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Was jetzt?DIE ZEIT

Geleakte Mails: Der Meinungsforscher und die AfD

29.10.2026 · 13 Min.

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Über diese Folge

Der Gründer des Meinungsforschungsinstituts Insa, Hermann Binkert, hat die AfD stärker unterstützt als bisher angenommen. Das zeigt eine Recherche der ZEIT in geleakten E-Mails der AfD. Das Insa-Institut steht schon länger in der Kritik, Nähe zur AfD zu pflegen. Insa-Chef Binkert widerspricht diesem Vorwurf. Christian Fuchs aus dem Investigativressort der ZEIT gibt im Podcast einen Einblick in die Recherche, die zu angesehenen Juristen und zur Identitären Bewegung führt. Und er beobachtet einen Wandel, an wen die Partei Aufträge vergibt.

Die Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt schnell weiter. Mitte Mai ist der Ausbruch mit einer neuen Virus-Variante bekannt geworden. Die Variante ist bislang schwer zu bekämpfen, weil ein spezifischer Impfstoff fehlt. Wie ein Impfstoff jetzt für Hoffnung sorgt und welche Schwierigkeiten bleiben, erklärt Jakob Simmank, Chefreporter für Gesundheit bei der ZEIT.

Und sonst so? Sie sind gefragt: Wie nennt man es, wenn man es nicht bemerkt, dass man es mit einer KI zu tun hat?

Moderation und Produktion: Fabian Scheler

Redaktion: Rita Lauter

Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch

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Weitere Links:

AfD-Daten: Ziemlich rechte Freunde

Hackerangriff auf die AfD: »Korruption geht alle etwas an, egal, wo man politisch steht«

Ebola-Ausbruch im Ostkongo: Der Fluss und der Tod

Ebola in Zentralafrika: Mehr als 10.000 Ebola-Fälle in der DR Kongo registriert

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Weitere Folgen

  • EU-Kanada-Gipfel: Vertane Chance in Montreal? (Update)

    29.10.2026 · 10 Min.

    In Montreal treffen sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratspräsident António Costa und Kanadas Premierminister Mark Carney zu einem Gipfel. Beide Seiten wollen ihre Zusammenarbeit bei Energie, Rohstoffen, Klima und digitalem Handel ausbauen. Darüber hinaus wirbt Carney für ein Bündnis demokratischer Mittelmächte. Von der Leyen hatte Kanada zuvor eine »assoziierte Mitgliedschaft« in der EU angeboten. Auf Drängen mehrerer Mitgliedsstaaten wurde der Begriff jedoch aus dem Entwurf der Abschlusserklärung gestrichen. Wie sich ihre Partnerschaft künftig entwickeln könnte, ordnet Petra Pinzler, Politikredakteurin der ZEIT, ein. Die Berliner Linkenpolitikerin Elif Eralp will Regierende Bürgermeisterin werden. Nun berichtet der »Spiegel« über interne Kommentare der Politikerin, die ihr Team bei der Autorisierung eines Interviews versehentlich an die Redaktion geschickt hatte. Darin äußerte Eralp die Sorge, einen radikalen propalästinensischen Aktivisten öffentlich beim Namen zu nennen. Inzwischen hat Eralp erklärt, sich nicht einschüchtern zu lassen. Politiker anderer Parteien äußerten Zweifel an ihrer Regierungsfähigkeit. Welche Auswirkungen die Berichterstattung auf die Regierungsbildung in Berlin haben könnte, erklärt Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Außerdem im Update: Der Volkswagen-Konzern steckt weiter in der Krise. Der Konzern plant deshalb einen weiteren Stellenabbau, auch Werksschließungen stehen zur Diskussion. Warum die bisherigen Rettungsversuche kaum Wirkung zeigen, erläutert ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max Hägler. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat angekündigt, ihr Amt im Februar 2027 vorzeitig niederzulegen. Eine offizielle Begründung nannte sie nicht. Bereits seit Monaten gab es Spekulationen, dass ihre Nachfolge noch vor der französischen Präsidentschaftswahl im April 2027 geregelt werden soll. Und sonst so? Wie aus alten Windeln neue Rohstoffe werden Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Auch das noch? / Radfahren: »Wir brauchen keine besseren Menschen, wir brauchen bessere Radwege« Europa und Kanada: Der aufrechte Gang ist teuer, aber er lohnt sich Kanada und die EU: Oh, wie schön ist Kanada Johann Wadephul in Ottawa: Kanada, oh Kanada Was jetzt? / Mark Carney: Wird die EU transatlantisch? Kanada und die Europäische Union: Kanada wird vorerst wohl kein »assoziiertes« EU-Mitglied Kanada und die EU: Wenn hier etwas mehr Kanada wäre Mark Carney: Ein historischer Moment, den Donald Trump hassen dürfte Elif Eralp: Sie hat jetzt noch eine Chance Enteignung und Antisemitismus: Kann die Linke Berlin regieren? Elif Eralp: Eralp soll Angst vor radikalen Pro-Palästina-Aktivisten geäußert haben Elif Eralp: Eralp verspricht konsequentes Vorgehen gegen Verharmloser von Terror Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Israel: Gelingt Gadi Eisenkot der Machtwechsel? (Update)

    28.10.2026 · 12 Min.

    Einen Tag nach der Parlamentswahl in Israel zeigt sich: Es gab eine historisch hohe Wahlbeteiligung – doch das Ergebnis ist maximal unentschieden. Nach Auszählung von etwa 80 Prozent der Stimmen liegt der rechtsreligiöse Block von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zwar eindeutig vorn, hat aber keine Mehrheit. Auch das Lager um den Ex-Armeechef Gadi Eisenkot kommt laut den Prognosen nicht auf eine Mehrheit. Den Regierungsauftrag für sich beansprucht haben aber bereits beide. Entscheidend für die Regierungsbildung könnten jetzt die arabischen Parteien sein, die auf einen Machtwechsel hinarbeiten wollen. Steffi Hentschke berichtet für die ZEIT aus Israel, ordnet die Entwicklungen ein und gibt eine Prognose für Netanjahus Zukunft. Er hat die Präsidentschaftswahl verloren, dann sein Land verlassen. Nach seiner Wahlniederlage gegen den Amtsinhaber Lula da Silva hat Flávio Bolsonaro sich jetzt offenbar in die USA abgesetzt. Trotz richterlichen Ausreiseverbots. Gegen den Sohn des früheren rechtsextremen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wird unter anderem wegen Korruptions- und Geldwäscheverdachts ermittelt. Damit wäre er der zweite Bolsonaro, der nach einer Wahlniederlage in die USA ausreist: Jair Bolsonaro tat 2022 dasselbe. Wie die Flucht von Flávio Bolsonaro in Brasilien aufgenommen wird, berichtet Alexander Kauschanski aus dem Politikressort der ZEIT, der vor Ort die Wahl und ihre Folgen beobachtet. Außerdem im Podcast: In Spanien sind heute Morgen in der Provinz Toledo zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestoßen. Mindestens 64 Menschen sind dabei gestorben. Außerdem: Das Bundesfamilienministerium macht eine Kehrtwende beim Elterngeld. Und: Im Prozess um die Vergewaltigungsserie an betäubten Frauen ist der 69-jährige Angeklagte vom Landgericht Berlin zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Und sonst so? Mbappé und das Mao-Meme Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Israel: Israel verzeichnet historisch hohe Wahlbeteiligung bei Parlamentswahl Liveblog: Parlamentswahl in Israel: 70 Prozent der Stimmen ausgezählt – Netanjahu-Lager in Führung Israelwahl: Es war eine Schicksalswahl. Das Ergebnis: polarisiert Parlamentswahl in Israel: Die »sanfte Rache« der arabischen Israelis Israelische Parlamentswahl: Arabische Parteien streben Ablösung von Benjamin Netanjahu an Wahl in Brasilien: Flávio Bolsonaro reiste über Argentinien nach Ecuador aus Brasilien: Flávio Bolsonaro verlässt anscheinend trotz Ausreiseverbot das Land Brasilien: Bolsonaros Flucht vor der Niederlage Prozesse: Vergewaltigungsserie in Berlin – zwölf Jahre Haft Zugunglück in Spanien: Mehr als 60 Tote bei Kollision von Zügen in Spanien Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Netanjahu verliert die Mehrheit – aber auch die Macht?

    28.10.2026 · 13 Min.

    Bei der Parlamentswahl in Israel kann weder der Oppositionsblock um den Mitte-Rechts-Politiker Gadi Eisenkot noch die Regierungskoalition von Benjamin Netanjahu eine Mehrheit erreichen. Damit ist offen, welche Parteien künftig die Regierung bilden werden. Zu den zentralen Themen des Wahlkampfs gehörten die geplanten Justizreformen, die Wehrpflicht für ultraorthodoxe Juden und die Sicherheitspolitik. Nach der Wahl stehen nun Gespräche über mögliche Regierungskoalitionen an. Sollte sich keine Mehrheit finden, etwa mit Unterstützung arabischer Parteien, könnten Neuwahlen erforderlich werden. Welche Möglichkeiten es für eine Regierungskoalition gibt, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse. Vor dem Berliner Landgericht wird das Urteil gegen einen 68-jährigen Mann erwartet. Frank S. ist angeklagt, 14 Frauen betäubt, anschließend vergewaltigt und die Taten gefilmt zu haben. Insgesamt geht es um 22 Taten, die der Angeklagte bereits gestanden hat. Der Fall erinnert an den Missbrauchsfall der Französin Gisèle Pelicot. Die Ermittlungen gegen Frank S. dauern in weiteren möglichen Fällen an. Viele Betroffene sollen erst durch die Polizei von den Taten erfahren haben. Was die Ermittlungen in solchen Fällen so schwer macht, erklärt ZEIT-Redakteurin Nina Monecke, die den Prozess begleitet hat. Und sonst so? Auch Wissenschaftler haben Lieblingstiere. Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Israel: Als gäbe es zwei Israels Parlamentswahl in Israel: Wahllokale in Israel haben geöffnet Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in Israel Parlamentswahl in Israel: Angehörige fordern vor Wahl in Israel Untersuchung zum 7. Oktober Was jetzt? / Wahl in Israel: Israel wählt: Ein Ex-General gegen Netanjahu Ra’am-Partei in Israel: Entscheidet eine arabische Partei die Wahl in Israel? Prozess in Berlin: Die Frauen in den Tatvideos schnarchen. Sie husten und würgen Gisèle Pelicot: »Es wäre für mich der Abstieg in die Hölle, für uns alle« Sexueller Missbrauch: Sie betäubten Frauen und nannten sie »tote Schweine« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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