
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
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- 31.03.202630 min
Der starke Anstieg der Energiepreise treibt die Inflation in der Euro-Zone in Richtung drei Prozent. Waren und Dienstleistungen in der Währungsgemeinschaft verteuerten sich im März um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das zeigten Zahlen des europäischen Statistikamts Eurostat am Dienstag. Verbraucher und Notenbanker müssen sich aber darauf einstellen, dass die Preise in diesem Frühjahr noch weiter steigen. Was das für die Zinspolitik der Notenbank EZB bedeutet und wie wahrscheinlich nun Zinserhöhungen werden, ordnet Handelsblatt-Finanzredakteur Leonidas Exuzidis ein. Zum Artikel: Preise im Euro-Raum steigen im März um 2,5 Prozent Zum Artikel: Fünf Lehren für die EZB aus dem Inflationstrauma von 2022 Im Schwerpunkt geht es dann um das Wetten auf fallende Kurse. Eine exklusive Auswertung des Handelsblatts zeigt: Shortseller bauen am deutschen Aktienmarkt wieder massiv Positionen auf. Wetten gegen einzelne Unternehmen erleben ein Comeback – nachdem sie zuletzt lange unattraktiv waren. Einer der bekanntesten Shortseller ist Michael Burry. Der Mann, der schon vor der Finanzkrise auf den Kollaps des US-Immobilienmarkts gewettet hat – und damit weltberühmt wurde. Und auch heute setzt er wieder auf fallende Kurse, unter anderem bei Tech-Aktien wie Palantir und Nvidia. Wie das funktioniert und worauf Anleger achten müssen, erklärt der Teamleiter Geldanlage und Märkte, Andreas Neuhaus. Zum Artikel: Die Kunst, auf Verluste zu setzen – so macht es Michael Burry Zum Artikel: Die Shortseller sind zurück und wetten gegen diese Aktien Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Marcel Joschko Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 30.03.202626 min
Viele Autofahrer ärgern sich aktuell über die hohen Spritpreise an der Tankstelle. Künftig könnten auch noch die Preise für Autos steigen. Denn Speicherchips, die auch in Automobilen viele Funktionen erfüllen, sind deutlich teurer geworden und könnten sich auf den Gesamtpreis auswirken. Die Kosten für große Autokonzerne könnten in diesem Jahr um mehr als eine Milliarde Dollar steigen. Was das heruntergebrochen auf den Preis eines Autos genau bedeutet, wie sich die Chippreise künftig entwickeln könnten und welche Lösungen den Autokonzernen bleiben, um dem Chipmangel zu begegnen, erklärt Handelsblatt-Reporter Joachim Hofer im Podcast. Teurer Arbeitsspeicher treibt die Preise bei Autokonzernen Und im Schwerpunkt der Folge geht es um SAP, den wertvollsten Dax-Konzern. Die Marktkapitalisierung von SAP liegt aktuell bei 168 Milliarden Euro – vor 9 Monaten waren es aber auch mal fast doppelt so viel. Anleger fragen sich, ob jetzt ein guter Moment für den Einstieg bei der Aktie ist. Der Handelsblatt-Reporter Christof Kerkmann erklärt im Podcast, wie es aktuell um das Unternehmen SAP steht und wie der Zukauf der Firma Reltio am vergangenen Freitag auf die KI-Strategie des Unternehmens einzahlt. Zum Artikel: SAP übernimmt KI-Datenspezialisten Reltio Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Max Rex und Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 27.03.202627 min
Wie geht es der deutschen Wirtschaft angesichts von Kriegen, Zöllen und einer schwächelnden Exportwirtschaft? Eine aktuelle Antwort auf diese Frage liefert die Konjunkturprognose vom Handelsblatt Research Institute (HRI). HRI-Senior-Economist Dennis Huchzermeier hat die Prognose mitgeschrieben und erklärt im Podcast, welche Faktoren sich aktuell auf Wachstum, Inflation, Industrieproduktion, Investitionen und den Arbeitsmarkt auswirken. Besonders gut sieht es nicht aus. Die aktuelle Konjunkturprognose des Handelsblatt Research Institutes Im Schwerpunkt der Folge geht es heute um die Bilanzen der Dax-Konzerne für 2025. Inzwischen liegen alle Bilanzen der 40 Dax-Konzerne vor und Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer hat sie analysiert. 111 Milliarden Euro Gewinn erzielten die Dax-40 im vergangenen Jahr – damit ist dieser Wert erneut gesunken. Ulf Sommer erklärt im Podcast, welche Faktoren sich negativ auf die Bilanzen der Dax-Konzerne auswirkten, wie die Prognose für das Jahr 2026 aussieht – und welchen überraschenden Treiber es gibt, der den Dax-Aktien Auftrieb geben könnte. Die Dax-Konzerngewinne stagnieren 2025 zum dritten Mal in Folge Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 26.03.202628 min
Immobilienaktien gelten eigentlich als defensive Werte, doch seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Kurse teils stark eingebrochen. Hintergrund ist die Angst vor höheren Zinsen, die vom Energiepreisschock und wachsenden Inflationssorgen befeuert wird. Wie groß der Druck auf Vonovia, LEG und andere Immobilienunternehmen aktuell ist, erklärt der stellvertretende Finanzressortleiter Carsten Herz im Gespräch mit Handelsblatt-Volontärin Emma Möllenbrock. Einstiegschance? Dieses Potenzial bieten Immobilienaktien jetzt Außerdem: Handelsblatt-Bankenreporterin Yasmin Osman spricht darüber, wie der Iran-Krieg die Kreditkosten für deutsche Unternehmen in die Höhe treibt und welche Folgen das hat. Irankrieg treibt Kreditkosten für Firmen drastisch nach oben Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Maximilian Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 25.03.202635 min
Der Iran-Krieg hat die Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland vorerst beendet. Das lässt sich auch am neuen Ifo-Geschäftsklimaindex ablesen: Er ist im März deutlich gesunken – und zwar von 88,4 auf 86,4 Punkte. Gleichzeitig werden in Berlin aktuell einige Reformen diskutiert, die positive Effekte auf den Arbeitsmarkt haben könnten – darunter eine Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung, ein Ende des Ehegatten-Splittings und eine Erhöhung der Mehrwertsteuer, um im Gegenzug die Einkommensteuer oder die Sozialbeiträge zu senken. „Solche Umfinanzierungen, bei denen die Steuerlast insgesamt gleich bleibt, sind in ihren Wirkungen begrenzt“, sagt Ifo-Präsident Clemens Fuest. Welcher Bereich ihm in den Reformüberlegungen noch fehlt, erklärt er im Podcast. „Wird uns Mut abverlangen“ – Klingbeil stellt Reformplan vor Außerdem: Die vor mehr als zwei Jahrzehnten eingeführte Riester-Rente gilt als zu teuer und zu kompliziert. Die Zahl der Verträge ist seit Jahren rückläufig. Die Koalition aus Union und SPD will mit neuen Regeln bewirken, dass mehr Bürger privat vorsorgen. Der Bundestag soll das neue Gesetz an diesem Freitag beschließen. Kernpunkt der Reform ist die Einführung eines Altersvorsorgedepots – und gerade bei dem Punkt gab es zuletzt Bewegung. Worauf sich Anlegerinnen und Anleger einstellen können, erklärt Markus Hinterberger, Handelsblatt-Chefreporter für Geldanlage und Märkte. Kommentar: Riester – mit richtigen Produkten ist ein Kostendeckel unnötig Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 24.03.202631 min
Rund drei Millionen Erwachsene sind derzeit über ihren Ehepartner kostenlos in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert. Die Bundesregierung will dies abschaffen und vielen einen Mindestsatz von 200 Euro pro Monat vorschreiben. Hinzu kämen 25 Euro monatlich für die Pflegeversicherung. Ausnahmen soll es für Personen mit Kindern unter sechs Jahren oder pflegebedürftigen Angehörigen geben. Der Schritt soll das Milliardendefizit der gesetzlichen Krankenkassen senken und Arbeitsanreize erhöhen. Außerdem erwägt die Regierung, den Mehrwertsteuersatz von 19 auf 21 Prozent zu erhöhen. Martin Greive, Chefreporter Politik beim Handelsblatt, erläutert die Details. Zum Artikel: Regierung prüft höhere Mehrwertsteuer Außerdem erklärt die Folge, warum in der Irankrise Staatsanleihen ebenso wie Aktien und Edelmetalle deutlich an Wert verloren haben. „Staatsanleihen sind halt kein sicherer Hafen gegen Inflationsangst“, sagt Carsten Brzeski, der bei der ING-Bankengruppe das globale Makro-Research leitet. Derzeit würden andere Sicherheiten gesucht. „Und das ist aktuell scheinbar nur noch Bargeld.“ Brzeski spricht auch darüber, inwieweit wegen steigender Renditen ein neuer Liz-Truss-Moment droht. Die ehemalige britische Premierministerin trat 2022 nach nur 45 Tagen im Amt zurück. Hintergrund waren massive Finanzmarktreaktionen auf ihren wirtschaftspolitischen Kurs. Brzeski schaut abseits der Irankrise besorgt auf die Präsidentschaftswahl in Frankreich im kommenden Jahr: „Dann kann es durchaus auch mal noch mal am Anleihenmarkt scheppern.“ Moderiert von Nicole Bastian Produziert von Maximilian Rex und Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 23.03.202630 min
Neue Hoffnungen auf ein schnelles Ende des Irankriegs haben am Montagmittag für einen Kurssprung am Aktienmarkt gesorgt: Anleger reagieren positiv auf ein Posting von US-Präsident Donald Trump. Dieser kündigte darin an, seine Angriffe auf iranische Kraftwerke zu verschieben, da er am Wochenende „produktive Gespräche“ mit dem Iran geführt habe. Damit hatte US-Präsident Donald Trump gedroht, wenn der Iran die Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden wieder freigebe. Der Dax gewann rund 800 Punkte auf 22.782 Punkte, ein Plus von 1,8 Prozent. Wie die Lage einzuschätzen ist, erläutert Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank. Zum Artikel: Donald Trump löst Richtungswechsel an den Märkten aus Außerdem nehmen wir das Handelsblatt-Steuerdossier für das Steuererklärungsjahr 2025 in den Blick. Finanzredakteurin Laura de la Motte erklärt, worauf das Finanzamt diesmal besonders schaut und welche neuen Fristen Steuerzahler kennen sollten. Zum Artikel: So holen Sie bei Ihrer Steuererklärung für 2025 das Maximum heraus Zum Artikel: So entdeckt das Finanzamt Steuerbetrüger Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Christian Heinemann
- 20.03.202633 min
Der Boom bei Rüstungsaktien macht auch Börsengänge von Rüstungsunternehmen besonders interessant für Anleger. Aktuell sind vor allem zwei Firmen im Fokus: Vincorion und KNDS. Der norddeutsche Rüstungszulieferer Vincorion hat am Freitag ein starkes Börsendebüt hingelegt. Die Aktien legten kräftig zu. Der erste Kurs der Papiere an der Frankfurter Börse lag bei 19,30 Euro. Die knapp 20,3 Millionen Papiere waren zum Festpreis von 17 Euro ausgegeben worden. Gleichzeitig wirft der für Juni geplante Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS viele Fragen auf: Denn hier geht es nicht nur um Geschäftszahlen, sondern auch um politische Einflussnahme, Eigentümerstrukturen und nationale Interessen. Die Hintergründe zu den Rüstungs-Börsengängen erklären Handelsblatt-Finanzredakteurin Hannah Krolle und Rüstungsreporter Markus Fasse. Zum Artikel: Vincorion mit starkem Börsendebüt – Aktie gefragt Zum Artikel: Politik und Panzer – der heikle Börsengang der Leopard-Mutter Außerdem im Podcast: Die Lage im internationalen Luftverkehr wird zunehmend angespannter: Airlines fürchten Engpässe beim Kerosin, die Preise steigen rasant – denn der Iran-Krieg setzt die globalen Lieferketten unter Druck. Erste Fluggesellschaften arbeiten bereits an Notfallplänen, streichen Verbindungen oder prüfen alternative Routen. Was das für Airlines und Passagiere bedeutet, erklärt Handelsblatt-Unternehmensreporter Jens Koenen. Zum Artikel: Luftfahrt rutscht in die schwerste Krise seit der Pandemie Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 19.03.202633 min
Die Europäische Zentralbank hat ihre Leitzinsen unverändert gelassen – trotz steigender Inflationsrisiken durch den Irankrieg. In dieser „Woche der Notenbanken“ halten viele Zentralbanken still, doch neue EZB-Projektionen zeigen höhere Preise – und Anleger wetten bereits auf eine Zinswende. Handelsblatt-Finanzredakteur Stefan Reccius ordnet die Entscheidung ein. Außerdem geht es um die US-Notenbank Fed: Sie hält den Leitzins stabil bei 3,5 bis 3,75 Prozent – und signalisiert sogar mögliche Zinssenkungen. Ökonom Gabriel Felbermayr erklärt im Gespräch mit Host Nicole Bastian, warum das kein Widerspruch ist – und sagt: „Die Unsicherheit ist enorm – und entscheidend ist das Timing.“ Wer einen Deep-Dive zu den Auswirkungen des Irankriegs für die US-Wirtschaft hören möchte, findet das Interview in voller Länge im Podcast-Kanal Trump-Watch. Aus dem Marktbericht: Zum Artikel: Gold fällt – und bestätigt damit den Ruf als Krisenwährung Moderation und Redaktion: Solveig Gode Produktion: Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 18.03.202628 min
Die meisten erinnern sich noch gut an die gewaltigen Preissteigerungen bei Lebensmitteln im Zuge der Coronapandemie und des Ukrainekriegs. Seit 2020 sind die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke laut dem Statistischen Bundesamt um mehr als 37 Prozent gestiegen. Nun befürchten Experten, dass auch der Irankrieg die Lebensmittelpreise nach oben treiben könnte. Der Hauptgrund sind die steigenden Kosten für Energie, Dünger und Transport. „Experten meinen, dass Nahrungsmittel ab Sommer teurer werden könnten“, sagt Katrin Terpitz, Handelsblatt-Redakteurin im Unternehmensressort. Für die Hersteller dürfte es allerdings sehr schwer werden, im Handel höhere Preise durchzusetzen. Droht Deutschland eine neue Teuerungswelle bei Lebensmitteln? Außerdem: Vor einem Jahr hat der Bundestag das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität beschlossen. Die Schulden in Höhe von 500 Milliarden Euro sollten eigentlich dafür genutzt werden, um Deutschland zu modernisieren und die Wirtschaft anzukurbeln. Doch laut Berechnungen des Ifo-Instituts und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ist ein Großteil der Mittel bislang zweckentfremdet worden. Das Bundesfinanzministerium weist die Kritik zurück. Wer hat Recht? Politik-Chefreporter Martin Greive erklärt im Podcast die Hintergründe. Streitfall Zweckentfremdung – Das sind die fünf Konstruktionsfehler des Sondervermögens Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Migo Fecke Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 17.03.202633 min
Der Iran-Krieg offenbart Deutschlands immense Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen. Der Anteil von Öl und Gas am Energieverbrauch liegt bei 78 Prozent und hat sich seit zehn Jahren kaum verändert. Das wird angesichts der rasant steigenden Preise zum großen Problem für die deutsche Wirtschaft. Eine neue Analyse des Handelsblatt Research Institutes sieht den Grund für diese Abhängigkeit in der stockenden Elektrifizierung der Industrie und anderer Sektoren. Kathrin Witsch, Teamleiterin für Energie und Industrie beim Handelsblatt, erklärt im Podcast die Hintergründe dieser Entwicklung. Der Iran-Krieg offenbart Deutschlands gefährliche Abhängigkeit Außerdem: Erst vor wenigen Tagen hat Amazon eine Mega-Anleihe auf dem europäischen Markt platziert. 14,5 Milliarden Euro hat der US-Konzern auf einen Schlag eingesammelt – ein neuer Rekordwert. Wegen des hohen Kapitalbedarfs im KI-Wettlauf häufen sich solche Nachrichten inzwischen. Bereits im Februar hatte Alphabet eine 100-jährige Anleihe auf den Markt gebracht. Die UBS geht davon aus, dass US-Technologieunternehmen in diesem Jahr Anleihen im Gesamtvolumen von 360 Milliarden Dollar emittieren werden. Damit würde der Tech-Sektor ein Fünftel des billionenschweren US-Marktes für Investment-Grade-Anleihen (IG) ausmachen. Welche Folgen das hätte und ob auf dem Bondmarkt eine ähnliche Konzentration von Big Tech wie auf dem Aktienmarkt droht, erklärt Handelsblatt-US-Korrespondentin Antonia Mannweiler im Gespräch mit Handelsblatt-Volontärin Emma Möllenbrock. Dominieren Tech-Konzerne künftig auch die Bondmärkte? Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Marcel Joschko Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 16.03.202629 min
Heute Morgen hat die italienische Unicredit ein milliardenschweres Übernahmeangebot für die zweitgrößte deutsche Privatbank gemacht: die Commerzbank. Unicredit-Chef Andrea Orcel will die Commerzbank offenbar an den Verhandlungstisch zwingen. Die wiederum hat das Angebot am Montag abgelehnt. Doch kann sie eine Übernahme langfristig überhaupt verhindern? Wie gut das aktuelle Übernahmeangebot der Unicredit tatsächlich ist und was die Hintergründe sind, erklärt Jakob Blume, der stellvertretende Ressortleiter Finanzen beim Handelsblatt, im Podcast-Gespräch. Unicredit legt Übernahmeangebot in Milliardenhöhe vor Unicredit-Chef Andrea Orcel hält Druck auf Commerzbank hoch Außerdem geht es um den Irankrieg, der in die dritte Woche geht. Und die gegenseitigen Angriffe gehen weiter: Israel und die USA bombardieren den Iran, der wiederum attackiert seine Nachbarländer in der Region. US-Präsident Donald Trump lässt jetzt 2500 Marine-Soldaten aus Japan in die Golfregion verlegen. Steht also eine US-Bodenoffensive im Iran bevor, die den Krieg noch weiter verlängern würde? Zudem droht Trump seinen Nato-Partnern mit Konsequenzen, sollten diese ihm nicht helfen, Öl- und Gastransporte durch die Straße von Hormus abzusichern. Über die aktuelle Lage im Irankrieg berichtet Moritz Koch, der Leiter des Handelsblatt-Politikressorts. Nächste Eskalationsstufe? Trump lässt Bodentruppen in die Region verlegen Zieht Trump die Nato jetzt in den Iran-Krieg? Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 13.03.202634 min
Der Iran-Krieg hat nicht nur massive Folgen für den Ölmarkt – auch der Gasmarkt gerät nun zunehmend unter Druck. Denn der Krieg trifft den Gasmarkt in Europa zu einem kritischen Zeitpunkt. Europa hat seine Energieversorgung seit dem Ukrainekrieg stark umgebaut und setzt stärker auf Flüssigerdgas (LNG). Und nach dem Winter sind die Füllstände der europäischen Speicher derzeit deutlich niedriger als im Durchschnitt der vergangenen Jahre – in Deutschland sind die Gasspeicher am 10. März zu 21,6 Prozent gefüllt, weit unterhalb des fünfjährigen Mittelwerts von 43 Prozent. Zusätzlich drohen Kunden in Asien die Lage auf dem Gasmarkt durch Notkäufe noch weiter zu verschärfen. In den letzten Tagen wurden mindestens vier LNG-Tanker von Europa nach Asien umgeleitet. Das sind beträchtliche Mengen: „Ein normal großer LNG-Tanker kann flüssiges Erdgas im Wert von 70 bis 90 Millionen Euro transportieren“, erklärt Ostasien-Korrespondent Martin Kölling im Podcast. Asiatische Länder wie China, Japan und Südkorea seien stark von LNG abhängig, verfügten aber über begrenzte Speicherkapazitäten. Das verstärke ihre Notkäufe. Japan agiere inzwischen selbst als Händler auf dem globalen Gasmarkt und nutze seine zusätzlichen Vorräte, um von den Preisschwankungen zu profitieren. „In diesen Krisenzeiten müssen wir uns auf einen sehr volatilen Markt einstellen, wo Schiffe mehrfach umgelenkt werden können, weil sich die Käufer gegenseitig überbieten“, so Kölling. LNG-Krise – Warum Asien Europa immer mehr Gastanker wegkauft Außerdem: Ob Gründer und TV-Star Frank Thelen, der Autor Gerd Kommer oder der Mediziner Dietrich Grönemeyer – immer mehr Prominente werben mit eigenen Fonds und ETFs um das Geld von Privatanlegern. Doch was steckt hinter diesen Produkten? Was taugen sie, und worauf sollten Anleger achten, bevor sie investieren? Darüber spricht Beatrice von Braunschweig mit dem Fondanalysten Ali Marsawah. Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 12.03.202623 min
Die Auswirkungen des Iran-Kriegs sind auch an diesem Donnerstag das alles bestimmende Thema an den globalen Finanzmärkten. Modschtaba Chamenei, der neue religiöse Führer des Irans und Sohn des getöteten Vorgängers Ali Chamenei, hat am Donnerstag erstmals ein offizielles Statement abgegeben: Die Straße von Hormus bleibe weiterhin geschlossen. Das berichteten iranische Staatsmedien. Demnach kündigte er an, dass die Angriffe auf Nachbarstaaten am Persischen Golf weitergehen sollen. Die wichtige Straße von Hormus gilt aktuell als unpassierbar, nicht zuletzt wegen Berichten, wonach der Iran die Meerenge angeblich vermint haben soll. In der Nacht auf Donnerstag wurden drei Schiffe im Persischen Golf durch iranische Angriffe beschädigt. Auf zwei Öltankern vor der irakischen Küste brachen zudem Feuer aus, bei denen mindestens ein Besatzungsmitglied ums Leben kam. Markus Hinterberger, Handelsblatt-Chefreporter für Geldanlage und Märkte, spricht im Marktbericht über die Auswirkungen. Außerdem werfen Today-Host Anis Micijevic und Handelsblatt-Chipbranchenreporter Joachim Hofer einen Blick auf die Halbleiterindustrie. Denn wegen des Kriegs im Nahen Osten droht hier der nächste Preisschock. Nahostkrieg treibt Chippreise in die Höhe Ebenfalls Thema im Podcast: der Geschäftsbericht der Deutschen Bank für das Jahr 2025, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Zwei Punkte stechen hier heraus. Erstens: eine Klage von vier Ex-Managern, die von der Deutschen Bank 695 Millionen Euro Schadenersatz fordern. Und zweitens: die Boni für die Beschäftigten, die auf den höchsten Stand seit 2014 gestiegen sind. Handelsblatt-Bankenreporter Dennis Schwarz erklärt die Hintergründe. Vier Ex-Manager verlangen 695 Millionen Euro Schadenersatz Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Florian Pape Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 11.03.202637 min
Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall hat im vergangenen Jahr die Profitabilität weiter erhöht. Laut der am Mittwoch veröffentlichten Jahresbilanz ist die operative Gewinnmarge von 18 auf einen Rekordwert von 18,5 Prozent gestiegen. Ergebnistreiber war erneut die Munitionssparte mit einer Gewinnmarge von mehr als 29 Prozent. Der Konzernumsatz soll in diesem Jahr um 40 bis 45 Prozent auf 14,0 bis 14,5 Milliarden Euro zulegen, teilte Rheinmetall mit. Die operative Ergebnismarge im Konzern soll auf 19 Prozent steigen – nach 18,5 Prozent im Jahr 2025. Warum die Aktie trotz der guten Zahlen enttäuschte und wie die Zukunftsaussichten für Rheinmetall aussehen – auch mit Blick auf die Golfstaaten, die unter iranischem Beschuss aufrüsten müssen –, das erklärt Handelsblatt-Industriereporter Roman Tyborski. Zum Artikel: Rüstungsboom treibt Dax-Konzern – Dividende deutlich erhöht Außerdem: Chinas Staatsführung zeichnet im neuen Fünfjahresplan ein beunruhigendes Bild der geopolitischen Lage: Die Welt sei durch „Unordnung und Chaos“ geprägt, geopolitische Konflikte brächen „leicht aus“. Sicherheitsfragen würden daher an Bedeutung gewinnen. Jedoch verfüge China über „viele günstige Voraussetzungen, um seinen internationalen Handlungsspielraum aktiv zu gestalten“, heißt es in dem 141-seitigen Strategiepapier. Auf welche Zukunftstechnologien China setzt, welche Rolle strategische Autonomie spielt und warum der Fokus von Quantität auf Qualität verschoben werden soll, erklärt China-Korrespondent Martin Benninghoff. Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 10.03.202630 min
Bei Volkswagen häufen sich derzeit die Probleme. Europas größter Autobauer musste für das vergangene Geschäftsjahr einen massiven Gewinneinbruch melden. Das operative Ergebnis hat sich auf 8,9 Milliarden Euro in etwa halbiert. Besonders deutlich wird die Krise mit Blick auf die Profitabilität: Die operative Marge liegt nur noch bei 2,8 Prozent. Ein ähnlich niedriger Wert wurde zuletzt 2016 während der Krise um manipulierte Dieselabgaswerte erreicht. „VW verkauft weiterhin viele Autos, verdient daran aber deutlich weniger Geld“, sagt Lazar Backovic, Teamleiter Mobilität beim Handelsblatt. Die Gründe dafür seien vielfältig. Vor allem belasten die Milliardenabschreibungen bei Porsche den Konzern, dicht gefolgt vom schwierigen China-Geschäft. 2025 habe VW dort weniger als eine Milliarde Euro verdient. Normal sei bis vor wenigen Jahren noch das Fünffache gewesen. Für Diskussionen sorge aber der überraschend starke Cashflow in der Autosparte, der mit 6,4 Milliarden Euro deutlich höher ausfalle als erwartet. Dabei handele es sich um eine entscheidende Kennzahl für Millionenboni. VWs Marge fällt auf Dieselkrisen-Niveau – Management will Sparkurs verschärfen Außerdem: Infolge des Iran-Krieges sind die Spritpreise stark gestiegen. In Deutschland liegen die Preise für Benzin und Diesel bereits deutlich über zwei Euro pro Liter. Und der Tankstellenverband befürchtet, dass die Preise weiter steigen dürften. Hauptstadtkorrespondent Julian Olk erläutert im Podcast, mit welchen Mitteln der Staat nun gegensteuern könnte. Denn neben einem Tankrabatt wie einst im Jahr 2022 gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die effektiver und nachhaltiger wirken könnten. Dieses noch nie genutzte Gesetz könnte Spritpreis-Boom stoppen Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Florian Pape Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 09.03.202629 min
Auch nach mehr als einer Woche geht der Iran-Krieg weiter. Und neben den menschlichen Folgen, wie den vielen Todesopfern, Verletzten und Vertriebenen hat der Krieg auch Auswirkungen auf die Wirtschaft. Denn der Iran, nun angeführt vom neuen obersten Führer Modschtaba Chamenei, attackiert weiterhin Nachbarländer in der Region, unter anderem eine Ölraffinerie in Bahrain. Außerdem ist die Straße von Hormus wegen dem Krieg weiterhin geschlossen. In der Nacht zu Montag ist der Ölpreis deshalb inzwischen auf deutlich mehr als 100 Dollar pro Barrel gestiegen. Welche Auswirkungen der hohe Ölpreis auf die Weltwirtschaft und die Inflation haben könnte, erklärt Handelsblatt-Rohstoffexpertin Judith Henke im Podcast. Wie heftig wird die Energiekrise? Die fünf wichtigsten Fakten Außerdem: Nach dem Weltfrauentag am 8. März widmen wir uns einer neuen Studie zum Thema Ehegattensplitting. Die DIW-Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass 175.000 neue Jobs entstehen könnten, wenn das Ehegattensplitting abgeschafft würde. Welche Rahmenbedingungen sich dafür ändern müssten und wie realistisch die Abschaffung des Ehegattensplittings überhaupt ist, erklärt uns die Handelsblatt-Hauptstadtkorrespondentin Heike Anger. Ehegattensplitting-Aus könnte 175.000 Jobs schaffen Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 06.03.202632 min
Fast eine Woche ist seit Beginn des Iran-Kriegs vergangen. Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King’s College London, hält es für möglich, dass sich der Krieg ausweiten und erhebliche wirtschaftliche und militärische Folgen für Europa haben könnte. „Der Iran hat militärisch nicht die Mittel, einen Krieg gegen die USA und Israel zu gewinnen“, sagte Neumann im Podcast Handelsblatt Today. Stattdessen versuche das Land durch eine De-Facto-Sperrung der Straße von Hormus eine Weltwirtschaftskrise auszulösen und die Kosten für die US-Verbündeten in der Region und darüber hinaus in die Höhe zu treiben. „Wenn das nicht funktioniert, könnte der Iran perspektivisch einen Schritt weitergehen und gegen Länder in Europa zuschlagen“, sagte Neumann. „Die iranischen Raketen und Drohnen haben eine Reichweite von ungefähr 2000 Kilometern. Das heißt: Nato-Länder wie die Türkei, Griechenland, möglicherweise auch Bulgarien, wären innerhalb der Reichweite dieser Raketen.“ Man befinde sich aber noch nicht an dem Punkt, wo ein solches Szenario akut sei. Trump-Watch: Trump wird mit Iran-Angriff zum Kriegspräsidenten – kann er das? Außerdem: Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer ordnet die aktuelle Lage an den Märkten ein. Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 05.03.202629 min
Monatelang zeigte der US-Dollar sich schwach. Anfang Februar hatte er sogar noch die psychologisch wichtige Marke von 1,20 Dollar pro Euro unterschritten. Mit dem Krieg im Iran hat sich die Lage aber gewandelt. Steigende Öl- und Gaspreise treiben die Nachfrage nach der Weltleitwährung – und so hat der Dollar in kurzer Zeit deutlich zugelegt. Für Anleger hat das Folgen: Besonders Schwellenländer geraten unter Druck, ihre Aktienmärkte haben zu Wochenbeginn spürbar verloren. Der Index MSCI Emerging Markets, der etwa Aktien aus China, Taiwan, Südkorea, Indien und Brasilien enthält, ist in den ersten drei Tagen der Woche um mehr als acht Prozent eingebrochen. Welche Rolle dabei der Energiepreisschock spielt und was ein stärkerer Dollar für Investoren bedeutet, erklärt Finanz-Reporter Martin Müller im Podcast. „Viele der Energierohstoffe werden in US-Dollar gehandelt – je teurer sie werden, desto größer ist die Nachfrage nach dem US-Dollar.“ Die Folgen zeigen sich allerdings nicht überall gleichermaßen, weil einige Länder stark von Energieimporten abhängen, während andere selbst Rohstoffe exportieren. Der Iran-Krieg zeigt Verwundbarkeit von Schwellenländeraktien Außerdem: Geschlossene Lufträume, beschädigte Flughäfen, brennende Hotels – der Krieg rund um den Iran trifft nicht nur die Region, sondern auch die globale Reiseindustrie. Zehntausende Urlauber sitzen fest, Flugrouten werden umgeleitet und bei vielen Reisenden wächst die Unsicherheit, ob sie ihre geplanten Ferien überhaupt antreten sollten. Und das trifft nicht nur auf die Golfregion zu, sondern auch auf den östlichen Mittelmeerraum. Gleichzeitig steht eine Branche unter Druck, die sich gerade erst von der Corona-Pandemie erholt hatte. Welche Folgen der Krieg für Urlauber, Reiseziele und Veranstalter hat, ordnet Christoph Schlautmann ein, der beim Handelsblatt die Tourismusbranche beobachtet. Die Illusion vom grenzenlosen Reisen Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 04.03.202633 min
Die US-israelischen Angriffe auf den Iran haben einen Flächenbrand im Nahen Osten entfacht. Bislang zeichnet sich keine Entspannung ab. Im Marktbericht erfahren Anleger, was an diesem fünften Tag des Iran-Krieges an den Börsen passiert ist. Danach berichtet Handelsblatt-Korrespondent Léonardo Kahn aus Tel Aviv über die Lage im Nahen Osten. Inzwischen mehren sich Berichte, wonach sich die Arsenale der USA und Israel schneller leeren als gedacht. Unterdessen brechen dem Iran im Zuge der Luftangriffe immer mehr Raketenabschussrampen weg. Zudem gibt es im Norden Israels Hinweise darauf, dass eine Bodenoffensive im Libanon bevorstehen könnte. Zum Artikel: „Die Arsenale der Amerikaner leeren sich schnell“ Im Schwerpunkt der Folge geht es um Prognosemärkte wie Polymarket und Kalshi. Auf diesen Seiten kann man auf fast alles wetten – und mit Blick auf die Ereignisse im Iran kommt erneut der Verdacht auf, dass dort mit Insiderwetten großes Geld gemacht wird. Zu den Systematiken dieser Plattformen befragt Handelsblatt-Volontärin Emma Möllenbrock Oliver Strijbis, Professor an der Franklin University Switzerland. Zum Artikel: War es Insiderhandel? Wetten auf Chameneis Sturz lösen Debatte aus Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen