
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
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- 15.08.202534 min
Die Stagnation der deutschen Wirtschaft nach Ausbruch des Ukrainekrieges und der anschließenden Energiekrise war in Wahrheit lange eine Rezession – das ist nun bekanntgeworden, nachdem das Statistische Bundesamt die Zahlen zum Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre massiv revidiert hat. Um bis zu 0,6 Prozentpunkte – in diesem Segment eine Menge – unterscheiden sich die neuen Zahlen des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von den alten. Was die Gründe dafür sind und warum an den Vorwürfen, die Zahlen könnten in der Zeit der Ampelregierung gar schöngerechnet worden sein, wenig dran ist, erklärt Handelsblatt-Hauptstadtkorrespondent Julian Olk. Zum Artikel: Deutschlands Stagnation ist lange eine Rezession gewesen Im Marktbericht berichtet der Handelsblatt-Teamleiter Geldanlage und Märkte, Andreas Neuhaus, wie die Star-Investoren Warren Buffett und Michael Burry ihre Portfolios umbauen und warum die Aktie des Versicherers United Health für sie gerade interessant ist. Zum Artikel: Warren Buffett: Der Star-Investor macht geheime Position öffentlich Zum Artikel: „Big-Short-Investor“ Michael Burry setzt jetzt massiv auf steigende Kurse Außerdem: Sie sind tief gefallen, haben auf niedrigem Niveau einen Boden gefunden und verzeichnen steigende Gewinne und Kurse: welche fünf Dax-Aktien Turnaround-Potenzial haben, erklärt Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer. Zum Artikel: Fünf Dax-Aktien mit enormem Erholungspotenzial Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 14.08.202527 min
Die Digitalbank N26 war vor vier Jahren das wertvollste Start-up Deutschlands, doch im selben Jahr begannen die Probleme. Die Finanzaufsicht Bafin legte dem Institut Geldbußen und eine Wachstumsgrenze auf. Jetzt sind neue Probleme aufgetreten – und die Investoren fordern die Entfernung der beiden Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal aus dem Vorstand. Handelsblatt-Bankenreporter Dennis Schwarz berichtet über Hintergründe und den Ausblick. Lesetipp: N26 will Aufsichtsrat erweitern – Bafin kritisiert Gründer Außerdem: 270.000 Deutsche haben Deutschland im vergangenen Jahr verlassen. Die Zahl steigt seit Jahren an. Und die Hälfte der Auswanderer ist zwischen 25 und 49 Jahre alt. Im Podcast sprechen wir über die Beweggründe – und die steuerlich attraktivsten Ziele für Auswanderungswillige. Lesetipp: Hier sparen Auswanderer besonders viele Steuern Interview mit einem Berater für Auswanderer Moderiert von Nicole Bastian Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 13.08.202532 min
Als im März 2024 in Heide in Schleswig-Holstein mit dem Bau einer Fabrik des schwedischen Batterieherstellers Northvolt begonnen wurde, waren die Hoffnungen in der strukturschwachen Region ebenso groß wie bei Bundes- und Landesregierung. Kurz danach drehte sich aber der Wind, Northvolt rang mit hohen und immer höher werdenden Schulden, musste Tausende Arbeitnehmer in Schweden entlassen, Expansionspläne auf Eis legen und in den USA in einem kostspieligen Verfahren vorübergehend unter Gläubigerschutz schlüpfen. Mittlerweile hat Northvolt Insolvenz angemeldet. Das Problem für deutsche Steuerzahler: Die Ampel-Regierung und die schleswig-holsteinische Landesregierung haben Northvolt für die Fabrik in Heide rund 600 Millionen Euro in Form einer Wandelanleihe geliehen. Und dieses Geld droht verloren zu sein, obwohl es mit dem US-amerikanischen Batteriehersteller Lyten mittlerweile einen Kaufinteressenten für Northvolt gibt. Jetzt zeigt die Recherche von Handelsblatt-Politikreporter Julian Olk, dass die Summe des Steuergeldes, die auf dem Spiel steht, sogar noch höher sein könnte: die Rede ist von insgesamt 900 Millionen Euro. Alle Hintergründe erklärt er im Podcast. Zum Artikel: Northvolt-Krise könnte Steuerzahler wohl weitere Millionen kosten Außerdem: Ökonomen und Notenbanker sind sich uneins über die Auswirkungen der anhaltenden Euro-Aufwertung. Eine wichtige Kursmarke dürfte bald erreicht sein – doch mit welchen Folgen? Die erklärt Handelsblatt-Finanzredakteur Leonidas Exuzidis. Zum Artikel: Wann wird der starke Euro zum Problem? Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Florian Pape und Marcel Joschko Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 12.08.202528 min
Die US-Inflation steigt im Juli nur leicht – trotz neuer Zölle von Präsident Trump. Mit 2,7 Prozent liegt sie exakt auf Juni-Niveau und unter den Erwartungen vieler Ökonomen. Das erhöht die Chancen auf eine Zinssenkung der US-Notenbank Fed im September deutlich. Doch die Fed steht kurz vor der nächsten Sitzung im September vor einem Dilemma: Der Arbeitsmarkt schwächelt, gleichzeitig droht die Inflation in den kommenden Monaten stärker anzuziehen. Denn viele Unternehmen haben Preiserhöhungen bislang nur verzögert weitergegeben. Hinzu kommt die politische Unruhe: Trump drängt öffentlich auf eine Zinssenkung, greift die Führung der Statistikbehörde an und tauscht deren Spitze aus – ein Schritt, der Sorgen um die Integrität offizieller Daten weckt. Welche Risiken birgt das die US-Wirtschaft und Märkte weltweit? Das beantwortet die Handelsblatt-Wallstreet-Korrespondentin Astrid Dörner in dieser Podcast-Folge. Zum Artikel über die neue Teuerungsrate in den USA Außerdem: Marie Kondo fürs Depot: Wie Sie Ihre Geldanlage vernünftig aufräumen, darüber spricht Markus Hinterberger, Chefreporter Geldanlage und Märkte. Zum Artikel: So optimieren Sie Ihre Geldanlage für mehr Rendite Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Florian Pape Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 11.08.202529 min
Für die Ukraine beginnt eine womöglich entscheidende Woche. Am Freitag, 15. August 2025, sollen US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin, dessen Land die Ukraine im Frühjahr 2022 überfallen hat, in Alaska zu Friedensgesprächen zusammenkommen. Bislang ohne die Beteiligung der Ukraine. Polens Regierungschef Donald Tusk forderte diese zwar ein, doch noch ist unklar, ob es dazu noch kommen könnte. Stattdessen wird bereits jetzt von Trump ein möglicher „Gebietstausch“ ins Spiel gebracht, um zu einer Friedenslösung zu kommen. Will heißen: Die Ukraine müsste Gebiete an Russland abtreten. Und auch nach Ansicht von Nato-Generalsekretär Mark Rutte wird sich bei künftigen Verhandlungen über eine Friedenslösung im Ukraine-Krieg kaum vermeiden lassen, auch über die Zukunft der von Russland kontrollierten ukrainischen Gebiete zu sprechen. „Wir müssen im Moment zur Kenntnis nehmen, dass Russland einen Teil des ukrainischen Territoriums kontrolliert“, sagte Rutte dem US-Sender ABC News. Welche Szenarien jetzt realistisch sind, erklärt die deutsch-US-amerikanische Politologin und Expertin für transatlantische Beziehungen Cathryn Clüver-Ashbrook. Zum Liveblog: Tusk fordert Teilnahme der Ukraine an Friedensgesprächen Außerdem: Die Wohnimmobilienpreise ziehen wieder an. Laut Daten des Verbands der Pfandbriefbanken sind die Preise von den absoluten Höchstständen aus dem Jahr 2022 nicht mehr weit entfernt. Alle Hintergründe erklärt Handelsblatt-Immobilienreporter Julian Trauthig. Zum Artikel: So haben sich die Preise im ersten Halbjahr entwickelt Moderiert von Tami Holderried Produziert von Florian Pape Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 08.08.202529 min
Lange haben Goldunternehmen, -investoren und Banker gehofft, dass auf Goldbarren keine US-Einfuhrzölle erhoben werden. Jetzt scheinen die Importabgaben für Barren von 1 Kilogramm und 100 Unzen aber doch fällig zu werden. An der US-Rohstoffbörse Comex, an der Lieferkontrakte für Gold, sogenannte Futures, gehandelt werden, kletterte der Preis zeitweise auf ein Rekordhoch. Die Zölle hätten enorme Auswirkungen für die Comex sowie die wichtigen Schweizer Gold-Raffinerie-Unternehmen. „Konkret bedeutet das, dass es künftig möglicherweise zwei verschiedene Goldpreise für zwei sehr wichtige Handelsplätze auf der Welt gibt – London und New York“, sagt der stellvertretende Ressortleiter des Handelsblatt-Finanzressorts Jakob Blume. Dies könnte die wichtige Terminbörse Comex „ins Chaos stürzen.“ Zum Artikel: USA verhängen offenbar Zölle auf bestimmte Goldbarren Außerdem: Der MSCI World ETF hat nicht mehr eine so starke Wertentwicklung wie in den Vorjahren. Wer darüber nachdenkt, ETF-Anteile am MSCI World zu verkaufen, sollte allerdings einige Fallstricke beachten. Wir zeigen welche. Zum Artikel: Deshalb gilt der MSCI World nicht mehr als risikofreie Geldanlage Zum Artikel: Diese ETFs reduzieren die US-Dominanz im MSCI World Moderiert von Nicole Bastian Produziert von Florian Pape Übrigens: Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50% Rabatt sichern. Das gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es noch: "Alles wissen, die Hälfte zahlen". Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabatt Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 07.08.202533 min
Um 06.01 Uhr am Donnerstagmorgen deutscher Zeit ist die Frist für die Einigung im globalen Zollstreit ausgelaufen, US-Präsident Donald Trump hat sie nicht erneut verlängert. Ausnahmen gelten nun für Staaten, die mit den USA Handelsdeals geschlossen haben. Für die anderen gelten die hohen Zölle, die US-Präsident Trump am sogenannten „Liberation Day“ im April verkündet hat. In einigen Fällen hat Trump diese sogar schon verordnet – wie etwa die 39 Prozent Strafzölle für die Schweiz. Doch insbesondere beim Abkommen mit der EU gibt es noch viele offene Fragen. Etwa wie die "europäischen Investitionen in Höhe von 600 Milliarden US-Dollar in den USA" zu verstehen sind; oder wie die USA eigentlich die benötigten Mengen für die verabredeten Energie-Importe in die EU aufbringen will. Inzwischen zeigt sich: Bislang nahmen die Finanzmärkte an, dass sie sich auf das sogenannte Prinzip TACO ("Trump always chickens out") verlassen können – also dass Trump am Ende doch nicht durchzieht. Diese Annahme „scheint bei den größtenteils niedrigeren Zollniveaus, auf denen wir jetzt angekommen sind, nicht mehr zu gelten“, sagt Katharina Kort, langjährige US-Büroleiterin und heute stellvertretende Nachrichtenchefin beim Handelsblatt. Sie versucht im Podcast zu erklären, welche Zölle für die Handelspartner gelten sollen, was das für die Chip- und die Pharmaindustrie bedeutet und Trumps langfristige Absichten. Zum Artikel: Trump bricht Zollvereinbarung – und stellt neue Forderung an EU Zum Artikel: Trump kündigt neue Chip-Zölle an – will Apple aber verschonen Zum Artikel: Wer ein Abkommen mit Trump hat – und wer nicht Außerdem: Wenn die Deutsche Börse Anfang September über Veränderungen in ihren Indizes entscheidet, stehen im Dax aller Voraussicht nach mindestens zwei Wechsel an. Die Aktien des Autoherstellers Porsche und des Pharma- und Laborzulieferers Sartorius haben sich so schlecht entwickelt, dass ihnen der Abstieg aus dem deutschen Leitindex droht. Dafür könnten Maschinenbauer Gea und das Suchportal Scout24 nachrücken. Finanzreporterin Andrea Cünnen erklärt die Zusammenhänge. Zum Artikel: Porsche und Sartorius droht Abstieg – Scout24 und Gea könnten folgen Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Übrigens: Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50% Rabatt sichern. Das gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es noch: "Alles wissen, die Hälfte zahlen". Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabatt Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 06.08.202532 min
Die neuen Einfuhrzölle in den USA drängen den deutschen Autobauer Audi zu drastischen Schritten: Die VW-Tochter prüft gerade den Bau eines neuen Werks in Chattanooga, Tennessee, um die Zölle zu umgehen und den Absatz in den Vereinigten Staaten zu stärken. Aber Insider warnen vor erheblichen Risiken, die ein neues Werk mit sich bringen würde, etwa mögliche Überkapazitäten. Handelsblatt-Autoreporter Roman Tyborski gibt Einblicke in die strategischen Überlegungen und die potenziellen Folgen für Audis langfristige Standort- und Finanzplanungen. Zum Artikel: Insider fürchten, dass mindestens ein Audi-Modell unverkäuflich würde Im zweiten Teil der Folge analysieren wir die jüngsten Entwicklungen bei Bayer. Trotz der Anhebung seiner Jahresziele sieht sich der Konzern mit weiterhin sinkenden Aktienkursen konfrontiert. Die US-Zölle, die anhaltenden Glyphosat-Klagen und ein umfassendes Restrukturierungsprogramm erschweren die Lage des Pharma- und Agrarkonzerns. Handelsblatt-Redakteurin Catiana Krapp erläutert, welche Schritte Bayer unternimmt, um langfristig stabil zu bleiben. Zum Artikel: Bayer-Aktie fällt nach Geschäftszahlen trotz positiver Prognose Zum Podcast "Handelsblatt Disrupt" mit Bayer-Chef Bill Anderson Moderiert von Solveig Gode Produziert von Johannes Grote Übrigens: Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50% Rabatt sichern. Das gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es noch: "Alles wissen, die Hälfte zahlen". Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabatt Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 05.08.202532 min
Dass sich der Börsenwert einer Aktie innerhalb eines Jahres versechsfacht, ist äußerst selten. So geschehen bei der Aktie des US-Datenanalyseunternehmens Palantir. Das Tech-Unternehmen konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal dieses Jahres erstmals auf eine Milliarde US-Dollar steigern und ist jetzt 380 Milliarden US-Dollar wert. Die Sicherheitssoftware von Palantir wird von Strafverfolgungsbehörden oder Geheimdiensten und Unternehmen genutzt, um laut Unternehmensangaben Menschenhändlerringe oder komplexe Finanzverbrechen aufzudecken. Doch es gibt auch Kritik, etwa seitens des Chaos Computer Clubs – zum Beispiel beim Thema Persönlichkeitsrechte oder wegen der Verbindungen des Palantir-Mitgründers Peter Thiel zu US-Präsident Trump. Wenn ein Börsenwert eines Unternehmens so schnell in die Höhe schießt, lohnt sich ein Blick auf die Einschätzungen der Analysten: Ist Palantir tatsächlich so ein Überflieger oder eher überbewertet? Darüber sprechen wir in dieser Podcast-Folge mit Thomas Jahn, Co-Teamleiter Technologie beim Handelsblatt. Zum Artikel: Rekordzahlen für Software-Anbieter – Analysten uneins Hier geht es zum Vermögensrechner Außerdem geht es in dieser Folge darum, wie man finanzielle Unabhängigkeit erreicht. Zur Annäherung an diese Frage hat das Datenjournalismus-Team vom Handelsblatt einen interaktiven Vermögensrechner erstellt, mit dem sich drei Ziele ausrechnen lassen: In wie vielen Jahren erreiche ich mein Wunschvermögen? Wie viel Vermögen erreiche ich mit meiner Anlagestrategie? Und wie viel muss ich monatlich sparen, um mein Wunschvermögen zum gewünschten Zeitpunkt zu erreichen? Während viele Tools im Internet als Rechengrundlage eine gleichbleibende Renditeerwartung von fünf Prozent nutzen, basiert der Handelsblatt-Rechner auf historischen Daten seit 1955. „Der Rechner kann deswegen eine positive, eine negative und eine durchschnittliche Marktentwicklung anzeigen – inflationsbereinigt“, sagt Datenjournalist Ben Mendelson im Podcast. Je nach Risikolust variiert der Anteil von ETF, Anleihen und Festgeld. Eine Sextillion Ergebnisse kann der Vermögensrechner herausgeben. Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Johannes Grote und Christian Heinemann Übrigens: Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50% Rabatt sichern. Das gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es noch: "Alles wissen, die Hälfte zahlen". Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabatt Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 04.08.202529 min
Die erdölexportierenden Länder der Opec plus haben angekündigt, die tägliche Fördermenge um 548.000 Barrel zu erhöhen. Die Änderung gilt ab Oktober. Dieser Schritt bedeutet, dass die seit November 2023 bestehenden freiwilligen Kürzungen von insgesamt 2,2 Millionen Barrel pro Tag vollständig rückgängig gemacht werden – ein Jahr früher als ursprünglich geplant. Die Ankündigung überrascht Marktbeobachter, insbesondere wegen einer drohenden Überversorgung des Ölmarkts. „Eigentlich gibt es wenig Bedarf für zusätzliches Öl der Opec-plus-Staaten”, sagt Rohstoff-Expertin Judith Henke. Hinter der Entscheidung dürften zwei Gründe stecken. Erstens würden einige Mitgliedstaaten, darunter Kasachstan, bereits mehr Öl fördern, als ihre Quote erlaubt – dem wolle Saudi-Arabien nun Einhalt gebieten. Der zweite Grund habe mit Marktanteilen zu tun. Die Opec verliere Jahr für Jahr Anteile an Produzenten außerhalb des Ölkartells, zum Beispiel die USA. Wie sich Nachfrage und Ölpreis perspektivisch nun entwickeln dürften, auch in Hinblick auf Drohungen von US-Präsident Donald Trump über Sekundärzölle auf russische Ölimporte, hören Sie im Podcast. Opec plus erhöht Produktion um eine halbe Million Barrel pro Tag Außerdem ordnet Börsenexperte Ulf Sommer im Podcast ein, wie sich der KI-Boom im realen Geschäft der großen US-Tech-Unternehmen niederschlägt. Denn eine Bilanzanalyse des Handelsblatts zeigt: Mit 15 Billionen Dollar sind Microsoft, Amazon, Alphabet, Meta und Nvidia 33 Prozent mehr wert als vor einem Jahr. Doch wie viel davon ist echte KI-Wertschöpfung? Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Christian Heinemann Übrigens: Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50% Rabatt sichern. Das gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es noch: "Alles wissen, die Hälfte zahlen". Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabatt Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 01.08.202532 min
Vergangene Woche meldete Tesla den zweiten Gewinnrückgang in Folge. In Deutschland wurden im ersten Halbjahr nur 8890 Teslas zugelassen – 58 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der geplante Ausbau des Werks in Grünheide liegt auf Eis. Die Gründe für die Misere: einerseits Teslas veraltete Produktpalette, andererseits die politischen Abenteuer von Konzernchef Elon Musk. Er selbst warnte bei der Präsentation der Quartalszahlen vergangene Woche vor „ein paar schwierigen Quartalen“. Aber Zweifel am Chef oder seiner Strategie? Sind in Grünheide ein Tabu. Der Leiter des Investigativ-Teams beim Handelsblatt, Sönke Iwersen, spricht im Podcast über die aktuelle Recherche, bei der es auch um die Frage ging, warum die Produktion in Grünheide unverändert hoch bleibt, während die Absatzzahlen Teslas in Europa deutlich nachgeben. Das Handelsblatt hat Tesla zu den verschiedenen Punkten einen Fragenkatalog geschickt. Darauf antwortete für Tesla ein Anwalt. Das Handelsblatt sei falsch informiert. Detaillierte Antworten lieferte er nicht. Zum Report: Was das Werk in Grünheide über die Tesla-Krise verrät Außerdem ordnet Frank Wiebe, Chefkommentator im Handelsblatt-Finanzressort, den Tag an den Märkten ein: Es geht unter anderem um Gewinne bei Apple, Verluste bei Amazon, Trumps neues Timing für Zölle und das fulminante Börsendebüt der Software-Firma Figma. Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Übrigens: Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50% Rabatt sichern. Das gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es noch: "Alles wissen, die Hälfte zahlen". Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabatt Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 31.07.202534 min
Eine Feinunze Gold kostet aktuell um die 3300 Dollar. Damit hat sich Gold innerhalb der vergangenen 12 Monate um mehr als 30 Prozent verteuert. Trotzdem ist die weltweite Nachfrage im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent gestiegen. Das zeigen neue Zahlen des Branchenverbands World Gold Council (WGC). Treiber dieser Entwicklung waren vor allem Käufer aus China. Woran das liegt, erklärt Handelsblatt-Rohstoffexpertin Judith Henke im Podcast. Chinesen retten sich in Gold Außerdem: Eine Billion US-Dollar haben sich Anleger derzeit geliehen, um an der Börse New York zu spekulieren. Diese Geschäfte sind unter dem Stichwort „Margin Debt“ bekannt. Zu diesen Käufen auf Pump gesellen sich gerade noch fünf weitere Anzeichen, die darauf hindeuten, dass die Aktienmärkte zu heiß laufen – wie zu hohe Bewertungen oder übermäßiger Optimismus. Vor dem Ende der Dotcom-Blase 2000 und vor der Finanzkrise 2007 stiegen die kreditfinanzierten Aktienkäufe ebenfalls stark an. Die Summe von einer Billion Dollar ist jedoch ein Höchststand. „Es zeigt, dass die Leute sehr, sehr optimistisch sind, und dass sie bereit sind, hohe Risiken einzugehen“, sagt Frank Wiebe, Chefkommentator im Finanzressort beim Handelsblatt. Boom oder Blase – Sieben Gefahren an den Märkten Moderiert von Anis Micijevic und Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Übrigens: Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50% Rabatt sichern. Das gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es noch: "Alles wissen, die Hälfte zahlen". Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabatt Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 30.07.202530 min
Es hatte sich bereits zu Beginn der Woche abgezeichnet, dass beim Handelsdeal zwischen den USA und der EU noch die eine oder andere Frage offen geblieben ist. Dieser Eindruck verdichtet sich nun: Kurz nach der Einigung in Schottland haben beide Seiten eigene Faktenblätter vorgelegt – und sich in zentralen Punkten widersprochen. Das Abkommen droht zu kippen, bevor es überhaupt unterschrieben ist. Jakob Hanke Vela, der Leiter des Handelsblatt-Büros in Brüssel, spricht im Podcast über die wichtigsten Streitpunkte. Ein Beispiel: Brüssel hat zugesagt, Energie im Wert von 750 Milliarden Dollar aus den USA über einen Zeitraum von drei Jahren importieren zu wollen. Das entspricht 250 Milliarden Dollar an Energieimporten pro Jahr. Dabei hat die EU im vergangenen Jahr für gerade einmal knapp 76 Milliarden Dollar Energie aus den USA gekauft. „Trump mag große Zahlen“, erklärt Hanke Vela. Die EU hoffe, den US-Präsidenten mit dieser großen Zahl erst einmal zufriedengestellt zu haben. Doch die USA könnten im Moment gar nicht so viel Energie pro Jahr exportieren. „Das heißt, eigentlich rechnet hier in Brüssel niemand damit, dass es wirklich zu diesen Ausgaben von 250 Milliarden Dollar im Jahr kommen wird.“ USA und EU streiten nach nur 48 Stunden über Zoll-Deal Außerdem: Andreas Neuhaus, Co-Teamleiter Geldanlage & Märkte beim Handelsblatt, spricht über die Marktreaktionen auf die Veröffentlichung der Quartalszahlen diverser Dax-Konzerne. Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Übrigens: Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50% Rabatt sichern. Das gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es noch: "Alles wissen, die Hälfte zahlen". Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabatt Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 29.07.202525 min
Aktien von Banken in Europa haben in den vergangenen Monaten an den Börsen deutlich besser abgeschnitten als die US-amerikanische Konkurrenz. Der Aktienindex Stoxx Europe 600 Banks hat seit Jahresanfang um mehr als 30 Prozent zugelegt. In dem Index enthalten sind etwa die britische Großbank HSBC, die französische BNP Paribas, die italienische Unicredit oder auch die Deutsche Bank und die Commerzbank. Der amerikanische KBW-Bank-Index hat dagegen seit dem Jahreswechsel nur etwas mehr als 14 Prozent hinzugewonnen. Dabei war nach dem Wahlsieg Donald Trumps in Europa noch die Sorge groß, dass amerikanische Banken bald deutlich weniger Vorschriften haben könnten und dass die Institute in Europa dadurch einen Nachteil haben könnten. Zum Artikel: Europas Institute wachsen schneller als die US-Konkurrenz Außerdem: Der Mietkauf wird wieder beliebter. Laut Immoscout24 ist die Nachfrage zwischen Anfang 2022 und Ende 2024 um 30 Prozent gestiegen. Insbesondere für Menschen mit wenig Eigenkapital ist das ein attraktiver Weg ins Eigenheim. Aber: Es gibt auch einige Haken an der Sache. Warum das so ist, erklärt Christian Schnell aus dem Handelsblatt-Finanzressort. Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Florian Pape Übrigens: Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50% Rabatt sichern. Das gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es noch: "Alles wissen, die Hälfte zahlen". Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabatt Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 28.07.202536 min
US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen haben am Sonntagabend eine Einigung im Zollkonflikt verkündet. Die USA werden künftig einen einheitlichen Zollsatz von 15 Prozent auf die meisten Importe aus der Europäischen Union erheben – auch auf Autos, auf die seit April 27,5 Prozent galten. Doch es bleiben viele Fragen offen, etwa zur Stahl- und Pharmabranche. Die generellen Zölle in Höhe von 15 Prozent und 50-prozentige Zölle auf Stahl und Aluminium sorgen nach Berechnungen des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) für ein um 0,15 Prozent geringeres BIP in Deutschland innerhalb eines Jahres. Das wäre ein Minus von rund 6,5 Milliarden Euro. „Das größte Problem an diesem Deal ist, dass er WTO-Recht bricht – auch von europäischer Seite“, kritisiert Julian Hinz, Professor für Internationale Volkswirtschaftslehre an der Universität Bielefeld und Leiter des Forschungszentrums Handelspolitik am IfW. Wie ein aus seiner Sicht besserer Deal ausgesehen hätte, erklärt er im Podcast. Außerdem erklärt Jakob Hanke Vela, der Leiter des Brüsseler Büros beim Handelsblatt, die politischen Hintergründe dieses Handelsdeals, der in wichtigen Bereichen noch große Lücken aufweist. Zum Artikel: Gewinner und Verlierer des Zoll-Deals in der Autoindustrie Zum Artikel: Experten rechnen mit Milliarden-Schaden für Deutschland Zum Kommentar: Die EU hat schwächer verhandelt als Japan und Großbritannien Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Übrigens: Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50% Rabatt sichern. Das gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es noch: "Alles wissen, die Hälfte zahlen". Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabatt Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 25.07.202530 min
Der Ifo-Geschäftsklimaindex, das wichtigste Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft, das auf einer Befragung von 9000 Unternehmen basiert, ist in diesem Monat leicht gestiegen: von 88,4 im Juni auf 88,6 Punkte. Die Unternehmen zeigten sich laut Ifo-Institut etwas zufriedener mit den laufenden Geschäften. Ihre Erwartungen blieben hingegen nahezu unverändert. Hinzu kommt: Im ersten Quartal 2025 war die deutsche Wirtschaft noch um überraschend kräftige 0,4 Prozent gewachsen. Für das zurückliegende zweite Quartal rechnen Experten allerdings mit einem Rückschlag. Zahlen dazu werden am kommenden Mittwoch veröffentlicht. Und über allem steht die Frage, welche Zölle US-Präsident Trump und die Vertreter der EU nun verhandeln: Werden es „nur“ 15 Prozent oder gar mehr? Für die deutsche Wirtschaft würde das jedenfalls nichts Gutes bedeuten. Ist die Stimmung gerade womöglich besser als die Lage? Das ordnet Clemens Fuest, der Präsident des Ifo-Instituts, im Podcast ein. Zum Artikel: Ifo-Geschäftsklima hellt sich im Juli auf – aber „Aufschwung bleibt blutleer“ Zum Gastbeitrag der Bundeswirtschaftsministerin: Wir sind Weltmeister in einer Disziplin, die es nicht mehr gibt Außerdem: Nach leicht verbesserten Absatzzahlen muss VW jetzt zum dritten Mal in Folge einen Gewinneinbruch für ein erstes Halbjahr vermelden. Der Nachsteuergewinn von VW hat um 38 Prozent nachgegeben. Deswegen hat der Konzern jetzt auch seine Prognose für das Gesamtjahr nach unten korrigiert. Was das bedeutet, erklärt der Handelsblatt-Teamleiter Mobilität, Lazar Backovic. Zum Artikel: Gewinn fällt auf tiefsten Stand seit Corona – Prognose gesenkt Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Aktuell können Sie sich sechs statt vier Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Die Vorteilsaktion finden Sie unter https://www.handelsblatt.com/sommer Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 24.07.202526 min
Die Europäische Zentralbank legt nach sieben Zinssenkungen in Folge eine Pause ein – die Leitzinsen im Euro-Raum bleiben unverändert. Spannung verspricht jedoch der weitere Kurs der Notenbank bis Jahresende. Alles Wichtige dazu im Marktbericht mit Handelsblatt-Finanzredakteurin Judith Henke. Europäische Zentralbank legt Zinspause ein Außerdem: Die Deutsche-Bank-Aktie macht am heutigen Donnerstag die Anleger froh und legt zeitweise um mehr als acht Prozent zu. Grund ist der höchste Quartals- und Halbjahresgewinn seit 2007. Deutschlands größtes Geldhaus hat im zweiten Quartal unter dem Strich 1,485 Milliarden Euro verdient und damit die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Yasmin Osman, die Co-Leiterin des Banken- und Versicherungsteams beim Handelsblatt, spricht im Podcast über die Gründe für den Gewinnsprung. Sewing übertrifft mit höchstem Gewinn seit 2007 die Prognosen Der Elektroautobauer Tesla liefert das Kontrastprogramm: Die Aktie sackt ab, Grund ist der zweite Gewinnrückgang in Folge. Lazar Backovic, der Leiter des Mobilitätsteams beim Handelsblatt, ordnet im Podcast die Tesla-Zahlen ein und spricht auch über den E-Auto-Markt im Allgemeinen, auf dem sich gerade einiges tut: Die deutschen Autobauer haben im ersten Halbjahr so viele Elektrofahrzeuge verkauft wie noch nie zuvor. Doch der Boom ist trügerisch – warum, erklärt Backovic in dieser Folge. Musk warnt vor „harten Quartalen“ – Tesla-Aktie rutscht ab Die neue E-Auto-Hackordnung der Autokonzerne Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Aktuell können Sie sich sechs statt vier Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Die Vorteilsaktion finden Sie unter https://www.handelsblatt.com/sommer Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 23.07.202528 min
Während des Gesprächs von US-Präsident Donald Trump und Ryosei Akazawa, Japans Verhandlungsführer für Zölle, soll es im Weißen Haus durchaus laut geworden sein. Doch nach intensiven Verhandlungen haben beide Länder ein Handelsabkommen geschlossen: gegenseitige Zölle in Höhe von 15 Prozent. Außerdem verpflichtet sich Japan, 550 Milliarden US-Dollar in den USA zu investieren. Doch kann Japan das Ergebnis als Erfolg werten? Trump hatte Japan zuletzt mit 25-prozentigen Zöllen gedroht. „Für die japanische Industrie ist die Senkung der Zölle auf 15 Prozent ein sehr großer Vorteil“, sagt Asien-Korrespondent Martin Kölling. Denn im Gegenzug dürfte Trump ihnen zukünftig chinesische Hersteller vom Leib halten. Außerdem genieße Japan nun den Vorteil, in Asien als Investor und Alliierter besonders wichtig für Trump zu sein. Hier habe Japan eine weit bessere Position als Europa. Und das könne sich auch auf die Verhandlungen um einen Handelsdeal zwischen den USA und der EU auswirken. Zum Artikel: Trump verkündet Deal mit Japan – Ishiba dementiert Rücktrittsberichte Außerdem werfen wir einen Blick auf Meme-Aktien. Denn die feiern derzeit ein Comeback an der Wallstreet. Immer häufiger fallen Aktien mit kräftigen Kursschwankungen auf. Dahinter stecken offenbar Trends aus den sozialen Medien. Kleinanleger haben in der Schwächephase im April massiv zugekauft und verbuchen derzeit hohe Kursgewinne. Was jetzt wichtig ist, erklärt New York-Korrespondentin Astrid Dörner im Podcast. Zum Artikel: Neue Lust auf Risiko – Meme-Aktien erleben ein Comeback Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Johannes Grote Aktuell können Sie sich sechs statt vier Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Die Vorteilsaktion finden Sie unter https://www.handelsblatt.com/sommer Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 22.07.202529 min
Gehebelte ETFs versuchen, die tägliche Kursentwicklung eines zugrunde liegenden Index mit einem bestimmten Faktor, dem Hebel, zu vervielfachen. Steigt der Index, steigt der gehebelte ETF um den entsprechenden Faktor stärker. Fällt der Index jedoch, fallen auch die Verluste stärker aus. Einer der bekanntesten Hebel-ETFs ist der Amundi ETF Leveraged MSCI USA Daily UCITS ETF. Von seinen Fans wird er auch als „Heiliger Amumbo“ bezeichnet – und zwar wegen der Jumbo-Rendite. Der Kurs ist seit Handelsbeginn im Juni 2009 um mehr als 5000 Prozent gestiegen. Doch die Risiken von gehebelten ETFs zeigen sich, wenn die Märkte stark schwanken, so wie in diesem Jahr wegen der erratischen US-Zollpolitik: „Der S&P 500 hat seit Jahresbeginn ein Minus von 5,4 Prozent gemacht und der ‚Heilige Amumbo‘ ist mit minus 14 Prozent unter Wasser“, sagt Markus Hinterberger, Chefreporter Geldanlage & Märkte beim Handelsblatt. Warum das Timing bei Hebel-ETFs entscheidend ist, erklärt Hinterberger im Podcast. Für wen sich ein Investment in den „Heiligen Amumbo“ lohnt Außerdem: Die Bundesregierung schätzt den möglichen Schaden für den Fiskus durch sogenannte Cum-Cum-Geschäfte auf 7,5 Milliarden Euro. Die Zahlen gehen aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor, die dem Handelsblatt vorliegt. Bei Cum-Cum handelt es sich um eine Variante von sogenannten Cum-Ex-Deals, mit denen Banken den deutschen Fiskus laut Schätzungen um einen zweistelligen Milliardenbetrag geprellt haben. Jan Hildebrand, Handelsblatt-Chefreporter für Finanzpolitik, erklärt im Podcast, warum die Grünen der Bundesregierung mangelnden Einsatz bei der Aufarbeitung des Skandals vorwerfen. Bund schätzt Cum-Cum-Schaden auf 7,5 Milliarden Euro Moderiert von Anis Mičijević Produziert von Lukas Teppler Aktuell können Sie sich sechs statt vier Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Die Vorteilsaktion finden Sie unter https://www.handelsblatt.com/sommer Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 21.07.202533 min
„Made for Germany“ nennt sich eine neue Initiative, in deren Rahmen führende Unternehmen Milliarden in den Standort Deutschland investieren wollen. Bundeskanzler Friedrich Merz empfängt die Vertreter am Montag im Kanzleramt. Bislang haben sich 61 führende Unternehmen und Investoren der branchenübergreifenden Initiative angeschlossen und zugesagt, innerhalb der nächsten drei Jahre 631 Milliarden Euro in den Standort Deutschland zu investieren. Ein dreistelliger Milliardenbetrag entfällt den Initiatoren zufolge auf Neuinvestitionen. Kann das die Initiative sein, die Deutschland wieder auf den Wachstumspfad schickt? Das erläutert Martin Knobbe, stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts, im Podcast. Zum Interview: Chefs von Deutscher Bank und Siemens erklären Milliarden-Pläne Zum Kommentar: Unternehmen wollen Milliarden investieren – fünf Punkte entscheiden Zum Interview: Evonik-Chef sieht „Globales Fundament für Wohlstand in Deutschland“ am Ende Außerdem: Der Goldpreis notiert seit Wochen stabil bei rund 3300 US-Dollar pro Unze. Ist der Bullenmarkt schon vorbei? Antworten hat Handelsblatt-Rohstoffexpertin Judith Henke. Zum Artikel: Goldpreis in der Warteschleife – Wann kommt der nächste Höhenflug? Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Aktuell können Sie sich sechs statt vier Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Die Vorteilsaktion finden Sie unter https://www.handelsblatt.com/sommer Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen