgendwie eine schöne Erinnerung daran, wie es mal war oder so als Kind, als es halt wirklich auch nicht um das Ergebnis unbedingt ging, sondern um wirklich um die Aktivität selbst. Und auf dem Weg hat man eben ganz viel gelernt und ganz viel mitgenommen und sich gut dabei gefühlt und so.. Renato Meng: Genau. Also ich wollte immer. Also als ich das erste Mal so ein Burnout oder Erschöpfungssyndrom mit Burn out Komponente hatte sich das damals genannt reingelaufen bin, da war schon also da war eine tüchtige innere Leere drin und seit da war ich eigentlich immer so auf der Suche oder hab das auch zu Freunden gesagt, ich will wieder dieser unbeschwerte Schulbub sein, der pfeifend zur Schule geht und einfach Freude hat. Einfach, weißt du, auch voll Vertrauen und voll Optimismus. Und den hatte ich auch immer. Das ist definitiv eine Stärke, diese unerschütterliche Optimismus. Und dieses Bild. Ich wollte einfach wieder dieses spielerische Renato sein und am Schluss der Ausbildung war es wirklich so, dass diese kindliche Leichtigkeit war zurück. Allerdings habe ich mich so vollständig, so erwachsen, so reif und so präsent gefühlt wie noch nie, wie noch nie. Also ich war voll bei mir, voll präsent. Gretel Niemeyer: Genau das ist ja letztlich auch das, was wir alle, wonach wir alle irgendwie so streben. Renato Meng: Ja genau. Renato Meng: Me time und bei mir ankommen. Meine Bedürfnisse und keine Ahnung. Wir stellen schon alle fest, dass es gar nicht so einfach ist. Renato Meng: Ja, genau. Und wir sind inzwischen auch. Also ja, ich werde jetzt 48 und. Ja, dieses diese Zeit des Spielens ist so ein bisschen vorbei und ich habe beispielsweise gelernt, boah Arbeit ist dann halt schon eher anstrengend oder seriös und da darf man keine Späße machen usw. Aber eben darf man den Ernst des Lebens spielerisch angehen. Und die Antwort ist Ja, macht es unbedingt, weil sonst macht es dir keine Freude, du musst, weil wenn es dir keine Freude macht, dann gehst du unter, du kippst um früher oder später. Gretel Niemeyer: Und was ich auch wirklich. Wie gesagt, wir arbeiten jetzt ein paar Monate zusammen. Was ich wirklich super sympathisch an dir finde ist, wie du wirklich diese Methode, in der es ja auch um Engel geht und magische Schlüssel und wie du gerade gesagt hast, himmlischen Architekten und irgendwelche Truhen und versteckte Zimmer usw.. Wie du das aber kombinierst mit so einer, ja, mit so einer leichten Sprache und auch wahnsinnig umgangssprachlich. Du hast ja auch, als wir darüber gesprochen haben, wie ich dich vorstelle, da hast du dazu Zitat so ungefähr gesagt ja schon Seelenhausberater. Aber wenn du das sagst, das hört sich gleich so nach, warte was hast du gesagt, Geschwurbel an, da denken die Leute direkt, ich will sie in die Klinik schicken oder so und das kombinierst du einfach so schön. Also es ist. Es ist halt wirklich nicht so, dass ich dass ich das Gefühl habe, es geht ums Seelenhaus. Also müssen wir die Stimme gleich mal dimmen. Und ja, entspannte Musik an und so. Also es ist halt einfach sehr echt und das merkt man, merkt man in jedem Gespräch mit dir und mit Sicherheit auch in der Arbeit mit dir. Renato Meng: Ja, ich. Ich kann mich da voll. Ich kann mich selbst voll und ganz entfalten hier drin und. Ja, ich hab's auch gerne lustig. Ich hab's auch gerne humorvoll, aber das heißt nicht, dass es nicht. Ähm. Also, es gibt schon auch Momente der Schwere. Also ich hatte jetzt eine meiner ersten Klientin aus einer Depressionsklinik zurückbekommen. Die hat einfach gesagt Hey! Das bringt doch nichts, wenn ich hier verstandesgesteuert arbeite. Ich brauche was für die Seele oder die Kirche wäre so eine Variante für die Seele. Aber die steht es halt einfach nicht mehr vor Ort. Und deswegen sage ich ja, ich ich will etwas anbieten, was mir gefehlt hat. Weißt du, du gehst mit den Freunden in ein Feierabendbier und du sagst Hi irgendwie. Irgendwas ist. Es geht mir nicht so gut, aber ich kann es nicht beschreiben. Ich weiß nicht, warum. Der Chef ein bisschen, die Stelle ein bisschen. Und nachher hast du aber wie keine Anschluss… Also inzwischen mit den Coachings, ja. Aber. Dann hat's ein halbes Jahr später kam der Knall. Und da habe ich. Da war ich orientierungslos beim Psychiater und hab gesagt jetzt mach ich mal viel und dort dazwischen hat mir etwas gefehlt. Vielleicht hätte ich auch etwas anders machen müssen. Ich habe auch ignoriert, eine der größten Gefahren. Ignorieren nützt nichts. Es kommt wieder und es kommt heftiger. Ja, und das möchte ich anbieten. Und zwar wirklich auf eine. Ja, auf eine freundschaftliche Art und Weise. Du sollst dich wohlfühlen, das soll dir gut tun. Und ich brauche auch keine Lebensgeschichte. Ich muss nicht wissen, wieso, mit wem und wer schuld ist. Ich muss wissen, was ist dein Anliegen? Und das finden wir gemeinsam heraus. Und dann definieren wir das. Und mit diesem Anliegen setzen wir die Energie und gehen rein in die in die Verbindungsmeditation und dann raus auf die Seelenlandschaft. Gretel Niemeyer: Sehr gut. Also. Ja, finde ich. Finde ich auch sehr, sehr sympathisch. Ich muss nicht alles wissen. Ich muss nicht hier und da. Du musst dich dein komplettes Leben ausbreiten, sondern wir gucken uns diesen, diesen einen Teil mal an. Und an dem arbeiten wir jetzt. Und du öffnest und teilt dich so, wie du das möchtest. Und auch das, was du gerade gesagt hast. Das kann ich gut nachvollziehen. Dieses Irgendwas ist halt nicht so, wie ich es gerne hätte und ich kann es aber selber vielleicht nicht greifen. Ich kann das selber nicht definieren, wo mir was fehlt, was genau fehlt, was man tun kann. Und das ist letztlich dann so ein Ausprobieren. Und dafür finde ich auch sehr gut. Dafür hast du ja auch ein richtig cooles Format. Zum mal ausprobieren. Zum mal gucken. Ja, genau, was ist denn das Seelenhaus? Ohne sich da gleich wahnsinnig zu committen und ein riesen Coaching zu starten, kann man bei dir ja bei den Kind of Magic Abenden teilnehmen. Erzähl mal was das ist. Renato Meng: Genau. Also ich will das diese… Also diese Methode ist für mich ein Teil der Natur. Ein Teil der natürlichen Kraft. Ich will ja, dass das bekannt wird, natürlich. Und dass es zugänglich wird. Tshirt Blue Jeans. Jetzt. Ich mache Meditationsabende namens A Kind of Magic. Und die dauern zwei Stunden in kleinen Gruppen, 2, 3, 4, 5 Personen, mehr nicht, weil es eine persönliche Komponente hat. Das heißt, es kommen überall unterschiedliche Bilder, es kommen überall unterschiedliche Themen. Ich setze das Thema vor, zum Beispiel eben, wie schon erwähnt, Intuition und Inneres Wissen. Ich habe am Silvester eine gemacht mit magischer Abschluss und verschollene Gabe für das neue Jahr. Ich plane jetzt für Februar einen Abend zum Thema Loslassen, einen Abend zum Thema innere Ausgeglichenheit. Und das sind so richtige Energiebooster. Also du willst, du verbindest dich mit dir selbst, also du klickst dich ein per Zoom. Sagen wir es mal so, du meldest dich an und klickst doch ein per Zoom und dann geht's auch schon los. Wir gehen in die erste Meditation und verbinden uns und dann setzen wir das Anliegen und dann geht es raus auf die Seelenebene und je nachdem stehen wir direkt vor dem Seelenhaus oder wir gehen direkt in ein entsprechendes Zimmer, wo wir die Informationen schöpfen, wo wir schauen, wie schaut es aus, kann ich das akzeptieren oder nicht? Also ich muss dies ja sowieso akzeptieren und. Das macht Spaß. Es tut gut. Das ist eine Auseinandersetzung, oder nicht? Nein, es ist keine Auseinandersetzung, ist eine Beziehungspflege mit dir selbst. Und es eröffnet sich dir eine wunderschöne Welt. Und ja, das sind so richtige Energiebooster. Wir gehen dann zurück ins Hier und Jetzt, machen eine kleine Pause, tauschen uns kurz aus, dass keine Fragen offen bleiben und dann gehen wir das zweite Mal rein, sehen die Veränderung. Wir sehen ein Vorher Nachher. Und ja genießen einfach diese Meditation, genießen, einfach diese Umgebung. Und dann immer zum Schluss gehen wir entweder in den. Ja Engelraum, Heilungsraum, Seele, Engel. In den Gebetsraum geht es auch. Oder einfach nur in den Garten und die totale Entspannung in die totale Erholung. Oder halt je nach Thema dann auch Heilung oder in die Stille, weil stille Ruhe auch seelisches Grundbedürfnis. Und das dauert zwei Stunden. Ähm. Und ja, das ist wirklich Genuss und Freude. Gretel Niemeyer: Sehr cool und die Termine dazu, die kann man immer auf deiner Website einsehen bzw. auch auf Instagram. Du hast ja gesagt, dass du da verschiedene. Also da sind vorgegebene Themen und dass du so übers Jahr einfach verschiedene Themen dazu vorstellst. Renato Meng: Ja, genau was ich möchte. Ich möchte wirklich regelmäßig möchte. Eigentlich möchte ich zwei Abende pro Woche so anbieten zu unterschiedlichen Themen. Ein Thema ist natürlich das Einstiegsthema ist auch preislich etwas günstiger. Es kostet 39 Franken, sind 38,95 €. Und der heißt Heimat in mir. Und da geht es darum, dass was ich kennenlernen will, wie diese Seelenlandschaft ausschaut, wie das Seelenhaus ausschaut. Wie bin ich verbunden? Wie schaut das beim zweiten Mal aus? Es geht um Thema, Themen, Sicherheit, Geborgenheit. Es geht um Thema, Wohlfühlen, Entspannung, Erholung für mich also wirklich diese innere Kraft, diese mal schön zu beleuchten und zu spüren zu fühlen. Weil eben ich brauche keine Lebensgeschichte bedeutet natürlich auch wir arbeiten nicht mit dem Verstand an erster Stelle, sondern der Verstand ist der Rechner im Hintergrund. Wir arbeiten mit dem Gefühl. Und du kannst nicht falsch fühlen, du kannst nur falsch interpretieren. Gretel Niemeyer: Und wenn ich dann so einen Entfaltungsabend Kind of Magic gemacht habe oder auch zwei oder drei und ich stelle fest Oh, das ist genau das Richtige für mich. Ich möchte gerne mit dir eins zu eins arbeiten. Renato Meng: Ja. Gretel Niemeyer: Wie kann das dann aussehen? Das heißt dann nämlich The Miracles. Ich liebe einfach die Namen, weil es ja alles von Queen Songs ist. Renato Meng: Ja, genau. Genau. Gretel Niemeyer: Ähm. Wie bist du dazu gekommen? Und wie sieht dein eins zu eins aus? Wie kann man damit arbeiten? Renato Meng: Ich bin dazu gekommen, weil. Ja, weil A Kind of Magic einfach auf der Hand lag. Das war übrigens auch das allererste bewusste Poplied, das ich, das ich so mitbekommen habe A Kind of Magic. Und das war so klar, das war wirklich. Zack, mit dem Fingerschnippen war das klar. Und nachher hat sich das andere ergeben. Also im eins zu eins biete ich an, The Miracles anderthalb Monate oder drei Monate. Anderthalb Monate heißt Break through. Da knacken wir eine große Nuss und verweben die Erkenntnisse während genau anderthalb Monate um bei One Vision, kann es da auch darum gehen, dass ich einfach zufrieden bin. Happy, aber ich will beruflich weiterkommen und ich will jetzt hier 20 Jahre nochmals wirklich meine Power auf die Straße bringen und ja, das dauert drei Monate. Das sind mehrere Anliegen. Das sind mehrere Themen, die da dann ineinanderspielen. Aber wie gesagt, da braucht es keine Krisenstimmung in diesem Sinne vielleicht eine gewisse Stagnation und wir schieben dann wieder an. Das Ziel ist immer innerlich voll und ganz anzukommen und daraus entsteht die Entfaltung und die Entfaltung geht nachher weiter. Gretel Niemeyer: Wenn du jetzt so eine Sache, vielleicht eine Message noch formulieren dürftest an die Hörer, Hörerinnen dieses Podcasts. Was ist das? Was möchtest du den Hörern und Hörerinnen noch mit auf den Weg geben? Renato Meng: Ja, Liebe ist die stärkste Kraft. Liebe ist stärker als Angst. Liebe ist der Leitstern. Inklusive Selbstliebe. Und wenn du die Selbstliebe einigermaßen auf der Reihe hast, funktioniert das auch mit der Nächstenliebe. Und dort ist, dort beginnt es. Wir müssen das im Kleinen wirklich pflegen und leben, damit es auch im Großen funktioniert. Bei der Parkplatzsuche zum Beispiel. Im Verkehr. Fahrrad gegen Auto usw. und so fort. Solche Beispiele. Weil wir es so nicht auf die Reihe kriegen, wie soll's dann im Großen ausgehen? Also ja, die Liebe ist auch der Claim, weil du deine wahre Liebe bist. Gretel Niemeyer: Sehr schön. Perfektes Schlusswort für mich. Vielen, vielen Dank für deine Zeit für diese Einblicke in diese großartige Methode. Renato Meng: Danke, danke dir, Gretel. Gretel Niemeyer: Sehr gerne. Wir verlinken natürlich alles hier unter diesem, unter diesem Podcast in den Shownotes. Da könnt ihr mal schauen, ob vielleicht der eine oder andere Entfaltungsabend bei Renato das Richtige für euch ist, um einfach mal in die Kind of Magic Seelenhausmethode reinzuschnuppern. Und wenn ihr noch Fragen an ihnhabt, folgt ihm sehr, sehr gerne auch auf Instagram. Auch das haben wir hier natürlich drunter verlinkt oder schaut auf seiner Website vorbei. Und wenn euch der Podcast gefallen habt, dann gebt uns ein paar Sternchen, eine Bewertung. Darüber freuen Laura und ich uns dann sehr. In diesem Sinne, Renato. Ja, vielen, vielen Dank, dass du da warst. Renato Meng: Vielen, vielen Dank für die Einladung noch mal Gretel. Gretel Niemeyer: Tschüß. Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie

  3. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen BEHIND THE MASTERMIND SCENES - Brühwarm aus der SMASH IT Küche Endlich mal wieder eine Moin um Neun Folge mit Laura & Gretel Nach Krankheit, Weihnachtspause, Urlaub und vieeeeelen genialen Interviews haben Laura & Gretel sich endlich wieder zusammen ans Mikrofon geschmissen und ein TOP THEMA im Gepäck. Vielleicht kennst Du das auch? Du hast Dir endlich einen Plan für Deine Arbeitswoche gemacht und dann… …. kommt Dein Partner oder Deine Partnerin mit einem wichtigen Termin um die Ecke und Du musst Deine Pläner über Bord werfen? … wir das Kind krank und Du bist die, die einspringen muss? … kommt die Familie zu Besuch und hat so gar kein Verständnis, dass Du am Abend nochmal zu einem Netzwerk Event musst? … ruft der Hauptjob auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten und Du springst – mal wieder!? In dieser Podcast Folge sprechen wir Tacheles und geben Dir kraftvolle Impulse, wie Du (und nur DU) aus diesem Kreislauf der Enttäuschungen und Vorwürfe austreten kannst! Hör’ unbedingt direkt in die Folge rein und lass uns wissen, wo bei Dir der Wertschätzungs-Schuh drückt! Wir freuen uns auf Deine Nachricht in den Kommentaren oder per DM Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Es ist lange her und man merkt es dadurch, dass keiner. Hier das Wort ergreift und wir uns angrinsen. Aber willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel und heute mal wieder mit uns beiden am Start. Wir freuen uns beide sehr. Laura Roschewitz: Ja, ja, das ist endlich mal wieder eine Folge, wo wir sagen können mit Laura und Gretel und ich dann nicht den Satz hinterher hänge, heute mit Laura und einem Gast, sondern heute haben wir uns endlich mal wieder Zeit genommen, zusammen eine Folge aufzunehmen und ich freue mich sehr. Gretel Niemeyer: Ja, ich mich auch, weil wir kommen jetzt auch gerade ganz, ganz live oder ganz aktuell aus unserer heutigen Mastermindrunde ist ein Donnerstag an den Donnerstagen. Alle zwei Wochen treffen wir unsere etwa 20 Smashies zu den zwei Mastermindrunden. Und da sind immer wahnsinnig coole Fragen, die gestellt werden. Es ist eigentlich fast bei jeder Mastermind am Ende das Feedback Boah, cool. Ich konnte bei allen Fragen was mitnehmen, obwohl meine Frage sich in eine ganz andere Richtung bewegt hat. Und da haben wir uns überlegt, wir machen einfach mal so ein kleines Mäuschenformat daraus, so ein Mastermind unfoldet oder reviewed Format und diskutieren einfach mal eine Frage, die heute in der Masterminds gestellt und diskutiert wurde. Laura Roschewitz: Ja, und es war gar nicht so einfach, weil es wirklich immer eine ganze Hand oder mehrere Hände voll toller Fragen und Themen sind. Und ein Thema ist uns heute aber finde ich so besonders in Erinnerung geblieben und hat uns auch, würde ich sagen, auch viele von uns wirklich beschäftigt. Und zwar so die Überschrift Welche Prioritäten setze ich, wann gebe ich mein Business in meinem Leben, sowohl in meinem Privatleben mit meinem Partner, meiner Partnerin, vielleicht auch mit dem Hauptjob, den ich vielleicht noch habe oder einem anderen Aspekt in meinem Leben? Also wie gelingt es mir eigentlich, meinem Business und der Zeit für mein Business Prio zu geben, auch wenn es mal stürmisch wird? Gretel Niemeyer: Genau. Und vielleicht ganz konkret war in dieser Situation das Beispiel, dass noch ein kleines Kind im Spiel ist, dass der Partner angestellt ist und es zwar einen gemeinsamen Kalender gibt, in dem auch gemeinsame Termine drinstehen. Und sobald es aber bei unserer Smashie kein direkter Geld-Verdien-Termin war, weil es ein Kundentermin war, sondern eher so was wie, ich mach die Jahresplanung oder auch ich gehe zu ein Netzwerk Event war usw. Wenn es so ein weicherer Termin war, dann hat sie den schneller mal aufgegeben als ihr eigentlich lieb war. Wenn also ihr Partner in Bredouille geraten ist und gesagt hat Oh Mann, ja, eigentlich bin ich zu diesem Zeitpunkt für unser Kind zuständig. Aber jetzt ist mir folgendes dazwischen gekommen auf Arbeit und Oh Gott, oh Gott, ich weiß gar nicht, was ich jetzt machen soll. Dann hat unsere Smashi halt relativ schnell gesagt, Ja gut, dann geh ich nicht auf das Netzwerk Event. Mache ich nicht die Jahresplanung usw. und kümmere mich stattdessen um unser Kind und hat jetzt aber festgestellt, nachdem das ein paar Mal passiert ist, dass sich das gar nicht so gut anfühlt und es relativ frustig einfach ist, wenn man das regelmäßig macht. Und wir haben dann diskutiert, wie man das lösen kann. Laura Roschewitz: Genau. Und das ist ja vielleicht auch was, was du, was ihr auch kennt und was wir auf jeden Fall auch kennen. Und das Kind ist jetzt vielleicht ein sehr häufig auch gehörtes Thema, weil es einfach da sehr, sehr viel Fürsorge und Kümmerung und Terminverschiebung halt nun mal gibt mit kleinem Kind oder Kindern. Spielt ja auch in anderen Bereichen trotzdem auch noch rein. Also wirklich so diese Frage. Wenn ich in meinem Business Termine mache, in meinem Kalender und manchmal ist es ja schon mit sich selber so, wie ernst nehme ich eigentlich diese Termine? Also ich finde, das ist auch so ein ganz, eine ganz wichtige Frage. Also wie ernst nehme ich so einen Kalendereintrag, wo drinsteht, ich plane Donnerstag Nachmittag zwei Stunden meine Woche, mein Monat oder mein Quartal. Und wie leicht geht es vielleicht auch euch so von der Hand, den Termin dann doch mal zu verschieben, weil ja, jemand braucht mich, jemand fragt etwas. Also da vielleicht auch mal so ein bisschen Hand aufs Herz, wie geht es euch damit? Gretel Niemeyer: Genau. Und ich finde, du hast da gerade was Wunderschönes gesagt. Es geht halt darum, wie priorisiere ich den Termin? Sehr gerne lagern wir das ja aus und sagen Na ja, und dann kam der und der und dann sollte ich das machen. Und was hätte ich anderes machen sollen? Ich wollte dann auch nicht, dass schlechte Stimmung ist oder ich wurde da gebraucht usw. Und dann ist ja natürlich, dass ich da reinspringe und das mache, was aber nicht passiert, wenn du selber deinen Termin dir so wichtig oder den Termin als so wichtig einstufst, dass er einfach notwendig ist und unumstößlich ist. Also die Frage ist ja da dann auch, kommt es uns manchmal vielleicht auch ganz gelegen, dass noch was dazwischenkommt, weil wir auf die Aufgabe #verkaufen, #Jahresplanung sowieso gar keine Lust hatten. Und können wir dann auch so ein bisschen die Verantwortung abgeben? Ich konnte ja nichts dafür, dass ich das nicht machen konnte, weil externe Umstände mich dazu genötigt haben, diesen Termin zu verschieben usw. Also da so ein bisschen, was du gerade gesagt hast, Hand aufs Herz, an die eigene Nase packen. Wie leicht und wie zu leicht fällt uns das manchmal eigene Termine runter zu priorisieren und eben dann hinten runterfallen zu lassen oder einfach fünf Wochen vor uns her zu schieben. Laura Roschewitz: Und wenn man halt ganz, ganz ehrlich und auch ein bisschen fies ist, sind es halt meistens wirklich wir selber. Also es geht ja auch darum, was höre ich, wenn jemand mir gegenüber sagt, zum Beispiel der Partner jetzt in dem Fall Oh Mist, morgen Abend habe ich den Termin reingekriegt, der ist mir total wichtig. So, das kann ja sein, dass das ein möglicher Satz, ein mögliches Szenario ist. Und ich finde, wir beobachten das oft bei unseren Kundinnen. Das ja, dass Frauen so ein bisschen gefrustet sind, weil ihre Partner oder auch Menschen im Umfeld, in der Familie, ansonsten sie nicht so ernst nehmen mit ihrem Business. Und das haben wir schon oft beobachtet. Und es wird, finde ich, immer klarer, auch durch unsere eigenen Wege, die wir gehen, so als Unternehmerinnen, dass es eben nur ein Teil der Wahrheit ist und dass, wenn wir uns selber wirklich als Unternehmerinnen betrachten und das ist mein Business und das ist nicht irgendwie nice to have, das ist kein Hobby, das ist nicht, wenn es mal allen im Raum passt, gehe ich da mal hin, sondern das ist halt genauso unverhandelbar wie zum Beispiel der Geschäftstermin von meinem Partner oder meiner Partnerin. Dann ist es doch zu den allerallermeisten, in den allermeisten Fällen oder in der höchsten Prozentzahl tatsächlich etwas, was ich erst mal selber klären muss und nicht, wie du schon auch gerade so angedeutet hast, vielleicht auch ganz froh bin, dass jemand anders jetzt sagt Du darfst das nicht, du kannst das nicht. Das heißt, wir waren auch schnell, finde ich wieder bei diesem Thema Grenzen, Kommunikation und ganz klar zu sein Ja, wenn du jetzt einen Termin reingekommen hast, dann kümmere du dich bitte auch darum, wer an dem Abend für die Kinder da ist. Oder dann mach doch mal einen Vorschlag oder im Zweifel mal nachzufragen. Das, finde ich, war auch so ein spannender Moment. Bedeutet das jetzt, dass ich nicht zu dem Netzwerk Event gehen kann? Möchtest du, dass ich das absage? Also wirklich erst mal nachzufragen, weil unsere Erfahrung macht das Gegenüber dann auch häufig zurückgerudert und sagt Ach, du hast da auch einen wichtigen Termin. Hm, ich gucke noch mal, vielleicht kriege ich das irgendwie gehändelt und nicht sofort, sozusagen intuitiv die Aufopferung zu sein und zu sagen, ich lasse alles stehen und liegen, damit du deinen Termin erfüllen kannst. Gretel Niemeyer: Ja, absolut. Du hast da ja auch ein sehr, sehr schönes, ein sehr schönen Fachbegriff heute reingebracht, den ich bis dato noch nicht kannte das sogenannte Appellohr, das es gar nicht bedeutet, wenn jetzt jemand zu uns kommt und sagt Oh Gott, das ist ein Problem. Boah, dieser Termin, ich habe da gar keinen Bock drauf und ich muss den aber machen, das heißt ja gar nicht automatisch. Sag du deine Termine ab. Du kannst jetzt nicht, du musst dies und das, sondern erst mal bedeutet es. Oh, Mist. Ich habe da morgen einen Termin. Und ich bin aufgeregt, oder der passt mir nicht rein. Mehr ist es erst mal gar nicht. Da hängt nicht automatisch hintendran. Und das sind folgende Konsequenzen, die es für dich hat. Wir sind aber darauf konditioniert, dass wir das gerne so hören. Einerseits, weil wir es vielleicht auch einfach so kennen, weil wir vielleicht auch so erzogen sind oder uns selbst dorthin erzogen haben, dass wir diejenigen sind, die für alle da sind. Dass wir vielleicht auch gerne Konflikte in der Partnerschaft oder so vermeiden wollen, dass wir gerne schauen wollen, dass es allen gut geht usw.. Und nichtsdestotrotz hat uns in dem Moment noch keiner die Aufgabe übertragen, das Problem für ihn oder sie zu lösen, sondern wir preschen dann vor und wir haben ja die Lösung parat. Und deswegen, ja deswegen ich streiche das alles und gut ist. Was gar nicht bedeuten kann, dass das nicht auch mal die Lösung sein kann. Aber wenn wir vielleicht uns ein bisschen Abstand einräumen und es einfach erstmal so nehmen als das, was es ist, nämlich verdammt, da ist noch ein Termin reingekommen. Das ist jetzt ein Problem, das ich lösen muss. Ich nicht wir, dann macht es die Sache finde ich schon viel viel einfacher. Laura Roschewitz: Ja, total. Und ich finde, ein total einfaches Beispiel für dieses Appellohr ist so aus dem Privatbereich, wenn der Partner oder die Partnerin in einen Raum kommt und sagt Boah, hier sieht es ja aus wie Mist oder hier ist es ja dreckig. Gretel Niemeyer: Das ist mir noch nie passiert. Laura Roschewitz: Ich habe davon auch nur gelesen. Gretel Niemeyer: Hörensagen. Laura Roschewitz: Ja, der Cousin von der Tante um fünf Ecken. Aber das ist auch so ein klassischer Fall, wo es einfach Menschen gibt, die sie sofort aufgefordert fühlen, aufzuräumen, zu putzen oder sich auch angegriffen fühlen, die dann eher das Appellohr aufhaben sozusagen. Und aus so einer Aussage. Oder man sagt, man könnte es ja auch mehr so betrachten, okay, für die Person ist es zu unordentlich, oder? Im nächsten Schritt wäre das also erster, wäre es okay das jetzt dein Problem. Im nächsten Schritt vielleicht, wir müssen eine Lösung finden, auch in dem Fall mit dem Kind zum Beispiel. Da müssen wir uns jetzt mal zusammensetzen und gucken, wie wir das lösen können. Das wäre auch noch mehr so ein Miteinander, anstatt zu sagen Ich mach das schon. Ich glaube, das ist auch so ein Satz, den viele kennen im Innen und Außen. So ne, ist schon okay, passt schon, mach ich schon. Und das hattest du vorhin in der Mastermind auch gesagt. Auf Dauer passt es dann aber nicht. Auf Dauer sammelt sich so ein Grumpynesberg an und wir haben das Gefühl, nie Zeit zu haben für unser Business, nicht voranzukommen. Und jemand anders trägt dafür die Verantwortung. Wir sind irgendwie ohnmächtig, wir fühlen uns nicht ernst genommen und deswegen ist es wirklich sehr wichtig, da mal zu gucken, ah wie mache ich das denn? Wie, wie händele ich das in meinem Leben mit meinem Hauptjob, wenn man vielleicht den noch hat und nebenberuflich selbstständig ist mit meinem Partner, meiner Partnerin, mit meiner Familie, die vielleicht nicht Selbstständigkeit irgendwie total gut nachvollzieht, was wir ja auch sehr oft haben, dass das irgendwie Menschen dann nicht verstehen können, dass man nicht was weiß ich, vier Wochen Urlaub am Stück nehmen kann oder was auch immer, da wirklich mal zu gucken, wie gehst du damit um, wenn jemand in deinem Umfeld so etwas scheinbar verlangt. Gretel Niemeyer: Und was wir ja auch ganz klar auf den Punkt gebracht haben. Ansonsten sagen wir immer sehr gerne Mensch, du Arme, das es so schwer für dich usw. und so fort. Und in diesem Fall müssen wir aber ganz klar sagen die Verantwortung liegt bei dir. Die Verantwortung liegt dabei bei dir, dass dein Business den Wert hat, den es hat, dass du den Raum einräumst, den dein Business haben soll, um einen gewissen Erfolg zu erzielen usw. Und wir haben ja auch gehört, da haben sich viele Smashies dann auch angeschlossen, dass man eben oft Sachen übernimmt, damit der andere es leichter hat, damit da Konflikte vermieden werden, damit keine schlechte Stimmung aufkommt, weil damit ist ja auch keinem geholfen usw. Aber die Verantwortung für die schlechte Stimmung, die liegt auch nicht bei dir. Du bist idealerweise mit einem erwachsenen Menschen in einer Beziehung und du hattest dir das Bild ganz schön auch von dem Gewitter, dass es so im Raum vorbeizieht oder der Wettervorhersage. Ja, dann ist da jetzt halt schlechtes Wetter. Okay, gut ist, aber du wirst nicht dadurch, dass du alles von dir hintenan stellst, dass es dir schlechter geht, dass du alles für alle auffängst. Dadurch wird es nicht auf Dauer funktionieren. Und es ist auch unfair, weil du deinem Gegenüber, deinem Partner, deiner Partnerin, deinem Umfeld, wie auch immer auch ein bisschen die Verantwortung wegnimmst und auch die Möglichkeit wegnimmst, eine Lösung zu finden. Also du richtest dich ein in diesem Mehrtürertum und in diesem. Ich konnte ja nicht an meinem Business arbeiten. Also du hast eine Entschuldigung. Du kannst doch jemanden dafür verantwortlich machen, der sich bitte schlecht zu fühlen hat. Aber ganz ehrlich, wenn mein Partner mir anbieten würde, ja, dann schieb ich alles. Und dann kannst du das machen? Würde ich auch sagen. Ja, super. Also, es war auch noch mal ein bisschen den Spieß umdrehen und wirklich einfach mal schauen. Wie wichtig nimmst du dich tatsächlich? Und ist das ganz fair? Sofort immer draufzuspringen und zu sagen ich mach das und das aber dann hinten raus für eine Disbalance und eine Unzufriedenheit zu nutzen, wenn auch unbewusst. Laura Roschewitz: Genau. Und das Thema Verantwortung finde ich da super wichtig, weil wir in dem Moment halt die Verantwortung für den anderen übernehmen und uns aber beschweren, dass der andere die Verantwortung nicht übernimmt. Also es ist ganz häufig so ein komischer Kreislauf, der dann entsteht, dass wir halt sagen ja, ich mach das schon, ich muss das ja. So ist es halt. Du stülpst mir das über, du respektierst meine Zeit nicht oder mein Business. Und das finde ich dann psychologisch ganz interessant, ist es, dass ja häufig Menschen, wenn sie so die Verantwortung übernehmen, eher konfliktscheu sind und halt vermeiden wollen, das in so einem Moment, dass es knallt letztendlich, das ist vielleicht irgendwie dann eine Explosion gibt und das Gewitter sozusagen da ist und wir denken dann halt, das ist aber ein bisschen ne Tücke, Wir denken dann halt, wenn ich es übernehme, dann ist wieder Frieden. Aber in echt ist es eher so, dass zwar kein Gewitter kommt, aber wir so eine Art, so ein wie nennt man das, so ein nicht so eine Explosion, sondern so ein Sidebrand haben. Also es lodert die ganze Zeit so ein bisschen vor sich hin. Man wirft dem anderen vor, dass er einen nicht ernst nimmt oder so. Und eigentlich ist das auf Dauer viel gefährlicher für Beziehungen, egal welcher Art, wenn man das so vergiftet und dann sagt, ja, dann kommt man dann eben in der nächsten Woche, ja, aber letzte Woche hast du das und so, dann ist man in diesen ganzen Kämpfen drin, die wir alle kennen und die, glaub ich auch für Selbständige einfach in einem besonderen Maße oft eine Herausforderung sind, weil wir einfach in der Unterzahl sind und weil es erst mal normaler ist, angestellt zu sein und die Themen zu haben, die damit so einhergehen. Aber das finde ich immer ganz wichtig eigentlich durch dieses People pleasing vermeiden wir gar nicht den Konflikt, sondern wir umspecken ihn. Das haben wir doch auch schon öfter mal das Wort wir wir machen ihn nicht weg, sondern wir packen ihn woanders hin. Gretel Niemeyer: Genau, wir packen ihn woanders hin und wir packen ihn halt auf unser. Ja. Und oder wir ziehen die Energie von uns ab. Einerseits, indem wir das übernehmen, andererseits, indem wir die Zeit vielleicht woanders rausarbeiten oder einfach unzufrieden dadurch werden. Und das soll jetzt gar nicht bedeuten, dass man in diesen Situationen immer den Kampf suchen sollte, muss, wie auch immer. Aber wenn dir das auffällt, dass dass es da so ein Ungleichgewicht gibt, wenn du dir auch diese Augenhöhe mit deinem Partner, deiner Partnerin wünschst, dann guck doch mal, dass du einen ruhigen Moment findest, in dem ihr das besprechen könnt. Mir ist aufgefallen, ich habe jetzt so oft versucht, mir da einen ganzen Tag frei zu schaufeln und immer kommt irgendwas dazwischen. Oder es ist mir jetzt in den letzten drei vier Wochen mehrfach aufgefallen, dass Termine irgendwie hinten runtergefallen sind. Ich bin wohl auch eher immer drauf gesprungen. Und was können wir denn machen, damit ich nicht sofort immer in dieses Oh, ich muss das regeln Gefühl komme? Ich sehe da schon auch meine Verantwortung. Aber was können wir machen, damit wir beide gleich, uns gleichwertig auch fühlen? Denn ich fühle da gerade eine Disbalance und die ist gar nicht, die liegt gar nicht bei dir. Aber ich hab das Gefühl, ich muss immer mehr, als es eigentlich ist. Und vielleicht fällt dein Gegenüber völlig aus allen Wolken und hat das gar nicht so mitgekriegt. Von daher ist es einfach wahnsinnig wichtig, da einer genau da mal das Gespräch zu suchen. Und andererseits zweiter Punkt dazu, eben auch mal zu gucken, was sind denn Termine, die da immer hinten runterfallen? Warum fällt es mir denn so leicht, die immer wieder zu depriorisieren oder ganz rauszuschmeißen? Sind die dann vielleicht wirklich gar nicht wichtig? Oder sind es einfach Sachen, die mir schwerfallen, aber wichtig sind und wo ich das eben auch ganz schön finde, eine Ausrede zu haben? Dann solltest du noch mal gucken, dass du sie dir so legst, dass sie eben nicht runterfallen können. Laura Roschewitz: Ja, absolut. Oder über den Teamaufbau nachdenken auch darüber haben wir heute in der Mastermind auch viel gesprochen. Immer wieder zu gucken, wie lange ertrage ich Sachen, die mir nicht gut tun in meinem Business jetzt oder die mir keinen Spaß machen und oder die einfach nicht für mich richtig gemacht sind. Aber ganz wichtig ist das, was wir dir heute sozusagen einmal mitgeben wollen, dass du vielleicht noch kurz innehälst, dann guckst wie ist es bei dir, wenn Irritationen kommen, wenn so eine Irritation im Außen kommt, eine Terminverschiebung, das Kind ist krank, der Hund ist krank, die Eltern brauchen ein, man muss irgendwo hinfahren, Familie, Job, was auch immer. Also wie ist deine Irritationskompetenz? Also wie doll bleibst du dann auch in deinem Business und wie schnell weichst du davon ab? Und dann eben dich vielleicht an unsere Worte zu erinnern, dass du da einfach ein bisschen Abstand nimmst, eine Frage stellst und nicht sofort es zu dir nimmst in dem Wissen, dass da sozusagen ein loderndes Feuer im Hintergrund deine Energie frisst, weil du damit eben über deine eigenen Grenzen und Bedürfnisse gehst. Gretel Niemeyer: Ganz genau. Und wenn du magst, dann schreib uns doch gerne eine Email oder such uns bei Instagram oder poste das auch einfach hier unter diesen Podcast. Wie geht es dir aktuell mit der Priorisierung deines Businessses? Wie geht's dir damit, auf Augenhöhe zu sein? Was fällt immer mal hinten runter? Da sind wir sehr, sehr, sehr gespannt. Und wenn du selber ganz viele Fragen hast, die in eine Mastermind gehören, dann weißt du hoffentlich, dass es unsere Mastermind Smash it gibt, in der wir über sechs Monate lang selbstständige Frauen dabei begleiten, sich zu entspannen und zu erfolgreichen Unternehmerinnen zu entwickeln. Wenn du darüber mehr erfahren willst, komm bei uns vorbei. Auch da Instagram usw. findest du alle Links oder such einfach das Gespräch mit uns und wir gucken, ob das passt. Laura Roschewitz: Genau, denn das war heute auch wieder ein Feedback. Wir machen am Ende der Mastermindrunde immer noch so einen Check out. Und da haben wieder einige gesagt Ja, es ist zum einen so wertvoll, so Business Impulse, Technik, Strategie, wie mache ich das? Aber eben auch solche eher softeren Themen, die aber wahnsinnig viel Energie kosten können und einen echt hindern können, zu dieser von Gretel gerade beschriebenen Unternehmerin zu wachsen. Deswegen, das bilden wir beides ab und es macht uns große Freude. Also lass uns wissen, wo wir dich unterstützen können. Gretel Niemeyer: Bis zur nächsten Folge Moin um Neun. Ciao. Laura Roschewitz: Ciao. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  4. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Von der Versicherungsmaklerin zur Unternehmerin. Sandra Hoffmann nimmt uns mit auf ihre unternehmerische Reise und zeigt uns, wie sie anderen Selbstständigen, Unternehmerinnen und Virtuellen Assistentinnen das Automatisieren von Prozessen beibringt. 💜 Wir sprechen über ihre Lieblings-Automatisierungen, den Grund ihrer Selbstständigkeit und sie verrät uns auch, was ihr an der Selbstständigkeit manchmal echt schwerfällt. 🤔 Vielleicht hast Du in dieser Folge Hunger bekommen und Lust, auch in Deinem Business einige Prozesse zu automatisieren?Dann schau unbedingt bei Sandra vorbei: https://elopage.com/s/SandraHoffmann https://sandrahoffmann.de/workbook-buchhaltung/ https://sandrahoffmann.de/newsletter/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge hier bei Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und es ist wieder Donnerstag. Es ist Interviewzeit und ich freue mich sehr. Es ist mein erstes Interview im frischen Jahre 2023. Herzlich willkommen, liebe Sandra Hoffmann, schön, dass du da bist. Sandra Hoffmann: Ja, schön, dass ich da sein darf. Vielen Dank! Hallo liebe Laura und hallo, liebe Zuhörerinnen! Laura Roschewitz: Ich freue mich sehr. Sandra und ich haben ein paar Anläufe gebraucht, damit dieses Interview zustande kommt. Es kamen Krankheiten und Urlaube in den Weg und jetzt haben wir es aber geschafft. Wir haben uns. Wir sitzen zusammen im Zoom Aufzeichnungsraum. Und für mich, das weiß Sandra nicht, aber das gebe ich noch kurz preis. Ist es heute ein besonderer Moment, denn nach ungefähr 273 Folgen Podcasts, ist das die erste Folge, die ich mit externem richtigen Mikrofon aufnehme. Also gebt gerne mal Rückmeldung, ob ihr hier einen Unterschied hört zu den Folgen mit mir vorher. Gretel hat schon lange ein Profi Mikro, aber ich habe bisher sehr improvisiert, weil alle die mich kennen wissen ja auch lieber machen als überdenken. Und ich wollte mich nicht an der Technik aufhängen. Und jetzt gibt es aber ein richtiges Mikrofon. Darum soll es aber nicht gehen, sondern wir wollen diese Folge nutzen. Und ich stelle euch und dir erst mal die liebe Sandra vor, weil vielleicht kennst du sie noch nicht. Das wird sich in den kommenden, sagen wir mal, rund 20, 25, 30 Minuten auf jeden Fall ändern. Denn Sandra ist, ich versuche es mal in meinen Worten, für mich die absolute Automatisierungsqueen. Also immer wenn ich selber oder wenn ich irgendwo in meinem Netzwerk irgendwas über automatisierte Prozesse, Verknüpfungen, Tools lese oder selber nachdenke, ploppt in meinem Kopf Sandra auf. Und ich nehme dich auch als eine sehr prozessorientierte Person wahr, die auch extrem neugierig ist. Also ich habe ganz oft schon so Posts oder Gespräche von dir mitbekommen, wo du dich gefragt hast. Geht das auch einfacher? Geht das auch? Ähm ja, automatisierter im Sinne von nicht immer dieselbe Tätigkeit tun zu müssen. Und das spricht mich einfach sehr an, weil ich eine Person bin, die wirklich nichts schlimmer findet, als langweilige Routinen ausführen zu müssen. Und vielleicht maybe haben wir da einen gemeinsamen Nenner. Aber erst mal gebe ich dir gerne das Wort. Stell dich doch gerne nochmal in deinen Worten vor. Wer bist du und was machst du? Sandra Hoffmann: Cool, das waren jetzt echt viele Dinge, die du jetzt schon gesagt hast. In meinem Kopf rattert es schon und auf jedenfall meine Positionierung scheint ja schon mal funktioniert zu haben, wenn du bei Automatisierung an mich denkst, genau da habe ich mein Ziel erreicht, sozusagen. Ja, Automatisierungsqueen trifft es ganz gut. Ich versuche einfach alles zu automatisieren, was irgendwie nicht bei drei auf dem Baum ist. Oder war es irgendwie mehr als zweimal gemacht werden muss. Weil mir geht es genauso wie dir. Routineaufgaben sind furchtbar, die kosten mich so so viel Energie, das ist ja nichts. Also die Dinge, die ich automatisiere, sind ja keine Raketenwissenschaften. Also hier so ein Beleg irgendwo hochladen, das ist ja eigentlich nicht schlimm, aber wenn ich daran denke, dass diese Aufgaben zu tun, das ist echt, das kostet mich so viel Energie. Und das ist wahrscheinlich der Hauptgrund, warum ich mich mit Automatisierung beschäftige, weil ich einfach, naja, ich hab's gerne leicht und ich nehme dafür auch manchmal in Kauf, wenn du jetzt mit Prozessen sozusagen, dass manche Dinge vielleicht nicht perfekt sind, dann sieht die E Mail vielleicht jedes Mal gleich aus. Dann habe ich halt vielleicht nicht hier noch so um Honig ums Maul geschmiert oder so was, aber dafür ist es automatisiert und das ist mir tatsächlich wichtiger. Also Automatisierung ist mein Ding. Am liebsten mit Zapier, ein Automatisierungstool, wofür ich auch zertifiziert bin. Und ja, das ist das, was ich tue. Das was ich lebe und was wirklich. Ich freue mich da wie ein kleines Kind, jedes Mal, wenn mir eine neue Automatisierung einfällt. Oh gott, wie geil. Also es ist wirklich macht mir sehr sehr viel Spaß, ja. Laura Roschewitz: Lass uns mal, weil ich unsere Zuhörerinnen und Zuhörer ganz gut kenne. Lass uns mal sozusagen einmal den Schritt zurückgehen, weil ich glaube, du und ich, wir arbeiten beide im Online Business. Ich habe zumindest auch mehrere funktionierende Funnel aufgebaut. Das heißt, ich hab irgendeine Idee, was Automatisierung ist, was du damit meinst. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass wir einige Zuhörende haben, die vielleicht zwar selbstständig sind, aber vielleicht noch kein Online Business haben oder noch kein Funnel oder noch einfach nicht so viele online verfügbare Dienstleistungen oder Prozesse. Was würdest du mal in so einer ganz einfachen, sozusagen Kindergartensprache sagen? Was ist denn überhaupt eine Automatisierung und in welchen Bereichen? Ähm, ich meine es geht wahrscheinlich von bis, aber was ist so die Basis? Du hast gerade von Belegen gesprochen, also vielleicht mal so ein Intro. Was ist eigentlich Automatisierung? Was meinst du damit? Sandra Hoffmann: Gute Frage, weil ich glaube auch, dass ich manchmal andere Dinge schon inzwischen unter Automatisierung verstehe, als sie vielleicht langläufig irgendwie gemeint sind. Ich finde immer Beispiele ganz gut und ganz, ganz Klassisches Beispiel für Automatisierung ist zum Beispiel Terminbuchung. Wir haben jetzt ein paarmal hin und her geschrieben um diesen Termin zu finden, weil ich irgendwie meist krank oder im Urlaub war. Und das ist ja das, was uns auch irgendwie Zeit kostet. Das heißt, so ein Terminbuchungstool oder Terminbuchung ist wahrscheinlich, dass, wenn ich noch gar nichts automatisiert hätte, was ich als erstes automatisieren würde, sprich. Wir schreiben uns nicht fünf Emails hin und her. Hi, Laura. Wie sieht's aus? Nächste Woche? Ha, nächste Woche bin ich im Urlaub geht bei mir gar nicht. Aber wie wäre es denn dann und dann? Und dann sind wir irgendwie. Eine Stunde später haben wir immer noch keinen Termin gefunden, weil im Online wissen wir telefonieren ja auch nicht mehr, sondern es wird ja irgendwie digital gelöst. Was ich auch gerne mag, also ich muss auch nicht telefonieren, also nicht bitte falsch verstehen. Das heißt, wenn ich jetzt aber vielleicht ein Tool habe, wo ich einfach sagen kann okay. Hey, guck mal, dann und dann habe ich Zeit, liebes Tool, so und so viel habe ich Zeit und dann schicke ich dir einfach nur ein Link, sag Laura, okay, super, gerne, lass uns das Interview machen. Hier ist mein Link zu meinem Kalender such dir einfach einen passenden Termin raus. Das heißt, das ist so, wenn ich noch gar nichts mit Automatisierung am Hut hatte. Vielleicht so die erste Automatisierung, die ich machen würde und auch das, was wahrscheinlich noch am verständlichsten ist und auch am gängigsten ist, so eine Terminbuchung zu machen, dann geht es natürlich weiter. Ich meine Email Marketing, das heißt meine Newsletter irgendwie. Jeder holt sich einen Freebie und kriegt dann dieses Freebie automatisch ausgeliefert. Das sind dann vielleicht so die nächsten Dinge. Funnel hast du schon angesprochen. Klassisch ist auch, wenn ich einen Onlinekurs habe, dann ist es nicht so, dass mir jemand sagt Hey, hallo Sandra, ich hätte gerne einen Onlinekurs, super, guck mal, ich schicke dir hier eine Rechnung, zahl die mal bitte, und dann kommen die, dann guck ich irgendwann, dass das Geld da ist und dann schicke ich ihm die Videos oder sonstiges, sondern das ist ja auch quasi automatisiert. Was ich allerdings drunter verstehe, wenn ich dann noch, also bei mir geht es dann tatsächlich schon einen Schritt weiter. Also für mich ist, dass Terminbuchung automatisch ist, dass ein Onlinekurs automatisch verkauft wird und das irgendwie keine Ahnung. Hier E Mail Marketing, dass das automatisiert ist, das ist für mich eigentlich schon irgendwie so die Voraussetzung, die die Grundlage, was ich versuche zu automatisieren, sind diese ganzen wirklich wie du gesagt hast, Routineaufgaben alles was im Backoffice passiert, so typische Uploads irgendwo was muss irgendwohin geladen werden also jetzt dieses Zoom Video was wir jetzt hier aufnehmen muss zu YouTube, das mache ich nicht manuell, das passiert automatisch. Ich habe Belege, die kommen per Email rein, die müssen in mein Buchhaltungstool, das mache ich nicht manuell, das passiert automatisch. Also so klassische Uploads, das ist so ein, so ein typisches Beispiel für dann die nächsten Schritte der Automation sagen wir mal. Laura Roschewitz: Ich weiß jetzt nicht, wie es unseren Zuhörenden geht, aber ich habe den Wink mit dem Zaunpfahl schon gehört. Sandra Hoffmann: Welchen genau? Laura Roschewitz: Den allerersten, den mit dem Buchungstool mit den Terminen. Das ist ganz witzig, dass du das sagst. Wir sind ja hier auch ja auch bei Moin um neun dafür da, einen echten Eindruck irgendwie hinter die Kulissen vom Unternehmerinnensein zu geben. Und es stimmt total, was du sagst, dass ich ja in mehreren Unternehmen arbeite und ein Team habe und in den Unternehmen auch wirklich versuche, alles zu automatisieren und zumindest zu vereinfachen. Und jetzt, wo du es sagst, fällt mir auf, dass wir meinen eigenen, für meine eigenen Podcasttermine ich tatsächlich noch selber die Termine mache, aus ganz unterschiedlichen Gründen, weil ich mir die Gäste selber aussuche usw. Das ist, das will ich nicht, dass es nicht einfach buchbar ist. Aber auch da könnte ich natürlich den einen Schritt total automatisieren und danke dafür, den kleinen Wink mit dem großen Zaunpfahl hier rüber nach Schweden. Sandra Hoffmann: Es war gar nicht so gedacht, aber natürlich genau. Man ist ja auch nicht so, dass ich alle Termine über meinem Terminbuchungstool mache. Es ist natürlich schon auch so, dass so eine Absprache stattfindet, aber ich denke, bei uns beiden wäre es wahrscheinlich einfacher gewesen. Dann gesagt, Sandra ich hätte dich gern dabei und ich hätte gesagt Ja, super, und dann hätte sie mir ein Link geschickt und ich hätte einfach geguckt, wie es passt. Und der Link muss ja nicht öffentlich sein, das heißt, den musst du ja nirgendwo öffentlich platzieren, sondern den schickst du dann an die raus, mit denen du auch reden möchtest. Das geht ja schon. Laura Roschewitz: Okay, ich denke da nochmal drüber nach. Jetzt geht mein Gehirn aber wieder rüber. Ähm, ja, du hast eben ganz viele Sachen aufgezählt. Wie bist du denn selber? Du hast ja eben auch so gesagt irgendwie. Ich hab's gerne leicht und Routinen sind irgendwie ja monotone Routineaufgaben, sind irgendwie furchtbar. Wann war dann der Moment? Das lieben unsere Zuhörerin auch immer, wenn wir so ein bisschen zurückgucken. Wann war denn der Moment, wo du gemerkt hast Ach, daraus wird mein Business, weil wenn ich das richtig beobachtet habe, korrigiere mich da gerne. Warst du auch noch umfangreicher Technik Mentorin. Also du hast noch mehr. Ähm du warst so eine Allrounderin, so habe ich dich mehr wahrgenommen. Also dass du sehr viel auch mit Websites oder mit Verknüpfungen mit so Sachen, Menschen und Selbstständige unterstützt hast. Und jetzt mittlerweile nehme ich dich sozusagen in deinem Außenauftritt ein kleines Feedback sozusagen quasi fast nur noch mit dem Thema Automation war. Wann war das? Und was war das für ein Moment? Wann hast du das gemerkt? Laura Roschewitz: Ähm, okay, da muss ich kurz zurückgehen. Ich war. Ja. Ich bin. Ja. Also, ich bin ja mit dem Business gestartet, vor zwei Jahren. Und keine Ahnung, zwei Monaten oder so, also am 15.10.2020. Bis zu diesem Datum war ich Versicherungsmaklerin. Also, ich habe was komplett anderes gemacht. Und über mich wurde sich immer lustig gemacht, weil ich damals schon Wert drauf gelegt habe auf eine Webseite, eine schöne E Mail Adresse und solche Sachen. Naja, und dann kam dieser 15.10., wo mir gesagt wurde Sandra, hey. Technikfragen, ganz nett beantwortest du die und du redest nie über dein Angebot als Versicherungsmakler. Du bist jetzt die Technik Mentorin. Und das heißt, da bin ich tatsächlich, wie du gesagt hast, ein bisschen breiter gestartet. Wobei dann auch relativ schnell in Active Campaign zum Beispiel gelandet bin E Mail Marketing Tool, wo auch ja viel mit Automation passiert. Das war so das erste und dann ist aber lustigerweise sind mehrere Sachen passiert. Zum einen hat mir ein Business Mentor damals gesagt Sandra notiert dir von Anfang an deine Prozesse. Das war so ein Punkt, wo ich dachte Ja, das ist total klug. Ich hatte immer im Hinterkopf, wenn ich sie notiere, kann ich sie auslagern. Ich hatte da noch nicht das Automatisieren gedacht. Und dann hatte ich aber tatsächlich in meinem allerersten Workshop als Technik Mentorin habe ich schon was mit Zapier gemacht. Da habe ich das aber auch noch nicht so auf dem Schirm gehabt. Da war das einfach für mich nur Mittel zum Zweck, um den zu zeigen, wie das funktioniert. Ja, und dann ist es wirklich eine gute Frage, wie das kam. Ich habe dann relativ schnell. Ich glaube ein halbes Jahr später so ein Beta Kurs gemacht. Da ging es auch schon und da kam das so. Also da kam eben diese Automation immer mehr. Ich merkte, das liegt mir total, das Tool liegt mir total, diese Einfachkeit liegt mir total und habe dann auch so viele Ideen, habe ich auch von außen bekommen. Also die gesagt haben, geht das eigentlich und dann habe ich dann angefangen zu probieren und habe halt gemerkt, wie viel mir Spaß das macht. Ah, jetzt fällt mir ein und ich habe einen Vortrag von Tanja Lehnke gehört. Die erzählte nämlich über Automatisierung und das jetzt die Zoomaufzeichnung und irgendwie automatisch hier bei Vimeo landen, sonstiges Und das hat mich so fasziniert. Ja, geil ist total logisch natürlich, das brauchen wir oder das brauche ich. Und dann habe ich da eben angefangen, mich damit zu beschäftigen. Und ich habe wahrscheinlich relativ. Also ich habe da neulich einen Blogartikel drüber geschrieben, lustigerweise, weil manchmal habe ich mir in dem Moment auch gedacht, was machst du hier eigentlich? Du hast so ein halbes Jahr ein Business und versuchst hier alles Mögliche zu automatisieren. Das wäre ja vielleicht noch gar nicht notwendig gewesen in dem Moment, aber ich hatte halt immer im Hintergrund, ich will wachsen und ich mache es lieber jetzt, wo ich die Zeit habe. Ja, und ich glaube, es waren so mehrere Dinge, dass man dieses mit dem Prozessen dann dieser Vortrag von der Tanja, die so fasziniert davon sprach und dann eben dass sie zu diesen Beta Kurs gemacht hatte und dann auch mehr Fragen geht das geht jenes und dann habe ich angefangen zu probieren und habe eben dann irgendwann das Potenzial auch erkannt, was da eigentlich alles möglich ist. Laura Roschewitz: Ja, ich kann es total fühlen. Einer meiner ersten Teammitglieder war eine Frau, die sich um Active Campaign und Verknüpfung und Automatisierung gekümmert hat, weil mich das wahnsinnig angestrengt hat. Und wenn man da jetzt nicht das super Händchen für hat, ist das glaube ich auch wirklich für viele ein totales Bauchschmerz Thema. Wenn wir mal das Beispiel Buchführung nehmen. Ich kenne wirklich außer Steuerfachfrauen und Menschen, die da wirklich ein totales Faible für haben, eigentlich niemanden, der das gerne macht. Es ist ja für die allermeisten ein monatliches oder quartalsmäßiges Hassthema, also wirklich so, Oh, ich muss noch die Buchführung machen, ich muss meine Belege finden. Und das ist ja wirklich so ein halber Nervenzusammenbruch jeden Monat für viele. Und ich schließe mich da mit ein. Ich habe viele Jahre wirklich sehr darunter gelitten. Was ist denn? Zwei Fragen. Was ist deine? Oder was würdest du sagen? Ist die Automation oder die? Du hast ja viele so kleine Produkte, die man bei dir kaufen kann, wo man das lernen kann, beigebracht bekommt. Wie verknüpfe ich das mit dem oder wie das und so? Was würdest du sagen ist das Produkt was, wo du am meisten wow so zurück kriegst? So wo du das Leben am stärksten von anderen verändern kannst. Und was ist deine persönliche Lieblingsautomation aktuell? Das wird sich ja wahrscheinlich häufig verändern, nehme ich mal an, weil du ja häufig. Wir sprachen von Neugierde. Ich glaube, du entdeckst auch häufig neue Dinge. Aber was würdest du sagen? Wo hast du den größten Hebel bei deinen Kund:innen und wo hast du selber den größten Wow Effekt gerade? Laura Roschewitz: Also größter Hebel definitiv im Thema Buchhaltung, Buchhaltung automatisieren. Da habe ich vor einem Jahr oder letztes Dezember 2021 so aus der Hüfte geschossen noch so einen Workshop reingeknallt. Hätte das quasi in diesem Betakurs mit drin. Dachte, das wär doch ein cooler Workshop. Und dieser Workshops, da kriege ich so viel Resonanz drauf und den haben so viele genutzt. Der war auch irgendwie in einem Bundle mal drin, aber nichtsdestotrotz. Wenn jemand über Buchhaltung automatisieren spricht, dann kommt auch sehr schnell mein Name. Also es ist denke ich das Thema was was die meisten. Wie du sagst, dass es ein Stressfaktor für jeden ist, betrifft eigentlich es betrifft jede Unternehmerin, jeden Selbstständigen. Ja, muss jeder machen. Also das heißt es ist irgendwie dieses Belege suchen, selbst wenn du es irgendwie auslagerst, also selbst wenn du eine Buchhalterin hast, die Belege suchen und sammeln und sortieren oder irgendwo hinschicken muss ja trotzdem machen und da ist bei mir selber ich da sehr, als Versicherungsmakler war ich nicht umsatzsteuerpflichtig. Also Provisionen sind eben befreit von der Umsatzsteuer. Das heißt, ich habe genau einmal im Jahr meine Buchhaltung gemacht und es war so furchtbar, klar, so schlimm, weißt du und dann eben dann fing ich dann an, mit Lexoffice zu arbeiten und dann eben kam diese wo ich dachte und seitdem jetzt keine Ahnung, ich mache also das läuft wirklich automatisiert bei mir also die die Emails kommen rein mit Belegen, die landen direkt im Ordner, sie landen direkt in Lexoffice. Muss ich mal noch einen Beleg irgendwo hochladen muss oder suchen muss. Einer von 100 vielleicht. Das ist definitiv schon auch eine mit meiner Favoriten, aber die läuft schon so lange. Deswegen hast du natürlich recht. Also was mich momentan am meisten begeistert, ist meine allerneueste Automation. Kennst du ja auch, ihr habt ja auch ein Gruppenprogramm und normalerweise. Die Leute erwarten es einfach, dass man noch mal eine Erinnerungsmail schickt. Also das heißt, ich habe irgendwie eine Veranstaltung heute 14:00, eine Sprechstunde und dann schicke ich halt morgens noch mal eine Email. Hey, heute 14:00 treffen wir uns. Hier ist nochmal dein Zoomlink und so. Also finden die Leute toll. Und das ist halt auch so eine Routineaufgabe. Ich müsste natürlich die E Mail nur duplizieren und nochmal neu planen, aber ach, ich hab's immer vergessen. Ich hab's mir gar nicht notiert. Und dann habe ich gedacht ich lager es aus und war alles so nervig. Bis ich dann irgendwie letzte Woche mitten in der Nacht aufgewacht bin und dachte Oh Gott, das kann ich automatisieren. Und das finde ich momentan. Das ist wirklich das, also das heißt, ich habe einfach ein Googlekalender. Im Googlekalender sind die Termine drin. Hat auch den Vorteil, wenn du dich den Termin um eine Woche verschiebe, dann muss ich nicht gucken, dass die Email richtig geplant ist, sondern ich habe einen Googlekalender, da sind die Termine drin und immer zwei Stunden oder sechs Stunden vorher. Je nachdem wie dieser Termin stattfindet, geht einfach die passende Kampagne raus und die Kursteilnehmer finden es toll, die werden informiert. Sie fühlen sich gut abgeholt. Ich finde es toll, weil ich nicht mehr dran denken muss. Und ich habe jetzt gedacht, es sind 36 Termine dieses Jahr. Ich muss das nicht mehr machen. Ich habe jetzt eine Stunde investiert oder zwei. Keine Ahnung. Und jetzt sind einfach diese 36 E-Mails… und das ist also das ist momentan wirklich mein Highlight. Ich liebe es. Laura Roschewitz: Sehr cool. Ja, ja, sehr cool. Das kann ich total nachvollziehen. Das ist auch so ein Glückseligkeits-Gefühl, wenn man so was so durchbrechen kann, was einen irgendwie stört oder wo man schon länger, manchmal merkt man finde ich auch erst so im Nachhinein, dass man da doch Bauchweh hatte oder dass einem das irgendwie gestresst hat. Das ist jetzt vielleicht gar nicht der mega Stress jeden Tag, aber wenn es weg ist, merkt man, dass es einen doch echt genervt hat. Ja. Ähm. Von der Versicherungsmaklerin zur Selbstständigen, zur Unternehmerin. Du hast eben gesagt, du willst ja auch wachsen. Was bedeutet wachsen für dich? Wo möchtest du hin wachsen oder was? Wo blickst du so nach vorne? Wir sind ja noch relativ frisch im neuen Jahr. Wohin wächst Sandra Hoffmann? Sandra Hoffmann: In den Himmel. Nein. Das wäre echt super. Also, coole Frage. Hab ich noch nicht drüber nachgedacht. Also, Wachstum heißt bei mir, Ich bin… Ich muss sagen, ich bin schon sehr zahlenfixiert. Und ich mag Geld sehr gerne. Ich liebe Geld. Da stehe ich vollkommen dazu. Das heißt, ich mag schon auch gewisse Umsätze machen, weil. Ja genau. Warum kann der Termin so oft nicht zustande? Weil wir eben viel unterwegs sind und wir versuchen ich habe ein schulpflichtiges Kind, ein Kindergartenkind, versuche einfach und wir versuchen einfach jede Ferien unterwegs zu sein. Mein Mann kann zwar auch im Homeoffice arbeiten, aber er ist angestellt und wir haben es zum Beispiel letztes Jahr schon Urlaub eingekauft. Also sprich er hat unbezahlten Urlaub genommen und solche Sachen. Das das ist was ich schon. Also ich bin dann bei Wachstum verstehe ich schon auch Zahlenwachstum also sprich Umsatz oder bzw. auch Gewinne steigern. Also Umsatz ist natürlich immer eins. Ja, ich habe jetzt mein Umsatz gut gesteigert und mein Gewinn gar nicht so sehr, weil ich sehr viel investiert habe letztes Jahr, was auch okay ist. Im zweiten Jahr denke ich, man kann auch einfach mal bisschen was investieren, aber das ist definitiv ein Ding. Ob ich jetzt groß wachsen will, was mein Team oder sowas angeht, da hatten wir es ja vorhin auch kurz davon. Das weiß ich noch gar nicht, was ich da wirklich will. Ich denke, es ist auch so eine Ich bin. Wir sind einfach gerne unterwegs. Ich mag Freiheit. Es ist ein sehr hohes Gut von mir oder sehr hoher Wert von mir. Und da muss ich mal gucken, wie ich damit, wie das, so wie ich das in Einklang bringe, sozusagen mit vielleicht irgendwelchen Teammitgliedern oder auch nicht. Und ja und natürlich, ich meine, Positionierung ist glaube ich schon relativ gut, aber die darf natürlich noch gestärkt werden, die damit kann ich, die darf gerne noch mehr werden und wo ich auf jeden Fall wachsen möchte, ist mit meiner Ausbildung, die ich anbiete, für VAs. Wo ich ihnen eben zeige, wie sie automatisieren können, lernen können mit Zapier Umsatz Dienstleistung anzubieten. Das ist ja der zweite Durchgang kommt jetzt und da, das glaube ich, das fände ich cool, wenn ich da richtig viele Teilnehmer in den zwei Durchgängen im Jahr habe oder so was. Das wird mir schon gut gefallen. Laura Roschewitz: Total cool. In meinem Kopf sind noch ungefähr 48 Abbiegung, die wir nehmen könnten, wo wir noch lange drüber sprechen könnten. Wir haben ja aber auch das Versprechen an unsere Zuhörerer:innen, dass wir sozusagen die gedankliche und hirnische Kapazität nicht überreizen. Zwei Sachen habe ich noch. Die erste ist, du hast jetzt schon erwähnt, man kann und ich habe es halt auch schon mal erwähnt, man kann bei dir viele kleine und größere Produkte buchen, wo man sozusagen einfach lernt, wie man Dinge verknüpfen, vereinfachen, automatisieren kann. Und du hast gerade aber auch von deiner Ausbildung gesprochen. Gib doch vielleicht noch mal, weil es läuft ja viel übers Ohr der Podcast und die Shownotes werden auch nicht von allen wahrgenommen oder geklickt. Sag doch noch mal deinen ganzen Namen und gerne den so die Domain, wo man dich erreichen kann. Das ist immer ganz cool. Und vielleicht noch mal so zwei Worte zu der Ausbildung. Das fand ich spannend, für VAs, weil uns auch einige virtuelle Assistentinnen und auch angehende virtuelle Assistentinnen zuhören. Sandra Hoffmann: Ja, super gerne. Also meine Domain ist wie mein Name, also Sandra Hoffmann.de Hoffmann, Doppel-F und Doppe-N. Die habe ich schon seit 2001 übrigens die Domain oder seit 2002. Also die habe ich echt schon lange. Also Sandra Hoffmann.de, darüber findet ihr mich, genau die kleinen Produkte, die ich anbiete. Du sagst da also, da löse ich Probleme. Liebe Laura, das klingt viel schöner. Löse die Probleme. Genau. Und dann habe ich eben jetzt gibt es und gezielt eben für VAs diese Ausbildung "Automatisieren mit Zapier lernen" wo sie einfach wo Ich denke es ist aktuell so, dass ich nicht weiß wohin mit meinen Anfragen. Das heißt das Potenzial ist riesig und ich denke, es ist eine coole Dienstleistung, die sie anbieten können. Machen auch nicht viele. Ich meine, ich bin jetzt zertifiziert von Zapier. Es gibt genau zwei deutsche Zapier-Experts, also das heißt, da ist sehr, sehr viel Luft nach oben und deswegen kam die die Idee zu sagen Hey, komm, ich zeig dir gezielt wie es geht. Du kannst das später als Dienstleistung anbieten und darfst damit genauso in den Himmel wachsen wie ich, sozusagen. Laura Roschewitz: Mega cool. Also wir packen auf jeden Fall den Link und die Kontakte in die Shownotes zu Sandra und wenn ihr wollt, nutzt aber auch super gerne die Möglichkeit sie direkt anzuschreiben. Hier im Anschluss an das Podcast Interview. Meldet euch für den Newsletter an! Das ist wirklich ein heißer Tipp von unserer Seite, weil da kriegt ihr wirklich mega spannende Infos, auch wenn es mal wieder ein Webinar, eine Veranstaltung gibt oder so und ihr könnt einfach auch mega viele so kleine Impulse mitnehmen, was? Was kann ich ja nicht automatisieren, was gibt es da alles so und einfach ein bisschen euch in dieses Feld hinein entwickeln. Also meldet euch bei Sandra oder auch bei uns. Uns kennt ihr ja schon. Gretel Niemeyer oder auch Laura Roschewitz gerne auf Insta. Ihr dürft uns gerne einfach anschreiben, da freuen wir uns sehr. Und zum Abschluss von unserem Gespräch würde ich gerne Du hast eben schon und das finde ich einfach so spannend. Du hast eben auch über Freiheit gesprochen und über Urlaube, Reisen, also auch eine örtliche Unabhängigkeit. Da rennst du ja bei mir offene Türen ein. Ich sitze gerade in Schweden. Das würde ich ohne Online Business ja gar nicht können. Was würdest du sagen, ist das, was du an der Selbstständigkeit am schwierigsten findest? Oder am Unternehmerin sein? Was ist das, wo du ja immer mal wieder mit kämpfst oder wo du auch manchmal sagst Boah, ich werde doch wieder Angestellte oder ich werde doch wieder Versicherungsmaklerin. Also diese Momente haben ja die allermeisten, dass es die mal gibt. Und was sagst du aber abschließend? Was ist das Zauberhafte daran? Sandra Hoffmann Selbstständige Automatisierungsqueen zu sein? Sandra Hoffmann: Ich war noch nie angestellt, liebe Laura, noch nie in meinem ganzen Leben war ich angestellt. Laura Roschewitz: Sehr gut. Sandra Hoffmann: Das wäre das Allerschlimmste für mich, ein Angestelltenverhältnis zu gehen. Ganz ehrlich. Also ich wäre, glaube ich, die allerschlechteste Mitarbeitern, die du dir vorstellen kannst. Was mir schwerfällt und was ich schwierig finde, ist abschalten. Also, wenn es nach mir ginge, also wenn ich keine Familie hätte. Ich weiß nicht genau, wie viele Stunden ich am Tag arbeiten würde, weil es mir einfach so viel Spaß macht und dann einfach auch mal tatsächlich das Handy wegzulegen. Oder nicht doch noch irgendwas ist ja eh auch weißt du abschalten ist ja, ist ja nicht nur das Handy weglegen ist ja auch im Kopf. Also das ist wirklich was, was mir extrem schwer fällt. Das hätte ich war als Versicherungsmakler nicht so, aber das war einfach nicht mein meine Berufung, muss ich ehrlich sagen. Da habe ich immer gedacht, ich kriege eh nichts auf die Reihe. Also das ist etwas, was mir extrem schwerfällt. Was das Beste daran ist, das Schönste. Ich finde, ich denke, ich bin mir sehr sicher, dass ich ein großes Vorbild für meine Kinder bin. Wir reden sehr viel, zum Beispiel auch solche Themen über Geld und Freiheit und Arbeiten und selbstbestimmtes Arbeiten. Also das ist für mich schon auch so, ihnen zu zeigen, was da was möglich ist in dieser Welt, das finde ich ganz toll. Und ja, ich ich genieße es natürlich schon, dass ich im Endeffekt mein Laptop mitnehme und wirklich von überall arbeiten kann. Also das ist schon. Das ist. Das ist das, was ich immer wollte, was als Versicherungsmakler, was viel schwieriger war und was aber definitiv möglich ist, aber was nicht heißt, dann hatten wir es ja vorhin auch kurz, dass wir jetzt 20 Wochen im Urlaub im Jahr im Urlaub sind und ich nichts an nichts mache. Das stimmt nicht, aber ich genieße es, dass ich, wo ich bin, arbeiten kann, wenn ich es möchte. Und ich möchte oft sehr gerne arbeiten, egal wo ich bin. Laura Roschewitz: Ich merke schon, wir haben da große Parallelen. Ich. Ja, vielleicht treffen wir uns in ein paar Monaten zu einer Klappe die zweiten, gucken mal, wie sichs weiterentwickelt hat bei dir, was deine neuen Herausforderungen und Steps sind. Ich finde es super interessant. Ich danke dir sehr für die Einblicke. Ich weiß, dass das für viele Menschen, die vielleicht auch noch ein bisschen weiter am Anfang stehen oder vielleicht gerade strugglen, auch immer sehr, sehr ermutigend sein kann, einfach ehrlich zu erzählen, wie es ist, was toll ist und was auch manchmal echt schwierig ist. Und dafür ist der Podcast auch da. Also ich hätte mit dir noch gerne übers Investieren und über 1000 andere Sachen gesprochen, aber das machen wir das nächste Mal. Sandra Hoffmann: Gerne, gerne. Super. Laura Roschewitz: Ich danke dir sehr, Sandra. Alle Infos zu Sandra Hoffmann findet ihr, wenn ihr googelt oder in die Shownotes guckst. Und dann wünschen wir euch jetzt erst mal euch Zuhörenden einen tollen Tag bis zur nächsten Folge, nächste Woche Dienstag und dir, Sandra, vielen Dank! Sandra Hoffmann: Danke, dass ich da sein durfte. liebe Laura. Laura Roschewitz: Sehr gerne. Bis bald. Ciao. Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie

  5. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Bau Dir einfach einen Funnel und dann läuft das Business wie von alleine! ✅ Du musst nur das perfekte Freebie haben, dann kannst du über Deinen Funnel ein 6-stelliges passives Einkommen generieren! Automatisiere dein Business und Du musst nie wieder arbeiten! Diese Sätze haben wir vermutlich alle schon einmal gehört. In dieser Podcast-Folge räumt Laura 3 Lügen aus dem Weg und sorgt mit Dir gemeinsam für klare Sicht im Online Business! 👀 Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge von unserem Business Podcast Moin um Neun dem Businessschnack mit Gretel und Laura. Heute bin ich Laura hier am Mikrofon und ich freue mich sehr auf eine neue Podcastfolge mit dir. Und in diesem noch recht frischen Jahr 2023 verfolgen Gretel und ich natürlich auch unsere neuen und frischen Businessziele. Und eines davon ist, dass wir diesen Podcast noch größer, noch strahlender und noch toller machen wollen. Und dafür möchte ich heute die ersten Sekunden dieses Podcasts und deine Aufmerksamkeit nutzen und dich um eine Bitte um einen Gefallen bitten, so rum. Du kannst uns sehr helfen, indem du diesen Podcast bewertest. Wenn du ihn auf Spotify hörst, schenk uns dort doch bitte fünf Sterne. Und wenn du ihn auf Apple iTunes Podcast hörst, dann schenke uns dort bitte fünf Sterne und eine Bewertung. Das können auch nur ein ganz paar knappe Worte sein oder natürlich sehr gerne auch ausführliche Worte. Für uns sind diese Bewertung und Sterne extrem wichtig, denn darüber können wir andere Menschen erreichen und darüber kann der Podcast größer werden und in die Welt gehen. Das ist uns mega wichtig. Wenn du das gerade nicht kannst oder es auf YouTube hörst oder irgendwo anders, dann teile den Podcast doch gerne über deine Social Media Profile. Empfehle ihn, schick ihn einer Freundin. Das würde uns sehr, sehr helfen. Und so ein Podcast ist ziemlich Into the blue. Also wir sprechen ihn ein, wir produzieren ihn. Wir stecken ganz viel Zeit und Mühe in diesen Podcast. Und in einem Podcast kommt relativ wenig Resonanz, was auch in Ordnung ist. Aber wir wünschen uns da ein bisschen mithilfe von unserer Community und dazu gehörst du. Das soll es an der ersten Stelle auch gewesen sein. Ansonsten kannst du dich natürlich sehr, sehr gerne auch einmal auf unserer Webseite umschauen, denn dort siehst du auch Dinge zum Podcast, zu unserer Mastermindgruppe und zu unserem Coffee Speed Networking und vielem mehr. Dazu gehst du einfach auf www.lauraundgretel.de. Die heutige Folge Moin um neun nehme ich auf, in einer Woche, wo ich zwei Folgen Podcast produziere und zwar die heutige Folge soll um das Thema Funnel im Onlinebusiness gehen und die Donnerstagsfolge mit dem Interview ist schon im Kasten mit der wundervollen Sandra Hofmann, die sich mit dem Thema Automatisierungen auseinandersetzt, das ist ihr Business und da haben wir eine Folge zu aufgenommen, was man in einem Onlinebusiness eigentlich automatisieren kann. Was das bedeutet? Und ich möchte heute ein bisschen aufräumen. Denn wenn du schon selbstständig bist und vielleicht ein Onlinebusiness hast, dann kann es sein, dass dir an der einen oder anderen Stelle entgegengeschwappt ist. Ja, du musst dir einfach ein Funnel bauen. Bau dir einfach so einen Trichter und dann kommen ganz viele Leads rein und die konvertierst du dann und dann wird gebucht. Wenn wir das jetzt gerade so gar nicht sagt, hole ich dich einmal noch eine Etage vorher ab. Ich spreche gerade darüber, dass wir ja viele von uns im Online Business tätig sind. Das heißt, dass unsere Dienstleistungen und Programme und Produkte online virtuell verfügbar sind. Da gelten natürlich etwas andere Regeln, als wenn wir zum Beispiel eine Praxis haben oder eine Werbeagentur oder ein Yogastudio. Wenn wir das alles online machen, brauchen wir andere Werbung, brauchen wir andere Marketinginstrumente, Social Media Kanäle usw.. Das kennst du wahrscheinlich. Ganz oft wird gesagt, dass man sich eine sogenannte Produkttreppe bauen soll und einen Funnel. Ein Funnel beschreibt einen Trichter, wo du sozusagen oben ganz, ganz viele Kontakte rein bekommst, als E Mail Newsletterabonnenten, als Follower:innen auf Social Media usw. und du dann step by step über die verschiedenen Produkte, ein Freebie, ein Niedrigpreisprodukt usw. eine Treppe aufbaust und darüber die Menschen von Follower:innen von Interessierten zu Kund:innen und zu Superfans machst. So ein Funnel wird häufig als etwas ganz, ganz Tolles beschrieben, was im Online Business a: notwendig ist und b: dir zu Erfolg verhilft. Und oft wird auch dabei im selben Atemzug davon gesprochen, dass es dein Business automatisieren kann. Das heißt so etwas wie passives Einkommen generieren. Das heißt, du musst nicht mehr Stunde um Stunde arbeiten und bekommst trotzdem Einnahmen. Was Automatisierungen für uns bedeuten, das erlebst du in der Folge am kommenden Donnerstag. Denn das Automatisieren ist für uns eher etwas Technisches. Also zu gucken, welche Tools und welche Mechanismen kannst du einsetzen, um Prozesse in deinem Online Business so zu automatisieren, dass du sie nicht jede Woche wieder machen musst. Wenn wir einen Funnel aufbauen, das heißt einen Verkaufstrichter, dann möchte ich in aller Klarheit meiner Erfahrung nach einigen Jahren Online Business und einigen Funnels die ich aufgebaut habe, sagen, dass man das nicht vergleichen oder verwechseln darf mit einem passiven Einkommen oder einem automatisierten Business. Mal angenommen, du hast ein tolles Freebie entwickelt, du hast ein kleines Produkt für 49 €, eins für 250 € und eins für 2.000 €. Und du hast es geschafft, viele Menschen in dein Newsletter zu bekommen. Du bietest ihnen das kleine Produkt oder das Freebie an und dann nimmst du sie mit auf die Customer Journey, also auf die Kundenreise und im Endeffekt im Zielzustand, buchen Sie auch dein teureres Produkt. Was das Wort Automatisierung oder passives Einkommen oft suggeriert, ist, dass das von alleine passiert. Und diesen Zahn möchte ich einfach in aller Deutlichkeit ziehen. Denn ich habe in einem Unternehmen, was ich leite, mit meiner Mutter zusammen, dem Jin Shin Jyutsu Zentrum, jetzt über fast drei Jahre einen Funnel aufgebaut, der auch sehr gut funktioniert. Aber wir arbeiten an diesem Gesamtprojekt und Concept noch immer jede Woche und jeden Monat. Also von einem passiven Einkommen kann dabei absolut nicht die Rede sein. Es ist ein sehr aktives Einkommen. Das heißt, wir tun sehr viel dafür. Wir haben ein Team, wir drehen immer wieder Schrauben. Deswegen bin ich von dem Begriff passives Einkommen oder Automatisierung im Zusammenhang mit einem Verkaufstrichter, einem Funnel immer etwas irritiert und rate auch zu einer gesunden Portion Skepsis. Denn das wirkt so, als würde man es einmal bauen und fertig. Und jetzt kommen meine drei Hinweise, warum ich das für nicht richtig halte und was ich anstelle dessen nutze, anstatt zu sagen, ich baue mir jetzt einfach so einen Trichter, also ein Funnel und dann läuft das. Also ein Trichter impliziert so, man tut oben was rein und dann läuft das doch so von alleine durch. Spreche ich eher davon, eine Maschine zu bauen. Und eine Maschine läuft zwar irgendwie auch von alleine, aber jeder der schon mal eine Maschine hatte, weiß zum Beispiel ein Auto muss in die Wartung, muss zum Service, muss überprüft werden, hat auch mal, ist auch mal kaputt, bleibt mal liegen. Und so ist es auch mit so einem Verkaufstrichter oder eben einer Maschine, die wir uns bauen können, was wir eben können ist Schritt für Schritt wirklich Dinge und Prozesse zu automatisieren, Dinge zu vereinheitlichen, Routinen wirklich zu erstellen, so dass wir wirklich Step by Step weniger doing machen müssen und wir natürlich dieses Programm skalieren können. Das heißt, wenn wir diese Maschine gut gebaut haben, diesen Verkaufstrichter, dann haben wir nachher nicht mehr zehnmal so viel Arbeit, wenn wir zehnmal so viele Kunden haben, also wenn wir zum Beispiel ein Jahresprogramm anbieten und das ist ein läuft durch ein Funnel und das dann sozusagen ist unser Programm ein Onlinejahresprogramm für zwölf Monate, dann haben wir, wenn wir es gut gemacht haben, bei einer Person nicht nur 10 % so viel Arbeit wie bei 10 % bei zehn Personen. Also das Programm steht vielleicht, und dann ist unsere Aufgabe, möglichst viele Menschen reinzubringen. Es ist aber nicht automatisch und es ist auch kein passives Einkommen. Aber wir müssen immer noch dafür sorgen, dass die Menschen reinkommen. Wir müssen immer noch dafür sorgen, dass wir neue Leads haben, neue Treffer, neue Menschen auf unserem Newsletter. Und wir müssen natürlich die Menschen auch immer noch begleiten, onboarden, offboarden, für die Kundenzufriedenheit sorgen. Und in meiner Perspektive ist das absolut kein passives Einkommen. Zweitens impliziert das einfach so ganz oft, dass man einfach nur einen super Freebie braucht. Also wenn du ein tolles Freebie hast, erstelle das ultimative Freebie, dann bekommst du oben so viele Leads rein und kannst dich quasi kaum retten. Und auch da möchte ich Obacht walten lassen, denn ein richtig, richtig, richtig tolles Freebie ist etwas tolles. Aber es kann auch dazu führen, dass ihr sogenannte Freebie Hunter ansprecht, die einfach sich überall Freebies abgreifen und dann nicht weitergehen und kein Geld in die Hand nehmen. Deswegen ein Freebie ist nicht immer das einzige und größte und beste Mittel der Wahl. Es kann auch sein, dass wir etwas anderes brauchen als ein Freebie, zum Beispiel ein kleineres Produkt oder Programm. Also ein Freebie ist nicht der Weisheit letzter Spruch sozusagen. Also erstens von einem Funnel von einem Trichter zu sprechen und so zu tun, als würde es automatisch laufen, als wäre es einfach ein passives Einkommen, ist meiner Meinung nach fahrlässig. Zweitens zu sagen Du brauchst nur ein richtig tolles Freebie, dann läuft das alles, das funktioniert auch nicht. Und drittens wird ja immer gesagt, dass du diese Produkttreppe in dem Falle aufbauen muss. Also erstmal etwas umsonst. Das spricht ganz viele an. Dann etwas kleineres usw.. Diese Produkttreppe kann super sinnvoll sein. Im Jin Shin Jyutsu Zentrum, in der Firma, in der ich arbeite, für die ich tätig bin, mit der zusammen ich sozusagen ja diesen Funnel erstellt und digital transformiert habe in meinem Unternehmen. Ähm, da funktioniert das gut. Aber es hat auch sehr viel Arbeit, sehr viel Hirnschmalz, sehr viel Try and Error gebraucht und nicht in jedem Unternehmen, nicht für jede Person und nicht in jedem Feld ist es wirklich geeignet. Das heißt, frage dich gut, ob du wirklich mit einem Freebie starten möchtest. Denn Gretel und ich begleiten noch ganz viele Menschen auch ins Smash it, unserer Mastermindgruppe, die in diesem dieser Freebie Falle hängen. Sie haben ein geiles Freebie erstellt, die haben vielleicht 500.000 oder 2000 Follower:innen auf Instagram und trotzdem kauft keiner. Und manchmal ist das die Freebie Falle, dass wir zu viel kostenlosen Content rausgeben, zu viel Inspiration. Und deswegen möchte ich an dieser Stelle sagen: Ein Freebie ist nicht immer die Lösung. Also diese drei Dinge mach dir bewusst, wenn es darum geht, dass du ein Funnel aufbaust. Ein Funnel kann sehr gut funktionieren und wir sollten uns auf jeden Fall damit auseinandersetzen, wie die Customer Journey ist. Wie reisen die Kunden? Womit machen wir sie neugierig? Wo steigen Sie ein? Was ist vielleicht Ihr erstes Kaufprodukt? Aber achte darauf, dass du das nicht einfach blind schluckst, sondern dass du dir Experten an deine Seite holst, die sich schon lange damit beschäftigen und die Ahnung davon haben, wann ein Freebie, wann vielleicht ein Hochpreisticket, wann ein Medium Preissegment wichtig ist und die mit dir gemeinsam hinschauen und sagen okay, du bist in der Branche, das sind deine Konkurrenten oder das sind die anderen am Markt, das ist deine Zielgruppe, das ist dein persönliches Ziel, das ist dein unternehmerisches Ziel. Und dann zu gucken, was für dich der richtige Weg und die richtige Strategie ist. Auch die Frage, ob du ein Team hast zum Beispiel ist sehr wichtig, weil ein Funnel komplett alleine aufzubauen, ist meiner Meinung nach in den meisten Fällen nahezu unmöglich, je nachdem, womit du arbeitest. Aber wenn du zum Beispiel als Yogalehrerin, als Heilpraktikerin oder als Dienstleister im Dienstleistungsbereich tätig bist und nicht absolut Technikrack bist, ist es meiner Meinung nach einfach, eine komplett alleine aufzubauen, sehr, sehr schwierig. Nichtsdestotrotz sind Funnel was tolles, eine großartige Möglichkeit, Menschen deine Produkte anzubieten und deine Dienstleistung. Und wenn du Lust hast, mit uns darüber zu schnacken, dann komm unbedingt auf unserer Webseite vorbei www.lauraundgrete.de. Schnapp dir vielleicht einen Passigkeits-Check und wir gucken mal, ob wir dich begleiten können. Ob wir dir vielleicht die Expertinnen sein können, die mit dir gemeinsam hinschauen, dich vielleicht aus der Freebiefalle rauslotsen und mit dir gemeinsam neue Häfen ansteuern. In diesem Sinne freue dich sehr auf die Folge am Donnerstag. Zum Thema technischer Automatisierungen und Tools mit Sandra Hoffmann. Die Folge habe ich heute schon aufgenommen und ich kann dir sagen, sie ist super. Also ich freue mich darauf sehr. Wünsche dir bis dahin einen tollen Tag und vergiss nicht, uns eine kleine Bewertung dazulassen heute. Danke dir. Ciao.

  6. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Eine der größten Herausforderungen, wenn dein Business wächst!? - Alle Infos, die auf Post-ITs, in Excel-Listen, in verschiedenen Tools und in deinem Kopf "abgelegt” sind, zentral zu speichern. Dabei ist das super wichtig, damit du ➡️ den Platz in deinem Kopf für wichtigere Themen nutzen kannst ➡️ du nicht das Bottleneck in deinem Business bist, von dem alles abhängt ➡️ deine (zukünftigen) Teammitglieder wissen, was wie zu tun ist. Notion ist ein super Tool dafür, denn es ist ein wahres Multitalent. Mit Notion kannst du ✔️ deine To Dos managen ✔️ die Infos deiner Kund:innen übersichtlich verwalten ✔️ deine gesamte Social Media Planung abbilden ✔️ deine Verkaufsroutine unterstützen ✔️ deine Prozesse dokumentieren Und keine liebt Notion so sehr wie Taina Pereeniemi. Die sympathische Finnin hat für Laura und Gretel in 2022 einen eigenen Notion Workspace aufgesetzt. Game Changer, sagen wir mal. Wann der richtige Zeitpunkt ist, um mit Notion zu starten, warum Prozesse so wichtig sind und warum Notion besser ist als andere Business Tools, das erzählt uns Taina in der neuen Folge MOIN um NEUN. Aus Tainas Sicht gibt es nämlich eigentlich nur eine Sache, die Notion nicht kann. Was das ist? - Hör dir die Folge an und du erfährst es. (Premiere übrigens: Das ist die erste Folge auf Englisch!) Instagram Von Taina: https://www.instagram.com/taina.pereenniemi/ Website von Taina: https://www.tainapereenniemi.com/letstalk/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin. Hello and welcome to new episode of Moin um Neun, the Business Schnack by Laura and Gretel. And as you will realize, and it's a bit funny for me as well, this episode is going to take place in English. It's actually the first one in English, and that's due to my guest, Taina. And please, let's do it like this. You'll say your last name and I won't. So my guest today is Taina from Finland, and she's actually helping coaches and consultants who want to implement Notion as their tool of choice in their company. Taina, welcome. Nice to have you. Taina Pereeniemi: Thank you so much, Gretel, for having me. So fun to be on the show. And I'm super honored to be the first person to be in an English episode. Gretel Niemeyer: Yeah, I mean, it's so funny. You know, I've been speaking English so much in my previous life, so to speak, before starting a company, and now it's very rare. So it's like, Oh my God, I'm a bit nervous myself. But let's start let's start with you. So what's your full name and what is it you do exactly, Taina? Taina Pereeniemi: Yes, happy to. Happy to tell you. So I'm Taina Pereeniemi. And what I do is I help coaches and consultants streamline their workload with these personalized business management systems on Notion. So what this means in practice is that I set up these like all in one workspaces in Notion, where they can manage everything from tasks and projects to processes to customers, leads and documents and team. So essentially helping them get rid of this chaos when it comes to keeping work and information organized and bringing it into a nice structure in one place, easy to find, easy to manage. So that way for my clients, it's easier to scale without becoming super stressed and overwhelmed while doing it. Gretel Niemeyer: Yeah, and I can say that much. You're doing a really good job there because this is exactly what Laura and I have done this year. We had so many different places to store information this year and tool. We had obviously Excel sheets, we had Google Docs, Google sheets, whatever, email, Slack and so on and so forth. And we decided to bring it all together in a tool called Notion. And I've been or for me, Notions been around since about two years or so. How is it for you? I mean, there's so many other tools out there, right? There's like Trello and Asana, Notion, Click up. Taina Pereeniemi: Yes. Gretel Niemeyer: Yeah. And why did you decide to focus on Notion? Taina Pereeniemi: Yeah. Excellent question. Yeah, I've been using pretty much all of the leading project or work management tools out there that you were listing there and also build some client workspaces on those other tools before and for me, it really boils down to the visual side and the flexibility of Notion. Always when I was using the other tools, I felt like really restricted by how you need to be setting up the workspace. It seemed like the developers of the system had kind of figured it out for you already, and there were a lot of features on these tools that you couldn't get rid of if you didn't need them. And then on the other hand, they were missing the possibility of setting up some things the way I would have wanted to. So I really fell in love with the flexibility of Notion, because you can make it just as simple as you need or as complex as you need and anything between. And really that way, it's possible to create such a personalized system that you actually love to use it every day. And it truly fits the way your brain works as a business owner and the way your team likes to run things and stay on top of their game. Gretel Niemeyer: Yeah, and for example, for Laura and me, the situation or how it happened that we started to work together was that we had actually grown pretty fast. And, you know, we had all the knowledge and information in our heads and we realized, oh my God, we really need some structure now to say that this is the regular use case or what's the good, what's a good starting point to start using Notion? Because you could I mean, you could start with some templates. You could, you know, when do you need somebody like you to get the whole thing set up or what's a good minimum viable product there? Like the minimum viable setup, let's say? Yeah. Taina Pereeniemi: So definitely when it comes to what kind of situation a business owner is in, I'll start with that. Definitely. When you feel like you have things in way too many places, it's hard for you to grasp even or remember what everything you should be paying attention to. What should be prioritized next? What are all the different things you have on your table and where to find them when you need them. That's when you, first of all, need to start. Um, implementing some tool like Notion to bring things in one place and to keep things organized and prioritized and streamlined in that way. And then when it comes to actually creating that sort of minimum viable product of a management system on a tool like Notion, there are different ways to go. One of them is to set it all up yourself by learning how Notion works, watching some courses, YouTube videos, but that's maybe usually not the best way for a very busy business owner because that can take a long while and it would all be time away from doing your actual work and getting those clients and serving those clients. But then, sorry, I'm still having a little bit of COVID from last week in my voice, but. Yeah. So then as you mentioned, Notion also has a huge amount of free and paid templates out there that you can use to set up something quickly. And that's often where many of my clients have already also started. So they've looked at Notions template library, maybe set up a lead tracker or a simple task manager, or maybe bought a template from some Notion creator out there. And that can be that can work nicely as like a minimum viable product to get some first things organized there. But then at some point that usually becomes a problem when you build your system of these, like separate templates that haven't really been designed to work together, there is no connection with, for example, how you manage your clients, how you manage your tasks, and they don't speak to each other. And also they have not really been designed with your business needs in mind. So they're kind of working, but not really. So if, if you really then want a system that's a good fit and that actually scales with your team and your business, I highly recommend looking at getting a Notion consultants help, which is something that I do, because then we can really look into what it is that your business needs, how you would like things to work and make sure that everything, all of that becomes a coherent whole. That's where the pieces are actually working nicely together. Gretel Niemeyer: Yeah, I think you've done a very nice thing again now, because this is actually for everybody who's listening. This is actually how our working together worked or happened. Like Laura and me, we came with many thoughts and we need this and we have this here and how about that? And we have no clue about this. And this is a bit how my question was like, What about this and this and this Taina? And then the first thing you do is to structure the question. It's like, okay Gretel, first we're going to do this and now we're going to do that. And so this, as I said, when we worked together, was pure magic for me all all the way through. Like when your clients come with so many ideas and thoughts and things and then again, they don't know the system, actually, they don't know what can be done, how it can be done, and they just throw it all at you and you somehow create some workspaces out of it. Again, that was pure magic for me. But let's be so let's let's just imagine somebody like me sitting there and not knowing what the system can do. Can you give us like two examples of how you can actually use Notion? You meet you mentioned the lead list and the client information, but a bit more specifically, what can you do with Notion? Taina Pereeniemi: Yes, so. What do you when you like, take Notion as a tool? What you first get is you get these like different kinds of like blank canvases. And these blocks, which are like Lego blocks that you can put together in different ways. Databases where you can structure and organize different kinds of information and data. But when you use those building blocks and the blank canvas and pages, that Notion is about you can start setting up some really sophisticated stuff on top of it. So some good examples of things we commonly set up for my clients include. Well, first of all, one of the core things are task and project management. Then we with all kinds of weekly planning possibilities, assigning and delegating tasks to team features so that they can fully, fully manage their tasks and projects in one place. Then another thing we very commonly set up is. Everything that comes to managing the client relationship. So that can be about tracking the sales process, those leads in your sales pipeline, then moving them on to when you close them, moving them to onboarding and after onboarding, managing the whole client journey in your coaching or other programs you have. Um, also managing the, like basic constant contact information behind those client projects. So who you're working with, what are all the details. Their VAT numbers, their preferred payment methods, whatever. So keeping all that information organized and then there's a lot of stuff that comes to delivering those client projects, such as coaching notes or documents the client sends you, things like that. So all of that can be brought into the right context, managed so that it's easy to find at the right time. Also outside of the tasks and the client relationship management. Other typical use cases might include managing and tracking goals, managing and tracking different kinds of notes and meeting memos, processes and SOPs. That's a very common one for for entrepreneurs. Content planning, meaning how you plan your social media posts and schedule them together with your team. What else? Even financials we might manage for some clients and things like hiring new team members or managing the people on your team and everything that comes along with that. So really. Kind of your imagination. Your creativity and imagination is kind of the limit to what you can manage in Notion any time you have some work or some information that should be structured better. There are ways we can find to organize that on top of Notion. Gretel Niemeyer: Mm hmm. And you've mentioned you mentioned it now and also in your Instagram, I think you talked about it quite a while, is the topic of SOPs. And I'm pretty sure that there's a lot of people who have no idea what SOPs are, even with the German translation. Could you let us know what it is and why you're so? I wouldn't say obsessed about it, but why it's so why why it's so important from your point of view. Taina Pereeniemi: Sorry. Yeah. Yeah, SOP is definitely a three letter abbreviation. Every entrepreneur out there should know about. But still, I can tell you there are many, many people who haven't yet come across it, and it can bring all sorts of trouble in the business. But what it is about the standard operating procedures are essentially these like step by step guides or instructions to how you run certain processes inside a business. Because in any business imaginable you will find certain routine things that take place multiple times and should be done in a pretty similar way every time. Examples of this could be how you onboard a new client to a program or how do you afford a client when they leave the program? Or how do you do your monthly accounting, how you update your website? All of these things happen more or less regularly and involve certain steps that should be taken in a consistent way. So what the SOP or standard operating procedure does is it helps you structure that information on what are the specific steps that need to be taken and maybe what are the documents and links and resources related to making those steps happen and bring that in one structured document that's called the SOP, so that then when you when the time comes to on board or client or do something else, you can just give that SOP to one of your team members. You don't have to have 100 meetings to make it happen. You don't have to open what's up and start going back and forth on what's going to happen next. But they're going to have the clear instruction right there. And then you can rest assured as the CEO that, Hey, my team can handle this. They don't need to ask me all these questions all the time. Things will be done as they should with the help of those SOPs. So it's really why I'm so passionate about it, because it's really such a key to successfully growing a business, be it consulting or coaching, or even any kind of business to successfully grow it and make sure your team is able to help you. It's something essential to put in place. Gretel Niemeyer: Yeah, and in that aspect, I have to say the beauty also of working with you was that I'd say that we've also grown as business owners, right? Because now you've been talking about SOPs and how you have to create those things step by step. And honestly, for me, one of the biggest aha moments in our and our working together was also when you said, Oh no, it's not you has to write down all the SOP. Taina Pereeniemi: Oh yeah. Gretel Niemeyer: Let's let the team member who actually does the process write it down. So the person who actually does the onboarding next time she does it, she writes down every step and the next time after that, she just checks if everything is correct. And if this SOP is working out. So it doesn't mean that there's I mean, obviously there's initially more workload on us, maybe, But also the person who, you know, transfers all the information into the Notion workspaces, create SOPs and so on and so forth. It doesn't have to be the one running the business. So. Taina Pereeniemi: Oh, yeah, you. Gretel Niemeyer: Know, that was also like this moment. Like, you're right. That's why I hired a team. Taina Pereeniemi: Yeah. Yeah, exactly. And yeah, you're very right. Maybe in the beginning, when you're still operating solo, By the way, it's good to have SOPs already. Then when you're still working solo, then you know how everything goes. But when you. I have team members who have been doing certain things for you. They quickly become the actual experts in how to do it. So definitely it makes sense to outsource or delegate that SOP creation to the people actually daily working on those things as well. And by the way, that brings one thing to my mind, which is really important to mention about these SOPs, and that is that the only benefit is not just that you're able to run those processes more efficiently and more consistently, but then there's also this kind of risk aspect involved that. Even though you would love to keep your wonderful team members forever on your team, there's going to be a moment when someone becomes sick or someone decides to leave. They might even have to go very quickly when you don't have time to make any proper handovers. And if that happens without that person having documented as an SOP how they do these certain key things in your business, no one is going to know that you're no longer know all the details. No one else on your team knows all the details, so that part of your business would quickly actually become broken. And that would be a disaster if the person leaves. But when you have it documented as an SOP, it's super easy. Well, not super easy, but much more easy to bring a new person in and just hand them over the documentation of how things work and what they should be doing. And then you don't worry about then you don't need to worry about dropping balls and having important parts of how you operate become broken. Gretel Niemeyer: Yeah, and I think you've said I mean, you've said a lot of smart things, obviously, but you've said an important thing here also that we sometimes only think about those questions like structure and sharing information on when we when we've already grown, you know, when actually even when we're still small business owners. You know, I think we in that situation, we often don't consider ourselves as CEOs yet or, you know, as business owners yet it's like, oh, no, I'm just doing my thing here and I'm just, you know, making money and serving clients and doing this and doing that. And I have to say also for us, it's sort of came as a surprise, like, Oh, oh, wow, yeah, we don't have anything anybody like any fixed team member, but we're working with four freelance people on a regular basis every month. This could actually be considered a team. Right. And it's it somehow happened quickly. And I think that's also one of the one of the reasons why people look into issues or topics like creating a structure with Notion pretty late because they don't consider themselves as the business owner, as the CEO yet. So this can only be like a wake up call. People, you know, have a look at your system, have a look at where spread information, how you share information with who you share information, how much of this info is in your heads versus on some paper at least or documented in some way? And yeah, reach out to Taina if you want to bring some more structure into your. Taina Pereeniemi: Yeah, always happy to help. Gretel Niemeyer: I'd also like to know I mean we've talked about your life as a business coach or an Notion coach, but what, how did you get there? Actually, I mean, you started your business in, I think, 2019. What did you do before and why did you decide to do this rather than anything else? Because you've you know, you have a master's degree in business and strategy and you had quite some work experience. Why on earth did you go for this topic and not something else? Taina Pereeniemi: Yeah. Yeah. Thank you for the question. Yeah. So as you mentioned, I, I come from a background of doing my studies in industrial engineering and management, focusing a lot on corporate strategy. And I used to work in the corporate and startup world where, where I was spending a little bit over a decade helping these larger teams and larger companies set up and run their strategy and business operations. So it was quite a different setting than working with Notion and working with smaller business owners like coaches and consultants. I really loved that work and… It was hugely challenging and such a learning experience. Getting to see how those large world class organizations run these things. But at some point I realized that, hey, there's a lot here that the entrepreneurs out there don't know about the best practices that could still be with a little bit of tweak and could be implemented for the small business context to help them run their businesses in with such an improved efficiency and help them scale their businesses in so, so much faster and with so much more less overwhelm. So I really felt like, hey, I want to take this learning and experience from working with bigger organizations, working in the corporate and startup world, and bring that to the context of helping small business owners run their teams and run their businesses better. So I felt like that's that's a mission where I'm really the right person to do that. And somewhere along the way, while still working in one startup, I had discovered Notion and I had been using it to organize my own work and set up some things for managing stuff in that company. But yeah, so it was a tool I really had grown to love and it felt really natural to bring my focus on using that tool as a platform to set up those processes and set up those practices and systems for these small business owners to run things in a better way. So yeah, that's kind of the logic behind making that shift. But then when it comes to actually like the mental shift of wanting to jump from the corporate safer track of doing things and earning your income into this bandwagon called entrepreneurship there personally, the turning point really for me was when my first child, Elsie, was born. It really. She's she showed me with her own example as a baby and a toddler how you don't need to take things too seriously. You can do what really feels fun and you can try and fall flat on your face and right back again and it doesn't matter. So it kind of sparked this inner child in me who felt like entrepreneurship was something that would be truly fun for me and that I would like really passionately enjoy doing every day. And I no longer worried about maybe getting some things wrong the first time and having to figure things out through some mistakes along the way. So somehow that really pushed me to make that dream happen. And I'm super happy. I was like courageous enough to to take that leap and start growing my own business back then. Gretel Niemeyer: So thanks to Elsie, that's amazing. Taina Pereeniemi: Forever grateful. Gretel Niemeyer: And now you have two small kids, actually. Taina Pereeniemi: Yeah, I do. Gretel Niemeyer: Fairly, fairly small, both of them. How do you manage that? I mean, how is it do you have family around or is there a good support system in Finland to look after the kids? Or do you do that with your husband? Like how do you because I guess also Finnish kids get and. Taina Pereeniemi: They do quite too often. Yeah. So yeah, definitely combining parenting with entrepreneurship, it's not an easy puzzle to solve for sure. There are times when things get quite messy, but for me personally, the biggest thing definitely is, is having a husband that is very supportive of what I do and wants to share all the responsibilities with me and the flexibility we have in our weekly and daily schedules of helping each other out to make things happen. So that's invaluable. And and as you said in Finland, we also have a really good support system in place from like the government in terms of providing inexpensive, high quality daycare for the kids and all sorts of other support for families to make their lives possible. So yeah, that's also something I'm really thankful as a Finn to have that support system in place. And yeah, but then I must say that. And this is not a sales pitch for Notion, but really truly actually having my stuff to gether in Notion organized is actually really critical for me to be able to perform my best even with this thing called live happening around me. So it really helps to have things clearly structured and prioritized so that when I have that little break in between of sick kids and getting someone to take their nap, I know how to best make use of that time to really push forward my priorities. Gretel Niemeyer: I mean, and even though that wasn't the sales pitch, I think it was the perfect sales pitch. So how could people start working with you or where can they find you? I mean, we'll obviously link your Instagram and so on below the podcast episode, below the YouTube video and so on. But what's the what's a good way of starting to work with you? Taina Pereeniemi: Yes. So the typical way I work with my clients is that I run the I run this Notion program where we first audit their business so that I get a full understanding of how they work, what are the main pain points they have when it comes to keeping things organized and streamlined? And then together with the business owner and their team, I design this personalized Notion set up to manage everything in an optimal way, and then I set it up for them so that they don't need to be the Notion experts. They don't need to find all the right templates out there and put them together. But everything is done for you. And then Sorry. Yeah. And so then I stick with them for a month to provide daily one on one support in Slack so that they get all their answers to their questions. And we still make adjustments and modifications to the system because you never know in the start exactly how it should be. But then when you start using it in practice is when you might notice how things should be done. So so that's like typical setting. I use to work with my clients alongside some smaller consulting things when people need. And if something like that sounds interesting to you, what I do offer is a free evaluation call where we sit down for 45 minutes to understand where you are and I can give you a better and more concrete idea of what your dream workspace might look like and what it would mean to work together with me. So if setting up a free evaluation call like that sounds interesting, you can find it on my website. That's www.tainapereeniemi.com/letstalk. So… Gretel Niemeyer: We will link that, I guess. Gretel Niemeyer: The latest and the last name people will be lost. Taina Pereeniemi: Oh yeah, yeah, yeah. It's better to have the link somewhere handy but do reach out. No pressure, no cost. It's all free and we'll just have a chat and understand where you are and how we might be able to help you out. Gretel Niemeyer: That sounds perfect. And you should also follow her for some advice on Instagram. Some great. Yeah, some great reels. I really enjoy that content. Last questions, because I didn't find that on your website or your Instagram. Tell us a fun fact about you. Taina, something that people don't know yet. Taina Pereeniemi: Okay. Well, if you came to my kitchen, you'd be surprised of this cupboard that I have like full of teas. There's maybe 100 different teas all organized in different little boxes. So I'm a huge tea and especially green tea fan. So I love to love to maintain this collection of all kinds of fancy, fancy teas. And, and every morning I start with a very careful preparation of the perfect tea with the actual perfect temperature and time of having it in the in the water and things like that. So if you ever want to have a perfect cup of tea, you should come visit and, and my tea collection is pretty expensive. Gretel Niemeyer: Wow. I mean, and again, it fits to your job with Notion, right? When you say it's all organized. Taina Pereeniemi: Oh, yes. Gretel Niemeyer: Little boxes and very neat and very structured. Taina Pereeniemi: That's maybe the only thing I don't have organized in Notion, though. Maybe I should develop something around that as well. Gretel Niemeyer: That'd be awesome. So, Taina, thanks so much for your time. Thanks for sharing all this information. Was a real fun chat. And again, I've learned a lot. I can by hard recommend working with Taina. She's made such a change to our business structure and organization. And if you want to have a good cup of tea, apparently just go and fly to Finland and she'll have the perfect tea for you. Taina Pereeniemi: Yes. Thank you so much, Gretel. It was such a pleasure to to be talking with you this morning. Gretel Niemeyer: Perfect. And for everybody else, you know, as with every episode, will be super happy if you give us some like some stars, some hearts, whatever it is that there is on the podcast host of Your Choice, go and check out Taina. Send us some comments about the show. Whatever it is, we're super happy to hear from you. And if not, we'll be around with the next episode of Moin um Neun. Bye bye. Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie

  7. Es darf auch leicht gehen – aber so leicht dann doch nicht “New level, new devil” heißt es so schön. Sprich: Wenn du den nächsten Schritt in deinem Business machst oder wenn du gerade einen Glaubenssatz überwunden hast, dann kannst du dir sicher sein, dass der nächste schon auf dich wartet. So ging es Gretel vor einigen Wochen, als sie holterdipolter plötzlich einen neuen Mindfuck Monkey auf ihrer Schulter entdeckt hat. In dieser Folge erzählt sie dir 💙 Wie sie limitierende Glaubenssätze erkennt 💙 Wie du deine Mindfucks auflösen kannst 💙 Warum sie gerade darüber nachdenkt, wie leicht sich Arbeit eigentlich anfühlen “darf” Wir freuen uns, wenn dir die Folge gefällt und du uns ein paar Sterne und einen Kommentar da lässt. Erzähl mal: An welchem Glaubenssatz beißt du dir gerade die Zähne aus? 👇 Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Moin, moin und willkommen zu Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute bin ich mal wieder ganz alleine hier, denn ich möchte mit dir einen Glaubenssatz teilen, der mir irgendwie im Dezember 2022 um die Ohren geflogen ist. Und ja, mit Glaubenssätzen ist es ja tatsächlich so, man sagt gerne New Level - New Devil. Das heißt, egal wie viele Glaubenssätze du für dich schon bearbeitet hast, in welchen Themen usw., egal wie sehr du dich schon weiterentwickelt hast. Es wird immer passieren, dass ein neuer Glaubenssatz um die Ecke kommt, dass sich ein neuer kleiner Mindfuck Monkey auf deine Schulter setzt und dort Macarena tanzt und dich vielleicht in den Wahnsinn treibt. Und für mich bringt es dann sehr, sehr viel, diesen Glaubenssatz zu erkennen, darüber zu reden, ihn auch zu teilen und so dafür zu sorgen, dass er für mich entweder kleiner wird, greifbarer wird, dass ich einfach verstehe, wo der herkommt und ob der real ist, also ein reales Problem oder ob es was ist, was ich mir tatsächlich einrede, einbilde und mir das Leben damit unnötig schwer mache. Und mit Glaubenssätzen ist es tatsächlich so. Wo kommen die her bzw. wie kannst du einen Glaubenssatz, einen ein limitierenden Glaubenssatz für dich feststellen? Da gibt es wahrscheinlich noch viele andere Möglichkeiten, aber bei mir ist es tatsächlich so, dass 1 von 3 Sachen passiert, die mich darauf hinweisen, dass tatsächlich wieder ein limitierender Glaubenssatz am Werk ist. Und zwar kann es zum Beispiel sein, dass mich eine Sache bei anderen Menschen triggert, dass ich also zum Beispiel bei Instagram verschiedenen Menschen folge. Und immer wenn die eine bestimmte Sache machen, dann nervt mich das irgendwie, ärgert mich. Keine Ahnung. Ja, ich merke einfach so, immer wenn ich das sehe, dann bin ich irgendwie angepiekst und man sagt ja gerne auch Sachen, die dich selber irgendwie triggern, sind ein Zeichen dafür, dass du selbst mit einer gewissen Sache oder mit dieser Sache bei dir nicht im Reinen bist bzw. dass du da mal die Lupe drauf setzen solltest. Das zweite, wo wir oft limitierenden Glaubenssätzen über den Weg laufen, ist, wenn wir bestimmte Themen haben, die wir gerade bearbeiten. Also ein sehr, sehr weit verbreitetes Thema, das mit limitierenden Glaubenssätzen verhaftet ist, ist das Thema Geld. Du wirst selber vielleicht so Dinge wissen wie oder Sprüche kennen wie "Geld verdirbt den Charakter" oder "von nichts kommt nichts". Oder einfach so Sachen wie "Geld stinkt". Also solche, solche Geschichten oder "wer Geld hat, ist unsympathisch". Also da sehen wir ganz oft so, dass es einfach Themen gibt, die mit Glaubenssätzen, limitierenden Glaubenssätzen sehr stark belastet sind. Und wenn du dich dann diesem Thema zuwendest, zum Beispiel auch, weil du selbstständig bist, weil es um deine Preise geht, weil du dich verkaufen möchtest, dann wirst du dort sehr wahrscheinlich limitierenden Glaubenssätzen über den Weg laufen und sie für dich auflösen dürfen. Und die dritte Möglichkeit, die ich jetzt für mich bis jetzt kennengelernt habe, die ich tatsächlich bisher gar nicht kannte, ist ein Test, den die Claudia Awe mit mir gemacht hat. Und zwar geht es dabei darum, dass du, dass du limitierende Glaubenssätze, bei denen du gar nicht dachtest, dass du sie hast, einfach mal austestest und guckst, ob sie für dich ja passen. Also ob das wirklich ein limitierender Glaubenssatz ist oder nicht. Claudia und ich, wir haben uns einfach miteinander unterhalten und dann meinte sie so "Ach, ach, in dem, was du da gerade erzählst, das hört sich ja voll nach Mindfuck an"… Ich werde es auch gleich noch mal erzählen, welche Situation das war. Und jedenfalls habe ich dann gesagt "Nee, also komm, das kann ich mir nicht vorstellen. Das ist kein Mindfuck. Das Problem habe ich überhaupt nicht. Alles gut." Dann hat sie gesagt okay, pass mal auf, stell dich mal hin, richte dich mal nach Norden aus. Du kannst dir vielleicht vorstellen, da war das erste Problem. Ich richte mich nach Norden aus. Aber zum Glück gibt es ja auf dem Handy, ähm, einen Kompass. Also habe ich mich nach Norden ausgerichtet. Da hat sie gesagt: Jetzt schließ mal die Augen und sag mal, ja. Und du wirst merken, dass du nach vorne kippst. Schließ die Augen, sage nein und du wirst merken, dass du nach hinten kippst. Sag jetzt einfach mal was, was auf jeden Fall wahr ist, und du wirst wieder merken, wie du nach vorne kippst. Sag dann mal was, was auf jeden Fall gelogen ist und nicht stimmt. Und du wirst merken, wie du nach hinten kippst. Und das haben wir dann tatsächlich. Habe ich gemacht. War wirklich ziemlich geflasht, dass das funktioniert hat und habe dann diesen Glaubenssatz einmal laut gesagt und hui moli, bin halt direkt fast vornüber gekippt und muss an der Stelle sagen es ist mir fast ein bisschen egal, ob. Ähm. Also ist es mir manchmal wirklich egal, wo das Ergebnis herkommt, ob das jetzt irgendwelche Energien sind, die da fließen, ob das irgendein psychologischer Test ist, den ich mache, ob das ein gutes Gespräch mit einem anderen Menschen ist. Wichtig ist mir das Ergebnis. Und bei diesem Glaubenssatz, auf den ich jetzt gleich auch eingehen möchte, habe ich einfach nach diesem Test mit der Claudia festgestellt Ja, da ist tatsächlich was im Argen. Ja, da ist wirklich was, wo ich ran möchte. Und das hat dafür gesorgt, dass ich die letzten zwei, drei Wochen diesem Thema, diesem Glaubenssatz einfach Raum in meinem Kopf und in meinen Überlegungen eingeräumt habe und jetzt sozusagen dran bin, um den aufzulösen. Und welchen Glaubenssatz geht es? Glaubenssatz heißt "Arbeit muss schwer sein". Ja, Arbeit muss schwer sein. Hätte ich bis jetzt tatsächlich immer gedacht Oh Quatsch, das ist doch Käse und es muss gar nicht schwer sein. Und wir leben doch in einer Zeit, in der es immer leichter werden darf usw. und so fort. Und man braucht ja auch seine Pausen und was es alles gibt. Und nichtsdestotrotz war in dem Moment, als ich gesagt habe "Arbeit muss schwer sein", der Ausschlag sehr, sehr stark nach vorne. Wie ist es überhaupt dazu gekommen, dass wir gesagt haben, wir testen mal diesen Glaubenssatz aus? Und zwar, wenn du mir schon eine Weile folgst, wirst du wissen, dass es für mich gesundheitlich Ende letzten Jahres, also Ende 2022, ziemlich turbulent war, möchte ich mal sagen. Ich hatte mit Corona zu tun, mit einer Rippenfellentzündung, mit Migräne und bin drei Monate lang so gar nicht mehr auf die Beine gekommen. Hab trotzdem trotz der ein oder anderen Krankheitswoche hier und da relativ normal weiter durchgezogen und musste dann aber tatsächlich Anfang Dezember 2022, ja ich sage mal die Reißleine ziehen, um wieder auf die auf die Beine zu kommen. Habe sehr, sehr viele Termine abgesagt, sehr sehr viel nach hinten geschoben, nicht gemacht und wirklich Instagram nicht mehr bespielt usw., weil es einfach nicht mehr ging. Und nichtsdestotrotz habe ich mit einer Email in diesem Monat ein eins zu eins Paket für das komplette Jahr 2023 verkauft. Nichtsdestotrotz haben sich im Dezember 4 neues Smashies, also vier neue Masterminderin für die Arbeit mit Laura und mir entschieden. Nichtsdestotrotz habe ich gleich im Januar das nächste eins zu eins Paket verkaufen können und saß dann aber da mit der Claudia und habe so gesagt: Na ja, ich bin jetzt im Dezember viel runtergefahren. Das war auch cool. Aber ich habe gerade voll das schlechte Gewissen, weil ich ja im Januar schon wieder eine Woche weg bin. Also ich war ja jetzt im Dezember 3 - 4 Wochen raus und im Januar fahre ich eine Woche nach Fuerteventura in ein Schwimmcamp, bin da ganz alleine ohne Familie. Mach was nur für mich. Und es läuft alles weiter. Und irgendwie. Das fühlt sich zu leicht an. Darf ich das überhaupt? Darf es so leicht gehen? Ist das jetzt gerade zu einfach? Oder muss ich eigentlich dann nach diesem Urlaub wieder komplett durchpauern und aufs alte Level zurückfinden? Und da hat sie halt gesagt okay, komm, wir gucken mal, was das für ein Glaubenssatz ist, der dahinter steht. Und da kam eben dieses. Ja, Arbeit muss schwer sein. Wann fühlt es sich wirklich nach Arbeit an? Fühlt es sich erst nach Arbeit an, wenn du, ja, wenn du vergisst zu essen. Oder wenn du am Abend merkst, dass du fast gar nicht an der frischen Luft warst? Wenn du, keine Ahnung. Wenn ein Termin den nächsten jagt. Wie gut darfst du dich mit deiner Arbeit fühlen? Und ich finde es einfach ja, ein sehr, sehr spannendes Thema, weil Laura und ich ja gemeinsam auch ein Team haben, das uns unterstützt und ich ja seit Beginn meiner Selbstständigkeit vor gut zwei Jahren auch immer schon jemanden hatte, der mich unterstützt hat. Also natürlich in wechselndem Rahmen und in wechselnden Größen usw.. Aber ich war nie ganz alleine, ich musste nie alles alleine machen. Und nichtsdestotrotz war das so eine Pace, so eine Geschwindigkeit, mit der das ganze Business aufgebaut worden ist und immer was Neues kam und neue Ideen und tolle Kundinnen usw.. Dass ich tatsächlich auch im Dezember gemerkt habe, wie schwierig das erst mal war den Stecker zu ziehen und abzuschalten und zur Ruhe zu kommen und wie spannend jetzt sozusagen die Ausrichtung für 2023 wird. Denn was für mich ganz klar ist, ist, dass ich gesundheitlich nicht mehr in solch eine Situation kommen möchte wie im letzten Jahr, dass ich mehrere Möglichkeiten finden möchte, um einen Plan B und Plan C zu etablieren, der greift, wenn es mir selber nicht gut geht oder es einfach zu viel geworden ist. Ich werde dieses Jahr viel, viel krasser meine eigenen Grenzen setzen und wahren. Also weniger Termine machen, kürzere Termine machen. Wir haben jetzt auch ein neues Teammitglied am Start, das uns zum Beispiel bei Sales Calls unterstützt, das uns zum Beispiel bei der Bestandsaufnahme für für neue Smashies, also neue Masterminderinnen unterstützt usw. Und ich finde es einfach wichtig, sich diesen, diesen neuen Schritt, dieses neue, diese neue Entwicklung A, ein Stück weit zu erlauben und B, eben auch einfach zu gucken, wo ist es zu viel, wo fühlt es sich nicht gut und rund an und dann wirklich, nachdem man das analysiert hat, auch Änderungen anzuschieben und neue Wege zu gehen. Wissen wir alle, wenn du, wenn du nicht änderst, wie du diese Dinge tust, dann kannst du eben auch nicht erwarten, dass das Ergebnis ein anderes sein wird. Und ja, so weit erst mal die Überlegung von meiner Seite zu diesem, zu diesem Glaubenssatz "Arbeiten muss schwer sein". Natürlich bzw. das heißt natürlich, ich glaube nicht, dass ich jemals an einen Punkt kommen werde, wo ich sage: Ja, komm, jeden Tag zwei, drei Stunden Arbeit und dann, dann war es das. Das ist auch gar nicht mein Ziel, sondern es geht mir darum, dass sich die Arbeit gut anfühlt, dass sie sich nicht überfordernd anfühlt, dass ich ja, dass ich einfach in meiner Arbeit aufgehe. Und dafür ist es einfach wichtig, dass ich vor allem das mache, womit es sich oder womit ich mich gut fühle und vor allem auch Pausen einhalte und nicht mehr mache, nicht mehr Gretel raus gebe, als ich eigentlich rausgeben kann. Ich hoffe, dass diese Folge zum Thema Glaubenssatz oder zum Thema was mich gerade beschäftigt in puncto Mindfuck Monkeys dir weiterhilft. Ich freue mich wahnsinnig, wenn du auch mal teilst, an welchem Glaubenssatz du gerade rum knabberst. Denn wie ich vorhin schon erwähnt habe, wenn ich eins gelernt habe, dann, dass es wahnsinnig viel bringt, Mindfuck Monkeys aufs Tapet zu bringen, darüber zu reden, mit anderen zu sprechen, die an dem Punkt schon waren oder die diese Themen einfach für sich schon bearbeitet, beackert haben. Und einfach auch festzustellen Oh, ich bin damit gar nicht alleine, sondern das ist relativ verbreitet und ja, das bringt ja manchmal schon so einiges, wenn man weiß, dass das man ein Thema nicht oder an einem Thema nicht alleine knabbert. In diesem Sinne wünsche ich dir viele aufgelöste Glaubenssätze. Ich wünsche dir einen guten Start oder ein gutes Ende dieses Tages, wann immer du diesen Podcast hörst und ich freue mich wahnsinnig, wenn du ein paar Sterne da lässt, vielleicht auch ein Kommentar, wenn du uns auf Instagram folgst. Da findest du mich unter Gretel Niemeyer und die Laura unter Laura.Roschewitz. Und ja, wenn du mehr über die Arbeit mit uns erfahren möchtest, dann schau doch einfach mal auf einem unserer Kanäle vorbei. Dort siehst du alle Möglichkeiten, wie du mit uns arbeiten kannst oder uns vielleicht hier und da auch mal kostenlos erleben kannst. Liebe Grüße dir ein wunderschönes, wunderschönen Tag und alles Liebe. Bye bye. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  8. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Quartalsplanung, Jahresplanung, Monatsplanung oder die Gestaltung des eigenen Kalenders sind bisher der Horror für dich? Immer wenn es um Planung geht, fallen dir 1000 Gründe ein, es nicht zu machen. Eigentlich müsstest du mal planen, aber es fällt dir schwer und dann trödelst du doch so vor dich hin. Dann ist diese Folge mit den Top 5 Bullshit Sätzen zum Thema Selbstständigkeit und Planung genau die richtige Folge für dich. Hole dir unseren Energieschub und ein paar interessante Perspektivwechsel und erzähl uns mal, ob du nach der Folge immer noch keinen Bock auf Planung hast. Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Gretel und Laura. Heute mit einer knackigen kurzen Folge von mir Laura. Denn, so viel Zeit und so viel Ehrlichkeit muss an der Stelle sein. Ich habe diesen Podcast schon einmal aufgenommen und leider wurde er ohne Ton abgespeichert. Was ja für eine Podcastfolge sehr, sehr schlecht ist und dementsprechend nehme ich ihn erneut auf und bin schon ein bisschen müde heute und nehme trotzdem mir noch die Zeit und das Herz, weil es mir wichtig ist, dass wir diese Woche das Thema Planung und Jahresplanung und Monatsplanung hier mit in den Podcast geben. Denn heute, wo ich diese Folge aufzeichne am Dienstag hatten wir in unserer Mastermindrunde Smash it, Planungstag und Gretel und ich haben heute für vier Stunden alle unsere Teilnehmerinnen eingeladen, dass wir vier Stunden lang am Business arbeiten und das Jahr planen und das erste Quartal planen und mal hinschauen. Ja, wie soll eigentlich mein Jahr als Selbstständiger aussehen? Was möchte ich erreichen? Welche Ziele habe ich? An welchen Projekten arbeite ich? Wie soll mein Umsatz sein und wie möchte ich mich eigentlich bei alledem fühlen? Und wir wissen auch, dass Planung nicht immer für alle so das absolute Lieblingsthema ist. Und deswegen haben wir hier mal unsere Top Five Ausreden im Gepäck, warum Menschen, die mit denen wir arbeiten, am Anfang unserer Zusammenarbeit immer wieder sagen, dass Planung nichts für sie ist oder dass das bei ihnen nicht so das Thema ist. Genau. Platz fünf. Ich habe keine Zeit dazu. Sehr oft hören wir, dass Menschen keine Zeit haben, um zu planen, weil da muss man sich ja in Ruhe hinsetzen und nachdenken und sich Raum und Zeit nehmen. Und vielleicht gibt es Kunden, die betreut werden sollen und dann ist sozusagen der Grund schnell gefunden. Ich habe halt leider keine Zeit. Doch sich 2 bis 4 Stunden Zeit zu nehmen, um ein Quartal zu planen, liegt unserer Ansicht nach doch absolut im Bereich des Machbaren und Möglichen. Denn wenn wir mal sagen, wir arbeiten vielleicht 40 Stunden in der Woche und vielleicht 160, 150 Stunden im Monat, wären das knapp 2000 Stunden im Jahr, glaube ich ungefähr bummelig. Und selbst wenn es nur 1000 Stunden wären. Steht doch vier Stunden zu 1000 Stunden in einem ziemlich machbaren Verhältnis, finde ich. Und wenn wir eben darüber sprechen, dass wir Unternehmerinnen sind, Selbstständige, dann ist das Thema Planung so wichtig, damit wir eben steuern können, wo wir hinfahren. Das wäre so, so wie sich mit verschlossenen Augen ans Steuer setzen oder einfach an irgendeiner Bushaltestelle in den Bus steigen und gar nicht wissen, wo er hinfährt. Also Platz fünf ist: Ich habe keine Zeit dafür. Und da ist unsere Antwort ganz eindeutig: Du musst sie dir nehmen. Wir haben sie alle nicht. Zeit muss man sich nehmen. Vierter Platz ist: Ich muss erst noch … Sehr häufig hören wir, dass jemand erst noch irgendwas muss. Also erst mal wissen, ob irgendwas geklappt hat, ob ein Kunde zusagt, ob eine Kundin absagt, ob, ähm, wie die letzte Steuerrückzahlung ist und und und. Also es gibt immer 1 Million Gründe und Dinge, die man erst noch machen muss, um dann vernünftig planen zu können. Unserer Erfahrung nach, Achtung Truth Bomb ist es eher andersrum, dass wenn du planst, hast du ein vernünftiges, einen ein realistischeren Blick drauf und hast auch viel höhere Chancen, dass du zu deinem Ziel kommst. Deswegen geht diese Wenn-Dann-Ich-Muss-Erst Falle meistens nicht auf, sondern es ist eher andersrum. Wenn du planst, dann schaffst du die Sachen halt auch. Der nächste Platz ist: Woher soll ich das denn wissen? Ich weiß ja nicht, wer bei mir bucht. Ich weiß ja nicht, wem das was wert ist. Ich weiß ja nicht, welches Preisschild ich daran kleben kann. Woher soll ich das denn wissen? Unsere knackige Gegenfrage ist: Wer denn sonst? Wer, wenn nicht du, soll wissen, wo sich dein Business, wo du dich hin entwickelst? Wer, wenn nicht du, soll die Weichen stellen für dein Business? Viele, viele Menschen haben sich selbstständig gemacht, um freier zu sein um zum Beispiel vielleicht eine bestimmte vorgesetzte Person nicht mehr zu haben und so sich freier entfalten zu können. Dazu gehört aber auch, die Verantwortung zu übernehmen und zu sagen Ich entscheide, wo mein Business sich hin entwickelt. Und klappt das immer zu 100 %? Mit Sicherheit nicht. Aber klappt es, wenn wir planen und zu einer höheren Wahrscheinlichkeit ans Ziel zu kommen? Auf jeden Fall. Das ist wie Wandern, mit Karte oder ohne Karte. Das ist wie einfach zu irgendeiner Bushaltestelle gehen oder sich vorher angucken, wo ich hin möchte. Die Chancen sind mit Planung doch deutlich höher. Also zu dem Ziel zu kommen, wo man hin möchte. Der zweite Platz ist schon sehr, sehr nah beim ersten dran. Der zweite ist, dass wir ganz oft hören, dass Menschen sagen: Das ist ja wie Würfeln. Woher soll ich das denn wissen? Das ist ja wie Würfeln. Das schließt sich so daran an. Woher soll ich. Wie soll ich denn jetzt auf mein Jahresumsatz kommen? Das fühlt sich nach Würfeln an. Und das können wir beide total gut verstehen. Vor allem, wenn man damit anfängt, dann fühlt sich das wirklich häufig wie Würfeln an. Aber dann nehmen wir wirklich die Menschen, mit denen wir arbeiten, auch sehr nah an uns ran und sagen Guck mal, es ist so wichtig zu gucken, welche Kosten hast du, welchen Umsatz musst du machen, um die Kosten zu decken? Von welchem Umsatz bleibt überhaupt welcher Gewinn übrig? Welche Kosten hast du? Was brauchst du zum Leben? Was möchtest du zum leben? Es ist fernab von Würfeln. Es ist ein ganz, ganz gut mathematisch nachvollziehbarer Prozess, wie man auf Umsätze kommt, die man erreichen muss und dann sich auch noch einen Umsatz Ziel zu erreichen, das man erreichen möchte. Es kann zum Beispiel ein Realitäts-, ein Minimalziel geben und ein Wow Ziel. Also Umsatzziele zu definieren oder Gewinn zu erzielen in einem Geschäftsjahr hat nicht viel mit Würfeln gemein, sondern sehr viel mit angespitzten Bleistift hinsetzen und mal die Zahlen wirklich unter die Lupe nehmen. Und Platz Nummer eins ist das immer und immer und immer immer wieder Menschen zu uns kommen, die sagen Ja, ist ja schön, dass ihr diese Planung anbietet. Aber mich engt es ein, Mich engt das ein. Ich möchte das nicht. Ich möchte frei sein, kreativ sein, spontan sein. Ich möchte genau gucken, wann und wie ich was mache. Und ich möchte mich da nicht so einengen lassen von mir selbst, von der Planung, von nichts. Ich bin ja schließlich selbstständig geworden, um frei zu sein und selbstbestimmt. Und ich möchte das nicht. Auch da kommen wir mit einer bitteren Pille, denn du hast dich, wenn du dich selbstständig gemacht hast, um auch selbstbestimmt zu sein und nicht fremdbestimmt. Dann gehört es auch zu deiner unternehmerischen Pflicht, jedes deiner, jeder deiner Abteilung in deiner Selbstständigkeit, in deinem Haus, in deinem Gebilde. Abzudecken und zu öffnen und zu sagen Ich bin Buchhaltung, ich bin Vertrieb, ich bin Forschung und Entwicklung, Ich bin… Du bist immer alle Abteilungen. Solange du noch keine Angestellten hast, bist du alle Abteilungen. Und da gehört eben auch dazu, dass man eine Planung, Vorcast oder ein bisschen Controlling betreibt. Und im Gegenteil, es ist meistens sogar andersrum. Wenn wir eine Planung machen, können wir eben viel, viel leichter auf unsere Grenzen achten, können wir viel, viel leichter unsere Boundaries schützen und können wir viel, viel leichter dafür sorgen, dass wir nicht ständig über unsere eigenen Grenzen latschen und uns latschen lassen. Das heißt, um wirklich selbstbestimmt zu sein, ist ein Beispiel: Du bloggst dir einen Tag in der Woche, wo du keine Termine hast. Das ist Planung. Und das ziehst du für jede Woche durch. Das trägst du dir in deinen Kalender ein. Das ist Planung. Wenn dann Anfragen kommen, kannst du sagen Ja, ich kann nächste Woche noch Montag und Donnerstag, aber Dienstag kann ich nicht, weil du weißt, dass Dienstag dein terminfreier Tag ist. Wenn du das nicht planst und einfach immer reagierst und guckst, Ja, wann braucht er und sie und wie brauchen die anderen das? Dann gehst du viel häufiger über deine eigenen Grenzen und bist dann unterm Strich nicht mehr frei, weil du eben immer reagierst. Du wirst dich ärgern, Du wirst sagen Ach Mensch, jetzt hab ich schon wieder überhaupt keine Zeit diese Woche. Ich bin immer hinter der Welle geschwommen. Irgendwie hat sich das alles gestresst und nach Druck angefühlt. Das heißt, eine gute Planung sorgt für ganz viel Freiraum, für ganz viel Kreativität und dafür, dass du deine eigenen Grenzen nicht überschreitest und nicht überschreiten lässt. Das waren unsere fünf Top Mindfucks, die wir immer wieder hören. Ich wiederhole sie dir nochmal zusammen gebündelt und du kannst es ja gerne mal unter dieser Folge kommentieren oder uns ein Feedback schicken dazu, welcher dein Lieblingsgrund ist, warum du vielleicht bisher noch nicht so in die Business Planung eingestiegen bist. Top 5 ist: Ich habe ja keine Zeit dafür. Top 4: Ich muss erst noch das und das machen, bevor eine Planung Sinn macht. Top 3: Woher soll ich das denn wissen? Wie das alles läuft? Wer was bucht, welche Preise ich nennen kann, wie die Welt weiter geht, ob es Krisen gibt usw. Woher soll ich das wissen? Top 2: Das ist ja wie Würfeln. Und Top 1 ist: Eine Planung engt mich ein. Wir sind super gespannt. Lass uns gerne deine Meinung da, schenkt uns super super gerne auf Spotify, Apple, iTunes wie auch immer sie alle heißen die Plattform, ein paar Sterne und gerne auch ein paar nette Worte. Das hilft uns sehr, mit diesem Podcast mehr Menschen zu erreichen. Wir freuen uns sehr, von dir zu hören. In der nächsten Woche gibt es wieder zwei neue Folgen und bis dahin wünschen wir dir alles Gute und freuen uns, wenn du dich bei uns meldest. Folgt uns gerne auf Instagram, Du findest uns da unter Laura.Roschewitz und Gretel Niemeyer. Wir freuen uns auf dich. Ciao.

  9. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge erfährst Du, wie ich nach Jahren der Selbstständigkeit in einem eigenen Coachingprozess meine Unternehmerin-Bedürfnisse kennengelernt habe – und wieso sie mein Katapult ins unternehmerische Denken waren. Darüber hinaus zeige ich in dieser Folge die Gefahren eines werteorientieren Business’ auf – und mach mir damit vielleicht nicht nur Freund:innen 🤪🤯 Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hello, moin, moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Gretel und Laura. Ich freue mich sehr, eine Folge heute aufnehmen zu dürfen zu einem Thema, was mir unfassbar am Herzen liegt, was ich selbst als Unternehmerin erst im vergangenen Jahr 2021 für mich entdeckt habe und was mir sehr, sehr, sehr, sehr, sehr geholfen hat. Also im vergangenen, vergangenen Jahr. Und zwar ist es das Thema oder die Auseinandersetzung mit dem Thema Werte bzw. Bedürfnisse als Unternehmerin. Ich bin ein sehr werteorientierter Mensch und über viele Jahre habe ich mein Business, meine Selbstständigkeit an meinen Werten ausgerichtet. Da haben Werte wie Nachhaltigkeit, Ehrlichkeit, eine sehr, sehr hohe Rolle gespielt oder wichtige Rolle eingenommen. Und das waren ehrlich gesagt die Jahre, die in meiner Selbstständigkeit nicht so gut liefen. Ich dachte aber immer, wenn ich selbstständig bin, dann muss meine Selbstständigkeit ganz nahe an meinen zentralsten Werten liegen. Also nur, wenn meine Selbstständigkeit quasi sich eins zu eins deckt mit meinen ganz persönlichen Werten, nur dann ist es eine authentische und echte und wahre tolle Selbstständigkeit. Doch weit gefehlt. Bei mir hat das überhaupt nicht funktioniert und bei vielen Menschen, die ich kenne, ist es auch ein Trugschluss. So einfach ist es nämlich nicht. Was ich in einem Beratungs- und Coachingprozess im Jahr 2021 für mich herausgefunden habe, ist, dass es viel wichtiger ist, mir meine unternehmerischen Bedürfnisse anzuschauen als meine Werte. Warum? Meine Werte sind etwas was mich trägt, was mir den Rücken stärkt, was mein Netz ist, was mich einfach als Person, als Laura Roschewitz ausmacht. So weit, so gut. Aber sie sagen auch nicht so viel darüber aus, wie ich eigentlich arbeiten und leben möchte. Der Wert Nachhaltigkeit zum Beispiel bedeutet ja nicht unbedingt, dass ich im Nachhaltigkeitsbereich ganz klassisch arbeiten muss, sondern er kann ja auch bedeuten, dass sich eine erfolgreiche Unternehmerin bin und nachhaltig wirtschafte. Sowohl zum Beispiel was mich selbst und meine Ressourcen angeht, als auch zum Beispiel indem ich das Geld, was ich umsetze, nachhaltig investiere. Arbeitgeberin werde und nachhaltig Jobs schaffe. Oder alles mir erlauben kann und ermöglichen kann, in einer besonders guten Qualität zu kaufen und so nachhaltige Firmen zu unterstützen, nachhaltig zu reisen. Alles, was mit Nachhaltigkeit zu tun hat oder das allermeiste ist eben kostenintensiv. Das heißt, ich habe im Jahr 2021 für mich den Mindfuck enttarnt, dass Werte dasselbe sind wie Bedürfnisse für mich als Unternehmerin. Ich habe erkannt, dass ich mich fragen muss, was treibt mich denn morgens an den Schreibtisch? Was sorgt dafür, dass ich in mein Büro fahre und dass ich mich jeden Tag hinsetze, ohne dass jemand von außen mir sagt, ich müsste das tun. Sondern ich fahre hier hin, weil ich einen inneren Antrieb habe. Und dieser Antrieb, das ist mein Warum. Und da kommen meine Bedürfnisse ins Spiel. Denn um langfristig zufrieden zu sein, gesund und auch erfolgreich, reicht es eben nicht zu schauen, was möchte ich denn erreichen? Sondern auch, was sind denn meine ureigenen Bedürfnisse als Unternehmerin? Und als Unternehmerin habe ich andere Bedürfnisse als als Privatperson. Ganz klares Beispiel aus einem anderen Kontext. Uns hören ja auch einige Menschen zu, die angestellt sind oder noch angestellt sind. Und das gibt es auch ganz oft, dass Menschen im Angestelltenverhältnis sehr sicherheitsbedürftig sind oder sehr, sehr viel Stabilität brauchen, aber in ihrem Privatleben totale Actionhelden sind oder Heldinnen. Ich komme selber aus der Fußballecke. Ich habe jahrelang St. Pauli unterstützt, ich bin ja Hamburgerin und habe da die Fanszene sehr intensiv beobachtet. Und da waren sehr, sehr viele Menschen, die von oben bis unten tätowiert sind, hohes Risiko eingegangen sind, wilde Sachen gemacht haben in ihrer Freizeit. Und eine große Anzahl dieser Menschen hat in ihrem Beruf eine hohe Sicherheit angestrebt. Und das ist eben auch bei uns Selbstständigen so, dass wir vielleicht in unserer Rolle als Unternehmerinnen andere Bedürfnisse haben als nur als ausschließlich private Personen. Ich gebe euch ein Beispiel aus meinem Leben. Mir als ganz private Laura ist Geld nicht so wichtig. Ich möchte gerne gut leben können. Ich möchte gerne investieren können. Ich möchte mir gerne Träume erfüllen, aber Geld an und für sich rein als Zahl auf meinem Konto oder als Geld in mein Portemonnaie hat keine wahnsinnig hohe Bedeutung oder Sogwirkung auf mich. Als Unternehmerin ist das ganz anders. Als Unternehmerin ist es mir sehr, sehr wichtig, dass ich einen guten Umsatz mache. Dass ich meine Angestellten gut bezahlen kann und dass ich mich selber richtig gut bezahlen kann für das, was ich jeden Tag mache. Außerdem ist es mir so wichtig, dass ich investieren kann als Firma. Dass ich spenden kann. Dass ich Firmen unterstützen kann, Startups und andere Organisationen, die mir am Herzen liegen. Dass ich soziale Preise zum Beispiel aufrufen kann für NGOs, ist mir ein Herzensanliegen. Das geht nur, wenn ich monetär richtig gut dastehe. Das heißt, für mich als private Person hat Geld keinen wahnsinnig hohen Stellenwert. Ich hätte es nie als einen meiner Werte bezeichnet. Wohlhabend zu sein oder so? Als Unternehmerin ist Geld ein starker Antrieb für mich und ein echtes Grundbedürfnis. Das heißt im Umkehrschluss, wenn ich nicht ausreichend Geld erwirtschafte mit meinem Unternehmen oder meinen verschiedenen Unternehmen, dann bin ich sehr unzufrieden, weil ein Grundbedürfnis ist nicht befriedigt. Vielleicht erkennst du jetzt, dass meine Werte und meine unternehmerischen Bedürfnisse nicht immer eins zu eins dasselbe sein müssen. Das kann sehr unterschiedlich sein. Gerne stelle ich dir einmal meine sechs unternehmerischen Bedürfnisse vor. Und dazu gerne auch noch mal meine Werte, weil die sich sehr unterscheiden. Meine sechs unternehmerischen Bedürfnisse sind wirtschaftlicher Erfolg, Einfluss, Verantwortung, Selbstbestimmung, Ansehen und Zugehörigkeit. Ich wiederhole sie dir noch mal… Wirtschaftlicher Erfolg, Einfluss, Verantwortung, Selbstbestimmung, Ansehen und Zugehörigkeit. Die wenigsten dieser Begriffe wären mir eingefallen, wenn wir über meine Werte gesprochen haben oder hätten. Hab ich eben schon gesagt. Werte wie Nachhaltigkeit, Ehrlichkeit, vielleicht auch das so viel sagenumwobene Wort von Authentizität. Ein Wert, der mir auch sehr wichtig ist, ist Einfachheit und Demut in meinem Leben. In meinem Leben lebe ich einen sehr, sehr einfachen Lebensstil und versuche und übe mich in Demut für das, was ich habe. Eine gewisse Spiritualität gehört in mein Leben. Das sind aber keine unternehmerischen Bedürfnisse für mich. Für die sorge ich als private Laura Roschewitz. Von meinem erwirtschafteten Einkommen. Wenn ich mir aus meiner Firma Geld entnehme, bin ich die private Person Laura Roschewitz. Das heißt, dass Themen wie wirtschaftlicher Erfolg aka Umsatz, Kohle, Money ein unternehmerisches Bedürfnis sind, bei mir aber kein Wert. Und solange ich ein werteorientiertes Unternehmen für mich aufgebaut habe. Habe ich nicht den Umsatz gemacht, den ich brauchte, um zufrieden zu sein. Ich habe mich viel darüber geärgert. Ich musste mich sehr viel dafür anstrengen, Geld umzusetzen und zu einem Umsatz am Ende des Monats, des Quartals und des Jahres zu kommen, mit dem ich zufrieden war. Und habe nicht verstanden, woran das lag. Weil ich habe sehr, sehr viel gearbeitet und habe mich für fleißig und schlau und toll gehalten. Das heißt, der Blick zu den Unternehmerin Bedürfnissen war für mich ein echter Game Changer. Das ist ein Prozess, den man sich anschauen kann oder muss. Und ich konnte den nur begleitet machen. Das würde ich dir auch sehr empfehlen, denn das ist gar nicht so einfach. Ich habe da mindestens einen halben Tag daran gesessen und musste immer wieder draufschauen, weil ich ganz oft zu meinen Werten abgebogen bin. Die Werte Arbeit ist quasi in aller Munde und haben viele von uns schon viele Berührungspunkte mit gehabt. Aber das Bedürfnis, sich anzuschauen, was du hast, das machen wir zum Beispiel in unserer Mastermindgruppe Smash it. Das ist viel mehr, als nur sich einen Wert anzugucken, sondern es ist die Frage, was treibt dich an den Schreibtisch? Was lässt sich deine Produkte oder Dienstleistungen wirklich verkaufen? Was sorgt dafür, dass du auch an Nadelöhren weitergehst und dass du Hürden überspringst? Seitdem ich meine sechs Unternehmerin Bedürfnisse kenne, fällt mir vieles viel, viel leichter. Zum Beispiel, wenn ich Anfragen für Workshops bekomme, kann ich heute anhand meiner Unternehmerin Bedürfnisse sehr, sehr gut austarieren, ob ich die annehmen sollte oder nicht. Ich sehe das wie sechs Skalen und nur wenn ich im Schnitt auf jeder Skala 7/10 oder 8/10 Punkten habe, nur dann nehme ich Aufträge an. Und es gibt mir auch den Spielraum zu verhandeln, weil wenn ich eine Anfrage bekomme und sie passt nicht. Da kann ich absagen oder nachverhandeln, weil ich meine unternehmerischen Bedürfnisse kenne. Und ich weiß, wo ich steuern kann. Das hat mir ganz viel Kraft in meinem Business gegeben. Und wenn du Lust hast, mehr dazu zu erfahren, zu den Unternehmerin Bedürfnissen, wie man die herausfinden kann und was das Prozedere ist, die in den Business Alltag zu integrieren, dann melde dich bei uns. Schreibt mir bei Instagram Laura.Roschewitz oder Gretel Niemeyer und schreib uns an. Denn das Thema bewegt uns wirklich sehr und wir freuen uns riesig, wenn es dich interessiert, wie du deine Unternehmerin Bedürfnisse erkennen, herausfinden und dann ganz wichtig in deinem Business im Alltag nutzen und anwenden kannst. Für mich war es eine der Erkenntnisse in dem letzten Jahr und deswegen war es mir ein Anliegen, es mit dir zu teilen. Wir freuen uns sehr, von dir zu hören, wenn du gerade die Spendierhosen an hast. Schenke es doch gerne auf der Podcastplattform deiner Wahl fünf Punkte oder fünf Sterne und eine Bewertung. Denn wenn wir ein paar Bewertungen mehr bekommen, können wir auch mehr Menschen über diesen Podcast erreichen. In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute und ich freue mich sehr, wenn wir uns zur nächsten Podcastfolge wieder hören. Machs gut bis dahin und bye bye, Tschüss! Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  10. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Iris Seng sitzt an einem lauen Sommerabend 🌅 auf ihrer Terrasse in Hamburg, blickt ins Grüne und hat ein köstliches Glas Weißwein 🍷 in ihrer Hand. Vorher stiegen Tränen 😢 in ihr auf, auf einer wichtigen Veranstaltung. Sie findet Zuflucht auf der Damentoilette … und findet sich an einem Abend wieder, der ihr Leben verändern wird! Hör’ unbedingt in diese spannende Folge rein 🎧 und besuche Iris auf ihren Profilen: https://irisseng.com/ https://www.instagram.com/iris.seng/ Am 6. Februar startet Iris tolles Gruppenprogramm THE BANG AUTHORITY und wir können Dir nur empfehlen, es Dir hier einmal genauer anzuschauen! https://irisseng.com/the-brand-authority/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Gretel und Laura und ich freue mich sehr auf eine neue Podcastfolge in diesem Jahr 2023 und habe heute eine Gästin zu Besuch. Herzlich Willkommen, liebe Iris, schön, dass du da bist und wir dieses Jahr mit einem Interview starten dürfen gemeinsam. Iris Seng: Das freut mich auch total. Liebe Laura und Gretel in Absenz. Ja, ganz, ganz herzlichen Dank für diese Einladung. Laura Roschewitz: Wie schön! Iris ist sozusagen eine Podcasterin Kollegin und eine Online Business Kollegin, eine Business Kollegin allgemein von uns. Wir kennen uns schon für Online Business Zeiten schon eine ganze Weile und sind schon lange drum herumgeschlichen, auch endlich zusammen hier in Moin um Neun jetzt eine Folge aufzunehmen. Und jetzt haben wir es endlich geschafft. Ich freue mich sehr und wenn ich in meinen Worten beschreiben darf, wer du für mich bist, dann würde ich sagen, dass du die Architektin der persönlichen Geschichten hinter einem Business bist, dass du die Frau bist, die es schafft, aus Geschichten, die ich vielleicht von mir als völlig selbstverständlich und normal darüber denke, dass die vielleicht nicht erzählenswert sind durch dein Wissen und dein Wesen eine Story zu machen, die die Welt wirklich braucht und das berührt mich sehr. Ich finde das irgendwie ein unfassbar spannendes Themenfeld und ich glaube, dass einige unserer Zuhörerinnen auf jeden Fall dich noch nicht kennen. Und deswegen finde ich es noch mal spannend, wenn du dich gerne nochmal in deinen Worten vorstellst, was du aus deiner Perspektive beruflich machst und wer du bist. Iris Seng: Ja Laura, erst mal danke für diese wunderbare Einleitung. Ja und auch diese Begrifflichkeiten, weil es ist immer so schön, dass aus dem Mund von jemand anderem zu hören anders artikuliert. Und ich selbst nenne mich Business Story Architektin. Und ich bin wirklich ein Architekt. Und ich bin 30 Jahre im Retail Business gewesen, habe Shoppingcenter mit geplant, gemanagt, gebaut, bin Führungskraft gewesen und habe dann festgestellt, dass ich am liebsten Führungskraft bin, Menschen begleite. Und da gibt es natürlich ganz, ganz viele Stories, da wir alle ja unser Erleben haben. Und heute sage ich, ich bin Mentorin für biografisches Storytelling und ich bin damit einzigartig positioniert. Es wird relativ schwierig sein, jemanden zu finden, der das in dieser Tiefe tut. Also das ist das Besondere daran. Es ist also kein Sales Storytelling auf eine oberflächliche Art und Weise, sondern wirklich tief in seine Geschichten reinzugehen und zu schauen, welche Story von mir geht in Resonanz mit meinen idealen Kunden. Laura Roschewitz: Das heißt, ich versuche es noch mal vielleicht ein bisschen greifbarer zu machen. Vielleicht hast du für diejenigen, die jetzt noch gar nicht so Erfahrung haben, die vielleicht auch am Anfang ihrer Selbstständigkeit stehen oder vielleicht auch mit dem ganz großen Wort Storytelling noch gar nicht so viel anfangen können. Was ich auch immer wieder erlebe dass es für viele eher ein überforderndes Wort ist und überhaupt die eigene Geschichte zu erzählen für viele auch ganz befremdlich ist. Weil viele Menschen das Gefühl haben, es geht ja um ihr Produkt oder ihre Dienstleistung und gar nicht so um sie selbst. Vielleicht magst du einmal erzählen, vielleicht an einem Beispiel oder was so eine, was so eine Arbeit von dir sein könnte. Wer eine Kundin zum Beispiel sein könnte und was dabei, so vielleicht mal so ein Bild zu skizzieren, das wir auf den Ohren der Zuhörerin vielleicht noch ein bisschen klarer werden, was das bedeutet, was du machst. Iris Seng: Ja, ich habe als Architektin in meinem Business und Corporate ja eine lange Strecke im gleichen Unternehmen gearbeitet. Es gab immer wieder Level, die mich herausgefordert haben, so dass ich mich weiterentwickeln konnte. Und irgendwann bin ich gegen die gläserne Decke gestoßen. Da oben, eine Ebene höher waren die Herren in den grauen Anzügen. Es gab kaum Frauen auf diesen Führungspositionen, aber trotzdem war das immer mein Ziel, eins weiter zu kommen, ein Level weiter zu kommen in der Hierarchie, weil das das einzige war, was ich mir an Weiterentwicklung vorstellen konnte. Und ich hatte ein großes Team. Ich hatte ein Team von 20 Leuten, Architekten, Innenarchitekten, Bauzeichnern und führte das. Und dann kam ein Changeprozess im Unternehmen. Und als Führungskraft bist du immer so einer Sandwichposition zwischen den Menschen, denen du das verständlich machen musst, und den Interessen des Unternehmens, die trotz allem ja durchgesetzt werden müssen und das aber trotzdem auf eine menschliche Art und Weise zu tun. Und ich wusste, ich bekomme als nächstes 30 Leute, also ein größeres Team. Und ich wusste auch, dass das keine einfache Aufgabe wird. Und ich war diesen 20 Menschen so nah, dass ich eine Abschlussfeier organisiert habe. Wir waren in diesem großen Glasbürogebäude hier in Hamburg und ich hatte das bis ins Eckbüro geschafft in meiner Karriere. Und ja, ich gab einen aus, es gab Salzgebäck und wir standen zusammen. Und wir hatten einen Prosecco und es war eine nette Atmosphäre. Und ich habe mein Team dann noch mal angesprochen und habe mich bedankt für die Zusammenarbeit über all die Jahre. Und dann merkte ich, dass irgendetwas fehlte. Und ich dachte bekomme ich jetzt eigentlich kein Geschenk. Und in dem Moment kommt eine Kollegin auf mich zu, die ich schon sehr, sehr lange kannte und hatte einen Umschlag in der Hand. Und sie machte eine Geste in meine Richtung und ich dachte "Ah, jetzt kommt irgendetwas". Und sie sagte Iris, mein Chor spielt am Sonntag in der Kirche, und wenn du Lust hast, dann kannst du dir doch ein Ticket kaufen. Und ich merkte, wie mir die Tränen hoch stiegen, wie so ein Kloß im Hals kriegte. Wie ich so dieses Gefühl hatte, und das kennen viele Frauen, ich flüchte erst mal aufs Klo. Ja, um meine Emotionen irgendwie zu sammeln und nicht da zu stehen mit Tränen in den Augen. Und als ich dann nach diesem Abend zu Hause war, es war ein lauer Sommerabend, ich saß auf meiner Terrasse, blickte ins Grün, hatte die Füße hochgelegt in meinem Rattansessel und hatte ein Glas Weißwein in der Hand. Und dann habe ich gedacht Ja, und wenn das heute dein letzter Tag im Unternehmen gewesen wäre, was würdest du dann morgen tun? Und vielleicht hättest du auch ein Geschenk bekommen. Und da kam auf einmal so eine Sehnsucht, so ein Ziehen, dass ich gedacht habe. Ich bin so müde von diesen ganzen Changeprozessen und ich bin so müde davon, dass ich Interessen von anderen umsetzen muss. Und ich möchte einen Bereich in meinem Leben, den ich selbst kreieren kann, den ich selbst gestalten kann. Und das war der Moment, als ich eine Nebentätigkeit angefangen habe. Sidepreneurin geworden bin, Mentorin für Frauen, die in die Sichtbarkeit kommen wollten. Laura Roschewitz: Da bin ich sehr berührt von der Geschichte und habe dir gerade gelauscht und habe schon während des Lauschens festgestellt. Wie du Bilder skizzieren kannst und wie mich das so mitgenommen hat. Ich habe ganz viele Parallelen in meinem Leben gesehen und gemerkt Ah, da kann ich mich an deiner Geschichte wirklich orientieren und mich sozusagen daneben legen wie so eine Blaupause oder wie so eine Schablone. Ah, okay. Ja, Wahnsinn, da haben wir vielleicht Parallelen, die bestimmt nicht ganz identisch und auch gar nicht so ähnlich sind. Aber wo ich mich ähnlich gefühlt habe wie du. Ja, dieses Gefühl, wie du auf dem Balkon sitzt. Und bei mir war es immer eine rauchen und Bier trinken. Also bei mir war das konnte ich mich gerade sehr mit mir identifizieren. Und wenn ich jetzt den Bogen sozusagen schlage zu deinem Business, zu deiner Selbstständigkeit heute, Jahre nachdem du dich als Sidepreneurin sozusagen entschieden hast, für dich diesen Weg zu gehen, da glaube ich, dass es wahrscheinlich genau um diesen Punkt geht in deiner Arbeit, dass Menschen sich mit Geschichten emotional verbinden können. Ich weiß ja ein bisschen was von deiner Arbeit, aber vielleicht magst du uns da noch mal mitnehmen. Also wenn du als Mentorin eine eine selbstständige Frau, Unternehmerin begleitest. Was ist das Ziel? Iris Seng: Ja, das Ziel ist zum einen, dass viele unklar sind in ihrer Positionierung und darüber eine Klarheit zu bekommen. Und über dieses Storytelling kann man nicht nur Storytelling, sondern über die eigenen biografischen Geschichten kann man zurückgehen wie auf einer einer Storyline, also von heute bis zu dem Zeitpunkt meiner Geburt. Und dann schauen, wo waren die bewegenden Geschichten in meinem Leben? In positiver Richtung? Ja, dass es Freude war. Stolz war, ein Event, vielleicht eine tolle Präsentation, eine Anerkennung, ein Auftrag oder auch kritisch ne misslungene Präsentation, wo einem das Messer in den Rücken gesteckt wurde, wo man so eine Heldengeschichte hatte, etwas, was man sich nicht gewünscht hat, aber wo man aussteigen musste. Und zu mir kommen zum Beispiel Frauen, die sagen Du, ich bin so lange in dem Unternehmen gewesen, wir haben gerade einen Veränderungsprozess und die haben mir die neue Organisationsmatrix vorgestellt und ich habe da draufgeschaut und habe dann gesagt und wo bin ich? Und ich war nicht mehr dabei. Darum ging das in dem Gespräch. Solche Frauen kommen zu mir und die sagen, du ich habe verstanden. Ich brauche erst mal eine Story, eine Brandstory. Und ein Teil ist die emotionale Verarbeitung dieser schamvollen Geschichte. Denn es war eine Seniorkraft, die also jemand wirklich mit einer großen Anerkennung. Die hätte nie damit gerechnet, dass sie mit der neuen Chefin nicht klarkommt. Ja. Das heißt, es ist ein Verarbeitungsprozess, zu sagen, sei doch dankbar für das, was bisher in deinem Leben gewesen ist, die Storys, die gekommen sind und freue dich auf diese neue Freiheit und diese neuen Gestaltungsmöglichkeiten. Und sie hat auch sofort als Coach ja einen Gründungszuschuss bekommen. Sie hat sofort Kunden gehabt. Frauen ja, weil sie immer ein großes Netzwerk hatte und ihr erster Artikel auf LinkedIn, den wir vorbereitet haben. Der hatte fünfstellige Aufrufzahlen, und die Leute haben sie alle gefeiert dafür, dass sie jetzt selbstständig ist. Und das heißt, das ist zu einem Teil, was ich mache, als Mentorin, dich persönlich in die Kraft wiederbringen nach so einer Enttäuschung auch oder nach so einer Ratlosigkeit, die ich ja auch hatte. Was mache ich jetzt? Ich denk immer nur vertikal Karriere, nicht seitlich. Ja, was? Was mache ich? Komm zu dir, weil ich einfach gerade nicht weiß, wie es weitergehen soll. Ich weiß nur so kann es nicht weitergehen. Und dann gehen wir in die Stories. Und in seiner kleinsten Dimension ist das Warum eine Emotion. Das heißt, wir suchen die Emotionen in den Geschichten und meistens zeigen sie sich in einem Muster im Leben, dass eine Emotion immer wiederkommt. Und dann geht es darum herauszufinden Warum will ich zum Beispiel Frauen helfen, in die Sichtbarkeit zu kommen? Natürlich ist das meine eigene Geschichte und ich habe mein Warum entdeckt. Weil ich wütend gewesen bin auf andere Frauen, die nicht sichtbar waren, oder Veranstaltungen, Konferenzen, auf denen nur Männer auf den Bühnen waren. Und ich merkte, wie immer eine Wut in mir hoch stieg und gedacht habe, woher kommt diese Wut? Was triggert dich so? Und es ist Gender Equality. Das ist letztendlich Gleichberechtigung. Das ist mein Wunsch. Ich hätte immer gerne ein Role Model gesehen, eine Frau, die vorangeht, ja, an der ich mich orientieren kann. Bis ich gemerkt habe, Du musst selbst diese Frau sein für andere. Laura Roschewitz: Ja, das finde ich sehr kraftvoll. Das ich glaube, sehr viele Menschen suchen. Und was du gerade auch so meintest, sozusagen vertikal. Auch dieses gedachte Ich suche jemanden, an dem ich mich nach oben orientieren kann oder der oder die mir halt unter uns Frauen auch als als Vorbild dienen kann. Wo ich das Gefühl habe, ja, die, die hat das gemacht, dann kann ich das vielleicht auch irgendwie so ein Wunsch von irgendwie, vielleicht auch ein menschlicher Wunsch davon, dass jemand einem doch irgendwie hilft oder den Weg zeigt oder den Schritt einem vereinfacht. Und letztendlich weiß ich nicht, wie es dir geht, aber es ist in meinem Leben auf jeden Fall so, das dass ich schon sehr oft merke, dass ich die Schritte selber ja gehen muss, die für mich halt wichtig sind und die ich in der Welt, also den Schmerz, den ich sozusagen habe, weil mir in der Welt etwas fehlt, dass ich das oft selber gehen muss. Iris Seng: Ja, ganz genau. Das sind, genau das ist das auch. Man hat immer als Mentor oder als Coach eine eigene Heldengeschichte, ja auch selbst einen Schritt weiterzugehen. Heldengeschichte bedeutet es ist ein Motiv von Joseph Campbell. Storytelling ist in den großen Blockbustern in Hollywood immer mit drin. Ja, so wie in Star War's aus Luke Skywalker wird letztendlich über all die Herausforderungen und Kämpfe ein Jedi Ritter. Also es ist diese Verwandlung einfach, oder wenn man den Film Titanic nimmt, aus Rose wird, sie lernt halt diesen Mann kennen, der gegen die Luft spuckt mit ihr. Und ja, sie kommt am anderen Ende der Welt an, wendet sich ab von der Verheiratung, die eigentlich für sie passieren soll, gibt sich nicht zu erkennen und lebt alleine ihr Leben, auch wenn es ohne Jack ist. Es ist immer eine Transformationsgeschichte und die haben wir als Mentoren selbst. Wir machen den nächsten Schritt. Wir gehen zum Beispiel nach Schweden, ja erfüllen uns einen Traum, auch wenn es nicht einfach ist in der Villa. Ja, erst mal da noch eine ganze Menge auch zu machen. Aber du hast diesen Schritt zum Beispiel gemacht und dann haben wir Geschichten zu erzählen, wo andere sagen und schau dir mal die Welle an, die du ausgelöst hast. Da waren so viele neidisch und haben gesagt Oh wow, Laura, herzlichen Glückwunsch! Und das wünsche ich mir auch mal und ich trau mich das aber nicht. Ja, und Neid ist so ein guter Hinweis für ein ja etwas, wo man merkt Ah, da bin ich irgendwie neidisch drauf, das hätte ich auch gerne. Da sind die Sehnsüchte, da möchte man einfach auch hin. Laura Roschewitz: Total da. Das resoniert so stark in mir, weil dieses Neidthema tatsächlich etwas ist, was mir als Unternehmerin und als Mensch so oft begegnet. Gar nicht. Gar nicht so schlimm. Vermeintlich gar nicht, dass mir jemand was nicht gönnt, sondern schon auch irgendwie positiv. Aber was du gerade angesprochen hast, zum Beispiel die Schweden, das Schwedenabenteuer von meinem Partner und mir, das triggert sehr, sehr viele Menschen und löst ein "Ja, das würde ich auch so gerne, aber mir geht es nicht. Toll, dass das in eurem Leben geht." Also es gibt ein sehr großes Publikum, was sozusagen das, ähm, einen gewissen Neid verspürt, aber auch sehr direkt abblockt, dass es im eigenen Leben geht, also gar nicht so diese Möglichkeiten, wie du es auch gerade gesagt hast, für sich sieht, also vielleicht mal nicht sozusagen vertikal zu denken, sondern Schritt zur Seite zu gehen und zu gucken, was gibt es denn in meinem Leben für Träume, die ich mir ermöglichen möchte? Sondern viele Menschen bleiben eben lange dort. Mit dem Gefühl glaube ich alleine, dass es bei ihnen eben nicht geht. Und dafür braucht es natürlich Geschichten, dass es möglich ist, vom Balkon sitzend mit dem Weißwein. Iris Seng: Ja, manchmal will man sich ja auch nicht damit identifizieren, weil da so viele Ängste sind und Glaubenssätze und Bewertung. Und wirklich auch ich glaube, dass das größte Manko ist wirklich dieses Mindset. Und ich sage ja, Brain Set, du hast mit deinem Reptiliengehirn zu tun und das erklärt dir einfach. Wir sind hier sicher auf unserem Sofa. Ja, und hier ist es warm und trocken und wir gehen jetzt nicht raus und machen totalen Blödsinn, der ja vielleicht auch noch schief gehen könnte. Laura Roschewitz: Ja, total, total. Iris Seng: Mein Leben so verbringen. Du kannst als Rose dich verheiraten lassen und ein langweiliges Leben leben. Oder du kriegst irgendwann die Kurve und sagst Nee, ich mache hier mein eigenes Ding und es ist ja alles in Ordnung. Es muss ja nicht jeder in diesem Selbstverwirklichungswahn sein. Ja. Laura Roschewitz: Ja, absolut, absolut. Ich finde, das gilt es ja auch, finde ich total zu respektieren und auch zu akzeptieren und auch zu anzuerkennen, finde ich. Wenn jemand sich entscheidet, da merke ich immer, das kann ich total gut akzeptieren, wo ich mich manchmal wirklich schwer tue, ist sozusagen, wenn ich Menschen begegne, die den Wunsch haben und dann aber ein Gefühl das tut mir immer wahnsinnig leid. Und ich kenne das natürlich auch aus meiner Biografie. Das Gefühl von Ich kann das nicht, für mich gibt es das nicht, Mir steht das nicht zu, also wirklich den Wunsch zu haben und nicht zu entscheiden, Nein, ich möchte das aber nicht. Das kann ich total stehen lassen. Aber das Gefühl von Ich würde gerne, aber es geht bei mir nicht. Das triggert mich immer tatsächlich sehr und das finde ich gerade wirklich ein sehr, ja ein sehr starkes, starkes Bild, weil vielleicht können wir da noch mal einen Schwenk hin machen, was ich sehr spannend finde. Was du wahrscheinlich auch beobachtest ist, dass viele Menschen. Vielleicht so einen ein Gefühl in sich haben von ich möchte mich weiterentwickeln, ich möchte zum Beispiel gründen oder ich bin schon selbstständig, ich möchte erfolgreicher sein, was auch immer das heißt Umsatz, Zufriedenheit, Zeit, was auch immer und sich dann ganz viel Wissen aneignen. Also noch einen Onlinekurs und noch einen Onlinekurs und noch ein Buch und noch einen. Und all diese Komponenten finde ich großartig. Und gleichzeitig habe ich von dir einen fantastischen Satz gehört in unserer Vorbereitung, der natürlich gleich sozusagen eingeschlagen hat bei mir. Und zwar, dass Wissen gar nichts bringt ohne Verkörperung. Magst du da aus deiner wertvollen Perspektive noch mal was zu sagen, was du damit meinst? Laura Roschewitz: Ja, und es hat insbesondere auch mit diesem Jahr zu tun, das hinter uns liegt. Und ich habe vor zwei Jahren angefangen, in meiner Arbeit des Storytellings ja das Human Design zu integrieren. Und auch die Jean Keys, das sind zwei Lehren, die kommen aus dem Bereich der ja, des chinesischen I ging, dem Buch der Wandlungen. Das war ein Orakel für die Vorhersage der Kaiser in China. Es kommt aus dem hinduistischen Chakren System, wo es um unsere Energien geht und aus der jüdischen Kabbala, wo es um den Tree of Life geht, den Lebenspfade, Kanäle, ja, die ein Mensch geht, um in die Göttlichkeit zu kommen, also spirituelle Themen. Ich als Architektin habe Spiritualität komplett verteufelt und als ich hörte, das gibt jetzt dieses Human Design, habe ich gedacht, aha, da wird jetzt irgendwie die nächste spirituelle Sau durchs Dorf getrieben und sieh mal zu, dass du davon fern bleibst. Dann habe ich mich aber erinnert, dass ich als Kind und auch als Teenager fand ich es total spannend. Terra X zu gucken wie die Pyramiden entstanden sind. Diese wahnsinns Bauwerke auf dieser Welt, wo man sich das gar nicht erklären kann, mit welchen Mitteln das überhaupt möglich gewesen ist und dass es einfach nicht greifbare Dinge gab. Und die fand ich spannend und die haben mich interessiert und ich habe für 30 Jahre da eine Decke drüber gelegt. Und als das jetzt kam, war ich auf einmal neugierig. Und ich bin ein sehr neugieriger Mensch. Und ich habe immer das Gefühl, ich müsste noch ein Buch lesen. Ich habe eine riesen Amazon Booklist, wo ich immer meine Wunschbücher habe und auch die ganzen Leseproben. Inzwischen kaufe ich nicht mehr sofort ein Buch, sondern ich speichere das Kindle als Leseprobe ab und gucke dann erst mal. Und da habe ich gemerkt, welche Erkenntnisse für mich selbst da drin waren. Und das war zum einen mein Typ und es gibt verschiedene Typen im Human Design und ich bin jemand, der schnell vorangeht, der schnell Wissen aus etwas rauszieht, aber oberflächlich dabei ist, aber für den das richtig ist, schnell zu gehen, aus mehreren Büchern zum Beispiel die Essenz zu nehmen. Manchmal muss sich dann zurück, weil ich den Anfang nicht richtig verstanden habe und das Ende keinen Sinn mehr macht. Ja, das ist so dieses Try and Error Prinzip. Und wer das Human Design kennt, auch von dem Profil her. Ich bin ein eins Dreier Profil und die Linie eins geht in die Tiefe und will wissen, wie es genau ist und fühlt sich immer unsicher, dass sie vielleicht eine Frage nicht beantworten kann. Und die drei ist der Abenteurer, der nach vorne geht, der neue Abenteuer erleben möchte, der Sachen ausprobieren möchte. Und das beides ist auch in einem Spannungsfeld. Und das habe ich so sehr in mir gemerkt, dass dieses immer wieder ins Wissen zurückgehen bremst meinen Weg nach vorne, also nach vorne zu gehen. Aber das ist gerade das Spannende an meiner Persönlichkeit. So, und dann habe ich gemerkt, ich muss in die Verkörperung kommen. Ich nenne mich jetzt Storywhale. Ja, also ich habe schon immer davon geträumt, mit einem Wal schwimmen zu gehen. Bis irgendjemand mal gesagt hat, lass doch mal diese Wale in Ruhe. Als ich gedacht hab ich liebe ja diese Welt, diese Planeten, diese Vielfalt. Und da habe ich gesagt Ja, vielleicht dann doch nicht. Und in der spirituellen Welt steht der Wal für eine schwimmende Bibliothek von Wissen. Ja, und ich habe immer das Gefühl gehabt, ich werde dieses Wissen gar nicht los. Ich gebe mir selbst gar nicht die Plattform, um dieses Wissen, diese Erkenntnisse, diese Erlebnisse weiterzugeben. Und ich habe ja auch in der Ausbildung, zwei Speakerausbildungen. Ja, natürlich zwei Speaker Ausbildungen ja, nicht eine. Laura Roschewitz: Nein, hallo? Wo führt das denn hin? Iris Seng: Ja, aber habe ich das angewendet? Ja, ich hab auf der Bühne gestanden bis kurz vor Corona. Und heute ist das Internet für mich meine Bühne, ja. Aber sich wirklich auszuprobieren und aus den Erfahrungen zu lernen und aus dem Doing zu lernen, ist viel wichtiger. Und ich sage jetzt gerade mal, wenn man am Anfang im Business steht, ich würde jetzt Rück betrachten und man sagt immer so diese Frage, was würdest du deinen Jüngeren selbst empfehlen? Und ich würde empfehlen, so schnell wie möglich in die Praxis zu kommen, in seinem eigenen Business und Dinge auszuprobieren. Und man sagt auch Scheitern. Ja, fast forward fail, fast forward. Das wirklich zu tun, ein bisschen mehr Gaming reinzubringen und gerade wenn man noch in einer Festanstellung ist. Ich habe zu 80 % in der Festanstellung gearbeitet und 20 % in meinem neuen Business. Das heißt, den Mittwoch hatte ich frei. Also ich habe mir Container geschaffen der Wochentage, auch als Führungskraft. Ich hatte Tage, an denen Besprechungen waren mit dem Team, also Kommunikation mit anderen. Mittwochs habe ich dann meine eigenen Projekte gemacht und dann habe ich kleine Aufgaben gebündelt, Emails zum Beispiel oder auch Protokolle schreiben usw.. Und dann habe ich diesen Mittwoch, der immer für meine freien Projekte war, frei gemacht für das Zeit Business genutzt und da habe ich natürlich mega viel gelernt. Ja, wir sind auch in Communitys gewesen, in Jahresprogramm gewesen, aber mir fehlte immer die Energie, dann noch zu launchen und dann noch rauszugehen. Ja, da braucht es schon ein bestimmtes Konzept, das auch ein bisschen Druck dann auf mich machte und ein Commitment, vor allen Dingen auch weiterzugehen. Und ich glaube, neben diesem Mindset, also mit seinem Reptiliengehirn, das einem immer nur Angst macht, klarzukommen, ist der nächste Punkt Commitment. Und einfach zu sagen Ich möchte Menschen helfen. Und mit eins zu eins Coaching kann man relativ leicht anfangen. Ja, auch sich selbst auszuprobieren. Macht mir das Spaß? Ist es genau das, wo ich meine Expertise habe und je eher man mit Kunden spricht, desto schneller bekommt man sein Business nach vorne. Laura Roschewitz: Dieser Punkt, den finde ich super spannend. Du hast gerade auch gesagt, es viel dir, denn du hast dir irre viel Wissen angeeignet und so und dann fehlte dir aber auch an einem gewissen Punkt die Energie zum Launchen, zum dann auch nach draußen gehen und da drin wirklich arbeiten. Gab es da einen Schlüsselpunkt? Gibt es da einen Moment, wo sich das bei dir gedreht hat? Du hast gerade auch, du brauchtest auch ein bisschen Commitment, weil das ist was, was ich wirklich oft erlebe in Gesprächen mit Frauen, die im Sidebusiness oder auch am Anfang ihrer Selbstständigkeit in der Gründung stehen, dass die Irre fleißig sind. Sie machen wahnsinnig viel und das bleibt aber sehr im Hintergrund. Und dieser Punkt verkaufen und dann in dem Business auch arbeiten ist dann doch für viele sozusagen so, dass der Berg, vor dem sie lange stehen, das vielleicht noch mal ein spannender Punkt, wann sich das wie bei dir verändert hat. Iris Seng: Ja, das war im Sommer 2018 und es war das Konzept, einen Beta Kurs zu geben. Also ein vierwöchigen Kurs, in dem man mit Beta Klienten arbeitet, also gratis, aber gegen ein Testimonial und auch gegen Feedback in der Woche. Und man hat jede Woche ein Modul gegeben. Ich habe Feedback von den Leuten bekommen und der Kurs hieß Your Story is your business. Und es hatte eine Doppelbedeutung. Einmal mit der Geschichte in deinem Leben klarzukommen, ist deine Aufgabe. Und in deiner Story steckt auch deine Businessidee. Ja, ich hatte im Beta Kurs über 240 Teilnehmer. Ich war gerade auf der Fähre zwischen Aerö und Sonderborg Dänemark und merkte, wie viel Leute da reinkommen und habe gedacht, was ist das denn? Und der Witz an dem Kurs war, erstens, diese Interaktion mit den anderen zu sehen mit so einer großen Community auch zu arbeiten. Aber das, wovor ich dann Respekt hatte, war, als die Mentorin auf einmal sagte Ja, und jetzt machen wir einen Upsell, jetzt verkaufen wir etwas nach einem Gratiskurs. Und dann ging es darum, was ist mein Preis? Was mache ich im Anschluss war eigentlich gar nicht so schlimm, weil durch die ganzen Feedbacks wusste man, was die jetzt brauchen. Und da habe ich dieses Angebot gemacht. Und ich hatte ein Money Mindset, dass irgendwie am liebsten alles verschenkt hätte. Und ich hätte ja auch ein Einkommen, vielleicht was zu verschenken. Und dann habe ich gesagt, Ja, es ist ein acht Wochen Kurs. Und es ging um die Customer Journey, wie man Kunden auf eine Reise mitnimmt und es kostet 1.000 €. Und alle sind blass geworden, weil sie irgendwie gedacht haben, ich würde so gerne mit dir weiterarbeiten, aber von null auf 1.000 €. Aber das war für mich ein Entwicklungsschritt. Und fünf haben gekauft. Ja. Laura Roschewitz: Wahnsinn, ja. Iris Seng: Und dann habe ich an mich geglaubt. Laura Roschewitz: Genau. Genau das ist dieses, was Gretel und ich häufig als Proof of Concept bezeichnen. Wenn man das einmal gelernt hat. Ich kann das, ich kann mein Wissen rausgeben, ich kann das kostenlos, ich bekomme Feedback, Menschen interessieren sich dafür, das ist ja schon mal sowieso bei vielen auch so ein großes Thema. Interessiert sich überhaupt jemand für mein Thema? Und dann auch wirklich zu erfahren. Und ich klebe da ein Preisschild drauf und ich habe das entschieden und das wird gebucht. Ich finde das einen magischen Moment immer wieder, wenn das passiert. Apropos ein magischer Moment. Ich glaube, dass am 6. Februar auch ein magischer Moment ist. Elegante Überleitung, weil wir schon auf der Zielgeraden dieser Podcastfolge sind und ich aber auch weiß, wie Kraftvoll es ist, mit dir zu arbeiten und ich viele Menschen kennen, die mit dir gearbeitet haben und die in den höchsten Tönen schwärmen. Deswegen stell doch mal vor, was und wie sozusagen wie Menschen mit dir arbeiten können. Und zwar ganz konkret weiß ich, dass am 6. Februar ein Programm startet. Magst du dazu was erzählen? Laura Roschewitz: Ja, das ist mein Signature Programm. Das ist The Brand Authority, also how to become the number one in your field, wie du die Nummer eins in deinem Feld wirst. Und man glaubt zuerst gar nicht daran, dass man so einzigartig ist in all diesem Meer von Coaches. Aber wenn man die Kombination nimmt aus der eigenen Geschichte, dem eigenen Warum, der eigenen Message, der eigenen, dem eigenen Ausdruck der Expertise. Denn viele haben so viel Fachwissen, das sie aber nicht magnetisch nach draußen bringen. Ja, und das zu entfalten, das ist über acht Wochen die Reise, die wir gemeinsam haben. Und dabei geht es auch darum, in sein zukünftiges Ich zu kommen. Also schon mal zu gucken, wie ist denn die Frau, die da rausgeht? Wie soll sie sein? Und aus dieser Rolle heraus auch von Anfang an zu agieren? Und eine einzigartige Methode zu finden, seinen Code. Bei mir ist es ja Storytelling. Das warum finden und dann in die Sichtbarkeit kommen. Diese Elemente für sich selbst zu finden, die einzigartig sind. Keine Methode, die jemand anderes auf dem Markt hat, kommt auch einen eigenen Namen und dann ein Tenki Offer daraus zu entwickeln. Also ein 10.000 € Angebot, das man auf seiner Seite stehen hat, auf seiner Webseite, die es den Wert der Marke markiert. Das heißt, es wird nicht aktiv verkauft, es wird da drauf gestellt, bis derjenige kommt, der das kauft. Und das ist bei mir genauso gewesen. Ich war im Podcast zu Gast, die Leute haben gesagt, ich möchte mit dir arbeiten und du hast da so ein Tenki Offer. Hoffe, das will ich mit dir machen. Und ich habe gedacht, was, das liegt da jetzt zwei Jahre und auf einmal kommen die Menschen. Wenn du die Sichtbarkeit hast und sagen Ja, das ist genau das, was ich haben möchte. Und wenn man sich noch nicht für Tenki traut, dann sind es irgendwie vielleicht 3000, die oben mit Obergrenze sind. Aber dass man dann sozusagen von seinem wertvollsten Angebot ausgeht und dann nach unten bricht, was sind dann meine anderen, kleineren Angebote? Also genau entgegengesetzt zum Markt, der immer sagt Du brauchst erst mal ein Freebie und einen kleinen Kurs. Nee, du brauchst erst mal das, was du im eins zu eins als Wertvollstes für deine Kunden tun kannst. Und das ist diese Reise. Und der Kurs im Sommer war Granate und die Feedbacks waren ein Kurs zum Niederknien. Genial! Ganz großes Kino. Und es hat so viel Spaß gemacht, weil es ein Kurses, in dem es um die Umsetzung geht. Das heißt, es gibt einen Teil von Coworking dadrin, in dem wir gemeinsam Zeit haben, um zu arbeiten und umzusetzen. Das ist das Geheimnis auch darin. Laura Roschewitz: Es klingt ziemlich cool. Ziemlich magnetisch. Und magst du noch mal deinen ganzen Namen bei deinem Podcast ist ganz oft so, dass die Menschen völlig begeistert sind und dann doch nicht auf die Shownotes klicken. Magst du noch mal deinen ganzen Namen und deine Website sagen, wo man dich findet und wo man was zu diesem Angebot finden kann? Iris Seng: Ja, mein Name ist Iris Seng und Iris Seng.com ist meine Webseite und da findet ihr unter Work with Me dieses Angebot. Laura Roschewitz: Super! Und welches ist dein Lieblings Social Media oder überhaupt sonstiger Kanal? Bist du eher Instagram oder bist du eine LinkedIn Frau? Dann können wir unsere Zuhörerinnen auch noch dahin schicken. Iris Seng: Also ich bin am liebsten auf Instagram, weil man da am besten die Storys erzählen kann. Ich bin aber auch auf LinkedIn und ihr findet mich auch auf Facebook und auf YouTube und mit meinen Podcasts natürlich auch. You Story is your business ist mein Podcast auch auf allen Podcast Plattform. Laura Roschewitz: Genau. Und wenn du jetzt zugehört hast und ähnlich begeistert bist wie ich, dann schau unbedingt bei Iris vorbei. Oder schreib uns natürlich auch super gerne Gretel und mich an.. Wir connecten euch auch sehr gerne und fügen euch zusammen, führen euch zusammen. Also die bekannten Wege stehen dir offen. Schick uns mir auf Instagram eine Nachricht oder kommentiere unter YouTube dieses Video und dann werden wir auf jeden Fall die Connection zwischen euch herstellen. Vielen Dank, liebe Iris, es war mir ein Vergnügen. Ich bin noch ganz, ganz beseelt von den vielen Bildern, die du gemalt hast. Und die werde ich mir heute auf jeden Fall noch mit in den Laufe des weiteren Tages nehmen. Danke dir. Iris Seng: Ich danke dir, Laura, dass ich hier sein durfte. Und ich kann nur allen sagen vertraut euren Geschichten. Laura Roschewitz: Dankeschön. Bis bald. Tschüss. Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie

  11. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen 🌟 Was war 2022 so richtig, richtig gut in Deinem Business? 🌟 Was muss und möchtest Du ändern, damit Du erfolgreich bist? 🌟 Und was soll ganz aus Deinem (Business)-Leben verschwinden? Laura zeigt Dir ihre ganz eigenen und offenen Vorhaben für 2023! 🚀 Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Happy New Year. Ich wünsche dir als Moin um Neun Zuhörerin oder Zuhörer ein wundervolles, tolles, erfolgreiches neues Jahr. Vor allem wünschen wir, Gretel und ich, dir ein erfolgreiches Businessjahr 2023. Und Erfolg heißt für uns ja so viel mehr als der rein monetäre Erfolg. Sondern wir wünschen dir von Herzen, dass du als Selbständige, als Unternehmerin in diesem Jahr richtig rockst, dass du den Erfolg einfährst, der dir zusteht, auf dem du dich schon lange freust und der für dich wirklich Erfolg markiert. Wuhuu. Ich nehme diese Folge noch am alten Jahr auf natürlich. Aber ich habe mich schon komplett auf 2023 hier eingestimmt und freue mich riesig, denn das wird eine richtig knackige Neues Jahr Folge mit drei Impulsen von mir, über die ich viel nachgedacht habe in den letzten Wochen und in meiner Jahresreflexion von 2022 mir so in die Hände gefallen sind. Wenn du jetzt denkst, Jahresreflexion habe ich noch nie gemacht, dann schreib uns mal. Wir haben da ziemlich viele coole Tipps und in unserer Mastermindgruppe Smash it! ist das ein großes Thema. Planung nach vorne und Reflexion nach hinten. Ich sag ja immer, es ist wichtig, die meiste Zeit durch die Frontscheibe nach vorne zu schauen. Aber ab und an ist es auch wichtig, den Rückspiegel zu nutzen und mal nach hinten zu schauen. Denn eine gute Zukunft braucht Herkunft. In diesem Sinne laden wir dich dazu sehr ein. Wenn du dazu Fragen hast, schreib uns gerne. Schreib mich gerne an bei Instagram Laura Roschewitz oder auch bei LinkedIn findest du mich auch unter meinem Namen Laura Roschewitz. Und wir freuen uns sehr, wenn du ja Kontakt zu uns aufnimmst und dich mit diesem Thema auseinandersetzt. Denn für Gretel und für mich ist es ein totaler Game Changer gewesen, auch die Reflexion zu machen und natürlich so Dinge zu lernen über das eigene Business und über mich selber, die mir sonst verborgen absolut verborgen geblieben wären. In der heutigen Folge habe ich drei Impulse für dich, und zwar frei nach dem schon sehr, sehr alten Konzept von Love it change it, leave it. Ich habe mich gefragt, was in meinem Business unter die Kategorie Love it fällt und was so bleiben darf, wie es war, was in meinem Business ein bisschen Change it bedarf und als Drittes, was ich lieben möchte. Also was mag ich? Was möchte ich verändern und was möchte ich verlassen? Das ist mir so wichtig, weil wenn wir diese kurzen Momente des Innehaltens nicht nutzen, werden wir uns eben nicht in die Richtung weiterentwickeln, in die wir uns entwickeln wollen, sondern vielleicht total an unserem Ziel vorbei. Deswegen diese drei Kategorien Love it. Ich liebe sehr, sehr viel in meinem Business, in meinem unternehmerischen Sein und in meiner Selbstständigkeit. Aber eine Sache hat sich wieder 2022 für mich so wahnsinnig etabliert, mir gezeigt, wie wichtig mir das ist und gezeigt, wie wunderwunderschön das ist. Und zwar ist das mein tragendes Netzwerk. Ich kenne so viele wundervolle Menschen, Unternehmerinnen, Selbständige, aber auch Menschen, die im Angestelltendasein sind, die mich buchen für ihre Workshops. So viele Frauen, die mit Gretel und mir in der Mastermind in Smash it sind. So viele Menschen, die in unserem Coffee Speed Networking sind und und und. Ganz, ganz tolle Kontakte und Berührung über Social Media. Ich habe im Jahr 2022 nochmal intensiver gemerkt, gespürt und auch ausgelebt, wie kraftvoll das Netzwerk sein kann. Ich hatte öfter Fragen, Gesuche und die habe ich einfach in meine Bubble gepustet und habe die tollsten Antworten der Welt bekommen. Also mein Netzwerk, das liebe ich abgöttisch und deswegen möchte ich da auch nichts dran verändern und es nicht lieben, sondern es soll einfach so bleiben wie es ist. Sich natürlich weiterentwickeln. Aber ich möchte daran nichts ändern, weil es einfach schon 2022 perfekt war und mich auch durch einige, wie man immer mal hat schwierige Momente getragen hat. Ich gesehen habe, wenn ich mal etwas geteilt habe, wo es bei mir nicht rund lief, hat mein Netzwerk so wahnsinnig toll gegriffen. Und an dieser Stelle einmal ein Danke an alle, die in meinem Netzwerk aktiv sind, die sich meinem Netzwerk zugehörig fühlen und ein großes Danke natürlich auch an meine Best Business Buddy Gretel, mit der zusammen ich durch das Jahr 2022 so erfolgreich und wahnsinnig toll gestratzt bin, dass ich wirklich nochmal an dieser Stelle Danke sagen möchte. Change it, der zweite Bereich. Ja, es gibt eine Sache, die habe ich 2022 nicht so gut hinbekommen. Und das war eigentlich mein Jahresmotto, nämlich 2022 hatte ich mir das Jahresmotto Zeitwohlstand auf die Fahne geschrieben. Das hat nur so, na ja geklappt. Ich würde mal naja sagen, weil ich eben auch nicht zu streng mit mir sein will. Ich habe im Jahr 2022 sehr viele Sachen in meinem Zeitmanagement verändert. Zum Beispiel habe ich nicht mehr oder nur sehr selten an Wochenenden gearbeitet. Ich habe nur an der, also an zwei Händen abzählbar viele Nachtschichten im ganzen Jahr gemacht. Ich hatte im Juli einen ganzen Monat Termin frei und ich hatte das erste Mal seit gefühlten 100.000 Jahren eine Weihnachtspause. Von daher würde ich schon sagen, dass mein Zeitwohlstand Konto sich ein bisschen gefüllt hat. Nichtsdestotrotz gab es viel zu viele Momente in diesem Jahr 2022, in denen ich das Gefühl hatte, knapp hinter der Welle zu schwimmen. Etwas hinterher zu sein. Nicht ganz da zu sein und immer etwas nicht geschafft zu haben. Dieses Gefühl mag ich überhaupt nicht. Das finde ich ganz fürchterlich. Und deswegen habe ich für dieses Jahr, für 2023 mir vorgenommen, dass ich weiterhin an meinem Zeitwohlstand arbeite. Und zwar möchte ich, dass neben zum Beispiel meiem Umsatz, der für mich sehr erfolgsrelevant ist, auch das Thema Zeit ein großes Gewicht spielt. In meiner Bewertung von Erfolg, in meiner Bewertung davon, ob ich Aufträge annehme oder ablehne, in meiner Kalendergestaltung. Ich möchte mir das Thema Zeit noch zentraler in mein Leben holen. Denn das ist für mich ganz demütig betrachtet das Wertvollste, was wir haben, weil wir einfach nicht wissen, wie unser Leben weitergeht. 2022 hat uns viele Schicksalsschläge gezeigt, mir und meinem Partner. Und deswegen möchte ich aber das Thema Zeit ganz zentral in mein Leben bringen. Was gibt es bei dir? Welchen Bereich lovest du? So wie ich am Anfang mein Netzwerk und welchen Bereich möchtest du changen? Ich hab mal zwischendurch eine kleine Anleitung zur Reflektion. Leave it. Was möchte ich lassen? Das ist ein Thema, was mir nicht so leicht fällt. Und ich habe es neulich in ein Bild gepackt. Ich habe neulich gesagt. Ich bin ein Mensch, der sehr gerne sehr viele neue Dinge annimmt und ich fühle mich sehr intensiv im Tun. Ich tue einfach sehr gerne. Ich mache, ich krempelt die Ärmel hoch und ich pack Dinge an! Als Rucksack betrachtet, den ich auf meinem Rücken trage, wo ich über die letzten, nun ja, mittlerweile 36 Jahre viele Dinge reingetan habe. Muss ich aber auch zugeben, dass es mir extrem schwer fällt, Dinge aus diesem Rucksack rauszunehmen. Seien das Freundschaften, Beziehungen, Arbeitsaufträge, Kund:innen. Es gibt sehr viele Dinge, die mir schwer fallen, aus diesem Rucksack wieder rauszunehmen. Ich würde sagen, dass ich grundsätzlich ein Mensch bin, der sehr, sehr gerne auch loslässt. So habe ich ja meinen Lebensmittelpunkt von Deutschland nach Schweden verändert und ich habe auch schon mehrere Businesses wieder aufgegeben. Aber es gibt so einen bestimmten Bereich, und zwar der Bereich, wo Menschen etwas von mir erwarten. Ein Wunsch oder einen Anspruch an mich haben. Da fällt es mir unfassbar schwer, Dinge loszulassen, Nein im Außen zu sagen und Ja zu mir und zu meinem Thema. Das ist wirklich etwas, was sich im kommenden Jahr jetzt und 2023 ändern möchte. Ich möchte mutig und regelmäßig meinen Rucksack angucken und schauen. Was ist denn da so drin? Und was davon darf gehen? Denn ich finde es ein ganz schönes Bild, weil ein schwerer Rucksack auf Dauer einfach Rückenschmerzen macht und Nackenschmerzen und zu Verspannungen führt. Und das merke ich schon manchmal. Und es ärgert mich über mich selbst, weil ich einfach Dinge mitschleppe aus einer gewissen Konfliktscheue oder aus einem Wunsch nach dem danach, Everybody's Darling zu sein. Und das möchte ich für dieses Jahr angehen. Ich habe das schon angegangen, aber ich möchte dieses Jahr nochmal deutlicher sein in dem, was in meinem Leben Platz hat. Ich möchte auch deutlich Ja sagen zu den Dingen, die in meinem Leben Platz haben und auf die ich mich freue. Und dazu gehört aber auch, dass ich Nein sage zu den Dingen, die dann nicht mehr reingehören, die in meinem Rucksack keinen Platz mehr haben. Und da möchte ich selbstbewusste Entscheidung treffen und diese Dinge aussortieren. Auch im Business. Verantwortlichkeiten, Überforderungen, ganze Bereiche. Also da wird in diesem Jahr einiges passieren und ich bin sehr gespannt, wie dieser Prozess ist. Ich habe dir jetzt also diese drei Bereiche vorgestellt Love it, mein Netzwerk, mein Ein und Alles. Change it, das Thema Zeit und Leave it, das Thema wie viele Dinge habe ich eigentlich in meinem Leben, die mich beschweren, die nicht mehr zu mir passen, die vielleicht der Vergangenheits-Laura zugehörig waren, aber der Gegenwart und vor allem der Zukunfts-Laura steht es nicht mehr. Jetzt ist meine Frage an dich zum Jahresauftakt. Was fällt bei dir in diese drei Kategorien? Was darf so bleiben? Was möchtest du verändern? Und was möchtest du aus deinem Leben raus haben? Ich bin super gespannt. Wenn du magst, schick uns sehr, sehr gerne eine Nachricht. Gerne auf Instagram, Gretel Niemeyer und Laura Roschewitz oder auch bei mir auf LinkedIn Laura Roschewitz. Ich freue mich sehr, dass wir ein weiteres Podcastjahr zusammen anbrechen und lass mich auch gerne wissen. Lass uns gerne wissen, was möchtest du in diesem Podcast noch erfahren? Welche Themen interessieren dich besonders? Wozu soll man noch mal eine Folge machen? Wen sollen wir mal interviewen? Also lasst uns diesen Podcast auch zu einem lebendigen Austausch werden lassen. Und da du das ja einfach jetzt irgendwo auf den Ohren hast, nutzt die Gelegenheit. Schick uns eine Nachricht und wir werden diesen Podcast sehr, sehr gerne auch nach deinen Wünschen richten. Also in diesem Sinne habt einen richtig guten Start in dieses Jahr. Wir freuen uns von dir zu hören und es gibt jetzt weiterhin wie gewohnt ordentlich Business, Selbstständigkeit und Unternehmerintum Input von uns auf beide Ohren. Wir freuen uns drauf. Ciao! Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  12. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Zwei Roschewitz auf einen Streich – zieh Dich warm an! 🥶 Die letzte Folge Moin um Neun in diesem Jahr – und was für eine 😉 Mutter & Tochter schnacken über: Die Kraft der Lebenskrisen und was wir daraus gezogen haben Wie das geht: mit über 60 Jahren und nach 35 Jahren Praxis das gesamte Business nochmal neu denken und digital transformieren Wie es ist, von der Rolle der Selbstständigen in die Rolle einer Online-Unternehmerin zu wachsen Was Bettina in dieser Zeit gelernt hat und was ihre Top-Learnings waren Wenn Du mehr über Bettina und die Selbstheilungsmethode Jin Shin Jyutsu erfahren willst, schau unbedingt hier rein: 🎧 Podcast My Hands: https://open.spotify.com/show/0ob1h5yWoDkPqUB8Fyv5eP?si=7e71961890954cb1 👉 Kostenloses Webinar: https://jsj-zentrum.online/jin-shin-jyutsu-webinar/ 🌟 Oder komm’ rüber in unsere FB-Community: https://www.facebook.com/groups/1122367684887547 Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Gretel und Laura. Und es ist eine besondere Folge, denn okay, das sage ich ziemlich oft zum Anfang vom Podcast, weil ich mich eigentlich immer so freue vor allem auf die Interviews. Aber es ist wirklich eine Doppel- oder vielleicht sogar trippelbesondere Folge. Denn als erstes ist es eine Interviewfolge, auf die ich mich immer sehr freue. Als zweites ist es die letzte Podcastfolge im Jahr 2022 und wir haben es wieder erfolgreich geschafft, dich und euch mit ganz, ganz, ganz vielen Podcastfolgen in diesem Jahr zu beglücken und ganz viele neue Inputs und Impulse zu dar zu bieten. Und drittens und jetzt komme ich zum eigentlichen Punkt darf ich heute diesen Podcast mit meiner wundervollen Mutter Bettina Roschewitz aufnehmen. Was mich ein bisschen nervös und freudig aufgeregt macht. Hallo Bettina. Bettina Roschewitz: Hallo, Laura. Guten Morgen! Laura Roschewitz: Moin, moin. Ja, wir zeichnen diesen Podcast hier natürlich im alten Jahr noch auf und freuen uns sehr, ihn euch in diesem Jahr auf der Zielgeraden kurz vor Silvester ausspielen zu können. Und viele von euch kennen mich, Laura Roschewitz ja, vor allem im Doppelpack mit Gretel. Und das ist ja auch sozusagen wir sind ja die Eltern von diesem Podcast hier. Und das ist unser Baby, genau wie unsere Mastermindgruppe Smash it und das Coffey Speed Networking. Also das sind alles Gretel und Laura und wir haben ja mittlerweile auch zusammen eine Firma gegründet und arbeiten ganz, ganz intensiv zusammen. Und hier in diesem Podcast bieten wir ja aber regelmäßig tollen anderen selbstständigen Frauen und Unternehmerinnen eine Bühne. Und da ist es mir natürlich eine Ehre und ist irgendwie auch selbstverständlich, dass ich irgendwann mal meine Mutter einlade. Denn du bist ja nicht nur selber Selbstständige bzw. Unternehmerin, darauf wollen wir gleich mal schauen. Sondern wir arbeiten eben auch zusammen im Jin Shin Jyutsu Zentrum Hamburg. Wem das jetzt zu schnell ging, schaut mal die Shownotes. Das ist ein ziemlich schwieriger Begriff. Also das Jin Shin Jyutsu Zentrum, also ein Zungenbrecher. Deswegen kann es sein, dass dich hier einige noch nicht kennen. Magst du einmal vielleicht so ganz zum Warmwerden am Anfang dich einmal vorstellen, wer du bist und was deine Selbstständigkeit dein Unternehmerintum macht ausmacht, wer du bist. Bettina Roschewitz: Ja, also ich bin Bettina Roschewitz. Das ist hier einfach zu merken, weil es der gleiche Nachname ist das ja alleine schon interessant. Ist ja meistens nicht so, dass Mutter und Tochter den gleichen Namen haben. Also trotz einiger Beziehungen usw. habe ich meinen Mädchennamen behalten, auf den ich auch ganz stolz bin und ich kann mir gar nicht vorstellen, den irgendwann mal abzugeben. Der gehört einfach zu mir, wie eben auch ein selbständiges Leben. Ich habe mich mit 23 selbstständig gemacht, damals in einem ganz anderen Beruf als Antiquitätenhändlerin und habe dann mit 26 Jahren schon meine erste Praxis gegründet, als Heilpraktikerin mit eben dieser ganz speziellen zungenbrecherischen Heilmethode. Und ja, und seit nunmehr wirklich 35 Jahren ist das mein Arbeits- und Wirkungskreis. Außerdem habe ich eben das unglaubliche Glück, zwei ganz tolle Kinder zu haben. Und eine davon bist du. Und dass wir mal so zusammenarbeiten, dazu werden wir ja wahrscheinlich gleich im Gespräch auch kommen. Danach sah es lange Zeit überhaupt nicht aus. Wir sind ganz getrennte Wege gegangen Und ja, seit einigen Jahren habe ich das große Glück, auch mit dir zusammenarbeiten zu können. Und das hat sehr viel Schubkraft gegeben. Ähm, ja, dazu werden wir wahrscheinlich gleich noch genauer kommen, wie das genau passiert ist. Und ich schätze mich einfach unglaublich glücklich von, ja von einer ganz anderen Generation, mich so unterstützen zu lassen und so viel zu lernen, was für meinen Beruf unerlässlich ist. Das ist einfach ein ganz großes Geschenk. Laura Roschewitz: Hm. Jetzt müssen wir mal gucken. Jetzt haben wir schon so verschiedene Fäden sozusagen in den Raum gehängt. Jetzt gucken wir mal, wie wir da einen roten Faden draus zusammen knüpfen können. Also die aufmerksamen Hörerinnen haben vielleicht gehört, dass du gesagt hast, dass du dich so mit round about 26 eben diesen Weg eingeschlagen hast, den du bis heute beibehalten hast, sozusagen. Und zwar, was ich sehr besonders finde, hast du dich ja wirklich von Beginn an, nachdem du den kleinen Umweg als Antiquitätenhändlerin gemacht hast. Aber seitdem du 26 bist, hast du dich eben auf diese eine ganz spezielle Heilmethode konzentriert, fokussiert. Was ich ein totales Alleinstellungsmerkmal finde, weil viele, viele Menschen ja auch als Heilpraktikerin oder als Therapeutin arbeiten, aber eben häufig sehr viele verschiedene Methoden anwenden. Magst du vielleicht dazu einmal erzählen? Was hat es auf sich? Was hat es mit diesem Jin ShinJyutsu und dir? Was ist da los? Bettina Roschewitz: Ja, ich kann es ganz kurz zusammenfassen, es hat mich gefunden, ohne dass ich es konkret gesucht habe. Das ist das große Geschenk meines Lebens. Bevor ich Antiquitätenhändlerin war, habe ich als Krankenschwester in der Uniklinik gearbeitet. Ich hatte Schulmedizin schon ganz intensiv erfahren und hatte dann einfach damit abgeschlossen, weil ich gemerkt habe, in diesem Umfeld von Krankenhaus und Schulmedizin werde ich irgendwie unglücklich. Ich konnte nicht das anwenden mit den Menschen, wonach mir eigentlich der Sinn stand, ohne dass ich genau wusste, wonach mir der Sinn stand. Das ist ja meistens so im Leben. Und dann muss ich rückwirkend wirklich sagen, hat mich eine ganz große Lebenskrise, die ich in dem Moment noch gar nicht so drastisch erlebt habe. Erst rückblickend würde ich sagen, es war wirklich ziemlich, ziemlich heftig, dann zu einer Therapeutin gebracht, die eben Jin Shin Jyutsu angewandt hat. Und das war Liebe auf den ersten Blick. Nicht zu der Frau, sondern zu der Methode, weil ich da all das gefühlt habe und erlebt habe, wonach ich eigentlich immer gesucht habe, ohne dass mir das bewusst war. Und damals, das ist ja nun schon ziemlich lange her, war es noch so, dass man als Selbstständige Arzt oder Heilpraktikerin sein muss, also Ärztin oder Heilpraktikerin sein musste, um eine Praxis zu eröffnen. Und das war gleich klar, das wird mein Weg. Das möchte ich gerne machen. Und somit habe ich die Heilpraktikerausbildung gemacht, aber immer schon mit der absoluten Klarheit. Ich habe schon das gefunden. Ich brauchte sozusagen nur den Titel und habe dann mit Jin Shin Jyutsu auf der ganzen Welt insgesamt über 80 Weiterbildung, Ausbildungen in allen möglichen Ländern der Welt gemacht, was mein Horizont extrem erweitert hat, nicht nur medizinisch therapeutisch, die Methode, genauer zu lernen, sondern auf einmal war Bettina aus Hamburg, war auf einmal in den USA und in Spanien und in Brasilien und hat Kurse belegt und hat ganz viele Menschen kennengelernt. Das war einfach total toll, hat mein Horizont erweitert, hat mein Leben bereichert. Ja, und deswegen gab es nicht einen einzigen Moment mit irgendeiner Art von Diagnose oder Begleitung von Menschen, wo ich das Gefühl hatte, es würde nicht reichen, was ich anbiete. Und das ist ein sehr sicheres, schönes Gefühl. Und ich muss wirklich sagen, ich kenne hier sehr viele Kollegen auf der ganzen Welt und das ist die wenigsten, bei den wenigsten ist es so, dass sie solche Experten geworden sind. Das ist natürlich das Positive, das absolut Positive dabei, wenn man sich 35 Jahre auf eine Heilmethode konzentriert, dass man wirklich eine Expertin ist unweigerlich. Laura Roschewitz: Ja und was vielleicht jetzt die eine oder andere auch heraushört. Bettina, seit 35 Jahren mit dieser Methode unterwegs. Ihr kennt mich ja vielleicht schon ein bisschen besser. Ich bin ungefähr 35 Jahre alt, das heißt, mein ganzes Leben war meine Mutter, warst du die Jin Shin Jyutsu Therapeutin bzw. ich würde sagen wir hatten halt eine Praxis im Haus. So, also es war jetzt nicht unbedingt, dass ich das Wort ständig ausgesprochen habe oder allen Freunden erzählt habe, dass meine Mutter Jin Shin Jytsu Therapeutin ist, sondern es war halt wie es vielleicht auch viele kennen, die vielleicht mit Ärztinnen oder ja, was gibt es noch Rechtsanwälten oder so klassischen Berufen, die eine Praxis oder Kanzlei im Haus haben. So war es eben bei uns auch. Das heißt ungefähr ja, über 30 Jahre sind bei dir ja die Patient:innen ein und ausgegangen, sozusagen Tag für Tag und an den Wochenenden haben wir dann in unseren Räumlichkeiten häufig Kurse veranstaltet. Das waren dann die Tage, wo dann 20 bis 50 Menschen durch den Vorgarten gelaufen sind und wir die Klappliegen aufgemacht haben und du eben unterrichtet hast. Und wir wollen ja heute auch über den Weg sprechen, von der Selbstständigen hin zur Unternehmerin. Aus meiner Perspektive war es so ungefähr 35 Jahre lang eine Selbständige, die Stund um Stund behandelt hat, wirklich an den Menschen dran saß und mit den Menschen zusammen im eins zu eins Stund um Stund behandelt hast. Ähm. Und dann kam Corona. Dann kam die Pandemiezeit. Und da wart ihr ja nun, ich verrate es. Da wart ihr ja, Du und dein Mann Pascal. Schon über 60, um die 60, ähm. Und was ist dann passiert? Also wie kam sozusagen nach diesen 35 Jahren vor Ort Praxis kam die Pandemie. Wir wissen alle, dass Praxen geschlossen werden mussten. Was ist dann für dich passiert als Selbständige? Also wir kennen ja viele Kolleg:innen auch, die dann einfach zerbrochen sind oder ähm ja, daran irgendwie schier verzweifelt sind, dass sie so nicht mehr arbeiten durften. Nimm uns doch vielleicht mal mit in diese Zeit in den März/April 2020 und die folgenden Monate. Was ist da? Was hat sich für dich da in deinem Leben verändert? Bettina Roschewitz: Ich muss sagen, nachträglich ist es immer noch unfassbar, was passiert ist, dass eben aufgrund der Pandemie von einem Tag zum anderen wir unser Zentrum. Es war mittlerweile ja so gewachsen, dass wir eben mehrere Kolleginnen hatten mit bei uns im Zentrum, dass wir zu dritt oder zu viert parallel gearbeitet haben, dass so an die 60 Patienten jeden, jede Woche durch unsere Räume gegangen sind und von einem Tag zum anderen waren sowohl die Ausbildungskurse, noch die Supervisionstermine, noch noch die Alltagspraxis war einfach geschlossen und und wir standen da und dachten okay, mit so was… Wir waren ja völlig unvorbereitet und gleichzeitig dieser finanzielle Druck, dass das das ja nicht ging. Wir hatten ja Verantwortung auch für die Angestellten und für die Mitarbeiter usw. Und ja, was ist dann passiert? Ich habe gedacht, okay, Bettina, mal wieder eine Krise, ganz anders als erwartet, aber eine existenzielle Krise, das kannte ich überhaupt noch nicht. Ich kannte es deswegen nicht, weil ich immer, wenn es mal finanziell eng wurde, habe ich einfach mehr gearbeitet und es wieder ausgeglichen. Und wie Laura gesagt hat, ich war eben selbstständig, ich habe ständig gearbeitet und wenn Herausforderungen finanzieller Art waren, habe ich eben noch mehr gearbeitet. Und jetzt war klar, der Zahn ist gezogen. Das Modell hat ausgedient, da kann ich irgendwie jetzt überhaupt gar nichts mehr machen. Und Laura hat ja schon gesagt, mein Mann und ich, also er ist zwei Jahre älter als ich, aber er Anfang 60, ich 60. Ja, wir haben da gesessen und haben gedacht, was machen wir jetzt? Wir können nicht in Rente gehen, wir haben Schulden, wir haben Verpflichtungen den Mitarbeitern gegenüber. Es geht einfach nicht. Was machen wir? Dann haben wir Familienrat gehalten, und dann haben wir gedacht okay, es gibt da jemanden, der sich ziemlich gut auskennt mit einer anderen Art, die Menschen zu erreichen. Und ja, wir haben uns zusammengesetzt und haben mit dir und auch mit deinem Freund im Hintergrund als speziell als IT Spezialist. Wir haben uns hingesetzt und ist das möglich, ein Vor Ort Geschäft sozusagen mal kurz zu transformieren, auch mit dem Zeitdruck im Nacken. Das war jetzt nicht der Raum, das ein Jahr lang zu entwickeln, sondern das musste irgendwie zacki, zack gehen und konsequent sein. Laura Roschewitz: Und das, was ich noch sehr besonders finde jetzt, wenn wir so darüber sprechen, das es ja Anfang 2020 war und wir hatten ja oder ihr damals, da war ich ja noch gar nicht so ein Teil des Unternehmens. Wir hatten ja schon die Ausbildung im Jahr 2020 komplett verkauft sozusagen. Also wir hatten eine Jahresausbildung, die im März starten sollte und die sollte vor Ort in Hamburg stattfinden und es war relativ schnell klar, dass das nicht funktionieren wird. Wir hatten, glaube ich, rund 30 Teilnehmer:innen, die angemeldet waren und da war natürlich guter Rat teuer, weil wir natürlich die Einnahmen schon hatten und wir jetzt irgendwie gucken mussten, okay, wenn wir das canceln, dann bringt uns das nicht nur in die finanzielle Situation, dass wir keine neuen Einnahmen haben, sondern eben in die Situation, dass wir wirklich finanziell richtig mit dem Rücken an der Wand stehen. Und ähm. Solche Situationen lösen ja normalerweise psychologisch betrachtet drei mögliche Reaktionen aus Flucht, das kam für uns so wenig in Frage. Ich würde sagen, das entspricht nicht unserem Naturell. Freeze, also einfach einfrieren. Das entspricht uns noch weniger. Also gar nichts tun, dann schon eher flüchten oder Fight. Und dann sind wir voll in den Angriff gegangen im Frühjahr 2020. Denn alle, die mich schon ein bisschen kennen, wissen oder haben vielleicht schon mal gehört, dass für mich als Trainerin, die ich damals hauptberuflich war, selbstständige Wirtschaftspsychologin und Trainerin ist. Eben auch in dieser Zeit. In derselben Woche sind mir 90 % meiner Aufträge weggebrochen. Ich war damals bei einem großen Unternehmen in Hamburg vor allem tätig vor Ort, und das war natürlich eine der ersten Sachen, die sie gecancelt haben. Alle Trainings, alle Workshops, alle Seminare. Und zeitgleich, damit der Jackpot komplett war, hatte mein Partner seinen Job als Elektriker verloren und fand keinen neuen, weil es diese Einstellungsstopps gab. Wir saßen da in einem relativ verzwickten Familienrat, wo man, glaube ich, auch gut hätte die Öhrchen hängen lassen können und sagen gut, ähm, ja, die Coronarhilfe muss es richten oder wir hören auf mit dem ganzen Scheiß. Ja, dann haben wir Familienrat gehalten und es war relativ schnell klar, dass wir das versuchen wollen, dass wir aus dieser Praxis vor Ort mit einem Klientel, was durchschnittlich Mitte 50 ist und nun nicht keine IT Hintergründe hat, sondern eher Generationen. Ich habe das Internet gelöscht, dass wir das, dass wir so größenwahnsinnig sind, dass wir das versuchen wollen. Bettina Roschewitz: Ja. Laura Roschewitz: Das war die Entscheidung. Bettina Roschewitz: Ja, und dazu gehörte nicht nur die Entscheidung, wir machen das, sondern dazu gehörte, wir nehmen in der Situation, wo jegliche Einnahmen wegbrechen. Investieren wir neu. Wir hatten ja nichts. Wir hatten keine Computer, die taugten. Wir hatten keine, keine Mikros, wir hatten keine Ausrüstung, wir hatten nichts. Laura Roschewitz: Ja, wir hatten auch keine Räumlichkeiten, wo wir das machen konnte. Im Zentrum gab es kein funktionierendes Internet. Damals noch. Also, ähm, ja. Das ist jetzt zweieinhalb Jahre gute zweieinhalb Jahre her. Bald jährt sich es zum Dritten Jahr, sozusagen. Was würdest du sagen, wenn wir jetzt heute hier Ende 22 mal zurückblicken. Was ist heute für dich, Bettina? Wie hat sich deine Rolle, was hat sich verändert? Bettina Roschewitz: Es hat sich alles verändert. Es hat sich wirklich alles verändert. Ich bin so vertraut mit dieser Art zu unterrichten, mit dieser Art, mit Menschen zu sein in so einer positiven Vielfalt. Es ist das aufgegangen, was ich vor Ort niemals hätte leisten können. Ich erreiche jetzt mit meinen Vorträgen, mit meinen Zoom-Meetings, mit meinen Kursen oder zum Beispiel dieses Ausbildungsjahr, was wir ja dachten, wir müssten das absagen. Da hatten wir 35 Anmeldungen und als klar war, wir werden das online anbieten, hatten wir die doppelte Menge von Menschen. Wir dachten ja, die werden alle absagen, aber es kamen unendlich viele dazu, die gesagt haben Ja, ich komme aus New York, ich komme aus Polen, ich komme aus der Schweiz, ich komme aus Österreich. Ich hatte von euch gehört, ich wollte gerne bei euch lernen, aber der Aufwand zu fliegen und die zusätzlichen Kosten für Übernachtung usw., das sprengt meinen finanziellen Rahmen und ich kann es zeitlich auch nicht hinbekommen. Und so ist ein Quantensprung passiert. Ein wirklicher Quantensprung also von einer, die selbst, die immer ständig selbstständig ist, die die ganze Zeit arbeitet. Ich würde sagen wirklich hin zu einer Unternehmerin. Und das berührt mich noch jetzt, wenn ich es ausspreche, weil ich auch wirklich stolz bin, dass wir das geschafft haben, dass wir in dem Moment so mutig waren zu sagen: Nee, also das gibt. Das war immer so. Wir haben immer gesagt, eine Krankheit hat nicht Macht über mich. Eine Diagnose hat nicht Macht über mich. Ich bin nicht. Ich entwickle mich heraus mit meiner eigenen Energie aus dieser Ohnmachtshaltung. Und ich bin einfach unglaublich glücklich, diese Zusammenhänge auch zu verstehen und schon lange geübt und gelebt zu haben. Das ist dann einfach nur in Anführungsstrichen, nur diesen Impuls brauchte. Laura Roschewitz: Ja, du hast eben auch gesagt, mal wieder eine Krise. Ich glaube, das ist etwas, was uns als Team, als Familie, als Menschen wahrscheinlich miteinander sehr auszeichnet, dass wir in unseren Leben durch sehr viele Krisen gegangen sind. Du und ich und wir. Und wie du gerade so schön gesagt hast ich glaube, wir haben da einfach einen trainierten Muskel, der hat einfach ein ganzes Leben lang sehr viel Training erfahren und dadurch war der auch in dieser sehr schwierigen Situation, da hat er schon Muskelkater. Es war schon anstrengend, aber er war irgendwie darauf vorbereitet zu funktionieren. Und es hat retrospektiv, wenn wir zurückblicken, für mich auf jeden Fall in all den Lebenskrisen, die wir vorher hatten, auch einen totalen Mehrwert gegeben. Bettina Roschewitz: Absolut. Absolut. Das war ein rückblickend ein riesen Geschenk. Ich wär niemals gesprungen. Ich hätte es nicht gemacht. Ich wäre bis zum Ende meiner Therapeutenlaufbahn. Hätte ich eine 40, hätte ich 40 Patienten die Woche und am Wochenende unterrichtet. Ich hätte das Modell nicht verlassen, weil es hat mich ja glücklich gemacht. Und ich hatte auch eine gute Ausrede. Ich hatte ja eine gute Ausrede, wenn ich eingeladen wurde, Vorträge zu halten oder in anderen Städten, wie ich es als junge Therapeutin gemacht habe, auch in anderen europäischen Städten Kurse zu geben. Ich hatte eine gute Ausrede. Ich konnte ja sagen Entschuldigung, ich habe drei Monate Wartezeit in meiner Praxis, ich kann die wirklich nicht verlassen und meine Kurse sind voll und ich muss einfach hier an diesem Ort bleiben. Und diese innere Sehnsucht, ein größeres Publikum zu erreichen, die ich ja schon immer hatte, die war schön eingekerkert und ich war auch auf ganz herrliche Art und Weise an meinen Ort gebunden. Und diese Vision, das Jin Shin Jyutsu wirklich in die Welt zu bringen, die musste sozusagen warten. Und das, das hat sich natürlich jetzt komplett verändert und ich bin darüber eben so unglaublich glücklich. Laura Roschewitz: Nun ist es ja auch so! Mittlerweile haben wir ein wirklich gut laufendes Onlineunternehmen entwickelt mit allen Herausforderungen, die dazugehören, auch heute noch. Das ist nicht, dass wir die Maschine einmal gebaut haben und die läuft einfach, sondern es gibt immer noch jede Woche sehr viel zu tun und viele Gespräche und auch die einen oder anderen Streits und Tränen. Es ist ja auch nicht, wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, nicht wahnsinnig einfach, in der Familie zusammenzuarbeiten, weil man sich natürlich sehr nahe ist und auch sehr emotional miteinander ist. Mittlerweile haben wir einen großen Funnel aufgebaut für alle, die ein bisschen im Onlinebusiness sich auskennen. Wir haben eine eigene App entwickelt, wir haben bieten alles über Elopage usw. an, alles automatisiert, viel automatisiert. Wie ist es denn für dich in der Rolle dieser Online Unternehmerinnen? Du, ich weiß es ja, aber ich finde es sehr spannend. Du kennst dich ja auch mit vielen Bereichen gar nicht aus, die wir da so machen. Also wie kannst du damit umgehen oder wie siehst du deine Rolle jetzt aktuell? Wie wir ja immer so schön sagen, oben auf der Brücke von diesem Schiff, dieses Unternehmens. Ich könnte mir vorstellen, dass das auch noch mal spannend ist für die eine oder andere Zuhörerin, weil viele der Menschen, mit denen Gretel und ich arbeiten, ja auch wirklich das Gefühl haben, sie müssen alles selber machen. Bettina Roschewitz: Das war zum Glück mir sehr schnell klar, dass ich mir den Zahn selbst ziehen muss. Also das war ein auch ein großes Geschenk, weil der Space, in den ich eingetreten bin, so neu und so groß und so anders war, dass sehr schnell klar war, Bettina, du brauchst Unterstützung, du brauchst die Spezialisten an deiner Seite. Und fang jetzt nicht an mit über 60 dich probieren, das alles nachzulernen oder nachzuüben, was in dieser Onlinewelt irgendwie für ganz normal gehalten wird. Ich bin einfach eine andere Generation. Und das, das war das eine. Das zweite war auch das habe ich in meinem Leben schon sehr schmerzhaft üben dürfen. Das Beste, wenn man sich nicht auskennt, ist, sich coole Leute an die Seite zu holen, die das können. Also ich habe überhaupt keine Probleme, mich unterstützen zu lassen, Hilfe zuzulassen. Ich muss das dann auch nicht kontrollieren. Das war jetzt hier sehr einfach, weil ich so wenig Ahnung hatte. Das hat mir zugespielt, muss ich ganz ehrlich sagen. Und dann gab es Phasen. Es war ja immer klar, ich bin der Silberrücken, ich bin die, die Jin Shin Jyutsu Expertin. Da musste ich auch keine Sorge haben, dass diese Rolle jemand anderes wollte. Das war ja klar. Aber es gab durchaus auch Phasen, wo ich mich irgendwie unwohl gefühlt habe, wo ich dachte Mensch, also ein bisschen mehr dazu beitragen wär schon irgendwie nicht schlecht. Und ich finde, das hat sich einfach in der letzten Zeit sehr, sehr geändert, dass ich mit Leichtigkeit auch Freude habe, online Veranstaltungen ganz alleine durchzuführen. Aber eben erst, als ich die Sicherheit hatte. Das dauerte etwas, aber mit der Hilfe vom Team und mit den tollen Frauen im Hintergrund, die auch sehr, sehr, sehr geduldig mit mir waren und mich immer unterstützt haben, ist das gelungen. Und es ist jetzt so, dass ich, dass ich eine richtige Freude habe, wie zum Beispiel mit dem Podcast. Da habt ihr schon lange gesagt Mach doch mal, mach doch mal. Und ich war immer noch. Ich habe ja schon seit ich unterrichte seit 30 Jahren. Ich habe kein Problem, Fachwissen weiterzugeben, aber in dieser, in dieser Rolle ein Interview zu führen und das technisch alles auch umzusetzen, da war ich irgendwie unsicher. Aber auch da, jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Sicherheit und dann mache ich das. Und das habe ich einfach diesem unglaublichen Team zu verdanken, mit dem ich das Glück habe zusammenzuarbeiten und vielleicht auch einer Qualität sehr. Sehr schnell zu verstehen, wo meine Grenzen sind. Und die anzunehmen. Ich finde das überhaupt nicht schlimm. Ich finde das gar nicht schlimm. Ich kann so viele Sachen so gut. Warum muss ich mit über 60 noch eine IT Spezialistin werden? Finde ich völlig uninteressant. Dann konzentriere ich mich und vertiefe lieber das wo, wo mein Interesse ist. Laura Roschewitz: Und eine Qualität möchte ich schon noch erwähnen, die mir besonders aufgefallen ist. Ich habe ja nun auch schon mit vielen Menschen zusammengearbeitet. Was dich und dein Mann Pascal sehr ausmacht, ist eben auch ein Vertrauen, ein Vertrauen und ein nicht alles kontrollieren müssen. Nicht nur, weil ihr es nicht versteht. Das könnte einen ja auch dazu antreiben, noch alles nachzulesen oder sich beweisen zu lassen oder so, sondern auch ein Vertrauen, aus dem ihr schöpft. Bettina Roschewitz: Das stimmt. Das stimmt. Laura Roschewitz: Das ist, glaube ich, auch nochmal ein Schlüsselfaktor. Bevor wir gleich auf die Zielgerade von diesem Podcast kommen. Erzähl doch mal, das ist jetzt ja ein ganz neues Baby. Geboren sozusagen. Du hast das gerade schon erwähnt mit dem Podcast. Jetzt bist du ja hier bei uns, bei Moin um Neun in dem Business Podcast. Das heißt, wir haben das Thema Jin Shin Jyutsu, also diese Selbstheilungsmethode, die du, die ihr Menschen beibringt auf ganz ganz ganz unterschiedliche Art von einem kostenlosen Webinar bis zu einer Fachausbildung. Also alles, was man sich wünscht von mal neugierig reinschnuppern und kennenlernen. Was ist das? Was ist eigentlich Selbstheilung? Was kann ich da erwarten bis hin zu, ich möchte das als Fachausbildung machen und ich möchte damit therapeutisch arbeiten. All das decken wir im Jin Shin Jyutsu Zentrum ja ab. Erzähl doch mal ganz kurz, weil wir jetzt das Thema ja schon jetzt ja nur angerissen haben, was ist dieser Podcast und worum geht es da in deinem Podcast? Bettina Roschewitz: Ja, in meinem Podcast geht es eben darum. My Hands ist, das ist auch der Titel, genauso wie unsere App, also was den Menschen beizubringen, sie einzuladen, einmal zu fühlen, wahrzunehmen, was für Kräfte in ihren Händen sind, dass wir mit unseren Händen eben eine ganz starke Regulation auf unser körpereigene Energie haben, das heißt unsere Selbstheilungskräfte aktivieren können. In allen Kulturen seit, in allen Tausenden von Jahren heilen die Menschen mit ihren Händen. Das hat ja so einen so ein bisschen unseriösen Touch. Wir ziehen das ganz medizinisch fundiert und ganz stimmig auf. Und wir erklären wirklich von der Pike auf, was wir für unglaubliche Möglichkeiten haben der Selbstregulation. Und das geht eben von körperlichen Symptomen über Unwohlsein, über innere Unruhe, Stressmanagement, präventiv, wenn ich weiß, mir steht was bevor, wie kann ich mich selbst regulieren? Und ja, und so nehme ich die Menschen, die interessiert sind, mit auf so eine kleine Reise. Sich selbst aus verschiedenen Blickrichtungen betrachten zu können und die Lösung in den eigenen Händen zu haben. Und das macht richtig viel Spaß. Wie mir alles dann immer sehr viel Spaß macht. Wenn der richtige Moment gekommen ist und ich die Unterstützung habe, dann ist es einfach nur schön. Laura Roschewitz: Ja, was ich nochmal ganz wichtig finde, du hast das eben so ein bisschen angerissen. Wir vom Jin Shin Jyutsu Zentrum sind eben sehr fundiert aufgestellt. Wir arbeiten auch mit Ärztinnen und Ärzten zusammen. Wir sind auf gar keinen Fall ein Unternehmen, was sich als gegen die Schulmedizin oder irgendwie Anti darstellt, sondern wir sehen das wirklich als Pflicht sozusagen, dass wir uns mit uns selber auch auseinandersetzen. Und ich finde das sehr, sehr wichtig, noch mal so ganz klar zu sagen, dass ihr eben auch von Geburtshilfe bis Sterbebegleitung, Onkologie, also wirklich Begleitung von schwersten Krebsverläufen in eurer Praxis alle medizinischen Darbietungen wahrscheinlich schon gesehen habt, die es auf der Welt gibt und ist natürlich auch als Einstieg vielleicht etwas sanfter fürs Wohlbefinden bei Sorgen, Angst vorm Zahnarzt solchen Geschichten helfen kann. Aber es ist wirklich eine sehr fundierte Methode, wie du am Anfang gesagt hast. Das hat natürlich seinen Ursprung darin, dass ihr 35 Jahre lang dieses studiert habt und wirklich auch immer die angrenzenden Fachbereiche mit einbezogen habt und auch immer an Ärztinnen und Ärzte verweist, wenn ihr da das Gefühl habe, dass es wichtig wäre. Also das ist mir immer ganz wichtig, dass wir da wirklich uns als als ganzheitlich funktionierendes Unternehmen sehen, die eben eine den Menschen etwas an die Hand geben, die eben häufig von einer zum Teil wirklich sehr, sehr tollen Schulmedizin, trotzdem eben dann noch alleine gelassen werden und nicht weiter wissen. Das heißt. Bettina Roschewitz: Schöner kann man es nicht beschreiben. Danke. Laura Roschewitz: Das heißt, was uns ganz, ganz wichtig ist. Wenn ihr mehr erfahren wollt zu dieser Heilmethode und auch über Bettina als Therapeutin, als Mensch. Schaut doch mal bei My Hands vorbei. So heißt der Podcast, der in diesen Tagen erschienen ist. Am 24.12. kam die erste offizielle Folge raus. Also ein ganz, ganz junges, frisches Baby. Wenn ihr uns einen riesen Gefallen tun wollt, dürft ihr da auch sehr gerne mal auf Abonnieren klicken oder uns ein paar Sternchen dalassen. Denn ihr wisst ja alle die ersten Tage sind sehr, sehr entscheidend für ein Baby. Und wenn wir uns alle zusammen gut darum kümmern, dann hat es eine Chance, erfolgreich das Licht der Welt zu erblicken. Außerdem, wenn ihr da noch mehr erfahren wollt, findet ihr natürlich in den Shownotes die Infos www.jsj-zentrum.de ist die Webseite. Und den Nachnamen Roschewitz. Den kennt ihr schon. Wenn ihr dann einfach das Laura durch ein Bettina ersetzt, dann kommt ihr auch über Google und Co. sehr schnell dahin, wo ihr alles weitere zu Bettina und Pascals und unsere Arbeit erfahrt. In diesem Sinne. Die Zeit ist schon wieder geflogen. Vielleicht hast du noch ein. Das finde ich immer so schön am Ende. Was würdest du jemandem, der uns jetzt vielleicht zugehört hat? Was kannst du für einen ermutigenden Tipp aus deinem Leben. Was würdest du sagen? Was ist das größte Geschenk, wenn man anfängt, sich mit seinen seiner Gesundheit auf den Weg zu machen? Vielleicht hast du einen Tipp? Einen Gedanken? Bettina Roschewitz: Ja, sich jeden Tag ein bisschen Zeit zu nehmen, mit sich ein bisschen um sich zu kümmern, ein bisschen Zeit in sich zu investieren. Noch gar nicht mit einer Absicht, sondern einmal aus diesem Hamsterrad, einmal aus diesen Abläufen ganz bewusst herauszutreten und sich einmal zu fühlen. Und da gibt es eben ganz einfache Unterstützer, wie sich an bestimmten Stellen anzufassen, das könnt ihr gerne nachlesen auf unserer Homepage oder nachschauen. Aber diesen Alltag einmal am Tag zu unterbrechen und sich diesen Moment zu schenken, der muss nicht unendlich lang sein, um wirklich mit sich in Kontakt zu sein. Dieses, ich bin da, ich achte auf dich. Keine Sorge, ich passe auf auf dich in dieser Umhüllung so zu sein, sich einmal zu spüren pro Tag, das verändert schon ganz viel. Das erweitert das Bewusstsein, dass es interessant ist, sich um sich zu kümmern. Das ist nichts Schlimmes. Das macht Spaß, mit sich Zeit zu verbringen und auf sich zu achten. Das ist so einfach. Aber das können wir alle gemeinsam üben. Laura Roschewitz: Ja. Bettina Roschewitz: Sie verlieren. Laura Roschewitz: Vielen Dank dir. Bettina Roschewitz: Danke, Laura. Laura Roschewitz: Sehr, sehr gerne. Es war mir ein Fest und wir hätten jetzt bestimmt noch eine Stunde weiterreden kann. Vielleicht machen wir irgendwann noch mal.. Klappe. die zweite. Eine zweite Folge, wo wir noch weiter in das Familienunternehmen eintauchen. Da gäbe es noch ganz, ganz viele tolle Dinge zu erzählen. Unter anderem mache ich mal einen kleinen Cliffhanger für vielleicht eine zweite Folge. Auch das ist mit Sicherheit nicht immer klar war, dass wir mal zusammen arbeiten, dass es mehrere, viele Jahre in unserem Leben gab, wo wir sehr froh waren darum, dass das nicht so ist und dass wir auch getrennte Wege gehen konnten und dass wir uns eben so auch nochmal auf ein ganz neues Level als Familie, als Mutter und Tochter begeben konnten. Dazu dann vielleicht nächstes Mal mehr. Und euch allen wünschen wir jetzt erst mal einen fantastischen Abschluss des Jahres 2022. Einen tollen Rutsch kommt gut und gesund in das neue Jahr. Ich glaube, ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wir haben beschlossen, es ist jetzt auch gut mit dem Jahr 2022. Es hatte viele Herausforderungen für uns im Gepäck und wir freuen uns doll auf das neue Jahr. Und hier bei Moin um Neun gibt es am 3. Januar eine brandneue tolle Folge mit mir, mit einem tollen, spannenden Thema für 2023 und wir freuen uns auf ein Neues Podcastjahr mit euch. In diesem Sinne Danke, Bettina. Und bis bald. Tschüß. Bettina Roschewitz: Tschüß. Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie

  13. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Eine beliebte Launch-Methode ist das Webinar. Das Spannende (und Anstrengende) daran: Du setzt alles auf eine Karte. Das kann schon mal stressen. Webinar Expertin Peggy Kaminski erzählt im Interview, warum es bei ihr Weeebinar heißt und wie ein entspannter, authentischer und so gar nicht verkaufsveranstaltungsmäßiger Launch mit dem Webinar gelingt. Website Peggy: https://peggykaminski.com/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin um Neun geht in eine neue Runde. Willkommen zum Businessschnack mit Laura und Gretel. Und heute sitze ich hier nicht mit der lieben Laura, sondern ich habe einen ganz wunderbaren Interviewgast zu Besuch. Und zwar ist das die Peggy Kaminski. Peggy, erstmal schön, dass du da bist. Peggy ist Webinar Mentorin und unterstützt Online Unternehmerinnen dabei, mit Spaß und Leichtigkeit zu launchen, durch ein Webinar und natürlich auch Verkäufe durch das Webinar zu erzielen. Hallo Peggy, stell dich doch bitte kurz noch einmal selbst in deinen Worten vor. Peggy Kaminski: Ja, Hallo ihr zwei, herzlichen Dank, dass ihr ja, dass ich Gast sein darf in eurer Show. Genau. Ich glaube, Laura, du hast schon alles Wesentliche gesagt. Mein Fokus liegt wirklich auf Online Unternehmerinnen. Die, denen es schwerfällt. Oder die sagen, irgendwie ist es überhaupt noch nicht meins so ein Webinar durchzuführen. Und da unterstütze ich einfach, damit es wirklich mit Spaß und Freude geht, damit du dich wohlfühlst. Denn wenn du dich wohlfühlst, begeisterst du automatisch auch in deinem Webinar. Und ich finde einfach, das Webinar ist ein tolles Format, um sich ja als Expertin zu zeigen und überhaupt mal in Kontakt mit seinen Teilnehmern zu treten. Gretel Niemeyer: Genau. Jetzt ist erst mal super. Du sagst es ein Weeebinar. Als ich es das erste Mal gelesen habe. Es wird nämlich Weeebinar geschrieben, habe ich gedacht, ist es ein Wuuiiibinar oder ist es ein Weeeeebinar? Oder ist das ein Wiiibinar? Wie bist du auf diesen Namen gekommen und wie wird er nun richtig ausgesprochen? Peggy Kaminski: Ja, ich glaube, da zeigt sich meine Mecklenburger Herkunft, wir Mecklenburger ziehen ja alles lang. Laura, äh Gretel Du, du nickst so stimmt genau. Und tatsächlich, ich spreche es Webinar. Aber es ist interessant, was die Leute draus machen. Auch dieses Webinar, dass sie sagen, ist ja irgendwie auch ein Wir, denn man tritt ja in Kontakt. Aber bei mir steckt natürlich da die Strategie hinter, denn ich sage Weeebinar ist nicht nur eine Verkaufsveranstaltung, sondern für mich ist es mehr. Denn es hat diese drei E's, dass man sagt na klar, man erfährt was als Teilnehmer, deswegen das eine. Dann geht es darum, auch etwas daraus zu entwickeln, dass ein zweites E und natürlich auch was zu erleben das ist das dritte E quasi. Und ja, da zeigt sich so ein bisschen mein didaktischer Hintergrund, denn ich sag mir, wir lernen und bauen Sympathien auf durch drei Dinge, nämlich mit Kopf, Herz und Hand. Und das spiegelt sich da so ein bisschen drin wieder, dass ich sage, das ist mein Anspruch an ein Webinar, nicht nur eine bloße Verkaufsveranstaltung, sondern es ist eben auch was Menschliches, was da natürlich mit reinspielt. Und das sind so meine drei E's. Gretel Niemeyer: Ja Gott sei Dank. Da muss ich aber natürlich kurz darauf einsteigen, weil das hört sich bei dir wie das an. Du hast gesagt, es ist nicht nur eine Verkaufsveranstaltung, sondern auch etwas Menschliches. Da geht bei mir gleich wieder so der Mindfuckalarm los, weil ich natürlich sage warum wird eigentlich verkaufen, warum hat das immer so einen schlechten Ruf? Warum wird dem Verkaufen das menschliche so abgesprochen? Aber das nur am Rande. Tatsächlich ist ja ein Webinar, ein Weeebinar, wie auch immer wir das jetzt bezeichnen wollen, eine Möglichkeit zu launchen und ein Kurs, ein Gruppenprogramm, ein eins zu eins Coaching oder was auch immer ich gerne in den Markt bringen möchte. Ja zu launchen, in die Welt zu bringen, weil ein Webinar eine gute Möglichkeit ist, damit meine Teilnehmerinnen mich auch kennenlernen können, mich in Aktion erleben können, sehen können, wie ich ticke und was ich kann. Und ich frage mich, warum fällt dieses Launch-Webinar so vielen Menschen eigentlich so unfassbar schwer? Was glaubst du, woran liegt das? Peggy Kaminski: Also der Witz ist, was ich so mitbekommen habe, immer von Leuten, die ich begleite oder die mir auch mal Fragen stellen, sagen Peggy. Wie kann ich damit umgehen? Ist wirklich das wir sind Menschen, wenn es um Fakten geht, geht es um Fakten und wir können, ich nenne es immer gern Input Teil, den ersten Teil, wo man ja so Wissen mitgibt, damit die Leute auch ja was erfahren, da können die stundenlang und völlig entspannt drüber reden. Und wenn dann aber der Cut kommt und heißt so und jetzt kommt das Verkaufen, dann geht die Pumpe, dann sind viele aufgeregt und sagen ganz ehrlich, am liebsten würde ich einfach nur ein Link posten und sagen Guck dir alles an und dann entscheide dich, ob du kaufst. Ich glaube, es hat einfach was damit zu tun. Zum einen mit uns selbst, dass wir selber uns wertschätzen und wissen okay, ich weiß, was ich leisten kann, ich weiß, was ich liefere und ich bin diesen Preis wert. Also das erste würde ich jetzt glatt mal als Tipp mitgeben. Finde für dich einen Preis, wo du sagst, der passt zu dir, mit dem fühlst du dich gut. Da fühlst du dich aber auch nicht unterbezahlt, denn das ist ja auch meist das zweite, was reinkommt, gerade wenn man so ja so drei Monats oder halbe Jahr oder man hat ja auch Ganz-Jahrespakete, die manche verkaufen, wenn man da mittendrin feststellt, ich liefer so viel und ich habe das Gefühl, ich werde viel zu wenig entlohnt dafür finanziell, dann sinkt die Motivation. Und das ist natürlich so eine Abwärtsschraube, die ist nicht super. Und von daher mein Tipp wirklich, finde einen Preis, wo du sagst, da fühlst du dich mit wohl und strick dein Paket auch so, dass du auch selbst sagst Ey, das würde ich von der Stange wegkaufen. Ja, und dann geht man auch mit sehr viel mehr Selbstbewusstsein rein und sagt: Ich weiß, was ihr hier kriegt und da macht es mir Spaß, euch mein Produkt zu zeigen. Gretel Niemeyer: Ja, ja, da sprichst du mir direkt aus dem Herzen, weil gerade so das Thema Was bin ich wert? Wie möchte ich mich positionieren, wie möchte ich wahrgenommen werden? Was ist mein Angebot, meine Begleitung eigentlich wert? Da ist bei sehr, sehr viel noch Luft nach oben. Und es ist wirklich so, wenn du dann fragst, was möchtest du denn dafür nehmen? Ja, so und so und so hatte ich gedacht okay, und was möchtest du wirklich nehmen? Ich kann es mal aufschreiben. Vielleicht. Also da ist auch auch ganz viel Mindset Arbeit natürlich immer, immer was drinsteckt oder was nötig ist. Und jetzt habe ich mal eine Frage an dich, weil ich habe festgestellt bzw. vor einigen Monaten kam eine Kundin auf mich zu und hat zu mir gesagt: Du, weißt du Gretel, ich mache so eine Launchwoche und in dieser Launchwoche habe ich ganz viele Experten und Expertinnen, die meinen Teilnehmerinnen was beibringen. Ich bin wirklich Expertin in meinem Bereich. Sobald ich über mein Thema rede, ist alles gut. Und dann kommt der Freitag und es kommt das Launch Webinar. Und jeder, der mich kennt, weiß, das ist eine ganz andere Person. Also ich bin in diesem Launch Webinar und du hast ja gesagt, bei dir gibt es diese drei E's erfahren, erleben, entwickeln. Und solange ich in meinem Expertisen Bereich bin, ist alles gut. Da kann ich erzählen, da bin ich souverän und alles gut. Und sobald dieser Verkaufsteil kommt, ändert sich meine Stimme. Ich fange wie verrückt an zu schwitzen. Ich rede zu schnell. Ja, woran liegt das? Und was kann man da machen? Was? Was empfiehlst du da? Das wird ja ein sehr, sehr häufiges Problem sein von deinen Kundinnen. Peggy Kaminski: Ja, also dieses woran liegt das, ist wirklich dieses natürlich zu verkaufen ist eine Übungssache. Ich selbst war zehn Jahre im Lehrerjob. Ich musste mich nicht vermarkten. Ich hatte 30 Köpfe vor mir zu sitzen und dann ging es los. Es war für mich auch ein riesen Learning, aber es ist einfach so, dieses Üben. Und wie gesagt, ein großer Knackpunkt ist es zu wissen, was verkaufe ich da und stehe ich da komplett hinter? Und ganz ehrlich, wenn ich hinter einem Produkt stehe und sage ich weiß, es ist toll, ich weiß, ich gebe dir meine volle Power, ich weiß, was du da bekommst und was du damit kriegst und erreichst, dann ist dieses Selbstbewusstsein einfach da und es macht Spaß, darüber zu reden. Und das ist vielleicht auch so etwas, was man im Kopf für sich klar haben muss. Dieses "Ich möchte niemanden überreden, mein Produkt zu kaufen". Im Gegenteil, der soll sich selbst davon überzeugen, von mir und von dem, was er braucht und was er kriegt dafür. Und da sich das bewusst zu machen ist, finde ich so ein ganz großer Knackpunkt zu sagen, Na, dieses du bist jetzt hier, weil du hast das und das Problem und ich weiß, wie ich dich unterstützen kann. Ich kann es. Ich stehe da voll hinter und wenn es nicht, es läuft nicht nach Schema F, das aber auch da weiß ich, ich interagiere dann so mit dir, dass es läuft und dass du das hinkriegst. Was ich weiß, was ich reinbringen kann an der Stelle. Gretel Niemeyer: Und jetzt hast du. Du hast ja gesagt, du bist Lehrerin gewesen. Und du hattest so 30 kleine People vor dir sitzen bzw. schon größere. Du warst ja Deutsch und Geografie Lehrerin. Das hat man ja glaube ich erst ab der sechsten Klasse, oder? Peggy Kaminski: Genau. Ich meine, für das Gymnasium. Gretel Niemeyer: Ich wollte gerade sagen, vielleicht hat sich das auch geändert, seitdem ich Geografie hatte. Aber genau da hattest du, da hattest du 30 Gesichter, in die du geguckt hast. Und im besten Fall konntest du aus diesen Gesichtern auch ablesen, hat er oder sie das verstanden? Langweilt ihn das, macht er gerade was anderes, ist er total hockt und will mehr darüber wissen. Das Schwierige beim Webinar ist ja sehr oft, dass ich das gar nicht kann, weil ich entweder die Audience gar nicht sehe oder weil es so viele sind, dass ich mich natürlich unmöglich auf verschiedene Sachen konzentrieren kann. Wie kann man damit umgehen, dass man ja tatsächlich irgendwie so in einen leeren Raum spricht und gar nicht so richtig abschätzen kann, was kommt denn beim anderen eigentlich an? Peggy Kaminski: Genau da ist immer mein Tipp zu sagen okay, was für ein Webinar Typ bist du an der Stelle? Möchtest du gerne jemanden sehen im Bildschirm, dann nutze dementsprechend auch das Tool und ich sag mal so Zoom vielleicht. Oder bist du jemand, der sagt Nee, nee, ich will gar keine Gesichter sehen. Ich mir reicht vielleicht ein Chatkommentar oder so, dann nimmst du ein anderes Tool, weiß nicht Webinaris oder so was. Also da für sich klar zu haben was brauchst du? Brauchst du Mimik, Gestik? Ich selbst bin jemand. Ich liebe es, wenn mir jemand gegenübersitzt. Wir haben vorhin ja schon gesprochen, ganz kurz, wenn es auch noch live ist, natürlich nochmal ganz anders. Aber es geht natürlich im Online Business schlecht. Aber das zum einen für sich abzuschätzen und zum anderen auch sich zu vergegenwärtigen, es sitzt jemand da, egal ob der jetzt reagiert oder nicht. Und das ist natürlich schwer, gerade wenn man es startet, das auszuhalten, wenn auch gar keine Reaktion kommt und dafür sich vielleicht auch zu überlegen, wie kann ich trotzdem mein Webinar so gestalten, damit ich Kontakt zu meinem Gegenüber bekomme. Denn ist klar, meistens ist eine One Man Show. Auch da, finde ich, kann man, gibt es verschiedene Stellschrauben zu sagen, es muss keine One Man Show bleiben oder One Woman Show, aber sich da wirklich zu überlegen, wie kann ich dennoch Interaktion reinbringen. Chat als Beispiel, dass man wirklich auch trotzdem eine Kommunikation hat und das nicht so eine Einbahnstraße ist. Da muss ich zugeben, da bin ich auch bei mir viel am Basteln gewesen und habe gesagt, ich möcht nicht dieses ich sprech einfach in eine Kamera und weiß gar nicht mal schlafen die Gegenüber oder nicht. Gretel Niemeyer: Kochen die sich gerade einen Kaffee? Hat man mich mit auf die Toilette genommen? Peggy Kaminski: Ja so dieses wo ich sage ähm und für mich war klar, ich möchte auch Qualität liefern. Das heißt nee, nicht so das Allgemeine, was man so hört. Und wenn man mal schnell eintippt im Internet, dass man das selbst rauskriegt, sondern ich möchte, dass diejenigen wirklich da sind, wachsam sind, sagen Ey, cooler Tipp, habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht. Bestenfalls das sie mir auch rückmelden, wo ich sag ja, cool, super, konntest du zumindest was mitnehmen jetzt? Gretel Niemeyer: Und. Und sag mal einen also ich frage dich auch gleich noch nach deinen oder wo du sagst, das sind so die größten oder vielleicht die größten Fehler, die man machen kann in einem Webinar. Ich persönlich habe den Eindruck, dass einer der größten Fehler ist, zu viel zu liefern. Also aus meiner Erfahrung und korrigiere mich da gern, wenn das nicht stimmt, ist es ja eigentlich schon so, dass ein Webinar anteasern soll. Also es soll dafür sorgen, dass dein Gegenüber dich kennenlernt, deine Expertise kennenlernt, dich im besten Fall natürlich auch sympathisch findet und vielleicht so ein paar Aha-Momente mitnimmt. Aber in dem Moment, wo du natürlich zu viel Wissen lieferst, ist dein Gegenüber auch wieder satt und sagt Na ja, jetzt kann ich das erst mal alles abarbeiten, dann in mehreren Monaten, wenn ich das alles, was Peggy mir beigebracht hat, abgearbeitet habe, dann kann ich ja wieder hingehen. Wie siehst du das? Gibt es da dieses also gibt es da wirklich so diese Gefahr, zu viel zu liefern und das Gegenüber zu überfordern? Peggy Kaminski: Überfordern, glaube ich ja, tatsächlich. Also ich selbst wenn jemand ich super gerne in andere Webinare rein, sag ich ganz ehrlich. Zum einen entweder, weil mich die Person interessiert oder auch überhaupt das Thema, dass ich wirklich als Wissbegierige reingehe. Und da ist es wirklich mir auch passiert, dass ich sage Boah ey, der hat mir jetzt zwölf Punkte hier dargeboten. In dem Moment habe ich mich überfordert gefühlt. Und dieses Überforderung muss man sich auch bewusst machen. Er setzt ja auch dann die Gedankenmühle ein, dass diejenigen sagen Nee, das Projekt ist mir zu groß, das gehe ich jetzt gar nicht an, das, finde ich, ist ein wichtiger Punkt, weil viele sagen nochmal, ich liefer zu viel, so wie du auch. Dann kann derjenige alleine damit starten. Ganz ehrlich, liebe Leute da draußen, vergesst es. Weil ihr habt so eine Expertise, die wirst du nicht in 60 Minuten darbieten können. Auch wenn man, wenn man denkt Oh, der hat mir jetzt schon so viel gesagt. Aber man kann immer noch tiefer reingehen und noch tiefer. Und das ist auch so ein Punkt, wo ich mir sage, begrenz dich lieber auf einen bestimmten Punkt und den nimm dir vor in deinem Webinar, dann hat derjenige einmal wirklich mit dir in der Tiefe gearbeitet und zugleich dich als Experte noch kennengelernt, weil dadurch führst du ihn ja in tiefere Schichten, die er selbst vielleicht noch gar nicht bedacht hat. Und das sind die Aha-Momente, von denen du auch gesprochen hast und wirklich dieses, du hast vorhin das Wort auch genannt, so Mindfuck. Vergesst es, dass ihr wirklich in 60 Minuten euer komplettes Wissen darbieten könnt. Gretel Niemeyer: Ja und vor allem, wenn ich mal ganz kurz reingrätschen soll oder darf, das sollst du ja auch gar nicht. Also das finde ich, wird ganz oft vergessen. Wir sind dann oft, wenn wir in so ein Webinar gehen oder das leiten, gefühlt in so einer Bringschuld. Und wir wollen jetzt beweisen, was wir alles können und wie toll wir sind und dass wir den anderen helfen können usw.. Aber wir dürfen ja auch nicht vergessen, es ist ein Verkaufskanal. Also wir möchten ja nicht, dass das Gegenüber sagt na gut, jetzt kann ich alleine weiterleiten, weiter arbeiten, sondern das Ziel ist ja schon und böse böse, dass ich das so ausspreche. Aber das Ziel ist ja schon zu verkaufen und dass dabei hinten was rauskommt, weil ich habe auch oft das Gefühl, es wird ganz viel Energie ins Webinar gesteckt, in die Bewerbung, dass viele Teilnehmer, Teilnehmerinnen drin sind und am Ende ärgert man sich, dass nicht das Ergebnis dabei rauskommt, was man sich erhofft hat in diesen Verkäufen. Aber weil man sich vielleicht auch gescheut hat, das als Ziel zu setzen. Ich möchte mein Programm zehnmal verkaufen oder so. Ist dir das auch schon über den Weg gelaufen? Peggy Kaminski: Ja, klar. Also vielmehr ich würde sogar noch anders rangehen Gretel, nämlich dass viele sagen so weiß nich so die Challenges das ist ja gerade noch oder auch jetzt auch Bootcamps in der Sachen die sprießen gerade wie Pilze aus dem Boden und alle legen Energie rein, diese fünf Challenge Tage zu planen. Und dann sitze ich da und sage okay, was machst du dann nach diesen fünf Challenge Tagen? Naja, das letzte dann verkaufe ich mein Produkt so, wo ich sage okay, letzten Endes ist es ja genau das, nämlich dann ein Webinar im gewissen Sinne. Du gibst Wissen rein und am Ende sagst du Hey, hör zu, wenn du mit mir zusammenarbeiten willst oder weiterarbeiten willst, das biete ich dir an und das ist aber wirklich was, das vergessen ganz viele, zu sagen wo führt deine Reise hin. Viele sind damit so beschäftigt, diese fünf Challenge Tage zu planen, wo ich mir sage okay, aber was kommt am Ende bei raus bei dir? Und das vielleicht auch nochmal als wichtiger Tipp und vielleicht sogar als als Fehler umgemünzt, jetzt zu dem, wie du es anders machen sollst, nämlich zu sagen, dein Webinar ist quasi das Herzstück von dem Ganzen. Da arbeitest du ja darauf hin. Ja, die sollen in dein Webinar kommen, in die letzte Veranstaltung, wo es dann heißt Hey, und jetzt kommt das große Große, nämlich wir können zusammenarbeiten und weitergehen an der Stelle. Und das sich zu vergegenwärtigen, dass alles, was vorweg läuft, aufzuwärmen. Also das Thema Aufwärmen ist, das, glaube ich, ist auch in den Köpfen noch nicht ganz da. Die denken, sie müssen liefern, liefern, liefern. Ja, aber auch da wirklich zu sagen, natürlich Input zu liefern ist eine Expertise, definitiv. Damit zeige ich, was ich alles weiß. Aber damit ist dem Gegenüber noch gar nicht geholfen. Jetzt komme ich wieder aus der didaktischen Ecke, nämlich dieses allein dieses Wissen bringt dich nicht weiter. Also wir sprechen da von Anforderungsbereich. Der erste heißt wirklich ich lerne etwas, ich habe es im Kopf, ich habe es gelernt. Und dieses stupide auswendig lernen. Geschichtszahlen, sag ich mal, ich hab's gehasst. Ja, das bringt mir die Geschichtszahl. Keine Ahnung. Gretel Niemeyer: So, ich habe es geliebt, aber ich weiß sie auch nicht mehr. Peggy Kaminski: Ja, aber dann geht es weiter und dann das Wissen, was ich jetzt habe zu verknüpfen mit dem, was kann ich schon, wo will ich hin? Das ist viel, viel wichtiger. Und das ist für eine Expertise noch viel, viel gewinnbringender, weil dadurch kommen nämlich so wie du vorhin angesprochen hast, die Aha-Momente zustande. Ja, ja. Ah, jetzt verstehe ich, warum ich unbedingt meine Positionierung klar haben muss. Jetzt verstehe ich, warum ich ein Webinar brauche. Ich hatte letztens wirklich ein kurzes eins zu eins Gespräch mit einer, die ist schon lange lange am Markt und die sagte Mensch Peggy, das und das möchte ich launchen. Ich habe überlegt, da ein paar drei Challenge Tage draus zu machen. Sage ich. Und dann Hm, ja, dann weiß ich auch nicht. Aber ich weiß auch nicht, ob Challenge das Richtige für mich ist. Da habe ich gesagt okay, wieso nicht ein Webinar? Ja, wie so ein Webinar. So, und dann sind wir erst mal drauf gegangen. Welche Funktion ein Webinar auch hat, was ja in die Challenge Tage eben nur in größerer Breite haben. Und sie hat gesagt ja logisch muss ich über ein Webinar dann mein Produkt verkaufen. So, das war für sie dann auf einmal ganz klar, aber vorher hat sie es überhaupt nicht in Betracht gezogen. Das fand ich sehr interessant. Gretel Niemeyer: Ja, weil es ohne Zwischenschritt und vielleicht auch in die Richtung geht. Wieso höre ich mich Doppelt? Ja, weil es vielleicht auch in die Richtung geht. Ähm, wenn ich also Webinar hat vielleicht schon so einen alten Touch, so ein bisschen. Ah ja, Webinare, das hat man ja vor drei Jahren gemacht. Jetzt macht man, du hast es ja so schön gesagt Challenges und Bootcamps und was man alles macht. Und auch das geht wieder in die Richtung was, was Laura und ich ganz oft sagen, du kannst nicht etwas anfangen, es so semi gut machen, enttäuscht sein, dass es nicht funktioniert und direkt aufs nächste springen, was du auch wieder semi gut machst. Sondern es ist so viel wichtiger, erstens zu wissen, warum mache ich etwas oder auch nicht. Und zweitens sich da auch noch mal hinzusetzen und es zu verbessern, wenn es nicht funktioniert hat, mal hinzugucken, warum hat es denn nicht funktioniert? Das habe ich nämlich auch ganz oft so das Gefühl. Völlig egal, ob das Verkaufsgespräche sind, Webinare, Launch ist wirklich völlig egal. Wenn es nicht funktioniert, werden die Augen zugemacht und es wird sich dem nächsten Thema zugewandt. Und es tut natürlich weh, sich hinzusetzen und zu schauen, warum hat es nicht funktioniert? Habe ich die überladen? War ich sehr aufgeregt? Ist mein Angebot vielleicht gar nicht gut? Oder was könnte es noch alles sein? Aber das ist halt so eine notwendige Aufgabe und ich finde es da super, dass das man jemanden wie dich an seiner Seite haben kann, die halt auch einfach mal sagt Guck mal da hin, ich stell dir die Frage und ich möchte eine Antwort dafür haben, weil nur dann kann es besser werden. Peggy Kaminski: Und da bin ich völlig bei dir, weil das ist auch was, was ich unheimlich wichtig finde ist, du hast es jetzt schon angesprochen, dieses Reflektieren. Es ist gelaufen, man bereitet vor, macht sich Gedanken noch und nöcher und dann ist es gelaufen. Und dann wirklich Einhalt zu gebieten und zu sagen ich schau jetzt mal drauf, nicht nur dieses, was wir auch oft haben noch in unserer Kultur, dieses defizitorientierte was lief schlecht, nä? Sondern wirklich zu gucken, okay, was lief jetzt schon gut und wo arbeite ich das nächste Mal dran sich auch Baustellen rauszusuchen? Das ist auch ganz wichtig und so wie du sagst und das so als als kleine Leitstraße zu nehmen und zu sagen, auf der fahre ich jetzt erst mal weiter, fürs nächste merke ich mir also zack, zack, zack und unheimlich wichtig ja. Gretel Niemeyer: Sag mal, muss denn ein Webinar immer live sein? Peggy Kaminski: Tatsächlich nicht. Du kannst es ja auch aufzeichnen. Ähm, ich bin da zwiegespalten. Ich weiß, es gibt welche, die zeichnen unheimlich gerne auf und sagen Finde ich überhaupt kein Problem, mach ich. Ich finde gerade so als Anfänger finde ich sehr, sehr hilfreich, wenn man es wirklich auch live macht. Weil so ein Webinar bietet ja mehr als nur so eine Verkaufsveranstaltung, sondern du interagierst ja mit deinen Teilnehmern und man selber, wenn man da auch mit der neuen Herausforderung und mit der neuen Einstellung rangeht und zu sagen nicht nur ich liefere, sondern die liefern ja auch mir was. Ich kann ja auch von denen, die im Moment was lernen, indem ich interagiere, live interagiere, finde ich das viel, viel gewinnbringender und auch viel authentischer. Und gerade wenn man sich am Markt noch positionieren will, finde ich, ist es eine große wichtige Stellschraube, da auch zu gucken, ob ich es doch lieber live mache. Gretel Niemeyer: Ich finde das so spannend, dass das auch gerade wieder als Verkaufsveranstaltung bezeichnet hast. Immer. Also wirklich, ich bin ja Verkäuferin mit Leib und Seele. Aber wenn ich Verkaufsveranstaltungen höre, denke ich auch direkt an eine Kaffeefahrt und einen Staubsaugerverkäufer. Und da läuft es mir so kalt den Rücken runter. Deswegen ja, habe ich einfach so gemerkt, es kommt einfach so oft auf das Wording drauf an. Es kommt auch im Webinar mit Sicherheit darauf an, dass ich weiß, wer mir da gegenübersitzt, wo das Problem von diesen Menschen liegt, wie ich es lösen kann, wie sie es bezeichnen würden usw. Und dann finde ich es halt auch super spannend, dass du gesagt hast, wenn das Webinar gelaufen ist, da ist halt nicht Ende. Das habe ich auch ganz oft das Gefühl, dass wir uns auf eine Challenge, ein Bootcamp, was auch immer sein mag, konzentrieren. Dann machen wir vielleicht noch das Webinar und dann denken wir ja, jetzt habe ich doch alles. Jetzt sollen die mir mal bitte die Bude einrennen und mir mein Programm abkaufen und, dass man da aber noch mal, ich sage mal, 25 % seiner Energie haben müsste, um den Verkaufsprozess, der dann ja folgt, mit Emails, Vorgesprächen usw., um den vernünftig und in guter Energie durchführen zu können. Das wird ganz, ganz oft vergessen und ich kann mir gut vorstellen, dass du deine Teilnehmerinnen darauf auch vorbereitest, dass da halt nicht Schluss sein kann. Peggy Kaminski: Definitiv gehört es dazu. Da muss ich sagen, da bin ich auch immer noch im Zwiespalt. Natürlich, wenn man so bei großen erfolgreichen Online Unternehmerinnen und Online Unternehmern mal so einen Kurs mitgemacht hat. Na die haben ja so ihre Merksätze sag ich mal, wie viel noch folgen muss und so. Aber ich muss mal sagen, was mir viel, viel wichtiger ist, wenn du Spaß an dem Webinar hast und hinter deinem Produkt stehst und und stolz darauf bist, dann fällt dir diese Launch Phase danach auch viel, viel leichter. Ja, gerade Anfänger, die sagen, was ich soll jeden Tag eine Mail schreiben. Ich weiß ja gar nicht, was du reinschreiben soll, wo ich mir sage Hey, ganz ehrlich, wenn du klar bist in dem, was du anbietest, dann findest du garantiert zehn Themen, die du reinschreiben kannst. Ja, genau. Und das ist, da gebe ich dir durchaus recht, diese Energie hochzuhalten und aber auch mit Fokus drauf zu bleiben, die ist unheimlich wichtig. Ja. Gretel Niemeyer: Nein, ich fand es auch lustig. Wir haben ja im Vorgespräch darüber gesprochen, dass gerade bei einem Launch es einfach zwei Perspektiven gibt, die vor der Kulisse, wo man in Instagram tolle Stories aufnimmt und super Emails schreibt und mega souverän ist. Und dann hinter den Kulissen, wo es auch darum geht, mit der Energie irgendwie zu haushalten und man überhaupt gar nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht. Da denke ich mir oft, dass man einfach auch nicht die Erwartung dran haben darf, dass eine Launchphase entspannt und easy ist, sondern dass man sich da schon darauf einstellen kann, dass das echt an die Substanz geht. Was sagst du? Was sind so Tipps, um in der Energie zu bleiben? Oder muss man einfach akzeptieren, dass das einfach eine unfassbar anstrengende Phase ist? Wie oft kann man das eigentlich machen im Jahr? Was ist da so deine, deine Herangehensweise und deine Meinung dazu? Peggy Kaminski: Ja, okay, also erst mal, um in der Energie zu bleiben. Probier aus, was dir gut tut. Viele, die sagen bereite die Email schon vor, mach und wie und was. Ich zum Beispiel bin jemand, der sagt also wenn ich mich schon enorm vorbereiten muss detailliert. Mir tötet es die komplette Kreativität, dann aber auch zu gucken okay, habe ich die Zeit und die Nerven dazu, nach meinem Webinar diese Launchphase jeden Tag in dem Sinne zu begleiten, dass ich sage, ich schreibe jeden Morgen eine Mail um sieben, wenn da natürlich andere Sachen anstehen. Wir haben vorhin auch über Ferien gesprochen. Wir haben hier gerade Herbstferien, wo ich sage Oh nein, wenn Kinder rumwuseln, habe ich keinen Nerv, morgens um sieben eine Email zu schreiben. Das aber auch im Blick zu behalten und zu sagen okay, dann, wenn du das Gefühl hast, du hast jetzt gerade einen Flow, dann schreibst du jetzt die nächsten drei Mails zum Beispiel. Oder wenn Ideen kommen, notiere die vorher schon, damit du wirklich, wenn es heißt, jetzt kommt die Mail, dann auch weißt okay, darüber wollte ich schreiben. Ich bin tatsächlich dazu übergegangen, auch ein Diktiergerät wieder zu aktivieren, damit ich auch das Gefühl wieder mitkriege, dann, in dem Moment, wenn ich es höre und sag, ah dann bin ich wieder drin und dann zack, zack. Also solche kleinen Tricks, wirklich. Da finde ich, es ist ganz wichtig, sich selbst zu kennen und zu beobachten, was hilft dir, damit es leichter wird, an der Stelle. Genau, aber wirklich dann auch für sich festzulegen, was folgt jetzt noch? Wie viele Mails möchte ich schreiben? Und natürlich ja, wo soll es hingehen und was mache ich mit den Leuten? Wann starte ich meinen Kurs auch an der Stelle, um vielleicht auch nochmal Kraft zu haben aufzutanken, bevor dann der Kurs startet oder das Coaching oder was auch immer? Von wie oft kann man das machen im Jahr? Hm, ich glaube, da gibt es auch nicht wirklich die Top Down Regelung. Aber auf alle Fälle würde ich sagen, wichtig ist für dich, das wirklich immer wieder zu wiederholen, mal zu üben, weil mit jedem Mal übst du und verbesserst dich auch an der Stelle. Ja, ich weiß, ich habe angefangen, habe gesagt okay, ich guck mal, ob ich alle drei Monate dann wirklich mal so ein Launch Webinar durchführe, weil du hast auch schon gesagt, das muss vorbereitet werden, es muss gut durchdacht werden. Wenn ich gerade einen Coaching Klienten habe, dann muss ich gucken, kriege ich noch einen unter. Also diese ganzen Sachen muss man checken tatsächlich, um sich an der Stelle nicht auszupowern, weil ich glaube, das ist auch was, womit wir kämpfen. Als Online Unternehmerin zu sagen, ich gebe immer 100 % und das ganze Jahr durch und ich weiß nicht, wie es dir geht, Gretel, aber bei mir ist gerade so, wo ich sage, ich brauche jetzt mal ein paar Tage Ruhe. Gretel Niemeyer: Ja, nee, absolut. Aber wir reden, bevor wir von Ruhe reden können oder bevor es wieder in die Ruhe geht, möchte ich gerne auch nochmal von dir erfahren. Wie kann man denn mit dir arbeiten? Also wenn die Zuhörer, Zuhörerinnen jetzt sagen Ja, Webinare sind für mich wichtig, ich habe da kein gutes Gefühl dafür. Das ist was, wovor ich mich sehr drücke und es erdrückt mich einfach, wie wichtig das eigentlich für mein Business ist. Und ich weiß nicht so richtig, wie ich rangehen kann. Wie können diese Menschen mit dir arbeiten? Peggy Kaminski: Genau. Ja, da freue ich mich sehr, weil ich habe jetzt aktuell so ein ultimatives Freebie, quasi gerade draußen, weil jedes Webinar auch sehr individuell ist, biete ich wirklich tatsächlich gerade individuelle Coaching Calls an, also Webinar, Strategie Calls, indem wir wirklich gucken, was ist aktuell deine größte Herausforderung, dass du dich vielleicht vor deinem nächsten Webinar drückst oder dass du mit Magengrummeln reingehst oder mit wahnsinnigen Lampenfieber oder vielleicht gar nicht verkaufen willst oder nichts hast zu verkaufen. Also welche Herausforderung es auch gerade ist, die gehen wir an in diesem 30 Minuten Gespräch. Und genau den Link dazu findet man auf meiner Website zum Beispiel oder eben Peggy Kaminski.com/freesession und genau dann sind es eben 30 Minuten, die wir intensiv einmal individuell sprechen. Und das läuft tatsächlich jetzt im Oktober nur noch, weil viele ja gerade mitten drin sind, zu sagen, ich plane das nächste Webinar, mein Programm soll starten noch in diesem Jahr und deswegen habe ich gedacht, probiere ich es mal und biete da an der Stelle ganz konkrete Hilfestellung. Gretel Niemeyer: Ja, super cool. Also sehr, wirklich sehr, sehr individualisierter Support. Und was man so in 30 Minuten eigentlich alles schaffen kann, ist immer wieder erstaunlich. Peggy Kaminski: Ja, das muss ich auch sagen. Kurz und knackig. Gretel Niemeyer: Genau. Also nutzt dieses großartige Angebot euch 30 Minuten Launch und Webinar Support personalisiert von Peggy einzusammeln. Peggy, ich freue mich, dass du hier warst. Ich danke dir für deine ganzen Tipps, deine Meinung und Impulse und wünsche dir viel Spaß mit deinem ultimativen Freebie. Peggy Kaminski: Vielen Dank! Herzlichen Dank, dass ich da sein durfte. Und ja, liebe Grüße in alle Himmelsrichtungen. Gretel Niemeyer: Perfekt. Tschüß.

  14. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge ist die wundervolle Eva Abert bei uns zu Gast. Eva ist nicht nur Vermögens-Expertin sondern auch Immobilien-Frau, Engagiert in eigenem Verein, Mutter von 3 Kindern… Ach, schaut einfach selbst! In diesem Interview sprechen wir über Geld, Glaubenssätze und Prägungen sowie die wichtige Frage, warum wir als Selbstständige und Unternehmerinnen auch unbedingt Investorinnen sein sollten und wie wir damit beginnen können! Link zu Evas Finanz-Alchemie: https://bit.ly/3hRUG0i Link zum Immobilien Mastermind: https://bit.ly/3As9s5o Link zu Eva: https://vermoegens-akademie.de/ueber-mich/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun dem Businessschnack bei Gretel und Laura. Ich freue mich total, denn heute ist wieder Interviewzeit und ich habe einen ganz, ganz fantastischen Gast heute eingeladen mit einem super, super spannenden Thema, was wir schon lange hier bei Moin um Neun mal in die Ohren und vor die Augen bringen wollten. Unser heutiger Gast ist Eva Abert. Herzlich willkommen, liebe Eva! Eva Abert: Hallo liebe Laura, ich freue mich riesig bei euch im Podcast zu sein. Vielen Dank für die Einladung! Laura Roschewitz: Sehr, sehr gerne. Bei Eva, ich habe mich vorbereitet zu dieser Podcastfolge und habe mir heraus geschrieben, was Eva alles macht, was du alles für verschiedene Bereiche abdeckst, wer du bist und ich will es wohl zugeben. Ich glaube, das sinnvollste ist, dass du dich einmal direkt selber vorstellst, den eventuellen Hörerinnen und Hörern, die dich fatalerweise bisher noch nicht kennen. Also, liebe Eva, wer bist du eigentlich? Eva Abert: Oh, ich glaube, dafür bräuchte ich auch ganz lange, um das zu beantworten, wer ich eigentlich bin. Aber ja, natürlich, ich stelle mich total gerne vor, das, wo mich viele Menschen inzwischen kennen und das, was ich auch mit ganz viel Leidenschaft mache und wo wir sehr wahrscheinlich auch gleich vor allem drüber reden werden, ist das Thema Finanzen, Vermögensaufbau. Das betreibe ich unter dem Dach der Vermögensakademie und da gibt es von mir und von meinen Partnern ganz, ganz viele Kurse. Ganz viele Dinge rund um finanzielle Bildung. Mir ist total wichtig, dass Menschen sich einfach finanziell so gut aufstellen, dass sie frei wählen können, welche Wege sie gehen möchten, dass sie einfach genügend Wissen haben, um gute Entscheidungen treffen zu können. Und egal, ob das jetzt ist, einfach grundsätzlich ein bisschen besser mit meinem Geld umzugehen, ob das ist, mir neue Einkommensströme aufzubauen, ob das ist zu investieren, ja, dann ETF Depot in Aktien zu gehen, in Kryptowährungen zu gehen, die Immobilien zu kaufen und und und. Es gibt da noch weitere Möglichkeiten. Das bekommt man alles bei mir. Und ja, gelernt habe ich ganz, ganz viel. Natürlich auch selber durch Trial and Error. Aber ich habe auch tatsächlich BWL studiert, habe in der Bank gearbeitet, vier Jahre und mache das inzwischen auch schon seit einiger Zeit. Also die Vermögensakademie gibt es seit 2016 und seitdem begleite ich Menschen auf ihrem Weg in die finanzielle Freiheit. Laura Roschewitz: Cool, Du sagst das so, so, sich finanziell zu bilden, das finde ich. Da kriege ich schon sozusagen erst mal ein großes Ohr, weil die einen oder anderen wissen das. Ich habe auch meine Schule gegründet und bin auch sehr im Bildungsbereich aktiv und wir bei Moin um Neun, Gretel und ich, uns liegt das ja sehr am Herzen, eben auch Menschen, vor allem Frauen, selbstständige Frauen zu begleiten, wirklich Wege zu entdecken, die vielleicht vorher einfach noch gar nicht sichtbar waren. Und ich kann mir vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die sich gar nichts darunter vorstellen können, sich sozusagen im Bereich Finanzen zu bilden. Wie ist es dazu gekommen? Du hast ja, du hast BWL studiert, du hast in der Bank gearbeitet, was war vielleicht so dein, was ist dein Background, der dich zu dem Thema Geld so gebracht hat? Eva Abert: Also tatsächlich würde ich sagen, hat mein Opa da die größte Rolle gespielt. Der war sehr, sehr erfolgreicher Unternehmer und hat mich, als ich Kind war, immer ganz mächtig beeindruckt. Und das war für mich auch immer ein ganz schöner Punkt, an dem zum Glück in meinem Kopf nie dieses Bild aufgekommen ist, dass reiche Menschen alle irgendwelche Schlingel sein müssen und sich an den anderen Menschen bereichern. Sondern einer meiner allerliebsten Lieblingsmenschen war Millionär, Selfmade Millionär hat auch ganz viel gearbeitet. Also ich habe da vielleicht auch so ein bisschen den Glaubenssatz mitbekommen, dass man auch was für sein Geld zu tun hat, dass es nicht einfach nur so vom Himmel fällt, sondern man dafür arbeitet und fand es aber trotzdem immer toll, wie er auf der anderen Seite auch sein Leben genossen hat. Und der war schon immer ein total findiger Mensch in Bezug auf Geld und hat einfach ist mit Geld gut umgegangen und meine Eltern sind völlig anders. Na ja, auch wunderbare Menschen, aber denen das Geld ziemlich egal. Also haben da keinerlei Ambitionen in puncto Finanzen. Und es ist vielleicht so ein kleines bisschen so, wie das Robert Kiyosaki auch in seinem Buch Rich Dad Poor Dad beschreibt, dass man auf der einen Seite die Intellektuellen hat, die sagen Ja, Geld, Hauptsache, du bist ein guter Mensch. Und auf der anderen Seite die unternehmerischen Impulse, die sagen ja, Guthaben ist wichtig, aber mit mehr Geld macht es noch viel mehr Spaß, ein guter Mensch zu sein. Also mit weniger Geld. Und es gibt einfach auf diesem Weg dahin mehr Geld zu haben, ganz, ganz viele Dinge, die wir in unserem Alltag entweder ständig ignorieren. Die wir vielleicht auch gar nicht wissen, wo wir uns einfach zu wenig Gedanken machen, weil wir sie nicht anders vorgelebt bekommen haben, weil wir ja schon auch einfach ganz. Also Vermögen und auch Unternehmertum konzentriert sich einfach auf wenige Menschen, die es richtig gut machen. Es sind einfach nur ganz wenige Prozent. Das heißt, die allermeisten Menschen um uns herum machen es nicht richtig gut und können immer noch nicht richtig gut. Das heißt, wir haben häufig einfach nicht viele Beispiele, nicht viele Vorbilder, an denen wir lernen dürfen. Und daher finde ich es wichtig, so ein bisschen diese Lücke zu füllen. Menschen für das Thema. Also ich glaube, jeder sagt klar, ich wünsche mir mehr Geld. Ich glaube, es gibt keinen, der sagt, naja, wüsste ich jetzt nichts mit anzufangen. Aber einfach auch aus dem reinen Fantasieren in die Realität zu kommen und sagen, welche Wege gibt es denn für mich? Wie kann ich das denn für mich möglich machen? Und so viele Wege und so viele Möglichkeiten, dass ich das einfach gerne so ein bisschen in die Welt reinbringen will. Laura Roschewitz: Toll. Ja, ich kann mir vorstellen, du hast ja auch schon so ein paar Glaubenssätze angesprochen. Ich nehme es auf jeden Fall so wahr, dass wir mit dem Thema Geld auch sehr, sehr viele Glaubenssätze und Mindsetgeschichten so einhergehen. Also mir fallen da ja, obwohl ich ja nicht so tief im Thema drin bin, schon Geld stinkt oder auch so dieses, wie man über Menschen wie Familien, wie Eltern über Menschen sprechen die Geld. So also woher der damit das wohl hat? Das kann ja nicht mit rechten Dingen zugehen, oder? Da gibt es ja glaube ich sehr sehr viel verschiedenartigste Glaubenssätze. Und wie du schon sagst, ich beobachte auch eher, dass es wenige gibt, die sehr empowernt und sozusagen anziehend sind, sondern eher mit viel mit Neid oder Missgunst oder eben so eher negativen Attributen versehen ist. Eva Abert: Ja, das ist leider so. Aber gerade so, gerade im Bereich der Coaches, finde ich, gibt es auch wirklich viele tolle Ansätze, wenn man sich selber ein bisschen auf die Schliche kommt, wie man damit umgehen kann, dass man vielleicht auch aus seinen eigenen Limitierungen ausbrechen kann, weil letzten Endes ist auch hier genau dabei, wie ein Business erfolgreich zu machen. Die allergrößte Hürde hier nirgends woanders und das kann man ja managen, das ist ja überhaupt nichts, mit dem man nicht umgehen kann. Es gibt so viele gute Methoden, wie man Glaubenssätze transformieren kann, wie man ein ganzes unterbewusstes System darauf einstellen kann, wo man hin möchte. Wenn man sich vorher vielleicht auch erst mal klar gemacht hat, wo will ich denn überhaupt hin, wo soll die Reise hingehen. Und also da setze ich natürlich auch noch mit an, ich habe auch eine Hypnoseausbildung in der Vergangenheit gemacht, so dass ich mich auch mit dem Unterbewusstsein relativ viel beschäftigt habe. Und das nehmen wir mit auf die Reise. Laura Roschewitz: Wie spannend. Ja, wie du schon sagst, dann muss ich auch erst mal wissen. Ich könnte mir vorstellen, dass viele Menschen sagen Ja, ich hätte gerne mehr Geld, aber auch gar nicht genau wissen, was bedeutet eigentlich mehr? Und das ist das jetzt einmal? Hätte man gerne einmal einen Lottogewinn oder möchte man jeden Monat ein festes höheres Einkommen haben oder so kann ich mir vorstellen, dass dieses mehr Geld auch so ein bisschen diffus ist und vielleicht auch der Punkt Ja was, was mache ich denn damit? Weil ich kenne das auch, dass in meiner Familie das so ist. Ja Hauptsache du bist ein guter Mensch und wer hilft und so und wenn ich jetzt wohlhabender oder reicher wäre, dann könnte es ja sein, dass ich kein guter Mensch mehr bin oder dass ich irgendwie meint, das Geld verdirbt den Charakter, also dass ich dann das aufgeben muss. Und das hast du ja gerade auch so angedeutet, das finde ich eben super spannend, dass natürlich ein guter Mensch mit viel Geld, vielleicht sogar ist es eine Lupe, ein Katalysator und kann noch mehr Gutes tun. Wie wäre es denn damit? Eva Abert: Ja, tatsächlich habe ich es genauso erlebt, dass sich einfach jemand, der schon vorher nicht empathisch war, andere nicht unterstützt hat. Der wird das auch mit viel Geld nicht. Und jemand, der auch mit wenig Geld geteilt hat, dafür Sorge getragen hat, dass es den Menschen um ihn herum gut geht, der macht das mit viel Geld genauso oder eben noch mehr und hat einfach einen viel höheren Wirkungsgrad. Und auch diese Dinge Geld verdirbt den Charakter. All diese komischen Glaubenssätze. Wir haben halt glaube ich alle, also kein Mensch ist frei von Neid. Das ist auch völlig in Ordnung. Man muss halt einfach nur sich das mal bewusst machen und dann vielleicht eine bessere Wahl treffen und sagen okay, ich mag jetzt nicht mehr neidisch sein, sondern lieber was anderes wählen. Und ich glaube, es gibt natürlich auch Menschen mit viel Geld, die durch Drogengeschäfte durch irgendwelche Dinge zu Geld gekommen sind, auf die wir dann einfach häufig das Brennglas richten und sagen Ja, naja, ich werd jetzt hier nicht der Waffenhändler, nur um an Geld zu kommen. Weil das tausend und ein freudvollen und schönen Weg gibt. Darauf ist unsere Lupe leider gar nicht ausgerichtet und das nehmen wir irgendwie nicht in den Fokus rein. Dabei gibt es die und wir sperren uns selber so aus dem Möglichkeitsraum aus, in dem wir schon diese Vorannahmen treffen. Die man zum Beispiel mit The Work von Byron Katie auch sich einfach mal angucken kann, sagen kann, ist das denn wirklich so? Gibt es vielleicht auch andere Menschen, bei denen es anders läuft, die ich mir zum Vorbild nehmen darf, anstatt mich schon in meinem eigenen Leben durch meine komischen Vorannahmen so sehr zu limitieren, dass ich es vielleicht niemals dahin schaffe. Laura Roschewitz: Ja, genau diese Frage, ist das wirklich wahr oder stimmt das überhaupt, was ich da gerade denke oder sage? Ist ja eine wahnsinnig spannende Frage, die wir auch hier bei Moin um Neun schon öfter mal thematisiert haben. Aber so rein zu pieksen in das Nest sozusagen. Du hast ja in unserem Gespräch vorher auch gesagt, dass es sozusagen ein Thema sein kann. Und wir richten uns ja bei Moin um Neun hauptsächlich an Selbstständige und Unternehmerinnen zu sagen, oder eine Aussage von dir war es ist als Unternehmerin oder als Selbstständige wahnsinnig wichtig, auch Investorin zu sein, also sich auch mit dem Thema Investieren, Geldm Vermögensaufbau zu beschäftigen. Vielleicht kannst du uns da ja mal so 1 - 2 Meter mit auf dieser Reise, die man dann mit dir natürlich noch viel viel weiter gehen kann, nehmen und erklären oder uns einen Geschmack dafür geben, warum ist es so wichtig und was kann das überhaupt bedeuten? Eva Abert: Also letzten Endes ist es als Unternehmerin im ersten Schritt wichtig, ein gutes Geld Management zu haben und einfach auch genau zu wissen okay, habe ich einen Kontensystem, was ich zum Beispiel mit einem Steuerrückstellungskonto aufgebaut habe, dass nicht irgendwann jemand sagt Oh, du hast grade 100.000 € verdient und ausgegeben. Das aber schade, 40.000 € davon gehörten eigentlich nie dir, die gehören leider mir und sind auch leider nicht sehr kompromissbereit, sondern wir haben hier ganz schnell ein ganz schön großes Problem. Also das Finanzamt ist einfach in Deutschland nicht so zimperlich und auf Steuerhinterziehungen oder ähnliche Delikte sind empfindliche Strafen. Das muss man einfach alles beherrschen und da fängt es letzten Endes an. Aber häufig ist es ja so, dass auch schon bei dem, was du vorhin gesagt hast, anzusetzen, dass man sich auch erst mal überlegen muss, was will ich eigentlich mit meinem Business. Warum will ich viele Menschen erreichen und was impliziert das? Also letzten Endes darf dann ja das Geld auch dem folgen, wenn ich ganz, ganz viele Menschen erreichen möchte mit dem, was ich tue, wenn ich ganz, ganz vielen Menschen helfen möchte, hat das auch immer einen monetären Hebel. Und wenn ich dann aber in der totalen Überforderung klemme? Keine Ahnung. Aber ich habe jetzt auch so ein paar Kolleginnen, die in dem Luxusproblem stecken zu sagen, ich habe jetzt gerade Mega Launch. Was mache ich denn jetzt? Jetzt habe ich ja ganz viel Geld. Was mache ich denn jetzt? Und wie lege ich das jetzt an? Mit den habe ich dann mal so ein schnell. Okay, pass mal auf, das sind die Möglichkeiten. So sieht es aus. Man muss jetzt natürlich gucken, was passt zu dir, was passt zu deiner Persönlichkeitsstruktur. Aber häufig erlebe ich, dass Leute, die sich dafür entscheiden, ins Unternehmertum zu starten, das mit einer ganz großen, darüber hängenden Vision tun und nicht einfach nur, Ja, was mache ich denn heute? Da werde ich mal Unternehmerin. Sondern die haben einiges aufgegeben und auch einige Risiken auf sich genommen, um genau das zu tun, was sie da tun. Und das dient häufig noch einfach einem größeren Ziel. Und dieses größere Ziel lässt sich häufig einfach auch noch mal deutlich schneller erreichen, wenn man sich finanziell gut aufgestellt hat und wenn man auch schon verstanden hat, Robert Kiyosaki hat ja so ein Vier Quadranten Schema, wo einmal der Angestellte drin ist, der im Hamsterrad seines Chefs rennt, der Selbstständige, der in seinem eigenen Hamsterrad rennt und das man von dort aus sagen muss okay, um wirklich was machen zu können, um einen Hebel zu haben, muss ich erst mal von der Selbstständigen zu Unternehmerin werden. Muss erst mal anfangen, Systeme zu schaffen, die duplizierbar sind, wo nicht immer ich der Engpass Faktor bin. Das ist nicht einfach. Ich kann da auch auf schmerzvollen eigenen Weg Erfahrungen reden. Das ist nicht mal eben von A nach B umgestellt ist, sondern das ein Weg. Aber dann hast du die Möglichkeit zu skalieren und schneller zu wachsen und um finanziell schneller zu skalieren und zu wachsen ist eigentlich die einzige Möglichkeit, die du aber auch in jedem der Quadranten machen kannst. Zum Investor zu werden oder zur Investorin zu werden und zu überlegen, wie kann ich das Geld, was ich jetzt schon verdient habe, für mich arbeiten lassen und optimalerweise eine Art goldene Gans züchten, die immer dicker und dicker wird und die deswegen auch immer schönere, dickere goldene Eier legt. Und wenn wir aber ständig das junge Gänslein wieder schlachten, um irgendwie davon unser Leben zu finanzieren, wird das nichts mit den goldenen Eiern, wird das nichts mit dem Vermögen, wird das nichts mit unseren großen Zielen, sondern dann sind wir quasi, leben wir immer von heute auf morgen von der Hand in den Mund. Und das ist einfach nicht so kongruent mit dem, was ich als Vision von vielen Frauen erlebe. Laura Roschewitz: Ja, superspannend, wirklich zu gucken, dass ich mein Geld für mich arbeiten lasse. Ich glaube, alleine dieser Satz, wenn man, den man sich so wirklich so vielleicht selber noch mal so zwei drei mal auch wiederholt und das bisher vielleicht noch nicht tut, ist es meiner Erfahrung nach gerade auch unter vielen Selbstständigen, die noch eher in diesem Bereich von eigenes Hamsterrad und ich bin eigentlich eine sehr sehr strenge Chefin vielleicht zu mir selber und schaffe mir nicht die besten Arbeitsbedingungen der Welt. Ja, dass für viele dann wirklich noch mal so ein ganz neuer Gedanke sein kann, so nicht ich arbeite Stunde um Stunde, vielleicht noch auf Stundenlohnbasis und so. Was ja auch dann immer so ein großes Thema ist, was ich eben nicht so einfach erst mal auf den ersten Blick auf jeden Fall skalieren lässt. Ich lass mein Geld für mich arbeiten. Das ist natürlich revolutionär eigentlich, wenn es auch so einfach klingt, sozusagen. Aber das ist ja wirklich fantastisch. Eva Abert: Und es ist auch tatsächlich einfach. Und wenn man jetzt sagt, ich lasse das Geld für mich arbeiten, dann steht natürlich nicht das Geld morgens auf und macht meine Coachings also. Aber letzten Endes können wir einfach mit Geld in produktive Systeme investieren, in Unternehmen von anderen, in Geschäftskonzepte von anderen. Wir können quasi unser Geld verleihen. Es gibt ja unendliche Möglichkeiten, wie man mit Geld Geld verdienen kann, wo es auch wirklich darum geht, einen wirtschaftlichen Mehrwert zu erzeugen, der uns dann letzten Endes auch wieder die Erträge daraus bringt. Also da steckt schon auch eine Wertschöpfungskette dahinter, wenn wir das tun. Das ist jetzt irgendwie nicht nur, dass unser Geld irgendwo liegt und ausversehen einfach mehr wird, sondern es wird auch so eingesetzt, dass es einen Mehrwert erarbeiten kann, für einen Mehrwertzweck verwendet werden kann. Laura Roschewitz: Mal angenommen, ich bin jetzt Selbstständige und habe das soweit so meine Konten. Ich habe vielleicht ein Rücklagen Konto und ich bin schon an dem Punkt, dass ich meine Umsatzsteuer zur Seite lege und meine Einkommenssteuer und vielleicht so ein bisschen Rücklagen bilde und so. Also ich habe das vielleicht so mit verschiedenen Konten. Habe ich auch schon irgendwo so was wie Playmoney oder irgendwas zurückgelegt, aber da stehe ich jetzt so und hab irgendwo aus den letzten Monaten und vielleicht Jahren so einen Puffer mir angespart. Aber mit dem weiß ich eigentlich gar nicht so richtig was anzufangen und sage, Na ja, den habe ich halt, aber der liegt da so. Was passiert denn dann? Was könnte ich dann sozusagen tun? Wo juckts dir in den Fingern? Eva Abert: Ja, das ist tatsächlich meine allerliebste Lieblingskonstellation, weil dann kann man schon was tun, dann kann man sogar ne ganze Menge tun. Das allererste, was wir tun, ist den Status Quo angucken. Gibt es vielleicht schon irgendwas? Hast du vielleicht irgendein Depot oder gibt es eine Wohnung, die dir gehört oder oder oder. Damit man das einfach ein bisschen mit berücksichtigen kann? Wenn wir den Status quo kennen, dann schauen wir als zweites tatsächlich, brauchst du einen gewissen Puffer, brauchst du quasi so ein gewisses Konto, auf dem Rücklagen da sind, falls irgendwas passiert, du irgendwie mal einen Monat überbrücken musst. Wenn das auch safe ist, dann geht das an das allerspannendste, dann geht es ans investieren. Und das ist auch total wichtig, dass man natürlich bei der individuellen Situation statt die heißt, wie lange kannst du dieses Geld investieren, wie viel Risiko bist du in der Lage und bereit zu tragen? Wie hoch ist deine Rendite Anforderung an das Geld, was du hier einsetzt? Und gibt es noch weitere Dinge, die für dich wichtig sind beim Investieren? Also diese ersten drei Sachen sind das sogenannte magische Dreieck der Geldanlage. Und gerade für Frauen ist aber ganz, ganz häufig noch ein sozialer oder nachhaltiger Aspekt wichtig, dass man sagt, wenn ich investiere, ich will nicht in der Waffenindustrie investieren, es gibt bestimmte Dinge, die möchte ich ausschließen. Das berücksichtigt man dann natürlich auch. Und dann sagt man, alles klar, es gibt verschiedene Geldanlagen, wir gucken uns die mal an und schauen, welche dieser Geldanlagen zu welchem Prozentsatz für dich individuell ein gutes Gesamtbild abgeben. Das ist gar nicht so einfach zu durchschauen am Anfang, weil man sagt, wie könnte denn jetzt mein Gefühl dazu sein? Ich kann das auch noch nicht so richtig überblicken, wenn das heißt, da ist mehr Risiko und das wenig Risiko, da darf man sich so Stück für Stück auch herantasten. Aber man muss halt mal irgendwo starten. Das heißt, man braucht erst mal, muss sich erst einmal bewusst werden, dass das Kriterien sind, die bei fast allen Geldanlagen unterschiedlich sind und sich auch selber fragen, was ist mir besonders wichtig? Ist eine Rendite wichtiger, als dass ich Risiko eingehen muss? Oder bin ich total risikoavers und es ist mir total wichtig, so wenig Risiko wie möglich einzugehen? Das muss man erst abklopfen und deswegen sieht dann jedes Investitionsportfolio auch völlig anders aus. In was für Assets wir reingehen und in welche wir auch nicht reingehen. Und ein Asset, mit dem ganz, ganz viele starten, weil du letzten Endes fast alle anderen Assets damit gut abbilden kannst, ist ein sogenanntes ETF Portfolio, wo man dann entweder mit einem Einmalbetrag oder mit einem Einmalbetrag und einem monatlichen Sparplan oder auch nur mit einem Sparplan Stück für Stück anfängt, Vermögen aufzubauen, indem man das einzahlt und in dem man es sich entwickeln lässt. Und ja, dass. Entschuldigung. Laura Roschewitz: Alles gut, mach weiter. Ich bin gespannt. Eva Abert: Ja, ETF steht für Exchange Tradeed Fund, was erst mal nichts anderes bedeutet als an der Börse handelbar steckt aber noch eine Menge mehr drin und ist ja so ein absolutes Basisinstrument für jemanden, der sagt: Ich habe eigentlich weder Zeit noch Lust, mich sehr intensiv zu kümmern. Ich habe aber verstanden, dass ein Mindestmaß an persönlicher Verantwortungsübernahme für das Thema wichtig ist und bin bereit, mich zu einem Mindestmaß damit zu beschäftigen. Dann ist das ein super Instrument. Alle anderen Instrumente, die zum Teil noch viel mehr Rendite bringen können, aber auch zum Teil mit viel mehr Risiko korreliert sind, benötigen einfach, dass man sagt okay, ich gehe jetzt auch mal wirklich selber mit rein, ich gucke mir das selber an. Ich verstehe so in etwa zumindest, was ich hier tue. Und ich kümmere mich dann auch um meine Investments. Beziehungsweise gibt es auch Ansätze, wo du eigentlich nichts machst, außer zu kaufen und zu halten. Aber bei den ETFs ist das auch im Speziellen so, dass du hier ein passives Investment hast, um das du dich auch selber nicht so aktiv kümmerst. Und wo einmal im Jahr das sogenannte Rebalancieren machst. Es also wirklich eine ganz einfache Anfängerstrategie. Wenn man nichts anderes tut, dann wäre das mal so ein erster Schritt. Laura Roschewitz: Und wenn ich jetzt sozusagen sage oh, das interessiert mich alles total, ähm, das was du da sagst, das ich habe das vielleicht schon mal so grob gehört, ich habe jetzt Lust, wirklich loszulegen. Das ich stelle mir auch vor, dass das ja wirklich auch so ein Lernweg ist, eine Lernkurve. Also das ist ja, ich bin jetzt zum Beispiel 34 Jahre alt. Ich habe mich noch nie damit beschäftigt. So richtig in der Schule lernen wir auch meistens relativ wenig zum Thema Finanzen und Vermögen selbst an der Uni. Also bei mir auf jeden Fall. Das heißt, was ist denn so ein Rahmen, in dem ich zum Beispiel mit dir zusammen das erlernen könnte? Was könnte ein Weg sein, wenn jetzt vielleicht die eine oder andere zuhört und sagt Mensch, das klingt cool, das will ich. Wie könnte das aussehen? Eva Abert: Ja, also was ich tatsächlich gar nicht mache, wo ich manchmal auch überlege, sollte ich das vielleicht machen, weil ich weiß, dass es eine unglaubliche Hilfe ist. Aber ich kriege es einfach zeitlich nicht unter. Ist das ich eins zu eins mit den Menschen zusammen, das ausarbeite, aber ich habe verschiedene Kurse, wo man einfach sich erst mal in der Theorie das alles selber anschauen und erarbeiten kann. Und dann gibt es gemeinsame Calls, in denen man das einfach besprechen kann, wo man dann seine Fragen stellen kann, wo man dann gucken kann, okay, in welche Richtung will ich losgehen? Und wenn es jemanden gibt, der sagt, okay, ich habe es in der Theorie jetzt verstanden, aber ich möchte gerne, dass jemand bei mir sitzt, wenn ich auf dieses Knöpfchen drücke und das, dass ich einfach wirklich noch mal engem eins zu eins begleitet werde, habe ich jetzt eine Kollegin, mit der ich da gemeinsam arbeite, die dann auch seit Jahren mit Menschen im eins zu eins arbeitet. Ja, wo wir wirklich sehr, sehr eng miteinander kooperieren, dann kann man das machen. Bei mir hat man auch immer nicht nur ein Thema, sondern wir gucken uns immer den ganzen Kuchen an und man kann dann trotzdem sagen, ich will jetzt aber nur dieses Tortenstück erst mal für mich aufbauen und kann dann entweder da vertiefend reingehen, aber bei mir ist es ganz wichtig, dass man nicht mit so einer Insellösung anfängt, sondern dass man erst mal weiß okay, was gehört da alles zu. Bei mir gehört auch immer das Thema Mindset mit dazu, dass der eine oder andere, hat auch schon mal gesagt, das ist aber ganz schön viel Mindset. Ja, ist auch ganz schön wichtig. Das darf man nicht unterschätzen. Aber wer da selber schon super stark ist, da gar kein Problem hat, der kann natürlich auch sofort bei den Investments loslegen und damit starten. Ja, und letzten Endes haben wir zum Thema Immobilien, zum Thema Einzelaktien und zum Thema Kryptowährungen noch Masterminds, wo man dann hinterher sagen kann okay, ich mag einfach noch weiter begleitet werden, ich mag da weiter rein, weil es alleine für mich jetzt doch ein bisschen schwierig ist, das zu machen. Aber da gibt es wirklich verschiedenste Pakete, ob man sagt, ich will jetzt da mit der Kollegin oder mit dem Kollegen noch mal eins zu eins reden. Oder ich will das ganze Paket oder ein Jahr reingehen. Am einfachsten einfach mal ein Gespräch buchen, sagen, ich stehe aktuell da. Das ist ungefähr das, womit ich arbeiten will. Ich kenn mich schon ein bisschen aus so, ich kenne mich gar nicht aus. Und dann kann man mal gucken, in welche Richtung es gehen kann, was Sinn macht und was passt. Laura Roschewitz: Mega spannend. Wir verlinken auf jeden Fall alle Möglichkeiten, mit dir verschiedene Wege einzuschlagen wieder in den Shownotes. Und vielleicht zum Abschluss hätte ich noch eine Frage, weil ich ja auch sehr, sehr viel mit dem Thema Angst, Ängste arbeite. Wenn jetzt jemand vielleicht zuhört und er oder sie denkt so, ja, eigentlich ist es ja schon wirklich spannend und vielleicht habe ich da auch ein bisschen Vermögen oder Rücklagen. Aber ich habe da Angst vor. Ich habe irgendwie diesen, Ich traue mich doch nicht oder vielleicht auch so Vorbehalte. Kannst du noch so ein Empowerment zum Ende, was würdest du jemandem sagen, die einfach an dem Moment gerade noch Angst hat? Ähm, ja dieses Thema Finanzen und Vermögensaufbau überhaupt anzupacken, an welchem Punkt auch immer. Eva Abert: Laura ich würde so gern eine halbe Stunde erzählen, weil es gibt ganz wichtige Sachen darüber zu sagen . Also ich meine, eine ganz, ganz wichtige Sache ist der beste Zeitpunkt, um damit anzufangen, liegt schon weit in der Vergangenheit. Du hast schon auf jede Menge Geld verzichtet, weil du es bisher noch nicht gemacht hast, was völlig okay ist, das solltest du mal wissen. Deswegen ist der Zweitbeste jetzt, das jetzt zu tun. Und bitte vergegenwärtige dir, wenn man Geld anlegt oder sagen wir mal anders, wenn man Geld nicht anlegt, haben wir jedes Jahr so etwas wie Inflation. Wir haben inzwischen sogar liebevoll genannte Verwahrentgelte, sogenannte Strafzinsen, die du auf das Kapital zahlst, wenn es an der Bank liegen lässt. Wir haben so was wie die Einlagensicherung. Ab 100.000 € pro Bank ist ein Vermögen ausfallgefährdet, wenn eine Bank in Schieflage kommt. Was heißt Ausfall gefährdet? Es kann aber weg sein. Das sind alles Dinge, die es eigentlich gar nicht zulassen, dass du dich selbst von deiner Angst, von den Möglichkeiten abschneiden lässt, so dass du mit deiner Angst mal ins Zwiegespräch gehen kannst, sagen kannst Liebe, Angst, ich weiß, du bist da, um es mir besser und leichter zu machen. Aber ehrlicherweise ist das hier kein guter Job, den du machst und ich möchte mich eigentlich nicht von dir davon abhalten lassen, diese Chancen für mich nutzen zu können, denn du sorgst dafür, dass Jahr für Jahr weniger Kaufkraft habe, dass das Geld, was ich zur Verfügung habe, Jahr für Jahr weniger wert ist. Und das ist kein guter Rat, den du mir hier gibst und die möchte ich eigentlich nicht weiter zuhören. Und jetzt möchte ich mich davon eigentlich gerne losmachen und man kann in Babyschritten starten. Du musst nicht sofort anfangen, im Kryptobereich unfassbare Risiken einzugehen. Man kann ganz klein starten und kann einfach Stück für Stück aufbauen. Und ich kann dir schon sagen, auch da wird es zu kleinen Fehlern kommen. Das ist völlig normal und das beste was man machen kann, ist einfach daraus lernen und es beim nächsten Mal bisschen besser zu machen und nicht sofort alles auf eine Karte zu setzen, sondern besonnen und Stück für Stück vorzugehen, so dass es in deinem Tempo, deiner Risikoausrichtung, deiner Strategie nach passen für dich aufbauen kannst. Bitte, bitte tu dir selber den Gefallen und lass deine Kaufkraft nicht von Jahr zu Jahr weniger werden. Im Moment ist die Inflation ein gutes Stück gestiegen und deine persönliche Inflation wird sehr wahrscheinlich noch ein deutliches Stück über der statistischen liegen. Die wirst du sehen. Das kann man alles umgehen, indem man anfängt. Und ich kann dir versprechen, es ist nicht so schwer. Es geht tatsächlich relativ einfach. Gerade so die ersten Schritte. Laura Roschewitz: Ja, toll, vielen Dank. Das ist einfach auch etwas, was wir hier im Podcast immer wieder mitgeben. Es gibt so so viele Bereiche, wo wir uns erst mal scheuen aus Angst, aus Unsicherheit oder weil es halt auch aus unserem Umfeld, unsere Familie, unsere Partner, Partnerinnen das nicht unterstützen oder sagen das ist doch irgendwie komisch und wir wollen euch hier wirklich empowern und ermutigen, in kleinen Schritten, so wie sie halt zu euch passen, voranzugehen, euch zu entwickeln und die Komfortzone zu vergrößern und dadurch eben ganz neue, ungeahnte Möglichkeiten zu entdecken. Und da können wir euch wirklich Eva nur absolut empfehlen. Schaut euch gerne mal auf ihrer Website um. Es gibt ganz, ganz viele Möglichkeiten. Wie ich am Anfang schon gesagt habe, es gibt noch das Thema Immobilien, es gibt noch so so viel mehr. Also da kann man sich locker mal einen Kaffee kochen und eine Stunde Zeit nehmen, um auf Evas Webseite sich umzuschauen. Und in dem Sinne. Liebe Eva, vielen Dank für das. Zeit und das Interview. Eva Abert: So, so.. Gerne. Danke, dass ich hier sein durfte. Und auch an euch. Ganz, ganz lieben Dank fürs Zuhören. Denkt daran, der beste Zeitpunkt, wenn ihr noch nicht gestartet seid, ist jetzt sofort loslegen damit. Laura Roschewitz: Genau. Jetzt sofort loslegen und wir hören uns in der nächsten Folge Moin um Neun wieder und ich wünsche euch erst mal einen tollen Tag und bis bald. Tschüss. Eva Abert: Tschüss.

  15. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Lilli Koisser im Interview darüber, warum Du Deinen Preis nicht als Stundensatz formulieren solltest, ob Dich die Finanzen Deiner Kund*innen etwas angehen und wie ihr Business sich in 8 Jahren verändert hat! Mit über 200 Blog-Artikeln, einem Podcast, einer Facebook Community mit über 5000 Mitgliedern und einer 4 Tage Woche ist Lilli Koisser für viele Selbstständige ein Vorbild. In diesem Interview sprechen wir über ihre Werte und unser Privilegien-Bewusstsein - was für eine spannende Folge! Webseite von Lilli: https://lillikoisser.at/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo, heute ist wieder Interviewtag und ich freue mich und ich bin ein bisschen aufgeregt, denn ich habe einen wunderbaren Gast, eine wunderbare Gästin und zwar Lilli Koisser. Herzlich willkommen! Lilli Koisser: Ja, vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich, dass ich dabei sein darf bei Moin um Neun in dieser Woche. Laura Roschewitz: Genau. Vielleicht hören wir schon so ein bisschen Lilli und ich komme nicht direkt aus derselben Gegend Europas. Ich würde mal sagen, Lilli ist deutlich weiter im Süden als ich angesiedelt oder als wir. Gretel und ich sind ja beide echte Fischköppe und Nordlichter. Du kannst gleich sehr gerne erst mal dich vorstellen, für alle, die dich nicht kennen sollten, was ich einen Skandal fände. Lilli Koisser ist, ähm ja ist wirklich eine Institution. Ich würde sagen, ich kenne dich schon wirklich seit ein paar Jahren. Ich bin schon seit langer Zeit in deiner Facebookgruppe. Ich habe schon oft Themen gegoogelt und bin auf deinen Blog gestoßen. Das heißt, es ist wirklich aufregend und wunderbar, dich heute hier bei uns im Podcast zu haben. Nichtsdestotrotz möchte ich dich einmal grob vorstellen mit meinen Worten. Du bist Personal und Business Coach und zeigst Menschen, wie sie mit einfacher und klarer Sprache erfolgreich Business betreiben können, weniger Akquise im klassischen Sinne machen müssen. Und das fand ich so schön. Hast einen Podcast rund um das Thema selbstbestimmte Selbstständigkeit. Lilli ist auf vielen Plattformen aufgestellt. Besonders bemerkenswert finde ich deinen Blog. Ich habe noch mal ein bisschen recherchiert. Soweit ich weiß, sind über 200 Blogartikel von dir selber entstanden plus unzählige Kundinnen Projekte. Und eben du hast diese wahnsinnig große Facebook Community, die nette Supportgruppe, gegründet. Das sind mittlerweile über 5000 Menschen drin. Wahnsinn. Und dann gibt es da einen tollen Podcast, der jetzt den super genialen Titel hat Pyjama Business. Liebe Lilli, stell dich doch gerne auch mal in deinen Worten vor. Wer bist du? Wo lebst du und was tust du? Lilli Koisser: Hm. Ja, erst mal danke für diese wahnsinnig coole Vorstellung. Wow. Ich freue mich sehr. Ja, ähm, ich bin aus Wien, wie man vielleicht hört. Also eigentlich aus Österreich. Angeblich hört man da auch noch Unterschiede, aber als Wiener sehr. Und ich habe eigentlich als Texterin begonnen, vor acht Jahren mit meiner Selbstständigkeit. Und heute bin ich Business Coachin für andere Freiberuflerinnen, also vor allem aus kreativen und sozialen Berufen. Auch andere Coaches oder Trainerinnen, Expertinnen, also alle Leute, die irgendwie sich am Business oder auch im Speziellen ein Online Business aufbauen wollen. Und ja, Suchmaschinenoptimierung war schon immer meins. Also ist es kein Zufall, dass so viele Blogartikel von mir bei Google finden kannst. Und das ist so ein bisschen die Grundlage von meiner Arbeit und meiner Methode. Also wie kann ich mein Angebot und meine Themen so aufbereiten, dass andere Menschen sie finden können, wenn sie online danach suchen? Also eben nicht dieses, ich laufe wem nach oder ich schicke wem eine Kaltakquise Sprachnachricht auf Instagram aufs Geratewohl und belästige Leute, sondern ich gehe ein bisschen mehr in die empfangende Position, sage ich mal und sage Hier habe ich was und wen es interessiert, der findet zu mir. Und genau das ist eben meine Methode. Magnetisches Marketing, habe ich die getauft und es geht eben schon um Website, Bloggen, Suchmaschinenoptimierung, aber auch um alles rundherum. Also eben Positionierung, Angebot, Zielgruppe, Preise. Und hintenraus dann auch Reichweite aufbauen. Also wie werde ich von mehr Menschen gefunden? Wie baue ich mir eine eigene Community auf? Und gerade jetzt im letzten Jahr kam auch viel dazu. Wie nutze ich dann auch meine Reichweite, meine Sichtbarkeit, meine Community, um vielleicht auch nicht nur immer mehr Umsatz und Gewinn anzuhäufen, sondern auch im positiven sozialen oder auch politischen Sinne meine Community zu beeinflussen. Ja. Laura Roschewitz: Das heißt, wenn ich dir so zuhöre, höre ich da auch starke Werte raus. Bei dir also auch ein sehr werteorientiertes Business, wenn ich es richtig raus höre. Also Gerechtigkeit, auch ein politisches Engagement als Unternehmerin oder Unternehmer. Wie ist es so entstanden? Also jetzt sehen dich ja ganz ganz viele Menschen und sehen wo riesen Facebook Community, Insta bist du auch super aktiv, Blog, Podcast. Du hast ja auch gesagt glaube ich, vor acht Jahren hast du angefangen, also vielleicht kannst du ja mal so einen kurzen Abriss geben, weil viele finde ich immer die starten, die vergleichen sich dann halt mit jemandem, der schon sehr weit ist und denken ach, ich muss jetzt auch gleich das alles können. Wie war das bei dir? Lilli Koisser: Es ist witzig, ich habe gerade einen Post eingeplant zu genau dem Thema, dass man sich, selbst wenn man startet, vielleicht nicht mit einer Person vergleichen sollte, die halt schon x Jahre weiter ist oder halt länger dabei ist. Bei mir hat es auch ganz klein und bescheiden angefangen mit einer Webseite. Das war noch so ein One Pager, also wo alles auf einer langen Scroll Seite zu sehen war. Das war so mal die allererste Version und mit ein paar Blogartikeln drauf, einer eigenen Facebookseite. Instagram habe ich damals noch gar nicht genutzt, beruflich. Ja, habe mir dann halt überall ein Profil angelegt, bei Twitter und Xing und LinkedIn und was es da alles gibt. Und ja, wenn ich halt was geteilt habe in meinem Blog oder auf Social Media, habe ich gemerkt, da kommt was zurück. Also das interessiert Leute, da habe ich irgendeinen Nerv getroffen oder irgendein Thema angesprochen, ähm, wo dann eine Resonanz kommt. Und das ist eigentlich auch das, was ich bis heute mache. Nur mein Angebot hat sich halt geändert. Also früher habe ich wirklich für Kundinnen getextet. Das hat auch begonnen bei größeren Unternehmen und Agenturen. Dann habe ich irgendwann sagt okay, ich hätte eigentlich mehr Lust, mit anderen Selbständigen zu arbeiten. Das hat sich dann dahin gewandelt. Und heute ist es wirklich so, dass ich, ähm, der früheren Version von mir selbst helfe, also der kreativen Freelancerin, die ihre Webseite bauen will. Oder nicht bauen, sondern texten. Ich bin keine Webdesignerin oder Programmiererin oder die sagt ja, was ist jetzt der richtige Stundensatz oder wie kann ich weniger Konflikte mit Kundinnen haben, also auch das ganze Kommunikationsthema, Sprachthema. Wie drücke ich was aus? Ähm. Kommt natürlich viel durch. Und genau das war so der Weg bis hierhin. Aber ja, 200 Blogartikel, wenn man das umrechnet auf acht Jahre, ist halt alle zwei, drei Wochen ein Blogartikel. Also es ist jetzt nicht unmöglich. Es ist einfach die Zeit, die die mir da in die Hände spielt. Und je mehr Content durch online hast, desto mehr kannst du den dann natürlich auch wieder verwerten. Also ich weiß heute genau, welche Themen gut ankommen, wenn ich was über Preise, Stundensätze, Umsatz oder so poste, dass das dann gut ankommt und dass das die Leute interessiert. Und wenn irgendeine Kundin eine Frage hat in 70, 80 % der Fälle, kann ich sagen schau, da habe ich schon ein Blogartikel dazu geschrieben. Die sagen immer, wie kannst du zu jeder Frage einfach einem Blogartikel parat haben? Aber ja, es summiert sich dann einfach mit der Zeit und dann auch dabei bleibt. Laura Roschewitz: Ja super spannend. In meinem Kopf explodieren schon die Klammern auf, wo ich irgendwelche Fragen und wo ich am liebsten einhaken würde. Wunderschön fand ich gerade die Formulierung, die du benutzt hast zum Thema. Ich bin heute sozusagen für mein früheres Selbst oder meine frühere Version die Ansprechpartnerin, weil ich erlebe das auch ganz viel in der Arbeit mit Gretel zusammen, dass wir häufig Kundinnen haben, die denken, sie müssten jetzt schon die Positionierung und dann darf sich das nie wieder verändern und du hattest ja wahrscheinlich vor acht Jahren auch nicht genau gewusst oder gedacht, dass du da heute stehst, wo du stehst, also dass das eben auch lebendiges Produkt ist, sozusagen das eigene Business. Lilli Koisser: Ja, da habe ich nun, da gab es noch keine Onlinekurse oder Mastermindgruppen, was ich halt heute exklusiv anbiete. Ich mache keine eins zu eins Dienstleistung mehr und vor acht Jahren habe ich geglaubt, ja, okay, ich schreibe es halt für immer für meine Kundinnen Texte. Also gerade in unserer Zeit heute, wo sich alles so schnell verändert und digitalisiert und neue Trends und neue Technologien aufkommen. Ich weiß jetzt auch noch nicht, was ich in acht Jahren machen werde, aber ich bin gespannt und neugierig. Laura Roschewitz: Wie schön. Du hast eben ja schon angesprochen. Mittlerweile hast du so einen Riecher entwickelt, welche Themen besonders gut ankommen, wenn du mal so die Top drei Themen oder so. Also ich habe ja jetzt schon ganz viel recherchiert, aber was würdest du sagen aus deiner Erfahrung? Was sind so die Themen, die bei echt vielen Gründerinnen, Starterinnen oder auch Unternehmerinnen gut ankommen oder die immer viel Aufmerksamkeit bringen? Lilli Koisser: Also das Topthema ist immer Geld Stundensatz, Umsatz. Ähm, was tun, wenn der Kunde nicht zahlt? Wie schreibt man eine Rechnung? Also das ist ganz viel mit so Angst und Unsicherheit auch oft besetzt, wo man einfach mal googelt, was ist jetzt ein richtiger Stundensatz oder wie kann ich auch bezahlt werden, während ich im Urlaub bin? Was kann ich da machen? Also wirklich alles, wo es halt um finanzielle Absicherung einfach geht und ich habe das Gefühl, Leute fragen sich oft so ist das jetzt die richtige Spanne oder darf ich das? Oder darf ich das also so immer auch vergleichen und schauen? Und ist das eh richtig, was ich machen soll in Bezug auf Geld? Ähm, wenn ich jetzt nach meinen Blogartikeln gehe, dann sind viel so Vorlagen oder Tools, also zum Beispiel meine Vorlage für die Über mich Seite. Ähm, wird sehr oft jeden Tag aufgerufen und auf Instagram sind es auch Geldthemen. Hauptsächlich. Ja. Hm. Laura Roschewitz: Ja. Du hast es auch eben schon beschrieben, dieses Thema Unsicherheit, Angst. Was darf ich eigentlich nehmen? Was bin ich wert? Was ist meine Leistung wert? Ich weiß auch, dass du einmal, ich glaube es ist ein Blogartikel und vermutlich auch einen Podcast neun Gründe, warum du deinen Preis nicht als Stundensatz kommunizieren solltest. Das fand ich sehr, sehr interessant. Das schaffen wir jetzt in der Kürze der Zeit nicht jeden Punkt. Wir werden das alles aber hier unter unserem Podcast auch noch mal verlinken zu deinem Blog, zu deiner Seite. Also es kommt noch mal alles hier rein, dass alle Interessierten gerne noch mal nachschauen können, welche Gründe, wenn du es mal so grob zusammenfasst, würdest du sagen sprechen dagegen, das eigene Angebot als Stundensatz zu formulieren? Lilli Koisser: Ja, also es ist wichtig und total okay, dass man für sich selbst den Stundensatz kennt, also dass man weiß, wenn ich x Euro pro Monat zum Leben brauche, dann sollte ich y Euro Umsatz machen. So viele Stunden pro Woche will ich arbeiten. Ähm, dann nehme ich nur die Hälfte, weil ich habe ja auch noch unbezahlte Arbeitszeit, also Buchhaltung, Marketing, Pipapo und dass man weiß, okay, unter dieser Grenze sollte ich nicht kommen beim Stundensatz. Aber ähm der Kunde muss meinen Stundensatz nicht kennen, weil das ist für mich eine interne Kennzahl, mit der ich meine Ressourcen, die ich aufwenden muss, um das Ergebnis zu liefern, berechnen kann. Ähm, aber der Kunde kauft ja nicht wirklich meine Zeit von mir, sondern er kauft ja ein Endergebnis. Also sei es jetzt ein suchmaschinenoptimierter Blogartikel oder eine Social Media Strategie oder dass er von A nach B kommt mit einem Coaching oder Mentoring. Und wenn man das versucht, so auf die Zeitstunde runterzubrechen, dann wird das dem erstens nicht gerecht und zweitens kreiert das ganz viel Konfliktpotenzial zwischen mir und dem Kunden, weil der Kunde natürlich weniger bezahlen. Das heißt, er will, dass ich schneller arbeite. Ich will natürlich gute Arbeit leisten und auch gut dafür bezahlt werden. Und ich will mehr Zeit mir eigentlich nehmen für das Projekt. Das heißt, ich bin dann automatisch in so einer Kampfposition und dann verleitet es den Kunden vielleicht zu hinterfragen Ja, warum brauchst du so lange dafür? Oder geht das nicht schneller? Oder kannst du nicht da eine Viertelstunde wegnehmen und so. Und dann wird immer nur über diese Zeit diskutiert. Aber die Zeit ist eigentlich nur der Einsatz, den ich bringe und der ganz viel transportiert. Diese Zeit transportiert mein Wissen, meine Erfahrungen, meine Weiterbildungen, meine Ausbildungen, irgendwelche tollen Talente oder Stärken oder eine ganz starke Intuition oder so. Ja, also das kann man ja alles nicht in Minuten messen. Und deswegen ist das eigentlich so eine ganz ungeschickte oder bordscherte, wie wir in Wien sagen, bitte um ein kreatives, eine kreative Leistung irgendwie messbar zu machen. Und ja, in dem Blogartikel sind noch ganz viel andere Argumente und Gründe drin. Und deswegen bin ich auch so ein Fan von Pauschalpreisen oder sogar von fixen Angeboten zu fixen Preisen. Also ein Angebot das für jeden Kunden gleich ist, dass ich immer wieder anbiete nur halt quasi auf den Kunden anpasse, natürlich. Aber wo zum Beispiel jeder Kunde den selben Fragebogen bekommt, dieselben Deliverables, also dasselbe Endergebnis dann übergeben bekommt und das hat einen Fixpreis. Und da weiß ich ungefähr, wie lange ich dafür brauche, wie viel Einsatz von mir dafür notwendig ist und ob das jetzt mal eine Stunde mehr oder weniger ist, ist eigentlich egal, weil das ist ja dann auch wieder das Thema. Der Kunde kann ja nix dafür, wenn ich mal einen schlechten Tag hab und doppelt solange brauche für meinen Text. Das wäre ja dann auch wieder unfair. Nur andersrum unfair. Ja genau. Also das war dann so mein Weg, auch als Texterin. Da hatte ich dann nur noch ein Websitepaket und ein Blogpaket und das war mein Angebot und fertig. Es gab keine individuell geschriebenen Angebote, keine Stundensatz irgendwas. Und das war auch das, worin ich wirklich gut war, was mir Spaß gemacht hat. Und natürlich, wenn du dasselbe Projekt x mal wiederholst mit verschiedenen Leuten, dann perfektionierst du ja auch den Prozess und das wird immer besser und immer besser und kumuliert sich immer mehr aus den Erfahrungen mit verschiedenen Kundinnen. Laura Roschewitz: Ja, und da hast du ja auch geschrieben, dass das ja eigentlich, wenn wir auf Stundenbasis abrechnen, uns dann als Unternehmerinnen auf die Füße fällt, weil wir letztendlich weniger Stunden brauchen je besser wir sind, je routinierter und dann rechnen wir weniger Stunden ab und letztendlich verdienen wir weniger, obwohl wir ja unsere Expertise, also das ist sozusagen eigentlich verkehrt herum ab Prozess. Das finde ich irgendwie mega mega spannend. Also für alle, die da noch mal tiefer eintauchen wollen, schaut wirklich unbedingt bei Lilly in dem Blog vorbei. Was ich so super spannend finde. Da hast du auch total inspirierende Dinge zu gesagt. Ist der Punkt, dass ja viele Kundinnen, Unternehmerinnen sagen "Ja, ich möchte aber, dass jeder sich mein Produkt leisten kann. Deswegen mache ich den Wert. Oder deswegen mache ich den Preis niedrig, damit das auch jeder bezahlen kann. Weil ich möchte niemanden ausschließen." Also unter so einem Sozialaspekt ankommen und sagen Ich möchte, dass das alle können. Und da finde ich, hast du eine unglaublich coole Podcastfolge zu aufgenommen mit dem Titel Die Finanzen deiner Kundinnen gehen dich nichts an, das hat sofort meine Aufmerksamkeit gefangen. Magst du da mal Einblick geben, wie du dazu gekommen bist zu der Aussage? Lilli Koisser: Ja, ähm, ich habe mal bei einer Onlinekonferenz so die Aussage gehört oder den Vergleich von Julia Roberts in Pretty Woman, wo sie in ihrem Outfit als Prostituierte in einer Edelboutique geht. Und eigentlich könnte sie es sich leisten, weil sie hat das Geld um dort einzukaufen, aber die Verkäuferinnen behandeln sie halt von oben herab. So was machst du hier und du kannst dir das eh nicht leisten. Und sie treffen halt Annahmen über sie oder über ihre finanzielle Situation. Und da besteht halt die Gefahr, dass wir das auch machen, also dass wir Leute irgendwie aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Aussehens oder so bevorteilen oder bevorurteilen oder diskriminieren. Andererseits habe ich jetzt gerade mit einer anderen Unternehmerin geredet über das Thema soziales Preismodell. Sie hat zum Beispiel das Modell, das ist Ricarda Kiel, dass sie drei verschiedene Kategorien anbietet, und die Leute können sich dann selbst einordnen in der Kategorie bin ich und ähm die Kategorien beinhalten zum Beispiel, wie viele Privilegien hast du oder wie sind deine Lebensumstände? Also, dass man schon schaut, dass jeder es sich leisten kann. Aber da ist zum Beispiel auch eine Ratenzahlung eine gute Möglichkeit da, dass man nicht alles sofort verlangt sozusagen. Und dass man sich überlegt, wie kann ich es jetzt schon zugänglich machen, auch wenn eine Person vielleicht nicht jetzt sofort den ganzen Preis aufbringen kann. Weil ich finde, bei aller Zugänglichkeit und so dürfen wir auch uns selbst nicht vergessen. Und gerade bei kreativen und sozialen Berufen und auch gerade bei Frauen war es immer eher die Gefahr, dass ich mich unterbezahle als überbezahle. Also die Leute, ich muss sagen, es ist zu viel, aber in den meisten Fällen ist es zu wenig, um gut leben zu können und auch für die eigene finanzielle Absicherung zu sorgen und auch für die eigene Familie oder die eigene Altersvorsorge und so. Da habe ich eh einen Post geteilt, auch auf Instagram. Wie eigentlich, wie verheerend die Situation eigentlich ist für Frauen, vor allem, wenn sie eben verheiratet sind oder kein eigenes Einkommen haben. Oder wenn sie Angehörige pflegen, dann ist das meist immer wegen Alter zwischen 30 und 50, wenn sie Teilzeit arbeiten etc. etc.. Also diese ganzen Abhängigkeiten vom Partner, vor allem Frauen sind von Altersarmut betroffen. Also wir dürfen halt auf uns selbst auch nicht vergessen. Also im besten Fall sind wir finanziell gut abgesichert und wir haben auch die Möglichkeiten, es unseren Kundinnen irgendwie zu ermöglichen, an das Angebot oder das Wissen zu kommen. Laura Roschewitz: Genau. Also da gehe ich auch immer so für, dass wir eher nicht unseren Kundinnen die Entscheidungen abnehmen, sozusagen, dass sie mich bevormunden auf eine Art, sondern in A. Das sagst du auch in vielen Podcasts und Posts, dass du ja auch kostenlosen Content kreiierst, wo schon ganz, ganz viele mit irre viel anfangen können, der ja wirklich einfach so for free ist und daneben den Kundinnen nicht die Entscheidung abzunehmen oder nicht aus der Angst heraus, dass es sich jemand nicht leisten kann. Es gibt Social Pricing, soziale Modelle, es gibt ja oder Stipendien. Hast du auch angenehm angesprochen in einem Podcast. Also das es gibt ja Wege und Möglichkeiten, aber das nicht auf alle zu münzen und was ich auch so einen wichtigen Punkt finde ist, dass wir Frauen ja, wenn wir gut verdienen, auch wieder investieren können in uns selbst, in unsere Kinder, in soziale Projekte, wohin auch immer. Also dann sind wir auch in der Lage zu gestalten. Lilli Koisser: Ja, so ist das. Laura Roschewitz: Ja total cool. Also ich merke schon, ich könnte mit dir jetzt glaube ich noch, ich finde es so wahnsinnig interessant. Einen Punkt muss ich noch kurz aufgreifen und du hast ja eben auch von das habe ich auch in deinem Blog und auch im Podcast schon gehört dieses Thema Privilegien Bewusstheit, dass wir uns wirklich in so einem sozialen Preismodell zum Beispiel nicht nur anhand von unserem Einkommen einschätzen und das habe ich jetzt wie gesagt bei dir schon mehrfach auch gelesen, das finde ich mega spannend. Vielleicht machen wir dazu nochmal eine Podcastfolge. Sich auch seiner Privilegien auf verschiedenen Ebenen bewusst zu sein. Wie bist du? Also ich habe ja vorhin auch schon gesagt, ich höre sehr starke Werte bei dir raus. Wie bist du dazu gekommen und was hat das vielleicht auch für einen Anteil in deinem Business? Lilli Koisser: Ja, also so richtig auf den Trichter gekommen, wie privilegiert ich eigentlich bin, bin ich erst 2020, also eben durch die Coronakrise und dann George Floyd und alles was passiert ist in der Welt im letzten Jahr. Ähm, glaub ich, dass das nicht nur mir so geht, dass es vielleicht viele so ein bisschen in die Selbstreflexion getrieben hat und habe mich das erste Mal so wirklich beschäftigt mit Sexismus, Rassismus, Ebolismus. Was da alles für Ismen. Und hab auch begonnen zu Online Workshops zu gehen, Accounts zu folgen, Betroffenen zuzuhören etc. Und ich muss sagen, gerade in dieser Online Business Blase Spiritualität, Persönlichkeitsentwicklung, Coaching da ist. Das sag ich jetzt mal verallgemeinernd eher wenig Privilegienbewusstsein vorhanden. Also es gibt doch den Spruch Vielleicht hast du es manifestiert, vielleicht ist es auch einfach weißes Privileg, also einfach dieses Wissen nicht jede Person kann alles erreichen oder nicht jede Person hat dieselben Ausgangs, dieselbe Ausgangssituation wie ich als eine weiße junge Frau in Österreich. Ja, ähm, da habe ich auch noch ganz, ganz viel zu lernen und ganz viel zu berücksichtigen. Und da bin ich gerade auf dem Weg. Ich glaube, es wäre gut, wenn man sich mehr Leute damit beschäftigen würden und wenn das vielleicht auch in der Selbstständigkeit und im Business irgendwo, hm Einzug halten würde, dass man darüber spricht. Laura Roschewitz: Ja, das finde ich mega wichtig. Und gerade in diesem Punkt auf Preissetzung zu sagen, Ja, ich setze meine Preise so, dass ich als Frau, als Unternehmerin davon gut leben kann. Und es gibt die Möglichkeit, jemandem, der wo wirklich das Geld, der der Grund ist oder eben jemand, der nicht so privilegiert ist, trotzdem den Zugang zu Wissen, zu Weiterentwicklung, zu Persönlichkeitsentwicklung usw. eben auch zu geben. Da arbeite ich auch mit verschiedenen Kundinnen zusammen, die das auch ermöglichen. Das geht. Wir sind ja zum Glück dann unsere eigene Chefin und können eben entscheiden über Stipendien oder verschiedene Dinge. Wen wir eben auch wenn wir mit wachen Augen durch die Gegend laufen, eben auch wer wirklich nicht die Möglichkeit hat und darauf wirklich dann sehr großzügig zu sein, wenn wir auf der anderen Seite eben gut für uns sorgen. Also ja, wie kann man denn mit dir zusammenarbeiten? So, noch mal zum Abschluss. Du hast schon so ein paar Sachen eingestreut. Was, wenn man dich jetzt total klasse findet? Wie? Also klar, wir haben schon gesagt Blog, Podcast, Facebookgruppe und Insta. Was gibt es für Möglichkeiten mit dir weiter zu gehen? Lilli Koisser: Ja, das sind meist so die Haupt Einstiegspunkte würde ich mal sagen, wo man sich mal ein bisschen informieren kann. Ähm, auf meiner Website gibt es zum Download einen Leitfaden für mein magnetisches Marketing, also welche Bereiche dazu gehören und welche Fragen man sich stellen kann und welche Fehler oft gemacht werden in den drei Phasen des magnetischen Marketings. Ich habe ein kostenloses Webinar, wo es nochmal tiefer um diese Themen geht. Da geht es um die drei größten Fehler bei der Kundengewinnung. Einer davon hat eben mit Suchmaschinenoptimierung und verschiedensten Vorurteilen dagegen zu tun. Und wer möchte, kann gerne in meinen Kunden Magnet Kurs kommen. Das ist so mein Hauptangebot zurzeit. Ich habe dann noch zwei kleinere Onlinekurse, die sich nur ums Bloggen oder nur um Social Media drehen. Und dann gibt es noch zweimal im Jahr meine Mastermind Gruppe mit zwölf Personen. Das ist dann sozusagen noch on top für die Umsetzung drei Monate lang, wo auch alles sein darf. Also alle Gefühle dürfen dort sein, Höhen und Tiefen werden besprochen. Genau das ist auch alles auf meiner Website dargestellt, was so die verschiedenen Möglichkeiten sind. Laura Roschewitz: Toll. Das werden wir alles hier verlinken. Und dann danke ich dir an der Stelle sehr für deine Zeit, für deine Impulse und Inspiration. Und wenn jemand noch Fragen hat, dann werden wir das direkt an dich weiterleiten. Und euch allen, die zugehört oder vielleicht auch zugeschaut haben, wünsche ich jetzt einen tollen Tag. Habt es gut. Und wenn ihr Fragen habt, dann kommentiert wie immer gerne und dir liebe Lilli vielen, vielen Dank für deine Zeit. Das war wunderbar. Lilli Koisser: Ich bedanke mich für deine Wertschätzung. Habe mich sehr wohlgefühlt. Vielen Dank. Lilli Koisser: Dankeschön. Machs gut. Ciao. Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie

  16. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In der heutigen Folge interviewt Gretel Stimm- & Confidence Coach Dr. Monika Hein und es ist schon jetzt eine meiner liebsten Folgen. Wir lernen, was das Stimm-Mischpult 🎛 ist, wie wir innere und äußere Stimme in Einklang ☯️ bringen und warum die Atmung Dreh- und Angelpunkt einer starken Stimme ist. Webseite von Monika: https://monikahein.de/ Spotify: So besiegst du massive Selbstzweifel: https://open.spotify.com/episode/6xOUyfUr6Ulq57Jzz5NZQf Soundcheck: https://subscribepage.io/soundcheck Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin um Neun. Wir sind wieder hier zu einer weiteren Folge vom Businessschnack mit normalerweise Laura und Gretel. Aber heute habe ich einen ganz wunderbaren Gast mir eingeladen und zwar ist das Dr. Monika Hein und sie ist Rednerin, Trainerin und Stimme. Monika, erzähl mal, was hat es damit auf sich? Dr. Monika Hein: Ah ja, Stimme sind wir am Ende alle, aber tatsächlich stehe ich für das Thema Stimme. Das heißt, ich begleite Menschen dabei, ihre Stimme auszubauen oder zu finden oder in ihren Besitz zu kriegen, sozusagen. Also Stimme ist für uns viele, also für viele von uns ein bisschen kryptisch. So, ich habe halt eine Stimme und die, die läuft wie sie läuft. Aber manchmal läuft sie eben nicht so optimal. Und dafür bin ich dann da, um Stimmen zu stärken. Gretel Niemeyer: Ja, ich finde das total faszinierend. Diese Woche geht es bei uns bei Moin um Neun ja um das Thema Ausstrahlung und da gibt es ja die körperliche Ausstrahlung. Wie halte ich mich, wie stehe ich usw. Und das hat ja wirklich alles Auswirkungen auf die Stimme, ob ich jetzt irgendwie so rumhänge oder gerade stehe. Du hast da dieses menschliche Stimmpult oder dieses Mischpult, stimmliche Mischpult so war es definiert. Kannst du das kurz mal erklären? Weil das fand ich wahnsinnig spannend. Dr. Monika Hein: Ja, also dadurch, dass die Stimme für viele so ein bisschen kryptisch ist, habe ich irgendwann gedacht okay, hey, hier muss irgendwie was Eingängiges her, hier muss was her, wo jeder ganz konkret weiß, was mache ich denn? Und was macht es für einen Effekt, wenn ich was tue? Jetzt hast du schon Körpersprache erwähnt. Der Körper ist unser Instrument und immer dann, wenn ich stark klingen will, sollte der Körper auch einigermaßen stark sein. Das heißt, ich brauche eine Körperachse, ich brauche eine Aktivität, ich brauche ein bisschen Muskelunterstützung für dieses ganz kleine Kästchen hier im Hals. Und letztlich denken wir immer, das ist hier, Stimme ist nur das. Aber für mich ist Körper ein ganz wichtiger Bestandteil, Körperaktivität und Stabilität. Das ist der erste Regler. Und diese Idee vom Mischpult ist tatsächlich, dass du alle Regler wie in der Musik auch betätigen kannst. Und du hast einen Effekt auf den Klang. Das heißt, wenn ich dich aufbaue und groß mache, habe ich schon einen Effekt, ohne dass ich viel machen muss, weil hier anfängt, alles Mögliche zu vibrieren. Und das heißt, wir nutzen unseren Körper wirklich als Instrument. Das ist der erste wichtige Regler und mit dem verbringe ich auch viel Zeit mit meinen Klientinnen und Klienten. Und dann geht es weiter zur Atmung. Das ist der zweite wichtige Regler, also die Atmung ist sozusagen die treibende Kraft. Wir sprechen auf dem Ausatem. Das ist vielen gar nicht so bewusst. Wir geben Luft ab und damit reden wir. Es geht nicht anders. Und wenn wir dann aufgeregt sind, dann atmen wir vielleicht in Räume in unserem Körper, wo es nicht so ganz günstig ist. Wir kennen alle so eine Schnappatmung, so ein schnelles, aufgeregtes Atmen, weil wir jetzt gerade vor einer großen Gruppe Menschen stehen oder die Situation vielleicht knifflig ist, weil jemand was Komisches gesagt hat. Dann fangen wir an, lustig zu atmen. Und diese, diese, ja, die Atmung, die kann man regulieren, Man kann sein Nervensystem damit regulieren und damit natürlich ganz, ganz massiv seine eigene Stimme. Und deswegen ist die Atmung der Regler zwei also wirklich noch mal zugehörig zum Körper natürlich, aber eine Basisfunktion für die Stimme und der Regler drei erst ist wirklich hier im Kehlkopf drinne. Also dass du wirklich weißt, okay, wenn meine Stimmlippen, die also die im Hals sind, entspannt sind, dann kann meine Stimme auch voll tönen. Wenn die verspannt sind, dann fange ich an rumzudrücken und dann produziere ich ne Menge komischen scharfen Klang und der ist halt super unangenehm für meine Kunden und Kundinnen zu hören. Von daher kann ich mich da selber regulieren und jeder von uns kann das. Und so geht es weiter. Es gibt insgesamt sieben Regler, die man bearbeiten kann und sehr, sehr konkret bearbeiten kann. Das heißt, wenn ich weiß, okay, ich spreche manchmal zu schnell, dann sind meine Regler zum Beispiel Regler vier, das ist die Aussprache und Regler fünf, das ist die Satzmelodie, also kürzere Sätze zu bauen zum Beispiel. Und das erfordert alles ein bisschen Aufmerksamkeit, Achtsamkeit. Ich muss erst mal kennenlernen, was mache ich überhaupt? Und das kann man mit diesem Mischpult total gut analysieren und dann durcharbeiten. Gretel Niemeyer: Ja, Wahnsinn, Du hast ja, also du hast ja auch auf deiner Seite stehen, so dass du dafür sorgst, dass Schluss ist mit verschüchternden Tönen. Schluss mit Ähm's, die ganze Zeit und Schluss mit dem Gefühl, immer zu leise zu sein. Und das fand ich auch wieder sehr interessant, weil gerade auch beim Thema Verkaufen, was ja so mein Thema ist, habe ich ganz oft, kriege ich ganz oft das Feedback so, na ja, ich weiß dann nicht so richtig, was ich sagen soll und ob das, ob das das wirklich wert ist. Und hm, ich habe das ja ganz schnell gemacht. Vielleicht, na ja, kann der andere das ja gar nicht so wertschätzen. Und oft ist es tatsächlich so, wie du sagst, es geht gar nicht darum, dass der andere das nicht wertschätzen kann, sondern dass wir selber diejenigen sind, die das Problem haben oder sind. Und da finde ich es ganz spannend, dass du ja auch mit dem Konzept der inneren und der äußeren Stimme arbeitest. Da gibt es diesen ganz wunderbaren Talk von dir auf Spotify. So besiegst du massive Selbstzweifel. Kann ich wirklich jedem Hörer, jeder Hörerin nur ans Herz legen, weil du da so eindrucksvoll dieses Zwiegespräch von innerer und äußerer Stimme ja auch einfach darstellst. Kannst du das noch mal erklären, was es damit auf sich hat? Dr. Monika Hein: Ja, in dem Talk rede ich über das Imposter-Phänomen. Ich glaube, das kennen viele von uns. Diese innere Stimme, die immer sagt das ist noch nicht genug und eigentlich kannst du auch gar nichts. Also diese massiven inneren Abwertungen, die wir so vornehmen, und ich glaube, viele von uns kennen das, dass wir irgendwie den Eindruck haben, das reicht irgendwie nie. Bevor ich jetzt die Stimme erhebe, muss es doch irgendwie reichen. Und ich habe damit auch lange zu tun gehabt und auch klar, so was geht ja nicht weg. Wir lernen, damit umzugehen und andere Strategien zu finden. Aber tatsächlich ist es schon so ein Phänomen, dass wenn du dein Instrument zum Klingen bringst, also wirklich starke Töne kreierst, dann ist das erst mal Schritt eins und ein wichtiger Schritt. Aber die innere Stimme, die sollte mitkommen und wir sollten uns dessen bewusst sein, weil wenn ich stark sprechen kann, aber meine innere Stimme sagt dauernd Na ja, also der ist ja nicht so super, dann wird das Ganze wenig nachhaltig. Das heißt, ich bin dann einfach laut, aber der Rest ist irgendwie nicht dabei. Und ich stehe sehr darauf zu sagen wir müssen ganzheitlich denken. Und Stimme ist für mich auch ein großer Teil Mindset und ein großer Teil Selbstmanagement. Also wie gesagt, einfach nur laut werden funktioniert halt nur bedingt. Wir machen gute Erfahrungen damit. Wir können damit auch Glaubenssätze aushebeln, weil wir lernen, wir sind nicht nur leise, sondern eben auch mal kräftig und voll mit unserer Stimme. Aber letztlich, wie gesagt, muss das Innere mitkommen und das Innere spricht letztlich durch die äußere Stimme, davon bin ich überzeugt. Gretel Niemeyer: Ja, es ist ja, in der Psychologie gibt es ja auch so dieses Konzept, dass du sagst, okay, du kannst deinem Körper auch ein bisschen was vorgaukeln oder deinem Gehirn was vorgaukeln und dadurch auch Selbstbewusstsein sozusagen aufbauen. Ganz lapsch gesagt gibt es ja auch den Satz Fake it until you make it. Du sagst jetzt aber in puncto Stimme ist das nur bedingt wahr. Also du kannst zwar im Außen selbstbewusst auftreten, aber du solltest es dir auch glauben. Ich kann mir vorstellen, dass es uns unheimlich viel Energie zieht. Oder wenn du nach außen so tust, als wärst du mega selbstbewusst und hättest Ahnung und dir aber im Inneren immer sagst "Oh Gott, jetzt hast du mir wieder eine Show hingelegt und das glaubt dir doch keiner. Morgen macht jemand das Licht an und alle werden sehen, dass du gar nichts kannst." Dr. Monika Hein: Ja, ja, also ich glaube schon, dass dieses fake it until you make it. Und es gibt ein wunderbares Buch von Richard Wiseman dieses "Machen nicht denken". Also es geht wirklich. Es gibt diesen Ansatz auch in der Psychologie zu sagen, ich verhalte mich als ob, der nennt das Als-Ob-Prinzip und man kann so sprechen als ob. Das ist kein Problem, das können wir alle lernen und das geht auch bis zu einem gewissen Grad. Und ich glaube auch, dass unser Inneres sich bedingt dadurch ändern lässt. Aber diese ganz massiven, tiefen Glaubenssätze, die wir so haben, die gehen davon halt nicht weg. Und wenn die immer noch da sind, und wenn die jede Coachingstunde, die wir geben oder jedes Verkaufsgespräch, das wir führen, immer noch so eine Stimme da ist, von na ja, der wird schon merken, das ist nicht so überzeugend oder der findet bestimmt jemand besseren oder was der Geier was. Also da sind wir, da müssen wir ehrlich sein zu uns selber. Wenn das der Fall ist, dann gilt es diese innere Stimme auch zu beachten, weil die von alleine nicht weggeht. Wir müssen die immer wieder mal anhören und auch mal gucken, was brauche ich jetzt gerade. Und die Strategien sind ganz häufig so, dass wir entweder dann ins over doing kommen, also so perfektionistisch werden und alles abgleichen, noch mal, noch mal und kommen überhaupt nicht ins Tun, weil wir alles absichern, damit bloß keiner mitkriegt, dass wir ja vielleicht doch nicht so super sind. Und das ist natürlich, da reiben wir uns auf und es kostet unfassbar viel Energie. Oder das Gegenteil davon ist under doing. Also ich mach halt nix, weil wenn ich nix mache, werde ich nicht sichtbar und dann kann mir auch nix passieren, weil dann bemerkt mich ja auch keiner. Und diese beiden Strategien, die sind halt beide nicht zielführend. Und natürlich ist es gut, wenn wir gründlich arbeiten. Es ist auch gut, wenn wir Dinge überprüfen, aber beides dann bis zum Exzess kommen wir nicht dazu, unsere Stimme zu erheben. Und deswegen ist es so wichtig, beides im Kopf zu haben. Ich lerne Stimmtechnik, aber ich wachse auch innerlich und sage Okay, guck mal, da ist der Kritiker wieder. Was mache ich mit dem jetzt? Gretel Niemeyer: Ja, ja, das ist es ganz super auch sich tatsächlich immer nochmal dieses innere Team vielleicht auch vor Augen zu rufen und zu sagen okay, da ist jetzt der innere Kritiker ist okay, du bist da, ich seh dich, ich fühl dich. Aber jetzt habe ich gerade keine Zeit für dich, sondern jetzt kümmere ich mich gerade um die selbstbewusste Business Person meiner selbst und wir kümmern uns später um das, was du da gerade zu Wort kommen möchtest. Dr. Monika Hein: Ja genau. Gretel Niemeyer: Und sag mal, du nutzt eine Methode, die lautstark Methode und ich habe gelesen, es ist eine Mischung aus Handwerk, Selbstempathie und Empathie. Was darf man sich darunter vorstellen? Dr. Monika Hein: Ja, also diese Mischung hat sich tatsächlich bewährt. Das ist im Prinzip das, was wir jetzt besprochen haben. Die lautstark Methode ist entstanden, schon vor vielen Jahren, als ich anfing, mit dem inneren Team zu arbeiten, also wirklich zu kreieren, zu gucken, wenn ich performe, was passiert da eigentlich in mir und was wer quatscht da mit mir rum? Und wenn wir uns dessen bewusst werden und eine Aufstellung wählen und auch Einflüsse wählen, die uns kraftvoll macht, ganz bewusst, dann wird die Stimme automatisch auch mit kraftvoll klingen. Und die Erfahrung mache ich mit meinen Klientinnen und Klienten immer wieder, dass wenn wir innerlich aufgeräumt sind mit dem inneren Team, das heißt selbst empathisch werden. Ich höre, was da los ist, ich nehm's auch ernst und ich höre meine Bedürfnisse und weiß aber, dass ich da auch diszipliniert sein darf. Weil natürlich ist es sehr verlockend zu sagen "na nee, ich mach es lieber nicht, weil dann kann auch nix passieren". Das ist unsere Komfortzone die, die da führt nix hin. Aber wenn ich hin höre und sage: Was befürchtest du denn? Was ist denn da los, wenn du sichtbar wirst? Was könnte im schlimmsten Fall passieren und was brauchst du dafür, damit du dich da safe fühlst? Das sind alles Schritte, die gemacht werden sollten. Das heißt, Selbstempathisch hinhören, ganz ehrlich sein und dann auch diszipliniert mit diesen Dingen umzugehen. Weil eine Sache ist zu wissen, ja, das wäre eigentlich gut für mich, ich müsste mal lauter werden, lauter in Anführungszeichen. Ich rede eigentlich immer lieber von Resonanz, aber ich müsste mal, funktioniert halt nicht. Also da machen wir es nicht. Und wenn wir es dann wirklich angehen, dann ist es eine andere Energie und dann ist es eine andere Arbeit. Und dafür muss ich das Innere erst mal hören. So, und die Empathie, die geht nach draußen. Also tatsächlich ist es immer etwas Ambivalentes. Stimme geht immer nach außen. Sowohl von der Resonanz, von der Schwingung her geht es nach innen, meine ich natürlich, einmal nach innen und dann nach außen. Und das heißt, ich höre nach innen rein und ich finde meine inneren Schwingungen, das ist der Prozess nach innen rein und nach außen den richtigen Ton zu treffen, erfordert auch Empathie. Das heißt, ich kann natürlich auch Leute kraftvoll sprechen lassen, wenn die nicht merken, wann ist denn das überhaupt dran? Wann ist es denn der richtige Ton? Bin ich jetzt um jeden Preis laut? Nee, lieber nicht. Wir haben so viele verschiedene Stimmpersönlichkeiten in uns und auch Stimmrollen. Es wäre total Quatsch, mit dem Liebsten am Strand irgendwie zu sagen "Haha, ich bin die Performerin im Herrn", der würde denken, was los jetzt Genau. Also wenn ich ganz eng bin mit jemandem, dann brauche ich jetzt nicht so eine Megastimme in dem Moment, dann kann ich auch mal leiser, da kann ich auch mal flöten, da kann ich alles Mögliche machen. Und das ist das Tolle bei der Stimme, dass wir flexibel sind und den richtigen Ton zu wählen erfordert, dass ich hin spüre. Was braucht der andere, was braucht die Situation? Sowohl im Job, Umfeld als auch privat zu gucken? Okay. Hm, höre ich mich gerade so, dass ich glaube, dass das die Situation gut gestaltet und das ist das Empathische daran. Und wenn das alles zusammenkommt, dann werden wir sehr klar und sehr authentisch. Und das ist halt ein Prozess, tatsächlich einerseits Kommunikation nach außen, andererseits nach innen. Gretel Niemeyer: Und sag mal, jetzt schwirrt mir schon die ganze Zeit ein Wort im Kopf und das ist eigentlich, weil ich kenn das von mir. Eigentlich spreche ich ganz gerne. Eigentlich bin ich auch ganz selbstbewusst. Eigentlich treffe ich oft die richtigen Töne, würde ich sagen. Und trotzdem, wenn ich zum Beispiel vor zwei Wochen einen Workshop habe, bei dem ich nicht so richtig weiß, was mich erwartet, wenn ich in eine Situation komme, die vielleicht ungewohnt ist, dann habe ich natürlich auch Lampenfieber. Ich bin aufgeregt. Ich merke, dass mein Gesicht vielleicht rot wird, dass mein Herz schneller schlägt und dann ist es super schwer, diese ganzen Sachen, die man eigentlich ja weiß, anzuwenden. Wie geht das? Wie macht man das? Dr. Monika Hein: Also da kommt das Handwerk uns zugute. Also wenn ich wirklich weiß, wie ich atmen kann, wenn ich weiß, wie ich mich halten kann, wenn ich weiß, wo meine Stimme am besten klingt, dann kann ich das einfach einsetzen in dem Moment. Tatsächlich einfach. Es geht einfach. Das ist kein Hexenwerk. Also Stimmtechnik ist etwas, was jeder Mensch lernen kann. Das heißt, in dem Moment, wo ich das merke, dann muss ich wieder selbstempathisch rein horchen, was passiert hier gerade? Oh, meine Stimme wackelt. Aha, es gibt noch diese optimale Sprech Stimmlage aha. So, und dann kann ich die einsetzen, obwohl ich aufgeregt bin, weil am Ende des Tages geht es ja keinem was an so, denn das ist so ein bisschen im Streit mit dem Wort authentisch, weil man immer denkt ja mei, das man kann doch ja alles zeigen und Verletzlichkeit ist auch zu einem gewissen Maße total gut und richtig. Wenn es mir aber schadet, in dem Moment, wo ich ein Ziel habe, wo ich mich gut präsentieren will, dann schadet mir diese Authentizität. Und dann stehe ich mehr auf das Wort selektiv-authentisch. Dann greife ich zur Technik und sage Okay, das ist jetzt gerade wichtig, dass ich sicher wirke, weil dies und das davon abhängt, weil sonst kann ich der Welt nicht dienen. Wenn ich jetzt meine Stimme nicht erhebe, werde ich nichts verändern. Und deswegen ist es immer eine Entscheidung, auch zu sagen okay, ich spüre das zwar, aber ich nutze jetzt eine Technik, damit das Ganze kraftvoller klingt, weil ich einen Fokus habe, weil ich ein Ziel habe. Und ja, das ist dann eine eigene Entscheidung, Handwerk zu nutzen. Wie gesagt, ist für jeden machbar. Und diese längerfristige Arbeit ist wirklich die Beschäftigung dann mit den inneren Stimmen. Gretel Niemeyer: Ja, ich finde das absolut legitim, weil es ist ja tatsächlich so, dass uns dann unsere eigene Aufregung oft einfach im Weg steht, dass wir unsere Professionalität irgendwie unterwandern und unterlaufen. Und wir müssten uns wahrscheinlich vorher auf diese Situation besser vorbereiten, um dann dieses Handwerk nutzen zu können. Weil wenn du in dem Moment sitzt und dir denkst, das kann doch nicht wahr sein, dass das jetzt schon wieder losgeht. Ich habe mich… Ich weiß das doch alles. Und dann ärgerst du dich und wäre du dich ärgerst, kommst du dann in so eine Spirale rein, die die ganze Sache nur noch schlimmer macht. Und das ist, wie du sagst, sehr ärgerlich, gerade wenn man eigentlich was zu sagen und zu geben hat. Und ja, das sehen wir bei unseren Coachies auch sehr, sehr oft. Deswegen letzte Frage Monika, wie kann man denn mit dir arbeiten? Was gibt es für Möglichkeiten an der Stimme zu arbeiten? Vielleicht auch digital online? Was bietest du da an? Dr. Monika Hein: Ich biete unterschiedliche Formate an, also tatsächlich Basisgruppen-Kurse. Die laufen jetzt gerade für das erste Halbjahr aus. Das heißt, die gibt es erst wieder im Herbst. Ich werde demnächst wahrscheinlich einen Kurs nur für Frauen starten und für Frauen diese inneren kritischen Stimmen. Das wird also eine Kombination sein aus Arbeit an der Stimme und mit der inneren Stimme. Das wird das nächste sein, was im Juni launchen wird. Also gerne auf meine Homepage immer mal gucken oder den Newsletter abonnieren, dann kriegt ihr alle Infos. Und ansonsten gibt es eins zu eins Packages. Also immer wenn man gerade was vor sich hat, vielleicht eine Präsentation, dann lohnt sich das wirklich, eins zu eins noch mal hinzugucken und vielleicht ein kleines Paket zu buchen, wo man sagt okay, ich probier es ganz gezielt und die längeren Programme, die eins zu eins, die sind immer wirklich für eine Transformation. Also wenn du tiefergehend arbeiten willst, dann lohnen sich die längerfristigen Programme, die eins zu eins oder Gruppenkurse. Also das ist immer eine Frage von dem Stand und dem Bedarf, den man gerade bei sich spürt. Und was ich gerade noch sagen wollte, weil du das gerade so schön beschrieben hast, wir haben ja tatsächlich Trigger, Situationen, die wir kennen, die wir immer mehr kennenlernen. Okay, wenn der und der im Raum ist, dann macht meine Stimme lustige Dinge. Oder wenn ich aufgeregt bin, weil mehr als fünf Leute im Raum sind, dann passiert das und das. Und ich habe ein Freebie auf meiner Homepage, wo du wirklich anfangen kannst, dich selber zu beobachten. Dafür brauchst du mich gar nicht. Das ist dann wirklich eine Möglichkeit selber zu gucken, Was sind denn meine Trigger, was sind die Situation und was passiert da? Wie kann ich so einen Bodyscan machen in dem Moment? Wie kann ich horchen? Was habe ich für einen Eindruck, wie klingt meine Stimme jetzt gerade? Und wenn du das schon weißt, das ist ein super Startpunkt zum Arbeiten und da weißt du genau Aha, für die Situation brauche ich mein Handwerk. Gretel Niemeyer: Super, dann werden wir dir auf jeden Fall oder wir werden hier unter den Talk auf jeden Fall diesen YouTube Talk verlinken, den ich so großartig finde. So besiegst du deine massiven Selbstzweifel und auch dein Freebie und sowieso deine Webseite. Ich kann es euch wirklich sehr ans Herz legen. Großartige Newsletter, großartige Themen und ja, tatsächlichen ein Thema, mit denen wir uns alle gerade als Selbstständige, aber auch in privaten Situationen auseinandersetzen sollten. Wie sprechen wir? Wie wirkt unsere Stimme? Ja, Monika, ich danke dir vielmals für deine Zeit, für diese tollen Einblicke und wünsch dir alles Gute! Ja, danke dir. Danke für die Einladung. Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie

  17. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge schnackt Gretel mit Malira Barbara Kopp. Malira glaubt an die Kraft des kleinen Wortes „JA“, sie bietet Meditationen als Morgenritual an und betreut eine wunderbare Naturkosmetikmarke - Akasha Sacred. Wie sie das alles unter einen Hut bringt, erzählt sie in dieser Folge #moinumneun Hier findest du mehr Infos zu „Sonnengeküsst - Meditation als Morgenritual“ http://frauimglueck.com/morgenroutine/ und hier mehr Informationen zu Akasha Sacred: https://akashasacred.eu Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Und ein paar Minuten nach um neun. Aber ich freue mich wahnsinnig, denn ich bin heute bei Moin um Neun, beim Businessschnack mit der lieben Malira. Mir geht das Herz auf, wenn ich dich sehe, weil du immer so strahlst. Malira, stell dich doch mal kurz selbst vor. Wer bist du? Was machst du? Malira Barbara Kopp: Ja, vielen Dank für die Einladung. Und schön, dass wir jetzt hier zusammen sind. Es freut mich sehr. Vielen Dank. Und ich bin Malira aus Münster und bin Mitinhaberin von Akasha Sacred, dieser wunderschönen, strahlenden Naturkosmetik, die hier hinter mir steht. Und ich bin ja die Frau im Glück mit Meditationen als Morgenritual. Und ja, es geht bei allem, was ich tue, bei mir rund um Schönheit, um Glücklichsein, um ja einfach ein schönes, gutes Leben führen. Gretel Niemeyer: Ja, ich finde das super, weil es bei dir alles so ineinander greift. Also auch wenn du gerade sagst, es geht um Schönheit, es geht bei dir ja wirklich vor allem um diese innere Schönheit, die so nach außen strahlt. Weil ich finde, Schönheit, da könnte man jetzt auch denken Naturkosmetik. Wir klatschen uns alle mal was ins Gesicht, aber eins nach dem anderen. Ich würde super gerne mal mit einer anfangen, die ich auf deiner Webseite gesehen habe. Da steht nämlich es geht dir vor allem um das, um die Power des kleinen Wörtchens "Ja". Und nun lernen wir ja im Business als Selbständige, dass es viel wichtiger ist, Nein zu sagen als Ja. Erklär mal, wie du das meinst. Malira Barbara Kopp: Also das Ja muss ja nicht bedeuten, dass ich alles annehme, alles tue, alles mitmache, sondern auch ein Nein ist eine Art Ja, nämlich ein Ja zu mir selbst, weil ich damit eine Grenze möglicherweise ziehe, weil ich damit aussortiere, weil ich mich damit positioniere. Und deswegen ist ja, ist eben auch das ein Ja für mich. Und vielleicht auch so mit der Idee, wenn ich ein Nein in mir aufkommen spüre, dass ich etwas eben nicht möchte, irgendetwas ablehne, dass ich mich dann frage okay, aber was ist denn der Aspekt des Ja's da drin? Was möchte ich denn stattdessen? Und es dann eben so zu wandeln und so aus einer Art Ablehnung in das Positive zu kommen, in das, was mich hebt, in das, worum es mir nämlich eigentlich in dem Moment geht. Denn in jedem Moment, wo ich ein Nein habe, steckt da eigentlich dahinter, auch etwas, was ich ja eigentlich steckt da dahinter das, um das es eigentlich geht. Gretel Niemeyer: Ja, vielleicht auch einfach was, was ich schützen möchte. Also oft ist es ja auch, man sagt ja, wie du sagst, ein Nein zu etwas ist auch ein Ja zu mir selbst. Also vielleicht möchte ich meinen Raum schützen, meine Zeit schützen, wie du sagst, meine Grenzen wahren usw. Und nun hast du ja dieses wunderbare Programm Sonnengeküsst Meditation als Morgenritual, in dem man wirklich über vier Wochen jeden Morgen mit dir meditiert und so auch schon kraftvoll in den Tag startet. Ich habe das im, wann war das Februar und im Februar selbst ab Januar/Februar genau selbst mitgemacht. Stimmt noch mit dem Weihnachtsbaum im Hintergrund usw.. Super schön, erzähl mal was zu Sonnengeküsst. Malira Barbara Kopp: Ja, Sonnengeküsst ist entstanden im letzten Jahr. Und wie du es schon gesagt hast es sind vier Wochen Meditation am Stück, geführte Meditation am Morgen und da kommt online eine wunderbare Frauenrunde zusammen, die ich dann mit guten Impulsen in den Tag schicke. Und es ist ja wie ich, wie ich auch in der Ankündigung unseres Gesprächs heute geschrieben habe, es ist ein totales Herzensprojekt von mir, weil das ja so einen Unterschied machen kann. Ähm, erstmal sich Zeit für sich selber zu nehmen. Sich erst mal zu spüren, bevor ich dann in den Tag hineingehe. Und Meditationen an sich, geführte Meditationen, die begleiten mich schon so ewig lange. Und ja, und jetzt findet das eben Ausdruck in diesem Gruppenprogramm. Gretel Niemeyer: Ich fand das großartig. Ich bin ja wie gesagt, jetzt im Januar/Februar das erste Mal da rein gesprungen. Ich hatte das Gefühl, da waren schon super viele Veteraninnen dabei, die das schon die zweite oder dritte Runde machen und die auch gleich angekündigt haben, jetzt im April wieder dabei zu sein. Erzähl doch noch mal, wann geht es da los? Wie geht es da los? Wie kann man dabei sein bei Sonnengeküsst? Malira Barbara Kopp: Genau. Also Anfang April startet es. Ich habe jetzt ehrlich gesagt nicht das Datum im Kopf. Haha. Ich habe jetzt ja auch keinen Kalender hängen. Also der erste Montag im April, da geht es los und das sind dann vier Wochen am Stück. Und ja, man kann dabei sein, indem man mich anschreibt oder über meine Webseite mich anschreibt. Und ja, wir werden eine tolle Zeit miteinander haben. Und ja, viele Impulse wird es darin geben für ja, sich mal anders zu betrachten, sich mal anders zu spüren, sich neu zu spüren. Ja. Gretel Niemeyer: Kann ich wie gesagt sehr empfehlen. Ich habe es auch unter diesen unter dieses Video gepackt, den Link zur Meditation und ansonsten wisst ihr ja auch wo ihr Malira findet und könnt euch da über alles nochmal informieren und es müsste tatsächlich der Montag nach Ostern sein. Also so der 5. April ungefähr. Malira Barbara Kopp: Ja. Gretel Niemeyer: Und jetzt hast du ja gesagt Sonnengeküsst ist so die eine, das eine Herzensprojekt. Ich habe sowieso das Gefühl, bei dir sind alles Herzensprojekte. Aber dann gibt es ja da noch Akasha Sacred und du sitzt da vor dieser wunderschön Wand. Akasha Sacred ist eine Naturkosmetik Marke, von der ich selbst auch schon zwei Produkte habe und schwer verliebt bin. Erzähl mal ein bisschen genauer, was bedeutet der Name? Was steht dahinter? Worum geht es euch? Malira Barbara Kopp: Ja, im Akasha Sacred sind zwei Teile, zwei Wörter Akasha. Akasha kommt aus dem Sanskrit und bedeutet ja Wissensbibliothek. Sanskrit ist eine uralte indische Sprache und die Symbolik dieses Wortes oder die Idee dieses Wortes ist, dass ja im Grunde alles, alles in uns liegt. So alles, alles was war, alles, was sein wird, alles was ist, liegt in mir und kann ich bergen, indem ich nach innen schaue, indem ich mich mit, mit mir, mit meinem göttlichen Wesen, mit meiner Seele verbinde, damit in Kontakt gehe und Sacred eben das, das Heilige, das Göttliche aus dem Englischen bezeichnet eben genau diesen Wert, den es hat, wenn wir uns mit uns selber beschäftigen und ähm, ja, diese diese Welt im Inneren entdecken, die so viel mehr sein kann als das, was man im ersten Moment so denkt. Gretel Niemeyer: Ja, und was ich so wunderbar finde bei euren Produkten, ich hab da ja diese Rosencreme und das ist ja nicht so, dass man sagt Och ja, hier komm, ich steh schnell auf putze schnell Zähne und währenddessen klatsche ich mir noch die Creme ins Gesicht und dann geht es mal los. Sondern, dass das tatsächlich manchmal auch der einzige bewusste Moment in meinem Tag ist, wo ich sag okay, Tür mal kurz zu, ich nehm diese Creme, ich reibe es mir ein, ich riech da noch mal dran und dann sind da zwei Minuten Mini Achtsamkeit, die ich mir so gönne und wo ich vielleicht noch mal so ein bisschen runterkommen ist das auch so eine Intention von euch, dass ihr sagt okay ihr wollt, ihr wollt so diese Verbindung schaffen von dem eigentlichen Produkt zu dem, was das auch mit einem machen kann? Malira Barbara Kopp: Ja genau. Also man kann sich richtig Zeit nehmen mit den Produkten, mit den Chakren Ölen, auch mit so einer Gesichts Wellness Session kann sich da richtig Zeit nehmen und was Gutes tun. Aber es sind eben auch diese kleinen Momente, die man sich damit schenken kann, wie du es so schön gesagt hast und so ein Mini Ritual der Achtsamkeit und damit schon direkt so einen Moment zu haben. Okay, ich mit mir hier präsent und das kann die Creme am Morgen sein, die man eben so bewusst aufträgt und sich einmal so bewusst berührt. Auch dieses Berühren mit der Idee Ja, ich berühre mich mit der Liebe meines Herzens, die Arme und die Hände als Verlängerung des Herzens und der eigenen Liebe. Oder man hat das Rosenblütenwasser am Schreibtisch stehen und kann sich zwischendurch oder auch nur Öl am Schreibtisch stehen und kann auch da sich zwischendurch so ein Impuls geben, mal kurz abzuschalten und mal kurz, ja, mich wieder zu fokussieren auf mich und mich selbst wieder in den Mittelpunkt dessen stellen, was ich tue. Gretel Niemeyer: Super schön. Aber sag mal, jetzt mal eine kleine fiese Frage. Nichtsdestotrotz bist du ja auch Unternehmerin und im Unternehmertum Selbstständigkeit. Du bist seit 15 Jahren Selbstständigkeit selbstständig. Da prasseln ja auch mal viele Dinge aufeinander. Nun hast du die Morgenmeditation als Produkt, sag ich mal, du hast Akasha Sacred, du hast auch noch andere Projekte am Start. Wie koordinierst du das alles und bleibst trotzdem in dieser Ruhe? Also weil ich kenne mich. Ich stehe manchmal morgens auf und denke mir so, alles gut. Das wird ein guter Tag. Heute machst du nur diese vier Sachen. Eine Stunde später ist die To Do Liste fünfmal so lang und ich denke nur so Ach verdammt. Und ich kann mir vorstellen, dass es natürlich auch bei dir so Momente gibt, wo es nicht immer. Also wenn man so eine Marke hat, die man ja auch bekannt machen möchte usw. und ihr seid ja wirklich international unterwegs, dann steckt da ja auch viel Arbeit dahinter. Also meine Frage wie machst du das zum Geier, um so geerdet zu bleiben? Oder gibt es da auch Momente, wo du es gar nicht bist? Malira Barbara Kopp: Das ist ja schön, dass das so wirkt. Und natürlich ist das Geheimrezept, dass ich all dies bei mir steht und ich mich damit jeden Tag umgebe und. Ja, also es ist eigentlich auch das, womit du am Anfang angefangen hast. Dieses Ja, dieses Ja zu dem Moment und das Annehmen dessen, was ist und in dem Moment dann zu spüren, was ist denn wesentlich. Und das ist etwas, was ich am Üben bin. Und ich weiß auch nicht, ob, ob da, ob man so was jemals abschließt. Aber das ist eben so eine… Ja so, so dieses Fahrwasser, in dem ich mich da bewege. Und dann kann es sein, dass das, was ich mir am Abend oder am Morgen überlegt habe, was es zu tun gibt, dann im nächsten Moment über den Haufen geschmissen wird, weil dann was anderes sich zeigt, was viel besser, viel größer, viel, ja viel mehr passt in dem Moment. Und ja, auch das hängt mit den Meditationen zusammen, die ich für mich selber schon ganz lange praktiziere. Also offen zu bleiben, offen zu bleiben, im Geist offen zu bleiben in der Wahrnehmung und die Dinge, die Dinge zu nehmen, die das Leben mir bringt, mir vor die Füße legt, die Geschenke zu nehmen und damit zu spielen. Gretel Niemeyer: Wunderbar. Damit möchte ich auch schon fast abschließen. Aber eine Sache finde ich doch noch ganz speziell bei Akasha. Und zwar euer Morgenritual sozusagen. Ich habe noch kein Unternehmen gefunden, das das so macht wie ihr. Erzähl doch mal ganz kurz, was das ist. Malira Barbara Kopp: Also jeden Morgen werden hier Kerzen angezündet im Flur. Das ist auch ja wie. Also wenn man es nur sehen so für sich sehen würde, ist das schon wie so ein kleiner Meditationsplatz auch. Da stehen auch unsere Blüten und Chakren Karten nebendran. Das ist so was ähnliches wie wie Krafttierkarten oder Tarotkarten. Mit der Karte für die Woche, die wir immer am Anfang der Woche gemeinsam im Team ziehen, als Ausrichtung, als gemeinsame Ausrichtung mit einer Weisheit, die da noch mit drin steckt. Und dann eben das Anzünden der Kerzen. Es sind zwei Kerzen mit ja, jeden Tag, auch so mit der Ausrichtung, so dass der Tag uns mit dem Besten beschenken möge. Und ja, und auch verbunden mit einem Segen hinaus in die Welt. Ja, das, dass die Menschen sich an ihre Schönheit erinnern und an ihre Liebe und das in ihr Leben bringen. Gretel Niemeyer: Wunderwunderschöne Abschlussworte. Und da habe ich gar nichts groß dazu zu fügen. Malira, ich danke dir vielmals, dass du bei meinem neuen war. Ich wünsche dir alles, alles Gute und bin sehr gespannt, wie es bei euch weitergeht. Und ja, ich freue mich einfach, das noch weiter zu verfolgen. Malira Barbara Kopp: Ich danke dir sehr herzlich. Es hat mir großen Spaß gemacht. Gretel Niemeyer: Super, tschüß. Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie

  18. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Retro-Folge haben wir Kerstin Mader aka die smarte Businesskomplizin zu Gast. Sie erzählt, wie sie es schafft, mit 3 Kids fokussiert zu arbeiten und stellt ihren Kurs „Glow Up Your Business“ vor. Kerstins Website: https://www.kerstinmader.de Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin um Neun. Willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Businessschnack. Heute nicht mit Gretel und Laura, sondern mit Gretel und der lieben Kerstin Mader. Kerstin ist die Smart Business Komplizin und ich freue mich super, dass sie heute gekommen ist in unsere Sendung. Denn das Thema ist ja Fokus. Und ich sage gleich vorneweg Kerstin hat drei Kids und ich habe mit zweien ja schon meine Sorgen mit dem Fokus. Deswegen freue ich mich auf deine Erkenntnisse zu dem Thema. Willkommen Kerstin. Kerstin Mader: Ja, guten Morgen und erst mal vielen Dank für die Einladung. Hab mich sehr gefreut. Genau. Gretel Niemeyer: Ja, sehr gern. Erzähl doch mal! Also ich finde ja den Namen Smarte Business Komplizin großartig. Was genau darf man sich darunter vorstellen? Kerstin Mader: Genau. Also die Business Komplizin ist im letzten Jahr entstanden, als ich gesagt habe, wie kann ich mich nennen? Ich bin eigentlich der Partner in Crime für meine Kundinnen. Ich stehe denen zur Seite. Ich bin, ähm, ja, mit Rat und Tag, wir Boxen ihre Strategien durch. Und wie kann man das nennen? Und dann habe ich über Partner in crime, hört sich jetzt irgendwie nicht so super an und dann haben wir überlegt, na dann packen wir es einfach ins Deutsche und dann ist die Komplizin entstanden und die Business Komplizin. Genau. Das heißt, der Name ist Programm. Gretel Niemeyer: Und was du bietest du deinen Kundinnen an, was machst du mit den? Kerstin Mader: Also im Prinzip das komplette Wohlfühlpaket. Das hätte ich. Wir gucken uns erst mal die Strategien an. Wo liegen die Probleme? Ich arbeite hauptsächlich mit Solo Unternehmerinnen. Das heißt, es geht auch ein bisschen in die beratene Technik Richtung, wie Selbstmanagement, Zeitmanagement, aber eben dann auch die technische Richtung bis hin zu Launches, also wirklich so das komplette Wunschpaket. Gretel Niemeyer: Super. Und ich habe mich natürlich im Vorfeld zu dieser zu diesem Interview mal durch deine Website gegraben, die ich übrigens großartig finde. Also Empfehlungen für alle, da mal vorbeizuschauen. Und was ich besonders geliebt habe, ist gleich am Anfang auf deine Über mich Seite stehen so Hashtags zu dir und ich fand das so geil, weil man liest sich das durch und hat das Gefühl ja ich auch. Ja ich auch. Jetzt kenne ich sie so ein bisschen. Also mal ein paar Hashtags einfach, die ich rausgesucht habe, Mom of three, Dorfkind bin ich bei dir, Metalheads, but first coffee und Yes, we can. Jetzt zeig mal die Tasse nochmal, die ist auch gut. Kerstin Mader: Meine drei Jungs. Gretel Niemeyer: Super, das bringt uns ja auch schon direkt zum Thema. Diese Woche steht bei uns bei Moin um neun unter dem Thema Fokus, weil wir festgestellt haben, dass viele Unternehmerinnen, gerade auch Solopreneurinnen, sagen okay, eines der großen Probleme, um dieses Jahr so richtig erfolgreich zu sein, ist, dass mir der Fokus fehlt, dass ich mich immer wieder ablenken lasse usw.. Wie stehst du denn zu dem Thema? Wie bringst du Fokus rein mit drei kleinen Jungs? Kerstin Mader: Also zum ersten, das Wichtigste für mich ist einfach, dass ich nicht zu viele Ziele habe. Also ich nehme jetzt mal den geschäftlichen Teil. Ich habe zwei Oberziele. Das ist einmal, was ich gerne an Umsatz machen möchte und dann auch noch mal meine E Mail Liste. Das sind diese zwei Fokusthemen, die ich dieses Jahr habe. Und daraus leite ich quasi einfach ab, was kann ich eben tun, um es am Ende des Jahres dort ankomme. Und das hilft mir total enorm, da auch einfach dran zu bleiben. Und ja, ich muss mich natürlich auch immer mal wieder geraderücken. Wir hatten ja gestern auch diese Fomogeschichte, dass man sich eben nicht von diesem Angebot oder diesem ablenkt, sondern einfach mal sagt: Nein, das was ich gerade habe, das reicht, um dahin zu kommen. Und ich brauche jetzt nicht noch mehr, genau, da muss ich mich dann, das ist dann glaub ich einfach so ein bisschen Disziplin. Und ansonsten mit den Jungs ist es halt ja im Moment natürlich durch Corona alles ein bisschen durcheinander, aber also für mich ist es halt so, dass ich quasi meinen Tag, ihren Tag angepasst habe. Das heißt, ich arbeite im Moment, weil gerade sehr, sehr viel ansteht, ganz früh morgens und spät abends. Aber ich hab dann dafür nachmittags einfach frei. Also es ist jetzt nicht so, dass ich jetzt 24 Stunden am Stück arbeite und ich glaube, wenn man das sich einfach mal bewusst macht, dass man ja diese Pause nachmittags hat, dann ist es auch gar nicht mehr so schlimm. Gretel Niemeyer: Ja, wenn man sich auch einfach so ein bisschen bewusst macht, wann kann ich gut arbeiten oder was ist jetzt einfach die Situation und das dann auch so akzeptiert. Das wird ja jetzt so nicht für immer sein, aber das ist jetzt einfach, it is what it is und das können wir dann halt jetzt nicht ändern. Kerstin Mader: Genau. Und dann halt nicht aber den Kopf in den Sand stecken, sondern zu gucken, wie kann ich mein Ziel trotzdem noch erreichen. Und ich glaube, dann fokussiert man sich automatisch, einfach weil man ja… Ich habe das Gefühl, wenn man so fremdbestimmt ist, dann hat man die wenige Zeit, die man eben zur Verfügung hat. Die nutzt man ganz anders, als wenn man den ganzen Tag in sich so reinleben kann und dann mal überlegt mach ich jetzt dies oder das, sondern du hast ja nur so ein bisschen und ich glaube, dann passiert es automatisch, das du viel fokussierter bist. Gretel Niemeyer: Ja, und ich finde es ganz cool, dass du auch gesagt hast also erstmal großartig deine Ziele, weil die ja beide sehr messbar sind, also sowohl Umsatz, also auch Email Liste, sich schön Ziele setzen und messen und dann ist es ja auch tatsächlich dieses Ding, wenn ich zwei Ziele habe oder von mir aus auch drei, dann kann ich halt jede Aktion, die reinkommt, jede auch FOMO Geschichte, die, die mich irgendwie so den Kopf drehen lässt, kann ich ja einfach noch mal überlegen, okay, zahlt das jetzt auf dieses Ziel ein? Wenn ich jetzt noch was weiß ich diesen Blogartikel schreibe, erhöht sich dann meine E Mail Liste? Erhöht sich dann mein Umsatz? Ja? Nein? Muss ich das machen? Muss ich an der und der Aktion teilnehmen? Ja, nein? Also echt super gut. Finde ich großartig. Kerstin Mader: Und auch vor allen Dingen brauche ich noch dieses oder jenes Programm, muss ich noch, das ist ja dann auch… Oh, da gibt es jetzt ein neues Bundel mit keine Ahnung, 225 neuen Kursen. Brauche ich das oder habe ich einfach noch mal die Inhalte anschauen. Habe ich das vielleicht schon? Bringt mir das jetzt wirklich in dem Fall weiter oder habe ich dann einfach nur mehr Stress am Ende? Gretel Niemeyer: Ja, ja, das stimmt. Kerstin Mader: Oder eine Karteleiche mehr. Gretel Niemeyer: Weil es gibt ja jetzt einfach auch viel. Ich bin sehr anfällig dafür, mir neue Yogakurse zu kaufen. Und eigentlich müsste ich nur mal die machen, die ich habe, weil ich habe wirklich genug. Und im Business ist es ganz genauso. Es gibt, wie du sagst, so viele tolle Bundels mit zigtausend coolen Talks und am Ende und zu einem unschlagbaren Preis. Und am Ende weiß man gar nicht, ob es einem was bringt. Was aber die Leute auf jeden Fall weiterbringen wird. Meiner Meinung nach ist dein großartiger neuer Kurs der dermnächst kommt. Meine ich wirklich ganz ernst. Der heißt Glow up your Business. Und was ich richtig cool finde ist, dass es halt so ein so ein holistisches Ding ist. Also es guckt so aus verschiedenen Perspektiven aufs Business drauf und gibt dann Impulse, aber auch wie du schreibst God Vibes. Erklär mal, was das für ein Knaller Kurs wird. Kerstin Mader: Genau. Also ähm, es wird nicht so dieses typische: Wir fangen jetzt montags mit neuen Aufgaben an und haben die bis zum Ende der Woche erledigt, sondern es wird wirklich so ein Miteinander. Also ich glaube … Der geht halt auch an Solounternehmerinnen logischerweise. Und die haben halt nicht die Zeit und auch vielleicht gar nicht die Lust, sich da in irgendwelche Sachen reinzuarbeiten, sondern es soll halt einfach wirklich leicht werden. Der Austausch soll im Fokus stehen und einfach so, dass sich so ein Commitment entwickelt, dass man sagt okay, wir packen wir's jetzt zusammen, wir verändern was. Jeder hat so sein eigenes Thema, was er gerne verändern möchte und wir gucken einfach, wie kriegen wir das hin und machen das dann in den vier Wochen dingfest. Genau. Gretel Niemeyer: Und erzähl doch mal, ich habe gesehen, du hast. Also ich finde schon, deine Module haben so super coole Namen, weil es ist ja nicht Modul Zielgruppe, Modul Weiß ich nicht, Modul Businessplan, Modul irgendwas, sondern eins heißt schon "Wir gucken wie du tickst", glaub ich. Oder irgendwie so. Kerstin Mader: Genau, weil ich bin auch der Meinung, wir Frauen ticken ein bisschen anders als Männer zumindest. Ähm, da geht es ja dann auch wirklich um den Zeitplan, wie die Woche so strukturiert ist, aber auch um die eigenen Zeiten. Also nicht jeder, wie wir es eben schon mal hatten, kann zu jeder Zeit gut arbeiten. Es gibt Leute, die können früh besser arbeiten, manche lieber später oder abends. Dann spielt der Zyklus auch eine große Rolle. Also es ist mit dem Zyklus ist schon auch so gemeint, wie es da steht. Im weiblichen Zyklus gibt es ja auch Hochs und Tiefs, dass man sich das einfach wirklich auch zunutze macht und dann eben gezielter auch einsetzen kann. Gretel Niemeyer: Super. Und der Kurs ist kostenlos. Warum? Kerstin Mader: Ja, das ist eine Betaversion und dafür suche ich auch gerne noch testfreudige Kandidatinnen, die einfach mal Lust haben, mit auf die Reise zu gehen und das einfach mal auszuprobieren. Genau. Ja, also drei Jungs habe ich, die sind sechs, drei und eins und sind eigentlich schon eine Aufgabe für sich. Ja, und genau. Was kann ich noch erzählen? Dorfkind habt ihr schon gehört. Also ich wohne in einem Mini Mini Mini kleinen Dorf. Wir haben hier mehr Pferde als Einwohner, aber es ist auch total schön, weil wir den Wald direkt vor der Tür haben und das ist einfach super entspannend, wenn man dann einfach mal zwischendurch eine Pause dort machen kann und einfach mal zur Ruhe kommt. Genau, sie ist gleich wieder da. Ich warte. Was kann ich euch denn noch erzählen? Habt ihr noch Fragen? Strand oder Berge? Das ist total schwer. Hm. Wir fahren in so hoffentlich wieder nach Dänemark dieses Jahr. Aber ich mag das Zillertal auch sehr gerne. Hund statt Katze. Morgens oder abends arbeiten? Hm. Ich würde theoretisch gerne morgens lieber arbeiten, aber ich schlafe auch gerne lange. Daher verstehe ich mir da oft selber im Weg. Gretel Niemeyer: Wir sind immer noch live. Kerstin Mader: Ja, ich hab mal ein bisschen… Gretel Niemeyer: Das ist großartig. Der Computer ist runter gefahren. Komplett einmal. Und trotzdem sind wir noch da. Gut, so ist das mit der Technik heutzutage. Aber du hast noch was von deinem Stream, von deinem Kurs erzählt. Kerstin Mader: Ich habe auch noch ein paar andere Sachen erzählt. Ich habe jetzt die Fragen, die entweder/oder's bekommen von der Laura. Gretel Niemeyer: Sommer oder Winter? Kerstin Mader: Kann ich auch Frühling sagen? Frühling ist meins! Gretel Niemeyer: Super cool. Ja. Danke, Laura, fürs Einspringen. Wie gesagt, mein Computer war weg. Ähm. Was ich nämlich eigentlich gerade sagen wollte, war, was ich richtig cool finde an deinem Kurs, ist, dass man den so mitgestalten kann, dass man den ja einfach. Also, dass genau das du ja den Kurs on the go entwickelst mit den Leuten und du zwar deine Module schon festgelegt hast, aber so richtig die Inhalte erst auch mit dem Feedback der Teilnehmerinnen füllen wirst. Das finde ich echt genial. Kerstin Mader: Genau den habe ich wirklich abgestimmt auf die einzelnen Teilnehmerinnen. Gretel Niemeyer: Sehr cool. Wann geht's los und wo kann man sich anmelden? Kerstin Mader: Am Montag. Man kann sich noch bis Sonntag ganz spät abends anmelden. Ähm, ja und den Link weiß nicht. Können wir den dann drunter posten? Am besten würde ich sagen. Gretel Niemeyer: Genau den posten wir überall. Das ist richtig cool. Ich habe letztes Jahr selbst so einen Kurs gegeben und das ist für diejenige, die den gibt, eine sehr intensive Geschichte. Aber was dann richtig cool ist, wenn man auch das Feedback kriegt und für euch, die da vielleicht dran teilnehmen, ist es halt auch eine super Sache, weil ihr den Kurs wirklich so mit Shaped also wirklich mitbestimmt. Genau in welche Richtung das geht, was ihr braucht, was ihr euch wünscht usw. Und den Kurs wird es dann später mal als so richtigen Kaufkurs geben. Also von daher nutzt die Chance jetzt, dass ihr mitmachen könnt. Und genau. Kerstin Mader: Ja, auf jeden Fall. Gretel Niemeyer: Hast du noch? Hast du noch zum Ende einen Business Life Hack, den du teilen kannst mit unseren Zuhörern? Du hast ja gesagt, du hast generell den einen oder anderen Business Life Hack, den du gerne mal teilst. Hast du noch was, was so in Richtung Fokus passt oder was du feststellst? Der kommt eigentlich immer besonders gut an, wenn du den teilst. Kerstin Mader: Was ich auch selber ganz oft nutze, gerade wenn es auch mal hier so hektisch ist wie im Moment, dass ich auch wirklich dann mal sage So, stopp, jetzt ist Pause. Egal wie groß die To Do Liste jetzt noch ist, wenn du so da dran hängst und und ich muss jetzt und dann bringt es halt nicht so viel, wenn man dann wirklich einfach mal, entweder geht man abends einfach mal früher ins Bett oder man geht jetzt wirklich einfach mal eine Stunde raus mit den Kindern mal ein bisschen spazieren und dann setzt man sich neu dran ist. Das bringt einfach unglaublich viel. Gretel Niemeyer: Ja, das stimmt. Das sagt man ja auch wieder im Yoga. Wenn du meinst, dass du am wenigsten Zeit dafür, brauchst du es am dringendsten und solltest es auf jeden Fall einschieben. Kerstin Mader: Ja, und selbst wenn es manchmal nur wirklich so fünf Minuten sind, wo man sich einfach mal eine Tasse Kaffee macht und sich ohne irgendwas irgendwelche Ablenkung hinsetzt oder mit den Kindern mal eine Runde Lego baut. Das ist übrigens auch sehr entspannend. Einfach, dass man mal den Kopf ausschaltet für einen Moment. Es hilft dann einfach wieder mit neuer Energie und fokussierter dran zu gehen. Gretel Niemeyer: Ja, sehr cool, das finde ich, ist ein super Abschlusswort. Ähm, das Thema Gelassenheit, glaube ich, sollten wir auch irgendwann mal aufgreifen, weil das war ja gerade wieder ein super, ein ein super Lifecase fürs Thema Gelassenheit. Kerstin, ich danke dir ganz viel, dass du da warst. Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Kurs. Ich habe ja gesagt, eigentlich ich will nicht mitmachen, weil ich mich fokussieren muss. Jetzt bin ich wieder sehr versucht, mich doch noch anzumelden, aber ich versuche mich zurückzuhalten. Mal sehen, ob es gelingt. Kerstin Mader: Die Türen sind offen. Gretel Niemeyer: Die Türen sind offen. Bis Sonntag. Genau. Meldet euch auf jeden Fall an, es wird eine richtig coole Geschichte. Ja, ihr Lieben da draußen euch einen wunderschönen, möglichst technikfailfreien Tag, Kerstin dir auch einen wunderschönen Tag. Kerstin Mader: Und ich danke dir. Gretel Niemeyer: Bis bald, Tschüß. Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie

  19. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Unser Gast ist heute Ulli Anderwald, Marketingexpertin aus Graz in Österreich. Sie verrät, warum Marketing auch einfach und clever geht und was sie selbst tut, um motiviert zu bleiben. Website Ulli: https://www.blau-pause.at/ulli-anderwald/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Ja. Moin um Neun. Einen wunderschönen guten Morgen. Nach da draußen und einen noch wunderschöneren guten Morgen an Ulli, unsere Marketing Expertin aus Graz in Österreich. Hallo. Ulli Anderwald: Ja, Guten Morgen aus dem Süden. Bin ganz aufgeregt, weil ich da in der Morning Show zu Gast sein kann. Quasi Premiere für mich. Gretel Niemeyer: Ja, das du so früh aufstehen musst oder das du in einer Morning Show bist? Ulli Anderwald: Ne, um die Zeit bin ich meistens wirklich schon am arbeiten. Aber so früh schon gleich eine Morning Show, habe auch gleich länger im Bad gebraucht heute. Gretel Niemeyer: Wunderbar. So soll es sein. Erzähl mal! Ich finde schon dein Slogan super cool, dieses Marketing. Einfach und clever. Weil wenn ich an Marketing denke, dann denke ich an so viele Themen, dass es mich oft schon total erschlägt und ich wieder wie das Reh im Scheinwerferlicht stehe und erst mal gar nichts mache. Wie bist du dazu gekommen zu sagen Marketing einfach und clever. Ulli Anderwald: Ich bin dazugekommen, wo ich einfach vermehrt gesehen hab, dass vor allem kleinere Unternehmen eben zu kompliziert denken, ja, sich da vielleicht auch auf Agenturen verlassen oder glauben, sie brauchen welche. Und dass du schon recht viel erreichen kannst, wenn du einfach deine Marketing Basics richtig einstellst. Und das sind ganz simple Dinge wie, habe ich die Möglichkeiten, die zum Beispiel die Social Media Profile bieten, ordentlich nutzen? Ja, tun ganz viele immer noch nicht. Die Website zumindest in der Basis dafür zu optimieren, dass die Kunden dich finden und du nicht immer die Kunden suchen musst. Und diese Sachen gehen leichter als man denkt. Und drum ist das Marketing einfach und clever entstanden. Gretel Niemeyer: Cool. Ja, du hast ja auch eine Facebookgruppe, in der du immer Tipps gibst usw. Finde ich super, super spannend. Und dann ich leite direkt mal darauf über, hast du aber gesagt, dieses Jahr, du bietest einen Club an für Leute, weil du festgestellt hast, dass so ganz viele ganz viel wissen, ganz viel Marketingtipps reingibst und die Leute es trotzdem nicht machen. Erzähl mal, was hat es mit deinem Marketingclub auf sich und was hat es auch mit Motivation zu tun? Weil diese Woche haben wir die Motivationswoche bei Moin um Neun. Ulli Anderwald: Genau, genau. Und ich glaub, da können wir wirklich den Bezug auch ganz gut schließen. Es hat sehr viel mit Motivation zu tun, weil ich glaub wir alle, die wir einfach unsere eigenen Chefs sind und Unternehmer und Unternehmerinnen sind wir wissen an sehr also für… Um motiviert zu bleiben und auch um dranzubleiben, musst du einfach klare Ziele vor Augen haben. Und meistens ist es ja so, man startet ins Jahr hinein, hat ganz großartige Pläne, hat Ziele gemacht, und Ende Januar ist schon fast nichts mehr davon übrig bzw. man verzettelt sich ja. Man hat dann entweder schon wieder was anderes zu tun und dann verliert man halt diese Ziele außer Augen und bleibt nicht dran und die Motivation geht verloren. Und auch aus diesem Grund und weil ich meine Tipps lieber denjenigen gebe, die auch wirklich was damit machen und nicht denen, die einfach nur gratis alles konsumieren, was ihnen über den Weg kommt, habe ich diesen Marketing Erfolgsclub gegründet, wo es eigentlich nur darum geht, dass wir gemeinsam schauen, wo wollen wir hin, wie erreichen wir die Ziele und wie können wir das möglichst gut erreichen und motivieren uns natürlich auch gegenseitig. Wer genau solche Netzwerke wie ihr, Du und Laura sie auch anbieten oder in den Programmen, die leben ganz viel von der Motivation oder sind ein paar Leute drinne, die super Gas geben und dann werden die anderen motiviert ebenfalls mitzumachen. Und das ist immer die beste Konstellation. Gretel Niemeyer: Ja, und ich muss auch sagen, da kann ich mich direkt selbst so an die Nase fassen, weil ich habe jetzt auch seit anderthalb Wochen eine Webseite. Ich hatte mit den eins zu eins Coaching und hatte so viele Pläne, was ich da schon alles umsetzen und ändern möchte. Und original habe ich gar nichts gemacht bisher. Aber das ist ja auch einer der Gründe, warum ich auch mit in deinem Erfolgsclub bin, weil ich einfach sage okay, es gibt vielleicht auch so Themen und SEO ist für mich so ein Thema zum Beispiel oder auch meine, meine Social Media Profile noch mal anzupacken. Ich weiß schon, ich könnte das irgendwann machen. Ich müsste mir nur diese Stunde oder zwei oder drei mal Zeit nehmen und man macht es ja aber nicht. Und dann ist ein halbes Jahr vergangen und man ärgert sich eigentlich richtig, dass man das nicht angepackt hat. Von daher bin ich sehr, sehr glücklich, in deinem Erfolgsclub auch mit dabei zu sein. Und ich finde, dass du bei diesem Clubkonzept auch dein Claim Marketing einfach und clever war auch wieder lebst. Weil man würde ja erstmal denken okay, so ein Club für sechs Monate, das kostet einiges und das stimmt ja überhaupt nicht. Erzähl mal von deinem Wochenpreiskonzept. Also das hat mich total überzeugt, ehrlich gesagt. Ulli Anderwald: Ja genau. Also eben, die Inhalte sind ja zum Teil auch schon vorhanden. Es gibt Inhalt, natürlich noch zusätzliche Tipps und alle zwei Wochen halt so eine Fragestunde in der Gruppe auch. Und ich gebe ja eigentlich relativ viel kostenfrei weiter und darum habe ich mir gedacht, biete da etwas an, was einfach einen so vernünftigen Preis hat, dass es sich eigentlich jeder leisten könnte. Und ich glaube, 11,50 € pro Woche für Marketing auszugeben, das sollte für jeden drin sein. Wer sich das nicht leisten kann, da passt irgendwas nicht. Also das verschießt du, diese 300 €, die es dann in Summe sind, die verschießt du mit einer Facebook Ad, also ratzfatz quasi, und hast wahrscheinlich nix erreicht. Drum ist es der Preis und und ja, es ist jetzt auch ein Versuch. Ich starte dies das erste Mal, aber ich bin schon gespannt, wie gut dann die Umsetzung dann auch sein wird bei den einzelnen Mitgliedern. Gretel Niemeyer: Da sehe ich mich wie gesagt, mich hast du schon allein mit dem Excel Sheet eingefangen, wo man eintragen muss, wo man jetzt steht und wo man dann stehen möchte usw.. Genau, Anmeldung geht noch bis übermorgen, wenn ich mich nicht irre. Ulli Anderwald: Genau, ich habe bis zum 22. lass ich's noch offen. Und ja, also du bist ja eh super Beispiel, weil du startest ja auch eben gemeinsam mit Laura mit eurem Projekt seid. Ihr seid jetzt wirklich dran, das einfach auszuweiten und das musst du mit Strategie machen. Du kannst nicht irgendwie in Schönheit sterben und warten, bis jemand dich findet oder jemand zu dir kommt, sondern du musst es aktiv angehen und das macht ihr ja. Und ich bin ja gespannt, wie schnell ihr dann auch wachsen werdet. Ich habe zum Beispiel mir vorgenommen, dass ich für Linkedin jetzt da zehn Empfehlungen haben möchte. Ich habe gestern in einer halben Stunde mal meine Kunden angeschrieben. Ich habe innerhalb von einer Stunde bereits drei Empfehlungen gehabt und zwei weitere haben das noch zugesagt. Also es geht oft wirklich leichter als man denkt. Man muss einfach nur machen, Wissen wie. Gretel Niemeyer: Also über den Schatten springen. Gretel Niemeyer: Machen, genau. Und dann quasi dann kommst du einfach besser voran mit der Sichtbarkeit. Aber wenn du es aufschiebst, bist du halt dann erst in einem halben Jahr an der gleichen Stelle wie jetzt und dann erst dran, sichtbarer zu werden. Und du kannst in der Zwischenzeit viel einsammeln. Gretel Niemeyer: Und sag mal, wie machst du das denn? Also du hast ja im letzten Jahr, seit ich dich kenne, viele verschiedene Formate gehabt und gelauncht, den Adventkalender, einen Sichtbarkeitskurs, der jetzt auch demnächst wieder kommt. Du hast das SEO Bootcamp, das sind ja sehr unterschiedliche und sehr unterschiedliche Bereiche und ich werde jetzt auch die Hälfte vergessen haben, weil du einfach sehr, sehr viel dir immer einfallen lässt und umsetzt. Wie motivierst du dich denn, immer weiter zu laufen und wie motivierst du dich denn auch, wenn zum Beispiel mal was nicht so gut funktioniert, dann wieder aufzustehen, den Staub abzuklopfen und wieder loszugehen? Was hast du da für ein Tipp für die Leute? Ulli Anderwald: Ja, also ich habe vor allem in dem Jahr, das wir alle hinter uns haben, hat es noch einmal ganz, ganz neue Bedeutung bekommen, weil ich Anfang des letzten Jahres, bevor Corona kam, quasi ausgebucht. Ja, ich hätte ja zusätzlich fast gar nichts mehr machen müssen, auch keine neuen Programme erfinden. Dann kam Corona. Ja, die Situation hat sich geändert und dann hast du natürlich quasi noch einen Gang zulegen müssen und das ist ganz gut geglückt. Und dadurch, dass ich sowieso schon auf Online Business ausgerichtet war, hat mir das auch wirklich geholfen, dass das Jahr dann keine Katastrophe geworden ist, sondern eigentlich trotzdem mein bestes Jahr. Und das ist halt dann die Motivation plus das Feedback, das man kriegt also erstmalig dieses Mastercoaching angeboten. Die drei Teilnehmerinnen waren wirklich begeistert und auch wenn es bei mir verschiedene Angebote sind, ist es im Prinzip echt ein Thema. Und zwar das Thema: Wie wirst du sichtbarer, dass dich die Kunden finden, dass du mehr Kunden kriegst? Und da hast du im Prinzip die großen Säulen Social Media und Webseite und da gibt es viele Möglichkeiten, da auch daran zu arbeiten. Gretel Niemeyer: Und du sagst sozusagen okay, wenn auch mal was nicht so läuft. Du hast ja gesagt, dass du dich dann trotzdem auf das überragend gute Feedback einfach von diesen Teilnehmerinnen, die du hattest, fokussiert hast. Also das ist, dass du sozusagen in dem Moment, wo es vielleicht auch schwierig ist, nicht guckst, was alles nicht läuft, sondern guckst, was ist denn gut gelaufen und wo habe ich denn gutes Feedback gekriegt und darauf basierend dann weiter machst oder. Ulli Anderwald: Genau, absolut und ich habe was jeder sollte. Und das ist jetzt zum Beispiel in meiner Planvorlage auch gleich quasi mit drinnen als Tipp gleich mitschreiben was in diesem Jahr gut läuft, weil man vergisst solche Sachen und wenn du dann wirklich, also du hast dir wahrscheinlich auch diesen Jahresrückblog gemacht, oder? Also den habe ich nicht gemacht, weil da habe ich keine Zeit gehabt. Ja, aber wirklich sich vor Augen führen, was man doch alles erreicht hat. Und das ist oft gar nicht so wenig, nur man vergisst es. Ja und das ist das was dann, wo du dir selber die Motivation auch wieder holen kannst. Gretel Niemeyer: Ja, ja, das ist ja ähnlich auch wie mit so Bewertungen oder Kritiken, die man schreibt. Das kennst du ja sicherlich auch. Man schreibt in der Regel keine Kritik zu irgendwas, einem Essen, einem Buch, einem Restaurant, egal was. Wenn man so in der Mittelkategorie ist zwischen drei und acht Punkten, sondern man schreibt wenn es richtig, richtig gut ist oder man schreibt, wenn man richtig richtig aufgeregt ist. Und die meisten leider, wenn sie richtig sauer sind. Und man sagt ja auch so über den Daumen gepeilt, dass es nachher wieder acht gute Reviews braucht, um einen schlechten gut zu machen. Und vielleicht ist es wirklich ein guter Tipp, mal zu sagen Hey, setz dich doch mal hin, du musst es ja gar nicht auf Tagesbasis machen. Setzt dich vielleicht Ende des Monats hin und schreib mal auf, was war denn diesen Monat gut und was war schlecht? Und dann musst du es auch gar nicht immer so himmelhoch jauchzend gut machen. Ich habe einen 100.000 € Launch hingelegt, sondern vielleicht auch mal, sich darin zu üben mit den kleineren Sachen, einem sehr guten Feedback oder einfach ja einem kleineren Launch oder so. Zufrieden zu sein und glücklich zu sein, dass das schon mal helfen kann. Ulli Anderwald: Genau, genau. Auf jeden Fall. Also das ist das. Also wenn man sich dafür entscheidet, Unternehmer zu sein, ja, dann hast du sowieso immer diese Up und Downs. Mir hilft, dass ich sowieso ein prinzipiell positiv eingestellter Mensch bin. Es braucht wirklich viel, dass es mir die Laune komplett umhaut oder ich irgendwie gar kein Licht mehr am Ende des Tunnels sehe. Und oft ist es aber wirklich nur Tagesverfassung, das heißt du schläfst drüber, hast dann irgendwie ein neue Ideen und Ideen habe hier immer hunderte und dann geht es einfach wirklich dran. Das ist auch okay, wenn das nicht so ganz funktioniert hat oder noch nicht funktioniert, schaue ich nochmal und verändere etwas. Und ganz wichtig ist meiner Meinung nach auch wirklich immer Feedback von den Kunden zu holen. Also zum einen ist es leichter als gedacht, wirklich Empfehlungen zu kriegen. Du musst einfach nicht drauf warten, dass jemand kommt und sagt: darf ich dich bitte empfehlen. Ja, wird auch passieren, aber wird selten passieren. Aber ähm, also meistens kriegst du das total easy. Ja, selbst einem Kunden von mir, der macht Fotoworkshops und dem habe ich gesagt, hol dir Referenzen, weil wenn die Leute lesen, das so und so viele sagen, das ist super, dann glauben die dir, dass es natürlich eher. Dann ging er auf sie zu und hat dann gesagt Du Uli, ich 9 Leute jetzt mal gefragt und sieben haben sofort Ja gesagt. Und dann habe ich gesagt: Ja, so einfach kann sein. Ja, aber viele machen es einfach nicht. Ja. Gretel Niemeyer: Ja, finde ich super. Das ist wir sind leider auch schon am Ende, aber das ist so ein super Tipp zum Ende nochmal einfach machen, einfach umsetzen. Wenn's nicht funktioniert, noch mal an der einen oder anderen Schraube drehen und nicht gleich die ganze Idee verwerfen, sondern sich Feedback einholen und dann einfach noch mal machen. Ulli Anderwald: Absolut. Und ihr seid ja ein super Beispiel mit eurer Morningshow über 90 Tage. Ich habe mal eine Woche jeden Tag mich zu einem Live committed und das war schon schwierig mich zu motivieren. Also ihr seid sowieso die Motivationskaiser, weil ihr sagt, hey wir ziehen das durch 90 Tage lang. Gretel Niemeyer: Ja, so wird das gemacht. Super Uli, ich schick dir viele liebe Grüße in den Süden. Ich freue mich, dass du dabei warst und wünsche dir und allen, die zuhören, einen schönen Tag. Ulli Anderwald: Ebenfalls.

  20. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge erwartet dich ein spannendes Interview mit der mega vielseitigen Hamburgerin Anja Möwes. Anja hat nicht nur die Seite https://www.kinderpartyalarm.com/ gegründet, sondern ist auch und vor allem Sichtbarkeits-Mentorin und Business Coach, die dir zeigt, wie du ein erfolgreiches Business mit Familienleben und eigenen Bedürfnissen vereinbaren kannst. Eines ihrer Lieblingsthemen ist der “Imposter”, denn das so genannte Hochstapler-Syndrom sabotiert uns oft dabei, uns ambitionierte Ziele zu setzen und diese auch zu erreichen. Dabei steht uns der Imposter noch viel häufiger im Weg, als zunächst gedacht. Anja erzählt uns ➡️ Welche Imposter-Typen es gibt und wie du sie erkennst ️➡️ Warum der Imposter dich immer wieder sabotiert – und was du dagegen tun kannst ➡️ Wie der Imposter deine Message verwässert und deiner Sichtbarkeit schadet Hör dir diese Folge an und dann lass uns dem Imposter gemeinsam den Kampf ansagen! Instagram von Anja Möwes: https://www.instagram.com/anja.moewes/ Business Home: https://www.anjamoewes.com/cmp_business_home.html Webseite: https://www.anjamoewes.com/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel Niemeyer: Moin, moin und willkommen zu Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Wir starten ja gerade einen zweiten Anlauf. Ich bin im Interview mit der lieben Anja Möwes und Anja ist Sichtbarkeitsexpertin aus Hamburg. Hallo liebe Anja. Anja Möwes: Hallo liebe Gretel, vielen Dank, dass ich hier sein darf. Danke für die Einladung. Gretel Niemeyer: Sehr, sehr gerne. Wie schon gerade gesagt, das erste Intro habe ich ein bisschen verbaselt. Wir haben ein zweites Mal angefangen. Ich glaube, es ist das erste Mal tatsächlich in 250 Folgen Moin um Neun, dass uns das passiert. Ich hatte aber einen Text von Anjas Website vorgelesen und ich gebe denen jetzt einen zweiten Versuch. Und dieses Zitat lautet wie folgt: Wenn Menschen mich fragen, was ich mache, dann sage ich ihnen: Ich helfe Mamas, mit Mindful Marketing Strategien, konstant Geld zu verdienen und mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen zu können. Aber was ich wirklich sagen will. Und jetzt frage ich dich, Anja, was willst du wirklich sagen? Anja Möwes: Ich will wirklich sagen, dass es beides geht. Also es geht beides. Wir können erfolgreich sein als Mama und wir können auch erfolgreich sein, als Businessinhaberin, als selbstständige Mama. Und wir können unseren Kindern zeigen, was alles möglich ist, ohne dabei total gestresst zu sein. Gretel Niemeyer: Und dafür gehst du ja auch sehr los. Man sagt ja immer auch "Verbinde dein Business mit deinen Werten, zeig wer du bist, was dir wichtig ist" usw. Und da sieht man ja tatsächlich das komplette Mütterthema Vorbild sein, sich aber selber nicht verlieren, sich selber nicht vergessen, das steht bei dir ganz weit oben. Wie kam es dazu? Also warum ist das mit im Zentrum deiner Arbeit? Ähm, ich glaube, das hängt mit meiner Reise insgesamt zusammen. Also ich habe 2013 hab ich Kinder Partyalarm gegründet und das war so eine Eingebung sozusagen. Also Kinderpartyalarm dreht sich um Kindergeburtstage und ich teile da Informationen rund um Kindergeburtstage, so viel beschäftigte Mutter. Jetzt kommen hier die Nachrichten von meinen Kindern, die gerade aus der Schule kommen. Sehr schön. Aber so ist das halt. Wir sind halt nie nur das eine und das ist immer Family first. Und das ist das, wofür ich stehe. Weil, ähm, ja, letztendlich haben wir halt immer noch andere Sachen im Kopf als immer nur Business. Und ja, und so ist es eben auch bei mir gewesen. 2013 Kinder Partyalarm, Informationsseite über Kindergeburtstage, weil ich also ich liebe Kindergeburtstage, muss ich sagen, ich liebe es, die auch zu feiern. Und ja, meine Kinder sind jetzt schon ein bisschen größer. Jetzt sind die Kindergeburtstage ein bisschen anders, aber das war, fand ich immer schade zu sehen, dass es viele Erwachsene gibt, die dann sagen "Ach, oh Gott sei Dank, wir haben es überlebt" oder "wieder ein Jahr geschafft". So, das fand ich schade und habe dann gedacht warum das Rad immer neu erfinden? Ich teile jetzt einfach das, was da ist und wer mag kann sich ja dann was nehmen, was für ihn passt und auch Spiele mit den Kindern machen und so alles so ein bisschen down to earth. Also nicht jetzt fancy, ich muss die Hüpfburg mieten, sondern mit Bordmitteln, was halt einfach da ist. So und habe auf dieser Seite Affiliate Links geteilt oder teile es auch noch über Produkte, die ich gerne mag, die gut funktioniert haben und habe dann angefangen, digitale Downloads auch anzubieten für Muffinförmchen, Girlanden, halt also diese Sachen. Hab halt wirklich selber diese entwickelt und habe dann eben angefangen so einen kleinen Shop da aufzubauen. Und habe parallel aber schon immer auch Babykurse gegeben, also bzw. Elternkurse, um die Bindung zu fördern. Und aus dem Gedanken heraus, als Familienberaterin habe ich dann irgendwann auch einen Kurs daraus entwickelt, genau rechtzeitig zu Corona. Tatsächlich konnte ja keiner ahnen. Und weil ich gemerkt habe, dass die Beziehung halt einfach mega wichtig ist zwischen Eltern und Kindern und dass es oft so einen Bruch gibt. Also im ersten Lebensjahr wissen wir das alle und im dritten Lebensjahr mit der Autonomiephase wird es dann manchmal ein bisschen schwierig. Und da habe ich gedacht, ich möchte das gerne ein bisschen einfacher gestalten für die Eltern. Und ja, so wie mit den Kindergeburtstagen, wo ich die Abläufe geteilt habe, habe ich dann eben auch angefangen, das alles so ein bisschen einfacher zu gestalten. Und dann kam Corona und in meine Beratungen sind auch immer mehr Selbstständige gekommen. Und ich selber habe ja dann auch gemerkt, also das eine ist ja, eine Internetseite zu betreiben und das andere ist halt ein Coaching Business irgendwie zu haben oder einen Kurs. Ich hatte einen richtigen Signature Kurs über mehrere Wochen und mit Live Launches und dem ganzen was dazugehört. Gretel Niemeyer: Alles was man sich so gönnt. Anja Möwes: Genau. Und habe gedacht irgendwann, dass das ist alles. Ja, also das was Marketer einem erzählen, wie man es alles zu machen hat. Das funktioniert halt einfach für Mütter nicht. So also sage ich also gerade auch so ein Live Launch ist halt echt die Hölle. Wenn dann nebenbei noch jemand krank wird oder so und man dann in bester Energie da irgendwie verkaufen soll und eigentlich mit den Gedanken ja auch dann oft ganz woanders sein muss, so oder eben auch Nächte durchmacht, was man ja auch nicht planen kann. Also der Alltag von Müttern ist einfach unplanbar und ich saß selber heulend im Auto, im Regen eines Tages im Herbst und hab gedacht, ich schmeiß alles hin. Es hat einfach gar keinen Sinn. So. Und ja, und so ist das dann eben passiert, dass ich, ähm, durch meine Kunden und durch mich selber, weil ich selber auch durch diesen Reifen springen musste, ja, dass ich dann einfach noch mal gewechselt habe und gesagt hab, ich will aber nicht. Und das war für mich auch so, ich will nicht, dass meine Kinder mich so erleben. Also es kann doch nicht sein das dass ich das irgendwie entweder nicht hinbekomme, dass ich irgendwie selber am Limit bin. Das kann ja nicht sein. Gretel Niemeyer: Ja, und du hast es ja auch in unserem Vorgespräch gerade gesagt, dass die Vorbildwirkung, die wir haben, die ist wahnsinnig wichtig. Also kleiner Schnack aus meinem letzten Urlaub mit meinen Kindern, die sind noch relativ klein, fünf und sechs Jahre alt und wir haben das Spiel des Lebens gespielt. Mein Mann fand das früher total toll, ich kannte das gar nicht. Es gibt jetzt auf jeden Fall eine upgedatete Version und man kann so nach der Hälfte des Spiels, also kann man Geldeinlagen bilden, man kann Geld investieren und es gibt dann so verschiedene Möglichkeiten und man kann unter anderem ins eigene Unternehmen investieren. Und ich habe natürlich immer, wenn ich die Möglichkeit hatte, was auszuwählen, hab ich gesagt, ich schiebe meine Karte unter eigenes Unternehmen, weil Selbstständigkeit ist wichtig und ich bin damit total glücklich und es ist anstrengend, aber ich kann mich selbst verwirklichen. Und mein Mann hat dann auch immer so Ja, Mama, die ist ja selbstständig und die macht das ja so gut und keine Ahnung was. Und selbst in diesen kleinen Szenarien finde ich, merkt man ja schon, was diese Vorbildwirkung ausmacht. Also ich könnte auch und nur, ich könnte auch angestellt sein, ich könnte auch nicht arbeiten, ich könnte auch dies können noch da. Aber ich hab's mir ausgesucht selbstständig zu sein und kann das eben auch mit einer gewissen oder finde dann auch den Stolz zu sagen okay, ich mach das und mit allem was dazugehört. Und du hast ja auch gerade erzählt, deine Tochter hat mit 15 ihren eigenen Shop aufgemacht, sicherlich auch, weil sie von dir gesehen hat. Ach, das geht und man wird dafür ermutigt und man wird auch. Der Mut wird auch irgendwie belohnt, oder? Anja Möwes: Ja, absolut. Also ja, es kam einfach. Also Kinder sind da ja auch dann manchmal noch unbedarfter und für sie war das also absolut ein: Ja. Das war ein Weg, sich ihr Taschengeld aufzubessern. Sie hat überlegt was mache ich? Ich brauche irgendwie mehr Geld. Und dann hat sie gesagt: Mama, ich mach jetzt Ketten, Ich mache jetzt einen Shop auf. Und dann hat sie sich das überlegt und dann hat sie bei Etsy ihren Shop eröffnet. Also klar, mit meiner Hilfe so, und hat gesagt: Na, du machst das ja bei Instagram, ich nehme Tiktok und ähm ja, also es war. Und ich habe gedacht Wow, das ist genau das. Also Kinder sehen an uns, was für sie später mal möglich ist. Und das ist genau das, was ich möchte. Und ich möchte das für alle Mütter, weil ich so viele sehe, die sgaen ja, später. Jetzt mache ich vielleicht später, später, vielleicht, wenn die Kinder groß sind. Aber es ist jetzt wichtig, weil sie jetzt sehen, was geht, wenn Kinder einfach im Haus sind. Gretel Niemeyer: Genau. Ich finde halt einerseits, dass sie sehen, was möglich ist, weil sie auch nah dran sind. Sie sehen auch vielleicht, was es braucht, um gewisse Sachen aufzubauen usw. Und sie sehen aber auch eine Mutter, die für ihre Bedürfnisse losgeht und einsteht. Anja Möwes: Absolut. Gretel Niemeyer: Wie geil kann es sein, wenn ich mir jetzt die nächsten zehn Jahre denke: Nee, jetzt sind die Kinder noch klein, ich stelle mich zurück. Anja Möwes: Genau. Gretel Niemeyer: Da redest du ja auch viel drum. Also diese Angst, den Raum einzunehmen oder zu sagen ich bin wichtig mit dem, was ich hier machen möchte. Mir ist das wichtig, ich möchte das machen. Ich brauche jetzt Raum, ich brauche Zeit, ich brauche vielleicht auch mal eure Unterstützung. Oder jetzt ist mal die Bürotür zu, jetzt muss ich auch mal arbeiten. Das finde ich halt auch so wichtig, dass wir das vorleben, weil wie soll es die nächste Generation weitergeben, auch in Partnerschaften usw. Wenn wir jetzt nicht vorleben. Anja Möwes: Auf jeden Fall. Und ich sehe das hier bei uns zu Hause und deswegen habe ich eben das Business so strukturiert, wie ich es jetzt strukturiert habe, dass es mir im Endeffekt den Rücken freihält und nicht ein zusätzliches Kind an meiner Seite ist, weil das ansonsten nicht funktioniert. Und ich sehe aber leider viele, die sich quasi dieses nächste Kind erschaffen und dann ist es unheimlich anstrengend und ich weiß, wovon ich spreche. Also. Und ja, es kommen halt auch immer noch so interne Stolpersteine bei einem selber vielleicht auch dazu und dann wird es halt wahnsinnig kompliziert. Gretel Niemeyer: Ja, bei den internen Stolpersteinen sind wir jetzt auch bei dem Thema, weswegen ich dich eigentlich eingeladen hatte. Obwohl, ich habe das Gefühl, wir könnten über sehr viele Themen sehr lange reden. Aber genau diese internen Stolpersteine, da gibt es sicherlich viele. Aber einer der verbreitetsten ist ja das Imposter Syndrom, Hochstaplersyndrom. Erklär doch du bitte noch mal in deinen Worten, was das ist und warum es uns so oft im Weg steht. Anja Möwes: Ja und das spannende ist, ich erkläre das sofort. Aber das Spannende ist, wir hatten ja gerade das Business Moms Event, wo ich auch diesen Themenabend geleitet habe und du sagst, es ist so verbreitet und so weiter, aber eigentlich kennt es kaum jemand und ich finde es so spannend, weil so viele einfach gar nicht das erkennen, weil es sich so gut tarnt. Weil es eben in einer Tarnung von Perfektionismus oder in einer Tarnung von Ja, ich bin halt einfach noch nicht so weit auf meiner Reise und ich muss noch ein bisschen warten, bis ich das trollfzigste Zertifikat habe oder die 25. Kundenbewertung, die mir dann endlich sagt, dass ich gut genug bin und dass das funktioniert. Und deswegen erkennt es keiner, weil jeder denkt, es ist was mit ihm, mit ihr irgendwas nicht in Ordnung. Und ja, deswegen also wirklich, das ist genau dieses Hochstaplersyndrom, dass wir denken, in uns drin irgendetwas, entweder es ist nicht die richtige Zeit oder ich kann gerade nicht, weil die Wirtschaft ist auch gerade so und ach überhaupt, jetzt kauft sowieso keiner. Ja und ähm ja, das sind halt all diese Sachen, oder ich komm mit der Technik nicht zurecht, oder ich kann das jetzt nicht mehr lernen. Oder ich bin zu alt, zu jung, zu was weiß ich. Ich hab kein Haus am See. Ich kann nicht. Gretel Niemeyer: Ja, ich hatte also in meiner Arbeit ist es, weil ich ja auch sehr viel einfach coache. Es ist ja einfach der Mindfuck schlechthin, den jeder kennt. Also wenn man. Ich finde, wenn man es einmal angesprochen hat und erklärt hat, was es ist und dieser deutsche Begriff, das Hochstaplersyndrom. Ich finde, das erklärt das halt so schön, weil ich ohne Scheiß auch nach zwei Jahren Selbstständigkeit und x Kunden und so auch immer noch denke, gleich geht die Tür auf und das Licht an und alle sehen, dass ich gar nicht verkaufen kann, dass ich einfach nur so tue als ob. Und dann ist es halt so hohl. In dem Moment, wo man es erkennt, wo man einen guten Tag hat, kann man drüber lachen und dann kommen wieder die nicht so guten Tage und man sitzt vielleicht in meinem Fall unterm Schreibtisch, in einem anderen Fall irgendwo einfach auf dem Boden oder so und denkt sich so Scheiße ey! Es bringt alles nichts, ich schmeiß das hin. Ich kann nicht, ähm, ich bin nicht gut genug. Das geht alles nicht. Alle anderen sind besser und das finde ich einfach so spannend, dass es da so unterschiedlich oder dass es jeden betrifft und das ist aber auch so unterschiedliche Formen gibt. Du hast auf deinem Instagram Profil oder Feed, da hast du ja auch so die fünf Typen Impostern. Vielleicht kannst du die nochmal ganz kurz erklären, weil ich finde da zeigt es sich so so gut, da kann man so gut sagen ja, das bin ich. Weißt du, das mit Perfektionismus und Expertin und so. Anja Möwes: Ja, also das eine ist halt tatsächlich der Perfektionist, der halt immer wieder versucht, alles perfekt zu machen und halt wirklich da, also ja sich selber nicht erlaubt, dass es jetzt ausreicht und auch versucht halt diese Fehler also im Vorwege schon auszublenden, im Endeffekt also gar nicht erst versucht ähm also so angreifbar zu sein, also der halt wirklich Angst hat. Wie du schon sagst, gleich kommt jemand rein und er findet es dann raus. Also mach ich es so gut, dass es nie jemand rausfinden kann, was Quatsch ist. Das wissen wir ja. So… Gretel Niemeyer: Da muss ich kurz einhaken, das führt ja dann immer dazu, dass wir es dann gar nicht machen, dass wir … Anja Möwes: Genau, genau das führt dazu, das wir im Endeffekt fünf Freebies, also darf man nicht mehr sagen, aber fünf Angebote im Schreibtisch haben, die nie das Licht der Welt erblicken oder auch nicht fertig werden, weil halt immer noch irgendwas gemacht werden könnte. So. Und dann gibt es eben die Solisten, die halt sagen also entweder ich, also ich kann das machen, aber wenn, dann muss ich es alleine machen. Also Hilfe holen kann ich nicht, weil dann ist es nicht echt, dann ist es nicht von mir und dann, dann darf ich es nicht… Gretel Niemeyer: Als meins ausgeben. Anja Möwes: Genau. Dann ist es wie Schummeln im Endeffekt. Und das ist ja dann auch schon irgendwie Gehochstapelt. Und dann gibt es das Naturtalent. Das sind dann eben die Menschen, wo man, wo man halt wirklich sagt, das ist meine Leidenschaft, mein Herzensbusiness, wie auch immer. Das fällt mir auch so ein bisschen zu, das kann ich halt gut. Aber die sagen dann Ja, aber Arbeit muss halt schwer sein. Und wenn es mir leicht fällt, dann ist es ja auch nicht echt. Und dann, dann traut man sich am Ende nicht, dafür Geld zu nehmen, weil ich kann das ja. Also geht ja einfach so, ist ja nichts Dolles so. Gretel Niemeyer: Und dass man manchmal aber auch zehn Jahre studiert hat oder sich angeeignet hat. Jetzt geht's schnell, ja klar, aber… Anja Möwes: Genau. Genau das. Ja, das übersieht man dann auch gerne. So, und dann gibt es aber auch so die Expertin also oder eben die Nichtexpertin, die halt dann einfach sagt ich, ich bin eigentlich schon total. Also die realistisch gesehen, also objektiv gesehen halt wirklich schon sehr weit ist, aber die halt immer noch weiter machen muss, um sich weiter zu bilden oder die dann irgendwie das Gefühl hat, ich muss da noch mehr, mehr Zertifikate, mehr Rechtfertigungen sammeln, um loszugehen. Und dann gibt es auch noch so Superwoman, was wahrscheinlich auch gerade unter Müttern viel verbreitet ist, die halt einfach sagen, also okay, ich kann das alles machen, aber alles andere muss auch so weiterlaufen, als wenn sonst nichts wär. Also ich muss so im Business alles gut machen, in meiner Selbstständigkeit muss das laufen. Aber ich mache dann auch noch den Kuchen fürs Kuchenbuffet in der Schule und ich mache noch Ehrenämter und so. Und nur wenn das alles richtig gut läuft, dann kann ich mir das eigentlich erlauben. Gretel Niemeyer: Und da sehen wir ja eigentlich schon der Imposter sabotiert uns, manipuliert uns und stellt uns einfach wahnsinnig viele Beine, weil entweder kriegen wir Sachen nicht auf die Straße, weil wir einfach denken, es ist nie gut genug, wir sind nie fertig, wir sind immer, es fehlt immer noch was. Nicht perfekt genug. Wir sind nicht Experten genug oder irgendwas. Oder wir schütten uns so mit Arbeit zu, dass wir ja auch irgendwann ausgebrannt sind, völlig fertig, gar nichts mehr geht. Was macht man denn dann? Wie kann man denn den Imposter auf die stille Bank schicken? Anja Möwes: Genau. Also ich glaube, dass das tatsächlich, was viele machen, ihn dann tatsächlich auf die stille Bank schicken. Das sollte man eigentlich nicht tun. Stattdessen plädiere ich dafür, ihn tatsächlich zu transformieren oder ihn auch so ein bisschen als Indikator dafür zu nehmen, dass, wenn ich diese Gedanken habe, ich einfach für mich selber sage okay, erkenne ich, weiß ich, danke, aber jetzt weiß ich auch, da geht es eigentlich lang. Also da ist so ja das größte Wachstum zu erwarten, also halt auch wirklich sich daran zu orientieren, auch ein Stück weit. Also einfach auch zu sagen, okay, diese Selbstsabotage, die ja dann passieren kann, ist eigentlich auch was Gutes in dem Sinne, als dass ich sagen kann, okay, ich kann das auch als Erfolgsindikator nehmen und so wie bei Kindern ja auch, dass ich einfach sage okay, da wartet der nächste Sprung, das ist jetzt eine Phase, die fühlt sich ungut an, kennen wir bei den Kindern, die sind dann nachts wach und kommen gar nicht mehr zur Ruhe. Und im Endeffekt geht es einem selber auch so, nur dass wir uns natürlich nicht mehr dran erinnern, dass wir das alles schon mal durch haben. Als Kind, als wir laufen gelernt haben oder sprechen, dass wir da auch nachts wach geworden sind und dachten "Ach du meine Güte, ich bin so aufgeregt, Hoffentlich kann ich das alles noch." So, daran erinnert sich keiner mehr. Aber im Endeffekt ist es genau das, was jetzt auch passiert. Wir wachsen einfach ein Stück und der Imposter ist eigentlich, ich will jetzt nicht sagen der beste Freund, aber so weit wollen wir nicht gehen. Aber er ist ein Indikator. Aber der Imposter kann eigentlich noch viel, viel schlimmer sein, weil wir, wenn wir den haben und dann nachgeben, dann auf einmal schaffen wir es nicht mehr, die Verbindung zu unserer Community herzustellen, weil er dann auch gerne dafür sorgt, dass wir dann uns so verlieren und so über hilfreich werden und dann unsere ganze Botschaft verwässert und wir uns nicht mehr trauen, unser Licht zu zeigen, sondern dann plötzlich werden wir eher zum Leuchtturm, der danach fragt, ob er angestrahlt werden kann und ob er alles noch richtig macht. Und auf einmal posten wir Sachen. Also ich nehme jetzt Instagram als Beispiel, wo wir sagen okay, ich brauche viele Likes, um zu wissen, dass es richtig ist, was ich mache, ich will die Anerkennung meiner Community und dann, dann läuft das total kreuz und quer und auf einmal teile ich halt wirklich nicht mehr Aha Erlebnisse, sondern auf einmal teile ich nur noch so Prozesse, wo ich dann sag mach dies, dass jenes. Die drei wertvollsten Tipps, die fünf wichtigsten Schritte. So und auf einmal verlier ich dann tatsächlich meine Community. Weil die nämlich von mir wissen möchte, ob die schon so weit sind, dass sie mit mir zusammenarbeiten können. Und ich frag aber die ganze Zeit durch meinen Imposter, bin ich die Richtige für euch, kann so und und dann vermischt sich das alles und dann hab ich auf einmal keinen, keinen klaren Weg mehr. Und ja, und dadurch wird es dann so super schwer, weil ich dann, weil dann eben alle auf einmal nur noch Content herstellen und man in so ein Hamsterrad gerät von. Ich glaub, ich. Ich schaff's nicht. Ich glaube, mich will auch gar keiner hören. Und egal, was ich mache, es kommt keine Antwort. Gretel Niemeyer: Ja, ich finde das auch, also letztens hast du auch so. Also, du hast es in einem Post sehr schön visualisiert. Dieses "Ich schreie meine Message raus" oder "ich habe eine Message" und dann kommt der Imposter mit allen Zweifeln die da so sind. Und das ist wie so ein ja, wie so ein Schirm, durch denen meine Message durch muss und hinten kommt halt nur noch so weichgespültes Teufelszeug raus, auf das sich jeder einigen kann, wo alle sagen ja, hier gibt es ein Like für und so, aber es ist halt, es ist nicht mehr edgy, es zeigt nicht mehr, wo du anders bist als andere. Man kann sich an dir nicht reiben und deswegen kann man dich auch nicht mehr fühlen. Also man kann dich nicht schlecht finden. Man kann dich aber auch nicht wirklich gut finden. Und das was du auch gerade gesagt, das Wort Klarheit. Menschen, die mit uns arbeiten wollen, wollen, dass wir klar sind, dass wir klare Ansagen machen, was gut ist, was schlecht ist, was unsere Werte sind, was man tun sollte usw.. Und ja, ich finde es stark, wie du es einfach erklärt hast, dass dieser Imposter einfach dafür sorgen kann, dass wir uns kleiner machen und dass die Leute dann halt nicht mehr zu uns aufschauen oder dass wir uns einfach davon abhängig machen, ob uns jetzt jemand mag oder nicht. Ganz ehrlich, am Ende des Tages haben wir das eh nicht in der Hand. Anja Möwes: Ne und ja und am Ende werden wir halt der Leuchtturm, der sich aufmacht und die Schiffe jagt und das funktioniert halt nicht. Also und und. Deswegen, ja, das ist eben eine Sache, wo ich einfach hier bin und sage "Bitte zeig dich und trau dich und du darfst". Aber wir haben halt viel gelernt, lieber keine Wellen zu machen. Lieber nicht so auffällig zu sein, sondern nur zu reden, wenn wir gefragt werden. Gretel Niemeyer: Ja, ich finde das so schön, dass du das noch mal sagst, weil wir gerade auch vor ein paar Wochen in unserer Mastermind genau so eine Frage hatten. Da hat eine Smashi gesagt: Ja, mir brennen so paar Themen unter den Fingernägeln, ich will unbedingt raus damit. Ich fange aber gerade erst an zu bloggen und bei LinkedIn zu posten und jetzt weiß ich nicht, ob das zu krawallig ist, ob ich nicht erst noch mal so ein paar allgemeingültige Posts schreiben sollte und dann sozusagen mit meiner wahren Meinung rauskommen. Und dann haben wir auch gesagt: Was soll das? Also erstens du verschenkst Zeit, in denen du schon hättest verkaufen können und auch dich richtig zeigen können. Zweitens: Was wird das denn für ein Umschwung? Jemand, der erst seine weichgespülten Sachen sieht und dann die wahre Person, die sind ja, die Leute sind ja völlig geschockt. Vielleicht. Das passt ja gar nicht. Und warum verlieren wir auch so viel Zeit damit, uns zu überlegen, wie jemand anders das gerne hätte oder wenn. Und ich glaube, darauf können wir beide uns einigen. Wenn man irgendwas wirklich sagen kann, ist, dass sich immer Leute finden, die uns gut finden, immer Leute finden, die uns doof finden. Ich habe auch als Vertrieblerin schon so viel gehört. Das blonde, hübsche Mädchen, die kann doch nicht verkaufen und keine Ahnung was. Also da wird einem ja gerne auch Professionalität abgesprochen. Aber in dem Moment, wo man sich das selber glaubt und erzählt, da wird es halt problematisch, finde ich. Und schöner Bogen zu dem Einstieg mit dem Müttersein und Frausein und den Rollen, die wir spielen. Ich finde einfach, wir dürfen lernen, über diesen Imposter zu reden, zu sagen, was uns beschäftigt, was uns versucht klein zu halten und dann aber auch draufscheißen und weitermachen, weil so funktioniert es halt einfach nur. Anja Möwes: Ja, tatsächlich dürfen wir eine Menge wieder entlernen, weil ich gerade auch in meinen Kursen halt die Babys sehe. Da hat keiner irgendein Imposter Syndrom. Sie sind halt einfach da und die freuen sich an sich selbst, die freuen sich an ihrer Umwelt und das sind halt alles Steine, die uns in unseren Rucksack gelegt wurden, die oft auch gar nicht von uns kommen, sondern die uns da einfach von anderen reingelegt wurden im Laufe unserer Reise. Und die dürfen wir jetzt einfach mal wieder da rausnehmen. Also das wichtige ist halt, sich zu erwischen und das dann zu transformieren und es dann trotzdem zu tun, ohne zu sagen, ich mach es jetzt einfach und ich drück es weg und ich so, sondern wirklich auch die Emotionen zu leben. Und sich selber nicht dafür fertig zu machen, dass man sich so ätzend fühlt oder dass es gerade alles schwierig ist oder dass da jetzt irgendwie dieses Problem mit sich hat. Wie auch immer, ich sage jetzt absichtlich Problem, weil alle sagen immer Herausforderung, aber am Ende des Tages ist es ein Riesenproblem, weil es einen selber so behindert. Und das dürfen wir halt einfach ablegen. Und das ist einer der Gründe, warum ich auch das Business Home gegründet habe, weil wir halt einfach diesen sicheren Ort brauchen, gerade auch, wenn wir in einer Umgebung aufwachsen oder aufgewachsen sind und jetzt leben, wo Unternehmertum oder Selbstständigkeit nicht die Regel ist. Man muss einfach anders denken, gerade wenn man selber sozusagen die Personenmarke ist. Ich komme ursprünglich aus dem Marketing, ich war Markenberaterin und ich weiß das selber alles, wie das funktioniert im Marketing. Und trotzdem habe ich auch Stolpersteine mit mir herumgeschleppt und schlepp bestimmt immer noch ganz viele andere mit mir herum. Und ja, mit jedem Level, was man erreicht, kommen neue Dinge, die man gar nicht wusste. Und ich habe gerade gestern im Q und A im Business Home geteilt. Letztes Jahr war für mich ein Wahnsinns Persönlichkeits Durchbruchsjahr, da habe ich nicht mit gerechnet. Habe ich nicht kommen sehen und ich bin so dankbar für meine Businessstrukturen, weil die mir im Endeffekt den Arsch gerettet haben, um es mal so zu sagen. Weil wenn das nicht so gewesen wäre, hätte ich mir selber auch nicht den Freiraum gönnen können. Also es ist wirklich wichtig, sich das Business einfach aufzubauen und es auch wirklich aufzubauen. Gretel Niemeyer: Ja, du hast glaube ich in dem Live dazu bei Instagram ja auch gesagt, es sagen immer alle Business Aufbau oder Business Entwicklung ist auch Persönlichkeitsentwicklung. Und alle nicken so ja stimmt, höhöhö. Aber man merkt halt erst, was es wirklich ist, wenn man drinsteckt und I very much feel you. Es geht mir dieses Jahr hundertprozentig genauso. Und da ist natürlich der entsprechende Support super hilfreich und sehr, sehr nützlich. Weil, wie du sagst, wir wissen manchmal gar nicht, wann die nächste, der nächste Wachstumssprung so kommt und wann die nächste Phase vorbei ist. Und deswegen erzähl doch noch mal ein bisschen was, wie man mit dir arbeiten kann. Also du hast jetzt das Business Home schon erwähnt. Was sind ja generell so Möglichkeiten. Wenn jetzt jemand sagt, die Anja, die hat es drauf, die war mir sympathisch, ähm, das macht alles Sinn. Wir verlinken dich natürlich unter dem Podcast usw. aber wie kann man mit dir arbeiten, Anja? Anja Möwes: Genau. Also am einfachsten tatsächlich mit meiner Membership mit dem Membership Coaching Programm. Das ist halt wirklich das Beste aus zwei Welten. Also auf der einen Seite halt die Kurse, die dir halt zeigen, wie du deinen Imposter außen vor lässt, wenn du deine Botschaft aufbaust. Und das Einzigartige bei dieser Membership ist halt, dass du auch Support bekommst, sowohl von den Menschen, die schon da sind, als auch von mir. Wir treffen uns einmal im Monat. Also du hast im Grunde genommen so ein bisschen das Feeling von auch Coaching da mit bei. Es ist sehr persönlich und du hast halt immer die Möglichkeit Fragen zu stellen. Also das ist etwas, was mir oft gefehlt hat, so dieses dieser Entscheidungs Support auch. Soll ich jetzt lieber so oder so oder welches Freebie ist denn jetzt das in Anführungsstrichen richtige? Und das ist das, was ich da eben teile und was ich gebe und was mir wirklich am Herzen liegt. Und natürlich biete ich auch nach wie vor eins zu eins Coaching mit mir an, drei Monate lang oder auch länger. Aber weil meine Zeit eben begrenzt ist, gibt es das Business Home, weil ich der Meinung bin, jeder bräuchte einen Safety Place für sein Business. Gretel Niemeyer: Ja. Da bin ich auch absolut bei dir. Also ich finde auch, wir schaffen diese Orte und wir brauchen sie ja gleichzeitig auch. Also wer sowohl bei, bei dir weiß ich jetzt nicht, aber auch Laura und ich, wir sind auch konstant in Coachings oder haben eine Mentorin und das hilft ja … Anja Möwes: Auf jeden Fall, ich würde das jedem ans Herz legen. Ich bin nach wie vor im Coaching selber und es ist irre. Ich kann ja nicht sagen hol dir Hilfe, aber ich habs voll raus. Also wie ich schon sagte, mit jedem Level kommt New Level, New Jewel oder so. Also man lernt sich ja immer besser kennen. Gretel Niemeyer: Das ist richtig und das ist manchmal sehr schön und manchmal sehr painful, haha. Und in diesem Sinne Anja, ich danke dir vielmals für den Schnack. Wir verlinken dein Business Forum hier auch unter dem Podcast und dein Instagramprofil. Wenn ihr noch Fragen habt zum Imposter, wie du als Mutter dein Business oder Familie und Business und dich selbst miteinander vereinbaren kannst, dann geh gerne mal bei Anja aufs Profil, schnack sie an! Sehr, sehr nette Frau und wir freuen uns… Anja Möwes: Dankeschön. Gretel Niemeyer: Wir freuen uns, dass ihr wieder zugehört habt bei Moin um Neun. Gebt uns gerne ein paar Sterne, gerne eine Bewertung. Und wenn noch Fragen aufgetaucht sind, dann auch immer her damit. In diesem Sinne Euch einen schönen Tag. Alles Liebe. Tschüss. Anja Möwes: Tschüss. Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie