Kalifornien: Kommt die weltweit erste Milliardärssteuer?
02.11.2026 · 11 Min.
Folgen-WebseiteÜber diese Folge
Nachdem es bei Jugendprotesten in Frankreich vermehrt zu Krawallen und Plünderungen gekommen war, prognostizierten Teile der Politik und Medien einer Apokalypse gleichende Zustände für die Gen-Z-regelt-Demonstrationen in Deutschland. Selbst die Bundesschülerkonferenz distanzierte sich vorab von den Demonstrationen. Nach den Protesten ist nun klar: Bis auf wenige Ausschreitungen, etwa in Frankfurt und Köln, sind die Demonstrationen weitestgehend friedlich verlaufen. Nils Markwardt, ZEIT-Redakteur im Ressort Politisches Feuilleton, erklärt uns im Interview, wieso die Form des Protests viel mehr Aufmerksamkeit erhält als seine Inhalte. Wie lassen sich die Demonstrationen im Kontext der Proteste in Frankreich und Serbien einordnen?
Neben den amerikanischen Kongresswahlen können Wähler im Bundesstaat Kalifornien noch eine weitere wichtige Entscheidung treffen. Bei der Abstimmung über Proposition 40 können sie mit ihrer Stimme entscheiden, ob Milliardäre eine fünfprozentige Steuer auf ihr Vermögen zahlen sollen. Einen Verwendungszweck für die möglichen Einnahmen hat der Bundesstaat bereits: Nachdem US-Präsident Donald Trump Sozialkürzungen beschlossen hat, könnte das Geld die finanziellen Lücken im Gesundheitssystem Medicaid füllen. Obwohl Kalifornien die zweithöchste Armutsrate der USA aufweist, wird keine klare Mehrheit beim Volksentscheid erwartet. Wir sprechen mit ZEIT-US-Korrespondentin Heike Buchter darüber, wie vor Ort über diese Frage diskutiert wird und wen die Steuer überhaupt treffen würde.
Und sonst so? Bluetooth-Messenger-App Bitchat boomt dank Protesten in Frankreich.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.
Weitere Links zum Thema:
Proteste der Gen Z: Das Protest-Missverständnis
Demonstration in Berlin: Bundesschülerkonferenz plant für 20. November Protest in Berlin
Proteste von Gen Z regelt: Plünderungen und Gewalt in der Nacht überschatten Gen-Z-Proteste
USA: Wo die Big Beautiful Bill Sozialkürzungen vorsieht
Proposition 40: Reiche gegen Superreiche
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Diesen Podcast durchsuchen
Weitere Folgen
- CDU-Basis in Berlin: Wird sie Merz gefährlich? (Update)
02.11.2026 · 11 Min.
In der CDU wächst die Unzufriedenheit mit Kanzler und Parteichef Friedrich Merz. Zwei Tage lang trifft die Parteispitze in Berlin die CDU-Kreisvorsitzenden. Nach Wahlniederlagen, schlechten Umfragewerten und anhaltender Kritik an der Koalition ist die Stimmung an der Basis angespannt. Wie groß der Druck auf Merz inzwischen ist, analysiert Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Nach den Protesten von Gen Z regelt ist es am Wochenende in mehreren deutschen Städten zu Ausschreitungen gekommen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt machte linke Gruppen und Jugendliche mit Migrationshintergrund dafür verantwortlich. Verteidigungsminister Boris Pistorius hält es dagegen für falsch, die mutmaßlichen Täter pauschal nach ihrer Herkunft einzuordnen. Außerdem im Update: In Berlin findet ein zweitägiger Digitalgipfel der Bundesregierung statt. Dabei geht es auch darum, wie Deutschland den Rückstand auf führende KI-Nationen aufholen kann. Wie das gelingen soll, erklärt ZEIT-Volontär David Will. In mehreren europäischen Ländern sind erneut Kühlsysteme in Supermärkten ausgefallen. Mindestens ein betroffenes Unternehmen geht von einem Cyberangriff aus. Und sonst so? Wer am Steuer tippt, wird geblitzt! Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Thomas Biebricher: »Das Dilemma kann die CDU zerreißen« Friedrich Merz: So müsste sich der Kanzler im Regierungsalltag häufiger zeigen CDU-Konferenz: CDU-Politikerin Serap Güler fordert mehr Mitsprache für Parteibasis Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler bis nach Asien verfolgt Hendrik Wüst: Auch im Westen schwinden Gewissheiten Friedrich Merz: »Der Friedrich hat uns ein bisschen aufgemischt« Gen Z regelt: Ausschreitungen in mehreren Städten nach friedlichem Protest Proteste von Gen Z regelt: Plünderungen und Gewalt in der Nacht überschatten Gen-Z-Proteste Jugendproteste: Bundesinnenminister Dobrindt kündigt harte Strafen für Randalierer an Proteste von Gen Z regelt: Bildungsministerin Prien will mit Jugendlichen »ins Gespräch kommen« Jugendproteste: Karin Prien sieht »linksradikale Gruppen« hinter »Gewaltexzessen« Gen Z regelt: Pistorius hinterfragt Dobrindts Aussagen über Randalierer Demonstrationen gegen rechts: Organisiert euch! Mögliche Cyberangriffe: Erneut Kühlsysteme in europäischen Supermärkten gestört Cyberangriff in Frankreich: Hacker tauen Kühltruhen in französischen Supermärkten ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Hat Gen Z geregelt?
01.11.2026 · 13 Min.
Die Gruppierung Gen Z regelt hat, ganz nach französischem Vorbild, in mehr als 30 Städten junge Menschen zu Demonstrationen aufgerufen. Die Organisatoren gingen von rund 180.000 Teilnehmenden aus. Im Fokus standen Klimaschutz, Bildung, Wehrpflicht, Wohnungsknappheit und steigende Lebenshaltungskosten. Während es bei ähnlichen Protesten in Frankreich zu Krawallen gekommen ist, hat Gen Z regelt vorab ausdrücklich Gewalt abgelehnt. Wie sind die Proteste verlaufen? Und können Jugendproteste überhaupt politischen Wandel bewirken? Das erfahren wir von Stella Schalamon, Redakteurin beim ZEITmagazin. In Atlanta hat das G20-Außenministertreffen unter Vorsitz von US-Außenminister Marco Rubio stattgefunden. Das Treffen dient der Vorbereitung des G20-Gipfels, den US-Präsident Donald Trump im Dezember in Miami ausrichten wird. Für gewöhnlich gehört zu solchen Treffen auch ein »Familienfoto« aller Teilnehmenden. Doch zu diesem Schnappschuss kam es in Atlanta nicht, denn nicht nur der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU), sondern auch weitere europäische Außenminister haben nach vorheriger Absprache auf diese Geste verzichtet. Grund dafür: die Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow am Außenministertreffen. Dabei haben Wadephul und Lawrow erst kürzlich erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor mehr als viereinhalb Jahren miteinander gesprochen. Wieso verweigerte Wadephul nun das Foto? Rieke Havertz aus dem Außenpolitikressort der ZEIT ist in Atlanta und erklärt, was das alles mit Diplomatie zu tun hat. Und sonst so? Selbst anpacken bei Wohnungsnot Moderation und Produktion: Hanna Heim Mitarbeit: Christina Felschen, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Jugendproteste: »Das läuft alles komplett in die falsche Richtung« und Ausschreitungen in mehreren Städten nach friedlichem Protest G20-Außenministertreffen: Kein Gruppenfoto bei G20-Außenministertreffen wegen Teilnahme Lawrows UN-Generaldebatte: Außenminister Wadephul trifft russischen Amtskollegen Sergej Lawrow Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Lange Schatten in Texas: Das Ende der Ära Trump? (Spezial zu den US-Midterms)
31.10.2026 · 31 Min.
Erstmals seit Jahrzehnten könnte in Texas ein Demokrat in den US-Senat gewählt werden. Der Staat, der bisher fast sicher an die Republikaner ging, ist vor diesen Midterms besonders umkämpft. Warum hat der Ex-Lehrer und fromme Demokrat James Talarico plötzlich Chancen, gegen den Maga-Kandidaten Ken Paxton zu gewinnen? Was bewegt die Menschen vor Ort? Ein Stiefelmacher, der Trump bedingungslos unterstützt, Farmer mit deutschen Wurzeln, die an ihm zweifeln, und Menschen an einer Kulttankstelle sprechen über das, was sie umtreibt: hohe Preise für Benzin, Miete und Lebensmittel. Manche von ihnen werden bei diesen Wahlen zum ersten Mal demokratisch wählen. Auch wenn Donald Trump bei diesen Midterms nicht auf dem Wahlzettel steht, sie werden zeigen, wie die Menschen in den USA über ihren Präsidenten und seine Politik denken. Recherche, Skript und Moderation: Constanze Kainz Redaktion: Elise Landschek Produktion: Joscha Grunewald Weitere Links: Amrai Coen und Paul Middelhoff zu James Talarico: Er könnte der Anfang vom Ende Trumps sein Das Politikteil zu den Midterms: Der Mann, den Trump fürchtet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.