
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
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- 03.03.202631 min
Der deutsche Leitindex baut seine Verluste wegen des Iran-Kriegs aus und fällt auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember. Das Tagestief notiert an der Marke von 23.600 Zählern. Das entspricht einem Verlust von rund 1000 Punkten. Bereits am Vortag hatte der Dax 2,6 Prozent eingebüßt. Die massiven Einschränkungen in der Straße von Hormus und der Flüssiggas-Produktionsstopp von Qatar Energy haben den Gaspreis an der niederländischen Börse TTF zeitweise auf 62 Euro pro Megawattstunde steigen lassen. Das sind 94 Prozent mehr als am Freitag. Rohstoffexpertin Judith Henke erklärt im Podcast, warum vor allem US-amerikanische Unternehmen davon profitieren. Angebotsschock am Gasmarkt – wer profitiert am meisten? Ulrike Rondorf, Leiterin Investment-Strategie bei Lampe Asset Management, führt den extremen Abverkauf an den europäischen Aktienmärkten, neben fundamentalen Gründen wie dem Energiepreisschock, auch auf ein besonderes Investorenverhalten zurück. Rondorf geht davon aus, dass große US-amerikanische Fondshäuser unter dem Eindruck des Iran-Krieges ihre Positionen in Europa und den Schwellenländern abbauen. Mehr dazu und zu der Frage, wie Anleger ihr Depot krisenfest machen, hören Sie in dieser Folge von Handelsblatt Today. Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 02.03.202635 min
Es herrscht ein neuer Krieg, seit am Wochenende die USA und Israel den Iran bombardieren. Der wiederum reagiert mit Gegenschlägen und attackiert mehrere Länder in der Region. Das erklärte Ziel von US-Präsident Donald Trump: ein Regimewechsel im Iran. Wir besprechen in dieser Folge, wie lange der Krieg andauern könnte und wie stark das Regime im Iran noch ist, nachdem der oberste Führer Ali Chamenei und weitere führende Politiker getötet wurden. Außerdem geht es um die Lage der Zivilbevölkerung im Iran. Zu Gast ist dafür der Direktor beim Deutschen Orient-Institut und frühere deutsche Botschafter Andreas Reinicke. Und im Schwerpunkt der Folge besprechen wir, was dieser Krieg für die Weltwirtschaft bedeutet und noch bedeuten könnte. Denn aktuell ist die Straße von Hormus gesperrt, durch die normalerweise etwa 20 Prozent des weltweiten Ölhandels geleitet werden. Je nachdem, wie lange der Krieg andauert, rechnen einige Ökonomen mit deutlichen Konsequenzen, auch auf die Wirtschaft und das Preisniveau in Europa. Darüber sprechen wir mit Jörg Krämer, dem Chefvolkswirt der Commerzbank. Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 27.02.202633 min
Netflix ist aus dem Bieterstreit um Warner Bros Discovery (WBD) ausgestiegen. Damit dürfte der Weg für eine Übernahme durch Paramount Skydance frei sein. Dabei hatte sich Warner Bros Discovery eigentlich bereits für das Angebot von Netflix mit knapp 83 Milliarden Dollar für das Film- und Streaminggeschäft entschieden. Doch Paramount verbesserte das Angebot nach wiederholten WBD-Absagen mehrfach – und bot schließlich knapp 31 Dollar je Aktie. Insgesamt beläuft sich das Angebot auf etwa 111 Milliarden Dollar. Paramount Skydance plant, den gesamten Warner-Konzern zu übernehmen – inklusive der Kabelnetzwerke CNN, TNT und HBO. Deshalb steht mit dem Deal auch die zukünftige Unabhängigkeit des Trump-kritischen Fernsehsenders CNN infrage. Denn hinter Paramount stecken mit der Familie des Tech-Milliardärs und Oracle-Gründers Larry Ellison Personen, die dem US-Präsidenten nahestehen. „Larry Ellison und sein Unternehmenskonstrukt könnten die amerikanische Medienlandschaft nachhaltig verändern“, sagt die transatlantische Politikexpertin Cathryn Clüver Ashbrook im Podcast-Interview. Vor allem mit Blick auf die Zwischenwahlen im Herbst 2026 in den USA warnt Ashbrook: „Hier braut sich ein ganz unguter, antidemokratischer Cocktail zusammen.“ Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Migo Fecke Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 26.02.202635 min
Der anhaltend hohe Bedarf an Hochleistungsprozessoren für Künstliche Intelligenz (KI) hat Nvidia erneut zu einem überraschend starken Quartalsergebnis verholfen. Der Umsatz sei im Vorjahresvergleich um 73 Prozent auf ein Rekordhoch von 68,1 Milliarden Dollar gestiegen, der Nettogewinn habe sich auf Jahressicht auf 43 Milliarden nahezu verdoppelt, teilte das Unternehmen mit. Nvidia übertraf damit auf breiter Front die Erwartungen der Analysten, obwohl diese aufgrund des rasanten Firmenwachstums in den vergangenen Monaten ohnehin hoch gewesen waren. Grund dafür ist die technologische Führung auf dem Markt für spezialisierte Grafikchips (GPUs), die für KI-Berechnungen gebraucht werden. Sie werden sowohl für das aufwendige Training von KI-Modellen für Chatbots wie ChatGPT eingesetzt als auch bei ihrem Betrieb. Praktisch alle führenden KI-Labore setzen auf Nvidia-Technik, darunter OpenAI, Google, Microsoft, Amazon und Meta. Doch in den kommenden Monaten dürfte der Übergang vom Training von KI-Modellen zu deren Betrieb wichtig werden. Nvidia dominiert zwar seit Jahren den Trainingsmarkt mit seinen GPUs. Doch der Betrieb der Modelle könnte eine verstärkte Nachfrage nach Zentralprozessoren (CPUs) auslösen. Diese sind technisch einfacher aufgebaut und könnten verstärkt von Nvidia-Konkurrenten wie AMD kommen. Welche Zukunftsszenarien für Nvidia realistisch sind, erklärt Chip-Reporter Joachim Hofer im Podcast. Zum Artikel: Nvidia schließt Quartal erneut mit Rekord ab Zum Kommentar: Vier Gründe, warum die Zukunft von Nvidia erst begonnen hat Außerdem stellen wir die Frage, was sich mehr rechnet – ein Aktiendepot oder ein Eigenheim? Der Immobilienkauf zählt zu den großen Entscheidungen im Leben. Ob er sich mehr rentiert als Aktien, beantworten eine aktuelle Studie und Berechnungen des Handelsblatts. Darüber spricht Handelsblatt-Volontärin Emma Möllenbrock mit Markus Hinterberger, Chefreporter für Geldanlage und Märkte beim Handelsblatt. Zum Artikel: Aktiendepot oder Eigenheim – was rechnet sich mehr? Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 25.02.202630 min
Die schwarz-rote Koalition hat sich auf Eckpunkte für eine Reform des sogenannten Heizungsgesetzes geeinigt. Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz soll noch vor Jahresmitte in Kraft treten. Die Vorgabe, dass eine neu eingebaute Heizung zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden muss, entfällt. Konkret heißt das, dass Öl- und Gasheizungen künftig weiterhin in Wohnhäusern eingebaut werden können. Ob sich das aber auch aus wirtschaftlicher Sicht lohnt, erklärt Klaus Stratmann, Chefreporter für Klima und Energie beim Handelsblatt. Öl- und Gasheizungen bleiben, die Förderung auch – ein Überblick Im Schwerpunkt geht es um Tether, den Emittenten des nach Marktkapitalisierung größten Stablecoins der Welt. Der Krypto-Gigant kauft seit geraumer Zeit große Goldmengen und treibt damit auch die Rally an. Inzwischen hält Tether mehr Gold als viele Zentralbanken. Das birgt allerdings auch Risiken. Welche das sind und was das Unternehmen mit dem Gold vorhat, erklärt Handelsblatt-Rohstoffexpertin Judith Henke. Die neue Marktmacht – Tether kauft mehr Gold als Zentralbanken Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 24.02.202630 min
Eigentlich ist es nur ein Gedankenexperiment, das Alap Shah für das bislang wenig prominente US-Researchhaus Citrini aufgeschrieben hat. Aber als der Autor seine Analyse mit dem Titel „The 2028 Global Intelligence Crisis“ am Montagabend über den Kurznachrichtendienst X verbreitete, reichte das, um an der Börse einen zweistelligen Milliardenbetrag an Marktwert zu vernichten. Die Folge: Die US-Technologiebörse Nasdaq verlor zum Wochenbeginn 1,1 Prozent und der breiter gefasste Index S&P 500 sackte um etwa ein Prozent ab. Ein Korb aus KI-gefährdeten Aktien brach um sechs Prozent ein und liegt nun im laufenden Jahr bereits 22 Prozent im Minus. „Der Markt diskutiert gerade darüber, welchen Wert und welches Disruptionspotenzial KI hat“, sagt Ulrich Stephan, Chefanlagestratege Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank, im Podcast. Worauf Anleger sich in dieser Lage einstellen müssen, hören Sie in dieser Folge. Zum Artikel: So hart trifft die KI-Angst 2.0 die Wall Street Außerdem: Das dänische Unternehmen Novo Nordisk hat im Markt für Abnehmmittel mit seinem Hoffnungsträger Cagrisema einen herben Rückschlag erlitten. In einer direkten Vergleichsstudie konnte Novo Nordisk nicht nachweisen, dass sein Mittel mindestens genauso wirksam ist wie der Konkurrenzwirkstoff Tirzepatid, den der US-Hersteller Eli Lilly unter den Namen Mounjaro und Zepbound vermarktet. Die Anleger reagierten ernüchtert und die Aktie gab um 16 Prozent nach. Wie es um Novo Nordisk steht, erklärt Helena Smolak, Pharma-Reporterin beim Handelsblatt. Zum Artikel: Rückschlag für Novo-Abnehmmittel – Aktie gibt deutlich nach Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 23.02.202629 min
Donald Trump hat mit seiner Zollpolitik eine herbe Niederlage vor dem US Supreme Court erlitten. Ein Teil der amerikanischen Importzölle wurde für rechtswidrig erklärt. Doch ein Ende des Zollchaos' ist nicht in Sicht, denn der US-Präsident kündigte nach dem Urteil neue Zölle in Höhe von 15 Prozent auf alle US-Importe an. Kommt Trump damit durch? Wie könnte Europa darauf reagieren? Und welche Chancen haben Unternehmen, die gezahlte Zölle jetzt zurückfordern wollen? Über all diese Fragen sprechen wir mit Clemens Fuest, dem Präsidenten des Ifo Instituts. Außerdem geht es um die neuen Zahlen aus dem Ifo-Geschäftsklimaindex für den Monat Februar, die eine leichte Erholung andeuten. Ifo sieht Signale für Aufschwung in deutscher Wirtschaft Und im Schwerpunkt der Folge geht es um steigende Rohstoffpreise. Allerdings sprechen wir heute mal nicht über Gold oder Silber, sondern über Uran. Denn Uran ist aktuell mehr als 30 Prozent teurer als noch vor einem Jahr. Warum Analysten jetzt weiteres Aufwärtspotenzial sehen und wie Anleger profitieren könnten, das besprechen wir mit der Handelsblatt-Rohstoffexpertin Judith Henke. Uranpreis steigt um 30 Prozent – Anlagechance oder heiße Wette? Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 20.02.202645 min
Alphabet, Amazon, Microsoft, Meta und Oracle wollen dieses Jahr insgesamt 700 Milliarden Dollar für KI und Rechenzentren ausgeben. Unklar ist, ob sich diese gigantischen Investitionen am Ende auch auszahlen werden. Investoren blicken zunehmend skeptisch auf diese Entwicklung: Seit Jahresbeginn haben die Aktienkurse einiger Big-Tech-Konzerne teils deutlich nachgegeben. Auch die wachsenden finanziellen Verflechtungen innerhalb des KI-Sektors, bei denen Milliarden-Investitionen an die Abnahme von KI-Chips oder Cloud-Kapazitäten gekoppelt werden, machen vielen Anlegern Sorgen. Tech-Investor und -Analyst Philipp Klöckner blickt weiterhin optimistisch auf die Branche, vor allem auf die sogenannten Hyperscaler mit großen Cloud-Sparten. Allerdings sagt er auch: „Im Moment wachsen die Investitionen schneller als die Use Cases.“ Und Klöckner hält auch „Rückschläge zwischen 20 und 40 Prozent“ für möglich, sollte es erneut zu einem „Deepseek-Moment“ oder Makroschocks wie Kriegen kommen. Über diese und weitere Risiken des kostenintensiven KI-Wettlaufs spricht er im Podcast. Außerdem: Der Supreme Court der USA hat viele der von Präsident Donald Trump verhängten Zölle am Freitag für unrechtmäßig erklärt. Finanzkorrespondentin Andra Cünnen spricht im Marktbericht über die Reaktion an den Märkten. Oberster Gerichtshof erklärt viele von Trumps Zöllen für rechtswidrig Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler und Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 19.02.202633 min
Die US-Regierung verleiht dem vom Chemiekonzern Bayer vertriebenen Unkrautvernichter Glyphosat einen Sonderstatus. Präsident Donald Trump hat die Produktion und den dafür notwendigen Abbau des Minerals Phosphat in den „Defense Production Act“ (DPA) aufgenommen. Herbizide auf Glyphosatbasis würden eine „entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung des landwirtschaftlichen Vorsprungs der USA spielen“ und seien ein „Eckpfeiler der landwirtschaftlichen Produktivität“, so Trump. Für Bayer kann die Aufnahme in den DPA ein weiterer entscheidender Schritt werden, um die Klagerisiken von Glyphosatnutzern in den USA in den Griff zu bekommen – und zwar in Kombination mit dem gerade erst vereinbarten Vergleich mit den Klägeranwälten und einem ausstehenden Urteil des obersten US-Gerichts. Trotz des Rückenwinds der US-Regierung und der verbesserten Aussichten reagierte die Bayer-Aktie verhalten. Das alles ordnet der Handelsblatt-Teamleiter Industrie, Bert Fröndhoff, im Podcast ein. Zum Artikel: Glyphosat-Produktion erhält Schutzstatus der US-Regierung Außerdem spricht Handelsblatt-Volontärin Emma Möllenbrock mit Andreas Neuhaus, Teamleiter Geldanlage und Märkte beim Handelsblatt, darüber, was Dividendenaktien jetzt wieder attraktiver macht und welche Dividenden-ETFs zuletzt besser gelaufen sind als der MSCI World. Im Folgenden die besprochenen ETF: Der iShares MSCI World ETF von Blackrock (ISIN: IE00BKPSFC54) Der Vanguard-ETF FTSE All-World (IE00B8GKDB10) Der Global Equity Income ETF von First Trust (IE00BD842Y21) Der Dividenden-ETF Morningstar Developed Markets von VanEck (NL0011683594) Zum Artikel: Diese vier Dividenden-ETFs performen besser als der MSCI World Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 18.02.202631 min
Bayer sucht den Befreiungsschlag im Rechtsstreit um seinen Unkrautvernichter Glyphosat in den USA. Dazu hat der Dax-Konzern mit den Anwälten der Kläger in den USA einen erneuten außergerichtlichen Vergleich geschlossen. Bayer ist bereit, bis zu 7,25 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von 21 Jahren an bestehende und neue Kläger zu zahlen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Das alles erinnert an den ersten großen Vergleich in der Causa aus dem Jahr 2020. Der Sammelvergleich kommt parallel zu einer Klage von Bayer vor dem Obersten Gerichtshof der USA, dem Supreme Court. Das Unternehmen hat dort gute Aussichten auf eine vorteilhafte Grundsatzentscheidung, die neue Glyphosat-Kläger abschrecken würde. Doch ob sich alles so entwickelt, wie die Bayer-Zentrale sich das erhofft, ist unklar. „Bayer stehen noch einige Risiken bevor“, sagt Handelsblatt-Teamleiter Industrie, Bert Fröndhoff. Welche das sind, hören Sie in dieser Folge von Handelsblatt Today. Erst Kurssprung, dann Kurssturz – Investoren skeptisch bei Glyphosat-Deal Außerdem: Vor seinem Ausscheiden als CEO von Berkshire Hathaway passte Investoren-Legende Warren Buffett noch einmal sein viel beachtetes Portfolio an. Unter anderem reduzierte er seine Amazon-Position um 77 Prozent. Wie das einzuschätzen ist, erklärt Finanzreporterin Astrid Dörner. Star-Investor sorgt mit letztem Depot für Überraschung Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 17.02.202629 min
Die Steuerpolitik war einer der großen Streitpunkte während der Koalitionsverhandlungen zwischen der Union und der SPD. Letztlich wurde das Problem vertagt – mit dem Ergebnis, dass es die Regierung in regelmäßigen Abständen wieder einholt. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat am vergangenen Wochenende die Debatte wieder angestoßen. Er fordert, den Spitzensteuersatz nicht schon bei einem zu versteuernden Einkommen von knapp 70.000 Euro pro Jahr greifen zu lassen, sondern erst bei 80.000 Euro. Die Reaktion aus der SPD folgte prompt: Das könne man machen – aber nur, wenn der Steuersatz für Besserverdiener erhöht werde. Jan Hildebrand, Handelsblatt-Chefreporter für Finanzpolitik, analysiert im Podcast die Positionen der Parteien. Spitzensteuersatz erst ab 80.000 Euro? Pläne von CDU und SPD im Check Außerdem: Anleger haben in den vergangenen Tagen und Wochen in großem Stil Aktien von Unternehmen verkauft, bei denen sie die Gefahr sehen, dass neue KI-Tools die Umsätze wegbrechen lassen. Eine Art Spitznamen hat der Trend auch schon: „AI Scare Trade“. Gleichzeitig gehen Konzerne wie Alphabet Jahrhundertwetten auf KI ein – zuletzt mit der Emission einer hundertjährigen Anleihe. Welche Schlüsse Anleger aus der aktuellen Entwicklung ziehen können, erklärt Carsten Brzeski, ING-Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich, im Gespräch mit Astrid Dörner, Handelsblatt-Chefreporterin für Geldanlage und Märkte. Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Christian Heinemann und Leonard Dumke Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 16.02.202630 min
Am heutigen Montag treffen sich die Finanzminister der Eurozonen-Länder in Brüssel. Sie beraten neben anderen Themen über die Wirtschaftspolitik der Euro-Zone. Ein bereits im Vorfeld heiß diskutiertes Thema sind die Euro-Bonds: gemeinsame Staatsanleihen aller Euro-Länder. Oder kurz gesagt: gemeinsame EU-Schulden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, EZB-Chefin Christine Lagarde und Bundesbank-Chef Joachim Nagel hatten sich zuletzt für Euro-Bonds ausgesprochen. Auch die SPD sind dafür, während die Union und Kanzler Friedrich Merz klar dagegen sind. In dieser Podcast-Folge diskutieren Markus Ferber (CSU), seit 1994 Europa-Abgeordneter und vehementer Gegner von Euro-Bonds, und Florian Heider, der wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung, über das Pro- und Contra von Euro-Bonds in einem Streitgespräch. Und im Schwerpunkt der Folge geht es dann im zweiten Teil um den schwächelnden Außenhandel in Deutschland. Drei von vier Unternehmen verzeichnen hier einen Rückgang oder sogar einen starken Rückgang. Das zeigt eine neue Umfrage, die Handelsblatt-Reporter Julian Olk vorliegt. Wir besprechen die Gründe für die Krise der deutschen Exporte und wie der Vorschlag einer gemeinsamen "Handels-Nato" gegen Zölle aussehen könnte. Zum Artikel: Deutsche Exportwirtschaft fordert „Handels-Nato“ gegen Zölle Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 13.02.202635 min
Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) hat am Freitag im Hotel Bayerischer Hof begonnen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Konferenz eröffnet und für eine enge Zusammenarbeit zwischen Europa, den USA und der Nato geworben. Today-Host Nicole Bastian berichtet direkt aus München. Sie spricht dort mit Jonathan Barth, Senior Fellow am Institut Jacques Delors in Paris und Vorsitzender des Projektvorstands der Geostrategic Europe Taskforce, über die zentrale Frage der MSC: Wie belastbar ist das transatlantische Bündnis noch – und welche strategische Eigenverantwortung muss Europa in der Verteidigung übernehmen? Der Anti-Trump – Merz rechnet mit der US-Regierung ab Im Schwerpunkt der Folge geht es um die nächste Entwicklungsstufe der Künstlichen Intelligenz. Tech-Teamleiter Stephan Scheuer hat den neuen KI-Agenten Open Claw getestet, der zum Beispiel eigenständig E-Mails schreiben und eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen kann. Was Nutzer beachten müssen – und wie gefährlich solche selbstständigen KI-Agenten sein können, erklärt er im Gespräch mit Handelsblatt-Mitarbeiterin Emma Möllenbrock. Link zur Wochenend-Titelgeschichte: Warum die KI gerade eine neue Stufe erreicht Artikel: Drei KI-Agenten als Alternative zu Open Claw Meckel-&-Matthes-Podcastfolge: Hinter den Kulissen der MSC Moderiert von Solveig Gode Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 12.02.202625 min
Mercedes-Benz steckt tief in der Krise: Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern ist im vergangenen Jahr um 57 Prozent auf 5,82 Milliarden Euro eingebrochen, wie am Donnerstag bekannt wurde. Die Aktie des Stuttgarter Autobauers gehörte zu den Dax-Verlierern und notierte zeitweise mehr als fünf Prozent im Minus, erholte sich allerdings im Tagesverlauf. Wie das Management auf die schlechten Zahlen reagieren will, erklärt Handelsblatt-Reporter Michael Scheppe, der die Präsentation in Stuttgart mitverfolgt hat. Mercedes-Gewinneinbruch – Autos bringen nur noch fünf Prozent Marge Außerdem: Der Google-Mutterkonzern Alphabet hat diese Woche eine 100-jährige Anleihe auf den Markt gebracht. Solche Emissionen sind eine Seltenheit, vor allem wegen der besonderen Risiken bei Anleihen mit einer derart langen Laufzeit. Trotzdem war das Interesse der Investoren extrem hoch – das Orderbuch war fast zehnfach überzeichnet. Was Sie zum „Century Bond“ von Alphabet wissen müssen, erklärt US-Korrespondentin Antonia Mannweiler. Was Investoren über die 100-jährige Anleihe wissen sollten Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Florian Pape Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 11.02.202625 min
Der Volkswagen-Konzern hat mehr Geld in der Kasse als angenommen. Das hat der Konzern Ende Januar in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt gegeben. Daraufhin stieg die Aktie leicht. Volkswagen war bislang von einem Netto-Cashflow „rund um die Nulllinie“ ausgegangen, tatsächlich sind es sechs Milliarden Euro. Es ist unklar, wer in welcher Höhe von dem unerwarteten Geldsegen profitieren soll: Vorstand, Aktionäre, Belegschaft streiten sich. Volkswagens oberste Arbeitnehmervertreterin Daniela Cavallo forderte heute einen Bonus für Beschäftigte. Teamleiter Mobilität beim Handelsblatt, Lazar Backovic, erklärt, wie es zu dem unerwarteten Geldsegen kam und wie VW für 2026 wirtschaftlich gewappnet ist. Außerdem blicken wir auf den M&A-Markt, also die Fusionen und Übernahmen von Unternehmen. Die Branche hat ein paar magere Jahre mit wenig großen Deals hinter sich. Im Jahr 2025 sah es schon besser aus, insbesondere im zweiten Halbjahr. Für 2026 erwartet die größte US-Bank J.P. Morgan ein Jahr der Megadeals. Die Investmentbanker der Bank arbeiten laut Eigenaussage an so vielen großen Übernahmen wie nie. Alle Hintergründe bespricht Handelsblatt-Mitarbeiterin Beatrice von Braunschweig mit Finanzreporterin Hannah Krolle. Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 11.02.202625 min
„Jeder Dollar für Rechenleistung bringt uns drei Dollar Umsatz“ – das sagt OpenAI-COO Brad Lightcap im Interview mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. Die beiden haben am Rande des World Economic Forums in Davos miteinander gesprochen. Lightcap widerspricht dabei der KI-Blasen-Debatte, nennt Renditezahlen, erklärt, woran Kunden scheitern und warum die US-Tochter der Telekom ein Vorzeigepartner sei. In dieser Sonderfolge von Handelsblatt Today hören Sie das Gespräch der beiden in der Originalversion in englischer Sprache.
- 10.02.202630 min
Rund ein Jahr nach dem Vorschlag des damaligen Grünen-Kanzlerkandidaten Robert Habeck wird im politischen Berlin wieder über Sozialabgaben auf Kapitaleinkünfte diskutiert. Dieses Mal ist es die SPD, die eine solche Maßnahme vorschlägt, um die gesetzlichen Krankenkassen zu entlasten. Im Rahmen der sogenannten Gesundheitsabgabe will die SPD künftig neben Kapitalerträgen auch Mieteinnahmen heranziehen, um die Finanzlöcher im Gesundheitssystem zu stopfen. Der Koalitionspartner CDU fordert eine stärkere Steuerfinanzierung. Aber hat das deutsche Gesundheitssystem, immerhin eines der teuersten weltweit, wirklich ein Einnahmeproblem – oder eher ein Ausgabenproblem? Handelsblatt-Politik-Chefreporter Martin Greive erklärt im Podcast die Hintergründe. Sozialabgaben auf Dividenden? Koalition streitet über Finanzierung Außerdem: Klassische Banken haben sich seit der Finanzkrise 2008 wegen schärferer Eigenkapitalregeln aus sogenannten riskanteren Krediten an Firmen stärker zurückgezogen. In die Lücke stoßen neue Akteure wie Pensionskassen, Versicherungen oder Family Offices. Diese institutionellen Investoren nutzen sogenannte Private-Credit-Fonds als Vehikel, um direkt Kredite an Unternehmen zu vergeben. Über die Jahre haben sie sich zu einem festen Bestandteil der Unternehmensfinanzierung entwickelt. Der Ersatzbank- oder Schattenbanksektor lockt auch Privatanleger mit hohen Renditen. Das Problem: Das Zinsumfeld hat sich geändert, die Risiken sind aber nicht kleiner geworden. Investoren werden nervös, es zeigen sich erste Risse in der Fassade. Darüber spricht Handelsblatt-Mitarbeiterin Beatrice von Braunschweig mit US-Korrespondentin Antonia Mannweiler. Kreditboom ohne Banken – Wie riskant ist Private Credit? Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 09.02.202629 min
Nach dem klaren Wahlsieg der Liberaldemokratischen Partei steht fest: Japans Premierministerin Sanae Takaichi bleibt im Amt. Die LDP errang bei der vorgezogenen Parlamentswahl mehr als zwei Drittel der Sitze – ein historischer Erfolg, der der Regierung deutlich mehr politischen Handlungsspielraum verschafft. Takaichi hatte die Wahl zum Referendum über ihre politische Zukunft gemacht. Mit dem Ergebnis gilt zugleich ihr wirtschafts- und sicherheitspolitischer Kurs als bestätigt, der auf expansive Staats- und Verteidigungsausgaben setzt. Dieser Kurs sorgte zuletzt für neue Rekorde am japanischen Aktienmarkt, zugleich aber auch für politische Spannungen mit China. Was Takaichi wirtschaftspolitisch weiterhin plant und welche Folgen das Wahlergebnis für die Aktienmärkte und Japans Geldpolitik hat, darüber sprechen wir in dieser Folge mit dem Japan-Korrespondenten des Handelsblatts, Martin Kölling. Das ist von der konservativen Revolution in Tokio zu erwarten Außerdem: Die Big 6 – die sechs größten Technologiekonzerne der USA – haben ihre Quartalszahlen vorgelegt. Doch trotz stark gestiegener Gewinne sind mehrere Tech-Aktien inzwischen deutlich günstiger bewertet als im historischen Durchschnitt. Auch weil die Kurse seit Monaten unter Druck stehen. Ob die Aktien damit wieder für den Einstieg attraktiv werden und wie der Markt die Zahlen von Amazon, Alphabet, Apple, Meta, Microsoft und Nvidia einordnet, erklärt Handelsblatt-Finanzredakteur Ulf Sommer. Kursverluste sorgen für attraktive Bewertungen bei Big Tech](https://www.handelsblatt.com/finanzen/aktien-kursverluste-sorgen-fuer-attraktive-bewertungen-bei-big-tech/100194868.html)) Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Florian Pape Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 06.02.202628 min
In der Nacht zu Freitag ist der Bitcoin zeitweise auf 60.000 Dollar gefallen. Mittlerweile hat sich die älteste und wichtigste Kryptowährung wieder etwas erholt. Das Tief war der niedrigste Stand seit Ende Oktober 2024. Der aktuelle Kursrutsch hängt mit Aussagen des US-Finanzministers Scott Bessent zusammen. Dieser sagte bei einer Befragung im Repräsentantenhaus, dass weder sein Ministerium noch das von ihm geleitete Financial Stability Oversight Council Bitcoin kaufen werde. Viele Marktteilnehmer hatten auf eine von US-Präsident Donald Trump angekündigte staatliche Krypto-Reserve gehofft. Die wurde im vergangenen März zwar faktisch auch geschaffen, allerdings werden hierfür keine Coins gekauft, sondern nur solche Coins überführt, die die USA etwa bei illegalen Geschäften beschlagnahmen. Bessent hat jetzt klargestellt, dass sich daran vorerst nichts ändern wird. Ist nach dem Bitcoin-Einbruch nun der Boden erreicht oder drohen weitere Kursverluste? Darüber spricht Ha Duong, der Director Crypto Strategies vom Investmenthaus BIT Capital, im Podcast. Zum Artikel: Kryptowährung fällt zeitweise unter 61.000 Dollar Außerdem: Vom trägen Konglomerat zum Digitalspezialisten: Siemens ist neben SAP zum wertvollsten Dax-Konzern aufgestiegen. CEO Roland Busch will das Unternehmen zu einer „One Tech Company“ machen. Was das bedeutet und welche Herausforderungen Siemens in Zukunft noch vor sich hat, das erklärt der Münchener Büroleiter des Handelsblatts und langjährige Siemens-Reporter Axel Höpner. Zum Artikel: Der Transformator – wie CEO Busch Siemens zum Börsenstar macht Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler und Florian Pape Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 05.02.202631 min
Anleger, die in Gold oder Silber investiert haben, mussten seit dem vergangenen Donnerstag deutliche Kursbewegungen verkraften. Der Goldpreis fiel innerhalb weniger Tage gegenüber dem Rekordstand von 5595 Dollar pro Feinunze zeitweise um mehr als 20 Prozent auf etwa 4400 Dollar. Aktuell bewegt sich der Kurs in einer Spanne zwischen 4800 und 4900 Dollar. Noch drastischer fiel die Korrektur bei Silber aus: Innerhalb von zwei Handelstagen brach der Preis von 121,60 Dollar pro Unze um gut 40 Prozent ein. Aktuell notiert Silber in einer ungewöhnlich breiten Spanne von 74 bis 88 Dollar. Was genau sind die Gründe für diese hohe Volatilität bei einer Anlageklasse, die jahrelang eher als stabil und weitgehend unspektakulär galt? Das erklärt Tobias Kascha, Geschäftsführer von Philoro Edelmetalle Deutschland, im Podcast. Außerdem spricht Wall-Street-Reporter Markus Koch über den jüngsten Kursrutsch bei US-Technologieaktien. Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen