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Kommentar zu den Midterms: Das Ende des Trumpismus? (Wahlkreis-Spezial)

04.11.2026 · 11 Min.

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Zwei Jahre nach Donald Trumps Wiederwahl haben die USA bei den Midterms am Dienstag vor allem über die Politik des Präsidenten abgestimmt. Die Niederlage der Republikaner ist eindeutig. Was bedeutet das für den Vibe-Shift, den der Historiker Niall Ferguson im Winter 2024 ausrief, als alles nach rechts zu rücken schien? Tech-Chefs wie Mark Zuckerberg machten plötzlich auf maskulin, Unternehmen strichen Diversitätsprogramme, Eltern überlegten sich zweimal, ob sie ihre Kinder auf linke Unis wie Harvard oder Yale schicken sollten. Trumps Wiederwahl galt als Beginn einer neuen Ära.

Zwei Jahre später aber ist davon kaum etwas übrig. Im Zentrum stehen jetzt steigende Lebenshaltungskosten, der Krieg im Iran und die Epstein-Files – kaum einer glaubt mehr daran, dass Trump es mit »America First« wirklich ernst meint.

Die Demokraten haben die Wahl gewonnen und können Trump deshalb künftig ausbremsen. Möglich ist, dass mit dieser Niederlage sein politisches Ende beginnt. Doch ein Nachruf ist dieser Kommentar nicht, denn Trump hat noch nie eine Niederlage akzeptiert.

Moderation: Paul Middelhoff

Redaktion: Constanze Kainz 

Produktion: Markus Gläser

Mitarbeit: Anneke Rietkerken

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