Hilft Meta Bolsonaro 2.0 an die Macht?
25.10.2026 · 13 Min.
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Am Sonntag treten Lula da Silva und Flávio Bolsonaro in Brasilien zur Stichwahl an. Obwohl Bolsonaro im ersten Wahlgang vorn lag, könnte es knapp werden. Für das »Was jetzt?«-Team berichtet Azadê Peşmen aus Brasilien, wie Lulas Anhänger online mobilisieren und warum der Facebook-Konzern Meta in der Kritik steht.
In mehreren türkischen Städten haben zahlreiche Menschen für Pressefreiheit demonstriert. Zuvor wurde das Nachrichtenportal T24 gesperrt und der Fernsehsender Halk TV unter staatliche Zwangsverwaltung gestellt. Warum geht die Regierung gerade jetzt gegen kritische Medien vor? Hannah Grünewald berichtet für »Was jetzt?« aus der Türkei.
Und sonst so? Hitlers »Teehaus« am Obersalzberg durch Feuer weitgehend zerstört
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Stichwahl in Brasilien: Kommt jetzt der nächste Bolsonaro an die Macht?
Halk TV: Türkische Regierung übernimmt Kontrolle eines oppositionsnahen Senders
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- Wie Marine Le Pen versucht, die Proteste für sich zu nutzen
26.10.2026 · 14 Min.
In Frankreich war an diesem Wochenende viel los. In der Nähe von Paris kam es am Freitag zu einem mutmaßlich rechtsextremen Anschlag. Im rund 100 Kilometer südlich von Paris gelegenen Orléans hat die rechtsnationale Partei Rassemblement National ihren Parteitag mit Auftakt zum Präsidentschaftswahlkampf abgehalten. Parallel sind im gesamten Land – trotz teilweise erteilten Protestverbots – Demonstranten auf die Straße gegangen. Bei hunderttausenden Demonstranten kam es am Samstag landesweit zu mehr als 1.300 Festnahmen. Das Wochenende vor Ort beobachtet hat der ZEIT-Frankreichkorrespondent Matthias Krupa. Er weiß auch, wie Marine Le Pen die andauernden Proteste für sich nutzt. Der Audi-Vorstandschef Gernot Döllner auf der Bühne einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump. Dieses Bild hat sich am Wochenende in Perry, Georgia gezeigt. Gemeinsam mit Trump hat Döllner verkündet, dass Audi dort in Georgia ab Anfang 2027 sein erstes Werk in den USA bauen will. Umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro Investition sollen laut Audi in den Standort fließen und dann ab Anfang der 2030er Jahre jährlich 200.000 Premium-SUVs gebaut werden. Die Verkündung kommt in einer Zeit, in der Trump vor den anstehenden Midterms unter Druck steht, die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Audi wiederum steht unter dem Druck amerikanischer Zölle und liebäugelt schon seit einigen Jahren mit einem Werk in den USA. Wie es dazu kommt, dass eine solche Verkündung auf Trumps Wahlkampfbühne stattfindet und ob die Produktion in den USA Audi aus der Krise hilft, weiß Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Pilze suchen als Bildungsurlaub Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Anneke Rietkerken, Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Frankreich: Drei weitere Festnahmen nach tödlichen Schüssen nahe Paris RN-Parteitag in Orléans: Proteste bei Parteitag der Rechtspopulisten in Frankreich erwartet Proteste in Frankreich: 1.300 Festnahmen bei Demonstrationen in Frankreich Proteste in Frankreich: »Diese Wut wird sich nicht so leicht wieder legen« Autoindustrie: Audi kündigt auf Wahlkampfveranstaltung von Trump erstes US-Werk an Subventionen: Audi plant E-Auto-Fabrik in den USA Autoindustrie: Audi senkt Prognose für 2026 und hofft auf das zweite Halbjahr Deutsche Autoindustrie: »Jetzt sind wir wieder da: in der völligen Unsicherheit« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial »Der Wahlkreis«: Ist das Establishment am Ende – oder kommt da noch was?
24.10.2026 · 64 Min.
Derzeit ist jede Wahl eine Anti-Establishment-Wahl: gegen die da oben, die immer schon an der Macht sind, die uns den ganzen Schlamassel überhaupt erst eingebrockt haben. Von rechts gibt es diese Kritik seit Jahren. Nun gibt es sie auch von links. Keine gute Zeit für Parteien der Mitte – weder in Deutschland noch sonst wo im Westen. In der aktuellen Folge des Wahlkreis-Podcasts gehen unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch der Frage nach, wer das Establishment eigentlich ist, warum man sich dort in bestimmten Dingen lange so einig war und wie es dazu kommen konnte, dass plötzlich alle dagegen sind. Aber es gibt auch Hoffnung für die Gescholtenen: Mitte-Politiker in den USA und im Vereinigten Königreich gehen neue Wege. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wann wird’s mal wieder richtig pünktlich?
24.10.2026 · 13 Min.
Wer mit dem Zug von Berlin über Hannover nach Nordrhein-Westfalen reisen will, muss in den nächsten 14 Monaten deutlich mehr Zeit einplanen. Denn im Rahmen der sogenannten Generalsanierung erneuert die Deutsche Bahn die ICE-Strecke zwischen Hannover und Berlin. Die Idee dahinter: Während der Vollsperrung erledigt die Bahn alle notwendigen Bauarbeiten auf einmal. Dafür haben die Reisenden zumindest auf dieser Strecke danach für ein paar Jahre Ruhe. Ist das marode Schienennetz erst mal saniert, verbessern sich auch die Pünktlichkeitswerte, so das Kalkül der Bahn. Doch auch auf den Strecken, die bereits generalsaniert sind, gibt es Kritik an weiterhin unpünktlichen Zügen. Und auch der Zeitplan des Gesamtprojekts hat sich als zu ehrgeizig erwiesen, weshalb die Bahn ihn anpassen musste. Statt bis 2031 wird sich die Generalsanierung bis in die Mitte der Dreißigerjahre hinziehen. Warum es auch nach der Sanierung noch nicht überall pünktlich läuft und was Hoffnung für die Zukunft macht, erklärt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Endet in Serbien an diesem Wochenende die Ära Vučić? Oder sichert sich der autokratische Ex-Präsident ein weiteres Mal die Macht? Bei der Parlamentswahl am Sonntag fordert ausgerechnet eine studentische Liste die sogenannte Fortschrittspartei von Vučić, die Serbien seit 14 Jahren regiert, erstmals ernsthaft heraus. Schon seit zwei Jahren protestiert die oppositionelle Studentenbewegung gegen Korruption und Machtmissbrauch der serbischen Regierung. Auslöser war der Einsturz eines Bahnhofsvordachs in der Stadt Novi Sad im November 2024. Die Katastrophe, bei der 16 Menschen getötet wurden, ist bis heute nicht aufgeklärt und hat in Serbien zu den größten Protesten seit dem Zerfall Jugoslawiens geführt. Wie die Protestbewegung die Wahl gewinnen und wie sie ihr Land verändern will, erklärt die freie Journalistin Lucia Steinwender. Sie beobachtet die Proteste und die Wahl in der serbischen Hauptstadt. Und sonst so? Das Schönste am Herbst Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Deutsche Bahn: So wird die Bahn zur Zumutung Philipp Nagl: Die Bahn saniert. Danach sind Züge immer noch unpünktlich. Warum? Schienensanierung: Bahn saniert bis 2031 deutlich weniger Kernstrecken Unglück: Weitere Tote nach Einsturz von Bahnhofsvordach in Serbien Proteste in Serbien: Von der Uni auf die Straße – ins Parlament? Serbien: Der Autokrat kämpft ums Überleben Serbien: Zehntausende protestieren in Belgrad gegen serbische Regierung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.