Geht es der deutschen Wirtschaft besser als gedacht?
10.09.2026 · 13 Min.
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Nach Jahren der schlechten Nachrichten gibt es plötzlich Grund für etwas mehr Optimismus bei der deutschen Wirtschaft. Im ersten Halbjahr ist sie im Schnitt um 0,35 Prozent gewachsen, das Geschäftsklima hat sich zuletzt verbessert, und auch die Industrie zeigt Anzeichen einer Erholung. Gleichzeitig fließt auch viel Geld in die Rüstungsindustrie. Im VW-Werk in Osnabrück sollen künftig Luftverteidigungssysteme produziert werden, ein US-israelisches Unternehmen will in Sachsen Marschflugkörper bauen. In der öffentlichen Wahrnehmung sind dagegen weiterhin Stellenabbau und die Probleme der deutschen Autoindustrie präsent. Ob wir also schon von einem Aufschwung sprechen können, welche Rolle die Aufrüstung dabei spielt und wie viel davon auf die Politik der Bundesregierung zurückzuführen ist, ordnet Mark Schieritz ein, stellvertretender Ressortleiter im Ressort Politik der ZEIT.
In wenigen Wochen wird in Israel ein neues Parlament gewählt. Kurz vor der Wahl gibt es jetzt neue Vorwürfe gegen Premierminister Benjamin Netanjahu: Laut Recherchen der israelischen Zeitung Ha'aretz soll ihn der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate vor dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 in einem Telefonat gewarnt haben, dass die Hamas eine große Operation gegen Israel vorbereite. Netanjahu jedoch soll die Warnung nicht an die israelischen Sicherheitskräfte weitergegeben haben. Sein Büro weist die Darstellung als »absolute Lüge« zurück. Wie glaubhaft sind die neuen Vorwürfe – und könnten sie Netanjahu so kurz vor der Wahl schaden? Das erklärt Steffi Hentschke. Sie berichtet für die ZEIT aus Israel.
Und sonst so? Historischer Erfolg: die deutschen Frauen im Viertelfinale der Basketball-WM
Weitere Links zur Folge
- Deutsche Wirtschaft: Und sie wächst doch
- Strukturwandel: Iron Dome, made in Osnabrück
- Israel: Nun geht es um Netanjahus Glaubwürdigkeit
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Philipp Moser
Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Constanze Kainz, Sophia Boddenberg
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- Berliner SPD-Spitzenkandidat: Krach um Krach (Update)
10.09.2026 · 11 Min.
US-Präsident Donald Trump verspricht erwachsenen Bürgern der USA 5.000 Dollar, wenn die Republikaner die Midterm-Wahlen gewinnen. Das Versprechen gab Trump auf der von ihm einberufenen ersten Midterm-Convention vor den Wahlen zum Kongress im November. Die Wahlen gelten als Zwischenbilanz für die erste Hälfte der Präsidentschaft. Was Trumps Versprechen vor diesem Hintergrund bedeutet, ordnet Juliane Schäuble ein. Sie ist US-Korrespondentin der Zeit. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt kurz vor der Wahl zum Repräsentantenhaus in Berlin gegen den Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach. Der weist die Vorwürfe zurück. Nach Angaben des Politikers geht es dabei um eine Spende, die im Zusammenhang mit einem Vergabeverfahren für eine Klinik in der Region Hannover steht. Wie sich die Ermittlungen auf Krachs Chancen auf den Bürgermeisterposten auswirken, erklärt Alisa Schellenberg aus dem Politikressort der Zeit. Außerdem im Update: Jens Spahn (CDU) hat sich für den Umgang mit seiner Leihmutterschaft in einem Brief entschuldigt. Als die Leihmutterschaft bekannt wurde, ist Spahn als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zurückgetreten. Und sonst so? Am Wochenende ist Kinofest – Filme gibt’s für nur fünf Euro. Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Transparenzhinweis: In dieser Folge ist uns ein Fehler bezüglich des Zeitpunkts der Spende an Steffen Krach unterlaufen. Die Spende wurde schon vor Abschluss des Bieterverfahrens getätigt, nicht erst danach. Wir haben die entsprechende Stelle korrigiert. Weitere Links: Donald Trump: Trump verspricht Bürgern bei Wahlsieg der Republikaner 5.000 Dollar Midterms in den USA: Schadet Donald Trump dem Wahlkampf? Donald Trump: Es sieht nicht gut aus für Trump. Gar nicht gut Midterm Elections in den USA: Die Ersten wenden sich ab Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus: Berliner SPD sieht kein Fehlverhalten bei Steffen Krach Berlin-Wahl: Berliner SPD-Spitzenkandidat weist Vorwürfe nach Durchsuchungen zurück Berliner Abgeordnetenhauswahl: Jetzt mal was anderes Leihmutter-Affäre: Jens Spahn entschuldigt sich für Umgang mit Leihmutterschaft Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Generaldebatte: Ein bisschen Haushalt und viel AfD (Update)
09.09.2026 · 12 Min.
Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt war die Stimmung bei der Generaldebatte zum Haushalt der Bundesregierung aufgeheizt: AfD-Abgeordnete unterbrachen die Rede von Friedrich Merz, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner drohte mit Saalverweisen. Fabian Reinbold ordnet ein, was der Auftritt von Alice Weidel über das neue Selbstverständnis der AfD verrät – und welche Richtungsdebatte sich in der Regierung abzeichnet. In Sachsen-Anhalt hat die CDU bei der Landtagswahl deutlich verloren. Wie geschlossen steht die Fraktion? ZEIT-Politikredakteur August Modersohn erklärt, bei welchen Fraktionsmitgliedern die Brandmauer zur AfD ins Wanken geraten könnte. Außerdem im Update: Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen den Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffan Krach wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Und sonst so? »South Park« heißt jetzt »South America«. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Philipp Moser Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Constanze Kainz Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wann der Bund in Sachsen-Anhalt eingreifen könnte
09.09.2026 · 13 Min.
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und dem Wahlsieg der AfD hat Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt, gegen mögliche Verstöße einer künftigen Landesregierung gegen das Grundgesetz vorzugehen. Diskutiert wird dabei unter anderem der sogenannte Bundeszwang nach Artikel 37 Absatz 1 des Grundgesetzes. Der Bundeszwang erlaubt der Bundesregierung, mit Zustimmung des Bundesrates Maßnahmen gegen ein Land zu ergreifen, wenn dieses seine bundesrechtlichen Pflichten nicht erfüllt. Unter welchen Voraussetzungen der Bundeszwang zum Einsatz kommen könnte, erklärt Eva Lautsch, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Die US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff haben in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und anschließend in Kyjiw mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesprochen. Ziel der Gespräche waren weitere Vermittlungsversuche im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Trotz der Gespräche setzte Russland seine Angriffe auf die Ukraine fort. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte außerdem, Moskau sei von seinem militärischen Potenzial überzeugt. Welche Strategie Russland militärisch verfolgt, ordnet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein. Und sonst so? Wortungetüm des Jahres: Zwei-Faktor-Authentifizierung Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle, Emma Möllenbrock Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Weitere Links zur Folge: Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD lädt alle Parteien in Sachsen-Anhalt zu Sondierungsgesprächen ein Was jetzt? / AfD in Sachsen-Anhalt: Was der Wahlsieg der AfD für die liberale Demokratie bedeutet Was jetzt? / Friedrich Merz: CDU halbiert, AfD verdoppelt – ist Friedrich Merz gescheitert? AfD in Sachsen-Anhalt: Was, wenn eine AfD-Landesregierung die Verfassung ignoriert? US-Sondergesandte: US-Sondergesandte Kushner und Witkoff reisen erstmals nach Kyjiw Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj erwartet baldiges Treffen mit Trump Geran-4-Drohne: Putins neue Drohnen sind tödlich, blitzschnell – und sie können sehen Russlands Wirtschaft: Das Codewort lautet: »Mobilisierung« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.