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Was jetzt?DIE ZEIT

Russland plant die nächste Offensive

24.05.2025 · 12 Min.

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Über diese Folge

Russland spielt bei den Verhandlungen über eine Waffenruhe mit der Ukraine auf Zeit. Gespräche in Istanbul sowie Telefonate zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin endeten ohne Erfolg. Das Ultimatum der Ukraine und der USA zu einem bedingungslosen Waffenstillstand lehnt Putin weiterhin kategorisch ab. Währenddessen deutet vieles darauf hin, dass Russlands Armee eine militärische Großoffensive für den Sommer vorbereitet, um die Ukraine verstärkt unter Druck zu setzen: Vor knapp einer Woche startete Russland mit 273 Drohnen den bisher größten Drohenangriff seit Beginn des Krieges, täglich verschieben sich Fronten und Meldungen über russische Angriffe häufen sich. Welche strategischen Ziele Russland damit verfolgt, ob die Ukraine dem Großangriff militärisch gewachsen ist und wie viel Unterstützung sie aus dem Ausland erwarten kann, weiß Maxim Kireev aus dem Politikressort der ZEIT.

Die USA unter Donald Trump befinden sich auf einem Rückschritt, was Diversität und die Gleichstellung von Frauen angeht. Beispielsweise dürfen US-Bundesbehörden künftig über 200 Begriffe nicht mehr in offiziellen Dokumenten verwenden. Dazu zählen etwa "women", "female" oder "feminism". Männlichkeitsideale werden mit einer neuen Härte propagiert. Jedoch sind sie von klassischen Rollenbildern abzugrenzen. Die aktuellen Entwicklungen sind eher dem Begriff Mannosphäre zuzuordnen. Was genau man unter dem Begriff versteht, wieso die Bewegung gerade bei jungen Männern so erfolgreich ist und welche Auswirkungen der Trend auf die politische und gesellschaftliche Lage in Deutschland hat, erklärt Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.

Und sonst so: Warum rote Katzen besonders sind

 

Moderation und Produktion: Erica Zingher

Redaktion: Constanze Kainz

Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair

Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

 

Weitere Links zur Folge:

Telefonat mit Wladimir Putin: Trump lässt Putin gewähren

USA und Russland: Passt schon, Wladimir

Ukrainekarte aktuell: Ukraine und Russland rücken an der Front bei Torezk vor

Krieg gegen die Ukraine: Russland fliegt bisher größten Drohnenangriff auf die Ukraine

Misogynie in der Politik: Willkommen in der Mannosphäre

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Weitere Folgen

  • Spezial: Ist Russland unbesiegbar?

    24.05.2025 · 35 Min.

    Seit mehr als drei Jahren führt Russland offen Krieg gegen die Ukraine. Das Regime von Wladimir Putin stellt diesen Krieg in eine lange Tradition großer russischer und sowjetischer Siege, etwa gegen das nationalsozialistische Deutschland im Zweiten Weltkrieg oder gegen Napoleon im Jahr 1812. Mit diesem geschichtspolitischen Schachzug leiht sich Putin gewissermaßen etwas vom Glanz dieser vergangenen und von Russland teuer erkauften Siege, um seine eigene Herrschaft zu legitimieren und den Angriffskrieg in der Ukraine zu rechtfertigen – als vermeintlichen Abwehrkampf gegen eine erneute Bedrohung Russlands durch den Westen. Hinter alledem steht der Mythos der vermeintlichen Unbesiegbarkeit Russlands. Woher dieser Mythos stammt, darum geht es in dieser Spezialfolge von "Was jetzt?" mit Michael Thumann. Er ist Osteuropa-Korrespondent und Leiter des Moskauer Büros der ZEIT. Im Gespräch mit Moses Fendel blickt Thumann sowohl auf russische Siege als auch auf Niederlagen zurück. Und erklärt, warum eine Niederlage in der Ukraine in seinen Augen eine Chance für Russland und seine Gesellschaft wäre. Moderation: Moses Fendel Produktion: Markus Gläser Redaktion: Constanze Kainz Diese Folge veröffentlichen wir zum Auftakt der sechsteiligen Serie "Die großen Fragen unserer Zeit", die ab sofort alle zwei Wochen in der gedruckten ZEIT erscheint: Ukraine, Nahost, Klima, Kapitalismus – wer versteht da noch alle Zusammenhänge, Ursachen und Folgen? In sechs Ausgaben und dieser Serie geben ZEIT-Autoren die wichtigsten Antworten. Weitere Links zu dieser Folge: Zur Serie: "Die großen Fragen unserer Zeit" Russland: Ohne Krieg kein Wladimir Putin Parade in Moskau: Putin beansprucht Sowjetsieg im Zweiten Weltkrieg für Russland 80 Jahre Kriegsende: Putins Anschlag auf die gemeinsame Erinnerung Krieg in der Ukraine: Aber das Eskalationsrisiko! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Update: Trumps Kampf gegen Harvard geht weiter

    23.05.2025 · 11 Min.

    Die US-Eliteuniversität Harvard soll keine ausländischen Studierenden mehr annehmen dürfen. Das teilte das US-Heimatschutzministerium am Donnerstagabend mit. Nun wehrt sich die Universität gerichtlich gegen die Trump-Regierung. Das Verbot, internationale Studenten aufzunehmen, sei "rechtswidrig" und verstoße "eklatant" gegen die Verfassung. Bereits vor einem Monat kam es zum Konflikt zwischen der Uni und der Trump-Regierung, als Forschungsgelder in Höhe von 2,2 Milliarden US-Dollar eingefroren wurden. Die US-Regierung geht nicht nur gegen Harvard vor. Weiteren Einrichtungen wurden Gelder gestrichen und Kürzungen angedroht. Im Fall von Harvard begründet die Trump-Regierung ihr Vorgehen mit einer angeblich verfehlten "Ideologie" der Universität und Antisemitismus auf dem Campus. Welche Konsequenzen der erneute Angriff auf Harvard für die Studierenden und die Hochschullandschaft der USA haben wird, ob die Klage der Uni Erfolg haben wird und wie die Uni sich noch zur Wehr setzen kann, erklärt Carlotta Wald aus dem Wissensressort der ZEIT. Des Weiteren will Trump nun einen Zollsatz von 50 Prozent auf Güter aus der Europäischen Union einführen. Damit ist der Prozentsatz doppelt so hoch wie ursprünglich angekündigt. Außerdem soll die Regelung schon ab dem 1. Juni gelten, einen Monat früher als geplant. Der US-Präsident begründete seine Entscheidung mit schleppenden Fortschritten in den Handelsgesprächen mit der EU. Die EU sei hauptsächlich zu dem Zweck gegründet worden, die USA handelspolitisch "auszunutzen", behauptete Trump in einem Post auf seiner Onlineplattform Truth Social. Die EU-Kommission möchte sich bislang nicht äußern, sondern ein Telefonat zwischen EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič und US-Vertreter Jamieson Greer abwarten. Außerdem im Update: Die deutsche Wirtschaft ist in den ersten drei Monaten des Jahres stärker gewachsen als erwartet. Laut dem Statistischen Bundesamt ist das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um 0,4 Prozent gestiegen – doppelt so stark wie von Experten vorhergesagt. Vielleicht ist das aber nur ein Effekt von kurzer Dauer, denn schon ab Sommer könnte die Wirtschaft wieder stagnieren und erst ab 2026 erneut wachsen. Was noch? Tag der Nachbarschaft Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: USA: Regierung entzieht Harvard Recht, ausländische Studierende aufzunehmen USA: Harvard klagt nach Stopp internationaler Einschreibung gegen Regierung Harvard University: Im Würgegriff Universität Harvard: Im Widerstand Zollstreit: Donald Trump will Zölle von 50 Prozent auf EU-Waren ab Juni Statistisches Bundesamt: Deutsche Wirtschaft zu Jahresbeginn leicht gewachsen Frühjahrsgutachten: Wirtschaftsweise rechnen mit Stagnation der deutschen Wirtschaft Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Mord in Washington: Schutz jüdischen Lebens gefordert

    23.05.2025 · 10 Min.

    Bei einem Angriff nahe des Jüdischen Museums in Washington, D. C. wurden am Mittwochabend, gegen 21 Uhr Ortszeit, zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft erschossen. Unter den Opfern ist der deutsch-israelische Staatsbürger Yaron Lischinsky, der seit 2022 für die Botschaft tätig war. Auch seine Partnerin Sarah Milgrim, US-Staatsbürgerin und ebenfalls Botschaftsmitarbeiterin, kam ums Leben. Der mutmaßliche Täter wurde noch am Tatort festgenommen. Die US-Behörden, darunter auch das FBI, untersuchen die Tat derzeit als möglichen antisemitisch motivierten Angriff. Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung, ordnet ein, welche Bedeutung die Tat für die Debatte über Antisemitismus und den Schutz jüdischen Lebens in Deutschland hat. US-Präsident Donald Trump setzt in seiner zweiten Amtszeit auf wirtschaftliche Vernetzung. Im Mittelpunkt stehen dabei weniger politische Abkommen als private Geschäftsbeziehungen. Das international aufgestellte Firmennetzwerk, das von seinen Söhnen Eric und Donald jr. geführt wird, umfasst Golfanlagen, Immobilienprojekte, digitale Währungen und Merchandise-Produkte. In Ländern wie Katar, Saudi-Arabien und Vietnam schließt die Trump-Familie lukrative Deals, oft parallel zu politischen Gesprächen. Ein wachsender Bereich ist außerdem der Handel mit Kryptowährungen. Wie dieses wirtschaftliche Imperium funktioniert und warum viele Amerikaner Donald Trump zwar für korrupt halten, es politisch aber folgenlos bleibt, erklärt US-Korrespondentin Heike Buchter. Und sonst so? Jugendlicher bringt Rehkitz in die Schule Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: USA: Zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft in Washington erschossen Angriff in Washington, D. C.: Erschossener Botschaftsmitarbeiter hatte deutschen Pass Washington, D. C.: Was über den Angriff auf israelische Botschaftsmitarbeiter bekannt ist Antisemitismusbeauftragter: Herr Klein passt auf Chronik der US-Präsidentschaft: Die wichtigsten Entscheidungen Donald Trumps im Überblick Private Geschäfte von Donald Trump: Eine schrecklich reiche Familie, die noch reicher wird Donald Trump: Von wegen Willkür OK, America? / Trump-Regierung: Die kleptokratischen Staaten von Amerika Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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