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Dennoch konnte er mit dem Potterverse noch nie etwas anfangen. Er hat die Bücher nie gelesen und das dramatische Filmfinale unter Turbinengetöse auf einem smartphonegroßen Flugzeugbildschirm geguckt. Kurzum: Harry Potter ist Micha vollkommen schnuppe. Dass er Hogwarts Legacy dennoch gespielt hat, liegt daran, dass er dessen Genre innig liebt: die Open-World-Rollenspiele. Und da gab's dieses Jahr ja noch einen Vertreter, auch mit einem Zauberer-Setting: Forspoken. Das Micha ebenfalls gespielt hat. Nun hat Hogwarts Legacy zwar auch deutliche Schwächen, doch ebenso große Stärken - die vor allem dann deutlich werden, wenn man das Potter-Spiel mit Forspoken vergleicht. Das bespricht Micha im Podcast mit zwei Potter-Fans: Natalie Schermann, die Hogwarts Legacy für GameStar getestet hat, und Dennis Michael, der den GamePro-Test zum Spiel geschrieben hat. Gemeinsam sprechen wir über die Ähnlichkeiten beim Open-World-Design von Hogwarts Legacy und Forspoken: Beide begreifen ihre Spielwelt nicht als dynamischen Sandkasten, sondern als Kulisse, in der wir Aufgaben abhaken. Letztere folgen immer denselben Mustern, wie bei Ubisoft eben. Dass sich das Aufgaben-Abhaken in Hogwarts Legacy dennoch lohnender anfühlt, liegt am Drumherum: Während wir in Forspoken eine zwar stimmungsvolle, aber auch karge Welt erkunden, strotzen Hogwarts und sein Umland vor liebevollen Details. Auch der Einstieg in die Welt gelingt Hogwarts Legacy besser als Forspoken, wie selbst Nicht-Potter-Fan Micha anerkennen muss. Weit auseinander gehen unsere Meinungen dafür beim Thema Ausrüstung und Crafting: Während sich beides für Micha komplett aufgesetzt anfühlt und ihn teilweise sogar ärgert, lobt Dennis sogar, Hogwarts Legacy habe eines der besten Crafting-Systeme, die er je gesehen hat. Natalie will keine Partei ergreifen, macht es aber doch. Mehr über die Rowling-Kontroverse Report (für alle lesbar): Das halten trans Menschen von Hogwarts Legacy und J.K. Rowling GameStar und Kontroversen: So gehen wir in der Redaktion mit Fällen wie Hogwarts Legacy um Zusammenfassung der Rowling-Kontroverse bei GameStar: Wieso wollen manche Hogwarts Legacy boykottieren? Zusammenfassung der Rowling-Kontroverse bei GamePro: Transfeindlichkeit bei J.K. Rowling, Goblins & Co. Überblick über Rowlings Aussagen und die Reaktionen auf Glamour.com: A Complete Breakdown of the J.K. Rowling Transgender-Comments Controversy
- 09.02.202361 min
Manchmal ist Timing einfach alles. Eine gute Woche vor dem Release von Die Siedler: Neue Allianzen tritt dessen ehemaliger Chefentwickler - der Siedler-Erfinder Volker Wertich - zurück ins Rampenlicht, um sein neues Spiel anzukündigen. Pioneers of Pagonia soll es heißen und genau das Siedler werden, das Ubisoft nicht mehr machen kann oder möchte. Im Podcast sprechen ein zunehmend erfreuter Maurice und unser Siedler-Korrespondent Fabiano mit Volker Wertich über seine Pläne. Der fasst sein Ziel mit Pioneers of Pagonia ganz unbescheiden zusammen: Die ultimative, selbsterklärende Aufbau-, Wirtschafts- und Erkundungssimulation in einer märchenhaften, verspielten, mittelalterlichen Welt. Was Volker Wertich dann berichtet, klingt wirklich nach Nachhausekommen: Pioneers of Pagonia erinnert an ein neues Die Siedler 2 in größer und moderner. Auch der beim Ubisoft-Ableger zunächst gestrichene Förster ist hier von Anfang an mit dabei. Dabei setzen Wertich und sein Team eine Kernstärke der Siedler-Serie: den Aquariumseffekt. Weil nichts mehr Spaß macht, als andere Leute bei der Arbeit zu beobachten, soll die Welt von Pioneers of Pagonia einladend und detailliert werden. Das hat nicht nur Vorteile in Sachen Lebendigkeit, sondern erhöht überdies die Zugänglichkeit (Stichwort »selbsterklärend«): Alle Warenkreisläufe und Transporte werden in Pioneers of Pagonia visuell dargestellt und damit nachvollziehbarer als bei einem reinen Menüspiel. Als »ultimative Wuselwelterfahrung«, fasst Wertich das zusammen, in Pioneers of Pagonia sollen sich Tausende von Figuren über die Karte bewegen und ihrem Tagewerk nachgehen. Quasi ein Die Siedler der nächsten Generation. Auch einen Koop-Modus soll es geben, entschlacken wollen Wertich und sein Team dafür den Militärpart. Was das genau heißt, und was euch sonst noch in Pioneers of Pagonia erwartet, hört ihr im Podcast.
Musik und Videospiele gehören zusammen wie Pommes und Ketchup, wie Minsc und sein Hamster Boo, wie Michael Graf und Stellaris. Kein Wunder also, dass die Schnittmenge von Menschen, die gute Musik schätzen und die gute Videospiele schätzen - sagen wir einfach mal - sehr groß ist. Eigentlich sollte es also keine Überraschung sein, dass Ingo und Alex von den Donots zu einigen der größten Gaming-Nerds unter der Sonne gehören. In unserem Podcast haben sie Géraldine und Heiko dann aber doch mit der ein oder anderen Aussage überrascht - sowie schwer verärgert und unendlich begeistert. Wie kann es zum Beispiel sein, dass Alex einige absolute Lieblingsspiele mit Géraldine teilt, aber gleichzeitig ihre liebsten Spielegenres hasst? Was sagt Ingo eigentlich dazu, dass Oblivion besser sein soll als Skyrim? Zu welchem Spiel würden die beiden gerne mal den Soundtrack schreiben (und Spoiler, warum zur Hölle ist es Conker’s Bad Fur Day)? Die Donots verwöhnen uns seit den 90ern bereits mit feinstem Alternative Rock - seit 2015 sogar auf Deutsch. Gründer Ingo Knollmann steht normalerweise am Mikro oder am Keyboard, wenn er nicht gerade Bands wie die Beatsteaks unter seinem eigenen Plattenlabel managt ... oder Dark Souls spielt. Gitarrist Alex Siedenbiedel war übrigens auch schon mal Gast bei »Wer wird Millionär?« und ist neben Klassikern wie Elden Ring, Hades und Zelda großer Fan von Pheonix Wright. Natürlich darf da aber auch unser Chefredakteur Heiko Klinge nicht fehlen, der (der Legende nach) noch kein Musikquiz verloren hat und auf den Konzerten dieser Welt zu Hause ist. Außerdem reibt in dieser Podcastfolge manchmal sein Kabel am Mikro und laut Raumschiff-GameStar-Fans gehört hier dringend ein »Heiko Klinges Kabel«-Witz hin. Ihr merkt schon: Es wird eine besondere Folge. Wenn ihr diese zur Gänze genossen habt und mehr von den Donots hören wollt, dann könnt ihr das in ihrem brandneuen Album »Heute ist ein guter Tag« - überall wo es Musik gibt. Alternativ auf ihrer Live-Tournee in insgesamt 20 Städten oder sogar in ihrem eigenen Podcast »Die relaxte Kluftpuppe«. Und jetzt wünschen wir euch viel Spaß beim Hören! Mehr Podcast Empfohlen sei unser RSS-Feed für Plus-User, mit dem ihr alle Folgen auf euer Smartphone laden könnt. Jeden Mittwoch erscheint eine Bonus-Episode exklusiv für GameStar Plus. Außerdem gibt es den GameStar-Podcast auf: Spotify iTunes Amazon Music Stitcher Google Podcasts Audio Now Deezer Pocket Casts Schreibt gerne in die Kommentare, welche Podcast-Themen ihr euch als nächstes wünscht! Und hört auch mal bei unserem Zweit-Podcast »Was spielst du so?« vorbei, in dem Redaktionsmitglieder und auch mal Gäste kurz und knapp ihre aktuellen Lieblingsspiele vorstellen. Na ja, oder auch mal weniger kurz und knapp, wenn sich Micha gegen Géraldines infame Vampirvorwürfe wehren muss.
- 04.02.202388 min
Werbung Wunscherfüllende Meerjungfrau-Tränen in den Händen von SpongeBob und Patrick ... Was soll da schon schiefgehen? SpongeBob Schwammkopf: The Cosmic Shake ist jetzt verfügbar! https://thqn.net/3IE6uSi /Werbung Es hat Tradition, dass wir die GameStar-Community über die besten Spiele des vergangenen Jahres abstimmen lassen. Und es hat genauso Tradition, dass The Witcher 3 dabei stets einen Spitzenplatz belegt, wenn das Hexer-Rollenspiel irgendwie wählbar ist. 2019 etwa gewann die Switch-Version die Trophäe als bestes Rollenspiel des Jahres. Seitdem beschränken wir unsere Wahl auf PC-Spiele, doch 2022 ist ja die Next-Gen-Fassung von The Witcher 3 erschienen - auch für den PC. Was das für euer Wahlergebnis bedeutet und welche Spiele ihr sonst zu den Klassenbesten des Jahres 2022 bestimmt habt, bespricht Micha im Podcast mit Géraldine »Oblivion ist besser« Hohmann sowie Manu Fritsch vom Podcast-Urgestein »Insert Moin«. Überraschungen erwarten uns dabei eine Menge - auch Manu, der beispielsweise die Abwesenheit von Marvel Snap sowie das bescheidene Abschneiden von Tunic betrauert. Auch Need for Speed Unbound kassiert Prügel und schafft es nicht einmal in die Top 40 - kein kompletter Fehlschlag, aber schwach für eine Serie, die bei GameStar einst zu den Community-Lieblingen gehörte. Zu unseren Community-Lieblingen gehören auch die Piranha-Bytes-Spiele, doch Elex 2 kann sich bei eurer Wahl weder als bestes Rollenspiel noch als bestes deutsches Spiel durchsetzen - letztere Ehre gebührt einem Indie-Kleinod. Überhaupt beweist ihr viel Liebe für Indie-Games - okay, zumindest für bestimmte Indie-Games. Vampire Survivors und Stray etwa stürmen ins Spitzenfeld, während Spiele wie Tunic, Chained Echoes oder Michas Story-Geheimtipp NORCO abgeschlagen herumdümpeln oder sogar nur von einer einzigen Person (!) gewählt wurden. Für die generelle Blockbuster-Schwäche des Spielejahres 2022 spricht zudem, dass bei der Wahl viele alte PlayStation-Spiele ins Spitzenfeld rücken, die letztes Jahr eine PC-Version bekommen haben. Sogar bis auf den zweiten Platz - während der erste natürlich an den einen, erwartbaren Sieger geht. Nein, es ist nicht The Witcher 3. Zum Glück. Interessante Information: Im Podcast miaut überhaupt keine Katze. Das Geräusch, das Géraldine aus dem Konzept bringt, entfährt Manus metallener Trinkflasche beim Zuschrauben. Das wiederum erinnert uns an unseren Podcast über Sounddesign.
- 02.02.202369 min
Neue Hardware ist - nun, nicht immer besser, zumindest aber immer interessant. Insbesondere wir tech-affinen Spielerinnen und Spieler schauen gerne in die Zukunft : Was könnte unser nächstes PC-Upgrade sein? Was tut sich bei den Grafikkarten? Wäre doch mal ein neuer Prozessor fällig? Und was geschieht darüber hinaus in der Welt der Technik, etwa bei Smartphones, Smarthome-Geräten oder Künstlicher Intelligenz? Über all das spricht Micha im Podcast mit Nils und Alana aus unserer Tech-Redaktion. Die beiden dämpfen direkt die Vorfreude bei Desktop-PCs, zumindest was neue Technologien angeht: 2023 wird - wie schon 2021 - ein Zwischenjahr, vor allem für Grafikkarten: Bei Nvidias RTX-4000er- und AMDs RX-7000er-Serie erwarten uns zwar neue Modelle, die nächste Generation dürfte aber frühestens 2024 folgen. Die Preise für die letzte Generation dürften sich allerdings entspannen. Auch bei den Prozessoren dürft ihr - was Spiele-Performance angeht - keine großen Sprünge erwarten, auch wenn Intel und AMD interessante neue Modelle in der Hinterhand haben. Deutlich mehr Bewegung herrscht im Notebook-Markt. Einerseits, weil Hersteller und Händler aufgrund der pandemiebedingten Lieferverzögerungen auf einem Berg älterer Modelle sitzen, die sie zu günstigen Preisen loswerden wollen. Andererseits, weil neue mobile Grafikkarten die Spiele-Performance verbessern - allerdings müsst ihr genau in die Spezifikationen schauen müsst, eine höhere Modellnummer bedeutet nicht automatisch schneller. Ein Hoch erwartet uns 2023 bei den Monitoren: Mini-LED und OLED werden sich am Markt etablieren und wahlweise mehr Helligkeit oder einen besseren Kontrast bringen - jedoch zu gesalzenen Preisen. Die Smartphones wiederum scheinen ausgereizt zu sein. Abgesehen von den Foldables - Telefonen oder Tablets mit faltbaren Displays - erwarten wir keine größeren Fortschritte bei Highend-Geräten. Etwas tun dürfte sich dafür im mittelpreisigen Bereich einiges tun, ein Wettbewerb zwischen Samsung und Google wird wahrscheinlicher. Schließlich widmen wir uns noch den Bereichen Smarthome und Künstliche Intelligenz: Kann sich der neue Smarthome-Standard Matter 2023 etablieren? Und welcher neue KI-Trend erwartet uns nach ChatGPT, Midjourney & Co.? Ausblicks-Artikel bei GameStar Tech Grafikkarten 2023: Gibt es Grund zur Hoffnung oder bleibt es so schlimm, wie es ist? Neue CPUs 2023: Diese Prozessoren erscheinen in den kommenden Monaten Smartphones 2023: Das erwartet uns von Apple, Google, Samsung und Co Smart Home 2023: Das kommt dieses Jahr auf euch zu Künstliche Intelligenz 2023: Kommt nach ChatGPT noch mehr oder bleibt es beim neuen Alten?
- 28.01.202384 min
Hogwarts Legacy klingt wie der wahrgewordene Harry-Potter-Fantraum: Endlich selbst die Zauberschule besuchen, als Hufflepuff die Slytherins ärgern (oder umgekehrt), und auf dem Besen oder gar auf einem Hippogreif fliegend das Umland von Hogwarts erkunden, um Ruinen und Geheimnisse zu entdecken. Doch über dem nahenden Open-World-Rollenspiel (Hogwarts Legacy erscheint am 10. Februar 2023 für PC, PS5 und Xbox Series X/S) schweben zwei dunkle Wolken. Die eine ist die Kontroverse um die Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling samt Boykottaufrufen. Die zweite Wolke betrifft die inhaltliche Qualität des Spiels. Denn obwohl wir Hogwarts Legacy bereits eine Stunde lang spielen konnten, gibt es noch zu viele offene Fragen. Beispielsweise, wie sinn- und wertvoll die Open World wirklich wird. Ob die Haupthandlung mit interessanten Entscheidungen sowie Charakteren auftrumpft. Ob sich Nebenaufgaben auf Minispiele oder Abklapper-Icons beschränken. Ob das eingebaute Tierwesen-»Farmville« mehr ist als eine Dreingabe. Oder, oder, oder. Im Podcast über Hofwarts Legacy besprechen wir beide Themen: einerseits die Diskussion um Rowling, die Boykottaufrufe und wie Avalanche Software damit umgeht, andererseits unsere qualitativen Sorgen. Sprungmarken Kontroverse um JK Rowling: 01:50 Spielerische Sorgen: 24:43 Dafür hat Micha Natalie von GameStar und Eleen von GamePro in den Podcast eingeladen, die Hogwarts Legacy bereits spielen konnten (Eleens Artikel findet ihr auf GamePro.de). Allerdings nur ausgewählte, kurze Abschnitte, was so kurz vor Release ungewöhnlich ist. Hat Avalanche so große Angst vor Spoilern - oder Angst davor, dass manche Bereiche des Spiels doch nicht halten können, was sich Harry-Potter-Fans erhoffen? Natalie und Eleen erzählen aber natürlich auch, was ihnen gut gefallen hat. Das Besenfliegen etwa (vom Bremsen abgesehen), die überraschend unterhaltsamen Kämpfe oder das mit spürbar großer Detailliebe umgesetzte Hogwarts selbst. Man merkt, dass in Hogwarts Legacy viel Arbeit steckt. Aber eben nur in den Bereichen, die wir bisher sehen konnten. Und auch dort nicht überall... Mehr zur Rowling Kontroverse Report (jetzt für alle lesbar): Das halten trans Menschen von Hogwarts Legacy und J.K. Rowling GameStar und Kontroversen: So gehen wir in der Redaktion mit Fällen wie Hogwarts Legacy um Zusammenfassung der Rowling-Kontroverse bei: Wieso wollen manche Hogwarts Legacy boykottieren? Überblick über Rowlings Aussagen und die Reaktionen auf Glamour.com: A Complete Breakdown of the J.K. Rowling Transgender-Comments Controversy
Es kommt der Moment im Leben, an dem man sich den eigenen Abneigungen stellen muss. Wenn eine Spinne ins Wohnzimmer krabbelt zum Beispiel. Wenn es beim ersten Besuch bei den Schwiegereltern in spe ausgerechnet Rosenkohl gibt. Oder wenn ein neues Piratenspiel angekündigt wird. Denn Michael Graf hat in diesem Podcast nie einen Hehl daraus gemacht, dass er Piraten verachtet. Als ihn seine Eltern als Kind fragten, ob er das Lego-Piratenschiff haben wolle, antwortete er: Nein, schenkt mir lieber die (deutlich kleinere) Schaluppe der könglichen Marine. Ich spiele keine Gesetzlosen! Doch nun versetzen Mimimi Games - das Studio hinter den Vorzeigetiteln Desperados 3 und Shadow Tactics - ihr neues Spiel Shadow Gambit: Die verfluchte Crew ausgerechnet in ein Piratensetting. Und das, wo die Echtzeittaktik bisher von semi-realistischen Szenarien bestimmt wurde: Soldaten, Ninjas, Cowboys. Was das mit Micha macht - vor allem aber, woher die Idee kam, welche neuen Ideen in Shadow Gambit stecken und wie Mimimi das Spiel ohne traditionellen Publisher entwickelt - bespricht er im Podcast mit den Mimimi-Gründern Johannes Roth und Dominik Abé. Ebenfalls mit dabei ist Petra Schmitz, die seit Shadow Tactics unser größter Echtzeittaktikfan ist und über Shadow Gambit bereits eine ausführliche Vorschau geschrieben hat. Wobei, eigentlich müssten wir bei Petra Stealth-Strategy-Fan sagen, denn so nennt Mimimi das Genre von Shadow Gambit, Commandos & Co. Ward ie »Echtzeittaktik« etwa zu angestaubt? Auch das besprechen wir im Podcast! Außerdem erörtern wir den Sandbox-Gedanken: Im Gegensatz zu Desperados 3 und Shadow Tactics soll es in Shadow Gambit viel mehr mögliche Vorgehensweisen geben - schon allein, weil man die Crew für eine Mission selbst zusammenstellen und an mehreren Inselstränden anlanden kann. Wie diese Freiheit das Spiel verändert, wieviel Aufwand sie für Mimimi bedeutet und warum sie für Shadow Gambit notwendig war - auch das erklären Dominik und Johannes im Podcast.
- 21.01.202345 min
Manchmal dauern Dinge länger - auch und insbesondere dann, wenn deutsche Behören darin verwickelt sind. Seit der letzten Novelle des deutschen Jugendschutzgesetztes im April 2021 hat es deshalb fast zwei Jahre gedauert, bis die USK ihre neuen Regeln für die Altersfreigaben von Spielen verabschieden konnte. Warum das so lange gedauert hat und was sich nun konkret an den Altersfreigaben ändert, bespricht Michael Graf im Podcast mit der USK-Geschäftsführerin Elisabeth Secker. Das novellierte Jugendschutzgesetzt fordert nämlich vor allem zwei Dinge: Eine Erweiterung der Prüfkriterien. Wo die Gremien der USK früher nur die eigentlichen Spielinhalte (also Story und Gameplay) auf dessen Altertauglichkeit abklopfen mussten, spielen nun zusätzlich die sogenannten Nutzungs- oder Online-Risiken eine Rolle. Dazu zählen unter anderem Ingame-Käufe, glücksspielähnliche Mechanismen und die - umständlich benannten - »Mechanismen zur Förderung eines exzessiven Mediennutzungsverhaltens«, die wir mal zu »Suchtmechanismen« abkürzen. Nicht umsonst haben wir im GameStar-Podcast schon über die Videospiel-Abhängigkeit gesprochen und welche Mechanismen Suchtverhalten begünstigen können. Eine klarere Kennzeichnung. Neben den eigentlichen Alterssiegel wie »ab 12 Jahren« oder »ab 16 Jahren« prangen nun bestimmte Stichworte, die zu dieser Einstufung geführt haben. Beispielsweise »Drogenkonsum«, »Handlungsdruck«, »Comicgewalt« oder »Kriegsthematik«. Was das Gesetz nicht fordert, sind härtere Altersfreigaben, zumindest nicht automatisch - beispielsweise beim Thema Glücksspiel. Anders als in Belgien und den Niederlanden können Lootboxen in Deutschland nicht als Glücksspiel eingestuft werden. Obwohl sie einen ähnlichen Nervenkitzel entfalten, fehlt ihnen rechtlich gesehen ein wichtiger Glücksspielfaktor. Denn in FIFA Ultimate Team & Co. spielt man nicht um Geld, sondern lediglich um digitale Inhalte. Zugleich hat die USK jüngst die Freigabe von NBA 2K22 verschärft: Die früher ohne Altersbeschränkung freigegebene Basketballserie trägt nun ein 12er-Siegel - weil sie nicht nur Glücksspiel-Elemente enthält, sondern sie auch noch in eine Kasino-Umgebung verpflanzt, die mit Basketball nicht viel zu tun hat. Da könne man für Kinder unter 12 Jahren eine Gewöhnung an Glücksspiel »nicht ausschließen«, beschied das zuständige USK-Gremium. So wird sich die USK-Spruchpraxis auch bei anderen Nutzungsrisiken erst noch finden müssen. Welche Ingame-Käufe man genauer unter die Lupe nimmt, wo die Eltern gefordert sind und wie die USK künftig mit Gewaltdarstellung umgeht, erklärt Elisabeth Secker im Podcast. Anlaufstellen für Eltern GameStar-Ratgeber für Eltern, die alterstaugliche Spiele für ihre Kinder suchen: Die besten Spiele für Kinder GamePro-Ratgeber für die Jugendschutz-Einstellungen auf PlayStation 5 und Nintendo Switch Tipps für technische Schutzmechanismen auf diversen Geräten, mit denen sich das Spielverhalten von Kindern besser steuern lässt: Medien-Kindersicher.de Mehr Tipps für den Umgang mit Spielen und Erklärungen für die Alterskennzeichen und die neuen Hinweise: FAQ der USK
Ihr habt es so gewollt! Nachdem wir im Podcast bereits Die zehn höchsten Aufwertungen der GameStar-Geschichte bejubelt haben, habt ihr euch in Kommentaren und Zuschriften gewünscht, dass wir auch die höchsten Abwertungen beklagen. Also herzlich willkommen im Abgrund der technischen Probleme, der Bugs und des Pay2Win. Denn für diese beiden Gründe werten wir Spiele im GameStar-Test zusätzlich ab. Bug-Abwertungen gibt es bei GameStar schon seit den frühen 2000er-Jahren, allzu krasse Pay2Win-Mechanismen bestrafen wir seit 2018 mit Wertungsabzügen von bis zu 15 Punkten. Im Podcast stellen Micha und Florian die 13 Spiele vor, denen wir die höchsten Abwertungen verpasst haben - von Basketball bis Batman: Arkham Knight. Disclaimer: Weil es zu viele Spiele mit zehn Wertungspunkten Abzug gab, hat Micha für unsere Rangliste exemplarisch die vier Fälle herausgesucht, die uns am meisten geärgert haben. Wir sagen nur Warcraft 3 Reforged. Oder Diablo Immortal. Tatsächlich sind zwei Publisher überproportional häufig in dieser Liste vertreten: Activision-Blizzard sowie Take Two Interactive. Take Two produziert nämlich eine Serie, die gleich drei Listenplätze belegt: NBA 2K. Denn die Basketball-Spiele bringen den Kunstgriff fertig, noch aggressiver monetarisiert zu sein als FIFA Ultimate Team. In puncto technische Unzulänglichkeiten begegnen uns unter anderem The Callisto Protocol, Call of Duty: Warzone 2.0 und Batman: Arkham Knight. Letzteres wäre eigentlich das - rein inhaltlich betrachtet - beste Spiel unserer Liste, doch auf dem PC Warner schickte den Fledermausmann mit einem üblen Portierungs-Kinnhaken zu Boden. Auf dem Spitzenplatz steht indes ein vollkommen unerwartetes Spiel - denn es ist so schlecht, dass es fast niemand von euch gespielt haben dürfte. Oder zumindest hoffen wir das für eure Gesundheit.
Es gibt viel zu besprechen bei unserer Liste der 300 besten PC-Spiele aller Zeiten. So viel, dass wir unsere Podcast-Diskussion mit Christian Schiffer direkt auf einen zweiten Teil ausgedehnt haben - inklusive einer überraschenden Wendung: Christian arbeitet zum Zeitpunkt der Aufnahme an einer eigenen Liste der 100 besten Spiele, die auf unserer Liste gefehlt haben! Die stellt er Micha und Géraldine im Podcast natürlich vor, und darauf befinden sich allerlei Schätze, die unsere Liste wahrhaft würdig ergänzen: Der Weltraumstrategie-Klassiker Master of Orion 2 zum Beispiel. Oder Anstoss 2, der Fußballmeister der Herzen. Oder der »Immersive Sim«-Urvater Ultima Underworld, in dem Flaschen unebene Flächen herunterrollten - im Jahr 1992! Oder der irrwitzige Fernsehmanager Mad TV. Oder - Wie konnte das nicht gewählt werden? - Hotline Miami! Es gibt allerdings auch Seltsamkeiten. Beispielsweise Kaiser, das zweifellos »deutschste Spiel aller Zeiten«, dessen Spieltiefe mit heutigen Augen betrachtet aber irgendwo zwischen einem Taschenrechner und einem Sack Murmeln rangiert. Christians Liste der 100 besten Spiele, die auf unserer Liste fehlen, lest ihr natürlich bei Wasted. Und natürlich poltern wir weiterhin über Platzierungen der GameStar-Liste. Micha etwa hadert mit Gothic und Gothic 2 (zu niedrig!) sowie Far Cry (zu hoch!), während Géraldine unsere Rangfolge der Elder-Scrolls-Serienteile infrage stellt: Oblivion hinter Morrowind, mindestens das ist Wahnsinn! Und da haben wir noch gar nicht über Skyrim gesprochen.... Christian arbeitet sich derweil an Prey ab - dem Shooter von 2006, nicht Arkanes neuem Prey von 2016, das es überhaupt nicht auf unsere Liste geschafft hat. Außerdem stört ihn unsere mangelnde Liebe für SimCity 2000, wobei dessen Ruhm inzwischen von Cities: Skylines überstrahlt wird, dem - wie Christian zugeben muss - »besten Spiel aller Zeiten, darüber müssen wir nicht reden«. Und was ist eigentlich mit Vampire Survivors, dem nach wissenschaftlichen Erkenntnissen besten Spiel des Jahres 2022, wie ihr im Podcast mit Micha nachhören könnt.
- 07.01.202364 min
Was fast niemand weiß: Wir bei GameStar ärgern uns gerne. Deshalb lassen wir die Redaktion regelmäßig über Toplisten abstimmen, über die wir uns dann hinterher ausgiebig selbst aufregen. So auch nun wieder bei den 300 besten PC-Spielen aller Zeiten. Das liegt daran, wie unsere Listen entstehen: Nicht etwa kuratiert von graubärtigen Weisen hoch oben auf dem Olymp des Besserwissens, sondern durch eine demokratische Wahl innerhalb der ganzen Redaktion. Und Demokratie kann eben ziemlich wild und konfus sein. Das führt zu Diskussionen, die sich bis in unseren Podcast ziehen. Beziehungsweise in zwei Podcasts, wir haben unsere Diskussion aus Längengründen auf zwei Folgen aufgeteilt. Micha und Géraldine haben nämlich einen Gast eingeladen, bei dem die Alarmglocken schrillen, sobald GameStar eine neue Liste veröffentlicht: Christian Schiffer ist Journalist beim Bayerischen Rundfunk, hat das Online-Spielemagazin Wasted mitgegründet und kürt beim Podcast Last Game Standing selbst regelmäßig die besten Spiele in diversen Kategorien. Gemeinsam sprechen wir über die Herausforderungen und Probleme, aber auch über die schönen Seiten unserer Liste der 300 besten PC-Spiele. Denn bei aller Kritik: Man merkt der Liste an, dass sie unser Baby ist. Wer sonst würde ein Spiel wie Stronghold in die Top 100 wählen, wenn nicht GameStar? Natürlich fachsimpeln Micha und Christian über Ultima 7 und Planescape Torment, die in der Liste immer noch zu weit hinten stehen, während Géraldine den Erfolg der Story-Adventures bejubelt (auch wenn das falsche Story-Adventure am weitesten vorne gelandet ist). Wir diskutieren, ob die Bedeutung oder die Qualität eines Spiels ausschlaggebend für den Listenplatz sein sollte, und preisen neu hinzugekommene Indie-Juwelen wie Dead Cells und Loop Hero - wobei Christian deren Ruhm für vergänglich hält und stattdessen einige Klassiker vermisst. Kurzum: Wir machen das, was wir am liebsten tun: Wir philosophieren und diskutieren über gute und geliebte Spiele. Und genau dafür sind unsere Listen doch da.
Es war natürlich nicht alles schlecht im Spielejahr 2022. Wir erfreuten uns an Indie-Juwelen wie Stray oder Cult of the Lamb, taktierten uns durch ein überraschend solides Strategiespiel-Aufgebot von Dune: Spice Wars bis zur vierten Season von Anno 1800, und dann war da ja auch noch Elden Ring. Dennoch hinterlässt das Jahr 2022 einen schalen Beigeschmack, weil es uns zu oft vor Augen führte, woran die Spieleindustrie (mit Betonung auf »Industrie«) immer noch krankt. Das bespricht Micha im Jahresrückblicks-Podcast mit Dimi und Peter. Und damit meinen wir nicht die Verschiebungen von Spielen wie Forspoken, Hogwarts Legacy, Diablo 4 oder Starfield. Im Gegenteil, denen bleibt damit (hoffentlich!) erspart, was in diesem Jahr zu viele Spiele heimsuchte: der Fluch der Unfertigkeit. Besonders Modern Warfare 2 erzürnte die Gemüter nicht nur im Internet, sondern auch in der Redaktion. Für Dimi gehört die Shooter-Fortsetzung nicht nur zu den größten Enttäuschungen des Jahres - Modern Warfare 2 illustriert mit seinem fehlerbehafteten Release zugleich ein generelles Problem. Und dann war da auch noch die Diskussion um Diablo Immortal und dessen Monetarisierung, die das Vertrauen in Blizzard erschüttert hat (Stichwort »Wir verkaufen keine Ausrüstung, aber Edelsteine sind ja keine Ausrüstung«). Apropos Geld: Die Konsolidierung der Spielebranche schritt im Jahr 2022 weiter voran, nie zuvor wurden derartige Milliardensummen in Übernahmen gepumpt. Die größte davon - der Deal zwischen Microsoft und Activision-Blizzard - ist zum Zeitpunkt unserer Podcast-Aufnahme aber alles andere als sicher, weil die US-Kartellbehörde FTC noch Einspruch erhebt. Der Übernahmekampf zeigt dabei vor allem eines: Die großen Marktteilnehmer bringen ihre Kanonen in Stellung für die Plattformkriege. Gleichzeitig mischen neue Wettbewerber mit, etwa Amazon oder Netflix. Welche seltsamen Blüten das treibt, haben wir auch schon in unserem Podcast über die Plattformkriege besprochen.
Die Oberste Direktive des Lizenzspiels lautet: Wir wollen Liebe spüren. Die Liebe zur Vorlage, die Liebe zu Details, Geschichten, Charakteren. Natürlich auch und erst recht, wenn es um Star Trek geht. Also küren Micha und Peter in diesem Podcast die besten Star-Trek-Spiele aller Zeiten - vollkommen subjektiv natürlich, aber zugleich mit einer Logik, die jeden Vulkanier vor Neid erblassen ließe. Wenn Vulkanier Neid empfinden würden, versteht sich. Fünf persönliche Favoriten hat jeder von uns in den Podcast mitgebracht, und in einem Fall überschneiden sich unsere Vorlieben tatsächlich, nämlich beim Echtzeit-Strategiespiel Star Trek: Armada. Das war zwar an sich gar nicht so herausragend - für uns aber doch ein herausragendes Erlebnis. Dessen größte Stärke vermissen wir bis heute - trotz einiger Mod-Projekte, die Armada wiederbelebt haben. Ansonsten unterscheiden sich unsere Vorlieben jedoch deutlicher als ein Ferengi aus The Next Generation von Quark aus Deep Space Nine. Wir sagen nur »Energiepeitsche gegen Erwerbsregel«. Während Micha Bridge Commander, Star Trek Online, die Stellaris-Mod Star Trek: New Horizons und das Picard-Adventure A Final Unity verehrt wie eine Borg-Königin ein Omega-Molekül, wählt Peter Star Trek Voyager: Elite Force, Away Team, Birth of the Federation und Deep Space Nine: The Fallen in seine Trek-Ruhmeshalle. Was uns zu dieser illustren Auswahl bewegt, erklären wir gerne im Detail. In sehr vielen Details sogar, da wären wir wieder bei der Liebe zur Vorlage. Wer etwa hätte gedacht, dass wir beide große Fans von Miles O'Brien sind? Außerdem sprechen wir über die Simulations-Urgesteine Starfleet Academy und Klingon Academy sowie über die alten Star-Trek-Adventures samt zugehöriger William-Shatner-Eskapaden - die ihr (zusammen mit noch viel mehr historischen Enterprise-Infos) in unserem Report über die Geschichte der Star-Trek-Spiele nachlesen könnt. Und zum Schluss zieht Micha noch einen speziellen Bonus-Kandidaten aus dem Kapitänshut - denn wer könnte schon John DeLancie als Q widerstehen?
- 17.12.202278 min
Bei nur 66 Prozent positiven Steam-Bewertungen steht Victoria 3, als wir diesen Podcast aufnehmen. Das ist nun kein vollkommenes Desaster, aber doch ein gutes Stück entfernt von den 82 Punkten, die wir dem Paradox-Strategiespiel im GameStar-Test verliehen haben. Woher die Beschwerden über Victoria 3 kommen und wie gut das Spiel denn nun wirklich ist, bespricht Micha im GameStar-Podcast mit Maurice und Steinwallen. Die beiden haben nämlich durchaus unterschiedliche Perspektiven: Während Steinwallen auf Youtube und Twitch auch andere Paradox-Schwergewichte wie Europa Universalis 4 gespielt hat, ist unser hauseigener Twitch-Fürst Maurice erst mit Crusader Kings 3 überhaupt ins Paradox-Angebot eingetaucht. Und Victoria 3 ist ein ganz anderes Spiel als Crusader Kings 3, soviel steht fest. Während der Mittelalter-Simulator mit seinen Charakteren und Events immer wieder neue, skurrile Geschichten ausspuckt, setzt Victoria 3 sehr viel auf trockene Zahlen, Werte und Tabellen. Aber nicht nur: Vor allem beeindruckt Victoria 3 mit ausgefeilten Wechselwirkungen zwischen Politik und Wirtschaft. So detailliert haben wir die Umwälzungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts noch in keinem Strategiespiel erlebt. Ach was: in keinem anderen Spiel überhaupt. Zugleich knirscht die Mechanik noch an vielen Stellen. Wenn wir böse wären - und wir sind es jetzt einfach mal -, würden wir sagen: Wann immer wir die Lupe auf Victoria 3 richten, entdecken wir etwas, das nicht richtig zusammenpasst oder noch fehlt. Das fängt beim indirekten Militärsystem an - bei dem Micha und Steinwallen übrigens unterschiedlicher Meinung sind - und geht weiter bis zu unterschiedlichen Wirtschaftssystemen, die sich überhaupt nicht unterschiedlich spielen. Was bringt uns dann trotzdem dazu, immer wieder eine neue Partie in Victoria 3 anzufangen - mit Texas, mit Japan, mit Mecklenburg? Und woran muss Paradox nun arbeiten, um dieses Spiel generell voranzubringen? Wir besprechen es im Podcast!
Werbung Mit GameStar & MANSCAPED könnt ihr jetzt 20 Prozent sparen und bekommt kostenlosen Versand für euer MANSCAPED-Produkt obendrauf! Löst im Warenkorb auf https://eu.manscaped.com/de einfach den Code GAMESTAR ein, um den Rabatt zu nutzen. /Werbung Als Blizzard uns einlud, eine Woche lang Diablo 4 zu spielen, schrillten bei drei GameStar-Monsterjägern die Kathedralenglocken: Maurice, Fabiano und Micha haben dieses Jahr viel über Diablo 4 gesprochen - über unsere Erwartungen (mit Diablo-Streamer jessirocks), über die Frage, ob man Blizzard nach Diablo Immortal noch vertrauen kann (mit Kalle Koschinsky), über die möglichen Fallstricke der Open World. Gespielt hatte Diablo 4 aber bislang nur einer von uns - nämlich Maurice, und zwar vor über drei Jahren auf der Blizzcon. Die Chance, Diablo 4 endlich gemeinsam zu spielen, konnten wir uns nicht entgehen lassen. Wobei: Weil uns Blizzard nur einen Zugang gegeben hat, mussten wir nacheinander spielen, aber der Gedanke zählt! Deshalb können wir an dieser Stelle ausgiebig besprechen, womit uns Diablo 4 positiv überrascht hat, und was uns aktuell noch skeptisch in die Zukunft blicken lässt. Was hat uns beispielsweise am Gameplay von Diablo 4 gefallen? Was macht uns beim Talentsystem noch gleichzeitig stutzig und hoffnungsvoll? Wie vielfältig und interessant war die Item-Beute, und wie gefällt uns das neue Aspekte-System, mit dem wir die Spezialfähigkeiten legendärer Gegenstände auf seltene (!) übertragen können? Und natürlich: Wie sehr verändert die Open World denn nun das Spielgefühl von Diablo 4? Zugegebenermaßen sind wir hier oft einer Meinung, außer bei der Open World. Während Maurice damit nämlich überraschend gut klarkommt, fehlt Micha immer noch eine Antwort auf die Frage, wofür Diablo überhaupt eine frei begeh- und bereitbare Spielwelt braucht. Im Gegenteil: Die Open World ist für ihn der Pferdefuß des Spiels - auch wenn eben jene Pferde das Problem zumindest lindern könnten. Doch in unserer Demo erlaubte Blizzard noch kein Reiten. Wer lieber liest, bekommt natürlich auch alle Infos in Fabianos 40.000-Zeichen-Monsterpreview, außerdem tobt und lobt Maurice in seinem Diablo-4-Video. Ergänzung: Nach unserer Podcast-Aufnahme mehren sich die Anzeichen dafür, dass es in Diablo 4 tatsächlich keine Runen und Runenwörter mehr gibt - siehe das Feedback angeblicher Beta-Teilnehmer auf Reddit. Wir bleiben bei unserer im Podcast geäuhttps://www.gamestar.de/artikel/podcast-diablo-4-gespielt,3387694.html ßerten Hoffnung, dass sie zurückkommen - wenn schon nicht zum Release, dann wenigstens in einer Season. Schließlich dürften die Runen das Charakter-Puzzeln maßgeblich ergänzen.
- 07.12.2022110 min
Eine der folgenden Aussagen ist hochgradig unwahrscheinlich: im Jahr 2026 landen Außerirdische auf der Erde, ein Frettchen wird der nächste Bundeskanzler und die Civilization-Serie endet mit Civilization 6. Während also 2026 unser Frettchenkanzler den Besuchern vom Orion-Nebel die Tentakel schüttelt, sitzen wir wie gehabt am PC und spielen Civilization 7 (oder wie auch immer der nächste Teil heißen wird). Nur: Wie soll dieses Civilization 7 aussehen? Welchen nutzlosen Ballast sollte Firaxis streichen, welche Fortschritte und neuen Features wollen wir sehen? Das bespricht Micha im Podcast mit Daniel »Writing Bull« Blum, der auf seinem Twitch-Kanal mehr Civ gestreamt hat, als viele von uns überhaupt gespielt haben. Außerdem hat Daniel bereits vor dem Podcast seine Community befragt, was Firaxis unbedingt respektive auf gar keinen Fall in Civ 7 liefern soll. Wie etwa stehen seine Zuschauerinnen und Zuschauer zu »Stacks of Doom«, den guten, alten Einheitenhaufen, die bis Civilization 4 zum Serienstandard gehörten, bevor Civilization 5 die »Eine Einheit pro Feld«-Regel einführte? Und warum ist eigentlich der Weltkongress so unbeliebt? Man muss ihn doch nur besser und spannender machen, so wie damals in Alpha Centauri! Mit den internationalen Notfällen verfolgt Civilization 6 hier ja bereits vielversprechende Ansätze... Apropos Alpha Centauri: Für Micha zählt Firaxis' Fremdplaneten-Civ zu den besten Globalstrategiespielen, die jemals entwickelt wurden. Entsprechend wünscht er sich noch andere Elemente daraus zurück. Zudem sucht er Inspiration bei Frostpunk, beim von Activision produzierten Civilization: Call to Power oder bei Paradox-Spielen wie Crusader Kings 3 - wobei Writing Bull hier nicht mit allem einverstanden ist. So lassen wir keinen Wunsch undiskutiert - vom Regierungssystem über Zufallsereignisse und Terraforming bis hin zum Grafikstil, bei dem Micha und Writing Bull absolut einer Meinung sind. Ein paar radikale Veränderungen sind auch dabei - lasst uns gerne in den Artikel-Kommentaren auf GameStar.de wissen, was ihr davon haltet, und was ihr euch generell für ein Civilization 7 wünschen würdet. Als kleinen, nun ja, »Bonus« haben wir zudem zwei KIs (Stable Diffusion 1.5 sowie DALL-E) gefragt, wie Civilization 7 aussehen soll. Wir können es kaum erwarten, »Ciivazivizvizzion« zu spielen! Die Bilder findet ihr auf GameStar.de. Und wer auch gerne liest, findet auf GameStar.de zudem einen Civ-7-Wunschkatalog von GameStar-Veteran Martin Deppe.
Version 2.0, das klingt nach neuer, besser, größer, nach Generalüberholung und nächster Generation. Aber treffen diese Attribute wirklich auf Call of Duty: Warzone 2.0 zu? Nicht, wenn man sich den holprigen Launch des Battle-Royale-Shooters anschaut: Bugs, Grafikfehler, Abstürze - in technischer Hinsicht kann man bei Warzone 2.0 getrost von einem Fehlstart sprechen. Doch wie steht's um den spielerischen Gehalt - einerseits in der Battle Royale, andererseits beim neuen Modus DMZ, der an Extraction-Shooter wie Hunt: Showdown und Escape from Tarkov angelehnt ist? Das bespricht Micha im Podcast mit zwei Gästen: Petra Schmitz hat Call of Duty: Warzone 2.0 für GameStar getestet und hört seitdem zwei Herzen in sich pochen: Einerseits ist sie aufrichtig begeistert - vor allem von der Battle Royale -, andererseits würde sie Infinity Ward für bestimmte Designentscheidungen gerne behutsam schütteln. Phil Elsner hat - wie unser urlaubender Kollege Dimi - mehr Stunden in Hunt: Showdown verbracht als andere Menschen überhaupt im Internet, deshalb hat es ihm DMZ natürlich besonders angetan. Wie beurteilt er als Hunt-Veteran den neuen Warzone-Modus? Unter anderem treibt uns die Frage um, inwiefern Warzone 2.0 ein »Anti-Warzone« darstellt, wie Dimi schon im Test feststellte. Während das erste Warzone auf schnelle Action und Zugänglichkeit gebügelt war, schaltet der Nachfolger einige Gänge zurück. Beispielsweise mit dem kleinteiligen Inventarsystem, »Realismus«-Features wie dem Nachtanken von Autos und dem teils gebremsten Spieltempo. Hinter diesen Änderungen steckt jedoch mehr Grips, als man zuerst denken mag. Petra und Phil können sich die Designphilosophie hinter Warzone 2.0 sehr gut erklären, was aber nicht heißt, dass diese Philosophie zu beider Zufriedenheit umgesetzt wurde. An dieser Stelle bitte eine hitzige Debatte über das neue Loadout-System von Warzone 2.0 vorstellen. Ach nein, müsst ihr ja gar nicht, ihr könnt sie im Podcast hören! Auch über die neue Map Al Mazrah müssen wir diskutieren. Denn sie ist zweifellos klasse gestaltet und - Copy-Paste-Gebäuden zum Trotz - überaus atmosphärisch, aber sie ist auch groß. Sehr groß. So groß, dass sich Partien sehr zäh anfühlen können, weil man einfach niemanden trifft. Und nein, die neuen KI-Gegner sind kein Ersatz. Und dann wäre da natürlich noch DMZ, mit dem Activision auf den Extraction-Shooter-Zug aufspringt, nachdem Dice bei Battlefield 2042 und Hazard Zone bereits schmerzhaft runtergefallen ist. Gelingt es Warzone 2.0, das Hunt-Spielgefühl besser einzufangen? Nun, sagen wir, es spielt sich zumindest gut. Noch erscheint uns DMZ, das offiziell im Betastatus schwelt, aber merkwürdig - ziellos. Auf GameStar.de läuft jetzt unser Adventskalender-Gewinnspiel mit täglich neuen Preisen! Mehr Infos unter gamestar.de/xmas.
- 29.11.202276 min
Als Bundesinnenminister Horst Seehofer nach dem Anschlag von Halle raunte, man müsse nun »die Gamer-Szene stärker in den Blick nehmen«, mussten wir uns alle anstrengen, um ein Wiedersehen mit unserer letzten Mahlzeit zu verhindern. Denn diese Art Generalverdacht ging am eigentlichen Problem komplett vorbei. Ja, der rechtsextremistische, antisemtische Attentäter hatte seine Tat live auf Twitch gestreamt und in einem Bekennerschreiben »Achievements« wie »Töte einen Juden« formuliert. Und ja, das war nicht die erste Verbindung zwischen Gaming-Kultur und Rechtsterrorismus, auch der Attentäter von Christchurch und der norwegische Massenmörder Anders Breivik hatten bei ihren Morden Bezüge zu Computerspielen hergestellt, ebenso kürzlich der Amokläufer von Buffalo. Das zeigt jedoch nicht, dass uns Spiele rechtsextrem, antisemitisch und menschenverachtend machen. Es zeigt, dass Gaming von rechtsextremen, antisemitischen und menschenverachtenden Personen und Gruppen instrumentalisiert wird - auch über die genannten Attentate hinaus. Wie genau das geschieht und was es bedeutet, besprechen Micha und Mary im Podcast mit Mick Prinz. Mick leitet bei der Amadeu Antonio Stiftung das Projekt Good Gaming – Well Played Democracy, das Aufklärungsarbeit leistet. Zum Beispiel darüber, wie sich rechtsextremistische Bewegungen auf Gaming-Plattformen wie Steam oder Discord vernetzen. Auch die Europäische Kommission hat diese Verbindungen bereits untersuchen lassen und erste Erkenntnisse - unter anderem von Europol - Ende 2021 in einem Papier festgehalten. Wichtig dabei: Es handelt sich um eine laute Minderheit, rechtsextreme Steam-Gruppen oder Discord-Server zählen jeweils nur ein paar Hundert Mitglieder. Es gibt keine rechtsextreme Massenbewegung im Gaming. Zugleich darf man das Problem nicht kleinreden, dass Gaming aktuell ein Schutzraum ist, in dem sich Demokratiefeinde und Neonazis oft ungestört aufhalten können. Damit das nicht so bleibt, müssen einerseits die Plattformen handeln, andererseits könnt ihr auch selbst etwas tun: nämlich hinsehen, Gegenrede leisten und Hass melden, wo er euch begegnet - nicht nur bei den Plattformen selbst, sondern auch bei Anlaufstellen wie Hassmelden.de. Denn Gaming ist ein so großartiges. verbindendes Hobby, dass wir wachsam bleiben müssen, damit es uns nicht kaputtgemacht wird. Weitere Informationen und Anlaufstellen findet ihr in der Broschüre Gaming und Rechtsextremismus (PDF) , herausgegeben von der Forschungsgruppe Modellprojekte e.V. und der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Die Broschüre wurde im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Wer gerne abseits ausgetretener Pfade wandelt, mag dazu neigen, die klassische Fantasy zu belächeln: Mittelalterlich geprägte Welten voller Orks und Drachen, das ist doch Genre-Schnee von gestern, alles schon tausendmal gesehen. Werbung Mehr Infos zu WoW: Dragonflight findet ihr hier: https://gamestar.de/wowdragonflight /Werbung Doch die Fantasy erfreut sich ungebrochener Beliebtheit - nicht nur, aber auch in Spielen. Warcraft, The Witcher, Skyrim, Gothic, Dragon Age - Fantasy-Spiele und -Settings haben einen festen Platz in den Herzen der GameStar-Community und in unseren Redaktionsherzen natürlich auch. Woran das liegt, warum uns das Fantasy-Genre - wie J.R.R. Tolkien einmal selbst in einem Aufsatz schrieb - verzaubert, darüber spricht Fantasy-Verehrer Micha im Podcast mit zwei Gästen: Markus Heitz ist Schriftsteller und vor allem bekannt für seinen Weltbestseller »Die Zwerge«, den es auch als empfehlenswertes Videospiel gibt. Seine Karriere begann er ebenfalls mit Fantasy-Romanen, nämlich mit der Ulldart-Reihe, außerdem schreibt er Horror und Science-Fiction. Fabiano Uslenghi mag sein Mittelalter eigentlich puristisch à la Kingdom Come oder Pentiment, liest und spielt aber zugleich alles, was in Richtung Fantasy geht - so lange es nicht zu viel Magie gibt. So entdecken Markus und Fabiano gleich mal eine Gemeinsamkeit: Beide lieben und leiten Pen-&-Paper-Rollenspiele wie Dungeons & Dragons und Das Schwarze Auge, womit ihnen eine Faszination für Fantasy gewissermaßen in die Spielerwiege gelegt war. Eigentlich liegt die Faszination Fantasy sogar in unser aller Wiege, weil sie zu den Wurzeln der Menschheit zurückreicht. Denn fast alle Fantasy-Settings und -Kreaturen basieren auf jahrtausendealten Mythen - von tierischen Mischwesen wie dem Drachen bis zu alten Götter- und Heldensagen. J.R.R. Tolkien etwa bezog ein gerüttelt Maß Inspiration aus der nordischen Edda, in der beispielsweise der Zwerg Durin auftrat, den sich der Mittelerde-Autor gleich mal für seine eigenen Geschichten »auslieh«. Apropos: Niemand hat unser heutiges Bild von der klassischen Fantasy derart geprägt wie Tolkien und der Herr der Ringe, dessen Verfilmung den Verkaufserfolg von »Die Zwerge« befeuerte wie der Schicksalsberg Saurons Schmiede. Gleichzeitig wollen Fantasy-Autorinnen und -Autoren nicht einfach Tolkien kopieren - deshalb besprechen wir mit Markus, wie man einem Fantasy-Setting eine eigene Identität und eigene Geschichten gibt. Das führt uns letztlich zur Vielfalt der Fantasy. Neben der freundlichen, magischen High Fantasy brütet bekanntermaßen die düstere Dark Fantasy. Beides lässt sich sogar vereinen, indem man die Perspektive wechselt: Weg vom Guten, hin zum Blickwinkel der Bösen- wie beispielsweise in Tyranny oder Markus' Buchreihe »Die Chroniken der Albae«, die aus Sicht der brutalen Zwergenfeinde geschrieben ist. Abseits ausgetretener Pfade lässt sich's also auch innerhalb der Fantasy wandeln. Noch viel mehr Magie und Monster findet ihr in unserer Themenwoche zur Faszination Fantasy.
Vor einem Jahr fragten wir uns im Podcast: Ist Battlefield 2042 noch zu retten? Zwölf Monate später geht der Multiplayer-Shooter gerade in die dritte Season, doch von »Rettung« kann man noch nicht sprechen. Woran das liegt, und warum Battlefield 2042 bei allen Fortschritten noch immer auf der Stelle tritt, bespricht Micha mit zwei Gästen: Unser Shooter-Experte Dimi ist von Battlefield 2042 inzwischen deutlich angetaner als zum Launch, hat in den letzten Wochen über 100 Stunden im Spiel verbracht und es nun pünktlich zum Start von Season 3 einem Nachtest unterzogen. Fabian Siegismund war früher GameStar-Redakteur, heute spielt er auf seinem Kanal Siegismund auf Youtube und Twitch vor allem Multiplayer-Shooter wie Hunt: Showdown (sehr viel Hunt: Showdown) oder Call of Duy. Battlefield, das er eigentlich sehr liebt, spielt er hingegen kaum noch - und das hat gute Gründe. Tatsächlich hat Dice spürbar an Battlefield 2042 gearbeitet, was nach dem katastrophalen Release aber auch dringend nötig war. Beziehungsweise dringend nötig gewesen wäre. Doch Dice verfiel erst mal in Schockstarre, die erste Season ließ sieben Monate auf sich warten. Etwas getan hat sich unter anderem bei der Waffenbalance, bei der Vielfalt an Schießgerät und Karten sowie beim Mapdesign - die neue Karte Spearhead etwa kann Fabian und Dimi durchaus überzeugen. Ja, Battlefield 2042 ist nach einem Jahr ein besseres Spiel. Aber reicht das - oder sind die Neuerungen der Patches und Seasons letztlich zu wenig und zu spät? Apropos spät: Season 3 wird endlich die Klassen in Battlefield 2042 zurückbringen - eigentlich ein Schritt in die richtige Richtung, der Verzicht auf das battlefield-typische Klassensystem erntete viel Fankritik. Für Fabian und Dimi ist die Lösung, die Dice nun ins Spiel packen will, allerdings halbgar. Und wie beurteilen sie als Hunt-Showdown-Fans den Battlefield-Modus Hazard Zone, auch im Vergleich zu DMZ aus Call of Duty: Warzone 2.0?



















