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Was jetzt?DIE ZEIT

Der neue BND: abschrecken, zurückhacken, sabotieren

12.08.2026 · 12 Min.

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Über diese Folge

Die deutschen Nachrichtendienste sollen mehr Befugnisse bekommen. Die Bundesregierung stimmt über einen entsprechenden Reformvorschlag ab, um ihn in den Bundestag einzubringen. Laut einem Anfang Juli veröffentlichten Entwurf sollen die Nachrichtendienste unter anderem in Zukunft aktiv eingreifen dürfen, wenn sie Gefahren wie etwa einen Hackerangriff erkennen. Ob mehr Befugnisse für die Nachrichtendienste auch für mehr Sicherheit sorgen können, ordnet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, ein.

Das türkische Parlament will die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK mit einem neuen Gesetz auflösen. Zwischen der kurdischen PKK und dem türkischen Staat herrschte jahrzehntelang ein Konflikt, der auch mit Waffengewalt ausgetragen wurde. Mit dem neuen Gesetz treibt das türkische Parlament ein Ende des Konflikts voran. Was bedeutet ein offizielles Ende des Konflikts für die Kurden in der Türkei? Die Antwort auf diese Frage gibt Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT.

Und sonst so? KI-Pfarrer antwortet auf Fragen zu Gott

Moderation und Produktion:Azadê Peşmen

Redaktion: Imre Balzer

Mitarbeit: Lisa Pausch und Lena Herrmann

Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

Weitere Links:

BND und Verfassungsschutz: CDU-Politiker fordert mehr Rechte für Nachrichtendienste

Nachrichtendienst: Verfassungsschutzpräsident fordert mehr Befugnisse für seine Behörde

Anschlag in Leipzig: Wir sind nicht wehrlos

Türkei: Türkisches Parlament beschließt Gesetz zur Auflösung der PKK

Istanbul: Türkische Parlamentarier besuchen PKK-Gründer Öcalan im Gefängnis

Kurdistan: PKK kündigt Abzug aller Kämpfer aus der Türkei an

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Weitere Folgen

  • Brille auf: Europa blickt zur Sonne (Update)

    12.08.2026 · 11 Min.

    Am Abend ist in weiten Teilen Europas eine Sonnenfinsternis zu beobachten. Sie beginnt je nach Standort ab etwa 19:11 Uhr, das Maximum wird zwischen 20:05 und 20:18 Uhr erreicht. In Deutschland ist sie partiell sichtbar. Je nach Region werden 84 bis 90 Prozent der Sonne vom Mond bedeckt. Eine totale Sonnenfinsternis ist in Teilen Islands und Spaniens sowie in Grönland zu sehen. Die Sonne darf egal von wo aus dabei nur mit einem geeigneten Sonnenschutzfilter betrachtet werden. Wie stark die Sonne bedeckt ist, was bei der Beobachtung noch zu beachten ist und mit welchem Hilfsmitteln sie ein geeignete Sehhilfe bauen, das erklärt Stefan Schmitt, Redakteur im Wissensressort der ZEIT. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) könnte nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine AfD-geführte Regierung ermöglichen. Sahra Wagenknecht und die BSW-Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali haben erneut erklärt, dass sie eine Abwahl der CDU anstreben und sich einen überparteilichen Ministerpräsidenten vorstellen. Wagenknecht bezeichnete die Brandmauer zur AfD als gescheitert und sagte, es sei undemokratisch, eine Partei mit mehr als 40 Prozent auszugrenzen. Möglich wäre eine Wahl des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund mit einfacher Mehrheit im dritten Wahlgang, wenn sich das BSW enthalten dort würde. Siegmund lehnt dieses Szenario allerdings ab. Voraussetzung wäre zudem, dass das BSW in den Landtag einzieht. Wie realistisch das ist, ordnet Christian Endt, stellvertretender Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung ein. Außerdem im Update: Zum Angriff mit Drohnen auf den Flughafen Leipzig/Halle gibt es neue Hinweise. In Kursdorf, wenige hundert Meter vom Flughafen entfernt, hörte ein Zeuge am Abend kurz vor dem Fund der Sprengstoffdrohne einen Knall. Ermittler fanden dort später Explosionsspuren und Geräte, die möglicherweise das Drohnensignals verstärkt haben könnten. Ob die Explosion mit dem Angriff zusammenhängt und möglicherweise der Spurenverwischung diente, ist bislang unklar. Und sonst so: Männer vor: Bei Bumble dürfen jetzt auch Männer zuerst schreiben Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Wie man eine Lochkamera baut Sonnenfinsternis: Hier können Sie die Sonnenfinsternis sehen Astronomisches Ereignis: Als die Sonnenfinsternis unser Jahrhundertmoment war Sonnenfinsternis: Totale Sonnenfinsternis in Teilen Europas erwartet Fakten zur Sonnenfinsternis: 20 Fakten, mit denen Sie beim Sonnenfinsternis-Gucken angeben können Sahra Wagenknecht und Alice Weidel: Das BSW hat der AfD einen großen Gefallen getan Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Warum die Chance der AfD auf eine Alleinregierung schwindet Landtagswahlen: Der Preis des taktischen Wählens AfD: Alice Weidel zeigt sich bereit für Gespräche mit dem BSW Anschlag in Leipzig: Eine Explosion – in der Nähe des Flughafens, am Abend des Drohnenfunds Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Darf in Russland noch jemand gegen Putin antreten? (Update)

    11.08.2026 · 11 Min.

    Kolumbien ist von einem Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert worden. Nach bisherigen Angaben wurden dabei mehr als 160 Menschen getötet, mindestens 2.000 weitere werden noch vermisst. Besonders betroffen sind die Städte Cali und Pereira sowie die Region Risaralda. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt oder stürzten ein, auch die Infrastruktur ist betroffen. Die kolumbianische Regierung unter Präsident Abelardo de la Espriella hat deshalb den landesweiten Notstand ausgerufen. Mehrere Länder sowie die Vereinten Nationen und die Europäische Union haben Kolumbien Unterstützung angeboten. Was über die Lage vor Ort bekannt ist, erklärt Journalist und Kolumbienkenner Fabian Grieger, der lange in Kolumbien gelebt hat und immer wieder aus der Region berichtet. Russlands Oberstes Gericht hat die liberale Oppositionspartei Jabloko von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Zuvor war die Partei trotz ihrer offenen Ablehnung von Präsident Wladimir Putin und des russischen Kriegs gegen die Ukraine zur Wahl zugelassen worden. Geklagt hatte die kremltreue nationalistische Partei Rodina. Sie warf Jabloko unter anderem Verstöße gegen die russische Wahlgesetzgebung und eine Finanzierung aus dem Ausland vor. Parteichef Nikolai Rybakow weist die Vorwürfe zurück und will gegen das Urteil vorgehen. Welche Möglichkeiten Jabloko noch hat, erläutert Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Außerdem im Update: Die SPD Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt hält die Führung durch Lars Klingbeil und Bärbel Bas für gescheitert und fordert einen Sonderparteitag mit Neuwahlen. Wie viel Rückhalt die Forderung in der Partei hat und wie gefährlich sie für Klingbeil und Bas werden könnte, erklärt Alisa Schellenberg, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Ein syrisches Gericht hat den früheren Machthaber Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die Richter sprachen ihn wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig. Assad lebt seit seinem Sturz Ende 2024 im russischen Exil. Auch der frühere hochrangige Sicherheitsverantwortliche Atef Nadschib wurde zum Tode verurteilt. Und sonst so: Ein Erbe für eine ganze Gemeinde Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Erdbeben in Kolumbien: Mehr als 100 Tote und zahlreiche Verletzte nach Erdbeben in Kolumbien Kolumbien: Abelardo de la Espriella als neuer Präsident Kolumbiens vereidigt Erdbeben in Kolumbien: Kolumbien ruft nach Erdbeben landesweiten Notstand aus Russland: Kriegskritischer Partei Jabloko droht Ausschluss von Wahl in Russland Partei Jabloko: Oberstes Gericht Russlands schließt Oppositionspartei von Wahl aus Wladimir Putin: Putin will nicht nur zündeln. Er sieht uns als Feind Russland: Nawalnaja ruft Russen zur Wahl der kriegskritischen Partei Jabloko auf SPD-Parteitag: SPD-Gruppe fordert Sonderparteitag zur Wahl einer neuen Parteispitze Baschar al-Assad: Syriens Ex-Machthaber Baschar al-Assad zum Tode verurteilt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Mekka-Pakt: Das neue Verteidigungsbündnis im Nahen Osten

    11.08.2026 · 13 Min.

    Die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien haben nach zweieinhalbjährigen Verhandlungen ein neues Militärbündnis geschlossen. Wenn in Zukunft eines der drei Länder angegriffen wird, soll das als Angriff auf alle drei gelten. Im Podcast erklärt ZEIT-Journalist Omid Rezaee, was die am Mekka-Bündnis beteiligten Länder verbindet und welches Signal das Abkommen an die Region sendet. Wer kein Spitzenabi hat, kann seit 2019 über die sogenannte Landarztquote trotzdem Medizin studieren. Wer über die Quote einen Studienplatz bekommt, verpflichtet sich, nach der Ausbildung zehn Jahre lang als Hausarzt oder Hausärztin in einer unterversorgten ländlichen Region zu arbeiten. Wer dagegen verstößt, riskiert eine Vertragsstrafe von bis zu 250.000 Euro. Dagegen gibt es mittlerweile bundesweit 28 Klagen von Medizinstudierenden. Kaja Klapsa aus dem Politikressort hat einen der Kläger getroffen und berichtet im Podcast, warum er gegen das Programm klagt und was aus juristischer Sicht für ihn spricht. Und sonst so? Fünf Tipps, um bei der Sonnenfinsternis nicht im Dunkeln zu tappen. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Imre Balzer und Constanze Kainz Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Verteidigungsabkommen: Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan unterzeichnen Verteidigungspakt Verteidigungsabkommen: Türkei verteidigt Militärabkommen mit Saudi-Arabien und Pakistan Verteidigungsabkommen: Verteidigungspakt gleicht Türkei zufolge Nato-Beistandsverpflichtung Landarztquote: »Damals war ich naiv« Ärztliche Ausbildung: Praktikum in einem kaputten System Medizinstudium: Jeder zehnte Medizinstudierende ist im Ausland eingeschrieben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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