Essay und Diskurs

Deutschlandfunk
99
18.10.2026
Beschreibung
Freie Meinung, kluge Gedanken: "Essay und Diskurs" präsentiert zu Fragen der Gesellschaft, die aktuell diskutiert werden, ein eigenes Radioformat. Die Sendung eröffnet neue Blickwinkel auf kulturelle Themen und intellektuelle Diskurse, hinterfragt aber auch den öffentlichen Diskurs und konterkariert ihn möglicherweise - mal als Radiotext, mal als Gespräch.
Häufig erwähnt
  • Thorsten Jancek
  • Deutschland
  • Fabian von Freyer
  • Europa
  • Euro
  • AfD
  • Donald Trump
  • Gott
  • Russland
  • Elon Musk
  • Iran
  • Syrien
  • Ukraine
  • Zweiten Weltkrieg
  • Frankreich
Episoden
  1. Der Sozialstaat steht unter Druck: Kürzungen bei Gesundheit, Pflege und Inklusion folgen einer alten Logik – der Macht des Stärkeren. Woher kommt dieses Denken, und welche Gesellschaft entsteht, wenn Leistungsfähigkeit über Teilhabe entscheidet? Von Lea De Gregorio www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

    • Rawls
    • Sokrates
    • Gorgias
  2. Beirut wurde einst als Paris des Nahen Ostens verklärt und später zum Sinnbild eines nicht enden wollenden Bürgerkriegs. Mounir Zahran legt verschiedene Zeitschichten dieser Stadt frei - eine Spurensuche zwischen Wiederaufbau und neuem Grauen. Von Mounir Zahran www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

    • Beiruts
    • Beirut
    • Schatila
  3. Nach dem Fall der Mauer und dem Sieg des Westens glaubte man, der Liberalismus sei das Ende der Geschichte. Heute dagegen scheint die Geschichte des Liberalismus selbst zu Ende zu gehen. Von Thomas Assheuer www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

    • Nietzsche
    • Hobbes
    • Hamlet
  4. Offene Diskurse sind die Bedingung gelingender Demokratie. Und das Recht hat die Aufgabe, Bedingungen herzustellen, die eine freie individuelle und öffentliche Meinungsbildung weitestgehend ermöglichen. Von Valerie Rhein www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

    • J.D. Vance
    • Musk
    • Fabian von Freyer
  5. Bitcoins, Bargeld, Dollar: Für den Soziologe Aaron Sahr ist Geld eine zutiefst gesellschaftspolitische Angelegenheit mit Auswirkungen auf andere politische Felder – ob Rente, Rüstung oder Klimaschutz. Trotzdem werde nur selten darüber diskutiert. Jantschek, Thorsten www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

    • Erna Schera
    • Fake Coins
    • Bitcoin
  6. Die Zahl Drei fasziniert Philosophen und Musiker, Schriftsteller, Religionsstifter und Künstler. Zwischen Rhythmus, Triangulation und „drittem Weg“ öffnet sie Räume jenseits starrer Gegensätze und zeigt, wie Bewegung ins Denken kommt. Von Andrea Roedig www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

    • Sapho
    • Hegels
    • Anne Carson
  7. 9/11 markiert eine Zeitenwende. Mit Terror und Krieg in diesem Ausmaß tritt der tötende Mensch ins Zentrum der Geschichte, einer Geschichte der dissoziativen Globalisierung als Epoche neuer Feindbilder. Von Volker Demuth www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

    • Walter Burkhardt
    • Klausewitz
    • Kierkegaard
  8. Nach 9/11, angesichts von Terror, Krieg und Krisen, schien jedes Weltvertrauen naiv. Trost war kaum möglich, vielmehr bildete sich eine Kultur der Untröstlichkeit. Und eine der Unversöhnlichkeit. Von Ralf Konersmann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

    • Pope
    • Voltaire
    • Armstrongs
  9. Auf Schulhöfen sind sie längst nicht mehr wegzudenken: gefälschte Modeartikel - die Kappe von Gucci, Louis Vuitton-Gürtel und Schuhe von Prada. Solche Kopien sind aber auch in der Mittelschicht angekommen. Was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Von Laura Ewert www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

    • Gucci
    • Walter Benjamin
    • Benjamin
  10. Je dicker die Luft, desto mehr filtern wir. Doch je mehr wir filtern, desto dünnhäutiger werden wir. Sind die Filter der Neuzeit die Lösung unserer Probleme? Oder verlieren wir durch ein möglichst störungsfreies Dasein die Fähigkeit zum Überleben? Von Liv Apollonia Scharbatke www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

    • Maya
    • Mary Douglas
    • Louis Pasteur
  11. Wie hilft Erzählen in autoritären Zeiten, in Gewaltszenarien und Multikrisen? Von Scheherazade bis heute erweisen sich Fiktionen als Überlebensstrategie: Sie verwandelt Ohnmacht in Handlung und Chaos in Sinn. Von Samira El Ouassil www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

    • Löwenthal
    • Shaharasad
    • Tausend und eine Nacht
  12. So artifiziell das klassische und zeitgenössische Ballett auch wirkt, so unmittelbar ist sein Bezug zur Natur. Seit dem Barock zeigt sich hier das Verhältnis von Mensch, Natur und Macht. Und im Tanz selbst ist die Natur als reale Gegenwart präsent. Von Wiebke Hüster www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

    • John Cage
    • Pina Bausch
    • Giselle
  13. Geld regiert die Welt, eine alte Weisheit, die heute Schule macht. Donald Trump und Elon Musk sind dabei, in den USA die Verbindung von Macht und Geld in Politik zu verwandeln. Ist das eine Entwicklung, die die alten Demokratien substanziell bedroht? Von Claus Leggewie www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

    • Klaus Leggewie
    • Musk
    • J.D. Vance
  14. Weltweit sind Populisten und staatsfeindliche Libertäre in die Zentren der Macht gelangt oder auf dem besten Wege dorthin. Wie konnte das geschehen – trotz ihrer Faktenverdrehungen, groben Pauschalisierungen und offener Demokratiefeindlichkeit? Von Barbara Sichtermann und Simon Brückner www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

    • Strauß
    • Boto Strauß
    • Gottfried Benn
  15. Curtis Yarvin träumt vom Ende der Demokratie und einem amerikanischen Autokraten. Seine autoritären Ideen treffen den Nerv einer erschöpften Zeit und begeistern rechte Eliten wie Tech-Milliardär Peter Thiel oder US-Vizepräsident J. D. Vance. Von Ava Kofman www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  16. Kaum ein Gebrauchsobjekt spaltet die Gesellschaft so wie das Auto: Für die einen ist es ein ökologisches Problem, das Straßen verstopft und Atemluft verschmutzt. Für die anderen ein notwendiges Transportmittel und Ausdruck individueller Freiheit. Von Niklas Maak www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  17. Ketchup ist in Deutschland zum Symbol für alles Banausige geworden, das aus den USA stammt. Im Windschatten des „Coca-Kolonialismus“ wurde er zum Kristallisationspunkt des westdeutschen Nachkriegs-Antiamerikanismus (Erstsendedatum: 01.01.2025). Von Holm Friebe und Rainer Kirberg www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  18. Leibwäsche, Nachtwäsche, Bettwäsche, Tischwäsche: Mehr als 700 Stücke konnte eine bürgerliche Aussteuer um 1900 umfassen. Hier wird die Geschichte bürgerlichen Wohnens, der Emanzipation von Frauen, aber auch die Entwicklung der Textilkunst kenntlich. Von Hilka Dirks www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  19. In einer Zeit, die geprägt ist vom Entweder-oder, von Polarisierungen und populistischen Vereinfachungen, gehen die Zwischentöne verloren, und damit die Nuancen, die uns genau davor bewahren können. Es gilt, sie wiederzugewinnen. Von Thomas Palzer www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  20. Einst war sie eine Instanz, vom Publikum geliebt, von den Künstlerinnen und Künstlern gehasst: die Kunstkritik. Heute sitzt sie am Katzentisch des Kunstmarkts, sucht nach ihrem Ort in einer ausdifferenzierten Öffentlichkeit. Von Laura Helena Wurth www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs