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Man könnte denken, das Metaverse sei schon fast Realität. Seitdem Mark Zuckerberg im Oktober 2021 sein Unternehmen von Facebook in Meta umbenannt und in einem Video eine fröhlich-bunte Mixed-Reality-Zukunftsvision vorgestellt hat, schallt uns der Begriff »Metaverse« aus immer mehr Mündern und Pressemeldungen entgegen. Selbst Microsoft begründete seine 70 Milliarden-Dollar (nicht 80 Milliarden, wie Micha im Podcast sagt) schweren Übernahmepläne für Activision mit dem Metaverse, dessen idealer Einstiegspunkt das Gaming sei. Doch das Metaverse ist nicht nur in technologischer Hinsicht Zukunftsmusik. Auch inhaltlich gibt es kein klares Konzept, sondern allenfalls eine Handvoll Puzzlestücke. Und die wecken keine Vorfreude, sondern Besorgnis - alleine schon beim Thema NFTs und Blockchain. Denn das Metaverse kann eine Dystopie werden, eine virtuelle Hölle, wenn wir nicht darüber streiten. Die Gründe dafür diskutiert Micha im Podcast mit Human Nagafi, Unternehmensberater bei 1789 Innovations und Podcaster bei Corporate Therapy. Hinter der Vision des Metaverse - einer persistenten, virtuellen Parallelwelt, die unser Leben noch stärker durchdringt als das heutige Internet - mögen grundsätzlich gute Absichten stecken. Doch die können in ähnliche Untiefen münden wie bei den sozialen Medien, denen wir erst heute allmählich anmerken, dass sie unser Zusammenleben nicht nur verbessert haben. Damit beim Metaverse nicht dasselbe passiert - nur in viel größerem Maßstab -, müssen wir dieser neuen Vision mit Skepsis begegnen. Angebracht ist sie allemal. Mehr Podcasts mit Human bei GameStar Plus Die AAA-Identitätskrise: Woran Spielekonzerne gerade scheitern Krypto-Gaming löst keine Probleme, sondern schafft welche Rettet Microsoft die Spiele-Industrie oder folgt das böse Erwachen?
- 16.07.202280 min
Über 12 Millionen Mal hat sich Cities Skylines inzwischen verkauft, alleine sechs Millionen davon in den letzten drei Jahren. Nicht übel für ein sieben Jahre altes Spiel - und vollkommen nachvollziehbar. Insbesondere für Micha, für den Cities: Skylines eines der besten Spiele ist, die je entwickelt wurden. Und das verdankt er nicht nur dem Entwicklerteam Colossal Order, sondern vor allem der Community. Modding ist nämlich die große Stärke von Cities: Skylines und der maßgebliche Grund dafür, dass Micha die Bürgermeister-Simulation 2022 mehr spielt als je zuvor. Woran das liegt, welche Mods für ihn inzwischen unverzichtbar sind, und was er damit baut, erzählt Micha im Podcast einem verdutzten Dimi, der bislang zwar die Lust, aber nie die Zeit hatte, sich näher mit Cities: Skylines zu befassen. Dann wird es jetzt höchste Zeit, Dimi! Hier noch ein paar Impressionen von Michas aktueller Stadt. Im Spiel könnt ihr hochauflösende Bilder knipsen, indem ihr Shift+F12 drückt. Die Bilder landen dann unter Windows im Ordner C:\Users\[EUER BENUTZERNAME]\AppData\Local\Colossal Order\Cities_Skylines\Screenshots. Die besten Cities: Skylines Mods Hier die Links zu den Mods, die Micha im Podcast erwähnt. Das ist natürlich seine persönliche Auswahl - es kann gut sein, dass es noch bessere Mods für bestimmte Funktionen gibt. Manche davon brauchen zudem Sub-Mods wie Harmony, um zu funktionieren, das sagt euch der Steam Workshop dann aber beim Abonnieren. Wichtiger Hinweis: Um richtig ins Modding von Cities: Skylines einzusteigen zu können, solltet ihr Englisch verstehen. Viele Mods und die zugehörigen Anleitungen gibt es nur auf Englisch. Essentiell Traffic Manager: President Edition: Fahrspuren, Kreuzungen und Ampeln bearbeiten, realistisches Parkverhalten und mehr! FindIt: Heruntergeladene Assets (Gebäude, Bäume, Props etc.) schnell finden. MoveIt: Dinge frei bewegen, ineinander verschieben und Höhen verändern. Nützlich Ploppable RICO Revisited: Gebäude frei auf die Karte platzieren. Network Multitool: Schweizer Taschenmesser für den Straßenbau, Knotenpunkte hinzufügen für Fußgängerampeln etc., automatische Verbindungen, Straßen automatisch im Kreis anordnen usw. Node Controller Renewal: Kreuzungen bearbeiten, damit sie organischer werden. Unified UI: Übersichtlicheres Menü, dass mehrere Mod-Icons bündelt. Parking Lot Snapping Compatible Assets (Modpaket) : Parkplätze lassen sich wie Straßen verlegen, das Modpaket enthält gleich die passenden Straßen- und Parkplatzmodelle. Network Extensions 2: Zusätzliche, sehr nützliche Straßentypen. Extra Landscaping Tools: Deutlich bessere Terraforming-Tools als die im Spiel eingebauten. Building Themes: Stadtvierteln bestimmte Gebäudethemen vorgebe, die dort »wachsen« sollen. Zum Schönbauen Intersection Marking Tool: Kreuzungen mit Spurmarkierungen bemalen, Verkehrinseln einrichten. Surface Painter: Kartenoberfläche bemalen, zum Beispiel mit Beton. Prop and Tree Anarchy: Grafikdetails und Bäume überall platzieren) Quay Anarchy: Kaimauern überall platzieren, nicht nur am Wasser. Fine Road Anarchy: Straßen dürfen einander überlappen und überschneiden Prop Line Tool: Props und Bäume ordentlich aufreihen. Unlimited Trees: Baumlimit erhöhen und Bäume rotieren, kann zu Kompatibilitätsproblemen mit anderen Mods führen. First Person Camera: Ich der Ich-Perspektive durch die eigenen Städte laufen. Weitere Mods Real Time: Modelt die rein kosmetischen Tageszeiten zum richtigen Tag-Nach-Zyklus um - mit Berufsverkehr, Feiervolk am Wochenende, nachts schließenden Schulen und Büros usw. Lifecycle Rebalance: Angepasst Lebenyzyklen für Cims verhindern »Todeswellen«. Realistic Population: Erhöht unter anderem das Fassungsvermögen von (Wohn-)Gebäuden für realistischere Bevölkerungszahlen. Load Order Mod: Praktischer Mod-Manager, wenn ihr für unterschiedliche Städte unterschiedliche Modpakete anlegen wollt.
- 09.07.202286 min
Elden Ring hat sich - Stand Mai 2022 - über 13,4 Millionen Mal verkauft. Man kann mit einiger Sicherheit sagen: Das hätte keiner erwartet. Ein frustschwerer From-Software-Brocken mit kryptischem Storytelling, furchtbaren Menüs und Quests, an denen man im Regelfall einfach vorbeiläuft, wird zum Überflieger des bisherigen und wahrscheinlich auch restlichen Spielejahres? Dass es dafür Gründe gibt, haben wir im Podcast bereits besprochen. Petra Schmitz allerdings vertritt nun eine neue These: Elden Ring wäre niemals so erfolgreich geworden ohne den PC! Werbung Mit GameStar & MANSCAPED könnt ihr jetzt 20 Prozent sparen und bekommt kostenlosen Versand für euer MANSCAPED-Produkt obendrauf! Löst im Warenkorb auf https://eu.manscaped.com/de einfach den Code GAMESTAR ein, um den Rabatt zu nutzen. /Werbung Das klingt absurd angesichts der technischen Probleme zum PC-Launch: Schneckenhafte Frameraten, fehlender Widescreen-Support, gelegentliche Abstürze - nicht umsonst mussten wir Elden Ring im Test um zwei Punkte abwerten. Und dann diese Menüs, diese furchtbaren Menüs! Schon nach zwei Minuten im Charakter-Editor musste Micha Flüche unterdrücken, die ihm sonst höchstens bei sehr aussichtslosen Fußballspielen entfahren. Wie kommt Petra da auf die Idee, der PC sei ein Erfolgsfaktor von Elden Ring? Nun, weil ihre Perspektive eine besondere ist, denn eigentlich müsste sie Elden Ring verachten. Sie liebt zwar Online-Rollenspiele wie Guild Wars 2 oder Online-Shooter wie Valorant, und auch das storylastige Mass Effect liegt ihr, Open World-Spiele scheut sie nach eigenen Angaben jedoch wie der Teufel das Weihwasser. Besonders die von Ubisoft, aber auch ein Skyrim lässt sie kälter als den Gipfel des Halses der Welt. Dass sie überhaupt mit Elden Ring angefangen hat, liegt an etwas, das es ohne die Plattform PC nicht in dieser Fülle gegeben hätte: den Videos und Livestreams. Klar, die kennen wir auch von Konsolenspielen, aber nicht im gleichen Umfang wie bei PC-Spielen, alleine schon der niedrigeren Technikhürde wegen. Dazu kommt bei PC-Spiele eine Extraportion Kreativität, denn sie erlauben (oft) Modding, und Modding erlaubt unter anderem kuriose Videos, in denen Malenia gegen die anderen Elden-Ring-Boss antritt. Zwar versuchen Publisher regelmäßig, diese Stärke auf die Konsolenzu übertragen, scheitern aber daran, dass ihre »konsoligen« Editoren nur eingeschränkte Veränderungen zulassen - hallo, Battlefield Portal & Co. Da fehlt die Anarchie, die den PC auszeichnet! Und die, mindestens in Petras Fall, neugierig macht auf das Spiel. Wobei dieses Spiel dafür auch etwas braucht, das Elden Ring ebenfalls hat: einen Tiefgang, der diese Neugier tatsächlich befriedigt.
- 07.07.202282 min
Oft lesen wir die Kommentare unter Artikeln, ohne dass ihr es merkt. Aus Zeitgründen können wir nämlich nicht jeden einzelnen davon beantworten, sonst würden wir keine Artikel mehr schreiben. Gleiches gilt für Podcast-Kommentare, etwa unter unserer letzten Episode darüber, warum Dragon Age keine Fortsetzung verdient, sondern sie sogar braucht. Nun ist dieses Feedback aber häufig so interessant, dass wir darüber gerne gleich weiter diskutieren würden - deshalb probieren wir an dieser Stelle ein neues Podcast-Format aus, in dem wir genau das tun. Micha und Mary sprechen darüber, was Dragon Age: Dreadwolf aus eurer Sicht besser machen muss als Inquisition - und ob überhaupt noch Hoffnung besteht für Bioware. Das ist erst mal ein Experiment, bei dem wir - ha! - wiederum auf euer Feedback angewiesen sind: Würdet ihr solche Feedback-Folgen gerne häufiger hören? Nicht jede Woche, aber in unregelmäßigen Abständen, wenn es sich anbietet?
- 05.07.202267 min
Seit 1997 gibt es das Online-Rollenspiel Tibia (PC) und somit das MMO-Studio CipSoft. Das Online-Rollenspiel aus Regensburg ist international erfolgreich und feierte 2021 sogar noch neue Rekorde. Leya und Schuhmann von MeinMMO haben mit Stephan Vogler, einem der Gründer des Studios, über MMORPGs im Wandel der Zeit gesprochen. Im Podcast besprechen wir: Crunch in der Spielebranche und wie man den bei CipSoft verhindert. die Entwicklung eines erfolgreichen MMORPGs in Deutschland. warum junge Studenten überhaupt auf die Idee kommen, ein MMORPG zu gründen und Gaming zum Beruf zu machen. die Herausforderung ein Online-Spiel zu entwickeln, zu einer Zeit, in der es noch kaum Internet gab. was Spiele wie Fortnite, Call of Duty oder League of Legends mit der Entwicklung von MMOs zu tun haben. moderne Finanzierungsmöglichkeiten durch die Blockchain und Kryptowährungen, und wo sich das alles noch hin entwickelt. Gameplay-Trends im MMORPG-Genre und das Metaverse. welche Rolle Twitch und das Streaming für Tibia spielen. Die drei philosophieren außerdem darüber, wie MMORPGs früher mehr Freiheiten gegeben haben. Es gab die Freiheit, sich bewusst zu entscheiden in einem Videospiel eine böse Rolle einzunehmen und unfair und gemein zu anderen Leuten zu sein. Das hat die alten Games auch spannender gemacht. 2021 führte MeinMMO schon einmal ein Interview mit Stephan Vogler, in dem ihr noch mehr über die Erfolgsgeschichte von Tibia erfahrt.
Bioware ist in den letzten Jahren eine »Ja, aber«-Firma geworden. Ja, die haben großartige Rollenspiele wie Mass Effect und Dragon Age entwickelt, aber eben auch das Online-Fiasko Anthem. Das sollte zwar nach Release als lebenserhaltende Maßnahme großflächig umgebaut werden, doch Anfang 2020 stellte Bioware die Anthem-Restauration ein, um sich wieder auf Dragon Age und Mass Effect zu konzentrieren. Und das war, bei aller Kritik an Anthem und Bioware, eine sehr gute Nachricht: Es wird ein weiteres Dragon Age geben! Kein Service- oder Multiplayer-Monstrum, sondern ein Singleplayer-Rollenspiel! Seit Anfang Juni kennen wir auch den Titel: Dragon Age: Dreadwolf wird es heißen und wahrscheinlich im Magierreich Tevinter spielen, alle weiteren bekannten Infos, Bioware-Aussagen sowie Gerüchte lest ihr in unserem Dreadwolf-Hub. Und kaum hatte Electronic Arts den Untertitel enthüllt, entflammten im Redaktions-Chat wieder Dragon-Age-Diskussionen: Welche Entscheidungen hast du damals getroffen? Wer war dein Lieblings-Charakter? Warum war Dragon Age 2 doch nicht so schlimm wie sein Ruf? Warum war Inquisition schlimmer als sein Ruf? Obwohl seit Inquisition fast acht Jahre vergangen sind, nimmt Dragon Age in unseren Rollenspiel-Herzen immer noch einen besonderen Platz ein. Woran das liegt, bespricht Micha im Podcast mit: Rae Grimm, ihres Zeichens GamePro-Chefredakteurin und Göttliche des digitalen Publishings bei unserer Verlagsfamilie Webedia, die niemals mit den Templern kooperieren würde und Alistair ein langweiliges Kind zeugen ließ. Lisa Ludwig, die Chefredakteurin unserer Schwesterseite Moviepilot (und unseres Schwester-Podcasts Streamgestöber), die außerdem bei den Lästerschwestern über die Abgründe des Internets und der sozialen Medien podcastet. Gemeinsam sprechen wir über unvergessliche Momente (Morrigans Baby! Anders!), aber auch Dinge, die uns an der Dragon-Age-Serie genervt haben (Morrigans Baby! Anders!). Wir philosophieren darüber, was die Welt von Dragon Age (Thedas = The Dragon Age Setting) für uns so spannend macht, und warum Magier und Templer doch irgendwann langweilig werden. Und natürlich besprechen wir, was wir uns von Dragon Age: Dreadwolf erhoffen. Denn Dragon Age hat eine Fortsetzung nicht nur verdient, es braucht sie regelrecht. Unter den richtigen Umständen. > Trailer zu Dragon Age: Dreadwolf auf GameStar.de
- 25.06.202276 min
Ach, Diablo Immortal. Das Free2Play-Diablo wurde schon viel besprochen und kritisiert, natürlich auch bei GameStar: Ob uns Diablo Immortal falsch belohnt. Wie uns Blizzard mit Suchtmechanismen ködert. Warum Pay2Win bei Immortal nicht das größte Problem ist. Auch in unserem Test kam Diablo Immortal alles andere als gut weg. Werbung Mit GameStar & MANSCAPED könnt ihr jetzt 20 Prozent sparen und bekommt kostenlosen Versand für euer MANSCAPED-Produkt obendrauf! Löst im Warenkorb auf https://eu.manscaped.com/de einfach den Code GAMESTAR ein, um den Rabatt zu nutzen. /Werbung Ein Teil der Kritik an Immortal - einem spielerisch durchaus gelungenen Mobile-Hack-and-Slay - wurzelt in der Enttäuschung über Blizzard. Etwa, weil Game Director Wyatt Cheng vor Release versprach, man werde keine Ausrüstung gegen Echtgeld verkaufen, dann aber hinterher zurückruderte, mit Ausrüstung habe er keine legendären Edelsteine gemeint. Die ein wichtiger Bestandteil der Progression von Immortal und mit Echtgeld zu bekommen sind. Kann man Blizzard angesichts dessen noch etwas glauben? Und vor allem: Kann man sich nach all dem Ärger um Immortal noch auf Diablo 4 freuen? Darüber spricht Micha im Podcast mit Twitch-Totenbeschwörer Maurice und Kalle Koschinsky, den ihr natürlich ebenfalls von Twitch und Youtube kennt, und der Diablo (2) mindestens so sehr liebt wie Maurice und Micha. Mehr zum Thema Blizzards Pläne: Vielfältiger, komplexer und ein bisschen Path of Exile - wie Blizzard Diablo 4 verändert Übersicht: Die fünf Klassen von Diablo 4 und was sie können Umfang: So lange braucht ihr, um einmal die Story von Diablo 4 abzuschließen
Einen PC selbst zusammenzuschrauben, kann Spaß machen und sehr befriedigend sein - wenn die Kiste hinterher reibungslos läuft. Wenn nicht, beginnt die zähe Fehlersuche: Wo knirscht es im Getriebe? Damit ihr diese Tortur möglichst vermeidet, sprechen Micha und Hardware-Guru Alexander im Podcast über die wichtigsten Fehler beim PC-Bau. Einige davon sind keine Raketenwissenschaft, manchmal denkt man aber trotzdem erst daran, wenn es zu spät ist. Moment, der CPU-Kühler hat eine Backplate?! Folgenschwere Fehler können zudem passieren, bevor ihr mit dem Schrauben loslegt. Denn bereits bei der Planung eurer zukünftigen Spielemaschine könnt ihr einige Weichen falsch stellen, wovon Alex ein Liedchen singen kann. Und zum Abschluss gibt's noch ein paar Tipps, was ihr tun könnt, wenn der mühsam geplante und verschraubte Computer eben nicht wie erhofft startet oder regelmäßig abstürzt. Die wichtigste Botschaft lautet dabei immer: Nicht die Nerven verlieren. Auch davon kann Alex ein Liedchen singen - spätestens seitdem er in seinen PC geblutet hat. Mehr zum Thema Kaufberatung: Gaming PC selber bauen 2022: Die besten Konfigurationen Tipps als Artikel: Gaming PC selber bauen: Alles, was ihr vor dem Kauf beachten müsst
- 18.06.202285 min
Schöne Worte findet er immer, das muss man Todd Howard lassen. Wenn er ausnahmsweise nicht mit »It just works« zum Internet-Meme wird, versteht es Bethesdas Frontmann, seine Spiele als große Visionen zu verkaufen - leider auch bei Fallout 76, was Howard Vertrauen gekostet hat. Werbung Mit GameStar & MANSCAPED könnt ihr jetzt 20 Prozent sparen und bekommt kostenlosen Versand für euer MANSCAPED-Produkt obendrauf! Löst im Warenkorb auf https://eu.manscaped.com/de einfach den Code GAMESTAR ein, um den Rabatt zu nutzen. /Werbung Dieses verlorene Vertrauen soll Starfield wiederherstellen, Bethesdas »Weltraum-Skyrim«, von dem es nun erstmals Gameplay zu sehen war. Und ja, daran hat uns einiges überrascht - etwa das schiere Ausmaß mit über 1.000 Planeten. Im Podcast besprechen Bethesda-Veteranin Géraldine, Weltraum-Nerd Micha und ein ungewöhnlich begeisterter Peter, was ihnen an der Präsentation gefallen hat, welche Rollenspiel-Träume Starfield erfüllen könnte - und womit uns Bethesda noch Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Was etwa sagen wir zu menschlichen Gegnern mit Levelstufen? Ist das Charaktersystem zu sehr vereinfacht oder genau richtig? Kann die enorme Größe nicht dazu führen, dass Stafield langweilig wird? Braucht ein Spiel wie Starfield wirklich Crafting und Rohstoffsammeln? Welche Stärken muss Bethesda ausspielen, um den Erwartungen gerecht zu werden? Wie sehr unterscheiden sich die Erwartungen von Géraldine, Peter und Micha überhaupt? Mehr zum Thema Starfield-Analyse: Mit unserer Mega-Preview überseht ihr kein Detail des Gameplay-Reveals Alle bekannten Infos: Unsere große Starfield-Übersicht mit Release, Features & Co. Kolumne: Starfield wird verschoben: Es geht um mehr als das Spiel Podcast: Starfield, Homeworld 3 & Co.: Warum Sci-Fi das beste Spiele-Genre ist
Es gab 2022 zwar keine E3, auf Gaming-News mussten wir im Juni dennoch nicht verzichten. Allerdings waren es nicht immer die News, die wir hören wollten - oder zumindest nicht alle News, die wir hören wollten. Manche Spiele glänzten auf der #FakeE3 (hört den Podcast, um das zu verstehen) durch Abwesenheit, darunter auch prominente und schon vor Jahren angekündigte Kandidaten. Über unsere - und eure! - meistvermissten Spiele sprechen Micha, Dimi und Peter im Live-Podcast, den wir im FYNG-Livestream aufgezeichnet haben. Wo steckte zum Beispiel Ubisoft und seinen Dauer-Sorgenkindern Skull & Bones und Beyond Good & Evil 2? Was erhofft sich Micha von Bioshock 4 und warum braucht Peter das Spiel überhaupt nicht mehr? Wann gibt es endlich mal ein Lebenszeichen von Dead Island 2? Wo verstecken sich Microsoft-Spiele wie State of Decay 3 und Obsidians Rollenspiel Avowed, dessen Ankündigungs-Trailer gewisse Skyrim-Erinnerungen weckte? Warum kündigt Bethesda im letzten Sommer ein Indiana-Jones-Spiel an, zeigt dann aber über ein Jahr lang nichts davon? Dann gäbe es ja noch GTA 6 - ach, Rockstar hat es einfach nicht nötig. und viele mehr Diese Vermisstenfälle zeugen davon, wie Corona die Entwicklungsarbeit verzögert, zudem scheint sich die Ankündigungspraxis in Teilen der Industrie generell verändert zu haben: Manche Projekte werden bereits Jahre, bevor man etwas Spielbares zeigen kann, enthüllt. Warum? Um Fans der entsprechenden Serien zu zeigen: Ja, wir haben euch nicht vergessen, auch wenn es noch ewig dauert (Hallo, The Elder Scrolls 6). Und, um Talente anzulocken. Denn der Kampf um Nachwuchs-Entwicklerinnen und -Entwickler ist in vollem Gange.
- 12.06.202237 min
Auf Fallout: New Vegas und Pillars of Eternity folgt Buße - im übertragenen Sinne. Denn »Buße« ist die deutsche Übersetzung von Pentiment, und so heißt das nächste Spiel von Josh Sawyer, der bei Obsidian Entertainment unter anderem Fallout: New Vegas und Pillars of Eternity als Design Director betreut hat. Und Pentiment ist nicht das Spiel, das wir von Obsidian erwartet hätten: kein Rollenspiel, sondern ein Krimi-Adventure im mittelalterlichen Oberbayern - mit einem ungewöhnlichen Erzähl-Twist. Zusätzlich zum spielerischen Interesse verspüren wir da als in Bayern beheimatete Gaming-Redaktion natürlich die patriotische Pflicht, mehr zu erfahren - und zwar von Josh Sawyer persönlich, der im Podcast Deutsch mit uns spricht! Der Twist an Pentiment besteht darin, dass es seinen Kriminalfall nicht selbst auflöst: Als Wanderkünstler Andreas Maler untersuchen wir einen Mord in einem Kloster (Hallo, »Der Name der Rose«!), sammeln Hinweise und bezichtigen letztlich einen Schuldigen oder eine Schuldige - doch Pentiment verrät nicht, ob unsere Wahl richtig ist. Stattdessen zeigt das Adventure die Folgen dieser (und anderer) Entscheidungen über 25 Jahre hinweg, die Handlung beginnt nämlich im Jahr 1518 und endet erst 1543. Wenn wir beispielsweise einen fähigen, aber widerwärtigen Kräuterkundler (fiktives Beispiel) dem Schafott zuführen - wie wird sich dann das Leben im Kloster und im nahen Dorf verändern? Diese Art des Storytellings mag Krimi-Fans irritieren, die sich ihre Mordfälle aufgelöst haben wollen. Wir finden's indes spannend, wie dynamisch die Story und wie hoch der Wiederspielwert ausfallen werden. Und darüber sprechen wir mit Josh auch im Podcast. Als US-Amerikaner ist Josh natürlich kein Muttersprachler, er hat extra für diesen Podcast seine eingerosteten Deutschkenntnisse aufgefrischt. Seht ihm bitte grammatikalische Unschärfen und das eine oder andere englische Wort nach. Wenn ihr mehr über das Spiel lesen wollt, gibt es ja auch noch Fabianos Artikel: Das Schönste an Pentiment ist, dass dieses Mittelalter-Spiel überhaupt gemacht werden darf
Bei Diablo Immortal wird viel diskutiert über Pay2Win, über 100.000 Dollar für einen Highend-Charakter und über Mikrotransaktionen, deren Kosten längst nichts mehr mit »Mikro« zu tun haben. Doch Immortal illustriert auch ein generelle Misere von Free2Play-Spielen: Damit wir möglichst viel und lange spielen, setzt Blizzard auf psychologische Optimierung, auf Reize, die unser bewusstes Denken umgehen und Glückshormone direkt in unser Gehirn injizieren. Werbung Geht jetzt auf LevlUP.de, um alles über die beliebtesten Gaming Drinks Europas und ihre einzigartigen Flavours zu erfahren. /Werbung Wie diese Suchtmechanismen funktionieren, analysiert Micha im Podcast mit Dr. Daniel Illy. Daniel ist leitender Oberarzt für Jugendpsychologie und -psychiatrie an einer Klinik nahe Berlin, Autor mehrerer psychotherapeutischer Ratgeber auch zum Thema Videospiel-Abhängigkeit - und er ist selbst Spieler und metzelt sich aktuell durch Diablo Immortal. Wenn auch nicht so richtig gerne, denn Immortal nervt ihn. Gemeinsam sprechen wir über: die Macht roter Rauten das »Anfixen« mit belanglosen Belohnungen die audiovisuellen Reize beim Beutefinden verschachtelte Währungen und verschleierte Kosten psychologische Tricks im Online-Shop und mehr Ganz wichtig: All diese Tricks kommen natürlich nicht nur auf Diablo Immortal zum Einsatz, sondern in sehr vielen Free2Play-Spielen. Bei Diablo kommt nur etwas hinzu, dass der Marke eigen ist: Ihr Beutesammel-Fokus wirft uns ohnehin schon eine mathematisch-mechanische Suchtschleife, der Blizzard nun in Immortal einfach noch mehr Belohungsmechanismen überstülpt. Das erzeugt nicht unbedingt eine Abhängigkeitsgefahr - für gesunde Menschen. Bei verwundbaren Personen können solche Mechanismen aber Suchtverhalten begünstigen. Und das ist das eigentlich Perfide an der Sache: Free2Play-Spiele nutzen unsere eigene Verwundbarkeit, unsere Schwäche für kommerzielle Zwecke. Darüber müssen wir reden, sonst machen es andere. Mehr zum Thema Dimis Kolumne: Das größte Problem von Diablo Immortal ist nicht Pay2Win Podcast: Daniels Streitgespräch mit Prof. Manfred Spitzer Unser erster Podcast: Spielesucht - Was Service-Games so gefährlich macht Unser zweiter Podcast: Wenn wir nicht über Spielesucht reden, tun es die anderen Noch ein Podcast: Wie Spiele unserer geistigen Gesundheit helfen (und wie nicht) Meinung: Spiele machen süchtig und das ist Absicht! Zweiteiliger Report: Alles über Videospiel-Abhängigkeit und wie ihr sie erkennt Dr. Daniel Illy auf Twitter
- 04.06.202270 min
Diablo hat die Karotte quasi erfunden. Diablo und Loot sind wie Pommes und Ketchup, untrennbar miteinander verbunden, isoliert fast nicht zu genießen. Wer lernen will, wie eine motivierende Progressionsspirale aussehen will, kann sich deutlich schlechtere Lehrmeister als Diablo suchen. Klasse wählen, Gegner kloppen, Level aufsteigen, Beute einsacken, und nochmal von vorne - hach, der »Oomph!« von Diablo ist auch nach 20 Jahren noch Meister aller Klassen. Werbung Geht jetzt auf LevlUP.de, um alles über die beliebtesten Gaming Drinks Europas und ihre einzigartigen Flavours zu erfahren. /Werbung Auf der anderen Seite haben wir den Mobile-Markt, ein Geschäft, das schon so lange boomt, dass selbst Boomer Okay, Boomer twittern dürfen, falls jemand noch nicht davon gehört hat. Und aus diesen beiden Stoßrichtungen - aus klassischer PC-Gaming-Progression und Mobile-Karotten - entsteht nun ein Kind: Diablo Immortal. Diablo Mobile. Diablo Blizzcon-Ist das ein Aprilscherz-Marketing-Fuckup. Ann-Kathrin Kuhls aus unserem YouTube-Team und Fabiano Uslenghi von GameStar.de haben schon vor offiziellem Release viel, viel Zeit mit Diablo Immortal verbracht, sich durch die Kampagne gekloppt, mit ihren Fingern den Touchscreen zum Rauchen gebracht und ausführlich festgehalten, wie gut Diablo Immortal sich denn nun spielt. Aber Diablo Immortal ist ja noch mehr als gut oder schlecht. Es ist ein Experiment - und zwar nicht nur für Blizzard. Die gesamte Mainstream-Gaming-Welt experimentiert gerade mit neuen Modellen für etablierte Marken. Aus Singleplayer-Marken werden Free2Play-Shooter, aus PC- und Konsolen-Giganten werden Mobile-Ablager, Publisher wie Entwickler suchen nach neuen Zielgruppen, neuen Erfolgsrezepten und neuen Gussformen für ihre mittlerweile Jahrzehnte alten Franchises. Und deshalb bequatschen unsere Experten gemeinsam mit GameStar-Redaktionsleiter Dimi, welche tieferen Zahnrädchen in Diablo Immortal eigentlich knirschen und knattern. Und damit genug der Vorrede, viel Spaß beim Podcast! Klage gegen Activision Blizzard Activision Blizzard sieht sich aktuell einer Klage wegen Sexismus und ungleicher Behandlung von weiblichen Mitarbeitern ausgesetzt. Falls die Missstände für eure Kaufentscheidung eine Rolle spielen, haben wir für euch alle Infos zur Sexismus-Klage in einem ausführlichen Artikel zusammengefasst. Unsere Haltung und Konsequenzen zu den Vorgängen könnt ihr in einem Leitartikel zum Blizzard-Skandal von GameStar-Chefredakteur Heiko Klinge nachlesen. Mehr Podcast Empfohlen sei unser RSS-Feed für Plus-User, mit dem ihr alle Folgen auf euer Smartphone laden könnt. Jeden Mittwoch erscheint eine Bonus-Episode exklusiv für GameStar Plus. Außerdem gibt es den GameStar-Podcast auf: Spotify iTunes Amazon Music Stitcher Google Podcasts Audio Now Deezer Pocket Casts Wir freuen uns über jeden Kommentar und positive Bewertung. Den regulären RSS-Feed ohne Plus-Folgen findet ihr hier.
Hogwarts Legacy belebt alte Potter-Fanträume wieder: Endlich eigene Abenteuer in Hogwarts erleben, einem Haus beitreten, die Winkelgasse besuchen, Tränke brauen und Verteidigung gegen die dunklen Künste büffeln. Warum reizt uns das - und kann es wirklich cool werden? Werbung Alle Informationen über SIMon unter https://simon.link/GameStar oder im Appstore sowie Google Play Store nach der SIMon Mobile-App suchen. /Werbung Über die Liebe zu Harry Potter, die Höhen und Tiefen der Potter-Spiele und natürlich Hoffnungen und Sorgen für Hogwarts Legacy sprechen Géraldine und Natalie mit der Harry-Potter-Expertin schlechthin: Kaddi, besser bekannt als Youtube-Legende Coldmirror und bekennende Slytherin-Anhängerin, der wir den rappenden Dumbledore ebenso verdanken wie die wahre Bedeutung des Wortes »Schinken«. Außerdem seziert sie »Harry Potter und der Stein der Weisen« seit Jahren Bild für Bild im Harry Podcast und podcastet noch mehr in Wir hören uns alle gegenseitig - aber ausnahmsweise nicht über Potter. Entsprechend quillt der Podcast über vor Harry-Geschichten: Géraldine konnte »Ron« schreiben, bevor sie »Géraldine« schreiben konnte, Natalie hat für Harry Potter das größte Verbrechen ihres Lebens begangen und Kaddi schrieb Fanfiction über Professor Snape und... ja, das war's. Es ist ein jugendfreier Podcast. Und dann die Spiele: Lobpreisungen gibt es für die Lego-Ableger zu Harry Potter sowie das legendäre Quidditch WM, weniger Begeisterung dafür für andere Dinge, die Electronic Arts und andere Publisher dem Potterverse angetan haben. Genau das lässt uns auch bei Hogwarts Legacy zwischen Hoffnungen und Sorgen schwanken: Ja, es könnte Träume erfüllen - aber will Publisher Warner zu viel? Braucht dieses Spiel eine Open World? Wird genug explodiert? Sammelt man Schokofroschkarten? Gibt es unangenehme Supermarktmomente? Kaddi weiß es schon, denn sie hat das Spiel eigentlich erfunden!
Arma ist einzigartig. Nicht, weil es eine Militärsimulation ist oder einen Hardcore-Multiplayer hat, da gäbe es ja beispielsweise Hell Let Loose oder Squad. Sondern weil Arma ein unvergleichliches Sandbox-Gefühl entfaltet: Auf einer riesigen, offenen Karte mit Dutzenden anderen Menschen gegen KI-Streitkräfte zu kämpfen - das gibt es in dieser Form nirgendwo anders. Werbung Alle Informationen über SIMon unter https://simon.link/GameStar oder im Appstore sowie Google Play Store nach der SIMon Mobile-App suchen. /Werbung Und diese Sandbox-Simulation ist auch gar nicht so leicht zu entwickeln, wie Bohemia selbst leidvoll berichten kann. Jeder Serienteil litt unter Bugs, Physik-Kapriolen, KI-Aussetzern und Startschwierigkeiten, zugleich ließ jeder Teil (bis zurück zum ursprünglichen Operation Flashpoint) die Arma-Community weiter wachsen. Mit Arma 4 will Bohemia seine Sandbox nun auf eine neue technische Basis stellen - die Enfusion-Engine -, und um die zu testen, gibt es Arma Reforger, eine Mischung aus Multiplayer-Ableger und Community-Baukasten. Was Arma Reforger für die Zukunft von Arma bedeutet, welche Erwartungen wir an das »richtige« Arma 4 haben und warum Reforger dafür der richtige, aber keinswegs risikofreie Weg sein könnte, bespricht Micha mit zwei Gästen: Christian Fritz Schneider, der schon 2009 unseren Test von Arma 2 geschrieben hat und die Alexander »Der Hobbygeneral« Beck, der Arma 3 regelmäßig in der 101st Airborne Division spielt - dem größten deutschsprachigen Clan -, und auch regelmäßig auf Youtube und Twitch streamt. Und hier natürlich noch der Link zur Operation-Flashpoint-Kampagne in Arma 3.
- 14.05.202284 min
The Elder Scrolls 5: Skyrim, The Witcher 3, GTA 5, Call of Duty 4: Modern Warfare: Was haben diese Spiele gemeinsam? Richtig, keines davon schafft es in die 20 besten Steam-Spiele nach User-Wertungen. Denn dort tummeln sich stattdessen Community-Lieblinge wie Mount & Blade: Warband oder Factorio, Indie-Highlights wie Stardew Valley und Terraria oder, nun, Kuriositäten wie die Henry Stickmin Collection, People Playground oder Helltaker. Insbesondere Helltaker. Im Podcast scrollen Micha und Géraldine durch die Top 20 und besprechen die Spiele. Warum etwa hat Slay the Spire Micha gezeigt, wie blöd er ist? Warum hat Géraldine von ihrem ersten Durchlauf durch Stardew Valley fast nichts mitbekommen? Und warum gibt es im Totally Accurate Battle Simulator keine Fettbären? Unsere Top 20 basiert übrigens nicht auf dem Beliebtheits-Ranking von Steam selbst, sondern auf dem Algorithmus von SteamDB. Und sie ist eine Momentaufnahme, denn es gibt viel Bewegung! The Witcher 3 etwa wurde erst kürzlich aus dem Spitzenfeld gekegelt - wahrscheinlich mit weltpolitischem Hintergrund. Gemeinsamkeiten bei den 20 bestbewerteten Spielen stellen wir aber auch fest: Viele davon sind nischig, bedienen gezielt die Vorlieben ihrer jeweiligen Zielgruppe und stammen von Entwicklerteams, die viel mit der Community kommunizieren. Außerdem sind die Spiele oft humorvoll - oder blutig. Wir schauen dich an, People Playground. Eine Sonderstellung in den Top 20 hat Valve selbst, das gleich mit vier Spielen vertreten ist: Left 4 Dead 2, Half-Life: Alyx, Portal und Portal 2. Aber gut, das ist ja auch ein Heimspiel. Und Portal gehört einfach ins Spitzenfeld, nachdem wir das Puzzlespiel bereits zum besten Spiel aller Zeiten gewählt haben.
- 07.05.202283 min
Die Liebe zum Gaming und die Begeisterung für Technik gehören doch seit jeher zusammen. Natürlich interessieren uns neue Grafikkarten, neue Prozessoren, Virtual-Reality-Headsets oder Experimente wie das Steam Deck, weil sie uns noch schönere, noch komplexere, noch packendere Spiele versprechen - oder auch ganz neue Wege, Spiele zu erleben. Diese Begeisterung zum Beruf zu machen, ist ein Traum, weil man immer Zugriff hat auf die neusten Geräte, die neuste Technik. Spaß macht das trotzdem nicht immer, denn wie wir alle leidvoll bestätigen können: Technik zickt gerne mal. Am liebsten dann, wenn man es gerade gar nicht gebrauchen kann. Über Höhen und Tiefen des Hardware-Testens spricht Micha im Live-Podcast mit Alexander Köpf aus der Hardware-Redaktion von GameStar, Benedikt Schlotmann von MeinMMO und unserem Gast Kilian vom sehr empfehlenswerten Youtube-Channel iKnowReview. Gemeinsam brüten wir über unseren größten Technik-Fails, den kuriosesten Hardware-Tests und Spiele-Benchmarks, die keinen Sinn ergeben. Und natürlich über Benedikt und seinen 20 Mäusen. Wir suchen Hardware-Tester Hardware zu testen, klingt immer noch spannend für euch, obwohl ihr den Podcast gehört habt? Perfekt, denn wir suchen gerade Verstärkung für unser Hardware- und Tech-Team: Hardware-Redakteur (m/w/d) für GameStar.de Tech-Redakteur (m/w/d) für GameStar.de (Junior) Tech- und Hardware-Redakteur (m/w/d) für MeinMMO Unser Podcast-Festival Hier findet ihr den Programmplan sowie alle Podcasts und Gäste unseres Festivals.
- 06.05.202286 min
Master of Orion 2, Jagged Alliance 2, Monkey Island, vielleicht sogar das gute, alte Counter-Strike 1.6 - es gibt Spiele, die wir auch Jahrzehnte nach ihrem Release noch gerne spielen - und eifrig empfehlen. Woran liegt das? Diese Klassiker-Formel ergründen Micha und Maurice »Spielt Schlacht um Mittelerde, ihr Narren« Weber im Live-Podcast mit Gunnar und Chris vom weltbesten Retro-Podcast Stay Forever. Wir suchen nach Gemeinsamkeiten zwischen den erwähnten und anderen Klassikern: Was muss ein Spiel denn haben, damit wir es nach 20 Jahren immer noch einschalten und komplett darin versinken können? Warum ist der 2D-Look eines GTA 2 besser gealtert als die vermeintlich modernere 3D-Grafik von GTA 3? Hat Retro-(Pixel-)Grafik ihren eigenen Charme, oder liegt das doch nur an persönlichen Vorlieben und ihr verdreht die Augen Ohren, wenn Chris von M.U.L.E. und Maurice von Die Siedler 2 erzählt? Und welche Rolle spielt bei dem Ganzen eigentlich der Multiplayer? Altern Spiele wie Counter-Strike 1.6 langsamer, weil sie dank des Zusammenspiels mit anderen Menschen immer neues Chaos erzeugen? Zumindest das hätten sie ja mit Podcasts gemeinsam. Unser Podcast-Festival Hier findet ihr den Programmplan sowie alle Podcasts und Gäste unseres Festivals.
- 05.05.202281 min
Kyle Katarn hat uns die Dark Trooper gebracht! Nicht direkt natürlich, die Sturmtruppen-Roboter erdachte der imperiale General und legendäre Helmut-Kohl-Doppelgänger Rom Mohc, den LucasArts seinerzeit für den Shooter-Klassiker Dark Forces aus dem Bösewichthut zauberte. Also dieser Sympathiebolzen. Kyle Katarn hat Mohc und seine Dark Tropper dann besiegt - und damit war die Sache gegessen, dachten wir. Doch dann staunten wir wie ein Bantha beim Zahnarzt, als Disney die Dunkeltruppen kürzlich in der zweiten Staffel von »The Mandalorian« auf die Serienbühne hievte und damit offiziell im Star-Wars-Kanonen verankerte. Hat da etwa jemand Dark Forces gespielt? Bereits zuvor war der Tie Defender aus Tie Fighter durch »Star Wars: Rebels« geröhrt, und in »Book of Boba Fett« gab's einen Gastauftritt von einem BD-Droiden - wie BD-1 aus Jedi: Fallen Order! Spiele haben das Potenzial, das Star-Wars-Universum künftig noch mehr zu bereichern - und so die Star-Wars-Müdigkeit zu bekämpfen, die sich nach den Filmen und Serien der letzten Jahre allmählich bemerkbar macht. Darüber spricht Micha im Live-Podcast mit Dimi »Dash Rendar« Halley und mit Marco Risch, den ihr aus dem Film- und Serien-Podcast Nerd & Kultur und natürlich von seinem Youtube-Channel Nerdkultur kennt. Außerdem knöpfen wir uns natürlich den neuen »Kenobi«-Trailer vor, diskutieren unsere Liebe zu Star Wars (sowie ihre Tiefpunkte) und äußern unsere Hoffnungen für Die Hohe Republik, mit der Disney die Alte Republic aus Knights of the Old Republic & Co. ablösen möchte. All das könnte durchaus klappen - wenn Disney nicht den Versuchungen der dunklen Seite nachgibt. Mehr zum Thema Die Macht ist stark in ihnen: Alle kommenden Star-Wars-Spiele Unterschätztes Setting: Hinter High Republic steckt so viel mehr Der coolste Star-Wars-Shooter ohne Jedi: Als Dark Forces zu brutal für Deutschland war Unser Podcast-Festival Hier findet ihr den Programmplan sowie alle Podcasts und Gäste unseres Festivals.
- 04.05.202282 min
Es gibt immer etwas zu meckern. Das Kampfsystem von Skyrim? Fummelig. Die Spielwelt von Cyberpunk 2077? So dynamisch und überraschend wie eine Abstellkammer. Die Quests von Elden Ring? Augenblick, Elden Ring hat Quests? Zugleich haben all diese Rollenspiele natürlich ihre Stärken - genau wie Dragon Age: Origins, Fallout: New Vegas, Star Wars: Knights of the Old Republic und andere! Wir steigen deshalb unter manischem Lachen in unser Turmlabor und nähen uns aus den Bestandteilen dieser und anderer Abenteuer das Rollenspiel unserer Träume zusammen. Im Live-Podcast treffen Michael "Ich will meinen schlösserknackenden Feuerschleichpaladin spielen« Graf und Natalie »Wenn die Beziehungen dumm sind, schalte ich gleich wieder aus« Schermann auf unsere beiden Gäste: Streamer und Rollenspiel-Liebhaber PhunkRoyal, der gerade unter anderem Tales of Arise streamt. Manu Fritsch vom Podcast-Urgestein Insert Moin, der eine Lanze für ein fast vergessenes Obsidian-Rollenspiel bricht. Ihr seid gespannt, welches Rollenspiel-Monster dabei herauskommt? Bei Beliars Klaue, wir auch! Unser Podcast-Festival Hier findet ihr den Programmplan sowie alle Podcasts und Gäste unseres Festivals



















