(Kein) Tag der Deutschen Einheit?
03.10.2026 · 12 Min.
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Am 3. Oktober 1990 trat der Einigungsvertrag zwischen der DDR und der BRD in Kraft. Mit ihm war die staatliche Einheit Deutschlands nach mehr als 40 Jahren der Teilung wiederhergestellt. 36 Jahre nach der Wiedervereinigung aber seien die Herausforderungen in Deutschland immens, sagt die ZEIT-Autorin Jana Hensel. Was es jetzt bräuchte, sei eine Politik, die die Unterschiede zwischen Ost und West proaktiv angeht. Wie die konkret aussehen kann, analysiert Hensel im Podcast.
Seit Beginn des Ukrainekriegs haben sich viele westliche Unternehmen aus Russland zurückgezogen. Der deutsche Handelskonzern Metro blieb jedoch weiterhin im Land. Anfang dieser Woche stellte der russische Präsident Wladimir Putin das Russland-Geschäft von Metro per Dekret unter staatliche Zwangsverwaltung. Die russische Sparte betreibt 91 Großmärkte, erwirtschaftet jährlich mehr als 130 Millionen Euro Gewinn und erzielte zuletzt einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Neben Metro könnten auch weitere deutsche Unternehmen wie Knauf, Hochland und Globus betroffen sein. Welche strategischen Ziele Russland mit der Übernahme westlicher Unternehmen verfolgt, erklärt Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik bei der ZEIT.
Und sonst so? Unser neuer Podcast »Mohamed gegen ICE – ein amerikanischer Albtraum«
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Simone Gaul und Mathias Peer
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- Mohamed gegen ICE (1/3): Mama, wo bist du?
03.10.2026 · 30 Min.
Rabbiatu Kuyateh ist vor über 30 Jahren aus Sierra Leone in die USA geflohen. Sie ist Krankenschwester und hat zwei Jobs, einen tags und einen nachts. Gemeinsam mit ihrem Sohn Mohamed Al Ghali hat sie vor Kurzem ein Haus gekauft, in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Maryland. Dort leben sie gemeinsam mit Rabbiatus Eltern, die pflegebedürftig sind. Einmal im Jahr muss sich Rabbiatu bei der Einwanderungsbehörde ICE melden, um ihren Aufenthaltsstatus zu verlängern. So auch am 1. Juli 2025. Mohamed begleitet sie dorthin. Aber dieses Mal kommt er alleine zurück. Für Mohamed beginnt ein Kampf, der viele Monate dauern und über mehrere Kontinente reichen wird. Er und Rabbiatu geraten in ein System, das gerade Hunderttausende Familien zerreißt. »Mohamed gegen ICE – ein amerikanischer Albtraum« ist eine Podcastserie von Was jetzt? und dem Investigativressort der ZEIT. Moderation, Skript und Recherche: Mounia Meiborg Recherche: Yassin Musharbash, Martín Steinhagen, Kai Biermann, Sascha Venohr, forbidden stories Redaktion: Helena Schmidt und André Dér-Hörmeyer Produktion und Sounddesign: Joscha Grunewald und Markus Gläser Projektleitung: Constanze Kainz Dank an: Andrea Böhm, Bastian Berbner, Hannah Grünewald, Celine Rolle, Emma Möllenbrock Euer Feedback und eure Gedanken zu dieser Serie könnt ihr uns gern schreiben an wasjetzt@zeit.de Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Zuckersteuer: Ampelparallelen bei Schwarz-Rot? (Update)
02.10.2026 · 12 Min.
Die geplante Zuckersteuer sorgt für Streit in der schwarz-roten Bundesregierung. Der Konflikt kommt zu einem heiklen Zeitpunkt, weil Union und SPD bald den nächsten Bundeshaushalt verabschieden müssen. Was muss sich in der Zusammenarbeit der Koalition ändern? Das erklärt Benedikt Becker, Redakteur im Politikressort der ZEIT. In Frankreich protestieren Schüler gegen Einsparungen im Bildungssystem, große Klassen, fehlende Lehrkräfte und hohen Leistungsdruck. Rund 400 Schulen sind derzeit geschlossen, bei Protesten kam es auch zu Blockaden und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Wie die Regierung auf die Proteste reagiert, berichtet ZEIT-Autorin Annika Joeres. Außerdem im Update: Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat bekannt gegeben, welche Hochschulen künftig den Titel »Exzellenzuniversität« tragen dürfen. Und sonst so? Nahostkonflikt auf dem Oktoberfest. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Bild: [M] Joshua Earle/unsplash.com Weitere Links zur Folge: Zuckersteuer: Das Cola-Chaos Reaktionen auf Landtagswahlen: Lars Klingbeil sieht Regierungshandeln auf dem Prüfstand Lars Klingbeil: Kanzleramt stoppt Gesetzesentwurf zur Zuckersteuer Bundesregierungen im Vergleich: Jeder stirbt für sich allein Bruch der Ampelkoalition: Hat Olaf Scholz die Ampel gesprengt? Schülerproteste in Frankreich: Zut alors, die Schule brennt Schulproteste in Frankreich: Fast 2.000 Festnahmen bei Schülerprotesten in Frankreich Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Warum Merz Deutschlands Schicksal gerade jetzt an die Ukraine knüpft
02.10.2026 · 13 Min.
Am Donnerstagnachmittag wurde der Internationale Preis des Westfälischen Friedens an die Nato verliehen. Den Preis hat Nato-Generalsekretär Mark Rutte für die Nato entgegengenommen. Dass ein Militärbündnis wie die Nato einen Friedenspreis bekommt, hatte vorab für Kritik gesorgt. Doch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine Laudatio für grundsätzliche Worte zu außenpolitischen Herausforderungen genutzt. Dabei standen vor allem die Ukraine und der russische Angriffskrieg im Fokus der Rede und die Rolle Deutschlands dabei. Merz wurde grundsätzlich: »Wankt Deutschland, wankt Europa. Und wankt Europa, dann wankt die Ukraine.« Warum Merz gerade jetzt nach innen wie nach außen diese Botschaft senden will, das erläutert im Podcast Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Eine Frau in den USA hat eine Hinrichtung mit Giftspritzen überlebt. Die zum Tode verurteilte Mörderin Christa Pike ist nach der gescheiterten Hinrichtung zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Gefängnisbehörde teilte mit, dass die Hinrichtung nach Vorschrift abgelaufen sei und es bisher keine Probleme mit dem Gift gegeben habe. Dabei handelt es sich um das Schlafmittel Pentobarbital, das bei erhöhter Dosis tödlich ist. Wie die Hinrichtung scheitern konnte und ob nun grundsätzlich über die Praxis diskutiert wird, bespricht im Podcast mit Fabian Scheler Anna Carthaus aus dem Gesundheitsressort der ZEIT. Und sonst so? Das Schokoriegel-Ranking (einmal vom Profi, einmal vom Host) Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Lena Herrmann und Mathias Peer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Liveblog: Krieg gegen die Ukraine Friedrich Merz: "Wanken wir in Deutschland, wankt Europa" Carlo Masala: »Auch wir können einen hybriden Krieg führen« Die Rede von Friedrich Merz USA: Zum Tode verurteilte Frau überlebt Hinrichtung in Tennessee Christa Pike: Ein qualvolles System Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.