Essay und Diskurs

Deutschlandfunk
99
18.10.2026
Beschreibung
Freie Meinung, kluge Gedanken: "Essay und Diskurs" präsentiert zu Fragen der Gesellschaft, die aktuell diskutiert werden, ein eigenes Radioformat. Die Sendung eröffnet neue Blickwinkel auf kulturelle Themen und intellektuelle Diskurse, hinterfragt aber auch den öffentlichen Diskurs und konterkariert ihn möglicherweise - mal als Radiotext, mal als Gespräch.
Häufig erwähnt
  • Thorsten Jancek
  • Deutschland
  • Fabian von Freyer
  • Europa
  • Euro
  • AfD
  • Donald Trump
  • Gott
  • Russland
  • Elon Musk
  • Iran
  • Syrien
  • Ukraine
  • Zweiten Weltkrieg
  • Frankreich
Episoden
  1. Die politische Linke steckt in der Krise. In den vergangenen Jahrzehnten hat sie ihre Fähigkeit verloren, eine glaubwürdige Alternative zum bestehenden System anzubieten. Damit hat sie ihr ureigenstes Terrain preisgegeben. Wie konnte das geschehen? Von Nils Schniederjann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  2. Politische Extreme und Populismus scheinen gegen die Demokratie gerichtet zu sein. Es gilt sie als Teil der Demokratie zu verstehen, meint Kunsttheoretiker Bazon Brock. Einer Demokratie, die im Kern aus Streit und Auseinandersetzung der Bürger besteht. Von Bazon Brock www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  3. Klimakatastrophe, Kriege und Wiedererstarken autoritärer Ideologien – die Gegenwart trägt dystopische Züge. Und wir gehen shoppen, belegen Achtsamkeitsseminare oder schuften für die teure Miete. Können wir uns daran gewöhnen, in zwei Welten zu leben? Von Mariel McLaughlin www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  4. Israel und die USA führen Krieg gegen den Iran, um das Mullah-Regime zu stürzen. Trump interveniert in Venezuela. Putin versucht, die Ukraine zu erobern. Diese Aktionen sind völkerrechtswidrig. Wird das Völkerrecht der Macht des Stärkeren geopfert? Von Anne Peters www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  5. Kriege vor der Haustür, steigende Preise, stagnierende Wirtschaft, von den Klimawandelfolgen ganz zu schweigen – wir blicken in eine unsichere Zukunft. Wo Krisen sich überlagern, entsteht das vielleicht unbeliebteste Gefühl: Angst. Von Charlie Stein www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  6. Unsere Großstädte stehen unter enormem Druck. Es werden Flächen benötigt – für neue und bezahlbare Wohnungen, Grünräume, soziale Infrastrukturen und eine nachhaltige Mobilität. Doch wo sind diese zu finden? Von Sabine Tastel www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  7. Populistische Diskurse verändern die kulturelle Dynamik von Gesellschaften: Cancel Culture und öffentliche Anprangerungen sind die Folge. Wenn Persönliches politisch instrumentalisiert wird, verschwinden Freiräume einer demokratischen Gesellschaft. Von Claudia Emmert www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  8. Wem gehört eigentlich die Tiefsee? Wer darf sie ausbeuten, wer muss sie schützen? Die globale Rohstoffgewinnung - von Kupferminen bis Offshore-Plattformen - hat die Tiefsee längst im Visier. Leggewie, Claus www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  9. Die hierarchischen Arbeitsstrukturen verschwinden mehr und mehr aus den Unternehmen. Selbstorganisation und Agilität sind die Schlagworte der Stunde. Was heißt Führung in Zeiten postheroischen Managements? Von Stefan Kühl www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  10. Die Folgen des Klimawandels scheinen vom Einzelnen zu fordern, sein Handeln daran auszurichten und sich der CO2-Moral unterzuordnen. Ist das wirklich so? Von Frauke Rostalski www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  11. Wissenschaft auf der einen Seite, Irrationalismus auf der anderen? Hier regelbasierte Politik, dort autoritäres Machtstreben? Die Bruchlinien der Gegenwartsdeutung verlaufen offenbar entlang der Gegenüberstellung von Aufklärung und Romantik. Von Jürgen Kaube www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  12. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steckt in einer Legitimationskrise. Zu groß, zu behäbig, zu teuer, zu rot-grün. Zeit für eine trotzige Bestandsaufnahme. Von Mathias Greffrath: www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  13. Barbie war immer schon mehr als ein Spielzeug. In ihr, ihrer Kleidung und ihren Accessoires spiegeln sich gesellschaftliche Klassenvorstellungen, Geschmacksprägungen und Konsumträume. Von Hilka Dirks www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  14. Die Reichen werden immer reicher. Gleichzeitig diskutiert Deutschland diskutiert über Einschnitte im Sozialsystem. Krasse wirtschaftliche Ungleichheit fördert den Aufstieg der extremen Rechten, warnt der Philosoph Wolfgang Detel. Detel, Wolfgang; Jantschek, Thorsten www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  15. Einst war er das Gespött der Leute, heute greift er nach der Macht: der Nerd. Der Sozialtypus des Digitalzeitalters, einst Schrauber, Bastler, Einzelgänger, ist nun machtvoller Unternehmer, wie Elon Musk, Mark Zuckerberg oder Peter Thiel. Von Roberto Simanowski www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  16. Kaum ein anderes Kleidungsstück steht so sehr für Fürsorge, Unsichtbarkeit und weibliche Arbeit wie die Schürze. Merkwürdig, dass ausgerechnet sie ein Comeback zwischen Luxusmode und Social Media erlebt. Von Lea Sauer www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  17. Kleidung ist Selbstausdruck und nicht selten das Ergebnis mühevoller Identitätsarbeit. Dresscodes gibt es selten, verbindliche Vorschriften noch seltener. Das macht die alles entscheidende Frage nicht leichter: Was soll ich bloß anziehen? Rubinroth, Johanna www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  18. Mit Donald Trumps zweiter Amtszeit als US-Präsident zerbricht die Nachkriegsordnung der Weltwirtschaft. Handelskriege und nationale Egoismen prägen Politik und Ökonomie. Zahlen die Bürger den Preis für Profite und Macht? Von Markus Metz und Georg Seeßlen www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  19. In einer Zeit, in der Kriege, Krisen und Katastrophen Schlag auf Schlag folgen, erlebt das Unheimliche in Kunst und Popkultur eine auffällige Renaissance. Wie uns fiktionale Inhalte das Fürchten lehren. Von Hannah von Sass www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  20. Sobald es um die Erbschaftsteuer geht, steigt die gesellschaftliche Empörungskurve. Wachsende Ungleichheit bei steigendem staatlichem Finanzbedarf scheint nach einer stärkeren Belastung der Erben zu rufen. Von Jens Beckert www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs