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Was jetzt?DIE ZEIT

Darf in Russland noch jemand gegen Putin antreten? (Update)

11.08.2026 · 11 Min.

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Über diese Folge

Kolumbien ist von einem Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert worden. Nach bisherigen Angaben wurden dabei mehr als 160 Menschen getötet, mindestens 2.000 weitere werden noch vermisst. Besonders betroffen sind die Städte Cali und Pereira sowie die Region Risaralda. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt oder stürzten ein, auch die Infrastruktur ist betroffen. Die kolumbianische Regierung unter Präsident Abelardo de la Espriella hat deshalb den landesweiten Notstand ausgerufen. Mehrere Länder sowie die Vereinten Nationen und die Europäische Union haben Kolumbien Unterstützung angeboten. Was über die Lage vor Ort bekannt ist, erklärt Journalist und Kolumbienkenner Fabian Grieger, der lange in Kolumbien gelebt hat und immer wieder aus der Region berichtet.

Russlands Oberstes Gericht hat die liberale Oppositionspartei Jabloko von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Zuvor war die Partei trotz ihrer offenen Ablehnung von Präsident Wladimir Putin und des russischen Kriegs gegen die Ukraine zur Wahl zugelassen worden. Geklagt hatte die kremltreue nationalistische Partei Rodina. Sie warf Jabloko unter anderem Verstöße gegen die russische Wahlgesetzgebung und eine Finanzierung aus dem Ausland vor. Parteichef Nikolai Rybakow weist die Vorwürfe zurück und will gegen das Urteil vorgehen. Welche Möglichkeiten Jabloko noch hat, erläutert Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.

Außerdem im Update: Die SPD Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt hält die Führung durch Lars Klingbeil und Bärbel Bas für gescheitert und fordert einen Sonderparteitag mit Neuwahlen. Wie viel Rückhalt die Forderung in der Partei hat und wie gefährlich sie für Klingbeil und Bas werden könnte, erklärt Alisa Schellenberg, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.

Ein syrisches Gericht hat den früheren Machthaber Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die Richter sprachen ihn wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig. Assad lebt seit seinem Sturz Ende 2024 im russischen Exil. Auch der frühere hochrangige Sicherheitsverantwortliche Atef Nadschib wurde zum Tode verurteilt.

 

Und sonst so: Ein Erbe für eine ganze Gemeinde

 

Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

Redaktion: Imre Balzer

Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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Weitere Links zur Folge: 

Erdbeben in Kolumbien: Mehr als 100 Tote und zahlreiche Verletzte nach Erdbeben in Kolumbien

Kolumbien: Abelardo de la Espriella als neuer Präsident Kolumbiens vereidigt

Erdbeben in Kolumbien: Kolumbien ruft nach Erdbeben landesweiten Notstand aus

Russland: Kriegskritischer Partei Jabloko droht Ausschluss von Wahl in Russland

Partei Jabloko: Oberstes Gericht Russlands schließt Oppositionspartei von Wahl aus

Wladimir Putin: Putin will nicht nur zündeln. Er sieht uns als Feind

Russland: Nawalnaja ruft Russen zur Wahl der kriegskritischen Partei Jabloko auf

SPD-Parteitag: SPD-Gruppe fordert Sonderparteitag zur Wahl einer neuen Parteispitze

Baschar al-Assad: Syriens Ex-Machthaber Baschar al-Assad zum Tode verurteilt

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    12.08.2026 · 12 Min.

    Die deutschen Nachrichtendienste sollen mehr Befugnisse bekommen. Die Bundesregierung stimmt über einen entsprechenden Reformvorschlag ab, um ihn in den Bundestag einzubringen. Laut einem Anfang Juli veröffentlichten Entwurf sollen die Nachrichtendienste unter anderem in Zukunft aktiv eingreifen dürfen, wenn sie Gefahren wie etwa einen Hackerangriff erkennen. Ob mehr Befugnisse für die Nachrichtendienste auch für mehr Sicherheit sorgen können, ordnet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, ein. Das türkische Parlament will die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK mit einem neuen Gesetz auflösen. Zwischen der kurdischen PKK und dem türkischen Staat herrschte jahrzehntelang ein Konflikt, der auch mit Waffengewalt ausgetragen wurde. Mit dem neuen Gesetz treibt das türkische Parlament ein Ende des Konflikts voran. Was bedeutet ein offizielles Ende des Konflikts für die Kurden in der Türkei? Die Antwort auf diese Frage gibt Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT. Und sonst so? KI-Pfarrer antwortet auf Fragen zu Gott Moderation und Produktion:Azadê Peşmen Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Lisa Pausch und Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links: BND und Verfassungsschutz: CDU-Politiker fordert mehr Rechte für Nachrichtendienste Nachrichtendienst: Verfassungsschutzpräsident fordert mehr Befugnisse für seine Behörde Anschlag in Leipzig: Wir sind nicht wehrlos Türkei: Türkisches Parlament beschließt Gesetz zur Auflösung der PKK Istanbul: Türkische Parlamentarier besuchen PKK-Gründer Öcalan im Gefängnis Kurdistan: PKK kündigt Abzug aller Kämpfer aus der Türkei an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Mekka-Pakt: Das neue Verteidigungsbündnis im Nahen Osten

    11.08.2026 · 13 Min.

    Die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien haben nach zweieinhalbjährigen Verhandlungen ein neues Militärbündnis geschlossen. Wenn in Zukunft eines der drei Länder angegriffen wird, soll das als Angriff auf alle drei gelten. Im Podcast erklärt ZEIT-Journalist Omid Rezaee, was die am Mekka-Bündnis beteiligten Länder verbindet und welches Signal das Abkommen an die Region sendet. Wer kein Spitzenabi hat, kann seit 2019 über die sogenannte Landarztquote trotzdem Medizin studieren. Wer über die Quote einen Studienplatz bekommt, verpflichtet sich, nach der Ausbildung zehn Jahre lang als Hausarzt oder Hausärztin in einer unterversorgten ländlichen Region zu arbeiten. Wer dagegen verstößt, riskiert eine Vertragsstrafe von bis zu 250.000 Euro. Dagegen gibt es mittlerweile bundesweit 28 Klagen von Medizinstudierenden. Kaja Klapsa aus dem Politikressort hat einen der Kläger getroffen und berichtet im Podcast, warum er gegen das Programm klagt und was aus juristischer Sicht für ihn spricht. Und sonst so? Fünf Tipps, um bei der Sonnenfinsternis nicht im Dunkeln zu tappen. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Imre Balzer und Constanze Kainz Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Verteidigungsabkommen: Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan unterzeichnen Verteidigungspakt Verteidigungsabkommen: Türkei verteidigt Militärabkommen mit Saudi-Arabien und Pakistan Verteidigungsabkommen: Verteidigungspakt gleicht Türkei zufolge Nato-Beistandsverpflichtung Landarztquote: »Damals war ich naiv« Ärztliche Ausbildung: Praktikum in einem kaputten System Medizinstudium: Jeder zehnte Medizinstudierende ist im Ausland eingeschrieben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Was wirklich mit der Drohne am Leipziger Flughafen passierte (Update)

    10.08.2026 · 10 Min.

    Nach dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig liefern ausgewertete Überwachungsvideos neue Erkenntnisse: Bereits am vergangenen Dienstagabend flog die Drohne gezielt auf eine ukrainische Frachtmaschine zu und schlug auf deren Tragfläche ein, wo sich in der Regel die Treibstofftanks befinden. Die Drohne prallte jedoch ab und stürzte zu Boden. Einige Stunden später wurde sie von einem Busfahrer gefunden, der das Sicherheitspersonal alarmierte. Außerdem wurden heute DNA-Spuren an der Drohne festgestellt. Warum der Sprengstoff nicht explodiert ist und weshalb es weiterhin keine klaren Aussagen dazu gibt, wer hinter diesem Angriff steckt, das erklärt Politikredakteurin Anne Hähnig im Podcast. Durch einen ukrainischen Drohnenangriff wurden in der russischen Stadt Nischnekamsk laut russischen Behörden mindestens 13 Menschen getötet und 75 weitere verletzt. Es war einer der schwersten ukrainischen Angriffe auf russisches Gebiet seit Kriegsbeginn. Außerdem im Update: Der Wassermangel im Rhein könnte die wichtige Route für Gütertransporte bald unterbrechen. Der Schiffsverkehr würde in getrennte Gebiete, von den Nordseehäfen bis Köln einerseits und den Verkehr auf den südlichen Nebenflüssen andererseits, zerfallen. Damit Güter trotzdem ans Ziel kommen, haben mehrere Bundesländer bereits das Sonntagsfahrverbot für Lkw gelockert. Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort ist aktuell mit Verkehrsminister Steffen Bilger in Schleswig-Holstein unterwegs und berichtet, welche Ideen die Politik zur Lösung des Niedrigwasserproblems hat. Und sonst so? Kann man 162 Jahre altes Bier noch trinken? Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Imre Balzer und Constanze Kainz Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Drohne am Leipziger Flughafen: Das war keine Warnung, das war ein Angriff Flughafen Leipzig/Halle: Von Profis gebaut, im Handel nicht erhältlich Waffentechnologie: Bundesinnenminister kündigt neues Drohnenzentrum an Niedrigwasser: Binnenschifffahrt warnt vor Zweiteilung des Rheins Niedrigwasser im Rhein: Mehrere Bundesländer setzen Sonntagsfahrverbot für Lkw-Transporte aus Niedrigwasser: Soll man jetzt einfach den Fluss tiefer buddeln? Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: 13 Tote nach ukrainischem Drohnenangriff in Region Tatarstan Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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