EU-Kanada-Gipfel: Vertane Chance in Montreal? (Update)
29.10.2026 · 10 Min.
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In Montreal treffen sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratspräsident António Costa und Kanadas Premierminister Mark Carney zu einem Gipfel. Beide Seiten wollen ihre Zusammenarbeit bei Energie, Rohstoffen, Klima und digitalem Handel ausbauen. Darüber hinaus wirbt Carney für ein Bündnis demokratischer Mittelmächte. Von der Leyen hatte Kanada zuvor eine »assoziierte Mitgliedschaft« in der EU angeboten. Auf Drängen mehrerer Mitgliedsstaaten wurde der Begriff jedoch aus dem Entwurf der Abschlusserklärung gestrichen. Wie sich ihre Partnerschaft künftig entwickeln könnte, ordnet Petra Pinzler, Politikredakteurin der ZEIT, ein.
Die Berliner Linkenpolitikerin Elif Eralp will Regierende Bürgermeisterin werden. Nun berichtet der »Spiegel« über interne Kommentare der Politikerin, die ihr Team bei der Autorisierung eines Interviews versehentlich an die Redaktion geschickt hatte. Darin äußerte Eralp die Sorge, einen radikalen propalästinensischen Aktivisten öffentlich beim Namen zu nennen. Inzwischen hat Eralp erklärt, sich nicht einschüchtern zu lassen. Politiker anderer Parteien äußerten Zweifel an ihrer Regierungsfähigkeit. Welche Auswirkungen die Berichterstattung auf die Regierungsbildung in Berlin haben könnte, erklärt Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Der Volkswagen-Konzern steckt weiter in der Krise. Der Konzern plant deshalb einen weiteren Stellenabbau, auch Werksschließungen stehen zur Diskussion. Warum die bisherigen Rettungsversuche kaum Wirkung zeigen, erläutert ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max Hägler.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat angekündigt, ihr Amt im Februar 2027 vorzeitig niederzulegen. Eine offizielle Begründung nannte sie nicht. Bereits seit Monaten gab es Spekulationen, dass ihre Nachfolge noch vor der französischen Präsidentschaftswahl im April 2027 geregelt werden soll.
Und sonst so? Wie aus alten Windeln neue Rohstoffe werden
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Auch das noch? / Radfahren: »Wir brauchen keine besseren Menschen, wir brauchen bessere Radwege«
Europa und Kanada: Der aufrechte Gang ist teuer, aber er lohnt sich
Kanada und die EU: Oh, wie schön ist Kanada
Johann Wadephul in Ottawa: Kanada, oh Kanada
Was jetzt? / Mark Carney: Wird die EU transatlantisch?
Kanada und die Europäische Union: Kanada wird vorerst wohl kein »assoziiertes« EU-Mitglied
Kanada und die EU: Wenn hier etwas mehr Kanada wäre
Mark Carney: Ein historischer Moment, den Donald Trump hassen dürfte
Elif Eralp: Sie hat jetzt noch eine Chance
Enteignung und Antisemitismus: Kann die Linke Berlin regieren?
Elif Eralp: Eralp soll Angst vor radikalen Pro-Palästina-Aktivisten geäußert haben
Elif Eralp: Eralp verspricht konsequentes Vorgehen gegen Verharmloser von Terror
Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei
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- Bundespräsidentenamt: Wie kann die Kandidatensuche mehr Spaß machen?
30.10.2026 · 13 Min.
Im kommenden Jahr läuft die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident ab. Ende Januar wählt die Bundesversammlung den nächsten Bundespräsidenten. Bis dahin soll die CDU als stärkste Partei einen geeigneten Nachfolger vorschlagen – oder diesmal wahrscheinlich eine Nachfolgerin. Schließlich gibt es parteiübergreifende Forderungen nach einer weiblichen Besetzung. Spätestens seit ihrem Parteitag stellt sich die CSU hinter Ilse Aigner, die Präsidentin des Bayerischen Landtags. Wäre sie eine geeignete Kandidatin für das Amt? Aber Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz scheint skeptisch. Wen würde der Kanzler gerne im Amt sehen – und wie könnte die Debatte darüber Spaß machen? Darüber sprechen wir mit ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt, Co-Host des Podcasts »Das Politikteil«. Es ist die größte gemeinsame Hilfsaktion für die Zivilbevölkerung seit Kriegsbeginn: Die Ukraine und Russland konnten sich auf eine lokale Waffenruhe in der ukrainischen Frontstadt Oleschky einigen. Russland hatte Oleschky bereits 2022 erobert. Seit Monaten ist die Stadt schon von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Zudem ist das Gebiet rund um Oleschky stark vermint. Die beschlossene Waffenruhe soll die Lieferung von Hilfsgütern und die Evakuierung der Zivilbevölkerung ermöglichen. Nach US-Angaben sollen die Einwohner von Oleschky selbst entscheiden, ob sie nach Russland oder in ukrainisch kontrolliertes Gebiet gebracht werden möchten. Warum zögern manche, die Stadt zu verlassen? Und wieso hat sich Russland auf die Waffenruhe eingelassen? ZEIT-Redakteur Maxim Kireev hat mit den Menschen vor Ort gesprochen. Und sonst so? Lernen, ohne KI zu lernen. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Fabian Scheler, Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler bis nach Asien verfolgt Nachfolge des Bundespräsidenten: Auf diese Kandidatin könnten sich alle einigen. Nur Merz schweigt Lage in der Ukraine: Wenn Drohnen Nahrung bringen müssen Cherson: Ukraine und Russland bestätigen geplante Waffenruhe in Oleschky Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Geleakte Mails: Der Meinungsforscher und die AfD
29.10.2026 · 13 Min.
Der Gründer des Meinungsforschungsinstituts Insa, Hermann Binkert, hat die AfD stärker unterstützt als bisher angenommen. Das zeigt eine Recherche der ZEIT in geleakten E-Mails der AfD. Das Insa-Institut steht schon länger in der Kritik, Nähe zur AfD zu pflegen. Insa-Chef Binkert widerspricht diesem Vorwurf. Christian Fuchs aus dem Investigativressort der ZEIT gibt im Podcast einen Einblick in die Recherche, die zu angesehenen Juristen und zur Identitären Bewegung führt. Und er beobachtet einen Wandel, an wen die Partei Aufträge vergibt. Die Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt schnell weiter. Mitte Mai ist der Ausbruch mit einer neuen Virus-Variante bekannt geworden. Die Variante ist bislang schwer zu bekämpfen, weil ein spezifischer Impfstoff fehlt. Wie ein Impfstoff jetzt für Hoffnung sorgt und welche Schwierigkeiten bleiben, erklärt Jakob Simmank, Chefreporter für Gesundheit bei der ZEIT. Und sonst so? Sie sind gefragt: Wie nennt man es, wenn man es nicht bemerkt, dass man es mit einer KI zu tun hat? Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: AfD-Daten: Ziemlich rechte Freunde Hackerangriff auf die AfD: »Korruption geht alle etwas an, egal, wo man politisch steht« Ebola-Ausbruch im Ostkongo: Der Fluss und der Tod Ebola in Zentralafrika: Mehr als 10.000 Ebola-Fälle in der DR Kongo registriert Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Israel: Gelingt Gadi Eisenkot der Machtwechsel? (Update)
28.10.2026 · 12 Min.
Einen Tag nach der Parlamentswahl in Israel zeigt sich: Es gab eine historisch hohe Wahlbeteiligung – doch das Ergebnis ist maximal unentschieden. Nach Auszählung von etwa 80 Prozent der Stimmen liegt der rechtsreligiöse Block von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zwar eindeutig vorn, hat aber keine Mehrheit. Auch das Lager um den Ex-Armeechef Gadi Eisenkot kommt laut den Prognosen nicht auf eine Mehrheit. Den Regierungsauftrag für sich beansprucht haben aber bereits beide. Entscheidend für die Regierungsbildung könnten jetzt die arabischen Parteien sein, die auf einen Machtwechsel hinarbeiten wollen. Steffi Hentschke berichtet für die ZEIT aus Israel, ordnet die Entwicklungen ein und gibt eine Prognose für Netanjahus Zukunft. Er hat die Präsidentschaftswahl verloren, dann sein Land verlassen. Nach seiner Wahlniederlage gegen den Amtsinhaber Lula da Silva hat Flávio Bolsonaro sich jetzt offenbar in die USA abgesetzt. Trotz richterlichen Ausreiseverbots. Gegen den Sohn des früheren rechtsextremen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wird unter anderem wegen Korruptions- und Geldwäscheverdachts ermittelt. Damit wäre er der zweite Bolsonaro, der nach einer Wahlniederlage in die USA ausreist: Jair Bolsonaro tat 2022 dasselbe. Wie die Flucht von Flávio Bolsonaro in Brasilien aufgenommen wird, berichtet Alexander Kauschanski aus dem Politikressort der ZEIT, der vor Ort die Wahl und ihre Folgen beobachtet. Außerdem im Podcast: In Spanien sind heute Morgen in der Provinz Toledo zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestoßen. Mindestens 64 Menschen sind dabei gestorben. Außerdem: Das Bundesfamilienministerium macht eine Kehrtwende beim Elterngeld. Und: Im Prozess um die Vergewaltigungsserie an betäubten Frauen ist der 69-jährige Angeklagte vom Landgericht Berlin zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Und sonst so? Mbappé und das Mao-Meme Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Israel: Israel verzeichnet historisch hohe Wahlbeteiligung bei Parlamentswahl Liveblog: Parlamentswahl in Israel: 70 Prozent der Stimmen ausgezählt – Netanjahu-Lager in Führung Israelwahl: Es war eine Schicksalswahl. Das Ergebnis: polarisiert Parlamentswahl in Israel: Die »sanfte Rache« der arabischen Israelis Israelische Parlamentswahl: Arabische Parteien streben Ablösung von Benjamin Netanjahu an Wahl in Brasilien: Flávio Bolsonaro reiste über Argentinien nach Ecuador aus Brasilien: Flávio Bolsonaro verlässt anscheinend trotz Ausreiseverbot das Land Brasilien: Bolsonaros Flucht vor der Niederlage Prozesse: Vergewaltigungsserie in Berlin – zwölf Jahre Haft Zugunglück in Spanien: Mehr als 60 Tote bei Kollision von Zügen in Spanien Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.