Essay und Diskurs

Deutschlandfunk
99
18.10.2026
Beschreibung
Freie Meinung, kluge Gedanken: "Essay und Diskurs" präsentiert zu Fragen der Gesellschaft, die aktuell diskutiert werden, ein eigenes Radioformat. Die Sendung eröffnet neue Blickwinkel auf kulturelle Themen und intellektuelle Diskurse, hinterfragt aber auch den öffentlichen Diskurs und konterkariert ihn möglicherweise - mal als Radiotext, mal als Gespräch.
Häufig erwähnt
  • Thorsten Jancek
  • Deutschland
  • Fabian von Freyer
  • Europa
  • Euro
  • AfD
  • Donald Trump
  • Gott
  • Russland
  • Elon Musk
  • Iran
  • Syrien
  • Ukraine
  • Zweiten Weltkrieg
  • Frankreich
Episoden
  1. Kopfüber hineinspringen in eine der rot-weiß markierten, schnurgeraden Bahnen: Einen kräftigen Zug nach dem anderen, wenden und weitergleiten, fast so, als würde die Bahn nie enden. Für manche Menschen ist Schwimmen eine Lebensform. Von Andrea Gerk www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  2. Die Babyboomer bleiben ewig jung: Sie übernehmen Trends ihrer Kinder, konsumieren Jugendlichkeit und verwischen die Grenzen der Generationen. Was bedeutet dieser Wandel für Gesellschaft, Konsum und unser Bild vom Alter? Von Laura Ewert www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  3. Fehlende Anerkennung, politische Entfremdung und ein entkernter Liberalismus bereiten den Boden für populistische Proteste. Was wäre, wenn der Boom des Populismus eine Antwort auf eine erschöpfte Demokratie ist? Von Jörg Baberowski www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  4. Die Welt ist voller Krisen und Probleme. Zugleich gibt es zahlreiche Organisationen, die sich als Problemlöser präsentieren. Sie alle konkurrieren um Aufmerksamkeit, Ressourcen und politische Energie. Aber was tun die genau? Von Marc Mölders www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  5. Vom rechten Straßenkampf zur Mutterikone im Palazzo Chigi: Giorgia Meloni vereint Macht, Mutterschaft und Nationalstolz. Wie verbindet sich die Inszenierung weiblicher Autorität mit dem Aufstieg einer neuen, emotional aufgeladenen Rechten in Italien? Albath, Maike www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  6. Machtinstrument oder Maßstab für Qualität? Der literarische Kanon bleibt umstritten. Dennoch ist die Debatte unverzichtbar – als Spiegel gesellschaftlicher Werte, Werkzeug ästhetischer Kritik und Motor lebendiger Literaturvermittlung. Von Peter Pohl www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  7. Mit der Sprache und dem Lesen kommen wir zur Welt und zur Gesellschaft. Welches Weltbild wird Kindern in der Schule vermittelt? Gilt die Kleinfamilie aus Vater, Mutter und Kind als Keimzelle der Gesellschaft? Oder Patchwork- oder Regenbogenfamilien? Von Patricia Görg www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  8. Wie viel Vergangenheit steckt in der Gegenwart? Wer sich heute mit Geschichte beschäftigt, kann darauf eine Antwort finden. Allerdings darf die Geschichte nicht darauf reduziert werden, gegenwärtige Narrative nur zu bestätigen. Von Ralf Konersmann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  9. Alle sprechen vom Krieg, von der Rente, der Wehrpflicht, vom Stadtbild. Und das Klima? Eine seltsame Stille ist um dieses Thema entstanden. Wie konnte es passieren, dass die größte globale Zukunftsfrage kaum noch Gegenstand öffentlicher Debatten ist? Von Luisa Neubauer www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  10. Müll ist mehr als nur Abfall – er spiegelt gesellschaftliche Ungleichheiten wider. Wer verursacht Müll, wer trägt die Verantwortung? Während Reiche ihre Abfälle unsichtbar machen, kämpfen benachteiligte Stadtteile mit stigmatisierter Verschmutzung. Von Henriette Hufgard www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  11. Einen langen Atem zur haben, galt lange Zeit als Garant für Erfolg. Im Alltag, beim Sport, in der Politik. Heute leben wir in Zeiten der schnellen Erfolge und einer Politik der Kettensägen. Gibt es Auswege aus dieser Kurzatmigkeit? Von Solmaz Khorsand www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  12. Spurenlesen ist eine Schule der Wachsamkeit, eine Wahrnehmungskunst. In dieser Kunst entsteht ein besonderes Mensch-Natur-Verhältnis. Denn etymologisch ist das Spurenlesen verwandt mit dem „Spüren“. So öffnet sich ein besonderer Erlebnisraum. Von Anna Marie Goretzki www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  13. Wie lebt man, wenn der Alltag zur Herausforderung wird, die sich kaum bewältigen lässt? Die chronische Erkrankung ME/CFS stellt nicht nur das Gesundheitssystem auf die Probe, sondern auch das eigene Streben nach Selbstbestimmung in einem stillgestellten Körper. Von Jana Petersen www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  14. Das Lineare ist die Signatur der Moderne: Von der Vermessung der Welt bis zu linearen Wachstumsmodellen. Aber hat lineares Denken nicht eigentlich ausgedient? Gilt es, ein Lob Mäanders anzustimmen als Modell für Natur, Gespräch und Politik? Von Volker Demuth www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  15. Wenn Krisen Demokratie und Markt erschüttern, feiern Technokratie-Visionen ihr Comeback. Zwischen TechBros, Elon Musk und Silicon-Valley-Utopien zeigt sich: Die Sehnsucht nach Expertenherrschaft ist so aktuell wie gefährlich. Von Markus Metz und Georg Seeßlen www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  16. Wer behauptet nicht von sich, liberal zu sein? Trotzdem vegetiert die Partei, die den Liberalismus für sich reklamiert, vor den Toren der Parlamente dahin. Die Freien Demokraten erleben nicht nur Desinteresse, sondern brüske Ablehnung. Von Leander Steinkopf www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  17. Scham ist ein durchdringendes Gefühl. Sie kommt mit leiser Stimme daher, lässt den Blick sinken, bindet die Füße, bringt Körper zum Erstarren - wie in unsichtbarem Treibsand. Doch wem dient sie? Was ordnet sie, was bewahrt sie? Und was verhindert sie? Von Ann Esswein und Sebastian van Vugt www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  18. Essstörung, Binge Eating und Body Positivity: Ein Kreislauf aus Scham, Kontrolle und Rückfällen. Zwischen gesellschaftlichen Körpernormen, inneren Dämonen und der Hoffnung auf Heilung entfaltet sich der Kampf um Identität und Selbstbestimmung. Von Nastasja Penzar www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  19. Wie gestalten wir unser Zusammenleben? Bei solchen Fragen geht es meist um Gleichheit oder Gerechtigkeit. Warum aber nicht darum, die Gesellschaft schöner zu machen? In Zeiten der Verwahrlosung gilt es, einen ästhetischen Republikanismus zu entdecken. Von Arnd Pollmann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  20. Umsätze gehen zurück, Galerien schließen. Der Kunstmarkt verändert sich radikal. Und die Kunst sowieso. Das Zeitalter, in dem Kunst sich autonom erklärte, scheint vorbei zu sein, wenn Kunst sich etwa moralischen oder politischen Fragestellungen zuwendet. Von Hilka Dirks www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs