Laufend Entdecken Podcast - Der österreichische Laufpodcast

Florian , Christian & Peter
400
16.10.2026
Beschreibung
Der österreichische Podcast rund ums Laufen, Trailrunning, das Training und die Ausdauersportwelt
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Episoden
  1. Ende August ging die Kaffeefahrt zum Franzosenhügel los. Doch halt, wie kam es dazu? Die Rennwoche bietet eine Vielzahl an Strecken und Wettkämpfen Die letzten Vorbereitungen und die Anreise Lange, lange haben sich einige unserer Ultralaufbubble auf den UTMB vorberereitet. Für 2021 endlich gezogen, wurde das ganze letzte Jahr trainiert. (in diversen Folgen nachzuhören). Peter wollte als Support mit nach Chamonix fahren um die tapferen Läufer mit Speis‘, Trank und guter Laune um den Berg zu tragen. Der Berg Weiss – das große Ziel Im Juni eröffnete sich unvermutet eine Möglichkeit der Nachmeldung für die Rennen in Chamonix. Neben Steffen, der sich einen Startplatz für den UTMB gesichert hat, hat auch Peter die Chance ergriffen und war gefühlte 0,3 Minuten nach Anmeldungsöffnung beim CCC angemeldet. Nachdem die Bestätigungsmail angekommen ist, hat er auch realisiert, dass es nun wohl Zeit wäre nach einem knappen halben Jahr des Extremtaperings und Achillessehnenverhätschelns wieder ein paar Trainings einzuschieben. Bei nur knackigen 10 Wochen Zeit bis zum Start würde das wohl mal ein Trainingsaufbau der etwas anderen Art werden. Flo hat derweil seinen Trainingsplan eisern durchgezogen und die Höhenmeter, Distanz und Trainingsdauern waren fein auf das Ziel abgestimmt. Peter hingegen ging mit ein paar groben Eckpunkten im Kopf in die Folgewochen. Der Dreisprung ins Glück beinhaltete zuerst den Kaltstart mit dem Morgenspaziergang Backyard Ultra (Folge 115) – Fazit „das Bein hält“, danach Schonung und neben ein paar Läufen auch gemeinsames Training mit Steffen, der Bergziege und Martin am Unterberg (das könnte man glatt als seriösen Lauf einordnen). Höhenmeter gab es noch durch x-malige Bisambergrunden. Der zweite Test war der Marathontrail beim KAT100. 60km mit 3000hm – da sollte doch abzulesen sein, ob es ein komplettes Himmelfahrtskommando wird oder das Finish zumindest eine kleine Chance hat. (Folge 119) Die Generalprobe beim KAT gelang gut (Folge 119) Da ging doch glatt auch dieser Lauf gut und die Beine hielten erneut. Dank Conny, der Physiotherapeutin des Vertrauens und einer Massageeinheit von Tom (beide brachten nach dem KAT Peter fast zum unkontrollierten Wasserlassen), konnte auch der Abschluss des „Trainings“ in Angriff genommen werden. 2 Bergläufe, 20x Bisamberg, ein bisschen Beine ausschütteln und ein langer Lauf mit Flo – gefolgt von 2 Wochen Tapering – das muss doch reichen und klappen. Seriös betrachtet hätte nach diesen Trainingsaufzeichnungen wohl nur ein spielsüchtiger Hasardeur auf psychodelischen Pilzen auf einen erfolgreichen Start beim CCC getippt. Dann kann es ja losgehen. Der traurige Start in die Woche In der Rennwoche rund um den UTMB finden ja bekanntlich mehrere Rennen statt und am zweiten Tag der Wettkämpfe kam es im Rahmen des TDS (145km, 9100 hm – technisch anspruchsvoll) zu einem tragischen Zwischenfall (Zeitungsbericht Kleine Zeitung, iRunFar). Ein tschechischer Läufer stürzte an einer gefährlichen Stelle ab und starb in Folge seiner Verletzungen. Der Lauf wurde für alle, die diese Stelle noch nicht passiert hatten beendet und sie wurden vom letzten Checkpoint davor retour gefahren. Die ersten beendeten den Wettkampf regulär (darunter auch Florian Grasel – Interview Folge 113). Angesichts dieser Tragödie war das Resultat aber nebensächlich. Die in den Folgetagen aufgekommenen Diskussionen in verschiedenen Foren zu diesem Thema mit absolut absurden Aussagen wie „warum wurde nicht fortgesetzt, wir haben alle gezahlt“, „wir wollen einen Gratisstartplatz für das nächste Jahr“ zeigen leider, dass es offenbar auch im Trailsport ein gerüttelt Maß an Fetzenschädeln gibt, denen wohl im Training der eine oder andere Stein zwischen die Ohren gefallen ist. Aufgrund der Tragödie beim TDS wurde das Rennen für viele abgebrochen Die anderen Läufe wurden (auch weil sie auf anderer Strecke stattfinden) regulär durchgeführt. Also ab nach Chamonix. Der Tag davor Mit einem Übernachtungszwischenstopp in Kärnten ging es im Bastimobil durch Italien immer Richtung Trailrunners Paradise. Die Stimmung gut und die Autoplaylist voller Ohrwürmer ging es mit EAV, Reinhard Fendrich und jeder Menge Rock ins Aostatal. Bei der Anfahrt zum Mont Blanc Tunnel wurde es im Auto ruhiger und die Voltage stieg merklich. Beim ersten UTMB-Schild am Grenzübergang wurde es allen schlagartig bewusst und auch visuell ins Gesicht gezimmert, dass dieser Lauf stattfindet und alle an der Startlinie stehen werden. Ein paar Vortunnelstauminuten später und um 50 Tunnelmauteuro erleichtert tuckert der Athletenexpress durch den Mont Blanc Tunnel um Minuten später Chamonix zu erreichen und das kuschelige Zimmer zu beziehen, das nicht zu unrecht in den Bewertungen als „wunderbar für 2 Personen“ beschrieben wurde. Da ist es ja gut, dass die Gruppe aus 4 Personen bestand. Aber sie mögen sich ja alle, also gut geschlichtet und die Betten verteilt. kuschelig Da Peter bereits um 0645 im Bus in Richtung Start sitzen sollte, packte er seine Racevest bereits jetzt. Gearcheck Gemeinsamer Gearcheck erledigt und es hat sogar das noch am gleichen Tag aktivierte „Cold Weather Kit“ Platz. 8 Liter ist aber wirklich nicht viel. Covidbedingt entfiel dieses Jahr der Check bei der Startnummernausgabe und so war das eine richtig zügige Sache. Einzig die Abholung des GPS-Trackers, den sich Basti um wohlfeile 50 Euro und 150 Euro Kaution dazuoptioniert hat, war etwas langwieriger – da ist noch organisatorische Luft nach oben. Der Abend klang mit einem gemeinsamen, traditionellen Pizzaessen inkl. zweier Preracebiere mit den Teamkolleg:innen des Team Vegans aus. CCC Nach einer bewegenden Trauerminute für den tschechischen Läufer, wurde der CCC um 0900 (bzw. für Peter um 0915) gestartet. Mehr als 100 km sollten nun kommen Pünktlich um 0500 beutelt der Wecker Peter nach einer kurzen aber doch recht erholsamen Nacht aus dem Bett und mit Micheles Hilfe, gab es gar noch ein Frühstück bevor es auf den Weg Richtung Bus ging. Kurz vorm Bus schoss es dem müden Burschen in die Synapsen, dass er seine ID-Card im Geldbörserl stecken hat und dieses ist natürlich neben dem Bett in der Unterkunft. Im Laufschritt retour und am Weg Flo angerufen, dass er ihm den Personalausweis bitte runterbringen möge, sonst geht sich der Bus nimmer aus. Früh morgens geht es los Gesagt, getan, erledigt und retour zum Bus – sodele – Alle wach und Adrenalinlevel stimmt nun auch. Viel zu früh in Courmayeur angekommen, wurden die folgenden 90 Minuten mit Kaffee, Klowarteschlangen (Danke an den Tippgeber, der auf ein WC im Untergeschoß des Sportzentrums hinwies – der erste Held des Tages) und Unterhaltungen mit Mitbewerbern (liebe Grüße an Thomas vom Über das Laufen Podcast) rumgebracht. Unter dem Startbanner durch ab zum ersten Anstieg. Der Tête de la Tronche ist der einzige Abschnitt des CCC, der nicht ident mit der UTMB-Route ist. Der Menschenzug tuckert den ersten Berg hinauf. 1500 Höhenmeter auf den ersten 10 Kilometern sind aber auch direkt eine Ansage an die Starter:innen. Der Großteil des Weges wird im Gänsemarsch absolviert und Überholen ist nur selten möglich. Das ist einerseits etwas mühsam, da das eigene Tempo nicht bestimmt werden kann, andererseits ist es für Menschen wie Peter hilfreich, da sie nicht zu schnell starten können. Die Landschaft wunderschön, die Beine gut, das Wetter perfekt – der Tag lässt sich gut an. Erster Hügel done – herrlich Nach rund 2 Stunden war der 2584 m hohe Berg erklommen und der erste Downhill des Tages zauberte Peter ein Lächeln ins Gesicht. Nur nicht zu schnell – nur nicht zu schnell. Die nächsten Kilometer führten den Bergkamm entlang zum Refugio Bertone und somit retour zur UTMB-Strecke. Hier war auch die erste Labe. Peters Taktik für diesen Lauf hieß – hinauf nicht zuviel Zeit verlieren, bergab Leute einsammeln aber nicht overpacen und in den Labestationen Stehzeit minimieren. Richtung Bertone Also Bertone ohne Hinsetzen hinter sich bringen und das Essen im Gehen erledigen. Der nächste Abschnitt nach Refugee Bonatti war unspektakulär und auch die nächsten Kilometer bis Arnouvaz, wo sich die nächste Verpflegungstation befand. Kurz vor Arnouvaz wartete aber ein recht steiler Downhill und Peter konnte nicht anders. Stöcke weg – Handschuhe blieben an und Hurra die Gams – runter durch den Wald. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht war Arnouvaz bald erreicht. Dennoch bemerkte Peter, dass die Kondition nicht endlos sein wird und auch der Laufstil nach der Verletzung nicht optimal ist. Hoffentlich würde das nicht noch zum Problem werden. Selbe Prozedur wie zuvor und ab Richtung Grand Col Ferret. Soll heissen, ab auf wieder mehr als 2500 Meter. Dieser Pass bildet auch die Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Der Anstieg zieht sich doch recht lange und Peter verfolgt seine klassische Bergauftaktik – such dir ein paar Wadl, die ungefähr dein Tempo gehen und hypnotisiere diese bis oben erreicht ist. Hopp , Hopp, Up to the Top Ab 2000m merkt man auch, warum das Kältekit wohl nicht ganz umsonst aktiviert wurde. Obwohl es kurz nach Mittag war, wurden Wind/Regenjacken, lange Ärmel und Handschuhe ausgepackt. Diese Pässe in der Nacht würden wohl das Minus am Thermometer aufblitzen lassen. Über den Berg und ab auf den längsten Downhill des Laufs. Mit einem 6 Minuten Zwischenstopp in La Fouly in Richtung Champex-Lac, der letzten Einkehr vor den letzten 3 Bergen. Hier konnte Peter gut Tempo machen und war eigentlich ganz zufrieden. Natürlich war eine gewisse Ermüdung spürbar und gazellenhaft war der Bewegungsablauf wohl nicht mehr. Peter aktivierte nun auch das erste Mal die Playlist und ab hier wurde er von sanften Klängen begleitet (Playlist hier). Kurz vor Champex-Lac, einem Bergstädtchen auf ca. 1500hm, geht es ein paar hundert Höhenmeter in eben dieses nach oben. Diese Lifebase ist einer der großen Labestationen in denen auch Support erlaubt ist. Peter gönnte sich hier ebenfalls 5 Minuten Pause zum Nachfüllen und Essen fassen. Bisher ging die Taktik gut auf und bei jeder Labe wurden Plätze gut gemacht. Raus aus dem Zelt und entlang des Sees Richtung Trient. Bevor diese Verpflegungsstelle erreicht wurde, hieß es in 11km wieder rauf auf knapp 2200 Meter und dann wieder runter auf 1200 Meter über dem Meer. Auf diesen 11 Kilometern verspürte Peter auch das erste Mal bewusst ein gewisses beklemmendes Gefühl um die Brust am Anstieg. Das Tempo konnte zwar noch einigermaßen gehalten werden, aber es war richtig mühsam und auch Downhill funktionierte nicht mehr so locker wie gewohnt, obschon er gemeinsam mit einem anderen Läufer das Tempo höher hielt, als ein Großteil der sie umgebenden Läufer:innen, und so ging es weiter nach vorne in der Rangliste. Vielleicht hat er aber hier bereits zu wenig gegessen und hätte wohl da bereits gegensteuern müssen. Die 900hm Anstiege in der zweiten Hälfte sind giftig Die Labe Trient war mit 11 Minuten Eingang zu Ausgang auch die bisher langsamste – da wurde auch ein Sitzplatz in Anspruch genommen und Peter versuchte den Puls unter Kontrolle zu bekommen. Schön langsam sieht man die Erschöpfung und die Anstrengung The Walking Dead Vom Sitzen wird es nicht besser, also raus aus der Labe und auffi aufn Berg. Es warten wieder ein ca. 800hm Anstieg (und das auf ca. 4 km) und einem nachfolgenden Abstieg von ca. 6-7 km. Dieser Aufstieg zog Peter den Stecker. Bereits in der ersten Kurve im Wald blieb er stehen, dachte kurz über diesen Schwachsinn nach, setzte 2 Sprachnachrichten ab, bevor er mit sich übereinkam, dass das jetzt halt auch nix bringt und es wohl weitergehen muss. Die folgenden Kilometer erinnerten sowohl in Tempo als auch in Eleganz an The walking Dead und Peter stand sich quasi nach oben. Als Gehen konnte man ja Kilometerzeiten zwischen 18 und 23 min / km nicht mehr werten. Die UTMB-Tabelle wirft hier auch knackige 2,8 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit aus. Der Brustkorb eng, die Luft knapp, das Gefühl sagt – probier ein Gel und du wirst es mit einem weiten Bogen wieder aus dir raus katapultieren, also lassen wir es wohl. Ein Drama – so war das nicht geplant. Kurz vor dem höchsten Punkt gibt es einen Kontrollpunkt, der eigentlich nicht als Pausenstelle geplant ist. Ist Peter aber wurscht. Ein erschöpftes Bonjour in die Runde geröchelt, quittierte er die Frage, ob er sich kurz auf die Bank setzen möchte, mit einem Kopfnicken und ließ sich auf die Bierbank plumpsen. Die Dame vor Ort fragte ab, ob im schwindelig ist oder ob es irgendwie ernster ist, aber es war wohl nur energielose Erschöpfung und das darf kein Grund sein, nicht weiterzugehen. Es soll ja nach La Flegere gehen. Es gab auch die eine oder andere finstere Minute Bereits seit Champex Lac wiederholte Peter seine zwei Mantras dieses Laufs: „finish strong – du willst den letzten Downhill geniessen“ und „nur bis La Fleschär und du bist durch“… „nur bis La Fleschär“…“nur bis La Fletschere….verdammt blöde Sprache – la Fleschär“ Dieses La Flegere war aber zu diesem Zeitpunkt gefühlt ewig entfernt. Es musste aber weitergehen. Um 22xx ist es auf mehr als 2000 Meter auch nicht gerade muckelig und jede Minute sitzen macht es nicht besser. Weiter, weiter, der Downhill kommt und obwohl es wieder langsam läuft, wurde er zum ersten mal in diesem Wettkampf bergab von einigen Läufer:innen überholt. Da schrillten nun endgültig alle Alarmglocken. Nachdenken was es sein könnte und versuchen die Liste der möglichen Ursachen durchzugehen und bestenfalls eine Lösung finden. Irgendwie hinein in die Verpflegungsstelle und wie bisher Cola, Wasser, Obst und Riegel holen. Da diese Essensvariante ja offenbar zum aktuellen Zustand geführt hat, musste auch noch was anderes her – Clif Bar rein, Gel rein ohne Rücksicht auf eine mögliche, schnelle Retournierung durch den Magen – 2 Zitronen essen – eine Salztablette in den Korpus – nachtrinken – noch ein Gel. So schnell es sich anhört, so langsam muss es gewesen sein, denn die Timetable sagt 30 Minuten Stehzeit und Peter hat bis heute keine Ahnung, was er in dieser Zeit gemacht hat – offenbar ein bisschen Essen und sonst eher nix. Offenbar ist Peter in der letzten großen Labe einfach herumgesessen Irgendwann und irgendwie raus aus dem Zelt und hin zum finalen 900 hm Anstieg hoch nach La Flegere (und auch nach dem 1000 Mal vorsagen war jede 8 Wiederholung nicht La Fleschär, sondern La Fletschere – wasn Mistwort). Als es am Fluss von Vallorcine entlang aus der Ortschaft und Richtung Berg ging, überholte ein Argentinier Peter. Dieser wurde zum unfreiwilligen Pacer für den kompletten Anstieg. Seine ähnliche Pace und Schrittfolge machte sich Peter zu Nutze und er fokussierte sich nur auf die Beine des vor ihm befindlichen Athleten. Der Anstieg war zwar gleichmäßig, aber eine endlose steinige Treppenähnliche Abfolge von Serpentinen, die nochmal richtig steil nach oben zeigte. Von unten war ein Glühwürmchenzug ohne erkennbares oberes Ende zu sehen – es war hier auch schon nach Mitternacht. Dark, dark, dark Die zwischenzeitlich möglichen, aber auch im Vorfeld bereits eher utopischen Sub 18 waren zu diesem Zeitpunkt bereits abgehakt, die Sub 20 sollten gut machbar sein und Durchkommen war in Peters Kopf gegeben – da gab es eigentlich keinen Zweifel mehr. Nach dem gefühlt endlosen letzten Anstieg, der wie die beiden davor in der Dunkelheit geschah und genausogut in der Stanz, einem Stiegenhaus in Ungarn oder auf einem riesengroßen Berglaufband stattfinden hätte können, beantworteten die beiden Zeitmeßmenschen die Frage „is this the top“ mit einem aufmunterndem „yes – this is the highest point“. Die haben aber nicht gesagt, dass das zwar stimmt, aber nicht bedeutet, dass es nun einfacher wird oder kein Anstieg mehr kommt. Zuvor aber etwas runter vom Berg und die nächsten 400km, die eigentlich nur 3 oder 4 sind , über Felsplatten und Steine den Berg entlang. In weiter Ferne taucht endlich ein Licht auf, dass ja wohl hoffentlich die Liftstation von diesem La Flegere ist. Ging es gerade rüber? Na aber sicher nicht! In einem weiten Bogen mit ein paar kleinen Gegenanstiegen und dem Durchlaufen eines um die Uhrzeit geschlossenen Almgasthofs ging es zum letzten Hügerl rauf zu der Verpflegung. Am Eingang wurde Peter darauf hingewiesen, dass er bitte seine Maske aufsetzen soll, aber nachdem er als er danach griff mit einem eleganten Schlenker fast umgefallen ist, hat sich die Dame um entschieden und ihn direkt auf eine Bank gebracht. Vielleicht war die Energie ja noch nicht ganz da. Nun wurde aber versprochen, dass es wirklich nur mehr bergab gehen sollte. 3 km steil und 5 flach – das waren endlich wieder gute Aussichten. Vielleicht ist Finish Strong ja noch drin…..nicht zu lange aufhalten und runter vom Hügel. Da ja bereits auf den letzten Berg hinauf ein zweiter Frühling angebrochen ist (auch wenn das die Videos nicht vermuten lassen), wollte Peter nun nochmal alles rausholen, denn sterben kann er tags darauf ja auch noch und weh tun würde es sowieso. Mit wieder recht flotten Schritten runter, eine zweistellige Zahl an Läufer:innen überholt, ging es auf den finalen Kilometer in Chamonix. Wie man sich vorstellen kann, ist die Anzahl der Anfeuernden um 4 Uhr morgens überschaubar und so waren bis auf Friends&Family derer, die nun erwartet wurden, nur 1-2 Gruppen an Menschen unterwegs, die wohl gerade aus Bars kamen und Stimmung machten. Ob für die Läufer oder weil sie einfach betrunken waren, ließ sich nicht sagen, aber Peter war das auch egal. Sie waren da und sie machten Stimmung – das reicht. Um 04:27 nach 19 Stunden 27 Minuten und 30 Sekunden war der Zielbogen durchschritten und Peter holte sich seine Finisherweste, sein Zielbier und die Anspannung fiel ab. CCC – geschafft. Platz 444 von über 2000 Startern – das geht. Ohne Tief wäre da wohl noch ein bisschen was drinnen….aber man will ja nicht undankbar sein 19 Stunden vorbei…. CCC erledigt Als er um 5 Uhr ins Zimmer kam, sich duschte, 2 Stunden aufs Ohr schmiss um rechtzeitig um 0930 in Courmayeur zu sein, waren Flo, Basti, Steffen und Michele bereits seit 11 bzw. 12 Stunden unterwegs… UTMB Lasst die Spiele beginnen Während Peter schon lief, waren die UTMB Starter noch „entspannt“ im Quartier und bereiteten sich auf ihren Start am Abend vor. Neben dem Quartett rund um Flo (Basti, Michele und Steffen) starteten auch Robert und Christoph in dieses Abenteuer. Das Höhenprofil der 170km ist eindrucksvoll Starting Grid Obwohl sie als Gruppe gemeldet waren, wurden die vier auf 3 Startblöcke aufgeteilt (nach utmb Score). Vorneweg Flo, der um 1700 auf die Reise ging. 30 Minuten später folgten Steffen und Basti und nochmal 30 Minuten später rundete Michele das Ganze ab. Erste Kilometer Die Stimmung am Start ist unbeschreiblich – Gänsehaut Die Marschtabelle und auch das schlaue Buch über den UTMB sagt: „Wer die ersten Kilometer nach Les Houches läuft will Top 10 laufen oder ein DNF hinlegen“. Flo ist ganz hinten im Startblock gestartet und konsequent alle Anstiege gegangen. Ein Äuzerl schneller waren Basti und Steffen unterwegs und noch ein kleines bisschen flotter war Michele am Weg. Es rollte und ganz unspektakulär ging es durch die ersten Kilometer. Nach dem ersten Hügel nach Saint Gervais und einem Linksknick geht es ab nach Contamines Montjoie. Hier wartete Flo wie vereinbart auf die beiden Mittelstarter. Gemeinsam wurde der erste große Berg in Angriff genommen. Wenn es nach oben geht – zieht euch warm an Group up – Way to Courmayeur Der Col du Bonhomme startet den UTMB Reigen der hohen Berge. Strikt nach Plan kämpften sich die drei nach oben und die Nacht wurde tatsächlich kalt. Das Kit la froid war wohl nicht unnütz. Basti tankte immer fleißig ISO in den Labenund irgendwie und irgendwann bemerkte er nebenbei, dass ihm nicht ganz wohl ist. Das hat er kundgetan und auch direkt vergessen. Anhand der Nudeln an den Laben konnte man die Länder unterscheiden Michele war zu diesem Zeitpunkt noch alleine unterwegs und hatte sich nach seinem erste kleinen Tief nach ca. 20 km wieder gefangen. Sobald er den ersten großen Anstieg gesehen hat, war sein Kopf wieder besänftigt und es ging bergauf. In Lac Combal war die erste Nacht erledigt. Ein bisschen weiter vorne ging es dann auf den Col de la Seigne. Beim autonomen Versuch (UTMB ohne UTMB – Bericht von Geordi und in Folge 063) war der zu flotte Downhill nach Les Chapeux und der folgende Anstieg auf den Col de la Seigne des Zieges Totengräber. Dieses Mal im Downhill mit angezogener Handbremse aber wieder mit dem nach oben drückenden Gefühl aus dem Magen unterwegs, ging es Basti erneut nicht so optimal. Als Ursache hatte er das oben angesprochene ISO im Verdacht, man munkelt aber, dass auch der Kopf eine gewichtige Rolle gespielt hat. Sollte er denn erneut auf diesem „Saupass“ die Segel streichen? Mantraartig hatte er sich ja vorgesagt, dass er es dem Berg dieses Mal zeigen wird. Um das mit Nachdruck kund zu tun, sprudelte es im Schwall aus ihm in einer Haarnadelkurve heraus. So kann man natürlich auch ein Statement setzen: „Berg, ich find dich zum Kotzen“. Zu diesem Zeitpunkt hatte Basti die Einschätzung, dass er zu 95% ein DNF am Ende hinlegen würde. Viel Hoffnung war da nicht in der Nacht. Steffen und Flo haben ihn mental ein wenig aufgerichtet und das mitgebrachte ISO von Flo hat auch ganz gut getan. Das ganze Team vereint in Richtung Courmayeur Plötzlich auch noch ein „EY, Basti“ von hinten hörend und Michele sehend, war des Bastis Geist wieder aufgerichtet und es konnte Richtung Courmayeur gehen. allez, allez Volltanken in Courmayeur Nach Lac Combal und einem weiteren Anstieg ging es gar steil vom Mont Favre hinunter nach Courmayeur. Die Marschtabelle gut getroffen, schlugen die 4 Helden an der großen Lifebase auf. Hier sahen sich die UTMB-Läufer und Peter auch das erste Mal wieder. Gemeinsam mit Nadine und Sabrina vom Team Vegan.at, die Robert und Christoph (Interview in Folge 117) supporteten, wurde war die erste eigene Labestation aufgebaut und nebst Speis und Trank, genoßen die Athleten eine Massage. Nach einer knappen Stunde Aufenthalt, betankt, gefüttert und frisch mit Sonnencreme, Magnesiumöl und Antichaftingmittel einbalsamiert, ging es raus aus dem muckeligen Örtchen und hoch Richtung Grand Col Ferret. Während die Vierergruppe sich zuerst nach Refugee Bertone aufmachte, kam Robert in die Labe… alleine…das war so nicht geplant. Rundumservice beim großen Boxenstopp in Courmayeur Er sah noch gut aus, bekam natürlich dasselbe Rundumservice und erzählte, dass er bis zum Col de la Seigne gemeinsam mit Christoph unterwegs war. Bergan hat er immer ein wenig Vorsprung aufgebaut und im Downhill hat Christoph ihn wieder eingeholt. Doch nach Lac Combal kam er nicht mehr nach. Auch die Trackingapp hatte die Ankunftszeit immer weiter nach hinten geschoben. Das klang nicht gut. Robert fertig ausgestattet und auf die Strecke geschickt, warteten Peter und die beiden Betreuerinnen von Christoph auf ebendiesen. Es wurde später und später und er kam nicht. Einige Träume platzten in Courmayeur Einige Minuten nach dem Cutoff in Courmayeur wurde er in Empfang genommen und der UTMB 2021 beendet. Mit einem Radler ein wenig aufgerichtet, berichtete er von einem eigentlich wunderbaren Lauf. Es ging alles auf und es ging ihm anfänglich gut. Nach einiger Zeit blieb ihm aber bergauf die Luft weg. Selbst bei extrem reduziertem Tempo musste er Stehpausen einlegen und Kilometerzeiten jenseits der 25 Minuten sprachen eine eindeutige Sprache. Das muss noch analysiert werden denn das Training und die Vorbereitung waren gut. Christoph und Nadine wurden in der Folge ins Quartier gebracht und Sabrina unterstützte Peter bei der Betreuung der nun verbleibenden 5 Läufer. Grand Col Ferret statt Federbett Bei schönstem Wetter ging es hoch zum Grand Col Ferret Nach Bertone ein steiler Anstieg und danach wellte es dahin und wellte dahin und wellte dahin. Hier war Steffen wohl ein wenig genervt, da vor dem Grand Col Ferret auch noch Arnouvaz am Programm stand und jeder wusste, dass es nochmal nach unten geht, bevor der Anstieg kommt. Die Labe wollte nicht und nicht näherkommen. Nach einer gefühlten Ewigkeit sind sie eingelaufen und Flo äusserte ein „I am done“. Gemeinsam haben Basti, Steffen und Michele unseren Flo dazu gebracht, zumindest bis zur nächsten Labe zu denken und zu laufen. Also hoch den Hintern und ab. Den folgenden Anstieg hatte Flo wieder gut bewältigt. Die Aussicht auf die Steinehaufen und die Gewissheit, dass das der letzte richtig Höhe Pass ist, hat ihn zu zweiter Luft verholfen. Oben angekommen glücklich und zufrieden ab zum nächsten Abschnitt. Down with the Sickness Nach dem Grand Col Ferret folgt ein kilometerlanger Downhill nach La Fouly und dann nach Champex Lac. Völlig unerwartet brach Flo bei dieser Passage ein und Kilometer für Kilometer ging es mental und körperlich bergab. Basti und Michele liefen vor, Steffen blieb bei Flo, doch es wurde und würde nicht besser. Das DNF-Monster wetzte bereits die Krallen und in La Fouly sahen 3 der Läufer in Flos Zombieaugen. Es folgten Aufmunterungen, Diskussionen und Brandreden. Doch letztendlich blieb Flo zurück. Split Nach dem Aufenthalt und der Trennung von Flo begaben sich Michele, Steffen und Basti nach Champex Lac. Diese Labe ist eine Schlüsselstelle zum Finish. Die Statistik sagt, dass 94% derer, die Champex Lac verlassen das Finish erreichen. Fallen Soldier Flo führte noch das eine oder andere Telefonat und haderte mit seinem Schicksal. Irgendwann bimmelte bei Peter das Telefon. Gerade kurz vor Champex Lac hörte er die Hiobsbotschaft. Flo wollte direkt die Startnummer abgeben. Sabrina und Peter konnten ihn zumindest dazu bewegen, dass er wartete bis sie bei ihm waren. In La Fouly angekommen wurde er motiviert, angeschrien und gebeten weiterzumachen. Doch es half nichts. Dieser Tag war nicht der seine und das Monster schluckte Flo. Endstation bei km112. Gemeinsam fuhren sie nach Champex Lac um die verbliebenen Läufer zu betreuen. 3 Hügel zum Glück Gerade rechtzeitig angekommen wurde das Kartenspiel an Assistence Karten ausgepackt und so konnten das Zelt mit zwei Reisetaschen und einem Rucksack betreten werden. Kaum aufgebaut, trabten sie auch schon ein. Getränke neu füllen, zum Essen drängen, massieren und gut zureden. Da steigt die Motivation. Wenn Labe, dann ordentlich Peter ließ Sabrina bei den Jungs und in weiterer Folge Robert und machte sich auf, Flo heimzubringen. Schön langsam war die Müdigkeit mühsam und so musste Peter am Weg ein 5 Minuten Powernap einlegen. Ebenso nach der Ankunft in der Unterkunft. Flo musste duschen, Peter schlief 10 Minuten und während Flo den verdienten Schlaf antrat, schwang sich Peter wieder ins Auto um Sabrina abzuholen. Einige Minuten vor der Ankunft kam schon die SMS, dass die Labe geschlossen wird und Sabrina bald aus dem Zelt geworfen wird. So schnell irgendmöglich ab zur Labe, Sabrina eingeladen und die gefühlten 1000 (tatsächlich wohl eher 40) Serpentinen hinunter und auf der anderen Seite wieder rauf, Richtung Trient. Sowohl Peter als auch Sabrina hatten sich kurz davor 2 Red Bull gegönnt. Am Weg nach Trient wurde Sabrina diese wieder elegant los. Ein paar Minuten Zeit blieben vor der Läuferankunft und so konnte ein weiteres 20 Powernap eingelegt werden. Müde aber top motiviert liefen sie ein. Während Steffen und Basti nach dem letzten steilen und doch herausfordernden Berg neu befüllt wurden, legte sich Michele ein paar Minuten auf die Bank. Bewundernswert bei lautstarker Beschallung durch DJ Ötzi und Ähnlichem. Nur noch 2 Anstiege bis ins Ziel. Der nächste Anstieg sollte gut gehen und so entflohen sie kurz vor Sonnenaufgang in den Wald. Immer mit Blick auf den Cutoff erwarteten Sabrina und Peter den lieben Robert. Knapp 45 Minuten war Zeit und während Sabrina ihm entgegen ging, versorgte Peter andere Läufer, die in der Nähe waren und so aussahen, als ob sie Hilfe benötigen. Bald darauf war auch Robert da und die mittlerweile eingespielte Routine wurde abgespult. Von den Strapazen gezeichnet aber im Kopf stark. Robert in Trient Roberts „um Punkt gehe ich los“ wurde mit einem “ nix da, um 45 bist du da raus“ quittiert und so war es dann auch. Zackig alles erledigt und ab nach Vallorcine. Kaum alle aus der Labe geworfen, schnell zusammengepackt und zügig nach Vallorcine. Der neue Morgen und das näherkommende Ziel beflügelten vorallem Basti und Michele. Nach dem Anstieg bretterten sie den Downhill Richtung Vallorcine runter und 15 Minuten vor der berechneten Zeit grinsten sie ins Verpflegungszelt. Kurz darauf bog auch Steffen ums Eck und diesmal merkte man, dass sie es schaffen würden. Die Endorphine bereiteten sich bereits auf den Abschluss vor. Wie wenn sie erst 10 km unterwegs wären…und das nach mehr als 150km. Wie in den letzten Laben, kam Robert etwas später rein und der Cutoff war hier schön ein relevanter Faktor. Er war immer gut dabei, aber es durfte nichts Unvorhergesehenes geschehen. Noch einmal richtig aufbauen. Bei schönstem Wetter ging es für die Buben auf nach Le Flegere und hin zum finalen Downhill. Nach einem brutal steilen Anstieg über steinige Serpentinen und einem endlosen, nicht laufbaren Steinemeer ganz oben ist er da. Finale Grande Der letzte Checkpoint vor dem Ziel. Bei Le Flegere sind alle Höhenmeter erledigt und nur noch 8 Kilometer trennen die Athleten vom Ziel. Da gab es kein halten mehr. Mit lautem Hallalli und unvernünftig hohem Tempo tschunderten die drei den Hang hinunter und wurden kurz vor dem Ziel von Sabrina empfangen. Gemeinsam bewältigten sie die letzten Kurven und von Emotionen gebeutelt ging es durch den UTMB Zielbogen. Sprinten geht immer – Finish beim UTMB Das Finale war so beeindruckend, dass auch das offizielle UTMB-Video die Helden zeigen muss. Mit Zielbier, Grappa und Feuerwerk empfangen, genossen sie die ersten Minuten in Chamonix. done, done, Als auch Robert finishte, kamen die Emotionen nochmal richtig durch. Alles in allem eine unglaubliche Reise und wahnsinnig starke Leistungen. Aftershow Basti hat ebenfalls eine authentische und eindrucksvolle Review des UTMB geschrieben: Lest sie hier. Und auch Demeter Dick aka. Triathlondog ist mit von der Partie beim UTMB gewesen. Ganz friktionslos war sein Lauf wohl auch nicht: Lesen Sie hier. Stay in Contact Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, Strava Peter: Twitter, Instagram, Strava Newsletter, Facebook, Instagram, Strava Club Der Beitrag LEP#120 – UTMB / CCC – French Trail Festival erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  2. Die Tage huschen nur so dahin und Chamonix guckt schon frohlockend um die Ecke. Höchste Zeit für einen Formcheck und ein letztes Mal innehalten, bevor Conquest of Paradise erklingt. Aktuelle Stunde Olympia Marathon In Tokyo gab es eine Vielzahl an aussergewöhnlichen Leistungen, die wir hier aber nicht beleuchten wollen, obschon wir allen Athlet:innen herzlich gratulieren möchten. Der Marathon soll hier die Ausnahme bilden. Bei den Damen war der Lauf heiß umkämpft und einige der Favoritinnen spielten ganz vorne mit: Im Ziel jubelte Peres Jepchirchir (Kenia) knapp vor Brigid Kosgei (Kenia) und Molly Seidel (USA). Der Männerlauf hatte, neben der österreichischen Beteiligung, einen durchaus bemerkenswerten Zieleinlauf. Hinter Eilud Kipchoge, der wie bei einem lockeren Longrun am Sonntag wirkt und bei Kilometer 35 mal eben eine Tempoverschärfung vornimmt, dass er 1 Minute Vorsprung rausläuft, spielte es sich durchaus ab. Der Niederländer Abdi Nageeye und sein Freund Bashir Abdi aus Belgien liefen die letzten Kilometer hinter Lawrence Jerono um die Medaillen. Kurz vor der Ziellinie zeigte Abdi Nageeye, dass er noch einige Körner übrig hat. Aus der zweiten Reihe stürmte er an Jerono vorbei und signalisierte dem neben ihm laufenden Bashir Abdi, dass dieser ebenfalls nun alles in die Waagschale werfen solle, damit der Kenianer überrumpelt wird. Nach mehrfacher Aufforderung hat Abdi die Signale verstanden und die Beiden sprinteten an Jerono vorbei. Dieser war tatsächlich überrascht und musste sich am Ende mit dem 4ten Platz begnügen. Etwas früher im Rennen spielte sich auch eine unschöne Szene ab, die den Franzose Morhad Abdouni als Hauptdarsteller in sich trug. An einer Labestelle griff er nach einer Wasserflasche, räumte dabei die ganze Reihe ab und nahm die letzte der Flaschen auf. Einige der direkt folgenden Läufer gingen leer aus und konnten bei dieseme extrem heißen Rennen keine Flüssigkeit an dieser Stelle zuführen. Ob Absicht oder nicht, können wir nicht final beurteilen, aber auch andere Teilnehmer haben sich hier negativ über diese Aktion geäussert. Die deutschen und österreichischen Starter konnten sich zwischen Platz 26 und 61 ins Ziel bringen und so eine wirklich solide Leistung abliefern. Race around Austria Auch dieses Jahr traten ein paar Hände voll Athlet:innen an um sich die 2168 km rund um Österreich zu gönnen und sich ein paar schöne Radwandertage zu genehmigen. Ob als Solo oder Grouprider, waren die Leistungen wieder äusserst bemerkenswert. Im Viererteam wurde von Team Vorarlberg mit einer Zielzeit von 2d12h20m ein neuer Streckenrekord aufgestellt. Nur 4 Stunden dahinter konnte Pep mit der Mannschaft – Sport Streicher Racing Team den zweiten Gesamtplatz(2 Tage 16Std. 20 Min – 2168 km) holen. Als reines Amateurteam eine brutalstarke Leistung. Das gibt Lob und Anerkennung. 24h Rennen Helnaes Christoph Strasser hat in seinem letzten Podcast (Sitzfleisch – sehr zu empfehlen) nochmal bekräftigt, dass er nicht nach Colorado fährt, da die 1000km erledigt und die aktuellen Einreisebestimmungen ohnehin sehr kompliziert sind. Um nicht ganz aus der Form zu geraten, hat er sich kurzerhand einem 24h Rennen in Dänemark gestellt. Gleich in der ersten Rund hat er sich elegant vom Rad saltiert und neben eigenen Schürfwunden, hat auch das Rad einige Blessuren davongetragen. Die 50 Minuten Reparaturpause waren wohl so nicht eingeplant. Während seiner darauffolgenden Aufholjagd gönnte er sich noch 5 Patschen. Das er dennoch am Ende der 24 Stunden am obersten Treppchen stand und dabei noch einen Vorsprung von 68 km auf den Zweitplatzierten hatte, zeigt in welch unglaublichen Form er sich befindet. (Link zu einem Kleine Zeitungsartikel) Er wirkt wie der Radhulk im Gummibärenland. Chapeau! Aktuelle Folge Ruppertsthaler Weintraubenlauf In klassischer Rennvorbereitung für eine Langdistanz, gönnte sich Peter wieder einen kurzen, knackigen Lauf im niederösterreichischen Umland. Bereits zum dritten Mal ging es nach Ruppersthal, einem kleinen Weinort im Weinviertel. Die beiden ersten Besuche bei diesem Lauf endeten mit dem jeweils vierten Platz in der Altersklasse und Gesamtplätzen zwischen 15 und 20. Das sollte sich nun doch endlich ändern. Bis zuletzt gewartet und das Starterfeld ein wenig analysiert, meldete er sich diesmal bei der 5km Distanz an (bisher war es immer der 10er). Am Start eingetroffen, war zunächst alles wie immer, was in dieser Zeit, als sehr positiv zu werten ist. Die Impfkontrolle absolviert, zeigte sich wieder ein gewohntes Bild von Sportverein und Feuerwehr, die den dorfeigenen Sportplatz zu einem Eventgelände verwandeln. Immer eine gute Stimmung im tiefsten Niederösterreich. Kurz vor dem Start sah Peter einige bekannte Gesichter, wusste um die Schnelligkeit des Einen oder Anderen, wollte aber dennoch seine Chance nicht bereits vor dem Start in die Eichenbox treten. Startschuss ertönt und im gestreckten Galopp geht es los. Vorne weg eine kleine Gruppe, in der Peter sich direkt an einen ihm bekannten Läufer geheftet hat. Nach einigen hundert Metern und den ersten Höhenmetern ein kurzer Blick zurück und die Situation überblickt. Ganz vorne ein einsamer Läufer, der in sub 3:30 pro Kilometer schon einen Vorsprung herausgelaufen hat. Mit einer 3:40 Pace folgend eine Dreiergruppe, der auch Peter angehörte. Dahinter ein Loch von einigen 10-Metern auf die zweite Verfolgergruppe. Defensiv…ja, eh Nach ungefähr 1,5 km tat sich ein Loch zwischen den Fersen des Dritten und Peter auf. Das Tempo war ihm einfach um einen Zacken zu hoch. Der Puls jenseits der 180 bestätigte das. In dem Fall, hieß es wohl Platz halten und darauf hoffen, dass sich das ausgeht. In der Bergabpassage wieder ein wenig Fahrt aufnehmen und dann die Dorfstrasse entlangbrettern. Vorne nichts mehr zu machen, der Abstand einfach zu groß – hinten sieht es ebenfalls gut aus – auch hier mindestens eine Kurve Abstand. Wenn da nich noch ein Sprinter um die Ecke biegt, dann sollte sich das ausgehen. Letzte Kurve auf den Sportplatz und ab durchs Ziel. Da war er wieder – der vierte Platz (allerdings dieses Mal Gesamtplatzierung). Neue 5km Bestzeit in 18:59 und Rang 2 in der AK. Peter war vollauf zufrieden – Angesichts des Frühjahrs, war das mehr als er sich erwarten konnte. Podium mit Wein – so muss das sein. Fazit: Zum dritten Mal dabei, zum dritten Mal ein Spass – Klare Empfehlung für alle, die einen Ausflug machen möchten. GGUT Als Formcheck ist Flo nach seinem großartigen Rennen mit unglücklichem Ausgang 2018 (nachzuhören in Folge 40) wieder in Kaprun und 88km sollen ihn optimal auf den UTMB vorbereiten. Gemeinsam mit den Teamkollegen Robert und Christoph (aka. Der Trainer – höre auch Folge 117) ging es um 0400 los. Das war eine Stunde früher als geplant. Warum? Erneut war die Wetterprognose für das Rennwochenende durchwachsen. Dadurch wurde auch der 110 km Lauf auf 88km gekürzt. So hatten sich das die Veranstalter wohl nicht vorgestellt, als sie die Kursrichtung änderten, um die Wetterkapriolen besser abschätzen zu können. Es gab also einen „Doppelstart“ der 110er und 88er auf der 88er-Strecke. In den Ergebnislisten wurden die Starter:innen getrennt geführt, wenngleich es die idente Strecke war. Also los in der Früh sehr defensiv los und gemütlich in Richtung Kals. Flo war gut drauf und gemeinsam mit Robert ging es dahin. Christoph kam nicht richtig ins Rennen und war hier schnell hinten weg. Bis zum Kalser Tauern also zu zweit. Im Downhill ging es Flo dann doch ein wenig zu langsam und er ließ es rollen. Ab nach Kals. Nach Kals ging es fein bergauf und Flo war topmotiviert. Das nächste Zwischenziel hieß Pfortscharte. Also eigentlich….. Durch die Streckenanpassungen wurde der Troß an der Pfortscharte vorbeigeleitet und eine etwas tiefergelegene Variante führte die Läufer:innen zum Glocknerhaus. Das lief grundsätzlich gut, wenngleich Flo irgendwann bemerkte, dass es doch recht anstrengend ist. Da dachte er an die 171 km im Land des Baquettes und es kamen Zweifel auf, ob und wie er denn diese unpackbare Distanz in ein paar Wochen schaffen sollte, wenn es jetzt schon anstrengend wurde. Sudern nutzt aber auch nix und so ging es weiter über Schneefelder. Ja – Schneefelder. Nachdem Flo bereits früher im Rennen seine Hand als Ersatzfuß eingesetzt hat und sich unfreiwillig abstützen musste, haben die folgenden Bodenkontakte mit ebenjener Hand keine Freude ausgelöst. Am Ende der Schneequerungen stand ein fluchender Flo mit schmerzender Hand und viel Frust auf den Stimmbändern. Diesen ließ er in den Telefonaten freien Lauf. Leider wurde die Hand auf den kommenden Kilometern nach Ferleiten schlimmer und der Griff zur Flask oder das Öffnen der Gels wurde zunehmend schmerzhaft. Die aufmunternden Worte per Telefon, Twitter und Instagram haben geholfen, aber in Ferleiten war schweren Herzens Schluss. Flo wollte im Vorbereitungswettkampf nichts riskieren. Nach der abendlichen Untersuchung im nahegelegenen Spital wurde eine Prellung diagnostiziert und trotz der verpatzten Generalprobe, steht dem UTMB nichts im Wege. Robert, der bis zu diesem Zeitpunkt etwas langsamer, aber gut im Rennen war, finishte dieses bravourös und gemeinsam mit Werner, der ein 110er-88er war, hielt er die Team Vegan Flagge hoch. Christoph musste leider die Segel streichen, da der Zeitpunkt, zu dem er ins Rennen kam, etwas zu spät kam und irgendwann der Cutoff nicht mehr machbar war. Für Flo und Christoph heißt es wohl – NEXT Time! KAT Eine Woche nach Flo ging es auch für Peter, nicht unweit von Flos Generalprobe zur Sache. Im Rahmen des Kat100 hat sich Peter den Marathontrail mit 61km und 3000hm vorgenommen um seine Beine für den CCC zu testen (und das Equipment wurde ebenfalls eingepackt). Nach einem netten Abend mit netten Mitläufer:innen und dem Veranstalter Thomas Bosnjak (Interview zu hören in Folge 111) ging es um 0700 los. Strikt der Taktik für den CCC folgend, wurde der erste Anstieg auf die Buchensteinwand durchgehend gegangen. Es zeigte sich wieder, das ein flotterer Gehschritt keinesfalls langsamer ist, als ein langsamer Lauf. So ergaben sich durchaus lustige Situationen, in denen Peter an Läufer:innen vorbeiging. Ob das so motivierend ist, hat er nicht explizit nachgefragt. scho schen…. Am durchaus pompösen Gipfelkreuz angekommen war es Zeit für den ersten, schönen Downhill. Eine Schipiste im Single runter und dann auf einer Forststrasse rollen lassen. Da war Zurückhaltung wirklich schwierig. Die Ferse hat anfänglich noch ein wenig gestochen und gezwickt, hat sich aber nach ein paar Minuten ihrem Schicksal hingegeben und wart ruhig. Erster Gipfel erreicht Neben der defensiven Pacetaktik war auch eine möglichst effiziente Labestationnutzung in Peters Kopf geplant, d.h. möglichst wenig Zeit im Stehen verbringen. Bei der ersten Labe nur kurz Getränk und essen fassen und direkt weiter. Gegessen wird im gehen. Einen halben Kilometer später ging es los mit dem Aufstieg über die steinerne Stiege. Das Racinggen kitzelte schon ein wenig und der Anstieg wurde zwar gegangen, aber zügig. Bis auf den kleinen Zwischenfall, bei dem der Weg unter Peter wegbrach und er samt ebenselben 2 Meter nach unten in den Bach rutschte. Wieder am Weg angekommen und ein paar hundert Höhenmeter später, begegnete Peter einem Mitläufer, der ihn auf den Recht steilen ansprach und erwähnte, dass an einer Stelle sogar der Weg fehlte. Oben angekommen ging es schön laufbar Richtung St.Johann in Tirol. Der dahin führende Downhill war herrlich, obschon der Untergrund an irische Weiden erinnerte. Dazwischen nasser Waldboden inkl. Wurzeln vom Regen der Vornacht. An der einen oder anderen Stelle konnte Peter sich mit mehr Glück als Verstand auf den Beinen halten, aber man mußte ja auch nicht im Streckgalopp runterdonnern. An der folgenden Labe refill und aus dem ultrarunning Gourmetführer die Wassermelone mit Salztopping an geschütteltem Cola aus der Softflask genossen. So gestärkt ging es ab Richtung Kitzbühler Horn. Zu Beginn auf einer Asphaltstraße nach oben, wurde es bald ein Wanderweg. Innerhalb von einigen hundert Metern waren ca. 10 Läufer:innen, die sich auch immer wieder trafen bzw. überholten. Am Beginn des Anstiegs wechselten alle in einen Gehschritt. Bis auf eine Läuferin, die den Anstieg im Lauf/Gehwechsel absolvierte und innerhalb von Minuten an der ganzen Meute vorbeizog. Kurzfristig dachte Peter, sie wäre in einem anderen Rennen oder in ihrem ISO war direkt Marschierpulver eingemengt. Eine brutale Pace, die sie am Ende des Tages auf Platz zwei der Damenwertung bringen sollte. Gesamt war sie so auch in den Top 15 zu finden. Ein wenig gemütlicher kämpfte sich Peter die 9 Kilometer mit 1300 hm nach oben. 2/3 kurze Stehpausen mussten sein und ab da war es ein Kampf. Irgendwie musste er den Hügel rauf. Danach ging es ja nur mehr bergab. Nach einer gefühlten Ewigkeit und vielen Flüchen war er endlich bei der Gipfellabe. Kurz hingesetzt und eine halbe Melone in den Korpus gedrückt, muss es weitergehen. Was folgte waren 15-20 Kilometer Downhill auf einer schier endlosen Forststraße. Nach der Vorbelastung und mit quasi ungedämpften Schuhen war das gar nicht mal so lustig. Peter versuchte zwar die pace hoch zu halten, aber Hüfte, Fußballen und Muskeln waren die begrenzenden Faktoren. Die bisherigen Begleiter könnte er zwar abschütteln, aber die Läufer:innen vor ihm, die er immer wieder sah, wollten nicht näherkommen. Kurz vor der letzten Verpflegungsstelle wurde doch noch ein Mitstreiter eingeholt und die Helfer an der Labe sagten „Platz 21- sehr gut“. Alles klar – jetzt keinen Platz verlieren und das passt. Die letzten Kilometer über Forststraßen und Asphalt bei 27 Grad in der Sonne (die schon den ganzen Tag gnadenlos auf die Läufer:innen runtergeknallt hat) waren richtig hart. Peters „Laufstil“ ging Richtung Zombiewalk. Aber durchkommen war die Devise. nach 8 Stunden 48 war es tatsächlich geschafft und Platz 21/ AK 6 im Sack. Große Freude. Schöne Veranstaltung, die Peter sicher wiedersieht. —da kommt noch mehr — schaut nochmal rein — —- dann auch mit Bildern —- Stay in Contact Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. 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  3. Folge 117 und wir dürfen stolz den sagenumwobenen und oftmals gepriesenen „Trainer“ vorstellen. Christoph Feigl, Athletik- und Triathlontrainer (https://www.mytriathlon.coach bzw. http://www.myrunning.coach/ ) spricht mit uns über seinen Werdegang, seinen Trainingsansatz und seine Ziele. Mit Vollgas aus dem Consulting in das Coachsulting Originstory Jugend und Tapering Bereits in der Jugend war Christoph sportlich unterwegs. Danach hat er sich einige Jahre der intensiven Superkompensation gewidmet um mit Anfang 30, also im Frühling seines Lebensherbsts, wieder mit dem Laufen zu beginnen. Dreifaltigkeit des Grauens Es hätte so schön von der 5 Kilometerdistanz bis zu den trailigen Ultras gehen können, hätte er nicht die falschen Freunde. Ehe man sich versah, kraulte und radelte er durch die Gegend und triathletete sich bis zur Langdistanz. Glücklicherweise verlor er sein Herz und seine Seele nicht ganz an den Wasserradllaufdämon, sondern sah, dass lange Laufen zur Glückseligkeit führt. Aufstieg in den Trainerolymp Wie wurde er nun zum Trainer? Neben den Wettkämpfen und der grundlegenden Ausübung des Sports, hat sich Christoph bereits von Beginn an mit Trainingslehre und den theoretischen Grundlagen beschäftigt. Schnell hatte er das Wissen, sich selbst zu coachen und ehe er es sich versah, wurde er von Freunden gefragt, ob er das auch für sie tun könnte. Anfangs noch als Hobby, bald als Nebenjob betreute er alsbald einige Athlet:innen und seine Trainingsmethoden fanden anklang. Viele Ausbildungen später wagte er dann auch den Schritt in die Selbstständigkeit und Vollzeitbeschäftigung als Trainer. Natürlich ist das Lernen damit nicht abgeschlossen, da Christoph sich und seinen Sportler:innen immer die neuesten Erkenntnisse und auch ein wenig Abwechslung in den Trainingsalltag bringen möchte. Als einer seiner Schützlinge, kann Flo hier die andere Seite gut beschreiben. Wie passt er die Trainingspläne an die Athletinnen an? Wieviel muss man selber können? Wie sehr muss man in der jeweiligen Sportart sein um die Athletinnen zu verstehen? Wieviele Athletinnen kann man „Gut“ gleichzeitig betreuen? Kann man davon gut leben oder muss man viel „Passion“ mitbringen? __ Stay in Contact Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, Strava Peter: Twitter, Instagram, Strava Newsletter, Facebook, Instagram, Strava Club Der Beitrag LEP#117 – Interview mit „DEM Trainer“ Christoph Feigl erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  4. Neben den aktuellen Themen, wie den unglaublichen Radritt von Christoph Strasser, sehen wird die Hochphase der UTMB Vorbereitung beleuchtet. Wie sieht es so in der Peak Week aus? Ist Flo auf Kurs? Aktuelle Stunde 10.000 m Weltrekord Innerhalb von 2 Tagen wurde der 10.000 Meter Weltrekord gleich zweimal verbessert. Als erste setze Sifan Hassan in Hengelo (Niederlande) die Marke auf 29:06,82. Kurzzeitig hatte Sifan Hassan den Weltrekord inne. Kurz darauf shredderte die Äthiopierin Letesenbet Gidey diesen Rekord auf der gleichen Strecke und legte die neue Bestzeit mit 29:01,03 fest. Die aktuelle Weltrekordlerin ist auch Favoritin für Olympia (Foto: Zuma Wire) Sowohl die Zeiten, als auch die Sprünge sind unglaublich. Tiefer Respekt. Hardrock100 Francois Dhaene – Gewinnt den Hardrock 100 und unterbietet den bisherigen Streckenrekord von Kilian Jornet um knapp eine Stunde und setzt ihn nun auf 21:45:5. Deutlich dahinter, aber trotz allem mit unglaublichen Zeiten kamen unter anderem Dylan Bowman und Ryan Smith ins Ziel. Bei den Frauen hat sich mit Sabrina Stanley eine Wiederholungstäterin ganz vorne platziert. Am Siegertreppchen wurde sie von Darcy Piceu und Meghan Hicks flankiert. Die Resultate finden sich hier. Wie bei allen Wettkämpfen gebührt allen Finisher:innen Respekt und Anerkennung – muss man ja mal machen und dann auch noch schaffen. Die Sieger des diesjährigen Hardrock 100 (Foto: irunFar.com) Christoph Strasser – 24h Weltrekord Ein Mann – eine Maschine …. und ein Rad hat er auch dabei (Foto: Lex Karelly) Christoph Strasser, der Rekord-RAAM-Sieger, hat seinem Rekorde und Siegebuch ein weiteres Kapitel angehängt. Aus Kraubath (nahe Bruck an der Mur) kommend, hat er in Zeltweg, also unweit seiner Heimat, einen (oder eher 12) Weltrekord aufgestellt, der unfassbar ist und sich auf einem Niveau mit einem Marathon unter 2h trifft. Er hat in 24h sage und schreibe 1026km am Fahrrad absolviert. Damit hat er als erster Mensch überhaupt 1000km in unter 24h geschafft und nebenbei hat er noch mehr als 10 Unterdistanzweltrekorde mitgenommen. Das Wetter war zudem nicht optimal und die letzten 9 Stunden ist er im Regen gefahren – mit einer schnittigen Durchschnittsgeschwindigkeit von 42km/h. Unglaubliche 1026km wurden es nach 24h (Foto: Lex Karelly) Da hat man gar nicht soviele Hüte, wie man hier ziehen will. Der Bericht von Christoph Strasser findet sich hier. In den nächsten Folgen des Sitzfleisch Podcasts wird er hier sicher noch ausführlich erzählen. Eine Empfehlung an alle – nicht nur für Radenthusiasten. Aktuelle Folge UTMB Peak Week Nur noch einige Wochen ist der UTMB, das jahrelange Ziel von Flo entfernt. Mit dem Trainer gibt es also schon seit Monaten einen fixen Aufbauplan, der nun seinen Umfanggipfel erreicht. Damit Flo hier auch brav die Zonen und Distanzen einhält, hat Christoph aka. der Trainer, der nebenbei auch beim UTMB startet, die Peak Week persönlich überwacht. Anfang Juli wurden also in zwei aufeinanderfolgenden Wochen jeweils mehr als 120 km in die Beine geprügelt. Die intensivste Zeit war dabei das Ultra-Doppeldeckerwochenende. Am ersten Tag sind Flo und Christoph den Lindkogeltrail-Ultra abgelaufen, der dieses Jahr auch erstmals als Bewerb beim Lindkogel im Herbst stattfindet. Laut GPX sollten es ca. 54km sein, wenn man sich verläuft, sind es natürlich ein paar Meter…Kilometer mehr. Flo: Lindkogeltrail: https://www.strava.com/activities/5611111069 Wenn Spass zwei Gesichter hat Etwas mehr als 8 Stunden sind sie unterwegs gewesen und haben auch hier schon brav versucht, die Geschwindigkeit an den kommenden Saisonhöhepunkt anzupassen. Die Beine, der Magen und der Kopf haben gut mitgemacht, einzig die Eigenversorgung ist immer etwas schwierig. Den Tag gut ins Ziel gebracht, ab ins Bett, weil am Folgetag ja noch die Kombination Schneebergtrail – Schneeberglauf auf dem Programm stand. Am zweiten Tag ging es also ab nach Puchberg und der Schneebergtrail sollte es werden. Waren die Beine beim Aufstehen noch gut in Schuss, haben sie ihre Meinung zu Laufen bis zum Start ein wenig geändert. Zwei Grinsekatzen in Puchberg – los gehts Aber – #hueftjonix – ab gehts es und nach ein paar Kilometern war der Flow wieder da. Mit der Vorbelastung war auch keine Gefahr des Overpacings gegeben und so arbeiteten sich die Beiden brav auf den Mont Neige rauf. Im Gegensatz zu Wettkämpfen sind die Pausen etwas länger, man muss sich ja auch ein wenig anstellen, aber der Spass ist nicht geringer. Flo – Schneeberg: https://www.strava.com/activities/5616011521 42 km sind der perfekte Recoveryrun – Schneebergtrail/Schneeberglauf Nachdem der Schneeberg erklommen war und „nur noch“ der Schneeberglauf, also im großen und ganzen ein langer Downhill bevorstand, war die Motivation auch das noch zu laufen enden wollend. Doch was muss, das muss und so brachten die Zwei auch das noch gut ins Ziel und am Ende des Wochenendes standen 98 km mit 4700Hm am Tacho. Die Richtung stimmt – Die Form zeigt bergauf Das kann man wohl als gutes Trainingswochenende werten. Vorallem waren die Vitalparameter und die Beine am Folgetag in Ordnung. Dann kann ja der Vorbereitungswettkampf, der OTT – Osttirol Trail, mit 84km und 5000hm kommen. Den werden die Beiden Ende Juli ebenfalls ins Angriff nehmen. Bei dieser Form und Vorbereitung wird das wohl ein walk in the Park. Stay in Contact Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. 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  5. In Folge 115 gibt es wieder ein besonderes Format: Podcaster interviewen Podcaster im Podcast. Unterstützung Sichere dir deinen 30-Euro Amazon Gutschein von CLARK: Anmeldung mit dem Code „Laufen“ unter www.clark.de (Deutschland), www.goclark.at (Österreich) oder direkt in der App. Neukunden bekommen 15€ pro jede in die App hochgeladene bestehende Versicherung (ausgeschlossen Gesetzliche Krankenkasse, Altersvorsorge, ADAC-Mitgliedschaften). Der Gutschein wird in 4-6 Wochen per E-Mail versendet, nachdem die Versicherungen als gültig bestätigt worden sind. Wer sind die Beiden? Florian und Thorsten sind ganz normale Jungs mit dem Hang zum Laufen, zum Reden und skurrile Dinge zu tun. Gemeinsam mit ihrem Partner in Crime, Hansi, überlegen sie sich immer neue Abenteuer. Die meisten davon erleben sie laufend. Die Läufe Der Flaschendrehlauf Eine klassische Ultramarathonidee ist der Flaschendrehlauf. Treffpunkt früh morgens, keinen speziellen Plan aber den ganzen Tag Zeit. Als raus mit der Flasche und gedreht. Anstelle eines Kusses gibt es dann 8 Stunden Lauf in die finale Flaschenhalsrichtung. Thorsten hat es allerdings geschafft, genau die Richtung zu erwischen, die Florian und Hansy eine Woche davor belaufen sind. Also 3 Stunden Gemotze bis klar wurde, dass da ja Brauereien am weg liegen Am Schluss wurden es nicht nur 8 sondern 8,5 Stunden, da sich dann auch noch die Ziellabe in der Gutmannbrauerei einbauen ließ. Die ganze Geschichte gibt es hier. Der Coronazirkel Nicht weniger innovativ ist der Coronazirkel. In Bayern gab es zwischenzeitlich nächtliche Ausgangsbeschränkungen und zusätzlich eine Mobilitätseinschränkung auf 15km rund um den Wohnort. Was macht man also also Ultraläufer? Die maximale Distanz laufen. 2rπ bei r=15 und cutoff ist die Ausgangsbeschränkung. Fertig ist ein knapper 100km Lauf. Auch hierzu hat Thorsten eine wunderbare Geschichte geschrieben. Der Kuckucksuhrenlauf? Die vorherigen Läufe zeigen schon, dass hier Laufpunks unterwegs sind. Am kürzesten Tages 2020 parkte ein Wohnmobil am Parkplatz des TSV Katzwang. Bestückt mit den Läufern Florian und Thorsten (Hansi hat aufgrund der zu diesem Zeitpunkt geltenden Beschränkungen auf 2 Personen pro Lauf auf einen Start verzichtet) und einer Kuckucksuhr, ging es auf zum Kuckuckuhrenlauf. Der MBUT – Morgenspaziergang Backyard Ultra Trail Der Beitrag LEP #115 Interview – Morgenspaziergang Podcast erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  6. Wenn im Jahresplan im Juni der erste Vorbereitungswettkampf für das Jahreshighlight steht, dann wird dieser gelaufen. Ob es eine offizielle Veranstaltung gibt oder nicht – gelaufen wird. Und so wurde aus dem Mozart der Flozart. Stick to the plan. Unterstützung durch Athletic Greens Sponsor dieser Podcastfolge ist “Athletic Greens“. Athletic Greens Ultimate Daily ist ein umfassendes All-in-One-Getränk für deine Gesundheit und die tägliche Nährstoffversicherung für Jedermann. Aus 75 wertvollen Zutaten, unter anderem Vitaminen, Mineralstoffen und Probiotika, die einfach in eine gesunde Morgenroutine integriert werden und in 4 Kernbereiche deiner Gesundheit einzahlen: Immunsystem, Energiehaushalt, Regeneration und Darmgesundheit. Als HörerIn unseres Podcasts erhältst du zu Deinen Athletic Greens einen Jahresvorrat an Vitamin D3 und 5 Travel Packs kostenlos dazu. Das Angebot findest du unter athleticgreens.com/laufendentdecken Die Starterbox von Athletic Greens Die aktuelle Stunde Tod großer Läuferinnen Vor einigen Tagen ist Emma Roca mit nur 48 Jahren verstorben. Sie zählten zu den besten spanischen Schibergsteigerinnen und hat sich auch im Ultralauf einen Namen gemacht. Bei der Diagonales des Fous, dem Lavaredo Ultratrail und vielen anderen Läufen sah man sie ganz vorne. Leider verlor sie ihren Kampf mit einer Krebserkrankung in diesem Jungen Ebenfalls im 48 Lebensjahr hat sich ja vor einigen Monaten Andrea Huser aus Selbigen verabschiedet. Ein Mountainbiketrainingsunfall hat sie unglücklicherweise direkt zum Fährmann gebracht. Aus dem Mountainbikesport kommend, hat sie „nebenbei“ im Ultralauf ganz vorne mitgemischt. Ein Auszug ihrer Erfolge: Ultra Trail Lavaredo, 2015 1. Rang Transgrancanaria, 2016, 2017 & 2018 2. Rang Madeira Ultratrail, 1. Rang Eiger Ultra Trail, 2016 & 2017 1. Rang Ultra-Trail du Mont Blanc, 2016 & 2017 2. Rang Diagonales des Fous, 2016 & 2017 1. Rang Backyard Ultra World Record Beim Suffolk Backyard Ultra haben Matt Blackburn and John Stocker den Weltrekord im Backyard Ultra gebrochen. Mit 80 bzw. 81 Runden zu jeweils 4 Meilen pro Stunde, haben sie gesamt mehr als 542 Kilometer absolviert. Bei diesen Dimensionen weiss man gar nicht, ob die Distanz, die mentale Herausforderung oder der Schlafentzug am meistn Respekt einflößt. Auf alle Fälle eine unglaubliche Leistung. Artikel – BBC Artikel – Runners World Hochwechseltrail https://www.hochwechseltrail.at/ (Logo: Hochwechseltrail) Man glaubt es kaum, aber es gibt dann und wann Wettkämpfe, die auch tatsächlich vor Ort stattfinden. Ein erwähnenswerter, lokaler Wettkampf ist hier der Hochwechseltrail. Mit 3 Tagen und 5 verschiedenen Bewerben wurde Anfang Juni das Wechselgebiet zu einem Trailfestivalgebiet. Die Streckenlängen zwischen 10 und 80 km, sowie eine 3 Tages Kombinationswertung bringen hier für alle Leistungsstufen und Vorlieben eine schöne Auswahl. Aktuelle Folge Flozart Ultralaufen at it’s best – Sitzen, Essen und sich von den Betreuerinnen verwöhnen lassen Flo, Christoph und Robert haben sich Anfang Juni auf den Weg nach Salzburg gemacht und absolvierten hier einen selbsorganisierten Lauf auf dem Mittelteil der Mozart100- Strecke. Zwei Runden zu je 50 km sollten es sein. Als Unterstützung und rasende Labe haben sich Sabrina und Kathi verpflichten lassen. Mit derartiger Betreuung konnte ja gar nichts schiefgehen. Am Vortag wurde nochmal der Magen gefüllt und dabei der Wetterbereicht studiert. Dabei wurde schnell klar, dass die Unternehmung wohl nicht 100% im Einklang mit dem Wetter stand. Gegen Nachmittag/Abend waren Gewitter angekündigt und wie schon öfter besprochen sind Gewitter am Berg kein großer Spass. Nundenn – früher starten und los geht’s (auch wenn Robert kein Fan von frühen Frühstarts ist ) Flo, Christoph und Robert sind also um 0530 in Salzburg losgetrabt und haben sich direkt ein paar mal um einige hundert Meter verlaufen – Track ist gut / Auszeichnung im Wettkampf sind oft besser Vielleicht hätte Flo da auch einfach ein Kaffee geholfen Nachdem die änfänglichen Orientierungsschwierigkeiten beseitigt waren, ging es direkt hoch auf den ersten Berg. Der Almkogel ist auf der 50 KM Runde, die das Mittelstück dees Mozart 100 abbildet, der erste und auch niedrigste Berg. Ein perfekter Eingroover sozusagen. Die anderen Erhebungen steigern die Anstiegslänge danach kontinuierlich um dann am Zwölferhorn zu gipfeln. Größtenteils im Wald und gut lauf/wanderbar ging es also auf den ersten Gipfel rauf und danach logischweise auch wieder runter. Der Downhill war vergleichsweise technisch und Flo war auch zu seiner eigenen Verwunderung RichtStimmung gut, Wetter gut, Läufer gut – alles gut. Nach dem Auf- und Abstieg des Almkogels ging es zum Schafberg, bevor das Zwöferhorn am Ende der Runde warten sollte. Man muss nicht ganz auf den Schafberg rauf aber trotzdem geht es nach dem gut fordernden Aufstieg richtig lange bergab. Alles steil, aber alles gut laufbar und es hat sich sehr lange hingezogen. 6km können sich gut lange anfühlen. Es war aber auch das erste Drittel und da soll es einem ja lächerlich einfach vorkommen. In der Mitte soll es die Wohlfühlzone sein und hintenraus wird es ohnehin Mist. Also gilt es diesen Sweet Spot des Tempos zu finden um maximaleffektiv unterwegs zu sein. Die erste Labestation der beiden Damen wäre im offiziellen Lauf Labe2 (bei ca. Km30) gewesen. Flo konnte die bis dahin mit Orangensaft (WTF!) gefüllten Softflask mit sinnvollerer Flüssigkeit gefüllt und der Magen wurde in der hochgelobten Refillzone gefüllt. (Die Laben bekommen im LEP-Ranking 4,5 von 5 Ultrarunneroliven – der Einsatz für die Besorgung bekommt 5 von 5 Oliven). Der Orangensaft wird zusammen mit Langos und Knoblauchpizzen auf die Blacklist der Startverpflegung gesetzt. Das kredenzte koffeinhaltige Getränke machte den Anstieg auf das folgenden Zwölferhorn zu einer Wonne. Flos RedBull hatte wohl auch ein wenig Marschierpulver im Doserl und es ist nicht bekannt, wie oft er den Anstieg gemacht hat, während die anderen Beiden den Anstieg einmal raufgelaufen sind. Man munkelt von 3-4x Die Buben sind in einem gutem Marschtempo das Zwölferhorn rauf und auf 3/4 des Weges gab es doch tatsächlich noch die Möglichkeit der Einkehr in einer Gastwirtschaft, die Apfelsaft gespritzt feilgeboten hat. Flos wiederholte Bemerkung, dass der zweite Anstieg mühsamer war, stieß bei den anderen, die bereits still und mehr oder weniger heimlich vor sich hingelitten haben nur auf wenig Gegenliebe FlozartFloFotoFoto Beim Downhill nach dem Zwölferhorngipfel hat Flo den Wettergott aka. die Bergziege kontaktiert und es wurde ihm das bald aufziehende Ungemach am Himmelszelt vorausgesagt. Kurz darauf, der Forstautobahn Richtung Tal folgend hat auch des Flos Papa von dem düstern Ausblick erzählt. Die in der Ferne schon zu sehenden schwarzen Wolken haben diese Eindrücke verstärkt und es kamen die ersten Zweifel auf, ob dass Ding an diesem Tag wirklich noch in Ziel zu bringen sei. Auf alle Fälle musste aber die erste Runde finalisiert werden ud danach kann man ja je nach aktueller Lage über den weiteren Verlauf nachdenken. Hier hat sich die Streckenführung bezahlt gemacht, denn grundsätzlich ist ein Abbruch nach jedem Berg möglich und für die Begleiterinnen nicht schwer erreichbar. Auch ist der Almkogel als erster der 3 Gipfel selbst bei Gewitter noch mäßig gefährlich, da er sich weit unter der Baumgrenze befindet und auch nicht exponiert ist. Nach dem Ende der ersten Runde war die Wiedersehensfreude mit den heilbringenden Begleiterinnen groß und die Labe nach 50 km wurde auf knapp 30 Minuten ausgedehnt. Die Wetterapps und Unwetterwarnungen verfolgend wurde beschlossen, dass zumindest der Almkogel noch gehen sollte. Danach wird wieder beraten und spontan entschieden. Die ursprüngliche Marschtabelle hat ausgespuckt, dass die erste 50km Runde in 8 Stunden zu erledigen sei. Diese durch höchst wissenschaftliches Daumen in den Wind halten bestimmte Marke hat sich Robert in den Celebrallappen gebrannt und der Laufverlauf hat ihm da durch den wiederkehrenden Vergleich mit dieser Zielzeit zugesetzt. Am Almkogel war recht schnell klar, dass es nach diesem ein Ende findet. Das Grollen in der näheren Umgebung und die später in schwarzen Wolken gehüllten Berge haben die Entscheidung doch recht eindeutig gefällt. Nach der Rückkehr in das Tal war der La-uf Geschichte – eine schöne Geschichte und eine wunderbare Vorbereitung auf den UTMB. UTMB / CCC – a new Chance Am 22.6 gibt es (bzw. wenn ihr das lest – gab es) eine neue Chance für alle nicht gezogenen der UTMB-Lotterie, sich in einem First Come/First Serve – Restplatzangebot noch einen Startplatz für einen Bewerb im Rahmen des UTMB zu sichern. Am Ende steht eine nun größere Gruppe an österreichischen Teilnehmern, da es sowohl Steffen (UTMB) als auch Peter (CCC) Startplätze bekommen haben. Backyard Ultra – MBUT Runde um Runde um Runde um Runde (beim MBUT) Am 25.6. startet Peter in seinen ersten Wettkampf des Jahres beim MBUT, einem Backyard Ultra. Mal sehen, was Bein und Kopf zu diesem Format sagen. Stay in Contact Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, Strava Peter: Twitter, Instagram, Strava Newsletter, Facebook, Instagram, Strava Club Der Beitrag LEP#114 – Flozart erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  7. Florian Grasel, 100 Meilen – Top 10 – 1 Mann, dieses Mal im Interview. Der Niederösterreicher mit dem memorablen Bart im Gesicht und den flinken Beinen unterm Gesäß ist ein rundum beschäftigter Mann. Um alles unter einen Hut zu packen, ist sein Motto: #worklifetrailbalance. Nur so kann es klappen – und wie es klappt. Unterstützung durch Athletic Greens Sponsor dieser Podcastfolge ist “Athletic Greens“. Athletic Greens Ultimate Daily ist ein umfassendes All-in-One-Getränk für deine Gesundheit und die tägliche Nährstoffversicherung für Jedermann. Aus 75 wertvollen Zutaten, unter anderem Vitaminen, Mineralstoffen und Probiotika, die einfach in eine gesunde Morgenroutine integriert werden und in 4 Kernbereiche deiner Gesundheit einzahlen: Immunsystem, Energiehaushalt, Regeneration und Darmgesundheit. Als HörerIn unseres Podcasts erhältst du zu Deinen Athletic Greens einen Jahresvorrat an Vitamin D3 und 5 Travel Packs kostenlos dazu. Das Angebot findest du unter athleticgreens.com/laufendentdecken Die Starterbox von Athletic Greens Work Business ist kein Zuckerschlecken Direkt nach seiner sportlichen Schulausbildung und dem anschliessenden Schwenk zur IT, fand er nach einem Monat als Arbeitnehmer direkt heraus, dass er eher ein Unternehmertyp ist. Also selbstständig gemacht und dann heißt es beißen. Seit mehr als 10 Jahren ist er sein eigener Herr und Meister und hat mittlerweile 7 Mitstreiter im Team, die er führt. Also Durchhaltevermögen, Führungsqualität, Teamplayer – Check! Life Woher kommt der Spitzname Trailbeard bloss – Damit die Familie nicht schimpft wird der Körper gepflegt Ohne eine Frau an seiner Seite, die ihn unterstützt, fordert und fördert würde das alles nicht klappen. Daneben noch Zwillingen, die Freude bringen und Zeit verschlingen. Da kann und will man sich nicht rausnehmen. Daneben wird wohl nicht mehr viel Zeit für ein Hobby sein. Also vielleicht ein wöchentliches Halmaspiel mit Freunden oder vielleicht Dart im Keller? Weit gefehlt – Ultratrailrunning – man gönnt sich ja sonst nichts. Trail Dieses Offroadlaufen hat es ihm angetan Abseits der Asphaltpisten der Welt zählt Florian Grasel zu den ganz großen dieses Sports. Neben Killian Jornet, Jim Walmsley und wie sie nicht alle heißen, ist Florian Grasel einer derer, die auf den Siegerfotos meist von ganz oben runterstrahlt. Gerade als Mehr-als-Vollzeit-Arbeitender und Familienvater wollen die 15 Stunden Training in der Woche gut eingeteilt werden und die Qualität der Einheiten muss schon hoch sein. Balance Richtig balanciert kann Großes entstehen. (Photo by Shiva Smyth from Pexels) Mit dem Hashtag #worklifebalancetrail bringt Florian auf den Punkt, wie er diesen Dreisprung hinbekommt und es drückt auch schön aus, weswegen er kein verbissener Profiläufer ist. Wie ein dreibeiniger Schemel versucht er immer, die perfekte Balance zwischen seiner Firma, seiner Familie und seinem Hobby zu finden. Je nach Woche/Monat/Mondphase/Auftragslage ist mal das eine und mal das andere im Fokus, aber mit diesem Spirit steht er ausgeglichen und fest im Leben. Diese Ausgeglichenheit spürt man auch direkt im Gespräch mit ihm. Von 0 auf 100 Nach den ersten Jahren seiner Firma hatte er viel zu viel gearbeitet und viel zu wenig auf sich geschaut. Irgendwann ist Florian dieser Umstand bewusst geworden und laufen mochte er bereits in der Schulzeit. Wie es sich gehört, hat er den Einstieg in die Lauferei strikt gegen jedes Lehrbuch gemacht. Zum Start gleich einen Marathon als Ziel und bald darauf den Zweiten. Als ob das nicht genug wäre, war da die Zeit mit Sub3 auch noch brutal schnell. Aber wer kann, der kann. Doch diese Straßenläufe und das strukturierte Training inklusive Intervalltraining etc. war nicht so ganz seine Erfüllung. Kurz darauf (wir reden hier von Wochen, nicht Jahren) gab es ein Gewinnspiel für einen Startplatz beim Ironman Kärnten. Florian bewarb sich und zack – gewonnen. Also muss er sich mal flott einen Neoprenanzug und ein Fahrrad leihen und ein paar Trainingswochen später absolvierte er seinen ersten und einzigen Ironman. Der zeitliche Trainingsumfang ist aber neben dem Job nicht sinnvoll unterzukriegen, also bleibt er lieber beim Laufen. Wir wollen dieses „Triathlonkapitel“ an dieser Stelle schnell überspringen und sind froh, dass Florian auf seiner Reise zum Traumsport an diesen Sirenen vorbeisegeln konnte. — ab hier wächst und gedeiht es noch — Stay in Contact Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, Strava Peter: Twitter, Instagram, Strava Newsletter, Facebook, Instagram, Strava Club Der Beitrag LEP#113 – Interview Florian Grasel erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  8. Dieses Mal wollen wir von den tragischen Ereignissen in China, über die diskussionswürdigen Entwicklungen in Chamonix hin zu den aussergewöhnlichen Leistungen in Britannien gleiten und die letzten Wochen rekapitulieren. Unterstützung durch Athletic Greens Sponsor dieser Podcastfolge ist “Athletic Greens“. Athletic Greens Ultimate Daily ist ein umfassendes All-in-One-Getränk für deine Gesundheit und die tägliche Nährstoffversicherung für Jedermann. Aus 75 wertvollen Zutaten, unter anderem Vitaminen, Mineralstoffen und Probiotika, die einfach in eine gesunde Morgenroutine integriert werden und in 4 Kernbereiche deiner Gesundheit einzahlen: Immunsystem, Energiehaushalt, Regeneration und Darmgesundheit. Als HörerIn unseres Podcasts erhältst du zu Deinen Athletic Greens einen Jahresvorrat an Vitamin D3 und 5 Travel Packs kostenlos dazu. Das Angebot findest du unter athleticgreens.com/laufendentdecken Die Starterbox von Athletic Greens Spenderfeier Christopher hat uns 10,00 EUR gesendet. Vielen Dank dafür! Aktuelle Stunde Yellow River Stone Forest Park 100K Mehr als 20 Tote gibt es bei der vierten Auflage des Yellow River Stone Forest Park 100k zu beklagen. Es kam zu einem überraschenden Wettersturz, der mit starkem Wind und Temperaturen unter 0 aufwartete. Da laut Berichten nur Rettungsdecken verpflichtend waren und warme Kleidung nur empfohlen, war die Ausrüstung einiger Athlet:innen nicht optimal. Es ist natürlich immer eine tragische Verkettung verschiedener Faktoren, wenn ein Unglück, wie jenes in China eintritt. An dieser Stelle wollen wir aber nochmal an die Folge 111 verweisen. Die Regelungen, die Thomas Bosnjak für die ASTA aufgestellt hat, und die auch einigen anderen großen Trailwettkämpfen (siehe UTMB mandatory Gear) da sind, retten im Zweifelsfall Leben. Einheitliche und strikte Regeln, die überprüft werden, dienen nicht nur der Fairness, sondern vorallem der Sicherheit. Ebenso darf es bei einem Rennabbruch, der besser früher als später passiert, keine Diskussionen geben. Wetter am Berg ist tödlich! Standardartikel Outdoorgearguidesarticle FKT Man – Damian Hall – Wainwrights Coast to Coast 185 Meilen – von Küste zu Küste Damian Hall ist gerade auf den letzten Kilometern (wenn ihr das hört, ist er bereits neuer FKT-Halter) auf dem Wainwrights Coast to Coast Trail – Der Rekord besteht bereits seit 30 Jahren, aber 2021 wird der Zähler zurückgesetzt. Wer ist Damian Hall? Bio Zusammengefasst: ein durchaus talentierter und wetterbeständiger Ultraläufer, der auch bei internationalen Wettkämpfen im Ziel ist, wenn andere noch bei der Hälfte dahinschlapfen. Zu empfehlen ist auch sein Buch: in for the long Run In diesem schreibt er über seinen FKT Versuch am Pennine Way 2020. FKT Kremstal Donauweg Florian Grasel hat sich wohl die FKT-Seite angesehen. Und weil er für einen Longrun gerade nichts anderes vor hatte, hat er sich die FKT am Kremstal Donauweg geholt. Gratulation von uns. Eine ganze Stunde hat er Peter abgenommen. Wer die Krone nun haben will, muss die 96km in 10 Stunden 30 absolvieren. Wenn Achill Ruhe gibt, muss Peter da wohl nochmal ran #hueftjonix Nach 10:37:00 war Flo Grasel wieder in Krems – FKT Motivation: Innere Ruhe vs. Aggression Wenn es um das Thema Motivation geht, sind Peter und Flo eher konträr gepolt. Flo such die innere Ruhe und totale Akzeptanz der Situation. So kann er diese annehmen und sich ungeachtet verschiedenster Umstände wie Regen, Wehwehchen, Wind oder anderer Unwegsamkeiten, seinen Weg ans Ende des Laufs bahnen. Aggression kostet nur Energie und diese kann anders besser genutzt werden. Peters Ansatz ist hier ausgeglichen Laufen wenn es Spass macht. Wenn es Hindernisse gibt, Umwelteinflüsse wie die der vermaledeite Himmelsbläser oder die weisse Wolkenkotze bzw. Zipperleins wie die satanische Ferse oder ein Motivationsloch im Kopf oder gar im Bauch, dann versucht er die Negativspirale der Gefühle und sinkende Motivation meist mittels Musik in Aggression umzuwandeln. Energie durch Aggressionskanalisation sozusagen. In welchem Team seid ihr? Ironman Group & UTMB UTWT endet dieses Jahr. Ab nächstem Jahr Qualifying, Majors around the world und Finale in Chamonix. Flo und Peter wollen sich nicht so recht festlegen, ob sie die Folgen dieses Zusammenschlusses überwiegend positiv oder negativ sehen. Gerade in den sozialen Medien wurde diese Kollaboration sehr kritisch kommentiert, da eine weitere Kommerzialisierung und Elitastizität ( ja das Wort gibt es ab jetzt ) befürchtet wird bzw. absehbar ist. Andererseits ist diese Entwicklung nicht ohnehin bereits seit Jahren zu beobachten? Gerade beim UTMB ist es doch bereits in den letzten Jahren so gewesen, dass man neben der Qualifikation auch Losglück und einige Euros haben musste um teilnehmen zu können. Ausser man hat bei einem anderen Rennen der Gruppe teilgenommen oder hat für wohltätige Zwecke eine Stange Geld gespendet. Andere Läufe sind innerhalb von Minuten ausverkauft und müssen sich auch eine Strategie für die nächsten Jahre überlegen. Was kann also passieren? UTMB wird teurer (siehe Kona) der Weg zum UTMB wird schwieriger oder elitärer das Logo und die Aufmachung ändert sich das Flair geht verloren Es gibt bei Wettkämpfen dieser Gruppe einheitliche Standards (Verpflegung, Pflichtausrüstung, Betreuung,…) Welche Dinge wissen wir nicht? Wie geht diese Gruppe mit Rennen um, die als Qualifier oder Majors am Start sein wollen? Wird diese Aufteilung die Szene spalten? Werden Veranstalter verdrängt? Worüber man sich wohl keine Sorgen machen muss, ist die Strecke und die Wahlmöglichkeiten, die man als Läufer:in hat. Die Strecke (gleich wie viele andere Strecken) besteht das ganze Jahr – also kann jeder den UTMB laufen, ganz unabhängig von der Veranstaltung Ende August. Stay in Contact Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, Strava Peter: Twitter, Instagram, Strava Newsletter, Facebook, Instagram, Strava Club Der Beitrag LEP #112 – UTMB wird Konamonix erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  9. Wie kann man Traillaufen ganzheitlich betreiben? Geht das? Es geht! Dieses Mal durften wir Thomas Bosnjak zum Interview begrüßen. Er hat als Athlet, Betreiber eines Trailrunningshops, als Veranstalter und als Communitybuilder alle Seiten des Laufsports abgedeckt. Er lebt und erlebt Trailrunning 24/7. Interview Thomas Bosnjak Thomas Bosnjak – er lebt Trailrunning Seit seinem zehnten Lebensjahr ist Thomas ein Läufer. Bereits 1986 war der Sport seine Leidenschaft. Da er beim Fussball eher vor dem Ball weggelaufen ist, als zum Ball hin, aber dafür auf der Laufbahn wirklich fix war, sollte aus ihm kein Goalgetter, sondern ein Mittelstreckenläufer werden. Thomas der Läufer Der Start war also die Mittelstrecke und dort hat Thomas auch eine ganze Reihe an Titeln eingeheimst. Er wurde in den nächsten Jahren x-facher oberösterreichischer und österreichischer Meister. Nach einigen Jahren auf der Bahn, kam der Wechsel auf die Straße. Halbmarathon und Marathon in durchaus flottem Tempo sollten Folgen und so verwundern die Zeiten 1:08:32 im Halbmarathon und 2:30:43 im Marathon nicht wirklich. Die Vita seines Läufertums ist beeindruckend. Als Läufer immer in Action Wie kam der Umstieg? Von der Straße wechselte er nach Jahren des Asphaltzaubers in die Natur. Nicht in Österreich, wo es damals noch Geländelauf bzw. Bergmarathon hieß (und auch so praktiziert wurde), sondern in Frankreich. Dort wurde bereits damals von Trailrunning gesprochen und bei seinem ersten Lauf hat er auch verstanden, was Trailrunning bedeutet. Gestartet, wie bei einem Marathon/Bergmarathon, war er plötzlich vorne. Doch im Laufe des Rennens, waren die Höhenmeter Thomas der Unternehmer Thomas sah sich immer als Hobbyläufer gesehen und sich nie 100% auf seine läuferischen Erfolge verlassen. So kam es, dass er neben der Läuferkarriere eine abgeschlossene Berufsausbildung gemacht hat, sich mit Leistungsdiagnostik beschäftigt hat und nach einiger Zeit auch einen Trailrunningshop eröffnet hat. In der Athlet*innenbetreuung hat er stets den Grundsatz verfolgt: „Der finanzielle Gewinn sollte sein, jedoch richte ich meinen Gewinn nach dem erreichen der Ziele meiner Athleten aus, d.h. viel wichtiger ist mir, dass meine Athleten die gesetzten Ziele erreichen, dann kommt der Gewinn automatisch. Auch habe ich mir selber eine Grenze gesetzt bis zu welcher ich meine Athleten perfekt betreuen kann und mehr Athleten nehme ich nicht auf, so kann ich Qualität garantieren und stehe über dem finanziellen Erfolg, den die Athleten sind mir wichtiger“ Immer im Dienst – immer am Trail – 24/7 Sportler Mit diesen Schritten war er also nicht nur Läufer, sondern auch bereits Trainer und Händler. Man könnte meinen, dass das schon ein recht umfangreiches Portfolio ist und er alle Seiten des Sports abgedeckt hat. Doch weit gefehlt – Thomas Tatendrang oder wohl auch zum Teil Unzufriedenheit mit der Trailrunningszene in Österreich haben in dazu angetrieben in weitere Gefilde vorzudringen…..weil geredet ist es schnell, aber machen muss es halt auch jemand. Oftmals war es dann Thomas. Thomas der Communitybuilder Thomas war als Läufer und Athletenbetreuer auf vielen Laufveranstaltungen vertreten und erlebte hautnah die verschiedenen Arten der Organisation und die nicht vorhandenen Standards. Da der Trailrunningsport oft in alpinen Gelände stattfindet, zum Teil in der Nacht gelaufen wird und der Abstand zwischen den Labestationen etwas weiter ist, braucht es hier ein Mindestmaß an Regeln. Mit einigen Gleichgesinnten hat er also die ASTA (damals noch ATRA), die Austrian Skyrunning & Trailrunning Association, gegründet und Grundregeln festgelegt. Immer wieder mit verschiedenen Veranstaltern im Gespräch, ist der österreichische Trailrunning Cup entstanden und eine Nationalmannschaft im Skyrunning wurde geformt. . Daneben hat der Verband Trail Running Guides ausgebildet um die Werte des Trailrunnings und ein sicheres Miteinander in die Communities zu tragen. Auf internationaler Ebene ist die ASTA ein Teil der ITRA und Thomas war zwischne 2015 und 2017 auch Mitglied des ITRA Steering Commitees. Da sich die ASTA aus den Mitgliedbeiträgen finanziert gibt es den Link zur Mitgliederanmeldung hier. Damit ist man nicht nur Teil der Bewegung, sondern erhält auch ein T-Shirt und Vergünstigungen bei diversen Laufveranstaltungen. Zusätzlich werden auch immer Menschen gesucht, die einen Beitrag leisten wollen. Ob im Social Media Bereich, als Volunteer vor Ort, als Grafiker, etc. Meldet euch und werdet Teil. Damit sind jetzt aber alle Bereicht abgedeckt, oder? ….Einer fehlt noch. Thomas der Veranstalter https://www.b-trail-events.com Um die 360 Grad Sicht auf diesen Sport abzurunden ist Thomas auch noch in die Veranstalterszene gerutscht. Anfangs nur angefragt, ob er eine Strecke designen bzw. vorschlagen kann, hat er irgendwann den Hochkönigman veranstaltet. Mittlerweile sind es Hochkönigman, KAT100, Kaiserkrone, Nassfeld-Mountain-Skytrails und die Traunstoa Trails . Über Arbeitsmangel kann er also wahrlich nicht klagen. Dazu kommt natürlich die sich im Moment ständig verändernde Situation und so ist das Veranstalterleben 2021 eine wahre Achterbahnfahrt. Wir hoffen alle, dass sich hier bald einheitliche Regeln finden, die Veranstaltungen ermöglichen und den Veranstaltern ein wenig Planungssicherheit geben. Gewinnspiel Im Rahmen dieser Folge dürfen wir wieder etwas verlosen – einen Startplatz beim KAT100. Die Lösung sendet bitte an kontakt@le-podcast.at oder auf Instagram. Wir freuen uns schon auf die Auslosung. Links: Interview mit der Bayrischen Laufzeitung Interview mit Trailrunning Szene Interview Beraufbergab Stay in Contact Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, Strava Peter: Twitter, Instagram, Strava Newsletter, Facebook, Instagram, Strava Club Der Beitrag LEP#111 – Interview Thomas Bosnjak erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  10. Die Zeit ab März ist normalerweise davon geprägt, dass die Wintertrainingssaison endet und Vorbereitungswettkämpfe abgeschlossen sind. Die ersten Städtemarathons finden statt und ab April ist der Laufkalender randvoll mit tollen Wettkämpfen. 2021 erhalten viele Läuferinnen auch regelmäßig Post von Veranstalterinnen. Wir müssen verschieben – wir müssen absagen – wir können es noch nicht sagen….. Für Läuferinnen mühsam und demotivierend, für die Veranstalterinnen wirklich brutal …. Wir hoffen, dass viele Veranstaltungen diese Krise überstehen. Trotz aller Breitensportabsagen, finden einige Läufe – Rekordversuche – Meisterschaften statt und da sich hier wirklich einiges angesammelt haben, wollen wir dieses Mal einen schönen Überblick schaffen. Aktuelle Stunde Desiree Linden – SUB 3 auf 50 km Desiree Linden hat als erste Frau die 50km in unter 3 Stunden absolviert. In 2:59:54 hat sie mit einem Schnitt von 3:36 pro Kilometer eine granatenstarke Vorstellung abgegeben. Unbekannt ist sie natürlich nicht. Desiree Linden hat mitunter den prestigeträchtigen Bostonmarathon gewonnen. Strassenlauf Staatsmeisterschaft 10 Kilometer Andreas Vojta 39ster Staatsmeisterschaftstitel In einem beeindruckenden Solorennen hat Andreas Vojta, Interviewgast aus Folge 103, seinen 39sten Staatsmeistertitel erlaufen und gezeigt, in welch bestechender Form er ist. Julia Mayer vor Sandrina Illes Bei den Frauen haben sich die beiden aktuell dominierenden Andrea Mayer vor Sandrina Illes (Gast in Folge 107) durchgesetzt. Julia Mayer hat auch in Frankreich ihre 10k Bestleistung aufgestellt und ist nun die drittschnellste Frauenzeit Österreichs gelaufen (33:xx) Österreichische 100KM Meisterschaft In Langenzersdorf wurden am 23. April, der Lauf musste um einen Tag nach vorne verlegt werden, da sonst zuviele Fußgängerinnen und Kinderwägen auf der Strecke gewesen wären, die 100km Meisterschaft ausgetragen. Die Begleitevents, 12h und 6h, durften leider nicht stattfinden. Am Ende konnten sich Karin Freitag bei den Frauen in einer Zeit von 8:16:17 und bei den Männern 7:04:17 durchsetzen. Die kompletten Ergebnisse gibt es hier. Wir gratulieren zu dieser Bombenleistung und zum Durchhalten auf den mehr als 100 Runden um die Seeschlacht. 100Meilen und 12h Weltrekord Alexsandr Sorokin stellte einen neuen 100Meilen und beim selben Lauf einen 12h Weltrekord auf. Nun steht die Bestmarke bei 11:14:56 für 100 Meilen und 170.309 Kilometer für die 12-Stunden. Mit diesem Lauf verbesserter er den bisherigen Rekord von Zack Bitter nochmal deutlich. Er ist also so schnell, dass er wohl einen 100Meiler ohne Stirnlampe laufen kann IATF 21 verschoben Leider hat es nun auch den IATF erwischt und er musste verschoben werden. Wie im Vorjahr versuchen es die Veranstalter nun mit einem frühen Septembertermin. Fingers crossed. Für die Teilnehmerinnen werden mehrere Möglichkeiten angeboten, die von den entsprechenden Anmeldeoptionen abhängen. Genaueres hier: IATF und Facebookseite IATF Wilhelmsburger Insellauf Die Teilnehmerinnen des Wilhelmsburger Insellaufs haben das Ganze direkt als Generalprobe für den Wings for Life Run nehmen können. Überzeugt davon, dass es ein schöner Wettkampf wird, sind die 400 Teilnehmerinnen am 11.4 über die Startlinie getrabt und ihrem Ziel zwischen 5 und 21 Kilometer entgegengelaufen. Um 12:12 wurde die Veranstaltung aber von einem offiziellen CatcherCar aka. Partybus formerly known as Polizei beendet und die Personalien einiger Läuferinnen und der Veranstalter aufgenommen. Die Veranstalter versuchten dann noch ein zumindest halbwegs sinnvolles Ergebnis zusammenzuzimmern und haben den Teilnehmerinnen auf der Website versichert, dass sie nichts unrechtes getan haben. Eine genehmigte Veranstaltung während sie stattfindet zu stoppen ist mal etwas neues und sollte so nicht vorkommen. Candice Burt – DNF und Hero of the Day Die Ultraläuferin und Rennorganisatorin Candice Burt hatte sich vorgenommen den Arizona Trail mit mehr als 1200 km zu durchlaufen und hier eine neue Fastest Known Time aufzustellen. Ihre bisherigen Versuche sind leider gescheitert und auch dieses Mal musste sie aufgrund eines medizinischen Problems abbrechen. Wir sind aber überzeugt, dass sie wiederkehrt und sich dieses unglaubliche Ding nochmal antut und dabei eine FKT aufstellt. Auf der Heimfahrt von ihrer Unternehmung hat sie aber noch viel mehr als einen neuen Rekord erreicht. Knapp vor ihrem Heimatort sah sie mitten in der Nacht ein Auto, dass neben der Strasse in Flammen stand. Dinge, die man nicht erleben möchte – Foto Candice Burt Sie konnten den dort eingeschlossenen Mann aus den Flammen retten und das ist viel mehr wert als eine Bestzeit. Sie hat das in einem sehr langen Instagrampost beschrieben. Stay in Contact Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, Strava Peter: Twitter, Instagram, Strava Newsletter, Facebook, Instagram, Strava Club Der Beitrag LEP#110 – Die aktuelle Stunde erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  11. Gunter – die hoppelnde Rakete – zeigt vielen Jungspunden, wo der Hase die Karotten herholt. Doch beginnen wir von vorne. Gunter Aigmüller 1964 geboren, ist Gunter abseits des Schulsports und vereinzelter Wanderei kein speziell sportaffinier Mensch gewesen und hat sich lange Zeit nicht mit Training oder gar Wettkämpfen beschäftigt. Auf Anraten seines Arztes, gerade mit einem Bürojob, hat er mit 42 Jahren nach einer sportlichen Betätigung gesucht. Am einfachsten und naheliegensten schien da das Laufen. Aller Anfang ist schwer 2006 ging es los mit den ersten Kilometern. Direkt um die Ecke gibt es in seiner Heimat Linz eine Runde die mit etwas über einen Kilometer einen schönen Einstieg bietet. Nach einigen Monaten des Laufens kam allerdings der Winter und die Motivation war enden wollend. Im Jahr 2007, im Zuge eines Jobwechsels und der damit verbundenen zwischenzeitlichen Freizeit, startete Gunter den zweiten Anlauf und blieb dieses Mal auch dran. Stick to a Plan Zuerst ohne große Ansprüche, aber doch kontinuierlich mit 3-4 Laufeinheiten pro Woche war der Grundstein gelegt. Mit dem Internet an der Hand, fand er auch schnell zu einem Laufplan und folgte diesem auch direkt. Bei seinen Streifzügen durch das Netz stolperte er auch flott über verschiedene Wettkämpfe und Ergebnislisten und plötzlich war da schon der Gedanke, so ein Halbmarathon wäre ja mal was. Am Weg zum ersten Halbmarathonfinish im Jahr 2008 Als Belohnung gab es neben dem erhebenden Gefühl auch direkt Schienbeinschmerzen, die mal 2 Wochen an den Event erinnert haben. Dennoch war er nun richtig auf den Geschmack gekommen und der erste Marathon folgte. Der erste Marathon unter 4 Stunden in Wien Nachdem auch der erste Marathon erledigt war, sollten noch einige folgen. Tja und dann ist auch der erste Ultra „passiert“. Rodgau 50 war in der Onlinecommunity ein geflügelter Begriff und zack war er auch schon angemeldet. Dort angekommen haben er und Demeter Dick (Triathlondog) die Strecke getestet und den harten Schneebelag für optimal befunden. Nicht bedacht haben sie, dass am nächsten Tag hunderte Läufer dort ihre Runden ziehen werden. Tja, da war die Oberfläche dann eher so semigut. Dabei hatte er die erste Begegnung mit Florian Neuschwander gehabt, der gewonnen hat und dabei Gunter auch drei Mal überrundet hat. Dabei war Gunter mit einer Zeit um die 4 Stunden wahrlich nicht langsam unterwegs. Und wenn man die 50km auch so elegant ins Ziel bringt, dann ist es wohl klar, dass es auch Offroad gut gehen muss In die Berge 5 Monate nach dem ersten 50km Lauf in Rodgau war Gunter zusammen mit Martin und der Bergziege Basti am Start des Veitscher Grenzstaffellaufs. Mit knapp über 50km und mehr als 2000hm war das doch ein schöner Schritt. Veitscher Grenzstaffellauf des Team Ultrakitty Der Teufelssteig bleibt jedem in Erinnerung und auch Flo und Peter hatten da bereits ihre Erfahrungen (Folge 18 ist die neue 36). Guracellpower Gunter hat festgestellt, dass er ein ordentliches Grundtempo gehen kann und so hat er sich immer wieder in verschiedenen Städtemarathons vergnügt und bereits 2013 mit 3:09 eine wirklich flotte Zeit rausgehauen. 2013 hat ein anderer Bekannter (ketterechts) eine neue lustige Idee umgesetzt und ist Linz und Wien, die nur eine Woche auseinanderliegen mit flotten Zeiten gefinisht. 2014 haben Gunter und Pingu (Geordi) sich auch dieser Ketterechts-Challenge angenommen und beide in unter 4 Stunden ins Ziel gebracht. Damit die Beine nicht zuviel ausruhen, haben sie dann auch direkt eine Woche später noch einen Ausflug Wien – Bratislava (60km) im Laufschritt angehängt. Damit das Jahr auch gut ausklingt, hat er dann 2014 auch noch die 3 Stunden Marke geknackt und ist mit 2:58 inst Ziel geflogen. Das hat sich bis Linz 2016 noch gesteigert und dort hat er seine Bestzeit mit 2:56 aufgestellt. Gemeinsam mit Geordi flog Gunter in Linz 2016 zu einer unglaublichen 2:56 Neben den wirklich zackigen Straßenmarathons hat Gunter immer wieder Ultramarathons eingestreut um die Landschaft zu genießen. So ist er Finisher der Rennsteig Supermarathons und hat dann auch direkt am Transalpine Run (7 Tage – 264 kilometer – 16500 hm) teilgenommen (und natürlich gefinisht). Den ganzen Wahnsinn kann man hier nachlesen. Ein sehr schönes Interview hat auch Helden des Laufsports mit Gunter gemacht: https://heldendeslaufsports.at/gunter-aigmueller/ Gunter der Streakrunner 2018 begann für Gunter neben seinen Wettkampfambitionen noch ein ganz anderes Kapitel. Er wurde Streakrunner. Jeden Tag mindestens eine Meile in die Beine zu bekommen, lässt sich gut in den Alltag integrieren und so konnte er die Streak auch bis 2021 fortführen. Und dann? Hatte er keine Lust mehr? Streak on – Guracell läuft und läuft und läuft…. Covidere Dann streckte ihn eine COVID-Infektion darnieder. Nach dem positiven Test ging es direkt in die Wohnungsquarantäne. Dort versuchte er anfänglich noch die notwendige Distanz zu absolvieren, doch als das Fieber stieg, verlagerte sich der Fokus und die Gesundheit war Priorität 1. Wir die Streak wieder starten? Mal sehen. Aktuell ist der Weg zurück noch nicht abgeschlossen. Blaufränkisch Ultra – ein Genusslauf Aktuelle Stunde 5KM Weltrekord Strasse Frauen Völlig überraschend ist der 5000m Strassenweltrekord gebrochen worden (durch eine Triathletin!). Beth Potter, eine schottische Triathletin (die aber von den 10.000m kommt und hier auch schon bei den olympischen Spielen war) hat mit 14:41 eine fabulöse Zeit aufgestellt. Da niemand mit dieser Leistung gerechnet hat, waren einige Details nicht ganz eingehalten (zB Antidopingmenschen direkt vor Ort). Dadurch ist es sehr wahrscheinlich, dass dieser Lauf nicht als offizieller Weltrekord gezählt wird. Es ist auf alle Fälle eine extrem beeindruckende Leistung. Neuer 5k World Record von Beth Potter – 14:41 (Foto: Instagram Beth Potter) Halbmarathon Weltrekord Frauen Die Weltrekorde purzeln auch 2021 fröhlich weiter und so hat Ruth Chepngetich in Istanbul den Halmarathonweltrekord auf blitzschnelle 1:04:02 verbessert. Für die Pacerechner unter euch….es ist eine 3:02 pro Kilometer. https://sport.orf.at/stories/3075350/ Stay in Contact Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, Strava Peter: Twitter, Instagram, Strava Newsletter, Facebook, Instagram, Strava Club Der Beitrag LEP#109 – Interview Gunter Aigmüller erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  12. Unterstützung Sponsor dieser Episode ist Blinkist. Blinkist bringt die Kernaussagen von über 4.000 Sachbüchern auf dein Smartphone. Für alle, die tiefer ins Thema einsteigen wollen, gibt es auch Hörbücher in voller Länge. Hört sich interessant an? Ihr erhaltet 25% auf das Jahresabo Blinkist Premium unter: www.blinkist.de/laufendentdecken Aktuelle Stunde Barkley Marathons 2021 Die Startliste war wieder voll mit klingenden Namen, Finishern und Stars der Szene. Der Barkley hat sie erwartet. Mit typischen Barkleywetter und einem Kurs, der die Bezeichnung Endgegner wahrlich verdient hat. Konnten Jared Campell, Courtney Dauwalter, Maggie Guterl, Jamil Coury den Kurs bezwingen? Sie konnten nicht. The Barkley wins. Dieses Jahr waren die Läuferinnen nicht körperlich zu schwach, sondern die Wetter, die Orientierung und Cutoffzeiten sortierten das Feld in einer rasanten Geschwindigkeit aus. On their way (Foto: JenniferDJames1 – Twitter) Waren nach einer Runde noch mehr als 10 Menschen im Wald spazieren, so waren es nach zwei Runden nur noch 2. Die beiden Verbleibenden Läufer, unter ihnen der mehrfache Barkley Finisher Jared Campell, schlossen den Funrun ab, waren aber hinter dem Cut off und so wurde die Schranke schneller als erwartet geschlossen. LLE- 100k Von der Skyline zum Weisswein Daniel von LLE hat sich eine persönliche Challenge vorgenommen um sich selbst und seinen Bauch zu fordern. 100km sollen es sein und es gibt einen schönen Einblick in die Welt eines Ultraläufers. In aller Ausführlichkeit könnt ihr das hier nachhören oder unten den Film ansehen. Ein großer Hut voll Respekt ist getippt und gelupft und wir hoffen Daniel regeniert brav mit weissem Spritzer an der Skyline. Western States Lottery Änderung Der Western States 100 hat die Bedingungen der Lotterie geändert. Die Losanzahl bleibt erhalten und bei der nächsten Qualifikation werden diese angerechnet. Zusätzlich gibt es Änderungen für Frauen in der Schwangerschaft um hier die Verschiebung und den Wiedereinstieg zu erleichtern. Genau könnt ihr das hier nachlesen. Lottery Changes Announced Aktuelle Folge Ferse hoch – geht doch Nachdem der erste zarte Laufversuch von Peter leider nicht optimal verlaufen ist, musste er wieder einen Schritt zurücktreten. Nun, 1 1/2 Wochen und den eisern durchgezogenen Übungen später ging es also wieder zum Check in die Physiopraxis. Das #trailpivo des Vortags war vielleicht nicht die perfekte Vorbereitung, denn so wurden die ersten Übungen zur Herausforderung und das abschliessende „steh auf einem Bein mit geschlossenen Augen auf einem Wackelbrett und male mit der Hand deinen Namen in die Luft“ zum Endgegner. Lohn für die Mühen war aber die Freigabe, dass ein erneuter Test ein paar Tage später ok ist. Ein lockerer 5er darf es sein… Sorry Mit Endorphinen vollgepumpt ging es auf zum Testlauf, der gleichzeitig der virtuelle Lasseer Benefizlauf war. Locker und leicht dahinlaufend ging es richti gut. Nach der Halbzeit ein Blick auf die Uhr und huch 4:05 am Kilometer, das ist gar ein bisserl schnellt. Naja, jetzt ist es schon egal und so waren die 5 Kilometer nach 21 Minuten erledigt. hupps… Danach eine Beichte bei der Physio und dem Versprechen, dass über die Definition nochmal geredet wird. Die Hoffnung lebt aber wieder, Flo bei seinen Trainingseinheiten Richtung UTMB doch nochmal zu begleiten. Große Schritte zum großen Ziel Flo ist dafür bekannt, dass er, wenn er ein Ziel hat, sich ganz auf dieses fokussiert und dann alles dafür tut, sich optimal auf die Herausforderung vorzubereiten. Dabei ist Genuss zwar gern gesehen, aber nicht zwingend notwendig. Da Flo aktuell zeitlich recht beschränkt ist, hat er einen ganz speziellen Ansatz gewählt, sich der 10000 HM Herausforderung im Sommer anzunähern. Nasenfetisch Nicht weit von Flos Wohnung befindet sich der Leopoldsberg und der Weg auf selbigen wird auch Nasenweg genannt. Nicht wirklich hoch, aber mit einer doch recht knackigen Steigung, ist er wahrscheinlich der effektivste Trainingsanstieg im Wiener Stadtgebiet. Da Flo aktuell das Training zeitlich möglichst optimal nutzen muss und möchte, ist dieser Nasenweg seine neue Obsession. Beinahe täglich liest man auf Strava von 1-n Runden auf diesen Hügel, immer auf der Jagd nach dem wöchentlichen Höhenmeterziel. Warum es dieses gibt? Bereits vor zwei Folgen kam die Frage auf, welche Eigenschaft des UTMB für Flo die herausfordenste ist. Länge, Höhe oder Dauer. Die Länge kennt er bereits und die hat er sicher in den Beinen. Die Dauer ist schwierig zu trainieren, aber auch hier hat er mit dem MIUT, dem IATF, dem WUT usw. schon einige Erfahrungswerte. Die Höhenmeter wollen aber gut trainiert werden, denn die können richtig ins Gebein fahren. Als Konsequenz sieht Flos Trainingsplan nun Höhenmeterziele und Laufdauerziele vor. Der Genuss steht jetzt nicht explizit im Plan. Der Trainingsfortschritt kann aber gut mit der Herzfrequenz und dem Gefühl, was ist noch laufbar geschätzt werden. Daneben wird brav Core und Flexibilität mit Yoga trainiert – Flo ist am Kurs und der UTMB wird nur noch die Kür. Daneben fängt Flo bereits an, sich über das Equipment Gedanken zu machen und hat hier auch sc-hon die Kauffühler ausgestreckt. Stöcke, Köcher,… da wird schon fleissig aufmagaziniert. Last Vertical Standing In Purkersdorf findet am 24.04.2021 der Last vertical Standing statt. Dabei wird eine 5,47 KM-Runde mit jeweils 300m pro Stunde gelaufen. Das Event hat kein definiertes Ende und läuft, solange noch jemand läuft. up, up, up…. Es wird alles versucht, den aktuellen Regelungen konform dieses Event stattfinden zu lassen und die bisher veröffentlichten Rahmenbedingungen lassen hoffen. We keep you updatet ….und vielleicht gibt es ja eine Folge aus Purkersdorf… — Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, Instagram Peter: Twitter, Instagram Newsletter, Facebook Der Beitrag LEP#108 – Road to UTMB – The Beginning erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  13. Nur Laufen ist zu langweilig? Radeln ebenso? – wie wäre es mit der Kombination? Sandrina Illes hat auf unserer virtuellen Interviewcouch Platz genommen und über ihren spannenden Lieblingssport – Duathlon – gesprochen. Auf geht es zu einer Reise in einen viel zu wenig beachteten Sport… Was ist Duathlon? Was ist Duathlon? Ein Multisport, bestehend aus Laufen – Radfahren – Laufen inkl. zweier Wechsel. Die Standarddistanz, die Paradedisziplin von Sandrina, besteht aus 10km Laufen – 40 km am Rad (inklusive Windschattenerlaubnis) und einem knackigen 5km Lauf am Schluss. Kurzum ein ziemliche Vollgasgeschichte, die dennoch recht taktisch abläuft. Für Zuseher auf alle Fälle ein recht ein Spektakel. Doch von Beginn an… Wer ist Sandrina Illes? Geschwind beginnen und dann steigern… Sandrina Illes: Sportbiomechanikerin, Buchautorin, Sportlerin Seit 1986 atmend und seit mehr als 10 Jahren im Lauf und Duatholnsport in Österreich aktiv. Mehrfache Staatsmeisterin im Duathlon und auf verschiedenen Distanzen im Laufen. Europameisterin und Weltmeisterin im Duathlon. Die ganze Erfolgsliste ist auf ihrer Webseite nachzulesen – diese ist schier endlos. Fazit: Frau, Selbstständige, Wettkämpferin Wie kam es? Die Anfänge im Sport machte Sandrina im Laufsport und über den schmerzvollen Weg der vielen Verletzungen fand sie zum Multisport. Mit kurzen „Ausrutschern“ im Triathlon, fand sie zu ihrer Traumsportart Duathlon. Der Duathlon ist mit zwei Läufen recht lauflastig und durch die Aufteilung bzw. die Länge der einzelnen Abschnitte auch durchgehend fordernd. Die „relative Radschwäche“ Relative Radschwäche sieht hier keiner Laut eigenen Ausführungen hat Sandrina eine relative Radschwäche. Das soll heissen, dass sie ihre Erfolge selten am Rad einfährt, sondern ihre Stärke ist das Laufen. Spannend ist diese Aussage natürlich, wenn man bedenkt, dass sie in der österreichischen Radbundesliga mitfährt und dort nicht die rote Laterne hochhält. Training Sandrina ist naturverliebt. Sie liebt neben den Wettkämpfen an sich auch die Bewegung draussen. Wind und Wetter machen ihr nichts aus – alles besser als Indoor. Bevor sie einen Wettkampf indoor fährt, attackiert sie Stravasegmente. Ein Onlinewettkampf ist für sie die Notlösung der Notlösung. (Wer weiss, ob sie die Zwift-Duathlonserie umstimmt ). Für Sandrina ist es auf alle Fälle wichtig, sich in den verschiedenen Disziplinen mit den Spezialisten zu messen, um hier zu lernen und dann die einzelnen Teile möglichst optimal zusammenzufügen. Vielseitigkeit ist sicher für die Technik und die Aneignung der optimalen Werkzeuge sehr hilfreich. Wie oben erwähnt bedeutet das für sie, dass sie nich nur in der Radbundesliga mitfährt, sondern auch auf diversen Laufdistanzen ganz vorne mitspielt. Wie breit Sandrina hier aufgestellt ist, sieht man, bei einem Blick auf ihre Erfolgsliste. Zwischen 1500m und Halbmarathon, ob Strasse, Bahn oder Offroad, ob Crosslauf oder Berglauf – sie ist überall daheim und wer mit ihr auf Augenhöhe läuft, ist entweder weit vorne oder wird gerade überrundet :). (Viele Berichte und Informationen auf ihrer Webseite). Auch international ist es üblich, dass die Topathletinnen und -athleten des Duathlons auch in den Einzeldisziplinen EM/WM oder Olympialimits erreichen und teilweise auch da sehr erfolgreich sind. Nationale Unterschiede Andere Länder, andere Sitten In Frankreich ist der Duathlon eine sehr populäre Sportart, deren Athletinnen auch eine staatliche Anstellung und demnach geregelte finanzielle Unterstützung geniessen. In Österreich fristet der Duathlon ein Nischendasein. Die Strukturen und Unterstützungen durch Staat und Sponsoren halten sich in sehr engen Grenzen. Der Duathlon kann hier durch die geringere Anzahl an Athletinnen sogar ein wenig mehr für die einzelnen Sportlerinnen abwerfen, da im Gegensatz zum reinen Laufsport die Möglichkeiten international über Preisgelder sich seinen Sport zu finanzieren größer sind. Die verschiedenen nationalen Ansätze haben natürlich ihre Vor- und Nachteile. Die finanzielle Sicherheit der Anstellung (wie in Frankreich) erkauft man sich mit Einschränkungen in der persönlichen Wahlfreiheit. Ob Unterbringungen, Reisen oder auch Trainingslager, so bringen starke Verbandsstrukturen auch einige Verpflichtungen mit sich. Mit einem 4er Schnitt kann man in diesem Feld nicht nur einpacken, sondern ist schon beim Besenwagen Sehr empfehlenswert ist es auf alle Fälle, einen Brotberuf parallel zu erlernen, da der Sport nicht bis zur Pension auf Weltklasseniveau ausgeübt werden kann. Auch nimmt es ein wenig Druck von den Schultern, gewinnen zu müssen, um sich das Leben leisten zu können. Wieso Multisport? Wechselzonen sind ein unverkennbares Zeichen von Multisportevents (auch wenn sie in einer Tiefgarage sind) Im Gegensatz zu den Einzelsportarten, ist eine Multisportart naturgemäß vielseitiger. Durch die zusätzliche taktische Komponente und auch die erhöhte Komplexität, ist Multisport fordernder als die einzelnen Bestandteile. Athletinnen, die sich für Multisport entscheiden, leiden weniger unter Entscheidungsschwäche, welchen Einzelsport sie ausüben sollen, sondern entscheiden sich aktiv für den Multisport. Ein schöner Vorteil bei einem Multisport sind auch die Vielzahl an Möglichkeiten der Verbesserung. Geht es an einer Stelle nicht weiter, besteht vielleicht woanders eine gute Chance etwas zu verbessern. Ist Duathlon nur etwas für Spitzensportler? Nein. Duathlon hat zwar in Österreich weit weniger Breitensportevents, aber es gibt wirklich für alle Leistungsstufen und Altersklassen die Möglichkeit reinzuschnuppern und auch Wettkämpfe zu bestreiten. Das Buch Holt euch dieses Buch, denn es ist gut. Ganz nebenbei hat Sandrina auch ein Buch „Duathlon“ geschrieben. In diesem gibt sie auf 180 Seiten ein umfassenden Blick auf das Leben einer Spitzensportlerin und diesen Multisport im speziellen. Vom Werdegang über das Training und die Ernährung bishin zur mentalen Komponente, welche Kraftübungen ihr geholfen haben und wie sie mit Medien umgeht bekommt man einen richtig guten Eindruck und vorallem eine lange Liste an Learnings und Tipps. Es ist so praxisnahe und fesselnd, dass man einerseits total Lust auf diesen Sport bekommt und sich viele Sachen für das eigene Leben und Training mitnehmen kann. Bezogen kann es direkt bei ihr auf https://www.sandrina-illes.at/buchprojekt werden. Ein Exemplar gibt es auch bei uns zu gewinnen: Die Gewinnfrage: Welches Datum ist im Buch falsch geschrieben? Lasst uns eure Antworten zukommen und das Buch kann euer sein Am Ziel der Träume Die Biomechanikerin Neben ihrem sportlichen Karriere, ist Sandrina auch abseits davon ganz dem Sport verschrieben. Als Biomechanikerin sind die Themen wie Verletzungsprophylaxe, Leistungsaufbau, Gang/Laufanalyse und Trainingsbegleitung ihr Handwerk. https://www.sandrina-illes.at/laufanalyse Im Gegensatz zu kurzen Laufchecks oder Videoanalysen im Sportgeschäft analysiert sie die Bewegungsabläufe und Belastungen tiefergehend und vor allem auch abseits des Laufbandes beim Laufen in der Natur und bringt so sicher langfristig einen Gewinn in den sportlichen Lebenslauf aller Athletinnen, die sich das gönnen. Lasst uns auch wissen, ob ihr noch Fragen an Sandrina habt und ob ihr gerne einen zweiten Teil hören möchtet? Wir sind gespannt. Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, Strava Peter: Twitter, Instagram, Strava Newsletter, Facebook, Instagram, Strava Club Der Beitrag LEP#107 – Interview Sandrina Illes erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  14. Ein langer Traum, nun steht er im Raum – es geht bald los, man glaubt es kaum. Letztes Mal noch gescherzt, wie die Ziehung wohl ausgeht und nun ist es wahr geworden. Die Truppe um Flo wird im Sommer in Chamonix lostraben und den UTMB bestreiten. Der Franzosenhügel muss bezwungen werden! Die aktuelle Stunde: Andreas Vojta – Monaco 5k Andreas Vojta hat in Monaco einen neuen 5km österreichischen Rekord in 13:49 aufgestellt. Eine Topleistung, zu der wir herzlich gratulieren. Gewonnen hat Cheptegei in 13:13. Also ist Andreas hier nicht weit entfernt. Andreas Vojta – Staatsmeisterschaftstitel Nr. 38 Bei der Staatsmeisterschaft in Linz ist Andreas in 7 Minuten 51 Sekunden auch nochmal schnell seinen Staatsmeisterschaftstitel Nr.38 nach Hause gelaufen. Über die 1500m? nein…über 3000m. Wir freuen uns über eure Versuche, dieser Zeit möglichst nahe zu kommen. TWOT 100 TWOT100 – Ein ganz besonderer Lauf ist in diesen Tagen über die Bühne gegangen. Der TWOT100. Kennt ihr nicht? Schimpf und Schande. Der „The Wild Oak Trail 100“ ist ein Lauf, der sich in die Reihe der ganz besonderen Veranstaltungen einreihen kann. Als Semieinladungslauf ohne Verpflegungspunkte, ohne Markierungen und sonstige Annehmlichkeiten oder gar Startgeld spielt er in einer Liga mit den Barkley Marathons. Seit 1988 wird dieser Wildnislauf veranstaltet und die Liste der Finisher ist überschaubar. Ein Auszug aus den Bewerbungsvoraussetzungen: If you are even the least bit worried or concerned about getting lost, don’t come. If you have questions, don’t come. If you need a crew, don’t come. If you need toilet paper, don’t come. If you expect to be pampered in any way shape or form, don’t come. If you’re a whiner, don’t come. If you’re a freeloader, don’t come. If you’re seeking fame and/or fortune, don’t come. If you’re thinking about writing a report about your experience at Wild Oak, don’t come. If you crave abuse, if you yearn for abuse, if you are addicted to abuse in any way shape or form (be it physical, mental, sexual, verbal, mathematical, artistic or whatevah) BY ALL MEANS, BE MY GUEST. (This applies to abusees only. Abusers are not welcome. The only abuser allowed is the trail.) Wenn ihr jetzt angefixt seid, lasst es uns wissen. Wir finden den Event superspannend und auch ein bisschen sonderbar. Aktuelle Folge UTMB Die Auslosung des UTMB2021 ist beendet und die Starter stehen fest. Die Topläuferinnen dieses Jahr sind hier zu finden: Top Runner UTMB 2021. Neben diesen internationalen Eliteläufern startet dieses Jahr auch dieses Jahr auch die hochkarätige Laufcrew aus Österreich aka. Die Milleniumfalken aus Wien. Basti Skywalker, Geordi Solo, Michele „the Machine M2-D200“ und C-3PFlo machen sind auf um den Franzosenhügel des Imperiums zu bezwingen. Ausserdem wird Christoph, der Trainer, dabei sein. Dieser will dieses Jahr auch als Finisher im August nach Hause fahren. Da nun aus dem langehegten Wunsch plötzlich Gewissheit geworden ist, hat Flo sein Training wieder komplett umgestellt. Train for the Longjog Anstelle des langsamen Aufbaus für den Mozart100, der ja auch in einer großen Gruppe gelaufen werden soll, und der guten Vereinbarkeit des Trainings mit Familienzeit (Siehe Folge 104) tritt nun ein doch recht knackiger Trainingsplan für das Saisonhighlight. Besonders die langen Läufe stellen hier eine logistische Herauforderung dar. Die Länge und die Höhenmeter wollen ja auch trainiert werden. Nach einem internen Meeting in der Flo’schen strategy group wurde als outcome das target bestätigt und das Training aufgegleist. Es gibt hier aber einen Steuerkreis, der das engmaschig begleiten wird und einer permanenten Review unterzieht um gegebenfalls entsprechende Anpassungen vorzunehmen oder einen Exit anzustoßen, wenn es mit den übergeordneten Goals einen Zielekonflikt gibt. UTMB – Konkretes Ziel – konzentrierter Plan Konkret bedeutet das, dass es wohl ein paar Trainingswochen mit Umfängen > 100km geben werden muss und die dafür notwendige Zeit ist nicht unerheblich. Es soll aber auf alle Fälle versucht werden. Als erste Maßnahme wurden die Läufe zum Teil von Umfang auf Dauer umgestellt. Daneben versucht er, dass er Höhenmeterziele möglichst zeitsparend unterbringt. Auch hat Flo die Freuden des Laufbands entdeckt. Neben den schönen, sich wiederholenden Läufen auf und rund um den Nasenweg, hat man Flo nun schon mehrfach auf Zwift gesehen. Nur ein Treppenhaus von der Wohnung entfernt ist das natürlich das optimale „zwischendurch“-Training und vorallem auch ein gut steuerbares Training. Auch da können schön kontrolliert Höhenmeter trainiert werden. Zusammenfassend bedeutet das, dass das Training in den nächsten Monaten von vielen qualitativ hochwertigen Einheiten geprägt sein wird und der „Spass“ mal auf die Ersatzbank muss. Positiv ist hier die Pandemie und das damit einhergehende Homeoffice. Dadurch spart sich Flo einige Wegzeiten und kann auch untertags ein wenig am Familienleben teilhaben. Leider nicht gezogen wurden Gunter und Peter, die es wohl nochmal in der Lotterie versuchen müssen. Vielleicht sieht man sie aber trotzdem vor Ort als rasende Reporter oder als Trailtouristen. Die größte Unbekannte ist natürlich, ob die Veranstaltung überhaupt stattfinden kann. Vertical Backyard – TrainingsUTMB in Purkersdorf Als einer der Vorbereitungswettkämpfe, neben dem Mozart100, wird es im Frühjahr in Purkersdorf bei Wien, einen Wettkampf geben, der grob nach den Regeln eines Backyard Ultras angelegt ist und auf der knapp 6 Kilometer langen Runde auch noch 300 Höhenmeter verpackt hat. Flo ist hier bereits angemeldet und versucht hier richtig Distanz, Zeit und Höhenmeter zu schinden. Interessant ist auch das Bezahlkonzept: die ersten Runden sind im Starttarif inkludiert, danach kostet jede Runde extra. Die satanische Ferse Peter ist weiterhin exklusiv am Rad unterwegs, da Laufen noch nicht erlaubt ist. Momentan wird er mit Stosswellen bearbeitet und darf sich in die Hände der Physiotherapeutin begeben…. was daraus wird – stay tuned. Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, Instagram Peter: Twitter, Instagram Newsletter, Facebook Der Beitrag LEP#106 – Die Rückkehr der Hügelritter erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  15. Hier haben wir Sascha. Sascha ist Ultraläufer, Podcaster, Blogger und Saubermann. Klingt sonderbar, ist aber so. Weil das eine sonderbare, aber auch großartige Kombination ist, haben wir ihn zu einem Stelldichein vor dem Mikrofon gebeten. Mit einem klassischen Ansatz startete Sascha 2010 mit dem Laufen. Er wollte mit seiner Tochter gemeinsam Abenteuer erleben oder zumindest auf den Spielplatz gehen, ohne am Weg dahin schon Zusatzsauerstoff zu benötigen. Aus dem ein bisschen joggen, wurde bald amtliches Laufen und mit Ausnahme von seltenen Strassenwettkämpfen (so ein Halbmarathon muss schon mal sein), war er bald auf den Trails zwischen Feld und Wald gefangen. Gleichzeitig las er regelmäßig das Trailmagazin, war bei einem Revierguide dabei und schwupps waren sie da, die falschen Freunde und Bekannten. Also die Marathondistanz elegant ausgelassen und ab zum ersten 50km Trailrun und das Ultralaufunheil nahm seinen Lauf. Who let the dog out? who, who, who? Doch halt! Warum eigentlich Trailrunnersdog? Als Sascha mit dem Laufen begann, gesellte sich seine Hündin Bonni zu ihm (sie musste ja ohnehin raus). Und so verband er das Spaßige mit dem Nützlichen. Und wenn man dann drüber schreibt, kann man das ja auch gleich auch der Sicht der Hündin tun. Eine hervorragende Seite mit vielen Inhalten und schönen Tests und Geschichten: Trailrunnersdog. Ausserdem findet sich dort natürlich der Podcast – „Trailrunnersdog“. Mittlerweile ist der Blog zu einem richtigen Imperium angewachsen. Mehrere Beteiligte, als Spinoff der Endurance-Talk und eine ganze Datenbank an wissenswerten Artikeln. Räum weg den Scheiss! Und ganz nebenbei ist Sascha the Real-Inventor von „Clean your Trails“. Gerade als trailbegeisterter Mensch ist man immer wieder damit konfrontiert, dass Menschen Sackerl, Trinktüten, Riegelverpackungen, Waschmaschinen und andere Kleinigkeiten im Wald „verlieren“. Seit einigen Jahren ist Sascha nun in seiner Gegend als sammelnder Trailläufer unterwegs und hilft dabei, dass die Natur ein Stück sauberer ist. Auf seiner Seite hat er hierzu auch einen gute Tipps und auch Links zu verschiedenen Vereinen, die hier eine unglaublich tolle Arbeit leisten. Bikepacking Neben Laufen mit und ohne Hund, sammeln und entsorgen von Müll hat es Sacha auch sein Drahtesel angetan. So hat er sich in dem Thema ein wenig verloren und schwuppsdiwupps wusste er, was er für einen Mehrtagestrip auf dem Rad benötigt. Die Route in seiner „Hood“ war auch bald gefunden und es konnte losgehen. Freicampen ist eigentlich nicht erlaubt, aber es gibt hier ein paar Ausnahmen, die man etwas freier auslegen kann. Seine Erzählungen machen Lust darauf, ebenfalls auf eine Tour zu gehen und auch hier finden sich auf trailrunnersdog.de wunderbare Tipps und Berichte. tolle tolle shownotes ab hier……bald, really bald — Der Beitrag LEP#105 – Interview Trailrunnersdog erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  16. Das Jahr 2021 ist nun voll angekommen und neben tatsächlichen und Beinahe-Weltrekorden ist die Anmelde-, Lotterie- und Planungsphase im vollem Gange. Vorallem die Athletinnen und Athleten, die sich mit Verletzungen plagen, surfen wohl am meisten auf Anmeldeseiten und versuchen so ihre Motivation hoch zu halten. Aktuelle Stunde Hoka Project Carbon X2 Hoka one one hat sein Ultraläuferevent wiederholt und es sollte nichts geringeres geschehen, als ein neuer Weltrekord auf 100km. Bei den Männern war alles auf Jim Walmsley zugeschnitten und bei den Frauen war Camille Herron die Topfavoritin. Hoka One One Carbon X2 is on: Neuer Schuh, neues Glück. Am 23.1.2021 ging es in einem Elitefeld los und die Pace war auf Weltrekord ausgelegt. Bei den Damen konnnt bis zur Hälfte der Distanz Camille Herron das Rennen anführen, wurde dann überholt und musste in Runde 6 von 9 mit Hüftproblemen aussteigen. Den Sieg trug Audrey Tanguy aus Frankreich in 07:40:35 davon. Die Siegerin Audrey Tanguy hat das Ziel im Fokus Bei den Männern konnte Jim Walmsley seiner Favoritenrolle gerecht werden und war der erste an der Ziellinie. Den amerikanischen Rekord hat er in ein neues Zeitalter gehoben und um 18 Minuten verbessert. Den Weltrekord musste um nur 11 Sekunden beim japaner Nao Kazami lassen der im Jahr 2018 diese Strecke in 06:09:14 absolviert hat. In 06:09:25 hat er allerdings schonmal das Book of Record auf der richtigen Seite aufgeschlagen. Er wird sicher in den nächsten Jahren seinen Namen eintragen Nur Sekunden hinter dem Weltrekord kam Jim Walmsley ins Ziel 100k Laufbahnweltrekord Ein etwas anderes Setup für einen Longjog… Eine beinahe ebenso schöne Umgebung hat sich Florian Neuschwander für sein Winterabenteuer ausgesucht. Wer in so malerischer Landschaft wie er wohnt, muss ja fast ein persönliches Projekt angehen. Und das hat er auch….. 100 Kilometer auf dem Laufband (der link zum Nachsehen) in einer Turnhalle – direkt auf Zwift zum mitlaufen und Livestream mit Kommentatoren – na wenn das nicht mal ein stimmungsvolles Event in pitoresker Umgebung ist. In einer unglaublichen Konstanz und mit unendlicher Motivation hat er das Ding durchgezogen. Begleitet von einem Moderatorenteam vor Ort, die ihn unterstützten und sicher auch ein wenig Ablenkung durch diverse Fragen lieferten (die er auch lange Zeit „nebenbei“ beeantwortete“), einer Community, die auf Zwift mitmachten und zugeschalteten Athleten, wie Patrick Lange und Sebastian Kienle, knallte er eine 06:26:08 auf das Band und unterbot den bisherigen Weltrekord am Laufband um 13 Minuten. Gleichzeitig war er nur ein bisschen langsamer, als der deutsche Rekord über 100km – diesen will er aber auch noch angehen. done, done done….. Top typ – top Leistung – grosses Kino! Aktuelle Folge UTMB (again ) Wie jedes Jahr geht es im Jänner / Anfang Februar wieder um die Anmeldung zum UTMB. Dieses Jahr mit besonderen Vorzeichen, da 2020 kein UTMB stattfand. Die Anmeldung ist somit noch ein wenig komplizierter geworden, da es nicht nur um Lose und die Lotterie geht, sondern nebenher noch 3 Anmelde/Losphasen dazukommen. Zu Beginn durften die Menschen sich anmelden, die 2020 gezogen wurden. Diese haben bei Zusage einen Fixplatz. Danach sind die Menschen an der Reihe, die 2020 angemeldet waren und nicht gezogen wurden. Hier gibt es je nach Anzahl der Bewerbungen eine Lotterie oder nicht. Das Ergebnis dieser Lotterie wird am 4.2. veröffentlicht. Je nach dem wieviele Plätze dann noch übrig sind, wird ein kleineres oder größeres Kontingent für die verschiedenen Bewerbe für die dritte Phase zur Verfügung gestellt. Diese Phase beginnt am 4.2 und endet am 11.2. Update: In der Folge war die Lotterie noch im Gange -heute wissen wir: Flo und „die Gang“ wurden gezogen. Jetzt heisst es auftrainieren und das Ding schaukeln. (Peter ist noch in der Lotterie für den CCC). Linz Donautrail Linz muss warten… Das erste Saisonhighlight, der Linz Donautrail, ist leider, wie soviele Wettkämpfe davor, auch der aktuellen Situation zum Opfer gefallen und kann nicht am 6.2.2021 stattfinden. Die verschiedenen Varianten zwischen 21 und 100 Kilometer sollen nun am 20.3. stattfinden. Alle, die es vorab schon machen möchten, können einen sogenannten App-Run machen und erhalten ihre Finishermedaille und das Startpaket. Medaille und Startpaket stehen bereit Der Ferses Ansporn Der Schmerz des Achilles begleitet Peter bereits seit dem Rundumadum und nach Ignoranz, Selbstdiagnose, Physiotherapie, täglichen Übungen und mittlerweile Laufpause hat er es nach 2 Monaten auch tatsächlich zu einem Arzt geschafft. Positiv dabei ist – die Achillessehne sieht eigentlich sehr gut aus. Weh tut es trotzdem und deshalb wird nun abgeklärt ob es eine Entzündung daneben, ein Fersensporn oder eine sonstige Schwachsinnigkeit ist, die in diesem Fuß einen auf Charlie Lustig macht. Der Plan lautet – Recovery bis März – Wettkampfsaisonstart in Linz und dann über den IATF und den Mozart100 ab zum CCC. (damit man nix überlastet ) Turboflo macht Laktatparty Im Gegensatz zu 2020 ist Flo dieses Jahr verletzungsfrei. Deshalb ist sein Training im Moment richtig gut. Er macht zwar keine richtig langen Läufe, aber dafür wird konsequent an der Geschwindigkeit gearbeitet. Um auch geeignetes Zahlenmaterial zu haben ging es ab zum Laktattest. Der grundsätzliche Aufbau: Messen – in einer vorgegebenen Pace 1200m laufen – pieksen – Messen – in einer vorgegebenen Pace (die schneller ist) 1200m laufen Das wird wiederholt bis man die Pace nicht mehr schafft. Bis 3:36min/km konnte Flo das Tempo mitgehen. Somit cooles Tempo und besonders positiv ist, dass er Sub5 laufen kann mit einem niedrigen Puls (GA1). Somit steht flotten Ultras nichts im Weg. Wenn das keine perfekte Grundlage für den Mozart und den UTMB ist. Die Vorbereitung auf diese langen Dinger wird 2021 speziell werden. Tempoläufe, Schwellenläufe, Intervalle sind auch in der aktuellen Situation für Flo gut machbar und er hat nun die Frühläufe noch mehr für sich entdeckt. Einzig die richtig langen Läufe werden wohl noch ein wenig Kopfzerbrechen machen, aber bis dahin ist ja noch ein wenig Zeit. Entweder trifft er dann um 4 Uhr morgens beim Longjog die richtigen Earlybirds oder er muss mal einen Nachtlauf einbauen. Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! 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  17. The Fast and the Furious Pizza bestellen. einen schnellen Fünfer laufen und wieder daheim sein, bevor der Lieferant da ist? Geht sich aus – vorausgesetzt man heisst Andreas Vojta und ein 3er Schnitt geht immer. 1989 im Wiener Umland geboren und dann auch dort aufgewachsen, war er in Kindheit und Jugend ein Freizeitsportler und ist irgendwann (mit 12-13 Jahren) auch in einen Verein eingetreten. In der Jugend kamen die ersten Erfolge, aber erst mit 20 Jahren kam plötzlich eine Leistungs- und Ergebnisexplosion. Der erste Juniorentitel ließ das Potential erkennen…. Jahre der Dominanz Der erste Staatsmeistertitel 2009, im Jahr darauf ab zur Europameisterschaft, danach Weltmeisterschaft und 2012 Olympiateilnahme. Seit mehr als 10 Jahren ist Andreas im Mittelstreckenbereich dort, wo vorne ist…. (Foto:Wilhelm Lilge) Seit diesem konsequenten und stetigen Aufstieg ist Andreas der beste österreichische Mittelstreckenläufer. Da geht ein Zehner schonmal in 28:30. Im Team2012 ist er nun seit einem Jahrzehnt der schnellste Mittelstreckenläufer des Landes. Gemeinsam mit seinem Trainer Wilhelm Lilge zeigt er der heimischen Konkurrenz, wo der Schuhe seine Carbonplatte hat. Olympia war ein Meilenstein in seinem Läuferleben und ist auch wieder das Ziel … In diesem Interview erzählt er von den Verdienstmöglichkeiten in der österreichischen Leichtathletik, der Nachwuchsförderung und seinem Trainingsumfang. Daneben geht es auch um die bisherigen und kommenden Ziele, was nach einer Olympiateilnahme noch so kommen kann und wo er sich in 10 Jahren sieht. Train like a pro Diese Erfolge kommen natürlich nicht von ungefähr. 350 Tage im Jahr traininieren und pro Woche mehr Einheiten als Tage zu haben, sind die Grundlage für ein professionelles Sportlerleben. Hier kommt es weniger auf die Trainingsstunden an, sondern um die Qualität der Einheiten und die Trainingsintelligenz. Hier ist ein erfahrener Trainer und ein gutes Gespür für den eigenen Körper unglaublich wichtig. Bei Andreas stimmt das alles zusammen und so kommt es, dass er im letzten Jahrzehnt auch nie ernsthaft verletzt war. Da kann man sich was abschauen… Ganz nebenbei als heißer Tipp für alle, die schneller, besser und vielleicht auch schöner werden wollen: Laufheld Mit Laufheld bietet Andreas eine tolle Möglichkeit sich Profitipps zu holen… Andreas Vojta gibt sein Wissen und das Wissens seines Netzwerks weiter. Das bringt mehr, als Gadgets und Schuhe für 300 Euro. Wer Andi in den nächsten Tagen, Monaten und Jahren nicht nur Euros gegen Wissen entgegenwerfen will, kann ihm auch auf den diversen Social Media Kanälen folgen. The Candyman can Dort findet man auch ein weiteres Hobby des Athlenten. Seit Jahren testet der, nun bereits seit 3 Jahren vegan lebende Spitzensporttler verschiedeneste Süßigkeiten. Ein Sponsoring mit der süßen Industrie kann da ja nur noch eine Frage der Zeit sein. Jeder hat ein Laster – die Candychecks sind legendär (Foto: Andreas Vojta) Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, Strava Peter: Twitter, Instagram, Strava Newsletter, Facebook, Instagram, Strava Club Der Beitrag LEP #103 – Interview Andreas Vojta erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  18. Rund um das kirchliche Wiegen- und das kalendarische Neujahrsfest, zieht es viele auf den Evererst. Es gibt ja viele Wege zum 8848er-Gipfel und viele davon wurden im letzten Monat gewählt. Andere gingen auf einen gemütlichen Longjog am Laufband oder marcothonierten durch den Dezember. Der gute Bruder des Wahnsinns geht in der Adventszeit in der Sportwelt um. Aktuelle Stunde Antrag mit Rückgrat Unser lieber Thorben (siehe Folge 098) hat es dieses Jahr ja so richtig krachen lassen. Zuerst hat er sich für den Sport das Hinterteil aufgerissen, dann hat er bei Wettkämpfen und bei seinem ersten 100-Meiler Bäume ausgerissen, danach sich privat für Nachwuchs ins Zeug geschmissen, am Ende wollte er noch die Verlobungsflagge hissen, doch dabei….ja da hat es ihn von den Beinen gerissen (das war dann a bissi gschissn). Bis zum 100-Meiler haben wir ja bereits berichten dürfen. Zum Jahresende wollte Thorben sein privates Glück mit einem Heiratsantrag krönen, der stilecht nach einer Schneeschuhwanderung am Falkert stattfinden sollte. Gesagt, getan – aufi aufn Berg, aussa mitn Ring und gefragt wird. Sie sagt ja und das Glück scheint perfekt. Leider rutschte die Angebetete am Rückweg aus und Thorben versuchte sie zu fassen. Dabei war auch sein Halt dahin und bei stürzten 150-200m einen Abhang hinunter. Frau und Kind geht es gut und bis auf eine kleine Gehirnerschütterung waren viele Glückskobolde unterwegs. Thorben allerdings, ja der kann Schmerzen. Er ist gefallen und auf einem Felsen aufgeschlagen. Dort konnte er sich irgendwie halten, bis er per Helikopter geborgen wurde. Mit einem zertrümmerten Brustwirbel inkl. Verletzungen der umgebenden Wirbel und was dort sonst noch unter der Haut schlummert ging es fix ab ins Krankenhaus. Die OP verlief aber glücklicherweise gut und kurz nach der OP wurde er auch schon nach Hause geschickt (man munkelt, er war mit seinem sofortigen Reha-Training ein bissi anstrengend ). Wir wünsche an dieser Stelle der jungen Familie alles Gute und hoffen, dass alle Verletzungen gut und schnell ausheilen. Everesting Weltrekord Marc Schulze hat in 11:01:40 den Weltrekord im Everesting zu Fuß nach Deutschland geholt. Er hat auf der Spitzhaustreppe in Radebeul (Austragungsort des METM) eine perfekte Umgebung gefunden. Auf gerade mal 200m sind dort 76 HM zu bewältigen. Das bringt maximalen Aufstieg bei minimaler Laufdistanz. Ganze 116x musste er die Treppe bewältigen. Da Uhr und GPS nicht immer 100% genaue Daten liefern, dachte er sich, dass er gleich noch sicherheitshalber 5 Extrarunden einbaut. Am Ende waren es knapp über 9000hm und ca. 50km. Mit ihm war auch René Claußnitzer am Start, der zwar etwas langsamer war, aber ebenfalls gefinisht hat und eine ebenso grandiose Leistung gezeigt hat. Einen ausführlichen Bericht zu der schönen Aktion gibt es hier: JK Running Inoffizieller 50km Laufbandweltrekord Florian Neuschwander hat es wieder getan. Er hat sich wieder auf das Laufband gestellt und ist mal spontan einen 50km Laufbandweltrekord gelaufen. Der neue, inoffizielle Rekord liegt bei 2:51:52. HD-Sports. Auf Strava sieht das ganze so aus. Ganz großer Sport und am Laufband eine ganz besondere Herausforderung. Gratulation. Twitter Zwiftbande – vEveresting Geordi und einige Twittergroupridekollegen haben das Jahresende genutzt und haben sich aufgeschwungen, sich in die Liste der Virtual Everester einzutragen. 8 1/3 mal die Alpe de Zwift nach oben sollte es werden. Der grobe Plan sah eine Aufstiegszeit von 1:15-1:20 und eine Abfahrt von ca 11-12 Minuten vor. Also 90 Minuten für eine Runde. Bei einem Start um 6 Uhr morgen ist man da gemütlich zum Sylvesterabendessen fertig. Verbunden waren die Helden neben dem Avatar über Discord um sich quatschend die Zeit zu vertreiben. Die Zeiten waren zwar ein wenig von Michael Knudsens Weltrekord (7 Stunden 17 Minuten) entfernt, aber knappe 9000 HM sind einfach eine Wahnsinnsherausforderung. Jeder, der es schafft, ist ein großartiger Athlet. Also Hut vom Kopf und gratuliert! Das habt ihr fein gemacht. Virtuell Sports – Real Crazyness Im Jahr 2020 haben viele Dinge eine Pause eingelegt, aber die Sportler dieser Erde haben richtig Gas gegeben. Ob in persönlichen Abenteuern oder in virtuellen Wettkämpfen wurde geklotzt, nicht gekleckert. Ganz nebenbei waren manche Dinge nicht nur sportlich großartig, sondern auch kreativ: Boston Marathon 2020 Aktuelle Folge Planung ist das halbe Rennen Flo goes raceplanning…. Flo hat sich in den letzten Wochen viele Gedanken zu Wettkämpfen und der entsprechenden Vorbereitung gemacht. Im Gegensatz zu den sportlichen Vorbereitungen hat er wenig gefunden, dass ihm einen Plan für das Rennwochende gibt. Wenn es sowas nicht gibt, dann macht man es halt selber. Eine Notionliste, die eine Reihe von Fragen beinhaltet. Wenn man diese Fragen beantworten kann, dann ist man top vorbereitet. Die Themen gehen von „Wann ist das Rennen?“, „Wo ist das Rennen“ über „Wie lange ist der Wettkampf“ und „Wo schlafe ich?“ bishin zu „Wieviele Anstiege gibt es?“, „Wie lange sind die Anstiege“. Noch kein vollständiges Template, aber die derzeitige Fassung für den Mozart 100 ist hier in Notion zu finden. Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, Strava Peter: Twitter, Instagram, Strava Newsletter, Facebook, Instagram, Strava Club Der Beitrag LEP#102 – Everest zum Neujahrsfest erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  19. Laufen ist Wettkampf. Laufen braucht ein Ziel. Laufen ist strukturiertes Training. Unser Interviewgast Christian macht das alles nicht und ist seit Jahrzehnten ein glücklicher Läufer. Waldluft statt Chlorgestank Bereits früh hat Christian sportlich richtig Gas gegeben. Als Leistungsschwimmer hat er sowohl die Ausdauer, als auch die umfassende muskuläre Grundlage geschaffen, um als fitter Athlet zu gelten. Im Rahmen des Trainings gab es auch regelmäßige Waldläufe (jaja, so hieß das Trailrunning früher). Diese Läufe fand er schnell sehr motivierend und sie hatten den großen Vorteil, dass man danach nicht nach Schwimmbad roch. Und so kam es, dass das Schwimmen abgehakt wurde und Laufen zur Passion wurde. Ohne GPS-Uhr, ohne detailierte Routenplanung, einfach durch den Wald laufen. So muss das sein. Und nebenbei auch ein paar 10km – Marathonläufe absolvieren. Um das richtig einzuordnen, soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass bei Christian „nicht ganz flott“ eine 10km Zeit um die 34 Minuten bedeutet und einen Marathon unter 3 Stunden. Doch der große Wettkämpfer war er nie. Einzig beim Veitscher Grenzstaffellauf hatte er quasi ein Abo gelöst. Beginnend mit 1992 hat er diesen Lauf bis 2014 ganze 11 Mal gefinisht und dabei mit einer persönlichen Bestzeit von 5:03:12 auch eine Marke gesetzt, die für viele Läufer ihr Leben lang ausser Reichweite bleibt. Einen Blick von vorne auf ihn erhaschen nur wenige… Mit dem Geburtsdatum 1961 sind diese Zeiten auch für Christian nicht mehr in Reichweite, aber „langsam“ ist er dennoch nicht. Ein schneller 10er oder ein Businessrun in 4:xx pro Kilometer ist immernoch gegangen. Was treibt ihn also an? Für Christian ist das Entdecken und die Zeit in der Natur wohl der Hauptgrund zu Laufen. Eine GPS-Uhr hat er zwar vor kurzem geschenkt bekommen, aber diese nutzt er nur um zu sehen, wann er laufen war. Die Tourenplanung „jetzt mal links“, „hier mal rechts“ gibt ihm viel mehr Freiheit und er muss sich nicht nach einer Route oder einer Vorgabe richten. Er nimmt sich einfach die Freiheit zu Laufen, wie, wo und wielange er mag. Überraschung – du hast gewonnen Neben dem Abo in der Veitsch und seinem Antritt beim 75km Lauf um den Traunsee hat Christian auch einen 100er im Weinviertel erledigt, den er nebenbei und für ihn überraschend auch gewonnen hat. Eine unmarkierte Strecke und eine Flo’sche Rennplanung (Streckenbuch lesen kann ja jeder) und ein Nachtstart um 22:00 führten dazu, dass Christian nach dem ersten Marathon recht verloren war und sich bereits überlegt hat, ob er sich ein Taxi rufen sollte. In weiter Ferne sah er aber Lichtkegel und dachte, dass er gerettet ist, wenn er dahin aufschliesst. „Die Anderen haben sie die Strecke im Kopf“. Gesagt – getan – hat er sie eingeholt und in dieser Gruppe angekommen, hat er bemerkt, dass das die Führungsgruppe ist. Nach kurzem Hadern, ob er da mitlaufen soll, hat er das tatsächlich gemacht und zu viert sind sie dann im Ziel eingelaufen und haben den Lauf gewonnen. Worldwide Runner Beruflich oft in Nepal, hat er natürlich auch dort die Laufschuhe mitgenommen. Auf 5000 Metern über dem Meer ist der Sauerstoffgehalt gleich ganz anders und so hat er auch gleich Höhentrainings eingebaut. Jeden Samstag gibt es im Kadmandutal einen Lauf, bei dem Nepalesen und Ausländer gemeinsam durch die Gegend laufen. Da hat er direkt mitgemacht und bei einem Plausch mit einem Nepalesen dachte er sich, er macht ein wenig auf dicke Hose, und hat erzählt, dass er auch Marathon läuft. Der andere Läufer darauf „Echt, super. ich auch“. Auf Nachfrage hat Christian erfahren, dass dieser beim Himalayan Marathon mitgemacht hat. Dieser hat allerdings 260km und besagter Läufer hat diesen gewonnen. Da verwundert es auch nicht, dass Christian ihn bald nur von hinten gesehen hat. Kurz darauf eine weitere Begegnung, die ähnlich ablief, nur dass dieser Läufer den Everest Marathon im Vorjahr gewonnen hat. Hier sieht man aber, dass es wirklich weltweit üblich ist, dass bei Ultramarathons oder Trailläufen ein ganz anderer Spirit herrscht, wie bei Stadtmarathons. Technische Gimmicks Eine Laufuhr hat Christian, wie oben erwähnt, nachdem er diese geschenkt bekommen hat. Einen Pulsmesser sucht man in seiner Laufkiste vergeblich. Auch übermäßig viel Equipment und Verpflegung sind nicht seines. Ein Minimalist beim Laufen, der sich wirklich nur auf das wesentliche konzentriert…..Laufen! Warum er läuft, dass weiss er auch nicht so richtig – „Weil es ihm taugt“. Strukturiertes Training Auch Trainingspläne oder strukturiertes Training findet man nicht in Christians Welt. Bevor er einen Marathon gelaufen ist, ist er schon ein paar längere Läufe ein „bisschen schneller“ gelaufen. Wer nun glaubt, dass da wohl Zeiten jenseits der 4 Stunden rauskommen, hat sich geirrt. Noch ohne Nettozeitnehmung ist er dennoch in unter 3 Stunden im Ziel gewesen. Ob London, Wien oder Prag – da hat er schon einiges mitgemacht und den Beginn des Marathonbooms miterlebt. Ohne große Ziele, ohne Ambitionen kommt er überall, wo er ist, zum Laufen und sieht doch sehr viel von der Welt. Fazit Das Fazit dieses großartigen Interviews ist – Laufen des Laufens wegen kann so vielseitig sein. Dabei kann es durchaus eine sportliche Geschwindigkeit sein …. muss man nur machen. Das ist wohl auch das Zauberwort – einfach mal machen. Der Beitrag LEP#101 – Interview Christian Schicklgruber erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  20. Liveshows? paaahh. Lustige Feiergäste? pfff. Spannende Spiele und Nostalgie? Nicht bei uns. In akribischer Vorarbeit und monatelangen Planung haben wir euch etwas einmaliges zu präsentieren: The Next Generation Ultrarunner! Aktuelle Stunde You spin me round and round Eine Laufbahn hat überall Platz (Foto: Rainer Predl) Der bekannte österreichische Ultraläufer Rainer Predl, hatte ja bereits im ersten Lockdown die großartige Idee, einen Ultramarathon um seinen Küchentisch zu laufen. Da das etwas holprig und noch nicht ganz rund war, musste eine neue Idee her. Also lief Rainer Predl einen Marathon im Kreisverkehr. Warum? Weil er es kann und die Logistik auch denkbar einfach war. Es waren aber auch 1828 Runden. In einer beachtlichen Zeit und dieses Mal ohne kotzen, konnte auch diese witzige Idee ins Ziel gebracht werden. Hillybilly als Roadwarrior Der Trailprofi Kilian Jornet hat sich gedacht, dass das Jahr 2020 ohnehin verrückt ist, also kann er auch mal auf die Strasse wechseln. Da er in seinen Trainings ohnehin als Abschluss öfter 10 schnelle Kilometer als Abschluss einbaut und hier wirklich die Raketen zündet, wollte er wissen wie schnell er bei einem Straßenwettkampf ist. Angepeilt war eine 28:xx. Beim Rennen selbst ist es dann allerdings nicht ganz optimal gelaufen und im Ziel war er mit einer 29:59. Für unsere Verhältnisse unglaublich – für ihn halbgut.Kilian Jornet – 10000m. Salomon Phantasm 24 Bei dem von Salomon ausgerichteten 24 Stunden Bewerb wollte der wohlbekannte Kilian Jornet den 24 Studen Weltrekord mit etwas über 300km brechen. Bei eisigen Temperaturen hat er sich dazu auf eine norwegische Laufbahn begeben und mit dem neuen Straßenlaufschuh von Salomon seine Runden gedreht. Mit von der Partie waren auch einige andere Läufer, die ebenfalls keine „Anfänger“ waren. So fiel der norwegische 12h Rekord. Zeitlich hat es bei ihm sehr gut ausgesehen und auch kurzfristige Knieschmerzen konnten ihn nicht stoppen. Nach 13 Stunden musste Kilian leider abbrechen, da er mit Schwindel kämpfte. Wir gehen aber davon aus, dass er das nochmal probieren wird. Weihnachtsmarathon Leider ist der Langenzersdorfer Weihnachtsmarathon 2020 abgesagt. Wir sind sehr traurig, werden uns aber 2021 gleich vormerken. Aktuelle Folge Sei einem Jahr vorbereitet, sich strikt an den Trainingsplan gehalten, vor 9 Monaten initiiert und ein punktgenaues Finish hingelegt. Flo hat nun wirklich einen Ultra gemeinsam mit seiner Freundin hingelegt und perfekt zur 100sten Folge gibt es The Next Generation Ultraläufer – Flo ist Papa geworden! „Celebrate NOW“ Des Flos Fußstapfen Bereits in den ersten Tagen zeigt sich, dass sich gewisse Parallelen zum Papa. Bei den Pausen zum Austreten wird man wohl nicht auf den jungen warten müssen. „Wie da Papa“. Wie ändert sich das Training? Nach der Geburt gab es mal eine Laufpause. Dafür wird früh schlafen gegangen und ein Schlafapnoetrainingscamp ist voll im Gange. Erst am Tag vor der Aufnahme ging es zum ersten Mal raus. Die Trainingspläne gehen weiter, doch die Dauer und die Distanz sind um einiges kürzer. Zudem ist Flo nun ein wenig flexibler. Wie ändert sich die Jahresplanung? Pausejahr – Regeneration – Spontanität? Es wird eine Mischung aus allem werden, wenngleich es jetzt noch nicht absehbar ist. Einziger Fixpunkt aus heutiger Sicht ist der Mozart100, da hier der Startplatz von 2020 noch erhalten ist. Rundherum werden es wohl eher spontane und kürzere Dinge werden, die nahe der Heimat stattfinden. Vorfreude auf die ersten Laufwagenausfahrten? Die Voraussetzungen für Läufe mit Kinderwagen sind bereits gut. Der Kleine schläft bei Transporten wunderbar. So kann Flo wohl seine Runden bald laufend und schiebend ziehen. Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, Strava Peter: Twitter, Instagram, Strava Newsletter, Facebook, Instagram, Strava Club Der Beitrag LEP#100 – TNGU – The next Generation Ultrarunner erschien zuerst auf Laufend Entdecken.