Wann wird’s mal wieder richtig pünktlich?
24.10.2026 · 13 Min.
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Wer mit dem Zug von Berlin über Hannover nach Nordrhein-Westfalen reisen will, muss in den nächsten 14 Monaten deutlich mehr Zeit einplanen. Denn im Rahmen der sogenannten Generalsanierung erneuert die Deutsche Bahn die ICE-Strecke zwischen Hannover und Berlin. Die Idee dahinter: Während der Vollsperrung erledigt die Bahn alle notwendigen Bauarbeiten auf einmal. Dafür haben die Reisenden zumindest auf dieser Strecke danach für ein paar Jahre Ruhe. Ist das marode Schienennetz erst mal saniert, verbessern sich auch die Pünktlichkeitswerte, so das Kalkül der Bahn. Doch auch auf den Strecken, die bereits generalsaniert sind, gibt es Kritik an weiterhin unpünktlichen Zügen. Und auch der Zeitplan des Gesamtprojekts hat sich als zu ehrgeizig erwiesen, weshalb die Bahn ihn anpassen musste. Statt bis 2031 wird sich die Generalsanierung bis in die Mitte der Dreißigerjahre hinziehen. Warum es auch nach der Sanierung noch nicht überall pünktlich läuft und was Hoffnung für die Zukunft macht, erklärt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Endet in Serbien an diesem Wochenende die Ära Vučić? Oder sichert sich der autokratische Ex-Präsident ein weiteres Mal die Macht? Bei der Parlamentswahl am Sonntag fordert ausgerechnet eine studentische Liste die sogenannte Fortschrittspartei von Vučić, die Serbien seit 14 Jahren regiert, erstmals ernsthaft heraus. Schon seit zwei Jahren protestiert die oppositionelle Studentenbewegung gegen Korruption und Machtmissbrauch der serbischen Regierung. Auslöser war der Einsturz eines Bahnhofsvordachs in der Stadt Novi Sad im November 2024. Die Katastrophe, bei der 16 Menschen getötet wurden, ist bis heute nicht aufgeklärt und hat in Serbien zu den größten Protesten seit dem Zerfall Jugoslawiens geführt. Wie die Protestbewegung die Wahl gewinnen und wie sie ihr Land verändern will, erklärt die freie Journalistin Lucia Steinwender. Sie beobachtet die Proteste und die Wahl in der serbischen Hauptstadt.
Und sonst so? Das Schönste am Herbst
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Anneke Rietkerken
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Deutsche Bahn: So wird die Bahn zur Zumutung
Philipp Nagl: Die Bahn saniert. Danach sind Züge immer noch unpünktlich. Warum?
Schienensanierung: Bahn saniert bis 2031 deutlich weniger Kernstrecken
Unglück: Weitere Tote nach Einsturz von Bahnhofsvordach in Serbien
Proteste in Serbien: Von der Uni auf die Straße – ins Parlament?
Serbien: Der Autokrat kämpft ums Überleben
Serbien: Zehntausende protestieren in Belgrad gegen serbische Regierung
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Weitere Folgen
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24.10.2026 · 64 Min.
Derzeit ist jede Wahl eine Anti-Establishment-Wahl: gegen die da oben, die immer schon an der Macht sind, die uns den ganzen Schlamassel überhaupt erst eingebrockt haben. Von rechts gibt es diese Kritik seit Jahren. Nun gibt es sie auch von links. Keine gute Zeit für Parteien der Mitte – weder in Deutschland noch sonst wo im Westen. In der aktuellen Folge des Wahlkreis-Podcasts gehen unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch der Frage nach, wer das Establishment eigentlich ist, warum man sich dort in bestimmten Dingen lange so einig war und wie es dazu kommen konnte, dass plötzlich alle dagegen sind. Aber es gibt auch Hoffnung für die Gescholtenen: Mitte-Politiker in den USA und im Vereinigten Königreich gehen neue Wege. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Netanjahu lässt die Tore schließen (Update)
23.10.2026 · 12 Min.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will das Westjordanland vollständig abriegeln. Dazu sollen Kontrollpunkte rund um die Stadt Hebron und im restlichen Westjordanland geschlossen werden. Die Ankündigung folgt auf einen Schusswaffenangriff mit fünf Verletzten in der Nähe von Hebron. ZEIT-Auslandsredakteurin Lea Frehse berichtet in dieser Folge aus dem Westjordanland. Außenminister Johann Wadephul will bei einem diplomatischen Treffen in Istanbul über die Huthi-Miliz und die Lage in der Straße von Hormus beraten. Ab Freitag treffen sich die Außenminister der beiden Länder gemeinsam mit Amtskollegen aus Saudi-Arabien, Pakistan, Ägypten, Frankreich, Großbritannien und Italien. Was das Treffen bewirken kann und ob das Format langfristig bleibt, ordnet Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT, ein. Außerdem im Update: Beim CSU-Parteitag in München wird diskutiert, ob Ilse Aigner ihren Posten als bayerische Landtagspräsidentin aufgibt und Kandidatin für das Bundespräsidentenamt werden soll. Benedikt Becker, Politikredakteur der ZEIT, berichtet, worüber die CSU noch sprechen wird. Und sonst so? Der Giftnotruf rettet Leben – und Urlaube Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Außenministertreffen in Istanbul: Wadephul will bei Außenministertreffen über freie Schifffahrt beraten Häfen der Emirate: Sie bauen die Umgehungsstraße von Hormus Huthi-Angriff auf Riad: Mit Geschossen gegen eine Idee Saudi-Arabien: Warum Saudi-Arabien so wehrlos wirkt Heidi Levine: »Ich habe jeden Tritt gespürt« Combatants for Peace: »Wenn wir das nicht schaffen, wird es uns am Ende umbringen« Westjordanland: Netanjahu kündigt »vollständige Abriegelung« des Westjordanlands an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was treibt die jungen Menschen auf die Straße?
23.10.2026 · 12 Min.
Gebäude stehen in Flammen, Geschäfte werden geplündert und die Polizei versprüht Tränengas: Seit Wochen gehen Bilder und Videos der Proteste in Frankreich um die Welt. Die französische Jugend protestiert für massive Veränderungen im Schulsystem. Doch auch in anderen europäischen Ländern gehen junge Leute vermehrt auf die Straße, um ihrem Frust über Lehrermangel, Wohnungsnot, Wehrpflicht und Co. Gehör zu verschaffen. Wieso ist der Protestdrang unter jungen Menschen momentan so stark? Und wie unterscheidet sich die Protestkultur der verschiedenen Länder? Darüber sprechen wir mit Protestforscherin Nina-Kathrin Wienkoop. In Fällen von sehr schwerer Krankheit, besteht für Menschen in Deutschland die Möglichkeit, den assistierten Suizid in Anspruch zunehmen. Dafür können sich Betroffene an Sterbehilfeorganisationen wenden. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Anfragen stetig gestiegen. Aufseiten der Ärzte und des medizinischen Fachpersonals gab es bislang Unsicherheiten im Umgang mit Betroffenen. Nun haben sich mehr als 30 medizinische Fachgesellschaften zusammengeschlossen und gemeinsam Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Leitlinien sind gestern vorgestellt worden. Was steht darin? Anaïs Kaluza, aus dem Gesundheitsressort der ZEIT, gibt uns einen Überblick über den aktuellen Stand. Und sonst so? Unternehmer gründen KI-Literaturpreis Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Constanze Kainz, Philip-Johann Moser, Fabian Scheler Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Proteste in Europa: Diesen jungen Menschen reicht’s Generationenkonflikt in Europa: Wenn die Geduld zu Ende geht Proteste in Frankreich: Frankreichs Premier verurteilt »entsetzliches Ausmaß an Gewalt« Assistierter Suizid: Ist das der freie Wille? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.