Mit Baseballschläger gegen einen 14-Jährigen – schadet das der AfD?
20.08.2026 · 11 Min.
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Die Staatsanwaltschaft Stendal in Sachsen-Anhalt will gegen den AfD-Europaabgeordneten Arno Bausemer ermitteln. Er soll mit zwei 14-Jährigen körperlich aneinandergeraten sein. Einen von ihnen hat er laut Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt mit einem Baseballschläger leicht verletzt, weil die Jugendlichen ein AfD-Wahlplakat beschädigt haben sollen. In Sachsen-Anhalt wird am 6. September ein neuer Landtag gewählt. Was so ein Vorfall kurz vor der Wahl für die AfD bedeutet, ordnet Tilman Steffen ein.
Der US-Techkonzern Meta steht wegen Vorwürfen rund um Social-Media-Sucht erneut vor Gericht. 29 US-Bundesstaaten werfen dem Unternehmen vor, dass seine Plattformen Instagram und Facebook Minderjährige bewusst abhängig und so psychisch krank machen. Neben Strafzahlungen bis zu 1,4 Billionen US-Dollar verlangen die Bundesstaaten, dass Meta Beschränkungen bei Instagram und Facebook einführt. Welche Tragweite der Prozess entwickeln könnte, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT.
Und sonst so? Goosey, die Gans, rettet ihre Familie vor dem Feuer.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Lena Herrmann und Mathias Peer
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Weitere Links:
AfD in Sachsen-Anhalt: Ein König ohne Land?
Wählerschaft der AfD: Das sind die drei AfD-Wählertypen
AfD: Staatsanwaltschaft will gegen AfD-Abgeordneten Bausemer ermitteln
Stendal: AfD-Bundesvorstand will im Fall Arno Bausemer Ermittlungen abwarten
Onlineplattformen: US-Prozess gegen Meta wegen Social-Media-Sucht beginnt
Lesekompetenz in der Schule: Wo die Handys ins Hotel müssen
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- Woher das RKI weiß, wie viele Menschen an der Hitze sterben
20.08.2026 · 11 Min.
Laut Robert Koch-Institut (RKI) ist die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer besonders hoch. In seinem Wochenbericht gibt das Institut an, dass seit April bis Anfang August mindestens 14.000 Menschen hitzebedingt verstorben sind. Wie das RKI auf diese Zahlen kommt und was sie bedeuten, weiß Elena Erdmann aus dem Wissenschaftsressort der ZEIT. US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit einem »Wirtschaftskrieg.« Zuvor haben die Vereinigten Arabischen Emirate, Verbündete der USA, den gesamten Handel und Finanzgeschäfte mit dem Iran gestoppt. Wie steht es um die Wirtschaft im Iran? Die Antwort auf diese Frage gibt Omid Rezaee. Außerdem im Update: Der US-Impfstoffhersteller Moderna meldet positive Ergebnisse bei der Suche nach einem Impfstoff für schwarzen Hautkrebs. Schwarzer Hautkrebs ist eine der gefährlichsten Formen von Hautkrebs. Der Impfstoff könne verhindern, dass der Krebs nach einer Behandlung wieder auftritt oder sich ausbreitet. Was das für den Kampf gegen den Krebs bedeutet, erklärt Ingo Arzt aus dem Gesundheitsressort der ZEIT. Und: Katja Wolf, Vorsitzende des BSW in Thüringen, stellt sich gegen die Haltung der Parteigründerin Sahra Wagenknecht zur AfD. Wagenknecht hatte sich dem AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, angenähert. Damit habe Wagenknecht »eine Grenze überschritten«, sagte Wolf im ZEIT-Interview. Und sonst so? Verstehen wir uns noch? Finden Sie es heraus bei »Deutschland spricht« Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Krebstherapie: Moderna meldet positive Ergebnisse in Studie zu Hautkrebs-Impfstoff Robert Koch-Institut: Zahl der Hitzetoten in Deutschland nochmals gestiegen Lebensmittelpreise: Teuer, teurer, unbezahlbar Biotechnologie: Ihre Arznei könnte Leben retten. Doch bei Patienten kommt sie nicht an Liveblog: Irankrieg: Trump droht Iran mit »Wirtschaftskrieg« Katja Wolf: »Sahra Wagenknecht hat eine Grenze überschritten« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Warum Neuwahlen in der Ukraine unwahrscheinlich sind (Update)
19.08.2026 · 11 Min.
Der Ex-Verteidigungsminister der Ukraine, Mychajlo Fedorow, drängt auf Neuwahlen – trotz des anhaltenden Kriegszustands. Dabei ist in der Ukraine gesetzlich festgelegt, dass während eines Krieges keine Präsidentschafts- und Parlamentswahlen stattfinden dürfen. Fedorow argumentiert, »die Demokratie darf keine Geisel Russlands sein«. Ist Fedorows Kritik am System berechtigt? Und wie wahrscheinlich sind Neuwahlen? Das erklärt Olivia Kortas, ZEIT-Korrespondentin in Kyjiw. Die Gasspeicher in Deutschland sind vor dem Winter leerer als üblich, im Schnitt sind sie nur knapp zur Hälfte gefüllt. Und das, obwohl die Speicher laut Energiewirtschaftsgesetz bis zum 1. November eines Jahres im Durchschnitt zu 80 Prozent gefüllt sein müssen. Warum das so ist und in welchem Dilemma dabei Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) steckt, das erklärt Marlies Uken aus dem Wirtschaftsressort. Außerdem im Update: Im Fall gesprengter Nord-Stream-Pipelines haben Ermittler einen zweiten Verdächtigen festgenommen. Und nun kritisiert auch Bundeskanzler Friedrich Merz die Äußerungen des rechtsextremen israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben Gvir. Und sonst so? Per Fallschirmsprung zum Traualtar. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Mychajlo Fedorow: Appell an die Ukrainer Mychajlo Fedorow: Ex-Verteidigungsminister Fedorow dringt auf Wahlen in der Ukraine Mychajlo Fedorow: Zurückgetretener Verteidigungsminister wirft Militärchef Spaltung vor Absetzung von Mychajlo Fedorow: Er verabschiedet sich nicht. Er kämpft. Gasspeicher in Deutschland: Es reicht, es reicht nicht, es reicht … Gasspeicher : Jetzt hilft nur noch warmes Wetter Energiesicherheit: Katherina Reiche bringt neue Finanzierung für Gasreserve ins Spiel Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert Bundesanwaltschaft: Nord-Stream-Anschläge: Verdächtiger in Kroatien festgenommen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Die Zukunft der Drohnenabwehr – made in Cochstedt?
19.08.2026 · 14 Min.
Die Bundesregierung hat in Sachsen-Anhalt das neue Technologiezentrum Drohnensicherheit eröffnet. Hintergrund sind die anhaltenden Vorfälle mit Drohnen in Deutschland, zuletzt etwa am Flughafen Leipzig/Halle. Das Forschungszentrum soll dazu beitragen, neue Technik zur gezielten Abwehr von Drohnen schneller zu entwickeln und zu testen. Was das Forschungszentrum für die Drohnenabwehr in Deutschland leisten kann, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin im Digitalressort der ZEIT. Nach dem Tod des jüngsten Schwarzen Professors an der Universität Cambridge steht diese in der Kritik. Jason Arday war nach Vorwürfen gegen seine wissenschaftliche Arbeit zurückgetreten. Der Universitätskanzler sprach nach Ardays Tod von einer »rassistischen Hetzjagd«, betonte aber zugleich, dass Plagiatsvorwürfe gegen jeden Wissenschaftler untersucht werden müssten. Was ist dran an der Kritik, die Universität Cambridge habe zugunsten der Diversität nicht genau genug hingeschaut? Das beantwortet Nils Markwardt aus dem politischen Feuilleton der ZEIT. Hier finden Sie Hilfe: Menschen, die Suizidgedanken haben, bekommen bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Hilfe – entweder unter www.telefonseelsorge.de oder unter den Telefonnummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222. Anrufe bei der Telefonseelsorge sind anonym und kostenlos. Sie werden weder auf der Telefonrechnung noch im Einzelverbindungsnachweis erfasst. Weitere Hilfsangebote listet das Nationale Suizidpräventionsprogramm online auf. Auch Angehörige von Menschen in psychischen Krisen können sich an die Telefonseelsorge wenden. Schriftliche und telefonische Beratung bietet zudem der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen an. Und sonst so? Warum manche Musikalben vielleicht sogar gefährlich gut sind. Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Sachsen-Anhalt: Bundesregierung eröffnet Forschungszentrum für Drohnensicherheit Das Politikteil / Drohnenvorfall in Leipzig: »Der ideale Zeitpunkt, die Deutschen zu verunsichern« Drohnen-Abschuss der Nato: Warum die Nato in einem Drohnen-Dilemma steckt Jason Arday: Der »Fall Arday« ist eigentlich ein »Fall Cambridge« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.